[{"ID": 189606096, "Datum": "zwischen 9.6. und 16.6.1896", "Haupttext": "Hugo Wolf in Stuttgart, frisch verliebt in Margarethe Klinckerfuß, deren Verlobter in Afrika verstorben war, spielt als »Tröstung« mit ihr eine Bruckner-Symphonie vierhändig - (*) und zwar die 7. Symphonie, in der Wohnung Kanzleistraße 18.\n\"Ich hatte in Wahrheit nichts getan, als mich bemüht, mit äußerster Hingabe mich Hugo Wolfs Interpretation anzuschmiegen, so daß \"sein\" Bruckner erklang. Hugo Wolfs Spiel war so präzis, klangschön und beseelt und, - so zart er von Konstitution erschien, - bei seiner Wiedergabe von Orchesterwerken so machtvoll und erstaunlich nuanciert, daß er, ohne je die Grenze der Tonschönheit am Flügel zu überschreiten, gewaltige Orchesterwirkungen, ja geradezu die Klangfarben einzelner Instrumente erzielte.\" (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 186803097, "Datum": "zwischen 9.3. und 15.3.1868", "Haupttext": "Brief Rudolf Weinwurms an Bruckner: \n   Vermutlich wegen des geplanten Orgelkonzerts in Wien [Bruckner hatte nähere Informationen über die Größe und Spielbarkeit speziell des Pedals erbeten]. - Bruckner fragte seine Kirchenvorgesetzten [Rudigier?] wegen der erforderlichen Dienstbefreiung und erhielt abschlägigen Bescheid.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 187207087, "Datum": "zwischen 8. und 16.7.1872", "Haupttext": "Komposition des Scherzos der 2. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188112086, "Datum": "zwischen 8.12.1881 und 12.12.1881", "Haupttext": "Brief Bruckners an Mottl in Karlsruhe: \n   Berichtet vom Brand des Ringtheaters [etc?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 192807066, "Datum": "zwischen 6. und 17.7.1928", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe in Lausanne im Rahmen des 24. Schweizerischen Gesangfestes.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188608057, "Datum": "zwischen 5.8.1886 und 16.8.1886", "Haupttext": "Bruckner verbringt diesen Teil der Ferien [vermutlich] in Vöcklabruck und St. Florian. Zu seiner Schwester sagt er, die Doktorwürde wäre ihm lieber als der Franz-Joseph-Orden (*). \n   In St. Florian wird er von dem Dechanten [Breselmayr?] u.a. wegen seiner Ehelosigkeit gefoppt. Er informiert sich bei Wiesner über dessen Schwester und kündigt an, von Steyr aus nach Wolfern mit Heiratsabsichten zu kommen (**). \n   Er freut sich, daß Wiesner vom Konzert am 15.4.1886 so beeindruckt gewesen ist (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189401054, "Datum": "zwischen 5.1. und 15.1.1894 in Berlin", "Haupttext": "Bruckner trifft mit Ida Buhz zusammen, besucht sie und ihre Eltern und verlobt sich mit ihr (*).\nDie Firma Bote &amp; Bock bietet sich [schon in Berlin oder erst später?] als Verleger Bruckners an (**).\nBruckner bittet die 4jährige Lilli Wolff um Fürsprache bei Bülow (***).\nKontakte mit August Scharrer (°).\nIm ”Kaiserhof” macht Siegfried Ochs Bruckner mit Walter Damrosch bekannt (°°).\nDer Generalintendant Graf Hochberg empfiehlt Bruckner, nach Berlin überzusiedeln (°°°).\n[wann? wo? in Berlin Januar 1894?] Mit \"H. N.\" signierter Artikel (mit Zitat \"Einer von den Künstlern, die am längsten unverstanden geblieben sind, ist Anton Bruckner;\") (#).", "Letzte Änderung": "25.04.2026 01:41"}, {"ID": 188505037, "Datum": "zwischen 3. und 5.5.1885", "Haupttext": "Levi trifft sich in Florenz mit Fiedlers bei Hildebrand. Er will Bruckners Quintett mit einem italienischen Ensemble [Florentiner Quartett?] einstudieren.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186905044, "Datum": "zwischen 3.5. und 7.5.1869", "Haupttext": "Bruckner spielt, instruiert vermutlich von Neuberger u.a. (#), auf der Cavaillé-Coll-Orgel in Notre Dame (*) u.a. eine Improvisation über ein Thema Chauvets; anwesend sind Thomas, Auber, Gounod, Franck, Saint-Saens, Sergent (°) u.a.\nIn diesen Tagen besucht Bruckner auch Auber, Gounod und Cavaillé-Coll (**). \nSpäter berichteten Saint-Saens und Franck dem Bruckner-Schüler Emil Lamberg von ihrer Begeisterung über Bruckners Orgelspiel (***).\nBruckner spielte auch in St. Sulpice (1861, V/99) und Sainte Trinité (1868, III/46) (°°).\nDie Orgel in Notre Dame (V/86) war 1868 fertiggestellt worden (°°°).", "Letzte Änderung": "14.12.2024 13:11"}, {"ID": 187206027, "Datum": "zwischen 2. und 8.6.1872", "Haupttext": "Begräbnis von Ignaz Dorn.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 195808247, "Datum": "zwischen 24.und 30.8.1958, Sonntag/Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das London Philharmonia Orchestra unter Otto Klemperer beim Edinburgh Festival.", "Letzte Änderung": "06.06.2023 07:10"}, {"ID": 185403247, "Datum": "zwischen 24.3. und 28.3.1854", "Haupttext": "Komposition des »Libera« in f-moll [WAB 22] (*) und des Chores »Vor Arneths Grab« [WAB 53] nach einem Text von Ernst Marinelli (**).", "Letzte Änderung": "27.01.2026 16:04"}, {"ID": 190809236, "Datum": "zwischen 23.9. und 31.12.1908", "Haupttext": "Brief von Heinrich Schenker an Karl Grunsky:\n\"[...] Denn, sehen Sie, als ich Bruckner am Conservatorium zum Lehrer hatte, liebte ich ihn maßlos wegen seiner—echten Frömmigkeit, diese erinnerte mich an die Frömmigkeit meines eigenen Vaters, der, trotzdem er Arzt war . . . u. nichts genoß ich an ihm so sehr, als die Kraft des Glaubens. In die entsetzliche Großstadt aus der Provinz verpflanzt, war es mir eine Wohltat, bei Bruckner—zumal einem Komponisten—den Glauben, voll wunderbarer Wirkungen, wieder anzutreffen. Ich empfand es dankbar gegen das Schicksal, das mir vergönnt hat, zu sehen, welche Kraft im Glauben steckt, die den Weg der Kunst geht, u. dachte an die echt gottesfürchtigen Haydn’s, Bach’s, Beethoven’s, etc. [...]\n[...] Als Haydn, Mozart u. Beeth. schufen, waren keine Lehrbücher von Marx, Riemann, etc. auf dem Markte; wenn je ein Mensch, so waren es sie, die blos dem Instinkt zu folgen hatten. Bruckner aber fand die Form vor, u. hatte mit vollstem Bewußtsein, wie oft sprach er doch selbst davon zu den Schülern!—die Form, freilich wie er sie sah (u. er sah sie schlecht, das ist es eben!) sich anzueignen u. fortzusetzen gesucht. Ich denke, bei Bruckner waltete weniger Instinkt zur Form, als bei den erstgenannten Meistern.\"", "Letzte Änderung": "17.08.2025 19:17"}, {"ID": 187210237, "Datum": "zwischen 23.10.1872 und 26.10.1872", "Haupttext": "Probe der 2. Symphonie mit den Wiener Philharmonikern unter Dessoff. Liszt ist anwesend.\r\n   Dazu sind auch die Reaktionen C.F. Pohls (Brief an Josef Seiberl November 1872), des Flötisten Doppler (lobte die f-moll-Messe), Dessoffs, des Cellisten Popper und Hellmesbergers überliefert.\r\nDaß das Werk abgelehnt wurde, notierte Bruckner noch am 27.9.1877 in seinem Kalender (*).\nMöglicherweise wird bei dieser Probe auch ein Werk Heubergers abgelehnt, der mit Bruckner dieses Ereignis bei Gause »feiert« (**).\nMit der üblichen Praxis, durch bloßes Aufstehen abzustimmen, war schon damals ein Musiker nicht einverstanden:\r\n   »Ein Orchestermitglied erlaubt sich die Ansicht auszudrücken daß die [ebenfalls durchgespielte] Melusine des Herrn Julius Zellner vielleicht nicht angenommen worden wäre, wenn man die für dieselbe aufgestandenen Stimmen auch zu zählen sich die Mühe genommen hätte. Die Frage ist hier wohl am Platze, warum bei derartigen Angelegenheiten nicht ordnungsmäßig vorgegangen wird, und warum die sitzen gebliebenen Stimmen ganz ignorirt werden? Es ist dieß nicht nach recht gerichtet! Einer für Viele« (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 197910216, "Datum": "zwischen 21. und 26.10.1979", "Haupttext": "[Vermutlich 21.10. oder 25.10.] Aufführung des »Te deum« durch den Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde Wien (Leitung: H. Froschauer) und die Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan in Tokyo. Solisten sind [vermutlich] Anna Tomowa-Sintow, Ruza Baldani, Peter Schreier und José van Dam.", "Letzte Änderung": "20.04.2023 12:36"}, {"ID": 188404217, "Datum": "zwischen 21. und 24.4.1884", "Haupttext": "Bruckner besucht Liszt während seines Wien-Aufenthaltes im Schottenhof und trägt ihm die Widmung der 2. Symphonie an.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189207206, "Datum": "zwischen 20.7. und 23.7.1892, Mittwoch bis Samstag", "Haupttext": "[Zur Datierung siehe die Anmerkung]\nBruckners letztmalig in Bayreuth.\nFahrt mit dem Sonderzug des Wagner-Vereins [20.7.1892].\nBruckner wird von Verehrern zum Gasthaus Gurt begleitet, wo er den Verlust seiner Reisetasche (mit den Partiturbögen zum 1. Satz der 9. Symphonie) bemerkt, die bei der Polizei wieder auftaucht. Abends spricht ihn die Mutter Felix Mottls auf den Zwischenfall an.\nIn Bayreuth Aufführungen von Parsifal und Tannhäuser [recte Tristan?].\nDr. Rosthorn aus Prag leistet Bruckner ärztlichen Beistand. Rückfahrt über Nürnberg und Passau nach Wien (*).\n \nAuch Besuche am Grab Wagners sind überliefert (**).\n \nEdward Elgar besucht [in welchem Zeitraum?] zwei Vorstellungen des \"Parsifal (***).", "Letzte Änderung": "24.04.2026 13:24"}, {"ID": 188102207, "Datum": "zwischen 20.2.1881 und 10.12.1881", "Haupttext": "Bruckner bringt in einer Abschrift der 4. Symphonie Korrekturen an, die von einem Kopisten ins Autograph rückübertragen werden.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188710017, "Datum": "zwischen 1. und 6.10.1887", "Haupttext": "Brief Josef Schalks an Levi: \n   [Vermutlich] wegen der »Ablehnung« der 8. Symphonie und Bruckners Reaktion auf eine solche Nachricht.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189109016, "Datum": "zwischen 1. und 4.9.1891, Dienstag bis Freitag", "Haupttext": "[vor dem 3.9.1891] Bruckner ist in Vöcklabruck zum Essen bei Franz Bednar eingeladen, wo er dessen Feriengast Heinrich Wottawa trifft. Er erinnert sich noch daran, dass ihm der junge Wottawa zusammen mit seinem Lehrer Edmund Dunkl das Septett [vermutlich: Beethovens] vorgespielt hat (*).\n\r\nEbenfalls von einem Besuch Bruckners bei Bednar [derselbe Tag gemeint?] berichtet 1914 dessen Stieftochter Anna (verheiratete Dr. Anna Wüstner): \"Anton Bruckner war auch bei uns und Wottawa spielte zur großen Genugtuung des Meisters einen Symphoniensatz, den Mittelsatz einer Symphonie, ich glaube in der Bearbeitung von Cyrill Hynais, dessen Kollege Wottawa war.\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 193500007, "Datum": "zwischen 1935 und 1950", "Haupttext": "Bearbeitung der Löwe-Fassung der Trauermusik aus dem Adagio der 7. Symphonie durch Gottfried von Freiberg für Horn-Ensemble (achtstimmig und fünfstimmig, davon zwei bzw. ein Basshorn in C).\nDruckausgabe (zusammen mit den Fassungen von Löwe [14.10.1896] und Stiegler [vor 1932]) im Verlag Lanolino in St. Pölten für 2019 angekündigt.", "Letzte Änderung": "20.04.2023 10:56"}, {"ID": 192501003, "Datum": "zwischen 1925 und 1929", "Haupttext": "Aufführung der e-Moll-Messe unter Rudolf Wimmer in Bozen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192400009, "Datum": "zwischen 1924 und 1946 (Ikonographie)", "Haupttext": "(nicht genau datierbar): Büste (IKO 309) von Lotte Fechter-Feitzen in Fulda [1934?] (*).\nRelief (IKO 310, Maske aus Gips oder Gießmasse?) von Schmid (**).\nRelief (IKO 311, Kupferplatte) von einem unbekannten Künstler (vielleicht Gerstmayr?) (***).\nRelief (IKO 312, Keramik) von Zinner (°).\nKeramik-Bild (IKO 313) von Michael Wittmann (°°).\n[1946] Reliefmedaille (IKO 314, Zinn) von Arnold Hartig (°°°).\nZwei Ölgemälde (IKO 315a und IKO 315b) von Karl Hayd (#).\nÖlgemälde (IKO 316, Bruckner auf dem Krankenbett) eines unbekannten Künstlers (##).\nBleistiftzeichnung (IKO 317) von Rudolf Saudek (###).\nRadierung (IKO 318) von W. E. A. Hoffmann (a).\nFarbradierung (IKO 319) von Tana Kasimir-Hoernes (b).\nRadierung (IKO 320) von Herta Czoernig (c).\nPostkarte (IKO 321) von Franz Bauer (?) (d).\nFederzeichnung (IKO 322, Illustration zu Hans Simkowskys Buch »Ischler Künstlerbrevier«) von Franz Xaver Neuhuber (e).\nPostkarte (IKO 323) von K. K. Brieger (f).\nZwei Kalenderblätter (IKO 324a und IKO 324b, Karikaturen) von Rudolf Herrmann (g).\nZwei Scherenschnitte (IKO 325a und IKO 325b) von Ha [oder: Th.?] Bernhardt (h).\nWerbeprospekt (IKO 326, für Oberösterreich-Salzkammergut) von Schenker - Langer (i).\nBronze-Büste (IKO 328) von K. Schwarz (j).\nMedaille (IKO 329, Silber-Hohlguß) von Heinrich Ehehalt (k).\nMedaille (IKO 330) von Frantisek Zuska (l).\nFarblithographie (IKO 331) von Leopold Wächtler (m).", "Letzte Änderung": "24.12.2024 12:33"}, {"ID": 188700007, "Datum": "zwischen 1887 und 1891?", "Haupttext": "Undatierte Visitenkarte Bruckners (mit der Angabe des Franz-Joseph-Ordens, ohne Doktortitel):\r\n     Ob Schalk die Partitur des Adagios der 5. Symphonie habe?\r\n[verso:]\r\n\"Gruß u Kuß! | Hat H Schalk nicht die Partitur des Adagio der fünften? Ich finde sie nicht. | Brmp.\"", "Letzte Änderung": "27.03.2025 10:22"}, {"ID": 188603167, "Datum": "zwischen 16. und 18.3.1886", "Haupttext": "[Vermutlich] Brief Deublers an Bruckner [mutmaßlicher Inhalt]: \n     Äußert sein Interesse an einer Karte für den 21.3.1886. Der Prälat [Ferdinand Moser] habe bereits eine.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 192307156, "Datum": "zwischen 15. und 26.7.1923", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Richard Strauss in Rio de Janeiro.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 187804017, "Datum": "zwischen 1.4. und 7.4.1878", "Haupttext": "Liszt spielt die 5. Symphonie durch und äußert sich Hohenlohe gegenüber lobend über Bruckner (*). Hugo Wolf und Mottl versuchen erfolglos, mit Liszt zusammenzutreffen (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 185609136, "Datum": "zwischen 13. und 20.9.1856", "Haupttext": "Alois und Rudolf Weinwurm und Dr. Navratil unternehmen mit Bruckner Ausflüge nach St. Florian und Steyregg. Bruckner improvisiert auf der großen Orgel.", "Letzte Änderung": "21.11.2024 21:24"}, {"ID": 188207136, "Datum": "zwischen 13.7.1882 und 18.8.1882", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »Pius Richter Mödling Klostergasse 14. [/] Vinzenz Hudez Dreihufeisengasse 11. 6. Bezirk.«", "Letzte Änderung": "08.04.2023 16:44"}, {"ID": 186001137, "Datum": "zwischen 13.1 und 23.2.1860", "Haupttext": "Bruckner schreibt zwei Briefe an Sechter, die nicht beantwortet werden.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 191504127, "Datum": "zwischen 12.4.1915 und 20.4.1915", "Haupttext": "Anna Böhler widmet einen Originalscherenschnitt Otto Böhlers \"Bruckner an der Orgel\" (IKO 43) \"Dem hochlöblichen Stift, St. Florian von Anna Böhler zugeeignet\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189403117, "Datum": "zwischen 11.3. und 18.3.1894", "Haupttext": "Hugo Wolf besucht Bruckner, der [seit wann? Vermutlich bis etwa April] im »Hotel de France« wohnt, und kündigt ihm die Ankunft der Sängerin Frieda Zerny am 27.3.1894 im selben Hotel an.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186507013, "Datum": "Zweites Jahreshälfte 1865", "Haupttext": "Mutmaßliche Entstehung des Finales der 1. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 198701106, "Datum": "zw. 10. und 21.1.1987", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie und von Werken Alfred Kellers durch das Tonhalle-Orchester Zürich unter Erich Schmid [siehe die Anmerkung].", "Letzte Änderung": "08.03.2025 09:35"}, {"ID": 194610114, "Datum": "zum 11.10.1946", "Haupttext": "Holzschnitt (IKO 303) von Franz von Blittersdorf in der Zeitschrift »Die Warte« Nr. 42 [19.10.1946?], innerhalb eines Artikels von Viktor Keldorfer »Anton Meisners Bruckner-Erinnerungen« (*).\n\n\nAufsatz von Theodor Armbruster \"Erstdruckfassung oder 'Originalfassung'? Ein Beitrag zur Brucknerfrage am 50. Todestag des Meisters von ---.\". 16seitiger Druck, Leipzig (**).\nUngefähr anfangs 1947 schickt Armbruster einige Exemplare an Propst Leopold Hager und Franz Linninger in St. Florian (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192110116, "Datum": "zum 11.10.1921", "Haupttext": "[undatierte Artikel] \n\n\n\nArtikel von Max Auer \"Anton Bruckner. Ein Gedenkblatt zu seinem 25. Todestage.\" in der Musikpädagogischen Verbands-Zeitung Nr. 2 auf S. 173f (*).\n\n\nArtikel von August Göllerich \"Zum fünfundzwanzigsten Todestage Anton Bruckners. Erinnerungen.\" in \"Oberösterreichischer Landeslehrerverein 1867\", 1921, auf S. 1 - 8 (**).\n\n\n[in welchem Monat?] Artikel von Mathilde Helm (mit Erinnerungen und einem Spendenaufruf für die Bruckner-Orgel) in der Musiker-Zeitung (?) (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 926050920, "Datum": "Zeitschriften | Zeitungen", "Haupttext": "Zeitschriften\nZeitschrift für katholische Kirchenmusik siehe Eintrag https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13839\nZeitungen\nAllgemeine Hinweise zu Zeitungen siehe im EIntrag https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13840", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 123150814, "Datum": "Wohnungen", "Haupttext": "Wohnungen\nSiehe hierzu den Schlagwort-Eintrag Wohnungen https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13847/.", "Letzte Änderung": "09.01.2025 09:50"}, {"ID": 193711006, "Datum": "Wintersemester 1937/38", "Haupttext": "Vorlesung von Alfred Lorenz »Anton Bruckners Symphonien« an der Universität München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193011006, "Datum": "Wintersemester 1930/31", "Haupttext": "Vorlesung von Alfred Lorenz »Anton Bruckner« an der Universität München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192811006, "Datum": "Wintersemester 1928/29", "Haupttext": "Vorlesung von Alfred Lorenz »Anton Bruckners Symphonien« an der Universität München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192411006, "Datum": "Wintersemester 1924/25", "Haupttext": "Ernst Kurth plant in Bern die Einstudierung der e-Moll-Messe [vermutlich mit den Studenten seines Kollegs].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192203294, "Datum": "Winter 1921/22 [vor dem 29.3.1922]", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Theater-Orchester unter Klemperer (Köln) in Wiesbaden.", "Letzte Änderung": "03.07.2024 12:15"}, {"ID": 189801004, "Datum": "Winter 1898", "Haupttext": "Mark Twain hält sich mehrere Wochen in Wien auf, trifft öfters mit Eckstein zusammen, der sich mit der Tochter (Clara Clemens, später verheiratete Gabrilowich) über Musiktheorie und die Harmonik bei Bruckner und Brahms unterhält.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188412317, "Datum": "Winter 1884/85 (?) [oder 1883/84?]", "Haupttext": "Bruckner erkundigt sich bei Joseph Seemüller nach den hinterlassenen Kompositionen von Hans Rott.", "Letzte Änderung": "14.12.2024 10:30"}, {"ID": 188312317, "Datum": "Winter 1883/84 (?) [oder 1884/85?]", "Haupttext": "Bruckner erkundigt sich bei Joseph Seemüller nach den hinterlassenen Kompositionen von Hans Rott.", "Letzte Änderung": "14.12.2024 10:30"}, {"ID": 188506174, "Datum": "wenige Tage vor dem 17.6.1885", "Haupttext": "Bruckner erhält Berichte über das Karlsruher Konzert mit dem Adagio der 7. Symphonie [30.5.1885], die in der Frankfurter Zeitung [1.6.1885] und einem Blatt aus Elsaß-Lothringen erschienen waren.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 192412254, "Datum": "Weihnachten 1924", "Haupttext": "Artikel von Josef Raubitschek »Anton Bruckner's Motto [WAB 147] für den Greiner MGV 'Liederkranz'« und von Franz Meixner \"Erinnerungen eines Greiners an Bruckner.\" in der Weihnachtsbeilage (Nr. 52) des Greiner Wochenblattes (*).\nArtikel von Karl Grunsky \"Auch Bruckner\" in den Bayreuther Blättern (**).", "Letzte Änderung": "04.08.2026 19:34"}, {"ID": 189412255, "Datum": "Weihnachten 1894", "Haupttext": "Bruckner hat sich soweit erholt, daß er die Feiertage in Klosterneuburg verbringen kann (*).\r\nIn den Gebetsaufzeichnungen findet der Aufenthalt durch den Wechsel des Schreibgeräts ab 25.12.1894 abends seinen Niederschlag (**).\r\nEr begegnet in Klosterneuburg auch dem Augustinerchorherren Dr. Vinzenz Oskar Ludwig (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189312247, "Datum": "Weihnachten 1893", "Haupttext": "Da die Ärzte von einem Aufenthalt in St. Florian abrieten, verbringt Bruckner auf Veranlassung Dr. Klugers die Feiertage in Klosterneuburg (*). Gebetsaufzeichnungen für den 24.12.1893, Zusatz »h. Abend«, für 25.12.1893 und 26.12.1893 zwar das Datum geschrieben, aber keine Gebete notiert (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189212246, "Datum": "Weihnachten 1892", "Haupttext": "Die Feiertage verbringt Bruckner in St. Florian, wo er auch mit seinem Bruder zusammentrifft. Am Heiligen Abend nimmt er an der Bescherung teil, bei der er dem Sängerknaben Brandtner - vermutlich Josef Brandner und nicht sein Bruder Ferdinand Brandner (*a) - eine Torte schenkt, und spielt nach der Mette noch lange Orgel (*).\r\nAufgeführt wurde die Weihnachtsmesse op. 92 des Stiftsorganisten Josef Gruber. Bernhard Deubler merkt dazu an: \"weich und zuviel pastoral!\" (*b).\nEr soll in diesem Zeitraum auch Steyr besucht haben (**)\r\nund hat eine Aufführung der C-Dur-Messe Beethovens unter Franz Bayer gehört (***).\r\nEinem späteren Bericht zufolge soll er an der Orgel mitgewirkt haben (°).", "Letzte Änderung": "21.05.2025 09:05"}, {"ID": 189112254, "Datum": "Weihnachten 1891", "Haupttext": "Die Feiertage verbringt Bruckner in St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189012254, "Datum": "Weihnachten 1890", "Haupttext": "[oder 1891/1892?]\nBruckner spielt [wie schon in den Vorjahren?] auf Einladung Professor Eiselsbergs Orgel [oder Harmonium?] bei einer Christbaumfeier in der Klinik Billroth (*).\n \n[Weihnachten 1890]\r\nBruckner erhält von Ferry Bératon ein Porträt als Christgeschenk [vermutlich IKO 32, da dieses in Bruckners Wohnung hing] (**).", "Letzte Änderung": "19.03.2023 22:51"}, {"ID": 188512246, "Datum": "Weihnachten 1885", "Haupttext": "[?] Bruckner verbringt die Feiertage in St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188112256, "Datum": "Weihnachten 1881", "Haupttext": "Göllerich schenkt Bruckner die Partituren der letzten Beethoven-Quartette [siehe die Anmerkung] (*).\nAuf Einladung des Prälaten Moser verbringt Bruckner die Feiertage in St. Florian (**).", "Letzte Änderung": "05.04.2024 12:49"}, {"ID": 187612255, "Datum": "Weihnachten 1876", "Haupttext": "Bruckner verbringt die Feiertage in St. Florian [24. bis 27.12.1876] (*)\r\nZur Unterstützung der Stiftsmusiker ist auch Franz Schimatschek gekommen (*a).\nDanach läßt er zum Dank durch Josef Seiberl dem Prälaten [Moser] Zigarren überbringen (**).", "Letzte Änderung": "05.04.2024 19:34"}, {"ID": 999999997, "Datum": "Wegen der übergroßen Zahl an Erwähnungen (über 4000) werden die einzelnen Datensätze nicht verlinkt.", "Haupttext": "", "Letzte Änderung": "29.07.2024 08:15"}, {"ID": 189207004, "Datum": "wahrscheinlich vor Juli 1892", "Haupttext": "[Datierung und Adressat unklar!] Notiz Bruckners auf einer gedruckten Visitenkarte \"Prof. Anton Bruckner Ehren Doctor der Philosophie der k.k. Universität in Wien, Ritter des Franz-Josef Ordens, kk. Hoforganist\" [wahrscheinlich an Max von Oberleithner]:\r\n     \"Edler Dr in Spe!\nDr v Török schrieb mir, Sie möchten heute (Mittw) zu Riedhof kom[m]en. (Vielleicht nach Vollendung der Te Deums Angelegenheit.)\r\nABr.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 123010713, "Datum": "Wagner-Verein | Wagnerverein", "Haupttext": "Wagner-Verein | Wagnerverein\nSiehe den EIntrag https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/archiv/person/detail/62194/", "Letzte Änderung": "09.01.2025 09:41"}, {"ID": 189412244, "Datum": "vor Weihnachten 1894 (?)", "Haupttext": "Bruckner geht mit Frau Kathi einkaufen und lernt ein junges Mädchen kennen, das er als Wäscherin bei sich arbeiten läßt. In dieser Zeit gab es auch Kontakte mit zwei Schwestern Schmied.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188912244, "Datum": "vor Weihnachten 1889", "Haupttext": "[nach dem 9.12.1889] Brief Josef Schalks an Franz Schalk:\r\n     Die Partitur der 4. Symphonie sei voller Druckfehler, so daß Gutmann eine neue Auflage veranstalte. Franz möge die beiliegenden Korrekturbogen zum Finale der 3. Symphonie baldmöglichst durchsehen. Bruckner habe viel [in den Korrekturbogen oder in der Schalkschen Partitur?] geändert. Löwe und er, Josef, erwarteten von der Geigenstelle S.152f [T. 307-318 des Finales (*)] einen greulichen Effekt. Vielleicht werde das Werk schon Januar 1890 in einem Philharmonischen Konzert aufgeführt. Bruckner habe die 1. Symphonie zurückgezogen. [Anmerkung am Rand:] Die Rücksendung der Korrekturbogen sei entbehrlich, da der zweite Abzug schon vorliege.", "Letzte Änderung": "10.06.2024 07:47"}, {"ID": 184409004, "Datum": "vor September 1844", "Haupttext": "Vermutlich erste Kontakte mit Friedrich Schiffner und Mathias Leutgäb in Enns.", "Letzte Änderung": "09.12.2024 14:08"}, {"ID": 184110014, "Datum": "vor Oktober 1841", "Haupttext": "Bruckner erhält von Dürrnberger Marpurgs Lehrbuch.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 187308046, "Datum": "vor oder nach dem 4.8.1873 (?)", "Haupttext": "Auf der Fahrt nach Marienbad bleibt Bruckner nach dem Bericht M. Kaufmanns einige Tage in Karlsbad (in »Angers Hotel«), wo er mit dem Kirchenmusikdirektor Alois Janetschek (1850 - 1917) zusammenkommt und auch an der Orgel der Pfarrkirche improvisiert.\r\nDie Orgel (II/16) hatte um 1750 ein Orgelbauer aus Elbogen errichtet (*).", "Letzte Änderung": "28.10.2025 12:03"}, {"ID": 193411004, "Datum": "vor November 1934", "Haupttext": "Aufführung der e-Moll-Messe und von »Tota pulchra es« (*a) durch den Cäcilienchor St. Josef unter Josef Winter in Mannheim. Anschließend findet in Anwesenheit von Franz Philipp eine Versammlung statt, in der die Gründung der Ortsgruppe Mannheim des Badischen Brucknerbundes beschlossen wird.\r\nFür dieses Projekt hatte sich besonders Chordirektor Winter, von Frl. Leonore Philipp unterstützt, eingesetzt (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193003003, "Datum": "vor März 1930", "Haupttext": "Klavieraufführungen (an zwei Klavieren) der 4. und 5. Symphonie durch Dr. Grunsky und Dr. Zulauf im Großratssaal in Bern, später auch der 6., 7. und 8. Symphonie (7. und 8. in Grunskys Bearbeitung für zwei Klaviere) [alle drei?] durch D. und E. Mathys, die 8. Symphonie in zeitlichem Zusammenhang mit der Konzertaufführung in Bern.", "Letzte Änderung": "02.11.2025 15:47"}, {"ID": 188103004, "Datum": "vor März 1881", "Haupttext": "Notiz von fremder Hand vor den Gebetsaufzeichnungen vom 1.3.1881: »Anthony Stankowitch Wieden. Freihaus. Hof 2. Stiege 14. No. 120.«\n[siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187003004, "Datum": "vor März 1870", "Haupttext": "Kopie der Partitur der d-moll-Symphonie (»Nullte«) durch »Anonymus L2« (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188512004, "Datum": "vor Dezember 1885", "Haupttext": "Potpeschnigg sucht Bruckner im Musikvereinsgebäude auf, um sich einen Orgelschüler Bruckners für die Grazer Aufführung der Bachschen Matthäuspassion im Dezember 1885 empfehlen zu lassen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 183609233, "Datum": "vor dem Herbst 1836", "Haupttext": "Komposition [??] des Präludiums WAB 127 und der 4 Präludien WAB 128 in Hörsching (*).\r\nKomposition [?] des »Pange lingua« [WAB 31] (**).", "Letzte Änderung": "19.02.2024 23:11"}, {"ID": 189207094, "Datum": "vor dem 9.7.1892", "Haupttext": "Brief Ferdinand Löwes an Bruckner: \n   Gestern habe Grädener ihm eine Probe weggenommen, so daß die heutige Vormittagsprobe für die anderen Stücke des Programms gebraucht werde. Bruckner solle [zur Probe der 3. Symphonie] erst heute nachmittags um 3 Uhr kommen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186805094, "Datum": "vor dem 9.5.1868", "Haupttext": "Proben zur 1. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189104094, "Datum": "vor dem 9.4.1891", "Haupttext": "Brief von August Göllerich an Lina Ramann und Ida Volkmann (wurde am 9.4.1891 beantwortet):\n     \"[...] Mit Bruckner, der mich am Ostersonntage Seines Du-Worts würdigte, habe ich in Linz jetzt herrliche Stunden erlebt. Ueber die 'Romantische' bin ich ganz weg!\".", "Letzte Änderung": "06.09.2025 16:49"}, {"ID": 188803094, "Datum": "vor dem 9.3.1888", "Haupttext": "[Vermutlich Brief Levis an Bruckner:] \n   Bruckner wird von Levis Erkrankung benachrichtigt. Ersatztermin für die Aufführung der 4. Symphonie im Herbst?", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188502094, "Datum": "vor dem 9.2.1885", "Haupttext": "Mehrere Briefe aus Holland an Bruckner: \n   Berichte von der Aufführung der 3. Symphonie am 4.2.1885.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186012094, "Datum": "vor dem 9.12.1860", "Haupttext": "Brief Rudolf Weinwurms an Bruckner (vermutlich zum Tod der Mutter).\nBrief von Herrn Kaan [Kaar], der um Fristverlängerung bei einer Schuldentilgung bittet. Bruckner spricht in dieser Angelegenheit mit Kaans Gläubiger, Herrn Scharringer.", "Letzte Änderung": "25.10.2024 21:47"}, {"ID": 189108084, "Datum": "vor dem 8.8.1891", "Haupttext": "Das Linzer Volksblatt [1.8.1891] meldete voreilig, daß Bruckner zum Ehrendoktor der Wiener Universität ernannt worden sei. Weingartner gratuliert daraufhin aus Berlin.", "Letzte Änderung": "22.12.2023 22:40"}, {"ID": 186606084, "Datum": "vor dem 8.6.1866", "Haupttext": "Brief Rudolf Weinwurms an Bruckner: \n   Vermutlich über die geplante Aufführung der 1. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188805084, "Datum": "vor dem 8.5.1888", "Haupttext": "Aufführung des »Germanenzugs« durch den Sängerchor des Lehrer-Vereins in Frankfurt a. M. unter M. Fleisch im 2. Abonnementkonzert.\r\nBei anderen Programmnummern wirken Marie Soldat (Violine) und der Harfenist Posse (aus Berlin) mit.", "Letzte Änderung": "19.06.2025 23:11"}, {"ID": 188505084, "Datum": "vor dem 8.5.1885", "Haupttext": "Mehrere Briefe Mottls an Bruckner [vermutlich wegen der Teil-Aufführung der 7. Symphonie in Karlsruhe] (*).\n[vor dem 5.5.1885] Bruckner erhält durch die Intendanz [in München] die Mitteilung, daß König Ludwig II. die Widmung der 7. Symphonie angenommen habe (**).", "Letzte Änderung": "25.07.2024 06:03"}, {"ID": 188604084, "Datum": "vor dem 8.4.1886", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch den Verein Rostocker Musiker unter Dr. Kretzschmar im dritten Orchesterkonzert.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188504084, "Datum": "vor dem 8.4.1885", "Haupttext": "Vorbesprechung des Quintetts durch Dr. Kleser [oder seinen Kritiker Dr. Guckeisen (*)?] in der Kölnischen Zeitung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 190112084, "Datum": "vor dem 8.12.1901 [spätestens vor dem 9.8.1902]", "Haupttext": "Undatierter Brief von Max Auer an Göllerich:\r\n\"Sehr geehrter Meister!\r\nHabe versucht einen zweihändg. Klavierauszug aus dem 1. Satze der V. Symphonie  v. {Bruckner} zu machen und erlaube mir, Ihnen denselben zur Ansicht zu senden. Meine Notenschrift ist zwar sehr schlecht, doch hoffe ich daß Sie, als Kenner des Werkes, die Hyroglyphen entziffern können. Bitte, den Satz dann gelegentlich wieder zu senden. Es gibt noch keinen zweihdg. Auszug aus der V. – jetzt arbeite ich am 2. Satz (Adagio.)\r\nFrau Morscher aus Wien schreibt, daß der Name des Hausherrn Bruckners (in den letztgesandten Erinnerungen) unrichtig geschrieben war; soll heißen \"Oeztelt\". Sie war auch mit Herrn Meißner in Verbindung, der ihr aber sagte daß Herr Direct. schon alles in Händen haben. Zu Frau Kathi zu gehen kann sie sich nicht entschließen, da man ihr abgerathen hat. Wenn ich vielleicht zu Weihnachten nach Wien komme  werde ich es besorgen. – Nun hat ja der Advocat in Wien [Theodor Reisch] sich doch herbei gelassen, Ihnen die Br.-Documente zu senden. – M. Graf gibt in der neuen Zeitschrift \"Musik\" Essays über Br. heraus. Im ersten Heft ist ein sehr interessantes Bild: 'Br auf dem Sterbebette\". Zu einer Biographie hat er hoffentlich doch zu wenig Stoff. – Die 1. Comp. hoffe ich nun bald zu bekommen. Fr. M. [Morscher?] schrieb neulich davon; aber auch daß der Herr welcher Münchner-Erinnerung über Br. versprochen hat ein Schwätzer sei, dessen Angaben man erst genau auf ihre Wahrheit prüfen müsse. – Mit vielen Empfehlg\r\nIhr ergebener Max Auer.\r\n[am rechten Seitenrand:]\r\nBin nun wieder in Frankenburg [dort Anstellung als Aushilfslehrer]. Adr. M. A. Frankenburg. Ob.Öst.\"", "Letzte Änderung": "21.11.2024 13:32"}, {"ID": 188412084, "Datum": "vor dem 8.12.1884", "Haupttext": "Brief Levis an Bruckner: \n   Bietet ihm für die im März 1885 geplante Aufführung der 7. Symphonie (Adagio) in München seine Wohnung und Reisegeld an.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186812084, "Datum": "vor dem 8.12.1868", "Haupttext": "Bruckners Beichtvater Pater Schneeweiß kommt zu Besuch.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188501084, "Datum": "vor dem 8.1.1885", "Haupttext": "Es finden mehrmals längere Proben für das Quintett statt (*), bei denen Bruckner seine Auffassung vom Werk erläutern kann (**). Josef Schalk und Löwe gehen mit Bruckner die Partitur der 7. Symphonie wegen Verbesserungen durch. Der von ihnen ersehnte Beckenschlag im Adagio konnte von Nikisch durchgesetzt werden [siehe die Anmerkung] (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 192311084, "Datum": "vor dem 8.11.1923", "Haupttext": "Aufführung einer Bruckner-Symphonie [prov. WAB 86] durch das Blüthner-Orchester unter Camillo Hildebrand in Berlin (vermutlich in einem Berliner Vorort).", "Letzte Änderung": "03.04.2023 14:21"}, {"ID": 189311084, "Datum": "vor dem 8.11.1893", "Haupttext": "[Vermutlich Brief von Ochs an Bruckner:]\r\n   Ochs und Weingartner planen die Aufführung einiger Brucknerscher Werke in Berlin [z.B. »Te deum« im Dezember 1893] und bitten Bruckner, dafür nach Berlin zu kommen.", "Letzte Änderung": "08.05.2024 07:34"}, {"ID": 188811084, "Datum": "(?) vor dem 8.11.1888 (?)", "Haupttext": "Bei einer Probe des Wagner-Vereins im Kleinen Musikvereinssaal wird Bruckner von Franz Antoine skizziert.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189310084, "Datum": "vor dem 8.10.1893", "Haupttext": "Bruckner spielt [vermutlich Anfang August?] August Silberstein am Klavier »Helgoland« vor und wird von ihm auf die »vielen Wortwiederholungen« angesprochen (*). Kremser bringt mit Billigung Bruckners dynamische und agogische Bezeichnungen in seinem Klavierauszug von »Helgoland« an (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186310084, "Datum": "vor dem 8.10.1863", "Haupttext": "Brief Rudolf Weinwurms an Bruckner. Bruckner zeigt ihn, wie auch andere Briefe Rudolfs, seinem Freund Schützenberger, der zur Zeit [bei Bruckner] Harmonielehre studiert.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 187308074, "Datum": "vor dem 7.8.1873, vermutlich 6.8.1873 (Mittwoch)", "Haupttext": "Brief Bruckners an Zimmermann in Nürnberg/Roth:\r\n   Kündigt seinen Besuch an, berichtet vermutlich von der 2. und 3. Symphonie.", "Letzte Änderung": "09.05.2025 22:02"}, {"ID": 189507074, "Datum": "vor dem 7.7.1895", "Haupttext": "Brief Franz Bayers an Bruckner: \n   Mitteilungen über das Befinden des Steyrer Pfarrers Aichinger.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 186801074, "Datum": "vor dem 7.1.1868", "Haupttext": "Brief Rudolfs Weinwurms an Bruckner: \n   Lädt ihn vermutlich ein, eine Chorkomposition [für eine Aufführung?] zur Verfügung zu stellen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188011074, "Datum": "vor dem 7.11.1880", "Haupttext": "Brief Bruckners an Marie Bartl in Oberammergau: \n   Berichtet von seiner Erkrankung, übersendet eine Photographie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187808064, "Datum": "vor dem 6.8.1878", "Haupttext": "Anfrage [Brief?] Hofmeyers an Bruckner, die Ausbildung in Musiktheorie (*) betreffend.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189507064, "Datum": "vor dem 6.7.1895", "Haupttext": "Gertrud Bollé-Hellmund schickt Bruckner ihr Opernlibretto »Astra« nach der Novelle »Die Toteninsel« von Richard Voß", "Letzte Änderung": "21.12.2024 11:10"}, {"ID": 189705064, "Datum": "vor dem 6.5.1897", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter Handloser in Konstanz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 185205064, "Datum": "vor dem 6.5.1852", "Haupttext": "Schreiben Bruckners an die Schuldistrikts-Aufsicht Enns in Niederneukirchen.", "Letzte Änderung": "27.08.2024 11:56"}, {"ID": 189304064, "Datum": "vor dem 6.4.1893", "Haupttext": "Aufführung des \"Te deum\" unter Schwickerath im 5. städtischen Abennementskonzert in Aachen. Solistenquartett: Uzielli, Hahn, Naval und Sistermans. Außerdem erklingen Werke von Schubert (\"Unvollendete\") , Richard Wagner (\"Siegfried-Idyll\"), Beethoven (\"Coriolan\"), Goldmark (\"Im Frühling\"), Brahms (Vokalquartette \"O schöne Nacht\", \"Spätherbst\" und \"Neckereien\") und I. Knorr (Ukrainische Liebeslieder).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 194001064, "Datum": "vor dem 6.1.1940", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Hans Weisbach in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 189101064, "Datum": "vor dem 6.1.1891", "Haupttext": "Brief von Wilhelm Schmid an Hugo Wolf: \n   [Vermutlich] begeisterte Äußerungen über die 4. Symphonie und Löwes Klavierauszug [vgl. 14.12.1890]. Wolf liest diesen Brief dem hocherfreuten Bruckner vor.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189309054, "Datum": "vor dem 5.9.1893", "Haupttext": "Brief von [Frau] Bollé-Hellmund aus Berlin an Bruckner:\r\n   Bietet ein Libretto (»Astra«, nach der »Toteninsel« von Richard Voß (*)) für eine Oper an. Falls es Bruckner versuchen wolle, würde sie [im Brief noch als männlicher Schriftsteller getarnt] den Text zuschicken.", "Letzte Änderung": "21.12.2024 11:07"}, {"ID": 189209054, "Datum": "vor dem 5.9.1892", "Haupttext": "Brief Gerickes an Bruckner: \n   Schlägt nach der Absage des Musikfestes ersatzweise vor, den 150. Psalm im 1. Gesellschaftskonzert [13.11.1892] zu bringen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 196307054, "Datum": "vor dem 5.7.1963", "Haupttext": "Aufführung der e-Moll-Messe unter Ruggero Maghini in Turin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 188006054, "Datum": "vor dem 5.6.1880", "Haupttext": "Abschrift der Stimmen des \"Os justi\" durch den Kopisten Anonymus 112 mit vereinzelten Eintragungen Bruckners.\r\nIn den Stimmen finden sich Vermerke einiger Mitwirkender vom 5.6.1880.", "Letzte Änderung": "02.02.2025 19:40"}, {"ID": 188104054, "Datum": "vor dem 5.4.1881", "Haupttext": "Bruckner schickt ein Gebetbuch und eine Zeitungskritik [vermutlich zur 4. Symphonie] an Marie Bartl in Oberammergau.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 190712054, "Datum": "vor dem 5.12.1907", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die [Budapester] Philharmoniker in Budapest.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189112054, "Datum": "vor dem 5.12.1891", "Haupttext": "Brief Bruckners an den Männergesangverein »Kränzchen« in Steyr: \n   Dankt für die Gratulation anläßlich der Ernennung zum Ehrendoktor [9.11.1891].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 194001054, "Datum": "vor dem 5.1.1940", "Haupttext": "Vortrag Furtwänglers über Bruckner (erweitere Fassung der im Sommer 1939 in Wien gehaltenen Rede) im Beethoven-Saal in Berlin. \n\nMusikalische Umrahmung durch Wilhelm Kempff (Chromatische Phantasie und Fuge von J. S. Bach) und das Strub-Quartett (mit dem Adagio aus Bruckners Quintett).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 188811054, "Datum": "vor dem 5.11.1888", "Haupttext": "Brief von Martha Rauscher [recte vermutlich Maria Rauscher] an Bruckner.", "Letzte Änderung": "03.12.2024 23:01"}, {"ID": 188411054, "Datum": "vor dem 5.11.1884", "Haupttext": "Brief Grünbergs an Bruckner:\r\n   Bittet um Zusendung der Quintett-Stimmen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 192406044, "Datum": "vor dem 4.6.1924", "Haupttext": "Im statuarischen Chorkonzert des Kaufmännischen Gesangvereins unter Ferdinand Großmann wird auch ein Chor Bruckners [prov. WAB 67] aufgeführt.\nBei anderen Programmnummern wirken mit: Alfred Borruttau (Tenor), Herr Zombler (Violine), Marianne Thur (Gesang), Nik. Kemeny und Jella Peßl (Orgel) (*).\n \nEin Chor Bruckners [prov. WAB 67] steht auch auf dem Programm des Hietzinger Männergesangvereins unter Leopold Stich.\nAls Mitwirkende des Konzerts werden überliefert: Amalie Neuwirth-Kofler (Gesang), Frl. Hollowatsch (Harfe), Julius Brunner (Gesang) und das Hornquartett Müller (**).", "Letzte Änderung": "11.09.2024 06:57"}, {"ID": 192412044, "Datum": "vor dem 4.12.1924", "Haupttext": "Aufführung eines Bruckner-Chores (oder mehrerer) [prov. WAB 67] unter Pius Kalt [vermutlich mit dem Basilika-Chor der Hedwigskirche (vgl. 14.2.1924)] in Berlin.\nAuf dem Programm stehen außerdem Werke von Reger, Thiel und Liszt (\"Missa choralis\").", "Letzte Änderung": "18.12.2024 10:00"}, {"ID": 189312044, "Datum": "vor dem 4.12.1893", "Haupttext": "Auf Anraten Oberleithners schickt Bruckner die Stimmen der 5. Symphonie an Josef Schalk, der sie zusammen mit einem Schreiben Bruckners an Franz Schalk nach Graz weitersenden soll.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188712044, "Datum": "vor dem 4.12.1887", "Haupttext": "Brief Bruckners an Hermann Levi:\r\n[Mutmaßlicher Inhalt:] Bittet um Verlegung der für den 14.12.1887 geplanten Aufführung der 4. Symphonie in München. Die Korrektur des Stimmenmaterials sei noch nicht abgeschlossen und so sei ein reibungsloser Probenablauf nicht gewährleistet.", "Letzte Änderung": "15.02.2025 16:46"}, {"ID": 188512044, "Datum": "vor dem 4.12.1885", "Haupttext": "Unvollständig erhaltener Brief von Walter J. Damrosch an Bruckner:\n\"[vorgedruckter Briefkopf auf S. 3]\nMetropolitan Opera House. | OFFICE OF THE | ASSISTANT DIRECTOR, | 7TH Ave. &amp; 39TH ST. | New York,  ...... 188  \n[handschriftlich:]\nzu senden. In der Hoffnung daß Sie meine große Kühnheit entschuldigen, | Verbleibe ich | Hochachtungsvoll | Ihr Verehrer | Walter J. Damrosch\"", "Letzte Änderung": "03.05.2024 07:34"}, {"ID": 187612044, "Datum": "vor dem 4.12.1876", "Haupttext": "Brief Tapperts an Bruckner: \n   [Vermutlich] über die Möglichkeit, die 4. Symphonie in Berlin aufzuführen. Bruckner gibt das Schreiben in seiner Universitätsvorlesung [z.B. am 4.12.1876 oder einem der Montage zuvor] vor 70 Hörern bekannt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186611044, "Datum": "vor dem 4.11.1866", "Haupttext": "Brief Bruckners an Sechter (mit medizinischen Ratschlägen). - Bruckner selbst ist zur Zeit an Halsweh und Grippe erkrankt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189010044, "Datum": "vor dem 4.10.1890", "Haupttext": "Brief Bruckners an Poldi Horky:\r\n   [lädt vermutlich sie und ihren Bruder zu einem Besuch in seine Wohnung ein].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188606034, "Datum": "vor dem 3.6.1886", "Haupttext": "Liszt schlägt Riedel vor, in Sondershausen Bruckner mehr zu berücksichtigen [vgl. 19.5.1885], womit jedoch der Dirigent Schröder nicht einverstanden ist. Auf der Fahrt von Weimar zum Musikfest äußert sich Liszt Göllerich und Stradal gegenüber eher ungünstig über Bruckners Symphonien (*). Schon früher hatte Liszt mit seiner Cousine Henriette von Liszt in Wien das Adagio des Quintetts vierhändig gespielt (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188103034, "Datum": "vor dem 3.3.1881", "Haupttext": "Bruckner äußert zu Labor auf die Frage, weshalb er keine Orgelkonzerte gebe, daß seine Finger einst begraben sein werden, nicht aber das von ihnen Geschriebene. Labor erzählt dies Kulke.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189507314, "Datum": "vor dem 31.7.1895", "Haupttext": "[Vermutlich] Brief der Herzogin Gisela von Bayern an Bruckner:\r\n   Er möge für die geplante Aufführung [der 7. Symphonie?] in Monte Carlo durch seinen Verleger Stimmen dorthin schicken lassen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189407314, "Datum": "vor dem 31.7.1894", "Haupttext": "Brief Bruckners an Ignaz Bruckner:\r\n   Gratuliert zum Namenstag [31.7.1894]. Frau Kathi werde ihm, wie im Vorjahr, einige Kleider zusenden, die er aber nicht weitergeben solle. Grüße an Aigner und den Stiftsorganisten [Josef Gruber]. Wegen der Hitze sei er, Bruckner, jetzt in Steyr, wohin ihm auch sein Arzt [Weißmayr (*)] folgen werde.", "Letzte Änderung": "03.05.2024 09:21"}, {"ID": 189007314, "Datum": "vor dem 31.7.1890", "Haupttext": "Bruckner legt für die Feier in Ischl eine Improvisationsskizze vor [WAB 240], in der er auf Themen der 1. Symphonie, das Kaiserlied und Händels »Halleluja« zurückgreift. Sie wird vom Obersthofmeisteramt als »nicht passend« abgelehnt (*).\n[wann?] Bruckner wird als Hoforganist für die Hochzeit vorgemerkt (**).\r\nFestsetzung des Programms der Hochzeitszeremonie: Bruckner wird beim Eintritt des Brautzuges in die Kirche und beim Fortgehen Orgel spielen (***).", "Letzte Änderung": "01.04.2025 08:28"}, {"ID": 189105314, "Datum": "vor dem 31.5.1891 [?]", "Haupttext": "Ochs veröffentlicht eine Besprechung des »Te deum« in Leßmanns Allgemeiner Musik-Zeitung Nr. 22/23 auf S. 275 (*).\n[Wann genau?] Besprechung des »Te deum« durch M. Krause im Musikalischen Wochenblatt 22 (1891) S. 328f (**).", "Letzte Änderung": "30.04.2023 14:49"}, {"ID": 189303314, "Datum": "vor dem 31.3.1893", "Haupttext": "Schreiben (Visitenkarte) Mahlers an Wilhelm Zinne, die Aufführung der d-moll-Messe betreffend:\n\"KAPELLMEISTER GUSTAV MAHLER\ndankt vielmals, und frägt, ob Hr. Zinne nach der Aufführung nicht mit ihm, Dr. Berliner u. vielleicht mit Sichel zusammen sein möchte.\nHAMBURG\n[verso:]\nIn diesem Falle bittet er, ihn nach der Aufführung am Eingange zur Bühne zu erwarten\"\r\n[Siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "14.12.2024 22:34"}, {"ID": 188701034, "Datum": "vor dem 3.1.1887", "Haupttext": "Brief Kloses an Bruckner: \n   [Vermutlich Neujahrsgrüße und Bericht von einer Erkrankung] (*). [Vermutlich auch] Brief von Elisabeth Kietz an Bruckner: \n   Neujahrsgrüße, Reminiszenz an ihren Wiener Aufenthalt (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187412314, "Datum": "vor dem 31.12.1874", "Haupttext": "Brief Gartners an Bruckner:\r\n   Lädt ihn ein, einen [Linzer] Verein zu unterstützen [mit einer Komposition?].", "Letzte Änderung": "10.10.2024 11:03"}, {"ID": 188311034, "Datum": "vor dem 3.11.1883", "Haupttext": "[vermutlich 15.9.1883] Bruckner trifft Waldeck in Linz nicht an, reist noch nachts ab.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 194309304, "Datum": "vor dem 30.9.1943 [vermutlich Sommer 1943]", "Haupttext": "Brief von Erich Valentin (Salzburg) an Max Auer:\r\n     Gustav Bosse feiere am 6.2.1944 seinen 60. Geburtstag. Alle Freunde und Mitarbeiter mögen sich an einer Festschrift (zeitbedingt nur ein einziges, maschinengeschriebenes Exemplar) mit einem Aufsatz aus ihrem Spezialgebiet beteiligen. Als letzter Einlieferungstermin sei der 30.9.1943 vorgesehen. Wegen des Überraschungseffekts den Plan vertraulich behandeln! Heil Hitler!", "Letzte Änderung": "08.01.2024 19:46"}, {"ID": 186608304, "Datum": "vor dem 30.8.1866", "Haupttext": "Bruckner lernt Herrn Tureck und Henriette Reiter kennen.\nBrief Bruckners an Gilhofer [?].\nBrief Gilhofers an Bruckner: liefert Informationen über Henriette Reiter.", "Letzte Änderung": "19.12.2024 22:38"}, {"ID": 188506304, "Datum": "vor dem 30.6.1885", "Haupttext": "[nach dem 18.5.1885] Das Linzer Diözesanblatt, Stück XX, Mitteilung XI, vermerkt auf S. 135 (auf der letzten Seite der Eintragungen des Monats Juni 1885, noch oberhalb eines mit »30.«[Juni] datierten Eintrags): \n   »Frau Anna Froschauer widmete den Blumenschmuck für die Altäre während des ganzen Monates Juni.\n   Herr Anton Bruckner, k. k. Hoforganist und k. k. Professor am Conservatorium in Wien widmet durch Hochw. Herrn J. B. Burgstaller zum bevorstehenden Diözesan=Jubiläum ein für 4 bis 8 Vocalstimmen, 3 Trombonen und Orgel verfaßtes: \"Ecce sacerdos magnus.\" «", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 192104304, "Datum": "vor dem 30.4.1921", "Haupttext": "Aufführung von \"Mitternacht\" (WAB 80), \"Trösterin Musik\" (Orgel: G. Volker) und e-Moll-Messe (mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker) durch die akademische Sängerschaft \"Ghibellinen\" (= Wiener Akademischer Gesangverein) unter Franz Pawlikowsky in Wien. Außerdem erklingen Werke von Hugo Wolf und K. Meyer-Frenner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188503304, "Datum": "vor dem 30.3.1885", "Haupttext": "Das Benno-Walter-Quartett macht sich in fünf Proben mit Bruckners Quintett vertraut.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188412304, "Datum": "vor dem 30.12.1884", "Haupttext": "Brief Josef Schalks an Bruckner in Leipzig:\r\n   Franz Schalk möge für die Deutsche Kunst- und Musik-Zeitung den dem Kritiker Hartmann versprochenen ausführlichen Konzertbericht baldmöglichst absenden (*).\nBrief Anton Seidls an Bruckner:\r\n   Bringt seine Begeisterung über die 7. Symphonie zum Ausdruck (**).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 06:49"}, {"ID": 186012304, "Datum": "vor dem 30.12.1860", "Haupttext": "Zwei Briefe Bruckners an Sechter, die als verschollen gelten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189401304, "Datum": "vor dem 30.1.1894 [?]", "Haupttext": "Bruckner schickt eine Photographie an Margarethe Boucher in Berlin.", "Letzte Änderung": "18.09.2024 13:47"}, {"ID": 188701304, "Datum": "vor dem 30.1.1887", "Haupttext": "Artikel im Berliner Börsen-Courier über Bruckners Lebenslauf und die 7. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 185611304, "Datum": "vor dem 30.11.1856", "Haupttext": "Bruckner richtet von Rudolf Weinwurm Grüße an Maria Gitlberger in Steyregg aus.", "Letzte Änderung": "13.10.2024 16:46"}, {"ID": 188910304, "Datum": "vor dem 30.10.1889", "Haupttext": "Ferdinand Löwe spielt Hans Richter die 1. Symphonie vor.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 192009294, "Datum": "vor dem 29.9.1920", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Ernst Kunwald in der Philharmonie in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.05.2023 22:16"}, {"ID": 187107294, "Datum": "vor dem 29.7.1871", "Haupttext": "Weiterfahrt von Nürnberg nach London. Bruckner wird von F. Zimmermann und [?] P. Otto Fehringer (*) [aus Seitenstetten] begleitet.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189805294, "Datum": "vor dem 29.5.1898", "Haupttext": "JBayer [recte Franz Bayer?] lädt als Vertreter des Obmanns des Bruckner-Denkmalcomités in Steyr Ignaz Bruckner zur Denkmalsenthüllung am Pfingstsonntag [29.5.1898] um 15 Uhr ein.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189204294, "Datum": "vor dem 29.4.1892", "Haupttext": "Karl Lorenz vom Wiener Akademischen Gesangverein bittet Bruckner um einen Chor für das Deutschakademische Sängerfest in Salzburg. Dr. Wähner schlägt das Gedicht »Das deutsche Lied« von Erich Fels (Pseudonym für Aurelius Polzer) vor.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186609024, "Datum": "vor dem 2.9.1866", "Haupttext": "Brief Rudolf Weinwurms an Bruckner: \n   Vermutlich über die Noten für Gilhofer und Bruckners Heiratskandidatinnen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189212294, "Datum": "vor dem 29.12.1892 [?]", "Haupttext": "Undatierter Brief von Johann Strauß an Adalbert von Goldschmidt:\r\n     Würde ihm und Bruckner zuliebe gerne am Donnerstag [29.12.1892?] auf die Loge bei Ronacher verzichten, könne aber diese Verabredung nicht mehr ändern. Ob nicht Freitag [30.12.1892?] oder Montag [2.1.1893?] Bruckner und Goldschmidt möglich seien?", "Letzte Änderung": "08.04.2025 19:48"}, {"ID": 198101294, "Datum": "vor dem 29.1.1981", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Niederösterreichische Tonkünstler-Orchester unter Roman Zeilinger in Steyr.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 189101294, "Datum": "vor dem 29.1.1891", "Haupttext": "Notiz Bruckners bei den Gebetsaufzeichnungen: »Preßburg, Mannheim, Philh. Linz, München.« [Briefe an  Weingartner, Wiener Philharmoniker, Levi etc.].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 192510294, "Datum": "vor dem 29.10.1925", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Felix Maria Gatz im 1. Konzert der Bruckner-Vereinigung in Berlin (\"übervolles Haus\").\nAuf dem Programm steht außerdem Beethovens c-Moll-Klavierkonzert mit dem Solisten Mihail Wittels.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188410294, "Datum": "vor dem 29.10.1884", "Haupttext": "Aufführung des Quintett-Adagios durch das Winkler-Quartett in der Votivkirche in Anwesenheit von Max Emanuel [und vermutlich Landgraf Vinzenz Fürstenberg].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187907284, "Datum": "vor dem 28.7.1879", "Haupttext": "Schreiben Bruckners an das Kultusministerium [mutmaßlicher Inhalt]:\n     Bittet um Gewährung einer Remuneration für die Universitätsvorlesungen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 198404284, "Datum": "vor dem 28.4.1984 [?]", "Haupttext": "Aufführung von Motetten [prov. WAB 67] durch den Limburger Domchor in Loreto.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 187103284, "Datum": "vor dem 28.3.1871", "Haupttext": "Bruckner meldet sich als Bewerber für die Londoner Orgelkonzerte bei der Handels- und Gewerbekammer an.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 194408024, "Datum": "vor dem 2.8.1944", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Adolf Mennerich im Löwenbräukeller in München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 189208024, "Datum": "vor dem 2.8.1892", "Haupttext": "[Vermutlich] Brief des »Frohsinn« an Bruckner:\r\n   Anfrage wegen des Chores »Das deutsche Lied« [WAB 63].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189512284, "Datum": "vor dem 28.12.1895", "Haupttext": "Josef Schalk besucht Bruckner, der ihm Grüße an Franz Schalk aufträgt und sich über die Erfolge der 7. Symphonie in Frankfurt und der 8. Symphonie in Dresden erfreut zeigt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 193601284, "Datum": "vor dem 28.1.1936", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie in der Originalfassung unter Hermann Abendroth in Mannheim.\n \nAufführung der 6. Symphonie (Originalfassung) unter Scheinpflug beim Breslauer Rundfunk.", "Letzte Änderung": "20.04.2023 20:41"}, {"ID": 188111284, "Datum": "vor dem 28.11.1881 (wohl vor dem 23.11.1881)", "Haupttext": "Brief Mottls an Bruckner, auf Veranlassung Franz Schalks:\n   [vermutlich mit der Bitte, die Partitur der 4. Symphonie nach Karlsruhe zu schicken].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189207273, "Datum": "vor dem 27.7.1892", "Haupttext": "Bruckner erfährt von Ludwig Koch, daß für das Musikfest des Allgemeinen Deutschen Musikvereins in der Planung durch Bronsart nur eines seiner Chorwerke (und nicht die 7. Symphonie) vorgesehen sei (*).\nKarte Gutmanns an Bruckner [in gleicher Angelegenheit?] (**).", "Letzte Änderung": "19.03.2023 16:21"}, {"ID": 189105274, "Datum": "vor dem 27.5.1891", "Haupttext": "Bruckner reicht auf Grund des mündlichen Versprechens von Kaiser Franz Joseph [vgl. Oktober 1890] ein Gesuch um Reise-Subvention ein, das infolge der Ablehnung Hellmesbergers nicht weitergeleitet wird.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189004274, "Datum": "vor dem 27.4.1890", "Haupttext": "Telegramm Bruckners [an Thiard-Laforest?]: Abfahrt am 27.4. um 8 Uhr 25, Ankunft in Preßburg 9 Uhr 57.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189103274, "Datum": "vor dem 27.3.1891", "Haupttext": "Brief Göllerichs an Bruckner:\n   [vielleicht aus Nürnberg mit der Ankündigung der Aufführung der 3. Symphonie?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188703274, "Datum": "vor dem 27.3.1887", "Haupttext": "Brief Bruckners an Kremser:\r\n   Die Solostimme im Chor »Um Mitternacht« [WAB 90] könne mehrfach besetzt werden (*).\nBruckner trägt in der gedruckten Partitur Änderungen mit Bleistift ein (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189212274, "Datum": "vor dem 27.12.1892", "Haupttext": "Brief Otto Kitzlers an Bruckner: \n   Lädt ihn ein, in Brünn die 4. Symphonie selbst zu dirigieren und auf der Orgel zu improvisieren.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 193010274, "Datum": "vor dem 27.10.1930", "Haupttext": "Fritz Müller-Rehrmann führt mit seiner Gattin alle neun Symphonien [prov. WAB 86] in Grunskys Bearbeitung für zwei Klaviere in München auf.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 185609264, "Datum": "vor dem 26.9.1856", "Haupttext": "Schreiben von Ferdinand Scheck an das Bischöfliche Ordinariat:\r\n   Wegen der Hebung des Musikchores und der Orgel in der Domkirche habe er sich mit Orgelbauer Breinbauer, Zimmermeister Klambauer, dem Domorganisten [Bruckner] und Canonikus Strigl besprochen. Die Hebung sei technisch möglich, und die Akustik werde sich nur unbedeutend verschlechtern. Die Orgel müsse aber dringend gereinigt werden. Ob nach dem beiliegenden Brief des Orgelbauers Hofstätter von Kremsmünster nochmals eine Kommission zusammentreten solle?\r\n   Aktenvermerk »Praes. 26. Septbr 856«.", "Letzte Änderung": "17.12.2024 22:44"}, {"ID": 188706024, "Datum": "vor dem 2.6.1887", "Haupttext": "Brief Helms an Bruckner.\nBrief Barrys aus London an Bruckner:\r\n   Über die Aufführung der 7. Symphonie in London.", "Letzte Änderung": "26.02.2024 14:59"}, {"ID": 187310264, "Datum": "vor dem 26.10.1873", "Haupttext": "Durch Herbecks Vermittlung finanziert Fürst Liechtenstein Proben [insgesamt drei] und die Aufführung der 2. Symphonie. Im Orchester spielte Nikisch als Geiger mit (*). \n   Herbeck nimmt an den Proben teil, vergleicht nach der Generalprobe Bruckner mit Brahms (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188708254, "Datum": "vor dem 25.8.1887", "Haupttext": "Brief von Hans Herrig an Bruckner.", "Letzte Änderung": "20.01.2024 23:27"}, {"ID": 189407254, "Datum": "vor dem 25.7.1894", "Haupttext": "[nach dem 15.7.1894]\nBrief Bruckners an den Linzer Gemeinderat [Bürgermeister Poche]:\n     Dankt für die Ernennung zum Ehrenbürger von Linz.", "Letzte Änderung": "02.12.2024 08:44"}, {"ID": 188905254, "Datum": "vor dem 25.5.1889", "Haupttext": "Alfred Gillhofer bittet Bruckner, ihn bei einer Stellungssuche zu unterstützen und beim »Vaterland« zu empfehlen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186905254, "Datum": "vor dem 25.5.1869", "Haupttext": "Brief des St. Florianer Bürgermeisters Andreas Schlager an Bruckner: \n   Gratuliert zu den Erfolgen in Nancy und Paris.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188603254, "Datum": "vor dem 25.3.1886", "Haupttext": "Wolzogen [vermutlich] zu einem Vortrag in Wien [13.2.1886 gemeint?], trifft Bruckner bei einem Besuch nicht an. [Daraufhin?] Brief Wolzogens an Bruckner mit einem Gedicht (*).\r\nWolzogen hatte Bruckner angeregt, den Sonnengesang des Hl. Franziskus zu vertonen (**).\n[Etwa Sommer 1885?] Brief Wolzogens an Bruckner:\r\n   Ob er den Sonnengesang des Franz von Assisi als Oratorium vertonen wolle?\nBruckner zeigt den Brief Eckstein, der ihm den beiliegenden Text aus dem Italienischen übersetzt, später eine gedruckte deutsche Übersetzung besorgt und berichtet, daß Franz Liszt diesen Text bereits vertont habe.\nBrief Ecksteins an Wolzogen:\r\n   Warum Bruckner es ablehne, den Sonnengesang zu vertonen (***).", "Letzte Änderung": "18.12.2024 22:18"}, {"ID": 186603254, "Datum": "vor dem 25.3.1866", "Haupttext": "Brief Rudolf Weinwurms an Bruckner. Hanslick war in Linz und regte Bruckner an, im Herbst ein Orgelkonzert in Wien zu geben.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188502254, "Datum": "vor dem 25.2.1885", "Haupttext": "Bruckner erhält die Leipziger Nachrichten mit Bernhard Vogels Aufsatz über die 7. Symphonie [1.1.1885 oder/und 29.1.1885].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186902254, "Datum": "vor dem 25.2.1869", "Haupttext": "Brief Waldecks an Bruckner:\n[vermutlich wegen der Reservierung der Linzer Organistenstelle]. Brief Bruckners an Waldeck.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186402254, "Datum": "vor dem 25.2.1864", "Haupttext": "Brief Bruckners an Rudolf Weinwurm (vier Seiten lang):\n   Vermutlich zur Instrumentation des »Germanenzugs«; bittet um Kontaktaufnahme mit Dresden und Leipzig wegen der geplanten Orgelkonzerte. Brief Rudolf Weinwurms an Bruckner: \n   Hat die gleichen Fragen zur Instrumentation etc., wie er sie schon einmal gestellt hatte.\nWeinwurm hat vermutlich Bruckners Brief nie erhalten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188505024, "Datum": "vor dem 2.5.1885", "Haupttext": "Bruckner übernimmt von Eduard Schütt, dem Dirigenten des Wagner-Vereins, die Proben zum »Te deum«, die zweimal wöchentlich stattfinden. Über den Verlauf der Proben und Bruckners Dirigierbefähigung berichten Dr. Marschner und J. V. Wöß (*).\r\n   Von Bruckners gründlicher Probenarbeit erzählt auch die Chorsopranistin Hildegard Zweigelt, die spätere Frau August Stradals (**).\nBei den den Proben folgenden Wirtshausrunden bei Gause konnte Wöß auch Bruckners Eß- und Trinkpensum kennenlernen (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 193011254, "Datum": "vor dem 25.11.1930", "Haupttext": "Aufführung des Chors \"Um Mitternacht\" [WAB 89] durch den Friedrich-Hegar-Chor unter Dr. Sebastian Strelitzer in der Berliner Hochschule [für Musik?].\n\"Das wunderbar mystische Brucknersche \"Um Mitternacht\" litt leider stark unter der unzulänglichen Höhe der Solistin.\"\nAuf dem Programm stehen außerdem u. a. Werke von Gartefeld/Thiessen und Klaus Pringsheim (\"Arbeiterlied\") und Solovorträge der Organistin Traute Wagner und des philharmonischen Konzertmeisters Wilfried Hanke.", "Letzte Änderung": "18.11.2024 20:16"}, {"ID": 189910254, "Datum": "vor dem 25.10.1899", "Haupttext": "Dr. Karl Lueger, der Bürgermeister von Wien, lädt zur Enthüllung des Bruckner-Denkmals am 25.10.1899 um 11 Uhr im Stadtpark ein.\nDrei dieser gedruckten Einladung werden an Franz Xaver Müller, Ignaz Bruckner und Propst Ferdinand Moser in St. Florian versendet.\n[Weitere Einladungen siehe auch 25.10.1899].", "Letzte Änderung": "02.04.2025 14:12"}, {"ID": 186010254, "Datum": "vor dem 25.10.1860", "Haupttext": "Die Linzer Zeitung kündigt auf S. 1015 [nicht vor dem 22.10.1860] das Konzert vom 25.10.1860 an: »* Wie wir vernehmen, wird Fräul. Maria Mösner, deren zweites Concert [20.10.1860] - auf welches wir noch zurückkommen werden - überaus glänzend ausfiel, aus besonderer Gefälligkeit Donnerstag den 25. Oct. im letzten diesjährigen Vereins=Concerte der Liedertafel »Frohsinn« (Damenabend in den Redoutenlocalitäten) mitwirken. Fräul. Mösner wird abermals eine Sonate für Harfe und Violin im Vereine mit dem ausgezeichneten Virtuosen Herrn Pringle vortragen und überdies auch zu einem Liede das Accompagnement leisten. Somit haben wir an diesem Abende einen großen, seltenen Kunstgenuß zu gewärtigen, wobei auch die Liedertafel »Frohsinn« unter der Leitung ihrer neugewählten, tüchtigen Chormeister, der Herren Bruckner und Kirchberger ausgewählte Gesangsnummern zum Vortrage bringen wird.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186805244, "Datum": "vor dem 24.5.1868 (?)", "Haupttext": "Brief Rudolf Weinwurms an Bruckner: \n   Vermutlich mit Fragen zum Zeitungsartikel vom 19.5.1868 über Bruckners bevorstehende Berufung nach Wien. Kurz nach Eintreffen dieses Briefes besucht Herbeck Bruckner und bespricht Details zu Gehalt und Arbeitsbedingungen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 187204244, "Datum": "(vor dem 24.4.1872)", "Haupttext": "Herbeck fährt nach Mailand zu einer Aufführung von Verdis »Aida«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 198503244, "Datum": "vor dem 24.3.1985", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum«, der Motetten »Ave Maria« [WAB 6], »Locus iste«, »Os justi« und »Virga jesse« und der d-Moll-Messe unter Norbert Balatsch in der Accademia di Santa Cecilia in Rom.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192802244, "Datum": "vor dem 24.2.1928", "Haupttext": "Aufführung des \"Te deum\" durch den Berliner Ärztechor unter Kurt Singer mit dem Berliner Sinfonieorchester im Bach-Saal in Berlin. Tenorsolist ist Paul Kötters; die Altistin Paula Lindberg wirkt auch in Brahms' Alt-Rhapsodie mit. Zwischen den beiden Werken wird Beethovens \"Egmont\"-Ouvertüre gespielt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189302244, "Datum": "vor dem 24.2.1893", "Haupttext": "Franz Bayer besucht Bruckner in Wien. Unter anderem kommt kommt die geplante Aufführung der d-Moll-Messe am 2.4.1893 in Steyr zur Sprache. Bruckner sagt seinen Besuch zu.\n[siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188902244, "Datum": "vor dem 24.2.1889", "Haupttext": "Proben zur 7. Symphonie unter Hans Richter. Bruckner berichtet bei »Gause«, daß ihn die Philharmoniker als »Meister« bezeichnet hätten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 193204024, "Datum": "vor dem 2.4.1932", "Haupttext": "Brief von Siegmund von Hausegger an den Münchner Stadtrat Dr. Hörburger: \n   Schlägt vor, das von der Internationalen Bruckner-Gesellschaft geplante Konzert mit der Uraufführung der Originalfassung der 9. Symphonie nach dem letzten Abonnementskonzert im April zu veranstalten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193512244, "Datum": "vor dem 24.12.1935", "Haupttext": "Aufführung des \"Os justi\" unter Joh. Nep. David bei der Weihnachtsfeier des Konservatoriums in Leipzig.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 186911244, "Datum": "vor dem 24.11.1869", "Haupttext": "Der »Frohsinn« lädt Bruckner ein, für ein Fest einen Chor [»Mitternacht«, WAB 80] zu komponieren. Bruckner erhält von Rudolf Weinwurm den von Josef Mendelssohn verfaßten Text.", "Letzte Änderung": "19.11.2024 12:22"}, {"ID": 192909234, "Datum": "vor dem 23.9.1929", "Haupttext": "Aufführung eines Bruckner-Chores [prov. WAB 67] (neben Werken von Händel, Schubert und Schumann im ersten Teil und Werken von James Simon u.a. und Solovorträgen der Mezzosopranistin Eva Liebenberg, des Pianisten Arpad Sandor und des Organisten Walter Drwenski) im Festkonzert des \"Gesangvereins Berliner Buchdrucker und Schriftgießer Typographia\" unter Dr. Strelitzer (Nachfolger von Alexander Weinbaum) in der Philharmonie in Berlin anlässlich des 50jährigen Bestehens. Als Tenor ist noch der Mitbegründer Hermann Reitermann dabei.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188709234, "Datum": "vor dem 23.9.1887", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen): »400 fl [/] [nicht lesbare Zahl] fl [/] Paur«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188009234, "Datum": "vor dem 23.9.1880", "Haupttext": "Bergwanderung auf den Schneeberg.", "Letzte Änderung": "01.09.2024 11:11"}, {"ID": 187509234, "Datum": "vor dem 23.9.1875", "Haupttext": "»Generalprobe der Orgel von St. Florian durch Josef Seiberl.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 184509234, "Datum": "vor dem 23.9.1845", "Haupttext": "Komposition des in Kronstorf für St. Florian geschriebenen »Tantum ergo« [WAB 32] - nach den meisten Abschriften zu schließen wohl aber schon 1843 (siehe dort).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188607234, "Datum": "vor dem 23.7.1886", "Haupttext": "Brief Mayfelds an Bruckner: \n   [Vermutlich] Gratulation zur Ordensverleihung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 196606234, "Datum": "vor dem 23.6.1966", "Haupttext": "[16.6.1966?] Aufführung der 8. Symphonie unter Herbert von Karajan in der Kathedrale von Chartres.", "Letzte Änderung": "17.07.2024 14:20"}, {"ID": 189106234, "Datum": "vor dem 23.6.1891", "Haupttext": "Schreiben von Dekan Reinisch an Levi:\r\n   [bittet vermutlich um eine Stellungnahme zu Bruckners Bedeutung anläßlich der geplanten Verleihung der Ehrendoktorwürde].", "Letzte Änderung": "23.04.2026 12:43"}, {"ID": 186904234, "Datum": "vor dem 23.4.1869", "Haupttext": "Bruckner, Huber, Hellmesberger und Zellner bei Klavierhändler Bernhard Kohn wegen der Orgelmiete für das Konservatorium (es handelte sich um ein Pedalharmonium).", "Letzte Änderung": "01.11.2024 08:21"}, {"ID": 189303234, "Datum": "vor dem 23.3.1893", "Haupttext": "Bruckner schikaniert in den Proben der f-Moll-Messe Josef Schalk zur allgemeinen Empörung und wird dafür sogar von Hans Richter [später?] zur Rede gestellt.", "Letzte Änderung": "08.06.2023 13:10"}, {"ID": 189312234, "Datum": "vor dem 23.12.1893", "Haupttext": "Brief Bruckners an Muck in Berlin: \n   [Berichtet vermutlich von der Besserung seines Befindens].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 185512234, "Datum": "vor dem 23.12.1855", "Haupttext": "Bruckner verabschiedet sich von seinen Schülern in St. Florian. Es sind Abschiedsbriefe, Stammbuchverse u.ä. und Erinnerungen seiner Schülerinnen Anna Aigner und Maria Bergmann überliefert.\r\nSein Nachfolger als Lehrer [1. Schulgehilfe] wird Anton Schlagintweit (*), als Organist der junge Josef Seiberl, ein Vetter von Karl Seiberl.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 192111234, "Datum": "vor dem 23.11.1921", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter Hugo Reichenberger in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188811234, "Datum": "vor dem 23.11.1888", "Haupttext": "Brief von Martha Rauscher [recte vermutlich Maria Rauscher] an Bruckner:\r\n   [Sendet die gewünschte Photographie.]", "Letzte Änderung": "03.12.2024 23:02"}, {"ID": 189110234, "Datum": "vor dem 23.10.1891", "Haupttext": "Brief Bruckners an Baron von Perfall in München: \n   Bittet darum, Franz Schalk bei der Besetzung des Münchner Kapellmeisterpostens zu berücksichtigen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 192903224, "Datum": "vor dem 22.3.1929", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Pfalzorchester (Ludwigshafen) unter Ernst Boehe im Beethoven-Saal in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188902024, "Datum": "vor dem 2.2.1889", "Haupttext": "Notiz Bruckners bei den Gebetsaufzeichnungen: »24. [24.1.1889?] N....[unlesbar gemacht] (unbekannt.)«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 192112224, "Datum": "vor dem 22.12.1921", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie unter Hermann Wunsch in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189012224, "Datum": "vor dem 22.12.1890", "Haupttext": "Notiz Bruckners bei den Gebetsaufzeichnungen: »Frl Aurelia Stolzar 33. Florianig. (Cafe.)«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189701224, "Datum": "vor dem 22.1.1897", "Haupttext": "Brief von Bernhard Ziehn an Hugo Kaun, vermutlich in Chicago geschrieben: \n\n     Empfehlungen zum dramaturgischen Verlauf von \"Maler von Antwerpen\", Bedenken wegen zu freizügiger Szenen (Wagners \"Walküre\" (1. Akt) sei dagegen harmlos. Bemerkungen zu d'Alberts \"Ghismonda\". \n\n     \"Der Pietist [Oper von Kaun] ist in jeder Beziehung der Ghismonda weit überlegen. Am 22. und 23. Januar Bruckner's Esdur Symph. (Nr. IV) durch Th. Th. [Theodor Thomas]. Gruß an Herrn Drobegg.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188801224, "Datum": "vor dem 22.1.1888", "Haupttext": "Das schon 1887 gebildete Bruckner-Komitee unter Ecksteins Leitung organisiert das Konzert mit den Philharmonikern und Hans Richter (*).\r\nBei den Proben sind die Komitee-Mitglieder und Bruckner anwesend (**).", "Letzte Änderung": "15.02.2025 17:00"}, {"ID": 189610224, "Datum": "vor dem 22.10.1896", "Haupttext": "Gedruckte Einladung des Wiener Akademischen Wagner-Vereins mit Hinweisen auf die Geschäftsversammlung am 22.10.1896 und die vier Internen Musikabende (12.11.1896, 19.12.1896, 20.2.1897 und 3.4.1897).\nAuf einer Seite eine Todesanzeige:\n     †\nAnton Bruckner\r\ngeb. zu Ansfelden am 4. September 1824,\r\ngest. zu Wien am 11. October 1896.\n\"Non confundar in Aeternum\"\r\n   (Te Deum).\n     Vertatur!\"\nAuf der anderen Seite:\n\"[Hinweis auf die Musikabende] Zur Aufführung an denselben sind u. a. in Aussicht genommen: \r\n[...]\nBruckner ...... Achtstimmige Messe in E-moll.\r\n                        III. Symphonie (R. Wagner gewidmet) (für 2 Claviere).\r\n[...]\r\n[... Einladung zur Versammlung ...]\r\n   Die P. T. Mitglieder werden nochmals auf die eröffnete Subscription auf den bereits im Drucke befindlichen 2-händigen Clavier-Auszug von Bruckner's IV. (romantischer) Symphonie aufmerksam gemacht. (Subscriptionspreis 10 fl., Adresse: Dr.W.Rigler, I. Habsburgergasse 5).\r\n   Hochachtend\r\n   der Vorstand des Wiener Akademischen Wagner-Vereines:\nF. Schaumann, | Obmann.     Dr. C. Giannoni, | Schriftführer.\"", "Letzte Änderung": "26.04.2023 08:51"}, {"ID": 189807214, "Datum": "vor dem 21.7.1898", "Haupttext": "Die Liedertafel \"Harmonie\" in Kremsmünster veranstaltet bei einem Probenabend eine Bruckner-Feier, in deren Verlauf \"ein prachtvolles Bruckner-Bild\" enthüllt wird und Herr Lochner eine \"tiefempfundene Ansprache\" hält. Außerdem gedenkt man des Ablebens von Max von Weinzierl.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 186707214, "Datum": "vor dem 21.7.1867", "Haupttext": "Brief Bruckners an Alois Weinwurm. Brief Rudolf Weinwurms an Bruckner: \n   Vermutlich mit Fragen zum Kurverlauf.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189105214, "Datum": "vor dem 21.5.1891", "Haupttext": "Brief Richard Sternfelds an Bruckner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188603214, "Datum": "vor dem 21.3.1886", "Haupttext": "Bei den Proben zur 7. Symphonie in Wien geht Hans Richter über Bruckners Tempowünsche hinweg (*).\nVorbesprechung der Symphonie durch Theodor Helm in der Deutschen Zeitung (**).\r\nHelm besucht auch die Generalprobe (***)\n[Vermutlich auf diese Zeit zu datierende] Visitenkarte Bruckners an Gutmann: Er komme zur Tuben-Probe am Mittwoch 1/2 5 Uhr [= 17.3.1886?] in den Musikverein. Gutmann möge die Stimmen dorthin besorgen (°).\nNotizen Bruckners (über zu besorgende Karten für die 7. Symphonie):\r\n»2 Ölzelt / 8 fl) [/] Dr Walmann [Wallmann] 1 1/2 fl [/] 4 fl Praelat [Moser; die drei Namen durchgestrichen, wohl als Zeichen der Erledigung]. Prof Deubl. [Deubler] [/] 5te Loge. [/] Pius Richter.« (°°),\r\n»Ritter v Ölzelt. Dr Walmann [Wallmann]. Praelaten [Ferdinand Moser] u Prof. [Deubler].« (°°°) und\r\n»Ostariasch eins [/] Hajek 2 [/] Brzibokaty 1. [/] Tschöpe ? 2« (#).\nNotizen bei den Proben und (mit Datumsangabe »Sonntag 21.3.«) möglicherweise nach der Aufführung der 7. Symphonie (##).", "Letzte Änderung": "19.12.2024 19:29"}, {"ID": 196512024, "Datum": "vor dem 2.12.1965", "Haupttext": "Aufführung des Streichquartetts [WAB 111] durch das Fröhlich-Quartett in der Schloßkapelle Steyr.", "Letzte Änderung": "27.12.2024 00:18"}, {"ID": 190612024, "Datum": "vor dem 2.12.1906", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Boston Symphony Orchestra unter Karl Muck in Boston.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190912214, "Datum": "vor dem 21.12.1909", "Haupttext": "Ungarische Erstaufführung der 6. Symphonie in Budapest.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189012214, "Datum": "vor dem 21.12.1890", "Haupttext": "Bruckner besucht Theodor Helm, um ihn in die 3. Symphonie einzuführen (*). \nMathilde Helm wohnt zumindest einer Probe der Symphonie bei (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 191111024, "Datum": "vor dem 2.11.1911", "Haupttext": "[nach dem 6.10.1911]\r\nBrief von August Göllerich an Franz Xaver Müller:\r\n     Dankt für das Manuskript [Bruckners?] und die Auskünfte [vermutlich: zur Bruckner-Biographie]. Die Müller-Symphonie [am 26.11.1911] könne gerne der Komponist selbst dirigieren.\r\n     Am 2.11.1911 nun Bruckner-Requiem [WAB 39] und Schuberts f-Moll-Phantasie in der Bearbeitung von Mottl, am 26.11.1911 Wagners Symphonie, Max Regers Lustspiel-Ouverture und Müllers Symphonie, im 3. Konzert eine Liszt-Feier.\r\n     Fragen zur Bruckner-Biographie: zu \"Afferentur\" (Datum, Manuskript?), Manuskripte der 4 gedruckten Graduale in St. Florian? Datierung des \"Os justi\"? Datierung und Manuskript des \"Libera me\" [WAB 22]?", "Letzte Änderung": "06.04.2024 09:08"}, {"ID": 187111024, "Datum": "vor dem 2.11.1871", "Haupttext": "Brief Mayfelds an Bruckner [?]: \n   Fragen zur Aufführung der f-moll-Messe und zur Affaire St. Anna.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189111214, "Datum": "vor dem 21.11.1891", "Haupttext": "(Nach dem 8. oder 15.11.1891) Maria und Emma von Spaun und Hermann von Roner besuchen Bruckner, der ihnen das Scherzo der 9. Symphonie zeigt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 191910214, "Datum": "vor dem 21.10.1919", "Haupttext": "Aufführung einer Bruckner-Symphonie [prov. WAB 86] durch die Berliner Philharmoniker unter Richard Hagel in einem Populären Konzert in Berlin (*).\n \nAufführung der 7. Symphonie durch das Blüthner-Orchester unter Paul Scheinpflug im 1. Sinfonieabend dieser Konzertreihe in Berlin (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 187110214, "Datum": "vor dem 21.10.1871", "Haupttext": "Brief Schiedermayrs an Bruckner [?]:\r\n   Vermutlich mit Fragen zur Affaire an St. Anna und zum Gerücht, Bruckner habe sich in München beworben (*).\nBrief Waldecks an Bruckner [?]:\r\n   Anteilnahme an den Denunziationen bei St. Anna (**).", "Letzte Änderung": "13.09.2024 19:28"}, {"ID": 188010024, "Datum": "vor dem 2.10.1880", "Haupttext": "Bruckner wird in den Zeitungen als Bewerber für die Chormeisterstelle beim Männergesangverein genannt [z.B. 26.9.1880].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 192808204, "Datum": "vor dem 20.8.1928", "Haupttext": "Aufführung des Chores \"Trösterin Musik\" durch den Ersten Männergesangverein der städtischen Straßenbahnen aus Wien unter Chormeister Josef Burgschwinger im Saalbau Friedrichshain.\nAuf dem Programm stehen außerdem u. a. Werke von Uthmann, Schubert (Lieder mit der Sopranistin Elsa Spalitzer) und Orgelimprovisationen (von Kapellmeister Rudolf Pehm).\nBei der anschließenden Feier sind u.a. anwesend Genosse Paul Löbe, Genosse Sabath (ADGB) und Genosse Schneider (ADS); es gibt Gesangsvorträge des Volkschors unter Dr. Zanders und des Uthmann-Chors unter Siegfried Günther.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188408204, "Datum": "vor dem 20.8.1884", "Haupttext": "Brief Nikischs an Bruckner: \n   Die Aufführung der 7. Symphonie in Leipzig wird bis nach dem Semesterbeginn verschoben (*). Bruckner zeigt Oddo und Amand Loidol diesen Brief und erzählt vom herzlichen Empfang durch die Studenten in München und Erzherzogin Gisela (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188407204, "Datum": "vor dem 20.7.1884", "Haupttext": "Erste Entwürfe zum 1. Satz der 8. Symphonie. Das Gesangsthema soll Bruckner bei einem Spaziergang im Prater eingefallen sein (*). Möglicherweise war das Adagio noch davor (oder zeitgleich) entworfen worden (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187107204, "Datum": "vor dem 20.7.1871", "Haupttext": "Im Konservatorium sprach Bruckner, wie Josef Pembaur überliefert, über seine Londoner Konzertpläne; er werde nicht viel Bach einstudieren, sondern vor allem frei improvisieren. - Bruckner hatte etwa drei Monate lang die Programmnummern einstudiert.", "Letzte Änderung": "17.08.2025 00:14"}, {"ID": 186905204, "Datum": "vor dem 20.5.1869", "Haupttext": "Brief Waldecks an Bruckner: \n   Über Probleme bei der geplanten Aufführung der e-moll-Messe [Besetzung, Räumlichkeiten?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188102204, "Datum": "vor dem 20.2.1881", "Haupttext": "Eine von Dr. Hans Kleser projektierte Aufführung der 4. Symphonie in Köln war an der ablehnenden Haltung Ferdinand Hillers gescheitert (*).\nBei den Proben zur 4. Symphonie zeigt sich wieder Bruckners devote Haltung, aber auch seine rührende Dankbarkeit Hans Richter gegenüber (er schenkt ihm einen Taler) (**).\nRichter stellt das Werk auf eine Stufe mit Beethovens Symphonien (***).", "Letzte Änderung": "31.08.2025 13:12"}, {"ID": 186210204, "Datum": "vor dem 20.10.1862", "Haupttext": "Brief Sechters an Bruckner.\nBrief Arneths an Bruckner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 187609194, "Datum": "vor dem 19.9.1876", "Haupttext": "Abschrift von Partitur und Stimmen der 4. Symphonie beendet.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187209194, "Datum": "vor dem 19.9.1872", "Haupttext": "Brief Bruckners an Zimmermann in Nürnberg: \n   Berichtet von seinen Erfolgen [f-moll-Messe?], seinem Aufenthalt in Linz, seinen [erneuten?] Konzertplänen für England; bietet seine Wohnung für einen Besuch der Wiener Weltausstellung 1873 an.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186109194, "Datum": "vor dem 19.9.1861", "Haupttext": "Bruckner erhält mündlich die Aufforderung, in Salzburg zur Probe zu dirigieren, erfährt persönlich von Schläger, daß ihm (Schläger) die Stelle sicher sei. Bruckner verzichtete daher vorerst auf das Probedirigat, bekam aber schließlich einen dringenden Brief [aus Salzburg].", "Letzte Änderung": "05.02.2023 23:55"}, {"ID": 189006194, "Datum": "vor dem 19.6.1890", "Haupttext": "[bis zu 2 Wochen davor]\r\nBruckner stellt beim Orgelunterricht einem Schüler \"Cz.\" [= Heinrich Czerwenka] eine schlechte Prognose als Musiker:\r\n\"Zu dem heute als Componist und Musiklehrer in Wien lebenden damaligen Conservatoristen Cz. (welcher bei ihm den Spitznamen Professor hatte) sagte er in der Orgelstunde: \"Geh', i bitt' die Professor, geh' runter von der Orgelbank und wir a Schuasta, Musiker wirst dein Leben kaner\". (*).\r\nCzerwenka hatte zwischenzeitlich eine eigene Liedkomposition für den Vincenz-Zusner-Liederpreis eingereicht und den 1. Preis zuerkannt bekommen. Die Preisübergabe (20 Ducaten) erfolgte am 19.6.1890 im Konservatorium (**).\r\nVon der nächsten Unterrichtsstunde bei Bruckner wird überliefert:\r\n\"Nach circa vierzehn Tagen machte der Meister aber große Augen als derselbe Schüler hocherfreut mit der Nachricht kam, er habe den ersten Preis der Zusner'schen Liederconcurrenz erhalten.\" (*).\r\n[siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "22.09.2024 10:38"}, {"ID": 188506194, "Datum": "vor dem 19.6.1885", "Haupttext": "Gutmann veröffentlicht Nohls Schreiben [vom 6.6.1885] als Reklame für die in Druck befindliche 7. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186403194, "Datum": "vor dem 19.3.1864", "Haupttext": "Komposition des Männerchores (mit 2 Sopran-Soli und Klavier) »Herbstlied« [WAB 73].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189502194, "Datum": "vor dem 19.2.1895", "Haupttext": "Meißner erfährt von Pater Heribert Witsch, dem Belvedere-Kaplan, daß eine größere Wohnung dort leer stehe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189402194, "Datum": "vor dem 19.2.1894", "Haupttext": "Die Universität erhält die Widmungspartitur der 1. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 185709014, "Datum": "vor dem 1.9.1857", "Haupttext": "Bruckner erhält einen Brief Sechters.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188501194, "Datum": "vor dem 19.1.1885", "Haupttext": "Brief Haberts an Bruckner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187009184, "Datum": "vor dem 18.9.1870", "Haupttext": "Abschrift der Stimmen zur Kantate »Heil dir zum schönen Erstlingsfeste« (3. Textfassung von WAB 61) durch Franz Jari [siehe die Anmerkung], Maximilian Kerschbaum u.a. in Kremsmünster.", "Letzte Änderung": "27.01.2026 16:06"}, {"ID": 189307184, "Datum": "vor dem 18.7.1893", "Haupttext": "Briefe aus London und Texas an Bruckner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187007184, "Datum": "vor dem 18.7.1870", "Haupttext": "Vermutlich Brief Waldecks an Bruckner: \n   Wegen der Reservierung der Linzer Organistenstelle.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188504184, "Datum": "vor dem 18.4.1885", "Haupttext": "[frühere Datierung ca. zwischen 18. und 22.4.1885]\r\nMatinée zu Ehren Liszts bei Adalbert Goldschmidt. Unter den Gästen befinden sich neben Künstlern der Hofoper Stradal, Johann Strauß, Goldmark, Hellmesberger, Bruckner und Marie Wilt (*).\n[?] Nach einer Soirée bei Fürst Hohenlohe kommen Liszt und Bruckner auf die Kühnheiten der neueren Musik zu sprechen (**).", "Letzte Änderung": "03.04.2026 15:15"}, {"ID": 188802184, "Datum": "(?) vor dem 18.2.1888 (?)", "Haupttext": "Bei einer Probe des Wagner-Vereins im Kleinen Musikvereinssaal wird Bruckner von Franz Antoine skizziert.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188502184, "Datum": "vor dem 18.2.1885", "Haupttext": "Brief Rosa Papiers an Bruckner:\r\n   Ratschläge für die Besetzung der Gesangspartien des »Te deum«.", "Letzte Änderung": "13.05.2024 13:17"}, {"ID": 189212184, "Datum": "vor dem 18.12.1892", "Haupttext": "Proben zur 8. Symphonie (sechs insgesamt). Bruckner lädt den St. Florianer Organisten Josef Gruber zur 8. Symphonie ein. Die Zeitungen melden, daß der Kaiser zur Jagd nach Mürzzuschlag abgereist sei (*). \n   Bruckner soll Hanslick aufgesucht haben, um ihn um eine günstige Kritik zu bitten, konnte jedoch nur Frau Hanslick ein Geldgeschenk zustecken (**). \n   Alfred Zamara berichtet Robert Fuchs von seiner zunehmenden Begeisterung über das Werk. Bruckner soll den Proben ferngeblieben sein (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 191201184, "Datum": "vor dem 18.1.1912", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die [Budapester] Philharmoniker unter István Kerner in Budapest.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188611184, "Datum": "vor dem 18.11.1886", "Haupttext": "Einführung zur 7. Symphonie in einer Amsterdamer Zeitung [vgl. 9.11.1886 und 10.11.1886].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 191210184, "Datum": "vor dem 18.10.1912", "Haupttext": "In den Konzert-Nachrichten des Konzert-Bureaus Emil Gutmann werden die von Oskar Fried geleiteten Konzerte angekündigt: \n   »[...] Ohne die großen und späteren Klassiker zu vernachlässigen, die in Beethoven, Berlioz, Schumann, Liszt, Brahms und Bruckner zu Wort kommen, läßt er mit Bedacht an jedem Abend die Modernen und Modernsten dominieren, deren Recht auf Gehörtwerden in unserer Zeit gewöhnlich arg vernachlässigt wird. [...] Von den klassischen Werken seien erwähnt: Berlioz' phantastische Symphonie, Liszts Faustsymphonie, Bruckners Siebente Symphonie, Wagners Faustouvertüre und von Beethoven die Neunte Symphonie [...]«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189208174, "Datum": "vor dem 17.8.1892", "Haupttext": "Brief Bruckners an Aurelia Stolzar:\r\n   Schickt eine Photographie (*).\r\nDie Rückseite des Bildes [IKO 22] trägt die Widmung »Meiner lieben Freundin Frl Aurelia ABrucknermp.« [siehe die Anmerkung] (**).", "Letzte Änderung": "28.10.2024 17:19"}, {"ID": 188407174, "Datum": "vor dem 17.7.1884", "Haupttext": "Auf Wolzogens Wunsch tritt Bruckner dem Allgemeinen Deutschen Musikverein bei [Beitragsquittung siehe 28.4.1885, Beginn des Vereinsjahres 7.8.1885] (*). Josef Schalk und Ferdinand Löwe spielen Bruckner das Finale der 7. Symphonie auf zwei Klavieren vor (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189307014, "Datum": "vor dem 1.7.1893", "Haupttext": "[Vermutlich] Brief von Vinzenz Fink [recte Emil Fink?] an Bruckner: \n   Fragt an, ob Bruckner eine Kantate [für welchen Anlaß?] komponieren oder empfehlen könne.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188901174, "Datum": "vor dem [?] 17.1.1889", "Haupttext": "Josef Gruber schickt eine eigene Komposition an Hellmesberger zur Begutachtung und äußert sich in seinem Begleitbrief abfällig über Bruckner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 191911174, "Datum": "vor dem 17.11.1919", "Haupttext": "Aufführung des Quintetts durch das Quartett der Neuen Musikgesellschaft (Primarius: Konzertmeister Lambinon) beim ersten Kammermusik-Nachmittag in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 198110174, "Datum": "vor dem 17.10.1981", "Haupttext": "Aufführung der e-Moll-Messe in San Marco in Venedig.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192910174, "Datum": "vor dem 17.10.1929", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie unter Klemperer im 1. Konzert in der Kroll-Oper in Berlin. Im ersten Teil spielt Eduard Erdmann ein eigenes Klavierkonzert.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188709164, "Datum": "vor dem 16.9.1887", "Haupttext": "Brief Oddo Loidols an Bruckner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 191108164, "Datum": "vor dem 16.8.1911", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter Ferdinand Löwe in der Tonhalle in München im Rahmen des Musik-Festivals.", "Letzte Änderung": "28.07.2025 16:08"}, {"ID": 188508164, "Datum": "vor dem 16.8.1885", "Haupttext": "Brief Franz Schalks an Bruckner [vermutlich veranlaßt durch Josefs Brief vom 27.7.1885].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 197206164, "Datum": "vor dem 16.6.1972", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« unter Zubin Mehta in Rom.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 188606164, "Datum": "vor dem 16.6.1886", "Haupttext": "Brief von Elisabeth Kietz an Bruckner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188504164, "Datum": "vor dem 16.4.1885", "Haupttext": "Prof. Riedel und Liszt treten mit Bruckner in Verbindung [vermutlich beide wegen des Festes des Allgemeinen Deutschen Musikvereins in Karlsruhe] (*). \n\nBruckner soll Liszt wegen der geplanten Aufführung der 7. Symphonie im Schottenhof aufgesucht haben (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189706014, "Datum": "vor dem 1.6.1897", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Weingartner in Bremen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 187712164, "Datum": "vor dem 16.12.1877", "Haupttext": "Proben zur 3. Symphonie. Über Bruckners Bescheidenheit und die Arroganz einiger Philharmoniker berichtete später der Geiger Zöllner. Bruckner selbst erzählte, daß sich vor allem Hellmesberger, Bachrich und Hummer schlecht benommen hätten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188111164, "Datum": "vor dem 16.11.1881", "Haupttext": "Proben zum Quintett in Josef Schalks Wohnung. Bruckner wird erst zur letzten Probe eingeladen, dankt hochzufrieden und überglücklich, wird von Schalk und Winkler beruhigt.", "Letzte Änderung": "10.06.2024 06:31"}, {"ID": 189310164, "Datum": "vor dem 16.10.1893", "Haupttext": "Der Olmützer Musikverein lädt Bruckner ein, zur Aufführung der 8. Symphonie unter Wladimir Labler am 22.10.1893 zu kommen.\n\n\n[daraufhin vermutlich:]\nBrief Bruckners an den Olmützer Musikverein:\n     Dankt für die Einladung, der er leider wegen Krankheit nicht Folgen leisten könne.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189110164, "Datum": "vor dem 16.10.1891", "Haupttext": "Ida Buhz aus Berlin schickt Bruckner ihre Photographie. Daraufhin Brief Bruckners an Ida Buhz: \n   Dankt für das Bild. Bemerkungen über Idas Aussehen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187407154, "Datum": "vor dem 15.7.1874", "Haupttext": "Bruckner reicht die 3. Symphonie bei den Philharmonikern zur Probe ein. - An der Lehrerbildungsanstalt St. Anna ist geplant, die Musikstunden zu reduzieren und den Unterricht nur noch von Rudolf Weinwurm versehen zu lassen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186707154, "Datum": "vor dem 15.7.1867", "Haupttext": "Bruckner erleidet einen etwa zweiwöchigen Krankheitsrückfall. Brief Rudolf Weinwurms an Bruckner, den dieser nicht sofort beantwortet.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189506154, "Datum": "vor dem  15.6.1895", "Haupttext": "Brief von Gustav Mahler an Bruckner:\n[mutmaßlicher Inhalt]\nInformiert ihn, dass Hermann Behn einen Klavierauszug der 7. Symphonie erstellt hat, der bei Gutmann erscheinen solle, und bittet um Bruckners Einverständnis.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189206154, "Datum": "vor dem 15.6.1892", "Haupttext": "Bruckner besucht die Proben zur 4. Symphonie [vgl. 13.6.1892].\n \n[wahrscheinlich erst nach dem 13.7.1892! siehe \"nach dem 25.7.1892\" (189207256) und die Anmerkung]\nEin Orchestermitglied, das Bruckner schon als Sängerknabe erlebt hatte (der Oboist Johann Strasky), berichtet, daß Bruckner für zwei Sängerinnen entflammt war. Durch Vermittlung der Fürstin Metternich gelingt es, für Bruckner im Singspiel \"Donauweibchen\" [recte wohl \"Donaunixe\"] einen Sitzplatz in den Kulissen zu organisieren (*).\n \nBruckner erzählt Josef Kluger, daß es lange gedauert habe, bis er das 2. Thema im 1. Satz der 8. Symphonie gefunden hatte (**).\n \nGuido Adler beurteilt das Orchester als \"erstaunlich leistungsfähig\" (***).", "Letzte Änderung": "06.01.2025 13:47"}, {"ID": 188905154, "Datum": "vor dem 15.5.1889", "Haupttext": "[in der Kar- oder Osterzeit?] Aufführung des \"Te deum\" durch den Mannheimer Musikverein, das großherzogliche Hoftheaterorchester unter Ferdinand Langer in Mannheim. Solisten: Frieda Hoeck-Lechner (Karlsruhe), Helene Seubert-Hausen, Friedrich Erl und Joseph Moedlinger.", "Letzte Änderung": "12.11.2024 12:03"}, {"ID": 189404154, "Datum": "vor dem 15.4.1894", "Haupttext": "Brief von Frau A. Sommerfeld aus Berlin an Bruckner:\r\n     Bittet für einen Zeitschriftenartikel um Bruckners Photographie und ein Notenautograph.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189204154, "Datum": "vor dem 15.4.1892", "Haupttext": "Eine von Bernuth für das Konzert der Hamburger Singakademie geplante Aufführung des »Te deum« kommt nicht zustande.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186904154, "Datum": "vor dem 15.4.1869", "Haupttext": "Bruckner bei Herbeck, um einen Wunsch von Dr. Prohaska zu erledigen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 191303154, "Datum": "(vor dem 15.3.1913)", "Haupttext": "Schreiben an Josef Gruber (Visitenkarte):\n\"[2 Zeilen vorgedruckt]\n                     Joseph Sailer,\n          Propst des reg. Chorherrenstiftes St. Florian,\nbeehrt sich die von Herrn Ignaz Bruckner Euer Wohlgeboren testamentarisch vermachte Dose zu übersenden und bittet um ganz kurze Bestätigung des Empfanges, etwa in Form eines Briefleins oder einer Karte, - zum Zwecke der Verlassenschafts-Abhandlung. In größter Hochachtung, \"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192405014, "Datum": "vor dem 1.5.1924", "Haupttext": "Schreiben des Linzer Domkapitulars Schöfecker (?) [an die Liedertafel Frohsinn]: \n\n     Bittet um Überlassung des Probelokals zur Einstudierung des d-Moll-Messe für den 1.5.1924.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188505014, "Datum": "vor dem 1.5.1885", "Haupttext": "Brief Levis an Bruckner:\r\n   Schickt den Kontrakt mit Gutmann bezüglich der Drucklegung der 7. Symphonie zurück [vgl. Brief Bruckners von ca. 29.4.1885]. - Brief Josef Schalks an Levi: [Vermutlich zur Drucklegung der 7. Symphonie und zum Druckkostenzuschuß an Gutmann].", "Letzte Änderung": "10.06.2024 07:01"}, {"ID": 189101154, "Datum": "vor dem 15.1.1891", "Haupttext": "Brief Bruckners an Franz Schalk (*).\nBruckner hält mit dem Akademischen Gesangverein zahlreiche Einzel- und Gesamtproben zu »Träumen und Wachen« [WAB 87] (**).", "Letzte Änderung": "03.03.2025 14:03"}, {"ID": 188901154, "Datum": "vor dem 15.1.1889", "Haupttext": "Notiz Bruckners bei den Gebetsaufzeichnungen:\r\n»3. Bez. Landstraße \r\nDitrichgasse 31.a 3. Stock Antonia Binder. \nMusikv [?? Musikverein?] 1/4 Liter Wein.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188811154, "Datum": "vor dem 15.11.1888", "Haupttext": "Notizen in Bruckners Gebetsaufzeichnungen: \n[fremde Hand:] »N. J. Tollemache Schützengasse 21. III«, \n[Bruckner:] »Mittw u Freitag 2 Uhr. 10 fl schuld«, \n[fremde Hand:] »Eugen Schwartz Art. Lieutenant III Bz. Lissagasse Nr 3 Parterre«, \n[Bruckner:] »Mittwoch 7 - 8 [zuerst: »6 - 7«] Abends.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189210154, "Datum": "vor dem 15.10.1892 (nach dem 11.7.1892)", "Haupttext": "Schreiben Bruckners an das Obersthofmeisteramt:\r\n     Im beiliegenden ärztlichen Zeugnis vom 11.7.1892 werde ihm allergrößte Schonung auferlegt. Bittet in Berücksichtigung seiner angegriffenen Gesundheit vom Dienst an der Hofmusikkapelle unter Belassung seiner Bezüge enthoben zu werden.", "Letzte Änderung": "24.04.2026 13:26"}, {"ID": 187310154, "Datum": "vor dem 15.10.1873", "Haupttext": "Brief (?) des Wagner-Vereins an Bruckner: \n   Vermutlich Glückwunschschreiben anläßlich der Annahme der Widmung der 3. Symphonie durch Wagner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187110154, "Datum": "vor dem 15.10.1871", "Haupttext": "Bericht der »Tonhalle« (Leipzig (*)) über die Affaire an St. Anna.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189008144, "Datum": "vor dem 14.8.1890 [10.8.1890, Sonntag?]", "Haupttext": "Möglicherweise ist Bruckner in Wien wegen des Dienstes an der Hofkapelle.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188308144, "Datum": "vor dem 14.8.1883", "Haupttext": "(Undatierter) Brief Franz Schalks an Josef Schalk: \n   Gutmann habe ihm gestern versprochen, daß das Quintett bis Oktober 1883 erscheinen werde. Von Winkler stünden 60 fl in Aussicht, Zottmann habe den 2. Subskriptionsbetrag abgeliefert. Gutmann wolle den zweihändigen Klavierauszug des Adagios noch behalten, bis er über dessen Drucklegung entschieden habe.\n   \"Lieber Bruder!\n   Es freut mich sehr Dich mit meiner Auffassung der Quintettangelegenheit so sehr einverstanden zu wissen, umsomehr als es mir bei meiner gestrigen Unterredung mit Gutmann gelungen ist ihm das bindende Versprechen zu entlocken, dass das Quintett längstens October erscheinen werde. Viel hat freilich gewirkt, dass ich ihm 60 fl., die ihm von Freund Winkler nun zugesendet werden in sicherer Aussicht stellen konnte. Auch hat der Germane Zottmann den II. Subscriptionsb. [-bogen] endlich abgeliefert. Die 2händige Transcription des Adagio's bittet G. vorläufig noch behalten zu dürfen bis er sich entschlossen hat, ob er es drucken lassen solle [wolle?]. Ich machte ihm begreiflich, dass diess nur zu seinem Vortheile geschähe. Mit der ersten Correctur wird er in diesem Betreff uns Aufschluß geben.\n   Von Freund Spur mussten wir uns gestern verabschieden [... über den Abschiedsabend ...] Dass ich gestern Dir das Adagio habe schicken könnte [sic], hat mich viel gefreut. Da ich es am Abend noch mit Löwe durchgegangen, hatten wir einen unendlichen Genuss davon. Der Verehrung reichstes Übermaas ziemt vor allem uns dem Meister entgegenbringen, u. wir können uns nicht genug danken, dass wir an solchen Schöpfungen mit ganzer Seele theil zu nehmen fähig waren: Mögst Du den gleichen Genuss daraus schöpfen! - Bruckner war bei den letzten Aufführungen in Bayreuth anwesend. Löwe hat ihn dort gesehen. Er kommt am 14. nach Wien. Ich will nicht versäumen i[h]n zu einem für die Folge wichtigen Besuche am Grundlsee zu bewegen, umsomehr, als du so seine immer wunderbarer sich entfaltende Persönlichkeit zu geniessen erneute Gelegenheit hättest. Ich glaube aber selbst, dass er nicht annehmen wird: Herr v. Goldschmidt kann u. wird ja gewiss auch so, das ihm mögliche für Bruckner's Werke thun. [... über Goldschmidt als Komponisten, über neue Bayreuther Blätter und einen - beiliegenden - Artikel in den \"Deutschen Worten\" ...]\n   Wir, (Spur, Hisch, Löwe) mussten ihn ganz vortrefflich u. zweckansprechend [sic?] finden. Ich bitte Dich mir zu schreiben ob im Falle eines Besuches Bruckner's ich Dir nicht die Partitur des VII. Adagios übersenden sollte. Über mein Arrangement muss ich vor allem bemerken, dass ich den letzten Bogen keiner Correcktur [sic?] mehr unterziehen konnte wie überhaupt viel zu verändern sein, ja ich des notwenigen [sic?] Behelfes eines Dreschkastens [= Klavier?] leider entbehren musste. Wie ich es mit Löwe durchspielte, bemerkte ich mehrere Kleinigkeiten, die du vielleicht so gut bist abzustellen, im Großen u. Ganzen war man aber mit der Klangwirkung sehr zufrieden. Die Partie des rechten Spielers musste leider ziemlich schwierig ausfallen. [... schickt Lieder von Liszt nach Goethe- und Heinetexten und französische Werke ...]\n   Bruckner ist mit Spigl Arm in Arm in Bayreuth angekommen, nach[dem] er (Bruck.) ihm [sic?] (Spigln) um Entschuldigung jenes Auftrittes im Prater gebeten Zottmann hat sich in B. auffallend viel mit Babette, Henriette u. Genossinnen abgegeben. (Bei den letzteren soll das frappirende sein dass ich es als frappirend anführe)\n   Öhn war in B. über alle Maassen Deutsch, bier- u. kegelselig.\n   Weiter nichts Neues.\n   Alle grüssen u. auch Dein bester weil einziger Bruder Franz \n[... PS: über das Wort \"Urfacon\", Mauracher werde über Internes berichten ... Nachschrift von Mutter Schalk ...]\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189106144, "Datum": "vor dem 14.6.1891", "Haupttext": "Brief Deublers an Bruckner. Brief Ignaz Bruckners an Bruckner: \n   Er sei an Grippe erkrankt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187706144, "Datum": "vor dem 14.6.1877", "Haupttext": "Brief Traumihlers an Bruckner:\r\n   [Vermutlich Benachrichtigung vom Tod Seiberls].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 193704144, "Datum": "vor dem 14.4.1937", "Haupttext": "Herbert von Karajan gibt in Aachen eine erläuternde Einführung zur 5. Symphonie.", "Letzte Änderung": "19.04.2025 09:51"}, {"ID": 186604144, "Datum": "vor dem 14.4.1866", "Haupttext": "Brief Rudolf Weinwurms an Bruckner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188603144, "Datum": "vor dem 14.3.1886", "Haupttext": "Muck hält in Graz 14 Proben zur 7. Symphonie. Bruckner kommt mit Eckstein zu den letzten zwei Proben (Probleme mit den Tuba-Bläsern der Wiener Hofoper) (*). Dr. Potpeschnigg ist Bruckners Betreuer in diesen Tagen.\r\nAm Tag der ersten Generalprobe [12.3.?] erzählt Bruckner von seiner Arbeit an der 8. Symphonie (»Micherl« müsse schon um sechs Uhr früh aufstehen).\nAm folgenden Tag [vermutlich 13.3.] findet die öffentliche Generalprobe statt (**).\n \nMax von Ivichich erlebt die Proben und Bruckners Verhalten (zunehmende innere und äußere Teilnahme) mit (**a).\n \nIn den Tagen des Grazer Aufenthaltes macht Hans von Zwiedineck-Südenhorst seine Tochter Rosedore mit Bruckner bekannt [vgl. Anmerkung] (***).\nUndatierte Notiz Bruckners [vermutlich zwischen 3.1.1886 und 14.3.1886]: »Meerschaumstaub für Fettflecke.« (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 192402144, "Datum": "vor dem 14.2.1924", "Haupttext": "Berliner Erstaufführung der d-Moll-Messe durch den Basilika-Chor der Hedwigskirche unter Pius Kalt im Festkonzert der \"Gesellschaft zur Förderung der kirchlichen Tonkunst\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188802144, "Datum": "vor dem 14.2.1888", "Haupttext": "Brief Almeroths an Levi: \n   [Vermutlich über das Konzert vom 22.1.1888 mit der 4. Symphonie. Übersendet Kritiken dazu.]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 193812144, "Datum": "vor dem 14.12.1938", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Oswald Kabasta in München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192912144, "Datum": "vor dem 14.12.1929", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Orchester der Staatlichen Hochschule [für Musik] unter Julius Prümer in einem \"auf Anordnung des Kultusministers\" veranstalteten Konzert.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188912144, "Datum": "vor dem 14.12.1889", "Haupttext": "Bruckner bewirbt sich bei Dr. August Förster als Dirigent der Burgtheaterkapelle.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 190601144, "Datum": "vor dem 14.1.1906", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Kaim-Orchester unter Schneevoigt in einem Volkskonzert in München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189710144, "Datum": "vor dem 14.10.1897", "Haupttext": "Aufführung der d-Moll-Messe durch den Grazer Wagner-Verein unter Oskar Noe. Solisten: die Damen Gerlitz und Polegegg und die Herren Copony und S. v. Hausegger.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189010144, "Datum": "vor dem 14.10.1890", "Haupttext": "Notiz Bruckners bei den Gebetsaufzeichnungen: »Dienst Gause [/] Böhler? Böhler? Fürst Lichtenstein? [/] Fürst Battiany. Pfeiffer? Schneider? Landtag? Graf Lamberg? [/] Musik Verlagshandlung Schlesinger (Lienau) Berlin. [zuerst: Leipzig.]«.", "Letzte Änderung": "27.02.2024 09:48"}, {"ID": 188008134, "Datum": "vor dem 13.8.1880 (?)", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: [mit?] »(Dr. Weinstein [siehe die Anmerkung] [/] Dr. Plappart Baron [/] bei Igel vor der Abreise.)«", "Letzte Änderung": "22.12.2024 19:31"}, {"ID": 188607134, "Datum": "vor dem 13.7.1886", "Haupttext": "Brief Obermüllers an Bruckner: \n   [Vermutlich] Gratulation zur Ordensverleihung im Namen des Linzer Musikvereins.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189506134, "Datum": "vor dem 13.6.1895", "Haupttext": "[Vermutlich Brief Franz Bayers an Bruckner:] \n   Gratulation zum Namenstag [am 13.6.1895].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189306134, "Datum": "vor dem 13.6.1893", "Haupttext": "[Vermutlich zum Namenstag 1893] Brief Gustav Huebers an Bruckner, mit einem Gedicht von Laura Hueber als Nachtrag.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 192404134, "Datum": "vor dem 13.4.1924", "Haupttext": "Aufführung der g-Moll-Ouvertüre im Orchesterkonzert des Kaufmännischen Gesangvereins unter Ferdinand Großmann.\nAls Gesangssolisten wirken mit Rosette Anday und Artur Reichmann.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189104134, "Datum": "vor dem 13.4.1891", "Haupttext": "Bruckner erhält aus Mannheim eine Abschrift der Rechnung [über die Kopiaturkosten der 8. Symphonie]. Auf seine telegraphische Anfrage, an wen der Betrag zu zahlen sei, antwortet Weingartner am 13.4.1891.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188604134, "Datum": "vor dem 13.4.1886", "Haupttext": "Der Chor »Um Mitternacht« [WAB 90] wird in einer Probe des Wiener Männergesangvereins gesungen, vermutlich in Anwesenheit Bruckners (*).\nBrief des »Frohsinn« an Bruckner (**).", "Letzte Änderung": "19.02.2026 17:34"}, {"ID": 186603134, "Datum": "vor dem 13.3.1866", "Haupttext": "Rechnung von Johann Busek für Tapeziererarbeiten in Bruckners Wohnung (35 fl 60 kr.) [siehe \"Januar 1866\"].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189112134, "Datum": "vor dem 13.12.1891", "Haupttext": "Während der Proben zur 1. Symphonie wandelt sich die Einstellung des Orchesters zum Positiven (*).\nBruckner und Hans Richter bringen in der verwendeten Partitur-Abschrift einige Korrekturen und Ergänzungen (z. B. dynamische und agogische Änderungen) an (**).\nEintrag Bruckners im Finale bei Buchstabe K \"nach Belieben des P T H. Hofkapellmeisters\" (***).", "Letzte Änderung": "26.01.2026 02:55"}, {"ID": 188612134, "Datum": "vor dem 13.12.1886", "Haupttext": "Brief Marxsens an Bruckner: \n   Fragen wegen Konstituierung einer Beethoven-Stiftung. - Daraufhin Brief Bruckners an Marxsen: Beantwortet seine Fragen, hat sich deswegen bei einem Kunstinstitut [Philharmoniker, Konservatorium?] erkundigt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189407124, "Datum": "vor dem 12.7.1894", "Haupttext": "Aufführung des Adagios der 7. Symphonie unter Pohle in Chemnitz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186105124, "Datum": "vor dem 12.5.1861", "Haupttext": "Komposition des 7-stimmigen »Ave Maria« [WAB 6] (*).\nSpäter Abschrift der Partitur und der Stimmen durch Franz Schimatschek (**), weiterer Stimmen durch »Anonymus L1« (***) und der Partitur durch »Anonymus L2« (°).", "Letzte Änderung": "23.02.2023 11:52"}, {"ID": 189310124, "Datum": "vor dem 12.10.1893", "Haupttext": "[Vermutlich] Brief Bruckners an Minna Reischl.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188709114, "Datum": "vor dem 11.9.1887", "Haupttext": "Bruckner läßt für Deubler die Partitur des Requiems [WAB 39] in St. Florian.", "Letzte Änderung": "16.04.2026 17:01"}, {"ID": 192505114, "Datum": "vor dem 11.5.1925", "Haupttext": "Dreitägiges Fest in der Berliner Philharmonie anlässlich des tausendjährigen Bestehens der Rheinlande. Der Mainzer Männergesangverein (etwa 100 Sänger) führt von Bruckner \"Trösterin Musik\" auf.\nAuf dem Programm stehen neben Chören u. a. Werke von Richard Wagner (Arien aus \"Holländer\" und \"Lohengrin\") und Busoni (75-minutiges Klavierkonzert mit Männerchor mit dem Blüthner-Orchester und dem Solisten Edward Weiß) unter Leitung des Kapellmeisters A. König.", "Letzte Änderung": "18.11.2024 20:13"}, {"ID": 188505114, "Datum": "vor dem 11.5.1885", "Haupttext": "Bruckner erhält eine Photographie von Marie Demar [vgl. 2.3.1885] (*).\n[Vermutlich] Brief Hupfaufs an Bruckner:\r\n   [Anfrage wegen Aufführungsmaterial des »Te deum«?] (**).\n[Vermutlich] Brief Rappoldis an Bruckner:\r\n   [Anfrage wegen der bisher im Druck erschienenen Kompositionen] (**).", "Letzte Änderung": "02.04.2025 10:22"}, {"ID": 188604114, "Datum": "vor dem 11.4.1886", "Haupttext": "In der Woche vor dem Konzert des Wiener Akademischen Gesangvereins (mit »Trösterin Musik«) finden sechs Proben statt, drei für die Herren und drei für die Damen. Für die gemischten Proben wurde der kleine Festsaal der Universität zur Verfügung gestellt (*). Bei den »Neu- und Nachschaffungen für das Archiv« ist verzeichnet »[...] 13. Bruckner Anton, »Trösterin Musik« (180 Stimmen). [...]«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189303114, "Datum": "vor dem 11.3.1893", "Haupttext": "Bei den Proben des »Tafelliedes« [WAB 59] können sich Bruckner und Mader erst nach einigen Versuchen auf das passende Tempo einigen.", "Letzte Änderung": "07.02.2023 00:16"}, {"ID": 186903114, "Datum": "vor dem 11.3.1869", "Haupttext": "Brief Waldecks an Bruckner. Besuch Hafferls in Wien [vielleicht wegen einer möglichen Rückkehr Bruckners nach Linz?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188702114, "Datum": "vor dem 11.2.1887", "Haupttext": "Schreiben von Hans Herrig an Bruckner:\r\n   [Mutmaßlicher Inhalt:] Ehrende Bemerkungen zur 7. Symphonie in Berlin [31.1.1887] und Übersendung eines Buches, vielleicht auch der Kritik vom 2.2.1887.", "Letzte Änderung": "20.01.2024 23:29"}, {"ID": 186102114, "Datum": "vor dem 11.2.1861", "Haupttext": "Bruckner arbeitet den Männerchor »Vor Arneths Grab« [WAB 53] um für das Begräbnis von Josefine Hafferl. Vom Text Marinellis (*) entfällt die letzte Strophe. Außerdem ist bei der Neuvertonung - »Am Grabe« [WAB 002] - keine Posaunenbegleitung vorgesehen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189101184, "Datum": "vor dem [11.?]18.1.1891", "Haupttext": "Brief von Franz Schalk an Josef Schalk:\r\nNächste Woche Dienstag [13.?/20.1.1891] beginne er (nach Korrektur der fehlerhaften Münchner Stimmen) mit den Proben [4. Symphonie am 1.2.1891]. Als Schlußstück schwebe ihm ein Stück Wagners vor. Ob Löwe mit einem Beethoven-Konzert mitwirken könne? Pohlig sei hier [in Graz] 1. Kapellmeister, was seine Aussichten für Wien (Gesellschaft der Musikfreunde und Singverein) verringere. Hausegger habe Josef von dem Plan geschrieben, eine vierhändige Klavieraufführung der Symphonie [am 30.1.1891: 2 Sätze zweihändig] im Wagner-Verein zur Einführung zu veranstalten. Bruckners Anwesenheit beim Konzert würde »viel Stimmung machen«. Wichtig sei ein Artikel über Bruckner für die [Grazer] Tagespost. Josef brauche nicht vor Mittwoch, dem 28., einzutreffen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 193501114, "Datum": "vor dem 11.1.1935", "Haupttext": "Einführender Artikel von Martin Dumler über die 6. Symphonie in »The Cincinnati Post«.", "Letzte Änderung": "12.02.2023 14:16"}, {"ID": 187610013, "Datum": "vor dem 1.10.1876", "Haupttext": "Tappert gelingt es, den Berliner Musikdirektor Benjamin Bilse für Bruckner zu interessieren. Er fordert Bruckner [vermutlich in einem Brief] auf, die 4. Symphonie und eine biographische Darstellung einzusenden.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 190809104, "Datum": "vor dem 10.9.1908 (?)", "Haupttext": "Brief von Heinrich Schenker an Karl Grunsky:\r\nKritisiert Bruckners Kompositionstechnik, speziell die Orgelpunkte, anhand eines Beispiels aus der 7. Symphonie (*).\r\nIm selben oder einem anderen Brief an Grunsky (zwischen 6.6.1908 und 9.9.1908) äußert er sich zu Bruckners Technik, Extase um Extase abschnittsweise aneinanderzureihen: \"Extase um Extase heißt, nach wie im Leben, so auch in der Symph. Abschnitt um Abschnitt! . . . Es bildete sich beim Sie sehen daher[?] bei ihm als solche folge z.B. die Unbeholfenheit z.B. im Treiben da einzelne Gef.[ühle] u. fast nur, u. fast alle laufen hin von der Ton.[ika] aus, u. fast nur u. fast alle setzen hin auf dem guten Takt. ein (vgl. dazu Bd. I u. B. zu. Orn. S. . .) (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188607104, "Datum": "vor dem 10.7.1886", "Haupttext": "Visitenkarte Bruckners (noch ohne Ordens-Titel), vermutlich an Hellmesberger gerichtet.\r\nGedruckter Visitenkarten-Text, dann handgeschrieben:\r\n[recto:]\r\n\"bittet Sr Hochwolgeboren\r\n[verso:] H Hofkapellmeister für Samstag u. Sonntag um gnädigen Urlaub. | ABruckner.\"", "Letzte Änderung": "27.03.2025 10:18"}, {"ID": 193106104, "Datum": "vor dem 10.6.1931", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Orchesterschule der Staatlichen Hochschule für Musik in Berlin unter W. Gmeindl.", "Letzte Änderung": "26.01.2024 23:40"}, {"ID": 189605104, "Datum": "vor dem 10.5.1896", "Haupttext": "Auf Bruckners Wunsch kommt Franz Bayer für drei Tage zu Besuch. Er gewinnt dabei den Eindruck, daß das Finale der 9. Symphonie wohl vollständig skizziert ist, Bruckner aber selbst nicht mehr hoffe, den Satz ganz fertig ausarbeiten zu können.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189505104, "Datum": "vor dem 10.5.1895", "Haupttext": "Brief der Herzogin Gisela von Bayern [recte: Herzogin Amalie?] an Bruckner: \n\n   [Erkundigt sich vermutlich nach seinem Befinden und berichtet von einem geplanten Konzert in Monaco].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188604104, "Datum": "vor dem 10.4.1886", "Haupttext": "Brief Bruckners an Marie Kerschbaum in Linz: \n   Sie möge bei der Aufführung des »Te deum« [am 15.4.1886] das Sopransolo übernehmen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188504104, "Datum": "vor dem 10.4.1885", "Haupttext": "Brief Eva Wagners an Bruckner [mutmaßlicher Inhalt]:\r\n   Dankt für die Photographie [4.3.1885], erinnert ihn an das Versprechen, eine Kopie seines Wagner-Briefes an sie zu schicken. Er möge an O. Bach schreiben. Ihr Gesundheitszustand sei schwankend (*).\nDaraufhin Brief Bruckners an O. Bach [Inhalt unbekannt] (**).\nBruckner erhält aus München die Kritik der Süddeutschen Presse [2.4.1885] über das Quintett (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 197203104, "Datum": "vor dem 10.3.1972", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe unter Gavazzeni in Rom.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 189403104, "Datum": "vor dem 10.3.1894", "Haupttext": "Levi besucht Bruckner in seiner Wohnung in der Heßgasse (*). \nJosef Kluger, der ebenfalls anwesend ist, wird Zeuge der überschwenglichen Begrüßung (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189303104, "Datum": "vor dem 10.3.1893", "Haupttext": "Kauffmann lernt die 8. Symphonie durch das Studium des Klavierauszuges kennen (*).\nBrief Emil Kauffmanns an Hugo Wolf:\r\n   Äußert seine [wohl sehr günstige] Meinung über Bruckners 8. Symphonie (**).\nBrief Bruckners an Göllerich:\r\n   Er möge bei Puchstein dafür eintreten, daß Horn keine Kritiken über Bruckners Werke mehr schreibe (***).", "Letzte Änderung": "16.10.2025 16:29"}, {"ID": 188703104, "Datum": "vor dem 10.3.1887", "Haupttext": "Postkarte von Santen Kolff in Berlin an Levi (mit anhängender, bereits adressierter Rückantwortkarte): [vermutlich Anfrage zu bisherigen Aufführungen der 7. Symphonie und anderer Brucknerscher Werke unter Levi in München].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 191202104, "Datum": "vor dem 10.2.1912", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Orchester des Wiener Konzertvereins unter Löwe in Budapest.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 186102104, "Datum": "vor dem 10.2.1861", "Haupttext": "Briefe Rudolf Weinwurms an Bruckner: \n   Über Bruckners mutmaßliche Ankunft in Wien und seine Unterkunft dort; er möge Chorkompositionen Weinwurms mitbringen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189112104, "Datum": "vor dem 10.12.1891", "Haupttext": "Notiz Bruckners bei den Gebetsaufzeichnungen: »Mittwoch [9.12. oder 16.12.1891 gemeint?] 10 Uhr Frl Pagl.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189012104, "Datum": "vor dem 10.12.1890", "Haupttext": "Franz Fischer stellt bei den Proben zur 4. Symphonie in München viele Unstimmigkeiten in den von Gutmann gelieferten geschriebenen Stimmen fest, da diese mit der [revidierten] Partitur nicht übereinstimmen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188112104, "Datum": "vor dem 10.12.1881", "Haupttext": "Ankündigung der 4. Symphonie in den Karlsruher Zeitungen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188601104, "Datum": "vor dem 10.1.1886", "Haupttext": "Bei den Proben zum »Te deum« vergleicht Hans Richter wegen der Schönheit einer Stelle Bruckner mit Beethoven. Bruckner berichtet daraufhin, daß ihm die fragliche Melodie im Traum von Spohr eingegeben worden sei (*).\nIn einer dieser Proben hört Guido Adler das »Te deum« (**).\nÜber einen Zwischenfall (Bruckner störte sich an einem vom Posaunisten Berthold geblasenen dissonierenden, aber korrekten Ton) berichtet Alfred Zamara (***).\nNotizen Bruckners für zu besorgende Karten für die Aufführung des »Te deum«:\r\n   »H Weber [Franz Weber] 2 Karten für 10. Jänner.« (°).\r\n[Vermutlich zur Vorbereitung dieses Konzerts:] Undatierte Notiz Bruckners:\r\n   »Hofk. Richter: 1. kurzes Programm 2. mehrere Proben von [durch lateinische Schrift hervorgehoben:] mir. [/] Te Deum Seite 52 Sopran mehr piano.« (°°).", "Letzte Änderung": "17.09.2024 07:58"}, {"ID": 192111104, "Datum": "vor dem 10.11.1921", "Haupttext": "Aufführung der Quintetts und von Beethovens Quartett op. 135 durch das Busch-Quartett in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189811104, "Datum": "vor dem 10.11.1898", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie in einer Bearbeitung für Klavier zu vier Händen durch Frau Hoffmann und Herrn P. Müller [Paul Müller?] und von Liedern S. von Hauseggers (mit Frl. Fridrichowicz und den Herren Dr. Rud. Meyer und Hess) bei einem  Bruckner-Abend in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 186410104, "Datum": "vor dem 10.10.1864", "Haupttext": "Zwei Briefe Sechters an Bruckner, die bislang noch unbeantwortet geblieben sind.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184107304, "Datum": "vor 30.7.1841", "Haupttext": "»Classifications-Abschluß [/] über den Fortgang der Hörer [/] der [/] Harmonie- und Generalbaßlehre [/] an der k.k. Normal-Hauptschule in Linz [/] im Schuljahre [/] 1841.«\r\n[in der 2. Zeile (Spaltenüberschriften in Kursivschrift):]\r\n»Nahmen. Bruckner Anton.\nClassification im theoretischen Theile. sg. [/] s.g. \nim practischen Theile. g. [/] g. \nim Choral-Gesange. sg. [/] s.g. \nVerwendung. sehr fleißig.\nAnmerkung. sg.«\r\nGeschrieben von Johann August Dürrnberger.", "Letzte Änderung": "28.04.2025 11:18"}, {"ID": 195100004, "Datum": "vor 1951", "Haupttext": "Radierung von Ferdinand Michl [vermutlich identisch mit IKO 215, siehe \"1924\"].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193700004, "Datum": "vor 1937", "Haupttext": "Radierung (IKO 275) von Marta Elisabeth Fossel (*).\nPostkarte (IKO 272 »Schubertfeier im Elysium. Forellenquintett«) von R. Kössler (**).", "Letzte Änderung": "31.10.2024 23:30"}, {"ID": 193112324, "Datum": "vor 1932", "Haupttext": "Bearbeitung der Löwe-Fassung der Trauermusik aus dem Adagio der 7. Symphonie durch Karl Stiegler für 9 Blechbläser (4 Hörner, 4 Wagner-Tuben, 1 Kontrabasstuba).\nDruckausgabe (zusammen mit den Fassungen von Löwe und Freiberg) im Verlag Lanolino in St. Pölten für 2019 angekündigt.", "Letzte Änderung": "20.04.2023 10:56"}, {"ID": 191900003, "Datum": "vor 1919", "Haupttext": "Alfons Siber fertigt eine Bleistiftzeichnung (IKO 191, nach der Tilgner-Büste) im Format 36 cm x 30 cm.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190700004, "Datum": "vor 1907", "Haupttext": "Zwei Zeichnungen (Skizzen zur Totenmaske) von Alfred Cossmann, IKO 120 (Studie für das Exlibris Andorfer) und IKO 121.", "Letzte Änderung": "21.09.2024 20:08"}, {"ID": 190300004, "Datum": "vor 1903", "Haupttext": "Titelauflage des Zweitdrucks der 3. Symphonie (Rättig Nr. 154) mit Angabe des vierhändigen Klavierauszugs von Ferdinand Löwe und Josef Schalk und des zweihändigen von Josef Schalk (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189512335, "Datum": "vor 1896 (?)", "Haupttext": "Elfenbeinminiatur mit Bruckners Portrait von Hans Stadler [IKO 81].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189000004, "Datum": "vor 1890", "Haupttext": "[Familienüberlieferung, mitgeteilt vom Urenkel]\nBruckner soll in Attnang-Puchheim Johanna Hager (Attnang 5.7.1863 - 1.4.1959 Attersee), der Tochter von Johanna und Johann Georg Hager (Besitzer des Gasthauses Posthof), einen Heiratsantrag gemacht haben.\nJohanna Hager heiratete am 8.7.1890 den Braumeister Eduard Schrott (1858-1918), mit dem sie später nach Attersee übersiedelte.", "Letzte Änderung": "10.07.2024 11:16"}, {"ID": 187912325, "Datum": "vor 1880", "Haupttext": "Photographie Bruckners [IKO 9], im Atelier Louis Bauer angefertigt.", "Letzte Änderung": "19.05.2025 07:12"}, {"ID": 186501011, "Datum": "[vor?] 1865", "Haupttext": "Bruckner empfiehlt Anton Hager als Hausmusiklehrer an Freiherrn von Handel und im Jahre 1865 als Musiklehrer bei den Jesuiten in Kalksberg [Kalksburg].", "Letzte Änderung": "17.10.2024 21:29"}, {"ID": 185900004, "Datum": "vor 1859", "Haupttext": "Bruckner hält sich in Kirchdorf im Gasthof von Johann Nepomuk Redtenbacher (1802 bis Mai 1859) auf und wird von diesem beim Spielen mit dessen Tochter Anna Redtenbacher \"ertappt\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 922151211, "Datum": "Volksschüler", "Haupttext": "Schüler und Schülerinnen Bruckners an Volksschulen\r\n \r\nHinweis: Für die Schüler in Linz und Wien siehe die Personeneinträge \"Linzer Schüler\", \"Privatschüler\" bzw. \"Konservatoriumsschüler\", für die Universitätshörer \"Universitätsschüler\". Für die Sonntagsschülerinnen in St. Florian 1855/56 siehe auch \"Sonntagsschülerinnen\". Überblick über alle Schüler Bruckners bei 1302/55-112.\nA. Ansfelden (1837/38)\nFranz Hueber (*)\nB. Windhaag (1841-1843)\r\nAnna Jobst\r\nJosef Jobst\r\nMaria Krakowitzer\r\nFranz Sücka\r\nJosefa Sücka\r\nMaria Sücka\r\nRosalia Sücka\nC. Kronstorf (1843-1845)\nBarbara Bürstinger\r\nLeopold Gamper\r\nHuber (späterer Beruf Maurer)\r\nFranz Steinleitner\r\nvier Schüler, die im Jahr 1913 noch am Leben waren.\nD. St. Florian (1845-1855)\r\nDa  Bruckner auch Kinder zu unterrichten hatte, die im Jahr 1844 in die Volksschule eingetreten waren, werden im Folgenden auch die Eintragungen dieses Jahres mitgeteilt, wie sie in den Schülerlisten der Volksschule St. Florian zu finden sind. Erfasst sind Nachname, Vorname, Geburtsdatum (in der Form JJJJMMTT) oder Alter, Stand der Eltern, Ortschaft und Hausname. Außerdem finden sich manchmal am Ende Anmerkungen (z. B. über vorzeitiges Verlassen der Schule oder Zuzug aus anderen Ortschaften) und gegebenenfalls Hinweise, welche Schüler*innen Bruckner in das \"Buch der Ehre und des Fleißes\" eingetragen hat. Die Schreibung der Orts- und Häusernamen zeigt manchmal Divergenzen und bietet Schwierigkeiten bei der Entzifferung, was durch Fragezeichen angezeigt wird. Es wurden nicht bei allen Schüler*innen sämtliche Spalten ausgefüllt, z. B. fast regelmäßig nicht bei prominenten Eltern (wie Ruckensteiner, Marböck und k.k. Beamten). Diese Lücken werden unten nicht eigens gekennzeichnet, außer durch ein \"deest\" bei der Altersangabe.\r\nVermutlich hat Bruckner ungefähr die Hälfte dieser Schüler*innen selber unterrichtet. Da es kaum möglich ist, die einzelnen Namen exakt einer der von Bruckner betreuten 1. oder 2. Klasse des jeweiligen Jahres zuzuordnen, werden im Folgenden alle in den (alpabetisch nach dem Anfangsbuchstaben gegliederten) Schülerlisten verzeichneten Schüler genannt. Ganz vollständig scheinen die Aufzeichnungen nicht zu sein, da in Bruckners \"Buch der Ehre und des Fleißes\" (B.d.E.u.d.F.) Schüler genannt sind, die in den Klassenlisten fehlen. Hier wurde ein fiktives Eintrittsjahr zugrundegelegt.\r\nIn den Klassenlisten sind auch andere für Bruckner möglicherweise wichtige Namen zu finden wie Augustus Ruckensteiner 1842, Franz Ruckensteiner 1843, Anton Marböck 1856 und M. Marböck 1858, die Kinder des Arztes Kronberger (s. u. 1851, 1854 und 1855), des Musiklehrers Haybal (s. u. 1852 und 1854) und seines Vorgesetzten Michael Bogner (s. u. 1846, 1848 und 1850). Nicht in den Schülerlisten aufgeführt sind die Kinder des Grafen O'Hegerty, denen Bruckner Privatunterricht erteilte (**).\nDas von Bruckner erstellte Verzeichnis »Catalog | von den Mädchen der | Sonntagsschule | zu St. Florian anno 1855/56\" wird in einem eigenen Datensatz \"Sonntagsschülerinnen\" vorgestellt (***).\nMehrere Berichte schildern den Unterricht Bruckners, darunter eine Anekdote mit der Schülern Reserl (später die Mutter von Käthe Fossek) (°)\nMusikunterricht:\r\nEs wird berichtet, dass Bruckner den Sängerknaben auch Musikunterricht erteilt hat, wie es für Eduard August Molnar als Orgelschüler (1854) (°°), Johann Salzbauer (°°°) und Josef Seiberl (II) (#) überliefert ist. Molnar ist in den Klassenlisten nicht nachweisbar. Als Klavierschüler müssen auch die Geschwister Marböck, Marie Ruckensteiner und die Kinder O'Hegerty in Tillysburg genannt werden. Während der späteren Ferienaufenthalte Bruckners in St. Florian (1887/88) nahm auch Josef Gruber Musikunterricht bei Bruckner (##).\n\nReihenfolge der Angaben in der folgenden Liste:\r\nNachname, Vorname, Geburtsdatum (in der Form JJJJMMTT) oder Alter, Stand der Eltern, Ortschaft und Hausname, ggf. Anmerkungen. \"deest\" = nicht ausgefülltes Feld. B.d.E.u.d.F. = Buch der Ehre und des Fleißes.\n1844 (66 Schüler und Schülerinnen)\r\nArzt Georg 18380100 Einkäufer Florian Finderamthaus [?]\nBauhuber [Banhuber?] Michl 18380509 Tagelöhner Enzing Mayr in Thann\nBrandstetter Fe deest Zimmermann Daunleiten nachträglich in der 1. Zeile 1844 eingefügt\nBrandstetter Franz 18341100 Wirth Tillisburg einget 1. Jänner [1]845\nBrandstetter Maria 18370400 Wirth Tillisburg [einget 1. Jänner [1]845]\nBräuer Josef 18370819 Zimmermann Florian Prillhäusl\nBrunnbäurin (Brunbaur) Anna 18380309 Binder u. Söldner Walling – B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nDerndl Georg 18380420 Tagelöhner Walling Spalhäusl\nDirndorfer Leopold 18380319 Maurer u. Häusler Florian – B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nDörfl Zäzilia 18330225 Ziehkind beim Sailer Fleischhauer allda einget 7. Juli 844.\nEckl Anna 18371224 Bauer Ölkam Edtberger – B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nEdlmayr Johann 18340500 Maurer in Ebelsberg Ziehkind in Klausnerhäusel zu Edt.\nEichinger Klara deest Ziehkind Hausleiten Stöflbauer\nFalthausl Theres deest [fehlt in der Klassenliste (1844?)] – B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nFimberger Barbara 18381112 Bauer Weilling Schillhuber – B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nForster Karl 18380708 Bauer Ölkam Knieberger\nFries Pulcherie [?] 18381104 Weißgärber Florian\nFuchs Theres 18380221 Inwohner Rorbach Staflleiten\nGerstmayr Maria 18390424 Bauer UWeidlham Lininger [?] im Graben\nGrestenberger Josef 18380118 Naglschmid Florian – B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nGschneitner Barbara 18370924 Wagner Tillysburg\nHaiden Franz 18370600 Zimmermann Schiedereichet Pögnel [?]\nHammberger Maria 18380130 Maurer Florian Lininger [?] Binder\nHaslinger Leopold 18371228 Maurer Mickstetten Hauten\nHeibl Josef 18380112 Wirth Rorbach Wirth – B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nHiesmayr The [Theres, Theodor?] 18331100 Fernbach Jpf Hangelsberg [?] Bimmeshuber [?] | Lehner angenommen\nHirtmayr Florian deest [fehlt in der Klassenliste (1844?)] – B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nHuber AMaria 18370906 Bauer Enzing Mayrörg [?] – B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nHuber Johann 18371222 Schuster Rorbach\nHuber Josef 18370814 Bauer Enzing Lughammer\nHuber Juliana deest Maurer UWeidlham Wollenhaus\nHumml Karl 18371003 Hofschmid Florian\nKienast Juli (Juliana) 18380600 Binder u. Häusler Florian – B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nKranzmayr Georg 18360200 Bauer Tödtling Mühlberger\nKrawinkler Florian 18371030 Bauer Fernbach Mayr\nKrippelbauer Karl 18381019 Zimmermann Weilling Saumerhaus [Saummerhaus]\nLehner AMaria 18370900 Tagelöhner Rorbach Eckgartenhaus\nLehofer Anna 18370702 Wagner Florian Lehofer\nLeipl Mar. [Marianne?] 18380809 Jäger Tillisburg\nLiedauer Georg 18380424 Witwe u. Inwohn. Gemering [Gemmering?] Zehntner\nLoibl Philipp 18370400 Tagelöhner Rorbach Mayr zu Winkl\nMathä Josef 18380519 Bauer Ölkam Sattlauer\nMauhart Theres 18361000 Bauer Oberfraunleiten Huber\nMayr Theres 18380719 Bauer Fernbach Arbeithuber – B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nMayranderl AMaria 18371129 Häusler u. Tagelöhner Schiedereichet\nNeuhofer Franz 18380800 Maurer UWeidlham Wollenhaus\nNeumüller Franz 18380223 Zimmerwarter allda\nNeustifter Josef 18370200 Tagelöhner Oberfraunleiten Huber\nPlank Leop 18371107 Häusler u. Schneider Daunleiten Schneider\nRadlgruber Maria 18370823 Inwohner Hohenbrunn Hanfstube – B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nRadner Johann 18380500 Inwohner UWeidlham Löwenhäusl\nRadner Stephan 18380200 Inwohner Ölkam Strassenbauer Vorname in Blei mit „Franz“ ergänzt oder korrigiert?\nRumpelsberger Kthr. 18371028 l Magd Fernbach Dirrauer\nSchatzl Klara 18360700 Tagelöhner Oberfraunleiten Huber\nSchindbauer Franz 18380300 Tagelöhner Tödtling Weingartnerhaus\nSchöneigner Michl 18370916 Bauer Oberndorf Kroyer\nSommer Georg 18380219 Bauer Rorbach Brunner\nSpat Ignatz 18380322 Bauer Rorbach Öttl\nStaudinger Barbara 18380919 Wagner Fraunleiten Kruglhaus – B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nStaudinger Josef 18380600 Zimmermann Gemering [Gemmering?] Pichlbauernhäusl\nStaudinger Thr. [Theres, Theodor?] 18341000 Ziehk Inwohner Sammesleiten Langmullersölden ¾ 45.\nSalzbauer Johann 18341016 Sengerknabe 14. 9ber 844 hieher gekommen.\nTraunfellner Theres 18370600 Inwohner Fernbach Ganglbauer Banglmayr – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846\nTuschl Theres 8380900 l. Magd Ziehkind Florian Mayrhaus\nWimmer Theres 18380600 Inwohner Fraunleiten Mayr Zeillach\nWinkler Josef 18380200 Bauer Gemering [Gemmering?] Pichlbaur\n \n1845 (59 Schüler und Schülerinnen)\nAinwagen? Michl 18380900 Bauer Rorbach Rösch\nAltedter Eilsabeth 18390200 Tagelöhner Schiedereichet Kaltenberger\nArbeithuber? [Ambeithuber?] ?? 18390800 l Magd OWeidlham Schönrignertöchter [??]\nBreslmayr Franz 18390610 Fleischhauer Florian – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nBrunnbauer Franz deest Rorbach Binderhsl?\nBrunnhuber Anna 18390120 Inwohner? Sammesleiten Bachmayrsölder\nBrunnhuber Maxim. 18360400 Inwohner? Sammesleiten Bachmayrsölder v. Asten gekommen\nBuchnerin AM. 18380600 Witwe u. Inwohnin Florian [oder:] Poiter [? recte Poitner?] Poi[unvollständig?] kam von Asten 22.7br. 845\nDirndorfer Fe. [Ferdinand] 18381101 Söldner Fraunleiten Söldner\nEckl (Ecklin) Magdalena 18391200 Bauer Rorbach Rauch Ziehkind – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846\nEdlmayr Magdalena 18381100 Häusler Ölkam Maurer\nEdlmayr (Edelmayr) Magdalena 18381100 Hausler – B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nEgger Johann 18381200 Tagelöhner Ölkam Strassenbauer\nErtl Ignatz 18380800 Tischler Florian Bauerschneider [Bauerscheider?]\nErtl Rosalia 18340100 Tischler Florian Bauerschneider [Bauerscheider?]\nFimberger Klara 18390500 Bauer Tödling Mayr jährlich\nFimberger Mar. [Marianne?] 18390415 Bauer UWeidlham Kornfeil\nForster Johann 18391027 Inwohner Florian Poitner\nFroschauer Mar. [Marianne?] 18400100 Maurer Weilling Gusterüberl. [?]\nGmeiner Klara 18380600 Maurer Fraunleiten Mayr Zeillach\nGruber Johann deest Binder Schiereichet Kaltenberger\nGuger (Gugger) Leopold 18390620 Häusler Florian Gugger – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846\nHaiden AMar. 18380200 l Magd Gemering [Gemmering?] Zehntner\nHaiderin [Haidenin] Josefa 18370500 Tagelöhner Mickstetten Lugerhäusl\nHaslinger Johann 18391100 Maurer Mickstetten Hauten\nHocheber [?] Anna 18390301 Tagelöhner Fernbach Arbeiter\nHofler Elisabeth 18390801 Kutscher Florian – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nHolzner Leopold 18391100 Schneider Fernbach Schachlhsl – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nHuber Josefa 18390313 Witwe Fernbach Mayrhäusl\nHuber The, [Theres, Theodor?] 18400217 Tagelöhner OWeidlham Seidlhaus\nJägerbauer (Jägerbaur) Mar. [Marianne?] (AMaria) 18390500 Bäcker Tillisburg – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846\nKattinger Friedrich 18390827 Beamter Florian Kattinger – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nKerschbaum Cthr. [Catharina] 18381120 Schuster UWeidlham Walderhaus\nKlumer Fani 18400214 Häusler Florian Klumer\nKranzl Cthr. [Catharina] 18381100 Ziehkind Köstlbauer Florian\nLeeb The [Theres.] 18390200 Maurer Florian Maurergaul [?] – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nLeipl Barbara 18391121 Jäger Tillisburg\nLettmayr Anna 18400118 Maurermeister Florian – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nMauhart Magdalena 18380600 Zimmermann Enzing Mayrstüfl – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nMayr Elisabeth 18391027 Bauer Fernbach Arbeiter – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nMayrhofer Martin 18381127 Maurer Florian Rauch\nOber Josef 18390318 Schneider Tillisburg Oberhamberger\nÖhlinger Karl 18390400 Ziehkind Florian Mayrhaus\nPlank Mths [Matthias] 18381100 Schneider Daunleiten Schneider\nRauch Josef 18390204 Hofrichter Florian Rauch\nRuckensteiner Karl deest – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nSchachermayr Karl 18381000 Bauer Fraunleiten Satz Spat – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nSchedlberger Mar. [Maria] 18390200 Bauer B. b. Tödtling Hadlauer – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846\nSchilhuber Anna 18390200 Bauer Fraunleiten Ebene in der – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nSeywald Johann 18390511 Tagelöhner Fernbach Dauschenhaus\nSpalt Franz 18400119 Amtmann Florian Spalt – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nStiflreiter Anna 18390510 Schuster Hohenbrunn Huber im Holz\nStummer Josefa 18391123 Kaufmann Florian Stummer – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nTraunfellner Georg 8390200 Tagelöhner Seisberg Huberüberlau?\nUnger Seb. [Sebastian] 18390200 Häusler Weilling K[?]ampferersöldner [?] – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846\nUntermayr The. [Theres, Theodor?] 18380914 Inwohner UWeidlham Tischler Schneider in Gruben\nWaldboth Florian 18380430 Bauer Mickstetten Markgraben\nZaiser Mar. [Marianne?] 18390115 Binder Walling Spalhäusl\nZaiser (Zeiser) Karl 18390121 Hausbesitzer Florian Mahlermüller – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\n\n1846 (93 Schüler und Schülerinnen)\nAchitz Elisabeth deest Schuster Fraunleiten Gruber zu Grub\nAichinger Georg 18400329 Tagelöhner Weilling Saumayrhaus – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846\nArzt Clara 18400526 Zimmermann Florian Brunngraber\nArzt Leopold 18391014 Zimmermann OWeidlham Holzbauer – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846\nBauernschmid Franz 18400410 Bauer Rorbach Mayrhaus\nBernauer Anna 18391000 Tagelöhner Ölkam Huber Edt[?] [=Edtberger? Ödt?] – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 1849\nBogner Amalia 18400728 Schullehrer Florian [„allda“] – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 1849\nBrauchinger Josef deest Marktmühler hier. nachträglich in der Zeile „1847“ eingefügt. „einget 2t.Xber 846“\nBreinesberger Franz 18390900 Häusler u. Zimmermann Rorbach Breinesberger\nBrunnbauer Franz 18391014 Binder Weilling Binder\nDerfler Ignatz 18390000 Ziehkind bei Herrn Fleischh. Sailer 20. Jänner 847 Alter „7. Jahr“\nDittermayr Barbara 18391100 Tagelöhner Fraunleiten Resch Schweinbach\nEbner Michl 18390912 Bauer Fraunleiten Mayr am Bach\nEismayr Karl 18400219 Hafner Florian Hafner – B.d.E.u.d.F. 1849 | Datum undeutlich geschrieben\nFallnicht Elisabeth 18390900 Witwe Hohenbrunn Lughamer [Lughammer] angen. – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 1849\nFeldner (Feldler) Franz + 18400327 l. geb | Tagelöhner Oberndorf The. unehelich | Steindlmayr – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848\nFödermayr Franz 18401000 Bauer Rorbach Forster – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 1849\nFödermayr Johann 18411000 Bauer Rorbach Forster – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 1849\nForstner Johann 18400200 Hausbesitzer Florian Brunngraben [?]\nFuchsgruber Thres [Theres] 18390801 l. geb. | Maurer Schittereichet [?] Rauchen [?] Polt? Kultenberger\nFürhapper Franz 18400121 Bauer Rorbach Rosenberger – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 1849\nGanglbäurin Elisabeth 18400500 l. M. Tagel. Florian Mariä Tagelöhn | Holzner\nGruber Josef 18400210 Decker Mickstetten Mayr Wallenst.\nHaiden Josef 18400500 l. Magd Weilling Maußerhaus AMar. Tagelohn\nHaiden The [Theres, Theodor?] 18391202 Zimmermann Schitteraichet Zinn\nHaiden Theres 18400100 Tagelöhner Mickstetten Luger\nHamberger Anna 18390700 Mayr Rorbach Radmayrhaus [Beziehung/Identität mit A. H. in der Sonntagsschule 1855/56?] – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 1849 (zweimal)\nHarrach Maria deest Tagelöhner Florian Zeilingerhaus\nHeibl Franz 18400200 Bauer Hohenbrunn Lederbauer – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846\nHeibl Maria 18400319 Wirth Rorbach Wirth – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 1849\nHerzog Franz 18390900 l M. Rorbach Mayrehrhart [?] Kthr. gest. b. d. Großmutter\nHirtmayr Seb: [Sebastian] 18400200 Einkaufer Tödtling Mauhartenhaus – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846\nHobecker Anna deest [fehlt in der Klassenliste (1846?)] – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 2.9.1847\nHolzner Klara 18400427 Häusler u. Schneider Florian Holzner – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846\nHuber Georg 18400200 Bauer Hohenbrunn Weinberger\nHuber Klara 18390900 Schuster Rorbach\nHumml Maria 18400818 Hofschmid allhier Humml\nJägerbauer (Jagerbauer) Georg 18400419 Bäcker u. Wirth Tillysburg – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846\nKastenlehner Leopold 18390800 Schuster Florian Schuster Linzergasse\nKirchmayr Maria 18400202 Tagelöhner Daunleiten Janermayr [I??rrmayr?] – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846\nKranzmayr Barbara 18401200 Bauer Fernbach Hahal [?]\nKrennmayr Kamillo 18391111 Söldner Oberndorf Brunnhaus – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846\nLichtenberger Barbara 18391125 Maurer Florian Mahlermüller – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 1849\nLiedlbauer (Liedlbaur) Johann 18400528 l. M. Florian Mayrweber Magd. Handarbeit, B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 1849\nLindauer Georg deest\nLinninger Johann 18401227 Binder Florian Lininger\nLoibl Josef 18400313 Tagelöhner Hohenbrunn Hanfstube\nLoidl Anton 18390728 Inwohner Florian Weißgärber – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846\nLuckeneder Johann 18400328 Tagelöhner Mickstetten UMühlberger\nMathä Maria 18391200 Witwe Fraunleiten Reisl [Reidl?]\nMatteweber Franz deest Häusler u. Schneider Florian Köstlbauer [Kästlbauer?] bei „W“ erfasst!\nMatteweber Theresia deest Häusler u. Schneider Florian Köstlbauer [Kästlbauer?] bei „W“ erfasst!\nMauhart Anna 18390900 Bauer Obfraunleiten Huber – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846 [Beziehung/Identität mit A. M. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nMauhart Cthrina [Catharina] 18391100 Bauer Ölkam Bauer\nMayr (Mayrin) Cthrina [Catharina] 18400401 Ziehkind Hausleiten Arzten – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 1849\nMünznerin Barbara 18390800 Zimmermann Schittraichet Zinn\nNeuhofer Elisabeth deest Maurer UWeidlham Wollenhaus\nNeustifter Franz 18390300 Tagelöhner Ölkam Bauer – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846\nOberleitner Franz 18480511 Wirth Fernbach Hahalbauer\nOffenauer AMar. 18390400 Maurer Rorbach Bauernbinder – B.d.E.u.d.F. 1849\nParzer Kthrina [Katharina] 18391000 l. Magd Florian  Schuster St. Johann  The. l. Wäscherin  – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846\nParzer Michl 18400100 Maurer Hohenbrun[n] Forster in Holz\nPayrhuber AMar. 18400415 Tagelöhner OWeidlham Hubmayr Mausbach\nPickl AMar. 18400600 Zimmermann UWeidlham Tischler im Graben – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846\nPlaner Anna 18390600 Binder Mickstetten UMühlberger\nPlatzer Klar. 18400207 l. Magd Florian Klar. l. Tagelohn | Mahlermühler\nPoschmayr Theres 18401100 Tagelöhner Florian Graben\nRadinger Aloisia (Aloysia) 18400108 Schneider einget. 20. Juli 846. – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 1849\nRadner Anna 18400300 Tagelöhner Fernbach Neuhaus\nRadner Juli [Juliana?] 18400600 Tagelöhner Ölkam Strassenbauer\nRothbauer Maria 18370800 Schuhmacher Florian Grießler\nRuckensteiner Georg deest Hofrichter Florian Hofrichter – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 1849\nRumpelsberger Anna 18400505 Pächter Fernbach Dürauer\nRupprecht (Ruprecht) Michl (Michael) 18400628 Schneider Florian Rupprecht – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 1849\nSchachermayr Theres 18400600 Mühler Hausleiten Bruckmühle – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 1849\nSchäfler Franz Xaver deest Kastner Florian Schäfler – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 1849\nSchillinger Elisabeth 18400330 Stratzensammler Fraunleiten Kruglhaus\nSchneidergruber Franz 18400914 Zimmermann Florian Stummerredl [Stummerresl?] – B.d.E.u.d.F. 1849\nSchneidergruber Johann 18390801 Zimmermann Florian Stummerredl [Stummerresl?] – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846, B.d.E.u.d.F. 1849\nStaudinger Ignatz deest Hausler Weilling Waldhausen\nStaudinger Josef 18400130 Tagelöhner Fernbach Dürrauer\nStaudinger Theres Ziehkind Bruck b. Tödtling Fenkhuber\nStaudinger Theres 18391000 Maurer Enzing Mayrörgen\nSteininger Anna 18400519 Häusler u. Schuhmacher Sammesleiten Schneiderhäusl – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848\nStiflreiter Maria 18401100 Schuster Hohenbrunn Huberhäusl\nStummer Franz 18400205 Kaufmann Florian Stummer – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846\nUntermayr Mths [Matthias] 18400929 Glaserer UWeidlham Schneider in Gruben\nVogl Josefa 18400301 Hausbesitzer Florian Bauernschneider – B.d.E.u.d.F. 20.8.1846\nVoglmayr Franz deest Tagelöhner Mickstetten Hucken [?] v Neukirchen\nWaldbothin Klar 18400300 Bauer Mickstetten Markgraben\nWeiß Theres 18400800 Häusler Hausleiten Hausen\nWindischbäurin Kthr. 18401100 Tagelöhner B. b. Tödtling Wagner\nWurzinger Seb. [Sebastian] 18400200 Zimmermann Fernbach Hagenhaus\n\n1847 (72 Schüler und Schülerinnen)\nAckerl Josef 18400305 l. Magd Dienstm. Rorbach Rauch\nAigner Anna 18410223 l. M. Tagel. Alkam Seyrlweber? – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848, B.d.E.u.d.F. 1849 [vgl. Sonntagsschule 1855/56]\nAinwagen Florian deest Bauer Rorbach Röschen\nBauhuber [Banhuber?] Franz 18410700 Inwohner Enzing Mayr in Thann\nBehenstorfer Mar. [Marianne?] 18361000 Schneider Rorbach Bindersölden\nBerger Maria 18410400 Zimmermann Sammesleiten Meßner [Beziehung zu M. B. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nBreinesberger Josef 18410315 Häusler Fraunleiten Stochersölden\nBreslmayr Karl 18411221 Fleischhauer Florian Breslmayr – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848, B.d.E.u.d.F. 1849\nBruckmayr Theres 18410900 Zimmermann Florian Fimberger – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848 (oder die andere Th. Br.?)\nBrunnbauer Paul 18410200 l. M. Tagelöhn Florian Brunngraber\nBrunner Anna 18400716 Bauer B. b. Tödling Mahl jährlich – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848\nEberl Georg 18420200 l. Magd Näherin Florian Naglschmid – B.d.E.u.d.F. 1849\nEckl Leopold 18410100 Bauer Ölkam Edtberger – B.d.E.u.d.F. 1849\nEdlmayrin deest Häusler Ölkam Maurer\nEigl Karl 18420323 Adjunkt Florian Eigl – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848, B.d.E.u.d.F. 1849\nFallnicht Leopold 18410400 Witwe Hohenbrunn Hanfstube\nFordermayr Matthäus 18410400 Binder Mickstetten Binder – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848, B.d.E.u.d.F. 1849 (Vordermayr Mathäus)\nFroschauer Ignatz 18411000 Maurer Enzing Mühlberger\nGiese Josef 18411200 l. Tagelöh Florian Huterer Elis.\nGuger /Gugger) Josefa 18410313 Seiler Florian Guger\nHaghofer Mths [Matthias] 18400900 Tagelöhner UWeidlham Gröbmer\nHamberger Anna 18410600 Maurer Florian Lininger [?] [Beziehung/Identität mit A. H. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nHaslinger Josef 18410200 Maurer Enzing Kirrensölden\nHeibl Georg 18400930 Bauer Hohenbrunn Forster – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848, B.d.E.u.d.F. 1849\nHinterhölzl Maria 18390430 Ziehkind Florian Köstelbauer\nHoislstorfer [?] Franz 18400800 Inwohner Fraunleiten Rablhäusl\nHolzner Georg 18420424 Häusler u. Schneider Florian Holzner\nHuber Josef 18410700 Bauer Enzing Mayrörgen\nHueberin Maria 18400700 Zimmermann Schittaichet Zinn\nKastner Josef 18400630 Tagelöhner Fraunleiten Eisenberger zuerst als Vorname „Theres“ geschrieben\nKerschbaum Maria 18410808 Schuster UWeidlham Wollenhaus [Beziehung/Identität mit M. K. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nKimmerstorfer Anna 18390205 Tagelöhner Oberndorf Lerger [?] – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848, B.d.E.u.d.F. 1849\nKnaller Michl (Michael) 18460900 Maurer Sammesleiten Gattermayr – B.d.E.u.d.F. 1849\nKranzl Lorenz 18410800 Ziehk. Gerichtsdiener Florian\nLacherin Cthrina [Catharina] 18410400 Maurer Florian Schusterbauer\nLaibetseder Franz 18410600 l. Tagelöhn Daunleiten Maister [?]\nLaimer Josef deest von Asten hierher am 3. 9ber 847.\nLehner Anna 18410706 Schuster Florian Lehner [vgl. 1855/56 Sonntagsschule]\nLeitner Johann deest einget. 8. März 847\nLettmayr Egelbert (Engelbert) 18411023 Maurermeister Florian Lettmayr – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848, B.d.E.u.d.F. 1849\nLindlbauer Josef 18401112 l Magd | Maria Tagl. UWeidlham Grobmerhäusl einget 26 April 847 zu Neukirch. | gek. v. Neukirchen [?]\nMathä Anna 18410500 Bauer Ölkam Sattlauer\nMauhart Anna 18410100 Zimmermann Enzing Mayrstöfl [Beziehung/Identität zu A. M. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nMauhart Josef 18410202 Zimmermann B. b. Tödling Kummer\nMayrhofer Georg 18410415 Maurer Florian Rauch\nMörringer Johann 18401100 Wittwe Tagl. Rorbach Wolfsjäger\nMörringer Leopold 18411100 Wittwe Tagl. Rorbach Wolfsjäger\nOberfellner Johann 18410312 Häusler Sammesleiten Neuhäusl\nPickl Thr [Theres, Theodor?] 18411230 Zimmermann Sammesleiten Meßner [Beziehung/Identität mit Th. P. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nPlank Florian 18410428 Schneider u. Häusler Daunleiten Schneider\nPlaß Anna 18410321 Bauer Fernbach Banglmayr | Zwillinge [vgl. Sonntagsschule 1855/56]\nPlaß Josef 18410321 Bauer Fernbach Banglmayr | Zwillinge  –  B.d.E.u.d.F. 8.8.1848, B.d.E.u.d.F. 1849\nPorstmayr Elisabeth 18411100 Tagelöhner Fernbach Ranpfen [?] [Beziehung/Identität mit E. P. in der Sonntagsschule 1855/56, Nr. 81]\nPühringer Kthrina] 18410430 Bauer OWeidlham Huber\nPühringer Katharina deest [fehlt in der Klassenliste (1847?)] – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848, B.d.E.u.d.F. 1849 [Beziehung/Identität mit K. P. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nRiener Thr. [Theres, Theodor?] 18410600 Osterberger [vgl. Sonntagsschule \"1855/56]\nRupprecht Emilie 18420306 Maria | l. M. Wäscherin Florian Rupprecht [vgl. Sonntagsschule 1855/56]\nSchachermayr Johann 18380202 Ziehkind Hausleiten einget. 13. März 848.\nSchillhuber (Schilhuber) Theres 18410400 Bauer Fraunleiten Ebern an der Eber – B.d.E.u.d.F. 1851 [vgl. Sonntagsschule 1855/56]\nSeiwald Josef 18410300 Tagelöhner Fernbach Lehner – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848, B.d.E.u.d.F. 1849\nSpalt Anna 18420419 Amtmann Florian Spalt – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848, B.d.E.u.d.F. 1849\nStaudinger Elisabeth 18410816 Maurer Enzing Mayrörgen\r\n     [Beziehung/Identität mit E. St. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nStaudinger The. [Theres, Theodor?] 18410521 Zimmermann B. b. Tödling Hadlauer\nStrasser Clara 11 Jahre Tagelöhner Fraunleiten Eisenberger von Neukirchen einget. 25 Mai 847\nStrasser Maria 8 Jahre Tagelöhner Fraunleiten Eisenberger von Neukirchen einget. 25 Mai 847\nStrasser Mathias 6 Jahre Tagelöhner Fraunleiten Eisenberger von Neukirchen einget. 25 Mai 847\nTuschl Johann 18400200 l. M. Tagelöhn neu verehlicht Hohenbrunn Hanfstube\nVorbuchner Franz 18411021 Kupferschmid Florian Kupferschmid Name zuerst mit „F“ begonnen\nWimmer Anna 18420323 Häusler Daunleiten Schuster [Beziehung/Identität mit A. W. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nWimmer Mar. [Marianne?] 18401200 Maurer Mickstetten Anderlhaus\nWindischbäurin Kthr. 18401100 Tagelöhner Rorbach Leugenstorfer\nZaiser Florian 18410400 Zimmermann Florian Mahlermülle\n\n1848 (70 Schüler und Schülerinnen)\nAchauer Anna 18430109 Ziehkind Tischler Roser? [Beziehung zu A. Archauer in der Sonntagsschule 1855/56?]\nArzt Aloys 18420600 Einkäufer Florian Arzten?\nAschauer Theres 18370519 Tagelöhner Fraunleiten Eigenberger 3. Klasse | einget 8 Mai [18]48 von Hofb.\nBernauer Johann 18420700 Tagelöhner Ölkam Huber Edt[?] [=Edtberger? Ödt?] – B.d.E.u.d.F. 1851\nBogner Karl 18421016 Schullehrer Florian – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848, B.d.E.u.d.F. 1851\nBruckmayr Theres 18411000 Ziehkind Fraunleiten Heibl? – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848 (oder die andere Th. Br.?) [vgl. Sonntagsschule 1855/56]\nBrunnbaurin Rosina 18420302 Tagelöhner Tödling Brunnbauer\nBrunner Franz deest Bauer Bruck b. Tödling Machl – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848, B.d.E.u.d.F. 1851\nBuchner Anna 18420505 Witwe Florian Poitner [Beziehung/Identität mit Anna Buchner, Sonntagsschule 1855/56?]\nDerndl Maria 18420810 Tagelöhner Schittereichet [?] Krieger [Beziehung/Identität mit M. D. in der Sonntagsschule 1855/56?] – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848, B.d.E.u.d.F. 1851\nDittermayr Anna 18420429 Tagelöhner Fraunleiten Resch\nEhrenhauser Maria 18420200 Häusler Rorbach Ehrenhauser [siehe Sonntagsschule 1855/56]\nEtmayr AMaria 18420200 Maurer Florian Lichtenberger\nFallnicht Florian 18420900 Ziehkind Fraunleiten Reisl [Reidl?] – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848\nFeldner Johann 18411200 Tagelöhner Fernbach Schilhuberüberl.\nFimberger Mths [Matthias] 18420300 Bauer Ölkam Mayr am Bach\nFlachhuber Maria 18410600 Söldner Sammesleiten Wilhelm [Beziehung/Identität mit M. Fl. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nForster Josef 18420500 Bauer Ölkam Knieberger\nFroschauer Josef 18410900 Maurer Bruck b. Tödling Kummer\nFroschauer Katharina 18411005 Maurer Mählbergen Mickstetten – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848 [Beziehung zu K. Fr. in der Sonntagsschule 1855/56??]\nFuchs Ignatz 18410900 Zimmermann Fernbach Lehnerhäusl\nHaas Aloisia (Aloysia) 18410303 Gastwirth Florian Haasen – B.d.E.u.d.F. 1849 [Beziehung/Identität mit A. H. 1848?]\nHäblin Klar. Tagelöhner Ölkam Knieberger [?] v Asten einget 21. August 84?\nHaiden Florian deest Zimmermann Schitteraichet Sommer\nHamberger Josef 18420100 Maurer Florian Linninger\nHeibl Elisabeth 18420703 Wirth Rorbach – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848, B.d.E.u.d.F. 1851\nHinterleitner Ros. (Rosal.) 18420812 Ziehkind Florian Bauchinger – B.d.E.u.d.F. 1851 [vgl. Sonntagsschule 1855/56]\nHuber Franz 18420209 Ziehkind Ölkam Huber ? ? Vert. [vertatur]\nHuber Johann 18410604 Tagelöhner Fernbach Hagenhaus [?] – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848\nHufnagel Johann 18420624 Tagelöhner UWeidlham Kornfeil\nKarlin AMaria 18420530 l. Dienstmagd Ziehkind bei Großmutter Bruderhaus [Beziehung/Identität mit AM. K. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nKastenlehner Theres 18420109 Schuster Florian Schuster in der Linzergasse – B.d.E.u.d.F. 1851 [vermutlich Identität mit T. K. in der Sonntagsschule 1855/56]\nKastner Josef 18400930 Inwohner v. Hofkirchen gek. im Mai 848.\nKimmerstorfer Maria 18421100 Uhrmacher Fernbach Schilhuberüberl.[Beziehung/Identität mit M. K. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nKranzmayr Theres 18430200 Bauer Fernbach Hafl [?]\nLaimer Theres 18421015 Tagelöhner OWeidlham Hamberger [vermutlich identisch mit Th. L. 1849]\nLehner Maria 18410805 l. Magd Ölkam Lichtenberger – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848\nLeitner Ferdinant (Ferdinand) 18420200 Wirth Florian Leitner – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848\nLindauer Josef 18420200 Witwe Gemering [Gemmering?] Zehntner\nLinnermayr Michl 18410800 l. Bettelweib Ölkam Angerer\nLinninger Juli [Juliana?] 18420124 Binder Florian Linninger [Beziehung/Identität mit J. L. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nMaurer Clar 18390500 Tagelöhner Rorbach Bauernbinder von Ansfelden 11.7.849.\nMaurer Josef 18380200 Tagelöhner Rorbach Bauernbinder von Ansfelden 11.7.849.\nMiedl Johann 18381219 Handschuhm. einget 25. April 848. in 3te Klasse\nNeuhofer Maria 18420900 Maurer UWeidlham Wollenhaus [Beziehung/Identität zu M. N. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nNeumüller Anna 18430213 Tagelöhner Florian Mayrstöckl [Beziehung/Identität mit A. N. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nObermayr Mar. [Maria, Marianne?] 18420321 Tagelöhner Hohenbrunn Hanfstube [Beziehung/Identität mit M. O. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nPanzer Johann 18411200 Häusler Weiling Neuhäusl einget von Hangelsberg 22. Febr. 849.\nPanzerin Maria 18391200 Häusler Weiling Neuhäusl einget von Hangelsberg 22. Febr. 849.\nPfistermühler Katharin 18421100 Ziehkind des Pächters Staffelleiten zu Rorbach Rorbach – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850 [Beziehung zu K. P. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nPickl Theres deest [Beziehung/Identität mit Th. P. in der Sonntagsschule 1855/56?] – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848, unleserliches Wort vor „847“\nPloberger Aloys 18420600 Ziehkind | Mühler Fraunleiten\nRadner Johann 18400417 Zimmermann Daunleiten Festl [?]\nRammerstorfer Michl 18430801 Tagelöhner Ölkam Einwagen zu Egger – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848\nRauschin Barbara 18401100 Ziehkind Florian Mayrhaus\nRuckensteiner Mar. (Marie) deest Hofrichter – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848\nSchachner [??g] deest Zieglschlager Florian vertatur\nSchneidergruber Josef 18430221 Zimmermann Florian Stummerredl [Stummerresl?]\nSchöneigner Josef 18420500 Bauer Oberndorf Kroier [= Kroyer?] – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850\nSpalt Johann 18410600 Bauer Rorbach Ött [Ötl?]\nStaffelleitner Mari 18430103 Pfisterer Mathias Florian Oberlaber [?] | halbj. – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848, B.d.E.u.d.F. 1851\nStaudinger Franz 18420600 Ziehkind Daunleiten Ensberg ?? frei\nStummer Kthr. (Katharina) 18420800 Kaufmann Florian Fr. Stummer – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848, B.d.E.u.d.F. 1851 [vgl. Sonntagsschule 1855/56]\nTraunfellner Barbara 9 ½ Tagelöhner zu Bruck b. Tödling von Asten gekomen 3.5.848.\nWeingartner Johann 18420516 Tagelöhner OWeidlham Stellnhaus\nWimmer Katharina 18410600 l. Dienstmagd Fraunleiten Gruber zu Grub [vgl. Sonntagsschule 1855/56]\nWimmer Klara 18410810 Maurer Florian Prillhäusl – B.d.E.u.d.F. 1851 [Beziehung/Identität mit Kl. W. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nWinkler Michael 18411000 Häusler Tillysburg Wimberger – B.d.E.u.d.F. 8.8.1848\nZaiser Franz 18411200 Zimmermann Florian Mahlermüller\nZehetnerin (Zehetner) AMar. 18401100 l. M. u. Inwohnerin beim UMühlberger einget von Neukirchen 26.2.849 – B.d.E.u.d.F. 1851\n\n1849 (80 Schüler und Schülerinnen)\nAchitz Franz 18430400 Schuster Fraunleiten Gruber\nBauer Johann 18430500 Zimmermann Florian Mayrweber\nBauhuber [Banhuber?] Georg 18430527 Tagelöhner UWeidlham Webersölden\nBaumgartshuber Theres 18421000 Bauer Fraunleiten Rabl [vermutlich identisch mit Th. B. in der Sonntagsschule 1855/56] – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 1851 (Baumgarthuber)\nBrandstetter Gertraud 18420700 Zimmermann Daunleiten Brandstetter [vermutlich identisch mit G. Br. in der Sonntagsschule 1855/56]\nBräuer Juliana 18421102 Bauer Fraunleiten Spat im Holz [vermutlich identisch mit J. Br. in der Sonntagsschule 1855/56] – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 1851\nBruckmayr Anna 18430500 Zimmermann Florian Fimberger?\nEgger Anton 18431100 Kammerdiener Florian Stift – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 1851\nEichinger Anna deest Ziehkind Fernbach Kocher [?]\nEichinger Josefa 18440300 Tagelöhner Gemering [Gemmering?] Brunnhaus [Beziehung zu J. E. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nEichinger Seb. [Sebastian] 18430315 Häusler Rorbach Huberhäusl\nEigl Theodor 18431010 Adjunkt Florian Hofschreiberhaus\nEinwagen Aloys 18430424 Bauer Rorbach Resch\nEisinger Johann 18420721 Tagelöhner Hohenbrunn Hanfstube – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850\nEklbäurin The [Theres?] 18430300 Bauer B. b. Tödling Hadlauer\nFimberger Anna 18420600 Bauer UWeidlham Kornfeil [vermutlich identisch mit A. F. in der Sonntagsschule 1855/56] – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850\nFimberger Georg 18430303 Bauer Weiling Schilhuber – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 1851\nFimberger Theres 18430600 Bauer Tödling Mayr [vermutlich identisch mit Th. F. in der Sonntagsschule 1855/56] – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850\nFlachhuber Josef 18430826 Söldner Sammesleiten Wilhelm\nForster Georg 18430415 Brunngraber Florian Brunngraber\nForstner Georg 18430200 Brunngraber Florian Brunngraber\nGmeiner Maria 18430427 Maurer Fraunleiten Mayr Zeillach [vermutlich identisch mit M. Gm. in der Sonntagsschule 1855/56]\nGrabmer Ottilia 18430000 Ziehkind Huterer Alter „6“ | 7.8.49. einget.\nHaghofer Rosina 18420600 Tagelöhner UWeidlham Grobmerhäusl\nHaghofer The [Theres, Theodor?] deest Inwohner Hausleiten Huber zu do.[Beziehung zu Theres H. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nHamberger Ignatz 18420700 Bauer Hausleiten Mayr Mausberg\nHarrach Anna deest [fehlt in der Klassenliste (1849?)] – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 1851\nHarrach Maria 18430405 Inwohner Schitteraichet Zinglschlager (identisch mit Anna Harrach?? evtl. = Anna Maria??)\nHeibl Johann 18421225 Bauer Hohenbrunn Forster | Zwillinge Zwillinge\nHeibl Mar. (Maria) 18421225 Bauer Hohenbrunn Forster | Zwillinge [vermutlich identisch mit M. H. in der Sonntagsschule 1855/56] – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 1851\nHinterleitner Anna deest Ziehkind des Inwohners beim Schneidersimmerl [?] im Graben eingetreten von Steyer am 15.4.850. in II. Classe\nHobecker Ignatz 18431100 Tagelöhner Fernbach Arbeithuber\nHofmayr Theres 18430400 Maurer OWeidlham Huberhäusl [vermutlich identisch mit Th. Hofmair in der Sonntagsschule 1855/56]\nHoiselstorfer Mar. (Maria) 18421200 Tagelöhner Fraunleiten Rablhäusl [vermutlich identisch mit M. H. in der Sonntagsschule 1855/56] – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 1851\nHolzner Michl 18430900 Schneider Florian Holzner\nHuber Katharina 18430315 Bauer Enzing Mayrjörg [vermutlich identisch mit K. H. in der Sonntagsschule 1855/56]\nHuber Theres 18430528 Maurer Oberndorf Kroyer [?]\nHufnagl Johann 18420600 Tagelöhner OWeidlham Kornfeil\nJeckin Cthrina [Catharina] 18420325 Tischler Schitteraichet Kaltenberger\nKerschbaum Martin 18430806 Tagelöhner OWeidlham Exberg [?]\nKnaller Anna 18420900 Maurer Sammesleiten Gattermayr [Beziehung zu A. Kn. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nKohl Karl 18430215 Amtsdiener Florian Weißgärber\nLachner Clar. 18421100 Maurer Ölkam Knieberger\nLaimer Theres 18420700 Tagelöhner Oberweidlham Hamberger [vermutlich identisch mit Th. L. in der Sonntagsschule 1855/56]\nLehner Anna 18390700 l. M Kogl [?] Jagerhausl\nLeipl Franz 18430204 Jäger Tillysburg Jäger\nLichtenberger Aloys 18430607 Maurer Florian Mahlermüller\nLindauer Josef 18420300 Tagelöhner Gemering [Gemmering?] Zehntner\nLinnermayr Michl deest l. Inwohnerin Rorbach Öttl\nLuckeneder Franz 18421100 Tagelöhner Mickstetten Obermühlberger\nMathe Florian 18430200 Bauer Ölkam Sattlauer\nMatheweber Amalia 18430600 Schneider Florian Wagner [vermutlich identisch mit A. M. in der Sonntagsschule 1855/56]\nMaurer Rosina 18430400 Tagelöhner Rorbach Bauernbinder [Beziehung/Identität mit R. M. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nMayranderl Karl deest Tagelöhner Schitteraichet Mayranderl\nMoser Anna 18430418 Mühler Florian Hofmühler – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 1851\nNeuhofer Mar. [Marianne?] 18420202 Maurer UWeidlham Wollenhaus [Beziehung/Identität zu M. N. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nNeustifter Josef 18420200 Tagelöhner Oberndorf Reindlmayr\nNeustifter Mar. [Marianne?] deest Tagelöhner Florian Wegmayerhäusl\nNeustifter Theres 18430900 Tagelöhner Daunleiten Stayenköglhäusl [?] frei [Beziehung zu Th. N. 1849\nObermayr Klar. 18430700 Tagelöhner Hohenbrunn Hanfstube\nOsterberger Josef 18430225 Maurer Florian Osterberger\nPickl Kthr. 18431100 Tagelöhner Weilling Sammerauerhäusl [Beziehung zu K. P. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nPlankin Rosina 18420900 Schneider Daunleiten Schneider [vermutlich identisch mit Rosina Plank in der Sonntagsschule 1855/56]\nPoitner Ignatz 18430200 Bauer Sammesleiten Bachmayr\nRauch Franz 18430400 Tagelöhner Schitteraichet Kaltenberger\nRuprecht Emanuel 18440400 Schneider Florian Ruprecht\nSchierlin Theres 18430600 Ziehkind Winkl Mayr zu Winkl\nSchillhuber (Schilhuber) Josef 18430213 Bauer Fraunleiten Ebner – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 1851\nSeywald Barbara 18421100 Tagelöhner Florian Lehnerhäusl [vermutlich identisch mit Barbara Seiwald in der Sonntagsschule 1855/56]\nSichelradner Josef 18420600 Tagelöhner Rorbach Weber\nSpalt Friedrich 18430223 Amtmann Florian Stiftsmayrhof\nStaudinger Florian 18430502 Zimmermann Alkam Maurerhäusl\nSteininger Georg 18430100 Schuster Sammesleiten Schuster – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 1851\nStöcklmayr Magdalena 18420900 Ziehkind Oberweidlham Holzbauer\nTraunfellner Barbara 18420500 Tagelöhner B. b. Hausleiten Mayr zu Au [vermutlich identisch mit B. Tr. in der Sonntagsschule 1855/56]\nWaglhuber Maria 18430202 Tagl [Tagelöhner] Weiling Gusterüberländ\nWerner August deest k. k. Steuereinnehmer allhier\nWimmer Johann 18391100 Tagelöhner Fernbach Locher\nZaiser Theres 18430600 Binder Weiling Spalhaus [Beziehung/Identität mit Th. Z in der Sonntagsschule 1855/56?]\nZehetner Theres 18430600 Bauer Hausleiten Austenmayr [Austermayr?] [vermutlich identisch mit Ther. Zehntner in der Sonntagsschule 1855/56]\n\n1850 (74 Schüler und Schülerinnen)\nAchitz Franz 18430200 Schuster Fraunleiten Gruber\nAckerl Elisabeth 18431000 l. Magd Tödtling Elis. Weinzirl – B.d.E.u.d.F. 12.5.1853\nAckerl Magdalena 18440326 l. Dienstm. Rorbach Rauch\nArzt Clara 18440300 Hausbesitzer Florian Arzten\nBauchinger Karl 18440803 Fleischhauer Florian Bauchinger – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850\nBogner Judith 18440500 Schullehrer hier – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853\nBräuer The (Theres) 18440119 Bauer Fraunleiten Spaten – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853\nBreinesberger Anna 18431000 Zimmermann Rorbach Leugenstorfer [Beziehung zu Anna Br. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nBreinesch Maxim. 18430215 Ziehkind Rorbach Tischler Thr geb. Ebelsberg\nBrunnbäurin (Brunbaur) Mar. (Maria) 18440319 Binder Weilling (Weiling) Binder – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853\nDerndorfer Franz 18431100 Tagelöhner Ölkam Strassenbauer auf der Seite „1837-1845“\nDirnberger Heinrich deest Steuerassistent allhier Florian [einget. 26.Febr. 850.]\nDirnberger Johann deest Steuerassistent allhier Florian einget. 26.Febr. 850.\nDirnberger Kthr. [Katharina] deest Steuerassistent allhier Florian [einget. 26.Febr. 850.] [Beziehugn/Identität mit K. D. in der Sonntagsschule 1855/56?] – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 1851\nDirndorfer Franz 18431100 Tagelöhner Ölkam Strassenbauer\nDistlberger Joseph 18440210 Tagelöhner Weidlham Wecken?\nEigl Adolph 18450513 Adjunkt Florian\nFallnicht Elis. Mar. (Maria) 18431000 Witwe Hohenbrunn Schloß – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853\nFimberger Franz 18440800 Bauer Weiling Schillhuber – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853\nForschauer Cthr. [Catharina] 18430900 Ziehkind Hohenbrunn Huber recte Froschauer?\nFroschauer Johann 18430600 Maurer Mickstetten Mühlberger – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850\nFürhapper Leopold 18431100 Bauer Rorbach Rosenberger – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853\nFux Leopold 18431100 Zimmermann Fernbach Lehnerhsl\nGrestenberger Michl 18420900 Naglschmid Florian Naglschmid beim erneuten Eintrag auf der nächsten Seite ist der Nachname durchgestrichen\nHaghofer The (Theres) 18430528 Maurer Fraunleiten Ebene [Beziehung zu Th. H. in der Sonntagsschule 1855/56?] – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850\nHammerschmied Josef 18410900 Tagelöhner Mickstetten Lueger von Ansfelden 6.3.850.\nHammerschmied Mths [Matthias] 18390200 Tagelöhner Mickstetten Lueger – B.d.E.u.d.F. 1851\nHaslinger Georg deest\nHeibl Leopold 18440622 Wirth Rorbach Wirth – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853\nHofler Ignatz 18440200 Tagelöhner Mickstetten Mühlberger\nHolzner Mths [Matthias] 18440600 Schneider Florian Holzner\nHuber Anna 18440401 Schuster Rorbach Schuster – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853 (oder die andere A. H.?)\nHuber Anna 18440410 Bauer OWeidlham Hamberger – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853 (oder die andere A. H.?)\nHuber Elisabeth 18430500 Bauer Hohenbrunn Weinberger\nHuber Franz 18440600 Tagelöhner Enzing Lughamer\nKoblleitner Josef 18440200 l. Magd Florian AMaria | Konventdiener [?]\nLaimer Johann 18390800 Tagelöhner Florian Stummenresl [Stummernredl?]\nLeibetseder Clar 18441100 l. Magd Florian Schusterbauer willfrei [??] Thr [?] b. Großmutter\nLuckeneder Aloys 18440600 Tagelöhner Mickstetten Mühlberger zuerst Beruf „Schuster“\nMathe Klara 18440721 Bauer Ölkam Sattlauer – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853, B.d.E.u.d.F. 13.7.1854\nMauhart Mar. (Maria) 18440300 Bauer Mauhart am [?] Berg – B.d.E.u.d.F. 12.5.1853\nMayr Maria 18430828 Bauer Fernbach Arbeiter [?] – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850\nMayrhofer (Mairhofer) Mths [Matthias] 18431203 Tagelöhner Mickstetten Rubenzucker – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853\nMayrjörg Anna 18440408 Häusler Tödling Schuster\nNessin [?] Klar. 18450300 l. Magd Florian Elisabeth | Schusterbauer\nNeuhofer Josef 18440200 Maurer UWeidlham Wollenhaus\nNeulinger Ludmilla 18410802 Besitzer des Hahlgutes im ??is [zuvor: v. ???is] einget 5. 9ber 850.\nNußbaumer Mar. [Marianne?] 18440200 l. Magd Daunleiten Hacklsölden | Thr.\nOberlaber Mar. [Marianne?] 18440500 l. Magd Florian Maria | Wegmacher\nOffenauer Barbara 18431200 Maurer Rorbach Bauernbinder\nOsterberger Barbara 18441202 Häusler Florian Osterberger\nParzer Kthr. 18431100 Tagelöhner Sammesleiten Seisberg\nPils Anna 18431100 Häusler Weidlham Pils – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850\nPoitner Barbara 18450300 Bauer Sammesleiten Bachmayr – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850\nPoschmayr Johann 18440600 Tagelöhner Fernbach Danschen [?] – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850\nRadner Josepha 18431200 Tagelöhner Fernbach Neuhaus irrtümlich zuerst hier die Einträge für „S“ 1850 (durchgestrichen), B.d.E.u.d.F. 12.6.1850\nRadner Josepha 18431200 Tagelöhner Fernbach Neuhaus\nSchicklberger Thr. [Theres, Theodor?] 18431100 Maurer Hohenbrunn Hanfstube\nSchmöl Michl (Michael) 18440700 Mühlzurichter Florian Mahlermühlen – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850\nSchwarz Franz 18440928 Seifensieder Florian\nSpat Michael 18430911 Bauer Rorbach Ötl\nStaflleitner Klar. 18450200 Pfisterer Mathias\nStaudinger Anna 18450207 Ziehkind Daunleiten Spitzhuber – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853\nStaudinger Franz 18400700 Tagelöhner UWeidlham Schneidersimmerl [?] einget 3. 9ber 850.\nStaudinger Johann 18441200 Tagelöhner Enzing Mayrjörg\nStaudinger Johann 18431001 Ziehkind Hebam-Standl\nSteininger Ros. [Rosalia?] 18440815 Schuster Sammesleiten Schuster\nTraunfellner Joseph 18430200 Tagelöhner Rorbach Wirth\nVorbuchner Mar. [Marianne?] 18430900 Kupferschmid Florian Kupferschmid\nWaglhuber anna 18440509 Tagelöhner Weiling Saumerhaus\nWeingartner Michl 18430900 Tagelöhner OWeidlham Stellnhaus\nWinkler Theres 11 Jahree Ziehkind Paul Todling von St. Peter einget 12. A???\nWurzinger Ignatz 18420730 Vorarbeiter Stift Florian [?] Mayrhause | von Enns 9. Mai 8?? – B.d.E.u.d.F. 1851\nZeininger Mar. (Maria) 18450321 Maurer Florian Maurerpaul – B.d.E.u.d.F. 12.6.1850, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853\n\n1851 (76 Schüler und Schülerinnen)\nAichitz Franz tratt pro [1]850 wieder aus\nAigner Mar. [Marianne] 18441106 led. Magd Tödtling Anna Weingartner\nAsbuck Johann 18450511 Anstreicher u. Mahler Fernbach Lehner häusl\nAugl Mari deest Bauer Fernbach H??h einget. 12.??.850?\nBauernschmid The [Theres, Theodor?] 18450600 Bauer Rorbach Mayrhaus\nBaumgartshuber Mar. (Maria) 18440300 Bauer Fraunleiten Rabl – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853, B.d.E.u.d.F. 13.7.1854\nBinder Elisabeth 18411019 Maurer Fernbach Arbeiter seit April 847 | von Gleink eingemeind.? 24.4.1851\nBinder Josef 18431217 Maurer Fernbach Arbeiter seit April 850. | von Gleink eingemeind.? 24.4.1851\nBinder Maria 18400817 Maurer Fernbach Arbeiter besucht die Schule seit April 847 | von Gleink eingemeind.? 24.4.1851\nBissermayr Anna 18440504 Ziehkind Fraunleiten Aigner\nBledl Michael 18450527 Witwe Fraunleiten Resch Sch??b. [Schwanböck?]\nBruckermayr Mart? [Martin?] 18441100 Ziehkind Oberweidlham Eipl\nBrunnbauer Josef 18450300 Taglöhner Tödtling Brunnbauer\nBrunner Ros. (Rosina) 18450200 Bauer Rorbach Marksteiner – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853\nDeutschmann Josef deest k. k. Steuereinnehmer einget 1. Xber 851 – B.d.E.u.d.F. 12.5.1853 (Teutschmann)\nEhrenhauser Franz 18440900 Maurer Schittereichet [?] Rathmayr [?]\nFlachhuber Franz 18450200 Söldner Sammesleiten Wilhelm\nFritschner Franz deest Apotheker – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853\nFulthansl [?] Josef 18450300 Bauer Ölkam Lachner\nGanglbauer (Ganglbaur) The (Theres) 18440900 Magdalena led. Magd Florian Tagelöhnerin Knoll | No 76 – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853, B.d.E.u.d.F. 13.7.1854\nGestl Johann 18450619 Maurer Enzing Mayr in Thann No 8\nHaas Franz 18450801 Gastwirth Florian\nHaghofer Michael 18411200 Tagelöhner OWeidlham Schöneigner [?] 24.4.851 von Ha?gelsberg [?] | [Hausnummer?] 2\nHeibl Leopold 18450212 Bauer Hohenbrunn Forster im Holz\nHeiselbauer Georg 18431015 Bauer OWeidlham Oberhamberger 22 [Hausnummer?]\nHirscher Elisabeth 18451100 Rauchfangkehrer Florian 78 [Hausnummer?] – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853, B.d.E.u.d.F. 13.7.1854\nHofmayr Mar. [Marianne?] 18450100 Tagelöhner Bruck b. Tödtling Hedlauerhsl [?]\nHolzinger Franz 18441100 Tagelöhner Rorbach Dei???l 21 [Hausnummer?]\nHolzner Franz deest Schneider Florian Holzner 98 [Hausnummer?]\nHuber Anna deest\nHuber Barbara 18450100 Zimmermann Schitteraichet Zinn\nKastner Johann 18450600 Tagelöhner Fraunleiten Eisenberger Nr. 22\nKerschbaum Josef 18441200 Schuster UWeidlham Wollenhaus\nKimmerstorfer Klar. 18440618 Ziehkind OWeidlham Oberhamberger\nKronberger Julian 18460200 Doktor Medizin – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853\nKufner Fr. 18440900 Tagelöhner Fraunleiten Reschen Schwanb.\nLichtenberger Anna 18450718 Maurer Florian Mahlermüller\nLinninger Raimund 18440830 Binder Florian Linninger N. 27\nLitzlbauer Johann 18440407 Tagelöhner Fraunleiten Schwanböck [?] 1 Juli v. Neukirchen einget.\nMathä [vermutlich = Mathe] Klar. deest tratt 850 wieder aus\nMauhart Karl 18450100 Bauer Ölkam Bauer\nMayrhofer Florian 18440500 Tagelöhner Hohenbrunn Hanfstube\nNeustifter Mar [Max?] 18440900 Tagelöhner Oberndorf Reindlmayr\nNiedermayr (Niedermair) Josef 18450519 Mühler Fraunleiten Mühler – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852\nOberlaber Johann 18450600 Häusler Florian Oberleber\nÖhlinger Anton deest Ziehkind Lehnerschuster von Ottensheim. | 11.8.1850\nPallenstorfer (Pallestorfer) Ant. (Anton) 18450508 Färber Florian – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852, (Pallestorfer)\nPammer Anna 18441225 Notar Florian – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853, B.d.E.u.d.F. 13.7.1854\nParzer Johann 18440700 Häusler Sammesleiten No 17 Neuhäus\nPfisterer Katharina deest [fehlt in der Klassenliste (1851?)] identisch mit Kthr. Pfisterin? – B.d.E.u.d.F. 12.5.1853, B.d.E.u.d.F. 13.7.1854\nPfisterin Kthr 18441100 Tagelöhner Alkam Hochgartner identisch mit Katharina Pfisterer?\nPlaner Ignatz 18450424 ??der Mickstetten ??ichlsberger\nRauchin AMar. 18441000 Maurer\nReisser Josef 18460100 k. k. Adjunkt\nReisser Lini (Karolina) 18450100 k. k. Adjunkt – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853, B.d.E.u.d.F. 13.7.1854\nRumpelsberger Thr. [Theres, Theodor?] 18440826 Maurer\nSchicklberger Mar. [Marianne?] 18450900 Maurer Hohenbrunn Hanfstube\nSchillhuber (Schilhuber) Kthr (Katharina) 18450102 Bauer Fraunleiten Ebner – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854, B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nSchmiedbauer (Schmidbaur) Johann 18450530 Bauer Fernbach Rauscher – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853\nSchneidergruber Mar. [Marianne?] 18451024 Zimmermann Florian Stummerredl [Stummerresl?]\nSchopf Mathias 18421000 Tagelöhner Fernbach Mayrhäusl\nSchopf Michael 18401000 Tagelöhner Fernbach Mayrhäusl von Neukirchen 1 Jahr\nSeywald Franz 18451014 Zieglschlager Fernbach Lehnerhäusl\nStaffenberger Mar Anna 18451100 Schnurmacher Florian\nSteininger AMar. 18450900 Tagelöhner Sammesleiten Geltenmayr [?]\nSteininger Ros. [Rosalia?] deest im vorigen Jahre wieder ausgetreten.\nStockinger Mar. [Maria?] 18450304 Weber Bruck b. Tödling Hadlauerhäusl\nTraunfellner Barbara 18441100 Tagelöhner Fraunleiten Schwanböck Rescher [?] – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852, B.d.E.u.d.F. 12.5.1853, B.d.E.u.d.F. 13.7.1854\nVorbuchner ??? 18441000 Kupferschmied Florian\nVorbuchner AMar. deest tratt pro 850 wieder aus.\nWeidinger Franz (richtig Johann Weidinger??) 18450313 Riemer [?] Florian Schusterbauer – B.d.E.u.d.F. 12.5.1853\nWeidinger Johann deest [fehlt in der Klassenliste (1851?)] [richtiger Vorname Franz Weidinger??] – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852\nWerner Amalia 18450700 k. k. Steuereinnehmer\nWimmer Florian 18450430 Schuster Daunleiten Schuster\nWimmer Johann 18440627 Söldner Fraunleiten Söldner\nWindtner Ther. 18450808 Zimmermann Florian Webe\n\n1852 (79 Schüler und Schülerinnen)\nAlthuber Franz 18460300 Ziehkind Fernbach Lehner – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852, B.d.E.u.d.F. 13.7.1854\nArzt Rosalia deest Getreidehändler Florian Arzten?\nBauhuber [Banhuber?] Clara 18430200 Bauer Fraunleiten Schwanböck [?]\nBauhuber [Banhuber?] Josef 18460223 Tagelöhner UWeidlham Webersölden\nBerger Theres 18460800 Tagelöhner Ölkam kl. Lichtenberger\nBinder Johann 18450800 Maurer Fernbach Arbeiterhsl\nBräuer Barbara 18451102 Bauer Fraunleiten Spaten – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852, B.d.E.u.d.F. 13.7.1854, B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nBuchsbaum Johann 18450900 Bauer OWeidlham Weckm? Wecken? – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852\nDendorfer Juliana deest Ziehkind äußere Brunngraben besucht seit 1.[?] Mai 848 die Schule | v. Neukirchen gekommen\nDirnberger Leopold 18460726 k. k. SteueramtsKontrolor zuerst „Dirndorfer Leop“ – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852,– B.d.E.u.d.F. 13.7.1854, B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nDirndorfer Aloys 18451000 Tagelöhner Rorbach Krawinkler\nEhrenhauser The [Theres, Theodor?] 18460900 Maurer Schittereichet [?] Radmayr\nFaderl Thres [Theres] 18460111 Bauer Fraunleiten Eisenberger\nFallnicht Rosina 18460200 Witwe Hohenbrunn Hanfstube\nFelbermayr Maria deest led. Magd Tillysburg ?? Inwohner? ???ehner?] [Beziehung/Identität mit M. F. in der Sonntagsschule 1855/56?]\nFimberger Georg 18450600 Bauer UWeidlham Kornfeil\nFörgin Theres 18460512 led. Magd Kogl Jagerhausl\nForster AMar. 18460700 Hausbesitzer Florian Ob. Brunngrab.\nFuchs Anna 18440924 Ziehkind B. b. Tödtling Grumberger [Gaumberger?] – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852\nFuchs Ros. (Rosina) 18451200 Pächter Rorbach Staffleiten – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854, B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nGrosser Leopold 18450900 Tagelöhner Fraunleiten Heiblhäusl\nHamberger Michl 18450801 Bauer OWeidlham Mayr zu Mausbach\nHaybal Josef 18460726 Musiklehrer einget 2. August 852\nHecht Barbara 18450200 Ziehkind Tagelöhner Ölkam Baum Theres | l. Magd | 1 Jahr in Ebelsberg\nHobecker Josef 18460509 Tagelöhner Schiedereichet Schachner\nHoiselstorfer Johann 18451000 Tagelöhner Fraunleiten Rablhäusl\nHolzner Georg 18460424 Häusler Rorbach Haselbauernschneider [?] – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852, B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nHuber Josef 18460200 Tagelöhner Fernbach Hagenhaus – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852, B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (oder der J. H. von 1854??)\nHuber Klara 18460207 Tagelöhner Rorbach Auberger – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852, B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nHuber Leopold 18451100 Bauer Sunnleiten Austermay\nHummer Leopold deest [fehlt in der Klassenliste (1852?)] – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852, B.d.E.u.d.F. 13.7.1854, B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nKerschbaum Josef 18460200 Tagelöhner Hausleiten Exberg [?]\nKraberger Franz 18461000 Ziehkind Bauer B. b. Tödling Gaumberger\nKrill Michael 18430700 Tagelöhner Fernbach Maußerhaus von Neukirchen 1 Jahr\nKrill Sebastian 18461100 Tagelöhner Fernbach Maußerhaus – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852\nKühschläger Michael 18460700 Tagelöhner Zehntner Gemering [Gemmering?] 3 Jahre in Hofkirchen [gilt evtl. für die Zeile darunter?]\nLacher Barbara 18451000 Maurer Ölkam Huber Edt\nLackner Theres 18460200 Tagelöhner Florian Fimberger\nLaimer Josef 18461015 Tagelöhner OWeidlham gr. Hamberger\nLeibetseder Josef 18460200 Zimmermann Fernbach Maißerhaus [Maisterhaus?] – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852\nLeipl Ignatz (Ignaz) 18460700 Tischler hier – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852, B.d.E.u.d.F. 13.7.1854, B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nMarböck Marie deest k. k. Bezirksrichter – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852, B.d.E.u.d.F. 13.7.1854, B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nMauhart Chr [? Christian?] 18450800 Zimmermann Fernbach Neuhaus\nMauhart Michl 18460200 Bauer Daunleiten Fad?el am Berg [Faderl?]\nMaurer Maria 18460315 Tagelöhner Fraunleiten Eisenberger\nMayrbäurl [?] Johann 18450800 Tagelöhner Fernbach Arbeithuber\nMoißlehner Anna 18460509 Tagelöhner Fernbach Lehnerhäusl\nNeuhofer Anna 18450324 Maurer UWeidlham Wollenhaus\nNeumüller Leopold 18460726 Tagelöhner Florian Windtner – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852\nNeustifter Mart. deest Tagelöhner Mickstetten ob. Mühlberger\nObenauer Johann 18461100 l. Magd B. b. Tödling Kummer\nOberleitner Leopold 18450900 Wirth Fernbach Hahalbauer\nOrtner Kthrina 18451100 Tagelöhner B. b. Tödling Grumberger [Gaumberger?]\nPallenstorfer (Pallestorfer) August 18460814 Färber hier – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852, B.d.E.u.d.F. 13.7.1854, B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nPayrhuber Thr [Theres, Theodor?] 18451000 Tagelöhner OWeidlham Huber Mausbach\nPfisterer Seb. [Sebastian] 18460300 Tagelöhner Florian Mayrstöckl\nPlank Josef 18450202 Schneider Daunleiten Schneider\nPoitner Maria 18461200 Bauer Sammesleiten Bachmayr\nRiedlin Barbara 18460800 Ziehkind Sammesleiten Schmiidbauernhäusl\nScherber Josef 18451106 Weißgärber hier\nSchmöl Johann 18460200 Zimmermann Fraunleiten\nSchobermayr Barbara deest bis Ostern 4 Jahre Marktmühler einget. 9. Jänner 853. [vermutlich identisch mit Barb. Schobermair in der Sonntagsschule 1855/56]\nSchwarz Ferdinand 18460326 Seifensieder hier\nSladek Paul deest Kästlbauer [?] Ferkäuferin [?] Florian\nStaudinger Thr (Theres) 18460200 Schuhmacher Florian – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852, B.d.E.u.d.F. 13.7.1854, B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nSteingerzer Kthr. 18451100 Findling Hohenbrunn\nStummer Magdalena 18450800 Kaufmann Florian\nStummer Mar. (Maria) 18450800 Kaufmann Florian Zwillinge – B.d.E.u.d.F. 7.9.1852,– B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nTauber Franziska 18430000 ??nieschmid Inwohn OWeidlham Schöneigner seit 849\nTauber Maria 18470000 ??nieschmid Inwohn OWeidlham Schöneigner | seit 853 – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nTauber Nikolaus 18410000 ??nieschmid Inwohn OWeidlham Schöneigner seit 847\nTraunfellner Maria 18450200 Tagelöhner Mickstetten Mayr Wallerst.\nTuschl Georg 18470303 Tagelöhner Oberndorf Bergersöldner [??]\nWeingartner Leopold 18460500 Tagelöhner OWeidlham Stellnhaus\nWimmer Georg 18460300 Söldner Fraunleiten Söldner\nWinkler Johann 18460300 Witwe UWeidlham Tischler im Graben\nWinklhemmer Johann 18420509 Tagelöhner Ziehkind Tödtling Weinzirl v. Wolfern [?] 9.5.852, 3 Jahre die Schule besucht.\nWurzinger Barbara 18451127 Vorarbeiter im Stift Mayrstöckl wohnt im Mayrstöckl\nZaiser Josefa 18451200 Binder UWeidlham Kornfeil – B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\n\n1853 (58 Schüler und Schülerinnen)\nAichinger Josef 18480200 Tagelöhner Gemering [Gemmering?] Brunnhaus\nAnzinger Josef 18470200 Tagelöhner Mickstetten unt. Mühlberg\nArzt Barbara 18461200 Witwe Oberndorf [Oberndbrf] Mandlsölder\nAspelmayr Josef 18460100 Zimmermann Anzing Kirchensölder\nAuer Barbara 18431010 Tagelöhner Fraunleiten Aignerhäusl von Neukirchen gek. besucht seit Mai [1]849 die Schule.\nBaumgartshuber Barbara 18460900 Bauer Fraunleiten Rabl – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer), B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nBledl Barbara 18471213 Witwe Gemmering Zahntner\nBrunnbauer (Brunbaur) Johann 18460600 led. Magd Tödtling Elis. Weinzirl – B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nBrunnhuber Mathias 18440200 Witwe Weidlham Wecken | v. Asten seit 852 bes. die Schule\nEckl Maria 18470218 Bauer Ölkam Edtberger – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer), B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nEisinger The (Theres) 18460500 Witwe Florian ob. Brunngraben – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer), B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nFaderl AMaria 18470100 Bauer Fraunleiten Einsenberg [?]\nFroschauer Barbara 18471200 Maurer B. b. Tödtling Hadlauer\nGrosser Georg 18470400 Tagelöhner Fraunleiten Häublhäusel\nHager Johann 184?0800 Tagelöhner Mickstetten Mayr Wallenstein [?]\nHaghofer Barbara 18480200 Maurer B. b. Tödtling Wagner – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nHaghofer Leopold 18461100 Maurer B. b. Tödtling Wagner\nHamberger Franz 18461100 Maurer Florian Linninger\nHeibl Florian 18461200 Bauer Hohenbrunn Forster\nHofler AMaria 18460530 Hofler Witwe Mickstetten Seidengrub\nHofmayr Thres [Theres] 18470500 Tagelöhner Rorbach Bauernbinder\nHolzner Florian 18450500 Häusler u. Schneider Rorbach Haselbauernschn.\nHorner Georg 18470100 Tagelöhner Rorbach Schneiderhäusl\nKaltenbrunner Georg 18440314 Tagelöhner Hausleiten Mayr zu Au von Asten besucht seit [bricht hier ab]\nKimmerstorfer Thr. [Theres, Theodor?] 18460800 Witwe Sammesleiten Meßner\nKranzmayr Franz deest Fraunleiten Zirhalten [Zirhalter?] Rabl Fraunleiten\nKühschläger Thr. [Theres, Theodor?] 18470500 Tagelöhner Gemmering Zehntner\nLehner Joseph 18460908 led. Magd Schittereichat Zehntnerhäusl AMaria Dienstmagd\nLeitner Josepha 18471005 Wirth Florian Leitner\nLichtenberger Franz 18471101 Maurer Florian Mahlermüller – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nLoibl Kthrina 18461100 led. Magd Hohenbrunn Huber im Holz Maria Dienstmagd\nMarbacher Barbara 18461200 led. Magd Tödtling Weingartner Thr. Dienstm\nMarböck Josef deest k. k. Bezirksrichter hier – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer), B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nMatheweber Anna 18470705 Schneider Florian Kasserm [?] – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer), B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nMauhart Franz 18461100 Zimmermann Enzing Lughamer\nMaurer Klara 18470806 Tagelöhner Sammesleiten Gattermayr\nMayr (Mair) Josef Michl (Michael) 18470220 Bauer Fernbach Arbeiter – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer), B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nNeuhofer Magdalena 18470414 Maurer UWeidlham Wollenhaus\nNeustifter Florian 18460400 Tagelöhner Mickstetten ob. Mühlberger | Seidengrub\nNeustifter Martin 18461100 Zieglschlager Hohenbrunn unt. Hanfstube\nOberlaber Josef 18481217 Witwe Florian Oberlaber\nOberlaber Martin 18461111 Witwe Florian Oberlaber gestorben Mai 853 an Blattern\nPfaffenwimmer Seb. [Sebastian] 18460711 Ziehkind Fraunleiten Ebner unleserliche Bleistiftnotiz\nPlöckinger Ferdinant (Ferdinand) 18461200 Regknecht Hohenbrunn Schloß – B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nRadner Maria 18470119 Tagelöhner Fernbach Neuhaus\nReisser Franz 18470609 k. k. Adjunkt – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nSchachl Leopold 18431015 Tagelöhner OWeidlham Reinkoch kam von Enns\nSchachner Franz 18470511 Zieglschlager Schitteraichet Schachner\nSchmöl (Schmöll) Elisabeth 18470424 Mühlzurichter Fraunleiten Eisenberg – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer), B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nSchützenhofer Josef 18470302 Bauer Sammesleiten Geltermayr\nStaudinger Mths (Matthias) 18471100 led. Magd Florian Kthr Schnurmacher – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer), B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nWeinberger Michl 18440400 Maurer Mickstetten unt Michlb. | Faderlhaus seit 849 [? Zusatz „1850“] soll er die Schule in v. Neukirchen besucht haben.\nWimmer Anna 18460700 Tagelöhner Fraunleiten Eisenberger\nWindtner Josef 18470112 Zimmermann Florian Holzner Scheider\nWirthsberger Kthrina deest Tagelöhner Hausleiten Mayr zu Au v. Asten gekomen\nWolfsjäger Aloys 18460100 Bauer Rorbach Brunner\nWurzingerin Josefa 18460203 Zimmermann Fraunleiten Reisl [Reidl?]\nZaiser Juliane (Juliana) 18470518 Hausbesitzer Florian Mahlermühler Vorname zuerst „Elisabeth“ geschrieben. - – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer), B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\n\n1854 (75 Schüler und Schülerinnen)\nArzt Johann 18471100 Ältern Häusler | Ziehkind OWeidlham Hochholzner\nBauer Josef 18471100 Zimmermann Fraunleiten Rabl – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nBauhuber [Banhuber?] Maria 18480509 Häusler UWeidlham Webersölden\nBerger Juliane 18480609 Tagelöhner Ölkam Maurerhäusl\nBinder Juli [Juliana] 18471200 Maurer OWeidlham Mayr Mausbach\nBogner Franz 18471200 Schustermeister Florian Schnürmacher – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nBoschmayr Magdalena 18470310 led. Magd Florian Lichtenberger v Steyer gekommen.\nBramesberger Anna 18480300 Tagelöhner Fernbach Kichhuber – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nBräuer Ferdinant 18480500 Bauer Fraunleiten Spaten\nBruckermayr Cthr. [Catharina] 18471100 Bauer Mickstetten unt. Mühlberger\nCzerwenka Johann 18490500 Häusler Florian Bergerweber – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nCzerwenka Rosalia 18470800 Häusler Florian Bergerweber\nDerfler Aloisia 18480504 Ziehkind Fleischhauer Sailer – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nDeutschmann Franz 8480226 k. k. Steuereinnehmer geschrieben „Teutschmann“ – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nDindinger Katharina deest [fehlt in der Klassenliste (1854?)] [identisch mit Katharina Dittinger?] – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nDittinger Ctharina [Catharina] 18470817 Tagelöhner Enzing Lughammer identisch mit Kathatina Dindinger?\nEbnerin Klara deest Bauer UWeidlham Gröbmer\nEhrenhauser Johann 18480427 Häusler Rorbach Ehrenhauser\nFisch Theres 18480900 Findelkind Florian Mayrstöckl\nForster Theres 18470800 Bauer Ölkam Knieberger – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nGausterer August 18470800 Wirth Florian Gausterer [Gunsterer?]\nGausterer Franz 18480700 Wirth Florian Gausterer [Gunsterer?] besuchen seit 8ber 853 die Schule in Linz\nGerstmayr AMaria 18470700 Bauer UWeidlham Linninger im Graben\nGlück Michl 18470818 Schneider Schittereichet [?] Schneider im Holze\nGrünberger Elisabeth 18441100 Tagelöhner Ölkam kl. Lichtenberger einget. 7. Mai 855 u. besucht seit 854 die Schule.\nGrünberger Michael u. Joh 18470500 Tagelöhner Ölkam kl. Lichtenberger kann [?] vielleicht schon 2 Jahre die Schule besuchen\nHamberger Sebastian 18480108 Bauer OWeidlham Mayr Mausbach\nHaslinger Mathias 18480200 Maurer Mickstetten Hauten\nHaybal Wenzl 18481000 Musiklehrer\nHeißl Martin 18480515 Bauer Daunleiten Arbeiter – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nHofler Theres 18480900 Witwe Mickstetten ob. Mühlberger | Seidengrub\nHolzner Maria 18471100 Schneider Florian Holzner – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nHuber Anna 18480600 Bauer Weilling Guster [?] – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nHuber Josef 18480713 Tagelöhner Enzing Lughammer – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer), B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (oder J. H. von 1852?), B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nHuber Leopold 18470719 Bauer OWeidlham und Hamberger – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nHuber Maria 18450200 Bauer Weilling Guster [?]\nHuber Theres 18470700 Bauer Weilling Guster [?] – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nJagerhuber The [Theres, Theodor?] 18461000 Häusler Schittaichet Jagerhuber\nJagerhuber 18480200 Häusler Schittaichet Jagerhuber\nKirchmayr (Kirchmair) Johann 18471127 Hausbesitzer Florian Greißler [Grießler?] – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nKronberger Theres 18480214 Docktor dahier – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nLaimer AMaria 18480800 Tagelöhner Florian Osterberger\nLeidlmayr (Leidlmair) Anna 18480700 Ziehkind Florian Marktmühler – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nLeipl Barbara 18480510 Tischler Florian Leipl – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nLeißlhuber Johann 18480111 Briefträger Florian Lehnerschuster bei Alter nur „11. Jänner“ angegeben\nLöscher Karl deest Ziehkind Florian Jeronek [?] – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer), B.d.E.u.d.F. 11.6.1855\nMaurer Barbara deest Maurer Hohenbrunn unt. Hanfstube\r\nMairhofer [Mayrhofer?] Barbara deest [fehlt in der Klassenliste (1854?)] – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nMayrhofer Leopold 18460600 Vorarbeiter Hohenbrunn unt. Hanfstube\nMayrhofer Maria 18471203 Tagelöhner Mickstetten Rubenzucker\nMayrhofer Michl 18480700 Vorarbeiter Hohenbrunn unt. Hanfstube\nMayrjörg Barbara 18471100 Schuster Tödtlin\nMichlmair Barbara deest [fehlt in der Klassenliste (1854?)] – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854\nNeustifter Klara 18470400 Tagelöhner Mickstetten ob. Mühlberger | Seidengrub\nNußbaumer Franz 18480101 Söldner Daunleiten Hacklsölden – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nOberlaber Leopold Georg 18480600 led. Magd Florian Maria | Munzergold [?]\nOrtner Maria 18471200 Tagelöhner B. b. Tödling Gaumberger\nOsterberger Josef Maria 18480315 18471100 Häusler Florian Osterberger – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nPallenstorfer (Pallestorfer, Pallnstorfer?) Josef 18480322 Färber dahier – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nPoitner Anna 18480600 Bauer Sammesleiten Bachmayr\nReisser Moritz 18480915 k. k. Adjunkt – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nRiedlin Clara 18470900 Häusler Sammesleiten Schmidbauerhäusl\nRierschopf Kthrina 18460502 Tagelöhner Todtling Mauhart v. Asten besucht seit Mai 853 die Schule\nRumpelsberger Johann 18480400 Maurer Fraunleiten Eisenberger\nSchmidtbauer (Schmidbaur) Franz 18480103 Bauer Fernbach Danschen [?] – B.d.E.u.d.F. 13.7.1854 (Klasse Josef Gilhofer)\nSchusterbäurin Elisabeth 18480501 Häusler Ölkam kl. Lichtenberger\nSpieglmayr Aloys 18480500 Häusler Sammesleiten Spieglmayrhäusl besucht seit Mai 848 854 die Schule von Neukirchen\nStaudinger Josef 18480315 Wagner Schitteraichet Radlmayr\nStaudinger Peter 18480600 Witwe Ölkam Maurerhäusl\nVorbuchner Aloys 18480500 Kupferschmid dahier\nWaglhuber Florian 18490400 Tagelöhner Sammesleiten Bachmayr\nWimmer Johann 18480400 led. Magd B. b. Tödtling AMaria Dienstm. | Hadlauer\nWolfsjäger Florian 18480200 Bauer Rorbach Brunner\nWürzberger Mths [Matthias] deest Tagelöhner UWeidlham Gröbmer\nZaiser Josef 18471100 Binder UWeidlham Löven [Löwen?]\n1855 (73 Schüler und Schülerinnen in der Schülerliste,\r\nzusätzlich (eingerückt) die 85 Schülerinnen aus Bruckners \"Catalog von den Mädchen der Sonntagsschule zu St. Florian anno 1855/56\"\r\nBei den Sonntagsschülerinnen \"in Dienst\" weicht die aktuelle Adresse von einer möglichen früheren Anschrift (im Eintrittsschuljahr) ab.\n     Aichinger Anna    in Dienst  Daunleiten  Mauhart [\"Catalog\" Nr. 1]\nAichinger Theres 18480900 Söldner Daunleiten Maister\n     Aigner Anna   in Dienst  Gemering Zehntner [\"Catalog\" Nr. 2]\r\n     [Beziehung /Identität mit A. A. 1847?]\nAigner Johann 18490500 Häusler | Maurer Walling Tischler auf der Wiese\nAlbaurin Maria 18480600 Tagelöhner Fernbach Maisterhaus\nAlthuber Johann 18470600 Ziehkind Fernbach Lehner einget 18.7ber[1]855\nAlthuber Karl 18491100 Ziehkind Fernbach Lehner do. [=einget] 15te 8ber [1]855\n     Archauer Anna   z. Hause  Florian  Schusterbaur [\"Catalog\" Nr. 23] [vgl. Anna Achauer 1848]\nAspelmayr Franz 18480900 Tagelöhner Ölkam Ainwagen\nAspelmayr Franz 18490800 Zimmermann Enzing Kirchensöld??\n     Aurin Barbara   in Dienst  Fernbach  Mair [\"Catalog\" Nr. 46]\nBauhuber [Banhuber?] Florian 18500306 Häusler UWeidlham Webersölden\nBaumgartner Franz 18491226 Hofmüller Florian\n     aumgartshuber Ther.  zu Hause  Fraunleiten  Rabl [\"Catalog\" Nr. 47] [vermutlich identisch mit Th. B. 1849]\n     Berger Maria   zu Hause  Ölkam Maurerhäusl [\"Catalog\" Nr. 3]\r\n     [Beziehung zu M. B. 1847?]\nBiedermann Theres 18440500 led. Magd Florian Sommer\nBinder Josefa 18491206 Maurer OWeidlham Mayr Mausbach\nBogner Georg 18490331 Schuhmacher Florian Platzer\n     Brandstetter Gertr[aud]   zu Hause  Frauleiten  Spat [\"Catalog\" Nr. 49] [vermutlich identisch mit G. Br. 1849]\nBrandstetter Theres 18500100 Häusler Florian Seiler wieder ausget.\nBräuer Ferdinant 18480500 Bauer Fraunleiten Spate\n     Bräuer Juliana   zu Hause  Fraunleiten  Spat [\"Catalog\" Nr. 48] [vermutlich identisch mit J. Br. 1849]\n     Breinesberger Anna  zu Hause  Rorbach  Deiml [\"Catalog\" Nr. 4] [identisch mit Anna Br. 1850?]\nBreinesberger Georg 18490300 Häusler Rorbach Leugenstorfer\n     Bruckermair Anna    in Dienst  Rorbach  Baurnbinder [\"Catalog\" Nr. 70]\n     Bruckermair Ther.   Ziehkind  Fraunleiten  Heibl [\"Catalog\" Nr. 25]\r\n     [Beziehung/Identität mit Theres Bruckmayr 1848 (Ziehkind, Fraunleiten, Heibl)?]\nBruckermayr Rosalia 18490701 Bauer Mickstetten Untere Mühlberger\nBrunnbauer Johann 18480500 Tagelöhner Fernbach Maißerhaus\nBrunnbauer Johann deest led. Magd Florian Magd. Wuscherin | unt. Brunngraben\nBrunner Theres 18481000 Bauer Fraunleiten Loibl\n     Buchner Anna   in Dienst  Samesleiten  Sommerauer [\"Catalog\" Nr. 24] [Beziehung/Identität mit Anna Buchner 1848?]\n     Derndl Maria   in Dienst  Kogl  Derflbaur v Asten [\"Catalog\" Nr. 83] [Beziehung/Identität mit M. D. 1848?]\n     Dirnberger Kath.   zu Hause  Florian  Sattler [\"Catalog\" Nr. 50] [Beziehung/Identität mit K. D. 1850?]\nDrubelauer [Deubelauer?] Barbara 18460500 Tagelöhner Fernbach Banglmayr\nDrubelauer [Deubelauer?] Johann 18490800 Tagelöhner Fernbach Banglmayr\nEbner Anna 18490400 Bauer UWeidlham\n     Ecklbäurin Ther   Bruck b. Tödl[ing]  Hadlauer [\"Catalog\" Nr. 51]\n     Eckmair AMar.    zu Hause  Florian  Brungräber [\"Catalog\" Nr. 27]\n     Edlmair Anna    zu Hause  Daunleiten Arbeiter [\"Catalog\" Nr. 5]\nEhrenhauser Johann 18490500 Maurer Schitteraichet [?]\n          Ehrenhauser Mar.    zu Hause  Rorbach  Ehrenhauser [\"Catalog\" Nr. 26] [vgl. Maria E. 1848]\nEichinger Josefa   zu Hause  UWeidlh  Gröbererh. [\"Catalog\" Nr. 71] [Beziehung zu J. E. 1849?]\nEisinger Maria 18491220 Witwe Florian\nEyl [Epl?] Gustav 18490327 k. k. Steueramts-Offizial seit 9ber 854 besucht er die Schule | einget 10. Febr 856\n     Felbermair Mar.   zu Hause  Tyllisburg  Windberger [\"Catalog\" Nr. 44] [Beziehung/Identität mit M. F. 1852]\n     Fimberger AMar   zu Hause  UWeidlh  Kornfeil [\"Catalog\" Nr. 52] [vermutlich identisch mit A. F. 1849]\n     Fimberger Theres   zu Hause  Tödling  Mair [\"Catalog\" Nr. 53] [vermutlich identisch mit Th. F. 1849]\n     Flachhuber Maria   in Dienst  Daunleiten  Innermair [\"Catalog\" Nr. 28] [Beziehung/Identität mit M. Fl. 1848?]\nForster Florian 18490200 Bauer Ölkam Knieberger\nFroschauer Barbara 18481100 Kühhändler Florian Weißgärber\nFroschauer Josefa 18490200 Maurer Rorbach Schuster\n     Froschauer Kath.    zu Hause  Schittraich.  Kaltenberg [\"Catalog\" Nr. 29] [Beziehung zu K. Fr. 1848??]\n     Gmeiner Maria   zu Hause  Fraunleiten  Mair zu Zallach [\"Catalog\" Nr. 54] [vermutlich identisch mit M. Gm 1849]\n     Haas Aloisia    z. Hause  Florian  Schlagerhaus [\"Catalog\" Nr. 22] [vgl. Aloisia H. 1848]\n     Hager Katharina   in Dienst  Tödling  Paul [\"Catalog\" Nr. 45]\nHaghofer Johann 18490500 Tagelöhner OWeidlham Schönninger\n     Haghofer Theres   zu Hause  Weiling  Schuster  [\"Catalog\" Nr. 75] [Beziehung zu Th. H. 1849?]\n     Hamberger Anna   in Dienst  Florian  Linninger den 24. Juni [1]855 | v. \"Kleinmünchen\" [\"Catalog\" Nr. 82]\r\n     [Beziehung/Identität mit A. H. 1846 oder A. H. 1847?]\nHaunschmid Anna 18490818 Gastwirth hier\n     Heibl Maria   zu Hause  Hohenbrunn Forster in Holz [\"Catalog\" Nr. 58] [vermutlich identisch mit M. H. 1849]\nHerzog Mar. [Marianne?] 18480500 Zimmermann Gemering [Gemmering?] Pichlbauer\n      Hinterleitner Rosal.   Ziehkind  Florian  Bauchinger [\"Catalog\" Nr. 30] [Beziehung/Identität mit R. H. 1848?]\n     Hofmair Ther   zu Hause  OWeidlh.  OberHofmair [\"Catalog\" Nr. 66] [vermutlich identisch mit Th. H. 1849]\nHofmayr Leopold 18490512 Häusler OWeidlham Hofmayr\n     Hoiselstorfer Maria   zu Hause  Fraunleiten  Rablhäusl [\"Catalog\" Nr. 55] [vermutlich identisch mit M. H. 1849]\nHowecker Georg 18490323 Tagelöhner Florian Pointner\nHuber Franz 18481100 Inwohner Florian Sommer\n     Huber Kathar.   zu Hause  Enzing  Mairjörg [\"Catalog\" Nr. 56 [vermutlich identisch mit K. H. 1849]\nHuber Klara 18490812 Bauer Enzing Lughamer\n     Huber Maria  in Dienst  Unterweidlham Tischler im Graben [\"Catalog\" Nr. 6]\nHuber Maria 18481130 Häusler Rorbach Schuster\n     Huber Theres   Asten [\"Catalog\" Nr. 57]\n     Karlin AMar.    zu Hause  Florian  Bruderhaus [\"Catalog\" Nr. 32] [vgl. 1848]\n     Kastenlehner Ther   zu Hause  Florian  Schuster Linzergasse [\"Catalog\" Nr. 40] [vermutlich Identität mit Th. K. 1848]\nKastner Aloys 18490504 Gerichtsdienersgehilfe\n     Kerschbaum Mar.  im Dienste  Fraunleiten  Gruber z. Grub [\"Catalog\" Nr. 11]\nKerschbaum Thr. [Theres, Theodor?] 18481000 Schuster UWeidlham Wollenhaus\nKimmerstorfer Josefa 18490300 Maurer Oberndorf Kroyer\n     Kimmerstorfer Mar.   in Dienst  Weiling  Tischler  [\"Catalog\" Nr. 31] [Beziehung/Identität mit M. K. 1848?]\n     Knaller Anna   zu Hause  Fernbach  Lehner [\"Catalog\" Nr. 59] [Beziehung zu A. Kn. 1849?]\n     Krabl Elise   zu Hause  Florian  6. April [\"Catalog\" Nr. 85]\nKronberger Maria 18490214 Doktor\nKufner Ignatz 18480800 Tagelöhner Fraunleiten Röschen\n     Lacher Katharina  zu Hause  Edt  Lichtenberger [\"Catalog\" Nr. 8] [vgl. Kath. L. 1847]\n     Lacher Klara   in Diensz  Fraunleiten  Loibl [\"Catalog\" Nr. 77]\nLackner Mari 18490301 Tagelöhner Fraunleiten Schwanböck\nLaimer Georg 18490200 Tagelöhner Tillysburg Mayr zu Au\n     Laimer Theres   in Dienst  Mickstett[en] ob. Mühlberg [\"Catalog\" Nr. 69] [vermutlich identisch mit Th. L. 1849]\n     Lehner Anna  zu Hause  Florian  Lehner  [\"Catalog\" Nr. 7] [vgl. Anna L. 1848]\n     Leitner Magd.   zu Hause  OWeidlh. Holzbaur [\"Catalog\" Nr. 72]\nLeitner Maria 18490600 Ziehmutter Florian Pointnerin\n     Linninger Juliana   zu Hause  Florian Linninger [\"Catalog\" Nr. 33] [Beziehung/Identität mit J. L. 1848?]\nMandlmayr Johann 18491200 Söldner Sammesleiten Wilhelm\nMarbacher Barbara 18461100 Witwe Sammesleiten Meßner [?] 11.9ber einget Neuk. seit 853\n     Mathe Anna   zu Hause  Ölkam  Satlauer [\"Catalog\" Nr. 9] [vgl. Florian M. 1849]\nMatheweber Johann 18490403 Polizeimann Kaserne\n     Matheweber Amalia   in Dienst  Rorbach  Forster [\"Catalog\" Nr. 60] [vermutlich identisch mit A. M. 1849]\n     Mauhart Anna   in Dienst  Weiling  Guster [\"Catalog\" Nr. 14]\r\n     [Beziehung zu A. M.1846 oder A.M. 1847?]\nMauhart Johann 18490600 Bauer Daunleiten Mauhart\nMauhart Johann 18481200 Zimmermann Enzing Lughamme\n     Maurer Klara  im Dienste  Tödling  Baller [\"Catalog\" Nr. 10]\n     Maurer Rosina    zu Hause  Hohenbrunn  Hanfstube [\"Catalog Nr. 67] [Beziehung/Identität mit R. M. 1849?]\n     Neuhofer Maria   in Dienst  Bruck b. Hausleiten  Ofner [\"Catalog\" Nr. 38] [Beziehung/Identität mit M. N. 1848 oder M. N. 1849?]\n     Neumüller Anna   in Dienst  Oberweidlham  Spaulschuster [\"Catalog\" Nr. 34] [Beziehung/Identität mit A. N. 1848?]\nNeustifter Theres   zu Hause  Mickstett[en]  ob Mühlberger [Beziehung zu Th. N. 1849?]\nNußbaumer Mar. [Marianne?] 18490202 Söldner Daunleiten Hacklsölden\n     Obermair Klara   zu Hause  Hohenbrunn  Hanfstube [\"Catalog\" Nr. 74]\n     Obermair Maria   in Dienst  Fernbach  Mair [\"Catalog\" Nr. 41] [Beziehung/Identität mit M. O. 1848?]\n     Ortner Anna   Ziehkind  Weidlham  Schneidersimmerl [\"Catalog\" Nr. 44]\n     Pfistermüller Kath.   [in] Dienst  Florian  Pointner [\"Catalog\" Nr. 35 [Beziehung/Identität zu K. P. 1848?]\nPickl Anna 18461100 Tagelöhner Fernbach Arbeiter [vermutlich wie Zeile darüber]\n     Pickl Katharina  zu Hause  Fernbach  Arbeithuber [\"Catalog\" Nr. 78]\nPickl Rosina 18490900 Tagelöhner Fernbach Arbeiter seit 852 besucht die Schule\n     Pickl Theres   in Dienst  Weiling Tischler in der Wiese [\"Catalog\" Nr. 79] [Beziehung/Identität mit Th. P. 1847 oder Th. P. 1848?]\n     Plank Rosina   zu Hause  Daunleiten  Schneider [\"Catalog\" Nr. 61] [vermutlich identisch mit Rosina Plankin 1849]\n\r\n     Plaß Anna   zu Hause  Fernbach  Banglmair [\"Catalog\" Nr. 13] [vgl. Anna und Josef P. 1847]\n     Plohberger Maria   in Dienst  Tödling  Heißl  [von Asten] 855 August [\"Catalog\" Nr. 84]\n     Porstmair Elisabeth   zu Hause   Fernbach Dansch [\"Catalog\" Nr. 81] [Beziehung/Identität mit E. P. 1847?]\n     Porstmair Elisabeth   in Dienst  Bruck  Gruber [\"Catalog\" Nr. 15]\n     Pühringer Kath.  zu Hause  Oberweidlham  Huber  [\"Catalog\" Nr. 12] [vgl. Johann und Katharina P. 1847]\nRadner Theres 18480824 Tagelöhner Enzing Lughammer\nReiser Josef deest k. k. Beamter einget. 3. Xber. bes. Schule 851\nReiser Julius deest 854\nReiser Kth. deest 852\nReiser Mathilde deest 853\n     Richter Juliana   in Dienst  Ölkam  Einwagn  \"im 2. Jahr v. Maria Laah [1]855\" [\"Catalog\" Nr. 80]\nRiedl Theres 18490300 Häusler Sammesleiten Schmidbauer\n     Riener Theres   zu Hause  Florian  Seiler [\"Catalog\" Nr. 17] [vgl. Th. R. 1847]\nRohr Josef 18490217 Witwe Florian Linninger Binder\n     Ruprecht Emilie   zu Hause  Florian  Ruprecht [\"Catalog\" Nr. 16] [vgl. Emilie R. 1847]\nSchiedermayr Johann 18480512 k. k. Bezirksvorstand\nSchießer Rosina deest Zi?halter, Tagelöhner Weiling von Ansfelden Saumerhaus besucht seit seit [sic] 852 die Schul\n     Schilhuber Theres    zu Hause  Fraunleiten  Ebmer [sic, recte wohl Ebern?] [\"Catalog\" Nr. 20] [vgl. Theres Sch. 1847]\n     Schirl Theres    Ziehkind  Rorbach  Maria zu Winkl [\"Catalog\" Nr. 76]\nSchmöl Maria 18481100 Mühlzurichter Sammesleiten Kürmer\n     Schobermair Barb   zu Hause  Florian  Markmühle [\"Catalog\" Nr. 62] [vermutlich identisch mit Barbara Schobermayr 1852]\n     Schwarzwimmer Ther.   in Dienst  Weidlham  Wecker [\"Catalog\" Nr. 39]\n     Seiwald Barb.   zu Hause  Florian  Pointner [\"Catalog\" Nr. 63] [vermutlich identisch mit Barbara Seywald 1849]\n     Staudinger Elisabeth   in Dienst  Fraunleiten  Reisl [\"Catalog\" Nr. 18]\r\n     [Beziehung/Identität mit E. St. 1847?]\nStaudinger Franz 18490815 Wagner Schitteraichet Rathmayr\n     Staudinger Theres    Ziehkind  Florian  Mahlerhaus [\"Catalog\" Nr. 19] [vgl. Th. St. 1844, 1846, 1847 und 1852]\nStockinger Maria 18490800 Häusler Hausleiten Weber\nStrobl Max deest Respizient besucht seit Mai 854 die Schule\n     Stummer Kathar.   zu Hause  Florian  Fr. Stummer [\"Catalog\" Nr. 36] [vgl. 1848]\n     Traunfellner Barb.   in Dienst  Tyllisburg  Mair zu Au [\"Catalog\" Nr. 64] [vermutlich identisch mit B. Tr. 1849]\nTraunfellner Franz 18480600 Tagelöhner Mickstetten Mayr Wallerst.\nUnger Leopold 18490700 Häusler Walling Zieglschlager\nWegerstorfer Franz 18480900 l. Magd Florian Theresia | Rechenmacher\nWeingartner Franz 18490800 Tagelöhner OWeidlham Stellnhaus\n     Wimmer Anna   in Dienst  Gemering  Pichlbaur  [\"Catalog\" Nr. 42] [Beziehung/Identität mit A. W. 1847?]\nWimmer Ferdn. 18480500 Söldner Fraunleiten Söldner\n     Wimmer Katharina   in Dienst  Daunleiten  Feßl [\"Catalog\" Nr. 21] [vgl. Kath. W. 1848]\n     Wimmer Klara    zu Hause  Florian  Zeilinger [\"Catalog\" Nr. 37] [Beziehung/Identität mit Kl. W. 1848?]\nWimmer Klara 18490200 Witwe Enzing Mayrstöflhäusl\nWimmer Leopold 18480700 Tagelöhner Walling Mayrhäusl\nWindtner Georg 18490200 Zimmermann Florian Platzer\n     Zaiser Theres   zu Hause  UWeidlh  Binder [\"Catalog\" Nr. 68] [Beziehung/Identität mit Th. Z 1849?]\n     Zehntner Ther   zu Hause  Daunleiten  Austermair [\"Catalog\" Nr. 65] [vermutlich identisch mit Th. Z. 1849]", "Letzte Änderung": "06.06.2025 06:46"}, {"ID": 122071909, "Datum": "Visitenkarten | Telegramme (undatiert)", "Haupttext": "Visitenkarten (und ein Telegramm)\nAbbildung einer Visitenkarte (mit Ehrendoktorat, ÖNB Mus.Hs.41910/2) bei 1291/241\n(*) Recto:\r\n\"Anton Bruckner | k. k. Hoforganist | Lector an der k. k. Universität | Professor am Conservatorium\"\r\nVerso: \"Gnädige Gönnerin | Muß leider sehr danken, da ich in der Hofkapelle bis gegen 5 Uhr Dienst zu machen habe. Handkuß!\" [o. O. und o. D.] (*).\n(**) Visitenkarte [mit Ehrendoktor-Titel, also nach 1891, vielleicht zum 4.9.1894?]\r\n\"... dankt PTH. Professor für Ihre herzliche Theilname. ABr.\" (**).\n(***) Visitenkarte\r\n\"Bitte meinen Wohlthäter tausendmal um Verzeihung! Hr. Löwe hat mirs erzält, daß ich das Wort 'Betrüger' gebraucht hätte. Gewiß nicht dem gewöhnlichen Sinne. Mit Kuß\" (***).\n(°) Visitenkarte\r\n\"Handkuß! [gedruckt: Anton Bruckner etc.] verzichtet auf die Tantiemen\" (°).\n(°°) Visitenkarte (ohne Dr.-Titel, mit Ordenstitel) mit Zusatz\r\n\"wünscht alles Glück\"\r\n[Martin Einfalt?] vermutlich im Besitz des ABIL (°°).\n(°°°) Visitenkarte mit handschriftlicher Adresse\r\n\"I., Heßgasse 7\" beim ABIL (?)  (°°°).\n(#) Telegramm Bruckners an Aichinger in Steyr mit Namenstagsgratulation (27.12.), vermutlich 1887 - 1889, im Steyrer Stadtpfarrhof (#).\n(##) Visitenkarte\r\n\"Dr. Anton Bruckner\" (mit Briefumschlag) mit handschriftlichem Zusatz \"empfiehlt H Prof. Hynais auf das wärmste. Br.\" (##).\n(###) Visitenkarte \"Ritter des Frz. Josef Orden\":\r\n[Rückseite] \"Hochwolgeborner Herr Hofkapellmeister! Bin so eben angekom[m]en [mit anderer Tinte nachträglich knapp eingefügt (vorher Altes radiert?): u werde morgen] 3/4 9 Uhr meinem Dienste nachkom[m]en. Tiefsten Respekt! ABrmp. [Vorderseite:] Wünschen hochselber heute {Samstag} das {Segenlied} von mir, dann bitte ich um Befehl.\" (###).\n(a) Visitenkarte (\"Anton Bruckner / k. k. Hoforganist / Lector an der k. k. Universität / Professor am Conservatorium\"):\r\n\"Gnädige Gönnerin! Muß leider sehr danken, da ich in der Hofkapelle bis gegen 5 Uhr Dienst zu machen habe. Handkuß!\" (a).\n(b) Visitenkarte (7,6 x 5 cm) (gedruckt: \"Anton Bruckner, k. k. Hoforganist, Lector an der k. k. Universität, Professor am Conservatorium, Ritter des Frz.Josef Orden\") mit 5 Zeilen auf der Rückseite:\r\n\"Liebster Freund! Allerherzlichstes Beileid Ihnen u. bitte auch Ihrem PT H(och)l(öbl.) Papa! Bin ganz Weg!!! A. Bruckner\" (b).\n(c) Visitenkarte (2 S. 16°):\r\ndankt \"innigst für Ihre Theilnahme und für die Mittheilungen, die mir wohl nicht die höchste Freude erblicken lassen von Seite des Publicums u. der Kritik! Mit Respekt Dr. A. Bruckner\" [nach 7.11.1891] (c).\n(d) Visitenkarte:\r\n[recto gedruckt:] \"Anton Bruckner | k. k. Hoforganist | Lector an der k. k. Universität | Professor am Conservatorium | Ritter des Frz. Josef Orden\" [handschriftlich] dankt Sr Hochwolgeboren\r\n[verso, handschriftlich:] H Doctor auf das herzlichste! ABrmp.\" (d).\n(e) Visitenkarte:\r\nOb Schalk die Partitur des Adagios der 5. Symphonie habe? [zwischen 1887 und 1891?].\n(f) Visitenkarte:\r\n(noch ohne Ordens-Titel), vermutlich an Hellmesberger gerichtet: Bittet für Samstag und Sonntag um Urlaub (vor dem 10.7.1886).\n(g) Visitenkarte ohne Eintragungen, noch ohne Angabe des Franz Joseph-Ordens.\n(h) 2 Visitenkarten (\"Anton Bruckner ...\" und \"Dr. Anton Bruckner\") aus dem Besitz von Ernst Kurth, gerahmt, 85x55 mm.\n(i) 2 Visitenkarten aus der Sammlung Anton Dermota: 1) \"Dr. Anton Bruckner | [handschriftlich:] pf.\" [pour féliciter].   2) \"Prof. Anton Bruckner | Ehren Doctor der Philosophie | der k.k. Universität in Wien | Ritter des Franz Josef-Ordens | k.k. Hoforganist.\"\nLiteratur\n(*) https://www.kotte-autographs.com/de/autograph/bruckner-anton/#72802\r\n(**) 832/555(1961/62, Schätzpreis DM 120.-)\r\n(***) in Auktion Zisska &amp; Kistner, München 22.-24.4.2002, Nr. 50\r\n(°) in Auktion Zisska &amp; Kistner, München 22.-24.4.2002, Nr. 5\r\n(°°) Abbildung auf Einladung zur Ausstellungseröffnung \"25 Jahre ABIL\" 16.9.2003, Ausstellungsbroschüre S. 1, Nr. 3).\r\n(°°°) \"25 Jahre ABIL\" 16.9.2003, Ausstellungsbroschüre S. 4, Nr. 2\r\n(#) 1075/381\r\n(##) Musikantiquariat Dr. B. A. Kohl, Stuttgart, Katalog 7 (April 2005), Nr. 287 [dort irrtümlich datiert \"ca. 1885?\"], 3500.- €; auch 2008 noch angeboten).\r\n(###) ÖNB-H 126/58-\r\n(a) 881/683(März 2006)332 mit Faksimile, Schätzpreis 600.- €, erzielt 1050.- €\r\n(b) Liste 89 Antiquariat Ingo Nebehay, Wien, 16.2.1988, öS 9500.-, [evtl. an den Empfänger des Schreibens vom 27.12.1890?] (ABIL-Dokumentation)\r\n(c) 882/175(1972)10, für 880.- DM angeboten\r\n(d) 800/.. nach dem Faksimile des Originals\r\n(e) Text bei 881/711(2023)274\r\n(f) Text bei 881/711(2023)274\r\n(g) 881/711(2023)274\r\n(h) https://www.yumpu.com/de/document/read/4349457/inventar-nachlass-ernst-kurth-institut-fur-musikwissenschaft-, S. 192\r\n(i) 881/714 (28.4.2026) S. 286. Nr. 523 (Schätzpreis 600.- €)\nFaksimile\n(*) https://www.kotte-autographs.com/de/autograph/bruckner-anton/#72802\r\n(d) beim Verfasser\r\n \nArchiv\n(*) Angeboten vom Antiquariat Kotte (2021: \"verkauft\")\r\n(d) Universitätsbibliothek Gießen, Autographensammlung Gustav Bock, Hs NF 167-21 (vgl. 15.5.1919\r\n(h) Institut für Musikwissenschaft der Universität Bern, Nachlass Ernst Kurth, Mappe ζ7 bzw. 8", "Letzte Änderung": "26.04.2026 10:37"}, {"ID": 188802305, "Datum": "vielleicht Ende Februar 1888", "Haupttext": "Notizzettel Bruckners mit Angaben zum Tempo des Quintett-Scherzos und zur neuen Partitur der 4. Symphonie in München: \n»Quintett.\nScherzo Buchstrabe C\n\"etwas langsamer\"\n(Anfang der 2. Abtheilung.)\nBrucknermp.« und \n»München. Die alten abgeschriebenen Stimmen passen nicht zur neuen Partitur der 4. Sinf; weil ich noch nach der letzten Aufführung das Werk sehr stark verbessert habe.\nBr.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 193210115, "Datum": "[vernutlich zum] 11.10.1932, Dienstag", "Haupttext": "Feuilleton-Artikel von J. V. Wöss »Persönliche Erinnerungen an den Meister« (Bearbeitung seines Vortrags vom 12.6.1932).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 188708187, "Datum": "vermutllich Ende August 1887", "Haupttext": "Datierung »Aug. 887« [vermutlich erst gegen Ende August] in Skizzen zum 1. Satz der 9. Symphonie [1. Themengruppe].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188504276, "Datum": "vermutlich zwischen 27.4. und 30.4.1885 (wahrscheinlich 29.4.)", "Haupttext": "Brief Bruckners an Levi:\r\n   Möchte zumindest Levis Anteil am Zuschuß für Gutmann übernehmen. Der Kontrakt mit Gutmann [wegen Druck der 7. Symphonie] liegt bei. Die Stimmen zur 7. Symphonie schicke er nun nach Karlsruhe (*); da Gutmann die Partitur brauche, möge Levi die seine an Mottl senden, dabei die Tuben als notwendig bezeichnen und das fff der Trauermusik in die Partitur eintragen. Die Hinweise zu Ludwig II. werden befolgt. »Te deum«-Besuch nicht doch möglich? Wünscht gute Reise; Grüße an Fiedlers und Oriola.", "Letzte Änderung": "13.11.2024 14:16"}, {"ID": 187100007, "Datum": "vermutlich zwischen 1871 und 1874", "Haupttext": "Dankschreiben des Wiener Konservatoriums an Nikolaus Dumba:\n\"[gedruckt:] CONSERVATORIUM | der | Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. [geschrieben:] Die Unterzeichneten beehren sich, dem verehrten H Vice Praeses | N. Dumba den innigsten Dank für die hochherzige Spende | von 1000 fl zu Gunsten des Professoren-Pensions-Fonds hiemit auszudrücken.\n[Mitte:] Jos. Hellmesberger\n[linke Spalte:] Lewinsky, Hans Schmitt, Klein, Heißler, Krankenhagen, Wrany, Frz. Doppler, Jakob Uhlmann, Wilh. Kleinecke, Anton Door, L. A. Zellner\n[rechte Spalte:] Otto Dessoff, Ant. Thalmann, J. Dachs, Jul. Epstein, W. Schenner, L. Weiß, Adolf Prosnitz, Mathilde de Castrone Marchesi, A. Zamara, A. Passy-Köhler, Ad. Maschek, Salvatore de Castrone Marchesi, Anton Bruckner [am Ende - beim Punkt?? - Tintenspritzer], Franz Krenn, Eugenio Ducati, Joseph V[... unleserlich], Franz Ramesch\"", "Letzte Änderung": "10.10.2025 20:38"}, {"ID": 188712245, "Datum": "vermutlich Weihnachten 1887", "Haupttext": "Bruckner fährt wegen des Hofkapellendienstes nicht nach St. Florian, sondern zumindest an einem der Feiertage nach Klosterneuburg. Am Heiligen Abend soll er von Regenschori Ämilian Hirschfeld und Stiftsdechant Leopold Hanauska ziemlich kühl empfangen worden sein.", "Letzte Änderung": "17.10.2024 19:17"}, {"ID": 188403004, "Datum": "vermutlich vor März 1884", "Haupttext": "[oder nach dem 5.3.1886]\nKalendereintragung Bruckners: Rechtschreibübungen zu lateinischen Worten des »Te deum«, Zug-Fahrzeiten Wien-Enns [Besuch bei Zenetti?], Notizen zu Wahnfried, von fremder Hand geschriebener Widmungstext.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188512084, "Datum": "vermutlich vor dem 8.12.1885", "Haupttext": "Bruckner notiert [ohne Datierung] die Tonartenfolge in seiner f-moll-Messe mit einem Graduale in e-moll [sicher das »Virga jesse«] und einem Offertorium in F-Dur [vermutlich das »Ave Maria« [WAB 6]] (*).\r\n[Vermutlich Vorarbeit hierzu] undatierte Notiz Bruckners über Tonarten und die Akkordlage [der Satzschlüsse?] der f-Moll-Messe und anschließend »Grad GdG [/] Offert C 8l [Oktavlage]« (*a).\nKalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen vom 12.12.1885): »Montag [7.12.1885?] 10 Dr Behn. [/] Baß Posaun. F Messe [/] Virga Jesse Tenor dis.« (**).", "Letzte Änderung": "03.10.2025 04:37"}, {"ID": 185910304, "Datum": "vermutlich vor dem 30.10.1859", "Haupttext": "Brief Bruckners an Sechter mit Fragen zur Harmonielehre.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 190403274, "Datum": "[vermutlich] vor dem 27.3.1904", "Haupttext": "Vorbesprechung des Bruckner-Konzerts durch Franz Gräflinger in der Linzer Zeitung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189308254, "Datum": "[vermutlich] vor dem 25.8.1893", "Haupttext": "Brief Bruckners [vermutlich an Cyrill Hynais]:\n     \"Edler Freund!\nIch bitte Sie sehr, um für sehr kurze Zeit die Bögen wo der 4/4 Tact beginnt: Allvater 3 mal bis in den Streichern Pausen beginnen. In Eile Ihr Brucknermp.\" [siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "06.03.2024 08:51"}, {"ID": 188810024, "Datum": "[vermutlich] vor dem 2.10.1888", "Haupttext": "Moritz Sechter bittet Bruckner, für eine Festschrift zum 100. Geburtstag Simon Sechters [am 11.10.1888] den Druck einer Fuge Sechters zu korrigieren.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 191011204, "Datum": "[vermutlich] vor dem 20.11.1910", "Haupttext": "[zur Datierung siehe die Anmerkung] Brief von August Göllerich an Franz Xaver Müller:\r\n     Dankt für die Einladung zum Konzert, das wohl auf den 2.12.1910 verschoben wurde [recte: fand am 29.11.1910 statt]. An diesem Tag habe er aber Generalprobe zum Gründungsfestkonzert am 3.12.1910 [u. a. mit Bruckners \"Um Mitternacht\" [WAB 89]). Der Konzertmeister [Amadeo van der Hoya] habe Urlaub erhalten und werde \"mehrere tapfere Schüler\" mitbringen; Hopf sei am Donnerstag unabkömmlich gewesen. Hoffentlich sehe man sich beim 2. Musikvereinskonzert.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 187005154, "Datum": "[vermutlich] vor dem 15.5.1870", "Haupttext": "Brief des »Frohsinn« an Bruckner (und gleichlautend an Schläger): Ankündigung der Feier des 25jährigen Bestehens:\r\n    Bittet, bei dem zum Jubiläum gewidmeten Chor [Mitternacht, WAB 80] die Leitung zu übernehmen.\nDer Text des Entwurfs [vermutlich ging in der Reinschrift eine weitere, allgemein gehaltene Textpassage voraus] lautet:\r\n»[am linken Rand: »Schlaeger [/] Bruckner« weiter unten »2 mal«]\r\n    Indem wir Euer Wohlgeboren hievon geziemend verständigen, wagen wir nochmals die Bitte zu wiederholen, Sie mögen uns die große Freude bereiten, und bei dem uns zum Jubiläum gewidmeten Chore die Direction übernehmen.\r\n   Gestatten Sie uns die Ueberzeugung auszusprechen, daß, wenn wir den Mann an unserer Spitze sehen, den wir schon so lange im höchsten Grade verehren, wir das Werk mit noch größerer Weihe und Begeisterung aufführen werden, und daß wir dieß als einen der schönsten Momente unseres Jubilaeums begrüßen würden.«\nBrief von Karl Schiedermayr siehe »April 1870«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189101014, "Datum": "[vermutlich] vor dem 1.1.1891", "Haupttext": "Brief Göllerichs (aus Wels) an Bruckner [vielleicht mit einer Anfrage zu Puchsteins Artikel?] (*).\n[?] Brief Bruckners an Ludmilla Barwick (**).", "Letzte Änderung": "17.09.2024 06:48"}, {"ID": 186806104, "Datum": "vermutlich vor dem 10.6.1868", "Haupttext": "Brief Rudolf Weinwurms an Bruckner: \n   Vermutlich mit Ratschlägen zur Bewerbung in Wien und der Anregung, Herbeck um Aufbesserung des Gehaltes und bessere Absicherung zu bitten. Bruckner wandte sich mit diesen Bitten [brieflich?] an Herbeck.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 193601076, "Datum": "vermutlich um den 7.1.1936", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie in der Originalfassung unter Hausegger in Hamburg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 187309005, "Datum": "(vermutlich September 1873 [oder später?? vor dem 14.11.1875])", "Haupttext": "Brief von Georg Arminger an Ignaz Traumihler:\n     Dankt für den Brief vom \"1. d. M.\" [vermutlich 1.9.1873, bedauert Traumihlers Erkrankung im Ausland [vermutlich bei der Generalversammlung des Deutschen Cäcilien-Vereins in Köln am 9.-13.8.1873]. Über seine Stellung zu Franz Xaver Witt (Verehrung, bessere Qualität als bei seinen Nachahmern, Organisationstalent). Bei der Jubiläumsfeier des Prälaten von Reichersberg [siehe die Anmerkung] sei ein \"Ave Maria\" mit Tenorsolo von Mendelssohn gesungen worden. Ein Solo sei nicht verpönt, wenn es \"anständig und einfach\" gebracht werde. Stures Festhalten an Idealen schade: z. B. Ausbleiben der besten Sänger. Nach Traumihlers Rückkehr wolle er eine \"streng liturgische Vesper\" in St. Florian hören. Santner in Salzburg habe sich dem Cäcilien-Verein angeschlossen. Ob er eine Rezension an Witt schicken wolle (die Litanei sei aber kopierter Robert Führer).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189403257, "Datum": "vermutlich nach Ostern 1894", "Haupttext": "Bruckner besucht von St. Florian aus Zenettis Nachfolger Mathias Plohberger in Enns.", "Letzte Änderung": "01.12.2024 08:58"}, {"ID": 188404056, "Datum": "vermutlich nach dem 5.4.1884 (?)", "Haupttext": "Undatierte Visitenkarte Bruckners: »Ich bitte Euer Hochwohlgeboren um die Partitur o. [richtige Lesart sicher: v(om)] Quintett. Dr. Paumgartner (Wiener Zeitung) war bei mir u. will schreiben. Mit Kuß! A. Br.«", "Letzte Änderung": "13.05.2024 13:05"}, {"ID": 189207256, "Datum": "vermutlich nach dem 25.7.1892 (oder vor dem 19.7.1892?)", "Haupttext": "[Wahrscheinlich 26.7.1892. Zur Datierung siehe die Anmerkung] \n\nBruckner bittet in der Musikausstellung zwei Balletttänzerinnen der Hamburger Oper, am nächsten Abend zu einem Treffen mit ihrem Landsmann Zinne zu kommen (*).\n\n\nIn Zusammenhang damit ist sicher auch jene im Rahmen der Proben zum Konzert am 15.6.1892 (oder am 9.7.1892) überlieferte Episode zu sehen: \n\nEin Orchestermitglied, das Bruckner schon als Sängerknabe erlebt hatte, berichtet, daß Bruckner für zwei Sängerinnen entflammt war. Durch Vermittlung der Fürstin Metternich gelingt es, für Bruckner im Singspiel \"Donauweibchen\" [recte wohl \"Die Donaunixe\" - siehe Anmerkung] einen Sitzplatz in den Kulissen zu organisieren (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 191311256, "Datum": "vermutlich nach dem 25.11.1913", "Haupttext": "Brief von Theodor Hueber an Propst Josef Sailer: \n\n     Bestätigt den Empfang der fehlenden Couponsbögen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189207246, "Datum": "vermutlich nach dem 24.7.1892 (oder vor dem 18.7.1892?)", "Haupttext": "[Wahrscheinlich 25.7.1892, Montag. Zur Datierung siehe die Anmerkung]\nWilhelm Zinne aus Hamburg besucht Bruckner in der Heßgasse. Eine Konservatoriumsschülerin (Cl. C. [= Czerny?]) ist soeben anwesend.\nDie Unterhaltung kreist um Bruckners Werke (Mahler/7. Symphonie, Zappe (Hamburg)/Quintett, Kostproben der 8. und 9. Symphonie, d-moll-Messe, \"Te deum\" in Berlin). Bruckner erzählt von Hanslick, Bülow und Ochs, von der Exhumierung Beethovens und Schuberts, von Ida Buhz und Göllerich.\nZinne bemerkt Bruckners starken Tremor und das Fehlen vieler Zähne.\nFrl. Cl. C. lädt Bruckner zu sich ein.", "Letzte Änderung": "08.05.2024 07:31"}, {"ID": 187104246, "Datum": "[vermutlich] nach dem 24.4.1871", "Haupttext": "Bericht der »Presse« über den Beschluß, Bruckner nach London zu entsenden.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189207236, "Datum": "vermutlich nach dem 23.7.1892 (oder vor dem 17.7.1892?)", "Haupttext": "[Wahrscheinlich 24.7.1892, Sonntag]\r\nBruckner trifft Frl. Cl. C., eine frühere Konservatoriumsschülerin, im Volksgarten und lädt sie ein, ihn einmal zu besuchen, wenn auch Frau Kathi zu Hause sei. Dieser Besuch erfolgt am nächsten Tag.\n[zur früheren Datierung 20.7.1892 siehe die Anmerkung.]", "Letzte Änderung": "06.06.2025 17:28"}, {"ID": 189011236, "Datum": "vermutlich nach dem 23.11.1890", "Haupttext": "Brief Vockners an Joh. Ev. Habert: \n   Richtet Grüße von Bruckner aus, der Habert sehr schätze und nur das Beste über ihn spreche. \"[...] Bruckner ersuchte mich, dir zu sagen, dass er dich sehr hochschätzt und er nur das Beste über dich spricht. Bruckner hat mich schon mehreremale gefragt, ob ich dir geschrieben, jetzt kann ich ihm wenigstens sagen, dass ich dir geschrieben und das Besagte besorgt habe. [...]\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 191012186, "Datum": "(vermutlich) nach dem 18.12.1910", "Haupttext": "Brief von August Göllerich an Franz Xaver Müller:\r\n     Dankt für die Symphonie, freut sich auf deren Studium. Bittet um das versprochene Datum der b-Moll-Messe, die wohl nur in St. Florian (\"auch nicht in Kremsmünster?\") aufgeführt worden sei. Grüße an Aigner und Hayböck.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 187809176, "Datum": "vermutlich nach dem 17.9.1878", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: siehe »September«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189004166, "Datum": "vermutlich nach dem 16.4.1890", "Haupttext": "Bruckner entwirft den Text für die Widmung der 8. Symphonie an Kaiser Franz Joseph.", "Letzte Änderung": "11.03.2023 13:30"}, {"ID": 189310166, "Datum": "vermutlich nach dem 16.10.1893", "Haupttext": "Telegramm von Siegfried Ochs an Bruckner [Vorgedrucktes in Spitzklammern]:\r\n»&lt;TELEGRAMM No&gt; 9898\r\n&lt;an&gt;\r\nprofessor bruckner\r\nhessgasse 7 wien = [handschriftliche Notiz links oben, nicht eindeutig zu entschlüsseln:] B 42 \r\n[...] &lt;am&gt; 18 [= 18.10.1893?] &lt;189 ... um&gt; 2 &lt;Uhr&gt; 10 &lt;Min.&gt;\r\n&lt;Text:&gt; w de berlin 5709 34 1 30 = \r\ndem verehrten meister gratulirt zu dem grossen erfolge der dmoll\r\n - sinfonie bei publicum und presse der gerade beim\r\nueben des tedeums versammelte philharmonische chor und\r\nsein dirigent siegfried ochs .+«\r\n[links unten gedruckt: &lt;(Auflage 1893)&gt;].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187005156, "Datum": "[vermutlich] nach dem 15.5.1870", "Haupttext": "Brief des »Frohsinn« an Bruckner: Dankt für die zum Jubiläum gewidmete Komposition [Mitternacht, WAB 80], die stürmischen Beifall errungen habe.\r\nDer Text des Entwurfs lautet:\r\n»Bruckner\r\n   Es drängt uns, E W nochmals den tiefgefültesten [sic] Dank für die schöne Composition, welche Sie uns zum Angebinde bei unserm Jubilaeumsfeste machten, zu erstatten, da dieselbe einen Glanzpunkt unseres Konzertes bildete, und auch stürmischen Beifall errang.\r\n   E W. können darauf zälen dß wir Ihre Composition[en?], als Composition[en?] unseres geliebten früheren Chormeisters u. berühmten Landsmannes stets mit dem größten Fleiße u Begeisterung studieren da die Liedertafel stolz darauf ist, solche gediegenen Werke zur Aufführung bringen zu dürfen.\r\n   Darum ein Hoch unserm Ehrenmitgliede u baldiges fröhliches Wiedersehen.« (*).\n[17.5.1870?] Kritik in der Linzer Zeitung, S. 497 [S. 485?] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189003146, "Datum": "vermutlich nach dem 14.3.1890", "Haupttext": "Brief Bruckners an Kaiser Franz Joseph (datiert März 1890):\r\n     Vor einigen Jahren sei ihm erlaubt worden, nach Vollendung der 8. Symphonie die Bitte zu stellen, der Kaiser möge die Widmung des Werkes annehmen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 193603136, "Datum": "[vermutlich] nach dem 13.3.1936", "Haupttext": "Vortrag Hauseggers über die Originalfassungen. Erwähnt werden die 1. und 9. Symphonie (*).\nArtikel von Franz Moißl »Wiener Erstaufführung der Fünften in ihrer Originalfassung« in den Bruckner-Blättern 8, 1936/1, S. 1f (**).\nArtikel von Mathis »Später Streit um Anton Bruckner« im Kleinen Kino- und Radio-Blatt (***).\nArtikel von Heinrich Damisch »Aus Oper und Konzertsaal« in der Österreichischen Wochenschau, Folge 12 (°).", "Letzte Änderung": "16.04.2025 08:03"}, {"ID": 193201136, "Datum": "vermutlich nach dem 13.1.1932", "Haupttext": "Besprechung [Kritik?] des »Te deum« von Ulrik Mörk - »det overveldende, mektige inntrykk« [überwältigender, mächtiger Eindruck].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 190611136, "Datum": "vermutlich nach dem 13.11.1906", "Haupttext": "Besprechung der 7. Symphonie nach einer Aufführung in Dänemark - das Adagio wird beschrieben als »udtvaeret som et ondt aar«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190809106, "Datum": "vermutlich nach dem 10.9.1908", "Haupttext": "Brief von Heinrich Schenker an Karl Grunsky:\n\"[. . .] Kunst bei ihm deutlich nur darauf ausgeht, Inhalt mühevoll u. künstlich zu beschaffen, statt, daß sie wie bei den Meistern, umgekehrt mit der Forderung des Inhaltes gebracht wird. Oder anders: bei diesen letzteren bringt der Fluß des Inhaltes alle Künstlichkeiten des Satzes (im guten u. notwendigsten Sinne verstanden!) mit sich, während bei Br. [Bruckner] die Künstlichkeiten dazu da sind, den Inhalt zu beschaffen, a[uch] diesen Zweck ebenso naiv als drastisch zur Schau tragen, als der Ekstase ihren Selbstzweck zur Schau träg[t]. . . . Nehmen Sie irgend ein Werk von Beeth. oder von Brahms: wie schwer fällt es da oft, die thematischen Bezüge zu eruieren, selbst den musikalischsten Ohren! So verschleiert, so unbewußt, so leicht, daß man die Hauptfabel ohne Störung hören kann, ohne zu ahnen, woher sie ihren Stoff nähme? Bei Bruckner liegt alle Tendenz zu sehr obenauf. . . . Hoffentlich sehen Sie aus diesen sehr flüchtigen Andeutungen, daß ich Br. viel vorzuwerfen habe an technischen Rückständigkeiten, wie man ähnliche doch längst nicht mehr einem Ph. Em. Bach, Haydn, Mozart u. Beeth u.s.w vorwerfen könnte.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189603247, "Datum": "vermutlich letzte Woche im März 1896", "Haupttext": "Grieg hält sich in Wien auf, wo er auch mit Dvorak zusammentrifft (*).\r\nGrieg und Epstein machen einen kurzen Besuch bei Bruckner (**).", "Letzte Änderung": "23.02.2023 11:25"}, {"ID": 189601006, "Datum": "vermutlich Januar 1896", "Haupttext": "Besprechung der Dresdner Aufführung der 8. Symphonie [am 18.12.1895] (signiert »P.«) in der Neuen Musik-Zeitung 17 (1896) S.59.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 185312325, "Datum": "vermutlich Jahresende 1853", "Haupttext": "Ignaz Traumihler erstellt eine Liste über Honorarzahlungen an Bruckner in den Jahren 1852 und 1853 in einer Gesamthöhe von 20 fl. 21 xr.\nSie betrifft Bruckners Mitwirkung\nbei den Samstagslitaneien 1852 und 1853 [siehe Anmerkung 1],\nden \"Litaneien zu St. Johann\" 1852 und 1853 [siehe Anmerkung 2],\nbeim Wismairschen Requiem 1852 als Organist und 1853 als Regenschori [vermutlich 9.7.1852 und 9.7.1853, siehe Anmerkung 3],\nbei einem Hochzeits- und einem Traueramt,\nbeim Zehetner-Requiem 1852 [vermutlich 30.9.1852, siehe Anmerkung 4] und\nbeim Zeitlmairschen Requiem [Anmerkung 5].\n \nBruckner hat den Empfang quittiert.", "Letzte Änderung": "23.12.2024 13:45"}, {"ID": 187011315, "Datum": "vermutlich Ende November 1870", "Haupttext": "[jedenfalls nach dem 18.11.1870]\nDie Zeitschrift \"Euterpe\" (29. Jahrgang) bringt in Heft 8 auf S. 141 - 147 den dritten Teil von Theodor Manns Bericht über seine Reise von Berlin über Prag nach Wien zum Lehrertag Pfingsten 1870 mit der Schilderung von Bruckners Orgelkonzert am 10.6.1870 auf S. 143ff:\n\"                  Aus meiner Reisemappe.\n                            (Fortsetzung.)\n     Nur zwei Gräber weiter von der Ruhestätte Beethoven's befindet sich die des Liederfürsten Schubert [... über diese und die Gräber Haydns und Mozarts ... \"Freischütz\" in der Hofoper ... Lehrerversammmlung ... Kaisergruft ... S. 143:].\n     Dann endlich eilte ich nach der Josephstädter Piaristen=Kirche, in der Herr Professor Bruckner Nachmittags 4 Uhr ein Orgel=Concert, aus 4 Piecen bestehend, veranstaltete. Beim Eintritt in die Kirche, deren majestätischer Bau mich entzückte, fand ich dieselbe schon dicht mit Zuhörern gefüllt, so daß ich nolens volens mit einem Stehplatz vorlieb nehmen mußte. Alle Zuhörer und auch ich waren ohne Programm, so daß wir nicht wußten, was wir zu hören bekommen sollten. Vor dem Concert selbst theilten einige Geistliche viele Exemplare der Beschreibung der Orgel mit Zeichnung derselben und Bildniß des Erbauers, Buckow aus Hirschberg, versehen, aus, ebenso Hunderte von Exemplaren der riesengroßen Lithographie der Orgel, die alle noch seit ihrer Erbauung vom Jahre 1858 her im Kirchenarchiv verpackt lagen und zu deren Vertheilung der günstigste Moment jetzt gekommen zu sein schien – das Concert.\n     Das Concert begann und ich wußte nicht, was der Concertgeber spielte; daher suchte ich mir den Aufgang zum Orgelchore auf, um mich bei jenem selber darnach zu erkundigen. Leider war er von so vielen neugierigen Bewunderern umgeben, daß er wie hinter einem Wall vor seiner Orgel saß, und ich nicht zu ihm herankommen konnte. Ich blieb stehen und bemerkte, daß er auswendig spielte. Damit war mir noch nicht gedient; ich mußte auch das Programm kennen lernen und bat ihn daher nach dem Concerte schriftlich, mir dasselbe mitzutheilen, worauf ich ein sehr freundliches Schreiben von ihm erhielt, in dem er sagte: \"Außer der 5stimmigen Cis-moll=Fuge von Seb. Bach habe ich Alles improvisirt und daher keine Note aufgeschrieben. Zuerst versuchte ich aus dem Thema der Bach'schen Fuge eine Introduction zu improvisiren, dann kam die Fuge; dann das Andante mit sanften Stimmen im freien Style, dann improvisirte ich auf Ansuchen vieler Lehrer noch zwei Sätze, den ersten im freien Style, den letzteren contrapunktisch, thematisch, à la Fuge. Das war Alles! Ich bereite mich meistens nie vor, sondern lasse mir die Themata aufgeben, und das hat mir auch voriges Jahr in Nancy beim Orgel=Congresse den Sieg bereitet; eben so bei den Concerten in Paris, namentlich in Notredame.\" Das erste Stück wurde meisterhaft gespielt; leider that zum Schluß der Calcant seine Pflicht nicht, sondern ließ den Wind einige Male ausgehen, was eine große Störung verursachte. Das zweite Stück, als Andante pastorale würde ich es bezeichnen, hatte besonders den Zweck, die verschiedenen, sehr schönen Klangfarben der einzelnen Register und Claviere den Zuhörern vorzuführen. Alle Sachen wurden gewandt und mit gutem Vortrage ausgeführt; die Aufmerksamkeit der Zuhörer wäre doppelt so groß gewesen, wenn sie gewußt hätten, was gespielt wurde. Wir norddeutsche Collegen hatten von dem Concert mehr erwartet und sind von vorne herein auch daran gewöhnt, Mehr und noch Besseres zu hören, als was uns dort geboten wurde; die meisten süddeutschen Collegen aber verließen sehr befriedigt die Kirche. Das Orgelwerk selbst [... über das Instrument, seine Disposition und technische Ausstattung ...].\n     Nach beendetem Concert eilte ich in das Theater an der Wien, wo eine Festvorstellung für die Theilnehmer der Lehrerversammlung unter der Direction von Geistinger und Steiner und unter Mitwirkung von Mitgliedern der beiden kaiserlichen Hoftheater veranstaltet war. [... Vorhang noch aus Mozarts Zeiten ... am nächsten Tag Ausflug nach Mürzzuschlag ... S. 147:]\n     Endlich gings zur Heimkehr.\n     Berlin.                                      Th. Mann.\n                 (Fortsetzung und Schluß folgt.)\"", "Letzte Änderung": "20.06.2025 02:58"}, {"ID": 187612286, "Datum": "vermutlich Ende Dezember 1876 (28.12.1876, Donnerstag?)", "Haupttext": "Liste Bruckners in seinem Reisenotizbuch mit Empfängern von Neujahrsgrüßen: Stremayr, Hellmesberger, Hanslick, Speidel, Oberstabsarzt [vermutlich Wallmann], Hartel, Herbeck, Erzbischof [Kutschker], Landgraf [Fürstenberg].", "Letzte Änderung": "10.11.2024 09:03"}, {"ID": 189405045, "Datum": "(vermutlich ca. 4.5.1894, Freitag) (St. Florian)", "Haupttext": "An den Feierlichkeiten zur Sechzehnhundertjahrfeier des Stiftes kann Bruckner nicht teilnehmen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188310055, "Datum": "[vermutlich] 5.10.1883, Freitag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen vom 10.1.1884): »H Stradal 5. Okt Anfangs.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186109025, "Datum": "[vermutlich] 2.9.1861, Montag", "Haupttext": "Lobende Kritik der »Linzer Zeitung« Nr.198, S. 845f, über die gestrige Abendunterhaltung mit besonderer Erwähnung von Bruckners Qualitäten: \n\n   »Das Volksfest in Linz. \n\nAm 31. August 9 1/2 Uhr Früh wurde nach vorausgegangenem Gottesdienste in der St. Josefs Pfarrkirche das Volksfest in Harrachfeldern eröffnet. [...] Den Schluß des ersten Festtages bildete die Abendunterhaltung der Liedertafel »Frohsinn« im städtischen Märzenkeller [...] Gebührt der wackeren Liedertafel für diese in allen Theilen sehr gelungene Production die allgemeine Anerkennung, welche ihr auch nach jeder Piece reichlich zu Theil ward, so müssen wir dabei auch des kunstverständigen Chormeisters Herrn Bruckner gedenken, der durch seine Bemühung ein Anrecht hat, auf die Erfolge dieser Körperschaft stolz zu sein, denn der Chormeister ist ja die Seele der Sängerschaar«. [/] Der zweite Festtag, Sonntag 1. September, lockte bei der überaus günstigen Witterung Tausende von Menschen auf den Festplatz. [...] und nun begann ein wahres Volksleben, voll Lust und Freude, das bis spät in die Nacht währte.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189207266, "Datum": "vermutlich 27.7.1892 (nach dem 26.7.1892 - oder vor dem 20.7.1892?)", "Haupttext": "[Zur Datierung siehe die Anmerkung]\nBruckner und Zinne besuchen die Ausstellung. Dr. Paltauf, der sich um Bruckners Gesundheit Sorgen macht, lädt sie ein, sich zu ihm und Professor Rabl aus Prag an den Tisch zu setzen. Bruckner kommt mit Aurelia Stolzar ins Gespräch.\nGegen 10 Uhr treffen sich Bruckner und Zinne mit den Hamburger Tänzerinnen [vermutlich Frl. Hussarek u.a., siehe \"nach dem 25.7.1892\"], die von ihnen ins \"Schweizerhaus\" eingeladen werden.\nAuf dem Heimweg erzählt Bruckner von seinen 3 c-moll-Symphonien (\"gravissimo\") und dem 25-Prozent-Erlös der gedruckten Werke.", "Letzte Änderung": "22.05.2024 14:46"}, {"ID": 186506205, "Datum": "vermutlich 20.6.1865", "Haupttext": "Bruckner reist von München nach Linz zurück.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186405155, "Datum": "[vermutlich] 15.-17.5.1864, Pfingstsonntag bis Dienstag", "Haupttext": "An dem Ausflug des Linzer »Sängerbundes« zum Sonntagberg und nach Waidhofen an der Ybbs [siehe die Anmerkung] nimmt Bruckner als Klavierbegleiter teil. Aufgeführt werden [am 16.5.] Chöre von Wilhelm (»Wacht am Rhein« unter Weinwurm),Veit (»Schön Rohtraut«), Huber (»Reiselust«), Schiffer (»Der Trommler«), Santner (»Aus der Tiefe«), Genée (»Die musikalische Blumensprache« und »Alte und junge Zecher«), Netzer (»Grubenfahrt«), Abt (»Der Frühling ist ein Postillion«), Otto (»Schlosserlied«), Schrötter (»Zechers Wunsch«) und - mit Bruckner am Klavier - Herbeck (»Narren-Quadrille«). Ankunft am Linzer Bahnhof am 17.5. um 1/2 5 Uhr morgens.", "Letzte Änderung": "29.03.2025 19:49"}, {"ID": 189406125, "Datum": "[vermutlich] 12.6.1894, Dienstag", "Haupttext": "Brief Gustav Huebers an Bruckner: \n   Gratuliert zum morgigen Namenstag, hofft, daß Bruckner wieder gänzlich genesen ist. - Als Nachtrag ein Gedicht von Laura Hueber.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189409044, "Datum": "undatierte Artikel und Briefe zum 4.9.1894", "Haupttext": "A. Geschehenes und Gedrucktes (Ereignisse und Zeitungsartikel)\nArtikel (signiert »A. v. H.«) in der Musikalischen Rundschau 9 (1894) S. 109f (*) mit Erwähnung der Portraitbüste von Hedley [IKO 77] (*a).\nVerleger Eberle sendet einen Lorbeerkranz (**a).\nAus Steyr gratulieren die Vorstehung der Stadtgemeinde, Landtagsabgeordneter Johann Berger, der Männergesangverein »Kränzchen« [Brief], die Gesellschaft der Musikfreunde in Steyr, die Bürgercorpskapelle und die Steyrer Liedertafel, ferner Burgstaller, Karl Graf, der Bezirkshauptmann von Ried, Gräfin Therese [?], Gräfin Marie Szecsen (**b).\r\nFranz Hölzhuber (1826 - 1898), Vorstand und Ehrenmitglied des \"Kränzchen\" (und Schriftsteller, Maler und Musiker und Kustos des Wiener Eisenbahnmusuems) war mit Bruckner befreundet und gratulierte ebenfalls (**c).\nKurze Notiz in der Schweizerischen Musikzeitung 34 (1894) S. 164 (***).\nArtikel von Otto Leßmann in der Allgemeinen Musik-Zeitung 21 (1894) S. 468 (°), die auch ein Gedicht von E. v. Ennig ”An Anton Bruckner” veröffentlicht (°a).\nArtikel in der Neuen Berliner Musikzeitung 48 (1894) S. 399 (°°).\nAugust Silberstein widmet Bruckner ein sechszeiliges Gedicht (°°°).\nB. Geschriebenes (Briefe)\nBrief von Christine Brezina an Bruckner:\r\nSie habe in der Musikausstellung [1892] Bruckners Büste mit Blumen geschmückt und sei von Dr. Helm in Bruckners Werke eingeführt worden. Sendet als begeisterte Verehrerin die innigsten Wünsche (b).\nBrief von Carl Gehmacher an Bruckner:\r\nGeburtstagsgratulation. Ob die Liebenswürdigkeit der Steyrer Bruckner von Besuchen in St. Florian abhalte? Bruckner möge der Wirkung der von Gehmacher empfohlenen Amulette vertrauen. Ignaz Bruckner und Aigner hätten berichtet, daß Bruckner sie trage (g).\nBrief Rosalia Huebers an Bruckner [1894?]:\r\nGeburtstagswünsche. Sie hätten in der Messe für Antons Gesundheit gebetet. Laura habe ihm etwas zum Geburtstag komponiert. Berichtet von ihren Erkrankungen und erwähnt ihren Arzt (Dr. Julius Löcker). Dankt für die der Mutter und den Geschwistern erwiesene finanzielle Unterstützung (h).\nBrief von Katharina Kachelmaier an Bruckner:\r\nGeburtstagswünsche, auch von Lisi, Frau Kaunitz und Ferdinand [siehe 3.9.1894]  (k).\nBrief von Josef Latzelsberger an Bruckner:\r\nGeburtstagsglückwünsche (l).\nBrief des Steyrer Männergesangvereins »Kränzchen« an Bruckner:\r\nGeburtstagsgrüße und Genesungswünsche. Unterzeichnet von Franz Reder und Hermann Spaengler (m).\nBrief des Wiener Tonkünstlervereins an Bruckner (Oktober 1894):\r\nNachträgliche Geburtstagsgrüße. Er sei ja schon früher durch Paul Heyse, die Universitätsschüler und die Ehrendoktorwürde geehrt worden. Unterzeichnet von Brahms, Door, Kremser, Jul. Zellner, Heuberger, Brüll, Nawratil, Jenner, Konrat, Gutmann und Mandyczewski (w).\nBruckner erhält zum Geburtstag über 70 Telegramme (#a),\r\ndarunter auch eines vom Wiener Akademischen Wagner-Verein. \"Namens des Vorstandes überbrachte Herr Dr. W. Dlauhy dem Meister nach Steyr die Glückwünsche des Vereines, die den nun von aller Welt Gefeierten aber leider in recht angegriffener Gesundheit antrafen.\" (#b).\nBriefliche Grüße kommen auch von Fürsterzbischof Gruscha in Wien [Visitenkarte vom 3.9.1894], Abt Ubald Kostersitz in Klosterneuburg, Dr. Karl Schnabl, Dechant Breselmeyr in St. Florian, Obersthofmarschall Graf Szécsén, die Gräfinnen Therese und Maria Szécsén, Landgraf Vincenz Fürstenberg, Wolzogen, Freiherr von Eiselsberg in Utrecht, Löwe [3.9.], Dachs und Josef Schalk vom Wiener Konservatorium, Richard Sternfeld in Berlin, Professor Toldt, Franz Schalk [3.9.1894], Dr. Vielguth und vielen musikalischen Vereinen aus Wien (#c),\r\nGutenbergbund Linz (#d),\r\nAugust Silberstein und [3.9.?] Theodor Helm (#e).", "Letzte Änderung": "24.06.2025 09:51"}, {"ID": 185507095, "Datum": "um den 9.7.1855, Montag", "Haupttext": "[vermutlich]\nBruckner erhält \"für das Wismayrische Requiem\" ein Honorar von 1 fl 20 xr, das ihm von Traumihler am 31.12.1855 ausgezahlt wird.", "Letzte Änderung": "23.12.2024 13:41"}, {"ID": 185307095, "Datum": "um den 9.7.1853, Samstag", "Haupttext": "[vermutlich]\nBruckner erhält \"für das Wismairische requiem [...] pro a. 1853\" ein Honorar von 1 fl 20 xr, das ihm von Traumihler vermutlich am Jahresende 1853 ausgezahlt wird.", "Letzte Änderung": "23.12.2024 13:38"}, {"ID": 185207095, "Datum": "um den 9.7.1852, Freitag", "Haupttext": "[vermutlich]\nBruckner erhält \"für das Wismairische requiem pro a. 1852 als Organist\" ein Honorar von 1 fl 20 xr und zusätzlich für die Vertretung des Regenschori \"in selber Zeit\" 2 fl 55xr [siehe Anmerkung], das ihm von Traumihler vermutlich am Jahresende 1853 ausgezahlt wird.", "Letzte Änderung": "23.12.2024 13:32"}, {"ID": 185312075, "Datum": "um den 7.12.1853, Mittwoch", "Haupttext": "[vermutlich] \n\nBruckner erhält \"für das Zeitlmairische Requiem\" ein Honorar von 1 fl 40 xr, das ihm vermutlich zum Jahresende 1853 ausbezahlt wird.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185209305, "Datum": "um den 30.9.1852, Donnerstag", "Haupttext": "[vorerst hypothetisch] \n\nBruckner wirkt beim Requiem in memoriam Leopold Zehetner (Propst in St. Florian 1612 - 1646, gestorben am 30.9.1646) mit und erhält dafür ein Honorar von 50 xr [Kreuzern], das ihm von Traumihler [vermutlich] zum Jahresende 1853 ausgezahlt wird.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188610224, "Datum": "(um den 22.10.1886, Freitag)", "Haupttext": "In den Tagen um Liszts Geburtstag hält sich August Göllerich in Wien auf, um seine mit Stradal geplanten Konzerte (beginnend am 8.11.1886) vorzubereiten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189505154, "Datum": "um den 15.5.1895", "Haupttext": "Prof. Schrötter und Dr. Reisch besichtigen, von Schloß-Inspektor Henrich geführt, die von Meißner vorgeschlagene Wohnung (»Wartenegg-Wohnung«), die in den folgenden Wochen auf Befehl des Kaisers in Stand gesetzt wird.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 186804125, "Datum": "um den 12.4.1868, Ostern", "Haupttext": "Herbeck fragt in Linz [?] Eduard Hauptmann, warum sich Bruckner nicht als Nachfolger Sechters bewerbe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189500004, "Datum": "um 1895", "Haupttext": "Zwei Karikaturen von Otto Böhler (in Anlehnung an den »Struwwelpeter«): Bruckner mit Hanslick, Kalbeck und Heuberger [IKO 78 (*) und IKO 79 (**)]. Der Text stammt vermutlich von Franz Schaumann (***).\r\nTuschsilhouette von Hans Schließmann (Bruckner an der Orgel sitzend) [IKO 80] (°).\r\nIn den Jahren 1890 bis 1895 sind auch die Scherenschnitte von Otto Böhler entstanden [IKO 41-54] (°°).\nKarl Grunsky tritt ab 1895 durch Aufsätze und Symphonie-Bearbeitungen für 2 Klaviere für Bruckner ein (°°°). In den Stuttgarter Vorbereitungskonzerten (die auch Hugo Wolf galten) ist August Halm sein Klavierpartner (#).", "Letzte Änderung": "01.04.2025 12:45"}, {"ID": 189212325, "Datum": "um 1892/93", "Haupttext": "Scherenschnitte von Otto Böhler [IKO 60, angezweifelte Autorschaft bei IKO 61], die Bruckner und Hans Richter vermutlich nach der Uraufführung der 8. Symphonie zeigen (*).\nJosef Schalk bringt in Johann Nolls Abschrift der f-moll-Messe Änderungen in der Instrumentation an (**).\nTheodor Helm jun. schreibt einen vierhändigen Klavierauszug der 6. Symphonie, allerdings, da Bruckner sein Autograph bald wieder zurückverlangte, ohne Scherzo und Finale (***).", "Letzte Änderung": "02.04.2025 10:06"}, {"ID": 187500004, "Datum": "um 1875", "Haupttext": "Photographie Bruckners [IKO 8].", "Letzte Änderung": "14.10.2025 15:52"}, {"ID": 186500005, "Datum": "um 1865 (nicht vor 1862)", "Haupttext": "Bruckner spielt auf der “reparierten Orgel” in Ansfelden [1864 Neubau Breinbauers, siehe 15.8.1864] und ist bei Sellmann (Biesergut) zu Gast. Dessen Arbeiter Franz Holzner (15-16jährig?) wird zum Blasebalgtreten aufgefordert.", "Letzte Änderung": "06.01.2026 20:20"}, {"ID": 185401014, "Datum": "um 1854 (?)", "Haupttext": "Datierung (von fremder Hand) auf einer Photographie von Josef Löwy, Wien. Auf der Rückseite Notizen der späteren Besitzerin Amalie Löwe.", "Letzte Änderung": "18.05.2025 15:33"}, {"ID": 185001011, "Datum": "um 1850", "Haupttext": "Für Aloisia Bogner, die Tochter des St. Florianer Schullehrers Michael Bogner, komponiert Bruckner einen »Steiermärker« [WAB 122] (*) und eine »Lancier-Quadrille« über Themen von Lortzing (#) und Donizetti (##) [WAB 120] (**) für Klavier.\n[? Nicht vor 1852? Erst 1868?] Komposition des Sängerspruches »Des Höchsten Preis« (WAB 95/2) für die Liedertafel Sierning (***).\n[vermutlich 1850/51, undatiert] Für ”Louise Bogner” schreibt Bruckner auch ein achtseitiges Heft \"Lieder für eine Singstim[m]e mit Clavier=Begleitung für Fräulein Luise Bogner\" (mit dem Volkslied \"Ännchen von Tharau\" [WAB 263], einer Eigenkomposition \"Der Mond-Abend\" nach einem Text von Kumpf [WAB 200], einem Lied aus dem ”Zauberschleier” [WAB 264] [siehe die Anmerkung] und einem Walzer \"Juheisa juhei\" von Franz Abt [WAB 321]) (°).", "Letzte Änderung": "29.06.2025 14:54"}, {"ID": 184302014, "Datum": "um 1843 (ab Februar 1843)", "Haupttext": "In Kronstorf entstehen die Werke »Libera me« (I) [WAB 21] (*), »Tantum ergo« [WAB 32] (für St. Florian) (**), »Asperges me« [WAB 4] (°), »Messe ohne Gloria und Credo« [WAB 146] (°°), »Litanei« [WAB 132] und »Salve Maria« [WAB 134] (#).\r\n   »Litanei« und »Salve Maria« gelten als verschollen.", "Letzte Änderung": "17.10.2024 22:19"}, {"ID": 184201014, "Datum": "um 1842", "Haupttext": "Entstehung der Windhaager Messe in C-Dur [WAB 25], Anna Jobst zugeeignet [siehe die Anmerkung] (*).\nIm Gottesdienst Orgelspiel und Kennenlernen der (dürftigen) Werke von Hacker, Bühler, Drobisch und Robert Führer [zur Orgel siehe die Anmerkung] (**). Weitere Kompositionsversuche (verschollen) (***).\nBruckner wird in der Beichtliste 1842 (°) und [spätestens 31.1.1843] in einer Notiz des Pfarrers Schwinghaimb erwähnt, in der dieser seinen Nachfolger vor dem früheren Schulgehilfen Wenzel Lausecker warnt (°°).", "Letzte Änderung": "16.10.2024 10:06"}, {"ID": 919241316, "Datum": "Symphonien, Messen, Psalmen etc.", "Haupttext": "Die Symphonien finden Sie am besten mit dem Suchbegriff 1. Symphonie bis 9. Symphonie, d-Moll-Symphonie oder Nullte und f-Moll-Symphonie.\r\nEine Suche mit den WAB-Nummern oder den Begriffen Sinfonie oder Erste Symphonie o. ä. führt zu keinem oder höchst unvollständigen Ergebnis.\r\nDie einzelnen WAB-Nummern können Sie unter der Entität \"Bruckner Werke\" für weitere Informationen aufsuchen. Diese Infos werden in Zukunft noch ergänzt werden.\nDie Messen finden Sie am besten mit den Begriffen Windhaager Messe, b-Moll-Messe, d-Moll-Messe, e-Moll-Messe und f-Moll-Messe.\r\nEine Suche mit den WAB-Nummern oder mit Suchbegriffen wie Messe in d-Moll etc. führt ebenfalls zu keinem oder höchst unvollständigen Ergebnis.\nDasselbe gilt für die Psalmen: Sie sind erfasst als 150. Psalm, 146. Psalm usw.\nDas Streichquintett finden Sie am besten mit dem Suchbegriff Quintett. Hier kann es (selten) auch zu falsch positiven Resultaten kommen (z. B. bei Klavierquintetten anderer Komponisten).\nChorwerke wie Motetten sind meist am besten mit dem Titel (z. B. Locus iste, Virga Jesse, Helgoland) aufzufinden, mit der WAB-Nummer nur bei selten genannten Werken.\nKleinere, selten genannte Kompositionen können auch mit der WAB-Nummer gesucht werden.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 919200114, "Datum": "St. Anna", "Haupttext": "Schüler und Schülerinnen an der Lehrerbildungsanstalt St. Anna in Wien\nA. Hauptkatalog A279\r\n[Vorgedrucktes in Fettdruck. Wiedergegeben werden: laufende Nummer | Namen und Alter | Stand der Eltern und Leistung des Schulgelds | Aufnahmedatum. Nicht wiedergegeben werden: Einzelnoten, Gesamtnote, Anmerkung] Die Nachnamen sind lateinisch geschreiben, der Rest meist in Kurrentschrift. Reduplikationsstriche über n und m wurden aufgelöst in nn bzw. mm.\n[recto:]         \r\nI. Klasse.\r\nOriginal.        Übungsschule, 2. Semester\r\n[Titelzeile mit der gedruckten Spaltenbeschriftung]\r\n1   | Czerny Othmar 7J | k. k. Beamter z.| 1. März 1870\r\n2   | Delapina [?] Johann 7J | Gastwirt z.| 28. Sept. 1869\r\n3   | Fischer Gustav 7J | Fabrikbesitzer z.|  \"\r\n4   | Floh Julius 7J | Kammerdiener z.|  \"\r\n5   | Frauendörfer Karl 9J| Fruchthändler z.|  \"\r\n6   | Graf Karl 6 2/3J | Beamter z.|  \"\r\n7   | Godina Friedrich 7J | Goldarbeiter z.|  \"\r\n8   | Hubel Josef 6 3/4J | Kaufmann z.|  \"\r\n9   | Hubel Leopold 7 3/4J | Kaufmann z.|  \"\r\n10 | Haller Mathias 7J | Gastwirt z.|  \"\r\n11 | Haas Mathias 7J | Gastwirt z.|  \"\r\n12 | Höfinger Friedrich 8J | Beamter z.|  \"\r\n13 | Kaltenecker Josef 7 3/4J | Fabrikant z.|  \"\r\n14 | Kaudelka Franz 7J | Südfrüchtenhändler z.|  \"\r\n15 | Kaufmann Georg 7 3/4J | Hausbesorger [?] z.|  \"\r\n[verso:]\r\n          I. Klasse.\r\n16 | Kaus Karl 6 3/4J | Gastwirt z.| 28. Sept. 1869\r\n17 | Keßler Franz 7J | Schneidermeister z. |  \"\r\n18 | Klinger Josef 7J | k. k. Offizier |  \"\r\n19 | Körner Alois 7J | Beamter z.|  \"\r\n20 | Kratky Viktor 7J | Hof= und Gerichts=Advokat z. |  \"\r\n21 | Leitner Eugen 7J | Schneidermeister z. |  \"\r\n22 | Mauretter Karl 7J | Kaufmann z. |  \"\r\n23 | Peschek Eduard 8J | Beamter befreit |  \"\r\n24 | Peschek Ludwig 7J | Beamter befreit |  \"\r\n25 | Schram Hugo 7J | k. k. Tafelleger z. |  \"\r\n26 | Swoboda Eduard 7J | Schneidermeister z. |   \"\r\n27 | Szenda Franz 7J | Schneidermeister z. |  \"\r\n28 | Steindl Josef 8J | Hausbesorger z. |  \"\r\n29 | Steinhauer Richard 7J | Kaffeesieder z. |  \"\r\n30 | Straßmayer Johann 7J | k. k. Schuldiener befreit |  \"\r\n[nächstes Blatt, recto:]\r\n          I. Klasse.\r\n31 | Baron Stuttenheim Johann 7 3/4J | kk. General-Majors-Wittwe z.| 28. Sept. 1869\r\n32 | Wewerker Franz 7J | Schneidermeister z. |  \"\r\n33 | Weißwasser Karl 7 3/4J | Gastwirt z. |  \"\r\n34 | Weitzner [?] Josef 7J | Hausbesorger z. |  \"\r\n35 | Wieländer Franz 7 1/2J | Gastwirt z. |  \"\r\n36 | Wisinger Karl 7J | Agent z. |  \"\r\n37 | Zasche Theodor 8j | Mahler z. |  \"\r\n38 | Zipser Vinzenz 7J | Haushofmeister z. |  \"\r\n39 | Zipperer Georg 7J | Gastwirt z. |  \"\r\n40 | Zlamal Josef 7J | Schneidermeister z. |  \"\r\n     Wien, am 23. Juli 1870\r\n[links:]\r\nMichael Linzbauer | Katechet.\n[rechts:]\r\nFranz Gartner | Lehrer\n[Fortsetzung auf neuem Blatt, recto:]\r\n          II. Klasse.\r\n1. Semester 1870\r\n[Titelzeile mit der gedruckten Spaltenbeschriftung]\r\n[Nachnamen und Beruf der Eltern in lateinischer Schrift]\r\n1   | Adelwandsteiner Josef 10J | Agent | 28 Sept 1868\r\n2   | Alexich Georg 7 1/2J | Bauverwalter | 28 Sept 1869\r\n3   | Baier Robert 8J | Prokurator |  \"\r\n4   | Berger Johann 9J | Hausbesorger |  \"\r\n5   | Berger Rudolf 8J | Wirt |  \"\r\n6   | Berha Alois 7J | Portier |  \"\r\n7   | Brukner Friedrich | Witwe |  \"\r\n8   | Faber Wilhelm 7J | Weinhändl |  \"\r\n9   | Fischer Josef 8J | Schuhmacher |  \"\r\n10 | Fürst Josef 8J | Kammerdien |  \"\r\n11 | Gaburi Hippolit 7J | Lohndiener |  \"\r\n12 | Griober Franz | Wirt |  \"\r\n13 | Häring Oskar 9J [?] | Beamter |  \"\r\n14 | Heilinger Adolf 8J | Privat |  \"\r\n15 | Jambor Friedrich 8J | Schneider |  \"\r\n[verso:]\r\n          II. Klasse.\r\n16 | Juhas [?] Andreas 9J | Südfrüchtenh. | 28 Sept 1869\r\n17 | Kausal Rudolf 9J | Magazineur | 28 Sept  \"\r\n18 | Kirsch Heinrich 7 1/2[?]J | Beamter |  \"\r\n19 | Kittner Hugo 7 1/2J | Juwelier |  \"\r\n20 | Kohaut Karl 10J | Witwe |  \"\r\n21 | König Karl 8J | Hausmeist |  \"\r\n22 | Krippel Anton 7 1/2J | Handelsmann |  2\r\n23 | Liewehr Karl 8J | Tapezierer |  \"\r\n24 | Link Karl 8J | Schneider |  \"\r\n25 | Ippert Rudolf 7 1/2j | Geschirrhänd |  \"\r\n26 | Luy [?] Stefan 9J | Lohndien |  \"\r\n27 | Melon Franz 7 1/2J | Schneider |  \"\r\n28 | Munsch Ferdinand 7 1/2J | Hotelbesitzer |  \"\r\n29 | Munsch Franz 8 1/2J | dto |  \"\r\n30 | Munsch Karl 6J | dto |  \"\r\n[nächstes Blatt, recto:]\r\n          II. Klasse.\r\n31 | Nemeczek Ludwig 7J | Goldarbeiter |  \"\r\n32 | Niedergesäß Ernst 7J | k k Schulinspekt |  \"\r\n33 | Niergesäß [sic] Theodor 8J | dto |  \"\r\n34 | Ostersetzer Wilhelm 6 3/4J | Privat |  \"\r\n35 | Pegssa Filipp 7 3/4J | Schuhmacher |  \"\r\n36 | Peyrer Rudolf 7 1/2J | k k Ministerialsekret | 28. Sept. 1868\r\n37 | Pichler Hermann 7J | k k. Rittmeister Auditor. | 28. Sept. 1869\r\n38 | Plaha Rudolf 8J | Schmalzhändl |  \"\r\n39 | Richard Josef 8J | Hotelbesitzer | 28. Sept. 1868\r\n40 | Samüller Josef 9J | Witwe | 28. Sept 1869\r\n41 | Schäfer Ludwig 8J | Schneider |  \"\r\n42 | Schelle Karl 8J | Zuckerbäcker |  \"\r\n43 | Schmidt Heinrich 8J | Schmied |  \"\r\n44 | Schroth Eugen 7[?]J | Gipsarbeiter |  \"\r\n45 | Selberbauer Johann 8J | Witwe |  \"\r\n[verso:]\r\n          II. Klasse.\r\n46 | Skolek [Skolok, Skolck?] Adolf 8J | Schneider | 28. Sept. 1869\r\n47 | Steiner Leopold 7J | [?] |  \"\r\n48 | Stoppel Alois 8J | Portier |  \"\r\n49 | Stoppel Karl 7J | dto |  \"\r\n50 | Szonda Ludwig ?J | Schneider |  \"\r\n51 | Turri Ludwig | Seidenhändl |  \"\r\n52 | Vogl Josef 7J | Schuldiener |  \"\r\n53 | Welleba Karl 7J | Beamter |  \"\r\n54 | Widmer Josef 8J | Portier |  \"\r\n55 | Wolf Karl 7 1/2J | Kaufmann |  \"\r\n56 | Wopalensky Albert | Kurschner |  \"\r\n57 | Zalmann Josef 8J | Kistentischler |  \"\r\n58 | Zillner Karl 7J | Buchhalter |  \"\r\n59 | Zipperer Franz 6J | Gastwirt |  \"\r\n     Wien, den 22 Februar 1870.\r\n[links unten, kaum lesbar:]\r\nMichael Linzbauer | Katechet [?]\r\n[rechts unten:]\r\nFranz Robitsch [Robetsch, Robeteck?] | [?]\n[direkt anschließend auf neuem Blatt: III. Klasse, 1. Semester (siehe weiter unten)]\n[auf neuem Blatt, recto:]\r\nOriginal.    Übungsschule. II Semester 1870\r\n          II. Klasse.\r\n[Titelzeile mit der gedruckten Spaltenbeschriftung]\r\n[Nachnamen und Beruf der Eltern in lateinischer Schrift]\r\n1   | Adelwandsteiner Josef 10J | Agent | 28 Sept 1868\r\n2   | Alexich Georg 8J | Bauverwalter | 28 Sept 1869\r\n3   | Baier Robert 8J | Prokurator |  \"\r\n4   | Berger Johann 9 1/2J | Hausbesorger |  \"\r\n5   | Berger Rudolf 9J | Wirt |  \"\r\n6   | Bruckner Friedrich 8J | Witwe |  \"\r\n7   | Faber Wilhelm 8J | Weinhändler |  \"\r\n8   | Fischer Josef 9J | Schuhmacher |  \"\r\n9   | Fürst Josef 8 1/2J | Kammerdiener |  \"\r\n10 | Gaburi Hippolit 8J | Lohndiener |  \"\r\n11 | Griober Franz 9 1/2J| Wirt |  \"\r\n12 | Häring Oskar 9J | Beamter |  \"\r\n13 | Heilinger Adolf 8 1/2J | Privat |  \"\r\n14 | Jambor Friedrich 8J | Schneider |  \"\r\n15 | Kausal Rudolf 9 1/2J | Magazineur |  \"\r\n[verso:]\r\n          II. Klasse.\r\n16 | Kirsch Heinrich 8J | Beamter |  28. Sept 1869\r\n17 | Kohaut Karl 10 1/2J | Witwe |  \"\r\n18 | König Karl 8J | Hausbesorger |  \"\r\n19 | Krippel Anton 9J | Handelsmann |  2\r\n20 | Liewehr Karl 8J | Tapezierer |  \"\r\n21 | Link Karl 9J | Schneider |  \"\r\n22 | Lippert Rudolf 8j | Geschirrhändler |  \"\r\n23 | Luy Stefan 9J | Lohndiener |  \"\r\n24 | Melon Franz 8 1/2J | Schneider |  \"\r\n25 | Munsch Ferdinand 8J | Hotelbesitzer |  \"\r\n26 | Munsch Franz 9J | dto |  \"\r\n27 | Nemeczek Ludwig 8J | Goldarbeiter |  \"\r\n28 | Niedergesäß Ernst 7 1/2J | Direktor |  \"\r\n29 | Niedergesäß Theodor 8 1/2J |  \"  |  \"\r\n30 | Ostersetzer Wilhelm 7 1/2J | Privat |  \"\r\n[nächstes Blatt, recto:]\r\n          II. Klasse.\r\n31 | Pegssa Filipp 8J | Schuhmacher |  28. Sept 1869\r\n32 | Plaha Rudolf 8 1/2J | Schmalzhändler |  \"\r\n33 | Richard Josef 9J | Hotelbesitzer | 27. Sept. 1869\r\n34 | Samüller Josef 9 1/2J | Witwe | 28. Sept 1869\r\n35 | Schäfer Ludwig 8 1/2J | Schneider |  \"\r\n36 | Schelle Karl 8 1/2J | Zuckerbäcker |  \"\r\n37 | Schmidt Heinrich 9J | Schmied |  \"\r\n38 | Schroth Eugen 7 3/4J | Gipsarbeiter |  \"\r\n39 | Selberbauer Johann 8 1/2J | Witwe |  \"\r\n40 | Skolek [Skolck?] Adolf 8 1/2J | Schneider |  \"\r\n41 | Stoppel Alois 9 1/2J | Portier |  \"\r\n42 | Stoppel Karl 8 1/2J |  \"  |  \"\r\n43 | Szonda Ludwig 8J | Schneider |  \"\r\n44 | Turri Ludwig 8J | Seidenhändler |  \"\r\n45 | Vogl Josef 8J | Schuldiener |  \"\r\n[verso:]\r\n          II. Klasse.\r\n46 | Welleba Karl 8J | Beamter | 28. Sept. 1869\r\n47 | Widmer Josef 8J | Portier |  \"\r\n48 | Wolf Karl 8J | Kaufmann |  \"\r\n49 | Wopalensky Albert 7 3/4J| Kürschner |  \"\r\n50 | Zalmann Josef 9J | Kistentischler |  \"\r\n51 | Zillner Karl 8J | Buchhalter |  \"\r\n52 | Zipperer Franz 7J | Privat |  \"\n     Wien den 25. Juli 1870\r\n[links:]\r\nMichael Linzbauer | Katechet.\r\n[rechts:]\r\nFranz Robitsch [Robetsch, Robeteck?] | suppl Lehrer\r\n[auf dem nächsten Blatt recto oben \"2. Semester\", jedoch ohne Eintragungen darunter]\n[auf neuem Blatt, recto:]\r\n          III. Klasse.\r\n1. Semester 1870\r\n[Titelzeile mit der gedruckten Spaltenbeschriftung]\r\n[alle Eintragungen in Kurrentschrift, keine Nummerierung am linken Rand, keine Angaben zu Alter und Zahlung des Schulgeldes]\r\nAigner Leop | Reitknecht | Okt 869\r\nEdl. v. Axter Max | Trafik |  \"\r\nBerger Rud. | Portier |  \"\r\nChiodi Eugen | Fabrkt |  \"\r\nCzerny Wilh. | k.k. Commissär |  \"\r\nDoberauer Josef | Fragner |  \"\r\nFaber Rud. | Weinhdl |  \"\r\nFeill Alexd. | Witwe |  \"\r\nFischer Karl | Beamter |  \"\r\nGerstenhengst Leop | Messner |  \"\r\nHerther Aug. | Priv |  \"\r\nJüngling Alexd. | Beamt |  \"\r\nKittner Ernest | Juwelier |  \"\r\nKoch Edl. v. Langentreu Karl | Buchhalt |  \"\r\nKrasny Jak. | Kfm. |  \"\r\n[verso:]\r\nKratky Oskar | Dr. jur. | Okt 1869\r\nKrippel Wilh. | Portier |  \"\r\nLoderer Edu | Buchhalt |  \"\r\nLubenow Otto | Zimmermal |  \"\r\nMadeka Georg | Witwe |  \"\r\nMelon Josef | Schneider |  \"\r\nMonath Viktor | Kfm |  \"\r\nMüllner Isidor | Beamter |  \"\r\nOstersetzer Max | Kassier |  \"\r\nPalme Mor | Witwe |  \"\r\nPerl Hugo | Agent |  \"\r\nRadnitzky Ernest |  k.k. Profess. |  \"\r\nv. Ramming Aug. | Beamt |  \"\r\nRathausky Joh. | Tischlerm |  \"\r\nRathausky Karl |  \"  |  \"\r\n[nächstes Blatt, recto:]\r\n          III. Klasse.\r\nRaudaschl Vincenz | Amtsdien | Okt 869\r\nRodek Alexd. | Kzleidien |  \"\r\nRospini Gust | Buchhdl |  \"\r\nSchneider Ant | Geschftsführ |  \"\r\nSchroth Max |  Bildhauer |  \"\r\nSola Wilh. | Koch |  \"\r\nSteinhauer Rud. | Kaffehsied [sic] |  \"\r\nSziegl Gust | Beamt |  \"\r\nSzonda Stefan | Schneider |  \"\r\nTroll Franz | Kfm |  \"\r\nWalz Albrecht | Thierarzt |  \"\r\nWeißwasser Rud. | Wirt |  \"\r\nWiedmer Ferd | Portier |  \"\r\nWimmer Ernest | Kfm |  \"\r\nWinterhalder [Kopie am Unterrand unvollständig] | k.k. [??] |  \"\r\n[verso:]\r\nZipser Friedr. | Haushofm | Okt 869\r\n     Wien den 12. Februar 1870\r\n[links:]\r\nChristian Schüller | Katechet\r\n[rechts:]\r\nMath Rosner | Lehrer | dieser Klasse.\n[direkt anschließend auf neuem Blatt: IV. Klasse, 1. Semester (siehe weiter unten)]\n[auf neuem Blatt, verso:]\n          III. Klasse.\r\n2. Semester 1870\r\n[Titelzeile mit der gedruckten Spaltenbeschriftung]\r\n[Nachnamen in lateinischer Schrift, ohne Angaben zu Alter und Schulgeld, 30 Zeilen statt 15 pro Seite]\r\n1   | Aigner Leopold | Reitknecht | Okt. 869.\r\n2   | Axter Edl. v. Max | Trafik |  \"\r\n3   | Berger Rudlf | Portier |  \"\r\n4   | Chiodi Eugen | Fabrkt |\r\n5   | Czerny Wilh | kk. Komissär |\r\n6   | Dobrauer Josef | Fragner | \r\n7   | Faber Rudlf | Weinhndlr | \r\n8   | Feill Alex | Witwe | \r\n9   | Fischer Karl | Beamter | \r\n10 | Gerstenhengst Leopold | Messner | \r\n11 | Herther Augst | Privt | \r\n12 | Jüngling Alxdr | Beamter | \r\n13 | Kittner Ernest | Juwelier | \r\n14 | Koch Edl. v. [Langentreu] Karl | Buchhalter |\r\n15 | Krasny Jakob isr| Kaufm | \r\n16 | Kratky Oskr | Dr. jur. |\r\n17 | Krippel Wilh | Port. | \r\n18 | Loderer Eduard | Buchhalter | \r\n19 | Lubenow Otto | Zimmermaler | \r\n20 | Madeka Georg | Witwe | \r\n21 | Melon Josef | Schneider |\r\n22 | Monath Viktor isr| Kaufm |\r\n23 | Müllner Isidor | Dr. jur.  | \r\n24 | Ostersetzer Max isr| Kassier | \r\n25 | Palme Moriz | Witwe | \r\n26 | Perl Hugo | Agent | \r\n27 | Raster Karl | Portier |\r\n28 | Radnitzky Ernest |  kk. Professor | \r\n29 | v. Ramming Augst | Beamt. | \r\n30 | Rathausky Johann | Privatbeamt | \r\n[nächstes Blatt, recto:]\r\n          III. Klasse.\r\n31 | Rathausky Karl | Privatbeamt | \r\n32 | Raudaschl Vinc | Amtsdiener |\r\n33 | Rodek Alex | Witwe | \r\n34 | Rospini Gust | Buchhändler | \r\n35 | Schroth Max |  Bildhauer | \r\n36 | Sola Wilhelm | Koch | \r\n37 | Steinhauer Rudlf | Kaffeesieder |\r\n38 | Sziegl Gustv | Beamter |\r\n39 | Szonda Stefan | Schneiderm. | \r\n40 | Troll Frnz | Kfm | \r\n44 | Walz Albrcht | Thierarzt | \r\n42 | Weißwasser Rudf | Wirt | \r\n43 | Wiedmer Ferd. | Portier | \r\n44 | Wimmer Ernest | Kaufm. | \r\n45 | Winterhalder Theodor | kk. Baurath |\r\n46 | Zoipser[recte Zipser?] Friedr. | Haushofmeist. |\n          Wien, den 20. Juni 1870.\r\n     Ig Scheich [Scheichl?] | supl. Lehrer\n[auf neuem Blatt, recto:]\r\n1870.   1. Semester.      Original\r\n          IV. Klasse.\r\n[Titelzeile mit der gedruckten Spaltenbeschriftung]\r\n[alle Eintragungen in Kurrentschrift, keine Angaben zu Alter und Zahlung des Schulgeldes]\r\n1   | Alexich Franz | kk. Bauverwalter | Oct. 1869\r\n2   | Bakalowits Rudolf | Witwe |\r\n3   | Barnert Wilhelm | Witwe |\r\n4   | Bayer Adolf [geändert in Baier] | Prokuraführer |\r\n5   | Berger Edm. | Kaufmann |\r\n6   | Berger Jos. | Traiteur |\r\n7   | Bothe Richard | Amtsdiener |\r\n8   | Braun Joh | Schneider |\r\n9   | Bruckner Bruno | Professors Witwe |\r\n10 | Bruner Josef [recte Brunner Josef] | Wirt |\r\n11 | Bürger Leop. | Witwe |\r\n12 | Burckt Joh | Holzhändler |\r\n13 | Buxbaum Joh | Lehrer |\r\n14 | Crovetto Andreas | Kammerdiener |\r\n15 | Doberauer Franz | Greißler |\r\n[verso:]\r\n          IV. Klasse.\r\n16 | Egenhöfer Peter | Schneider | [kein Eintrag]\r\n17 | Ertl Johann | Hausmeist |\r\n18 | Falé Franz | Schneider |\r\n19 | Fillis Alfred | Rechnungsführ |\r\n20 | Gartner Karl | kk. Lehrer |\r\n21 | Godina Ferd. | Goldarbeiter |\r\n22 | Godina Ludwig | do |\r\n23 | Graf Viktor | Skontist  |\r\n24 | Grienberger Robert | Beamter |\r\n25 | Guthmann Isidor | Wechsler |\r\n26 | Haller Karl | Wirt |\r\n27 | Hammer Joh | Hausmeist |\r\n28 | Handowsky Fritz | Leinwäschhandl. |\r\n29 | Haudeck Franz | Schneider |\r\n30 | Herz Gustav | Uhrmacher | israel.\r\n[nächstes Blatt, recto:]\r\n          IV. Klasse.\r\n31 | Holzer Jos | Handschuhmacher | [kein Eintrag]\r\n32 | Janitschek Rudolf | Schneidermeist.|\r\n33 | Jaufenthaler Franz | Greißler |\r\n34 | Jesowits Rudolf | Beamter |\r\n35 | Kahl Franz | Hausmeister |\r\n36 | Kasamas Rudolf | Schneider |\r\n37 | Kautzky Karl | Schuhm. |\r\n38 | Kirchner Ludwig | Holzhändl. |\r\n39 | Kohlbauer Johann | Amtsdiener |\r\n40 | Korizer Jul. | Kaufm |\r\n41 | Kranzler Ferd | Beamt. |\r\n42 | Langkammer Jos. | Handschuhm. |\r\n43 | Lederer Othmar | Buchhalter |\r\n44 | Lutteri Jos. | Seidenhändler |\r\n45 | Müllner Edm | Beamter |\r\n[verso:]\r\n          IV. Klasse.\r\n46 | Novak Albert [Nowak?] | Grundbesitzer | [kein Eintrag]\r\n47 | Nulle Josef | Briefträger |\r\n48 | Obendorfer Wilh | Privat |\r\n49 | Palme Ernest | Witwe |\r\n50 | Petzl Franz | Kaffehsieder |\r\n51 | Piswanger Florian | Landwirt |\r\n52 | Pegacnik Albert | M. Dokt. |\r\n53 | Reisinger Heinrich | Tanzlehrer |\r\n54 | Riegel Alexand. | Graveur |\r\n55 | Richter August | Buchhalter |\r\n56 | Roth Franz | Kaufm. |\r\n57 | Roth Karl | do. |\r\n58 | Sammüller Alois | Geschäftsführer |\r\n59 | Schendl Markus | Kaffehsieder |\r\n60 | Schubert Eduard | Bildhauer |\r\n[nächstes Blatt, recto:]\r\n          IV. Klasse.\r\n61 | Schwetz Ludw. | Witwe | [kein Eintrag]\r\n62 | Sieß Jos. | Skontist |\r\n63 | Sinek Jul. | Kaufm. |\r\n64 | Sülke Leop. [Sulke?] | Wirt |\r\n65 | Troll Rud. | Kaufm. |\r\n66 | Tscherne Rud. | Schneider |\r\n67 | Uzel Ant. | Schneider |\r\n68 | Wagner Frz | Amtsdiener |\r\n69 | Wehowsky Karl | Glaser |\r\n70 | Weigl Joh. | Hausmeister |\r\n71 | Weißwasser Franz | Wirt |\r\n72 | Werthner Frz | Miteigenthümer d. n. Presse.\r\n73 | Winkler Wilh. | Schneider |\r\n74 | Woda Friedr | Kaufm. |\r\n75 | Wozelka Max | Greißler |\r\n[verso:]\r\n          IV. Klasse.\r\n76 | Znoka[??] Joh | [die restliche Zeile ist leer]\r\n77 | Zalaudek Hugo | Schneider |\r\n78 | Schmidl Joh | Hausinspektor |\r\n79 | Bellon Karl | Kupferschmieds Witwe |\r\n80 | Schönhofer Lambert | Wirts Witwe |\r\n     | Jäger Ant. | Beamt. Witwe |\r\n     | Jelinek Heinrich | Bäcker |\r\n     | Zuschmann Johann | [die zwei letzten Eintragungen von anderer Hand]\n[links]\r\nMichael Linzbauer | Katechet.\r\n[rechts:]\r\nJos. Walter | Lehrer.\n[auf neuem Blatt, recto:]\r\n2. Semester. 1870.\r\n          IV. Klasse.\r\n[Titelzeile mit der gedruckten Spaltenbeschriftung]\r\n[die Nachnamen in Blockschrift, der Rest in Kurrentschrift, Angabe des Geburtsjahres (teilweise schlecht lesbar und daher unsicher), keine Angabe zur Zahlung des Schulgeldes]\r\n1   | Alexich Franz geboren 1859 | kk. Bau-Verwalter | Oct. 1869\r\n2   | Bakalowits Rudolf 1858 | Glasers-Witwe |  dt.\r\n3   | Barnert Wilhelm 1859 | Witwe |  dt.\r\n4   | Baier Adolf 1859 | Prokuraführer | Rep.\r\n5   | Bellon Karl geb. 1856. Aug. | Kupferschmieds Witwe | Oct. 1869\r\n6   | Berger Edmund 1859 | Portier |  dt.\r\n7   | Berger Josef 1857 | Traiteur |  dt.\r\n8   | Bothe Richard 1860 | Amtsdiener |  dt.\r\n9   | Braun Johann 1860 | Schneider |  dt.\r\n10 | Bruckner Bruno 1860 | Professors Witwe |  dt.\r\n11 | Brunner Josef 1859 | Wirt |  dt.\r\n12 | Bürger Leopold 1859 | Kaffehsieders Witwe |  dt.\r\n13 | Burkt Johann 1859 | Holzhändler |\r\n14 | Buxbaum Johann 1859 | Schullehrer |  dt.\r\n15 | Crovetto Andreas 1859 | Kammerdiener |  dt.\r\n[verso:]\r\n          IV. Klasse.\r\n16 | Dekastello Moriz 1860 | kk Hofrath | 4/3 1870\r\n17 | Doberauer Franz 1859 | Greißler | Oct. 1869\r\n18 | Egenhöfer Peter 1860 | Schneider |  dt.\r\n19 | Ertl Johann 1859[?] | Hausmeister |  dt.\r\n20 | Falé Franz 1860 | Schneider |  dt.\r\n21 | Fillis Alfred 1859 | Rechnungsführer |  dt.\r\n22 | Gartner Karl 1861 | kk. Lehrer |  dt.\r\n23 | Godina Ferdinand 1860 | Goldarbeiter |  dt.\r\n24 | Godina Ludwig 1861 | dt. |  dt.\r\n25 | Graf Viktor 1860 | Skontist  |  dt.\r\n26 | Grienberger Robert 1860 | Beamter |  dt.\r\n27 | Guthmann Isidor 1860 | Wechsler |  dt.\r\n28 | Haller Karl 1860 | Wirt |  dt.\r\n29 | Hammer Johann 1858[?] | Hausmeister |  dt.\r\n30 | Handowsky Friedrich 4/3[?] 1860 | Leinwäsch-Händler |  dt.\r\n[nächstes Blatt, recto:]\r\n          IV. Klasse.\r\n31 | Haudek Franz1858 | Schneider | [kein Eintrag]\r\n32 | Herz Gustav 1862 | Uhrmacher | Oct. 1869\r\n33 | Holzer Josef 1858 | Handschuhmacher | Rep.\r\n34 | Jäger Anton 1858 | Beamt. Witwe | Rep.\r\n35 | Janitschek Rudolf 1858 | Schneider | Rep.\r\n36 | Jaufenthaler Franz 29/3.1860 | Greißler |  Oct. 1869\r\n37 | Jelinek Heinrich 8/4.1859 | Bäcker |  dt.\r\n38 | Jesowits Rudolf 18/7 1859 | Sparkassa-Beamter | Rep.\r\n39 | Kasamas Rudolf 1860 | Schneider |  Oct. 1869\r\n40 | Kautzky Karl 1858 | Schuhmacher |  [kein Eintrag]\r\n41 | Kirchner Ludwig 1859 | Holzhändler |  Oct. 1869\r\n42 | Kohlbauer Johann 1859 | Amtsdiener |\r\n43 | Koritzer Julius 1860 | Kaufmann |\r\n44 | Kranzler Ferdinand 1860 | Beamter |  Oct. 1869\r\n45 | Langkammer Josef 19/7.[?] 1860 | Handschuhmacher |  dt.\r\n[verso:]\r\n         IV. Klasse.\r\n46 | Loderer Othmar 1859 | Buchhalter |  Oct. 1869\r\n47 | Lutteri Josef 1859 | Seidenhändler |  dt.\r\n48 | Müllner Edmund 1860 | Beamter |  dt.\r\n49 | Nowak Albert 11/12 1855 | Grundbesitzer |  dt.\r\n50 | Nulle Josef 1859 | Briefträger |  dt.\r\n51 | Obendofer Wilhelm [recte Obendorfer?] 1859 | Privatens[?] Witwe |  Rep.\r\n52 | Palme Ernest 1860 | Beamt. Witwe |  Oct. 1869\r\n53 | Petzl Franz 1861 | Kaffehsieder |  dt.\r\n54 | Piswanger Florian 1857 | Landwirt |  dt.\r\n55 | Reisinger Heinrich 1860 | Tanzlehrer |  dt.\r\n56 | Rigel Alexander 1856 | Graveur | Rep.\r\n57 | Richter August 1861 | Buchhalter |  Oct. 1869\r\n58 | Roth Franz 1858 | Kaufmann |  dt.\r\n59 | Roth Karl 1859 | do. |  dt.\r\n60 | Sammüller Alois 1860 | Geschäftsführers Witwe |\r\n[nächstes Blatt, recto:]\r\n          IV. Klasse.\r\n61 | Schendl Markus 1859 | Kaffehsieder |  Oct. 1869\r\n62 | Schmidl Johann 1859 | Hausinspektor | Rep.\r\n63 | Schönhofer Lambert1860  | Wirts Witwe | Oct. 1869\r\n64 | Schubert Eduard 1859 | Bildhauer |  dt.\r\n65 | Schwetz Ludwig 1859 | Eishändlers Witwe | Rep.\r\n66 | Sieß Josef 1859 | Skontist |  Oct. 1869\r\n67 | Sinek Julius | Kaufmann |  dt.\r\n68 | Sulke Leopold 1859 | Wirt |  dt.\r\n69 | Troll Rudolf 1859 | Kaufmann |  dt.\r\n70 | Tscherne Rudolf 1860 | Schneider |  dt.\r\n71 | Uzel Anton 1858| Schneider |  dt.\r\n72 | Wagner Franz 1859 | Amtsdiener |  dt.\r\n73 | Wehowsky Karl 1859 | Glaser |  dt.\r\n74 | Weigl Johann 1857 | Hausmeister | [kein Eintrag]\r\n75 | Weißwasser Franz 1860 | Wirt |  Oct. 1869\r\n[verso:]\r\n          IV. Klasse.\r\n76 | Werther Franz [recte Werthner?] 1859 | Miteigenthümer d. n. f. Presse | Oct. 1869\r\n77 | Winkler Wilhelm 1860 | Schneider |  dt.\r\n78 | Woda Friedrich 1861 | Kaufmann |  dt.\r\n79 | Wozelka Max1859  | Greißler |  dt.\r\n80 | Zalaudek Hugo 1861[?] | Schneider |  dt.\r\n81 | Zuschmann Johann 1857[?] | Portier | Rep.\n          Wien am 23. Juli 1870.\r\n[links:]\r\nMichael Linzbauer | Katechet.\r\n[rechts:]\r\nJosef Walter | Hauptschullehrer.\n\r\n[auf neuem Blatt, recto:] \r\n             Original\r\n          Unterrealschule, I. Jahrgang.\r\n1. Semester    18 69/70\r\n[Titelzeile mit der gedruckten Spaltenbeschriftung]\r\n[die Nachnamen in lateinischer Schrift, der Rest (außer einigen Ortsangaben) in Kurrentschrift, Angabe des Geburtsortes und des Standes der Eltern. Ohne Angabe der (oft überraschend schlechten!) Zeugnisnoten etc.]\r\n1   | Adensohn Josef | Geschirrhandl Wien |\r\n2   | Adamovich Emil | Wien Kaufman |\r\n3   | Alleram Aug. | Wien Adjunkt der Staatshauptkasse |\r\n4   | Bach Math | Manersdorf N. Ö Lehrer |\r\n5   | Bartusek Krl | Wien Portier |\r\n6   | Bartusek Viktor | Wien Portier |\r\n7   | Berka Josef | Wien Portier |\r\n8   | Bitschnau Frnz | Wien Dikasterialgebäude Inspektor |\r\n9   | Bitschnau Krl | Wien DikasterialG, Inspektor |\r\n10 | Böhm Hugo | Wien Staatsbahnbeamter |\r\n11 | Brenner Heinr. | Wien Lehrer |\r\n12 | Capra Frnz | Wien Geschäftsleiter |\r\n13 | Castellitz Eduard | Wien Bauchhalter |\r\n14 | Crovetto Nikol | Triest Kammerdiener |\r\n15 | Davidovitz Adolf | Bukarest Walachei Kaufman |\r\n[verso:]\r\n          Unterrealschule, I. Jahrgang.\r\n16 | Dischendorfer Aug | Wien Magistrats[?]nt |\r\n17 | Ditsch Gust | Wien Privatier |\r\n18 | Dworzak Eduard | Wien Sparkassenbeamter |\r\n19 | Eisler Heinr. | Wien Kaufmann |\r\n20 | Faas Frnz | Kahlenberg Beamtens-Wittwe |\r\n21 | Felix Herm. | Wien Tischlermstr |\r\n22 | Flach Vinz. | Wien Goldschmid |\r\n23 | Fux Max | Wien Cassier |\r\n24 | Gerstner Ant | Wien Zuckerbäcker |\r\n25 | Gowal Heinr | Wien Wittwe |\r\n26 | Grohe Frnz | Wien Goldarbeiter |\r\n27 | Habenicht Ant | Wien Schneider |\r\n28 | Hangl Frnz | Wien Fragner |\r\n29 | Heilinger Karl | Wien Privatier |\r\n30 | Heilinger Alois | Pulkau N.Ö. Postmeister |\r\n[nächstes Blatt, recto:]\r\n          Unterrealschule, I. Jahrgang.\r\n31 | Heger Karl | Liesing N:Ö: Wirt |\r\n32 | Hell Karl | Wien Kaufman |\r\n33 | Hermann Max | Grasmühl in Baiern Agent |\r\n34 | Herschmann Ignaz | Wien Agent |\r\n35 | Hoffmann Frnz | Wien Schuhmacher |\r\n36 | Hoffmann Eduard | Wien Redakteur des Wien. Tagblatt |\r\n37 | Hutzler Frnz | Wien Ingenieur |\r\n38 | Kirwitzer Alb. | Wien Sparkassenbeamter |\r\n39 | König Jul. | Bukarest Kaufmann |\r\n40 | Kraus Heinr. | Wien Kaufman |\r\n41 | Kraus Frdr. | Wien Kammerdien |\r\n42 | Krieghammer Jul. | Jobitan [Gobitan?] in Ungarn Rechnungsführer |\r\n43 | Küchler Frnz | Wien Beamter |\r\n44 | Langkammer Emmer. [recte Eduard?] | Wien Handschuhmach. |\r\n45 | Leiß Johann | Wien Wildprethändl |\r\n[verso:]\r\n          Unterrealschule, I. Jahrgang.\r\n46 | Lhotka Wilhelm | Wien Schneidermstr |\r\n47 | Löw Joh. | Wien Schmiedgeselle |\r\n48 | Loos Emil | Brünn Kaufmann |\r\n49 |Löwinger Adolf | Nußdorf n:ö Dampfschiffskapitän |\r\n50 | Lubenov Herm | Wien Maler |\r\n51 | Matzinger Herm | Wien Mehlhändler |\r\n52 | Matzka Adolf | Dornbach n:o. Hausbesitzer |\r\n53 | Mayer Georg | Wien Revident d. Baugesellsch. |\r\n54 | Mayer Ed. | Olmütz Kaffesieder |\r\n55 | Müller Frnz | Wien Maurerpolier |\r\n56 | Müller Georg | Wien Glashändler |\r\n57 | Müller Friedr | Wien Beamter |\r\n58 | Meierhofer Georg | Wien Hauseigenth. |\r\n59 | Moser Andr. | Enzersdorf n:ö: Bürgermstr |\r\n60 | Mylius Josef  | Linz Assekuranz Direktor |\r\n[nächstes Blatt, recto:]\r\n          Unterrealschule, I. Jahrgang.\r\n61 | Neiber Rob. | Wien Fabrikant |\r\n62 | Nemeczek Rud. | Wien Goldarbeiter |\r\n63 | Neudolt Franz | Wien Wirt |\r\n64 | Neuwirth Josef | Pest Hausinspektor |\r\n65 | Nowak Ant. | Wien Beamter |\r\n66 | Östreicher Ant. | Poisdorf n: ö: Wittwe |\r\n67 | Paulus Alois | Wien Maurermstr |\r\n68 | Purschke Adolf | Jodlesee n: ö: Tuchhändler |\r\n69 | Rieder Ant | Wien Fabriksdirekt |\r\n70 | Reischl Leop. | Comorn Ungarn Amtsdiener |\r\n71 | Rosinger Karl [Rohinger??] | Wien Beamtensgattin |\r\n72 | Scheibein Jul | Wien Kaufman |\r\n73 | Scheiwein Josef | Waltersdorf Schuhmacher |\r\n74 | Schierer Rud. | Wien Beamtensgattin |\r\n75 | Schmidt Mich. | Wien Restaurateur |\r\n[verso:]\r\n          Unterrealschule, I. Jahrgang.\r\n76 | Sedlaczek Josef | Deutschbroden n. o Gärtner |\r\n77 | Sedlacek Johann | Wien Portier |\r\n78 | Steinhauser Frnz | Wien Kürschner |\r\n79 | Steininger | Rud. | Altmansdorf n. ö. Lehrer |\r\n80 | Steininger Karl |  dt  dt. |\r\n81 | Stöhr Aug | Wien Schuhmacher |\r\n82 | Swoboda Jos. sen. | Wien Amtsdiener |\r\n83 | Swoboda Jos. jun. | Wien Schneider |\r\n84 | Stricker Krl | Wien Kaufmann |\r\n85 | Tischler Frnz | Wien Schneidermstr |\r\n86 | Weißwaßer Ludw [Weißwasser] | Neuhäusel Ungarn Wirt |\r\n87 | Weitman Emil | Wien Papierfabrik. |\r\n88 | Werthner Max | Wien Mit-Eigenthümer der n. fr. Presse |\r\n[links:]\r\nChristian Schüller | Katachet\r\n[rechts:]\r\nJoh. Clima [Climat?], Klassen Vorstand | Andreas Weiß\n\r\n[auf neuem Blatt, recto:] \r\n          Unterrealschule, I. Jahrgang.   2. Semester.\r\n[Titelzeile mit der gedruckten Spaltenbeschriftung]\r\n[die Nachnamen in lateinischer Schrift, der Rest (außer einigen Ortsangaben) in Kurrentschrift, Angabe des Geburtsortes und des Standes der Eltern. Ohne Angabe der (oft überraschend schlechten!) Zeugnisnoten etc.]\r\n1   | Adensohn Josef | Wien Geschirrhändl |\r\n2   | Adamovich Emil | Wien Kaufmann |\r\n3   | Alleram Aug. | Wien Staatshauptkassen Adjunkt |\r\n4   | Bach Mathäus | Manersdorf n: ö. Lehrer |\r\n5   | Bartusek Karl | Wien Portier |\r\n6   | Bartusek Vikt. | Wien Portier |\r\n7   | Berka Josef | Wien Portier |\r\n8   | Bitschnau Frnz | Wien Dikasterial-Gebäude-Inspektor |\r\n9   | Bitschnau Krl |  dt  dt. |\r\n10 | Böhm Hugo | Wien Staatsbahnbeamter |\r\n11 | Brenner Heinr | Wien Lehrer |\r\n12 | Crovetto Nikol | Triest Kammerdiener |\r\n13 | Davidovits Adolf | Bukarest Walachei Kaufmann |\r\n14 | Dischendorfer Aug | Wien Magistratsrat |\r\n15 | Ditsch Gust | Wien Privatier |\r\n[verso:]\r\n          Unterrealschule, I. Jahrgang.\r\n16 | Dworzak Eduard | Wien Sparkassenbeamter |\r\n17 | Eisler Heinr. | Wien Kaufmann |\r\n18 | Felix Herm. | Wien Tischlermstr |\r\n19 | Fux Max | Wien Caßier |\r\n20 | Gowal Heinr | Wien Wittwe |\r\n21 | Grohe Franz | Wien Goldarbeiter |\r\n22 | Habenicht Ant | Wien Schneidermstr |\r\n23 | Hangl Frnz | Wien Fragner |\r\n24 | Heilinger Alois | Pulkau n: ö:  Postmeister |\r\n25 | Heilinger Krl | Wien Privatier |\r\n26 | Heger Krl | Liesing Wirt |\r\n27 | Hell Karl | Wien Kaufmann |\r\n28 | Herschmann Ign. | Wien Agent |\r\n29 | Hoffmann Frnz | Wien Schuhmacher |\r\n30 | Hoffmann Eduard | Wien Redakteur |\r\n[nächstes Blatt, recto:]\r\n          Unterrealschule, I. Jahrgang.\r\n31 | Hutzler Frnz | Wien Inginieur |\r\n32 | Kirwitzer Alb. | Wien Sparkassenbeamter |\r\n33 | König Jul. | Bukarest Kaufmann |\r\n34 | Kraus Heinr. | Wien Kaufman |\r\n35 | Krauß Frdch. | Wien Kammerdien |\r\n36 | Krieghammer Julius | Gobitan in Ungarn Rechnungsführ. |\r\n37 | Küchler Frnz | Wien Beamter |\r\n38 | Langkammer Eduard | Wien Handschuhm. |\r\n39 | Leiß Joh. | Wien Wildprethändl. |\r\n40 | Lhotka Wilh. | Wien Schneider |\r\n41 | Loos Emil | Brünn Kaufmann |\r\n42 | Löw Joh. | Wien Schmieddgeselle |\r\n43 |Löwinger Adolf | Nußdorf Dampfschiffskapitän |\r\n44 | Lubenow Herm. | Wien Maler |\r\n45 | Matzinger Herm. | Wien Mehlhändler |\r\n[verso:]\r\n          Unterrealschule, I. Jahrgang.\r\n46 | Matzka Adolf | Dornbach N.Ö. Hausbesitzer |\r\n47 | Mayer Eduard | Wien RechnungsRevident d. Bauges[?] |\r\n48 | Mayer Georg | Olmütz Kaffeesieder |\r\n49 | Müller Frdrch | Wien Beamter |\r\n50 | Müller Frnz | Wien Maurerpolier |\r\n51 | Müller Georg | Wien Glashändler |\r\n52 | Moser Andr. | Enzersdorf n.ö. Bürgermstr |\r\n53 | Mayerhofer Georg | Wien Hauseigenthümer |\r\n54 | Mylius Jos. | Linz Assekuranz Direktor |\r\n55 | Nemeczek Rud. | Wien Goldarbeit |\r\n56 | Neudolt Frnz | Wien Wirt |\r\n57 | Neuwirth Josef | Pest Hausinspekt. |\r\n58 | Nowack Ant. | Wien Beamter |\r\n59 | Östreicher Ant | Poisdorf n: ö: Wittwe |\r\n60 | Paulus Alois | Wien Maurermeister |\r\n[nächstes Blatt, recto:]\r\n          Unterrealschule, I. Jahrgang.\r\n61 | Purschke Adolf | Jodlesee n. ö: Tuchhändler |\r\n62 | Rieder Ant | Wien Fabriksdirekt. |\r\n63 | Rosenbaum Alb. | Sassin Ungarn Fabriksbesitzer |\r\n64 | Rosinger Krl | Wien Beamtensgatt. |\r\n65 | Scheibein Jul | Wien Kaufmann |\r\n66 | Scheiwein Josef | Waltersdorf n.ö: Schumacher |\r\n67 | Schmidt Mich. | Wien Restaurateur |\r\n68 | Sedlaczek Josef | Deutschbroden n. o Gärtner |\r\n69 | Sedlaczek Johann | Wien Portier |\r\n70 | Steininger  Karl | Altmansdorf n. ö. Lehrer |\r\n71 | Steininger Rudolf |  dt  dt. |\r\n72 | Stöhr Augst. | Wien Schuhmacher |\r\n73 | Stricker Herm. | Wien Kaufmann |\r\n74 | Swoboda Jos. sen: | Wien Amtsdiener |\r\n75 | Swoboda Jos. jun. | Wien Schneider |\r\n[verso:]\r\n          Unterrealschule, I. Jahrgang.\r\n76 | Tischler Frnz | Wien Schneidermstr |\r\n77 | Werthner Max | Wien Miteigenthüm der neuen fr. Presse |\r\n78 | Weißwasser Ludw. | Neuhäusl Ungarn Wirt |\r\n79 | Weitman Emil | Wien Papierfabrik |\n[links:]\r\nChristian Schüller | Katechet\r\n[rechts:]\r\nJoh. Clima [Climat?]  Andreas Weiß\n\r\n[auf neuem Blatt, recto:] \r\n          Unterrealschule, II. Jahrgang.   1. Semest 18 69/70\r\n[Titelzeile mit der gedruckten Spaltenbeschriftung]\r\n[die Nachnamen und Geburtsortsangaben in lateinischer Schrift, der Rest in Kurrentschrift. Ohne Angabe der (oft überraschend schlechten!) Zeugnisnoten etc.]\r\n1   | Backé Heinr. | Wien Tapezierer |\r\n2   | Bötsch Konr. | Wien Seidenhändl. |\r\n3   | Corra Ludw | Wien Färber |\r\n4   | Dubkowitsch Alfons | Wien Portier |\r\n5   | Fahnler Rud. | Baden N. Ö Stallmeister |\r\n6   | Finsterböck Leop. | Wien Skontist |\r\n7   | Fischer Joh. | Wien Lohnkutscher |\r\n8   | Freisinger Hugo | Wien Witwe. |\r\n9   | Friedrich Jos. | Wahring, N.Ö Hutmacher |\r\n10 | Fuchs Karl | Wien Kaffehsieder |\r\n11 | Gail Alois | Wien Privatieur |\r\n12 | Gamper Jos. | Wien Witwe |\r\n13 | Gerhart Emanu | Wien Kleidermach. |\r\n14 | Gerstenhengst Albert | Wien Beamter |\r\n15 | Geyer Frz | Wien Erzh. Leibjäger |\r\n[verso:]\r\n          Unterrealschule, II. Jahrgang.\r\n16 | Graf Frz | Wien Kaufmann |\r\n17 | Graf Fried. | Wien Beamter |\r\n18 | Grätz Joh. | Wien Fragner |\r\n19 | Hagen Ignaz | Wien Bürstenmacher |\r\n20 | Haller Karl | Wien k. k. Aufseher |\r\n21 | Hattinger Karl | Wien Fuhrmann |\r\n22 | Häring Eugen | Wien Beamter |\r\n23 | Heinrich Adolf | Triest k. k. Hofmaler |\r\n24 | Herberger Karl | Breitensee, N.Ö. Gastwirt |\r\n25 | Herz Ludw. | Wien Uhrmacher | Isr\r\n26 | Hoiland Joh | Wien Bäcker |\r\n27 | Jambor Joh | Wien Kleidermacher |\r\n28 | Jelenko Emanu | Wien Kaufmann | Isr\r\n29 | Just Wilh. | Venedig Öhlwarenhändl | Isr\r\n30 | Kaiser Leop | Hernals, N.O Tischlermeist |\r\n[nächstes Blatt, recto:]\r\n          Unterrealschule, II. Jahrgang.\r\n31 | Kausal Adalb. | Wien Magazineur |\r\n32 | Kellner Frz | Mödling N.Ö Tabacktrafik |\r\n33 | Kießling Franz | Wien Kaufmann |\r\n34 | Kleber Emil | Liesing, N.O Beamter |\r\n35 | Kleber Ottok. | Graz, Steierm Beamter |\r\n36 | Kleinwächter Karl | Agram, Kroat. Schneidermst. |\r\n37 | Kohn Salom. | Raab, Ung. Öhlfabrik. | Isr\r\n38 | Kollmann Ludw. | Prag, böhm. Schneidermeist |\r\n39 | Kraus Alex. | Wien Gastwirt |\r\n40 | Krippel Moriz | Wien Kleidermach. |\r\n41 | Kurz Friedr | Wien Gastwirt |\r\n42 | Ledermann Karl | Wien Kaufmann |\r\n43 | Lubenow Heinr. | Wien Maler |\r\n44 | Ludwig Karl | Wien Privat |\r\n45 Lukas Wilh. | Wien Beamter |\r\n[verso:]\r\n          Unterrealschule, II. Jahrgang.\r\n46 | Mahr Joh | Jetzelsdorf N.O Gastwirt |\r\n47 | Manzel Eugen | Oplau [Oßlau?], Mähr  Revierjäger |\r\n48 | Maschek Frz. | Odenburg, Ung. Polizei-Direkt. |\r\n49 | Mayer Vikt. | Wien Beamter |\r\n50 | Mikesch Frz. | Wien Schneidermst. |\r\n51 | Nechwatal Norbert | Budkau, böhm Kaufmann |\r\n52 | Neckamm Andr | Großschwinbarth [recte Großschweinbarth] N. Ö. Schullehrer |\r\n53 | Nicklas Ant | Wien erzh. Leiblaquai |\r\n54 | Niernsee Leop. |Wien Amtsdiener |\r\n55 | Ostermeyer Edu. | Wien Glaserer |\r\n56 | Palme Bernh. | Kronstadt, Siebbg Witwe |\r\n57 | Petschnig Adalb. | Ofen, Ung. Professor |\r\n58 | Pinapfel Ernest | Wien Sattler |\r\n59 | Rix Theod | Wien Juwelier |\r\n60 | Romano Heinr | Wien k k Ober-Baurat |\r\n[nächstes Blatt, recto:]\r\n          Unterrealschule, II. Jahrgang.\r\n61 | Sauer Adolf | Wiener Neustadt Beamter |\r\n62 | Schmidt Frz | Wien Baumeister |\r\n63 | Schmied Ferd | Grafenwörth N.O Schullehrer |\r\n64 | Schreier Edu | Grodietz, Schles Förster |\r\n65 | Schuster Joh. | Schlackenwald böhm. Oberlehrer |\r\n66 | Sommerbauer Edu | Mariaenzersd. N.O Waise |\r\n67 | Spitznagl Theob. | Dürnkrut, N.O. Oberlehrer |\r\n68 | Stern Max | Wien Kaufmann | Isr\r\n69 | Stoppel Joh | Wien Portier |\r\n70 | Sukfüll Karl | Wien Fleischhauer |\r\n71 | Sulke Rud. | Wien Gastwirt |\r\n72 | Tauber Leonh. | Wien Gastwirt |\r\n73 | Tischler Vikt. | Wien Schneidermstr |\r\n74 | Toman Hugo | Ottakring, N.Ö. Regimentsschneid |\r\n75 | Vock Jos | Wien k. k. Amtsdien |\r\n[verso:]\r\n          Unterrealschule, II. Jahrgang.\r\n76 | Wallenberger Jos | Eisenstadt, Ung Gärtner |\r\n77 | Weiglein Jul | Wien | tg[bg, tz?] Schlossermst. |\r\n78 | Weissensteiner Jos | Wien k k. Beamter |\r\n79 | Welsch Theod | Troppau, Schles. Waise |\r\n80 | Winter Ant | Altmansdf. N.O Weißgärber |\r\n81 | Zipser Leop | Wien Haushofmeist |\r\n82 | Zotter Ruppert | Wien Portier |\r\n83 | Zuschmann Alex. | Angern, N.O. Portier |\r\n[keine Datierung]\r\n[links:]\r\nChr Schüller | Katechet.\r\n[rechts:]\r\nMich Günter | Klassenvorstand.\r\nJoh Sauer | Lehrer.\n[auf neuem Blatt, recto:] \r\n          Unterrealschule, II. Jahrgang.   2. Semester 18 69/70\r\n[Titelzeile mit der gedruckten Spaltenbeschriftung]\r\n[die Nachnamen in lateinischer Schrift, der Rest in Kurrentschrift. Ohne Mitteilung der Zeugnisnoten etc.]\r\n1   | Backe Heinr | Wien Tapezierer |\r\n2   | Bötsch Konr. | Wien Seidenhändl |\r\n3   | Corra Ludw | Wien Färber |\r\n4   | Dubkowitsch Alfons | Wien Portier |\r\n5   | Fahnler Rud. | Baden N. Ö. Stallmeister |\r\n6   | Finsterböck Leop | Wien Skontist |\r\n7   | Fischer Joh. | Wien Lohnkutscher |\r\n8   | Freisinger Hugo | Wien Witwe. |\r\n9   | Friedrich Jos. | Wäring, N.Ö. Hutmacher |\r\n10 | Fuchs Karl | Wien Kaffeesieder |\r\n11 | Gail Alois | Wien Privatieur |\r\n12 | Gamper Jos. | Wien Witwe |\r\n13 | Gerhart Emanu. | Wien Kleidermch |\r\n14 | Gerstenhengst Albert | Wien Beamter |\r\n15 | Geyer Frz. | Wien Erzh. Leibjäger |\r\n[verso:]\r\n          Unterrealschule, II. Jahrgang.\r\n16 | Graf Frz | Wien Kaufm. | [am linken Rand \"Dupl. 12. Juni 1883\"]\r\n17 | Graf Friedr | Wien Beamter |\r\n18 | Grätz Joh | Wien Fragner |\r\n19 | Hagen Ign. | Wien Bürstenmach |\r\n20 | Haller Karl | Wien k. k. Aufseher |\r\n21 | Hattinger Karl | Wien Fuhrmann |\r\n22 | Häring Eugen | Wien Beamter |\r\n23 | Heinrich Adolf | Triest k. k. Hofmaler |\r\n24 | Herberger Karl | Breitensee, N.Ö. Gastwirt |\r\n25 | Herz Ludw | Wien Uhrmacher | Isr\r\n26 | Hoiland Joh | Wien Bäcker | [am linken Rand \"Dupl. 29/9 1870\"]\r\n27 | Jambor Joh | Wien Kleidermach |\r\n28 | Jelenko Eman. | Wien Kaufmann | Isr\r\n29 | Just Wilh. | Venedig Öhlhändler | Isr\r\n30 | Kaiser Leop | Hernals, N.O. Tischlermeist |\r\n[nächstes Blatt, recto:]\r\n          Unterrealschule, II. Jahrgang.\r\n31 | Kausal Adalbt | Wien Magazineur |\r\n32 | Kellner Frz | Mödling N.Ö. Witwe |\r\n33 | Kießling Franz | Wien Kaufmann |\r\n34 | Kleber Emil | Liesing, N. Ö. Beamter |\r\n35 | Kleber Ottokar | Graz, Steierm Beamter |\r\n36 | Kohn Salom. | Raab, Ung Öhlfabrik. | Isr\r\n37 | Kollmann Ludw. | Prag, böhm. Schneidermst |\r\n38 | Kraus Alex. | Wien Gastwirt |\r\n39 | Krippel Moriz | Wien Kleidermach |\r\n40 | Kurz Fried | Wien Gastwirt |\r\n41 | Ledermann Karl | Wien Kaufm. |\r\n42 | Lubenow Heinr | Wien Maler |\r\n43 | Ludwig Karl | Wien Privat. |\r\n44 | Lukas Wilh. | Wien Beamter |\r\n45 | Mahr Joh | Jetzelsdorf N.Ö Gastwirt |\r\n[verso:]\r\n          Unterrealschule, II. Jahrgang.\r\n46 | Manzel Eugen | Oplau [Oßlau?], Mähr  Revierjäger |\r\n47 | Mayer Vikt. | Wien Beamter |\r\n48 | Mikesch Frz | Wien Schneidermst |\r\n49 | Nechwatal Norbert | Budkau, böhm Kaufm. |\r\n50 | Neckamm Andreas | Großschweinbarth N. Ö. Schullehrer |\r\n51 | Nicklas Anton | Wien Leiblaquai |\r\n52 | Niernsee Leop |Wien Amtsdien. |\r\n53 | Ostermeyer Edu. | Wien Glaserer |\r\n54 | Palme Bernh. | Kronstadt, Siebb Witwe |\r\n55 | Paßler Frz | Odenburg, Ung. Polizei-Direkt. | [Anm.: zuvor Maschek, wurde adoptiert]\r\n56 | Petschnig Adalb. | Ofen, Ung. Professor |\r\n57 | Rix Theod. | Wien Juwelier | Isr\r\n58 | Romano Heinr. | Wien k k Ober-Baurat |\r\n59 | Sauer Adolf | Wiener Neustadt Beamter |\r\n60 | Schmidt Frz | Wien Baumeister |\r\n[nächstes Blatt, recto:]\r\n          Unterrealschule, II. Jahrgang.\r\n61 | Schmied Ferd | Grafenwörth N.O. Schullehrer |\r\n62 | Schreier Edu. | Grodietz, Schles Förster |\r\n63 | Schuster Joh. | Schlackenwald böhm. Oberlehrer |\r\n64 | Sommerbauer Edua | Maria Enzersdorf N.O Waise |\r\n65 | Spitznagl Theob. | Dürnkrut, N.Ö. Oberlehrer |\r\n66 | Stoppel Joh | Wien Portier |\r\n67 | Sukfüll Karl | Wien Fleischhauer |\r\n68 | Tauber Leonhard | Wien Gastwirt |\r\n69 | Tischler Vikt. | Wien Preßburg in Ung.  Schneidermstr |\r\n70 | Toman Hugo | Ottakring, N.Ö. Regimentsschneider |\r\n71 | Vock Jos | Wien Amtsdiener |\r\n72 | Wallenberger Jos | Eisenstadt, Ung Gärtner |\r\n73 | Weiglein Jul | Wien | tg[bg?] Schlossermst. |]\r\n74 | Weissensteiner Jos | Wien k k. Beamter |\r\n75 | Welsch Theod | Troppau, Schles. Waise |]\r\n[verso:]\r\n          Unterrealschule, II. Jahrgang.\r\n76 | Winter Anton | Altmansdf. N.Ö. Weißgärber |\r\n77 | Zipser Leop | Wien Haushofmeist |\r\n78 | Zotter Ruppert | Wien Portier |\r\n79 | Zuschmann Alex. | Angern, N.Ö. Portier |\nMich. Günter | Klassenvorstand\r\nChristian Schüller | Katechet\r\nJoh. Sauer\n[auf neuem Blatt, recto:] \r\n       Original, 1. Semester 18 69/70\r\n          Unterrealschule, III. Jahrgang.\r\n[Titelzeile mit der gedruckten Spaltenbeschriftung]\r\n[die Nachnamen in lateinischer Schrift, der Rest in Kurrentschrift. Ohne Angabe der (oft überraschend schlechten!) Zeugnisnoten etc.]\r\n1   | Battan Moriz | Wien Lohndiener |\r\n2   | Bellazi Franz | Wien Buchhalter |\r\n3   | Böckl Jakob | Bockfließ (NÖ.) Bauer |\r\n4   | Brandeis Gustav| Wien Privat. Beamter | isr.\r\n5   | Dinstl Wilhelm | Oraviza (Ung.) Privatier\r\n6   | Egner Andreas | Liesing (NÖ.) Brauführer |\r\n7   | Fritsch Ignaz | Wien Schuhmacher |\r\n8   | Fuchs Franz | Markgraf neusiedl (NÖ.) Schullehrer |\r\n9   | Gerstenhengst Ludwig | Wien Beamter |\r\n10 | Giller Josef | Grumberg (Böhm.) Arbeiter |\r\n11 | Göschl Martin | Hohenruppersdorf (NÖ.) Oberlehrer |\r\n12 | Griensteidl Richard | Wien Wittwe |\r\n13 | Haller Josef | Wien Gastwirt |\r\n14 | Hell Ludwig | Wien Handelsmann |\r\n15 | Hofbauer Anton | Mönchdorf (O.Öst.) Oberlehrer |\r\n[verso:]\r\n          Unterrealschule, III. Jahrgang.\r\n16 | Hofmann Franz | Wien k. k. Hof-Instrumentenmacher |\r\n17 | Janetschek Heinrich | Galitsch (Ung.) k. k. Revierförster |\r\n18 | Karrer Eduard | Raabs (NÖ.) Waise |\r\n19 | Khayll Karl | Wien Privatier |\r\n20 | Kleinert Karl | Wien Graveur |\r\n21 | Konstantin Karl | Wien Grünwaarenhändler |\r\n22 | Konstantin Michael |  do.  do.  |\r\n23 | Köppl Anton | Langau (NÖ.) Müller |\r\n24 | Kortschak Ferdinand | Leibnitz (Steierm.) Waise |\r\n25 | Kraus Anton | Wien Hausbesitzer |\r\n26 | Krendl Georg | Wien Strohhut Fabrikant |\r\n27 | Kritscher Vinzenz | Kanit (Mähr.) Schuhmacher |\r\n28 | Lapos Alexander | Wien Koch |\r\n29 | Lebwohl Johann | Nikolsburg (Mähr.) Ökonom |\r\n30 | Leitner August | Wien Kleidermacher |\r\n[nächstes Blatt, recto:]\r\n          Unterrealschule, III. Jahrgang.\r\n31 | Lemböck Heinrich | Kierling (NÖ.) Schullehrer |\r\n32 | Lewith Emanuel | Nachod (Böhm) Faktor | isr.\r\n33 | Loos Viktor | Brünn Kaufmann |\r\n34 | Martin Josef | Wien pens. Amtsdiener |\r\n35 | Mayer August | Wien Briefträger |\r\n36 | Mehringer Karl | Wien Kleidermacher |\r\n37 | Nemeczek Karl | Wien Goldarbeiter |\r\n38 | Pekowitsch Georg | Loimersdorf (NÖ.) Landmann |\r\n39 | Prinz Karl | Ernstbrunn (NÖ.) Gastwirt |\r\n40 | Reisenleitner Anton | Ladendorf (NÖ.) Wittwe |\r\n41 | Rieger Adolf | Wien Tapezierer |\r\n42 | Ruth Josef | Waidhofen a. d. Thaya (NÖ.) Buchdrucker |\r\n43 | Schmiedberger Josef | Inzersdorf (NÖ.) Werksführer |\r\n44 | Schneider Josef | Wien Hotelbesitzer |\r\n45 | Scholz Josef [recte Wilhelm?] | Wien Wittwe |\r\n[verso:]\r\n          Unterrealschule, III. Jahrgang.\r\n46 | Schubert Paul | Wien Kanzleidirektor |\r\n47 | Schwarz Karl | Pottendorf (NÖ.) Fabriksfaktor |\r\n48 | Schwegele Josef | Wien Tafeldecker |\r\n49 | Sperl Emil | Baden (NÖ.) k. k. Garde Ob Lieutenant |\r\n50 | Steiner Heinrich | Margarethen am Moos (NÖ) Förster |\r\n51 | Swoboda Johann | Wien Ökonom |\r\n52 | Ternes August | Wien k. k. Hauptmann |\r\n53 | Thilen Moriz | Wien Papier- u. Waffenhändler |\r\n54 | Tilp Hermann | Weissenbach (NÖ.) Wittwe |\r\n55 | Toifl Josef | Wien Privatbeamter |\r\n56 | Tscheitscher Franz | Wien Schätzmeister b. Versatzamt |\r\n57 | Tschurtschenthaler Adolf | Weidling am Bach (NÖ) k. k. pens. Hauptmann |\r\n58 | Unger Heinrich | Wien k. k. Beamter |\r\n59 | Utzler Max | Wien Zähler in d. Staatsdruckerei |\r\n60 | Weiß Leopold | Strebersdorf (NÖ.) Wirtschaftsbesitzer |\r\n[nächstes Blatt, recto:]\r\n          Unterrealschule, III. Jahrgang.\r\n61 | Westermayer Julius | Wien k. k. Beamter |\r\n62 | Zerbs Albert | Otocac (mil. Gränze) k. k. Hauptmann |\r\n63 | Zienert Karl | Eisenberg (Böhm.) pens. Priv. Beamter |\r\n          Wien am 23. Februar 1870.\r\n[links:]\r\nChristian Schüller | Katechet\r\n[rechts:]\r\nKarl Schubert | Klassenvorstand.\r\nMich. Günter | Lehrer\r\nJoh Sauer | Lehrer\r\nJoh. Clima\n[auf neuem Blatt, recto:] \r\n          Unterrealschule, III. Jahrgang. II. Semester 18 69/70.\r\n[Titelzeile mit der gedruckten Spaltenbeschriftung]\r\n[die Nachnamen in lateinischer Schrift, der Rest meist in Kurrentschrift. Ohne Angabe der Zeugnisnoten etc.]\r\n1   | Battan Moriz | Wien Lohndiener |\r\n2   | Bellazi Franz | Wien Dampfschiffahrts Beamter |\r\n3   | Böckl Jakob | Bockfließ (NÖ.) Bauer |\r\n4   | Brandeis Gustav| Wien Beamt. der Bodenkredtsanst. | isr.\r\n5   | Dinstl Wilhelm | Oraviza (Ung.) Privatier\r\n6   | Donner Leopold | Klosterneuburg Zimmermann |\r\n7   | Fritsch Ignaz | Wien Schuhmacher |\r\n8   | Fuchs Franz | Markgraf neusiedl (NÖ.) Schullehrer |\r\n9   | Gerstenhengst Ludwig | Wien Beamter |\r\n10 | Göschl Martin | Hohenruppersdorf (NÖ.) Schullehrer |\r\n11 | Griensteidl Richard | Wien Wittwe |\r\n12 | Haller Josef | Wien Gastwirt |\r\n13 | Hell Ludwig | Wien Handelsmann |\r\n14 | Hofbauer Anton | Mönchdorf (O.Österr.) Oberlehrer |\r\n15 | Hoffmann Franz | Wien k. k. Hof-Instrumentenmacher |\r\n[verso:]\r\n          Unterrealschule, III. Jahrgang.\r\n16 | Janetschek Heinrich | Galitsch (Ung.) k. k. Revierförster |\r\n17 | Karrer Eduard | Raabs (NÖ.) Waise |\r\n18 | Khayll Karl | Wien Privatier |\r\n19 | Kleinert Karl | Wien akad. Graveur |\r\n20 | Konstantin Karl | Wien k. k. Hof-Lieferant |\r\n21 | Konstantin Michael | Wien k. k. Hof-Lieferant |\r\n22 | Köppl Anton | Langau (NÖ.) Müller |\r\n23 | Kraus Anton | Wien Hausbesitzer |\r\n24 | Krendl Georg | Wien Strohhut Fabrikant |\r\n25 | Kritscher Vinzenz | Kanitz (Mähr.) Schuhmacher |\r\n26 | Lapos Alexander | Wien Koch |\r\n27 | Lebwohl Johann | Nikolsburg (Mähr.) Ökonom |\r\n28 | Leitner August | Wien Kleidermacher |\r\n29 | Lemböck Heinrich | Kierling (NÖ.) Schullehrer |\r\n30 | Lewith Emanuel | Nachod (Böhm) Faktor | isr.\r\n[nächstes Blatt, recto:]\r\n          Unterrealschule, III. Jahrgang.\r\n31 | Loos Viktor | Brünn Kaufmann |\r\n32 | Martin Josef | Wien k. k. Amtsdiener |\r\n33 | Mayr August | Wien Briefträger |\r\n34 | Mehringer Karl | Wien Kleidermacher |\r\n35 | Nemeczek Karl | Wien Goldarbeiter |\r\n36 | Pekowitsch Georg | Loimersdorf (NÖ.) Landmann |\r\n37 | Prinz Karl | Ernstbrunn (NÖ.) Gastgeber |\r\n38 | Reisenleitner Anton | Ladendorf (NÖ.) Wittwe |\r\n39 | Rieger Adolf | Wien Tapezierer |\r\n40 | Ruth Josef | Waidhofen a. d. Thaja (NÖ.) Buchdrucker |\r\n41 | Schmiedberger Josef | Inzersdorf (NÖ.) Werkführer |\r\n42 | Schneider Josef | Wien Hotel-Besitzer |\r\n43 | Scholz Wilhelm | Wien Wittwe |\r\n44 | Schubert Paul | Wien Kanzleidirektor |\r\n45 | Schwarz Karl | Pottendorf (NÖ.) Fabriksfaktor |\r\n[verso:]\r\n          Unterrealschule, III. Jahrgang.\r\n46 | Schwegele Josef | Wien Tafeldecker |\r\n47 | Sperl Emil | Baden (NÖ.) k. k. Garde Oberlieutenant |\r\n48 | Steiner Heinrich | Margarethen am Moos (NÖ) Förster |\r\n49 | Swoboda Johann | Wien Ökonom |\r\n50 | Ternes August | Wien k. k. Hauptmann |\r\n51 | Thilen Moriz | Wien Papier- u. Waffenhändler |\r\n52 | Toifl Josef | Wien Privatbeamter |\r\n53 | Tscheitscher Franz | Wien Schätzmeister im Versatzamte |\r\n54 | Tschurtschenthaler Adolf | k. k. pens. Hauptmann |\r\n55 | Unger Heinrich | Wien k. k. Beamter |\r\n56 | Utzler Max | Wien Zähler in der k. k. Staatsdruckerei |\r\n57 | Weiß Leopold | Strebersdorf (NÖ.) Wirtschaftsbesitzer |\r\n58 | Westermayer Julius | Wien k. k. Beamter |\r\n59 | Zerbs Albert | Otocac (Mil. Gränze) k. k. Hauptmann |\r\n60 | Zienert Karl | Eisenberg Böhm.) Zimmerwarter |\r\n[nächstes Blatt, recto:]\r\n          Unterrealschule, III. Jahrgang.\r\n61 | Hortschak Ferdinand | Leibnitz (Steierm.) Waise |\r\n[ein Zeichen ** am linken Rand verweist auf die unterbliebene Einfügung zuvor, aber irrig zwischen Köppl und Kraus]\r\n62 | Giller Josef | Grumberg (Mähr.) Arbeiter |\r\n[ein Zeichen * am linken Rand verweist auf die unterbliebene Einfügung zuvor, zwischen Gerstenhengst und Göschl]\r\n     Wien am 23. Juli 1870.\r\n[links:]\r\nChristian Schüller | Katechet.\r\n[rechts:]\r\nKarl Schubert | Klassenvorstand\r\nJoh Sauer | Lehrer.\r\nJ Clima\r\nMich. Günter\n\nB. Verzeichnis der \"Privatisten 1870 - 1876\" B 79\r\nHier mitgeteilt werden: Nummer | \"Namen der Prüflinge\" | \"Stand der Aeltern\" || Schulklasse | Kurs || Prüfungstag [wobei nicht gesichert ist, dass ein oben angegebenes Datum immer auch für nachfolgende leere Zeilen gilt], Prüfungstaxe || und \"Anmerkung\".\r\nDie Vermerke \"verteilt\" beziehen sich auf die mit einer Schweifklammer zusammengefassten Prüfungstaxen (meist 5 [fl]), die vermutlich auf die beteiligten Lehrkräfte umgelegt wurden. Die Eintragungen erfolgten durch unterschiedliche Schreiber (im Gegensatz zu den oben aufgelisteten Klassen, die jeweils einem einzigen Schreiber zugeordnet werden können). Die Nummern am Zeilenbeginn sind ab Oktober 1871 fiktiv, da die zugehörige Spalte unausgefüllt blieb); sie sind (wie die fiktive Foliierung) als Orientierungshilfen gedacht. Leere Felder wurden mit \"00\" gekennzeichnet. Unsicherheiten bei der Lesung sind nicht in jedem Fall durch [?] markiert.\n[Blatt 1 recto:]\r\n1    | Landgraf Fürstenberg | 00 || 4. | 1. 2. || 5./10. | 10 || kath.\r\n2    | Jeannée Heinr. | Hof- u. Gerichtsadv. [adj.?] || 4. | 1. 2. || 5./11. | 10 || kathol.  Exped. 9 Dezbr 70 [?]\r\n3    | Lemberger Herm. | 00 || 3. | 2. || 6./11 | 5 || Israelit\r\n4    | Pichler Rudolf | Kaufmann || 3. | 2. || 5./11 | 5 || kath.\r\n5    | Leon, Eugen | Bankier || 1 | 1&amp;2 || 00 | 10fl || Israelit. Expedit 9 Novbr.\r\n6    | Steppacher, Ludwig | Lehrer in Ödenburg || 3 | 1&amp;2 || 1 Okt. 70 | 10 fl || kath.   Expedit 7 Dezbr. 70.\r\n7    | Comploier, Peter | Kaufmann in Wien || 2 | 1 || 3 Febr. 71 | 5 fl || kath.\r\n8    | Reich, Otto | Notar || 4 | 1 || 9 | 5 ||  \"\r\n9    | Reich, Wilhelm |  \"  || 2 | 1 || 8 | 5 ||  \"\r\n10  | Deperis, Guido | Sekretär der Nationalb. || II | 1&amp;2 || 15 | 10 || 00\r\n11  | Karl Hutterstraller[strasser?] | Bankier || III | 1 2 || 15 | 5 || 00\r\n12  | Alfred Herzfeld | Josef H. || II | 1&amp;2 || 21 | 10 || Israelit.\r\n13  | Alex. Eberan v. Eberhorst | Fregatte Capit. || II | 1&amp;2 || März 10 | 10 || 00\r\n14  | Alex. Lippmann | Bankier || II | 1 ||  5| 155 || 00\r\n15  | Karl, Johann | Bauer in Ort || IV | 1&amp;2 || 25 | 10 || 00\r\n16  | Savinscheg, Gustaf | kk Oberleutnant. || II | 1&amp;2 || 29 | 10 || 00\r\n16[!] | Graf Nemes von Hidug | 00 || II | 1&amp;2 || 29 | 10 || 00\r\n17  | Josef Swoboda | Notar || IV | 1 || Aprill 12 | 5 || 00\r\n18  | Emil Rosenthal | Wilh.R Kaufmann || I | 1&amp;2 || 27 | 00 || 00\r\n189  | Karoline[?] v. Epstein | Konsul, || III | 1&amp;2 || 29 | 10 || 00\r\n19/20  | Peter Comptoier | s. Nr. 7 || II | 2 || Mai 5 | 5 || 00\r\n2019 | Oskar v. Pießwald | Sektionsrath im Hdlsminist. || III | 1&amp;2 || 2 | 10 || 00\r\n20  | Fritz Kohl | Major || II | 1&amp;2 || 10 | 10 || 00\r\n21  | Friedr. v. Dahl Dahlberg | [??] Worms geb. in Mähren || II | 1&amp;2 || 11 | 10 || 00\r\n22 | Peter Compoier | s. Nr 7 || II | 2 || 5 Mai | 5 || 00\r\n[am rechten Rand senkrechter Vermerk zu Nr. 1-6: \"50 fl | Im Jänner 71[?] getheilt in 6 Theile à 8fl 33x\" darunter Schweifklammer für Nr. 7-20 mit Vermerk \"Mai 71[?] sind[?] 120 fl zu à 20 fl unter 6 vertheilt.\"]\n[Blatt 1 verso:]\r\n21  | Frdch v. Dalberg | Freiherr || II | 1&amp;2 || Mai 11 | 10 || 00\r\n22  | Peter Comloier | s. Nr. 7 || II | 2 || 5 | 5 || 00\r\n23  | Alex Neuda | Advokat || IV | 1 || 00 | 5 || 00\r\n24  | Georg Herz | Ob ingener || III | 1&amp;2 || Juni 6 | 10 || Protest[?]\r\n25  | Max Chrobath | -- || III | 1&amp;2 || Juli 7 | 10 || 00\r\n26  | Karl Huttenstrasser[straller?] | Bank. || III | 2 || Mai 15 | 5 || 00\r\n27  | Josef Flesch | Berthold Fl. || II | 1&amp;2 || Juli 11 | 5 || 00\r\n28  | Jakob Leon | Gustav L. || IV | 1&amp;2 || Juli 11 | 10 || 00\r\n29  | Franz Schwarz | Pottendorf || IV | 2 || Juli | 5 || 00\r\n30  | Eugen Leon | s. 28 || II | 1&amp;2 || Juli 12 | 10 || 00\r\n31  | Isr. Morgenbesser | Bankbeamter || III | 2 || Juli 17 | 5 || 00\r\n32  | Karl Pernckl | aus Tulbing || III | 1&amp;2 || Juli 17 | 10 || 00\r\n33  | Anton Rubinstein | aus Wien || III | 1&amp;2 || Juli | 10 || 00\r\n34  | August Kolisko | Dr. Medic. || III | 2. || Juli | 5 || 00\r\n35  | Egon Braun | aus Neuwaldegg || III | 1&amp;2 || Juli 24 | 10 || 00\r\n36  | Arthur Engelhardt | aus Marschegg || IV | 1&amp;2 || Juli 25 | 10 || 00\r\n37  | Otto Reich| aus Wien || IV | 2 || Juli 29 | 5 || 00\r\n38  | Wilh. Reich |  do. || II | 2 || do, | 5 || 00\r\n39  | Victor Gerhart | aus Wien || II | 1&amp;2 || Juli 26 | 10 || 00\r\n40  | Andreas Duft |   do. || IV | 2 || \" 29 | 5 || 00\r\n41  | Emanuel Winkler |  do. || III | 2 || 27 | 5 || 00\r\n42  | Siegfried Winkler |  00 || III | 2 || 27 | 5 || 00\r\n43  | Hermann Lemberger |   do. || IV | 1&amp;2 || 28 | 10 || 00\r\n44  | August Palme | aus Wien || 1 | 2 || 29 | 5 || 00\r\n[am rechten Rand eine senkrechte Schweifklammer mit dem Vermerk \"Juli 29ten sind 174 fl unter 6 getheilt, u. es blieb 1 fl Rest\"]\n[Blatt 2 recto:]\r\nvom Oktbr. 1871 an.\r\n[45] | Habermann Hugo | Oberstleutnants-Waise || IV | I u II  || 21  |10 f  || 00\r\n[46] | Eichinger Mich | Fuhrmann || IV | I u II  || 22 Sept. | 10 fl || [durchgestrichene Anm.]\r\n[47] | Max Lederer | Chmalkow in Böhmen || IV | 1&amp;2  ||26  10 fl|  || 00\r\n[48] | Oskar Calni | Wien || III | 1&amp;2  || 00 | 10 fl || 00\r\n[49] | Penzauner Franziska | von Dürnkrut || IV. | 2. || 15/9.  | 5f || 00\r\n[50] | Gallach Johann | v. Dürnkrut || IV. | 2. || 15/9 |5f  || 00\r\n[51] | Halbich Adolf | v. Dürnkrut || IV. | 2. || 15/9 | 5f || 00\r\n[52] | Giskra Karl | Brünn  k. k. Minister a. D. || II. | beide || 11./10 fl |  || 00\r\n[53] | Guido Deperis | aus Wien || 3 | beide || 2.Novbr. | 10 fl || 00\r\n[54] | Paul Engländer |  do.  || 3 | beide || 2 Novbr. | 10 fl || 00\r\n[55] | Richard Rosenbaum | do. Israelit || 2 | beide || 9 Nov. | 10 fl || 00\r\n[56] | Siegfried Liechtenstein[stern?] | do. Isr. || 3 | 2 || 16 Nov | 5 || 00\r\n[57] | Regina Liechtenstein[stern?] |  do. |  do. || 3 | 2 || \" | 5 || 00\r\n[58] | Mayer Helene | Fabrikant || IV | 2 || 5 Dez | 5f || 00\r\n[59] | Karl Calm | v. Wien || III | 1&amp;2 || 14 Dez. | 10fl || Dezbr. 71 sind vertheilt 120 fl\r\n______________________________________________________________\r\n          1872\r\n[60] Jänner | Rudolf Lemberger | v. Wien || 3 | 1&amp;2 || 11te | 10f || 00\r\n[61] Febr. | Wilhelm Reich | Notar in Wien || 3 | 1 || 00 | 5f || 00\r\n[62] März | Aug. Plaschek | Wien, Gärtner || 2 | 1 || 8 | 5f || 00\r\n[63] März | Jos. Gustav v. Savinschegg, | Gutsbesitzer || 3 | 1&amp;2 || 23 | 10 || 00\r\n[64] März | Pernickl Karl | Müllermeist. || IV | 1 et 2 || 26 | 10 f || 00\r\n[65] Apr. | Egon Braun | Wien || IV | 1&amp;2 || 23 | 10f || 00\r\n[66] Mai | Schauenstein Anton | Wien  k.k. Ministerialr. || III. | 1.u.2. || 5. | 10 fl || 00\n[Blatt 2 verso:]\r\n[67] | Friedrich v. Kohl | Wien, Mariahilf || 3 | 1&amp;2 || Mai 14 | 10 fl || 00\r\n[68] | Adolf Fröhlich | Wien || 4 | 2 || 22 | 5 fl || 00\r\n[69] | Rudolf Förster | Wien || 3 | 2 || 14 | 5 fl || 00\r\n[70] | Marie Förster |  do. || 3 | 2 || 14 | 5 fl || 00\r\n[71] | Georg Herz | do. || 4 | 1&amp;2 || 24 | 10 fl || 00\r\n[Notiz in der rechten Spalte:] 95 fl à 16 fl vertheilt\r\n[72] | Emanuel Winkler | Wien || 4 | 2 || Juni 4 | 10 fl || 00\r\n[73] | Siegfried Winkler |  00 || 00 | 00 || 00 | 00 || 00\r\n[74] Juni | Karl Giskra | Wien || 3 | 1&amp;2 || 27. | 10 fl || 00\r\n[75] | Alexander Eberan v. Eberhorst | Wien || 4 | 1&amp;2 || Juni 25 | 10 fl || 00\r\n[76] | Max Crobath | do. || 4 | 1&amp;2 || Juli 9 | 10 fl || 00\r\n[77] | Oskar Calm | Wien || 4 | 1&amp;2 || 8 | [Schweifklammer zu [78]:] 20 fl || 00\r\n[78] | Paul Calm | Wien || 4 | 1&amp;2 || 8 | [Schweifklammer zu [77]:] 20 fl || 00\r\n[79] | Rußo [Russo] Moska | Fabrikant || 4 | 1&amp;2 || 12 | 10 fl || 00\r\n[80] | Wilh. Reich |  \"  || 2 |  || 00 | 5 fl || 00\r\n[81] | Wilh. Hirschler | Wien || 4 | 1&amp;2 || 29 | 10 || 00\r\n[82] | Paul Hirschler |   \"   || 3 | 1&amp;2 || 29 | 10 || 0\r\n[83] | Ernst v. Horsetzky | k. k. Hofrath. Wien. || 2. | 2. || 23. | 5 fl || 00\r\n[84] | Anton Kurz | Wien || 3. | 1.u.2. || 23. | 10 fl || 00\r\n[85] | Anton Rubinstein | Privatier Wien || 4. | 1.u.2. || 29. | 10 fl || 0\r\n[86] | Lothar Braun | k. k. Professor || 2. | 1.u.2. || 29. | 10 fl || 00 \r\n[87] | Robert Holz | Wien || 3. | 2. || 30. | 5 fl || 0\r\n[88] | Oskar v. Heidt | Wittwe in Wien || 2. | 2. || 29. | 5 fl || 00\r\n[Anmerkung in Zeile 88]: 140 f getheilt am 29. Juli in 6. Theile[n?] a 23 f bleiben 2 f in der Kasse\n[Blatt 3 recto:]\r\n1872/73\r\n[89] |Alex. Lefort | war in der I Kl. Schüler || 2 | 00 || 23 | 5 f | 00\r\n[90] | Rickl [Kickl?] Lambert | Bäckermeister || 4 | I II. || 23 | 10 f | 00\r\n[91] | Pfalz Joseph | 1 Vieh[??]schaftsbesitzer || 4 | I. u II || 23 | 10 f | 00\r\n[92] | Berger Julius [darüber:] (recte Schwarz) | Juwelier || 3 | I u II || 23 | 10 f | 00\r\n[93] | Fürst Fritz | Produktenhändl || 3 | II || 23 | 5f | 00\r\n[94] | Wolf Ludwig | Ziegelofenbesitz. || 4 | I. u II || 23 | 10 f | 00\r\n[95] | Mayer Sofie | Kaufmann || 3 | I u II || 23 | 10 f | 00\r\n[96] | Kollmann Rudolf | Kaufmann || 1 | 2 || 23 | 5 f | 00\r\n[97] | Woerz Johann Georg | Dr. kk. Ministerial-Sekretär || 00 | 1.u 2. || 23 | 10f | 00\r\n[Anmerkung rechte Spalte:]  75 fl unter 5 vertheilt.\r\n[98] | v. Marenzeller ]recte Marienzeller?] Viktor | Privatier || 2 | I. u 2. || 4. Okt. | 10 fl | 00\r\n[99] | Zajiczek Engelbert | Waise || II. | I. u. II. || 4. Okt. | 10 fl | 00\r\n[100] | Moser Johann | Müllermeist. || II. | I. u. II || 1. Okt. | 10 fl | 00\r\n[101] | Epstein Emil | Großhandlungs-Prokur. || II. | I. u. II. || 4. Okt. | 10 5 fl | 00\r\n[102] | Schuberth Mich. | Förster || II. | 2. || 4. Okt. | 5 fl | 00\r\n[103] | Schrodt Heinrich | k. k. Forst-Inspekt. || II. | 1. u. 2. || \" | 10 fl | 00\r\n[104] | Schrodt Sidonie | [siehe Zeile dartüber] || IV. | 1. u. 2 || \" | 10 fl | 00\r\n[Anmerkung rechts nach Zeile 104:] 60 f à 10 f vertheilt\r\n[105] | Sueß | Professor || II | - || \" | 5f | 00\r\n[106] | Joh. Nemesch |  - || IV | - || Novbr. 24 | 5 f | 00\r\n[107] | Karl Pither | aus Wien || IV | - || Dezbr. 3 | 10 f | 00\r\n[108] | Eugen Leon | Wien || IV | 1r. || 9 Febr. | 5 | 00\r\n[109] | Paul Leon | 00 || II | 1r. || do. | 5 | 00\r\n]110] | Friedr. Fürst | Wien || III | 2 || Marz 6 | 5 | 00\r\n[111] | Wilh. Reich | Wien || IV | 1 || 7 | 5 | 00\n[Blatt 3 verso:]\r\n[112] | Josef Gustav | v. Savinschegg || 4 | 1 &amp; 2 || 13 | 10. | 00\r\n[113] | Victor Mautner von Markhof || 2 | 1&amp; 2 || 29 | 10. | 00\r\n[Anmerkung rechts in Zeile darunter:] 60 f verteilt unter 6 am 2. Apr. 73\r\n[114] | Alex. Heller | Presburg || 1 | - || 00 | 5 | 00\r\n[115] | Friedr. Suess | Sechshaus || 3 | 2 || Mai 2 | 5 | 00\r\n[116] | Josef Flesch | Wien || 3 | 1&amp;2 || 5 | 10 | 00\r\n[117] | Richard Brichta | Wien || 3 | 1&amp;2 || 12 | 5 | 00\r\n[118] | Herr[?] Rud. Ritt v. Förster Rud. | Architekt || IV | 1. 2 || 29 | 5 | 00\r\n[119] | Marie v. Förster |  \" || IV | 1.2. || 29 | 5 | 00\r\n[120] | Karl Giskra | aus Wien || IV | 1&amp;2 [zuerst nur \"2\"] || Juli 3 | 10 [zuerst \"5\"] | 00\r\n[121] | Paul Leon | Wien || II | 2 || 17 | 5. | 00\r\n[122] | Ferd. Kalb | Wien || I | 2 || 21 | 5 | 00\r\n[123] | Wilh. Reich |  \" || 4 | 2 || Juli 11 | 5 | 00\r\n[Anmerkung rechts in Zeile darunter:] Am 10 Juli 60 fl verteilt unter 6 Person\n[124] | Emil Epstein | Wien || 3 | 00 || 22 | 5 | 00\r\n[125] | Alfred Stricker | Wien || 2 | 2 || 30. Sept. | 5 | 00\r\n[126] | Alex. Lefort | Wien || 2 | 2 || 1. Okt. | 5 | 00\r\n[127] | Ludwig Brantn[?]einer |  \" || 3 | [radiert: \"1&amp;\"?] 2 || 1 Ok. | 5 | 00\r\n[128] | Hamburger, Emil [Paul?] | Kadolz || 3 | [radiert \"1&amp;\"?] 2 || 11 Okt | 5 | 00\r\n[129] | Emma Friedmann | 00 || 4 | 00 || 16 Ok | 5 | 00\r\n[130] | Anna Friedmann | Wien || 4 | 00 || \" | 5 | 00\r\n[131] | Albert Friedmann | 00 || 3 | 00 || \" | 5 | 00\r\n[132] | Julius Schneider | Wien || 3 | 00 || 29 Okt | 5 | 00\n[Blatt 4 recto:]\r\n[133] | Georg Meth | Wien || 3 | 00 || 28t | 5. | 00\r\n[134] | Friedrich Sueß | Wien || 4. | 1 || 4. Dez. | 5. | 00\r\n[135] | Leontine Kronabetleitner | 00 || 3 | 00 || 00 | 00 || [Schulgeld:] 5 | Relig. nicht\r\n[Anmerkung rechts unter der Zeile:] verteilt [o.D.]\r\n[136] | Josefine     do.    |  - || 2 | 00 || 00 | 00 || [Schulgeld:] 5 | do. [Relig. nicht]\r\n[137] | Betti v. Aradiot [Arachot?] |  -  || 1 | 00 || 00 | 00 || [Schulgeld:] 5 | do. [Relig. nicht]\r\n[138] | Neuber Raphael | 00 || 4 | 00 || 18. Dez. | 5[gehört in Spalte daneben] | 00 | Relig. nicht\r\n[139] | Max Rinderkopf | Wien || 2 | 00 || Jänner 74 29 | 5 fl | [Schulgeld:] 5 | Relig. nicht\r\n[140] | Karl Stern |  \"  || 2 | 00 || Febr. 1 | 00 | [Schulgeld:] 5 | do. [Relig. nicht]\r\n[141] | v. Schlechts-Wssehrd | aus Krain || 2 | 00 || 26 Febr. | 00 | [Schulgeld:] 5 | auch Relig.\r\n[Anmerkung  rechts unter der Zeile:] verteilt [o.D:]\n[141] | Henriette Mautner | v. W.[Wien] || 3 | - || 26 März | 5 | 00\r\n[142] | Gertrud Mautner | \" [Wien] || 3 | - || 26 \" | 5 | 00\r\n[143] | Victor Mautner | \" [Wien] || 3 | - || 26 | 5 | 00\r\n[144] | Moritz Klaps | W. || 2 | 00 || 18 | 5 | 00\r\n[145] | Anton Pilsack | W. || 2 | 00 || 00 | 5 | Auch Relig. Prüfg.\r\n[146] | Albert Friedmann | W. || 4 | - || 31 | 5 | 00\r\n[147] | Fritz Fürst | - || 4 | - || Aprill 28 | 5 | 00\r\n[148] | Oskar Veit Mayer | Wien || 2 | - || Mai 30 | 5 | Isr.\r\n[149] | Emma Flesch | Wien || 2 | 00 || 00 | 5 | Auch Relig.\r\n[150] | Gustav Walch |  \"  || 2 | - || 21 | 5 | 00\r\n[151] | Ferd. Kalb |  \"  || 2 | 00 || 00 | 5 | O Rel.\r\n[152] | Franz Dostal |  \"  || 4 | 00 || Juli 4 | 5 | Auch Relig.\r\n[Anmerkung unterste Zeile rechts:] 2 Juli verteilt\n[Blatt 4 verso:]\r\n[153] | Julius Schneider | Wien || 4 | 00 || Juli 9 | 5 fl | 00\r\n[154] | Friedr. Sueß | dto. || 4 | 2. || 13. | 5 fl | 00\r\n[155] | Bernhard Spiro |  \"  || 4 | 00 || 14 | 5 fl | 00\r\n[156] | Pauline Maier |  dt.  || 4 | 00 || 17 | 5 fl | 00\r\n[157] | Fritz Micsie [?] |  \"  || 1 | - || 18 | 5 fl | 00\r\n[158] | Vikt. v. Marenzeller | dto || 3 | 2. || 25. | 5 fl. | 00\r\n[159] | Betti v. Aradiot | Dir. der Westbahn || 2 | - || 30 | 5 | 00\r\n[160] | Josefine Kronabetleitner |  \"  || 3 | - || \" | 5 | 00\r\n[161] | Leontine     \"      |  \"   || 4 | - || \" | 5 | 00\r\n[162] | Siegfried Kittower | aus Odessa || 3 | 00 || August 3 | 5 | 00\r\n[Anmerkung rechts in der nächsten Zeile:] 3 Aug. verteilt\n[163] | Eduard Schäfer | Protestant[??] || 3 | 00 || 28 Sep | 5 | 00\r\n[164] | Ferdinand Grün | Sparber  || 4 | 00 || 5 Okt | 5 | 00\r\n[165] | Victor Mautner | Wien || 3 | 00 || 6 Okt | 5 | 00\r\n[166] | Henriette Mauther |  \"  || 3 | 00 || \" | 5 | 00\r\n[167] | Karl Stern |  \"  || 3 | - || 14 | 5 | 00\r\n[168] | Johanna Jeghers | dt.  || 3 | - || 14 | 5 | 00\r\n[Anmerkung rechts in der nächsten Zeile:] 18 Okt. verteilt.\n[169] | Hans Gaber | dt || 1 | 1&amp;2 || 29 | 5 | 00\r\n[170] | Emil Fricke |  \"  || 2 | - || 29 | 5 | 00\r\n[171] | Adele Neuber | Wien || 4 | - || Dezbr. 17 | 5 | 00\r\n[172] | Alfred Beer | Wien || 2 | - || Marz 13 | 5 | 00\r\n[173] | Richard Pokorny |  \" || 3 | - || Aprill 8 | 5 | 00\r\n[174] | Eduard Kanitz | Wien || 3 | - || 24 | 5 | 00\r\n[Anmerkung rechts in der nächsten Zeile:] Am 19 Aprill verteilt.\n[Blatt 5 recto:]\r\n[175] | Gustav Mitlacher | 00 || 2 | 00 || 1 Mai | 5 | 0\r\n[176] | Max Jellinek | 00 || 2 | 00 || 2 \" | 5 | 00\r\n[177] | Josef Gunkel | - || 1 | - || 11 | 5 | 0\r\n[178] | Gustav Walch | 00 || 3 | - || 28. | 5 | 00\r\n[179] | Karl Probst | - || 4 | 00 || 26 | 5 | 00\r\n[180] | Eduard Frh v. Gussich | - || 3 | 00 || Juni 8 | 5 | 00\r\n[Anmerkung rechts in der nächsten Zeile:] den 4 Juni verteilt\n[181] | Johanna Tegers | - || 4 | - || 8 | 5 | 00\r\n[182] | Emilie Schlepitzka | - || 4 | 00 || 8 | 5 | 00\r\n[183] | Franziska Stahl[?]ebner | - || 4 | 00 || 11 | 5 | 00\r\n[184] | Emil Seling | - || 1 | 00 || 16 | 5 | 00\r\n[185] | Anton Pilsack| - || 3 | 00 || Juli 3 | 5 | 00\r\n[186] | Karl Taborski [Tabarski?] | Wien || 4 | 00 || 6 | 5 | 00\r\n[Anmerkung rechts in der nächsten Zeile:] am 2 Juli verteilt.\n[187] | Richard Schneider | Wien || 3. | - || 5 | - | 6. Juli\r\n[188] | Emil Schneider |   \" || 2 | - || 5 | - | \" \" [6. Juli]\r\n[189] | Bernhard Spiro | 00 || 4 | 00 || 5 | 00 | 7[?] \" [Juli]\r\n[190] | Victor Mautner |  \" || 4 | 00 || 5 | 00 | 00\r\n[191] | Wilh. Herzel | - || 2 | 00 || 5 | 00 | 00\r\n[Anmerkung rechts in der nächsten Zeile:] 15 Juli verteilt\n[192] | Karl Taborsky | Wien || 4 | 00 || 5 | 00 | 00\r\n[193] | Baroa Arthur |  \" || 2 | 00 || 5 | 00 | 00\r\n[194] | Hahn Karl |  \" || 2 | 00 || 5 | 00 | 00\r\n[195] | Wurzinger Emil |  \" || 2 | 00 || 5 | 00 | 00\r\n[196] | Wendum Gustav |  \" || 1 | 00 || 5 | 00 | 00\n[Blatt 5 verso:]\r\n[197] | Stern Karl | Wien Kaufmann || 4. | 00 || 28./Spt. | 5 | 00\r\n[Anmerkung rechts in der nächsten Zeile:] dn 25 Septbr. verteilt\n[198] | Franz von Kobierski | - || Volksschulprüfung | 00 || 00 | 5 fl | 00\r\n[199] | Adele Strakosch | Brünn || 3 | # || 00 | 5 | 00\r\n[200] | Friedr Strakosch |  \"  || 1 | 00 || 00 | 5 | 00\r\n[201] | Wilh Herzel | 00  || 3 | 1 || 25 | 5 | 00\r\n[202] | Wilhelm Schlesinger | - || 2 | 2 || März 18 | 5 | --\r\n[203] | Eduard Kanitz | - || 4 | - || 11. Apr. | 5 | 00\r\n[Schweifklammer für 198-203: \"verteilt\" (o.D.)]\r\n[204] | Graf Viktor Dubsky || 2. | 2 || 8. Apr. | 5 | 00\r\n[205] | Graf Eugen Dubsky | 00 || 1. | 2 || \" | 5 | 00\r\n[206] | Eugen Cuxardo | - || 3 | 1-2 || 00 | 5 | 00\r\n[207] | Gustav Mitlacher | 00 || 3 | - || - | 5 | 00\r\n[208] | Johanna Mitlacher | 00 || 3 | - || - | 5 | 00\r\n[209] | Gustav Walch | 00 || 4 | - || - | 5 | 00\r\n[Schweifklammer für 204-209: \"verteilt\" (o.D.)]\r\n[210] | Paul Wasserburger | 00 || 1 | - || - | 5 | 00\r\n[211] | Jos. Gunkel | 00 || 2 | - || - | 5 | 00\r\n[212] | Heinrich Boleslawski | - || 3 | - || Mai 6 | 5 | 00\r\n[213] | Anton Pilsack | - || 4 | 00 || 00 | 5 | 00\r\n[214] | Ernst Krombholz | - || 1 | - || - | 5 | 00\r\n[215] | Julius Meinl | - || 2 | - || 31 Mai | 5. | 00\r\n[Schweifklammer für 210-215: \"verteilt am 1 Juni. 76\"]\r\n[216] | Emilie Anna Foetterle | Bergrath || 6 | - || Juni 13 | 5 | 00\r\n[217] | Pauline Viertbauer | Beamter || 6 | - || 17 | 5 | 00\r\n[218] | Marie Maurer | - || 6 | - || 17 | 5 | 00\r\n[219] | Friedr. Strakosch | 00 || 2. | - || 26./6 | 5 | 00\r\n[Schweifklammer für 216-219: \"unvorbereitet[?] do. [verteilt?]\"\n[Blatt 6 recto:]\r\n[220] | Adele Strakosch | 00 || 4 | 00 || 26./6. | 5 | 00\r\n[221] | Emilie Politzer | 00 || 6 | - || - | 5 |\r\n[Schweifklammer für 1-2: \"verteilt 21 Juni 76\"]\r\n[222] | Otto Ritter v. Mauther | 00 || 2 | - || 00 | 5 | 00\r\n[223] | Josefine Kornell | - || 6 | - || 00 | 5 | 00\r\n[224] | Antonie Spitschan | . || 6 | - || 00 | 5 | 00\r\n[225] | Riggi Woog | - || 3 | 00 || 00 || 5 | 00\r\n[226] | Myria Woog | 00 || 4 | 00 || 00 | 5 | 00\r\n[227] | Alice Woog | 00 || 5 | 00 || 00 | 5 | 00\r\n[Schweifklammer für 222-227: \"verteilt 27 Juni\"]\r\n[228] | Aurel Pichler | - || 3 | 00 || 00 | 5 | 00\r\n[229] | Victor v. Marenzeller | 00 || 4 | - || - | 5 | 00\r\n[230] | Christine Singer | - || 6 | - || - | 5 | 00\r\n[231] | Theod. v. Rinaldini | 00 || III. | - || - | 5 | 00\r\n[232] | Angelo v. Rinaldini | 00 || II. | - || - | 5 | 00\r\n[233] | Robert v. Joelson | 19 Mai 69 zu Botzen || II | - || - | 5 | 00\r\n[Schweifklammer für 228-233: verteilt 12 Juli]\r\n[234] | Friedrich Ernst | - || IV | - || - | 5 | 00\r\n[235] | Robert Fleckles | - || II | - || - | 5 | 00\r\n[236] | Alfred Hamburger | - || I | - || - | 5 | 00\r\n[237] | Oskar Störk | - || II | - || 7./10. | 5 | 00\r\n[Schweifklammer für 234-237: \"Jöbstl | Walter | Gartner | 25. | verteilt 10 Okt.\"]\n\nAnmerkung:     \r\nDa am einzigen dem Verfasser möglichen Besuchstag, dem 9.10.2019, einen Tag vor der Auslagerung des gesamten Archivs, die Zeit sehr knapp war (ca. eine Stunde), erfolgte keine genaue Foliierung; photographiert wurden bei C1 lediglich die sechs Blätter mit Vermerken zum Orgelunterricht. Geringe Ungenauigkeiten bei der Reihenfolge der Namen sind möglich.\nDie anderen in den kontrollierten Klassenlisten A279 (Klassen 1869/70) und B79 (Privatisten 1870 - 1876) auffindbaren Schüler*innen wurden hier aufgenommen, weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie wenigstens zum Teil auch noch Bruckners Schülerinnen und Schüler waren.\nAuf den genommenen Photographien sind nicht alle Schreibungen einwandfrei zu lesen, teilweise auch wegen verblasster Einträge oder schwer leserlicher Schrift (mit [?] gekennzeichnet). Im Einzelfall ist eine Kontrolle anhand der Originale vonnöten, sobald diese wieder zur Verfügung stehen.\nDie Tatsache, dass genau jene Jahrgänge der Klassenlisten fehlen, die in Bruckners Tätigkeitszeitraum fallen, nährt den Verdacht, dass der Verlust an Archivalien auf das Konto von Bruckner-Forschern gehen könnte, die Material ausgeliehen und nicht zurückgegeben haben.", "Letzte Änderung": "03.09.2024 22:07"}, {"ID": 186409237, "Datum": "Spätsommer/Herbst 1864", "Haupttext": "Der Erstdruck des »Germanenzugs« erscheint bei Josef Kränzl in Ried.", "Letzte Änderung": "19.01.2026 09:15"}, {"ID": 192908325, "Datum": "Spätsommer 1929", "Haupttext": "Undatierter Brief von Franz von Hoesslin an die Altistin Emmy Neiendorff [Dessau]:\r\n     Er plane sie nach den Erfolgen beim \"Titus\" für die Partie der Dorabella ein, die bei den Münchner Festspielen von Luise Willer gesungen wurde, und werde sie dabei auch eine (sehr tief gelegene) Arie der Fiordiligi singen lassen.\r\n\"Auch im Konzert hab ich Schönes mit Ihnen vor: ein \"Ave Maria\" von Monteverdi, Lied v. d. Erde, außer den Choraufführungen (Bruckner, Te deum, Mozart Requiem und einiger Bach). Am Mittwoch werden wir uns wohl sehen. [...]\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 186709013, "Datum": "(Spätsommer 1867)", "Haupttext": "Im »Frohsinn« übernimmt Wenzel Kopriva nach Josef Ruzek die Chormeisterstelle.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186608317, "Datum": "Spätsommer 1866", "Haupttext": "Mit der Komposition der e-moll-Messe begonnen. Im Sommer hatte Bischof Rudigier Bruckner den Auftrag dazu erteilt (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185603303, "Datum": "spätestens (Ende) März 1856", "Haupttext": "Beginn der Mitgliedschaft beim »Frohsinn« (als 2. Tenor).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185801011, "Datum": "spätestens 1858", "Haupttext": "Komposition des 146. Psalms [WAB 37], vermutlich noch vor der Studienzeit bei Sechter.", "Letzte Änderung": "06.02.2025 12:32"}, {"ID": 188507124, "Datum": "spätestens 12.7.1885, vielleicht vor dem 7.7.1885 (*)", "Haupttext": "Löwe, Mottl und Josef Schalk sind mit Bruckner in Hietzing zusammen. Schalk schätzt Mottl als »Gelegenheitsschwärmer« ein.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188604297, "Datum": "später nach dem 29.4.1886", "Haupttext": "[später nach dem 7.4.1886]\nBrief Herzogin Amalies (München) an Erzherzogin Valerie in Wien:\n\n   Bittet sie um Fürsprache bei ihrem Vater, Kaiser Franz Joseph, und um Unterstützung Bruckners. Spätere [briefliche ?] Antwort an Amalie: \n\n   Der Kaiser werde sich der Sache Bruckners annehmen [vgl. 1.6.1886].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 193905006, "Datum": "Sommersemester 1939", "Haupttext": "Vorlesung von Alfred Lorenz »Anton Bruckners Symphonien« an der Universität München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193305006, "Datum": "Sommersemester 1933", "Haupttext": "Vorlesung von Alfred Lorenz »Anton Bruckner« an der Universität München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192405006, "Datum": "Sommersemester 1924", "Haupttext": "Ernst Kurth untersucht in seinem Kolleg an der Berner Universität die e-Moll-Messe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 195006217, "Datum": "Sommer 1950", "Haupttext": "Besprechung einer Aufführung der 9. Symphonie durch das Orquesta Sinfonica de Chile unter Victor Tevah [21.5.1950] durch Noni Colli in der Revista Musical Chilena 6/40 (1950) auf S. 116.\r\nAuf dem Programm standen außerdem Mendelssohns Hebriden-Ouvertüre und Poulencs Konzert für 2 Klaviere.", "Letzte Änderung": "29.07.2026 09:41"}, {"ID": 194506236, "Datum": "Sommer 1945", "Haupttext": "[Bis spätestens Oktober 1945] Bei einigen der Wiederholungen des Konzerts vom Juni 1945 (mit Werken von J. S. Bach und Schütz) singt der Linzer Brucknerchor auch Werke Bruckners.", "Letzte Änderung": "13.12.2024 15:54"}, {"ID": 194306217, "Datum": "Sommer 1943", "Haupttext": "Datierung von Heinrich Lemachers Vorwort zur »Quadrille« für Klavier vierhändig [Copyright 1944 Heinrichshofen's Verlag].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194106217, "Datum": "Sommer 1941", "Haupttext": "Mozart-Bruckner-Zyklus [prov. WAB 86] der Dresdner Philharmoniker unter Paul van Kempen in Dresden.\r\nDie Gesamtübersicht zu dem »Musiksommer Dresden 1941« (Beethoven-Zyklus 8.5.1941 - 19.6.1941, Mozart-Bruckner-Zyklus 15.5.1941 - 3.7.1941) bringt die Reproduktion einer Kohle- oder Bleistiftzeichnung (IKO 291) eines unbekannten Künstlers (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193806217, "Datum": "Sommer 1938", "Haupttext": "Bei den Salzburger Festspielen werden die e-Moll-Messe [14.8.] und unter Furtwänglers Leitung die 7. Symphonie aufgeführt [28.8.] (*).\r\nDie »Festschrift Salzburger Festspiele 1938« bringt Komponistenporträts von Walter Neu, darunter auch eine Federzeichnung von Bruckners Kopf (IKO 282) (**).\nIm Bayreuther Festspielführer 1938, hrsg. von O. Strobel, wird auf S. 37f (\"Anton Bruckner huldigt Richard Wagner\") Bruckners Brief vom 20.5.1878 erstmals veröffentlicht (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193506237, "Datum": "Sommer 1935", "Haupttext": "Aufführung von Vorspiel und Fuge c-Moll für Orgel [WAB 131] durch Ernst Graf in Bern.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193406217, "Datum": "Sommer 1934", "Haupttext": "Für den Bruckner-Zyklus unter Karl Schuricht in Scheveningen sind die d-Moll-Symphonie (»Nullte«), die 1., 2., 3. und 6. Symphonie und eventuell das »Te deum« geplant [prov. WAB 86].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193006216, "Datum": "Sommer 1930", "Haupttext": "Im 2. Kölner Sommerkonzert werden [unter Hermann Abendroth?] die e-Moll-Messe und die 6. Symphonie aufgeführt.", "Letzte Änderung": "28.12.2024 14:59"}, {"ID": 192906217, "Datum": "Sommer 1929", "Haupttext": "August Stradal verbringt seinen Urlaub in Brunnen am Vierwaldstättersee. Bei dem Treffen mit Ernst Kurth, den Pianistinnen Mathys, dem Verleger Paul Haupt und einigen Herren aus Straßburg und Wiesbaden kennzeichnet er sich als Brucknerianer am Hut mit einer Postkarte mit Bruckners Bild, mit der Kurth seine Ankunft angekündigt hatte. In den folgenden Tagen spielt er im Kurhaussaal öfters aus seinen Bearbeitungen Brucknerscher Werke.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192806217, "Datum": "Sommer 1928", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe unter Chordirektor Fischer in Laustatt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192706217, "Datum": "Sommer 1927", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Abendroth [in Amsterdam?] (*).\n\nAufführung der 5. Symphonie durch das Gewandhaus-Orchester unter Carl Schuricht in Leipzig (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192506217, "Datum": "Sommer 1925", "Haupttext": "Brief von Karl Muck an Max Auer:\n   »[...] Zwei Tage nach meiner Verhaftung in Boston [25.3., also am 27.3.1918], als 'deutscher Propagandist und Spion des deutschen Generalstabs', erfolgte eine Durchsuchung meines Hauses; die dabei beschäftigten Geheimpolizisten nahmen Alles mit, was sie an beschriebenem Papier fanden: Briefe, Aufzeichnungen usw. sogar Bleistift-Partitur-Skizzen, die die Herren Polizisten als eine Art Code für drahtlose Telegraphie ansahen. - Ich bin kein Autographen-Sammler; aber Briefe von bedeutenden Menschen, an mich persönlich gerichtet, habe ich immer aufgehoben. So hatte ich in meiner kleinen 'Sammlung' Briefe von Hans von Bülow, Liszt, Nietzsche, Rubinstein, Ant. - und 19 an mich oder an meine verstorbene Frau gerichtete Briefe von Bruckner. Das Alles ist verschwunden, resp. liegt noch beim Justizminister in Washington; soweit es nicht (was mehr als wahrscheinlich ist) durch bestechliche Unterbeamte an amerikanische Autographen-Sammler unter der Hand verschachert worden ist.« (*).\n \nAnlässlich der Tausendjahrfeier der Rheinlande finden – unabhängig vom Niederrheinischen Musikfest 11. bis 15.6.1925 – drei Orchesterkonzerte in Köln statt, in deren einem die Berliner Philharmoniker unter Furtwängler ein Beethoven-Bruckner-Programm spielen (**).", "Letzte Änderung": "23.09.2025 08:48"}, {"ID": 192106217, "Datum": "Sommer 1921", "Haupttext": "Datierung des Vorworts zu V. O. Ludwigs Buch »Anton Bruckners Klosterneuburger Fahrt« (*).\n \nMöglicherweise findet im Sommer anlässlich einer Sängerfahrt des Chors der Neumargaretner Kirche eine Aufführung der e-Moll-Messe unter Ignaz L. Weber statt (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191006217, "Datum": "Sommer 1910", "Haupttext": "Gustav Mahler sagt Direktor Hertzka von der Universal-Edition zu, seine Symphonien zugunsten der Übernahme der Bruckner-Symphonien [prov. WAB 86] mit 50000 Kronen belasten zu lassen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190706217, "Datum": "Sommer 1907", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie (*) \nund der 5. Symphonie (**) \ndurch das Orchester des Wiener Konzertvereins unter Spörr in Bad Kissingen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190006217, "Datum": "(Sommer 1900)", "Haupttext": "Brief von Bernhard Ziehn an Hugo Kaun: \n\n     \"Auf dem Wege nach Lake Forest. 97° Fahrenheit\" \n\n     Gestern habe Middelschulte ihm von Kauns Unmut wegen der nicht beantworteten Briefe berichtet. Gibt diese Nachlässigkeit zu. Erwähnt Hans von Schiller, Fritz Schiller und zitiert Friedrich von Schiller. Über die Geldgier von Breitkopf &amp; Härtel. Wegen zahlreicher Unterrichtsstunden könne er vorläufig nicht nach Milwaukee reisen. Stöhnt über die Hitze. Keine Erwähnung Bruckners.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189706216, "Datum": "Sommer 1897", "Haupttext": "Hugo Wolf macht Michael Haberlandt mit Wagner und Bruckner bekannt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189506216, "Datum": "Sommer 1895", "Haupttext": "Notiz von August Stradal auf einem Blatt mit Zahlenangaben Bruckners: \"Dieses Blatt ist eine Berechnung des Verhältnisses der Takte im letzten Satze der IX. Symphonie von Bruckner, von ihm selbst geschrieben. Das Blatt wurde mir 1895 im Som[m]er geschenkt. | August Stradal.\"", "Letzte Änderung": "19.05.2024 08:09"}, {"ID": 189306217, "Datum": "Sommer 1893", "Haupttext": "Natalie Bauer-Lechner notiert ein Gespräch zwischen Gustav und Otto Mahler, daß Mahler Brahms für bedeutender als Bruckner halte.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189206217, "Datum": "Sommer 1892", "Haupttext": "Durchsicht des »Requiems« [WAB 39] [vermutlich erst nach dem 29.6.1892] (*) in Steyr [nach dem 28.7.1892] (*a).\nBruckner besucht öfter die Internationale Musik- und Theaterausstellung und improvisiert [nach Besserung seines Fußleidens (vgl. 14.6.1892] auf einer der ausgestellten Orgeln u.a. über das Kaiserlied (**).\r\nZu einer [zu dieser bei Göllerich erwähnten?] Improvisation über die Volkshymne und das \"Gaudeamus igitur\" hatte er Eiselsberg und die anderen Mitglieder der Riedhof-Tafelrunde [vermutlich z. B. Alexander Fraenkel, Gustav Riehl] eingeladen (***).\r\nIn der Ausstellung waren Orgeln von Josef und Hans Mauracher (für die Wiener Pfarrkirche Weinhaus), Marcel Johann Kauffmann (1849 - 1906, II/12), den Gebrüdern Brauner (II/12), Franz Strommer (1846 - 1912, II/10), Konrad Neusser und Walcker ausgestellt. Welche Orgeln Bruckner gespielt hat, ist nicht nachgewiesen (°).\r\nHermann Haböck wirkte in der Rotunde als Registrant mit und beobachtete Bruckners Interesse an einer Zuhörerin, deren Adresse (in Meidling) er auskundschaften musste – Bruckner übernahm die Fahrtkosten (30 Kreuzer) (°°).", "Letzte Änderung": "06.06.2023 13:51"}, {"ID": 189208004, "Datum": "Sommer 1892", "Haupttext": "Bruckner fährt mit Franz Bayer von Steyr aus nach Kronstorf, um dort auf dem Kirchenchor nach seinen Jugendkompositionen zu suchen - ergebnislos, da der Schulleiter nicht zuhause ist (*).\nVermutlich besuchte er auch in diesem Jahr wieder Attwenger in Ischl (**).\nDie Einladung Burgstallers, beim Pontifikalamt anläßlich des 3. Allgemeinen Katholikentages in Linz Orgel zu spielen, hat Bruckner vermutlich aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt (***).", "Letzte Änderung": "02.10.2023 09:33"}, {"ID": 188908156, "Datum": "Sommer 1889", "Haupttext": "[nach dem 15.8.1889?] Nach seinem Bayreuth-Aufenthalt verbringt Bruckner einige Tage in St. Florian (*).\r\nIm Gäste- und Fremdenbuch ist dies allerdings nicht dokumentiert, so dass vielleicht Bruckner das Stift in diesem Sommer nicht besucht hat, \"weil es Propst Ferdinand Moser verabsäumt hatte, ihn förmlich einzuladen\" (*a).\n\r\nMöglicherweise besucht er von hier oder von Steyr aus auch Adalbert Schreyer in Linz [oder schon im Sommer 1888], dem er aus der 8. Symphonie vorspielt (**), und Attwenger in Bad Ischl (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188806236, "Datum": "Sommer 1888", "Haupttext": "Bruckner besucht mit Moritz Sechter, einem Neffen Simon Sechters, die Gewerbe-Ausstellung im Wiener Prater, bei der er bereits mehrere Orgelkonzerte gegeben hatte [vgl. 8.6.1888]. Nach erfolgloser Kontaktaufnahme mit einem jungen Mädchen verbringt Bruckner den Abend mit Sechter im »Griechenbeisl«. - Sechter berichtet auch [ohne Angabe des Zeitraums] von gemeinsamen Gasthausbesuchen in der »Kugel«, beim »Kühfuß« und im »Schweizerhaus«, an denen auch Löwe, Schalk, Markus und Vockner teilnahmen (*).\nFür den Sommer 1888, nach Fertigstellung der Umarbeitung der 8. Symphonie, hatte Bruckner geplant, nach München zu Proben des Werkes zu fahren (**).\r\nMöglicherweise ist daher die Zwischenfassung des Adagios auf 1888 zu datieren (**a).", "Letzte Änderung": "27.07.2026 13:08"}, {"ID": 188707247, "Datum": "Sommer 1887 [ab 24.7.1887]", "Haupttext": "Bruckner verbringt die Ferien in Steyr und später [z. B. ab 4. oder 5.8.1887] in St. Florian (*).\r\nEr besucht in diesem Zeitraum auch Linz, Vöcklabruck, Enns und Kronstorf (**).\r\nIn Steyr lernt er den für den erkrankten Regenschori Bernhard Rücker eingesprungenen Musiker Franz Bayer kennen (***).\r\nEr besucht auch nochmals die Familie Wiesner in Wolfern (°).\n[Sommer 1887 oder Sommer 1886?] Bruckner wandert in diesem Sommer mit Franz Bayer nach Sierning, wo er und Almeroth von Baronin Kast ins Schloß Sierning eingeladen sind. Eine weitere Einladung eine Woche später scheitert an Bruckners Wiener Verpflichtungen. Bruckner bittet stattdessen um einen Gegenbesuch in Wien. Beeindruckt vom »verehrten Fräuln Baronesserl« soll Bruckner angeregt worden sein, noch in Steyr im Adagio der 8. Symphonie eine Harfe vorzusehen (°°).\nEine von den normalen Aufzeichnungen abweichende Gebetseintragung am 27.7.1887 abends könnte auf ein besonderes Ereignis (oder einen Ortswechsel?) hinweisen (°°°).", "Letzte Änderung": "06.12.2024 12:52"}, {"ID": 188406217, "Datum": "Sommer 1884", "Haupttext": "[Zwischen 22. Juni und 21. Juli] Marschner und Bruckner besuchen im Wiener Prater eine Vorstellung der Hagenbeck'schen Truppe [siehe die Anmerkung] (*).\n \nBei einer Aufführung von Richard Wagners \"Siegfried\" treffen sie den Intendanten Baron Hofmann [siehe die Anmerkung] (**).", "Letzte Änderung": "15.09.2025 15:40"}, {"ID": 188207217, "Datum": "Sommer 1882", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners im März 1883: »Im Sommer 882 einige Gulden überdieß.« [an Dr. Vincent für »London«, also das Doktorat in Cambridge].", "Letzte Änderung": "20.12.2024 23:38"}, {"ID": 188106217, "Datum": "Sommer 1881 (?)", "Haupttext": "Friedrich Eckstein, Hörer der Brucknerschen Universitätsvorlesungen, kommt durch die Vermittlung von Löwe und Josef und Franz Schalk mit Bruckner in Kontakt.", "Letzte Änderung": "10.06.2024 06:30"}, {"ID": 188006217, "Datum": "Sommer 1880 (?)", "Haupttext": "Friedrich Eckstein, Hörer der Brucknerschen Universitätsvorlesungen, kommt durch die Vermittlung von Löwe und Josef und Franz Schalk mit Bruckner in Kontakt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187908237, "Datum": "Sommer 1879", "Haupttext": "In St. Florian improvisiert Bruckner auf der Orgel für einige Offiziere über Militärthemen (*). In der Schwimmschule hatte ihm Matthias Lehner das Thema der »Retraite« vorgepfiffen (**).", "Letzte Änderung": "09.11.2024 14:28"}, {"ID": 186907318, "Datum": "Sommer 1869", "Haupttext": "Die Ferien verbringt Bruckner in Linz, St. Florian, bei Mayfelds in Schwanenstadt und bei seiner Schwester in Vöcklabruck (*).\nBei einem Ausflug mit Freunden aus Kirchdorf nach Schlierbach improvisiert er über das Thema, das ihm der Pariser Organist Chauvet in Notre Dame gegeben hatte. A. Spannesberger zeichnet das Thema auf (**).\r\nDie Orgel der Stiftskirche (II/24) war 1764 von Valentin Hochleitner erbaut und 1781 und 1856/57 (von Philipp Ludwig aus Gmunden) überholt worden; Leopold Breinbauer (Ottensheim) erstellte 1899 einen Neubau (***).\nSeine Linzer Wohnung war zu dieser Zeit im »Florianer Haus« (°).\n[nicht 1859 und vermutlich auch nicht Ostern 1869 (siehe 28.3.1869)]\r\nIn diesem Jahr 1869 hören Oberstlieutenant von Himmel und Graf Huyn eine Orgelimprovisation Bruckners im Alten Dom (°°).", "Letzte Änderung": "05.12.2025 14:03"}, {"ID": 186807247, "Datum": "Sommer 1868", "Haupttext": "Bruckner sucht noch einmal Bad Kreuzen zur Kur auf.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186407236, "Datum": "(Sommer 1864??)", "Haupttext": "Bruckner erstmals in Bad Kreuzen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186307106, "Datum": "Sommer 1863", "Haupttext": "In den Ferien besucht Bruckner Johann Attwenger in Altmünster am Traunsee und Bekannte in Bad Ischl und Goisern (*), z. B. seinen Ansfeldener Violinlehrer Franz Perfahl (**) und Schulmeister Johann Fettinger (1824 - 1887), den Organisten der evangelischen Kirche (**a).\r\nDie Orgel der katholischen Pfarrkirche (I/9) war 1839 von Simon Anton Hötzel (um 1782/83 - 1868) aus Garsten erbaut worden; die der evangelischen Kirche hatte Pfarrer Kästner aus seiner fränkischen Heimat mitgebracht und 1793 in Goisern aufstellen lassen (**b).", "Letzte Änderung": "16.08.2026 11:52"}, {"ID": 186007237, "Datum": "Sommer 1860", "Haupttext": "Bruckner geht diesmal nicht zu Sechter nach Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185806237, "Datum": "Sommer 1858", "Haupttext": "Bruckner studiert einen ganzen Monat in Wien bei Sechter; er wohnt in der Inneren Stadt.\r\n     Rudolf Weinwurm macht ihn mit Liedern Robert Schumanns bekannt und widmet ihm ein Orgelpräludium (*) (op. 5 in F-Dur).\nEin Studienheft zu Harmonielehre und einfachem Kontrapunkt von 128 Blättern Umfang »Ausarbeitungen über den höheren Theil der Harmonielehre bis anno 1858; dann über den einfachen Contrapunct v. 859« [siehe auch »24.12.1858«] ist erhalten geblieben (WAB 246) (**).\nZu den Studienheften und einzelnen Studienblättern [WAB 249, WAB 253] siehe die Anmerkung zum 3.7.1858.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185507218, "Datum": "Sommer 1855", "Haupttext": "Bruckner bewirbt sich um den Domorganistenposten von Olmütz. Später berichtete er von der heftigen Reaktion Friedrich Mayrs auf dieses Vorhaben.", "Letzte Änderung": "13.01.2026 14:10"}, {"ID": 183907014, "Datum": "Sommer 1839 bis Herbst 1840", "Haupttext": "Kontakte mit Karl Seiberl, der als Sängerknabe auch bei Bogners wohnt. 1839 waren beide in St. Marienkirchen, wo Vinzenz Seiberl eine Messe von Joseph Preindl leitete und Bruckner Orgel spielte und improvisierte.\r\nDie dortige Orgel (I/13) war 1820 von Christian Wilhelm (um 1777/78 - 1857) aus Linz gebaut worden (*).", "Letzte Änderung": "01.09.2024 08:41"}, {"ID": 119090714, "Datum": "Signaturen", "Haupttext": "Signaturen\nSignaturen in Wiener, Linzer und anderen Zeitungen und weitere Kürzel\nAnmerkung: Abkürzungen in ganz entlegenen Quellen (z.B. unwichtige lokale Medien u. ä.) wurden nicht immer mit aufgenommen.\r\nIn einigen Fällen wurde auch Signaturen von Kopisten erfasst.\r\nSignaturen, die wahrscheinlich auf den Abkürzungen von Vorname und Nachname beruhen, sind auch unter umgekehrter Buchstabenreihung erfasst, um eine Zuordnung nach den mutmaßlichen Nachnamen zu ermöglichen.\r\nAngegeben ist meist die Ersterwähnung in der ABCD. Quellenangabe entweder ABCD oder im Feld Literatur.\r\nIn den Fällen, in denen in der Literatur die Namen in eckigen Klammern vervollständigt wurden (z. B. \"E[duard] S[chelle]\"), kann die Originalversion des Drucks (mit oder ohne Punkt?) nicht exakt rekonstruiert werden. Dem Studium der Originale zufolge (z. B. sofern bei ANNO oder in der ABIL-Dokumentation möglich) wurde in der Regel ein Punkt nach den Initialen gesetzt (der hier ergänzt wurde, z. B. zu \"E. S.\").\nEinige Autoren geben zwar die Entschlüsselung der Abkürzungen bekannt, nicht immer aber zugleich den Beleg dafür.\nBei identischen Kürzeln ist nicht immer geklärt, ob auch eine Personenidentität vorliegt.\nUlrich Hermanns verfügt über eine Datenbank mit den Kürzeln von Kritikern und Autoren. Diese sind, soweit in der ABCD bereits erfasst, in der folgenden Liste eingearbeitet. Jene Personen, die bisher in der ABCD nicht in Erscheinung getreten sind [ABCD deest, Stand 17.1.2022] (z. B. Theaterkritiker), sind am Ende der Auflistung angefügt (mit den Kürzeln, so weit bekannt). \"ABCD adest?\" bezeichnet Fälle, in denen die Personenidentität nicht gesichert ist. Biographische Angaben finden sich im Bereich \"Anmerkung\".\nSystematisch nach der ABCD erfasst bis 31.12.1896 (13.1.2022).\n\r\nA (Caecilia 1.4.1886, 1.4.1887) Amsterdam?\r\na (oder \"u\"?) (Deutsches Volksblatt 15.4.1894) Wien\r\nA. (Christliche Kunstblätter 1.2.1865) ABCD\r\nA. (Die Lyra 15.4.1887) Wien\r\nA. (Linzer Volksblatt 14.11.1888) Linz\r\nA. (Vaterland 13.12.1893, Graf Huyn) Wien\r\na. (Vaterland 29.1.1893) Wien\r\n-a- (Salzburger Zeitung 12.9.1870)\r\n-a- (Wiener Montags-Journal 11.7.1892, 16.1.1893) Wien\r\nA. (Salzburger Wacht 22.12.1924)\r\nA. B. (Musikalisches Wochenblatt 28,1,1886) Dresden\r\nA. B (Pester Lloyd 22.5.1892, 19.12.1895, 13.10.1896 Beer?) Wien/Budapest?\nAbel-Friedländer Hedwig: H. Abel (Montags-Revue 1895) (a) Wien\r\nA. Bl. (Arthur Blaß) siehe unten \"Biographisches\" (i)\r\n[A., C.] = C. A. (Carl Almeroth, Alpen-Bote 30.8.1885) Steyr\r\nA. D. (Deutsche Kunst- und Musik-Zeitung 26.3.1886) Graz\r\nA. D. (Musikalisches Wochenblatt 20.4.1886) Graz\r\nAdler Felix (F. A., Bohemia 1906-1927, Nachfolger von Richard Batka)[siehe Anmerkung] (d) Prag\r\nAdler Guido [?]: G. Ar. (Neue Freie Presse 12.7.1892) Wien\r\nAdler M.: M. A-r. (Morgenpost 17.12.1877), Mor. A-r. (Morgenpost 7.2.1880) Wien\r\nA D-r (Lyra 1.1.1885) Wien\r\n-ä- siehe Gräflinger Linz\r\n[A-e., J. G.] = J. G. A-e. siehe Anderle\r\nAbel-Friedländer Hedwig: H. Abel (Montags-Revue 1895) (a) Wien\r\n[A., C.] = C. A. (Carl Almeroth, Alpen-Bote 30.8.1885) Steyr\r\nA. D. (Deutsche Kunst- und Musik-Zeitung 26.3.1886) Graz\r\nA. D. (Musikalisches Wochenblatt 20.4.1886) Graz\r\nAdler Felix (F. A., Bohemia 1906-1927, Nachfolger von Richard Batka)[siehe Anmerkung] (d) Prag\r\nAdler Guido [?]: G. Ar. (Neue Freie Presse 12.7.1892) Wien\r\nAdler M.: M. A-r. (Morgenpost 17.12.1877), Mor. A-r. (Morgenpost 7.2.1880) Wien\r\nA D-r (Lyra 1.1.1885) Wien\r\n-ä- siehe Gräflinger Linz\r\n[A-e., J. G.] = J. G. A-e. siehe Anderle\r\nA E (Anton Edt, Linzer Volksblatt 23.9.1875) Linz\r\nA. E. (Alexander Eisenmann, siehe unten \"Biographisches\" (i)\r\nA. E. (Alfred Einstein)\r\nAe. P. siehe Posch Linz\r\n[A., F.] = F. A. (Wiener Allgemeine Zeitung 1.8.1897) Wien/Bayreuth?\r\n[A., F.] = F. A. (Felix Adler, Bohemia 1906-1927, Nachfolger von Richard Batka) (d) Prag\r\n[A., G.] = G. A. (Linzer Zeitung 24.10.1875) Linz/St. Florian?\r\nah.  (Österreichische Volkszeitung 29.3.1872) ABCD Wien\r\nA. H. = (Albert von Hermann, Wiener Allgemeine Zeitung 7.5.1882) Wien\r\nA. H. (Alois Hartl, Lyra 15.4.1897) \r\nA. H. (Artur Ludwig Holde) [ABCD deest, siehe Anmerkung]\r\nA. H. (Alfred Holzbock) [ABCD deest, siehe Anmerkung]\r\n[A., H.] = H. A. (Neue Musikzeitung, nach 9.3.1895)\r\n[A., H.] = H. A. (Montagsrevue 9.11.1896)\r\nahm. (Morgen-Post 1876 (a), Wiener Sonntags-Post 11.1.1885) Wien\r\nA. Hn. (Adolf Heilborn) [ABCD deest, siehe Anmerkung]\r\nai.  (Linzer Volksblatt und Katholische Blätter 29.9.1869 bzw. 2.10.1869) ABCD Linz\r\n[A., J.] = J. A. (Neue Zeitschrift für Musik 7.6.1893) Düsseldorf\r\nA. K. (Albert Kauders, Neues Wiener Journal 5.11.1894) Wien\r\na. k. Albert Kauders (Neues Wiener Journal 9.11.1896) Wien\r\nA. K. (The Manchester Guardian 10.5.1909) London\r\nA. Ky. (Anton Krtsmáry, Wiener Allgemeine Zeitung (um 1905), Neue Musikalische Presse (um 1896)) (d) Wien\r\nA. L. (Kastners Wiener Musiklaische Zeitung 8.1.1886) Wien\r\nAladin (Pseudonym von Ludwig Basch) (i)\r\nA. L-ch (Albert Leitich). Siehe unten \"Biographisches\" (i)\r\n-ald (Friedrich Waldeck, Grazer Tagblatt 22.4.1911) Graz\r\nA. L. G. (Linzer Volksblatt 8.8.1886, Kunst) Linz\r\nalb. k. (Albert Kauders, Neues Wiener Journal 8.4.1894) Wien\r\nAlmeroth Carl (C. A., Alpen-Bote 30.8.1885) Steyr\r\nalpha  (Pseudonym von Albert Gustav Roncourt, Neuigkeitsweltblatt 6.3.1889, 21.12.1890, 1.4.1894) (f) Wien\r\nAltmann Wilhelm (W. A.) [siehe Anmerkung] Berlin\r\nAltwirth Theodor (Elimar Linzer Montagspost 23.7.1894) (215a/187) Linz\r\n[A., L. v. d.] (Deutsches Volksblatt 18.12.1896) Graz\r\nA. M.  (Montagsrevue 25.11.1872) ABCD Wien\r\nA. M. (undatiert, \"Der Bruckner-Bund wächst\" (1212c/200)\r\nA. M.-G. (Adam Müller-Guttenbrunn) siehe unten \"Biographisches\" (i)\r\nA. M. St.  (s. Storch) Linz\r\nAnderle Johann Gabriel: J. G. A-e. (Die Furche 1946) (215a/174 und /201)\r\nAndreevsky Alexander von (A. v. A.) siehe unten \"Biographisches\" (i)\r\nAndro, L.: Pseudonym von Therese Rie\r\nAntropp Theodor: Th. A. (Ostdeutsche Rundschau 1894) (215a/174 und /225) Wien\r\n[A., P.] = P. A. (Leipziger Zeitung 7.6.1893) Leipzig\r\nA. P. (Ostdeutsche Rundschau 16.11.1893) Wien\r\nA. P. (13.11.1913, Düsseldorfer Tageblatt) Düsseldorf\r\na. p. (Alfred Pellegrini) [siehe Anmerkung] (f) Dresden\r\nA. Pgr. (s. Prgr.) (vermutlich August Püringer, Ostdeutsche Rundschau 24.7.1894/16.7.1894) (f) Wien\r\nA. Prgr. (vermutlich August Püringer, Ostdeutsche Rundschau 7.11.1894) (f) Wien\r\na.r. siehe Rosenzweig [ABCD deest, siehe Anmerkung] Wien\r\nAr. (Salzburger Chronik 30.10.1896) Ried\r\nA. R. (Steyrer Zeitung 1.9.1887, 8.9.1889) Steyr\r\nA. R. siehe Riegl Linz\r\n[Ar., G.] (Neue Freie Presse 12.7.1892) [Guido Adler?] Wien\r\nA-r., M. siehe Adler M.\r\nA. R. Sch. (Neuigkeitsweltblatt 25.4.1895, Brünn) Wien? Brünn?\r\nArth. N-r. (Neisser Arthur). Siehe auch unten \"Biographisches \" (j)\r\nA. S. (Das Vaterland, 31.1.1897) Wien\r\nA. Š., aš (Antonín Šilhan) [ABCD deest, siehe Anmerkung] Prag\r\na. st. (Bohemia, zu 11.10.1936) Prag\r\n[A. Th.] = Th. A. siehe Antropp Wien\r\nAustriacus (Vaterland 7.10.1891) Wien\r\nA. v. A. (Alexander von Andreevsky) (i)\r\nA. v. H. (Albert v. Hermann, Musikalische Rundschau 1.9.1894)\r\nA. v. W. (Alexander von Weilen) (i)\r\nA. W. siehe Arnold Walter 1931/32 Berlin\r\n[A., W.] = W. A. (National-Zeitung 2.11.1906) Berlin\r\nA. W-r. 1853 (Deutsches Volksblatt 22.2.1895, 17.7.1895) Wien\r\nayr  (Stuttgarter Zeitung 1990) (215a/9) Stuttgart\r\nA. Z. (Ostdeutsche Rundschau 18.10.1894) Wien\nβ (Linzer Tagespost 18.3.1892, 30.4.1892) Linz\r\n♭ (musikalisches Vorzeichen) Süddeutsche Presse und Münchener Nachrichten 14.3.1885\r\nb. [= Dr. Beck?] (Morgenpost 19.12.1870) Wien\r\nb. (Süddeutsche Presse und Münchener Nachrichten 2.4.1885, [14.3.1885 Ostini??]) München\r\n-b-  (Linzer Abendbote 14.5.1861) ABCD Linz\r\nB. (Norbert Beck?):(Konstitutionelle Vorstadt-Zeitung 1876, 1878, 21.2.1881) (a) Wien\r\nB. (Wiener Blätter für Katholische Kirchenmusik 10.8.1880, Josef Böhm (Hg.)?) Wien\r\nB. (Burgstaller? Linzer Volksblatt 17.9.1885) Linz\r\nB. (Musikalisches Wochenblatt 19.11.1885, 7.1.1886, 10.5.1888, 24.11.1892) Frankfurt\r\nB. (Montags-Revue aus Böhmen 19.4.1886) Prag\r\nB. (Balduin Bricht). Siehe unten \"Biographisches\"\r\nB. (Extrapost= Wiener Montags-Journal 9.11.1896) Wien\r\nB. (Oscar Bie) (d)\r\nb. (Julius Bauer) (i)\r\nB. siehe Dr. B.\r\n[B., A.] = A. B. (Musikalisches Wochenblatt 28,1,1886) Dresden\r\n[B., A.] (Pester Lloyd 22.5.1892, 13.10.1896 Beer?) Wien/Budapest?\r\nBach David Josef (D. B.) [ABCD deest, siehe Anmerkung] (d) Wien\r\nBahr Hermann (H. B.). Siehe unten \"Biographisches\"\r\nBahr Otto (O. B., Linzer Volksblatt 26.10.1906, 25.10.1917 u.a.) Linz\r\nBartoš Josef Dr. J. B. [ABCD deest, siehe Anmerkung] Prag\r\nBasch Ludwig (Lazar) (Budapest 12.12.1851 - Wien 25.10.1946), -sch., l. b. (Illustriertes Wiener Extrablatt 189 , war bei diesem Blatt von 1881 bis 1925) (d) (i) Wien\r\nBatka Richard (R. B. / r. b.) [siehe Anmerkung] (d) Wien/Prag\r\nBauer Julius (vermutlich) (Preßburger Zeitung 3.12.1885, 28.11.1893) Preßburg/Bratislava. Siehe unten \"Biographisches\" (i)\r\nBaum Oskar: O. B. (Prager Presse, Die Weltbühne etc. (h)\r\nBauer Julius (vermutlich) (Preßburger Zeitung 3.12.1885, 28.11.1893) Preßburg/Bratislava\r\nBaumfeld Moriz bmfld (Extrapost 11.2.1895), M. Bfd., siehe unten \"Biographisches\" (i) Wien\r\nBause Victor (?) (Ostdeutsche Rundschau 20.3.1894) Wien\r\nBayer Franz: F. B. (Steyrer Alpenbote 30.8.1894 (215a/189) Steyr\r\nb. b. siehe Bernhard Buchbinder Wien\r\nB. B-t. siehe Balduin Bricht Wien\r\n[B., C.] = C. B. (Deutsche Zeitung 4.2.1880) Wien\r\n[B., C.] = C. B. (Karl Brecka?, Reichspost 19.1.1913) Wien\r\n[B., Dr.] = Dr. B. (Beck? Bricht? Konstitutionelle Vorstadtzeitung 13.4.1886) Wien\r\n[B., Dr.] (Prager Tagblatt 20.4.1886) Prag\r\n[B., Dr.] = Dr. B. (Deutsches Blatt Brünn 11.6.1892) Salzburg?/Brünn\r\n[B., Dr. v.] (Prager Tagblatt 11.12.1896) Prag\r\n[B., Dr.] = Dr. B. (Montags-Revue aus Böhmen, 22.3.1897) Prag\r\n[B., Dr.] = Dr. B. (Anhalter Anzeiger 1936) (215a/186)\r\n[B., Dr.] = Dr. B. (Neue Warte am Inn 1946) (215a/186)\r\nB. E. (Innsbrucker Nachrichten 5.11.1924) (ABCD) Innsbruck\r\n[B., E.] = E. B. (Guide musical 21.1.1894, 9.12.1894) Wien/Berlin/Paris?\r\n[B., E.] = E. B. (The Manchester Guardian 22.4.1929) Manchester, London?\r\nDr. Beck: b. (Morgenpost 19.12.1870) ABCD Wien\r\nBeck Norbert (?): B. (Konstitutionelle Vorstadt-Zeitung 1876, 1878) (a) Wien\r\nBeer (A. B. (?), Pester Lloyd 13.10.1896)\r\nBekker Paul: \"P. B.\" [siehe Anmerkung] (d) Deutschland\r\nBératon Ferry (F. B-n., Wiener Salonblatt 18.10.1896), f.b. (i) Wien\r\nBerggruen Oskar [??]: Bn. (Morgen-Post 1882) (a), (Morgen-Post 12.4.1886) (800/..), O.\r\nBerghaim Gaigg von, siehe Gaigg\r\nbgh. [vielleicht = Berghaim?] (Wiener Neueste Nachrichten, 25.1.1897) Wien\r\nBienenfeld, Elsa (?): E. B. (Wiener Journal 3.2.1926) Wien\r\nBn. (Morgenpost 25.6.1885), Bggn. (Wiener Allgemeine Zeitung 30.1.1889) Wien\r\n[B., F.] = F. B. (nach dem 6.1.1894, Berlin) München? Berlin\r\n[B., F.] = F. B. siehe Bayer\r\n[B., F. C.] = F. C. B. (Evening Star, Baltimore, 28.11.1911) Baltimore\r\n[B., G.] = G. B. (vermutlich G. A. Bloch, Petersburgskaja Zizn 12.11.1892) Petersburg\r\n[B., G.] = G. B. (Neue Musik-Zeitung nach dem 11.10.1896)\r\nBggn. (Berggruen, Wiener Allgemeine Zeitung 30.1.1889) Wien\r\nbi. (Julius Bistron) [siehe Anmerkung]\r\nBie Oscar (B., Bie.) (d) [siehe Anmerkung] Berlin\r\nBistron Julius: -ron., ron, bi., Jron, J. B. (vermutlich J. B.: Neues Wiener Journal 14.10.1924 etc.) [siehe Anmerkung] Wien\r\n[B., J.] = J. B. (vermutlich Julius Bauer, Preßburger Zeitung 3.12.1885, 28.11.1893) Preßburg/Bratislava\r\n[B., J.] = J. B. (vermutlich Johann Burgstaller, Linzer Volksblatt 14.9.1887) Linz\r\n[B., J.] = J. B. (NMZ 29.5.1902) Bremen\r\n[B., K.] = K. B. (Das Landstraßer Bezirksmuseum [Linz?] 1974) (215a/201)\r\n[B., L.] (Nationalzeitung 2.6.1891, 18.10.1893) Berlin\r\nBlaß Arthur (Blass): (A. Bl.). siehe unten Biographisches\r\nBloch Grigori Anatoljewitsch (vermutlich G. B., Petersburgskaja Zizn 12.11.1892) Petersburg\r\nBlondel: Deutsches Montagsblatt 1890 (a) Wien\r\nbmfld siehe Baumfeld\r\n[b., m. j.] (Deutsche Kunst- und Musikzeitung 28.2.1881)\r\nBn. siehe Berggruen Wien\r\n[Bn., O.] = O. Bn. (Oskar Berggruen, Morgenpost 25.6.1885) Wien\r\nBoller Victor (?) (Österreichische Musik- und Theaterzeitung 15.12.1895) Wien\r\nB. P. (Linzer Montagspost 28.10.1895) Linz\r\nB-r. (Lyra 1.4.1896) Wien\r\n[B., R.] = R. B. (Neue Zeitschrift für Musik 10.1.1873) Wien\r\n[B., R.] = R. B. (The Manchester Guardian 5.10.1925) Manchester\r\nBrant (Sebastian Brant der Jüngere, Pseudonym von Julius Bauer) (i)\r\n[Br., Dr.] = Dr. Br. (Morgenpost 28.10.1873) Wien\r\nBrecka Karl [Carl?] evtl. C. B. (Reichspost, vgl. Linzer Volksblatt 23.8.1912 S. 3) Wien\r\nBricht Balduin: B. B-t. (Österreichische Volkszeitung 1892), B-t. 26.2.1889), -t. (?) 12.11.1896, B. (a), (i) siehe unten \"Biographisches\" Wien\r\nBrociner Marco (m. b.) siehe unten \"Biographisches\" (i)\r\nBrust Fritz (Fr. Br., Schweizerische Musikzeitung 1935) (d)\r\nB-t. (vermutlich Bricht, Konstitutionelle Vorstadtzeitung 26.2.1889) Wien\r\nbt-  (Neues Volksblatt 1996 [Linz?]) (215a/12 Linz\r\nBuchbinder Bernhard (b. b.), Pseudonym Gustav Klinger. Siehe unten \"Biographisches\" (i) Wien\r\nBurgstaller [?] (B., Linzer Volksblatt 17.9.1885, J. B. 14.9.1887) Linz\r\nBußler Ludwig (L. B., Nationalzeitung 2.6.1891, 18.10.1893). Siehe auch unten \"Biographisches\" Berlin (j)\r\nB. V. (Illustrierte Zeitung 24.10.1886)\r\n[B., V.] (Ostdeutsche Rundschau 20.3.1894) [vielleicht Victor Bause?] Wien\r\n[B., V.] (Österreichische Musik- und Theaterzeitung 15.12.1895) [Victor Boller?] Wien\r\n[B, V.] = V. B (Deutsche Kunst- und Musikzeitung 15.3.1896) Wien/Oedenburg\r\nB. V. (vermutlich Bernhard Vogel, Illustrierte Zeitung, Leipzig 24.10.1896) Leipzig \nC. (Salzbuger Chronik 16.7.1891) Graz\r\nC. (Linzer Montagspost 31.12.1894) Linz\r\nC. A. (Carl Almeroth, Alpen-Bote 30.8.1885) Steyr\r\nC. B. (Deutsche Zeitung 4.2.1880) Wien\r\nC. B. (Reichspost 19.1.1913, Karl Brecka?) Wien\r\nC. H. (Camillo Horn. Ostdeutsche Rundschau 18.1.1891, Deutsches Volksblatt 19.12.1892) [siehe Anmerkung] (d) Wien\r\nC. H. (Leipziger Tageblatt 14.11.1910)\r\nC. H. siehe Corrodi Hans: C. H. (Stadt Karlsruhe 1962)\r\nch graphisches Zeichen (griechischer Buchstabe oder \"ch\" in Frakturschrift?) (Vaterland 26.10.1887) Wien\r\n-ch. (Grazer Morgenpost 27.3.1889) Graz\r\n-ch-. (Ostdeutsche Rundschau 2.1.1894, 29.3.1896, 25.4.1900) Wien\r\n-ch. (Carl. L. Heidenreich) [ABCD deest, siehe Anmerkung] (f) Wien\r\nChiavacci Vincenz (V. Ch.), siehe unten \"Biographisches\" (i)\r\nChrist Victor (Musiker, kein Journalist!) 10.3.1890 Wien\r\nChristiani P. (Berliner Börsen-Zeitung) (i) Berlin\r\n[Ch., V.] = V. Ch. siehe Christ Wien\r\n[C., J.] = J. C. (vermutlich Josef Czerny, Deutsches Volksblatt 31.7.1890) Wien\r\nC. J. F. (Reichspost 25.3.1896) Wien\r\nC. K. (Volksblatt 9.11.1873, 19.12.1873) Wien\r\nck (Münchner Signale für die musikalische Welt nach 10.3.1885)\r\nC. L. G. (The Guardian 8.7.1891, 30.12.1896, 1.2.1899) London\r\n[C., M.] = M. C. (The Brooklyn Daily Eagle 20.4.1931) New York\r\nC. M. v. S. (Carl Maria von Savenau, Grazer Tagespost 13.3.1886) Graz\r\n[C., N.] = N. C. (The Manchester Guardian 6.11.1929) Liverpool oder Manchester\r\nCorrodi Hans: C. H. (Stadt Karlsruhe 1962)\r\nC p [vermutlich Cornelius Preiß] Linzer Volksblatt 16.5.1931 Linz\r\nC. R. (Neue Zeitschrift für Musik 13.8.1886) [Carl Riedel?]\r\nC. S. siehe Carl Schön\r\nC. Sch.  (Lyra 1.3.1903) Wien\r\nC. T. (Prager Tagblatt 17.1.1888) Prag\r\n[C., T.] = T. C.\r\nCurtius (Linzer Volksblatt 22.2.1885) Linz\r\nC. W.  (Brünner Tagesbote, ab 26.7.1884, 27.3.1896, Tagesbote aus Mähren und Schlesien 14.4.1888, 28.10.1896) Brünn\r\n[C., W.] = W. C. (Los Angeles Evening Post-Record 14.1.1927) Los Angeles\r\ncz. (Süddeutsche Presse und Münchener Nachrichten 9.4.1886) München\r\nCzerny Josef (J. C. Deutsches Volksblatt 31.7.1890) [siehe auch Stolzing] (d) Wien\nD...... siehe \"Mayfeld\" Linz\r\n— d Mayfeld? nicht gesichert! (Linzer Tagespost 23.3.1866) Linz\r\nD. (St. Pöltner Bote 8.5.1862) St. Pölten\r\nD. (Deutsche Kunst- und Musik-Zeitung 1.1.1891)\r\nD. (Allgemeine Kunst-Chronik 15.5.1891) Wien\r\nD. (Grazer Tagespost 2.3.1891) Graz\r\nD. (Musikalisches Wochenblatt 24.1.1889, 5./12./19.3.1891, 25.5.1893) München\r\nD. (Ernst Decsey) [siehe Anmerkung]\r\nD. (Heinrich Damisch) [siehe Anmerkung]\r\nD. (The Manchester Guardian 2.8.1927) Manchester/Frankfurt?\r\nd. (Deutsches Volksblatt 7.4.1893, Kunst) Wien\r\n– d – (- d -) (Musikalisches Wochenblatt 11.6.1196) Stuttgart\r\n[D., A.] (Deutsche Kunst- und Musik-Zeitung 26.3.1886, Musikalisches Wochenblatt 20.4.1886) Graz\r\nDamisch Heinrich \"D.\", \"H. D.\" [siehe Anmerkung] (d) Wien\r\nDavid Jakob Julius (auch J. J. David) \"-v-\". Siehe unten \"Biographisches\" (i).\r\nD. B. (David Josef Bach) [ABCD deest, siehe Anmerkung] Wien\r\n-dd (Neue Preußische Zeitung 2.2.1887) Berlin\r\nd. d. (Neue Freie Presse 27.2.1887) Wien\r\n[D., E.] = E. D. (Neues Wiener Tagblatt 1936) (215a/187) Wien\r\nDecsey Ernst (D., E. D., e. d.) [siehe Anmerkung]\r\nde Joux [Pseudonym oder wahrer Name?] (Wiener Salonblatt 24.11.1889) Wien\r\n-der-  (Wiener Salonblatt 8.9.1872) ABCD Wien\r\nDeutlich: Jeremias Deutlich (Pseudonym von Max Kalbeck)\r\nde V. (Wiener Montags-Journal 10.11.1890) Wien\r\n[D., F.] = F. D. (Volkblatt, Linz, 1974) (215a/42) Linz\r\n[D., F.] = F. D. [vermutlich Frederick Donaghey, 2.3.1918] (Chicago Tribune 6.1.1917) Chicago\r\nD. F. T. siehe Tovey Edinburgh\r\nDick. (Grazer Tagblatt 18.10.1896) Graz\r\nDietz Max: vermutlich m. d. (Allgemeine Kunst-Chronik) Wien\r\nD. K. [oder O. K.?] (Neues Wiener Journal 13.4.1930) \r\ndkl.  (Völkischer Beobachter 29.5.1936) (215a/186)\r\nD. L. (Lyra, 15.4.1897) Wien\r\n[D., M.] = m. d. [: Max Dietz] (Allgemeine Kunst-Chronik 1.1.1892) Wien\r\n[D., M.] = m. d. (Extrapost = Wiener Montags-Journal, 20.6.1892) Wien\r\n[D., M.] = M. D. (Neue Zeitschrift für Musik 28.6.1893) Leipzig\r\nDoenges Willy: W. Dgs., nach 1923 ys (Dresdner Journal)\r\nDoppler Hans: HaDo (Tagespost Linz 1936) (215a/197) Linz\r\nD. R. (Linzer Tagespost 1.2.1885, Leserbrief) Linz\r\nD. R. [\"Die Redaktion\"?] (Linzer Volksblatt 4.9.1894, Fußnote) Linz\r\nD-r. (Deutsche Zeitung 6.3.1891) Wien?/Prag\r\n-d-r. (Deutsche Kunst- und Musik-Zeitung 1.1.1892, 20.6.1892, 15.3.1893) Wien\r\n[D-r, A] = A D-r (Lyra 1.1.1885) Wien\r\nDr. A. N. (Neisser Arthur). Siehe auch unten \"Biographisches \" (j)\r\nDr. B. (Beck? Bricht? Konstitutionelle Vorstadtzeitung 13.4.1886) Wien\r\nDr. B (Prager Tagblatt 20.4.1886) Prag\r\nDr. B. (Montags-Revue aus Böhmen, 22.3.1897) Prag\r\nDr. B.  (Anhalter Anzeiger 1936) (215a/186)\r\nDr. B. (Deutsches Blatt Brünn 11.6.1892) Salzburg?/Brünn\r\nDr. B.  (Neue Warte am Inn 1946) (215a/186)\r\nDr. Br. (Morgenpost 28.10.1873) Wien\r\nDr. E.  (Der Mittag, Düsseldorf 1936) (215a/186)\r\nDr. E. M. siehe Marckhgott\r\nDr. E. U. (Dr. Erich Urban) Berlin\r\nDr. F. siehe Funk\r\nDr. G. (Dr. O. Grosse? Grazer Morgenpost 4.2.1891, Lyra 1.4.1891) Graz\r\nDr. H. (Wiener Allgemeine Zeitung 15.12.1885 und früher) Hermann? Hirschfeld? Wien\r\nDr. H.  (Neues Wiener Journal 11.10.1936) Wien\r\nDr. H. A. F.  (Die Furche 1946) (215a/186)\r\nDr. H. F. (Deutsches Blatt Brünn 29.2.1896) Brünn\r\nDr. H. F. (Brünner Tagesbote 27.11.1906) Brünn\r\ndr. h. p. siehe Paumgartner Wien\r\nDr. I. F. [Dr.I.F.] Oberösterreichisches Tagblatt (1982, 1985) (215a/36f) Linz\r\nDr. J. B. Dr. Josef Bartos [ABCD deest, siehe Anmerkung] Prag\r\nDr. J. K. (Brünner Sonntagszeitung 18.10.1896, 27.12.1896) Brünn\r\nDr. K.  (Reichspost 18.1.1918) Wien\r\nDr. K. G.  (Linzer Tagespost 25.6.1923) Linz\r\nDr. L siehe Laurencin Wien\r\nDr. L. N. (Steyr? 15.5.1932) Steyr\r\nDr. L. W.  (Arbeiterzeitung 1969) (215a/186)\r\nDr. M. (Linzer Tagblatt 30.4.1922) Linz\r\nDr. N. (Lyra 1.11.1892) Wien\r\nDr. O. G. (Dr. O. Grosse? Grazer Morgenpost) Graz\r\nDr P. (Caecilia 15.7.1888) Niederlande\r\nDr. R. H. vermutlich Robert Hirschfeld (Allgemeine Kunst-Chronik 9.1.1886) Wien\r\nDr. R. W. (Der Bund, 8.12.1928, 15.11.1929) Bern (k)\r\nDr. S. (Heidelberger Zeitung 14.12.1893, 13.1.1914) Heidelberg\r\nDr.-t-k  (Wiener Zeitung 1951) (215a/186) Wien\r\nDr. W.  (Sächsische Volkszeitung 1936) (215a/186)\r\nDr. v. B. (Prager Tagblatt 11.12.1896) Prag\r\nDr. -zl. (Linzer Tagespost 27.10.1886, 11.12.1888, 20.4.1889, 12.12.1894) vermutlich Dr. Emil Kränzl Linz\r\n-dt. (Wiener Montags-Journal = Extrapost 3.4.1893, Kunst) Wien\r\n[D., v.] = v. D. (Deutsche Kunst- und Musikzeitung 4.2.1888) Wien\r\nD-zl. vermutlich Dr. Kränzl (Linzer Tagespost 11.11.1896) Linz\n???.: E. (Deutsche Kunst- und Musik-Zeitung 1890) (a) Wien\r\nE. (Deutsche Kunst und Musik-Zeitung 20.11.1892, 1.1.1894) Wien\r\ne. siehe Endler\r\n-e- (Neue Zeitschrift für Musik 24.4.1885, 20.2.1889) München\r\n-e- (Internationale Musik-Zeitung 1.4.1893) Wien\r\n=e= (Der Rheinpfälzer, 12.1.1914) Landau\r\n-e.  (Kleine Volkszeitung 1943) (215a/187)\r\nE. siehe Dr. E.\r\nE. (Linzer Tagespost 24.4.1881) Linz\r\nE. (Salzburger Volksblatt 7.4.1891) Salzburg\r\nE.  (Tagespost Linz 1932) (215a/187) Linz\r\n[E., A.] = A E (Anton Edt, Linzer Volksblatt 23.9.1875) Linz\r\nE. A. S. (The Brookyln Times/Times Union 26.3.1926 New York\r\n[E., B.] = B. E. (Innsbrucker Nachrichten 5.11.1924) (ABCD) Innsbruck\r\nE. B. (Guide musical 21.1.1894, 9,12,1894) Wien/Berlin/Paris?\r\nE. B. (Elsa Bienenfeld? Wiener Journal 3.2.1926) Wien\r\nE. B. (The Manchester Guardian 22.4.1929) Manchester, London?\r\nE. D. / e. d.  (Ernst Decsey, Neues Wiener Tagblatt 1936) (215a/187) [siehe Anmerkung] (d) Wien\r\nEd. M. (Eduard Moucka, Musiker-Courier 8.3.1880)\r\nEdt Anton [Edtl?] (A R, Linzer Volksblatt 23.9.1875) Linz\r\nEd. H. siehe Hanslick Wien\r\nEd. K. siehe Kulke (nicht Kremser!) Wien\r\n[E., Dr.] = Dr. E. (Der Mittag, Düsseldorf 1936) (215a/186)\r\nE.F. (Deutsche Allgemeine Zeitung 12.10.1924) Berlin\r\n[E., G.] = G. E. (Gustav Engel, Vossische Zeitung 1.2.1887, 12.3.1895) Berlin\r\nEgo. (Wiener Sonn- und Montags-Zeitung 15.4.1889) Wien\r\nE. G. O. (Reichspost 13.3.1906, Musikreferent) Wien\r\neh./-eh. (Innsbrucker Nachrichten 6.4.1897, 4.5.1897) Innsbruck\r\nE. H. (Der Bund 14.12.1922) Bern\r\n[E., H.] = H. E. (Hamburger Anzeiger 1936) (215a/197) Hamburg\r\nEhlers Paul (P. E., Müchner Neueste Nachrichten etc.) München\r\nEhrlich H. (H. E., Berliner Tageblatt 13.3.1885) Berlin\r\nE. I. (Edgar Istel) [ABCD deest, siehe Anmerkung]\r\n-ei- (August Schreiber) (i)\r\nEinstein Alfred ( A. E.) [siehe Anmerkung] (d) Berlin\r\nEisenmann Alexander (A. E.). Siehe unten \"Biographisches\". Stuttgart\r\nE. J. (Pfarrer in Ungarn, Fliegende Blätter für katholische Kirchenmusik 15.3.1892)\r\nE. K. (Neue Musik-Zeitung nach dem 11.10.1896)\r\nek. (Vorwärts Berliner Volksblatt 8.4.1917) Berlin\r\nE. K. (Österreichische Volkszeitung 5.5.1924) Wien?\r\nE. K. (Edmund Kühn) [ABCD deest, siehe Anmerkung]\r\n[E., L.] (Tribüne 23.2.1881)\r\nElgreb (Pseudonym von Ottokar Tann-Bergler (i)\r\nElimar siehe Altwirth Linz\r\ne. m. siehe Mandyczewsky (Programmheft 15.12.1907)\r\ne.m.  (Programmheft 19.12.1916) Wien\r\nE. M. (Leipziger Zeitung 14.11.1910) Leipzig\r\nE. M. = Edward Moore (Chicago Tribune 29.11.1924) Chicago\r\nE. M. siehe Dr. E. M.\r\nE. N. (The Guardian 22.9.1905) Manchester, London?\r\nE. N. (Edwin Neruda) [ABCD deest, siehe Anmerkung]\r\nE. N. (Ernst Neufeldt) [siehe Anmerkung] Dresden/Breslau\r\nE. N. / e. n. siehe Neill\r\nEndler Franz: r. (215a/120), f.e. (215a/42), e. (215a/40)\r\nEngel Gustav (G. E., Vossische Zeitung 1.2.1887, 12.3.1895) Berlin, Siehe auch unten \"Biographisches\" (j)\r\n[Ent-., Fritz] = Fritz Ent-. (Reichspost 20.1.1906, Kirchenmusik) Wien\r\nEnzlberger Johann N. (J. N. E., Linzer Volksblatt 15.12.1891) Linz\r\n-eo- siehe Heinrich Leoster\r\nE. P. (Linzer Tagespost 14.3.1894) Linz\r\nE. P. (Dresdner Nachrichten 26.11.1912) Dresden\r\nE. R. (Ernst Rychnovsky) [ABCD deest, siehe Anmerkung] (d) Prag\r\ner.  (Die Presse, 1977) (215a/40) Wien\r\nErtel Dr. Paul (Deutsche Musiker-Zeitung) (i) Berlin\r\nE. S. siehe Schelle Wien\r\nE. S. (\"in Dr.\" = Ernst Schuch??, Leseranfrage, Musikalisches Wochenblatt 26.6.1884)\r\nE. S. (Salzburger Volksblatt 21.12.1896) Salzburg\r\nE. S. (Eugen Schmitz, Dresdner Nachrichten 8.11.1925) Dresden\r\nE. S. = Eduard August Scharrer (Münchner Neueste Nachrichten etc.) München\r\nE. S. = Ed. Sachs (The Manchester Guardian 7.6.1928, 29.5.1929) Manchester oder Heidelberg?\r\nE. S.  (Frankfurter Allgemeine Zeitung 1974) (215a/40 und /188)\r\nE. Sche.  (Mühlviertler Bote 11.7.1964) (215a/188)\r\n[E., S. J.] = S. J. E. (Algemeen Handelsblad 25.5.1893) Amsterdam/Düsseldorf?\r\ne. sp.  (Morgenpost 19.6.1872) (ABCD) Wien\r\nE. U. (Neue Zeitschrift für Musik 12.6.1889) Wiesbaden\r\nE. U. (Dr. Erich Urban) Berlin\r\nE. v. H. (Emil von Hartmann, Deutsche Kunst- und Musikzeitung 1.1.1885)\r\nE. v. H. (Deutsche Zeitung 29.9.1893) Wien\r\nE. W. (Egon Wellesz, Der Neue Tag 27.4.1919) Wien\r\nE. X. H. (Grazer Volksblatt 9.8.1891) Graz\r\n-ey- (Moriz Scheyer) [ABCD deest, siehe Anmerkung] Wien\nF.  (Linzer Zeitung 14.6.1865, Franz Gamon?) ABCD Linz\r\nF. (= Franz Gamon) (Linzer Zeitung 20.12.1864) ABCD Linz\r\nF. (= Wilhelm Frey) Wiener Salonblatt 26.2.1876) Wien\r\nF. (Linzer Volksblatt 7.8.1888) Linz\r\n-f. (Ostdeutsche Rundschau 19.3.1893) Wien\r\nF. (Musikalisches Wochenblatt 8./29.6.1893) München/Leipzig?\r\nF. (Musikalisches Wochenblatt 30.4.1896, 29.10.1896, Leipziger Korrespondent)\r\nF. (Erich Freund) [ABCD deest, siehe Anmerkung] (f) Breslau\r\nF. siehe Dr. F. (Funk)\r\nF. A. (Wiener Allgemeine Zeitung 1.8.1897) Wien/Bayreuth?\r\nF. A. (Felix Adler, Bohemia 1906-1927, Nachfolger von Richard Batka) (d) Prag\r\nFazl siehe Zamazal Linz\r\nF. B. siehe Bayer\r\nF. B. (nach dem 6.1.1894, Berlin) München? Berlin\r\nf. b. (Ferry Bératon), Die vornehme Welt und Wiener Zeitung (i) Wien\r\nF. B-n. (Ferry Bératon, Wiener Salonblatt 18.10.1896) Wien\r\nF. C. B. (Evening Star, Baltimore, 28.11.1911) Baltimore\r\n[F., C. J.] (Reichspost 25.3.1896) Wien\r\nF. D.  (Volksblatt, Linz, 1974) (215a/42) Linz\r\nF. D. [vermutlich Frederick Donaghey, 2.3.1918] (Chicago Tribune 6.1.1917) Chicago\r\n[F., Dr.] = Dr. F. siehe Funk\r\n[F., E.] = E.F. (Deutsche Allgemeine Zeitung 12.10.1924) Berlin\r\nff. siehe Paumgartner Wien\r\n-ff. (Deutsche Kunst- und Musikzeitung 12.4.1884, 1./9.5.1885, Otto von Kapff?) Wien\r\n–ff.– siehe Naaff (Deutsches Volksblatt 7.8.1896) Wien\r\n=ff=  (Linzer Volksblatt 13.10.1931) (215a/189)\r\nF. F. W. = Fritz Frid. Windisch (Freiheit, z.B. 29.5.1920 und zuvor, 20.10.1921) Berlin\r\nF. G. siehe Gehring Wien\r\nF. G. (Neue Zeitschrift für Musik 20.8.1886) Dresden\r\nF. G.  (Linzer Zeitung 25.2.1902) (215a/189) Linz\r\nF. G. siehe Ferdinand Groß (i)\r\nF. H. (Linzer Volksblatt 10.6.1873, Leserbrief pro Habert) Linz\r\n[F., H.] (Neue Zeitschrift für Musik 18.6.1886) (Sondershausen)\r\n[F., H.] = H. F. (Evening Star, Washington, 9.10.1929) Washington\r\n[F., H. Dr.] = Dr. H. F. (Deutsches Blatt Brünn 29.2.1896, Brünner Tagesbote 27.11.1906) Brünn\r\n[F., H.] = Dr. H. A. F. (Die Furche 1946) (215a/186)\r\n[F., I.] = Dr. I. F. [Dr.I.F.] Oberösterreichisches Tagblatt (1982, 1985) (215a/36f) Linz\r\nFiege Dr. Rud. (R. F., Norddeutsche Allgemeine Zeitung) (i)\r\nF. I. R. (Haagsche Courant 10.2.1885) Den Haag\r\nFischer Josef Ludwig (Münchner Korrespondent der Dresdner Neuesten Nachrichten 1920er Jahre, J. L. F.) [ABCD adest? siehe Anmerkung] (f) Dresden/München\r\n[F., J.] = J. F. (Josef Foerster? Prager Tagblatt 16.2.1891) Prag\r\nF. K. (Salzburger Volksblatt  4.9.1923) Salzburg\r\n[F., K.] = K. F. (Vorwärts 13.10.1924) Berlin\r\nFlbg. (\"Lyra\" 15.12.1896) Wien\r\nFlorestan siehe Woerz Wien\r\nF. M. = Moißl\r\nF--M [F-M] (Neue Musikzeitung, Stuttgart)\r\nF. M. M. (Innsbrucker Nachrichten 22.10.1896) Innsbruck/Wien\r\nF. N. (Grazer Vorstadt-Zeitung 7.11.1875) Graz St. Florian?\r\nFoerster Josef (?) (J. F., Prager Tagblatt 16.2.1891) Prag\r\nFormann Wilhelm: W. F. [?] (29.12.1973)\r\nF. P. (Salzburger Volksblatt 14.6.1892) Salzburg\r\nF. P. (Ferdinand Pujman) [ABCD deest, siehe Anmerkung] Prag\r\nFr. (Neue Zeitschrift für Musik 4.3.1881) Wien\r\nFr. siehe Wilhelm Frey Wien\r\nF. R. (Welser Anzeiger 8.11.1890) Linz/Wels\r\nF. R. (Deutsche Kunst- und Musik-Zeitung 1.7.1895) (Stuttgart)\r\nF. R.  (Oberösterreichische Nachrichten 21.2.1961) (215a/189) Linz\r\n[F., R.] = R. F. (Rudolf Fiege)\r\nFr. Br. (Fritz Brust, Schweizerische Musikzeitung 1935) (d)\r\nFrank Rudolf: Rf. (Presseorgan in Berlin?) Meiningen\r\nFrey Wilhelm: Fr. (Neues Wiener Tagblatt 1876, Wiener Salonblatt 1876), F. (Wiener Salonblatt 26.2.1876), W. Fr. (Neues Wiener Tagblatt 1882) (a) Wien\r\nFreyr (Pseudonym oder wahrer Name? Ostdeutsche Rundschau 31.1.1892, 27.3.1892) Wien\r\nFritz Ent-. (Reichspost 20.1.1906, Kirchenmusik) Wien\r\n[Fr., W.] = W. Fr. siehe Frey Wilhelm Wien\r\nf. s. (Felix Salten, siehe unten \"Biographisches\") (i)\r\nF. Sch-r. (Ferdinand Scherber) [siehe Anmerkung] Wien\r\nF. Sch. (Vorwärts 16.11.1929) Berlin\r\nFunk: Dr. F. (Duisburg 1936) (215a/191)\r\nF. v. W. (Felix Freiherr von Wartenegg, Neue Zeitschrift für Musik 23.3.1892) Wien\r\nF. W. (Felix Freiherr von Wartenegg, Neue Zeitschrift für Musik 3./10.9.1890, 18.2.1891, 15.4.1891) Wien\r\nF. W. (Internationale Musik- und Instrumenten-Zeitung 1.11.1893) Wien\r\n[F., W.] = W. F. (Linzer Volksblatt 1973) (215a/228) Linz\r\n[F., W.] = W. F. (Niederösterreichisches Volksblatt 1973) (215a/228)\r\n[F., W.] = W. F. (Volksblatt 20.6.1974, evtl. Wilhelm Formann?) (215a/228)\r\nFZ siehe Zamazal Linz\nγ  [gamma, evtl. Gamon?] (Österreichisches Bürgerblatt 30.3.1857) ABCD\r\ng. (vermutlich Göllerich, Deutsches Volksblatt 16.2.1889) Wien\r\nG. (vermutlich Göllerich, Deutsches Volksblatt 23.7.1889) Wien\r\n-g- (Salzburger Zeitung 7.12.1869) Salzburg\r\nG. (Neue Zeitschrift für Musik 21.3.1873)\r\nG. (Neuigkeits-Weltblatt 5.10.1892) Wien\r\ng. (Julius C. Lusztig) (d) Berlin\r\ng. (Gehrmann) (siehe unten die biographische Anmerkung)\r\ng. (Ferdinand Groß) (i)\r\nG. (Salzburger Chronik 26.4.1897) Salzburg\r\nG. A. (Linzer Zeitung 24.10.1875) Linz/St. Florian?\r\nGaigg von Bergheim Friedrich: G. v. B. (Reichspost (September 1894 bis 1918), auch Neuigkeits-Weltblatt 4.9.1894) (d) Wien\r\n[G., A. L.] (Linzer Volksblatt 8.8.1886, Kunst) Linz\r\nGamon Franz: F. (Linzer Zeitung 20.12.1864) ABCD. - evtl. auch \"gamma\"? Linz\r\nG. Ar. (Neue Freie Presse 12.7.1892) [Guido Adler?] Wien\r\nGawan (Salzburger Volksblatt 1.4.1886) Salzburg\r\nGayrsperg Franz Xaver Kilian von (X. v. G.-g.) [siehe unten Anmerkung \"Biographisches\"] (f) Wien\r\nG. B. (vermutlich G. A. Bloch, Petersburgskaja Zizn 12.11.1892) Petersburg\r\nG. B. (Neue Musik-Zeitung nach dem 11.10.1896)\r\n[G., C. L.] = C. L. G. (The Guardian 8.7.1891, 1.2.1899) London\r\n[G., Dr.] = Dr. G. (Dr. O. Grosse? Grazer Morgenpost 4.2.1891) Graz\r\n[G., Dr. O.] = Dr. O. G. (Dr. O. Grosse? Grazer Morgenpost 3.3.1891) Graz\r\n[??? Eintrag fehlt?] Berlin\r\nG. E. (Gustav Engel? Vossische Zeitung 1.2.1887, 12.3.1895) Berlin\r\nGehring Franz: F. G. (Deutsche Zeitung 1873, 1876) (a) Wien\r\nGehrmann: g. (siehe unten die biographische Anmerkung)\r\nGerstenkorn Franz (Neue Zeitschrift für Musik 25.5.1887) Prag\r\n[G., F.] = F. G. siehe Gehring Wien\r\n[G., F.] = F. G. (Neue Zeitschrift für Musik 20.8.1886) Dresden\r\n[G., F.] = F. G. (Linzer Zeitung 25.2.1902) (215a/189) Linz\r\n[g-f., m.] [auch als \"m. g-l.\" oder \"m. g-t\" zu lesen?] (Extrapost (Wiener Montags-Journal) 15.1.1894, 26.3.1894) Wien\r\n[G–g., X. v.] (Gayrsperg, Neuigkeits-Weltblatt 24.10.1896, Kunst) Wien\r\n[G., H.] = H. G. (Österreichische Volkszeitung 3.5.1924) Wien?\r\n[G., J.] = J. G. (Gutachten zu Jorden Habert im Auftrag Deublers, 17.6.1890, keine Zeitung!)\r\n[G., J. P.] = J. P. G. (Johann Peter Gotthardt, Wiener Almanach 1896) Wien\r\nG. K. (Gustav Kühle, Deutsche Kunst- und Musikzeitung 21.1.1886, 11.7.1887, Österreichische Musik- und Theaterzeitung August 1892)\r\n[G., K.] = Dr. K. G. (Linzer Tagespost 25.6.1923) Linz\r\n[G., K.] = K. G. siehe Grunsky\r\n[G. L.] = L. G. (Morgenpost 7.11.1873) Wien\r\n[g-l., m.] (Extrapost (Wiener Montags-Journal) 15.1.1894) Wien\r\nGöllerich August (g. Deutsches Volksblatt 16.2.1889, G. 23.7.1889) Wien\r\nGör-  (Die Presse 1994) (215a/49) Wien\r\nGo. P. V. (Gisela Paszthory-Voigt? Deutsches Volksblatt 20.7.1892) Wien\r\nGotthardt Johann Peter (J. P. G. Wiener Almanach 1896) Wien\r\n[G., P.] = P. G. (Frohsinn-Nachrichten [Linz] 1930) (215a/215) Linz\r\nGr. (Extrapost (Wiener Montags-Journal) 3.9.1894) Wien\r\ng-r. siehe Ferdinand Groß (i)\r\ngr-, Gr-  (Oberösterreichische Nachrichten 1986 bzw. 1977) (215a/49f) Linz\r\nGräflinger Franz: -ä- (Linzer Tagespost) (e), Auch: Linzer Zeitung, Die Musik, Musikalische Rundschau etc. (d)  Linz\r\nGraf Max (m. g.) [siehe Anmerkung] (d) Wien\r\nGroß Ferdinand (\"g.\", \"g-r.\", \"F. G.\", Pseudonym: Piccolo), Siehe unten \"Biographisches\" (i)\r\nGrosse Dr. (?) (Dr. G., Grazer Morgenpost 4.2.1891, Dr. O. G. 3.3.1891, Lyra 1.4.1891) Graz\r\nGrunsky Karl: K. G. (1921-1938) (215a/195f und /201)\r\nG. S. siehe Schönaich Wien\r\nG. Sch.  (Oberösterreichische Nachrichten 9.7.1949) (215a/191) Linz\r\nG. T. (Gerhard Tischer) [siehe Anmerkung]\r\nG. v. B siehe Gaigg von Bergheim Wien\nh. siehe Hahn (Wiener Zeitung 17.12.1877) Wien\r\nh. (Vaterland 5.4.1870, Leserbrief-Signatur)\r\nh. Montags-Revue aus Böhmen 11.5.1885 Prag\r\nh. (Ernst Kurth, Der Bund) Bern (k)\r\n-h. (Neues Fremdenblatt 11.11.1873)\r\nh-  (Neues Fremdenblatt 17.2.1871) (ABCD) Wien\r\nh-- (Blätter für Musik, Theater und Kunst 7.4.1871)\r\n-h- (Deutsche Kunst- und Musik-Zeitung 27.11.1881)\r\nh-  (Illustrierte Zeitschrift für Musik und Unterhaltung 1937) (215a/197)\r\nH. (Wiener Salonblatt 25.3.1882) Wien\r\nH. (Heuberger,  Allgemeine Zeitung München 20.12.1892) Wien/München\r\nH. (vermutlich Camillo Horn (d), Deutsches Volksblatt 4.1.1895, 30.3.1895, 20.6.1895, 4.4.1896, 27.8.1896, 28.2.1899, 11.3.1906) [siehe Anmerkung] Wien\r\nH. A. (Neue Musikzeitung, nach 9.3.1895)\r\nH. A. (Montagsrevue 9.11.1896)\r\n[H., A.] = A. H. (Albert von Hermann, Wiener Allgemeine Zeitung 7.5.1882) Wien\r\nHabert J. E.: J. E. H. (ZS f. Kath. Kirchenmusik)\r\nHaDo siehe Doppler Linz\r\nH. A. F. siehe Dr. H. A. F.\r\nHagen siehe Vancsa (Ostdeutsche Rundschau 18.12.1894, 13.11.1895, 3.12.1895, 30.10.1896) Wien\r\nHahn Ludwig Benedikt: h. (Wiener Abendpost 17.12.1877, 1878, Presse 13.2.1883) (a) Wien\r\nHanslick Eduard: Ed. H. (Neue Freie Presse 11.1.1870) (a), ABCD Wien\r\nHarden Maximilian (M. H., Theaterkritiker \"Die Zukunft\") (i) Berlin\r\nAlois Hartl  (A. H., Lyra 15.4.1897) \r\nHartmann Emil Ritter von: E. Ritter v. Hartmann (Neue Wiener Musik-Zeitung 1890), E. v. H. (Deutsche Kunst- und Musikzeitung 1.1.1885) (a) Wien\r\nH. A. S. = Harold A. Strickland (The Brooklyn Times 5.2.1926) New York\r\n[H., C.] = C. H. (vielleicht Camillo Horn? Ostdeutsche Rundschau 18.1.1891, Deutsches Volksblatt 19.12.1892) Wien\r\n[H., C.] = C. H. (Leipziger Tageblatt 14.11.1910)\r\nH. D. (Heinrich Damisch) [siehe Anmerkung]\r\n[H., Dr.] (Wiener Allgemeine Zeitung 15.12.1885 und früher) Hermann? Hirschfeld? Wien\r\n[H., Dr.] = Dr. H. (Neues Wiener Journal 11.10.1936) Wien\r\nHdrch. (Carl L. Heidenreich) [ABCD deest, siehe Anmerkung] Wien\r\nH-e. (Sonn- und Feiertagskurier 11.1.1885, 23.1.1888) Wien\r\nH. E. (H. Ehrlich, Berliner Tageblatt 13.3.1885) Berlin\r\n[H., E.] = E. H. (Der Bund 14.12.1922) Bern\r\nH. E.  (Hamburger Anzeiger 1936) (215a/197)\r\n[H., Ed.] = Ed. H. siehe Hanslick Wien\r\nHeinz (Oberdonau-Zeitung 4.6.1943)\r\nH. E. K. siehe Krehbiel\r\nHeld Ludwig (l. h.). Siehe unten \"Biographisches\" (i)\r\nHelm Theodor: Dr. Theodor Helm (Wiener Salonblatt 1882), Theodor Helm (Deutsche Zeitung 1890), h-m. (Deutsche Zeitung 1892), Th. Helm (Österreichische Musik- und Theaterzeitung 1895), x + y (Wiener Signale 15.1.1886), hm [siehe Anmerkung] (a) Wien\r\nHermann Albert: -n. (Das Vaterland 22.11.1888, 17.8.1890), A. H. (Wiener Allgemeine Zeitung 7.5.1882), A. v. H. (Musikalische Rundschau 1.9.1894), auch Neue Freie Presse (1892-1895) und Neue Musikalische Presse (1895) [siehe Anmerkung] (d) Wien\r\nHeuberger Richard: R. H. (Wiener Tagblatt 1890), R. Hr. (Wiener Tagblatt 1.12.1890, 1895), H. (?) (Allgemeine Zeitung München 20.12.1892), R. Hr. [siehe Anmerkung] (a) Wien\r\nHennig Franz von (Vossische Zeitung) Berlin (i)\r\n[H., E. v.] = E. v. H. (Emil von Hartmann, Deutsche Kunst- und Musikzeitung 1.1.1885)\r\n[H., E. v.] = E. v. H. (Deutsche Zeitung 29.9.1893) Wien\r\nHevesi Ludwig (\"L. H-i.\", Pseudonym: Onkel Tom.) Pester Lloyd 14.2.1886, 25.9.1895). Siehe unten \"Biographisches\" (i)  Wien/Budapest\r\n[H., E. X.] = E. X. H. (Grazer Volksblatt 9.8.1891) Graz\r\n[H., F.] = F. H. (Linzer Volksblatt 10.6.1873, Leserbrief pro Habert) Linz\r\nH. F. (Neue Zeitschrift für Musik 18.6.1886) (Sondershausen\r\nH. F. (Evening Star, Washington, 9.10.1929) Washington\r\nH. F., Dr. = Dr. H. F. (Brünner Tagesbote 27.11.1906) Brünn\r\nHg. (Vaterland 11.11.1894) Wien\r\nhg. (Vaterland 21.4.1895, Brünn) Wien? Brünn?\r\nH-g. (Freie Stimmen 24.6.1891, Alpen-Bote 5.7.1891) Klagenfurt?Steyr\r\nH. G. (Österreichische Volkszeitung 3.5.1924) Wien?\r\nH. H. siehe Holle\r\n[H-i., L.] = L. H-i. (Ludwig Hevesi, Pester Lloyd 14.2.1886), 25.9.1895 Wien/Budapest\r\nHirschfeld Robert: r. h. (Die Presse 1892, 27.9.1890) (a), (215a/218), Dr. R. H. (vermutlich) (Allgemeine Kunst-Chronik 9.1.1886) Wien\r\n[H., J.] = J. H. (kein Journalist, arbeitete als Kopist für Göllerich), z.B. 1265a/424f (8. Symphonie)\r\n[H., J.] = J. H. (The Musical Courier, New York 1988) (215a/201)\r\n[H., L.] = L. H. (Südsteirische Post 10.10.1891) Marburg\r\nh.l., H.L., hl. siehe Heinrich Leoster\r\nH. M. (Hans Merian? Leipziger Volkszeitung 13.10.1896) Leipzig\r\nH. M. = Heinrich Maurer (Vorwärts 14.10.1924, 11.5.1925) Berlin\r\nh-m. / hm siehe Helm Wien\r\n[H., M.] = M. H. (Maximilian Harden)\r\n[H., M. M.] = M. M. H. (Buffalo Morning Express 24.4.1917) Buffalo\r\nH. N. (Heinrich Neumann) [siehe Anmerkung] Berlin\r\nH. N. (Berliner Publikation?) Berlin?\r\nHoffmann Rudolph Stephan (R. S. Hoffmann, R. St. Hoffmann) [siehe Anmerkung] (d) Wien\r\nHolle Hugo: H. H. (Gregorianische Rundschau 1906) (215a/197 und 200)\r\n[v. H., O.] = O. v. H. ([weiblich] Neuigkeits-Weltblatt 6.4.1904) Wien?\r\nHolzer Rudolf (vielleicht R. H., Tagespost Linz 1941) (215a/218) Pressechef SalzburgerFestspiele) (d) Linz\r\nHorn Camillo (?) (C. H. Ostdeutsche Rundschau 18.1.1891, Deutsches Volksblatt 19.12.1892), auch H. [siehe Anmerkung] (d) Wien\r\nHoyer Fritz (Staatsbürger-Zeitung) (Berlin) (i)\r\ndr. h. p. siehe Paumgartner Wien\r\nH. P. (Hans Paumgartner, Wiener Zeitung 10.3.1885) Wien\r\nH. P. siehe Puchstein Wien\r\nH. P. (Dresdner Journal 19.12.1895) Dresden\r\n[h., r.] = r. h. siehe Hirschfeld Wien\r\n[h., r.] = r. h. (Wiener Allgemeine Zeitung 23.9.1888) Wien\r\n[H., R.] = R. H. siehe Heuberger Wien\r\n[H., R.] = R. H. (Tagespost Linz 1941) (215a/218) Linz\r\n[Hr., R.] = R. H. siehe Heuberger Wien\r\nhs. (Neue Zeitschrift für Musik 29.1.1896) Frankfurt\r\nH. S. (Apeldoornsche Courant 5.11.1892) Niederlande\r\nH. S. (Salzburger Chronik 24.12.1896) Salzburg\r\nH.-S.  (Tagespost Linz 1936) (215a/197) Linz\r\nH. S.  (Musica 1936) (215a/197)\r\nH. S. [Hans Schneider?] (Montags-Revue aus Böhmen 13.6.1892) Prag\r\nh.s. (Hugo Schlemüller) [siehe Anmerkung]\r\nH. Sch. [Hans Schneider?] (Montags-Revue aus Böhmen 30.7.1888) Prag\r\nH. Sch. siehe Schenker Wien\r\nH. Schl. (Hugo Schlemüller) [siehe Anmerkung]\r\nH. St.  (Wiener Mittag 1942) (215a/197) Wien\r\nH-th. (Ostdeutsche Rundschau 18.11.1893) Wien? Stockerau\r\nH. T. P. (Boston Evening Transcript, erwähnt am 14.1.1913) Boston\r\nHuneker James (J. H., The Musical Courier, 14.4.1888) (bei 215a/201 1988) New York\r\n[H., V.] = V. H. (Granatapfel 1946) (215a/227)\r\n[H., A. v.] = A. v. H. (Albert v. Hermann, Musikalische Rundschau 1.9.1894)\r\nh. w. (Wiener Sonn- und Montagszeitung 17.12.1888) siehe Woerz Hans Wien\r\nH. W. siehe Woerz Hans Wien\r\nH. W. siehe Wagner Hedda Linz\r\nH. W. (Österreichische Illustrierte Zeitung 27.4.1924)\r\nH. W.  (Linzer Tagblatt 1935) (215a/197) Linz\nI. siehe Ilg (Die Presse 1.4.1893 (auch 20.2.1892, 7.4.1892, 13.4.1892, 16.3.1893), Kunst) Wien\r\nI. F. siehe Dr. I. F. Linz\r\nIlg (Die Presse 1.4.1893 (auch 20.2.1892, 7.4.1892, 13.4.1892, 16.3.1893), Kunst) Wien\r\n-ing-. (Ostdeutsche Rundschau , 28.5.1893, 4.6.1893, Kunst) Wien\r\ningo (Grazer Tagblatt 6.10.1891) Graz\r\ni. r. (Grazer Volksblatt 1.4.1886) Graz\r\ni. v.  (Bayerische Ostmark 1937) (215a/200)\r\nI. W.  (Österreichische Volksstimme 1946) (215a/200)\nJ. A. (Neue Zeitschrift für Musik 7.6.1893) Düsseldorf\r\nJanus (Grazer Zeitung 16.11.1872, Wiener Musikbrief)\r\nJ. B. (Preßburger Zeitung 3.12.1885, 28.11.1893 vermutlich Julius Bauer) Preßburg/Bratislava\r\nJ. B. (vermutlich Johann Burgstaller, Linzer Volksblatt 14.9.1887) Linz\r\nJ. B. / j. b. (Julius Bauer( (i)\r\nJ. B. (NMZ 29.5.1902) Bremen\r\nJ. B. = vermutlich Julius Bistron (Neues Wiener Journal 14.10.1924 etc.) Wien\r\nJ. C. (vermutlich Josef Czerny, Deutsches Volksblatt 31.7.1890, Ostdeutsche Rundschau 1.2.1891) Wien\r\n[J., E.] = E. J. (Pfarrer in Ungarn, Fliegende Blätter für katholische Kirchenmusik 15.3.1892)\r\nJ. E. H. (Habert, ZS f. Kath. Kirchenmusik)\r\nJeniček Rudolf \"U.\" [ABCD deest, siehe Anmerkung] Prag\r\nJeremias Deutlich (Pseudonym von Max Kalbeck)\r\nJ. F. (Josef Foerster? Prager Tagblatt 16.2.1891) Prag\r\nJ. G. (Gutachten zu Jorden Habert im Auftrag Deublers, 17.6.1890, keine Zeitung!)\r\nJ. G. A-e. siehe Anderle\r\nJ. H.  (kein Journalist, arbeitete als Kopist für Göllerich), z.B. 1265a/424f (8. Symphonie)\r\nJ. H.  (James Huneker, The Musical Courier, 14.4.1888) (bei 215a/201 1988) New York\r\nJ. H. T. (Cincinnati Enquirer 18.12.1915) Cincinnati\r\nJirák Karl Boleslav K. B. J. [ABCD deest, siehe Anmerkung] Prag\r\nJ. J. (Niederösterreichische Schul-Zeitung 15.4.1891)\r\nJ. K. siehe Korngold Julius\r\nJ. L.  (Karlsruher Wochenschau 1929) (215a/201) Karlsruhe\r\nJ. L. F. (Josef Ludwig Fischer) [ABCD adest? siehe Anmerkung] Dresden/München\r\n[J., M.] = M. J. (Österreichische Musik- und Theaterzeitung nach 19.12.1894) Wien\r\n[J., M.] = M. J. (The Sun, New York 17.9.1911 (Musik und Theater)) New York/München?\r\nJ. MacB. (Washington Post 3.1.1915) Washington?\r\nJ. N. E. (Johann N. Enzlberger, Linzer Volksblatt 15.12.1891) Linz\r\nJ. N. K. (Joh. Nep. Kerschagl? Österreichische Schulzeitung 28.10.1896)\r\n[Joux, de] = de Joux [Pseudonym oder wahrer Name?] (Wiener Salonblatt 24.11.1889) Wien\r\nJ. P. Josef Pembaur (Innsbrucker Nachrichten 21.4.1896) Innsbruck\r\nJ. P. G. (Johann Peter Gotthardt, Wiener Almanach 1896) Wien\r\nJron (Julius Bistron) [siehe Anmerkung]\r\nJ. S. (Josef Scheu, Arbeiter-Zeitung 6.2.1895) Wien\r\n???: j. s. (Österreichische Musiker-Zeitung 1877) (a) Wien\r\nJ. Sch. (Deutsches Volksblatt 30.3.1893, Kunst) Wien\r\nJ. Sch-r. (Linzer Tagespost 14.4.1886) München\r\nJ. S. T. (vielleicht Josef Stolzing?) (Deutsches Volksblatt 9.6.1894) Dresden\r\nJ. St. [ziemlich sicher Josef Stolzing] (Ostdeutsche Rundschau 19.6.1892, 18.12.1892, Deutsches Volksblatt) (d) Wien\r\nJ. St. Julius Stern (i) Wien\r\nj. st. Julius Stern (i) Wien\r\nJ. Stg. (Julian Sternberg, Neue Freie Presse) [ABCD deest, siehe Anmerkung] (f) Wien\r\nJ. St.-g.  [= St-g.?] (Wiener Allgemeine Zeitung 1900) (215a/201) Wien\r\nJ. St.-g.  [= St-g.?] (Deutsches Volksblatt) (d) Wien\r\nJ. Str. (Tagesbote aus Mähren und Schlesien 21.11.1896)\r\nJ. T. (Österreichische Musik- und Theaterzeitung, s. 11.11.1892, nach 13.11.1892) [= Julius Twardowsky?]\r\nJ. U. siehe Unfried Linz\r\nJulius Müller (Pseudonym von Ottokar Tann-Bergler (i)\r\nJunius novus (Pseudonym von Friedrich Uhl) (i)\r\nJunius redivivus (Pseudonym von Friedrich Uhl) (i)\nϰ [Kappa] Theodor Kroyer (Allgemeinde Zeitung 9.5.1903) München\r\nk. siehe Köchel\r\nk. (Ewald Cwienk) [ABCD deest, siehe Anmerkung]\r\n-k. (Linzer Zeitung 11.3.1884) Linz\r\nK. siehe Dr. K. Wien\r\nK. (Linzer Tagespost 2.6.1865) ABCD Linz\r\nK. (Musiker-Courier 20.6.1881)\r\nK. (Linzer Zeitung 6.10.1885, 11.12.1885, 14.4.1886, 21.4.1888, 22.4.1891, 30.4.1892) Linz\r\nK.  (Linzer Zeitung 3.8.1889)  siehe Kerbler Linz\r\nK. (Deutsches Volksblatt 21.5.1889, vermutlich Emil Kränzl) Linz\r\nK. (Algemeen Handelsblad 18.12.1892) Amsterdam\r\nK. (Neues Wiener Journal 23.1.1894, Kunst) Wien\r\nK. (Linzer Volksblatt, Linzer Tagespost 9.5.1894 (Dombau), 19.3.1895 (Frohsinn)) Linz\r\nK. (Kralik, Das Vaterland 5.4.1896) Wien\r\nk. a./K. A. siehe Kauders Wien\r\n[K., A.] = A. K. (The Manchester Guardian 10.5.1909) London\r\n[k., alb.] = alb. k. (Albert Kauders, Neues Wiener Journal 8.4.1894) Wien\r\nKalbeck Max: Max Kalbeck (Wiener Allgemeine Zeitung 1882) (Die Presse 1890), M. K. Wiener Montagsrevue 21.11.1892) [siehe Anmerkung] (a) Wien\r\nK. Anders (Albert Kauders)[siehe unten Anmerkung \"Biographisches\"]\r\nKapff, Otto von: -ff. [?], O. v. K. (Deutsche Kunst- und Musikzeitung 9.5.1885 bzw. 15.1.1894) Wien\r\nKarpath Ludwig (L. K., -rp-) [siehe Anmerkung] (d) Wien\r\nKauders Albert: k. a. (Wiener Allgemeine Zeitung 1892), alb. k. (Neues Wiener Journal 8.4.1894), a. k. (Neues Wiener Journal 9.11.1896) Pseudonym K. Anders [siehe unten Anmerkung \"Biographisches\"] (a), (i) Wien\r\nK. B.  (Das Landstraßer Bezirksmuseum [Linz?] 1974) (215a/201)\r\nK. B. J. (Karl Boleslav Jirák) [ABCD deest, siehe Anmerkung] Prag\r\n[K. C.] = C. K. (Volksblatt 19.12.1873) Wien\r\n[K., D.] = D. K. [oder O. K.?] (Neues Wiener Journal 13.4.1930) \r\n[K., Dr.] = Dr. K. (Reichspost 18.1.1918) Wien\r\n[K., E.] = E. K. (Neue Musik-Zeitung nach dem 11.10.1896)\r\n[K., E.] = ek. (Vorwärts Berliner Volksblatt 8.4.1917) Berlin\r\n[K., E.] = E. K. (Österreichische Volkszeitung 5.5.1924) Wien?\r\n[K., Ed.] = Ed. K. siehe Kulke und Kremser Wien\r\nKER. (Haagsche Courant 24.12.1892, 20.1.1894) Den Haag\r\nKerbler V.: V. K....r. (Linzer Zeitung 23.2.1890), K. (Linzer Zeitung 3.8.1889 etc.) Linz\r\nKerschagl Joh. Nep. (?) (J. N. K., Österreichische Schulzeitung 28.10.1896)\r\n[K., F.] = F. K. (Salzburger Volksblatt  4.9.1923) Salzburg\r\nK. F. (Vorwärts 13.10.1924) Berlin\r\nK. G. siehe Dr. K. G. Linz\r\nK. G. siehe Grunsky\r\n[K. , G.] siehe Gustav Kühle Wien\r\n[Kg., W.] = W. Kg. siehe König Linz\r\nK. H. R./KHR (Karl Heinz Ruppel) [siehe Anmerkung]\r\n[K., J., Dr.] (Brünner Sonntagszeitung 18.10.1896, 27.12.1896) Brünn\r\n[K, J. N.] = J. N. K. (Joh. Nep. Kerschagl? Österreichische Schulzeitung 28.10.1896)\r\nKl. (Linzer Volksblatt 31.10.1877) Linz\r\nKlatte Wilhelm (W. K., Berliner Lokal-Anzeiger) (i)\r\nKleefeld Wilhelm \"W. Kl.\" [siehe Anmerkung] (d) Deutschland\r\nKlinger Gustav (siehe Bernhard Buchbinder) (i)\r\n[K., M.] = M. K. (Max Kalbeck, Wiener Montagsrevue 21.11.1892) Wien\r\n[K., M. v.] = M. v. K. (Grazer Tagespost 11.7.1893) Graz/Wien?\r\nKn. (Edund Kühn) [ABCD deest, siehe Anmerkung]\r\n[K., O.] = O. K. [oder D. K.?] (Neues Wiener Journal 13.4.1930) \r\nKöchel Ludwig von: k. (Monatsschrift für Theater und Musik 1856)\r\nKönig Walter: W. Kg. (Frohsinn-Nachrichten [Linz] 1928-1937) (215a/204 und /228) Linz\r\nKönigstein (k. st., Illustriertes Wiener Extrablatt 25.2.1876) Wien\r\nKoller Wilhelm: K. W. (Brucknerfest Linz 1952) (215a/202 und /204)\r\nKorngold Julius: J. K. (Neue Freie Presse 9.11.1906)\r\n[K., O. v.] = O. v. K. (Deutsche Kunst- und Musikzeitung 28.12.1885)\r\nK. P. (Vorwärts 12.8.1928, vermutlich ein Lokalreporter) Berlin oder identisch mit:\r\nK. P. (Klaus Pringsheim, Vorwärts 22.3.1929) Berlin\r\nK. Pi. siehe Pilz\r\nKr. (Innsbrucker Nachrichten 2.12.1890) Innsbruck\r\nK. R.  (Harmonia sacra Februar 1891) (215a/202)\r\n[K., R.] (Vaterland 3.6.1896, 3.11.1896) Wien\r\n[K., R.] = R. K. (Ostpreußische Zeitung 19.5.1909) Königsberg?\r\nKr. (Heinrich von Kralik (i)\r\nKränzl Emil Dr: 1. vermutlich Dr. -zl. (Linzer Tagespost 27.10.1886, 11.12.1888, 20.4.1889) und 2. vermutlich K. (Deutsches Volksblatt 21.5.1889) Linz\r\nKralik (K., Das Vaterland 5.4.1896) Wien\r\nKralik Heinrich (Kr.) (Nachfolger Kalbecks beim Neuen Wiener Tagblatt bis 1938 (i)\r\nKrebs Dr. Carl (Der Tag) Berlin (i)\r\nKrehbiel H. E.: H. E. K. (New York Tribune 26.4.1903, 16.5.1904) New York\r\n[Kremser, Eduard: Ed. K. (a), Irrtum bei Göllerich/Auer. Recte Eduard Kulke)\r\nKroyer Theodor (ϰ [Kappa], Allgemeinde Zeitung 9.5.1903) München\r\nKrtsmáry Anton (A. Ky., Wiener Allgemeine Zeitung (um 1905), Neue Musikalische Presse (um 1896)) (d) Wien\r\nK. S. (vermutlich Karl Söhle, Der Kunstwart Anfang Oktober 1894)\r\nK. Sch. (Linzer Tagespost 10.1.1870) Linz\r\nk. sch. (Karl Schönewolf, Dresdner Neueste Nachrichten 8.11.1925) Dresden\r\nk. st. (Königstein, Illustriertes Wiener Extrablatt 25.2.1876) Wien\r\n-kt-  (Lidová obroda 4.9.1949)\r\nK. T. (Österreichische Musik- und Theaterzeitung 1.4.1889) Wien\r\n[K., T.] (Ostdeutsche Rundschau 1.4.1896) Wien\r\n[k., u.] = u. k. (Volksblatt [= Neues Volksblatt?] 1977/78)\r\nKühle Gustav: G. K. (Deutsche Kunst- und Musikzeitung 21.1.1886, 11.7.1887, Österreichische Musik- und Theaterzeitung 1.4.1889, August 1892, nach dem 29.3.1894)\r\nKulke Eduard: Ed. K. (Vaterland 1870), ABCD Wien\r\nKurth Ernst: h. (Der Bund) Bern (k)\r\nK. V. (Salzburger Chronik 20.7.1875) Salzburg\r\n[K., V.] = V. K.....r. siehe Kerbler Linz\r\nK. W.  (Musica Divina 1921) (215a/202)\r\nK. W. siehe Koller\r\n[K., W.] = W. K. (Wilhelm Klatte)\r\nK. W. T. (Deutsche Zeitung 19.1.1888) Prag\r\n[Ky., A.] = A. Ky. (Anton Krtsmáry, Wiener Allgemeine Zeitung (um 1905), Neue Musikalische Presse (um 1896)) (d) Wien\nL. (Neue Zeitschrift für Musik 9.10.1868=11.12.1868)\r\n-l. (Loidol? Linzer Zeitung 27.8.1884) Linz\r\n-l (Die Presse 26.2.1889) Wien\r\n-l. (Westungarischer Genzbote 29.4.1890) Preßburg/Bratislava\r\n-l- (Linzer Volksblatt 6.9.1892) Linz/St. Florian\r\n–l– (NMZ 13.2.1902, Breslau)\r\nl., L. siehe Heinrich Leoster\r\nDr. L siehe Laurencin Wien\r\n[L., A.] = A. L. (Kastners Wiener Musiklaische Zeitung 8.1.1886) Wien\r\nL. Andro: Pseudonym von Therese Rie\r\nLanzelot: Pseudonym von Felix Salten (i)\r\nLaurencin Ferdinand von: (?) Dr. L. (Blätter für Musik, Theater und Kunst 3.4.1872, 14.4.1872, Neue Zeitschrift für Musik 29.5.1885) Wien\r\nL. B. (Ludwig Bußler, Nationalzeitung 2.6.1891, 18.10.1893). Siehe auch unten \"Biographisches\" Berlin (j)\r\nl. b. (siehe Ludwig Basch)\r\nL. Bd. (Lothar Band) [ABCD deest]\r\n[L., D.] = D. L. (Lyra, 15.4.1897) Wien\r\n[L. Dr.] = Dr. L siehe Laurencin Wien\r\nL. E. (Tribüne 23.2.1881)\r\nL-e. (Münchner Post 16.10.1896, s. 24.12.1896) München\r\nLeitich Albert. A. L-ch . Siehe unten \"Biographisches\" (i)\r\nLeoster Heinrich (eigentlich Pollack). (\"h. l.\", \"H. L.\", \"l.\", \"L.\", \"-eo-\", \"hl.\"). Siehe unten Biographisches (i).\r\nLessmann Otto (Allgemeiner Musik-Zeitung) Berlin (i)\r\nLewinsky Josef (J. L., Berliner Morgenpost) Berlin (i)\r\nLg. (Julius C. Lusztig) (d) Berlin\r\nL. G. (Morgenpost 7.11.1873) Wien\r\nL. G. S. (The Cincinnati Enquirer 3.1.1914) Cincinnati\r\nL. H. (Südsteirische Post 10.10.1891) Marburg\r\n-lh- (Antonín Šilhan) [ABCD deest, siehe Anmerkung \"Biographisches\"] Prag\r\nl.. h. (Ludwig Held) siehe unten \"Biographishes\" (i)\r\nL. H-i. (Ludwig Hevesi, Pester Lloyd 14.2.1886, 25.9.1895) Wien/Budapest\r\n[L., J.] = J. L. (Karlsruher Wochenschau 1929) (215a/201)\r\n[L., J.] = J. L. (Josef Lewinsky, Berliner Morgenpost) Berlin (i)\r\nL. K. (Ludwig Karpath) [siehe Anmerkung]\r\nll-  (Tagblatt [Linz?] 1935) (215a/205) Linz\r\nll-  (Neue Musikalische Presse 1898) (215a/205) Linz\r\nL. Lr. (Wiener Salonblatt 27.2.1881) Wien\r\n[L., M.] = M. L. (Österreichische Musik- und Theaterzeitung nach 21.12.1890) Wien\r\n[L., M.] = M. L. (Berliner Festwochen 15.9.1987) Berlin?\r\nL. N. = Dr. L. N. (Steyr? 15.5.1932) Steyr\r\n[L., O.] = O. L. (Dresdner Nachrichten 8.6.1886) Sondershausen oder Dresden\r\nLoewengard Max (Kritiker für Auswärtige Zeitungen) Berlin (i)\r\nLoidol -l. (Loidol? Linzer Zeitung 27.8.1884) Linz\r\n[L. Oscar] (Neue Zeitschrift für Musik 15.1.1882) Karlsruhe\r\n[Lr., L.] (Wiener Salonblatt 27.2.1881) Wien\r\nL. S. (Leopold Schmidt) [siehe Anmerkung] (d) Berlin\r\n[L., S.] = S. L. (The Manchester Guardian 11.1.1907) Manchester\r\nL. Sp. (Ludwig Speidel, Fremdenblatt 7.3.1889) Wien\r\nluk. (\"Lyra\" 15.3.1898) Wien\r\nLusztig Julius C. (Lußtig) \"g.\", \"Lg.\" [siehe Anmerkung] (d) Berlin\r\nL. v. d. A. (Deutsches Volksblatt 18.12.1896) Graz\r\nL. W. siehe Dr. L. W.\nµ Allgemeine Zeitung (München) 12.3.1885\r\n-m  (Neue Freie Presse 6.4.1871, 29.3.1872) ABCD Wien\r\nm. (Zeitschrift für die musikalische Welt = Lyra, 20.3.1882) Wien\r\n-m- (Leipziger Tageblatt 14.10.1896) Leipzig\r\nm. oder M. (Vorwärts, Berliner Volksblatt 22.5.1910, 7.3.1911, 2.11.1912) Berlin/München?\r\nM. (Linzer Tagespost 4.5.1887) Linz\r\nM. (Münchner Neueste Nachrichten 7.12.1888 und 10.12.1896) München\r\nM. (vermutlich Max Morold, Ostdeutsche Rundschau 22.1.1893) Wien\r\nM (Prager Tagblatt nach 12.10.1896) Prag\r\nM.  (Heidelberger Anzeiger 1936) (215a/208) Heidelberg\r\nM.  (Wiener Mittag 1942) (215a/208) Wien\r\n[M., A.] = A. M. (undatiert, \"Der Bruckner-Bund wächst\" (1212c/200)\r\n[M., A.] = A. M. (Montagsrevue 25.11.1872) ABCD Wien\r\n[MacB., J.] = J. MacB. (Washington Post 3.1.1915) Washington?\r\nMandyczewski Eusebius: e. m. (Programmheft 15.12.1907)\r\nM. A-r. siehe Adler M. Wien\r\nMarckhgott Eberhard: Dr. E. M. (Enns 1972) (215a/186 und /208)\r\nMarsch Peter (P. M., Hamburger Nachrichten 16.4.1892) Hamburg\r\nMarschalk Max \"M. M.\" [siehe Anmerkung] (d) Berlin\r\nMauke Wilhelm \"W. M.\" (= W. M. im \"Vorwärts\"?) [siehe Anmerkung] (f)\r\nMaurer Heinrich: H. M. (Vorwärts 1924, 1925) Berlin\r\nMayfeld Moritz von: D...... (Linzer Abendpost 20.12.1864) (c) Linz\r\nm. b. ( siehe Brociner)\r\nM. Bfd. (siehe Baumfeld)\r\nM. C. (The Brooklyn Daily Eagle 20.4.1931) New York\r\nm. d. (Extrapost = Wiener Montags-Journal, 20.6.1892) Wien\r\nm. d. (Allgemeine Kunst-Chronik 1.1.1892) Wien\r\nM. D. (Neue Zeitschrift für Musik 28.6.1893) Leipzig\r\n[M., Dr.] = Dr. M. (Linzer Tagblatt 30.4.1922) Linz\r\n[m., e.] = e. m. (Programmheft 15.12.1907 und 19.12.1916) Wien\r\n[M., E.] = Dr. E. M. siehe Marckhgott\r\n[M., E.] = E. M. (Leipziger Zeitung 14.11.1910) Leipzig\r\n[M., Ed.] = Ed. M. (vermutlich Eduard Moucka, Musiker-Courier 8.3.1880)\r\nM. Ed. (Musikalisches Wochenblatt 17.12.1891) Leipzig?\r\nMenzel Adolf (–z–, -z- Meininger Tageblatt 1913) Meiningen\r\nMerian Hans (H. M. Leipziger Volkszeitung 13.10.1896?) Leipzig\r\n[M., F. M.] (Innsbrucker Nachrichten 22.10.1896) Innsbruck/Wien\r\nm g. (Max Graf) [siehe Anmerkung] (d) Wien\r\nm=g. (Adam Müller-Guttenbrunn) siehe unten \"Biographisches\" (i)\r\nM.-G. (Adam Müller-Guttenbrunn) siehe unten \"Biographisches\" (i)\r\nm. g-f. oder m g-f. [auch als \"m. g-l.\" oder \"m. g-t\" zu lesen?] (Extrapost (Wiener Montags-Journal) 15.1.1894, 26.3.1894) [vermutlich Max Graf] Wien\r\nM. H. (Maximilian Harden) (i) Berlin\r\n[M., H.] = H. M. [Heinrich Maurer] (Vorwärts 14.10.1924) Berlin\r\nM. J. (Österreichische Musik- und Theaterzeitung nach 19.12.1894) Wien\r\nM. J. (The Sun, New York 17.9.1911 (Musik und Theater)) New York/München?\r\nm. j. b. (Deutsche Kunst- und Musikzeitung 28.2.1881, 24.3.1881)\r\nM. K. (Max Kalbeck, Wiener Montagsrevue 21.11.1892) Wien\r\n-ml- (Preßburger Zeitung 28.4.1890) Preßburg/Bratislava\r\nM. L. (Österreichische Musik- und Theaterzeitung nach 21.12.1890) Wien\r\nM. L. (Berliner Festwochen 15.9.1987) Berlin?\r\nM. M. H. (Buffalo Morning Express 24.4.1917) Buffalo\r\nMor. A-r. (s. Moritz Adler, Morgenpost 7.2.1880) Wien\r\nM. M. (Max Marschalk) (d) Berlin\r\nM. M...r. (Neues Wiener Tagblatt 24.1.1925) Wien\r\n[M., O.] = O. M. (Heidelberger Tageblatt 13.1.1914) Heidelberg\r\nM. O. (Mirko Očadlík) [ABCD deest, siehe Anmerkung] Prag\r\nMoißl Franz: F. M. (Musica Divina Juli 1924)\r\nMoore Edward = E. M. (Chicago Tribune 29.11.1924) Chicago\r\nMorold Max (vermutlich, M., Ostdeutsche Rundschau 22.1.1893) Wien\r\nMoucka Eduard: Ed. Moucka (Zeitschrift für die musikalische Welt 1882) (a) Wien\r\nM. P.  (Musikalische Rundschau 10.3.1890)\r\n[M., P.] = P. M. (Dr. Peter Marsch, Hamburger Nachrichten 16.4.1892) Hamburg\r\n[M., P.] = P. M. (Die ganze Woche 1989) (215a/113)\r\nM-r. (Leipziger Zeitung 23.10.1896) Leipzig\r\n[M...r, M.] = M. M...r. (Neues Wiener Tagblatt 24.1.1925) Wien\r\nM. S. (Maximilian Schwarz, Linzer Volksblatt 18.4.1886) Linz\r\nM. S. siehe Springer Wien\r\nm.s. (Pester Lloyd 5.4.1887) Budapest\r\nM. Sch. (Kopist \"Lehrerstand\" ca. 1847, Beethoven-Sonate [s. nach 11.10.1896]) St. Florian?\r\n[M., S. I.] = S. I. M. (Haagsche Courant 10.2.1885) den Haag\r\nMüller (Julius Müller,Pseudonym von Ottokar Tann-Bergler (i)\r\nMüller-Guttenbrunn Adam (eigentlich Adam Müller) (\"m=g.\",  \"A. M.-G.\", \"M.-G.\", Pseudonyme: Franz Josef Gerhold, Ignotus, Michel Vetter, Figaro.). Siehe unten \"Biographisches\" (i).\r\n[M., W.] = W. M. (Vorwärts Berliner Volksblatt 9.11.1912) Berlin\r\nM. v. K. (Grazer Tagespost 11.7.1893) Graz/Wien?\r\n[my] = µ Allgemeine Zeitung (München) 12.3.1885\r\nMz. (Montags-Zeitung 4.5.1896, Literatur) Wien?\nN. (Dr. Nacke, Schulinspektor, Linzer Tagespost 19.1.1871)\r\nN. (Deutsche Kunst- und Musik-Zeitung 10.12.1890) Wien\r\nN. [evtl. Naaff?] (Die Lyra 1.8.1892) Wien\r\nN. (Deutsches Volksblatt 24.6.1892, 7.7.1892) Wien\r\nN. (Südsteirische Post 22.2.1896) Ljubljana/Laibach\r\nn. (Heinrich Wallmann??) Salzburger Volksblatt 20.6.1872 Wien/Salzburg\r\n-n. = Albert Hermann (Das Vaterland 22.11.1888, 17.8.1890) Wien\r\n-n. (Vossische Zeitung 1.6.1891, 8.1.1894) Berlin\r\n-n. (Nürnberger Stadtzeitung 31.3.1891, 30.10.1891) Nürnberg\r\n-n. (Neue Freie Presse 13.5.1892) Wien\r\n-n-. (Neue Freie Presse 1.4.1892, 25.3.1893, Kunst) Wien\r\n-n.- (Musikalisches Wochenblatt 3.12.1896) Frankfurt\r\n???: n.  (Tages-Presse 1876) (a) Wien\r\nNaaff Anton August: -ff.- (Deutsches Volksblatt 7.8.1896), N. (Lyra 1.8.1892) Wien\r\nN. C. (The Manchester Guardian 6.11.1929) Liverpool oder Manchester\r\nnd.  (Die Presse 1977) (215a/106) Wien\r\n[N., Dr.] = Dr. N. (Lyra 1.11.1892) Wien\r\n[N., E.] = E. N. (The Guardian 22.9.1905) Manchester, London?\r\n[N., E.] = E. N. / e. n. siehe Neill\r\nNeill Edward: E. N. (Italien 1958 - 1969) (215a/189 und /212f)\r\nNeisser Arthur (\"Arth. N-r.\" und \"Dr. A. N.\"). Siehe auch unten \"Biographisches \" (j)\r\nNeufeldt Ernst \"E. N.\" [siehe ANmerkung] (d) Deutschland\r\nNeumann Heinrich (H. N.) [ABCD deest? siehe Anmerkung] Berlin\r\n[N., F.] = F. N. (Grazer Vorstadt-Zeitung 7.11.1875) Graz St. Florian?\r\nNh. (? Rh.?) (Lyra 1.10.1894) Troppau\r\n[N., H.] = H. N. (Berliner Publikation?) Berlin?\r\n[N., L.] = Dr. L. N. (Steyr? 15.5.1932) Steyr\r\n-nn. (Neue Preußische Zeitung 28.1.1887, 28.5.1891) Berlin\r\nNo.  (Salzkammergut-Zeitung 1971) (215a/212)\r\nN-y. (Kyffhäuser 10.11.1889)\nω  (omega-ähnlich) (Linzer Abendbote 7.12.1864) ABCD Linz\r\n-o. (Gemeindezeitung, Wiener Tagespost 18.8.1890) Wien\r\n-o. (Das Vaterland 26.6.1892) Wien\r\n-o- (Das Vaterland 27.3.1890) Wien\r\nO. (Deutsches Blatt 22.4.1893) Brünn\r\nO. A. Sch. (Otto Albert Schneider) [ABCD deest, siehe Anmerkung] Berlin\r\nO. B. (Oskar Baum, Prager Presse, Die Weltbühne etc.) (h)\r\nO. Bn. (Oskar Berggruen, Morgenpost 25.6.1885) Wien\r\nOčadlík Mirko M. O. [ABCD deest, siehe Anmerkung] Prag\r\n[O., E. G.] = E. G. O. (Reichspost 13.3.1906, Musikreferent) Wien\r\n-ok (Neue Preußische Zeitung 2.6.1891, 17.10.1893, 9.1.1894) Berlin\r\nO. K. [oder D. K.?] (Neues Wiener Journal 13.4.1930) \r\nO. L. (Dresdner Nachrichten 8.6.1886) Sondershausen oder Dresden\r\nO. M. (Heidelberger Tageblatt 13.1.1914) Heidelberg\r\nOnkel Tom (Pseudonym von Ludwig Hevesi) (i)\r\no-o (Blätter für Theater, Musik und Kuinst 31.10.1873)\r\n[O., R.] = R. O. (Lyra 1.11.1887) Wien\r\nO. R.  (Reichspost 1936) (215a/214) Wien\r\nO. S. (Otto Schmid) [ABCD deest, siehe Anmerkung]\r\nos.  (Linzer Volksblatt 1993) (215a/111) Linz\r\nOscar L. (Neue Zeitschrift für Musik 15.1.1882) Karlsruhe\r\nOstini [?] (b., Süddeutsche Presse und Münchener Nachrichten 14.3.1885) München\r\no. t.-b. (Ottokar Tann-Bergler) (i)\r\nO. T.-B. (Ottokar Tann-Bergler) (i)\r\no. tb. (Ottokar Tann-Bergler) (i)\r\notb (Ottokar Tann-Bergler) (i)\r\nO. v. H. ([weiblich] Neuigkeits-Weltblatt 6.4.1904) Wien?\r\nO. v. K. (Otto von Kapff) (Deutsche Kunst- und Musikzeitung 28.12.1885, 15.1.1894)\r\nO v. P. (= Oscar von Pander) (Münchner Neueste Nachrichten 2.4.1932) München\nπ (pi)  (Linzer Zeitung 17.3.1858) ABCD Linz\r\nπ (pi) (Kastners Wiener Musikalische Zeitung 24.1.1886) Wien\r\np. (Fremdenblatt 7.7.1876) Wien\r\np. (Vaterland 18.3.1882) Wien\r\np. (Paumgartner, Wiener Abendpost 11.7.1892, 26.11.1894) Wien\r\nP. (Linzer Volksblatt 31.10.1877) Linz\r\nP. = [ Dr. P.] (Caecilia 15.7.1888) Niederlande\r\nP. ([vermutlich nicht Porges] Neue Zeitschrift für Musik 14.6.1893) München\r\nP. (Neue Musik-Zeitung, vermutlich Januar 1896) Dresden\r\nP. (Hans Poppe, Dresdner Journal 1896) (h) [vielleicht identisch mit dem Vorigen?]\r\nP. [= Posch?] (Linzer Tagespost 28.3.1896, 18.11.1896, 21.3.1897) Linz\r\nP. (Brüxer Zeitung 3.9.1924) Brüx (Nordböhmen)\r\np. (Pilz Hans H., Linzer Tagblatt 21.2.1959)\r\nP. A. (Leipziger Zeitung 7.6.1893) Leipzig\r\n[P., A.] = A. P. (Ostdeutsche Rundschau 16.11.1893) Wien\r\n[P., A.] = A. P. (13.11.1913, Düsseldorfer Tageblatt) Düsseldorf\r\nOscar von Pander „O v. P.„ (Münchner Neueste Nachrichten 2.4.1932) München\r\nP. A. S. (The Observer 26.11.1922) London\r\nPaszthory-Voigt Gisela (?) (Go. P. V., Deutsches Volksblatt 20.7.1892) Wien\r\nPaumgartner Hans (Wiener Abendpost 1895), H. P. (Wiener Zeitung 10.3.1885), p. (Wiener Abendpost 26.11.1894) (a), (e) Wien\r\nP. B. (Paul Bekker, Frankfurter Zeitung 14.1.1914) [siehe Anmerkung] Berlin/Frankfurt\r\n[P., B.] (Linzer Montagspost 28.10.1895) Linz\r\n[P., E.] = E. P. (Linzer Tagespost 14.3.1894) Linz\r\n[P., E.] = E. P. (Dresdner Nachrichten 26.11.1912) Dresden\r\nP. E. (Paul Ehlers) München\r\nPellegrini Alfred \"a. p.\" [siehe Anmerkung] (f) Dresden\r\nPembaur Josef: J. P. (Innsbrucker Nachrichten 21.4.1896) Innsbruck\r\nPerger Richard von: R. v. P. (Musikalische Rundschau 1890) (a) Wien\r\n[P., F.] = F. P. (Salzburger Volksblatt 14.6.1892) Salzburg\r\nP. G.  (Frohsinn-Nachrichten [Linz] 1930) (215a/215) Linz\r\n[Pgr., A.] = A. Pgr. [s. Prgr.] (vermutlich August Püringer, Ostdeutsche Rundschau 24.7.1894/16.7.1894) (f) Wien\r\n[p., h. oder p., dr. h.] siehe Paumgartner Wien\r\n[P., H.] = H. P. siehe Puchstein Wien\r\n[P., H.] (Dresdner Journal 19.12.1895) Dresden\r\n[P., H. T.] = H. T. P. (Boston Evening Transcript, erwähnt am 14.1.1913) Boston\r\nPiccolo siehe Ferdinand Groß (i)\r\n[Pi., K.] = K. Pi. siehe Pilz\r\nPilgrim Harry von (Reichs-Anzeiger) Berlin (i)\r\nPilz Hans H.: p. (Linzer Tagblatt 21.2.1959)\r\nPilz Karl: K. Pi. (Der Sänger 1971) (215a/201 und /217)\r\nPisk, Dr. Paul A. Pisk = pp.? (Arbeiterzeitung 25.9.1924) [siehe Anmerkung] Wien\r\nPizzicato  (Sonn- und Montagszeitung 16.2.1903) Wien\r\n[P., J.] Josef Pembaur (Innsbrucker Nachrichten 21.4.1896) Innsbruck\r\n[P., K.] = K. P. (Vorwärts 12.8.1928, vermutlich ein Lokalreporter) Berlin\r\nP. M. (Dr. Peter Marsch, Hamburger Nachrichten 16.4.1892) Hamburg\r\nP. M.  (Die ganze Woche 1989) (215a/113)\r\n[P., M.] = M. P. (Musikalische Rundschau 10.3.1890)\r\nPoppe Hans: P. (Dresdner Journal 1896) (h)\r\nPosch, Aemilian: Ae. P. (Linzer Tagespost 12.12.1906), [?] P. (TP 21.3.1897) Linz\r\n-pp- (Wiener Allgemeine Zeitung 14.10.1896) Wien\r\npp. = Dr. Paul A. Pisk? (Arbeiterzeitung 25.9.1924) Wien\r\nP. R. (The Boston Globe 23.2.1929) Boston\r\n[P., R.] = R. v. P. siehe Perger Wien\r\n[P., R.] (Neue Zeitschrift für Musik 3.7.1885) Karlsruhe?\r\n[p., r.] (Wiener Presse 29.3.1886) Wien\r\nPreiß Cornelius [vermutlich]: C p (Linzer Volksblatt 16.5.1931) Linz\r\n[Prgr., A.] (Ostdeutsche Rundschau 7.11.1894) Wien\r\nPringsheim Klaus: K. P. (Vorwärts 22.3.1929) Berlin\r\nProchaska Victor (V. P., Grazer Morgenpost 12.2.1895) Graz\r\nP. S.  (Wien aktuell 1974) (215a/113 und /215) Wien\r\nP. St. (Paul Stefan) (siehe Anmerkung] (d)\r\nP. Stf. (Die Stunde 1936) (215a/215) = Paul Stefan [siehe die Anmerkung] (d)\r\nPuchstein Hans: H. P. (Deutsches Volksblatt 1890) (a) Wien\r\nPüringer August (vermutlich: A. Pgr., A. Prgr.) [siehe Anmerkung] (d) Wien/Berlin\r\nPujman Ferdinand F. P.  [ABCD deest, siehe Anmerkung] Prag\r\n[P., V.] = V. P. (Victor Prochaska, Grazer Morgenpost 12.2.1895) Graz\r\np. v. s. (Paul von Schönthan) siehe unten \"Biographisches\" (i) Wien\r\n[P., W.] = W. P. (Kleine Volks-Zeitung 1944) (215a/228)\r\n[P., W. v.] = W. v. P. (Ostdeutsche Rundschau 16.6.1894) Wien\n-ρ- [kleines \"rho\"] (Münchner Neueste Nachrichten 30.5.1893) München\r\nr. (Deutsche Kunst- und Musik-Zeitung 20.1.1891) Linz\r\nr. (Linzer Volksblatt 29.10.1895) Linz\r\n-r. (Das Vaterland 24.5.1889) Wien\r\n-r- (Ostdeutsche Rundschau 15.4.1894) Wien\r\n–r. (Freie Stimmen 20.12.1924) Klagenfurt\r\nr. (r.-)  (Neue Freie Presse 1936) (215a/217) Wien\r\nr. siehe Endler\r\nr. (Deutsches Blatt Brünn 9.3.1895, 23.12.1896) Brünn\r\nR. (Salzburger Volksblatt 14.9.1871) Salzburg\r\nR. (Konstitutionelle Vorstadtzeitung 10.1.1885) Wien\r\nR. (vermutlich Linzer Zeitung? 5.10.1885) Linz\r\nR. (Musikalisches Wochenblatt 3.12.1891) Nürnberg\r\nR. (Deutsche Kunst- und Musik-Zeitung 20.12.1891 und 1.7.1895) Wien\r\nR. (Neue Freie Presse 8.12.1895, 31.3.1896, 6.12.1896) Wien\r\nR. (Tagespost, Linz 1900) (215a/217) Linz\r\n[R., A.] = A. R. siehe Riegl Linz\r\n[R., A.] (Steyrer Zeitung 1.9.1887, 8.9.1889) Steyr\r\nRaro. (Wiener Sonntags-Post 13.4.1884, Neue Musikalische Presse 6.1.1895) Wien\r\nR. B. (Neue Zeitschrift für Musik 10.1.1873) Wien\r\nR. B. / r. b. (Richard Batka) [siehe Anmerkung] Wien/Prag\r\nR. B. (The Manchester Guardian 5.10.1925) Manchester\r\nrb.-  (Wiener Zeitung 1936) (215a/218), Ferdinand Wilhelm Scherber, auch rb. und -rb- [siehe Anmerkung] (d) Wien\r\nRbt. (Wiener Montags-Journal = Extrapost 25.2.1889) Wien\r\nRbt. (Musikalische Rundschau 1.1.1891) Wien\r\nRbt. (Richard Robert, Wiener Sonn- und Montags-Zeitung, um 1905-1913) (d) Wien\r\n[R., C.] = C. R. (Neue Zeitschrift für Musik 13.8.1886) [Carl Riedel?]\r\n[R., D.] = D. R. (Linzer Tagespost 1.2.1885, Leserbrief) Linz\r\n[R., D.] = D. R. [\"Die Redaktion\"?]  (Linzer Volksblatt 4.9.1894, Fußnote) Linz\r\nR. F. (Rudolf Fiege) [ABCD deest, siehe Anmerkung]\r\n[R., F.] = F. R. (Welser Anzeiger 8.11.1890) Linz/Wels\r\n[R., F. I.] = F. I. R. (Haagsche Courant 10.2.1885) Den Haag\r\nRehmann Theodor Bernhard: Th. B. R. (Gregoriusblatt 1937) (215a/218 und /225)\r\nReTa siehe Tauber\r\nRf. (Rudolf Frank, Meiningen?)\r\nR. F. (Rudolf Fiege) [ABCD deest, siehe Anmerkung]\r\n[R., F.] = F. R. (Deutsche Kunst- und Musik-Zeitung 1.7.1895) (Stuttgart)\r\n[R., F.] = F. R. (Oberösterreichische Nachrichten 21.2.1961) (215a/189) Linz\r\nRh. (? Nh.?) (Lyra 1.10.1894) Troppau\r\nr. h. siehe Hirschfeld Wien\r\nr. h. (Wiener Allgemeine Zeitung 23.9.1888) Wien\r\nR. H. siehe Heuberger Wien\r\nR. H.  (Tagespost Linz 1941) (215a/218), vielleicht Rudolf Holzer? (d) Linz\r\nR. Hr. siehe Heuberger Wien\r\nR. H-r siehe Heuberger Wien\r\nR-i. (Echo 1936) (215a/218\r\nRi- (Joseph Rinaldini) [ABCD deest, siehe Anmerkung] Wien\r\n[r., i.] (Grazer Volksblatt 1.4.1886) Graz\r\nRie Therese: Pseudonym L. Andro\r\n[Riedel Carl [?] C. R. (Neue Zeitschrift für Musik 13.8.1886)\r\nRiegl Anton: A. R. (Linzer Volksblatt) (e) Linz\r\nR. K. (Vaterland 3.6.1896, 3.11.1896) Wien\r\n[R., K.] = K. R. (Harmonia sacra Februar 1891) (215a/202)\r\nR. K. (Ostpreußische Zeitung 19.5.1909) Königsberg?\r\nR. O. (Lyra 1.11.1887) Wien\r\n[R., O.] = O. R. (Reichspost 1936) (215a/214) Wien\r\nRobert Richard (Rbt., Wiener Sonn- und Montags-Zeitung, um 1905-1913) (d) Wien\r\nron, -ron. (Julius Bistron) [siehe Anmerkung]\r\nRoncourt Albert Gustav \"alpha\" (Neuigkeitsweltblatt 6.3.1889, 21.12.1890, 1.4.1894) [siehe Anmerkung \"Biographisches\"] (f) Wien\r\nRosenzweig Alfred (Mathis-Rosenzweig) a.r. [ABCD deest, siehe Anmerkung] Wien\r\nR. S. Hoffmann (Rudolf Stephan Hoffmann) [siehe Anmerkung]\r\nR. St. Hoffmann (Rudolf Stephan Hoffmann) [siehe Anmerkung]\r\nR. P. (Neue Zeitschrift für Musik 3.7.1885) Karlsruhe?\r\n[R., P.] = P. R. (The Boston Globe 23.2.1929) Boston\r\nr. p. (Wiener Presse 29.3.1886) Wien\r\n-rp- (Ludwig Karpath) [siehe Anmerkung]\r\nr. r. (Westdeutsche Zeitung 3.9.1949)\r\nR- Sch. (Zeit 22.12.1894)\r\nR T  [vermutlich kein Journalist!] 12.7.1898 (Wn Mus.Hs.6065, Skizze zur 8. Symphonie)\r\n-rt. siehe Tauber\r\n[R. Th. B.] = Th. B. R. siehe Rehmann\r\nRuppel Karl Heinz \"K. H. R.\" / \"KHR\" [siehe Anmerkung] (d) Deutschland\r\nR. v. P. siehe Perger Wien\r\nR. W.  (Münchner Neueste Nachrichten 1933) (215a/218)\r\nrw/rw./RW siehe Wallaschek\r\nR. Wr. = Richard Wintzer\r\n[R., W. v.] = W. v. R. (Deutsche Kunst- und Musik-Zeitung 20.2.1891) Graz\r\nRychnovsky Ernst E. R. [ABCD deest, siehe Anmerkung] (d) Prag\nS. (Josef Seiberl?) (Linzer Volksblatt 13.9.1869) Linz\r\nS. (Schucht, Neue Zeitschrift für Musik 9.1.1885)\r\nS. (Dezember 1905 (1212c/426))\r\ns. (Kleine Presse, Frankfurt, 14.1.1914) Frankfurt\r\ns.  (\"Die Presse\" 1998) (215a/125) [= sin. = Sinkovicz?] Wien\r\n-s. (Kyffhäuser 1.4.1892) Wien\r\nS. (Lyra 1.1.1892, 15.11.1894 (Carl Schön?)) Wien\r\nS. (vermutlich Josef Scheu, Arbeiter-Zeitung 2.6.1895) Wien\r\nS. (Deutsches Volksblatt 17.5.1896) Wien\r\nS. - [S.-] Montagsrevue aus Böhmen 14.12.1896, \"S.\" 21.7.1884\r\n Prag\r\nS. (Jung-Österreich 1936/37) (215a/220)\r\nß (Linzer Tagespost 18.3.1892 ) Linz\r\n[S., A.] = A. S. (Das Vaterland, 31.1.1897) Wien\r\nSachs Ed.: E. S. (The Manchester Guardian 7.6.1928, 29.5.1929) Manchester oder Heidelberg? (ein Ed. Sachs (Mannheim) schrieb 1904/05 für \"Die Musik\")\r\nSalten Felix (f. s. / x-n. / -x.- / x. n.). Siehe unten \"Biographisches) (i)\r\nSavenau Carl Maria von (C. M. v. S., Grazer Tagespost 13.3.1886) Graz\r\n[S., C.] = Carl Schön (Lyra 1.1.1892)\r\n-sch.  (Illustriertes Wiener Extrablatt 1892) siehe Basch (a) Wien\r\nsch. (Ferdinand Scherber) [siehe Anmerkung] Wien\r\nSch-a = Victor Schembera (Neues Wiener Tagblatt 24.7.1882) Wien\r\n[Sch., A. R.] (Neuigkeitsweltblatt 25.4.1895, Brünn) Wien? Brünn?\nScharrer Eduard August: E. S., Münchner Neueste Nachrichten etc.) München\r\n[Sch., C.] = C. Sch. (Lyra 1.3.1903) Wien\r\n[Sche., E.] = E. Sche. (Mühlviertler Bote 11.7.1964) (215a/188)\r\nSchelle Eduard: E. S. (Die Presse, 17.11.1872), E. Schelle (Presse 9.11.1872) (a), ABCD Wien\r\nSchembera Victor: Sch-a (Neues Wiener Tagblatt 24.7.1882) Wien\r\nSchenker Heinrich: H. Sch. (Die Zeit 1895, 18.1.1896) (a) Wien\r\nScherber Ferdinand Wilhelm (rb.- Wiener Zeitung 1936) (215a/218), auch -rb., rb., -rb-, F. Sch-r., sch. [siehe die Annmerkung] (d) Wien\r\nScheu Josef  (J. S., Arbeiter-Zeitung 6.2.1895, S., Arbeiter-Zeitung 2.6.1895, 19.1.1896) Wien\r\n[Sch., F.] = F. Sch. (Vorwärts 16.11.1929) Berlin\r\n[Sch., G.] = G. Sch. (Oberösterreichische Nachrichten 9.7.1949) (215a/191) Linz\r\n[Sch., H.] = H. Sch. [Hans Schneider?] (Montags-Revue aus Böhmen 30.7.1888) Prag\r\n[Sch., H.] = H. Sch. siehe Schenker Wien\r\n[Sch., J.] (Deutsches Volksblatt 30.3.1893, Kunst) Wien\r\n[Sch., K.] = K. Sch. (Linzer Tagespost 10.1.1870) Linz\r\nSchleemüller Hugo [siehe Anmerkung] (d) Deutschland\r\nSchliepe Ernst Heinrich [siehe Anmerkung] (d) Berlin\r\n[Sch., M.] = M. Sch. (Kopist \"Lehrerstand\" ca. 1847, Beethoven-Sonate [s. nach 11.10.1896]) St. Florian?\r\nSchmidt Leopold: L. S. [siehe Anmerkung] (d) Berlin\r\nSchmitz Eugen (E. S., Dresdner Nachrichten 8.11.1925) Dresden\r\nSchneider Hans: [vermutlich] H. S., H. Sch. (vgl. 13.6.1892)\r\nSchön Carl: C. S. (Lyra 1.1.1892)\r\nSchoenaich Gustav: G. S. (Wiener Tagblatt 1892, 4.9.1894), G. S. (Neue musikalische Presse 1895) [siehe unten \"Biographisches\"]  (a), (i) Wien\r\nSchönewolf Karl (k. sch., Dresdner Neueste Nachrichten 8.11.1925) [siehe Anmerkung] (f) Dresden\r\nSchönthan Paul von (p. v. s.). Siehe unten \"Biographisches\" (i)\r\nSch-r (August Schreiber) (i)\r\nSchreiber August (-ei- / Sch-r) (i)\r\n[Sch-r., J.] (Linzer Tagespost 14.4.1886) München\r\n[ Sch., R-] = R- Sch. (Zeit 22.12.1894)\r\nSchucht:  S. (Neue Zeitschrift für Musik 9.1.1885)\r\nSchünemann Georg (\"Schünemann\") [siehe Anmerkung] (d) Berlin\r\nSchwarz Maximiliam: M. S. (Linzer Volksblatt 18./20.4.1886) Linz\r\nSchwer Hans Arnold (H. A. Schwer) (i)\r\n[S., C. M. v.] = C. M. v. S. (Carl Maria von Savenau, Grazer Tagespost 13.3.1886) Graz\r\nsdl./-sdl- (Grazer Volksblatt 18.11.1888, 29.3.1889, 11.4.1894) vermutlich: Carl Seydler, Graz\r\n[S., Dr.] = Dr. S. (Heidelberger Zeitung 14.12.1893, 13.1.1914) Heidelberg\r\n[S., E.] = E. S. siehe Schelle Wien\r\n[S., E.] = E. S. (\"in Dr.\" = Ernst Schuch??, Leseranfrage, Musikalisches Wochenblatt 26.6.1884)\r\n[S., E.] = E. S. (Salzburger Volksblatt 21.12.1896) Salzburg\r\n[S., E.] = E. S. (The Manchester Guardian 7.6.1928) Manchester oder Heidelberg?\r\n[S., E.] = E. S. (Frankfurter Allgemeine Zeitung 1974) (215a/40 und /188)\r\n[S., E. A.] = E. A. S. (The Brookyln Times/Times Union 26.3.1926 New York\r\nSebastian Brant der Jüngere, Pseudonym von Julius Bauer (i)\r\nSeiberl Josef (?) S. (Linzer Volksblatt 13.9.1869) Linz\r\n-ser. (oder -zer.?) Pester Lloyd 19.4.1894) Budapest\r\nSeydler Carl L.: -sdl- (Grazer Volksblatt)\r\n[S., G.] = G. S. siehe Schönaich Wien\r\n[S., H.] = H. S. (Apeldoornsche Courant 5.11.1892) Niederlande\r\n[S., H.] = H. S. (Salzburger Chronik 24.12.1896) Salzburg\r\n[S., H.] [Hans Schneider?] (Montags-Revue aus Böhmen 13.6.1892) Prag\r\n[S., H.] = H. S. (Musica 1936) (215a/197)\r\n[S., H.] = H.-S. (Tagespost Linz 1936) (215a/197) Linz\r\n[S., H. A.] = H. A. S.= Harold A. Strickland (The Brooklyn Times 5.2.1926) New York\r\nŠilhan Antonín A. Š., aš, -lh- ( [ABCD deest, siehe Anmerkung] Prag\r\nS. I. M. (Haagsche Courant 10.2.1885) den Haag\r\nsin. siehe Sinkovicz Wien\r\nSinkovicz Wilhelm: sin. [evtl. auch s.?] (Die Presse [1986 - 1999]) (215a/125) Wien\r\n[S., J.] = J. S. (Josef Scheu, Arbeiter-Zeitung 6.2.1895) Wien\r\nS. J. E. (Algemeen Handelsblad 25.5.1893) Amsterdam/Düsseldorf?\r\n[S., K.] = K. S. (vermutlich Karl Söhle, Der Kunstwart Anfang Oktober 1894)\r\nSk.  (Salzburger Nachrichten 1974) (215a/125 und /220)\r\nS. L. (The Manchester Guardian 11.1.1907) Manchester\r\n[S., L. G.] = L. G. S. (The Cincinnati Enquirer 3.1.1914) Cincinnati\r\n[S., M.] = M. S. siehe Springer Wien und Schwarz Linz\r\n[S., M.] = M. S. (Schwarz) Linzer Volksblatt 20.6.1886 Linz\r\n[s., m.] = m.s. (Pester Lloyd 5.4.1887) Budapest\r\nSöhle Karl (vermutlich) (K. S., Der Kunstwart Anfang Oktober 1894)\r\nsp. siehe Speidel Wien\r\n[S., P.] = P. S. (Wien aktuell 1974) (215a/113 und /215) Wien\r\n[S., P. A.] = P. A. S. (The Observer 26.11.1922) London\r\n[sp., e.] = e. sp. (Morgenpost 19.6.1872) (ABCD) Wien\r\nSpeidel Ludwig: sp. (Fremdenblatt 17.5.1865, 11.11.1873 u.a.), L. Sp. (Fremdenblatt 7.3.1889) ABCD, siehe unten \"Biographisches\"  Wien\r\nSpringer Max: M. S. (Reichspost 1924, Klosterneuburg 1932) (215a/208 und /223) Wien\r\nSpurius (Allgemeine Kunst-Chronik 15.4.1893, Kunst) Wien\r\n-s-r. (Musikalisches Wochenblatt 11.3.1886) Hamburg\r\nst. (Deutsche Zeitung 8.7.1876) Wien\r\nSt. (Ostdeutsche Rundschau 19.6.1892) Wien\r\nSt. (Linzer Volksblatt 22.4.1892) St. Florian (nicht Wohnsitz!)\r\nSt. (Linzer Volksblatt 31.8.1893) St. Florian\r\nSt. Julius Stern (i) Wien\r\nst. Julius Stern (i) Wien\r\n[st., a.] = a. st. (Bohemia, zu 11.10.1936) Prag\r\nStaberl jun. (Friedrich Uhl) (i)\r\n[St., A. M.] = A. M. St. (s. Storch) Linz\r\nStempel [Pseudonym oder wahrer Name?] Grazer Tagblatt 17.2.1895) Graz\r\nStefan Paul (P. Stf., Stf., P. St.) (Die Stunde 1936) (215a/215) [siehe die Anmerkung] (d) Wien\r\nStern Julius ( * / *** / J. St. / j. st. / St. / st.). Siehe unten \"Biographisches\" (i).\r\nSternberg Julian, (st-g., J. Stg., Neue Freie Presse) [ABCD deest, siehe die Anmerkung] \r\nStf. (Paul Stefan) (siehe Anmerkung] (d)\r\n[Stf., P.] = P. Stf.  (Die Stunde 1936) (215a/215) = Paul Stefan [siehe die Anmerkung] (d)\r\nst-g. (Julian Sternberg, Neue Freie Presse) [ABCD deest, siehe Anmerkung] (d) Wien\r\nSt-g.  [= J. St.-g.?] (Wiener Allgemeine Zeitung 1900) (215a/220) Wien\r\nSt-g.  [= J. St.-g.?] (Josef Stolzing, Deutsches Volksblatt) (d) Wien\r\n[St., H.] = H. St. (Wiener Mittag 1942) (215a/197) Wien\r\n[S.T., J.] = J. S. T. (vielleicht Josef Stolzing?) (Deutsches Volksblatt 9.6.1894) Dresden\r\nStolzing Josef (J. St. [ziemlich sicher] (Ostdeutsche Rundschau 19.6.1892, 18.12.1892) [siehe die Anmerkung] Wien\r\nStorch Anton M.: A. M. St. (Linzer Zeitung 8.5.1860) ABCD Linz\r\nStrickland Harold A.: H. A. S., Brooklyn, New York\r\n[S., v.] v. S. (\"Der Musikant Gottes. Erste Aufführung im Volkstheater\" (1212c/201)) Wien?\r\nS. V. (Mississippi-Blätter 5.10.1924) St. Louis\r\nSw-., SW–. (Linzer Montagspost 21.1.1895) Linz\r\nsz./SZ. (Vorwärts, 11.11.1898, 18.1.1899) Berlin\nT. (Fremdenblatt 9.10.1893) Wien\r\nt. (Reichspost 12.4.1894) Wien\r\nt. (Innsbrucker Nachrichten 29.4.1896) Innsbruck\r\n-t. (Extrapost 13.1.1896 [Wiener Montags-Journal]) Wien\r\n-t. (Münchner Neueste Nachrichten 2.11.1896) München/Wien\r\nT. (Gerhard Tischer) [siehe Anmerkung]\r\nTann-Bergler Ottokar (o. t.-b. / O. T.-B. / o. tn. / otb). Siehe unten \"Biographische\" (i)\r\nTauber Reinhold: ReTa, -rt. (215a/120 und /218)\r\nTaubert Ernst Eduard (E. E. T., Die Post) Berlin (i)\r\nTaubmann Otto (\"Taubmann\") [siehe Anmerkung] (d) Berlin\r\n[T., C.] = C. T. (Prager Tagblatt 17.1.1888) Prag\r\nT. C.  (Die Presse 30.6.1957)\r\n-ten.  (Deutsche Zeitung, Leipzig 1936) (215a/225)\r\nTENOR (Oakland Tribune 1.8.1896) Oakland\r\n-th. (Wiener Salonblatt 26.1.1896) Wien\r\nTh. A. siehe Antropp Wien\r\nTh. B. R. siehe Rehmann\r\nThienemann Alfred [ABCD deest] (d) Berlin\r\nTischer Gerhard [siehe Anmerkung] (d) Deutschland\r\n[T., J.] = J. T. (Österreichische Musik- und Theaterzeitung, s. 11.1..1892) [= Julius Twardowsky?]\r\n[T., J. H.] = J. H. T. (Cincinnati Enquirer 18.12.1915) Cincinnati\r\nT. K. (Ostdeutsche Rundschau 1.4.1896) Wien\r\n[T., K.] (Österreichische Musik- und Theaterzeitung 1.4.1889) Wien\r\n[T. K. W.] = K. W. T. (Deutsche Zeitung 19.1.1888) Prag\r\nTom (Onkel Tom: Pseudonym von Ludwig Hevesi) (i)\r\nTovey Donald Francis: D. F. T. (Dirigent, Programmheft-Autor) Edinburgh\r\n[T., R.] = R T [vermutlich kein Journalist!] 12.7.1898 (Wn Mus.Hs.6065, Skizze zur 8. Symphonie)\r\n-tr- (Ostdeutsche Rundschau 10.6.1896)\r\nTwardowsky Julius (?) (J. T., Österreichische Musik- und Theaterzeitung, s. 11.1.1892, nach 13.11.1892, Januar 1893)\nU (Rudolf Jeniček) [siehe Anmerkung] Prag\r\n[U., E.] = E. U. (Neue Zeitschrift für Musik 12.6.1889) Wiesbaden\r\nUhl Friedrich (Pseudonyme: Junius novus (um 1865). Junius redivivus, Staberl jun. (Wiener Zeitung, ab 1900))\r\n[U., J.] = J. U. siehe Unfried Linz\r\nu. k.  (Volksblatt [= Neues Volksblatt?] 1977/78)\r\nUnfried Johannes: J. U. (Linzer Volksblatt 1946) (1256b/337, 215a/201) [siehe die Anmerkung] Linz\r\nUrban Erich: E. U., Dr. E. U. [siehe Anmerkung] (d) Berlin\nV. (Wiener Sonn- und Montagszeitung 22.12.1890) Wien\r\nV. (Österreichische Volkszeitung 12.3.1891) Wien\r\nV. (Steyrer Zeitung 6.4.1893) Steyr\r\n-v- (Dresdner Journal 10.2.1894) Dresden\r\n-v- siehe Jakob Julius David (i)\r\nVancsa Max: Hagen (Ostdeutsche Rundschau 13.11.1895, 3.12.1895) (b) Wien\r\nV. B. (Ostdeutsche Rundschau 20.3.1894) [vielleicht Victor Bause?] Wien\r\nV. B. (Österreichische Musik- und Theaterzeitung 15.12.1895) [Victor Boller?] Wien\r\nV. B (Deutsche Kunst- und Musikzeitung 15.3.1896) Wien/Oedenburg\r\n[V., B.] = B. V. (Illustrierte Zeitung 24.10.1886)\r\n[V., B.] = B. V. (vermutlich Bernhard Vogel, Illustrierte Zeitung, Leipzig 24.10.1896) Leipzig \r\n[V. B.] könnte auch Victor Bruckmüller bedeuten (Österreichische Musik- und Theaterzeitung 11 (März 1894), S. 5\r\nV. Ch. siehe Christ Wien\r\nV. Ch. siehe Chiavacci\r\nv. D. (Deutsche Kunst- und Musikzeitung 4.2.1888) Wien\r\n[V. de] = de V. (Wiener Montags-Journal 10.11.1890) Wien\r\nV. H.  (Granatapfel 1946) (215a/227)\r\n[v., i.] = i. v. (Bayerische Ostmark 1937) (215a/200)\r\nV. K.....r. siehe Kerbler Linz\r\n[V., K.] = K. V. (Salzburger Chronik 20.7.1875) Salzburg\r\nVogel Bernhard (vermutlich) (B. V., Illustrierte Zeitung, Leipzig 24.10.1896) Leipzig \r\nV. P. (Victor Prochaska, Grazer Morgenpost 12.2.1895) Graz\r\nv. S. (\"Der Musikant Gottes. Erste Aufführung im Volkstheater\" (1212c/201)) Wien?\r\n[V., S.] = S. V. (Mississippi-Blätter 5.10.1924) St. Louis\r\nV. Z. (Victor Zuckerkandl) [ABCD deest, siehe Anmerkung] (d) Berlin\n-w. (Deutsches Tageblatt 2.2.1887) Berlin\r\n- W. - (Berliner Musikzeitung 28.10.1868, Wiener Korrespondent)\r\nW. (Alexander von Weilen) (i)\r\nW. (Vorwärts 16.4.1929) Berlin\r\nW. siehe Dr. W.\r\nW. A. (Wilhelm Altmann, National-Zeitung 2.11.1906) Berlin\r\nWagner Hedda: H. W. (Tagespost Linz 1943) (215a/197 und /229) Linz\r\nWaldeck Friedrich: -ald (Grazer Tagblatt 22.4.1911) Graz\r\nWallaschek Richard: rw, rw. (Die Zeit 10.11.1906, ab 1896) [siehe Anmerkung] d) Wien\r\nWallmann Heinrich: n. (??) (Salzburger Volksblatt 20.6.1872)\r\nWalter Arnold: A. W. (Vorwärts 23.1.1932 und früher) [siehe Anmerkung] Berlin\r\nWartenegg Felix von (F. W., Neue Zeitschrift für Musik 3./10.9.1890, 18.2.1891, 15.4.1891, F. v. W. 23.3.1892) Wien\r\nW. C. (Los Angeles Evening Post-Record 14.1.1927) Los Angeles\r\n[W., C.] = C. W. (Brünn, ab 1884]\r\nWd  (Deutsche Tages-Post 24.9.1996)\r\nW. Dgs. siehe Doenges\r\n[W., Dr.] = Dr. W. (Sächsische Volkszeitung 1936) (215a/186)\r\nWeilen Alexander von (W. / A. v. W.). Siehe unten \"Biographisches\" (i)\r\nWellesz Egon (E. W., Der Neue Tag 27.4.191 (f) Wien\r\nWengraf Edmund ( e. w. / E. W. ). Siehe unten \"Biographische\" (i)\r\nW. F.  (Linzer Volksblatt 1973) (215a/228) Linz\r\nW. F.  (Volksblatt 20.6.1974, evtl. Wilhelm Formann?) (215a/228)\r\n[W., F.] = F. W. (Felix Freiherr von Wartenegg, Neue Zeitschrift für Musik 3./10.9.1890, 18.2.1891) Wien\r\n[W., F.] = F. W. (Internationale Musik- und Instrumenten-Zeitung 1.11.1893) Wien\r\nW. F.  (Niederösterreichisches Volksblatt 1973) (215a/228)\r\nW. Fr. siehe Frey Wilhelm Wien\r\nWgr.  (Ostdeutsche Rundschau 1902, 7.2.1903 und 1906) (215a/228) Wien\r\n[W., H.] = H. W. siehe Wagner Hedda Linz\r\n[w., h.] = H. W. (Hans Woerz)\r\n[W., H.] = H. W. (Österreichische Illustrierte Zeitung 27.4.1924)\r\n[W., H.] = H. W. (Linzer Tagblatt 1935) (215a/197) Linz\r\n[W., H.] = I. W. (Österreichische Volksstimme 1946) (215a/200)\r\nWindisch Fritz Frid.: F. F. W.  (Freiheit, z.B. 29.5.1920 und zuvor, 20.10.1921) Berlin\nWintzer Richard (R. Wr.)\r\nW. K. (Wilhelm Klatte) Berlin (i)\r\n[W., K.] = K. W. (Musica Divina 1921) (215a/202)\r\n[W., K.] = K. W. siehe Koller\r\nW. Kg. siehe König Linz\r\nW. K. G. (Bruckner-Blätter 3-4(1936)13 (Bruckner-Fest Leipzig)\r\nW. Kl. (Wilhelm Kleefeld) [siehe Anmerkung] Frankfurt/Berlin\r\n[W., L.] = L. W. siehe Dr. L. W.\r\n[W., L.] = Dr. L. W. (Arbeiterzeitung 1969) (215a/186)\r\nW. M. (vermutlich Wilhelm Mauke, Vorwärts Berliner Volksblatt 9.11.1912) Berlin\r\nW-n. (Morgenpost 12.5.1879) Wien\r\nWoerz Hans: H. W., h. w. (Wiener Sonn- und Montags-Zeitung - 21.2.1893), Florestan (Pseudonym, Wiener Sonn- und Montags-Zeitung 1876, 1882) [siehe Anmerkung] (a) (d) Wien\r\nWotan (Ostdeutsche Rundschau 22.6.1890) Wien\r\nW. P.  (Kleine Volks-Zeitung 1944) (215a/228)\r\nWr.  (Leipziger Neueste Nachrichten 1936) (215a/228) Leipzig\r\n[W., R.] = R. W. (Münchner Neueste Nachrichten 1933) (215a/218) München\r\n[W., R.] = Dr. R. W. (Der Bund, 8.12.1928, 15.11.1929) Bern (k)\r\n[W-r., A.] = A. W-r. 1853 (Deutsches Volksblatt 22.2.1895, 17.7.1895) Wien\nWürz Richard. 1907-1945 Münchner Neueste Nachrichten, Beitrag in Neue Musik-Zeitung (1921)\r\nW. v. P. (Ostdeutsche Rundschau 16.6.1894) Wien\r\nW. v. R. (Deutsche Kunst- und Musik-Zeitung 20.2.1891) Graz\n–x– (Linzer Tagespost 27/28.3.1866) Linz\r\nx. (Linzer Tagespost 22.5.1892) Linz\r\nx. (Musiker-Courier 27.3.1881 \"X.\", 3.5.1880)\r\nx. (Fremdenblatt 25.11.1888) Wien\r\nX querliegend (Musikalisches Wochenblatt 28.7.1887) London\r\nX. (Montagsrevue 24.4.1893, 5.2.1894) Wien\r\nX-. (Wien-Korr. der Salzburger Zeitung [Wallmann?] 24.3.1874, siehe 23.3.1874) Wien\r\n-x.- (Felix Salten) (siehe unten \"Biographisches\") (i)\r\nx-n. (Felix Salten) (siehe unten \"Biographisches\") (i)\r\nx. n (Felix Salten) (siehe unten \"Biographisches\") (i)\r\nX. v. G–g. (Gayrsperg, Neuigkeits-Weltblatt 24.10.1896, Kunst) [siehe unten Anmerkung \"Biographisches\"] (f) Wien\r\nX. Y. (Deutsche Zeitung 25.4.1892) Wien\r\nx + y (Theodor Helm, Wiener Signale 15.1.1886) Wien\ny. (Vaterland 25.10.1885) Graz?\r\n-yer. (Moriz Scheyer) [ABCD deest, siehe Anmerkung] Wien\r\nys (Willy Doenges, Dresdner Journal)\nz.- (......z.-) Neue Zeitschrift für Musik 10.9.1875 Wien\r\n-z. (Montags-Zeitung 22.5.1893 Kunst, 30.3.1896) Wien\r\n-z.- (Wiener Tagblatt 8.7.1892) Wien\r\n[Z., A.] = A. Z. (Ostdeutsche Rundschau 18.10.1894) Wien\r\nZamazal Franz: Fazl, F Z. (FZ) (215a/42) Linz\r\nZenger Max: §** [die Sterne übereinander gestellt], Allgemeine Zeitung München (z.B. 23.12.1895)\r\n-zer. (oder -ser.?) Pester Lloyd 19.4.1894) Budapest\r\n[Z., F.] = FZ siehe Zamazal Linz\r\nZ....k.  (Monatsschrift für Theater und Musik, nach dem 12.7.1858\r\n[-zl., Dr.] (Linzer Tagespost 27.10.1886) vermutlich Dr. Emil Kränzl Linz\r\n[Z., S.] = sz./SZ. (Vorwärts, 11.11.1898, 18.1.1899) Berlin\n√ (ähnlich dem math. Wurzelzeichen) (Linzer Zeitung 19.9.1867) ABCD Linz\r\n√ (ähnlich dem math. Wurzelzeichen) (Landauer Anzeiger, 12.1.1914)\r\n#  Zellner's Blätter für Theater, Kunst und bildende Kunst, 12.2.1867)\r\n§** [die Sterne übereinander gestellt] (Max Zenger) Allgemeine Zeitung München) 17.12.1890\r\n+ Münchener Fremdenblatt, 12.12.1890\r\n♭ (musikalisches Vorzeichen) Süddeutsche Presse und Münchener Nachrichten 14.3.1885\r\nΔ (Symbol gleichseitiges Dreieck oder Delta) (Linzer Tagespost 11.3.1885) Linz\r\n* (Die Presse 3.8.1890) Wien/Ischl\r\n* Julius Stern (i) Wien\r\n*** (Die Presse 8.4.1887) Wien\r\n*** Julius Stern (i) Wien\r\nTierkreiszeichen (?) (Linzer Zeitung 14.8.1887) Linz/St. Florian?\r\ngraphisches Zeichen (griechischer Buchstabe oder \"ch\" in Frakturschrift?) (Vaterland 26.10.1887) Wien\n \nKritiker, die in der ABCD bisher (Stand 16.1.2022) noch nicht registriert sind (und möglicherweise gar keinen Bezug zur Bruckner-Rezeption haben):\nDavid Josef Bach \"D. B.\" (d) Wien\r\nLothar Band. \"L. Bd.\" (d) Berlin\r\nEwald Cwienk \"k.\" (d)\r\nRudolf Fiege \" R. F.\" (d) Berlin\r\nErich Freund \"F.\", E. Freund\" (d) Deutschland\r\nCarl L. Heidenreich \"Hdrch.\", \"-ch.\" (f) Wien\r\nAdolf Heilborn \"A. Hn.\" (d) Berlin\r\nArtur Ludwig Holde \"A. H.\" (d) Deutschland\r\nAlfred Holzbock \"A. H.\" (d) Berlin\r\nEdgar Istel \"E. I.\" (d) Wien\r\nEdmund Kühn \"E. K.\", \"kn.\" (d) Berlin\r\nWilhelm Mauke\"W. M.\" [ABCD evtl. adest? (d) Deutschland\r\nEdwin Neruda\"E. N.\" (d) Berlin\r\nHeinrich Neumann \"H. N.\"] (d) Berlin\r\nDr. Joseph Rinaldini \"Ri-\" (d) Wien.\r\nDr. Ernst Rychnovsky \"E. R.\" (d) Prag\r\nEduard August Scharrer (E. S.) (g)\r\nMoriz Scheyer \"-ey-\", \"-yer-\" (d) Wien\r\nOtto Schmid \"O. S.\"(d) Deutschland\r\nOtto Albert Schneider \"O. A. Sch.\" (d) Berlin\r\nJulian Sternberg \"st-g. / J. Stg.\" (f) Wien\r\nAlfred Thienemann (d) Berlin\r\nRichard Wintzer (g)\r\nVictor Zuckerkandl \"V. Z.\" (d) Berlin", "Letzte Änderung": "25.09.2026 14:28"}, {"ID": 198809315, "Datum": "September/Oktober 1988", "Haupttext": "Einspielung von e-Moll-Messe, f-Moll-Messe [vgl. \"1988\"] und »Te deum« durch Chor und Orchester des Berliner Rundfunks unter Rögner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198509325, "Datum": "September/Oktober 1985", "Haupttext": "Einspielung der 9. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra unter Georg Solti.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197009005, "Datum": "September/Oktober 1970 (25.9./16.10.)", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Karajan in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193609315, "Datum": "September/Oktober 1936", "Haupttext": "Aufführung eines Bruckner-Zyklus (alle Symphonien [prov. WAB 86], e-Moll-Messe, Missa solemnis, Quintett und kleinere Chorwerke [prov. WAB 67]) unter Hans Weisbach beim Reichssender Leipzig.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192609325, "Datum": "September/Oktober 1926", "Haupttext": "Holzschnitt (IKO 233a) von Guntram Lautenbacher in der Zeitschrift Organon 3 (1926), Heft 9/10, S. 68, und auf deren Titelblatt (*).\n \n[wann? Jahreswechsel 1926/27? 1927?]\r\nWerbeprospekt der Deutschen Bruckner-Gemeinde mit einem Holzschnitt von Guntram Lautenbacher (IKO deest). Auf der Rückseite ein Aufruf zum Beitritt. Im vergangenen Jahr deutsche Erstaufführung des Requiems [WAB 39] in St. Rupert in München [1.11.1926]. In Zukunft Pflege auch der unbekannten Werke geplant, im kommenden Jahr [1927? 1928?] eine Beethoven-Jubiläumsnummer (**).\n \n[wann? Herbst 1926]\r\nArtikel von Karl Rutkowski \"Ein Gedenkwort zu Anton Bruckners dreißigjährigem Todestage\" in den Bayreuther Blättern, 49. Jg., 4. (Herbst) Stück, auf S. 191f (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192209315, "Datum": "September/Oktober 1922", "Haupttext": "Die \"Musica Divina\" Nr. 9/10 bringt auf S. 67ff einen Artikel von Heinrich Potpeschnigg \"Erinnerungen an Anton Bruckner\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192109315, "Datum": "September/Oktober 1921", "Haupttext": "Besprechung der Uraufführung der g-Moll-Ouvertüre [am 8.9.1921] durch J. V. v. Wöss in der Musica divina 9 (Sept./Okt. 1921) auf S. 79.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 187709315, "Datum": "September/Oktober 1877 (?)", "Haupttext": "Partiturbogen zum Finale der 2. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187009307, "Datum": "September/Oktober 1870", "Haupttext": "Antrittsbesuch Josef Pembaurs bei Bruckner zuhause. Seinem Bericht zufolge verwendete Bruckner damals die Orgelschule von Stick [??] im Unterricht am Konservatorium (*).\n(Karl Seiberl lebt vom Herbst 1870 bis 1878 in Wien (**)).", "Letzte Änderung": "13.04.2025 22:31"}, {"ID": 202209005, "Datum": "September 2022", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie (Fassung 1890, Edition Nowak) durch das Tonhalle-Orchester Zürich unter Paavo Järvi.", "Letzte Änderung": "08.08.2025 13:05"}, {"ID": 201809005, "Datum": "September 2018", "Haupttext": "Das ABIL erhält den musikalischen Nachlass von Franz Marschner von dessen Enkelin Anna Winter und die von Hans Roelofs zusammengetragene Tonträgersammlung (ca. 30 Regalmeter!) (*).\n [Datierung geschätzt]\r\nFür einen Bruckner-Film (\"Anton Bruckner - Das verkannte Genie\" [siehe \"September 2020\"]) liefern die St. Florianer Sängerknaben zwei Beiträge, das \"Locus iste\" und (mit Alois Mühlbacher und an der Orgel Andreas Etlinger) das \"Ave Maria\" (WAB 7), und ein Interview mit Franz Farnberger (**).", "Letzte Änderung": "29.05.2025 10:26"}, {"ID": 201709005, "Datum": "September 2017", "Haupttext": "Datierung des Vorworts von Roberto Farrazzas Aufführungsfassung des Finales der 9. Symphonie (Edizioni BetMultimedia, Rom)", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 201609005, "Datum": "September 2016", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Staatliche Sinfonieorchester Cuenca (OSC) unter Michael Meissner [vermutlich in der Alten Kathedrale (vgl. 24.1.2020)] in Cuenca (Ecuador).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 201409005, "Datum": "September 2014", "Haupttext": "Die Bruckner Society of America ernennt Andrea Harrandt, Thomas Leibnitz, Elisabeth Maier und Ken Ward zu Ehrenmitgliedern der Gesellschaft.", "Letzte Änderung": "23.09.2025 21:22"}, {"ID": 200909005, "Datum": "September 2009", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie (Live-Mitschnitt) durch die Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann in Dresden", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200809005, "Datum": "September 2008", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst in der Severance Hall in Cleveland (*).\nAufführung und Einspielung der d-Moll-Messe durch den Linzer Hardchor und die Ars Antiqua Austria (mit Gunnar Letzbor) unter Rupert Gottfried Frieberger beim Bruckner-Fest in Linz.\r\nDie Besetzung entspricht den historischen Verhältnissen: Streicher 5/4/3/3/2, Chor ca. 30 Personen (**).", "Letzte Änderung": "13.08.2025 12:26"}, {"ID": 200609005, "Datum": "September 2006", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch das Montreal Metropolitan Orchestra unter Nézet-Séguin in Montreal.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200509005, "Datum": "September 2005", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch die Sinfonia Varsovia unter Semkow in Warschau.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200409005, "Datum": "September 2004", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch das Tokyo New City Orchestra unter Akira Naito in Tokyo.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200309005, "Datum": "September 2003", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie (Erstfassung) durch das Linzer Bruckner-Orchester unter Dennis Russell Davies in Linz (*).\n[10.9.2003] Einspielung der 7. Symphonie durch das Saito Kinen Orchestra unter Seiji Ozawa in Japan (**).\nCD-Einspielung »August Humer spielt an der Brucknerorgel im Alten Dom Linz« (***).", "Letzte Änderung": "26.01.2026 03:00"}, {"ID": 200209005, "Datum": "September 2002", "Haupttext": "[Ankündigung] Tournee des New Queen's Hall Orchestra mit der 9. Symphonie (mit Finale) auf zeitgenössischen Instrumenten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200109005, "Datum": "September 2001", "Haupttext": "Datierung des Vorworts zu Elisabeth Maiers Buch »Verborgene Persönlichkeit. Anton Bruckner in seinen privaten Aufzeichnungen« (*).\nEinspielung der 9. Symphonie durch das Osaka Philharmonic Orchestra unter Asahina in Osaka (**).", "Letzte Änderung": "01.03.2025 10:34"}, {"ID": 200009005, "Datum": "September 2000", "Haupttext": "Einspielung des Orgelwerks [prov. WAB 88] und zweier Transkriptionen von Symphonie-Sätzen durch August Humer auf der Orgel des Alten Domes in Linz (*).\nEinspielung der 8. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Günter Wand in München (**).", "Letzte Änderung": "11.01.2024 22:33"}, {"ID": 199909005, "Datum": "September 1999", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie in einer Fassung für 4 elektronische Orgeln und Schlagzeug von Takeo Noguchi durch Yoshiko Nishiyama, Koichi Tachibana, Sachi Miyahara, Saori Morita und Yuichi Oki unter Takeo Noguchi.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199809005, "Datum": "September 1998", "Haupttext": "Einspielung der f-Moll-Symphonie und des Adagios des Quintetts (in der Fassung Fritz Oesers) durch das Deutsche Symphonieorchester unter Vladimir Ashkenazy (*).\n[(?) Veröffentlichung der] Einspielung der 9. Symphonie unter Riccardo Chailly (**).\nEinspielung der 3. Symphonie durch das Gewandhausorchester unter Blomstedt in Leipzig (***).", "Letzte Änderung": "18.08.2025 13:47"}, {"ID": 199609005, "Datum": "September 1996", "Haupttext": "Datierung des Vorworts zu Thomas Röders Revisionsbericht zur 3. Symphonie (Wien 1997) (*).\nEinspielung [der e-Moll-Messe?] unter Rilling (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199509005, "Datum": "September 1995", "Haupttext": "Einspielung der 3. Symphonie (1. Fassung 1873) durch die London Classical Players unter Roger Norrington.\r\nEs handelt sich um die erste Einspielung einer Bruckner-Symphonie auf historischem Instrumentarium (*).", "Letzte Änderung": "13.08.2025 10:08"}, {"ID": 199209005, "Datum": "September 1992", "Haupttext": "Einspielung der 3. Symphonie (3. Fassung 1889) durch das Bruckner-Orchester Linz unter Martin Sieghart.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199109005, "Datum": "September 1991", "Haupttext": "Probedruck von John A. Phillips' Rekonstruktion des Finales der 9. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198809005, "Datum": "September 1988", "Haupttext": "Einspielung der 6. Symphonie durch das Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt unter Eliahu Inbal in der Alten Oper in Frankfurt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198709005, "Datum": "September 1987", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie durch die Dresdner Staatskapelle unter Giuseppe Sinopoli in der Lukaskirche in Dresden.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198609005, "Datum": "September 1986", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch die Staatskapelle Berlin unter Suitner in Berlin (*).\nEinspielung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eugen Jochum in Tokyo (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198309005, "Datum": "September 1983", "Haupttext": "[7.9.1983] Einspielung der 5. Symphonie [recte 4. Symphonie? oder zuzsätzlich?] [und zweier Motetten [prov. WAB 67]? Januar 1984?] durch das Radiosymphonieorchester Berlin unter Rögner in Berlin.\n[siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "23.02.2026 23:15"}, {"ID": 198209005, "Datum": "September 1982", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie (1. Fassung 1874) durch das Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks unter Eliahu Inbal in Frankfurt (*).\nEinspielung der 8. Symphonie durch das London Philharmonic Orchestra unter Klaus Tennstedt in London (**)", "Letzte Änderung": "27.07.2026 13:49"}, {"ID": 197609005, "Datum": "September 1976", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm geplant.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196409005, "Datum": "September 1964", "Haupttext": "Datierung von Wilhelm Jergers Vorworts zu Hans Winterbergers Schrift »Anton Bruckner in seiner Zeit«, der Druckfassung eines 1964 in Linz gehaltenen Vortrages (Linz 1964).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196209005, "Datum": "September 1962", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Konwitschny.", "Letzte Änderung": "31.07.2026 20:14"}, {"ID": 196009005, "Datum": "September 1960", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Haitink.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195909005, "Datum": "September 1959", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Vorwort zur Studienpartitur der e-Moll-Messe (Band 17/2 der Gesamtausgabe).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195809005, "Datum": "September 1958", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Orquesta Sinfónica de Chile unter Walter Goehr in Santiago in Chile (*).\n[wann genau?] Besprechung dieses Konzerts durch Daniel Quiroga in \"El debate\" und in der Revista Musical Chilena 12/59 (1958), 80 (**).", "Letzte Änderung": "29.07.2026 14:48"}, {"ID": 194909005, "Datum": "September 1949", "Haupttext": "Artikel von Ernst Schwanzara »Anton Bruckner als Lektor für Harmonielehre und Kontrapunkt an der Universität in Wien« in der Zeitschrift »Musikerziehung« 3, Heft 1, S. 7-11 (*).\nArtikel von Ernst Schwanzara »Bruckner und die reine Stimmung« in der Österreichischen Musikzeitschrift 4, S. 260-263 (**).\nEinspielung der 8. Symphonie durch das Leipziger Rundfunksinfonieorchester unter Abendroth (***).", "Letzte Änderung": "23.02.2026 17:23"}, {"ID": 194609005, "Datum": "September 1946", "Haupttext": "Artikel von Hans Pless »Anton Bruckners erste Symphonie« in der Österreichischen Musikzeitschrift 1, S. 299 - 301 (*).\nAuf S. 296ff Artikel von H. Pfrogner \"Anton Bruckner und die romantische Chromatik\" (**).", "Letzte Änderung": "08.01.2024 20:04"}, {"ID": 194509005, "Datum": "September 1945", "Haupttext": "Dissertation von Gottfried Neumann-Spallart »Ein Bruckner-Konservatorium mit Konzerthaus im Zusammenhang mit dem Chorherrenstift St. Florian« an der Technischen Hochschule Wien (*).\n[Vermutlich an einem Sonntag] Aufführung der f-Moll-Messe durch die Hofmusikkapelle (Sängerknaben, Männerchor der Staatsoper, Wiener Philharmoniker, Solisten: Anton Dermota, Paul Schöffler) unter Josef Krips in einem Kirchenkonzert in St. Pölten (**).", "Letzte Änderung": "08.02.2023 23:25"}, {"ID": 194409005, "Datum": "September 1944", "Haupttext": "[29.9.1944?] Rundfunksendung der 8. Symphonie mit der Preußischen Staatskapelle unter Herbert von Karajan.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194009005, "Datum": "September 1940 (?)", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie in einem Frankfurter Museumskonzert unter Konwitschny. Hans Pfitzner bleibt bei seinem ablehnenden Urteil über Bruckner.", "Letzte Änderung": "27.04.2023 07:00"}, {"ID": 193809005, "Datum": "September 1938", "Haupttext": "Robert Haas sendet Adolf Hitler ein Exemplar des Bandes 2 der Gesamtausgabe und erhält dafür ein Dankschreiben der Privatkanzlei.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193709005, "Datum": "September 1937", "Haupttext": "Brief von Alfred Orel an Lili Schalk: \n   Nach ihrem Brief vom 15.5.1937 habe er mit Dr. Bick gesprochen, der erklärte, daß das Vorgehen von Dr. Löw [vgl. 22.5.1937] gegen Bicks Willen erfolgte und somit gegenstandlos sei und daß er, Bick, die einwandfreie Rückgabe des Materials [zur 8. Symphonie] garantiere. Nach den Bedingungen in ihrem Schreiben [15.5.1937] habe er, Orel, den Entwurf eines Leihvertrags veranlaßt. Garantie-Erklärungen der Nationalbibliothek und das Musikwissenschaftlichen Verlags lägen ihm bereits vor.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193609005, "Datum": "September 1936", "Haupttext": "Artikel von Richard Capell »The Linz and Salzburg Festivals« in The Monthly Musical Record 66, S. 156f (*).\n\n\n\n\nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik: \n\n\n\nIn der Konzertvorschau für Hamburg auf Seite 1035 sind die 7. Symphonie (am 19.10.1936) und die 9. Symphonie (am 15.3.1937) vertreten (a).\n\n\nDie Vorschau für Baden-Baden auf Seite 1036 kündigt für den 19.11.1936 die 8. Symphonie an (b).\n\n\nIn Gelsenkirchen steht laut Übersicht auf Seite 1039 die 5. Symphonie am 5.11.1936 auf dem Programm (c).\n\n\nPaul Günzel berichtet auf Seite 1136f vom Bruckner-Fest in Linz und Oberösterreich und der Eröffnung des Bruckner-Zimmers in Ansfelden (d).\n\n\nErnst Peters verzeichnet in seinem Koblenzer Konzertbericht auf Seite 1145ff eine vom Organisten der St. Josefskirche veranstaltete \"musikalische Buß- und Leidensandacht\", in der auch Bruckner zu Wort kam (e).\n\n\nDie \"Kleinen Mitteilungen\" auf Seite 1154 informieren über \"Musikfeste und Festspiele\": in Stuttgart vom 10. - 12.10.1936, vom 8. - 11.10.1936 in Leipzig und (ohne Datum, anlässlich der Büsten-Enthüllung in der Walhalla) in Regensburg (f). \n\n\n\nAuf Seite 1162 wird die 5. Symphonie mit der Brünner Philharmonie unter Heinrich Laber (Gera) angekündigt (g). \n\n\n\nAuf derselben Seite wird die Aufführung der d-Moll-Messe am 2.8.1936 in Bregenz erwähnt (h).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193509005, "Datum": "September 1935", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 12 der »Musik« XXVII: \nOscar von Pander berichtet von den Münchner Festspielen, wo die 5. Symphonie unter Franz Adam in einem Innenhof der Residenz aufgeführt wurde (*).\nMax Broesike-Schoen bespricht das neue Bruckner-Buch von Robert Haas (**).\nMally Behler erwähnt eine Aufführung der 4. Symphonie unter Wilhelm Sieben in der letzten Saison in Dortmund (***).\nFriederike Schwarz schreibt über die Konzerte während des Katholikentags in Prag:\r\n   »Der zweite Teil des Abends [im Deutschen Theater] bestand aus Bruckners »Te deum«, ausgeführt von den sudetendeutschen Brucknergemeinden unter der Leitung des jungen, ernst strebenden Dr. Herbert Hiebsch. Der Chor der Prager Brucknergemeinde war bei einer »Geistlichen Abendmusik« mit interessantem, teilweise historischem Programm zu hören, das u. a. Motetten von Bruckner [prov. WAB 67] und ein unbekanntes »De profundis« von E. Th. A. Hoffmann umfaßte. [...] Bruckners Messe in D wurde in der Salvatorkirche von der Musikakademie stimmungsvoll aufgeführt.« (°).\nBruckner wird für die nächste Saison in einem städtischen Sinfoniekonzert [prov. WAB 86] in Heidelberg angekündigt (°°).\r\n \nBruckner-Meldungen im September-Heft der Zeitschrift für Musik, 102. Jahrgang:\nS. 946: Ankündigung der 5. Symphonie und des \"Te deum\" am 27.4.1936 in Flensburg und der 6. Symphonie am 17.2.1936 in Oldenburg.\nS. 947: Ankündigung \"Bruckner: Sinfonie d-moll, Nr. VI\" [sic] für den 10.10.1935 in Düsseldorf.\nS. 976-995 Vorstellung der am 66. Tonkünstlerfest beteiligten Musiker und Komponisten, mit Abbildungen nach S. 980: u.a. Peter Raabe, Hermann Abendroth, Hans Brehme, Philipp Jarnach, E. G. Klußmann [siehe die Anmerkung], Hans F. Schaub [siehe die Anmerkung], Rudolf Siegel und Hermann Zilcher.\nS. 999: In seinem Artikel \"Musik in Leipzig\" berichtet Horst Büttner auch von der Bruckner-Gemeinde. Gründung Herbst 1934. Beim ersten Vortragsabend im Konservatorium kündigte der Vorsitzende, Prof. Max Ludwig, für 1936 ein Bruckner-Fest an. Millenkovich-Morold wies in seinem Vortrag nach, dass Bruckners sog. \"Weltfremdheit\" nicht mit Hilflosigkeit\" gleichzusetzen ist; erst in Wien habe er eine Art selbsterhaltende Notwehr als Schranke errichtet. Zu Beginn erklang das Quintett mit einer \"ad hoc zusammengestellten Quintettgenossenschaft\".\nS. 1000f: Auflösung des Musik-Rätsels vom Juni 1935. Frage 34 war mit \"Bruckner\" zu beantworten.\nS. 1039: \"HAMBURG. Im Achten Philharmonischen Konzert mußte anstelle des plötzlich erkrankten Eugen Jochum GMD Hermann Abendroth einspringen. Seine schwerblütige, verinnerlichte Art des Dirigierens hat den langen Atem, um die \"Achte\" von Bruckner zu einem nachhaltigen, ja beglückenden Erlebnis werden zu lassen. Gaspar Cassadó [... Bearbeitung von Franz Schuberts \"Arpeggione\"-Sonate ...]. Heinz Fuhrmann.\"\nS. 1044: Roland Tenschert meldet für Salzburg eine Aufführung des Quintetts in Theodor Müllers Kammermusikzyklus.\nS. 1044f: Karl Grunsky berichtet aus Stuttgart: \"[...] Hinsichtlich Bruckners ist Stuttgart, obwohl mit starker Überlieferung ausgerüstet, zu einem gewissen Zweikindersystem verurteilt, während anderswo die Symphonien reihenweise erscheinen. Das zweite Bruckner-Konzert der Staatskapelle ergab unter Schuricht eine meisterhafte, überraschend eindrucksvolle Wiedergabe der Siebenten. Schulz-Dornburg, der die Dritte angesagt hatte, mußte sich mit den vier kleinen Orchestersachen begnügen. Dem selten gehörten Requiem Bruckners bereitete in der Protestantischen Kirche Degerlochs Konrad Stahl eine würdige, allgemein beachrtete Erstaufführung. [...] Dr. Karl Grunsky.\"\nS. 1045: Richard Fischer meldet eine Aufführung des Quintett-Adagios in Tutzing am 14.7.1935.\r\nGrete Altstadt-Schütze erwähnt in ihrem Bericht aus Wiesbaden eine Aufführung der 8. Symphonie [vermutlich unter Schuricht], der Werke von Brahms und Händel (mit der Altistin Eva Liebenberg) vorausgingen.\nS. 1058: Nochmals Erwähnung der Festsommer-Konzerte in Tutzing, die von Palma von Paszthory-Erdmann betreut wurden (a).", "Letzte Änderung": "08.10.2026 09:46"}, {"ID": 193409006, "Datum": "September 1934", "Haupttext": "Die »Signale für die musikalische Welt« bringen eine Übersicht über die geplanten Konzerte der Berliner Philharmoniker:\r\n   »[... in den Philharmonischen Konzerten ...] Bruckners 4. und 9. Sinfonie [1.4.1935 bzw. 1.10.1934] [...] Schuricht bringt in seinen 3 Konzerten u. a. [...] Bruckners »Sechste«. [wann? abgesetzt?] [...]« (*).\nAufnahme des 2. Satzes der 4. Symphonie für ElektroMusik (4 Platten, Gesamtdauer 16'37'', Matrix-Nummern 0587-0590, Bestellnummern 5037 und 5038), möglicherweise durch das Philharmonische Orchester Stuttgart oder das Orchester des Reichssenders Stuttgart, wahrscheinlich nicht unter Emil Kahn [siehe die Anmerkung], der aber vermutlich noch in das Aufnahme-Projekt eingebunden war (**).\n\nBruckner-Meldungen in Heft 12 der »Musik« XXVI: \nWolfgang Steinecke berichtet von der Aufführung der 3. Symphonie durch das Städtische Orchester und (mit dem Chor des Essener Musikvereins) der f-Moll-Messe unter Johannes Schüler in Essen (***).", "Letzte Änderung": "12.09.2025 20:47"}, {"ID": 193309006, "Datum": "September 1933", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 12 der »Musik« XXV:\nHermann Sexauer erwähnt eine Aufführung der 9. Symphonie unter H. Balzer in Freiburg (*).\nRoland Tenschert schreibt über die Salzburger Erstaufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«):\r\n   »Vieles darin klingt echt Brucknerisch, aber die Gestaltung ist noch unsicher und tastend.« (**).\nIn einem Artikel über Hans Weisbach heißt es:\r\n   »... im letzten Winter wurden zu einem besonderen Ereignis [...] die Aufführung der 9. Sinfonie von Beethoven und der 9. Sinfonie von Bruckner (Urfassung) in Gegenwart des schwedischen Königs und der königlichen Familie in Stockholm.« (***).\n»Die internationale Brucknergesellschaft hält im Oktober in München, der künstlerischen Heimat Anton Bruckners, ihr diesjähriges großes Fest ab.« (°).", "Letzte Änderung": "20.04.2023 21:47"}, {"ID": 193209005, "Datum": "September 1932", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Dresdner Philharmoniker unter Werner Ladwig (a).\nBruckner-Meldungen in Heft 12 der »Musik« XXIV: \nAufsatz »Anton Bruckner. Betrachtungen und Erinnerungen« von Franz Schalk (»Aus dem Nachlaß; geschrieben 1921.«) (*).\nTh. Lohmer erwähnt eine Aufführung der 8. Symphonie unter Hermann Abendroth in Bonn (**).\nFranz Beck zufolge bescherte Leopold Reichwein den Brünnern »einen ungetrübten Genuß mit der Wiedergabe von Bruckners »Zweiter«.« (***).\nH. M. Gärtner meldet aus Hagen eine Aufführung der 3. Symphonie unter Sieben und ein Konzert des Städtischen Gesangvereins mit 150. Psalm und e-Moll-Messe unter Hans Herwig (°).\nKurt Overhoff [siehe die Anmerkung] dirigierte in Heidelberg die 4. Symphonie (Bericht von Friedrich Baser) (°°).\nDasselbe Werk erklang unter Walter Meyer-Giesow auch in Krefeld (Bericht von Hermann Waltz) (°°°).\nBruckner unter Weisbachs Leitung wird für die Konzerte des Städtischen Musikvereins in Düsseldorf angekündigt (#).\n»Karlsruhe: Der diesjährige Bruckner-Tag ist auf den 11. Oktober festgesetzt: Konzert mit Werken des Meisters und Hauptversammlung des Badischen Bruckner-Bundes.« (##).\n»Wien: Die Internationale Bruckner-Gesellschaft veranstaltet in den Tagen vom 19. bis 23. Oktober das zweite Internationale Bruckner-Fest. Um die am 21. Oktober stattfindende Jahres-Festversammlung, bei der sämtliche in- und ausländischen Bruckner-Verbände vertreten sein werden, gruppieren sich Orchester- und Choraufführungen von unaufgeführten oder wenig bekannten Bruckner-Werken. So gelangt unter anderen in einem von Clemens Krauß mit den Wiener Philharmonikern abzuhaltenden Festkonzert Bruckners Neunte Sinfonie in der Originalfassung zur erstmaligen Wiedergabe für Wien.« (###).", "Letzte Änderung": "21.10.2025 20:22"}, {"ID": 193109005, "Datum": "September 1931", "Haupttext": "Datierung von Ernst Decseys Vorwort zu Oberleithners Buch »Meine Erinnerungen an Anton Bruckner« (a).\nBruckner-Meldungen in Heft 12 der »Musik« XXIII: \nErnst Stier schreibt aus Braunschweig über die Abonnementskonzerte des Landestheaters unter Klauß Nettstraeter:\r\n   » Ein wohlgelungener Bruckner-Abend (9. Sinfonie und »Tedeum«), an dem Solisten der Oper und Kl. Nettstraeters »Philharmonischer Chor« hervorragend mitwirkten, krönte die stolze Reihe.« (*).\nMax Voigt lobt die »abgeklärte Auslegung« der 5. Symphonie durch Eugen Jochum in Duisburg (**)\r\nund erwähnt Bruckner (unter Jochum) auch in seiner Mülheimer Saisonübersicht (***).\nErich Hammacher meldet eine »fein abgetönte Wiedergabe« der 4. Symphonie unter Dr. von Alpenburg im 4. Musikvereinskonzert in Münster, wo in einem städtischen Konzert auch die 6. Symphonie unter Alpenburg aufgeführt wurde (°).\nWilhelm Matthes erwähnt eine Bruckner-Aufführung [prov. WAB 86] unter Franz Schalk im letzten Philharmonischen Konzert in Nürnberg (°°).\nRichard Scheffler berichtet von den Konzerten des Residenz-Orchesters den Haag unter Carl Schuricht in Scheveningen:\r\n   »Die Programme brachten Erlesenes - so u. a. Bruckners Fünfte - für Badegäste wahrlich keine Unterhaltungsmusik.« (°°°).\nEine [bisher unveröffentlichte?] Bruckner-Anekdote erzählt [fehlerhaft!] von Bruckners Aufforderung an die Fiaker in der Schankstube des »Imperial«, mit ihm zur Feier der Glückwunschdepesche nach der Berliner Aufführung der 4. Symphonie [9.3.1895!] eine Flasche Wein zu leeren (#).\nFür die Konzerte der Gesellschaft der Musikfreunde in Berlin wird die 8. Symphonie mit den Berliner Philharmonikern unter Heinz Unger angekündigt (##).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193009006, "Datum": "September 1930", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 12 der »Musik« XXII: \nIn seinem Bonner Saisonüberblick erwähnt Th. Lohmer zwei Bruckner-Abende mit der 2., 5., 6. und 9. Symphonie unter Heinrich Sauer (*).\nFranz Beck berichtet von einer »prachtvollen Wiedergabe« der 3. Symphonie in einem philharmonischen Konzert unter Oswald Kabasta in Brünn (**).\nIm Rahmen eines von Scherchen geplanten Zyklus in Königsberg erklangen in der vergangenen Saison die 5. und 6. Symphonie (Bericht von Otto Besch) (***).\nAus Lübeck schreibt Fritz Jung:\r\n   »Den stärksten Eindruck hinterließ hier Hausegger mit einer herrlichen Wiedergabe von Bruckners Dritter.« (°).\nIn Mühlheim (Konzerte des Duisburger Orchesters) dirigierte Hoeßlin die 7. Symphonie. Max Voigt berichtet außerdem:\r\n   »Abendroth setzte Bruckners Achte vor und leuchtete vor allem ihre grandios gefügten Klippen mit Präzisionsarbeit ab.« (°°).\nErich Hammacher schreibt aus Münster:\r\n   »Den Ausklang und Höhepunkt des Konzertjahres bildete das erste westfälische Brucknerfest, eine Veranstaltung des westfällischen Brucknerbundes, der seine Gründung der Initiative Alpenburgs und des Kammermusikers Schaeffler verdankt. An der Spitze unseres städtischen Orchesters gelang Alpenburg eine von Verinnerlichung, wie von Schwung getragene Wiedergabe der 9. Sinfonie. Auch die f-moll-Messe und das Te Deum erfuhren eine weihevolle Wiedergabe. Der wohlgemeinte Versuch des Bundes, durch die Veranstaltung eines großen Männerchorkonzertes, zu dem vier Chöre unter ihren eigenen Dirigenten herangezogen waren, für Bruckners Männerchöre, Gelegenheitswerke von unterschiedlichem Wert, die breitere Masse zu interessieren, mißglückte insofern, als der erwartete Zustrom hinter den Erwartungen zurückblieb. Eingeleitet wurde das Fest durch einen Vortrag des Brucknerforschers Prof. Moißl, außerdem hatte sich Privatdozent Dr. Fellerer um eine sehr interessante Brucknerausstellung verdient gemacht. (°°°).\nIn einer Sammlung von Musiker-Anekdoten erscheint auch ein Bericht über Bruckners Verhalten während der Universitätsvorlesungen (#).", "Letzte Änderung": "20.04.2023 22:24"}, {"ID": 192909006, "Datum": "September 1929", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 12 der »Musik« XXI:\nJulius Mai berichtet über die Abonnementskonzerte unter Fritz Brun in Bern:\r\n   »Den Triumphalschluß bildete Bruckners 5. Sinfonie.« (*).\nTh. Lohmer schreibt aus Bonn:\r\n   »Der Städtische Kapellmeister Heinrich Sauer setzte in drei Konzerten seine seit Jahren erfolgreich entfaltete Bruckner-Pflege durch stilgerechte Wiedergabe der Sinfonien I-VII fort (**).\nArthur Maaß erwähnt eine Aufführung der e-Moll-Messe durch den Oratorienverein unter Fritz Stein in Kiel [in der Deutsch-Nordischen Woche Ende Juni] (***).\nWolfgang Golthers Saisonübersicht zufolge brachten die Sinfoniekonzerte im Rostocker Theater auch ein Werk Bruckners (°).", "Letzte Änderung": "28.01.2024 10:18"}, {"ID": 192809006, "Datum": "September 1928", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 12 der »Musik« XX: \nTh. Lohmer schreibt aus Bonn:\r\n   »In zwei Sinfoniekonzerten setzte Heinrich Sauer seine Bruckner-Propaganda mit der Ersten, Zweiten, Fünften und Sechsten erfolgreich fort.« (*).\nFranz Beck berichtet von Aufführungen der 7. Symphonie unter Erich Band und der 8. Symphonie unter Leopold Reichwein in Philharmonischen Konzerten in Brünn (**).\nRudolf Bilke erwähnt die Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Furtwängler beim 20. Schlesischen Musikfest in Görlitz [30.5.1928 bis 3.6.1928] (***).\nDie Aufführung der 8. Symphonie unter Richter am Karfreitag bildete den Höhepunkt der Konzertsaison in Hagen (Bericht von H. M. Gärtner) (°).\n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik: \nAuf Seite 524 ist eine Aufführung der 4. Symphonie unter W. Armbruster in Eisenach verzeichnet (°°).", "Letzte Änderung": "09.10.2024 21:46"}, {"ID": 192709005, "Datum": "September 1927", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 12 der »Musik« XIX: \nW. Scholl erwähnt eine Aufführung der 4. Symphonie unter Fritz Ritter in einem Musikfreundekonzert in Görlitz (*).\nFür ein Musikfest in Mönchen-Gladbach (November 1927) wird das »Te deum« angekündigt, für eines der Cäcilia-Konzerte die 3. Symphonie (**).\nWilhelm Altmanns Neuheiten-Verzeichnis nennt auch Stradals zweihändigen Klavierauszug der 4. Symphonie (Cotta, Stuttgart) (***).\n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik: \nNach Seite 512 eine Abbildung des Bruckner-Ölbildes von Miksch und eine Anzeige der Deutschen Musikbücherei mit mehreren Bruckner-Büchern und eine speziell für Max Auers Buch \"Anton Bruckner als Kirchenmusiker\" (°).\nAuf Seite 518f gibt W. Schaun einen Überblick über die Konzertsaison in Essen und erwähnt dabei eine Auffführung der 5. Symphonie (°°).\nVom Sondershausener Musikfest mit der Aufführung des 150. Psalms [am 19.6.1927] berichtet W. Heuß auf Seite 526f (°°°).\r\n_______________________________________________________________________\nDer \"Arbeitsausschuß zur Gründung einer Bruckner-Gesellschaft\" (Walter Braunfels, Dr. Hellmuth von Hase und Dr. Carl Krieser) lädt zur Gründungsversammlung am 9.10.1927 in Leipzig ein. Das Vorhaben werde von einem Ehrenausschuss (Max Auer, Siegmund von Hausegger, Karl Muck und Franz Schalk) unterstützt (#).", "Letzte Änderung": "01.09.2025 07:51"}, {"ID": 192609005, "Datum": "September 1926", "Haupttext": "Buchbesprechung von Griesbacher \"Kurth, E. Bruckner, Berlin, Max Hesse Verlag\" im Literarischen Handweiser (Regensburg) (a).\nBruckner-Meldungen in Heft 12 der »Musik« XVIII:\nKurt v. Wolfurt bespricht Neuausgaben der Universal-Edition - Pange lingua 1843 [WAB 32], Vexilla regis, Ecce sacerdos, Am Grabe, O Könnt' ich dich beglücken [WAB 92], Der Abendhimmel, Um Mitternacht (1864 [WAB 89]), Mitternacht [WAB 80], Trösterin Musik und Abendzauber (*).\nFranz Beck schreibt aus Brünn:\r\n   »Bruckners »Sechste« und »Tod und Verklärung« von R. Strauß haben durch [Zdenko] Mihalovits und unsere Philharmoniker eine so vollendete Wiedergabe gefunden, wie wir dies schon lange nicht erlebt haben.« (**).\nCarl Heinzen berichtet vom 95. Niederrheinischen Musikfest in Düsseldorf, in dessen Verlauf auch »ausgezeichnet vorbereitet« die 7. Symphonie unter Hans Weisbach gespielt wurde (***),\nund Martin Frey von der vergangenen Saison in Halle, die unter Erich Band auch die 7. Symphonie brachte (°).\nAus Hannover meldet Albert Hartmann:\r\n   »[...] der Hannoversche Konzertchor (Hans Stieber) [konnte] mit ... Bruckners e-moll-Messe Ehre einlegen« (°°)\nund aus Olmütz Angela Drechsler:\r\n   »Zu großer Weihe erhob sich der letzte Abend [des Olmützer Musikvereins], der als Hauptwerk die 3. Sinfonie von Bruckner bot.« (°°°).\nFür Bochum werden die 3., 4. und 8. Symphonie unter Leopold Reichwein angekündigt (#).\n»Aus Anlaß von Bruckners 30. Todestag hat sich in München eine Deutsche Bruckner-Gemeinde zur Pflege geistlicher Musik e. V. gebildet, deren Vorsitz Fr. Rein (München) führt. Sie erstrebt die Weiterführung der guten Tradition auf dem Gebiete der ernsten, insbesondere geistlichen Musik im Sinne und Geiste Bruckners. Die Gemeinde besitzt ein eigenes Veröffentlichungsblatt in der Musikzeitschrift »Organon« (Herold-Verlag G.m.b.H., München, Augustenstr.16).« (##).", "Letzte Änderung": "05.08.2026 21:26"}, {"ID": 192509005, "Datum": "September 1925", "Haupttext": "[?] Verlagsverzeichnis der Universal-Edition mit dem Vermerk »Nr.22 IX/1925« [Datierung?] (*).\nBruckner-Meldungen in Heft 12 der »Musik« XVII: \nErnst Stier berichtet von der Aufführung der 7. Symphonie durch die Landestheaterkapelle unter Mikorey im 4. Abonnementskonzert in Braunschweig (**),\nFranz Beck von der 9. Symphonie unter K. Frotzler in Brünn (***).\nJoseph Klövekorn schreibt aus Krefeld:\r\n   »In den Sinfoniekonzerten huldigte Siegel seinem Heros Bruckner mit dessen Neunter, die nicht restlos beglückte« (°).", "Letzte Änderung": "19.12.2025 15:38"}, {"ID": 192409005, "Datum": "September 1924", "Haupttext": "Konzertberichte der Zeitschrift »Die Musik«: \r\nW. Kemp berichtet vom 93. niederrheinischen Musikfest in Aachen [Pfingstwochenende], an dessen dritten Tag [9.6.1924?] Peter Raabe die 2. und 7. Symphonie und den 150. Psalm dirigierte,\r\nund Max Voigt notiert für Bochum die Aufführung von »Helgoland« durch den Männergesangverein Schlägel und Eisen unter Rud. Hoffmann.\r\nAus Braunschweig wird von Ernst Stier gemeldet, daß Carl Pohlig die 9. Symphonie und das »Te deum« mit der Landestheaterkapelle und dem Lehrergesangverein brachte.\r\nDie im Freien geplante Aufführung der 4. Symphonie (mit dem Bochumer Orchester unter Belker) in Buer mußte Max Voigt zufolge wetterbedingt in den Kaldewayschen Saal verlegt werden.\r\nDasselbe Werk stand auch in Saarbrücken in der Saison 1922/23 auf dem Programm und im aktuellen Konzertjahr die f-Moll-Messe [20.2.1924]. Felix Lederer dirigierte (Bericht von Adolf Raskin) (*).\r\n[Schon 1923?] Max Auer ruft zu Spenden für die Orgel in St. Florian auf (**).\r\nIm Anhang Inserate für Musikalien (Schlesinger, Eulenburg, Universal-Edition, Philharmonia [u.a. Erstveröffentlichung der »Nullten« (d-Moll-Symphonie)]) und die Bruckner-Bücher von Gräner, Louis, Halm, Auer, Kobald, Schwebsch, Grunsky, Hollerup (Musikeranekdoten), Singer, Lissauer, Decsey, Eckstein und Lang (***).'\r\nIm selben Heft erscheinen auch die Aufsätze von Ernst Kurth »Bruckner« (a),\r\nMax Auer »Anton Bruckner, der Meister der Orgel« (b)\r\nund Gotthold Frotscher »Anton Bruckners dynamisches Prinzip« (c).\r\nRichard Sternfeld bespricht den 1. Band von Göllerichs Biographie und Gräflingers 1920 erschienenes Buch, Kurt Singer die Bücher von Erich Schwebsch, Oskar Lang und Friedrich Eckstein (d)\r\nund Karl Grunsky die Symphonie-Klavierauszüge von Otto Singer (e).\nBruckner-Feier des Chorvereins unter Maximilian Albrecht in Freiburg (f).\n[September 1924? oder recte Juni 1924?] Artikel »Zum 100. Geburtstag Anton Bruckners« in den Monatsheften für katholische Kirchenmusik (g).\nArtikel von Max Auer \"Anton Bruckner als Lehrer\" in der Musikpädagogischen Zeitschrift 14, September-Heft, Nr. 4, auf S. 41f (h).\n[zwischen 5.9.1924 und 12.9.1924]\r\nAufführung der e-Moll-Messe durch den Hofkirchenchor und die Dresdner Staatskapelle unter Karl Pembaur in der Dresdner Hofkirche beim Ponifikalamt anläßlich der Herbsttagung der Katholischen Akademiker in Dresden (i).\r\n[Schon am 16.7.1924 war für diesen Anlass eine zweite Aufführung der e-Moll-Messe angekündigt worden.]\r\nAus Salzburg ist Josef Meßner unter den Anwesenden. Zum Abschluss der Tagung wird die 5. Symphonie unter Fritz Busch aufgeführt (j).\nBruckner-Artikel in der Zeitschrift für Musik 91, Heft 9:\r\nMax Auer \"Anton Bruckner | Zum 100. Geburtstag am 4. September\" S. 481 - 486,\r\nSiegfried Kallenberg \"Das Unrecht an Bruckner\" S. 487f,\r\nAlfred Heuß \"Wie steht es heute um Bruckner? Allerlei Brucknerfragen\" S. 488 - 493 und\nBuchbesprechungen (Max Auer, Oskar Lang, Göllerich-Auer, Hans Teßmer, Richard Wetz) S. 506f (k).\nNach Seite 486 kommen zwei Bildbeilagen, Bruckner in seiner Wohnung (IKO 39b) und die Aufnahme eines bisher unveröffentlichten Reliefs (IKO deest, Authentizität stark anzuzweifeln) (l), die auf Seite 528 kommentiert werden (m).\nHinweis \"Im Verlag Max Hesse, Berlin, erscheint Ende des Jahres: Dr. Ernst Kurth: Bruckner\" im September-Heft der Musica Divina (n).", "Letzte Änderung": "04.08.2026 18:37"}, {"ID": 192309005, "Datum": "September 1923", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 12 der »Musik« XV:\nH. Sonne berichtet vom Musikfest 15. - 25.6. in Darmstadt mit der 9. Symphonie unter Michael Balling, dem auch die f-Moll-Messe im Februar 1923 zu danken war (a),\nH. Sexauer vom 2. Oberbadischen Musikfest in Freiburg mit der 8. Symphonie unter Maximilian Albrecht (b)\nund Albert Hartmann von Konzerten der Städtischen Opernhauskapelle in Hannover mit der 8. Symphonie unter Carl Schuricht und der 5. Symphonie unter Hans Stieber (c).", "Letzte Änderung": "28.08.2025 18:35"}, {"ID": 192209005, "Datum": "September 1922", "Haupttext": "Datierung des Vorworts zur 2. Auflage von Erich Schwebschs Buch »Anton Bruckner. Ein Beitrag zur Erkenntnis von Entwicklungen in der Musik« (Stuttgart 1923).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192109005, "Datum": "September 1921", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Fritz Reiner in Berlin. Solist des Abends ist Joseph Szigeti.", "Letzte Änderung": "03.08.2026 12:02"}, {"ID": 192009005, "Datum": "September 1920", "Haupttext": "Ausgabe von Notgeld der deutschen Freiheits- u. Ordnungspartei in Oberösterreich (Linz und Wels) mit einem Bruckner-Portrait von Karl Hayd [IKO 137] (*).\nVerlagsverzeichnis der Universal-Edition (mit Notiz auf der letzten Umschlagseite »Z IX.1920«) (**).", "Letzte Änderung": "29.03.2023 08:06"}, {"ID": 191509005, "Datum": "September 1915", "Haupttext": "Brief von Alexander Zemlinsky an Arnold Schönberg: \n\n    Seit 2 Wochen sei er (als Ausgemusterter) wieder in Prag. Für die Konzertsaison habe er u.a. Bruckners 4. Symphonie eingeplant.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190809005, "Datum": "September 1908", "Haupttext": "Veröffentlichung des Buches \"The Evolution of Modern Orchestration\" von Louis A. Coerne. Im Kapitel \"New Movement\" wird Bruckner auf S. 104 mit wenigen Zeilen abgehandelt:\n\"[... Peter Cornelius ...].\n     Anton Bruckner (1824) is commonly identified with the New Movement, but he might with equal propriety be rated as a classical-romanticist. Although he possesses many warm admirers, the permanent value of his writings is open to question. His formal structure, contrapuntal treatment, and thematic development bear the impress of a scholarly touch, but in spite of certain leanings toward Wagnerian principles, his heavy style and rather precise music have a chilling effect upon the majority of listeners. The melodies are not flowing, the rhythm is monotonous, and the orchestration, though clever, lacks buoyancy and warmth.\n     The next four composers of this somewhat arbitrary list [... Lassen, Draeseke, Alexander Ritter, Weingartner ... Nicodé  (\"Das Meer\") ... Richard Strauss (eigenes Kapitel) ...].\"\n \nDas Vorwort von Louis Adolphe Coerne ist datiert 30.4.1905 (S. V), die Einleitung von H. E: Krehbiel April 1908.\nIm Appendix \"Musical Illustrations\" ist Bruckner nicht vertreten (Notenbeispiele für 13 Komponisten von Monteverdi bis Strauss).\nLaut Register auf S. 277 wird Bruckner nur auf S. 104 genannt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190709005, "Datum": "September 1907", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter R. Siegl in Essen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190509005, "Datum": "September 1905", "Haupttext": "Artikel von E. v. Komorzinsky »Anton Bruckner« in der Finsk Musikrevy (*).\nBurgstaller bestätigt, daß Bruckners Brief vom 18.5.1885 an ihn gerichtet ist (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 14:27"}, {"ID": 189509005, "Datum": "September 1895", "Haupttext": "Bruckner kündigt der Universität an, daß er im Wintersemester 1895/96 seine Vorlesungen wieder aufnehmen werde. Auf Anraten der Ärzte mußte er jedoch später diesen Plan aufgeben (*).\r\nVon der Philosophischen Fakultät hatte sich Eduard Stummer inskribiert (Eintrag später wieder gestrichen) (**).\nKalendereintragungen (von fremder Hand): Adressen von Dr. Reisch (mit Datumszusatz 10.7.1895), Adresse Bruckners im Belvedere [Entwurf eines Visitenkartentextes?] (***).", "Letzte Änderung": "17.12.2024 23:10"}, {"ID": 189309005, "Datum": "September 1893", "Haupttext": "Die Österreichische Musik- und Theaterzeitung wiederholt in beiden Septemberheften (Nr. 23 und Nr. 24) auf S. 10 bzw. S. 12 in ihrer Beilage das Inserat des Verlages Joh. Gross zur d-Moll-Messe:\r\n\"Anton Bruckner.\r\n         soeben erschien:\r\n    Messe in D für Chor, Soli und Orchester.\r\nPartitur .............. netto M. 20.-\nOrchesterstimmen .......... netto M. 25.-\nSingstimmen (á M. 1.25) ......... M. 5.-\r\n(Clavier-Auszug mit Text, bearbeitet von Ferd. Loewe,\r\n    für M. 5.- netto, unter der Presse.)\r\nVerlag von Joh. Gross in Innsbruck.\"", "Letzte Änderung": "24.04.2026 15:17"}, {"ID": 189209005, "Datum": "September 1892", "Haupttext": "Ursprünglicher Termin für das Musikfest des Allgemeinen Deutschen Musikvereins, das zuerst für München geplant war (wo Levi die Aufführung der 7. oder 8. Symphonie vorgesehen hatte (*)), dann aber wegen der Internationalen Musik- und Theaterausstellung nach Wien verlegt wurde, wo Bruckners 150. Psalm [am 18.9.1892] uraufgeführt werden sollte. Wegen der drohenden Choleragefahr wurde das Fest schließlich ganz abgesagt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189109005, "Datum": "September 1891", "Haupttext": "Kalendernotizen Bruckners: [fremde Hand:] »Amalie Eigruber von Letten.«, [Bruckner:] »Kathi Hirsch.«, [fremde Hand:] »Fräulein Mina Reischl [/] Kaufmannstochter in Altheim Bz. Braunau Oberoesterreich.« und »Maria Gutmannsbauer Schönau Bergerweg N 4 Steyr«. [siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "15.10.2024 21:59"}, {"ID": 189009005, "Datum": "September 1890", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners:\r\n»Dr. Prof. Kahler [14.9.1890?], Rathausgasse 25. Reichsrathstraße 2. St. Stadiongasse 5. 1. Stock links. \r\n1. Satz und Scherzo [der 8. Symphonie (*a)] hat der Verleger Schlesinger. \r\nMittw. u. Samstag H v. Oberleitner 7 Uhr Abds.« (*).\nGöllerich übernimmt in Nürnberg die Ramann'sche Musikschule (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188909005, "Datum": "September 1889", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: »Klose. Vockner, Leuten. Schwarz [= Lieutenant Schwartz]. Pohnerilles.« [Fremde Schrift:] Friedrich Eckstein Schloß Bellevue bei Grienzing (*).\nDer Erstdruck der 4. Symphonie erscheint im Verlag von Albert Gutmann (Platten-Nr. A.J.G. 710) (**). Entgegen der Anzeigen-Information in Hofmeisters musikalisch-literarischem Monatsbericht erschien nur die Partitur, nicht jedoch die Stimmen [vgl. Juni 1892] (***).\nBruckner läßt Loidol grüßen, der von Bruckners Aufenthalt in Steyr September 1889 mitteilt, daß er im Hotel Zeilberger [siehe die Anmerkung] speise und an Freitagen im Pfarrhof, wo er auch wohne. Er bearbeite die 8. Symphonie und sei in Bayreuth von Amerikanern, die ihn von Photographien kannten, geehrt worden. Loidol notiert weiters eine Äußerung eines Chemnitzer Musikers: »Robert Butze, Organist bei St. Pauli in Chemnitz, sagt in seinem Werk »kirchl. Orgelspiel«: Unter den Organisten ragt hervor Bruckner in Wien.« (°).", "Letzte Änderung": "23.09.2025 08:05"}, {"ID": 188809005, "Datum": "September 1888", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners [vermutlich erst ab ca. 22.9.1888]: »Karl Paur, 4. Bez. (Wieden) Luisengasse No 8 B, 2. Stock, Thür 15. [fremde Hand:] Herr Beraton wohnt: Mariahilf, Zieglergasse No 9. [Bruckner:] Dr Boller, Landesgerichts=Adjunct 5. Bez. Franzensgasse 18. [/] Fr v Hofbauer geb. Eigl, Unterdöbling Feldgasse 134. 1. St.« (*).\nVorwort Joseph Sittards zu seinem Buch »Studien und Charakteristiken«, in dem er auf S. 98 (ohne Bruckner zu erwähnen) von Liszts Beerdigung [am 3.8.1886] berichtet und auf S. 141 (Artikel über Hanslick) Dömpkes abfällige Äußerung über die 7. Symphonie erwähnt (**).", "Letzte Änderung": "22.10.2024 09:54"}, {"ID": 188709005, "Datum": "September 1887", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners [vermutlich erst ab 15.9.1887?]: »Paur. Lobe I. Heft u. II. und [von fremder Hand:] Freund Klose Mittwoch u. Freitag um 1 Uhr.« (*)\r\nund in anderem Kalender: Carl Zappert, IX. Roßauerlände 11 [nicht Bruckners Schrift]. »6 1/2 bis 7 Procent. 65000 fl. Landstraße II. Satz. 5000 fl. Dr. Otto Bach II. Praterstraße 55. Direktor.« (**).\nBrief von Leopold Hofmeyr an Bruckner:\r\n   Geburtstagswünsche (***).", "Letzte Änderung": "21.12.2024 14:06"}, {"ID": 188609197, "Datum": "September 1886 in Wien", "Haupttext": "Bruckner trifft Stradal wieder und hält ihm wegen der Irrfahrt am 4./5.8.1886 noch jahrelang seine Kenntnisse als »Alpinist« vor.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188609005, "Datum": "September 1886", "Haupttext": "Paul Caro widmet Bruckner Partitur und Stimmen zweier Quartette und eines Klaviertrios (*).\nKalendernotiz Bruckners: »Franz Zrubetzky 1. Bez. Schauflergasse 6.« (**).", "Letzte Änderung": "31.08.2024 10:48"}, {"ID": 188509006, "Datum": "September 1885 [ab 5.9.1885?]", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: [vor dem 8.12.1885]\r\n»Baß Posaun. F-Messe. Virga Jesse Tenor dis.« (*).\r\n»Locus iste et Ave Maria [WAB 6] Singstimmen neue Takte.« (**).\nDanach weitere Kalendernotiz Bruckners:\r\n»An H Rättig: Os justi, Christus factus est, Ave Maria, Locus iste, Virga Jesse, Afferentur, Tota pulchra, Ecce Sacerdos.« (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188209005, "Datum": "September 1882", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: Adresse von Hofmayr in Steyr »(Steyr) Leopold Hofmeyr, Musiker Schulstiege N 6.« (*).\nAufstellung von Ausgaben für Haushalt, Körperpflegeartikel, Wäsche etc. Kalendernotizen über Haushaltsangaben [darüber geschrieben: Eintrag vom 18.9.] »Sept Zig. Operas Bahia Seife Zahnpasta Zungenschaber Kerzen Frühstück Polster Wolle Wasser« und [nächste Seite:] »Sept Wäsche ... Fr Kathi Häusliches 20 fl 82 xr« [zu 5.11. gehörend?] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188109166, "Datum": "September 1881 (nach 15.9.)", "Haupttext": "Eintragung in Bruckners Kalender [wieder in Wien?]: »Fr. Franziska Hann 9. Sobieskygasse No 4. Bedienerin. [/] F Kathi Kachelmair 9. B. Ackergasse 11. 2. St. 12. Thür [/] Pius Richter Mödling Klostergasse 14.« (*)\r\nund [fremde Hand] »Rothes Haus. 2. Hof. 10. Stiege. 2. Stock. Thür 172. Bernard Emilie« (**).", "Letzte Änderung": "17.10.2024 22:22"}, {"ID": 188009005, "Datum": "September 1880", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: »[fremde Hand:] Jósef Verseghy Gran (Ungarn). [Bruckner:] H. Doct. Keller Mödling Pfarrgasse Nr.2. [... 23.9. ...] Bei Schott in Mainz 'Choralfreund' von Rink [recte wohl: Rinck] [... 30.9. ...]«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187809005, "Datum": "September 1878 (vermutlich nach dem 17.9.1878)", "Haupttext": "Kalendernotizen Bruckners: »Fr Straub Lehrer Maysederg. 3. Inst. Liste. wohnt Wickenburgg. 4.«, »(Kahlenberg 11. Juli.)« und »u [oder »in«?] Nußdorf. Donau Direkt. Roschitzka Frl. Tochter u Frl Tochter des Grundb. Donaudampf.« [siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "06.12.2024 08:49"}, {"ID": 187709197, "Datum": "September 1877, in Wien", "Haupttext": "Herbeck spielt mit Bruckner [vermutlich in Wien] den 2. Satz der 4. Symphonie durch. Lobende Äußerung (Vergleich mit Schubert).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187709005, "Datum": "September 1877", "Haupttext": "Kalendernotiz: »Pelikan Ottakring Payergasse No 779. Gassenladen. neu.«, »H. Ritter »7 - 8 Abends 1/2 10 - 1/2 11 Vormittags Mittwoch. / [H.] Schönbach 6. [-] 7. [Abends Mittwoch]«", "Letzte Änderung": "11.12.2024 14:27"}, {"ID": 187609005, "Datum": "September 1876", "Haupttext": "Das Kalenderblatt dieses Monats enthält Bruckners metrische Analyse seiner 4. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187409013, "Datum": "September 1874", "Haupttext": "Das Programm-Komitee der Philharmoniker listet in seinem Sitzungsprotokoll die zu probenden Novitäten auf - Werke von Julius Zellner, Bruckner, Heinrich Hofmann, Leo Grill, Robert Fuchs, Schumann/Reinecke, Rheinberger, W.A. Remy und Volkmann (*).\nDessoff stellt die 3. Symphonie in einer Leseprobe (noch »in den Ferien«) zur Diskussion. Sie wird abgelehnt (**).", "Letzte Änderung": "05.12.2024 09:11"}, {"ID": 187109003, "Datum": "September 1871", "Haupttext": "Einen Teil der Ferien verbringt Bruckner in St. Florian [16.-26.9.] (*) und Wels (*a).\n[nach dem 30.8.1871, vor dem 2.9.1871? oder tatsächlich erst 10.9.1881?] In Linz spielt er in Anwesenheit Bischof Rudigiers anläßlich eines Lehrertages (vermittelt durch den Obmann Bobies) auf der Domorgel (**).\nDurch Kontakte mit Lanz soll es zu einer Fahrt nach Wien und zum Besuch bei Franz Liszt im Schottenhof gekommen sein (***).\nIm [Linzer oder Wiener?] Gasthof »Stadt Brünn« erzählt Bruckner von seiner Englandreise (°).\nIn Heft 9 der \"Urania\" (28. Jahrgang) wird auf S. 142f zunächst eine in Heft 6 (Juni 1871) zum Londoner Wettbewerb gestellte Frage beantwortet und sodann der dortige Bericht Theodor Manns vom Orgelspiel am 10.6.1870 kritisch ergänzt:\r\n\"                            Personalien.\r\n[...] – Der befähigte Concurrent Hoforganist Bruckners bei der Sendung zum Organisten=Congreß war Dr. Hausleithner, der als sehr tüchtiger Orgelspieler gerühmt wird.\r\n     Die in dem letzten Aufsatze von Herrn Theodor Mann erwähnte Orgelbaufirma Schlag in Schweidnitz [... über die Aufteilung der Firma auf zwei Standorte ...]. – Die von uns gleich anfangs stark angezweifelte Preiserringung Bruckners in London hat sich nicht bestätigt. Bezüglich des Referats über diese Persönlichkeit resp. deren Spiel von einem unserer Mitarbeiter bei der Wiener deutschen Lehrerversammlung (Nr. 6 der Urania) geht uns von achtbarer Hand folgende Berichtigung zu: \"Die Einleitung zu der Bach'schen Klavierfuge aus Cis-moll bestand nur in einem paarmaligen Hörenlassen des Fugen=Thema's, sonst war es ein ziemliches planloses Durcheinander. Die Cis-moll-Fuge wurde nicht auswendig, sondern vom Blatt gespielt. Wenn bei diesem Concerte der Wind ausging, so hat wahrlich der arme, an ein solides Orgelspiel gewöhnte Calcant die mindeste Schuld. Denn Herr B. liebt es, in den untern Oktaven mit der linken Hand stets vollgriffig auf den Tasten herum zu fahren, und so Anforderungegn an den Wind zu stellen, die zwar erfüllt werden können, wobei aber nicht der geringste Effekt erzielt wird. Denn diese Vollstimmigkeit in den untersten Lagen – bei gleichzeitigem Gebrauche des Pedals – geht ja – das sollte Herr B. doch wissen – für den Hörer spurlos verloren und stellt sich demnach als nutzloser Verbrauch des Windes dar. Die in verschiedenen Blättern aufgetauchten desfallsigen Berichte sind weiter nichts als unberechtigte Reclamen\".  Wir geben diese Berichtigung im Interesse der Wahrheit mit dem üblichen Vorbehalt. – [...]\" (°°).", "Letzte Änderung": "17.11.2024 17:01"}, {"ID": 186409005, "Datum": "September 1864", "Haupttext": "Johann de Deo Beranek bewundert bei einem Aufenthalt in Linz Bruckners Orgelspiel (*) und bezeichnet die von Zappe und Bruckner gebotene Kirchenmusik als besser als in mancher Wiener Pfarrkirche [Zeitungsartikel?] (**).", "Letzte Änderung": "29.02.2024 11:59"}, {"ID": 186109013, "Datum": "September 1861", "Haupttext": "Bruckner tritt »infolge zu arger Beleidigungen« aus der Liedertafel »Frohsinn« aus.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186009005, "Datum": "September 1860", "Haupttext": "Kalendernotizen Bruckners: Honorarberechnungen, bei der Addition »(1 mal Zahlung ausständ[ig] Fink)«, unten »Praeludium«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185609005, "Datum": "September 1856", "Haupttext": "Bruckner nimmt an einer von Ferdinand Scheck einberufenen Versammlung von Sachverständigen teil, die beurteilen sollen, ob bei einer Hebung des Musikchores der Linzer Domkirche die Orgel Schaden leiden würde.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 919030822, "Datum": "Schulkameraden", "Haupttext": "Liste der Schüler und Schülerinnen, die 1837 bis 1840 mit Bruckner die Volksschule in St. Florian besucht haben\nDa Bruckner auch Kontakt mit \"älteren\" Jahrgängen gehabt haben kann, wurden auch die Neuzugänge der Jahre 1835 und 1836 erfasst.\nDie Spalten der Liste tragen folgende Bezeichnungen:\r\nEintrittsjahr | Name | Vorname | Alter [oder Geburtsdatum] | Stand der Eltern | Ortschaft | Hausname | [Anmerkungen]\nEs werden zuerst die Namen der Schüler*innen in streng alphabetischer Reihenfolge mitgeteilt und anschließend in der Anordnung in den Schülerlisten.\nA\r\nAchitz Georg 1840,  Ackerlin Katharina 1836,  Aichmayr Leopold 1836,  Aigner AMaria 1836,  Aigner Johann 1840,  Aigner Katharina 1838,  Ainwagn Josef 1840,  Altecker Johann 1839,  Altenhofer Georg 1837,  Angerer Therese 1836,  Anzinger Johann 1840,  Anzingerin MargareTherese 1835,  Arzt AMaria 1838,  Arzt Klara 1836,  Arzt Katharina 1837,  Arzt Mathias 1835,  Arztin Clara 1839,  Arztin Maria 1835,  Auinger Therese 1840,  Austenwöger Georg 1839,  Austenwöger Magdalena 1840\n1835  Arzt  Mathias  8  Tagelöhner  Unterweidlham  Kornfeil  \r\n1835  Arztin  Maria  6 ½  Tagelöhner  Unterweidlham  Kornfeil  \r\n1835  Anzingerin  Margarethe  6 ¾  Tagelöhner  Enzing  Seidengrub  \r\n1836  Angerer  Theres  6 ½  Häusler  Ölkam 4  Austermayrhäusl  \r\n1836  Ackerlin  Kthrina  6 ½  Häusler  Danleiten 7  Weber  \r\n1836  Arzt  Klara  18290705  Zimmermann  Weilling 11  Spalhäusl  \r\n1836  Aichmayr  Leopold  6 ½  Bauer  Danleiten 6  Mittermayr  \r\n1836  Aigner  AMaria  6 ¼  Marltmühler  Florian 60  deest  \r\n1837  Altenhofer  Georg  18310422  Tagelöhner  Fraunleiten  Rösch Schweinböck  \r\n1837  Arzt  Kthrina  18301100  Bauer  Hausleiten  Arzten \r\n1838  Arzt  AMaria  6  Zimmermann  Weilling  Spallhäusl  \r\n1838  Aigner  Kthrina  18310500  Mühler  Florian  deest  \r\n1839  Altecker  Johann  18330400  Tagelöhner  Rohrbach  Bauernbinder  \r\n1839  Arztin  Clara  18320723  Tagelöhner  Unterweidlham  Wollerhaus  \r\n1839  Austenwöger  Georg  18300300  Bauer  Ölkam  Lacher  einget 5t Jänner 840.\r\n1840  Anzinger  Johann  18331200  l. M.  Weidlham  Löw..  \r\n1840  Aigner  Johann  18331227  Müllner  Florian  Markmüllner  \r\n1840  Austenwöger  Magd.  deest  Bauer  Ölkam  Lacher  \r\n1840  Achitz  Georg  18340421  Schuster u. Inwohn  Fraunleiten  Gruber [durchgestrichen: Ebner an der Eber (?)]  \r\n1840  Ainwagn  Jos,  18330903  Bauer  Rohrbach  Rösch  \r\n1840  Auinger  Theres  18311100  Ziehkind Inwohner  Tillisburg  Gartenhaus von Enns hieher  \nB\r\nBachmayr Juliana 1839,  Banhuber Johann 1839,  Banhuberin AMaria 1835,  Barleitnerin Klara 1835,  Bauchinger Fr 1839,  Bauchinger Rosalia 1839,  Bauer Franz 1837,  Baumberger Georg 1837,  Bäurin Josepha 1837,  Bäurin Klara 1835,  Bäurin Theresee 1836,  Bedernder Joseph 1838,  Beilhuber Josef 1835,  Beilhuber Klara 1838,  Beilhuber Klara 1838,  Beilhuber Leopold 1838,  Beinhackl Josef 1835,  Bernauer Barbara1837,  Bernauer Katharina 1840,  Blaß Johann 1840,  Blöckinger Josef 1838,  Böckl Johann 1835,  Brandstätter Georg 1837,  Brandstätter Klara 1835,  Brandstetter Johann 1839,  Brandstetter Thereseia 1839,  Bräuer Johann 1839,  Breinesberger Josef 1837,  Breinesberger Katharina 1838,  Breinesberger Maria 1837,  Breinesberger Martin 1838,  Breslmayr Johann 1840,  Breslmayrin Katharina 1835,  Brunbauer Franz 1840,  Brunbaur Fr 1835,  Brunbäurin Elis. 1836,  Brunbäurin Klara 1839,  Brunbäurin Therese 1839,  Brunhuber Josef 1837,  Bühringer Joseph 1836\n1835  Breslmayrin  Kth.  6  Bauer  Mickstätten 13  Mayrstallerst [?]  \r\n1835  Beilhuber  Jos.  6  l. M.  Florian 29  Weingartnerhäusl  \r\n1835  Böckl  Johann  6 ½  Bauer ang.  Oberweidlham 19  Hochholzer  \r\n1835  Beinhackl  Jos.  6 ¼  Inwohner  Florian 24  Schlagenschuster  \r\n1835  Bäurin  Klara  6 1/3  Tischler u Häusler  Tillisburg 10  Tischer [sic]  \r\n1835  Brunbaur  Fr  6 ¾  Bauer ang.  Gem[m]ering  Zehntner  \r\n1835  Banhuberin  AMaria  6  Bauer  Fraunleiten 19  Schweinböcker  \r\n1835  Barleitnerin  Klara  6 ¼  Maurer  Florian  Steyrerbothen  \r\n1835  Brandstätter  Klara  18280800  Häusler u. Zim[m]  Danleiten  Brandstätter  \r\n1836  Brunbäurin  Elis.  7  Tagelöhner  Fernbach  Kühuberhäusl  \r\n1836  Bühringer  Joseph  6  Bauer  Oberweidlham  Huber  \r\n1836  Bäurin  Therese  6 ½  Inwohner  Hohenbrun  Mayrhof.  \r\n1837  Bäurin  Josepha  18291100  Tischler u Häusler  Tyllisburg  Tischler  \r\n1837  Bernauer  Barbara  18300700  Tagelöhner  Ölkam  Huberhäusel Edt  \r\n1837  Brandstätter  Georg  18300800  Häusler u. Zim[m]erm.  Danleiten  deest  \r\n1837  Bauer  Franz  6  Stiftstagelöhner  Hohenbrun  Hanfstube  \r\n1837  Breinesberger  Maria  9 ½  Maurer  Rohrbach  Buchsbaumhaus  \r\n1837  Breinesberger  Josef  7  Maurer  Rohrbach  Buchsbaumhaus  \r\n1837  Baumberger  Georg  18310407  Witwe  Rohrbach  Eckgartenhaus  \r\n1837  Brunhuber  Josef  6 ¼  Stiftstagelöhner  Hohenbrun  Hanfstube  \r\n1838  Beilhuber  Klara  18311122  Tagelöhner  Hohenbrun  Hanfstube  [bei Buchstabe „A“, dort der Eintrag durchgestrichen]\r\n1838  Bedernder  Joseph  18320205  Sattler  Florian  deest  [bei Buchstabe „A“, dort der Eintrag durchgestrichen]\r\n1838  Breinesberger  Kth.  18311100  Maurer  Enzing  Kirchensölden  \r\n1838  Breinesberger  Martin  deest  Maurer  Enzing  Kirchensölden  \r\n1838  Beilhuber  Leop.  18310718  Witwe  Ölkam  Einwagn  \r\n1838  Blöckinger  Jos.  18320200  Zimm[]erman[n]  Danleiten  Spitzhuberhäusl  \r\n1839  Bachmayr  Juliana  18330200  Tagelöhner  Schiedereichet  Zieglschlager  \r\n1839  Brunbäurin  Klara  18320704  Tagelöhner  Schiedereichet  Kutscher  \r\n1839  Brandstetter  Joh.  18330514  Häusler  Daunleiten  Brandstetter  \r\n1839  Brandstetter  Theresia  18320428  Häusler  Daunleiten  Brandstetter  \r\n1839  Banhuber  Joh.  18330909  Bauer  Fraunleiten  Schweinböcker  \r\n1839  Bräuer  Joh.  18320515  Zimm[]erman[n]  Florian  Juchsen [?]  \r\n1839  Brunbäurin  Theres  18330830  Söldner u. Binder  Walling  Binder  \r\n1839  Bauchinger  Fr  18290627  Fleischhauer  Florian  deest  \r\n1839  Bauchinger  Rosalia  18310728  Fleischhauer  Florian  deest  \r\n1840  Blaß  Johann  18340600  Bauer [gestr.: Inwohner]  Ölkam  Knieberger  \r\n1840  Brunbauer  Franz  18330711  Tagelöhner  Hohenbrunn  Hanfstube  \r\n1840  Breslmayr  Johann  18340418  Hausbesitzer u Stiftsfleischhacker  deest  deest  \r\n1840  Bernauer  Kthr  18330907  Tagelöhner  Ölkam  Huber Edt\nD\r\nDam[m]mayr Mths 1838,  Derndl Johann 1835,  Derndl Therese 1840,  Derndorfer Franz 1837,  Derndorfer Johann 1837,  Dierer AMaria 1840,  Dierer Johann 1840,  Domrinko [?] Franziska 1838,  Donauer Therese 1840,  Dupfl AMaria 1838\n1835  Derndl  Johann  6  Tagelöhner  Oberweidlham 25  Holzbaurnhäusl  \r\n1837  Derndorfer  Johann  18310114  Witwe  Tödtling  Mauhartenhaus  \r\n1837  Derndorfer  Franz  18300900  Binder  Rohrbach  deest  \r\n1838  Dupfl  AMaria  18320404  Tagelöhner  Hohenbrun  Huber im Holz  \r\n1838  Domrinko [?]  Franziska  18311100  Kupferschmidgesell in Perg    deest  \r\n1838  Dam[m]mayr  Mths  18311007  Schuster  Tillisburg  deest  \r\n1840  Derndl  Theres  18331000  Tagelöhner  Oberweidlham  Holzbauern  \r\n1840  Donauer  Theres  18340525  Solner [?]  Ölkum  einget 11t April [1]840.  \r\n1840  Dierer  Johann  18300900  Tagelöhner  Hohenbrun  Hanfstube  einget. 26. Juli 840.\r\n1840  Dierer  AMaria  18320700  Tagelöhner  Hohenbrun  Hanfstube  einget. 26. Juli 840.\nE\r\nEbner Leopold 1836,  Ebner Marie 1840,  Ebner Therese 1837,  Ecker Barbara1836,  Ecker Elisabeth 1837,  Ecker Leopold 1838,  Eckl Joseph 1839,  Eder Julie 1838,  Edlmayr AMaria 1838,  Edlmayr Anna 1839,  Edlmayr Johann 1840,  Edlmayr Simon 1837,  Ehrhart Barbara1838,  Ehrhart Franz 1835,  Ehrnhauser Anna 1836,  Ehrnhauserin Josepha 1839,  Eichinger Anna 1837,  Eichinger Johann 1838,  Eichinger Leopold 1835,  Eismayr Amalie 1837,  Eismayr Marie 1840,  Ernhauser Therese 1838,  Eßl Franz 1835,  Eßl Maria 1836,  Eßlin Katharina 1839\n1835  Ehrhart  Franz  5 ½  Schmid  Fraunleiten 3  Schmid  \r\n1835  Eßl  Franz  6 ½  Bauer  Danleiten 13  Festl  \r\n1835  Eichinger  Leop.  6  angenom[m]en  Florian  Bruderhaus  \r\n1836  Ebner  Leop.  6  Bauer  Fraunleiten 23  Mayr Bach  \r\n1836  Ehrnhauser  Anna  7  Tagelöhner  Rohrbach  Brandner  \r\n1836  Eßl  Maria  5 ½  Bauer  Danleiten 13  Festl  \r\n1836  Ecker  Barbara  6 ½  z.K. Bauer  Danleiten 10  Janermayr [?]  \r\n1837  Ecker  Elisabeth  18310426  Häusler  Rohrbach  Schuster  \r\n1837  Eichinger  Anna  7  Inwohner  Fraunleiten  Schweinbockhäusl  \r\n1837  Ebner  The  18310617  Bauer  Fraunleiten  Mayr Bach  \r\n1837  Eismayr  Amalie  18300500  Hafner  Florian  deest  \r\n1837  Edlmayr  Simon  18301000  Inwohner u Maurer  Ölkam  Paußnerhäusl [?]  \r\n1838  Edlmayr  AMaria  18310525  Maurer  Ölkam  Lacherhäusl  \r\n1838  Ehrhart  Barb.  18311026  Schmid  Fraunleiten  deest  \r\n1838  Ernhauser  The  18320500  Tagelöhner  Rohrbach  Brandtner  \r\n1838  Eder  Julie  18321000  Häusler  Florian  Konventdiener  \r\n1838  Ecker  Leop.  deest  Häusler  Rohrbach  Schuster  \r\n1838  Eichinger  Joh.  deest  Tagelöhner  Hohenbrun[n]  Hanfstube  einget 9ber 838.\r\n1839  Eckl  Joseph  18321100  Bauer  Ölkam  Edtberger  \r\n1839  Edlmayr  Anna  18330110  Witwe  Schiedreichet  Schneider im Holz  \r\n1839  Ehrnhauserin  Josepha  18330210  Maurer  Florian  Eckerhäusl  \r\n1839  Eßlin  Kthr  18331024  Bauer  B. b. Tödtling  Wagner  \r\n1840  Ebner  Marie  18331003  Bauer  Fraunleiten  Mayr im Bach  \r\n1840  Eismayr  Marie  18331203  Hafner  Florian  deest  \r\n1840  Edlmayr  Johann  18330905  Häusler  Ölkam  deest \nF\r\nFalnicht AMar. 1838,  Fimberger Klara 1837,  Fimberger Therese 1840,  Fischlmayrin Therese 1836,  Forster Mari 1840,  Forstner Maria 1838,  Fuchshuber Josef 1838\n1836  Fischlmayrin  The  10  Witwe  Weilling  Schuster  \r\n1837  Fimberger  Klara  18300725  Bauer ang.  Unterweidlham  Löw..  \r\n1838  Forstner  Maria  7  Tagelöhner  Fernbach  Jagerhanslhäusl  \r\n1838  Fuchshuber  Jos.  18300500  Binder  Enzing  Kirchensölden  \r\n1838  Falnicht  AMar.  18300812  Sagschneider zu Hohenbrun[n]    deest  \r\n1840  Fimberger  The  18331020  Hausbesitzer  Oberndorf  Brun[n]hauser  \r\n1840  Forster  Mari  18331200  Hausbesitzer  Florian  Brun[n]graber \nG\r\nGerstmayr Barbara 1836,  Gerstmayr Katharina 1838,  Gerstmayr Therese 1839,  Geyrin AM 1835,  Glück Ignatz 1836,  Glück Josepha 1838,  Glück Juliane 1840,  Göserin Anna 1840,  Grabner Seb. 1836,  Graf Josepha 1838,  Greilhuber Barbara 1837,  Gruber Florian 1837,  Gruber Johann 1839,  Gruber Klara 1839,  Gruber Peter 1835,  Gruber Seb. 1836,  Gruber Therese 1840,  Grünwald Ignaz 1839,  Gscheitner Josefa 1837,  Gschneitner Therese 1840,  Gugenberger Josef 1840\n1835  Geyrin  AM  6 1/3  Tagelöhner  Ölkam 12  Strasserbaurnhaus  \r\n1835  Gruber  Peter  6  Tagelöhner  Rohrbach  Mayrehrhart  \r\n1836  Gruber  Seb.  6  Decker [?]  Mickstötten 17  Mühlbergerhäusl  \r\n1836  Gerstmayr  Barb  6  Bauer  Fernbach 27  Kuhuber  \r\n1836  Glück  Ignatz  18290904  Häusler  Hausleiten 1  deest  \r\n1836  Grabner  Seb.  10  Sattler  Asten  graw[?]: Klumer  \r\n1837  Gscheitner  Josefa  18310200  Wagner  Tillisburg  deest  \r\n1837  Greilhuber  Barb  6 ½  Tagelöhner  Fernbach  Kocherhäusl  gestorben\r\n1837  Gruber  Florian  18310504  Bauer  Tödtling  Heißl  gestorben\r\n1838  Graf  Josepha  18311100  Hausbesitzer  Florian  deest  \r\n1838  Gerstmayr  Kthr  18310800  Bauer  Unterweidlham  Linninger im Graben  \r\n1838  Glück  Josepha  18310409  Schneider  Hausleiten  deest  \r\n1839  Gerstmayr  The  18330305  Bauer  Unterweidlham  Linningergut im Grube  \r\n1839  Gruber  Johann  18320516  Decker [?]  Mickstetten  U. Mühlberger  \r\n1839  Gruber  Klara  18330400  Tagelöhner  Rohrbach  Mayrehrhart  \r\n1839  Grünwald  Ign.  18320605  Schuhmacher  Oberweidlham  Neuhaus  \r\n1840  Glück  Juliane  18331213  Häusler u. Schneider  Hausleiten  deest  \r\n1840  Gugenberger  Jos.  18340100  Tagelöhner  Fernbach  Mayr im Bach  \r\n1840  Göserin  Anna  18340100  l. M.  Florian  Schachner  \r\n1840  Gschneitner  The  18331014  Wagner  Tillisburg  deest  \r\n1840  Gruber  The  18350128  Bauer  Tödtling  Heißl\nH\r\nHaghofer Karl 1838,  Haghofer Seb 1837,  Haider Mths 1837,  Harrer Joseph 1836,  Hauser Maria 1838,  Heibl Franz 1836,  Heibl Josef 1839,  Heibl Martin 1836,  Heibl Mths 1837,  Heibl Mths 1838,  Heiblin Maria 1838,  Hem[m]elmayr Ignaz 1838,  Herzog Leopold 1837,  Hieber Josepha 1836,  Hochhuber Franz 1836,  Hochhuber Maria 1836,  Hochstötter Vincens [sic] 1839,  Höller Fr 1837,  Höller Katharina 1840,  Hönig Ros. 1838,  Huber AM 1839,  Huber Anna 1837,  Huber Anna 1839,  Huber Elis. 1836,  Huber Elis. 1840,  Huber Fr 1837,  Huber Georg 1836,  Huber Johann 1840,  Huber Josef 1837,  Huber Josef 1838,  Huber Klara 1840,  Huber Katharina 1838,  Huber Katharina 1840,  Huber Katharina 1840,  Huber Michl 1836,  Huber Michl 1840,  Huber Mthias 1840,  Huber Seb. 1838,  Huber Therese 1838,  Humel Leopold 1837,  Humlin Julie 1838,  Huthmayr Katharina 1839\n1836  Huber  Elis.  6 ½  Bauer  Hausleiten 4  Ganglbauern  \r\n1836  Heibl  Franz  6 ¾  Bauer  Hohenbrun 11  Forster im Holz  \r\n1836  Heibl  Martin  7  Witwe  Weilling  Kaumerhaus  \r\n1836  Hieber  Josepha  5 ½  Kupferschmid  Florian  Schlagenschuster  \r\n1836  Huber  Michl  6 ½  Bauer  Bruck b. Hausleiten 2  Ofner Bruck  \r\n1836  Harrer  Joseph  6 ½  Tagelöhner  Florian 57  Mahlermüllerhaus  \r\n1836  Huber  Georg  6  Tagelöhner  Oberweidlham 2  Seidlhaus  \r\n1836  Hochhuber  Franz  11 ½  Bauer  Tödtling Bruck 1  Gruber  \r\n1836  Hochhuber  Maria  7 ½  Bauer  Tödtling Bruck 1  Gruber  \r\n1837  Haider  Mths  6 ¼  Schneider  Unterweidlham  Schneider im Graben  \r\n1837  Huber  Jos.  18310318  Bauer  Bruck b. Tödtling  Kumer  \r\n1837  Humel  Leop.  18301200  Schmid  Florian  deest  \r\n1837  Huber  Anna  6  Inwohner  Tödtling  Weingartner  \r\n1837  Höller  Fr  6  Inwohner  Gemering  Brunhaus  \r\n1837  Heibl  Mths  18310100  Bauer  Ölkam  Lehner  \r\n1837  Huber  Fr  6 ½  Müller Wallerstampf  Mickstetten  deest  \r\n1837  Haghofer  Seb  18301200  Inwohner  Samesleiten  Seisburg  \r\n1837  Herzog  Leop.  deest  deest  deest  deest  \r\n1838  Hönig  Ros.  18320715  Ziehkind bey H. Färber  deest  deest  \r\n1838  Haghofer  Karl  18320507  l. M.  Florian  Naglschmid#  \r\n1838  Hauser  Maria  18280127  Tagelöhner  Hohenbrun  Hanfstube  \r\n1838  Humlin  Julie  18320200  Hofschmid  Florian  deest  \r\n1838  Heibl  Mths  18310901  Bauer  Hohenbrun  Forster im Holz  \r\n1838  Huber  Seb.  18311200  Tagelöhner  Weidlham  Keidlhaus  \r\n1838  Hem[m]elmayr  Ign  18320500  Tagelöhner  Tödtling  Brunbaur  \r\n1838  Huber  Jos.  18311200  Müller  Mickstätten  deest  \r\n1838  Heiblin  Maria  18320300  Bauer  Mickstätten  Lehner  \r\n1838  Huber  The  18311000  Zim[m]erman  Schiedreichet  Zinn im Holz  \r\n1838  Huber  Kthr  18310816  Wirth  Rohrbach  deest  \r\n1839  Huthmayr  Kthrina  18321012  Häusler  Ölkam  Lichtenbergerhäusl  \r\n1839  Huber  AM  18331200  Zim[m]ermann  Schiedreichet  Kaltenberger  \r\n1839  Heibl  Jos.  18330213  Bauer  Hohenbrunn  Forster im Holz  \r\n1839  Huber  Anna  18320709  Inwohner zu Grünbrun[n]    Rumpl Pfr. Neuk.  \r\n1839  Hochstötter  Vincens [sic]  8  Bauer  Danleiten  deest  angen: Jahren [Jehren?] 2 Xbr 839. einget.\r\n1840  Huber  Kthr  18230300  Tagelöhner  Oberweidlham  Seilhaus  \r\n1840  Huber  Johann  18340522  Maurer  Unterweidlham  Löw..  \r\n1840  Huber  Elis.  18331000  Tagelöhner  Tödtling  Weingartnerhaus  \r\n1840  Huber  Mthias  18341000  Inwohner  Fernbach  Banglmayr  \r\n1840  Huber  Kthr  18330922  Bauer  Hausleiten  Ofner  \r\n1840  Huber  Klara  18331227  Müllner  Mickstetten  Wallerstampf  \r\n1840  Höller  Kthr  18321000  Tagelöhner  Tödtling  Weingerlsölder  v. einer fremden Pfarre hieher\r\n1840  Huber  Michl  18331000  Inwohner  Fernbach  Arbeiterhäusl\nJ\r\n1837  Jagerhuber  Kthr  18301100  Bauer  Ölkam  Einwagen  \r\n1837  Jeronek  Marie  18300900  Chirurg  Florian  deest  [1838-1841 „J“ deest]\nK\r\nK....  1840,  Kallinger Josef 1839,  Kallinger Waldhauser [sic] 1836,  Kaltenböck Georg 1839,  Kaltenböck Johann 1835,  Kastlerin Anna 1836,  Kastner Anna 1839,  Keller August 1837,  Keller Joh: 1839,  Kerschbaum Elis 1836,  Kerschbaum Josef 1837,  Kerschbaum Maria 1838,  Kniemosin Therese 1839,  Kniemus [?] Therese 1838,  Knoll AMaria 1836,  Kohlendorfer Barbara 1838,  Kohlendorferin AM 1835,  Koller Anna 1838,  König AM. 1837,  Kranzmayr Joh: 1839,  Kranzmayr Mths 1837,  Krawinkler Anna 1836,  Krawinkler Georg 1837,  Krawinkler Josef 1835,  Krawinkler Therese 1837,  Krawinkler Therese 1838,  Krenmüller Katharina 1838,  Kreuzinger Katharina 1838\n1835  Kaltenböck  Johann  18290500  Maurer u. Häusler  Schiedreicht 5  Grillenbergerhsl  \r\n1835  Krawinkler  Jos.  6  Bauer  Fernbach 10  Mayr  \r\n1835  Kohlendorferin  AM  18290500  Mühler  Bruck b. Hausleiten  Bruckmühler  \r\n1836  Kallinger  Waldhauser [sic]  6 ¼  Maurer  Enzing 14  Weinbergerhäusl  \r\n1836  Kastlerin  Anna  6  Schneider  Florian  Seilerhäusl  \r\n1836  Krawinkler  Anna  7  Bauer  Fraunleiten 13  Mayr Zeillach  \r\n1836  Kerschbaum  Elis  6 ½  Tagelöhner  Daunleiten 12  Arbeiterhäusl  \r\n1836  Knoll  AMaria  6 ½  gewesener Besitzer des Buchsbaumhauses zu Rohrbach      \r\n1837  Kranzmayr  Mths  18300900  Bauer  Tödtling  Mühlberger  \r\n1837  Krawinkler  Georg  18310200  Bauer  Fernbach  Mayr  \r\n1837  König  AM.  18310317  Inwohner  Danleiten  deest  \r\n1837  Krawinkler  The  18310700  Bauer  Fraunleiten  Mayr Zeilla  \r\n1837  Kerschbaum  Jos.  7  Tagelöhner  Mickstetten  Hauter  \r\n1837  Keller  August  18310516 [1831?]  Chirurg zu Steyerek      eing 18t. 8ber 837.\r\n1838  Krawinkler  The  18320405  Bauer  Fernbach  Mayr  \r\n1838  Kreuzinger  Kthr  18320525  Schuster  Enzing  deest  \r\n1838  Kerschbaum  Maria  18320200  Tagelöhner  Mickstätten  Hauter  \r\n1838  Kohlendorfer  Barb  18311200  Müller  Hausleiten  deest  \r\n1838  Koller  Anna  9 ½  Schlosser  allhier  deest  einget 9ber 838.\r\n1838  Krenmüller  Kthr  deest  deest  deest  deest  \r\n1838  Kniemus [?]  The  deest  deest  deest  deest  [= 1839 Kniemosin?]\r\n1839  Keller  Joh:  18320624  Zimm[]erman[n] u. Häusler  Tillysburg    \r\n1839  Kallinger  Jos.  deest  Maurer  Rohrbach  Marksteiner  \r\n1839  Kastner  Anna  18330208  Tagelöhner  Tillysburg  Dienerhaus  \r\n1839  Kaltenböck  Georg  18320800  Maurer  Schiedreichet  Häusler Grümberger  \r\n1839  Kranzmayr  Joh:  18320317  Bauer  Tödtling  Mühlberger  \r\n1839  Kniemosin  The  18320800  Inwohner  Rohrbach  Binder  einget 9t. 9ber 829.\r\n1840  K…….            [diese Seite ist noch nicht photographiert!]\nL\r\nLangbauer Jos: 1840,  Langbäurin Barbara 1836,  Leeb Joh 1839,  Lehnerin Maria 1839,  Lehofer Klara 1836,  Lehofer Stephan 1840,  Lehofer Therese. 1838,  Leichtenmühler M. 1837,  Leitner Klara 1837,  Lettenmayr Katharina 1835,  Lichtenberger Katharina 1839,  Liedauer Barbara 1840,  Liedauer Elisabeth 1838,  Lindl Johann 1840,  Linninger Jos: 1840,  Loibl Georg 1839,  Loiblin Klara 1836,  Löw Franz 1837,  Löwin Elis. 1836\n1835  Lettenmayr  Kthr  7  Maurermeister  Florian 17  deest  \r\n1836  Lehofer  Klara  6 ½  Wagner  Florian 23  Wagner  \r\n1836  Langbäurin  Barb  6 ¼  Söldner  Tödtling 14  Fehrensölden [?]  \r\n1836  Löwin  Elis.  6  Maurer  Florian  Prilmaurerhäusl [?]  \r\n1836  Loiblin  Klara  6 ½  Tagelöhner  Mickstätten 2  Rubenzucker  \r\n1837  Leitner  Klara  6 ¾  Inwohner  Danleiten  Innermayrhäusl  \r\n1837  Löw  Franz  6 ½  Inwohner  Florian  Brülmaurerhäusl  \r\n1837  Leichtenmühler  M.  6 ½  Inwohner  Enzing  Kirchensölden  \r\n1838  Lehofer  Theres.  18311115  Wagner  Florian  deest  \r\n1838  Liedauer  Elis.  7  Tagelöhner  Danleiten  Fehrerhäusl [?]  \r\n1839  Leeb  Joh  18321200  Maurer  Florian  deest  \r\n1839  Lichtenberger  Kthr  18321204  Maurer  Florian  Mahlermühler  \r\n1839  Loibl  Georg  18330430  Tagelöhner  Rohrbach  Radmayrhaus  \r\n1839  Lehnerin  Maria  deest  deest  deest  deest  \r\n1840  Lindl  Johann  18330600  Ziehkind  Daunleiten  Arbeiter  \r\n1840  Liedauer  Barb  18330400  Witwe  Rohrbach  Mayr zu Winkl  \r\n1840  Lehofer  Stephan  18330609  Wagner  Florian  deest  \r\n1840  Linninger  Jos:  18331126  Todtengräber  Florian  deest  [Bleisitft] wurde am 9. April 848 ausgeschloss[en]\r\n1840  Langbauer  Jos:  18331204  Fehrensölden [?]  Tödtling  deest\nM\r\nMaißerin Therese 1835,  Mandlmayr Johann 1839,  Mathe Therese 1838,  Mathis Mths 1837,  Mauhart Barbara 1840,  Mauhart Johann 1835,  Mauhart Johann 1836,  Mauhart Josef 1839,  Mauhart Marie 1840,  Mauhartin Klara 1835,  Maurer Michl 1837,  Mayr Franz 1838,  Mayr Georg 1835,  Mayr Georg 1840,  Mayr Jos: 1839,  Mayr Josef 1835,  Mayr Michl 1838,  Mayrhofer Fr 1839,  Mayrin Barbara1836,  Mayrin Creszentia 1835,  Mayrin Juliana 1835,  Mayrin Therese 1840,  Mayrin Theresee 1835,  Mehlinger Fr 1839,  Mehlingerin Klara 1839,  Metzbaur Georg 1835,  Mittenbauer Josef 1839,  Mitterbäurin Magdalena 1836,  Mursch Franz 1836\n1835  Mauhart  Johann  6  Bauer angenom[m]:  Ölkam 8  Edtberger  \r\n1835  Metzbaur  Georg  6  Zim[m]ermann  Weilling 15  Maußerhaus  \r\n1835  Mauhartin  Klara  7 ¼  Soldner  Weilling 13  Kogler  \r\n1835  Maißerin  The  6 ½  Inwohner  Weilling  Ziegelschlager  \r\n1835  Mayr  Jos.  6 ¼  Binder  Mickstätten  Binder  \r\n1835  Mayr  Georg  18290400  Bauer  Fernbach 24  Arbeithuber  \r\n1835  Mayrin  Juliana  6  l. M. Inwohn  Fraunleiten 6  deest  \r\n1835  Mayrin  Creszentia  5 ½  Wirth  Florian  deest  \r\n1835  Mayrin  Therese  18290400  Bauer  Tödtling 3  Brunbauern  \r\n1836  Mayrin  Barbara  6 ½  Inwohner  Enzing  Mayr in Dannerhäusl  \r\n1836  Mauhart  Johann  6 ½  Bauer  Ölkam 13  Bauern  \r\n1836  Mitterbäurin  Magd.  6  Bauer  Rohrbach 17  Rauch  \r\n1836  Mursch  Franz  6 ½  Tagelöhner  Weidlham 3  Stellnhaus  \r\n1837  Maurer  Michl  6  Inwohner  Fernbach  Dirnauer  \r\n1837  Mathis  Mths  18300800  Inwohner  Weidlham  Linninger im Graben  \r\n1838  Mayr  Michl  deest  Ziehkind des H Mayrwirths      \r\n1838  Mayr  Franz  18310901  Bauer  Tödtling  Brunbauer  \r\n1838  Mathe  Thers  18311200  Inwohner  Samesleiten (Sammesleiten)  Arbeiterhäusl  \r\n1839  Mehlinger  Fr  18300202  deest  deest  deest  \r\n1839  Mehlingerin  Klara  18320628  Gärtner  Florian    \r\n1839  Mandlmayr  Joh.  18290800  Bauer  Sam[m]esleithen  Gattermayr  einget May 839.\r\n1839  Mauhart  Jos.  18321204  Bauer  Ölkam  Bauern  \r\n1839  Mittenbauer  Jos.  18330303  Bauer  Rohrbach  Rauch  \r\n1839  Mayrhofer  Fr  18321200  Inwohner  Fraunleiten  Ebner an der Eber  \r\n1839  Mayr  Jos:  18320200  Söldner  Ölkam  Söldner  \r\n1840  Mayrin  The  18340500  Bauer  Ölkam  Söldner  \r\n1840  Mauhart  Barb  18331100  l. M.  Ölkam  Lichtenbergerhäusl  \r\n1840  Mauhart  Marie  18330324  Bauer  Danleiten  Katzenberger  \r\n1840  Mayr  Georg  18331104  Bauer  Tödtling  Brun[n]bauer\nN\r\nNesslehner [Nestlehner?] Seb. 1839,  Neuhofer Michl 1839,  Neustifter Joseph 1836,  Neustifter Juliana 1836,  Neustifter Maria 1839,  Neustifter Matthias 1839\n1836  Neustifter  Joseph  6  l. M.  Florian  Weingartnerhaus  \r\n1836  Neustifter  Juliana  6 ¼  Einkäufer  Florian  deest  \r\n1839  Neustifter  Mths  18320822  l. M.  Florian  Greißler  \r\n1839  Neuhofer  Michl  18330227  Maurer  Unterweidlham  Wollerhaus  \r\n1839  Neustifter  Maria  18320808  Einkäufer  Florian  Bauernschneider  \r\n1839  Nesslehner [Nestlehner?]  Seb.  18321200  Inwohner  Sam[m]esleiten  Hanfstube\nO\r\nOber Martin 1837,  Oberhuber Johann 1836,  Oberhuber Josepha 1840,  Oberin Katharina 1835,  Oberlaber Franz 1835,  Oberlaber Sebastian 1837,  Oberleitner Anna 1839,  Obermayr Elis 1837,  Obermayr Johann 1836,  Offenauer Franz 1838,  Ortner Johann 1835,  Ostberger Alois 1837,  Ostberger Franz 1836,  Österreicher Katharina 1837\n1835  Oberlaber  Franz  6 ½  Tagelöhner  Mickstätten 14  Mayr Wallerst:  \r\n1835  Oberin  Kthr  6 ½  Schneider u. Häusler  Tillisburg 15  deest  \r\n1835  Ortner  Johann  6 1/3  Tagelöhner  Bruck 9  Gandenbergerhäusl  \r\n1836  Obermayr  Johann  6 ½  Schneider  Weilling 9  Waldhauser  \r\n1836  Ostberger  Franz  6  Lederer  Florian  deest  \r\n1836  Oberhuber  Johann  6 ¼  Kastenknecht  Hohenbrun 2  deest  \r\n1837  Ober  Martin  18300600  Schneider  Tillisburg  Krämer  \r\n1837  Ostberger  Alois  6  Lederer  Florian  deest  \r\n1837  Oberlaber  Seb.  18310200  Inwohner  Schiedreichet  Ziegelschlager  \r\n1837  Österreicher  Kthr  18301100  Zim[m]erm  Mickstetten  deest  \r\n1837  Obermayr  Elis  9 ½  l. M.  Fraunleiten  deest  \r\n1838  Offenauer  Franz  18311000  Ziehkind des Mayrhans zu Rohrbach    deest  \r\n1839  Oberleitner  Anna  18330725  Gastgeber  Florian  Oberleitner  \r\n1840  Oberhuber  Josepha  18340116  Kastenknecht  Florian  deest \nP\r\nPalzerin AMaria 1835,  Parzer Georg 1837,  Parzer Michl 1839,  Parzer Rosalia 1839,  Petereder Josepha 1838,  Peyrhuber AMaria 1838,  Peyrhuber Franz 1839,  Peyrhuber Franz 1839,  Peyrhuber Johann 1840,  Pichler Anna 1837,  Pillgrab Johanna 1836,  Planer Franz 1839,  Plank Franz 1839,  Pöperl Klara 1840,  Pöperl Therese 1837,  Pragerhuber Josepha 1840,  Pragerhuber M. 1837,  Pühler Jos: 1835,  Pühringer Johann 1840,  Pühringer Michl 1840,  Punzenberger Joh: 1838\n1835  Pühler  Jos:  18290500  alten Kürschner  Florian  deest  \r\n1835  Palzerin  AMaria  6 1/3  Maurer  Florian  Schusterhäusl  \r\n1836  Pillgrab  Johanna  6 ½  Wirth  Florian  deest  \r\n1837  Pragerhuber  M.  6  Bauer ang:  Unterweidlham    \r\n1837  Pöperl  The  148370304  Bauer  Rohrbach    \r\n1837  Pichler  Anna  6  Inwoh. Witwe  Florian    \r\n1837  Parzer  Georg  6 ½  Tagelöhner  Ölkam    \r\n1838  Petereder  Josepha  18320205  Sattler  Florian  Sattler  \r\n1838  Peyrhuber  AMaria  18311000  Tagelöhner  Gemering  Neuhaus  \r\n1838  Punzenberger  Joh:  18310528  Tagelöhner  Hausleiten  Hauser  \r\n1839  Parzer  Rosalia  18321100  Ziehkind des Fr Stum[m]er  deest  deest  \r\n1839  Peyrhuber  Franz  18330202  Witwe  Ölkam  Einwagen  \r\n1839  Parzer  Michl  18320813  Inwohner  Ölkam  Bauern  \r\n1839  Peyrhuber  Franz  18321200  Inwohner  Hohenbrunn  Hanfstube  \r\n1839  Plank  Franz  18330114  Söldner u. Schneider zu Danleiten  Danleiten  deest  \r\n1839  Planer  Franz  18320700  Binder  Enzing  Kumpfhuberhäusl [?]  \r\n1840  Pöperl  Klara  18330426  Bauer  Rohrbach  Brandtner  \r\n1840  Peyrhuber  Joh.  18340622  Witwe  Ölkam  Huber Edt  \r\n1840  Pühringer  Michl  18330928  Bauer  Oberweidlham  Hueber  \r\n1840  Pragerhuber  Josepha  deest  Ziehkind des Schnurmachers      hierher gekom[m]en\r\n1840  Pühringer  Joh.  18320100  Ziehkind eines Tagelöhners  Sam[m]esleiten  ??\nR\r\nRabl Mathias 1835,  Radlgruber Franz 1840,  Radlgruber Peter 1838,  Radner Josef 1835,  Radner Josef 1837,  Radner Seb. 1838,  Radner Therese 1840,  Radnerin Maria 1838,  Rammerstorfer Barbara1839,  Rauch Fr Paul 1836,  Rauchin Julie 1838,  Reder Michl 1837,  Reinthaler Franz 1836,  Reiter Martin 1839,  Richter Josef 1838,  Richter Ludwig 1839,  Rieder Johann 1835,  Riener Therese 1839,  Riepl Aloisia 1840,  Riepl Anton 1836,  Riepl Wenzl 1837,  Rieplin Elisabeth 1838,  Rieplin Johanna 1838,  Ripl Martin 1835,  Rösch Katharina 1839,  Ruckensteiner Fritz 1840,  Rumpelsberger Josef 1838\n1835  Ripl  Martin  6 ¼  Stadlman[n] Invalid der Artillerie  deest  deest  \r\n1835  Rabl  Mathias  7  Tagelöhner  St. Florian 20  Wegmacherhäusel  \r\n1835  Radner  Jos.  „ 6 10/12  Maurer  Oberweidlham 17  Eipl  \r\n1835  Rieder  Johann  6  Tagelöhner  Danleiten 9  Innermayrhäusl  \r\n1836  Rauch  Fr Paul  18290204  Häusler  Florian 59  deest  \r\n1836  Riepl  Anton  6 ¾  Jäger  Tillisburg  deest  \r\n1836  Reinthaler  Franz  6 ½  Tagelöhner  Fernbach 11  Mayr Fernbach  \r\n1837  Riepl  Wenzl  18300900  Stadlm.  deest  deest  \r\n1837  Radner  Jos.  18300700  Viehschlachter  Florian  deest  \r\n1837  Reder  Michl  6 ½  l. M.  Florian  Wegmacherhäusel  \r\n1838  Rieplin  Johanna  18310500  Jäger  Tillisburg  deest  \r\n1838  Rieplin  Elis.  18320600  Witwe  Tillisburg  deest  \r\n1838  Rumpelsberger  Jos.  deest  Inwohner  Fernbach  Mayr am Dürauerhaus  \r\n1838  Radlgruber  Peter  18310607  Inwohner  Florian  Zim[m]ermeister  \r\n1838  Radner  Seb.  18311213  Inwohner  Florian  Moser  \r\n1838  Richter  Jos.  18320113  Inwohner  Florian  Schmid  \r\n1838  Radnerin  Maria  18320511  Inwohner  Sam[m]esleiten  Meßner  \r\n1838  Rauchin  Julie  18320504  Häusler  Florian  deest  \r\n1839  Richter  Ludwig  18330524  Spitzlschnmid  deest  deest  \r\n1839  Rösch  Kthr  18330224  Bauer  Fraunleiten  Schweinbach  \r\n1839  Reiter  Martin  18320900  l. M.    Mayr zu Au im Dienst  \r\n1839  Rammerstorfer  Barb.  18321100  Zim[m]erm  Daunleiten  Schuster  \r\n1839  Riener  The  18330800  Witwe  Florian  Kaltenbäck  \r\n1840  Radlgruber  Franz  18330831  Tagelöhner  Florian  Brun[n]hauser  \r\n1840  Radner  The  18330900  l. M.  Hohenbrunn  Forster im Holze  \r\n1840  Riepl  Aloisia  18340504  Witwe  Tillisburg  Dienerhaus  \r\n1840  Ruckensteiner  Fritz  siehe Anm.        angef 8ber [1]840. [= Oktober 1840]\nS\r\nS Vinzenz 1840,  Saxenhuber Leopold 1839,  Saxenhuber Maria 1838,  Schachl Leopold 1836,  Schachner Anton 1837,  Schachner Franz 1838,  Schachnerin Katharina 1836,  Schäffler Joseph 1840,  Schatzl Franz 1836,  Schedelberger Magdaleny 1839,  Schickberger Stephan 1839,  Schicklberger Franz 1836,  Schielhuber Franz 1836,  Schillhuber AM. 1838,  Schillhuber J 1840,  Schindbäurin Marie 1839,  Schindlbäurin Elis. 1836,  Schlader Josef 1837,  Schlager Anton 1835,  Schlager  1840,  Schmidbäurin [Schindbäurin?] Katharina 1835,  Schneiderhuber Johann 1836,  Schönböck Franz 1839,  Schreiberhuber Anna 1839,  Schreiberhuber Franz 1835,  Schreiberhuber Ign 1838,  Schreiberhuber  1840,  Schusterbäurin Katharina 1839,  Schützenhefer Marie 1839,  Schützenhefer  1840,  Schwarz Joseph 1839,  Schwarz Josepha 1839,  Schweighauser AM. 1838,  Schweighofer Barbara1839,  Schweighofer Marie 1839,  Schweighoferin Katharina 1835,  Seiberl Carl 1839,  Seiwald Maria 1838,  Seiwald  1840,  Spat Franz 1839,  Spat Joseph 1836,  Spat Leopold 1838,  Sperl Theresee 1837,  Stadlmayrin Josepha 1837,  Staudinger Clara 1839,  Staudinger Franz 1836,  Staudinger Georg 1835,  Staudinger Jos: 1838,  Staudinger Josef 1837,  Staudinger Klara 1838,  Staudinger Katharina 1835,  Staudinger Le[op.] 1840,  Staudinger Leopold 1837,  Staudingerin M. 1837,  Steinfellner Anna 1838,  Steinmayr Leopold 1839,  Steinparzer [?] Maria 1836,  Stieglmayrin Katharina 1835,  Stockinger Anna 1839,  Stockinger Leopold 1837,  Strasser Anna 1838,  Stumer Jos: 1840\n1835  Staudinger  Kthr  6 ½  Bauer angen.  Hohenbrun 23  Lederbauer  \r\n1835  Staudinger  Georg  6 ½  Tagelöhner  Fraunleiten  Rösch Schweinbach  \r\n1835  Schlager  Anton  6  Schuster  Florian 24  Schlagerschuster  \r\n1835  Schweighoferin  Kthr  6 ½  Schneider  Ölkam 1  Stromergütl  \r\n1835  Schreiberhuber  Franz  6 ½  Bauer  Bruck bei Hausleiten 9  Gmeiner  \r\n1835  Schmidbäurin [Schindbäurin?]  Kthr  6 ½  Tagl.  Gemering 9  Weingartner  \r\n1835  Stieglmayrin  Kthr  7  Zim[m]erman[n]  Danleiten  Brantstätter  \r\n1836  Schneiderhuber  Johann  6 ¾  Bauer  Hausleiten 3  Stephlbauer  \r\n1836  Spat  Joseph  6 ½  Bauer  Rohrbach 31  Ötl  \r\n1836  Steinparzer [?]  Maria  6 ¼  Maurer  Rohrbach 30  Ötlhäusl  \r\n1836  Staudinger  Franz  6 ¾  Wagner  Fraunleiten 7  Kruglhaus  \r\n1836  Schicklberger  Franz  6  Tagelöhner  Enzing  Mayrörg  \r\n1836  Schatzl  Franz  6  l. M.  Weilling  Saumerhaus  \r\n1836  Schachnerin  Kthr  6 ½  Schuster  Fernbach 14  Kogl (Kagl?)  \r\n1836  Schachl  Leop.  6 ½  Tagelöhner  Fernbach  Kühuber  \r\n1836  Schielhuber  Franz  6  Bauer  Fraunleiten 21  Ebner in der Eben  \r\n1836  Schindlbäurin  Elis.  6  Tagelöhner  Tödtling 9  Weingartnerhaus  \r\n1837  Staudinger  Jos.  18310500  Häusler  Weilling  deest  \r\n1837  Sperl  Thr  6 1/3  Wirth  Florian  deest  \r\n1837  Schlader  Jos.  6 ½  Bestandler  Oberweidlham  Reinstoch [?]  \r\n1837  Staudinger  Leop.  18301100  Zim[m]erman[n]  Tödtling  Mauhartenhaus  \r\n1837  Staudingerin  M.  6 ¼  Inwohner  Fernbach  Dirauerhäusl  \r\n1837  Stadlmayrin  Josepha  18310100 (?)  Inwohner  Fernbach  Hagenhaus  \r\n1837  Schachner  Anton  6  Söldner  Oberndorf  Berger  \r\n1837  Stockinger  Leop.  18300800  Zim[m]erman[n]  Ölkam  Strassenbauernhaus  \r\n1838  Saxenhuber  Maria  18310200  Inwohn. u. Maurer  Florian  Brungraber  \r\n1838  Schachner  Franz  18311100  Schuster  Fernbach  im Kogl  \r\n1838  Schreiberhuber  Ign  18300904  Bauer  Hausleiten  Gmeiner  \r\n1838  Strasser  Anna  18300700  Häusler  Schiedreichet  Pöperl  \r\n1838  Seiwald  Maria  18320129  Tagelöhner  Fernbach  Danschenhäusl  \r\n1838  Schillhuber  AM.  18320107  Bauer  Fraunleiten  Ebern Schweinbach  \r\n1838  Spat  Leopold  18311023  Bauer  Unterweidlham  Stöflgröber  \r\n1838  Staudinger  Klara  18320223  Wagner  Fraunleiten  deest  \r\n1838  Schweighauser  AM.  18310303  Häusler  Ölkam  Schneider  \r\n1838  Steinfellner  Anna  18310600  Bauer ang.  Hausleiten  Serbauer  \r\n1838  Staudinger  Jos:  deest  deest  deest  deest  \r\n1839  Schwarz  Joseph  18300311  Händler mit Vieh  Weilling  Guster  einget. am 29t April\r\n1839  Schwarz  Josepha  18271200  Händler mit Vieh  Weilling  deest  einget. August [1]839\r\n1839  Seiberl  Carl  18300723  Schullehrer zu St. Marienkirchen    deest  einget. 8 Juni [1]839\r\n1839  Stockinger  Anna  18330413  Zim[m]ermann  Ölkam  Strassenbauern  \r\n1839  Schickberger  Stephan  18320900  Tagelöhner  Enzing  Mayerörgnhäusl  \r\n1839  Schützenhefer  Marie  18321106  Bauer  Sam[m]esleiten  Gattermayr  \r\n1839  Saxenhuber  Leop.  18330323  Zim[m]ermann  Florian  Brungraber  \r\n1839  Schusterbäurin  Kthr  18321100  Tagelöhner  Hohenbrunn  Forster im Holz  \r\n1839  Staudinger  Clara  18330722  Häusler  Walling  Waldhauser  \r\n1839  Steinmayr  Leop.  18321128  l. M.  Rohrbach  Bauernbauerhäusl  \r\n1839  Schreiberhuber  Anna  18320714  Bauer  B. b. Hausleiten  Gmeiner  \r\n1839  Schindbäurin  Marie  18330311  Tagelöhner  Stadtling  Weingartner  \r\n1839  Schweighofer  Marie  18310303  Häusler u. Schneider zu  Ölkam  deest  \r\n1839  Schweighofer  Barbara  18321130  Häusler u. Schneider zu  Ölkam  deest  \r\n1839  Spat  Franz  18320720  Bauer  Rohrbach  Öttlgut  \r\n1839  Schönböck  Franz  18331021  Häusler u. Weber  Daunleiten  deest  \r\n1839  Schedelberger  Magdaleny  18320300  Bauer  Bruck b. Daunleiten  Hadlauer  einget. 23t . October [1]839\r\n1840  Staudinger  Le[op.]          [Photographie unvollständig]\r\n1840  Schäffler  Joseph          [Photographie unvollständig]\r\n1840  Schillhuber  J          [Photographie unvollständig]\r\n1840  Stumer  Jos:          [Photographie unvollständig]\r\n1840  Seiwald            [Photographie unvollständig]\r\n1840  Schreiberhuber            [Photographie unvollständig]\r\n1840  Schützenhefer            [Photographie unvollständig]\r\n1840  Schlager            [Photographie unvollständig]\r\n1840  S  Vinzenz          [Photographie unvoilständig]\nT\r\n1836  Tupfl  Franz  6  Inwohner  Hohenbrun  Huber in Holz  \r\n1840  Tupfl  Jos:  18340212  Tagelöhner  Hohenbrun  Hanfstube\nU\r\nUntermayr AMarie 1839,  Untermayr Johann 1839,  Untermayr Klara 1839,  Untermayr Leopold 1839\n1839  Untermayr  AMarie  18280404  Glaser  Unterweidlham  Schneider im Graben  \r\n1839  Untermayr  Klara  18290807  [Glaser]  [Unterweidelham]  [Schneider im Graben]  \r\n1839  Untermayr  Johann  18300300  [Glaser]  [Unterweidelham]  [Schneider im Graben]  eingetreten 5. August [1]839.\r\n1839  Untermayr  Leop.  18331109  do. [Glaser]  do. [Unterweidlham]  do [Schneider im Graben]  eingetreten 5. August [1]839.\nW\r\nWanko Franz 1839,  Wegerstorfer Magdalena 1837,  Weingartner Johann 1838,  Weismayr Friedrich 1840,  Weißenböck Michl 1836,  Weitmayr Franz 1839,  Wieser Franz 1836,  Wieser Katharina 1837,  Wieser Marie 1839,  Wieser Matthias 1839,  Wimmer Theresee 1838,  Winkler Anna 1836,  Winkler Elis. 1839,  Winkler Franz 1838,  Winkler Franz 1838,  Winkler Jos: 1837,  Winkler Katharina 1838,  Winkler Michl 1836,  Wolfinger AM. 1837\n1836  Winkler  Anna  6 ½  Wirth  Florian  deest  \r\n1836  Wieser  Franz  6  Bauer  Rohrbach 18  Bruner  \r\n1836  Winkler  Michl  6 ½  Bauer  Gemering 7  Pichlbauern  \r\n1836  Weißenböck  Michl  deest  deest  deest  deest  \r\n1837  Wieser  Kthr  6  Bauer  Rohrbach  Bruner  \r\n1837  Wolfinger  AM.  7 ½  Tagelöhner  Fraunleiten  Grubersalden  \r\n1837  Winkler  Jos:  18310100 (?)  Söldner  Unterweidlham  deest  \r\n1837  Wegerstorfer  Magd.  6  Rechenmacher  Florian  deest  \r\n1838  Wimmer  Therese  18320400  Tagelöhner  Enzing  Mayrstöflhäusl  \r\n1838  Weingartner  Joh.  18320600  Tagelöhner  Fernbach  Lehnerhäusl  \r\n1838  Winkler  Kthr  18310400  Tagelöhner  Tillisburg  Wintberger  \r\n1838  Winkler  Franz  18310828  Wirth  Florian  deest  \r\n1838  Winkler  Franz  18311000  Bauer  Gemering  Pichlbauer  \r\n1839  Wieser  Maths  18320813  l. M.  Schuster zu Walling  im Dienste  \r\n1839  Weitmayr  Franz  18330900  l. M.  Schiedreichet  Zieglschlager  \r\n1839  Winkler  Elis.  18321106  Bauer  Gemering  Pöhlbauer  \r\n1839  Wanko  Franz  18330701  Stum[m]erkutscher  deest  deest  \r\n1839  Wieser  Marie  18330324  Bauer  Rohrbach  Bruner  \r\n1840  Weismayr  Friedrich  18340218  l. M.  Florian  Hofschuster\nZ\r\nZehntner Andreas 1837,  Zehntner Karl 1837,  Zehntner Theresee 1839,  Zeiser Elis. 1840,  Ziegler Eleonore 1839\n1837  Zehntner  Andreas  18301000  Bauer  Fraunleiten  deest  \r\n1837  Zehntner  Karl    Bauer  Fraunleiten  deest  \r\n1839  Ziegler  Eleonore  18320114  Gastgeber  Florian  deest  \r\n1839  Zehntner  Thr  18321009  Inwohner  Fernbach  Schachlhaus  \r\n1840  Zeiser  Elis.  18330519  l. M.  Florian  Mählermühler", "Letzte Änderung": "03.09.2024 19:36"}, {"ID": 189009164, "Datum": "Schuljahr 1890/91", "Haupttext": "[vor dem 16.9.1890 gedruckt]\r\nDie Übersicht über den Lehrplan dieses Schuljahres teilt auf S. 6 für die Orgel- und Musiktheorieklassen Folgendes mit:\n\r\n\"     6. Vorbildungsschule für Orgel.\r\nEin Jahrgang mit wöchentlich 2 Stunden für 4 Schüler. / Lehrer: Herr Professor Bruckner. / Vorkenntnisse: Fertigkeit im Clavierspiele entsprechend dem absolvirten 2. Jahrgange der Vorbildungsschule für Clavier; Kenntniß der allgemeinen Musiklehre. / Alter: das vollendete 15. Jahr. / Schulgeld: jährlich 120 fl. / Lehrstoff: Uebung im Manunal= und Pedalspiel nach Rink's Orgelschule; leichtere Orgelstücke von Brosig, Hesse und Sechter; Generalbaßübungen von Widmann, Cadenzen, Modulationen.\n     7. Ausbildungsschule für Orgel.\r\nZwei Jahrgänge mit wöchentlich 4 Stunden für 6 Schüler. / Lehrer: Herr Professor Bruckner. / Alter: das vollendete 16. Jahr. / Schulgeld: jährlich 150 fl. / Lehrstoff: für beide Jahrgänge: Höhere Aufgaben des Orgelspiels: Fugen, Sonaten, Concerte; Uebung im Generalbaßspiele und Transponiren.\"\nAuf S. 13 wird zu den \"Schulen für Musiktheorie. / Hauptfächer.\" mitgeteilt:\n\r\n\"    1. Schule für Harmonielehre.\r\nEin Jahrgang mit wöchentlich 6 Stunden für 16 Schüler.\r\nLehrer: Herr Professor R. Fuchs\r\n[Lehrer: Herr Professor] Bruckner     [für beide Zeilen] Parallelclassen.\r\nVorkenntnisse: Allgemeine Musiklehre; Clavierspiel entsprechend dem avbsolvirten Lehrstoffe der Schulen für Clavier als Nebenfach (B 3).\r\nSchulgeld: 120 fl.\nLehrstoff: Intervalle und deren Umkehrungen, Accaordlehre, Modulation, Harmonisirung gegebener Melodien, Erfindung im reinen 4stimmigen Satze (Choral); Ausbildung der Melodie, freie Figuration. - Uebung im Notiren in allen Schlüsseln und nach dem Gehör (Dictando).\nLehrbuch: Brosig: \"Handbuch der Harmonielehre\".\n     2. Schule für Contrapunkt.\r\nEin Jahrgang mit wöchentlich 4 Stunden für 16 Schüler.\r\nLehrer: Herr Professor Bruckner\r\n[Lehrer: Herr Professor] R. Fuchs     [für beide Zeilen] Parallelclassen.\r\nVorkenntnisse: Harmonielehre, entsprechend dem Lehrstoffe der Harmonielehre (C 1). Clavierspiel, entsprechend dem Lehrstoffe des 2. Jahrganges der Schule für Clavier als Nebenfach (B 3).\r\nSchulgeld: 150 fl.\nLehrstoff: Einfacher und doppelter Contrapunkt der Octave, Nachahmung, einfache Fuge, drei= und vierfacher Contrapunkt, Fuge mit mehreren Subjecten, Canon; Satzbildung, Periodenbau.\"\n[Zum Unterrichten der Nebenfächer war Bruckner nicht eingeteilt]\nAuf S. 20 werden die vorgeschrieben und freien Nebenfächer für die Vorbildungsschulen genannt:\r\n\"    Für Orgel (B 6).\r\nObligat: Chorübung (F 1); Chorschule (A 1).\r\nFrei: Harmonielehre (C 5).\"\nAuf S. 21 diejenigen für die Ausbildungsschulen:\r\n\"    Für Orgel (B 7).\r\nWie zuvor für das Clavier, mit Ausnahme der Orchester= und Kammermusikübungen.\r\n[obligat: Harmonielehre, Geschichte der Musik, evtl. Chorübung; frei: Contrapunkt, Composition und Literaturgeschichte]\"\nAuf S. 22 die Nebenfächer für die Hauptfach-Musiktheorie-Klassen:\r\n\"     Für Harmonielehre (C 1).\r\nObligat: eventuell Chorübung (F 1); eventuell Chorschule (A 1);\r\nfrei: Clavier (B 3).\n     Für Contrapunct (C 2).\r\nObligat: eventuell Chorübung (F 1);\r\nfrei: Clavier (B 3).\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188910004, "Datum": "Schuljahr 1889/90", "Haupttext": "[Unterrichtsbeginn war am 21.9.1889]\nIm Kapitel \"B. Unterrichts-Leitung\" des Jahresberichts ist zu lesen:\r\n\"[4. Lehrkörper.\r\nI. Ordentliche Lehrer.]\r\n[...] [Herr] Anton Bruckner, Ritter des Franz Josef=Ordens, k. u. k. Hoforganist, Professor. (Harmonielehre, Contrapunct und Orgel.)\" (*).\n(**) Zu Bruckners Schülern am Konservatorium gehören\r\nVictor Bause (\"24 J. - Org. V. I., Cpt.\"),\r\nJean Chitzou (\"aus Bukarest, 18 J. - Vl. A. II., Cpt., Clv. II.\") (Kontrapunkt) (**a),\r\nVictor Christ (\"20 J. - Trp. A. I., Cpt., Clv. II.\") (K) (**b),\r\nHeinrich Czerwinka [Czerwenka] (\"18 J. - Org. A. I., Cpt.\") (Orgel + K),\r\nErnst Decsey (\"aus Hamburg, 19 J. - Hml.\") (Harmonielehre) (**c),\r\nHermann Dorfmeister (\"16 J. - Org. V. I., Hml., Clv. II.\") (**a),\r\nAlbert Dörnhöfer (\"aus Preßburg, 20 J. - Org. A. I.\"),\r\nIgnaz Feinsinger (\"aus Braila, 22 J. - Org. A. II., G. d. M.\"),\r\nLeo Held (\"15 J. - Clv. A. I., Cpt.\") (K) (**a),\r\nHermann Hermann (\"20 J. - Hml.\") (H) (**a),\r\nMathias Hubad (\"aus Vadice, 23 J. - Cpt., Clv. III.\") (K) (**a),\r\nAugust Karnet (\"19 J. - Org. A. I., Comp. II.\"),\r\nHeinrich Krinninger (\"aus Neunkirchen, 17 J. - Org. V. I., Comp. I., Clv. III.\", weiterer Eintrag: \"Fag. A. I.\") (verließ das Konservatorium am 22.2.1890 (**d),\r\nAnton Krum (\"18 J. - Clv.V. III., Hml.\") (H) (**a),\r\nVictor Lorenz (\"aus Oedenburg, 21 J. - Org. A. II., G. d. M.\"),\r\nOtto Mahler (\"aus Iglau, 16 J. - Cpt., Clv. II.\") (H) (**a),\r\nLenke Mokry (\"aus Temesvar, 23 J. - Clv. A. III., Cpt., G. d. M.\") [siehe die Anmerkung] (**a),\r\nMoriz Rehbeck (\"15 J. - Clv. A. I., Hml.\") (H) (**a),\r\nPaul Schmid (\"aus Neuchatel, 20 J. - Org. A. I.\", ein weiterer Eintrag \"Clv. A. I., Hml.\"),\r\nFranz Schmidt (\"aus Preßburg, 15 J. - Cpt.\") (**e),\r\nConrad Schmitz (\"17 J. - Org. A. I., Cpt., Clv. III.\") (**a),\r\nJosef Steinberger (\"aus Schaboglück, 39 J. - Org. A. II., Comp. II., G. d. M.\"),\r\nTheodor Vogl (\"aus Raab, 22 J. - Org. A. II., G. d. M.\") und\r\nCarl Werdenig (\"17 J. - Org. V. I., Hml., Clv. II.\") (**a) (**).\nU.a. einige der folgenden Schüler dieses Schuljahres [vielleicht auch in Brucknerschen Kursen] spielen in Bruckners späteren Jahren noch eine Rolle:\r\nHedwig Abel (\"aus Budapest, 19 J. - Cpt.\"), Elsa Bienenfeld (\"15 J. - Clv. V. I.\"), Gottfried Brzibohaty (\"20 J. - Comp. III.\"), [Georg Enescu (\"aus Dorohoy, 8 J.- Vl. V. III.\")], [Leo Fall (\"aus Olmütz, 16 J. - Comp. I.\")], Leopold Materna (\"aus Graz, 18 J. - Comp. II.\"), [derselbe wie 1884 etc.?] Carl Paur (\"aus Moor, 18 J. [recte \"28\"?] - Comp. III.\"), Heinrich Schenker (\"aus Wisniowczyk, 22 J. - Comp. I., Clv. III.\") (verließ das Konservatorium am 22.11.1889 (**f), Carl Stiegler (\"13 J. - Hrn. V. I., Clv. I.\"), Julius Stwertka (\"17 J. - Vl. A. II., Cpt.\"), Emilie Weißgärber (\"aus Micheldorf, 14 J. - Clv. V. II., A. M.\"), [vielleicht Bruder von Richard Wickenhausser?] Franz Wickenhausser (\"aus Brünn, 19 J. - Comp. III., G. d. M.\") und Alexander Zemlinsky (\"18 J. - Clv. A. III., G. d. M.\") (***).\nVon den dreizehn Orgelschülern gehören neun zur Ausbildungsschule und vier zur Vorbildungsschule.\r\nDer \"Uebersicht der in den einzelnen Lehrfächern unterrichteten Schülerzahl.\" ist zu entnehmen, daß von den Orgelschülern in den Ausbildungsklassen einer halb und drei ganz vom Schulgeld befreit waren, in den Vorbildungsklassen einer halb befreit. Elf Schüler (beider Lehrkräfte) hörten Kontrapunkt als Hauptfach, sieben Harmonielehre. Als Nebenfächer wurden Harmonielehre von 156 und Kontrapunkt von zehn Schülern besucht (°).\nAuszug aus der \"Unterrichtsstatistik\":\r\n   \"A. In den Vorbildungsschulen. [...] Orgel, 1 Jahrgang.\r\nSchülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 4.\r\nMonatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [...]\r\n   B. In den Ausbildungsschulen. [...] Orgel, 2 Jahrgänge.\r\nSchülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 9, mehr 5.\r\nMonatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, Ueberstunden: 10, zusammen: 18, sonach im Jahre ... 180 [...]\r\n   C. In der Musiktheorie.\r\nHarmonielehre, 1 Jahrgang. (2 Parallelclassen.)\r\nEffectiver Schülerstand: 15.\r\nMonatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 48, sonach im Jahre ... 480\r\nContrapunkt, 2 Jahrgänge. (2 Parallelclassen.)\r\nEffectiver Schülerstand: 22.\r\nMonatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 32, sonach im Jahre ... 320\" (°°).", "Letzte Änderung": "17.12.2024 08:02"}, {"ID": 188809315, "Datum": "Schuljahr 1888/89", "Haupttext": "[Unterrichtsbeginn war am 20.9.1888]\r\nBruckner hat in diesem Schuljahr Orgel und Harmonielehre dienstags, donnerstags und samstags zu unterrichten, Kontrapunkt dienstags und donnerstags (*). Im Kapitel »B. Unterrichts-Leitung« des Jahresberichts ist zu lesen: »[4. Lehrkörper. [/] I. Ordentliche Lehrer.] [/] [...] Herr Anton Bruckner, Ritter des Franz Josef=Ordens, k. k. Hoforganist, Professor. (Harmonielehre, Contrapunct und Orgel.)« (*a).\n(**) Zu Bruckners Schülern am Konservatorium gehören Jean Chitzou (»aus Bukarest, 17 J. - Vl.A. I., Hml., Clv. I.«) (Harmonielehre) (**a), Victor Christ (»19 J. - Trp. V. II., Hml., Clv. I., Chg.«) (H) (**b), Heinrich Czerwinka [Czerwenka] (»17 J. - Org. V. I., Hml.«) (Orgel + H), Albert Dörnhöfer (»aus Preßburg, 19 J. - Org. V. I.«), Ignaz Feinsinger (**a) (»aus Braila, 21 J. - Org. A. I., Comp. I.«), Hermann Haböck (**a) (»aus Hall, 19 J. - Org. A. II., Comp. I., G. d. M.«), Leo Held (»14 J. - Clv. V. III., Hml.«) (H) (**a), Mathias Hubad (aus Vadice, 22 J. - Hml., Clv. II., Chg.«) (H) (**a), August Karnet (»18 J. - Org. V. I., Comp. I.«) (O) (**a), Victor Lorenz (»aus Oedenburg, 20 J. - Org. A. I., Cpt.«) (K + O) (**a), Otto Mahler (»aus Iglau, 15 J. - Hml., Clv. I.«) (H) (**a), Heinrich Schenker (»aus Wisniowczyk, 21 J. - Cpt.«) (K) (**a), Conrad Schmitz (»16 J. - Org. V. I., Hml., Clv. II.«) (H + O) (**a), Josef Steinberger (»aus Schaboglück, 38 J. - Org. A. I. (freiw. Rept.), Comp. I.«), Theodor Vogl (**a) (»aus Raab, 21 J. - Org. A. I., Comp. I., Clv. III.«) und Georg Wieninger (»20 J. - Hml., Chg.«) (**).\nU.a. einige der folgenden Schüler dieses Schuljahres [vielleicht auch in Brucknerschen Kursen] spielen in Bruckners späteren Jahren noch eine Rolle: Hedwig Abel (»aus Budapest, 18 J. - Hml.«), [Georg Enescu (»aus Dorohoy, 7 J.- Vl. V. I.«)], [Carl Flesch (»aus Wieselburg, 15 J. - Vl. A. III, G. d. M., Clv. III.«)], Emil Jaques [Dalcroze] (»aus Genf, 23 J. - Clv. A. II., Hml.«), Peter Zachariadis [Zachariades] (»aus Constantinopel, 28 J. - Comp. A. III., G. d. M.«) und Alexander Zemlinsky (»17 J. - Clv. A. II., Cpt.«) [studierte Kontrapunkt bei Robert Fuchs] (***).\nVon den neun Orgelschülern gehören fünf zur Ausbildungsschule, vier zur Vorbildungsschule. Der »Uebersicht der in den einzelnen Lehrfächern unterrichteten Schülerzahl.« ist zu entnehmen, daß von den Orgelschülern in jeweils beiden Schulen einer halb und einer ganz vom Schulgeld befreit waren. Sechs Schüler (beider Lehrkräfte) hörten Kontrapunkt als Hauptfach, neun Harmonielehre. Als Nebenfächer wurden Harmonielehre von 118 und Kontrapunkt von 13 Schülern besucht (°). - Auszug aus der »Unterrichtsstatistik«: »A. In den Vorbildungsschulen. [...] Orgel, 1 Jahrgang. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 4. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [/] [...] B. In den Ausbildungsschulen. [...] Orgel, 2 Jahrgänge. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 5, mehr 1. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, Ueberstunden: 2, zusammen: 10, sonach im Jahre ... 100 [/] [...] C. In der Musiktheorie. [/] Harmonielehre, 1 Jahrgang. (2 Parallelclassen.) [/] Effectiver Schülerstand: 28. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 48, sonach im Jahre ... 480 [/] Contrapunkt, 2 Jahrgänge. (2 Parallelclassen.) [/] Effectiver Schülerstand: 22. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 32, sonach im Jahre ... 320 [/] (°°).", "Letzte Änderung": "18.06.2025 00:12"}, {"ID": 188710004, "Datum": "Schuljahr 1887/88", "Haupttext": "[Unterrichtsbeginn war am 20.9.1887].\r\nIm Kapitel »B. Unterrichts-Leitung« des Jahresberichts ist zu lesen: »[4. Lehrkörper. [/] I. Ordentliche Lehrer.] [/] [...] [Herr] Anton Bruckner, Ritter des Franz Josef=Ordens, k. k. Hoforganist, Professor. (Harmonielehre, Contrapunct und Orgel.)« (*).\n(**) Zu Bruckners Schülern am Konservatorium gehören Victor Bause (**a) (»22 J. - Clv. A. III., G. d. M., Chg.«), [vermutlich] Jaques Dalecroze [Dalcroze] (»aus Genf, 22 J. - Clv. A. I., Hml.«), der das Konservatorium am 11.5.1888 wieder verließ [vgl. (°°°)] (**b), [vermutlich, wie letztes Jahr] Albert Dörnhöfer (»aus Preßburg, 18 J. - Cpt. A. I., Clv. III.«), Ignaz Feinsinger (**a) (»aus Braila, 20 J. - Org. A. I., Cpt. II.), Hermann Haböck (**a) (»aus Hall, 18 J. - Org. A. I., Cpt. II.«), Victor Lorenz (**a) (»aus Oedenburg, 19 J. - Org. V. I., Hml., Chg.«), Leopold Materna (**a) (»aus Graz, 17 J. - Cpt. I., Clv. II., Fr. Spr., Chg.«), Rudolf Pocteynsky (**a) (»aus Mährisch=Rothwasser, 17 J. - Fl. A. I., Hml.«), Heinrich Schenker (»aus Wisniowiczyk, 20 J. - Hml. Clv. II., Chg.«) (**c), Jacob Schmalhofer (**a) (»18 J. - Vl. A. III. Cpt. I., G. d. M., Chg.«), Carl Sonnenschein (**a) (»aus Gaya, 18 J. - Hml., Chg.«), Josef Steinberger (**a) (»aus Schaboglück, 37 J. - Org. A. I., Cpt. I.«) und Theodor Vogl (**a) (»aus Raab, 20 J. - Org. V. I., Cpt. I., Clv. III., Chg.«) (**).\nU.a. folgende Schüler dieses Schuljahres [vielleicht auch in Brucknerschen Kursen] spielen in Bruckners späteren Jahren noch eine Rolle: Hedwig Abel (»aus Budapest, 17 J. - Clv. A. III., (Rpt.).«), Rudolf Fitzner (»19 J. - Vl. A. III., Hml., G. d. M.«), Carl Lasner (»22 J. - Vc. A. III., Hml., G. d. M.«), [Franz Moißl (»aus Lauterbach, 22 J. - Hrn. A. I., Clv. I.«) ist nicht mit dem Klosterneuburger Namensvetter identisch; verließ das Konservatorium am 10.11.1887 (**b)], William Sichel (»aus Hannover, 19 J. - Clv. A. III., G. d. M., Chg.«), [Franz Wickenhauser (»aus Brünn, 17 J. - Comp. A. I., Chg.«) könnte ein Bruder von Richard Wickenhauser sein], Peter Zachariades (»aus Constantinopel, 17 J. [recte: 27] - Comp. A. II., Chg.«) [und vielleicht Alexander Zemlinsky (»16 J. - Clv. A. I., Hml.«) (***).\nVon den fünf Orgelschülern gehören drei zur Ausbildungsschule, zwei zur Vorbildungsschule. Der »Uebersicht der in den einzelnen Lehrfächern unterrichteten Schülerzahl.« ist zu entnehmen, daß von den Orgelschülern einer halb und einer ganz vom Schulgeld befreit waren. Sechs Schüler (beider Lehrkräfte) hörten Kontrapunkt als Hauptfach, zehn Harmonielehre. Als Nebenfächer wurden Harmonielehre von 102 und Kontrapunkt von 20 Schülern besucht (°).\nAuszug aus der »Unterrichtsstatistik«: »A. In den Vorbildungsschulen. [...] Orgel, 1 Jahrgang. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 2. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [/] (Die von der Ausbildungsschule desselben Faches weniger in Anspruch genommene Unterrichtszeit kam diesen Schülern zu Statten.) [...] B. In den Ausbildungsschulen. [...] Orgel, 2 Jahrgänge. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 3. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [/] (Die hier weniger in Anspruch genommene Unterrichtszeit kam den Vorbildungsschülern dieses Faches zu Statten.) [...] C. In der Musiktheorie. [/] Harmonielehre, 1 Jahrgang. (2 Parallelclassen.) [/] Effectiver Schülerstand: 28. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 48, sonach im Jahre ... 480 [/] Contrapunkt, 2 Jahrgänge. (2 Parallelclassen.) [/] Effectiver Schülerstand: 24. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 40, sonach im Jahre ... 400 [/] (°°).\nBriefe von Emile Jaques-Dalcroze über seinen unersprießlichen Orgel- und Harmonielehre-Unterricht bei Bruckner. Zwei Tage nach einer heftigen Auseinandersetzung kommt es zu einem Probespiel vor einer Jury (Epstein, Door, Prosnitz, Fischhof, Bruckner und Hellmesberger). Prosnitz erklärt sich bereit, ihn als Schüler aufzunehmen (°°°).\nDer Kontrabassist Otto Stix (1873 - 1944) studierte 1887 bis 1891 bei Simandl und soll auch Schüler Bruckners gewesen sein (#).\n[1887 oder später?] Auch von Fritz Lange (1873 - 1933) wird dies überliefert (##).", "Letzte Änderung": "17.12.2024 07:58"}, {"ID": 188610004, "Datum": "Schuljahr 1886/87", "Haupttext": "[Unterrichtsbeginn war am 20.9.1886].\r\nIm Kapitel »B. Unterrichts-Leitung« des Jahresberichts ist zu lesen:\r\n»[4. Lehrkörper. [/] I. Ordentliche Lehrer:] [/] [...] [Herr] Anton Bruckner, Ritter des Franz Josef=Ordens, k. k. Hoforganist, Professor. (Harmonielehre, Contrapunct und Orgel.)« (*).\n(**) Zu Bruckners Schülern am Konservatorium gehören\r\nVictor Bause (»21 J. - Clv. A. II., Hml.«) (**b), Gottfried Brzibohaty (»17 J.- Fag. A. II., Cpt.«), Albert Dörnhöfer (»17 J. - Hml., Clv. II.«) (**b), Hermann Haböck (»aus Hall, 17 J. - Org. V. I., Hml.«) [siehe auch (##)], Leopold Materna (»aus Graz, 16 J. - Hml., Clv. I.«) (**b), Rudolf Merwald (»aus Gmunden, 20 J. - Org. V. I., Cpt. I., Clv. II.«), der noch während des Schuljahres verstarb (**a), Josef Meyer (»19 J. - Org. A. II., Comp. II.«), Carl Paur (»aus Moor, 25 J. - Org. A. II., G. d. M. [/] Clv. A. I., Cpt. II.«) (**b), Jacob Schmalhofer (»17 J. - Vl. A. II., Hml.«) (**b), Nicolaus Scordelli (»aus Kiew, 22 J. - Org. V. I., Hml.«), William Sichel (»aus Hannover, 18 J. - Clv. A. II., Cpt.,Comp. I.«) (**c), Josef Steinberger (»aus Schaboglück, 36 J. - Org. V. I., Hml.«) (**b), Adolf Steininger (»aus Altmannsdorf, 18 J. - Clv. A. II., [zweite Zeile mit eigener Nummer:] Org. A. II., Cpt. II., G. d. M.«) (**b), Theodor Tschöpe (»aus Weinburg, 21 J. - Cb. A. II. [/] Org. V. I.«) und (**b) Theodor Vogl (»aus Raab, 19 J. - Hml., Clv. I.«) (**).\nU.a. folgende Schüler dieses Schuljahres [vielleicht auch in Brucknerschen Kursen] spielen in Bruckners späteren Jahren noch eine Rolle:\r\nHedwig Abel (»aus Budapest, 16 J. - Clv. A. III., G. d. M.«), Josef Chimani (»13 J. - Vl. V. II.«), Marie Demar (»aus Comorn, 22 J. - Ges. V. II., M. V., P. u. M.«) [= Gesang, Mündlicher Vortrag, Poetik und Mythologie] [siehe auch (°°°)], August Duesberg (»aus Gelsenkirchen, 19 J. - Vl. A. I.«), Rudolf Fitzner (»18 J. - Vl. A. II.«), Carl Hruby (»17 J. - Vl. A. III., Comp. I.«), Carl Lasner (»21 J. - Vc. A. II., Hml., Clv. II.«), Gisela Röhrenbacher (»22 J. - Ges. A. II (Op. II.), G. d. M., M. u.T.«), Georg Valker (»20 J. - Comp. A. III., G. d. M.«), Peter Zachariades (»aus Constantinopel, 26 J. - Comp. A. I.«) [und vielleicht Alexander Zemlinszky [Zemlinsky] (»15 J. - Clv. V. III.«) (***).\nVon den neun Orgelschülern gehören vier zur Ausbildungsschule, fünf zur Vorbildungsschule. Der »Uebersicht der in den einzelnen Lehrfächern unterrichteten Schülerzahl.« ist zu entnehmen, daß von den Orgelschülern drei halb und einer ganz vom Schulgeld befreit waren. Zwei Schüler (beider Lehrkräfte) hörten Kontrapunkt als Hauptfach, neun Harmonielehre. Als Nebenfächer wurden Harmonielehre von 98 und Kontrapunkt von 19 Schülern besucht (°).\nAuszug aus der »Unterrichtsstatistik«:\r\n»A. In den Vorbildungsschulen. [...] Orgel, 1 Jahrgang. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 4. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [/] (Die von der Ausbildungsschule desselben Faches weniger in Anspruch genommene Unterrichtszeit kam diesen Schülern zu Statten.) [...]\r\nB. In den Ausbildungsschulen. [...] Orgel, 2 Jahrgänge. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 3. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [/] (Die hier weniger in Anspruch genommene Unterrichtszeit kam den Vorbildungsschülern dieses Faches zu Statten.) [...]\r\nC. In der Musiktheorie. [/] Harmonielehre, 1 Jahrgang. (2 Parallelclassen.) [/] Effectiver Schülerstand: 32. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 48, sonach im Jahre ... 480 [/] Contrapunct, 2 Jahrgänge. (2 Parallelclassen.) [/] Effectiver Schülerstand: 21. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 40, sonach im Jahre ... 400 [/] (°°).\nMarie Demar wird in diesem Schuljahr Schülerin Ferdinand Löwes am Konservatorium. Bruckner erneuert die Bekanntschaft mit ihr und bietet ihr [nach der Fertigstellung] die Widmung der 8. Symphonie an und deutet auch seine Heiratsabsichten wieder an (°°°).\nLudwig Grande wird Kontrapunkt-Schüler Bruckners (bis Sommer 1888) [vermutlich privat, da er in der Schülerliste des Konservatoriums nicht verzeichnet ist] (#).\nHermann Haböck studiert von 1886 bis 1889 [?] bei Bruckner Orgel und Kontrapunkt (##).", "Letzte Änderung": "19.12.2024 19:30"}, {"ID": 188509307, "Datum": "Schuljahr 1885/86", "Haupttext": "[Unterrichtsbeginn war am 21.9.1885, vgl. auch 22.9.1885].\r\nIm Kapitel »B. Unterrichts-Leitung« des Jahresberichts ist zu lesen: »4. Lehrkörper. [/] I. Ordentliche Lehrer: [/] [...] [erst bei Drucklegung des Jahresberichts, nach Juli 1886, zutreffend:] Herr Anton Bruckner, Ritter des Franz Josef=Ordens, k. k. Hoforganist, Professor. (Harmonielehre, Contrapunct und Orgel.)« (*).\n(**) Zu Bruckners Schülern am Konservatorium gehören Victor Abeles (»16 J. - Cpt. I., Clv. III. Chg.«), Hermann Abheiter (»18 Jahre - Clv. A. II., Cpt. II.«), (**a) Gottfried Brzibohaty (»16 J.- Fag. A. I., Hml., Clv. III.«), [?] Grünecke Heinrich, (»aus Orowitza, 18 J. - Hrf. A. II., Cpt. I.«), [Max Herold (»15 J. - Cpt.«) hörte Kontrapunkt bei Krenn], Carl Hruby (»16 J. - Vl. A. II., Clv. III., Cpt. II, Clv. III., (Rept.), G. d. M.«), (**a) Josef Klein (»15 J. - Vl. A. I., Hml., Clv. III.«), (**a) Josef Meyer (»18 J. - Org. A. I., Comp. I.«), (**a) Johann Ostariasch (»20 J. - Fag. A. I., Hml., Clv. III.«), (**a) Carl Paur (»aus Moor, 24 J. - Org. A. I., Cpt. I., Clv. III.«), (**a) Adolf Steininger (»aus Altmannsdorf, 17 J. - Clv. A. I., Cpt. I., [zweite Zeile mit eigener Nummer:] Org. A. I.«), (**a) Carl Weber (22 J. - Org. A. II., Cpt. II., Clv. III.«), (**a) Rudolf Wilfert (»19 J. - Org. A. II. [zweite Zeile mit eigener Nummer:] Clv. A. III.«) und (**a) Thimothée Xanthopoulos (»aus Smyrna, 20 J. - Org. A. II., [separater Eintrag in zweiter Zeile:] Clv. A. III., G.d. M.«) (**).\nU.a. folgende Schüler dieses Schuljahres [vielleicht auch in Brucknerschen Kursen] spielen in Bruckners späteren Jahren noch eine Rolle: Hedwig Abel (»aus Budapest, 15 J. - Clv. A. II., Hml.«), Josef Chimani (»12 J. - Vl. V. I.«), August Duesberg (»aus Gelsenkirchen, 18 J. - Vl.V. III., A. M., Clv. I.«), Rudolf Fitzner (»17 J. - Vl. A. I (Rept.), Hml., Clv. III.«), Carl Führich (»aus Jamnitz, 20 J. - Comp. A. III.«), Ludwig Grande (»aus Teltsch, 20 J. - Clv. A. III., G. d. M.«), Carl Lasner (»20 J. - Vc. A. I., A. M., Clv. II.«), Georg Valker (»19 J. - Comp. A. II., Chg.«) [und vielleicht Alexander Zemlinszky [Zemlinsky] (»14 J. - Clv. V. II., A. M.«) (***).\nVon den 6 Orgelschülern gehörten alle zur Ausbildungsschule. Der »Uebersicht der in den einzelnen Lehrfächern unterrichteten Schülerzahl.« ist zu entnehmen, daß von den Orgelschülern drei halb und einer ganz vom Schulgeld befreit waren. 8 Schüler (beider Lehrkräfte) hörten Kontrapunkt als Hauptfach, 4 Harmonielehre. Als Nebenfächer wurden Harmonielehre von 120 und Kontrapunkt von 16 Schülern besucht (°). - Auszug aus der »Unterrichtsstatistik«: »A. [In den Vorbildungsschulen kein Eintrag] [...] B. In den Ausbildungsschulen. [...] Orgel, 2 Jahrgänge. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 6, mehr 2. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, Ueberstunden: 4, zusammen: 12, sonach im Jahre ... 120 [...] C. In der Musiktheorie. [/] Harmonielehre, 1 Jahrgang. (2 Parallelclassen.) [/] Effectiver Schülerstand: 22. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 48, sonach im Jahre ... 480 [/] Contrapunct, 2 Jahrgänge. (2 Parallelclassen.) [/] Effectiver Schülerstand: 27. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 40, sonach im Jahre ... 400 [/] (°°).", "Letzte Änderung": "23.12.2024 17:55"}, {"ID": 188410014, "Datum": "Schuljahr 1884/85", "Haupttext": "[Unterrichtsbeginn war am 20.9.1884, vgl. auch 23.9.1884].\r\nIm Kapitel »B. Unterrichts-Leitung« des Jahresberichts ist zu lesen: »4. Lehrkörper. [/] I. Ordentliche Lehrer: [/] [...] [Herr] Ant. Bruckner, k. k. Hoforganist, Professor. (Harmonielehre, Contrapunct und Orgel.)« (*).\n(**) Zu Bruckners Schülern am Konservatorium gehören (**a) Victor Abeles (»15 J. - Hml., Clv. II.«), Hermann Abheiter (»17 Jahre - Clv. A. I., Cpt. I.«), [Ludwig Großauer (»aus Losenstein, 13 J. - Cpt., Clv. II., Chg.«) hörte Kontrapunkt bei Krenn], (**a) Max Herold (»14 J. - Hml.), Carl Hruby (»15 J. - Vl. A. I., Clv. III., Cpt. I«), (**a) Cyrill Hynais (»22 J. - Clv. A. III.«), (**a) Alexander Krauß (»aus St. Martin, 13 J. - Vl.V. III., Hml.«), (**a) Dr. Franz Marschner (»aus Prag, 30 J. - Cpt. II.«), (**a) Josef Meyer (»17 J. - Org. V. I.«), (**a) Johann Müller (»aus Maustrenk, 28 J. - Hml., Clv. I., Chg.«), (**a) Carl Paur (»aus Moor, 23 J. - Org. V., Hml., Clv. I., Chg.«), (**a) Anton Steibl (»17 J. - Vl. A. II., Hml.«), (**a) Adolf Steininger (»aus Altmannsdorf, 16 J. - Org. V., Hm., Clv. II., F. Spr.«), [?] Hugo Troizsche (»17 J. - Hrf. A. I., Cpt., Chg.«), (**a) Carl Weber (21 J. - Org. A. I., Cpt. I., Clv. II.«, Rudolf Wilfert (»18 J. - Org. A. I., G. d. M.«), [?] Heinrich Wottowa (»17 J. - Clv. A. III., G. d. M.«), Thimothée Xanthopoulos (»aus Smyrna, 19 J. - Org. A. I., [separater Eintrag:] Clv. A. II.«) und Peter Zachariades (»aus Constantinopel, 24 J. - Cpt. I., Chg.«) (**).\r\nAuch Richard Fronz [siehe die Anmerkung] soll 1884 bei Bruckner Harmonielehre und Kontrapunkt studiert haben (**b).\nU.a. folgende Schüler dieses Schuljahres [vielleicht auch in Brucknerschen Kursen] spielen in Bruckners späteren Jahren noch eine Rolle: Gottfried Brzibohaty (»15 J. - Fag. V. III., A. M., Clv. I.«), Josef Chimani (»11 J. - Vl. V. C. II.«), Robert Erben (» aus Troppau, 22 J. - Comp. A. III.«), Rudolf Fitzner (»aus Ernstbrunn, 16 J. - Vl. A. I., Hml., Clv. II.«), Ludwig Grandé (»aus Teltsch, 19 J. - Clv. A. II., Chg.«), Carl Lasner (»19 J. - Vc. V. III., Clv. I.«), Johann Ostariasch (»19 J. - Fag. V. III., A. M.«), Marie Pohoryles (»aus Tarnopol, 16 J. - Clv. A. III., G. d. M.«), Theodor Tschöpe (»aus St. Veit, 19 J. - Cb. V. II. (Rept.), Clv. II., G. d. M.«), Georg Valker (»18 J. - Comp. A. I.«) (***).\nVon den 6 Orgelschülern gehörten drei zur Ausbildungsschule. Der »Uebersicht der in den einzelnen Lehrfächern unterrichteten Schülerzahl.« ist zu entnehmen, daß von den Orgelschülern zwei halb und einer ganz vom Schulgeld befreit waren. 6 Schüler (beider Lehrkräfte) hörten Kontrapunkt als Hauptfach, 12 Harmonielehre. Als Nebenfächer wurden Harmonielehre von 147 und Kontrapunkt von 21 Schülern besucht (°).\nAuszug aus der »Unterrichtsstatistik«: »A. In den Vorbildungsschulen. [...] Orgel, 1 Jahrgang. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 3. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [...] B. In den Ausbildungsschulen. [...] Orgel, 2 Jahrgänge. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 3. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [...] C. In der Musiktheorie. [/] Harmonielehre, 1 Jahrgang. (2 Parallelclassen.) [/] Effectiver Schülerstand: 26. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 48, sonach im Jahre ... 480 [/] Contrapunct, 2 Jahrgänge. (2 Parallelclassen.) [/] Effectiver Schülerstand: 26. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 40, sonach im Jahre ... 400 [/] (°°).", "Letzte Änderung": "21.08.2025 10:57"}, {"ID": 188309316, "Datum": "Schuljahr 1883/84", "Haupttext": "[Unterrichtsbeginn war am 20.9.1883 (*a) (Anm.)].\r\nIm Kapitel »B. Unterrichts-Leitung« des Jahresberichts ist zu lesen: »4. Lehrkörper. [/] I. Ordentliche Lehrer: [/] [...] 6 [Herr] Ant. Bruckner, Professor, k. k. Hoforganist. (Harmonielehre Contrapunct und Orgel.)« (*).\n(**) Zu Bruckners Schülern am Konservatorium gehören (**a) Hermann Abheiter (»16 Jahre - Clv. V. II., Hml., Chg.«), (**a) Carl Führich (»aus Jamnitz, 18 J. - Org. A. II., G. d. M. [und Cpt. II.]«), (**a) Ludwig Grossauer (»aus Losenstein, 22 J. [recte »12 J.«? Vgl. 1884/85] - Hml. (Rept.), Clv. II., Chg.«), (**a) Franz Heinrich (»15 J., Vl. A. I., Hml., Clv. II.«), (**a) Carl Hruby (»14 J. - Vl. V. III., Clv. II., Hml.«), (**b) Cyrill Hynais (»21 J. - Clv. A. II., Cpt. [Cpt. I.], Chg.«), (**c) Dr. Franz Marschner (»aus Prag, 30 J. - Cpt. I., Chg.«), (**a) Josef Meyer (»16 J. - Clv. A. III., G. d. M., Cpt. II.«), (**a) Rudolf Paradiser (»18 J. - Pos. A. I., Clv. II.«) [siehe die Anmerkung] , (**a) Franz Schlott (»aus Preßburg, 20 J. - Comp. A.I., Cp. [sic] A. II., Clv. III.«), Franz Steiner (»aus Mies, 20 J. - Org. V. I., Chg.«) [starb am 12.10.1883], (**a) Hugo Troizsche (»16 J. - Hrf. V. III., Clv. II., Chg.«), (**a) Rudolf Wilfert (»17 J. - Org. V. I.«), (**a)/(**d) Heinrich Wottowa (»16 J. - Clv. A. II., Hml.«), (**a) Thimothé Xanthopoulos (»aus Smyrna, 18 J. - Org. V. I., Clv. III., Comp. I.«) und (**a) Peter Zachariadis (»aus Constantinopel, 23 J. - Hml., Clv. II., Chg.«) (**).\nU.a. folgende Schüler dieses Schuljahres [vielleicht auch in Brucknerschen Kursen] spielen in Bruckners späteren Jahren noch eine Rolle: Gottfried Brzibohaty (»14 J. - Fag. V. II., Clv. I.«), [?] Josef Chimani (»10 J. - Clv. V. C. I. Abth.«), Robert Erben (» aus Troppau, 21 J. - Clv. A. III., Comp. II.«), Rudolf Fitzner (»aus Ernstbrunn, 15 J. - Vl. V. III., A. M., Clv. I., Chg.«), Ludwig Grandé (»aus Teltsch, 18 J. - Clv. A. I., Chg.«), Johann Ostariasch (»18 J. - Fag. V. II., Clv. I.«), Marie Pohoryles (»aus Tarnopol, 15 J. - Clv. A. II., Chg.«) und Theodor Tschöpe (»aus St. Veit, 18 J. - Cb. V. II., A. M., Clv. I., Chg.«) (***).\nVon den 5 Orgelschülern gehört einer zur Ausbildungsschule. Der »Uebersicht der in den einzelnen Lehrfächern unterrichteten Schülerzahl.« ist zu entnehmen, daß von den Orgelschülern 2 halb vom Schulgeld befreit waren. 5 Schüler (beider Lehrkräfte) hörten Kontrapunkt als Hauptfach, 4 Harmonielehre. Als Nebenfächer wurden Harmonielehre von 134 und Kontrapunkt von 16 Schülern besucht (°). - Auszug aus der »Unterrichtsstatistik«: »A. In den Vorbildungsschulen. [...] Orgel, 1 Jahrgang. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 3. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [...] B. In den Ausbildungsschulen. [...] Orgel, 2 Jahrgänge. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 1. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [...] C. In der Musiktheorie. [/] Harmonielehre, 1 Jahrgang (2 Parallelclassen). [/] Effectiver Schülerstand: 28. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 48, sonach im Jahre ... 480 [/] Contrapunct, 2 Jahrgänge (2 Parallelclassen). [/] Effectiver Schülerstand: 21. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 40, sonach im Jahre ... 400 [/] (°°).", "Letzte Änderung": "23.12.2024 17:51"}, {"ID": 188209316, "Datum": "Schuljahr 1882/83", "Haupttext": "[Unterrichtsbeginn war am 21.9.1882].\r\nIm Kapitel »B. Unterrichts-Leitung« des Jahresberichts ist zu lesen: »4. Lehrkörper. [/] I. Ordentliche Lehrer: [/] [...] 5 [Herr] Ant. Bruckner, Professor, k. k. Hoforganist (Harmonielehre, Contrapunct und Orgel.)« (*).\n(**) Zu Bruckners Schülern am Konservatorium gehören Sigmund Auspitzer (»aus Brünn, 21 J. - Cpt. I.«), - Anton Bayer »Cpt. I.« siehe Anmerkung -, Ciro Cavalieri (»aus Triest, 18 J. - Org. V. I. (Rept.), Hml., Clv. III.«), (**a) Ferdinand Foll (»15 J. - Clv. A. III., Cpt. II., G. d. M.«), (**a) Carl Führich (»aus Jamnitz, 17 J. - Org. A. I., Cpt. I, Clv. III.«), (**a) Josef Großmann (»16 J. - Clv. A. I., Hml.«), (**a) Eduard Hamlisch (»aus Sluschowitz, 19 J. - Clv. A. II., Hml.«) [siehe die Anmerkung], Franz Höfer (»aus Baden, 20 J. - Fag. A. II., Cpt. II.«), Otto Höhmann (»aus Neunkirchen, 18 J. - Pos. A. I., Cpt. II., Clv. I. (Rpt.«), Franz Johnscher (»17 J. - Org. A. I., Cpt. I., Clv. III.«), Emil Lamberg (»aus Pest, 20 J. - Org. A. II.«), [es gibt wie in den Vorjahren einen zweiten, eigens numerierten Eintrag, einen Namensvetter?] Emil Lamberg (»aus Pest, 20 J. - Clv. A. III., G. d. M.«), Josef Meyer (»15 J. - Clv. A. II., Cpt. I.«), (**a) Franz Schlott (»aus Preßburg, 19 J. - Cpt. A. I., Clv. II.«), Anton Scholz (»aus Waydhofen a. d. Ybbs, 22 J. - Org. A. II., Cpt. II., G. d. M.«), (**a) Heinrich Schoof (»17 J. - Pos. A. I., Hml., Clv. I.«), (**a) Josef Skalitzky (»aus Wischau, 19 J. - Org. A. I., Hml., Clv. II.«) (**).\r\n[zwischen 1882 und 1884 möglich:] Ebenfalls Schüler Bruckners am Konservatorium soll Ladislaus Ungar [siehe die Anmerkung] gewesen sein (**b).\nU.a. folgende Schüler dieses Schuljahres [vielleicht auch in Brucknerschen Kursen] spielen in Bruckners späteren Jahren noch eine Rolle: Gottfried Brzibohaty (»13 J. - Fag. V. I.«), Ernst Decsey (»aus Hamburg, 12 J. - Vl. V. III., Clv. I. (Rept.)«), Robert Erben (» aus Troppau, 20 J. - Clv. A. II., Comp. I., G. d. M.«), Rudolf Fitzner (»aus Ernstbrunn, 14 J. - Vl. II. V., Clv. I.«), Ludwig Grandé (»aus Teltsch, 17 J. - Clv. V. III., Hml.« [in der Klasse Krenn]), Ferdinand Hellmesberger (»19 J. - Clv. III., Hml.«), Carl Hruby (»13 J. - Vl. V. II., A. M., Clv. I.«), Marie Pohoryles (»14 J. - Clv. A. I., Hml.«), Charlotte Steutter (»18 J. - Clv. V. III., Hml.«), Josef Stritzko (21 J. - Comp. A. II.«) und Heinrich Wottowa (»15 J. - Clv. A. I., Hml.«) (***).\nVon den 6 Orgelschülern gehören 5 zur Ausbildungsschule. Der »Uebersicht der in den einzelnen Lehrfächern unterrichteten Schülerzahl.« ist zu entnehmen, daß von den Orgelschülern einer halb vom Schulgeld befreit war. 10 Schüler (beider Lehrkräfte) hörten Kontrapunkt als Hauptfach, 6 Harmonielehre. Als Nebenfächer wurden Harmonielehre von 109 und Kontrapunkt von 10 Schülern besucht (°). - Auszug aus der »Unterrichtsstatistik«: »A. In den Vorbildungsschulen. [...] Orgel, 1 Jahrgang. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 1. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [...] B. In den Ausbildungsschulen. [...] Orgel, 2 Jahrgänge. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 4. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [...] C. In der Musiktheorie. [/] Harmonielehre, 1 Jahrgang. (2 Parallelclassen.) [/] Effectiver Schülerstand: 20. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 48, sonach im Jahre ... 480 [/] Contrapunct, 2 Jahrgänge. (2 Parallelclassen.) [/] Effectiver Schülerstand: 25. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 40, sonach im Jahre ... 400 [/] (°°).", "Letzte Änderung": "28.08.2026 12:03"}, {"ID": 188109315, "Datum": "Schuljahr 1881/82", "Haupttext": "[Unterrichtsbeginn war am 21.9.1881].\r\nIm Kapitel »B. Unterrichts-Leitung« des Jahresberichts ist zu lesen: »4. Lehrkörper. [/] I. Ordentliche Lehrer: [/] [...] 6 [Herr] Ant. Bruckner, Professor, k. k. Hoforganist (Harmonielehre, Contrapunct und Orgel.)« (*).\n(**) Zu Bruckners Schülern am Konservatorium gehören (**a) Sigmund Auspitzer (»aus Brünn, 20 J. - Hml., Clv. I., I. Spr.«), Ciro Cavalieri (»aus Triest, 17 J. - Org. V. I., Hml., Clv. III.«), Ferdinand Czerwenka (»aus Tyrnau, 29 J. - Org. V. I., Hml., Clv. I.«), Rudolf Dittrich (»aus Biala, 20 J. - Org. A. II.«), Ferdinand Foll (»14 J. - Clv. A. II., Cpt. I.«), Ludwig Fronz (»22 J. - Comp. A. I., Cpt. II.«) [trat am 3.12.1881 aus], Carl Führich (»aus Jamnitz, 16 J. - Org. V. I., Hml., Clv. II:«), (**a) Franz Höfer (»aus Baden, 19 J. - Fag. A. I., Cpt. I.«), Franz Johnscher (»16 J. - Org. V. I., Hml., Clv. II.«), Moriz Kremer (»17 J. - Clv. A. III., Cpt. II., G. d. M.«), Emil Lamberg (»aus Pest, 19 J. - Org. A. I.«), [hat einen zweiten Eintrag, oder Namensvetter:] Emil Lamberg (»aus Pest, 19 J. - Clv. A. II., Hml.«), Carl Last (»18 J. - Comp. A. I., Cpt. II., I. Spr., P. u. M.«), Carl Luze (»aus Altenmarkt, 17 J. - Org. A. I., Cpt. I.«) [verließ das Konservatorium am 13.1.1882 »wegen Disciplinarvergehen«), (**a) Josef Meyer (»14 J. - Clv. A. I., Hml.«), Wilhelm Prantner (»aus Partschins, 20 J. - Org. V. I., Hml., Clv. II.«), Lorenz Ritter (»aus Maria=Zell, 17 J. - Org. A. II., Cpt. I., Clv. III., G. d. M.«) [**b], Anton Scholz (»aus Waydhofen an der Ybbs, 21 J. - Org. A. I., Cpt. I., Clv. III.«) und (**a) Sigmund von Tucher (»aus Nürnberg, 35 J. - Clv. A. II., Hml.«) (**).\nU.a. folgende Schüler dieses Schuljahres [vielleicht auch in Brucknerschen Kursen] spielen in Bruckners späteren Jahren noch eine Rolle: Ernst Decsey (»aus Hamburg, 11 J. - Vl. V. II., Clv. I.«), Robert Erben (» aus Troppau, 19 J. - Clv. A. I., Cpt.«), Ludwig Grandé (»aus Teltsch, 16 J. - Clv. V. II., A. M., F. Spr.«), Ferdinand Hellmesberger (»18 J. - Vc. V. III. (Rept.), Clv. III.«), Carl Hruby (»12 J. - Vl. V. I.«), Guido Peters (»aus Graz, 15 J. - Clv. A. III., G. d. M.«), Marie Pohoryles (»aus Tarnopol, 13 J. - Clv. V. III.«), Theodor Schwendt (»aus Winzendorf, 16 J. - Vl. A. III.«), Charlotte Steutter (»17 J. - Clv. V. III.«), Josef von Woeß (»aus Cattaro, 18 J. - Comp. A. III., G. d. M.«) und Heinrich Wottowa (»14 J. - Clv. V. III.«) (***).\nVon den 10 Orgelschülern gehören 5 zur Ausbildungsschule. Der »Uebersicht der in den einzelnen Lehrfächern unterrichteten Schülerzahl.« ist zu entnehmen, daß von den Orgelschülern 3 halb vom Schulgeld befreit waren. 3 Schüler (beider Lehrkräfte) hörten Kontrapunkt als Hauptfach, 11 Harmonielehre. Als Nebenfächer wurden Harmonielehre von 109 und Kontrapunkt von 24 Schülern besucht (°). - Auszug aus der »Unterrichtsstatistik«: »A. In den Vorbildungsschulen. [...] Orgel, 1 Jahrgang. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 4. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [...] B. In den Ausbildungsschulen. [...] Orgel, 2 Jahrgänge. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 3. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [...] C. In der Musiktheorie. [/] Harmonielehre, 1 Jahrgang. (2 Parallelclassen.) [/] Effectiver Schülerstand: 23. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 48, sonach im Jahre ... 480 [/] Contrapunct, 2 Jahrgänge. (2 Parallelclassen.) [/] Effectiver Schülerstand: 18. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 40, sonach im Jahre ... 400 [/] (°°).\nAls Bruckner-Schüler, möglicherweise ab 1881, ist auch der aus Preßburg stammende, 1865 geborene Heinrich Reinhardt überliefert (°°°).", "Letzte Änderung": "19.12.2024 19:45"}, {"ID": 188010004, "Datum": "Schuljahr 1880/81", "Haupttext": "[Unterrichtsbeginn war am 21.9.1880].\r\nIm Kapitel »B. Unterrichts-Leitung« des Jahresberichts ist zu lesen: »4. Lehrkörper. [/] I. Ordentliche Lehrer: [/] [...] 6 [Herr] Ant. Bruckner, Professor. (Harmonielehre, Contrapunct und Orgel.)« (*).\n(**) Zu Bruckners Schülern am Konservatorium ([?] bedeutet: bei Kontrapunkt kommt auch Franz Krenn als Lehrer in Frage) zählen:\r\n(**a) Franz Bauer (»17 J.- Vc. V. I., Hml.«), (**a) Franz Brischar (»aus Jedlersee, 11 J. [recte »21«?] - Hrn. V. I., Cpt. II«) (Kontrapunkt), (**a) Paul Caro (»aus Breslau, 21 J. - Cpt. I.«), [?] Emil Evers (»aus Hildesheim, 19 J. - Clv. A. III., Cpt., G. d. M.«), [?] Otto Findeis (»aus Brünn, 18 J. - Cpt., Clv. III.«), (**a) Ludwig Fronz (»Franz Ludwig, 21 J. - Cpt. I.«), [?] Albert Grünwald (»aus Beissagol, 19 J. - Cpt., Clv. I.«), [?] Eduard Hemsen (»18 J. - Cpt., Clv. II.«), Rudolf Kleinecke (»19 J. - Org. V.«) [verließ am 30.5.1881 das Konservatorium wegen »Disciplinar-Vergehen«], (**a) Moriz Kremer (»16 J. - Clv. A. II., Cpt. I.«), Emil Lamberg (»aus Pest, 18 J. - Org. V.«), [hat einen zweiten Eintrag! oder ein Namensvetter?] Emil Lamberg (»aus Pest, 18 J. - Clv. A. I., Cpt.«) [siehe die Anmerkung], (**a) Carl Last (»17 J. - Cpt. I., Clv. III.«), (**a) Carl Luze (»aus Altenmarkt, 16 J. - Org. V., Hml., Clv. I.«), [?] Carl Pöck (»16 J. - Fl. A. I., Cpt., Clv. III.«), (**a) Ernst Pollak (»aus Boskowitz, 23 J. - Clv. A. II., Hml.«), (**a) Lorenz Ritter (»aus Mariazell, 16 J. - Org. A. I., Clv. III.«) [**b], [?] Moriz Schirmann (»aus Lemberg, 21 J. - Cpt. I. Spr.«), (**a) Anton Scholz (»aus Waydhofen a. d. Ybbs, 20 J. - Org., Hml., Clv. II.«), (**a) Adolf Veith (»16 J. - Org. A. II., Clv. III., G. d. M., L. G.«), (**a) Hermann Vergeiner (»aus Freistadt, 21 J. - Org. A. II., Comp. I., G. d. M.«), [?] Leopold Wikauril (»17 J. - Fl. A. II., Cpt. II.«), und [?] Josef Woeß (»aus Cattaro, 17 J. - Comp. A. II., Cpt., I. Spr., F. Spr.«) (**).\r\n    Orgelschüler sind demnach: Rudolf Kleinecke, Emil Lamberg, Carl Luze, Lorenz Ritter, Anton Scholz, Adolf Veith und Hermann Vergeiner.\nU.a. folgende Schüler dieses Schuljahres [vielleicht auch in Brucknerschen Kursen] spielen in Bruckners späteren Jahren noch eine Rolle:\r\nErnst Decsey (»aus Hamburg, 10 J. - Vl. V. I.«), Rudolf Dittrich (»aus Biala, 19 J. - Vl. A. III.«), Robert Erben (»aus Troppau, 18 J. - Clv. V. III., Hml., I. Sp.«), Ferdinand Foll (»13 J. - Clv. A. I., Hml.«), Carl Gianicelli (»aus Gaming, 20 J. - Cb. A. II.«), Ferdinand Hellmesberger (»17 J. - Clv. III.«), Carl Hruby (»11 J. - Vl. V. C., II. Abth.«), Paul Janko (»aus Totis, 24 J. - Clv. A. III., Comp. I., G. d. M.«), Julius Korngold (»aus Brünn, 20 J. - Cpt.«), Carl Lillich (»19 J. - Vl. A. III.«), Ferdinand Löwe (»17 J. - Comp. III.«), Rudolf Mader (»aus Preßburg, 24 J. - Comp. A. III.«), Guido Peters (»aus Graz, 14 J. - Clv. A. II. (Rept.), Comp. II.«), Theodor Schwendt (»aus Winzendorf, 15 J. - Vl. A. II.«) und Josef Stritzko (»19 J. - Comp. A. I.«) (***).\nVon den 7 Orgelschülern gehören 3 zur Ausbildungsschule. Der »Uebersicht der in den einzelnen Lehrfächern unterrichteten Schülerzahl.« ist zu entnehmen, daß von den Orgelschülern 2 ganz und 1 halb vom Schulgeld befreit waren, einer war »Stiftling«. 10 Schüler (beider Lehrkräfte) hörten Kontrapunkt als Hauptfach, einer Harmonielehre. Als Nebenfächer wurden Harmonielehre von 128 und Kontrapunkt von 21 Schülern besucht (°).\nAuszug aus der »Unterrichtsstatistik«:\r\n»A. In den Vorbildungsschulen. [...] Orgel, 1 Jahrgang. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 4. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [...]\r\nB. In den Ausbildungsschulen. [...] Orgel, 2 Jahrgänge. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 3. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [...]\r\nC. In der Musiktheorie. [/] Harmonielehre, 1 Jahrgang. (2 Parallelclassen.) [/] Effectiver Schülerstand: 18. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 48, sonach im Jahre ... 480 [/] Contrapunct, 2 Jahrgänge. (2 Parallelclassen.) [/] Effectiver Schülerstand: 28. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 40, sonach im Jahre ... 400 [/] (°°).\nDer Lehrplan lautet für Bruckners Fächer:\r\n»6. Vorbildungsschule für Orgel. [/] Ein Jahrgang mit wöchentlich 2 Stunden für 4 Schüler. [/] Herr Professor Bruckner. [/] Vorkenntnisse: Fertigkeit im Clavierspiele, entsprechend dem absolvirten 2. Jahrgange der Vorbildungsschule für Clavier; Kenntniß der allgemeinen Musiklehre. [/] Alter: das vollendete 13. Jahr. [/] Jährliches Schulgeld 100 fl. [/] Lehrstoff: Uebung im Manual- und Pedalspiele nach Rink's Orgelschule.\r\n7. Ausbildungsschule für Orgel. [/] Zwei Jahrgänge mit wöchentlich 2 Stunden für 4 Schüler. [/] Herr Professor Bruckner. [/] Alter: das vollendete 14. Jahr. [/] Jährliches Schulgeld 120 fl. [/] Lehrstoff: für beide Jahrgänge: Höhere Aufgaben des Orgelspiels: Fugen, Sonaten, Concerte; Uebung im Generalbaßspiele.«.\r\n»C. Schulen für Musiktheorie. [/] [...] 2. Schule für Harmonielehre. [/] Ein Jahrgang mit wöchentlich 6 Stunden. [/] Herr Professor Krenn [/]  \"   \"  [= Herr Professor] Bruckner } Parallelclassen. [/] Vorkenntnisse: Allgemeine Musiklehre; Clavierspiel entsprechend dem Lehrstoffe des 2. Jahrganges der Schulen für Clavier als Nebenfach. (B. 3.) [/] Jährliches Schulgeld 120 fl. [/] Lehrstoff: Intervalle und deren Umkehrungen, Accordlehre, Modulation. Harmonisirung gegebener Melodien, Erfindung im reinen 4stimmigen Satze (Choral), Ausbildung der Melodie, freie Figuration.«.\r\n»4. Schule für Contrapunct. [/] Zwei Jahrgänge [/] Erster Jahrgang mit wöchentlich 4 Stunden. [/] Herr Professor Krenn [/]  \"   \"  [= Herr Professor] Bruckner } Parallelclassen. [/] Zweiter Jahrgang mit wöchentlich 2 Stunden. [/] Herr Professor Bruckner. [/] Vorkenntnisse: Harmonielehre, entsprechend dem Lehrstoffe der Harmonielehre (C. 2); Clavierspiel, entsprechend dem Lehrstoffe des 3. Jahrganges der Schule für Clavier als Nebenfach. (B. 3.) [/] Jährliches Schulgeld 120 fl. [/] Lehrstoff: im 1. Jahrgange: einfacher und doppelter Contrapunct der Octave, Nachahmung, einfache Fuge; [/] im 2. Jahrgange: Drei- und vierfacher Contrapunct, Fuge mit mehreren Subjecten, Canon.« (°°°).", "Letzte Änderung": "20.12.2024 11:13"}, {"ID": 187910004, "Datum": "Schuljahr 1879/80", "Haupttext": "[Unterrichtsbeginn war am 22.9.1879]. Im Kapitel »B. Unterrichtsleitung« des Jahresberichts ist zu lesen: »4. Lehrkörper. [/] I. Ordentliche Lehrer: [/] [...] 6 Herr Ant. Bruckner, Professor. (Harmonielehre, Contrapunct und Orgel).« (*).\n(**) Zu Bruckners Schülern am Konservatorium zählen Franz Brischar (»aus Jedlersee, 20 J. - Hrn. V. I., Cpt.«) (Kontrapunkt), Rudolf Dittrich (»aus Biala, 18 J. - Vl. A. II., Cpt. II., Clv. III.«) (K), Ludwig Franz [recte Fronz] [siehe die Anmerkung] (»Franz Ludwig, 20 J. - Hml.«) (Harmonielehre), Carl Last (»16 J. - Hml., Clv. II.«) (H) und Lorenz Ritter (H) (**).\nAls Orgelschüler sind verzeichnet: Josef Baßwald (» aus Bruck a/L., 22 J. - Org. V. Cpt.«), Carl Luze (»aus Altenmarkt, 15 J. - Org. V., Clv. I., A. M.«), Lorenz Ritter (»aus Mariazell, 15 J. - Org. V. (Rept.) [**a], Hml., Clv. II.«), Franz Seifert (»21 J. - Org. V.«), Adolf Veith (»15 J. - Org. A. I., Cpt. I. Clv. III.«) und Hermann Vergeiner (»aus Freistadt, 20 J. - Org. A. I., Cpt., Clv. III.«) (***).\nU.a. folgende Schüler dieses Schuljahres [vielleicht auch in Brucknerschen Kursen] spielen in Bruckners späteren Jahren noch eine Rolle: Ferdinand Hellmesberger (»16 J. - Vc. V. III., Clv. II.«), Robert Hirschfeld (»aus Groß Meseritsch, 22 J. - Cpt.«) [bis zum 21.4.1880], Carl Hruby (»10 J. - Vl. V. C., I. Abth.«), [»Leo Janacék, aus Hochwald, 25 J. - Comp. I., G. d. M.«], Paul Janko (»aus Totis, 23 J. - Clv.A. II.«), Julius Korngold (»aus Brünn, 19 J. - Cpt. I.«) [bis zum 3.12.1879], Emil Lamberg (»aus Pest, 17 J. - Clv. V. III.«), Carl Lillich (»18 J. - Vl. A. II.«), Theodor Luka (»20 J. - Comp. A. I.«), Rudolf [Raoul] Mader (»aus Preßburg, 23 J. - Clv. A. III., Comp. II., G. d. M.«), Carl B. Oehn (»26 J. - Cpt. I., Clv. II., G. d. M.«), Franz Schalk (»16 J. - Vl. A. II., Cpt. I.«) [bis zum 21.11.1879], Josef Schalk (»22 J. - Clv. A. III., G. d. M.«) und Theodor Schwendt (»aus Winzendorf, 14 J. - Vl.A. I., Cpt., Clv. III.«) (°).\nVon den 7 [recte: 6?] Orgelschülern gehören 2 zur Ausbildungsschule. Der »Uebersicht der in den einzelnen Lehrfächern unterrichteten Schülerzahl.« ist zu entnehmen, daß von den Orgelschülern 2 ganz und 3 [4?] nicht vom Schulgeld befreit waren, einer war »Stiftling«. 8 Schüler (beider Lehrkräfte) hörten Harmonielehre als Hauptfach und 8 Kontrapunkt. Als Nebenfächer wurden Harmonielehre von 114 und Kontrapunkt von 29 Schülern besucht (°°).\nAuszug aus der »Unterrichtsstatistik«: »A. In den Vorbildungsschulen. [...] Orgel, 1 Jahrgang. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 4. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [...] B. In den Ausbildungsschulen. [...] Orgel, 2 Jahrgänge. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 3. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [...] C. In der Musiktheorie. [/] Harmonielehre, 1 Jahrgang. (2 Parallelschulen.) [/] Effectiver Schülerstand: 24. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 48, sonach im Jahre ... 480 [/] Contrapunct, 2 Jahrgänge. (2 Parallelclassen.) [/] Effectiver Schülerstand: 25. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 40, sonach im Jahre ... 400 [/] (°°°). - Dem gedruckten Stundenplan zufolge hatte Bruckner folgende Unterrichtseinteilung: Orgel Dienstag 10 - 12 und Donnerstag 10 - 12, Harmonielehre als Hauptfach Dienstag 12 - 14 [»12 -2«], Donnerstag 12 - 2 und Samstag 12 - 2, Kontrapunkt Dienstag 17 - 19 (»V [= Vormittag! recte »N«] 5 - 7«) und Donnerstag 17 - 19 (#).\r\nDie in der rechten Spalte angegeben Zahlen ermöglichen es, anhand des Orientierungsplans auf S. 66 die Lage von Bruckners Unterrichtsraum zu bestimmen (##).", "Letzte Änderung": "11.06.2025 11:48"}, {"ID": 187810004, "Datum": "Schuljahr 1878/79", "Haupttext": "[Unterrichtsbeginn war am 21.9.1878].\r\nIm Kapitel »B. Unterrichtsleitung« des Jahresberichts ist zu lesen: »4. Lehrkörper:*) [Fußnote, ohne Bruckner-Bezug] [/] I. Ordentliche Lehrer. [/] [...] 5 Herr Anton Bruckner, Professor (Harmonielehre, Contrapunct und Orgel).« (*).\n(**) Zu Bruckners Schülern am Konservatorium zählen Franz Brischar (»aus Jedlersee, 19 J. - Hml., Clv. III.«) (H) (**a), Franz Burgarth (»aus Hamburg, 17 J.- Vl. A. I., Hml., Clv. II.«) (H) (**a), Ernst Denhof (»16 J. - Cl. V. III., Hml., I. Spr.«) (H) (**a), Rudolf Dittrich (»aus Biala, 17 J. - Vl. A. I., Clv. II., Cpt. I.«) (**b), Julius Korngold (»aus Brünn, 18 J., - Hml., Clv. II.«) (Harmonielehre) (**c), Ferdinand Löwe (»15 J. - Clv. A. III., Comp. I., Cpt. II., I. Spr.«) (Kontrapunkt) (**d), Bela Mandl (»aus Zenta, 20 J. - Clv. A. III., Cpt. II., Comp. I., L. G.« [= Literaturgeschichte]) (K) (**d), Anton Meißner (»16 J. - Clv. V.III., Hml.«) (H) (**e), Carl Bernhard Öhn (»Oehn B. Carl, 25 J. - Hml. Clv. I.«) (**e), Eduard Rosé (»Rosenblum Eduard, aus Jassy, 19 J. - Vc. A. I., Cpt. I.) (**b), Franz Schalk (»15 J. - Vl.A. I., Hml., Clv. III.«) (H) (**b), Josef Schalk (K) (**d), H. P. Vergeiner (»aus Freistadt, Oberösterreich, 19 J. - Org. V. I., Hml., Clv. II.«) (**f), Franz Weber (»aus Raab, 21 J. - Org. A. II., Cpt. II., G. d. M.«) (K) (**d), Alfred Zamara (»16 J. - Hrf. A. II., Clv. III., Hml.«) (**e) und Josef Zaschel (»16 J. - Clv.A. II., Cpt. II, G. d. M.«) (K) (**d), vermutlich auch noch Richard Schultz (»15 J. - Hrn. V. I., Cpt. I., Clv. III.«), der die Schule am 21.2.1879 verläßt (**g).\nAls Orgelschüler sind verzeichnet: Emanuel v. Kaczkowski (»25 J. - Org. V. I., Cpt. I.«), Fortunato Luzzatto (»aus Triest, 22 J. - Org. A. I., Comp. III., G. d. M.«), Lorenz Ritter (»aus Maria=Zell, 14 J. - Org. V. I., A. M. [Allgemeine Musiklehre], Clv. I.«) [**h], Vergeiner [s.o. (**)], Adolf Veith (»14 J. - Org. V. I., Hml., Clv. II.«) und Franz Weber [s.o. (**)] (***).\nU.a. folgende Schüler dieses Schuljahres spielen in Bruckners späteren Jahren noch eine Rolle: Ferdinand Hellmesberger (»15 J.«), Robert Hirschfeld (»aus Groß-Meseritsch, 21 J. - Hml. I., Clv. II., G. d. M.«), Emil Lamberg (»aus Pest, 16 J. - Clv. V. II., Hml.«), Carl Lillich (»17 J.«), Luka Theodor [Lucca] (»19 J. - Vc. A. I., Cpt. I.«), Rudolf [Raoul] Mader (»aus Preßburg, 22 J. - Clv. A. II., Comp. I.«), Josef Schalk (»21 J. - Clv. A. II., Cpt. II.«), Theodor Schwendt (»aus Winzendorf, 13 J. - Vl. V. III., Hml., Clv. II.«), Friedrich Spigl (»19 J. - Clv. A. III.«), Alfred Stroß (»20 J. - Comp.A. III.«) und Franz Zottmann (»aus Hainburg a. d. D., 20 J. - Clv. A. III.«) (°).\nVon den 6 Orgelschülern gehören 2 zur Ausbildungsschule. Der »Uebersicht der in den einzelnen Lehrfächern unterrichteten Schülerzahl.« ist zu entnehmen, daß von den Orgelschülern 2 ganz und 3 nicht vom Schulgeld befreit waren, einer war »Stiftling«. 14 Schüler (beider Lehrkräfte) hörten Harmonielehre als Hauptfach und 5 Kontrapunkt (davon 1 Stiftling und 1 halb befreit). Als Nebenfächer wurden Harmonielehre von 116 und Kontrapunkt von 23 Schülern besucht (°°).\nAuszug aus der »Unterrichtsstatistik«: »A. In den Vorbildungsschulen. [...] Orgel, 1 Jahrgang. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 4. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [...] B. In den Ausbildungsschulen. [...] Orgel, 2 Jahrgänge. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 2. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [...] C. In der Musiktheorie. [/] Harmonielehre, 1 Jahrgang. (2 Parallelschulen.) [/] Effectiver Schülerstand: 36. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 48, sonach im Jahre ... 480 [/] Contrapunct, 2 Jahrgänge. (2 Parallelclassen.) [/] Effectiver Schülerstand: 23. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 40, sonach im Jahre ... 400 [/] (°°°).", "Letzte Änderung": "20.12.2024 11:08"}, {"ID": 187710006, "Datum": "Schuljahr 1877/78", "Haupttext": "Unterrichtsbeginn am Wiener Konservatorium am 21.9.1877 (a).\r\nDer Lehrplan (stand spätestens am 16.7.1877 fest (b)) lautet für Bruckners Fächer:\r\n»6. Vorbildungsschule für Orgel. [/] Ein Jahrgang mit wöchentlich 2 Stunden für 4 Schüler. [/] Herr Professor Bruckner. [/] Vorkenntnisse: Fertigkeit im Clavierspiele, entsprechend dem absolvirten 2. Jahrgange der Vorbildungsschule für Clavier; Kenntniß der allgemeinen Musiklehre. [/] Alter: 13 Jahre. [/] Jährliches Schulgeld 100 fl. [/] Lehrstoff: Uebung im Manual- und Pedalspiele nach Rink's Orgelschule.\r\n7. Ausbildungsschule für Orgel. [/] Zwei Jahrgänge mit wöchentlich 2 Stunden für 4 Schüler. [/] Herr Professor Bruckner. [/] Alter: 14 Jahre. [/] Jährliches Schulgeld 120 fl. [/] Lehrstoff für beide Jahrgänge: Höhere Aufgaben des Orgelspiels: Fugen, Sonaten, Concerte; Uebung im Generalbaßspiele.« (c).\r\n»2. Schule für Harmonielehre. [/] Ein Jahrgang mit wöchentlich 6 Stunden. [/] Herr Professor Krenn [/] \"  \" [= Herr Professor] Bruckner } Parallelclassen. [/] Vorkenntnisse: Allgemeine Musiklehre; Clavierspiel entsprechend dem Lehrstoffe des 2. Jahrganges der Schulen für Clavier als Nebenfach. (B. 3.) [/] Jährliches Schulgeld 120 fl. [jedoch war für Gesang- und Instrumentalschüler Musiktheorie unentgeltlich] [/] Lehrstoff: Intervalle und deren Umkehrungen, Accordlehre, Modulation. Harmonisirung gegebener Melodien, Erfindung im reinen 4stimmigen Satze (Choral), Ausbildung der Melodie, freie Figuration.« (d).\r\n»4. Schule für Contrapunct. [/] Zwei Jahrgänge [/] Erster Jahrgang mit wöchentlich 4 Stunden. [/] Herr Professor Krenn [/] \" \" [= Herr Professor] Bruckner } Parallelclassen. [/] Zweiter Jahrgang mit wöchentlich 2 Stunden. [/] Herr Professor Bruckner. [/] Vorkenntnisse: Harmonielehre, entsprechend dem Lehrstoffe der Harmonielehre (C. 2); Clavierspiel, entsprechend dem Lehrstoffe des 3. Jahrganges der Schule für Clavier als Nebenfach. (B. 3.) [/] Jährliches Schulgeld 120 fl. [/] Lehrstoff: im 1. Jahrgange: einfacher und doppelter Contrapunct der Octave, Nachahmung, einfache Fuge. [/] im 2. Jahrgange: drei- und vierfacher Contrapunct, Fuge mit mehreren Subjecten, Canon.« (e).\nIm Kapitel »B. Unterrichtsleitung« des Jahresberichts ist zu lesen:\r\n»4. Lehrkörper:*) [Fußnote, ohne Bruckner-Bezug]\r\nI. Ordentliche Lehrer.\r\n[...] 5 Herr Anton Bruckner, Professor (Harmonielehre, Contrapunct und Orgel).« (f).\nAm Konservatorium unterrichtet Bruckner folgende Schüler in Theorie:\r\nHeinrich Eisner (»aus Ustron, 19 J.«) (Harmonielehre), Paul Janko (»Jankó Paul v., aus Totis, 21 J.«) (H), Carl Kehlendorfer (»16 J.«) (H), Adolf Kmoch (»14 J.«) (H), Ferdinand Löwe (»14 J.«) (K), Paul Lorenz (»aus Hradschin, 17 J.«) (H), Bela Mandl (»aus Zenta, 19 J.«), Heinrich Salzmann (»aus Temesvar, 22 J.«) (H), Josef Schalk (»20 J.«) [*], Richard Schultz (»14 J.«) [**], Franz Weber (»20 J.«) (H), Hanns Winter (»aus Ebensee, 20 J.«) (K) und Josef Zaschel (»15 J.«);\r\nals Orgelschüler sind Berthold Fröhlich (»aus Brünn, 25 J.«), Rudolf Krzyzanowsky (»aus Eger, 19 J.«), Emil Langsfeld (»aus Pest, 16 J. - Org- V. I., Hml.«), Fortunato Luzzatto (»aus Triest, 21 J. - Org. V.I., Comp.II.«), Robert Schleicher (»aus Ritzingen, 23 J. - Org. A. I., Cpt.«) und Franz Weber (»aus Raab, 20 J. - Org. A. I., Cpt.«) überliefert (g).\nU.a. folgende Schüler dieses Schuljahres spielen in Bruckners späteren Jahren noch eine Rolle:\r\nMathilde Kralik (»aus Linz, 19 J.«), Johann Kreuzinger (»aus Jägerndorf, 20 J.«), Emil Lamberg (»aus Pest, 15 J.«), Carl Lillich (»16 J.«), Ferdinand Löwe (»14 J.«), Rudolf [Raoul] Mader (»aus Preßburg, 21 J. - Hml., Clv. III., G. d. M.«), Gustav Mahler (»aus Iglau, 17 J.«), Anton Meißner (»15 J.«), Ludwig Oblat (»aus Totis, 16 J.«), Rosa Papier (»aus Baden, 19 J.«), Guido Peters (»aus Graz, 11 J.«), Hans Rott (»Rott Hanns, 19 J. - Comp.«), Franz Schalk (»14 J.«), Franz Schaumann (»aus Stockerau, 15 J.«), Theodor Schwendt (»aus Winzendorf, 12 J.«), Friedrich Spigl (»18 J.«), Julius Stern (»20 J. - Cpt.«), Alfred Stroß (»19 J. - Comp.«) und Franz Zottmann (»aus Hainburg, 19 J.«) (h).\nVon den 6 Orgelschülern gehören 3 zur Ausbildungsschule. Der »Uebersicht der in den einzelnen Lehrfächern unterrichteten Schülerzahl.« ist zu entnehmen, daß von den Orgelschülern 1 halb und 5 nicht vom Schulgeld befreit waren. 8 Schüler (davon 1 Stiftling) hörten Harmonielehre als Hauptfach und 7 Kontrapunkt (davon 1 halb, 1 ganz befreit). Als Nebenfächer wurden Harmonielehre von 114 und Kontrapunkt von 27 Schülern besucht (i).\nAuszug aus der »Unterrichtsstatistik«:\r\n»A. In den Vorbildungsschulen. [...] Orgel, 1 Jahrgang. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 1. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [...]\r\nB. In den Ausbildungsschulen. [...] Orgel, 2 Jahrgänge. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 2. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [...]\r\nC. In der Musiktheorie. [/] Harmonielehre, 1 Jahrgang. (2 Parallelschulen.) [/] Effectiver Schülerstand: 21. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 48, sonach im Jahre ... 480 [/] Contrapunkt, 2 Jahrgänge. (2 Parallelclassen.) [/] Effectiver Schülerstand: 20. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 40, sonach im Jahre ... 400 [/] (j).\nGöllerich [war weder am Konservatorium noch privat Bruckners Schüler (°)] besucht als einer der ersten Bruckner in seiner neuen Wohnung (°°).\n[1877 - 1879] Robert Spitzer (1861 - 1924, ab 1920 Richard Robert) studiert am Wiener Konservatorium bei J. Epstein, Krenn und Bruckner (°°°).", "Letzte Änderung": "07.12.2024 14:08"}, {"ID": 187610003, "Datum": "Schuljahr 1876/77", "Haupttext": "[Unterrichtsbeginn: 20.9.1876] Am Konservatorium unterrichtet Bruckner folgende Schüler: Heinrich Benkö (Kontrapunkt), Moriz Eckstein (Harmonielehre), Robert Fischhof (K), Paul Lorenz (H), Hans Rott (Orgel), Heinrich Salzmann (H), Benno Schönberger (K), Christian Schröder (O), Johann Schwegler (K), Friedrich Spigl (H), Julius Stern (H), Franz Stiebitz [siehe die Anmerkung] (H) und Franz Weber (H) (*).\nIm Kapitel »B. Unterrichtsleitung« des Jahresberichts ist zu lesen: »4. Lehrkörper:*) [Fußnote, ohne Bruckner-Bezug] [/] I. Ordentliche Lehrer. [/] [...] 4 Herr Anton Bruckner, Professor (Harmonielehre, Contrapunct und Orgel).« (**).\nU.a. folgende Schüler dieses Schuljahres spielen in Bruckners späteren Jahren noch eine Rolle: [Leopoldine Dierkes, Krems?], Anna Gyurkovich, Mathilde Kralik (»aus Linz, 18 J. - Comp. II.«), Johann Kreutzinger, Rudolf Krzyzanowsky (»aus Eger in Böhmen, 17 1/2 J.«), Carl Lillich (»14 1/2 J.«), Gustav Mahler, Anton Meißner (»14 J.«), Ludwig Oblát (»aus Dödis, 15 J. - Clv. V. III:«), Guido Peters (»aus Graz, 10 1/2 J.«), Franz Schalk (»13 J.«), Franz Schaumann (»aus Stockerau, 24 J.« [recte »14 J.«? vgl. Schuljahr 1877/78]), Theodor Schwendt (»aus Winzendorf, 11 1/2 J.«), Friedrich Spigl (»16 1/2 J.«), Julius Stern (»18 1/2 J.«), Alfred Stroß (»18 J. - Comp. I., Chg.«), Hugo Wolf [S. 29: im Schuljahr 1876/77 »wegen Disciplinar=Vergehen« abgegangen], Marianne Zips (»18 1/2 J.«) und Franz Zottmann (»aus Hainburg, 18 J.«);\r\n   als Orgelschüler sind Krzyzanowsky, Hans Rott, Christian Schröder (»aus Tolna, 27 J.«), Franz Weber (»aus Raab, 19 J. - Org. V. I., Hml., Chg.«) und [Brüder??] Wilhelm Weber (»17 J. [in Wien geboren] - Org. V. I. - hb. [= halbbefreit]«) überliefert (***).\nVon den 5 Orgelschülern gehören 3 zur Ausbildungsschule.\r\n   Der »Uebersicht der in den einzelnen Lehrfächern unterrichteten Schülerzahl.« ist zu entnehmen, daß von den Orgelschülern 1 Stiftling war und 2 halb und 2 nicht vom Schulgeld befreit waren, daß Harmonielehre als Hauptfach [ohne Angabe des Lehrers] von 8 Schülern (davon 2 Stiftlinge) und Kontrapunkt als Hauptfach von 1 Schüler gehört wurde - bei den 134 Harmonielehreschülern und 30 Kontrapunktschülern (jeweils im Nebenfach) ist keine Untergliederung angegeben (°).\nAuszug aus der »Unterrichtsstatistik«: »A. In den Vorbildungsschulen. [...] Orgel, 1 Jahrgang. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 1. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [...] B. In den Ausbildungsschulen. [...] Orgel, 2 Jahrgänge. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 3. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [...] C. In der Musiktheorie. [/] Harmonielehre, 1 Jahrgang. (2 Parallelschulen.) [/] Effectiver Schülerstand: 29. [/] Monatlich ertheilte systemirte [sic] Lehrstunden: 48, sonach im Jahre ... 480 [/] Contrapunkt, 2 Jahrgänge. (2 Parallelclassen.) [/] Effectiver Schülerstand: 18. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 40, sonach im Jahre ... 400 [/] (°°).", "Letzte Änderung": "17.12.2024 14:09"}, {"ID": 187509315, "Datum": "Schuljahr 1875/76", "Haupttext": "[Der Schulbeginn wurde vorverlegt, heuer: 20.9.1875]\r\nBruckners Konservatoriumsschüler sind Heinrich Benkö (Kontrapunkt), Ludwig Emanuel (K), Carl Kepeller (Harmonielehre) [siehe die Anmerkung], Johann Kreutzinger (H), Rudolf Pichler (K), Otto Reitinger (K), Hans Rott, Benno Schönberger (H), Christian Schröder, Hermann Steudner (Orgel), Peter Szöllösi (H), Johann Winter (K) und Carl Zobel (H) (*).\nIm Kapitel »B. Unterrichtsleitung« des Jahresberichts ist zu lesen: »3. Lehrkörper: *) [Fußnote, ohne Bruckner-Bezug] [/] I. Ordentliche Lehrer. [/] [...] 2. [Herr] Anton Bruckner, Professor (Harmonielehre, Contrapunkt und Orgel).« (**).\nU.a. folgende Schüler dieses Schuljahres spielen in Bruckners späteren Jahren noch eine Rolle: Anna Gyurkovich, Louise Kaulich, Johann Kreutzinger, Rudolf Krzyzanowsky (»aus Eger in Böhmen, 16 1/2 J.«), Carl Lillich (»13 1/2 J.«), Gustav Mahler, Felix Mottl, Guido Peters (»9 1/2 J.«), Franz Schalk (»12 J.«), Julius Winkler (»aus Raab, 20 J.«), Hugo Wolf und Marianne Zips (»18 1/2 J.«);\r\n   als Orgelschüler sind Felix Mottl, Vincenz Pritz, Hans Rott, Christine Schröder (»aus Tolna, 26 J.«) und Hermann Steudner (»16 J.«) überliefert (***).\nAlle 5 Orgelschüler gehören zur Ausbildungsschule. Der »Uebersicht der in den einzelnen Lehrfächern unterrichteten Schülerzahl.« ist zu entnehmen, daß von den Orgelschülern 3 ganz, 1 halb und 1 nicht vom Schulgeld befreit waren - bei den 22 Kontrapunktschülern ist keine Untergliederung angegeben (°).\nAuszug aus der »Unterrichtsstatistik«: »A. In den Vorbildungsschulen. [...] Orgel, 1 Jahrgang. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 0. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [/] (Diese Unterrichtszeit kam der Ausbildungsschule desselben Faches zu Statten.) [...] B. In den Ausbildungsschulen. [...] Orgel, 2 Jahrgänge. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 4. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [...] C. In der Musiktheorie. [...] Contrapunkt, 2 Jahrgänge. [/] Effektiver Schülerstand: 32. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 32, sonach im Jahre ... 320 [/] (°°).", "Letzte Änderung": "29.03.2025 17:48"}, {"ID": 187410004, "Datum": "Schuljahr 1874/75", "Haupttext": "Am Konservatorium hören Bruckners Unterricht: Heinrich Benkö (Harmonielehre), Ludwig Emanuel, Hermann von Jan (Kontrapunkt), Moriz Jellinek (K), Alfons Kraholetz (H), Ernst Ludwig (Orgel), Johann Mötz (K), Ernst Ollop (H), Wenzel Pelikan (H), Rudolf Pichler (H), Vincenz Pritz (O), Otto Reitinger, Hans Rott [*a] (O), Karl Schöfmann (K), Johann Straka (K), Leopold Windhopp [siehe die Anmerkung] (K) und Johann Winter (*).\nIm Kapitel »B. Unterrichtsleitung« des Jahresberichts ist zu lesen: »4. Lehrkörper: *) [Fußnote, ohne Bruckner-Bezug] [/] I. Angestellte Professoren und Lehrer: [/] [...] 3 [Herr] Anton Bruckner, Professor (Harmonielehre, Contrapunct und Orgel).« (**).\nU.a. folgende Schüler dieses Schuljahres spielen in Bruckners späteren Jahren noch eine Rolle: Julius Egghardt, Anna Gyurkovich, Louise Kaulich, Johann Kreutzinger, Rudolf Krzyzanowsky (»aus Eger in Böhmen, 15 1/2 J.«) und Felix Mottl;\r\n   als Orgelschüler sind Julius Czegledy, Charles King aus Windsor [siehe die Anmerkung], Ernst Ludwig, Vincenz Pritz, Hans Rott und Hermann Steudner überliefert (***).\nVon den 6 Orgelschülern gehören 4 zur Vorbildungsschule. Der »Uebersicht der in den einzelnen Lehrfächern unterrichteten Schülerzahl.« ist zu entnehmen, daß von den Orgelschülern (zwei in der Ausbildungsstufe) 4 ganz und 2 nicht vom Schulgeld befreit waren - bei den 24 Kontrapunktschülern ist keine Untergliederung angegeben (°).\nAuszug aus der »Unterrichtsstatistik«: »In den Vorbildungsschulen [...] Orgel, 1 Classe. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 3. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [/] Gelehrt wurden: Uebungen im Manual= und Pedalspiele nach Rink's Orgelschule. [...] In den Ausbildungsschulen [...] Orgel, 2 Classen. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 2 [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [/] Gelehrt wurden in progressiver Folge: Die höheren Aufgaben des Orgelspiels: Fugen, Sonate, Concerte. [...]«, in der Musiktheorie »Contrapunkt, 2 Classen. (2 Lehrer.) [/] Effectiver Schülerstand: 23. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 32, sonach im Jahre ... 320 [/] Gelehrt wurden: In der I. Classe: Einfacher und doppelter Contrapunkt der Octave, Nachahmung, einfache Fuge; [/] in der II. Classe: Drei= und vierfacher Contrapunkt. Canon, Doppelfuge.« (°°).\nDie Übersicht über die in 135 Orchesterübungen aufgeführten Kompositionen enthält kein Werk Bruckners (°°°).", "Letzte Änderung": "10.02.2026 14:16"}, {"ID": 187310067, "Datum": "Schuljahr 1873/74", "Haupttext": "Bruckners Schüler am Konservatorium sind Julius Czegledy (Orgel und Kontrapunkt), Moriz Jellinek, Alfons Kraholetz, Johann Posholda (Harmonielehre), Otto Reitinger (H), Karl Schmidl (H), Karl Schöfmann, Hermann Steudner (K), Johann Straka, Samuel Tausig (H), Johann Winter (H) und Moritz Wolf (H + O) (*).\nIm Kapitel »B. Unterrichtsleitung« des Jahresberichts ist zu lesen: »3. Lehrkörper: *) [Fußnote, ohne Bruckner-Bezug] [/] 1 Herr Anton Bruckner, Professor (Harmonielehre Contrapunkt und Orgel), seit 1868 (6 J.).« (**).\nU.a. folgende Schüler dieses Schuljahres spielen in Bruckners späteren Jahren noch eine Rolle: Guido Adler, Julius Egghardt, Anna oder Marie Gyurkovich, Louise Kaulich, Rudolf Krzyzanowsky (»aus Eger in Böhmen, 14 1/2 J.«), Josef Latzelsberger, Felix Mottl und Julius Winkler;\r\n   als Orgelschüler sind Julius Czegledy, Ludwig Ernst [recte Ernst Ludwig?], Karl Kittel, Otto Lamprecht (schied wegen Disziplinarvergehen am 6.3.1874 aus), Hermann Steudner und Moriz Wolf überliefert (***).\nVon den 6 Orgelschülern gehören 5 zur Vorbildungsschule. Der »Uebersicht der in den einzelnen Lehrfächern unterrichteten Schülerzahl.« ist zu entnehmen, daß von den Orgelschülern (nur einer in der Ausbildungsstufe) 5 ganz und 1 halb vom Schulgeld befreit waren - bei den 30 Kontrapunktschülern ist keine Untergliederung angegeben (°).\nAuszug aus der »Unterrichtsstatistik«: »In den Vorbildungsschulen [...] Orgel, 1 Classe. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 2 [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [/] Gelehrt wurden: Uebungen im Manual= und Pedalspiele nach Rink's Orgelschule. [...] In den Ausbildungsschulen [...] Orgel, 2 Classen. (Die zweite Classe war in diesem Jahre nicht activirt) [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 1 [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [/] Gelehrt wurden in progressiver Folge: Die höheren Aufgaben des Orgelspiels: Fugen, Sonate, Concerte. [...] »Contrapunkt, 2 Classen. (2 Lehrer.) [/] Effectiver Schülerstand: 25. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 40, sonach im Jahre ... 400 [/] Gelehrt wurden: In der I. Classe: Einfacher und doppelter Contrapunkt der Octave, Nachahmung, einfache Fuge; [/] in der II. Classe: Drei= und vierfacher Contrapunkt, Canon, Doppelfuge.« (°°).\nDie Übersicht über die in 120 Orchesterübungen aufgeführten Kompositionen enthält auch »Bruckner: Sinfonie in D« [3. Symphonie, o.D.] (°°°).", "Letzte Änderung": "12.02.2025 07:34"}, {"ID": 187210013, "Datum": "Schuljahr 1872/73", "Haupttext": "Bruckners Schüler am Konservatorium sind Heinrich Benies (Harmonielehre), Julius Czegledy (H), Ludwig Emanuel (H), Eugen Grünberg (Kontrapunkt), Karl Kittel (H), Franz Kliwar (K), Felix Mottl (K), Johann Mötz, Johann Pummer, Hermann Steudner, Johann Straka (H) und Alois Walach (K) (*).\nIm Kapitel »B. Unterrichtsleitung« des Jahresberichts ist zu lesen: »3. Lehrkörper: *) [Fußnote, ohne Bruckner-Bezug] [/] 1 Herr Anton Bruckner Professor (Contrapunkt und Orgel), seit 1868 5 J.).« (**).\nFolgende Schüler dieses Schuljahres spielen in Bruckners späteren Jahren noch eine Rolle: Julius Egghard, Reinhold Hummer, Louise Kaulich, Rudolf Krzyzanowsky (»aus Eger in Böhmen, 13 1/2 J.«), Josef Latzelsberger, Arthur Nikisch, Emil Paur, (Hermine Proschko (»aus Linz in Ober=Oesterreich, 21 1/2 J.«)), Josef Staudigl und Julius Winkler (***).\nDer »Uebersicht der in den einzelnen Lehrfächern unterrichteten Schülerzahl.« ist zu entnehmen, daß von den 5 männlichen Orgelschülern (sämtlich in der Ausbildungsstufe) 1 ganz und 2 halb vom Schulgeld befreit waren und von den 27 (26 männlichen) Kontrapunktschülern (alle in der Vorbildungsstufe) 26 ganz und 1 halb befreit waren [siehe die Anmerkung] (°).\nAuszug aus der »Unterrichtsstatistik«: »In den Vorbildungsschulen [...] Orgel, 1 Classe. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 2 [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [/] Gelehrt wurden: Uebungen im Manual= und Pedalspiele nach Rink's Orgelschule. [...] In den Ausbildungsschulen [...] Orgel, 2 Classen. [/] Schülerstand: systemisirter: 4, effectiver: 2 [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 8, sonach im Jahre ... 80 [/] Gelehrt wurden in progressiver Folge: Die höheren Aufgaben des Orgelspiels: Fugen, Sonate, Concerte. [...] »Contrapunct, 2 Classen (2 Lehrer). [/] Effectiver Schülerstand: 27. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 40, sonach im Jahre ... 400 [/] Gelehrt wurden: in der I.Classe: Einfacher und doppelter Contrapunct der Octave, Nachahmung, einfache Fuge; [/] In der II. Classe: Drei= und vierfacher Contrapunkt, Canon, Doppelfuge.« (°°).\n1872 wurde die Orgel des aufgelassenen Kärntnertortheaters - ein Geschenk Kaiser Franz Josephs - von Peter Titz (1823 - 1873) umgebaut (II/10) und im kleinen Saal des Musikvereins aufgestellt, wo sie auch als Unterrichtsorgel verwendet wurde (°°°).", "Letzte Änderung": "21.01.2026 12:19"}, {"ID": 187110016, "Datum": "Schuljahr 1871/72", "Haupttext": "Am Konservatorium unterrichtet Bruckner folgende Schüler: Hermine Adametz (Kontrapunkt), Guido Adler (K), Max Ambros von Rechtenberg (Orgel), Josef Bachmeyer (Harmonielehre), Julius Czeglédy (O), Wilhelm Kachler (O), Franz Kliwar [Josef Kliwar?] (H), Josef Lamberg (K), Felix Mottl (K), Johann Mötz (H), Heinrich Paschko (K), Johann Pummer (H), Ignaz Reidinger (K), Nicolaus Schaumburg (H), Josef Siebert (K), Hermann Steudner (H), Alois Walach (H), Gustav Walter (K/O, »aus Arad in Ungarn, 22 J.«) und Carl Wolfrum (K) (*).\r\n[?] Ein weiterer Bruckner-Schüler (\"aus Arad in Ungarn\") ist Karl Huber, der Sohn des gleichnamigen Geigers [recte Gustav Walter?] (*a).\nIm Kapitel »B. Unterrichtsleitung« des Jahresberichts ist zu lesen: »3. Lehrkörper: *) [Fußnote: »Im Laufe dieses Schuljahres hat der Generalsekretär Herr L. A. Zellner seine Stelle als Professor der Harmonielehre (seit 1868) wegen Ueberhäufung mit Geschäften zurückgelegt.«] [/] 1 Herr Anton Bruckner Professor (Contrapunct und Orgel), seit 1868 (4 J.).« (**).\nFolgende Schüler dieses Schuljahres spielen in Bruckners späteren Jahren noch eine Rolle: Julius Desing, Julius Egghard, Reinhold Hummer, Louise Kaulich, Lamberg Josef [sic] (»aus Pest in Ungarn«), Josef Latzelsberger, Arthur Nikisch, Emil Paur, Adolf Wallnöfer und Julius Winkler (***).\nDer »Uebersicht der in den einzelnen Lehrfächern unterrichteten Schülerzahl.« ist zu entnehmen, daß von den 7 männlichen Orgelschülern (sämtlich in der Ausbildungsstufe) 3 ganz und 2 halb vom Schulgeld befreit waren und von den 16 männlichen Kontrapunktschülern (alle in der Vorbildungsstufe) alle befreit waren (°).\nAuszug aus der »Unterrichtsstatistik«: »Orgel, 3 Classen. [/] Schülerstand: systemisirter: 6, effectiver: 7, mehr: 1. [/] Monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 12, sonach im Jahre ... 120 [/] Gelehrt wurden in progressiver Folge: in der I. Classe: Manual= und Pedalspiel; - Cadenzen, Vorspiele, Generalbaßspiel; [/] in der II. und III. Classe: Höhere Aufgaben des Orgelspiels: Fugen, Sonate, Concerte.« und »Contrapunct, 2 Classen (2 Lehrer). [/] Effectiver Schülerstand: 16, monatlich ertheilte systemisirte Lehrstunden: 36, sonach im Jahre ... 360 [/] Gelehrt wurden: in der I.Classe: Einfacher und doppelter Contrapunct der Octave, Nachahmung, einfache Fuge; [/] In der II. Classe: Drei= und vierfacher Contrapunkt, Canon, Doppelfuge.« (°°)", "Letzte Änderung": "08.06.2025 09:41"}, {"ID": 187010006, "Datum": "Schuljahr 1870/71", "Haupttext": "Zu Bruckners Konservatoriumsschülern gehören Hermine Adametz (Kontrapunkt), Guido Adler (Harmonielehre) [siehe die Anmerkung], Max Ambros von Rechtenberg (K), [Emil?] Carl Kratzl (K) [*a], Josef Lamberger (K), Josef Latzelsberger (K + Orgel), Felix Mottl, Heinrich Paschko (H + O), Hugo Reinhold (K + O), Damian von Rößl (K), Emil Schwarzkopf (K + O), [Josef Siebert (K)], Eduard Stanek (K), George Vieh (H) [?], Gustav Walter (H), [ein 2. Gustav Walter, auch aus Arad, mit Orgel?] und Carl Wolfrum (K) (*).\r\nDer Jahresbericht listet den Personalstand auf: »2. Lehrpersonal. [/] 1. Herr Anton Bruckner (Contrapunkt und Orgel), seit 1868 (3 J.).« (**).\r\nÜber Bruckner äußert später Guido Adler: \"Bruckners Unterricht in Harmonielehre und Kontrapunkt war eine Daguerretypie seiner bei Simon Sechter erhaltenen Lehren. Es war keine Brücke zwischen Lehre und dem Stand der Komposition der neuen Zeit, der er sich langsam aber entschieden anschloß. Er war sich dieses Mangels wohl bewußt, aber seine Intelligenz reichte nicht hin, um in der Didaktik dies zu bewerkstelligen. Wenn er einen strengen Sechterschen Lehrsatz erklärt und exemplifiziert hatte, trat er gelegentlich von der Tafel zur Seite, stieg vom Katheder, blinzelte mit den Augen und sagte: \"Wenn i rausgeh, mach i's ganz anders.\" \" (**a).\r\n[?] Ein weiterer Bruckner-Schüler (\"aus Arad in Ungarn\") ist Karl Huber, der Sohn des gleichnamigen Geigers [recte Gustav Walter?] (**b).\nFolgende Schüler können für Bruckners Lebensweg noch von Interesse sein:\r\n   Julius Desing, Julius Egghard, Reinhold Hummer, Carl Lux, Arthur Nikisch, Emil Paur (»aus Czernowitz in der Bukowina, 15 J.«), Josef Pembaur (»aus Innsbruck in Tirol, 21 J«), Adolf Wallnöfer (»16 J.«), Julius Winkler (»aus Raab in Ungarn, 15 J«) (***).\nDie »Classen-Prüfungen« fanden vom 14.6.1871 bis 15.7.1871 statt (°)\nAnmeldungen waren ab 15.9.1870 möglich.\r\n\"Die Aufnahmsprüfungen im Conservatorium der Musik für das mit 1. October beginnende Schuljahr 1870-71 finden statt und zwar [...] für Contrapunkt, Composition, Orgel, Harfe: am 29. September Nachmittags von 3 Uhr an; [...] Die Prüfungen werden im großen Foyer abgehalten. [...]\" (°°).", "Letzte Änderung": "08.06.2025 09:34"}, {"ID": 186910012, "Datum": "Schuljahr 1869/70", "Haupttext": "Hermine Adametz studiert am Wiener Konservatorium bei Bruckner drei [?] Schuljahre Harmonielehre und Kontrapunkt I und II (*).\r\nWeitere Bruckner-Schüler sind Max Ambros von Rechtenberg (Harmonielehre und Kontrapunkt), Carl Gaßner (H + K), Joseph Hellmesberger jun. (H + K), Carl Kratzl (H) [**a], Josef Lamberger (H + K), Leopold Landskron (H + K), Josef Latzelsberger (H + K), Carl Lux (H + K), Wilhelm Rauch (H + K), Hugo Reinhold (H + K), Damian von Rößl (H + K), Emil Schwarzkopf (H + K), Josef Siebert (H, K und Orgel), Eduard Stanek (H + K), Leopold Svoboda (H + K) und Carl Wolfrum (H und Orgel) (**).\nIm »Personalstand des Konservatoriums im Schuljahre 1869 - 1870« steht Bruckner (alphabetisch bedingt) an erster Stelle: »2. Lehrpersonal. [/] Herr Anton Bruckner, Professor (Contrapunkt und Orgel), seit 1868 (2 Jahre). [...]« (***).\nDas alphabetische »Verzeichniß der Zöglinge« listet u.a. folgende Schüler auf: Hermine Adametz (»aus Ternanye in der Militärgrenze, 28 J.«), Ambros v. Rechtenberg (»aus Krakau in Galizien, 18 J.«), Josef Lamberger (»Pest in Ungarn, 17 J.«), Leopold Landskron (»27 J.«), Josef Latzelsberger (»aus Allhartsberg in N.=Oest., 20 J.«), Wilhelm Rauch (»aus Deutsch=Preußnitz, 25 J.«), Damian Rößl (»aus Prag in Böhmen, 18 J.«), Emil Schwarzkopf (»18 J.«), Josef Siebert (»16 J.«), August Sturm (»14 J.«), Leopold Swoboda (»18 J.«), Carl Wolfrum (»18 J.«) (°).\nBruckners Schüler erscheinen auch im Verzeichnis der zwischen 15.6.1870 und 8.7.1870 vorgenommenen »Classen-Prüfungen«:\r\n   »Orgelschule des Herrn Prof. Bruckner (4 Schüler). [/] I. Classe. Lobenswerth: 1. Siebert Josef; 2. Ambros von Rechtenberg Max. [/] II. Classe. Vorzüglich: 1. Reinhold Hugo; 2. Latzelsberger Josef.« [...]\r\n   Schule für Harmonielehre und Contrapunkt des Herrn Prof. Bruckner. [/] I. Classe (unter 13 Zöglingen). Vorzüglich: 1. Schwarzkopf Emil; 2. Wolfrum Carl; 3. Adametz Hermine; 4. Hellmesberger Josef; 5. Lux Carl. - Lobenswerth: 1. Lamberger Josef; 2. Siebert Josef; 3. Gaßner Carl; 4. Ambros von Rechtenberg Max. [/] II. Classe (unter 6 Zöglingen). Vorzüglich: 1. Landskron Leopold; 2. Latzelsberger Josef; 3. Reinhold Hugo; 4. Rößl Damian. Lobenswerth: 1. Stanek Eduard; 2. Svoboda Leopold. [/] III.Classe. Vorzüglich: Rauch Wilhelm.« (°°).\nEinige Schüler erhielten »Classenprämien«:\r\n   »Orgelschule des Herrn Prof. Bruckner. [/] II. Classe. Erste Prämie: Reinhold Hugo; zweite Prämie: Latzelsberger Josef.\r\n    Kontrapunctschule des Herrn Prof. Bruckner. [/] I. Classe. Erste Prämie: Schwarzkopf Emil; zweite Prämie: Wolfrum Carl. [/] II. Classe Erste Prämie: Landskron Leopold; zweite Prämie: Latzelsberger Josef. [/] III. Classe. Erste Prämie: Rauch Wilhelm.« (°°°).\nDie Aufnahmeprüfungen finden vom 25. bis 29.9.1868 noch im alten Musikvereinssaal (Tuchlauben 16) statt. Unterrichtsbeginn im neuen Haus ist am 5.10.1869 (#).\r\nUrsprünglich war der 1.10.1869 angekündigt worden (##).", "Letzte Änderung": "16.12.2024 17:37"}, {"ID": 185509014, "Datum": "Schuljahr 1855/56", "Haupttext": "Bruckner erstellt ein Verzeichnis »Catalog | von den Mädchen der | Sonntagsschule | zu St. Florian anno 1855/56 | ABrucknermp.«.\nAnmerkung: Im aufgeschlagenen Heft enthalten die linken Seiten (recto) die persönlichen Angaben, die rechten Seiten (verso) Striche zur Dokumentierung der Anwesenheit und vereinzelt Anmerkungen zu einzelnen Schülerinnen.\n[Titelblatt, fol. 1r]\n\"Catalog | von den Mädchen der | Sonntagsschule | zu St. Florian anno 1855/56 | ABrucknermp.\n[fol. 1v]\nLauf No. | Namen der Schüler | Aufnahme | Beschäftigung | Ortschaft | Hausname\n1   | Aigner Anna | [1]853 | in Dienst | Gemering | Zehntner\r\n2   | Aichinger [Anna] | \" [= [1]853] | \" [= in Dienst] | Daunleiten | Mauhart\n3   | Berger Maria | \" [= [1]853] | zu Hause | Ölkam | Maurerhausl\r\n4   | Breinesberger A[n]na | [1]852 | \" [= zu Hause] | Rorbach | Deiml\n5   | Edlmair Anna | [1]853 | \" [= zu Hause] | Daunleit. | Arbeiter\n6   | Huber Maria | \" [= [1]853] | in Dienst | UWeidlh. | Tischler im Graben\n7   | Lehner Anna | \" [ = [1]853] | zu Hause | Florian | Lehnerer\n9   | Mathe Anna | \" [= [1]853] | zu Hause |Ölkam | Satlauer\n10 | Maurer Klara | \" [= [1]853] | im Dienste |Tödling | Baller\n11 | Kerschbaum Mar. | \" [= [1]853] | \" [= im Dienste] |Fraunleit. | Gruber z. Grub\n12 | Pühringer Kath. | \" [= [1]853] | zu Hause |OWeidlh. | Huber\n13 | Plaß Anna | \" [= [1]853] | \" [= zu Hause] | Fernbach | Banglmair\n14 | Mauhart \" [Anna] | \" [= [1]853] | in Dienst | Weiling | Guster\r\n15 | Porstmair Elisab. | \" [= [1]853] | \" [= in Dienst] |Bruck | Gruber\n16 | Ruprecht Emilie | \" [= [1]853] | \" [= zu Hause] |Florian | Ruprecht\n17 | Riener Theres | \" [= [1]853] | \" [= zu Hause] |\" [= Florian] | Seiler\n[fol. 2r] [oben kürzer als fol 1, so dass die Spaltenbeschriftung von fol 6r sichtbar bleibt]\nNB. Der Strich bedeutet das Hiersein.\nApril   Mai     Juni    |    Juli   |  August September Oktober Nov Dez. Jänner Febr. März\n22.29. 13.20. 3.10.17.24 1.8.15. 12.19.26 [usw. Sonntage (nicht alle!) angegeben]\n[in Zeile 1 (Aigner) am 12.8.1855 und 19.8.1856 \"kr\", in Zeile 4 (Breinesberger) Vermerk bei Februar 1856 \"ausgetrt\", in Zeile 16 (Ruprecht) bei Mai 1855 \"Asten\". Ansonsten deuten senkrechte Striche die Anwesenheit der Schülerin an].\n \n[fol. 2v] [oben kürzer als fol 1, so dass die Spaltenbeschriftung von fol 1v sichtbar bleibt]\n[Lauf No. | Namen der Schüler | Aufnahme | Beschäftigung | Ortschaft | Hausname]\n18 | Staudinger Elisab. | [1]853 | in Dienst | Fraunleit. | Reisl\n19 | \" [= Staudinger] Theres | \" [= 1853] | Ziehkind | Florian | Mahlerhaus\n20 | Schilhuber \" [= Theres] | \" [= 1853] | zu Hause | Fraunleit. | Ebmer\n21 | Wim[m]er Katharina | \" [= 1853] | in Dienst | Daunleit. | Feßl\n22 | Haas Aloisia | \" [= 1853] | z. Hause | Florian | Schlagerhaus\n23 | Archauer Anna | [1]854 | \" [= zu Hause] | \" [= Florian] |Schusterbaur\n24 | Buchner \" [= Anna] | \" [= 1854] | in Dienst | Samesleit. | Som[m]erauer\n25 | Bruckermair Ther. | \" [= 1854] | Ziehkind | Fraunleit. |Heibl\n26 | Ehrenhauser Mar. | \" [= 1854] | zu Hause | Rorbach | Ehrnhauser\n27 | Eckmair AMar. | \" [= 1854] | \" [= zu Hause] | Florian | Brungräber\n28 | Flachhuber Maria | \" [= 1854] | in Dienst | Daunleit. | In[n]ermair\n29 | Froschauer Kath. | \" [= 1854] | zu Hause | Schittraich. | Kaltenberg\n30 | Hinterleitner Rosal. | \" [= 1854] | Ziehkind | Florian | Bauchinger\n31 | Kimmerstorfer Mar. | \" [= 1854] | in Dienst | Weiling | Tischler\n32 | Karlin AMar. | \" [= 1854] | zu Hause | Flor. | Bruderhaus\n33 | Lin[n]inger Juliana | \" [= 1854] | \" [= zu Hause] |\" [= Flor.] | Lin[n]inger\n34 | Neumüller An[n]a | \" [= 1854] | in Dienst | OWeidlh. | Spanlschuster\n[fol. 3r]\nEnthält neben den Anwesenheitsstrichen Vermerke:\nin Zeile 27 (Eckmair) ca. bei Juli 1855 \"ausgewandert\", in Zeile 32 (Karlin) bei Oktober 1855 \"in Enns\", in Zeile 33 (Linninger) ca. Juni 1855 \"ausgewandert\".\n \n[fol. 3v] [oben kürzer als fol 1, so dass die Spaltenbeschriftung von fol 1v sichtbar bleibt]\n[Lauf No. | Namen der Schüler | Aufnahme | Beschäftigung | Ortschaft | Hausname]\n35 | Pfistermüller Kath. | [1]854 | Dienst | Florian | Pointner\n36 | Stum[m]er Kathar. | \" [= 1854] | zu Hause | Florian | Hr. Stum[m]er\n37 | Wim[m]er Klara | \" [= 1854] | \" [= zu Hause] | \" [= Florian] | Zeilinger\n38 | Neuhofer Maria | \" [= 1854] | in Dienst | Bruck b Hausl. | Ofner\n39 | Schwarzwim[m]er Ther. | \" [= 1854] | \" [= in Dienst] | Weidlh. | Wecker\n40 | Kastenlehner Ther | \" [= 1854] | zu Hause | Florian | Schuster Linzergasse\n41 | Obermair Maria | \" [= 1854] | in Dienst | Fernbach | Mair\n42 | Wimmer Anna | \" [= 1854] | \" [= in Dienst] | Gemering | Pichlbaur\n43 | Ortner Anna | [1]852 | Ziehkind | Weidlh. | Schneidersim[m]erl\n44 | Felbermair Mar. | [1]854 | zu Hause | Tyllisburg | Windberger\n45 | Hager Katharina | Jän[n]er [1]856 | in Dienst | Tödling | Paul\n46 | Aurin Barbara | \" [= Jan. 1856] | \" [= in Dienst] | Fernbach | Mair\n47 | Baumgartshuber Ther | \" [= Jan. 1856] | zu Hause | Fraunleit. | Rabl\n48 | Bräuer Juliana | \" [= Jan. 1856] | \" [= zu Hause] | \" [= Fraunleit.] | Spat\n49 | Brandstetter Gertr[aud] | \" [= Jan. 1856] | \" [= zu Hause] | Daunleiten | Brandstetter\n50 | Dirnberger Kath. | \" [= Jan. 1856] | \" [= zu Hause] | Florian | Satler\n51 | Ecklbäurin Ther | \" [= Jan. 1856] | \" [= zu Hause] | Bruck b. Tödl. | Hadlauer\n[fol. 4r]\nEnthält neben den Anwesenheitsstrichen einen Vermerk:\nZeile 49 (Brandstetter) ca. November 1855 \"nach Unterösterr. ausgewandert\"\nIn den drei anderen Zeilen mit durchgestrichenen Namen sind keine Anwesenheitsstriche zu sehen.\n \n[fol. 4v] [oben kürzer als fol 1, so dass die Spaltenbeschriftung von fol 1v sichtbar bleibt]\n[Lauf No. | Namen der Schüler | Aufnahme | Beschäftigung | Ortschaft | Hausname]\n52 | Fimberger AMar | [1]855 | zu Hause | UWeidlh | Kornfeil\n53 | \" [= Fimberger] Theres | \" [= 1855] | \" [= zu Hause] | Tödling | Mair\n54 | Gmeiner Maria | \" [= 1855] | \" [= zu Hause] | Fraunleit. | Mair zu Zallach\n55 | Hoiselstorfer \" [= Maria] | \" [= 1855] | \" [= zu Hause] | \" [= Fraunleit.] | Rablhäusl\n56 | Huber Kathar. | \" [= 1855] | \" [= zu Hause] | Enzing | Mairjörg\n57 | \" [= Huber] Theres | \" [= 1855] | Asten | [deest] | [deest]\n58 | Heibl Maria | \" [= 1855] | zu Hause | Hohenbrun[n] | Forster in Holz\n59 | Knaller Anna | \" [= 1855] | \" [= zu Hause] | Fernbach | Lehner\n60 | Matheweber Amalia | \" [= 1855] | in Dienst | Rorbach | Forster\n61 | Plank Rosina | \" [= 1855] | zu Hause | Daunleit. | Schneider\n62 | Schobermair Barb | \" [= 1855] | \" [= zu Hause] | Florian | Markmühle\n63 | Seiwald Barb. | \" [= 1855] | \" [= zu Hause] | \" [= Florian] | Pointner\n64 | Traunfellner  \" [= Barb.] | \" [= 1855] | in Dienst | Tyllisburg | Mair zu Au\n65 | Zehntner Ther. | \" [= 1855] | zu Hause | Daunleit. | Austermair\n66 | Hofmair Ther | \" [= 1855] | \" [= zu Hause] | OWeidlh. | OberHofmair\n67 | Maurer Rosina | \" [= 1855] | \" [= zu Hause] | Hohenbrun[n] | Hanfstube\n[fol. 5r]\nEnthält neben den Anwesenheitsstrichen zwei Vermerke:\nZeile 63 (Seiwald) ca. Juli 1855 \"Asten\" und Zeile 67 (Maurer) ca. Januar 1856 \"ist St. Marien|ki[?] gekommen\"\n \n[fol. 5v] [oben kürzer als fol 1, so dass die Spaltenbeschriftung von fol 1v sichtbar bleibt]\n[Lauf No. | Namen der Schüler | Aufnahme | Beschäftigung | Ortschaft | Hausname]\n68 | Zaiser Theres | [1]855 | zu Hause | UWeidlh | Binder\n69 | Laimer \" [= Theres] | \" [= 1855] | in Dienst | Mickstett | ob. Mühlberg\n70 | Bruckermair Anna | \" [= 1855] | \" [= in Dienst] | Rorbach | Baurnbinder\n71 | Eichinger Josefa | \" [= 1855] | zu Hause | UWeidlh | Gröbererh.\n72 | Leitner Magd. | \" [= 1855] | \" [= zu Hause] | OWeidlh | Holzbaur\n73 | Neustifter Theres | \" [= 1855] | \" [= zu Hause] | Mickstett | ob Mühlberger\n74 | Obermair Klara | \" [= 1855] | \" [= zu Hause] | Hohenbrun[n] | Hanfstube\n75 | Haghofer Theres | \" [= 1855] | \" [= zu Hause] | Weiling | Schuster\n76 | Schirl Theres | \" [= 1855] | Ziehkind | Rorbach | Mair zu Winkl\n77 | Lacher Klara | \" [= 1855] | in Dienst | Fraunleit. | Loibl\n78 | Pickl Katharina [darüber: \"gilt\"] | \" [= 1855] | zu Hause | Fernbach | Arbeithuber\n79 | \" [= Pickl] Theres | \" [= 1855] | in Dienst | Weiling | Tischler in der Wiese\n80 | Richter Juliana | im 2. Jahr v. Maria Laah [1]855 | in Dienst | Ölkam | Einwagn\n81 | Porstmair Elisabeth | [1]853 | zu Hause | Fernbach | Dansch\n82 | Hamberger Anna | den 24. Juni [1]855 v. Kleinmünchen | in Dienst | Florian | Lin[n]inger\n83 | Derndl Maria | v Asten | \" [= in Dienst] | Kogl | Derflbaur\n84 | Plohberger \" [= Maria] | do [= v. Asten] 855, August | \" [= in Dienst] | Tödling | Heißl\n85 | [andere Schrift, nachträglich?] Knabl Elis. | 6 April | zu Hause | Florian | [deest]\n[fol. 6r]\nEnthält neben den Anwesenheitsstrichen drei Vermerke:\nZeile 71 (Eichinger) ca. Januar 1856 \"ist nach Ansfelden gekom[m]en\", Zeile 78 (Pickl) \"Asten\" [nur Nov/Dez.1855 gültig?] und Zeile 81 (Porstmair) ca. September 1855 \"Niederneukirchen\".\n \n[fol. 6v] liegt nicht in der Kopie vor (ist vermutlich unbeschrieben geblieben).", "Letzte Änderung": "07.09.2025 05:38"}, {"ID": 184010158, "Datum": "Schuljahr 1840/41", "Haupttext": "Bruckner wird in Dürrnbergers Klassenkatalog (*) als Nr. 32 geführt.\r\nWöchentlich waren ungefähr 25 Unterrichtsstunden zu absolvieren (*a).\r\n   Dürrnbergers Lehrbuch (**) mit Bruckners Eintragungen (***) hat sich erhalten, desgleichen die »Instruction für Schulgehülfen« (°).\r\n   An den Sonntagen hatten die Präparanden in der Minoritenkirche [zur Orgel siehe die Anmerkung] zu singen. Dürrnberger studierte vor allem Werke von Michael Haydn, Joseph Haydn und Mozart ein (°°).\nBruckner schreibt Michael Haydns Deutsche Messe »Hier liegt vor Deiner Majestät« für Johann Ditlbacher, einen Schulkollegen, ab [WAB 269] (°°°).\nBruckners Klassenkameraden sind u.a. Ferd. Bonn, Carl Denner, Anton Duscher, Carl Erhard, [#a] Mathias Fettinger, Wenzel Fürst, Georg Gastinger, Georg Hakl [Georg Hackl (#)], Joseph Kerschbaum, Johann Mauritz, Jakob Müller, Johann Neißl, Leopold Panholzer, Anton Planinger, Johann Reinzl, Franz Sandberger, Franz Schmalzer, Mathias Schweiger, Heinrich Seiberl, Carl Volk und Peter Weymayr (#1). Außerdem Johann Attwenger, Josef Seiberl (#2), Franz Kirchberger  [sicher erst in späteren Jahren] und Franz Markut (#3) und [erst ab 1842] Adolf Festl (#4).\r\n[Detaillierte Namensliste siehe unten \"Anmerkung\"]\nBruckner spielt Orgel im Gottesdienst und bei Konzerten (##); er fertigt sich eine Abschrift der »Kunst der Fuge« an (###) und besucht mit Karl Seiberl die von Karl Zappe veranstalteten Konzerte (a). Dabei lernt er unter anderem Webers Freischütz- und Euryanthe-Ouvertüre und Beethovens 4. Sinfonie kennen (b).", "Letzte Änderung": "16.08.2026 11:50"}, {"ID": 919030821, "Datum": "Schüler", "Haupttext": "Unter dem Schlagworteintrag \"Schüler\" (https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13835) finden Sie weiterführende Links zu den Schulkameraden Bruckners, den Schülern und Schülerinnen Bruckners in St. Florian, Linz und Wien (privat, Konservatorium und St. Anna) und zu den Universitätshörern.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 119030821, "Datum": "Schüler", "Haupttext": "Schüler Bruckners\nSiehe hierzu den Stichwort-Eintrag \"Schüler\".", "Letzte Änderung": "09.01.2025 09:34"}, {"ID": 198712325, "Datum": "Saison 1987/88", "Haupttext": "Artikel von Paul-Gilbert Langevin \"A. Bruckner, Symphonie No. 7. (A. 109.)\" in einem Programm der Société Philharmonique de Bruxelles. [Aufführung der 7. Symphonie in Brüssel].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198312317, "Datum": "Saison 1983/84", "Haupttext": "Bruckner-Zyklus unter Gennadi Roshdestwenski in Moskau [prov. WAB 86].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198112325, "Datum": "Saison 1981/82", "Haupttext": "Artikel von Paul-Gilbert Langevin \"Anton Bruckner: L'oeuvre sacrée\" im Programmbuch des Orchestre de Paris auf S. 59-67 [Aufführung eines geistlichen Werkes in Paris?] (*).\n\n\nArtikel von Paul-Gilbert Langevin \"Symphonie No. 9 en ré mineur (1891 - 1896). Anton Bruckner\" im Programmbuch des Orchestre de Paris auf S. 146-150 [Aufführung der 9. Symphonie in Paris?] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197412325, "Datum": "Saison 1974/75", "Haupttext": "Bruckner-Zyklus des Leipziger Gewandhausorchesters [unter Kurt Masur]. In 10 Konzerten werden sämtliche Symphonien und das \"Te deum\" aufgeführt [prov. WAB 86].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197312325, "Datum": "Saison 1973/74", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker [?]. Die Musikblätter der Wiener Philharmoniker 28 (1973/74) enthalten auf S. 111 -117 einen einführenden Artikel von Leopold Nowak (*).\r\nAuf S. 122-132 ein Artikel von Franz Grasberger \"Die Symphonie ohne Widmung. Zur zweiten Symphonie von Anton Bruckner.\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197112325, "Datum": "Saison 1971/72", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie (3. Fassung 1889) durch die Wiener Philharmoniker [?]. Die Musikblätter der Wiener Philharmoniker 26 (1971/72), Folge 9, enthalten auf S. 233 -240 einen einführenden Artikel von Leopold Nowak.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196912325, "Datum": "Saison 1969/70", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« durch die Wiener Philharmoniker. Die Musikblätter der Wiener Philharmoniker 24 (1969), Folge 7, enthalten auf S. 206 - 213 einen einführenden Artikel von Leopold Nowak.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196812325, "Datum": "Saison 1968/69", "Haupttext": "Aufführung der 1. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker [?]. Die Musikblätter der Wiener Philharmoniker 23 (1968/69), Folge 7, enthalten auf S. 212 -218 einen einführenden Artikel von Leopold Nowak (*).\n[Saison 1968/69 oder Saison 1969/70?] Aufführungen der 8. Symphonie (zum zweiten Mal) unter Peter Maag und der 6. Symphonie (südamerikanische Erstaufführung) unter Willem van Otterloo durch das Philharmonische Orchester Buenos Aires im Teatro Colon (**).", "Letzte Änderung": "07.09.2024 14:09"}, {"ID": 196412325, "Datum": "Saison 1964/65", "Haupttext": "Bruckner-Aufführungen [prov. WAB 86] durch das New York Philharmonic Orchestra. Zu Beginn der Saison [15.10.1964] dirigiert Josef Krips die 3. Symphonie (Ausgabe 1890). Yehudi Menuhin spielt Violinkonzerte von J. S. Bach.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195812317, "Datum": "Saison 1958/59", "Haupttext": "Mozart-Bruckner-Zyklus der Dresdner Philharmoniker unter Heinz Bongartz in Dresden [prov. WAB 86].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194812317, "Datum": "Saison 1948/49", "Haupttext": "Bach-Bruckner-Zyklus der Dresdner Philharmoniker unter Heinz Bongartz in Dresden [prov. WAB 86].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194612317, "Datum": "Saison 1946/47", "Haupttext": "Bruckner-Zyklus der Münchner Philharmoniker unter Hans Rosbaud, mit den Symphonien in chronologischer Reihenfolge [prov. WAB 86] (*).\nAufführung der 7. Symphonie durch das Hallé Orchestra unter John Barbirolli in Manchester (**).\nVorlesung von Leopold Nowak \"Anton Bruckner\" an der Katholischen Akademie in Wien (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194312317, "Datum": "Saison 1943/44", "Haupttext": "Aufführung der 5. und 8. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Oswald Kabasta (*).\nAufführung der 4. Symphonie unter Volkmar Andreae in Zürich (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194212317, "Datum": "Saison 1942/43", "Haupttext": "Aufführung der 6., 7. und 9. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Oswald Kabasta (*).\nBruckner-Zyklus (ohne die Vierte) unter Volkmar Andreae in Zürich [prov. WAB 86] (**).", "Letzte Änderung": "06.01.2026 22:51"}, {"ID": 194112317, "Datum": "Saison 1941/42", "Haupttext": "Aufführung der 5., 7. und 8. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Oswald Kabasta.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194012317, "Datum": "Saison 1940/41", "Haupttext": "Aufführung der 6. [27./28.10.], 7. [12./13.1.1941] und 9. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Oswald Kabasta (*).\n[Wann? Am Ende von Karajans Aachener Zeit] Aufführung einiger Motetten [prov. WAB 67] und der 5. Symphonie unter Herbert von Karajan in Aachen (trotz einer Weisung des Propagandaministeriums, geistliche Musik nicht aufzuführen) (**).\nAufführung der 1. Symphonie (Linzer Fassung) unter Peter Raabe in Aachen geplant, außerdem ein Kammermusikkonzert, ein Liederabend und mehrere Vorträge (***).\nAufführung zweier Symphonien [prov. WAB 86] (mit Einführungsvorträgen) durch die Bruckner-Gemeinde in Augsburg und Vortragsabende und Aufführung mehrerer Symphonien [prov. WAB 86] durch den Badischen Bruckner-Verband geplant (°).\nDie Bruckner-Gemeinde Bodenbach-Tetschen kündigt einen Vortragsabend »Bedeutung Bruckners als Symphoniker« mit Aufführung einiger Motetten unter Musikdirektor Storch an (°°).\nDie Bruckner-Gemeinde Dresden plant Einführungsvorträge zur 3., 4., 7. [am 12.6.1941], 8. und 9. Symphonie und Vorträge von Millenkovich (»Das Musikleben Wiens zur Zeit Anton Bruckners«) und Grüninger (»Von Josef Haydn zu Anton Bruckner«) (°°°).\nDie Bruckner-Gemeinde Hamburg kündigt einen Einführungsvortrag von Eugen Jochum zur 1. Symphonie an, ferner Vorträge von Oskar Lang (»Bruckners Bedeutung«) und Millenkovich (»Das Musikleben Wiens zur Zeit Anton Bruckners«) (#).\nDie Karlsbader Bruckner-Gemeinde weist auf geplante Aufführungen der 6. und 7. Symphonie unter GMD Manzer hin (##).\nUnter Leitung von MD Seemann werden in Leitmeritz die 5. Symphonie und das »Te deum« und Kammermusikwerke [Quintett u.a.?] aufgeführt (###).\nDie Bruckner-Gemeinde München weist auf geplante Aufführungen der 8. Symphonie unter Hausegger, der 6. [27./28.10.1940], 7. und 9. Symphonie unter Kabasta und der 4. und 5. Symphonie unter A. Mennerich hin.\r\nVorgesehen sind außerdem ein a-capella-Abend des Domchores [prov. WAB 67] unter Berberich und Vorträge von Oskar Lang (»Bruckner als Briefschreiber«) [vgl. 3.12.1940], Millenkovich (»Das Musikleben Wiens zur Zeit Anton Bruckners«) und Sandberger (»Die Münchner Haydn-Renaissance«) (a).\nDer Württembergische Bruckner-Verband kündigt für die Stuttgarter Symphoniekonzerte[prov. WAB 86] Einführungsvorträge an, ferner ein Chorkonzert unter E. Ade mit Motetten [prov. WAB 67] und Millenkovichs Vortrag »Das Musikleben Wiens zur Zeit Anton Bruckners« (b).", "Letzte Änderung": "18.08.2025 13:31"}, {"ID": 193912317, "Datum": "Saison 1939/40", "Haupttext": "Von Radio Hilversum veranstaltete Bruckner-Aufführungen: 1. Symphonie (Linzer Fassung) mit dem Städtischen Orchester von Maastricht unter Henri Hermans, 2. Symphonie mit dem Radio-Symphonieorchester Hilversum unter Hermann Abendroth, 4., 5. und 6. Symphonie mit den Rotterdamer Philharmonikern unter Karl Friderich, Karl Böhm bzw. Eduard Flipse, Vier Orchesterstücke [WAB 97 und Marsch WAB 96] und Requiem [WAB 39] mit dem Rundfunksymphonieorchester Hilversum unter Pierre Reinard (*).\nAufführung der 4., 5., 7. und [12.11.1940] 8. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Oswald Kabasta (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193910006, "Datum": "Saison 1939/40", "Haupttext": "Programmentwurf Wilhelm Furtwänglers für »Konzerte 1939/40«:\r\n   »Berlin [/] [...] Lubin VII. [= 9. Phil. Konzert am 25./27.2.1940] Bruckner Sinf. Nr IX. (od. VI.) [...] Wiener Philharmoniker - Reise [/] Schubert: Rosamunde (Ouvert. u. Entre acte) [/] Bruckner: 8t Sinf (Urfassung) [/] Zürich [... Bruckner deest ...] [/] Winterthur [/] Beethoven I. Sinf. [/] Bruckner VII. Sinf.« (*).\n[Herbst 1939]\r\nBruckner-Fest der IBG in Bremen geplant (**).", "Letzte Änderung": "26.04.2025 13:08"}, {"ID": 193812317, "Datum": "Saison 1938/39", "Haupttext": "Aufführung der 3. und 9. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Oswald Kabasta (*).\nDer Katalog »Eulenburgs Kleine Partitur-Ausgabe« enthält dieselben Werke (Nummern und Preise unverändert) wie der Katalog »Herbst 1932« (**).\nDer Katalog »Philharmonia Studienpartituren« des Wiener Philharmonischen Verlags (»X. 38.« [Oktober 1938?]) enthält von Bruckner: d-Moll-Messe (Nr. 264, 4.-), e-Moll-Messe (Nr. 204, 2.-), 150. Psalm (Nr. 205, 1.20), 1. - 6. Symphonie (Nr. 194 - 199, je 2.50), 7. - 9. Symphonie und d-Moll-Symphonie (»Nullte«) (Nr. 211, 212, 218 bzw. 206), 9 Symphonien in drei Halblederbänden (Nr. 163 - 165, je 10.-), das Quintett (Nr. 213, 1.20) (auf S. 6 mit Angabe der jeweils beigefügten Bildnisse) und auf S. 15 [Friedrich Ecksteins] Buch »Erinnerungen an Anton Bruckner« (Nr. 440, 1.50) (***).", "Letzte Änderung": "16.02.2023 13:08"}, {"ID": 193712325, "Datum": "Saison 1937/38", "Haupttext": "Bruckner-Aufführungen in den USA (teils schon vor Oktober 1937 erfolgt, teils für danach angekündigt, meistens verbunden mit Rundfunkübertragungen):\n8. Symphonie unter Koussevitzky in Boston [13.4.1937],\r\n\"Te deum\" unter Goossens in Cincinnati [Mai 1937] und unter Herman Genhart in Rochester,\n4. Symphonie unter Guy Fraser Harrison in Minneapolis und unter Plotnikoff in Brooklyn,\n3. Symphonie unter Lajos Shuk in Buffalo [Saison 1936/37],\r\nQuintett mit Alfred Wallenstein.\r\nVorträge über Bruckner und/oder seine Symphonien von Antonia  Brico, Mary F. Ryan und Gabriel Engel.\r\nSchallplattenproduktionen der 4. und 7. Symphonie durch die Victor Company.", "Letzte Änderung": "23.09.2025 07:42"}, {"ID": 193612325, "Datum": "Saison 1936/37", "Haupttext": "[?] Aufführung der 5. Symphonie in der Originalfassung durch den Linzer Musikverein unter Robert Keldorfer in Linz, mit finanzieller Unterstützung durch den Brucknerbund für Oberösterreich [siehe die Anmerkung] (*).\nMusikalisch-literarischer Abend \"Die geistige Umwelt Anton Bruckners\" der Ortsgruppe Aachen der IBG im Rosasaal der Erholungsgesellschaft. Mitwirkende: Maria Köper (Klavier), Konzertmeister Detlev Grümmer (Violine), Maria Kaulhausen (Lektorin an der TH Aachen, Rezitation) und Elisabeth Grümmer (Gesang) (**).\n\"Weihestunde\" der Ortsgruppe Aachen im Couvenmuseum. Dr. Springsfeld spricht über \"Hugo Wolf als Wegbereiter Anton Bruckners\", Elisabeth Grümmer und Maria Köper singen Wolf-Lieder (**).\nVeranstaltungen des Badischen Brucknerbundes [teilweise noch zum vorherigen Heft passend]:\r\nVortrag Fritz Grüningers \"Die Vierte Bruckners im Zusammenhang seines Gesamtschaffens\" in Freiburg (mit Vorführung der Schallplatteneinspielung durch Karl Böhm und mit Wiedergabe von Bruckner-Bildern durch Justizrat Schweitzer),\r\nVortrag Grüningers \"Der Geist der Kunst Bruckners\" mit Aufführung des Quintetts duch Mitglieder des Kurpfälzischen Kammerorchesters (unter Adolf Berg),\r\nVorträge von Oskar Lang \"Die Brucknererkenntnis und die Originalfassungen\" in Heidelberg [siehe 11.6.1936], Mannheim und Pforzheim, in Heidelberg ergänzt durch einen Vortrag Fritz Seefrieds (Vorsitzender der Mannheimer Ortsgruppe) über Hugo Wolfs Michelangelo-Lieder.\r\nGrüninger sprach außerdem in Karlsruhe über die 7. Symphonie (mit Erläuterungen am Klavier) und in Mannheim über die 8. Symphonie (mit Aufführung der Klavierfassung Karl Grunskys durch Ernst Cremer und Friedrich Schari).\r\nUnabhängig von den Veranstaltungen des Brucknerbundes fanden Gedächtnisfeiern statt in Villingen, Lörrach, Baden-Baden, Freiburg und Mannheim (***).\nDie Dresdner Brucknervereinigung meldet folgende Veranstaltungen: Einen Vortrag von Josef Wagner über die Messen, speziell die e-Moll-Messe (mit Partiturprojektion), ein Kirchenkonzert mit Bach (\"Ich hatte viel Bekümmernis\") und Bruckner (\"112. Psalm\") unter Alfred Stier mit der Dresdner Orchesterschule und einen Hugo-Wolf-Bruckner-Abend mit einem Vortrag von Dr. Karl Laux, Wolf-Liedern mit Arno Schellenberg und einer Klavieraufführung der 3. Symphonie in Grunskys Bearbeitung (mit Käthe Grützner und Erica Schultze). Die Zweiggruppe sei nun 158 Mitglieder stark (°).\nEiner der von der Ortsgruppe München der IBG (derzeit weit über 300 Mitglieder) veranstalteten Abende ist Hugo Wolfs Liedern gewidmet (Mitwirkende: Maria Trunk, Richard Trunk, Ernst Conrad Haase und Ludwig Schmidmeier). Zuletzt (Mai 1937?) ist noch ein Vortrag von Alfred Lorenz über die Instrumentation der Originalpartituren Bruckners vorgesehen (°°).\nDer Württembergische Brucknerbund veranstaltet einen Einführungsabend zur 5. Symphonie anhand der zweiklavierigen Bearbeitung von Karl Grunsky, mit einem Vortrag von Dr. Erich Schwebsch. Einen Vorbereitungsabend zur f-Moll-Messe gestaltet Studienrat Schlichthärle. Dazu kommen ein Franz Liszt gewidmeter Abend und die sechs Konzerte der Stuttgarter Brucknerfeier (°°°).\nZusätzlich zu den Konzerten der Prager Brucknergemeinde am 11., 21. und 27.10.1936 kam im Prag beim Kammermusikverein das Quintett zur Aufführung, und unter dem Protektorat des österreichischen Gesandten  Dr. Ferd. Marek die 8. Symphonie unter Bruno Walter. Die \"Urania\" zeigte vor jugendlichem Publikum einen Bruckner-Film (#).\nIn den Niederlanden werden die 1. Symphonie  in der Linzer Fassung, die 4., 5. und 6. Symphonie in der Originalfassung aufgeführt, es werden 56 größere Aufsätze publiziert, wozu noch Wouter Paaps Bruckner-Buch und das Sonderheft der \"Mededeelingen\" der Nederlandsche Bruckner-Vereenigung kommen. Vorsitzender ist Dr. E. A. van Beresteyn in Den Haag. Für den 15.-19.9.1937 ist ein Internationales Bruckner-Fest in Utrecht geplant (##).\nRobert Grey meldet für die Bruckner Society of America eine Aufführung der 3. Symphonie unter Lajos Shuk in Buffalo, die wegen des großen Erfolges zur Wiederholung gelangte. Für das nächste Jahr [1937 und/oder 1938?] seien die 5. und 7. Symphonie geplant. Ankündigung des \"Te deum\" für Cincinnati im Mai (angeregt von Martin Dumler). Vermehrt komme es auch zu Schallplattenvorführungen (7. Symphonie, Quintett-Adagio, Scherzi der 1. und 2. Symphonie). Aufführung der 8. Symphonie unter Koussevitzky in Boston [vgl. 13.4.1937] (###).\nIn Ankara wird eine Aufführung der 5. Symphonie vorbereitet (Ernst Praetorius). Einige der bereits aufgeführten Symphonien (1., 2., 3. und 4. Symphonie) seien bereits wiederholt worden (a).", "Letzte Änderung": "23.09.2025 20:00"}, {"ID": 193512317, "Datum": "Saison 1935/36", "Haupttext": "Aufführungen der 2., 4., 5. (mit Einführung von Erich Schwebsch) und 9. Symphonie durch das Utrechtsch Stedelijk Orkest unter Henri Daniel van Goudoever in Utrecht (*).\nDie Bruckner Society of America verleiht die Ehrenmedaille an Serge Koussevitzky [vgl. Oktober 1933], Otto Klemperer, Eugene Ormandy und Charles O'Connell (Musikdirektor von RCA und Columbia) (**).\n(»Winter 1935/36«) Aufführung aller Bruckner-Symphonien [prov. WAB 86] unter Hans Weisbach beim Reichssender Leipzig (***).\nAufführung der 6. Symphonie durch Linzer Kräfte (°).\nIn München sind geplant: unter Knappertsbusch die 7. Symphonie in einem Akademiekonzert, in den Volks-Symphoniekonzerten des Konzertvereins unter Adolf Mennerich die 8., 1., 7., 4., \"Nullte\" und 6. Symphonie, unter Hausegger die 5. und 9. Symphonie (Originalfassungen). Die Regensburger Domspatzen unter Schrems werden im Münchner Konzert auch Bruckner bringen (°°).", "Letzte Änderung": "15.04.2025 19:04"}, {"ID": 193310002, "Datum": "Saison 1933/34", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie unter Weingartner in einem Pasdeloup-Konzert und der 4. Symphonie unter Albert Wolf in einem Lamoureux-Konzert in Paris.", "Letzte Änderung": "27.11.2024 09:19"}, {"ID": 193212325, "Datum": "Saison 1932/33", "Haupttext": "Bruckner-Zyklus des Mitteldeutschen Rundfunks [Leipzig] (Intendant: Ludwig Neubeck).\r\nAufführung aller 11 Symphonien: f-Moll-Symphonie unter Moißl (19.4.1933), d-Moll-Symphonie (»Nullte«) unter Max Ludwig [Werner Ladwig?] (28.11.1932), 1. Symphonie unter Georg Göhler (11.11.1932), 2. Symphonie unter Arthur Rother (2.5.1933), 3. Symphonie unter Schuricht (28.4.1933), 4. Symphonie unter Fritz Busch (17.2.1933), 5. Symphonie unter Klemperer (1.1.1933), 6. Symphonie unter Ernst Praetorius (12.4.1933), 7. Symphonie unter Schuricht (6.2.1933), 8. Symphonie unter Heinrich Laber (10.10.1932) und 9. Symphonie unter Bruno Walter (1.12.1932) (*).\r\nAusführende Orchester: Gewandhausorchester, Leipziger Symphonie-Orchester, Dresdner Philharmoniker, Dresdner Staatskapelle und die Theaterkapellen von Dessau und Weimar (*a).\n[Saison 1932/33 oder Saison 1931/32?] Mathilde Helm veranstaltet in häuslichem Kreis einen Bruckner-Kursus (**).", "Letzte Änderung": "14.02.2024 22:24"}, {"ID": 193112325, "Datum": "Saison 1931/32", "Haupttext": "Bruckner-Zyklus in München (Planung: Paul Ehlers, Durchführung: Theatergesellschaft).\r\nDie Münchner Philharmoniker spielen unter Hausegger die 1., 2., 5. [10.12.] und 9. Symphonie,\r\nunter Knappertsbusch die 8. Symphonie [26.11.],\r\nunter Heinrich Laber die 3. und 4. Symphonie [7.1.1932],\r\nunter Eugen Jochum die 6. und 7. Symphonie [4.2.1932],\r\nunter Franz Moißl die f-Moll-Symphonie [23.2.] und die d-Moll-Symphonie (»Nullte«)\r\nund mit dem Domchor unter Ludwig Berberich die f-Moll-Messe [23.2.], den 150. Psalm und das »Te deum« (*).\nIn den Münchner Volkssymphoniekonzerten dirigierte Adolf Mennerich die 1., 4. und 5. Symphonie, und im Zirkus Krone (fast 4000 Zuhörer) kam die 4. Symphonie durch das nationalsozialistische Orchester unter Franz Adam zur Aufführung. Das Dilettantenorchester \"Wilde Gungl\" wird unter Heinrich Knappe die 6. Symphonie aufführen (\"heuer\" = 1932) (*a).\nAufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in einem (von zweien) Nicolai-Konzert in Wien [10.4.1932] (**).\nAufführung einer Bruckner-Symphonie [prov. WAB 86] unter Rodzinski in Los Angeles geplant (***).\nAufführung des Andante der f-Moll-Symphonie durch das New York Philharmonic Orchestra unter Erich Kleiber in New York (°).\nZwei Symphonien [prov. WAB 86] unter Koussewitzky in Boston geplant (°°).", "Letzte Änderung": "01.11.2025 20:44"}, {"ID": 193012325, "Datum": "Saison 1930/31", "Haupttext": "Zyklische Aufführungen der Symphonien in Wien (GdM), in Stockholm, im Berliner Rundfunk und in Frankfurt ([prov. WAB 86] (*).\r\nIn Stockholm die 2. Symphonie unter Wicklund, die 4. Symphonie unter Talich, die 5. Symphonie unter Sieben und die 8. Symphonie unter Weisbach.\r\nAufführungen in der Tschechoslowakei: in Prag unter Szell, Busch und Steinberg, in Karlsbad unter Manzer, in Teplitz unter Wille, in Bodenbach, in Aussig unter Storch, in Reichenberg unter Striegler, in Leitmeritz die e-Moll-Messe unter Zeman und in Prag dieselbe Messe unter Nemec (*a).\n \nAufführung eines Chorwerks [prov. WAB 67] durch den Chor der St. Partick's Church unter Dr. Louis L. Balogh in Montreal (Canada) (**).\n \nAufführung der 3. Symphonie im 4. Philharmonischen Konzert in Prag (***).", "Letzte Änderung": "01.11.2025 16:43"}, {"ID": 192912325, "Datum": "Saison 1929/30", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das San Francisco Symphony Orchestra unter Alfred Hertz in San Francisco (Erstaufführung). Saisonbeginn ist der 25.10.1929 (*).\n\n\nAufführung der 4. Symphonie durch das Minneapolis Symphony Orchestra unter Henri Verbrugghen in Minneapolis (**).\n\n\nAufführung der 9. Symphonie durch das Boston Symphony Orchestra unter Koussewitzky in Boston (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192812325, "Datum": "Saison 1928/29", "Haupttext": "[Saison 1927/28?] Bruckner-Zyklus in Zürich [prov. WAB 86]: Aufführung der 9 Symphonien [prov. WAB 86] unter Volkmar Andreae. [1928/29] Viermalige Aufführung der f-Moll-Messe in der Schweiz (beim Eidgenössischen Sängerfest in Lausanne [Juli 1928], in Münsingen (bei Bern) [Dezember 1929] und - mit dem Adagio der 6. Symphonie zuvor -in Langenau [Langnau? Pfingsten 1929?] durch die Lehrerschaft Konolfingen und das Berner Stadtorchester unter Ernst Schweingruber, Solisten: u.a. Ernest Bauer (Tenor) und Ernst Schläfli (Baß)), Aufführung des »Te deum« durch den Berner Lehrergesangverein (Januar 1929) (*).\nAufführung der d-Moll-Messe [durch den Pfarr-Cäcilienverein der Stadt Bern?] unter Josef Ivar Müller [in der Dreifaltigkeitskirche?] in Bern (**).\nZyklische Besprechungen aller elf Symphonien [prov. WAB 86] mit Klavieraufführungen (vierhändig) in Bern. [schon zuvor? 1927/28?] Vorlesungen von Ernst Kurth und Gustav Renker in Bern (***).", "Letzte Änderung": "02.09.2024 07:18"}, {"ID": 192712325, "Datum": "Saison 1927/28", "Haupttext": "Bruckner-Zyklus [prov. WAB 86] unter Volkmar Andreae in Zürich (5 Populäre Symphoniekonzerte, 2 Abonnements-, 2 Volkskonzerte) (*).\nKarl Böhm plant für diese Saison in Darmstadt Aufführungen der 7. Symphonie, der f-Moll-Messe und des 150. Psalms (**).\n[nicht genau datiert, zwischen 1926 und 1928]\r\nVortrag von Dr. Nikolussi (Kapellmeister im Stift St. Florian) über »Erinnerungen an Bruckner und St. Florian« in Bern. Er schenkt Stradal (der nicht anwesend ist) seine Materialsammlung »Erinnerungen aus Bruckners letzter Zeit«. Stradal überläßt dem Schweizerischen Bruckner-Bund seine Klavierbearbeitung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«), die bei einer Veranstaltung des Bundes aufgeführt wird. Bei zwei Abenden (der Freistudentenschaft bzw. der Berner Ortsgruppe der Neuen Schweizerischen Musikgesellschaft) im Berner Großratssaal werden Grunskys Bearbeitungen der 4. und 5. Symphonie aufgeführt (Grunsky wirkt selber mit) (***).\nAufführung der 6. Symphonie durch das Los Angeles Philharmonic Orchestra unter Georg Schneevoigt im 5. Konzert in Los Angeles (°).\n[nach dem 8.3.1928] Aufführung einer Symphonie [prov. WAB 86] durch das University Symphony Orchestra [vermutlich unter Heinze, in der Town Hall] in Melbourne (Australien) (°°)\n[Nicht gesicherter Hinweis]\r\nAufführung einer Bruckner-Symphonie [prov. WAB 86] in Philadelphia (°°°).\nAufführung der 4. Symphonie durch die Orchestervereinigung Berliner Musikfreunde unter Hans Gahlenbeck [vermutlich im 2. Konzert] (#).\nAufführung der d-Moll-Symphonie (\"Nullte\") unter Robert Manzer in den philharmonischen Winterkonzerten in Karlsbad (zuvor [am 28.9.1927] unter Moißl) (##).", "Letzte Änderung": "06.08.2026 05:57"}, {"ID": 192612325, "Datum": "Saison 1926/27", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Cincinnati Symphony Orchestra unter Fritz Reiner in Cincinnati.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192512325, "Datum": "Saison 1925/26", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Walter Henry Rothwell in Los Angeles (*).\n \nAufführung der 8. Symphonie durch das New York Philharmonic Orchestra unter Willem Mengelberg in New York [oder stattdessen die 2. Symphonie am 17./18.12.1925?] (**).", "Letzte Änderung": "06.12.2024 11:46"}, {"ID": 192412325, "Datum": "Saison 1924/25", "Haupttext": "[vermutlich September/Oktober 1924]\nAufführung der 8. Symphonie durch das Concertgebouw-Orchester unter Willem Mengelberg in Amsterdam (*).\n \nAufführung mindestens einer Bruckner-Symphonie [prov. WAB 86] in Boston (**).\n \nAufführung von fünf Bruckner-Symphonien in Chicago [prov. WAB 86, 9. Symphonie am 28./29.11.1924] (***).\n \nDer Jahresbericht der Tonhalle-Gesellschaft Zürich berichtet von der \"ungewöhnlich warmen Aufnahme\" der 7. Symphonie [unter Andreae?] (°).", "Letzte Änderung": "04.08.2026 19:36"}, {"ID": 192312326, "Datum": "Saison 1923/24", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter Luigi van Kunits in Toronto (*).\nAufführung der 7. Symphonie unter Pierre Monteux (angekündigt) (**).\nAufführung der 7. Symphonie und des \"Te deum\" [vermutlich unter Volkmar Andreae, in Zürich?] (***).", "Letzte Änderung": "02.08.2026 10:36"}, {"ID": 192212325, "Datum": "Saison 1922/23", "Haupttext": "Johann Nepomuk David dirigiert in einem Konzert der von Wilhelm Gärtner organisierten »Kunststelle« u.a. die 7. Symphonie in Linz (*).\n \nAufführung der 9. Symphonie durch das Cincinnati Symphony Orchestra unter Fritz Reiner in Cincinnati (**).\n \nAufführung der 4. Symphonie [unter Robert Denzler, in Zürich?] (***).", "Letzte Änderung": "07.01.2026 08:12"}, {"ID": 192112325, "Datum": "Saison 1921/22", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Philadelphia Orchester unter Leopold Stokowski [in Philadelphia] (*).\n \nAufführung einer Bruckner-Symphonie [prov. WAB 86] unter Paul Scheinpflug in einem von vier Abonnementskonzerten im Blüthner-Saal in Berlin. Die angekündigten Termine sind 13./14.11.1921, 26./27.12.1921, 5./7.2.1922 und 5./6.3.1922 (**).\n \nAufführung der 9. Symphonie [vermutlich unter Volkmar Andreae, in Zürich?] (***).", "Letzte Änderung": "04.08.2026 08:48"}, {"ID": 192012325, "Datum": "Saison 1920/21", "Haupttext": "Aufführung einer Bruckner-Symphonie [prov. WAB 86] durch die Kapelle der Berliner Staatsoper unter Furtwängler\nAngekündigte Konzerttermine sind der 1.10.1920, 27.10.1920, 19.11.1920, 8.12.1920, 12.1.1921, 9.2.1921, 25.2.1921, 11.3.1921, 26.3.1921 und 6.4.1921 (*).\n \nAnkündigung des Quintetts für die Kammermusik-Abende der Frankfurter Museums-Gesellschaft. Laut der Programmheftsammlung hat eine Aufführung aber nicht stattgefunden. So kam beispielweise das Gastspiel des Böhmischen Streichquartetts am 13./14.1.1921 nicht zustande (**).", "Letzte Änderung": "02.08.2026 07:06"}, {"ID": 191912317, "Datum": "Saison 1919/20", "Haupttext": "Aufführung aller Bruckner-Symphonien [prov. WAB 86] in zeitlicher Reihenfolge in den Leipziger Gewandhauskonzerten unter Nikisch [Abschluß am 11.3.1920].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191812325, "Datum": "Saison 1918/19", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie [vermutlich unter Volkmar Andreae, in Zürich?].", "Letzte Änderung": "27.07.2026 11:12"}, {"ID": 191612325, "Datum": "Saison 1916/17", "Haupttext": "Erstaufführung der 4. Symphonie unter Ernst Radecke in Winterthur (*).\n \nAnkündigung der 4. Symphonie unter Mengelberg für die Freitags-Konzerte der Frankfurter Museums-Gesellschaft. In der Programmheft-Sammlung ist eine Aufführung nicht nachweisbar. Möglicherweise entfiel sie kriegsbedingt, wie beispielsweise auch die meisten für Februar/Anfang März angekündigten Konzerte (**).", "Letzte Änderung": "27.07.2026 10:49"}, {"ID": 191512325, "Datum": "Saison 1915/16", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Cincinnati Symphony Orchestra unter Ernst Kunwald in Cincinnati.", "Letzte Änderung": "02.05.2023 21:41"}, {"ID": 191412325, "Datum": "Saison 1914/15", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« durch den Musikverein in Innsbruck [geplant, unter Max Köhler?] (*).\n \nAufführung der 9. Symphonie durch das Gewandhaus-Orchester unter Nikisch in Leipzig [geplant, siehe die Anmerkung] (**).\n \nAufführung einer Bruckner-Symphonie [prov. WAB 86] unter Adolf Tandler in Los Angeles geplant (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191312325, "Datum": "Saison 1913/14", "Haupttext": "[oder saisonübergreifend 1913 und 1914?] Klavieraufführungen (mit Erläuterung) der Symphonien in »Musikalischen Morgenfeiern« durch Karl Grunsky und August Halm in einem Stuttgarter Lichtspieltheater (*).\n \nAufführung der 5. Symphonie unter Frederick Stock in Chicago (**).", "Letzte Änderung": "27.06.2024 09:38"}, {"ID": 191212325, "Datum": "Saison 1912/13", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie unter Hausegger in Hamburg (*).\n\n\nAufführung einer Bruckner-Symphonie unter Michael Balling in Manchester geplant  [9. Symphonie und \"Te deum\" am 28.11.1912] (**).\n\n\nAufführung der 4. Symphonie durch das St. Louis Symphony Orchestra unter Max Zach im 7. Konzert im Odeon in St. Louis  [am 10./11.1.1913] (zwei Aufführungen, freitags und samstags).\nAuf dem Programm stehen außerdem Werke von Wolf-Ferrari (\"Susannens Geheimnis\") und Richard Strauss (aus \"Feuersnot\" und \"Salome\") und Solostücke (mit dem Cellisten Carl Webster) (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191112325, "Datum": "Saison 1911/12", "Haupttext": "Aufführung einer c-Moll-Symphonie [1., 2. oder 8. Symphonie] in einem Konzert des Musikvereins zu Münster.", "Letzte Änderung": "26.07.2026 13:11"}, {"ID": 191012325, "Datum": "Saison 1910/11", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Fritz Brun in Bern (3. Abonnementskonzert) [1911] (*),\r\nunter Hausegger in Hamburg (Philharmonisches Konzert) (**)\r\nund durch das Wiener Konzertvereins-Orchester unter Löwe in Budapest (***).\nAufführung der 8. Symphonie unter Dohrn in Breslau [29.3.1911] (°).\nAufführung der 9. Symphonie unter Jerzy Fitelberg (? - 1951) in Warschau (°°).\nBruckner-Zyklus [prov. WAB 86] unter Löwe in München [17.10.(?), 17.11.(?), 21.11.1910, 9.1., 30.1., 13.2., 27.2., 6.3., 10.4.1911] (°°°).\nAnkündigung der 3. Symphonie unter Mengelberg für ein Freitags-Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft. Tatsächlich wurde das Werk auch in dieser Saison nicht aufgeführt (#).\nAufführung der 8. Symphonie [vermutlich unter Volkmar Andreae, in Zürich?] (##).", "Letzte Änderung": "19.07.2026 15:38"}, {"ID": 190912325, "Datum": "Saison 1909/10", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Catellani (geb. 1867) in Buenos Aires [12.8.1910] (*).\nAufführung der 5. Symphonie durch das Wiener Konzertvereins-Orchester unter Spörr in Darmstadt (**).\nAufführung der 7. Symphonie unter Schwarz in Danzig (***).\nAnkündigung der 3. Symphonie unter Willem Mengelberg für ein Freitags-Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft. Tatsächlich kommt es aber zu keiner Aufführung (°).", "Letzte Änderung": "19.07.2026 15:29"}, {"ID": 190812317, "Datum": "Saison 1908/09", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Concertgebouworkest unter Mengelberg in Amsterdam [24.9.1908, 22.11.1908] (*).\nAufführung der 6. Symphonie unter Wetz in einem Konzert des Musikvereins in Erfurt (**).\nAufführung der 7. Symphonie unter Unger in Metz (***).\nAufführung der 4. Symphonie [vermutlich unter Volkmar Andreae, in Zürich?] (°).", "Letzte Änderung": "15.06.2026 09:13"}, {"ID": 190712317, "Datum": "Saison 1907/08", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie in Nürnberg (*).\nAufführung der 3. Symphonie unter Starke in Freiburg i. B. (**).\nAufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Konzertvereins-Orchester unter Löwe in Agram (***),\r\ndurch das Kaim-Orchester unter Schneevoigt in Mannheim (°)\r\nund [durch wen?] in Görlitz (°°).\nAufführung der 7. Symphonie unter Oscar Fried in St. Petersburg (°°°).\nAufführung der 9. Symphonie unter Kutzschbach in einem Akademie-Konzert in Mannheim [10.12.1907] und unter Müller-Reuter in Krefeld (#).\nDie Frankfurter Musuems-Gesellschaft kündigt die 9. Symphonie für ein Freitags-Konzert unter Mengelberg an. Tatsächlich kommt das Werk aber nicht zur Aufführung (##).", "Letzte Änderung": "08.12.2025 23:23"}, {"ID": 190612325, "Datum": "Saison 1906/07", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie unter Siegfried Wagner (Januar 1907) (*a) in einem Konzert des Bach-Vereins in Heidelberg (*).\nAufführung der 4. Symphonie unter Suter in Basel (**)\r\nund unter Prankner [recte: Panzner?] im 6. Philharmonischen Konzert in Bremen (***).\nAufführung der 5. Symphonie in Lübeck (°)\r\nund unter Pohlig in Stuttgart (°°).\nAufführung der 7. Symphonie unter Steinbach in Mainz (°°°).\nAufführung der 9. Symphonie in Lübeck, unter Dohrn in Breslau [19.12.1906] (dort auch das »Te deum« (#)),\r\nunter Volkmar Andreae in der Tonhalle in Zürich [15.1.1907] (##)\r\nund in Lübeck unter Hermann Abendroth (###).\nAufführung des »Te deum« unter Lorenz in Stettin (a).\n[Wiederholung des Konzerts vom 21.10.1906? oder erst 1907?] Aufführung der 2. Symphonie im Volkskonzert in Linz (b).\nAufführung von »Mitternacht« [WAB 80] durch den Gesangverein »Cecilia« unter Henri Völlmar in den Haag (c).\n\r\nAufführung der 4. Symphonie in Brünn (d).\nAufführung des 150. Psalms unter Vollhardt in Zwickau (e).", "Letzte Änderung": "20.10.2024 09:13"}, {"ID": 190512317, "Datum": "Saison 1905/06", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« und der 8. Symphonie in Freiburg im Breisgau (*).\nAufführung der 2. Symphonie unter H. Sonderburg [siehe die Anmerkung] in Kiel (**).\nAufführung der 3. Symphonie unter Arthur Saß in Posen (***).\nAufführung der 4. Symphonie unter Friedrich Stock in Cincinnati (°).\nAufführung der 4. Symphonie unter Hans Richter in einem Hallé-Konzert in Manchester [2.11.1905] (°°).\nAufführung der 5. Symphonie unter Frotzler in Brünn [evtl. 11.11.1905??] (°°°).\nAufführung der 7. Symphonie unter Mikorey in Dessau (#),\r\nunter Wickenhauser in Graz (##)\r\nund unter Abendroth in Lübeck (###).\nAufführung der 9. Symphonie im 1. Symphonie-Konzert in St. Petersburg [15.10.1905] (a).\nAufführung des »Te deum« unter Volbach in Mainz (b).", "Letzte Änderung": "06.03.2025 22:03"}, {"ID": 190412325, "Datum": "Saison 1904/05", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie in Petersburg (*).\nAufführung der 3. Symphonie durch das Kaim-Orchester unter Peter Raabe [12.10.1904] (**).\nAufführung der 4. Symphonie unter Manns in Oldenburg (***)\r\nund unter Stavenhagen in Leipzig [November 1904] (°).\nAufführung der 7. Symphonie durch das Kaim-Orchester [unter Weingartner? Vgl. November 1904] in Mannheim und unter Schuch in Dresden [9.12.1904] (°°).", "Letzte Änderung": "01.09.2024 09:10"}, {"ID": 190312317, "Datum": "Saison 1903/04", "Haupttext": "Aufführungen des »Te deum« in Wittenberg durch den Musikverein unter Mitlacher [recte »Saison 1904/05«?], in Hamburg unter H. Barth und [Januar 1904] in der Dresdner Kreuzkirche unter Oskar Wermann (*).\nAufführung der 3. Symphonie in Bremen (**).\nAufführung der 4. Symphonie in Genf im 9. Abonnementskonzert [7.3.1904] (***)\r\nund Münster (°).\nAufführung der 5. Symphonie unter Wolfrum in Heidelberg (°°)\r\nund unter Ugo Afferni in Lübeck (°°°).\nAufführung der 8. Symphonie unter Suter in einem Konzert der Allgemeinen Musikgesellschaft in Basel [29.11.1903] (#).\nAufführung der 9. Symphonie unter Nikisch in Hamburg (##).\nAufführung des »Te deum« in Frankfurt a. M. (###).\nRussische Erstaufführung der 5. Symphonie unter Franz Schalk in Moskau (a).\nAufführungen der 9. Symphonie und des »Te deum« in Regensburg [22.5.1904] (b),\r\nunter Ernst Wendel in Königsberg [6.5.1904] (c)\r\nund (nur die Symphonie) unter Kähler in Mannheim [15.3.1904] (d).\nIn einer Zuschrift an »Die Musik« 1903/04, S. 431 [welcher Band?], weist Oscar Grohe auf Zitate in 2. Symphonie und f-Moll-Messe hin (e).", "Letzte Änderung": "30.10.2024 13:22"}, {"ID": 190212317, "Datum": "Saison 1902/03", "Haupttext": "Die 3. Symphonie wird aufgeführt in Leipzig (3. Gewandhauskonzert unter Nikisch [23.10.1902], philharmonisches Konzert unter Winderstein), Halle, Naumburg (philharmonisches Konzert unter Winderstein), Dessau (Januar), Graz, Metz [1904?] und Quedlinburg [1904?] (*)\r\nund Laibach (*a).\nAufführung der 4. Symphonie in Prag (philharmonisches Konzert unter Nedbal), Osnabrück (4. Musikvereinskonzert unter Wiemann [18.2.1903]), Dresden [Februar 1903], Karlsruhe [19.11.1902] und Stuttgart (**),\r\nder 5. Symphonie unter Manns in Oldenburg (2. Abendvortrag) und\r\nder 6. Symphonie in Berlin unter Weingartner [Dezember 1902] (***).\r\nDie 7. Symphonie wird aufgeführt in Prag (Philharmonisches Konzert unter O. Nedbal 9.12.1902), Dortmund (1. Musikvereinskonzert unter Janssen) [Nov./Dez. 1902] und Frankfurt a.M. (7. Freitagskonzert unter Kogel [Januar oder Februar 1903]) (°).\nIn Düsseldorf (1903 unter Dr. Frank [Limbert?]) und Elberfeld (unter Hans Haym im 5. Abo-Konzert, unter den Mitwirkenden Jeanette Grumbacher-de Jong und Arthur van Eweyk) wird die f-Moll-Messe gespielt (°°),\r\ndas »Te deum« in Straßburg (3. Abendkonzert [2. Abo-Konzert?] unter Stockhausen), Stuttgart (2. Konzert des Neuen Sing-Vereins unter Seyffardt [16.3.1903]), Mannheim (Musikfest unter Mottl [13.4.1903?]), Bremen (6. Philharmonisches Konzert) etc. (°°°).\nAufführung der 2. Symphonie unter Pohle im 11. Symphonie-Konzert in Chemnitz und in Barmen (Stadthallen-Abendkonzert unter Hopfe) (#).", "Letzte Änderung": "14.09.2025 13:03"}, {"ID": 190112317, "Datum": "Saison 1901/02", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie in Leipzig (10. Philharmonisches Konzert unter Winderstein) [17.2.1902] (*).\nWiederholung der 8. Symphonie unter Kähler in Mannheim (**).\nAufführung des »Te deum« in Koblenz (unter Heubner und Lomba) [22.4.1902] (***).", "Letzte Änderung": "16.02.2023 11:12"}, {"ID": 190012317, "Datum": "Saison 1900/01", "Haupttext": "Aufführungen der 5. Symphonie in Hamburg (unter Fiedler) [3.12.1900], Bremen (5. Philharmonisches Konzert unter Panzner) und Oldenburg (5. Abendvortrag unter Manns).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189912317, "Datum": "Saison 1899/1900", "Haupttext": "Aufführungen\r\nder 3. Symphonie unter Maszkowski in Breslau [1.11.1899] (*)\r\nund unter Afferni in Lübeck (*a),\r\nder 4. Symphonie unter Zumpe in Schwerin [?] (**),\r\nder 5. Symphonie in Leipzig (5. Gewandhaus-Konzert unter Nikisch) [9.11.1899]\r\nund Berlin (6. Symphonie-Abend der kgl. Kapelle unter Weingartner, 3.1.1900) (***),\r\nder 7. Symphonie in Oldenburg (5. Abendkonzert unter Manns)\r\nund (2 Teile) in Freiburg i. B. (unter Starke) [19.1.1900] (°).", "Letzte Änderung": "17.02.2025 23:45"}, {"ID": 189812317, "Datum": "Saison 1898/99", "Haupttext": "Aufführungen der 5. Symphonie \nin Berlin (2. Philharmonisches Konzert unter Nikisch) [24.10.1898] und \nin Frankfurt a. M. (2. Opernhaus-Konzert unter Rottenberg [vermutlich Dezember 1898]) (*), der 7. Symphonie \nin Frankfurt a.M. (8. Freitagskonzert) und \nin Hannover (8. Abendkonzert unter Kotzky) (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189712317, "Datum": "Saison 1897/98", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie im 6. Abendkonzert unter Manns in Oldenburg (*),\r\nder 4. Symphonie in Darmstadt (4. Konzert der Hofkapelle unter de Haan), Würzburg (6. Konzert der Musikschule unter Kliebert 1898 (a)), Dresden (Nicodé) [= 9.11.1898?], Baden-Baden (Hein), Lübeck (Afferni) und Stuttgart (unter Obrist) (**),\r\ndes \"Te deum\" in Karlsruhe (unter Mottl) (***).\n[?] Aufführung der 4. Symphonie unter Zumpe in Schwerin (°).\nAufführung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworkest unter Mengelberg in Amsterdam [11.11.1897] (°°).\nAnkündigung des Quintetts für die Kammermusik-Abende der Frankfurter Museums-Gesellschaft. Den Programmzetteln zufolge ist es aber zu keiner Aufführung gekommen (°°°).", "Letzte Änderung": "24.11.2025 23:33"}, {"ID": 189612317, "Datum": "Saison 1896/97", "Haupttext": "Aufführungen der 4. Symphonie in\r\nKöln (6. Gürzenich-Konzert unter J. Wüllner),\r\nMünchen (Kaim-Konzert unter Zumpe, 13./20.1.1897),\r\nWiesbaden (unter Lüstner) und\r\nBreslau (Maszkowski, 1. Satz) (*),\nder 7. Symphonie in Stuttgart (unter Obrist) und Konstanz (Handloser),\r\ndes Adagios in Hamburg unter Barth (**),\nder f-Moll-Messe in Tübingen unter Kauffmann [3 Teile am 21.1.1897] (***),\ndes \"Te deum\" in Leipzig (17. Gewandhaus-Konzert unter Nikisch [18.2.1897]) und Dresden (im 6. Nicodé.Konzert [31.3.1897]) (°),\nder 4. Symphonie unter Gustav Kogel in Frankfurt (°°),\nder 8. Symphonie unter Theodor Thomas in Chicago (°°°).\nAufführung des 150. Psalms unter Mayerhoff in Chemnitz (#).\nZweimalige Aufführung des \"Te deum\" durch den Philharmonischen Chor unter Ochs in Berlin (##).", "Letzte Änderung": "08.05.2024 07:54"}, {"ID": 189510007, "Datum": "Saison 1895/96", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter Sylvain Dupuis im 1. Konzert der »Nouveaux Concerts« in Lüttich (*).\n[Ende 1895] Martha Ginzkey [= Martha von Schmitt] ermöglicht das Erscheinen von Josef Schalks zweihändigem Klavierauszug der 4. Symphonie (**).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 11:40"}, {"ID": 188612325, "Datum": "Saison 1886/87", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Städtische Kapelle in Mainz geplant.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 918092020, "Datum": "Ritter", "Haupttext": "Sämtliche Personen mit dem Nachnamen Ritter siehe im Eintrag https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/archiv/person/detail/35280.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 918090308, "Datum": "Richter", "Haupttext": "Hans Richter siehe eigenen Eintrag https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/archiv/person/detail/61684\nPius Richter siehe eigenen Eintrag https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/archiv/person/detail/35455\nalle anderen Personen Richter siehe den Sammeleintrag https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/archiv/person/detail/61683", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 918051912, "Datum": "Reslhuber", "Haupttext": "Informationen zu Reslhuber siehe im Personeneintrag https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/archiv/person/detail/61968", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 117051722, "Datum": "Querverweise", "Haupttext": "Querverweise zu Personen, Orten und Schlagwörtern\nPersonenhinweise:\r\nNur einmal oder sehr selten erwähnte Personen sind nur im Haupttext auffindbar.\r\nPersonen, zu denen spezielle Informationen vorliegen oder die mehrfach erwähnt werden, haben einen eigenen Eintrag im Personenregister (https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/archiv/person/).\r\nIn vielen Fällen finden sich ortsspezifische Personenhinweise, die auch selten erwähnte Personen umfassen, bei den einzelnen Orten.\nOrtshinweise:\r\nNur einmal oder sehr selten erwähnte Orte sind nur im Haupttext auffindbar.\r\nOrte, zu denen spezielle Informationen vorliegen oder die mehrfach erwähnt werden, haben einen eigenen Eintrag im Ortsregister (https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/archiv/place/).\r\nFür einige Städte wie Linz und Wien liegen für einzelne Institute (z. B. Bischöfliches Ordinariat, Obersthofmeisteramt, Hofmusikkapelle etc.) eigene Erwähnungsnachweise vor.\nSchlagworthinweise:\r\nSind im Schlagwortregister (https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/) auffindbar.", "Letzte Änderung": "09.01.2025 14:20"}, {"ID": 116081520, "Datum": "Photographien | Fotografien", "Haupttext": "Siehe den Stichwort-Eintrag \"Photographien\".", "Letzte Änderung": "09.01.2025 09:30"}, {"ID": 189204177, "Datum": "Osterzeit 1892", "Haupttext": "Brief [?] Oddo Loidols an Bruckner: Der Prälat lade Bruckner ein, das Pfingstfest in Kremsmünster zu verbringen (*). Die Ostertage verbringt Bruckner wegen seiner Erkrankung (**) in Wien (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188504017, "Datum": "Osterfeiertage in St. Florian", "Haupttext": "Bruckner berichtet von Levis Proben zur 7. Symphonie (»herablassend« [positiv gemeint]) und von einer bevorstehenden »Te deum«-Probe in Wien. Loidol gegenüber [vermittelt durch Ledermüller oder Ignaz Bruckner?] entschuldigt er seine Schreibfaulheit mit der Arbeit an der 8. Symphonie; zwei Sätze seien fertig. Bruckner erzählt Ignaz, daß er mit Levi in den Sommerferien die Alpen besuchen wolle (*). Bruckner erhält ein Telegramm von Levi (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189510325, "Datum": "Oktober/November 1895 (?)", "Haupttext": "Aufführung des Quintetts durch das Böhmische Streichquartett in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188911004, "Datum": "Oktober/November 1889 [?]", "Haupttext": "[??] Harmonia sacra über das Konzert vom 28.8.1888.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188810325, "Datum": "Oktober-November 1888", "Haupttext": "Die Harmonia Sacra Nr. 10-11 berichtet auf S. 86 von der Kirchenmusik in St. Florian am 28.8.1888 (mit dem »Os justi«): »St. Florian. Dienstag den 28. August, als am Feste des hl. Augustin, wurde in der hiesigen Stiftskirche eine fünfstimm. Messe von Orland. Lasso: Introitus und Communio, Choral, Graduale: »os justi« von Professor A. Bruckner und das Offertorium: »Justus ut palma« für gemischten Chor mit Orgelbegleitung,eine Novität vom Herrn Organisten Gruber, aufgeführt. [/] Dieses äußerst gewählte Programm wurde in allen Theilen prächtig durchgeführt; besonders hervorgehoben zu werden verdient [... Choral, Lasso ...] mustergiltig reproduciert, ebenso die übrigen Einlagen. [... Lob für Grubers Werk ...] Dem um die heilige Musik hochverdienten Leiter des Stiftschores, Herrn Professor Deubler, gebührt für die glückliche Wahl des Programmes der tiefste Dank, indem ja gerade durch würdige Vorführung des Chorals und alter Meister das Interesse für die Kirchenmusik am besten geweckt wird.« [keine Signatur].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187310317, "Datum": "Oktober/November 1873", "Haupttext": "Komposition des »Christus factus est« [WAB 10] für achtstimmigen gemischten Chor und Streicher ad libitum.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186410317, "Datum": "Oktober/November 1864", "Haupttext": "Vorbereitungen zur Uraufführung der d-moll-Messe: Schimatschek schreibt das Stimmenmaterial (an dieser Arbeit ist auch »Anonymus L2« beteiligt (#)) und die Partitur-Abschrift (*); Bruckner hält Einzelproben mit Instrumentalisten und Sängern in seiner Wohnung - überliefert sind die Namen zweier Knabenalt-Sänger: Zellner und Burkhart (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 14:47"}, {"ID": 186310317, "Datum": "Oktober/November 1863", "Haupttext": "Weiterarbeit am »Germanenzug«. Partitur und Klavierauszug zu diesem Zwischenstadium sind verlorengegangen.", "Letzte Änderung": "08.12.2024 23:25"}, {"ID": 193110007, "Datum": "Oktober - Dezember 1931", "Haupttext": "Heft Nr. 4 des III. Jahrgangs der Bruckner-Blätter (erschienen nach dem 25.12.1931) hat folgenden Inhalt:\r\nS. 37: Grußadresse an den neuen Ehrenpräsidenten Dr. Karl Muck\r\nS. 38-40: Artikel von Franz Moißl \"Abschied von Franz Schalk\"\r\nS. 40-42: Bericht vom Badischen Bruckner-Fest, signiert \"F. M.\" [sicher: Franz Moißl]\r\nS. 43-46: Artikel von Dr. Alfred Heuß (Leipzig) \"Anton Bruckner und Leipzig\"\r\nS. 47-49: Artikel, signiert \"F. M.\", \"Leipziger Bruckner-Feier | Enthüllung einer Marmorbüste im Gewandhaus\" mit Abbildung der Büste von Fritz Zalisz)\r\nS. 49f: Artikel \"Die Bruckner-Orgel in St. Florian\"\r\nS. 50: Artikel von Paul Günzel \"Eine Bruckner-Gedenktafel in Hörsching\"\r\nS. 51: Artikel \"The Bruckner Society of America\" mit der Nachricht vom Tod der Ehrenpräsidentin Mrs. Lanier wenige Stunden nach Aufführung der f-Moll-Messe in New York und Ankündigung einer eigenen Zeitschrift, und Mitteilungen \"Von der Geschäftsstelle Wien\"(Jahresgabe Göllerich/Auer 3. Band).\r\nS. 52-56: Vermischte Nachrichten.\r\nTrauer um Franz Schalk. – Ankündigung einer Schalk-Gedächtnisfeier mit Aufführung des Requiems unter Clemens Krauss in der Hofburgkapelle (Zelebrant: Josef Kluger aus Klosterneuburg). – Der Wiener Bildhauer Mario Petrucci wurde beaufttragt, ein Grabdenkmal für Franz Schalk zu schaffen. – Beim österreichischen Bundes-Münzamt ist eine von Tautenhayn entworfene Porträt-Plakette Franz Schalks für 5.- öS zu erhalten. – Das 1931 für Wien geplante 2. Internationale Bruckner-Fest wird Ende August in die Salzburger Festspiele eingegliedert. Bruno Walters Mitwirkung ist gesichert. – Im Rahmen des Oberösterreichischen Bruckner-Festes in Linz 4.-8.5.1932 findet die Einweihung der Bruckner-Orgel in St. Florian statt. – Walter Braunfels formuliert \"Richtlinien für Bruckner-Feste\". – Band IX der Gesamtausgabe (9. Symphonie) steht kurz vor der Veröffentlichung. – Den Schlesingerschen Musikführern [von Walter Niemann] wird künftig ein Zettel beigelegt, daß aus der ursprünglichen \"Riemannisch gefärbten\" Stellung \"Bruckner gegen Brahms\" nach 30 Jahren nun \"Bruckner mit Brahms\" geworden ist. – Über die Aktivitäten des Badischen Bruckner-Bundes. - Konzert der Ortsgruppe Attnang am 4.10.1931. – Am 8.12.1931 Konzert in Leitmeritz. – Ankündigung eines Bruckner-Zyklus der Münchner Theatergemeinde. – Ernst Kurth und Fritz Grüninger wurden zu Ehrenmitgliedern des Oberösterreichischen Bruckner-Bundes ernannt. – Gerhard Wehle über die Berliner Bruckner-Vereinigung und Felix M. Gatz. – Das für 1932 geplante Bruckner-Fest in Karlsbad wurde wegen der Goethe-Gedenkfeiern verschoben. – In New York musste die Society of the Friends of Music nach dem Tod der Gründerin Mrs. Lanier aufgelöst werden; sie hatte die Konzerte in 19 Jahren mit ca. 1 Million Dollar unterstützt. – In Wien starb am 4.12.1931 die Bruckner-Schülerin Alexandrine Stirbey; sie wurde in Linz beigesetzt. – Mathilde Helm und Mara Friedländer bringen vom 13.1.1932 bis 9.3.1932 jeden Mittwoch alle 9 Symphonien in vierhändigen Klavierfassungen mit vorausgehenden thematischen Erläuterungen in Privatkonzerten zur Aufführung. – Bei Breitkopf &amp; Härtel erscheint eine Bruckner-Kurzbiographie mit Text von Max Steinitzer. – In München eine neue Bruckner-Büste von Ilse von Twardowski. – Alfred Lorenz spendete ein Vortragshonorar für die Bruckner-Orgel; er hielt Vorträge in Bern (12.11.1931), Zürich (14.11.1931) und München (25.11.1931). – In Wien wurde binnen drei Wochen die 9. Symphonie viermal aufgeführt (Leopold Reichwein 2x, Bruno Walter und Anton Konrath). – Am 25.12.1931 wurde eine Gedenktafel für Johann Herbeck enthüllt. – Walter Courvoisier ist in Lugano während eines Kuraufenthaltes gestorben. – Ernst Praetorius dirigierte beim Mitteldeutschen Rundfunk eine Aufführung der d-Moll-Symphonie (\"Nullte\") mit dem Altenburger Orchester. – Gmeindl führte die 8. Symphonie an der Berliner Musikhochschule in Riesenbesetzung auf (u.a. doppelte Bläser, 5 Harfen). - Im Januar 1932 wird eine IBG-Ortsgruppe in Salzburg gegründet.", "Letzte Änderung": "01.11.2025 17:10"}, {"ID": 202210005, "Datum": "Oktober 2022", "Haupttext": "Editionsbericht von John A. Phillips zu seiner Revision der Komplettierung des SPCM-Finales der 9. Symphonie.", "Letzte Änderung": "05.02.2026 09:11"}, {"ID": 201510005, "Datum": "Oktober 2015", "Haupttext": "Aufführung (mit Aufzeichnung) der 8. Symphonie durch die Philharmonia Zürich unter Fabio Luisi.", "Letzte Änderung": "12.01.2024 09:42"}, {"ID": 200710005, "Datum": "Oktober 2007", "Haupttext": "Einspielung der 3. Symphonie durch das Mozarteum-Orchester Salzburg unter Bolton in Salzburg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200610005, "Datum": "Oktober 2006", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Simon Rattle [vgl. 19.-21.10.2006] (*).\nAufführung der 4. Symphonie durch das Luzern Festival Orchester unter Claudio Abbado in der Suntory Hall in Tokyo (**).\nEinspielung der 3. Symphonie (1. Fassung 1873) durch das Hamburger Philharmonische Orchester unter Simone Young in Hamburg (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200510005, "Datum": "Oktober 2005", "Haupttext": "Einspielung des »Te deum« durch den Mozartchor Linz und das London Philharmonic Orchestra unter Welser-Möst in London (*).\nAufführung der 4. Symphonie durch das Orchestre des Champs-Elysées unter Herreweghe in Dijon (**).\nAufführung des Adagios des Quintetts in einer Orchesterfassung durch die Salzburger Kammersolisten unter Lavard Skou-Larsen in Santiago in Chile (***).", "Letzte Änderung": "02.08.2025 12:39"}, {"ID": 200410005, "Datum": "Oktober 2004", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Christian Thielemann (dessen offizielles Debut als deren Generalmusikdirektor) in der Philharmonie am Gasteig in München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200110005, "Datum": "Oktober 2001", "Haupttext": "Datierung des Vorworts von Paul Hawkshaw zum Revisionsbericht der Psalmen und des Magnificats (*).\nEinspielung der 3. Symphonie [welche Fassung?] durch die Neue Philharmonie Westfalen unter Johannes Wildner in Recklinghausen (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199910005, "Datum": "Oktober 1999", "Haupttext": "Aufsatz von John A. Phillips \"Zum vollendenten Finale der IX. Bruckner\" in der 8. Ausgabe des \"Vereins Anton Bruckner der Wiener Symphoniker\" auf S. 10ff.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199710005, "Datum": "Oktober 1997", "Haupttext": "Datierung von Andrea Harrandts Vorwort zum 1. Band der neuen Briefausgabe (*).\nDatierung von Gunnar Cohrs' Vorwort zum Studienband zu Scherzo und Trio der 9. Symphonie (**).", "Letzte Änderung": "04.02.2023 16:42"}, {"ID": 199610005, "Datum": "Oktober 1996", "Haupttext": "Einspielung der 3. Symphonie (*a) und der 5. Symphonie (*b) durch das Radiosymphonieorchester Saarbrücken unter Stanislaw Skrowaczewski (*).\nEinspielung der 4. Symphonie durch das Royal Scottish National Orchestra unter Georg Tintner in Glasgow (**).\nEinspielung der f-Moll-Messe durch das Concertgebouworchester und den Niederländischen Rundfunkchor unter Chailly in Amsterdam (***).\nArtikel \"Rund um Bruckners Todestag\" im Oberösterreichischen Kulturbericht 50, Folge 10 auf S. 5 (°).", "Letzte Änderung": "03.02.2023 09:20"}, {"ID": 199510005, "Datum": "Oktober 1995", "Haupttext": "Aufführung der »Festkantate« (WAB 16) in Gerhard Tracks Fassung für gemischten Chor im Wiener Stephansdom (*).\nEinspielung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) durch das Chicago Symphony Orchestra unter Georg Solti [siehe die Anmerkung] (**).", "Letzte Änderung": "19.10.2024 07:32"}, {"ID": 199410005, "Datum": "Oktober 1994", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Daniel Barenboim in Berlin (*).\nEinspielung der 4. Symphonie durch das Bruckner-Orchester Linz (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199310005, "Datum": "Oktober 1993", "Haupttext": "Im Oberösterreichischen Kulturbericht 42, Folge 10, erscheint auf S. 17 ein Artikel von Franz Zamazal »Ein Bruckner-Brief für das OÖ. Landesarchiv« [vom 5.4.1883 an den Vater von Emil Lamberg] (*).\nEinspielung der 4. Symphonie durch die New Yorker Philharmoniker unter Kurt Masur in New York (**).\nEinspielung der 1. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Osaka unter Takashi Asahina (***).", "Letzte Änderung": "27.08.2024 10:21"}, {"ID": 199110005, "Datum": "Oktober 1991", "Haupttext": "Einspielung der 2. Symphonie (Edition Haas) durch das Concertgebouworchester unter Chailly (*).\nEinspielung der 2. Symphonie (Edition Nowak, ohne die Striche) durch das Chicago Symphony Orchestra unter Georg Solti (**).", "Letzte Änderung": "03.02.2023 09:17"}, {"ID": 199010005, "Datum": "Oktober 1990", "Haupttext": "Einspielung der 9. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Daniel Barenboim (*).\nEinspielung der 4. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Claudio Abbado im Wiener Musikvereinssaal (**).", "Letzte Änderung": "06.02.2023 00:14"}, {"ID": 198910005, "Datum": "Oktober 1989", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie durch das Cleveland Orchestra unter Dohnanyi in Cleveland (*).\n(Anfang Oktober) Aufführung der 5. Symphonie durch das Symphonieorchester des Norddeutschen Rundfunks unter Günter Wand in der Hamburger Musikhalle (**).\nEinspielung der 9. Symphonie durch das Budapester Philharmonische Orchester unter Jany Renz (***).", "Letzte Änderung": "05.06.2024 12:21"}, {"ID": 198810005, "Datum": "Oktober 1988", "Haupttext": "Einspielung der 9. Symphonie durch das Cleveland Orchestra unter Dohnanyi in Cleveland.", "Letzte Änderung": "10.02.2023 11:04"}, {"ID": 198710005, "Datum": "Oktober 1987", "Haupttext": "Schallplattenproduktion (für TELDEC) des Finales der 9. Symphonie (Fassung Samale/Mazzuca) durch das Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt unter Eliahu Inbal in der Alten Oper in Frankfurt (*).\nAufführung der 3. Symphonie durch das Orquesta Filarmónica de Buenos Aires unter Pedro Ignacio Calderón im Teatro Colon (**).", "Letzte Änderung": "27.07.2026 16:58"}, {"ID": 198610005, "Datum": "Oktober 1986", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra unter Georg Solti in Chicago.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198410005, "Datum": "Oktober 1984", "Haupttext": "Einspielung der 2. Symphonie (Edition Nowak) durch das Cluj-Napoca Sinfonieorchester unter Mandeal.\r\nSiehe auch die Anmerkung!", "Letzte Änderung": "05.04.2026 13:52"}, {"ID": 198310005, "Datum": "Oktober 1983", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Vorwort zu Band 21 der Gesamtausgabe (»Kleine Kirchenmusikwerke«).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198210005, "Datum": "Oktober 1982", "Haupttext": "[27.-28.10.1982] Einspielung der 6. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Südwestdeutschen Rundfunks unter Ferdinand Leitner in Baden-Baden (*).\nEinspielung der 5. Symphonie durch das Bayerische Landesjugendorchester unter Werner Andreas Albert im Fernsehstudio Unterföhring des Bayerischen Rundfunks (**).", "Letzte Änderung": "26.01.2026 02:59"}, {"ID": 198110005, "Datum": "Oktober 1981", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Revisionsbericht zur f-Moll-Symphonie (Band 10 der Gesamtausgabe) (*).\nAufführung der 9. Symphonie mit der Exposition des Finale-Fragments als Überleitung zum »Te deum« durch das Rundfunksinfonieorchester Berlin unter Peter Ruzicka (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198010005, "Datum": "Oktober 1980", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Vorwort zur Studienpartitur des Finale 1878 der 4. Symphonie (zu Band 4/2 der Gesamtausgabe).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197810005, "Datum": "Oktober 1978", "Haupttext": "[Zweite?] Einspielung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Haitink.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197510005, "Datum": "Oktober 1975", "Haupttext": "[12.10.1975]\r\nAufführung der 7. Symphonie unter Takashi Asahina (*) mit dem Osaka Philharmonic Orchestra im Marmorsaal des Stiftes St. Florian (**).\n[26.10.1975]\r\nAufführung der 7. Symphonie unter Takashi Asahina mit dem Osaka Philharmonic Orchestra in Groningen (***).", "Letzte Änderung": "05.02.2026 15:46"}, {"ID": 197310005, "Datum": "Oktober 1973", "Haupttext": "Die von Peter Ruzicka modifizierte »Oeser-Fassung« des Finales der 9. Symphonie [vgl. 12.10.1940] wird nach den drei ersten Sätzen (*) als Überleitung zum \"Te deum\" durch das Radiosinfonieorchester Berlin aufgeführt. (Rundfunkproduktion »Annäherung an einen Torso« durch den RIAS 1976).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196910005, "Datum": "Oktober 1969", "Haupttext": "[ca. Oktober 1969]\r\nArtikel von Leopold Nowak »100 Jahre e-Moll-Messe von Anton Bruckner« in »Singende Kirche« 17, Heft 1 (Wien 1969/70), S. 11-12 (*).\nEinspielung der 8. Symphonie durch das Cleveland Orchestra unter George Szell (**).", "Letzte Änderung": "29.06.2024 06:54"}, {"ID": 196810005, "Datum": "Oktober 1968", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch das Symphonieorchester des Norddeutschen Rundfunks unter Hans Schmidt-Isserstedt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196510005, "Datum": "Oktober 1965", "Haupttext": "[20.-25.10.1965] Einspielung der 4. Symphonie durch das London Symphony Orchestra unter Istvan Kertesz in London (*).\n\r\nEinspielung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Georg Solti (**).", "Letzte Änderung": "23.02.2026 23:08"}, {"ID": 196410005, "Datum": "Oktober 1964", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Eugen Jochum in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196310005, "Datum": "Oktober 1963", "Haupttext": "Einspielung der 3. Symphonie (2. Fassung, Oeser-Edition (*)) durch das Concertgebouw-Orchester unter Bernard Haitink.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196210005, "Datum": "Oktober 1962", "Haupttext": "Karikatur von Margarete Girardi »Anton Bruckners letzte Liebe« in der Österreichischen Pensionisten- und Rentner-Zeitung (*).\nEinspielung der 5. Symphonie durch das Rundfunksinfonieorchester Stuttgart unter Carl Schuricht in Stuttgart (**).", "Letzte Änderung": "14.06.2024 10:02"}, {"ID": 196110005, "Datum": "Oktober 1961", "Haupttext": "[??] Einspielung (Aufführung) der 8. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks [?] (*) unter Hans Knappertsbusch in Hamburg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195910005, "Datum": "Oktober 1959", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Bamberger Symphoniker unter Heinrich Hollreiser.", "Letzte Änderung": "24.02.2026 10:07"}, {"ID": 195810005, "Datum": "Oktober 1958", "Haupttext": "Einspielung [Erstveröffentlichung?] der 5. Symphonie durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Eugen Jochum.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195610005, "Datum": "Oktober 1956", "Haupttext": "[Februar 1956?] Einspielung der 7. Symphonie durch das Berliner Rundfunksinfonieorchester unter Hermannn Abendroth in Berlin.", "Letzte Änderung": "23.02.2026 17:21"}, {"ID": 195510005, "Datum": "Oktober 1955", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie (Nowak-Fassung (*)) durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Eugen Jochum in München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195410005, "Datum": "Oktober 1954", "Haupttext": "Aufführung der g-Moll-Ouvertüre [durch das Residensorkester den Haag unter Otterloo?] in Amsterdam (*).\nAufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter van Otterloo in Wien (**).", "Letzte Änderung": "21.02.2026 20:30"}, {"ID": 195310005, "Datum": "Oktober 1953", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Vorwort zur Studienpartitur der Linzer Fassung der 1. Symphonie (Band 1/1 der Gesamtausgabe) (*).\nEinspielung der 5. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Südwestfunks unter Hans Rosbaud in Baden-Baden (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195110005, "Datum": "Oktober 1951", "Haupttext": "Auf der Deutschland-Tournee der Wiener Philharmoniker dirigiert Furtwängler die 4. Symphonie noch in der Erstdruckfassung (*).\r\nDie Aufführungen vom 22.10.1951 in Stuttgart und vom 29.10.1951 in München werden für spätere Schallplattenveröffentlichungen aufgezeichnet (**).", "Letzte Änderung": "13.06.2024 06:37"}, {"ID": 194910005, "Datum": "Oktober 1949", "Haupttext": "Karikatur von Egart (= Eduard Gaertner) (IKO 361, basierend auf Tilgners Büste IKO 55) anläßlich einer Bruckner-Ausstellung im Wiener Kaufhaus Gerngroß (*). \n Bei der Eröffnung sprechen Bürgermeister Dr. Körner und Max Auer (**). \n Neben einer Bronze-Plakette (Relief von Franz S. Forster (IKO 279) für den 100000. Besucher) (***) wird auch ein Relief (IKO 257) von Franz S. Forster gezeigt (°). \n\nLeopold Nowak veröffentlicht in »Die Furche« 5 (1949), Nr. 43, auf S. 6f einen Artikel »Bruckner im Warenhaus« (°°).\nDie Einladung zeigt ein Umschlagbild (Bruckners Kopf und Unterschrift) (IKO 360), das nach einer Plastik Franz Forsters gestaltet wurde (°°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194610005, "Datum": "Oktober 1946", "Haupttext": "Zeitungsbericht über die Bruckner-Festkonzerte in Berlin (z. B. 7. Symphonie unter Celibidache) (*).\n[Ca. Oktober] Das Leipziger Rundfunk-Sinfonieorchester eröffnet seinen Zyklus »Berühmte Werke großer Meister« mit dem »Te deum« (**).\nDatierung »Wien, im Oktober 1946« des Vorworts von Wilhelm Rohm zu seinem zweihändigen Klavierauszug des Quintetts, Doblinger D. 8164 (***).\nFranz Xaver Müllers Aufsatz \"Anton Bruckner im Spiegel seiner Messen\" [identisch mit dem vom 1. - 8.5.1932?] ist in dem Buch \"Lebe mit der Kirche\" von Pius Parsch enthalten, das im Volksliturgischen Verlag erscheint (°).", "Letzte Änderung": "28.07.2024 12:22"}, {"ID": 194310005, "Datum": "Oktober 1943", "Haupttext": "Dreimalige Aufführung der 6. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Furtwängler (*).\nOktober/November 1943) Aufführung der g-Moll-Ouvertüre durch das Orchester des Slowakischen Rundfunks unter Fritz Weidlich in Preßburg (**).", "Letzte Änderung": "13.06.2024 06:36"}, {"ID": 194010005, "Datum": "Oktober 1940", "Haupttext": "[Nach dem 16.10.?] Der stellvertretende Gauleiter Christian Opdenhoff äußert in Linz zu Friedrich Werner, selbstverständlich werde die Deutsche Bruckner-Gesellschaft später nach Linz umsiedeln.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193710005, "Datum": "Oktober 1937", "Haupttext": "Artikel »Bruckneriana«, signiert »h-«, in »Skizzen. Illustr. Zeitschrift f. Musik u. Unterhaltung« 11 (1937), Okt., S. 13 (*).\n[Datum geschätzt]\r\nDie Bruckner-Blätter bringen in Heft 3\r\nauf S. 1-4 eine Rückschau Franz Moißls auf das Bruckner-Fest in Regensburg (5.-7.6.1937) und\r\nauf S. 4-6 einen Bericht von den Donaufestwochen (16.-21.7.1937), signiert \"F. M.\" [Moißl].\r\nAuf den Seiten 6-8 folgen kleinere Mitteilungen:\r\nUnterstützung der Gesamtausgabe durch die Reichsregierung (Zusage Goebbels am 6.6.1937),\r\nbaldiges Erscheinen der 2. Symphonie in der Gesamtausgabe,\r\ngeplante Bruckner-Feste (Eugen Jochum in Hamburg April 1938, Linz und St. Florian 1. Vierjahrfest der IBG Sommer 1938, Mannheim Herbst 1938, Leipzig Frühjahr 1939, Bremen Herbst 1939, Budapest Mitte März 1939),\r\nPeter Raabes Meisterreden als Buchausgabe,\r\nTod Martin Spörrs (war im Vorstand des Wiener Bruckner-Bundes und Mitglied des Musikwissenschaftlichen Verlags),\r\n65. Geburtstag Siegmund von Hauseggers am 16.8.1938,\r\nEhrungen von Viktor Keldorfer anlässlich des 40jährigen Chormeisterjubiläums,\r\ngeplante Bruckner-Aufführungen in Wien und Graz [8.11.1937],\r\nZunahme der Aufführungen in Deutschland nach den Walhalla-Ereignis, zuletzt die 5. Symphonie in Gera Ende September 1938,\r\nneue Publikation \"Dresdner Brucknerblätter\",\r\nAufführung der 4. Symphonie (Originalfassung) in Schweinfurt unter Carl Klenk (nach einem Einführungsvortrag von Dr. K. A. Kroth, der auch im Druck erschienen ist),\r\nweitere erfolgte und geplante Aufführungen (Zittau 24.10.1938, St. Gallen März 1938, Scheveningen August 1938, Budapest 29.11.1938, Liverpool und London Februar 1938),\r\nAktivitäten der Bruckner Society of America, Ankara (6. Symphonie geplant) (**).", "Letzte Änderung": "20.04.2025 21:56"}, {"ID": 193610005, "Datum": "Oktober 1936", "Haupttext": "1. Leipziger Bruckner-Fest (vgl. 8.10.1936) (*).\nHeft 7 der Zeitschrift »Anbruch« bringt Artikel »Zum Wiener Bruckner-Fest«, von Robert Haas »Zur Originalfassung von Bruckners Vierter Symphonie« und weitere Beiträge (**).\nArtikel von Helmut Grohe »Hugo Wolf kritisiert Anton Bruckner« in »Die Musik« 29, S. 2-7 (***).\nArtikel von W. Korte »Anton Bruckner« in den Nationalsozialistischen Monatsheften (°).\nArtikel »Zum Gedenken Anton Bruckners« in der Monatsschrift für Kultur und Politik auf S. 956 (°°).\n[Oktober 1936?] Enthüllung der Gedenktafel an der Stadtpfarre Linz [vgl. Artikel vom 2.10.1936 und 5.10.1936]. Bei dieser Gelegenheit Aufführung des Films »Der Spielmann Gottes« (°°°).\nAufführung des Finale-Fragments der 9. Symphonie in der Klavierfassung Else Krügers in Wien (#).\n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik: \nDas Programm des 7. Internationalen Bruckner-Festes (in Wien, 7. - 15.10.1936) wird auf Seite 1171 bekanntgegeben (a),\r\ndasjenige des Leipziger Bruckner-Festes (8. - 11.10.1936) auf Seite 1173 (b).\nEine Annonce auf Seite 1176 macht auf die Bruckner-Biographie von Göllerich/Auer aufmerksam (c).\nAufsatz \"Anton Bruckner\" von Max Morold auf den Seiten 1177ff (d).\nIhm folgt auf Seite 1180ff \"Das \"non confundar\"-Motiv in Bruckners Werk\" von Oskar Lang (e).\nRobert Haas schreibt über \"Die neue Bruckner-Bewegung\" auf Seite 1183ff (f).\nMax Morold kommt nochmal zu Wort auf Seite 1187ff mit dem Artikel \"Noch einiges zur Bruckner-Frage\" (g). -\nMax Auer knüpft mit seinem Artikel \"Der Streit um den \"echten\" Bruckner II\" auf Seite 1191ff an seine Veröffentlichung im Mai 1936 an (h).\nArtikel von Karl Wendl \"Eine unbekannte Hymne von Anton Bruckner\" [\"Iam lucis orto sidere\"] auf Seite 1196ff (i).\nAmalie Klose veröffentlicht ihren Text \"Meine Begegnungen mit Anton Bruckner\" auf den Seiten 1200ff (j).\nAuf den Seiten 1202ff folgt Hans Watzliks Aufsatz \"Die Brüder Bruckner\" (j).\nBruckners Brief an Otto Leßmann vom 5.5.1891 wird auf Seite 1229 vorgestellt (k).\nEine Kurznotiz auf Seite 1229 teilt mit, dass das Regensburger Bruckner-Fest [geplant Ende Oktober 1936] auf Mai 1937 verschoben wird [tatsächlich 5. - 7.6.1937] (l).\nDie Kreuzkirchen-Vesper vom 22.8.1936 ist auf Seite 1241 verzeichnet (m).\nEin Inserat von Breitkopf &amp; Härtel auf Seite 1255 weist auf die sorgfältig redigierten Aufführungsmaterialien von 4. und 7. Symphonie (bisherige Fassungen) hin (n).\nDie Ausgaben der Kritischen Gesamtausgabe sind in einer Anzeige auf Seite 1257 zusammengestellt (o).\nDie Verschiebung des Regensburger Bruckner-Festes auf Mai 1937 (siehe \"l\") wird auf Seite 1258 von der Bayerischen Landesregierung auch damit begründet, dass im Oktober 1936 \"zahlreiche hervorragende Persönlichkeiten\" wegen der Parallelveranstaltungen verhindert gewesen sein (p).\nIn der Rubrik \"Musikfeste und Festspiele\" wird auf Seite 1258f das Programm des Leipziger Bruckner-Festes (8. - 11.10.1936) mitgeteilt (q).\nAuf Seite 1267f wird das Konzert vom 8.10.1936 in Leipzig angekündigt (r).\nDie Saisonvorschau des Konzertvereins München auf Seite 1269 enthält das Konzert vom 16.11.1936 (u. a. 4. Symphonie) und die Aufführung der 6. Symphonie am 1.3.1937 (s).\nFür den Konzertwinter in Essen sind - so auf Seite 1271 zu lesen - die 8. Symphonie (am 6.10.1936) und die 4. Symphonie (am 8.4.1937) vorgesehen (t).\nAuf derselben Seite werden für Aachen die 4. Symphonie (am 19.12.1936) und die 5. Symphonie (am 14./15.4.1937) unter Karajan angekündigt (u).\nDie Staatskapelle Dresden wird laut Vorschau auf Seite 1273 auch Werke Bruckners unter Leitung von Karl Böhm spielen (v).\nAuf derselben Seite werden für Flensburg die 4. Symphonie (am 23.11.1936) und für den 26.4.1937 die 8. Symphonie mit dem Grenzlandorchester unter MD Johannes Röder angekündigt (w).\nHinweis auf das Winterprogramm der Dresdner Philharmonie auf Seite 1274: Werke Bruckners im Abonnement und am 14.10.1936 eine zusätzliche Bruckner-Feier unter Leitung von KM Paul van Kempen (x).\nGMD Kurt Overhoff wird laut Mitteilung auf Seite 1275 die 7 Städtischen Konzerte in Heidelberg leiten; am 19.4.1937 wird Peter Raabe als Gastdirigent die 1. Symphonie aufführen (y).\nAuf derselben Seite wird gemeldet, dass am 6.4.1937 das Städtische Sinfonieorchester Jena, verstärkt durch die Landeskapelle Rudolstadt, unter Ernst Schwaßmann die 8. Symphonie in Jena aufführen wird (z).\nDie Angaben zur Dresdner Philharmonie [siehe \"x\"] werden auf Seite 1276 präzisiert: am 6.1.1937 die 5. Symphonie, am 17.2.1937 die 4. Symphonie, am 14.10.1936 der 150. Psalm und die 9. Symphonie (aa).\nAuf Seite 1277 erfährt man, dass der Württembergische Bruckner-Bund den 40. Todestag mit einem Bruckner-Fest und zwei Bruckner allein gewidmeten Kirchenkonzerten feiern wird (bb).\nAuf derselben Seite findet sich eine Vorschau auf die Städtischen Konzerte unter Wilhelm Sieben in Dortmund: 7. Symphonie am 2.11.1936 und 3. Symphonie am 18.1.1937 (cc).\nDie 5. Symphonie unter Gotthart E. Lessing wird auf Seite 1279 für den 7.10.1936 in Plauen angekündigt (dd).", "Letzte Änderung": "23.07.2024 07:18"}, {"ID": 193510005, "Datum": "Oktober 1935", "Haupttext": "In einem Konzert anlässlich der 26. Generalversammlung des \"Allgemeinen Cäcilienvereins für Deutschland, Österreich und die Schweiz\" in Breslau dirigiert Franz von Hoesslin die 9. Symphonie und das \"Te deum\".", "Letzte Änderung": "15.04.2025 19:51"}, {"ID": 193410005, "Datum": "Oktober 1934", "Haupttext": "[14.10.1934] Einspielung der 9. Symphonie durch das New York Philharmonic Orchestra unter Otto Klemperer in New York (a).\nAutogrammkarte des Komponisten Paul Breisach, Wien, mit einer Notenwidmung »Bruckner, III. Sinfonie« (b).\nArtikel von Reinhold Zimmermann (über das Brucknerfest 2. - 5.9.1934 in Aachen) in der Zeitschrift für Musik 101, S. 1061 - 1063 (c).\nArtikel über die Berliner Bruckner-Gemeinde und den Weggang von Felix M. Gatz in »Chord &amp; Discord« 1, Nr. 6, S. 20 (d).\nBruckner-Meldungen in Heft 1 der »Musik« XXVII: \nWolfgang Steinecke berichtet ausführlich vom Aachener Bruckner-Fest:\r\n   Vortrag Grüningers, Aufführungen der 5. Symphonie, der Urfassungen der 1. und 9. Symphonie unter Raabe, d-Moll-Symphonie (»Nullte«) unter Moißl, b-Moll-Messe und 112. Psalm mit dem städtischen Gesangverein unter Raabe, Motetten [prov. WAB 67] und »Abendzauber« mit dem LGV unter Willy Weinberg, e-Moll-Messe und geistliche Chöre mit dem Domchor unter Rehmann (*).\nErnst Schliepe erwähnt die Aufführung der 4. Symphonie durch das Münsterische Orchester unter Georg Ludwig Jochum am zweiten Abend des Lippischen Musikfestes in Detmold (**).\nWilhelm Jung berichtet von der Gedenkfeier in Leipzig zu Bruckners 110. Geburtstag mit einem Vortrag von Helmuth Schultz und der 9. Symphonie unter Hans Weisbach (***).", "Letzte Änderung": "26.05.2024 17:44"}, {"ID": 193310005, "Datum": "Oktober 1933", "Haupttext": "In der Zeitschrift für Musik setzt sich Theodor Armbruster in seinem Artikel \"Ein Appell an unsere deutschen Dirigenten und Konzertinstitute!\" auf S. 1039ff für die frühen Symphonien, insbesondere für die d-Moll-Symphonie (\"Nullte\") ein (*).\nDie Internationale Bruckner-Gesellschaft fördert die Errichtung eines Denkmals für den am 22.8.1932 verstorbenen Franz Marschner im Türkenschanzpark in Wien (**).\nIn »Chord &amp; Discord« 1, Nr. 4, werden die Empfänger der Ehrenmedaille der Bruckner Society of America für die Saison 1933/34 bekannt gegeben: Toscanini, Bruno Walter (New York Philharmonic Orchestra) [4.12.1933], Serge Koussevitzky (Boston Symphony Orchestra) [Saison 1935/36], Frederic Stock (Chicago Symphony Orchestra) und Martin G. Dumler (***).\r\nAuf Seite 3 ein Artikel \"Symphonic Forecasts\" (über Äußerungen Furtwänglers zu Brahms etc.). In diesem Heft auch eine englische Übersetzung von Max Auers Artikel (Zeitschrift für Musik, Oktober 1932) über die Aufführung der Originalfassung der 9. Symphonie (***a).\nBruckner-Meldungen in Heft 1 der »Musik« XXVI:\r\nFür die Konzerte des Philharmonischen Chores in Berlin wird die f-Moll-Messe angekündigt (°).\nEinspielung des Scherzos der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) durch das Orchester der Berliner Staatsoper unter Fritz Zaun (°°).", "Letzte Änderung": "09.08.2026 12:25"}, {"ID": 193210005, "Datum": "Oktober 1932", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 1 der »Musik« XXV: \nAbbildung der Plakette von Tautenhayn [IKO 97] (*).\nIn seinem Bericht von den Salzburger Festspielen erwähnt Roland Tenschert Bruckner-Aufführungen [prov. WAB 86] in den Orchesterkonzerten und die Aufführung der d-Moll-Messe unter Joseph Meßner (**).\nFür Meiningen meldet »G. M.« die Wiedergabe der 6. Symphonie durch die Landeskapelle unter Gustav Schlemm in der letzten Saison (***).\nKarl Grunsky bespricht den neu erschienenen Band 3 der Göllerich/Auer-Biographie (°).\n»Berlin. [...] Die Bruckner-Vereinigung begeht in diesem Winter ihr zehnjähriges Konzertjubiläum. Die Konzerte stehen seit Beginn unter Leitung von Felix M. Gatz. Sechs Sinfoniekonzerte sind vorgesehen. Werke von Bruckner, Beethoven, Mozart, Brahms, Liszt, Franck, Hugo Wolf stehen im Programm.« (°°).\nBruckner wird auch für die Konzerte des Nürnberger Konzertvereins unter Demmer angekündigt [prov. WAB 86] (°°°).\n»Wien: Beim 2. Internationalen Bruckner-Fest wirken mit: Wiener Philharmoniker (Clemens Krauß), Wiener Konzert-Verein (Leop. Reichwein), Domchor (Ferd. Habel), Burgkapelle, Rosé-Quartett, Wiener Männergesangverein, Wiener Lehrer-a cappella-Chor. - Das Hauptereignis des Festes bildet die Aufführung der Originalfassung der IX. Sinfonie. Außerdem gelangen mehrere bisher unbekannte oder weniger aufgeführte Werke des Meisters zur Aufführung. Auch ist eine kirchliche Gedenkfeier für den verstorbenen Ehrenpräsidenten Franz Schalk in der Burgkapelle vorgesehen.« (#).\n\nBruckner-Meldungen in der Zeitschrift für Musik 99:\nAuf S. 853 - 860 erscheint der erste Teil von Stradals Artikel »Erinnerungen aus Bruckners letzter Zeit» (##).\nAuf S. 861 - 864 folgt ein Artikel von Max Auer »Anton Bruckners IX. Symphonie in der Originalfasssung« (vgl. 23.10.1932) (###).\nS. 864 - 867 Artikel von Theodor Kroyer »Die authentische Bruckner-Biographie« (a),\nS. 867 - 870 Artikel von Paul Ehlers »Siegmund von Hausegger als Bruckner-Dirigent« (b),\nS. 871 - 873 Artikel von Hermann Unger »Neues von Anton Bruckner« (c),\nS. 873 - 878 Oskar Lang »Bruckner-Fahrt nach St. Florian« (d),\nS. 878 August Pohl »Anton Bruckner in Bayreuth« (e),\nS. 880 Oskar Lang »Anton Bruckner im zeitgenössischen Briefwechsel« (f)\nund S. 881 Franz Xaver Osterrieder »Bruckneriana im Nachlaß Anton Hager?« (g).\n[Oktober 1932?] Artikel der Zeitschrift für Musik über Änderungen in der Berliner Orchester- und Konzertlandschaft:\r\n   »[..] so sind andere Konzerte an deren Stelle getreten, die sich eines regen Zuspruchs erfreuen. So etwa die Serie der Eugen Jochum-Konzerte, in denen sich dieser zwar noch junge, aber hochbefähigte Rundfunkdirigent immer mehr in die Gunst der Berliner einspielt. Ob es sich um Bruckners Monumentalkunst [prov. WAB 86] handelt, ob er Hindemith oder Rudi Stephan bietet - immer weiß er den verborgenen Schönheiten der Vorlage bis in feinste Verästelungen hinein nachzuspüren und ein saubere und abgerundete Wiedergabe zu erzielen, deren Ernst und Gewissenhaftigkeit erfreut. Seine Ähnlichkeit mit Furtwängler - namentlich in der typischen Ausdruckssprache der linken Hand überrascht. Noch reicht er selbstverständlich nicht an die Auffassungsgabe dieses Stabmeisters heran. Aber Jochum hat eine große Zukunft zweifellos vor sich und wird seinem Lehrer Siegmund von Hausegger Ehre machen.« (h).", "Letzte Änderung": "01.06.2024 09:55"}, {"ID": 193110005, "Datum": "Oktober 1931", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 1 der »Musik« XXIV:\nRoland Tenschert erwähnt die Aufführungen der e-Moll-Messe unter Meßner und der 5. Symphonie bei den Salzburger Festspielen (*),\nRudolf Mengelberg die der 6. Symphonie in Amsterdam (**).\nFranz Beck notiert für Brünn die 9. Symphonie mit den Philharmonikern unter Robert Heger (***).\nBruckner stand auch auf dem Programm der Saison 1930/31 in Kiel [prov. WAB 86] (Bericht von P. Becker) (°).\nAlfred Plohn berichtet von der polnischen Erstaufführung der 9. Symphonie und des »Te deum« unter Adam Soltys in einem Konzert des Polnischen Musikvereins in Lemberg (°°).\n»F. U.« meldet für Oldenburg eindrucksvolle Wiedergaben der f-Moll-Messe und der 5. Symphonie unter Schüler (°°°).\n»Baden-Baden: Das zweite Badische Bruckner-Fest (2. - 5. Oktober) verheißt a cappella-Chöre [prov. WAB 67], das Streichquintett, Orgelwerke [prov. WAB 88], e-moll-Messe sowie die Nullte, Vierte und Siebente Sinfonie.« (#).\nDer Marburger Konzertvereins-Chor unter Herm. Stephani führte in Kassel das »Te deum« auf (##).\nFür Saarbrücken wird die Erstaufführung der 6. Symphonie unter Felix Lederer angekündigt (###).\nHeinrich Laber wird als Gastdirigent in München zwei Symphonien beim Brucknerzyklus der Theatergemeinde leiten [prov. WAB 86] (a).", "Letzte Änderung": "20.02.2023 12:46"}, {"ID": 193010006, "Datum": "Oktober 1930", "Haupttext": "Die Bruckner-Blätter II, Nummer 4 (Oktober - Dezember), enthalten u.a. die Festschrift und das Programm des 1. Internationalen Bruckner-Festes in München [ab 27.10.1930] (a).\r\nS. 53:\nEhrenausschuss (Ministerpräsident Dr. Held, Staatsminister Dr. Goldenberg, OBM Dr. Scharnagl.\nIBG: Ehrenpräsident: Franz Schalk, Präsidenten Max Auer (Wien-Vöcklabruck), Walter Braunfels (Köln) und Ernst Kurth (Bern), Schriftführer: Franz Moißl (Wien-Klosterneuburg)und Karl Krieser (Leipzig), Kassiere Dr. Benno Filser (Augsburg), Prälat Dr. F. X. Münch (Köln).\nOrtsgruppe München der IBG (Festausschuss): Vorsitzende Siegmund von Hausegger und Ludwig Berberich, Schriftführer Wolfgang von Bartels [siehe die Anmerkung], Kassiere Reichsbahndirektor Dr. Wilhelm Rossmann, Vorstandsmitglieder: Arnold Clement, Hans A. Grunsky, Stadtrat Dr. Gebh. Hörburger, Bibl.direktor H. L. Held, Heinrich Knappe, GMD Knappertsbusch, Bibl.rat Dr. W. Krienitz, Dipl.Ing. Oskar Lang, Dr. Alfred Lorenz, Domorganist Jos. Schmidt und Freiherr H. W. Sartorius von Waltershausen.\r\nS. 54: Liste der Mitwirkenden\r\nS. 55: Gedicht \"Anton Bruckner\" von Robert Hohlbaum\r\nS. 56-58: Festprogramm\r\nS. 59-67: Artikel von Max Auer \"Anton Bruckner und München\" (mit Abbildungen von Franz Schalk, Siegmund von Hausegger, Ludwig Berberich und Adolf Mennerich)\r\nS. 67-69: Artikel von Paul Ehlers \"Der Münchener Dirigentenkreis und Bruckner\" (mit einer Abbildung Ferdinand Löwes)\r\nS. 70-75: Artikel von Max Auer \"Anton Bruckners Große Messe in F moll\"\r\nS. 76-79: Artikel von Ludwig Berberich \"Messe E moll von Anton Bruckner\"\r\nS. 80-82: Artikel von Franz Xaver Müller \"Bruckners Requiem\" (mit einer Abbildung von Josef Ruzek)\r\nS. 82f: Artikel von Franz Gräflinger \"Messe D moll von Bruckner\"\r\nS. 83f: Artikel \"Streichquintett F dur\" (Textpassage aus dem Buch von Ernst Kurth, mit einer Abbildung des Münchener Streichquartetts: Prof. Szanto, Saupe, Haass und Disclez)\r\nS. 85: Abbildung der Radierung von Karl Reisenbichler (Stifterbrief für die Orgel in St. Florian)\r\nS. 86f: Kleine Nachrichten: Ankündigung von Bruckner-Zyklen in Stockholm, Berlin (Rundfunk) und Wien.  – Klavierzyklus 21.3.1930 - 7.7.1930. – Hinweis auf die Mitteilungen des Württembergischen Bruckner-Bundes. – Bericht der Musica Divina (Oktober 1930) über zyklische Aufführungen der Kirchenmusikwerke im Wiener Stephansdom. – Ankündigung der d-Moll-Symphonie (\"Nullte\") für Zürich.\r\n– Aufführung der 4. Symphonie unter MD M. E. Thamm in Franzensbad. – Ankündigung der 3. Symphonie für Prag. – Katholikentag in Münster am 6.9.1930. – Erscheinen von Band 15 der Gesamtausgabe (mit Requiem und b-Moll-Messe). – Radierung von Karl Reisenbichler als Stifterbrief des Oberösterreichischen Brucknerbundes für die Orgel in St. Florian. – Erinnerungs-Plakette von August Bodenstein für 3.- RM bei Otto Bauer erhältlich. – Am 28.10.1930 Festaufführung von Wagners \"Tannhäuser\" im Nationaltheater. – Für IBG-Mitglieder freier Eintritt für die Aufführungen am 30.10.1930 (Requiem) und 1.11.1930 (e-Moll-Messe).\r\nS. 88: Verlagswerbung Anton Böhm (Augsburg), Neuausgabe der Motetten und der d-Moll-Messe (insgesamt 12 Hefte) durch Ernst Fr. Schmid.\r\nS. 89: Verlagswerbung Gustav Bosse (Bruckner-Literatur)    (a1).\n \nBruckner-Meldungen in Heft 1 der »Musik« XXIII:\nRoland Tenschert bemerkt in seinem Bericht über die Salzburger Festspiele im Abschnitt über die Konzerte des Domchors unter Joseph Meßner:\r\n   »die Einbeziehung von Anton Bruckners f-moll-Messe bedarf natürlich keiner Rechtfertigung.«\r\nund über das dritte Konzert der Wiener Philharmoniker unter Franz Schalk:\r\n   »brachte Bruckners 9. Symphonie und die Eroica in dieser ungewohnten Reihenfolge.« (*).\nJulius Mai (Bern) erwähnt lobend die 4. Symphonie unter Albert Nef in einem Volkskonzert (**).\nMax Voigt berichtet aus Duisburg:\r\n   »Hausegger [...] ließ in Bruckners Neunter die enge Bindung zwischen verzweifeltem Ringen und gottergebenem Erdentrücktsein zwingend aufleuchten.« (***).\nFür die städtischen Symphoniekonzerte unter Breisach in Mainz erwähnt Ludwig Fischer auch eine Bruckner-Aufführung [prov. WAB 86] (°).\nRichard Scheffler schreibt in seinem Konzertbericht aus Scheveningen, wo das Residenz-Orchester aus den Haag unter Carl Schuricht spielte:\r\n   »Den krönenden Abschluß fanden die Schuricht-Konzerte mit einer Wiedergabe von Bruckners Neunter.« (°°).", "Letzte Änderung": "02.11.2025 12:16"}, {"ID": 192910005, "Datum": "Oktober 1929", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 1 der »Musik« XXII:\nErwähnung eines Artikels in den Mitteilungen des Vereins zur Geschichte Berlins Nr. I über Bruckners Besuche in Berlin (*).\nFranz Beck schreibt aus Brünn:\r\n   »Die namentlich für den Dirigenten wenig dankbare »Sechste« lieferte uns den neuerlichen Beweis, welch gewaltige Vollblut-Musikernatur in Heger steckt. Die machtvoll gesteigerten Ecksätze, das anmutig frische Scherzo und das an Gefühlsinhalt überströmende Adagio erwuchsen zum einmaligen Erlebnis.« (**).\nHermann Sexauer (Freiburg) erwähnt die Aufführung der 5. Symphonie unter E. Lindemann bei der Badischen Brucknertagung und fährt fort:\r\n   »Vorbereitend hatte in einem Morgenkonzert Dr. Karl Grunsky, der Vorsitzende des Württembergischen Brucknerbundes, über Bruckner gesprochen und die 5. Sinfonie in seiner Bearbeitung für 2 Klaviere (mit Kapellmeister Schlager, hier) vorgetragen.« (***).\nÜber das Konzert von Franz Schalk mit den Wiener Philharmonikern in Salzburg schreibt Roland Tenschert:\r\n   »Stellenweise wird es bereits offenbar, daß dieser Dirigent seinen künstlerischen Zenit bereits überschritten hat. Sein Haydn klang flau, mitunter nervös. Auf voller Höhe fand ihn Bruckners VII.«\r\n   »In der Stiftskirche zu St. Peter gab es [...] auch noch Anton Bruckners große f-moll-Messe mit Wiener Kräften unter Leitung Franz Schalks.« (°).\nSpendenaufruf für die Restaurierung von Sechters Geburtshaus und der auch von Bruckner gutgeheißenen Gedenktafel in Friedberg (°°).\nBruckner-Blätter:\n - [ca. Oktober 1929, nach dem 23.9.1929] Heft 3/4 der Bruckner-Blätter I (1929) (Doppelheft) informiert über das kommende Bruckner-Fest in Karlsruhe (6. - 10.11.1929).\r\nAuf S. 33 der »Festspruch« von Rudolf Moißl (dem OBM Dr. Julius Finter gewidmet),\r\nauf S. 35f das Festprogramm.\r\nFritz Grüninger berichtet auf S. 36 - 43 von der »Brucknerpflege in Baden«,\r\nund Wilhelm Fladt erinnert auf S. 43f an den 29.7.1923 (»Anton Bruckner in St. Blasien«).\r\nAnton Rudolph gibt auf S. 44 - 46 eine Einführung in »Franz Philipps Friedensmesse«,\r\nund mit »Karlsruhe« beschäftigt sich ein Artikel von Verkehrsdirektor Julius Lacher auf S. 46 - 48.\r\nEs folgen Artikel von Oskar Lang (»Bruckners Sendung«, S. 49 - 52),\r\nMax Auer (»Anton Bruckners Universalität«, S. 53f),\r\nHeinrich Damisch (»Unser Ehrenpräsident Franz Schalk«, S. 54 - 56),\r\nKarl Grunsky (»Dr. Karl Muck [/] Zum 70. Geburtstag«, S. 57f),\r\nFranz Moißl (»An Max Auer, den Führer«, S. 59f),\r\nH. Damisch (»Bruckner und die Salzburger Festspiele«, S. 60f),\r\n[ohne Autorenangabe] »Gründung des Rheinischen Brucknerbundes« (S. 61f)\r\nund Dr. K. G. [Karl Grunsky] (»Vom Brucknerbund in Württemberg«, S. 62f).\r\nAuf S. 63f weitere Hinweise zum Karlsruher Fest (Sitzungen am 9.11.1929, Ausstellung 5. - 12.11.1929, Bruckner-Sondernummer der Karlsruher Wochenschau, Organisatorisches).\r\nDie Geschäftsstelle Augsburg der IBG berichtet auf S. 64 von der Gesamtausgabe, die im Spätherbst das Requiem, die Missa solemnis und die 9. Symphonie (samt Skizzen) vorlegen werde.\r\nEine Notiz auf S. 65 informiert über die Monatszeitschrift »Musik im Leben«, die sich für Bruckner engagieren wolle; unter den Mitarbeitern (u.a. Prof. Müller (Köln), J. Hatzfeld (Paderborn), Prof. Haas (München) und Prof. Lechthaler (Wien)) seien »führende Köpfe unserer Bewegung«.\r\n»Kleine Nachrichten« auf S. 65:\r\nNachrufe auf Kardinal Dubois, Eusebius Mandyczewski und Ferdinand Foll. IBG-Vorstandsmitglied Dr. Hans Sperl wurde Vorstand des Wiener Männergesangvereins. August Stradal habe in der Schweiz konzertiert und auch in Nymphenburg mit seiner Fassung des Quintetts Erfolg gehabt. Hinweis auf den 3.11.1929 (München). Der oberösterreichische Landtag habe zur Restaurierung der Bruckner-Orgel in St. Florian eine Subvention von 3500 S bewilligt. Diesem Zweck diene auch eine Radierung von Karl Reisenbichler, die als »Stifter-Brief« gedacht sei.\r\nAuf S. 66 - 69 Buchbesprechungen: Klavierauszug der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) von Emil Petschnig (signiert »F. G.« [Fritz Grüninger?]), August Stradal »Erinnerungen an Franz Liszt« (signiert »Dr. O. M.«), Félix Raugel \"Les Grandes Orgues des Eglises de Paris et du Département de la Seine\" (mit Bericht von Bruckners Orgelspiel im Mai 1869), Oskar Lang \"Die Thematik der Symphonie Anton Bruckners\" (in \"Die Musik\" XXI, Heft 11) (signiert \"F. M.\" [Franz Moißl?]), Vinzenz Goller \"Orgelbegleitungen zu kirchlichen Werken Anton Bruckners\" (e-Moll-Messe und \"Te deum\") (signiert \"F. M.\") und Erwähnung der im Verlag Berntheisel erschienenen und von Joseph Meßner ergänzten Ausgaben der \"Messe in C-Dur\" [Windhaager Messe, WAB 25] und \"Messe in F-Dur (Choralmesse)\" [WAB 9].\r\nAuf S. 69f ein Dankwort Fritz Grüningers für die Unterstützer des Karlsruher Bruckner-Fests (OBM Dr. Finter, Dr. Leers und Dr. Huber vom Kultusministerium, die Dirigenten Dr. Knöll, Krips, Lindemann und Franz Philipp, Amtsrat Laubach (Ausstellung), Verwaltungsdirektor Lacher (Organisation), Redakteur Müssle (Festschrift), Franz Moißl und Max Auer.\r\nAuf S. 71f Inserate: \"Anton Bruckner\" von Josef Daninger, \"Erinnerungen an Franz Liszt\" von August Stradal, \"Anton Bruckner\" von Alfred Orel und \"Anton Bruckners Werke in der Edition Peters\" (f-Moll-Messe, \"Te deum\", 9 Symphonien, Quintett und Symphonie-Sätze für Klavier zweihändig (Singer) und für Harmonium (Karg-Elert).\r\nDer Außenumschlag bringt auf S. 2 eine Anzeige der Universal-Edition (Taschenpartiturausgabe der 9 Symphonien, neurevidiert von J. V. Wöss, und Chorwerke von Walter Braunfels) und auf S. 3 ein Inserat des Amalthea-Verlags (Max Auer \"Anton Bruckner\" und Karl Kobald \"In memoriam Anton Bruckner\", \"Beethoven\" und \"Franz Schubert\") (°°°).\n[vermutlich 4. Quartal 1929]\r\nArtikel von Fritz Grüninger \"Anton Bruckner als katholischer Mensch und Künstler\" in der Vierteljahreszeitschrift \"Der Katholische Gedanke\", 2. Jg., Heft 4, S. 412 [- ca. 437?] (#).", "Letzte Änderung": "17.10.2025 16:26"}, {"ID": 192810006, "Datum": "Oktober 1928", "Haupttext": "Albumblatt mit einem Bruckner-Portrait (Farbstiftzeichnung von M. Wutzer) [siehe »1928/29«] mit Notenzitat und Eintragung von Oberleithner: »Der eiserne Heiland. [2 Takte, C-Dur, 4/4-Takt] Dr Max Oberleithner [/] Wien Oktober 1928« (#).\nDatierung des Vorworts zu Joseph Grubers Buch »Meine Erinnerungen an Dr. Anton Bruckner« (##).\nBruckner-Meldungen in Heft 1 der »Musik« XXI: \nErwähnung des Artikels »Anton Bruckner« von Karl Grunsky in der Neuen Musikzeitung 49/21-22 (*).\nLudwig Unterholzner meldet eine Aufführung der d-Moll-Symphonie [3. Symphonie?] unter Joseph Bach in Augsburg (**).\nFranz Gräflinger schreibt aus Linz über ein Konzert des oberösterreichischen Bruckner-Bundes in der Südbahnhofhalle [24.6.1928]:\r\n   »... Da am selben Tage auch die Eröffnung des Linzer Zwischensenders stattfand, nahm der Bund die Gelegenheit wahr, die Stimme des »tönenden Grabmales Bruckners«, die Florianer Orgel, erstmalig in den Äther hinauszutragen. Das Programm der Wiener Philharmoniker war auf Romantik aufgebaut. ... Als Hauptnummer Bruckners »Neunte«. Die Auslegung Schalks von traditioneller Größe und ergreifender Tiefe. Die Wiedergabe durch die Philharmoniker eine Zelebrierung höchster Art.« (***).\nFür Bochum wird die 2. Symphonie unter Leopold Reichwein angekündigt (°).\n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik: \nAuf Seite 571 ist als Neuerscheinung verzeichnet Dr. Konrad Huschkes Buch \"Unsere Tonmeister untereinander\", Band 4 Brahms-Bruckner (a).\nAuf Seite 599 kündigt die Programmübersicht für die Reußische Kapelle unter Heinrich Laber die 5. Symphonie für den 1.3.1929 an (b).\nAuf Seite 602 sind die Erstaufführungen dieses Orchesters unter Labers Leitung zusammengestellt, darunter die 5. Symphonie (c).\nAuf Seite 602 Hinweis auf das Konzert vom 22.10.1928 mit der 7. Symphonie (d).\nAuf derselben Seite Ankündigung der 9. Symphonie für den 18.3.1929 beim Konzertverein München (e).\nAuf Seite 603 wird gemeldet, dass der Verein der Musikfreunde in Kiel am 21.3.1929 die 4. Symphonie aufführen wird und mit dem Oratorienverein in  einem Volkskonzert die e-Moll-Messe bringen wird - Dirigent: Fritz Stein (f).", "Letzte Änderung": "01.06.2025 18:47"}, {"ID": 192710006, "Datum": "Oktober 1927", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 1 der »Musik« XX: Franz Beck berichtet von den Abonnementskonzerten in Brünn, die im vergangenen Winter ihr 25jähriges Bestehen feierten. Im ersten Konzert dirigierte Leopold Reichwein die 4. Symphonie (*). \nFür Berlin wird das »Te deum« in einem Konzert des Scheinpflugschen Chor unter Arnold Ebel angekündigt (**).\n\n\nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik: \n\nWalther Stein berichtet auf Seite 586f von der Aufführung der 9. Symphonie und des \"Te deum\" unter Felix Lederer in Saarbrücken, Otto Dorn von einem Wiesbadener Konzert des Theater-Orchesters unter Otto Klemperer und der Bruckner-Pflege durch Karl Schuricht (***). \n\nAuf Seite 592 wird gemeldet, dass für Juni 1928 ein Bruckner-Fest unter Reichwein in Bochum geplant ist (°). \n\nKonzertankündigungen: \n\nAuf Seite 598 die 9. Symphonie mit der Reussischen Kapelle unter Heinrich Laber in Gera am 2.4.1928, \n\nauf S. 600 die 8. Symphonie unter Carl Schuricht in Wiesbaden am 7.10.1927, \n\nauf Seite 601 die 2. Symphonie beim Konzertverein München am 24.10.1927 und am 27.2.1928 unter Siegmund von Hausegger die 8. Symphonie, \n\nam 13.1.1928 das Quintett im Konzert des Städtischen Orchesters in Münster und am 6.1.1928 die 4. Symphonie unter Richard von Alpenburg (°°).\nAufführung der 7. Symphonie durch das Orchester der Mailänder Scala unter Oskar Fried in Mailand (°°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192610005, "Datum": "Oktober 1926", "Haupttext": "Die Wiener Illustrierte Zeitung (oder das Interessante Blatt) druckt eine Photographie Bruckners [IKO 83a] (a).\nArtikel von Richard von Alpenburg \"Das Erbe Anton Bruckners\" im \"Hochland\" (München), S. 74-81 (b).\nBruckner-Meldungen in Heft 1 der »Musik« XIX: \nErwähnung von Gustav Kirsteins Artikel »Brahms, Bruckner und die Schutzfrist« in der Vossischen Zeitung vom 24.7.1926 (*).\nKurt Singer bespricht Alfred Orels Bruckner-Buch (**).\nLudwig Unterholzner meldet für Augsburg eine Wiedergabe der 7. Symphonie in einem städtischen Sinfoniekonzert und ein Gastspiel Eugen Jochums, »der mit Bruckners 4. Sinfonie Es-dur ein Erlebnis ganz starker Art vermittelte.« (***).\nDie 7. Symphonie erklang auch in Budapest unter Clemens Krauß (Bericht von Aurel Kern) (°).\nWalter Berten erwähnt eine Aufführung der 5. Symphonie unter Hans Gelbke in Mönchen-Gladbach (°°).\nIn seinem Bericht von den Salzburger Festspielen verzeichnet Franz Gräflinger das Konzert des Wiener Männergesangvereins und die Aufführung der 8. Symphonie (»in reifer Abgeklärtheit«) durch die Wiener Philharmoniker unter Franz Schalk (°°°).\nFür die Konzerte des Württembergischen Landestheaters unter Carl Leonhardt werden u.a. die 3. und 9. Symphonie angekündigt (#).", "Letzte Änderung": "05.08.2026 23:49"}, {"ID": 192510005, "Datum": "Oktober 1925", "Haupttext": "[fiktive Datierung] Ankündigung [des Verlags?] \"Das Gipfelwerk der Brucknerliteratur, Ernst Kurth, Bruckner, Max Hesse Verlag Berlin W15\" (x).\n \nArtikel \"Bruckner, von Prof. E. Kurth\", signiert \"Dr. –i-\", mit Vorabdruck \"Das Wesen der absoluten Musik bei Bruckner\" in der Rheinischen Musik- und Theaterzeitung (y).\n \nIn Heft 8 von Pult und Taktstock werden auf S. 155 Konzerte der Berliner Bruckner-Vereinigung unter Felix Gatz in der Hochschule für Musik angekündigt: 4. und 9. Symphonie, e-Moll- und f-Moll-Messe (z).\n \n \nBruckner-Meldungen in Heft1 der »Musik« XVIII: \nArtikel von Hans Alfred Grunsky »Der erste Satz von Bruckners Neunter. Ein Bild höchster Formvollendung« (*).\nAbbildung der Bruckner-Büste von Franz Forster (1923) und der Photographie »Bruckner am Klavier« [IKO 39] (**).\nArtikel von Wilhelm Schmid »Ährenlese zur Biographie Hugo Wolfs«, der Briefe Wolfs mit Äußerungen über Bruckner veröffentlicht (***).\nErwähnung der Artikel »Anton Bruckners Liebesbriefe« von Felix v. Lepel im Fränkischen Kurier [Nürnberg] Nr. 229 (19.8.1925) (°)\nund »Liszt und Bruckner als Messenkomponisten« von Wilhelm Kurthen in »Musica sacra« LV/8-9 (Regensburg, August/September 1925) (°°).\nKurt Singer bespricht das Buch »Anton Bruckners gesammelte Briefe« von Max Auer (°°°),\nKurt v. Wolfurt stellt als Neuerscheinungen die Philharmonia-Taschenpartituren der d-Moll-Messe und der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) vor (#).\nMax Voigt meldet, daß bei der Tausendjahrfeier in Duisburg (15.-20.7.1925) das Quintett durch das Grevesmühl-Quartett aufgeführt wurde (##).\nDie vergangene Saison brachte in München-Gladbach die f-Moll-Messe und mit dem Kölner Domchor die e-Moll-Messe (Bericht von Walter Berten) (###).\nWilhelm Altmanns Liste der Neuerscheinungen enthält den Männerchor »Am Grabe« (a).", "Letzte Änderung": "04.08.2026 22:46"}, {"ID": 192410005, "Datum": "Oktober 1924", "Haupttext": "Artikel von Franz Xaver Müller (u.a. über Bruckners Verhalten bei Traumihlers Beerdigung am 15.10.1884) in »Stadt Gottes« (*).\n(Nach dem 1.10., nach 3.11.?) Übertragung einer Bruckner-Feier des Wiener Rundfunks mit den Wiener Philharmonikern (in einer wegen des winzigen Senderaums reduzierten Besetzung) (**).\nArtikel von Wolfgang von Hauenschild über \"Vom Tempo - von Linien - von Anton Bruckner\" in Pult und Taktstock, Heft 5, auf S. 91-96 mit Erwähnung der 9. und 4. Symphonie (***).\nDie Zeitschrift für Musik 91, Heft 10, veröffentlicht auf S. 568 das Schreiben der Bruckner-Neffen Hueber vom 10.9.1924, in dem sie die im Vergleich zu Haslinger (8. Symphonie) wesentlich niedrigere Tantiemen-Zahlung der Universal-Edition für die 4. und 7. Symphonie anprangern (°).\nBruckner-Meldungen in Heft 1 der »Musik« XVII: \nErwähnung einer Aufführung der 4. Symphonie in der vergangenen Saison durch das Collegium musicum in Marburg/L. (a).\nMax Auer wurde vom österreichischen Bundespräsidenten der Titel Professor hon. causa verliehen (b).\nDie Zeitschrift »Musik« bringt auch ein Faksimile von Bruckners Improvisationsskizze [WAB 240] für den 31.7.1890 in Bad Ischl (c).", "Letzte Änderung": "14.04.2025 08:19"}, {"ID": 192310005, "Datum": "Oktober 1923", "Haupttext": "Artikel von Hans Lauer »Anton Bruckner« in der »Anthroposophie« 1, Nr. 23, S. 4-6 (*). Bruckner-Meldungen in Heft 1 der »Musik« XVI: \nInhaltsangabe des Artikels vom 21.7.1923 (a). \nKurt Singer bespricht Max Auers Buch »Anton Bruckner« (b). \nFür die Konzerte des Städtischen Orchesters Duisburg unter Paul Scheinpflug wird die g-Moll-Ouvertüre angekündigt (c).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192210005, "Datum": "Oktober 1922", "Haupttext": "Franz Gräflinger stellt das Manuskript für seine Sammlung von Bruckner-Briefen fertig [Datierung des Vorwortes] (*),\r\nfür die er zuvor in einem privaten »Aufruf an alle Bruckner-Freunde« (**) um Informationen und Abschriften gebeten hatte.\nDatierung des Vorwortes zu Max Auers Bruckner-Buch (Amalthea-Verlag 1923) [siehe die Anmerkung] (***).\nProzess um die Eigentumsrechte an der Autographpartitur der f-Moll-Messe mit Frau Winkler [vgl. Februar 1921 und Mai 1923] (°).\n[Datierung hypothetisch (siehe die Anmerkung)]\r\nAufführung der g-Moll-Ouvertüre in einem Konzert des amerikanischen Geigers Rudolf Polk in Köln. Auf dem Programm stehen außerdem Rudi Stephans \"Musik für Orchester\" und Orchestervariationen über einen Walzer von Strauß von Adolf Busch (°°).", "Letzte Änderung": "24.07.2025 16:23"}, {"ID": 192110005, "Datum": "Oktober 1921", "Haupttext": "Aufführung der g-Moll-Ouvertüre durch die Wiener Philharmoniker unter Weingartner (*).\n[Vermutlich Anfang Oktober 1921]\r\n»Der Merker« bringt mit Nr. 19 ein Bruckner-Heft (**).\nDie Zeitschrift für Musik berichtet von Berliner Konzerten (Ende September bis Anfang Oktober):\r\n   »[...] Am auffälligsten war indessen die frühzeitige große Anzahl der Orchesterkonzerte. Ich kann davon nur einiger gedenken. So desjenigen des Dresdener Kapellmeisters Fritz Reiner [vor dem 20.10.1921, 7. Symphonie]. Er vertrat Österreich-Ungarn: Suite Nr. 1 von Bela Bartok, Violinkonzert von E. v. Dohnanyi mit dem ungarischen Geiger Josef Szigeti, Bruckners siebente Sinfonie. [...] Der Dirigent aber zeigte, daß er zu den Besten seines Faches gehört. Vor allem in der Brucknerschen Sinfonie. [...]« (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192010005, "Datum": "Oktober 1920", "Haupttext": "Datierung des Vorworts zu Franz Gräflingers Buch »Anton Bruckner. Sein Leben und seine Werke«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191110005, "Datum": "Oktober 1911", "Haupttext": "Franz Gräflinger reagiert auf die Boykott-Aufrufe zu seiner Bruckner-Biographie (\"Bausteine\") mit einer Schrift \"Die boykottierte Bruckner-Biographie. Ein Wort zur Abwehr an alle Bruckner-Freunde.\", die in Wittenberg gedruckt wird (Verlag Herrosé &amp; Ziemsen).", "Letzte Änderung": "28.07.2025 21:48"}, {"ID": 191010005, "Datum": "Oktober 1910", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter R. Siegl in Berlin (*).\nNachtrag der Universal-Edition zu Ferdinand Löwes Vorwort [August 1903] zum vierhändigen Klavierauszug der 9. Symphonie:\r\n   »Um vielseitig geäußerten Wünschen nachzukommen, haben wir den Entschluß gefaßt, der Ausgabe von Bruckners Neunter Symphonie auch das Te Deum anzuschließen. / WIEN, im Oktober 1910 / Universal-Edition. / U. E. 844. 2988.« (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190910005, "Datum": "Oktober 1909", "Haupttext": "Artikel »Musikersilhouetten« von Max Hayek in Westermanns Monatsheften 54, H. 1, S. 88-93 (*).\nAufführung der 2. Symphonie unter Funtek in Wiborg (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190810005, "Datum": "Oktober 1908", "Haupttext": "Notiz von Propst Joseph Sailer:\n     Im Oktober 1908 übergab Ignaz Bruckner dem Stift St. Florian 2 Notenrenten vom 1.11.1868 à 1000 Gulden, über die die jeweiligen Prälaten frei verfügen können.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190710005, "Datum": "Oktober 1907", "Haupttext": "Datierung im Vorwort Karl Grunskys zum Meisterführer Nr. 4 »Bruckner's Symphonien« (Verlag Schlesinger/Lienau/Haslinger). Beiträge von Grunsky, Kähler, Niemann, Ochs und Pochhammer. Inserat für eine »Kleine Partitur-Ausgabe« der 8. Symphonie (*).\n(Evtl. auch Anfang November 1907) Aufführung der 4. Symphonie unter Mörike in Halle (**).\n[Evtl. Anfang November] Aufführung der 8. Symphonie unter Max Fiedler in Hamburg (***).", "Letzte Änderung": "08.05.2024 08:08"}, {"ID": 190610005, "Datum": "Oktober 1906", "Haupttext": "[Datierung unsicher] Artikel von Robert Hirschfeld in der Wiener Abendpost zu Bruckners 10. Todestag (*).\nAufführung der 4. Symphonie durch die Tschechische Philharmonie in Prag [11.10.] (**)\nund durch die Homburger Kapelle in Frankfurt a.M. (***).", "Letzte Änderung": "29.08.2024 20:53"}, {"ID": 190510005, "Datum": "Oktober 1905", "Haupttext": "[23.10.1905] Aufführung des »Te deum« durch den Philharmonischen Chor unter Siegfried Ochs im ersten Konzert der Saison 1905/06 in Berlin (*).\nVorwort von Arthur Smolian zur 2. Auflage von Hans Merians »Illustrierte Geschichte der Musik im 19. Jahrhundert«. Auf S. 702f ein Artikel über Bruckner (mit Abbildung, Brustbild nach links) [möglicherweise so auch schon in der 1. Auflage (Vorwort November 1901)] (**).", "Letzte Änderung": "19.11.2024 13:19"}, {"ID": 190410005, "Datum": "Oktober 1904", "Haupttext": "[Datierung unsicher]\r\nAufführung des »Te deum« und der 9. Symphonie unter Lorentz in Karlsruhe [oder November 1904? siehe 9.11.1904] (*).\nAufführung der 9. Symphonie [durch die Berliner Philharmoniker] unter Nikisch in Berlin (**).\nDatierung des Vorworts von Rudolf Louis' Buch »Anton Bruckner« (***).", "Letzte Änderung": "16.02.2024 03:10"}, {"ID": 190310005, "Datum": "Oktober 1903", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Hausegger in einem Konzert der Museumsgesellschaft in Frankfurt a. M.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190210005, "Datum": "Oktober 1902", "Haupttext": "Aufführung der 1. Symphonie durch das Berliner Tonkünstler-Orchester unter Richard Strauss in Berlin [6.10.1902] (*).\nAufführung [prov. WAB 86} in Graz (**).\nAufführung der 3. Symphonie unter Winderstein in Halle (***).\nIn The Forum (Ausgabe Oktober – Dezember 1902) legt Henry T. Finck, Musikkritiker der New York Evening Post, seine Meinung dar, dass die Symphonie keine Zukunft mehr habe. Er schildert Bruckners Symphonien als Wolkenkratzer-Symphonien. Der Zusammenhalt der einzelnen Sätze einer Symphonie (Beispiel Haydn) wird mit vier Eisenbahnwagen verglichen (°).", "Letzte Änderung": "17.10.2025 23:11"}, {"ID": 189610005, "Datum": "Oktober 1896", "Haupttext": "An schönen Tagen geht Bruckner mit Frau Kathi regelmäßig eine Viertelstunde spazieren.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189510005, "Datum": "Oktober 1895", "Haupttext": "Kalendereintragungen (von fremder Hand): Adresse von Dr. Heller und Liezent. Namenseintrag Ploteny [siehe die Anmerkung].", "Letzte Änderung": "25.08.2025 15:19"}, {"ID": 189410005, "Datum": "Oktober 1894", "Haupttext": "Brief des Wiener Tonkünstlervereins an Bruckner (zum 4.9.1894):\r\n   Nachträgliche Geburtstagsgrüße (der Ausschuß sei erst kürzlich, nach den Ferien, zusammengetreten). Bruckner sei ja schon früher durch Paul Heyse, die Universitätsschüler und die Ehrendoktorwürde geehrt worden. Unterzeichnet von Brahms, Door, Kremser, Jul. Zellner, Heuberger, Brüll, Nawratil, Jenner, Konrat, Gutmann und Mandyczewski (*).\nIn The Musical Times [London] ist zu lesen:\r\n\"     On the 4th ult. Anton Bruckner celebrated his seventieth birthday, when the worthy master received the hearty congratulations of his numerous friends\" (**).", "Letzte Änderung": "25.04.2026 02:03"}, {"ID": 189310005, "Datum": "Oktober 1893", "Haupttext": "[nach dem 8.10.1893] Hinweis auf die Aufführung von \"Helgoland\" am 8.10.1893 im Bericht der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung VI, Nr. 1, Beilage S. 13f:\r\n   \"Zum 50jährigen Jubiläum des Wiener Männergesang-Vereines.\r\n   [... über den Verlauf des Festes, die Redner des Begrüßungsabends (am 6.10.1893), den Empfang im Rathaus am 7.10.1893  und das Konzert am 8.10.1893, die dabei anwesenden Gäste ...]\r\n   Der Kaiser, König Albert von Sachsen und Erzherzog Albrecht blieben eine Stunde im Saale und verliessen nach Kremser's „Nachtlied” die Reitschule. Kronprinzessin-Witwe Stephanie und die Erzherzoge Ludwig Victor, Wilhelm und Rainer blieben bis zum Schlusse. [...]\r\n   Dass die sieggewohnten Schaaren Kremser's in diesem Concert ihr Höchstes und Aeusserstes leisteten, bestätigen wir gern. [... Bruch und Gernsheim dirigierten ihre Werke selber ...] Ein drittes grösseres Chorwerk, A. Bruckner's „Helgoland”, kam zwar in Gegenwart des Componisten zur Aufführung, wure aber gleich den übrigen Nummern des Programmes von Kremser dirigirt [... über den abendlichen Festcommers ...]\" [keine Signatur] (*).\nAuf Seite 15 wird das \"Te deum\" für den 15.4.1894 angekündigt:\r\n   \" - (Grosser Musikvereinssaal.) Die vier ordentlichen und zwei ausserordentlichen Concerte der Gesellschaft der Musikfreunde in der Saison 1893/94, geleitet von dem Concert-Director Herrn Wilhelm Gericke finden mit nachbenannten Programmen statt, u. zw.: A) die ordentlichen: [...] B) die ausserordentlichen: [...] II. Am 15. April, Mittags ½1Uhr: [... Tschaikowsky, Beethoven, 5. Konzert mit Sofie Menter, Götz ...] Bruckner: „Tedeum.”\" (**).", "Letzte Änderung": "24.04.2026 15:18"}, {"ID": 189110005, "Datum": "Oktober 1891", "Haupttext": "Kalendernotizen Bruckners: »H Robert Wetzel [/] post restante. Notenabschreiben. [/] Prof Dr Wiesner [/] Prorector Hartl [Hartel]« und [weiter unten, zum 23.10. gehörend?] »Rektor Exner. Pelikang. 16.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188910005, "Datum": "Oktober 1889", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »Perchtholdsdorf 502. bei Liesing Südbahn H Hofk. [Pius Richter] Begrischgasse 502. [/] Mis Harris Heugasse 18, 2. Stiege 1. Stock Thür 22. Freit. 5.« [= Unterrichtstermin?] (*).\nUnterschrift »ABruckner mpp« »October 1889« im »Meldebogen für den außerordentlichen Hörer der k. k. Universität zu Wien« Carl Speiser, der wöchentlich 2 Stunden »Harmonielehre« belegt hat (**).", "Letzte Änderung": "06.03.2024 08:20"}, {"ID": 188810005, "Datum": "Oktober 1888", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: »H Johann Knappe Lessinggasse 10. Linz.« (*).\r\n[Anderer Kalender] Kalendernotiz Bruckners: »Fl [Frl] Franke [Katharina Frankl?] Leopoldst Schauspiel. in Baden« (**).\nBruckners Universitätsvorlesung hören im diesem Semester William Ritter (***) und [?] Karl Heissenberger (°).", "Letzte Änderung": "21.08.2025 19:34"}, {"ID": 188710005, "Datum": "Oktober 1887", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: Ausgaben für Haushalt und Handwerker (*), [in anderem Kalender] [erst Februar 1888 geschrieben?] Notizen zur Stichvorlage der 4. Symphonie (**). Josef Schalk wird künstlerischer Leiter des Wiener Wagner-Vereins (***). \nDie »Harmonia sacra« Nr. 10 berichtet auf S. 78 über Bruckners Orgelspiel am 12.9.1887 in Linz und am 28.8.1887 in St. Florian: »[...] Am 12. September abends hat auch der k.k. Hoforganist A. Bruckner, welcher am 28. August in St. Florian die grosse Orgel beim St. Augustini-Feste gespielt, die neue Domorgel durch sein Spiel und Urtheil als ein gelungenes Werk bezeichnet. So möge sie alle Tage heiligend und zum Himmel lobend klingen!« (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188610005, "Datum": "Oktober 1886", "Haupttext": "[Wann genau? Vermutlich 1.10.1886] Die Musikalische Chronik [Beilage zu Kastner's Wiener Musikalischer Zeitung], Band 5 1886/87, erwähnt in der »Zeitschriften-Revue« auf S. 16 den Artikel vom 3.9.1886:\r\n»Neue Zeitschrift für Musik, Nr. 35: Franz Liszt, I. - Nr. 36: Franz Liszt, II. - Anton Bruckner und seine siebente Symphonie. Von Herm. Genss. [...]«.", "Letzte Änderung": "10.10.2024 14:18"}, {"ID": 188510005, "Datum": "Oktober 1885", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners:\r\n»H. Vockner Okt. 1. Lect.« (*),\r\n»Ignaz - Levi - Ebmer, Steinhuber, Czerny, Ploberger. [Briefe?] \nDr Behn 50 xr schuldig [vgl. 21.10.1885, durchgestrichen als Zeichen der Erledigung].\r\nH Horn: Montag 10. bis 11 Uhr Mittwoch 9. [bis] 10 Uhr. (Freitag 1/4 auf 10 Uhr.) \r\nH Eckstein Freitag um 11 Uhr. [nachträglich und wieder gestrichen:] 27. [recte: »2.7.«?] Montag« (*a).\r\nNotizen in einem anderen Kalender: »Dr Karl Muck Sporgasse 24. Graz. [/] E Schweitzer, Altona Schulterblatt 149. [/] Sittard Josef. Hamburg, Rutschbahn 4. [/] Leipziger Musik- u Kunstzeitung. Redaction hohe Strasse 5. [/] E W Fritsch, Leipzig. Königsstraße 6.« (*b). \r\n[Auf die Wiederaufnahme des Unterrichts im Oktober 1885 beziehen sich die Notizen »H Vockner Okt. 1. Lect.« im Januar 1886 (**) und »Vockner Ende Okt. angef.« (bei den Gebetsaufzeichnungen vom 25.5.1886) (***) und »Direkt [Eckstein?] Okt.« im Kalender 1886 (bei den Gebetsaufzeichnungen vom 6.6.1886) (°).", "Letzte Änderung": "01.12.2024 08:56"}, {"ID": 188410005, "Datum": "Oktober 1884", "Haupttext": "In den Bayreuther Blättern 7 (1884) Heft 10, S. 329-334 erscheint Josef Schalks Artikel über Bruckner (mit Notenbeispielen zur 7. Symphonie) (*).\n \n[nach dem 19.10.1884]\nBruckner ist in dem Adressenverzeichnis der Signale für die Musikalische Welt Nr. 55 auf S. 873 erwähnt:\n           \"Unvollständiges\n     Musiker=Adreßbuch\nder \"Signale für die musikalische Welt\".\n[... Bösendorfer, Bote &amp; Bock, , Brahms, Brodsky, Bronsart, Max Bruch etc. ...]\nBruckner, Hofpianist. Wien.\nBrucks Opernsänger, Stadttheater Hamburg.\nBrüll, Ignaz, Componist. Wien IX, Lichtensteinstraße 4.\n[... Bülow - Colonne ...]\" (**).", "Letzte Änderung": "19.09.2024 08:55"}, {"ID": 188310005, "Datum": "Oktober 1883", "Haupttext": "[Oktober 1883 ?]\nRede Josef Schalks beim Wiener Akademischen Wagner-Verein [Bruckner erwähnt?] (*).\n \n[nach dem 20.10.1883]\nEin Inserat Albert J. Gutmanns in den Signalen für die Musikalische Welt Nr. 60 auf S. 960 macht auf den Erstdruck des Quintetts aufmerksam:\n     \"Neue Concert- und Kammermusik.\n[..]\nBruckner, Anton, Quintett (Fdur) für Streichinstrumente. Partitur und Stimmen. Unter der Presse. [... Mathilde Kralik u.a. ...]\" (**).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 06:41"}, {"ID": 188110005, "Datum": "Oktober 1881", "Haupttext": "Korrekturen im Credo (*) der d-moll-Messe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188010005, "Datum": "Oktober 1880", "Haupttext": "[Undatierte] Kalendereintragungen Bruckners: [Kalendernotiz] »[fremde Hand:] Franz Hlawaczek, Copist. VIII. Lammgasse 12. 3te Stiege 1ter Stock. [Bruckner:] Schluß Conservat. Frl Robot. [/] Schützenfest [zuerst: »Schützenhalle«?] Familie Schwab Ottakring. Frl 14 J. [/] Steutter III. Hptstraße 65. II. Stiege 3. Stock Thür 28. (Charlott)« [Zahlung an Kathi Kachelmayr siehe 2.8.1880]", "Letzte Änderung": "17.12.2024 11:41"}, {"ID": 187910005, "Datum": "Oktober 1879", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »Schweitzerhaus Familie Kutilek (Frl) General Inspektor der Nordbahn.« [siehe die Anmerkung] (*).\r\nKalendernotiz »H Obermair Freitag 3 - 5 Uhr [/] Samstag 1/2 6 - 1/2 8 Uhr [/] Frl Haeffner Mittw 6 Uhr Abends« (**).", "Letzte Änderung": "25.11.2024 08:37"}, {"ID": 187810005, "Datum": "Oktober 1878", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: Zahlung an Franz Weber am 11.7.1878, Adresse [Webers?], Datum 23.9.1878, Adresse Tapperts in Berlin (*).\nDatierung und Vermerk »N B 1. 2. Trompete neu« bei Takt 477f im 1. Satz der 5. Symphonie (**).", "Letzte Änderung": "27.04.2023 10:11"}, {"ID": 187610014, "Datum": "Oktober 1876", "Haupttext": "Vermerk »Adagio Oktober 1876 neu« (*) im Adagio [vermutlich Adagio Nr.2 der 1. Fassung (**)] der 3. Symphonie. Kalendereintragungen Bruckners: Abschluß der Untersuchungen zur 4. Symphonie, Notiz zum 11.10.1876, wöchentliche Stunden-Numerierungen für Pichler (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187110005, "Datum": "Oktober 1871", "Haupttext": "In Heft 10 der \"Urania\" (28. Jahrgang) wird auf S. 160 vom Erfolg des Organisten Tod in London berichtet und Bruckners Öffentlichkeitsarbeit als Reklame und Schwindel bezeichnet:\n\"               Personalien.\n     Aus Stuttgart wurde der rühmlichste bekannte Orgelvirtuose, Prof. Tod, zum Londoner Organistencongreß gesandt und soll alldort sehr gefallen haben. - [...].\n     Wie wir aus anderen musikalischen Zeitungen ersehen und eben auch direkt aus London erfahren, so hat der rühmlichst bekannte Orgelvirtuos C. A. Tod aus Stuttgart, einer der ausgezeichnetsten Lehrer an dem weltberühmten Konservatorium daselbst, das, beiläufig gesagt, die beste der vorhandenen Musikschulen sein dürfte, welcher auf der Riesenorgel der Alberthalle zu London (von welcher wir demnächst eine weitere Beschreibung bringen werden) sechs Concerte gab, trotz seinen ächt deutschen und ächt künstlerischen Programmen - ohne \"Bruckner=Reklame\", vulgo Schwindel, - die nur Werke von S. Bach, Händel, Mendelssohn, Schumann und Tod enthielten, großartigen Erfolg erzielt. - \"", "Letzte Änderung": "19.12.2024 10:12"}, {"ID": 186410013, "Datum": "Oktober 1864", "Haupttext": "Bruckner und Weinwurm erhalten den Antrag, Hofmusiker Maximilians von Mexiko zu werden.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186310013, "Datum": "(Oktober 1863?)", "Haupttext": "Zum Kompositionsbeginn der \"Nullten\" siehe 24.1.1869.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186110005, "Datum": "Oktober 1861", "Haupttext": "Datierung »[1]861. Oktober« im neuen Doppelbogen »II« (»Wiederholung des einfachen strengen Contrapunktes«) im Studienheft 1860/61 (WAB 248).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186010005, "Datum": "Oktober 1860", "Haupttext": "Kalendernotizen Bruckners: »Fink 1 Billet [nachgetragen:] ausständ[ig]«, »Reiß Herman 3 Billets«, »Sechter schreiben« [diese drei Eintragungen durchgestrichen, wohl zum Zeichen der Erledigung] und Honorarberechnungen »14 Stunde[n]« [diese ähnlichlautend auch bei November 1860].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 199511325, "Datum": "November/Dezember 1995", "Haupttext": "Einspielung der 5. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Günter Wand in München.", "Letzte Änderung": "11.01.2024 11:17"}, {"ID": 198911325, "Datum": "November/Dezember 1989", "Haupttext": "Einspielung der 5. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Südwestfunks Baden-Baden unter Michael Gielen im Brahms-Saal der Stadthalle Karlsruhe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198311315, "Datum": "November/Dezember 1983", "Haupttext": "Federzeichnung (IKO 472, Bruckner am Klavier, nach IKO 39) in der Pariser Zeitschrift Harmonie Nr. 36, S.29.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194611315, "Datum": "November/Dezember 1946", "Haupttext": "Artikel zu Bruckners 50. Todestag in der Zeitschrift \"Die Drei\".", "Letzte Änderung": "02.01.2025 10:34"}, {"ID": 192211325, "Datum": "November/Dezember 1922", "Haupttext": "In Heft 11/12 der »Musica Divina« erscheint als Beilage, herausgegeben von J. V. Wöss (Universal-Edition Nr. 4978), der Erstdruck des »Afferentur« (Meisterwerke kirchlicher Tonkunst in Österreich) (*).\n\r\n[Zwischen Mitte November und Mitte Dezember]\r\nAufführung der 8. Symphonie unter Othmar Schoeck in St. Gallen (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191611315, "Datum": "November/Dezember 1916", "Haupttext": "Bei der Universal-Edition erscheint das »Ecce sacerdos« in einer Ausgabe für Kirchenaufführungen unter den Nummern 4972 (Partitur), 4972a/c (Posaunenstimmen) und 4973a/d (Chorstimmen), in der \"Musica Divina\" als Beilage \"Meisterwerke kirchlicher Tonkunst in Österreich\" in einer Einrichtung von Josef V. Wöss.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190311315, "Datum": "November/Dezember 1903", "Haupttext": "Aufführung des »Te deums« in der Nürnberger Lorenzkirche und [?] in Frankfurt (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190211325, "Datum": "November/Dezember 1902", "Haupttext": "Aufführungen des »Te deum«\r\ndurch den Musikverein in Lemberg\r\nund in Kopenhagen durch den Musikverein unter Neruda [18./20.11.] (*).\nAufführung der 7. Symphonie unter Janssen in Dortmund (**).\nAufführung der 4. Symphonie unter Pohlig im 2. Abonnementkonzert in Stuttgart (***).", "Letzte Änderung": "20.05.2024 06:31"}, {"ID": 189611335, "Datum": "November/Dezember 1896", "Haupttext": "Die französische Zeitschrift »Bulletin de la Société de St. Grégoire (Musica sacra)« berichtet von Bruckners Beerdigung und der Übergabe seines Nachlasses an die Hofbibliothek.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 186911308, "Datum": "November/Dezember 1869", "Haupttext": "Besprechung der e-moll-Messe durch Joh. Ev. Habert in seiner »Zeitschrift für katholische Kirchenmusik« Nr. 11/12 auf S. 98ff:\r\n»                                Feuilleton.\r\n   Die Aufführung der Bruckner'schen Fest-Messe bei der feierlichen Ein-\r\nweihung der Votivkapelle des Mariä-Empfängniß-Domes in Linz am\r\n29. September d. J.\r\n    \"Von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter.\" Dieses Wort tönte als Grundgedanke während dieser erhabenen Feierlichkeit immer in meinem Innern. Als ich in die prachtvolle Kapelle trat. [sic!] Die trotz des kleinen Raumes schon eine schöne Anzahl von Kunstwerken aufweist, da verkündete jedes Spruchband, jede Figur, jede Verzierung, jeder Stein, alle Andächtigen, Alles, Alles das Lob und Preis der unbefleckt Empfangenen. Es kam mir vor, als wäre das prophetische Wort hier zur feststehenden That geworden, welche immer wieder dieses Wort verkündet. Dass mich dieses Wort besonders bewegte während der Aufführung der Festmesse von Bruckner, werde ich wohl nicht noch eigens sagen müssen.\r\n    Die Messe ist für 8 Singstimmen geschrieben: 2 Sopran, 2 Alt, 2 Tenor und 2 Bässe. Da sie im Freien aufgeführt werden musste, so wurden als Begleitung beigegeben 2 Oboen, 2 Clarinetten, 2 Fagotte, 4 Horn, 2 Trompeten, 3 Posaunen. Lieber Leser, der du etwa der Instrumentalmusik nicht sehr gewogen bist, du wirst vielleicht lachen oder dich ärgern über diese Menge von Blasinstrumenten. Ich versichere dich erstens: dass die Zusammenstellung der Vollständigkeit wegen nicht anders sein kann, und zweitens: dass Herr Bruckner recht gut weiss, wie man solche Instrumente behandeln muss. Wenn man auf Messen denkt, bei denen neben Streichinstrumenten nur 2 Horn sind, welche aber ihre Naturtöne bei jeder sich darbietenden Gelegenheit hören lassen, wo man also sagen kann, da sind 2 Horn schon zu viel, ja dann könnte einem bei einer so grossen Besetzung Angst werden. Doch gehen wir an unsere Aufgabe.\r\n    Leise tritt im Kyrie E-moll eine Stimme des ersten Chores, (2 Sopran und 2 Alt) nach der andern ein und sie vereinigen sich in demuthsvoller Bitte um Erbarmen. Nach beiläufig 20 Takten schliesst der Chor auf der Dominante mit einer halben Cadenz. Nun tritt in E-moll, auf die gleiche Weise, wie der erste Chor, der Männerchor ein und wiederholt diese Bitte. Jedoch wird auf andere Weise modulirt und nach einer schönen Wendung von Fis-dur nach D-dur schliesst in dieser Tonart der Männerchor das erste Kyrie. In dieser Cadenz tritt eine ganz unscheinbare Figur im ersten Tenor auf, welche vom zweiten sogleich nachgeahmt wird, die später mehr erscheint und besonders beim Schlusse des letzten Kyrie von der ergreifendsten Wirkung ist. Mit dem Christe, das wieder der erste Chor beginnt, fängt eine prächtige contrapunktische Arbeit an, während das Kyrie hauptsächlich homophon gehalten ist. Nachdem dieser Chor das schöne Hauptthema durchgeführt hat, mischt sich der zweite mit ihm, jedoch wird vom Männerchor das Thema in der verkehrten Bewegung durchgeführt. Engführungen steigern die Bitte und drängen zu einem ff, einem dringenden, tiefen Ruf um Erhörung. Im letzten Kyrie nun, das wieder, wie im Anfange, der erste Chor auf gleiche Weise beginnt, macht sich jedoch im 2. Sopran oben erwähnte Figur schon mehr geltend, und besonders im Männerchor, der jetzt schon nach fünf Takten eintritt. In enger Nachahmung drängt sie endlich zu einem gewaltigen Ruf, welchem gleichsam in stiller Ergebung in den Willen des Herrn eine stille Cadenz folgt. Aber nochmals wagt es die Seele ganz leise die Erbarmung des Herrn anzuflehen. Der Tenor beginnt mit der mehr erwähnten Figur, der Sopran setzt um einen halben Takt später und um einen halben Ton höher ein und nun beginnt, während der Bass den Hauptton E festhält, eine ergreifende Nachahmung, die zum endlichen Schlusse führt, der nach vorausgegangenem A-moll-Dreiklange und der weichen, verminderten Vierklangsharmonie, mit dem versöhnenden E-dur-Dreiklange folgt. - Von den Instrumenten sind nur die Hörner und Posaunen bei einigen Fortestellen angewendet, jedoch unobligat, und sie blieben bei der Aufführung weg. – \r\n    Sopran und Alt beginnen unisono, choralartig und piano: Et in terra pax hominibus: die Fagotte geben in gebrochenen Akkorden den Bass. In mächtigen Dreiklängen erfolgt darauf mit Begleitung sämmtlicher Blasinstrumente: Laudamus te, Benedicimus te. Andächtig und leise ertönt ohne Begleitung das Adoramus te und jubelnd klingt darauf wieder mit voller Begleitung das Glorificamus te. So folgen im Verlaufe des Gloria die schönsten Gegensätze, Licht und Schatten, demüthige Bitte, Lob und Preis in den einfachsten Harmoniewendungen und in raschen, glänzenden und mächtigen Akkorden. Wir müssten den Text vollständig mitsammen durchgehen, um Alles sagen zu können; aber der Aufsatz würde zu weitläufig werden. Nehmen wir noch den Mittelsatz heraus: Qui tollis peccata mundi bis zum Quoniam, der mit der grössten Wahrheit im Ausdrucke wiedergegeben ist, und erwähnen wir noch der kurzen, kunstvollen Schlussfuge. Bei dieser war es mir, als hätte sie in einem bewegteren Tempo aufgeführt werden sollen. – Als die letzten Akkorde verklungen waren, stand ich da, und hätte gerne so recht von Herzen geweint, denn diese zwei Sätze, Kyrie und Gloria hatten mich mächtig ergriffen. Ich sehnte mich allein, ungesehen zu sein, um meinen Gefühlen freien Lauf lassen zu können. Das muss eine gute Musik sein, die eine so mächtige Wirkung, so edle Gefühle hervorzubringen im Stande ist. Mit Verehrung sah ich auf den Kompositeur, der die Aufführung leitete, von dem ich bei dieser Gelegenheit das erste Werk hörte.\r\n    Der erste Theil des Credo ist zum grössten Theile unisono, sowohl in den Sing- als in den Blasstimmen, welche die ersteren nachahmen, behandelt. Ich für meinen Theil, liebe lange Unisono-Sätze in mehrstimmigen Kirchencompositionen nicht, darum vielleicht dieser und der letzte Satz des Credo nicht so auf mich wirkten, wie das übrige. Dafür aber wirkte das Et incarnatus est und das Crucifixus um so mächtiger; besonders schön ist im ersteren der rasche aber natürliche Uebergang bei virgine, und bei letzterem die schönen, einfachen Dreiklangfolgen bei Crucifixus und et sepultus est. Hübsch und originell ist beim Crucifixus die Instrumentirung. Et incarnatus est hat keine Instrumentalbegleitung bis auf 2 Takte: beim Crucifixus aber treten pp die Fagotte und Clarinetten in Oktaven, die Horn choralartig unisono auf. – Im Doppelchor beginnt mit einfachen aber kräftigen Dreiklängen das Et resurrexit, die Auferstehung des Herrn, seine Himmelfahrt und die Besitznahme seines ewigen Reiches betrachtend. Bei den Worten Et in Spiritum sanctum beginnt das Unisono-Thema wieder wie am Anfange, unterbrochen bei simul adoratur von herrlichen Dreiklängen pp, und ff bei et conglorificatur. Bei Confiteor erscheint wieder die Unisono-Figur, wohl anders durchgeführt und im Verlaufe dann noch zweimal. Mit einem breiten, kräftigen Amen schliesst der Satz.\r\n    Im Sanctus treten die Singstimmen nach und nach ein, je zwei verfolgen das Thema in enger Nachahmung, und beginnen das Heilig leise, im Verlaufe aber immer stärker zu singen. Durch das Eintreten neuer Stimmen und durch die Uebernahme des Thema von andern Stimmen wird hier eine Wirkung hervorgebracht, als sängen nicht acht, sondern hundert Stimmen das dreimal Heilig, und man wird unwillkürlich an die Töne der Engel erinnert. Das ist ein achtstimmiger Satz, vor dem man Respekt haben muss; da kann man von Contrapunkt reden! Bei Dominus Deus Sabaoth treten die Blechblasinstrumente hinzu, und heben die Worte, welche auf den einzigen D-dur Akkord gesungen werden, kräftig hervor. Leider wurde die beabsichtigte Wirkung vereitelt, da die Sänger gesunken waren und so statt einer kräftigen Harmonie eine gräuliche Disharmonie hervorgebracht wurde. Wer weiss, dass das Vorhergehende sehr anstrengend zu singen ist, wird gewiss sehr gerne die Lossprechung ertheilen. Bei dem Worte Sabaoth erhoben sich die Sänger wieder und weiter ging es zum Pleni, bei welchem die Posaunen mit Unterstützung der Fagotte und Hörner das Thema des Sanctus in enger Nachahmung markirt vortragen, während die Chöre in kräftigen Akkorden die Harmonie tragen.\r\n    Die schwierigste Parthie der Messe ist unstreitig das Benedictus. Ein Horn beginnt mit dem Thema, das, ganz chromatisch uns schon ahnen lässt, dass wir hier hauptsächlich eine chromatische Arbeit zu hören bekommen. Bei der zweiten Durchführung übernehmen die Oboen das Thema und bei der letzten die Fagotte in den tiefsten Tönen. – Wir haben mit Vergnügen bei den Schönheiten der Messe verweilt, und ich glaube, wenn ich nun gestehe, dass das Benediktus der Chromatik wegen, einen niederdrückenden, oft peinlichen Eindruck auf mich machte, man mir nicht vorwerfen wird, als wollte ich mich bemühen das Werk zu verkleinern. O nein! Nichts liegt mir ferner. Würde ich das Werk nicht für so bedeutend halten, so würde ich mich nicht so lange mit demselben beschäftigen. Ich sehe den großen Werth, den diese Nummer als Composition hat; aber ich denke mir, ein Benediktus soll hell und klar sein. \"Der da kommt im Namen des Herrn,\" bringt uns den Frieden. Die Chromatik dieser Art aber kann nach meiner Ansicht den innern Frieden, die innere Ruhe nicht so ausdrücken, da sie aufregt, und darum an ihrem Platze ist, wo Leidenschaften, Unruhe, Unzufriedenheit, Niedergeschlagenheit darzustellen sind. Man missverstehe mich nicht. Ich bin kein Feind der Chromatik, und ich bin auch nicht der Ansicht, dass sie der Kirchenmusik gänzlich ferne bleiben soll, denn ich würde beweisen, dass ich die klassischen Meisterwerke der alten Italiener nicht kenne, (ich erinnere an das wundervolle Requiem von Pitoni in Proske's Musica divina); aber Chromatik und Chromatik ist nicht einerlei. Wer das genauer sehen will, der sehe eben das bezeichnete Requiem an und daneben die modernen, chromatische Werke der Neuzeit z. B. Wagner'sche Compositionen, und er wird den Unterschied kennen lernen, der zwischen Chromatik und Chromatik ist.\r\n    In dem bezeichneten Umstande liegt auch die Schuld, warum dieser Satz der schwierigste ist. Da gehören Kräfte dazu, die man gewöhnlich nicht hat, und so wird das auch zur Ursache, dass man ein Werk, das man öfter hören soll, nicht hören kann. Es schliesst sich beinahe selbst vom Repertoir aus, und das ist Schade. Herr Bruckner kann von den Proben erzählen, und es weiss Niemand, wie viele Mühe ihm das Einstudieren der Messe verursacht hat. Auch an die Bläser der Holzinstrumente werden durch das Ausweichen in entfernte Tonarten Anforderungen gemacht, die man schon mit riesig bezeichnen kann, und es ist ganz billig, dass hier der Leistungen der ausübenden Künstler ganz besonders lobend gedacht wird.\r\n    Choralartig beginnt das Agnus Dei; sehr schön ist das Miserere nobis ausgedrückt, die Vorhalte sind hier von prächtiger Wirkung; eben so hübsch ist der Schluss des Miserere, wo der Männerchor choralartig auftritt, der 1. Chor über ihm aber dreistimmig singt. Besonders schön beginnt das Dona nobis; das ist eine Bitte um Frieden so recht aus dem Herzen.\r\n    Ueberblicken wir nun das ganze Werk, so muss gewiss Jedermann gestehen, dass diese Komposition zu den bedeutendsten der Gegenwart gehört. Bin ich auch in manchen Punkten anderer Ansicht, so hindert mich das nicht zu sagen, dass ich diese Messe sehr hoch schätze, und weit höher stelle als so viele andere Messen, von welchen uns in der Neuzeit beinahe Wunder erzählt wurden.\r\n    Der Eindruck auf die Andächtigen war unverkennbar ein grosser, und von vielen Seiten, auch von gewöhnlichen Landleuten, hörte ich die Schönheit der Messe bewundern. Die Aufführung selbst muss man als eine ganz gelungene bezeichnen; das eine Malheur im Sanctus kann man schon passiren lassen. Sowohl der Gesangschor, als auch die begleitenden Blasinstrumente leisteten Grosses. Ich möchte diese Messe mit 400 Sängern und in einer grossen Domkirche, nicht im Freien, hören; gewiss würden manche Parthien noch mehr gewinnen.\r\n    So wie die Feier der Einweihung selbst allen Anwesenden unvergesslich sein wird, so wird auch die Aufführung der Messe gewiss allen unvergesslich bleiben, und gewiss werden Alle Herrn Bruckner ein recht freundliches Andenken bewahren.\r\n                                 J. E. H.«", "Letzte Änderung": "25.09.2025 15:55"}, {"ID": 202511005, "Datum": "November 2025", "Haupttext": "The Bruckner Journal XXIX bringt in Heft Nr. 3 u.a. folgende Beiträge:\nAndrea Harrandt: \"... Put the Emphasis on Bruckner this time\". The Music Festival 1886 in Sondershausen.\nMiguel J. Ramirez: \"A Titan in Conflict with the Gods\". Hugo Wolf's Reception of Bruckner.\nKen Ward: From the History of The Bruckner Journal: Its Contents and Discontents.\nNeil Schore: 2025 USA Bruckner Marathons Proceed with Interesting Approaches.\nMichael Cucka, Neil Schore &amp; Ken Ward: The 2025 St. Florian Brucknertage.\nDazu kommen Konzertberichgte und Besprechungen von Einspielungen.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 13:38"}, {"ID": 202411005, "Datum": "November 2024", "Haupttext": "Heft 3 des Bruckner Journal XXVIII enthält u.a. folgende Beiträge:\nChiara M. Rubino, Recapitulation Procedures in Bruckner's Bipartite Sonata Form\nRicardo Luna, Bruckner Unknown and Unfinished? Discovering and Reconstructing Bruckner! [siehe die Anmerkung]\nMiguel J. Ramirez, Felix Diergarten, Anton Bruckner: Ein Leben mit Musik\nMichael Cucka, Bicentennial Brucknertage – St. Florian 2024 [15.-24.8.2024, Symposion 20.-23.8.2024]\nDave Flynn, BrucknerFest Originalklang Symphony Cycle Review\nAußerdem Berichte von Neil und Carrie Schore und John F. Berky (über Wien bzw. St. Florian), Konzertberichte (u.a. Luzern) und Überblick über Einspielungen.", "Letzte Änderung": "01.08.2026 17:11"}, {"ID": 202311005, "Datum": "November 2023", "Haupttext": "The Bruckner Journal XXVII bringt in Heft 3 u.a. folgende Beiträge:\nMiguel J. Ramirez: Bruckner in the pampas: Earliest performances of Bruckner's music in South America, 1910-1960.\nEditing Bruckner's Seventh Symphony. An Interview with Dr Benjamin-Gunnar Cohrs.\nCrawford Howie: Bruckner and Elgar: Ecce Sacerdos magnus.\nJason Kiss: Anton Bruckner seen through Schopenhauer's aesthetics.\nRichard Lehnert: Sébastien Letocart on the SPCM finale of Bruckner's symphony No. 9: A rhetorical critique.\nDazu kommen Buchbesprechungen, Konzertberichte, Besprechungen von Einspielungen.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 14:12"}, {"ID": 202211005, "Datum": "November 2022", "Haupttext": "The Bruckner Journal XXVI bringt in Heft 3 u.a. folgende Beiträge:\nJohn A. Phillips: The \"SPCM\" finale of Bruckner's ninth redux: Revision 2021-22.\nWilliam Zucker: Notes and suggestions for a possible performance of Bruckner's eighth symphony.\nJohn F. Berky: A quick guide to identifying the different Bruckner versions and editions.\r\n    [mit Links zu Musikbeispielen]", "Letzte Änderung": "10.09.2026 14:33"}, {"ID": 202111005, "Datum": "November 2021", "Haupttext": "The Bruckner Journal XXV bringt in Heft Nr. 3 u.a. folgende Beiträge:\nMiguel Ramirez: \"He Had Seen Days of Glory\": Emil Lamberg and the Story of a Bruckner Reminiscence.\nCrawford Howie: Anton Bruckner Documentary Biography – Chapter 3: Bruckner in Linz: Growing Maturity (1856-1868).\nMichael Cucka: Brucknertage 2021 &amp; Bruckner's Fourth.\nKen Ward: Book Review: Anton Bruckner: Eleven Symphonies, by William Carragan.\nSol Siegal: East Coast Brucknerathon 2021: A Report.\nTakanobu Kawasaki: Bruckner Meets Electone.\nDazu kommen Konzertberichte und Besprechungen von Einspielungen.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 18:42"}, {"ID": 202011005, "Datum": "November 2020", "Haupttext": "Aufführung und Einspielung der 3. Symphonie (2. Fassung 1877) durch die Wiener Philharmoniker unter Christian Thielemann im Großen Musikvereinssaal in Wien (*).\nEinspielung der 4. Symphonie (Fassung 1888, Edition Korstvedt) durch die Bamberger Symphoniker unter Jakub Hruša (**).\r\n \nThe Bruckner Journal XXIV bringt in Heft Nr. 3 u.s. folgende Beiträge:\nCrawford Howie: Anton Bruckner: A Documentary Biography | Chapter 1: The Early Years (1824-1845).\nKen Ward: Bruckner under the Tarnhelm: A discussion of the extent to which Bruckner was under Wagner's spell. [mit Bildmaterial auch zu Bayreuth).\nBenjamin M. Korstvedt: On the history of the Bruckner Society of America and its journal Chord and Discord.\n(***).", "Letzte Änderung": "10.09.2026 18:56"}, {"ID": 201911005, "Datum": "November 2019", "Haupttext": "The Bruckner Journal XXIII bringt in Heft Nr. 3 u.a. folgende Beiträge:\nPaul Hawkshaw: Wagner and the Early History of the Seventh Symphony.\nMalcolm Hatfield: Beethoven, Bruckner and his \"Finale\" Problem.\nDavid Singerman: Bruckner, the Teacher.\nThng Yi Ren: Conduct like Celibidache?\nTom Empson: Bruckner Thoughts.\nKen Ward &amp; Michael Cucka: 2019 Bruckner Tage: Reports.\nDazu kommen Konzertberichte und Besprechungen von Einspielungen.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 19:07"}, {"ID": 201811005, "Datum": "November 2018", "Haupttext": "The Bruckner Journal XXII bringt in Heft Nr. 3 u.a. folgende Beiträge:\nJulian Horton: Problems of Form in the Finale of Bruckner's Seventh.\nYi Ren Thng: \"Naiveté\" of Bruckner? On Isaiah Berlin's Appraisal.\nKen Ward, Michael Cucka, Klaus Laczika: St. Florianer Brucknertage | St. Florian Bruckner Festival - 2018\nAdam Zagajewski: Gedicht \"Anton Bruckner\" (Übersetzung aus dem Polnischen)\nWilliam Carragan: [Buchvorstellung] Anton Bruckner, Eleven Symphonies.\nDazu kommen Konzertberichte, Besprechungen von Einspielungen etc.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 19:18"}, {"ID": 201711005, "Datum": "November 2017", "Haupttext": "The Bruckner Journal, Jg. 21, Nr. 3 enthält folgende Aufsätze:\nPaul Hawkshaw, Between a snowflake and a hailstorm: Thoughts on Bruckner's staccato and accent markings (mit Faksimilia aus 5. Symphonie, d-Moll-Messe, Requiem [WAB 39], 1. Symphonie (Linzer Fassung), 4. Symphonie (1. Fassung), 8. Symphonie (2. Fassung), 3. Symphonie (2. Fassung) und 8. Symphonie (1. Fassung).\nBenjamin Korstvedt, The path to the \"homeric seas\": On an overlooked aspect of Bruckner's stylistic evolution, ca. 1880.\nThng Yi Ren, The Bruckner Problem: An asian refraction.\nMalcolm Hatfield, Toward an analytic description of Bruckner's character: Yielding insights about specific behaviours, including his continual revisions of his works and his choices of how and where to pursue his musical aspirations.\nAußerdem in den Konzertberichten: Brucknertage St. Florian 13.-20.8.2017, 3. Symphonie in Ebrach (17.9.2017) etc.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 20:35"}, {"ID": 201611005, "Datum": "November 2016", "Haupttext": "The Bruckner Journal XX bringt in Heft Nr. 3 u.a. folgende Beiträge:\nEine Einführung des neuen Herausgebers Michael Cucka.\nMiguel J. Ramirez: Erich Eisner, an early champion of Bruckner in Latin America.\nMarc Bridle: Bruckner's late symphonies in post-war Japan. A synopsis of performance and recording from 1948 to 2016.\nDermot Gault: Editing Bruckner's fifth symphony.\nGerd Schaller comments on his new Bruckner ninth symphony finale completion.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 20:50"}, {"ID": 201511005, "Datum": "November 2015", "Haupttext": "The Bruckner Journal XIX bringt in Heft 3 u.a. folgende Beiträge:\nKlaus Petermayr: The Piano Music of Anton Bruckner: Context and Overview.\r\nJames McCullough: Anton Bruckner – Holy Minimalist.\r\nJohn Leonard: Why the Finale of the Ninth Works (with reference to the SPCM version).\r\nPeter Frankland: Sibelius and Bruckner – Kindred Spirits.\r\nWilfred Mellers: Two Commentaries: God or Mountains – Bruckner and Delius.\nBRUCKNER200.\r\nCrawford Howie (book review): Elisabeth Maier and Renate Grasberger: Die Bruckner-Bestände des Stiftes St. Florian. Teil 1.\r\nAkira Naito: The least popular Bruckner Symphony becomes the most popular. [über eine von Takanobu Kawasaki revidierte Fassung der 6. Symphonie]", "Letzte Änderung": "10.09.2026 20:57"}, {"ID": 201411005, "Datum": "November 2014", "Haupttext": "The Bruckner Journal XVIII bringt in Heft Nr. 3 u.a. folgende Beiträge:\nEva Marx: Bad Kreuzen – Speculation and no end. [Übersetzung des Symposionsbeitrags September 1992]\r\nErich W. Partsch: Anton Bruckner's early stays in Steyr.\r\nDermot Gault (book review): Paul Hawkshaw: Critical Report for Symphony VIII.\r\nCrawford Howie (review): David Chapman: Bruckner and the Generalbass Tradition.\r\nDavid Singerman: Bruckner, the Miniaturist.\nThe Anton-Bruckner-Museum, Ansfelden re-opens.\r\nNeil Schore: 2014 USA Bruckner Marathons.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 21:17"}, {"ID": 201311005, "Datum": "November 2013", "Haupttext": "The Bruckner Journal XVII bringt in Heft Nr. 3 u.a. folgende Beiträge:\nPaul Hawkshaw: \"Consult with your friends, with Schalk.\" More Questions and Answers from Sources for the Eighth Symphony.\r\nAbram Chipman: Bruckner – a Compromised Composer?\r\nLouis Cameron Lohraseb: What Happened to the Sixth? A comparative Study of the First Edition and the Collected Edition of Bruckner's Sixth Symphony. [siehe 12.4.2013]\r\nPeter Porter: May 1945 (poem).\r\nWilliam Carragan: Timed Structure Tables for Bruckner Symphonies – Symphony No. 9.", "Letzte Änderung": "11.09.2026 07:44"}, {"ID": 201211005, "Datum": "November 2012", "Haupttext": "The Bruckner Journal XVI bringt in Heft Nr. 3 u.a. folgende Beiträge:\nAart van der Wal: A Bruckner Odyssey – Interview with Sir Simon Rattle.\r\nDermot Gault: Versions and Editions: Deryck Cooke's Contribution Clarified.\r\nFrederick Stocken: Is Sechter 'echter'? Considering Sechter's Fundamental-Bass Theory for Analyzing Bruckner's Music. [siehe 15./16.4.2011]\r\nCrawford Howie: Book Reviews: More Bruckneriana from Austria.\r\nBert Brouwer und Ken Ward: Cornelis van Zwol: Anton Bruckner – Leven en werken. Review.\r\nWilliam Carragan: Timed Structure Tables for Bruckner Symphonies – Symphony No. 7.\r\nNeil Schore: Two more Bruckner Marathons!", "Letzte Änderung": "11.09.2026 08:01"}, {"ID": 201111005, "Datum": "November 2011", "Haupttext": "The Bruckner Journal XV bringt in Heft Nr. 3 u.a. folgende Beiträge:\nCrawford Howie und Malcolm Hatfield: Book Review: Constantin Floros, Anton Bruckner, the Man und the Work. [englische Übersetzung 2011]\r\nPaul Hawkshaw: Bruckner's Sonata Form Terminology in Sketches for the Finale of the Eighth Symphony. [siehe 16./17.4.2011]\r\nBenjamin Korstvedt: Constructing the \"Bruckner Problem\". [siehe 16./17.4.2011]\r\nAndrea Harrandt: Bruckner's Vienna in the 1870s and 1880s. [siehe 16./17.4.2011]\r\nSébastien Letocart und Nicolas Couton: Interview: Mario Venzago.\r\nWilliam Carragan: Timed Structure Tables for Bruckner Symphonies – Symphony No. 6.", "Letzte Änderung": "11.09.2026 08:03"}, {"ID": 201011005, "Datum": "November 2010", "Haupttext": "The Bruckner Journal XIV bringt in Heft Nr. 3 u.a. folgende Beiträge:\nJulian Horton \"On the Harmonic Idiom of Bruckner's Eighth Symphony\" [siehe 17./18.4.2009]\r\nHans Roelofs: A Historical Overview of the Recordings of Mass No. 2 (part 2).\r\nDavid Singerman: Bruckner Miniatures. [über Werke mit kurzer Spieldauer]\nUSA Bruckner marathons reports. [4. bzw. 10./11.9.2010]\r\nCrawford Howie: Bruckner at the Proms.", "Letzte Änderung": "11.09.2026 08:10"}, {"ID": 200911005, "Datum": "November 2009", "Haupttext": "The Bruckner Journal XIII bringt in Heft Nr. 3 u.a. folgende Beiträge:\nAkira Naito: Note on Bruckner's 5 Symphony. [über das alla-breve-Tempo im Adagio]\r\nTakanobu Kawasaki: Bruckner's 5th Symphony, 'Original Concepts'. [siehe 19.11.2008]\r\nJacques Roelands: Sébastien Letocart's realization of the Finale of Bruckner's Ninth. [siehe 28./29.10.2008 und Ergänzung März 2010]\r\nKen Ward: The Raison d'être for Bruckner's Symphony No. 8.\r\nHoward Jones: A History of Commercial Recording of Bruckner's Eighth Symphbony.\r\nWilliam Carragan: Timed Structure Tables for Bruckner Symphonies: Symphony No. 1.\r\nEdwina Broadbent: Bruckner's 7th Symphony as Landscape – a painting.\r\nSergeant Rock: The D minor, Third Version, Nowak – a poem.", "Letzte Änderung": "11.09.2026 08:17"}, {"ID": 200811005, "Datum": "November 2008", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons in der Philharmonie am Gasteig in München (*).\r\n \nThe Bruckner Journal XII bringt in Heft Nr. 3 u.a. folgende Beiträge:\nCrawford Howie: Buchbesprechung Bruckner-Vorträge 2006, Bericht (Hg. Rainer Boss).\nCrawford Howie: Bruckner, Mahler and the piano-duet arrangement of Bruckner's Third Symphonie. [siehe 5.11.2006]\nKen Ward: Seven Types of Mystery. [siehe 20./21.4.2007]\nRaymond Cox: The Dissolution of Mysticism in Bruckner's Fifth Symphonie.\nPhilipe Herreweghe: There is no compromise with Bruckner. [siehe 22./26.8.2008]\nJohn Berky: Edition Confusion Even Among Publishers. [über die 2. Symphonie]\nNeil Schore: The Tenth Annual Bruckner Marathon Carlsbad, California. [siehe 30.8.2008]\nKen Ward: A Bruckner Marathon in the Midlands, UK. [siehe 5./6.9.2008]\nAußerdem:\r\nAbbildung einer Bruckner-Büste [IKO deest?] auf S. 3\r\nKonzertberichte (**).", "Letzte Änderung": "11.09.2026 08:26"}, {"ID": 200711005, "Datum": "November 2007", "Haupttext": "The Bruckner Journal XI bringt in Heft 3 u.a. folgende Beiträge:     \nBruckner Tage 2007 [St. Florian].     \nJulian Horton: Bruckner and the Myth of Otherness.     \nWilliam Carragan: Bruckner's Last Word's. [Finale der 9. Symphonie]     \nAn interview with Sir Brian McMaster by Alan Munro.   \nJohn Georgiadis: How I discovered Bruckner.", "Letzte Änderung": "11.09.2026 09:42"}, {"ID": 200611005, "Datum": "November 2006", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie (Live-Mitschnitt) durch das Gewandhausorchester unter Herbert Blomstedt in Leipzig (*).\n\nThe Bruckner Journal X bringt in Heft Nr. 3 u.a. folgende Beiträge:     \nPaul Dawson-Bowling: Thematic and Tonal Unity in Bruckbner's Eighth Symphony.     \nRaymond Rice: Bruckner in the Academy.   \nBruckner Scores: Secular Vocal Music.     \nLetters from Ian Beresfoerd Bleaves, Aart van der Wal and Ian Gray.   \nWilliam Carragan: A performance of a revised completion of the Ninth.", "Letzte Änderung": "11.09.2026 16:53"}, {"ID": 200511005, "Datum": "November 2005", "Haupttext": "Einspielung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) durch das Osaka Philharmonic Orchestra unter Shimono in Osaka (*).\r\n \nThe Bruckner Jounal IX bringt in Heft Nr. 3 u.a. folgende Beiträge:\nDermot Gault: The 4th Biennial Bruckner Journal Readers Conference [25.6.2005]. \r\nRaymond Cox: Desert Island Fifths. \r\nPaul Hawkshaw: A Report on the Sources for Bruckner's Eighth Symphony. \r\nTom Corfield, book review: Julian Horton. Bruckner's Symphonies: Analysis, Reception and Cultural Politics. \r\nIan Beresford Gleaves: Bruckner, God and Light. \r\nNick Attfield: Along the Bruckner Expressway - A Letter from America. \r\nFranz Zamazal: Bruckner and the Neue Dom, Linz. \r\nAdam Zagajewski: Poem \"Anton Bruckner\". \nBruckner scores: smaller sacred works, A-M (**).", "Letzte Änderung": "11.09.2026 22:26"}, {"ID": 200411005, "Datum": "November 2004", "Haupttext": "The Bruckner Journal VIII bringt in Heft 3 u.a. folgende Beiträge:\r\nCrawford Howie [book review]: Bruckner Symposion 2000, Bericht Linz 2004.\r\nJulian Horton {Book review]: Crawford Howie, Documentary Biography of Bruckner und Perspectives on Anton Bruckner.\r\nJulian Horton über sein Buch Bruckner Symphonies: Analysis, Reception and Cultural Politics.\r\nCrawford Howie: Interview with Arthur Dennis Walker. \r\nDermot Gault: The 1890 version of Bruckner's Eighth - Haas contra Nowak.", "Letzte Änderung": "14.09.2026 19:00"}, {"ID": 200311005, "Datum": "November 2003", "Haupttext": "The Bruckner Journal VII bringt in Heft Nr. 33 u.a. folgende Beiträge:\r\nWilhelm Furtwängler: Anton Bruckner [Rede 1939 in Wien in englischer Übersetzung].\r\nJohn Berky: Confessions of a Discographer.\r\nBenjamin-Gunnar Cohrs: Bruckner's Ninth and the New Queen's Hall Orchestra: a Proposal. \r\n[Leserbriefe] Letters from Roger Humphries, Juan I. Cahis, Jacques Roelands etc.", "Letzte Änderung": "15.09.2026 06:49"}, {"ID": 200211005, "Datum": "November 2002", "Haupttext": "The Bruckner Journal VI bringt in Heft Nr. 3 u.a. folgende Beiträge:\r\nColin Anderson: A Bruckner Miscellany [zur Diskographie].   \nFifty Years Ago: Bruckner Events in 1952. \r\nMark Kluge: Bruckner in New York: The 1964-65 Philharmonic Cycle.\r\nRaymond Cox: Bruckner's Cosmic Musical Background in Relation to the Zodiac.", "Letzte Änderung": "15.09.2026 08:22"}, {"ID": 200111005, "Datum": "November 2001", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch die Tschechische Philharmonie unter Kobayashi in Prag (*).\nEinspielung der 4. Symphonie durch das BBC Scottish Symphony Orchestra unter Marin in Aberdeen (**).\n\nThe Bruckner Journal V bringt in Heft 3 u.a. folgende Beiträge:\r\nCrawford Howie [book review]: Bruckner-Tagung Wien 1999 Bericht.\r\nBenjamin-Gunnar Cohrs [Interview]: Incredible Harmonies. Stanislaw Skrowaczewski talks to Benjamin Gunnar Cohrs.\r\nCrawford Howie: Bruckner's Symphony No. 3: First Edition of Full Score and Piano-Duet Arrangement (conclusion).\r\nDavid H. Aldeborgh: Austerity Versus Charm: Revisions in Bruckner's Fourth and First Symphonies.\r\nAdam Zagajewski: Anton Bruckner [Gedicht]. (***).", "Letzte Änderung": "15.09.2026 10:56"}, {"ID": 200011005, "Datum": "November 2000", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Sinfoniorchester des Norddeutschen Rundfunks unter Günter Wand in Tokyo (*).\nEinspielung der 4. Symphonie durch das NHK Symphony Orchestra unter Takashi Asahina in der NHK Hall [Tokyo?] (**).\n\nThe Bruckner Journal IV bringt in Hest 3 u.a. folgende Beiträge:\r\nJulian Horton [book review]: Benjamin M. Korstvedt, Bruckner: Symphony No. 8.\r\nPeter Palmer: Bruckner-Probleme, edited by Albrecht Riethmüller.\r\nRaymond Cox: Reflections on the Symphonies (conclusion) [7.-9. Symphonie].\r\nBenjamin-Gunnar Cohrs: Anton Bruckner's Ninth Symphony as Completed Whole.\nHindemith's Bruckner. (***).", "Letzte Änderung": "15.09.2026 13:11"}, {"ID": 199911005, "Datum": "November 1999", "Haupttext": "The Bruckner Journal III bringt in Heft 3 u.a. folgende Beiträge:\r\nJeremy Wilkinson: Should the 1889 version of Bruckner's Third Symphony be the most commonly performed version? \r\nPeter Palmer {book review]: Klaus Umbach. Celibidache - der andere Maestro. Biographische Repertagen.\r\nCrawford Howie [review of scores]: Bruckner, IX. Symphonie d-moll, Scherzo und Trio, Entwürfe [...] Edited by Benjamin Gunnar Cohrs. und Bruckner, Werke für Orgel. [...] Edited by Erwin Horn.\r\nRaymond Cox: Reflections on the Symphonies.\r\nAngela Pachovsky: Bruckner as a Song Composer.\r\nCrawford Howie: Bruckner Letters (1868). Part II.\r\nLeserbriefe u.a. von Andrea Harrandt, Howard Jones und Peter Palmer.", "Letzte Änderung": "15.09.2026 17:09"}, {"ID": 199811005, "Datum": "November 1998", "Haupttext": "The Bruckner Journal II bringt in Heft 3 u.a. folgende Beiträge:\r\nPeter Palmer: Lucerne Festival 1998.\r\nCrawford Howie [book review]: Andrea Harrandt and Otto Schneider (eds.), Bruckner Briefe Band I 1852-1886.\r\nPeter Palmer [score review]: Anton Bruckner. Ninth Symphony in D minor: Finale. Reconstruction of the Autograph Score [... SPCM ...].\r\nNigel Simeone: Lovro von Matacic (1899-1985). An Appreciation.\r\nPeter Palmer: Bruckner Memoirs: Two Nocturnes [Anekdoten aus Commendas Geschichten um Anton Bruckner in englicher Übersetzung].\r\nDerek Scott: Lux in Tenebris (III).", "Letzte Änderung": "16.09.2026 07:12"}, {"ID": 199711005, "Datum": "November 1997", "Haupttext": "Aufruf von Ernst Krenmaier zur Gründung der »Bruckner-Sängerknaben Steyr« (*).\n\nThe Bruckner Journal I bringt in Heft Nr. 3 u.a. folgende Beiträge:\r\nKonzert- und CD-Besprechungen.\r\nPeter Palmer [book review]: Haymo Liebisch. Anton Bruckner. 1824 bis 1896 - einst und jetzt. Ein Bericht. und Elisabeth Maier. Anton Bruckner: Stationen eines Lebens.\r\nCrawford Howie [scores review]: Magnificat and Four Psalm Settings.\nSinging for Bruckner: Memoir of a Vienna Choirboy [nach Bruckner - skizziert].\r\nConstantin Floros: Bruckner Propositions (III) [nach Musik-Konzepte 23/24].\r\nCrawford Howie: Bruckner's Requiem in D minor.\r\nAlan George (Fitzwilliam String Quartet): Performing Bruckner's String Quintet. (**).", "Letzte Änderung": "16.09.2026 07:58"}, {"ID": 199611006, "Datum": "November 1996 bis Januar 1997", "Haupttext": "Ausstellung des Wiener Stadt- und Landesarchivs »Anton Bruckner in Wien« (Konzeption: Herbert Koch und Helmut Kretschmer) im Wiener Rathaus (*). \n\n\n\nIm Januar 1997 erscheint in Wien aktuell auf S. 6 ein Artikel \"Der Werdegang des großen Symphonikers. Das Stadt- und Landesarchiv zeigt noch bis 31. Jänner 1997 anläßlich des 100. Todestages die Ausstellung \"Anton Bruckner in Wien\"\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199611005, "Datum": "November 1996", "Haupttext": "Erstaufführung des ersten Trio-Entwurfs (F-Dur) zur 9. Symphonie (in der Fassung von Gunnar Cohrs) durch das BBC Northern Philharmonic Manchester unter Vassilij Sinaiskij (*).\nArtikel von Crawford Howie »Bruckner Scholarship in the Last Ten Years« in »Music &amp; Letters« (**).\nEinspielung der 1. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Daniel Barenboim (***).\nAufführung der 9. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Claudio Abbado (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199511005, "Datum": "November 1995", "Haupttext": "Einspielung der 5. Symphonie durch die Tschechische Philharmonie unter Albrecht in Prag.", "Letzte Änderung": "29.08.2024 21:21"}, {"ID": 199411005, "Datum": "November 1994", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Kurt Sanderling in München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199211005, "Datum": "November 1992", "Haupttext": "Einspielung der 3. Symphonie (2. Fassung 1877, Edition Nowak mit Scherzo-Coda) durch das Chicago Symphony Orchestra unter Georg Solti.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199111005, "Datum": "November 1991", "Haupttext": "Einspielung der 5. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Daniel Barenboim.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199011005, "Datum": "November 1990", "Haupttext": "Einspielung des 112. Psalms und 150. Psalms (Sopransolo: Christiane Oelze (*a)) durch Orchester und Chor der Bamberger Symphoniker unter Karl Anton Rickenbacher in Bamberg (*).\nEinspielung der 8. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra unter Georg Solti in Leningrad (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198911005, "Datum": "November 1989", "Haupttext": "Einspielung der 2 Aequale [WAB 114 und WAB 149], der Motetten »Ave Maria« (7-st.) [WAB 6], »Christus factus est« (1884) [WAB 11], »Os justi«, »Locus iste« und »Vexilla regis« und der e-Moll-Messe durch La Chapelle Royale, das Collegium Vocale und das Ensemble Musique Oblique unter Philippe Herreweghe.\r\nEs kommt noch ein modernes Instrumentarium zur Anwendung (*).", "Letzte Änderung": "13.08.2025 10:11"}, {"ID": 198611005, "Datum": "November 1986", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie (Haas-Fassung (*)) durch das London Philharmonic Orchestra unter Neeme Järvi in London.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198511005, "Datum": "November 1985", "Haupttext": "Datierung des Vorworts von Mathias Hansens Buch »Anton Bruckner«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198111005, "Datum": "November 1981", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Radiosymphonieorchester Stuttgart unter Sergiu Celibidache in Stuttgart.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198011005, "Datum": "November 1980", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Radiosymphonieorchester Stuttgart unter Sergiu Celibidache in Stuttgart.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197911005, "Datum": "November 1979", "Haupttext": "«Imprimatur«-Vermerk Leopold Nowaks am Ende der Partitur der 2. Fassung der 3. Symphonie (*).\nDatierung von Günter Brosches Vorwort zur Studienpartitur der Wiener Fassung der 1. Symphonie (Band 1/2 der Gesamtausgabe) (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197811005, "Datum": "November 1978", "Haupttext": "Die Österreichische Nationalbibliothek lässt das Autograph der 8. Symphonie (2. Fassung, 3. Satz 1. Fassung) durch das Institut für Restaurierung restaurieren.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197711005, "Datum": "November 1977", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie durch das Berliner Rundfunksinfonieorchester unter Richter in Berlin (*).\nEinspielung der 9. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Eugen Jochum in Berlin (**).", "Letzte Änderung": "19.10.2025 08:34"}, {"ID": 197611005, "Datum": "November 1976", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch die Staatskapelle Dresden unter Eugen Jochum in Dresden (*).\nEinspielung der 3. Symphonie durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Klaus Tennstedt in München [4.11.1976] (**).", "Letzte Änderung": "07.10.2025 12:32"}, {"ID": 197311005, "Datum": "November 1973", "Haupttext": "[19.11.1973] Einspielung der 4. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm in Wien.", "Letzte Änderung": "23.02.2026 07:27"}, {"ID": 197211005, "Datum": "November 1972", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra unter Daniel Barenboim in Chicago.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197111005, "Datum": "November 1971", "Haupttext": "Mitteilungsblatt Nr. 1 der Internationalen Bruckner-Gesellschaft.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197011005, "Datum": "November 1970", "Haupttext": "[2.-6.11.1970] Einspielung der 5. Symphonie durch die Tschechische Philharmonie unter Lovro von Matacic in Prag.", "Letzte Änderung": "08.02.2026 22:24"}, {"ID": 196911005, "Datum": "November 1969", "Haupttext": "Einspielung der 6. Symphonie durch das Boston Symphony Orchestra unter William Steinberg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196811005, "Datum": "November 1968", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie (mit instrumentalen Retuschen) durch das Chicago Symphony Orchestra unter William Steinberg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196711005, "Datum": "November 1967", "Haupttext": "Einspielung der 5. Symphonie durch das NHK Symphony Orchestra unter Matacic in Tokyo.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196611005, "Datum": "November 1966", "Haupttext": "[1.-4.11.1966]\r\nEinspielung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Haitink (*).\n[?] Einspielung von fünf Motetten [prov. WAB 67] durch Daniel Barenboim in London (**).", "Letzte Änderung": "08.02.2026 22:26"}, {"ID": 196411005, "Datum": "November 1964", "Haupttext": "Einspielung der 6. Symphonie durch das New Philharmonia Orchestra unter Otto Klemperer in London (*).\nEinspielung des Quintetts durch das Amadeus-Quartett in Hannover [2.-4.11.1964] (**).\nArtikel von Jean Hamon \"Irons-nous jusqu'à Bruckner?\" im Combat (***).\n[Vermutlich November 1964]\r\nArtikel [Besprechung?] in der Zeitschrift Österreichische Blasmusik 1964, Heft 11, S. 194:\r\n\"Neues Spielgut: Antiphon (Wechselgesang) von Anton Bruckner (1878) instrumentiert von J. F. Baumgartner, Verlag Emil Ruh, Adelswil-Zürich\" [Tota pulchra es] (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196111005, "Datum": "November 1961", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das New York Philharmonic Orchestra unter Josef Krips (*).\r\nÜberwiegend Erstdruckfassung, Dauer 66 Minuten. Rundfunksendung [separate Aufführung?] am 3.12.1961 (**).", "Letzte Änderung": "20.04.2023 13:58"}, {"ID": 196011005, "Datum": "November 1960", "Haupttext": "[1.-5.11.1960] Einspielung der 7. Symphonie durch das Philharmonia Orchestra unter Otto Klemperer in London.", "Letzte Änderung": "24.02.2026 12:01"}, {"ID": 195911005, "Datum": "November 1959", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie unter Bruno Walter [in Los Angeles?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195411005, "Datum": "November 1954", "Haupttext": "Aufzeichnung [= Aufführung?] der 9. Symphonie durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Eugen Jochum im Herkulessaal in München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195111005, "Datum": "November 1951", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Vorwort zur Studienpartitur der 5. Symphonie (Band 5 der Gesamtausgabe) (*).\nEinspielung der 9. Symphonie durch das Rundfunksinfonieorchester Stuttgart unter Carl Schuricht in Stuttgart (**).", "Letzte Änderung": "01.03.2025 10:10"}, {"ID": 195011005, "Datum": "November 1950", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie durch das Leipziger Gewandhaus-Orchester unter Konwitschny.", "Letzte Änderung": "23.02.2026 22:49"}, {"ID": 194811005, "Datum": "November 1948", "Haupttext": "Artikel \"In Memoriam August Göllerich\" von Hans Sittner in der Österreichischen Musikzeitschrift auf S. 305f.", "Letzte Änderung": "08.01.2024 20:30"}, {"ID": 194311005, "Datum": "November 1943", "Haupttext": "Heinrich Schönchens Bruckner-Portrait [IKO 72] gelangt (aus dem [unmittelbaren?] Besitz von Martha Thyll) als Geschenk an die Internationale Bruckner-Gesellschaft (*).\nBei einer zweiten Bergungsfahrt bringt Johannes Hollnsteiner weitere [26] Bruckner-Autographen von St. Florian nach Altaussee (**).", "Letzte Änderung": "11.12.2024 23:02"}, {"ID": 194211005, "Datum": "November 1942", "Haupttext": "Datierung des Vorworts zur 2. Auflage von Oskar Langs Buch »Anton Bruckner. Wesen und Bedeutung«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194111005, "Datum": "November 1941", "Haupttext": "Artikel von Robert Kreißl »Erlebnis um Anton Bruckner. Haböcks Bekenntnis zum Meister« in der Volksstimme.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194011005, "Datum": "November 1940", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts vom 12.10.1940 (mit dem Finalefragment der 9. Symphonie) durch Horst Büttner in der Zeitschrift für Musik 107, Heft 11, auf S. 718-720 (*).\n\r\n[vor dem 14.11.1940] Aufführung der f-Moll-Messe durch den Spitzerschen Gesangverein in Breslau (**).\r\n \n[vor dem 14.11.1940] Aufführung des \"Ave Maria\" [WAB 6] durch den Breslauer Rundfunkchor im Musiksaal der Universität (***).\n \nPublikation von Chord and Discord Vol. 2, No. 2. Darin enthalten ein Artikel von Gabriel Engel [späterer Drucktitel 1955:] \"The Symphonies of Anton Bruckner\" (°).", "Letzte Änderung": "11.02.2026 08:13"}, {"ID": 193911005, "Datum": "November 1939", "Haupttext": "Lili Schalk gibt die Bruckner-Manuskripte aus dem Besitz von Franz Schalk für die Gesamtausgabe frei [vgl. 11.11.1939 und 12.11.1939 und die Anmerkung].", "Letzte Änderung": "19.05.2024 08:11"}, {"ID": 193711005, "Datum": "November 1937", "Haupttext": "[Vermutlich November] Bruckner-Sondernummer der Zeitschrift »Deutsche Volksbildung. Zeitschrift des Bayerischen Volksbildungsverbandes 11, 1937.\r\nAuf S. 55 Erwähnung der Regensburger Domspatzen [vgl. 6.6.1937 und Anmerkung zum 1.9.1936] (*).\n[ca. November/Dezember 1937] In einem von den Herren Springsfeld, Schiffer und Chordirektor Pitz veranstalteten Einführungsabend der Aachener Ortsgruppe der Internationalen Bruckner-Gesellschaft werden Männerchöre Bruckners [prov. WAB 67] vorgestellt (**).\nAufführung der 4. Symphonie durch das Preßburger Symphonieorchester unter Karl Nedbal in Bratislava (***).\nDie Österreichische Nationalbibliothek erwirbt von Otto Haas den ausgeschiedenen Partiturbogen (Nr. 11) vom 1. Satz der 4. Symphonie (2. Fassung), den Bruckner am 28.7.1877 seinem Schüler Julius Stern geschenkt hatte, zusammen mit dem zugehörigen Brief Bruckners (°).\n[Ende November]\r\nAufführung der 5. Symphonie (Originalfassung) unter Leopold Reichwein in Bochum (geplant) (°°).\nZweitägiges Musikfest in Mönchen-Gladbach anlässlich des 85jährigen Bestehens des Gesangvereins Cäcilia. GMD Hans Gelbke bringt Werke von Bach, Beethoven, Brahms, Bruckner und Zilcher (°°°).", "Letzte Änderung": "21.12.2025 21:23"}, {"ID": 193611005, "Datum": "November 1936", "Haupttext": "Artikel von Ludwig Münster »Der Mystiker Anton Bruckner« in der Akademischen Bonifatius-Korrespondenz 51, S. 123 - 128 (*).\nAufführung der Originalfassung der 4. Symphonie durch das Orchester der Dresdner Staatsoper unter Karl Böhm in der Queens-Hall in London (**).\nInternationale Bruckner-Gesellschaft und Musikwissenschaftlicher Verlag beginnen mit der Planung der Broschüre »Anton Bruckner. Wissenschaftliche und künstlerische Betrachtungen zu den Originalfassungen« (***).\nVorwort von Wilhelm Weismann zum Klavierauszug der f-Moll-Messe, Edition Peters Nr. 3845, Plattennummer 10491 (auf den zwei Seiten vor dem Vorwort mit dem lateinischen und deutschen Text zusätzlich 11349) (°).\n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik: \nLaut Vorschau auf Seite 1283 erklingen in den sechs Städtischen Konzerten in Krefeld die 5. Symphonie unter MD Anraths am 13.1.1937 und die 8. Symphonie unter MD Czernik (Frankfurt/Main) am 21.4.1937 (a).\nEin Inserat auf Seite 1288 weist auf die im Gustav-Bosse-Verlag erschienenen Bruckner-Bücher hin (b).\nArtikel von Alfred Lorenz \"Zur Instrumentation von Anton Bruckners Symphonien\" auf S. 1318 - 1325 (c).\nIm Artikel \"Musik der Lebenden 1936/37\" von Alfred Brasch auf Seite 1344ff wird konstatiert, dass laut Aufführungsstatistik Bruckner besonders häufig vertreten sei, durchschnittlich zweimal [pro Saison] auf jedem Programm (d).\nAuf Seite 1352ff im Artikel \"Musik in Köln\" von Hermann Unger wird ein Bruckner-Abend mit Hans Weisbach erwähnt, der auch im Rundfunk übertragen wird (e).\nAugust Kruhm erwähnt auf Seite 1377ff in seinem Bericht von der Arbeits- und Festwoche für geistliche Musik in Frankfurt (7. - 13.10.1936) auch das Eröffnungskonzert mit Bruckners \"Te deum\" unter Belker (f).\nDie Geistliche Abendmusik am 17.10.1936 in Fürstenfeld (Steiermark) mit einem Tantum ergo Bruckners [prov. WAB 48] ist auf Seite 1390 verzeichnet (g).\nHans Dietrich Hellbach berichtet auf Seite 1398 aus Plauen. Die vom Richard-Wagner-Verein und der NS-Kulturgemeinde veranstaltete Bruckner-Feier [am 7.10.1936] habe mit der Aufführung der 5. Symphonie durch das verstärkte Städtische Orchester unter Lessing die Abonnementskonzerte eröffnet (h).\nErich Valentin erwähnt auf Seite 1402 im Artikel \"Musik im Rundfunk\" eine Aufführung der 7. Symphonie durch das Orchester des Deutschlandsenders unter Hermann Stange. Er stellt die Frage, warum nicht alle deutschen Sender den Bruckner-Gedenktag einheitlich begangen haben. Die Leipziger Sendungen anlässlich des Bruckner-Festes hätten alle Reichssender übernehmen können (i).", "Letzte Änderung": "14.09.2025 14:54"}, {"ID": 193411005, "Datum": "November 1934", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch das Preßburger Symphonieorchester unter Jozef Vincourek in Preßburg (#).\r\n \nBruckner-Meldungen in Heft 2 der »Musik« XXVII: \nIn seinem Artikel über Gesichtsmasken bekannter Musiker erwähnt Walter Krieg auch zwei Exemplare der Brucknerschen Totenmaske (in der Sammlung des Wiener Rathauses und in der Musikabteilung der Preußischen Staatsbibliothek in Berlin) (*).\nKurt Herbst schreibt über den deutschen Rundfunk:\r\n   »Der Berliner Sender begann am 22. Oktober mit einem Anton-Bruckner-Zyklus. Otto Frickhoeffer zeigte sich hier bei der 1. Sinfonie als sehr feiner Bruckner-Interpret. Denn besteht die Brucknersche Art in der gewaltigen (Klang-)Fantasie des süddeutschen Menschen der in orchestralen Steigerungen gleichsam die Berggipfel erringt, um dann plötzlich in choralartigen Episoden überirdischen Gedanken nachzugehen, so hütete sich Frickhoeffer vor der üblichen Gefahr, diese Brucknerschen Steigerungen noch pathetisch steigern zu helfen, sondern war mit künstlerischem Erfolg darauf bedacht, die Gesamtlinie der musikalischen Entwicklung klar hervortreten zu lassen. Frickhoeffer gleicht hier sehr der Bruckner-Auffassung seines Kollegen Hans Rosbaud vom Frankfurter Rundfunk.« (**).\nAlfred Burgartz erwähnt eine Aufführung der 9. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Furtwängler in Berlin (***).\nHans F. Redlich schreibt aus Mannheim:\r\n   In einem Konzert des Reichsfliegerorchesters unter Schulz-Dornburg »[...] wurden die »vier Orchesterstücke« Anton Bruckners uraufgeführt [WAB 97 und Marsch WAB 96]. Die Stücke, die in einzelnen Momenten bereits die Klaue des Löwen verraten, im Ganzen genommen aber nur als Versuche eines noch im Puppenzustande befindlichen sinfonischen Talents zu werten sind, stammen aus dem Jahre 1864 [sic!]. Dem Genius Bruckners war auch zum größten Teil eine kirchenmusikalische Andacht in der St. Josephskirche gewidmet, in der Chordirektor Winter eine stimmungsvolle Aufführung der selten zu hörenden Bläsermesse e-moll leitete und außerdem auch noch eine Motette »Tota pulchra« aus Bruckners reifer Zeit zur Diskussion stellte. Franz Philipp umrahmte die Andacht mit seinem wundervollen Orgelspiel, das in eine gewaltige Improvisation mündete. Anschließend an diese Feier erfolgte die formelle Gründung der Mannheimer Ortsgruppe des Badischen Bruckner-Bundes (°).\n»Das 4. Badische Bruckner-Fest des Bruckner-Bundes findet vom 8. bis 13. November in Pforzheim statt. Als Gastdirigent wurde Professor Franz Moissl gewonnen. Außerdem dirigieren Kapellmeister Leger-Pforzheim und Chordirektor Baumann-Pforzheim.« (°°).\n»In Holland wurde die Nederlandsche Bruckner-Vereeniging gegründet; das Bruckner-Fest der Internationalen Bruckner-Gesellschaft wird im Jahre 1935 in den Niederlanden stattfinden.« (°°°).", "Letzte Änderung": "07.09.2025 12:51"}, {"ID": 193311006, "Datum": "November 1933", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 2 der »Musik« XXVI:\nFriedrich W. Herzog schreibt über das 1. Philharmonische Konzert in Berlin:\r\n   »Als sinfonisches Hauptwerk erklang Bruckners »Fünfte«, von Furtwängler in auffallender Freiheit der Auffassung nachgestaltet. Daß er nicht den Ur-Bruckner, sondern die von Franz Schalk wagnerisch retuschierte Partitur, die die Ecken und Kanten des Originals nicht zum Vorteil des Werkes glättet, spielte, obendrein mit eigenen Strichen, ist heute nach genauer Kenntnis des Originals kaum mehr zu rechtfertigen. In wesentlichen Zügen trägt die Fassung Schalks den Charakter einer »Bearbeitung«.« (*).\nEugen Schmitz berichtet von einem Konzert der Dresdner Philharmoniker unter Werner Ladwig in Dresden:\r\n   »[...] man hörte dort doch als Seltenheit Bruckners »nullte« Sinfonie, das D-moll-Werk aus der Entwicklungszeit des Meisters, und zwar in einer sehr schönen, liebevoll ausgearbeiteten Wiedergabe. Man erfreute sich besonders an dem schon recht brucknerschem Scherzo und dem schwärmerischen Andante, erkannte aber auch in den Ecksätzen an so mancher choraler Wendung, an betonten Blechbläsereinsätzen und ins Weite schweifender Gestaltungsart im ganzen die Handschrift des späteren Meisters.« (**).\nRudolf Sonner meldet aus Freiburg, dass ein Bruckner-Werk auch in den Orgelkonzerten von Ernst Kaller gespielt wurde (***).\nAlbert Hartmann erwähnt die Aufführung der 9. Symphonie (Urfassung) unter Rudolf Krasselt im ersten Abonnementskonzert der Opernhauskapelle in Hannover (°).\nIn Marburg brachte Herm. Stephani zweimal das »Te deum« (°°).\n»Münchner Bruckner-Fest. Vom 23. bis 30. Oktober fand in München die große Bruckner-Feier statt.« (°°°).", "Letzte Änderung": "14.02.2024 22:26"}, {"ID": 193211006, "Datum": "November 1932", "Haupttext": "Artikel von Dr. Franz Wellner »Bruckner=Festtagung in Wien (19. bis 23. Oktober 1932)« in der Österreichischen Musiker-Zeitung 11 auf S. 11 (mit Plädoyer zugunsten der Löwe-Fassung im Adagio der 9. Symphonie (a).\nToscanini führt mit den New Yorker Philharmonikern die 4. Symphonie in New York auf [24.11.1932, zwischen 6.10. und 27.11. (b1)] (b).\nIn der Zeitschrift für Musik 99 erscheint auf S. 971 - 978 der 2. Teil von Stradals Aufsatz »Erinnerungen aus Bruckners letzter Zeit« (c).\nDer Vorstand der Internationalen Bruckner-Gesellschaft (Max Auer, Ernst Kurth und Walter Braunfels) unterzeichnet eine »Denkschrift zur Frage der kritischen und praktischen Ausgaben der Werke Anton Bruckners« (d).\nPublikation des 2. Hefts von Chord and Discord (Vol.1, no.2) (e).\r\n \nBruckner-Meldungen in Heft 2 der »Musik« XXV:\nOtto Steinhagen schreibt über die Berliner Aufführung der 5. Symphonie unter Klemperer:\r\n   »[...] war, ohne in Übertreibung zu verfallen, vorbildlich. Jeder Bruckner-Dirigent weiß heute, daß für diese Kolossalsätze umfassendste Zusammenfassung entscheidend ist, nicht durch verhetzte Temponahme, sondern durch Herausstellen jener Kontrapunktik der Linien und im höheren Sinne der Flächen, die immer wieder charakteristisch für das Schaffen Bruckners ist. [...] Klemperer verfügt wie wenige über diese Kraft der inneren Konzentration und dadurch über eine Art der Darstellung, die auch den zur Anerkennung zwingt, der nicht zu den Bruckner-Enthusiasten gehört.«\r\nÜber Eugen Jochums erstes Konzert beim Berliner Funk [15.9.1932? 6. Symphonie? oder Aufführung mit anderem Orchester?] schreibt er:\r\n   »Was man schon in seinem Probekonzert vor einigen Monaten beobachten konnte, in Bruckners Fünfter, das Zerreißen des Zusammenhangs nach erfolgter Steigerung, das Vernachlässigen stark überhängender Endungen, das wurde ihm auch in Beethovens Fünfter zum Verhängnis.« (*).\nMax Broesike-Schoen erwähnt eine Aufführung der 7. Symphonie unter Papst in den Hamburger Mittwochskonzerten (**).", "Letzte Änderung": "07.10.2026 07:16"}, {"ID": 193111005, "Datum": "November 1931", "Haupttext": "Bruckner-Feier in Linz (a).\nDie Monatsschrift »Das Neue Leipzig. Monatshefte für die Kulturinteressen der Großstadt« bringt auf ihrer Titelseite eine Abbildung der Brucknerbüste von Fritz Zalisz (IKO 250) (b).\n[vermutlich November 1931] Die Zeitschrift für Musik 98, Heft 11, bringt auf S. 991f einen Artikel von Alfred Heuß »Die Bruckner-Büste von Fritz Zalisz im Gewandhaus zu Leipzig« (c).\n[Vermutlich November 1931] Artikel von August Richard »Eine unbekannte Bruckner-Messe« in den Monatsheften für Katholische Kirchenmusik 13, H. XI, S. 212 (d).\nDie Österreichische Nationalbibliothek erwirbt von Karl Aigner das Autograph des Männerchors »Volkslied« (WAB 94), das auch eine Version für Singstimme und Klavier enthält (e).\nAufführung der e-Moll-Messe unter Joseph Hauber in Altoona (Pennsylvania) anlässlich des 35. Todestages Bruckners (f).\nBruckner-Meldungen in Heft 2 der »Musik« XXIV: \nOtto Steinhagen schreibt über das erste Konzert von Heinz Unger in Berlin:\r\n   »Eine seiner bisher besten Leistungen aber war die auswendig dirigierte Achte von Bruckner. Hier wurde Begeisterung und wertvolle Überzeugung in eine frischzupackende Tat umgesetzt.« (*).\nKarl Grunsky berichtet ausführlich vom Bruckner-Fest in Baden-Baden. d-Moll-Symphonie (»Nullte«) unter Moißl, 4. und 7. Symphonie mit dem Kurorchester unter Ernst Mehlich, liturgische Aufführung der e-Moll-Messe unter Otto Schaefer in der Stiftskirche, geistliche Chöre mit dem Badischen Kammerchor unter Franz Philipp, Orgelfuge [WAB 125?], Quintett. Einführungsabend mit Vortrag Mehlichs, Proben aus den zweiklavierigen Auszügen und Lichtbildervortrag (**).\nCarl Heinzen meldet eine Aufführung der 7. Symphonie unter Hans Weisbach zum Düsseldorfer Saisonbeginn (***).\nAlexander Eisenmann schreibt über das erste Landestheaterkonzert unter Carl Leonhardt in Stuttgart:\r\n   »[...] die 8. Sinfonie war ein glänzendes Beispiel für das, was durch einen gestaltungsfähigen Dirigenten und ein ausdrucksfähiges Orchester geschaffen werden kann.« (°).\nAusführlicher Textauszug aus dem Artikel »Bruckner-Erinnerungen« von Gustav Bock in den Signalen 89, Nr. 19 (°°).\n»In Hörsching bei Linz wurde eine Bruckner-Gedenktafel am ehemaligen Schulhaus enthüllt.« (°°°).", "Letzte Änderung": "30.10.2025 22:05"}, {"ID": 193011005, "Datum": "November 1930", "Haupttext": "Der Brucknerbund für Oberösterreich vergibt den Auftrag zur Renovierung der Bruckner-Orgel in St. Florian (a).\nBruckner-Meldungen in Heft 2 der »Musik« XXIII: \nOtto Steinhagen schreibt aus Berlin:\r\n   »Karl Muck, der in Berlin Unvergessene, hatte seine Philharmoniker aus Hamburg mitgebracht, um Bruckners Siebente zum Klingen zu bringen, eines jener Hauptwerke, mit dem die reiche Lebensarbeit des jetzt Einundsiebzigjährigen aufs engste verbunden ist. Die Darstellung dieser grandios einseitigen Ekstasen war kein Suchen mehr, war sicherste Tradition, von Bruckner dankbar sanktioniert. In den großen, breiten Brucknertempi ließ Muck Satz um Satz organisch aufwachsen und trotz der ekstatischen Schwere übersichtlich zusammenrücken. Zahlreiche künstlerische Weggenossen und jüngere Dirigenten waren unter der begeisterten Hörerschaft (*).\nAus Hamburg berichtet Wilhelm Zinne:\r\n   »Auffallend die starke Beachtung Bruckners in diesem Winter; Papst brachte schon seine Siebente, Muck wählte Sechs und Fünf; Te deum und f-Messe sind auch dabei.« (**).\nWilliam Behrend erwähnt eine Bruckner-Aufführung [prov. WAB 86] mit der Königlichen Kapelle unter Franz Schalk in Kopenhagen (***).\nAnkündigung [verspätet?] der 6. und 7. Symphonie unter Karl Muck und Eugen Papst in Hamburg (°).\nDie 3. Symphonie steht in Schwerin auf dem Saison-Programm (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192911006, "Datum": "November 1929", "Haupttext": "Datierung von Max Auers Vorwort zu Franz Philipps Bearbeitung von Vorspiel und Fuge in c-Moll für Orgel [WAB 131]. P. Isidor Mayrhofer habe den Notentext mit dem Original in Seitenstetten verglichen (a).\n[3.11.1929] Aufführung des Chores »Festlied« [WAB 59] durch den Arbeitersängerbund Linz (b).\nAufführung der Chöre »Trösterin Musik« und »Um Mitternacht« [WAB 90? vermutlich WAB 89] durch den Männergesangverein Margarethen (c).\nBruckner-Meldungen in Heft 2 der »Musik« XXII: \nv. Krosigk berichtet vom 21. Anhaltischen Musikfest unter Artur Rother am 14./15.9.1929 in Bernburg:\r\n   »[...] brachte zunächst Bruckners f-moll-Messe in mustergültiger Ausführung durch das Orchester des Friedrichtheaters in Dessau, die vereinigten Chöre der Kreisstädte Bernburg, Köthen, Zerbst und Dessau, und ein hervorragendes Soloquartett, bestehend aus den Damen Lotte Leonard-Berlin, Emmy Neiendorff-Dessau, Ludwig Roffmann-Düsseldorf und Hermann Schey-Berlin.« (*).\n»Karlsruhe: Das Erste Badische Brucknerfest vom 6. bis 10. November wird nach einem einleitenden Vortrag Karl Grunskys die 5. Sinfonie an zwei Flügeln darbieten. Unter Mitwirkung der vereinigten Orchester des Badischen Landestheaters und des Freiburger Stadttheaters sowie der Karlsruher Chorvereinigung und des Badischen Kammerchores kommen sodann die schönsten a-cappella-Chöre von Bruckner, seine 1., 5. und 8. Sinfonie und die große f-moll-Messe zur Aufführung, daneben, als Bruckner verwandtes Werk, Franz Philipps »Friedensmesse«. Am 7. November findet in der St. Stephanskirche unter Leitung von Franz Philipp eine kirchenmusikalische Andacht statt, die ein Vorspiel und eine Fuge in c-moll für Orgel, ergänzt und bearbeitet von Franz Philipp, mehrere a-cappella-Chöre und das Streich-Quintett in F-dur umfaßt. Als Veranstaltung des Badischen Landestheaters führen am 8. November im großen Saal der Festhalle die vereinigten Orchester des Badischen Landestheaters und des Freiburger Stadttheaters, voraussichtlich unter Leitung von Karl Muck, ein Sinfoniekonzert auf, in dem die 1. Sinfonie in c-moll und die 8. Sinfonie in c-moll wiedergegeben werden. Nach den Vorstandssitzungen des Badischen Brucknerbundes und der Internationalen Brucknergesellschaft sowie der Mitgliederversammlung der beiden Brucknerorganisationen werden im großen Saal der Festhalle unter Leitung von Josef Krips und Franz Philipp als zweites Sinfoniekonzert die 5. Sinfonie Bruckners und hierauf Franz Philipps »Friedensmesse« zum Vortrag gebracht. Schließlich bringt der 10. November unter Leitung von Heinz Knöll die Aufführung der Großen Messe in f-moll, bei der sämtliche Orchester und Chöre sowie bedeutende Solisten mitwirken.« (**).\nDie 9. Symphonie wird für Kiel unter Fritz Stein und für Krefeld unter Rudolf Siegel angekündigt (***).\nBruckner-Werke sind auch in Remscheid und unter Robert Wiemann in Stettin vorgesehen (°).\n»Während der Brucknerwoche vom 5. bis 12. November in Karlsruhe wird in den Räumen der Badischen Hochschule für Musik eine Ausstellung von Original-Manuskripten, Werken und Erinnerungen Bruckners gezeigt, wie sie in dieser Auswahl und in diesem Umfange in Deutschland noch nicht ermöglicht worden war.« (°°).", "Letzte Änderung": "14.01.2025 16:03"}, {"ID": 192811005, "Datum": "November 1928", "Haupttext": "Albumblatt mit einem Bruckner-Portrait (Farbstiftzeichnung von M. Wutzer) [siehe »1928/29«] mit Notenzitat und Eintragung von Eberhard Schwickerath: 5 Takte c-Moll, alla breve, darunter notiert »Fugenthema von Anton Bruckner- gegeben in meinen Unterrichtsstunden 1880/81 [/] Eberhard Schwickerath [/] Godesberg, November 1928« (#).\nBruckner-Verlagsverzeichnis der Universal-Edition »XI 1928« (##).\nDas Wiener Musik-Magazin, Ausgabe B, 1. Jahrgang [vgl. Anmerkung], veröffentlicht in Heft 11 u. a. auch Bruckners \"Erinnerung\" [WAB 117]. Das Vorwort stammt von Richard Wickenhauser (###).\n \nBruckner-Meldungen in Heft 2 der »Musik« XXI: \nPaul Müller bespricht Karl Grunskys Klavierauszüge der Symphonien und erwähnt dabei seine Kontakte mit Hugo Wolf in Berlin (*).\nMax Voigt schreibt aus Bochum:\r\n   »Ein mehrtägiges Bruckner-Fest krönte den stolzen Bau einer fleißigen Winterarbeit. Hier war es Reichwein vergönnt, mehreren tausend Hörern bei partiturfreier Direktion die mystischen Geheimnisse der Ersten, Fünften und Neunten, der f-moll-Messe und des Te Deums zu offenbaren. Einführenden, klaren Worten des Dirigenten folgte weiterhin die treffliche Wiedergabe des F-dur-Quintetts durch die Treichlerleute und Max Krabbat.« (**).\nFür Braunschweig wird die 3. Symphonie (Hermann Abendroth ist unter den vorgesehenen Dirigenten) angekündigt (***).\n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik: \nAuf Seite 632f wird von Adolf Diesterweg die Aufführung der 4. Symphonie unter Furtwängler in Berlin [am 7.10.1928] besprochen (a).\nAuf Seite 647f ist für Leipzig die 3. Symphonie unter Clemens Krauß [am 24.9.1928] verzeichnet (b).\nAuf Seite 648f wird Bruckner als Vorbild für Adolf Busch und seine neue e-Moll-Symphonie herausgestellt (c).\nVon der Erstaufführung der 6. Symphonie in Hannover am 24.9.1928 erfährt man auf Seite 660 (d).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192711005, "Datum": "November 1927", "Haupttext": "Datierung im Vorwort Josef Grubers zum Erstdruck von Nachspiel und Vorspiel (Andante) d-Moll für Orgel (WAB 126 und (früher) WAB 130), Anton Böhm, Augsburg, Nr. 6942. \"Diese 2 Manuscripte erhielt der Gefertigte aus dem Nachlasse des Stiftsorganisten Jos. Seiberl durch den Notar Dr. Corsin Flier in St. Florian\" (a).\nDie Zeitschrift für Musik veröffentlicht eine Photographie Bruckners [IKO 1] (b).\nVerlagsverzeichnis der Universal-Edition (mit Vermerk »No. 22 XI. 1927«) (c).\n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik: \nnach S. 624 Abbildung \"Anton Bruckner in jüngeren Jahren\" (d),\nauf Seite 634 ein darauf Bezug nehmender Artikel von V. Junk \"Ein unbekanntes Brucknerbild\" (e).\nAuf Seite 626 bespricht Karl Geiringer Robert Lachs Buch \"Geschichte der Staatsakademie und Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien\" und nennt in der Reihe der \"großen Lehrer u. Schüler\" auch Bruckner (f).\nNach Seite 640 eine Anzeige der Deutschen Musikbücherei zu Friedrich Kloses Buch \"Meine Lehrjahre bei Bruckner\" (g),\nauf Seite 655 Artikel von Max Herbeck \"Zum fünfzigsten Todestag Johann Herbecks\" (h)\nund auf Seite 660 Ankündigung der 9. Symphonie unter Georg Dohrn in der Programmvorschau des Breslauer Orchestervereins (i).\n \nBruckner-Meldungen in Heft 2 der »Musik« XX: \nErwähnung der Artikel »Anton Bruckner und die Wiener Universität« von H. Nelsbach in der Kölnischen Zeitung vom 6.9.1927 (*),\n»Meine Lehrjahre bei Bruckner« von Fr. Klose in Musica sacra 57/9 (**)\nund »Anton Bruckner« von Albert K. Henschel in der »Schallkiste« II (Berlin, Juli - September 1927) (***).\nJulius Mai meldet die Aufführung der 2. Symphonie unter Fritz Brun in Bern (°),\nMax Voigt eine Bruckner-Symphonie [prov. WAB 86] in Bochum [unter Leopold Reichwein?] (°°).\nDie »wertvolle Gestaltung« der 4. Symphonie [unter Hans Gelbke?] in München-Gladbach wird von Franzi Berten eigens hervorgehoben (°°°).\nFür diese Saison in Coburg wird die 5. Symphonie unter Albert Bing angekündigt (#),\ndie 3. Symphonie unter Felix Oberborbeck für Remscheid (##).\nWilhelm Altmanns Neuheitenliste verzeichnet auch Friedrich Kloses Buch »Meine Lehrjahre bei Bruckner« (###).", "Letzte Änderung": "11.11.2024 18:00"}, {"ID": 192611006, "Datum": "November 1926", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 2 der »Musik« XIX:\nErwähnung der Artikel »Zur Psychologie Anton Bruckners« von Josef Lorenz Wenzl und »Zur entwicklungsgeschichtlichen Wertung der Kirchenfuge Bruckners« von Richard Lange in der Zeitschrift für Musik 93/9 (September 1926) (*).\nCarl Heinzen schreibt in seinem Bericht:\r\n   »Und daß Düsseldorf in Hans Weisbach endlich den rechten Führer gefunden hat, bewies die überaus eindringlich und klar disponierte Fünfte von Bruckner.« (**).\nJoseph Klövekorn berichtet von der Aufführung der 4. Symphonie unter Rudolf Siegel in der vergangenen Krefelder Saison (***).\nFür Düsseldorf werden (beim Städtischen Musikverein, unter Hans Weisbach) die 5. und 9. Symphonie angekündigt,\r\ndie Fünfte als Novität auch für Flensburg,\r\ndie 4. Symphonie und das »Te deum« (unter Felix Oberborbeck [siehe die Anmerkung]) für Remscheid,\r\n9. Symphonie und »Te deum« unter Felix Lederer für Saarbrücken,\r\ndie 5. Symphonie unter Oskar Disler für Schaffhausen\r\nund schließlich die 1. Symphonie für Winterthur (°).\n»In Stuttgart wurde ein Württembergischer Bruckner-Bund geschaffen.«\r\n»In Marienbad ist am Hause »Weißes Rößl« eine Bruckner-Gedenktafel enthüllt worden. Bruckner weilte 1873 zum Kuraufenthalt in Marienbad im Hause »Weißes Rößl«, das dem Stifte Tepl gehört. Hier vollendete er auch die 3. Sinfonie.« (°°). \n \n[vermutlich 2. Novemberhälfte] Artikel von Heinz Pringsheim \"Zwei Brucknerbücher\" [u.a. von Ernst Kurth] in der Allgemeinen Musikzeitung 53. Jg., Nr. 48, S. 979-981 (°°°).", "Letzte Änderung": "06.08.2026 00:00"}, {"ID": 192511005, "Datum": "November 1925", "Haupttext": "Artikel \"Büchertisch. Ein neues Brucknerbuch\" [Ernst Kurth], signiert \"ss.\", in der Neuen Berner Zeitung Nr. 259 (a).\n[oder Dezember 1925?] Artikel von Paul Stefan \"Zwei Bruckner Bücher\" [u.a. Ernst Kurths Buch] im \"Anbruch\" (b).\n\nBruckner-Meldungen in Heft 2 der »Musik« XVIII:\nSchluß des Artikels »Der erste Satz von Bruckners Neunter. Ein Bild höchster Formvollendung« von Hans Alfred Grunsky (*).\nErwähnung der Artikel »Anton Bruckner und die Orgel« von K. Beringer im Ulmer Tagblatt (Bunte Lese) Nr. 17 (19.9.1925) (**),\n»Bruckneriana« von Karl Kobald, »Vom Leben und Schaffen Bruckners« von Göllerich\r\nund »Bruckner-Anekdoten« von Hans Enders in »Die Musikerziehung« II/7-9 (Berlin, Juli - September 1925) (***),\nund »Ein unbekannter Freundesbrief Bruckners aus seiner Jugendzeit« von Karl Wendl in der Neuen Musikzeitung 46/Heft 23-24 (Stuttgart, September 1925) (°).\nAdolf Weißmann empfand die 8. Symphonie unter Klemperer in der Berliner Volksbühne als »Erfüllung der schönsten Träume« (°°).\nOtto Kunz erwähnt die Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Franz Schalk im 3. Konzert der Salzburger Festspiele (°°°).\nFür Bremen wird die 6. Symphonie unter Ernst Wendel angekündigt, für Saarbrücken die 7. Symphonie unter Felix Lederer (#).\nLaut Jahresbericht 1924/25 des Städtischen Kurorchesters wurden in Teplitz-Schönau die ersten sechs Bruckner-Symphonien [prov. WAB 86] unter O. K. Wille aufgeführt (##).", "Letzte Änderung": "05.08.2026 06:49"}, {"ID": 192411005, "Datum": "November 1924", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 2 der »Musik« XVII: \nAuflistung von Bruckner-Artikeln:\nAllgemeine Zeitung Nr. 351 (4.9.1924, Moißl: »Zu Bruckners Gedächtnis«),\nBerliner Börsen-Zeitung Nr. 415 (4.9.1924, Teßmer),\nBerliner Tageblatt Nr. 418 (3.9.1924, Leopold Schmidt),\nFrankfurter Zeitung Nr. 660 (4.9.1924, Karl Holl),\nHannoverscher Kurier Nr. 408/09 (31.8.1924, Max Auer, Moißl, Robert Scherwatzky),\nMünchen-Augsburger Abendzeitung Nr. 252 (14.9.1924, H. W. v. Waltershausen »Romantische Sinfonie im Radio«),\r\n[dazugehörig?] »Der Sammler« Nr. 104 (4.9.1924, Heinrich Stahl),\nMünchener Neueste Nachrichten Nr. 241 (4.9.1924, Paul Ehlers),\nVossische Zeitung - Musikblatt Nr. 1 (6.9.1924, Max Graf, Apajune, Decsey),\nDeutsche Kunstschau I/Heft 15 (Frankfurt 1.9.1924, Gedicht von Robert Diehl),\nMusikwelt, Heft 9 (Hamburg 1.9.1924, Wilhelm Zinne, Ferdinand Scherber),\nHalbmonatsschrift für Schulmusikpflege Heft 11 (Dortmund 5.9.1924, Karl Grunsky),\nMusica Divina [siehe »Juli 1924«],\nNeue Musikzeitung Heft 11 (Stuttgart 1.9.1924, Schwebsch, Kurth, Halm, Petschnig), Heft 12 (15.9.1924, Stradal),\nRheinische Musik- und Theaterzeitung Nr. 31/32 (Köln 13.9.1924, H. Unger),\nSignale für die musikalische Welt Heft 36 (Berlin 3.9.1924, Max Chop) und\nZeitschrift für Musik, Heft 9 (Leipzig September 1924, Max Auer, Siegfried Kallenberg, Alfred Heuß) (*).\nBernhard Schuster erwähnt die Philharmonia-Taschenpartituren der d-Moll- und e-Moll-Messe (**).\nAdolf Weißmann notiert für Berlin eine Bruckner-Aufführung [prov. WAB 86] (»nervös umgefärbt«) im ersten Staatskonzert unter Kleiber (***).\nMax Voigt berichtet von der mehrtägigen Bruckner-Gedächtnisfeier in Gelsenkirchen (4. und 7. Symphonie mit dem Städtischen Orchester Dortmund, f-Moll-Messe und Chöre mit dem Storsberg-Chor, Quintett und Intermezzo mit dem Duisburger Grevesmühl-Quartett) (°).\nWilhelm Zinne verzeichnet für Hamburg am 3.9.1924 g-Moll-Ouvertüre, Andante der f-Moll-Symphonie und die 7. Symphonie unter Eugen Papst und eine Aufführung der Bruckner-Fantasie an einem Klose-Abend [ziemlich sicher nicht WAB 118, sondern \"Bruckner-Phantasie\" = Präludium und Doppelfuge für Orgel und Bläser von Friedrich Klose, vgl. 29.10.1912] (°°).\nWilly Krienitz berichtet von der Bruckner-Feier in München (5., 3. und 7. Symphonie unter Löwe, Motetten [prov. WAB 67] und e-Moll-Messe unter Berberich, f-Moll-Messe mit den Solisten Amalie Merz-Tunner, Louise Willer, Karl Erb und Julius Gleß unter Hanns Rohr) (°°°).\nDecsey erwähnt für Wien eine von Orel gestaltete Bruckner-Ausstellung, ein Schubert-Bruckner-Konzert des Wiener Männergesangvereins unter Karl Luze und eine Aufführung der f-Moll-Messe unter Franz Schalk (#).\nAnkündigung der 1., 5., 8. und 9. Symphonie unter Raabe in Aachen,\r\nder d-Moll-Symphonie (»Nullte«) und der 7. Symphonie unter Schulz-Dornburg in Bochum,\r\nder 7. und 9. Symphonie unter Peter Schmitz in Meiningen,\r\nder 7. und 8. Symphonie, des 150. Psalms und des »Te deum« unter Carl Leonhardt in Stuttgart (##).\nNotiz zur Gedenktafel Robert Ullmanns am Haus Wien, Heßgasse 7 (###).\nVorlesungsankündigung für Berlin: Guido Bagier »Brahms und Bruckner« (a).\nAnkündigung von Ernst Kurths Buch im Verlag Max Hesse (b).\nAls neu erschienen verzeichnet Wilhelm Altmann das Buch von Oskar Lang (c).\naußerdem:\nBericht von Franz Gräflinger über die d-Moll-Symphonie (»Nullte«, am 12.10.) in der Neuen Zeitschrift für Musik 91, Heft 11, S. 644f (d).\n[?] Verlagsverzeichnis der Universal-Edition mit dem Vermerk »[Nr.]22 XI/1924« [Datierung?] (e1)\r\nund eines mit dem Vermerk »3 XI.1924« (e2).\n[Anfang November] (Unautorisierte) Uraufführung von Decseys Volksstück \"Der Musikant Gottes\" im Reichenberger Stadttheater mit Direktor Otto Frieberg in der Hauptrolle (f).", "Letzte Änderung": "10.06.2025 13:04"}, {"ID": 192311005, "Datum": "November 1923", "Haupttext": "Artikel von Johann Nepomuk David »Anton Bruckners Werk und Erscheinung« für den Südmark-Kalender 1924 (*).\nBruckner-Meldungen in Heft 2 der »Musik« XVI: \nWilhelm Zinne (Hamburg) meldet die Aufführung der 3. Symphonie in Werner Wolffs erstem Konzert (a).\nFür die Abonnementskonzerte der Landeskapelle Meiningen unter Peter Schmitz werden die 1. und 5. Symphonie als Erstaufführungen angekündigt (b),\nfür ein Frankfurter Museumskonzert unter Hermann Scherchen die 6. Symphonie und eine Symphonie-Aufführung unter Julius Kopsch [siehe die Anmerkung] für Oldenburg (b).", "Letzte Änderung": "12.02.2024 14:14"}, {"ID": 192211005, "Datum": "November 1922", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 2 der »Musik« XV:\nCarl Heinzen [siehe die Anmerkung] berichtet von der Aufführung der 5. Symphonie unter Karl Panzner in Düsseldorf (a),\nMax Hehemann vom Beginn des Bruckner-Zyklus [prov. WAB 86] mit dem Städtischen Orchester unter Max Fiedler in Essen (b).\nFür Königsberg wird die 9. Symphonie angekündigt (c),\nfür Krefeld die 8. Symphonie (d).", "Letzte Änderung": "02.08.2026 07:15"}, {"ID": 192111005, "Datum": "November 1921", "Haupttext": "Datierung des Vorworts und Revisionsberichtes von J. V. Wöss zu der nach dem Original-Manuskript neu revidierten Partitur des Quintetts, Universal-Edition Nr. 2926, S. X ... (*).\n[Kammerorchesterfassung der 7. Symphonie, siehe auch bisher »nach 1921«] 1. und 3. Satz von Hanns Eisler, 2. Satz von Erwin Stein und Finale von Karl Rankl bearbeitet. Beginn vermutlich Oktober 1921, Stimmen Mitte November fertig ausgeschrieben (**).\r\nTitelblatt des Finales (o.D.): \r\n»[Stempel:]\r\n   ARCHIV \r\n   des Vereines für musikalische Privataufführungen \r\n   in Wien.«\r\n[handschriftlich:]\r\n   Anton Bruckner. \r\n   VII. Symphonie \r\n   Kammerorchbearbtg v. Karl Rankl \r\n   Finale.« (***)..", "Letzte Änderung": "01.07.2024 12:42"}, {"ID": 191811005, "Datum": "November 1918", "Haupttext": "Artikel von Ernst Decsey »Die Perle des Jahrhunderts. Erzählung aus den Achtziger Jahren« in der Rundschau  [= 1.11.1918?] (*).\nBeschädigung des Steyrer Bruckner-Denkmals durch Diebe (**).", "Letzte Änderung": "09.06.2025 13:11"}, {"ID": 191311005, "Datum": "November 1913", "Haupttext": "Hofmeisters Monatsbericht kündigt als Erstdrucke zur f-Moll-Symphonie auf S. 237 die kleine Partitur [vgl. 26.11.1913] und auf S. 245 den zweihändigen Klavierauszug [vgl. 22.12.1913] an.", "Letzte Änderung": "05.04.2023 16:15"}, {"ID": 191111005, "Datum": "November 1911", "Haupttext": "Die Gregorianische Rundschau X Nr. 11 bringt einen Artikel von Max von Millenkovich-Morold \"Zur Aufklärung\" über Franz Gräflingers Bruckner-Biographie. Es sei ein schlechtes Buch, \"nicht einmal Bausteine sondern Schutt\". Gräflinger hätte seine Entdeckungen besser Göllerich zur Verfügung stellen sollen, der gegenwärtig die gründlichste Behandlung des Bruckner-Materials abschließe. Unter den Protestierenden fehle verständlicherweise Ferdinand Löwe, weil er der Widmungsträger sei.\r\nEs folgen noch vier Seiten \"Improvisationen über ein oberösterreichisches Thema (Zum Falle Gräflinger)\" von Franz Moißl.", "Letzte Änderung": "28.07.2025 22:10"}, {"ID": 191011005, "Datum": "November 1910", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Tonkünstler-Orchester unter Nedbal in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190911005, "Datum": "November 1909", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter L. Materna in Antwerpen (*).\nAufführung der 5. Symphonie unter Wolfrum in einem Konzert des Bach-Vereins in Heidelberg [29.11.1909] (**).\n[Anfang November 1909]\r\nArtikel von Leo Funtek »Beiträge zum Studium und zur Darstellung Brucknerscher Symphonien« in »Die Musik«, Heft 3 (1. November-Heft) auf S. 148-155 (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190811005, "Datum": "November 1908", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Orchester des Wiener Konzertvereins unter Ferdinand Löwe in Budapest (*).\nAufführung der 6. Symphonie unter Mottl in einem Akademie-Konzert in München (**).\nAufführung der 7. Symphonie unter Raabe in Weimar (***).\nAufführung der 8. Symphonie unter Nikisch in Berlin [9.11.1908] (°).\nAufführung des 150. Psalms im Wiener Konservatorium (°°)\r\nund durch den Philharmonischen Chor unter Siegfried Ochs in Berlin [18.11.1908] (°°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190711005, "Datum": "November 1907", "Haupttext": "Aufführung der 1. Symphonie in Stuttgart unter Obrist (*).\n[28.10.1907] Aufführung der 2. Symphonie unter Nikisch in Berlin (**).\n(November oder Anfang Dezember) Aufführung der 9. Symphonie [durch die Berliner Philharmoniker] unter Werner [?] in Berlin (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190611005, "Datum": "November 1906", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Wiener Konzertvereins-Orchester unter Löwe in Graz (*).\nAufführung der 8. Symphonie unter Nikisch in Hamburg (**).", "Letzte Änderung": "17.04.2024 12:20"}, {"ID": 190511005, "Datum": "November 1905", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Löwe in Mannheim [recte 17.10.1905] und im 1. Theater-Konzert in Weimar (*).\nAufführung der 5. Symphonie unter Pohlig in einem Konzert des Wagner-Vereins in Berlin [20.11.1905] (**).", "Letzte Änderung": "20.05.2024 06:35"}, {"ID": 190411005, "Datum": "November 1904", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« unter Dorner (*)\r\nund der 7. Symphonie durch das Kaim-Orchester unter Weingartner in Nürnberg (**),\r\ndes »Te deum« unter Pohlig in Stuttgart [24.11.1904] (***).\nAufführungen der 7. Symphonie unter Weingartner durch das Kaim-Orchester in Frankfurt a. M. und in Stuttgart [24.10.1904] und durch die Königliche Kapelle in Berlin (°).\nAufführung der 8. Symphonie [unter Hausegger] in Frankfurt a. M. [25.11.1904?] (°°).\n[Datierung unsicher]\r\nAufführung der 9. Symphonie durch das Hoforchester unter Lorentz in Karlsruhe [oder Oktober 1904? siehe 9.11.1904] (°°°)\r\nund unter Nikisch in Hamburg (#).", "Letzte Änderung": "24.09.2024 21:42"}, {"ID": 190311005, "Datum": "November 1903", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie unter Nikisch in Leipzig [recte 10.11.1904?] (*).\n[recte 1.12.1903?] Aufführung der 9. Symphonie unter Rottenberg in einem Opernhauskonzert in Frankfurt a. M. (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190211005, "Datum": "November 1902", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie unter W. Kähler in Mannheim [18.11.1902] (*),\nder 4. Symphonie unter Mottl [?] in Karlsruhe [19.11.1902] (**).\n[recte 5.11.1892 etc.?] Korrekturabzug des Klavierauszuges der d-Moll-Messe (Stich von C. G. Röder, Leipzig, November 1902, No. 80341) mit autographen Korrekturen von Cyrill Hynais (***).", "Letzte Änderung": "14.04.2023 07:43"}, {"ID": 190111005, "Datum": "(November 1901)", "Haupttext": "Vorwort von Hans Merian zur 1. Auflage von »Illustrierte Geschichte der Musik im 19. Jahrhundert«. [Vermutlich enthält dieses Buch bereits einen Artikel über Bruckner (mit Abbildung) wie die 2. Auflage 1906 (Vorwort Oktober 1905)]", "Letzte Änderung": "19.11.2024 13:18"}, {"ID": 189611005, "Datum": "November 1896", "Haupttext": "[?] Aufführung der 4. Symphonie unter Franz Fischer in München (*).\n[Wann genau?] Artikel (signiert »F--m«) »Aus dem Leben Anton Bruckners« in der Neuen Musikzeitung, Stuttgart, Nr. 22 (**).\nFür Bruckners noch im Vorlesungsverzeichnis angekündigte Vorlesung hat sich Leopold Gadringer inskribiert (***).\n[vermutlich November, undatiert]\r\nSchwester Augustina bestätigt auf einer von Johann B. Breselmayr geschriebenen Rechnung, für die Nutzung der Totenkapelle des Krankenhauses in St. Florian [15.10.1896] 8 fl für das Waschen und die Zimmermanns- und Materialkosten erhalten zu haben (°).\n[vermutlich November, undatiert]\r\nRechnung über 1 fl 40 xr für weiß-schwarzes Atlasband mit Zahlungsbestätigung (°°)\n[vermutlich November, undatiert]\r\nFranz Resch stellt Auslagen für das Grabmonument zusammen: Maurer- und Materialkosten, Transport und Verköstigungskosten, in Summe 11 fl 50 xr (°°°).\n[Aufruf zur Errichtung des Steyrer Bruckner-Denkmals siehe \"23.11.1896\"]", "Letzte Änderung": "18.11.2024 16:02"}, {"ID": 189511005, "Datum": "November 1895", "Haupttext": "Kalendernotizen:\r\n[fremde Hand:]:\r\n»Söhne Bösendorfer«,\r\n[Meißner, Eintrag größtenteils durchgestrichen, wohl als Zeichen der Erledigung:]\r\n»1 Rolle Dukaten\r\n1 Uhrketten\r\n1 schwarze Uhr\n1 Doktorring\r\n1 silb. Ring Almeroth\r\n1 Gold Dose\r\n1 Diamant Nadel\r\nübergeben am 4 Juli 95 Ant Meißner« (*).\nFür Bruckners im Vorlesungsverzeichnis angekündigte Universitätsvorlesung hatten sich von der philosophischen Fakultät Martin Decker inskribiert (**) und von der juristischen Fakultät Kissich Gränzer, Otto Gresser, Julius Hirsch, Ernst Krasa, Emil Medak, Hugo Medak, Moriz Willfort und Eugen Zaar (**a).\nIn seiner Vorlesungsreihe ”Ars nova” geht Heinrich Rietsch auch auf das Scherzo der 9. Symphonie ein (***).\nFranz Bayer läßt alle von ihm geschriebenen Stimmen zum Requiem [WAB 39] von Albert Pfändtner in Steyr kopieren (°). Eintrag u.a. in einer Sopranstimme »A Pfändtner [/] Novemb. Steyr 1895« (°°).", "Letzte Änderung": "25.04.2026 02:19"}, {"ID": 189411005, "Datum": "November 1894", "Haupttext": "Kalendereintragung [Bruckners]: Über das Einbinden der 2., 1., 7., 8. und 5. Symphonie - (*a) vermutlich später (vor dem Umzug am 4.7.1895) geschrieben (*).\n\r\n[wann? vermutlich November 1894] Brief von Ferdinand Löwe an Natalie Horn:\r\n[Umschlag:] \"Ihrer Wohlgeboren / Frau Natalie Horn / I. Elisabethstraße 9\" [kein Poststempel, keine Frankatur].\r\n\"Hochgeehrte gnädige Frau!\r\nIch bin leider auch heute noch verhindert zu kommen und zugleich kaum im Stande für Sonntag bestimmt zuzusagen; ich bitte jedoch, mich Sonntag zu erwarten, denn im Verhinderungsfalle werde ich rechtzeitig schreiben. Schließlich appellire ich noch an Ihre Großmut, wenn ich hoffe, daß Sie meine vielen Absagen, in Hinblick auf die viele Arbeit, welche mir unser grosses Bruckner-Concert macht, gütigst entschuldigen werden.\r\nHochachtungsvoll\nF. Löwe.\" (**).\n \nFür Bruckners Universitätsvorlesung über Harmonielehre haben sich von der juristischen Fakultät inskribiert (beide Einträge wieder gestrichen): Arnim Fischl und Max Messer (***).", "Letzte Änderung": "16.10.2025 16:51"}, {"ID": 189311005, "Datum": "November 1893", "Haupttext": "In Hofmeisters Musikalisch-literarischem Monatsbericht 1893, Nr. 11, S. 444 und S. 458 wird das Erscheinen von Partitur, Stimmen und Löwes vierhändigem Klavierauszug der 1. Symphonie (Platten-Nummern D.1868, D.1858 bzw. D.1849 (*a)) im Verlag Doblinger angezeigt (*).\n \nFür Bruckner Universitätsvorlesung (in Harmonielehre) im Wintersemester 1893/94 haben sich von der juristischen Fakultät inskribiert (alle Einträge wurden wieder gestrichen): Karl Ehrenberger, Ludwig Kammerlander, Carl Ritter von Pichler, Ernst Rabel, Nikolaus Rhodokanakis [siehe die Anmerkung] und Otto Stoessl [siehe auch 6.11.1893] (**).\n \nIn der Sitzung des Grazer Musikvereins werden Franz Schalks Pläne, Konzerte im Theater am Stadtpark zu veranstalten [5. Symphonie am 9.4.1894], als Konkurrenz-Unternehmen betrachtet, das \"in keiner Weise zu unterstützen sei\" (***).", "Letzte Änderung": "01.12.2025 07:28"}, {"ID": 189211005, "Datum": "November 1892", "Haupttext": "Der Erstdruck des 150. Psalms erscheint bei Doblinger (D.1804 Partitur, D.1780 Klavierauszug von Cyrill Hynais, D.1781 Chorstimmen) (*).\nDer von Hynais überwachte Erstdruck der 2. Symphonie erscheint bei Doblinger (Platten-Nr. D.1769, Stimmen D.1770). Dies wird in Hofmeisters Musikalisch-literarischem Monatsbericht angezeigt. Als Stichvorlage diente die Abschrift Tenscherts. Der Klavierauszug (Plattennummer D.1806) [zur selben Zeit erschienen?] stammt von Josef Schalk (**).\n[Brief Bruckners an Leitenmaier?] Bruckner erkundigt sich bei Leitenmaier nach einer jungen Dame [Frl. Mayer], die ihm zwischen 19. und 24.9.1892 in Kremsmünster aufgefallen war (***).\nUrsprünglich vorgesehener Termin der von Ochs (°) angeregten Aufführung der 8. Symphonie unter Weingartner in Berlin (°°).\nMax Dietz bespricht im ersten Novemberheft der Allgemeinen Kunst-Chronik auf S. 572f Arthur Seidls »Hat Richard Wagner eine Schule hinterlassen?«. Bruckner wird als »spezieller Erbe Schubert's« angesprochen:\r\n\"Musikliteratur.\r\nIn der musikalischen Literatur beherrscht die Wagner-Frage nach wie vor den Markt. [...] Herr Arthur Seidl hat über das Thema \"Hat Richard Wagner eine Schule hinterlassen?\" [...] eine Flugschrift geschrieben. [... Cornelius, Alexander Ritter ...] Anton Bruckner, der \"doch mehr nur Wagnersche Formeln, Harmonik, Instrumentation, Rhythmik auf die Symphonie einfach übertragen\", wird als spezieller Erbe Schubert's ausgegeben, \"als ein Kind desselben liebenswürdig naiven, österreichischen und speciell wienerischen Geistes, der schon in Haydn und Mozart so unverwüstlich lebte und sich namentlich wieder in dem urtiefen Empfindungsquell seiner Adagios bewährt\". [... erwähnt werden noch Richard Strauss, Hans Sommer, Hugo Wolf ... Signatur auf S. 573:] Dr. Max Dietz.\" (°°°).\nFür Bruckners Universitätsvorlesung über Harmonielehre haben sich von der juristischen Fakultät inskribiert:\r\nJulius Glaser, Max Graf (Eintrag wieder gestrichen), Wilhelm Rudolf Greiner (Eintrag gestrichen), Rudolf Freiherr von Haerdtl (dto.), Moriz Heilpern (dto.), August Hoffer (dto.), Ferdinand Kadecka (dto.), Alfred Kaiser, Adolf Koczirz, Wilhelm Loebell (Eintrag wieder gestrichen), Anton Maschl (dto.), Anton Neubauer (dto.), Emil Polesovsky (dto.), Eduard Reiner [recte Reines] (dto.), Karl Samuely (dto.), Anton Schulz (dto.), Franz Übelhör, Richard Urbantschitsch (Eintrag wieder gestrichen) und Ludwig Weiss (dto.) (#).", "Letzte Änderung": "12.11.2024 20:48"}, {"ID": 189111005, "Datum": "November 1891", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: Dienste an der Hofkapelle [um den 1.11.1891 und den 22.11.1891]. [Fremde Schrift] ,Valerie Ev.[recte: »v.«?] Pistor IV. Favoritenstrasse Nr 64 (*).\nAls Universitätsschüler Bruckners haben (hatten) sich von der Philosophischen Fakultät für das Wintersemester 1891/92 inskribiert:\r\nLeopold Baumgarten (**), (Robert Eder) (***), (Max Graf) (#), Josef Kaufmann (°), Josef Mantuani, (Franz Pazem) [* ca. 1873] und Arnold Penther [siehe die Anmerkung] (°°) und Hermann Freiherr Rouer [recte: Roner?] (°°°)\r\nund von der juristischen Fakultät Rudolf Koller (H) (Eintrag wieder gestrichen) (##).", "Letzte Änderung": "08.09.2025 21:50"}, {"ID": 189011005, "Datum": "November 1890", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: [rechte Seite:] [der erste Eintrag wohl erst nach dem 8.11.1890, möglicherweise nachträglich am Oberrand hinzugefügt:] »Fr Baronin Vogelsang Lichtensteinstraße 46 Amerikanerin. [/] [fremde Schrift:] August Göllerich Nürnberg, Dürerplatz 17. [/] [fremde Schrift:] Hubert Steiner VI. Esterhazygasse, 30. [/] [wieder Bruckners Schrift:] Frl Dorner Kathar. Sacktücherdruck Ausstellung. 7. Bez Neubau, Kaiserstr. 61. [/] Frl Philomena Tischler Wieden, Margarethenstraße 26. [/] Frl Kreipl Elise Leopoldst. Hptstr. 16. b Pfarrkirche. [linke Seite:] Kubo, Schottenring 28. 10 - 12.« [siehe die Anmerkung] (*).\n[Bereits Mai 1890?] Die von Kaiser Franz Joseph mit 1600 fl bezuschußte zweite Druckausgabe der 3. Symphonie (3. Fassung) erscheint bei Rättig mit der Plattennummer T.R.165a (**), [zur gleichen Zeit?] der vierhändige Klavierauszug von Löwe und Josef Schalk mit der Nr. T.R.165 und Schalks zweihändiger Auszug mit der Nr. T.R.165b (***). Den Druck besorgte Josef Eberle in Wien [vgl. 17.8.1889; anfangs Brandstetter in Leipzig (?) - vgl. 10.9.1890] (°).\nAls Universitätsschüler Bruckners im Wintersemester 1890/91 haben (hatten) sich inskribiert:\r\nvon der philosophischen Fakultät (Claudius Bilinski) [* Sosnow 20.10.1865] (°°), (Hermann Julius Hermann) und Eduard Hrkal [* Eger ca. 1871] (°°°), Felix von Kraus (?) (#) und (Oscar Trebitsch (* ca. 1861 Wien)) (##)\r\nund von der juristischen Fakultät Ludwig Laub (Eintrag wieder gestrichen), Emerich Rathay (dto.), Anton Rojic (dto.), Rudolf Sajovic (dto.) und Max Zechmeister (dto.) (##a).\nUndatiertes Skizzenblatt zu den Takten 94-97 des 1. Satzes der 1. Symphonie (Begleitfiguren der Violinen etc.) (###).", "Letzte Änderung": "22.09.2025 21:48"}, {"ID": 188911005, "Datum": "November 1889", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »125 fl 2. Druck 4. Sinf. [/] 60 fl Philharm.« [für 1. Symphonie? Vgl. »Dezember 1889 (°)«] (*).\nBruckner beginnt die Revision des 1. Satzes der 8. Symphonie (**).\nVermerk am Satzende: »1. Satz zuletzt neu | restaurirt vom | Nov. 889. bis Jän[n]er 1890.« (***).\nAls Universitätsschüler haben sich für das Wintersemester 1889/90 inskribiert\r\nvon der philosophischen Fakultät Wilhelm Ambros (°), (August Paul Eder und Jacques Fränkel) (°°), Johannes Kurzwelly [siehe die Anmerkung] (°°°), (E. Moeller), Ignaz Nowotny (und Josef Paul) (#) und Rudolf Quittner [siehe die Anmerkung] (##),\r\nvon der juristischen Fakultät Leo Budik (H), Alois Fellner (H), Max Ritter von Führich (H), Richard Ritter von Hauck (H) (Eintrag wieder gestrichen), Victor Heindl (H), Virgil Hisch (H) (Eintrag wieder gestrichen), Anton Lind (H) (Eintrag wieder gestrichen), Karl Lorenz (H), Johann Prochazka (H) (Eintrag wieder gestrichen), Josef Rigler (H) (Eintrag wieder gestrichen), Theodor Sienkiewicz (H) (Eintrag wieder gestrichen), Anton Smolig (H), Anton Stejskal (H) (Eintrag wieder gestrichen) und Stephan Zarda (H) (Eintrag wieder gestrichen).\nEhrenmitgliedschaft beim Oberösterreichischen Diözesan-Cäcilienverein (a).\n(b) Undatiert - siehe Anmerkung!", "Letzte Änderung": "21.12.2025 22:12"}, {"ID": 188811005, "Datum": "November 1888", "Haupttext": "Eintragung in Bruckners Kalender: Dr. Hermann Behn aus Hamburg bestätigt, je ein Exemplar von Bruckners 1., 2., 5. und 6. Symphonie empfangen zu haben (*). Datierung 15.5.1885 [oder (richtige Lesart?) 15.5.1886 (*a)], am Unterrand »v.s.« [d.h., die groß geschriebene Adresse auf dem Dezemberblatt gehört zeitlich dazu] (*b).\nIm Wintersemester 1888/89 sind als Universitätshörer Bruckners inskribiert\r\nvon der philosophischen Fakultät Gustav Appelt [s. Anmerkung] (**), F. Hadwiger [siehe die Anmerkung] und Julius Jahn (***), Reinhold Lichtenberg, Theodor Lierhammer [siehe die Anmerkung], Josef Melichar (aus Linz) und Ernst Moeller (°), Alexander Neumann (°°), William Ritter (°°°) und Ferdinand Winkler (#),\r\nvon der juristischen Fakultät Moriz Baumfeld (H), Bernhard Brecher (H), Alois Bruckmüller (H), Julius Ehlers (H), Karl Eyssert (H), Vladimir Foerster (H) (Eintrag wieder gestrichen), Max Ritter von Führich (H), Günther Greiderer (H), Karl Ritter von Jenisch (H), Karl Lorenz (H), Blasius Quarantotto (H), Theodor Reimer (H), Anton Riss (H), Carl Wolfgang Schachner (H), Hugo Souczek (H), Anton Stejskal (H), Ritter von Orlic Anton Wacek (H) und Karl Weinner (H) (##).\n[nach dem 8.11.1888]\r\nEin Inserat in den Signalen für die Musikalische Welt Nr. 58 auf S. 923 macht auf den Erstdruck der 7. Symphonie aufmerksam:\r\n   \"Für Concert-Directionen und Orchester-Gesellschaften.\r\n                 Hervorragende\n    Werke für grosses Orchester.\r\n        Verlag von Albert J. Gutmann in Wien.\n                Anton Bruckner.\nSymphonie No. 7 (Edur) Part. no. 30 M. Stimmen no. 30 M. | Vierhändiger Clavierauszug 12 M.\r\n[... Cowen, Grädener, Mozart, Olsen, Hugo Reinhold ...]\" (###).\n[vor dem 18.11.1888]\r\nZum 100. Geburtstag Simon Sechters am 11.10.1888 erscheint \"Simon Sechter. Biographisches Denkmal von Jordan Kaj. Markus. [...] herausgegeben vom Deutschen Böhmerwaldbunde, Gruppe \"Wien\". Wien, 1888. [...].\"\r\nBruckner wird auf S. 25 erwähnt:\r\n\"Sechter's Schüler. Die Zahl seiner Schüler dürfte nach vielen Hunderten zählen, es sind darunter gar berühmte Namen, als Hof= und Domcapellmeister Gottfried Preyer, [...] Gustav Nottebohm, Anton Bruckner, Engelbert Aigner, Karl und Franz Frisach [... u.a. Otto Bach, C. F. Pohl, Karl Filtsch, Selmar Bagge, Leopold Bibl, Rudolf Bibl, Henri Vieuxtemps, Sigismund Thalberg, Adolf Henselt ...], Karl J. F. Umlauf, Floderer und C. M. Ziehrer.\"\r\nAuch in einigen der zitierten Zeitungsartikel wird Bruckner genannt: 11.10.1888 Neue Freie Presse, Deutsche Zeitung und Illustrirtes Wiener Extrablatt.\r\nEinige Artikel (bis 30.10.1888 reichend) berichten von den Gedenkfeiern in Wien, Friedberg, Krummau und Budweis (a).", "Letzte Änderung": "29.08.2025 21:11"}, {"ID": 188711005, "Datum": "November 1887", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: »Frl. Röbel IV. Kollergasse Nr.6.« (*) und [in anderem Kalender] »Zum Concerte Pohueryles [**]. Frl. Herzog, Obrist. (Schuster.) Frl. Prix.« (***).\nAls Universitätshörer Bruckners im Wintersemester 1887/88 haben sich inskribiert\r\nvon der philosophischen Fakultät Johann Fegerl [recte Johann Feuerl] und Hugo Hayman (°), Alfred Kraus und Alois Kraus (°°), Franz Pfeifer und Hans Puchstein (°°°), Isidor Strauss (#), Innocenz Tallavania (#*), Otto Trzeberski (* 29.2.1868 Atzgersdorf/NÖ) und Ferdinand Zuleger (* ca. 1868 Wien) (##),\r\nvon der juristischen Fakultät Anton Aufrecht (H), Moriz Baumfeld (H), Leo Budik (H) (Eintrag wieder gestrichen), Karl Eisel von Eiselsberg (H), Richard Guertler (H), Karl Kreuzbauer (H), Reinhold Freiherr von Lichtenberg (H), Ernst Oesterreicher (H), Egon Edler von Pflügl (H), Alois Strommer (H), Innocenz Tallavania (H) [siehe die Anmerkung] und Arthur Wolheim (H) [siehe die Anmerkung] (##a).\nVermutlich erste Unterrichtsstunde für Leutnant Schwartz (###).\nDie Harmonia Sacra Nr. 11 berichtet auf S. 87f von dem Kirchenfest am 29.9.1887. Beim Hochamt (mit Werken Haberts, Kothes und Waldecks) habe Bruckner neben Habert Orgel gespielt, bei der Abendandacht (mit dem »Te deum«) Bruckner allein:\r\n     »Die Kirchenmusik bei der 25jährigen Jubelfeier der Grundsteinlegung zum Marien=Empfängnis=Dome in Linz den 29. September l. J. brachte zwei Compositionen von oberösterreichischen Componisten zur Aufführung. [... Haberts Messe und Einlagen von Kothe und Waldeck beim Hochamt ...] Beim Einzuge des hochwürdigsten Herrn Bischofes hat Joh. Ev. Habert und beim Auszuge desselben Ant. Bruckner die Orgel gespielt. - Zum Schlusse der Abendandacht brachte die Liedertafel »Frohsinn« A. Bruckner's großes \"Te Deum\", welches dieser Musikverein schon im vorigen Jahre beim Gründungsfeste im Volksgarten=Salon als Concertstück zur Aufführung gebracht hat, abermals zur Aufführung. Die Orgel spielte Abends A. Bruckner sowohl beim Ein= als auch beim Auszuge des hochwürdigsten Herrn Bischofes.« [keine Signatur] (a).\n[Anfang November 1887, nach dem 3.11.1887]\r\nDie Signale für die Musikalische Welt Nr. 61 berichten auf S. 970 von der Aufführung der 7. Symphonie in Mannheim [am 20.10.1887]:\r\n     \" * Im ersten Akademie=Concert zu Mannheim traten als Solisten Frau Dr. Maria Wilhelmj aus Wiesbaden und der Pianist Herr von Siloti auf. Beiden Künstlern war, ihren hervorragenden Leistungen gemäß, ein außerordentlicher Erfolg beschieden. Mit Beethoven's Egmont=Ouverture und der Edur-Symphonie von Bruckner betheiligte sich das Orchester unter Hofcapellmeister Paur's Leitung an dem Programm. Die Wiedergabe beider Werke verdiente alles Lob.\" [keine Signatur] (b).", "Letzte Änderung": "16.04.2026 17:06"}, {"ID": 188511005, "Datum": "November 1885", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: »März [1886] Graz Muck [7. Symphonie]. Hamburg Sittard. [Hamburg] Schweitzer. Leipzig: an Fritsch[,] Musik- und Kunstzeitung. München Levi - Ostini. Bayreuth Wolzogen. Tagespost Linz. H. Eckstein möge Sittard Speidels Kritik v. Te Deum senden etc.« (*).\n[Inhalt und Datierung fraglich! siehe die Anmerkung]\r\nDer Grazer Musikverein plant die Aufführung der Matthäus-Passion von J. S. Bach mit dem Tenor Heinrich Vogl aus München. Potpeschnigg wird beauftragt, Kontakt mit dem Sänger aufzunehmen und einen Orgelschüler Bruckners für das Projekt zu engagieren. Er erkundigt sich nach Bruckners Wohnung und wird dazu in den Musikvereinssaal verwiesen, wo er von Bruckner freundlich empfangen wird (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188411005, "Datum": "November 1884", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »Vockner November angefangen.« (*).\r\nEine weitere Kalendereintragung [vor dem 9.11.1884, fol. 17r] betrifft Unterrichtsstunden [wieder durchgestrichen] von Horn und Eckstein (Mittwoch [5.11.1884] und Freitag [7.11.1884]), von Marie Pohoryles (Montag [3.11.1884] und Dienstag [4.11.1884]) und von Vockner (Mittwoch [5.11.1884]): »Frl. Marie Pohoryles I. Grünangergasse 1. 3. Stock Institut Fröhlich. Montag nach 7 Uhr Abends [/] Dienstag nach 8 Uhr [Abends] [/] Mittw 7. Uhr Vockner (**a).\r\nAuf der Monatsübersicht (fol. 16 v.) hat Bruckner den 9.11.1884 durch »NB« und Unterstreichen hervorgehoben und die wöchentlichen Dienstpläne [für die Hofkapelle] notiert: 2. - 8.11.1884 »R« [Pius Richter], 9. - 15.11.1884 »Bl« [Rudolf Bibl], 16. - 22.11.1884 »Br« [Bruckner], 23. - 29.11.1884 »R« [Pius Richter], 30.11.1884 [- 6.12.1884] »Bl« [Bibl] (**b).\nAls Universitätsschüler Bruckners im Wintersemester 1884/85 haben sich inskribiert:\r\nAndreas Kaluza [* Wislitz 21.7.1864] (***), Josef Lefler (°), Ernst Reimer, (?) Hans Reitter und Albert Santner (°°),\r\nvon der juristischen Fakultät Karl Dattler (H), Antal Laczko von Vagujhely (H), Albinus Nagy (H), Julius Natkis (H), Rudolf Paulus (H), Josef C. Rotter (H), Anton Schenk (H) und Erwin Ritter von Spaun (H) (°°°).\r\nGöllerich soll ebenfalls ab 1884 Bruckners Universitätsvorlesungen besucht haben (#).\n[Ziemlich sicher: November] In einem Artikel der Zeitschrift für Katholische Kirchenmusik, 13. Jahrgang, Nr. 11, wird auf S. 74 Bruckner im Zusammenhang mit dem verstorbenen Canonicus Arminger und dem Cäcilienverein erwähnt. »[... über eine Versammlung am 16.10.1884 in Wels, die von Burgstaller (»gewesener Obmann-Stellvertreter«) mit einem Nachruf auf den verstorbenen Arminger eröffnet wurde ...] Vor einigen Wochen kam der Obmann-Stellvertreter [damals wohl noch: Burgstaller] mit dem kais. Hof-Organisten Bruckner zusammen. Als er auf Arminger und den Cäcilien-Verein zu sprechen kam, sagte er: »Hochwürden, im Geiste Arminger's fortfahren!« Das wollen wir. [...]« (##).", "Letzte Änderung": "12.10.2025 11:25"}, {"ID": 188311005, "Datum": "November 1883", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: »Camillo Horn III. Sechskrügelgasse 7. Mittwoch 1/2 2 Freitag 1/2 2 bis 1/2 3 Uhr. [/] Stradal [/] [fremde Hand:] August Stradal III. Strohgasse n:1 [/] [Bruckner] Freitag 1/2 6 Uhr - 1/2 7. Mittwoch 1/2 5 Uhr 1/27.« [ca. bei den Gebetsaufzeichnungen vom 22.10.1883:] »Freitag 3 Uhr«, [am Unterrand, nach den Gebeten vom 30.10.1883] »Melusine Grilparzer« (*).\r\nKalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen vom 30.1.1884): »Vockner Novemb. angefangen.« (*a).\nAls Universitätsschüler Bruckners im Wintersemester 1883/84 haben sich von der Philosophischen Fakultät inskribiert: Eduard Mirus (**), Heinrich Pietschmann (* Wien ca. 1855) (***), Ernst Reimer und Richard Scharpff (°), von der juristischen Fakultät Hugo Artzt (H), August Bittner (H), Sigmund Haas (H) und Ludwig Winkler (H) (°°).", "Letzte Änderung": "29.11.2024 16:25"}, {"ID": 188211005, "Datum": "November 1882", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »Ingenier Heinrich Baumgarten I. Hegelgasse 21.« (*).\nAls Universitätsschüler Bruckners im Wintersemester 1882/83 haben sich von der Philosophischen Fakultät inskribiert\r\nJohann Czerny (**), Carl Pfoser (***) und Julius Wahle (* ca. 1861 Wien) (°),\r\nvon der juristischen Fakultät Carl Bowitz (H), Franz de Paula Budik (H), Julius Chodacki (H), Emil Goldschmidt (H), Giovanni Manzutto (H), Felix Mayer (H), Ferdinand Nittel (H), Edmund Richter (H), Josef C. Rotter (H), Ludwig Wahrmund (H) und Emil Wolf (Brünn) (H) (°°).\nChristian Ehrenfels, der nach dem Parsifal-Erlebnis [vgl. 30.7.1882] seinen Berufsplan, Musiker zu werden, aufgegeben und den Unterricht bei Bruckner beendet hat, besucht Bruckner in der Heßgasse, der ihm aus dem Adagio der 7. Symphonie vorspielt [zu der Vorahnung von Wagners Tod siehe \"nach dem 14.2.1883\"] (°°°).", "Letzte Änderung": "21.12.2024 23:34"}, {"ID": 187911005, "Datum": "November 1879", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: [Rotts Schrift:] »Hans Rott. I. Rothenthurmstraße No 16. 4. Stock«, [Bruckner:] »Weber 8. Bez. Laudongasse N 14, 3. Stiege, 2. Stock, Thüre 26.«, [fremde Schrift:] »Anton Schmidt Goldschmidgasse N 11 I. Stock« und [Bruckner:] »Rudolf Krzyzanowski Weinhaus, Johannesgasse N 28.« (*).\r\nKalendernotizen: »Frl Punzet [siehe die Anmerkung] war bei Prof. Krenn. [/] [von fremder Hand] Risa Haeffner per Adresse Bruder. Promenadeplatz in Pressburg [/] [Bruckner] Prof Karl Hüttl Ober-Realschul Prof II. Malzgasse 5. [/] Eberhard Schwickerath. Wieden, Hungelbrunn-Gasse 2. I. Thür 4.« (*a).\nAls Universitätsschüler Bruckners im Wintersemester 1879/80 haben (hatten) sich von der Philosophischen Fakultät inskribiert\r\nJosef Aichinger (**), (Cyprian Galembiawski) [= Porumbescu] [siehe die Anmerkung] (***), Otto von Liebieg [Liebig/Liebweg (858/509)? * Drachenberg 25.9.1857] (°), (Paul Müller) (°°), Josef Schnabl und Rudolf Steiner (°°°),\r\nvon der juristischen Fakultät Rudolf Braun (H), Peter Paul Burkart (H), Erwin Freiherr von Ferstel (H), Otto Gottlieb (H) (Eintrag wieder gestrichen), Karl Gruss (H), Gustav Herr (H), Richard Hofer (H) (Eintrag wieder gestrichen), Hubert Kirschner (H), Josef Neubauer (H), Alexander Poppovic (H) (Eintrag wieder gestrichen), Ernst Schnabel (H) und Anton Vergeiner (H) (#).", "Letzte Änderung": "08.06.2025 11:50"}, {"ID": 187811005, "Datum": "November 1878", "Haupttext": "Komposition des neuen Jagdscherzos der 4. Symphonie (2. Fassung) (*).\nAls Universitätsschüler Bruckners im Wintersemester 1878/79 haben (hatten) sich von der Philosophischen Fakultät inskribiert\r\nOlivier Klose und (Carl Kreutzer) (**), (Isidor Strauss) (***) und Heinrich Zimerman (°),\r\nvon der juristischen Fakultät Peter Paul Burkart (H) (Eintrag wieder gestrichen), Moriz Ertl (H) (Eintrag wieder gestrichen), Constantin Ritter von Flondor (H), Viktor Gemperle (Eintrag wieder gestrichen), Siegfried Glaser (H), Franz Kerschbaumer (H), Franz Edler von Marquet (H), Leopold Mentzel (H), Heinrich Rauchberg (H), David Seidl (H) (Eintrag wieder gestrichen), Emanuel Tjuka (H) (Eintrag wieder gestrichen) und Julius Trubrig (H) (Eintrag wieder gestrichen) (°°).\nFranz S. Reiter erwähnt in seinem (schlechten) Gutachten über Maurachers neue Orgel [IV/60] in Kremsmünster Bruckners Bemerkung, daß sich Walckers Orgel in der Votivkirche so leicht wie ein Konzertflügel spiele (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187711005, "Datum": "November 1877", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »Hofmühlgasse No 2 2. Stock. H. Ritter Julius«", "Letzte Änderung": "06.06.2024 15:26"}, {"ID": 187611005, "Datum": "November 1876", "Haupttext": "Kalendernotizen Bruckners:\r\n»Lindengasse No. 10 Leipzig / Anton Nebin Newin Newin«, »(Selterwasser in warmer Milch.)«, »Dr Ludwig Speidl / Reisnerstraße 31. 3. Stock links. 3 Bezirk.«, »Prof. Herzka Riemerstraße 9. Stadt. Don[n]erstag 1/2 11 Uhr.«, »H Hudetz Mariahilf Rahlgasse N 6. v Aug an.«, »Dr Kulke Penzing, Hauptstraße No 36.«, »Urbanetz Rosauerlende 9. 9. Bez Notenkopiren.« und »NB Ottakring Hubergasse No 3 I Weihs Holzhandlung (Maria)«.", "Letzte Änderung": "08.04.2025 10:43"}, {"ID": 186011005, "Datum": "November 1860", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: »Landa« [Name einer Linzer Familie] bei 9., 16., 19., 23., 26. und 30. November [jeweils Montage und Freitage, vermutlich Unterrichtsstunden]. Zusätzlich sind einige Namenstage unterstrichen.", "Letzte Änderung": "11.11.2024 18:13"}, {"ID": 188208036, "Datum": "nicht vor dem 3.8.1882", "Haupttext": "[vor dem 6.8.1882] Abfahrt von Bayreuth nach St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189604066, "Datum": "nach Ostern 1896", "Haupttext": "Oberleithner besucht Bruckner im Belvedere (*).\nRichard Kralik veröffentlicht seinen zweiten Artikel über Bruckner im »Vaterland« (**).", "Letzte Änderung": "04.11.2025 11:10"}, {"ID": 195610327, "Datum": "nach Oktober 1956", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Radio-Symphonie-Orchester Berlin unter Wolfgang Stresemann (kurzfristig für Carl Schuricht eingesprungen).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 186907317, "Datum": "nach Juli 1869", "Haupttext": "Der Jahresbericht des Konservatoriums über das Schuljahr 1868/69 enthält auch den Lehrplan des ersten Harmonielehrekurses:\r\n   »Harmonielehre für weibliche Zöglinge [/] (Herr Professor Krenn). [...]\r\nHarmonielehre für männliche Zöglinge [/] (Herr Professor Zellner).« (*).\r\n»Schule für Harmonielehre und Kontrapunkt.\r\n   (Herr Professor Bruckner).\r\n   Für Harmonielehre: Anfangsgründe, Fundamentschritte, Vorbereitungen und Auflösungen der Akkorde nach den verschiedenen Fundamentschritten; diatonische Tonwechslung und chromatische Schritte; Harmonisiren einfacher Melodien.\r\n   Für den Kontrapunkt: Den zwei-, drei- und vierstimmigen einfachen strengen Kontrapunkt in Dur und Moll nach den fünf Gattungen; den doppelten Kontrapunkt in allen Intervallen und Bewegungen und in allen Verbindungen; den drei- und vierfachen Kontrapunkt in der Oktave.\n   Orgelschule (Herr Professor Bruckner).\r\n   Uebungen im Spiele bezifferten Basses und im Auswendigspielen der Fundamentschritte nach den einzelnen Stamm- und abgeleiteten Akkorden; Modulationen durch den verminderten Vierklang; Pedal-Uebungen nach Rink und Manual-Uebungen.« (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186809096, "Datum": "nach dem 9.9.1868", "Haupttext": "Die Neue Berliner Musikzeitung, Band 22, meldet auf S. 351, daß Bruckner in die Hofmusikkapelle aufgenommen worden ist, was »trotz der Tüchtigkeit dieses Meisters die Kunstfreunde Wiens überrascht« haben soll (*). Der Linzer Kopist »Anonymus L2« schreibt die Partitur der f-moll-Messe ab, die Bruckner mit dem 1.10.1868 datiert (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185609096, "Datum": "nach dem 9.9.1856", "Haupttext": "Bericht über den Salzburger Orgelwettstreit zwischen Bruckner und Führer in der von Josef Klemm herausgegebenen »Monatschrift für Theater und Musik« 2. Jg. (1856) auf S. 544, vermutlich von Ritter von Köchel:\r\n»[...] Aus Händel's \"Messias\" wurde zum Schluß das bekannte Halleluja mit Kraft, Weihe und Würde ausgeführt. Soweit die Concerte. [/] In der Kirche haben wir während der Mozartfesttage einen interessanten Wettstreit im Orgelspiel gehört, an dem sich Hr. Führer, der berüchtigte Capellmeister und Componist, und Hr. Brucker, Organist aus Linz (ehemals St. Florian), betheiligten, wobei wir für unseren Theil letzterem den Vorzug wenigstens im Technischen einräumen würden. Auch der bekannten C-Messe von Mozart, die am 7. September aufgeführt wurde, geben wir vor jener den Vorzug, die, wirklich nicht ganz unverdienter Weise, so unbekannt blieb, aus dem Jahre 1776 herrührt, und des andern Tages auch mit etwas schwächeren Kräften zur Aufführung kam. Die Einlagen: Pignus futurae gloriae, Misericordias, dann Ave verum und Alma Dei hätten kaum besser gewählt werden können. [...] Bei der Liedertafelproduction dirigirte der in Wien hinreichend bekannte Chormeister Hr. Storch und füllte seinen Platz ebenfalls mit Ehren aus. Neben den Münchnern, Innsbruckern und Linzern wurden als Sieger die Wiener bezeichnet. Der unter Leitung ihres jungen und talentirten Chormeisters Hrn. Herbeck gesungene Schubert'sche Chor \"Nachtgesang im Walde\" so wie der in Mendelssohns \"Liebe und Wein\" excellirende Bassist Hr. Pantzer mochten zunächst zu dem brillanten Eindrucke beigetragen haben. Und nun will ich noch . . . doch wo versteigt sich da Ihr Salzburger Mozartfest=Referent? Und doch wollte er - der Redselige! - vom Anfange her - schweigen? [Signatur zu Beginn des Artikels:] k.« (*).\r\nAuch die vorhergehenden Seiten 542 und 543 sind dem Mozart-Fest gewidmet (*a).\n\r\nBericht über das Salzburger Mozart-Fest im Frankfurter Konversationsblatt 1856 Nr. 221 auf S. 883 (**).\r\nDie nächste Ausgabe Nr. 222 bringt auf S. 887 einen weiteren Bericht, u. a. über den 10.9.1856 und die abreisenden Liedertafeln (***).", "Letzte Änderung": "31.10.2024 17:21"}, {"ID": 192506096, "Datum": "nach dem 9.6.1925", "Haupttext": "Die Zeitschrift für Musik berichtet vom 19. Schlesischen Musikfest in Görlitz vom 5. - 9.6.1925: \n   »[...] Auch als Chorleiter verstand der große Magier des Taktstockes [Furtwängler], den aus 600 Sängern bestehenden Chor in wahre Glut und Begeisterung zu versetzen. Beim »Tedeum« von Bruckner holte er aus den Sängern das Letzte heraus. [...]«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 183706096, "Datum": "nach dem 9.6.1837", "Haupttext": "Bruckners Mutter ist kurze Zeit Wirtschafterin im Pfarrhof in Wolfern. Anton ist bei ihr.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186905096, "Datum": "nach dem 9.5.1869 (?)", "Haupttext": "Über Bruckners Erfolge in Nancy und Paris berichten auch die »Signale für die musikalische Welt 27 (1869), S. 651 (siehe 24.6.1869)", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189904096, "Datum": "nach dem 9.4.1899", "Haupttext": "In der Kritik der Deutschen Zeitung zur Wiener Erstaufführung von Gustav Mahlers 2. Symphonie schreibt Maximilan Muntz von [englische Übersetzung] »shameless pillage of the most diverse musical sources, Weber, Bruckner, Wagner and Volkmann [...]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189104096, "Datum": "nach dem 9.4.1891", "Haupttext": "Hugo Wolf fährt von Mannheim nach Philippsburg zu Grohe (bis zum 20.4.1891), mit dem er mehrere Bruckner-Symphonien [prov. WAB 86] vierhändig spielt (*).\n[Datierung ungewiss!]\r\nBei Grohé in Mannheim soll Ernst Decsey \"Bruckner-Klavierstunden\" gegeben haben, denen auch einmal Richard Dehmel beiwohnte und meinte \"So wie Sie eben diese Symphonie erklärt haben, so müßte man unsere lyrischen Gedichte erklären. Schade, daß es das nicht gibt!\" (**).\n [zwischen 9.4.1891 und 29.6.1891? Datierung ungewiss!]\r\nAufführung der 3. Symphonie in Köln (***).", "Letzte Änderung": "02.10.2025 07:43"}, {"ID": 194103096, "Datum": "nach dem 9.3.1941", "Haupttext": "[fragmentarisch erhaltener] Maschinenschriftlicher Brief von Franz Gräflinger an Franz Kinzl (bezugnehmend auf den Brief vom 9.3.1941):\r\n\"    [... mutmaßlicher Inhalt der Seiten 1 und 2: Ideen zur Mitarbeit an der Zeitschrift \"Oberdonau\" ...]\r\nDass die Uraufführung der \"Ansprache des H. Sachs und der Schlusschor aus \"Die Meistersinger\" in Linz erfolgte, noch vor der Erstaufführung des Werkes in München, habe ich als Erster wieder der Musikwelt in meinen \"Bausteinen zu Bruckners Lebensgeschichte\", Piper und[gestrichen] &amp; Co., München 1911 in Erinnerung und zur Kenntnis gebracht. Habe auch Briefwechsel und alles damit Zusammenhängende ausgeforscht. Diese Arbeit würde also mit nicht zu viel Arbeitszeit für mich verbunden sein. Bildbeilagen: Br, Bild aus dieser Linzerzeit, Musikverhältnisse damasl[sic] in Linz, Theater (Gebäude-Aufnahme mit dem Hinweis, dass der Führer hier erstmalig den \"Lohengrin\" hörte, das muss 1900-02 [Verweiszeichen + und Fußnote \"müßte erst \"Mein Kampf\" nachlesen!]\" gewesen sein, als ich schon das Musikreferat für die damls[sic] noch bedeutsame . . \"Amtliche Linzer Ztg.\" inne hatte. Ich könnte sicher auch Bilder beibringen von damaligen Darstellern. Ist der Aufsatz dringend?? Richtig, Sie fragen, ob die Aufführung auf Betreiben Br. erfolgt? jawohl, Briefe beweisen es. Wagner antwortete.  . .  Natürlich würde ich auch als Brucknerforscher das Thema \"Bruckner als Mensch und Künstler\" oder \"Bruckner, ein echtes Kind seiner Heimat\" behandeln. Könnte auch \"Die Linzer Bürgergarde und ihre Musik\" behandeln (habe Tagespostbeilage einmal darüber geschrieben). Könnten Sie mir die Goebbelsrede (Walhalla Brucknerbüste Enthüllung) verschaffen. Ich war eingeladen, war leider Fusskrank und dazu Magen damals ganz kaput, vor Kur Krankenhaus und Zeileis Bestrahlung, glaube  .  .  Wenn mein neuester Vortrag (eineinhalb Stunden etwa) \"Bruckner und die Frauen\" noch länger in Wien bei der Hamerling-Gesellschaft, deren Mitglied ich bin, liegt, dann könnte ich ihn erstmalig in Linz halten.     Thema ist bis heute noch nicht behandelt worden (dieses[gestrichen] heikles Thema), habe alles Ernste und Heitere auch psychologisch beleuchtet und zu begründen versucht. Prof. Stebich gefällt der Vortrag sehr gut. Habe einige Wochen daran gearbeitet - 26 Maschinschreibseiten - , war nur möglich, da ich Bruckner persönlich von 1883 - 1892 kannte und jedesmal, wenn er nach Linz kam, auch sprach. Ferner mit seinem Freund und Nachfolger, Waldeck viel spazieren ging und so viel aus wahrem Munde erfuhr, auch köstliche Liebesepisoden, ferner die darin vorkommenden Damen und Frl. selbst noch persönlich kannte und von anderen \"schriftliche Aufschreibungen\" über Bruckners Liebeswerben erhielt.  ...  Auch andere Brucknerfreunde u. Bekannte [... über seine schlechte finanzielle Lage ... heute dirigiere Eugen Jochum, der Bruder des Linzer Jochum [Georg Ludwig Jochum], \"ein famoser, ausgezeochneter Orchesterleiter\" ...] Herzliche Grüsse und Heil Hitler - Ihr | [handschriftlich:] Franz Gräflinger\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 189503096, "Datum": "nach dem 9.3.1895", "Haupttext": "Besprechung der 4. Symphonie in der Neuen Musikzeitung 4, S. 47 (signiert »H. A.«):\r\n   »[...] Wie in allen Kompositionen Bruckners, so wechseln auch hier echt symphonische Gedanken von großer Schönheit mit leeren kindischen Stellen oder trockenen kontrapunktischen Grübeleien ab [...]« (*).\nVon Meißner geschriebener Brief Bruckners an Weingartner:\r\n   Dankt Weingartner, Leßmann und dem Orchester [für die Aufführung der 4. Symphonie in Berlin]. Bruckners Zustand habe sich etwas gebessert. Dankt auch Herrn Hans Herrmann für sein Telegramm [9.3.1895] (**).\nBrief Paul Müllers an Hugo Wolf:\r\n   Der letzte Satz der 4. Symphonie sei ihm nicht aufgegangen (***).\nDaraufhin Brief Hugo Wolfs an Paul Müller:\r\n   Auch er habe erst nach dem Studium des Klavierauszugs gemerkt, daß dieser Satz ”zu den größten Wunderwerken zählt” (°).\n[Vermutlich:] Kritik von Richard Sternfeld (°°).\nBesprechung im Berliner Börsen-Courier:\r\n\"[...] Das achte Symphonieconcert der königlichen Kapelle reihte auch den bis jetzt im Opernhause noch nie zu Worte verstatteten Anton Bruckner in die Liste der jetzt erfreulicherweise recht zahlreich werdenden modernen Componisten ein, mit denen Herr Kapellmeister Weingartner das Publicum dieser Concerte bekannt macht. Hin und wieder sträuben sich noch einige genügsame Hörer gegen diese Erweiterung ihrer Kenntnisse; die große Mehrzahl folgt mit aufmerksamer und freudiger Theilnahme. Es wird also hoffentlich bei dem eingeschlagenen Wege dauernd sein Bewenden haben. Eine Symphonie in Es-dur von Bruckner mit dem Beiworte „romantisch“ war die Hauptnummer des gestrigen Abends. In Berlin waren von den neun oder jetzt gar zehn Symphonien des Wiener Meisters bisher nur zwei bekannt, die in E-dur und D-moll. Nun haben wir die dritte gehört, die zwar trotz ihren Namens keineswegs romantischer ist als die anderen, die aber, wie jene auch, mit einem Feuer, einem siegessicheren Enthusiasmus vom Componisten erfüllt ist, daß, wie ich meine, auch diejenigen davon unwiderstehlich fortgerissen werden müssen, die sich pedantisch dagegen sträuben. Es ist eigenthümlich mit Anton Bruckner. Wer von ihm nichts weiß und nur seine Werke kennt, wird aus jedem den feurigen Jüngling heraushören, der alle Hindernisse besiegt und die Braut heimführt. Wer ihn aber persönlich kennt, wird die Empfindung haben, daß dieser Mann am Ende überhaupt nie jung, sondern stets so alt war wie heute. Die Erklärung ist ja freilich sehr einfach: Erst in sehr vorgerücktem Alter hat dieser Künstler begonnen, sich durch Werke seines Geistes der Außenwelt zu erschließen; aber er hatte sich dazu ein junges Herz bewahrt, und jugendlich fühlend und schlagend ist es bis auf den heutigen Tag geblieben. Ein glückliches Los: sein Körper hochbetagt, sein Gemüth kindlich, sein künstlerisches Empfinden das eines Mannes und Helden, ein echter Siegfried! Nirgends zeigt Bruckner diese Eigenthümlichkeit seines Wesens mehr als im ersten Satz seiner Es-dur=Symphonie, der zugleich der beste des Werkes ist, und auch noch im dritten, dem Scherzo. In beiden lebt und jubelt alles, glänzende und glückstrahlende Themen werden hingestellt und siegreich durchgeführt. Zwischendurch kommen auch sanftere und ernstere Empfindungen zur Geltung; aber mit jugendlichem Enthusiasmus werden sie zugunsten der Siegesfanfaren, die der Componist in die Welt hinaus musiciert, immer wieder beiseite geschoben. Dem gegenüber ist der zweite Satz, Andante, ein Seelengemälde ziemlich schwermüthiger Art, mit einem einfachen Hauptthema, das in allen Weisen, besonders auch in allen möglichen Instrumenten=Combinationen vorkommt. Diesen drei Sätzen ist, obgleich sie alle recht lang sind, und das Blech, wie stets bei Bruckner, eine gar große Rolle spielt, der Beifall eines unbefangenen, verständlichen Publicums stets sicher. Der vierte Satz! Das Finale ist merkwürdigerweise immer die schwache Seite Bruckners; er wird in der „Romantischen“ seiner Gewohnheit leider nicht untreu. Eine Unzahl von Themen, zumtheil [sic]  hervorragend schöne, werden aufgestellt, und keins kommt zu wirklicher Entwickelung [sic]. Dieser Satz steht beträchtlich hinter den andern zurück, weil er unorganisch aufgebaut ist. Aber der Orchesterklang ist durchweg wundervoll; und die königliche Kapelle spielte das Werk, das im ganzen sehr warm aufgenommen wurde, mit künstlerischer Vollendung im Ensemble und den fein ausgearbeiteten Schattierungen, wie in der Fülle und Schönheit des Tones.“ (°°°).\nDie Deutsche Zeitung veröffentlicht das Telegramm Weingartners [siehe 9.3.1895] (#).", "Letzte Änderung": "20.10.2024 16:55"}, {"ID": 193902096, "Datum": "nach dem 9.2.1939", "Haupttext": "Der Komponist Geirr Tveitt bezeichnet in seiner Kritik die 7. Symphonie als »lang og i det store og hele kjedelig«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 189412096, "Datum": "nach dem 9.12.1894", "Haupttext": "In Bruckners Befinden tritt wieder eine deutliche Besserung [erst nach dem 14.12.1894?] ein (*), die Bruckner auf die Fürbitte des seligen Bischofs Rudigier zurückführt (**). \nSchrötters Assistent Dr. Heller übernimmt (statt Weißmayr) die täglichen Visiten (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189801096, "Datum": "nach dem 9.1.1898", "Haupttext": "Bericht von Karl Klob über die Aufführung der 3. Symphonie im 5. Philharmonischen Konzert [9.1.1898] in der Neuen Zeitschrift für Musik, 65. Jahrgang.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189611096, "Datum": "nach dem 9.11.1896", "Haupttext": "Besprechung der 4. Symphonie in der Neuen Zeitschrift für Musik.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 193010096, "Datum": "nach dem 9.10.1930", "Haupttext": "Bericht in der Zeitschrift für Musik über die Aufführung der 7. Symphonie unter Karl Muck:\n   »Niemand vermochte größere Anziehung auf das Publikum auszuüben als G.M. Dr. Muck aus Hamburg, dessen Gastkonzert mit dem Hamburger Philharmonischen Orchester eine restlose Eroberung Berlins darstellt. Kein Furtwängler, kein Berliner Orchester hätte Bruckners 'Siebente' vollendeter zur Darstellung bringen können. Muck ist der gegebene Bruckner-Interpret. Mit Bruckner betritt er sein eigentliches, eigentlichstes Gebiet. Gewiß könnte man für das Scherzo ein noch lebhafteres Tempo wählen - aber warum über eine Auffassung rechten, die gerade bei Muck dank seiner Abkehr von allen Entromantisierungs-Experimenten des 'Zeitgeistes' so überaus wohltuend und sympathisch berührt in der Echtheit und Wahrhaftigkeit der Empfindung?«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192210097, "Datum": "nach dem 9.10.1922", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts vom 9.10.1922 mit der 7. Symphonie in den »Signalen für die musikalische Welt«: \n   »[...] Die grossen Philharmonischen Konzerte, die nach dem Tode des unvergesslichen Arthur Nikisch in Wilhelm Furtwänglers bewährte Hände übergegangen sind, setzten am 9. Oktober verheissungsvoll ein. Eine geradezu ideale Wiedergabe von Bruckners Siebenter in E-dur krönte die erste Aufführung [...] Für seine Psyche ein glänzendes Zeugnis, dass sie die ganz auf Innenwerte gestellte Kunst des Meisters von St. Florian so restlos enthüllt und zu uns sprechen lässt! [...] Die Philharmoniker spielten bewunderungswürdig. Die Zeiten, in denen Bruckner als »Problem« galt, sind längst vorüber. Aus einer sterilen Zeit heraus verstehen wir heute jenes Gottesgnadentum in seiner Musik inniger als je und empfinden das Sehnen nach des Lebens Bächen mit starker Intensität. - Solist war der vortreffliche Josef Pembaur.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190305086, "Datum": "nach dem 8.5.1903", "Haupttext": "In der Zeitschrift der Internationalen Musik-Gesellschaft, Heft 9, bespricht Edgar Istel auf S. 571 die zwei Münchner Konzerte mit Werken Max Regers und erwähnt dabei auch das Konzert vom 8.5.1903:\r\n\"Die letzten Wochen brachten verhältnismäßig wenig, dafür aber äußerst interessante Konzerte. [... Regers Klavierquintett [am 1.8.1903] uraufgeführt ...]. Reger's dritte Violin-Sonate Op. 41, die der akademische Orchester-Verband brachte, ist dagegengehalten recht zahm, immerhin aber gegenüber dem am gleichen Abend gehörten Adagio aus dem Streich-Quintett von Bruckner ultraradikal. Derselbe Verein trat rühmlichst für neue Lieder von Pfitzner und Reger sowie eines bisher total unbekannten aber talentvollen Komponisten Eduard Schilsky ein [....].\" (*).\nVon  diesem Konzert berichtet auch Felix Adler in der \"Freistatt\", 5. Jg. (1903) Nr. 20 [etwa Mitte Mai bei wöchentlicher Erscheinungsweise] auf S. 395 [siehe die Anmerkung]: \"     Münchner Konzerte. Zu  den zahlreichen \"modernen Abenden\", welche im Laufe der Saison von den diversen musikalischen Vereinigungen veranstaltet worden waren, gesellte sich jüngst noch ein solcher, dessen künstlerische Verantwortung der hiesige akademische Orchesterverein übernahm. Auch er verlief durchaus erfreulich. Die Namen Bruckner, Wolf, Schilsky und Reger bestritten die Vortragsordnung. Die beiden Erstgenannten sollten wohl den Einfluß der eben abgelaufenen Kunstepoche auf das musikalische Schaffen unserer Tage demonstrieren, während Schilsky und Reger die Repräsentation der modernen Bestrebungen übernommen hatten. Ueber Bruckner, der duch das herrliche Adagio seines Streichquintetts vertreten war, und über Wolf braucht bei dieser Gelegenheit nichts Neues gesagt zu werden. Ihre Wirkung auf uns ist nunmehr schon eine gewissermaßen stereotype, da wir uns endlich über die richtige Abschätzung ihres Wertes völlig im klaren befinden. Mit jedem Tage, den wir uns von ihnen entfernen, wird die Gewißheit fester, daß beide die klassischen Erscheinungen der musikalischen Entwicklung der letzten zwanzig Jahre des verflossenenen Jahrhunderts sind. Desto variabler ist dagegen unser Verhältnis zu Max Reger, dem Komponisten commencement de siècle. [... über die Violinsonate op. 41 etc. und einen posthumen Quartettsatz von Hugo Wolf ...].     Felix Adler.\" (**).", "Letzte Änderung": "09.08.2024 07:19"}, {"ID": 189205086, "Datum": "nach dem 8.5.1892", "Haupttext": "Bericht von L. Schrank über die Internationale Musik- und Theaterausstellung in der \"Photographischen Correspondenz\" XXIX im Heft Nr. 383 S. 409-417.\r\nAuf S. 417 wird, ohne Bruckner [mit den Photographien IKO 39 und IKO 40] zu erwähnen, das Projekt Ludwig Grillichs vorgestellt:\r\n\"[S. 415 ...]\r\n       Betritt man die Rotunde, jenes stolze Monument des Freiherrn Schwarz-Senborn, [...] in der kunstgewerblichen Abtheilung [... S. 417:] In derselben Abtheilung findet sich auch eine Collection von Be­rühmtheiten aus dem Atelier des Hof-Photographen Fritz Luckhardt, [...]\r\n     Eine weitere interessante Vorführung verdanken wir dem Hof-Photographen Ludwig Grillich, welcher sämmtliche hervorragende Wiener Dichter, Musiker, Maler, Bildhauer und Schauspieler in ihrem Heim beim Magnesium-Blitzlicht aufgenommen hat, eine Aufgabe, die bekanntlich nicht ohne Schwierigkeiten durchführbar ist.\r\n     Grillich hat sie in den meisten Fällen mit Glück gelöst, wenn derselbe auch nicht immer den Schmelz der Atelierbeleuchtung erreichen konnte. Mit Vergnügen wird man sehen, dass die überwiegende Mehr­zahl der Künstler von einem Luxus umgeben ist, von dem ein Schiller oder Lessing, ein Schubert oder Beethoven kaum geträumt haben und welcher unsere Periode gewissermassen als ein goldenes Zeitalter er­scheinen lässt.\"", "Letzte Änderung": "14.09.2026 08:45"}, {"ID": 189712086, "Datum": "nach dem 8.12.1897", "Haupttext": "Kritik zur 4. Symphonie in Den Haag im \"Vaderland\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 186111086, "Datum": "nach dem 8.11.1861", "Haupttext": "Abschriften der Fuge in d-Moll [WAB 125]:\r\neine durch Josef Neubauer (mit Vermerk Bruckners ”Kitzler nicht gezeigt”) (*),\r\neine in der Sammlung Franz Waldecks 1863 (**),\r\neine von Karl Waldeck [?] (***),\r\neine weitere [nicht vor 1873] von ”Anonymus 32” (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 194909076, "Datum": "nach dem 7.9.1949", "Haupttext": "Artikel »Musikalische Streifzüge« von Edmund Nick im Münchner Tagebuch (September 1949):\r\n    »[...] Die Ankündigung einer Bruckner-Uraufführung beunruhigte die Musikexperten, die Wiedergabe des als Symphonisches Präludium bezeichneten Werkes beschwichtigte sie wieder. Es besticht durch prächtige Einfälle, durch genialisch anmutende Details und durch brucknerischen Klang, zumal er mitunter nach Nibelungenhaschee schmeckte. Doch den großen Atem Bruckners vermißte man, und da sich auch für den abrupten Schluß kein Analogon finden dürfte, kann man an einen Original-Bruckner nicht glauben.«", "Letzte Änderung": "07.02.2023 23:36"}, {"ID": 189906076, "Datum": "nach dem 7.6.1899", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts vom 7.6.1899 (mit der Aufführung des Chores \"Das deutsche Lied\") [WAB 63] in der Deutschen Zeitung.\r\n\"[... überfüllter Park ... Prominente im Publikum ... über die einzelnen Programmnummern ...] Auch den gewaltigen Bruckner ließ man zu Worte kommen; sein \"Deutsches Lied\", das er 1892 für das akademische Sängerfest in Salzburg componierte, scholl mächtig wie das zürnende Tosen der Brandung in der Nacht. [...]\" [im Jahresbericht keine Signatur] (*).\nCamillo Horn schreibt über dasselbe Konzert:\r\n\"[...] Ungleich größere, ja sehr bedeutende Anforderung [als Richard Wagners \"An die Kunst\"] stellt Meister Bruckner an die Ausführenden in seinem für das I. deutsch-akademische Sängerfest in Salzburg 1892 geschriebenen Chor \"Das deutsche Lied\", dessen kampffrohe, markige Dichtung von dem noch viel zu wenig gewürdigten echtdeutschen Poeten Erich Fels stammt. Doch auch diese Schwierigkeiten wussten die Sänger erfolgreich zu bewältigen und sie brachten die anstrengende, mächtig wirkende Composition, sehr lebhaftem Beifall zufolge, sogar zur Widerholung [sic]\" [über weitere Programmnummern, keine Signatur im Jahresbericht angegeben] (**).", "Letzte Änderung": "07.10.2024 19:08"}, {"ID": 183706076, "Datum": "nach dem 7.6.1837", "Haupttext": "Bruckner übernimmt, wie schon während der Krankheit des Vaters, Schul- und Kirchendienste. Darüber berichtete später sein damaliger Schüler Franz Hueber (*). Den Hauptteil der Arbeit haben vermutlich die Schulgehilfen Peither und Perfahl zu tragen (**).\nNach dem Tod des Vaters kommt in seiner Funktion als Schätzungsmann Franz Sailer in Kontakt mit der Familie Bruckner (***).", "Letzte Änderung": "27.11.2024 22:22"}, {"ID": 188604076, "Datum": "nach dem 7.4.1886", "Haupttext": "Bericht in der Zeitschrift »Chorgesang« über die Aufführung des »Te deum« am 7.4.1886 in München.", "Letzte Änderung": "19.03.2023 15:32"}, {"ID": 188403076, "Datum": "nach dem 7.3.1884", "Haupttext": "Hellmesberger, der das Te deum teils lobt, teils kritisiert, plant es für die Feier der Barettaufsetzung [recte: Birettaufsetzung] Bischof Ganglbauers ein (*).\r\nVon dieser Planung scheint auch Carl Schön informiert gewesen zu sein, vermutlich über seinen Bruder [in Wien?] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 191002076, "Datum": "nach dem 7.2.1910", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts mit der 9. Symphonie in der Zeitschrift »Signale für die musikalische Welt: \n   »Bruckner's neunte Symphonie und das Violinkonzert op. 50 von Jacques Dalcroze [sic]. Von der Bruckner'schen Symphonie wirkte das sprühend-lebendige Scherzo glänzend. Hier ist ein Satz, dem wohl das Prädikat »meisterhaft« nach jeder Richtung hin gebührt. Weniger verdienen die beiden anderen Sätze eine solche Auszeichnung. Cyklopenblöcke aufeinander gehäuft; aber das Riesengebäude ist ungefüge, ungeglättet, wirkt nicht als ein grosses Ganzes, sondern eben als lose aneinandergereihte Teile. Dies hindert nicht, dass die herrlichsten Melodieblüten in Fülle emporspriessen; im ersten Allegro sowohl wie im abschliessenden Adagio findet man die Menge der schönsten Eingebungen; lauter Edelsteine, denen die rechte Fassung fehlt. So ist der Eindruck dieser Sätze ermüdend, ungeachtet der Genialität vieler einzelner Stellen, und auch Nikisch's sorgsame Auslegung der Partitur konnte diesen Eindruck nicht bannen. [...]«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190512076, "Datum": "nach dem 7.12.1905", "Haupttext": "In der Kritik von Kauders zur Wiener Aufführung von Mahlers 5. Symphonie wird auch Bruckner genannt. Das Finale kombiniere Bruckner und Brahms.", "Letzte Änderung": "16.02.2025 23:34"}, {"ID": 193701076, "Datum": "nach dem 7.1.1937", "Haupttext": "Die »Signale für die musikalische Welt« schreiben über das Konzert vom 7.1.1937 mit der 4. Symphonie unter Matacic: »[...] Ganz ausgezeichnet ließ der stürmisch gefeierte Dirigent die Schönheiten der »Romantischen« von Bruckner erstehen [...]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 188601076, "Datum": "nach dem 7.1.1886", "Haupttext": "Bericht über die Kölner Aufführung der 7. Symphonie in der Schweizerischen Musikzeitung 26 (1886) S. 27 (*).\nAufsatz von Dr. Hans Kleser über Bruckner [anläßlich des Kölner Konzerts (**)] in der Neuen Musikzeitung VII (1886), Nr. 2, auf S. 13f [vermutlich Mitte Januar 1886, vor dem 28.1.1886] (***).\r\nDer Artikel bringt auch ein Portrait Bruckners [IKO 25] (°), das auch auf dem Titelblatt abgebildet ist [IKO 25a, Variante von IKO 18] (°a).\n[nach dem 14.1.1887 (zusätzlich zum 9.2.1886):] Hinweis auf diesen Artikel in der »Zeitschriften-Revue« in der Musikalischen Chronik [Beilage zu Kastner's Wiener Musikalischer Zeitung] Nr. 5 auf S. 143:\r\n»Neue Musik-Zeitung (Köln), 1886, Nr. 2: Anton Bruckner. Von Dr. Hans Kleser (mit Porträt).« (°b).\nJosef Kluger liest einen [vermutlich diesen] Artikel über Bruckner mit seinem Portrait [oder den vom 1.10.1886?] in einer Stuttgarter [sic!] Musikzeitung (°°).\nFriedrich Waldeck sendet einen Bericht über die Kölner Aufführung nach Linz, wo man es vorzieht, ihn nicht zu veröffentlichen, um die Wirkung der geplanten Bruckner-Ehrung [15.4.1886] nicht abzuschwächen. Ähnlich wird kurz darauf sein Angebot, von Deutschland aus [er lebte bis 1886 in Westfalen] eine Lebensskizze Bruckners zusammenzustellen, mit Hinweis auf die geplante Biographie Göllerichs verworfen (°°°).", "Letzte Änderung": "07.04.2026 09:31"}, {"ID": 189111076, "Datum": "nach dem 7.11.1891", "Haupttext": "Bruckner entwirft Texte für neue Visitenkarten (*).\nWeitere Sitzungen bei Tilgner (**), bei denen meist auch Almeroth zugegen ist. Bruckner spricht mit dem Prager Fürsterzbischof Graf Schönborn kritisch über den Cäcilianismus und mit Graf Wilczek über die Nordpolexpedition (***).\nGratulationen zur Promotion u.a. vom »Frohsinn« (°), von Ölzelt-Newin (°a), von Kitzler, dem er auf einer Visitenkarte dankt (°°), Oskar Berggruen aus Paris [10.11.1891] (°°°), den Philharmonikern (#) und Waldeck [11.11.1891] (##).\nBruckner spielt an einem Abend bei Adolf Exner aus der 1. Symphonie vor (###).\r\nAus Dank für die Verleihung der Ehrendoktorwürde bietet er der Universität die Widmung dieses Werkes an (a).\r\nExner bringt dies in einer Senatssitzung zur Sprache (b).\n[Möglicherweise erst 1893] Widmung eines Photos [IKO 63] an Valerie von Pistor (c).\nBrief Bruckners an Kaiser Franz Joseph:\r\n     Bittet ihn, die Widmung und die Partitur [Abschrift oder Erstdruck gemeint?] der 8. Symphonie anzunehmen (d).\nAnekdotischer Bericht: Bruckner will sich in der Dekanatskanzlei der Universität die Adressen der Personen notieren, bei denen er sich bedanken will, hat aber keinen Bleistift dabei. Klemens Aigner, Germanistikstudent (später Gymnasialdirektor in Linz) hilft ihm aus der Verlegenheit (e).\nWidmungsvermerk Bruckners auf der Rückseite einer Photographie [A. Huber, vermutlich IKO 36b oder IKO 64b]: [Zwischen Firmenwappen und Schriftzug \"A. Huber\":] \"P T | Sr Hochwohlgeboren | Herrn Eugen Grieser | [rechts unten] Dr Anton Bruck|nermp.\" [siehe die Anmerkung] (f).", "Letzte Änderung": "19.01.2026 11:25"}, {"ID": 186011076, "Datum": "nach dem 7.11.1860 (?)", "Haupttext": "Zeitungsbericht über die Generalversammlung [?] des »Frohsinn«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 193706066, "Datum": "nach dem 6.6.1937", "Haupttext": "Artikel »Reichsminister Dr. Goebbels sprach beim Staatsakt vor der Walhalla« in der Reichszeitung der deutschen Erzieher, Juni 1937, auf S. 196f.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 189406066, "Datum": "nach dem 6.6.1894", "Haupttext": "Auf den Artikel in der Österreichischen Schulzeitung reagieren Robert Hirschfeld in der »Presse« [10.6.1894], Camillo Horn [?] im Deutschen Volksblatt [8.6.1894], August Lesimple im Kölner Tagblatt und v. Wolzogen in einer brieflichen Zuschrift.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186506066, "Datum": "nach dem 6.6.1865 (?)", "Haupttext": "Bruckner verbringt [wann genau?] mit Lanz drei Tage in Schloß Taxberg [recte: Dachsberg] bei Linz, wo sie u.a. Lieder aus dem Regensburger Liederkranz singen. Rückweg nach Linz über Eferding und Wilhering (*).\r\nVermutlich kam es zu Kontakten mit der Familie des 1864 verstorbenen früheren Besitzers Leopold Ichzentaller (u.a. dessen Kinder Ludwig Ichzentaller und Camillo Ichzentaller und Schwiegersohn Gustav Ritter von Riederer, der ab 1865 Besitzer des Schlosses war) (**).", "Letzte Änderung": "04.02.2023 23:56"}, {"ID": 192405066, "Datum": "nach dem 6.5.1924", "Haupttext": "Besprechung des Münchener Konzerts der Berliner Philharmoniker mit der 4. Symphonie [5./6.5.1924] im Tournee-Bericht der »Signale für die musikalische Welt«: »[...] Der Beifall des Münchener Konzertes jedoch nahm Dimensionen an, wie sie München noch nicht erlebt hat. Schon nach der ersten Programmnummer, der Freischütz-Ouvertüre, brach ein Beifallsorkan aus, der sich nach der Bruckner-Symphonie noch steigerte. [...] Die Reise gestaltete sich bis jetzt zu einem wahren Siegeszug für Furtwängler und das Orchester.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192002066, "Datum": "nach dem 6.2.1920", "Haupttext": "Bruno Schrader berichtet in der Neuen Zeitschrift für Musik vom Berliner Konzertleben und erwähnt auch das Konzert vom 6.2.1920 mit der 6. Symphonie: \n   »[...] Gedenken wir nun lieber der deutschen Meister! \n   Da brachte der vortreffliche Werner Wolff die dritte diesjährige Aufführung von Bruckners seltener A-dur-Symphonie (No. 6) heraus [...]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189401066, "Datum": "nach dem 6.1.1894", "Haupttext": "Besprechung der 7. Symphonie in den »Signalen für die musikalische Welt« 52, Heft Nr. 5 (Januar 1894) auf S. 72:\r\n\"     * Berliner Nachrichten. [...] – Die Königliche Capelle ließ in ihrem sechsten Sym­phonieabend am 6. Januar den greisen Wiener Componisten Anton Bruckner zum ersten Male zu Worte kommen und zwar mit seiner siebenten Symphonie in Edur. Viel ist über dieses Werk geschrieben worden, im guten wie im schlimmen Sinne: eines steht fest, es verlangt ein ernstes, ausdauerndes Publicum, das sich durch die mannig­fachen Schrullen und Zerfahrenheiten des alten Meisters nicht verstimmen läßt, wenn es auf der andern Seite viel Schönes, Bedeutendes, ja wahrhaft genial Gemachtes da­für einlösen kann. Von einheitlichster, prächtiger Wirkung waren auch diesmal wieder die beiden Mittelsätze der Symphonie. Bruckner wohnte der Aufführung seines Werkes die unter Capellmeister Dr. Muck's Leitung vorzüglich von Statten ging, bei, und sah sich namentlich am Schlusse lebhaft geehrt. Im Uebrigen hatte das Programm noch Mendelssohn's Melusinen-Ouverture, die Streichserenade von Haydn und Mozart's Jupiter-Symphonie aufzuweisen. – [...].\" [keine Signatur] (*).\nBesprechung des Konzerts unbekannter Provenienz:\n     \"Gleichzeitig fand im Opernhause unter Leitung des Kapellmeisters Dr. Karl Muck der sechste Sinfonieabend der königlichen Kapelle statt. Sie ehrte den anwesenden Meister Anton Bruckner durch eine tüchtig vorbereitete Aufführung seiner siebenten Symphonie, E-Dur, vermuthlich und nach seinem eigenen Ausspruch seiner reifsten Schöpfung dieser Gattung. Der Komponist, ein Greis von siebzig Jahren, wurde vom Publikum durch wiederholte Hervorrufe ausgezeichnet [...]\" (**).\n \nBesprechung des Konzerts, signiert \"F. B.\":\r\n     \"Unser Musikleben hat nach kurzer Feiertagsruhe aufs Neue in altgewohnter Lebhaftigkeit zu pulsiren begonnen. Für die königliche Kapelle war der Anfang des neuen Jahres ein überaus glücklicher. Das Programm des VI. Sinfonie-Abends verzeichnete als pièce de resistance Bruckners siebente Sinfonie. [... Klindworth ...]. Vermerke \"Berliner\" (Göllerich) und \"Münchner Nachrichten\" (andere Hand) (***).", "Letzte Änderung": "25.04.2026 01:44"}, {"ID": 189311066, "Datum": "nach dem 6.11.1893 [vermutlich Dezember 1893]", "Haupttext": "William Ritter, Montandon und Prinz Karadjordjevic besuchen Bruckner. Der Prinz übersetzt und liest Bruckner den Zeitungsartikel vor, den Ritter Ende 1888 in »Le National Suisse« veröffentlicht hatte.", "Letzte Änderung": "21.11.2024 09:37"}, {"ID": 186311066, "Datum": "nach dem 6.11.1863", "Haupttext": "Bruckner wird nicht engagiert (*). \n\nNach einigen Autoren wurde daraufhin Engelbert Lanz unbesoldeter Direktor des Linzer Musikvereins (**), nach anderen Karl Weilnböck als dessen Nachfolger: \n\"Der Ausschuß hielt aber die Zeit noch nicht für gekommen, solche Reformen im Vereine vorzunehmen und beschloß, diese auf spätere Zeit zu verschieben. Dadurch zerschlugen sich die Unterhandlungen mit Herrn Bruckner. Die durch den Austritt des Herrn Lanz erledigte Stelle eines Gesangslehrers wurde dem Herrn Karl Weilnböck angetragen, der selbe auch übernahm.\" (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188910066, "Datum": "nach dem 6.10.1889 [?]", "Haupttext": "Artikel im »Vaterland« über die Aufführung[en] Brucknerscher Gradualien [prov. WAB 67] durch Kretschmann.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189309056, "Datum": "nach dem 5.9.1893", "Haupttext": "Brief von Bollé-Hellmund an Bruckner: \n   Wegen des von ihr vorgeschlagenen Opernprojektes.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188409056, "Datum": "nach dem 5.9.1884", "Haupttext": "Bruckner fährt von Vöcklabruck zurück nach St. Florian [spätestens am 10.9.1884] (*).\nSeine Weiterarbeit am 1. Satz der 8. Symphonie ist in einem Konvolut von Partiturskizzen dokumentiert (**).\nMöglicherweise haben in St. Florian die Sängerknaben für Bruckner Briefe Wagners kopiert, die er [vgl. 13.9.1884] nach Bayreuth [Wolzogen, Groß] schickte (***).", "Letzte Änderung": "02.10.2023 09:28"}, {"ID": 189505056, "Datum": "nach dem 5.5.1895", "Haupttext": "Brief Meißners an Bollé-Hellmund: \n   Bruckner sei immer noch nicht gesund, habe seit Dezember 1894 nichts gearbeitet und müsse erst das Finale der 9. Symphonie fertigstellen. Sie könne das Libretto einsenden, an die Komposition sei aber vorläufig nicht zu denken.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189003056, "Datum": "nach dem 5.3.1890", "Haupttext": "Emil Hartmann bespricht in der Neuen Wiener Musik-Zeitung 1 (1889/90) S.131f das Konzert mit Werken Smetanas und Brahms' [2.3.1890] und das des Wagner-Vereins [5.3.1890, mit Teilen der 3. Symphonie und der f-Moll-Messe]. Sein Vergleich Brahms-Bruckner fällt zugunsten Bruckners aus.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188603056, "Datum": "nach dem 5.3.1886 (?)", "Haupttext": "Undatierte Notiz Bruckners (neben dem Briefentwurf zum 5.3., vielleicht zum Osteraufenthalt 22. - 26.4.1886?): »Mittags 1.50 [/] 8 Uhr Enns [/] 8-30 M Abds Enns 2-40«.", "Letzte Änderung": "12.10.2025 03:44"}, {"ID": 192902056, "Datum": "nach dem 5.2.1929", "Haupttext": "Nach dem Tod von Siegfried Ochs erscheinen mehrere Nachrufe.Hans Tessmer  erwähnt in seinem Artikel in der Berliner Börsen-Zeitung auch Bruckner:\r\n     \"Als ich vor mehr als zehn Jahren ihn zum ersten Mal besuchte, um für eine Arbeit über Bruckner Einblick in des Meisters damals noch nicht veröffentlichte Briefe an Professor Ochs zu erbitten, zeigte mir dieser nicht nur die Briefe, sondern gleich seine gesamte, sehr wertvolle Autographen.Sammlung. [... Kostbarkeiten von Bach, Mozart, Beethoven, Schubert ...] Und mit welchem Schmerz berichtete er später von der Notwendigkeit, diese schöne Sammlung verkaufen zu müssen, weil auch an ihn materielle Sorge herantrat und weil er immer noch versuchen wollte, den Philharmonischen Chor aus eigener Kraft zu retten. - Um nun auf die Bruckner-Briefe zurückzukommen: Siegfried Ochs duldete nicht, dass ich sie abschrieb; das sei seine Sache, hierfür zu sorgen; und auf meinen Einwand, dass er mehr und Besseres zu tun habe, sagte er sofort: \"Keine Rede davon - diese Stunde war für Sie reserviert. Merken Sie sich: je mehr ich zu tun habe, desto mehr Zeit habe ich.\" Dieses Wortes zwingende Logik ging mir später erst recht deutlich auf. Am Morgen nach jenem Besuche aber erhielt ich einen Rohrpostbrief, der die Bruckner-Briefe in Abschriften von Ochs' eigener Hand - in seiner gleichzeitig ungemein zierlichen und kräftigen Schrift - enthielt. Eine erste freudige Erfahrung, und eine für diesen Menschen so sehr charakteristische: die selbstverständliche Präzision. [...]\"", "Letzte Änderung": "18.08.2025 13:14"}, {"ID": 188702056, "Datum": "nach dem 5.2.1887", "Haupttext": "Besprechungen der 7. Symphonie im Boston Journal und im Boston Courier (*),\n \nin The Traveler (\"hard to understand, but an important contribution\"),\nim Boston Transcript (\"ugly, tedious, badly constructed\")\nund im Boston Herald: \"little more than a clever adaptation of the musical forms and methods of orchestration found in Wagner, Beethoven, and Saint-Saëns.\" (**).", "Letzte Änderung": "20.02.2026 09:32"}, {"ID": 191012056, "Datum": "nach dem 5.12.1910", "Haupttext": "Die »Signale für die musikalische Welt« schreiben über das Konzert: \n  »[...] Man hatte für das IV. Philharmonische Konzert das Dirigentenpult Nikisch's mit einer dünne Blumengirlande dekoriert, wohl um ihm dafür zu danken, dass er (für das erhöhte Honorar) Berlin treu bleiben will. - Trotzdem blieb die von mancher Seite erhoffte Ovation aus und der Empfang überschritt kaum das übliche Mass ... Vielleicht warf das Hauptwerk des Programmes seine Schatten voraus: Bruckners 5. Symphonie (B-dur). Die Wiedergabe war eine sehr schön auf Klang hinausgearbeitete und manche Stelle, die früher das Publikum nicht berührt hat, tat es diesmal. Bruckner ist ein Architekt, der häufig genug dem Gebäude eines Satzes keine klare Fassade gibt. Um einem Musik-Architekten auf seinem Kunstwege folgen zu können, muss der Interpret auch ein Quantum Durchgeistigung der Musik leisten können. Hier tritt denn auch der Punkt ein, wo Nikisch Bruckner gegenüber versagt, denn er ist viel zu sehr Instinkt-Musiker, um einem mit enormem Geist aufgebauten Werk die klaren, fast möchte man sagen materialistischen Berechnungen unterlegen zu können. Es war eben vieles sehr schön, kraftvoll und überzeugend, aber volle Gerechtigkeit ist Bruckner und seinem Werk nicht widerfahren.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191301056, "Datum": "nach dem 5.1.1913", "Haupttext": "Franz Forster (Stiftsmesner in St. Florian) stellt die Auslagen für Ignaz Bruckner zusammen (114,60 Kr): \n\n     Krankenpflege (Breinesl und Winter), Postsachen und Wein (H. Leonhard), 6 Messen gelesen jeden Dienstag ab 7.1.1913 [demnach bis 11.2.1913], Blumenschmuck und andere Beigaben beim Leichnam, Wäscherin, Rasieren ab 1.4.1912 bis zum Todestag. \n\n     Am 5.1.1913 habe er 412,24 Kr und 2 Taschenuhren übernommen, so dass ein Restbetrag [Guthaben] von 297,64 Kr verbleibt (*).\n\n\n\"Aufzeichnungen des Prälaten Sailer zum Nachlaß des Ignaz Bruckner | 19 Stück.\" Konvolut verschiedenster Dokumente, überwiegend zu Geldangelegenheiten (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189601056, "Datum": "nach dem 5.1.1896", "Haupttext": "Stradal besucht Bruckner, der es bedauert, daß der Erfolg seiner Werke zu spät komme. Stradal spielt [am selben Tag?] Bruckner seine Klaviertranskription des Adagios der 8. Symphonie vor; dieser führt seinem Gast Teile des Adagios der 9. Symphonie vor.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189210056, "Datum": "nach dem 5.10.1892", "Haupttext": "Weiterer (verschollener) Brief Bruckners an Anna Rogl.", "Letzte Änderung": "06.12.2024 08:18"}, {"ID": 189409046, "Datum": "nach dem 4.9.1894", "Haupttext": "[spätestens am 12.9.1894]\r\nTelegramm Bruckners an die Landeshauptstadt Linz (dankt für das Ehrenbürger-Diplom und die Geburtstagswünsche):\r\n     \"Für die große Auszeichnung von Seite der Gemeinde=Repräsentanz Linz, für das herrliche Diplom und für die ehrende Gratulation meinen herzlichsten Dank.\"", "Letzte Änderung": "25.02.2023 11:39"}, {"ID": 188508046, "Datum": "nach dem 4.8.1885", "Haupttext": "Bruckner fährt zu seinen Verwandten nach Vöcklabruck, wo er auch den Geselligkeitsverein »Paixhanslia« besucht. Dort verbessert er den fehlerhaften Liedsatz des Vereins-Mottos, das Stadtkapellmeister Anton David nach einem Text Franz Stelzhammers komponiert hatte.", "Letzte Änderung": "19.03.2023 19:52"}, {"ID": 189507046, "Datum": "nach dem 4.7.1895", "Haupttext": "Auf Bitten Dr. Bollers kümmert sich der Schloß-Inspektor Henrich um Bruckners Wünsche. Die Wohnungseinrichtung wird um ein neu erworbenes Kruzifix bereichert. Bruckner behält seine Art, sich zu kleiden, und seine Lebensweise bei. Die günstige Lage der Wohnung nützt er zu Spaziergängen mit Frau Kathi und Meißner im Park, wobei er ab und zu Bekannte, z.B. Tilgner und (*a) Karl Kobald, trifft.\r\nDie ärztliche Betreuung übernehmen neben Dr. Heller auch [seltener?] Schrötter und Weißmayr (*).\nBruckner besucht regelmäßig die meist von Pater Witsch gelesene Messe in der nahen Schloßkapelle. Da er eines Tages aufgefordert wird, leiser und weniger störend zu beten, geht er in der Folgezeit sonntags nach St. Michael. Dr. Heller und Meißner werden Zeugen von Bruckners häuslichen Andachtsübungen. Der Kaiser läßt stets für frischen Blumenschmuck in Bruckners Wohnung sorgen, was dieser Herrn Stritzko vom Verlag Eberle erzählt. Ein letztes Mal verliebt sich Bruckner in ein Mädchen (Adele) (**).\nGleich nach dem Umzug beginnt Bruckner am Finale der 9. Symphonie zu arbeiten. Er erzählt Dr. Heller, daß er König Ludwig II. die 7. Symphonie und Kaiser Franz Joseph die 8. Symphonie gewidmet habe und nun die 9. dem lieben Gott widme. Als Schluß habe er das Alleluja des 2. Satzes [der 8. Symphonie?] vorgesehen. Er spielt Dr. Heller auch noch nicht niedergeschriebene Teile vor (***).\n[Wann genau?] Bruckner, mißtrauisch seinen Freunden gegenüber (°), übergibt die ersten 3 Sätze der 9. Symphonie Karl Muck zur Aufbewahrung (°°).\nMoritz Sechter besucht Bruckner im Custodenstöckl und meldet ihm den Tod des Sechter-Biographen J. K. Markus. Bruckner berichtet von seinen Diät-Vorschriften - er habe das Bier durch Milch ersetzen müssen (°°°).\n[Wann? Möglicherweise auch früher?]\r\nBruckner besucht eine Probe des Wiener Männergesangvereins, nach der er mit Franz Schneiderhan, dem Vorstand des WMGV, zum Kaffeetrinken ins Café Kremser (an einem Außentisch) geht und von der Arbeit am Finale der 9. Symphonie berichtet (er wolle das Thema »Christ ist erstanden« darin verarbeiten - ein Vorschlag Rudolf Weinwurms) [siehe auch die Anmerkung] (#).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188606047, "Datum": "nach dem 4.6.1886", "Haupttext": "Bruckner läßt durch Riedel die Partitur der 4. Symphonie an Schott in Mainz schicken (*). [Vermutlich:] Besprechung des Sondershausener Konzerts (mit Teilen der 4. Symphonie) durch Otto Leßmann [in der Allgemeinen Musik-Zeitung (Berlin)?] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186804046, "Datum": "nach dem 4.4.1868", "Haupttext": "Notiz Hilleprandts auf der 4. Seite des Briefes vom 29.3.1868: Bruckner hat die d-moll-Messe nach Salzburg gesendet.", "Letzte Änderung": "21.10.2024 12:33"}, {"ID": 188502046, "Datum": "nach dem 4.2.1885", "Haupttext": "Kritik zur 3. Symphonie in Den Haag in »Het Vaderland« [siehe 6.2.1885] (*).\n[einige Tage nach dem 4.2.1885 (und nach dem 9.2.1885)] Brief Ferdinand Löwes an Franz Schalk:\r\n   Erwähnt die Aufführung der 3. Symphonie durch Verhulst. Die Brüder Schalk sollten sich doch nicht von schlechter Berufenen die Bruckner-Dirigate wegnehmen lassen. Herr van Meurs habe den Artikel Josef Schalks gelesen, die Partitur bei Rättig bestellt und Verhulst ”mörderisch bearbeitet”. Meurs habe in seinem Brief an Bruckner gefragt, was er von Brahms halte. Zitat aus Bruckners Antwortbrief [9.2.1885]. (**).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 06:54"}, {"ID": 188912046, "Datum": "nach dem 4.12.1889", "Haupttext": "[vielleicht erst im März 1890?]\nDie Kölnische Musikzeitung meldet, dass in Prag die 7. Symphonie mit großem Beifall aufgeführt wurde.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189101046, "Datum": "nach dem 4.1.1891", "Haupttext": "[7.1.1891] Bruckner reicht das von Dr. Boller verfaßte Pensionierungsgesuch bei der Direktion der Gesellschaft der Musikfreunde ein.", "Letzte Änderung": "22.04.2026 14:20"}, {"ID": 189411046, "Datum": "nach dem 4.11.1894", "Haupttext": "Brief von Hugo Wolf an Hugo Faißt:\r\n   Berichtet u.a. von Generalprobe [2.11.1894] und Aufführung der f-Moll-Messe (*).\nDie Linzer Montagspost [5.11.1894 gemeint? oder 12.11.1894 oder 19.11.1894 nochmals Kritiken?] bringt eine Kritik zur Aufführung der f-Moll-Messe am 4.11.1894 (**).", "Letzte Änderung": "06.07.2024 21:08"}, {"ID": 189010046, "Datum": "nach dem 4.10.1890", "Haupttext": "Brief von Frl. Poldi Horky an Bruckner:\r\n   Entschuldigt sich für ihr erstes Schreiben. Sie habe in der Aufregung übersehen, daß Bruckner gleichzeitig auch ihren Bruder eingeladen habe. Sie werde am Sonntag [12.10.1890?] zu Besuch kommen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188510046, "Datum": "nach dem 4.10.1885 [?]", "Haupttext": "Bericht der Zeitschrift für katholische Kirchenmusik, 14. Jahrgang, Nr. 9/10, auf S. 80f über die Feier zum Linzer Diözesanjubiläums [4.10.1885] mit Erwähnung der Uraufführung der e-Moll-Messe am 29.9.1869 und eines Tantum ergo in B [WAB 41/1 oder WAB 44?] am 30.9.1885:\r\n»Die musikalischen Aufführungen\r\nbei der\r\nfeierlichen Einweihung des Mariä Empfängnis-Domes in Linz\r\nund bei dem\r\nhundertjährigen Diöcesan-Jubiläum.\r\n    [...] Am 29. September 1869 konnte die Votivcapelle (die mittlere der sieben Chorcapellen) eingeweiht werden. Bei der Feier wurde eine Messe von Bruckner in E-moll zur Aufführung gebracht. Die Zeitschrift hat dazumal ausführlich über die Messe berichtet. Am 26. September dieses Jahres konnte der ganze Chor des Domes eingeweiht werden. Mit dieser Feier wurde die des hundertjährigen Bestehens der Diöcese Linz verbunden, welche durch 8 Tage gefeiert wurde. Der Cäcilien-Verein üernahm [sic!] die musikalischen Productionen bei den Pontificalämtern und den musikalischen Abendlitaneien.²) [Fußnote ...] \r\n   Es folgen hier die Programme mit einigen Bemerkungen. [...] Am 30. September: Litanei in F für gemischten Chor und Orgel von Habert, op. 23. Tantum ergo in B für gemischten Chor von Bruckner. [...]\r\n   [/] Bei den Pontificalämtern wurden aufgeführt: [...] Am 29. September: Preismesse von Preyer; Introitus und Communio Choral; Graduale Iste locus von Bruckner und Offertorium \"Stetit Angelus\" von Waldeck. [...] Am 4. October: Calasanza-Messe von Habert; Graduale Virgo Jesse floruit und Ave Maria für 8stimmigen Chor [sic! WAB 6] von Bruckner. Introitus und Communio \"Ecce sacerdos\" für gemischten Chor und Orgel von Traumihler.\r\n   Für diesen Tag war Bruckner's Messe in E-moll, welche am 29. September 1869 aufgeführt wurde, ursprünglich angesetzt worden. Oertlicher Verhältnisse wegen wurde sie nicht im neuen, sondern im alten Dom an demselben Tage aufgeführt.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188109036, "Datum": "nach dem 3.9.1881", "Haupttext": "Der Wiener Kopist Franz Hlawaczek [(?), vgl. die Anmerkung] fertigt eine Abschrift der 6. Symphonie (Widmungspartitur für Oelzelt-Newin) an (*).\nEine spätere Kopie wurde von Giovanni Noll (2. und 3. Satz) und einem unbekannten zweiten Kopisten geschrieben (**).\nDie viel später entstandene Stichvorlage, die von Hynais, Noll und dem oben erwähnten Anonymus angefertigt wurde, ist vermutlich erst 1894 oder danach von Bruckner signiert worden (***).", "Letzte Änderung": "09.02.2026 11:38"}, {"ID": 194302036, "Datum": "nach dem 3.2.1943", "Haupttext": "[vermutlich in den drei Tagen des nationalen Gedenkens nach der Kapitulation (*)]\nAufführung des Adagios der 7. Symphonie im deutschen Rundfunk.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 189302036, "Datum": "nach dem 3.2.1893", "Haupttext": "[Undatiertes, vermutlich die Aufführung vom 3.2.1893 betreffendes] Telegramm von Mary Fiedler an Bruckner [Vorgedrucktes in Spitzklammern]: \n»&lt;TELEGRAMM No&gt; 4554 &lt;an&gt; anton bruckner wien heszgasse 7 = \n[links:] »4 &lt;Uhr&gt; 30 [Stempel:] 93«, [o.D.]\n&lt;Text.&gt; + wien fr muenchen p 671 23 4/10 - n =\ndie herrliche auffuehrung ihrer sinfonie hat uns einen\ntiefen eindruck gemacht tausend dank u herzliche gruesze = mary fiedler + ». \n[links unten:] &lt;D. S. Nr. 759. (Auflage 1892)&gt;.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189105316, "Datum": "nach dem 31.5.1891", "Haupttext": "Besprechung des »Te deum« durch Leßmann [Allgemeine Musik-Zeitung vom 12.6.1891?] (*).\nArtikel in Fritschs Leipziger Musikzeitung [vermutlich Musikalisches Wochenblatt vom 18.6.1891 gemeint] (**).\nArtikel in der Kölnischen Zeitung (***).\n[undatiert, möglicherweise auch erst später]\r\nBruckner widmet Siegfried Ochs eine Photographie [IKO 36] \"Hoch lebe Ihr Genie! Voll Dank und Bewunderung! [...] H Director Ochs (°).", "Letzte Änderung": "01.08.2025 22:01"}, {"ID": 189103316, "Datum": "nach dem 31.3.1891", "Haupttext": "Landgraf Fürstenberg teilt Bruckner [vermutlich am 1.4.1891 - brieflich?] mit, daß er nach Ennsegg kommen dürfe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 190612036, "Datum": "nach dem 3.12.1906", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Boston Symphony Orchestra unter Karl Muck in Minneapolis.", "Letzte Änderung": "02.10.2025 07:54"}, {"ID": 188412036, "Datum": "nach dem 3.12.1884", "Haupttext": "Telegramm [des Bischöflichen Ordinariats Linz?] an Bruckner [vermutlich Dank für seine Mitwirkung bei den Begräbnisfeierlichkeiten].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 195812316, "Datum": "nach dem 31.12.1958", "Haupttext": "Friedrich Herzfeld geht in seiner Besprechung des Konzerts vom Jahresende (mit der 7. Symphonie) vor allem auf Strawinskys Werk ein. »[...] Eine klangschöne und durchgeistigte Aufführung von Bruckners siebenter Symphonie versöhnte die erschreckten Gemüter.«", "Letzte Änderung": "20.10.2024 17:24"}, {"ID": 186812316, "Datum": "nach dem 31.12.1868", "Haupttext": "Abrechnung der Domkirche über Bruckners Bezüge 1868. Auf Bruckner entfallen monatlich 28 fl, also bis September 252 fl, auf Waldeck 84 fl, darüberhinaus erhielt Bruckner [pro Quartal?] 13.12 [fl] [1/2?] aus einer Stiftung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185612316, "Datum": "nach dem 31.12.1856", "Haupttext": "Die Rechnungsbücher der Domkirche weisen auch die Ausgaben für den Domorganisten aus: aus Stiftungsgebühren 8 fl jährlich, aus der Mascherschen Stiftung (jährlich 50 fl) pro Quartal 12,30 fl, als Besoldung (jährlich 20 fl) pro Quartal 5 fl [in einem anderen Rechnungsbuch »40 fl« und vierteljährlich 10 fl] und als weitere Besoldung (jährlich 300 fl) pro Quartal 75 fl, monatlich 25 fl (im November 1855 nur 17.30 fl) und für »Extraordinarien« 16.40 fl für »Krankheits-Aushülfe« laut Erlass Z. 10402 vom 18.11.1856.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188701316, "Datum": "nach dem 31.1.1887", "Haupttext": "Besprechung der 7. Symphonie im Börsen-Courier (*) [durch Otto Eichberg? (**)].\n[?] Bericht in der Musikalischen Rundschau 2 (1886/87), S.178 (***).", "Letzte Änderung": "29.09.2024 13:23"}, {"ID": 186801316, "Datum": "nach dem 31.1.1868 (vor dem 13.9.1884)", "Haupttext": "Bruckner selbst erstellt [wenigstens] eine handschriftliche Abschrift von Wagners Brief. [Text der letzten Seite:]\r\n»Wollen Sie nun noch dem sehr geehrten Vorstand des \"Frohsinn's\" melden, daß ich mit angenehmer Genugthuung und wahrem Vergnügen die mir erwiesene Wahl zum Ehrenmitglied desselben annehme, und demnach weiteren Mittheilungen mit Freude entgegensehe.\r\n   Mit bester Erwiderung Ihrer freundlichen Gesinnungen verbleibe ich hochachtungsvoll\r\nIhr ergebener\r\nRichard Wagner.\r\n[links:] München,\r\n31. Jän[n]er 1868.\r\n[darunter:] Adresse: Sr Wohlgeboren\r\nHerrn Anton Bruckner, Chormei=\r\nster der Lieder=Tafel \"Frohsinn\"\r\nin\r\nLinz.«\r\n[links unten eine Abkürzung (Paraphe?) »fs« ??] (*).\n\r\nBruckner liest Wagners Brief \"mit ganz verklärtem Ausdruck\" seiner Klavierschülerin Alexandrine Soika vor (**).", "Letzte Änderung": "06.02.2023 15:55"}, {"ID": 187608306, "Datum": "nach dem 30.8.1876", "Haupttext": "Bruckner fährt mit seinen Freunden Schenner, Louis Köhler und Belizey [vermutlich Julius von Beliczay, siehe die Anmerkung] von Bayreuth ab. Bei einer Fahrtunterbrechung in Nürnberg besichtigt er insbesondere die Folterkammer auf der Burg. Den Rest der Ferien verbringt er in St. Florian.", "Letzte Änderung": "17.09.2024 16:34"}, {"ID": 186106306, "Datum": "nach dem 30.6.1861", "Haupttext": "In einer Besprechung in der Deutschen Musik-Zeitung (Jg. 2, Wien 1861, S. 216) wird die Leistung des »Frohsinn« lobend gewürdigt:\r\n   Es haben »außer dem Wiener Männergesang-Verein, der als der Älteste natürlich die andern überflügelte, [...] auch die Vereine 'Frohsinn' von Linz, und die Liedertafeln von Wels und Krems allgemeinen Anklang« gefunden (*).\r\n[aus einem anderen Bericht?]\r\n   »Von den Einzeln=Vorträgen verdient die Leistung der Linzer Liedertafel „Frohsinn” mit den Chören, „Waldeinsamkeit” von A. M. Storch, und „Jäger's Aufenthalt” von Becker in erster Reihe genannt zu werden, die an Präzision und Sicherheit, vereint mit Zartheit der Nuancen nichts zu wünschen übrig ließen.« (**).", "Letzte Änderung": "13.01.2026 14:16"}, {"ID": 188505306, "Datum": "nach dem 30.5.1885", "Haupttext": "Brief Göllerichs an Bruckner:\r\n   [Vermutlich - als Augenzeuge?] über die Aufführung des Adagios der 7. Symphonie in Karlsruhe. Verspricht [in einem anderen Brief?] Dr. Helm zu informieren (*).\nBericht über das Karlsruher Konzert mit eher kritischen Äußerungen über Bruckner (**).\n[Vermutlich:] Besprechung dieses Konzerts durch Otto Leßmann [in der Allgemeinen Musik-Zeitung (Berlin)?] (***).", "Letzte Änderung": "25.07.2024 06:06"}, {"ID": 190803306, "Datum": "nach dem 30.3.1908", "Haupttext": "In einem Rückblick auf die vergangene Saison der Berliner Philharmoniker erwähnt der Referent der Neuen Zeitschrift für Musik das einmalige Erscheinen eines Brucknerschen Werkes - »Bruckner (II. Symphonie Cmoll)« [28.10.1907] -  und kritisiert die geringe Anzahl der Novitäten. »[...] Immerhin, auch für das Wenige wollen wir Hrn. Nikisch unseren Dank nicht vorenthalten. Hoffen wir aber eine grössere Ausbeute in dieser Richtung für die nächste Saison.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 185603306, "Datum": "nach dem 30.3.1856", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts vom 30.3.1856 in der Linzer Zeitung Nr. 78 mit Hinweisen zu Programm und Solisten [Bruckner nicht erwähnt].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188412306, "Datum": "nach dem 30.12.1884", "Haupttext": "Artikel von Iver Holter über die 7. Symphonie in der »Nordisk Musik-Tidende« (Christiania) [1885] (*); im selben Jahr erscheint auch ein Artikel in der »Svensk Musiktidning« [Stockholm? Vgl. 1.4.1885] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 194211306, "Datum": "nach dem 30.11.1942", "Haupttext": "Besprechungen der Berliner Aufführung der 5. Symphonie\ndurch Gertrud Runge (\"Wettstreit um Bruckner | Karajan dirigierte die \"Fünfte\"\" [1.12.1942] (*),\nWalter Steinhauer (\"Karajans neue Steigerung | Die Staatskapelle spielte Bruckners \"Fünfte\" in der Philharmonie\" (**),\nHeinrich Hofer (\"Architektur der Klänge | 2. Karajan-Konzert [...]\" (***),\nHermann Killer (°),\nWalter Abendroth (\"Von Bach zu Bruckner | Zweites Sinfoniekonzert der Staatskapelle\") (°°)\nund Otto Steinhagen (\"Bruckners Fünfte bei Karajan\") im Berliner Börsen-Courier (°°°).", "Letzte Änderung": "18.08.2025 13:33"}, {"ID": 191410308, "Datum": "nach dem 30.10.1914", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts vom 30./31.10.1914 (mit der 4. Symphonie) im Philadelphia Inquirer: \"[...] With this symphony, Mr. Stokowski and his band struggled. The horn tone was often raw and brassy.\" und über den Solisten \"Mr. Gittelson is something of a problem. He was nervous and lacking in grace, making up for spiritual fire by excessive movements of the body. There was something lacking, something far more elemental than technique, which is the free exercise of genius.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189010306, "Datum": "nach dem 30.10.1890", "Haupttext": "Die Neue Wiener Musik-Zeitung 2 (1890/91) meldet auf S.33, daß der oberösterreichische Landtag Bruckner eine Jahrespension von 300 fl [sic!] zuerkannt hat.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 194505086, "Datum": "nach dem 2. Weltkrieg", "Haupttext": "Brief von Gertrud Staub-Schlaepfer an den Sohn von Karl Grunsky:\r\n    Es habe [im Dritten Reich] die Devise gegeben, die [alten] Bruckner-Editionen seien israelitisch, die Bruckner-Handschriften seien arisch.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 188709296, "Datum": "nach dem 29.9.1887", "Haupttext": "Bericht in den Christlichen Kunstblättern Nr. 9 (September 1887) über die kirchliche Feier am 29.9.1887 (mit der Aufführung des »Te deum« und eines »Tantum ergo« von P. Magnus Ortwein) bei der abendlichen Danksagungsfeier. \n»Programm\nder kirchenmusikalischen Tonwerke, welche bei dem am 29. September 1887 aus Anlass des Gedächtnisses der vor 25 Jahren erfolgten Grundsteinlegung des neuen Mariä Empfängnis=Domes stattgefundenen Jubelgottesdienste in diesem Dome zur Aufführung gekommen sind.\n   Bei dem Jubel=Pontificalamte: [... Introitus gregorianisch, Missa von Habert, Graduale von Kothe, Offertorium von Waldeck, Communio gregorianisch ...] Anfang 9 Uhr.\n   Bei der abendlichen Danksagungsfeier: \nHymnus SS. Ambrosii et Augustini: \"Te Deum laudamus\" für großen Vocalchor und großes Orchester componiert von Anton Bruckner, Ehrenmitglied des Cäcilien=Vereines der Diöcese Linz.\n\"Tantum ergo et Genitori\" für gemischtes Septett von P. Magnus Ortwein, O. S. B. - Anfang 6 Uhr.« [keine Signatur].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186909296, "Datum": "nach dem 29.9.1869", "Haupttext": "Eine Liste \"Ausgaben bei der Einweihung der Votivkapelle\" verzeichnet unter den Ausgaben für \n\n\"1. Herrn Professor Brukner für Composition und Direction der Messe   200f [...] \n4. der Regimentskapelle - 15 Mann für 6 Proben und Aufführung    50f [...]\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186107296, "Datum": "nach dem 29.7.1861", "Haupttext": "Auf die Einladung des Nürnberger Sängerfestausschusses vom 29.7.1861, Sängergrüße für das Gedenkbuch zuzusenden (*), reagiert der »Frohsinn« mit einem siebenstrophigen Gedicht (**) von Julius Scheda (***).", "Letzte Änderung": "08.12.2024 23:23"}, {"ID": 189403296, "Datum": "nach dem 29.3.1894", "Haupttext": "Kurzkritik des Konzerts vom 29.3.1894 (mit dem \"Germanenzug\") in der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung VI, Nr. 11/12 (März 1894), Beilage S. 15, signiert \"G. K.\" [= Gustav Kühle]:\r\n   \"Wiener Concerte.\r\n   [...]\r\n   Grossartig in jeder Beziehung gestaltete sich endlich das IV. Gesellschafts-Concert [... Brahms-Requiem ...], und ferner auch das II. Concert der „Wiener Singakademie” unter Professor Hermann Graedener's genialer Leitung, wo ausser Anton Bruckner's prächtigem „Germanenzug” auch Beethoven's herrliche Phantasie für Pianoforte, Chor und Orchester und dessen wundervolles, viel zu selten aufgeführtes Oratorium „Christus am Oelberge” zu musterhafter Vorführung gelangte. [... über die Mitwirkenden, über weitere Konzerte ...]    G. K.\"", "Letzte Änderung": "25.04.2026 01:47"}, {"ID": 196301296, "Datum": "nach dem 29.1.1963", "Haupttext": "Kritiken zur 9. Symphonie in Paris erscheinen von Jacques Bourgeois in Arts und von Jacques Lonchampt in Le Monde.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 188308286, "Datum": "nach dem 28.8.1883 [Ende August 1883, nicht nach dem 31.8.1883]", "Haupttext": "Franz Schalk spricht mit Gutmann wegen des Drucks des Quintetts (*). [möglicherweise noch am selben Tag] Brief Franz Schalks an Josef Schalk: \n   Das Schreiben Josefs an Gutmann habe er Bruckner, der bereits abgereist sei [24.8.1883], nicht mehr zeigen können. Berichtet von seiner Unterredung mit Gutmann. \n   \"Lieber Bruder!\n   Ich begebe mich sogleich nach der Stadt um Deine Aufträge auszuführen. Den Ton, Gutmannen gegenüber, finde ich viel zu höflich u. ich werde jedenfalls mündlich ihm deinen Standpunkt klar machen.\n   Der letzte Passus deines Briefes an G. ist nicht anders zu verstehen, als daß du unter allen Umständen 100 fl. Honorar beanspruchst. Vielleicht hast Du aber nur sagen wollen, wie schon früher, dass er das Honorar zahlen muss, wenn der Druck abermals verzögert wird. Vorläufig halte ich mich an den Wortlaut.\n   Hierüber erbitte ich schnellstens Aufklärung. Wenn sich G. nicht sehr gefügig geberdet u. ordentlichermaassen zum Kreuz kriecht, was dem Juden ganz wunderlich [\"sonderlich\"?] [an]stehen wird, so nehm' ich ihm das Quintett weg u. werde es Bruckner'n gegenüber zu verantworten wissen. Die schlimmste Consequenz dieses Vorgehens wäre eine Blamage meiner Person, woran mir dermal gar nichts liegen soll. Das weitere aus der Stadt.\n   Prof. Bruckner ist bereits abgereist. Ich konnte ihm also nicht Dein Schreiben an G. vorlegen, u. zweifelte ob ich letzterem unter solchen Umständen Deinen Act versetzen sollte.\n[Der folgende Teil des Briefes mit anderer Tinte, also später geschrieben (**a). Vermutlich gilt dies auch schon für den vorhergehenden Absatz \"Professor Bruckner ...\" (**b).] \n   Kurze Überlegung, dass an dem Saujuden nichts gelegen sei, bestimmte mich hiezu. Waih geschrien! Gott über die Welt! Lebhafte Indignation. - Beleidigtsein. Bald begriff G., daß wir eigentlich in seinen Händen sind, und lässt sich nun nichts vorschreiben. - Ich setzte ihm scharf zu; das Resultat einer 1 stündigen Debatte war ein friedliches Auseinandergehen. Auf Deine Honorarforderung geht er nicht ein. Er meint mit Recht, dass ihm diese gleich gemacht hätte werden müssen. Ich riete [oder \"rate\"?] dir auch vorläufig davon abzugehen. Er will alles mögliche für das Werk, das ihn so sehr entzückt hätte, thun, bringt vor, dass wir ihn, der sich doch stets grosser Werke angenommen hat bei unserem Abend übergangen hätten. Ist überhaupt in gerührter Stimmung, da wir an seinen besten Absichten zu zweifeln scheinen, kurz ein erbärmliches Subject. Das Werk, auch den Klavierauszug könne er, da beides bereits im Druck sei, nicht mehr zurückgeben. Da er mir versprach, es werde zur besten Saison erscheinen, so hob ich die Belagerung auf, und wir schieden, uns gegenseitig hochachtend.\n   Wenn Du es anders haben wolltest, so kann ich Dir nur zu bedenken geben, dass wir wirklich nichts mehr thun können u. das Quintett in Gottes Namen dem ehrlichen Mann überlassen müssen. Sei so gut, sage mir ob ich Dir's recht gemacht. Bruckner'n schreibe nach St. Florian. Alle grüßen Dich herzlichst,\n   Franz\n   Café Hoffelner. \n[drei Anmerkungen am linken Rand:] \n   Über die 50 fl des Landgrafen ist G. auch beruhigt, ob ihm gleich der Entgang derselben Schmerz macht.\n   Zottmann hat über 50 fl. eingezahlt.\n   Herrn von Goldschmidt meine besten Empfehlungen.\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187108286, "Datum": "nach dem 28.8.1871", "Haupttext": "Möglicherweise spielte Bruckner nochmal außerhalb des offiziellen Programms im Kristallpalast. Angebote zu Konzertreisen in England 1871 und 1872. Rückreise von London über Brüssel. Bruckner versäumte, wie er später seiner Schwester Rosalia Hueber berichtete, das ursprünglich vorgesehene Schiff, das auf der Überfahrt gesunken ist (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184608286, "Datum": "nach dem 28.8.1846", "Haupttext": "[nicht \"nach dem 28.5.1846\" – siehe die Anmerkung] \r\nAufführung eines Requiems von Aiblinger in St. Florian.", "Letzte Änderung": "10.09.2025 06:35"}, {"ID": 190806286, "Datum": "nach dem 28.6.1908", "Haupttext": "Der Alpen-Bote Nr. 53 berichtet über die Enthüllung der Gedenktafel in Steyr [am 28.6.1908]. Erwähnt werden Ludwig Simon, Goldbacher, Pfr. Strobl, Franz Bayer und der \"Germanenzug\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189205286, "Datum": "nach dem 28.5.1892", "Haupttext": "Bericht der Deutschen Zeitung [von Theodor Helm?] vom Konzert am 28.5.1892:\n\n\"Im Volksgarten gab heute der Akademische Gesangverein seine satzungsmässige Frühlingsliedertafel. Alle mitwirkenden Personen thaten ihre Schuldigkeit ganz, bis auf die Militärcapelle. Anstatt um 6 Uhr fand sich dieselbe erst um 9 Uhr Abends ein und das Programm erlitt deshalb insofern eine Verschiebung, als der Gesangverein mit denjennigen Chören, welche ohne Orchesterbegleitung zu singen waren, anstatt der Militärmusik an die erste Stelle des Programms rückte. [...] Den Gipfelpunkt des Programms bildete der prächtige \"Germanenzug\" von Bruckner. Nach der besonders lobenswerthen Wiedergabe dieses kraftvollen Chores brach ein tosender Beifallssturm aus, der sich nicht früher legte, als bis der greise Meister einen Stuhl bestieg, um sich den begeisterten Sängern und Zuhörern zu zeigen und mit Hutschwenken für die herzliche Ehrung zu danken. Der rüstig strebende Verein darf mit dem Erfolge dieses schönen Liederabends vollauf zufrieden sein.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188704286, "Datum": "nach dem 28.4.1887", "Haupttext": "An der Leichenfeier von C. F. Pohl nimmt auch der Lehrkörper des Konservatoriums teil.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187704286, "Datum": "nach dem 28.4.1877", "Haupttext": "Bruckner läßt nach seinem Autograph der 2. Fassung der 3. Symphonie Stimmen ausschreiben (eine Partitur-Abschrift ist nicht belegbar).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 190001286, "Datum": "nach dem 28.1.1900", "Haupttext": "Besprechung der 4. Symphonie durch Rud. Glickh in der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung (Jänner 1900) auf S. 4.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188401286, "Datum": "nach dem 28.1.1884", "Haupttext": "Die Signale für die Musikalische Welt Nr. 9 schreiben auf S. 129:\n     \"Rückblick auf das Musikjahr 1883.\n\n[... Symphonien ...] Es gelangten in beiläufig nachfolgender Reihenfolge zur Aufführung: [... Arthur Cocquard \"Ossian\" ....] Adagio und Scherzo aus der 6. Symphonie von Anton Bruckner (Wien, philharmonisches Concert); [... Fr. Rung, August Fischer etc. ...]\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189411286, "Datum": "nach dem 28.11.1894", "Haupttext": "Bruckner stellt bei der Wiener Universität den Antrag, die Ehrengabe (von 600.- fl.) möge [für jedes Jahr] fixiert werden.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 193510286, "Datum": "nach dem 28.10.1935", "Haupttext": "Artikel von Robert Keldorfer \"Eine Bruckner-Uraufführung\" [vermutlich in Linz erschienen] über die in München aufgeführte Originalfassung der 5. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193210286, "Datum": "nach dem 28.10.1932", "Haupttext": "Besprechungen der Königsberger Aufführung von f-Moll-Messe und \"Te deum\"\nin der Königsberger Allgemeinen Zeitung, signiert \"ob.\" [vermutlich: Otto Besch, vgl. Januar 1933], (*)\nund von Otto Fiebach in der Preussischen Zeitung [sehr schlechte Kritik: \"... unaesthetisch ... nicht ausgebackenes Brot ... bedauerlicher Tiefstand ...\"] (**).", "Letzte Änderung": "06.06.2023 17:05"}, {"ID": 189010286, "Datum": "nach dem 28.10.1890", "Haupttext": "[29. oder 30.10.1890]\nBrief von Max von Oberleithner an Bruckner [zur Datierung siehe die Anmerkung]:\n     Wenn er die Leiche von Oberleithners Mutter zu sehen wünsche, so solle er noch heute abends kommen, da morgen der Sarg geschlossen werde.\n\n\n[siehe auch \"31.10.1890\" - möglicherweise Tag der Beisetzung]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 190112286, "Datum": "nach dem 27./28.12.1901", "Haupttext": "[hypothetische Datierung, auch 29.12.1901 denkbar]\nBesprechungen der 5. Symphonie\n \ndurch William Foster Apthorp [vermutlich im Boston Transcript]:\n\"[...] the themes are of distinguished beauty, the working out is always original and often beautiful; the instrumentation while never calling attention to itself either by its beauty or its ugliness, gives one the feeling that not for a moment would anything else do. There is, back of all this, a tremendous power.\",\n \ndurch Philip Hale [vermutlich im Boston Journal].\n\"Mr. Hale felt that Boston does not hear such music nearly often enough and yet he says: \"To me Bruckner is dullest in this symphony.\" But he also calls it \"a strange symphony, but a gigantic one, one that should not be put away for a dozen years. No doubt twenty years from now the work will seem logically simple.\"\"\n \nund durch Mr. Elson [vermutlich im Boston Advertiser]:\n\"... worth hearing and is worth studying, yet falls short of greatness and is chiefly interesting as a phase of modern development in music.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188602276, "Datum": "nach dem 27.2.1886", "Haupttext": "Brief Bruckners an E. Schweitzer in Hamburg-Altona: \n   [Erwähnt vermutlich, daß ursprünglich Sucher die 7. Symphonie am 19.2.1886 dirigieren sollte].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189507026, "Datum": "[nach dem ?] 2.7.1895", "Haupttext": "[Mitteilung Dr. Klugers. Brief Bruckners an Oelzelt (?):] \n   Bruckner bittet Oelzelt, er möge ihm statt der alten Wohnung einen jährlichen Betrag zuwenden, also Mitglied des Bruckner-Konsortiums werden.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189207026, "Datum": "nach dem 2.7.1892", "Haupttext": "[im Juli 1892] Bericht von Gustav Rosmanit über das Konzert mit dem »Deutschen Lied« [WAB 63, am 2.7.1892] in »Der Kyffhäuser. Deutschnationale Rundschau« 6 (1892) S.180:\r\n\"Sommerliedertafel des Akademischen Gesangvereines. Ein zahlreiches und gewähltes Publicum fand sich am 2. v. M. im Volksgarten zur letzten Unternehmnug dieses Vereines im laufenden Semester ein. Der Himmel war wieder den Söhnen unserer Alma mater günstig [...] An der Spitze der Vorträge stand das \"Deutsche Lied\" Dr. A. Bruckner's, das, für das Erste deutsch-akademische Sängerfest in Salzburg componirt, dort von 500 jugendlichen Stimmen gesungen, gewiss nicht weniger Beifall und Aufsehen erregt haben dürfte als hier. Die Composition des kurzen, aber inhaltvollen Textes ist dem Meister in der grossartigsten Weise gelungen; von Trompeten und Posaunen getragen, steigert der Chor unter den höchsten Anforderungen an Stimme und Schulung die Wirkung von Zeile zu Zeile. Nicht endenwollender Beifall lohnte die Vortragenden und den Componisten, der wie gewöhnlich anwesend war und in enthusiastischer Weise gefeiert wurde. [...]\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 191701276, "Datum": "nach dem 27.1.1917", "Haupttext": "Bruno Schrader bespricht in der Neuen Zeitschrift für Musik (im Artikel »Aus Berlin.«) auch das Konzert vom 27.1.1917 mit der 4. Symphonie: \n   »[...] Der Triumph aller Sinfoniekonzerte war jedenfalls das von Ferdinand Löwe aus Wien. Darin kam als Hauptwerk Bruckners romantische Sinfonie in einer Vollendung und Kongenialität zur Ausführung, wie sie hier noch nicht erlebt wurde. Die drei Aufführungen, die das Werk bereits in unserer Saison [sic] hatte, blieben gegen jene weit zurück. [...]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188501276, "Datum": "nach dem 27.1.1885", "Haupttext": "Die Zeitschrift »Signale« brachte wiederum keinen Artikel über das Leipziger Konzert.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189010277, "Datum": "nach dem 27.10.1890", "Haupttext": "Skizze zu den Takten 94 - 97 des 1. Satzes der 1. Symphonie auf 16-zeiligem Notenpapier (Querformat, Systeme für Violine 1 und Posaune/Horn/Bass) mit dem Vermerk \"3. Bogen\" und \"Schluß Hörner Halbe Noten? wegen FC\" [Horn in F] [folgt Notenzitat: Auftakt b zu g', Takt 97 auf 98 im 2. Horn]. In der linken oberen Ecke eine vermutlich von fremder Hand stammende Eintragung \"11\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186510276, "Datum": "nach dem 27.10.1865", "Haupttext": "[2.12.1865? Siehe Brief vom 5.12.1865] Dr. Weißmann läßt die Chormeisterstelle beim »Frohsinn« für jährlich 300 fl. ausschreiben. Auch Bruckner wurde zur Bewerbung gedrängt; es siegte jedoch ein »Böhme«: Josef Ruzek (*). \nAus Protest traten daraufhin Bruckners Freunde Karl Weilnböck [siehe 17.12.1865] und Eduard Hauptmann aus der Liedertafel aus.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 195509266, "Datum": "nach dem 26.9.1955", "Haupttext": "Aufführung eines Bruckner-Werkes (Libera? WAB 22?) beim Pontifikalrequiem für Josef Schnitt in der Wiener Hofburgkapelle.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193109266, "Datum": "nach dem 26.9.1931", "Haupttext": "Aufführung des »Libera« in f-Moll [WAB 22] bei der Trauerfeier für Stadtpfarrer Strobl in der Steyrer Stadtpfarrkirche.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 186305266, "Datum": "nach dem 26.5.1863", "Haupttext": "Abschrift der Partitur der f-moll-Symphonie durch den Kopisten »Anonymus L2« [Johann Pruscha [siehe die Anmerkung]]. Bruckner trägt in dieses Exemplar noch Ausführungszeichen und dynamische Bezeichnungen ein.\r\nDer Kopist könnte laut einer von Göllerich überlieferten Äußerung Otto Kitzlers ein Bratschist des Linzertheaterorchesters namens Pruscha gewesen sein (*).", "Letzte Änderung": "14.01.2026 23:12"}, {"ID": 187003266, "Datum": "nach dem 26.3.1870", "Haupttext": "Durchspielprobe der d-moll-Symphonie (»Nullte«) (zumindest des 1. Satzes (*)) in Anwesenheit Dessoffs, der geäußert haben soll »Ja, wo ist denn das Thema?« (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189610266, "Datum": "nach dem 26.10.1896", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts vom 26.10.1896 (mit dem Adagio der 7. Symphonie) in der Neuen Berliner Musik-Zeitung:\r\n   »[...] Nicht Euretwegen, Pianist Busoni und Dirigent Nikisch, liess ich dem Agenten gestern 1 Mk. für 'nen Stehplatz im II. Philh. Agentur-Konzert zukommen. Nein, ich betrat die (künstlerisch) unreine Stätte um eines kürzlich verstorbenen Tondichters willen, Anton Bruckner's, aus dessen siebenter Sinfonie das Adagio, wie es im Programm hiess \"(dem Andenken des Komponisten)\", ausgeführt wurde. Also wieder ein Tonkünstler, der erst sterben musste, ehe die schäbige Musiktreibewelt sich ernstlich mit seinen Werken beschäftigt! Bravo, Herr \"Direktor\", dass Sie den paar Abonnenten für teures Entrée den pietätvollen Einschub in's Programm gewährt haben! Ist das nun die ganze Totenfeier für Bruckner gewesen, oder folgt noch eine umfangreichere? Ich würde mir an Ihrer Stelle auch diesmal ein solches Geschäft nicht entgehen lassen, das Sie schon so oft erprobt haben und das sich stets bewährt hat! Also machen Sie eine Bruckner-Totenfeier mit möglichst unpopulären Preisen! Wenn Sie sich aber keine gute Einnahme davon versprechen, dann allerdings lasssen Sie es lieber bleiben!\r\n   Das langgesponnene Adagio des toten Meisters war melodiös und fesselnd. Würde es von einem der Modekomponisten herrühren, wie Rich. Strauss, Weingartner, Mascagni, d'Albert, oder gar Humperdinck: das Publikum würde ausser sich geraten sein vor Entzücken; denn so etwas kann es nämlich von diesen Genannten nicht zu hören bekommen!\r\n   [es folgt ein Verriß des von Busoni gespielten Klavierkonzerts von O. Novácek]« (*).\nEine Besprechung (mit Vorbehalten und gedämpftem Lob für das Klavierkonzert) erscheint auch in der Allgemeinen Musik-Zeitung (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 187310266, "Datum": "nach dem 26.10.1873", "Haupttext": "[28.10.1873] Brief des »Frohsinn« an Bruckner: Gratuliert zum Erfolg der 2. Symphonie (*).\n[recte: Neues Fremdenblatt vom 29.10.1873]\nKritik Helms in der »Österreichischen Musik- und Theater-Zeitung« 17, S. 2: \r\n   »[...] Bruckner beginnt gewöhnlich mit einem kraftvoll prägnanten Gedanken, [...] den er eine Zeit lang interessant und spannend durchführt, um ihn dann ganz unvermuthet fallen zu lassen: nun große Generalpausen, es ist als ob der Componist nicht weiter wüßte (?!) und sich auf etwas Neues besänne. Richtig folgt jetzt eine mit dem Anfang nicht im Entferntesten zusammenhängende Episode, welche der Autor gerade, wenn sie uns mehr zu interessieren anfängt, wie die erste aufgibt: nun neuerdings Pausen, Stockungen, hierauf ein gänzlich neues Orchesterbild, das uns endlich, nach dem wir lange wie in einem Labyrinth umhergeirrt, zu dem schon vergessenen Hauptthema zurückführt [...] Äußerlich ist die große viersätzige Symphonieform festgehalten, aber jeder einzelne Satz ist eher ein geistreiches Aneinanderreihen farbenreicher Orchesterbilder zu nennen, als ein echt symphonisches oder überhaupt organisches Gebilde [...] so können wir denn stets nur Einzelheiten festhalten, von einem großen, mächtigen Totaleindruck ist nicht die Rede. Man vermag manchmal nicht einmal die Entwicklung von Takt zu Takt vorauszusehen; das erzeugt zwar manche Überraschung, aber auch eine gewisse nervliche Unruhe des Hörers. Mit Bestimmtheit rechnen kann man nur auf eine Eigenthümlichkeit des Werkes: auf die schon erwähnten, etwa alle drei bis fünf Minuten eintretenden Pausen; in dieser Hinsicht dürfte die Symphonie die Pausen-Symphonie genannt werden und sich dadurch von allen anderen Werken der Gattung unterscheiden [...]« (**).\nBericht von S. Weiss in der »Allgemeinen Musikalischen Zeitung« 8 (1873), Sp. 764f (***).\nWeitere Besprechungen in den Signalen für die musikalische Welt, im Musikalischen Wochenblatt [16.1.1874] und in der »Cäcilia« [Holland] (°).", "Letzte Änderung": "09.10.2024 08:05"}, {"ID": 193407256, "Datum": "nach dem 25.7.1934", "Haupttext": "Aufführung des »Libera« in f-Moll bei der Trauerfeier für Engelbert Dollfuß in der Steyrer Stadtpfarrkirche.", "Letzte Änderung": "26.01.2025 15:09"}, {"ID": 187907256, "Datum": "nach dem 25.7.1879", "Haupttext": "Probe des »Os justi« in St. Florian. Wie Wiesner und Aigner berichten, war Traumihler anfangs »frappiert« und vor allem mit dem fugierten Mittelteil nicht einverstanden (*).\nBruckner muß noch in Wien von Traumihlers Änderungswunsch und vom Fehlen des Alleluja-Verses »Inveni David« verständigt worden sein und den Mittelteil etwa Ende Juli bis spätestens 17.8.1879 umgearbeitet haben. Noch vor dem Schreiben der Widmungspartitur wurde von einem Kopisten der Stimmensatz dieser 2. Fassung geschrieben (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186103256, "Datum": "nach dem 25.3.1861", "Haupttext": "Komposition einiger Fugen [für Orgel?].", "Letzte Änderung": "21.01.2025 19:39"}, {"ID": 185803256, "Datum": "nach dem 25.3.1858", "Haupttext": "Bericht der Linzer Zeitung, S. 289, über die Aufführung von Mendelssohns »Athalia« mit Angabe der Ausführenden: »Linz im März. [/] ** Am 25. d. M., Abends 7 Uhr, versammelte sich im großen ständischen Redouten=Saale ein gewählter Kreis von Zuhörern [...] Soli ... Frl. Woborzill, ... Frl. Kobelbauer, ... Frl. Kaindlstorfer ... Frl. Mathilde von Lutterotti ... [/] Die Harfe wurde zwar auf einem vortrefflichen Flügel *) [Fußnote: *) Derselbe war aus der Niederlage des Herrn Eder, ist ein elegant ausgestattes vorzügliches Instrument und verkäuflich.] durch die kunstgeübte Hand des Herrn Bruckner in einer Weise ersetzt, welche in Bezug auf Ausführung nichts zu wünschen übrig ließ; doch dürfte die Wirkung, in Rücksicht auf den Charakter des Instruments, auf der Harfe selbst immer noch eine mächtigere sein. [/] ... [als Mitwirkende weiter erwähnt: Zehden, Engelbert Lanz] ... Alles Lob gebührt dem braven Orchester, für die besondere Präcision und Sicherheit, womit sämmtliche Nummern durchgeführt wurden. An der Spitze desselben stand Herr Orchesterdirector, Carl Zappe, der sich, so wie die Herren Pringle, Storch etc.in Anbetracht des edlen Zweckes, bereitwilligst an dem Concerte betheiligte.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 191002256, "Datum": "nach dem 25.2.1910", "Haupttext": "In seiner Kritik zur 4. Symphonie beschreibt Otto Winter-Hjelm das Werk als »ensformig og altfor langt« [einförmig und allzu lang], während ein anderer Rezensent findet, das Werk sei von »en genialt tilskâren tonemester«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 193705026, "Datum": "nach dem 2.5.1937", "Haupttext": "[Terminus post quem]\r\nDie Bruckner-Blätter erscheinen nach dem 2.5.1937 mit einem Doppelheft 1/2.\r\nDie Seiten 1-10 stellen das Fest- und Programmbuch für das Bruckner-Fest in Regensburg dar (das Vorsatzblatt zeigt recto eine Abbildung der Bruckner-Büste Adolf Rothenburgers [IKO 273] und verso beide Seiten der Bruckner-Ehrenmedaille der IBG [IKO 268], die von Prof. Wildermann aus Breslau gestaltet und von Gustav Bosse gestiften wurde).\r\nAuf S. 1 Max Auers \"Festgruß\", auf S. 2f das Festprogramm vom 5.-7.6.1937 und auf S. 4-10 ein Aufsatz von Hans Weisbach \"Der originale Bruckner | Erfahrungen und Erkenntnisse\".\r\nDie Seiten 11 - 14 bringen das Musik- und Veranstaltungsprogramm von \"Kunst und Kultur im Brucknerland – Donaufestwochen 1937 (Bruckner-Fest)\" 16.-21.7.1937.\r\nEduard Reeser (Rotterdam) bespricht auf S. 15f Wouter Paaps Buch \"Anton Bruckner, sein Land, sein Leben und seine Kunst.\"\r\nBerichte der Landes- und Ortsgruppen der IBG füllen die Seiten 16 bis 21 [beim jeweiligen Datum erfasst].\r\n\"Vermischte Nachrichten\" sind auf S. 21f gesammelt:\r\nüber Oswald Kabasta (8. Symphonie in München, Italientournee),\r\nCharles Münch (7. Symphonie in Paris),\r\nCarl Schuricht (25jähriges Dirigentenjubiläum in Wiesbaden),\r\nFurtwängler (7. Symphonie in London [2.5.1937]),\r\nTheobald Schrems (Ernennung zum Professor),\r\nneue Bruckner-Gemeinschaften (entstehen in Budapest und Oslo/Norwegen,\r\nDankesgrüße an den Verlag Gustav Bosse (25 Jahre \"Deutsche Musikbücherei\") und die Notenstecherei Oscar Brandstetter (75jähriges Firmenjkubiläum).\r\nHinweis auf neue Schallplatten (kürzlich die 4. Symphonie mit Karl Böhm bei Electrola; Vorbereitung der 5. Symphonie).\r\n     Auf den Seiten 22-24 bespricht Franz Moißl \"Neues Schrifttum um Bruckner\":\r\nGöllerich/Auer, Fritz Grüninger (\"Wege zu Anton Bruckner\"), Alfred Orel (Meyers Bildbändchen \"Anton Bruckner. Sein Leben in Bildern\"), Walter König (\"Anton Bruckner als Chormeister\", mit einem Geleitwort Robert Keldorfers), Herbert Hiebsch (\"Das göttliche Finale\") und den Gedichtband Otto Jungmairs \"Non confundar\".\r\n     Die hintere Umschlagseite annonciert folgende Drucke der Gesamtausgabe:\r\nauf der Innenseite 1. Symphonie (Wiener und Linzer Fassung), 4. Symphonie (incl. \"Volksfest\"-Finale von 1878), 5. Symphonie, 6. Symphonie, 9. Symphonie (Orel, incl. \"Entwürfe und Skizzen\"), 8. Symphonie (\"In Vorbereitung\"),\r\nauf der Außenseite: b-Moll-Messe, Requiem, \"Christus factus est\" [WAB 10], 4 Orchesterstücke (incl. Ausgabe für Blasmusik), Marsch in Es-Dur (incl. Ausgabe für Blasmusik), Max Auers Buch \"Anton Bruckner. Sein Leben und Werk\" und Lili Schalks (Hg.) \"Franz Schalk | Briefe und Betrachtungen\".", "Letzte Änderung": "25.08.2025 07:29"}, {"ID": 187705026, "Datum": "nach dem 2.5.1877", "Haupttext": "Abschrift der 1. Symphonie aus der Kopie Schimatscheks (*) durch den Wiener Kopisten »Anonymus W 13« (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189411256, "Datum": "nach dem 25.11.1894", "Haupttext": "Besprechung der 2. Symphonie durch Heuberger im Wiener Tagblatt (*).\nFalschmeldung: Hanslick [vgl. aber 5.12.1894] und Kalbeck [vgl. aber 17.12.1894] berichteten nicht über das Konzert (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 192610256, "Datum": "nach dem 25.10.1926", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts vom 25.10.1926 mit der 9. Symphonie in den »Signalen für die musikalische Welt« (November 1926): \n\n   »Bruckners »Neunte«, der erschütternde Torso, des Meisters Schwanengesang, den Wilhelm Furtwängler auf das Programm des dritten Philharmonischen Konzertes gesetzt hatte, ist vielleicht eine der größten Taten dieses Dirigenten gewesen. Hier an diesem Werke wächst der kongeniale Könner und Tiefstverstehende in ätherklare, erdentrückte Höhe hinein, während der Durchschnittsmensch, dem Geiste gleichend, den er begreift, an seiner Scholle haften bleibt und durch die Differenz der Maße erdrückt wird. Es ist die Strafe für seine Vermessenheit. Wir kennen solche Fälle aus unserer Berliner Konzertpraxis. Man braucht Bruckner nicht zu schützen vor derlei Profanationen; er schützt sich selbst, indem er die Frevler an seinem Lebenswerk der Lächerlichkeit preisgibt. Jedenfalls war die Darstellung der Werkes durch Furtwängler und die Philharmoniker ein Erlebnis, das man nicht vergißt, - erhaben -, von heiliger Ehrfurcht getragen, - besonders erschütternd dort, wo der irdische Kampf in weiten Fernen sich verliert und das schmerzensreiche Sehnen nach Frieden diesen selbst in seiner verklärten Schönheit aufsteigen läßt als winkende Heimat für dem müden Erdenwanderer [...] Dieses echte, reine Menschentum bei Bruckner, das sich so schlicht, darum so ergreifend auswirkt, hat die Auslegung Furtwänglers getroffen. Sie war eine Großtat! - Was nach der Pause folgte, stand im Schatten des gewaltig aufragenden Monumentalwerks. War auch stilistisch ein Fehlgriff! Liszt, vor allem aber Tschaikowsky, gehören nicht neben Bruckner! Aber man lernte in Liszts A-dur-Klavierkonzert einen technisch außerordentlich sicheren Pianisten, Wladimir Horowitz, kennen. Er ist sattelfester Musiker, der sich nur den etwas harten Anschlag abgewöhnen muß, soll sein forte und fortissimo in den Grenzen schönklanglicher Wirkung bleiben.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 187707246, "Datum": "nach dem 24.7.1877", "Haupttext": "Anschließend an die Notiz vom 24.7. hält Bruckner seine Stimmführungsstudien zu Mozarts Requiem fest [Fortsetzung bei »Dezember 1877«, allerdings mit anderen Schriftzügen, möglicherweise also zu anderer Zeit].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 197406246, "Datum": "nach dem 24.6.1974", "Haupttext": "Bericht über das Wiener Gastspiel der Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan (mit 9. Symphonie und »Te deum« am 21.6.1974) in »Der Merker«. Vergleiche mit der Aufführung durch dieselben Interpreten in Salzburg [am 3.6.1974].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 190103246, "Datum": "nach dem 24.3.1901", "Haupttext": "Kritik zur 4. Symphonie in der Linzer Tages-Post Nr. 71.", "Letzte Änderung": "10.01.2026 23:31"}, {"ID": 188703246, "Datum": "nach dem 24.3.1887", "Haupttext": "Die Signale für die Musikalische Welt Nr. 28 berichten auf S. 435 von der Aufführung der 7. Symphonie [am 15.3.1887]:\n     \" * Dresden, 23. März. Das sechste und diesjährig letzte philharmonische Concert unter Nicodé's Leitung brachte die siebente Symphonie (Edur) von Bruckner, ohne mit dieser einen erheblichen Erfolg erzielen zu können. Das edle, allem Trivialen abgewandte Streben und Wollen des Componisten wird hier weder durch wirkliche Bedeutsamkeit der Motive, noch durch eine packende Ausdrucksfähigkeit der Mittel unterstützt und im Verhältniß zu der sehr ausgesponnenen Dauer des Werkes (die Symphonie nimmt eine volle Stunde in Anspruch) erweist sich der Inhalt doch nicht genügend groß und reich. [... Sauret, Aline Friede (Lieder von Kleffel und Rubinstein) ...] Am Schluß dieses Concerts, den Wagner's Kaisermarsch bildete, wurden dem Dirigenten Herrn Nicodé die unzweideutigen Beweise warmer Anerkennung seitens des Publicums zu Theil. [... über andere Konzerte und das 9jährige Wunderkind Joseph Hofmann ...]\" [keine Signatur]", "Letzte Änderung": "19.02.2023 23:21"}, {"ID": 190102246, "Datum": "nach dem 24.2.1901", "Haupttext": "Besprechung der 5. Symphonie durch Robert Hirschfeld und Max Kalbeck (*).\n\r\nKritik von Hedwig Friedländer-Abel über die 5. Symphonie (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 185602246, "Datum": "nach dem 24.2.1856", "Haupttext": "Die Statthalterei schließt sich zunächst den Argumenten der geistlichen Vogtei an.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189304026, "Datum": "nach dem 2.4.1893", "Haupttext": "Bericht über die Aufführung der d-moll-Messe [in einer Steyrer Vereins-Chronik?] (*).\n\n [Wann genau?] Bruckner besucht die Familie von Anton Mayr in Steyr. \n \"Nach der Aufführung der d-moll Messe am Ostersonntag 1893 kam eines Tages Bruckner zu Besuch in mein Elternhaus, nachdem er mich, \"meine Primadonna\", wie er mich nannte, irrtümlich zwei Häuser vorher vergebens suchte. Er setzte sich zu meiner blinden Großmutter und plauschte mit ihr; dann ging er zum Klavier, aber nicht um zu präludieren, sondern er spielte und sang voll Hingebung: \"Bin a trauriger Bua!\" [...] Und die blinde Großmutter lehnte am Klavier und hörte ihm andächtig zu [...] Die Zeit verging schnell mit Singen und Erzählen und, da Bruckner das gute \"Kalbsgollasch\" mit Nockerl bei Fr. Sinzinger nicht versäumen wollte, seine Lieblingsspeise, brach er auf und wir Mädchen fanden es ganz natürlich, ihn bis in die Schweizergasse zu begleiten.\" (**).\n\n[zu dem Volkslied siehe auch den Bericht vom 6.4.1904]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 184804026, "Datum": "nach dem 2.4.1848", "Haupttext": "Aufführung eines Requiems von Aiblinger in St. Florian.", "Letzte Änderung": "10.09.2025 06:43"}, {"ID": 190312246, "Datum": "nach dem 24.12.1903 [??]", "Haupttext": "[Zur Datierung siehe die Anmerkung] \n\nIgnaz Bruckner erstellt eine Abrechnung \"Für die große Orgel Stimmen\" mit Terminen vom 2. März bis 24. Dezember (2.3., 24.3., 2.5., 23.5., 11.8., 21.8., 27.8., 27.10. und 24.12.) \"Zusammen 33 Stund die Stund 15 x | 4 fl 95 x | Ignaz Bruckner.\" \n\nAktenvermerk des Stifts-Hofmeisteramtes.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 185810246, "Datum": "nach dem 24.10.1858", "Haupttext": "Bericht der Linzer Zeitung, S. 1023, über das Konzert vom 24.10.1858, mit Angaben zu Programm und Mitwirkenden. »Concert. [/] # Herr Ernst Haslinger veranstaltete Sonntag, den 24. d. M., Abends um 5 Uhr, im ständischen Redouten=Saale ein Concert zum Besten des hiesigen St. Vinzentius=Vereines [...] Hierauf sang Herr Engelbert Lanz mit glänzender Entfaltung seiner herrlichen Stimm=Mittel zwei Lieder: »Die Ungeduld« von Schubert und »Spielmannslied« von Schläger. Letzteres sprach uns besonders an. [...] Mit verdienter Anerkennung müssen wir der Clavierbegleitung gedenken, welche bei dem Liedervortrage des Herrn Lanz Herr Domorganist Bruckner, und bei jenem von Fräul. v. Lutterotti deren Gesangslehrerin Frau Bielziczky leisteten. [...] Das Ergebniß, womit sich der Dank der Armen vereinigt, ist für den Herrn Concertgeber der schönste Lohn seiner Bemühungen.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 191109236, "Datum": "nach dem 23.9.1911", "Haupttext": "Brief von Ludowika Kachelmayr an Ignaz Bruckner:\n     Dankt [für das am 23.9.1911 angewiesene Geld]. Sie habe eine Arbeitsstelle in Aussicht, gesundheitlich gehe es wieder besser. Adresse: II. Sterneckplatz 14 II. Stock 29.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188308236, "Datum": "nach dem 23.8.1883", "Haupttext": "In St. Florian spielt Bruckner auch für Landgraf Vinzenz Fürstenberg an der Stiftsorgel.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186107236, "Datum": "nach dem 23.7.1861", "Haupttext": "Die meisten Fachzeitschriften zweifeln die musikalisch-künstlerische Bedeutung des Sängerfestes an und erwähnen die Linzer Sänger und ihren Chormeister nicht: Neue Zeitschrift für Musik, S.50: \n   »[die] musikalisch-künstlerische Bedeutung [ist] eine so untergeordnete ...«, \nNZfM S.73: \n   »... einzelne Chöre, deren musikalische Gehaltlosigkeit und nüchterne Trockenheit die öffentliche Vorführung derselben nicht in einer Marktbude, geschweige in der großen Sängerfesthalle zugelassen hätte [...] wegen des denselben untergelegten patriotischen Textes die gleiche Anerkennung mit anerkannten Perlen unseres deutschen Liederschatzes theilten [...] Daher kam es, daß sich die musikalischen Productionen beim Nürnberger Sängerfeste, wenn man sie nur erst ihres äußeren blendenden Schmuckes entledigte und von der politischen Bedeutung der den Chören untergelegten Texte abstrahirte, mit einzelnen Ausnahmen mehr oder weniger als die höhere Bänkelsängerei darstellten.«. \nRevue et Gazette musicale de Paris (10 Berichte [keine Textzitate]). \nNeue Berliner Musikzeitung, S.254: \n   »Unter den Leistungen der einzelnen Gesangvereine sind die Vorträge der Vereine aus Coburg, Dresden, Innsbruck, Würzburg und Wien auszuzeichnen. Namentlich machte der 'Wiener Männergesangverein' unter Herbecks Leitung durch den künstlerisch bedeutenden Vortrag des Waldliedes von Herbeck mit Begleitung von 4 Waldhörnern und durch Gumbert's Ständchen einen gewaltigen Eindruck. Dieser Verein errang im Wettgesang einen silbernen Pokal, die Ehrengabe der Deutschen in Bern.«. \nDeutsche Musik-Zeitung, S.238: \n   »Der Wiener-Männergesangverein hat den Preis ersungen, und zwar in Form eines silbernen Pokals. Wenn ein zweiter zu vergeben gewesen wäre, so hätte ihn Innsbruck erhalten.«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 198705236, "Datum": "nach dem 23.5.1987", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« durch den Steyrer Madrigalchor, das Collegium musicum ecclesiasticum und die Solisten Birgid Steinberger, Sigrid Hagmüller, Rudolf Gaßner und Friedrich Ofner unter Otto Sulzer in Bad Füssing.", "Letzte Änderung": "17.12.2024 08:11"}, {"ID": 191004236, "Datum": "nach dem 23.4.1910", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Tschechische Philharmonie in Prag.\r\n\"the performance was in no way comparable with that given the same work last season by the Minneapolis orchestra [10.12.1909]. Technically, tonally and interpretatively, it seemed amateurish compared to the work of our own organization.\"", "Letzte Änderung": "02.10.2025 08:19"}, {"ID": 189303236, "Datum": "nach dem 23.3.1893", "Haupttext": "Besprechungen der f-moll-Messe durch Max Graf in der Musikalischen Rundschau 8 (1893), Heft 7, S. 58f (*), Luigi von Kunits in der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung 5 (1892/93), Nr. 13/14, S. 4 [siehe \"April 1893\"] (**) \nund [später! diese Aufführung?] Hanslick in »Der Modernen Oper VII. Teil« (»Fünf Jahre Musik« [1891-1895]) (***).\nKaplan Dr. Schnabl schlägt Bruckner vor, die Messe zu kürzen (°).\nBruckner trägt einige Korrekturen an der f-Moll-Messe in die Partiturabschrift von 1877, nicht aber in sein Autograph ein (°°). \n\nDiese Änderungen (Credo, Takte 117 - 173) finden auch Eingang in den Erstdruck bei Doblinger (°°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 191702236, "Datum": "nach dem 23.2.1917", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts vom 23.2.1917 mit der 7. Symphonie in der Neuen Zeitschrift für Musik: \n   »[...] Möglich, daß in diesem rheinischen Ewald Straesser ein neuer Sinfoniker von Bedeutung aufgetaucht ist! Ich dachte dabei an Anton Bruckner. Der war abends zuvor mit seiner siebenten Sinfonie (E dur) vertreten, die Rudolf Siegel nach der siebenten von Beethoven aufführte. Da das gut gelang, reihte sich das Konzert in die markanten der laufenden Saison ein. Für befangene Hörer war natürlich die Zusammenstellung der beiden siebenten Sinfonien ein unverdauliches Problem. Andere wieder hätten statt der Beethovenschen lieber eine weniger abgespielte gehabt. [...)«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189312237, "Datum": "nach dem 23.12.1893", "Haupttext": "Abschrift des 1. Satzes der 9. Symphonie durch Meißner.", "Letzte Änderung": "03.05.2024 09:18"}, {"ID": 192201236, "Datum": "nach dem 23.1.1922", "Haupttext": "Der Verein Hamburgischer Musikfreunde widmet sein 8. Philharmonisches Konzert dem Gedächtnis Arthur Nikischs mit der Aufführung des Adagios der 7. Symphonie unter Werner Wolff.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 199109226, "Datum": "nach dem 22.9.1991", "Haupttext": "Besprechung der Aufführung der 3. Symphonie in den Salzburger Nachrichten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 187007226, "Datum": "nach dem 22.7.1870", "Haupttext": "[Einen Tag nach dem Leichenbegängnis von Josef Strauß, vermutlich am Wochenanfang] Die Zeitschrift »Wanderer« referiert über die Chronik der Liedertafel »Frohsinn« (17.3.1845 bis Ende März 1870), in der in der Reihe der vielverdienten Chormeister auch Bruckner genannt wird: » ** Chronik der Liedertafel »Frohsinn« in Linz [... erwähnt werden: Passauer Sängerfest 1851, Mozartfeier in Salzburg 1856, Schillerfeier 1859 in Linz, Sängerfest in Nürnberg 1861, Sängerbundesfest in Linz 1865 und in Salzburg 1869 ...] Unter den im Verlaufe eines Viertelsäkulums um den Verein vielverdienten Chormeistern begegnen wir einigen in der Musikwelt bekannten Namen, wie den [sic] Komponisten und musikalischen Schriftsteller Emil Mayer, den um den Männergesang als fruchtbarer Komponist hoch verdienten A. M. Storch und den berühmten Organisten A. Prukner jetzt Professor am Konservatorium in Wien.«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189605226, "Datum": "(nach dem 22.5.1896)", "Haupttext": "[irrige Datierung!]\nBruckners Brief an Franz Bayer [vom 17.4.1896] wird als Dankbrief nach der Aufführung des Requiems [WAB 39] zitiert.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189304227, "Datum": "nach dem 22.4.1893", "Haupttext": "Weitere Kontakte wegen des Steyrer Orgelumbaus zwischen Bayer und Bruckner (*).\n[Vor dem 18.12.1893 (*)] Brief Bruckners an Bayer:\r\n   Alles in Ordnung. Pius Richter habe alles mit ihm studiert. [Josef] Mauracher werde die Sachen [den Steyrer Orgelumbau betreffend] an Bayer schicken (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188603226, "Datum": "nach dem 22.3.1886", "Haupttext": "Bruckner ist bei Johann Strauß eingeladen, der ihm seine Begeisterung über die 7. Symphonie schildert. Mit von der Partie sind Goldschmidt, Tilgner und Josef Priester. Bruckner trinkt mit Strauß und Tilgner Brüderschaft.", "Letzte Änderung": "08.04.2025 19:45"}, {"ID": 188102026, "Datum": "nach dem 2.2.1881", "Haupttext": "Besprechung der d-Moll-Messe in der Wiener Allgemeinen Zeitung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188801226, "Datum": "nach dem 22.1.1888 [?]", "Haupttext": "Nach dem Konzert stattet Bruckner Rosa Papier einen Dankesbesuch ab.", "Letzte Änderung": "13.05.2024 21:26"}, {"ID": 186111226, "Datum": "nach dem 22.11.1861", "Haupttext": "Hellmesberger ist von Bruckners Leistungen so beeindruckt, daß er ihn um die Komposition eines Streichquartetts bittet.", "Letzte Änderung": "20.02.2023 11:07"}, {"ID": 190006216, "Datum": "nach dem 21.6.1900", "Haupttext": "Artikel der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung Nr. 9 auf S. 13 über die Konzerte in Paris (mit dem Scherzo der 4. Symphonie am 21.6.1900).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189304216, "Datum": "nach dem 21.4.1893", "Haupttext": "Eine Steyrer Zeitung berichtet, daß Hans Richter das »Te deum« für Birmingham plane.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188603217, "Datum": "nach dem 21.3.1886", "Haupttext": "Über die Aufführung der 7. Symphonie berichten\r\nKastner in Kastners Wiener Musikalischer Zeitung 1 (1885/86) S. 435f (*)\r\nund [am 1.4.1886] Hartmann in der Musikalischen Rundschau 1 (1885/86) S. 223f (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 190112026, "Datum": "nach dem 2.12.1901", "Haupttext": "Kritik zu Siegfrieds Wagners Konzert in der Zeitschrift für Musik [?]:\r\n   »[...] Im Concert des Wagner-Verein ereignete sich etwas noch viel Schlimmeres. Man hatte es gewagt, Bruchstücke aus Siegfried Wagner's Oper „Herzog Wildfang” zwischen die Edur-Symphonie von Bruckner und Fragmente aus den „Meistersängern” auf's Programm zu setzen und sich damit eines großen faux pas schuldig gemacht. Die Freunde der Familie Wagner sollten doch endlich einmal sich als wahre Freunde dokumentiren und Jung-Siegfried reinen Wein über seine Begabung für die Composition einschenken. [...] Das Concert war übrigens schwach besucht, man sieht, der Name des jungen Wagner „zieht” trotz der kolossalen Reklame noch immer nicht.« (*).\nEine Besprechung erscheint auch in der »Musik« I/6:\r\n   »Das Konzert der vereinigten Wagner-Vereine Berlin und Berlin-Potsdam wurde mit Bruckners siebenter Symphonie (E-dur) eingeleitet. Die Aufführungen Brucknerscher Symphonieen [prov. WAB 86] sind in diesem Winter enger gesät, als sonst. Schade, dass der Meister diese Wendung zum Besseren nicht mehr hat erleben können. Trotz der nur wenig lebensvollen Aufführung löste das grandiose Werk eine tiefdringende Wirkung aus, die sich zum Schluss in einem überaus herzlichen Beifall äusserte. Die beiden Innensätze gehörten mit zu den grössten Schätzen unserer Litteratur. Eine warmherzigere, temperamentvollere Wiedergabe der Aussensätze hätte diese bei weitem weniger abrupt und lahm erscheinen lassen. Hier muss ein starkes inneres Miterleben die Konturen der einzelnen Abschnitte mehr verwischen, und ein fortreissendes Temperament den ungeheuren melodischen Bogen wie in einem Zuge formen. Mit der blossen Korrektheit ist hier nichts auszurichten. Es giebt kaum etwas schwierigeres für einen Dirigenten, als die wirkungsvolle Darstellung des vierten Satzes einer Brucknerschen Symphonie. [...] Der Baritonist Hans Schütz aus Leipzig war der Solist des Abends. B. S.« [Bernhard Schuster] (**).", "Letzte Änderung": "13.12.2024 15:02"}, {"ID": 189012216, "Datum": "nach dem 21.12.1890", "Haupttext": "[Januar 1891] Bericht der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung III (1890/91), Heft 7, S.5, (signiert »M. L.«) über das Philharmonische Konzert mit der 3. Symphonie:\r\n\"       Grosser Musikvereins-Saal.\r\n     Am 21. December v. J. fand im grossen Musikvereins-Saale das IV. Philharmonische Concert statt. Natürlich war der Saal von einem gewählten Publicum gänzlich gefüllt. Die erste Nummer, die Leonoren-Ouverture Nr. 2 von Beethoven, wurde unter Richter's bewährter Leitung vortrefflich ausgeführt und andächtig angehört; selbst die sich sonst störend bemerkbar machenden verspäteten Nachzügler waren nicht zu hören; jeder war in Ehrfurcht vor dem Meister und seiner erhabenen Schöpfung rechtzeitig auf dem Platze, um voll und freudig zu geniessen. Mit der Ouverture war für dieses Mal das Schöne und Herzerfreuende erschöpft. Es folgten hierauf zwei Novitäten; Herr Brodsky trug das Violin-Concert von Grädener vor. [...] Die vorangegangene lnjection mit dem „Grädenerin“ dieser unverfälschten Reincultur des Langweile-Bacillus hat dem Publicum, das ausgiebig mit dieser Lymphe behandelt wurde, eine gewisse Immunität gegen die nachfolgende neue Symphonie von Bruckner verliehen. Sonst pflegt das Publicum bei Beginn einer Bruckner’schen Composition die Flucht zu ergreifen, die nach und nach in eine wahre Panique ausartet, während neuerlich die Fluchterscheinungen vereinzelt blieben und die Majorität das Ende abwartete. Die zwei ersten langsamen Sätze waren voll feierlicher Langweile, doch brachten die Hörer Herrn Bruckner eine herzliche Ovation dar, die wie die nach dem hübschen Scherzo und dem überraschend animirt klingenden Schlusssatze erfolgende, dem um das Wiener Musikleben vielfach verdienten, alten Herrn herzlich gegönnt sei. Die Beifallsbezeugungen wurden nicht ganz ohne Widerspruch hin­genommen, es regte sich zum Schlusse eine ganz entschiedene Opposition, jedenfalls eine der Würde der philharmonischen Concerte unangemessene Demonstration.        M. L.\" (*).\nDer Erfolg der 3. Symphonie veranlasst den Wiener Akademischen Wagner-Verein, dieses Werk auf das Programm des bereits geplanten [siehe 15.10.1890] Bruckner-Konzerts zu setzen (**).\nIna Löhner übersendet, möglicherweise auf Anregung Göllerichs, Rezensionen und Berichte dieses Philharmonischen Konzertes an Lina Ramann und Ida Volckmann. Vermutlich kommen die Empfängerinnen in ihrem Brief an Göllerich [vor dem 31.12.1890] darauf zu sprechen, da Göllerich am 31.12.1890 ohne sonstigen Zusammenhang sich zu Bruckner äußert (***).\nIn einem Wiener Musikbrief [in welcher Zeitschrift?] äußert sich Mandyczewski über die 3. Symphonie:\r\n     \"Aufsehen erregte die Aufführung der D-moll-Symphonie von Bruckner im letzten philharmonischen Concert. Nach jedem Satz rief man den Componisten mit brausendem Beifall vor das Orchester, während sich gleichzeitig ein Theil des Publikums ruhig entfernte - ein Schauspiel, wie man es hier bei jeder Aufführung eines Bruckner'schen Werkes sehen kann. Das Sprunghafte, Willkürliche in Bruckner's Compositionen zieht die Einen an und stößt die Anderen ab. Jene nennen es Genialität, diese Unbehilflichkeit. Auch in diesem Punkte wird uns die Zeit Richter sein.\" (°).", "Letzte Änderung": "21.04.2026 21:30"}, {"ID": 187912216, "Datum": "nach dem 21.12.1879", "Haupttext": "Kopistenabschrift [Franz Schalks] des Intermezzos mit Bruckners eigenhändigem Kontrollvermerk \"ABr.\". \"Intermezzo. III. Satz (N° 2) (zum Quintett.) ... Anton Bruckner (Dez. 1879) ... Molto moderato (Sehr mässig)\". Die genauere Datierung am Schluss. Notenpapier mit 18 Systemen, lose Folio-Blätter, 7 2/3 Seiten, ohne Ortsangabe.", "Letzte Änderung": "24.01.2025 23:39"}, {"ID": 189611216, "Datum": "nach dem 21.11.1896", "Haupttext": "Notiz in der Schweizerischen Musikzeitung: Aufführungsmeldung der 7. Symphonie mit Angabe der übrigen Programmnummern.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189211216, "Datum": "nach dem 21.11.1892", "Haupttext": "Bruckner konsultiert Prof. Dr. Leopold Schrötter von Kristelli, der Herzinsuffizienz und Herzerweiterung feststellt und strengste Schonung und Reduzierung des Alkoholkonsums anordnet.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188210216, "Datum": "nach dem 21.10.1882", "Haupttext": "[vermutlich letztes Oktoberviertel, jedenfalls nach dem 21.10.1882]\nDer Bericht der Signale für die Musikalische Welt Nr. 53 auf S. 837f erwähnt in seiner Saisonübersicht auch Bruckner: \n\n     \" * Wien, 20. Oct. [... Hellmesberger nun im großen Saal - Reaktion auf Ringtheaterbrand ... Risikosituation in der Hofburgkapelle ... auch bei Philharmonikern reduzierte Platzanzahl ...] Diese Concerte, nunmehr unter der Leitung des Hofoperndirectors Herrn Jahn, verzeichnen in ihrem Programm unter Andern: Scenen aus der Symphonie \"Romeo und Julie\" von Berlioz, erste Serenade von Brahms, Symphonie von Bruckner, Legenden von Dvorák [...] Als Novitäten hören die Wiener darunter die Werke von Bruckner, Käßmayer, Raff und Schubert; [...]\" [keine Signatur].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 193310026, "Datum": "nach dem 2.10.1933", "Haupttext": "Kritik von Per Reidarson zur 6. Symphonie. »Spissfindighet og snakkesalighet«, »Kielland ledet den lange örkenvandring med oppmuntrende utholdenhet«. »Det var en pâkjenning â höre pâ dette evindelige tone-sull sâ rikt pâ pathos uten mening, glede uten grunn og spök uten point.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 185609207, "Datum": "nach dem 20.9.1856", "Haupttext": "Rudolf Weinwurm schreibt einen Artikel über Bruckners Orgelspiel in der von Scheele herausgegebenen musikalischen Monatsschrift.", "Letzte Änderung": "10.06.2024 19:03"}, {"ID": 189006206, "Datum": "nach dem 20.6.1890", "Haupttext": "[vielleicht erst nach Ausstellung aller Consortiumsurkunden? jedenfalls vor dem 1.10.1890]\nBrief von Max von Oberleithner an Bruckner: \n    Wäre gerne heute beim Fest zur Feier der gewonnenen [gemeint: finanziellen?] Freiheit dabei. Der Passus »Für den Musikunterricht verpflichte ich mich etc.« sei in die Urkunde nur aufgenommen worden, um seinem Vater [Schenkungs]Gebühren zu ersparen. Die Unterrichtsstunden würden separat aus der mütterlichen Haushaltskasse in Wien honoriert. Der Termin 1. Jänner [1.1.1891] könne auch auf den 1. Oktober vorverlegt werden. Zitate aus »Gaudeamus igitur« und den \"Meistersingern\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 194705206, "Datum": "nach dem 20.5.1947", "Haupttext": "[Vielleicht 25.5.1947, Pfingstsonntag?] Aufführung der e-Moll-Messe durch den Trierer Domchor und das Städtische Orchester Trier unter Dr. Johannes Klassen beim Pontifikalamt anläßlich des 25jährigen Bischofsjubiläums von Erzbischof Dr. Franz Rudolf Bornewasser.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192905206, "Datum": "nach dem 20.5.1929", "Haupttext": "Werbeaufruf der »Sektion Wien und Niederösterreich« der IBG. Ihre Unterstützung sagen zu: Bundespräsident Miklas, Bundeskanzler Streeruwitz, Landeshauptmann Dr. Buresch und Polizeipräsident Schober. Weitere Mitglieder: Wiener Männergesangverein, Schubertbund, Österreichischer Musikerverband, Universal-Edition, Bundesverlag für Unterricht [etc.], Kamillo Horn und Franz Lehár.", "Letzte Änderung": "16.10.2025 16:02"}, {"ID": 188703206, "Datum": "nach dem 20.3.1887", "Haupttext": "Die Signale für die Musikalische Welt Nr. 27 berichten auf S. 422 von der Aufführung der 7. Symphonie [am 15.3.1887]:\n     \" * In Dresden brachte das sechste und letzte Philharmonische Concert unter Leitung des Herrn Nicodé als orchestrales Hauptwerk die siebente Symphonie von Bruckner. Die Wiedergabe des schwierigen Werkes, das einen gemischten, mehr befriedigenden, als unbefriedigenden Eindruck hinterließ, war eine vortreffliche. Als Solisten ließen sich hören: Fräulein Aline Friede aus Berlin, in der man eine sehr schätzenswerthe Concertsängerin (Mezzo=Sopran) kennen lernte, und der Violinvirtuos Emile Sauret, welcher unter großem Beifall eine Suite italienne eigener Composition spielte. Wagner's Kaisermarsch mit Chor beschloß den Abend.\"", "Letzte Änderung": "19.02.2023 23:20"}, {"ID": 191902206, "Datum": "nach dem 20.2.1919", "Haupttext": "Die Neue Zeitschrift für Musik berichtet kurz über das Konzert vom 20.2.1919 mit der 4. Symphonie:\r\n   »[...] Der vortreffliche Hauskapellmeister Camillo Hildebrand dirigierte sein tausendstes Konzert in der Philharmonie. Das hatte demgemäß ein monumentales, ein wirkliches Festprogramm: Bruckners romantische und Beethovens achte Sinfonie. Über die Ausführung kann ich schweigen, denn jedermann weiß, daß er bei den Berliner Philharmonikern stets, auch Sonntags, glänzend auf die Kosten kommt. Alles das war eine Erholung von der Drangsal der französoisch-belgisch-russischen Allianz.«", "Letzte Änderung": "03.04.2023 14:19"}, {"ID": 187602206, "Datum": "nach dem 20.2.1876", "Haupttext": "Kritik Laurencins über die 2. Symphonie (»Illustrirtes Musik- und Theater-Journal« 1 (1875/76) Sp.691).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 190512206, "Datum": "nach dem 20.12.1905", "Haupttext": "In den Kritiken zur Breslauer Aufführung von Mahlers 5. Symphonie (Emil Bohn in der Breslauer Zeitung und Ernst Flügel) wird Mahler mit Bruckner verglichen.", "Letzte Änderung": "08.10.2024 22:13"}, {"ID": 186012206, "Datum": "nach dem 20.12.1860", "Haupttext": "Die Linzer Zeitung Nr. 294 berichtet auf S. 1216 über das Konzert vom 20.12.1860:\r\n   »Wenngleich das jüngste Concert der Liedertafel \"Frohsinn\" nicht sehr zahlreich besucht und anfänglich die Konversation so kühl wie die Temperatur der Lokalitäten war, so zählt es doch in Programm und Ausführung zu den schönsten und besten dieses Vereins. Da war zuerst der kraft= und schwungvolle \"Heldengesang in Walhalla\" von Stunz und gleich darauf eine Phantasie über Motive aus Meyerbeer's 'Wallfahrt nach Ploermel' für Piano arrangirt von Pacher und prachtvoll vorgetragen von Frau Petermandl. Die ausgezeichnete Technik, der schöne, sichere Anschlag und die virtuose Behandlung der übrigens dankbaren, weil auch dem Laien gefälligen Komposition entzückte das Auditorium, welches seinen Beifall laut und einstimmig zu erkennen gab. Noch schwelgte das Ohr in dem Genuße des Gehörten, als das liebliche \"Waldvögelein\" aus Fischer's unvergleichlich schönen Waldesliedern ertönte. Dieser Chor und Mendelssohn's \"Wasserfahrt\" waren die Glanzpunkte in den Vorträgen der Liedertafel. Ihre präcise, vortreffliche Durchführung gereicht nicht allein den Sängern, sondern auch dem wackeren Chormeister Herrn Bruckner zur Ehre. Letzterer Chor mußte unter stürmischem Applaus wiederholt werden. Zwischen diesen Chören sang das Schwesternpaar Fräulein Wilhelmine und Hermine Ritter das ansprechende Duett \"Die Heimath\" von Esser so anmuthig, zart und gefühlvoll, daß die Zuhörer durch anhaltenden Beifall den Wunsch nach einer Wiederholung ausdrückten, welchem die liebenswürdigen Sängerinnen durch den ebenso vortrefflichen Vortrag von Mendelssohn's \"Volksliede\" entsprachen. Sehr hübsch, wenn auch etwas befangen, trug Herr Falkensamer das Lied \"Die Thräne\" von Preyer vor. Noch müssen wir mit Auszeichnung des Mendelssohn'schen Quartettes \"Ruhethal\", gesungen von den Fräulein Ritter und den Herren Hametner und Zehden, dann des Chores \"Wohin?\" aus Zöllner's Müllerliedern erwähnen, welcher gleichfalls wiederholt werden mußte. Den Schluß der sehr gelungenen Produktion machte der Piraten-Chor von Otto und dann war es für diesmal \"Ade!\" -«", "Letzte Änderung": "18.12.2024 00:00"}, {"ID": 189701206, "Datum": "nach dem 20.1.1897", "Haupttext": "Brief von Hermann Zumpe an Hermann Behn: \n   Über den unerhörten Erfolg der mit sieben Proben vorbereiteten 4. Symphonie [am 13.1.1897]. Auch bei der Wiederholung [am 20.1.1897] habe das Publikum geschwelgt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 186411206, "Datum": "nach dem 20.11.1864", "Haupttext": "[Vermutlich] Anfrage [Leserzuschrift?] von »Prof. L. aus W.« [Wien?] an die Christlichen Kunstblättern, einen [erwünschten, aber wohl noch ausstehenden] Bericht über die d-Moll-Messe betreffend.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188507196, "Datum": "nach dem 19.7.1885", "Haupttext": "Oddo Loidol erhält von Carl Aigner geschriebene und von Bruckner signierte Partiturabschriften des »Pange lingua« [WAB 32] (*) und [zur selben Zeit?] des »Ave Maria« [WAB 6] (**) zum Geschenk.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 190105196, "Datum": "nach dem 19.5.1901 [jedenfalls noch 1901]", "Haupttext": "Brief von Franz Bayer an Theodor Helm:\n     \"[...] Als ich im Jahr 1893 Bruckner's D Messe in Steyr zum erstenmale, zur vollsten Zufriedenheit des Meisters, zur Aufführung brachte, versprach ich demselben, sobald als möglich das 'Te Deum' aufzuführen. Leider setzten sich immer Hindernisse im Wege, nur im heurigen Jahre gelang es mir die Aufführung des 'Te Deum' durchzusetzen\n[... letzte Seite:]\r\n     Zum Schlusse erlaube ich mir noch zu ersuchen, über meine Bitte nicht ungehalten zu sein. Ich stellte dieselbe ganz gewiß darum, weil ich Ihrem Worte über Bruckner die größte Bedeutung beilege.\n     Indem ich glaube keine Fehlbitte gethan zu haben, zeichne ich mich in tiefster Hochachtung und Verehrung als Euer Hochwolgeboren\n          ergebenster\n               Franz Bayer\n                 Chordirigent\nSteyr\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 193504196, "Datum": "nach dem 19.4.1935", "Haupttext": "Artikel von Dr. Hiebsch [Herbert Hiebsch?] \"Symphoniekonzert in Bodenbach. Bruckner 5. Symphonie unter Franz Storch\".", "Letzte Änderung": "10.05.2025 06:50"}, {"ID": 188904196, "Datum": "nach dem 19.4.1889", "Haupttext": "Der Akademische Gesangverein nimmt zu den Vorwürfen [Göllerichs] Stellung: Man habe schon oft Werke Bruckners aufgeführt. Für das Konzert am 31.3.1889 habe Bruckner nur den »Germanenzug«, der bereits mehrfach gesungen worden sei, und einen Chor [»Abendzauber«, WAB 57] zur Verfügung gestellt, der jedoch ein Jodlerquartett erfordere und zudem speziell dem Wiener Männer-Gesangverein (*) gewidmet sei.\nKritik Hans Paumgartners über die erfolgreichen Brucknerschen Chöre [Locus iste und Ave Maria [WAB 6]] (**).", "Letzte Änderung": "13.05.2024 21:39"}, {"ID": 188804196, "Datum": "nach dem 19.4.1888", "Haupttext": "Die Signale für die Musikalische Welt Nr. 27 informieren von der Aufführung der 4. Symphonie in New York [am 16.3.1888]:\n     \" * Das zweite Anton Seidl'sche Concert zu New=York enthielt: Anton Bruckner's \"romantische\" Symphonie, die Venusberg=Musik aus \"Tannhäuser\" (in der für Paris gemachten Version und mit Frau Lehmann=Kalisch und Herrn Paul Kalisch als Solisten), den Siegfried=Trauermarsch aus der Götterdämmerung\" und Beethoven's Clavierconcert in Esdur, gespielt von Herrn William H. Sherwood.\"", "Letzte Änderung": "26.10.2024 22:28"}, {"ID": 189502196, "Datum": "nach dem 19.2.1895", "Haupttext": "Bruckners Gesuch gelangt, vermittelt durch Pater Graf, den Beichtvater Bruckners, an Pater Abel, der es der Erzherzogin Marie Valerie überreicht.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188602196, "Datum": "nach dem 19.2.1886", "Haupttext": "Besprechungen der Hamburger Aufführung der 7. Symphonie\r\ndurch Emil Krause im Hamburger Fremdenblatt (*)\r\nund - deutlich später [am 3.9.1886] - durch Hermann Genß in der Neuen Zeitschrift für Musik, S.387-389 (**).", "Letzte Änderung": "10.10.2024 14:16"}, {"ID": 189412196, "Datum": "nach dem 19.12.1894", "Haupttext": "Kurzkritik zum Konzert des Wiener Männergesangvereins (mit dem Chor \"Um Mitternacht\" [WAB 90]) in der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung VI, Nr. 5/6 (Doppelnummer Dezember 1894) auf S. 11, signiert \"M. J.\":\r\n   \"Grosser Musikvereins-Saal.\r\n   Concert des Wiener Männergesang-Vereines.\r\n   Der Wiener Männergesang-Verein hielt sein erstes Concert in dieser Saison am 19. December 1894 im grossen Musikvereinssaale vor einem überaus zahlreichen Auditorium ab [... unter Kremser ... Mitwirkende: Lotti Barensfeld, Frl. M. Unschuld v. Melasfeld ...] Von den übrigen Chorliedern machten „Um Mitternacht” von Anton Bruckner und das wunderbare „Frühlingslied” von Schubert den grössten Eindruck; [...] Dass der Wiener Männergesang-Verein, der wohl einzig in der Welt dasteht, sämmtliche Chorwerke in mustergiltiger und unübertrefflicher Weise ausführte, bedarf wohl kaum einer Erwähnung.\r\n      M. J.\"", "Letzte Änderung": "25.04.2026 02:05"}, {"ID": 188109186, "Datum": "nach dem 18.9.1881", "Haupttext": "Bruckner erhält den Partezettel der am 18.9.1881 20jährig verstorbenen Marie Reinhold, Tochter von Wilhelm Reinhold und Hermine Reinhold, geb. Hauptmann.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186007186, "Datum": "nach dem 18.7.1860", "Haupttext": "Die Linzer Zeitung berichtet auf S. 685 über das »Sängerbund«-Konzert vom 18.7.1860: »Concert. [/] Das Concert des Männergesang=Vereines »Sängerbund« am 18. Juli Abends versammelte im Volksgarten eine zahlreiche sehr gewählte Gesellschaft und fiel in jeder Beziehung glänzend aus. [...] und »Der Erlkönig«, den der Chormeister des Sängerbundes Hr. A. Weinwurm so ausgezeichnet vortrug, daß unter stürmischen [sic] Applaus eine Wiederholung erfolgen mußte. Zu Letzterem leistete Herr Bruckner mit bekannter Meisterschaft die Pianoforte=Begleitung. [...] Bei solcher Einigkeit und Willenskraft läßt sich dem »Sängerbund« das günstigste Prognostikon stellen und werden seine Leistungen bei dem gebildeten Publikum stets die wärmste Anerkennung finden. - ».", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189206186, "Datum": "nach dem 18.6.1892", "Haupttext": "[8.7.1892]\r\nBrief Bruckners an Bronsart:\r\n   Für das Musikfest im September anläßlich der Musik- und Theaterausstellung habe er den 150. Psalm zur Verfügung gestellt. Er wünsche jedoch, daß im gleichen Konzert die 7. Symphonie aufgeführt würde, da der Psalm zu kurz sei und die Symphonik sein eigentliches Metier sei.", "Letzte Änderung": "06.02.2025 12:43"}, {"ID": 189405186, "Datum": "nach dem 18.5.1894", "Haupttext": "Stradal besucht Bruckner und berichtet ihm von der Aufführung der 5. Symphonie in Graz. Bruckner improvisiert auf seiner Zimmerorgel über das Fugenthema des Finales.", "Letzte Änderung": "23.09.2025 08:16"}, {"ID": 188504186, "Datum": "nach dem 18.4.1885", "Haupttext": "[vermutlich vor dem 25.4.1885]\nBrief von August Göllerich an seine Schwester [Marie Holter] und seinen Schwager:\n     Am Samstag [18.4.1885] sei Liszt nach Weimar abgefahren. Über Alltagsereignisse. \"Bruckner ist sehr lieb u hat sein Quintett an München u Cöln Sensation erregt.\"\n     Ob in Linz ein Artikel über den Wagner-Abend erschienen sei?", "Letzte Änderung": "06.01.2026 20:44"}, {"ID": 189502186, "Datum": "nach dem 18.2.1895", "Haupttext": "Zitat aus einer Kritik von Emil Krause: »Wer kann und mag behaupten, daß diese Spezialität für das ästhetisch gebildete Ohr von Reiz sei! Diese Musik, ob mit der Bezeichnung 'romantisch' oder nicht, erhebt keinen Anspruch auf einheitliche Bedeutung, sie ist und bleibt 'absichtlich' und entbehrt der natürlichen, aus warmem Herzen hervorgegangenen Regung.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188302186, "Datum": "nach dem 18.2.1883", "Haupttext": "Die Signale für die Musikalische Welt Nr. 15 erwähnen auf S. 229 die Aufführung der 6. Symphonie [am 11.2.1883]:\n     \"Wien, 13. Febr. Das sechste Abonnementconcert des Philharmoniker umfaßte die Leonoren=Ouverture Nr. 2, Adagio und Scherzo der 6. Symphonie von Anton Bruckner, Violoncelloconcert von Eckert und Spohr's Cmoll-Symphonie. [... Vorbehalte gegen Spohr und Eckert ...] Die zwei Symphoniesätze von Bruckner hatten dieselben Licht= und Schattenseiten, wie alles von diesem hochgeschätzten Musiker bisher Gebotene: überraschende geniale Gedanken und glänzende Instrumentation neben Mangel an logischer Verarbeitung und übertriebenem Ausspinnen; bei Anhören dieser Musik fühlt man sich wie von schwerem Traum umfangen, vergebens suchend, den Knäuel von leuchtenden Bildern zu entwirren. Beethoven's Ouverture, so herrlich gespielt, hätte, ans Ende des Programms gestellt, die geschädigte Stimmung der Zuhörer sicher wieder ins Gleichgewicht gebracht. [... Gesellschafts- und andere Konzerte, Oper ...]\" [keine Signatur].", "Letzte Änderung": "03.01.2026 14:20"}, {"ID": 189610186, "Datum": "nach dem 18.[20.?]10.1896", "Haupttext": "Dr. Reisch übergibt Manuskripte an:\r\nGesellschaft der Musikfreunde (2. Satz der 3. Symphonie),\r\nWiener Akademischer Wagner-Verein (Finale der 4. Symphonie, »Volksfest«),\r\nWiener Akademischer Gesangverein,\r\nWiener Männergesangverein (»Ecce sacerdos«),\r\nSchubertbund (»Laßt Jubeltöne« [WAB 76]),\r\nLinzer Museum (d-Moll-Symphonie, »Nullte«),\r\n»Frohsinn« (»Sängerbund« [WAB 82]),\r\nJosef Schalk (Erstfassung der 4. Symphonie),\r\nFranz Schalk,\r\nFerdinand Löwe,\r\nRudolf Weinwurm (»Christus factus est« [WAB 10]),\r\nAnton v. Oelzelt (»Tantum ergo«) [prov. WAB 48],\r\nKarl Aigner (»Vexilla regis«) und\r\nFrau v. Ginzkey (»Ave Maria« [WAB 7]).", "Letzte Änderung": "25.04.2023 19:25"}, {"ID": 189212186, "Datum": "nach dem 18.12.1892", "Haupttext": "[?] Bruckner besucht einige Tage nach dem Konzert (in Frack und mit weißen Handschuhen) Paumgartner zuhause und bringt einen Blumenstrauß und Selchfleisch mit (*).\nKritik der 8. Symphonie von Albert Kauders (**).\nAlfred Zamara trifft Bruckner, der ihm erzählt, daß die 9. Symphonie dem lieben Gott gewidmet sei [siehe die Anmerkung] (***).\n[vor dem 9.1.1893] Brief von Jean Louis Nicodé an Bruckner:\r\n   Angeregt durch einen Zeitungsbericht über die Wiener Aufführung der 8. Symphonie bittet er um schleunigste Überlassung des Aufführungsmaterials (°).", "Letzte Änderung": "14.05.2024 08:32"}, {"ID": 185611186, "Datum": "nach dem 18.11.1856", "Haupttext": "Bruckner quittiert den Empfang eines Krankheitskostenzuschusses von 16 fl 40 kr.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 190608176, "Datum": "nach dem 17.8.1906", "Haupttext": "Artikel von Assia Spiro-Rombro über das Konzert vom 17.8.1906 (mit der 9. Symphonie) im Musikalischen Wochenblatt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188608176, "Datum": "nach dem 17.8.1886 [?]", "Haupttext": "[nach dem 8.8.1886?] Bruckner besucht von Steyr aus mit Almeroth die Familie Wiesner in Wolfern. Die geplante Brautschau verläuft erfolglos. Bruckner erzählt, daß er als Kind in Wolfern war, wo seine Mutter nach dem Tod des Vaters [7.6.1837] als Wirtschafterin im Pfarrhof tätig war (*). In dieser Zeit versucht E. Schweitzer aus Hamburg Bruckner in Wien anzutreffen (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188405176, "Datum": "nach dem 17.5.1884", "Haupttext": "Bruckner besucht die erste Wiener Gesamtaufführung von Wagners »Ring des Nibelungen« unter Hans Richters Leitung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188504176, "Datum": "nach dem 17.4.1885", "Haupttext": "[hypothetische Datierung, siehe die Anmerkung]\nVisitenkarte Bruckners \"Anton Bruckner | k. k. Hoforganist | Lector an der k. k. Universität | Professor am Conservatorium.\" [ziemlich sicher an Mottl]:\n\"Ich wollte dich fragen, ob du | 4 Tuben u CBT zur Verfügung | hast, oder doch bekom[m]en | könntest +, u mein Adagio | aus der 7. Sinf. mit aller | möglichen Sorgfalt dirigiren | wolltest. (30. Mai.) Brief | ist in Carlsruhe. Auch vom | H Levi.   Brmp.   + München“.", "Letzte Änderung": "15.04.2024 21:51"}, {"ID": 189903176, "Datum": "nach dem 17.3.1899", "Haupttext": "Besprechungen der Aufführung der e-Moll-Messe [am 17.3.1899] erscheinen auch in der \"Lyra\", der Deutschen Zeitung [19.3.1899], der Ostdeutschen Rundschau [21.3.1899], im Neuigkeits-Weltblatt [24.3.1899], im Neuen Wiener Abendblatt und [wo?] von Camillo Horn.\n(*) \"Lyra\":\r\n\"[...] Ideal war der Gedanke, den Ertrag einem Bruckner=Denkmal zu widmen und zu wähnen, die Wiener \"Noblesse-oblige\"-Gesellschaft werde den Saal überfüllen oder doch mindestens füllen! Es gab Lücken und nicht bloß in den Logen [...] Den zweiten Theil des Abends beherrschte [...] völlig die Aufführung der herrlichen Messe in E-moll für achtstimmigen Chor und einen Bläserchor [... Schwierigkeiten siegreich überwunden ... Credo und Sanctus] machten starken Eindruck, wie er wohl selten in unseren Kirchen heute mehr zu gewinnen ist. Wir sahen das kindlichfrohe Antlitz Meister Bruckners auf seine geliebten \"Gaudeamus\"-Sänger niederlächeln und hörten ihn sagen: \"Sie haben mich nicht vergessen! Sie haben es recht gut gemacht!\" [keine Signatur im Jahresbericht] (*).\n(**) Neues Wiener Abendblatt:\r\n\"Ein Werk von Bruckner, die E-moll-Messe für achtstimmigen Chor und Blasorchester (von Cyrill Hynais trefflich für das Clavier gesetzt), erlebte vor einiger Zeit eine sehr gute Aufführung und zwar durch den Akademischen Gesangverein. Das kunstvolle Gloria, das machtvolle Credo mit dem himmlisch schönen Mittelsatze \"Et incarnatus est\" und das kraftvolle Sanctus übten die tiefste Wirkung. Der Chor unter Leitung des Dr. Josef Neubauer hielt sich sehr wacker. [über Camillo Horns Kompositionen ...] Der große künstlerische Ernst, den Horn überall bekundet, verdient die größte Anerkennung.\" [im Jahresbericht ohne Signatur] (**).\n(***) Camillo Horn:\r\n\"Auch unser wackerer \"Akademischer Gesangverein\" hat sich eines umfangreichen, geistlichen Tonwerkes angenommen, der hier in ihrer Gänze noch nicht gehörten, achtstimmigen E-moll-Messe von Anton Bruckner. [ ... steht hinter den andern Messen zurück ... Fülle herrlicher Einzelheiten ...] Äußerst stimmungsvoll eröffnet das klagende Kyrie die Missa. Noch schweigen die Bläser [...] Erst im Gloria treten sie unterstützend hinzu [... Hervorhebung einzelner Passagen ... Schwierigkeiten im Sanctus für Soprane ... Dirigent Dr. Neubauer] wandte dem Werke alle erdenkliche Sorgfalt zu und genoss die Freude, seinen Eifer mit reichem Beifalle belohnt zu sehen. In seinem Bestreben unterstützte ihn außer seinen eigenen Sängern ein geladener Damenchor auf's Beste. [... bei Camillo Horns Werken wirkten Pawlikowsky und Vockner als Pianisten mit ... über die Sängerin Lori Paul und das Bläserquintett Beethovens ...] (***).", "Letzte Änderung": "21.04.2023 13:09"}, {"ID": 189007016, "Datum": "nach dem 1.7.1890", "Haupttext": "Bruckner und Göllerich besuchen die Witwe von Karl Zappe jun. in Linz.", "Letzte Änderung": "06.02.2023 00:05"}, {"ID": 192410176, "Datum": "nach dem 17.10.1924", "Haupttext": "Die »Signale für die musikalische Welt« bringen eine Besprechung des Konzerts vom 17.10.1924 mit der 8. Symphonie: »Die dieswinterlichen Konzerte der »Deutschen Nothilfe« haben mit einer würdigen Brucknerfeier begonnen, mit einer wahrhaft monumentalen Darstellung der achten Symphonie. Von den Werken des Meisters ist es wohl dasjenige, das am schwierigsten eingeht und wegen seiner Problematik am schwersten wiederzugeben ist. Was für kleinere Taktstockschläger unweigerlich zur Enthüllung ihrer Armseligkeit führen müsste, wird zum Ehrentitel für einen grossen Dirigenten wie Otto Klemperer. Kein ehrgeiziger Subjektivismus, kein kaltberechnender Intellekt bei ihm, wiederum auch kein blindes, gefühlsmässiges Musikantentum. Wie Klemperer auswendig das Riesenwerk beherrscht und gleichsam von einem archimedischen Punkt aus die Partitur aus der zweiten in die dritte Dimension erhebt, das ist im hohen Grade bewundernswert. Viele suchen die Deutung Bruckners mit einem Seitenblick auf den kindeseinfältigen meistens betenden Menschen und Musiker, der vor hundert Jahren geboren wurde. Aber das alles sind irdische Abhängigkeiten, oder auch - psychologische Hemmungen, die nebensächlich bleiben müssen. In Klemperer steht da ein Künstler, der sich immer bewusst ist der hohen Mission, das unerklärliche Walten des Genius nachschöpferisch wieder aufleben zu lassen [...]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 187110176, "Datum": "nach dem 17.10.1871", "Haupttext": "[vor dem 22.10.1871] Brief Bruckners an die Linzer Tages-Post und den Steyrer Alpenboten:\r\n   Die Meldungen von seiner angeblichen Dienstenthebung an St. Anna beruhten auf böswilligen Denunziationen. Bittet um Abdruck einer Berichtigung und teilt den Text des Zeugnisses von R. Niedergesäß (vom 17.10.1871) mit (*).\nDaraufhin wurde eine Berichtigung unter dem Titel »Bruckner nicht entlassen« gedruckt [Alpenbote siehe 22.10.1871, Tages-Post wann?] (**).\nÄhnliche Meldungen erschienen auch in Wiener Zeitungen (***).\nTraumihler sandte eine Wiener Zeitung mit dem Zeugnistext an Witt (°).\nSpäter druckt die [Leipziger] »Tonhalle« [noch 1871] auf S. 697 die Berichtigung der Linzer Tages-Post ab (°°).", "Letzte Änderung": "06.01.2026 20:54"}, {"ID": 186608166, "Datum": "nach dem 16.8.1866", "Haupttext": "Schriftliche Absage von Josefine Lang.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 195206167, "Datum": "nach dem 16.6.1952", "Haupttext": "Brief von Max Auer und Leopold Weismann an Papst Pius XII.:\r\n    Am 16.6.1952 habe man die Biographie Bruckners und die Partitur der 9. Symphonie übergeben und bekräftige nun schriftlich die Bitte, die e-Moll-Messe in die römische Liturgie aufzunehmen, die 9. Symphonie als sakrales Werk anzuerkennen und ihre Aufführung bei besonders feierlichen Anlässen in der Kirche zu erlauben. Ausführliche Begründung mit der Person und Religiosität Bruckners und mit der Sonderstellung der Komposition.", "Letzte Änderung": "23.02.2023 13:01"}, {"ID": 192303166, "Datum": "nach dem 16.3.1923", "Haupttext": "Brief von Gisela Göllerich an Gustav Hueber: \n   Dankt für seine Anteilnahme an Göllerichs Tod.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 183602165, "Datum": "nach dem 16.2.1836 (Fastenzeit)", "Haupttext": "Bruckner spielt in Hörsching ein Fastenlied an der Orgel, wird von Weiß mit einem Groschen belohnt.\r\n(*) Die Orgel soll 1807 von Nikolaus Rummel d. J. (1745 - 1839) gebaut worden sein.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188912166, "Datum": "nach dem 16.12.1889", "Haupttext": "Die Signale für die Musikalische Welt Nr. 74 schreiben auf S. 1174 über das Konzert am 4.12.1889 (mit der 7. Symphonie):\r\n     \" * Am deutschen Landestheater in Prag fand am 4. December eine Akademie zum Besten des Pensionsfonds des Chor= und Orchesterpersonals statt, welche hauptsächlich orchestrale Werke aufzuweisen hatte und zwar die Edur-Symphonie von Bruckner, \"Rattenfänger von Hameln\", symphonische Dichtung von P. Geisler und die Ouverture zu \"Richard III\" von Volkmann. \"Heimath der Liebe\", ein zum ersten Male aufgeführtes vocales Werk (für Tenorsolo, Frauenchor und orchester) von Ad. Wallnöfer und die von Herrn Popovici gesungene Arie \"Gott sei mir gnädig\" aus Mendelssohn's \"Paulus\" vervollständigten das Programm.\"", "Letzte Änderung": "10.10.2025 20:43"}, {"ID": 187712166, "Datum": "nach dem 16.12.1877", "Haupttext": "Zur 3. Symphonie erscheinen Kritiken u.a. von Kleser in der »Kölnischen Zeitung« (*)\r\nund später von Theodor Helm im »Musikalischen Wochenblatt« 9 [= 22.2.1878?] S.110 (**).\nEin Herr J. Frimberger schreibt Bruckner einen höhnischen Brief zur 3. Symphonie [siehe die Anmerkung] (***).\nMahler und Krzyzanowski spielen Karl Goldmark im Beisein Josef Schalks im Konservatorium die 3. Symphonie vierhändig vor (Bericht Goldschmidts) (°).\nGegensätzliche Meinungen Epsteins und Hellmesbergers zur 3. Symphonie (°°).", "Letzte Änderung": "09.10.2024 07:11"}, {"ID": 189401166, "Datum": "nach dem 16.1.1894", "Haupttext": "Brief Bruckners an Ochs:\r\n   Dankt ihm und dem »herzliebsten« Chor für die Aufführungen [des »Te deum«]. Der herrliche Kranz sei soeben angekommen.", "Letzte Änderung": "08.05.2024 07:41"}, {"ID": 187001166, "Datum": "nach dem 16.1.1870", "Haupttext": "Rosalia Hueber betreut Bruckner einige Tage in seiner Wiener Wohnung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186211166, "Datum": "nach dem 16.11.1862", "Haupttext": "Abschrift der Partituren des Marsches [WAB 96] und der drei Orchesterstücke [WAB 97] durch »Anonymus L2« (*).\n[hypothetische Datierung]\r\nBruckner schreibt die Takte 131-143 aus dem langsamen Satz von Beethovens 5. Sinfonie ab mit Bemerkungen zum Buch von A. B. Marx und zur Verwendung der Holzbläser (**).", "Letzte Änderung": "14.05.2025 08:23"}, {"ID": 189310167, "Datum": "nach dem 16.10.1893", "Haupttext": "Besprechung der 3. Symphonie in der Allgemeinen Musik-Zeitung (Berlin):\r\n   »[...] So ansprechend die melodischen Motive Bruckner's sind, so wenig werden sie thematisch ausgenutzt. Lange Strecken machen daher den Eindruck des Zerstückelten und Zusammenhanglosen; lediglich instrumentale Reizmittel helfen da über die musikalische Zerrissenheit hinweg. An diesem Uebel kranken alle Sätze, nur nicht das Scherzo, das mit vollendeter Grazie sich aller abstrusen Dinge enthält. Das Publikum, das sich übrigens in auffallender Menge während der Sinfonie entfernte, verhielt sich denn auch diesem Werk gegenüber ziemlich kühl; aller Beifall galt ersichtlich nur als Willkommensgruss für das Orchester und seinen geschätzten Dirigenten. [...]« (*).\nKritische Bemerkungen von K. Homann [in welcher Zeitschrift?] zu diesem Konzert und zur Praxis der Gastdirigenten, die meist Operndirigenten seien (**).\nKritik von Otto Ehrlich im Berliner Courier [17.10.1893] (***).\nKritik in der [Berliner] \"Post\" (°).", "Letzte Änderung": "29.09.2024 12:33"}, {"ID": 189206157, "Datum": "nach dem 15.6.1892", "Haupttext": "Artikel Theodor Helms über die 4. Symphonie im Musikalischen Wochenblatt 23 (1892) S. 476f.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 191005156, "Datum": "nach dem 15.5.1910", "Haupttext": "Öftere Aufführungen der Tantum ergo Nr. 5 (D-Dur) [WAB 42] und Nr. 1 (Es -Dur) [= Nr. 3, WAB 41/3, früher WAB 41/1] in der Stadtpfarrkirche in Vöcklabruck.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 186505156, "Datum": "nach dem 15.5.1865", "Haupttext": "Bruckner lernt im Hotel Anton Rubinstein kennen, dem er den 1. Satz der 1. Symphonie zeigt und der ihn mit Hans v. Bülow bekannt macht. Er ist jeden Abend bei Wagner eingeladen (*).\nBruckner erkundigt sich fast täglich bei Schnorrs in der Barer Straße nach dem Befinden von Frau Schnorr-Carolsfeld (**).", "Letzte Änderung": "12.11.2024 08:27"}, {"ID": 193204156, "Datum": "nach dem 15.4.1932", "Haupttext": "Besprechung des Festkonzerts vom 15.4.1932 mit der 7. Symphonie in den »Signalen für die musikalische Welt«: \n   »[...] Kein größerer Gegensatz ist denkbar als der zwischen dem Hindemithschen Variationenwerk und der sich anschließenden siebenten Sinfonie Bruckners, die die großartige Krönung der Veranstaltung bildete. In einer wahrhaft hinreißenden Weise baute Furtwängler das grandiose Werk auf und lieh ihm eine Monumentalität, ein Schwelgen im Klang, eine Gefühlsinnigkeit und Gefühlsseligkeit, die schlechthin bewunderungswürdig waren. Enthusiastische Ovationen, die dem Dirigenten wie dem Orchester in gleicher Weise galten, beendeten den Abend.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 188604156, "Datum": "nach dem 15.4.1886", "Haupttext": "Besprechungen des Konzerts \nin der Linzer Zeitung [30.4.1886?] (*) \nund in einer Steyrer Zeitung [18.4.1886 oder 29.4.1886 gemeint?] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188502156, "Datum": "nach dem 15.2.1885", "Haupttext": "Brief des Linzer Musikvereins (Vorstand: Dr. Prohaska) an Bruckner: \n   [Mutmaßlicher Inhalt] Bittet, für die geplante Aufführung einer (noch ungedruckten) Symphonie das Material zur Verfügung zu stellen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189505016, "Datum": "nach dem 1.5.1895", "Haupttext": "Bruckner kondoliert dem Wiener Männergesangverein zum Tod des Vorstands Karl Olschbaur.\r\n\"Beileidschreiben von [...] den Componisten Dr. Joh. Brahms, Prof. Rud. Weinwurm, Chormeister Adolf Kirchl, Dr. Anton Bruckner, [...]\".", "Letzte Änderung": "07.06.2023 14:56"}, {"ID": 187501116, "Datum": "(nach dem 15.1.1875)", "Haupttext": "Brief von Franz Xaver Witt an Ignaz Traumihler:\n     Er sei noch diesen Januar in Regensburg und habe die Zusendung vom 11.1.1875 erhalten. Traumihler möge sein Referat über die 3. Messe von Greith in spätestens 8 Tagen nach Regensburg senden. Laut den Fliegenden Blättern 1875 auf S. 8 sei Stehle [1874] Domchordirektor in St. Gallen geworden. Wenn die Linzer mit dem Österreichischen Cäcilien-Verein Gutes wirken, so sei das Gottes Sache. Ob Traumihler ihm ein ober- oder niederösterreichisches Kloster für einen längeren Genesungsaufenthalt nennen könne? Grüße an Herrn Pailler.", "Letzte Änderung": "06.09.2025 18:47"}, {"ID": 194611156, "Datum": "nach dem 15.11.1946", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe durch den Bach-Verein in Heidelberg geplant.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 190010156, "Datum": "nach dem 15.10.1900", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie Gustav Mahlers in München. Mehrere Kritiken konstatieren eine Beziehung zu Bruckner: Allgemeine Zeitung, Bayrischer Kurier, Arthur Seidl, Musikalisches Wochenblatt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189610156, "Datum": "nach dem 15.10.1896", "Haupttext": "Brief von Gustav Schönaich (Wien) an Propst Ferdinand Moser (St. Florian):\n     Hermann Levi, der zur Zeit verreist sei, habe ihn gestern telegraphisch beauftragt, die Niederlegung eines Kranzes an Bruckners Sarg zu veranlassen (*).\n \nIgnaz Bruckner erstellt eine Liste der am Grab niedergelegten Kränze:\n[hier soweit möglich mit Rechtschreibkorrekturen]\n     Stadt Wien, Rosalia Huber, Frohsinn, Josef Bryöli [Barsöli? Bresöli?], Wiener Konservatorium,, V. L. W., \"Dem großen Meister\", J. Hazelberger, Theodor Hämmerle, Familie Dlaude [Dlauhy?], Deutscher Club, Graf und Gräfin Lamberg, Guido Adler, Gruß, Organist, Familie Huber, Karl Almeroth, Wien, Verleger Gutmann, Ad. Ostna, Rudolf Dittrich, Ferdinand Löwe, Moritz und Betty Mayfeld, Theodor Reisch, Musikverein Linz, Musikfreunde, Wiener Tonkünstler, Helene von Schmidt, Wiener Gesangverein, Stadtgemeinde Linz, Martha von Ginzkey, Franz Oeschi, Wiener Philharmoniker, Gesang Linz, Franz Schalk, Steyrer Liedertafel, Wagner-Verein, Musikschule Kaiser, Gesellschaft der Musikfreunde Wien, Ernestine Prenner, geb. Korda, Hermann Levi, Hofoper, Glug Haude [?], Studenten Wien, Musikfreunde Steyr, Hofkapelle, zweiter Kranz von der Hofkapelle, Wiener Männergesangverein, Oberösterreichischer Lehrerverein, seine Gaudeamus, Wiener Corps, Wiener Wagner-Verein, Fürst Edmund Batthyáni, Burschenschaften Wien, Schubertbund, Währinger Liedertafel, Musikschule Kaiser (2. Kranz), München Musikkapelle, einige später eingetroffene aus dem Ausland (**).", "Letzte Änderung": "01.09.2025 08:52"}, {"ID": 189010156, "Datum": "nach dem 15.10.1890", "Haupttext": "Dr. Schmid besorgt sich die 4. Symphonie [vermutlich nach dem 14.12.1890] und schildert nach eingehendem Studium in einem Brief an Hugo Wolf [vor dem 6.1.1891] seine Begeisterung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 194109146, "Datum": "nach dem 14.9.1941", "Haupttext": "Vom Orgelwettbewerb in St. Florian berichten die Volksstimme (am 15.9.1941, 16.9.1941, 17.9.1941 und 19.9.1941) und die Linzer Tages-Post Nr. 218 (am 16.9.1941).\r\nNachdem das Ziel der Veranstalter, die Orgel zu \"entsakralisieren\", verfehlt worden war, sollte in den Berichterstattungen verschwiegen werden, dass zwei Priester (die Brüder Kronsteiner) zu den Preisträgern gehörten (*).\n[ca. Mitte September 1941]\r\nArtikel von Cornelius Preiß \"Bruckner in Ansfelden\" in der Volksstimme Nr. 260 (**).", "Letzte Änderung": "08.01.2024 17:08"}, {"ID": 187309146, "Datum": "nach dem 14.9.1873", "Haupttext": "Weiterfahrt möglicherweise über Nürnberg, wo Gelegenheit war, die Familie Zimmermann zu besuchen (*). Anschließend »einige Tage« (**) in Linz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189207147, "Datum": "nach dem 14.7.1892", "Haupttext": "Brief Bruckners an Ida Buhz in Berlin: \n   Beruhigt sie über ihre Sorgen (*). Daraufhin (**) Brief von Ida Buhz an Bruckner: \n   Über die beiderseitigen Heiratspläne.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 192903146, "Datum": "nach dem 14.3.1929", "Haupttext": "Konzert zum Gedächtnis des am 14.3. verstorbenen Eduard Mörike: Aufführung des Adagios der 7. Symphonie (ein Wunsch Mörikes) durch die Dresdner Philharmoniker unter Fritz Busch in einer Chemnitzer Volksbühnenveranstaltung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188703146, "Datum": "nach dem 14.3.1887", "Haupttext": "Kastner's Wiener Musikalische Zeitung (Musikalische Chronik Bd. 5) schreibt auf S. 200 (Zeitschriften-Revue): \n»Leipziger Musik- und Kunstzeitung, [...] - 1., 15. Jänner 1887: Die Symphoniker der Neuzeit: II. Franz Liszt ²), von Carl Kipke. [...] [Fußnote:] ²) Das erste Capitel dieser Rubrik, in der ersten Nummer des Jahrgangs 1886 erschienen, hatte Anton Bruckner zum Gegenstand.«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188302146, "Datum": "nach dem 14.2.1883", "Haupttext": "Brief Bruckners an Cosima Wagner:\r\n    Kondoliert zum Tode Richard Wagners (*).\r\n(Bruckner besaß eine Wagner-Photographie mit Trauerrand von Josef Albert aus München (**) [vielleicht erst seit 1884 laut Kalendernotiz 1884]).\n[vermutlich erst 1886 in Bayreuth] Notiz Bruckners: »NB Bayreuth. Meinem unsterblichen Ideale. AB.« [Text einer Kranzschleife?] (***).\nChristian Ehrenfels besucht Bruckner. Zur »Trauermusik« in der 7. Symphonie gibt Ehrenfels zu bedenken, daß Wagner erst nach der Komposition verstorben sei. Bruckner bezeichnet jedoch dieses Stelle als »Vorahnung«, als vorweggenommenen Eindruck (°).\n\"Nicht lange nach Richard Wagners Tod\" spielen Josef Schalk und Ferdinand Löwe das Adagio der 7. Symphonie bei einer Donnerstagzusammenkunft des Wiener Akademischen Wagner-Vereins im Hotel Wandl in Anwesenheit Bruckners. Bruckner soll geäußert haben \"Meine Herren, das habe ich in der Vorahnung geschrieben auf den Tod des Meisters.\" (°°).\n(Bei Conrad Schröder (Bayreuth 1883) erscheinen \"Erinnerungsblätter aus dem Trauerkranze der deutschen Presse zu Rich. Wagners Tod und Bestattung.\" u. a. mit einer Liste von 202 Trauerkränzen (°°°)).", "Letzte Änderung": "19.02.2024 13:13"}, {"ID": 191501146, "Datum": "nach dem 14.1.1915", "Haupttext": "Brief von Siegfried Ochs an E. N. von Reznicek: Reaktion auf die schlechten Kritiken eines Chorwerkes.\r\n   »Haben Sie es noch je erlebt, daß jemand, der neue Wege geht, anders behandelt wird? Ich zitiere Ihnen hier einen Satz aus einer Kritik über den jetzt so hoch gepriesenen Bruckner, als ich zum ersten Male sein Tedeum hier aufführte [31.5.1891]: Warum Herr Ochs dieses klangliche Monstrum, das Machwerk eines erfindungslosen Dilettanten zur Aufführung angesetzt hat, das begreife, wer kann.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188701146, "Datum": "nach dem 14.1.1887", "Haupttext": "Die Musikalische Chronik [Beilage zur Wiener Musikalischen Zeitung], Bd. 5 1886/87, verzeichnet auf S. 143: \n»Zeitschriften-Revue.\n[...] Neue Musik-Zeitung (Köln), 1886, Nr. 2: Anton Bruckner. Von Dr. Hans Kleser (mit Porträt).«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188811146, "Datum": "nach dem 14.11.1888", "Haupttext": "Im 3. Vortragsabend des Linzer Wagner-Vereins wird das Adagio der 7. Symphonie (in Schalks Bearbeitung für Klavier vierhändig) aufgeführt. In diesem Konzert wirken mit: Theodor Schmidt und die Damen Auinger, Hörzinger und Schmidt-Allizar.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188606136, "Datum": "nach dem 13.6.1886", "Haupttext": "Bruckner äußert sich Gutmann gegenüber (*) und in einer Soirée bei Hohenlohe über den Schicksalsschlag, den der Tod König Ludwigs II. auch für ihn bedeute (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 193704136, "Datum": "nach dem 13.4.1937", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie unter Koussevitzky in Boston.", "Letzte Änderung": "20.04.2025 17:10"}, {"ID": 190503136, "Datum": "nach dem 13.3.1905", "Haupttext": "In den Kritiken zur Hamburger Aufführung von Gustav Mahlers Fünfter Symphonie (*)\r\nwird von Emil Krause im Fremden-Blatt der Einfluß Bruckners konstatiert (**)\r\nund von Max Julius Löwengard im Hamburger Correspondent die unterschiedliche Akzeptanz Bruckners und Mahlers beim Publikum angedeutet (***).", "Letzte Änderung": "21.08.2025 07:06"}, {"ID": 192312136, "Datum": "nach dem 13.12.1923", "Haupttext": "Kritik zur 4. Symphonie in einer Bergener Zeitung - »Den fullt besatte sal takket med flere fremkallelser« [der vollbesetzte Saal dankte mit mehreren Hervorrufen«].", "Letzte Änderung": "24.08.2025 07:25"}, {"ID": 189112136, "Datum": "nach dem 13.12.1891", "Haupttext": "Artikel über die 1. Symphonie in der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung Nr. 6 und 7 (1891/92), signiert »M. L.«, siehe \"Januar 1892\" (*).\n[?] Besprechung der 1. Symphonie, signiert »R. H.« [= Richard Heuberger?], im Wiener Tagblatt: »... Gegenüber der klar umrissenen Musik anderer Meister nimmt sich Bruckners Composition aus wie - Musikdämpfe.« (**).", "Letzte Änderung": "06.01.2026 21:20"}, {"ID": 189211136, "Datum": "nach dem 13.11.1892", "Haupttext": "[November-Heft, erst nach dem 20.11.1892] Besprechung des 150. Psalms in der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung Nr. 3/4, S. 8 (signiert \"J. T.\" [= Julius Twardowsky?]):\r\n\"                    Grosser Musikvereins-Saal.\r\n   [... über das 1. Philharmonische Konzert ...] \r\n     Erstes Gesellschaftsconcert. Das hochinteressante Programm enthielt gleich drei Erstaufführungen. Schubert's Ouverture in E-moll ist sehr nett und verleugnet nicht den Einfluss Rossini's. Bruckner's 150. Psalm für Solo, Chor und Orchester ist eine neue geniale Schöpfung unseres grossen Meisters, gewaltig von Anfang bis Ende. [... über \"Wanderers Sturmlied\" von Richard Strauss, das Liszt-Konzert mit Adele aus der Ohe, Frl. Standhartner als Solistin bei Mendelssohn ...] Sämmtliche Nummern wurden prächtig aufgeführt.       J. T.\r\n   [... über das 2. Philharmonische Konzert (am 20.11.1892) ...]\" (*).\nDie Allgemeine Kunst-Chronik teilt im zweiten Novemberheft (Nr. 24) auf S. 603 mit, daß der 150. Psalm im Gesellschaftkonzert aufgeführt wurde. Partitur und Klavierauszug seien bei Doblinger erschienen:\r\n\"... Einen merklichen Kontrast wies das Gesellschaftskonzert auf. ... Doch gehen wir über diese Lückenbüßer hinweg und halten wir uns an den vokalen Theil, vorerst an Bruckner's gewaltigen 150. Psalm (Partitur und Klavierauszug im Verlage von Ludwig Doblinger in Wien). [...]\" (**).", "Letzte Änderung": "24.04.2026 13:29"}, {"ID": 188611136, "Datum": "nach dem 13.11.1886", "Haupttext": "Besprechung der 7. Symphonie durch den New Yorker Kritiker H. E. Krehbiel [vermutlich erst 1887 nach Abschluß der Konzertsaison].", "Letzte Änderung": "20.10.2024 08:31"}, {"ID": 185511137, "Datum": "nach dem 13.11.1855.", "Haupttext": "Die Kirchenvogteien melden allen vorgesetzten und nachgeordneten Behörden die provisorische Anstellung Bruckners.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 197410136, "Datum": "nach dem 13.10.1974", "Haupttext": "Aufführung des Requiems [WAB 39] durch die Wiener Hofmusikkapelle zum Andenken an Josef Krips.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 189210136, "Datum": "nach dem 13.10.1892", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts mit der 3. Symphonie in der Zeitschrift ”Caecilia” 49, S. 170.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188510136, "Datum": "nach dem 13.10.1885", "Haupttext": "Brief Bruckners an Aichinger in Steyr:\r\n   Sendet Wein als Dankesgruß [für den Ferienaufenthalt?]. Philharmoniker, Musikverein und Hellmesberger hätten Werke von ihm zur Aufführung angekündigt, doch habe er (erfolglos) gegen die 7. Symphonie protestiert. Grüße an die anderen Geistlichen und die Schwester [Anna Aichinger].", "Letzte Änderung": "13.06.2024 06:35"}, {"ID": 187410136, "Datum": "(nach dem 13.10.1874)", "Haupttext": "Sechsseitiger Brief von Ignaz Traumihler an Bischof Rudigier:\n     Über die Gestaltung der Kirchenmusik in der Diözese Linz. Die Statuten des Allgemeinen Deutschen Cäcilien-Vereins seien am 13.12.1870 [recte 16.12.1870] durch ein Breve von Papst Pius IX. approbiert worden. Er, Traumihler, stehe zu den darin formulierten Prinzipien. Die Fruchtlosigkeit der bisherigen Dikussionen erhelle aus der Einsendung Haberts im Linzer Volksblatt Nr. 234 (*), in der alle Tatsachen verdreht seien. Etwa 1869 habe man (auch Traumihler) beim Christlichen Kunstverein in Linz die Gründung eines Diözesan-Vereins geplant, um Habert mit seinem Votum gegen einen Anschluss an den Deutschen Cäcilien-Verein entgegenzukommen. Konträr dazu habe aber Habert am 13.6.1871 einen Österreichischen Cäcilien-Verein gegründet (inzwischen wieder aufgelöst?), dem die Kunstvereinsmitglieder aus prinzipiellen Gründen nicht beitreten konnten. An der fünfjährigen Pause in der Kirchenmusikreform sei Habert durch sein eigenmächtiges Vorgehen selbst schuld. Rudigier möge den Diözesan-Cäcilien-Verein nur als Zweigverein des Allgemeinen Deutschen Cäcilien-Vereins approbieren [siehe die Anmerkung]. Verweist auf die Bedeutung der Regensburger Generalversammlung am 3.-5.8.1874 (**) und die inzwischen erlangte Verbreitung des Vereins. Wille und Kraft eines Einzelnen reichten nicht aus, gemeinsames Handeln sei nötig. Viele österreichische Kronländer seien schon beigetreten. Er, Traumihler, sei Mitglied des Christlichen Kunstvereins in Linz und seit 1871 Referent beim Deutschen Cäcilien-Verein und daher über die Situation der Kirchenmusik gut unterrichtet. 1873, vor Traumihlers Reise nach Köln, habe Rudigier von einem Anschluss Oberösterreichs an den deutschen Verein \"mit oder ohne Habert\" gesprochen. Ein separater Weg Österreichs wäre befremdlich.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187108126, "Datum": "nach dem 12.8.1871", "Haupttext": "Bruckner nützt die konzertfreien Tage zur Besichtigung Londons (anhand des Grieben-Führers »London und Umgebung«). Über den Tower hatte er sich eine ausführliche Beschreibung angeschafft. [siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "15.10.2024 07:28"}, {"ID": 185807126, "Datum": "nach dem 12.7.1858", "Haupttext": "Monatsschrift für Theater und Musik, Jg. 4, S. 447: Bericht über Bruckner in dem Aufsatz »Die Gründung einer Orgelschule in Wien«, in dem die Orgelprüfung in der Piaristenkirche und der Wettstreit mit Führer in Salzburg 6.-9.9.1856 erwähnt werden: \n»Die Gründung einer Orgelschule in Wien. [/] [Signatur:] Z....k. Schon oftmals wurde in verschiedenen Berichten des traurigen Zustandes, in welchem das Orgelwesen und das Orgelspiel in der Residenz sich befindet, Erwähnung gethan. [...] Nehmen wir nun den traurigen Zustand des Orgelwesens in der Residenz und schließen wir von diesem auf jenen im Lande, so dürfte sich ein sehr ungünstiges Resultat ebenfalls herausstellen. Eine rühmliche Ausnahme bildet Hr. Bruckner, Domorganist zu Linz, den wir in jüngster Zeit in der Josefstädter Kirche das prächtige Orgelwerk spielen hörten. Unsere Erwartungen wurden zu unserer großen Freude durch die Leistungen dieses Mannes bedeutend übertroffen. Bruckner, unbedingt einer der hoffnungsvollsten Schüler unseres Sechter, zeigte sich seines gediegenen Meisters im höchsten Grade würdig. Nicht unerwähnt darf bleiben, daß Hr. Bruckner bei Gelegenheit des Mozartfestes im Orgelspielwettstreite dem Hrn. Robert Führer, dem bekannten und beliebten Kirchencomponisten, sich als ebenbürtiger Gegner zeigte« [... über das (besser geförderte) Orgelspiel in Böhmen, die minimale Ausbildung an St. Anna, über Selmar Bagges Initiative an seiner Musikschule ...].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 190903136, "Datum": "nach dem 12./13.3.1909", "Haupttext": "Besprechungen der 8. Symphonie:\nLouis C. Elson [vermutlich Boston Advertiser]:\r\n\"a work of great power as well as length and, in spite of its defects and prolixity, it has dignity and power and the voice is the voice of Bruckner ... it is the best of the nine symphonies of this master.\", Olin Downes [vermutlich Boston Post]: \"the eighth symphony takes the breath away at first by its enormous energy and concentrated force.\"\r\nund Philip Hale [vermutlich Boston Herald]: Mr. Hale distinctly believed it to be Bruckner's best and said, \"Above all, the invention shown, both in thematic lines and in wealth of development, is little less than marvelous for Bruckner was sixty years old when he began work on this symphony.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 193501127, "Datum": "nach dem 12.1.1935", "Haupttext": "Besprechung der Aufführung der 6. Symphonie in Cincinnati durch Martin Dumler: »[...] Dirigent und Orchester haben Wundervolles geleistet. Das Publikum respondierte mit großem Beifall in beiden Konzerten und es ist kein Zweifel, daß es sich in diese Symphonie sehr verliebt hat. [...]«.", "Letzte Änderung": "12.02.2023 14:17"}, {"ID": 190501126, "Datum": "nach dem 12.1.1905", "Haupttext": "In der Neuen Zeitschrift für Musik (Januar 1905) wird ein Konzert von Busonis Reihe besprochen, in dem Sibelius seine 2. Sinfonie selbst dirigierte. »[...] Die Symphonie von Sibelius ist ein Werk, dessen Bekanntschaftzu machen sich lohnte. Zwar nicht eine Symphonie, die mir berufen scheint, sich der Reihe der grossen Symphonien unserer Meister von Haydn bis Bruckner würdig anzureihen, aber doch ein Werk, aus dem unverkennbar eine eigene Persönlichkeit spricht. [...]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189101126, "Datum": "nach dem 12.1.1891 (vor dem 20.2.1891)", "Haupttext": "Brief von M. von Kempelen an Hofrat Zipfl [?] in der Fürstlich Liechtensteinschen Hofkanzlei:\n   Bruckner, der ihn um dieses Schreiben gebeten habe, werde auch im Auslande gewürdigt, der Kaiser habe die Widmung einer Symphonie kürzlich angenommen, und mehrere Kunstfreunde leisteten eine jährliche Ehrengabe, da Bruckner nur 440 fl Pension erhalte. Obwohl er nun finanziell gesichert sei, möge Fürst Liechtenstein die jährliche Zahlung unabhängig von Bruckners äußeren Umständen bis ans Lebensende dennoch gewähren.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 193311126, "Datum": "nach dem 12.11.1933", "Haupttext": "[wenige Tage nach dem Budapester Konzert]\r\nFelix M. Gatz hält vor 150 Theologen einen Bruckner-Vortrag im erzbischöflichen Priesterseminar in Wien.", "Letzte Änderung": "03.11.2025 14:09"}, {"ID": 192410126, "Datum": "nach dem 12.10.1924", "Haupttext": "Artikel von Emil Petschnig »Drei Uraufführungen: Schönberg, Mahler, Bruckner.« in der Musikpädagogischen Zeitschrift, Organ des Österr. Musikpädagogischen Verbandes, Oktober - Dezember 1924.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188009116, "Datum": "nach dem 11.9.1880", "Haupttext": "Bruckner verbringt den Rest der Sommerferien in St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187209116, "Datum": "nach dem 11.9.1872", "Haupttext": "Abschrift von Partitur und Stimmen der 2. Symphonie (*), überwiegend durch Carda und (bei den Streicherstimmen) vier weitere Kopisten (**), darunter Cervenka (***). Grundlage für das Kopieren der Stimmen ist Tenscherts Abschrift (°).\r\n   In diese Zeit fällt auch die Umnumerierung der Symphonie von Nr. 3 zu Nr. 2 und die Umstellung des Adagios vor das Scherzo (°°).", "Letzte Änderung": "10.11.2024 08:27"}, {"ID": 189407116, "Datum": "nach dem 11.7.1894", "Haupttext": "Gratulationsschreiben des Wiener Akademischen Gesangvereins an Bruckner anlässlich der Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Linz.", "Letzte Änderung": "26.11.2024 23:54"}, {"ID": 189207117, "Datum": "nach dem 11.7.1892 [November 1892]", "Haupttext": "Druck des 150. Psalms bei Doblinger (Partitur Nr. D.1804 (*), Chorstimmen D.1781, Klavierauszug von Cyrill Hynais D.1780, [1893] Orchesterstimmen D.1860).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189303116, "Datum": "nach dem 11.3.1893", "Haupttext": "Besprechungen des »Tafelliedes« [WAB 59] durch Theodor Helm in der Deutschen Zeitung:\n     \"(Akademischer Gesangverein.) Wenn ein schaffender Künstler  ein berühmter Mann geworden ist, spürt man schon aus biographischem Interesse selbst nach seinen bescheidensten Anfängen. Dies erklärt uns zur Genüge die Erstaufführung eines bereits 1843, also vor fünfzig Jahren (!) geschriebenen \"Tafelliedes\" unseres Bruckner im letzten Concert des Akademischen Gesangvereines. Mit einer Art Rührung lauschte man dem patriarchalisch-schlichten, aber doch wohlgelungenen Chorsatz des 19jährigen oberösterreichischen Schulgehilfen, der freilich damals noch keine Ahnung hatte, daß er einst einer der größten Meister der Symphonie, der Kirchenmusik werden würde. Uebrigens hätte man nach dem ruhig fortfließenden Charakter der Musik eher auf das frommempfundene Kyrie einer Landmesse schließen können, als auf ein flottes Tafellied, wie uns im Concerte der offenbar neuunterlegte Text glauben machen wollte. Sei dem wie immer, das \"Tafellied\" gefiel, es wurde sogar dessen letzte Strophe pietätvoll wiederholt. Neben dem jungen Bruckner wurde auch der jugendliche Herbeck (vertreten durch einen 1853 componierten frischen Chor \"Der Handwerksbursch\" mit gebührender Achtung aufgenommen; die beiden Tondichter standen sehr passend nebeneinander, war doch Herbeck der erste, welcher unter den Fachmusikern die phänomenale Begabung Bruckner's erkannte und auch seine Berufung nach Wien veranlaßte. [...] Ueberreich bedacht war das Concert mit Zwischennummern. Vorträge der blonden Geigerin Fräulein Mollner, des Baritonisten v. Bignio, endlich eines jungen Organisten, Herrn K. Oßke aus Innsbruck. - Gesungen wurde von den Akademikern unter Herrn Mader's Führung mit gewohnter Lust und Liebe.\" (*)\n \nund [durch Puchstein?] im Deutschen Volksblatt [evtl. 14.3.1893? siehe \"Anmerkung\"]:\n     \"Nicht geringes Lob verdient das Concert des Akademischen Gesangvereines, dessen Vortragsordnung fast ausschließlich mit ersten Namen, wie: Schubert, Weber, Liszt, Bruckner, Brahms, Herbeck, Hegar, geschmückt erschien. [...] Bruckners \"Tafellied\", ein ernster, klangschöner Chor, der schon im Jahre 1843 in Kronstorf entstanden war und nun mit unterlegtem Texte von Ptak zur ersten Aufführung gelangte, wurde mit einer gewissen Weihe und großer Sorgfalt ausgeführt. Dr. Bruckner, der selbst zugegen war, erfreut sich von jeher großer Sympathie in akademischen Kreisen, die neuerlich dadurch zum Ausdruck kam, daß sein Chor zur Wiederholung begehrt wurde. Ein etwas rascheres Zeitmaß wäre der Tondichtung nach unserer Ansicht entschieden zu Statten gekommen. [...Stichwörter:  Herbeck, Mader, Mollner, Raff, Halirsch, Oßke, J. S. Bach, Rheinberger, L. v. Bignio, Bizet, Riedel, Pfeffer, Schubert, Hegar ...] Der \"18. Psalm\" von Liszt beendete das anregende Concert.\" (**).", "Letzte Änderung": "26.03.2023 09:11"}, {"ID": 190512016, "Datum": "nach dem 1.12.1905", "Haupttext": "In einer Kritik der Triester Zeitung zu Mahlers 5. Symphonie wird Bruckner als eines der Vorbilder genannt.", "Letzte Änderung": "16.02.2025 23:34"}, {"ID": 190302116, "Datum": "nach dem 11.2.1903", "Haupttext": "Rezension [von Robert Wallaschek?] zur 9. Symphonie im Illustrierten Wiener Extrablatt [siehe 12.2.1903 (Königstein)] (*).\nArtikel von Arthur Neißer »Anton Bruckner's Neunte Symphonie (Uraufführung in Wien)« in der Zeitschrift der Internationalen Musik-Gesellschaft 4 (1902/03), S. 317 (**).\n[wann?]\r\nArtikel \"Bruckners 9. Sinfonie. Erster Satz.\":\r\n\"Früher, in Zeiten des Rokoko, suchte und fand die musikliebende Welt meist sich selbst in den zierlichen Formen der anmutigen Tonkunst [...]\" (***).\nArtikel von Karl Grunsky \"Anton Bruckner's 9. Sinfonie.\" in der Zeitschrift \"Der Klavierlehrer\" 26. Jg., Nr. 6, S. 85f (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190002116, "Datum": "nach dem 11.2.1900", "Haupttext": "Besprechung der d-Moll-Messe durch Rud. Glickh in der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung Nr. 6 auf S. 3f.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188302116, "Datum": "nach dem 11.2.1883", "Haupttext": "Besprechung der 6. Symphonie in den Leipziger »Signalen für die musikalische Welt« Nr. 15 (*).\n[Vermutlich nach der Uraufführung] Jahn bescheinigt in einem Zeugnis Bruckners Befähigung, Begeisterung und Sachkenntnis als Komponist (**).", "Letzte Änderung": "10.02.2026 14:19"}, {"ID": 187701016, "Datum": "nach dem 1.1.1877", "Haupttext": "Brief Josef Seiberls an Bruckner:\r\n   Er habe dem St. Florianer Prälaten [Moser] Bruckners Zigarrengeschenk überbracht. Der Prälat habe es als Dank [für den Weihnachtsaufenthalt Bruckners] aufgefaßt. Prälat und Regens chori [Traumihler] würden sich freuen, Bruckner an Ostern in St. Florian zu sehen. Traumihler plane nur die ”liturgischsten” Sachen [Caecilianismus?]; Lanz werde auch kommen. Gestern habe er, Seiberl, mit Ignaz gesprochen, der erwäge, nach Vöcklabruck zu Huebers, die er finanziell unterstützen könne, umzuziehen. Einem gestern eingetroffenen Programm des Linzer Sängerbundes sei zu entnehmen, daß der ”Germanenzug” geplant sei [11.3.1877].\nEingangsdatierung Bruckners »nach Neujahr 1877«.", "Letzte Änderung": "05.04.2024 19:35"}, {"ID": 189112118, "Datum": "nach dem 11.12.1891", "Haupttext": "Bei der nächsten Veranstaltung des Wiener Akademischen Gesangvereins spricht Bruckner seinen Dank für die Veranstaltung des Kommerses aus.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189011116, "Datum": "nach dem 11.11.1890", "Haupttext": "Die Leitung des Wiener Akademischen Gesangvereins [Theodor Wähner und Karl Lorenz) wendet sich auf Anregung des Rektors der Wiener Universität [Wilhelm Ritter v. Hartel] an Bruckner wegen der Komposition eines Chors für die Grillparzer-Feier am 15.1.1891.\n   \"In Erledigung des ersten Theiles des Beschlusses vom 11. November 1890 wendete sich die Vereinsleitung über Anregung Sr. Magnificenz an Meister Bruckner, unser hochgeschätztes Ehrenmitglied, mit der Bitte, uns für die akademische Grillparzer-Feier einen neuen Chor mit Worten von Grillparzer zur Aufführung zu übergeben. Bruckner erklärte sich dazu mit der grössten Liebenswürdigkeit bereit, indem er uns selbst die Wahl der Dichtung überliess. Wir wählten das kleine Gedicht \"Träumen und Wachen\" (aus \"Traum ein Leben\"), welches denn Bruckner einem herrlichen Tonwerke zu Grunde legte, das er selbst mit der grössten Hingebung mit uns einstudirte und bei der am 15. Jänner 1891 im grossen Festsaale der Universität abgehaltenen Grillparzer-Feier leitete. Bezüglich dieser Aufführung verweisen wir auf die Chronik. An dieser Stelle obliegt es uns nur, dem Meister für all das unseren tiefstgefühlten Dank auszusprechen.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188811116, "Datum": "nach dem 11.11.1888", "Haupttext": "[Vermutlich] Schreiben Bruckners an Karl Kerschbaum: Kondoliert zum Tod von Marie Kerschbaum (*). Danach Brief von Karl Kerschbaum an Bruckner: Dankt für Bruckners Teilnahme (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189610116, "Datum": "nach dem 11.10.1896", "Haupttext": "Übersicht:\nA. Geschehenes und Geschriebenes (Ereignisse und Briefe)\nB. Gedrucktes (Zeitungsartikel in alphabetischer Reihung)\nC. Gedrucktes (Jahrbücher, Periodika)\nD. Ikonographie\nE. Varia\nA. Geschehenes (Ereignisse)\n[vor dem 15.11.1896] Aufführung des »Te Deum« beim Gründungsfest des Männergesangvereins in Warnsdorf (*).\n[vor dem 15.11.1896] Akademische Trauerfeier in Prag (**).\nAufführung des Adagios der 7. Symphonie unter Richard Barth im 3. Philharmonischen Konzert in Hamburg (***).\nBrief von Bernhard Ziehn an Hugo Kaun nach Bruckners Tod:\r\n     Über einen Kritiker, der Bruckner \"stets mit Hohn und Spott verfolgte\" [Kalbeck gemeint?] : \"[...] Wenn der K... noch eine Spur von Gewissen hat, muß er sich an der ersten besten Türklinke aufhängen,\" (°).\n[nach 11.10.1896?]\r\nBrief von Bernhard Ziehn an Hugo Kaun nach Bruckners Tod:\r\n     \"Brief und Paket erhalten. Darüber nächstens, bin jetzt sehr beschäftigt. Bei der Germania bestellte ich mir eine Nummer mit dem Kloseschen Aufsatz über Bruckner [bisher unbekannt]. (Klose ist Schüler Bruckners und der Lehrer des R. Louis) erhielt aber heute die Nachricht, dass ich unbedingt die betr. Zeitungsnummer angeben müsste. Sollten Sie die Nummer oder das Datum noch wissen, bitte ich Sie um gefällige Mitteilung. [...]\" (°°).\n[nach 11.10.1896?]\r\nBrief von Bernhard Ziehn an Hugo Kaun:\r\n     \"[...] Ihre Äusserung über Milwaukee's Abdruck meines Bruckner-Artikels verstehe ich nicht. Die Zeitungen dort haben doch den Aufsatz 14 Tage früher gelesen als Sie, Falls einer ihn abdrucken wollte, wäre es längst geschehen. Es wird aber nicht geschehen, und zwar nicht, weil er so lang ist, sondern des Inhaltes und der Ausdrucksweise wegen.\" Kürzlich seien ihm alle Bilder und Kompositionen von Spanuth verbrannt (°°°).\nVisitenkarten mit Kondolenzen treffen ein von Kardinal Gruscha, Hofrath Dr. Julius Hann, Alois Josef Kofler (2. Kapellmeister am Stadttheater Salzburg), Dr. Ernst Mach (Universität Wien), Adalbert Markus, Georg Pointner (kaiserlicher Rath) und Theodor Reisch [jun.] (#).\nNotizen von Belvedere-Schlossinspektor Eduard Heinrich [Henrich] zu Bruckners letzten Tagen:\r\n     Über den 11.10.1896 (erwähnt Frau Kathi, Pater Witt = Heribert Witsch). Pater Graf [Karl Graff] sei der Beichtvater gewesen. Jeden Sonntag mit Kathi um 9 Uhr zur Messe nach St. Michael. Wohnung früher in Hessgasse neben Hofrat Hartel. Erwähnt Hynais, Schalk, Ferdinand Löwe, Meißner, Mahler, den Bösendorfer-Flügel, Prof. Schrötter (erhielt die Orgel, um 600 fl vom Konservatorium gekauft). Elfenbein-Cruzifix, für 147 fl am Petersplatz gekauft, wurde im bischöflichen Palais geweiht. Frau Kathi besorgte \"Ablaß\" für Fleischgenuss. Messingbett (für 200 fl, Kärtner Hof) \"war sein Stolz\", Kathi hatte 2 Tage mit Bruckner gesucht. Die dritte Bank [im Park] war das \"Bruckner Bankerl\". Gegessen wurde am Arbeitstisch. Über den Tagesablauf, die Möblierung, die Kleidung (Stoffhändler Janovitz [Janowicz]), die Kerzenbeleuchtung. Seit 1868 in Wien, anfangs mit Schwester [Maria Anna Bruckner]. Erwähnt noch St. Florian bei Linz, Dr. Heller (#a).\nTheodor Altwirth schreibt ein Gedicht \"Auf Anton Bruckners Tod!\" (neun vierzeilige Strophen), am Ende unterzeichnet \"Th. Altwirth 1896\" (##).\nEin Partezettel wird an Nicodé versendet (###), ein weiterer an die Liedertafel Vöcklabruck (xxx).\nB. Gedrucktes (Zeitungsartikel in alphabetischer Reihung)\n[Allgemeine Musik-Zeitung] Vierteiliger Artikel von Rudolf Louis in der Allgemeinen Musik-Zeitung 23 (1896) S. 617, 633, 651, 667f (za1).\nIn derselben Zeitschrift auf S. 590 ein Artikel ”Anton Bruckner” von Wilhelm Klatte (za2). - Artikel in Cerkveni glasbenik 19 (1896), Nr.10, S. 75-77 (zc1).\nArtikel in Dalibor 18 (1896) S. 338 (zd1).\n[Deutsche Wacht] Nachruf von Dr. Arthur Seidl in der Deutschen Wacht (zd2);\r\n   er enthält einen anekdotischen Bericht von Bruckners Verhalten in Bayreuth der Erbprinzessin von Meiningen gegenüber (zd2a).\n[Gesellschaft] Artikel von Max Graf in »Die Gesellschaft« 1896, S. 1401-1408 (mit einem Portrait) (zg1).\n[Illustrierte Zeitung] Artikel Heinrich Schenkers in der Illustrierten Zeitung 107 (1896) S. 497 (zi1).\n(mit Portrait) »Das interessante Blatt« 15 (1896), Nr. 43, S. 7 [= Ende Oktober 1896?] (zi2).\n[Mitte Oktober 1896] Artikel von Karl Söhle in »Der Kunstwart« 10 (1896), H. 2, S. 28:\r\n\"Musik.\r\n    *  Mit Anton Bruckner hat die deutsche Musik der Gegenwart wohl die eigenartigste und merkwürdigste Persönlichkeit verloren, die neben Bruckners Antipoden Brahms von älteren Komponisten jetzt noch wirkte. [... über den Parteienstreit etc. ... ]. Möge das besser werden, auf daß wir bald recht erfahren, was wir an Anton Bruckner nicht verloren haben, sondern noch besitzen.   Karl Söhle.\"       (zk1).\nNeue Musikalische Rundschau 1 (1896/97) S. 33f (zn1).\nArtikel Göllerichs in der Neuen Musikalischen Rundschau 1 (1896/97) S. 113-116 (mit einem Portrait) (zn2).\n[Neue Musik-Zeitung] Aufsatz »Heiteres aus dem Leben Anton Bruckners« (signiert »G. B.«) in der Neuen Musik-Zeitung 17 (1896), S. 282 (zn3).\nDort auch ein mit »E. K.« signierter Artikel (zn4).\nArtikel ”Aus dem Leben Anton Bruckners” von Armin Friedmann (zn5). \r\n[derselbe Artikel gemeint?] Artikel von A. Friedmann in der NMZ auf S. 267f (zn6).\n[Neues Illustriertes Blatt] Gedenkartikel mit Portrait Bruckners [IKO 91] im Neuen Illustrierten Blatt (Brünn) 5 (1896) Nr. 42, S. 663 [ca. ab 19.10.1896?] (zn7).\nÖsterreichisch-Ungarische Musiker-Zeitung 4 (1896), Nr. 20, S. 1 (zo1).\n[16.10.1896] Signale für die musikalische Welt 54 (51. Heft 1896) S. 804:\r\n\"      Anton Bruckner\r\nist am 11. October im 73. Lebensjahre in Wien gestorben. Weniger das große Pu­blicum, als die musikalischen Kreise, speciell diejenigen Wiens, werden den Verlust des hochveranlagten, trefflichen Künstlers beklagen. Bruckner war eine eigenartige Musikernatur, die unbekümmert um alles Conventionelle und Hergebrachte, ihre eigenen Wege wandelte, daher auch seine Compositionen fast nirgends ungetheilte Anerkennung fanden. Seine oft schwunghafte harmonische Vielgestaltigkeit, welche sich aus seiner Tendenz, Wagners Bühnenstyl auf die absolute Musik zu übertragen, erklärt, und die frappirenden, zeitweilig abstracten Accordverbindungen gaben seiner Musik mehr den Stempel der Gedankenarbeit, als daß sie aus dem Inneren geschöpft erschien. Dagegen war Bruckner ein Meister des Kontrapunktes und ein glänzender musikalischer Illustrator, der das Orchester mit Virtuosität zu behandeln verstand. Er ist erst in vorgerücktem Alter bekannt geworden, 52 Jahre war er alt, als seine zweite Symphonie in Cmoll in\r\nWien zur ersten Aufführung kam, ohne Erfolg zu haben, erst die siebente in Edur lenkte die Aufmerksamkeit weiterer Kreise auf sich, wie denn überhaupt im letzten Jahr­ zehnt manche seiner Werke, darunter namentlich das „Te deum“, ihren Weg über Oesterreich hinaus fanden. Bruckner componirte allein neun Symphonien, ferner Kammermusiksachen, größere und kleinere Männerchorwerke, mehrere Messen u. s. w. Als Sohn eines Dorfschullehrers am 4. September 1824 in Ansfelden (Oberösterreich) geboren, gelang es ihm, durch eisernen Fleiß sich autodidactisch zu einem so tüchtigen Contrapunktisten und Organisten auszubilden, daß er 1855 bei der Bewerbung um die Domorganisten-Stelle in Linz als Sieger hervorging. Auf späteren Urlaubsreisen genoß er den Unterricht Sechter's in Wien, dessen Nachfolger er 1868 als Hofcapellorganist wurde. Gleichzeitig wurde ihm die Stellung eines Professors für Contrapunkt, Composition und Orgelspiel am Conservatorium, sowie später die eines Lectors für Musik an der Universität in Wien übertragen. In diesen Aemtern wirkte er bis kurz vor seinem Tode. Die Wiener Universität verlieh ihm 1891 den Ehrendoctor-Titel. Im Umgang war Bruckner die Bescheidenheit selbst, eine seelensgute, harmlose, fast hyper­naive Natur. Er kannte nur die Liebe zu seiner Kunst, sonst bekümmerte ihn Nichts in der Welt. Kaiser Franz Joseph hatte ihm in den letzten Jahren eine Wohnung im alten Lustschloß Belvedere angewiesen, wo er auch gestorben ist. Das Leichenbegängniß Bruckner's fand auf Kosten der Stadtgemeinde statt. Bei der Trauerfeier war fast das ganze musikalische Wien versammelt, ferner nahmen Vertreter des Unterrichtsministeriums, der Bürgermeister und die beiden Vicebürgermeister, der Rector und zahlreiche Professoren der Universität, sowie die Wiener Studentenschaft daran Theil.\" [keine Signatur, vermutlich Bartholf Senff] (zs1).\nAnonymer Artikel \"Professor Dr. Anton Bruckner ist Sonntag, den 11. d. M., [...]\" (zx1).\nAnonymer Artikel \"An unseren Musikreferenten Dr. Th. Helm\" (über Otto Kitzlers Beileidstelegramm an Theodor Helm) (in der Deutschen Zeitung?) (zx2).\r\n[vermutlich identisch mit Deutsche Zeitung vom 14.10.1896:]\r\n\"An unseren Musikreferenten Dr. Th. Helm ist von dem Director des Brünner Musikvereines, Herrn Kitzler, folgende Drahtnachricht eingelangt: \"Dem Freunde und Schätzer Bruckner's tiefstes Beileid. – Kitzler.\" – Director Kitzler führte vor einigen Jahren Bruckner*'s vierte Symphonie und heuer seine zweite mit größtem Erfolge in Brünn auf.\"\n[Zeit] Artikel Heinrich Schenkers in »Die Zeit« 7 (1896), Nr. 90, S. 184-186 (zz1).\nC. Gedrucktes (Jahrbücher, Periodika)\nBruckners Tod wird im Jahresbericht des Wiener Akademischen Gesang-Vereins (39. Vereinsjahr 1896/97) auf S. 6f erwähnt (jb1).\n[Späterer] Bericht in der Festschrift des Wiener Akademischen Gesangvereins (jb2).\nArtikel von Josef Schalk \"Anton Bruckner.\" im Jahresbericht des Wiener Akademischen Wagner-Vereins 24 (1896) S. 14-19. Kurzer biographischer Überblick, Gedanken zu den einzelnen Symphonien (jb3).\r\nBruckners Tod ist auch auf S. 8 erwähnt (jb4).\nLudwig Edlbacher bereitet für die 3. Auflage seiner »Landeskunde von Ober-Österreich« einen wesentlich erweiterten biographischen Artikel über Bruckner [vgl. 1873, 1883, 1888] vor, der auch Ereignisse 1899 und 1900 noch berücksichtigt (jb5).\nArtikel \"Auf Bruckners Tod\" in \"Wagneriana\" Band II, S. 387-394 [evtl. von Arthur Seidl, 1914?] (w1).\nD. Ikonographie\r\nZur Ikonographie siehe auch den Teil B (»Zeitungsartikel«)\nRudolf Fenz fertigt eine Portrait-Lithographie Bruckners mit einem Notenzitat aus der 5. Symphonie [IKO 89] an (ik1).\nÖlgemälde [IKO 88] von Franz Antoine (?) (ik2).\nScherenschnitt von Otto Böhler (Bruckners Ankunft im Himmel) [IKO 94] (ik3).\nZwei Medaillen von Franz Xaver Pawlik [IKO 95 und 96] (ik4).\nE. Varia\r\nAus Bruckners Besitz haben sich einige handschriftliche Musikalien erhalten (Stift St. Florian, Bruckner-Archiv, Gruppe 21).\nBeethoven:\r\nAbschrift der Klaviersonate (15 Bl., signiert vom Kopisten \"M. Sch.\") As-Dur op. 26. -\r\nPartitur-Abschrift der Streichquartette op. 59/1 (38 Bl., mit Besitzervermerk \"Harlinger\"),\r\nop. 59/2 (38 Bl.), op. 59/3 (36 Bl.) und [sic!] op. 59/4 (28 Bl.)\nBruckner:\r\nKlavierauszug von \"Germanenzug\" (3 Bl.) und Chorstimmen (6 Bl.), Tenor 1 mit Datierung \"16. Okt. 1878\"\nHändel:\r\nFuge in fis-Moll (mit Eintragungen Bruckners?), 2 Bl.\r\n1. Orgelkonzert, bearbeitet von Rudolf Dittrich (vgl. 10.9.1882), 8 Bl.\nJohann Matthias Keinersdorfer:\r\n\"Ausweichungen\", 8 Bl. (mit Vermerk \"Georg Steinmayr\")\nMozart:\r\nFuge aus dem Gloria der C-Dur-Messe, Abschrift von Johann Baptist Weiß, 6 Bl.\nPalestrina:\r\nImproperia [...] Mitgetheilt von J. B. Benz. 1 Bl.\nSchubert: \"Troisieme Grand Sonate pour le Piano Forte\", signiert vom Kopisten F. Zolles [Sonate Es-Dur D 568 gemeint?]\nRudolf Weinwurm:\r\nPräludium für die Orgel op. 9 (2 Bl.) \"Seinem lieben Freund H. Brukner, Domorganisten in Linz, gewidmet.\"\nFranz Witt:\r\n\"Lamentation I. Op. VI.\" (6 Bl.) (a).\nAußerdem befanden sich in Bruckners Nachlass Werke von Johann Baptist Weiß: Messe C-Dur, Messe D-Dur und ein \"Domine ad adjuvandum\" [WAB 136] (a1).\nAn gedruckten Musikalien befanden sich in Bruckners Besitz:\nJohann Georg Albrechtsberger: \r\nFuga sopra il Thema Do, re, mi, Fa sol, la op. 5. - Sei Fughe e Preludie op. 6. - Sechs Präludien für die Orgel oder das Pianoforte op. 12, Nr. 1 und Nr. 2 (mit einem Eintrag \"E. Heyschneider.\". - Six Fugues pour le Pianoforte ou l'Orgue op. 17.\nAn der Lan-Hochbrunn:\r\nDodici Pezzi d'Organo ed Harmonium col pedale mit Widmung \"Dem hochverehrten Meister Dr Anton Bruckner sein begeisterter Verehrer P. Hartmann. Jerusalem im April 1894\". - Erinnerung an Jerusalem. Marsch für Pianoforte.\nJoh. Seb. Bach:\r\nMatthäuspassion, Partitur (S. 1-8 fehlen) mit zahlreichen Eintragungen Bruckners. - Compositionen für die Orgel (herausgegeben von Fr. C. Griepenkerl und Ferd. A. Roitzsch), Band 1, Band 3, Nr. 8 (Toccata C-Dur mit Eintragungen Bruckners), Band 4, Nr. 3 (Präludium D-Dur), Nr. 4 Toccata und Fuge d-Moll (mit Eintragungen Bruckners), Nr. 6 Fuge c-Moll (dto.), Nr. 7 Fuge g-Moll (dto.), Nr. 8 Fuge h-Moll, Band 8, Nr. 1 Concerto D-Dur, Nr. 3 Concerto C-Dur (mit Eintragungen Bruckners), Nr. 10 Fuge C-Dur, Nr. 12 Fuge B-Dur. - Fugen für Pianoforte oder Orgel (Breitkopf &amp; Härtel Nr. 7035), Nr. 1 c-Moll (mit Eintragungen Bruckners). - Sechs Präludien und Fugen für Orgel oder Pianoforte mit Pedal (Haslinger T. H. 4085) (mit Eintragungen Bruckners). - Präludium und Fuge über den Namen BACH (Klavierauszug von F. X. Gleichauf (dto.). - Fragment eines Orgelstückes in C-Dur.\nBeethoven:\r\nMissa Solemnis (Klavierauszug und Orgelstimme). -  Streichquartett op. 130 (Partitur, mit Vermerken \"Carl Holz\" und \"Jos. Porges\"). - Sonate G-Dur op. 79. - Thematisches Verzeichnis der Klaviersonaten.\nWilliam Thomas Best:\r\nA Collection of Organ Pieces, Book 6, Nr. 31-36, Novello Nr. 4463.\nBruckner:\r\nPartitur des \"Germanenzugs\" (Kränzl in Ried).\nPaul Caro:\r\nKlaviertrio op. 8 (Rudolf Bussjäger R. B. 145), Stimmen mit Widmung auf Umschlag \"Herrn Professor Anton Bruckner in dankbarer Verehrung Paul Caro Wien Sept. 1886\". - 2 Streichquartette op. 6 und op. 7 (R. B. 146) (Partitur, mit identischer Widmung). - Quartett op. 6 (Stimmen, mit identischer Widmung).\nJames Coward:\r\nTen Glees and a Madrigal (mit Widmung \"Anton Bruckner from James Coward with best wishes - Organist of the Crystal Palace und Sacred  Harmonie Society.\"\nJoseph Haydn:\r\nMesse Nr. 1 (Partitur). - Die sieben Worte unseres Erlösers am Kreuze (Klavierauszug, mit Besitzervermerk Bruckners und \"Spallinger\". -  \"Variations pour le Clavecin ou Piano-Forte\" op. 83 (Besitzervermerk \"Weiß\" gestrichen, stattdessen \"Anton Bruckner\".\nHerbeck:\r\nGroße Messe in e-Moll (Partitur).\nOtto Kitzler:\r\nTonräthsel op. 7 (mit Widmung \"Meinem lieben Freunde Anton Bruckner zur freundlichen Erinnerung vom Componisten.\").\n[Klavierschule] \"Kleine theoretisch-praktische Clavier-Schule für den ersten Unterricht\", Haslinger Nr. 2169 (mit Bruckners Besitzervermerk aus Jugendjahren).\r\nSie wurde an der Linzer Präparandie verwendet und enthält Stücke von Ignaz Pleyel, Jan Ladislav Dussek und Johann Baptist Cramer (b1).\nG. B. van Krieken: [siehe die Anmerkung]\r\nPraeludium (op de initialen von Dr. A. H. de H.) [...] voor Orgel (\"Praeludium en Koraal voor Orgel of Piano-forte (van Sijn &amp; Zoon Rotterdam)) [...] Rotterdam. - Praeludium \"Eroica\" F dur für die Orgel (W. Wenk Rotterdam), [...] Organist in Rotterdam. - Acht Liederen voor Zang, Orgel of Piano (W. Wenk Rotterdam) [...] (1327/137).\nDaniel de Lange:\r\nDe Roze op. 12 (1888).\nJ. B. Litzau:\r\nEinleitung und Doppelfuge (D moll) [...] für die Orgel op. 14 [Organist in Rotterdam] (mit Widmung \"Herrn Hoforganist Professor A. J. Bruckner in Wien hochachtungsvoll uebersandt vom Componisten.\". - Fuge à 5 Voci über \"Aus tiefer Noth schrei ich zu dir\" op. 18 (mit identischer Widmung). - Einleitung, Variazionen und Choral mit Fuge über ein Sterbelied aus dem 16. Jahrhundert für die Orgel op. 12  (mit identischer Widmung).\nOddo Loidol:\r\nFest-Chor zur Einweihung des neuen Gymnasiums in Kremsmünster am 21.9.1891 [vgl.12.8.1891].\nAdolf Bernhard Marx:\r\nAnleitung zum Vortrag Beethovenscher Klavierwerke. Berlin 1863 (beiliegend Zeitungsausschnitte o.D. und 1932).\nMoritz von Mayfeld:\r\n\"Erinnerungen an Richard Wagner's Tristan und Isolde für das Pianoforte. I. Auf dem Schiffe (Herrn Anton Bruckner gewidmet). II. In König Markes Burg. Dem Freiherrn Friedrich von Weichs gewidmet.\".\nMendelssohn:\r\nLieder [...] op. 34 Nr. 12 Reiselied. - 3 Motetten [...] op. 39 (mit Besitzervermerk \"Arminger\"). - Sechs Lieder ohne Worte op. 38, 3. Heft (Besitzervermerk \"Bruckner\"). - Sechs Lieder ohne Worte op. 85, 7. Heft (Besitzervermerk \"A. Bruckner\"). - Sechs Sonaten für die Orgel op. 65 (mit zahlreichen Eintragungen Bruckners).\nMozart:\r\nDe Profundis [KV 93] (4 Singstimmen und Klavier, Berlin T. Trautwein). - Don Giovanni (Klavierauszug mit deutschem Text, Reclam).\nNovitäten-Courier:\r\nAlbum für das Pianoforte, herausgegeben von A. Doretti (Inhalt: Werke von Franz Josef Mayer, Josef Benoni, Franz Meier und Ludwig Linz).\nAugust Scharrer:\r\nSechs Lieder op. 2 (Breitkopf &amp; Härtel 20396) (mit Widmung \"Dem hochverehrten Meister Dr Anton Bruckner mit besten Empfehlungen des Componisten Aug. Scharrer, Berlin, Febr. 1894.\"\nHans Schläger:\r\nAve Maria op. 17 (Stimmen, Glöggl 830.b.). - Kriegslied der Deutschen (C. A. Spina 16.701, Partitur und Stimmen mit Widmung \"Meinem lieben Freunde A. Bruckner. H. Schläger\").\nSchubert:\r\nAusgewählte Gesänge [...] Schwanengesang. Zweite Serie. 15. Abschied, 27. Das Heimweh. - Erste grosse Sonate op. 42 (Litolff 2083) [a-Moll, D 845].\nRobert Schumann:\r\nZigeunerleben op. 29, Nr. 3. Für Männerchor mit vierhändiger Pianofortebegleitung eingerichtet von Joh. Herbeck. (Breitkopf &amp; Härtel 9789, mit Widmung \"Herrn Anton Bruckner zur freundlichen Erinnerung an J. Herbeck 1861\").\nCarl Seyler:\nGebet für die Orgel, Physharmonica oder Piano [...] Gran 1871.\nFranz Zdenko Skuhersky:\n24 leichte Orgelvorspiele op. 48 (Em. Wetzler Prag-Wien).\nJ. G. Eduard Stehle:\nConcert Fantasie für die Orgel über die oesterreichische Hymne op. 47 (zur Vermählung von Kronprinz Rudolf, Gebr. Hug Zürich).\nVerdi:\r\nManzoni's Requiem (Klavierauszug mit deutschem Text von Martin Roeder, Ricordi Nr. 44358).\nWilhelm Volckmar: Nun danket Alle Gott! Concertstück für die Orgel mit Begleitung von vier Posauenen und Pauken op. 43 (Erfurt, C. Wilh. Körner Erfurt 180).\nRichard Wagner: Siegfried, Nr. 2 \"Nothung! Nothung!\" (Klavierauszug, Schott 22064.2). - Walküre \"War es so schmählich, was ich verbrach\" (Klavierauszug, Schott 17995).\nJosef Calasanz Waldeck: Requiem in Es, dem Andenken Dr. Franz Waldecks gewidmet, herausgegeben von Karl Waldeck (Böhm 4290) (Notiz Max Auers \"Aus A. Bruckner's Besitz.\" (b).\nRudolf Weinwurm: Präludium für die Orgel op. 9 (\"Seinem lieben Freund | H Bruckner, Domorganist | in Linz, gewidmet\" (Manuskript)) (b2).\nNicht aus dem Nachlass Bruckners stammen Bläserstimmen zum \"Te deum\" (Trompete, C-Klarinette, Tenorhorn, Althorn (mit Eintrag \"Alois Ellram\") [vermutlich bei einer Aufführung, bei der eine Regimentskapelle o. ä. mitwirkte] (c).\nAn Alltagsgegenständen aus Bruckners persönlichem Besitz haben sich erhalten:\r\ndrei Kerzenleuchter, Geldbörse, Weihbrunnkessel, Bleistift, Schere, Lampenfuß oder Tintenfass, Stahlfeder,  Tintenfass, zwei oder drei Kreuze, ein neuwertiges Buch (von Bruckner vermutlich als Geschenk gekauft) \"Das Charwochenbuch der katholischen Kirche. Von Jakob Rudolph Khünl\" (d).\r\nStreichholzschachtel mit einem Bild Richard Wagners (d1).\r\nRadiergummi der Marke L. &amp; C. Hardtmuth (e).\nBücher:\r\nIm Nachlass soll sich auch das 1864 auf Deutsch erschienene \"Christus\"-Buch von Ernest Renan (Tréguier 27.2.1823 - 2.10.1892 Paris. Orientalist, Religionshistoriker und Schriftsteller (652/19,827)) befunden haben (829/353 als einzige Quelle)\nIm Bruckner-Gedenkzimmer in St. Florian befinden sich:\r\nder Bösendorfer-Flügel (bis 1848 im Besitz Franz Sailers),\r\n2 Sessel (mit Rückenlehne und Sitzfläche aus Geflecht) - zwei weitere bei Familie Hueber in Vöcklabruck,\r\nder Arbeitstisch,\r\nder ledergepolsterte Lehnstuhl,\r\nein Schulbladkasten mit Aufsatz,\r\nein Kleiderkasten,\r\nein Wäschekasten (anfangs in Vöcklabruck, von 1992 bis 2006 beim  ABIL in Wien),\r\neine Pendeluhr,\r\n(ein Marien-Wachsbild [Nachlass?] und ein Portrait von Carl Max Rebel (IKO 295)),\nLorbeerkränze und Fahnenschleifen [vorläufig unter dem zugehörigen Datum (falls vorhanden) erfasst oder, falls undatiert, unter dem 14.10.1896],\ndie Parte des Wiener Gemeinderates und die Parte der Familie Bruckners, die Totenmaske, Zeitungsberichte vom 15.10.1896 und 17.10.1896 [Originale oder Photographien?] (f).\nIm Stift St. Florian befinden sich (nach einer undatierten Liste von Franz Xaver Müller) folgende Bruckner-Manuskripte:\nOs justi [WAB 30, Signatur 19/12]\r\n114. Psalm [WAB 36, Signatur 19/4]\r\n22. Psalm [WAB 34, Signatur 19/5]\r\nb-Moll-Messe [WAB 29, Signatur 19/7]\r\nRequiem [WAB 39, Signatur 19/3]\r\n4 Tantum ergo [WAB 41/1-4, Signatur 20/43]\nAve Maria 4st. [WAB 5, Signatur 19/10c]\nLibera [WAB 22, Signatur 20/34]\nMagnificat (Stimmen)\r\n\"Entsagen\" [WAB 14, Signatur 20/28]\r\n\"St. Jodok\" [WAB 15, Signatur 19/9]\r\n\"Auf Brüder, die Saiten zur Hand\" [WAB 60, Signatur 19/8]\r\n\"Auf Brüder, zur frohen Feier\" [WAB 61, Signatur 19/6]\r\n\"Vergißmeinnicht\" [WAB 93, Signatur 19/1b]\r\n\"Im April\" [WAB 75, Signatur 19/11]\r\nFragmente und Skizzenblätter\r\n[ab hier handschriftlich von Müller ergänzt, vermutlich also später]\nHerz-Jesu-Lied [WAB 144, Signatur 20/27]\r\n\"Sternschnuppen\" [WAB 85, Signatur 19/2]\r\n\"Das edle Herz\" [WAB 65, Signatur 20/35]\r\n\"Das Hohe Lied\" [WAB 74, Signatur 20/30] (g).", "Letzte Änderung": "27.04.2026 14:36"}, {"ID": 188710116, "Datum": "nach dem 11.10.1887", "Haupttext": "Die Signale für die Musikalische Welt Nr. 55 machen mit einem Inserat auf S. 880 auf den Erstdruck von \"Tota pulchra es\" und \"Ave Maria\" [WAB 6] aufmerksam:\n     \"Im Verlage von Em. Wetzler (Jul. Engelmann) in Wien ist erschienen:\n               Anton Bruckner.\n     Zwei Kirchen-Chöre.\n[links]\n          No. 1.\n     Antiphon\nfür gemischten Chor und Orgel.\nPartitur und Stimmen 1 M. 26 Pf\n[rechts]\n           No. 2.\n     Ave Maria\nfür Sopran, Alt I, II, Tenor I, II und Bass I, II.\nPartitur und Stimmen 1 M.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188610116, "Datum": "nach dem 11.10.1886", "Haupttext": "Meldung über die Aufführung des »Te deum« am 10.10.1886 in Kastner's Wiener Musikalischer Zeitung (Musikalische Chronik Bd. 5) auf S. 31:\r\n»Warnsdorf. 10. October: Concert ausser Abonnement des Warnsdorfer Männergesangvereins unter der Leitung des Herrn Schuldirectors Eduard Wagner und unter Mitwirkung von Frau Margarethe Geist-Seyrich, Frl. Hermine Menzel, Anna Langer, Bertha Rampfel und Marie Goldberg; [... Werke von Adolf Thiele, R. Volkmann, A. M. Storch, C. Santner, Edm. Kretschmer, Ferd. Hummel, Franz Liszt;] \"Te Deum\" von Ant. Bruckner.«", "Letzte Änderung": "18.12.2024 09:57"}, {"ID": 188508106, "Datum": "nach dem 10.8.1885", "Haupttext": "Marsops Aufsatz wird in der Linzer Tages-Post Nr. 204 [6.9.1885] nachgedruckt (*).\nBruckner bekommt mehrere Exemplare des Berliner Artikels zugeschickt (**).\nNotizzettel Bruckners:\r\nChoralnoten für Redakteur Frei [gemeint wohl: Frey] und 12 Stück Berliner Tagblatt vom 10. August (***).", "Letzte Änderung": "11.03.2023 14:13"}, {"ID": 188308106, "Datum": "nach dem 10.8.1883 oder später", "Haupttext": "Aigner schreibt das Finale der 7. Symphonie ab (*).\n\n\n[kurz vor oder kurz nach Fertigstellung der Partitur]\nAigner und ein noch nicht identifizierter Kopist tragen Änderungen in Bruckners Autograph ein, so auch im 1. Satz (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 192803106, "Datum": "nach dem 10.3.1928", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie und des »Te deum« unter Rudolf Nilius in Notre Dame in Paris (*).\r\nLouis Vierne spielt drei Orgelwerke von J. S. Bach. Das Orchester war von Gabriel Pierné vorbereitet worden, und Nilius hatte vier Proben abhalten können (*a). \r\nDas Protektorat hatte Kardinal Dubois übernommen (**).", "Letzte Änderung": "06.10.2025 10:48"}, {"ID": 191303106, "Datum": "nach dem 10.3.1913", "Haupttext": "In der Neuen Zeitschrift für Musik bespricht H. W. Draber das Konzert vom 10.3.1913 mit der 9. Symphonie: \n   »[...] Arthur Nikisch, der allerorts vielbegehrte, hat als erster in dieser Saison Schluss gemacht. Er gab uns ein monumentales Programm: Bruckners Neunte und Beethovens Fünfte. Kein Solist verdarb die Einheitlichkeit dieses Programms. Und, das ist wohl am erfreulichsten, der Philharmoniesaal war ausverkauft. Also Bruckner »zieht«. Endlich. Nikisch war gross an diesem Abend. Er liess die Feenmusik des Brucknerschen Scherzos wie einen Funkenregen in den Saal sprühen. Das gewaltige Adagio aber drang offenbar tief in die für solche Tiefen sonst garnicht so empfangsbereiten Abonnenten ein. Es gab danach einen grossen Beifallssturm, der am Schluss von Beethovens Fünfter in regelrechte Abschiedsovationen umschlug. \n   H. W. Draber«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188503106, "Datum": "nach dem 10.3.1885", "Haupttext": "Über die 7. Symphonie erscheint\r\neine Besprechung von Josef Schalk in der Wiener Allgemeinen Kunst-Chronik (*),\r\neine mit »ck« signierte Kritik in den »Münchner Signalen für die musikalische Welt« (**).\n[vor dem 16.6.1885]\r\nBrief von Paul Heyse an Max Kalbeck:\r\n[mutmaßlicher Inhalt:] Schildert seinen positiven Eindruck von der Aufführung der 7. Symphonie. \"Könntest Du Dich doch einmal dazu verstehen, Deinen drei grossen \"B\" (Bach, Beethoven, Brahms) das vierte grosse \"B\" anzureihen.\" (***).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 05:54"}, {"ID": 186702106, "Datum": "nach dem 10.2.1867", "Haupttext": "Traumihler lädt schriftlich zur Beerdigung Franz Grubers ein, an der Bruckner vermutlich teilgenommen hat.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188607106, "Datum": "nach dem 10.[14.?]7.1886", "Haupttext": "Bruckner läßt sich im Frack mit dem Franz-Joseph-Orden im Atelier von Anton Paul Huber photographieren [IKO 22a,c] (*).\r\nEr beschafft sich aktuelle Visitenkarten (**).\n[Wahrscheinlich so zu datierende] Kalendereintragungen Bruckners [vermutlich über Briefe] (vor den Gebetsaufzeichnungen vom 19.7.1886):\r\n   »Helm, Dürnberger, Aichinger, Pointner, Scherer, Breslmaier, Liedertafel Frohsinn. Obermüllner [vgl. 13.7.1886], Lanz. Levi. Klosterneuburg. 3 Prael. etc.« (***).\r\n[Vermutlich hat Bruckner von mehreren, z.B. Obermüller, Briefe erhalten].\nDie Neue Musik-Zeitung VII (1886) berichtet auf S. 190:\r\n   »Dem Komponisten Anton Bruckner in Wien ist das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens verliehen worden.« (°).\n[undatiert, aber nach dem Brief Bruckners an Prinzessin Amalie [9.7.1886] geschrieben]\r\nBrief Bruckners an Levi:\r\n   Daß er den Orden und 300 fl Zulage erhalten hat, sei gewiß Levis Werk. Auch bei Prinzessin Amalie habe er sich bedankt. Da Hanslick, der in seiner Meinung von Brahms unterstützt werde, in London war [siehe die Anmerkung], habe Hans Richter dort nichts aufgeführt. Er, Bruckner, werde am 24.7.1886 abends in Bayreuth ankommen. Ob Levi ihm wieder bei dem Brauereigasthof (°°a) ein Zimmer reservieren lassen könne?\r\n   \"Hochwolgeborner Herr Hofkapellmeister!\r\n   Edelster meiner Gönner!\r\n   Ich habe den Franz Jos. Orden u 300 fl jährl. Zulage erhalten! Das ist ihr Werk, H Hofkapellmeister! ich weiß es gewiß! Ewiger Dank aus tiefstem Innern! Möge der Him[m]el mir nur meinen künstlerischen Vater recht gesund erhalten! [...]\" (°°).", "Letzte Änderung": "19.02.2026 17:59"}, {"ID": 189012106, "Datum": "nach dem 10.12.1890", "Haupttext": "Brief eines Münchener Konzertbesuchers an Wolzogen: \n   Die 4. Symphonie sei begeistert aufgenommen worden, da die »Zöpfe« vorher den Saal verlassen hatten. Rheinberger sei geblieben und habe beifällig genickt (wie neulich auch Hanslick).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188112106, "Datum": "nach dem 10.12.1881", "Haupttext": "Bericht über die Karlsruher Aufführung der 4. Symphonie in der Kölnischen Zeitung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188601106, "Datum": "nach dem 10.1.1886", "Haupttext": "Bericht [Kulkes?] in der Neuen Musik-Zeitung VII (1886) auf S. 38:\r\n»Bruckner's »Te Deum« hatte bei seiner 1. Aufführung mit Orchester, im dritten Gesellschaftskonzert zu Wien, am 10. Januar trotz ziemlich mangelhafter Wiedergabe einen großartigen, unbestrittenen Erfolg. Selbst ausgesprochene Gegner Bruckner's waren begeistert und ermüdeten nicht, den Komponisten immer von neuem hervorzurufen.«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 193911106, "Datum": "nach dem 10.11.1939", "Haupttext": "Besprechung des Konzert vom 10.11.1939 mit der 8. Symphonie durch Fred Hamel [vermutlich in der Deutschen Allgemeinen Zeitung, Berlin] \"Bruckners \"Achte\" original | Carl Schuricht mit den Philharmonikern\".\nGroßes Lob für Robert Haas, Carl Schuricht und die Philharmoniker, Kritik am stilfremden Continuo-Instrument bei Bachs Violinkonzert.\n \nÜber dasselbe Konzert erscheint auch ein Bericht von Hermann Killer.", "Letzte Änderung": "07.06.2023 09:26"}, {"ID": 192911106, "Datum": "nach dem 10.11.1929", "Haupttext": "Franz S. Forsters Bruckner-Relief (IKO 243) wird an die Gewerbeschule in Kehl am Rhein verkauft. In einem Brief an den Künstler drückt Direktor Fischer seine Begeisterung aus.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192110107, "Datum": "nach dem 10.10.1921", "Haupttext": "[Kurz nach dem Stuttgarter Bruckner-Fest] Aufführung der 7. Symphonie unter Fritz Busch in Tübingen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 185511096, "Datum": "nach 9.11.1855", "Haupttext": "Zenetti empfiehlt Bruckner, sich um die Linzer Domorganistenstelle zu bewerben.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188506066, "Datum": "nach 6.6.1885", "Haupttext": "[Karte Nohls an Bruckner vermutlich 6.6.1885, nicht 3.6.1885] Die Neue Musik-Zeitung VI (1885) druckt auf S. 159 das Schreiben Nohls an Bruckner vom 6.6.1885 ab.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189501246, "Datum": "[nach?] 24.1.1895", "Haupttext": "Telegramm aus Steyr an Bruckner: Mit der von Josef Mauracher erbauten [und am 24.1.1895 kollaudierten] Orgel der Stadtpfarrkirche sei man zufrieden.\nAls Absender eines Telegramms sind die versammelten Fachleute (Anton Seydler aus Graz, Dr. Martin Fuchs und Engelbert Lanz aus Linz und Franz Bayer) überliefert (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 198012325, "Datum": "nach 1980 (?)", "Haupttext": "Porträt (Batik auf Seide, IKO 465) von Brigitte Wasmayr (Brigitte Johanna Wasmeyer).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193512319, "Datum": "nach 1935", "Haupttext": "Adorno hört die 7. Symphonie unter Webern in London [3.5.1936 gemeint?] und nähert seine Meinung über Bruckner derjenigen Alban Bergs an.", "Letzte Änderung": "12.06.2024 15:44"}, {"ID": 192112326, "Datum": "nach 1921", "Haupttext": "Hanns Eisler bearbeitet die 7. Symphonie für Kammerorchester. \nDiese Fassung war für Schönbergs »Verein für musikalische Privataufführungen« gedacht, wurde aber dort nicht aufgeführt, fehlt jedenfalls in den Aufführungsverzeichnissen (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191012326, "Datum": "nach 1910", "Haupttext": "Titelauflage der Zweitdruck-Partitur der 3. Symphonie (171 Seiten) durch den Verlag Robert Lienau (mit zusätzlicher Angabe einer kleinen Partitur und eines Musikführers), Platten-Nummer 9601 (*).\nErste Taschenpartitur-Ausgabe der 3. Symphonie, U.E. 3595, Platten-Nummer S. 9601 C, 204 (202) Seiten (**), und eine Lizenzausgabe, Eulenburg No. 61, mit gleicher Platten-Nummer, 204 (202) Seiten (***).\nUnveränderte Titelauflage von Josef Schalks zweihändigem Klavierauszug der 3. Symphonie bei der Universal-Edition, Platten-Nummer S. 9601a (°).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 12:11"}, {"ID": 189200003, "Datum": "nach 1891", "Haupttext": "Bruckner unternimmt mit Almeroth und Franz Bayer [von Steyr aus, Sommer 1892?] einen Ausflug nach Ternberg und ißt dort entgegen der Vorschrift des Arztes seine Leibspeise (Geselchtes). Am Folgetag muß er diesen Diätfehler mit einer Verschlechterung seines Befindens büßen.", "Letzte Änderung": "03.09.2024 16:15"}, {"ID": 188312316, "Datum": "nach 1883", "Haupttext": "Bruckner besucht auf Einladung Lorenz Ritters Mariazell. Vermutlich hat er dort auch Orgel gespielt.\r\nDie Hauptorgel der Wallfahrtskirche (III/37), 1737 bis 1740 von Gottfried Sonnholz (1695 - 1781) erbaut, war 1850 von Josef Ullmann und 1868 durch Friedrich Werner (1818 - 1887) umgebaut worden; die Seitenorgeln (I/)) und (I/6) sind vermutlich 1752 auch von Sonnholz erbaut worden.", "Letzte Änderung": "30.07.2024 21:36"}, {"ID": 186812326, "Datum": "nach 1868", "Haupttext": "Neujahrsadresse des Wiener Konservatoriums mit 48 Unterschriften (darunter Bruckner).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 181113005, "Datum": "nach 1811", "Haupttext": "Rosalia Mayrhofer (Tante von Bruckners Mutter) berichtet über die Vorfahren.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185910186, "Datum": "nach 18.10.1859", "Haupttext": "Die Linzer Zeitung berichtet auf S. 977 über das Konzert vom 18.10.1859: »Am 18. d. versamelte sich im hiesigen Volksgarten=Salon eine gewählte und zahlreiche Gesellschaft zu einer Abendunterhaltung, welche sehr animirt war. [...] Die Clavier=Begleitung zu den Liedern und einigen Chören leistete aus Gefälligkeit Hr. Bruckner mit bekannter Meisterschaft.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 191209156, "Datum": "Mitte September 1912", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 24 der »Musik« XI: »[Berlin] Ein Bruckner-Fest und zwei andere musikfestliche Veranstaltungen beschließen im Frühjahr 1913 die Saison.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191109157, "Datum": "Mitte September 1911", "Haupttext": "\"Der Merker\" bringt in Heft 24 (2. Septemberheft) einen Aufsatz von Richard Batka über den \"Fall Gräflinger\".", "Letzte Änderung": "28.07.2025 21:44"}, {"ID": 190609157, "Datum": "Mitte September 1906", "Haupttext": "In Heft 24 der »Musik« V berichtet Bernard Scharlitt vom Salzburger Musikfest und der (zu einem Mozartfest unpassenden) 9. Symphonie [18.8.1906] unter Richard Strauss, der für Karl Muck eingesprungen war.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190509157, "Datum": "Mitte September 1905", "Haupttext": "In Heft 24 der »Musik« IV wird gemeldet, daß der Philharmonische Chor unter Siegfried Ochs im 2. oder 3. Konzert auch ein Werk Bruckners aufführen werde [Oktober 1905 »Te deum«].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190409156, "Datum": "Mitte September 1904", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 24 der »Musik« III: Erwähnung von Louis' Aufsatz in den Süddeutschen Monatsheften No. 7 [Juli 1904] (*). \nFür die Frankfurter Museumskonzerte wird die 8. Symphonie unter Hausegger angekündigt [November 1904] (**). \nHjalmar Josephi meldet aus Melbourne, daß im nächsten Monat Clutsam die australische Erstaufführung des »Te deum« in einem Konzert der »Orpheus Society« (gemischter Chor und Orchester mit 60 sehr guten Dilettanten) leiten wird (***). \nRudolf Louis, der auch das Regensburger Musikfest miterlebte, berichtet vom Salzburger Musikfest 11. - 14.8.1904: \n    »Die Aufführung der Brucknerschen Es-dur Symphonie [4. Symphonie am 13.8.] unter Mottl in Salzburg war für mich das eigentliche musikalische Ereignis und Erlebnis dieses Jahres.« Ausführliche Würdigung der Brucknerschen Finalsätze. »Die Formlosigkeit bei Bruckner ist notwendig, sie ist durch den Inhalt bedingt.« (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190309157, "Datum": "Mitte September 1903", "Haupttext": "In Heft 24 der »Musik« II wird Grunskys Analyse »Bruckners 9. Symphonie« (Fortsetzung) als wichtigster Beitrag des Doppelheftes 14/15 der Neuen Musikalischen Presse (Leipzig) bezeichnet.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190209157, "Datum": "Mitte September 1902", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 24 der »Musik« I:\nDie 6. Symphonie ist für die Konzerte der Kgl. Kapelle unter Weingartner in Berlin als Novität vorgesehen [Dezember 1902] (a).\nFür Bremen wird das »Te deum« ebenfalls als Novität angekündigt (a).\nHans Winderstein wird in seinen Philharmonischen Konzerten eine für Leipzig neue Bruckner-Symphonie [prov. WAB 86] bringen (b).\nDie 9. Symphonie wird in der nächsten Saison unter Löwe in Wien [11.2.1903] und unter Göllerich in Linz aus der Taufe gehoben werden (c).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 186210167, "Datum": "Mitte Oktober - Anfang November 1862", "Haupttext": "Komposition des ersten der drei »Orchesterstücke« [WAB 97].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 191310156, "Datum": "Mitte Oktober 1913", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 2 der »Musik« XIII:\nWilhelm Altmann bespricht als Neuerscheinung das Intermezzo (Universal-Edition) und schlägt vor, es nach dem Adagio [des Quintetts] zu spielen (*).\nRudolf Louis (München) erwähnt den Festzyklus des Konzertvereins-Orchesters unter Löwe, u.a. mit Bruckners 8., 7. und 5. Symphonie (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191210156, "Datum": "Mitte Oktober 1912", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 2 der »Musik« XII:\nRudolf Louis erwähnt Aufführungen der 4., 9. und 5. Symphonie unter Löwe in München August/September 1912 (*).\nM. Boltz berichtet aus Sondershausen, daß die von Martha Remmert geleitete Franz-Liszt-Gesellschaft (Berlin) am 21./22.9. ein Musikfest veranstaltete. Im ersten Konzert wurde u.a. Bruckners Quintett gespielt (Ausführende: Corbach, Plümer, Martin, Rauschenbach, Wörl) (**).", "Letzte Änderung": "01.09.2025 07:44"}, {"ID": 190410157, "Datum": "Mitte Oktober 1904", "Haupttext": "In Heft 2 der »Musik« IV wird gemeldet, daß 9. Symphonie und »Te deum« in einem der 4 Concerts populaires unter S. Dupuis in Brüssel eingeplant sind.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190310157, "Datum": "Mitte Oktober 1903", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 2 von »Die Musik« III:\nAugsburg plant die 8. Symphonie [tatsächlich dann die 3. Symphonie]  und das »Te deum« für die Konzerte des Oratorienvereins unter Prof. Weber [Januar 1904, 2.3.1904] (*),\r\nBasel die Erstaufführung der 8. Symphonie unter Suter [29.11.1903] (**).\nDie Philharmonische Gesellschaft in Bremen kündigt die Erstaufführung der 3. Symphonie an (***).\nFür die Philharmonischen Konzerte in Budapest ist die 4. Symphonie vorgesehen (°).\nHausegger wird in den Konzerten der Museumsgesellschaft in Frankfurt die 4. und 9. Symphonie und das »Te deum« dirigieren (°°),\r\nUgo Afferni in Lübeck die Erstaufführung der 5. Symphonie (°°°).\nDer Wiener Konzertverein kündigt die 9. Symphonie unter Löwe an [1./2.12.1903] (#).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190210157, "Datum": "Mitte Oktober 1902", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 2 der »Musik« II:\nBesprechung und Zitate aus August Halms Artikel über Bruckner, der in der Neuen Musik-Zeitung (1902, Nr. 17) erschienen ist (a).\nDas Berliner Tonkünstlerorchester unter Richard Strauss plant eine Aufführung der 1. Symphonie [Oktober 1902?] (b).\nDie Elberfelder Konzert-Gesellschaft plant für das 5. von 6 Abonnements-Konzerten die f-Moll-Messe (c).\nIn Frankfurt ist in einem der 12 Freitagskonzerte der Museums-Gesellschaft die 7. Symphonie vorgesehen [Januar/Februar 1903] (d).\nDie Krefelder Konzert-Gesellschaft wird in einem Abonnementskonzert eine Symphonie Bruckners [prov. WAB 86] bringen;\r\nin Leipzig wird Göhler mit dem Riedel-Verein die e-Moll-Messe aufführen [bisher vor dem 18.1.1904 nichts bekannt] (e).\nIn München beabsichtigt die Kgl. Akademie unter B. Stavenhagen das »Te deum« aufzuführen [9. Symphonie war am 13.11.1903] (f).\nDer Osnabrücker Musikverein unter R. Wiemann plant die 4. Symphonie (f).\nIn Straßburg ist das »Te deum« [Städtisches Orchester unter Stockhausen?] vorgesehen (g).\nDer Wiener Konzert-Verein wird eine Bruckner-Symphonie [9. Symphonie am 11.2.1903] unter Löwes Leitung bringen (h).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190110157, "Datum": "Mitte Oktober 1901", "Haupttext": "«Die Musik« berichtet von geplanten Bruckner-Aufführungen: In Berlin unter Nikisch [prov. WAB 86], die 3. Symphonie unter Strauss, in Breslau unter Georg Dohrn die 7. Symphonie [19.2.1902] und das »Te deum« [18.12.1901], in Düsseldorf die 5. Symphonie unter Buths [Dezember 1901], eine Symphonie [prov. WAB 86] unter Nikisch in Leipzig, die 9. Symphonie in Wien unter Hellmesberger und unter Karl Straube in München.", "Letzte Änderung": "30.03.2023 09:11"}, {"ID": 189910156, "Datum": "Mitte Oktober 1899", "Haupttext": "In der Zeitschrift \"Der Kunstwart\", 2. Oktoberheft, werden auf S. 24, bezugnehmend auf Grafs Aufsatz im 1. Oktoberheft, weitere Bruckner-Aufsätze angekündigt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 193411157, "Datum": "Mitte November 1934", "Haupttext": "In einem von der SS veranstalteten Konzert spielen die Münchner Philharmoniker unter Siegmund von Hausegger die 7. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192711157, "Datum": "Mitte November 1927", "Haupttext": "Artikel von August Hofmann über Bruckners Beziehung zu Marie Bartl in der Neuen Musik-Zeitung Jg. 49 1928 [sic], Heft 4 [Mitte November 1927] auf S. 120ff.\r\n\"Beitrag zur Lebensgeschichte Anton Bruckners\r\nVon August Hofmann, Partenkirchen\r\nEs ist bekannt, daß Anton Bruckner, der große österreichische Sinfoniker, einst auch einmal das Passionsspiel in Oberammergau besucht hat. Es war im Sommer 1880. Die Episode ist für seine Lebensgeschichte besonders durch eine Heiratsangelegenheit des Meisters interessant geworden, die sich dort in einer echt Brucknerschen Weise überraschend entwickelte. Im Passionsspiel verliebte sich der bereits 56 Jahre alte Junggeselle in eine der auftretenden Töchter Jerusalems. Er suchte und gewann auch ihre Bekanntschaft und hielt dann die Beziehung zu der aus Oberammergau gebürtigen, erst 17jährigen Marie Bartl mit ernsthaften Heiratsabsichten bis in den Sommer 1881 hinein aufrecht.\r\n     Einzelheiten darüber entnimmt man der Biographie: „Anton Bruckner“ von Max Auer (Amalthea- Verlag, Zürich, 1922). Die dort gegebene Darstellung soll hier noch etwas ergänzt werden.\r\n     Wie Auer berichtet, schenkte Bruckner seiner jungen Freundin seine Photographie mit einer Widmung. Die jetzt schon etwas vergilbte Aufnahme stammt aus dem „Photographischen Atelier von W. Jerie, Marienbad, Atelier: am Kreuzberg nächst dem alten Badehause“. Sie trägt auf der Rückseite eine Widmung in Bruckners feiner zügiger Handschrift. Der genaue Wortlaut ist folgender:\r\nA Bruckner\r\nWien 7. Okt. 1880\r\nDer allerliebsten\r\nFreundinn: „Frl. Marie\r\nBartl“.\r\n     Das „Frl.“ ist, wie man leicht und lächelnd feststellt, von Bruckner offenbar erst vergessen und dann nachträglich noch sorgfältig eingefügt worden.\r\n    Die Photographie selbst, Brustbild, zeigt den bekannten Charakterkopf des Meisters in einem noch sehr kräftigen Alter. Aus welchem Jahre sie stammt, ist der Aufnahme nicht zu entnehmen. Vergleicht man sie aber mit der Photographie in Auers Biographie (S. 156), die aus der früheren Zeit „um 1875“ sein soll und den Meister bedeutend älter zeigt, so kann man den Verdacht fast nicht von der Hand weisen, daß sich der sonst so gewissenhafte Meister durch eine um vieles jugendlichere Photographie bei seiner jungen Freundin in bessere Chancen setzen wollte. Es sei denn, daß sich Auer bei der obigen Zeitangabe um etwa 10 Jahre geirrt habe. Wahrscheinlicher ist es, daß Auer recht hat und die der Bartl geschenkte Aufnahme tatsächlich schon aus dem Jahre 1873 stammt, in welchem Jahre sich Bruckner bekanntlich in Marienbad aufgehalten hat.\r\n     In dem Werke Auers ist vergessen worden eines anderen, sehr interessanten Geschenkes Erwähnung zu tun, das Bruckner seiner Freundin verehrte. Es handelt sich um ein Gebetbuch. Man erinnert sich dabei einer Bemerkung aus Ernst Decseys „Bruckner, Versuch eines Lebens“: „Einer jungen Linzerin, die ihm gefällt, schickt er als Zeichen seiner Verehrung ein Gebetbuch. Sie warf es über die Stiege.“ Den gleichen Vorwurf kann man der Bartl, welche wie gesagt von dem frommen Meister, zu dessen täglichen Exerzitien der Rosenkranz gehörte, ebenfalls mit einem Gebetbuche bedacht worden ist, nun glücklicherweise nicht machen; sie bewahrt noch heute sorgfältigst diese schöne Bruckner-Reliquie. Es ist kein weltberühmtes geistliches Werk, das ihr Bruckner schenkte, kein Thomas a Kempis. Bruckner hat ein „einfältigeres“ Gebetbuch für die Freundin gewählt. „Der betende Heiland“ ist „Ein Gebetbuch für alle Stände. Von Ludwig Donin. Mit Genehmigung des f. e. Ordinariates von Wien. Neunte und vermehrte Auflage. Wien 1868. Verlag von Jg. Lienhart, Stadt, Schottengasse Nr. 2 .“ Obwohl das Buch leider mit keiner Widmung versehen ist, steht dennoch die Herkunft aus Bruckners Händen außer Zweifel.\r\n     „Der betende Heiland“ enthält auf 384 Seiten nicht nur die gottesdienstlichen Gebete sowie Gebete für alle Lebensangelegenheiten vom Aufwachen bis zum Schlafengehen, von der Geburt bis zum Tode, Gebete vor und nach dem Lernen, um eine schöne Witterung, beim Gewitter usw., die Texte der Kirchenlieder, sondern auch noch einen ziemlich ausführlichen „Kurzen Unterricht in der christkatholischen Lehre“ in Frage und Antwort. Vier beigegebene Stiche sind dem Gebetbuche ein wirklicher Schmuck. Ein Edelweiß, das im Beichtspiegel liegt, soll von Bruckners Hand stammen.\r\n     Die schöne Ausstattung ist auch gediegen. Der Einband aus gepreßtem Leder trägt auf der Vorderseite ein Oval, das aus vier halben Bögen kreuzförmig zusammengesetzt ist. Es ist in Messing gefaßt und mit rotem Samt unterlegt, darauf sich das Erlöserkreuz, aus Bein geschnitzt, befindet. Das Buch hat Goldschnitt und wird durch eine zierliche Messingschließe geschlossen. Das ganze Buch ist ein sehr überzeugendes Dokument für Bruckners katholische Gläubigkeit.\r\n     Noch einige Bemerkungen zum Briefwechsel Bruckner-Bartl, der sehr lebhaft war. Leider sind die Briefe des Meisters, die 1907 noch vorhanden waren, inzwischen dem Feuer zum Opfer gefallen, angeblich bei Brand. Dagegen hat man noch die Antwortbriefe der Bartl, die im Nachlasse Bruckners vorgefunden wurden. Ueber diese Bartl-Briefe darf man eine besondere Bemerkung nicht verschweigen, die ein etwas merkwürdiges Licht auf die ganze „Liebesangelegenheit“ wirft. Sie sind nämlich gar nicht von der jungen Bartl geschrieben; vielmehr haben sie zur Verfasserin deren Mutter, die sich in der besten Absicht für ihre Tochter bemühte, die Heirat zustande zu bringen. Die Tochter nahm jeweils nur immer Kenntnis von den Schreiben der Mutter.\r\n     Nach Erzählungen der Bartl soll Bruckner in seinen Liebesbriefen ziemlich ausführlich und langatmig gewesen sein. In der Anrede, die allein schon vielfach eine ganze Seite beanspruchte, habe er sich überschwänglich mit vielen feinen und hohen Kosenamen kaum genug tun können. Er legte seinen Briefen gerne Wiener Ansichten bei (z. B. des Ringtheaters), anscheinend um damit der künftigen Frau die neue Heimat näher zu bringen. Ausführlich scheint Bruckner über seinen Gesundheitszustand berichtet zu haben, so insbesondere über ein Fußleiden und dessen Heilung. Dagegen hat er sich, wie es scheint, über Musik, eigene und andere, nicht einmal besonders ausgelassen. Man könnte wohl an Hand der Bartl-Briefe jetzt noch manche Kleinigkeit aus der Erinnerung der nun gealterten Bartl zutage fördern. Im ganzen dürfte ein solches Unternehmen sich jedoch wenig lohnen. Es gibt eben keinen Ersatz für die verlorengegangenen Bruckner-Briefe mehr.\r\n     Der Hauptgrund, weshalb die Ehe nicht zustande kam, dürfte denn doch in dem zu großen Altersunterschiede liegen. Die 17-Jährige konnte sich nicht entschließen, einen um 40 Jahre älteren Mann zu nehmen und so ließ sie schließlich den „platteten Organisten“ sein (Bruckner trug das Haar ganz kurz, während die Oberammergauer Passionsspieler bekanntlich mit langen Apostelmähnen herumlaufen). Aber selbst der begeistertste Brucknerianer kann ihr das nicht verübeln. Der sonderbare Kauz war schließlich doch Bruckner. Großes Genie hindert nicht Unvermögen in verhältnismäßig einfachen Lebensdingen.\"", "Letzte Änderung": "09.05.2025 22:09"}, {"ID": 191311156, "Datum": "Mitte November 1913", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 4 der »Musik« XIII:\nE. E. Taubert meldet die Aufführung des »Te deum« im 1. Konzert des Philharmonischen Chores unter Siegfried Ochs in Berlin (Solisten: Eva Leßmann, Marta Stapelfeldt, Richard Fischer, Eugen Brieger und an der Orgel Bernhard Irrgang) (*).\nWilhelm Altmann berichtet von der Berliner Aufführung des Quintetts (»dessen weihevolles Adagio besonders gut geriet«) durch das Rosé-Quartett (mit Franz Jelinek, 2. Bratsche) (**).\nDie Interpretation der 3. Symphonie durch das Blüthner-Orchester unter Hermann Henze in Berlin wird von Willy Renz sehr kritisch beurteilt (***).\nJosef Schink aus Breslau meldet die Aufführung der 7. Symphonie durch den Orchesterverein unter Dohrn im 2. Abonnementskonzert (°).\nRichard Specht berichtet von den Festkonzerten zur Eröffnung des Wiener Konzerthauses, bei denen auch das »Te deum« unter Ferdinand Löwe gespielt wurde (°°).", "Letzte Änderung": "10.02.2023 11:36"}, {"ID": 191211156, "Datum": "Mitte November 1912", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 4 der »Musik« XII: Emil Thilo bespricht Morolds Bruckner-Buch (*). \nE. E. Taubert berichtet von einer Aufführung der 7. Symphonie (und vom »Lied von der Erde«) im 1. Orchesterkonzert in Berlin und beurteilt die Leistung des Dirigenten Oskar Fried schlecht (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191011056, "Datum": "Mitte November 1910", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 4 der »Musik« X: Willy Renz schreibt über den 1. symphonischen Musikabend des Berliner Konzertvereins: \n   »Josef Stransky brachte mit dem Blüthner-Orchester Bruckners »Fünfte« zur Aufführung. Muß man schon für die seltene Gelegenheit dankbar sein, des Meisters gewaltige Schöpfung in Berlin überhaupt wieder einmal hören zu können, so verdienen die liebevolle Art und Weise, wie das Werk interpretiert wurde, und der Feuereifer, mit dem das Orchester sich seiner schwierigen Aufgabe entledigte, hohes Lob. Die offensichtlich aufs sorgfältigste vorbereitete Wiedergabe hinterließ einen nachhaltigen Eindruck; der Glanz und die Pracht des triumphalen Finale war von geradezu niederzwingender Wirkung.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190811156, "Datum": "Mitte November 1908", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 4 der »Musik« VIII: »Anton Bruckners sechste Symphonie wird zum überhaupt ersten Male hier [in Berlin] am 18. Januar [1909] im Blüthnersaal mit dem gleichnamigen Orchester unter Leitung von Kapellmeister Josef Stransky aus Hamburg zur Aufführung kommen.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190711156, "Datum": "Mitte November 1907", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 4 der »Musik« VII: E. E. Taubert schreibt über das zweite Nikisch-Konzert in Berlin: \n   »Zum Schluß stand Bruckners Symphonie No. 2 in c-moll, vielleicht die wenigst bedeutende unter ihren Schwestern, aber doch fesselnd durch die reiche Erfingung im ersten Satz. Nur das Motiv mit dem Doppelschlag erinnert fatal an die Wagnersche Melodiebildung; es steht auch im Schluß des ersten Teils und der Wiederholung gegen Ende fast unvermittelt in seiner Umgebung und wirkt geradezu vordringlich durch die vielen Wiederholungen. Ein reizendes Sätzchen ist das Scherzo mit der Ländlermelodie im Mittelstück. Von allen Symphonieen Bruckners ist diese zweite in c-moll die leichtestverständliche.«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190611156, "Datum": "Mitte November 1906", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 4 der »Musik« VI: E. E. Taubert schreibt aus Berlin: \n   »Das zweite Nikisch-Konzert brachte Bruckners achte Symphonie in c-moll. Der Dirigent hatte sich mit dem Werke ersichtlich besondere Mühe gegeben, es kam in vollendeter Klangschönheit zu überwältigender Wirkung. Das Publikum hat diesen Abend zu Bruckners Musik ein intimeres Verhältnis gewonnen wie je zuvor: nach dem Scherzo, dem Adagio brauste ein Beifall durch den vollen Saal wie nur nach Lieblingswerken. Ist es mir doch selbst so gegangen, dass über den Schönheiten dieser Partitur alle Bedenken gegen die Art des Brucknerschen Satzbaues in nichts hinschwanden. Wer Töne, nein, Gedanken wie zu Anfang dieses Adagio hinzustellen vermag, wer Gegensätze wie in diesem Scherzo auszubauen weiss, der gehört zu den Genies, zu denen man hinaufschaut, die man nicht kritisiert. Die Philharmoniker haben das Werk hinreissend schön gespielt.«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190511157, "Datum": "Mitte November 1905", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 4 der »Musik« V:\nDie 7. Symphonie wird als Lübecker Erstaufführung unter Hermann Abendroth angekündigt (a).\nE. E. Taubert erwähnt eine »Te deum«-Aufführung [Oktober 1905] unter Siegfried Ochs in Berlin (b).", "Letzte Änderung": "28.02.2024 15:10"}, {"ID": 190411157, "Datum": "Mitte November 1904", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 4 der »Musik« IV:\nNodnagel vergleicht in seiner Besprechung der 5. Symphonie Mahlers diesen mit Bruckner und meint, Mahler habe aus den Schwächen Bruckners gelernt und dessen Fehler vermieden (a).\nFür die Abonnementskonzerte der Herzoglichen Hofkapelle in Dessau [Franz Mikorey?] ist Bruckners 5. Symphonie vorgesehen [Januar 1905] (b).\nAus Hirschberg in Schlesien wird gemeldet:\r\n   »Die verstärkte Kapelle des Jäger-Bataillons v. Neumann No. 5 (Leitung: Kapellmeister Böttcher) veranstaltet Symphoniekonzerte, in denen u. a. zur Aufführung gelangen: [...] Bruckner (Symphonie; welche, noch unbestimmt), Liszt [...]« (b).\nFür die Symphoniekonzerte der kaiserlich-russischen Musikgesellschaft in Petersburg ist u. a. Bruckners 2. Symphonie in Aussicht genommen. Dirigenten sind Max Fiedler, Alex. Chessin, Nic. Tscherepnin und Camille Chevillard (c).\nHans Pfeilschmidt schreibt aus Frankfurt:\r\n   »Das andere Orchestergastspiel gab die Kaimkapelle, von Weingartner geleitet. ... Der Brucknerschen E-dur Symphonie [November 1904] fehlte in der Wiedergabe der Zug ins Grosse, Wuchtige; wir konnten sie s. Z. vollkommener in den Konzerten des »Museum« geniessen.« (d).\nErst kürzlich wurde die 7. Symphonie in Berlin mit der Kgl. Kapelle unter Weingartner mit großem Erfolg aufgeführt. Kommentar zum Faksimile von Bruckners Brief vom 13.10.1885: Das Autograph ist in Ecksteins Besitz (e).", "Letzte Änderung": "24.11.2024 21:07"}, {"ID": 190311157, "Datum": "Mitte November 1903", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 4 von »Die Musik«:\nDie Philharmonische Gesellschaft Laibach plant die 3. Symphonie unter Zöhrer (*),\ndas Kaim-Orchester in München die 9. Symphonie unter Stavenhagen [13.11.1903] (**).\nFür ein Philharmonisches Konzert unter Franz Zeischka in Teplitz sind 9. Symphonie und »Te deum« vorgesehen [vgl. Anmerkung] (***).\nE. E. Taubert berichtet von der Aufführung der 9. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker im zweiten Nikisch-Konzert [26.10.1903], in dem auch Fritz Kreisler das Brahms-Konzert spielte (°).\nBeim Birmingham-Festival (13.-17.10.1903) wurde unter Hans Richter das »Te Deum« aufgeführt (Bericht von H. J. C.). Mitwirkend [auch beim »Te deum«?] das Hallé-Orchester aus Manchester (°°).\nAls Neuheiten des Verlages Doblinger werden die von Löwe herausgegebene Partitur der 9. Symphonie (30.-Mark) und der vierhändige Klavierauszug (6.- Mark) angezeigt (°°°).\r\nErwähnt wird auch Josef Schalks Klavierauszug vom Adagio des Quintetts (#).\r\nDieser Klavierauszug ist als achtseitige Musikbeilage beigebunden. Auf S. II des Inseratenteils eine Anzeige des Verlages Albert Gutmann:\r\n\"[...] Anton Bruckner, Symphonie No. 4, Es-dur (\"romantische\"). | Partitur no. M. 30.–, Stimmen no. M. 30.–, vierhändig M. 12.–, zweihändig M. 8.– |  –  –   Symphonie No. 7, E-dur. | Partitur no. M. 30.–, Stimmen no. M. 30.-, vierhändig M. 12.-, für 2 Klaviere M. 10.- | daraus einzeln: Adagio und Scherzo: zweihändig à M. 3.– | [...]\" (##).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 12:08"}, {"ID": 190211157, "Datum": "Mitte November 1902", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 4 der »Musik« II:\r\nIn Düsseldorf wird der Gesangverein unter Dr. Frank Limbert die f-Moll-Messe aufführen (a).\r\nWolfrum plant in Heidelberg das »Te deum« mit dem Bach-Verein (a).\r\nAls Novität für Laibach ist von der Philharmonischen Gesellschaft die 3. Symphonie vorgesehen (a).\r\nIn Mainz wird Emil Steinbach die 2. Symphonie aufführen [Frühjahr 1903: unter Volbach] (a).\r\nDas Quintett ist in Wien vom Prill-Quartett ins Programm aufgenommen worden (b).\r\nBernhard Schuster berichtet von der Berliner Erstaufführung der 2. Symphonie unter Nikisch [27.10.1902] (c).\r\nReinhold Koch erwähnt eine Aufführung der 3. Symphonie in Halle durch das Winderstein-Orchester (d),\r\nund Arthur Smolian berichtet von der Aufführung der 3. Symphonie im 3. Gewandhauskonzert in Leipzig unter Nikisch [23.10.1902] (e).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190111157, "Datum": "Mitte November 1901", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in »Die Musik«: \n\n    Im Konzert der Vereinigten Wagner-Vereine Berlin-Potsdam werde Siegfried Wagner eigene Werke und Muck die 7. Symphonie dirigieren [2.12.1901] (*). \n\n    In Stuttgart plane die kgl. Hofkapelle unter Pohlig die 2. Symphonie [30.1.1902], und in Teplitz sei in den von Karl Stradal gegründeten Philharmonischen Konzerten die 4. Symphonie unter Frz. Zeischka vorgesehen [4.11.1901!] (**). \n\n    Dr. William Behrend schreibt über Kopenhagen: »Bruckner und Richard Strauss sind seit ein paar Jahren nicht mehr gänzlich unbekannte Größen in unseren Konzertsälen« (***). \n\n    Karl Grunsky schreibt über Obrists Eintreten für Bruckner 1895 - 1900 in Stuttgart und meldet die Aufführung von 4 Sätzen der f-Moll-Messe unter A. Halm mit dem Modernen Chorverein in Stuttgart [am 13.10.1901] (°). \n\n    Auf S. 294 - 302 der 2. Teil von Max Grafs Aufsatz (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190011156, "Datum": "Mitte November 1900", "Haupttext": "Das 2. Novemberheft der Zeitschrift \"Der Kunstwart\" bringt auf S. 158 - 160 einen Artikel über Musik, in dem es heißt: \"[...] Es müßte doch Jeder der nur das Wenigste von Musikgeschichte kennt, dahinter gekommen sein, mit welcher Logik sich die symphonische Form bis Haydn und Beethoven entwickelt hat, ja wie ihre konsequenten Grundgedanken so gar in Bruckners impressionistischer Kunst sich behauptet haben.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188511156, "Datum": "Mitte November 1885", "Haupttext": "Brief von E. W. Fritzsch an Bruckner: \n   Ob die beiliegende Photographie für einen Artikel [30.12.1885 etc.] im Musikalischen Wochenblatt geeignet sei. Bruckner möge Angaben zu Lebenslauf und zum Werk an Theodor Helm übergeben, der den Text verfassen werde. Eckstein erhält den Auftrag, die Anfrage zu beantworten und Helm aufzusuchen. Bruckners Zettel bleibt in Ecksteins Besitz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 191403156, "Datum": "Mitte März 1914", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 12 der »Musik« XIII: \nTheo Schäfer erwähnt in seinem Dortmunder Saison-Rückblick auch eine Bruckner-Aufführung [prov. WAB 86] (*).\nOtto Hödel schreibt aus Graz:\r\n   »Das 5. Symphoniekonzert unter Ludwig Seitz brachte als Glanznummer Bruckners »Dritte« in wahrhaft Brucknerschem Geiste, ...« (**).\nRichard Specht berichtet aus Wien:\r\n   « Neben dem kulturell gefestigten, klassisch klaren und doch von zarter Innigkeit erfüllten Löwe, der in seinen Bruckner-Aufführungen immer helle Lust entfesselt, greift jetzt auch der impetuosere, in triebhafter Musikerkraft strotzende, immer in Flammen stehende Oscar Nedbal nach den Lorbeeren des Bruckner-Dirigenten und hat jüngst die »Neunte« des Meisters mit überraschendem Gelingen, in großem Zug der melodischen Kontinuität, mit sprühendem Feuer im Scherzo, mit wuchtiger Kraft in den Außensätzen enthüllt; [...]« (***).", "Letzte Änderung": "16.02.2025 13:09"}, {"ID": 191303156, "Datum": "Mitte März 1913", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 12 der »Musik« XII: \nE. E. Taubert vermeldet für Berlin eine strichlose Aufführung der 8. Symphonie durch die Philharmoniker unter Werner Wolff (*).\nC. Spohr aus Gießen schildert die 3. Symphonie mit der Meininger Hofkapelle unter Max Reger als »hervorragend schön wiedergegeben« (**).\nLaut Dr. Otto Hödel fand das Grazer Konzert des Orchesters des Deutschen Konzertvereins unter Ernst Veit an einem »Unglückstag« statt. Die 2. Symphonie war »ebenfalls nicht ganz auf der Höhe« (***),\nwogegen Heinrich Chevalley für Hamburg einen »glänzenden Sieg« der 4. Symphonie unter Nikisch meldet (°).\nEin »hoher Genuß« war Franz Zureich zufolge die 4. Symphonie unter Leopold Reichwein im 4. Symphoniekonzert des Karlsruher Hoforchesters [22.1.1913] (°°).\nWalter Niemann lobt an der Aufführung der 6. Symphonie unter Nikisch in Leipzig [20.2.] vor allem das Adagio (°°°).\nFaksimile des Adagiobeginns der 3. Symphonie (datiert 24.2.1873, nur einige Zeilen, 8 Takte Streicher-Partitur) (#).", "Letzte Änderung": "20.12.2024 10:06"}, {"ID": 191103156, "Datum": "Mitte März 1911", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 12 der »Musik« X: Willy Renz meldet eine »ganz herrliche Vorführung« der 4. Symphonie durch das Blüthner-Orchester im 5. Hausegger-Konzert.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190603157, "Datum": "Mitte März 1906", "Haupttext": "In Heft 12 der »Musik« V berichtet Eugen Schmitz von der 9. Symphonie mit dem Kaim-Orchester unter Wilhelm Furtwängler in München [19.2.1906].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190503157, "Datum": "Mitte März 1905", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 12 der »Musik« IV:\nÜbersicht über die Hefte 1 - 10 der »Signale für die musikalische Welt« (Leipzig 1905). Darin bespricht Detlef Schultz Louis' Bruckner-Buch (a).\nEs wird auf die Neue Musikalische Presse (Leipzig 1905, No. 3) hingewiesen, in der Gräflinger »Unveröffentlichte Brucknerbriefe« mitteilt, insbesondere die an Karl Waldeck (b).\nBericht von H. Sonne aus Darmstadt:\r\n   »Die letzten Wochen brachten uns eine Reihe von bemerkenswerten Neuheiten. Obenan ist Anton Bruckners, des hier noch fast ganz Unbekannten, dritte Symphonie zu stellen, die in der glänzenden Ausführung durch das Hoforchester auf unser sonst so sprödes Publikum eine wahrhaft zündende Wirkung erzielte.« [Februar oder März 1905] (c).\nTheodor Kroyer äußert gewisse Vorbehalte gegen den Komponisten Bruckner in seinem Bericht vom zweitägigen Brucknerfest in München [20./21.2.1905], bei dem das Kaimorchester unter Löwe drei Symphonien (darunter als Novität die 6. Symphonie) und den 150. Psalm aufführte (d).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190403156, "Datum": "Mitte März 1904", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 12 der »Musik« III: \nJ. Schink schreibt anläßlich der Breslauer Aufführung der 9. Symphonie [24.2.] »... das Scherzo, ein Prachtstück voll Genialität und Originalität« (*).\nHans Pfeilschmidt erwähnt eine Aufführung der 7. Symphonie unter Hausegger im 10. Museumskonzert in Frankfurt (**)\nund Eugen Schmitz dasselbe Werk unter Peter Raabe in einem Volks-Symphoniekonzert in München [18.2.] (***).\nDie Wochenschrift für Kunst und Musik schreibt auf S. 269 über das Konzert mit der 3. Symphonie [am 9.2.1904] (°).", "Letzte Änderung": "21.04.2023 12:18"}, {"ID": 190303157, "Datum": "Mitte März 1903", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 12 der »Musik« II: \nBei der Trauerfeier für Hugo Wolf am 24.2.1903 in der Votivkirche wird der »Choral« aus dem Adagio der 7. Symphonie unter Löwe in dessen Bearbeitung für Blasinstrumente von Mitgliedern des Konzertvereinsorchesters gespielt (Bericht von Max Vancsa) (a).\nIn der Zeitschrift »Die Gesellschaft« 1902, Heft 24, bespricht Arthur Seidl Hans Hubers »Böcklin-Symphonie« und vergleicht Bruckners Kunstwerke mit Böcklins Wesenart.\r\n\"Bukolische Wesen in pastoralen Weisen, südliche Sinnenfreude in frischen Klangreizen und instrumentalem Tonkolorit, Naturanschauung und Weltempfinden im Zurückgehen auf elementare Urmotive reinmenschlichen Ausdruckes nach Rhythmik, Melodik, Harmonik und Dynamik – das nachzuschaffen, wiederzugeben, auszudrücken würde die Kunst der Töne gar wohl vermögen, und damit der Wesenskern von Böcklins Art, die Quintessenz seiner Kunst durch die Schwesterkunst vielleicht plastisch herausgestellt worden sein. Fast alle Bruckner-Symphonien könnten in diesem Sinne sogar als ‚Böcklin-Symphonien’ eigentlich wohl angesprochen werden – den Böcklin für die Tonkunst bedeutete in unseren Tagen, mutatis mutandis, wirklich so etwa der Name Anton Bruckner: o, dass man ihn doch nur endlich auch als solchen klar und deutlich erkennte!\" (b).\nBeim Mannheimer Musikfest (12. - 14.4.), bei dem Mottl, Kähler und Langer dirigieren, wird auch das »Te deum« gespielt (c).\nFerdinand Schemensky berichtet aus Elberfeld:\r\n   »Das neunte volkstümliche Symphoniekonzert des städtischen Orchesters (Dr. Hans Haym) brachte die tadellose Wiedergabe der »Siebenten« von Anton Bruckner (d).\nKonzertbericht von Ernst Bernheim aus Greifswald:\r\n   Dank der hervorragenden Einführung durch den Dirigenten Fritz Vögely hat der hier noch gänzlich unbekannte Bruckner mit dem Te deum im Winterkonzert des Singvereins »auf die Dauer hier Boden gewonnen« (e).\nHeinrich Chevalley berichtet aus Hamburg:\r\n   »Die hiesigen Philharmoniker (Barth) wagten sich, und nicht zu ihrer Unehre, an Bruckner, dem einiges Talent zur Komposition zuzusprechen jetzt sogar die Hamburger Brahminen - eine ganz besondere Sorte von Brahmskennern - sich herablassen. Wie gütig. Und wie dankbar sind wir ihnen dafür!« (f).\nWilliam Behrend bedauert, daß Werke Bruckners und anderer Zeitgenossen in Kopenhagen fast noch völlig unbekannt sind (g).", "Letzte Änderung": "14.06.2026 19:47"}, {"ID": 190203157, "Datum": "Mitte März 1902", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 12 der »Musik« I: \r\nFür das Musikfest der Städte Trier, Koblenz, Saarbrücken und St. Johann ist am 3. Tag (22.4.1902) das »Te deum« geplant. Göllerich werde am 23.3.1902 das 3. Bruckner-Festkonzert veranstalten mit »Die Trösterin«, Quintett-Adagio, Gloria der f-Moll-Messe und 5. Symphonie (a).\r\nAnkündigung der 3. Symphonie mit dem Berliner Tonkünstler-Orchester unter Richard Strauss in Stettin am 18.3.1902 (erste Bruckner-Aufführung dort) (b). Bernhard Schuster hofft, daß im nächsten Berliner Konzertjahr das hochgelobte Böhmische Streichquartett Bruckners Quintett bringen wird (c).\r\nG. Münzer bespricht die gelungene Aufführung der 7. Symphonie unter Dr. Dohrn im letzten Orchesterkonzert in Breslau [19.2.1902]. Dohrns Vorgänger habe, um Bruckners »Renommée zu schonen«, ihn nicht aufgeführt (d).\r\nReinhold Koch berichtet von der guten Erstaufführung der 3. Symphonie mit dem Berliner Tonkünstler-Orchester unter Richard Strauss in Halle [19.2.1902] (e),\r\nL. Wuthmann von der gleichen Aufführung in Hannover [26.2.1902] (f).\r\nArthur Smolian schreibt aus Leipzig, daß am sächsischen Bußtag [26.2.1902] Dr. Göhler mit dem Riedel-Verein in der Thomaskirche die e-Moll-Messe und den 150. Psalm ausgeführt hat (beides »reichsdeutsche« Premieren) (g).", "Letzte Änderung": "10.02.2023 11:29"}, {"ID": 189603157, "Datum": "Mitte März 1896", "Haupttext": "[mutmaßliche Datierung nach der Heftnummer der Halbmonatszeitschrift]\r\nBesprechung der Dresdner Aufführung der 8. Symphonie [am 18.12.1895] (signiert \"P.\") in der Neuen Musik-Zeitung 17 (1896) S.59 (*).\nUnmittelbar davor ein Bericht, signiert \"s.–\", über die Aufführung des Adagios der 7. Symphonie in Stuttgart [am 16.2.1896] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189403157, "Datum": "Mitte März 1894", "Haupttext": "Im zweiten Märzheft der Zeitschrift \"Der Kunstwart\" (Nr. 12) wird auf S. 189 auf einen Bruckner-Artikel hingewiesen:\n\"Musik. [... Smetana ...] - (Anton Bruckner)  F. Th. Cursch=Bühren, Sängerhalle 3, 4. - [Palestrina, Peter Cornelius ...]\" [vgl. 25.1.1894]", "Letzte Änderung": "22.09.2024 09:41"}, {"ID": 187603157, "Datum": "Mitte März 1876", "Haupttext": "Die Deutsche Rundschau bringt im Kapitel »Wiener Chronik.« (S. 141 - 147) auf S. 144 eine Besprechung der 2. Symphonie [20.2.1876] von A. W. Ambros:\r\n»Die Concert=Saison.\r\nWien, Mitte März 1876.\r\nWien's größte musikalische Bedeutung liegt in seinem Concertwesen. [... S. 144: ...] Eine andere Symphonie=Novität brachte uns eines der Gesellschafts=Concerte - existirte der Meistergesang noch, so würde ich sagen, sie sei im »langen Ton des Schmieds Barthel Regenbogen« gesetzt - gar kein Ende wollte sie nehmen. Der Componist heißt Anton Bruckner, ist Hoforganist und ein seltsam verworrenes Talent, oder vielmehr ein seltsam verworrenes Genie. [... gegen den Vergleich mit Beethoven ... Analogien zu Jean Paul ... über die Opposition im Publikum ...] Auch nach beendetem Concert wurden die Anhänger ordentlich Kampfhähne, wenn sie ein ihnen mißliebiges Wort hörten. [... am Schluß, auf S. 147, signiert:] A. W. Ambros.«", "Letzte Änderung": "27.11.2024 11:15"}, {"ID": 186903156, "Datum": "Mitte März 1869", "Haupttext": "Die meisten der für den Orgelbau im Wiener Musikverein angefragten Orgelbaufirmen (Ladegast, Ibach, Walker, Schulze, Merklin und Schütze, Cavaillé=Coll, Titz, Hesse) reichen ihre Entwürfe ein.\nMerklin/Schütze reagieren nicht, Cavaillé-Coll verlangt schon anlässlich des Entwurfs die Zusicherung eines Honorars von 100.000 Francs, Titz bewirbt sich wegen Überlastung nicht.", "Letzte Änderung": "18.12.2024 23:13"}, {"ID": 190805156, "Datum": "Mitte Mai 1908", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 16 der »Musik« VII: Ankündigung der 4. Symphonie mit der Königlichen Kapelle unter Richard Strauss am 9.3.1909.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190705156, "Datum": "Mitte Mai 1907", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 16 der »Musik« VI:\nO. Weigel meldet für Gotha die Aufführung der 3. Symphonie in einem Konzert des Musikvereins (*).\nErnst Decsey schreibt aus Graz:\r\n   »Eine schöne Nachtragsfeier zum Todestage Anton Bruckners, des anderen, nicht des zweiten, Wiener Grossen [zuvor war Brahms erwähnt worden], war die eindrucksvolle Aufführung der f-moll Messe unter Julius v. Weis-Ostborn [siehe die Anmerkung] im Akademischen Gesangverein [März 1907]. Post festum fragt man nur immer: warum feiern wir führende Genien so gerne dekadisch, statt dass wir sie dauernd pflegen?« (**).\nFritz Volbach berichtet aus Mainz:\r\n   »Aus den Programmen der Symphoniekonzerte unter E. Steinbach ist einer sehr guten Wiedergabe der D-dur Symphonie von Brahms und der E-dur von Bruckner [Saison 1906/07] zu gedenken.« (***).\nKarl Grunsky schreibt aus Stuttgart:\r\n   »In Kannstadt brachte Rückbeil die zweite Symphonie von Bruckner in schöner, sachlicher Ausführung [26.3.1907]. Bruckners Quintett wurde ebenfalls gewissenhaft und gut in einem Kammermusik-Abend Wendlings [in Stuttgart? April/Mai 1907] vorgetragen.« (°).", "Letzte Änderung": "07.04.2025 19:14"}, {"ID": 190605157, "Datum": "Mitte Mai 1906", "Haupttext": "Im 2. Mai-Heft des Kunstwart gibt Walter Niemann auf S. 207 einen Rückblick auf die Leipziger Konzertsaison und erwähnt dabei eine Aufführung der 8. Symphonie unter Nikisch [11.1.1906].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190305157, "Datum": "Mitte Mai 1903", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 16 der »Musik« II:\nAnkündigung, daß die 9. Symphonie ihre deutsche Erstaufführung in Duisburg unter Walther Josephson anläßlich des 50. Stiftungsfestes des Gesangvereins am 23./24.5.1903 erlebt (a).\nMax Puttmann berichtet vom Mannheimer Musikfest an Ostern. Am 2. Festtag [13.4.1903] dirigierte Mottl die vereinten Karlsruher und Mannheimer Hofkapellen und einen von Hofkapellmeister F. Langer vorbereiteten tausendköpfigen Chor u. a. bei Bruckners »Te deum«. Solisten dieses Tages waren Ottilie Metzger, Emilie Herzog, Bertha Morena, Karl Burrian und Fritz Feinhals [Besetzung des »Te deum« ist nicht eigens angegeben] (b).", "Letzte Änderung": "26.01.2024 09:39"}, {"ID": 191406156, "Datum": "Mitte Juni 1914", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 18 der »Musik« XIII: Erwähnung des Artikels »Paul Heyse an Anton Bruckner« in der Neuen Zeitschrift für Musik 81, Heft 17 [23.4.1914].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191306156, "Datum": "Mitte Juni 1913", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 18 der »Musik« XII:\nWalter Niemann berichtet von der Draeseke-Totenfeier [nach dem 26.2.1913] in der Leipziger Thomaskirche, bei der der Riedelverein und Bläser des Gewandhausorchesters unter Göhler die e-Moll-Messe brachten (*).\nRudolf Louis hörte in München im letzten Volks-Symphoniekonzert die 7. Symphonie unter Paul Prill (**).\nDr. Steinhardt berichtet vom 4. Bayerischen Musikfest in Nürnberg an Pfingsten (11./12.5.). Nachmittags führten der Lehrergesangverein (Ltg.: Hans Laber) und das Münchner Konzertvereins-Orchester unter Löwe das »Te deum« und das Adagio der 8. Symphonie auf (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191206156, "Datum": "Mitte Juni 1912", "Haupttext": "Das zweite Juni-Heft der Zeitschrift »Der Merker« (3. Jg., Nr. 12) bringt auf den Seiten 467 - 471 Göllerichs Artikel »Das ursprüngliche Scherzo der »Romantischen«. Thematische Darlegung.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190706156, "Datum": "Mitte Juni 1907", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 18 der »Musik« VI:\nOtto Wernicke schreibt aus Den Haag:\r\n   »Der Königliche Gesangverein »Cecilia« (Leitung: Henri Völlmar) brachte zu Gehör: Tinel (Alleluja), Bruckner (Mitternacht) [WAB 80] ... Rud. Weinwurm ... Verhulst ...« (*).\nHermann Kesser berichtet aus Zürich über die erste Saison unter Leitung von Volkmar Andreae:\r\n   »Bosonderes [sic] Verdienst erwarb sich Andreae durch die Darbietung der Neunten Symphonie Anton Bruckners, die man anlässlich des Konzerts zugunsten der Hilfskasse des Tonhalleorchesters [15.1.1907] in vollendeter Wiedergabe hören konnte.« (**).", "Letzte Änderung": "05.07.2024 06:22"}, {"ID": 190606157, "Datum": "Mitte Juni 1906", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 18 der »Musik« V: Ankündigung des »Te deum« mit der Berliner Königlichen Kapelle (118 Musiker) unter Karl Muck am 2. Tag des 16. Schlesischen Musikfestes in Görlitz [18.6.1906] (a), \nAnkündigung von 9. Symphonie und »Te deum« unter Bernhard Stavenhagen beim 7. Schleswig-holsteinischen Musikfest in Kiel [18.6.1906] (a). \nDr. Flatau berichtet von der 4. Symphonie mit dem Kaim-Orchester unter Georg Schnéevoigt in Nürnberg (b).\n\n\nIm 2. Juniheft des Kunstwart auf S. 231f berichtet E. Istel von Friedrich Kloses Messe in d-Moll und ihr Entstehen während Kloses Studium bei Bruckner ab 1886. Die neuliche Aufführung in München habe er nicht hören können (c).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190506157, "Datum": "Mitte Juni 1905", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 18 der »Musik« IV:\nHinweis auf einen »offenen Brief an Dr. Ernst Decsey« von Paul Marsop, der in der Grazer Tagespost (1905, No 92) erschienen ist. Darin wird die Aufführung Brucknerscher Werke empfohlen und gewünscht, statt des »Te deum« lieber eine Messe aufzuführen (a).\nDie Daten der 12 Kaim-Konzerte 1905/06 in München unter Georg Schneevoigt werden mitgeteilt. Von Bruckner ist die 4. Symphonie vorgesehen [vor dem 14.1.1906] (b).\nGustav Kissling schreibt aus Bremen:\r\n   »Die hervorragendsten Erscheinungen der beiden letzten Philharmonischen waren Bruckners und Beethovens »Neunte«, erstere als Neuheit sehr geteilten Meinungen begegnend, ...« (c).\nErnst Hamann berichtet vom 15. anhaltischen Musikfest am 6. und 7.5.1905 in Cöthen, bei dem Franz Mikorey die Dessauer Hofkapelle leitete. [1. Festkonzert:]\r\n   »In vorzüglicher Wiedergabe präsentierte sich dann Anton Bruckners fünfte Symphonie, an die sich tief ergreifend desselben Komponisten »Te deum« schloss.« (d).\nHans Schubert zieht ein Resumée von Martin Spörrs erfolgreichem Wirken in Karlsbad. Zu den 48 vorgestellten Novitäten gehörte auch Bruckners 7. Symphonie (e).\nJ. Hennings schreibt aus Lübeck:\r\n   »Einen schönen Erfolg errang Anton Bruckners bedeutende B-dur Symphonie No. 5« [unter Ugo Afferni oder Hermann Abendroth?] (f).\nFr. Sothmann berichtet aus Schwerin:\r\n   »Als bemerkenswerte Neuheit kam im fünften Orchesterkonzert im Hoftheater erstmalig Bruckners VII. Symphonie zur Aufführung. Das bedeutende Werk mit seiner grausamen Länge weckte zunächst in seiner Gesamtheit keinen tieferen Eindruck und warmes Geniessen, aber die bestrickende Schönheit des Adagio versetzte doch die Hörer in eine gehobene Stimmung.« (g).\nG. Altmann (Straßburg) schreibt über die beiden letzten Abonnementskonzerte, die Theaterkapellmeister Gorter statt des erkrankten Stockhausen leitete:\r\n   »An Novitäten gab's [...] - zum erstenmal! - eine Brucknersymphonie, die glanzvoll-mächtige E-dur.« (h).\nDr. Kittel schließt seine Kritik von Pater Hartmanns von An der Lan-Hochbrunn Oratorium »Das letzte Abendmahl«, das am 24.5.1905 durch die Kgl. Musikschule Würzburg in der Universitätskirche uraufgeführt wurde, mit den Sätzen:\r\n   »Dr. Kliebert leitete die nahezu 400 Chor- und 80 Orchesterkräfte - für hiesige Verhältnisse eine ungewöhnlich starke Besetzung - mit der ihm eigenen Spannkraft. Als Solisten waren beteiligt Marie Berg - Berlin, Agnes Leydhecker - Strassburg, Hans Thomaschek - Prag und Dr. Engelhardt - Würzburg. Als Schluss des Kirchenkonzerts wurde noch das grosse«Te deum« Bruckners zugefügt (i).", "Letzte Änderung": "30.10.2024 13:25"}, {"ID": 190406156, "Datum": "Mitte Juni 1904", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 18 der »Musik« III:\nTheodor Kroyer berichtet von der Aufführung der 9. Symphonie und des »Te deum« unter Richard Strauss beim 2. bayerischen Musikfest in Regensburg [22.5.].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190306157, "Datum": "Mitte Juni 1903", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 18 der »Musik« II:\nZitate aus Grunskys Aufsatz »Bruckners Symphonieen«, der in der Münchner Zeitschrift »Der Kunstwart« (1903, Nr. 10-11) erschienen ist (a).\nKonzertübersicht aus Bielefeld (signiert »N. F.«): Innerhalb der letzten 2 Jahre wurde auch die 4. Symphonie in einem Konzert des Musikvereins unter Musikdirektor Lamping gespielt (b).\nKritik von Max Hehemann über die Aufführung von 9. Symphonie und »Te deum« unter Josephson in Duisburg am 2. Tag des Gesangverein-Stiftungsfestes [24.5.1903]. Anschließend dirigierte Richard Strauss »Tod und Verklärung« (c).\nGrunsky berichtet von der erfolgreichen Aufführung der 8. Symphonie unter Pohlig im letzten Stuttgarter Abonnementskonzert [16.4.1903] (d).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190206157, "Datum": "Mitte Juni 1902", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 18 der »Musik« I:\nZusammenfassung und Zitate aus Helms Artikel »Anton Bruckner als Männerchor-Komponist« (in den »Festblättern zum 6. Deutschen Sängerbundesfeste in Graz« 1902, 3. Heft) (a).\nErnst Schulz berichtet vom 2. Abend des 200jährigen Jubiläums der Laibacher Philharmonischen Gesellschaft. Dirigent war Josef Zöhrer.\r\n   »Anton Bruckners grandiose vierte (romantische) Symphonie beschloss in würdiger Weise den Abend.« (b).", "Letzte Änderung": "08.04.2024 10:21"}, {"ID": 189106157, "Datum": "Mitte Juni 1891 (oder früher?)", "Haupttext": "Dr. Dlauhy, Vorstandsmitglied des Wagner-Vereins, setzt sich bei seinem Freund, dem Dekan der Philosophischen Fakultät [Reinisch? Vgl. 10.7.1891], für Bruckners Ehrendoktorwürde ein.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 194607167, "Datum": "Mitte Juli 1946", "Haupttext": "Franz Xaver Müller hält sich 5 Tage in St. Florian auf und verfasst einige Bruckner-Artikel, u.a. für den \"Mühlviertler\", das Volksblatt und die Oberösterreichischen Nachrichten [23.7.1946].", "Letzte Änderung": "03.04.2025 22:15"}, {"ID": 191407156, "Datum": "Mitte Juli 1914", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 20 der »Musik« XIII:\nBesprechung der im Augsburger Verlag A. Böhm &amp; Sohn erschienenen Doppelfuge in B-Dur für Orgel [WAB 262] (Thema, Plan etc. von Bruckner) von Rudolf Dittrich (Mk. 2.-).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191307156, "Datum": "Mitte Juli 1913", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 20 der »Musik« XII: \nCarl Robert Blum berichtet vom Deutschen Musikfest in Berlin (21. - 29.6.1913). Das 4. Konzert brachte die 4. Symphonie unter Mikorey (*).\nRichard Oehmichen meldet die Chemnitzer Erstaufführung der e-Moll-Messe [vor dem 22.3.] unter Franz Mayerhoff (**).\nCarl Kietzmann meldet für die Freiburger Saison 1912/13 (unter Starke und Munter) die 7. Symphonie im 6. Konzert (***).\nWinderstein brachte in Halle die 4. Symphonie im 6. Konzert (Bericht von Martin Frey) (°).\nJ. Hennings erwähnt in seiner Lübecker Saisonübersicht Furtwänglers Wiedergabe der 7. Symphonie [am 9.11.1912] (°°),\nErnst Brüggemann für das 7. Konzert des Musikvereins Münster unter Dr. Nießen das »Te deum« (°°°).\nVon der Erstaufführung der 2. Symphonie unter Johannes Reichert im 4. Konzert des Kurorchesters in Teplitz-Schönau berichtet Anton Klima (#).", "Letzte Änderung": "20.10.2024 09:14"}, {"ID": 190707156, "Datum": "Mitte Juli 1907", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 20 der »Musik« VI:\nSiegbert Ehrenstein meldet für Brünn die Aufführung der 4. Symphonie in einem Konzert des Musikvereins (*).\nW. Berthold erwähnt eine Aufführung der 150. Psalms in einem Kirchenkonzert (in der Marienkirche unter Vollhardt) in Zwickau (**).", "Letzte Änderung": "17.09.2024 08:02"}, {"ID": 190507157, "Datum": "Mitte Juli 1905", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 20 der »Musik« IV: Decseys ausführlicher Bericht vom Tonkünstlerfest in Graz (31.5. - 4.6.1905) erwähnt, daß das geplante Kirchenkonzert [mit dem »Te deum« (vgl. Anfang April 1905)] entfiel. Stattdessen hatte man Bruckner doch noch berücksichtigt mit der 8. Symphonie [2.6.1905], die am 2. Abend von Löwe in der Industriehalle dirigiert wurde. Das Festorchester bestand aus dem Grazer Opernorchester, den Lehrern des Steiermärkischen Musikvereins und 23 Mitgliedern des Wiener Konzertvereins (a). \nAbbildung einer Photographie Bruckners [IKO 36] (b).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190407156, "Datum": "Mitte Juli 1904", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 20 der »Musik« III: Die 3. Symphonie sei als Novität für die Philharmonischen Konzerte unter Nikisch in Berlin geplant [16.10.1905]. Auch in den Konzerten des Wiener Konzertvereins unter Löwe sei Bruckner vorgesehen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190307157, "Datum": "Mitte Juli 1903", "Haupttext": "In Heft 20 der »Musik« wird das Musikfest in Birmingham 13. - 16.10.1903 angekündigt, bei dem Hans Richter das »Te deum« dirigieren wird.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189207156, "Datum": "Mitte Juli 1892", "Haupttext": "[vermutlich Juli 1892, zwischen 16. und 19.7.1892]\nDer New Yorker Männergesangverein \"Arion\" (ca. 300 Personen, darunter 85 Sänger) war am 8./9.7.1892 in Hamburg eingetroffen, war am 10.7.1892 nach Berlin weitergereist, von dort nach Leipzig (Konzert am 14.7.1892) und traf am 15.7.1892 abends in Wien ein. Auf dem Terminkalender stehen u. a.: 16.7.1892 Besuch der Musik- und Theaterausstellung, 17.7.1892 Ausflug und abends erstes Konzert, 18.7.1892 Ausstellungsbesuch, Ausflug auf den Kahlenberg, abends Kommers, 19.7.1892 Besuch der Ausstellung und abends zweites Konzert. Die für den 20.7.1892 geplante Weiterfahrt nach Ischl entfiel. Nächste Ziele sind München und Frankfurt (Konzert am 26.7.1892).\nZur Reisegruppe gehören auch die Solisten Franz Rummel (Klavier) und Maud Powell (Violine) und der Dirigent Frank van der Stucken, die Vorstandsmitglieder (Präsident Katzenmayer, Schriftführer Urchs), Frau Rummel (Tochter von Morse), Herr Steinert (Instrumentensammler), die Schriftsteller Wilhelm Salzmann (New Yorker Staatszeitung) und Floersheim (NFP: New Yorker Musical Review\"), \"Reisemarschall\" Weinacht und Direktor Conried (*).\nAußerdem hatten sich dem Chor vier amerikanische Journalisten angeschlossen:\r\n\"[...] der Editor des \"Musical Courier\" der angesehensten musikalischen Zeitung Nordamerikas, Herr Otto Floersheim, dann der Redacteur des \"Baltimore Correspondent\" und noch zwei andere Herren – sie sind aber nicht amerikanische Typen, sondern gemüthliche, echt deutsche gründlich gebildete Männer [...]\" (**),\r\n\"W. Salzmann von der \"New=Yorker Staatszeitung\", Otto Ahrendt, ein bekannter Reiseschriftsteller und Vertreter der \"Baltimorer Korrespondenz\", O. Keßler von der \"Staaten Island Post\" und Otto Flöresken [sic] für die assoziierte amerikanische Presse.\" (**a).\n \nzwischen 16.7.1892 und Mitte Dezember 1892:\r\nOtto Floersheim, der als Korrespondent des New Yorker Musical Couriers offensichtlich längere Zeit in Europa bleibt (ab etwa Mitte Dezember noch ein längerer Aufenthalt in Berlin) (***), befragt in Wien mehrere Persönlichkeiten zu Dvoraks These, die Volksmusik der Schwarzen könne die Grundlage einer amerikanischen Musik bilden: Bruckner, Mandyczewski und Hans Richter. Da er wohl erst 1893 nach Amerika zurückkehrte, erscheint sein Europa-Reisebericht erst im Frühjahr 1893. Von dem (mutmaßlichen) Orignalbericht im Musical Courier wird erstmals am 29.5.1893 berichtet, am ausführlichsten am 15.6.1893 [hier nur der Bruckner betreffende Text]:\r\n\"My first interview was with Professor Anton Bruckner, whom I found sitting in his study by nearly a hundred wreaths, all bearing ribbons with inscriptions commemorative of one or another of his triumphs. He is an elderly man, has been brought up amid the traditions of the strictest school, and I was therefore little surprised when he asserted that the basis of all music must be found in the classical works of the past. German musical literature, he declared, contained no written text emanating from the negro race, and however sweet the negro melodies might be they could never form the groundwork of the future music of America.\r\n     Professor Bruckner, I may add, is no admirer of Wagner [sic!], and though he believes in progress and study, and is ready to admire genius wherever it is found, is of the opinion that the modern school has produced nothing that can be compared with the great masterpieces of old. Before I left him he referred to the immense success of his symphonies in New York, Boston, Chicago, and other great cities of the United States and concluded by expressing his admiration for the American nation. \"Ich verehre die Amerikaner, eine grosse nation,\" he said.\" (°).\r\nDie Autorschaft von Otto Florsheim (Floersheim) ist im Artikel vom 25.6.1893 dokumentiert.\n \nMax Dietz in der Allgemeinen Kunst-Chronik siehe 10.7.1892.", "Letzte Änderung": "22.09.2025 22:00"}, {"ID": 191401156, "Datum": "Mitte Januar 1914", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 8 der »Musik« XIII:\nUlrich Hildebrandt berichtet von der Stettiner Erstaufführung der 2. Symphonie durch das Stadttheaterorchester unter Robert Wiemann in einem Konzert des Musikvereins.", "Letzte Änderung": "03.04.2023 14:17"}, {"ID": 191301156, "Datum": "Mitte Januar 1913", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 8 der »Musik« XII: E. E. Taubert berichtet von der Berliner Aufführung der 4. Symphonie im 5. Nikisch-Konzert (*).\nLaut Walter Niemann brachte Nikisch in Leipzig dasselbe Werk »in Vollendung« [12.12.1912] (**). \nRorich erwähnt nochmals die 3. Symphonie unter Raabe in Weimar (»stimmungsvoll«) (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190601157, "Datum": "Mitte Januar 1906", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 8 der »Musik« V: Ankündigung des »Te deum« für Görlitz [17. - 19.6.1906] (a). \nSiegbert Ehrenstein meldet die Aufführung der 5. Symphonie in Brünn (Musikvereinskonzert unter Frotzler) (b), \nErnst Hamann die der 7. Symphonie unter Franz Mikorey in Dessau (c). \nBernhard Wendel berichtet von der Erstaufführung der 9. Symphonie unter W. Woltschek (Prag) im ersten Konzert der Kaiserlichen Musikgesellschaft im Petersburger Konservatorium [15.10.1905] (d).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190501157, "Datum": "Mitte Januar 1905", "Haupttext": "In Heft 8 der »Musik« IV schreibt F. A. Geissler aus Dresden:\r\n   »Im dritten Hoftheaterkonzert der Serie A kam Anton Bruckners grossartige E-dur Symphonie (No. 7) zu Gehör und erzielte eine von Satz zu Satz sich steigernde Wirkung unter Schuchs Leitung.«", "Letzte Änderung": "26.01.2024 14:03"}, {"ID": 190401156, "Datum": "Mitte Januar 1904", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 8 der »Musik« III:\nDr. H. Stumm meldet aus Basel:\r\n   »Von neueren Kompositionen fand unlängst [29.11.1903] Bruckners achte Symphonie eine sympathische Aufnahme ...« (*).\nEugen Käuffer kündigt für Chicago die Aufführung der 4. Symphonie unter Th. Thomas an [9. Symphonie am 19./20.2.1904] (**).", "Letzte Änderung": "17.12.2024 23:25"}, {"ID": 190301157, "Datum": "Mitte Januar 1903", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 8 der »Musik« II:\r\nS. Ehrenstein meldet aus Brünn, daß das neugegründete Philharmonische Orchester in seinem 1. Konzert unter Veit die 3. Symphonie gespielt hat [vor dem 18.11.1902] (a).\r\nAus Dessau berichtet Rudolf Liebisch:\r\n   »Winderstein aus Leipzig versuchte hier mit seinem tüchtigen Orchester sein Glück. Das Konzert [Januar 1903], dem auch Erbprinz Friedrich beiwohnte, brachte Bruckners Symphonie No. 3 als Novität, sowie [...] „Till Eulenspiegel” von R. Strauss. Der Erfolg war bedeutend.« (b).\r\nHeinrich Bülle schreibt aus Dortmund:\r\n   »Vor allem war es zu begrüssen, dass in den Abonnements-Konzerten unseres unter Janssen einem weisen Fortschritt huldigenden Musik-Vereins Anton Bruckner mit seiner siebenten (E-dur) Symphonie erstmalig in Dortmund zu Worte kam [November/Dezember 1902] . Das lange, aber stolze Werk mit seinem stimmungsvollen Adagio erlebte durch das philharmonische Orchester eine grosszügige Ausführung.« (c).\r\nAus Prag schreibt R. Batka:\r\n   »Unser Konzertleben verzeichnet nur ein wichtiges Ereignis: Die Aufführung der Brucknerschen „Siebenten” durch die böhmische Philharmonie [9.12.1902]. Bruckners Symphonieen sind schon das Waterloo für manchen Napoleon des Orchesters geworden. Der Czeche Oskar Nedbal aber hat mit sicherem künstlerischen Instinkt den rechten, grossen Stil dafür getroffen. Es war wie man zu sagen pflegt eine „That”.« (d).", "Letzte Änderung": "20.12.2024 10:03"}, {"ID": 190201157, "Datum": "Mitte Januar 1902", "Haupttext": "In der »Musik« schreibt Felix Adler über Hausegger und erwähnt dessen Interpretation der 4. Symphonie in einem Volkssymphoniekonzert des Kaim-Orchesters in München [22.11.1901?] (*).\r\nAnkündigung der Aufführung von »Das hohe Lied« in einer Bearbeitung von Göllerich und Prof. St. Wagner am 10.3.1902 [recte 13.3.1902] durch den Wiener Akademischen Gesangverein (**).\r\nBernhard Schuster berichtet von der Berliner Aufführung (Hauptprobe) der 8. Symphonie unter Weingartner [13.1.1902] (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189501157, "Datum": "Mitte Januar 1895", "Haupttext": "Artikel von Hans Koppel \"Von einem berühmten Komponisten\" in der Neuen Musik-Zeitung [Nr. 2] auf S. 22.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191502146, "Datum": "Mitte Februar 1915", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik« XIV: E. E. Taubert urteilt über die im 5. Nikisch-Konzert in Berlin aufgeführte 4. Symphonie: \n   »[...] die am leichtesten zugängliche für das Verständnis der Hörer und deshalb bisher die populärste. Reich strömt ja in allen Sätzen die musikalische Erfindung, liebenswürdig gibt sich der Tondichter aus, und aus dem Orchester quillt ein voller Born schönsten Wohllauts.« (*). \nWilly Renz schreibt über das 4. Hausegger-Konzert in Berlin: \n   »Weit besser gelang ihm Bruckners Vierte, die er, im einzelnen fein gliedernd und dabei doch stets den Zusammenhang des Ganzen wahrend, ausgezeichnet zur Wiedergabe brachte.« (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191402146, "Datum": "Mitte Februar 1914", "Haupttext": "I. Bruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik« XIII: \nE. E. Taubert erwähnt die Aufführung der 5. Symphonie im 7. Nikisch-Konzert in Berlin (*).\nIn seinem Bericht über ein Konzert der Meininger Hofkapelle in Frankfurt schreibt Karl Werner:\r\n\"[...] Es war eine seltene Freude, einmal keinen Pultvirtuosen zu beobachten. Dieses schlichte Miteinandermusizieren von Orchester und Dirigent kam besonders den Stücken intimen Charakters zugute. [... Siegfried-Idyll, Mozart, Oberon ...] waren Leistungen, die ans Außerordentliche streiften. Daß Reger dann am Schluß noch für Bruckner eintrat und die d-moll Symphonie [3. Symphonie am 13.1.1914] interpretierte, sei ihm besonders gedankt. – [... über weitere Konzerte ...] Karl Werner\" (**).\nLucian Kamienski verzeichnet für Königsberg die Aufführung der 7. Symphonie durch das Stadthallen-Orchester unter Max Brode und die erste reichsdeutsche Aufführung des Adagios aus Bruckners Jugendsymphonie [Andante der f-Moll-Symphonie] in einem Novitätenkonzert der Stadthalle (**).\nMax Unger erwähnt die Wiedergabe der 8. Symphonie unter Nikisch im 12. Gewandhauskonzert in Leipzig [15.1.1914] (°).\nII. Aufführungen\nAufführungen der 1. Symphonie in den Abonnementskonzerten der Meininger Hofkapelle unter Max Reger in Eisenach, Hildburghausen und Meiningen geplant, aber [von Reger?] abgesetzt [vgl. 23.5.1913] (°°).\n[Eine gute Woche nach dem 3.2.1914] Aufführung von »Helgoland« durch den Lehrergesangverein Zürich unter Othmar Schoeck (°°°).", "Letzte Änderung": "27.07.2026 09:48"}, {"ID": 191302146, "Datum": "Mitte Februar 1913", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik« XII:\nJ. Schink meint über die Breslauer Erstaufführung der 5. Symphonie unter Dohrn, daß der Eindruck der ersten drei Sätze nicht besonders tief gewesen sei (*).\nS. Ehrenstein erwähnt eine Aufführung des »Te deum« unter Frotzler in Brünn (**).\nBernhard Wendel berichtet aus Petersburg, daß das 4. Kussewitzki-Konzert mit der 9. Symphonie unter Ernst Wendel der »herrlichste Symphonieabend« war (***).", "Letzte Änderung": "21.04.2023 10:35"}, {"ID": 191202146, "Datum": "Mitte Februar 1912", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik« XI: E. E. Taubert berichtet vom 7. Nikisch-Konzert in Berlin mit der 8. Symphonie, auf die noch ein Klavierkonzert von Moszkowski und »Don Juan« von Richard Strauss folgten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191102146, "Datum": "Mitte Februar 1911", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik« X: Der kurze Bericht von der Aufführung der 3. Symphonie durch das Blüthner-Orchester unter J. Stransky im 6. symphonischen Musikabend des Berliner Konzertvereins endet mit der Bemerkung »Eine Probe mehr hätte jedenfalls nicht geschadet.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190902146, "Datum": "Mitte Februar 1909", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik« VIII: E. E. Taubert schreibt über die 6. Symphonie mit dem Blüthner-Orchester unter Josef Stransky in Berlin: \n   »[...] wohl die schwächste des Meisters. Im langsamen Satze spürt man allerdings in ein paar herrlichen Melodiemotiven den Geisteshauch eines Ganzgroßen, sonst aber ärgert man sich, daß ihm nichts Besseres eingefallen ist.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190602157, "Datum": "Mitte Februar 1906", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik« V:\nAnkündigung des »Te deum« für den 2. Tag [18.6.1906] des schlesischen Musikfestes in Görlitz (a).\nVictor August Loser berichtet von der »vorzüglich gespielten« 8. Symphonie im 3. Städtischen Symphonie-Konzert in Freiburg i/B. (b)\nund Paul Ehlers von der Aufführung des Quintetts (durch Ernst Wendel, Hedwig Braun, Paul Binder, Herbst und Else Mendel) in Königsberg (c).", "Letzte Änderung": "19.11.2024 11:56"}, {"ID": 190502157, "Datum": "Mitte Februar 1905", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik« IV:\nHinweis auf die Neue musikalische Presse (Leipzig, 1904, No. 23/4), die einen Aufsatz von Th. Helm »Bruckner als sein eigener Interpret« [Fortsetzung am 7.1.1905] und Decseys Studie »Das Hauptthema der Romantischen Symphonie« [Dezember 1904?] enthält (a).\nBericht von Theodor Kroyer aus München:\r\n   »Der Porges'sche Chorverein unter Erdmannsdörfer brachte das kraftvolle Tedeum von Bruckner [30.1.1905].« (b).\nR. Batka schreibt über ein Philharmonisches Konzert in Prag:\r\n   »An demselben Abend [26.1.1905] sang sich Bruckners idyllische Symphonie (No. 2 c-moll) in einer ausgezeichneten Wiedergabe unter Leo Blech in alle musikempfänglichen Ohren.« (c).", "Letzte Änderung": "20.03.2023 11:23"}, {"ID": 190402146, "Datum": "Mitte Februar 1904", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik« III:\nFriedrich Löhr erwähnt Franz Marschners »Erinnerungen an Anton Bruckner« in der Österreichisch-Ungarischen Revue, 1. Heft. Er, Löhr, sei bei Hans Rotts Beerdigung gewesen und besitze eine Visitenkarte Bruckners, mit der dieser Rott als seinen ausgezeichnetsten Schüler empfiehlt. Auch während Rotts Erkrankung habe Bruckner Kontakt mit ihm gehabt, da er mit dem Direktor der Irrenanstalt, Schlager, befreundet war. Löhr berichtigt die Anekdote, daß das harte Urteil von Brahms zur Erkrankung Rotts geführt habe, die damals schon latent bestanden habe (*).\nZitat aus einem Artikel von Willy Pastor über die 9. Symphonie in der Täglichen Rundschau (Berlin 1903, No. 286) (**).\nF. A. Geissler berichtet von der Aufführung des »Te deum« in einer Kreuzkirchen-Vesper unter Oskar Wermann in Dresden [Januar 1904] (***).\nArthur Smolian meldet aus Leipzig:\r\n   »[Der Riedel-Verein] ... wiederholte unter Hofkapellmeister Dr. Göhlers Leitung in respektabler Weise die e-moll Messe von Bruckner« [18.1.1904]. Unmittelbar danach sei die »D-Dur [sic] Symphonie (No. 7)« unter Nikisch im 14. Gewandhauskonzert aufgeführt worden [21.1.] und wenige Tage später im 7. Eulenburg-Konzert als Leipziger Erstaufführung die 9. Symphonie durch die Städtische Kapelle Chemnitz unter Karl Panzner (°).", "Letzte Änderung": "16.02.2024 23:12"}, {"ID": 190302157, "Datum": "Mitte Februar 1903", "Haupttext": "Das zweite Februarheft der Zeitschrift \"Kunstwart\" (Jahrgang 16, Heft 10) bringt auf S. 541 - 545 einen Aufsatz von Karl Grunsky \"Bruckners Symphonieen\", auf S. 575 (\"Unsre Noten und Bilder\") einen Kommentar zum Adagio der 7. Symphonie und in der \"Beilage zum Kunstwart\" den ersten Teil (S. 1 - 4, Exposition beider Themen) des Adagios in August Stradals zweihändiger Klavierfassung (mit Bewilligung des Verlages Albert J. Gutmann, Plattennummer 52487) (a).\nBruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik« II: \nHans Pfeilschmidt bedauert, daß die sehr gute Aufführung der 7. Symphonie unter Gustav Kogel in einem Frankfurter Museums-Konzert [Januar/Februar 1903] nur auf geringe Resonanz stieß (b).\nMax Hasse schildert in etwas blumigen Worten den Eindruck, den das im 4. Konzert beim Kaufmännischen Verein in Magdeburg gespielte Adagio der 7. Symphonie auf ihn gemacht hat [Januar 1903] (c).\nSchönaich berichtet von einer Aufführung der 4. Symphonie unter Mottl mit dem Konzertvereinsorchester in Wien [30.1.1903] (d).", "Letzte Änderung": "21.09.2024 12:40"}, {"ID": 190202147, "Datum": "Mitte Februar 1902", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in »Die Musik« I/10:\nAufruf Göllerichs, der um Beiträge zur entstehenden Bruckner-Biographie bittet (*).\nZitat aus »Die Gesellschaft« (München 1902, Nr. 1), wo Arthur Seidl in einem Münchner Musikbericht formuliert »Bruckner, dir fehlt das, was Brahms hat, und diesem just, das du besitzest; wäret ihr beide vereint, wär's für die Erde zu schön!« (**).\nZitat aus »Die Welt am Montag« (Berlin, 9.1.1902 [6.1.1902?]), die ein Loblied auf Bruckner bringt; zitiert ist der letzte Absatz (***).\r\nGöllerich plane die 5. Symphonie für den 23.3.1902 in Linz (°).\nGrunsky berichtet von der Aufführung der 2. Symphonie durch Pohlig im 7. Abonnementkonzert in Stuttgart [30.1.1902], die auch in ungekürzter Fassung erfolgreich war. Bisher seien in Stuttgart die 7. Symphonie (zweimal unter Obrist), die 4. Symphonie (unter Obrist und Weingartner) und die 6. Symphonie (unter Pohlig) zu hören gewesen (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189902147, "Datum": "Mitte Februar 1899", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie in einer vierhändigen Klavierfassung durch Paul Müller und Marie Hoffmann im kleinen Saal des Architektenhauses im 5. Konzert der von Paul Müller eingerichteten Bruckner-Abende in Berlin.\nAuf dem Programm stehen außerdem Lieder von Siegmund von Hausegger.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189602156, "Datum": "Mitte Februar 1896", "Haupttext": "Beim Besuch von Natalie Bauer-Lechner in Hamburg erzählt Mahler von Bruckner (u.a. Anekdote »Bruckner im Bad und die Mutter von Rudolf Krzyzanowski« und von der 9. Symphonie).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189402156, "Datum": "Mitte Februar 1894", "Haupttext": "Hugo Wolf besucht [Emil Kauffmann u.a. in] Tübingen und spielt mit Wilhelm Schmid vierhändig den 1. und 2. Satz der 8. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189102147, "Datum": "Mitte Februar 1891", "Haupttext": "Brief von Theodor Hämmerle an Max von Oberleithner:\r\n   Beiliegend der kürzlich eingegangene Kostenvoranschlag der Leipziger Notendruckerei Röder. Heute habe auch S. A. Reiß seine Zustimmung zum Verlegen der d-Moll-Messe gegeben. Er, Hämmerle, habe heute an Josef Schmidt von der Hofoper wegen des Kopierens geschrieben und hoffe auf baldige Erledigung. Oberleithner möge Bruckner unterrichten. In etwa 10 Tagen werde er auf der Rückreise von Dornbirn in Innsbruck mit Reiß die Formalitäten des Verlagsvertrages besprechen.", "Letzte Änderung": "15.07.2024 20:08"}, {"ID": 199112157, "Datum": "Mitte Dezember 1991", "Haupttext": "In St. Florian CD- und Fernsehaufnahmen von ORF und NHK (japanisches Fernsehen), u. a. mit Werken Bruckners.", "Letzte Änderung": "28.05.2025 21:51"}, {"ID": 191312156, "Datum": "Mitte Dezember 1913", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 6 der »Musik« XIII:\nChr. Freijer erwähnt die Aufführung der 3. Symphonie unter Mengelberg in Amsterdam [9./12.10.1913] (*).\nDr. Steinhardt schreibt aus Nürnberg:\r\n   »... der Verein für klassischen Chorgesang brachte unter Hans Dorners Leitung die »Christnacht« von Hugo Wolf und die f-moll-Messe von Bruckner, beide im gesanglichen Teil vollkommen, im Orchestralen der Messe weniger befriedigend.« (**).", "Letzte Änderung": "24.09.2024 21:47"}, {"ID": 191212156, "Datum": "Mitte Dezember 1912", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 6 der »Musik« XII:\nE. E. Taubert berichtet von einer Aufführung der 7. Symphonie unter Richard Strauss im 3. Konzert der Kgl. Kapelle in Berlin (*),\r\nHanns Reiß - auch aus Berlin - von der Wiedergabe der 1. Symphonie durch das Blüthner-Orchester unter Florenz Werner (»unruhig, nervös«) (**).\nF. A. Geißler meldet aus Dresden eine Aufführung der f-Moll-Messe durch den Martin-Luther-Chor unter Albert Römhild (***)\nund Walter Niemann [vgl. 24.11.1912] aus Leipzig die 3. Symphonie [vermutlich] mit dem Berliner Blüthner-Orchester in einem Konzert der Musikalischen Gesellschaft Georg Göhlers (°).", "Letzte Änderung": "26.01.2024 14:13"}, {"ID": 190912156, "Datum": "Mitte Dezember 1909", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 6 der »Musik« IX: Willy Renz schreibt über die Aufführung der 8. Symphonie im 2. Symphonischen Musikabend des Blüthner-Orchesters in Berlin: \n\n   »[...] über Erwarten gut. [...] Es sei Stransky noch besonders angerechnet, daß er das Werk mit Ausnahme eines Sprunges im letzten Satz völlig strichlos zu Gehör brachte.«\n[siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190812156, "Datum": "Mitte Dezember 1908", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 6 der »Musik« VIII:\nE. E. Taubert schreibt aus Berlin:\r\n   »Am Bußtag [18.11.1908] führte Siegfried Ochs an der Spitze des Philharmonischen Chores erst einen Psalm für Solo, Chor und Orchester von Anton Bruckner auf, ein Prunkstück von einer berauschenden Klangpracht. [...] Bei Bruckner kann sich Orgel, Chor und Orchester kaum genug tun an Tonfülle, ein Solosopran und eine Solovioline ertrinken vollständig in der Tonflut.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190712156, "Datum": "Mitte Dezember 1907", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 6 der »Musik« VII:\nE. E. Taubert schreibt aus Berlin:\r\n   »In der Philharmonie dirigierte Bernhard Stavenhagen im Konzert der Wagnervereine die neunte Symphonie von Bruckner; als Finale war dem Werke diesmal das Tedeum angehängt worden, unbegreiflicherweise ohne die vorhandene, doch so nötige Orgel in Anwendung zu bringen. Das Soloquartett war durch Frau Grumbacher-de Jong, Julia Culp, Paul Reimers und Arthur van Eweyk vertreten, der Chor durch die Gesangsklassen des Brandenburgischen Konservatoriums (Bruno Kittel). Die Brucknersche Symphonie machte diesmal einen etwas leeren Eindruck. Die Leitung schien mir zu matt.«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190512157, "Datum": "Mitte Dezember 1905", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 6 der »Musik« V:\nFür das Musikfest in Görlitz [17. - 19.6.1906] wird das »Te deum« mit der Hofkapelle Berlin angekündigt (a).\nE. E. Taubert ist begeistert von der 5. Symphonie unter Karl Pohlig im Konzert der Wagner-Vereine Berlin und Potsdam (b).\nPaul Bachmann erwähnt die Aufführung der 4. Symphonie im ersten Theaterkonzert in Weimar (c).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190412157, "Datum": "Mitte Dezember 1904", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 6 der »Musik« IV:\nHans Pfeilschmidt referiert aus Frankfurt:\r\n   »Auch Bruckners achte Symphonie wurde hier eingeführt [November 1904], aber die kraftvolle Eigenart des Scherzo, das tief nach innen gekehrte Adagio konnten den »nichtendenwollenden« Schlusssatz nicht vor dem Verhängnis retten, in halbgeleertem Hause zu erklingen (a).\nBericht von Heinrich Chevalley aus Hamburg:\r\n   »Arthur Nikisch ärgerte eine grosse Anzahl seiner Abonnenten, indem er unerhörter Weise Bruckners Neunte wiederholte [November 1904] - diese Neunte, die sich des Ehrentitels der »Verworrenen« von Stumpfsinns Gnaden erfreuen darf. Und ganz eigenmächtig, ohne die bewährten Hüter der Brahmslade um die geschätzte Erlaubnis zu fragen, riskierte Nikisch diese kühne Wiederholung. Welch ein Verbrechen!« (b).\nDr. Flatau schreibt aus Nürnberg [über ein Konzert des Kaimorchesters unter Weingartner November 1904]:\r\n   »Sonst kam noch Bruckners E-dur Symphonie, in den Einzelheiten sehr fein ziseliert, doch fehlte über dem Ganzen ein grosser Legatobogen.« Außerdem: »Unser Chorgesangverein (Leitung Dorner) hat sich an Liszts »Graner Messe«, Wolfs »Christnacht« und Bruckners »Te deum« versucht [November 1904]. Da die Grundbedingungen des Chorgesanges, dynamische Ökonomie und wahrer Rhythmus fehlten, das Orchester ohne den geringsten Schliff spielte, war der Eindruck für den feinfühligen Musiker meistens peinlich. Im Solo-Quartett fiel Fräulein Ravoth angenehm auf, nicht minder der hiesige Tenorist Grosch.« (c).\nSchönaich (Wien) schreibt:\r\n   »Im zweiten philharmonischen Konzert [vor dem 21.11.1904?] errang Anton Bruckners fünfte (B-dur) Symphonie einen gewaltigen Erfolg durch die überzeugende Wiedergabe unter Felix Mottls genialer Leitung.« (d).", "Letzte Änderung": "24.09.2024 22:08"}, {"ID": 190312157, "Datum": "Mitte Dezember 1903", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 6 der »Musik«:\nFür ein Konzert des Innsbrucker Musikvereins werden die 2. Symphonie und der 150. Psalm [siehe »1903«] angekündigt (*)\nund für den Königsberger Musikverein die 9. Symphonie unter Ernst Wendel [6.5.1904] (**).\nDr. Flatau berichtet von einem Konzert des Nürnberger Vereins für klassischen Chorgesang mit zwei Bach-Kantaten und dem »Te deum« [November/Dezember 1903]:\r\n   »... Infolge einer ungeschickten, akustisch unmöglichen Aufstellung in der Lorenzkirche ist ein abschliessendes Urteil ausgeschlossen. Schade jedenfalls um die Mühe und Arbeit. Gehört hat man Organisiertes, Abgestuftes und machtvoll Hinreissendes fast gar nicht; alles wurde von den ungeheuren Säulenwölbungen unbarmherzig verschlungen.« (***).", "Letzte Änderung": "05.07.2024 12:56"}, {"ID": 190212157, "Datum": "Mitte Dezember 1902", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 6 der »Musik« II: \nDecsey erwähnt mit lobenden Worten die Aufführung der 4. Symphonie in Graz durch das Orchester des Wiener Konzertvereins unter Ferdinand Löwe [8.11.1902] (a). \nWilliam Behrend berichtet aus Kopenhagen von einem Konzert des Musikvereins [18./20.11.1902]: \n   »Zum Schluss des Konzerts kam hier zum erstenmal Bruckners Tedeum zur Aufführung, leider ohne nennenswerten Erfolg. Die Unzulänglichkeit der Solisten und die jeder Poesie baare Wiedergabe durch den Chor trugen hieran die Hauptschuld.« (b).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190112157, "Datum": "Mitte Dezember 1901", "Haupttext": "Meldungen der »Musik«:\r\nKritik Bernhard Schusters von der Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Muck im Konzert der Wagner-Vereine [2.12.1901] (*).\r\nDr. Alfred Salus berichtet von der Aufführung der 4. Symphonie in Teplitz durch das Kurorchester unter Zeischka im 1. Philharmonischen Konzert [4.11.1901] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 195500003, "Datum": "Mitte der 50er Jahre", "Haupttext": "Aufführungen der 2. und 5. Symphonie und der f-Moll- und e-Moll-Messe in einem »1. Bruckner-Festival« in England, in einem »2. Bruckner-Festival« der 1. und 8. Symphonie und der d-Moll-Messe unter Brian Fairfax [siehe die Anmerkung].", "Letzte Änderung": "23.02.2026 22:08"}, {"ID": 191508157, "Datum": "Mitte August 1915", "Haupttext": "Heft Nr. 22 der »Musik« 14 bringt auf S. 158 - 171 Otto Kellers Artikel »Bruckner-Literatur«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190708157, "Datum": "Mitte August 1907", "Haupttext": "Artikel von Ernst Decsey »Anton Bruckner als Lehrer der Sechterschen Theorie. Erinnerungen und Beiträge« in »Die Musik« 6/IV, Heft 22, S. 191 - 204.", "Letzte Änderung": "09.06.2025 12:33"}, {"ID": 190608157, "Datum": "Mitte August 1906", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 22 der »Musik« V:\nN. J. Elsenheimer erwähnt die Aufführung der 4. Symphonie durch das Cincinnati Symphonieorchester in Cincinnati (a),\nund Hans Sonderburg berichtet von 9. Symphonie und »Te deum« unter Bernhard Stavenhagen beim Musikfest in Kiel [18.6.1906] (b).", "Letzte Änderung": "27.08.2025 22:12"}, {"ID": 190508157, "Datum": "Mitte August 1905", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 22 der »Musik« IV: Das Bruckner-Buch von Rudolf Louis werde von Th. Helm in der Neuen musikalischen Presse (Leipzig 1905, No. 12/13) besprochen (a). \nHinweis auf einen Artikel von August Halm »Bruckner als Melodiker«, der in der Leipziger Zeitschrift »Kunstwart« (1905, No. 17 - 19) erschienen ist (b).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190308157, "Datum": "Mitte August 1903", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 22 der »Musik« II: Die Berliner Philharmoniker unter Nikisch planen für die nächste Saison die 9. Symphonie [26.10.1903] (a). \nMeldung, daß die e-Moll-Messe erfolgreich in Tübingen aufgeführt worden ist [2.7.1903] (b).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190208157, "Datum": "Mitte August 1902", "Haupttext": "Heft 22 der »Musik« I \nbringt auf S. 2004 eine ausführliche Besprechung der Bruckner-Nummer der Neuen Musik-Zeitung (1902, Nr. 13 [12.6.1902]) und \nkündigt auf S. 2009 die f-Moll-Messe für die Gesellschaftskonzerte der nächsten Saison in Wien an [7.(?)3.1903]. \nAuf S. 1977 - 1979 Artikel von Wilhelm Altmann »Bruckners Opernplan« (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191504156, "Datum": "Mitte April 1915", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 14 der »Musik« XIV: Willy Renz schreibt aus Berlin: \n   »Carl Maria Artz verdient besonderen Dank, weil er neben der Vierten von Brahms die hier einige Zeit lang nicht gespielte herrliche Siebente Symphonie von Bruckner in liebevoller, vor allem klarer und durchsichtiger Ausführung mit Hilfe des Philharmonischen Orchesters uns erschloß.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191404156, "Datum": "Mitte April 1914", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 14 der »Musik« XIII: Richard H. Stein äußert sich zu einem Konzert des Blüthner-Orchesters in Berlin: \n   »Minder gut gelang die Wiedergabe der Neunten von Bruckner, die in jedem ihrer drei Sätze zu einem Stück in Stücken wird, wenn man, wie Scherchen, alle Einzelheiten ausdeuten möchte, statt zunächst und -allererst eine großzügige Synthese zu versuchen. Immerhin war auch hier die starke Begabung des Dirigenten zu erkennen (*). \nGustav Altmann berichtet über die Abonnementskonzerte (unter Hans Pfitzner) in Straßburg: \n   »[8. Konzert] Von großer Wirkung war Bruckners Neunte Symphonie mit ihren gehaltvollen Themen und dem glänzenden Orchestergewand; hätte der Komponist dazu das architektonisch Konzise eines Beethoven oder Brahms besessen, um die vielfachen Längen, Wiederholungen und Zerrissenheiten zu vermeiden, so könnte man ihn als den größten modernen Symphoniker bezeichnen.« (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191304156, "Datum": "Mitte April 1913", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 14 der »Musik« XII:\nGebhard Reiner erlebte in Basel die 6. Symphonie unter Hermann Suter »in vortrefflicher Ausarbeitung« (*).\nRichard H. Stein berichtet aus Berlin, daß im 6. (und letzten) Hausegger-Konzert die 5. Symphonie mit dem Blüthner-Orchester »stürmisch bejubelt« wurde; das Publikum sei »kürzlich bei Bruckners Neunter recht kalt« gewesen (**).\nMax Hehemann meldet für Essen die »herrliche Wiedergabe« der 8. Symphonie unter Abendroth im Musikverein (***).\nBeim 10. Bachvereinskonzert in Heidelberg (Bericht von Karl Aug. Krauss) brachte Wolfrum die f-Moll-Messe; Max Reger dirigierte seine »Nonnen« selbst (°).\nDr. Brede erwähnt eine Aufführung der 4. Symphonie durch die Kgl. Kapelle in Kassel (°°).\nWalter Niemann erlebte in Leipzig im letzten Abend der Philharmonie die 4. Symphonie unter Winderstein [14.3.1913] »in frisch inspirierter und wohlvorbereiteter Aufführung« (°°°).\n[Datierung geschätzt]\r\nBesprechung des Meiniger Musikfestes [mit der 4. Symphonie am 1.4.1913] in der Neuen Musikzeitung 34, Heft 13, auf S. 274, signiert \"L.\":\r\n\"                   Meininger Musikfest.\r\nIN den Tagen vom 1.–3. April hat in Meiningen nach langer Pause wieder einmal ein Musikfest stattgefunden, das auch die Bedeutung eines Reger-Festes hatte, denn im Mittelpunkt des ganzen Festes stand die Persönlichkeit Max Regers, der von sämtlichen neunzehn Nummern des Programms allein sieben bestritt, von Anfang  bis zum Schluß den Taktstock führte und obendrein noch hervorragend pianistisch tätig war. [... Orchester in den Streichern verstärkt ...]. Das Festorchester war in der Tat von wundervoll abgerundeter Klangwirkung. [... Bachs D-Dur-Suite ...]. Der früher in Meiningen vernachlässigte Bruckner kam mit seiner Vierten Symphonie in Es, der sogen. Waldsymphonie, zu Wort. Mag man auch bei ihm die strenge Logik vermissen, mag er auch des öfteren zu weitschweifig werden, prachtvolle Einzelheiten und vor allem der Glanz des Brucknerschen Orchesters lassen diese Mängel wieder vergessen. Das Werk fand großen Beifall. Von beispiellosem Erfolge war die Wiedergabe von Brahms' c moll-Symphonie, die Reger mit liebevoller Sorgfalt ausgearbeitet hatte. [... über die Werke der anderen Konzerte ...]. Reger wurde während des Festes stürmisch gefeiert und am Geburtstage des Landesherrn, der in das Fest fiel, zum \"Generalmusikdirektor\" ernannt.      L.\" (#).", "Letzte Änderung": "20.02.2025 11:17"}, {"ID": 190704156, "Datum": "Mitte April 1907", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 14 der »Musik« VI:\nA. Hoffmeister meldet die Aufführung der 3. Symphonie im 4. Abonnementskonzert in Karlsruhe. »Für den erkrankten Hofkapellmeister Lorentz stand Prof. Wolfrum aus Heidelberg am Pult und leistete Vorzügliches.«", "Letzte Änderung": "16.02.2024 03:12"}, {"ID": 190604157, "Datum": "Mitte April 1906", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 14 der »Musik« V: Emy Karvasy-Borchert aus Berlin singt den Sopranpart im »Te deum« unter Göllerich am 1.4.1906 (a). \nHans Pfeilschmidt berichtet von der 4. Symphonie mit dem Kaim-Orchester in Frankfurt (b) \nund Karl Grunsky von der Stuttgarter Erstaufführung der 5. Symphonie im 8. Abonnementskonzert der Königlichen Kapelle [1.3.1906] (c).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190504157, "Datum": "Mitte April 1905", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 14 der »Musik« IV:\nSiegbert Ehrenstein berichtet aus Brünn:\r\n   »Mit einem interessanten Programm überraschten uns die Philharmoniker (Veit). Sie erfreuten uns durch tüchtige Wiedergaben von Bruckners »Siebenter«, ... » (a).\nSchönaich schreibt über ein Konzert des Wiener Schubertbundes:\r\n   »In der Mitte des Programms wurde Anton Bruckners Neunte Symphonie unter der Leitung von Adolf Kirchl vom Orchester des Konzertvereins mit Geist und Schwung gespielt [25./27.3.1905]. Der Eindruck war auch diesmal ein überwältigender.« (b).", "Letzte Änderung": "20.12.2024 10:05"}, {"ID": 190404156, "Datum": "Mitte April 1904", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 14 der »Musik« III: Ernst Hamann meldet die Aufführung der 4. Symphonie im 5. Hofkapellkonzert in Dessau (*).\nVictor August Loser berichtet von der Aufführung desselben Werkes durch das Städtische Orchester Freiburg unter Starke in der Wintersaison [19.2.1904] (**).\nDie Wochenschrift für Kunst und Musik berichtet auf S. 287f vom Musikfest in Reichenberg, wo am 9.4.1904 die 4. Symphonie aufgeführt wurde (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190304157, "Datum": "Mitte April 1903", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 14 der »Musik« II:\nKonzertbericht von Heinrich Hanselmann aus Barmen:\r\n   Im 65./66. Stadthallen-Konzert des Allgemeinen Konzertvereins-Volkschores unter Hopfe kam die 2. Symphonie »zu guter Wiedergabe« (a).\nOskar Hoffmann meldet aus Chemnitz die Aufführung der 2. Symphonie in einem der vier letzten Symphoniekonzerte [vermutlich dem 2. Konzert dieser Gruppe] durch die Stadt-Kapelle unter Max Pohle (b).\nFerdinand Schemensky erwähnt für die Aufführung der f-Moll-Messe im 5. Abonnements-Konzert der Elberfelder Konzertgesellschaft unter Dr. Hans Haym zwei Mitwirkende: Jeanette Grumbacher-de Jong und Arthur van Eweyk (c).\nR. Batka macht bei Richard Straussens Prager Konzert mit dem (Berliner) Tonkünstlerorchester [vor dem 3.3.1903?] Abstriche bei der Orchesterleistung, lobt aber das Programm. »Es ... vermittelte uns auch Neues, z. B. Bruckners gewaltige »Dritte«.« (d).\nDr. W. Golther schreibt aus Rostock:\r\n   »Das Hauptereignis war eine sehr gute Aufführung von Bruckners 7. Symphonie mit ihrem wundervollen Adagio durch Musikdirektor Schulz, der außerdem Tschaikowsky e-moll-Symphonie brachte.« (e).\nGustav Schönaich verzeichnet für Wien die Aufführung von »Helgoland« durch den Schubertbund [25.3.] und die Vorführung der Symphonie 1 - 8 (in Bearbeitung für Klavier vierhändig) durch Hans Wagner und Mathilde Helm in der Universität (mit jeweils einleitendem Vortrag (vermutlich Theodor Helms]) (f).", "Letzte Änderung": "28.01.2024 10:15"}, {"ID": 190204157, "Datum": "Mitte April 1902", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 14 der »Musik« I:\r\nLudwig Bräutigam erwähnt eine Aufführung der 5. Symphonie in Bremen [Saison 1900/01] unter Carl Panzner in einem Philharmonischen Konzert (a).\r\nBernhard Schuster lobt die Berliner Aufführung der 3. Symphonie unter Richard Strauss mit dem Tonkünstler-Orchester [März 1902], erwähnt eine Aufführung im Oktober 1901 (b).\r\nG. Münzer erwähnt die Aufführung von »Te deum« und 7. Symphonie [19.2.1902] unter Dohrn in Breslau (c).\r\nKritik von A. Königstorfer über Göllerichs Konzert am 23.3.1902 in Linz (mit »Trösterin Musik«, Quintett-Adagio, Gloria der f-Moll-Messe und 5. Symphonie (d).\r\nUlrich Hildebrandt erwähnt Richard Strauss' Konzert in Stettin [3. Symphonie am 18.3.1902] (e).\r\nRichard Batka schließt einen Bericht aus Prag so:\r\n   »Merkwürdig, aber zur Verbreitung der kirchlichen Tonwerke eines Liszt und Bruckner werden in Wien keine Konsortien begründet.« (e).\r\nAuf S. 1266 - 1271 der 4. Teil von Max Grafs Aufsatz (f).", "Letzte Änderung": "03.04.2023 14:13"}, {"ID": 189304153, "Datum": "Mitte April 1893", "Haupttext": "Bruckner erkrankt wieder so schwer, daß er drei Wochen das Bett hüten muß.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 901210518, "Datum": "Max Auer", "Haupttext": "Max Auer\nDie folgende Zusammenstellung basiert größtenteils auf den Materialien, die Franz Zamazal gesammelt hat. \nA. Lebensdaten\r\nB. Fond Auer in der ÖNB\r\nC. Irma Auer\n \nA. Lebensdaten, Biographie\nMaximilian Joseph Auer, geboren am 6.5.1880 in Vöcklabruck, Stadt Nr. 2 (jetzt Stadtplatz 19, Gedenktafel)\r\nGestorben am 24.9.1962 in Bad Ischl.\r\nNachrufe: Wochenspiegel Vöcklabruck 4.10.1962 Nr. 40, 18. Jg., S. 13 (Dr. Karl Straßl, Obmann der Liedertafel, hielt bei der Mittwochsprobe (26.9.1962 oder 3.10.1962?) einen Nachruf), Salzkammergut-Zeitung 4.10.1962 Nr. 40 S. 15 (\"In memoriam Prof. Max Auer\").\nVater: Max Auer sen. (1854-1890), Weißgerber &amp; Handschuhmacher, Stadtplatz 19 (das Haus gehörte seit 1840 dem Lebzelter Karl Bartsch), Heirat 1870 mit Theresia Bartsch (sie wohnte in diesem Haus bei der Großmutter). 1881 gab er das Gewerbe auf und wurde \"Eichmeister\".\nMutter: Theresia Bartsch, Lebzentnertochter aus Vöcklabruck (Haus Stadt Nr. 2) (1852 - 12.3.1919).\r\n[Beziehung zu Max Auer?] Kürschnermeister Josef Auer am 6.9.1881 gestorben (OÖ. Gebirgsbote 10.9.1881)\r\n[Beziehung zu Max Auer?] Protokoll 11.8.1886: Anna Auer (seit 4 J. Witwe, über 62 Jahre alt) beantragt am 18.5.1886 1/2 Bürgerspitalpfründe. Antrag auch am 10.6.1887 für die 2. Hälfte.\nWohnungen:\r\nWohnte 1881-1938 in Stadt Nr. 24 (jetzt Jungmairgasse 13, Gedenktafel, Abbildung vorhanden)\r\nAuer wohnte als junger Lehrer im Elternhaus [Hueber] im EG; über ihm Laura Hueber; [z.B. 1910] wohnhaft Graben 7 (Gärtnerei Hueber). Denkbare Gründe: Laura Hueber? Klavier &amp; Ruhe vorhanden? Platznot im Elternhaus - 7 Kinder?).\r\nAm 8.10.1938 nach Bad Ischl abgemeldet (Kopie vorhanden).\n\nBeruflicher Werdegang und sonstige Aktivitäten:\nAusbildung:\r\n1886 Volksschule.\r\nAb 15.9.1891 in Salzburg, Kapellhaus, Sigmund-Haffner-Gasse 20\r\n20.9.1895 - 6.8.1900 Nonnberggasse 4.\r\nMusikalische Ausbildung am Domsingknabeninstitut bei J. F. Hummel und H. Spieß in Salzburg.\r\nAm 28.5.1900 August Göllerich kennen gelernt.\r\n9.7.1900 Reifezeugnis.\nLehrertätigkeit:\r\nAugust 1900 Dienstbeginn als Lehrer.\r\nAb Herbst 1900 Aushilfslehrer im Bezirk Vöcklabruck, in Attnang, Vöcklabruck und Regau (15.10.1900-31.8.1902), Juni-August 1901 in Zell a. Pettenfirst, ab 1.9.1902 Aushilfslehrer in Vöcklabruck.\r\n13.11.1902 Lehrbefähigungszeugnis.\r\nDefinitiv als Lehrer in Vöcklabruck 13.1.1905 - 26.11.1913.\r\n1908 Erkrankung\r\nMai 1910 Lehramtsprüfung in Gesang+Klavier.\r\n26.11.1910 in Wien (Gesang/Klavier (Prüfung?))\r\n23.11.1911 Wien (Orgel, Prüfung?)\r\nErkrankungen 1915 bis 1919 (öfters und lange, auch beurlaubt)\r\nIn Attnang (27.11.1917-1.4.1920, häufig und lange krank).\r\nMärz 1924 Professorentitel.\nMusikalische Tätigkeit:\r\nMax Auer in der Liedertafel Vöcklabruck:\r\nAb 8.10.1901 Chormeister zur Aushilfe, 13.5.1902 zurückgelegt, 1902 Veranstaltung zum 100. Geburtstag von Stelzhamer, 14.10.1902 definitiver Chormeister, 14.12.1902 erstes Dirigat.  4.6.1904 Grü.Ko, 19.7.1904 Festabend für Joh. Rauch, 9.4.1905 Schillerfeier,\r\n19.1.1908 Jahresurlaub krankheitshalber, 1908 25. Todestag R. Wagner, 6.10.1908 \"neuerliche Wahl\", 25.9.1909 Konzert in Unterach/Attersee (Gedenktafel Hugo Wolf), 2.12.1909 25jg. Jubiläum Franz Schwalm, 1909 Lichtbildervortrag Auers (Reisebericht) (OÖ. Gebirgsbote 4.12.1909), 7.12.1909 Konzert, Ehrung mit der Bruckner-Medaille. 22.3.1910 Haydns \"Sieben Worte\", 29.6.1910 Liedertafel 60jg. Jubiläum, März 1911 Josef Reiter Konzert, Palmsonntag 1911 Mozart-Requiem, 1912 Haydns \"Schöpfung\", 1913 März/April Haydns \"Jahreszeiten\".\r\nSeit 1913 Ehrenmitglied der Liedertafel Vöcklabruck.\r\n28.3.1927 [oder 28.3.1926?] als Chormeister zurückgetreten.\r\nDirigent des Frauengesangvereins:\r\nAuer hatte sich mit den Männern der Liedertafel zerstritten; daher Frauen-Verein gegründet (Info Familie Hueber).\r\n29.9.1903 Gründungsversammlung, eigener Verein \"Frau-Gesangverein Vöcklabruck\", 28.1.1906 1. Gründungsfest.\r\n6.11.1920 Zusammenschluss Liedertafel und Frauengesangverein.\r\nChorregent der Stadtpfarrkirche.\r\n8.9.1912 Kirchemusikverein gegründet\r\n1.7.1923 Orgelweihe in Vöcklabruck (e-Moll-Messe).\r\n28.3.1927 als Chormeister zurückgetreten, Nachfolger ist Dr. Max Krackowizer.\r\nohne Datum: Auer kaufte von Huebers Bruckneriana für 33 fl 33 kr.\nKompositionen:\r\nLieder, Chöre, Violinstücke. Auer schenkte Laura Hueber ein Lied \"Wein???\".\nweitere Autographen:\r\nhandschriftlicher Klavierauszug der 5. Symphonie (der Klavierauszug bei F31.Auer.173 ist ein gedruckter, signiert \"Max Auer 1905\").\nBriefe:\r\nBriefe an F. X. Müller im Stiftsarchiv St. Florian.\r\nBriefe an Franz Gräflinger (u.a. Lebensskizze), anfänglich \"Sie\", später (1931) \"Du\" (ÖNB, F30.Gräflinger.10)\nPhotographien:\r\nMax + Geschwister (Anton, Josef, Johanna, Anna), Max senior, Theresia, Gruft der Eltern, Familienfoto 10.2.1914 mit Max jun., Mutter, Schwestern Anna und Johanna.\nVerheiratung:\r\n[Trauungsurkunde]\r\n19.3.1921: Max Auer Jungmaiergasse 13, Irma Schüller (*17.8.1890) Tochter von Anton Schüller, Sparkassenbeamter in Ischl, oo in Aegidikirche in Vöcklabruck.\r\n[Eintrag im Trauungsbuch:]\r\n19.3.1921\r\nMax Auer, Hausbesitzer in der Jungmaiergasse 13, Chorregent in Vöcklabruck, zuständig nach Vöcklabruck, ehel. Sohn des Max Auer, Hausbesitzer in Vöcklabruck, Jungmaiergasse 13, und der Theresia, geb. Bartsch beide kath. u. verstorben.\r\nIrma Schüller | [...] | ehel. Tochter des Anton Schüller, Hausbesitzer und Sparkassenbeamter in Bad Ischl Nr. 203 und der Josefa, geb. Stalzer, beide kath und am Leben.\r\nPriester Franz Lindauer Koop.\r\nTrauz. Anton Schüller und Friedrich Schüller.\nSekundärliteratur zu Max Auer:\r\nArtikel von Gabriele Sieb (Hauptschullehrerin, aus der Hueber-Familie) \"Max Auer – Bruckners guter Geist nach seinem Tod\" in: Friedrich Disar [?] Hg., Der Bezirk Vöcklabruck. Eine Zusammenschau verfaßt von einer Arbeitsgemeinschaft. Band II, S. 733ff (Linzer Stbibl I 10232).\r\nJ. Strobl in \"Singende Kirche\" 21/1973/74, S. 164.\nB. Fond Auer in der ÖNB\nHandschriftliche Liste des F31.Auer in der ÖNB (612 Nummern, laut http://data.onb.ac.at/rec/AC13809960: 614 Nummern):\r\n1-74: Zeitungsartikel (bei Zamazal kein Datum angegeben)\r\n75-102: Artikel und Aufsätze von Max Auer\r\n103-146: Aufsätze (u.a. von Leopold Nowak, Karl Grunsky, Franz Moißl, Robert Haas, Alfred Orel, Fritz Oeser, Alfred Lorenz, Grüninger), Protokolle, Berichte, Bruckner-Verbände u. v. a., Todesanzeige Schalk 3.9.1931\r\n147-154: Briefe Auers (an Karl Muck, Franz Schalk, Josef Bick, Lili Schalk, Engel, Toscanini, LH O. Oster[?]\r\n156-164: Artikel und Aufsätze\r\n165: Konzertprogramme mit Bruckner\r\n166: Konzertprogramme mit Auer als Dirigentem\r\n167-186: Partituren und Klavierauszüge\r\n     gedruckter Klavierauszug der 5. Symphonie (F31.Auer.173), signiert \"Max Auer 1905\"\r\n187-588: Briefe (teils auch Postkarten und Telegramme) an Max Auer von:\r\nAbendroth, Walter Abt, Aigmüller, Alpenburg, P. Altmann, Amalthea-Verlag, Amt der OÖ. Landesregierung, Andreae, Archiv der Universität Wien, Armbruster, Karl Maria Aatz [?], Anders-Schober, Bachmann, Karl Bauer, Oskar Baumann, Berberich, Willy Bernert, Josef Bick, Paul Biedermann, Elisabeth Blaschke, Karl Böhm, Gustav Bosse (24), W. Brandl, Walter Braunfels (21), Breitkopf &amp; Härtel, Bruckner-Gesellschaft Leipzig (10, + Ortsgruppen München und Steyr), badischer Brucknerbund (25), Deutsche Brucknergemeinde, Bruckner Society of America (18), Westfälischer Brucknerbund (9), Bruckner-Vereinigung Berlin, Bruckner-Bund für Oberösterreich, Norddeutsche Landesgruppe der IBG, Nederlandsche Bruckner-Vereenigung (25), Brucknerhausgemeinde Linz (11), Brucknerbund Gmunden (auch: Ischl, Ried, Attnung-Puchheim, Vöcklabruck, Schärding, Wels), Bruckner-Gemeinschaft Leipzig, Brucknergemeinde Prag, Bruckner-Gesellschaft in Vorber., Brucknerverlag Wiesbaden, Adolf Bruckner, Brandt-Buys, Eduard Blattl, L. Böck,  Bundesministerium für Verkehr, Stadtgemeinde Bad Ischl, Franz Berger, BM Linz, OBM Passau, BM Vöcklabruck, BM Ried, BM München, Bernina-Verlag, IBG (340), Erich Cheiranda, Ernst Classem [?], Chanteurs de Saint-Severin, Unterrichtsminister, Collegio Teutonico [Rom], Leopold Daxperger, Drehn &amp; Flamm [?], Heinz Dressel, Hermann Dubs, Otto Dunkelberg, Martin Dumler (38), Paul Eckhart, Johann Egli, Walther Ernst, Cläre Ernst, Esterer, Arturo Farinelli, Lotte Fechter-Tritzen, KG Fellerer, Festspielhausgemeinde Salzburg, Benno Filser, Hans Fischer, Olive Fishwick, Franz S. Forster, Paul Frank, Walter Frank, Leo Funtek, Die Furche, Norbert Furreg (48), Else Furreg, Kaete Baar-Furreg, Furtwängler (2), Gandulf Gasser, Gemeindeamt Vöcklabruck, Max Gerhardinger, A. Gerngross, Gesellschaft der Musikfreunde Wien, Philharmonische Gesellschaft Hamburg, Gesandtschaft Rep. Österreich (auch: Türkei, Heiliger Stuhl, Amerika). Gewandhaus-Konzertdirektion, Ghibellinen, Gloess [Glöss?], Heinrich Glasmeier, Adolf Goetz [Götz?], Hamburgische Staatsoper, Vinncenz Goller, Richard Gottschalk, Gouvernement militaire en Allemagne, Gräflinger (2), Der Granatapfel, Franz Grasberger, Robert Grey (9), Ferdinand Grossmann, Fritz Grüninger (74), Karl Grunsky (2+1), Karl Günther, Herbert Gschwenter, Hein 's-Gravesande (5), Joseph Haas, Robert Haas (18+2), Leopold Hager (44), Hans Hammerstein-Eguard, Vincenz Hartl (9), Hellmuth von Hase (4+1), Fredy Haslinger, Siegmund von Hausegger (102+2+4), Helle Hausegger, Franz Heger, Melitta Herling, Willy Hess, Herbert Hiebsch, Hans Hierzenberger, Toni Hofer, Heinrich Hoffmann, Hofmarschallamt des Königs Ferdinand von Bulgarien, C. Hofner, Rudolf Holzer (11), Kamillo Horn (3), Walter Howard, Gustav Hueber, Eduard Hueffer, Arnulf Hummer, Emerich Hunna, Grete Husak, Igonta-Verlag, Institut für Landeskunde von Oberösterreich, Institut für Musikwissenschaft Universität Kiel, Eugen Jochum (7), Georg Ludwig Jochum, Marie Jochum, Oswald Kabasta (7), Max Kaindl-Hoenig, Kapellmeisterunion Österreichs, U. Kaufmann, Robert Keldorfer, Viktor Keldorfer, Hermann Keller, Friedrich Kellermann, P. Altmann Kellner, Bernhard Kieslich, Rudolf Kirsch, Alois Kisser, Eva Klemens, K. G. Klietmann, Rudolf Kloiber, Friedrich Klose (6), Pilly Klose, Martin Knapp, Heinrich Knappe, Franz König, Eduard König, Anton Konrath, Josef Krakowizer, Josef Kronsteiner (5), Franz Konwitschny, Konzertverein München, Ernst Koref (8), Franz Kosch, Ignacio Krasny, Clemens Krauss (2), Carl Krieser (27), Josef Krips, Erlefried Krobath, Kunst und Kultur im Brucknerland, Kulturbund Österreich/Salzburg, Kulturbeauftragter Gauleiter Oberdonau, Else Krüger, Ernst Kurth (32), Heinrich Laber, Peter Lafite, Landeshauptmann Oberösterreich (auch Salzburg), Landes-Lehrerverein 1867 OÖ., Landesmuseum Linz, Landes-Verkehrsamt OÖ., Landesverkehrsdirektor Salzburg, Oskar Lang, Joseph Laska, Josef Laubach, Hans Lavater, Lebsanft, H[einrich?] Lemacher, Liederkranz Liedertafel von 1849, Hugo Löbmann, Otto Löwe, Alfred Lorenz, V. O. Ludwig, Armand Machabey, Hanni Mack, Wiener Männergesangverein, Magistrat Linz, Magistrat Wien, Walter Magnus, Franz Mairecker, Johannes Maier, Robert Manzer, Konrad Maril [?], Ludwig Mayer, Fini Meessen [Mecssen?] (9+10), Raimund Mederer, Staastsekretär Berlin, Rektor Universität Wien, Hermann Meister, Josef Messner (3), Max Millenkovich-Morold (7), Eduard Möldner, Rudolf Möstl, Franz Moißl [Moissl] (59), ALfred Moritz, Anton Moritz, Mozarteum Salzburg, Karl Muck (3+1), Franz Xaver Müller (2), Fritz Müller-Rehrmann, Franz Xaver Münch, Musikverein Linz, Öberösterreichische Nachrichten, Neue Zürcher Nachrichten, D. Neuberg (8+2), Franz Neuhofer, Leopold Nowak (28+1), OBM Linz, OBM Karlsruhe, OBM Mannheim, OBM Pforzheim, OBM Regensburg, Fritz Oeser (10), Österreich-Institut, Alfred Orel, Eugen Ormandy, Oswald Ortner, Oswald, Felix Raabe (7), Peter Raabe (15+3+1), Erika Rabitsch-Göllerich, Else Rammel-Raden, Joseph Rams-Auer [?], Fritz Rauch (12+1), Ortsgruppe Linz Brucknerbund OÖ., Charlotte Reber, W. Rauschenberger, Oswald Redlich, Regierungsdirektor Oberösterreich, Regierungsrat Kanton Zürich, Theodor Rehmann (26(, ERnst Reichert, Reichsintendant Rundfunk, Leopold Reichwein, Fr. Reisert, Karla Reiter, Fritz Rieger, Hans Riehl, Anton Ritter, Rockefeller Foundation, Bruno Röthlin, W. Rohm, Andreas Rohracker, Hans Rosbaud (2), Arnold Rosé, Ortsgruppe München der IBG, Adolf Rothenburger (3), Rot-Weiß-Rot Sendergruppe, Eduard Rudolf, Bayerischer Rundfunk, Mitteldeutsche Rundfunk-A.G., Gustav Runkel, Rudolf Pergler, Karl Peters, Leodegar Petrin, James Pettegrove, Karl Pfannhauser, Franz Philipp (3), August Pohl, Oberösterreichische Nachrichten, Präsident Reichsmusikkammer, Präsident Reichsschrifttumskammer, Ernst Prätorius (6), Kaete Prätorius, Klaus Pringsheim (2), J. R. Prokesch, Generalintendanz der Salzburger Festspiele (5), Frits de Quervain, Sängerbund Frohsinn Linz, Ludwig Schäffler (12+2), Franz Schalk (4), Lili Schalk (2), Bernhard Scheichelbauer, Erich Schenk, Josef Scherleitner, Oskar Scheuba, Ignaz Schiban, Sepp Schindler, Hermann Schmeidel, Josef Schmidhuber, Hans Schmidt, Eduard Schmitz, Arthur Schneider, Martha Schnürsch [?], Theobald Schrems (3), Fridolin Schröpfer, Heinz Schubert, Schubertbund Wien, Franz Schütz, Maria Schulz, Rudolf Schulz-Dornburg (6), Josef Schumacher, Ernst Schwanzara, Ewald Schwarzgruber, Erich Schwebsch, Irmgard Seefried, Franz Seemann, Ulf Seidl, Herbert Seifert, Heinrich Singer, Alfred Sittard (3), Hans Sittner, Mimi Skalnik, Hermann Spies, M. Spindler, Claus Springfell, Schriftleitung \"Stadt Gottes\", Stadtrat München, Gertrud Staub-Schläpfer (15+1), Stengel, M. R. Stern, Sepp Stöger, Franz Storch, Reichswehr Leipzig, Josef Stummvoll, Cäcilien-Vereins-Organ des ACV, Zürich Tonhallegesellschaft, Georg Trexler [Traxler?] (3), Heinrich Tschuppik (3), Johannes Unfried, Universal-Edition, Erich Valentin, Verband Akademischer Sängerkreis Linz, Musikpädagogischer Verband Linz, Liedertafel Vöcklabruck (6), Junges Volk, Volkshochschule Linz, Bayerischer Volksbildungsverband, Linzer Volksblatt, Vorsitzender der Philharmonischen Gesellschaft Bremen, Musikwissenschaflicher Verlag Wien (20), Musikwissenschaftlicher Verlag Leipzig (162), Robert Wagner (5), W. Wahren, Bruno Walter (13), Hermann Waltershausen, WIFA (Prod. v. Spielfilmen), Gerhart F. Wehle (3+1), Weidinger, Willi Weinmann, Albert Weinschenk, Hans Weisbach (3), Leopold Weismann, Annemarie Wenger, Friedrich Werner (40), Josef Wesly [?], Othmar Wessely, Franz Westhoff, Karl Wisoko-Meytsky, Europäische Wochen Passau, Salzburger Wochenschau für Österreich, Woge (Österreichische Wochenschrift), Bernhard von Wüllerstorff (6), Hermann Zappe, Max Zehenthofer, Franz Zehrer, F. G. Zeileis, Franz Zeman, Paul Zschorlich, Adolf Wennusch).\n589/90: Klavierauszüge\r\n591-597: Artikel und Aufsätze, Photos Brucknerfest 1935, Mitgliederliste Brucknerbund OÖ/Linz 1949)\r\n598-600: Photos (Hausegger, Walhalla, Volkmar Andreae)\r\n601: Material Bruckner-Orgel\r\n602-612: Photos (Leitmeritz, Personengruppen, Bruckner-Feiern, Anton Bruckner, Bruckners Umwelt, Max Auer, Moißl (Zeichnung), Gedenktafel Steyr, Bruckner-Reliefs).\n\nC. Irma Auer\ngeb. Schüller (* 17.8.1890 Ischl, + 12.9.1987 Vöcklabruck, ⚭ 19.3.1921 Vöcklabruck.\nMatriken Bad Ischl: Irma Anna Auer, geb. 17.8.1890 Ischl 203, get. 30.8.1890, Benefizient Georg Reisinger | Eltern: Anton Schüller, Hausbesitzer, und Josefa, ehel. Tochter des Karl Stalzer (Wagnermeisters) und der Theresia, geb. Aigner. Paten: Franz Humer, Schneidermeister, und dessen Gattin Anna.\n\r\nNach Bad Ischl vermutlich auch (wie Max Auer) am 8.10.1932 .\r\n[ab wann?] Hauptwohnsitz in 1190 Wien, Hartäckerstr. 45.\r\nÜbersiedlung nach Vöcklbruck (Am Pfarrerfeld Nr. 1, Städtisches Seniorenheim) am 24.11.1978.\r\nZweitwohnsitz 11.11.1976 bis 12.9.1987 in Bad Ischl.\r\nKurze Todesmeldung im Vöcklabrucker Wochenspiegel Nr. 38, 17.-23.9.1987, S. 4 \"Gestorben ist Irma Auer (97), Altersheim Am Pfarrfeld\".", "Letzte Änderung": "18.09.2024 21:38"}, {"ID": 199003315, "Datum": "März/April 1990", "Haupttext": "Die Wiener Zeitschrift »[Blätter für] Kunst und Sprache« erscheint in Heft 78 mit dem Schwerpunktthema »Bruckner«. [z. T. posthume] Artikel von L. G. Bachmann, Commenda, Gerhard Ritschel (über den »Bruckner-Zyklus« von Franz de Paul Armbruster, Abbildung von »Orchesterprobe« mit Posaunen-Noten der 4. Symphonie), Franz Grasberger (über die 2. Symphonie), Herbert Franz Weinzierl (»Bruckner-Kirchen«, »Ansfelden« und »Österreich«, mit Abbildungen), Elisabeth Hilscher (10 Jahre ABIL), Erich Posch/Wilhelm Jerger (Bruckner-Konservatorium), Rudolf Lehr (Bruckner als Brautwerber) etc.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192203325, "Datum": "März/April 1922", "Haupttext": "Die \"Musica Divina\" Nr. 3/4 bringt auf S. 18-27 den letzten Teil eines Aufsatzes von Armin Knab \"Die thematische Entwicklung in Anton Bruckners fünfter Symphonie. (Fortsetzung und Schluß.)\".\n[Der erste Teil findet sich auf den S. 2-8 (vermutlich Januar/Februar 1922 Heft 1/2)]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192103325, "Datum": "März/April 1921", "Haupttext": "In der Beilage \"Kirchenmusikalische Editionen der Schola Austriaca\" in der \"Musica Divina\" erscheinen \"Zur Vermählungsfeier\" [WAB 54] und \"Ave Regina coelorum\" [WAB 8].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190403325, "Datum": "März/April 1904", "Haupttext": "Klavieraufführung der 7. Symphonie durch die Herren Janoch und Malata beim Brünner Wagner-Verein.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189003325, "Datum": "März/April 1890", "Haupttext": "[zwischen 24.3.1890 und 26.4.1890]\nBei einem Vereinsabend des Klagenfurter Wagner-Vereins spielen Cyrill Hynais und Max v. Millenkovich die Mittelsätze der 7. Symphonie.\n[zur Datierung siehe die Anmerkung].", "Letzte Änderung": "03.08.2025 12:49"}, {"ID": 188903325, "Datum": "März/April 1889", "Haupttext": "[ohne Datumsangabe]\nSkizze [Bruckners?] zu Takt 225 und 226 des Adagios der 8. Symphonie mit dem Vermerk Bruckners \"Freitag 3/45.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 202603005, "Datum": "März 2026", "Haupttext": "The Bruckner Journal XXX bringt in Heft Nr. 1 u.a. folgende Beiträge:\nRudolf Innig: \"Canceled, unedited, forgotten\" | On the fate on Anton Bruckner's Symphony in D minor (1869). S. 6-25\nMartin Spiteri: Cristian Mandeal's Bruckner Cycle with the Cluj-Napoca Philharmonic Orchestra (1982-1989) S. 26-31\nMalcolm Hatfield: Miguel Ramirez: 'Anton Bruckner' | A Psychological Commentary [Buchbesprechung] S. 32-35\nMaestro Fabio Luisi Receives Bruckner Medal of Honor S. 36-38 (*)\nFrom Rehearsal to Performance in One Day: Bruckner's Symphony No. 8 OSSO S. 38-43 (**).", "Letzte Änderung": "10.09.2026 13:40"}, {"ID": 202503005, "Datum": "März 2025", "Haupttext": "The Bruckner Journal XXIX bringt in Heft Nr. 1 u.a. folgende Beiträge:\nPaul Hawkshaw: The Intermediate Adagio (1887-1889) of Bruckner's Eighth Symphony.\nFelix Diergarten: To Compose a Mockingbird: On an Enigmatic Remark in the Seventh.\nBenjamin Korstvedt: Bruckner, Arranged.\nMartin Pulbrook: Glimpses of Astra: What Would Bruckner's Unwritten Opera Have Been Like?\nNeil Schore: West Coast USA Bruckner Marathon Recognizes Several Significant Events.\nKen Ward: 200 Years if Bruckner, 35 Years of Ebracher Musiksommer. An Interview with Maestro Gerd Schaller.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 13:45"}, {"ID": 202403005, "Datum": "März 2024", "Haupttext": "The Bruckner Journal XXVIII bringt in Heft Nr. 1 u.a. folgende Beiträge;\nRIP: Benjamin-Gunnar Cohrs.\nThomas Röder: Anton Bruckner's First Symphony in the Late Version as Result of a \"Restoration\".\nDavid Radavich: Poem: \"Zeittreffen\"\nMalcolm Hatfield: Bruckner in Wien: Eccentric, Naive, or Sustaining His Identity and Creativity?\nRichard Lehnert: Poem: \"To Bruckner's Lost Coda\".\nCrawford Howie: Bruckner at the Proms (1903-2023).\nNeil Schore: USA Bruckner Marathons Proceed Smoothly - well, not quite - heroics required.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 14:03"}, {"ID": 202303005, "Datum": "März 2023", "Haupttext": "The Bruckner Journal XXVII bringt in Heft Nr. 1 u.a. folgende Beiträge:\nIn memoriam Dietmar Achenbach\nJohn F. Berky: Felix Maria Gatz: A forgotten Bruckner pioneer.\nCrawford Howie: Mystery in the Music of Anton Bruckner.\nKlaus Heiinrich Kohrs: How it all began. Anton Bruckner in St. Florian.\nNeil Schore: USA Bruckner Marathons Reconvene in Person!\nCrawford Howie: Bruckner Documentary Biography Chapter 6 (1888-1896).", "Letzte Änderung": "10.09.2026 14:28"}, {"ID": 202203005, "Datum": "März 2022", "Haupttext": "Einspielung des Symphonischen Präludiums durch die Bamberger Symphoniker unter Jakub Hruša (*).\n\nThe Bruckner Journal XXVI bringt in Heft Nr. 1 u.a. folgende Beiträge:\nIn memoriam ... Bernard Haitink.\nPaul Hawkshaw: The New Bruckner Complete Edition.\nAndrea Harrandt: \"... I take refuge in strength ...\"\nJohn Berky: Bruckner and Vöcklabruck.\nMalcolm Hatfield: Pivotal Points in Bruckner Symphonies.\nCrawford Howie: Anton Bruckner Documentary Biography – Chapter 4: Vienna (1868-77)\nNeil Schore: US Bruckner Marathons.\nDazu kommen Konzertberichte und Besprechungen von Einspielungen (**).", "Letzte Änderung": "10.09.2026 18:37"}, {"ID": 202103005, "Datum": "März 2021", "Haupttext": "The Bruckner Journal XXV bringt in Heft 1 u.a. folgende Beiträge:\nWilliam Carragan: Let's Dance the Polka! [über das Finale der 3. Symphonie].\nEric Lai: Challenges in the Adagio of Bruckne's Ninth.\nMiguel J. Ramirez: \"For Later Times\": A Bruckner Film for the Bicentenial.\nNeil Schore: An Unusual Year: But Bruckner Marathons Go On!\nInterview mit Gerd Schaller.\nDazu kommen Konzertberichte und Besorechungen von Einspielungen.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 18:49"}, {"ID": 202003005, "Datum": "März 2020", "Haupttext": "Eric Chailliers Artikel \"Bruckner et Mahler, la symphonie à son sommet\" erscheint in der Revue du Cercle Belge Richard Wagner Nr. 60, S. 4-17 (*).\r\n \nThe Bruckner Journal XXIV bringt in Heft Nr. 1 u.a. folgende Beiträge:\nBenjamin Korstvedt: What is a Version? ... And What Difference Does it Make? [zur 4. Symphonie]\nThomas Röder: Bruckner as Improviser.\nNeil Schore: East/West Bruckners Marathons.\nDazu kommen Konzertberichte und Besprechungen von Einspielungen.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 19:01"}, {"ID": 201903005, "Datum": "März 2019", "Haupttext": "Eric Chailliers Artikel \"Anton Bruckner entre terre et ciel\" erscheint in der Revue du Cercle Belge Francophone Richard Wagner Nr. 58 (*).\n\nThe Bruckner Journal XXIII bringt in Heft Nr. 1 (März 2019) u. a. folgende Beiträge:\nWilliam Carragan: A New Version of the Third Symphony.\nRoberto Ferrazza: Notes about the Finale of the Ninth Symphony.\nNeil Schore: Milestone Bruckner Marathons in the US.\nMichael Cucka: Bruckner in a Digital Age – Part 2.\nDazu kommen Konzertberichte und Besprechungen von Einspielungen (**).", "Letzte Änderung": "10.09.2026 19:13"}, {"ID": 201803005, "Datum": "März 2018", "Haupttext": "The Bruckner Journal XXII bringt in Heft Nr. 1 u.a. folgende Beiträge:\nMiguel J. Ramirez: 150 Years Later: Simon Sechter's Legacy.\nThomas Röder: Early Wagner Allusions in Bruckner's First Symphony.\nEric Lai: Clemens Krauss: Bruckner Interpreter.\nAußerdem Konzertberichte und Besprechungen von Einspielungen.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 19:22"}, {"ID": 201703005, "Datum": "März 2017", "Haupttext": "The Bruckner Journal XXI bringt in Heft Nr. 1 u.a. folgende Beiträge:\nWilliam Carragan: The Bruckner Brand.\nMateusz Luczak: Bruckner for the Guitar.\nJohn Berky: Kilenyi Medal.\nNeil Schore: USA Bruckner Marathons.\nMichael Cucka: Carnegie Hall Bruckner Cycle.\nDavid Singer,am: Bruckner at the Proms.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 20:46"}, {"ID": 201603005, "Datum": "März 2016", "Haupttext": "The Bruckner Journal XX bringt in Heft Nr. 1 u.a. folgende Beiträge:\nThomas Röder: Attempts at improving the score – Schalk, Löwe and the First Symphony. [siehe 18.4.2015]\r\nBenjamin Korstvedt: A Document from the Early History of the Fourth Symphony. [betrifft GdM VII 45466, 4.2.1880 und 7.10.1880]\r\nMax Graf: The Twilight of the Classical Gods.\r\nWinthrop Sargeant: The Case for Bruckner.\r\nNeil Schore: Historical Focus at USA Bruckner Marathons.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 20:55"}, {"ID": 201503005, "Datum": "März 2015", "Haupttext": "The Bruckner Journal XIX bringt in Heft Nr. 1 u.a. folgende Beiträge:\nClemens Hellsberg: Anton Bruckner and the Vienna Philharmonic. [siehe 22.8.2014]\r\nKeith Gifford: The Page-Turner and the \"Stammering Cyclops\". [über Richard Strauss und Alexander Ritter]\r\nFranz Scheder: Private Bruckner – The Composer in the Years arond 1870. [siehe 2.-4.10.2014]\r\nAbram Chipman: Has Bruckner's time come, and why now?\r\nMartin Pulbrook: The Mystical Genius of Anton Bruckner.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 21:11"}, {"ID": 201403005, "Datum": "März 2014", "Haupttext": "The Bruckner Journal XVIII bringt in Heft Nr. 1 u.a. folgende Beiträge:\nAndrea Harrandt: Bruckner and Wagner – the relationship between two contrary personalities. [siehe 12./13.4.2013]\r\nMalcolm Hatfield: Levi's rejection of the Eighth and its impact on Bruckner the man and his attitude to his work and life.  [siehe 12./13.4.2013]\r\nDermot Gault (book review): The Power of Robert Simpson – A Biography by Donald Macauley.\r\nNeil Schore: Two USA Bruckner Marathons.\r\nWilliam Carragan: Timed Structure Tables for Bruckner Symphonies – Study Symphony in F minor, Symphony in D Minor.\r\nJohn A. Phillips (CD-Besprechung): Bruckner unknown. Works completed and arranged for chamber orchestra by Ricardo Luna.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 21:23"}, {"ID": 201303005, "Datum": "März 2013", "Haupttext": "The Bruckner Journal XVII bringt in Heft Nr. 1 u.a. folgende Beiträge:\nMalcolm Hatfield: Anton Bruckner: a non-pathological view on his personality and implications for his approach to the task of composing.\r\nDermot Gault: Versions and Editions: Deryck Cooke's Contribution Clarified (Part two).\r\nRaymond Cox: Eckstein, Steiner – and Bruckner.\r\nRaymond Cox: Bruckner on the Terraces. [über das von Fußball-Fans gesungene Thema des Rock-Duos The White Stripes, das an das Hauptthema der 5. Symphonie erinnert – Album Elephant 2003]\r\nKen Ward (book review): Frederick Edward Harris: Seeking the Infinite: The Musical Life of Stanislaw Skrowaczewski.\r\nDavid Singerman (book review): Keith William Kinder: The Wind and Wind-Chorus Music of Anton Bruckner.", "Letzte Änderung": "11.09.2026 07:51"}, {"ID": 201203005, "Datum": "März 2012", "Haupttext": "The Bruckner Journal XVI bringt in Heft Nr. 1 u.a. folgende Beiträge:\nDavid Singerman: The First Forty Years: the Early Music of Anton Bruckner.\r\nMartin Pulbrook: Bruckner and Elgar: A Comparative Sketch.\r\nEric Lai: Toward a Theory of Coherence: Compositional Use of the Turn in Bruckner's Symphonies.\r\nCrawford Howie: Book Reviews: Bruckneriana from Austria.\r\nNeil Schore: Two Bruckner Marathons!", "Letzte Änderung": "11.09.2026 07:59"}, {"ID": 201103005, "Datum": "März 2011", "Haupttext": "The Bruckner Journal XV bringt in Heft Nr. 1 u.a. folgende Beiträge:\nDavid Aldeborgh: Anton Bruckner – Music of the Saint Florian Period. [mit diskographischen Hinweisen]\r\nKen Ward: Bruckner's Will – Clause 4 and its Implications.\r\nJohn Berky: Anton Bruckner and the Legacy of the National Socialists' Propaganda.\r\nKen Ward: \"The Senso Symphony\" – Visconti and Bruckner. [7. Symphonie, siehe \"1954\"]\r\nWilliam Carragan: Timed Structure Tables for Bruckner Symphonies. IV. Symphony in E flat major.\r\nTakanobu Kawasaki: Bruckner Symphony No. 8 \"Renewal Version\".", "Letzte Änderung": "11.09.2026 08:08"}, {"ID": 201003005, "Datum": "März 2010", "Haupttext": "The Bruckner Joiurnal XIV bringt in Heft Nr. 1 u.a. folgende Beiträge:\nAndrea Harrandt: Preparation for the Public. Piano Transcriptions of Bruckner's Music.\r\nNick Attfield: Prometheus Unbound. Reappraising the 'Programme' for Bruckner's EighthSymphony. [über Josef Schalks Text]\r\nEbbe Tørring: Bruckner and Langaard [Kopenhagen, siehe Juli 2009]\r\nWilliam Carragan: Timed Structure: Tables for Bruckner Symphonies. Symphony No. 2 (1872).\r\nSébastien Letocart: Sébastien Letocart's realization of the Finale of Bruckner's Ninth Symphony – a Response. [siehe November 2009]", "Letzte Änderung": "11.09.2026 08:14"}, {"ID": 200903005, "Datum": "März 2009", "Haupttext": "The Bruckner Journal XIII bringt in Heft Nr. 1 u.a. folgende Beiträge:\nCrawford Howie: Bruckner-Symposion Linz 2004: Kunst und Wahrheit [Bericht Linz 2008]. [siehe 23.-26.9.2004]\r\nBenjamin Gunnar Cohrs: Anton Bruckner's Second Symphony – Versions, Variants and their Critical Edition. [siehe die Anmerkung]\r\nWilliam Carragan: Some Notes on Editing Bruckner's Second Symphony.\r\nNicolas Couton: Reflections on Tempo in Bruckner's Symphonies.\r\nSébastien Letocart: My Completion of the Finale of Bruckner's Ninth Symphony. [siehe 28./29.10.2008]\r\nTakanobu Kawasaki: Symphony No. 5 – Original Concepts. [siehe 19.11.2008]", "Letzte Änderung": "11.09.2026 08:22"}, {"ID": 200803005, "Datum": "März 2008", "Haupttext": "The Bruckner Journal XII bringt in Heft Nr. 1 u.a. folgende Beiträge:   \nHoward Jones: The recorded history of Bruckner's 4th Symphony.     \nCrawford Howie: Book review Bruckner-Ikonographie Teil 3 and Bruckner Jahrbuch 2001-2005.     \nPaul Hawkshaw: Anton Bruckner: St Florian ans Contrapuntal Tradition. [1129/..]   \nBenjamin Korstvedt: The Early Compositional History of Bruckner's Fourth Symphony: Interim Report.   \nInterviews: Daniel Harding, Benjamin-Gunnar Cohrs.", "Letzte Änderung": "11.09.2026 09:39"}, {"ID": 200703005, "Datum": "März 2007", "Haupttext": "The Bruckner Journal XI bringt in Haft Nr. 1 u.a. folgende Beiträge:     \nFranz Zanazal: Linz Brucknerfest 2006 report.     \nNicholas Attfield: The 9th in Linz and Vienna.     \nNeil Schore: Takashi Asahina's Bruckner.     \nBenjamin-Gunnar Cohrs: Symphonisches Präludium in C.     \nPaul Dawson-Bowling: Thematic and Tonal Unity in Bruckner's Eigth Symphony.     \nCrawford Howie: Johann Herbeck and Anton Bruckner.     \nHartwig Molzow: Bruckner Fever - How I Discovered Bruckner.   \nLetters from Benjamin-Gunnar Cohrs and Ian Beresford Gleaves.", "Letzte Änderung": "11.09.2026 16:36"}, {"ID": 200603005, "Datum": "März 2006", "Haupttext": "The Bruckner Journal X bringt in Heft 1 u.a. folgende Beiträge:\nRaymond Cox: Eurythmic Bruckner [7. Symphonie]. \nPeter Palmer, Book review: A Constantin Floros book on Bruckner.   \nCrawford Howie, Book review: Report on the Linz Bruckner Symposium 2002. \nBenjamin Korstvedt: 1888 - An edition of the 4th Symphony. \nDermot Gault: 1888 - A version of the Adagio for the 8th Symphony. \nKen Ward: In Search of Brucknerian Landscape. \nCrawford Howie: Bruckner Conference at St Florian Sept. 2005. \nFranz Zamazal: Bruckner Fest, Linz 2005, report. \nBruckner Scores, Smaller Sacred Works O-Z.", "Letzte Änderung": "11.09.2026 22:29"}, {"ID": 200503005, "Datum": "März 2005", "Haupttext": "Datierung des Vorworts von William Carragan zur Partitur der 2. Symphonie in der Fassung von 1872 (*).\nAufführung von Motetten [prov. WAB 67] durch den Coro de Cámara de la Universidad Católica unter Mauricio Cortés in Santiago in Chile (**).\n\nThe Bruckner Journal IX bringt in Heft Nr. 1 u.a. folgende Beiträge:\r\nTom Corfield, Buchbesprechung: Ed. John Williamson. The Cambridge Companion to  Bruckner. \r\nBericht von Franz Zamazal: Linz Bruckner Festival 2004.\r\nTed Watterson: A Holiday in Linz. \r\nJames Savage; Ascension Day at St. Florian.\r\nGedicht von Jack Kelso: Bruckner's Tomb.\r\nMartin Spiteri und Philip Constantine: Discovering Bruckner for the first time.\r\nWilliam Carragan: Bruckner's Golden Arches [26.4.2003].\r\nArthur D. Walker (und Crawford Howie): Anton Bruckner's Works. Published scores of the various versions.\nLetters from Raymond Cox und Tim Girard [über Robert Haas, Dermot Gault, 8. Symphonie] (***).", "Letzte Änderung": "14.09.2026 13:29"}, {"ID": 200403005, "Datum": "März 2004", "Haupttext": "Einspielung der Erstfassung 1887 der 8. Symphonie durch das Bruckner-Orchester Linz unter Dennis Russell Davies in Linz (*).\n\nThe Bruckner Journal VIII bringt in Heft Nr. 1 u.a. folgende Beiträge:\r\nFranz Zamazal: Linz Bruckner Festival 2003 [Bericht].\r\nPeter Palmer (book review): Bruckners Neunte im Fegefeuer der Rezeption (Musik-Konzepte) und Christian Martin Schmidt, Wolfram Steinbeck: Brahms/Bruckner.\r\nCrawford Howie (book review): Erich Wolfgang Partsch, 'Anton Bruckner und Steyr'.\r\nCrawford Howie: Bruckner-Vokal: Internationale Tagung, Stadtpfarrhof Steyr, 23-25 October 2003. \r\nErich Wolfgang Partsch: Pange Lingua et Tantum Ergo: a first performance 110 years ago in Steyr Parish Church.\r\nKen Ward: The Shadow of Death in Bruckner's Symphonies.\r\nCrawford Howie: Bruckner: String Quintet in F ... (Nottingham 26.4.2003). \r\n[Leserbriefe] Letters from Peter Bishop, Tim Girard [9. Symphonie. Antwort von Peter Palmer]. \r\nJames Cyphers: Literary Sources: In Response to Jacques Roelands [Juli 2003] (**).", "Letzte Änderung": "14.09.2026 22:22"}, {"ID": 200303005, "Datum": "März 2003", "Haupttext": "Einspielung der 3. Symphonie (1. Fassung) durch das Deutsche Symphonie-Orchester unter Kent Nagano (*).\nEinspielung der e-Moll-Messe durch den Wiener Universitätschor und das Bläserensemble des Joseph-Haydn-Konservatoriums Eisenach unter Upadhyaya in Wien (**).\n\nThe Bruckner Journal VII bringt in Heft Nr. 1 u.a. folgende Beiträge:\r\nFranz Zamazal: The Fourth Würzburg Bruckner Festival.\r\nBenjamin-Gunnar Cohrs [Buchbesprechungen]: Crawford Howie: Anton Bruckner - A Documentary Biography. und Wolfgang Doebel, Bruckners Symphonien in Bearbeitungen.\r\nCrawford Howie [Buchbesprechung]: Nineteenth-Century Music.\r\nPeter Palmer: Some Early Composer-Conductors of Bruckner.\r\nHenry Raynor: An Approach to Anton Bruckner. (***).", "Letzte Änderung": "15.09.2026 07:18"}, {"ID": 200203005, "Datum": "März 2002", "Haupttext": "The Bruckner Journal VI bringt in Heft 1 u.a. folgende Beiträge:\r\nDermot Gault: Takashi Asahina (1908-2001) [mit Hinweisen zur Diskographie und einem Nachruf von Colin Anderson].\r\nBenjamin-Gunnar Cohrs [book review]: Elisabeth Maier, Verborgene Persönlichkeit - Anton Bruckner in seinen privaten Aufzeichnungen.\r\nCrawford Howie [book review]: Weltliche Chorwerke 1843-1893.\r\nPeter Palmer [book review]: Amanda Glauert: Hugo Wolf and the Wagnerian Inheritance.\r\nDermot Gault: Who Wrote the Third Version of Bruckner's Third Symphony?", "Letzte Änderung": "15.09.2026 10:40"}, {"ID": 200103005, "Datum": "März 2001", "Haupttext": "Einspielung der 6. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Südwestdeutschen Rundfunks Baden-Baden unter Michael Gielen in Freiburg (*).\n \nDatierung des Vorworts von Hermann Wilske (Grafenau) zu Heft 22 der \"Ideen und Arbeitsmaterialien für den Musikunterricht\", \"Anton Bruckner, Sinfonie Nr. 7 E-Dur\", herausgegeben vom vds (Verband Deutscher Schulmusiker, Landesverband Baden-Württemberg, Zusammenstellung durch Anne Kern) (**).\n \n \nThe Bruckner Journal V bringt in Heft 1 u.a. folgende Beiträge:\r\nColin Anderson: Bruckner Revealed.\r\nLeserbriefe, u.a von Ian Beresford Gleaves, Howard Jones, Joseph Lobello, Andrew Youdell.\r\nKeith Warsop: Spohr and Bruckner.\r\nRamon Khalona &amp; David Griegel: \"Brucknerthon\" 2000 [2.9.2000].\r\nFranz Zamazal: Linz Bruckner Festival 2000. (***).", "Letzte Änderung": "15.09.2026 12:31"}, {"ID": 200003005, "Datum": "März 2000", "Haupttext": "The Bruckner Journal IV bringt in Heft 1 u.a. folgende Beiträge:\r\nDavid Suffolk: Georg Tintner (died 2 October 1999, aged 82).\r\nCrawford Howie [book review]: Christa Brüstle: Anton Bruckner und die Nachwelt. Zur Rezeptionsgeschichte des Komponisten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.\r\nElisabeth Maier: Ignaz Dorn and his Music.\r\nDavid H. Aldeborgh: Franz Schalk and Bruckner's Fifth Symphony.\r\nTakeo Noguchi: The 5th Symphony revised by Franz Schalk: a revaluation.\r\nDermot Gault: Bruckner, Franz Schalk and the Fifth Symphony.\r\nPeter Palmer: Bruckner's \"Fantastic\" Symphony.\r\nLeserbriefe von Hans Roelofs, D. C. Coleman und Raymond Cox.", "Letzte Änderung": "15.09.2026 16:53"}, {"ID": 199903005, "Datum": "März 1999", "Haupttext": "Datierung von Erwin Horns Vorwort zu Band XII/6 der Gesamtausgabe, »Werke für Orgel« (*).\nDie Zeitschrift »Music Analysis« 18/1 bringt einen Artikel von Derrick Puffett [siehe die Anmerkung] über das Adagio der 9. Symphonie und einen Artikel von Kevin J. Swinden über die Orgelwerke [prov. WAB 88] (**).\n[recte 3.9.1999?] Einspielung (Konzertmitschnitt) der 5. Symphonie durch die Staatskapelle Dresden unter Giuseppe Sinopoli in Dresden (***).\r\n \nThe Bruckner Journal III bringt in Heft 1 u.a. folgende Beiträge:\r\nRobert Wardell: Franz Schalk's Fifth.\r\nDermot Gault [book review]: Olav Guttorm Myklebust: Anton Bruckner, Oslo 1995.\r\nOtto Biba: Bruckner's Plan for the Dedications of His Last Symphonies.\nA Stern Taskmaster [Emile Jaques-Dalcroze].\r\nBenjamin M. Korstvedt: Joseph Braunstein (1892-1996): A Voice from the Brucknerian Past.\r\nDerek Scott: Lux in Tenebris: Bruckner and the Dialectic of Darkness and Light (conclusion) (°).", "Letzte Änderung": "16.09.2026 07:00"}, {"ID": 199803005, "Datum": "März 1998", "Haupttext": "The Bruckner Journal II bringt in Heft Nr. 1 u.a. folgende Beiträge:\r\nCD- und Konzertbesprechungen.\r\nTom Corfield [book review]: Bruckner Studies edited by Timothy L. Jackson and Paul Hawkshaw.\nBruckner in Linz [nach Max Auer/Ferdinand Krackowizer].\r\nDerek Scott: Lux in Tenebris: Bruckner and the Dialectic of Darkness and Light.\r\nBrian Duke: Robert Simpson: 2 March 1921 - 21 November 1997.", "Letzte Änderung": "16.09.2026 07:43"}, {"ID": 199703005, "Datum": "März 1997", "Haupttext": "Erscheinen der ersten Nummer des englischen »Bruckner Journal«, herausgegeben von Peter Palmer, Raymond Cox und Crawford Howie (*).\r\nDas Heft Nr. 1 enthält u.a. folgende Beiträge: Andrea Harrandt: The Bruckner Anniversary in Austria. Constantin Floros: Bruckner Propositions (I). Elizabeth Thompson: A Visit to St Florian. Crawford Howie: International Conference: 'Perspectives on Anton Bruckner 2' (1996) [Manchester 1.-4-4-1996] (*a).\nAmerikanische Erstaufführung des »Symphonischen Präludiums« nach der von Wolfgang Hiltl und Gunnar Cohrs herausgegebenen Partitur durch das Cincinnati Philharmonic Orchestra unter Gerhard Samuel in Cincinnati (**).\nEinspielung der 9. Symphonie durch die Dresdner Staatskapelle unter Giuseppe Sinopoli (***).", "Letzte Änderung": "16.09.2026 08:29"}, {"ID": 199603005, "Datum": "März 1996", "Haupttext": "Veröffentlichung der Faksimile-Ausgabe des Finales der 9. Symphonie durch den Musikwissenschaftlichen Verlag (*).\nDatierung von Paul Hawkshaws Vorwort zur Partitur des 112. Psalms (Band 20/5 der Gesamtausgabe) (**).", "Letzte Änderung": "09.09.2026 14:01"}, {"ID": 199203005, "Datum": "März 1992", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks unter Günter Wand in Hamburg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198903005, "Datum": "März 1989", "Haupttext": "Artikel von Fritz Feichtinger »Der Fall Schiedermayr - und Anton Bruckner« in den Oberösterreichischen Heimatblättern 43 (1989), Heft 3, S. 212 - 248.", "Letzte Änderung": "16.02.2023 16:06"}, {"ID": 198803005, "Datum": "März 1988", "Haupttext": "Illustration (Mischtechnik) von Walter Köstenbauer zum 1. Satz der 5. Symphonie (IKO 507, Druck als Titelblatt des LIVA-Kalendariums) (*).\nDatierung von Günter Brosches Vorwort zu Thomas Leibnitz' Buch »Die Brüder Schalk und Anton Bruckner« (**).\nEinspielung der 5. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Bernard Haitink in Wien (***).", "Letzte Änderung": "20.04.2023 12:27"}, {"ID": 198603005, "Datum": "März 1986", "Haupttext": "Leopold Nowak notiert am Ende seines Schreibens vom 20.1.1949, daß er nunmehr auch bezweifle, daß Krzyzanowski der Schreiber des Symphonischen Präludiums sei.", "Letzte Änderung": "07.02.2023 23:37"}, {"ID": 198303005, "Datum": "März 1983", "Haupttext": "Einspielung der 9. Symphonie (Löwe-Fassung 1903) durch die Wiener Symphoniker unter Lovro von Matacic.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198103005, "Datum": "März 1981", "Haupttext": "Einspielung der 2. Symphonie (Edition Haas) durch das Chicago Symphony Orchestra unter Barenboim (*).\nEinspielung der 8. Symphonie durch das Russian State Fed. Orchestra unter Svetlanov in Moskau (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197903005, "Datum": "März 1979", "Haupttext": "Einspielung von »Helgoland« (mit dem Chicago Symphony Chorus, Einstudierung: Margaret Hillis), 150. Psalm (Sopransolo: Ruth Welting) und d-Moll-Symphonie (»Nullte«) durch das Chicago Symphony Orchestra unter Daniel Barenboim in Chicago (*).\nEinspielung der 7. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra unter Daniel Barenboim in Chicago (**).\nEinspielung der 4. Symphonie durch das New Japan Philharmonic Orchestra unter Asahina in Tokyo (***).", "Letzte Änderung": "10.11.2024 08:12"}, {"ID": 197803005, "Datum": "März 1978", "Haupttext": "Aufführung des \"Te deum\" unter Daniel Barenboim in Paris.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197603005, "Datum": "März 1976", "Haupttext": "Einspielung der 6. Symphonie durch das New York Philharmonic Orchestra unter Bernstein in New York.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197403005, "Datum": "März 1974", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe in der Pariser Kirche Saint-Germain-des-Prés (*).\nDatierung des Nachtrages (mit Korrekturen) zu Göllerich/Auers Bruckner-Biographie anläßlich der 2. Auflage 1974 (**).", "Letzte Änderung": "20.04.2023 13:46"}, {"ID": 197303005, "Datum": "März 1973", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Theodor Guschlbauer in Paris.", "Letzte Änderung": "20.04.2023 13:49"}, {"ID": 197103005, "Datum": "März 1971", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie unter Fritz Rieger und der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester des O.R.T.F. unter Marius Constant in Paris.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196803005, "Datum": "März 1968", "Haupttext": "Ein Bogen mit Bruckners Harmonielehrestudien wechselt von der Handschriftensammlung (Bestand Miller-Aichholz) in die Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196703005, "Datum": "März 1967", "Haupttext": "Einspielung der e-Moll-Messe durch die Gächinger und Spandauer Kantorei und das Stuttgarter Bach-Collegium unter Rilling in der chr. Gedächtniskirche in Leonberg (*).\nEinspielung der 7. Symphonie durch die Tschechische Philharmonie unter Lovro von Matacic in Prag (**).", "Letzte Änderung": "20.04.2023 13:52"}, {"ID": 196503005, "Datum": "März 1965", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe (Solisten: Maria Stader, Nell Rankin, Leopold Simoneau, Donald Gramm) und des »Ave Maria« [vermutlich WAB 6] (zwischen Credo und Sanctus) durch den Collegiate Choir und das New York Philharmonic Orchestra unter Josef Krips.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196403005, "Datum": "März 1964", "Haupttext": "[8.3.1964] Aufführung der 4. Symphonie (Löwe-Fassung 1889) durch das New York Philharmonic Orchestra unter Josef Krips in New York (*).\r\nRundfunksendung [separates Rundfunkkonzert?] am 8.3.1964 (*a).\nDrei Wochen später [noch März] Aufführung der 7. Symphonie unter George Szell, Erstdruckfassung 1885 mit Varianten überwiegend in der Paukenstimme (**).", "Letzte Änderung": "25.02.2026 10:21"}, {"ID": 196303005, "Datum": "März 1963", "Haupttext": "Artikel [Aufführungskritik?] (mit Vergleich Mahler/Bruckner) von Jacques Bourgeois in »Arts«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196203005, "Datum": "März 1962", "Haupttext": "Datierung des Vorworts zu Werner F. Kortes Buch »Bruckner und Brahms. Die spätromantische Lösung der autonomen Konzeption«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196103005, "Datum": "März 1961", "Haupttext": "Datierung von Hans Ferdinand Redlichs Vorwort zur Eulenburg-Ausgabe (Nr. 461) der 3. Symphonie (Platten-Nummer E. E. 4553, 202 Seiten) (*).\r\nEs handelt sich um einen Reprint des Drucks von 1890 (*a).\nEinspielung der 7. Symphonie durch das Columbia Symphony Orchestra unter Bruno Walter in Hollywood (**).\nGedenktafel in der Villa Garstnerstraße 3 in Steyr und Anbringung einer Bruckner-Büste (nach der Totenmaske gestaltet, IKO deest).\r\n\"Hier weilte wiederholt | in den Jahren 1885 - 1894 | Dr Anton Bruckner | bei seinem Freund und Gönner | Carl Almeroth | Gewidmet März 1961 – Techn. Rat Josef Hack\" [im Original alles in Versalien] (***).", "Letzte Änderung": "12.04.2025 12:53"}, {"ID": 195903005, "Datum": "März 1959", "Haupttext": "Einspielung der 5. Symphonie [durch das Concertgebouw-Orchester?] unter Eduard van Beinum.", "Letzte Änderung": "23.02.2026 17:42"}, {"ID": 195503005, "Datum": "März 1955", "Haupttext": "Die 2. Fassung (1890) der 8. Symphonie erscheint in der von Leopold Nowak herausgegebenen Version (Datierung des Vorworts) [Erstaufführung 12.5.] (*).\nAufführung der 9. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Carl Schuricht [in Wien] (**).", "Letzte Änderung": "03.05.2024 12:23"}, {"ID": 195403005, "Datum": "März 1954", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch das Rundfunksinfonieorchester Stuttgart unter Carl Schuricht in Stuttgart.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195303005, "Datum": "März 1953", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Vorwort zur Studienpartitur der 2. Fassung der 4. Symphonie (Band 4/2 der Gesamtausgabe) (*).\n[ca. März 1953]\r\nDer dritte Teil von Erich Schwebschs Artikel »Anton Bruckners VI. Symphonie A-Dur« erscheint in der Zeitschrift »Die Drei | Zeitschrift zur Erneuerung von Wissenschaft Kunst und sozialem Leben«, XXIII. Jahrgang, Heft 2, auf S. 78 - 87 (**).\nGründung des Brucknerbundes Ried [durch Dr. Max Gerhardinger?] (***).\nEinspielung der 7. Symphonie durch das Rundfunksinfonieorchester Stuttgart unter Carl Schuricht in Stuttgart (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195003005, "Datum": "März 1950", "Haupttext": "Aufführung der e-Moll-Messe durch die Wiener Hofmusikkapelle unter Dr. Lippe im Wiener Konzerthaus zugunsten des Wiederaufbaus des Stephansdomes.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194903005, "Datum": "März 1949", "Haupttext": "Artikel von Felix Borowski »Symphony No. 8 C Minor by Anton Bruckner« in den Chicago Symphony Orchestra Program Notes.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194803005, "Datum": "März 1948", "Haupttext": "Datierung des Vorworts zur deutschen Ausgabe von Werner Wolffs Buch »Anton Bruckner, Rustic Genius«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194603005, "Datum": "März 1946", "Haupttext": "In der Zeitschrift »Die Feierstunde. Bildzeitschrift für Kunst und Unterhaltung«, Folge 5, erscheint auf S. 6 die Reproduktion einer Kohlezeichnung (IKO 300) von Gustav Sonnewend.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194403005, "Datum": "März 1944", "Haupttext": "Datierung des Vorworts von Robert Haas zur Studienpartitur der 2. Fassung der 4. Symphonie (Band 4 der Gesamtausgabe, »Bruckner-Verlag«, [2. Auflage?]), dessen Text nahezu identisch mit dem der ersten Auflage (Februar 1936) ist (*).\n[Wann? Evtl. März 1943?] Aufführung des »Te deum« durch die Philharmonic Society in New York unter Bruno Walter (dessen 50jähriges Dirigentenjubiläum) (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194303005, "Datum": "März 1943", "Haupttext": "Die Zeitschrift Oberdonau bringt auf S. 16 - 18 einen Artikel von Cornelius Preiß \"Oberdonaus Bedeutung für den Meister von Bayreuth. Zum Richard-Wagner-Gedenkjahr 1943\" (*).\n \nIm selben Heft wird in der Rubrik \"Musik und Dichtung\" mitgeteilt, dass Othmar Wessely seine erste wissenschaftliche  Arbeit über Bruckner in der Zeitschrift \"Die Musik\" veröffentlicht hat (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194103005, "Datum": "März 1941", "Haupttext": "Artikel von Max von Millenkovich-Morold »Meine Begegnung mit Bruckner« in der Beilage zu »Der getreue Eckart«, S.84 (*).\nDatierung von Joseph Meßners Vorwort zu der von ihm ergänzten Partitur der Choral-Messe, Verlag Anton Böhm, Plattennummer 8656 (**).\nDie Deutsche Bruckner-Gesellschaft verleiht die Bruckner-Medaille an Karl Grunsky (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194003005, "Datum": "März 1940", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen im März-Heft der Zeitschrift für Musik, 107. Jg., Heft 3:\nS. 147: Hermann Unger berichtet von einer Aufführung der 2. Symphonie (\"Urfassung\") durch das Orchester des Reichssenders unter Hans Rosbaud (Münster) in Köln.\nS. 150: Willy Stark (Leipzig) berichtet von einem Gastspiel der Münchner Philharmoniker unter Oswald Kabasta mit der 4. Symphonie (dazu \"Don Juan\" von Richard Strauss und Schuberts D-Dur-Sinfonie) in einer Veranstaltung der NS-Gemeinschaft \"Kraft durch Freude\".\nDer Münchner Domchor unter Ludwig Berberich brachte neben Werken von Strauss und Hausegger u.a. auch in \"einer zum Hinknieen schönen Wiedergabe\" Bruckners \"Christus factus est\" (Bericht von Wilhelm Zentner).\nS. 152: Victor Junk meldet eine Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Hans Weisbach im 3. Dunkelkonzert. Vorausgegangen waren eine Ouvertüre von Joseph Reiter und ein Violinkonzert mit Georg Kulenkampff [26.1.1940}.\nS. 184: Die Rubrik \"Deutsche Musik im Ausland\" meldet eine Aufführung der 5. Symphonie durch das Rotterdamer Philharmonische Orchester unter Karl Böhm beim Sender Hilversum.\nS. 158: Artikel von Karl Foesel (Nürnberg) zum 70. Geburtstag von Erich Rhode, dem Veranstaltungen von Bruckner-Arbeitsgemeinschaften in Nürnberg zu danken sind, die zu einem Aufleben der Nürnberger Bruckner-Gemeinde führten.\nS. 167: Das Städtische Orchester Aachen brachte unter Karajan die 7. Symphonie (\"Glanzleistung\").\nS. 170: Dietrich Haardt meldet für Castrop-Rauxel eine Aufführung der 6. Symphonie durch das Städtische Orchester unter MD Max Spindler, \"großzügig und mit zusammenfassender Kraft\".\nS. 178: Ein Bruckner-Werk stand auf dem Programm eines Philharmonischen Konzerts unter Helmut Schnackenburg in Bremen.\r\nDie Aufführung der 7. Symphonie unter Franz Jung bei den Städtischen Bühnen Erfurt \"war das große Erlebnis\".\nS. 180: Im ersten Konzert des Landesorchesters Gau Württemberg-Hohenzollern, veranstaltet von der Stuttgarter Kulturgemeinde \"Kraft durch Freude\", wurden unter Leitung von Gerhard Maaß Werke von Händel und Haydn (mit der Sängerin Lore Fischer) und die 5. Symphonie in der Urfassung aufgeführt.\nS. 182: Der Artikel \"Musik im Rundfunk\" verzeichnet den Bruckner-Zyklus der Wiener Symphoniker unter Hans Weisbach beim Reichssender Wien und eine Aufführung der 2. Symphonie durch das Große Rundfunkorchester unter GMD Hans Rosbaud beim Reichssender Köln.", "Letzte Änderung": "21.12.2025 13:38"}, {"ID": 193903005, "Datum": "März 1939", "Haupttext": "Artikel von Andreas Markus »Familienerinnerungen an Simon Sechter und Anton Bruckner« in Heft 3 der Zeitschrift für Musik.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193803005, "Datum": "März 1938", "Haupttext": "Aufführung von d-Moll-Messe und »Te deum« unter Hans Pabst in Limburg (*).\nAuflösung des Brucknerbundes für Oberösterreich (**).\nDatierung von Robert Haas' Nachwort zur großen Partitur der 2. Symphonie (mit Revisionsbericht) (***).\nZum Mitarbeiterstab von Robert Haas gehört nun auch Franz Grasberger (°).\nBruckners Steyrer Friseur Sepp Stöger übergibt Bruckner-Haare an die Ortsgruppe Steyr des Brucknerbundes, die durch den Obmann Albert Weinschenk vertreten ist (°°).\nAufführung der 1. Symphonie (Linzer Fassung) durch den St. Gallener Konzertverein in St. Gallen (geplant) (°°°).", "Letzte Änderung": "26.04.2025 15:34"}, {"ID": 193703005, "Datum": "März 1937", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie in Bremen (*), vermutlich in der Schalk-Fassung (*a).\nArtikel Hauseggers in der Deutschen Volksbildung XI, H. 5/6 (**).\nAufführung der 8. Symphonie unter Hausegger (***).\nBei der Ortsguppe München der IBG hält Franz Moißl einen Vortrag über Simon Sechter mit Lichtbildern und musikalischen Beispielen (mitwirkend: Agnes Forell, Elisabeth Spitzer, Rolf Agop und das Münchner Streichquartett) (°).", "Letzte Änderung": "06.10.2025 09:45"}, {"ID": 193603005, "Datum": "März 1936", "Haupttext": "Artikel von Heinrich Strobel \"Bruckner original\" im Neuen Musikblatt Nr. 15 [vgl. 2.2.1936] (*).\n \n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik:\n \nAuf Seite 281 ein polemischer Artikel gegen das am 29.1.1936 verhängte Auftrittsverbot für Leopold Reichwein in Österreich (a).\n \nIm Artikel \"Musik in Leipzig\" ist das Neujahrskonzert mit der 9. Symphonie unter Abendroth erwähnt und eine Aufführung der 4. Symphonie durch das Konservatoriumsorchester unter W. Davisson im großen Gewandhaussaal (b).\n \nVom Aufenthalt Peter Raabes in Aachen vom 3. - 7.2.1936 mit der 7. Symphonie berichtet Reinhold Zimmermann auf Seite 315 (c).\n \nDr. Kratzl würdigt auf Seite 332 GMD Prof. Ernst Wendel anlässlich des 60. Geburtstages als Brahms- und Beethoven-Spezialisten, der den Bremern \"Bruckner erschlossen\" habe (d).\n \nAuf Seite 337 sind im Artikel \"Wilhelm Furtwängler\" Zitate des Dirigenten aus der Tagespresse zusammengestellt, darunter auch über Bruckner: \"Man wage es kaum noch, Bruckner im Ausland zu bringen. Seine Welt sei den meisten Völkern außerhalb Deutschland fern.\" (e).\n \nElsa Bauer berichtet auf Seite 346f vom Konzertleben in Baden-Baden, das unter Herbert Albert einen Aufschwung (u. a. wird Bruckner genannt) erlebt habe. In der 1. Sinfonie von Georg Klußmann sieht sie Parallelen zur \"Orchestermonumentalität Bruckners\" (f).\n \nE. Püschel erwähnt auf Seite 351 eine Aufführung der 7. Symphonie in den von Leschetitzky geleiteten Opernhauskonzerten in Chemnitz (g).\n \nAugust Kruhm verzeichnet auf Seite 353 einen Bruckner-Abend in Frankfurt/Main, an dem die 4. Symphonie und das \"Te deum\" durch das Städtische Orchester, den Cäcilienverein und den Rühlschen Gesangsverein unter Paul Belker aufgeführt wurden (h).\n \nAuf Seite 354 ist der Konzertbericht aus Gera von Artur Breitenborn zu finden. Im 3. Anrechtskonzert des Musikalischen Vereins für Gera wurde die 4. Symphonie durch die Reußische Kapelle unter Hermann Abendroth als Gastdirigenten aufgeführt (i).\n \nHeinz Fehrmann meldet auf Seite 357 aus Hamburg, dass am 1. Chorabend des Cäcilien-Vereins unter Conrad Hanuß die d-Moll-Messe (mit dem Philharmonischen Staatsorchester) aufgeführt wurde (j).\n \nIm Kasseler Konzertbericht (signiert \"Fett:\") auf S. 358 wird konstatiert, dass sich in einer Bühnenmusik von Heinz Bongartz in einigen Abschnitten Beziehungen zu Händel und Bruckner nachweisen lassen (k).\n \nAuf derselben Seite berichtet Paul Günzel von der Aufführung der 6. Symphonie durch das Linzer Sinfonieorchester unter Robert Keldorfer im 1. Abonnementskonzert des Linzer Musikvereins [Oktober 1935, vgl. Anmerkung zu \"9.10.1935\"] und bedauert, dass das Werk so selten aufgeführt wird (l).\n \nAuf Seite 360 erfährt man durch Karl Stengel von einer Aufführung der 5. Symphonie unter Hermann Abendroth, \"einem der besten Bruckner-Dirigenten Deutschlands\", im 3. Akademiekonzert des Mannheimner Nationaltheater-Orchesters (m).\n \nIn Wiesbaden kam die 3. Symphonie in der Reihe \"volkstümliche Orchesterkonzerte\" zur Aufführung, wie auf Seite 365 berichtet wird. Beim Einführungsvortrag Dr. Grunskys trugen GMD Schuricht und Kpm. Ernst Schalck Klavierbeispiele vor (n).\n \nEine Meldung im Januar-Heft wird auf Seite 372 ergänzt, das Züricher Bruckner-Fest vom 21. - 28.6.1936 betreffend: Programmplanung, Dirigenten, zum Abschluss die e-Moll-Messe in Einsiedeln (o).\n \nAuf derselben Seite werden das Programm und die Mitwirkenden der Bruckner-Feier in Stuttgart (vom 10. - 12.10.1936) bekanntgegeben (p).\n \nAuch in Linz ist für Juli 1936 ein viertägiges Bruckner-Fest geplant, wie auf Seite 373 angekündigt wird (q).\n \nAuf Seite 374 Ergänzungen zu den Übersichten im Februar-Heft: Bruckner-Fest in Linz 18. - 21.7.1936, in Stuttgart 10. - 12.10.1936 (r).\n \nIn Ankara wurde nach den Aufführungen unter Ernst Praetorius eine Sektion der IBG gegründet, wie auf Seite 375 gemeldet wird (s).\n \nEin Inserat von \"B &amp; H\" [Breitkopf und Härtel] auf Seite 381 macht auf preiswerte Ausgaben der Aufführungsmaterialien zur 4. und 7. Symphonie aufmerksam (t).\n \nFritz Büchtger, Leiter der Kammerorchesterkonzerte der neuen musikalischen Arbeitsgemeinschaft in München, brachte - wie auf Seite 382 mitgeteilt - mit der Singgemeinschaft München das Requiem [WAB 39] zur Münchner Erstaufführung [? vgl. dazu 1.11.1926 und 26.6.1927] (u).\n \nAus Wien wird auf Seite 384 berichtet, dass durch das Dirigierverbot für Leopold Reichwein [siehe 29.1.1936] der Bestand des Wiener Konzertvereins gefährdet sei. Vor allem in der Bruckner-Geschichte habe er eine bedeutende Rolle gespielt (v).\n \nAuf derselben Seite erfährt man von der Darmstädter Erstaufführung der e-Moll-Messe mit dem Musikverein Darmstadt und der Darmstädter Madrigal-Vereinigung unter GMD Friderich (w).\n \nIn einer Kurzmeldung auf Seite 386 wird die Uraufführung der Originalfassung der 4. Symphonie unter Hans Weisbach am 1.3.1936 in Leipzig angekündigt (x).\n \nHinweis auf Decseys Bruckner-Biographie in einer Annonce mit Musiker-Biographien auf Seite 391 (y).\n \nIm Kapitel \"Deutsche Musik im Ausland\" auf Seite 392 ist die zweifache Aufführung der 4. Symphonie am 19.1.1936 (und 20.1.?) unter Praetorius in Ankara verzeichnet. Noch in dieser Saison seien die 2. und 5. Symphonie geplant (z).", "Letzte Änderung": "06.10.2025 09:47"}, {"ID": 193503005, "Datum": "März 1935", "Haupttext": "Aufsatz »Laßt uns Bruckner lieben« von Enrica von Handel-Mazzetti (mit Erwähnung eines Gesprächs mit Franz Xaver Müller) (a).\nBruckner-Meldungen in Heft 6 der »Musik« XXVII: \nWolfgang Steinecke schreibt über eine Aufführung der 9. Symphonie unter Hermann Meißner in Mülheim\r\n   »in der Urgestalt mit einer aus dem Rein-Musikalischen angelegten Wiedergabe, deren innere Spannkraft allerdings nicht stark genug war, den großatmigen Formzug der Sinfonie über die Klangerscheinung hinaus zur geistigen Einheit zu bewältigen.« (*).\nHans Jenkner erwähnt ein Berliner Chorkonzert der Solistenvereinigung von Waldo Favre, in dem auch Bruckner-Motetten [prov. WAB 67] erklangen (**).\nH. F. Redlich berichtet von einer Aufführung der 3. Symphonie unter Philipp Wüst im 4. Akademie-Konzert in Mannheim (***).\n»In der Zeit vom 25. Mai bis 2. Juni 1935 wird in Freiburg das Fünfte Internationale Bruckner-Fest stattfinden, veranstaltet von der Internationalen Bruckner-Gesellschaft Wien und der Stadt Freiburg.« (°).\n»Mit dem Sitz in Amsterdam konstituierte sich als Landesgruppe der Internationalen Bruckner-Gesellschaft die Nederlandsche Bruckner-Vereinigung, die ihre Werbearbeit für die Musik Bruckners über ganz Holland und seine Kolonien ausdehnen will; die neue Gesellschaft übernahm auch die Durchführung des nächsten internationalen Bruckner-Festes.« (°°).", "Letzte Änderung": "17.10.2024 20:02"}, {"ID": 193403005, "Datum": "März 1934", "Haupttext": "I: Bruckner-Meldungen in Heft 6 der »Musik« XXVI: \nArtikel von Friedrich Baser »Bruckners Siegeszug an den Rhein. Zum kommenden Brucknerfest in Mannheim.« [enthält u. a. den Brief Nohls an Bruckner, Bruckners Brief an Mottl darüber, den Brief vom 29.8.1893 an Wolfrum] (*).\nFaksimile von Bruckners Brief vom 29.8.1893 an Wolfrum und von zwei Partiturseiten vom »Lied vom deutschen Vaterland« (**).\nFriedrich W. Herzog berichtet von einer Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Eugen Papst in Berlin (***).\nMax Voigt schreibt aus Duisburg über eine Aufführung der 3. Symphonie:\r\n   »Otto Volkmann [...] konnte die Tonsprache eines der größten deutschen Sinfoniker durch inbrünstige Hingabe an den Stoff so intensiv gestalten, daß das Ringen nach dem Überpersönlichen, Göttlichen, lebendig vor die Seele trat. Am meisten profitierten die gotischen Steigerungen der gesetzmäßig durchgeführten Thematik von der inneren Spannkraft.« (°).\nMartin Frey erwähnt eine Aufführung der 4. Symphonie unter Bruno Vondenhoff in Halle (°°).\nZum Auftakt der Festwoche des Mainzer Stadttheaters (100jähriges Jubiläum) dirigierte Schwieger den 150. Psalm (Bericht von Ludwig Fischer) (°°°).\nErich Hammacher meldet eine Aufführung der 8. Symphonie am zweiten Tag des Cäcilienfestes unter [Georg Ludwig] Jochum in Münster (#).\nHermann Kempf schreibt aus Wiesbaden:\r\n   »Carl Elmendorff brachte im 3. Theatersinfoniekonzert die »Romantische« Bruckners. Es ist schwer, dieser Wiedergabe gerecht zu werden. Obwohl die Gestaltung des gewaltigen Werkes durch den Dirigenten von einprägsamer Wirkung war, so fehlte ihr doch das Metaphysische, das ins Jenseits weisende dieser Musik, deren Konturen ewig zwischen Himmel und Erde zu schweben scheinen. Die leidenschaftliche, stark rhythmisierende Interpretation wurde eine imponierende »Diesseits«-Musik im wagnerischen Klangsinn, vor allem das »Scherzo«, das die barocke Naturseligkeit dieser »Waldmusik« köstlich offenbarte.« (##).\nEugen Papst dirigierte im Leipziger Gewandhaus die 8. Symphonie (###).\nKurze Erwähnung des kommenden Mannheimer Bruckner-Festes (a).\nII. [etwa 2. Märzhälfte, nach dem 6.3.1934] Heft 1/2 der Bruckner-Blätter 1934\r\nbringt auf S. 1f einen Artikel von Robert Haas »Zur Gesamtausgabe der Werke Anton Bruckners«,\r\nauf S. 2 - 7 einen Artikel von Alfred Orel »Zur Entstehung von Bruckners IX. Symphonie«,\r\nauf S. 7 - 10 einen Artikel »Willkommen in Mannheim«, der auch das Programm des 3. Bruckner-Festes (25. - 30.4.1934) bekannt gibt\r\nund auf S. 10 - 11 in der geplanten Serie »Unsere Bruckner-Dirigenten« eine Würdigung Siegmund von Hauseggers, die auf einen Artikel Paul Marsops im Deutschen Musikjahrbuch 1924/25 zurückgreift.\r\nAuf S. 12-14 Nachrichten: Beim Heidelberger Verlag Hermann Meister ist ein Festheft zum Mannheimer Bruckner-Fest erhältlich, das neben dem vollständigen Programm auch Originalbeiträge von Auer, Grüninger, Grunsky und Moißl enthält. – Max Auer wurde mit der Kilenyi-Medaille der Bruckner Society of America ausgezeichnet. Der Text des Schreibens von Robert G. Grey folgt in deutscher Übersetzung. – Konzert des Wiener Akademischen Wagner-Vereins am 4.1.1934. Zu Ehrenmitgliedern wurden ernannt Univ.-Prof. Dr. Hans Sperl, GMD Leopold Reichwein, Dr. Alfred Lorenz und Josef Pembaur (München). Als besonderer Förderer gilt Max Millenkovich-Morold. – Frau Handel-Mazzetti ruft zu weiteren Spenden für die Bruckner-Orgel (\"ansehnlicher Restbetrag\") auf. – Gedenken an Otto Kitzler (am 16.3.1934 100. Geburtstag). – Bei der Ortsgruppe München spielte Karl Höller Orgelwerke, und Oskar Lang hielt einen Lichtbildervortrag. – Gustav Bosse hatte am 6.2.1934 seinen 50. Geburtstag. Die Ehrenmedaile der Amerikanischen Bruckner-Gesellschaft ist im Märzheft der Zeitschrift für Musik abgebildet. – Am 9.2.1934 das Adagio des Quintetts in New York, am 3.2.1934 die 4. Symphonie unter Toscanini (nicht aber im Konzert tags darauf). – Aufführung der 9. Symphonie mit dem Concertgebouworkest unter Schuricht im März 1934, im Sommer ein Teilzyklus in Scheveningen. – Anerkennung für Robert Manzers Wirken in Karlsbad. – In Zürich am 6.3.1934 das Requiem unter Johannes Fuchs. – Am 23.2.1934 die 8. Symphonie unter Weisbach in Budapest; evtl. dort Gründung einer Brucknergemeinde? – Aufführungen in Japan: 1. Symphonie unter Josef Laska, 7. Symphonie unter Kazu Norisugi in Tokio, Aufführungen auch unter Klaus Pringsheim. – Aktivitäten von Alois Straßl in China.\r\nAuf S. 15f Buchbesprechungen, signiert »F. M.«[vermutlich: Franz Moißl]: »Christus factus est« [WAB 10], dessen Violinstimme Ludwig Berberich in die Altstimme gelegt hat, »Motetten Anton Bruckners in der Übertragung für Männerchor« von Ferdinand Habel (5 »Tantum ergo« [vermutlich WAB 41 und WAB 42], »Ave Maria« [vermutlich WAB 6], »Tota pulchra«, »Locus iste«, »Virga Jesse«, »Vexilla regis«, »Afferentur regi« und »Ecce sacerdos«) und »Meine Erinnerungen an Dr. Anton Bruckner« von Joseph Gruber.\r\nDie zwei letzten Umschlagseiten informieren über Ausgaben des Musikwissenschaftlichen Verlags: Max Auer »Anton Bruckner. Sein Leben und Werk«, Anton Bruckner »Christus factus est« [WAB 10] und »soeben erschienen« 9. Symphonie (b).\nIII. Das Märzheft der Zeitschrift für Musik bringt eine Abbildung der Ehrenmedaille [Kilenyi] der Amerikanischen Bruckner-Gesellschaft (c).\nIV. Im Musikwissenschaftlichen Verlag erscheint erstmals die Partitur des »Christus factus est« (WAB 10) (d).\r\nVeröffentlichung der Partitur der 9. Symphonie und der »Entwürfe und Skizzen« (Alfred Orel) in der Gesamtausgabe des Musikwissenschaftlichen Verlags [Datierung des Vorworts] (e).\r\n»An der Durchsicht der Partitur waren außer den Herausgebern [Orel und Robert Haas] die Herren Siegmund v. Hausegger und Karl Wachter beteiligt. Das Orchestermaterial besorgte Karl Wachter« (f).\r\n[später, vgl. 15.7.1934] Leopold Nowak begann noch ca. 1934/35 mit ausführlichen Korrekturen der »Entwürfe und Skizzen« (f1).\nV. »Chord &amp; Discord« 1, Nr. 5, meldet auf S. 27f, daß die Ehrenmedaille der Bruckner Society of America an Martin G. Dumler, Max Auer und Franz Moißl verliehen wurde (g).\r\nDieses Heft bringt auf S. 12, anläßlich eines Artikels über die 1. Symphonie, eine Federzeichnung (IKO 263) von Francis Coradal (h).", "Letzte Änderung": "08.10.2026 07:30"}, {"ID": 193303006, "Datum": "März 1933", "Haupttext": "Aufruf der IBG zur Gründung eines Verlages (Musikwissenschaftlicher Verlag), unterzeichnet von Ernst Kurth, Max Auer, Walter Braunfels, Friedrich Werner und Norbert Furreg (a).\nBesprechung der Leipziger Aufführung der 5. Symphonie [1.1.] durch Alfred Heuß in der Zeitschrift für Musik (b).\nVortrag Hauseggers über die 5. Symphonie bei der Ortsgruppe München der IBG geplant (c).\nPublikation des 3. Hefts von Chord and Discord (Vol. 1, No.3). Auf S. 8 ein Artikel von H. T. Parker \"The Turn to Bruckner\" (d).\nBruckner-Meldungen in Heft 6 der »Musik« XXV: \nCarl Heinzen schreibt aus Düsseldorf:\r\n   »Alfred Fröhlich erwarb sich im Collegium musicum das Verdienst, Bruckners nicht nur als Entwicklungswerk ungemein fesselnde »Nullte« zur rheinischen Erstaufführung zu bringen.« (*).\nTheodor Wiesengrund Adorno erwähnt eine Aufführung der 5. Symphonie [unter Rosbaud?] in einem Frankfurter Montagskonzert (**).\nMax Broesike-Schoen berichtet aus Hamburg:\r\n   »In den Muck-Konzerten hörte man erstmalig Bruckners Neunte in der Urfassung. Ein Meinungsstreit ist über beide Fassungen an sich nicht nötig; man wird selbstverständlich der Originalfassung in manchen Dingen den Vorzug zu geben haben, wo, wie im Scherzo, einschneidende Änderungen der Instrumentation in Frage kommen. Bei anderen Stellen, namentlich im letzten Satz, wo einzelne Abänderungen der Instrumentation, der Dynamik auftauchen, wird es am besten sein, wenn einmal der kritische Areopag der Bruckner-Forschung zu ihnen erkenntnisklärend Stellung nimmt.« (***).\nAlbert Hartmann meldet eine »schwungvolle« Aufführung der f-Moll-Messe durch die Oratorienvereinigung unter Fritz Lehmann in Hannover und eine der 8. Symphonie in einem Abonnementskonzert der Städtischen Oper unter Krasselt (°).\nLudwig Fischer erwähnt die Wiedergabe der 5. Symphonie unter Hermann Abendroth im 2. städtischen Sinfoniekonzert in Mainz (°°).\nAus dem Wettbewerb der Probedirigenten in Münster »ging der jüngste, Georg L. Jochum, ein Bruder des jetzigen Berliner Dirigenten, als Sieger hervor, hauptsächlich infolge seiner überragenden, für einen jungen, erst seit kurzem in der Praxis stehenden Dirigenten geradezu erstaunlichen Interpretation der »Siebenten« Bruckners.« (°°°).\nEmil Höchster bezeichnet die 9. Symphonie in der Urfassung unter Schuricht in Wiesbaden als Höhepunkt; »zu ihrer ergreifenden Wiedergabe stand in auffallendem Gegensatz, befremdend durch pomphafte Faktur à la Wagner, Elmendorffs Interpretation der Siebenten in den [...] Sinfoniekonzerten des Staatstheaters.« (#).\n«Dortmund: Vom 1. bis 3. April veranstaltet der Westfälische Bruckner-Bund hier das Westfälische Bruckner-Fest, dessen Programm eine erlesene Auswahl Brucknerscher Werke aufweist.« (##).\n»Siegfried Ochs' Nachlaß, der kostbare Musikmanuskripte und Briefe, darunter solche von Brahms, Bruckner, Verdi und Hugo Wolf enthält, soll im Berliner Märkischen Museum aufbewahrt werden.« (###).", "Letzte Änderung": "07.10.2026 09:55"}, {"ID": 193203005, "Datum": "März 1932", "Haupttext": "Kritik zur Londoner Aufführung der 7. Symphonie [vgl. 6.2.] von L. Dunton Green in The Chesterian (a).\nIn Heidelberg ist ein Vortrag Fritz Grüningers mit Klavieraufführung einer Symphonie auf zwei Klavieren geplant (b).\nBruckner-Meldungen in Heft 6 der »Musik« XXIV: \nOtto Steinhagen schreibt aus Berlin:\r\n   »Inzwischen füllte Klemperer mit einer großzügig angepackten Bruckner-Aufführung, der Achten, den Raum seiner ehemaligen Tätigkeit, die Krolloper, mit enthusiasmierten Hörern, und er würde diesen Raum auch sechsmal oder zehnmal füllen, wenn man ihm in dem leerstehenden Hause Gelegenheit dazu geben würde. [...] Bruckners Achte rückt unter seinem tektonischen Musikantenwillen übersichtlich zusammen. Die Sätze verlieren sich nicht in Einzelheiten, werden nicht Ausdeutung ichhafter Bekenntnisse eines Einzelgewissens, sondern machen entschlossen die Wendung vom relativ Bedingten zum Absoluten, vom Ichgewissen des gläubigen Katholiken zum Menschlichkeitsgewissen, wenn man heute an ein solches glauben könnte. [...] [Klemperers] ungeheure Aktivität und Gewissenhaftigkeit, die viel größer ist, als sie in der Großzügigkeit in die Erscheinung tritt, das Unbeirrbare seiner Formung, seine Tempi zusammen mit dem überlebensgroßen Atem, nicht zuletzt der jeder Verstiegenheit abholde Wirklichkeitssinn prädestinieren ihn für derartige Aufgaben. Einen solchen Dirigenten speist man heute mit jährlich drei Sinfoniekonzerten ab.« (*).\nFür ein erzgebirgisches Musikfest in Annaberg (mit dem Mitteldeutschen Rundfunk) [Anfang Mai 1932] wird eine Bruckner-Symphonie [prov. WAB 86] angekündigt (**).\n»Salzburg: Im Rahmen der Festspiele im August 1932 findet das Zweite Internationale Brucknerfest statt. Das erste Oberösterreichische Brucknerfest, in dessen Mittelpunkt die Weihe der wiederhergestellten Bruckner-Orgel in Sankt Florian steht, wird in den Tagen vom 4. bis 8. Mai 1932 in Linz und St. Florian stattfinden. Es sollen dabei alle großen Werke des Meisters aus der Linzer Zeit zu Gehör gebracht werden. Für das Sinfoniekonzert wurde Siegmund v. Hausegger als Dirigent gewonnen.« (***).", "Letzte Änderung": "01.11.2025 17:00"}, {"ID": 193103005, "Datum": "März 1931", "Haupttext": "Die »Signale für die musikalische Welt« schreiben über das Konzert vom 23.2.1931 mit der 3. Symphonie:\r\n   »[...] Wilhelm Furtwänglers VIII. Philharmonisches Konzert war ein einziges künstlerisches Hochfest, das in der monumentalen 3. Sinfonie Anton Bruckners gipfelte und ausklang. Welche Erlebnisfülle schenkte dieses sinfonische Großwerk, das erste, in dem Bruckner ganz er selbst, ganz der Begnadete von gesammelter Kraft ist! [...] Mit Erschütterung erlebte man das Wunder der Erscheinung Bruckners, in dessen Seele ein Titan und ein Kind geheimnisvoll sich einten. Kein Wort des Lobes ist zu hoch für die grandiose künstlerische Tat Furtwänglers und der ihm mit wahrer Besessenheit folgenden Philharmoniker. [...]« (a).\nToscanini dirigiert die New Yorker Philharmoniker bei der ersten amerikanischen Rundfunkaufführung der 7. Symphonie [4., 6., 7., 8.3.] in der Carnegie Hall [vgl. 24.3.1931] (b).\nArtikel von Franz Gräflinger »Anton Bruckner in Linz und St. Florian« in der Österreichischen Reisezeitung auf S. 6 - 9 und 15 (c).\nAlma Mahler und Franz Werfel beziehen ihr neues Haus in Wien, in dessen Empfangsraum u.a. eine Vitrine mit Bruckners Autograph der ersten drei Sätze der 3. Symphonie steht (d).\nBruckner-Meldungen in Heft 6 der »Musik« XXIII: \nGerhard Hellmers schreibt über ein Gastdirigat Otto Klemperers mit der 7. Symphonie in Bremen:\r\n   »Und die Größe und Weite der Themenspannung und ihre geniale Entwicklung bei Bruckner habe ich nie so klar und aus einem Guß (wo waren die vielgescholtenen Cäsuren Bruckners?!) aufgebaut gehört. Hier wurde eine hohe Aufgabe des modernen Intellektualismus erfüllt: die Auflichtung der klassischen Struktur und die Befreiung des Gefühls von der Deckfarbe des Orchesters.« (*).\nFranz Gräflinger erwähnt in seinem Linzer Konzertbericht eine Aufführung des »Germanenzug« in einem Konzert von Theaterorchester und Musikerbund zum 60. Geburtstag von Franz Xaver Müller, eine Aufführung des »Te deum« durch den »Sängerbund Frohsinn« und ein Konzert des Salzburger Domchors unter Messner mit Werken von alten Meistern und Bruckner (**).\nWilhelm Bopp berichtet aus Mannheim von einem Konzert der Volkssingakademie, die sich »neuerdings unter der Führung des Kapellmeisters Ernst Cremer an das Brucknersche Tedeum und an Beethovens Neunte Sinfonie kühn, mutig und mit glücklichstem Erfolge herangemacht hatte.« (***).", "Letzte Änderung": "30.03.2023 22:40"}, {"ID": 193003005, "Datum": "März 1930", "Haupttext": "Aufführung des 150. Psalms im Märzkonzert der Klosterneuburger Philharmonie (a).\nBruckner-Meldungen in Heft 6 der »Musik« XXII: \nGebhard Reiner erwähnt eine Aufführung der 5. Symphonie unter Weingartner in Basel (*).\nAus Bern schreibt Julius Mai:\r\n   »Dadurch, daß Fr. Brun Bruckners 8. Sinfonie einen ganzen Abend widmete und Ernst Kurth kurz vorher das Werk unter meisterhafter Interpretation auf zwei Flügeln erläuterte, konnte der Koloß in seiner ganzen Erhabenheit und titanischen Größe erstehen.« (**).\nWilhelm Bopp berichtet von den Festkonzerten des Pfalzorchesters in Ludwigshafen zum 10jährigen Jubiläum, bei denen Ernst Boehe die 5. Symphonie dirigierte (***).\nDasselbe Werk hatte in Nürnberg, Wilhelm Matthes zufolge, unter Klemperer beim Philharmonischen Verein »einen fast unerreichten Erfolg.« (°).\nErwähnung der Artikel zum 1. Badischen Brucknerfest (6. - 10.11.1929) in der Sondernummer der Karlsruher Wochenschau und von Hermann Wolff u.a. im Badischen Beobachter (Karlsruhe) vom 6.11.1929 (°°).\n»Die internationale Bruckner-Gesellschaft hat in München unter dem Vorsitz von Siegmund von Hausegger eine Ortsgruppe gebildet, die unterm 13. Dezember bereits eine erste öffentliche Aufführung veranstaltete und die gelegentlich der Hauptversammlung der Bruckner-Gesellschaft für 1930 in München eine Bruckner-Festwoche großen Stils plant.« (°°°).", "Letzte Änderung": "25.07.2024 21:52"}, {"ID": 192903005, "Datum": "März 1929", "Haupttext": "Artikel über das Konzert vom 10.3.1929 (mit der 3. Symphonie) in der Zeitschrift »Kunst und Volk« auf S. 196ff (*).\nP. Maurus Carnot OSB aus Disentis besucht P. Otto Fehringer in Seitenstetten, der ihm von Bruckners Orgelspiel erzählt (**).\n[auch »April 1929« möglich]\r\nDie erste Nummer der Bruckner-Blätter (Schriftleitung: Franz Moißl) berichtet auf S. 2 - 8 von der Gründungsversammlung der IBG am 17.2.1929 und auf S. 8f von den Aktivitäten des Badischen Bruckners-Bundes (am 9.6.1928 und 17.12.1918).\r\n   Auf S. 9f (»Organisatorisches«) wird mitgeteilt, daß, gefördert von August Stradal (Schönlinde), in Karlsbad (Rob. Manzer), Prag (Karl Navratil und Chordirektor Nemeth (Smichov)), Reichenberg (Hugo Wagner, Dirigent des Lehrergesangvereins) und Leitmeritz (Domkapellmeister Zeman) die Gründung von Sektionen der IBG geplant sei, ferner in Leipzig (Dr. Karl Krieser), im Rheinland, in Westfalen, Augsburg, München, Edinburgh (William Hodge), Straßburg (Frederic Goetz), Nordamerika und London (dank den Beziehungen Ernst Kurths) und in Oberösterreich die Gründung von Ortsgruppen (Gmunden, Ebensee, Traun und Kleinmünchen).\r\n   Auf S. 9 Ankündigung der Fahrt der Sektion Wien nach St. Florian am 5.5.1929, Todesanzeige (datiert »März 1929«) und Nachruf für August Halm (gest. 1.2.1929) - mit Zitat aus Ernst Kurths Bruckner-Buch - und Siegfried Ochs (gest. 6.2.1929) - mit Wiedergabe der Briefe vom 26.6.1891 und 20.1.1892.\r\n   Auf S. 10 ein Gedicht von Rudolf Moißl »Bruckner-Orgel St. Florian« und Bekanntgabe der Ehrungen von Rudolf Nilius (Ritter der Ehrenlegion), Max Oberleithner (Ehrenpräsident der Wiener Sektion der IBG), Max Auer, Romain Rolland und August Stradal (Ehrenmitglieder des Schweizerischen Brucknerbundes).\r\n    Auf S. 13 informieren »Mitteilungen der Geschäftsstelle Augsburg« (Benno Filser-Verlag) über die Gesamtausgabe (20 Bände geplant, Band 9 (9. Symphonie) und Band 15 (Requiem [WAB 39] und d-Moll-Messe) seien in Vorbereitung), über praktische Einzelausgaben (Stradals Klavierauszug des Quintetts) und die Jahresgaben der IBG für 1928 (Stradals Klavierauszug des Quintetts und Hollnsteiners »Kunstführer durch St. Florian«).\r\n   Auf S. 14 - 16 findet sich die Satzung der Internationalen Bruckner-Gesellschaft (beschlossen in der Versammlung am 17.2.1929, im Bundeskanzleramt eingetragen am 27.2.1929) abgedruckt (***).", "Letzte Änderung": "23.06.2025 14:37"}, {"ID": 192803005, "Datum": "März 1928", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 6 der »Musik« XX: Wilhelm Zinne berichtet aus Hamburg: \n\n   »Furtwängler hat mit dem Berliner Orchester Bruckners »Siebente« einer außerordentlich bedeutenden (auch strichlosen) Darlegung teilhaftig sein lassen.« (*). \nFranz Gräflinger schreibt aus Linz: \n\n   »Erwähnenswert der geglückte Versuch des Bruckner-Bundes: Einführung von Bruckner-Gedächtniskonzerten;« (**). \nLodovico Rocca erwähnt eine Aufführung der 7. Symphonie durch das Orchester der Mailänder Scala unter Oskar Fried im Oktober 1927 in Mailand (***). \nWilhelm Bopp berichtet von einer Aufführung der 5. Symphonie unter Franz Schalk in einem Konzert des Philharmonischen Vereins in Mannheim (°). \nAlexander Eisenmann meldet aus Stuttgart: \n\n   »Zum wichtigsten sinfonischen Ereignis der letzten Zeit wurde die Aufführung der B-dur-Sinfonie von Bruckner unter Franz Schalk. Das Orchester spielte hinreißend, der Dirigent hatte es nur sanft zu leiten, doch war eben seinem Einfluß die vorzügliche Haltung der Instrumentalisten zu verdanken.« »Im Philharmonischen Orchester nahm Siegmund v. Hausegger als Bruckner-Dirigent die Zügel in die Hand (Romantische Sinfonie) und gab den Antrieb zu einer hochanerkennenswerten künstlerischen Leistung dieser Musikervereinigung.« (°°).\n\n\nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik: \n\nAuf Seite 157 erscheint eine Rezension von Franz Gräflingers Buch \"Anton Bruckner, Leben und Schaffen\" (#). \n\nAuf Seite 169f wird berichtet, dass in Chemnitz die städtischen Sinfoniekonzerte mit der 3. Symphonie unter GMD Malata eröffnet wurden (##).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192703005, "Datum": "März 1927", "Haupttext": "Datierung des Vorworts von Friedrich Kloses Buch »Meine Lehrjahre bei Bruckner« (#).\nHermann Scherchen plant für Winterthur die Aufführung von Bruckner-Chören [prov. WAB 67] (##).\r\nBruckner-Meldungen in der Zeitschrift für Musik: Auf S. 162 wird bei \"Neuerscheinungen\" auf Richard Wickenhausers Buch \"Anton Bruckners Sinfonien, ihr Werden und Wesen\", 2. Band, verwiesen (###).\n \n \nBruckner-Meldungen in Heft 6 der »Musik« XIX: \nGerhard Hellmers gibt einen Überblick über die Tätigkeit Ernst Wendels in Bremen (»die himmlische Achte!«) (*).\nCarl Heinzen meldet »eine in großer Linie aufgetürmte Wiedergabe der Brucknerschen Neunten unter Hans Weisbach« (**).\nIm zweiten Konzert des Freiburger Städtischen Orchesters unter Lindemann wurde die 7. Symphonie aufgeführt (Bericht von Hermann Sexauer) (***).\nIn seinem Artikel über das Prager Konzertleben schreibt Erich Steinhard:\r\n   »Auch als Bruckner-Interpret fällt Schmeidel [Deutscher Singverein in Prag?] in der letzten Zeit auf.« (°).\n»Bisher unbekannte Handschriften Anton Bruckners hat aus dem Nachlasse des Meisters die Wiener Nationalbibliothek erworben. Es befinden sich darunter Skizzen und Entwürfe zu den Sinfonien, mehrere kleine, noch unbekannte Kompositionen, eine bisher unbekannte Fassung der 4. Sinfonie, die Notizbücher Bruckners und Kalender mit zahlreichen persönlichen Bemerkungen. Von besonderem wissenschaftlichen Wert ist ein gleichfalls erworbenes Handexemplar der Sechterschen Harmonielehre, aus der der Meister studierte, und das er mit zahlreichen handschriftlichen Eintragungen versah.« (°°).\nAls Neuerscheinung verzeichnet Wilhelm Altmann Richard Wickenhausers Buch »Anton Bruckners Sinfonien« (Band I, Reclam, Leipzig) (°°°).", "Letzte Änderung": "10.12.2024 13:28"}, {"ID": 192603005, "Datum": "März 1926", "Haupttext": "Artikel von Max Auer \"Bruckner\" in \"Der Zuschauer. Monatsschrift für Musik und  Bühnenkunst\", Monatsbeilage der Deutsch-Österreichischen Tageszeitung, Jg. 1925/26, März 1926, auf S. 7f (a).\n \n \nBruckner-Meldungen in Heft 6 der »Musik« XVIII:\nErwähnung der Artikel »Auf Bruckners Spur« von Karl Anzengruber in der Frankfurter Zeitung Nr. 6 (3.1.1926) (*),\nund »Die große Wendung zur Anerkennung Bruckners« von Karl Grunsky im Fränkischen Kurier [Nürnberg] Nr. 352 (20.12.1925) (**).\nGerhard Hellmers meldet eine »glänzende« Aufführung der 6. Symphonie unter Ernst Wendel in Bremen (***)\nund Walther Vetter aus Danzig eine der 3. Symphonie, »leider in der stimmungsmordenden und klangfressenden riesigen Messehalle« (°).\nIn einem Konzert zur Einweihung der neuen Orgel in Duisburg kam auch die 7. Symphonie unter Paul Scheinpflug zu Gehör (Bericht von Max Voigt) (°°).\nAlexander Eisenmann lobt das ruhige Tempo bei der Stuttgarter Aufführung der 1. Symphonie unter Leonhardt (°°°).", "Letzte Änderung": "05.08.2026 12:05"}, {"ID": 192503005, "Datum": "März 1925", "Haupttext": "[Februar/März 1925?]\r\nSchluss des Artikels von Wolfgang von Hauenschild über den 1. Satz der 8. Symphonie in Heft 2/3 von Pult und Taktstock auf S. 32 - 35 (#).\n \n[vermutlich Mitte März 1925]\r\nDie Neue Musik-Zeitung 46 bringt in Heft 12 auf S. 289f eine mit 13.2.1925 datierte Entgegnung Ernst Decseys zu Theodor Haas' Artikel in Heft 7 [Anfang Januar 1925] \"Der vernaderte Gottesmusikant\". Auf S. 290 folgt wiederum eine Replik von Theodor Haas auf Decseys Stellungnahme (##).\n \n \nBruckner-Meldungen in Heft 6 der »Musik« XVII: \nErwähnung des Artikels »Bruckners Apostel« [Ferdinand Löwe] von Paul Ehlers in den Münchner Neuesten Nachrichten Nr. 8 (9.1.1925) (*),\nund des Artikels »Vierte Sinfonie von Anton Bruckner« von Otto Kleinpeter in der Musikpädagogischen Zeitschrift Heft 5-7 (Wien, Oktober-Dezember 1924) (**).\nE. J. Kerntler erwähnt eine Aufführung der 9. Symphonie unter E. v. Dohnányi in Budapest (***)\nund Wilhelm Zinne eine der 6. Symphonie unter Muck in Hamburg (°).", "Letzte Änderung": "10.06.2025 09:17"}, {"ID": 192403005, "Datum": "März 1924", "Haupttext": "Die Österreichische Nationalbibliothek erwirbt von Emma Grienberger das mit 7.6.1866 datierte Widmungsexemplar der \"Abendklänge\" [WAB 110] (*).\n\nBruckner-Meldungen in Heft 6 der »Musik« XVI: \nHans Schnoor berichtet von der Leipziger Aufführung der 4. Symphonie unter Furtwängler [am 1.1.1924] (a)\nund Ernst Decsey (Wien), der auch Löwes [bereits begonnenen?] Bruckner-Zyklus erwähnt, von der 7. Symphonie unter dem auswendig dirigierenden Leopold Reichwein und der 5. Symphonie unter Paul v. Klenau (b).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192303005, "Datum": "März 1923", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 6 der »Musik« XV: Abbildung des Reliefs von Edmund Schröder [IKO 141] (a). \nRudolf Bilke berichtet von der 4. Symphonie unter Georg Dohrn, der 8. Symphonie unter Dr. Gartz und der f-Moll-Messe mit der Singakademie in Breslau (b), \nWilhelm Zinne von der 5. Symphonie unter C. Adler (München) [recte »Dieter Adler«?] in Hamburg (c), \nErnst Decsey von der 9. Symphonie unter Franz Schalk in Wien (d) \nund Otto Dorn von der 9. Symphonie unter Carl Schuricht in Wiesbaden (e). \nDie 9. Symphonie gelangt[e?] in Kiel unter Fritz Stein zur Aufführung (f).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192203005, "Datum": "März 1922", "Haupttext": "Besitzervermerk von Walter Courvoisier in einem Klavierauszug der 6. Symphonie (*).\nArtikel von Josef Kreitmaier Anton Bruckner, der Barocksymphoniker in Stimmen der Zeit, Katholische Monatschrift für das Geistesleben der Gegenwart, 102. Band, 6. Heft, S. 452 - 467 (**).", "Letzte Änderung": "01.03.2023 16:20"}, {"ID": 192103005, "Datum": "März 1921", "Haupttext": "Heft 3/4 (März/April) der »Musica Divina« 9 bringt als Beilage das »Ave regina coelorum« [WAB 8] und \"Zur Vermählungsfeier\" [WAB 54] (*).\nVolkmar Andreae erhält eine Visitenkarte Bruckners (1896, Empfehlung für Haemmerli [recte »Hämmerle«?]) in Wien zum Geschenk (**).", "Letzte Änderung": "20.02.2024 10:42"}, {"ID": 192003005, "Datum": "März 1920", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Franz Schalk in einem Philharmonischen Konzert in Wien (*).\nAufführung von 9. Symphonie und \"Te deum\" mit dem Nürnberger Lehrergesangverein unter August Scharrer in Nürnberg. Als Solist ist der Bassist Fenten (aus Mannheim) überliefert (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191403005, "Datum": "März 1914", "Haupttext": "[Juni 1914?]\r\nAufruf Göllerichs »zur Schaffung eines Bruckner-Denkmales in Linz«, unter dem Protektorat der Erzherzogin Marie Valerie (*).\n(An einem Samstag)\r\nAufführung der 8. Symphonie unter Wilhelm Furtwängler in Lübeck [am 28.3.1914] (**).\nAufführung der d-Moll-Messe mit dem Wiener Akademischen Gesangverein (***).", "Letzte Änderung": "27.07.2026 09:50"}, {"ID": 191303005, "Datum": "März 1913", "Haupttext": "[?] Verlagsverzeichnis der Universal-Edition mit Vermerk »Z III/1913« [Datierung?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191203005, "Datum": "März 1912", "Haupttext": "Aufführung des »Christus factus est« [WAB 10] durch den Akademischen Gesangverein und den Damenchor des Singvereins unter Franz Pawlikowski (*).\n\n\nIn Westermanns Monatsheften, 56. Jg, Band 112.I, erscheint auf S. 137 - 143 Oskar Langs Aufsatz \"Anton Bruckner. Eine musikästhetische Studie.\" Der Verfasser widmete ein Exemplar Ignaz Bruckner (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191003005, "Datum": "März 1910", "Haupttext": "[?] Aufführung der 3. Symphonie in Hamburg (*).\nAufführung der e-Moll-Messe durch den Wagner-Verein in Wien (**).", "Letzte Änderung": "22.07.2024 14:40"}, {"ID": 190903005, "Datum": "März 1909", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Hofkapelle unter Schillings in Stuttgart.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190803005, "Datum": "März 1908", "Haupttext": "Artikel von P. Volkmann »F. Klose: Präludium, Doppelfuge u. Choral für Orgel« in Siona, Monatsschrift für Liturgie und Kirchenmusik (Gütersloh), Nr. 3.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190703005, "Datum": "März 1907", "Haupttext": "Artikel von William Ritter »Un grand symphoniste catholique: Anton Bruckner« in der Revue generale, Brüssel (*).\nAufführung der 9. Symphonie durch den Musikverein in Graz (**)\r\nund [im selben Konzert?] Aufführung der f-Moll-Messe durch den Deutschen Akademischen Gesangverein unter Weiß-Ostborn (***).\n(Anfang März, vor dem 5.3.)\r\nHolländische Erstaufführung der 9. Symphonie durch das Residentie Orkest unter Bernhard Stavenhagen in Den Haag (°).", "Letzte Änderung": "30.01.2024 17:02"}, {"ID": 190403005, "Datum": "März 1904 [?]", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« unter E. Wendel in Königsberg.", "Letzte Änderung": "05.07.2024 12:57"}, {"ID": 190303005, "Datum": "März 1903", "Haupttext": "In der Zeitschrift »Signale für die musikalische Welt« wird die Programmgestaltung Nikischs in Berlin kritisiert:\r\n   »[...] Darunter neu für Berlin: Bruckner, Sinfonie Nr. 2 Cmoll [27.10.1902] [... über den beschränkter werdenden Kreis immer wieder gespielter Werke, die die Neugierde auf Neuheiten nicht befriedigen können ...] Und doch liegt auch außerhalb dieses Kreises soviel »fette, grüne Weide« ... Vielleicht nimmt Herr Capellmeister Nikisch in nächster Spielzeit Veranlassung, dieser Sehnsucht etwas bereitwilliger entgegenzukommen! -« (*).\n\r\n[nach dem 22.2.1903] Aufführung des Adagios der 7. Symphonie bei der Hugo-Wolf-Trauerfeier in Mannheim (**).\n\r\nDie Österreichische Musik- und Theaterzeitung Nr. 4 meldet auf S. 2 die Aufführung der 9. Symphonie und des \"Te deum\" am 11.2.1903 (***).", "Letzte Änderung": "21.04.2023 12:22"}, {"ID": 190203005, "Datum": "März 1902", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Kaim-Orchester unter Hausegger in München [1.3.1902] und durch das Berliner Tonkünstler-Orchester unter Richard Strauss in Berlin [24.3.1902].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190103005, "Datum": "März 1901", "Haupttext": "Die Österreichische Musik- und Theaterzeitung bringt in Nr. 13/14 auf S. 27 eine Besprechung des Konzerts vom 20.1.1901 mit dem 150. Psalm.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190003005, "Datum": "März 1900", "Haupttext": "[undatiert, vor dem 1.4.1900]\nBrief von August Göllerich:\n     \"Hochverehrtester Freund.\nInnigen und herzlichsten Dank für Ihre große Freundschaft. Ihre so liebe Notiz hat mich hocherfreut u. drücke ich Ihnen dankbar die Hand, auch f. d. lieb. Brief. Die Volksconcerte sind ein Unternehmen, das wir heuer zum erst. Male im [2. Seite nicht abgebildet] [...] Am 1. April vormittag ist also unser 2tes Bruckner-Fest mit III. Symphonie 'Locus iste' und dem 150. Psalm\"\r\n[in der Abbildung der recto-Seite ist der Tintendurchschlag von der verso-Seite teilweise sichtbar, aber kaum zu entziffern] (*).\n \n[Vermutlich ca. März 1900]\r\nUndatierter Brief von August Göllerich an Franz Gräflinger:\r\n\"Sehr geehrter Herr Gräflinger,\r\nBitte Sie inständig bei der Symphonie mitspielen zu wollen. Sie wissen wie nothwendig ich Sie brauche! Beim Psalm bitte schön singen! Proben Freitag Samstag 4h Volksgarten [6.4.1900, 7.4.1900]! Dank im Voraus. Herzl. Gruß Ihr ergbst.\r\nA. Göllerich\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189903005, "Datum": "März 1899", "Haupttext": "Josef Schalks vierhändiger Klavierauszug der 6. Symphonie wird [wo?] angezeigt [vgl. 6.12.1898 und 28.12.1898] (*).\n[vermutlich 15.3.1899] Bericht über die 6. Symphonie [am 26.2.1899] von B. Lvovsky in der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung Nr. 14 auf S. 3 (**).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 11:57"}, {"ID": 189803005, "Datum": "März 1898", "Haupttext": "Aufführung des Quintetts durch das Prill-Quartett in Prag (*).\nDas 1. Märzheft der Zeitschrift \"Der Kunstwart\" bespricht auf S. 343 - 346 Weingartners Buch \"Die Sinfonie nach Beethoven\", in dem auch Bruckner erwähnt wird (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189703005, "Datum": "März 1897", "Haupttext": "Von Göllerich geplante Gedenkfeier in Linz mit der 7. Symphonie, einem \"Ave Maria\" [vermutlich WAB 6] und dem Credo der f-Moll-Messe [tatsächlich dann am 20.3.1898 und mit der 1. Symphonie] (*).\nEin vom Wiener Akademischen Wagner-Verein und Wiener Akademischen Gesangverein gemeinsame geplantes großes Konzert zum Andenken an Bruckner kommt nicht zu stande. \"leider lag in den unvereinbaren satzungsmässigen Verpflichtungen beider Vereine gegen ihre Mitglieder ein Hindernis vor, welches den Plan nicht zur Ausführung kommen liess.\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189603005, "Datum": "März 1896", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie unter Felix Dorfner in Prag (*).\nKonzert Stradals in Dresden [mit Bruckner-Werken?]. Vermutlich kommt es hierbei zu Kontakten mit Nicodé (**).\n[ca. 2. Märzhälfte]\r\nAufführung der 7. Symphonie in Monte Carlo (***).", "Letzte Änderung": "24.09.2024 20:06"}, {"ID": 189503005, "Datum": "März 1895", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: [Meißners Schrift] Marta Schmitt Böhmisch-Aicha [/] Wien I. Gonzagagasse 9.«, [Bruckner:] »I Buhz, Berlin christl Hospiz Königgrätzerstr. 5. Oder: Frankfurter Allee 56. [/] NB Helgoland habe ich keine vollst. Part.«", "Letzte Änderung": "12.09.2025 13:35"}, {"ID": 189403005, "Datum": "März 1894", "Haupttext": "Die Deutsche Rundschau 79 (1894) bringt auf S. 124 - 131 ein Feuilleton von Carl Krebs »Aus dem Berliner Musikleben.«, in dem auf S. 126 das »Te deum« [8.1.1894] und zwei Symphonien [3. Symphonie am 16.10.1893? 7. Symphonie am 6.1.1894?] erwähnt werden.\r\n\"                 Aus dem Berliner Musikleben.\r\n                                  Berlin, März 1894.\r\n     Das öffentliche Berliner Musikleben ist während des letzten Winters so in die Breite gegangen, daß eine noch weitere Ausdehnung schon deshalb kaum möglich scheint, weil die zur Verfügung stehenden Concertsäle so gut wie jeden Abend besetzt sind. [... über Solistenkonzerte ... Seite 126: Tod Hans von Bülows ... Konkurrenz zwischen den philharmonischen Konzerten und den Abonnementskonzerten der Königlichen Kapelle unter Weingartner ...].\r\n     Merkwürdig berühren sich die beiden Concertunternehmungen darin, daß sie je eine Sinfonie von Anton Bruckner aufgeführt haben. Dazu wiederholte der Ochs'sche Gesangverein noch das Te Deum, das früher schon gelegentlich der Tonkünstlerversammlung hier gehört worden war. Es hat also fast den Anschein, als ob der greise Wiener Stürmer und Dränger ein wenig in die Mode käme. Aber um mehr als Modelaune wird es sich auch hier nicht handeln. Bruckner kann wohl augenblicklich interessiren, aber schwerlich auf die Dauer anziehen. Bei allem Feuer und bei allem Schwung der Phantasie fehlt ihm doch die Fähigkeit, ein Stück organisch zu bilden und eine Stimmungseinheit festzuhalten. Ein Ländler=Scherzo schreibt er ohne Stocken, er singt auch eine herzrührende Melodie breit heraus, und dann auf einmal wieder erhebt er ein ganz wildes Getöse ohne Grund und ohne Ziel, und schüttelt ohne Unterscheidung Perlen und farbige Glasstücke bunt ducheinander. Wo ein Text ihn fest im Zügel hält, da läuft die Sache besser ab, da kann er nicht so leicht der musikalischen Logik aus dem Wege gehen. So ist auch das \"Te Deum\" ein Werk von großem Zug und von eindringlicher, wenn schon etwas pathetischer Beredtsamkeit. Der Ochs'sche Verein brachte mit Bruckner's \"Te deum\" zugleich mehrere Werke für Solostimmen und für Chor mit Orchester von Hugo Wolf zur Aufführung. [...].     Die königliche Oper war bei der Wahl ihrer Neuheiten im Allgemeinen wenig vom Glück begünstigt. [... Seite 131:]   Carl Krebs.\" (*).\r\n \n \n[vermutlich irrige Datierung!]\nDer auf März 1894 datierte Brief von Franz Schalk an Josef Schalk betrifft vermutlich nicht die Planung der 5. Symphonie [am 9.4.1894 in Graz], sondern die Aufführung der 4. Symphonie am 1.2.1891. Mutmaßliche Datierung \"vor dem 20.1.1891\" (**).\n \nMärz-Heft der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung siehe \"nach dem 29.3.1894\".", "Letzte Änderung": "02.07.2023 12:02"}, {"ID": 189303005, "Datum": "März 1893", "Haupttext": "In Hofmeisters musikalisch-literarischem Monatsbericht wird der Erstdruck der 5 »Tantum ergo« [WAB 41 und WAB 42] durch den Verlag Groß angezeigt (*).\nMutmaßliche Entstehung des später wieder verworfenen Fis-Dur-Trios der 9. Symphonie (**).\nLaut Meißners [unsicher datiertem] Bericht soll Bruckner auch diesmal wieder bei den Predigten von Pater Abel in der Augustinerkirche Orgel gespielt haben (***).\nDie Österreichische Musik- und Theaterzeitung V, Doppelnummer 11/12, bringt in ihrer Beilage auf S. 10 nochmals das Inserat des Verlages Joh. Gross zur d-Moll-Messe:\r\n\"Anton Bruckner.\r\n         soeben erschien:\r\n    Messe in D für Chor, Soli und Orchester.\r\nPartitur .............. netto M. 20.-\nOrchesterstimmen .......... netto M. 25.-\nSingstimmen (á M. 1.25) ......... M. 5.-\r\n(Clavier-Auszug mit Text, bearbeitet von Ferd. Loewe,\r\n    für M. 5.- netto, unter der Presse.)\r\nVerlag von Joh. Gross in Innsbruck.\" (°a).\nAuf Seite 9 (= 1. Seite der Beilage) findet der vierteilige Artikel \"Die katholische Kirchenmusik von heute.\" von Julius Twardowsky (am Schluß signiert \"J. T.\" in diesem Heft) seinen Abschluß, ohne Bruckner nochmals zu erwähnen (°b).\r\nEin Artikel von Dr. August Brandt auf S. 1 - 3 dieses Heftes ist dem Komponisten Carlo Nero [= Pseudonym für Carl von Oberleithner] gewidmet (mit Abbildung). Als ernste Komposition wird ein \"Ave Maria\" erwähnt, das am 27.9.1892 [recte 24.9.1892, anläßlich der Hochzeit von Max von Oberleithner] und am 20.3.1893 in der Votivkirche aufgeführt wurde (°c).", "Letzte Änderung": "02.01.2026 18:09"}, {"ID": 189203005, "Datum": "März 1892", "Haupttext": "Der Erstdruck der 8. Symphonie erscheint [bei Haslinger/Schlesinger/Lienau] (*).\nBrief Hugo Wolfs an Oskar Grohe: Bruckners 8. Symphonie sei das »Wunderwerk nonplusultra« (**).\n[vor dem 31.3.1892 \"kürzlich\"]\r\nKlavieraufführung zweier Symphoniesätze [prov. WAB 086] \"auf einem ausgezeichneten Duysen'schen Flügel\" bei einem Vereinsabend des Wagner-Vereins in Berlin (***).", "Letzte Änderung": "24.09.2024 18:59"}, {"ID": 189103005, "Datum": "März 1891", "Haupttext": "Kalendernotizen Bruckners: [fremde Hand:] »Anna Antoine IX. Liechtensteinstr.No 63.«, [Bruckner:] »Landgraf Berlin Levi [/] Dr R Sternfeld Schillstraße 6 W Berlin. philh. Gesangvereines [/] Frl Christine Hollrieder (Kufstein) Wieden, Floragasse N 7, 2. St. Thür 29. 3. Bez.«.", "Letzte Änderung": "05.07.2023 10:39"}, {"ID": 189003005, "Datum": "März 1890", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »An chronischen Katarrh des Rachens und Kehlkopfes. Chiari. Hochgradige Nervositaet. Riehl.« (*).\r\n[erst 8.7.1890?] Nach der Untersuchung durch Riehl und Professor Chiari sucht Bruckner bei der Gesellschaft der Musikfreunde um Urlaub an (**).\n[Vermutlich zwischen 7. und 10.3.1890] Aufführung von Liszts »Dante-Symphonie« in Wien (***).", "Letzte Änderung": "16.02.2024 23:09"}, {"ID": 188903005, "Datum": "März 1889", "Haupttext": "[nach dem 6./evtl. auch 10.3.1889]\nDie Signale für die Musikalische Welt Nr. 20 kündigen auf S. 316 das Konzert vom 14.3.1889 an:\n          \"Concert=Kalender.\n[...]\nWien.\n[...]\n     14. März. Fünfter Hellmesberger=Quartett=Abend im kleinen Musikvereins=Saal. Quintett von Bruckner; Quartett von Prinz Reuß; Quartett in Amoll Op. 132 von Beethoven.\" (*).\n \n[nach dem 17.3.1889]\nIn Heft Nr. 23 wird auf S. 356 kurz die Aufführung der 7. Symphonie am 24.2.1889 erwähnt: \" * Wien, 8. März. [...] Im Mittelpunkt der letzten großen Aufführung des Akademischen Wagner=Vereins stand Einleitung und erste Scene aus \"Tannhäuser\" nach der Pariser Bearbeitung (Venus - Frau Materna, Tannhäuser - Herr Jäger) und die siebente Symphonie in Edur von Anton Bruckner. [... weitere Konzerte ...]\" (**).", "Letzte Änderung": "10.03.2024 22:53"}, {"ID": 188803005, "Datum": "März 1888", "Haupttext": "Brahms erzählt von einem Bankett mit Bülow, Grädener und Billroth, in dessen Verlauf das Gespräch auch auf Bruckner kam. Grädener wollte Bruckner gegen Bülows boshafte Witze verteidigen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188603005, "Datum": "März 1886", "Haupttext": "Die Christlichen Kunstblätter Nr. 3 (März 1886) berichten auf S. 14 von einer Sitzung des Cäcilien-Vereins am 8.2.1886, bei der alle Prälaten der Diözese Linz, Bruckner und Habert zu Ehrenmitgliedern ernannt worden sein:\r\n»[...] b) die Pl. Tit. Herren: Anton Bruckner, k. k. Hoforganist, und Joh. E. Habert, Organist in Gmunden. Es wurde ein eigener Plan zu dem Ehrendiplome von der Vereinsleitung entworfen, dessen Beschreibung wir in einer nächsten Nummer bringen zu können hoffen.« (*).\nKlose fertigt eine Kopie eines Brucknerschen Chores an, die für eine Aufführung bald benötigt wurde [»Um Mitternacht« [WAB 90] in Linz 15.4. oder »Trösterin Musik« 11.4?]. Beim Wagner-Vereins-Abend [also donnerstags] klagt Klose Josef Schalk das Unglück, von Bruckner wegen sorglosen Umgangs mit Versetzungszeichen abgekanzelt worden zu sein. Schalk erzählt Klose zum Trost, wie sich Bruckner ihm gegenüber bei einem Ausflug zum Schneeberg benommen hatte. - Anderntags (Freitag) war die Welt wieder in Ordnung (**).\nAbschrift des Männerchors »Das edle Herz« (WAB 65) durch Rudolf Weinwurm (***).\n[Mutmaßliche Datierung]\r\nArtikel Franz Xaver Witts in der Musica sacra 19 Nr. 3, S. 39, zu Bruckners Bitte [im Brief vom 16.1.1886], die Änderung im Pange lingua [WAB 33] wieder rückgängig zu machen:\r\n\"     Der Componist, Herr Professor Anton Bruckner in Wien, wünscht, daß die Note a des Altes im drittletzten Takt auf 'Amen' in h verwandelt bleibe, wie das in seinem Manuscripte deutlich so stand. Der Vorhalt (Dissonanz) sei wohl motivirt. Das ist wahr, weil der Alt voraus dasselbe h singt. Ich habe die Note geändert, weil das dissonirende h zu singen in freiem Einsatze, unseren Altsängern sehr schwer fallen wird dem c des Tenors gegenüber. [...] Da nun aber der Componist auf dem h besteht, so sei es hiemit corrigirt.\" (°).", "Letzte Änderung": "01.09.2024 11:11"}, {"ID": 188303005, "Datum": "März 1883", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: Haushaltsaufwendungen, Zahlungen an Dr. Vincent 1882 »für London«, am 21.2.[1882?] und im Sommer 1882, »... Wäsche Zwirn Leintücher Monatgeld für Febr. [Kathi] Zigarren [...] [fremde Hand:] Albert Henschel (Lamberg) via Southampton Pernambuco Brasilien.«\n[siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "12.07.2024 15:21"}, {"ID": 188103005, "Datum": "März 1881", "Haupttext": "[vermutlich erste März-Woche] \n\nBesprechung der 4. Symphonie in den \"Signalen für die musikalische Welt\" Nr. 22 auf S. 341:\n     \" * Wien, 23. Febr. [... Hofoper ... Konzert am 20.2.1881 ...] Das Concert [...] schloß mit einer neuen Manuscript=Sinfonie von Anton Bruckner. Es ist die sechste Sinfonie dieses genial begabten, hochgeschätzten Hoforganisten, in dem der Drang, für große Massen zu componiren, gleich einem Vulcan arbeitet und ihm oft genug den unerbittlich nothwendigen logischen Aufbau erschwert. Mit der Hälfte dieser strahlenden Gedankenblitze würde ein Anderer für ungezählte Sinfonien ausreichen. Daß die Instrumentation reich an interessanten Momenten ist und Kraft und Zartheit wiederzugeben weiß, braucht bei Bruckner nicht erst betont zu werden. Am faßlichsten erwiesen sich der erste und dritte Satz, letzterer eine Art Jagd=Rhapsodie. Die Ausführung von Seite der Philharmoniker, unter Richter's Leitung, war vorzüglich, der Beifall außerordentlich, auch wurde der Componist stürmisch gerufen. [... über Bülows Klavierabende ...]\" [keine Signatur]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188003005, "Datum": "März 1880", "Haupttext": "Der Erstdruck von Partitur und Stimmen der 3. Symphonie erscheint im Verlag Bösendorfer (Bußjäger und Rättig). Darüber informiert eine Anzeige in Hofmeisters Monatsbericht S. 74. Im Titelblatt der Partitur wird auch der ebenfalls erschienene Klavierauszug erwähnt (*).\nLiszt gelangte (vermutlich noch im März 1880 durch Bruckner selbst) in den Besitz von Partitur und Klavierauszug (**). Kalendernotiz Bruckners: Die Dienste an der Hofkapelle sind wöchentlich durchnumeriert (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187903005, "Datum": "März 1879", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: »Anton Tuczek. kk. Regierungsrath in Linz.«; Improvisation am 15.3.1879 beim Akademischen [Gesangverein].", "Letzte Änderung": "19.12.2024 22:12"}, {"ID": 187803005, "Datum": "März 1878", "Haupttext": "Undatierte Kalendereinträge Bruckners: Zeitplan für Universität, Konservatorium und Privatstunden (Ritter, Adensamer, Schönbach, Antoine, Stern und Vockner), Pius Richters Adresse und »Anna Klems Fabriksbesitzerstochter Düsseldorf 28 Jahr alt (geizig)«.", "Letzte Änderung": "14.12.2024 22:04"}, {"ID": 187703005, "Datum": "März 1877", "Haupttext": "Kalendernotizen:\r\n»Pelikan Josefstadt Alt=Lerchenfelderstraße 128. 2. Stiege 1. Stock Thür 21. [nachträglich zugesetzt:] 30 fl gegeben.«, »H Hudetz Nibelungengasse No 8, 2. Stiege 4. Stock. Thür 20.«, mutmaßliche Notizen zur Beichte, »Frl. Töpper / Scheibs«, »Vockners Rock. Vollgold et Albrecht Wien Mariahilf.«, »Rott 3. Bez Heumarkt 7.« und »Franz Gallistl, Direktor einer gewerbl. Vorbereitungsschule u städt. Bürgerschullehrer in Wien. VII. VII. Neubaugasse 53.« - Notiz »3« bei jedem Freitag außer Karfreitag 30.3. (2.3., 9.3., 16.3. und 23.3.1877 [Unterrichtstermine Kiss]); der Zusatz »K 3« bei 26.3.1877 [Ersatztermin am Kar-Montag?] ist wieder gestrichen.", "Letzte Änderung": "04.11.2025 10:23"}, {"ID": 187603005, "Datum": "März 1876", "Haupttext": "Die Signale für die Musikalische Welt, 34. Jahrgang, Nr. 18, bringen auf S. 276f eine Besprechung des Konzerts vom 20.2.1876 mit der 2. Symphonie (ohne Signatur).", "Letzte Änderung": "11.02.2025 07:40"}, {"ID": 187003005, "Datum": "März 1870", "Haupttext": "Schimatschek schreibt die Stimmen (auch die Streicher nur in einfacher Ausfertigung) zur d-moll-Symphonie (»Nullte«).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186003005, "Datum": "März 1860", "Haupttext": "Kalendernotizen Bruckners: Berechnungen, Schreibübungen und Notiz »Federn, Kerzen, Zündhölzch[en]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185503005, "Datum": "März 1855", "Haupttext": "Karl Seiberl kommt als Rechtspraktikant an das Bezirksamt St. Florian, dessen Vorstand der Sohn Schiedermayrs war. Bruckner bedauert Seiberl gegenüber, nicht auch Jurist geworden zu sein.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185203196, "Datum": "März 1852", "Haupttext": "Die Uraufführung des Chores »Die Geburt« [WAB 69] findet noch in diesem Monat statt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184503005, "Datum": "März 1845", "Haupttext": "Requiem für 4-stimmigen Männerchor und Orgel [WAB 133? oder eine Komposition von Weiß?] in Kirchberg bei Eferding anläßlich des Todes von Johann Nepomuk Deschl aufgeführt. Bruckner spielt den Orgelpart (*).\nBruckners Autorschaft ist stark anzuzweifeln. Eher wäre an Johann Baptist Weiß zu denken (*a).", "Letzte Änderung": "25.07.2024 09:53"}, {"ID": 197905325, "Datum": "Mai/Juni 1979", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Westdeutschen Rundfunks Köln unter Günter Wand.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197105317, "Datum": "Mai/Juni 1971", "Haupttext": "Erweiterung und Neueinrichtung des Bruckner-Gedenkraums durch Leopold Nowak anläßlich der 900-Jahr-Feier des Stiftes St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196105325, "Datum": "Mai/Juni 1961", "Haupttext": "Artikel von Hans Mück »Anton Bruckner und der IX. Bezirk« in »Das Heimatmuseum Alsergrund« Nr. 6.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194205325, "Datum": "Mai/Juni 1942", "Haupttext": "[22.5.1942, 29.5.1942, 5.6.1942, 12.6.1942, 19.6.1942 oder 26.6.1942]\r\nAufführung der 8. Symphonie [unter Franz Konwitschny] im nachgeholten 10. Freitags-Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft. Auf dem Programm steht zuvor die Chaconne von J. S. Bach, gespielt von Gerhard Taschner.", "Letzte Änderung": "31.07.2026 19:43"}, {"ID": 192205325, "Datum": "Mai/Juni 1922", "Haupttext": "Die \"Musica Divina\" Nr. 5/6 bringt auf S. 42f einen Konzertbericht von Berner \"Ein Bruckner-Abend in der St. Martinskirche zu Freiburg i. Br.\" \n\n[vermutlich f-Moll-Messe am 20.4.1922 gemeint].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189905325, "Datum": "Mai/Juni 1899", "Haupttext": "Josef Schalk nimmt im Bürstenabzug der 6. Symphonie \"drastische Änderungen\" vor, vermutlich ohne Wissen von Cyrill Hynais.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 184505317, "Datum": "Mai/Juni 1845", "Haupttext": "Vermutlich: Komposition von »Vergißmeinnicht« [WAB 93], 1. Fassung noch vor dem 29. Mai (Bruckner unterschreibt das Titelblatt als »Cand.«), die 2. Fassung vor dem 21.6.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 183805014, "Datum": "Mai bis Ende Juni 1838", "Haupttext": "Schulheft mit »Ausarbeitungen von nakten [nacten?] Sätzen«.", "Letzte Änderung": "08.05.2025 12:43"}, {"ID": 201005005, "Datum": "Mai 2010", "Haupttext": "Einspielung der 5. Symphonie (Live-Mitschnitt) durch das Gewandhausorchester unter Herbert Blomstedt in Leipzig.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200705005, "Datum": "Mai 2007", "Haupttext": "Datierung von William Carragans Vorwort zur Partitur der 2. Symphonie (2. Fassung 1877) (*).\nEinspielung der 9. Symphonie durch das Orchestre de la Suisse Romande unter Janowski in der Victoria Hall in Genf (**).\nEinspielung der 9. Symphonie durch die Sächsische Staatskapelle unter Fabio Luisi in der Dresdener Semperoper (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 22:53"}, {"ID": 200505005, "Datum": "Mai 2005", "Haupttext": "Datierung des Vorworts von Paul Hawkshaw zur Partitur der f-Moll-Messe (*).\nEinspielung der 5. Symphonie durch das Sinfonieorchester Aachen unter Bosch in Aachen (**).", "Letzte Änderung": "09.09.2024 13:22"}, {"ID": 200405005, "Datum": "Mai 2004", "Haupttext": "[oder Mai 2005?] Einspielung der 5. Symphonie durch das Mozarteum-Orchester Salzburg unter Bolton in Salzburg (*).\nEinspielung der 7. Symphonie in der Fassung für Kammerensemble von Eisler, Stein und Rankl durch das Thomas Christian Ensemble Wien in Eisenstadt (**).\nAufführung der 1. Symphonie (Linzer Fassung) durch die Wiener Akademie (auf Originalinstrumenten) unter Martin Haselböck im Musikvereinssaal in Wien (***).", "Letzte Änderung": "13.08.2025 10:27"}, {"ID": 200305005, "Datum": "Mai 2003", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch das Japan Philharmonic Orchestra unter Kobayashi in Tokyo.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200205005, "Datum": "Mai 2002", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das New York Philharmonic Orchestra unter Kurt Masur (*).\n\n\nDatierung \"Adelaide, May 2002\" der Dissertation von John A. Phillips \"Bruckner's Ninth Revisited. Towards the Re-Evaluation of a Four-Movement Symphony\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200105005, "Datum": "Mai 2001", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch das Osaka Philharmonic Orchestra unter Asahina in Tokyo (*). Einspielung der 7. Symphonie durch das Osaka Philharmonic Orchestra unter Asahina in Osaka (**)..", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200005005, "Datum": "Mai 2000", "Haupttext": "Vorwort von Benjamin Gunnar Cohrs zur kritischen Neuausgabe der 9. Symphonie (*).\nEinspielung der 4. Symphonie durch das Cleveland Orchestra unter Dohnányi in der Severance Hall (**).\nEinspielung der Messe in C-Dur (Windhaager Messe), der zwei Aequale [WAB 114 und WAB 149] und von 14 Motetten (Afferentur, Pange lingua 1868 [WAB 33], Inveni David (WAB 19), Ave Maria (WAB 6), Tota pulchra, Ave Maria (WAB 7), Locus iste, Os justi, Christus factus est (WAB 11), Salvum fac [WAB 40], Virga Jesse, Ecce sacerdos, Tantum ergo (WAB 42), Vexilla regis) durch den Chor des Norddeutschen Rundfunks Hamburg unter Rademann in Hamburg (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199905005, "Datum": "Mai 1999", "Haupttext": "[3.-5.5.1999] Einspielung der 3. Symphonie (Edition Nowak, 1877] durch das Radiosinfonieorchester des Südwestfunks unter Michael Gielen in Baden-Baden (*).\nEinspielung der 8. Symphonie durch das Concertgebouw-Orchester unter Riccardo Chailly in Amsterdam (**).\nVerlagsnachricht »Vor dem Finale« des Musikwissenschaftlichen Verlags (Dr. Herbert Vogg) zum aktuellen Stand der Gesamtausgabe (***).", "Letzte Änderung": "08.08.2025 09:53"}, {"ID": 199805005, "Datum": "Mai 1998", "Haupttext": "Einspielung von fünf Motetten [prov. WAB 67] durch den Monteverdi Choir unter John Eliot Gardiner in Salle in Norfolk.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199705005, "Datum": "Mai 1997", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch das Royal Scottish National Orchestra unter Georg Tintner in Glasgow [9. Symph. siehe 8./9.5.] (*).\nEinspielung der 4. Symphonie durch das Los Angeles Philharmonic Orchestra unter Esa-Pekka Salonen in Los Angeles (**).", "Letzte Änderung": "20.03.2023 23:38"}, {"ID": 199605005, "Datum": "Mai 1996", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch das Symphonieorchester Duisburg unter Heinz Wallberg in der Mercatorhalle in Duisburg (*).\nEinspielung der 5. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra unter Asahina in Chicago (**).\nAuf ein Inserat \"Anyone for a Bruckner Society? G. M. Bennison [...]\" in The Grammophone gehen 15 Antworten ein, die von Raymond Cox gebündelt werden. Zusammen mit Peter Palmer und Crawford Howie gestaltet er das erste Heft des Bruckner Journals im März 1997 (***).", "Letzte Änderung": "17.02.2026 10:38"}, {"ID": 199505005, "Datum": "Mai 1995", "Haupttext": "Einspielung der 6. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks unter Günter Wand in Hamburg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199405005, "Datum": "Mai 1994", "Haupttext": "Einspielung der 6. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Daniel Barenboim in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199205005, "Datum": "Mai 1992", "Haupttext": "Die Fassung für zwei Klaviere des Finales der 9. Symphonie wird nach Modifikationen durch Cohrs und Phillips aktualisiert und in dieser Form als Computersatz gedruckt, jedoch nicht publiziert.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199105005, "Datum": "Mai 1991", "Haupttext": "Fertigstellung der Samale/Phillips-Version des Finale der 9. Symphonie in Rom (*).\nEinspielung der f-Moll-Symphonie durch das Radiosinfonieorchester Frankfurt unter Eliahu Inbal (**).", "Letzte Änderung": "10.04.2023 09:07"}, {"ID": 199005005, "Datum": "Mai 1990", "Haupttext": "Einspielung der 9. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Rotterdam unter Jeffrey Tate.", "Letzte Änderung": "08.08.2025 13:07"}, {"ID": 198705005, "Datum": "Mai 1987", "Haupttext": "Vorwort Carragans zu seiner Fassung des Finales der 9. Symphonie (Verlag Troy, New York) (*).\nEinspielung der 1. Symphonie durch die Staatskapelle Berlin unter Otmar Suitner (**).", "Letzte Änderung": "02.10.2025 16:08"}, {"ID": 198505005, "Datum": "Mai 1985", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Vorwort zur Studienpartitur des Rondo für Streichquartett [WAB 208] (zu Band 12 der Gesamtausgabe) (*).\nEinspielung der 3. Symphonie (3. Fassung 1889) unter Riccardo Chailly (**).\n[3.5.1985] Einspielung der 8. Symphonie durch das Rundfunksinfonieorchester Berlin unter Heinz Rögner (***).", "Letzte Änderung": "24.02.2026 09:02"}, {"ID": 198405005, "Datum": "Mai 1984", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch das London Philharmonic Orchestra und Klaus Tennstedt in London.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198305005, "Datum": "Mai 1983", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch das Radiosymphonieorchester Berlin unter Rögner in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197905005, "Datum": "Mai 1979", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie und des »Te deum« durch das Symphonische Orchester von Szeged unter Karolos Trikolidis in Eger und Szolnok, (zuvor auch in Szeged selbst) (*).\nRestaurierung des Autographs der 5. Symphonie (ÖNB Mus.Hs.19477) (**).", "Letzte Änderung": "30.06.2024 08:48"}, {"ID": 197705005, "Datum": "Mai 1977", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Rafael Kubelik im Herkulessaal in München.", "Letzte Änderung": "21.02.2026 10:56"}, {"ID": 197505005, "Datum": "Mai 1975", "Haupttext": "Als Band 4/1 der Gesamtausgabe erscheint die Erstfassung 1874 der 4. Symphonie (Datierung von Leopold Nowaks Vorwort zur Studienpartitur) (*).\nDatierung von Nowaks Vorwort zur b-Moll-Messe (Missa solemnis), dem 15. Band der Gesamtausgabe (**).\n(»P«- und Copyright-Vermerk »1976«) Einspielung der 9. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra unter Daniel Barenboim in Chicago (***).\n[21.4.1975?] Einspielung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Karajan in Berlin (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197405005, "Datum": "Mai 1974", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Ferdinand Leitner in Paris (*).\n[?] Einspielung der e-Moll-Messe durch den John Aldis Choir und das English Chamber Orchestra unter Daniel Barenboim in Peterborough (**).", "Letzte Änderung": "08.06.2023 08:40"}, {"ID": 197205005, "Datum": "Mai 1972", "Haupttext": "Einspielung der 1. Symphonie (Linzer Fassung) durch das Concertgebouw-Orchester unter Bernard Haitink (*).\nAufführung der 9. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Süddeutschen Rundfunks unter Sergiu Celibidache im Dom zu Speyer im Rahmen der Schwetzinger Festspiele (**).", "Letzte Änderung": "02.09.2024 09:37"}, {"ID": 197005005, "Datum": "Mai 1970", "Haupttext": "Einspielung der 9. Symphonie durch das Große Rundfunk-Sinfonieorchester der UdSSR unter Gennadij Rozhdestvensky in Moskau.", "Letzte Änderung": "18.08.2025 13:43"}, {"ID": 196905005, "Datum": "Mai 1969", "Haupttext": "3. Teil des Artikels von Deryck Cooke »The Bruckner Problem simplified« in »The Musical Times« 110, S. 362-365 (*).\nEinspielung der 7. Symphonie durch das NHK Symphony Orchestra unter Lovro von Matacic in Tokyo (**).\r\n[Saison 1968/69 (6.9.1968)] Aufführung der 9. Symphonie durch das NHK Symphony Orchestra unter Lovro von Matacic in Tokyo (**a).", "Letzte Änderung": "05.02.2026 14:53"}, {"ID": 196805005, "Datum": "Mai 1968", "Haupttext": "[Datierung noch nicht sicher]\r\nAufführung der 5. Symphonie durch das Orquesta Sinfónica de Chile (unter Theodor Fuchs?) in Santiago in Chile (*).\nAufführung der 7. Symphonie durch das NHK Symphonieorchester unter Joseph Keilberth [in Tokio?] (**).", "Letzte Änderung": "29.07.2026 14:57"}, {"ID": 196605005, "Datum": "Mai 1966", "Haupttext": "[3.5.1966] Einspielung [Aufführung?] der 7. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks unter Otto Klemperer in Hamburg.", "Letzte Änderung": "24.02.2026 12:02"}, {"ID": 196505005, "Datum": "Mai 1965", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« unter Trajan Popesco in Paris (*).\nDatierung der 1. Auflage von Joseph Müller-Blattaus Buch »Bruckner. Bilder aus seinem Leben« (**).\nEinspielung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Bernard Haitink in Amsterdam (***).", "Letzte Änderung": "19.07.2024 07:11"}, {"ID": 196305005, "Datum": "Mai 1963", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta in Tel Aviv (*).\nAufführung der 3. Symphonie durch das Orchester des Nationaltheaters Mannheim unter Paul Hindemith (**).", "Letzte Änderung": "23.02.2026 17:12"}, {"ID": 196205005, "Datum": "Mai 1962", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Radiosinfonieorchester Leipzig unter Konwitschny.", "Letzte Änderung": "31.07.2026 20:13"}, {"ID": 196005005, "Datum": "Mai 1960", "Haupttext": "Erwin Doernbergs Buch »The Life and Symphonies of Anton Bruckner« erscheint bei Barrie and Rockliff in London (*).\nDatierung der Vorworte von Hans Ferdinand Redlich zu den Taschenpartituren von »Te deum« (Edition Eulenburg Nr. 960, Plattennummer »E.E. 4278«) und 150. Psalm (Edition Eulenburg Nr. 972, Plattennummer »E.E. 4599«) (**).", "Letzte Änderung": "06.02.2025 17:03"}, {"ID": 195705005, "Datum": "Mai 1957", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Vorwort zur Studienpartitur der d-Moll-Messe (Band 16 der Gesamtausgabe) (*).\nEinspielung der 8. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Karajan in Berlin (**).", "Letzte Änderung": "23.02.2026 08:18"}, {"ID": 195605005, "Datum": "Mai 1956", "Haupttext": "[An einem Montag] Aufführung der f-Moll-Messe unter Josef Krips beim 41. Mai-Musikfestival in Cincinnati. Am selben Abend überreicht Martin Dumler dem Dirigenten die Ehrenmedaille der Bruckner Society of America. Bericht in den »Buffalo Evening News«.", "Letzte Änderung": "12.02.2023 14:26"}, {"ID": 195505005, "Datum": "Mai 1955", "Haupttext": "Aufführungen des »Te deum« anläßlich des österreichischen Staatsvertrages in Wien und Linz.", "Letzte Änderung": "03.12.2024 20:42"}, {"ID": 195405005, "Datum": "Mai 1954", "Haupttext": "Artikel von Max Auer »Anton Bruckners erstes Meisterwerk für Ischl geplant (d-Moll-Messe)« in der Festschrift zum 400jährigen Jubiläum der röm.-kath. Pfarre Bad Ischl (*).\n[Möglicherweise zu diesem Anlaß?] Aufführung der 9. Symphonie in Bad Ischl geplant [wurde vermutlich nicht genehmigt] (**).", "Letzte Änderung": "09.01.2024 13:27"}, {"ID": 195305005, "Datum": "Mai 1953", "Haupttext": "Schallplattenaufnahme der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Van Beinum für die Firma Decca (*).\nDer vierte Teil von Erich Schwebschs Artikel »Anton Bruckners VI. Symphonie A-Dur« erscheint in der Zeitschrift »Die Drei / Zeitschrift zur Erneuerung von Wissenschaft Kunst und sozialem Leben«, XXIII. Jahrgang, Heft 3, auf S. 137 - 152 (**).\nAufführung der 4. Symphonie durch das Residensorkester den Haag unter Otterloo in Amsterdam (***).", "Letzte Änderung": "15.10.2025 14:43"}, {"ID": 195205005, "Datum": "Mai 1952", "Haupttext": "Einspielung der 9. Symphonie (Löwe-Fassung) und der g-Moll-Ouvertüre (**) durch das »Orquestra de Viena« [Wiener Philharmoniker (*)] unter Adler.", "Letzte Änderung": "23.02.2026 11:01"}, {"ID": 194905005, "Datum": "Mai 1949", "Haupttext": "[27.5.1949] Einspielung der 5. Symphonie durch das Rundfunksinfonieorchester Leipzig unter Abendroth (*).\nEinspielung der 8. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks unter Jochum (**).", "Letzte Änderung": "06.03.2026 20:05"}, {"ID": 194605005, "Datum": "Mai 1946", "Haupttext": "Aufführung einiger Marienmotetten [prov. WAB 67] im Linzer Dom (*).\nArtikel von Ralf Dorn \"Wesentliches der Bruckner-Anekdote\" in \"Kunst und Kultur. Zeitschrift für Wirtschaft und Kultur\" (Linz, Heft Nr. 5, S. 11). Überblick über einige dem Autor von Hermann Haböck erzählten Begebenheiten: Über das Verhalten Leopold Alexander Zellners am Konservatorium, über das Interesse Bruckners an einer jungen Frau bei der Musikausstellung 1892 (während eines Orgelspiels in der Rotunde, bei dem Haböck registrierte) und das Auskundschaften ihrer Adresse (in Meidling), über das exakte Notieren des Bierkonsums, wenn er seine Anhänger in die Grünangergasse einlud, über Haböcks jederzeit gestattes Erscheinen in der Heßgasse und über den körperlichen Verfall in den letzten Lebensmonaten.\nAuf S. 12f Artikel von Erich Thanner \"Gespräch um Anton Bruckner\" (**).", "Letzte Änderung": "06.06.2023 13:34"}, {"ID": 194505005, "Datum": "Mai 1945", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« durch die University Choral Union in Michigan (*).\n[Mai/Juni?] »Kurz nach Kriegsende« hält Wolfgang Stresemann einen Vortrag über Bruckner vor amerikanischen Musikstudenten (**).", "Letzte Änderung": "25.09.2025 08:43"}, {"ID": 194405005, "Datum": "Mai 1944", "Haupttext": "Datierung von Robert Haas' Vorwort zur Partitur der f-Moll-Messe (14. Band der Gesamtausgabe, Bruckner-Verlag Wiesbaden) (*).\n\n\n\"L'Illustrazione Italiana\" berichtet von einem Filmprojekt (englische Übersetzung):\n\"The famous Berlin Philharmonic and its conductor Wilhelm Furtwängler will soon be filmed by the film producer Tobis with Paul Verhoeven as director. The film will be structured on the music of Bruckner, Beethoven and Liszt just like Walt Disney's American film Fantasia.\" (**).\nFurtwängler wollte an diesem Filmprojekt nicht teilnehmen. Die Premiere des Films fand am 5.12.1944 statt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194305005, "Datum": "Mai 1943", "Haupttext": "Artikel von Franz S. Gschmeidler »Das Schönste auf der Welt« im Mai-Heft »Oberdonau« 3.", "Letzte Änderung": "07.04.2025 07:35"}, {"ID": 194205005, "Datum": "Mai 1942", "Haupttext": "Artikel von Alfred Orel Bruckners Gesuch um die Linzer Domorganistenstelle in »Wiener Figaro und Mitteilungen der Mozartgemeinde Wien« 12, S. 7 - 9.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194105005, "Datum": "Mai 1941", "Haupttext": "[?] Verlagsverzeichnis der Universal-Edition mit dem Vermerk »Nr.22 V/1941« [Datierung?] (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193905005, "Datum": "Mai 1939", "Haupttext": "Das Bundesblatt - Mitteilungen des Badischen Bruckner-Bundes, 7. Jahrgang, Nr. 1 (Mai 1939), enthält Artikel von Fritz Grüninger (\"Der Führer und Bruckner\"), Oskar Baumann (\"Das deutsche Wesen in Anton Bruckners Musik\"), Dr. Herbert Hiebsch (\"Bruckner in Böhmen\") und Ernst Schwanzara (\"Prof. Dr. Franz Marschner, ein deutsch-böhmischer Schüler Anton Bruckners\").", "Letzte Änderung": "10.05.2025 06:52"}, {"ID": 193705005, "Datum": "Mai 1937", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen im Mai-Heft der Zeitschrift für Musik, 104. Jahrgang:\n \nS. 470+474: [Teil?-]Abdruck von Ernst Schwanzaras Artikel \"Die ersten beurkundeten Bruckner\" aus dem Abschlussband IV/4 der Biographie Göllerich/Auers.\r\nS. 475: Verlagswerbung Gustav Bosse für diese Biographie.\nS. 477-481 Artikel von Max Auer »Anton Bruckner, die Orgel und Richard Wagner«, vor S. 477 eine Photographie Bruckners\nS. 485-487: Artikel \"Casimir von Pászthory\" von Max Morold [Bruckner nur im Zusammenhang mit Göllerich erwähnt]\r\nnach S. 492: Photographien von Victor Junk, Franz Schmidt und Carl Prohaska.\r\nnach S. 508: Photographien von Casimir von Paszthory und Theodor Streicher\nS. 517: Victor Junk erwähnt eine Aufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Tonkünstler-Orchester unter Reichwein in Wien.\nS. 520f: Josef Schuder (Kötzting) präsentiert ein \"Bruckner-Silben-Preisrätsel\", bei dem 16 Fragen zu beantworten sind. Die Lösung (die Tonbuchstaben von Bruckners Lieblingslied und dessen Schöpfer und Sterbeort) ist bis zum 10.8.1937 einzureichen.\nS. 530f: Artikel von Heinrich Lemacher (Köln) \"Bruckner in Bayreuth\". Er schlägt vor, an festspielfreien Tagen Werke Bruckners zu bringen, wie er es schon 1936 mit Furtwängler besprochen habe.\nS. 550: Bericht über drei Motetten-Konzerte in der evangelischen Stadtpfarrkirche in Hermannstadt mit einer Aufführung von \"Christus factus est\" und \"Locus iste\" am 20.3.1937.\r\nFritz Jahn meldet für Ansbach eine Aufführung der 4. Symphonie durch das NS-Reichssymphonie-Orchester unter Franz Adam. Der einheimische Sing- und Orchesterverein unter Stadtkantor Hermann Meyer veranstaltete in der Johanniskirche eine Liszt-Bruckner-Feier.\r\nS. 554: Dr. Kratzi meldet für Bremen eine Aufführung der 5. Symphonie unter Peter Raabe im 9. Philharmonischen Konzert, das zuvor Max Regers \"Einsiedler\" brachte.\nS. 559: Erich Hoffmann berichtet aus Flensburg. Johannes Röder setzte \"die seit Jahren betriebene Bruckner-Pflege mit starkem Erfolge fort\". Der Aufführung der 4. Symphonie (Urfassung) ging das d-Moll-Klavierkonzert von Brahms mit Eduard Erdmann voraus.\nS. 561: \"GÖTTINGEN. [...] Siegmund von Hausegger ließ mit den Münchener Philharmonikern Bruckners VII. in wundervoller Deutung zu tiefem Erlebnis werden. [...] Gustav Adolf Trumpff.\"\nS. 568: Über Regensburg schreibt Gustav Bosse, darunter auch über die Symphoniekonzerte des durch Bläser der Regimentsmusik (Leiter: Maas) verstärkten Orchesters unter KM Dr. Rudolf Kloiber. \"Anläßlich des 40. Todestages hörten wir die 3. Symphonie von Anton Bruckner in einer formvollendeten Wiedergabe.\"\r\nS. 569: \"Die beiden ersten Orchesterkonzerte unter Mechlenburg mit Werken von Beethoven, Bruckner, [...] waren wieder künstlerische Höhepunkte des Schweriner Musiklebens.\", wie A. E. Reinhard berichtet.\r\nS. 572 Grete Altstadt-Schütze schreibt aus Wiesbaden: \"Als Konzertdirigent lernte man GMD Fischer bereits in 2 Sinfonie-Konzerten kennen. Er neigt in seiner Musikbesessenheit zu gelegentliche Übertreibungen. [...] Bruckners IV. fehlte es noch an überlegener Gestaltung.\"\nS. 577: Das 8. Brucknerfest der IBG in Regensburg findet nunmehr vom 5.-8.6.1937 statt; das für den 21.-25.5.1937 geplante Berliner Brucknerfest wird auf später verschoben [es blieb aber dabei] und die Tonkünstlerversammlung in Darmstadt-Frankfurt um 3 Tage verlegt (8.-13.6.1937).\nS. 578:\r\n\"     Das Deutsche Musikfest in Wiesbaden (23.–29. April) ist Bach, Beethoven, Brahms, Bruckner gewidmet.\"\r\n\"     Über das Programm des Schlesischen Musikfestes in Görlitz (28.–30. Mai) wird nunmehr bekannt, daß [...] und die \"8. Symphonie\" von Anton Bruckner (unter Hermann Abendroth) zur Aufführung kommen.\"\n\"     Anläßlich des 85jährigen Bestehens des Gesangvereins Cäcilia München-Gladbach veranstaltet dieser gemeinsam mit der Stadtverwaltung unter Leitung von GMD Hans Gelbke im November ein zweitägiges Musikfest. Das Programm sieht Werke von Bach, Beethoven, Brahms, Bruckner und Zilcher vor.\"\n\"     Beim Festakte anläßlich der Aufstellung der Bruckner-Büste in der Walhalla werden auch die beiden [sic!] österreichischen Sängervereine, deren Chormeister Anton Bruckner war, der Sängerbund \"Frohsinn\" in Linz und der Akad. Gesangverein \"Ghibellinen\" in Wien, vertreten sein.\nS. 583: Verlagswerbung des Musikwissenschaftlichen Verlags (mit allen erhältlichen Ausgaben und den Preisen). 1., 4., 5., 6., 9. Symphonie, Vier Orchesterstücke, Marsch in Es-Dur, Missa solemnis (b-Moll-Messe), Requiem, Christus factus est [WAB 10].\r\nS. 585: Verlagswerbung Gustav Bosse Verlag: \"Bruckner-Bücher\" (Göllerich/Auer, Franz Gräflinger, Hans Teßmer, Max Auer und Friedrich Klose.\nS. 591: Verlagswerbung Gustav Bosse Verlag: \"Bruckner-Erinnerungen aus dem Schülerkreis!\" (Friedrich Klose \"Bayreuth\", Max von Oberleithner).\nS. 591: \"Verschiedenes. [...] Die Stadtgemeinde Linz trägt sich mit dem Gedanken, ein Bruckner-Festspielhaus zu errichten.\r\nS. 594: \"Musik im Rundfunk. [...] Max Fiedler dirigierte kürzlich im Reichssender Berlin Anton Bruckners 8. Symphonie. [...]\"\r\nS. 596: \"Deutsche Musik im Ausland. [...] Anfang Mai kommt in Brüssel Johannes Brahms' \"Requiem\" und das Tedeum von Anton Bruckner durch das Aachener Orchester und den dortigen Chor unter Leitung von Herbert von Karajan zur Aufführung [8.5.1937]. [...]   Anton Bruckners in Paris lange nicht mehr gehörte 7. Symphonie kam unlängst durch Charles Münch mit dem Pariser Philharmonischen Orchester zur Aufführung. [...].\"  (*).\n \n \nDas für Oktober 1936 geplante Regensburger Bruckner-Fest war zunächst auf Mai 1937 verschoben worden (**).\n \nAufführung des \"Te deum\" durch den May Festival Chorus unter Eugene Goossens (auf Anregung von Martin Dumler geplant) (***).\n \nMax Auer widmet Ernst Kurth ein Exemplar von \"Wissenschaftliche und künstlerische Betrachtungen zu den Originalfassungen\" (°).", "Letzte Änderung": "21.12.2025 21:25"}, {"ID": 193605005, "Datum": "Mai 1936", "Haupttext": "Geleitwort von Robert Keldorfer und Vorwort von Walter König zu »Anton Bruckner als Chormeister«, Gedenkblätter des »Sängerbundes Frohsinn« (*).\nBesprechung einer Aufführung der 6. Symphonie [in London?] in The Musical Times 77 auf S. 454 (**).\n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik: \nErnst Laaff führt im Komponistenporträt \"Ernst Gernot Klußmann\" Bruckners Werk als wesentlich für Klußmanns Grundausbildung an. Dessen Onkel, der Bruckner-Schüler Hermann Behn, habe Klußmanns Musikverständnis entscheidend geprägt (a).\nAuf Seite 533 - 537 Artikel von Max Millenkovich-Morold \"Der \"wahre\" Bruckner?\" (b).\nAuf Seite 538 - 545 Artikel von Max Auer \"Der Streit um den \"echten\" Bruckner im Licht biographischer Tatsachen\" (c).\nAuf Seite 545 - 546 Viktor Junks Artikel \"Zur Urfassung von Bruckners fünfter Symphonie\" (d).\nViktor Junk berichtet auf Seite 575f in \"Wiener Musik\" von der Wiener Aufführung der 5. Symphonie unter Kabasta [am 13.3.1936]. Zuvor sei mit dem Singverein und der Solistin Luis Helletsgruber der 150. Psalm aufgeführt worden (e).\r\nAußerdem erwähnt Junk die Aufführung der 7. Symphonie im 7. Konzert des Wiener Konzertvereins unter Anton Konrath. Im ersten Teil habe Josef Pembaur Liszts A-Dur-Klavierkonzert gespielt (f).\nMax Morold bespricht auf Seite 582f Max Auers Bruckner-Biographie (Neuauflage der Amalthea-Verlages) (g).\nAuf Seite 583f folgt eine mit \"F. O.\" (Felix Oberborbeck?) signierte Rezension von Robert Haas' Buch \"Anton Bruckner\" in der Reihe \"Große Meister der Musik\" (h).\nFür Bonn meldet Johannes Peters auf Seite 609 die Aufführung der 8. Symphonie unter MD Gustav Classens im 2. Symphoniekonzert (i).\nDasselbe Werk zählte unter Hermann Abendroths Leitung in Braunschweig laut Ernst Brandts Bericht auf Seite 610 zu den \"unbedingten Höhepunkten unseres Konzertlebens\" (j).\nDr. Beckers Erfurter Konzertbericht auf Seite 613 verzeichnet eine Aufführung der 5. Symphonie (Originalfassung) und des \"Te deum\" unter GMD Franz Jung (k).\nDieselbe Werkzusammenstellung wird von E. Hoffmann auf Seite 614 als Saisonabschluss in Flensburg angekündigt (l).\nEin mit \"Roos.\" signierter Konzertbericht aus Heilbronn erwähnt ein Chorkonzert der \"Liedertafel\" unter Chr. Hoffmann, in dem auch ein Werk Bruckners gegeben wurde (m).\nEugen Jochum als Gastdirigent wird für seine Interpretation der 7. Symphonie in Karlsruhe von Hermann L. Mayer auf Seite 619 gelobt (n).\nIn den Kurzmeldungen \"Kirche und Schule\" auf Seite 638 ist ein Konzert der Männergesangvereine \"Einklang\" und \"Liedertafel\" unter Kantor Vogel in der Kirche von Burgstädt (u. a. mit Bruckner) verzeichnet (o). \nAuf derselben Seite Hinweis auf einen Vortrag von Prof. Gisela Göllerich beim Linzer Diözesan-Kirchenmusikverein \"Stil in der Musik und seine Wandlung im Lauf der Jahrhunderte\" und auf ihre musikalische Mitwirkung bei Franz Ledwinkas Vortrag \"Lebensbilder Anton Bruckners\" (p).\nGisela Göllerich wird auch auf Seite 642 in einem Artikel zum 90jährigen Bestehen des Sängerbundes \"Frohsinn\" (mit einem Festkonzert, das Bruckner, August Göllerich und Richard Wagner gewidmet war) erwähnt: \"Die temperamentvolle greise Künstlerin wurde stürmisch gefeiert.\" (q).\nEine Annonce auf Seite 643 weist auf Bruckners Werke in Eulenburgs Kleiner Partitur-Ausgabe hin (r).\nAuf derselben Seite macht ein Inserat auf die Bände der Kritischen Gesamtausgabe aufmerksam (s).\nAuf Seite 644 ist in der Rubrik \"Konzertpodium\" noch eine Aufführung der 9. Symphonie unter dem Gastdirigenten Carl Schuricht im Symphoniekonzert des Württembergischen Staatstheaters ín Stuttgart verzeichnet (t).", "Letzte Änderung": "08.10.2026 17:14"}, {"ID": 193505005, "Datum": "Mai 1935", "Haupttext": "Datierung des Vorwortes von Fritz Grüningers Buch »Der Ehrfürchtige. Anton Bruckners Leben dem Volke erzählt« (a).\r\nDer Umschlag des Buches ist mit einer Darstellung (IKO 266, Tuschzeichnung oder Holzschnitt: Bruckner am Spieltisch einer Orgel) gestaltet (b).\nAufführung der g-Moll-Ouvertüre, der d-Moll-Messe und des 150. Psalms unter Chordirektor Ernst Knauschner in Marienbad geplant (c).\nDasselbe Programm (g-Moll-Ouvertüre, d-Moll-Messe und 150. Psalm) mit Chor und Orchester der Prager deutschen Musikakademie unter Leo Franz wird für das »Chorkonzert der Anstalt« [vgl. auch 26. - 29.6.1935] angekündigt (d).\nBruckner-Meldungen in Heft 8 der »Musik« XXVII: \nFriederike Schwarz berichtet aus Prag von einem Vortrag von Gustav Becking anläßlich der Gründung der Bruckner-Gemeinde, dem sich eine Schallplattenaufführung der 7. Symphonie anschloss (*).\nMax Broesike-Schoen meldet aus Hamburg:\r\n   »Der Richard-Wagner-Verein feierte seinen 200. Vereinsabend mit einer Aufführung des allzu selten gespielten Streichquintetts von Bruckner (vorgetragen vom verstärkten Hamann-Quartett).« und erwähnt eine Aufführung der 8. Symphonie [durch die Berliner Philharmoniker?] unter Hermann Abendroth (**).\nKurt Herbst schreibt in der Rundfunkchronik:\r\n   »Berlin beschloß seinen Bruckner-Zyklus [prov. WAB 86] sehr gut mit einem Gastdirigentenspiel Siegmund von Hauseggers. Es war sicher vom Berliner Sender zunächst etwas gewagt, seinem Hörerkreis in kurzer Aufeinanderfolge sämtliche Bruckner-Sinfonien vorzusetzen. Jedoch war der Erfolg bereits dadurch gesichert, daß man zu diesem Zyklus abwechselnd eine Reihe von guten Bruckner-Dirigenten heranzug, die diesem Zyklus nicht nur einen künstlerisch einheitlichen Verlauf, sondern auch eine künstlerische Auswahl verschiedener Bruckner-Auffassungen versprachen. Diesen letzten Punkt betrachten wir zum Beispiel als einen Vorzug gegenüber der gleichnamigen Veranstaltung des Reichssenders Leipzig.« (***).\nHermann Killer erwähnt eine Aufführung des Quintetts durch das Kölner Streichquartett in Berlin (°).\nWilhelm Jung berichtet von der »monumentalen Ausdeutung« der 5. Symphonie durch Hermann Abendroth im 15. Gewandhauskonzert in Leipzig (°°).\n[ca. Mai 1935, nach dem 29.4.1935]\nDie Bruckner-Blätter 1935 bieten in Heft 1/2\r\nauf S. 1 - 9 Informationen zum 5. Bruckner-Fest der Internationalen Bruckner-Gesellschaft in Freiburg (25.5. - 2.6.1935, Programm, Artikel von Fritz Grüninger und Heinrich Zöllner), kündigen auf S. 10 die Prager Brucknertage (27. - 29.6.1935) an,\r\nbringen auf S. 11 - 13 einen Vorabdruck aus Ernst Schwanzaras »vor dem Abschluß stehenden« Bruckner-Buch (»Anton Bruckners Aufenthalt in Prag [/] Episodisches von Dr. Robert Marschner«) und\r\nteilen auf S. 13f (Artikel Franz Gräflingers) das Programm der Brucknertage in Linz und St. Florian (26. - 28.7.1935) mit.\r\nAuf S. 15f Einladung zur Generalversammlung des Musikwissenschaftlichen Verlages (gez. Furreg und Dr. Werner), Ankündigung des 6. Internationalen Bruckner-Festes in Amsterdam im letzten Vierteljahr 1935 [fand nicht statt, vgl. z.B. 13.4.1935] und des 7. Internationalen Bruckner-Festes im Juni 1936 in Zürich [tatsächlich: das 6. Bruckner-Fest] und Hinweis auf Ereignisse in Amerika: Martin Dumler Präsident der Bruckner Society, Bruckner-Ehrenmedaille für Charles O'Connel für Verdienste um Bruckner-Schallplatten (kürzlich die erste Einspielung der 7. Symphonie), Eugen Ormandy Ehrenmitglied der B.S.A., Willy Reich »European Correspondent«, Aufführungen der 4. Symphonie unter Stock in Chicago, der 5. Symphonie unter Klemperer in New York und Philadelphia, der 6. Symphonie unter Goossens in Cincinnati [11./12.1.1935], der 7. Symphonie unter Koussewitzky in Boston [geplant,siehe 6.3.1936], Gabrilowitsch in Detroit [20.12.1934], Toscanini in New York [27.1.1935] und Ormandy in Minneapolis [Frühjahr 1934] und der 9. Symphonie unter Klemperer in New York [11.10.1934 gemeint?].\r\nWeitere Nachrichten auf S. 16 über Berlin (15.4.1935), Leipzig (Rundfunk-Zyklus), Wien (21.4.1935), Preßburg (29.4.1935), Karlsbad (17.3.1935), Bodenbach (19.4.1935), Japan (Januar 1935), Brüssel (Präsentation der Gesamtausgabe bei der Weltausstellung) und Wien (Gründung des Dr.-Franz-Marschner-Bundes auf Anregung Schwanzaras.\r\nDer Außenumschlag informiert [auf den S. 2 - 4] über Ausgaben des Musikwissenschaftlichen Verlags: Franz Schalk »Brief und Betrachtungen«, Max Auer »Anton Bruckner [/] Sein Leben und Werk«, Vier Orchesterstücke [WAB 97 und Marsch WAB 96] (Partitur und Ausgabe für Blasmusik), Marsch in Es-Dur, Missa solemnis in b-Moll, Requiem [WAB 39], Christus factus est [WAB 10], 1. Symphonie (beide Fassungen), 6. Symphonie und 9. Symphonie. Die 5. und 4. Symphonie seien in Vorbereitung. (°°°)", "Letzte Änderung": "22.09.2025 22:46"}, {"ID": 193405006, "Datum": "Mai 1934", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 8 der »Musik« XXVI:\nAbbildung einer Bruckner-Photographie [IKO 71] (*).\nRudolf Bilke meldet eine Rundfunksendung der f-Moll-Messe mit dem Funkchor unter Ernst Prade in Breslau (**).\nCarl Heinzen erwähnt eine Aufführung derselben Messe [unter Hugo Balzer?] am Karfreitag in Düsseldorf (***).\nDie 4. Symphonie erklang Max Voigt zufolge unter Hero Folkerts in Gelsenkirchen (°).\nFr. Baser berichtet von Bruckner-Aufführung[en?] [prov. WAB 86] unter Kurt Overhoff in Heidelberg und schreibt:\r\n   »Unsere junge Ortsgruppe des Badischen Bruckner-Bundes gedachte Anton Bruckners mit dem Kergel-Quartett.« [Quintett] (°°).\nDen 150. Psalm brachte Wolfgang Martin in Koblenz (Bericht von Heinrich Held) (°°°).\nErich Dörlemann meldet für Köln die 9. Symphonie (Urfassung) [unter Hermann Abendroth?] (#),\nHermann Güttler für Königsberg die 5. Symphonie unter Hans Weisbach (##).\nWilhelm Jung berichtet von der Aufführung der 8. Symphonie unter Eugen Papst im 15. Gewandhauskonzert in Leipzig (###).\nMaximilian Claar schreibt über ein Konzert des Domchors aus Mecheln (Belgien) unter Kanonikus van Nuffel in Rom, wo ein Gloria Bruckners [e-Moll-Messe?] erklang [vgl. »1933«] (a).\nKlaus Pringsheim brachte in einem Konzert der Kaiserlichen Musikakademie in Tokio die 7. Symphonie (b).\n»Im 100. Konzert der Sinfonischen Gesellschaft Takarazuka in Japan wurde zum ersten Male Bruckners erste Sinfonie und die fünfte Sinfonie von Beethoven aufgeführt.« (c).", "Letzte Änderung": "19.10.2024 21:58"}, {"ID": 193305005, "Datum": "Mai 1933", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 8 der »Musik« XXV:\nE. A. Schneider berichtet ausführlich vom 2. Westfälischen Bruckner-Fest in Dortmund: Vorspiel und Fuge in c-Moll für Orgel [WAB 131] (Gerard Bunk), Quintett (Enzen-Quartett), Motetten [prov. WAB 67] mit dem Madrigalchor unter Holtschneider, Männerchöre mit dem Lehrergesangverein unter Hermann Dettinger, f-Moll-Messe und »Te deum« unter Wilhelm Sieben (Solisten: Henny Wolff, Hildegard Hennecke, Ventur Singer, Johannes Willy), 2. und 9. Symphonie (Urfassung) unter Sieben, Vortrag von Oskar Lang (*).\nAlexander Eisenmann erwähnt eine Aufführung der 7. Symphonie unter Eugen Jochum in Stuttgart (**).\nAufführung der 5. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Otto Klemperer in Wien (***).", "Letzte Änderung": "19.06.2024 08:50"}, {"ID": 193205005, "Datum": "Mai 1932", "Haupttext": "Artikel von Richard Wetz »Die Instrumentation Anton Bruckners« in »Das Orchester« (Mai/Juli 1932) (a).\nFür die erste Mai-Hälfte war ein dreitägiges Bruckner-Fest unter Robert Manzer in Karlsbad (Samstag bis Montag) mit einem Ausflug nach Franzensbad geplant. Vorgesehen waren Aufführungen von vier Symphonien, Quintett und e-Moll-Messe (b).\nIn Mannheim ist ein Vortrag Fritz Grüningers mit Klavieraufführung einer Symphonie auf zwei Klavieren geplant (c).\r\n \nBruckner-Meldungen in Heft 8 der »Musik« XXIV:\r\nOtto Steinhagen erwähnt die Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Furtwängler (mit einer Hindemith-Uraufführung) (*).\r\nGerhard Hellmers bedauert die Absetzung der 9. Symphonie unter Furtwängler in Bremen. Ernst Wendel machte diese Enttäuschung durch eine Aufführung der 4. Symphonie im Konzert der Philharmonischen Gesellschaft wieder gut (**).\r\nCarl Heinzen erwähnt eine Wiedergabe der 9. Symphonie unter Hans Weisbach in Düsseldorf (***).\nAusführlicher Auszug aus einem Artikel »Bruckner, Brahms und Wolf« von Friedrich Eckstein in der Rhein-Mainischen Volkszeitung (Frankfurt) vom 25.7.1931 (°).\n»Heinrich Laber dirigierte auf seiner vierten spanischen Konzertreise außer spanischen Werken u. a. die romantische Sinfonie von Bruckner.« (°°).", "Letzte Änderung": "01.11.2025 16:56"}, {"ID": 193105005, "Datum": "Mai 1931", "Haupttext": "Ursprünglich geplanter Zeitraum für das 2. Badische Bruckner-Fest [tatsächlich: am 2. - 5.10.1931] (a).\n[Seit Februar 1931] Sechs Aufführungen der 9. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra unter Frederick A. Stock in verschiedenen Städten Amerikas - Chicago, Pittsburgh [6.4.1931], Ann Arbor [16.5.1931], Milwaukee, Evanston/Ill. (b).\nMitglieder der Bruckner Society of America sind in Klosterneuburg zu Gast (c).\nBruckner-Meldungen in Heft 8 der »Musik« XXIII: \nGebhard Reiner erwähnt eine Aufführung der 4. Symphonie [unter Weingartner?] in Basel (*),\nTheo Schäfer eine der 5. Symphonie unter Wilhelm Sieben in Dortmund (**).\nDie 4. Symphonie kam auch in München unter Franz Schalk zu Gehör (Bericht von Oscar von Pander) (***).\nM. Claar schreibt aus Rom:\r\n   »Klemperer hat den Römern in einem Konzert des Augusteo die siebente Sinfonie von Bruckner erstmals vorgeführt und damit reichen und aufrichtigen Beifall geerntet. Der führende römische Musikkritiker De Rensis stellt im Giornale d'Italia fest, daß dieser Beifall nur der Ausführung und Klemperer galt, denn die an »Elefantiasis« gemahnenden Werke von Bruckner und Mahler seien wenigstens für Italien toter Museumsinhalt. Der Sinfonie folgte Strawinskijs Pulcinella.« (°).\nDie 3. Symphonie mit den Berliner Philharmonikern unter Furtwängler wird für den dritten Tag des Musikfestes in Jena angekündigt (°°).", "Letzte Änderung": "30.10.2025 22:27"}, {"ID": 193005006, "Datum": "Mai 1930", "Haupttext": "Artikel von Eugen Gömöri (mit Adolf Hirschs Bericht von Bruckners Erstaunen bei Zumbuschs Beethoven-Denkmal) in einer Wiener Zeitung (a).\nIm Artikel über die Klosterneuburger Bruckner-Konzerte im Neuen Wochenblatt werden die dortigen Uraufführungen erwähnt und Aufführungen der e-Moll-Messe, des »Te deum« (im »Vorjahr« [1929] und des 150. Psalms (»im heurigen Märzkonzert«) (b).\nBruckner-Meldungen in Heft 8 der »Musik« XXII: \nKarl Westermeyer berichtet aus Berlin:\r\n   »Dr. W. Meyer-Giesow dirigierte [die Berliner Philharmoniker] auswendig und in wachsamer Leitung des Spiels, Bruckners vierte, romantische Sinfonie. Ein hinreißender Zug ging zwar von seiner Interpretation nicht aus; aber er erfreute jedenfalls durch ein solides und zielbewußt ausgeübtes Können und ging mit spürbarer Liebe in Bruckner auf.« (*).\nHendrik Diels meldet die Antwerpener Erstaufführung der 7. Symphonie in einem Konzert der Koninkllijke Maatschappij van Dierkunde unter Flor Alpaerts (**).\nMartin Frey erwähnt »eine sehr gelungene Aufführung« der 4. Symphonie unter Erich Band im 4. städtischen Sinfoniekonzert in Halle (***).\nWilhelm Zinne berichtet von Karl Mucks Hamburger Konzerten, die jährlich »unerschütterlich getreu« zwei Bruckner-Symphonien [prov. WAB 86] bringen, zuletzt »noch die »Vierte« in ihrer erstrahlenden Naturweltpracht aus reinstem Kunstäther dargeboten.«\r\nund über den Lehrergesangverein unter Eugen Papst:\r\n   »Dort gab es auch eine Bruckner-Première: den urkräftigen »Germanenzug« (mit der Walküren-Vision zu romantischem Klingen wie aus Spohrs Zeiten) neben dem letzten Bruckner-Werk »Helgoland« aus sinfonischem Gefüge und mit der packenden Allvater-Vivion, die auch thematisch den übermächtigen Ausklang des »sonatenhaften« Gebildes zu zermalmender Größe führt.« (°).\nAus Köln schreibt Walther Jacobs:\r\n   »Der Chor der Hochschule für Musik erprobte sich unter Leitung von Walter Braunfels an Bruckners f-Moll-Messe ...« (°°).\n»München: ... Das internationale Bruckner-Fest wird im Oktober veranstaltet werden. Kapellmeister F. Müller-Rehrmann bringt im Frühjahr Einführungsvorträge über die neun Sinfonien des Meisters.« (°°°).\nIn der Ankündigung der Autographen-Versteigerung des Antiquariates Leo Liepmannssohn am 20./21.5. (Katalog 59) wird auch Bruckner erwähnt (#).", "Letzte Änderung": "21.12.2024 23:26"}, {"ID": 192905006, "Datum": "Mai 1929", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 8 der »Musik« XXI:\nPhotographie Bruckners [IKO 1] (*).\nArtikel von August Halm »Über den Wert musikalischer Analysen. II. Die fausse reprise im ersten Satz der dritten Sinfonie von Bruckner« (**).\nErwähnung der Artikel »Erinnerungen aus Bruckners letzter Zeit« von August Stradal in »Der Bund« (Liter. Beilage »Der kleine Bund«, 10. und 17.3.1929) (***),\r\n»Auf Bruckners Spuren in St. Florian« von Max Broesike-Schoen in den Leipziger Neuesten Nachrichten vom 22.2.1929 (°)\r\nund »Eine unbekannte Hymne von Anton Bruckner« von Karl Wendl in der Deutschen Tonkünstler-Zeitung XXVII/4-5 (°°).\nWilhelm Zinne berichtet aus Hamburg:\r\n   »Die Philharmonischen Konzerte klangen mit Bruckners V. unter Karl Mucks Führung zu Brucknerscher Majestät, seiner Urfülle und Allumfassung sehr gewichtig aus.« (°°°).\nWilhelm Bopp meldet eine »ungemein eindrucksvolle Auferstehung« der 6. Symphonie unter Hermann Abendroth in Mannheim (#).\nRudolf Predeek (Münster) erwähnt eine Aufführung der 8. Symphonie beim Musikverein [unter Alpenburg?] und eine der 3. Symphonie in einem Städtischen Konzert (##).\nIn Flensburg brachte Kurt Barth die 4. Symphonie mit dem Städtischen Orchester (###).\n \nBericht von P. Joseph Staub \"Ein Bruckner-Tag im Stift Einsiedeln\" in der Zeitschrift \"Chorwächter\" (a).", "Letzte Änderung": "07.08.2026 20:21"}, {"ID": 192805006, "Datum": "Mai 1928", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 8 der »Musik« XX: \nErwähnung des Artikels »Die Kirchenmusik Bruckners« von Fritz Munch in »Le Menestrel« 90/9-12 (*).\nCarl Heinzen erwähnt lobend eine Aufführung der 4. Symphonie unter Hans Weisbach in Düsseldorf (**).\nWilhelm Zinne berichtet vom letzten Philharmonischen Konzert in Hamburg mit der 8. Symphonie, die von Muck einstudiert wurde, wegen dessen Erkrankung aber von Eugen Papst dirigiert wurde, der in einem Konzert des Singakademie auch die f-Moll-Messe brachte (***).\nWilhelm Matthes schreibt aus Nürnberg:\r\n   »In einem Konzert des Philharmonischen Vereins bestätigte Eugen Jochum als Gast mit Bruckners Siebenter die vielversprechenden Prognosen, die über seine effektiv seltene Begabung von kompetentester Seite aufgestellt worden waren.« (°).\nRoland Tenschert zufolge war das Salzburger Orchester bei der 8. Symphonie unter Paumgartner etwas überfordert (°°).\nAlexander Eisenmann meldet aus Stuttgart:\r\n   «In einer Abendmusik des Württemb. Bruckner-Bundes erklang die Mehrzahl der kleineren geistlichen Chöre des Meisters, gesungen von dem Fritz Haasschen a cappella-Chor; Hermann Keller spielte auf der Orgel das von ihm übertragene Adagio aus der 3. Sinfonie.« (°°°).\nIn Wilhelm Altmanns Verzeichnis der Neuerscheinungen wird auf den 2. Band der Göllerich-Auer-Biographie hingewiesen (#).\n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik: \nAuf Seite 304 Bericht von O. Güntzel von den Meininger Festspielen mit Aufführung der 5. Symphonie am 26.3.1927 (a).\nAuf Seite 307 eine mit \"F. E. Th\" signierte Besprechung des 100. Konzerts der Hallischen Philharmonie mit der 3. Symphonie (Berliner Philharmoniker unter Göhler) (b).", "Letzte Änderung": "14.05.2024 08:58"}, {"ID": 192705006, "Datum": "Mai 1927", "Haupttext": "Franz Gräflinger erhält, durch Vermittlung von Wilhelm Kleinschmidt, von Hertha Balling Kopien der an Levi gerichteten Bruckner-Briefe (a).\n \nAufführung der e-Moll-Messe durch den Pfarrcäcilien-Verein der Stadt Bern unter Josef Ivar Müller in der Kathedrale zu Sitten (Wallis) [siehe die Anmerkung] (°°).\n \n\nBruckner-Meldungen in der Zeitschrift für Musik: \r\nAuf Seite 292 wird erzählt, dass Bruckner 1877 in Kreuzmünster [recte Kremsmünster, am 18.8.1877] auf Vorschlag Josef Staudigls über den \"Jäger aus Kurpfalz\" improvisiert habe (b).\n \nAuf Seite 304 wird gemeldet, dass die Wiener Nationalbibliothek bisher unbekannte Handschriften aus dessen Nachlass erworben hat (c).\n \nAuf Seite 314 ist die Aufführung der 4. Symphonie unter F. v. Hoeßlin in Elberfeld verzeichnet (d).\n \nBruckner-Meldungen in Heft 8 der »Musik« XIX: \nTheo Schäfer schreibt aus Dortmund:\r\n    »In den Sinfoniekonzerten unter gleicher Führung [Wilhelm Sieben] gab es Bruckners 5., 6. und 7. Sinfonie in leuchtendem Gelingen« (*).\nHans Weisbach dirigierte in Düsseldorf die 6. Symphonie (Bericht von Carl Heinzen) (**).\nWilhelm Zinne berichtet von den Philharmonischen Konzerten in Hamburg:\r\n    »Muck als Wissender um das Bruckner-Mysterium zeigte sich an der »Neunten« ...« (***).\n»Die Deutsche Bruckner-Gemeinde e.V., Sitz München, wendet sich an alle Bruckner-Freunde in Deutschland mit dem Ersuchen, sich der von ihr so hoffnungsvoll eingeleiteten Bruckner-Bewegung anzuschließen, und sie bittet alle Verehrer Brucknerscher Tonkunst, die bereit sind, Ortsgruppen zu gründen, um entsprechende Mitteilung an ihre Reichsgeschäftsstelle, München, Maximiliansplatz 9.« (°).", "Letzte Änderung": "27.10.2025 16:06"}, {"ID": 192605005, "Datum": "Mai 1926", "Haupttext": "Artikel von Oskar Lang »Umschau. Zur Wertung Bruckners« [über Ernst Kurths Bruckner-Buch?] im Mai-Heft der Zeitwende 3, S. 541 - 545 (a)\n \nArtikel \"Oberösterreichischer Bruckner-Bund\" (b).\n \nHinweis \"Musikliteratur. Kurth.Bruckner\" in \"Melos\" (Berlin), S. 295f (c).\n \n[Datierung geschätzt] Hinweis [oder Buchbesprechung?] \"Ernst Kurth: Bruckner\" in \"Die Bücherwelt, Zeitschrift des Borromäusvereins\" Heft 5 (d).\n \n[fiktive Datierung] Artikel von Artur Holde \"Neue Bücher. Max Hesse Verlag, Berlin, Ernst Kurth. Bruckner\" in der Deutschen Tonkünstlerzeitung (e).\n \nBruckner-Meldungen in Heft 8 der »Musik« XVIII: \nCarl Heinzen schreibt aus Düsseldorf:\r\n   »Was Georg Schneevoigt dazu bewog, an Bruckners Achter die Unzulänglichkeit seines Gestaltungsvermögens erneut zu beweisen, ist ein seltsames Rätsel der Virtuoseneitelkeit« (*).\nTheodor Wiesengrund Adorno meldet eine Aufführung der 1. Symphonie unter Krauß in einem Frankfurter Museumskonzert (**),\nJoseph Klövekorn die der 3. Symphonie unter Siegel in Krefeld (***).\nAdolf Aber lobt die Interpretation der 7. Symphonie durch Fritz Busch in einem Gewandhauskonzert in Leipzig (°).\nWilly Krienitz berichtet von einer »überwältigenden« 5. Symphonie unter Hausegger in München und von Eugen Jochum, der mit der 7. Symphonie »eine für seine Jugend geradezu verblüffende Leistung bot« (°°).\nJ. G. Prod'homme meldet aus Paris die Aufführung der 2. Symphonie unter Spanjaard (°°°).\nEinen ausführlichen Bericht von der Uraufführung des 112. Psalms unter Max Auer in Vöcklabruck liefert Franz Gräflinger (#).\nFür das Mittelrheinische Musikfest in Saarbrücken (14.-16.5.1926) wird das »Te deum« angekündigt (##).\nWilhelm Altmann erwähnt als Neuerscheinungen die von ihm betreute Edition der Symphonie-Partituren bei Eulenburg und die von Wöß herausgegebene Partitur des 112. Psalms (###).", "Letzte Änderung": "05.08.2026 19:58"}, {"ID": 192505005, "Datum": "Mai 1925", "Haupttext": "In Heft 5 von Pult und Taktstock wird auf S. 91 gemeldet, dass Hermann Stephani in Marburg a. d. Lahn die 8. Symphonie dreimal aufgeführt hat und dass es auch einen Einführungsvortrag gegeben hat (#).\n\n\n\n\nBruckner-Meldungen in Heft 8 der »Musik« XVII: \nErwähnung eines Artikel »Der preiswürdige Bruckner-Dirigent« von Georg Gräner in der Allgemeinen Musikzeitung Nr. 9-12 (Berlin, Februar-März 1925) (*). \nJulius Mai berichtet, daß in Bern die 1. Symphonie (unter Brun), die 7. Symphonie (unter Nef) und »Helgoland« (Berner Männerchor unter O. Kreis) aufgeführt wurden (**). \nIn Duisburg spielte Joseph Meßner seine Orgel-Improvisation über ein Thema der f-Moll-Messe (Bericht von Max Voigt) (***). \nWalter Jacobs notiert für Köln die Aufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) durch das Kölner Volksorchester unter Fritz Zaun (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192405005, "Datum": "Mai 1924", "Haupttext": "Artikel von Robert Haas »Die Originalpartitur von Bruckners Messe in f-Moll« in »Der Auftakt«, Heft 4/5, S. 105 - 107 (*).\nBruckner-Meldungen in Heft 8 der »Musik« XVI: \nGerhard Hellmers berichtet von der 8. Symphonie unter Ernst Wendel im Konzert der Philharmonischen Gesellschaft in Bremen (a),\nOtto Hödel von der 6. Symphonie (unter Heinz Berthold oder Clemens Krauss?) in Graz (b)\nund Gebhard Reiner von der 8. Symphonie unter Hermann Suter in Basel (c).\nAnsfelden plane für den 4.5.1924 [tatsächlich: 18.5.1924] eine Feier mit Denkmalseinweihung (d).", "Letzte Änderung": "23.08.2025 08:25"}, {"ID": 192305005, "Datum": "Mai 1923", "Haupttext": "[recte: 3.5.1925?] Enthüllung des von Franz Fuchs geschaffenen Bruckner-Reliefs an der Mauer des Polheimer Schlosses in Wels (*).\nBei der gerichtlichen Auseinandersetzung um die Originalpartitur der f-Moll-Messe wird diese dem Testament Bruckners entsprechend der Österreichischen Nationalbibliothek zugesprochen (**).\nBruckner-Meldungen in Heft 8 der »Musik« XV: \nWilhelm Zinne erwähnt ein Bruckner-Konzert beim kommenden Fest unter Karl Muck in Hamburg [Woche vor (nach?) Pfingsten?] (a),\nOtto Besch [siehe die Anmerkung] meldet die Aufführung der 9. Symphonie unter Dr. Kunwald in Königsberg (b)\nund Ernst Decsey die Uraufführung der f-Moll-Symphonie unter Franz Moißl in Klosterneuburg (c).", "Letzte Änderung": "13.02.2025 22:33"}, {"ID": 192205005, "Datum": "Mai 1922", "Haupttext": "Gerichtliche Auseinandersetzung um die Originalpartitur der f-Moll-Messe (wird dem Testament Bruckners entsprechend der Österreichischen Nationalbibliothek zugesprochen) siehe »Mai 1923« (*).\n[?] Verlagsverzeichnis der Universal-Edition mit Vermerk »22 V. 1922« (**).", "Letzte Änderung": "01.07.2024 12:44"}, {"ID": 192105005, "Datum": "Mai 1921", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter Clemens Krauss (dessen Bruckner-Debut).", "Letzte Änderung": "03.08.2026 11:50"}, {"ID": 191805005, "Datum": "Mai 1918", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Arthur Nikisch in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191405005, "Datum": "Mai 1914", "Haupttext": "Max Auers Artikel »Anton Bruckners Kirchenmusik« erscheint in der Musica Divina.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191105005, "Datum": "Mai 1911", "Haupttext": "Artikel von Alfred Westarp »L'âme des neuf symphonies d'Anton Bruckner« in der Revue musicale de Lyon 8, S. 830 - 836 (*).\nArtikel von Eugen Schmitz »Eine unbekannte Symphonie Anton Bruckners« [d-Moll-Symphonie \"Nullte\"] in »Hochland« 8 (1910/11), S. 229 - 232 (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190905005, "Datum": "Mai 1909", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie (*) und [im selben Konzert?] des »Te deum« unter Kutzschbach (**) in Mannheim [recte 16.3.1909 oder zusätzliche Aufführung?].\n \n\nDer Artikel \"European Musical Topics\" von Arthur Elson in \"The Etude\" (Philadelphia), Pennsylvania) auf S. 296 befasst sich auch mit der 8. Symphonie:\n\"            BRUCKNER'S EIGHTH SYMPHONY.\n     Another composer who seemed averse to melody was Anton Brückner. [... erwähnt: Weingartner ... es gibt Probleme bei Dirigenten, Musikern und Zuhörern ...].\n     And now Brückner's Eighth Symphony has crossed the Atlantic. [... zu den einzelnen Sätzen ...]. Many passages suggest Brahms, and Brückner has produced a worthy work, even though he was not the equal of [.]\n                    A DOUBLE BASS VIRTUOSO.\n     [.... über Sergej Koussewitzky ...].\" (***).", "Letzte Änderung": "14.02.2024 20:03"}, {"ID": 190705005, "Datum": "Mai 1907", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter José Lasalle in Barcelona (*).\nAufführung der 5. Symphonie unter Weigmann [siehe die Anmerkung] beim Musikfest in Graz (**).\nAufführung des Quintetts durch das Wendling-Quartett in Stuttgart (***).\nGedicht von Oskar Weilhart (Oskar Gerzer) [siehe die Anmerkung] »Vor Bruckners Hut bei M. Auer (Mai 1907)« (°).", "Letzte Änderung": "15.06.2026 09:01"}, {"ID": 190405005, "Datum": "Mai 1904", "Haupttext": "In »La femme contemporaire« (Paris) erscheint ein Aufsatz »Un Symphoniste catholique« von M. Montadon (*).\n\n\nDatierung des Vorworts zum Buch \"The Story of Chamber Music\" von N. Kilburn (London, New York 1904) auf S. X. Im neunten von zehn Kapiteln, \"CHAPTER IX. | RICHARD STRAUSS AND ANTON BRUCKNER.\", sind die Seiten 182 bis 188 Bruckners Quintett gewidmet. Zwei Notenbeispielen (Beginn des 1. Satzes mit starken Kürzungen und Beginn des 3. Satzes) folgen auf den S. 188 bis 190 Zitate aus Kritiken von Hanslick (verließ das Konzert, um nicht die Entweihung des Musikvereinssaals miterleben zu müssen), von Krehbiel über die 7. Symphonie [13.11.1886] und aus Weingartners Buch über Symphoniker nach Beethoven (**).  [siehe die Anmerkung; online-Version siehe \"Literatur\"]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190205005, "Datum": "Mai 1902", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 15/16 der »Musik« I:\nBeim 200jährigen Jubiläum der Philharmonischen Gesellschaft in Laibach wird Pfingsten [18.5.1902] die 4. Symphonie unter Josef Zöhrer aufgeführt (a).\nIn Koblenz wurde am 3. Tag des Musikfestes [22.4.1902] das »Te deum« unter Lomba gespielt (Bericht von Willy Seibert) (b).\nBatka meldet aus Prag:\r\n   »Der Versuch zweier tapferer auswärtiger Militärkapellen, die sich zusammenthaten, um uns - zum erstenmale - Bruckners »Dritte« vorzuführen, spielte sich leider vor leeren Bänken ab.« (c).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189805005, "Datum": "Mai 1898", "Haupttext": "Aufführung des Quintetts durch das Prill-Quartett in Wien (*).\n \n[zur Datierung siehe Anmerkung]\nUndatierter Brief von Bernhard Ziehn an Hugo Kaun, vermutlich in Chicago geschrieben:\n     Dankt für ein Bild [offensichtlich Bruckners]. \"Solch ein Bild anzufertigen, war eine großartige Idee, &amp; mir ein solches zu verehren, sehr liebenswürdig. Das 2. Exemplar Th. Th. [Theodor Thomas] einzuhändigen, ist z.Z. unmöglich, sintemal selbiger nicht mehr hier, sondern in Cincinatti sich befindet, wohin auch Mees gereist ist, dessen Abschiedsbrief ich heute früh empfing (er hatte mir nämlich noch einen Besuch versprochen). Da Sie dieses Brucknerbild denjenigen schicken wollen, die sich besonders für Bruckner interessieren, so glaubte ich keine Kriminalverbrechen zu begehen, wenn ich das für Th. Th. bestimmte Bild anderweitig vergab. Sobald ich andere Leute ausfindig gemacht habe, die Bruckner nach Gebühr zu würdigen verstehen, werde ich Ihnen die betreffenden Adressen mittheilen. Den jüngeren Grube, 1568 E. Ravenswood Park, Ravenswood, Illinois, kennen Sie bereits. -\n     Der Irrthum betreffs der Dauer von 3/4 oder 5/4 Stunden scheint mir gänzlich belanglos; wenn er nicht am Ende gar Nutzen stiftet - denn Th. Th. wird nun wahrscheinlich um so eher sich an das Studium der F. [?] machen.\n     Der Gedanke mit der Zurverfügungstellung (herrliches Wort!) von 100 Expl. scheint mir ganz vortrefflich - es fragt sich blos, ob nicht der Hersteller des Urbildes Einsprache erheben kann, worüber ich nichts weiß. Jedenfalls würde eine Anfrage hier Klarheit schaffen.\n     [... über \"Berliner Musikkritik\" [Buch?], erwähnt Bungert, Schrattenholz (\"eine Art deutschländischer Seebaum\"), Taubmann (machte Biographievorschlag), Yerkes ...]\" (**).", "Letzte Änderung": "08.08.2026 17:44"}, {"ID": 189505005, "Datum": "Mai 1895", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners [Josef Schalks, nicht Meißners Schrift]: Adresse eines Herrn Lustig [siehe die Anmerkung]. Auflistung fehlender Partituren: Autograph und Druckvorlage der f-moll-Messe, Druckvorlage der 5. Symphonie, »Helgoland« (*).\nAls Universitätsschüler Bruckners im Sommersemester 1895 hatten sich von der Philosophischen Fakultät inskribiert (alle Einträge wurden wieder gestrichen): Giacomo Braun (**), Victor Heinrich Junk (***), Georg Mihutowicz (* Czarna/Galizien ca. 1877) (°), Ewald Otto Schallinger (°°) und Michael Ursuleac [siehe die Anmerkung] (°°°).\nNur teilweise lesbare Datierung »[..] /5 95.« fremder Hand in der Erstdruckpartitur der f-Moll-Messe, die Bruckner der Hofmusikkapelle schenkte (#).\nBrief Bruckners an Professor Schrötter: Bittet ihn, die Widmung des Pedalharmoniums als Andenken anzunehmen (##).\nDie Österreichische Musik- und Theaterzeitung VII, Nr. 13/14 bringt auf S. 7 im Hamburger Musikbrief von G. Seeland eine Kurzkritik zur Hamburger Aufführung der 4. Symphonie [am 18.2.1895]:\r\n   \"Musikbriefe.\r\n   Hamburg.\r\n   [... über diverse Konzerte, über Gustav Mahler als Bülows Nachfolger ...] Die Programme der einzelnen Concerte brachten von neuen Werken Anton Bruckner's vierte romantische Symphonie. Sie fand vielen, verdienten Beifall und gehört zweifellos zum Gewaltigsten, was nach Beethoven in diesem Genre geschaffen wurde. -- Die bedeutende Polyphonie, der seltene Reiz der Orchestration, der tiefe Gedankeninhalt wirkten mit voller Macht. So wie der poetische erste Satz und der wehmüthige Gesang eines kranken Herzens im Andante, hinterliesen [sic] auch das Idyll des Scherzo und vor Allem das dramatisch geartete Finale tiefen Eindruck. [... über weitere Konzerte ...]     G. Seeland.\" (###).\nArtikel \"Anton Bruckner und die moderne Symphonie.\" in \"Die Musen\", Heft 1, Mai 1895, S. 13 - 19 (a).", "Letzte Änderung": "25.04.2026 02:10"}, {"ID": 189405005, "Datum": "Mai 1894", "Haupttext": "Für Bruckners Universitätsvorlesung im Sommersemester 1894 hatte sich von der Philosophischen Fakultät Otto Lebwohl (* Nikolsburg 27.9.1875) inskribiert (der Eintrag wurde wieder gestrichen) (*). \nAlfons von Rosthorn trifft in Berlin mit Karl Muck zusammen. Gespräche über Bruckner (**).", "Letzte Änderung": "12.11.2024 11:53"}, {"ID": 189105005, "Datum": "Mai 1891", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »Dr Siegfried Ochs Dirigent Berlin W. Potsdamerstraße 122a« (*).\nAls Universitätsschüler Bruckners haben sich für das Sommersemester 1891 (Harmonielehre) inskribiert von der philosophischen Fakultät Felix von Kraus (**) und von der juristischen Fakultät Eugen Glücklich (Eintrag wieder gestrichen), Alfred Kaiser und Georg Lelewer (***).\n[etwa April/Mai 1891] Schreiben der Sängerin Betty Münk an Wilhelm Jahn:\r\n     Bittet um die Gelegenheit vorzusingen. \"Der weltberühmte Meister Bruckner hat mich als würdig der Kunst anerkannt\" (°).", "Letzte Änderung": "15.01.2025 12:13"}, {"ID": 189005005, "Datum": "Mai 1890", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: »Fr. Schönfellner, pens. Oberlehrer, Ottakring, Eisnerstraße Nr. 6. II. St. T. 9. [/] Dr. Fritsch I. Habsburgergasse I. 2. St.« (*).\nAls Universitätsschüler Bruckners im Sommersemester 1890 haben (hatten) sich inskribiert: von der philosophischen Fakultät (August Paul Eder (**), Rudolf Landesberger [* Galizien 1871] (***)) und Siegmund Pisling (°) und von der juristischen Fakultät Johann Prochazka (Eintrag wieder gestrichen) (°a)\nDie 3. Fassung der 3. Symphonie erscheint bei Rättig im Druck (°°).\nDie Harmonia sacra Nr. 5 bringt auf S. 33f den Rechenschaftsbericht 1889 des Wiener St. Ambrosius-Vereins, in dem auf S. 34 die Aufführung von »Locus iste« bei der Sängerfahrt nach Hainburg [24.5.1889] erwähnt wird:\r\n   \"Beim feierlichen Hochamte, celebrirt vom hochwürdigen Herrn Dechant Kraus, wurde gesungen: [... Witt, Kammerlander, Mitterer] Graduale \"Locus iste\" von Bruckner [...]\" (°°°).", "Letzte Änderung": "21.12.2025 22:13"}, {"ID": 188905005, "Datum": "Mai 1889", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners:\r\n[fremde Hand:] »Rath von Giöry.« [\r\nBruckner:] »Rauhensteingasse No« (*).\nAls Universitätsschüler Bruckners im Sommersemester 1889 haben sich von der Philosophischen Fakultät inskribiert\r\nJohann Fegerl [recte Johann Feuerl] (**) und Reinhold Lichtenberg (Eintrag wieder gestrichen) (***),\r\nvon der juristischen Fakultät Bernhard Brecher (H) (Eintrag wieder gestrichen), Josef Lob (H) (Eintrag wieder gestrichen), Karl Lorenz (Eintrag wieder gestrichen), Otto Lutz (H) (Eintrag wieder gestrichen) und  Theodor Reimer (H) (Eintrag wieder gestrichen) (°).", "Letzte Änderung": "23.01.2026 23:04"}, {"ID": 188805005, "Datum": "Mai 1888", "Haupttext": "Empfehlungsschreiben Bruckners für Otto Kitzler:\r\n     Bezeugt, daß er von 1862 bis Juli 1863 in Linz ausgezeichneten Kompositionsunterricht bei Kitzler erhalten hat (*).\nInskribierte Universitätsschüler Bruckners im Sommersemester 1888 sind von der philosophischen Fakultät Johann Fegerl [recte Johann Feuerl] (**), Reinhold Lichtenberg  und Anton Loose [* München 9.8.1867] (***), Guido Peters (°) und Innocenz Tallavania aus Linz (°°), von der juristischen Fakultät Richard Guertler (H), Emil Roth (H) und Alois Strommer (H) (°°°).\n[vermutlich noch vor dem 6.5.1888]\r\nDie Signale für die Musikalische Welt Nr. 29 berichten auf S. 458 vom Frankfurter Konzert [\"vor dem 8.5.1888\"]:\r\n     \" * In Frankfurt a. M. bot das zweite Abonnementconcert des Lehrer=Sängerchors ein abwechslungsreiches, vortrefflich ausgeführtes Programm. Unter den vorgetragenen Novitäten interessirte  besonders eine Motette von Orlando di Lasso (auf Worte des 111. Psams componirt), während ein größerer Chor mit Begleitung von Blasinstrumenten, \"Germanenzug\" von Ant. Bruckner, keine günstige Wirkung machte. Die mitwirkenden Solisten Fräulein Marie Soldat und der Harfenvirtuos Herr Wilh. Posse aus Berlin [siehe die Anmerkung] erzielten mit ihren Vorträgen den lebhaftesten Erfolg.\" (#).\nIn Heft Nr. 30 [nach dem 6.5.1888] ist auf S. 474 das Konzert vom 13.4.1888 mit dem \"Te deum\" verzeichnet:\r\n      \" * In Brünn gelangte kürzlich durch den Musikverein unter Leitung des Musikdirectors Herrn Kitzler das \"Tedeum\" von Anton Bruckner zum ersten Male zu Gehör und erzielte einen bedeutenden Eindruck.\" (##).\nIgnaz Gruber versucht, das ihm von Bruckner versprochene Empfehlungsschreiben für die Staatsprüfung zu erhalten; da ihm (auf einmaliges Klopfen) nicht geöffnet wird, verzichtet er darauf (###).", "Letzte Änderung": "12.10.2025 16:38"}, {"ID": 188705005, "Datum": "Mai 1887", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »Eduard Pallik Clavierstimmer 5. Bezirk Kliebergasse Nr. 13 1/9.« (*).\nAls Universitätshörer Bruckners im Sommersemester 1887 sind inskribiert von der philosophischen Fakultät\r\nAnton Hauffe [siehe die Anmerkung], Hugo Hayman und Constantin Horna (**), Josef Steinberger (***) und Ernst Zenker [siehe die Anmerkung] (°),\r\nvon der juristischen Fakultät Josef Deutsch (H), Edmund Ritter von Dornfeld (H), Karl Eyssert (H), Karl Fochler (H), Carl Fuchs (H), Richard Guertler (H), Reinhold Freiherr von Lichtenberg (H), Anton Österreicher (H), Ernst Edler von Pittinger (H) und Victor Tjuka (H) (°a).\r\n(°b) Siehe dazu die Anmerkung!\nBruckner bestätigt Klose [mündlich?], daß dieser schon jetzt befähigt sei, Unterricht zu erteilen (°°).\nAufführungen eines (oder mehrerer) »Tantum ergo« [prov. WAB 48] im Neuen Dom in Linz (°°°).\n[Mai 1887 oder früher] Undatierter Brief von Hermann Levi an Albert Gutmann, die Drucklegung der 4. Symphonie betreffend: »... Darf ich Sie bitten mir umgehend (da ich am 4. verreise) mitzutheilen, wie weit der Druck der Bruckner'schen Sinfonie gefördert ist? Ich habe immer noch die 1000 M. für Sie in meinem Pulte! [...] Auch meine Schuld (2 fl. 63) werde ich zugleich mit der 1000 M. Sendung berichtigen.« (#).", "Letzte Änderung": "21.12.2024 21:19"}, {"ID": 188605005, "Datum": "Mai 1886", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: Adresse und Unterrichtstermin von Graf Pückler [9.5.1886] (*).\r\nNotiz Bruckners: »Mai 886. 106 fl Steuer [/] 70 fl Holz« (*a).\nAls Universitätsschüler Bruckners im Sommersemester 1886 sind inskribiert\r\nvon der philosophischen Fakultät Claudius Bilinski [* Sosnow 20.10.1865] und Alfred Daubrawa (**), Friedrich Haft und Moritz Hoor [* Hermannstadt ca. 1867] (***), Josef Kreibig (°), Michael Paczowski und Wenzel Prinke [siehe die Anmerkung] (°°), Josef Scheiwein und Richard Siegmund (* ca. 1866 Reichenberg) (°°°), Vinzenz Thonhofer (* ca. 1860 Hradisch), K. Anton Weithofer und Edmund Zelinka (#),\r\nvon der juristischen Fakultät Edmund Ritter von Dornfeld (H), Otto Iglseder (H), Heinrich Jechl (H), Wilhelm Kosch (H), Leo Müller (H), Gustav Prodinger (H) und Oscar Szilagyi (H) (##).", "Letzte Änderung": "18.12.2024 16:36"}, {"ID": 188405005, "Datum": "Mai 1884", "Haupttext": "Konzert in Leipzig zugunsten des Wagner-Denkmalfonds mit der Uraufführung der 7. Symphonie geplant (*).\nAls Universitätsschüler Bruckners im Sommersemester 1884 sind inskribiert\r\nvon der philosophischen Fakultät Ferruccio Cimadori [siehe die Anmerkung] (**), Wilhelm Kalser (***) und Ernst Reimer (°),\r\nvon der juristischen Fakultät August Bittner (H) (°°).\nKalendernotiz Bruckners: »H Stradal Mittw 3 - 6 Uhr. Freitag 6 - 8 Samstag 7 - 8. [/] Ludwig Kölblinger Universität phil. Facultät. [siehe die Anmerkung] [/] Photograf Türk breite Gasse 4.« (°°).", "Letzte Änderung": "19.11.2025 11:25"}, {"ID": 188205005, "Datum": "Mai 1882", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: Auflistung von Haushaltsausgaben, darunter 7 fl Monatgeld [für Kathi Kachelmayr] »Frühst. Wäsche Monathg für Mai ... Wäsche Frühst Wasser Leinw. Nähen« und [nächste Seite, auch Mai 1882? oder Juni 1882?] »Wolle ... Steuer ... Wäsche« (*).\nAls Universitätsschüler Bruckners im Sommersemester 1882 haben sich von der Philosophischen Fakultät inskribiert:\r\nCarl Pfoser (Eywanowitz 16.1.1863 - ?) (**), Richard Scharpff (*Bruchsal 1860) und Hans Sittenberger (***) und Leopold Watzer (* ca. 1861 Wien) (°),\r\nvon der juristischen Fakultät Florian Ritter von Baumgartner (H), Rudolf Braun (H), Johann Leitner (H), Ferdinand Nittel (H), August Maria Nüchtern (H) und Eduard Camil Teisseyre (H) (°°).", "Letzte Änderung": "22.12.2024 09:52"}, {"ID": 188005005, "Datum": "Mai 1880", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners:\r\n   »[fremde Hand:] Marie Pilshofer. III. Bez. Hauptstrasse No. 159. 1. Stock. [Bruckner:] Mittwoch von 7 [zuerst: »1/2 9«] bis 9 [zuerst: »1/2 11«] Uhr H Baron Ehrenfels. [/] Katharina Kachelmair 9. Bez. Ackergasse No 11. 2. Stock Thür 12.« (*).\nAls Universitätsschüler Bruckners im Sommersemester 1880 haben sich von der Philosophischen Fakultät inskribiert\r\nCyprian Galembiawski [Porumbescu], Adolf Grenzstein, Wilhelm Gruss [siehe die Anmerkung] und Gottfried Henning (**), Rafael Loidol (***) und Rudolf Steiner (°),\r\nvon der juristischen Fakultät Eugen Blosch (H), Rudolf Braun (H), Peter Paul Burkart (H) (Eintrag wieder gestrichen), Ludwig Freiherr Falke-Lilienstein (H), Erwin Freiherr von Ferstel (H), Ritter von Hochwart Bruno Dagobert Frankl (H), Otto Gottlieb (H), Emanuel Hauser (H), Ernst Georg Hoerner (H), Richard Hofer (H), Richard Horn (H), Otto Lubovienski (H), August Maria Nüchtern (H), Wolfgang Rigler (H) und Carl Wagner (H) (°°).\n(Sommer 1880, gegen Ende des Semesters)\r\nAm Ende seiner Vorlesungsmitschrift [in WAB 259] notiert Loidol ein Fugenfragment in C-Dur [WAB 261] (°°°).", "Letzte Änderung": "20.10.2024 09:08"}, {"ID": 187905005, "Datum": "Mai 1879", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: Orchesterstärke (Streicher) in Karlsbad; Schablitzky (Universität): »Carlsbad: 4 I. Violinen [/] 3 II. [/] 2 Violen [/] 2 Celli [/] 2 Bässe« und »Schablitzky Quaestur an d Universität« (*).\nAls Universitätsschüler Bruckners im Sommersemester 1879 haben sich von der philosophischen Fakultät Josef Pamperl (* Oberhollabrunn/NÖ. ca. 1857) inskribiert (**) und von der juristischen Fakultät Peter Paul Burkart (H) und Emanuel Tjuka (H) (***).\n[etwa Ende April bis Anfang Mai 1879] Joh. Ev. Habert kommt nach Wien (°), wo er auch mit Zellner zusammentrifft, der ihm die Orgel des Musikvereinssaal vorführt, über welche Habert einen zweiteiligen Artikel veröffentlicht (°°).", "Letzte Änderung": "26.11.2024 23:26"}, {"ID": 187805005, "Datum": "Mai 1878", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: »Kiss Rest: (wenn zu 500 fl Loose gerechnet werden) 344 fl Schulden.« [vgl. 30.4.1878], »x6 [recte: 16?] fl an H Weber anticipando« [durchgestrichen, als Zeichen der Erledigung?], »Karolina Kabla Keglergasse 12. X. Bezirk. Hut (Strohhut.)«, »H Franz Weber Raab Ungarn.« und »Slawik zalte für Mai 8 fl für Knapek.« [siehe die Anmerkung] (*).\nAls Universitätsschüler Bruckners im Sommersemester 1878 haben sich von der Philosophischen Fakultät inskribiert:\r\nKarl Dümler, Martin Einfalt und Joseph Goldhahn [siehe die Anmerkung] (**), Gustav Mahler [siehe 10.5.1878] und Josef Mayer (***) und Johann Petkovsek (°),\r\nvon der juristischen Fakultät Moritz Bettelheim (H+K), Peter Paul Burkart (H) (Eintrag wieder gestrichen), Josef Ritter von Hoch (K) (Eintrag wieder gestrichen), Speccher Italo (H), Alois Lasciac (H+K) und Leopold Mentzel (H) (°°).", "Letzte Änderung": "18.11.2025 17:02"}, {"ID": 187705005, "Datum": "Mai 1877", "Haupttext": "Kalendernotiz: »Nisner Josefst Fabrikant Material / (Conzert Horak.)«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187605005, "Datum": "Mai 1876", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners (*): »Frl Wagner Elise Donaustraße No. 2 Döbling. (wie Lang v Linz.)« [*a], »Frl Markl 34 a Laudongasse«, »Dr Waldmüller Unter=Sivering hinter der Kirche No 83.« [siehe die Anmerkung], »W Pelikan VII. Kaiserstraße Neubau, Neustiftgasse N 56 gilt / No 121 Gassenladen ebenerdig 24.«, »Th Mann Berlin S. Alexandrinenstr. 86.«, »Frl Mathilde Kralik, Hütteldorf Dornbacherstraße 2.« [*b], »Stöhr 31. Salelianergasse.« und »H Hönigsberg Jurist Gärtnergasse No 10.« [siehe die Anmerkung]\r\nWöchentliche Numerierung »4 5 6 7« [vermutlich Privatstunden von Kiss [?] oder Steiner (Fortsetzung siehe Juli)] (*).\nAls Universitätsschüler Bruckners im Sommersemester 1876 haben (hatten) sich von der Philosophischen Fakultät inskribiert:\r\nErnst Böck (**), Robert Klose, Ernst Knaur und (Carl Komorzynski) (***), Eduard Rosenblum, Cäsar von Scheidlein und (Max Singer) (°),\r\nvon der juristischen Fakultät Carl Bachrach (H) (Eintrag wieder gestrichen), Arthur Freund (H) (Eintrag wieder gestrichen), Karl Havelka (H), Josef Ritter von Hoch (H), Ernst König (H), Karl Matiegka (H) (Eintrag wieder gestrichen) und Alexander Toldt (H) [siehe die Anmerkung] (°°).\n[vermutlich Mai 1876, siehe Anmerkung]\r\nUndatierte Visitenkarte Hans Richters mit zwei Listen von Mitgliedern der Hofkapelle.\r\n[links] \"4. | Grohmann. - | Zöllner. | Hum[m]er. - | Simandl. - | Kühnert. - | Brucks. - | Moser I. - | Moser II. | Stoiber. | Abfahrt 30-31. May.\" und\r\n[rechts] \"Aumüller. | Vogelhuber. | Eisenschütz. | Evers. | Schubert. | Bruckner. | Haag. | Sommer. | Kinsky. | Weingärtner. | Koschat. | 1. ? | Abfahrt 29 Juny - 1 July.\",\r\ndazu ein schwach lesbarer Bleistifteintrag \"T. [\"F\"?] | Betty | Gutgeist | Dr Schu[macher? Schmidhuber?]\". Mit \"Bruckner\" ist ziemlich sicher der Tenor Carl Bruckner gemeint (°°°).", "Letzte Änderung": "14.11.2025 10:28"}, {"ID": 187205005, "Datum": "Mai 1872", "Haupttext": "Artikel Witts in den \"Fliegenden Blättern für katholische Kirchenmusik\" Nr. 5 siehe 15.5.1872.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 187105005, "Datum": "Mai 1871", "Haupttext": "Schreiben des Schulausschusses des Wiener Konservatoriums an die Lehrkräfte:\n     Über die Vorbereitungen der Schüler auf die Prüfungen, die Beurteilung ihrer Leistungen und die Aufgabe der Lehrer, für jede Klasse eine Leistungsübersicht zu erstellen. Künftig werde auch die Fähigkeit des Vom-Blatt-Lesens und des Transponierens geprüft. Unterzeichnet von L. A. Zellner (Stempel) und Hellmesberger (Unterschrift) (*).\n \nIn Heft 5 der \"Urania\" Band 28 wird auf S. 80 gemeldet:\n\"                    Personalien.\n     [...] – Seitens der belgischen Regierung ist Professor Alphonse Mailly in Brüssel als derjenige designirt worden, welcher die belgische Organistenschule bei der demnächstigen internationalen Ausstellung in London (und speciell bei dem damit verbundenen Organistencongreß) vertreten soll. Wer wird in dieser Beziehung das deutsche Reich vertreten? **)  Ungarn wird zu diesem Zwecke den Organisten Lohr aus Szegedin nach London entsenden. – Gespielt wird übrigens auf der großen Orgel in Alberthall eine Woche lang zweimal täglich. Das Honorar beträgt je 50 Pfd. St. – Am 6. Febr. starb Heinrich Steinway, gebürtig aus Seesen in Braunschweig, 74 Jahr alt, Chef und Gründer der weltberühmten Pianoforte=Fabrik von Steinway (ursprünglich Steinweg) u. Söhne in Newyork. – Von Wien aus wird Hof=Organist Bruckner zum Londoner Organisten=Congreß entsendet. – Dr. Franz Liszt ist am 3. Mai zu längerem Aufenthalte in Weimar eingetroffen. [...]\"\n[Fußnote:]\n**) Welche Frage, lieber Herr Redakteur! Wen denn anders, als Ihren wohlgeneigten Hans Grobgedackt [Oswald Lorenz]?! Haben Sie denn gar nicht an Ihren altbewährten Freund gedacht? Derselbe würde wenigstens einen Gratisbericht für die \"Urania\" einsenden.\" (**).\n \nKarl Waldeck schreibt eine Orgelkomposition, der Chauvets Improvisationsthema von Notre Dame [3.-5.5.1869] zugrundeliegt (***).", "Letzte Änderung": "14.05.2025 14:47"}, {"ID": 186605005, "Datum": "Mai 1866", "Haupttext": "Aufführung der 1. Symphonie in Linz geplant.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186405005, "Datum": "Mai 1864", "Haupttext": "Komposition der d-moll-Messe (vermutlich mit dem Gloria (*)) begonnen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186205013, "Datum": "Mai 1862", "Haupttext": "Bruckner lädt Otto Kitzler zum Maitrunk nach St. Florian ein.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185405005, "Datum": "Mai 1854", "Haupttext": "Notiz in Traumihlers Ausgabenverzeichnis:\n\"Im Mai     ½ Eimer Märzenbier H. Weinwurm in Linz mit Genehmigung des H. Dechant zum Present gemacht     2 [fl] 12 [kr] \".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 193510003, "Datum": "letztes Vierteljahr 1935", "Haupttext": "Ursprünglich vorgesehener Zeitraum für das von der niederländischen Bruckner-Vereinigung geplante 6. Internationale Bruckner-Fest in Amsterdam.\r\nAn sechs Tagen sollten aufgeführt werden: die e-Moll-Messe und Motetten [prov. WAB 67] unter Hubert Cuypers in der St. Nicolas-Kirche, die 1. und 6. Symphonie unter Eduard van Beinum, die 9. Symphonie mit dem »Te deum« unter Willem Mengelberg (alle drei Symphonien nach der Kritischen Gesamtausgabe, mit dem Concertgebouworchester), g-Moll-Ouvertüre und f-Moll-Messe unter Mengelberg, Quintett und Motetten mit der Madrigal-Vereinigung unter Sem Dresden.\r\nAußerdem sind Vortragsabende und die Hauptversammlung der IBG eingeplant.\r\nNach dem Bruckner-Fest ist eine Aufführung der 5. Symphonie in Rotterdam mit dem Philharmonischen Orchester unter Eduard Flipse vorgesehen.", "Letzte Änderung": "21.10.2025 20:31"}, {"ID": 188409207, "Datum": "Letztes Septemberdrittel 1884", "Haupttext": "Unterrichtsbeginn am Konservatorium. [??] Hruby wird Bruckners Schüler [vgl. 27.9.1884] (*).\nWidmung einer Photographie [Kopie von Angerer &amp; Goeschl] (September 1884) [IKO 10] (**) an Valerie von Pistor [??] (***).", "Letzte Änderung": "30.11.2024 05:37"}, {"ID": 185611303, "Datum": "»lange« vor dem 30.11.1856", "Haupttext": "Bruckner erhält einen Brief von Rudolf Weinwurm. Vermutlich berichtet dieser von dem Artikel über Bruckners Orgelspiel.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189101159, "Datum": "[lange?] nach dem 15.1.1891", "Haupttext": "Brief Schönaichs an Bruckner: \n   Dankt für die überbrachte Photographie. Von Levi soll er über eine gemeinsame Freundin Grüße ausrichten. Die kürzlich besprochene Angelegenheit - Pensionierung von der Hofmusikkapelle - werde Standhardtner in der Sitzung der Gesellschaft [der Musikfreunde?] mit Hellmesberger besprechen oder bei dessen Widerstand mit dem Fürsten [Hohenlohe?] direkt. Gratulation zum Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde. Kein vorzeitiges Gerede wegen der Pensionierung!", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 184302012, "Datum": "Kronstorfer Zeit (ab Februar 1843)", "Haupttext": "Bruckner lernt den musikliebenden Großbauern Michael Födermayr kennen, der ihm ein Spinett leiht (*).\nDie Gründung eines Männerquartetts geht auf Kontakte mit Hans Schläger in St. Florian zurück (**).\nEmpfehlungsschreiben an den Steyrer Pfarrer Joseph Plersch [siehe die Anmerkung]: Bruckner darf in Steyr Orgel spielen (°); er wird dort mit Karoline Eberstaller aus dem Schubert-Kreis bekannt (°°) und freundet sich mit dem Lehrer Georg Pointner (°°°) und Friedrich Schiffner (#) an.\nBei Leopold von Zenetti in Enns vertieft Bruckner dreimal wöchentlich seine musikalische Ausbildung. Hauptwerke sind Bach-Choräle, das »Wohltemperierte Klavier« und D. G. Türks Lehrbücher über das Generalbaßspiel und über die Pflichten eines Organisten. Aus dieser Zeit stammt auch die Niederschrift [Bruckners? siehe die Anmerkung] der \"Kurzen Generalbaßregeln\" [WAB 258] (##).\nBruckner soll durch Zenetti auch folgende Werke kennengelernt haben: \"Anfangsgründe des Generalbasses\" von J. B. Wanhal, Wien 1817 (###), \"Generalbass oder Pathietur\" [recte \"Generalbass oder Partitur\"?] von Fr. May (Abschrift 1819) (a), \"Vorbereitung für Klavierschüler zum Generalbass\" von Johann Keinerstorfer (b), \"Anleitung zur richtigen Begleitung der vorgeschriebenen Kirchengesänge wie auch zum Generalbass\" von Ambros Rieder (Abschrift 1830) (c), \"Partitur-Fundament\" von Michael Haydn (Salzburg 1833) und \"Praktische Generalbass-Schule\" op. 49 von Simon Sechter (Wien 1830) (d).\r\n[Siehe auch die Anmerkung]\nAus Zenettis Nachlaß haben sich u.a. Abschriften von Mozarts Messe in F-Dur, KV 192, von Haydns Nelson-Messe, von Gradualien Michael Haydns, von Beethovens Messe in C-Dur und von 6 Tantum ergo Robert Führers erhalten (e).\r\nZenetti besaß über 30 Kompositionen von Joseph Haydn (e1).\nDie Kronstorfer Orgel dieser Zeit war von Johann Jakob Haas aus Mondsee 1772 für die Treintenkapelle in Steyr erbaut und 1785 nach Kronstorf übertragen worden. 1843 wurden Reparaturen unternommen. 1879 wurde das Instrument durch einen Neubau Matthäus Maurachers (II/11) ersetzt. In Enns stand eine von Franz Xaver Chrismann um 1779/80 erbaute Orgel (II/16), die 1881 von Matthäus Mauracher umgebaut wurde (nun mit 23 Registern). Ebenfalls von Chrismann (1777 - 1779) stammte die Orgel in Steyr (II/26) (f).\nMöglicherweise entsteht auch ein \"Exaudi\" in G-Dur [WAB 330] (Eigenkomposition oder Abschrift eines Werkes von Aumann?) (g).\nVermutlich war Bruckner auch bei den Aufführungen der Kirchenmusikwerke von Franz Gleißner (Messe in G-Dur, A-KRO 44) und Joseph Preindl (Ad te Domine levavi A-KRO 72) beteiligt, was deren überlieferte Aufführungsdaten nahelegen (h).", "Letzte Änderung": "12.01.2026 07:57"}, {"ID": 111180114, "Datum": "Krankengeschichte | Gesundheit", "Haupttext": "Krankengeschichte | Gesundheit\nSiehe hierzu den Schlagwort-Eintrag Krankengeschichte (https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13846/)", "Letzte Änderung": "09.01.2025 11:03"}, {"ID": 111151609, "Datum": "Kopisten", "Haupttext": "Kopisten\nSiehe hierzu den Personeneintrag Kopisten (https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/archiv/person/detail/61876/).", "Letzte Änderung": "09.01.2025 10:28"}, {"ID": 193410004, "Datum": "Konzertsaison 1934/35", "Haupttext": "Bruckner-Zyklus[prov. WAB 86]  im Reichssender Leipzig unter Leitung von Hans Weisbach (*).\nBruckner-Zyklus [prov. WAB 86] des Berliner Rundfunks (**).\nFür den Winter ist die Rundfunk-Erstaufführung der Originalfassung der 9. Symphonie unter Kabasta bei der Ravag vorgesehen (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 111120122, "Datum": "Klavier", "Haupttext": "Siehe den Stichwort-Eintrag \"Klavier | Flügel\".", "Letzte Änderung": "09.01.2025 10:18"}, {"ID": 911092026, "Datum": "Kitzler", "Haupttext": "Otto Kitzler\nHinweise aus dem Nachlass Franz Zamazal\nKopien von Briefen (meist ohne Bruckner-Bezug): an Eduard Kremser (10.5.1885, 2.3.1886 (Zamazal irrig: 2.5.1886)), an Wilhelm Kienzl (20.2.1890, 12.3.1890, 18.3.1890, 18.4.1890, 26.8.1890, 5.7.1892, 23.10.1892 (Bruckner erwähnt)), an Kamillo Horn (19.6.1898, 6.1.1903, Bruckner erwähnt), an Theodor Köchert (16.9.1905, Trauermusik), an Breitkopf &amp; Härtel (3.1.1896, 13.1.1896, 19.1.1896, 19.3.1896, 29.3.1896, 12.5.1897, 17.7.1897, 17.8.1898, 27.9.1898, 9.10.1898, 14.12.1898 (an Ricordi, französich), 25.12.1898, 7.1.1899, 23.1.1899, 2.2.1899, 3.2.1899 (Telegramm zu \"Perosi\"), 5.2.1899, 9.2.1899, 11.8.1899, 1.9.1899, 8.10.1899.\r\nInfos zu Briefen im OÖLM.\r\nKopien aus Kitzlers Erinnerungsbuch (S. 24-39).\r\nNotizen zu Briefen Kitzlers an Theodor Altwirth im OÖLM.\r\nKorrespondenz mit Göllerich.\nTaufbuch Otto Kitzler jun. [Kopie]:\r\n13.8.1863 Otto Carl Friedrich Kitzler, Linz Nr. 210, Eltern: Otto Wilhelm Kitzler, Capellmeister geb. von Dresden evangelisch, und Maria Eugenia Kitzler geb. Kreyci, geb. von Brünn, katholisch. Taufpaten Fanny Dorn (Ehefrau des Porzellanwarenhändlers Ernst Dorn (1817-1873)) und Charles Ernest Liparth (Lipert? bei ANNO kommt nur Lipert vor).\nTaufbuch (vermutlich einer Nichte) [Kopie]:\r\n13.11.1858 Johanna Elisabeth Kitzler, Linz Nr. 416 et 417. Eltern: Julius Kitzler, Ingenieur bei der Elisabeth-Westbahn, geb. aus Dresden, evangelisch, und Pauline Kitzler (Tochter von Christian Gottfried Gandig, Kaufmann in Leipzig, und Johanna Dorothea, geb. Herziger). Taufpaten: Katharina Strecker (Eisenbahn-Inspektors-Gattin aus Wien), Fanny Dorn (Linz 59) und Otto Kitzler als Vertreter von Christian Gottfried [Gandig? Kopie unvollständig].\r\nBeide Kinder wurden nicht in Linz konfirmiert. Sie sind der einzige Eintrag in den Matriken und im Pfarrarchiv.\nVerkündschein: Otto Wilhelm Kitzler gewesener Capellmeister (Sohn von Heinrich Ferdinand Kitzler, gewesener Calculator zu Dresden, und Auguste Wilhelmine, geb. Weiße), ledig, evang., und Maria Eugenia (Tochter von Friedrich Kregci [sic] (Wundarzt in Brünn) und Francisca, geb. Bellmann), ledig, katholisch. Am 5., 6. und 12.4.1863 aufgeboten [Kopie].\nEinverständniserklärung von Friedrich Kreici (Brünn, 7.1.1863) zur Verehelichung seiner minderjährigen Tochter Marie Kreici [Kopie].\nTodesanzeige Friedrich Krejci +27.2.1879 im 79. Jahr (erwähnt u.a.: Ehefrau Franziska Krejci, Töchter (Amelie Krejci, Marie Kitzler, Emilie Krejci), Söhne (Eduard Krejci (Domsänger), Julius Krejci (Ingenieur), Friedrich Krejci (Gesangmeister), Albin Krejci (Ingenieur). Otto Kitzler und Dagobert Gössing (Schwiegersöhne), Schwager Eduard Bellmann, Neffen, Enkel (darunter Otto Kitzler, Adele Kitzler, Ernestine Kitzler und Marianne Kitzler)).\nTodesanzeige Fanny Krejci + 6.8.1883 (erwähnt u.a. Töchter (Emilie Walther, Marie Kitzler, Amelie Krejci), Söhne (Albin, Fritz Krejci, Julius, Eduard), andere wie in anderer Anzeige.\nProgrammkopie 14.3.1906.\nProgrammkopie 21.10.1906.\nArtikel 26.10.1906.\nAdressbuch Graz 1920, 1925 und 1930 [Kopien]: Kitzler Maria, Ministerialrats-Wwe., Kroisbachgasse 3. [1930 deest] | Kitzler Otto, Bez.Komm., Mandellstr. 37.\nStadtarchiv Graz (Kopie): Wohnungsänderungen: 10.4.1907 Brockmanngasse 64 (bei Steinhauser [Tochter Erna/Ernestine]), 15.5.1917 Grazbachgasse 34.\nListe der Briefe in der Wienbibliothek.\nListe von Briefen: 21.2.1892 an Gräflinger (wegen \"Liebesmahl\"), 20.12.1901 an Altwirth, 21.8.1904 an Gräflinger, 5.6.1905 an Schlesinger, 11.10.1905 an Göllerich.\nBriefe an Gräflinger: Notizen zu, Kopien und Transkriptionen von Briefen an Gräflinger.\nPhoto mit Widmung an Göllerich Januar 1906.\nWeitere Briefe (15.2.1890, 5.6.1905.\nListe von Artikeln in der Linzer Presse zu Kitzler und \"Tannhäuser\" 1863 (o.B., verworfen).\nListe von Artikeln in der Linzer Zeitung von 1862/63 (Musikleben) und 1877 (Direktion Clement-Reimann).\nNeue Freie Presse 21.3.1914 Abendblatt Artikel über Kitzler.\nInfo Buchmayr 21.10.2008 an FZ: neben dem \"Tonräthsel\" bei Druckwerken und Musikhandschriften keine Werke Kitzlers in St. Florian.\nMaterial zu Brünn bei \"Orte/Brünn\", zu Graz bei \"Orte/Graz\".\nSchwiegersohn Ladislaus Hans Pasdirek (Volkszählung 1900: k.k. Professor, Schubertstr. 29 [Kopie Meldebuch: 1905 Neubaugasse 53 und Albertstr. 16], geb. 15.5.1859 Budapest, oo Adele Kitzler (geb. 22.9.1864 Temesvar), + 12.5.1945 als Witwer.\nVolkszählung 1910: Erna (= Ernestine?) Kitzler (Erna Steinhauser) (* 7.10.1871 Brünn) oo Franz Steinhauser (* 21.6.1867 Veitsch, Bez. Bruck/Mur), k.k. Postoberoffizial, Grazbachgasse 34. Kopie Meldebuch Otto Kitzler und Pasdirek.\nOtto Kitzler: *26.3.1834 Dresden, evangel., Vater Heinrich Ferdinand Kitzler (Kalkulator im königl. sächs. Finanzministerium zu Dresden), Mutter August Wilhelmine Kitzler, geb. Weiss. In Graz ab 26.6.1905 (bei Pasdirek, Brief vom 5.6.1905).\nMaria Kitzler, geb. Maria Eugenia Krejci (* nach 1839, kath.), Vater Friedrich Krejci (* ca. 1800, + 27.3.1879 Brünn, Polizei-Bezirks-Wundarzt in Brünn (1863), Stadt- und Gerichtsarzt in Brünn (1879)), Mutter Franziska Krejci, geb. Bellmann (* ca. 1809, + 6.8.1883 Brünn).\nTodesanzeige (+ 2.12.1900 Brünn im 60. Jahr. Otto Kitzler, Töchter: Adele Pasdirek, Erna Kitzler, Marianne Kitzler. Ladislaus Pasdirek, Schwiegersohn. Brüder: Friedrich Krejci (Regenschori und Gesangprofessor), Julius Krejci (Ober-Ingenieur der k.k. Staatsbahn), Eduard Krejci, Regenschori. Schwester: Amelie Lang, geb. Krejci.\nWeitere Geschwister: Emilie Krejci, verh. Walther; Albin Krejci (Oberingenieur dr Ferdinand-Nordbahn).\nSchwager: Dagobert Gössing (1879 Stationsvorstand, 1883 Sektionschef).\nKinder von Otto und Maria Kitzler: Otto Carl Friedrich (Otto jun., * 13.8.1863 Linz Nr. 210 = Adlergasse 12, Paten: Fanny Dorn, Ernst Horn, Charles Ernst Liparth).\nArtikel über Eduard Kreibig (siehe dort).\nDeutscher Bühnennalmanch 1889 (Kopie).\nArtikel Zamazal Linzer Landestheater (1862).\nHeirat Otto und Maria Kitzler: zw. 12.4.1863 und 13.8.1863 (deest im Trauungsbuch, ev. und kath. Pfarrei). - Trauung Pfarre St. Matthias 1963, Akt Nr. 97, Inhalt: 2.3.1863 , Sittenzeugnis Maria Eugenia Kreci, Linz 852, unbescholten; (4)  5.3.1863 St. Matthias Religionszeugnis M. E. L., von Pfarre Altbrun/Mähren, led., kath.; 18.3.1863 Sittenzeugnis des Evangel. Pfarramt Linz Otto Wilhelm Kitzler, Kpm, hat sich \"sehr wohl\" verhalten; 18.3.1863 Religionszeugnis. In der evang. Kirche Linz keine Matriken zur Trauung. - 7.1.1863 Einverständnis des Vaters für minderjährige Tochter Marie Kreici. - 12.4.1863 Verkündschein Evang. Pfarramt. (Zamazal: evtl. in Attersee geheiratet? Dienstbeginn in Temesvar 1.9.1863).\nRadio Bruckner Nr. 122: Sieglinge Teufelberger (Wels, Volksgartenstr. 6). Urgroßeltern waren Rosina &amp; Anton Hager (Brauerei &amp; Hotel in Attersee), Großmutter Katharina (*1855, verh. Hager), Eltern Dr. Anton Moritz Hager. Im Gästebuch: 25.3.1861 W. Kienzl und Frau v. Julien [?], 25.5.1863 Melichar, 3.[?]8.1863 Otto Kitzler, 18.7.1864 Bruckner.\nIschler Bade-Liste 31.8.1863, S. 5: 28.8.1863 in Privatwohnung \"Herr Otto Kitzler, Kapellmeister am landschaftlichen Theater zu Linz. Engelhart, Schutzenbüchl 194.\"\nTodesmeldung (6.9.1915, S. 4) in Steyrer Zeitung: \"vor 5 Jahren [ca. 1910] vom Kränzchen mit der silbernen Bruckner-Medaille ausgezeichnet.\" (Mitteilung Heinz Weichselbaumer, Steyr, an F.Z. 23.8.2012: Kitzler nicht in Chronik 1903-05, nicht in Festschrift 1908 erwähnt.\nArtikel über Klavierlehrerin Vincenzia Bernard im Tages-Boten Brünn 4.1.1880, S. 5.\nNeue Freie Presse 19.5.1891 S. 2f: Eröffnung des Deutschen Hauses in Brünnam 17.5.1891.\nVerdienstkreuz des Kaisers: Neue Freie Presse 16.8.1898, S. 1; Wiener Zeitung 14.8.1891, S. 1: am 3.8.1898.\nKitzlers Nachfolger als Musikvereinsleiter wird [1901, https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=dmz&amp;datum=1901&amp;page=118] Traugott Ochs (Verwandtschaft mit Siegfried Ochs), nur für kurze Zeit.\r\nAm 5.12.1902 Ehrenmitglied des Brünner MGV (https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=mtb&amp;datum=19021209&amp;seite=3, https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=mtb&amp;datum=19021215&amp;seite=4, auch \"Lyra\"), am 13.12.1902 Ehrung und Abschiedsfest (Tagesbote Brünn, 15.12.1902, S. 3).\nBrünner Tagesbote 19.3.1907: am 19.3.1907 O. K. mit Eilzug nach Gtaz übersiedelt.\nKopien Tagesbote aus Mähren und Schlesien 7.11.1905: Inserat und Artikel zu 11.11.1905, 13.11.1905 Bericht.\nKopien zu 27.11.1905 und 14.3.1906.\nTagesbote Brünn 31.12.1909, S. 9 (Lokale Chronik): 28.3.1909 Ehrenchormeister Otto Kitzler zu Ehrenmitglied des Deutschen Sängerbundes von Mähren ernannt.\r\nLinzer Tages-Post 23.3.1914 Nr. 52, S. 11: über 80. Geburtstag, bezieht sich auf Neue Freie Press vom 21.3.1914 (fehlt bei ANNO! Kopie aber vorhanden).\nArtikel zum Selbstmord 6.9.1915: 6.9.1915 Grazer Tagblatt Abendausgabe [Kopie], 7.9.1915 Tagesbote aus Mähren und Schlesien (Nr. 417) [Kopie],  8.9.1915 Tages-Post S. 2f, signiert \"R. v. H.\" [Kopie], 9.9.1915 Steyrer Zeitung Nr. 72, S. 4 (erwähnt: silberne Bruckner-Medaille vor 5 Jahren), 10.9.1915 Linzer Volksblatt S. 5f, Linzer Zeitung o.B..\nKopie Neues Wiener Abendblatt 15.3.1934.\r\n[Innsbrucker Nachrichten 16.11.1937 S. 6: in Graz Bezirkskommissär i. R. Otto Kitzler gestorben.]\nAbbildung \"1864 Gounod-Margarete\" Linzer Theaterzeitung Nr. 2 1978.\nProgramm 31.8.2000.\r\nGerhard Kurzmann und Waltraud Resch: Denkmäler und Schicksale. Der St. Peter Stadtfriedhof Graz. Graz 2002, S. 96 \"Otto Kitzler\" (Kopie).\nTod Maria Kitzler 2.12.1900: Brünner Zeitung 3.12.1900 S. 3, 4.12.1900 S. 3f, 5.12.1900 S. 3.\nOtto Kitzler jun.: + 11.11.1937 (Verlassenschaftsakt Bezirksgericht Graz A-708/1937, im Pflegschaftsakt 1915 [Graz BG P 324/1915?]), Graz, Mandellstr. 37 bei Schwager Steinhauer (Gatte von Erna Kitzler). Kopie aus Meldekartei Tod. Kopie Todesnachricht \"Kleine Zeitung\". Kinder: Marianne Kitzler, verh. Marianne Kuschar (+ 13.7.1914 in Graz 40 Jahre alt, Gatte Finanzrat Alfred Kuschar + 13.4.1907 in Graz, beide in Grazbachgasse 34).\nTagesbote [Brünn] 11.4.1885: In Trebitsch Ostern Auff. Max Bruchs \"Das Lied von der Glocke\". Klavierbegleitung Otto Kitzler jun. \"gewandt und präzise\" [Mail Horn]. - August 1891 Statthalterei-Concepts-Praktikant in Neustadtl. 1895 Bezirkskommissär in Znaim, November 1892 Sekretär der Arbeiter-Unfallversicherung Brünn (Tagesbote 30.11.1892 S. 4). Tagesbote 16.1.1895: von Znaim nach Gaya versetzt. Ab 26.6.1905 in Graz bei Ladislaus Pasdirek (Ruckerlberg, Ehlergasse). Meldezettel 15.5.1906 Brechmanngasse 64 (dort auch Vater Kitzler 10.4.1907, am 15.5.1911 Grazbachgasse 34). [jun.] 10.11.1915 Mandelstr. 34, 1910/11 jun. Julienhöhe Post Treffen Kärnten.\nInfo Mail Erwin Horn 26.5.2013: Adele Kitzler als Klavierlehrerin in Brünn (Zitat Tagesbote 13.7.1891); 31.7.2013: Marianne Kitzler 4. Kind. - Hypothese: O.K. jun. verwendte \"Krejci\" als Pseudonym?.\nTagesbote 20.5.1893: Ernestine Kitzler am 28.4.1893 in Wien Staatsprüfung für Klavierlehramt.\nGrazer Adressbuch: Maria Kitzler, Ministerialratswitwe: 1916, 1920, 1925 Kroisbachgasse 3, 1930 nicht mehr.\nMail Stadtarchiv Graz 10.2.2014: Pasdirek wohnte Alberstr. 16, Steinhauser Wienerstr. 2 [in Graz, aber: \"waren dort [Grazbachgasse] nicht wohnhaft\"].\nKopien: Meldezettel Alfred Kuschar, Marianne Kuschar, Otto Kitzler sen und jun.\nMail Erwin Horn 17.12.2013: Marianne Kitzler, Kindergärtnerin in Brünn, im Tagesboten noch 14.4.1914 erwähnt. Aber: im Oktober 1903 in Graz mit Kuschar (+ 13.4.1907 in Graz!) verlobt, sie starb am 13.7.1914 40jhg in Graz, also *ca. 1874 [in Brünn].\nAlfred Kuschar (* ca. 1853) 1.8.1871 Reifezeugnis in Brünn (Google).\nNotizen zu Bruder Julius Kitzler (Eisenbahn-Ingenieur): \"Der Oberösterreicher\" 1857, 1860, 1861, 1862, 1863 - 1865 \"Josef L., k.k. Steueramt III, Weißenbach, Assistent.\", 1862, S. 32: Julius Kitzler, Ingenieur in Riedau.\nMail Erwin Horn 1.12.2013: 28.10.1903 Tagesbote Nr. 508, S. 3: Marianne Kitzler mit Kuschar in Graz verlobt.\nMail 19.11.2013; Todesanzeige Barbara Pasdirek, Schwiegermutter von Adele Kitzler/Pasdirek.\nMail 4./5.11.2013 Meldungen und Todesanzeige Marie Kitzler geb. Krejci.\nMail 9.10.2013: O. K. jun. von Kremsier nach Brünn berufen.\r\n26.9.2013: von Brünn nach Kremsier.\nMail 6.9.2013: Juliana Perlroth erwähnt! - 21.8.2013 Kitzler im Archiv Robert Lienau. - 6.10.2011: ??.\nMail Horn 26.5.2014: über Otto Kitzler jun., Adele Kitzler.\nMail 2.2.2013: Karl Koretz widmete Otto Kitzler eine Symphonie.\nMail 18.1.2013: O. K. als Pianist in Trebitsch.\nMail 17.11.2012: Tagesbote 3.6.1881 Mutter Kitzler in Dresden gestorben.\r\n5.11.2012: Klavierlehrerin Vincenzia Bernard im Tagesboten vom 4.1.1880.\r\n5.6.2012 über Constanze Nissen.\r\n3.11.2011 O.K. an Marie Katholicky-Soffé.\nMail 6.10.2011: Verlassenschaftsakt O. K. sen. BG Graz I-A IX 815/1915.\nMail 16.9.2011 Kopie Meldeschein O. K. - Ordner \"Kitzler\": Infos zu Notendrucken, Kopien von Musikalien.", "Letzte Änderung": "08.06.2025 06:13"}, {"ID": 194106007, "Datum": "Juni-August 1941", "Haupttext": "Die Zeitschrift Oberdonau enthält u. a. folgende Beiträge:\nS. 3 - 10 Carl Hans Watzinger \"Anton Bruckner und Oberdonau\",\nS. 11 Heinrich Decker \"Die Bedeutung der künstlerischen Umwelt in St. Florian für Anton Bruckners geistige Entfaltung\" und auf\nS. 12 Zeitberichte zur Kultur \"Anton Bruckner. Barockmuseum des Reichsgaues Oberdonau in St. Florian\".", "Letzte Änderung": "22.09.2024 21:48"}, {"ID": 202006005, "Datum": "Juni 2020", "Haupttext": "Drehbuch zum Kurzfilm \"Anton Bruckner – Steyr wo ich alljährlich so gerne weile\". Auftrag der Stadt Steyr, unter Mitarbeit von Gerald Giedenbacher (Produzent), Martin L. Fiala, Wilfried Enzenhofer (Bruckner-Darsteller), Camerata Gastina unter Klaus Oberleitner, Steyrer MGV Sängerlust unter Fiala und Brigitte Guttenbrunner (Sopran).", "Letzte Änderung": "08.10.2024 08:52"}, {"ID": 201406005, "Datum": "Juni 2014", "Haupttext": "Einspielung der 3. Symphonie (1. Fassung 1873) durch das Orchestre Metro Montreal unter Nézet-Séguin in der Maison symphonique in Quebec. Veröffentlichung am 30.9.2014.", "Letzte Änderung": "12.01.2024 09:26"}, {"ID": 201006005, "Datum": "Juni 2010", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim in der Berliner Philharmonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200806005, "Datum": "Juni 2008", "Haupttext": "Erscheinen des ersten Heftes der ABIL-Mitteilungen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200606005, "Datum": "Juni 2006", "Haupttext": "Einspielung der 3. Symphonie durch das Aachener Symphonieorchester unter Bosch (*).\nEinspielung der 7. Symphonie durch das Netherlands Radio Philharmonic Orchestra unter van Zweden in Hilversum (**).\nEinspielung der 9. Symphonie durch das Netherlands Radio Philharmonic Orchestra unter van Zweden in Hilversum (***).", "Letzte Änderung": "31.08.2025 23:06"}, {"ID": 200506005, "Datum": "Juni 2005", "Haupttext": "Datierung des Vorworts zu »Anton Bruckner im Gedicht« (Renate Grasberger, Elisabeth Maier, Erich Wolfgang Partsch) (*).\nAufführung der 6. Symphonie durch das Deutsche Symphonie-Orchester unter Kent Nagano in der Berliner Philharmonie (**).\nEinspielung der 1. Symphonie durch das Bruckner-Orchester Linz unter Davies (***).", "Letzte Änderung": "11.04.2024 06:26"}, {"ID": 200406005, "Datum": "Juni 2004", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Yakov Kreizberg im Wiener Konzerthaus.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200306005, "Datum": "Juni 2003", "Haupttext": "Datierung von Benjamin M. Korstvedts Vorwort zur Partitur der 4. Symphonie, Fassung 1888.", "Letzte Änderung": "27.04.2023 10:43"}, {"ID": 199806005, "Datum": "Juni 1998", "Haupttext": "Vorwort von Benjamin Gunnar Cohrs zu seiner Bearbeitung der Trioentwürfe zur 9. Symphonie für Viola und Orgel.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199706005, "Datum": "Juni 1997", "Haupttext": "Datierung von Angela Pachovskys Vorwort zu Band XXIII/1 der Anton-Bruckner-Gesamtausgabe »Lieder für Gesang und Klavier«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199606005, "Datum": "Juni 1996", "Haupttext": "Aufführung der d-Moll-Messe durch die Wiener Philharmoniker, den Monteverdi Choir und die Solisten Luba Orgonasova, Bernarda Fink, Christoph Prégardien und Eike Wilm Schulte unter John Eliot Gardiner im Wiener Musikvereinssaal (*).\nArtikel »Die Beziehung Bruckners zu Perg« im Amtlichen Mitteilungsblatt der Stadtpfarre Perg (Pfarrblatt) (**).\nEinspielung der 9. Symphonie durch das Concertgebouw-Orchester unter Chailly (***).", "Letzte Änderung": "03.02.2023 09:18"}, {"ID": 199406005, "Datum": "Juni 1994", "Haupttext": "Einspielung der 3. Symphonie (Fassung für Klavier vierhändig von Gustav Mahler) durch Evelinde Trenkner und Sontraud Speidel in Arolsen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199306005, "Datum": "Juni 1993", "Haupttext": "Einspielung der 3. Symphonie durch das Cleveland Orchestra unter Dohnanyi in Cleveland.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199106005, "Datum": "Juni 1991", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Sergiu Celibidache in Amsterdam (*).\nEinspielung der 5. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Riccardo Chailly (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199006005, "Datum": "Juni 1990", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks unter Günter Wand beim Schleswig-Holstein Musikfestival in Lübeck (eine Woche nach der auch auf CD dokumentierten Aufführung in Hamburg) (*).\n \nEinspielung der g-Moll-Ouvertüre und der 4. Symphonie (2. Fassung 1878/80) durch das French RPO unter Janowski (**).", "Letzte Änderung": "10.01.2024 14:34"}, {"ID": 198806005, "Datum": "Juni 1988", "Haupttext": "[Oktober 1988?] Einspielung der 9. Symphonie mit dem Finale in der Samale-Mazzuca-Fassung (mit Revisionen von Samale und Cohrs = 2. revidierte Fassung) durch das Symphoniorchester Kattowitz unter Samale (*).\nEinspielung der 2. Symphonie (Edition Haas) durch das Radiosinfonieorchester Frankfurt unter Eliahu Inbal (**).\nEinspielung der 9. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Carlo Maria Giulini (***).", "Letzte Änderung": "09.09.2026 13:41"}, {"ID": 198606005, "Datum": "Juni 1986", "Haupttext": "Einspielung der 1. Symphonie (Linzer Fassung) durch das Cluj-Napoca Sinfonieorchester unter Mandeal.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198406005, "Datum": "Juni 1984", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch das Berliner Rundfunksymphonieorchester unter Riccardo Chailly in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198006005, "Datum": "Juni 1980", "Haupttext": "Einspielung der 6. Symphonie durch das Rundfunksinfonieorchester Berlin unter Heinz Rögner in der Christuskirche in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197906005, "Datum": "Juni 1979", "Haupttext": "[10.6.1979?? 24.6.1979] Aufführung der 9. Symphonie durch das Radiosinfonieorchester Stuttgart unter Günter Wand in Ottobeuren.", "Letzte Änderung": "23.02.2026 17:50"}, {"ID": 197806005, "Datum": "Juni 1978", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch das Leipziger Gewandhausorchester unter Kurt Masur (*).\nEinspielung der 6. Symphonie durch die Dresdner Staatskapelle unter Eugen Jochum (**).\nEinspielung der 9. Symphonie durch das Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester unter Günter Wand (***).", "Letzte Änderung": "04.07.2024 07:24"}, {"ID": 197306005, "Datum": "Juni 1973", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Vorwort zur Studienpartitur der f-Moll-Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197106005, "Datum": "Juni 1971", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Orchestre de Paris unter Daniel Barenboim in Paris (*). [?] Einspielung des »Te deum« durch den New Philharmonic Chorus (Einstudierung Wilherm Pitz) und das New Philharmonic Orchestra unter Daniel Barenboim (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196906005, "Datum": "Juni 1969", "Haupttext": "Artikel von Kurt Lerperger »Anton Bruckner und Klosterneuburg« im Amtsblatt der Stadt Klosterneuburg auf S. 1 - 3.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196806005, "Datum": "Juni 1968", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Vorwort zur Studienpartitur der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) (Band 11 der Gesamtausgabe).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196506005, "Datum": "Juni 1965", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Eugen Jochum.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196306005, "Datum": "Juni 1963", "Haupttext": "Einspielung der 3. Symphonie (Fassung 1889 (*)) durch das Gewandhausorchester Leipzig unter Kurt Sanderling.", "Letzte Änderung": "23.02.2023 11:30"}, {"ID": 196106005, "Datum": "Juni 1961", "Haupttext": "Artikel von Leopold Nowak »Anton Bruckner an der Orgel der Piaristenkirche« in »Das Josefstädter Heimatmuseum« 19 (*).\n[25.-28./30.6.1961] Einspielung der 5. Symphonie durch das Gewandhausorchester unter Franz Konwitschny (**).\n[22.6.1961] Einspielung der 6. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Otto Klemperer in Amsterdam (***).\nBruno Thürings 1947 entstandener zweihändiger Klavierauszug des Adagios der 8. Symphonie wird als Offset-Reproduktion vom Südwestdeutschen Brucknerbund in Karlsruhe veröffentlicht. Vorwort Juni 1961 (°).", "Letzte Änderung": "24.02.2026 14:13"}, {"ID": 196006005, "Datum": "Juni 1960", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Vorwort zur Studienpartitur der f-Moll-Messe (Band 18 der Gesamtausgabe) (*).\n[Geschätzte Datierung]\r\nArtikel von Margot Berthold \"Sie verbrannte Bruckners Briefe. 80jährige Erinnerungen in Oberammergau\" [Marie Bartl] in \"Musikalische Jugend\" Jg. 9 (6.1960) S. 9 (**).", "Letzte Änderung": "28.06.2025 13:15"}, {"ID": 195806005, "Datum": "Juni 1958", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch das Leipziger Gewandhausorchester unter Franz Konwitschny.", "Letzte Änderung": "27.04.2023 07:08"}, {"ID": 195606005, "Datum": "Juni 1956", "Haupttext": "Schallplatteneinspielung der 9. Symphonie mit dem Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum (*).\n[3.-6.6.1956] Einspielung der 5. Symphonie (Schalk-Fassung) durch die Wiener Philharmoniker unter Hans Knappertsbusch im Sofiensaal in Wien (**).\n(Anfang Juni) Einspielung der 8. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Carl Schuricht in den Wiener Sofiensälen (***).", "Letzte Änderung": "26.01.2026 22:16"}, {"ID": 195506005, "Datum": "Juni 1955", "Haupttext": "Schallplattenaufnahme der 8. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Van Beinum.", "Letzte Änderung": "23.02.2026 17:44"}, {"ID": 195006005, "Datum": "Juni 1950", "Haupttext": "Datierung von Fritz Oesers Vorwort zur Partitur der 3. Symphonie (Fassung des Erstdrucks, Brucknerverlag Wiesbaden) (*).\nEinspielung der 8. Symphonie mit dem Radiosymphonieorchester Hamburg unter Carl Schuricht in Hamburg (**).", "Letzte Änderung": "08.10.2024 14:51"}, {"ID": 194906005, "Datum": "Juni 1949", "Haupttext": "Artikel von Edmund Nick im Münchner Tagebuch mit Erwähnung Aufführung des Quintetts durch das Freund-Quartett im Mai 1949 in München (*).\nFür Ende Juni ist ein Bruckner-Fest in Zürich unter Mitwirkung von Volkmar Andreae geplant (**)", "Letzte Änderung": "06.01.2026 22:42"}, {"ID": 194706005, "Datum": "Juni 1947", "Haupttext": "Wiederbelebung der Nederlandsche Bruckner-Vereeniging: Dem Ministerium werden neue Statuten vorgelegt. Im Vorstand sind Herman Rutters, Willem van Otterloo, Hein 's-Gravesande, Frans van Amelsvoort (1899 - 1975) und Jos. Smits van Waesberghe (*).\nArtikel von Clara Ernst »Musik als Weltgleichnis [/] Zur Symphonik Anton Bruckners« in »Hochland«, Monatsschrift für alle Gebiete des Wissens, der Literatur und Kunst, 39. Jahrgang, 5. Heft [»vorerst zweimonatlich«], S. 430 - 441 (**).", "Letzte Änderung": "07.10.2024 07:29"}, {"ID": 194506005, "Datum": "Juni 1945", "Haupttext": "Aufführung der 6. und 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Josef Krips.", "Letzte Änderung": "14.02.2024 22:54"}, {"ID": 194306005, "Datum": "Juni 1943", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm in Wien.", "Letzte Änderung": "09.08.2026 17:15"}, {"ID": 194206005, "Datum": "Juni 1942", "Haupttext": "Artikel von Robert Haas »Zu Weg und Geschichte der Gesamtausgabe« in den Dresdner Brucknerblättern Nr. 15, S. 1-5 (*).\nDatierung der Einleitung zu Franz Gräflingers Aufsatz \"Anton Bruckners Leben und Werk\" (mit Ergänzungen 1948 und 1952). Über Gräflingers Kontakte mit Bruckner persönlich und die posthume Tätigkeit, Bosses Wunsch zu einer Neugestaltung des älteren Kleinbandes. Eine [möglicherweise unvollständige, nur 1 Seite liegt vor] Übersicht verzeichnet folgende Artikel: Abstammung (Blatt 15-21), Kindheit (22-26), Hörsching (26-28), Vaters Tod (29-30), St. Florian (31-  ), Linz (41-48), Dürrnberger (49-50), Windhaag (51-57), Kronstorf (58-63) und St. Florian (64-80). Im Kapitel \"Kronstorf\" Hinweise auf Zenetti (dessen Sohn Onkel von Gräflingers erster Frau war) und Matthias Ploberger, die eine Komposition Bruckners bezeugen, ein \"Exaudi\" in G-Dur mit Trombonenbegleitung für Bittprozessionen, laut Göllerich aber eine Arbeit Aumanns. Primarius Dr. Josef Schicker, mit Gräflinger verwandt, berichtete über Zenetti, seinen Großvater (**).", "Letzte Änderung": "20.01.2025 21:04"}, {"ID": 194006005, "Datum": "Juni 1940", "Haupttext": "[1.6.1940, Samstag?] Vertrag zwischen der Deutschen Bruckner-Gesellschaft und Brandstetter vom Musikwissenschaftlichen Verlag Leipzig:\r\n    Die Verantwortung für die Gesamtausgabe liege in Leipzig; die DBG überlasse dem MWV die laut Übereinkommen vom 16.9.1939 zur Verfügung gestellten Handschriften und Materialien (*).\nVerlagsverzeichnis der Universal-Edition Wien-Leipzig (»No. 22 VI. 1940«) (**).", "Letzte Änderung": "09.01.2026 20:21"}, {"ID": 193806005, "Datum": "Juni 1938", "Haupttext": "Einspielung der 5. Symphonie durch das Philharmonische Staatsorchester Hamburg unter Eugen Jochum in Hamburg (*).\nDie Widmungspartitur der 5. Symphonie gelangt durch Kauf von Hardt-Stremayr an die Österreichische Nationalbibliothek (**).", "Letzte Änderung": "09.08.2026 13:52"}, {"ID": 193706005, "Datum": "Juni 1937", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen im Juni-Heft der Zeitschrift für Musik, 104. Jahrgang:\nS. 599: Programm des 8. Bruckner-Festes in Regensburg 5.-7.6.1937\nnach S. 620: Photographien der bei der 68. Tonkünstlerversammlung vertretenen Komponisten und Künstler (mit biographischen Angaben S. 613-633), darunter Karl Friderich, Bertil Wetzelsberger, Franz Konwitschny, Hans Rosbaud, Otto Besch (S: 613f: * 14.2.1885 bei Königsberg), J. N. David (S. 616), Gerhard Frommel (S: 616f: * 7.8.1906 Karlsruhe), Hermann Grabner (S. 618: * 12.5.1886 Graz), Ludwig Lürmann, Gerhard Maaß (S. 621: * 9.2.1906 Hamburg), Sigfrid Walter Müller (S. 622: * 11.1.1905 Plauen), Franz Philipp (S. 625f: * 24.8.1890 Freiburg), Hermann Reutter (S. 626: * 17.6.1900 Stuttgart), Heinz Schubert (S. 628: * 8.4.1908 Dessau) und Hermann Wunsch (S. 633: * 9.8.1884 Neuß).\nS. 650: Hermann Unger erwähnt ein Konzert der Regensburger Domspatzen unter Th. Schrems mit Werken von Palestrina, Nanini, Tinel, Thiel, Bruckner und Cornelius.\nS. 675: \"Bruckner in Bayreuth\". | Zu dem gleichnamigen Artikel im Maiheft von Prof. Max Auer, Vöcklabruck.   |    Zu den Ausführungen von Prof. Dr. Heinrich Lemacher - Köln möchte ich Folgendes ergänzen: Es war in einem der letzten Festspieljahre, da Dr. Karl Muck noch den \"Parsifal\" dirigierte, als er mich in seiner Wohnung in Bayreuth empfing, wo ich ihn über seine Beziehungen zu Bruckner zum Zweck der Veröffentlichung in der großen nun eben vollendeten Biographie befragte. Ich brachte das Gespräch dabei auch auf das Versprechen Richard Wagners, einmal die ihm gewidmete III. Symphonie und alle anderen Werke an festspielfreien Tagen in Bayreuth aufführen zu wollen. [... Lemachers Anregung sei bedenkenswert, obwohl schwer realisierbar ...]. Aber, wo ein Wille, da ist auch ein Weg! Die Brucknerwelt würde eine Aufnahme des Brucknerschen Werkes in den Rahmen von Bayreuth freudigst begrüßen.\"\nS. 690: Grete Altstadt-Schütze (Wiesbaden) berichtet vomi dortigen Musikfest (23.-29.4.1937). Im 2. Konzert [ca. 25.4.1937?] leitete Carl Schuricht eine Aufführung der 7. Symphonie; außerdem stand das Violinkonzert von Brahms mit Georg Kulenkampff auf dem Programm.\nS. 696: Dr. Gaston Dejmek meldet eine Aufführung der 4. Symphonie (\"Urfassung\") unter Albert Bittner in einem \"Vormietkonzert\" in Essen.\nS. 698: Aus Halle berichtet Dr. Hans Kleemann, dass die Sinfoniekonzerte unter GMD Vondenhoff die 5. Symphonie in der Urfassung brachten.\nS. 700: In Jena wurde in einem Chorkonzert unter Volkmann \"Trösterin Musik\" (Männerchor und Orgel) aufgeführt (Bericht von Heinrich Funk).\nS. 702: Willy Werner Göttig berichtet aus Mainz. Das 6. Symphoniekonzert des Städtischen Orchesters unter Karl Maria Zwißler schloss nach J. S. Bachs 3. Brandenburgischen Konzert \"mit einer tiefdurchdachten, fesselnden Wiedergabe der \"Symphonie Nr. 7 in B-dur\" [sic] von Bruckner.\"\nS. 706: In Stuttgart leitete Karl Elmendorff als Gastdirigent eine Aufführung der 4. Symphonie in der Urfassung. \"Im Brucknerbund spielten (ohne orchestermäßige Veranlassung) an zwei Klavieren Josef Pembaur und Karl Leonhardt die Achte. Eine andere zweiklavierige Darbietung bereitete auf Hauseggers Neunte vor, die Urfassung gespielt von den Münchener Philharmonikern. [...] Dr. Karl Grunsky.\"\nS. 707: Alfred Pellegrini schreibt in seinem Bericht \"Sudetendeutsches Musikleben\": \"In Leitmeritz pflegt man besonders die Musik Anton Bruckners, was die dortige \"Bruckner-Gesellschaft\" durch die unlängst glänzend verlaufene \"Bruckner-Gedenkwoche\" bekundete.\"\r\nFür die Symphoniekonzerte in Weimar erwähnt E. A. Molnar \"Prof. Leonhardt (mit der ganz hervorragenden Interpretation der VI. von Bruckner)\".\nS. 714: Ankündigung eines Bruckner-Festes in Hamburg für April 1938.\nS. 723 Verlagswerbung (Gustav Bosse, Regensburg) für die \"nunmehr fertige\" Biographie Göllerich/Auer (9 Teilbände, \"vollständig Rm. 90.-\").\nS. 732: \"Deutsche Musik im Ausland. [...] Wilhelm Furtwängler brachte in London mit dem Philharmonischen Orchester Berlins Werke von Beethoven (Neunte Sinfonie), Bach und Bruckner [7. Symphonie am 2.5.1937] zu Gehör und fand einen beispiellosen Erfolg. [...]\".", "Letzte Änderung": "19.12.2025 12:39"}, {"ID": 193606005, "Datum": "Juni 1936", "Haupttext": "Heft 6 der Monatsschrift »Der Chorwächter« bringt Artikel von Josef Kluger »Anton Bruckner«, F. Br. »Anton Bruckners musikalische Sendung« und P. Pirmin Vetter »Was können unsere Kirchenchöre von Bruckner singen?« (*).\n[9.6.1936] Einspielung der 4. Symphonie durch die Sächsische Staatskapelle unter Karl Böhm in Dresden (**).\nIn diesem Jahr [welcher Monat?] auch Einspielung der 5. Symphonie (***).\n[Datierung geschätzt] Die Bruckner-Blätter machen in Heft 2 [im Druck irrig \"3\"] auf mehrere Großereignisse aufmerksam: aus S. 1 auf das \"VI. Internationale Brucknerfest Zürich\" 20.-28.6.1936 (50 % Ermäßigung für IBG-Mitglieder) und \"Kunst und Kultur in Brucknerland\" Österreichisches Brucknerfest 18.-22.7.1936, auf S. 2 auf das \"VII. Internationale Brucknerfest Wien\" 7.-14.10.1936 und auf die Enthüllung der Bruckner-Büste in der Walhalla Ende Oktober 1936 [sic]. Auf S. 2-6 schreibt Leopold Nowak über \"Die neue Gesamtausgabe der Werke Anton Bruckners\", ihre Zielsetzung, ihren Umfang und ihre Gliederung, das Photogrammarchiv (eine Widmung Antony van Hobokens), die Mitarbeiter von Robert Haas (Alfred Orel, Siegmund von Hausegger), die Bedeutung von Vorlagenberichten, die wesentlich gründlicher, als von vergleichbaren Denkmälerausgaben gewohnt, ausfallen werden, und die Einbeziehung von Vorarbeiten und Skizzen. Auf S. 6f Auszüge aus dem Buch \"Franz Schalk. – Briefe und Betrachtungen.\" Seite 8 bringt Einzelheiten zur Tagung der IBG beim Züricher Bruckner-Fest, berichtet über Hans Weisbach Bruckner-Zyklen in Leipzig (Winter 1935/36 abgeschlossen, ein weiterer, umfangreicherer für September/Oktober 1936 geplant), über eine Kompositionsausschreibung des Häusermannschen Privatchors (Hermann Dubs) in Zürich, über Aufführungsmeldungen der Bruckner Society of America (und allgemein über Bruckner-Aktitvitäten von Raymond Nold in St. Mary the Virgin in New York, von Eugene Ormandy und Frederick Adler, über die erfreuliche Entwicklung der Ortsgruppe Ankara (Ernst Praetorius) und über die Verleihung des Beethovenpreises an Siegmund von Hausegger (°).\n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik: \nAuf Seite 651 wird das Detailprogramm des Züricher Bruckner-Festes bekanntgegeben (a)\nIm Artikel \"Nüchternheit\" von Wolfgang von Bartels auf Seite 704 ff (mit Überlegungen zur zeitgenössischen Musik) wird auch Bruckner erwähnt (b).\nAuf Seite 716 verzeichnet Viktor Jung für Wien die Mitwirkung des Bruckner-Chors bei Bachs Matthäus-Passion unter Hans Duhan (c)\r\nund die Aufführung der 9. Symphonie unter Volkmar Andreae (\"machtvolle Wirkung\") im letzten Konzert des Wiener Konzertvereins (d).\nAuf Seite 724 wird gemeldet, dass Adolf Hitler Max Auers Bitte, in der Walhalla eine Bruckner-Büste aufzustellen, entsprochen hat. Im Oktober 1936 soll die Feier während des 8. Bruckner-Festes der IBG in Regensburg stattfinden (e).\nDie Konzert-Rückschau auf Seite 739f verzeichnet für Leipzig die Aufführung des \"Christus factus est\" [WAB 11] am 27.3.1936 in der Thomaskirche (Orgel (und Leitung?) Domkantor Hans Heintze aus Dresden (f).\nLeo Paalhorn berichtet auf Seite 741 von einer Aufführung der 7. Symphonie unter Intendant Dr. Drewes im letzten Sinfoniekonzert der Saison in Altenburg (g).\nBei einem Gastspiel in Bayreuth wurde die 3. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Siegmund von Hausegger aufgeführt, wie Hans Albrecht auf Seite 742 berichtet (h).\nAus Breslau meldet Heinrich Polloczek auf Seite 743 die Aufführung der 3. Symphonie durch die Schlesische Philharmonie unter Hermann Abendroth im 9. Abonnementkonzert (i).\nVon drei Bruckner-Konzerten in München weiß Wilhelm Zentner auf Seite 751 zu berichten: 4. Symphonie unter Hans Weisbach in einem Konzert der NS-Gemeinschaft \"Kraft durch Freude\", 5. Symphonie unter Siegmund von Hausegger und 6. Symphonie unter Adolf Mennerich (j).\nErich Valentin schreibt auf Seite 758f über \"Musik im Rundfunk\". Die 8. Symphonie erklang unter Hermann Stange in \"eindringlicher Breite\" beim Deutschlandsender (k).\nWolfgang von Bartels gibt auf Seite 762 (\"Reichssender München\") eine Übersicht über Orchester- und Chorsendungen aus München und listet dabei die 6. Symphonie unter Mennerich und die 9. Symphonie unter Hausegger auf (l).\nAuf Seite 774 eine mit \"N. N.\" signierte Kurzmeldung zu \"Musik im Rundfunk\": Die Umfrage einer amerikanischen Rundfunkanstalt nach dem Lieblingskomponisten der Zuhörer habe nicht Beethoven, sondern Sibelius an die erste Stelle gewählt. Bruckner sei mit Platz 11 der drittletzte (m).\nEine Annonce auf Seite 783 macht auf die vier Bände der Bruckner-Biographie von Göllerich/Auer aufmerksam (n).", "Letzte Änderung": "23.06.2026 06:39"}, {"ID": 193506006, "Datum": "Juni 1935", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 9 der »Musik« XXVII:\nJohannes Böhm berichtet von der »Triumphfahrt« des Dresdner Kreuzchors unter Rudolf Mauersberger durch die Vereinigten Staaten:\r\n   »[...] es hat auch die Seele dieser Musik zu den Herzen gesprochen. Neben Bach vor allem Anton Bruckner; seine Motetten [prov. WAB 67] sowie das 4-8stimmige »Ave Maria« [WAB 6] waren eine stete Stütze des Programms.« (*).\nDas von der NS-Kulturgemeinde unterstützte Stadttheaterorchester in Freiberg in Sachsen unter »Kapellmeister W. Schabbel brachte Bruckners Vierte in einer ausgezeichneten Auslegung heraus.« (**).\nKurt Herbst schreibt in seiner Rundfunkchronik:\r\n   »Der Leipziger Bruckner-Zyklus klang nun mit der 9. Sinfonie aus, die ebenso gut aufgeführt wie musikalisch gut übertragen wurde.« (***).\nKarl Holl (Frankfurt) erwähnt eine Aufführung der 8. Symphonie unter Georg Ludwig Jochum in einem Freitagskonzert der Museums-Gesellschaft (°).", "Letzte Änderung": "22.09.2025 22:47"}, {"ID": 193406006, "Datum": "Juni 1934", "Haupttext": "Datierung von Ferdinand Habels Vorwort zum Klavierauszug der b-Moll-Messe (Missa solemnis) (a).\nIn einem Wiener Festprogramm werden Aufführungen der d-Moll-Messe und der e-Moll-Messe von Ferdinand Bruckner angekündigt. Ernst Decsey geht in seiner Kritik auf diesen peinlichen Fehler ein (b).\nBruckner-Meldungen in Heft 9 der »Musik« XXVI: \nFriedrich Baser berichtet ausführlich vom Bruckner-Fest in Mannheim:\r\nKlavieraufführungen (Grunsky) der 7. und 8. Symphonie (Klara und Elisabeth Ernst, Einführung von Grüninger). Begrüßung durch OBM Renninger, Grüninger und Auer. Vorträge von Moissl (IBG), Hermann Meister (Badischer Bruckner-Bund) und Oskar Lang. 7. Symphonie unter Ernst Cremer, 7-st. »Ave Maria« [WAB 6] und »Christus factus est« [vermutlich WAB 10] (Beethovenchor Ludwigshafen unter Fritz Schmidt), f-Moll-Messe (LGV Mannheim-Ludwigshafen, Nationaltheaterorchester unter Philipp Wüst, Solisten: Erika Müller, Irene Ziegler, Heinrich Kuppinger, Heinrich Hölzlin), Quintett (Kergl-Quartett) und Vortrag Moissl, g-Moll-Ouvertüre und 8. Symphonie unter Hausegger (*).\nDer Berliner Rundfunk brachte das Quintett mit dem Fehse-Quartett (Bericht von Werner Oehlmann) (**).\nHermann Kaiser erwähnt eine Bruckner-Aufführung [prov. WAB 86] unter Abendroth in Darmstadt (***),\nMax Broesike-Schoen eine Wiedergabe des »Te deum« unter Conrad Hanns beim Caecilien-Verein in Hamburg (°).\nWilhelm Jung schreibt aus Leipzig:\r\n   »In dem sechsten von der Deutschen Bühne veranstalteten Sinfoniekonzert gab Hans Weisbach mit dem Leipziger Sinfonieorchester eine geistig ungemein gestraffte Wiedergabe von Bruckners Neunter Sinfonie in der Originalgestalt, die, als allein dem Willen des Schöpfers entsprechend, ohne Zweifel den Vorzug verdient vor der mit eigenmächtigen Retuschen versehenen Löweschen Überarbeitung.« (°°).\nH. F. Redlich äußert sich zum Mannheimer Bruckner-Fest:\r\n   »Jedes Bruckner-Fest ist heute als künstlerische Tat zu begrüßen; ist doch die Kenntnis vom Werk dieses letzten sinfonischen Großmeisters in breiten Kreisen immer noch als sehr lückenhaft zu bezeichnen. Allerdings erwartet der Bruckner-Freund vom Programm eines derartigen Festes in erster Linie Berücksichtigung von viel zu selten gehörten Werken, wie etwa der I. und VI. Sinfonie, der d-moll-Messe, dem 150. Psalm. Die Programmgestaltung des diesjährigen Festes war aber nach anderen Gesichtspunkten aufgebaut: das Fest sollte vor allem der Kunst Bruckners möglichst viele neue Freunde erwerben, und so wurden gerade die - in gewissem Sinne - populärsten Werke des Meisters in den Mittelpunkt des festlichen Geschehens gestellt.« (°°°).\nOscar von Pander erwähnt eine »prachtvolle Wiedergabe« der 7. Symphonie im letzten Konzert der Münchner Philharmoniker unter Hausegger in München (#).", "Letzte Änderung": "17.10.2024 22:49"}, {"ID": 193306006, "Datum": "Juni 1933", "Haupttext": "[vor dem 10.6.1933]\r\nAufführung der e-Moll-Messe durch den St. Romboutskoor (200 Sänger, keine Frauenstimmen) unter Kanonikus J. van Nuffel in der Kathedrale zu Mecheln (Belgien).\r\nDie IBG bedankt sich bei Nuffel und erhält die Zusicherung, \"den Kreis der belgischen Bruckner-Freunde\" zu erweitern (a).\r\n \nBruckner-Meldungen in Heft 9 der »Musik« XXV:\nErnst Stier erwähnt eine Aufführung der 6. Symphonie unter Nettstraeter in Braunschweig (*),\nHans Albrecht eine der 9. Symphonie (Urfassung) unter Max Fiedler in Essen (**).\n»Ems: Hier fand eine Musikfestwoche statt, die neben Werken von Wagner, Brahms und Bruckner [...] (***).\n»Tokio: [...] und Bruckners 7. Sinfonie wurden hier erstmalig aufgeführt.« (°).", "Letzte Änderung": "03.11.2025 14:26"}, {"ID": 193206005, "Datum": "Juni 1932", "Haupttext": "[Vermutlich Juni 1932] Artikel von Paul Günzel »1. Oberösterreichisches Brucknerfest Linz - St. Florian. (Anläßlich d. Weihe d. Bruckner-Orgel) 1. - 8. Mai 1932« in der Zeitschrift für Musik 99 (1932), H. 6, S. 534 (a).\nBruckner-Meldungen in Heft 9 der »Musik« XXIV: \nFranz Gräflinger berichtet ausführlich vom Oberösterreichischen Bruckner-Fest:\r\n   Orgelweihe durch Propst Hartl, Aufführungen der f-Moll-Messe, b-Moll-Messe, e-Moll-Messe (Münchner Domchor unter Berberich), d-Moll-Messe (Linzer Domchor unter F. X. Müller), »Te deum« (Gollersche Einrichtung, mit dem Sängerbund Frohsinn), Orgelkonzerte mit Högner, Hayböck, Daxperger, Müllner, Illenberger, Quintett (Paszthory-Quartett und Prof. Stumvoll), von F. X. Müller »In memoriam Anton Bruckner« (Orgel) und »Bruckners Dankgebet« (Text von Hartl, für Baritonsolo, Chor, Orgel und Bläser), »Introitus, Choral und Fuge« von J. N. David (mit Högner, David dirigierte), d-Moll-Symphonie (»Nullte«) und 1. Symphonie mit dem Musikerbundorchester unter Hausegger (*).\nRudolf Mengelberg erwähnt die Aufführung der 8. Symphonie in Amsterdam.\r\n   »[Cornelis Doppers] Nachfolger, Eduard van Beinum, ein starkes Talent unter den jüngeren holländischen Dirigenten, führte sich mit Bruckners achter Sinfonie sehr vorteilhaft ein.« (**).\n»Salzburg: Das internationale Bruckner-Fest verheißt drei Sinfonien, das Requiem [WAB 39], die d-moll-Messe, das Streichquintett und das Intermezzo für Streicher. Als Dirigenten werden Busch, Clemens Krauß, Meßner und Walter wirken. Ferner ist eine Festaufführung von »Fidelio« unter der Leitung von Richard Strauß vorgesehen. Den Abschluß wird ein Besuch der Bruckner-Gruft im Stift Sankt Florian bilden, bei welcher Gelegenheit auch die erneuerte Bruckner-Orgel ertönen soll.« (***).\n»Die Internationale Bruckner-Gesellschaft in Wien hat beschlossen, des Meisters IX. Sinfonie, die bisher in Ferd. Löwes Herausgabe für die Aufführungen benutzt wurde, jetzt in der von Bruckner hinterlassenen Originalgestalt zu edieren.« (°).", "Letzte Änderung": "21.11.2024 18:00"}, {"ID": 193106005, "Datum": "Juni 1931", "Haupttext": "Die Österreichische Nationalbibliothek erwirbt von Karl Aigner die Partiturabschrift der 1. Fassung der 8. Symphonie, die von Aigner (2. und 3. Satz) und \"Anonymus 8/1\" (1. und 4. Satz) geschrieben wurde (*).\n \nAufführung der e-Moll-Messe in St. Henry's Roman Catholic Church in Bayonne/N.J.  unter Dunn?]. James P. Dunn plant Rundfunksendungen mit Teilen der e-Moll-Messe unter seiner Leitung (**).\n \nBruckner-Meldungen in Heft 9 der »Musik« XXIII: \nIn seinem Kasseler Saisonbericht erwähnt Christian Burger auch eine Bruckner-Aufführung [prov. WAB 86] unter Robert Laugs (***).", "Letzte Änderung": "30.10.2025 22:21"}, {"ID": 193006006, "Datum": "Juni 1930", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 9 der »Musik« XXII:\nGerhard Hellmers schreibt aus Bremen:\r\n   »Ernst Wendels Programm bot dagegen reichlich viel und schwere Kost: Beethovens G-dur-Konzert (mit Edwin Fischer) und Bruckners »Achte«. Ein wenige Wochen später folgendes populäres Goethebundkonzert machte den Fehler wieder gut; sein ganzes Programm bestand lediglich aus Bruckners gigantischem Werk (eben der »Achten«), und es riß bei vollendeter Durchgeistigung, breiter Fülle und höchster Ausdruckskraft (Ernst Wendel ist ein besonders berufener Bruckner-Interpret) das empfängliche Publikum zu Begeisterung hin.« (*).\nFür das Pommersche Musikfest (30.5. bis 1.6.) in Greifswald wird auch ein Werk Bruckners (mit dem Berliner Sinfonie-Orchester unter Max v. Schillings) angekündigt (**).", "Letzte Änderung": "20.05.2024 06:56"}, {"ID": 192906006, "Datum": "Juni 1929 bis Dezember 1932", "Haupttext": "Briefwechsel zwischen Friedrich Goetz und Mme. Marchand, einer Freundin Romain Rollands, über Bruckners Symphonien und die Klavierauszüge.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192906005, "Datum": "Juni 1929", "Haupttext": "In der Juni-Vorstandssitzung der Sektion Wien der IBG berichtet Dr. Vinzenz Ludwig von den Aktivitäten in Finnland, die besonders vom Zeitungsverleger Amos Anderson unterstützt würden (a).\nBruckner-Meldungen in Heft 9 der »Musik« XXI: \nErwähnung der Artikel »Ein Liebesbrief Anton Bruckners« (an Marie Demar) von Käthe Braun-Prager in der Magdeburger Zeitung vom 24.3.1929 (*)\r\nund »Richard Wagner und Anton Bruckner« von S. Brichta in den Signalen für die musikalische Welt 87/12-15 (**).\nMax Voigt erwähnt eine »mustergültige« Aufführung der 7. Symphonie unter Leopold Reichwein und das »Te deum« unter Eugen Jochum in Duisburg.\r\nDie 7. Symphonie erklang auch [in Mühlheim?] unter Hermann Abendroth (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192806005, "Datum": "Juni 1928", "Haupttext": "Verlagsverzeichnis der Universal-Edition (mit Vermerk »No. 22 VI. 1928.«) (#).\n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik:\n \nAuf S. 345 gibt Emil Petschnig einen Überblick über das Wiener Konzertleben und erwähnt dabei Bruckner-Aufführungen [prov. WAB 86] unter H. Abendroth (a).\n \nNach Seite 352  Abbildung einer Bruckner-Photographie (um 1850) (b)\nund Anzeige der Deutschen Musikbücherei mit Hinweisen auf einige Bruckner-Bücher (c).\n \nAuf Seite 357 berichtet W. Weismann von einer Aufführung der 7. Symphonie durch das Leipziger Sinfonieorchester unter Alfred Szendrei. Solist in Beethovens 4. Klavierkonzert war Walter Rehberg (d).\n \nAuf Seite 365 eine Übersicht über das mehrtägige Bochumer Bruckner-Fest mit Aufführung der 1., 5. und 9. Symphonie, der f-Moll-Messe und des \"Te deum\" unter Leopold Reichwein und des Quintetts mit dem Treichler-Quartett (e).\n \nAuf Seite 374 - 378 Artikel \"Pariser Musikleben\" von Anatol von Roessel, in dem Aufführungen der f-Moll-Messe unter Paul Münch und der 9. Symphonie mit \"Te deum\" unter Rudolf Nilius erwähnt werden (f).\n \nBruckner-Meldungen in Heft 9 der »Musik« XX: \nErwähnung des Artikels »Als Bruckners Tedeum in Notre-Dame erklang« von C. M. im Neuen Wiener Journal vom 5.4.1928 (*).\nHans Joachim Moser zitiert in einem Kommentar aus dem Buch »Die Stunde der deutschen Musik« von R. Benz, in dem Bruckner mit den Begriffen »Nichtigkeit«, »quälende Langeweile« und »Lächerlichkeit« bedacht wird (**).\nJ. G. Prod'homme schreibt aus Paris:\r\n   »Der März - das Ende der ersten Hälfte des Konzertwinters - hat uns kurz hintereinander drei Werke von Bruckner beschert. Im Saal Pleyel hörten wir vom Straßburger Choeur de Saint-Guillaume unter Munchs Leitung (nach der Matthäus-Passion von Bach) seine in Paris noch unbekannte Messe in f-moll und in der Notre-Dame vom Colonne-Orchester und -Chor unter Josef Nilius aus Wien seine 9. Sinfonie und das Tedeum. Die ausgezeichnete Aufführung im Konzertsaal, namentlich der Messe, mit den Damen Mihaczek und Debonte hatte mehr Eindruck hinterlassen als die beiden anderen Werke in der Kathedrale. Diese zwei Veranstaltungen waren für Künstler wie Publikum wohl ein Ereignis, man kann jedoch mit Recht sagen, daß Bruckners Musik in Paris noch keine zahlreichen Anhänger gefunden hat. Vielleicht regen die eben gemachten Versuche die Sinfoniegesellschaften an, seine Werke künftighin in ihr Programm aufzunehmen, um sie ihren Abonnenten und Stammbesuchern besser bekanntzumachen. Im Augenblick verhält man sich noch in der Reserve. Das ist der Eindruck, den ich aus den beiden Unternehmungen im März gewann.« (***).\nErich Steinhardt berichtet aus Prag:\r\n   »H. W. Steinberg hat durch die Wiedergabe von Bruckners Vierter ... auch die bisher Zaghaften zu Stürmen des Jubels hingerissen.« (°).\n»Als Abschluß des Konzertjahres 1927/28 veranstaltet die Stadt Bochum Anfang Juli 1928 ein mehrtägiges Bruckner-Fest unter Leitung von Leopold Reichwein.« (°°).", "Letzte Änderung": "25.11.2025 10:59"}, {"ID": 192706006, "Datum": "Juni 1927", "Haupttext": "Bericht der »Signale für die musikalische Welt« über die zu Ende gehende Hamburger Konzertsaison unter Karl Muck: »[...] Als überzeugter Brucknerianer und Schüler des Meisters bot Muck neben der Fünften die Dritte (man wird sie auch heute, wo es eine Brucknerfrage nicht mehr gibt, schwerlich zu den Widerspruchslosen zählen) und verspricht im vorletzten Konzert die Neunte. [...]« (*).\nDatierung \"München, im Juni 1927\" von Ernst Fritz Schmids Vorwort zur Ausgabe von \"Tota pulchra es\" des Verlags Anton Böhm, Plattennummer 6823.\r\nAuf dem Titelblatt sind alle 10 Lieferungen dieser Neuausgabe der Motetten verzeichnet: 1./2. Sechs Tantum ergo (Heft 1: Es-Dur, C-Dur, B-Dur, Heft 2: As-Dur, D-dur (fünfstimmig), C-Dur [vermutlich Pange lingua WAB 31]), 3. Ave Maria [WAB 7], 4. Ave Maria [WAB 6], 5. Ave Maria [WAB 5], 6. Tota pulchra, 7. Christus factus est [WAB 11], 8. Locus iste, 9. Os justi, 10. Virga Jesse (#).\n \nBruckner-Meldungen in Heft 9 der »Musik« XIX: \nKurt Singer bespricht Robert Lachs Buch »Die Bruckner-Akten des Wiener Universitätsarchives« (Ed. Strache, Wien-Leipzig) (**).\nGerhard Hellmers schreibt aus Bremen:\r\n    »Neben der Hochflut von Beethoven-Werken haftet in der Erinnerung nur noch die von Wendel meisterhaft interpretierte »Achte« von Bruckner (***).\nZu den Höhepunkten der Städtischen Sinfoniekonzerte unter Kornelius Kun in Danzig zählt Walther Vetter die 9. Symphonie (°).\nWilhelm Bopp meldet aus Mannheim eine »höchst eindrucksvolle, ernst und erhaben intendierte Interpretation von Anton Bruckners d-moll-Sinfonie« [vermutlich die 3. Symphonie und nicht die d-Moll-Symphonie \"Nullte\" gemeint] (°°).\n»Die Wiener National-Bibliothek hat eine Reihe bisher unbekannter Handschriften aus dem Nachlaß Anton Bruckners erworben. Darunter befindet sich eine bisher unbekannt gebliebene Fassung der 4. Sinfonie, ferner Notizbücher und Kalender mit persönlichen Bemerkungen.« (°°°).\r\nBeim 112. Psalm ist im WAB vermerkt \"Tausch mit Hoboken\" (°°°a).", "Letzte Änderung": "06.06.2025 22:17"}, {"ID": 192606005, "Datum": "Juni 1926", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 9 der »Musik« XVIII:\nErwähnung der Artikel »Der unbekannte 112. Psalm von Anton Bruckner« von Max Auer in der Neuen Musikzeitung 47, Heft 12-14 (März/April 1926) (*)\nund »Anton Bruckner« von H. R. Fleischmann in »Musica d'oggi« VIII /1-2 (Mailand, Januar/Februar 1926) (**).\nWilhelm Zinne stellt die Aufführung der 8. Symphonie unter Eugen Papst in Hamburg über die der 9. Symphonie unter Werner Wolff (***).", "Letzte Änderung": "21.04.2023 08:37"}, {"ID": 192506005, "Datum": "Juni 1925", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 9 der »Musik« XVII:\nIn den Portrait-Artikeln »Karl Muck« (von Wilhelm Zinne) und vor allem »Franz Schalk« (von Richard Specht) wird auch auf die Beziehung zu Bruckner eingegangen (*).\nErwähnung von Kurt v. Wolfurts Artikel »Bruckners Stellung in unserer Zeit« in »Die Zeit« (Berlin, 22.3.1925)\r\nund von Karl Wendls Artikel »Ein unbekannter Freundesbrief Anton Bruckners« im Neuen Wiener Journal vom 9.4.1925 (**),\nvon Martin Schlensogs Artikel »Anton Bruckner« in der »Musikantengilde« III/3 (Berlin, April 1925, mit Zitat) (***),\nvon Karl Grunskys Artikel »Ein vergessener Bruckner-Brief« in der »Musikwelt« V/4 (Hamburg, April 1925) (***).\nCarl Heinzen meldet aus Düsseldorf, daß der Kölner Domchor Bruckner [prov. WAB 67] »besonders schön« sang (°).\nTheo Montus berichtet aus Landau vom I. pfälzischen Musikfest, wo am Ostersonntag [12.4.1925] die 5. Symphonie durch das Pfalzorchester unter Ernst Boehe aufgeführt wurde (°°).\nHeinrich Kralik geht auf die auf Löwe beruhende Bruckner-Tradition des Wiener Konzertvereinsorchesters ein und erwähnt eine Aufführung der 5. Symphonie unter Clemens Krauß und (mit den Philharmonikern) der 9. Symphonie unter Furtwängler (°°°).\nGebhard Reiner lobt den Häusermannschen Privatchor, der in Zürich unter Hermann Dups Chöre Bruckners [prov. WAB 67] sang (#).\nAusführlich wird über »Zwei Notizbücher Anton Bruckners« referiert, die im Besitz von Franz Mairecker aufgefunden wurden. Zum Stichwort »Ida Buhz« wird als Zeuge für Bruckners Schwärmerei neben Karl Muck der Wiener Cellist Wilhelm Jeral genannt [siehe die Anmerkung] (##).", "Letzte Änderung": "09.06.2024 10:23"}, {"ID": 192406005, "Datum": "Juni 1924", "Haupttext": "Aufführung der e-Moll-Messe in der »Großen Halle« bei der Generalversammlung des Cäcilienvereins in Köln (*).\nDatierung des Vorwortes zu Josef Daningers Bruckner-Buch (**).\n[?? März 1924?] Gedenkfeier im Berliner Reichstagsgebäude. Reichskanzler Wilhelm Marx, Vorsitzender der Berliner Bruckner-Vereinigung, hält eine Ansprache, Felix M. Gatz dirigiert das Philharmonische Orchester bei einem Werk Bruckners (***).\nMax von Millenkovichs Gedicht »Festspruch - Anton Bruckner« erscheint in »Der Kunstgarten. Wiener Volksblätter« 2, Nr. 9 auf S. 324ff (°).\r\nAuf S. 324 (zu Beginn des Gedichts) findet sich ein von Hans Petermair gestaltetes Bruckner-Porträt (IKO 198) (°°).\n[Juni1924? siehe Anmerkung] Aufsatz von Eugen Sagnitz \"Anton Bruckner\" in Heft 6 der Monatshefte für katholische Kirchenmusik auf S. 4ff (°°°).\r\nIm selben Heft auf S. 1f ein Aufsatz von Max Auer \"Zum 100. Geburtstag Anton Bruckners.\" (#).\nBruckner-Meldungen in Heft 9 der »Musik« XVI: \nRudolf Mengelberg berichtet von der 5. und 7. Symphonie unter Karl Muck in Amsterdam [7./10./16.2. bzw. 2./16.3.] (a)\nund Wilhelm Bopp von der f-Moll-Messe unter Richard Lert am Karfreitag [18.4.1924] in Mannheim (b).", "Letzte Änderung": "12.10.2025 11:52"}, {"ID": 192306005, "Datum": "Juni 1923", "Haupttext": "Datierung des Vorworts von Kurt Singers Buch »Bruckners Chormusik« (*).\nRichard Wetz berichtet in einem Programmartikel anläßlich des Wetz-Musikfestes in Erfurt von der Bedeutung, die Bruckner für seine Entwicklung gehabt habe (**).\nBruckner-Meldungen in Heft 9 der »Musik«: \nAufsatz von Ernst Bloch [siehe die Anmerkung] »Mahler, Strauss, Bruckner« (a).\nVorstellung der Neurevision des Quintetts (von J. V. Wöss bei der Universal-Edition) durch Wilhelm Altmann (b).\nRudolf Mengelberg berichtet von der 9. Symphonie unter Karl Muck in Amsterdam [8./11.2.1923] (c),\nCarl Heinzen von der 9. Symphonie (»mit einem unglücklichen Strich«) unter Karl Panzner in Düsseldorf (d).\nMax Hehemann von der 9. Symphonie, mit der Max Fiedler in Essen seinen Bruckner-Zyklus beendete [prov. WAB 86] (e).\nWilhelm Zinne vermeldet für Hamburg die 9. Symphonie und das »Te deum« unter Karl Muck und einige Chöre unter Eugen Papst bei den Festkonzerten nach Pfingsten (f),\nWilhelm Bopp für Mannheim die 9. und das »Te deum« mit dem Nationaltheaterorchester unter Erich Kleiber (g)\nund Hermann Nüßle für München die f-Moll-Messe bei der Konzertgesellschaft für Chorgesang unter Hanns Rohr, dem Nachfolger von Eberhard Schwickerath, und die 3. Symphonie mit dem Pfalzorchester unter Ernst Boehe im Odeon (h).\nOtto Dorn berichtet von der f-Moll-Messe mit dem Cäcilien-Verein unter Franz Mannstädt (Wiederholung in einem »Volkskonzert«) und der Aufführung der 8. Symphonie mit unmittelbar folgendem »Te deum« (»Zur Nachahmung empfohlen«) unter Carl Schuricht in Wiesbaden (i).\nAus Darmstadt wird die Aufführung der f-Moll-Messe im Landestheater gemeldet [Februar 1923] (j).", "Letzte Änderung": "21.08.2025 07:31"}, {"ID": 192106005, "Datum": "Juni 1921", "Haupttext": "[?] Artikel \"Bruckneriana\" in der Linzer Tagespost (*).\n\n\n[Juni 1921? jedenfalls vor dem 30.6.1921] \n\nBrief von Maximilian Soeser (Wien) an Propst Vinzenz Hartl: \n\n     Anlässlich des 25. Todestages Anton Bruckners solle am Sterbehaus im Belvedere eine Gedenktafel angebracht werden. Sie werde von Eduard Naumann, der seine Jugend in Bruckners Geburtshaus verbracht habe und Bruckner noch persönlich kannte, als Bronzerelief auf Marmorgrund geschaffen. Hartl sei gebeten, der \"Vereinigung zur Anbringung einer Bruckner-Gedenktafel\" beizutreten und seinen Namen für den Werbebogen zur Verfügung zu stellen. Ferdinand Löwe habe das Ehrenpräsidium übernommen. Hartls Zusage wird bis zum 30.6.1921 erbeten. Unterzeichnet von Maximilian Soeser, Hans Wagner, Hans Linhart und August Angenetta (**).\n\n\nIn einem undatierten Schreiben Vinzenz Hartls (oder Franz Xaver Müllers?) an Maximiian Soeser erklärt er seinen Beitritt und genehmigt die Aufnahme als Unterzeichnender in der Werbebogen (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191406005, "Datum": "Juni 1914", "Haupttext": "[zusätzlich zu März 1914?] Göllerich ruft zur Schaffung eines Bruckner-Denkmals in Linz auf. Dieses Projekt wird u. a. gefördert von Auer, Decsey, S. v. Hausegger, Helm, Kienzl, Oberleithner, Ochs, Arnold Rosé, Richard Strauss und Wolzogen.", "Letzte Änderung": "08.05.2024 08:13"}, {"ID": 191306005, "Datum": "Juni 1913", "Haupttext": "Artikel \"Eine Gedenktafel für Dr. A. Bruckner in Kronstorf. Juni 1913\". \n\n\n\nAuf demselben Archivblatt drei weitere undatierte Artikel aufgeklebt: \n\n\"Das Bruckner-Konzert\", \"Bruckner-Stiftungsfeier\" und nochmals \"Bruckner-Stiftungsfeier\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191106005, "Datum": "Juni 1911", "Haupttext": "Bei der Universal-Edition erscheinen Partitur (Nr. 3294) und Chorstimmen (Nr. 3295 a/d) von »Trösterin Musik«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191006005, "Datum": "Juni 1910", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« unter Steinbach bei einem Musikfest in Köln (*).\nVerlagsverzeichnis der Universal-Edition (Notiz »E VI.1910.« auf der letzten Umschlagseite, nur Werke mit Gesang) »Klavier-Auszüge mit Text. [...] 429 Bruckner, Te Deum (event. mit Orgelbegleitung zu spielen).« [Auszug von Josef Schalk, Copyright 1904 by Th. Rättig, Platten-Nummer »T.R.40.«, auf dem Innentitel der Vermerk »in die »Universal-Edition« aufgenommen.«] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190706005, "Datum": "Juni 1907", "Haupttext": "Uraufführung von Friedrich Kloses »Präludium und Doppelfuge für Orgel« durch den Basler Münsterorganisten Adolf Hamm beim 8. Schweizerischen Tonkünstlerfest in Luzern [2./3.6.1907] (*).\n[Wann genau? Wo?] Artikel von Detlef Schultz (als Replik auf einen Artikel von Richard Strauss Pfingsten 1907):\r\n   »... Seinen größten Gegner aber hat R. Strauß nicht genannt: Er heißt Bruckner. Bruckner ist es, der Strauß total in den Schatten stellt. Wie tritt der zeitgemäß schillernde Kosmopolit Strauß zurück hinter dem genialen Bauern von Ansfelden!« (**).\n[mutmaßliche Datierung]\r\nEinspielung des \"Locus iste\" durch den Chor der Wiener Hofmusikkapelle unter Karl Luze, möglicherweise mit Georg Valker am Harmonium (Datierung nach der Matrix-Nummer ca. 14.9.-20.10.1909) (***).", "Letzte Änderung": "15.06.2026 09:04"}, {"ID": 190606005, "Datum": "Juni 1906", "Haupttext": "[Datierung nicht gesichert]\r\nAufführung der 4. Symphonie durch das Kaim-Orchester unter Schneevoigt in Nürnberg (*).\nDie Zeitschrift der Internationalen Musikgesellschaft, 7. Jg., Heft 6, bringt auf S. 248 eine Besprechung der Bruckner-Biographie von Robert Louis durch Flatau (Nürnberg) (**).\nArtikel von Karl Kraus in der »Fackel« über das Wiener Konzertleben (Hellmesberger jun., Löwe, Mahler, Wiener Philharmoniker), in dem auch die Parteiung in Brahms- und Bruckner-Anhänger kurz erwähnt wird (***).", "Letzte Änderung": "11.06.2024 21:30"}, {"ID": 190306005, "Datum": "Juni 1903 [?]", "Haupttext": "Artikel von A. Neister [Arthur Neißer?] über die Uraufführung der 9. Symphonie [11.2.1903] in der Zeitschrift der internationalen Musikgesellschaft (Heft 6).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189806005, "Datum": "Juni 1898", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie in München [nach dem 2.6.1898: Richard Strauss besuchte die Generalprobe] (*).\nAufführung des Quintetts in Prag (**).", "Letzte Änderung": "28.06.2024 04:17"}, {"ID": 189506005, "Datum": "Juni 1895", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners (Meißners Schrift): »Dr. Speidel hat die Original-Partitur der F-Messe gleich nach der Aufführung [am 4.11.1894] weggegeben, wahrscheinlich vom Verleger abgeholt. Lt. Meldung vom Prof. Schenner 9. Mai 1895.« (*).\n[??] Amelie Klose besucht zweimal Bruckner in der Heßgasse. Er spielt aus dem Finale der 9. Symphonie (mit der »Te deum«-Begleitfigur) vor und berichtet vom geplanten Umzug. Er soll ihr Kritiken von einer Aufführung [der 7. Symphonie?] in Monte Carlo gezeigt haben (**).", "Letzte Änderung": "06.09.2025 04:51"}, {"ID": 189306005, "Datum": "Juni 1893", "Haupttext": "Die Österreichische Musik- und Theaterzeitung V, Doppelnummer 17/18, bringt auf S. 14 in ihrer Beilage ein Inserat des Verlages Joh. Gross zur d-Moll-Messe:\r\n\"Anton Bruckner.\r\n         soeben erschien:\r\n    Messe in D für Chor, Soli und Orchester.\r\nPartitur .............. netto M. 20.-\nOrchesterstimmen .......... netto M. 25.-\nSingstimmen (á M. 1.25) ......... M. 5.-\r\n(Clavier-Auszug mit Text, bearbeitet von Ferd. Loewe,\r\n    für M. 5.- netto, unter der Presse.)\r\nVerlag von Joh. Gross in Innsbruck.\" (*).\nAuf Seite 1 (in diesem Heft Nr. 17/18) wird Bruckner auch in einem Artikel Gustav Kühles über Max Pauer erwähnt:\r\n   \"Max Pauer.\r\n    [... über das erfolgreiche Wiener Konzert und die Wichtigkeit des Urteils des treffsicheren Wiener Publikums ...]\r\n   Wer deshalb in Wien einen durchschlagenden Erfolg erringen will, muss über wahres, echtes Genie verfügen; denn hier in der Stadt der Heroen der Tonkunst eines Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms, Bruckner u. s. w. trügt kein falscher Schein! [...]\" (**).\nAuf Bruckner kommt auch die Sprache auf Seite 8 in dem Artikel von Julius Twardowsky (signiert \"J. T.\" in Heft 23 auf S. 8):\r\n   \"Eine kleine Kritik der Kritik.\r\n   (Fortsetzung.)\r\n   [...]\r\n   Durch die engherzige Voreingenommenheit eines Wiener Kritikers sind zwei geniale Componisten von der verdienten allgemeinen Würdigung lange Zeit ferngehalten worden. Es sind dies zwei Antons: Bruckner und Rubinstein. Für den Ersteren ist der Musikschriftsteller und -Historiker Theodor Helm in einem Artikel eingetreten, durch dessen scharfen, aber stets massvollen Ton das Vorgehen des „Kritik-Pascha” eine vernichtende Verurtheilung erfährt. Das Feuilleton, in welchem dieser die VIII. Symphonie von Bruckner bespricht, war durchaus ferne einer sachlichen Kritik, war vielmehr ein Konglomerat von guten und schlechten Witzen, durch welche die Symphonie möglichst lächerlich gemacht werden sollte. Da E. H. ein Gegner der neuen Musik-Richtung überhaupt ist, worin ihm jeder, der einen halbwegs gesunden Geschmack hat, im Allgemeinen Recht geben muss, so ist sein Verhalten gegen Bruckner noch eher zu erklären, als das gegen Rubinstein, dessen Muse der neuen Richtung ganz ferne steht und umwoben von der duftigen Romantik Schumanns, einer heute eher vergangenen Zeit angehört. [... ausführlich über Hanslicks Einstellung zu Anton Rubinstein ...] so kann man nur an eine Voreingenommenheit glauben, welche am allerwenigsten dem Kritiker Ehre macht. Es verbietet ihm Niemand, für seinen Brahms zu schwärmen, aber gibt es ausser dem grossen Brahms sonst gar nichts Schönes?\r\n      (Fortsetzung folgt.)\" (***).\nBleistiftvermerk fremder Hand \"93/6\" [= Datierung?] auf fol. 12v in der Partitur des 150. Psalms (°).", "Letzte Änderung": "24.04.2026 15:13"}, {"ID": 189206005, "Datum": "Juni 1892", "Haupttext": "Die Stimmen der 4. Symphonie werden von Gutmann veröffentlicht (*).\r\nIhr Erscheinen wird in Hofmeisters musikalisch-literarischem Monatsbericht angezeigt (**).\nDaniel de Lange tritt mit seinem Amsterdamer Kammerchor im Rahmen der Musik-Ausstellung dreimal (27.6.1892, 29.6.1892, 1.7.1892) auf. Im ersten dieser Konzerte wirkt Rudolf Bibl als Organist mit (***).\r\nAuch Samuel de Lange wirkt in [allen?] diesen Konzerten mit (°).\r\n[Kontakte mit Bruckner sind denkbar, aber nicht überliefert].\r\nZwei der Chorsänger setzen sich später für Bruckner ein: A. Reddingius war später mehrmals Solistin im \"Te deum\", und Anton Averkamp wurde später Chorleiter und führte mehrmals Bruckner auf (°°).", "Letzte Änderung": "13.10.2025 22:32"}, {"ID": 189106005, "Datum": "Juni 1891 [?]", "Haupttext": "Bruckner tritt aus dem Allgemeinen Deutschen Musikverein aus.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189006005, "Datum": "Juni 1890", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »NB. Josef Tischler, Schlosser, 4. Bez. Margarethenstraße Nr. 26.« (*).\nFranz Schalk kommt nach Wien, bringt Josef Schalk [vermutlich] das Gloria der f-moll-Messe und das Adagio der 1. Symphonie [in seiner Bearbeitung] zurück (**) und nimmt das Credo der f-moll-Messe mit, [um es zu bearbeiten]. Josef Schalk beabsichtigt, das Kyrie selbst zu revidieren (***).\n[etwa Juni 1890] Abschlußprüfung am Wiener Konservatorium.\r\nBruckners Schüler, denen \"Censuren ersten Grades zuerkannt wurden\", werden in der Prüfungsstatistik erwähnt:\r\nin den Vorbildungsschulen\r\n\"Orgelclasse des Prof. Herrn A. Bruckner. (4 Zöglinge.)\r\nDorfmeister Hermann\",\r\nbei den Ausbildungsschulen\r\n\"Orgelclasse des Prof. Herrn A. Bruckner. (9 Zöglinge.)\r\nI. Jahrgang. Schmitz Conrad.\r\nII. Jahrgang. *Feinsinger Ignaz, *Lorenz Victor, **Steinberger Josef, *Vogl Theodor.\r\n   [* = \"zum Concurse zugelassen\", ** = hat nicht teilgenommen]\",\r\nbei Musiktheorie\r\n\"Classe für Harmonielehre als Hauptfach des Prof. Herrn A. Bruckner. (13 Zöglinge.)\r\nDecsey Ernst, Hermann Hermann, Krum Anton, Rehbeck Moriz, Vieh George, Werdenig Carl.\" und\r\n\"Classe für Contrapunkt des Prof. Herrn A. Bruckner. (8 Zöglinge.)\r\nChitzou Jean, Christ Victor, 1)Czerwinka Heinrich [Fußnote über einen Liederpreis], Held Leo, Hubad Mathias, Mahler Otto, Mokry Lenke, Schmitz Conrad.\" (°).\r\nDörnhofer nahm wegen Erkrankung an der Prüfung nicht teil (°°).", "Letzte Änderung": "20.12.2024 19:26"}, {"ID": 188906005, "Datum": "Juni 1889", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: [vor dem 10.6. geschrieben:] »Samstag [1. oder 8.6.1889?] 6 Uhr H Leuten« [= Lieutenant Schwartz]. [nach dem 10.6. geschrieben, fremde Hand:] »Karl Paur I. Habsburgergasse Nro 14. 1 Stock.« (*).\nIn den Christlichen Kunstblättern Nr. 6 erscheint auf S. 47f ein Rückblick auf die Kirchenmusik vom 5.5.1889 (mit »Tota pulchra es«). Verfasser ist vermutlich Burgstaller (\"das Programm [... wurde im Einklang mit dem Ordinariat ...] von dem Gefertigten abgefasst\"):\r\n   \"[...] Während des Homagium ertönte vom Chore herab eine sehr schwierige Bruckner'sche Composition für 4-8stimmigen Chor und Orgel. Dieses meisterhafte, auch kirchlich, weil weihevoll gehaltene Opus bewahrt ganz den Charakter einer kirchlichen Antiphon, wobei der Versiculus (des Vorbetenden) sehr passend stets vom Solo=Tenor, das Responsorium jedesmal vom ganzen Chor gesungen wird. Diese Arbeit unseres vaterländischen Meisters ist eine wahre Perle moderner kirchlicher Vocalmusik im weiteren Sinne des Wortes. [über die weiteren Werke ...]\". Ein junger Organist habe Albrechtsberger, Drechsler und beim Auszug [mit wem?] ein vierhändiges Präludium von A. Hesse gespielt (**).\r\nIm selben Heft wird auch das Programm des Orgelkonzerts vom 18.5.1889 mitgeteilt:\r\n   \"Kremsmünster. Bei der am 18. Mai hier abgehaltenen Lehrerbezirksversammlung wurde R. P. Oddo Loidol, Capitular des Benedictinerstiftes Kremsmünster, ersucht, ein Orgelconcert geben zu wollen. Diesem Ersuchen wurde willfahrt. Das Programm der dabei zur Production gelangten Orgelpiecen lautet.\r\nI. Mendelssohn=Barth.: „Andante”. II. Bach: „Choralvorspiel und Fuge”. III. Liszt: „Tröstung”. IV. Händel: „Fughetta”. V. Improvisation über ein Thema Bruckner's.\" (***).\n[etwa Juni 1889] Abschlußprüfungen am Konservatorium. Bruckners Schüler, denen »Censuren ersten Grades zuerkannt wurden«, werden in der Prüfungsstatistik erwähnt: in den Vorbildungsschulen »Orgelclasse des Prof. Herrn A. Bruckner. (4 Zöglinge.) [/] Czerwenka Heinrich, Dörnhöfer Albert, Karnet August, Schmitz Conrad.«, bei den Ausbildungsschulen »Orgelclasse des Prof. Herrn A. Bruckner. (5 Zöglinge.) [/] I. Jahrgang. Feinsinger Ignaz, Lorenz Victor, Steinberger Josef, Vogl Theodor. [/] II. Jahrgang. *Haböck Hermann. [* = »zum Concurse zugelassen«]«, bei Musiktheorie »Classe für Harmonielehre als Hauptfach des Prof. Herrn A. Bruckner. (8 Zöglinge.) [/] Chitzou Jean, Christ Victor, Czerwenka Heinrich, Held Leo, Hubad Mathias, Mahler Otto, Schmitz Conrad, Wieniger Georg.« und »Classe für Contrapunkt des Prof. Herrn A. Bruckner. (2 Zöglinge.) [/] Lorenz Victor, Schenker Heinrich.« (°).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 08:56"}, {"ID": 188706005, "Datum": "Juni 1887", "Haupttext": "Die Christlichen Kunstblätter Nr. 6 erwähnen auf S. 48 im (von Burgstaller erstellten) Verzeichnis der im Mai 1887 im Neuen Dom zu Linz aufgeführten Werke auch ein »Tantum ergo« Bruckners [prov. WAB 48]: »Verzeichnis der Aufführungen im Mariä Empfängnis-Dome zu Linz im Monate Mai 1887: [...] - C) Bei Abendgottesdiensten wurden gesungen: a) \"Tantum ergo\" für 4 Singst. von Führer, Bruckner, Hanisch. [...] Linz, im Juni 1887. [/] Joh. B. Burgstaller Chordir. d. M. E.-D.«", "Letzte Änderung": "17.10.2024 22:03"}, {"ID": 188606005, "Datum": "Juni 1886", "Haupttext": "Eintragung in Bruckners Kalender: »Hernals Hauptstrasse Nr. 2 B. 1. Stock Thür Nr. 7 [von fremder Hand:] Bernárd.« (*).\nAnkündigung der von Josef Schalk erstellten Klavierfassung des Scherzos der 3. Symphonie in Hofmeisters Monatsbericht, S. 512 (**).", "Letzte Änderung": "17.09.2024 07:57"}, {"ID": 188506005, "Datum": "Juni 1885", "Haupttext": "Kalendernotizen Bruckners: »Mottl Felix Hietzing Neugasse 23. [/] Pius Richter Perchtholdsdorf Begrischgasse 502. [/] Dr Helm Salzburg Nonnthal, Hahn-Wirtshaus. [/] Göllerich August Weimar. [/] Cyrill Hynais Favoritenstr. No 27, 3. St. Thür 49. [/] Johann Burgstaller, Hafnerstr [?] 3. Domvicar u Chordirigent«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188006005, "Datum": "Juni 1880", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: Adresse Goldmarks »H Goldmark Neubau 7. Bez. 17«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187906005, "Datum": "Juni 1879", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »Quintett Juni 1879 beendet« [vgl. 25.6.1879].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187706005, "Datum": "Juni 1877", "Haupttext": "Kalendernotizen Bruckners: »Steyr für 100 fl Obligati 65 fl 44 xr« und »Pelikan Prachatitz in Böhmen.«", "Letzte Änderung": "27.11.2024 22:57"}, {"ID": 187606005, "Datum": "Juni 1876", "Haupttext": "Abschlußprüfungen am Konservatorium.\r\nBruckners Schüler werden in der Prüfungsstatistik erwähnt:\r\nbei den Ausbildungsschulen\r\n   »Orgelschule des Herrn Prof. Bruckner. [/] I. Jahrgang: Erster Grad: Rott Hans. [/] Zweiter Grad: Pritz Vincenz, Schröder Christian. [/] II. Jahrgang. Erster Grad: Steudner Hermann.« (*),\r\nbei Musiktheorie\r\n   »Schule für Harmonielehre des Herrn Prof. Bruckner. (6 Zöglinge.) [/] Erster Grad: Kapeller Carl [siehe die Anmerkung], Kreutzinger Johann[,] Schönberger Benno. [/] Zweiter Grad: Szöllösi Peter, Zobel Carl.« (**),\r\n   »Schule für Contrapunct des Herrn Prof. Bruckner. (7 Zöglinge.) [/] I. Jahrgang. Erster Grad: Benkö Heinrich, Pichler Rudolf. [/] Zweiter Grad: Pelikan Wenzel. [/] II. Jahrgang. Erster Grad: Emanuel Ludwig, Winter Johann. [/] Zweiter Grad: Reitinger Otto.« (***).\r\n   Als einziger Schüler, der in diesem Schuljahr im Fach Orgel absolvierte und ein Diplom erhielt, ist Hermann Steudner verzeichnet (°).", "Letzte Änderung": "11.06.2025 10:16"}, {"ID": 187506005, "Datum": "Juni 1875", "Haupttext": "Verdi in Wien. Er besucht eine Aufführung von Wagners »Tannhäuser« (*).\nAm 7.6.1875 erste Probe zum Requiem; Aufführungen am 11., 12., 16. und 23.6.1875, »Aida« am 19. und 21.6.1875.\r\n   Verdi besucht auch das Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde und eine Vorführung des Konservatoriumsorchesters unter Hellmesberger (**).", "Letzte Änderung": "06.01.2025 20:11"}, {"ID": 187206005, "Datum": "Juni 1872", "Haupttext": "Proben zur f-moll-Messe, anfangs sehr schlecht besucht. Die Generalprobe im Musikvereinssaal wird teilweise von Herbeck geleitet. Für Hellmesberger steht das Werk ebenbürtig neben Beethovens »Missa solemnis«. Der Flötist Doppler äußert sich noch im Oktober 1872 positiv über die Messe. - Bei der Vermittlung der Augustinerkirche als Aufführungsort war Chordirektor Eder behilflich. - Bruckner entstanden für die Aufführung 300 fl. Kosten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 187106005, "Datum": "Juni 1871", "Haupttext": "Im Heft Nr. 6 der \"Urania\" (Band 28) erscheint auf S. 87ff die Fortsetzung von Theodor Manns (Berlin) mehrjähriger Artikelserie:\n\"                      Aus meiner Reisemappe.\n                                  (Fortsetzung.)\n     Von meinem Aufenthalte in Wien in der Pfingstwoche des vergangenen Jahres halte ich es für meine Pflicht, den verehrten Lesern der \"Urania\", die mich ja schon als einen Collegen, der gern und viel reist, aus diesem Blatte kennen gelernt haben, Einiges mitzutheilen, was sie interessiren wird und was für dieses Blatt paßt, wenngleich ich diese Reise in der Euterpe, von der ich annehme, daß sie nicht viele Leser der \"Urania\" halten, umständlich erzählt habe. [siehe die Anmerkung]\n     Zunächst berichte ich von dem Orgel=Concert, daß [sic] der Herr Professor Bruckner (siehe \"Urania\" Nr. 6, Seite 109, Jahrgang 1869 [Juli 1969]) am Freitag, den 10. Juni, Nachmittags 4 Uhr, in der Josephstädte Piaristenkirche gab. Ich kam etwas spät, denn beim Eintritt in die Kirche, von deren majestätischem Bau ich entzückt war, fand ich dieselbe schon gefüllt mit Zuhörern, so daß es mir unmöglich war, noch einen Sitzplatz zu erhalten, sondern mit einem Stehplatz fürlieb nehmen mußte. Wir Alle waren ohne Programm und wußten also nicht, was wir zu hören bekommen würden, deshalb suchte ich mir den Aufgang zum Orgelchore auf, um mich beim Concertgeber selber danach zu erkundigen, dieser aber war von so vielen neugierigen Bewunderern umgeben, die mich nicht zu ihm heran ließen, weshalb ich es für's Beste hielt, ihn schriftlich zu bitten, mir mitzutheilen, was er gespielt habe. Hierauf antwortete er mir folgendermaßen:\n     \"Hochverehrtester Herr College! Eben im Momente von meinen Ferien zurückgekehrt, erhalte ich Ihr sehr erfreuliches, liebenswürdiges Schreiben. Da dasselbe aber schon vom 8. September datirt ist, so dürfte bei Ihnen wirklich die Geduld erschöpft sein in Folge so langen Zuwartens. Bitte sehr um Pardon! Außer der 5stimmigen Cis-moll-Fuge von Sebastian Bach habe ich Alles improvisirt und daher keine Note aufgeschrieben. Zuerst versuchte ich aus dem Thema der Bach'schen Fuge eine Introduction zu improvisiren, dann kam die Fuge, dann das Andante mit sanften Stimmen im freien Style, dann improvisirte ich auf Ansuchen vieler Lehrer noch zwei Sätze, den ersten im freien Style, den letzteren contrapunktisch, thematisch, à la Fuge. Das war Alles. Ich bereite mich meistens nie vor, sondern lasse mir die Thema aufgeben und das hat mir auch voriges Jahr in Nancy beim Orgel=Congresse den Sieg bereitet, wie auch bei den Concerten in Paris, namentlich in Notre dame\" etc. etc.\n     Das erste Stück spielte er, wie alle, meisterhaft und auswendig, leider that zum Schluß der Calcant seine Pflicht nicht, sondern ließ den Wind einige Male ausgehen, was eine große Störung verursachte. Das zweite Stück war eine Art Pastorale und hatte besonders den Zweck, die verschiedenen sehr schönen Klangfarben der einzelnen Register und Claviere den Zuhörern vorzuführen. Der Concertgeber spielte die Sachen correct und mit gutem Vortrage und glaube ich bestimmt, daß die Zuhörer aufmerksamer gewesen wären, wenn sie gewußt hätten, was gespielt wurde. Wir norddeutschen Collegen hatten mehr erwartet, d. h. was Mannigfachheit des Programms in Bezug auf Componisten anbelangt, da wir in dieser Beziehung verwöhnt sein mögen, die süddeutschen Collegen aber verließen höchst befriedigt die Kirche. Das Orgelwerk selbst [... über das Instrument, seine Disposition und technische Ausstattung ...]. Nach dem Concert eilte ich zum Theater an der Wien, wo eine Festvorstellung für die Theilnehmer der Lehrerversammlung unter der Direktion von Geistinger und Steiner und unter gefälliger Mitwirkung von Mitgliedern der beiden kaiserlichen Hoftheater veranstaltet war. [... Vorhang noch aus Mozarts Zeiten ...] Ueber den Besuch der Kaisergräber und der [sic] der musikalischen Klassiker in einer Fortsetzung. Berlin, am 5. November 1870.   Th. Mann. (*).\n \nAuf Seite 96 werden Bruckners Vorbereitungen für den Orgelwettbewerb in London aufs Korn genommen [vermutlich vom Herausgeber, A. W. Gottschalg]:\n\"                   Briefwechsel.\r\n     [...] – Herrn V. M. in Wien: Ihre Enthüllungen über B. sind höchlich interessant und haben mich sehr überrascht! Der von Ihnen citirte Passus: \"Ich kümmer 's mich nicht viel um die Register; ich spiel' halt gewöhnlich so, wie 's (nämlich sie, die Register) gerad' heraußen sind\" - giebt allerhand zu denken. H. Grobgedackt [Oswald Lorenz] wird jedenfalls von \"starkem Tabak\" sprechen. Weiß denn der gute Mann nichts Besseres, als ein Arrangement von S. Bach, das A-moll=Concert zu spielen?! Daß aber H. [Hanslick gemeint?] sich zu einem Partisan des Genannten hergiebt, ist mir schier unbegreiflich. Wer war der zweite Candidat nach London? Im Uebrigen herzlichen Dank! – [...]\" [vgl. dazu \"September 1871\"] (**).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 00:14"}, {"ID": 186906005, "Datum": "Juni 1869", "Haupttext": "Die »Zeitschrift für katholische Kirchenmusik« Nr. 6 (Juni) kündigt auf S. 48 die Aufführung der e-moll-Messe am 29.9.1869 an:\n»                Mittheilungen.\n[...]\n\n     Am 29. September d. J. wird die Votivkapelle des im Bau begriffenen Maria-Empfängniss-Domes in Linz feierlich eingeweiht werden, bei welcher Gelegenheit eine Messe von A. Bruckner zur Aufführung kommt. Bruckner, gegenwärtig Professor am Konservatorium in Wien, früher Dom-Organist in Linz, erhielt in dieser letzteren Stellung von dem Hochwürdigsten Herrn Bischofe in Linz den ehrenvollen Auftrag, zu dieser Festlichkeit eine Messe zu schreiben.« (*).\n\n\nAuf Seite 46f berichtet Traumihler (datiert 12.4.1869)  von der Kirchenmusik zur Sekundizfeier des Papstes in St. Florian. Außerdem plädiert er dafür, Blechbläser-Märsche und -Intraden in der Kirche abzuschaffen (*a).\n\n\n\nDie Urania, 26. Jahrgang, Heft 6, schreibt auf S. 109:\n\"                       Vermischtes.\n\n     In Nancy war für den Monat April ein Orgel=Wettkampf ausgeschrieben, zu dem alle (?) Organisten Deutschlands geladen sind. Die Preise betragen bis 10,000 Franks   Leider fehlen uns über das projektirte Unternehmen nähere Nachrichten. Ueber den Ausgang*) des fraglichen Turnirs hoffen wir jedoch Specielleres zu bringen. –\n[Fußnote:]\n     *) Dem Vernehmen nach hat Hoforganist Brückner in Wien den Sieg davon getragen. – \" (**).\n[siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186306012, "Datum": "Juni 1863", "Haupttext": "112. Psalm [WAB 35] begonnen. (*) Datierung auf der 1. Partiturseite »Juni 1863«.", "Letzte Änderung": "06.02.2025 12:33"}, {"ID": 186006005, "Datum": "Juni 1860", "Haupttext": "Kalendernotizen Bruckners: »Nach Pfingsten bei Wald keine Dienstagstunden« [nur 29.5.1860 oder auch folgende Dienstag gemeint?] und »Fink für Samstag Billet« [durchgestrichen, zum Zeichen der Erledigung?]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 183606005, "Datum": "Juni 1836", "Haupttext": "Datierung auf einem \"Tantum ergo\" in A-Dur von Johann Baptist Weiß.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 193007008, "Datum": "Juli bis September 1930", "Haupttext": "Heft 3 des II. Jahrgangs der Bruckner-Blätter bringt\r\nauf S. 37-39 organisatorische Hinweise und das Programm des Münchner Bruckner-Festes (27.-31.10.1930),\r\nauf S. 40-43 einen Bericht von Karl Roeckl vom Bruckner-Fest in Leitmeritz (25.-27.4.1930),\r\nauf S. 43-46 einen Bericht von Bernhard Kieslich über das Bruckner-Fest in Münster (22.-25.5.1930),\r\nauf S. 46-48 einen Artikel von Karl Preisendanz \"Bruckners erste Uraufführung in Deutschland\" [4. Symphonie am 10.12.1881 in Karlsruhe],\r\nauf S. 48-49 einen Artikel von M. Kaufmann \"Anton Bruckner in Karlsbad im Jahre 1873\" und\r\nauf S. 50 einen Bericht Fritz Grüningers über die Aktivitäten des Badischen Bruckner-Bundes. Zum Ehrenausschuss gehören nun der Konstanzer OBM Dr. Möricke und der Pforzheimer OBM Dr. Gündert. GMD Rosenstock rückt für GMD Orthmann (Mannheim) nach. Schriftführer ist Wilhelm Fladt (Freiburg).\r\nAuf S. 51-52 finden sich Informationen zum Stifterbrief zugunsten der Bruckner-Orgel (als Spender werden neu genannt Dr. Ad. Spörri (MGV Harmonie Zürich), Bischof Johannes Maria Gföllner (Linz), Vinzens Blasl (Linz), Stift Wilhering, Karl Jenisch (Linz), Dr. Fritz Zeileis (Gallspach), Prinz Alfred zur Lippe (Vöcklabruck), Fanny Starhemberg (Bad Ischl), Hans Hatschek (Vöcklabruck), Heinrich Schlosser (Linz), Josef Schütz (Linz), F. Czerwenka (Vöcklabruck) und Landeshauptmann Dr. Josef Schlegel (Linz).\r\nEin Artikel Franz Gräflingers \"Ein unbekanntes Bruckner-Bild\" (IKO 22), das laut Auskunft des Sohnes des Photographen Huber um 1890 entstanden sein müsse, und\nKleine Nachrichten: \r\nFranz Schalk wurde mit dem Titel Generalmusikdirektor ausgezeichnet.\r\nDer Wiener Männergesangverein sang auf seiner Auslandsreise durch Frankreich und die Schweiz auch Männerchöre Bruckners.\r\nBei den Salzburger Festspielen wurde die f-Moll-Messe unter Joseph Meßner und die 9. Symphonie unter Franz Schalk aufgeführt.\r\nDer Münchner Domchor unter Berberich wirkte bei der 900-Jahr-Feier des Doms zu Speyer mit.\r\nBei der 24. Generalversammlung des Allgemeinen Cäcilienvereins in Luzern wurden auch Brucknersche Motetten berücksichtigt.\r\nDie Ortsgruppe Bonn des Rheinischen Bruckner-Bundes plane für Christi Himmelfahrt 1931 [14.5.1931] ein dreitägiges Bruckner-Fest unter Leitung von Heinrich Sauer.\r\nDer Wiener Akademische Wagner-Verein ist der IBG als Ortsgruppe beigetreten.\r\nIm Herbst werde sich eine Ortsgruppe Wiener-Neustadt konstituieren.", "Letzte Änderung": "02.11.2025 15:15"}, {"ID": 199507325, "Datum": "Juli/August 1995", "Haupttext": "Einspielung der 6. Symphonie durch das New Zealand Symphony Orchestra unter Georg Tintner in Lwr. Hutt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196407325, "Datum": "Juli/August 1964", "Haupttext": "[Mehrteiliger?] Artikel von Max Pesendorfer \"Anton Bruckner\" in der Salzkammergut-Zeitung 70 Nr. 30-34.", "Letzte Änderung": "09.01.2024 20:13"}, {"ID": 194607325, "Datum": "Juli/August 1946", "Haupttext": "Artikel »Anton Bruckner, gestorben am 11. Oktober 1896« in »Granatapfel« 16, Juli/August, auf S. 3f (*). \nAuf S. 4f Artikel von Franz Linninger »Das Stift St. Florian« (**), \nArtikel von Louise George Bachmann »Bruckner in St. Florian« auf S. 10 - 16 (***), \nauf S. 17 Artikel von Max Auer »Anton Bruckner, der große Meister der Kirchenmusik und der Symphonie« (°), \nauf S. 21f Artikel von Hans Commenda »Geschichten um Anton Bruckner« (°°), \nauf S. 22 - 32 Artikel von Louise Bachmann »Bruckner in Wien« (°°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192207325, "Datum": "Juli/August 1922", "Haupttext": "In der Reihe \"Meisterwerke kirchlicher Tonkunst in Österreich\" erscheint als Beilage zur \"Musica Divina\" und bei der Universal-Edition mit der Nummer U. E. 4976 das \"Libera me\" [WAB 22], herausgegeben von V. Goller.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188707325, "Datum": "Juli/August 1887", "Haupttext": "Karl Aigner fertigt eine Partitur-Abschrift der 8. Symphonie an.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186607317, "Datum": "Juli/August 1866", "Haupttext": "Bruckner schickt [Schimatscheks] Abschrift der 1. Symphonie an Dessoff und (*) Herbeck.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184907325, "Datum": "(Juli/August 1849)", "Haupttext": "Abschriften zweier Requiems in Es-Dur (Juli 1849) und f-Moll (August 1849) von Johann Baptist Schiedermayr in St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 202607005, "Datum": "Juli 2026", "Haupttext": "The Bruckner Journal XXX bringt in Heft Nr. 2 u .a. folgende Beiträge:\nJohn A. Phillips: Bruckner and Brick Walls: Four Decades of the \"SPCM\" Finale Completion [9. Symphonie]\nMartin Spiteri: Giuseppe Sinopoli's Lost Bruckner Cycle: The Santa Cecilia Performances [Rom]\nJason Kiss: The Schopenhauerian Ideal: Metaphysical Weight in Bruckner's Ninth [9. Symphonie]\nEberhard Klotz: \"Was Alls In Eahnara Orgel Drin Is!\" Bruckner's Symphonies in Organ Arrangements\nKevin Lee: Preparing Bruckner's Te Deum: An Interview with Andrew Wailes [Melbourne]\nPeter Aigner: The Brucknerbund Ansfelden\nMichael Cucka: Report: 2026 Readers Conference [2.-4.4.2026]", "Letzte Änderung": "10.09.2026 13:18"}, {"ID": 202407005, "Datum": "Juli 2024", "Haupttext": "The Bruckner Journal XXVIII bringt in Heft Nr. 3 u.a. folgende Beiträge:\nBenjamin Korstvedt: In memoriam William Carragan.\nAndrea Harrandt: Bruckner's Road to America. The Early Reception of His Works in the United States.\nRudolf Innig: \"Where Then is the Third Theme?\" About a Misunderstanding in the Symphonies of Anton Bruckner.\nAndreas Lindner: Bruckner in the Vienna Philharmonic's Annual New Year's Day Concert from Vienna, January 2024.\nCrawford Howie: Why Bruckner?", "Letzte Änderung": "10.09.2026 13:53"}, {"ID": 202307005, "Datum": "Juli 2023", "Haupttext": "The Bruckner Journal XXVII bringt in Heft 2 u.a. folgende Beiträge:\nFelix Diergarten: Germanenzug in context.\nKen Ward: The Essential oddness of Bruckner.\nSébastien Letocart: Questioning the limits of the deductive approach attermpted  by the Samale-Phillips-Cohrs-Mazzuca (SPCM) scholar's group and exploring possibilities to overcome them.\nKlaus Petermayr: Report: An International Bruckner Symposium in Freiburg.\nMichael Cucka: Report: The 2023 Jounal Readers Conference. [7.-8.4.2023]\nDazu kommen Konzertberichte und Besprechungen von Einspielungen.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 14:21"}, {"ID": 202207005, "Datum": "Juli 2022", "Haupttext": "Aufführung des Adagios des Quintetts in der Orchesterfassung von Stanislaw Skrowaczewski durch das BBC Scottish Symphony Orchestra unter Alpesh Chauhan bei den Proms in London (*).\nAufführung der Mai 2022 beendeten Orgelfassung des Finales der 9. Symphonie in John A. Phillips' Revision der SCPM-Fassung [in Adelaide?] (**).\r\n \nThe Bruckner-Journal XXVI bringt in Heft 2 u.a. folgende Beiträge:\nAlan George: Anton Bruckner Meets Franz Schubert [über das Quintett].\nFidel Atli Quintero Gasparsson: Bruckner in Iceland.\nCrawford Howie: Bruckner Documentary Biography – Chapter 5: Bruckner in Vienna. The second Ten Years (1878-1887).\nDazu kommen Konzertberichte und Besprechungen von Einspielungen (***).", "Letzte Änderung": "10.09.2026 14:40"}, {"ID": 202107005, "Datum": "Juli 2021", "Haupttext": "The Bruckner Journal XXV bringt in Heft Nr. 2 u.a. folgende Beiträge:\nAndrea Harrandt: Bruckner – a Simple Man but a Great Composer.\nFelix Diergarten: William Tappert Out of the Shadows.\nCrawford Howie: Anton Bruckner Documentary Biography – Chapter 2: Bruckner's Apprentice Years at St. Florian (1845-55).\nDazu kommen Konzertberichte und Besprechungen von Einspielungen.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 18:46"}, {"ID": 202007005, "Datum": "Juli 2020", "Haupttext": "The Bruckner Journal XXIV bringt in Heft 2 u.a. folgende Beiträge:\nAnkündigung: 2021 Readers Conference\nFelix Diergarten: The Origin's of Bruckner's Adagio-Form.\nCrawford Howie: Bruckner and COVID-19.\nDavid Sandercock: The Essence of Anton Bruckner.\nKen Ward: Bruckner, Mahler and Anti-Semitism: A Postscript.\nDazu kommen Konzertberichte und Besprechungen von Einspielungen.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 18:59"}, {"ID": 201907005, "Datum": "Juli 2019", "Haupttext": "The Bruckner Journal XXIII bringt in Heft Nr. 2 (Juli 2019) u. a. folgende Beiträge:\nWilliam Carragan: Curious Case of Covergent Evolution [über das Adagio der Dritten Symphonie von Gustav Mahler und das Adagio der 9. Symphonie Bruckners].\nAndrea Harrandt: Bruckner's First Year in Vienna 1868/69: Musical Life in an Expanding City.\nKen Ward: Either/Or – The Aesthetic and the Ethical Approach to Listening to Bruckner's Symphonic Music.\nDazu kommen Konzertberichte und Besprechungen von Einspielungen.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 19:10"}, {"ID": 201807005, "Datum": "Juli 2018", "Haupttext": "The Bruckner Journal XXII bringt in Heft Nr. 2 u.a. folgende Beiträge:\nDermot Gault: The Evolution of Bruckner's Fifth Symphony. Part 2\nMalcolm Hatfield, Helgoland: another Bruckner enigma?\nDavid Singerman: Love and Hate Around Bruckner's Seventh Symphony.\nGarry Broughton: Bruckner's Clavichords", "Letzte Änderung": "10.09.2026 19:20"}, {"ID": 201707005, "Datum": "Juli 2017", "Haupttext": "The Bruckner Journal XXI bringt in Heft Nr. 2 u.a. folgende Beiträge:\nMichael Cucka: Bruckner in a Digital Age [ohne Erwähnung der ABIL-Homepage].\nNachruf \"Stanislaw Skrowaczewski: A Tribute\".\nMichael Cucka: Report: Readers Conference.\nAndrea Harrandt: Bruckner in England.\nCrawford Howie: Bruckner Songs.\nWilliam Carragan: 80 Years of Bruckner Second.\nVishnu Bachani: Carnegie Hall Bruckner Cycle.\nDazu kommen Konzertbericht und Besprechungen von Einspielungen.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 20:38"}, {"ID": 201607005, "Datum": "Juli 2016", "Haupttext": "The Bruckner Journal XX bringt in Heft Nr. 2 u.a.folgende Beiträge:\nJohannes Leopold Mayer: Secret Confessions. Anton Bruckner's importance for Dmitri Shostakovich.\r\nBenjamin-Gunnar Cohrs: Anton Bruckner's sixth symphony, the first print edition and the premiere conducted by Mahler.\r\nWilliam Carragan: Tempo Studies on Bruckner's Sixth and Eighth Symphonies.\r\nCrawford Howie: Bruckner: Mass in D minor – editorial work in progress.\r\nKen Ward (book review): Bruckner's Eighth Symphony – A Listener Guided Analysis by Dr David B Greene.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 20:53"}, {"ID": 201507005, "Datum": "Juli 2015", "Haupttext": "The Bruckner Journal XIX bringt in Heft Nr. 2 u.a. folgende Beiträge:\nReport on the Ninth Bruckner Journal Readers' Conference [17./18.4.2015]\nBruckner Conference Kremsmünster [11./12.6.2015]\nObituary Franz Zamazal (1932-2015).    \nWilliam Carragan: Interpretative Traps in Bruckner.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 21:06"}, {"ID": 201407005, "Datum": "Juli 2014", "Haupttext": "The Bruckner Journal XVIII bringt in Heft Nr. 2 u.a. folgende Beiträge:\nJacques Roelands' alternative View of the IX. Finale now on-line.\r\nThomas Röder: A memorable beginning – On the New Edition of the First Symphony.\r\nBenjamin Korstvedt: Returning to the Vienna Version of the First Symphony.\r\nPaul Hawkshaw: The Austrian National Library acquires Bruckner's Kitzler Studienbuch.\r\nBenjamin-Gunnar Cohrs (Interview): Bruckner Edition Wien – Anton Bruckner Urtext Complete Edition.\r\nCrawford Howie: Bruckner and the 'Dresden Amen'.\r\nKlaus Laczika: 1873 3rd Symphony CD launch in Vienna: Gratitude, Respect and Appreciation after 140 Years.\r\nWilliam Carragan: Timed Structure Table for the 1878 'Volksfest' Finale to the 4th Symphony.\r\nLawrence K. Tomlinson (poem): A Farewell to Life.", "Letzte Änderung": "10.09.2026 21:21"}, {"ID": 201307005, "Datum": "Juli 2013", "Haupttext": "The Bruckner Journal XVII bringt in Heft Nr. 2 u.a. folgende Beiträge:\nBrian Newbould: Chorale as Texture in Symphonic Music. [siehe 15./16.4.2011]\r\nEdwin Banta: On the Circumstances Surrounding Loss of Bifolios from the Finale of the Ninth Symphony.\r\nJoan Schukking: Reflections on the Reconstruction of the Coda for the Final Movement of Anton Bruckner's 9th Symphony.\r\nJohn Berky: Anton Bruckner – Re-defining our Image of the Composer.\r\nWilliam Carragan: Timed Structure Table for Symphony No. 8.\r\nKenneth Woods (poem): If I were to play trombone in a Bruckner Symphony.\nGod's Symphony – précis of a Bruckner novel by Robert Hohlbaum.", "Letzte Änderung": "11.09.2026 07:46"}, {"ID": 201207005, "Datum": "Juli 2012", "Haupttext": "The Bruckner Journal XVI geht in Heft 2 u.a. auf einen Aprilscherz vom 1.4.1986 ein, der von der BBC am 26.5.1986 gesendet wurde. Demnach habe Bruckners Freundschaft mit zwei österreichischen Eisenbahn-Ingenieuren (Louis und Karl Gölsdorf) ihren Niederschlag in seiner Musik gefunden.\nDas Heft bringt u.a. folgende Beiträge:\r\nKen Ward: Bruckner, Mahler and anti-Semitism.\r\nKen Ward: On the Track of Bruckner's Railway Obsession.\r\nJohn A. Phillips: Sir Simon Rattle and Berlin Philharmonic Bruckner Ninth with SPCM Finale.\r\nAlan George: Bruckner's Quartet and Quintet: Context, Preformance, Recording.\r\nHans Roelofs: Survey of Recordings.\r\nWilliam Carragan: String Quintet Timed Structure Table\r\nCrawford Howie (book review): Torsten Blaich: Anton Bruckner: Das Streichquintett in F-Dur.\r\nJulian Horton (book review): Frederick Stocken: Simon Sechter's Fundamental-Bass Theory and Its Influence on the Music of Anton Bruckner.\r\nGeoffrey Hosking (book review): Anna Khomenia: The Bruckner Phenomenon.", "Letzte Änderung": "11.09.2026 07:58"}, {"ID": 201107005, "Datum": "Juli 2011", "Haupttext": "The Bruckner Journal XV bringt in Heft Nr. 2 u.a. folgende Beiträge:\nCrawford Howie: Book Review \"The New Bruckner\" by Dermot Gault.\r\nKen Ward: Book Review: \"Out of Time\" by Tanya Tintner.\r\nJulian Horton: Counterpoint and Form in the Finale of Bruckner's Fifth Symphony. [siehe 15./16.4.2011]\r\nWilliam Carragan: Bruckner's Dissertation – Remarks on the Finale of the Fifth Symphony. [siehe 15./16.4.2011]\r\nWilliam Carragan: Timed Structure Tables for Bruckner Symphonies – Symphony No. 5.", "Letzte Änderung": "11.09.2026 08:05"}, {"ID": 201007005, "Datum": "Juli 2010", "Haupttext": "The Bruckner Journal XIV bringt in Heft Nr. 2 u.a. folgende Beiträge:\nPaul Coones: Bruckner Symphony No. 9 in D minor: Performance Notes. [anlässlich einer Aufführung am 27.2.2010 in Oxford]\r\nHans Roelofs: A Historical Overview of the Recordings of Mass No. 2 in E minor, WAB 27 (1866, 1882).\r\nBenjamin-Gunnar Cohrs: Low Brass Instruments and Pitch in Vienna after 1862. [betrifft Posaunen und Tuba]\r\nWilliam Carragan: Bruckner's Hymnal. [über Choräle in den Symphonien]\r\nWilliam Carragan: Timed Structure Tables for Bruckner Symphonies III. Symphonie D-moll (1873, 1889).\r\nMartin Spiteri: A Bruckner Appreciation Evening in Malta. [über einen Bruckner-Abend am 26.2.2010]", "Letzte Änderung": "11.09.2026 08:12"}, {"ID": 200907005, "Datum": "Juli 2009", "Haupttext": "Einspielung der 5. Symphonie durch das Orchestre de la Suisse Romande unter Marek Janowski in der Victoria Hall in Genf. (*).\nThe Bruckner Journal XIII bringt in Heft Nr. 2 u.a. folgende Beiträge:\r\nPaul Hawkshaw: \"Bruckner's Eigth Symphony: Some Editorial Issues\".\r\nEbbe Tørring \"Recapitulation Procedures in Bruckner's Symphonies\".\r\nPeter Palmer \"Bruckner, Rued Langgaard, &amp; Last Things\". [siehe auch März 2010]\r\nBenjamin Gunnar Cohrs: Anton Bruckner's Second Symphony – Versions, Variants and their Critical Editions.\r\nBryan Fairfax: A Bruckner Festival: London 1964.\r\nWilliam Carragan: Notes on Anton Bruckner's Third Symphony, 1877 Version.\r\nJohn Hudson: Bruckner's Ninth - a Poem. (**).", "Letzte Änderung": "11.09.2026 08:20"}, {"ID": 200807005, "Datum": "Juli 2008", "Haupttext": "Einspielung der 9. Symphonie durch das Osaka Philharmonic Orchestra unter Oue (*).\nEinspielung von Bearbeitungen Brucknerscher Sätze für Horn-Ensemble (Czech Horn Chorus unter M. Bok und A. Barta, Orgel) in Most (Tschechien): Ave Maria (WAB 7), Windhaager Messe, 6 Motetten (prov. WAB 67], Adagio der 7. Symphonie (**).\r\n \nThe Bruckner Journal XII bringt in Heft 2 u.a. folgende Beiträge:\nAlan Munro: Stanislaw Skrowaczewski in Scotland - January 2008 (Interview).\nFlorence Bishop: Bruckner Symphony No. 9…fourth movement.\r\nNicholas Attfield: Music and Mysticism in the Weimar Republic: The Case of Anton Bruckner and Erich Schwebsch.\r\nIan Beresford Gleaves: On Bruckner’s Sixth Symphony.\r\nMartin Spiteri: Giuseppe Sinopoli (1946-2001) 34 A survey of his Bruckner performances (1983-99).\r\nJohn F. Berky: The Mystery of the “Gerd Rubahn” Symphony No. 3.\r\nAbbildung: Zeichnung von Hans Götzinger (12.2.1867 - 25.9.1941) [Ansfelden mit Geburtshaus und Kirche] (***).", "Letzte Änderung": "27.02.2026 10:39"}, {"ID": 200707005, "Datum": "Juli 2007", "Haupttext": "Datierung des Vorworts von Renate Grasberger zum 3. Teil der Bruckner-Ikonographie (*).\nThe Bruckner Journal XI bringt in Heft Nr. 2 u.a. folgende Beiträge: \nInterview Sir Simon Rattle on Bruckner.     \nFranz Zamazal: Bruckner Orchester Linz.    \nErling E. Guldbrandsen: Music and Mystical Experience.     \nCrawford Howie: Mystery in the Music of Anton Bruckner.     \nGenius of Naivity - Hans Keller on rections to Bruckner.    \nPeter &amp; Florence Bishop: How well do Bruckner's interpreters understand him?     \nGert van Gelder; How I discovered Bruckner.     \nLetters from Wolfgang Winkler, Juan I. Cahis, Benjamin-Gunnar Cohrs, Dermot Gault (**).", "Letzte Änderung": "11.09.2026 09:53"}, {"ID": 200607005, "Datum": "Juli 2006", "Haupttext": "Datierung \"Freiburg im Breisgau in der \"Sapienz\", Juli 2006\" des Vorworts zu Rudolf Franz Reschikas Buch \"Bruckner. Gestalten und Archetypen seiner Musik\" (Musikgeschichtliche Studien X, Kludenbach 2007) (*).\n\nThe Bruckner Journal X bringt in Heft Nr. 2 u.a. folgende Beiträge:\nConstantin Floros: \"My Symphonies are my only pleasure\": Anton Bruckner in a new perspective. \nJacques Roelands: Doing Justice to Bruckner. \nPeter Jan Marthé on his completion of the Ninth. \nDavid Bate: Discovering Bruckner in the '70s. \nDeryck Cooke compares 1887 and 1890 versions of the Eighth.  \nTheodore Enslin: To Build a Cathedral -  notice of a poem. \nObituary Arthur Walker.  Bruckner Scores - Instrumental Music. \n[Ken Ward:] Bruckner in the national press: The Holy Father's Favourite. \nBruckner at the music festivals (**).", "Letzte Änderung": "11.09.2026 17:07"}, {"ID": 200507005, "Datum": "Juli 2005", "Haupttext": "«The Bruckner Journal« IX, Nr. 2 bringt zwei Darstellungen Bruckners von Michael Felmingham, eine Profilansicht des Kopfes und eine Zeichnung »Bruckner at the time of the struggle for the Finale of the Ninth« (*).\r\nAußerdem bringt das Heft u.a. folgende Beiträge: \"A. Bruckner. Symphony No IX in d minor, WAB 109, Finale (unfinished), Completed Preforming Version by Samale-Phillips-Cohrs-Mazzuca (1983-92): New Edition (2004) by Nicola Samale &amp; Benjamin Gunnar Cohrs\" S. 11-25, auf S. 26f \"A Letter (1885)\" von Morton Marcus, einen fiktiven Brief (21.12.1885, St. Florian) in Gedichtform, auf S. 28-32 eine Zusammenstellung von Crawford Howie \"Bruckner scores. Instrumental Music, Cantatas and Large-Scale Choral Works\" und auf S. 33 einen Nachruf von Peter Palmer auf Horst Haschek (*a).\nEinspielung der 8. Symphonie (Live-Mitschnitt) durch das Leipziger Gewandhausorchester unter Herbert Blomstedt in Leipzig (**).", "Letzte Änderung": "14.09.2026 13:07"}, {"ID": 200407005, "Datum": "Juli 2004", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch das Osaka Philharmonic Orchestra unter Oue in Osaka (*).\n\nThe Bruckner Journal VIII bringt in Heft Nr. 2 u.a. folgende Beiträge:\r\nCrawford Howie {book review]: Anton Bruckner: Briefe, II; 1887-1896.\r\nWolfgang Hiltl: Cui bono? Thoughts on the new ediiton of Bruckner's Ninth.\r\nPaul Coones: 'For Fools rush in ...'? Bruckner in amateur performance. \r\nJacques Roelands [Leserbrief]: Zum SPCM-Finale der 9. Symphonie.\r\nBrief von Benjamin-Gunnar Cohrs zum Heft \"Bruckners Neunte im Fegefeuer der Kritik\" (Musik-Konzepte).", "Letzte Änderung": "14.09.2026 19:33"}, {"ID": 200307005, "Datum": "Juli 2003", "Haupttext": "Eine Zuschrift von John Marshall (1922-2008, Eisenbahn-Historiker), die sich auf einen Artikel vom März 2003 bezieht [siehe weiter unten] wird im Journal of the Railway &amp; Canal Historical Society, Volume 34, Part 5 No. 185, auf S. 330f veröffentlicht. Marshall hatte eine BBC-Sendung vom 26.5.1986 aufgezeichnet, derzufolge Bruckner durch Sechters Vermittlung in freundschaftliche Beziehung zu den Eisenbahningenieuren Louis (* 1837) und Karl Gölsdorf (* 1861) trat und seiner Leidenschaft für Lokomotiven frönen konnte. Später stellte sich heraus, dass diese Sendung (von David Elliot) als Aprilscherz zum 1.4.1986 gedacht war.\n[Im folgenden Text scheinen sowohl Originalzitate des Leserbriefs als auch reine Inhaltsangaben verwendet worden zu sein]\r\n\"    Music and railways. John Marshall.\r\nPhilip Scowcroft produced an interesting article 'Music and Railways', but writer requested the source of his inclusion of Bruckner alongside Dvorak, whose love of railway locomotives is well documented. But Bruckner is another matter. On what authority is he credited with a 'passionate interest in railways'? Marshall first became interested in Bruckner about 1941, but it was not until he heard a recording of his 7th symphony, while out in India in 1945, that he became a Bruckner enthusiast. During the next 41 years he came upon no mention of any association between Bruckner and railways until, on 26 May  1986, the BBC broadcast a talk by David Elliot, son of Sir John Elliot of the Southern Railway, with the title 'A Composer on the Footplate, some revealing new evidence on the sources of Bruckner's inspiration'. He recorded the talk, which he found very interesting, but when he listened to it again he became suspicious, so he checked a few dates, and the suspicions multiplied.\r\nBruckner was born at Ansfelden near Linz on 4 September 1824. In 1851, when he was 27 and just beginning his work as a composer, the first trans-alpine railway was being built over the Semmering Pass. Marshall did not know if Bruckner was interested in this. A competition was arranged for a locomotive capable of working trains over the severe gradients. The winning locomotive, named Bavaria, was built by J A Maffei of Munich. The axles were coupled by chains, not rods. This chain transmission soon gave trouble and the engine did little useful work. (Lionel Wiener, Articulated Locomotives, Kalmbach, Milwaukee, Wis, 1970, pp246 et seq.) The opportunity for Bruckner to see it working seems slim.\r\nBruckner was one of the last pupils of Simon Sechter, 1788-1867, who, we are led to believe, introduced Bruckner to his friends the Golsdorfs, the great Austrian locomotive engineers. Both, Mr Elliot tells us, were keen musicians. Louis Adolf Golsdorf was born at Plaue near Augustusburg, Saxony, on 14 February 1837 and so was 12½ years younger than Bruckner and was only 14 at the time of the Semmering Trials. His more famous son Karl was born in Vienna, but not until 8 June 1861 when Bruckner was 37. Karl was only 6 when Sechter died at the age of 79 and Louis was 30, hardly a basis for an intimate friendship, musical or otherwise. We are told that Bruckner and Karl Golsdorf were invited onto the footplate of the Bavaria, ten years before Karl was born. By now my credence was becoming over-stretched.\r\nAbout this time I had occasion to write to Dr Schuh, then archivist of Austrian State Railways Administration Library and Documentation, and took the opportunity to ask if he had any record of a friendship between L A Golsdorf and Anton Bruckner. In his reply he said he had been unable to find any reference to such a friendship. He also sent me a copy of a substantial obituary article published in the Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure (Journal of the Society of German Engineers), Vol 60, 6 May 1916, pp396-8, following the death of Karl Golsdorf on 18 March which says nothing about any musical interests.\r\nHe had begun to draft a letter to Mr Elliot when he received the Stephenson Locomotive Society Journal for March/April 1987. There, on p61, I saw that I had been forestalled by a letter to the BBC from Mr David Cole which brought forth a reply from Mr Elliot revealing that the programme had been intended to go out on 1 April 1986 as a clever April fool's hoax.\r\nThe trouble with this is that people will believe it if they are not also railway historians. Even the great Bruckner scholar Robert Simpson believed it until informed otherwise. So it gets into the 'system' and nothing will eradicate it, and 'secondary-source historians' will go on repeating it for ever. Philip Scowcroft's mention may be an example. [siehe die Anmerkung 1]\r\nMuch as he should like to know that one of his favourite composers was also a railway enthusiast, he should need to read evidence of it dating before May 1986, preferably from an original source in German.\"\nDer fragliche Artikel, auf den sich Marshalls Zuschrift bezieht, war im März 2003, in Part 4 No. 184 des Journal of the Railway &amp; Canal Historical Society auf S. 248-253 erschienen:\nScowcroft, Philip. Music and railways.\r\n[Inhaltsangabe] Very wide range of music: serious (classical), musicals, popular. Very wide range of composers mentioned: Ralph Vaughan Williams related to Sir Ralph Wedwood (who was surely the most cultured railway chief executive) of the LNER. Villa-Lobos and his Little Train of the Caipira. Film music. See also letter from John Marshall on pp. 330-1 on Bruckner's association with Goldsdorf and further letter from Graham Bird on folksongs derived from railway accidents as per Casey Jones...\n[siehe die Anmerkung 2] (*).\n\nThe Bruckner Journal VII bringt in Heft Nr. 2 u.a. folgende Beiträge:\r\nJacques Roelands: The Finale of Bruckner's Mimth: an alternative vision.\r\nMorten Solvik: Bruckner's Last Finale. An Austrian Premiere for the Ninth Sympony (**).", "Letzte Änderung": "15.09.2026 07:06"}, {"ID": 200207005, "Datum": "Juli 2002", "Haupttext": "The Bruckner Journal VI bringt in Heft Nr. 2 u.a. folgende Beiträge:\r\nMark Audus: Günter Wand: A Memoir.\r\nColin Anderson: Wand's Bruckner: The First and the Last.\r\nDermot Gault [book review]: Perspectives on Anton Bruckner.\r\nRainer Boss [Bericht]: Conference in Gmunden, 4-7- October 2001.\r\nWilliam Carragan: The \"Wagner Symphony\" on Stage.", "Letzte Änderung": "15.09.2026 08:32"}, {"ID": 200107005, "Datum": "Juli 2001", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das NDR-Sinfonieorchester unter Günter Wand beim Schleswig-Holstein-Musikfestival in Lübeck (*).\nThe Bruckner Journal V bringt in Heft Nr. 2 u.a. folgende Beiträge:\r\nTerry Barfoot: Georg Tintner's Bruckner Symphonies.\r\nPeter Palmer [book review]: Franz Scheder: Anton Bruckner Chronologie.\nSome Bruckner Events in 1901. \r\nRaymond Cox: Erich Schmid (1907-2000).\r\nMichael Piper: The Bruckner Journal Conference [7.4.2001].\r\nCrawford Howie: Bruckner's Symphony No. 3. First Edition of Full Score and Piano-Duet Arrangement.\r\nLeon Botstein: Music and Ideology: Thoughts on Bruckner (**).", "Letzte Änderung": "15.09.2026 12:18"}, {"ID": 200007005, "Datum": "Juli 2000", "Haupttext": "Aufführung des Adagios der 8. Symphonie in der Zwischenfassung von 1888 auf vier elektronischen Orgeln [Mitarbeit von Takanobu Kawasaki?] in Tokyo (*).\nAufführung der 8. Symphonie durch das NDR-Sinfonieorchester unter Günter Wand beim Schleswig-Holstein-Musikfestival in Lübeck (**).\n\nThe Bruckner Journal IV bringt in Heft 2 u.a. folgende Beiträge:\n\"You know, I think Bruckner must have been Welsh\" - Wyn Moris.\r\nMark Kluge: The Royale Bruckner Third. \r\nRaymond Cox: Reflections on Symphony No. \"0\" (\"Die Nullte\") in D minor.\r\nAndrea Harrandt: Bruckner's Late Letters.\n1999 Bruckner Marathon.\r\nMehrere Leserbriefe (***).", "Letzte Änderung": "15.09.2026 14:14"}, {"ID": 199907005, "Datum": "Juli 1999", "Haupttext": "Vorwort von John A. Phillips zur Dokumentation des Finalefragments der 9. Symphonie (*).\nDie letzte Ausgabe von »Chord and Discord« erscheint bei der Bruckner Society of America (**).\nVorwort von Rüdiger Bornhöft zum Revisionsbericht des Requiems [WAB 39] (***).\n\nThe Bruckner Journal III bringt in Heft Nr. 2 u.a. folgende Beiträge:\r\nPeter Palmer [book review]: Wolfgang Seifert: Günter Wand: So und nicht anders - Gedanken und Erläuterungen.\r\nCornelis van Zwol: An \"Unfinished\" Symposium and a Bruckner Premiere in Holland. [9. Symphonie]\r\nRobert McColley: The Bruckner Conference, [...] Nottingham [...] 10.. April 1999.\r\nMark Audus: Jascha Horenstein (1898-1973): a great Bruckner interpreter.\r\nBen Korstvedt [Interview]: Joseph Braunstein (1892-1996): A Voice from the Brucknerian Past (conclusion).\r\nCrawford Howie: Bruckner Letters (1868). (°).", "Letzte Änderung": "15.09.2026 21:39"}, {"ID": 199807005, "Datum": "Juli 1998", "Haupttext": "Einspielung der C-Dur-Messe (Windhaager Messe) durch Ludmila Kuznetova, Ludmila Golub, Stanislav Davydov und Alexei Shanin in Moskau (*).\nVorwort von Rüdiger Bornhöft zum Revisionsbericht der d-Moll-Messe (**).\nAufführung der 5. Symphonie durch das NDR-Sinfonieorchester unter Günter Wand beim Schleswig-Holstein-Musikfestival in Lübeck (***).\n\nThe Bruckner Journal II bringt in Heft Nr. 2 u.a. folgende Beiträge:\r\nDermot Gault [book review]: Bruckner Remembered by Stephen Johnson.\r\nPeter Palmer [book review]: Hansjürgen Schaefer. Anton Bruckner: Ein Führer durch Leben und Werk.\r\nRaymond Cox: Reflections on the Symphonies [3.-5. Symphonie].\r\nBenjamin-Gunnar Cohrs: Bruckner and Schubert.\r\nDerek Scott: Lux in Tenebris (II) (°).", "Letzte Änderung": "16.09.2026 07:22"}, {"ID": 199707005, "Datum": "Juli 1997", "Haupttext": "Einspielung von Motetten [prov. WAB 67] und den Aequale [WAB 114 und WAB 149] durch den Ealing Abbey Choir unter Jonathan Brown (*), darunter die Ersteinspielung von \"Veni creator spiritus\" (*a).\n \nBericht von Silvia Miklin-Kniefacz über Metallrestaurierungsmaßnahmen am Bruckner-Sarkophag (Nachguss und Ergänzung verlorengegangener Dekorationselemente = die zwei Spitzen eines Kreuzquerbalkens) [vgl. \"Januar bis März 1996\" und 29.2.1996] (**).\n \n \nThe Bruckner Journal I bringt in Heft Nr. 2 u.a. folgende Beiträge:\r\nKonzert- und CD-Besprechungen.\nHans-Hubert Schönzeler 1925-1997) [Nachruf].\r\nRaymond Cox [book review]: Derek Watson: Bruckner (new edition).\r\nRaymond Cox: Reflections on the \"Student Symphonie\".\r\nConstantin Floros: Bruckner Propositions (II).\n\"A Famous Alpinist\". A Memoir by August Stradal [nach Göllerich/Auer].\r\nChrista Brüstle [Bericht]: International Conference: Berlin 7-9 October 1996.\r\nHartmut Krones: Church Music Celebration in Ma\r\nLeserbriefe von John C. Wright [über Celibidache] und Robert Wardell [zur Diskographie]. (***).", "Letzte Änderung": "16.09.2026 08:18"}, {"ID": 199607005, "Datum": "Juli 1996", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie (Schalk-Fassung) durch das Furtwängler Institute Philharmonic Orchestra Tokyo unter Takeo Noguchi in Tokyo (*).\nAufführung der 6. Symphonie durch das NDR-Sinfonieorchester unter Günter Wand beim Schleswig-Holstein-Musikfestival in Lübeck (**).\nVon der Aufführungsfassung des Finales der 9. Symphonie (Samale, Phillips, Cohrs und Mazzuca) erscheint eine 2., revidierte Auflage (***).\n[nach dem 26.6.1996]\r\nKonzerte der St. Florianer Sängerknaben mit einem Salieri-Mozart- und einem Bruckner-Kropfreiter-Programm. Die Tournee führt u.a. nach Frankreich, nach Grasse (2.7.1996) und Saou (3.7.1996) (°).", "Letzte Änderung": "29.05.2025 07:49"}, {"ID": 199507005, "Datum": "Juli 1995", "Haupttext": "Artikel von Klaus P. Richter »Posthum politisierter Bruckner« in Fonoforum (*).\n\r\n[Ende Juli 1995] Nach fast 16-jähriger \"Bruckner-Symphonie-Pause\" kehrt Georg Tintner nach Neuseeland zurück, um mit dem New Zealand Symphony Orchestra einen kompletten Bruckner-Zyklus einzuspielen [prov. WAB 86]. Realisiert wird jedoch nur die Aufnahme der 6. Symphonie (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199407005, "Datum": "Juli 1994", "Haupttext": "Veröffentlichung der Partitur des Finales der 9. Symphonie (nach dem Autograph) durch den Musikwissenschaftlichen Verlag [vgl. Januar 1994] (*).\nDatierung von Wolfgang Grandjeans Vorwort zur Studienpartitur der Urfassung des 2. und 3. Satzes der 1. Symphonie (zu Band 1/1 der Gesamtausgabe) (**).\n[auch Dezember 1994] Einspielung von »Abendzauber« durch das Süddeutsche Vokalensemble unter Rolf Beck und das Hornensemble Marie Luise Neunecker in Bamberg (***).", "Letzte Änderung": "09.09.2026 13:58"}, {"ID": 199307005, "Datum": "Juli 1993", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Osaka unter Takashi Asahina.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199107005, "Datum": "Juli 1991", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch das Bruckner-Orchester Linz unter Kurt Eichhorn.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199007005, "Datum": "Juli 1990", "Haupttext": "Die Österreichische Nationalbibliothek erwirbt aus der Sammlung Friedrich Georg Zeileis [siehe die Anmerkung] (zuvor im Nachlaß von Franz Schalk) das Adagio der 2. Fassung der 8. Symphonie.", "Letzte Änderung": "05.03.2025 17:44"}, {"ID": 198907005, "Datum": "Juli 1989", "Haupttext": "Einspielung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) und »kurz zuvor« [Februar 1989] der 8. Symphonie durch das Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta in Tel Aviv.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198807005, "Datum": "Juli 1988", "Haupttext": "Einspielung der 9. Symphonie durch das Sinfonieorchester Cluj-Napoca unter Mandeal (*).\n\r\nEinspielung der 4. Symphonie durch das Royal Philharmonic Orchestra Flandern unter Neuhold (**).\n\r\nBenjamin Gunnar Cohrs beendet seine Partitur der zwei Trio-Entwürfe mit Solo-Viola zur 9. Symphonie mit zugehörigem Kommentar (veröffentlicht 1997 durch Doblinger) (***).\n[Juli 1988?]\r\nArtikel von Urs E. Aßling \"Bruckneriana aus Alt-Pernstein\" in den Mitteilungen des Musealvereins Kirchdorf (°).", "Letzte Änderung": "01.09.2025 21:24"}, {"ID": 198707005, "Datum": "Juli 1987", "Haupttext": "[Juli 1987?] Rundfunkproduktion der Samale/Mazzuca/Cohrs-Fassung des Finales der 9. Symphonie unter Hubert Soudant in Utrecht (*).\nAlbi Rosenthal bietet der Österreichischen Nationalbibliothek das Autograph der Linzer Fassung der 1. Symphonie an (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198507005, "Datum": "Juli 1985", "Haupttext": "Einspielung des Scherzos der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) (Orgelfassung) durch Erwin Horn.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198307005, "Datum": "Juli 1983", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie durch das Rundfunksinfonieorchester Berlin unter Heinz Rögner in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198107005, "Datum": "Juli 1981", "Haupttext": "Einspielung des Perger Präludiums und von Karl Waldecks Fantasie nach dem Vorbilde Bruckners (1904) durch Rupert Gottfried Frieberger im Alten Dom in Linz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197707005, "Datum": "Juli 1977", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Rundfunksinfonieorchester Leipzig unter Herbert Kegel.", "Letzte Änderung": "24.02.2026 10:19"}, {"ID": 197607005, "Datum": "Juli 1976", "Haupttext": "Leopold Nowak legt eine Liste von Bruckner-Handschriften und anderen Dokumenten aus dem Nachlass Franz Xaver Müllers in St. Florian an.\r\nStichwörter:\r\nPublikationen, \"Das Lied vom deutschen Vaterland\" [siehe 11.10.1921], Ernst Petrschilek (26.10.1896), Karl Waldeck (11.9.1867, 21.9.1867), Perger Präludium (16.6.1922), Franz Kirchberger (Männerchor \"Der Stern der Liebe\", Ernst Schulz \"Das Blümlein schläft\") [siehe \"1891\"], Materialien zur 1. Symphonie (mit Provenienz-Vermerk \"Von Karl Aigner erhalten)\"), Briefe an Müller 1921 bis 1937, Zeitungsausschnitte.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197407005, "Datum": "Juli 1974", "Haupttext": "Einspielung der 5. Symphonie unter Rozhdestvensky in Moskau (*).\nEinspielung der 5. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Westdeutschen Rundfunks unter Günter Wand in Köln (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197207005, "Datum": "Juli 1972", "Haupttext": "[30.7.1972?] Einspielung des »Te deum« durch die Wiener Philharmoniker und den Wiener Staatsopernchor unter Karajan (*).\n[Juli?] Artikel von Eberhard Marckhgott »100 Jahre Bruckner-Harmonium« in »Der Ennser Turm«, Folge 7 (**).\nAufführung der 9. Symphonie bei den XII. Bad Hersfelder Festspielkonzerten. Das Programm enthält auf den S. 9 - 11 einen Artikel »Neunte Symphonie in D-Moll« von Hans Renner (***).", "Letzte Änderung": "07.09.2025 07:34"}, {"ID": 196607005, "Datum": "Juli 1966", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Vorwort zur Partitur des Requiems [WAB 39] (Band 14 der Gesamtausgabe) (*).\nEinspielung der 6. Symphonie durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Eugen Jochum (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196507005, "Datum": "Juli 1965", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Vorwort zur Studienpartitur der 2. Fassung 1877 der 2. Symphonie (Band 2 der Gesamtausgabe).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196207005, "Datum": "Juli 1962", "Haupttext": "Einspielung der f-Moll-Messe durch Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Eugen Jochum in München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195807005, "Datum": "Juli 1958", "Haupttext": "Artikel von Dr. Anton Lang \"Der letzte Akkord | Prof. Hans Haybäck zum Gedenken anlässlich seines Sterbetages am 7. Juli 1933\" in \"Heimatland | Wort und Bild aus Oberösterreich\" auf S. 56. Erwähnt werden u. a. Kontakte mit Karl Aigner und Bruckner (und am 22.3.1894 mit Ignaz Bruckner), das Improvisationsthema vom 25.3.1894, die Heirat der Tochter Grete Haybäck mit Anton Lang 1919, Haybäcks Orgelspiel am 6.1.1931.", "Letzte Änderung": "29.03.2023 07:32"}, {"ID": 195507005, "Datum": "Juli 1955", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Vorwort zur Studienpartitur des Quartetts (Band 13/1 der Gesamtausgabe).", "Letzte Änderung": "07.02.2025 06:12"}, {"ID": 195407005, "Datum": "Juli 1954", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Vorwort zur Studienpartitur der 7. Symphonie (Band 7 der Gesamtausgabe) (*). Datierung von H. F. Redlichs Vorwort zur Partitur der 4. Symphonie [auf Löwes Fassung basierend], Plattennummer »E. E. 3636«, 9 SS. Vorwort, 210 SS. Notentext (**). \nEs handelt sich um einen Reprint des Druckes von 1889 (**a).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195307005, "Datum": "Juli 1953", "Haupttext": "Einspielung des »Te deum« durch das New York Philharmonic Orchestra, den Westminster Chor (Chordirigent John F. Williamson) und die Solisten Frances Yeend, Martha Lipton, David Lloyd und Mack Harrell unter Bruno Walter in New York (*).\nDer fünfte Teil von Erich Schwebschs Artikel »Anton Bruckners VI. Symphonie A-Dur« erscheint in der Zeitschrift »Die Drei / Zeitschrift zur Erneuerung von Wissenschaft Kunst und sozialem Leben«, XXIII. Jahrgang, Heft 4, auf S. 184 - 197 (**).\nBrief des Päpstlichen Stuhls an Max Auer: Teilt ihm mit, dass es \"dem Urteil der Diözesanbischöfe anheimgestellt wurde, die Werke Bruckners in den Kirchen ihrer Bistümer aufführen zu lassen.\" (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195107005, "Datum": "Juli 1951", "Haupttext": "Im »Historischen Steyrer Festspiel« (Idee: Hans Pernegger-Pernegg, musikalische Leitung: Weinschenk) im Schloßhof spielt auch Bruckner, dargestellt von Julius Bayer, eine Rolle.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194907005, "Datum": "Juli 1949", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie in St. Florian durch die Wiener Symphoniker unter Volkmar Andreae [10.7.1949] (*).\nArtikel von Hans Ferdinand Redlich »The Finale of Bruckner's Ninth Symphony« in The Monthly Musical Record 79, S. 143-149 (**).", "Letzte Änderung": "31.08.2024 20:33"}, {"ID": 194807005, "Datum": "Juli 1948", "Haupttext": "Artikel (signiert »P. V.«) »De orgelwerken van Anton Bruckner« [prov. WAB 88] in De Schalmei 3, S.87.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194407005, "Datum": "Juli 1944", "Haupttext": "Vorbereitungen zur Verlegung des Bruckner-Verlags [Umbenennung des Musikwissenschaftlichen Verlags] von Leipzig nach Braunau (*).\n\r\nAufführung einer Bruckner-Symphonie [prov. WAB 86] durch das Dresdener Philharmonische Orchester unter Carl Schuricht im Gewerbehaus in Dresden (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194107005, "Datum": "Juli 1941", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen im Juli-Heft der Zeitschrift für Musik, 108. Jg.:\nAuf dem Innentitel Verlagswerbung: Peter Raabe, Kulturpolitische Schriften 3. Band: Deutsche Meister (Band 58 der Reihe \"Von deutscher Musik\") [u.a. Anton Bruckner].\nS. 445 (\"Deutsche Musik in Norwegen\", Bericht von Wolfgang Delhaes, z. Zt. Oslo): \"[...]  – Sehr stark wirbt Olav Kielland für die Kunst Anton Bruckners. In den letzten fünf Jahren wurden hier die 1. Symphonie (Kielland), die \"Vierte\" (Abendroth), die 7. Symphonie (Weisbach, Kielland), die Ouvertüre g-moll und drei Orchesterstücke (Kielland) aufgeführt. Die 9. Symphonie und das \"Te deum\" waren im April 1940 in einem Brucknerabend vorgesehen, konnten aber nicht aufgeführt werden. Die Pflege Straußscher und Brucknerscher Musik, die ja ein Riesenorchester voraussetzt, ist für die \"Filarmonisk Selskap\", deren Orchester 1940 vollbesetzt 55 Musiker umfaßte, ein besonderes Verdienst. Die Tuben, die Bruckner vorsieht, wurden in den einzelnen Aufführungen durch einen verstärkten Satz Hörner ersetzt.   |   Soweit die Pflege der deutschen symphonischen Musik in Oslo. Sie hat in Olav Kielland einen begeisterten Förderer, der sich jederzeit mit seiner ganzen Person für die deutsche Sache auf dem Gebiete der Musik einsetzt.    |    Auf dem Gebiete deutscher Chormusik [... Leif Halvorsen ... Bruckner nicht erwähnt ...]\"\nS. 453: Bericht von Victor Junk über die Wiederholung des Wagner-Programms vom 12.5.1872 mit den Wiener Symphonikern unter Hans Weisbach in einem Konzert des Richard-Wagner-Verbandes deutscher Frauen zugunsten der Kriegsverwundeten.\nS. 460f: \"Deutsche Musik im besetzten Gebiet. Erstaufführungen in Belgien. Von Nikolaus Spanuth. [...] Es war daher an der Zeit, vor allem die Werke solcher deutscher Meister aufzuführen, die bisher in Belgien unbekannt waren oder auch bewußt totgeschwiegen wurden. Dazu gehörte vor allem das Schaffen Anton Bruckners, Max Regers und Hans Pfitzners, jener Meister, die die Ehre der deutschen Kunst hinüberretteten in ein neue Zeit. Zur Verwirklichung dieser notwendigen und wichtigen Kulturaufgabe wurden sonntägliche Konzerte eingerichtet, bei denen das Große Sinfonieorchester des Senders Brüssel, das beste Orchester Belgiens, unter namhaften Dirigenten Werken der vlämischen und deutschen Musik erstmalig den Weg in die belgische Öffentlichkeit bahnte. Weitere Konzerte wurden von ausgezeichneten Kammermusikvereinigungen und dem Philharmonischen Orchester Antwerpen bestritten.    |    Es soll hier nun lediglich von der Aufführung deutscher Werke berichtet werden. [...] Am Geburtstage des Führers [20.4.1941] fand im ausverkauften Palast für schöne Künste ein Sinfoniekonzert unter Leitung von GMD Fritz Lehmann - Wuppertal mit Werken der größten ostmärkischen Meister Franz Schubert und Anton Bruckner statt. Nach der Unvollendeten Sinfonie von Schubert gestaltete sich die Erstaufführung der gewaltigen 5. Sinfonie von Bruckner zu einem künstlerischen Erlebnis, das in der belgischen Tagespresse ein spontanes Echo fand. So schrieb die vlämische Presse, daß die Programmlinie, die hier verfolgt würde, schlechthin richtunggebend sei für die gesamte zukünftige Entwicklung des belgischen Musiklebens. [... Max-Reger-Feier am 11.5.1941 ... \"Parsifal\" in vlämischer Sprache ...]\".\nS. 469f: \"BRUCKNERFESTTAGE ST. FLORIAN - LINZ. 31. Mai bis 3.6.1941. Von Direktor Vincenz Müller, Linz/D.    |    \"Mitten im gewaltigsten, aber auch sieghaftesten Ringen, in dem das deutsche Volk um der Größe seiner Zukunft willen steht, schickt sich der Heimatgau des Führers an, seinen größten musikalischen Genius zu feiern\" – mit diesen Worten leitete Gauleiter und Reichsstatthalter August Eigruber als Schirmherr seine Einladung [...] ein. [... es folgt ein ausführlicher Bericht ...]  Dank und Anerkennung aber gebührt den Veranstaltern, die die Brucknerfesttage von St. Florian und Linz zum stärksten und schönsten musikalischen Erleben des Jahres 1941 erhoben haben.\"\nS. 475: Über die Konzerte in Chemnitz unter GMD Leschetizky. \"[...] In vier Meisterkonzerten vermittelte er als Neuheiten Bruckners 6. Symphonie, [... Höller etc. ...]. Im 5. Meisterkonzert brachte KM Charlier Bruckners 1. Symphonie in der Linzer Fasssung und \"Tod und Verklärung\" zu Gehör, während Cassadò sein eigenes wertvolles Cellokonzert spielte. [...] Prof. Eugen Püschel.\"\nS. 476: Prof. Dr. Trunzer berichtet aus Coburg, wo das Landestheaterorchester unter Dr. Wilhelm Schönherr u. a. die 3. Symphonie aufführte.\nS. 480: Ernst Bock meldet für Stettin eine Aufführung der 5. Symphonie unter MD Mannebeck in einem städtischen Konzert.", "Letzte Änderung": "21.12.2025 13:37"}, {"ID": 194007005, "Datum": "Juli 1940", "Haupttext": "Verlagsverzeichnis der Universal-Edition mit dem Vermerk »Nr.22 VII/1940« [Datierung?] (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193807005, "Datum": "Juli 1938 [?]", "Haupttext": "Artikel von Egon Wellesz »Anton Bruckner and the Process of Musical Creation« in »Musical Quarterly« 24, S. 265 - 290,\r\nu.a. mit einer Würdigung der Ausgaben der Universal-Edition (*).\nInternationales Bruckner-Fest in Österreich geplant [29.6. - 5.7.1938] (**).\r\nZu diesem Anlaß war die Ausgabe neuer Doppelschillinge mit Bruckners Bildnis (überliefert sind Entwürfe von Arnold Hartig (IKO 274), Franz S. Forster (IKO 280a) und Hans Kröll (IKO 280b)) vorgesehen, die nicht zustande kam (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193707005, "Datum": "Juli 1937", "Haupttext": "Die Monatsschrift »Der Chorwächter« bringt einen Artikel von Johannes Hatzfeld »Anton Bruckner als Patron der Kirchenmusik«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193607005, "Datum": "Juli 1936", "Haupttext": "Schreiben der Internationalen Bruckner-Gesellschaft an Adolf Hitler:\r\n     Man wolle ihm als Dank für die Ehrung Bruckners in der Walhalla die vom Regensburger Verleger Gustav Bosse gestiftete Bruckner-Ehrenmedaille überreichen. Unterschriften von Siegmund von Hausegger, Max Auer und Franz Moißl. Eingangsvermerk »Berlin, am 15. Aug. 1936« mit Erwähnung des Ministerialdirigenten Dr. Meerwald (*).\n \n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik: \n \nAuf Seite 841 berichtet Viktor Junk, dass am zweiten Abend des Wiener Gastspiels der Philharmonischen Gesellschaft unter E. v. Dohnanyi das \"Te deum\" mit dem Hauptstädtischen Chor Budapest aufgeführt wurde (a).\n \nKarl Hasse erwähnt auf Seite 865 in seinem Rückblick auf das Max-Reger-Fest in Freiburg, dass im Vorjahr dort auch ein Bruckner-Fest veranstaltet wurde (b).\n \nErich Valentin schreibt in der Rubrik \"Musik im Rundfunk\" über zeitgenössische Musik, die \"auf einem Boden gewachsen ist, der durch eine ganze Höhenphase der Musikentwicklung von Haydn bis Bruckner geheiligt ist\" (c).\n \nHorst Büttner mahnt auf Seite 892 (\"Musik im Rundfunk - Reichssender Leipzig\") eine bessere Programmgestaltung an. Musik sei ein \"geduldetes Anhängsel\", und den Gesamteindruck des Senders könne eine \"akustisch unzulängliche Brucknersinfonie\" auch nicht verbessern  (d).\n \nAuf Seite 894 wird angekündigt, dass die norddeutsche Landesgruppe der IBG mit der Reichsmusikkammer vom 24. - 28.10.1936 in Berlin das \"Deutsche Bruckner-Fest\" veranstalten wird (e).", "Letzte Änderung": "19.11.2024 09:56"}, {"ID": 193507005, "Datum": "Juli 1935", "Haupttext": "Artikel von Adolph Trittinger »Die elektrische Einrichtung der Bruckner-Orgel« im Linzer Elektroboten, S.3 (a).\n \n[ca. Juli 1935?] In den Mitteilungen des oberösterreichischen Sängerbundes, Folge 6-7, wird auf S. 1 das Programm der Internationalen musikalischen und heimatkundlichen Feier Linz-St. Florian bekanntgegeben (26.7.1935 d-Moll-Messe, 4. und 9. Symphonie, 27.7. Quintett, 7. Symphonie, Märsche) (b). Auf S. 2 Artikel von Commenda (siehe \"1935\").\n\nBruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik« XXVII: \nRudolf Sonner berichtet ausführlich vom Bruckner-Fest in Freiburg:\r\n   1. und 8. Symphonie unter Hermann Abendroth, unter Konwitschny (auswendig dirigierend) die 7., 5. und 9. Symphonie und das »Te deum«, 2. und 6. Symphonie unter Leonhardt, 3. und 4. Symphonie unter Hans Rosbaud, d-Moll-Symphonie (»Nullte«) unter Franz Moißl, an Christi Himmelfahrt e-Moll-Messe, 7st. »Ave Maria« [WAB 6] durch den Kirchenchor St. Martin unter Ernst Ketterer (*).\nDie Freiburger Aufführung der 9. Symphonie wurde vom Frankfurter Rundfunk gesendet (Bericht von Kurt Herbst) (**).\n»Paul van Kempen hat das Recht zur ersten Aufführung von Bruckners 6. Sinfonie in der Urfassung erworben. Er wird das Werk mit der Dresdner Philharmonie im Rahmen eines Bruckner-Zyklus, der sämtliche Sinfonien des Meisters [prov. WAB 86] vorsieht, zur Aufführung bringen.« (***).", "Letzte Änderung": "19.08.2025 21:05"}, {"ID": 193407006, "Datum": "Juli 1934", "Haupttext": "Datierung von Alfred Orels Vorwort zur Partitur der 4 Orchesterstücke [WAB 97 und Marsch WAB 96] (Sonderdruck aus Band 11 der Gesamtausgabe) (a).\nBruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik« XXVI: \nWerner Oehlmann berichtet von der Rundfunksendung der 8. Symphonie mit dem Berliner Funkorchester unter Hans Rosbaud (*).\nAuch der Münchner Rundfunk brachte eine Bruckner-Aufführung [prov. WAB 86] unter Hans Winter (Bericht von Oscar von Pander) (**).\nMax Voigt erwähnt eine »ausdrucksgesättigte« Wiedergabe der 7. Symphonie unter Leopold Reichwein in Bochum (***).\nMit einem Bruckner-Werk [prov. WAB 86] fand die Chemnitzer Saison ihren Abschluß (Bericht von Walter Rau) (°).\nCarl Heinzen meldet eine Aufführung der 4. Symphonie unter Hugo Balzer in Düsseldorf (°°)\nund Alexander Eisenmann eine der 9. Symphonie in der Originalfassung unter C. Leonhardt in Stuttgart (°°°).", "Letzte Änderung": "03.12.2024 19:54"}, {"ID": 193307006, "Datum": "Juli 1933", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik« XXV: \nJoh. Günther (Berlin) berichtet vom Festkonzert des Akademischen Orchesters (anläßlich des 25jährigen Bestehens) in der Hochschule für Musik, bei dem Ernst Praetorius die 4. Symphonie dirigierte (*).\nMax Voigt schreibt aus Duisburg:\r\n   »Einen groß angelegten Bruckner-Abend bestritt der Berliner Dirigent H. Knapstein mit der klar gegliederten und geschmackvoll schattierten Wiedergabe der 6. Sinfonie und der f-moll-Messe, der das Städtische Orchester, der Städtische Gesangverein und Mitglieder des Duisburger Sängerbundes hingebend ihre Kräfte liehen.«\r\nund meldet eine Aufführung des 150. Psalms durch den Hamborner Musikverein unter Koethke [siehe die Anmerkung] (**).\nEin Bruckner-Werk [vermutlich das Quintett] wurde in Krefeld vom Peter-Quartett aufgeführt (Bericht von Hermann Waltz) (***).\nErich Hammacher meldet die Aufführung der 4. Symphonie und der f-Moll-Messe unter [G. L.] Jochum im 4. Musikvereinskonzert in Münster (°).\n»Berlin: Unter Alfred Sittards Leitung brachte der Hochschulchor in Verbindung mit dem Philharm. Orchester kürzlich eine Wiedergabe der großen f-moll-Messe Anton Bruckners.« (°°).\n[nach dem 7.7.1933]\nHeft 1 der Bruckner-Blätter berichtet\nauf S. 1 von der Liquidierung des Benno-Filser-Verlags und der Gründung eines mit der IBG gekoppelten »Musikwissenschaftlichen Verlages«.\nAuf S. 2f wird das Programm der Salzburger Festtagung (15. - 21.8.1933) bekanntgegeben\nund auf S. 4 das Münchner Bruckner-Fest (23. - 30.10.1933) angekündigt.\nAuf S. 5f berichtet ein Artikel von Dr. B. Zeller vom Zweiten Westfälischen Brucknerfest in Dortmund\nund auf S. 6f »Dr. G.« [= Fritz Grüninger?] vom Badischen Brucknerbund (u.a.: Dr. H. Poppen plane die f-Moll-Messe mit dem Bach-Verein in Heidelberg. Dank an Clara und Elisabeth Ernst, Hanna Fladt (Freiburg) und Herrn F. B. Metzger (Freiburg). Hermann Meister sei als Nachfolger Wilhelm Fladts jetzt Schriftführer).\nDie Rubrik Nachrichten (S. 7f) weist auf die 2. Auflage von Max Auers Buch »Anton Bruckner. Sein Leben und Werk« hin, würdigt Wolfgang von Bartels (Schriftführer der Ortsgruppe München) anläßlich des 50. Geburtstags am 21.7.1933, meldet die Aufführung von Friedrich Kloses Messe in d-Moll in München und das zehnjährige Jubiläum der Berliner Bruckner-Vereinigung (23.5.1933). Todesmeldungen: Amalie Löwe (31.5.1933 in Wien) und Hans Haybäck (7.7.1933 in St. Florian). Anton Wiedner habe in Graz einen Bruckner-Chor gegründet und plane die Gründung einer Ortsgruppe Graz der IBG. Die IBG werde im Herbst ein Denkmal für Franz Marschner enthüllen. Die zweite Auflage von Max Auers Buch »Anton Bruckner. Sein Leben und Werk« wird für den Herbst angekündigt (°°°).", "Letzte Änderung": "07.10.2024 07:10"}, {"ID": 193207005, "Datum": "Juli 1932", "Haupttext": "Anmerkung zu einer Photographie von Bruckners Leichnam »anläßlich einer neuen Sarglegung des Meisters« (aus dem Besitz von Prof. J. W. Ziegler) (b).\nBruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik« XXIV: \nIn Bamberg gastierten die Dresdener Philharmoniker unter Fritz Busch und Werner Ladwig u.a. mit der 5. Symphonie (*).\nS. Braslavsky schreibt über die vergangene Konzertsaison unter Serge Kussewitzkij in Boston:\r\n   »Nach vielen Verschiebungen wurde endlich auch eine Bruckner-Sinfonie aufgeführt, und zwar die achte in c-moll. Bruckner wird hier in Amerika bloß toleriert, wenn auch respektiert. Seine Musik ist für die Amerikaner »zu schwer«.« (**).\nE. A. Schneider erwähnt für Dortmund die Aufführung der 3. Symphonie unter Wilhelm Sieben (***),\nMax Voigt für Duisburg eine Bruckner-Aufführung [prov. WAB 86] [unter Jochum?] (°).\nKarl Laux schreibt aus Ludwigshafen:\r\n   »Das Pfalzorchester schloß die Reihe seiner Konzerte mit einer schönen Aufführung von Bruckners neunter Sinfonie unter Leitung von Ernst Boehe ab. Es folgte das Te Deum, chorisch ausgezeichnet vom Beethovenchor bewältigt.« (°°).\nOscar von Pander berichtet aus München:\r\n   »Prinzipiell von ungewöhnlichem Interesse war die Doppelaufführung der Neunten Sinfonie von Bruckner in ihren beiden Fassungen, der ursprünglichen des Meisters, die damit ihre Uraufführung erlebte, und der Löweschen Bearbeitung, die bisher überall gespielt wurde, unter Hausegger mit den Münchner Philharmonikern. Die gleichzeitig tagende Brucknergesellschaft entschied sich bezüglich der Drucklegung in der Brucknerausgabe, die soeben von Prof. Orel bei Filser-Augsburg vorgenommen wird, für die Urfassung, vor allem aus Pietätsgründen, denn über die klangliche Verbesserung, die der große Orchesterkenner und Praktiker Löwe vorgenommen hat, kann ein Zweifel kaum bestehen.« (°°°).\nWilli Schuh meldet die Aufführung der 5. Symphonie unter Hermann Abendroth in einem populären Sinfoniekonzert in Zürich (#).\n[Auszugsweiser?] Abdruck eines Artikels »Die Instrumentation Anton Bruckners« von Richard Wetz in »Das Orchester« IX/9 [vgl. »Mai 1932«] (##).\nAus Knittelfeld (Obersteiermark) berichtet R. M.:\r\n   »Eine Glanzleistung reifster Orchesterkultur war die erschütternde Wiedergabe der 3. Sinfonie Bruckners [unter Otto Krischke] ...« (###).\n»Weimar: Auch in diesem Sommer wird vom Deutschen National-Theater ein Bruckner-Fest [prov. WAB 86] veranstaltet. Es werden sämtliche zehn Sinfonien Bruckners in der Herderkirche zur Aufführung gebracht.« (a).", "Letzte Änderung": "21.10.2025 20:20"}, {"ID": 193107005, "Datum": "Juli 1931", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik« XXIII:\nMax Unger berichtet vom Musikfest in Jena, wo die Berliner Philharmoniker unter Furtwängler die 3. Symphonie spielten (*).\nOhne nähere Details meldet Otto Hödel aus Graz:\r\n   »Die städtischen Sinfoniekonzerte brachten in letzter Zeit ziemlich viel Bruckner.« [prov. WAB 86] (**).\nRoland Tenschert erwähnt die Aufführung der 8. Symphonie unter Paumgartner in einem Abonnementskonzert in Salzburg (***).\n»Weimar: Die Staatskapelle unter Prätorius' Leitung veranstaltet ein Bruckner-Fest. Die Festaufführungen werden sich bis in den Juli erstrecken. Das Ergebnis der Sonderveranstaltung ist eine zyklische Aufführung sämtlicher neuen [sic!] Sinfonien Bruckners.« [prov. WAB 86] (°).", "Letzte Änderung": "14.05.2024 09:01"}, {"ID": 193007006, "Datum": "Juli 1930", "Haupttext": "Der »Bote aus Seitenstetten« erwähnt im Nachruf auf Otto Fehringer auch dessen Beziehung zu Bruckner (a).\nBesprechung einer Aufführung der 9. Symphonie unter Jascha Horenstein durch Theodor W. Adorno (b).\nBruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik« XXII: \nW. Kemp erwähnt lobend die Aufführung der 9. Symphonie unter Peter Raabe in Aachen im Rahmen des Niederrheinischen Musikfestes (*).\nDasselbe Werk brachte auch Reichwein in der vergangenen Saison in Bochum (Bericht von Max Voigt) (**).\nTheodor Wiesengrund Adorno schreibt über ein Montagskonzert des Orchestervereins unter Horenstein in Frankfurt:\r\n   »[...] zum Schluß Bruckners Neunte. Deren Interpretation besonders neu und überzeugend: ein dynamischer Bruckner, aus der sakralen Ruhe und flächigen Starrheit endlich herausgebrochen, die uns nichts mehr gilt; ausgehend von den harmonisch-melodischen Spannungen der kleinsten Zellen zueinander, bis das schwere Metall der Sätze in der Glut stetigen Übergangs eingeschmolzen ist. Ich habe den ersten Satz so noch nicht gehört: so richtig in der Erkenntnis, so überzeugend in der Realisierung; nicht minder zwingend das Scherzo mit dem flüchtigen Trio. So allein kann Bruckner denen entrissen werden, die ihn bis heute gepachtet haben.« (***).\nHermann Sexauer erwähnt einen Brahms-Bruckner-Abend mit dem Chorverein unter Gustav Bier in Freiburg (°).\nWalther Jacobs bemerkt zur Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Furtwängler in Köln:\r\n   »Vorbildlich war nur nicht der Gewaltstrich im Wiederholungsteil des Finales der Sinfonie.« (°°).\nÜber dieselben Interpreten schreibt L. Dunton Green aus London:\r\n   »Dank sei ihnen für eine würdige Ausführung der Romantischen Sinfonie Bruckners, die nun aber dieses Jahr dreimal gegeben wurde, während die Dritte, Siebente und Neunte noch immer einer »ersten« Aufführung harren. Es ist bedauerlich, daß die Gäste sich um dergleichen Details nicht kümmern und sich nicht vorher mit zuständigen Persönlichkeiten über die Zweckmäßigkeit ihrer Programme beraten.« (°°°).\nWilhelm Bopp erwähnt eine »glanzvolle« Aufführung der 8. Symphonie durch das Gürzenichorchester unter Hermann Abendroth in Mannheim (#).\nFür Berlin wird die 3. Symphonie mit den Berliner Philharmonikern unter Furtwängler angekündigt (##).", "Letzte Änderung": "01.06.2024 09:50"}, {"ID": 192907005, "Datum": "Juli 1929", "Haupttext": "[ca. Juli 1929, nach dem 19.6.1929]\r\nHeft 2 der Bruckner-Blätter 1929\r\nbietet auf S. 17f eine Vorschau auf das »Erste Badische Bruckner-Fest in Karlsruhe« (6. - 10.11.1929) und\r\nberichtet im Kapitel »Aus den Sektionen« über den Schweizerischen Bruckner-Bund (Vorstand: Wilhelm Thormann (Bern), Dr. Ernst Kurth, Elisabeth Mathys (Bern), Dr. Rudolf Witschi (Münsingen) [siehe die Anmerkung], Dr. Gustav Renker (Bern) und Ernst Schweingruber (Bern)) und seine Aktivitäten seit der Gründung 1926 (S. 18 - 20, signiert »R. W.« [Rudolf Witschi?]),\r\ndie Ortsgruppe München (S. 20f, signiert »H. K.« [Heinrich Knappe?]),\r\nden Westfälischen Brucknerbund (S. 22),\r\ndie Bruckner-Gemeinde Karlsbad (S. 22f, signiert »H.« [Gustav Hüttisch?]),\r\nden Oberösterreichischen Bruckner-Bund (S. 23f),\r\ndie Sektion Wien und Niederösterreich (S. 24, signiert »m.«)\r\nund die Sektion Linz (S. 25, signiert »G.« [Paul Günzel?]).\r\nIn der Rubrik »Kleine Nachrichten« auf S. 25f wird gemeldet, daß die Gründung der Sektion Leitmeritz unter dem Protektorat von Bischof Dr. Groß und Bürgermeister Oberst Knöchel bevorstehe. In der Sektion »Rheinland« sollen die Städte Köln, Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen, Essen, Elberfeld, Gelsenkirchen, Aachen, Krefeld, Bonn, Koblenz, Trier etc. zusammengefaßt werden. Für die Bruckner-Orgel in St. Florian habe das Unterrichtsministerium 14.000 Schilling bewilligt. Der oberösterreichische Bruckner-Bund habe bisher 40.000 Schilling gesammelt. Über den 4./5.5.1929, die Juni-Sitzung der Sektion Wien (mit Vinz. Ludwigs Bericht aus Finnland), über Aufführungen in Turin und Bukarest. In Troppau sei Gauchormeister Karl Mohr bei der Generalprobe zu einem Bruckner-Konzert verstorben.\r\nVon der Gesamtausgabe wird auf S. 26 gemeldet, daß die 9. Symphonie noch im Sommer erscheinen werde, daß nach Stradals Klavierbearbeitung des Quintetts auch die der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) in Arbeit sei und daß noch 1929 die Bücher von Grüninger (»Der metaphysische Kern [...]«) und Grunsky (»Das Formproblem in Anton Bruckners Symphonien«) im Benno-Filser-Verlag herauskomme.\r\nDas Kapitel »Literarische Beiträge« bringt einen Artikel von Josef Lorenz Wenzl (St. Pölten) »Zur Psychologie Anton Bruckners« (S. 27f), auf S. 29 »Bruckneriade [/] Eine Improvisation in Versen von Rudolf Moißl, Wien« und auf S. 30f einen Bericht von Franz Moißl »Bruckner-Festzauber im Brucknerland [/] (Zum 5. Mai 1929.)«.\r\nFrédéric Goetz (Straßburg) bespricht auf S. 31f Stradals Klavierbearbeitung des Quintetts (a).\nBruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik« XXI: \nAdolf Aber berichtet von einer »bemerkenswerten stilsicheren Aufführung« der 4. Symphonie durch das Leipziger Sinfonie-Orchester unter Theodor Wünschmann (*).\nFranz Gräflinger schreibt aus Linz:\r\n  »Bruckner-Bund und Neuhofer-Gemeinde veranstalteten ein Chor- und Sinfoniekonzert. [...] Paul Günzel leitete bewegungsenergisch Bruckners »Dritte«. Stimmungsvoll eine Bruckner-Sterbetag-Gedenkfeier. Ausführende Linzer Domchor. Erst in der St. Florianer Stiftskirche des Meisters »Requiem« [WAB 39], in der Gruft das f-moll-Libera [WAB 22]; dann ein a cappella-Konzert im Marmorsaal unter Führung Prof. Müllers.« (**).\nWilly Krienitz meldet eine Aufführung der 9. Symphonie durch die Münchener Philharmoniker unter Hausegger im letzten Konzert der Saison (***).\n»In Münster i. W. ist dem Beispiele Württembergs, Badens usw. folgend der Westfälische Bruckner-Bund gegründet worden. Er bildet eine Landesgruppe der »Internationalen Bruckner-Gesellschaft«.« (°). -", "Letzte Änderung": "07.08.2026 21:53"}, {"ID": 192807006, "Datum": "Juli 1928", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik« XX:\nMartin Frey erwähnt eine Bruckner-Aufführung [prov. WAB 86] in einem städtischen Konzert unter Erich Band in Halle (*),\nWilhelm Zinne die 8. Symphonie zum 100jährigen Jubiläum der Philharmonischen Konzerte in Hamburg (**).\n Georg Rimskij-Korssakoff meldet aus Leningrad eine Bruckner-Aufführung [prov. WAB 86] unter Abendroth (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192707006, "Datum": "Juli 1927", "Haupttext": "Die von J. V. Wöß neu revidierte Studienpartitur [Taschenpartitur] der 8. Symphonie erscheint als Nr. 212 (= UE 2495) in der Philharmonia-Reihe (*) (Datierung des Vorworts, Plattennummer »U.E. 2495 W.Ph.V. 212« (*a)).\nVorwort von Joseph Meßner zu seiner Bearbeitung [Ergänzung] der bereits von Schmidinger für Chor und kleines Orchester bearbeiteten Windhaager Messe (Verlag Böhm Nr. 8542) (**).\nBruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik« XIX: \nKurt Singer bespricht Franz Gräflingers Buch »Anton Bruckner. Leben und Schaffen«, Verlag Max Hesse, Berlin (***).\nIn Basel erwies sich Gebhard Reiner zufolge der Gastdirigent Fritz Hirt als »ein nach der Tiefe schürfender Musiker von ganz spezieller Begabung für Anton Bruckner« (°).\nWilhelm Altmann erwähnt als Neuerscheinungen Max Auers Buch »Bruckner als Kirchenmusiker« und Gräflingers »Bruckner. Umgearbeitete Bausteine« (°°).", "Letzte Änderung": "18.12.2024 08:34"}, {"ID": 192607005, "Datum": "Juli 1926", "Haupttext": "Artikel von Artur Liebscher \"Zu Ernst Kurths Brucknerbuch\" im Juli-Heft von \"Der Kunstwart\" (a).\nArtikel von W. Kreth \"\"Bruckner\" von Ernst Kurth\" im Juli-Heft der Musica Sacra (Regensburg) auf S. 208f (b).\nArtikel von Oskar Lang \"Neue Musikbücher. Bruckner-Biographie von Ernst Kurth\" in Heft 7 von \"Der Bücherwurm\" (Dachau/München) (c).\nBruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik« XVIII:\nArtikel von Gustav Renker »Anton Bruckners Schweizerreise« (*).\nErwähnung des Artikels »Ernst Kurths Bruckner-Werk« von Erwin Kroll in »Die Musikwelt« VI/4-5 (Hamburg, April/Mai 1926) (**).\nMax Voigt erwähnt eine Aufführung der 8. Symphonie unter Paul Scheinpflug in Duisburg (***)\nund Theodor Wiesengrund Adorno einen Quintett-Abend mit dem Rosé-Quartett und Ottmar Gerster (2. Bratsche) und eine Wiedergabe der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Furtwängler in Frankfurt (°).\nWilhelm Zinne kündigt 3 Bruckner-Symphonien [prov. WAB 86] für Mucks Hamburger Konzerte der nächsten Saison an (°°).\nWilhelm Bopp schildert die Mannheimer Aufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Furtwängler als »fein poliert« - mit den »gewissen zyklopischen Rauheiten« hörte er sie lieber (°°°).\nAdolf Raskin berichtet vom Mittelrheinischen Musikfest in Saarbrücken, in dessen erstem Festkonzert das »Te deum« den grandiosen Abschluß bildete (Solisten: Lotte Leonard, Ruth Arndt, Gunnar Graarud und Hermann Schey) (#).\nKurzer Bericht von der Enthüllung der Gedenktafel in Klosterneuburg am Himmelfahrtstag (##).\nIn Wilhelm Altmanns Liste der Neuerscheinungen findet sich auch Ernst Kurths Bruckner-Buch (###).", "Letzte Änderung": "05.08.2026 21:16"}, {"ID": 192507005, "Datum": "Juli 1925", "Haupttext": "Datierung des Vorworts zu Alfred Orels Buch »Anton Bruckner. Das Werk - der Künstler - die Zeit« (*). Bruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik« XVII: \nRobert Hernried berichtet von der Aufführung der g-Moll-Ouvertüre und der 3. Symphonie unter Franz Jung im Erfurter Stadttheater in der vergangenen Saison. \nFurtwängler und das Gewandhausorchester gastierten mit der 9. Symphonie. \nDas 50. Konzert der Volkshochschule brachte das Quintett mit dem Schachtebeck-Quartett (mit Hansmann [2. Bratsche]) (**). \nIn Annaberg fand am 8.3.1925 eine Bruckner-Feier mit der 9. Symphonie und dem »Te deum« unter Eduard Mörike statt (***). \nAls Neuerscheinungen werden von Wilhelm Altmann die Briefausgaben Gräflingers und Auers aufgelistet (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192407005, "Datum": "Juli 1924", "Haupttext": "Das dritte Heft der \"Musica divina\" (XII: Jahrgang, Juli-September) ist als Bruckner-Sondernummer gestaltet.\r\nEs enthält Beiträge von Max Morold (Festspruch), Dr. Josef Kluger (Bruckners Leidensweg), Franz Moißl (\"Seine kirchenmusikalischen Widersacher\" und Bericht aus Köln Juni 1924. Das \"Te deum\" sei zur Orgelweihe in Paderborn geplant), V. O. Ludwig (Anekdote \"Begegnung.\" und Gedicht zum 16.12.1877 \"Der schlimmste seiner Erdentage.\"), Max Auer (\"Bruckners Messe und die überkommene Form\"), Otto Seifert (\"Durchchristete Musik\"), Dr. Heinrich Weil [siehe die Anmerkung] (Gedicht \"An Meister Anton Bruckner.\"), Franz Gräflinger (\"Aus Bruckners Briefen.\"), Ernst Decsey (\"Warum ich Bruckner liebe.\"), Rudolf Moißl (\"Bruckneriade. Eine Improvisation in Versen\" und Gedicht \"Die Gottessymphonie\") und Josef Marx (\"Josef Marx über Anton Bruckner.\"), J. Schorr (\"Bruckner-Jahrhundertfeier im Saargebiet\"), \"Brucknerpflege in der Schweiz\" und die Antworten auf die Rundfrage \"Warum ich Bruckner liebe\" von Dr. Josef Lechthaler, Franz Pawlikowsky, Alfred Orel, Robert Braun, Dr. Erich Schwebsch, Kurt Singer, Paul Marsop, Max Millenkovich-Morold, Camillo Horn, Hans Wagner, Otto Ursprung, Ferdinand Habel, Otto Keller, Dr. Karl Grunsky, Viktor Keldorfer, Dr. Heinrich Rietsch, Franz Gräflinger, Felix M. Gatz [siehe die Anmerkung], Otto Seifert, V. O. Ludwig, Dr. Josef Kluger, Oskar Lang, Josef Groß (Bischof von Leitmeritz), Alfred Schnerich, Karl M. Pembaur (Dresden), Schauerte (Paderborn), Karl Weinmann (Regensburg), Franz X. Müller [vgl. 23.7.1924], Julius Bittner, Dr. Karl Kobald, Armin Knab, Hermann Bahr, Friedrich Eckstein, Heinrich Singer, Hans Tessmer, August Stradal, Hugo Löbmann (Leipzig), Josef V. Wöss, Franz Moißl, Rudolf F. Procházka (Prag), Karl Thiel (Berlin), Albanus Schachleitner (München / Prag-Emaus), Paul Stefan, Max Auer, Gustav Bosse, Dr. Wilhelm Kienzl, Friedrich Dlabac (Wien), Dr. Andreas Weißenbäck, Ernst Kurth und Carl Prohaska (Wien).\n\r\nNach kleineren Meldungen (u.a.: Scherzo der f-Moll-Symphonie aufgefunden [\"F. M.\"]) folgen eine Literaturschau, das Programm des Klosterneuburger Bruckner-Festes am 11. und 12. Oktober 1924, Hinweise auf Bruckner-Bücher und Verlagswerbung für Musikalien (Schlesinger, Philharmonia und [ausführlich] Universal-Edition).\r\nSchlesinger bietet eine von V. Goller erstellte Ausgabe des »Te deum« mit Orgelbegleitung an und eine deutsche Ausgabe der 4 Graduale [Christus factus est (WAB 11), Locus iste, Os justi, Virga Jesse] (*).\r\n»Demnächst erscheint« bei Philharmonia und Universal-Edition die Partitur der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) (**).\r\nDas Scherzo lag dem Heft als Beilage bei (**a).\r\nFür diese Nummer war eigens eine Tusch-Silhouette [IKO 160] geschaffen worden (***).\nDie Österreichische Nationalbibliothek erwirbt einen Bogen mit Bruckners Harmonielehrestudien [vgl. März 1968] (°).\nBruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik« XVI: \r\nErwähnung von Haas' Aufsatz über die f-Moll-Messe im »Auftakt« vom Mai 1924 (a)\nund Bericht von der 4. Symphonie in Marburg (Einführungsvortrag von Hermann Stephani [siehe die Anmerkung], zweimalige Aufführung im gleichen Konzert durch das Collegium musicum) (b).", "Letzte Änderung": "03.08.2026 11:44"}, {"ID": 192307005, "Datum": "Juli 1923", "Haupttext": "Johann Nepomuk David verfaßt einen Artikel »Anton Bruckners Werk und Erscheinung«, der im Südmark-Kalender 1924 veröffentlicht wird (*).\nBruckner-Meldungen in Heft 10 der »Musik«: \nCarl Siegmund Benedict berichtet von der 9. Symphonie unter Otto Klemperer und der 4. Symphonie mit dem Gürzenich-Orchester unter Hermann Abendroth in Barmen (a),\nOtto Hödel von einer Aufführung unter Clemens Krauß in Graz (b),\nWilhelm Zinne [nochmals] von der 9. Symphonie und der f-Moll-Messe mit der Singakademie (Eugen Papst) und dem Michaelischor (Sittard) im 2. der 3 Festkonzerte unter Karl Muck in Hamburg (c),\nMax Hasse von 9. Symphonie und »Te deum« mit dem Städtischen Orchester, dem Krug-Waldsee-Singchor und dem Lehrergesangverein unter Dr. Rabl in Magdeburg (d),\nDr. Reichel von der 4. Symphonie mit dem Staatlichen Lohorchester unter C. A. Corbach beim 3. Musikfest in Sondershausen an Pfingsten [20./21.5.] (e)\nund Otto Reuter von der 8. Symphonie unter Rudolf Siegel in Weimar (f).\nFür den 14./15.7.1923 wird die f-Moll-Messe unter Franz Philipp beim Oberrheinischen Kirchenmusikfest in St. Blasien angekündigt (g).", "Letzte Änderung": "01.09.2025 13:41"}, {"ID": 192107005, "Datum": "Juli 1921", "Haupttext": "Brief von Maximilian Soeser an Franz Xaver Müller \"Im Namen der 'Vereinigung zur Anbringung einer Bruckner-Gedenktafel'\" [Inhalt nicht erschlossen, vermutlich die Belvedere-Gedenktafel (9.10.1921) betreffend].", "Letzte Änderung": "12.10.2025 16:41"}, {"ID": 192007005, "Datum": "Juli 1920", "Haupttext": "Das Gürzenich-Orchester unter Hermann Abendroth veranstaltet vier Beethoven-Bruckner-Abende im Kölner Opernhaus. Das erste Konzert findet am 6.7.1920 statt (*).\nEine Kölner Zeitung schrieb darüber, die 9. Symphonie erwähnend:\r\n     \"Abendroth hat unser Orchester nun schon so ganz auf Bruckner einzustellen verstanden, wie Steinbach es für Brahms erzog. Trotz der enormen technischen, rythmischen und dynamischen Schwierigkeiten und der nicht geringen Ausdrucks- und Vortragsproblemen [sic]  brauchte in der Generalprobe kaum etwas wiederholt und korrigiert zu werden. Die suggestive Kraft dieses Dirigenten , der nicht nur Bruckner im Kopfe, sondern vor allem tief im Herzinnern hat, läßt das Orchester sich selbst übertreffen. Und wie müßte das alles erst klingen und bezwingen in einem gut akustischen Konzertraum! Unnötig, noch etwas über die hinreißend schwungvolle Wiedergabe von Beethovens Siebenter zu sagen, die in ihrer von aller Erdenschwere befreiten Grazie nach der von transzendentalen Empfindungen erfüllten Neunten Bruckners sehr wohl am Platze war.\" (**).", "Letzte Änderung": "27.12.2024 14:52"}, {"ID": 191707005, "Datum": "Juli 1917", "Haupttext": "Vorwort von Paul Ehlers zur 2. Auflage von Rudolf Louis' Buch. Obwohl Louis schon am 15.11.1914 verstorben sei, sei jedes Wort des Buches »sein Eigentum«. Die Witwe sei vom Verleger und von Walter Courvoisier bei der Herausgabe unterstützt worden.", "Letzte Änderung": "01.03.2023 16:19"}, {"ID": 191507005, "Datum": "Juli 1915", "Haupttext": "In den \"Mitteilungen des AGV (Akademischen Gesangvereines) in Wien und seiner alten Herren\" Juli 1915, Heft 5, erscheint auf S. 78 unter \"Vermischte Nachrichten\" ein Artikel, der den Ankauf von Bruckner-Handschriften durch den Wiener Gemeinderat aus dem Nachlass von Cyrill Hynais zum Thema hat - f-Moll-Symphonie, 3 Orchesterstücke [WAB 97], Marsch [WAB 96], g-Moll-Ouvertüre [WAB 98], 16 Seiten vom Finale der 9. Symphonie und die Partitur-Skizze zu \"Helgoland\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191207005, "Datum": "Juli 1912", "Haupttext": "Das Juli-Heft der Zeitschrift \"The Etude\" (Philadelphia, Pennsylvania) bringt auf S. 469f die regelmäßige Bildbeilage \"The Etude Gallery of Musical Celebrities\", die Bruckner als einen von sechs Komponisten vorstellt [Abbildung nach IKO 70].\nDie verso-Seite des Blattes (= S. 470) zeigt an entsprechender Stelle den zugehörigen Text [die sechs Abbildungen mit rückseitigem Text waren zum Ausschneiden und Sammeln gedacht]:\n\"          ANTON BRUCKNER.\n                    (Brook-ner.)\n     BRUCKNER was born at Ansfelden (Upper Austria), September 4 1824 and died in Vienna October 11 1896[.] His first teacher was his father, a village schoolmaster. After his father’s death he became a chorister at the institute of St. Florian, where he eventually became organist. He became organist at Linz Cathedral in 1855, and frequently journeyed to Vienna to study with Sechter and Kitzler. Bruckner succeeded Sechter as organist at the Hofkapelle, and also became professor of organ, harmony and counterpoint at the Conservatory. He became lecturer in music at the University in 1875, and in 1891 the University gave him the title of “Doctor,” honoris causa. He made journeys to France (1869) and to England (1871) and established his right to be considered one of the greatest organists of his day. It is, however, as a composer that Bruckner is best remembered, by virtue of the fact that he was hailed by the Wagnerites as an answer to the Brahmsites. In all probability Bruckner himself resented the fact that his works should be made a subject of dispute. He was much influenced by Wagner, but nevertheless was a simple-minded man of great earnestness and sincerity. He completed eight symphonies and three movements of a ninth, besides some masses, motets and other vocal compositions.\n                                 (The Etude Gallery)\" (*).\n \nÜber den Autor der Texte wird 1911 mitgeteilt: \"the biographies have been written by Mr. A. S. Garbett\" (**).", "Letzte Änderung": "10.10.2024 10:54"}, {"ID": 191107005, "Datum": "Juli 1911", "Haupttext": "Eine von Max Auer angeführte Reihe von Musikern und Brucknerfreunden protestiert mittels einer »Erklärung« gegen Franz Gräflingers Bruckner-Buch.\r\nMax Auer, Karl Berter, Franz Brunner, Paul Caro, Otto Csuda, Rudolf Dittrich, Karl Doktor, Ferdinand Edlinger, Toni Fischer, H. Graeser, Adolf Grohmann, Karl Halda, Richard Harand, E. Hetsch, Oskar Holger, Kamillo Horn, Adolf Kirchl, Alois Königsdorfer, J. Krump, Dr. Ferdinand Leutner, Richard Matthes, Robert Mayrhofer, Max von Millenkovich-Morold, Franz Moißl, Alexander Myon, Franz Neuhofer, J. L. Nicodé, Siegfried Ochs, Alois Peyrl, Josef Pembaur, Josef Pfund, Josef Portele, Franz Prammer, Josef Reiter, Franz Schalk, Franz Schaumann, Alois Schausberger, Karl Stiglbauer, F. Stix, Martin Spörr. Der Abdruck eines Briefes von Hermann Bahr [vermutlich an Max Auer] steht am Ende der \"Erklärung\". Darin wird Gräflingers Buch ebenfalls schlecht beurteilt, jedoch \"in Frieden gelassen\" angesichts des zwar unpassenden, aber rührenden Gedenkens an Karl Waldeck (*).", "Letzte Änderung": "25.07.2025 14:11"}, {"ID": 190407005, "Datum": "Juli 1904", "Haupttext": "Die »Süddeutschen Monatshefte« No. 7 bringen auf S. 586 - 605 einen Aufsatz von Rudolf Louis »Anton Bruckner in Wien«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189907005, "Datum": "Juli 1899", "Haupttext": "Partitur und Stimmen der 6. Symphonie werden von Doblinger veröffentlicht [vgl. 6.12.1898] (*).\nAuf dem Titelblatt ist Cyrill Hynais als Herausgeber genannt, obwohl im Mai/Juni 1899 Josef Schalk \"drastische Änderungen\" in die Stichvorlage eingetragen hatte (**).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 12:02"}, {"ID": 189607005, "Datum": "Juli 1896", "Haupttext": "Aigner bearbeitet Bruckners »Libera« [WAB 22] (2 Tenöre anstelle von 2 Sopranen, Begleitung durch Blechbläser), möglicherweise in Vorahnung von Bruckners Tod (*).\nAnfang Juli erkrankt Bruckner an schwerer Lungenentzündung, ist stundenlang bewußtlos und phantasiert. Die Ärzte (Schrötter, Heller, Weißmayr) kommen täglich zur Visite (**).\r\nKathi Kachelmayr hält Nachtwache an Bruckners Bett und wird bei der Krankenpflege von ihrer Tochter [und sicher zeitweilig auch Ignaz Bruckner] unterstützt (***).\n[mutmaßliche Datierung]\r\nArtikel von Eduard Hanslick über Komponisten und Virtuosen in der Neuen Musik-Zeitung 17. Jg., Nr. 13 [Bruckner erwähnt?] (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189507005, "Datum": "Juli 1895", "Haupttext": "Kalendereintragung (Schrift Josef Schalks (*a)): Originalpartituren »im gesiegelten Paquet« - 1. Symphonie (alte und neue Bearbeitung) vollständig, d-moll-Symphonie (»Nullte«) nur 1. Satz, 3. Symphonie (alt) Finale und Adagio (einige Bogen fehlen), Quintett, 8. Symphonie (Scherzo alt und neu), 5. Symphonie vollständig, 6. Symphonie Scherzo und Finale (*).\nUmzugsvorbereitungen: Meißner hilft beim Sortieren der Noten und muß einiges verbrennen. Bruckner anulliert die »Nullte« (**).\nIn der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung VII, Nr. 19/20 erscheint auf S. 10 eine Kurzkritik von B. Lvovský zur Aufführung des \"Germanenzugs\" am 18.6.1895:\r\n   \"Wiener Concerte.\r\n   [...]\r\n   Die satzungsmässige Liedertafel des Wiener Männergesangvereines unter Leitung seines Chormeisters Eduard Kremser fand am 18. Juni d. J. im Dreherparke statt und erfreute sich eines äusserst zahlreichen Zuspruches, denn das traditionelle Regenwetter, ohne welches man sich eine sommerliche Männergesang-Vereinsproduction und ein Stuwer'sches Feuerwerk in Wien nicht recht denken kann, war diesmal ausgeblieben. Würdiger konnte die „Liedertafel” nicht eröffnet werden, als mit Anton Bruckner's „Germanenzug”; die wuchtige Kraft der ersten zwei sowie der letzten Strophe kommt allerdings im Concertsaale zur grösseren Geltung, als im freien Raume. Bedauerlich war es, dass die so wichtige und zu den Textworten in engem Contacte stehende Harmoniebegleitung oft unrein klang und dadurch der Genuss der bedeutenden Composition dem Hörer stark verkümmert wurde. [... über die weiteren Programmnummern ...]   B. Lvovský.\"  (***).", "Letzte Änderung": "25.04.2026 02:16"}, {"ID": 189407005, "Datum": "Juli 1894", "Haupttext": "Artikel Dvoraks über Schubert mit Erwähnung der (zu lang geratenen) 8. Symphonie Bruckners in der New Yorker Zeitschrift »Century Illustrated Monthly Magazine« XLVIII, Nr. 3, S. 342-346 (*).\nBrief Bruckners an Ernestine Korda (Poststempel 30.7.1894): \r\n   »Hochwolgeborenes Fräulein! Noch sehr dankend für Ihren so freundlichen Glückwunsch [zum 13.6.?] erlaube ich mir gleichfalls zu Ihrem hohen Namensfeste meine aufrichtigste Gratulation auszusprechen. Gott verleihe Ihnen alles Gute was Ihr junges Leben freudig und glücklich gestalten möge! Insbesondere lasse der Him[m]el Ihren PT H. Papa recht bald genesen - In[n]ige Empfehlung! Mir geht es jetzt wieder besser. Möchte meine Gesundheit wiederkehren! Bleiben Fräulein auch ferner der Kunst so wohlwollend gesinnt wie vorher. Dieß wird freuen Ihren alten Freund Dr. ABruckner. Wien Juli 1894« (**).\nDie \"Deutsche Rundschau\" Band 80, Berlin Juli - September 1894, bringt auf S. 33 - 56 den Schluss der Serie \"Aus meinem Leben\" von Hanslick. In der Wiedergabe eines Gesprächs mit Billroth wird auf S. 52 auch Bruckner erwähnt:\r\n\"[...]\r\n     Wir waren von unserem kurzen Spaziergang zurückgekehrt und setzten uns auf eine Bank vor Billroth's Villa, die den herrlichsten Ausblick auf den Wolfgangsee bietet. Billroth zündete sich behaglich eine Cigarre an und nahm unser musikalisches Gespräch wieder auf:\r\n     \"Es macht mich immer toll, wenn die Parteigänger der Zukunftsmusik Dich als einen Marodeur bezeichnen, der hinter dem Vormarsch des Zeitgeistes zurückgeblieben ist. Dann müßte auch ich ein Zopf heißen, ich, der Schwärmer für unseren modernsten Meister: Brahms! Ein Zopf und Marodeur, weil ich weder Bruckner noch Richard Strauß für einen zweiten Beethoven halte, und weil Wagner's Musik mir widerwärtig ist, sammt ihrem dreifach verderblichen Einfluß auf die Componisten, die Sänger und das Publicum! Gerade gegen den Vorwurf der Verzopftheit brauchst Du Dich nicht zu vertheidigen – liegen doch in Deinen Kritiken über Schumann, Brahms, Dvorak und so viele neue Opern die Beweise des Gegentheils gedruckt vor den Augen der Welt. Hat man Dich aber nicht gleichzeitig auch des Gegentheils beschuldigt: der Hinneigung zum Neuen?\" (***).", "Letzte Änderung": "06.01.2026 21:26"}, {"ID": 189307005, "Datum": "Juli 1893", "Haupttext": "Die Österreichische Musik- und Theaterzeitung V, Doppelnummer 19/20, bringt auf S. 14 in ihrer Beilage ein Inserat des Verlages Joh. Gross zur d-Moll-Messe:\r\n\"Anton Bruckner.\r\n         soeben erschien:\r\n    Messe in D für Chor, Soli und Orchester.\r\nPartitur .............. netto M. 20.-\nOrchesterstimmen .......... netto M. 25.-\nSingstimmen (á M. 1.25) ......... M. 5.-\r\n(Clavier-Auszug mit Text, bearbeitet von Ferd. Loewe,\r\n    für M. 5.- netto, unter der Presse.)\r\nVerlag von Joh. Gross in Innsbruck.\"", "Letzte Änderung": "24.04.2026 15:15"}, {"ID": 189207005, "Datum": "Juli 1892", "Haupttext": "Brief von Ida Buhz an Bruckner [nach dem 14.7.1892 (*)]: \n   Über beider Heiratspläne.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189107197, "Datum": "Juli 1891 in Bayreuth", "Haupttext": "Bruckner besucht Aufführungen von Parsifal, Tannhäuser [und sicher auch Tristan] (*).\nEr muss dazu den Dienst an der Hofkapelle getauscht haben (*a).\nGöllerich und Richard Strauss spielen den 1. Satz der 4. Symphonie vierhändig (**).\nGöllerich ist vom 18.7.1891 bis 6.8.1891 in Bayreuth (**a).\nAb dem 18. Juli wollten auch Helene und Anna Stahr nach Bayreuth kommen und sich mit Göllerich treffen (**b).\nBruckner trifft C. A. Barry, dem er für die Einführung zur 3. Symphonie in London [29.6.1891] dankt (***).\nHugo Wolf, vom 18.7.1891 (°) bis 23.7.1891 in Bayreuth, schließt sich Humperdinck an (°°).\r\nEr hat Karten für die ersten drei Vorstellungen (°°a) und hat Kontakt mit Humperdinck, Franz Schalk, Josef Schalk, Alois Höfler, Victor Boller, Ferdinand Löwe, Theodor Köchert und Winkelmann. Am 18.7.1891 Treffen bei Sammet (°°b).\nWeitere Festspielgäste: Levi, Porges, Mottl, Paumgartner, Josef Schalk, Franz Schalk und Löwe (°°°), Max Morold (#) und Max von Oberleithner (##).\nJosef Schalk wohnt bei Oberleithner (Erlanger Str. 30) auf dessen Einladung (###).\nRichard Strauss äußert sich über die Aufführungen und nennt einige \"interessante Musiker\", darunter Klindworth, Bache, Lessmann und Davidoff (a).", "Letzte Änderung": "25.09.2024 14:49"}, {"ID": 189107005, "Datum": "Juli 1891", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »Vinzenz Hudetz, Mariahilf, Dreihufeisengasse 11. 2. Stiege, 2. Stock, Thür 22.« (*).\nDie Harmonia Sacra Nr. 7 veröffentlicht auf S. 50f das Programm der Generalversammlung des Cäcilienvereins am 24.-26. August in Graz. Für den 26.8.1891 um 4 Uhr wird das »Ave Maria« [sicher WAB 6] in der Herz-Jesu-Kirche angekündigt: \"[...] \"Ave Maria\" von Anton Bruckner, k. k. Hoforganist in Wien. [...]\" (**).\nDie Österreichische Musik- und Theaterzeitung III, Nr. 16/17 (Juli 1891) berichtet auf S. 7 über die Wiederbestattung Herbecks [am 10.6.1891]:\r\n   \" – (Herbeck's Wiederbestattung.) Am 10. Juni, Nachmittags um 6 Uhr wurde Johann Herbeck's sterbliche Hülle mit grosser Feierlichkeit in der neuen Gruft am Central-Friedhofe bestattet. [... Denkmalsenthüllung, Blumenspenden ...] Unter den Gästen [...] bemerkte man Herrenhausmitglied Dumba, Magistratsrath Lekisch, Ritt. v. Olschbauer, Chormeister Kremser, Hof-Capellmeister Josef Hellmesberger, die Professoren Epstein, Bruckner und Udel. An der Gruft nahm Prof. P. Schubert die Einsegnung vor [... das Denkmal ein Werk des Bildhauers Wilhelm Seib, eines Schülers Kundtmanns ... der Singverein singt ein Werk Franz Schuberts ... Ansprachen von Dr. v. Raindl und Olschbauer ... der Wiener Männergesangverein trug einen Chor Herbecks vor], womit die Feier gegen ¼8 Uhr Abends schloss.\" (***).\r\nAuf S. 1 - 4 dieses Heftes ein ausführlicher Artikel über Hermann Genss (mit Abbildung) (°).\n[vor dem 29.7.1891, evtl. auch vor dem 22.7.1891]\r\nIn der III. Prüfung der Ramann-Volkmannschen Musikschule in Nürnberg (Direktoren: August Göllerich und Theodor Schmidt) kommt u. a. das Scherzo der 4. Symphonie in einer Klavierfassung (vierhändig) zur Aufführung (°°).", "Letzte Änderung": "23.04.2026 03:30"}, {"ID": 189007006, "Datum": "Juli 1890 und später", "Haupttext": "Viktor Boller und Landgraf Vinzenz Fürstenberg bemühen sich bei Aristokraten (Fürst Johann Liechtenstein [2.8.1890], Fürst Hanau [12.7.1890], Graf Waldstein und Graf Batthyány) um finanzielle Unterstützung für Bruckner. In Wien beteiligen sich später auch Oberleithner, die Gebrüder Böhler, Frau Böhler, Friedrich Eckstein und Dr. Riehl mit den Ärzten von der Riedhof-Runde (und nach Kathi Kachelmayrs Mitteilung zuletzt auch Kaiser Franz Joseph) an den Unterstützungsmaßnahmen des Bruckner-Consortiums.", "Letzte Änderung": "22.12.2024 07:59"}, {"ID": 189007005, "Datum": "Juli 1890", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: Adressen von M. Pohoryles [fremde Schrift] und Pius Richter (*).\nDurch Oberleithners und Josef Schalks Vermittlung konstituiert sich ein oberösterreichisches »Bruckner-Consortium«, das zusammen 1000 fl Jahresrente aufbringt. In ihm sind u.a. vertreten: die Erbengemeinschaft Werndl, Graf und Gräfin Josef Lamberg, Eduard Werndl, Otto Zander [Sander], Karl Reder und Karl Almeroth (**).\n[undatiert, wegen der Erwähnung von Siegfried Ochs vermutlich später, nach Juni 1891]\r\nEs existiert von der Hand Anton Meißners ein undatiertes, bisher unveröffentlichtes »Verzeichnis von Personen und Institutionen, die jährlich einen bestimmten Betrag an Anton Bruckner leisten bzw. dafür gewonnen werden sollen«\r\nEinige Einträge sind am Beginn durchgestrichen [vermutlich als Zeichen der Erledigung?], einige tragen Bleistiftanmerkungen (vermutlich von Göllerich, hier kursiv wiedergegeben).\r\n\"[Seite 1:]\nHofkapelle 1400 (+600) Gehaltsliste\nUniversität 600\nConservatorium 1400\nObersthofmeisteramt (Kaiser)\nOper\nKlosterneuburgerstift\nHofrath Hartl [Hartel]\nProf. Schrötter\nakad. Wagner Verein\nakad. Gesangsverein\neinzeln Consortium (Almeroth)\r\nspez. Ritter v. Oelzelt Wohng\r\nOberleitner sen &amp; jun. Vater 600\r\n[nachträglich:] Gebr. Böhler 100\nHäm{m]erle  Quai\nVerlagsfirma Groß Innsbruck\ninteressirte ihn sehr! Grabeskirche Jerusalem [an der Lan-Hochbrunn]\nGemeinderath 1/2 [?] Dr. Reisch\nStifte St Florian\nFürst Erzbischof Gruscha\r\n[Seite 2:]\nMünchen Oper etz etz\nChicago Bernh[?] Ziehn [darunter stenographische Notiz]\nBösendorfer\nGesellsch. d. Musikfr.\nAnsfelden [stenographische Notiz]\nLandtag Linz 600 ?\nDomkapitel Linz\n[Linz] Pfarren\nLiedertafel St Florian\nStyeir [sic] Liedertafel u\nPfarramt, Chorregent\nPeier [Bayer] in Styer\r\nDr. Kronberger St Florian\nLandesgerichtsrath (Iglseder?) St Florian\r\n[Seite 3:]\r\nHerr Pointner Styer\n\nAlle diese [Pfeil nach oben] Verpflichteten sich regelmäßig zu zahlen. das Höchste zahlte Oberleithner (600 [fl] jährlich.)  |  Vom Fürst Lichtenstein erhielt er außerdem 300 [fl]\n[Seite 4:]\nDomkapitel St Stefan\nVotifkirche\nMichaelerkirche\nUniversitätskirche\nSchottenkirche\nStadt Steyr\r\n[Stadt] \"  Linz\nBerlin: Weingartner\r\n    &amp; Oper &amp; Orchester\r\netz.\nSiegfr. Ochs\nMottl\nNicode\nDr Helm \nHugo Wolf\r\nProf. Löwe\r\n\" [Prof.] Schalk\r\n[andere Schrift:]\r\nGesch. Auer 1955      Mus.Hs. 27.898 \"\r\n(***).", "Letzte Änderung": "27.06.2025 21:11"}, {"ID": 188907005, "Datum": "Juli 1889", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »Zrübelzky [recte: Zrubetzky] 8. Bez. Buchfeldgasse 12.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188807005, "Datum": "Juli 1888", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »H. Rättig auftragen: im Druck [der 3. Symphonie] die überschreitenden Stimmen genau einzuhalten.« (*).\n[Vermutlich 1888, oder Juni 1889 oder 1890?] Bruckner fährt nach Grinzing, wo er von Eckstein und Hugo Wolf abgeholt wird und einen Tag mit deren Gastgebern Edmund und Marie Lang auf Schloß Bellevue verbringt (**).\n[vermutlich Juli/August] Besprechung des Konzerts vom 29.4.1888 (mit dem Ave Maria [WAB 6]) in den Bayreuther Blättern, 7. und 8. Stück (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188707005, "Datum": "Juli 1887", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: [fremde Hand:] »Karl Paur IV. Bezirk (Wieden) Luisengasse Nro 8B 2ter Stock, Thür 15.«, [Bruckner:] »Fr Kathi Kachelmaier, 9. Bez. Ackergasse 11. [/] Pius Richter, Perchtholdsdorf, Begrischgasse 502. [/] Felix Dahn Dichter.«, [fremde Hand:] »Adolf Steininger in Altmannsdorf bei Wien.« (*).\nBruckner bestätigt Klose [mündlich?], er sei soweit ausgebildet, um unbedenklich eine Kapellmeisterstelle übernehmen zu können (**).\nSchreiben der Maatschappij tot Bevordering der Toonkunst in Amsterdam an Bruckner:\r\n     Am 18.6.1887 sei er von der allgemeinen Versammlung zum Correspondierenden Mitglied ernannt worden. Das Diplom sei beigefügt. Unterschriften von Mr. N. G. Pierson [nicht: Wimann] und Daniel de Lange (***).", "Letzte Änderung": "22.09.2024 12:30"}, {"ID": 188507005, "Datum": "Juli 1885", "Haupttext": "Kalendernotizen Bruckners: »Hosen [Hefen?] reines Regenwasser [Pflegeanleitung?]. [fremde Hand:] In dankbarer Erinnerung Stefanie Hanisch. [Bruckner:] Arthur Nikisch Leipzig Stadttheater derzeit in Butschowitz in Mähren [/] Musikdirektor Dr Carl Riedel, Praeses des Allgemeinen Deutschen Musikvereines. Thalstraße 2 Leipzig. [/] Ostini München Burgstr 12/3 [/] Levi Arcostr. 2/3.«", "Letzte Änderung": "17.10.2024 21:59"}, {"ID": 188407005, "Datum": "Juli 1884", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »Ludwig Kölblinger [/] Univers. philos. Facultät«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188307005, "Datum": "Juli 1883 (?)", "Haupttext": "Artikel [vermutlich Dr. Klesers] über Bruckner in der Kölnischen Zeitung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188207005, "Datum": "Juli 1882", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: Aufstellung von Ausgaben für Kathi Kachelmayr, Haushalt und Arzneimittel (»Zahn, Billen«) etc.: »Cafe Pap. Holz Spirit. Wäsche ... 8 fl Fr Kathi ... Wäsche [nächste Seite, »Juli«] Cig. Zahn Billen Pap. Tabak Operas« (*).\n\n\n(Brief von Franz Xaver Witt an Ignaz Traumihler: Anbei zur Besprechung Maldeghem und Hafners Gebetbuch [siehe die Anmerkung] und (bitte wieder zurück) Briefe von Wihelm Bäumker über Habert. Wenn Habert in den Katalog wolle, so könne er sich die drei Referenten selbst aussuchen (**)).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188007005, "Datum": "Juli 1880", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: [fremde Hand:] »Risa Haeffner IV. Wieden Schaumburger Gasse N 10 I. 8.« und [Bruckner:] »Für Magenleiden: Doppelkohlensaures Natron.« [Wetterbeobachtungen siehe 21. und 22.5.1880].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187907005, "Datum": "Juli 1879", "Haupttext": "Kalendernotiz: »Copist: H Franz Hlawaczek Josefstadt, Lammgasse No 12., 3. Stiege 2. Stock, Thür 29.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187807005, "Datum": "Juli 1878", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: Auflistung von Ausgaben für Haushalt, Kathi Kachelmayr, Notenschreiber [=?] Weber, Schuster [Bitza?] etc. (*).\n[Vermutlich Juli] Haberts Zeitschrift für Katholische Kirchenmusik, 7. Jahrgang, Nr. 7, berichtet auf S. 56 von der Aufführung von »Tota pulchra es« [am 4.6.1878] in der Votivkapelle des neuen Linzer Doms:\r\n»                      Vereinschronik und Vereinsnachrichten.\r\n     Productionen beim Bischofsjubiläum in Linz. [...]\r\n     Am Vorabende wurden um 6 Uhr in der Votivcapelle des Maria Empfängniss Domes bei der Abendandacht unter der Leitung des Hochw. Herrn Dom- und Chorvikars Joh. Burgstaller folgende Werke aufgeführt: Ecce Sacerdos, 5stimmig von Carl Waldeck, Dom-Organist in Linz, Tantum ergo von Hanisch, Domorganist in Regensburg, Litaniae lauretanae für 6 Stimmen in A-dur von J. E. Habert und schliesslich ein sehr schönes Tota pulchra es Maria für 4 Stimmen (theilweise 8) von A. Bruckner, k. k. Hoforganist in Wien.\r\n     [... über das abendliche Konzert und die Kirchenmusik am 5.6.1878 ... als Dirigenten werden erwähnt: bei der Messe Habert selbst, bei den Einlagen Zappe und Fr. Markus, Chorregent von Lambach, und bei den Mitwirkenden P. Cölestin [Lambach?] und der Chorregent des Knabenseminars am Freienberg in Linz ...]\r\n     Als Selbstbetheiligte wird man von uns [=vermutlich Habert selbst] kein Urtheil verlangen weder über die Aufführung noch über den Werth der Compositionen, und wir verweisen daher auf die Berichte im Wiener Vaterlande und Linzer Volksblatt [12.6.1878].« [keine Signatur, vermutlich aber Joh. Ev. Habert] (**).", "Letzte Änderung": "17.10.2024 21:58"}, {"ID": 187607005, "Datum": "Juli 1876", "Haupttext": "E-moll-Messe »neu rythmisch geordnet« (*). Kalendereintragungen Bruckners: Wöchentliche Numerierung »13 14 15 16« [Privatstunden Kiss [??] oder Steiner], Zusatz »1.? Kiss«, »78« [Honorarschuld Steiners für 13 Wochen? 13 x 6 fl?] und Studien zu Beethovens 9. Sinfonie [Fortsetzung] und Eroica (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187307005, "Datum": "Juli 1873", "Haupttext": "Proben zur f-moll-Messe (vermutlich nur mit den Sängerknaben) (*).\nAbschlußprüfungen am Konservatorium [vgl. 12.7.1873]. Bruckners Schüler werden in der Prüfungsstatistik erwähnt:\r\n   »Schule für Harmonielehre (männliche Zöglinge) des Herrn Prof. Bruckner. [/] (Unter 10 Zöglingen.) Erster Grad: Kittel Karl, Emanuel Ludwig, Straka Johann. - Zweiter Grad: Benies Heinrich.« (**),\r\n   »Schule für Contrapunct des Herrn Prof. Bruckner. [/] I. Classe. (Unter 9 Zöglingen.) Erster Grad: Steudner Hermann, Mötz Johann. - Zweiter Grad: Czegledy Julius, Grünberg Eugen, Kliwar Josef, Pummer Johann, Walach Alois. [/] II. Classe. (Unter 3 Zöglingen) Erster Grad: Mottl Felix.« (***).\r\nIn der Übersicht der Schüler mit Klassifizierung bei der Jahresprüfung sind verzeichnet: \r\n   »Orgelschule des Herrn Prof. Bruckner. [/] (2 Zöglinge.) [/] I. Classe. Zweiter Grad: Czegledy Julius. [/] II. Classe. Erster Grad: * [Fußnote: zum Concurs (am 12.7.1873) zugelassen] Walter Gustav.« (°).\r\nKlassenprämien erhielten: \r\n   »Schule für Harmonielehre (männliche Zöglinge) des Herrn Prof. Bruckner. [/] Erste Prämie: Kittel Carl; [/] zweite Prämie: Emanuel Ludwig«\r\n   und »Schule für Contrapunct des Herrn Prof. Bruckner. [/] I. Classe. Erste Prämie: Steudner Hermann; [/] zweite Prämie: Mötz Johann. [/] II. Classe. Erste Prämie: Mottl Felix.« (°°).", "Letzte Änderung": "03.12.2024 13:38"}, {"ID": 187207005, "Datum": "Juli 1872", "Haupttext": "Brief von Johannes Brahms an Samuel de Lange in Rotterdam: \r\n   Er schreibe zwar ab und zu für die Orgel, doch seien die Werke nicht für den öffentlichen Vortrag oder eine Veröffentlichung geeignet.\r\n   »[...] so mag es denn zunächst sein, daß mir die augenblickliche Anregung fehlt für Ihr herrliches Instrument zu schreiben. Wir haben in Wien weder gute Orgeln noch gute Organisten u. ich weiß die Zeit nicht daß ich die Bachschen Sachen anders als auf dem Clavier hörte. [...]«.", "Letzte Änderung": "05.02.2023 23:57"}, {"ID": 186907005, "Datum": "Juli 1869", "Haupttext": "[vor dem 13.7.1869?] Am Ende des Schuljahres werden die Schüler des Konservatoriums geprüft. Bruckners Klassen hatten laut Jahresbericht folgenden Unterrichtsstoff zu bewältigen:\r\n»         Schule für Harmonielehre und Kontrapunkt [/] (Herr Professor Bruckner).\r\n     Für Harmonielehre: Anfangsgründe, Fundamentschritte, Vorbereitungen und Auflösungen der Akkorde nach den verschiedenen Fundamentschritten; diatonische Tonwechslung und chromatische Schritte; Harmonisiren einfacher Melodien.\r\n     Für den Kontrapunkt: Den zwei-, drei- und vierstimmigen einfachen strengen Kontrapunkt in allen Intervallen und Bewegungen und in allen Verbindungen; den drei- und vierfachen Kontrapunkt in der Oktave.\r\n           Orgelschule (Herr Professor Bruckner).\r\nUebungen im Spiele bezifferten Basses und im Auswendigspielen der Fundamentschritte nach den einzelnen Stamm- und abgeleiteten Akkorden; Modulationen durch den verminderten Vierklang; Pedal-Uebungen nach Rink und Manual-Uebungen.« (*).\nEinige Schüler zeichnen sich bei den Prüfungen [vermutlich unabhängig von den Abschlußkonzerten und zeitlich davor] durch besonders gute Leistungen aus und werden eigens im »Bericht über den Fleiss und Fortschritt der Zöglinge im Schuljahre 1868-69« lobend erwähnt:\r\n»In der Schule für Harmonielehre und Contrapunkt (Herr Prof. Bruckner) unter 11 Schülern als die vorzüglichsten: Huber Anton, Landskron Leopold, Latzelsberger Josef, Pachmann v. Wladimir, Rauch Wilhelm, Reinhold Hugo, Stransky Adolf, Swoboda Leopold. - Diesen zunächststehend: Rotter Emil.\r\nIn der Orgelschule (Herr Prof. Bruckner) unter 5 Schülern als die vorzüglichsten: Landskron Leopold, Latzelsberger Josef. - Diesen zunächststehend: Rotter Emil.« (**).", "Letzte Änderung": "09.02.2026 11:25"}, {"ID": 186607013, "Datum": "Juli 1866", "Haupttext": "Bruckner leiht sich aus Kremsmünster den Klavierauszug von Mendelssohns »Elias« aus.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186607005, "Datum": "Juli 1866", "Haupttext": "Bruckner leiht sich aus Kremsmünster den Klavierauszug von Mendelssohns »Elias« aus.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186207013, "Datum": "Juli 1862", "Haupttext": "Kompositionsbeginn des Streichquartetts [WAB 111] - im Kitzler-Studienbuch unmittelbar auf den Klaviersonatensatz folgend.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186007005, "Datum": "Juli 1860", "Haupttext": "Kalendernotizen Bruckners: Honorarberechnungen, am unteren Rand: »(5. März 862. Aschermittwoch)« und »13. Febr. Aschermittwoch 861«.", "Letzte Änderung": "06.02.2025 10:44"}, {"ID": 185507005, "Datum": "Juli 1855", "Haupttext": "Bruckner nach Wien, zeigt Sechter die b-Moll-Messe und wird von ihm als Schüler angenommen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184107005, "Datum": "Juli 1841", "Haupttext": "Öffentliche Prüfungen in den musikalischen Fächern.\nBruckner notiert in Dürrnbergers Lehrbuch [WAB 257] auf S. 17 bei \"§. 23.\" [Tonartenbestimmung] \"Bey der Haupt-Musikprüfung [1]8.41.\" (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 191101006, "Datum": "Januar oder Februar 1911", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie in Stuttgart.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 193101006, "Datum": "Januar - März 1931", "Haupttext": "Das Heft 1 des III. Jahrgangs der Bruckner-Blätter erscheint nicht vor dem 8.3.1931. Sein Inhalt:\r\nS. 1: Am 28.10.1930 wurde eine Geschäftsstelle der IBG in Wien errichtet. Vorstand Rudolf Holzer, Schriftführer F. Moißl, Kassier Norbert Furreg.\r\nS. 2f: Bericht vom 28.10.1930 mit dem Wortlaut von Max Auers Begrüßungsansprache und auf S. 4f von Max Millenkovich-Morolds Festrede.\r\nS. 6f: Über den Verlauf der der Festversammlung folgenden Hauptversammlung der IBG (28.10.1930) und der Vorstandssitzung am 27.10.1930.\r\nS. 7f: Über die Aufführungen am 29.10.1930 und 30.10.1930. Ausführliche Darstellung von Millenkovich-Morolds Rede am 30.10.1930. Kurze Notiz zur Aufführung des Requiems in der Theatinerkirche, der 8. Symphonie am 31.10.1930 (mit anschließenden Empfang, an dem auch Goetz aus Stuttgart teilnahm) und der d-Moll-Messe am 1.11.1930 im Dom.\r\nS. 9: Vermischte Mitteilungen: Dr. Groß am 20.1.1931 in Leitmeritz gestorben. – Die Stadt Köln hat zugunsten Wiens auf die Abhaltung eines Bruckner-Festes 1931 verzichtet. – In Schlägl fand R. Trittinger das Autograph von \"Veni creator\". – Verschiebung der für Freiburg und Mannheim geplanten Bruckner-Feste. – Neue IBG-Ortsgruppen: Düsseldorf, Aachen, Wiener-Neustadt, Schärding und Braunau. – In München dreimal die 4. Symphonie (unter Franz Schalk, Knappertsbusch und Weisbach), die 7. Symphonie unter Hausegger (mit Einführungsvortrag), die 3. Symphonie unter Mennerich, Einführungsvortrag von A. Lorenz zur 4. Symphonie. – Hinweis auf Gabriel Engels englischsprachige Bruckner-Monographie und Herbert Hiebschs Roman \"Das göttliche Finale\". – Bericht vom \"Schwanengesang\" der Bruckner-Orgel in St. Florian am 28.12.1930. – Hinweis auf die Bruckner-Plakette von August Bodenstein. – Stiftung einer Bruckner-Büste für das Leipziger Gewandhaus durch Theodor Armbruster. – Würdigung Karl Grunskys (60. Geburtstag am 5.3.1931) durch Hermann Keller.\r\nS. 11f: Auslandsnachrichten: Amerikanische Bruckner-Gesellschaft (Robert Grey NY, Gabriel Engel NY/Wien, Ehrenpräsidentin Mrs. Lanier). – 7. Symphonie unter Toscanini am 4./6.-8.3.1931. – Aufführungen in Belgrad (20.2.1931 und 28.2.1931). – Aufführung der 7. Symphonie unter Klemperer in Rom. – Aufführungen in Stockholm, London, Nantes, Kobe und in der Tschechoslowakei. – Mitteilungen zum Stifterbrief (Radierung von Reisenbichler): neue Spender sind Richard von Stepsky (Linz), Realschulmaturanten Linz 1895, Max Vogl (Mattighofen), Bund der Frauen (Vöcklabruck), Bruckner-Gemeinde Karlsbad (Manzer), Fr. Klose (Locarno), Frau Staub-Schläpfer (Zürich), Ges. der Autoren, Komponisten und Musikverleger (Keldorfer, Wien), Gustav Bosse (Regensburg), Sängerbund Linz am Rhein, Frieda Schmolzer (Wels), Julius Wimmer (Linz), Martha Thyll (Wien), August Reichenbach (Zell am See), Maria Fellöcker-Lelaut (Seewalchen), Theodor Armbruster (Leipzig), Dora Franck (Linz) und Walter Franck (Linz).\r\nS. 12-14: Englischsprachiger Bericht über \"The Bruckner Society of America\": Gründung anfangs 1931 (Robert G. Grey, New York). – Ehrencomitee: Emanuel de Marnay Baruch, Oto H. Kahn, Mrs. Lanier, Ludwig Vogelstein. - Gründungsmitglieder: Edwin X. Aderer, Solton Engel, Philip Gordon, Mrs. Robert G. Grey, Lolita Cabrera Gainsborg, Ella Groß, Dr. John Haynes Holmes, Mrs. Christian Holmes, Martha Lipman, Max L. Loewenthal, Dr. Ernst Lert, Arthur Mendel, Otto Munk, Louise Mundheim, Mrs. Fred A. Muschenheim, Victor Neustadtl, Morris Nathan, Herbert F. Peyser, Max Smith, Frederic R. Stettenheim und Josef Stransky. - Executive Committee: Mrs. Lanier, Frederick Betz, Henry T. Fleck, Robert Grey, Frederick W. Jones, Ernst Lert, Goerge R. Marek, Joachim H. Mesyer, Max Smith. - Ehrenmitglieder: Artur Bodanzky, Lawrence Gilman, Percy Goetschius, Eugene Goossens, Henry Hadley, Willem van Hoogstraten, Erich Kleiber, Serge Koussevitzky, A. Walter Kramer, Leonard Liebling, Compton Mackenzie, Margaret Matzenauer, Willem Mengelberg, Egon Pollak, Fritz Reiner, Artur Rodzinski, Frederick A. Stock, Albert Stoessel und Olga Samaroff Stokowski. – Rev. Jos. A. Hauber (Altoona) wurde zum Delegierten der BSocA ernannt und plant die e-Moll-Messe für die Kathedrale in Altoona. – Goossens plant 4. Symphonie in Cincinnati im Frühjahr 1931. – Hoogstraten plant die 4. Symphonie in Portland/Oregon. – James P. Dunn plant eine Messe in Bayonne/N.J.. – Toscanini dirigierte viermal die 7. Symphonie in New York. – Ankündigung des Bruckner-Festes in Wien. – Hinweis auf die IBG in Wien und die Gesamtausgabe. – Gedicht von Gabriel Engel \"Mankind and the Man\".\r\nS. 15f: Hans Jancik bespricht den ersten Band der Gesamtausgabe (Nr. 15, Requiem und b-Moll-Messe), und \"M. Sch.\" Max Morolds Buch \" Wagners Kampf und Sieg\".", "Letzte Änderung": "01.11.2025 16:43"}, {"ID": 193001007, "Datum": "Januar - März 1930", "Haupttext": "Heft 1 der Bruckner-Blätter 1930 (wegen Schweiz- und Deutschlandreise [vgl. 19.1.1930] des Schriftleiters Franz Moißl mit Verspätung erschienen [aber noch vor April 1930])\r\n   bringt auf der zweiten Seite des Außenumschlags einen von Josef Pfund, Max Auer und Vinzenz Hartl unterzeichneten Aufruf des Oberösterreichischen Bruckner-Bundes (»Für die Bruckner-Orgel!«) zu Spenden zugunsten der Bruckner-Orgel in St. Florian. Zur Förderung dieses Zwecks habe Karl Reisenbichler (Salzburg) einen Stifter-Brief mit Radierung geschaffen.\r\n   Auf S. 1 - 4 (»Karlsruher Epilog«) berichtet Franz Moißl vom Ersten Badischen Bruckner-Fest in Karlsruhe (6. - 10.11.1929): neben den Brucknerschen Werken sei eine Chorsymphonie »Friedensmesse« von Franz Philipp aufgeführt worden; Anmerkungen zu der von Robert Haas unterstützten Bruckner-Ausstellung, zur Subventionierung durch die Stadt (OBM Dr. Finter) und zur jungen Dirigentengeneration.\r\n   Auf S. 4f wird das Programm des Bruckner-Festes in Leitmeritz (25. - 27.4.1930) bekanntgegeben,\r\n   auf S. 6f folgt »Bruckner - »auch heute noch?« Ein Wort zum Leitmeritzer Bruckner-Fest« von Bischof Dr. Josef Groß.\r\n   Theodor Armbruster reagiert auf S. 8-10 in einem Artikel »Bruckners Neunte im Gewandhaus im Spiegel einer Leipziger Zeitungskritik vom 1. November 1929« auf eine mißgünstige Besprechung durch Dr. Adolf Aber.\r\n   Erich Schwebsch schreibt auf S. 10 - 14 »Zu Karl Grunskys Übertragungen der Symphonien Anton Bruckners für zwei Klaviere (Edition Peters)«.\r\n   Fritz Grüninger ergänzt auf S. 15 seinen Artikel »Bruckner-Pflege in Baden« in Heft 3/4 [1929] um Heidelberger Aufführungsdaten.\r\n   Wilhelm Fladt geht in seinem Artikel »Badischer Bruckner-Bund« auf S. 15f nochmals auf das Karlsruher Bruckner-Fest ein, berichtet von der Ortsgruppe Freiburg und verzeichnet neue Mitglieder des Ehrenausschusses: OBM Dr. Möricke (Konstanz), OBM Dr. Neinhaus (Heidelberg) und Ministerialrat Künkel (Karlsruhe) und als neuen Kassierer Amtsrat Laubach (Karlsruhe).\r\n   Auf S. 16f berichtet Dr. Knappe von den Aktivitäten der »Ortsgruppe München«,\r\nund auf S. 17 schreibt Dr. Hiebsch »Zur Bruckner-Pflege in Leitmeritz«, die vor allem Domkapellmeister Fr. Zeman zu danken sei.\r\n   Die Rubrik »Kleine Nachrichten« auf S. 18f informiert über die Gesamtausgabe (beginnt demnächst mit Requiem [WAB 39] und b-Moll-Messe, die 9. Symphonie verzögere sich wegen der Sammlung der Skizzen), die geplanten Bruckner-Feste in Leitmeritz, Münster (Mai 1930) und München (November 1930) und über neue Ortsgruppen der IBG in Freiburg, Bonn, Duisburg, Augsburg, Memmingen und (unmittelbar bevorstehend) Leipzig. Unterrichtsminister Dr. Heinrich Srbik und der Wiener Bürgermeister Karl Seitz hätten Max Auer zugesagt, die IBG zu fördern.\r\n    Aufführungen werden gemeldet aus Köln (f-Moll-Messe unter Walter Braunfels in einem Gürzenich-Konzert), Duisburg-Hamborn (Hoffnungsträger Eugen Jochum als Nachfolger Paul Scheinpflugs, Spende des OBM Dr. Jarres für die Bruckner-Orgel »schon vor Jahren«), Wien (drei Konzerte in einer Woche, darunter die 9. Symphonie unter Franz Schalk), Linz (Bruckner-Wagner-Konzert unter Kpm. B. Günzel, mit dem Düsseldorfer Bariton Dr. Alfred Pöll) und aus Bonn (2. und 3. Symphonie unter MD Heinrich Sauer). Karlsbad plane ein Bruckner-Fest unter GMD Manzer. Vorträge in Rundfunk fanden am 4.11.1929, 19.1.1930 und [wann?] in Wien (Robert Hohlbaum) statt.\r\n   Hinweis auf Neuerscheinungen: Kurt Singer »Musik und Charakter« und Max Morold »Wagners Kampf und Sieg«. Fritz Grüningers Buch »Anton Bruckner. Der metaphysische Kern seiner Persönlichkeit und Werke« wird auf S. 19f besprochen (signiert »Dr. O. M.«).", "Letzte Änderung": "10.05.2025 06:47"}, {"ID": 192301007, "Datum": "Januar - März 1923", "Haupttext": "Artikel von Franz Moißl »Uraufführung einer Symphonie Anton Bruckners« [f-Moll-Symphonie am 18.3.1923] in Musica divina 11 (Jänner/März 1923) auf S. 17f.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 195901325, "Datum": "Januar/Februar 1959", "Haupttext": "Kanadische Erstaufführung der 8. Symphonie unter Josef Krips in Montreal. Kritik im »Montreal Star« Februar 1959.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194901325, "Datum": "Januar/Februar 1949", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie (Haas-Fassung (*)) durch das Philharmonische Staatsorchester Hamburg unter Eugen Jochum.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192201325, "Datum": "Januar/Februar 1922", "Haupttext": "In Heft 4-5 von \"Volksbildung. Monatsschrift für die Förderung des Volksbildungswesens in Österreich\", 3. Jahrgang, erscheint auf S. 80-83 ein Artikel von Dr. Karl Neumayr \"Die Bruckner-Gedächtnisfeier der Linzer Schuljugend in St. Florian\" [vgl. 10.11.1921] (*).\n \n[vermutlich Januar/Februar 1922]\nDie \"Musica Divina\" Nr. 1/2 bringt auf S. 2-8 den ersten Teil eines Aufsatzes von Armin Knab \"Die thematische Entwicklung in Anton Bruckners fünfter Symphonie.\" [Der zweite Teil März/April 1922 in Heft 3/4 auf den S. 18-27] (**).", "Letzte Änderung": "27.03.2025 12:53"}, {"ID": 190301325, "Datum": "Januar/Februar 1903", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter Gustav Kogel in Frankfurt/Main.", "Letzte Änderung": "26.04.2023 12:41"}, {"ID": 189701325, "Datum": "Januar/Februar 1897", "Haupttext": "Aufführung des \"Te deum\" unter Zumpe in einem Kaim-Konzert in München [recte 30.12.1896?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 199601007, "Datum": "Januar bis März 1996", "Haupttext": "Restaurierung von Bruckners Sarkophag durch Silvia Miklin-Kniefacz und Elisabeth Krebs. Finanzierung durch den Brucknerbund für Oberösterreich.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 188701007, "Datum": "Januar bis April 1887", "Haupttext": "Josef Schalk bearbeitet die 5. Symphonie für zwei Klaviere.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187401002, "Datum": "Januar bis April 1874", "Haupttext": "Von der 3. Symphonie werden zwei Abschriften angefertigt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 193201007, "Datum": "Januar - April 1932", "Haupttext": "Das Doppelheft 1/2 des IV. Jahrgangs der Bruckner-Blätter hat folgenden Inhalt:\r\nS. 1-21: Festprogramm zum Oberösterreichischen Bruckner-Fest 1. - 8.5.1932\r\nS. 1: Grußwort von Vinzenz Hartl \"Willkommen in St. Florian!\"\r\nS. 2-9: Programmabfolge\r\nS. 10-16: Artikel von Dr. Oskar Eberstaller \"Die Bruckner-Orgel in St. Florian | (Zum Feste ihrer Einweihung am 5. Mai)\" (mit Abbildung der Bruckner-Orgel und der Marmorbüste von Franz Forster, Geschichte der Orgel und Mitteilung der vollständigen Disposition, wobei angegeben ist, welche Stimmen 1875 (Mauracher) und 1931 hinzugefügt wurden, also nicht von Chrismann herrühren).\r\nS. 17-19: Artikel von Franz Xaver Müller \"Anton Bruckner im Spiegel seiner Messen\"\r\nS. 20f: Artikel von Max Auer \"Die Linzer Symphonien | (Zum Festkonzert am 4. Mai)\" (über die d-Moll-Symphonie (\"Nullte\") [Göllerich folgend falsch datiert] und 1. Symphonie)\r\nS. 21f: Artikel von Max Auer \"Dem Andenken August Göllerichs\" (dem Deutschen Biographischen Jahrbuch entnommen)\r\nS. 23-25: Artikel von Wolfgang von Bartels \"Münchens Bruckner-Pfege\" (Saison 1931/32 Zyklus der Theatergemeinde, weitere Aufführungen unter Hausegger, Mennerich, Franz Adam, Wilde Gungl unter Heinrich Knappe, 9. Symphonie am 2.4.1932, Domchor unter Berberich, Vorträge von Hausegger, Alfred Lorenz und Fritz Müller-Rehrmann)\r\nS. 25f: Artikel \"Erstaufführung der Originalfassung der IX. Symphonie Anton Bruckners in München\"\r\nS. 26f Kleine Nachrichten: Band III der Göllerich/Auer-Biographie ist erschienen. – Das am 3.4.1932 eröffnete Germanische Institut in Rom (\"Istituto Italiano di Studi Germanici\", Leitung Dr. Gabotti) ist Abonnent der Bruckner-Blätter geworden und hat ein Widmungsexemplar der drei ersten Jahrgänge erhalten. – Bundespräsident Wilhelm Miklas wird an der Orgelweihe [5.5.1932] teilnehmen. – Romain Rolland und Bruno Walter wurden Ehrenmitglieder der Bruckner Society of America, Martin G. Dumler wurde zum Ehren-Vorsitzenden ernannt. Im Februar 1932 erschien die erste Nummer von Chord and Discord. Bruno Walter plant für die Saison 1932/33 die 5. Symphonie für New York. – Am 14.5.1932 ist öffentliche Ziehung für die Lotterie zugunsten der Bruckner-Orgel. – Die Ortsgruppe Vöcklabruck spendete 100.- Schilling. – Der Stifterbrief (mit Reisenbichlers Radierung) ist weiterhin für 100.- öS, 60.- RM oder 70.- Sfr. erhältlich.\r\nS. 28 (Außenumschlag): Spendenaufruf für die Bruckner-Orgel und Inserat des Benno-Filser-Verlags mit dem Requiem (+ Klavierauszug von Ludwig Berberich) in der Gesamtausgabe.", "Letzte Änderung": "01.11.2025 20:42"}, {"ID": 201701005, "Datum": "Januar 2017", "Haupttext": "Vortrag von Jürgen Stolzenberg \"Über den religiösen Gehalt des Adagios der 9. Sinfonie von Anton Bruckner\" in der Münchner Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung anlässlich des 90. Geburtstages von Dieter Henrich.", "Letzte Änderung": "28.01.2026 08:48"}, {"ID": 200901005, "Datum": "Januar 2009", "Haupttext": "Einspielung der 6. Symphonie durch das Orchestre de la Suisse Romande unter Marek Janowski in der Victoria Hall in Genf (*).\nArtikel von William Carragan \"Notes on Anton Bruckner's Third Symphony, 1877 Version\" für das Leipziger Gewandhaus-Orchester unter Riccardo Chailly (**).\nAufführung der 5. Symphonie durch das Tonhalle-Orchester Zürich unter Bernard Haitink (***).", "Letzte Änderung": "03.02.2023 09:11"}, {"ID": 200801005, "Datum": "Januar 2008", "Haupttext": "Einspielung der 5. Symphonie durch das Philharmonia Orchestra unter Benjamin Zander in Watford.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200701005, "Datum": "Januar 2007", "Haupttext": "Einspielung der e-Moll-Messe durch den Whitehall Choir und die Brandenburg Sinfonia unter Spicer in London (*).\n[2. - 5.1.2007] Einspielung der e-Moll-Messe und der Motetten »Ave Maria« (1861) [WAB 6], »Locus iste«, »Christus factus est« (1884) [WAB 11], »Vexilla regis«, »Os justi«, »Virga Jesse« und »Pange lingua« (1868) [WAB 33] durch den Chor »Polyphony« und Bläser der Britten Sinfonia unter Stephen Layton in der Kathedrale von Ely (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200601005, "Datum": "Januar 2006", "Haupttext": "Einspielung von 17 Motetten [prov. WAB 67] durch den Tschechischen Philharmonischen Chor Brünn unter Fiala in Brünn.", "Letzte Änderung": "08.10.2024 08:50"}, {"ID": 200501005, "Datum": "Januar 2005", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons (*). Datierung des Vorworts zu der von Joseph Kanz herausgegebenen Partitur der 3. Symphonie (Versuch einer »Endgiltigen Konzertfassung«) (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200401005, "Datum": "Januar 2004", "Haupttext": "Datierung des Vorworts zu Paul Hawkshaws Revisionsbericht der f-Moll-Messe (*).\nEinspielung von Quintett und Quartett durch das Leipziger Streichquartett und Hartmut Rohde in Berlin (**).\nEinspielung der 7. Symphonie durch das Japan Philharmonic Orchestra unter Kobayashi in Tokyo (***).\nEinspielung der 5. Symphonie durch die Duisburger Symphoniker unter Heinz Wallberg (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200301005, "Datum": "Januar 2003", "Haupttext": "Einspielung der d-Moll-Messe durch den Chamber Choir of Europe und das Württembergische Philharmonische Orchester [Reutlingen?] unter Matt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200201005, "Datum": "Januar 2002", "Haupttext": "Einspielung der 3. Symphonie [welche Fassung?] durch die Neue Philharmonie Westfalen unter Johannes Wildner in Recklinghausen (*).\n[25.1.2002] Einspielung der 7. Symphonie durch das New Japan Philharmonic Orchestra unter Michiyoshi Inoue in Tokyo (**).\nEinspielung der 6. Symphonie durch das Tokyo City Philharmonic Orchestra unter Iimori in Tokyo (***).\nEinspielung der 7. Symphonie durch das BBCNOW unter Sakari in Swansea (°).", "Letzte Änderung": "05.02.2026 15:55"}, {"ID": 200101005, "Datum": "Januar 2001", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Günter Wand (*).\nEinspielung der 4. Symphonie durch das Osaka Philharmonic Orchestra unter Asahina in Osaka (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199901005, "Datum": "Januar 1999", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch das NHK Symphony Orchestra unter Skrowaczewski in Tokyo.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199801005, "Datum": "Januar 1998", "Haupttext": "Einspielung der 5. Symphonie (Schalk-Fassung) durch das London Philharmonic Orchestra unter Leon Botstein in der Walthamstow Hall in London (*).\n(Januar/Februar 1998, vgl. 30.1. - 1.2.1998) Einspielung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Günter Wand in Berlin (**).\nEinspielung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Vladimir Fedoseyev in Wien (***).", "Letzte Änderung": "27.04.2023 10:42"}, {"ID": 199601005, "Datum": "Januar 1996", "Haupttext": "Das Autograph von Andante (Vorspiel) und Nachspiel für Orgel in d-Moll (WAB 130 und WAB 126) wird im Tresor des Verlagshauses Anton Böhm in Augsburg wiederentdeckt (*).\nDatierung von Rüdiger Bornhöfts Vorworten zu den Studienpartituren der Vier Orchesterstücke [WAB 97 und Marsch WAB 96], der g-Moll-Ouvertüre und des Marsches in Es-Dur für Blasorchester (Band 12/4, 12/5 bzw. 12/8 der Gesamtausgabe) (**).\nDatierung des Vorworts von John A. Phillips zur Faksimile-Ausgabe der Skizzen zum Finale der 9. Symphonie (***).\nAufführung (Einspielung) der 1. Symphonie (Linzer Fassung) durch die Wiener Philharmoniker unter Abbado (°).\nAufführung der 4. Symphonie duch das Sinfonieorchester Barcelona unter Franz-Paul Decker (°°).", "Letzte Änderung": "25.02.2026 11:16"}, {"ID": 199501005, "Datum": "Januar 1995", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Bernard Haitink in Wien (*).\n\n\nDie Österreichische Musikzeitschrift verwendet für das Tielblatt des Bruckner gewidmeten Januar-Heftes eine Graphik von Adolf Frohner (IKO 552) (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199401005, "Datum": "Januar 1994", "Haupttext": "Datierung des Vorworts von John A. Phillips zur Studienpartitur des Finales der 9. Symphonie (zu Band 9 der Gesamtausgabe, vgl. Juli 1994) (*).\nEinspielung der 2. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Osaka unter Takashi Asahina (**).\nAufführung der 9. Symphonie unter Sergiu Celibidache (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199201005, "Datum": "Januar 1992", "Haupttext": "Einspielung der 3. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks unter Günter Wand.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199001005, "Datum": "Januar 1990", "Haupttext": "Einspielung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) durch das Radio-Sinfonieorchester Frankfurt unter Eliahu Inbal (*).\nEs kommt in Bremen und Wien zu Treffen von Samale, Cohrs und Phillips wegen der Revision des Finales der 9. Symphonie. [Mazzuca hatte das Projekt 1988 verlassen.] (**).", "Letzte Änderung": "09.09.2026 13:54"}, {"ID": 198901005, "Datum": "Januar 1989", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch die Staatskapelle Berlin unter Suitner in Berlin (*).\n(Januar/Februar 1989) Einspielung der 4. Symphonie durch die Staatskapelle in Berlin (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198401005, "Datum": "Januar 1984", "Haupttext": "Einspielung zweier Motetten [prov. WAB 67] [und der 5. Symphonie? September 1983? oder der 4. Symphonie (Juli 1983?)] unter Rögner in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198101005, "Datum": "Januar 1981", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Revisionsbericht der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) (Band 11 der Gesamtausgabe).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198001005, "Datum": "Januar 1980", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch das Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester unter Günter Wand (*).\nEinspielung der 5. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra unter Georg Solti in Chicago (**).\nArtikel von Theodore Albrecht »Anton Bruckner and The Liedertafel Movement« in »American Choral Review« (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197901005, "Datum": "Januar 1979", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« durch die Philharmoniker von Debrecen und den Kodály-Chor.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197801005, "Datum": "Januar 1978", "Haupttext": "Rundfunk-Einspielung [Aufführung] der 5. Symphonie (mit Retuschen und Kürzungen und Pause nach dem 2. Satz) durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter William Steinberg in München (*).\n\n\nAufführung der 9. Symphonie [durch das Orchestre de Paris?] unter Daniel Barenboim in Paris (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197501005, "Datum": "Januar 1975", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eugen Jochum in Amsterdam.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197401005, "Datum": "Januar 1974", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Gustav König in Paris.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197101005, "Datum": "Januar 1971", "Haupttext": "[Januar 1969?] Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Rafael Kubelik im Wiener Musikvereinssaal.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197001005, "Datum": "Januar 1970", "Haupttext": "[30.1.1970] Einspielung der 3. Symphonie durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Rafael Kubelik in München (*).\nAufführung der 6. Symphonie durch das Boston Symphony Orchestra unter William Steinberg (**).", "Letzte Änderung": "21.02.2026 20:22"}, {"ID": 196901005, "Datum": "Januar 1969", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Schülerorchester der Musikakademie unter Marius Constant, der 4. Symphonie unter László Somogyi und der 9. Symphonie unter Hans Wallat in Paris (*).\n1. Teil des Artikels von Deryck Cooke »The Bruckner Problem simplified« in »The Musical Times« 110, S. 20-22 (**).\n[Januar 1971?] Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Rafael Kubelik im Wiener Musikvereinssaal (***).\n[Januar 1969?] Einspielung der f-Moll-Messe und (°a) des \"Te deum\" durch den New Philharmonic Chorus und das New Philharmonic Orchestra unter Daniel Barenboim in Tooting (°).", "Letzte Änderung": "23.02.2026 11:05"}, {"ID": 196701005, "Datum": "Januar 1967", "Haupttext": "Einspielung der 3. Symphonie (3. Fassung 1889) durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Eugen Jochum.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196401005, "Datum": "Januar 1964", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Eugen Jochum in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196301005, "Datum": "Januar 1963", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Vorwort zur Studienpartitur von Quintett und Intermezzo (Band 13/2 der Gesamtausgabe) (*).\nStudio-Einspielung der 8. Symphonie (Erstdruckfassung 1892) durch die Münchner Philharmoniker unter Hans Knappertsbusch (**).\nArtikel von August Hofmann Anton Bruckners \"allerliebste Freundin\" [Marie Bartl] in der Zeitschrift für Musik Jg. 114, Heft 1 (1.1963) auf S. 29f (***).", "Letzte Änderung": "28.06.2025 13:26"}, {"ID": 196201005, "Datum": "Januar 1962", "Haupttext": "Lovro von Matacic dirigiert die 9. Symphonie in Turin (*).\nArtikel von Walter Abendroth »Anton Bruckner. Eine Diskographie« in Fonoforum, Heft 1, S. 18 - 20 [Nachtrag im Juli 1962] (**).\n[7.1.1962?] Aufführung der 8. Symphonie (mit Kürzungen in Adagio und Finale und instrumentalen Retuschen) durch das Boston Symphony Orchestra unter William Steinberg (***).", "Letzte Änderung": "22.02.2026 20:55"}, {"ID": 195801005, "Datum": "Januar 1958", "Haupttext": "William Steinberg dirigiert die 4. Symphonie in Rom (*).\nWidmungsvermerk in einem Exemplar von H. F. Redlichs Buch »Bruckner and Mahler«:\r\n    »Herrn Dr. Th. Armbruster mit herzlichen Grüssen und sehr verspäteten Neujahrs-Wünschen! H. F. Redlich Edinburgh, im Jänner 1958.« (**).\nBrief von Max Auer an Herbert von Karajan:\r\n     Er möge Auers Plan, Bruckner-Symphonien [prov. WAB 86] in Kirchen aufzuführen, unterstützen (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195201005, "Datum": "Januar 1952", "Haupttext": "Dänische Erstaufführung der 1. Symphonie unter Leo Funtek in Kopenhagen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195001005, "Datum": "Januar 1950", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie durch Philharmonische Orchester von Radio Hilversum unter Paul van Kempen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194801005, "Datum": "Januar 1948", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie unter Paul Hindemith (erstmals als Bruckner-Dirigent) in New Haven.", "Letzte Änderung": "24.09.2025 23:25"}, {"ID": 194301005, "Datum": "Januar 1943", "Haupttext": "Gründung der Bruckner-Gemeinde Wien als Ortsgruppe der Deutschen Bruckner-Gesellschaft mit Joseph Marx als Vorstand.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194201005, "Datum": "Januar 1942", "Haupttext": "Schreiben des Reichspropagandaleiters (2 Blätter, Goebbels?) \"Das musikalische Feierprogramm\" mit Vorschlägen. Darunter: II. Musik für heroisch-kämpferischen Charakter | Anton Bruckner 3. Symphonie (1. und 4. Satz) | 5. Symphonie (1. und 4. Satz) | 4. Symphonie (4. Satz) | g-Moll-Ouvertüre. III. Musik für allgemein festlichen Charakter | 4. Symphonie (1. und 4. Satz) | 6. Symphonie (1. und 4. Satz) | 7. Symphonie (1. Satz).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194101005, "Datum": "Januar 1941", "Haupttext": "Artikel von Alfred Orel »Ein vergessener Preis-Chor von Anton Bruckner« in der Wiener Volkszeitung, S. 11 - 16 (*).\nAufführung der 8. Symphonie durch die Philharmonic Society unter Bruno Walter in New York (**).", "Letzte Änderung": "21.02.2026 20:34"}, {"ID": 194001005, "Datum": "Januar 1940", "Haupttext": "Artikel von Heinrich Damisch »Ein unbekanntes Ölbild Anton Bruckners« [IKO 28] im Jänner-März-Heft des Wiener Figaro 10, S. 1-2 (*).\n»Chord &amp; Discord« 2, Nr. 1 enthält u.a. auf S. 1-26 einen modifizierten Nachdruck von Gabriel Engels 1931 veröffentlichtem Buch  »The Life of Anton Bruckner« (**)\r\n[und zusätzlich einen Artikel Engels über die Symphonien? (**a)].", "Letzte Änderung": "11.02.2026 08:29"}, {"ID": 193901005, "Datum": "Januar 1939", "Haupttext": "Publikation des 10. Hefts von Chord and Discord (Vol. 1, No. 10). Darin enthalten ein Essay von Gabriel Engel [späterer Drucktitel 1955:] \"The Symphonies of Anton Bruckner\".", "Letzte Änderung": "11.02.2026 08:07"}, {"ID": 193801005, "Datum": "Januar 1938", "Haupttext": "Im »Grande-Album« (Privatdruck) sind auch Bruckner-Karikaturen abgebildet (*).\nPublikation des 9. Hefts von Chord and Discord (Vol. 1, No.9) (**).", "Letzte Änderung": "10.02.2026 22:28"}, {"ID": 193701005, "Datum": "Januar 1937", "Haupttext": "Artikel von Egon Wellesz über die Originalfassungen in der italienischen Zeitschrift La Rassegna Musicale X, No. 1, S. 13 - 18 (*).\nMitgliederversammlung der Bonner Ortsgruppe der IBG.\r\nBen Essers, bisheriger Vorsitzender, schlägt Schulrat Dr. Esterhues als seinen Nachfolger vor. Dank Gustav Classens Werbetätigkeit ist die Mitgliederzahl stattlich angewachsen (**).", "Letzte Änderung": "19.04.2025 14:06"}, {"ID": 193601005, "Datum": "Januar 1936", "Haupttext": "Artikel von Oskar Lang »Der Ur-Bruckner« in »Die Musik« 28, S. 256 - 260 (*).\n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik 103, Heft 1:\nSeite 12: Bruckner wird erwähnt in einem Feuilleton von Paul Ehlers \"Abt Schachleitner 75 Jahre alt\". Schachleitner war nach dem 1. Weltkrieg nach der Vertreibung aus Stift Emaus, Prag, kurzfristig in St. Florian (a).\nSeite 53: Im Artikel \"Musik in Köln\" berichtet Hermann Unger von der Kirchenmusikalischen Feierstunde des Kirchenchors von St. Maria in Lyskirchen unter Jos. Becker, in der u. a. auch ein Werk Bruckners gegeben wurde (b).\nBesprechung der Bruckner-Gesamtausgabe durch Horst Büttner auf Seite 69 - 72 (\"Neuererscheinungen\"): Bände 9, 11 und 15 1934 erschienen, Band 1 1935 (c).\nAugust Kruhm erwähnt in den \"Konzertberichten Frankfurt\" auf S. 95 die Aufführung der 2. Symphonie durch die Frankfurter Museumsgesellschaft, verstärkt durch das Orchester des Frankfurter Reichssenders unter Hans Rosbaud (d).\nHermann L. Mayer berichtet auf Seite 97f aus Karlsruhe, wo die Sinfoniekonzerte unter der Gesamtleitung von Josef Keilberth mit der 4. Symphonie \"einen verheißungsvollen Anfang\" nahmen. Solist im Brahms-Violinkonzert war Kulenkampff (e).\nIm Leipziger Konzertbericht von Gerhard Schwalbe auf Seite 101 ist eine Aufführung von e-Moll-Messe und 150. Psalm durch den Riedelverein und das Leipziger Sinfoniorchester unter Max Ludwig im Rahmen der Katholischen Kirchenmusikwoche verzeichnet (f).\nAuf Seite 105 meldet Karl Grunsky Aufführungen der (ungekürzten) 8. Symphonie unter Leonhardt in Stuttgart und Tübingen (g).\nDas 8. Internationale Bruckner-Fest der IBG am 20. - 23.6.1936 in Zürich wird auf Seite 108 angekündigt (h).\nDem Konzertbericht aus Marienbad auf Seite 114 ist zu entnehmen, dass unter dem neuen MD Paul Engler in den 12 Sinfoniekonzerten u. a. auch Bruckner aufgeführt wurde (i).\nAuf Seite 115 Hinweis auf die Kritische Gesamtausgabe mit Angabe der bisher erschienenen Originalfassungen. Die 4. Symphonie sei in Druck (j).\nEin Inserat auf Seite 119 macht auch Ernst Decseys Bruckner-Biographie aufmerksam (k).", "Letzte Änderung": "09.05.2025 22:10"}, {"ID": 193501005, "Datum": "Januar 1935", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch das Minneapolis Symphony Orchestra unter Eugene Ormandy im Northrup Auditorium in Minneapolis (a).\nJan Goverts kündigt in der Zeitschrift »Caecilia en De Muziek« ein Bruckner-Fest in Amsterdam für dieses Jahr an (b).\r\nErste Nummer der Mededeelingen van de Nederlandsche Bruckner-Vereeniging Amsterdam (c) mit einem Aufsatz von Jan Goverts (c1).\nAufführung der 7. Symphonie unter Franz Konwitschny in Freiburg (d).\nBruckner-Meldungen in Heft 4 der »Musik« XXVII: \nWolfgang Steinecke berichtet von Aufführungen der 7. Symphonie unter Otto Volkmann in Duisburg und der 5. Symphonie unter Johannes Schüler in Essen (*).\nMax Broesike-Schoen erwähnt als Besonderheit die Kombination Hindemith-Bruckner [prov. WAB 86] im 1. Philharmonischen Konzert unter Eugen Jochum in Hamburg (**).\nKurt Herbst meldet in seiner Übersicht über den deutschen Rundfunk die Fortsetzung des Berliner Bruckner-Zyklus [prov. WAB 86] und die Aufführung der 7. Symphonie durch den Breslauer Sender (***).\nAlfred Burgartz berichtet vom Weihnachtskonzert des Reichling-Chors in Berlin mit einem »siebenstimmigen Bruckner« [Ave Maria, WAB 6] (°).\nGerhard Hellmers schreibt über die 8. Symphonie in einem Konzert der Philharmonischen Gesellschaft in Bremen:\r\n   »Es war unter Führung des genialen Bruckner-Dirigenten Ernst Wendel ein siegreicher Durchbruch durch die hier immer noch vorhandene Front der Bruckner-Gegner. Das Werk bestritt als einzige Nummer das Abendprogramm. Ein nachahmenswertes Beispiel, wo es noch gilt, Bruckner durchzusetzen.« (°°).\nMartin Frey erwähnt eine Aufführung der 8. Symphonie durch das Stadttheaterorchester unter Bruno Vondenhof in Halle (°°°).\nAm Bußtag brachte der Leipziger Riedel-Verein unter Max Ludwig die f-Moll-Messe und Gottfried Müllers »Heldenrequiem« in der Thomaskirche (Bericht von Wilhelm Jung) (#).\nLudwig Fischer meldet für Mainz eine Bruckner-Symphonie [prov. WAB 86] mit den Münchner Philharmonikern unter Hausegger (##).", "Letzte Änderung": "09.08.2026 13:33"}, {"ID": 193401006, "Datum": "Januar 1934", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 4 der »Musik« XXVI:\nWerner Oehlmann erwähnt eine Berliner Rundfunksendung der 2. Symphonie unter Ernst Praetorius (*).\nMax Voigt meldet die Aufführung der f-Moll-Messe durch den städtischen Musikverein [unter Reichwein?] in Bochum (**).\nWalter Rau erwähnt ein Bruckner-Werk [vermutlich das Quintett] in den Konzerten des Quartetts der Städtischen Kapelle in Chemnitz (***),\nTheodor Wiesengrund Adorno die 6. Symphonie im 3. Montagskonzert in Frankfurt (°).\nEugen Papst brachte in seinem Hamburger Abschiedskonzert die 8. Symphonie (Bericht von Max Broesike-Schoen) (°°).\nJ. Laubach schreibt über die Konzerte des Badischen Landestheaters unter Klaus Nettstraeter in Karlsruhe:\r\n   »Auf Anregung des Badischen Bruckner-Bundes war der erste Abend einzig Anton Bruckner gewidmet; die Erste und Neunte mit anschließendem Tedeum machten wieder stärksten Eindruck. Die Soli lagen beim Tedeum in den Händen von Trudl Frisch, Hilde Paulus, Wilhelm Nentwig und Franz Schuster. Der Theatersingchor war durch den Bach-Verein verstärkt.« (°°°).\nErich Valentin erwähnt eine Aufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Eugen Jochum im ersten kaufmännischen Vereinskonzert in Magdeburg (#).\n»Los Angeles: Generalmusikdirektor Klemperer erzielte hier als Dirigent von Bruckners Vierter Sinfonie (der Romantischen) in Es-dur einen außerordentlichen Erfolg.« (##).\n»Generalmusikdirektor Hans Weisbach dirigierte auf Einladung der Universität Tübingen mit außerordentlichem Erfolg die 9. Sinfonie von Bruckner in der Urfassung, die er in diesem Jahr schon in Stockholm in Gegenwart der gesamten königlichen Familie, sowie in Düsseldorf und in Mannheim zur Erstaufführung brachte.« (###).", "Letzte Änderung": "03.12.2024 19:53"}, {"ID": 193301006, "Datum": "Januar 1933", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 4 der »Musik« XXV:\nOtto Steinhagen schreibt aus Berlin:\r\n   »Die Bruckner-Sinfonien sind für Furtwängler eine Fundgrube kantilener Formung und Beschwörung. Die vierte wurde zu einem Triumph seiner Kunst. Eine Entrückung in die Vergangenheit, ein Lösen von der Gegenwart, Aufenthalt in heiligen Hainen.«\r\nUnd über Eugen Jochum:\r\n   »Auch Bruckners Siebente kam in einer Darstellung heraus, die das in ihn gesetzte Vertrauen rechtfertigte.« (*).\nJ. Weber erwähnt eine Aufführung der 8. Symphonie (»weniger imposant«) durch das Städtische Orchester unter E. Lindemann in Augsburg (**).\nChristian Burger berichtet von einer Wiedergabe der 3. Symphonie durch die Staatliche Kapelle unter Robert Laugs im 2. Reihenkonzert in Kassel (***),\nOtto Besch von f-Moll-Messe und »Te deum« mit der Singakademie unter Hugo Hartung in Königsberg (°).\nHermann Abendroth dirigierte in Mülheim eine d-Moll-Symphonie [3. Symphonie?] mit dem Duisburger Orchester (Bericht von Max Voigt) (°°).\nOtto Ludwig Fugmann schreibt aus Paris:\r\n   »[Albert Wolff] errang sich mit der Aufführung der 7. Sinfonie von Bruckner ein besonderes Verdienst. Leider scheint das Pariser Konzertpublikum dem Schaffen Bruckners indifferent, sogar ablehnend gegenüberzustehen, da sinfonische Werke von solchen Ausmaßen seiner Auffassungsgabe wenig entgegenkommen.« (°°°).\n»Weinheim: Unter Leitung Rud. Schulz-Dornburgs veranstaltet der Badische Bruckner-Verband im Mai hier sein drittes Bruckner-Fest. Das Programm umfaßt in erster Linie wenig bekannte und selten gespielte Werke des Meisters.« (#).", "Letzte Änderung": "21.10.2025 20:24"}, {"ID": 193201005, "Datum": "Januar 1932", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 4 der »Musik« XXIV:\nHermann Kaiser meldet eine »achtbare« Aufführung der f-Moll-Messe durch den Musikverein unter Schmidt-Isserstedt in Darmstadt (*).\nTheodor Wiesengrund Adorno schreibt über ein Montagskonzert in Frankfurt:\r\n   »als Hauptstück die Dritte von Bruckner, die unsakral und dynamisch mit einem ersten Satz einsetzt, der die Möglichkeit eines anderen Bruckner zeigt als dessen, der sich realisierte, dafür aber in den anderen Sätzen hinter den reifen Werken doch sehr zurücksteht.« (**).\nOtto Besch erwähnt eine Aufführung derselben Symphonie unter Bruno Vondenhoff [siehe die Anmerkung] in Königsberg (***).\nBruckner stand auch in Magdeburg (unter Walter Beck) auf dem Programm (Bericht von L. E. Reindl) (°).\nOscar von Pander schreibt aus München:\r\n   »Die Münchner Philharmoniker begannen mit dem Bruckner-Zyklus, der sämtliche Sinfonien des Meisters in Aussicht stellt. Hausegger brachte eröffnend die erste und neunte in seiner großzügigen eindringlichen Art, Knappertsbusch setzte sich temperamentvoll für die achte ein.« (°°).\nJerome D. Bohm berichtet von den Konzerten des Philharmonischen Orchesters New York unter Erich Kleiber:\r\n   »Kleiber hat sich um Bruckner keinen Dank verdient, indem er den langsamen Satz aus der nachgelassenen Sinfonie in f-moll herausgebracht hat.« (°°°).", "Letzte Änderung": "06.03.2025 08:17"}, {"ID": 193101005, "Datum": "Januar 1931", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie (mit ungekürztem Finale) unter Fritz Brun in Bern (a).\nAufführung der 9. Symphonie durch das Chicago Symphoniy Orchestra unter Frederick A. Stock (b).\nIn den Frohsinn-Nachrichten Folge 4, Januar (6. Jahrgang) erscheint auf S. 2f ein Artikel \"Ein Vorkämpfer Bruckner's. Ein Beitrag zur Bruckner-Festwoche in München [27.-31.10.1930]. Erinnerungen an August Göllerich, Bruckners ersten Biographen (Fortsetzung und Schluß).\" [1. Teil vermutlich in Folge 3, ca. November 1930?].\r\nAuf S. 3f eine mit \"P. G.\" signierte \"Rückschau über die Festwoche des 1. Internationalen Brucknerfestes in München\" (c).\nBruckner-Meldungen in Heft 4 der »Musik« XXIII: \nMartin Frey berichtet von den Städtischen Sinfoniekonzerten unter Erich Band in Halle:\r\n   »Glücklicher schnitt er dagegen mit Bruckners Sinfonie in A-dur ab.« (*).\nWilhelm Zinne schreibt aus Hamburg:\r\n   »In den Philharmonischen Konzerten, die Muck leitet - stets bei gesicherter großer Gefolgschaft - gab es außer Mahlers »Lied von der Erde«, Bruckners Sechste, neben Nummer Eins die hier am wenigsten beachtete; sehr schwierig, nicht nur fürs Begreifen. Ein Werk, das aus dem Anschauen des Naturganzen erwuchs, mit Lichtfülle und Bangigkeitsmomenten des Mystikers Bruckner. Der Erfolg von Mucks Deutung war ein erstaunlich großer auch für das Objekt. Nur der am gleichen Tag dort gehörte Yehudi Menuhin hatte noch stärkere Resonanz.« (**).\nW. Jacobs erwähnt eine Aufführung der »Choralsinfonie« [5. Symphonie] (»in großartiger Architektonik und Klangpracht«) im 2. Gürzenichkonzert unter Abendroth in Köln (***).\nBruckner stand auch in den von Scherchen geleiteten Konzerten in Königsberg auf dem Programm (Bericht von Otto Besch) (°).", "Letzte Änderung": "27.06.2024 10:56"}, {"ID": 193001006, "Datum": "Januar 1930", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 4 der »Musik« XXII: \nWalter Seybold berichtet aus Barmen-Elberfeld:\r\n    »Anregend, wenngleich nicht überzeugend, war der Versuch Hoeßlins, Bruckners 7. Sinfonie durch Umstellung der Mittelsätze zu »verbessern«. ... Barmen brachte als sorgfältig studierte Neuheit (!) Bruckners Te Deum.« (*).\nL. Dunton Green schreibt zu einem Konzert des London Symphony Orchestra unter Klemperer:\r\n   »Die [Bach-]Suite wirkte fast langweilig. Anders Bruckners Achte, die als Novität für London zu gelten hat. Der Eindruck war ein großer. Ob aber Bruckner jemals eine ihm gebührende Stellung im hiesigen Konzertleben einnehmen wird, bleibe dahingestellt.« (**).\nWilhelm Bopp berichtet aus Mannheim:\r\n   »Otto Klemperer ... elektrisierte Orchester und Hörer mit einer tiefgrabenden Wiedergabe der neunten Sinfonie von Bruckner. Er ist ein Meister präzisester Probenarbeit, ein Fanatiker der äußersten Korrektheit des Orchestervortrags. Unser einheimischer Dirigent Eugen Jochum, dem auf dem Boden des Theaters die reichsten Erfolge erblühen, machte auch einmal den Sprung auf das Konzertpodium, wo er mit einer stark erlebten, begeistert ausgeschöpften Interpretation der siebenten Sinfonie von Bruckner Eindrücke erzielen konnte, die an die auf dramatischem Gebiet gewonnenen heranreichen durften.« (***).", "Letzte Änderung": "29.01.2024 12:20"}, {"ID": 192901006, "Datum": "Januar 1929", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 4 der »Musik« XXI:\nJohannes Franze berichtet von einer zweimaligen Aufführung der 3. Symphonie durch das Orquesta de la Asociacion del Profesorado unter Clemens Krauß (»Er bewies, daß auch hier Bruckner, der dem lateinischen Bewußtsein wie ein schwerer Albdruck erscheinende »Koloß der Epigonen« (Zitat aus einer argentinischen Bruckner-«Besprechung«) sehr stark interessieren kann«) in Buenos Aires [18.8.1928] (*).\nMax Voigt erwähnt eine Aufführung der 2. Symphonie unter Hermann Scherchen in Mühlheim (**).\nEine Wiedergabe der 7. Symphonie unter Karl Muck in Hamburg wird von Wilhelm Zinne gemeldet (***).\nL. Dunton Green äußert zum Londoner Gastspiel der Berliner Philharmoniker unter Furtwängler: »... nur Bekanntes, selbst eine Bruckner-Sinfonie wurde durch eine Beethovensche ersetzt. Warum, auf wessen unzulänglichen Rat? - Übrigens sollte man, wenn, was sehr zu begrüßen wäre, eine Brucknersche Sinfonie aufgeführt werden soll, die dritte, siebte, achte oder neunte wählen, nicht gerade die vierte, deren mit dem deutschen Wald zusammenhängende Bedeutung dem Ausländer verschlossen ist.« (°).\nOtto Reuter schreibt aus Weimar: »Walter Rein hat das Verdienst, mit Schuberts »Stabat mater« und Bruckners d-moll-Messe einem zahlreichen Publikum am Totensonntag Trost und Erhebung gegeben zu haben, wenn auch die Aufführung oft unter der Unzulänglichkeit des Apparates litt.« (°°).\n \nAufführung des »Te deum« durch den Berner Lehrergesangverein (°°°).\nUnterschriftensammlung des Schweizerischen Bruckner-Bundes, der Schweizerischen Musikgesellschaft und der Philosophischen Fakultät der Universität Bern (#).\n[Januar?] Aufsatz von Herbert Biehle \"Berlin im Leben berühmter Komponisten\" in den Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins, Heft 1. Kopien der Seiten 1 und 12 (mit Erwähnung Bruckners\" waren im Nachlass von Ida Buhz (##).", "Letzte Änderung": "07.08.2026 13:21"}, {"ID": 192801006, "Datum": "Januar 1928", "Haupttext": "[vermutlich Januar 1928] Reklame-Anzeige der Orgelbaufirma Rieger mit einer Abbildung »Bruckner an seiner Rieger-Orgel« (IKO 242) in der Zeitschrift Organon 5 (1928), Heft 1 (a)\n\n\nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik: \n\n\n\nAuf Seite 31 bespricht Friedrich Rein die von K. Schmidinger bearbeitete und von J. Meßner herausgegebene Messe in C-Dur [Windhaager Messe] (b). \n\n\n\nAuf Seite 32 wird Bruckner in einem an B. Sekles gerichteten Vers erwähnt (c). \n\n\n\nNach Seite 32 macht eine Anzeige auf Band 1 und 2 von Göllerich/Auers Bruckner-Biographie aufmerksam (d). \n\n\n\nIm Nachruf auf Hermann Behn auf Seite 46 wird Bruckner als dessen Lehrer erwähnt (e). \n\n\n\nAuf Seite 56 wird die Aufführung der 6. Symphonie unter Laber in Frankreich besprochen (f).\n\n\n \nBruckner-Meldungen in Heft 4 der »Musik« XX: \nErwähnung der Artikel »Anton Bruckner als Lehrer« von Otto Chmel in der Neuen Mannheimer Zeitung vom 15.10.1927 (*), \n »Beitrag zur Lebensgeschichte Anton Bruckners« von August Hofmann in der Neuen Musikzeitung 49/3-4 (**) \n und »Ein unbekanntes Bruckner-Bild« von Victor Junk in der Zeitschrift für Musik 94/11 (***). \nW. Kemp schreibt über das 96. Niederrheinische Musikfest in Aachen: \n    »Peter Raabe [...] verdankte man als Höhepunkte des ganzen Festes wahrhaft monumentale Auslegungen der Eroica und der 7. Sinfonie von Bruckner.« (°). \nIn dem Bericht von Carl Heinzen über die Düsseldorfer Konzerte unter Hans Weisbach »gebührt der wundervoll ausgeglichenen warmblütigen Wiedergabe der Brucknerschen Achten unbedingt ein Ehrenplatz« (°°). \nGeorg Rimskij-Korssakoff kündigt für Leningrad die 3. und 9. Symphonie an (°°°). \nJ. G. Prod'homme berichtet aus Paris: \n    »Das Philharmonische Orchester hat unter Laber erstmalig in Paris Bruckners 6. Sinfonie gespielt. Von den Musikern mir Wißbegier aufgenommen, hat sie das Publikum eigentlich enttäuscht. Aber man feierte den Dirigenten [...]« (#). \n»In Leipzig fand die Gründung einer Bruckner-Gesellschaft statt, die den Zweck hat, dem Lebenswerk Bruckners allerorts allgemeine Verbreitung und Verständnis zu verschaffen. Geplant ist vor allem die Veranstaltung einer Kritischen Gesamtausgabe und fehlerfreier praktischer Ausgaben. Ferner ist ein Bruckner-Jahrbuch in Aussicht genommen. Als Verleger der Veröffentlichungen sind Breitkopf &amp; Härtel, Leipzig, gewonnen worden.« (##). \n»Die Autographen-Handlung V. A. Heck, Wien I, Kärntnerring 12, veröffentlicht soeben seinen [sic!] Katalog 39, »Kostbare Musikmanuskripte«. ... Von Bruckner sind Manuskripte angezeigt, die Übungsbeispiele zur Harmonielehre enthalten ...« (###).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192701005, "Datum": "Januar 1927", "Haupttext": "Die Edition Schott bringt als Neuerscheinungen für Klavier zweihändig 3 Sätze der 4. Symphonie (07522/23), 2 Sätze aus der 7. Symphonie (07524), 2 Sätze aus der e-Moll-Messe und g-Moll-Messe [sic! recte f-Moll-Messe?] (07525) und das Klavierstück »Erinnerung« (07526), bearbeitet von Eduard Bornschein (07526) (a).\n \nBuchbesprechung \"Musik. Ernst Kurths Bruckner\" von Walter Böttcher im Januar-Heft der Preußischen Jahrbücher, S. 121f (b).\n \nBruckner-Meldungen in Heft 4 der »Musik« XIX: \nErwähnung des Artikels »Die kleinen geistlichen Chorwerke Anton Bruckners« von Heinrich Lemacher in der Allgemeinen Musikzeitung 53/44-47 (Oktober/November 1926) (*).\nMax Voigt erwähnt die Aufführung der 3. Symphonie unter Leopold Reichwein in Bochum (**).\nFür Madrid plant der neue Dirigent José Lasalle auch Bruckner-Aufführungen [prov. WAB 86] (***).\nWilly Krienitz schreibt aus München:\r\n   »Joseph Reitmeier brachte in dem Jubiläumskonzert des Buchdrucker-Gesangvereins den dritten und vierten Satz von Bruckners aus dem Nachlasse veröffentlichten d-moll-Sinfonie, der sogenannten »Nullten«, zur Münchener Erstaufführung. Das Scherzo ist echter Bruckner, voll heiterster Bewegung, mit einem entzückenden, sich ländlerisch wiegenden Trio. Nicht dieselbe formale Geschlossenheit zeigt das Finale, doch verraten auch hier die thematische Erfindung und Arbeit deutlich die Handschrift des späteren klassischen Sinfonikers. Ebenfalls neu waren für München zwei weitere Bruckner: »Das hohe Lied« für Männerchor, Tenorsolo und Orchesterbegleitung, namentlich tonmalerisch sehr interessant, und »Helgoland« für Männerchor und großes Orchester, ein grandioses Werk reifsten Bruckner-Stils.« (°)\n»Zum 30. Todestage Bruckners erschien im Amalthea-Verlag (Zürich/Leipzig/Wien) die Monographie Max Auers: »Anton Bruckner« im 4. Tausend. - Ebenda erschien die Festschrift »In memoriam Bruckner« im Auftrag des österreichischen Unterrichtsministeriums, herausgegeben von Karl Kobald.« (°°).\n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik:\nIm Bericht von Emil Petschnig \"Austriaca\" in der Zeitschrift für Musik auf Seite 26 wird in einer Besprechung von Rezniceks Tanzsymphonie auch Bruckner [beiläufig] erwähnt (#).\nNach Seite 32 Inserat der Deutschen Musikbücherei mit Hinweisen auf mehrere Bruckner-Bücher (##).\nAuf Seite 41 wird eine Aufführung der f-Moll-Messe durch den Riedel-Verein unter Max Ludwig als \"würdig\" gelobt, von den Solisten aber nur die Sopranistin Edith Laux (###).\nAuf Seite 46 Bericht Paul Beckers von der Kieler Herbstwoche (31.10. - 7.11.1926), in deren zweitem Festkonzert eine Bruckner-Gedenkfeier mit der 9. Symphonie und dem \"Te deum\" mit dem Kieler Oratorien-Verein und dem Kieler Lehrer-Gesangverein unter Prof. Stein in der Nicolaikirche veranstaltet wurde (####).", "Letzte Änderung": "06.08.2026 00:21"}, {"ID": 192601005, "Datum": "Januar 1926", "Haupttext": "Als Beilage zur Musica Divina erscheint der achtseitige Klavierauszug des 112. Psalms von Josef V. Wöss (y).\n \nIn Heft 1 von Pult und Taktstock wird auf S. 16 mitgeteilt, dass Leopold Reichwein in Bochum die 7. Symphonie und das \"Te deum\" dirigiert hat (z).\n \nArtikel [Buchbesprechung?] von Erich Steinhard \"\"Bruckner\" Zwei Bände v. Ernst Kurth\" in \"Der Auftakt\" (Prag) im 1. Heft 1926 (aa).\n \nArtikel von Hans Alfred Grunsky \"Zur Wertung der 1. Symphonie\" in der Musica Divina (Wien) (bb).\n \nArtikel von Oskar Lang \"Bruckneriana. Bruckner im Urteil von einst und heute\" in der Musica Divina (Wien) S. 7f (cc).\n \n(Anfang Januar) Artikel von Hans Alfred Grunsky \"Zur Aufführung von Bruckners 1. Sinfonie\" im Schwäbischen Merker (Stuttgart) (dd).\n \n(Dezember 1925/Januar 1926) Artikel von Hans Alfred Grunsky \"Bücher. Ernst Kurth: Bruckner\" im Regensburger Anzeiger Nr. 19, Beilage \"Musik\" (ee).\n \nArtikel von P. Josef Staub \"Bruckner\" in \"Der Chorwächter\", Zeitschrift für Kirchenmusik, Organ der Caecilienvereine (Einsiedeln), S. 10-12 (ff).\n \nArtikel von Carl Heinzen \"Bruckner von Ernst Kurth\" in \"Das Werk\" (Düsseldorf)\r\n[anderer Titel: C. H., Bruckner. Von Ernst Kurth. Zwei Bände in Ganzleinen 35 Mk., in Halbfranzband 42 Mk., Max Hesse Verlag, Berlin W 15\" (gg).\r\nEinen weiteren Artikel siehe \"Januar 1925\" [vermutlich falsche Datierung].\n \nBruckner-Meldungen in Heft 4 der »Musik« XVIII: \nErwähnung der Artikel »Warum schrieb Bruckner keine Oper?« von Paul Zschorlich in den Düsseldorfer Nachrichten (25.10.1925) (*),\r\n»Bruckners e-moll im Gottesdienst [in der Berliner St. Hedwigs-Basilika am 22.11.1925]« von »E. K.« in der »Germania« Nr. 543 (20.11.1925) (**)\r\nund »Neue Bruckneriana [Ankündigung der 3 kleinen Vortragsstücke]« von Josef Lorenz Wenzl in der Zeitschrift für Musik 92/11 (Leipzig, November 1925) (***).\nWalter Seybold ist enttäuscht von der Aufführung der 7. Symphonie unter Hermann v. Schmeidel in Barmen-Elberfeld (°).\nTheo Schäfer erwähnt eine Aufführung von »Helgoland« durch den Volkschor unter Herbert Schmidt in Dortmund (°°).\nEgon Hajek berichtet von einer Bruckner-Feier in Kronstadt (Siebenbürgen) in der Saison 1924/25, bei der die 7. Symphonie durch die Kronstädter philharmonische Gesellschaft und den Hermannstädter Musikverein unter Novak und das »Te deum« mit dem Kronstädter Männergesangverein unter Bickerich aufgeführt wurden (°°°).\nHans Schnoor meldet eine entbehrliche erneute Aufführung der 8. Symphonie durch das Leipziger Gewandhaus unter Furtwängler (#),\nMax Hasse die Magdeburger Erstaufführung der 5. Symphonie unter Walter Beck (##).\nWilhelm Bopp ist mit den Aufführungen der 7. Symphonie in einem Volkskonzert und der 4. Symphonie im 2. Akademiekonzert unter Richard Lert in Mannheim nicht ganz zufrieden (###).\nAlexander Eisenmann schreibt aus Stuttgart:\r\n   »Karl Leonhardts Dirigentenbegabung zeigte sich an Bruckners Sechster« (a)\nund Emil Höchster aus Wiesbaden:\r\n   « Bruckners Fünfte, von Karl Schuricht meisterhaft gedeutet, ward zu einem tiefen Erlebnis« (b).\nFür Kiel wird die 2. Symphonie angekündigt (c).", "Letzte Änderung": "05.08.2026 10:06"}, {"ID": 192501005, "Datum": "Januar 1925", "Haupttext": "Artikel von Wolfgang von Hauenschild über den 1. Satz der 8. Symphonie in Heft 1 von Pult und Taktstock auf S. 9 - 11 (b).\n \n[recte Januar 1926?] Artikel von Carl Heinzen \"Ein neues Bruckner-Buch\" [vermutlich: Ernst Kurth] in den Volksbühnen-Blättern (Düsseldorf) (c).\n \n \nBruckner-Meldungen in Heft 4 der »Musik« XVII:\nErwähnung eines Artikels Hauseggers »Bruckners Erste und Neunte« in den Münchener Neuesten Nachrichten Nr. 293 (26.10.1924) (*)\nund eines Artikels von Willi Kahl »Bruckner und das Rheinland« in den Rheinischen Musikblättern I/6-7 (Barmen, Oktober/November 1924) (**).\nAdolf Weißmann erwähnt eine Aufführung der 3. Symphonie unter Hermann v. Schmeidl in Berlin (***).\nJ. H. M. Lossen-Freytag berichtet vom dreitägigen Bruckner-Fest in Darmstadt mit der 7. und 8. Symphonie, der d-Moll-Messe und dem »Te deum« (°).\nBei einem Konzert des Allgemeinen Arbeiter-Gesangvereins in Dortmund dirigierte Herbert Schmidt die 4. Symphonie und Männerchöre (Bericht von Theo Schäfer) (°°).\nOtto Hödel meldet aus Graz, daß der Wiener Lehrer-a-cappella-Chor unter H. Wagner »Trösterin Musik« gesungen hat (°°°),\nund Martin Frey aus Halle, daß Göhler die 4. und 9. Symphonie brachte (#).\nFür Leipzig verzeichnet Hans Schnoor eine bedeutende Interpretation der 9. Symphonie durch Furtwängler (##)\nund Emil Höchster für Wiesbaden eine ergreifende Gestaltung der 5. Symphonie durch Carl Schuricht (###).\nAls neu erschienen verzeichnet Wilhelm Altmann die Taschenpartituren der d-Moll-Symphonie [»Nullte« gemeint?] und der e-Moll-Messe (a).", "Letzte Änderung": "04.08.2026 22:19"}, {"ID": 192401005, "Datum": "Januar 1924", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 4 der »Musik« XVI: Max Voigt berichtet von der 8. Symphonie unter Rudolf Schulz-Dornburg in Bochum (a), \nWilhelm Zinne von einer Hamburger Aufführung der 3. Symphonie unter Karl Muck (b), \nWalther Jacobs von der 5. Symphonie unter Hermann Abendroth in einem Gürzenich-Konzert (Köln) und der 8. Symphonie (»zum ersten Male strichlos!«) unter Otto Klemperer (c) \nund Wilhelm Bopp von der 3. Symphonie unter Richard Lert im ersten Akademiekonzert des Mannheimer Nationaltheaterorchesters (d).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192301005, "Datum": "Januar 1923", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 4 der »Musik« XV:\nRichard Sternfeld bespricht Karl Grunskys Buch »Anton Bruckner« (a),\nCarl Siegmund Benedict berichtet von der Aufführung der 2. und 9. Symphonie unter Herman v. Schmeidel (Wien) bei der Elberfelder Konzertgesellschaft (im Vorjahr die 6. und 7. Symphonie) und der f-Moll-Messe unter Erich Band (Stuttgart) bei der Barmer Konzertgesellschaft (b)\nund Wilhelm Zinne von der 8. Symphonie unter Dieter Adler (München) in Hamburg (c).\nDie 7. Symphonie wird für Winterthur angekündigt (d).\nArtikel von Felix Weingartner »Anfänge meiner Dirigentenlaufbahn« auf S. 274 - 282 (*).", "Letzte Änderung": "10.12.2024 13:19"}, {"ID": 192201005, "Datum": "Januar 1922", "Haupttext": "Erstes Heft des vom Wiener Bruckner-Bund herausgegebenen Bruckner-Jahrbuches. (*).\nDie zwei Hefte des Jahres 1922 [vermutlich alles Erschienene] enthielten Beiträge von Decsey, Göllerich, V. O. Ludwig, Josef Kluger und Franz Gräflinger (*a).\nInhalt des 1. Heftes:\nS. 1-4 Göllerich \"Zum 25. Todestage Anton Bruckners\", S. 5 \"Decsay\" [sic! recte Ernst Decsey] \"Falsche Bruckner-Anekdoten\", S. 6f. Vinzenz Oskar Ludwig \"Zu Anton Bruckners Gedächtnis\", S. 8 derselbe \"Neue Bruckner-Anekdoten\" und (hinterer Umschlag) \"Bruckner-Bund in Wien\" (*b).\n \nAufführung der 8. Symphonie (ungekürzt) unter Peter Raabe in Aachen (**).\n \nIn einem Brief von Hermann Abendroth [an Scharrer] wird eine kürzlich erfolgte Aufführung der 4. Symphonie [unter August Scharrer in Nürnberg] erwähnt (***).\n \nDas Januar-Heft der Zeitschrift \"Vanity Fair\" bringt einen Artikel über Bruckner von Paul Rosenfeld [siehe die Anmerkung] (°).", "Letzte Änderung": "22.05.2024 14:30"}, {"ID": 192101005, "Datum": "Januar 1921", "Haupttext": "Die geplante Aufführung der 7. Symphonie unter Otto Klemperer in Barcelona (ca. nach dem 22.1.1921) wird wegen Probenmangels durch ein Wagner-Konzert ersetzt (*).\nDatierung des Vorworts von J. V. Wöss zur Partitur von »Zur Vermählungsfeier« [WAB 54] und »Ave regina coelorum« [WAB 008], Universal-Edition Nr. 4980 (**).", "Letzte Änderung": "23.08.2025 22:58"}, {"ID": 192001005, "Datum": "Januar 1920", "Haupttext": "Artikel von Hermann Preindl \"Bruckners kosmische Musik\" in \"Hochland\" Jg. 17, Heft 4, S. 486-488. Betrachtungen zur 7. Symphonie, angeregt durch eine Aufführung im Münchner Odeon.", "Letzte Änderung": "04.01.2024 09:04"}, {"ID": 191401005, "Datum": "Januar 1914", "Haupttext": "Bei der Universal-Edition erscheint unter der Nummer 4961/4963 die von V. Goller [?] herausgegebene Partitur des »Pange lingua« (WAB 32) als Beilage zu »Musica divina«. Die Stimmen tragen die Nummer 4962a/d (*).\r\nEntsprechende Plattennummern tragen auch Partitur und Stimmen von »Vexilla regis« (**).\nAufführung der 3. Symphonie durch die Meininger Hofkapelle unter Max Reger auf einer Konzertreise in Ansbach [5.1.], Ulm [7.1.], Landau [11.1.], Heidelberg [12.1.], Frankfurt [13.1.] und Marburg [7.2.] (***).", "Letzte Änderung": "01.07.2024 12:34"}, {"ID": 191101005, "Datum": "Januar 1911", "Haupttext": "Brief des Wiener Akademischen Gesangvereins (unterzeichnet von Karl Lorenz, Gottfried Stix, Ernst Kunstfeld und Otto Schütze) an den Senat der Universität Wien [mit Ausnahme der Unterschrift von Kunzfeld alles in Lateinschrift]:\n\"Hoher Akademischer Senat der k. k. Universität Wien!     Die unterzeichneten Korporationen Akademischer Gesangverein in Wien\" und \"Verband der Alten Herren des Akademischen Gesangvereines in Wien\" gestatten sich, [... bittet, das von Josef Tautenhayn geschaffene Bruckner-Relief (Abbildung beiliegend) im Arkadenhof der Universität anbringen zu können ... die Universität] möge auch das Denkmal ihres Ehrendoktors, der ihren Ruhm mit der Macht seiner Töne verkündet, treu behüten!\nWien, im Jänner 1911.\n     Es zeichnen in geziemender Ehrerbietung\n          Für den Ausschuß des A. H.-Verbandes\n[links:]\nKarl Lorenzmp\ndz. Obmann.\n[mittig der Stempel des Verbandes der Alten Herren]\n[rechts:]\nDrGottfried Stix [Ernfried Stix?]\n   dz. Schriftführer.\n        Für den Ausschuß des A. G. V. in Wien\n[links:]\nErnst Kunzfeldmp [daneben der Zirkel der Korporation]\n           Vorstand\n[mittig der Stempel des Akademischen Gesangvereins]\n[rechts:]\ncand. jur Otto Schütze [daneben der Zirkel der Korporation]\n           1. Schriftführer\"\nEingangsvermerk der Universität am 4.2.1911.", "Letzte Änderung": "08.12.2025 23:35"}, {"ID": 191001005, "Datum": "Januar 1910", "Haupttext": "[recte 24.2.1910?] Aufführung der 8. Symphonie unter Schillings in Stuttgart.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190801005, "Datum": "Januar 1908", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie unter Mottl in einem Akademie-Konzert in München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190701005, "Datum": "Januar 1907", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie in Gotha (*).\nAufführung der 5. Symphonie durch das Kaim-Orchester unter Schneevoigt in Augsburg (**).\nAufführung des Quintetts in Königsberg (***).\nArtikel (signiert »O. A.«) »Bruckners Symphonien« in der Finsk Musikrevy, Helsinki (°).\n(Ende Januar 1907 [vgl. 21.1.1907]) Aufführung der 3. Symphonie unter Siegfried Wagner (dessen Debüt mit diesem Werk) in einem Konzert des Bach-Vereins in Heidelberg (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190601005, "Datum": "Januar 1906", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter Peter Raabe in München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190501005, "Datum": "Januar 1905", "Haupttext": "[??] Aufführung der 3. Symphonie durch den Konzertverein in Stockholm [vgl. 11.4.1905!] (*)\r\nund der 5. Symphonie unter Franz Mikorey im 5. Hofkapellen-Konzert in Dessau (**).\nAufführung der 9. Symphonie unter E. Steinbach in Mainz (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190401005, "Datum": "Januar 1904", "Haupttext": "[?] Aufführung des »Te deum« durch den Oratorienverein unter Wilhelm Weber in Augsburg (*).\nAufführung des »Te deum« unter Oskar Wermann in der Kreuzkirche in Dresden (**).", "Letzte Änderung": "26.01.2024 14:02"}, {"ID": 190301005, "Datum": "Januar 1903", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie unter Winderstein in Dessau (*).\nAufführung des Adagios der 7. Symphonie unter Krug-Waldsee in Magdeburg (**).", "Letzte Änderung": "09.11.2024 17:40"}, {"ID": 190201005, "Datum": "Januar 1902", "Haupttext": "Datierung von Hans Wagners Vorwort zu der von ihm eingerichteten Partitur von »Das hohe Lied« (Doblinger, Plattennummer »D. 2693.«).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190101005, "Datum": "Januar 1901", "Haupttext": "Aufführung des Gloria der e-Moll-Messe beim Wiener Akademischen Wagner-Verein.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190001005, "Datum": "Januar 1900", "Haupttext": "Natalie Bauer-Lechner beobachtet im Wiener Stadtpark das Verhalten zweier Jungen im Wiener Stadtpark angesichts des Bruckner-Denkmals (»Der Mann is z'klan für die G'schicht«) und berichtet dies später Gustav Mahler (*).\n(Januar bis März) In Band 102 der Deutschen Rundschau erscheint auf S. 111 - 121 ein Feuilleton von Eduard Hanslick \"Ein Vierteljahrhundert Musik\", in dem Bruckner erwähnt wird (**).", "Letzte Änderung": "20.04.2023 12:09"}, {"ID": 189801005, "Datum": "Januar 1898", "Haupttext": "Das 1. Januarheft der Zeitschrift \"Der Kunstwart\" berichtet auf S. 237 von der Aufführung der 1. Symphonie in Mannheim (= deutsche Erstaufführung) [9.11.1897?]:\r\n\" - Zu Mannheim erfuhr Bruckners \"Erste Sinfonie\" in C-moll die erste Aufführung in Deutschland, trotz der Erfolge, welche das gedankenreiche Werk in Brünn und Wien vor 30 Jahren [sic!] erzielte! - \".\r\nAuf S. 240 ist zu lesen: \"Beiträge über Musik an Dr. Richard Batka, Prag=Weinberge.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189701005, "Datum": "Januar 1897", "Haupttext": "Nekrolog in der Russischen Musikzeitung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189501005, "Datum": "Januar 1895", "Haupttext": "Gedrucktes Programm für die Planung des 50jährigen Jubiläums der Liedertafel \"Frohsinn\". \"PROGRAMM\n [... Vorfeier am 10.3.1895]\n [... Gründungsfeier am 16.3.1895]\n [... Festkonzert am 17.3.1895]\n [... Nach feier am 23.3.1895]\n    am 21. April, nachmittags: Enthüllung der Gedenktafel für Dr. Anton Bruckner in dessen Geburtsorte Ansfelden bei Linz.\n    Hochachtungsvollst\n Der Ausschuss der Liedertafel \"Frohsinn\".\n Linz, im Jänner 1895.\n\n Briefe sind zu richten: J. Milbeck, Stadtrath, Vorstand der Liedertafel \"Frohsinn\" in Linz a. d. Donau.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189301005, "Datum": "Januar 1893", "Haupttext": "Die Österreichische Musik- und Theaterzeitung V, Nr. 7/8 bringt in ihrer Beilage auf S. 11 - 13 den zweiten Teil des Artikels \"Die katholische Kirchenmusik von heute.\" von Julius Twardowsky (signiert \"J. T.\" im März-Heft), in dem (nach einem Plädoyer für die rein vokale Kirchenmusik) auf S. 13 auch Bruckner erwähnt wird:\r\n   \"[...] Was soll man also heutzutage in den Kirchen aufführen? Gibt es nicht doch moderne Compositionen, welche strengeren Anforderungen in Bezug auf religiösen Inhalt und Ausdruck genügen? Nein, die Kirchencompositionen unserer Zeit sind mehr oder weniger weltlich, vor Allem deswegen, weil sie meistens Instrumentalwerke sind. Sogar ein so tief und wahrhaft religiöser Componist, wie Anton Bruckner, hat Messen für Chor und Orchester geschrieben.\r\n     (Schluss folgt.)\" (*).\r\nEbenfalls auf S. 13 findet sich ein Inserat des Verlages Joh. Gross zur d-Moll-Messe:\r\n\"Anton Bruckner.\r\n         soeben erschien:\r\n    Messe in D für Chor, Soli und Orchester.\r\nPartitur .............. netto M. 20.-\nOrchesterstimmen .......... netto M. 25.-\nSingstimmen (á M. 1.25) ......... M. 5.-\r\n(Clavier-Auszug mit Text, bearbeitet von Ferd. Loewe,\r\n    für M. 5.- netto, unter der Presse.)\r\nVerlag von Joh. Gross in Innsbruck.\" (**).", "Letzte Änderung": "24.04.2026 13:49"}, {"ID": 189201005, "Datum": "Januar 1892", "Haupttext": "Kurzkritik zur Aufführung der 1. Symphonie am 13.12.1891 in der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung IV, Nr. 6/7 auf S. 3, signiert \"M. L.\":\r\n\"       Grosser Musikvereins-Saal.\r\n     Das III. Philharmonische Concert, das am 13. d. Mts. [sic] stattfand, wurde mit der Ouverture C-dur op. 115 zur Namensfeier von Beethoven eröffnet [... Unruhe im unkonzentrierten Publikum durch Ab- und Zugehen ... Johannes Wolf spielte das Spohr-Violinkonzert ...] Ueber die 1. Aufführung der Symphonie C-moll von Bruckner waltete am 13. ein freundlicheres Gestirn, als es sonst Erstaufführungen Bruckner'scher Werke zu leuchten pflegt, die zumeist das Signal für geräuschvolle, unwürdige Scandalscenen zu sein scheinen, da ein Theil des Publicums, die im Stehparterre versammelte Jugend, ostentativ zu applaudiren und die Anderen ebenso lebhaft zu opponiren pflegt. Dieses Mal unterblieben diese geräuschvollen Kundgebungen, man muss aber auch zugestehen, dass sich Meister Bruckner diesmals eine weise Mässigung und Beschränkung auferlegte, die 4 Sätze seiner Symphonie nicht wie sonst zu unendlicher Länge und Breite ausspann, die Motive nicht mit jähen Dissonanzen abriss und unvermittelt und grell zu andern übersprang. Die Novität wurde freundlich aufgenommen, Herr Bruckner nach jedem Satze mehrmals gerufen, herzlich accclamirt und durch Ueberreichung eines grossen Lorbeerkranzes geehrt. Gespielt wurde wie immer vollendet.\n                   M. L.\".", "Letzte Änderung": "02.01.2026 17:11"}, {"ID": 189101005, "Datum": "Januar 1891", "Haupttext": "Geplantes Programm eines Konzerts unter Weingartner in Mannheim: Werke von Hugo Wolf und Richard Strauss und Bruckners 8. Symphonie (*).\nTagebuchnotiz Prinzessin Amélies: »Ludwig Viktor hat sich für Bruckner verwendet [vgl. 2.11.1890], protegiert ihn weiter.« (**).\n(?) Aufführung des Quintetts in Stuttgart (***).\nKalendernotizen Bruckners: »Löwe Hegelgasse 19. [/] Fr Kathi 7 fl gezalt für Febr 891. [/] Frl Steinbrecher Frankgasse N 1. Mezzanin.« (°).\n[Ende Januar, nach dem 23.1.1891] Die Christlichen Kunstblätter Nr. 1 berichten auf S. 8, daß am 23.1.1891 in Kremsmünster als Einlage bei der Messe das achtstimmige [recte: siebenstimmigs] »Ave Maria« [WAB 6] aufgeführt wurde. Lobende Besprechung von Oddo Loidol:\r\n     \" * Kremsmünster. Am 23. Jänner d. J., als am Patrociniumsfeste der hiesigen akademischen Kapelle, wurde vom Studentenchore eine vierstimmige Vocalmesse für Männerchor von Fr. Schöpf und als Einlage ein Ave Maria von Anton Bruckner aufgeführt, über welch letztere Composition hier eine Worte Platz finden mögen. Das Ave Maria ist achtstimmig und jeder Takt beweist, dass ein Meister im Satze der Schöpfer dieses opus sein müsse. Dabei ist eine solche Prägnanz und Wahrheit im Ausdrucke, die Bewunderung abnöthigt. Stellen, wie: \"fructus ventris tui, Jesus\" und \"ora pro nobis\" dürften nur mutatis mutandis im Ave verum von Mozart ihresgleichen finden. Das Ave Maria entspricht, nebenbei bemerkt, auch allen Anforderungen der Musica sacra.\r\n                    P. Oddo Loidol.\" (°°).\n[nach dem 15.1.1891] Bericht der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung III (1890/91), Heft 7, (das einzige Januar-Heft) auf S.5, (signiert »M. L.«) über das Philharmonische Konzert am 21.12.1890 mit der 3. Symphonie:\r\n\"       Grosser Musikvereins-Saal.\r\n     Am 21. December v. J. fand im grossen Musikvereins-Saale das IV. Philharmonische Concert statt. Natürlich war der Saal von einem gewählten Publicum gänzlich gefüllt. Die erste Nummer, die Leonoren-Ouverture Nr. 2 von Beethoven, wurde unter Richter's bewährter Leitung vortrefflich ausgeführt und andächtig angehört; selbst die sich sonst störend bemerkbar machenden verspäteten Nachzügler waren nicht zu hören; jeder war in Ehrfurcht vor dem Meister und seiner erhabenen Schöpfung rechtzeitig auf dem Platze, um voll und freudig zu geniessen. Mit der Ouverture war für dieses Mal das Schöne und Herzerfreuende erschöpft. Es folgten hierauf zwei Novitäten; Herr Brodsky trug das Violin-Concert von Grädener vor. [...] Die vorangegangene lnjection mit dem „Grädenerin“ dieser unverfälschten Reincultur des Langweile-Bacillus hat dem Publicum, das ausgiebig mit dieser Lymphe behandelt wurde, eine gewisse Immunität gegen die nachfolgende neue Symphonie von Bruckner verliehen. Sonst pflegt das Publicum bei Beginn einer Bruckner’schen Composition die Flucht zu ergreifen, die nach und nach in eine wahre Panique ausartet, während neuerlich die Fluchterscheinungen vereinzelt blieben und die Majorität das Ende abwartete. Die zwei ersten langsamen Sätze waren voll feierlicher Langweile, doch brachten die Hörer Herrn Bruckner eine herzliche Ovation dar, die wie die nach dem hübschen Scherzo und dem überraschend animirt klingenden Schlusssatze erfolgende, dem um das Wiener Musikleben vielfach verdienten, alten Herrn herzlich gegönnt sei. Die Beifallsbezeugungen wurden nicht ganz ohne Widerspruch hin­genommen, es regte sich zum Schlusse eine ganz entschiedene Opposition, jedenfalls eine der Würde der philharmonischen Concerte unangemessene Demonstration.        M. L.\" \nAussergewöhnliche Concerte und Vorlesungen.\r\n    Ueber die Fortschritte des Jankó-Clavieres hielt am 15. d. M. Prof. Hans Schmitt [...] einen Vortrag [...]\" (°°°).\r\nAuf S. 1 - 3 dieses Heftes ein ausführlicher Artikel über den Geiger Waldemar Meyer (mit Abbildung) (#).\n[hypothetische Datierung]\r\nBrief von Franz Schalk an Josef Schalk [vermutlich die Vorbereitung der 4. Symphonie am 1.2.1891 betreffend]: Über die Orchesterbesetzung – die Bratschen seien unterbesetzt (##).", "Letzte Änderung": "22.04.2026 14:16"}, {"ID": 189001005, "Datum": "Januar 1890", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners:\nAdresse von Victor Christ [fremde Schrift] und Dr. Boller: »Victor Christ [/] IX. Nussdorferstrasse 2 [/] 3. Stock.« [Bruckner:] »Dr Boller [/] V. Franzensgasse 18. oder Landesgericht in Strafsachen 3. St. [/] Bureau No 23 [/] 8. Bez. Landesgerichtsstr. 21.« (*).\n \nBruckners Eintrag stimmt nahezu völlig mit dem Text eines Adresszettels Viktor Bollers überein, der sich im Bruckner-Archiv in St. Florian befindet (*a).\n\r\nDie Christlichen Kunstblätter Nr. 1 (Januar 1890) bringen auf S. 7:\r\n     \"Verzeichnis der kirchlichen Tonstücke, welche im Jahre 1889 im Mariä Empfängnis=Dome zu Linz aufgeführt worden sind. A) Messen [...]. - H) Marianische Antiphonen von Mitterer, Rampis, Kainerstorfer, Binder, Schulz, Preyer, Waldek, Lotti, Bruckner. [»Tota pulchra es] - [...] - K) \"Tantum ergo\" von Reiter, Bruckner [prov. WAB 48], Ett, Burgstaller, [...]\" (**).\n \n[Etwa Januar/Februar 1890, nach derm 11.12.1889]\nUndatierte Notiz in Victor Christs Mitschrift von Bruckners Kontrapunkt-Kurs: \"Hallawachel | Calabreser | Locherl\" [vermutlich von Bruckner im Unterricht verwendete Schimpfnamen], \"Ein Hahnenei ausgebrütet von einer Kröte\" [vermutlich \"Basilisk\" gemeint. Formulierung Bruckners oder Christs?] und \"Fine del Fuga. del Diavolo\" [Stoßseufzer zum Abschluss des Kapitels \"Fuge\"? vgl. 8.10.1889] (***).", "Letzte Änderung": "24.03.2025 16:01"}, {"ID": 188901005, "Datum": "Januar 1889", "Haupttext": "Vortrag Dr. Arthur Seidls aus München über die »Meistersinger« beim Wagner-Verein. Tags darauf [Montag] Besuch von Bruckners Universitätsvorlesung (*).\n \n[nach 3.11.1889]\nIm Rückblick auf das Musikjahr 1888 in den Signalen für die musikalische Welt Nr. 3 auf S. 33 - 39 wird auf S. 38 eine Aufführung der 7. Symphonie in Wien gemeldet [recte: 4. Symphonie am 22.1.1888, ähnliche Fehlmeldung \"Februar 1888\"]:\r\n     \"[...] Bruckner: Edur - Wien, im eigenen Concert. [...]\" (**).\n \nIn Heft Nr. 4 (Rückblick auf das Musikjahr 1888 - Vokalwerke) sind auf S. 53 zwei Aufführungen des \"Te Deum\" [am 22.1.1888 und 13.4.1888] verzeichnet:\n     \"[...] Bruckner - \"Te Deum\" (Wien, im eigenen Concert, Brünn, Musikverein).\" (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188801005, "Datum": "Januar 1888", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »NB 4. Sinf 1. Satz Anfang Violin I.« (*).\n\n\n[vermutlich erste Januarwoche]\n\nDie Signale für die Musikalische Welt Nr. 3 verzeichnen auf S. 37 auch die Aufführungen der 7. Symphonie am 31.1.1887 und 15.3.1887 und 20.10.1887:\n     \"Rückblick auf das Musikjahr 1887.\n                2.\nNeue, zur Aufführung gelangte Symphonien [...] Ant. Bruckner: Edur No. 7 (Berlin, viertes Philharmonisches Concert, Dresden, sechstes Philharmonisches Concert, Mannheim, erstes Akademieconcert, überall zum ersten Male)\" (**).\n\n\n[nach dem 12.1.1888]\nIn Heft Nr. 6 wird auf S. 93 die Aufführung von 4. Symphonie und \"Te deum\" angekündigt:\n          \"Concert=Kalender.\n\n[...]\n     Wien. 22. Jan. Bruckner=Concert im großen Musikvereinssaale unter Direction des Hrn. Hpfcapellmeister Hans Richter. Vierte Symphonie in Esdur und Te Deum von Anton Bruckner.\" (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188701005, "Datum": "Januar 1887", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: [über geschriebene oder erhaltene?] »Briefe. Linz. Schaller. Levi. Mottl. P. Oddo. Schalk Fr. Marxsen. Nikisch.« Adressen von Elisabeth Kietz in Dresden, Riedel in Leipzig, Dr. Helm: »Kitz Elisab. Dresden Wintergartenstr. 3. [/] Dr Riedel Leipzig Thalstr. 2 [/] Dr Helm Theodor Landstr. 3. Bez. Hptstr. 51.« (*).\nLevi zahlt 1000 Mark an Gutmann wegen der Drucklegung der 4. Symphonie (**).\n[etwa zweite Januarwoche]\r\nIn den Signalen für die Musikalische Welt Nr. 4 wird auf S. 51 das Konzert vom 14.11.1886 in Köln erwähnt:\r\n     \" * Cöln, 21. Nov. [... Gürzenichkonzert ...] In dem zu wohlthätigem Zweck vom Männergesang=Verein veranstalteten Concert erregte außer Zöllner's schon in voriger Saison zur Aufführung gelangten \"Columbus\" ein Werk von Bruckner, \"Der Germanenzug\" betitelt, besonderes Interesse. [... Sopranistin Mensing-Odrich, Herr Eibenschütz, Herr Ritter, Herr Hungar ... Kammerkonzert ...]\" [keine Signatur] (***).\nAuf S. 55 ist die New Yorker Aufführung der 7. Symphonie [am 12.11.1886] verzeichnet: \" * Das erste diesjährige Concert der Philharmonic Society zu New=York hatte zum Inhalt: die Symphonien in Edur von Bruckner und in Bdur von Schumann, ferner [... Beethoven, Rubinsteins \"Nero\" mit Frl. Juch und Herr Ludwig ...]\" (°).", "Letzte Änderung": "09.01.2025 23:24"}, {"ID": 188601005, "Datum": "Januar 1886", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: [Teilweise Beginn der] Unterrichtsstunden von Klose (3.2.1886), Behn (21.10.1885, 14.5.1886 79 Lektionen), Vockner [1.10.1885], Horn, Pohoryles.", "Letzte Änderung": "16.10.2025 16:12"}, {"ID": 188301005, "Datum": "Januar 1883", "Haupttext": "August Stradal, der bereits Bruckners Universitätsvorlesungen hörte, wird sein Privatschüler (*).\nKalendereintragungen Bruckners: »Leopoldstadt Lamberg obere Donaustraße 77. [/] H Noll 18 fl gezalt [vgl. 24.1.1883]. 2 fl schuldig. [...] Max Kalbek Porzellangasse 26. [/] Börsegasse 1 a.« (**).\r\nKalendernotiz [durchgestrichen, wohl als Zeichen der Erledigung]: »Großmann 9 11 fl schuldig. zwölf Gulden Schuld.« (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188201005, "Datum": "Januar 1882", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »Universität 350 100 [fl]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188101005, "Datum": "Januar 1881", "Haupttext": "Brief Amand Loidols an Oddo Loidol, seinen Bruder:\n    Am Sonntag habe er mit Bruckner eine Kunstausstellung und dann Wagners »Meistersinger« besucht. Laut Mitteilung Hans Richters werde die 4. Symphonie am 20.2.1881 aufgeführt (*).\n \n[vermutlich in der 3. bis 4. Januar-Woche] Die Signale für die Musikalische Welt Nr. 9 schreiben auf S. 129:\n     \"Rückblick auf das Musikjahr 1880.\n[...]\n     Der Musikalienverlag hat auch im abgelaufenen Jahre nach jeder Richtung hin eine Bereicherung zu verzeichnen. [... Orchesterwerke: Sinfonien von Oscar Möricke und Emil Hartmann ...] Dmoll von Anton Bruckner (Richard Wagner gewidmet) [... Carl Grammann etc. ...]\" (**).", "Letzte Änderung": "03.01.2026 14:20"}, {"ID": 188001005, "Datum": "Januar 1880", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: »[fremde Hand:] Victor Keller VI. Mariahilferstraße 51. [Bruckner:] 1. Stiege 1. Stock. 19. Thür. H Dr Keller.« und [nach dem 16.1.1880 geschrieben] »Gustav Mahler 4. Bez. Floragasse N 7 Florabad 4. Stiege 3. Stock«. Die Dienste an der Hofkapelle sind mit den Ziffern 1 bis 3 markiert (welche Ziffer Bruckner sich zuwies, ist nicht zu ersehen).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187901005, "Datum": "Januar 1879", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: Aufstellung von Ausgaben für St. Florian [Ignaz Bruckner?], Kathi Kachelmayr, Hudez, Hausmeister, Schneider [Eigenname oder Beruf?], Haushalt etc. [Stichwörter:] »Florian, Wein, Neujahr, Hudez [Hudetz], Häuslich, Zigarren, Kerzen, Häusl., Schneider, Gatien [= Unterhosen], Häusl., Uhr, Holz, Fr Kathi, Zigarren, Wäsche, Cafemühle, Holz, Fr Kathi, Weib« Endsumme 192 fl.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187801005, "Datum": "Januar 1878", "Haupttext": "Kleine Korrekturen in Scherzo und Trio der 3. Symphonie (*).\r\nSpäter wurde eine Partitur-Abschrift als Stichvorlage angefertigt (**).\nKalendernotizen: [von fremder Hand:] »G. Adensamer« [Bruckner:] »VII, Schottenfeldgasse 29.« und »H Ritter Hofmühlgasse N 2. 6. Bez. (Mariahilf) [/] 6 - 8 Mittw [/] 1/2 3 UhrSamst. [/] Freit. Vormitt.« (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187701005, "Datum": "Januar 1877", "Haupttext": "Kalendernotiz: »Vockner breite Gasse N 6, 2. Stiege 3. St. Neubau.« und »Kiss« (mit Zusatz »3« ungefähr beim 5.1., 10.1.[der 12.1. wäre wie alle späteren Termine ebenfalls ein Freitag!], 19.1. und 26.1., wohl Unterrichtstermine)", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187601005, "Datum": "Januar 1876", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: »Anna Kalch (Apolina) Währing N. 39 ebenerdig Thür 3. Johannesgasse 39., EH. Matzenauer Journalist Wien 8. Bez Buchfeldgasse N 13. 3. St. Th 8., H Ritter Samstag nach 7 Uhr Abends. 3/4 8. 3/4 9 Uhr. H Ritter Mariahilferstraße 114. 2. St. Th 25.« und »H Cybulz Landstraße Blüthengasse N 6.« [siehe die Anmerkung].", "Letzte Änderung": "18.11.2024 15:24"}, {"ID": 186701013, "Datum": "Januar 1867", "Haupttext": "Es wird bekanntgegeben, daß Herbeck am 10.2.1867 die d-moll-Messe in der Wiener Hofkapelle aufführen will (*). Brief Josef Breinbauers an Bischof Rudigier: \n   Über die Reparatur der Linzer Domorgel. Erwähnt Bruckners Schreiben vom 15.12.1857 (**). Aktenvermerk »Pr. 31. Jänner 867« (**a).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186601005, "Datum": "Januar 1866", "Haupttext": "Bruckner läßt für 300 fl. seine Wohnung herrichten [siehe \"vor dem 13.3.1866\"]. Der Konflikt mit Alois Weinwurm wegen der Preiszuerkennung beim Sängerfest im Juni 1865 wird beigelegt, der Briefwechsel mit Rudolf Weinwurm wieder aufgenommen. Josef Ruzek wird statt Bruckner Chormeister des »Frohsinns«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186501013, "Datum": "Januar 1865", "Haupttext": "Notiz »Jänner« bei Themenentwurf zur Durchführung des 1. Satzes auf dem ausgeschiedenen 2. Partitur-Bogen (*), der am 10.3.1865 für eine Skizze zum Scherzo der 1. Symphonie verwendet wurde.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186201005, "Datum": "Januar 1862", "Haupttext": "Widmung des wohl auch zu dieser Zeit entstandenen Männerquartettes »Der Abendhimmel« [WAB 55] nach einem Text von J. Chr. Zedlitz an die »Frohsinn«-Mitglieder Munsch, Dr. Stifler, Dr. Benoni und Dr. Weißmann: »Meinen lieben Freunden gewidmet, den Herren P. T. Munsch 1. Tenor, Dr. Stifler 2. Tenor, Dr. Benoni 1. Baß, Dr. Weinmann 2. Baß. Anton Bruckner. Jänner 1862.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 192312325, "Datum": "Jahreswende 1923/24", "Haupttext": "Brief von Alexander Zemlinsky an Arnold Schönberg: \n   »[...] Klemperer hat Bruckners VIII. dirigiert [am 9.12.1923 in Prag] u sehr schön. Leider war das Konzert sehr schlecht besucht. [...]«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188607123, "Datum": "in der Woche vor dem 12.7.1886", "Haupttext": "Zinne leitet Bruckners Photographien an Marxsen [s. 8.7.1886] und Bernuth weiter. Bernuth plant, in einem Konzert [in Hamburg] Bruckners »Te deum« vor Beethovens 9. Sinfonie aufzuführen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 109131618, "Datum": "Improvisationen", "Haupttext": "Improvisationen\nSiehe hierzu den Schlagwort-Eintrag Improvisationen (https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13857/).", "Letzte Änderung": "09.01.2025 10:21"}, {"ID": 108151313, "Datum": "Hommage-Kompositionen", "Haupttext": "Hommage-Kompositionen\nSiehe dazu den Schlagwort-Eintrag https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13844/.", "Letzte Änderung": "09.01.2025 09:44"}, {"ID": 202309217, "Datum": "Herbst 2023", "Haupttext": "Bruckners Geige wird erstmals nach der Restaurierung präsentiert. Im Kronstorfer Gasthaus Rahofer wird sie von Gotthard Wagner gespielt.", "Letzte Änderung": "13.05.2025 19:44"}, {"ID": 201209217, "Datum": "Herbst 2012", "Haupttext": "Eric Chailliers Artikel \"Bruckner et Wagner: une relation étrange et déséquilibrée\" erscheint in der Revue du Cercle Belge Francophone Richard Wagner Nr. 4, S. 24-35.", "Letzte Änderung": "02.01.2025 14:06"}, {"ID": 200509236, "Datum": "Herbst 2005", "Haupttext": "Zwei Aufführungen der 7. Symphonie durch das Euchore Eurhythmie Ensemble unter Lili Reinitzer in Colmar bzw. im Goetheanum in Dornach.", "Letzte Änderung": "17.07.2024 14:23"}, {"ID": 199609237, "Datum": "Herbst 1996", "Haupttext": "Das Thema »Bruckner und die Kirchensymphonik« bildet den Schwerpunkt der Brixener Initiative »Musik und Kirche.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196909216, "Datum": "Herbst 1969", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Mozarteum-Orchester Salzburg unter Karl August Vogt.", "Letzte Änderung": "19.07.2024 09:06"}, {"ID": 195109217, "Datum": "Herbst 1951", "Haupttext": "Das Lieferverzeichnis (mit Preisangaben) des Wiesbadener Bruckner-Verlages enthält die Partituren aller 9 Symphonien und der e-Moll- und f-Moll-Messe, die Chorstimmen dieser Messen (e-Moll-Messe auch mit Orchesterstimmen, f-Moll-Messe auch Solostimmen), den zweihändigen Klavierauszug des Adagios der 7. Symphonie und (mit dem Vermerk »neu«) die Chor- und Solostimmen zu d-Moll-Messe, »Te deum«, 150. Psalm und »Helgoland« und in Armin Knabs Fassung für Klavier zweihändig »Idylle«, das nachgelassene Trio [F-Dur] zur 9. Symphonie. Auslieferung von Max Auers Bruckner-Buch (542 S., Notenbeispiele 86 S.) für den Amalthea-Verlag Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194409237, "Datum": "Herbst 1944", "Haupttext": "Im Rahmen des vom Norwegischen Rundfunk geplanten Bruckner-Zyklus [prov. WAB 86] werden die 1., 2., 3. und 8. Symphonie durch das Osloer Philharmonische Orchester unter Fritz Wilm Wallenborn aufgeführt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194009237, "Datum": "Herbst 1940", "Haupttext": "Datierung von Hermann Ungers Vorwort zum Buch »Von Wagner bis Pfitzner und Weismann« [über Bruckner S. 21 - 26].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193709217, "Datum": "Herbst 1937", "Haupttext": "Datierung der Vorworte von Robert Haas zu den Studienpartituren der 1. (Linzer Fassung), 5. und 6. Symphonie (Band 1, 5 und 6 der Gesamtausgabe), an deren Durchsicht Siegmund von Hausegger und Elsa Krüger beteiligt waren (*).\n[Ende September]\r\nAufführung der 5. Symphonie (Originalfassung) unter H. Laber in Gera (**).", "Letzte Änderung": "26.04.2025 13:39"}, {"ID": 193609217, "Datum": "Herbst 1936", "Haupttext": "Bruckner-Gedenkfeiern des Württembergischen Brucknerbundes (Karl Grunsky) und der NS-Kulturgemeinde in Stuttgart.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193309220, "Datum": "Herbst 1933", "Haupttext": "Aufführung der d-Moll-Messe unter Rudolf Wimmer in Krems geplant.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193209217, "Datum": "Herbst 1932", "Haupttext": "Im Katalog »Eulenburgs Kleine Partitur-Ausgabe« sind verzeichnet: Nr. 961 f-Moll-Messe (Vorwort von Ad. Aber) 4.-, in Ganzleinen 6.-, Nr. 960 »Te deum« (Vorwort Ad. Aber) 1.20, Nr. 972 150. Psalm (Vorwort Ad. Aber) 1.20, Nr. 459 - 467 1. - 9. Symphonie (Vorwort W. Altmann) je 2.50, Ausgabe in 3 Bänden (Vorwort M. Steinitzer) je 10.-, Nr. 681 g-Moll-Ouvertüre 2.- und Nr. 310 Quintett 1.20 Mark. Für je 1 Mark werden »Komponisten-Bildnisse in Heliogravure auf holzfreiem Karton mit China-Unterlage (Format 20 x 15 cm)« angeboten, Bruckner als No. 5.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192909216, "Datum": "Herbst 1929", "Haupttext": "Konzertante Aufführung der e-Moll-Messe unter MD Otto Schäfer mit Einführungsvortrag Fritz Grüningers in Baden-Baden geplant.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192809216, "Datum": "Herbst 1928", "Haupttext": "Albumblatt mit einem Bruckner-Portrait (Farbstiftzeichnung von M. Wutzer) [siehe »1928/29«] mit Notenzitat und Eintragung von Friedrich Klose: 7 Takte c-Moll, 4/4-Takt, »Allegr. mod.«, darunter: »aus einer dem Andenken Meister Bruckners gewidmeten Doppelfuge für Orgel 4 Trompeten u. 4 Posaunen. [/] F. Klose, Locarno, Herbst 1928.« (*).\nDatierung des Vorworts von Friedrich Kloses Buch »Bayreuth. Eindrücke und Erlebnisse« (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192709217, "Datum": "Herbst 1927", "Haupttext": "Aufführung der Windhaager Messe unter Richard Amon in einem Konzert des Berner Männerchors in Bern (*).\nDatierung des Vorworts zu Konrad Huschkes Buch »Unsere Tonmeister unter einander. Johannes Brahms, Anton Bruckner und Hugo Wolf« (**).\nDer Katalog der Edition Schott (Angabe am Unterrand der Titelseite »P. 610. VII. 27«) verzeichnet auf S. 33 ein Bruckner-Album (Nr. 512) mit dem 1. und 3. Satz der 1. Symphonie [erstmals?] und [als Neuerscheinungen vom Januar 1927] dem 1., 2. und 3. Satz der 4. Symphonie [= 07522/23?], dem 2. und 3. Satz der 7. Symphonie [= 07524?], dem »Incarnatus« aus der e-Moll-Messe und dem »Benedictus« der f-Moll-Messe [= 07525?] und der »Erinnerung« [WAB 117] [= 07526?] (***).", "Letzte Änderung": "06.02.2024 20:47"}, {"ID": 192009217, "Datum": "Herbst 1920", "Haupttext": "Aufführung eines Orgelwerkes [prov. WAB 88] durch Otto Barblan in der Genfer Kathedrale (*).\n\r\nAufführung der 3. Symphonie (neben Regers G-Dur -Serenade und Mahlers 5. Symphonie) durch das verstärkte Kurhausorchester unter Carl Schuricht im Großen Saal des Kurhauses in Wiesbaden (**).", "Letzte Änderung": "03.07.2024 12:59"}, {"ID": 191809236, "Datum": "Herbst 1918", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie unter Georg Göhler in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191309217, "Datum": "Herbst 1913", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe durch den Stiftschor St. Leodegar unter Franz Joseph Breitenbach in Luzern (*).\nDatierung des Vorwortes zu August Halms Buch »Die Symphonie Anton Bruckners« (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191009237, "Datum": "Herbst 1910", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Blüthner-Orchester unter Josef Stransky (*).\nAufführung der 9. Symphonie unter Panzner in Düsseldorf [vgl. 11.11.1910] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190809237, "Datum": "Herbst 1908", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie im Hoftheater in Hannover. Henri Marteau spielt  danach Beethovens Violinkonzert.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190209217, "Datum": "Herbst 1902", "Haupttext": "Mahler verweist nach Vollendung seiner 5. Symphonie in einem Gespräch mit Alma Mahler auf die Verwendung von Chorälen durch Bruckner [vgl. 5. Symphonie am 24.2.1901]. Alma erwidert: »Der darf, du nicht!«", "Letzte Änderung": "09.06.2025 08:02"}, {"ID": 189609237, "Datum": "Herbst 1896", "Haupttext": "Margarete Klinckerfuß in Stuttgart lernt den Liszt-Schüler Marchese Silvio Casanova kennen, der mit ihr die Begeisterung für Hugo Wolf und Anton Bruckner teilt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189409315, "Datum": "Herbst 1894", "Haupttext": "Rudolf Dittrich besucht Bruckner, der ihn daran erinnert, daß er [im Frühjahr 1879] die Entstehung des Adagio-Themas des Quintetts mitbeeinflußt hatte.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189209308, "Datum": "Herbst 1892", "Haupttext": "Ludwig Oblat macht Lamoureux in Paris auf Bruckner aufmerksam.", "Letzte Änderung": "25.11.2024 13:28"}, {"ID": 189109237, "Datum": "Herbst 1891", "Haupttext": "Emil Fink in Linz plant eine Gesamtausgabe der Werke Bruckners, bei der sich Göllerich, Fürst Fürstenberg und Fürst Liechtenstein engagieren sollten (*).\n[?] Bei Groß in Innsbruck erscheint der Erstdruck der Partitur der d-moll-Messe (**).\nHermann Roner, der wegen eines Handleidens die Laufbahn eines Violinvirtuosen aufgeben muß, und seine Mutter [Konstanze Roner] besuchen Bruckner, um ihn wegen musiktheoretischer Studien um Rat zu fragen. Roners Mutter gibt sich als Tochter des Schubert-Freundes Josef von Spaun zu erkennen. Bruckner erzählt, daß er als kleiner Bub in St. Florian Spaun bei Jagden das Gewehr und den Jagdsessel getragen hat. Er fordert Roner auf, seine Vorlesungen zu besuchen und ihn ab und zu in die “Kugel” zu begleiten (***).", "Letzte Änderung": "06.01.2026 21:19"}, {"ID": 188509233, "Datum": "Herbst 1885", "Haupttext": "[ca. 21. - 26.9.1885 oder ca. 28.9 - 3.10.1885]\nBruckner gibt seinem Biographen Göllerich wenigstens Auskunft zu seiner Jugendzeit (*).\n \nElisabeth Kietz, die Tochter des Dresdner Bildhauers Gustav Kietz [vgl. 13./14.9.1873], kommt über Bruckners neuen Schüler Dr. Hermann Behn (aus Hamburg) mit Bruckner in Verbindung (**).\n \n[Wann genau? Sommer?] Bruckner hat Kontakte mit Marg. Bott aus Linz und mit Käthe Ernst aus München, die ihm ihre Photographie sendet (***).", "Letzte Änderung": "15.09.2025 15:47"}, {"ID": 187909236, "Datum": "Herbst 1879", "Haupttext": "Eckstein lernt durch einen befreundeten Kapellmeister Bruckner kennen, den er in der Folgezeit öfters sieht und trifft.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187509237, "Datum": "Herbst 1875", "Haupttext": "Novitätenproben (drei Lesungen) der Wiener Philharmoniker [unter Hans Richter (**)]. Von allen Werken (außer Bruckners 3. Symphonie von Ignaz Brüll, Heinrich Hofmann, Hermann Götz, Antonin Dvorak u.a.) wird nur Hofmanns Symphonie gewählt - für Bruckner stimmte eine »ansehnliche Minorität« (*).\n[??] Der Cellist David Popper setzte sich vergebens für Bruckners Symphonie ein (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 185809237, "Datum": "Herbst 1858", "Haupttext": "Bruckner lernt durch Vermittlung Karl Zappes den späteren Theaterkapellmeister Otto Kitzler kennen, der als Cellist bei Kirchenaufführungen mitwirkte.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 183909236, "Datum": "Herbst 1839 bis 1840", "Haupttext": "Unterricht zur Präparandie-Vorbereitung durch den St. Florianer Schulgehilfen Steinmayr [auch Steinmeyer].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 183609236, "Datum": "Herbst 1836", "Haupttext": "Von Hörsching nach Ansfelden zurück. Bruckners Vater ist schwer erkrankt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 183009215, "Datum": "Herbst 1830", "Haupttext": "Schuleintritt Anton Bruckners.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 182309215, "Datum": "Herbst 1823", "Haupttext": "Dienstantritt von Anton Bruckner sen. an der Schule in Ansfelden.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 108011813, "Datum": "Harmonium", "Haupttext": "Harmonium\nSiehe hierzu den Schlagworteintrag Harmonium (https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13856/).", "Letzte Änderung": "09.01.2025 10:19"}, {"ID": 907170105, "Datum": "Gräflinger", "Haupttext": "Franz Gräflinger\nHinweise und Materialien aus dem Nachlass Franz Zamazal (beim Verfasser)\nFond Gräflinger in der Österreichischen Nationalbibioliothek\r\nHandgeschriebene Liste \"F30.Gräflinger\": 674 Einträge\r\n1-412: Briefe von Abert bis Zöllner (407-410 nicht an Gräflinger)\r\n413-530: Kompositionen Gräflingers\r\n531-612: Aufsätze und Artikel Gräflingers\r\n613-674: Artikel und Schriftstücke meist anderer Autoren (darunter Kirchberger, Ludwig Moser, Floderer, Max Auer, Batka, Friedrich Waldeck, Wöß), Faksimilia, weitere Briefe (Julie Bayer, Mathilde Helm etc.), Artikel Gräflingers, Abbildungen, Photographien, Diapositive.\r\nDarunter folgende Dokumente (z. T. Kopien vorhanden):\r\nÖNB F30.Gräflinger.90: Undatierter Brief von Göllerich: \"Lieber Herr Gräflinger, | Danke Ihnen bestens für Ihre lieben Zeilen und die Zusendung der sehr freundlichen Besprechung! | Gleichzeitig folgen Partitur u. 2 Clavierauszüge zurück. Mit Freund Wagner [Wagner-Schönkirch gemeint?] werde ich in Wien selbst üb. Ihr Werk sprechen! Beste Grüße Ihr ergeb. | A. Göllerich\".\r\n2 undatierte Visitenkarten Göllerichs an Gräflinger (über einige Werke Gräflingers).\r\nBriefe von Franz Kinzl (Oberlehrer in Atzbach, Bezirk Vöcklabruck): 13.3.1923 und 25.3.1923 (schickte eine Walzerkomposition zu), 28.8.1937, 16.10.1937, 25.11.19373.12.1937 (Kopien vorhanden, kein Bruckner-Bezug). Postkarten und Briefe Gräflingers an Kinzl 13.6.1937, 11.8.1937, 25.10.1937, 6.11.1937, 21.11.1937, 5.11.1938 (K. an F.Gr.), Selbstbiographie von Kinzl (mit Werkkatalog), 9.3.1941 (an F. Gr.), 19.3.1941 (Gr. an K.), vor dem 4.4.1941.\r\nWeitere Briefe: von Ernst Lanninger (13.2.1911), Meistersinger-Innung Linz, Landesmuseum Linz, Urania Linz, Neueste Münchner Nachrichten (siehe 11.10.1921) und Musikverein Linz (siehe 15.4.1925), Männergesangverein Neufelden, Oberösterreichischer Volksbildungsverein, Preinfalk (4.7.1941), Carl Reder (11.9.1924, 21.9.1924), Sängerbund Helfenberg (Gr.s Brucknerbuch, \"belanglos\"), Hollsteiner (lt. Pfarrbuch stimmt die Schreibung \"Franz Sailer\" mit \"a\"), Cäcilia Waldeck (über Ferdinand Kerschbaum, Bruckners Fuge), ZS \"Der Merker\" (Buch über Waldeck. \"Nichts Besonderes\"), Staatsbeamten-Casino (1899 und 1902 Gr. als Viola-Spieler), Bertha Weißgärber (7.2.1910), Alois Weißgärber (23.11.1932, Städtisches Museum Wels (\"An dem Feste\"), Wiener Männergesangverein (1943? Liste der Bruckner-Erstaufführungen des WMGV), Wiener Verlag (3.8.1948, Bruckner deest), Julius Wimmer (23.12.1909 über Josef Schiedermayr, Joh. Bap. Schiedermayr, Fritz Winkle (Autograph der f-Moll-Messe), Leopold Winternitz (Bruckner deest), J. V. v. Wöss (aufschlussreich, Bruckner deest?)\r\nF30.Gräflinger.531 (99 Artikel u.a., davon 2 über Karoline Eberstaller)\r\nF30.Gräflinger.532 (Artikel etc. 175 Nummern, darunter Amadeo van der Hoya [Kopie], Otto Kitzler, Meyerbeer und Linz, Franz Neuhofer).\r\nTyposkript Gräflingers \"Persönliche Erinnerungen an Anton Bruckner und neue Forschungen\" [Kopie]\r\nNr. 570 Aufsatz \"Bruckner in Steyr\"\r\nNr. 572 (Abhandlung \"Die erste Bruckner-Ausstellung in Linz\"\r\nNr. 576 (Fr. Gr. zum 85. Geburtstag)\r\nNr. 609 (Anton Bruckners Leben und Werk, Juni 1942)\r\nNr. 612 (Heiteres um Anton Bruckner, mit Quellenhinweisen, u.a. Khittel, Loibichl, R. Ackers (Neue Hamburger Zeitung), Newald-Grasser (Der Merker 1915), c. m. (Neues Wiener Journal 15.5.1932, von Johann Strasky)\r\nNr. 614 (Leopold Kirchberger (Waidhofen/Ybbs) \"Bruckner-Erinnerungen\": Franz Kirchberger *1832, Lehrer in Lambach 1952-1869, in Perg 1869-1891, + 1902, Bruder von Mathias Kirchberger, Chorleiter des \"Frohsinn\", + 1860, Vorgänger Bruckners)\r\nNr. 619 (Zeugnis Wilhelm Floderers für Gräflinger 1903, Kopie)\r\nNr. 620 (50. Geburtstag Gräflinger 26.11.1926)\r\nNr. 633 (Artikel Friedrich Waldecks über den Boykott von Gräflingers \"Bausteinen\")\r\nNr. 634 (Konzertprogramme mit Kompositionen von Karl Waldeck)\r\nNr. 636 (Aufnahmeurkunde MGV Neufelden 31.12.1897)\r\nNr. 638 (Teilnahme am 1. Österreichischen Musikpädagogischen Kongreß in Wien 20.-23.4.1911)\r\nNr. 642 (Wöss)\r\nNr. 648 (Jula Bayer 11.7.1921)\r\nNr. 655 (\"Die Militär-Kapellmeister der Vierzehner [Hesssen]\": Ph. Fahrbach, Edm. Patzke, Michael Zimmermann, Franz Rezek, Gustav Mahr)\r\nNr. 659 (Rezensionen, Signaturen: gfl, F. G., -fl-)\r\nNr. 670 (Photogr.)", "Letzte Änderung": "16.01.2024 20:46"}, {"ID": 107050205, "Datum": "Gebetsaufzeichnungen | Gebete", "Haupttext": "Gebetsaufzeichnungen | Gebete\nSiehe hierzu den Schlagwort-Eintrag Gebetsaufzeichnungen (https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13855).", "Letzte Änderung": "09.01.2025 10:16"}, {"ID": 198003217, "Datum": "Frühling 1980", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie in Lyon.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196903217, "Datum": "Frühling 1969", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Orchestre de Paris unter Lorin Maazel.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192903216, "Datum": "Frühling 1929", "Haupttext": "Aufführungen von Bruckner-Symphonien [prov. WAB 86] in Turin (unter Rudolf Nilius) und Bukarest (unter Robert Manzer) (*).\nAufführung der f-Moll-Messe durch den Sängerbund »Dreizehnlinden« unter Ferdinand Habel bei einem Kirchenkonzert im Wiener Stefansdom (**).\n[wann?] In Troppau stirbt Gauchormeister Karl Mohr bei der Generalprobe zu einem Brucknerkonzert [prov. WAB 67] an einem Schlaganfall (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191303217, "Datum": "Frühling 1913", "Haupttext": "Bruckner-Zyklus der Konzertdirektion Emil Gutmann unter Ferdinand Löwe in Berlin geplant (Symphonien [prov. WAB 86], \"Te deum\" und zwei Messen [vermutlich d-Moll-Messe und f-Moll-Messe]) (*).\nAuch Nikisch und Oskar Fried werden als Dirigenten genannt – drei Tage im Mai 1913 (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190203217, "Datum": "Frühling 1902", "Haupttext": "Brief von Dr. van Meurs an Göllerich: \n\n     Reagiert auf dessen Artikel in der »Musik« [Mitte Februar 1902], berichtet von den ersten Aufführungen in den Niederlanden und legt Bruckners Brief vom 9.2.1885 zur Einsichtnahme bei.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189403217, "Datum": "Frühling 1894", "Haupttext": "Bruckner erhält Besuch von Friedrich Klose und Rudolf Louis und spielt ihnen aus dem Adagio der 9. Symphonie vor (*). \nRegelmäßige Kontakte mit Josef Kluger (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 199203216, "Datum": "Frühjahr 1992", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Claudio Abbado (*).\nDatierung des Vorworts (Fullerton, California/USA) zu der von Nors S. Josephson erstellten Komplettierung des Finales der 9. Symphonie (**).", "Letzte Änderung": "12.04.2023 14:14"}, {"ID": 197203216, "Datum": "Frühjahr 1972", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe durch den Philharmonischen Chor Berlin [und vermutlich das Symphonische Orchester Berlin (vgl. 8.10.1972)] unter Hans Chemin-Petit [in Berlin].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197003217, "Datum": "Frühjahr 1970", "Haupttext": "Jack Diether überreicht Bernard Haitink die Gedenkmedaille des Jahres 1969 der Bruckner Society of America.", "Letzte Änderung": "23.09.2025 21:15"}, {"ID": 195503217, "Datum": "Frühjahr 1955", "Haupttext": "Australische Erstaufführung des Marsches in d-Moll [WAB 96] und der Drei Orchesterstücke [WAB 97] in Adelaide.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193403217, "Datum": "Frühjahr 1934", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie (in der Löwe-Fassung) unter Volkmar Andreae in Zürich.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193103217, "Datum": "Frühjahr 1931", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Hermann Scherchen (mit Kürzungen in allen Sätzen) in Winterthur.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 193003217, "Datum": "Frühjahr 1930", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Franz Schalk in Schweden [?? vgl. 18.2.1931], unter Furtwängler in London [29.4.1930] und unter Steinberg in Prag [März 1930] (*).\nAufführung der d-Moll-Messe unter Chordirektor Hans Häussel im Münster zu Konstanz (mit Einführungsvortrag Fritz Grüningers) geplant (**).", "Letzte Änderung": "02.11.2025 15:40"}, {"ID": 192803217, "Datum": "Frühjahr 1928", "Haupttext": "Karl Grunsky und Fritz Grüninger spielen in Villingen die 4. Symphonie in Grunskys Fassung für zwei Klaviere (*). In Offenburg ist Dr. Siebert Grunskys Partner bei der Klavieraufführung desselben Werkes (**).\nAufführung der e-Moll-Messe unter Franz Zeman in Leitmeritz (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192303214, "Datum": "Frühjahr 1923", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« im Münster zu Konstanz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191103217, "Datum": "Frühjahr 1911", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe in Kopenhagen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190803217, "Datum": "Frühjahr 1908", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie in Nürnberg unter Wilhelm Bruch (*).\n[Anfang Februar 1908?] Aufführung des Quintetts durch das Böhmische Streichquartett in München (**).", "Letzte Änderung": "15.02.2023 12:26"}, {"ID": 190703217, "Datum": "Frühjahr 1907", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter Bessella im Argentina-Theater in Rom (*).\nAufführung des »Germanenzugs« durch den Lehrergesangverein unter Brandes in Dresden (**).", "Letzte Änderung": "16.07.2024 11:57"}, {"ID": 190603217, "Datum": "Frühjahr 1906", "Haupttext": "Aufführungen der 4. Symphonie in Dessau und durch das Kaim-Orchester unter Schneevoigt in Frankfurt a.M., Stuttgart und Essen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190303217, "Datum": "Frühjahr 1903", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie unter Volbach in Mainz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189703216, "Datum": "Frühjahr 1897", "Haupttext": "Margarete Klinckerfuß studiert einige Wochen bei dem Liszt-Schüler Marchese Silvio Casanova in Pallanza am Lago Maggiore und spielt mit ihm u.a. auch Grunskys Klavierbearbeitungen von Bruckner-Symphonien [prov. WAB 86] [schon 1897 verfaßt?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189503217, "Datum": "Frühjahr 1895", "Haupttext": "Bruckners Befinden verschlechtert sich durch eine Lungenentzündung so sehr, daß wieder Ignaz Bruckner telegraphisch herbeigerufen wird. Bei solchen Krisen kommt Schrötter persönlich zur Visite – ein Bruckner bald bewußter Zusammenhang. Kluger berichtet, daß Bruckner das Interesse am Schicksal seiner Werke verlor. Meißner besucht ihn etwa alle zwei Tage bis gegen Mitternacht. Bruckner erzählt ihm aus seinem Leben (*).", "Letzte Änderung": "14.05.2024 08:47"}, {"ID": 189303216, "Datum": "Frühjahr 1893", "Haupttext": "[Vermutlich 1893, nicht vor April 1893]\r\nMarta von Schmitt aus Böhmisch-Aicha besucht Bruckner, der soeben an einem im Oktober aufgeführten Werk [»Helgoland« am 8.10.1893] arbeitet.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189203217, "Datum": "Frühjahr 1892", "Haupttext": "Bruckner trifft (bei einem Besuch wegen der 8. Symphonie) Helm zuhause nicht an und hinterläßt eine Visitenkarte mit Schlagworten zum programmatischen Inhalt des Finales (*).\nLöwes Klavierauszug der d-moll-Messe erscheint bei S. A. Reiss (Innsbrucker Verlag Gross) (**).\nBrahms bittet Robert Lienau um die Partitur der 8. Symphonie, da sie ihn sehr interessiere (***).", "Letzte Änderung": "02.10.2023 09:47"}, {"ID": 189103218, "Datum": "Frühjahr 1891", "Haupttext": "Brahms vergleicht Dvoraks G-Dur-Symphonie [8.] mit Bruckners Werken.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188903217, "Datum": "Frühjahr 1889", "Haupttext": "Bruckner läßt sich von Göllerich beraten, welche Form das Thema des 1. Satzes der 9. Symphonie erhalten solle (*).\n \n[undatiert] Auf einem Skizzenblatt zum Adagio der 3. Symphonie (umgearbeitet 17.2.1889 bis 22.2.1889) notiert Bruckner die ersten Takte des Scherzos der 9. Symphonie (**).", "Letzte Änderung": "09.10.2024 09:22"}, {"ID": 188703217, "Datum": "Frühjahr 1887", "Haupttext": "Amelie Klose kommt nach Wien und holt ihren Bruder nach dem Unterricht bei Bruckner ab.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188503216, "Datum": "Frühjahr 1885", "Haupttext": "[Nach Ende der Konzertsaison]\nBruckner probiert in Anwesenheit Ecksteins mehrere Tage hintereinander eine neue Orgel der Firma Jäger im Bösendorfersaal aus. Er beklagt den Niedergang der Kunst des Improvisierens und bezeichnet die Bachsche cis-Moll-Fuge als besonders für Orgel geeignet und als eines seiner Lieblingswerke.\n(*) Es muss sich um ein Instrument gehandelt haben, dass eher klein und auch nicht ständig dort aufgebaut war, weil Bruckner Eckstein empfahl, es für dessen Wohnung zu erwerben.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187703217, "Datum": "Frühjahr 1877", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie in Berlin geplant.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186203217, "Datum": "Frühjahr 1862", "Haupttext": "[zwischen 6.1.1862 und 6.6.1862]\r\nIm Rahmen der Studien bei Otto Kitzler entstehen folgende Werke:\nSechs Scherzi für Streichquartett (C-Dur, d-Moll, a-Moll, C-Dur, F-Dur, g-Moll) [WAB 209] (*),\nThema mit Variationen für Streichquartett Es-Dir [WAB 210] (**),\nZwei Andante in Es-Dur und d-Moll [WAB 211] (***),\r\ndie Chromatische Etüde in F-Dur [WAB 212] (°),\r\ndas Duo in a-Moll [WAB 213] (°°),\r\ndie Etüde für Klavier in G-Dur [WAB 214] (°°°),\r\ndrei Märsche für Klavier [WAB 217/1 C-Dur, WAB 217/2 d-Moll, WAB 217/3 F-Dur] (#),\r\nsieben Rondos für Klavier [WAB 222/1 G-Dur, WAB 222/2 c-Moll, WAB 222/3 d-Moll, WAB 222/4 F-Dur, WAB 222/5 G-Dur, WAB 222/6 e-Moll, WAB 222/7 Es-Dur (##),\r\nfünf Themen und Variationen [WAB 223/1 G-Dur, WAB 223/2 A-Dur, WAB 223/3 A-Dur, WAB 223/4 G-Dur, WAB 223/5 G-Dur) (###),\r\nder Liedentwurf \"Es regnet\" in e-Moll [WAB 231] (a),\r\nder Liedentwurf \"Last des Herzens\" (\"Ringsum des Lenzes Duft\") in As-Dur [WAB 234] (b),\r\n\"O habt die Thräne gern\" WAB 236] (c),\r\nder Liedentwurf \"Wunsch\" (\"Sie singt an jedem Morgen\") in D-Dur [WAB 238] (d).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 183503215, "Datum": "Frühjahr 1835", "Haupttext": "Bruckner nach Hörsching zu Johann Baptist Weiß. Er lernt dort Werke von Joseph Haydn, Michael Haydn [vermutlich dessen »Toccaten und Versetten« (*)], Mozart, Hüttenbrenner, Händel, J. S. Bach und Albrechtsberger kennen. Weiß schenkt Bruckner den Erstdruck von Haydns f-moll-Variationen.", "Letzte Änderung": "09.11.2024 16:40"}, {"ID": 188801227, "Datum": "frühestens nach dem 22.1.1888", "Haupttext": "Brahms besucht Jakob Stolz in Graz. Dieser versucht, eine versöhnliche Verbindung zwischen Brahms und Bruckner zu finden und verweist auf die Beziehung beider zu Schubert. Brahms soll erwidert haben: »Natürlich, auch Krähen und Konditoren haben eine gemeinsame Basis: das Getreide. Doch während der Konditor lauer Herrlichkeitem aus den Körnern zaubert, was macht die Krähe daraus? Vogelmist.« - Brahms soll daraufhin die Anfangspassage der 4. Symphonie gespielt haben, die Bruckner »bis hierher im Schlaf« schrieb und »dabei von Schubert geträumt« hat. »Und es ist ja wirklich nicht schlecht geworden. Aber dann ist er viel zu früh aufgewacht ...« Das Folgende spielte Brahms mit unverhohlenem Abscheu. »Da ist ihm leider eingefallen, daß er eigentlich Wagnerianer ist, und dann ist der Rest der Symphonie eben ein grausiges Durcheinander geworden.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 106091401, "Datum": "Finanzielles | Finanzen | Geld", "Haupttext": "Finanzielles | Finanzen | Geld\nSiehe hierzu den Schlagwort-Eintrag Finanzielles (https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13854/).", "Letzte Änderung": "09.01.2025 10:14"}, {"ID": 190502006, "Datum": "Februar oder März 1905", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Hoforchester in Darmstadt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 198002305, "Datum": "Februar/März 1980", "Haupttext": "Einspielung der 5. Symphonie durch die Dresdner Staatskapelle unter Eugen Jochum.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193802305, "Datum": "Februar/März 1938", "Haupttext": "Einspielung [und Konzertaufführung?] der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Carl Schuricht in der Berliner Hochschule für Musik.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 186402295, "Datum": "Februar/März 1864 (?)", "Haupttext": "[fraglich] Erscheinungszeitraum des Erstdrucks des \"Germanenzugs\" (*).\nRecte vermutlich Spätsommer 1864 (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186802296, "Datum": "Februar/Anfang März 1868", "Haupttext": "Brief (?) Rudolf Weinwurms an Bruckner: \n   Lädt ihn ein, bei einem Konzert des Akademischen Gesangvereines am Gründonnerstag [9.4.1868] in Wien Orgel zu spielen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 201802005, "Datum": "Februar 2018", "Haupttext": "Aufführung und Einspielung der 9. Symphonie durch das Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200802005, "Datum": "Februar 2008", "Haupttext": "Einspielung der 5. Symphonie durch das Orchestre des Champs-Élysées unter Philippe Herreweghe in Metz.", "Letzte Änderung": "13.08.2025 10:24"}, {"ID": 200602005, "Datum": "Februar 2006", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch das Mozarteum-Orchester unter Bolton in Salzburg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200502005, "Datum": "Februar 2005", "Haupttext": "Einspielung der 2. Symphonie (*) und der 3. Symphonie (**) durch das Bruckner-Orchester Linz unter Davies.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200402005, "Datum": "Februar 2004", "Haupttext": "Einspielung der 6. Symphonie durch die Tschechische Philharmonie unter Albrecht in Prag (*).\nEinspielung des Quintetts durch das Wiener Streichsextett in Haitzendorf (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200302005, "Datum": "Februar 2003", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie durch das Orchestre de Paris unter Christoph Eschenbach im Théatre Mogador in Paris.", "Letzte Änderung": "06.02.2023 00:15"}, {"ID": 200102005, "Datum": "Februar 2001", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch das Osaka Philharmonic Orchestra unter Asahina in Nagoya.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199702005, "Datum": "Februar 1997", "Haupttext": "Einspielung der 6. Symphonie durch das Concertgebouw-Orchester unter Riccardo Chailly in Amsterdam (*).\nEinspielung der e-Moll-Messe durch Russian State Symphonic Cappella and Orchestra unter Polyansky in Moskau (**).", "Letzte Änderung": "01.02.2025 11:42"}, {"ID": 199602005, "Datum": "Februar 1996", "Haupttext": "Einspielung der 5. Symphonie durch das BRTN Philharmonic Orchestra Brüssel unter Alexander Rahbari in Brüssel (*).\nEinspielung der 3 Orchesterstücke [WAB 97] und des Marsches in d-Moll [WAB 96] durch das Bruckner-Orchester Linz unter Martin Sieghart in Linz (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199502005, "Datum": "Februar 1995", "Haupttext": "Einspielung der 1. Symphonie (Linzer Fassung) durch das Chicago Symphony Orchestra unter Georg Solti in Chicago.", "Letzte Änderung": "08.08.2025 07:10"}, {"ID": 199302005, "Datum": "Februar 1993", "Haupttext": "Erstdruck der von John A. Phillips und Gunnar Cohrs erstellten Aufführungsfassung des Finales der 9. Symphonie. \nAufnahme dieser Fassung unter Kurt Eichhorn für Camerata Tokyo [16./17.2.1993] (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199202005, "Datum": "Februar 1992", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Daniel Barenboim in Berlin (*).\nEinspielung von Quintett, Rondo [WAB 208] und Intermezzo durch das Raphael Quartett (mit Prunella Pacey [2. Bratsche]) in Utrecht (**).", "Letzte Änderung": "03.12.2024 18:18"}, {"ID": 199002005, "Datum": "Februar 1990", "Haupttext": "Einspielung der b-Moll-Messe (Missa solemnis) durch Orchester und Chor der Bamberger Symphoniker und (*a) die Solisten Christiane Oelze, Claudia Schubert, Jörg Dürmüller und Reinhard Hagen unter Karl Anton Rickenbacher in Bamberg (*).\nAufführung der 9. Symphonie durch die Holländische Philharmonie unter Haenchen (**).\r\nEinspielung der 3. Symphonie unter Haenchen (***).\nAufführung der 7. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Sergiu Celibidache in Bukarest (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198902005, "Datum": "Februar 1989", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch das Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta in Tel Aviv.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198802005, "Datum": "Februar 1988", "Haupttext": "Im Wiener Stadtpark wird ein neues Bruckner-Denkmal aufgestellt - eine Kopie der Tilgner-Büste auf einem Marmorsockel von Stefan Kameyeczky (*).\nIm Merian-Heft »Oberösterreich« erscheint ein Artikel »Mein Gott, Anton. Anton Bruckner - Komponist und Schürzenjäger« von Manfred Pichler (**).\nEinspielung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Lorin Maazel in Berlin (***).\nEinspielung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) durch das Radiosinfonieorchester Berlin unter Chailly (°).", "Letzte Änderung": "03.02.2023 09:16"}, {"ID": 198702005, "Datum": "Februar 1987", "Haupttext": "Einspielung der 1. Symphonie (Wiener Fassung) durch das Radiosinfonieorchester Berlin unter Chailly (*).\nDas LIVA-Kalendarium Februar 1987 bringt auf S. 26 das Gedicht »Andenken an Anton Bruckner (1985)« von Elisabeth Lappel (**).", "Letzte Änderung": "03.02.2023 09:15"}, {"ID": 198502005, "Datum": "Februar 1985", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Bernard Haitink in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198002005, "Datum": "Februar 1980", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch das Orchestre National de Radio France unter Eugen Jochum im Theatre des Champs-Elysées in Paris.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197702005, "Datum": "Februar 1977", "Haupttext": "Artikel von Othmar Wessely »Anton Bruckner und Gustav Mahler« in der Österreichischen Musikzeitschrift 32, Heft 2, S. 57 - 67.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197602005, "Datum": "Februar 1976", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie unter Willem van Otterloo in Bordeaux (*).\nEinspielung der 8. Symphonie (Fassung 1890, Nowak) durch die Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm in Wien (**).\nEinspielung des »Te deum« durch die Philharmonia Hungarica und den Chor des Musikvereins Bielefeld unter Stephani (***).", "Letzte Änderung": "17.07.2024 14:10"}, {"ID": 197302005, "Datum": "Februar 1973", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« unter Zubin Mehta in Paris (*).\nVorwort von Hans-Hubert Schönzeler zur Partitur der Vier kleinen Orchesterstücke [WAB 97 und Marsch WAB 96] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197202005, "Datum": "Februar 1972", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch das Boston Symphony Orchestra unter Steinberg in Boston.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197102005, "Datum": "Februar 1971", "Haupttext": "(Auch Oktober 1970) Einspielung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Karajan in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196902005, "Datum": "Februar 1969", "Haupttext": "2. Teil des Artikels von Deryck Cooke »The Bruckner Problem simplified« in »The Musical Times« 110, S. 142-144.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196702005, "Datum": "Februar 1967", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch die Leningrader Philharmoniker unter Mravinsky.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196502005, "Datum": "Februar 1965", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie (2. Fassung 1878) durch das London Philharmonic Orchestra unter Jascha Horenstein (*).\n[14.2.1965] Aufführung der 9. Symphonie (mit Elementen der Löwe-Fassung) durch das New York Philharmonic Orchestra unter Josef Krips (**).\n[Etwa Mitte Februar] Anlässlich der Wiener Erstaufführung seiner Oper \"Katarina Ismailowa\" [Lady Macbeth von Mzensk] [am 12.2.1965] reist Dmitri Schostakowitsch nach Wien und hört [in der Hofkapelle?] auch Bruckners d-Moll-Messe (***).", "Letzte Änderung": "25.02.2026 10:28"}, {"ID": 196402005, "Datum": "Februar 1964", "Haupttext": "Artikel \"Anton Bruckner\" von Bryan Fairfax in The Musical Times Nr. 1452 auf S. 100 - 103.", "Letzte Änderung": "05.09.2023 11:56"}, {"ID": 196302005, "Datum": "Februar 1963", "Haupttext": "Artikel von H. C. Robbins Landon »The Baffling Case of Anton Bruckner« in »High Fidelity« 13, S. 46 - 48.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196002005, "Datum": "Februar 1960", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie durch das Columbia Symphony Orchestra unter Bruno Walter - am 13.,15., 17. und 25.2.1960 in in der American Legion Hall in Hollywood, Kalifornien (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195902005, "Datum": "Februar 1959", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie (mit kleineren Kürzungen) durch das Pittsburgh Symphony Orchestra unter William Steinberg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195802005, "Datum": "Februar 1958", "Haupttext": "[8.-15.2.1958] Einspielung der 5. Symphonie durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Eugen Jochum", "Letzte Änderung": "14.02.2026 08:42"}, {"ID": 195702005, "Datum": "Februar 1957", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das New York Philharmonic Orchestra unter Bruno Walter.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195502005, "Datum": "Februar 1955", "Haupttext": "Artikel von H. Raynor »An Approach to Anton Bruckner« in The Musical Times 96, S. 70-74.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195402005, "Datum": "Februar 1954", "Haupttext": "[?] Verlagsverzeichnis der Universal-Edition mit dem Vermerk »Nr.22 II/54« [Datierung?] (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195302005, "Datum": "Februar 1953", "Haupttext": "Einspielung der 9. Symphonie durch das New York Philharmonic Orchestra unter Bruno Walter in New York.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194402005, "Datum": "Februar 1944", "Haupttext": "Datierung des Vorworts zu Peter Raabes Buch »Wege zu Bruckner« (Regensburg 1944).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194302005, "Datum": "Februar 1943", "Haupttext": "Einspielung der Drei Orchesterstücke durch das Städtische Orchester Berlin unter Ludwig Karl Mayer.", "Letzte Änderung": "09.08.2026 17:13"}, {"ID": 194202005, "Datum": "Februar 1942", "Haupttext": "Artikel von Geoffrey Sharp »Anton Bruckner: Simpleton or Mystic?« in Music Review 3, S. 46 - 54 (*).\r\nReprint in Chord and Discord 1946 (*a).\nZwölftägige Vortragsreise von Johannes Hollnsteiner (Thema: St. Florian und Bruckner) auf Einladung der Deutschen Bruckner-Gesellschaft nach Leipzig, Dresden, Berlin, Hamburg und München (**).", "Letzte Änderung": "11.02.2026 08:46"}, {"ID": 194002005, "Datum": "Februar 1940", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie durch das NBC Symphony Orchestra unter Bruno Walter in New York (*)\n[Mit dieser Aufführung könnte der Brief Bruno Walters an Julius Korngold vom 20.2.1940 in Zusammenhang stehen.]\n\r\nAufführung der 1. Symphonie (erstmals in Amerika durch ein Berufsorchester) durch das Chicago Symphony Orchestra unter Frederick Stock (**).", "Letzte Änderung": "09.08.2026 17:00"}, {"ID": 193802005, "Datum": "Februar 1938", "Haupttext": "Datierung von Robert Haas' Einführung zur Studienpartitur der 2. Symphonie (*), die mit dem Vermerk »im Einvernehmen mit der Nationalbibliothek und der Universal-Edition« erscheint. An der Durchsicht der Partitur war Elsa Krüger beteiligt (*a).\n[?] Verlagsverzeichnis der Universal-Edition mit dem Vermerk »Nr.22 II/1938« [Datierung?] (**).\nAufführung der 9. Symphonie (Originalfassung) unter Oswald Kabasta in Liverpool (geplant).\r\nDanach Aufführung der 9. Symphonie und des \"Te deum\" in einem Konzert der BBC in London (geplant) (***).", "Letzte Änderung": "26.04.2025 22:29"}, {"ID": 193702005, "Datum": "Februar 1937", "Haupttext": "Eine Aufführung der g-Moll-Ouvertüre wird vom BBC Empire Shortwave Service (auch in Neuseeland zu empfangen) gesendet (*).\n \nArtikel von Karl von Lustig-Prean \"Der Musikant Gottes \" in St. Michael. Zeitschrift der deutschen Katholiken für Glaube und Leben auf S. 17f (**).\n \nArtikel von Mosco Carner (1904 - 1985) \"Anton Bruckner's Organ Recitals in France and England\" in The Musical Times auf S. 118 (***).", "Letzte Änderung": "09.02.2026 13:04"}, {"ID": 193602005, "Datum": "Februar 1936", "Haupttext": "Artikel von Eric-Paul Stekel »Anton Bruckner, Gustav Mahler ...« in Cahiers du Sud Nr. 180 (Marseille) (*).\nDatierung des Vorworts von Robert Haas zur Studienpartitur der 2. Fassung der 4. Symphonie (Band 4 der Gesamtausgabe, »Musikwissenschaftlicher Verlag«, »im Einvernehmen mit der Universal-Edition«, vgl. März 1944), an deren Durchsicht Siegmund von Hausegger und Elsa Krüger beteiligt waren (**).\n[ca. Jan./Febr. 1936]\r\nAufführung der 8. Symphonie unter Klemperer in New York (\"Riesenerfolg\") (***).\n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik: \nIn seinem Artikel \"Wiener Musik\" auf Seite 105 betont Viktor Jung, dass Reichweins \"erhebender\" Bruckner-Zyklus [prov. WAB 86] \"beifällig aufgenommen\" wird, und erwähnt eine Aufführung der 3. Symphonie (a).\nMarianne Stratthaus veröffentlicht auf Seite 178ff eine Satire \"Die \"Ilias\" des Weimarer Musiklebens\" und erwähnt darin auch Bruckner, den \"mächtigen Bogenspanner\" (b).\nIm Artikel \"Franz Adam, der 50jährige\" von Paul Ehlers auf Seite 223 wird das 1931 gegründete Nationalsozialistische Reichs-Symphonieorchester erwähnt, auf dessen Programmen auch Bruckner stehe [siehe die Anmerkung] (c).\nAuf Seite 224 plädiert Heinz Fuhrmann im Artikel \"Was ist mit Friedrich Klose?\" für eine Rehabilitierung des ehemaligen Bruckner-Schülers (d).\nGerhard Schwalbe berichtet auf Seite 237 von der Weihnachtsfeier des Leipziger Konservatoriums, bei der unter Leitung von Joh. Nep. David das \"Os justi\" \"recht gut gelang\" (e).\nAnkündigung des Leipziger Bruckner-Festes zum 11.10.1936 unter Leitung von Prof. Max Ludwig, dem Vorsitzenden der Leipziger Bruckner-Gemeinschaft (f).", "Letzte Änderung": "16.04.2025 15:06"}, {"ID": 193502006, "Datum": "Februar 1935", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 5 der »Musik« XXVII: \nHans Jenkner schreibt über ein Konzert der NS-Kulturgemeinde in der Berliner Philharmonie:\r\n   »Gewaltig und gebändigt gab Raabe das klangmächtige Riesenmaß von Bruckners »Siebenter«.« (*).\nKarl Laux berichtet aus Dresden über die Konzerte der Staatskapelle im Opernhaus:\r\n   »[Karl Böhm] setzt sich vor allem für Bruckner ein. Das ist in Dresden noch notwendig, dieses Sicheinsetzen für Bruckner. Man kann da merkwürdige Dinge lesen ... Böhm wird Dresden für Bruckner erobern, denn er weiß ihn zu gliedern, zu spannen, zu raffen, zu schichten, wie es sein muß.« (**).\nArtikel von F. W. H. [Herzog]\r\n»Hinweis auf neue Schallplatten ... Zwei kaum bekannte lateinische Motetten [Os justi, Virga Jesse] von Anton Bruckner werden vom Dresdener Kreuzchor unter Mauerberger mit bestechender Chorkultur gesungen (Grammophon 10281).« (***).\n»Die erste Rundfunkaufführung von Joh. Nep. Davids »Introitus, Choral und Fuge für Orgel und Bläser« veranstaltete der Reichssender München. Solist: Michael Schneider.« (°).\n[ca. Februar 1935, nach dem 22.1.1935, oder 3.2.1935?]\r\nDie Bruckner-Blätter 1934, Heft 4,\r\nteilen auf S. 1f das Programm des 5. Internationalen Bruckner-Fests in Freiburg (25.5. - 2.6.1935) mit,\r\nkündigen auf S. 3 das Oberösterreichische Bruckner-Fest für den 25. - 27.7.1935 an\r\nund informieren auf S. 3f über die Aktivitäten der amerikanischen Bruckner-Gesellschaft.\r\nArtikel von Jan Goverts »Aus Holland« auf S. 4f (in den nächsten Monaten seien die 8., 4. und 5. Symphonie und das Quintett vorgesehen; Evert Cornelis, Hans Weisbach in Scheveningen, Eduard van Beinum und in den letzten 4 - 5 Jahren Karl Schuricht hätten sich bisher für Bruckner eingesetzt, Erich Schwebsch habe Vorträge »Bruckners musikalische Sendung« in Utrecht, Rotterdam und Den Haag gehalten; im Spätherbst 1935 finde in Amsterdam ein Internationales Bruckner-Fest statt)\r\nund Bericht Fritz Grüningers »Vom Badischen Brucknerbund« auf S. 5f.\r\nAuf S. 7 Artikel »Anton Bruckner - »Antonius Magnus Austriacus«« mit Auszügen aus Max Auers Rede am 4.9.1934 in Aachen.\r\nLudwig Lade berichtet auf S. 8 über das Konzert [vom 22.1.1935] mit dem Finale der 9. Symphonie.\r\nÜber die Bruckner-Gemeinden in Böhmen, Leipzig, Aachen, Prag und München informieren Artikel auf S. 9ff.\r\nDie Rubrik »Sterbefälle« (S. 11f) bringt Nachrufe auf Richard Wetz (Erfurt), Frédéric Goetz in Straßburg, der Klaviertranskriptionen Brucknerscher Symphoniesätze [prov. WAB 86] hinterlassen habe, die erste französische Bruckner-Gemeinde in Straßburg gegründet und sich gleich seinem 1933 in Stuttgart verstorbenen Bruder, Ministerialdirektor Adolf Goetz, sehr für die IBG eingesetzt habe, und auf den am 24.1.1935 in Prag verstorbenen Dr. Joseph Roeckl, der am 4.9.1934 die Bruckner-Gemeinde in Prag gegründet hatte.\r\nAuf S. 12f weitere Nachrichten: über den Ehrenpräsidenten Karl Muck, die in Aachen ernannten Ehrenmitglieder, über Dr. Richard Mahl-Schedle-Alpenburg in Innsbruck und Eduard Rudolf in Linz. Am 3.2.1935 habe Robert Keldorfer in Linz die 1. Symphonie aufgeführt. Neben Volkmar Andreae setze sich in der Schweiz auch O. Schoeck [vgl. 14./15.1.1935] für Bruckner ein. Im Berliner und Leipziger Rundfunk (in Leipzig unter Hans Weisbach) laufen zur Zeit Bruckner-Zyklen [prov. WAB 86]. Felix M. Gatz habe seit Herbst 1934 eine Professur in Pittsburg, wo er Bruckner-Vorlesungen und -Aufführungen plane [prov. WAB 86]. Ferner über Aktivitäten in Mannheim am 25.12.1934 und 15.11.1934. Felix Pfeifer in Leipzig habe eine Marmorbüste Bruckners geschaffen [IKO 227].\r\nAuf S. 13ff Buchbesprechungen: Robert Haas \"Anton Bruckner\" (Max Auer), Franz Schalk - Briefe und Betrachtungen (\"M.\" [vermutlich Franz Moißl]), Fritz Grüninger \"Durch Ehrfurcht groß\" (Titel des Manuskripts) [später \"Der Ehrfürchtige\"], Ernst Bücken \"Musik aus deutscher Art\" (M.), Oskar Lang \"Bruckners Bedeutung im deutschen Geistesleben\", Festrede beim Münchner Bruckner-Fest 1933 als Sonderdruck der \"Deutschen Zeitschrift 1935, Heft 1/2 (M.), Karl Hesselbacher \"Der fünfte Evangelist. Das Leben von J. S. Bach\" (M.), Friedrich Baser \"Das musikalische Heidelberg seit dem Kurfürsten\" mit Faksimile des Bruckner-Briefes an Wolfrum vom 29.8.1893 auf S. 105, und die im Januar 1935 erschienenen \"Mededeelingen van de Neederlandsche Bruckner-Vereeniging Amsterdam\".\r\nAuf S. 16 anekdotische Kurzmeldungen, u.a. über Namensverwechslungen mit Ferdinand Bruckner, Jochums Dominanz an mehreren Orten. Die Wiener Tänzerin Hedwig Pfundmayr bringe auf ihrer jetzigen Holland-Tournée auch Bruckners Klavierstück \"Erinnerung\" [WAB 117] tänzerisch zur Vorführung.\r\nS. 2 - 4 des Umschlags informieren über Ausgaben des Musikwissenschaftlichen Verlags: \"Franz Schalk - Brief und Betrachtungen\" (\"soeben erschienen\"), Max Auer \"Anton Bruckner. Sein Leben und Werk\", Missa solemnis in b-Moll, \"Christus factus est\" (\"erstmalige Veröffentlichung\") [WAB 10], Vier Orchesterstücke [WAB 97 und Marsch WAB 96] ... \"In Vorbereitung: Ausgabe für Blasmusik\"), 1. Symphonie (Linzer Fassung) und 9. Symphonie. 6. und 5. Symphonie seien in Vorbereitung (°°).", "Letzte Änderung": "08.10.2026 09:36"}, {"ID": 193402006, "Datum": "Februar 1934", "Haupttext": "Einspielung des Scherzos der 1. Symphonie (Erstdruckfassung 1893) durch das Orchester der Berliner Staatsoper unter Fritz Zaun (a).\r\nMit denselben Interpreten wird das Scherzo der 2. Symphonie (Erstdruckfassung 1892, fast identisch mit der Fassung 1877) eingespielt (b).\nBruckner-Meldungen in Heft 5 der »Musik« XXVI: \nWerner Oehlmann erwähnt eine Rundfunksendung der [prov. WAB 86] unter Eugen Jochum in Berlin (*).\nGerhard Hellmers schreibt aus Bremen:\r\n   »Ein besonderes Verdienst der neuen staatlichen Leitung der Philharmonischen Gesellschaft sind die Bemühungen um den vom »Publikum« noch immer mit scheuer Ehrfurcht gemiedenen Bruckner. Von ihm erfuhr die »Neunte« eine aufrüttelnde Wiedergabe durch Eugen Jochum (als Gastdirigent) und die »Siebente« durch Karl Dammer vom hiesigen Staatstheater (auch als Gastdirigent).« (**).\n»Los Angeles: Generalmusikdirektor Otto Klemperer hat als Dirigent von Bruckners 4. Sinfonie einen außerordentlichen Erfolg erzielt.« (***).\n»Mannheim: Vom 28. bis 30. April wird die Stadt Mannheim und die Internationale Bruckner-Gesellschaft ein Bruckner-Fest veranstalten; es wird das dritte badische Bruckner-Fest sein.« (°).\nFür Februar wird eine Bruckner-Aufführung [prov. WAB 86] unter Weisbach in Kopenhagen angekündigt (°°).", "Letzte Änderung": "09.08.2026 12:27"}, {"ID": 193302006, "Datum": "Februar 1933", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 5 der »Musik« XXV:\nMax Voigt erwähnt eine Aufführung der 9. Symphonie in der Urfassung [unter Leopold Reichwein?] in Bochum (*),\nRudolf Bilke eine Aufführung der e-Moll-Messe unter Georg Dohrn in der Breslauer Singakademie (**).\nEugen Schmitz schreibt aus Dresden:\r\n   »Etwas weiter zurück liegt die Aufführung eines fast vergessenen Jugendwerkes von Bruckner, des 1848 entstandenen Requiems [WAB 39]. Karl Pembaur bot es mit dem Dresdner Sinfoniechor in schöner, liebevoll ausgearbeiteter Aufführung. Wenn es für unsere Begriffe auch noch wenig echt Brucknerisches an sich hat und sich nur als schlichte katholische Gebrauchsmusik gibt, so fesselt es doch durch viele innige, zarte Züge.« (***).\nMartin Frey meldet »wieder einmal eine vortreffliche Wiedergabe« der f-Moll-Messe in Halle (°).\nA. Constantin Beckmann berichtet aus Leningrad:\r\n   »Jascha Horenstein fand als Gastdirigent mit [....] Bruckners neunter Sinfonie lebhaften Beifall.« (°°).\n»Marseille: Unter Leitung des Wiener Dirigenten Erich Steckel wurde Bruckners »Romantische Sinfonie« mit starkem Erfolg zum erstemal [sic] aufgeführt. Es folgen Mahlersche Werke.« (°°°).\r\n»New York: Toscanini erzielte mit Bruckners Romantischer einen durchschlagenden Erfolg« (#).\n\r\n[ca. Februar 1933, nach dem 19.1.1933 oder erst nach dem 13.2.1933]\r\nHeft 3/4 der Bruckner-Blätter 1932 (»2. Halbjahr 1932«)\r\nteilt auf S. 29 mit, daß wegen der Liquidation des Benno-Filser-Verlags die Jahresgaben verzögert zugesendet werden.\r\nArtikel von Franz Moißl »Oberösterreichisches Bruckner-Fest Linz - St. Florian« [1. - 8.5.1932] auf S. 30 - 32\r\nund »Nachwort zur Wiener Bruckner-Tagung« [19. - 23.10.1932] auf S. 32 - 35.\r\nÜber »Bruckner im Ausland« berichten auf S. 37f für Amerika und Paris »M. Sch.« und für England »E. J.« (Graz); aus Japan wird eine Aufführung am 24.4.1931 vermeldet. [Hier die undatierten Aufführungsmeldungen für Amerika:] Aufführung des Quintetts durch die Newark Sinfonietta in einem von dem Komponisten Dunn geförderten Konzert der New Jersey State Normal School. Die 4. Symphonie wurde unter Toscanini in New York [24.11.1932] mit sensationellem Erfolg und später unter Frank Laird Waller in Milwaukee aufgeführt. Vorgesehen seien Aufführungen unter Ossip Gabrilowitsch, Artur Rodzinski, Eugen Goossens, Leopold Stokowski, Dobrowen, Colschmann u.a., Chorwerke plane der Columbia Universitätschor unter Lowell Beveridge. Dank gebühre auch den Herren Robert Grey und Gabriel Engel in New York für ihre Mitarbeit.\r\nAuf S. 39f berichtet Dr. Hugo Löbmann vom »Bruckner-Zyklus im Leipziger Rundfunk« [prov. WAB 86], der alle 11 Symphonien mit dem Gewandhausorchester, dem Leipziger Symphonie-Orchester, den Dresdner Philharmonikern, der Dresdner Staatskapelle und den Theaterkapellen in Dessau und Weimar vorsehe (vom 10.10.1932 bis 2.5.1933). Um die kirchenmusikalischen Werke hätten sich Georg Göhler und Max Ludwig verdient gemacht. Die d-Moll-Symphonie (»Nullte«), für die im Gewandhaus Bruno Walter vorgesehen sei [vgl. 16.3.1933!], habe beim Rundfunk schon Ladwig gebracht [28.11.1932].\r\nErnst Praetorius habe in Weimar ebenfalls alle 11 Symphonien (in einer Kirche) aufgeführt (ähnliche Zyklen auch durch Felix M. Gatz in Berlin und Kabasta, Heger und Reichwein bei der Ravag in Wien) [prov. WAB 86].\r\nDie Gründung der Leipziger Gruppe der IBG stehe bevor. Bei den Vorarbeiten seien u.a. Dr. Karl Krieser, Dr. Neubeck, Dr. Straube, Dr. Helmut von Hase, Dr. Armbruster, Dr. Hugo Löbmann beteiligt gewesen. Die Gründung (in Anwesenheit Bruno Walters) sei für dessen Konzerttag [16.3.1933] vorgesehen.\r\nNachruf auf Franz Marschner von Ernst Schwanzara auf S. 40f.\r\nAuf S. 42 Mitteilungen über Personen (Geburtstage: Friedrich Klose, Siegmund von Hausegger, Peter Raabe, Karl Straube, Wagner-Schönkirch, Walter Braunfels, Hermann Abendroth, Sartorius H. W. Waltershausen, Ludwig Neubeck, Heinrich Damisch, Vinzenz Goller, Josef Meßner, J. V. Wöss und Wolfgang von Bartels; Professoren: Franz Philipp, Josef Meßner, Heinrich Damisch), Nachrufe auf Adolf Goetz (Stuttgart, Bruder von Frédéric Goetz in Straßburg), bei dessen Beisetzung laut Mitteilung des Schwiegersohns Dr. Hermann Cailloud das Adagio des Quintetts in der Bearbeitung für Orgel von Hermann Keller gespielt wurde, und auf Peter Griesbacher. Frédéric Goetz arbeite an einer Klavierbearbeitung der Originalfassung der 4. Symphonie [vgl. 3.3.1933].\r\nAuf S. 42 - 44 Mitteilungen zum Badischen Brucknerbund (u.a.: Dr. Fritz Grüninger werde in Heidelberg von Verlagsbuchhändler Hermann Meister unterstützt, der ein Bundesblatt der neuen Heidelberger Ortsgruppe gegründet habe), zur Ortsgruppe München (über die Einführungsabende; im April 1933 sei unter Hausegger die f-Moll-Messe geplant), zum Württembergischen Brucknerbund (über die Mitgliederversammlung, bei der Dr. Paul Barchet über das Wiener Bruckner-Fest im Oktober 1932 referiert habe), über Max Reger (Dr. Constantin Schneider von der Wiener Nationalbibliothek habe im Reger-Archiv in Weimar Regers Bruckner-Partituren [1., 3. und 4. Symphonie] mit dessen Eintragungen entdeckt) und über Max Auers Buch, dessen zweite Auflage beim Amalthea-Verlag sich verzögere.\r\nAuf der 3. Umschlagseite wird das Programm der Salzburger Festtagung (15. - 21.8.1933) bekanntgegeben (##).\r\nAuf dem Titelblatt ist eine signierte Radierung von Alfred Coßmann (Original-Plattengröße 162 x 84 mm, Bildgröße 245 x 160 mm) verkleinert wiedergegeben (###).", "Letzte Änderung": "02.11.2025 10:40"}, {"ID": 193202005, "Datum": "Februar 1932", "Haupttext": "Erste Nummer von »Chord and Discord«, der von Gabriel Engel herausgegebenen Zeitschrift der Bruckner Society of America (a).\r\nAls Schmuck dient der Scherenschnitt \"Bruckner an der Orgel\" von Schließmann. Neben Aufsätzen zu Bruckner (G. Engel \"Neuer symphonischer Horizont\", Th. Oterström (Chicago) \"Ein Wort an die Bruckner-Gegner\" [Otterstroem, \"A Word to Anti-Brucknerites\", S. 5-7], Mrs. Woods Beckmann (Altoona) \"Bruckners Romantische in Portland Ore\" enthält das Heft Artikel über Gustav Mahler und Aufführungskritiken (a1).\nArtikel von Göllerich »Bruckner als Künder einer neuen Zeit« in »Die Musik« (b).\nBruckner-Meldungen in Heft 5 der »Musik« XXIV: \nAufsatz von Karl Grunsky »Bruckner als Künder einer neuen Zeit« (*).\nAbbildung Bruckners [IKO 22a, falsch datiert 1890] und der Bruckner-Büste von Fritz Zalisz (**).\r\nAnmerkung zu den Bildern:\r\n   Die Photographie wurde von Franz Gräflinger vermittelt (Original im Landesmuseum zu Linz) und erläutert (Orden 1886, »vermutlich 1890 von A. Huber in Wien aufgenommen«) (***).\nOscar von Pander meldet die Fortsetzung des Münchner Bruckner-Zyklus mit der 2. und 5. Symphonie unter Hausegger (°).\nWilhelm Matthes schreibt über die Konzerte des Philharmonischen Vereins in Nürnberg:\r\n   »Dressels Debut mit Bruckners Dritter hinterließ die vorteilhaftesten Eindrücke.« (°°).\nBruckner stand auch auf dem Programm eines Konzerts der Dresdner Philharmonie unter Fritz Mahler in Dresden, der auch in einem weiteren Konzert die 6. Symphonie zu Gehör brachte (°°°).", "Letzte Änderung": "28.09.2026 14:34"}, {"ID": 193102005, "Datum": "Februar 1931", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 5 der »Musik« XXIII:\nHans Kuznitzky berichtet von Carl Schurichts Konzerten in Wiesbaden:\r\n   »Bruckners »f-moll-Messe« gestaltete er zu einem Erlebnis, das auch durch unzureichende Solokräfte nicht wesentlich beeinflußt werden konnte.« (*).\nBei einer Siegfried-Wagner-Feier der »Akademiker« in Wuppertal (Leitung: Fritz Mechlenburg) mit Werken des Bayreuther Kreises stand auch ein Bruckner-Werk auf dem Programm (Bericht von Walter Seybold) (**).\n»Wien: Zweites internationales Bruckner-Fest 1931. Unter Leitung des geschäftsführenden Vorsitzenden Rudolf Holzer hielt die Sektion Wien der internationalen Bruckner-Gesellschaft ihre diesjährige Hauptversammlung ab, in der der bisherige Gesamtvorstand mit Franz Schalk als erstem Vorsitzenden wiedergewählt wurde. Im Einverständnis mit dem Präsidium der Internationalen Bruckner-Gesellschaft beschloß die Versammlung die Veranstaltung des Zweiten internationalen Bruckner-Festes für Ende September 1931 in Wien unter Heranziehung allererster Kräfte und in Verbindung mit einer allgemeinen Tagung der Gesellschaft. Das von der Stadt Köln für 1931 geplante Bruckner-Fest wurde zugunsten Wiens auf das Jahr 1932 verlegt. Die künstlerische Oberleitung des Wiener Festes wird Franz Schalk innehaben.« (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 193002006, "Datum": "Februar 1930", "Haupttext": "Gustav Renker liest beim Schweizerischen Bruckner-Bund [vermutlich in Bern] aus einer Novelle und stellt Bruckners Notizbuch von der Schweizer Reise [1880] vor (a).\r\n \nBruckner-Meldungen in Heft 5 der »Musik« XXII:\nMax Voigt berichtet aus Duisburg:\r\n   »Paul Jochum erwies sich bei ... Bruckners Siebenter als feinnerviger Musiker, der Gewicht auf übersichtliche Gliederung, weiche Übergänge und gediegene Phrasierung legt. Herrschaft über die schwierige Materie der Brucknersinfonie erwies seine klare pultfreie Direktion.«\r\nund erwähnt eine Choraufführung [prov. WAB 67] durch zwei Cäcilienchöre unter Karl Paus und [oder?] Max Worms (*).\nOtto Besch meldet für die folgenden zwei Jahre einen Bruckner-Zyklus [prov. WAB 86] unter Scherchen in Königsberg (**).\nMax Voigt erwähnt eine Aufführung der 9. Symphonie unter Hans Weisbach in Mülheim (Ruhr) und eine der 3. Symphonie durch das Rheinisch-Westfälische Sinfonieorchester [unter Hermann von Schmeidel?] (***).\nHrch. Stute berichtet vom Cäcilienfest des Musikvereins in Münster, bei dem auch die 2. Symphonie [unter Alpenburg?] aufgeführt wurde (°).\nRoland Tenschert notiert für Salzburg die 5. Symphonie unter B. Paumgartner (°°).\nErwähnung eines Artikels von K. Hallwachs in der Musik-Post (Kassel 27.10.1930) mit einem Brief von Brahms mit Äußerungen über Bruckner (»Schwindel ... symphonische Riesenschlangen«) (°°°).\n»Nach dem Vorbild der in Österreich und der Schweiz schon bestehenden Bruckner-Gemeinden hat sich jetzt auch auf Anregung von Prof. Auer, dem Führer der Internationalen Bruckner-Gesellschaft, in Augsburg eine Bruckner-Gemeinde gebildet.« (#).", "Letzte Änderung": "02.11.2025 15:49"}, {"ID": 192902006, "Datum": "Februar 1929", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 5 der »Musik« XXI:\nJulius Mai schreibt aus Bern:\r\n   »Dank der unermüdlichen Werbearbeit des schweizerischen Brucknerbundes unter der Ägide von Ernst Kurth und Gustav Renker kann man hier jetzt schon von einer Bruckner-Renaissance reden. In intimem Kreise lernen wir nun alle elf Sinfonien des Meisters kennen. Auch das Münster hat jetzt seine Pforten der gewaltigen f-moll-Messe geöffnet, wo vor 43 Jahren [recte: 49] anläßlich einer Schweizer Reise Bruckner als weltberühmter Organist die Orgel einer gründlichen Prüfung unterzog. Ob ihm da wohl träumen konnte, daß sein hehres Werk gerade hier, in einem protestantischen Tempel, die tiefste religiöse Erschütterung auslösen würde. Dem Cäcilienverein unter Fr. Bruns intuitiver Direktion gebührt der Dank. Aber geradezu rührend ist die Apotheose, die vorher der Konolfinger Lehrergesangverein unter der begeisternden Führung von Ernst Schweingruber dem einstigen Kollegen von Windhag [sic!] in der bescheidenen Landkirche Münsingen durch eine stimmungsvolle Aufführung desselben Monumentalwerkes bereitet hat. Auch der Pfarrcäcilienverein hatte als Hauptwerk die d-moll-Messe Bruckners gewählt.« (*).\nGerhard Hellmers meldet eine »schlechthin vollendete Vorführung« der 7. Symphonie unter Ernst Wendel in Bremen (**).\nTheo Schäfer berichtet aus Dortmund:\r\n   »Ein »Bruckner-Abend« von Felix Schröder in der Marienkirche brachte auch weniger Bekanntes verdienstvoll zu Gehör.« (***).\nMartin Frey erwähnt die Erstaufführung der 1. Symphonie unter Georg Göhler in einem Philharmonischen Konzert in Halle (°).\nWilhelm Matthes (Nürnberg) berichtet vom 40jährigen Jubiläum des Vereins für klassischen Chorgesang (große Messe [f-Moll-Messe?] und »Te deum« unter Karl Demmer) und der Erstaufführung der 6. Symphonie unter Robert Heger im 3. Konzert des Philharmonischen Vereins (°°).\n«Die Tagung der Bruckner-Gesellschaft fand in Augsburg unter dem Vorsitz des Bruckner-Forschers Prof. Max Auer statt. Die Gesellschaft, der die anderen Bruckner-Vereinigungen korporativ angeschlossen sind, ist in letzter Zeit reformiert worden; ihr Sitz soll Österreich werden. Die große kritische Gesamtausgabe der Werke des Meisters, die im Auftrag der Wiener Nationalbibliothek von den Universitätsdozenten Dr. Robert Haas und Dr. Alfred Orel bei Dr. Benno Filser in Augsburg herausgegeben wird, soll im Jahre 1929 zu erscheinen beginnen.« (°°°).", "Letzte Änderung": "02.09.2024 07:18"}, {"ID": 192802006, "Datum": "Februar 1928", "Haupttext": "Holzschnitt (IKO 233b) von Guntram Lautenbacher in der Zeitschrift Organon 5 (1928), Heft 2 (#).\n[Vermutlich Februar 1928] Max Auer schenkt der Österreichischen Nationalbibliothek einige Abschriften Brucknerscher Kompositionen, z.B. »Abendzauber«, »Das Hohe Lied«, »Pange lingua« (WAB 31) (##).\n\nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik: \nAuf Seite 102 berichtet W. Weismann von Aufführungen der 7. Symphonie unter Furtwängler im Neujahrskonzert und der 5. Symphonie unter Schuricht im 8. Abonnementskonzert in Leipzig (a).\nAuf Seite 106 schreibtt Dr. K. Preisendanz über eine in Karlsruhe aufgeführte Sinfonie von Johanna Senfter, dass \"Brucknerische Bläserchöre mit feierlicher Akkordik und kirchlicher Ergriffenheit\" bevorzugt würden (b).\nAuf Seite 107 meldet Fritz Specht, dass anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des städtischen Gesangvereins Cäcilia und des 25-jährigen Bestehens des Städtischen Orchesters in Mönchen-Gladbach ein Musikfest veranstaltet wurde, bei dem auch ein Werk Bruckners aufgeführt wurde (c).\nAuf Seite 113 hebt Rud. Wardenbach in seiner Kritik zu einem Bochumer Konzert Leopold Reichweins Begabung als Beethoven- und Bruckner-Interpret hervor (d).\nAuf Seite 126 wird angekündigt, das im 39. Katalog der Wiener Autographenhandlung V. A. Heck auch Manuskripte Bruckners angeboten werden (e).\r\n \nBruckner-Meldungen in Heft 5 der »Musik« XX: \nErwähnung der Artikel »Bruckner und der Geist des 'Jonny'« von Georg Gräner und »Neues über Bruckner« von Heinz Pringsheim in der Allgemeinen Musikzeitung 54/47-52 (*).\nKurt Singer bespricht Friedrich Kloses Buch »Meine Lehrjahre bei Bruckner« (**).\nIn seinem Bericht aus Darmstadt erwähnt Hermann Kaiser lediglich die Pflege von Chormusik Bruckners durch den Musikverein (***).\nCarl Heinzen meldet eine »schöne« Aufführung der f-Moll-Messe in Düsseldorf (°).\nWilly Tappolet berichtet von einer Aufführung der 5. Symphonie in Genf (zuvor als Interpreten [auch in diesem Konzert?] das Orchestre romand und Ernest Ansermet genannt) (°°).\nHeinrich Kralik schreibt über das Weihnachtskonzert des Wiener Männergesangvereins unter Luze und Großmann:\r\n   »Ähnliches [zur Gesangskultur] gilt für die Festkantate »Preiset den Herrn« von Anton Bruckner [WAB 16], die aus langjähriger Verschollenheit hervorgezogen wurde; eine Gelegenheitskomposition, gläubig und naiv in der Entfaltung feierlich offiziellen Prunks, aber doch wohl stärker in der Gesinnung als in der Eingebung [...]« (°°°).", "Letzte Änderung": "04.02.2025 08:18"}, {"ID": 192702006, "Datum": "Februar 1927", "Haupttext": "Artikel von Max Auer »Die sterbende Brucknerorgel in St. Florian« in »Das Orchester« (y).\n \nIm Januar-Februar-Heft von Pult und Taktstock wird auf S. 18 von einem Konzert des Kasseler A-Capella-Chores unter Robert Laug berichtet, in dem vier selten gesungene Graduale Bruckners [prov. WAB 67] zur Aufführung kamen (z).\n \n \nBruckner-Meldungen in Heft 5 der »Musik« XIX: \nErwähnung der Artikel »Zwei Bruckner-Bücher« von Heinz Pringsheim in der Allgemeinen Musikzeitung 53/48-51, »Das Religiöse in der Werken Franz Liszts und Anton Bruckners« von Richard Wetz in »Der Stimmwart« II/3, »Der 'Bruckner'-Rhythmus« von Richard Tronnier in den Signalen für die musikalische Welt 84/47-52 und »Ernst Kurths Bruckner« von Georg Göhler in der Zeitschrift für Musik 93/12 (*).\nWalter Seybold erwähnt Aufführungen der 7. Symphonie und von »Helgoland« (mit dem Lehrergesangverein) unter Franz v. Hoeßlin in Barmen-Elberfeld (**),\nJulius Mai in seinem Bericht aus Bern die d-Moll-Symphonie (»Nullte«) unter Neff und die e-Moll-Messe durch den Pfarr-Cäcilien-Verein unter Josef Ivar Müller (***).\nEine Bruckner-Aufführung [vermutlich die 7. Symphonie am 10.1.1927] unter Wilhelm Sieben in Dortmund wird von Theo Schäfer gemeldet (°),\ndie 1. Symphonie unter Paul Scheinpflug in Duisburg von Max Voigt (°°).\nFranz Schalk vermittelte den Grazern mit seinem Bruckner-Abend eine »Feierstunde« (Bericht von Otto Hödel) (°°°).\nAus Halle schreibt Martin Frey:\r\n   »Im 3. Konzerte führte Furtwängler mit dem Gewandhausorchester als Hauptwerk Bruckners »Neunte« auf ...« (#).\nDie Meininger Staatskapelle spielte unter Hermann Stephani die 7. Symphonie in Marburg/Lahn (Bericht von Kurt Varges) (##).\nWolfgang Golther (Rostock) erwähnt eine Aufführung der 9. Symphonie unter Schmidt-Belden (###).\nAls neu im Wiener Verlag Stracke erschienen ist Robert Lachs Buch »Die Bruckner-Akten des Wiener Universitäts-Archives« verzeichnet (a).\n \nBruckner-Meldungen in der Zeitschrift für Musik:\nAuf Seite 90 Ankündigung von Richard Wickenhausers Buch \"Anton Bruckners Sinfonien, ihr Werden und Wesen\" (b).\nNach Seite 96 Inserat der Deutschen Musikbücherei mit Hinweisen auf mehrer Bruckner-Bücher (c).\nAuf Seite 106 Bericht von W. Schaun über Konzerte in Essen mit dem städtischen Orchester unter M. Fiedler mit Erwähnung der 3. und 9. Symphonie (d).\nAuf Seite 118 drückt Dr. Becker die Befürchtung aus, unter dem neuen GMD Franz Jung könne die Bruckner-Pflege früherer Jahre in Erfurt zum Erliegen kommen (e).\nAuf Seite 122 wird von Dr. Wilhelm Virneisel aus Koblenz gemeldet, dass zur Görres-Feier [150. Geburtstag am 25.1.1926] Erich Böhlke das \"Te deum\" mit den Solisten Emmy van Stetten, Ilse Moeller-Gerlach, Ludwig Matern und Johannes Willy aufgeführt hat (f).", "Letzte Änderung": "29.04.2025 19:22"}, {"ID": 192602005, "Datum": "Februar 1926", "Haupttext": "In Heft 2 von Pult und Taktstock wird auf S. 68 angekündigt, dass Wolfgang von Hauenschild in Breslau die 8. Symphonie aufführen wird (#).\n \nArtikel von Franz Moißl \"In eigener Sache\" in der Musica Divina (Wien) (##).\n \n[9.2.1926? Fiktiver Titel?] Artikel von Julius Korngold \"Bruckner-Biographie von Dr. Ernst Kurth\" in der Neuen Freien Presse (###).\n \nArtikel von Heinrich Roder \"Am Studiertisch. Anton Bruckner. Anläßlich des Erscheinens des großen Bruckner-Werkes von E. Kurth\" in \"Die Scholle\" (München) auf S. 386-400 (a).\n \n \nBruckner-Meldungen in Heft 5 der »Musik« XVIII: \nErwähnung des Artikels »Bruckner in seinen Briefen« von Hans Teßmer in der Berliner Börsen-Zeitung (26.11.1925) (*).\nZur Eröffnung des neuen Konzertsaals in Mühlheim dirigierte Paul Scheinpflug die 5. Symphonie mit dem Duisburger Orchester (Bericht von Max Voigt) (**).\nAus Marburg (Lahn) wird die zweimalige Aufführung der 8. Symphonie unter Hermann Stephani gemeldet (***),\nfür Osnabrück die Aufführung der 2. und 7. Symphonie unter Otto Volkmann [8.5.1925 bzw. 3.2.1926] (°).", "Letzte Änderung": "05.08.2026 11:57"}, {"ID": 192502005, "Datum": "Februar 1925", "Haupttext": "Artikel von Karl Grunsky \"Brucknernot. Beitrag zur Neuausgabe der Brucknerpartituren\" im Februar-Heft der Musik-Zeitung (Stuttgart), S. 213f (z).\r\n \nBruckner-Meldungen in Heft 5 der »Musik« XVII:\nIn seinem Nachruf auf Ferdinand Löwe geht Richard Specht auch auf dessen Beziehung zu Bruckner ein (*).\nErwähnung von Heinrich Lemachers Artikel »Anton Bruckner als Männerchorkomponist« in der Niederrheinischen Volkszeitung (Krefeld, 3.12.1924) (**),\nvon Max Morolds Artikel »Bücher und Schriften über Anton Bruckner« in »Musikbote« I/1 (Wien, 1.12.1924) (***)\nund eines Artikels »Anton Bruckner 1824 - 1924« von M. Moaritz Ulvestad in Musikbladet og Sangerposten Nr. 22/23 (Oslo, 25.11./10.12.1924) (°).\nVon einer Aufführung der e-Moll-Messe durch den Aachener Lehrer- und Lehrerinnengesangverein unter W. Weinberg berichtet W. Kemp (°°),\nWalter Seybold aus Barmen-Elberfeld von der 5. Symphonie unter Hermann v. Schmeidel, der 7. Symphonie mit dem Kölner Orchester unter Hermann Abendroth und der e-Moll-Messe mit dem Kölner Domchor (°°°).\nMax Voigt erwähnt eine Aufführung des Quintetts durch das Grevesmühl-Quartett in Duisburg (#)\nund Wilhelm Zinne eine Wiedergabe der 8. Symphonie unter Eugen Papst in Hamburg (##).\n»Erschütternd und erhebend zugleich« empfand Anton Rudolph die 8. Symphonie unter Clemens Krauß in Karlsruhe (###).\n Otto Besch verzeichnet die Königsberger Erstaufführung der 3. Symphonie unter Ernst Kunwald (a) mit dem Orchester des Königsberger Opernhauses (a1),\nHans Schnoor die 8. Symphonie unter Klemperer in Leipzig [1.1.1825] (b),\nWilhelm Bopp die 7. Symphonie unter Richard Lert in Mannheim (c).\nWolfgang Golther berichtet von einer Aufführung der 4. Symphonie unter Rudolf Krasselt in Rostock (d)\nund Gebhard Reiner von der 1. und 9. Symphonie unter Hermann Suter in Basel (e).\nAus Stettin meldet Erich Rust die Aufführung der f-Moll-Messe durch den Stettiner Musikverein unter [Robert] Wiemann (f).\nIn Berlin brachte ein Schülerchor unter Fritz Rögely das »Te deum« (g).\n\r\nVerlagsverzeichnis der Universal-Edition (mit Notiz »22 II.1925«), inhaltlich identisch mit dem vom September 1920, aber ohne Preisangaben (h).", "Letzte Änderung": "04.08.2026 22:27"}, {"ID": 192402005, "Datum": "Februar 1924", "Haupttext": "[?] Verlagsverzeichnis der Universal-Edition mit dem Vermerk »[Nr.]22 II/1924« [Datierung?] (*)\nBruckner-Meldungen in Heft 5 der »Musik« XVI: \nW. Kemp berichtet von der 5. Symphonie unter Peter Raabe in Aachen (a),\nGerhard Hellmers von der 4. Symphonie unter Manfred Gurlitt im 2. Goethebundkonzert in Bremen (b),\nCarl Heinzen von der 8. Symphonie unter Rudolf Schulz-Dornburg in Düsseldorf (c)\nund Anton Rudolph [siehe die Anmerkung] von der 3. Symphonie in Karlsruhe (d),\nWalter Jacobs von der e-Moll-Messe mit dem Kölner Domchor unter Prof. Mölders (mit Hans Bachem an der Orgel zur Unterstützung) im Gürzenich (Erstaufführung, da die geplante liturgische Aufführung an Weihnachten 1923 vom Domkapitel nicht genehmigt wurde und eine Aufführung zuvor mit dem Domchor in Bonn stattgefunden hatte) (e).\nIn Elberfeld wurde die 8. Symphonie [unter Hermann v. Schmeidel] erstaufgeführt (f).\nAls Neuerscheinung ist Ecksteins Buch »Erinnerungen an Anton Bruckner« verzeichnet (g).", "Letzte Änderung": "08.03.2025 10:17"}, {"ID": 192302005, "Datum": "Februar 1923", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe unter Michael Balling in Darmstadt (*).\nBruckner-Meldungen in Heft 5 der »Musik« XV: \nErwähnung von Grunskys Artikel vom 19.11.1922 (a).\nW. Kemp berichtet von der 6. Symphonie unter Peter Raabe im 2. städtischen Konzert und der f-Moll-Messe mit dem städtischen Gesangverein in Aachen (b),\nWalther Jacobs von der 1. Symphonie unter Hermann Abendroth in einem Gürzenichkonzert in Köln (c),\nWilhelm Matthes [siehe die Anmerkung] von der 7. Symphonie unter Ferdinand Wagner (Dortmund) in einem Konzert der Tonkünstlervereinigung in Nürnberg (d)\nund Gebhard Reiner von der 6. Symphonie unter Hermann Suter in Basel (e).\nRobert Laugs brachte in Kassel die 9. Symphonie mit dem Theaterorchester (f).", "Letzte Änderung": "10.03.2025 08:49"}, {"ID": 192102005, "Datum": "Februar 1921", "Haupttext": "Das Schicksal des Autographs der f-Moll-Messe (Oberleithner - Fritz Winkler - ÖNB, Robert Haas) verdeutlicht, daß der ÖNB mehrere ihr zugedachte Bruckner-Manuskripte testamentswidrig fehlen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192002005, "Datum": "Februar 1920", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in Berlin.", "Letzte Änderung": "01.03.2023 23:08"}, {"ID": 191802005, "Datum": "Februar 1918", "Haupttext": "Die »Signale für die musikalische Welt« bringen eine Kritik des Konzerts vom 25.1.1918 mit der 4. Symphonie: \n   »[...] Zu einem Ereignis gestaltete sich das Konzert von Wilhelm Furtwängler mit dem Philharmonischen Orchester. Der Mannheimer Hofkapellmeister bot mit der Wiedergabe der dritten Leonoren-Ouvertüre und der Romantischen Bruckner-Symphonie in Es ganz erstaunliche Leistungen dar, die ihm unter den berühmten Dirigenten einen ersten Platz sichern. Wie er die Rhythmen belebt, beschwingt, die Schattierungen und Klangfarben haarscharf gegeneinander abzuheben versteht, wie er die Partitur (ohne Noten!) beherrscht und ausdeutet, das ist bewundernswert, ist genial. Wie er aber das Orchester zur restlosen Hingabe abfeuert und sein sprühendes Temperament auf die Spieler einwirken lässt, das grenzt an's Unbegreifliche. Die Beethoven-Ouvertüre, das Paradestück aller Taktstockvirtuosen, erschien tatsächlich überlebensgross, eitel Stimmung, ganz Ton und dabei echt beethovenisch. Und dann Bruckners Riesenwerk! Wunderbar in allen motivischen und thematischen Einzelheiten, jedes Instrument individualisiert und doch wieder alle diese Ideen, Stimmungen zum Kunstwerk von gigantischer Grösse aufgebaut. - Auch der Laie musste fühlen, dass er Zeuge einer Interpretationskunst in ihrer höchsten Vollendung sei. [...]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191102005, "Datum": "Februar 1911", "Haupttext": "Datierung des Vorwortes zu Franz Gräflingers Buch »Anton Bruckner. Bausteine zu seiner Lebensgeschichte« (*).\nFranz Moißl bespricht in der Gregorianischen Rundschau X Nr. 2 Franz Gräflingers Schrift über Karl Waldeck und kritisiert dabei Waldecks Einstellung zum Cäcilianismus (**).", "Letzte Änderung": "28.07.2025 12:21"}, {"ID": 191002005, "Datum": "Februar 1910", "Haupttext": "Max Bruch (in Friedenau [Berlin?]) verfaßt 41 Epigramme »Xenien (Musikalische u. unmusikalische!)«. Die Nummer 3 lautet: »3. »Helgoland« von Anton Bruckner ... [/] (Ungeheures Gebläse) [/] Grausam gemordet von wütenden Tromben, Posaunen und Tuben, [/] Liegen dort dreihundert Mann - sämmtliche Sänger sind tot.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190902005, "Datum": "Februar 1909", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie unter Mikorey in Dessau (?) (*).\nAufführung des 150. Psalms und [im selben Konzert?] der 7. Symphonie unter Haym in Elberfeld (**).\nAufführung der 8. Symphonie unter Ottenheimer in Prag (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190802005, "Datum": "Februar 1908", "Haupttext": "Anny von Newald-Grasse veröffentlicht die Drei kleinen Vortragsstücke in der Wiener Zeitschrift für Musik 1 (1908), (*) Heft 4 (Februar), Artikel »neue Bruckneriana« auf S. 57 - 62.", "Letzte Änderung": "22.11.2024 09:32"}, {"ID": 190702005, "Datum": "Februar 1907", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie [durch die Berliner Philharmoniker] unter Nikisch im 8. Philharmonischen Konzert in Berlin (*).\n Aufführung der 5. Symphonie in Rom (**).\nAufführung der 8. Symphonie unter José Lasalle in München (***).\nArtikel von Zdislav Jachimecki »Anton Bruckner« in der Lemberger Rundschau (°).", "Letzte Änderung": "15.02.2024 16:15"}, {"ID": 190502005, "Datum": "Februar 1905", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Wolfrum in Heidelberg [recte 16.1.1905] (*)\nund der 5. Symphonie unter Steinbach im 8. Gürzenich-Konzert in Köln (**).\nAufführung der 7. Symphonie durch die Theater-Kapelle unter Mannstädt in Wiesbaden (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190402005, "Datum": "Februar 1904", "Haupttext": "Aufführung der e-Moll-Messe durch den Cäcilienverein unter A. Grüters in Frankfurt am Main (*).\nAufführung der 4. Symphonie durch den Musikverein in Essen (**).\nAufführung der 3. Symphonie unter Schwickerath im 4. Abonnementskonzert in Aachen (***).\nAufführung der 7. Symphonie unter Hausegger im 10. Museumskonzert in Frankfurt a. M. (°).", "Letzte Änderung": "17.05.2024 13:10"}, {"ID": 190202005, "Datum": "Februar 1902", "Haupttext": "Aufführung des Credo der e-Moll-Messe unter Foll (*) und [im selben Konzert?] der Mittelsätze des Quintetts durch das Fitzner-Quartett (**) bei einer Bruckner-Feier in Mödling.\nAufführung der 3. Symphonie in Kassel (***).\n[?] Aufführung der 7. Symphonie [zusätzlich zum 13.12.1901?] unter Spörr in Graz (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190002005, "Datum": "Februar 1900", "Haupttext": "Aufführung des Quintetts (*) und des »Te deum« (**) in Milwaukee.\n[1. Februarhälfte] Im 1. Februarheft der Zeitschrift \"Der Kunstwart\" wird das \"Goldene Buch der Musik\" (Co-Autor: Carl Reinecke) rezensiert und dabei Bruckners 7. Symphonie erwähnt (***).", "Letzte Änderung": "03.06.2024 08:39"}, {"ID": 189902005, "Datum": "Februar 1899", "Haupttext": "Gedruckter Aufruf zur Schaffung eines Bruckner-Denkmals in Wien.\n     Der Wiener Gemeinderat habe beschlossen, ein Bruckner-Denkmal zu errichten und für diesen Zweck 5000 fl. gewidmet. Die Ausführung übernehme Herr Zerritsch, der die Tilgnersche Büste verwenden werde. Benefizkonzerte und Sammlungen sollen den Denkmalfonds unterstützen.\nEs folgen die Namen der Unterstützer:\n     Dr. Franz Angermann (\"Liedertafel\" Steyr), Guido Adler, Otto Böhler, Walther Bokmayer (Industrieller in Mödling), Dr. Franz Bucek (Vorstand des Wiener Akademischen Gesangvereins), Ferdinand Foll, Johann Nepomuk Fuchs,  August Göllerich, Albert Gutmann, Dr. Michael Haberlandt (Obmann des Hugo-Wolf-Vereins), Dr. Theodor Helm, Rudolf Hofmann (Vorstand des Singvereins der GdM Wien), Camillo Horn,\n     Dr. Wilhelm Kienzl, Adolf Kirchl (Schubertbund), Otto Kitzler, Ludwig Koch (Generalsekretär der GdM), Eduard Kremser, Dr. Roderich Krenn (Stadtrat in Wien), Hermann Levi, Ferdinand Löwe, Felix Mottl, Carl Muck, Paul Müller (Berlin), Dr. Josef Neubauer (Chormeister des WAGV),  Jean L. Nicodé, Arthur Nikisch, Dr. August M. Nüchtern (Magistratssekretär in Wien), Siegfried Ochs, Carl Bernhard Oehn, Dr. Robert Pattai (Reichsratsabgeordneter), Hans Puchstein,\n     Dr. Theodor Reisch, Dr. Hans Richter, Dr. Anton Riehl (Wiener-Neustädter Wagner-Verein), Dr. Heinrich Rietsch, Franz Schalk (Berlin/New York), Dr. Johann Schauer (Bgm. von Wels), Dr. Robert Steinhauser, August Stradal, Dr. Max Vancsa, Dr. Theodor Wähner (Stadtrat, Herausgeber der Deutschen Zeitung), Rudolf Weinwurm, Hermann Winkelmann (Hofopernsänger) und Hermann Zumpe (Schwerin).\nAls geschäftsführender Ausschuss fungiert der Vorstand des Wiener Akademischen Wagner-Vereins:\n     Franz Schaumann (Obmann), Dr. Alois Höfler und Theodor Köchert (Obmann-Stellvertreter), Josef Schalk (artistischer Leiter), Dr. Rudolf Billek, Julius Bittner [siehe die Anmerkung] und Dr. Carl Pichler (Schriftführer), Dr. Wilhelm Dlauhy (Kassier), Ernst Koran (Archivar), Dr. Victor Boller und Dr. Wolfgang Rigler (Beiräte).", "Letzte Änderung": "06.12.2025 23:01"}, {"ID": 189802005, "Datum": "Februar 1898", "Haupttext": "Im 2. Februarheft der Zeitschrift \"Der Kunstwart\" erscheint auf S. 331 eine Besprechung der Aufführung der 5. Symphonie unter Franz Schalk in Prag [20.1.1898] von Wilhelm Zemanek.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189502005, "Datum": "Februar 1895", "Haupttext": "[Kalendernotiz] [fremde Hand:] »Dr Theodor Reisch XIX. Hptstr. 5 [/] [Meißners Schrift?] Anton Meisner II. B große Pfarrgasse 9 1. Stock [/] Untertags: bei Math. Salcher (*) u. Söhne I. Werderthorgasse 2a«, [Bruckner:] »ad oramus Liszt [/] ? adoramus [/] ? Brot [/] ? Cafe.« [Diätanfrage?].", "Letzte Änderung": "06.12.2024 17:05"}, {"ID": 189402005, "Datum": "Februar 1894", "Haupttext": "August Scharrer aus Berlin widmet Bruckner seine Sechs Lieder op.2, die sich in Bruckners Nachlaß fanden (*).\n[ca. Februar 1894] Albumblatt mit den Anfangstakten des Scherzos der 9. Symphonie (**).", "Letzte Änderung": "28.02.2025 12:31"}, {"ID": 189302005, "Datum": "Februar 1893", "Haupttext": "Der Troppauer Männergesangverein plant die Aufführung einer Bruckner-Symphonie. Chormeister Friedrich Keitel besucht Bruckner, der die 4. Symphonie vorschlägt (*).\nDie Österreichische Musik- und Theaterzeitung V, Doppel-Nr. 9/10, bringt in ihrer Beilage auf S. 13 den dritten Teil des Artikels \"Die katholische Kirchenmusik von heute.\" von Julius Twardowsky (signiert \"J. T.\" im März-Heft), dessen erster Satz sich auf die Erwähnung Bruckners (der trotz religiöser Einstellung Kirchenmusik mit Orchester komponiere) im Januar-Heft bezieht:\r\n    \"Daneben allerdings auch zahlreiche kleinere Sachen für Gesang und Orgel, welche wirkliche Kirchenmusik sind. [... die modernen Requiem-Vertonungen gehören in den Konzertsaal ... geeignet für den kirchlichen Gebrauch seien einige Werke von Friedrich Kiel, Liszt, Mendelssohn und Schubert ...]\r\n    Von den allerneuesten hat der geniale Bruckner Kirchen-Compositionen geschrieben, welche dem religiösen Zwecke ganz entsprechen, sofern sie nicht instrumental sind. Während sein grossartiges „Te deum” auch mehr in den Concertsaal gehört, wusste der tief religiöse Componist in seinen kleineren Gesängen und Mess-Einlagen stille Einkehr in sich zu halten, so kühn er sich auch in seinen Symphonien geberden mag. [... viele unbekannte Komponisten hätten wahre Kirchenmusik geschrieben ... über die historische Entwicklung ... über den abnehmenden Einfluß der Kirche in der Kirchenmusikfrage ...]\" (**a).\r\nDie Österreichische Musik- und Theaterzeitung wiederholt in ihrer Beilage auf S. 14 auch das Inserat des Verlages Joh. Gross zur d-Moll-Messe:\r\n\"Anton Bruckner.\r\n         soeben erschien:\r\n    Messe in D für Chor, Soli und Orchester.\r\nPartitur .............. netto M. 20.-\nOrchesterstimmen .......... netto M. 25.-\nSingstimmen (á M. 1.25) ......... M. 5.-\r\n(Clavier-Auszug mit Text, bearbeitet von Ferd. Loewe,\r\n    für M. 5.- netto, unter der Presse.)\r\nVerlag von Joh. Gross in Innsbruck.\" (**b).\n(?) Skizzen zum Adagio der 9. Symphonie (Gesangsperiode in Ges-Dur) (***).\nKlavieraufführung des 1. Satzes der 8. Symphonie beim Wiener Akademischen Wagner-Verein geplant [tatsächlich: am 22.11.1892] (°).\n[vor dem 16.2.1893]\r\nAufführung des Quintetts im dritten Konzert des Schumacherschen Konservatoriums in Mainz (°°).\nBesprechung des Konzerts vom 3.2.1893 mit der 3. Symphonie in den Signalen für die Musikalische Welt 51, Heft Nr. 16 auf S. 244:\r\n\"    * München, 2. Februar. [sic] Im gestrigen fünften Abonnementsconcert der musikalischen Akademie [... Mendelssohn, Benno Walter mit dem Beethoven-Konzert ...]. So weit war alles sehr schön, dann kam aber eine hier zum ersten Mal gespielte Symphonie in Dmoll (No. 3) von A. Bruckner und warf einen dunklen Schatten auf das bisher so sonnenklare Programm. Die Symphonie hält mit den früher hier aufgeführten dieses Componsiten keinen Vergleich aus, sie ist arm an Erfindung und in der technischen nichts weniger als bedeutsam. – Das letzte vierte Kaim-Concert [...].\" [keine Signatur] (°°°).", "Letzte Änderung": "24.04.2026 13:53"}, {"ID": 189202005, "Datum": "Februar 1892", "Haupttext": "Für den 3. Vereinsabend des Wiener Akademischen Wagner-Vereins war ursprünglich die Klavieraufführung der 1. Symphonie vorgesehen [tatsächlich: Teilaufführung am 30.12.1891].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189102005, "Datum": "Februar 1891", "Haupttext": "Bruckner zeigt Hermann Haböck Skizzen zur 9. Symphonie (*).\nBrief Josef Schalks an Franz Schalk [vermutlich erst gegen Ende Februar]:\r\n     Er möge die so lang versprochene Bearbeitung des Credos [der f-moll-Messe] vornehmen. Das Orchester der Votivkirche habe sich für eine Aufführung zur Verfügung gestellt, die dann bei Franz' Aufenthalt in Wien Juni 1891 stattfinden könnte. Grüße von Wolf (**).\nKalendernotizen Bruckners: [fremde Hand:] »Franz Nittmann [/] Mitglied der k.k. Hof-Opernkap. i. P. [/] V. Hundsthurmerstrasse No 22a 2. Stock Th. 18.«, [Bruckner:] »Max [Kaiser Maximilian]: »301 [201?] 1/2 Mill in Engl. [/] 54 Mill. an Frankr. [/] 12 Mill. an franz. Unterthanen; er nichts.« (***).\nArtikel (signiert \"K. R.\") über die Wiener Aufführung der 3. Symphonie [am 21.12.1890] und über die Ehrengabe des oö. Landtages [30.1.1890] in der »Harmonia sacra« Nr. 2, S. 13f, mit Bezug auf Leserbriefe über Bruckner an das »Vaterland«:\r\n          \"Wien.\r\n     In Wien gibt es neuestens eine ganz ordentliche Bruckner-Frage. Der Musikreferent des \"Vaterland\" berichtete von [sic] 22. Dezember v. J. das 4. philharmonische Concert unter Andern:\r\n     \"Es scheint, daß sich bei unseren Philharmonikern nachgerade doch die Ueberzeugung Bahn gebrochen hat, daß es mit der konsequenten Ignorirung unseres großen vaterländischen Tondichters Anton Bruckner nimmer weiter gehe; denn das Proramm des vierten Abonnementsconcertes wies - man höre und staune! - Bruckner's D-moll-Symphonie (Nr. 3) auf, ein Werk, welches, Richard Wagner gewidmet, trotz seiner nicht allzu großen Jugend jetzt erst seine erste Aufführung bei den Philharmonikern erleben durfte! [.. über die Umarbeitung, die Ovationen, fast als Demonstration gegen Bruckners Unterdrücker zu sehen ... eine Brahms-Symphonie sei kürzlich in die Mitte des Programms gesetzt worden, etwa um das Publikum zum Aushalten zu zwingen? ...] Bruckner's Werk bildete gestern den Schluß des Programmes - es scheint also, daß, wenn man auch weniger Aufmerksamkeit gegen Bruckner hatte, so doch unbedingt das Vertrauen in die Zugkraft seines Werkes ein bedeutend größeres gewesen sein muß. Sapienti sat. - Erklärlich wird die obige Thatsache, wie dieses \"Eingesendet\" aus \"Vaterland\" zeigt:\r\n     (Ein \"guter Freund\" Bruckner's.) Wir erhalten nachstehende Zuschrift: Geehrte Redaktion! Die \"N. Fr. Presse\" bringt in ihrer heutigen Nummer ein Concertreferat von Eduard Hanslik [sic], in welchem derselbe auch auf die Aufführung der Bruckner'schen D-moll-Symphonie zu sprechen kommt und bei dieser Gelegenheit den mißlungenen Versuch macht, ein gewisses Wohlwollen für Bruckner zu heucheln, wenngleich die ganze \"Kritik\" - wenn man diese Auslassungen überhaupt so nennen kann - von Bosheiten und direkten Entstellungen strotzt, in welche ich mich nicht weiter einlassen will. Wenn aber Hanslik sagt: \"Von Herzen gönne ich dem mir seit dreißig Jahren befreundeten, begabten (sic!) und ehrenwerthen Mann diesen Jubel, in welchen miteinzustimmen mir unmöglich ist\" - so möchte ich doch fragen, wie es Hofrath Hanslik mit seiner \"Freundschaft\" für Bruckner zu vereinigen weiß, daß er seit Jahren in gehässigster Weise durch die von manchen kurzsichtigen Dirigenten immer noch gefürchtete \"Macht\" seiner Feder Aufführungen Bruckner'scher Werke einfach vereitelt, und daß Hofrath Hanslik es vor nicht zu langer Zeit sogar vermied, auf der Straße Bruckner's höflichen Gruß zu erwidern.\r\n          Ein stiller Beobachter.\n\r\n     (Ehrung Anton Bruckner's.) Alle musikalischen Kreise Oesterreichs, namentlich die Mitglieder der Cäcilienvereine, dürfte es interessiren, zu erfahren, daß der oberösterreichische Landtag in seiner Sitzung vom 30. Oktober über Antrag des hochwürdigsten Herrn Bischofs Dr. Doppelbauer einstimmig beschloß, \"dem Sohne des Landes Oberösterreich dem k. k. Hoforganisten Anton Bruckner in Wien eine jährliche  Ehrengabe von 400 fl. für die Zeit seines Lebens zu verleihen\". Der edle christliche Tonkünstler, dessen herrliche Werke von dem Ring der sich gegenseitig beräuchernden jüdisch-liberalen Journalisten und \"Künstler\" nicht selten ignorirt wurden, möge noch viele Jahre die kirchenmusikalischen Kreise durch seine Schöpfungen erfreuen.          K. R.\" (°).", "Letzte Änderung": "12.10.2025 11:31"}, {"ID": 189002005, "Datum": "Februar 1890", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »Christ! beim Tremol. I. Abtheil. nachsehen wegen der Endnoten im Betreff des Orgelpunktes« [8. Symphonie oder - vgl. April 1890 - 6. Symphonie?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188802005, "Datum": "Februar 1888", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »Löwelstraße 8 3. Stiege 3. Stock Frl Pohneriles.« [fremde Hand:] »Pohoryles.« (*).\nNotiz Bruckners in der Stichvorlage der 4. Symphonie nach Takt 356 des 1. Satzes: »fertig z. 3 Male. Feb. 88« (**).\n[recte Januar 1888 oder sogar Oktober 1888?] Kalendernotizen Bruckners zur Korrektur der Stichvorlage der 4. Symphonie (***).\n[nach dem 8.2.1888]\r\nDie Signale für die Musikalische Welt Nr. 13 erwähnen auf S. 198 das Konzert vom 22.1.1888 [4. Symphonie und \"Te deum\"]: \" * Wien, 31. Jan. [... Gesellschaftskonzert, Liederabend Nikita ...] Anton Bruckner's Concert am 22. Jan. brachte des Componisten siebente [sic] Symphonie und das \"Te Deum\". An der Aufführung, die Hofcapellmeister Richter leitete, waren außer dem Hoforchester und dem Singverein die Damen Rosa Papier, Forster, die Herren Winkelmann und Schwegler als Solisten betheiligt. [... Sophie Menters und andere Konzerte ...]\" [keine Signatur] (°).\nIn Heft Nr. 14 [nach dem 9.2.1888] wird auf S. 210 der Erstdruck von \"Tota pulchra es\" und \"Ave Maria\" [WAB 6] erwähnt:\r\n     \"Rückblick auf das Musikjahr 1887.\r\n                 7.\r\nMusikalienverlag [... Gesangswerke ...] \"Antiphon\" und \"Ave Maria\", zwei Kirchenchöre von Anton Bruckner (Wien, Wetzler)\" (°°).\nIn Heft Nr. 16 auf S. 249 ist die Aufführung der 7. Symphonie am 20.10.1887 verzeichnet:\r\n     \" * In Mannheim wurden in den unter der Leitung des ersten Hofcapellmeisters Herrn Emil Paur vom October vor. J. bis Februar d. J. stattgehabten fünf Akademieconcerten des Hoftheaterorchesters folgende Werke zur Aufführung gebracht. Zum ersten Male: [... d'Albert, Bach/Esser ...] Bruckner, Symphonie No. 7 Edur; Grieg, Suite \"Aus Holberg's Zeit\", [...]\" (°°°).", "Letzte Änderung": "13.05.2024 21:29"}, {"ID": 188702005, "Datum": "Februar 1887", "Haupttext": "In der Harmonia Sacra Nr. 2 wird auf S. 16 Bruckner als Solist eines Orgelkonzerts im Wiener Stephansdom [6.10.1886] erwähnt:\n     »Die große Orgel in der St. Stephanskirche in Wien, welche im vorigen Jahre vollendet worden ist, und welche der in Wien stark patronisirte Orgelbauer in Ludwigsburg E. F. Walcker gebaut hat, enthält 90 klingende Stimmen mit 5653 Pfeifen in 3 Manualen und 1 Pedale mit 12 Kopellungen [sic] und 6 Collectivtritten. Am 4. October, an dem Namensfeste Sr. k. und k. Majestät des Kaisers, ist sie beim Ein= und Auszuge Sr. Eminenz des Cardinals Ganglbauer zum ersten Male öffentlich gespielt worden. Später fand ein Orgelconcert statt von den H. H. Bruckner und Bibl aus Wien und Homeyr aus Leipzig.« (*).\n \n[etwa erste Februarwoche]\nDie Signale für die Musikalische Welt Nr. 14 schreiben auf S. 216f u. a. über die 7. Symphonie [am 31.1.1887]:\n     \" * Berliner Nachrichten. Ein interessant zusammengestelltes Programm lag dem ersten Concert des Ochs'schen Gesangvereins zu Grunde. [... über dieses und andere Konzerte ....] - Den orchestralen Inhalt des vierten Philharmonischen Concerts unter Professor Klindworth's Leitung bildeten Mozart's Jupiter=Symphonie und die zum ersten Male aufgeführte Edur-Symphonie von Bruckner. Letztgenanntes Werk hat an einigen Orten begeisterte Zustimmung, an andern wieder energische Ablehnung erfahren müssen. Der Berliner Erfolg darf im Allgemeinen als kein ungünstiger bezeichnet werden; jedenfalls hat aber die als das bedeutendste symphonische Werk der Neuzeit reclamirte Composition den auf sie gesetzten Erwartungen nicht entsprochen. Mit bemerkenswerthem Erfolg spielte die ausgezeichnete Violinistin Fräulein Soldat das Violinconcert von Brahms, im Grunde genommen allerdings keine Aufgabe für zarte Damenhände. [...]\" [keine Signatur] (**).", "Letzte Änderung": "07.04.2023 12:58"}, {"ID": 188602005, "Datum": "Februar 1886", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: [Unterrichtsstunden (?) von] Klose, Behn, Vockner, Horn und Pohoryles.", "Letzte Änderung": "16.10.2025 16:11"}, {"ID": 188502005, "Datum": "Februar 1885", "Haupttext": "Hofmeisters Monatsbericht zeigt den Druck der 3. Symphonie an (S. 26), diesmal [vgl. März 1880] mit Klavierauszug (S. 34) (*).\n[Vermutlich Februar] Die Zeitschrift für katholische Kirchenmusik, 14. Jahrgang, Nr. 2, veröffentlicht auf S. 12f das Schreiben Burgstallers vom 16.1.1885, in dem die Aufführung eines »Tantum ergo« [prov. WAB 48] durch den Chor des Neuen Domes in Linz [1884] erwähnt wird (**).", "Letzte Änderung": "05.04.2023 16:11"}, {"ID": 188402005, "Datum": "Februar 1884", "Haupttext": "[Anfang Februar 1884]\nDie Signale für die Musikalische Welt Nr. 11 schreiben auf S. 161f:\n     \"Rückblick auf das Musikjahr 1883.\n[... Neues aus dem Musikalienverlag ... Orchesterwerke ... Streichinstrumente, Quartette u. a. ...] Ein einziges Streichquintett, von Anton Bruckner, schließt diese Rubrik ab. [... Klavierliteratur etc. ...]\"", "Letzte Änderung": "20.02.2023 11:19"}, {"ID": 188302005, "Datum": "Februar 1883", "Haupttext": "Privataufführung des Quintetts im Bösendorfersaal (*)\nLaut Winklers Bericht vom 11.10.1931 (ohne Datumsangabe) diente [nach dem 17.11.1881] \"eine zweite, geschlossene Aufführung\" \"im Rahmen einer Subskription\" \"zur Deckung der Druckkosten\" (*a).\n\r\nIgnaz Bruckner bittet seinen Bruder, ihm eine gute Uhr zu besorgen, worauf er aus Wien eine Uhr im Wert von 18 fl erhält. [auch Februar 1883?] Neubauer bezeichnet Bruckner als sein Ideal eines Organisten. [auch Februar 1883?] Leberbauer berichtet, daß Bruckner in Linz nach dem Orgelkonzert [in Linz oder St. Florian?] Floderer ein Thema vorgesungen habe, daß dieser wegen der enharmonischen Verwechslungen nicht habe nachsingen können (**).", "Letzte Änderung": "25.05.2023 10:34"}, {"ID": 188202005, "Datum": "Februar 1882", "Haupttext": "[vermutlich Anfang Februar] Im Bericht der Signale für die Musikalische Welt Nr. 9 auf S. 135 wird Bruckner kurz erwähnt: \n\n      \" * Wien, 5. Jan. Eine Nachlese aus den letzten Wochen des abgelaufenen Jahres führt uns ins Concert und in die Oper. [... Philharmonisches Konzert ...] In drei Concerten zweimal Beethoven (im ersten Concert war die Pastorale) heißt mit den Leckerbissen nicht haushalten; wären doch Novitäten in Menge zur Hand. Bruckner ist in nächster Nähe; die Sinfonie vom verstorbenen Götz wurde in Deutschland längst schon von vielen Vereinen aufgeführt; [... weitere Konzerte, Oper ...]\" [keine Signatur]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188102005, "Datum": "Februar 1881 (?)", "Haupttext": "Datierung im Agnus dei der d-moll-Messe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188002005, "Datum": "Februar 1880", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Die Dienste an der Hofkapelle sind wöchentlich durchnumeriert.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187902005, "Datum": "Februar 1879", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: Zeitplan für Orgelstunden [am Konservatorium], Ausgaben für Kathi Kachelmayr und Haushalt: »Mittwoch 5 - 6. Freitag 4 - 5. [/] Fr Kathi 7 fl Febr. [/] Häusl. 13 fl«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187802005, "Datum": "Februar 1878", "Haupttext": "Kalendernotizen Bruckners: »95 fl nach Linz mitgenommen [/] 48 nach Hause) bei 10 fl Fahrt [/] [= Differenz] 47 fl« und »2 [fl] 40 [+] 1 [fl] 30 Fahrt [=] 3 fl 70«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187702005, "Datum": "Februar 1877", "Haupttext": "Brief Oelzelts an Bruckner:\r\n   Er werde sich in drei Wochen, nach seiner Rückkunft aus Leipzig, selbst um die Wohnungsangelegenheit kümmern. Er bleibe bei seiner Zusicherung, daß Bruckner eine günstige Wohnung [in der Heßgasse] erhalten werde (*).\nKalendernotizen Bruckners:\r\nUnterrichtstermine [für Kiss] mit »3« markiert, immer am Freitag (2.2., 9.2., 16.2. und 23.2.1877).\r\nAbrechnung »Jän[n]er u Febr Kiss 24 [x] 3 [=] 72 [/] 108 [vom Dezember 1876] [+] 72 [=] 180 fl [/] 30. Juni 2 Stunden? [/] 1. Juli 1 Stunde? fraglich besonders die letzte vom 1. Juli.«, »Heutmann Hptmann Gause.«, »März 15 Kiss«. Weitere Berechnungen zu Kiss: »7 Juli / 3 Okt. / 27 Nov. u Dez. / [Summe:] 37 bis 1. Jänner anno 1876.«, »Jänner 877. 12 / 12 Febr / 12 [zuerst: »15«] März / [Summe:] 36 [zuerst »39«] anno 877 bis Ende März ([nachgetragen:] die letzten des März sind im April.)« und »37 anno 876 / 36 [zuerst »39«] anno 877 / [Summe:] 73 [zuerst »76«] / a 3 = 219 [zuerst »228«] fl 877 Ende März. / April 15 St[unden] [x] 3 [=] 45 / [Endsumme:] 264 Ende April« (**).", "Letzte Änderung": "30.09.2025 11:12"}, {"ID": 187502005, "Datum": "Februar 1875", "Haupttext": "[ohne Datum] Tagebucheintragung von Felix Mottl: \n     \"Klavier bei Scheuner und Harmonielehre u. Kontrapunkt bei Anton Bruckner. Seine originelle Art. Bauernschlauheit. Die Art seines Unterrichts! &gt;Ihr dürft in der Schule nicht eine verbothene Harmoniefolge machen, sondern alles muß streng nach der Regel sein! Wenn ihr dann aus der Schule seid und bringt mir eine so regelmäßige Arbeit, werfe ich euch damit zur Thüre hinaus.&lt; Seine Sehnsucht, eine seiner Symphonien aufgeführt zu hören! &gt;Brahms, Hanslick und die &lt;Herren Israeliten&gt; sind halt meine Feinde!&lt; Begeisterung für Wagner. Ich halte sie bei ihm für rein äußerlich. (Harmonien etc.) Das innere von Wagner versteht er nicht. Er ist aufreizend ungebildet. [...] (Für Bruckner giebt es nur Maschinen-Schüler, einer wie der andere!)\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187402005, "Datum": "Februar 1874", "Haupttext": "[nach dem 7.1.1874 und vor dem 4.3.1874]\nOtto Kitzler hält sich in Wien auf und besucht Brahms, den er einlädt, zur Aufführung seines Requiems (am 29.3.1874) nach Brünn zu kommen (Brahms sagte am 24.3.1874 ab, vermutlich wegen seines Konzerts am 31.3.1874) (*).\n\n\nMöglicherweise hat das Treffen mit Bruckner auch in diesem Zeitraum stattgefunden (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187202005, "Datum": "Februar 1872", "Haupttext": "In Heft 2 der \"Urania\" (29. Jahrgang) erscheint auf S. 20ff ein Bericht über die Orgel in London und über Bruckners angeblichen Sieg im Orgelwettbewerb:\n\"                 Die Riesenorgel der Alberthalle in London.\n     Eine der neuesten und großartigsten Bauten Londons ist die Alberthalle, in deren kolossalen Räumlichkeiten und Sälen zum Theil die verschiedenartigsten und wundervollsten Gegenstände der nun geschlossenen internationalen Kunst= und Industrie=Ausstellung aufgestellt waren. [.... Beschreibung des Saales und der Orgel (technische Ausrüstung, Disposition (vier 32'-Füßer im Pedal) ... Seite 22:]. –\n     Dieses Riesenwerk einer Orgel, welches nun für alle Zeiten eine Zierde Londons und speziell der Alberthalle sein wird, wurde während der Ausstellungs=Monate eingeweiht. Die Kommission wollte den Londonern, sowie den Besuchern der Ausstellung Gelegenheit geben, auf dieser Orgel Organisten verschiedener Länder zu hören und erließ daher, unter Festsetzung eines entsprechenden Honorars, Einladungen, welche gewöhnlich durch  die Handelskammer des betreffenden Landes vermittelt wurden. So erschienen denn zu verschiedenen Zeiten die verschiedenen Organisten, unter welchen wir nennen die Herren: Saint=Saens aus Paris, Tod aus Stuttgart, Bruckner aus Wien, Lux aus Mainz, ein Norweger, ein Ungar (deren Namen mir entfallen sind). Jeder derselben hatte nach Uebereinkunft 6 Concerte von je 1 Stunde Dauer zu spielen.\n     Ich bedaure, hier die Gelegenheit ergreifen zu müssen, um eine weitverbreitete Nachricht – das Auftreten des Herrn Dormorganisten [sic] Bruckner betreffend – zu dementiren.\n     Viele Blätter brachten in letzter Zeit die Mittheilung, \"daß bei einem Organistenkongreß, der in London in der Alberthalle am 6. und 8. August stattgefunden habe, Herr Bruckner aus Wien nicht blos alle Concurrenten besiegt, sondern auch den Preis der Königin von England erhalten habe.\"\n     Nun ist das Letztere einfach unmöglich, denn es wurde weder von der Königin, noch von der Ausstellungskommission ein Preis ausgeworfen, sondern alle der eingeladenen Organisten erhielten ganz dieselbe Summe als Honorar, welche Herr Bruckner als \"Preis\" angesehen haben mag. Eine Concurrenz zwischen Bruckner und einem andern Organisten hat nie stattgefunden, denn es konnte kein Organist mit auch nur einem anderen concurriren, da eben jeder 6 Concerte zu spielen hatte und alsdann für seine Person fertig war. Uebrigens konnte ja kein Vergleich der Leistungen Bruckners mit denen seiner Collegen angestellt werden, da ja nach Bruckner noch etliche Organisten zum Spielen kamen. Oder sollte Herr Bruckner den wöchentlich etwa 2 – 3 Mal spielenden Organisten der Alberthalle, Mr. Best, welcher als bester Organist Englands seinen Zuhörern Ouverturen (zu Wilhelm Tell, Jubelouvertüre von Weber), Märsche, Variationen über englische Lieder, freilich zuweilen auch – es sei der Wahrheit zu Ehren gesagt – eine Mendelssohn'sche Sonate oder eine Bach'sche Fuge zu kosten giebt, besiegt haben? Dieser Sieg möge Herrn Bruckner verbleiben, wir aber wollen zunächst die Wahrheit aufrecht erhalten und erklären, daß im Laufe dieses Sommers in London weder ein wirklicher Organistencongreß stattgefunden, noch aber nirgend ein Preis von der Königin von England an einen Organisten verabreicht wurde.\n                             Ein Freund der Wahrheit.\".\n \n \nArtikel von Franz Xaver Witt in den Fliegenden Blättern für katholische Kirchenmusik, siehe \"15.2.1872.", "Letzte Änderung": "20.12.2024 20:31"}, {"ID": 186802005, "Datum": "Februar 1868", "Haupttext": "Die von Habert herausgegebene Zeitschrift für Katholische Kirchenmusik, 1. Jahrgang, Heft 2, bringt auf S. 16 einen Artikel über Simon Sechter, in dem Bruckner als besonders bekannter Schüler erwähnt wird:\r\n»                     Simon Sechter.\r\n                                 I.\n                          (Schluss.)\n     Im Jahre 1811 übernahm er den Gesang- und Klavierunterricht der Blinden im k. k. Blindeninstitute, und studirte nebenbei den doppelten Kontrapunkt.\n     [...] Seine freien Stunden widmete nun Sechter dem Unterrichte seiner eigenen Kinder und jener erwachsenen Personen, die die Harmonielehre und den Kontrapunkt nach seiner Methode studiren wollten einerseits, andererseits aber der Komposition und der Vervollkommnung und Aufzeichnung seiner Methode. Von seinen Schülern sind besonders bekannt: Thalberg, Döhler, Henzelt, Preyer, Bibl, Galli, Bruckner u. a.\n     [...].«\n \nIn der Folgezeit erschienen mehrere Artikel über Sechters Theorie und auch seine Kompositionen, deren letzter (auf S. 100 in Nr. 12 [vermutlich Dezember 1868]) die Signatur \"J. E. H.\" [Joh. Ev. Habert] trägt.", "Letzte Änderung": "02.12.2024 12:01"}, {"ID": 186002005, "Datum": "Februar 1860", "Haupttext": "Kalendernotizen Bruckners: »10 fl W« [Wald?] »11 Stunden Hoffmann« [folgen Honorarberechnungen] und »4 Stunde[n] gut«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184602014, "Datum": "Februar 1846", "Haupttext": "Komposition des 5-stimmigen Tantum ergo in D-Dur [WAB 42]\r\n»Tantum ergo\r\nin D\r\nfür 2 Sopran\r\nAlt\r\nTenor\r\nBaß\r\nu. Orgelbegleitung.\r\nAnton Brucknermp.\r\nFebr. 846.« (Titelseite) (*).\nAuf dem gleichen Autograph (auf fol 2r) befinden sich 15 Takte Kontrapunktaufzeichnungen und 8 Takte eines Klavierstückes in C-Dur (**).", "Letzte Änderung": "06.09.2026 07:20"}, {"ID": 190009157, "Datum": "etwa Mitte September 1900", "Haupttext": "Der Freiburger Stadtpfarrer Heinrich Hansjakob (1837 - 1916) besucht das Stift St. Florian, wo man ihm Bruckners Zimmer zeigt. In seinem Reisebericht \"Letzte Fahrten\" geht er auf Bruckner und auch auf Ignaz Bruckner ein (*).\nIm 2. Septemberheft der Zeitschrift \"Der Kunstwart\" gibt Karl Grunsky eine Übersicht über \"Musikalisches aus Stuttgart\"und erwähnt eine Aufführung des Quintetts [vgl. \"1900 (°)\"] und eine Aufführung der f-Moll-Messe uter Dr. Kauffmann [in Tübingen am 10.7.1900 gemeint? oder separate Aufführung in Stuttgart?] (**).", "Letzte Änderung": "31.08.2024 14:30"}, {"ID": 189911156, "Datum": "etwa Mitte November 1899", "Haupttext": "Die Zeitschrift \"Der Kunstwart\" bringt eine Aufstellung u. a. von gedruckten Werken Bruckners, die bei Rättig (\"Te deum\"), Gutmann (Quintett und Josef Schalks Klavierfassung des Adagios) und - acht Symphonien - bei Gutmann und Doblinger erschienen sind.", "Letzte Änderung": "10.06.2024 12:03"}, {"ID": 189903156, "Datum": "etwa Mitte März 1899", "Haupttext": "Die Zeitschrift \"Der Kunstwart\" berichtet auf S. 418f von der Aufführung der 5. Symphonie unter Nikisch in Berlin [24.10.1898] (*). \n\nAuf S. 420 Artikel über Gustav Mahlers Verhalten zum Aufruf für das Wiener Bruckner-Denkmal [vgl. 22./23.2.1899] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189803156, "Datum": "etwa Mitte März 1898", "Haupttext": "Im 2. Märzheft der Zeitschrift \"Der Kunstwart\" erscheint auf S. 379 - 383 ein Artikel \"Vom musikalischen Vortrag\", in dem Bruckners Verhalten bei einer Probe geschildert wird. \n\n[Im selben Artikel?] Bericht von der Aufführung der 5. Symphonie [am 1.3.1898], die die Anerkennung Bruckners gefördert habe - \"Selbst Kalbeck und Heuberger fanden nun ihr Damaskus\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188703157, "Datum": "etwa Mitte März 1887", "Haupttext": "(Möglicherweise von Hans Kleser eingerückter) Artikel in der Kölner Neuen Musik-Zeitung, VIII. Jahrgang, Nr. 5:\n»Aus einem Wiener Briefe des »Pest. Lloyd« ersehen wir, daß Hans v. Bülow trotz aller Widerwärtigkeiten seinen Humor nicht verloren hat. [... über Bülows Einfall, von Budapest aus den Wiener Tonkünstlerverein telegraphisch (unterzeichnet: »Hanuschkoff«) zu informieren, Bruckner sei zum König von Bulgarien ernannt worden ... über die Anforderung von 10000 Bildern in einem zweiten Telegramm und Bruckners (fiktive) Reaktion ... Nachsatz der Redaktion:] Er hätte sich nur an uns wenden sollen; wir hätten ihm 10.000 Exemplare von Nro. 2 der N. M. Z. Jahrgang 1886 (Bruckners Portrait und Lebensbesch[reibung]) übersandt. [/] Die Redaktion.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 190012156, "Datum": "etwa Mitte Dezember 1900", "Haupttext": "Das 2. Dezemberheft der Zeitschrift \"Der Kunstwart\", 14. Jahrgang, Heft Nr. 6, bringt Auszüge aus der f-Moll-Messe (*).\r\nAuf Seite 272 - 275 beschäftigt sich Karl Grunsky mit \"Anton Bruckner als Kirchenkomponist\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189704146, "Datum": "etwa Mitte April 1897", "Haupttext": "In einem Nachruf auf Johannes Brahms von Karl Söhle im 2. Aprilheft der Zeitschrift \"Der Kunstwart\" auf S. 216 wird u.a. auch Bruckners Tod erwähnt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 187303005, "Datum": "etwa März 1873", "Haupttext": "Probe der 2. Symphonie [vermutlich in einer Novitätenprobe der Wiener Philharmoniker].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186605317, "Datum": "etwa Mai/Juni 1866, Donnerstage", "Haupttext": "Jeden Donnerstag finden Proben zur 1. Symphonie statt, die schlecht besucht werden.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188806006, "Datum": "etwa Juni 1888", "Haupttext": "Abschlußprüfungen am Konservatorium. Bruckners Schüler, denen »Censuren ersten Grades zuerkannt wurden«, werden in der Prüfungsstatistik erwähnt: in den Vorbildungsschulen »Orgelclasse des Prof. Herrn A. Bruckner. (2 Zöglinge.) [/] Lorenz Victor.«, bei den Ausbildungsschulen »Orgelclasse des Prof. Herrn A. Bruckner. (3 Zöglinge.) [/] I. Jahrgang. Haböck Hermann.«, bei Musiktheorie »Classe für Harmonielehre als Hauptfach des Prof. Herrn A. Bruckner. (8 Zöglinge.) [/] Pocteynsky Rudolf, Schenker Heinrich, Sonnenschein Carl.« und »Classe für Contrapunkt des Prof. Herrn A. Bruckner. (8 Zöglinge.) [/] I. Jahrgang. Bause Victor, Materna Leopold, Schmalhofer Jacob, Steinberger Josef, Vogl Theodor. [/] II. Jahrgang. Feinsinger Ignaz, Haböck Hermann.«.", "Letzte Änderung": "17.12.2024 07:59"}, {"ID": 188706007, "Datum": "etwa Juni 1887", "Haupttext": "Abschlußprüfungen am Konservatorium.\r\nBruckners Schüler, denen »Censuren ersten Grades zuerkannt wurden«, werden in der Prüfungsstatistik erwähnt:\r\n   in den Vorbildungsschulen »Orgelclasse des Prof. Herrn A. Bruckner. (4 Zöglinge.) [/] Haböck Hermann, Steinberger Josef.«,\r\n   bei den Ausbildungsschulen »Orgelclasse des Prof. Herrn A. Bruckner. (3 Zöglinge.) [/] II. Jahrgang. *Meyer Josef, *Paur Carl, *Steininger Adolf.« [Fußnote auf S. 69: »*) Die mit einem * bezeichneten Schüler sind zum Concurse zulässig erklärt worden.«], bei Musiktheorie »Classe für Harmonielehre als Hauptfach des Prof. Herrn A. Bruckner. (9 Zöglinge.) [/] Bause Victor, Dörnhöfer Albert, Materna Leopold, Schmalhofer Jacob, Steinberger Josef, Vogl Theodor.«\r\n   und »Classe für Contrapunct des Prof. Herrn A. Bruckner. (4 Zöglinge.) [/] I. Jahrgang. Haböck Hermann. [/] II. Jahrgang. Paur Carl, Steininger Adolf.« (*).\r\nFolgende Schüler Bruckners absolvierten in diesem Schuljahr ihr Hauptfach und erhielten dafür das Diplom: Josef Meyer, Carl Paur und Adolf Steininger (**).", "Letzte Änderung": "17.12.2024 07:57"}, {"ID": 188606006, "Datum": "etwa Juni 1886", "Haupttext": "Abschlußprüfungen am Konservatorium. Bruckners Schüler, denen der »Erste Classificationsgrad« zuerkannt wurde, werden in der Prüfungsstatistik erwähnt: [diesmal kein Schüler in den Vorbildungsklassen] bei den Ausbildungsschulen »Orgelclasse des Prof. Herrn A. Bruckner. (6 Zöglinge.) [/] I. Jahrgang. Meyer Josef, Paur Carl, Steininger Adolf. [/] II. Jahrgang. Weber Carl, Wilfert Rudolf, Xanthopoulos Thimothée.«, bei Musiktheorie »Classe für Harmonielehre als Hauptfach des Prof. Herrn A. Bruckner. (5 Zöglinge.) [/] Brzibohaty Gottfried, Klein Josef, Ostariasch Johann.« und »Classe für Contrapunct des Prof. Herrn A. Bruckner. (6 Zöglinge.) [/] I. Jahrgang. Paur Carl, Steininger Adolf. [/] II. Jahrgang. Weber Carl.«.", "Letzte Änderung": "23.12.2024 18:00"}, {"ID": 188506006, "Datum": "etwa Juni 1885", "Haupttext": "Abschlußprüfungen am Konservatorium.\r\nBruckners Schüler, denen der »Erste Classificationsgrad« zuerkannt wurde, werden in der Prüfungsstatistik erwähnt:\r\nbei den Vorbildungsschulen dieses Jahres\r\n   »Orgelclasse des Prof. Herrn A. Bruckner. (3 Zöglinge.) [/] Meyer Josef, Paur Carl, Steininger Adolf.«,\r\nbei den Ausbildungsschulen\r\n   »Orgelclasse des Prof. Herrn A. Bruckner. (3 Zöglinge.) [/] II. Jahrgang. Weber Carl, Wilfert Rudolf, Xanthopoulos Thimothée.«,\r\nbei Musiktheorie\r\n   »Classe für Harmonielehre als Hauptfach des Prof. Herrn A. Bruckner. (9 Zöglinge.) [/] Abeles Victor, Herold Max, Krauß Alexander, Müller Johann, Paur Carl, Steibl Anton, Steininger Adolf.« und\r\n   »Classe für Contrapunct des Prof. Herrn A. Bruckner. (9 Zöglinge.) [/] I. Jahrgang. Weber Carl [/] II. Jahrgang. Hynais Cyrill, Marschner Franz, Dr.« (*).\r\nDie »Gesellschafts-Medaille« erhielten u.a. Marie Pohoryles und Heinrich Wottawa (**).", "Letzte Änderung": "23.12.2024 17:54"}, {"ID": 188406005, "Datum": "etwa Juni 1884", "Haupttext": "Abschlußprüfungen am Konservatorium.\r\nBruckners Schüler, denen der »Erste Classificationsgrad« zuerkannt wurde, werden in der Prüfungsstatistik erwähnt:\r\nbei den Vorbildungsschulen dieses Jahres\r\n   »Orgelclasse des Prof. Herrn A. Bruckner. (3 Zöglinge.) [/] I. Jahrgang. Wilfert Rudolf, Xanthopoulus [sic] Thimothé.«,\r\nbei den Ausbildungsschulen\r\n   »Orgelclasse des Prof. Herrn A. Bruckner. [/] II. Jahrgang. Führich Carl.«, bei Musiktheorie »Classe für Harmonielehre als Hauptfach des Prof. Herrn A. Bruckner. (11 Zöglinge.) [/] Abheiter Hermann, Großauer Ludwig, Heinrich Franz, Hruby Carl, Paradiser Rudolf, Troizsche Hugo, Wottawa Heinrich, Zachariadis Peter.« und\r\n   »Classe für Contrapunct des Prof. Herrn A. Bruckner. (5 Zöglinge.) [/] I. Jahrgang. Hynais Cyrill, Marschner Franz, Dr. [/] II. Jahrgang. Führich Carl, Meyer Josef, Schlott Franz.« (*).\nCarl Führich absolviert sein Hauptfach Orgel, erhält hierüber ein Diplom und wird mit der Gesellschafts-Medaille ausgezeichnet (**).\n[vor dem 24.6.1884]\r\nHans von Wolzogen bespricht in den Bayreuther Blättern, VI. Stück, den zum 22.5.1884 in den Deutschen Worten erschienenen Artikel Göllerichs über Bruckner (***).", "Letzte Änderung": "23.12.2024 17:52"}, {"ID": 188306005, "Datum": "etwa Juni 1883", "Haupttext": "Abschlußprüfungen am Konservatorium.\r\nBruckners Schüler, denen der »Erste Classificationsgrad« zuerkannt wurde, werden in der Prüfungsstatistik erwähnt:\r\nbei den Vorbildungsschulen dieses Jahres keiner,\r\nbei den Ausbildungsschulen\r\n   »Orgelclasse des Herrn Prof. Bruckner. (3 Zöglinge.) [/] I. Jahrgang. Führich Carl.«,\r\nbei Musiktheorie\r\n   »Classe für Harmonielehre als Hauptfach des Herrn Prof. Bruckner. (6 Zöglinge.) [/] Großmann Josef, Hamlisch Eduard, Schoof Heinrich, Skalitzky Josef.« und\r\n   »Classe für Contrapunct des Herrn Prof. Bruckner. (7 Zöglinge.) [/] I. Jahrgang. Führich Carl, Schlott Franz. [/] II. Jahrgang. Foll Ferdinand.« (*).\r\nMarie Pohoryles konnte wegen Erkrankung an der Prüfung nicht teilnehmen (**).\n\r\nCarl Führich notiert in einer Kontrapunktstunde ein Fugenthema Bruckners, das er [später? wann?] in \"Praeludium und Fuge über ein Originalthema von Anton Bruckner\" verarbeitet [Aufführung u. a. am 10.11.1935] (***).", "Letzte Änderung": "21.08.2025 19:36"}, {"ID": 188206005, "Datum": "etwa Juni 1882", "Haupttext": "Abschlußprüfungen am Konservatorium.\r\nBruckners Schüler, denen der »Erste Classificationsgrad« zuerkannt wurde, werden in der Prüfungsstatistik erwähnt:\r\nbei den Vorbildungsschulen\r\n   »Orgelclasse des Herrn Prof. Bruckner. (5 Zöglinge.) [/] Führich Carl, Johnscher Franz.«,\r\nbei den Ausbildungsschulen\r\n   »Orgelclasse des Herrn Prof. Bruckner. (4 Zöglinge.) [/] I. Jahrgang. Scholz Anton. [/] II. Jahrgang. Dittrich Rudolf, Ritter Lorenz.«,\r\nbei Musiktheorie\r\n   »Classe für Harmonielehre als Hauptfach des Herrn Prof. Bruckner. (10 Zöglinge.) [/] Auspitzer Sigmund, Führich Carl, Johnscher Franz, Lamberg Emil, Meyer Josef, Tucher Sigmund v.« und\r\n   »Classe für Contrapunct des Herrn Prof. Bruckner. (6 Zöglinge.) [/] I. Jahrgang. Foll Ferdinand, Höfer Franz, Scholz Anton. [/] II. Jahrgang. Kremer Moriz, Last Carl.« (*).\r\nLorenz Ritter absolviert in diesem Schuljahr sein Hauptfach Orgel und erhält ein Diplom (**).", "Letzte Änderung": "19.12.2024 19:45"}, {"ID": 188106005, "Datum": "etwa Juni 1881", "Haupttext": "Abschlußprüfungen am Konservatorium.\r\nBruckners Schüler, denen der »Erste Classificationsgrad« zuerkannt wurde, werden in der Prüfungsstatistik erwähnt:\r\n   bei den Vorbildungsschulen »Orgelclasse des Herrn Prof. Bruckner. (4 Zöglinge.) [/] Lamberg Emil, Luze Carl, Scholz Anton.« (*),\r\n   bei den Ausbildungsschulen »Orgelclasse des Herrn Prof. Bruckner. (3 Zöglinge.) [/] I. Jahrgang. Ritter Lorenz. [/] II. Jahrgang. Veith Adolf, Vergeiner Hermann.« (**),\r\n   bei Musiktheorie »Classe für Harmonielehre als Hauptfach des Herrn Prof. Bruckner. (5 Zöglinge.) [/] Bauer Franz, Luze Carl, Pollak Ernst, Scholz Anton«\r\n   und »Classe für Contrapunct des Herrn Prof. Bruckner. (9 Zöglinge.) [/] I. Jahrgang: Caro Paul, Fronz Ludwig, Last Carl, Kremer Moriz [/] II. Jahrgang: Brischar Franz.« (***).\r\n   Veith und Vergeiner haben mit diesem Schuljahr ihr Hauptfach Orgel absolviert, worüber sie ein Diplom erhalten (°). Vergeiner wird mit der Gesellschafts-Medaille ausgezeichnet (°°).", "Letzte Änderung": "20.12.2024 11:17"}, {"ID": 188006006, "Datum": "etwa Juni 1880", "Haupttext": "Abschlußprüfungen am Konservatorium [z.B. 16.6.1880].\r\nBruckners Schüler, denen der »Erste Classificationsgrad« zuerkannt wurde, werden in der Prüfungsstatistik erwähnt: bei den Vorbildungsschulen »Orgelclasse des Herrn Prof. Bruckner. (3 Zöglinge.) [/] Baßwald Josef, Ritter Lorenz« (*), bei den Ausbildungsschulen »Orgelclasse des Herrn Prof. Bruckner. (2 Zöglinge.) [/] I. Jahrgang: Veith Adolf, Vergeiner Hermann.« (**), bei Musiktheorie »Classe für Harmonielehre als Hauptfach des Herrn Prof. Bruckner. (8 Zöglinge.) [/] Fronz Ludwig, Last Carl, Ritter Lorenz.« und »Classe für Contrapunct des Herrn Prof. Bruckner. (7 Zöglinge.) [/] I. Jahrgang: Brischar Franz. [/] II. Jahrgang: Dittrich Rudolf.« (***).", "Letzte Änderung": "20.12.2024 11:11"}, {"ID": 187906006, "Datum": "etwa Juni 1879", "Haupttext": "Abschlußprüfungen am Konservatorium [z.B. 16.6.1879].\r\nBruckners Schüler, denen der »Erste Classificationsgrad« zuerkannt wurde, werden in der Prüfungsstatistik erwähnt:\r\nbei den Vorbildungsschulen\r\n   »Orgelclasse des Herrn Prof. Bruckner. (4 Zöglinge.) [/] Vergeiner Hermann.« (*),\r\nbei den Ausbildungsschulen\r\n   »Orgelclasse des Herrn Prof. Bruckner. (2 Zöglinge.) [/] I. Jahrgang: Luzzatto Fortunato. [/] II. Jahrgang: Weber Franz.« (**),\r\nbei Musiktheorie\r\n   »Classe für Harmonielehre als Hauptfach des Herrn Prof. Bruckner. (16 Zöglinge.) [/] Brischar Franz, Burgarth Franz, Denhof Ernst, Korngold Julius, Meißner Anton, Schalk Franz.« [Vergeiner hörte Harmonielehre bei Krenn] und\r\n   »Classe für Contrapunct des Herrn Prof. Bruckner. (8 Zöglinge.) [/] I. Jahrgang: Dittrich Rudolf. [/] II. Jahrgang: Löwe Ferdinand, Mandl Bela, Schalk Josef, Weber Franz, Zaschel Josef.« (***).\nZum Abschluß seiner Ausbildung erhält Franz Weber ein Diplom und wird mit der Gesellschafts-Medaille ausgezeichnet (°).", "Letzte Änderung": "16.11.2024 13:10"}, {"ID": 187806006, "Datum": "etwa Juni 1878", "Haupttext": "Abschlußprüfungen am Konservatorium [z.B. 19.6.1878].\r\nBruckners Schüler, denen der »Erste Classificationsgrad« zuerkannt wurde, werden in der Prüfungsstatistik erwähnt: bei den Vorbildungsschulen »Orgelclasse des Herrn Prof. Bruckner. [/] Luzzatto Fortunato.« (*), bei den Ausbildungsschulen »Orgelclasse des Herrn Prof. Bruckner. (2 Zöglinge.) [/] I. Jahrgang: Krzyzanowsky Rudolf, Weber Franz.« (**), bei Musiktheorie »Classe für Harmonielehre als Hauptfach des Herrn Prof. Bruckner. (12 Zöglinge.) [/] Eisner Heinrich, Janko Paul v., Kehlendorfer Carl, Kmoch Adolf, Schulz Richard.« und »Classe für Contrapunkt des Herrn Prof. Bruckner. (11 Zöglinge.) [/] Lorenz Paul, Löwe Ferdinand, Mandl Bela, Salzmann Heinrich, Schalk Josef, Weber Franz, Winter Hanns, Zaschel Josef.« (***).", "Letzte Änderung": "07.12.2024 14:09"}, {"ID": 187706006, "Datum": "etwa Juni 1877", "Haupttext": "Abschlußprüfungen am Konservatorium. Bruckners Schüler, denen der »Erste Classificationsgrad« zuerkannt wurde, werden in der Prüfungsstatistik erwähnt:\r\nbei den Vorbildungsschulen »Orgelschule des Herrn Prof. Bruckner. [/] Weber Franz.« (*),\r\nbei den Ausbildungsschulen »Orgelschule des Herrn Prof. Bruckner. (3 Zöglinge.) [/] II. Jahrgang: Rott Hanns, Schröder Christian.« (**),\r\nbei Musiktheorie »Schule für Harmonielehre als Hauptfach des Herrn Prof. Bruckner. (13 Zöglinge.) [/] Eckstein Moriz, Lorenz Paul, Mandl Bela, Salzmann Heinrich, Spigl Friedrich, Stiebitz Franz, Stern Julius, Weber Franz.« (***),\r\n»Schule für Contrapunct des Herrn Prof. Bruckner. (6 Zöglinge.) [/] I. Jahrgang. Fischhof Robert, Schönberger Benno, Schwegler Johann. [/] II. Jahrgang. Benkö Heinrich (°).\r\nAls Schüler, die in diesem Schuljahr im Fach Orgel absolvierten, sind Hans Rott [»Rott Hanns«] und Christian Schröder verzeichnet (°°). Beiden wurde das Diplom ausgehändigt (°°°). Rott wurde mit der Gesellschaftsmedaille ausgezeichnet (#).", "Letzte Änderung": "11.12.2024 15:06"}, {"ID": 189607325, "Datum": "etwa Juli/August 1896", "Haupttext": "Bruckner beklagt sich, daß sich so wenige um ihn kümmern, obwohl er etliche Besucher empfangen kann:\r\nLichtenberg, Schrötter, Hartel, Hans Richter, Hugo Wolf (wurde von Frau Kathi abgewiesen (*)), Klose, Dr. Schaumann, Bibl, Josef Gruber aus St. Florian, Gutmann [4.6.1896?], Stradal, Dr. Reisch, Bruckners Schüler Michael Hofbauer, Th. Hämmerle, Almeroth, Pater Abel, Prof. Schenner, Matthias Salcher und Karl Lorenz (**).\nBruckner ist in Gedanken bei der Aufführung der »Götterdämmerung« in Bayreuth (***).", "Letzte Änderung": "06.12.2024 17:05"}, {"ID": 187507005, "Datum": "etwa Juli 1875", "Haupttext": "[oder heuer erstmals schon im Juni 1875] Abschlußprüfungen am Konservatorium [vgl. 19.6.1875].\r\nBruckners Schüler werden in der Prüfungsstatistik erwähnt:\r\nbei den Vorbildungsschulen »Orgelschule des Herrn Prof. Bruckner (3 Zöglinge). [/] Erster Grad: Ludwig Ernst, Rott Hans. [/] Zweiter Grad: Pritz Vincenz.« (*), bei den Ausbildungsschulen »Orgelschule des Herrn Prof. Bruckner. [/] (2 Zöglinge.) [/] I. Classe: Erster Grad: Steudner Hermann. [/] II. Classe. Erster Grad: Czegledy Julius.« (**),\r\nbei Musiktheorie »Schule für Harmonielehre des Herrn Prof. Bruckner. (11 Zöglinge.) [/] Erster Grad: Benkö Heinrich, Ollop Ernst, Pelikan Wenzel, Pichler Rudolf. [/] Zweiter Grad: Kraholetz Alfons.« (***),\r\n»Schule für Contrapunkt des Herrn Prof. Bruckner. (10 Zöglinge.) [/] I. Classe. Erster Grad: Emanuel Ludwig, Jan Hermann v., Windhopp Leopold; Zweiter Grad: Reitinger Otto, Winter Johann. [/] II. Classe. Erster Grad: Schöfmann Carl. - Zweiter Grad: Jellinek Moriz, Mötz Johann, Straka Johann.« (°).\r\nIn der Übersicht der Schüler mit Klassifizierung bei der Jahresprüfung ist zu lesen:\r\n»Orgelschule des Herrn Prof. Bruckner. [/] Erste Prämie: Ludwig Ernst [recte Ernst Ludwig?]; [/] zweite Prämie: Rott Hans.« (°°).\r\nKlassenprämien erhielten auch: in der »Schule für Harmonielehre des Herrn Prof. Bruckner. [/] Erste Prämie: Benkö Heinrich, Pichler Rudolf; [/] zweite Prämie: Ollop Ernst, Pelikan Wenzel.« und in der »Schule für Contrapunkt des Herrn Prof. Bruckner. [/] I. Classe. Erste Prämie: Windhopp Leopold; [/] zweite Prämie: Emanuel Ludwig, Jan Hermann v. [/] II. Classe. Erste Prämie: Schöfmann Carl.« (°°°).\r\nAls einziger Schüler, der in diesem Schuljahr im Fach Orgel absolvierte und ein Diplom erhielt, ist Julius Czeledy verzeichnet (#).", "Letzte Änderung": "11.12.2024 11:25"}, {"ID": 187407005, "Datum": "etwa Juli 1874", "Haupttext": "Abschlußprüfungen am Konservatorium [vgl. 6.7.1874].\r\nBruckners Schüler werden in der Prüfungsstatistik erwähnt: bei den Vorbildungsschulen »Orgelschule des Herrn Prof. Bruckner (3 Zöglinge). [/] I. Classe. Erster Grad: Steudner Hermann. [/] Zweiter Grad: Wolf Moriz.« (*),\r\nbei den Ausbildungsschulen »Orgelschule des Herrn Prof. Bruckner. [/] I. Classe: Erster Grad: Czegledy Julius.« (**),\r\nbei Musiktheorie »Schule für Harmonielehre (männliche Zöglinge) des Herrn Prof. Bruckner. [/] (10 Zöglinge.) [/] Erster Grad: Posholda Johann, Winter Johann. [/] Zweiter Grad: Kraholetz Alfons, Reitinger Otto, Schmidl Karl, Tausig Samuel, Wolf Moriz.« (***),\r\n»Schule für Contrapunkt des Herrn Prof. Bruckner. [/] (6 Zöglinge.) [/] I. Classe. Erster Grad: Schöfmann Karl. [/] Zweiter Grad: Jellinek Moriz, Straka Johann. [/] II. Classe. Erster Grad: Czegledy Julius, Steudner Hermann.« (°).\r\nIn der Übersicht der Schüler mit Klassifizierung bei der Jahresprüfung ist zu lesen: »Orgelschule des Herrn Prof. Bruckner. [/] I. Classe. Erste Prämie: Steudner Hermann. (°°). Klassenprämien erhielten auch: in der »Schule für Harmonielehre (männliche Zöglinge) des Herrn Prof. Bruckner. [/] Erste Prämie: Posholda Johann; [/] zweite Prämie: Winter Johann« und in der »Schule für Contrapunkt des Herrn Prof. Bruckner. [/] I. Classe. Erste Prämie: Schöfmann Karl. [/] II. Classe. Erste Prämie: Steudner Hermann; [/] zweite Prämie: Czegledi [sic] Julius.« (°°°).", "Letzte Änderung": "12.12.2024 20:30"}, {"ID": 189605313, "Datum": "etwa Ende Mai 1896", "Haupttext": "Bruckner beendet vermutlich die vorläufige Komposition des Finales der 9. Symphonie und beginnt mit der Durchsicht und instrumentalen Ausarbeitung [vgl. 14.6.1896].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 186604014, "Datum": "etwa April 1866 (vor dem 7.5.1866)", "Haupttext": "Brief Bruckners an Ignaz Dorn.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 187109002, "Datum": "etwa Anfang September 1871?", "Haupttext": "Orgelkonzert Bruckners in Rotterdam mit ähnlichen Improvisationen wie in London? Später berichten Oelzelt, der 1878 etwas darüber gelesen hatte, und Frau Morscher davon.", "Letzte Änderung": "21.11.2024 13:28"}, {"ID": 189912006, "Datum": "etwa Anfang Dezember 1899", "Haupttext": "Die Zeitschrift \"Der Kunstwart\" bringt im 1. Dezemberheft auf S. 215 (\"Unsere Noten und Bilder\") einen Hinweis auf die folgende Abbildung des Bruckner-Denkmals [25.10.1899] und die von Ferdinand Löwe für Klavier bearbeitete Choral-Episode aus dem Finale der 5. Symphonie (*).\r\n[Im selben Heft?] Auf Seite 175 - 177 erscheint die Fortsetzung von Max Grafs Aufsatz \"Anton Bruckner\" [1. Oktoberheft \"Anfang Oktober 1899\"] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 186509217, "Datum": "etwa ab Herbst 1865?", "Haupttext": "Bruckners Schwester Nanni [Maria Anna] versorgt seinen Haushalt in Linz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189101244, "Datum": "etwa 23./24.1.1891, Freitag/Samstag", "Haupttext": "Bruckner erklärt Göllerich beim abendlichen Heimweg [am 24.1.1891?] die Bedeutung des 2. Themas im Finale der 3. Symphonie. Die Polka (Humor, Fasching, Ball in einer jüdischen Villa) kontrastiere zum Choral (Trauer und Schmerz, Aufbahrung des eben verstorbenen Dombaumeisters Schmidt [23.1.1891] im benachbarten Stiftungshaus).", "Letzte Änderung": "11.02.2026 22:48"}, {"ID": 187409012, "Datum": "Erste Septemberhälfte 1874", "Haupttext": "Bruckner besucht seine Schwester Rosalia Hueber in Vöcklabruck (*).\n \n[1874?]\nIn Vöcklabruck kommt es auch zu Kontakten mit dem Oberlehrer Laurenz Herzog, dem er aus seinen Kompositionen vorspielt und der Bruckners schlechte Beurteilung der dortigen Orgel (\"Kletz'ntruch'n\", \"Werkl\") überliefert (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 200809306, "Datum": "Ende September 2008", "Haupttext": "Einspielung der 6. Symphonie (Live-Mitschnitt) durch das Gewandhausorchester unter Herbert Blomstedt in Leipzig.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 191009315, "Datum": "Ende September 1910", "Haupttext": "Hinweis im Theater- und Vergnügungsanzeiger München auf die zwölf Abonnementskonzerte unter Ferdinand Löwe, der in der kommenden Saison die neun Symphonien, den 150. Psalm und das »Te deum« aufführen werde.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189609315, "Datum": "Ende September 1896", "Haupttext": "Bruckner empfängt Almeroth und Goldschmidt zu Besuch. Er berichtet ihnen von der Widmung der 9. Symphonie an den lieben Gott und, da er das Finale nicht mehr fertigstellen könne, von der Idee, das »Te deum« als Schlußsatz zu nehmen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 187009276, "Datum": "Ende September 1870 [nach dem 27.9.1870]", "Haupttext": "Brief Bruckners an Th. Mann:\r\n    Ist soeben von den Ferien zurückgekehrt, kann erst jetzt das Schreiben vom 8.9.1870 beantworten. Am 10.6.1870 habe er außer der Bachschen cis-moll-Fuge nur eigene Improvisationen gespielt, wie sie ihm auch in Nancy und Paris zum Erfolg verholfen hätten.", "Letzte Änderung": "17.11.2024 09:29"}, {"ID": 193710325, "Datum": "Ende Oktober 1937", "Haupttext": "Aufführung von »Um Mitternacht« [WAB 90] und »Trösterin Musik« durch den Wiener Schubertbund unter Viktor Keldorfer in der Salle Pleyel in Anwesenheit von Präsident Lebrun. Am nächsten Tag Wiederholung von »Um Mitternacht« in einer musikalischen Weihestunde in Notre Dame. Dort auch [im selben Konzert?] in Anwesenheit von Kardinal Verdier ein geistliches Konzert, dessen Chorprogramm [prov. WAB 67?] von zwei Orgelimprovisationen umrahmt wird: Robert Keldorfer verwendet neben Themen aus der 5. und 7. Symphonie auch das Thema, über das Bruckner zwischen 3. und 7.5.1869 in Notre Dame improvisiert hatte.", "Letzte Änderung": "30.11.2024 13:12"}, {"ID": 193610325, "Datum": "Ende Oktober 1936", "Haupttext": "(Nach dem Wiener Bruckner-Fest, nach 15.10.1936) Ursprünglicher Termin für die Enthüllung der Marmorbüste in der Walhalla bei Regensburg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 190611315, "Datum": "Ende November 1906", "Haupttext": "Aufführung eines Bruckner-Werkes im Konzert des St. Pöltener Gesang- und Musikvereins.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189611325, "Datum": "Ende November 1896", "Haupttext": "Kathi Kachelmayr räumt die Wohnung im Belvedere.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 193503325, "Datum": "Ende März 1935", "Haupttext": "Aufführung des 150. Psalms und des 4. Orgelkonzerts von Händels (Orgel: Josef Langer) unter Hiebsch in einem Konzert der Prager Bruckner-Gemeinde in der Salvatorkirche.", "Letzte Änderung": "10.05.2025 06:49"}, {"ID": 193003316, "Datum": "Ende März 1930", "Haupttext": "Erster interner Abend der im Dezember 1929 gegründeten Augsburger Ortsgruppe der IBG mit einem Vortrag von Heinrich Caspar Schmidt und musikalischen Darbietungen.", "Letzte Änderung": "26.03.2026 08:20"}, {"ID": 189403315, "Datum": "Ende März 1894", "Haupttext": "Aufführung der Mittelsätze der 5. Symphonie in einer Fassung für zwei Klaviere beim Wiener Akademischen Wagner-Verein geplant (*).\n[Vermutlich Ende März 1894] Im Linzer Diözesanblatt Nr. 13 wird auf S. 120 die am 29.9.1869 aufgeführte e-Moll-Messe erwähnt:\r\n\"[...] Um 11 Uhr war die Einweihung vollendet und der hochselige Bischof Franz Joseph trat zum  erstenmale an den neuconsecrierten Altar, um das heilige Messopfer, gewiss ein inniges Denk= und Bittopfer, zu feiern. Der berühmte Componist Dr. Anton Bruckner hatte für dieses Fest eigens eine Messe componiert, welche während des bischöflichen Pontificalamtes zur Aufführung gelangte. Dem heiligen Amte folgte der Ambrosianische Lobgesang,ein Opfergang für den Dombau und darauf zog die großartige Procession wieder in die alte Domkirche zurück.\r\n     25 Jahre sind seit jenem festlichen Tage verflossen [...]\" (**).\n(Ende März [vermutlich: 29.3.1894]) Die Wiener Universität beantragt beim Ministerium für Cultus und Unterricht, an Stelle der bisherigen Remuneration dem »Ehrendoctor und Lector der Wiener Universität« eine Ehrengabe von jährlich fl. 1200,- auszuzahlen.« (***).", "Letzte Änderung": "21.11.2025 09:05"}, {"ID": 189105325, "Datum": "Ende Mai/Anfang Juni 1891", "Haupttext": "In Berlin besucht Bruckner die Eltern von Ida Buhz (*).\r\nEr ist bei Leßmann eingeladen, besichtigt Potsdam, die Hedwigskirche und die Gruft Wilhelms I. und erlebt eine Parade mit Wilhelm II. mit. Nervosität und Zählmanie treten wieder auf (**).\r\nEr trifft sich mit Nicodé (***) und der Chorsängerin C. Kloppenburg (°), der er ein Photo verehrt [vgl. 1.7.1891].\r\nBei Ochs spielt Weingartner aus dem Adagio der 8. Symphonie, was Bruckner nicht erkennt (°°).\nBesuch einer Tristan-Aufführung unter Bülow (°°°).\nBruckner gibt in Berlin ein Orgelkonzert, in dem er wundervoll improvisiert. Nodnagel bemerkt, daß vor allem die linke Hand zittert und schlottert (#).\nVisitenkarte Bruckners \"Berlin 1891\".\r\nDer Empfänger hat diesen Vermerk mit Tinte nachgezogen und auf dem Trägerkarton vermerkt \"Von ihm selbst erhalten.\" und \"Geb. am 4 Sept 1824 in Ansfelden. Gest. 1896 in Wien.\" (##).", "Letzte Änderung": "24.11.2024 21:03"}, {"ID": 186505286, "Datum": "Ende Mai/Anfang Juni 1865", "Haupttext": "Bruckner fährt von München nach Linz zurück.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188906307, "Datum": "Ende Juni 1889", "Haupttext": "Klose verläßt Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 191207325, "Datum": "Ende Juli 1912", "Haupttext": "Brief von Max Reger an Fritz Stein, kündigt für den 20.1.1913 eine Aufführung der 4. Symphonie an:\r\n„[...] am 20. Januar bringe ich Bruckner No 4 bei Euch in Jena. [...]“", "Letzte Änderung": "30.07.2026 16:09"}, {"ID": 189107325, "Datum": "Ende Juli 1891", "Haupttext": "Vermerk »Steyr 1891 Ende Juli« im [ausgeschiedenen] 10. Bogen der Partitur des 1. Satzes der 9. Symphonie bei Takt 228 [Beginn der Durchführung] (*).\n[Vermutlich nach dem 28.7.] Theodor Hämmerle will Bruckner wegen der Drucklegung der d-Moll-Messe besuchen und erfährt, daß er »eben« abgereist sei (**).", "Letzte Änderung": "22.03.2023 22:34"}, {"ID": 189007307, "Datum": "Ende Juli 1890", "Haupttext": "Bruckner hält sich [vermutlich noch vor dem 28.7.1890?] kurz in St. Florian auf. Wahrscheinlich hat Pius Richter seine Dienste an der Hofkapelle übernommen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188207286, "Datum": "Ende Juli 1882 in Bayreuth", "Haupttext": "Bruckner wohnt in Bayreuth, wie auch Hofschauspieler Wohlmuth [siehe die Anmerkung], beim Gastwirt Johann Gurt. Mittags ist er oft bei Familie Stützer, bei der auch Unger, Betz, Scaria, Reichmann, Mottl u.a. essen. Abends ist Bruckner häufig in Wahnfried zu Gast.\r\n     Als Festspielgäste sind besonders zu erwähnen: Adler (*), Strauss, Liszt und Saint-Saens (**), Göllerich, Heinrich Hengster und Glasenapp (***), Hausegger (°), Alois Höfler (°°), Lachmund (°°°), Klose (#), Eckstein (##), Humperdinck (###) und andere.\n      Auch außerhalb der offiziellen Empfangszeiten - [27.7.1882 (?) und] 31.7.1882 - ist es zu Kontakten mit Wagner, Eva Wagner und Wagners Diener Lang gekommen (a).\nVon einem Gespräch Wagners mit Bruckner vor dem Königsbau des Festspielhauses berichten Carl Bernhard Oehn und Alois Höfler (a1).\r\nVon Gesprächen in Wahnfried berichten Bruckner selbst und (als Ohrenzeuge?) Carl Hruby (a2).\r\n     Bruckner trifft Wilhelm Tappert, dem er vom Erfolg der 4. Symphonie unter Hans Richter berichtet (b).\r\n     Tappert erinnert sich 1906: \"der originelle, weltfremde, kindlich-gute Tondichter, mit dem ich zeitweise korrespondierte\" und \"erzählte lebhaft, welchen Erfolg eine Symphonie unter Hans Richters Direktion in Wien gehabt habe\" [vermutlich die 4. Symphonie am 20.2.1881 gemeint] (b1).\nBruckner schwärmt für Henriette Sammet, die ihm ihre Photographie verehrt: \"Henriette Sammet 1882.\" [siehe die Anmerkung] (c).\n[Auch 1883 oder 1884 denkbar] Im Gasthaus »Eule« trifft er den Juristen (und späteren Ansbacher Musikdirektor) Edmund Hohmann (d).", "Letzte Änderung": "19.02.2026 15:16"}, {"ID": 187007317, "Datum": "Ende Juli 1870", "Haupttext": "Schuljahresende am Konservatorium.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 183707316, "Datum": "Ende Juli 1837", "Haupttext": "Bruckner wird Sängerknabe in St. Florian; er wohnt beim Schulleiter Michael Bogner. Die anderen Sängerknaben sind Karl Seiberl (Sopran) [ab 1839 (*a)] und Franz Haus [nicht: Anton Haus] (Alt) (*).\n[in der Zeit als Sängerknabe:] Auf Anraten von \"Muckerl\" (Franz Haus?) setzt er eine Baßstimme fehlerhaft aus (mit parallel verschobenen Dreiklängen) und wird vom Lehrer \"fest gebeutelt\" (**).\nNach dem 18.9.1837 (Tod des Lasberger Lehrers Joseph Mayr) nimmt Propst Michael Arneth zwei seiner Söhne (Ludwig [s. \"1840\"] und Josef Mayr) als Sängerknaben auf (***).", "Letzte Änderung": "07.09.2026 07:53"}, {"ID": 194701317, "Datum": "Ende Januar 1947", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie (Originalfassung) unter Bruno Walter in Boston.", "Letzte Änderung": "28.08.2025 18:55"}, {"ID": 184701316, "Datum": "(Ende) Januar 1847", "Haupttext": "Komposition der zwei Aequale für 3 Posaunen [WAB 114 und 149] (*), möglicherweise zum Gedenken an die am 25.1.1847 verstorbene Tante Rosalia Mayrhofer (**).\r\nVermutlich Uraufführung am 28.1.1847 in Sierning (***).", "Letzte Änderung": "08.09.2026 16:23"}, {"ID": 186002247, "Datum": "(Ende) Februar bis April 1860", "Haupttext": "Bruckner in Wien bei Sechter; er wohnt Mariahilfer Straße, Hotel »Kreuz«.\n[\"Goldenes Kreuz\", Josef Krenn, Mariahilfer Hauptstraße 41 (vgl.Eintragung vom 24.7.1859)] (*).\n \nEintragung Bruckners im Sechter-Studienheft (WAB 247) im Kapitel \"Sext u Non\" auf fol. 63r:\n\"Händl | Bach. [1]860 Wien\" (**).", "Letzte Änderung": "24.10.2024 10:12"}, {"ID": 189512325, "Datum": "(Ende Dezember 1895?)", "Haupttext": "[??] Brief Bruckners an Ignaz Bruckner: \n   Neujahrsgrüße.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189412325, "Datum": "Ende Dezember 1894", "Haupttext": "Nach der Rückkehr aus Klosterneuburg nach Wien verschlechtert sich Bruckners Befinden infolge einer Rippenfellentzündung so deutlich, daß Ignaz Bruckner aus St. Florian telegraphisch herbeigerufen wird [? (*)] und die geplante Feier des Wagner-Vereins (**) [ein zweites Mal? Vgl. 21.12.1894] abgesagt werden muß. \nIgnaz bleibt sechs Wochen in Wien, um Kathi Kachelmayr bei der Krankenpflege zu unterstützen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 187612313, "Datum": "Ende Dezember 1876 (?)", "Haupttext": "Der Neujahrsgruß der Hofmusikkapelle an Louise Andreis, die Nichte Ludwig Rotters könnte auch auf den 1.1.1877 bezogen werden.", "Letzte Änderung": "16.09.2024 15:04"}, {"ID": 187512313, "Datum": "Ende Dezember 1875 (?)", "Haupttext": "Der Neujahrsgruß der Hofmusikkapelle an Louise Andreis, die Nichte Ludwig Rotters könnte auch auf den 1.1.1876 bezogen werden.", "Letzte Änderung": "16.09.2024 15:03"}, {"ID": 187412313, "Datum": "Ende Dezember 1874 (?)", "Haupttext": "Neujahrsgruß der Mitglieder der Hofmusikkapelle an die Nichte Ludwig Rotters, Louise Andreis in Innsbruck. Unterzeichnet u.a. von Herbeck, Rokitansky, Zoczek, Richard Lewy, Simandl, Dont, Gustav Walter, Vincenz Westermayer, Doppler, Kässmayer, Bruckner, Pius Richter, Hellmesberger, Bibl, J. Fahrbach, Bezdek, Blaha, Jos. Bauer, Alois Dolak, Carl von Lengerke [siehe die Anmerkung], Franz Philipp, Ferd. Richter, Hans Schmitt, Ferd. Weidinger jun. und sen., Carl Pöck, Carl Malischek [siehe die Anmerkung] , Fr. K. Ginzel [siehe die Anmerkung], Franz Thoms. [Vgl. Anm.!] (*).\n[Auch in diesem Jahr?] Ein ähnlich gestaltetes Albumblatt (**): Neujahrsgruß (»Glückwunsch zum Neuen Jahre«) von Mitgliedern der Hofmusikkapelle (auf dem gleichen Vordruck wie der bereits bekannte), ohne Angabe eines Adressaten:\r\n[Eintragungen in der Mitte, obere Blatthälfte:]\r\n»Herbeck [/] k.k.[?] Hofkapellmeister. [/] Gtfd Preyermp k.k. Vice Hofkapellmeister [/] J Hellmesberger Violindirector«,\r\n[untere Blatthälfte, linke Spalte:]\r\n»Josef Greipelmp [/] C v. Lengerke [/] Ferd. Weidinger [/] Gust. Ibener [/] Heinr. Rövermp [/] W. Krankenhagen. [/] Fr Doppler [/] Vincenz Westermayermp [/] Jos. Bauer [/] P. Richter [/] JohSwobodamp. [/] R Panzer [/] Rokitansky«\r\n[mittlere Spalte:]\r\n»Heinrich Prochmp [/] Josef Fahrbach [/] August Turekmp [/] Franz Blaha [/] Gustav Waltermp [/] Franz Otter [/] Franz Sengner [?] [/] Ferd Richtermp [/] C Heißler [/] F. W. Bezdek [/] Carl Bardolff [/] Joh. Töpfermann. [/] Jac. Dont [/] MDurstmp [/] Anton Thalmann [/] Vincenz Hudetz«\r\n[rechte Spalte:]\r\n»Joh. Faistenbergermp [/] Michael Pichler [/] Carl Hofmann [/] Joh. Nep. Zoczekmp [/] mit den k. k. Hofsängerknaben [/] Adalbert Maschek [/] Ant. Brucknermp [/] Moriz Sengnermp [?] Rudolf Bibl [/] Josef Hartinger [/] Carl Pöck [/] Moritz Käßmayer [/] Franz Philipp [/] Karl Schmid [?] [/] W. Kleinecke [/] Richard Lewy« (**).", "Letzte Änderung": "19.12.2024 22:26"}, {"ID": 188506236, "Datum": "Ende des Sommersemesters 1885", "Haupttext": "Dr. Haft, der Bruckners Universitätsvorlesungen miterlebt hat, sucht ihn in seiner Wohnung zu einer Prüfung auf. Bruckner spielt aus dem Quintett vor.", "Letzte Änderung": "16.10.2024 15:51"}, {"ID": 189900004, "Datum": "Ende der 1890er Jahre", "Haupttext": "Albert Knapp besucht den erblindeten, ca. 89-jährigen Geiger Eduard Keller in Stuttgart, der sich nach Tonbeispielen aus der 5. Symphonie ganz begeistert äußert: »das ist etwas Höheres als Brahms«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 187912324, "Datum": "Ende der 1870er Jahre", "Haupttext": "[hypothetische Datierung, siehe die Anmerkung]\nBruckner besucht mit seinem Schüler Söldner [vermutlich: Josi Söldner] eine Wirtschaft (Gause oder Kühfuß) und belehrt ihn, dass der erfahrene Pilskenner Pilsner Bier nie im Krügel, sondern im Seidel zu sich nimmt. Die Anzahl der getrunkenen Seidel notiert er durch Striche mit einem verrußten Zündholz auf der Tischdecke [siehe die Anmerkung] (*).\n \n[ohne Datierungsmöglichkeit]\r\nEinlegezettel in einem Notenband \"Sang und Klang\":\r\n\"Notenbuch meiner Großmutter Maria Josefa Truksa-Wistawel [? Wistavel? Wistarel?] 12. II [IX?] 1870 - 24.IV 1945 Sie war eine begabte Pianistin und Klavierlehrerin. Sie legte ihre Prüfungen am Konservatorium bei Anton Bruckner ab und errang bei Konzerten immer den 1. Preis. | Ludwig Knorr 1925 | Krems/Donau\" [siehe Anmerkung] (**).", "Letzte Änderung": "19.02.2026 15:55"}, {"ID": 189208287, "Datum": "Ende August/September 1892 [?]", "Haupttext": "Bruckner verbringt einige Tage in St. Florian, wo bei einem Spaziergang mit Karl Aigner die 16jährige Anna Rogl, Tochter des Kerkermeisters, seine Aufmerksamkeit erregt. Bruckner besucht sie mehrmals in Begleitung Aigners oder seines Bruders und erzählt ihr von seiner 9. Symphonie. Von St. Florian fährt er wieder nach Steyr zurück.", "Letzte Änderung": "06.12.2024 08:16"}, {"ID": 194208005, "Datum": "[Ende?] August 1942", "Haupttext": "Im Orgelkonzert zum Auftakt der Kulturtage im Gau Oberdonau spielt Ludwig Daxsperger u.a. Bruckners Vorspiel und Fuge in c-Moll [WAB 131].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 187108317, "Datum": "Ende August 1871?", "Haupttext": "[September 1871?]\nArtikel über Bruckners Erfolge in London in Haberts »Zeitschrift für katholische Kirchenmusik« 4. Jahrgang, Nr. 9, S. 69, in Form eines gut halbseitigen gerahmten Inserats:\n»                               Herr\r\n                 ANTON BRUCKNER,\r\nk. k. Hoforganist und Professor am Conservatorium der\r\n                         Musik in Wien,\r\n                 hat am 6. und 8. August\r\n   den Sieg über alle Concurrenten im Orgel-\r\n                 spiel in London errungen;\r\nsowohl das Publikum als auch die Preisrichter waren\r\nentzückt über BRUCKNER'S Orgelspiel, und einstimmig\r\nwurde ihm der von der Königin für das Orgelspiel\r\n               ausgesetzte Preis zuerkannt.«\r\n[fälschlicherweise (°)] (*)\nund Seite 75f:\r\n\"                         Mittheilung.\r\n     Anton Bruckner ist in Ansfelden in Ober-Oesterreich geboren; sein Vater war in genanntem Orte Schullehrer. [... zu Bruckners Lebenslauf (Kronstorf, St. Florian, Linz, Sechter, Konservatorium Wien ...]. Es freut uns recht herzlich, auf der ersten Seite dieser Nummer den neuen Sieg Bruckner's verzeichnen zu können, um so mehr, als man in manchem ausländischen Blatte lesen kann, dass das Orgelspiel in Oesterreich nicht sehr kultivirt werde. Wir werden in einer folgenden Beilage Orgelstücke von einem andern Organisten Ober-Oesterreichs bringen, welche den besten, die wir von Ausländern sahen, kühn an die Seite gestellt werden können.\n             Oesterreichischer Cäcilien-Verein.\r\n     Erst jetzt können wir den Mitgliedern desselben mittheilen, dass die Statuten vom hohen k. k. Ministerium bescheinigt wurden; nun erst lassen sich weitere Schritte machen, und die Redaktion hofft in der nächsten Nummer schon einiges berichten zu können.\" (**).\nAuch im »Musikalischen Wochenblatt« 2, S. 541 [vgl. 18.8.1871] (°°) und in der »Illustrierten Zeitung« [wann?] (#) erscheinen Berichte.", "Letzte Änderung": "09.02.2026 11:34"}, {"ID": 202404315, "Datum": "Ende April 2024", "Haupttext": "Tagung zum Thema \"Anton Bruckner und der Mariendom Linz – Neogotik in Architektur, Musik und Geschichte\" in Zusammenarbeit mit der Diözese Linz.", "Letzte Änderung": "27.03.2025 12:05"}, {"ID": 193704314, "Datum": "Ende April 1937", "Haupttext": "[23.-29.4.1937] Carl Schuricht dirigiert anlässlich seines 25jährigen Dirigentenjubiläums in zwei Konzerten in Wiesbaden Werke der \"vier großen B\" Bach, Beethoven, Brahms und Bruckner.", "Letzte Änderung": "21.12.2025 21:12"}, {"ID": 189104325, "Datum": "Ende April 1891", "Haupttext": "Datierung am Partiturbeginn des 1. Satzes der 9. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 193712317, "Datum": "Ende 1937", "Haupttext": "Furtwängler erklärt sich bereit, von Schulz-Dornburg den Vorsitz der Norddeutschen Landesgruppe der Internationalen Bruckner-Gesellschaft in Berlin zu übernehmen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 189312325, "Datum": "Ende 1893/Anfang 1894", "Haupttext": "Ignaz Bruckner besucht seinen Bruder in Wien (*).\nBrief Franz Schalks an Josef Schalk:\r\n     Ob er bei Oberleithner wegen der Kopiatur [der Stimmen] der 5. Symphonie etwas erreichen könne? Er, Franz, könne die Kosten nicht bestreiten und würde bei seinem Direktor [in Graz] mit diesem Ansinnen Anstoß erregen. Geplanter Termin sei der 13.2.1894 [Wagners Todestag!]. Vorgesehen seien Ouvertüre, Bruckners Symphonie und Wagner-Szenen (**). Über Boller evtl. Genehmigung Bayreuths einholen (***)!", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188012317, "Datum": "Ende 1880 oder Anfang 1881", "Haupttext": "Das Schülerorchester des Konservatoriums spielt an zwei Abenden die ersten drei Sätze der 4. Symphonie. Am ersten Abend [28.10.1880] dirigiert Hellmesberger, der bei der folgenden Probe (unter Bruckner) das 2. Thema des Andantes als Bratschen-Solo spielt. Durch Fürsprache von Krenn konnte J. V. Wöß als einziger Zuhörer dabei sein.\r\nMax Auer notiert dazu in der Partiturabschrift: \"\"1880 fanden Proben mit dem Schülerorchester des Konservatoriums statt unter Hellmesberger. Dieser setzte sich, als Bruckner einmal die Direktion übernahm ans 1. Geigenpult (Mitteil[un]g. von Prof. J. V. Wörß [?]. (Auer.\" und darunter \"War wohl schon die Umarbeitung von 1878\" (*).", "Letzte Änderung": "14.02.2025 08:46"}, {"ID": 187612006, "Datum": "(Ende 1876)", "Haupttext": "Der Wiener Kunstverein veranstaltet eine Wagner-Ausstellung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186412313, "Datum": "Ende 1864?", "Haupttext": "Bruckner tanzt im Kaffee Hartl oft mit der von ihm verehrten Rosa von Dierzer, die später den Apotheker Vielgut heiratete.", "Letzte Änderung": "20.12.2024 17:35"}, {"ID": 184812316, "Datum": "Ende 1848?", "Haupttext": "Kattinger verläßt St. Florian (?). Bruckner (seit 1845) als supplierender, erst Ende 1849 (*) als provisorischer Stiftsorganist.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 105091905, "Datum": "Eisenbahn", "Haupttext": "Eisenbahn\nSiehe dazu auch den Schlagwort-Eintrag \"Eisenbahn\"\nNotizen Bruckners:\r\n\"6.45 Expr. [/] 7.45 [/] Nachm. 3.10 M 7.30 Ab\" (*).\r\n\"9 Uhr 26 Min Klostern. [/] 8 [Uhr] 25.?\" (**).\r\n[Abfahrtszeit?] 10-27 [10.27] (***).\r\n\"[Zugtermine?] 5-44 | 6-43 | 7-16 | 8-40 | 10 [40 oder 0 Min.?] (°).\r\n\"9 Uhr Abends Personenzug\" (°°).\r\n[Vermutlich Züge für die Aufführung am 21.3.1886] \"Post 9 Abends | Linz 3.24 [/] Cour. 9.50 | [Linz] 1.26.\" (°°°).\r\n[ca. 22.5.1885? Falls eine Hausnummer \"32-54\" unglaubwürdig ist und nur die \"3\" zur nebenstehenden Adresse Burggasse gehört:] \"2-54\" (#).\r\n\"nach dem 5.3.1886\". - \"8.48 M.\" [oder Uhrzeit in Bayreuther Kirche?] (##).\r\n\"[fremde Hand:] Nach Wien [Bruckner:] 5 44 [/] 7.16 [/] 8.40 [/] 10 - [/]11.15\" und [Spalte daneben] Haltstelle [/] 6.43 [/] 7.14 [/] 7.49 [/] 8.48 [/] 9 46\" (###).\r\n[Gestrichen: \"Enns\"] \"Morgens [/] Wien 7.45 [/] Enns: 11.22.\" (a). -\r\n\"Bahnhof [/] 7.19. 7.51. [/] 8.7. 8.58. [/] 9.11.\" (b).\nDetails zum Franz-Josephs-Bahnhof bei 1040a/650.\r\nDie Bahnstrecke St. Valentin - Steyr wurde 15.8.1868 eröffnet (1075/137, 911/154)Abbildung des ersten Fahrplans (mit Anschlüssen nach Wien und Linz) bei 1075/136.", "Letzte Änderung": "09.01.2025 11:36"}, {"ID": 188705093, "Datum": "einige Tage vor dem 9.5.1887", "Haupttext": "Gutmann erhält den 1. Satz der 4. Symphonie in der von Löwe uminstrumentierten Fassung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189101254, "Datum": "einige Tage vor dem 25.1.1891", "Haupttext": "Abendgesellschaft bei Albert Böhler, bei der neben Cosima Wagner, Franz Wickhoff, Alois Höfler [und vielleicht Chamberlain?] (*) auch Löwe und Bruckner anwesend sind.\r\n   Löwe spielt auf Cosimas Wunsch das Scherzo der 3. Symphonie und wird von Bruckner wegen des zu schnellen Tempos gerügt (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188208163, "Datum": "einige Tage vor dem 16.8.1882", "Haupttext": "In St. Florian gibt Bruckner ein Orgelkonzert.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188308143, "Datum": "einige Tage vor dem 14.8.1883", "Haupttext": "[ca. 6./7.8.1883, \"am Abend\" (vor dem Versandtag)]\nFranz Schalk [offensichtlich in Wien] spielt mit Ferdinand Löwe den Klavierauszug des Adagios der 7. Symphonie (*). [ca. 7./8.8.1883] \nFranz Schalk schickt das Adagio [der 7. Symphonie] an Josef Schalk (bei Goldschmidt am Grundlsee) (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 191302136, "Datum": "einige Tage nach dem 13.2.1913", "Haupttext": "Der Wiener akademische Wagner-Verein und der Akademische Gesangverein reagieren auf die (demonstrative) Aufstellung einer Hanslick-Büste in der Universität (kurz nach Wagners 100. Geburtstag), indem sie die Bruckner-Gedenktafel mit Kränzen schmücken.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 105081706, "Datum": "Ehrenmitglied | Ehrenmitgliedschaft", "Haupttext": "Ehrenmitglied | Ehrenmitgliedschaft\nSiehe hierzu den Schlagwort-Eintrag Ehrenmitglied | Ehrenmitgliedschaft (https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13853/).", "Letzte Änderung": "09.01.2025 10:08"}, {"ID": 105081805, "Datum": "Ehrendoktor | Ehrendoktorat", "Haupttext": "Ehrendoktor | Ehrendoktorat\nSiehe hierzu den Schlagwort-Eintrag Ehrendoktor | Ehrendoktorat (https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13852/).", "Letzte Änderung": "09.01.2025 10:05"}, {"ID": 904230102, "Datum": "Digitales Werkverzeichnis Anton Bruckner", "Haupttext": "Anmerkungen, Ergänzungen und Fehlerhinweise\nGenereller Hinweis:\r\nIn vielen Fällen sind im d-WAB bei \"Aufführungen\" nicht alle Datierungen (auch nicht zu Bruckners Lebzeiten) genannnt. Diese sind nach dem aktuellen Stand der Erfassung [Dezember 2025] in dieser Datenbank in der Kategorie \"Werke\" aufzufinden, wobei in vielen Fällen die Aufführungen durch Fettdruck hervorgehoben sind.\nWAB 030   Os justi\r\nEs fehlen beispielsweise die Aufführungen am 28. August der Jahre 1881, 1887, 1888, 1889, 1891 und 14.6.1896. 31.1.1892 ist falsch sortiert.\nWAB 041   Tantum ergo\r\nstatt 2.10.1854 recte 4.10.1854\r\nEs fehlen u. a. die Aufführungen am 2.2.1855, 16.5.1857, 12.6.1873, 18.8.1874, 18.8.1881 etc.\nWAB 045   Te Deum\r\nEs fehlt die Hamburger Aufführung unter Mahler am 31.4.1893.\nWAB 070   Germanenzug\r\nstatt 25.11.1865 recte 21.11.1865, statt 4.8.1896 recte 3.8.1896\r\nEs fehlen u.a. die Aufführungen vom 23.5.1887, 24.7.1892, 6.4.1894, 2.5.1894.\nWAB 082   Sängerbund\r\nEs fehlt die Aufführung vom 8.10.1882\nWAB 104   4. Symphonie\r\nDie Aufführung in New York \"4.4.1888\" recte 16.3.1888.\r\nDie Aufführung am 5.1.1896 gehört zur 3. Fassung.\r\nDie Aufführung in Nürnberg \"29.10.1891\" recte 28.10.1891.\nWAB 105   5. Symphonie\r\nZutr Aufführung am 15.4.1899: Der Zeitungsartikel \"11.04.1898\" recte \"11.04.1899\".\nWAB 106   6. Symphonie\r\nAufführung \"22.10.1896\": recte 22.10.1931. Oder Verwechslung mit dem Adagio der 7. Symphonie?\nWAB 107   7. Symphonie\r\n\"6.5.1893\" recte 6.6.1893 (\"6. Mai\" Druckfehler im Musikalischen Wochenblatt)\r\nAufführung \"6.12.1894\" recte 6.1.1894.\r\nAufführung in Dresden 21.11.1911: Gibt es dazu einen Quellennachweis?\nWAB 108   8. Symphonie\r\nAufführung in Jena \"28.1.1930\" recte 27.1.1930.\nWAB 109   9. Symphonie\r\nStatt \"ca. 26.10.1924\" recte 13.10.1924.\r\nBei der Aufführung am 1.4.1921 ist das Datum des Zeitungsartikel \"27.03.1927\" recte \"27.03.1921\".", "Letzte Änderung": "26.12.2025 09:05"}, {"ID": 999999998, "Datum": "Die komplette Verlinkung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt! In der rechten Spalte sind einige Erwähnungen zu finden (in einigen Fällen sämtliche).", "Haupttext": "", "Letzte Änderung": "29.08.2025 21:12"}, {"ID": 202512005, "Datum": "Dezember 2025", "Haupttext": "Heft Nr. 35/36 der ABIL-Mitteilungen enthält u.a. folgende Beiträge:\nS. 5: Nachruf auf Erwin Horn.\nS. 6-12: Franz Scheder: Anton Bruckner und Prag – Prag und Anton Bruckner.\nS. 12-15: Johannes Leopold Mayer: Martina Wied und die literarisch-fiktive Rede über Bruckner.\nS. 15-16: Klaus Petermayr: Theresia Helm und Joseph Ignaz Franz Lechner. [Theresia Bruckner]\nS. 16-24: Rainer Boss: Musikalisches Genie in Reinkultur. Der Ur-Bruckner in den Erstfassungen der 3. und 8. Symphonie beim Ebracher Musiksommer unter der Leitung von Gerd Schaller.\nS. 24-26: Angela Pachovsky: Neues vom Musikwissenschaftlichen Verlag und Raritäten in der Neuen Anton Bruckner Gesamtausgabe. [u.a. über das Adagio 1888 der 8. Symphonie, und die Erstfassung der 4. Symphonie]\nS. 26-28: Peter Aigner: Rückblick auf das Jubiläumsjahr Anton Bruckner 2024 [Brucknerbund Ansfelden].", "Letzte Änderung": "05.04.2026 16:35"}, {"ID": 201412005, "Datum": "Dezember 2014", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Tonhalle-Orchester Zürich unter Herbert Blomstedt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 201312005, "Datum": "Dezember 2013", "Haupttext": "Aufführung und Einspielung der 4. Symphonie durch das Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200112005, "Datum": "Dezember 2001", "Haupttext": "Uraufführung der »Deference to Anton Bruckner« für Jazz-Orchester.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200012005, "Datum": "Dezember 2000", "Haupttext": "Datierung von Benjamin Gunnar Cohrs' Vorwort zum Revisionsbericht der 9. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199912005, "Datum": "Dezember 1999", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch das Radiosinfonieorchester Stuttgart unter Sanderling.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199712005, "Datum": "Dezember 1997", "Haupttext": "Einspielung einer Orgelfassung der 8. Symphonie durch Lionel Rogg an der Orgel der Victoria-Halle in Genf (*).\n[vgl. 19.-21.12.1997] Einspielung der 2. Symphonie (Fassung 1877 Nowak, revidiert von Bornhöft und Carragan, mit einer Variante von 1892) durch die Berliner Philharmoniker unter Daniel Barenboim (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 22:45"}, {"ID": 199612005, "Datum": "Dezember 1996", "Haupttext": "Datierung von Eduard Reesers Vorwort zu »Bruckner en het Koninklijk Concertgebouworkest« (*).\nDatierung von Paul Hawkshaws Vorwort zu den Partituren des 22. und 114. Psalms (Band 20/2 bzw. 20/1 der Gesamtausgabe) (**).\n[Juni 1996?] Einspielung der 9. Symphonie durch das Concertgebouw-Orchester unter Riccardo Chailly (***).", "Letzte Änderung": "03.02.2023 09:19"}, {"ID": 199512005, "Datum": "Dezember 1995", "Haupttext": "Datierung von Paul Hawkshaws Vorwort zur Partitur des 146. Psalms (Band 20/4 der Gesamtausgabe) (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199312005, "Datum": "Dezember 1993", "Haupttext": "[20.12.1993]\r\nEinspielung der 9. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Südwestfunks Baden-Baden unter Michael Gielen.", "Letzte Änderung": "08.02.2026 22:29"}, {"ID": 199212005, "Datum": "Dezember 1992", "Haupttext": "Datierung des Vorworts von John A. Phillips und Gunnar Cohrs zur Aufführungsfassung des Finales der 9. Symphonie (*).\nEinspielung der f-Moll-Messe durch die Gächinger Kantorei Stuttgart und das Symphonieorchester des Südwestdeutschen Rundfunks unter Rilling (**).", "Letzte Änderung": "10.01.2024 17:04"}, {"ID": 199012005, "Datum": "Dezember 1990", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie (Haas-Fassung) unter Michael Gielen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198812005, "Datum": "Dezember 1988", "Haupttext": "[8./9.12.1988?]\nEinspielung der 3. Symphonie (2. Fassung 1877, Edition Nowak mit Scherzo-Coda) durch die Wiener Philharmoniker unter Bernard Haitink in Wien (*).\n\r\n(Anfang Dezember 1988) Aufführung der 6. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks unter Günter Wand in der Hamburger Musikhalle (**).\n\r\nDie autographe Arbeitspartitur des 146. Psalms (aus dem früheren Besitz von Karl Aigner) gelangt aus der Sammlung Wertitsch an die Österreichische Nationalbibliothek (***).\n\r\nEinspielung des »Te deum« durch die Wiener Philharmoniker und den Chor des Bayerischen Rundfunks unter Haitink in Wien (°).\n\r\nEinspielung der 4. Symphonie unter Riccardo Chailly (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198512005, "Datum": "Dezember 1985", "Haupttext": "Aufnahme des von Nicola Samale und Giuseppe Mazzuca eingerichteten Finales der 9. Symphonie (Partitur von Ricordi veröffentlicht) durch das Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks unter Eliahu Inbal in Frankfurt. Sendung am 3.1.1986.", "Letzte Änderung": "31.03.2023 12:06"}, {"ID": 198012005, "Datum": "Dezember 1980", "Haupttext": "Einspielung der 3. Symphonie (2. Fassung 1878, Edition Oeser) durch das Chicago Symphony Orchestra unter Barenboim.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197612005, "Datum": "Dezember 1976", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch die Staatskapelle Dresden unter Eugen Jochum (*).\nEinspielung der e-Moll-Messe durch den Chor der Wiener Staatsoper und die Wiener Philharmoniker unter Zubin Mehta geplant [vgl. 11./12.12.1976] (**).\nEinspielung der 4. Symphonie durch das Rundfunksinfonieorchester des Westdeutschen Rundfunks in Köln unter Günter Wand (***).\nAufführung der 8. Symphonie durch das Cleveland Orchestra unter William Steinberg (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197512005, "Datum": "Dezember 1975", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie durch die Staatskapelle Dresden unter Eugen Jochum.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197412005, "Datum": "Dezember 1974", "Haupttext": "Heft 4 von »Oberösterreich Kulturzeitschrift« (24. Jg.) bringt u.a. Artikel von Leopold Nowak (»Die Bruckner-Gedenkstätte in Ansfelden«), Hermann Kronsteiner (»Die Brucknerorgel im Alten Dom zu Linz«), Karl Pömer (»Das Bruckner-Orchester auf dem Weg in die Zukunft«), Horst Stadlmayr (»Die Zukunft des Linzer Brucknerhauses«) und Volker Lutz (»Anton Bruckner und Steyr«).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197212005, "Datum": "Dezember 1972", "Haupttext": "Die 1. Fassung (1887) der 8. Symphonie wird von Leopold Nowak im Rahmen der Gesamtausgabe herausgegeben (Datierung des Vorworts).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197112005, "Datum": "Dezember 1971", "Haupttext": "Artikel von Hermann J. Busch »Anton Bruckners Tätigkeit als Orgelsachverständiger« in Ars organi 19, S. 1585 - 1593 (*).\nEinspielung der 5. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Haitink (**).\r\nAuf eine Aufführung am 3.12.1971 folgten in diesem Jahr noch zwei weitere. Einspielung für Philips vom 20. - 23.12.1971 (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 15:31"}, {"ID": 197012005, "Datum": "Dezember 1970", "Haupttext": "Einspielung der 6. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Haitink.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196712005, "Datum": "Dezember 1967", "Haupttext": "Einspielung der 3. Symphonie durch das Radio-Symphonie-Orchester Berlin unter Lorin Maazel.", "Letzte Änderung": "17.02.2026 15:25"}, {"ID": 196612005, "Datum": "Dezember 1966", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester des Norddeutschen Rundfunks unter Hans Schmidt-Isserstedt (*).\r\nAußerdem Aufführung (und Einspielung) der 3. Symphonie (Fassung 1878, Oeser) (*a).\n\r\n(November/Dezember) Einspielung der 8. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Georg Solti (**).", "Letzte Änderung": "29.01.2026 10:13"}, {"ID": 196512005, "Datum": "Dezember 1965", "Haupttext": "(2. - 4.12.1965) Einspielung der 3. Symphonie (3. Fassung 1889) durch die Wiener Philharmoniker unter Carl Schuricht in Wien (*).\n[13./14.12.1965] Einspielung der 1. Symphonie (Linzer Fassung) durch das Gewandhausorchester Leipzig unter Vaclav Neumann in Leipzig (**).\nAufführung der 7. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra unter Georg Solti (***).", "Letzte Änderung": "22.02.2026 08:49"}, {"ID": 196412005, "Datum": "Dezember 1964", "Haupttext": "Datierung von Franz Grasbergers Vorwort zur Partitur des 150. Psalms (Band 20/6 der Gesamtausgabe) (*).\n[14.-16.12.1964] Einspielung der 6. Symphonie durch das Gewandhausorchester Leipzig unter Heinz Bongartz (**).", "Letzte Änderung": "21.02.2026 20:32"}, {"ID": 196112005, "Datum": "Dezember 1961", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Vorwort zur Partitur des »Te deum« (Band 19 der Gesamtausgabe).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195912005, "Datum": "Dezember 1959", "Haupttext": "Aufführung von Motetten [prov. WAB 67] durch den Coro de Cámara de Santiago unter Richard Kistler in Santiago in Chile (*).\nAufführung der 8. Symphonie durch das Radiosinfonieorchester Berlin unter Konwitschny (**).", "Letzte Änderung": "31.07.2026 20:08"}, {"ID": 195812005, "Datum": "Dezember 1958", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Vorwort zur Partitur der 3. Symphonie (Fassung 1889, Band 3/3 der Gesamtausgabe, Wien 1959, 208 Seiten).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195712005, "Datum": "Dezember 1957", "Haupttext": "Aufführung des Quintetts in Rom (*).\nEröffnungsabend der Société francaise 'Anton Bruckner' im österreichischen Kulturzentrum [in Paris?] (**).\n[27.+30.12.1957] Einspielung der 7. Symphonie durch das Orchester des Südwestdeutschen Rundfunks unter Hans Rosbaud in Baden-Baden (***).\nDie Neue Zeitung für Musik berichtet von den Berliner Festwochen (mit der 5. Symphonie am 28.-30.9.1957):\r\n    »[...] Herbert von Karajan blieb mit seinem (zweimal wiederholten) Abend, der Bruckners »Fünfte« mit Frank Martins geistvoll stilisierten »Etüden für Streichorchester« verband, mehr im Hintergrund. [...]« (°).", "Letzte Änderung": "23.02.2026 17:06"}, {"ID": 195012005, "Datum": "Dezember 1950", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das New York Philharmonic Orchestra unter George Szell.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194812005, "Datum": "Dezember 1948", "Haupttext": "Datierung des Nachworts zu Edgar Refardts Buch »Johannes Brahms - Anton Bruckner - Hugo Wolf« (*).\nVorwort von Robert Haas zum im Wiesbadener Brucknerverlag erschienenen Nachdruck der 8. Symphonie (**).", "Letzte Änderung": "05.03.2023 17:20"}, {"ID": 194612005, "Datum": "Dezember 1946", "Haupttext": "Artikel von R. W. Baker »Bruckner &amp; Mahler« in The Gramophone 27, S. 118.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194512005, "Datum": "Dezember 1945", "Haupttext": "Neugründung des Bruckner-Bundes für Oberösterreich.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194212005, "Datum": "Dezember 1942", "Haupttext": "«Das Bundesblatt. Mitteilungen des Badischen Bruckner-Verbandes e. V.«, Heft Nr. 2/3, veröffentlicht auf S. 1 ein Gedicht »Anton Bruckner (7. Symphonie, E-Dur)« von Clara Faißt (*).\n \nVerleihung der Bruckner-Medaille der Deutschen Bruckner-Gesellschaft an Karl Böhm und Paul van Kempen (**).\n \nEinspielung der g-Moll-Ouvertüre durch das Städtische Orchester Berlin unter Ludwig Karl Mayer (***).", "Letzte Änderung": "09.08.2026 17:11"}, {"ID": 194112005, "Datum": "Dezember 1941", "Haupttext": "Publikation von Chord and Discord Vol. 2. No. 3. Auf S. 39-42 ein Artikel von Phillip Greeley Clapp (1888-1954) \"Bruckner's Fourth and Seventh\", auf S. 55-62 ein Artikel von Paul Hugo Little \"Bruckner on Records\".", "Letzte Änderung": "11.02.2026 10:59"}, {"ID": 193912005, "Datum": "Dezember 1939", "Haupttext": "Datierung des Vorworts zu Fritz Oesers Buch »Die Klangstruktur der Bruckner-Symphonie« (*).\n \nArtikel von Gertrud Staub-Schlaepfer \"Einige Glossen zur \"Originalfassung\" von Bruckners VIII. Sinfonie\" in der Schweizerischen Musikzeitung (**).\n \n[Ende 1939]\r\nAufführung des \"Locus iste\" unter Desiderius Braun (bereits schwer erkrankt) im Dom zu Temeswar (***).", "Letzte Änderung": "09.12.2025 08:15"}, {"ID": 193812005, "Datum": "Dezember 1938", "Haupttext": "Artikel von Oskar Lang »Zwei frühere Fassungen des Trios der IX. Symphonie von Anton Bruckner« in der Zeitschrift für Musikwissenschaft [?] 105, S. 1328 - 1330 (*).\nAufführung der 4. Symphonie durch die Leningrader Philharmoniker unter Mravinsky [in Leningrad?] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193712005, "Datum": "Dezember 1937", "Haupttext": "Artikel von Karl Schaezler »Bruckner und Pfitzner oder Deutsche Musik und Christentum« im »Hochland« 35, S.232-237 (*).\nAufführung der 8. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Oswald Kabasta in einem Festkonzert zum 125jährigen Bestehen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (**).\n[nach dem 5.12.1937?] Beginn des Rundfunk-Bruckner-Zyklus [prov. WAB 86] mit Aufführung der 1. und 2. Symphonie durch die vereinigten Rundfunkorchester Leipzig/Berlin unter Hans Weisbach in Berlin (***).\n[vermutlich Ende Dezember, jedenfalls nach dem 5.12.1937] Heft 4 der Bruckner-Blätter 1937\r\nbringt auf S. 1 einen Artikel »Zehn Jahre Internationale Brucknergesellschaft«, signiert »F. M.« [Franz Moißl],\r\nauf S. 2 - 4 vom selben Autor einen Überblick »I. Internationales Bruckner=Vierjahrfest 1938 in Linz und St. Florian« (zugleich 10. Internationales Fest der Bruckner-Gesellschaft)\r\nund auf S. 5ff kleinere Mitteilungen (über Josef Kluger, Keldorfer, Schubertbund in Paris, Kabasta, Berlin, Leipzig, Aachen, Zürich, Prag, Karlsbad und Ankara).\r\nIn Tokio habe Klaus Pringsheim die Gründung einer japanischen Sektion der Internationalen Bruckner-Gesellschaft in die Wege geleitet; da er sich derzeit in Thailand (Bangkok), Indochina und Indonesien und im Frühjahr 1938 in Wien aufhalte, kümmere sich sein Sohn Hans Erik Pringsheim um die Gründungsangelegenheiten.\r\nAuf S. 7f Besprechung von Max Millenkovich-Morolds Buch »Cosima Wagner« durch Friedrich Bayer.\r\nEinem Inserat auf S. 8 ist zu entnehmen, daß in der Gesamtausgabe bisher folgende Werke erschienen sind: 1., 4., 5., 6. und 9. Symphonie, Requiem [WAB 39], Missa solemnis b-Moll, die Motette »Christus factus est« [WAB 10], Vier Orchesterstücke [WAB 97 und Marsch WAB 96] (auch für Blasmusik) und der Marsch in Es-Dur. Die 2. Symphonie sei in Vorbereitung (°).\nBesprechung der Dessauer Aufführung der 4. Symphonie unter Helmut Seidelmann [1937] durch Hans Georg Bonte in der Zeitschrift für Musik 104, S. 1400 (°°).", "Letzte Änderung": "10.08.2025 18:44"}, {"ID": 193612005, "Datum": "Dezember 1936", "Haupttext": "Artikel von G. E. Arnold »The Bruckner Festival at Vienna« in der »Musical Times«, S. 1136 (*).\nArtikel von Gabriel Engel »Prometheus Unbound: 1. The Liberation of Anton Bruckner 2. Bruckner's Orchestral Language« [auf dem Erlebnis der 4. Symphonie am 1.3.1936 basierend] in »Chord &amp; Discord« 1, Nr. 8, S. 2 (**).\r\nAuf S. 23f ein Artikel \"The Case  for Bruckner and Mahler\" (**a).\nArtikel von Egon Wellesz »The Original Versions of Bruckner's Symphonies« in The Monthly Musical Record 66, S. 219f [italienische Fassung siehe »Januar 1936«] (***).\nIn Heft 9/10 des \"Anbruch\" erscheint ein Artikel von Dr. A. Spitzmüller-Harmersbach \"Bruckner - ein Problem für Frankreich\" (°).\n[Datierung geschätzt, jedenfalls nach dem 31.10.1936, vermutlich aber nach dem 22.11.1936]\r\nDie Bruckner-Blätter bringen in Heft 3/4\r\nauf S. 1-5 einen Artikel von Max Auer \"Ein aufschlußreiches Dokument zur Frage der Fassungen bei Anton Bruckner\", der anhand des Briefes der Firma Oscar Brandtstetter an Theodor Rättig vom 10.9.1890, den Helene Rättig zur Verfügung gestellt hatte, den Einfluss der Schüler etc. auf künstlerische Entscheidungen Bruckners zur Diskussion stellt und die Bedeutung der Gesamtausgabe für \"absolute Echtheit und Wahrhaftigkeit\" herausstreicht.\r\nAuf S. 5f eine Rückschau auf das Brucknerfest in Zürich (20.-28.6.1936),\r\nauf S. 7-9 ein Bericht von Dr. Hans Jancik (u.a.) über das Brucknerfest in Wien (7.15.10.1936),\r\nauf S. 10f über das Oberösterreichische Brucknerfest (18.-22.7.1936),\r\nauf S. 11f ein Bericht über die Brucknerfeier in Prag (11., 21., 27.10.1936), signiert \"a. st.\",\r\nauf S. 13 über das Leipziger Brucknerfest (signiert \"W. K. G.\") und\r\nauf S. 14 über die \"Sudetendeutsche Bruckner-Festtage in Aussig und Leitmeritz\".\r\nAuf S. 15 und 16 finden sich kleinere Mitteilungen: Tagung der IBG in Zürich (22./23.6.1936), Ehrung für Max Auer (Verdienstkreuz für Kunst und Wissenschaft), Gedenktage (Millenkovich und Martin Spörr 70. Geburtstag, Ernst Kurth, Fritz Grüninger und Robert Haas 50. Geburtstag, Gedenkfeier zu Bruckners 40. Todestag, Tod Richard Wickenhausers, Bruckner-Dirigate Hauseggers und Münchner Aktivitäten (Vortrag Moißls über Simon Sechter, Aufführung der Fugen-Scherzi [vgl. 13.10.1936]), Planung des Amsterdamer Brucknerfestes (September/Oktober 1937) und des Berliner Festes (1937), Weisbachs Leipziger Bruckner-Zyklus, Konzerte in Stuttgart (3.10.1936 etc.), Regensburg/Walhalla (auf Frühjahr 1937 vorgesehen), Planungen Schurichts für Wiesbaden und schließlich Aufführungsmeldungen aus Rom (Ave Maria), London, Manchester und Shanghai (°°).\n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik: \nIm Bericht von Erich Valentin \"Die Franz-Liszt-Gedenkwoche in Bayreuth\" auf Seite 1470ff wird Bruckner als \"Verwalter\" von Beethovens Werk bezeichnet (a).\nAuf Seite 1494ff ein Artikel \"Wiener Musik\" von Viktor Junk, in dem ein [geplantes oder durchgeführtes?] Gemeinschaftskonzert der Wiener Chöre (Singverein, Singakademie, Schubertbund und Wiener Männergesangverein) mit Bruckners Chor \"Nachruf\" [WAB 81] erwähnt ist (b).\nRobert Keldorfer berichtet auf Seite 1512 im \"Streiflicht zum Bruckner-Streit\": Im Dezember 1935 habe ihm Dr. Josef Neubauer berichtet, daß Bruckner sich nach einer Probe beim Wiener Akademischen Gesangverein abfällig über Josef Schalk und Ferdinand Löwe (in ihrer Eigenschaft als Bearbeiter und Interpreten seiner Symphonien) geäußert habe (c).\nEin mit \"St. U.\" signierter Überblick informiert auf Seite 1521f über die \"Bruckner-Feiern in Prag\":\r\nGedenkstunde als geistliche Abendmusik, Festrede von Max von Millenkovich-Morold, umrahmt von Fanfaren und Chören, Symphoniekonzert mit Huldigungsgedicht von Hans Watzlik.\r\nAufgeführt wurden ein Satz des Quintetts, \"Um Mitternacht\" (WAB 90), \"Germanenzug\", die 4. Symphonie, die g-Moll-Ouvertüre und das \"Te deum\".\r\nUnter den Mitwirkenden sind erwähnt Josef Langer (Orgel), das Kammermusikensemble der Deutschen Musikakademie und als Dirigenten Dr. Hiebsch (Te deum), Prof. Krauß und R. Nowak (d).\nDas Konzert vom 21.10.1936 mit einem Orgelwerk Bruckners (prov. WAB 88) und Joseph Meßners Bruckner-Variationen in Erfurt ist auf Seite 1527 verzeichnet (e).\nAuf derselben Seite wird das Konzert vom 10.10.1936 mit Motetten (prov. WAB 67) in Hermannstadt erwähnt (f).\nÜber die Aufführung der f-Moll-Messe durch den Bruno-Kittelschen Chor unter Bruno Kittel im ersten Konzert des verschobenen Berliner Bruckner-Festes (Solisten: Helene Fahrni, Gertrude Pitzinger, Heinz Marten und Fred Drissen) informiert ein mit \"A. Ch. W.\" signierter Bericht auf Seite 1528 (g).\nAuf derselben Seite meldet Ernst Brandt für Braunschweig die Aufführung der 7. Symphonie durch die Landestheaterkapelle unter Ewald Lindemann. Solist in Schumanns Klavierkonzert war Wilhelm Kempff (h).\nAuf Seite 1531f berichtet Eugen Schmitz von Bruckner-Konzerten in Dresden: 9. Symphonie mit der Dresdner Philharmonie unter Paul van Kempen und 150. Psalm mit dem Lehrergesangsverein, 4. Symphonie mit der Staatskapelle Dresden unter Karl Böhm, Liszt-Bruckner-Feier unter Karl M. Pembaur mit dem \"Te deum\" in der Dreikönigskirche (i).\nLaut Heinz Fuhrmanns Konzertbericht aus Hamburg auf Seite 1534f führte Eugen Jochum die 7. Symphonie in einem Philharmonischen Konzert auf (j).\nEin Inserat auf Seite 1549 informiert über die kleinen Partitur-Ausgaben des Eulenburg-Verlages (k).", "Letzte Änderung": "11.02.2026 08:24"}, {"ID": 193512005, "Datum": "Dezember 1935", "Haupttext": "Publikation des 7. Hefts von Chord and Discord (Vol. 1, No. 7) (*).\n[Datierung geschätzt, jedenfalls nach dem 20.11.1935]\r\nDie Bruckner-Blätter 1935 bringen in Heft 3/4 u.a.\r\nauf S. 17f eine Vorausschau auf das Brucknerfest in Zürich (21.-28.6.1936),\r\nauf S. 18-24 einen Rückblick auf die Brucknerfeste in Mannheim [25.-30.4.1934], Aachen [2.-5.9.1934], Pforzheim [8.-13.11.1934], Linz [24.-27.7.1935] und Freiburg [25.5.-2.6.1935],\r\nauf S. 24f einen Bericht von der Aufführung der 5. Symphonie am 28.10.1935 unter Hausegger, mit Zitaten aus Artikeln von Robert Haas (25.10.1935), Alexander Berrsche (29.10.1935),\r\nauf S. 26 einen Bericht von Dr. Horst Büttner über den Bruckner-Zyklus des Reichssenders Leipzig unter Hans Weisbach,\r\nauf S. 27 \"Richtlinien für die Brucknerfest der I. B. G.\" und einen Aufruf von Max Auer, Franz Gräflinger und dem Ansfeldener Pfarrer Josef Forstner \"Anton Bruckners Geburtszimmer\",\r\nund diverse kleinere Nachrichten (hier ohne die datierten Meldungen, die nach der Chronologie erfasst sind):\r\nPeter Raabe ist Präsident der Reichsmusikkammer\r\nTod Karl Aigners am 30.9.1935\r\nEhrungen für Ferdinand Habel (Titel \"Hofrat\"), I. L. Weber (Goldenes Verdienstzeichen), Bruno Walter (Komturkreuz), 60. Geburtstag [sic!] Franz Gräflingers\r\nNachruf auf den 34jährig verstorbenen Landwirt und Gutspächter Friedrich Oswald, der ein großer Bruckneranhänger war, viel mit der IBG korrespondierte und eine komplette Bruckner-Plattensammlung besaß (**).", "Letzte Änderung": "08.10.2026 09:53"}, {"ID": 193412006, "Datum": "Dezember 1934", "Haupttext": "Eine Abschrift des Adagios der 3. Symphonie (3. Fassung) aus dem Besitz von Karl Aigner gelangt als Geschenk an die Gesellschaft der Freunde der ÖNB in die Österreichische Nationalbibliothek (Signatur Mus.Hs.6028) (a).\r\n \nBruckner-Meldungen in Heft 3 der »Musik« XXVII:\nOscar von Pander berichtet vom Konzert der SS Mitte November in München, in dem die Münchner Philharmoniker unter Hausegger die 7. Symphonie spielten (*).\nAlfred Burgartz erwähnt eine Aufführung desselben Werkes in einem Sinfoniekonzert des Deutschen Opernhauses unter Karl Dammer (**),\nHans Jenkner eine des Quintetts durch das Fehse-Quartett in Berlin (***).\nWilhelm Jung meldet für Leipzig eine Aufführung der 3. Symphonie in einem Gewandhauskonzert unter Hermann Abendroth und zuvor eine der 7. Symphonie (auch unter Abendroth) während der Leipziger Kulturwoche »aus Anlaß der Gründung einer Leipziger Bruckner-Gemeinde (Vorsitzender: Prof. Max Ludwig)« (°).\n»Die auf Anregung des Leipziger Arztes Dr. Theodor Armbruster gegründete »Leipziger Anton Bruckner-Gemeinschaft« dokumentiert schon durch diese offizielle Namensgebung, daß sie sich unabhängig von der »Internationalen Bruckner-Gesellschaft« als örtliche Kulturorganisation unter dem Protektorat der NS.-Kulturgemeinde zusammengeschlossen hat. Den Vorsitz der neuen Gemeinde führt Prof. Max Ludwig, der als ihre Ziele und Aufgaben herausstellt: Vertiefung des Verständnisses für Bruckners Werk durch Veranstaltung von Aufführungen, Vorträgen, Pressearbeit, Förderung der kritischen Gesamtausgabe Bruckners, Gründung einer Spezialbücherei und Veranstaltung eines Bruckner-Festes in Leipzig.« (°°).", "Letzte Änderung": "12.02.2025 23:17"}, {"ID": 193312006, "Datum": "Dezember 1933", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 3 der »Musik« XXVI:\nFriedrich W. Herzog schreibt aus Berlin:\r\n   »Staatskapellmeister Robert Heger versuchte sich an der »Romantischen« Bruckners. Seine geistige Überlegenheit bewahrt ihn vor stilistischen Entgleisungen größeren Ausmaßes, aber er vermag ein Grundtempo nicht durchzuhalten. Bruckners vierte Sinfonie verträgt nicht solche willkürliche Freiheiten in den Zeitmaßen [...]« (*).\nRudolf Bilke erwähnt die Aufführung der 9. Symphonie unter Franz von Hößlin in Breslau (**).\nOscar von Pander berichtet vom Münchner Brucknerfest: 1. und 5. Symphonie unter Hausegger, f-Moll-Messe und »Te deum« (Konzertgesellschaft, unerfüllte Wünsche in der Leistung des Chors), 4. Symphonie und deren erstes Scherzo unter Knappertsbusch, Kloses d-Moll-Messe unter Singer, Motetten [prov. WAB 67] mit dem Domchor unter Berberich (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193212006, "Datum": "Dezember 1932", "Haupttext": "In der Zeitschrift für Musik 99 erscheint auf S. 1071 - 1075 der dritte und letzte Teil von Stradals Artikel »Erinnerungen aus Bruckners letzter Zeit» (a).\nBruckner-Meldungen in Heft 3 der »Musik« XXV: \nIn seinem Bericht über das Bruckner-Fest in Wien geht Heinrich Kralik ausführlich auf die 9. Symphonie und die (nicht gerechtfertigte) Bearbeitung durch Löwe ein:\r\n   »Die Aufführung [der Originalfassung] ... war nichts weniger als vollkommen; sie genügte gleichwohl, um darzutun, wie falsch, wie unangebracht, im besten Fall wie überflüssig die ungebetene Fürsorge [Löwes] gewesen ist.«\r\nEr erwähnt auch das Scherzo der Erstfassung der 4. Symphonie und die Aufführung des Requiems [WAB 39] im Franz-Schalk-Gedenkgottesdienst (*).\nH. Jacobs (Aachen) berichtet von Peter Raabe als »meisterlichem Ausdeuter« Brucknerscher Sinfonien (**).\nErnst Stier kündigt eine Bruckner-Symphonie [prov. WAB 86] für das zweite Konzert des Braunschweiger Landestheaters unter Nettstraeter an und erwähnt eine Aufführung von »Trösterin Musik« unter Willi Sommer (***).\nAbdruck des Artikels »Siegmund von Hausegger als Bruckner-Dirigent« von Paul Ehlers in der Zeitschrift für Musik Oktober 1932 (°).\nEine Bruckner-Aufführung [prov. WAB 86] wird für das 2. Masurische Musikfest in Lötzen gemeldet (°°).\nBruckner [prov. WAB 86] steht auch in Straßburg auf dem Programm der von Paul Bastide und Fritz Münch geleiteten städtischen Sinfoniekonzerte (°°°).\n»Dr. Th. Armbruster (Leipzig) wurde in den Gesamtvorstand der Internationalen Brucknergesellschaft gewählt.« (#).", "Letzte Änderung": "10.09.2024 14:29"}, {"ID": 193112005, "Datum": "Dezember 1931", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 3 der »Musik« XXIV:\nTheodor Wiesengrund Adorno meldet für Frankfurt »eine ungewöhnlich intensive und straffe Wiedergabe« der 6. Symphonie unter Steinberg im 2. Museumskonzert (*).\n»New York: Bruckners f-moll-Messe eröffnete die Konzertzeit, hier erstmalig dargeboten. Vor 31 Jahren hat eine einmalige Wiedergabe in Cincinnati stattgefunden (**).\n»Der Leipziger Arzt Dr. Theodor Armbruster hat dem Gewandhaus eine von dem Bildhauer Fritz Zalisz in Leipzig geschaffene Büste Anton Bruckners zum Geschenk gemacht. Das Kunstwerk ist im Foyer des Gewandhauses, das auch Klingers Liszt beherbergt, mit einer Feier enthüllt worden, bei der Max Auer und Professor Moißl sprachen« (***).\n»Karl Muck hat das Ehrenpräsidium in der Internationalen Bruckner-Gesellschaft als Nachfolger Franz Schalks übernommen.« (°).\nAuf S. V Inserat des Wiener Philharmonischen Verlages mit der Taschenpartitur der e-Moll-Messe für 8.- RM (°°).", "Letzte Änderung": "09.06.2024 22:00"}, {"ID": 193012006, "Datum": "Dezember 1930", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 3 der »Musik« XXIII:\nCarl Heinzen erwähnt eine 8. Symphonie unter Hans Weisbach (»prachtvoll innerliche Krönung dieses Abends«) in Düsseldorf (*).\nWilhelm Zinne berichtet von einem »90. Psalm« von Kurt Thomas unter Alfred Sittard in Hamburg, »mit Sprödigkeiten und schneidenden Härten, die Bruckners Dritte Messe bequem hinwegfegte.« (**).\nOscar von Pander schreibt aus München:\r\n   » Als zweites wichtiges Ereignis des Oktober ist das erste Brucknerfest der Internationalen Brucknergesellschaft zu nennen, das einen kolossalen Widerhall in der Stadt fand und zeigte, wie sehr die Pflege dieses großen Meisters einem Bedürfnis des Publikums nach seiner frommen und pathetischen Musik entgegenkommt. Alle drei Messen in f-moll, b-moll und d-moll, das Requiem [WAB 39] und vier seiner Sinfonien kamen zur Aufführung. Die Sechste und Fünfte unter Schalks traditionssicherer Leitung im Eröffnungskonzert und die Neunte und Achte unter Hausegger, die letztere in einer ganz außergewöhnlich gut gelungenen, tief ergreifenden Wiedergabe.« (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192912006, "Datum": "Dezember 1929", "Haupttext": "In der Zeitschrift für Musik werden die ersten Konzerte der Berliner Saison besprochen, darunter jenes vom 21.10.1929 mit der 8. Symphonie:\r\n   »[...] Furtwängler, am ersten Konzertabend mit endlosem Jubel empfangen, gestattet die restlose Ausschaltung kritischer Verstandestätigkeit, erstreckte den Bann seiner Suggestivkraft in der liebevollen Ausbreitung von Bruckners »Achter« auch auf den teilnahmslosesten, von der Schwerkraft Bruckners leicht überanstrengten Zuhörer, und beglückte durch tiefste Beseelung seines einheitlichen, stets die große Linie wahrenden Vortrages. Als Solist sicherte sich Wladimir Horowitz durch die stark virtuos betonte Darstellung des B-dur-Konzertes von Brahms den Dank der Hörerschaft. [...]« (a).\nGründung der Ortsgruppe Augsburg der Internationalen Bruckner-Gesellschaft. Vorsitzender ist der Konservatoriumsdirektor Heinrich Caspar Schmidt (b).\r\n \nBruckner-Meldungen in Heft 3 der »Musik« XXII: \nAlfred Einstein schreibt aus Berlin:\r\n   »... Im übrigen danken wir Furtwängler eine im Klang unendlich farbige Wiedergabe von Bruckners Achter, ...«,\r\nüber Otto Klemperer: »Er hat der Bruckner-Seligkeit dieses Berliner Winters ebenfalls seinen Tribut dargebracht mit einer, die Wahrheit zu sagen, allzu affektbetonten Aufführung der Neunten Symphonie ...«\r\nund über das Berliner Symphonie-Orchester unter Ernst Kunwald: »Eine impetuose Aufführung von Bruckners Dritter Symphonie bleibt im übrigen in stärkster Erinnerung.« (*).\nÜber Klemperers Konzert äußert sich auch Hugo Leichtentritt:\r\n   »Bruckners neunte Symphonie geriet diesmal Klemperer nicht so aus einem Guß, wie man sonst bei ihm gewohnt ist, wenn er Bruckner dirigiert.« (**).\nTheodor Wiesengrund-Adorno schreibt über das erste Montagskonzert unter Hans Rosbaud in Frankfurt:\r\n   »... gab es eine saubere und doch nirgends tumbe »Sechste« von Bruckner.« (***).\nWilhelm Zinne berichtet aus Hamburg über Karl Muck:\r\n   »Im zweiten »Philharmonischen« hatte er als Letztes Bruckners »Neunte« aufgeführt in Trunkenheit aus Stimmungstiefe und Unendlichkeitsgefühl, aus Weltschauen und überstrahlenden Klängen des Einsamen, dem Muck viereinhalb Jahrzehnte gedient als Statthalter und Botschafter. Auch am letzten Tage seiner Siebzig hat Muck noch in Stuttgart Bruckner gedient: mit der »Siebenten«.\r\nEbenfalls aus Hamburg: »Von Furtwängler und den Berlinern haben wir Bruckners »Achte« vernommen, zwar ohne die schändlichen Striche im Des-dur-Satz, dafür gekürzt im Final. (Muck kürzt keinen Bruckner!) Sonst eine Leistung aus der Macht des Willens und geläuterter Planmäßigkeit, aus Innerlichkeit und Weihe.« (°).\nWalther Jacobs meldet Aufführung von 150. Psalm und 8. Symphonie unter H. Abendroth in der Großen Halle der Messe in Köln (°°).\nAlexander Eisenmann schreibt aus Stuttgart über Karl Mucks letztes Konzert:\r\n   »Bruckner (E-dur-Sinfonie) eignet sich hervorragend für einen äußerlich ruhig sich verhaltenden, dabei stets den Kern der Musik erfassenden und mit feinem Ohr alle Klangabstufungen regulierenden Kapellmeister.« (°°°).\nHeinrich Kralik meldet aus Wien:\r\n»wenn Furtwängler mit den Philharmonikern musiziert und die wunderbaren, aus katholisch frommen [sic!] und gleichzeitig heidnisch freiem Gemüt erschauten Phantasmagorien der »Achten« von Bruckner nachdichtet, in einer vortrefflichen Aufführung, der aber doch irgendwie der ruhige, breite und tiefe Bruckneratem fehlte.« (#).\nIn der Kieler Konzertsaison ist die 9. Symphonie unter Fritz Stein vorgesehen (##).", "Letzte Änderung": "17.08.2026 22:06"}, {"ID": 192812006, "Datum": "Dezember 1928", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe durch den Lehrergesangverein Konolfingen [und das Berner Stadtorchester?] unter Ernst Schweingruber [siehe die Anmerkung] in Münsingen bei Bern. Solisten u.a. Ernest Bauer (Tenor) und Ernst Schläfli (Baß) (#).\n \nBruckner-Meldungen in Heft 3 der »Musik« XXI: \nErwähnung der Artikel »Bruckner als Gotiker« von Karl Grunsky und »Eine unbekannte Hymne von Anton Bruckner« von Karl Wendl in der Allgemeinen Musikzeitung 55/39-43 (*).\nWilhelm Zinne schreibt aus Hamburg:\r\n   »Furtwängler (mit den Berlinern) hat Bruckners »Vierte« mit respektwidrigen Streichungen hier bedacht; Klemperer, dessen »Achte« klar disponiert und oft eigenwillig, doch mit heiligem Eifer bei aller Unruhe, die dem eigenen Weltgefühl Bruckners nachteilig.« (**).\nWilly Krienitz erwähnt eine Aufführung [prov.: WAB 86] durch die Münchner Philharmoniker unter Hausegger in München zu Saisonbeginn (***).\nAus Stuttgart berichtet Alexander Eisenmann:\r\n   »Als späte Erstaufführung kam Bruckners Messe in d-moll (1864) durch den Elisabethenchor unter Anton Enz zu Gehör. Ermöglicht wurde dies durch den Württemb. Bruckner-Bund, der sich damit reichlichen Danks versichern konnte. Der Stil der späteren Messen mag abgeklärter genannt werden, das Werk in d-moll bedient sich des Orchesters in einer wenigstens dem Charakter der liturgischen Messe nicht immer entsprechenden Weise.« (°).\nWilhelm Altmann erwähnt als Neuerscheinung »Episoden aus Sinfonien f. Harmon. bearb. (S. Karg-Elert). Peters, Leipzig.« (°°).\n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik: \nAuf Seite 702 bespricht W. Weismann Konrad Huschkes Buch \"Unsere Tonmeister untereinander\" (mit Brahms, Bruckner und Hugo Wolf im 4. Band) (a).\nAuf Seite 704 ist unter \"Anzeige von Musikalien\" auch das \"Ave Maria\" für Gesang und Klavier oder Orgel [vermutlich WAB 7], erschienen bei C. L. Schultheiß in Stuttgart, verzeichnet (b).", "Letzte Änderung": "07.08.2026 07:00"}, {"ID": 192712006, "Datum": "Dezember 1927", "Haupttext": "Otto Jungmairs Gedicht »Bruckner« wird veröffentlicht in »Deutsche Klangwelt. Zeitschrift für Musik«, Heft 12, auf S. 674 (#).\nArtikel von Max Auer »Anton Bruckner als Chor-Komponist« in den Festblättern für das 10. Deutsche Sängerbundesfest Wien 1928 (##).\r\nMit einer Abbildung [IKO 1] \"Anton Bruckner um 1854. (Das Original befindet sich im Besitze des Herrn Univ.=Prof. Dr. Victor Junk=Wien.)\" (###).\nDer Philosoph Günther Anders (1902 - 1992) bezeichnet in seinem Musikbrief aus Paris Bruckner als den \"eigentlichen Österreicher\" (g).\n \nBruckner-Meldungen in Heft 3 der »Musik« XX: \nErwähnung des Artikels »Drei unbekannte Bruckner« [Requiem [WAB 39], b-Moll-Messe (Missa solemnis), Jugendmesse in C-Dur (Windhaager Messe)] von Friedrich Rein in den Münchner Neuesten Nachrichten (*).\nGerhard Hellmer berichtet vom Konzert des Goethe-Bundes in Bremen:\r\n   »Ernst Wendel dirigierte die reine, in sich gefestigte glaubensstarke 2. Sinfonie von Anton Bruckner unter voller geistiger und seelischer Anteilnahme des Publikums ...« (**).\nDasselbe Werk erklang unter Hausegger im 1. Abonnementskonzert des Konzertvereins in München (Bericht von Willy Krienitz) (***).\nAus Wiesbaden schreibt Emil Höchster:\r\n   »Den Zyklus der Kurhaus-Sinfoniekonzerte eröffnete Karl Schuricht mit einer vollendeten Wiedergabe von Bruckners Achter ...« (°).\n»Lausanne: René Matthes bringt anläßlich des 1928 hier stattfindenden eidgenössischen Sängerfestes die f-moll-Messe von Anton Bruckner zur Aufführung. Damit erfährt das Werk seine erste Wiedergabe in französischem Sprachgebiete.« (°°).\n»In Leipzig ist eine Bruckner-Gesellschaft gegründet worden, die die bereits bestehenden Bruckner-Vereine als korporative Mitglieder in sich aufnehmen und damit zusammenfassen will. In den Ehrenausschuß wurden gewählt: Dr. Siegmund v. Hausegger, Prof. Dr. Friedrich Klose, Dr. Karl Muck und Prof. Franz Schalk. Die Gesellschaft soll eine kritische Gesamtausgabe der Werke Bruckners sowie Schriften über den Tondichter herausgeben und Bruckner-Feste und -Gedenkfeiern veranstalten.« (°°°).\n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik:\nAuf S. 673f stellt Otto Jungmeyer im Gedicht \"Deutsche Klangwelt\" Mozart, Schubert, Bruckner und Beethoven gegenüber (a).\nAuf Seite 701 bespricht August Stradal Max Auers Buch \"Anton Bruckner als Kirchenmusiker\" (b).\nAuf Seite 704 werden Bruckners \"Präludium und Fuge für Orgel\" [WAB 131?], herausgegeben von Josef Wöss, und Friedrich Kloses \"Meine Lehrjahre bei Bruckner\" angezeigt (c).\nWilhelm Weismann berichtet auf Seite 709f von einer Aufführung der 6. Symphonie unter Laber in Leipzig (d)\nund Dr. Wilhelm Virneisel hebt auf Seite 715f die 7. Symphonie als Schwerpunkt in der Koblenzer Konzertsaison hervor  (e).\nAuf Seite 718 ein Bericht über die Gründung einer Bruckner-Gesellschaft am 9.10.1927 in Leipzig (f).", "Letzte Änderung": "12.06.2025 13:10"}, {"ID": 192612006, "Datum": "Dezember 1926", "Haupttext": "Artikel von Georg Göhler \"Ernst Kurths Bruckner\" in der Zeitschrift für Musik, Heft 12. S. 682f (a).\n \nBruckner-Meldungen in Heft 3 der »Musik« XIX:\nZitate aus Artikeln zu Bruckners 30. Todestag -\r\nHans Böhm im Berliner Tageblatt vom 30.9.1926 (über Bruckners letzte Tage),\r\nFranz Paustingl im Neuen Wiener Journal vom 16.10.1926 (über Bruckners Grabstätte),\r\nHans Joachim Moser in der Schlesischen Tagespost vom 10.10.1926,\r\nHans Teßmer in der Rheinisch-Westfälischen Zeitung vom 9.10.1926 (»Bruckners Ethos«),\r\nAnonymus in der Süddeutschen Zeitung vom 15.10.1926 und\r\nAlfred Schattmann in der Deutschen Tageszeitung vom 11.10.1926.\r\nAuflistung weiterer Artikel:\r\nRichard v. Alpenburg (Hochland, 7.10.1926),\r\nMathilde v. Leinburg (Neue Musikzeitung 48/1),\r\nHans Alfred Grunsky (Bergisch-Märkische Zeitung, 10.10.1926),\r\nKurt v. Wolfurt (Berliner Börsen-Zeitung, 10.10.1926),\r\nHarm. Rud. Gail (Casseler Tageblatt, 17.10.1926),\r\nWolfgang Schimming (Der Reichsbote, 12.10.1926),\r\nH. L. Raymann (Türkische Post, 14.10.1926, und Saarbrücker Zeitung, 11.10.1926),\r\nJohannes Heinrich Braach (Stettiner Generalanzeiger, 10.10.1926),\r\nHerbert Johannes Gigler (Tägliche Rundschau, 10.10.1926) und\r\nFelix M. Gatz (Vossische Zeitung, 16.10.1926) (*).\nWilhelm Zinne berichtet aus Hamburg:\r\n   »Auch die Huldigung für Bruckner (5. Sinfonie) hat dort [Konzertreihe mit Karl Muck] eingesetzt; Furtwängler (mit der Neunten) führte sie weiter mit dem Berliner Orchester; Werner Wolff (2. Sinfonie) ließ von der Bruckner-Seele und -Weise »kaum einen Hauch« verspüren.« (**).\nPaul Becker meldet aus Kiel:\r\n   »Ein Festkonzert war mit Bruckners 9. Sinfonie und dem Te Deum als Bruckner-Gedenkfeier gedacht. Die durch Fritz Stein groß angelegten und machtvoll aufgebauten Aufführungen hinterließen stärkste Eindrücke.« (***).\nAdolf Aber erwähnt eine Bruckner-Aufführung [prov. WAB 86] im ersten Konzert des Leipziger Sinfonieorchesters unter Heinrich Laber in der Alberthalle (°)\nund Alexander Eisenmann die 9. Symphonie unter Carl Leonhardt und eine Bruckner-Feier (mit Chorwerken) in der Elisabethenkirche in Stuttgart (°°).", "Letzte Änderung": "06.08.2026 00:12"}, {"ID": 192512005, "Datum": "Dezember 1925", "Haupttext": "Artikel von Paul Stefan \"Zwei Bruckner-Bücher\" [vermutlich u.a. über Ernst Kurths Buch] in Heft 4 der Musica Divina auf S. 95f (a).\nArtikel von Ernst Sander \"Ernst Kurths großes Brucknerwerk\" in Reclams Universum (Leipzig) (b).\nArtikel von Max Morold \"Zwei neue Bruckner-Bücher\" im Musikboten (Wien), S. 322-326 (c).\n[Fiktive Datierung] Artikel \"Eine erschöpfende Bruckner-Biographie\", signiert \"m. b.\", in der Magdeburger Zeitung (d).\nArtikel \"Bruckner v. Prof. Ernst Kurth\", signiert \"C. H.\" [Carl Heinzen?], in \"Das Werk\" (Düsseldorf) (e).\nArtikel von Rudolf Sass \"Bruckner. Von Dr. Ernst Kurth, Professor der Musikw. an der Universität Bern, 2 Bd., Mk. 35.- (Berlin, Max Hesse)\" in \"Die Kultur\", wissenschaftliche Beilage der Schlesischen Volkszeitung (Breslau), Nr. 6 (f).\n[fiktive Datierung] Artikel von Artur Holde \"Frankfurter Orchesterverein\" im Frankfurter Generalanzeiger (g)\n[oder November 1925?] Artikel von Paul Stefan \"Zwei Bruckner Bücher\" [u.a. Ernst Kurths Buch] im \"Anbruch\", S. 562-564 (h).\nHinweis \"Neuigkeit, Bruckner von Ernst Kurth, Verlagsprospekt Max Hesse Verlag Berlin W 15\" (i).\r\n \nBruckner-Meldungen in Heft 3 der »Musik« XVIII:\nFrank Wohlfahrt [siehe die Anmerkung] bespricht Ernst Kurths Bruckner-Buch, \"Ernst Kurth: Bruckner\", S. 200-208 (*).\nErwähnung des Artikels »Anton Bruckner und die Jugend« von Franz Moißl in der »Musikerziehung« II/10 (Berlin, Oktober 1925) (**).\nKarl Holl meldet die »vollendete Aufführung« der 4. Symphonie unter Clemens Krauß in einem Frankfurter Freitagskonzert (***),\nWilhelm Zinne dasselbe Werk unter Karl Muck in einem Philharmonischen Konzert in Hamburg (°).\nDen Abschluß des Kongresses für Musikästhetik in Karlsruhe (18./19.10.1925) bildete die laut Anton Rudolph »wundervolle, erschütternde Aufführung« der f-Moll-Messe durch den Bach-Verein unter Franz Philipp (°°).\nIn Köln wurde in einem Gürzenich-Konzert unter Abendroth die 3. Symphonie gespielt und in der Messehalle ein Graduale [prov.: WAB 67] und das »Ave Maria« [vermutlich WAB 6] durch den Domchor unter Mölder (Bericht von Walther Jacobs) (°°°).\nFür die Stadthallen-Konzert unter Robert Laugs in Kassel wird die 5. Symphonie angekündigt (#).", "Letzte Änderung": "05.08.2026 07:17"}, {"ID": 192412005, "Datum": "Dezember 1924", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 3 der »Musik« XVII: \nAuflistung von Bruckner-Artikeln:\nDeutsche Allgemeine Zeitung (Berlin 12.10.1924, Richard Franz »Erinnerungen an Bruckner«),\nDie Einkehr Nr. 54 (1.10.1924, den Münchener Neuesten Nachrichten zugeordnet, Franz Sigl »Sankt Florian und Anton Bruckner«),\nRegensburger Anzeiger (Musikbeilage zum 100. Geburtstag, Artikel von Tilly Lindner, Kurt Singer, Ferdinand Bachem u.a.),\nSüddeutscher Musikkurier (Fränkischer Kurier) Nr. 277 ([Nürnberg?] 5.10.1924, Richard Wetz »Anton Bruckner«, Karl Grunsky »Zur Frage der Wiedergabe von Bruckners Sinfonien«),\nAllgemeine Musikzeitung Nr. 39 (Berlin 26.9.1924, Hans Tessmer »Zu Bruckners Gedenken«, Heinz Pringsheim »Weiterbau auf Bruckner«, Martin Friedland »Die Wurzeln der Kunst Bruckners«) (*),\nDeutsche Tonkünstler-Zeitung Nr. 388/389 (Berlin 5./20.10.1924, Ernst G. Elsässer »J. S. Bach und Anton Bruckner«) (**),\nPult und Taktstock (Heft 6, Wien, Oktober 1924, Wolfgang v. Hauenschild »Vom Tempo - von Linien - von Bruckner«) (***),\nZeitschrift für evangelische Kirchenmusik Nr. 9/10 (Nürnberg-Hildburghausen September/Oktober 1924, Max Auer »Zu Anton Bruckners 100. Geburtstag«, Wilhelm Heimann »Bruckner und Bach«),\nDer Auftakt (Heft 8, Prag September 1924, Alfred Einstein »Bruckner«) (°).\nAdolf Weißmann berichtet von der f-Moll-Messe unter Siegfried Ochs in Berlin, fällt eine negative Bemerkung über Felix Gatz und lobt Klemperer für eine eindringliche Aufführung der 8. Symphonie (°°).\nGerhard Hellmers schreibt aus Bremen:\r\n   »Von einer Bruckner-Feier war noch nicht die Rede; und doch ist Ernst Wendel einer der bedeutendsten Brucknerdirigenten unserer Zeit. Freilich ist Bruckner erst 100 Jahre alt. In 200 Jahren wird man wahrscheinlich mehr von ihm reden. Das ist ein Trost.« (°°°).\nWilhelm Zinne meldet aus Hamburg: \r\n   »Das Bandler-Quartett ehrte Bruckner mit der Beachtung der Neuausgabe - als einer Revidierung der Urschrift von der Hand des Meisters, der den ersten Druck nach einer Abschrift der ersten Niederschrift zugelassen«.\r\nAn einem Klose-Abend spielte Sittard die Bruckner-Orgelfantasie (#).\nIn der Kölner Messehalle führte Hermann Abendroth den 150. Psalm und die 2. Symphonie auf (Bericht von Walther Jacobs) (##).\nDie Aufführung der 8. Symphonie unter Knappertsbusch im 1. Konzert der Musikalischen Akademie in München wird von Willy Krienitz sehr günstig besprochen (###).\nAlexander Eisenmann erwähnt eine Aufführung der 8. Symphonie [unter Carl Leonhardt?] in Stuttgart (a).\n»Reichspräsident Ebert spendete für den Umbau der Bruckner-Orgel in der Kirche St. Florian zu Linz 500 Goldmark« (b).\nVerlagsverzeichnis der Universal-Edition (Studienpartituren) mit dem Vermerk »Nr. 65 XII. 1924« (c).\nFranz Perfahl, Sohn von Franz Xaver Perfahl, übergibt in Goisern ein Blatt mit Erinnerungen an Bruckner, die von Karl Pilz bearbeitet werden und [am 17.1.1925] als Feuilleton-Artikel \"Bruckner in Goisern\" im Kremstal-Boten erscheinen. Zum Freundeskreis Bruckners in Goisern gehörte demzufolge auch der evangelische Organist Johann Georg Ernst Fettinger (d).", "Letzte Änderung": "19.03.2023 23:05"}, {"ID": 192312005, "Datum": "Dezember 1923", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 3 der »Musik« XVI:\nKurt Singer bespricht Hans Tessmers Buch »Anton Bruckner« (a),\nCarl Heinzen berichtet von der 7. Symphonie unter Hermann Abendroth in Düsseldorf (b),\nKarl Holl von der 5. Symphonie im zweiten Konzert des neuen Sinfonieorchesters des Frankfurter Orchestervereins unter Ernst Wendel und der 6. Symphonie unter Hermann Scherchen im ersten Freitagskonzert der Museumskonzertreihe (c),\nWilhelm Zinne von der e-Moll-Messe unter Alfred Sittard (als Wiederholung) in Hamburg (d)\nund Ernst Decsey aus Wien von der 1. Symphonie unter Paul v. Klenau (10-jähriges Jubiläum des Konzerthauses), von der 9. Symphonie mit »Te deum« unter Bernhard Tittel und der 4. Symphonie (mit starken Kürzungen im Finale) unter Furtwängler (e).", "Letzte Änderung": "06.02.2024 09:57"}, {"ID": 192212006, "Datum": "Dezember 1922", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 3 der »Musik« XV:\nBesprechung von Ernst Lissauers Buch »Gloria Anton Bruckners« (a).\nKarl Holl berichtet von der Aufführung von 9. Symphonie und »Te deum« durch das Frankfurter Symphonieorchester unter Oskar v. Pander im ersten Montagskonzert (b),\nWilhelm Zinne von einem Philharmonischen Konzert unter Karl Muck in Hamburg, der Aufführung der d-Moll-Messe unter Alfred Sittard, deren am »31.3.1892« [sic! recte: 31.3.1893] verwendete Partitur ein Geschenk Bruckners an Zinne war [ca. 25.7.1892], und der 1. Symphonie unter Werner Wolff (c),\nRobert Hernried von der Aufführung der 6. Symphonie unter Otto Klemperer beim Philharmonischen Verein in Mannheim (d),\nErnst Decsey von der 3. Symphonie unter Franz Schalk, der 8. Symphonie unter Cester MacKee und der 5. Symphonie unter Löwe in Wien (e),\nOtto Dorn von der 3. Symphonie unter Löwe in einem Sommer-Festkonzert im Wiesbadener Kurhaus und von der 5. Symphonie unter Carl Schuricht im 1. Kurhauskonzert (f).\nAngekündigt werden 9. Symphonie und »Te deum« unter Paul Scheinpflug in Duisburg (g),\ndieselben Werke unter Erich Kleiber für ein Akademiekonzert in Mannheim (h)\nund Klavieraufführungen durch Stradal in Prag und deutschen Städten Böhmens (i).", "Letzte Änderung": "13.11.2024 23:01"}, {"ID": 192012005, "Datum": "Dezember 1920", "Haupttext": "Artikel von Oskar Lang »Auf den Spuren Anton Bruckners« in »Der Wächter«, 3. Jg. Heft 8, S. 487ff.\nErwähnt werden eine Reise nach Linz und St. Florian im Sommer [1913?? eher wohl 1920], das Autograph der 1869 entstandenen, als zweite Symphonie geplanten d-Moll-Symphonie (vielleicht käme Stradal als Herausgeber in Frage?), der Besuch der Krypta und des Bruckner-Zimmers (\"ein paar Akkorde auf dem abgegriffenen und verstimmten Flügel\"), Ignaz Bruckner (\"letzte Ostern [sic] verstorben\") und Franz Xaver Müller (kürzlich Erfolg seiner Symphonie in Linz, Arbeit an einem Oratorium [\"Augustinus\"]) [siehe die Anmerkung] (*).\nIn diesem Heft 8 sind auch von Ernst Ludwig Schellenberg auf S. 433 ein Gedicht \"Bruckner\" (\"Ach, daß dein Name doch Legende wäre [...]\") und auf S. 490-495 ein Artikel \"Anton Bruckner der Symphoniker\" enthalten (**).\nVor der ersten Seite des Heftes (= vor S. 433) befindet sich eine Kunstbeilage mit dem Bruckner-Porträt von Franz Plany (IKO 194) (***).", "Letzte Änderung": "09.01.2025 09:02"}, {"ID": 191312005, "Datum": "Dezember 1913", "Haupttext": "Datierung von Max Hayeks Vorwort zu »Dr. Otto Böhler's Schattenbildern« (R. Lechner, Wien 1914) (*).\n[?] Verlagsverzeichnis der Universal-Edition mit Vermerk »Z XII/1913« (**).", "Letzte Änderung": "12.11.2024 12:17"}, {"ID": 191112005, "Datum": "Dezember 1911", "Haupttext": "[Datierung und Quellenangabe nicht belegbar! Siehe die Anmerkung]\nDie Monatsschrift \"The Etüde\" (Philadelphiy, Pennsylvania) bringt eine Bildbeilage \"Musical Hall of Fame\", in der auch Bruckner vertreten ist.\n[Auszug aus einer Veröffentlichung 2010:]\n\"Another picture of Beethoven, residing at the center of music history and surrounded by his fellow composers, is presented in a drawing of a fictive meeting from the musical magazine The Etude (inserted in the December issue, 1911, and reproduced on page 65). Raphael’s Vatican Stanza The School of Athens (also reproduced, p. 64) was obviously the point of reference for this rendering. In the Etude drawing, Beethoven is sitting in the position of a sovereign on a big, ornamented throne. The figure of the muse or goddess up on high, directly behind Beethoven, hints at a religious theme: Beethoven in the place of God the father, and Wagner, stepping forward and pointing with his finger at himself, as the son. But Wagner plays more the role of an impresario; he acts as if he were Loge. He is the only one who is talking, and most likely about himself, as indicated by the pointing finger. This is a bit of irony within a very serious world.\" (*).\nDieses Bild wurde 1928 als Teil der Nachlass-Sammlung eines Organisten in Wilmington (Delaware) in einer Ausstellung gezeigt. Die dortige Beschreibung unterschlägt einige Komponisten und gibt auch keine Quelle an:\n\"     \"The Musical Hall of Fame,\" a large picture, contains the following well-known composers: Chopin, Handel, Gluck, Schumann, Weber, Bach, Haydn, Mozart, Schubert, Beethoven, [nicht erwähnt: Mendelssohn und Wagner], Meyerbeer, Gounod, Verdi, Liszt, Bruckner, Brahms and Greig [sic].\" (**).", "Letzte Änderung": "26.09.2025 13:46"}, {"ID": 191012005, "Datum": "Dezember 1910", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter Balling in Rom.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190912005, "Datum": "Dezember 1909", "Haupttext": "Pariser Erstaufführung der 7. Symphonie durch das Orchestre Lamoureux [5.12.1909] (*).\nAufführung der 2. Symphonie in St. Petersburg durch das Hofopernorchester unter Nikisch (**).\nAufführungen der 4. Symphonie\r\nin Mannheim (5. Akademie-Konzert) [7.12.1909] (***),\r\nAachen (unter Schwickerath) (°)\r\nund Kassel (unter Franz Beier) (°°).\nAufführung des Quintetts durch das Hock-Quartett in Frankfurt a.M. (°°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190812005, "Datum": "Dezember 1908", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Zdzislaw Jachimecki (1882 - 1953) in Krakau (*).\nAufführung der 8. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Nikisch in Hamburg (**)\nund unter Kähler in Schwerin (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190612005, "Datum": "Dezember 1906", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie in Kopenhagen (*).\nAufführung der 9. Symphonie unter Stavenhagen im 10. Volks-Symphonie-Konzert in München (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190512005, "Datum": "Dezember 1905", "Haupttext": "Besprechung einer Aufführung der 7. Symphonie [wo?], signiert \"S.\":\n\"Zur Erstaufführung von Anton Bruckners 7. Symphonie (E-Dur) im dritten Abonnement-Konzert der herzoglichen Hofkapelle.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190412005, "Datum": "Dezember 1904", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie unter Wickenhauser in einem Konzert des Grazer Musikvereins in Graz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190212005, "Datum": "Dezember 1902", "Haupttext": "Amerikanische Erstaufführung der 2. Symphonie unter Fritz Scheel in Philadelphia [siehe 12./13.12.1902] (*).\nAufführung der 6. Symphonie in der V. Soirée der Königlichen Kapelle unter Weingartner in Berlin (**).\nIn der Bildbeilage \"The Realm of Tone\" in \"The Etude\" (Philadelphia), Pennsylvania) nach S. 476  mit den Komponisten der unterschiedlichsten Gattungen (Oper, Orchestermusik, Musiker etc.) ist am Beginn der 6. Zeile (\"New Instrumental Composers\") Bruckner abgebildet [als Vorlage vermutlich IKO 25 oder IKO 18] (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189812005, "Datum": "Dezember 1898", "Haupttext": "Die Zeitschrift Die Lyra berichtet auf S. 56(6) über das Konzert am 27.11.1898 mit der 2. Symphonie (*). Das 1. Dezemberheft der Zeitschrift Der Kunstwart bringt auf S. 158 einen Artikel über Neudeutsche Musik, in dem auch das Te deum erwähnt wird (**).\nDie Österreichische Musik- und Theaterzeitung Nr. 7 [vermutlich 1.12.1898] erwähnt Bruckner auf S. 8f im Artikel von Theodor Helm Dreissig Jahre Wiener Musikleben (1866 - 1896). Erinnerungen eines Musikkritikers (***).\n[wann genau? November 1898?] Aufführung der 5. Symphonie unter Rottenberg im 2. Opernhauskonzert in Frankfurt (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189612005, "Datum": "Dezember 1896", "Haupttext": "Aufführung des Adagios der 7. Symphonie unter Toscanini in Turin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189512005, "Datum": "Dezember 1895", "Haupttext": "Kalendereintragungen (von fremder Hand, von Meißner und Bruckner): Adresse von Dr. Lorenz, [Meißner:] Übergabe der Urkunde des Oberösterreichischen Landtages [31.10.1890] an Dr. Reisch am 3.9.1895, [Bruckner:] Zahlung von 50 fl an Dr. Weißmayr von August [1895] bis Ende Januar [1896] (*).\n[November 1895? vor dem 5.12.1895]\r\nAufführung des Quintetts durch das Prill-Quartett in Halle [Besetzung wie am 16.11.1895: Prill, Rother, Unkenstein, Wille und Heintzsch (2. Bratsche)]. Auf dem Programm stehen außerdem Mozarts g-Moll-Quintett und Haydns Kaiserquartett (**).", "Letzte Änderung": "28.09.2023 20:03"}, {"ID": 189412005, "Datum": "Dezember 1894", "Haupttext": "Eintragung Meißners (vermutlich später (vor dem Umzug am 4.7.1895) geschrieben (*)) in Bruckners Kalender:\r\n   »Inspector Henrich / Feuermann Würfl [siehe die Anmerkung] / Schlüssel z. / Wohnung vormals / Custos Wartenegg« mit Grundrißzeichnung einer Wohnung.\n[Dezember-Heft der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung siehe \"nach dem 19.12.1894\"]", "Letzte Änderung": "06.02.2025 09:11"}, {"ID": 189312005, "Datum": "Dezember 1893", "Haupttext": "Brief von Hermann Zumpe an Hermann Behn: Dankt für die Übersendung der Brucknerschen Partituren. Will 1894 die 7. Symphonie in Stuttgart aufführen (*).\nAufführung des »Te deum« unter Ochs in Berlin geplant. Bruckner sagt Anfang des Monats mit einem Telegramm seine Teilnahme ab (**).\nVon fremder Hand (Bleistift) mit »1893 Dez« und »Kranz« und (mit Blaustift, andere Hand) »Betus« [?? Befug? deutlich nur »Be« und »u« erkennbar] beschriftete Visitenkarte Bruckners »Dr. Anton Bruckner« [keine weiteren Eintragungen] (***).", "Letzte Änderung": "08.05.2024 07:36"}, {"ID": 189212005, "Datum": "Dezember 1892", "Haupttext": "[Ende Dezember 1892] Die Österreichische Musik- und Theaterzeitung V, Nr. 5/6 gibt auf S. 4 das Programm des für Februar 1893 geplanten 3. Konzertabends des Wiener Akademischen Wagner-Vereins bekannt, das auch den 1. Satz der 8. Symphonie vorsieht:\r\n\"     (Der Wiener akademische Wagner-Verein), Zweigverein des Allgemeinen Richard Wagner-Vereines, veranstaltet wie in früheren Jahren unter Mitwirkung erster Kunstkräfte und des Vereins-Chores für seine Mitglieder und für geladene Gäste während des Winterhalbjahres 1892/93 Vier interne Musik-Abende im kleinen Musikvereins-Saale (Abends halb 8 Uhr). Als Programme für Februar und April sind vorläufig in Aussicht genommen: (III. Abend, Februar 1893), Wagner, Chor: „An Weber's Grabe”. Bruckner, I. Satz der 8. Symphonie (C-moll), [... über die weiteren Werke, den IV. Abend im April 1893 ...]\" (*).\nAuf Seite 5 eine Kurzkritik der Aufführung der 8. Symphonie [am 18.12.1892], signiert \"J. T.\" [= Julius Twardowsky?]:\r\n\"                Grosser Musikvereins-Saal.\r\n   [... über das 3. Philharmonische Konzert und das Gesellschaftskonzert vom 11.12.1892 ...] \r\n     Das IV. Philharmonische Concert war ganz ausgefüllt durch Bruckner's 8. Symphonie in C-moll. Wieder ein grandioses Werk, das seine erste Aufführung erfuhr. Das einzige mögliche Vorurtheil gegen diese Symphonie konnte durch ihr Programm wachgerufen werden, welches die ganze Rückseite des Concertzettels einnahm. Markante Themen, die sich in einemfort ablösen und einander jagen, kühne Harmonien, farbenprächtige Instrumentation, das ist der erste Eindruck dieser Schöpfung, der sich zur staunenden Bewunderung vertieft, wenn man in den Geist dieser Symphonie, die trotz ihrer 1 ½ stündigen Dauer stets fesselt, einzudringen sucht. Wir werden auf dieses geniale Werk noch zurückkommen, dessen Erfolg ein riesiger genannt werden muss: nicht einmal eine einzige Stimme der Oppostition erhob sich diesmal. Vielleicht wird das Publicum doch noch den greisen Bruckner schätzen lernen, trotz Hanslick, Brahms und Hellmesberger.      J. T.\" (**).\nDie zu dieser Zeitschrift gehörenden \"Beilagen zu den Heften Dez. 1892 - März 1893\" bringen einen mehrteiligen Artikel von Julius Twardowsky \"Die katholische Kirchenmusik von heute\", in dem Bruckner erwähnt wird. Der erste Teil (ohne Erwähnung Bruckners) findet sich im Dezemberheft auf S. 13f (= S. 1f der Beilage) (***).\nIn Heft 12 von Kunkel's Musical Review (St. Louis, Missouri, 1.12.1892) wird auf S. 13 George Clifford Vieh als Bruckner-Schüler genannt:\r\n\"                            GEORGE C. VIEH.\r\n     George C. Vieh, the young pianist, lately returned from Vienna, was born in St. Louis in August, 1871, and is a son of George Vieh, the well known piano maker and tuner.\r\n     He was educated at the public and high schools of this city, and was considered by his teachers a very bright pupil. His piano studies were taken up at the age of eight years, and prosecuted under various teachers, among them, Mrs. Lucy Green, and for almost two years, Mr. Victor Ehling, the prominent pianist.\r\n                                 [... Abbildung ...]\r\n      In 1889 he left for Vienna, where he entered the conservatory, taking up piano under Prof. Josef Dachs, harmony under Dr. Anton Bruckner, counterpoint under Robt. Fuchs, and in composition and history of music having John Nep. Fuchs and Alfred Prosniz respectively.\r\n     His progress during his course was eminently satisfyctory to his teachers, who spoke of him in terms of very high praise He was graduated in July, 1892, receiving the silver medal of the \"gesellschaft der musik freunde.\"\r\n     Mr Vieh will make his debut at Memorial Hall on the 20th inst. and will be assisted by Miss A. Kalkman and Mr. Victor Ehling in the following select programme:\r\n     1. Chopin, [... weitere 5 Programmnummern ...].\"\r\n[siehe die Anmerkung] (°).", "Letzte Änderung": "24.04.2026 13:41"}, {"ID": 189112005, "Datum": "Dezember 1891", "Haupttext": "Kalendernotizen: [fremde Hand:] »Max Oberleithner [/] Giselastr. 4.«, [Bruckner:] »Lebzelter=Markt [/] Hofr. Erner [recte: Exner?], Bernhardgasse 19-21. [/] Gemischtwarengeschäft.«, [fremde Hand:] »Zach VIII. Lerchenfelderstraße No 46.«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189012005, "Datum": "Dezember 1890", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: \r\n   »Horky Leopoldine, Blumengeschäft. Südbahnhof. [/] Markt Linz Frl. Wilfeld [Wilfert] Feldstraße 10. [/] Elisabeth Pracherstorfer? [/] Lotta von Niebauer. [siehe die Anmerkung] [/] Schwägerin v. Dr. v. Hacker. [/] Frl. Mimi List Wien 2. Bez. Taborstr. 17. [siehe die Anmerkung] [/] Rathausstraße 19 2. Stock 14. Töreck.« (*).\nNotizen am Ende des Kalenders [undatiert, 1890 oder 1891?]: Entfernung Dachstein-Gosausee; [Adressen etc.] Wilfeld, Fürthner, Sedlack, Vöcklabruck, Pracherstorfer, Schmidthor; Details zu einem Kruzifix oder Altarbild (**).\nBrief Bruckners an Fürst Johann Liechtenstein [vor dem 16.12.1890]:\r\n   Infolge der Unterstützung durch den Fürsten, den oberösterreichischen Landtag (auf Antrag Bischof Doppelbauers) und weitere Gönner [Bruckner-Consortium] sei er trotz Rücktritt vom Konservatoriums-Lehramt und Gehaltsverlust in der Lage, sich ganz seinem Schaffen widmen zu können. Der Fürst möge seine Spende als jährliche Rente auf Lebensdauer absichern (***).\nDer von Löwe erstellte 4hdg. Klavierauszug der 4. Symphonie ist bei Gutmann erschienen (°).\nArbeit an der 9. Symphonie (°°).", "Letzte Änderung": "23.12.2024 18:03"}, {"ID": 188912005, "Datum": "Dezember 1889", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: [Fremde Schrift] Max v. Oberleithner I. Canovagasse Nr. 3. [Bruckners Schrift] »Montag 8 Uhr Abds. Freitag 6 Uhr. Hedwig Binder, Lichtensteinstraße 12. Milchgeschäft.« (*).\nArbeit am 1. Satz der 8. Symphonie (**).\n[Wann genau?] Bruckner besucht die Konservatoriumsschülerin Gisela Röhrenbacher [nicht Thöhrenbacher] (später verh. Gisela Thomas) (***).\nBruckner plant, die 1. Symphonie doch noch umzuarbeiten, und bittet die Philharmoniker, ein anderes Werk [3. Symphonie? Vgl. »Weihnachten 1889«] aufzuführen. Bruckner erhält von Archivar Pichler eine Rechnung über die bereits entstandenen Kopiaturkosten zugesandt, worüber Hans Richter sehr verärgert ist. Die Kosten bezahle er und nicht Bruckner. Die bereits kopierten Stimmen sollen dem Archiv der Philharmoniker gehören (°).", "Letzte Änderung": "18.12.2024 13:27"}, {"ID": 188812005, "Datum": "Dezember 1888", "Haupttext": "Kalendernotiz von fremder Hand [zeitlich zum Novemberblatt gehörend]: »Dr. Hermann Behn. Hamburg P. Schultzweg 1.«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188712005, "Datum": "Dezember 1887", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners:\r\n   »Geistliche Schauspiele von Don Pedro Calderon de la Barca.« (*).\nNotiz »Dez. 87 - 7« [Gulden??] auf einer Visitenkarte Bruckners (**).", "Letzte Änderung": "21.09.2024 12:47"}, {"ID": 188612005, "Datum": "Dezember 1886", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners:\r\n[fremde Hand:] »Marie Pohoryles«\r\n[Bruckner:] »Dr Riel Johanneshof [/] Arzt Hanslick. [/] Frl Marie [Pohoryles] Mittw 12 [/] - Montag - ».", "Letzte Änderung": "08.02.2023 23:09"}, {"ID": 188512005, "Datum": "Dezember 1885", "Haupttext": "Josef Schalks Vortrag beim Wagner-Verein [vgl. 19.11.1885] wird im Dezemberheft der Deutschen Worte, S. 469 - 476, abgedruckt:\r\n   »Anton Bruckner und die moderne Musikwelt.*) [Fußnote: Angaben zur Biographie und zum späten Bekanntwerden und Hinweis auf Schalks Artikel vom Oktober 1884]\r\nVortrag, gehalten im Wiener Akademischen Wagner=Verein\r\nvon Josef Schalk.\r\n   Nachdem es mir im Vorjahre vergönnt war, mich in den Bayreuther Blättern über Bruckner und seine Werke ausführlich auszusprechen, werden meine heutigen Mittheilungen sich weniger mit ihm selbst als mit seiner künstlerischen Umgebung im weitesten Sinne zu beschäftigen haben. [... Schlußsatz auf S. 476:] In solcher Reife, nicht im Musiziren und Komponiren, liegt allein der Wert wahrer Kunstbildung, dem Genie aber, das seine ganz eigenen, nicht vorzuzeichnenden Wege geht, werden wir dann in würdigster Vorbereitung und mit ahnendem Verständnisse begegnen.« (*).\nKalendereintragungen Bruckners, Adressen: »H Eckstein 5. Bez. Margarethen Siebenbrunnengasse 15.« (**) und [in anderem Kalender] »Levi = Arcostraße 2./3 [/] Kaulbach Gartenstr 12. [/] (Ostini Burgstraße 12.«(***).\nBei Rättig erscheinen Partitur und Josef Schalks Klavierauszug des »Te deum« (°) und bei Gutmann die Partitur der 7. Symphonie (°°). Ein Exemplar erhält König Ludwig II. (°°°).\nZeitungsartikel Bischof Rudigier und Bruckner mit Oddo Loidols Notiz \"Welser Anzeiger Dezbr. 85\" [siehe die Anmerkung] (#).", "Letzte Änderung": "29.11.2024 07:29"}, {"ID": 188412005, "Datum": "Dezember 1884", "Haupttext": "[Herausgenommene?] »Seite aus dem Vormerkbuch«, die drei Adressen und 1 Stundenplan enthält.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188312005, "Datum": "Dezember 1883", "Haupttext": "Bruckners Neffen Gustav und Theodor Hueber kommen zu Besuch nach Wien (*).\r\nBruckner soll [bei diesem Besuch?] versprochen haben, sie in die Oper mitzunehmen. Doch infolge einer Programmänderung wurde das Ballett \"Flick und Flock\" gegeben, und der Onkel erklärte \"Na, das paßt nöt für Euch\" [siehe die Anmerkung] (*a).\nKalendereintragungen Bruckners [auf das Blatt nach »Dezember« notiert, aber sicher früher (z.B. Ostern 1883 oder Juli 1883) geschrieben: Haushaltsausgaben, Adressen von Kleser, Pius Richter, Kathi Kachelmayr (**).\n[Dezember 1893?] Brief Rosalia Huebers an Bruckner: Warum er auf ihre Sendung Lebensmittel nicht zurückgeschrieben habe. Mit ihrer Gesundheit stehe es gar nicht gut. Warum er sie [in Vöcklabruck] dieses Jahr nicht besucht habe; sei ihr Brief nicht angekommen? (***) [Vgl. 23.12.1883].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188212005, "Datum": "Dezember 1882", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners (auf den zu Dezember gehörenden Leerseiten): Notiz zu einem Harmonielehreproblem [zwischen 22.12.1882 und 27.12.1882 geschrieben?] (*) \nund »Friedrich Spigl Währing, Herrengasse 48.« [nach dem 19.1.1883 geschrieben?] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188112005, "Datum": "Dezember 1881", "Haupttext": "Anton Meißner trifft in der Universität wieder mit Bruckner zusammen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188012005, "Datum": "Dezember 1880", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: Auflistung von Ausgaben für Haushalt, [Wohn?]Zins für November 1880 und Kathi Kachelmayr: »Schneider [Janowicz?] 40 fl [/] Fr Kathi 50 fl Holz / 15 Leinw / 10 Wäsche etc / 100 Zins für Novemb. ... 20 fl Kohlen ...«", "Letzte Änderung": "23.10.2024 22:14"}, {"ID": 187912005, "Datum": "Dezember 1879", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: [Fremde Schrift:] »J. Meßner Hernals Kirchengasse 40«, [Bruckner:] »pro Kopfschmerz: Roboranz Whyti. Holländerthee.«, »Kothe Musikgeschichte 2. Auflage 90 xr«, »Igel: Quittri Confectionär Rothenthurmstraße« und »Breg - 4. Hauptzollamt Herrengasse.« (*).\n[Möglicherweise schon vor dem 19.11.1879 oder erst 1880 (?) geschriebene] Notiz in der Partitur des 1. Satzes der 6. Symphonie [ohne Angabe des Jahres]: »Majaróny Decembr.« [siehe die Anmerkung] (**).\nVermerk Bruckners \"III. Satz [/] N 2 Intermezzo [/] zum Quintett. [/] A. Bruckner [/] Dez. 1879.\" auf der Titelseite des Autographs des \"Intermezzo\" (***).", "Letzte Änderung": "15.11.2024 20:04"}, {"ID": 187812005, "Datum": "Dezember 1878", "Haupttext": "[Anfang Dezember] 2. Fassung der 4. Symphonie mit dem Jagd-Scherzo fertiggestellt (*).\nKomposition des Streichquintetts begonnen (**).\nKalendereintragungen Bruckners: »H Emil Krasnicki Josefstadt Josefsgasse1.« und [auf der folgenden Seite, auch Dezember?] »H Bibl I. Domgasse 4 [/] 2. Stiege 3. Stock.«, »Pius Richter 1. Hof 6.«, H Knapek Währing Neugasse N 10.«, H v Rettig Musikverleger Herrngasse N 6. oder: Bergstraße 11.« (***).\r\n[In anderem Kalender:] »Franz Kimmel Orchester=Mitglied des landsch. Theaters in Linz Auerspergstraße 23.«, »Frl Hauber 4. Stock Privat. Hof 6.«, »Frl Ott Margarethen Wienergasse 3. 2. Stock.« und »Mme. Veuve Salzer II. Pillersdorfgasse 2.« (°).", "Letzte Änderung": "26.11.2024 09:47"}, {"ID": 187712005, "Datum": "Dezember 1877", "Haupttext": "Kalendernotizen Bruckners: »Tanz - Fahr - Musikv. Haus - Hand - Rath - Forderung, Tanz. Folgen anderseits - ?« [vermutlich Gesprächsnotiz], »Kellnerhofgasse Niederlage von Schuhe etc. vormals Hahn.« »Frl Buchta Conservat. Neubau.« [vgl. »5.6.1877«] und [durch einen Strich abgesetzt, Fortsetzung von »nach dem 24.7.1877« oder - andere Schriftzüge! - erst Dezember fortgeführt?] Stimmführungsstudien zu Mozarts Requiem [Fortsetzung auf der anderen Blattseite].", "Letzte Änderung": "19.09.2024 09:56"}, {"ID": 187612005, "Datum": "Dezember 1876", "Haupttext": "Kalendernotizen Bruckners:\r\n   »Katharina Kachelmaier, Fluchtgasse 10. Thür 16. (Nußdorferstraße)«, »Franz Gallistl Direktor einer gewerbl Vorbereitungsschule u städt Bürgerschullehrer in Wien VII. Neubaugasse 53.«, »Frl Flandorfer aus Ödenburg. (in Reichenau.)« [siehe die Anmerkung], »Frl Zappert aus Rudolfsheim o Fünfhaus (Reichenau.)«, »Wahlman[n] Kriegsministerium 14. Abth 3. Stock.«, »Stöhr Theodor, Landstraße [Lamlstraße?], Ungargasse N 59. 1 St. Thür 8. (Rudolfsgasse 42) 2te Gasse in der Ungargasse links rechts.)«.\r\n   Wöchentliche Markierung »3« [Stundenzahl oder Honorar, Privatstunden Kiss, ca. 6., 13., 20. und 29.12.1876], Zählungen für Pichler und (?) Steiner, »60« [vermutlich Zwischen- oder Endsumme für Pichler (10 Termine, à 6 fl?), Abrechnung »Kiss 90 fl [+] 18 [=] 108 fl sicher, 3 Stunden fraglich« und »30 Kiss dann Juli sicher 6. Juli 1.? wäre 7 / 30. Juni 9.?« [»9« aus »8« verbessert?].\r\n   Gebetseintragungen 9.12. bis 22.12.1876.", "Letzte Änderung": "21.12.2024 13:56"}, {"ID": 187512005, "Datum": "Dezember 1875 (?)", "Haupttext": "Harmonielehre und Kontrapunkt werden als neue Fächer an der Universität eingerichtet (*).\nVon der Philosophischen Fakultät ist ein Hörer (Krumpholz) für das Wintersemester 1875 inskribiert (**).", "Letzte Änderung": "09.11.2024 18:30"}, {"ID": 186612005, "Datum": "Dezember 1866 [?]", "Haupttext": "Der »Frohsinn« überläßt Bruckner das Probenlokal im Nordico für Proben zur d-moll-Messe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186512005, "Datum": "Dezember 1865", "Haupttext": "Hanslick schenkt Bruckner die Partitur der Messe op.147 von Robert Schumann, in die er eine eigenhändige Widmung einträgt: »Herrn Anton Bruckner [/] zur freundschaftlichen Erinnerung an [/] Eduard Hanslick.«", "Letzte Änderung": "17.12.2024 14:30"}, {"ID": 186412005, "Datum": "Dezember 1864", "Haupttext": "Die »Christlichen Kunstblätter« Nr. 12 kündigen auf S. 48 an [wohl als Reaktion auf eine Leserzuschrift, Punkte so im Original], daß ein Bericht über die d-Moll-Messe erscheinen wird: »Correspondenz. [/] An Herrn Prof. L. . in W ... Einen eingehenden Bericht über Bruckners Messe werden wir seiner Zeit geben. Wir möchten zuvor nocheinmahl dieses Tonwerk uns anhören. - »", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186312005, "Datum": "Dezember 1863", "Haupttext": "Bruckner hat als Mitglied der Jury, der auch Hans Schläger, A. M. Storch und Karl Santner angehören, die für den Kompositionswettbewerb zum Oberösterreichischen Sängerfest eingereichten Chöre zu begutachten. Von 331 Chören [siehe die Anmerkung] kamen 9 in die engere Wahl.\nBruckners Urteil über die Werke von Edwin Schultz, C. Mayrberger, S.A. Zimmermann, Neeb, Faißt, Santner, Rudolf Weinwurm und Rudolf ist überliefert, das seiner Jurykollegen über den »Germanenzug« teilweise: »Nr. 164. 'Stürme des Frühlings', übertrifft wohl an musikalischem Werthe und Effekt die vorhergehenden Compositionen, die erste Modulation ist ganz hübsch, Orgelpunkt auch gut. Am besten die zweite Hälfte mit dem bewegteren Tempo, namentlich das Unisono für die Bäße. Weniger sind nach den contrapunktischen Grundsätzen die imitierten Einsätze der vier Stimmen, in der ersten Hälfte als genügend schön zu erwähnen. Gesamteffekt ganz gut. [/] Nr. 239. 'Abendruhe', eine recht liebe wirkungsvolle Composition; reizend ist das darin enthaltene Tenorsolo. [/] Nr. 213. 'Abendlied', ist wohl ohne besonderen musikalischen Werth, aber freundlich und wirkungsvoll. Satz ganz gut. [/] Nr. 301. 'Dem Ewigen', sehr kräftig hinsichtlich der Harmonie, wohl weniger Erfindung. [/] 'Die Macht des Gesanges', Letzteres vom oben Gesagtem gilt auch hier. [/] Nr. 316. 'Dem Herrn', kräftig und mit Rücksicht auf Harmonieführung zu loben. [/] Nr. 242. 'Das ganze Deutschland', ein guter, knallender, nicht schwer aufführbarer Kraftchor. [/] Nr. 286. »Germania', ist sehr hübsch lyrisch gehalten, von ausgezeichneter Wirkung ist nicht nur die Schlußperiode in Dur, sondern auch der Anfang und das Solo. [/] Nr. 326. 'Einkehr', hat manchmal schwungvoll Wirkendes; ihr Satz öfter etwas mangelhaft.«.\nUrteile über Bruckners »Germanenzug«: »Unaufführbar für Massen, nebenbei, obwohl pathetisch sein sollend, doch komisch« (Schläger), »gut gemacht, aufführbar« (Storch), »zu den Gelungensten« (Santner).", "Letzte Änderung": "08.09.2026 08:52"}, {"ID": 186212005, "Datum": "Dezember 1862", "Haupttext": "Studium der Tannhäuser-Partitur mit Otto Kitzler.", "Letzte Änderung": "16.01.2026 13:51"}, {"ID": 185712013, "Datum": "Dezember 1857", "Haupttext": "Vollendung des Chores »Das edle Herz« [WAB 66] (2. Vertonung des Textes von Ernst Marinelli).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 183912005, "Datum": "Dezember 1839", "Haupttext": "Datierung und Unterschrift Bruckners auf einem Heftumschlag.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 904051909, "Datum": "De si de ra ta", "Haupttext": "Des ide ra ta:\nMatthias von Orelli: Volkmar Andreae | Dirigent, Komponist und Visionär – Ein Kapitel Zürcher Musikgeschichte\nhttps://www.zora.uzh.ch/id/eprint/108554/1/20090594_002344648.pdf erfasst am 7./8.1.2026\nMeirion Bowen (erledigt am 7.2.2025)\nhttp://www.meirion-bowen.com/\nGilles Houle\nhttps://www.abruckner.com/down/articles/articlesenglish/houle-gilles-the-bruckner-monastery-project/TheBrucknerMonasteryProject_TextDocument.pdf\nAusführlichste Zusammenstellung der Daten und Fakten in Zusammenhang mit Glasmeiers Bruckner Monastery Project 1942 - 1945.\r\nAm 9./10.1.2026 Erfassung fertig.\nMax Brava\nhttps://www.academia.edu/38002662/Franz_Max_Brava_1845-1883 (Bruckner nicht erwähnt)\nRheinische Musik- und Theaterzeitung\r\nbisher gelesen: https://oppel.music.unt.edu/sites/default/files/1-RheinischeMusikundTheaterZeitung-Leaves1-10.pdf\nPseudonymen-Lexikon; https://dn790005.ca.archive.org/0/items/deutschespseudon00holzuoft/deutschespseudon00holzuoft.pdf", "Letzte Änderung": "10.01.2026 00:13"}, {"ID": 103151419, "Datum": "Consortium", "Haupttext": "Consortium\nSiehe hierzu den Schlagwort-Eintrag Consortium (https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13851/).", "Letzte Änderung": "09.01.2025 10:02"}, {"ID": 187609177, "Datum": "ca. Sommer 1876", "Haupttext": "Bruckner zieht interimsweise (bis zum 15.11.1877) von der Währinger Str. 41 in den Heinrichshof (Opernring 3) (*).\n\n\n[Wann? Auch Sommer 1877 möglich]\nBruckner trifft sich mit einigen Herren, darunter Moritz Marböck, abends im Prater. Heimfahrt mit Marböck zum Heinrichshof mit dem Wagen - \"und diesmal dauerten des verzückten Komponisten Improvisationen bis - 5 Uhr früh.\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189609325, "Datum": "ca. September/Oktober 1896", "Haupttext": "Hugo Wolf kann bei seinem Besuch bei Bruckner, der laut Kathis Bescheid nicht bei klarem Bewußtsein ist, nur einen Blick auf den geistig abwesenden Bruckner im Bett als Erinnerung mitnehmen. Er berichtet darüber ganz erschüttert der in der Nähe wohnenden Rosa Mayreder.", "Letzte Änderung": "19.11.2024 09:46"}, {"ID": 189509325, "Datum": "ca. September/Oktober 1895", "Haupttext": "Karl Kobald, seit September an der Universität inskribiert, besucht Bruckner im Belvedere (*).\n(Herbst 1895) Bruckner faßt den Entschluß, im Finale der 9. Symphonie eine Fuge einzubauen (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189209307, "Datum": "ca. September/Oktober 1892 [?]", "Haupttext": "Bruckner besucht seine Schwester in Vöcklabruck, die er nun auch finanziell besser unterstützen kann (*).\nBei seinem letzten Aufenthalt in Vöcklabruck soll Bruckner einen Spaziergang mit seinem Schwager (Johann Nep. Hueber) zur Quelle des Diesenbachs unternommen haben, wo ihn ein \"merkwürdig großer Stein mitten im Wald\" faszinierte, zu dem er sogar noch einmal zurückkehrte (**).\n[Zeitraum unklar:] Bruckner besucht [von Vöcklabruck aus?] Schloss Kammer, wo es ihm ein großer Punkt auf einem Ahnenbild angetan hat (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 197409005, "Datum": "ca. September 1974", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« zum Abschluß des Limburger Kreuzfestes. Bischof Wilhelm Kempf wünschte sich dieses Werk zum 25jährigen Bischofsjubiläum (*).\nArtikel von Lilly Weber-Wehle »Bruckners Filzpotschen« in »Das Heimatmuseum Alsergrund« 1974, September, Nr. 60 (**).\nBeim »Festlichen September« in Kirchdorf an der Krems werden auch Werke Bruckners aufgeführt [Chöre, prov. WAB 67?]. Ernst Ludwig Leitner präsentiert eine Formenanalyse der 5. Symphonie, und C. H. Watzinger hält einen Bruckner-Vortrag (***).", "Letzte Änderung": "01.09.2025 21:22"}, {"ID": 189609005, "Datum": "ca. September 1896", "Haupttext": "Anton Huber, einer der ersten Konservatoriumsschüler Bruckners, kommt zu einem kurzen Besuch (an das Fenster von Bruckners Wohnung).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 187209117, "Datum": "ca. September 1872", "Haupttext": "Bruckner spielt mit Frau von Mayfeld in Schwanenstadt aus der Partitur der 2. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 196112325, "Datum": "ca. Saison 1961/62", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Paul Hindemith in der Town Hall in Leeds (*).\n[Saison 1961/62] Aufführungen in New York: New York Philharmonic Orchestra 8. Symphonie unter Josef Krips[November 1961], 9. Symphonie unter Leonard Bernstein, Pittsburgh Symphony Orchestra 5. Symphonie unter William Steinberg, Berliner Philharmoniker 7. Symphonie unter Karajan (**).", "Letzte Änderung": "21.04.2023 14:30"}, {"ID": 186810013, "Datum": "ca. Oktober bis November 1868?", "Haupttext": "Kopiatur der Stimmen zur f-moll-Messe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 197110005, "Datum": "ca. Oktober 1971", "Haupttext": "Artikel von Leopold Nowak »Von der Größe Anton Bruckners« in »Singende Kirche 19 (1971/72), S. 5-7.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194710005, "Datum": "ca. Oktober 1947", "Haupttext": "Aufführung der Originalfassung der 4. Symphonie (deren englische Erstaufführung, erstmals 42 Jahre nach Hans Richter [2.11.1905]) durch das Hallé-Orchester unter Josef Krips [nach dem Londoner Gastspiel der Wiener Staatsoper im September 1947] in Manchester (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 189110004, "Datum": "ca. Oktober 1891", "Haupttext": "Bruckner unternimmt mit Universitätshörern aus dem Kreis des Wagner-Vereins einen Ausflug zu der »Rohrerhütten«. Dr. Dlauhy berichtet, daß der Kaiser das Ehrendoktorat bestätigt habe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189010005, "Datum": "ca. Oktober 1890", "Haupttext": "Die Singakademie unter Max von Weinzierl kündigt für die neue Saison auch Werke Bruckners an (*).\nJosef Schalk beabsichtigt, die f-moll-Messe (bearbeitet von Franz Schalk) für eine Konzert-Aufführung einzustudieren (**).\nVockner wird Nachfolger Bruckners am Konservatorium (#), wo Habert seine Orgelschule einführen will.\r\n[Ca. 23.11.90] Briefe Haberts an Klinger (mit der Rinck'schen Schule unter Bruckner war man immer unzufrieden) und [22.10.1890] an Deubler (Bruckner jammere grundlos über Geldmangel) (***).\nHans Richter plant (°a), die eben im Druck erschienene neue Fassung der 3. Symphonie in einem Philharmonischen Konzert [21.12.1890] aufzuführen. Er begleitet Bruckner zur Audienz bei Kaiser Franz Joseph, dem Bruckner - als Ritter des Franz-Joseph-Ordens gekleidet - die Widmungspartitur der 8. Symphonie (Abschrift von Leopold Hofmeyr) überreicht. Nach einem Wunsch gefragt, bittet Bruckner um die Pensionierung als Hoforganist und um Zuschuß zu den Reisekosten bei Aufführungen in fremden Städten (°).\nRosalia und Johann Huber schulden Ignaz Bruckner [seit wann?] Beträge von 550.- fl und 340.- fl. Ab Oktober 1890 werden keine Zinsen entrichtet, so dass der bis 1896 entstandene Zinsenausstand (267.-, entsprechend 4,8 %) erst am 25./26.3.1897 ausgeglichen wird (°°).", "Letzte Änderung": "03.09.2024 15:46"}, {"ID": 192111315, "Datum": "ca. November/Dezember 1921", "Haupttext": "[Datierung ungewiss!] Heft Nr. 48 der Allgemeinen Musikzeitung enthält auf S. 663 - 691 Aufsätze von Karl Grunsky (Die Sehnsucht nach Bruckner), Paul Marsop (Zu wenig Bruckner-Aufführungen?), Richard Wetz (Anton Bruckners F-moll-Messe), Richard Sternfeld (Anton Bruckner in Berlin), August Stradal (Um Bruckner) und Paul Schwers (Eine Bruckner-Rundfrage - mit Beiträgen von Siegmund von Hausegger, Wilhelm Kienzl, Ernst Decsey, Emil Nikolaus von Reznicek, Richard Wetz, Karl Grunsky, Siegfried Ochs, Richard Specht, Wilhelm Furtwängler, Hugo Kaun, Peter Raabe, Hermann Abendroth, Paul Ehlers, Richard Sternfeld, Max Steinitzer und Carl Schuricht).", "Letzte Änderung": "04.08.2026 08:41"}, {"ID": 189111316, "Datum": "ca. November/Dezember 1891 [6.11.1891?]", "Haupttext": "Brahms äußert sich in Heubergers Anwesenheit über die Ernennung Bruckners zum Ehrendoktor.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189011315, "Datum": "ca. November/Dezember 1890", "Haupttext": "August Rhonberg [recte: Rhomberg?], der Vorstand des Musikvereins in Dornbirn, bittet Theodor Hämmerle, die Überlassung einer Brucknerschen Messe für eine Aufführung zu vermitteln.", "Letzte Änderung": "05.12.2024 12:03"}, {"ID": 188411315, "Datum": "ca. November/Dezember 1884", "Haupttext": "Skizzen und Entwürfe zum Adagio der 8. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 195211005, "Datum": "ca. November 1952", "Haupttext": "Der erste Teil von Erich Schwebschs Artikel »Anton Bruckners VI. Symphonie A-Dur« erscheint in der Zeitschrift »Die Drei / Zeitschrift zur Erneuerung von Wissenschaft Kunst und sozialem Leben«, XXII. Jahrgang, Heft 6, auf S. 267 - 287.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 188111005, "Datum": "ca. November 1881", "Haupttext": "Josef Schalk und Spiegel [= Spigl?] spielen beim Wagner-Verein das Adagio des Quintetts [vierhändiger Klavierauszug?]. Danach abfällige Bemerkungen von Dr. Boller und Koch (*).\nAls Universitätsschüler Bruckners im Wintersemester 1881/82 haben (hatten) sich von der Philosophischen Fakultät inskribiert:\r\nKarl Fiescher [siehe die Anmerkung] (**), (Franz Hillebrand) (***), Emil Mark (°), Hans Sittenberger (°°) und Arthur Tschida (* ca. 1860 Stuhlweißenburg/Ungarn) (°°°),\r\nvon der juristischen Fakultät Florian Ritter von Baumgartner (H), Rudolf Braun (H), Julius Chodacki (H), Heinrich Falk (H), Carl Girschick (H), Anton König (H), Theodor Krizan (H), Johann Leitner (H), August Maria Nüchtern (H), Engelbert Pilz (H), Robert Schnürdreher (H) und Eduard Camil Teisseyre (#).", "Letzte Änderung": "19.12.2024 18:54"}, {"ID": 186611013, "Datum": "ca. November 1866", "Haupttext": "Angeregt durch A.M. Storch (*), komponiert Bruckner zwei Männerchöre nach Texten von August Silberstein: »Vaterländisches Weinlied« [WAB 91] (**) und »Vaterlandslied« [WAB 92] mit Tenor- und Bariton-Solo (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188609325, "Datum": "ca. nach September 1886", "Haupttext": "Bruckner bringt in einer [schon älteren oder neu angefertigten?] Partiturabschrift der 4. Symphonie Korrekturen an. Diese Partitur, die Constantin Prinz zu Hohenlohe-Schillingsfürst gewidmet ist, wird später an Anton Seidl in New York gesendet.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189111315, "Datum": "ca. nach November 1891", "Haupttext": "[Winter 1891/92 oder 1892/93 oder später?] \n\nBrief Ecksteins an Bruckner (»Verehrter Herr Doctor!«): \n\n     Bittet um Entschuldigung, daß er den Geldbetrag, den Bruckner ihm bei der gemeinsamen Schlittenfahrt über Klosterneuburg nach St. Andrae-Wördern geliehen hatte, erst jetzt zurückzahlt (nach Abzug von Bruckners Anteil an den Fahrtkosten).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186209157, "Datum": "ca. Mitte September bis Anfang Oktober 1862", "Haupttext": "Bruckner instrumentiert den 1. Satz von Beethovens Klaviersonate »Pathetique« für volles Orchester [WAB 266].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 195610167, "Datum": "ca. Mitte Oktober 1956", "Haupttext": "Artikel von Maria Sonnewend \"Unbekanntes um Anton Bruckner\" im Kremstal-Boten Nr. 43.", "Letzte Änderung": "09.01.2024 13:51"}, {"ID": 194610157, "Datum": "ca. Mitte Oktober 1946", "Haupttext": "[Wann genau?] Artikel von Franz Gräflinger »Bruckner-Festtage in Linz und St. Florian« in«Radio Wien«, Heft 43, S. 3.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193610157, "Datum": "ca. Mitte Oktober 1936", "Haupttext": "Artikel »2 Briefe Anton Bruckner's« im 2. Oktoberheft (Nr. 434) der Zeitschrift »Die Bühne«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 189011166, "Datum": "ca. Mitte November 1890", "Haupttext": "Habert bespricht [vermutlich nach dem Konzert vom 16.11.1890] mit Hellmesberger, ob das Orgellehrbuch Haberts am Konservatorium eingeführt werden kann, da man mit der Rinckschen Orgelschule unter Bruckner immer unzufrieden gewesen sei.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187911134, "Datum": "ca. Mitte November 1879", "Haupttext": "Besprechung der am 9.11.1879 aufgeführten d-moll-Messe [vermutlich] durch Theodor Rättig in der »Neuen Wiener Zeitschrift für Musik« Nr. 5, S. 38.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189203147, "Datum": "ca. Mitte März 1892", "Haupttext": "Die Allgemeine Kunst-Chronik meldet im 2. Märzheft auf S. 163, daß Josef Weinberger ein »Album der Wiener Meister« herausgeben werde, das auch ein Werk Bruckners [»Vexilla regis«] enthalte:\r\n\"Da der ungeschmälerte Reinertrag dieses Albums direkt den humanitären Zwecken der Ausstellung zufallen wird, haben die zur Betheiligung an dieser Publikation eingeladenen Wiener Komponisten mit der größten Bereitwilligkeit ihre Mitwirkung zugesagt, so dass das Album, welches Kompositionen von Brahms, Bruckner, Brüll, Robert Fuchs [...] enthalten wird, ebenso ein Bild des musikalischen Schaffens in Wien, als auch eine wertvolle Erinnerung an die Ausstellung bieten wird.\"\nAuf derselben Seite:\r\n\"Das Musikkomité hat sich u. a. an nachfolgende Komponisten und Meisterdirigenten gewandt, um sie für die Zwecke der Ausstellung zu gewinnen: Brahms, Bruch, Bruckner, Bülow, Cowen, Dvorak, Fuchs, Goldmark, Grieg, Levi, Mascagni, Massenet, Mottl, Rubinstein, Saint-Saens, Schuch, Sgambati, Svendsen, Sullivan, Tschaikowski und Verdi. Der größte Theil der hier genannten Meister hat bereits in liebenswürdigster Weise zugesagt, je ein Konzert in der Musikhalle zu dirigiren. [...]\".", "Letzte Änderung": "17.06.2025 06:24"}, {"ID": 189805156, "Datum": "ca. Mitte Mai 1898", "Haupttext": "Die Zeitschrift \"Der Kunstwart\" berichtet auf S. 129 von einer Aufführung der 5. Symphonie durch das Kaim-Orchester unter Ferdinand Löwe. Im selben Konzert seien von Hugo Wolf \"Der Feuerreiter\" und das \"Elfenlied\" aufgeführt worden.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189806156, "Datum": "ca. Mitte Juni 1898", "Haupttext": "Karl Söhle bietet in der Zeitschrift \"Der Kunstwart\", 2. Juniheft, auf S. 191 - 193 einen Rückblick auf die Konzertsaison in Dresden und beanstandet bei der Erwähnung einer Brahms-Feier, daß man  sich um Bruckners \"Heimgang\" nicht \"im geringsten bekümmert\" habe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190007156, "Datum": "ca. Mitte Juli 1900", "Haupttext": "Im 2. Juliheft der Zeitschrift \"Der Kunstwart\" wird auf S. 303f Heinrich Rietschs Schrift \"Die Tonkunst in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts\" von Georg Göhler rezensiert. Bruckner wird im Zusammenhang mit Liszt, Wagner und Wolf erwähnt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189201156, "Datum": "ca. Mitte Januar 1892", "Haupttext": "Bruckner [?] sendet die d-moll-Messe [eine Abschrift oder den Erstdruck? Vgl. 26.1.1892] an Ochs in Berlin.", "Letzte Änderung": "24.09.2024 20:00"}, {"ID": 189702154, "Datum": "ca. Mitte Februar 1897", "Haupttext": "Im 2. Februarheft der Zeitschrift \"Der Kunstwart\" wird auf S. 154 die Aufführung zweier Sätze der 2. Sinfonie Gustav Mahlers in Dresden besprochen und dabei Mahler als Schüler Bruckners erwähnt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191112156, "Datum": "ca. Mitte Dezember 1911", "Haupttext": "Das 2. Dezemberheft der Zeitschrift \"Der Kunstwart\", 25. Jahrgang, Heft Nr. 6, bringt auf S. 397-400 einen Artikel von Richard Batka \"Anton Bruckners Vordringen\" (*).\n\"Der Merker\" bringt in Heft 30 (2. Dezember-Heft) auf S. 1219f einen Artikel von Max Morold \"Zum Fall Gräflinger\", in dem die harte Kritik an dessen Biographie gerechtfertigt wird. Auf S. 1220 schließt Richard Batka mit einem \"Schlußwort\" (die Kritik sei gehässig und unsachgemäß gewesen) die Diskussion ab (**).", "Letzte Änderung": "28.07.2025 22:18"}, {"ID": 188512157, "Datum": "ca. Mitte Dezember 1885", "Haupttext": "Brief von Pfarrer Ernst Klinger aus Taufkirchen an Emil Naumann [in Dresden?]:\r\n   Verweist auf die in Naumanns Musikgeschichte nicht berücksichtigten Österreicher Johann Habert und Bruckner.", "Letzte Änderung": "03.09.2024 15:39"}, {"ID": 196503325, "Datum": "ca. März/April 1965", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Philadelphia Orchestra unter Eugene Ormandy in der Carnegie Hall in New York.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 189503325, "Datum": "ca. März/April 1895", "Haupttext": "Die Weiterbehandlung Bruckners übernimmt ein Assistent Professor Schrötters, Dr. Eisenmenger, der nach Besserung der Erkrankung eine Lockerung der Milchdiät gestattet, was von Bruckner freudig begrüßt wird. Bruckner soll Eisenmenger einmal sogar die Widmung der 9. Symphonie in Aussicht gestellt haben (*).", "Letzte Änderung": "16.02.2023 08:48"}, {"ID": 188603325, "Datum": "ca. März/April 1886", "Haupttext": "[Undatierter?] Brief Zinnes an Bruckner:\r\n   Bernuth habe ihn gebeten, die Partitur der 7. Symphonie an Marxsen, den Lehrer Brahms', weiterzugeben. In der Unterhaltung habe Marxsen sich voll Begeisterung an das Konzert [am 19.2.1886] erinnert (*).\nBrief Floderers an Bruckner:\r\n   Ob er, Floderer, für die Linzer Aufführung des Chores »Um Mitternacht« [WAB 90] eine Harfenstimme dazusetzen dürfe, die die Singbarkeit erleichtern und die Sphärenstimmung erhöhen könnte (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188303004, "Datum": "(ca. März?) 1883", "Haupttext": "In Anwesenheit Göllerichs, Stradals, Jauners, Josef Böhms u. a. improvisiert Bruckner auf der neuen Orgel der Votivkirche eine Phantasie über den Trauermarsch aus Wagners »Götterdämmerung« und eine Fuge über das »Siegfried«-Motiv. Pfarrer Prof. Marschall lädt Bruckner ein, bei einer Gedenkfeier zur Abwendung der Türkengefahr mitzuwirken.", "Letzte Änderung": "24.10.2024 09:55"}, {"ID": 184403006, "Datum": "ca. März 1844", "Haupttext": "[nicht gesichert! siehe die Anmerkung]\nZur ersten Probe der »Choralmesse für den Gründonnerstag« {WAB 9] erscheint überhaupt kein Sänger.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189605325, "Datum": "ca. Mai/Juni 1896", "Haupttext": "Bruckner erhält Besuche von Mayfelds und Hans Richter, der ihm von der Absicht erzählt, die 7. Symphonie in der nächsten Saison aufzuführen, und ihm rät, die 9. Symphonie notfalls mit dem »Te deum« abzuschließen. Bruckner plant (laut Meißner) daraufhin eine Überleitung zum »Te deum«. Mit Kluger bespricht er Einzelheiten seiner Bestattungsfeierlichkeiten. Verschlechterung des Krankheitsverlaufes fesselt Bruckner, so Dr. Weißmayr, wieder wochenlang ans Bett. Ignaz kommt, um Frau Kathi zu unterstützen (*).\n\n\nEin ähnlicher beginnender Bericht (musste lange läuten, Bruckner stark abgemagert etc.) schildert einen nachmittäglichen Besuch bei Bruckner [im Belvedere]. Der Finalsatz sei skizziert. Milchdiät, Schrötter sei seit ein paar Monaten nicht da gewesen, stattdessen ein Assistent (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189505325, "Datum": "ca. Mai/Juni 1895", "Haupttext": "Bruckner regt sich bei einem Besuch von Josef Schalk und Dlauhy furchtbar auf. Frau Kathi darf nur noch Meißner in die Wohnung lassen. Auch Löwe und Hugo Wolf werden abgewiesen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189205325, "Datum": "ca. Mai/Juni 1892 [?]", "Haupttext": "Der Erstdruck des »Vexilla regis« erscheint im »Album der Wiener Meister«, das bei Josef Weinberger verlegt wird als Erinnerung an die Internationale Musik- und Theaterausstellung. \nDas Titelblatt (IKO 37c) zeigt eine Abbildung Bruckners (IKO 37a) (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189005325, "Datum": "ca. Mai/Juni 1890", "Haupttext": "Brief eines St. Florianer Stiftsgeistlichen an Bruckner:\r\n   Wegen der auch von Gruber [am 2.5.1890] erwähnten »Herzensangelegenheit« in Steyr [Frl. Payrleithner] (*).\n[vor der Kontrapunktprüfung im Juni 1890]\nUndatierte Notizen in Victor Christs Mitschrift von Bruckners Kontrapunkt-Kurs: \"Letzte Stunde\", einige Tage später \"Samstag letzte Stunde vor der Prüfung\" und auf der nächsten Seite \"Sonntag letzte Stunde\" (**).\r\nChrist notiert einige Seiten später eine Äußerung [vielleicht Bruckners?]: \"Schelle hat sie angegriffen | machen Sie sich nichts draus | Schelle ist ein E.\" [gemeint: Esel?] (***).", "Letzte Änderung": "24.03.2025 16:35"}, {"ID": 190105005, "Datum": "ca. Mai 1901", "Haupttext": "Die Österreichische Musik- und Theaterzeitung kündigt in Nr.17/18 auf S. 13 an, dass die Wiener Philharmoniker unter Hellmesberger die Uraufführung der 9. Symphonie (und die 4. Symphonie von Mahler) bringen.", "Letzte Änderung": "30.03.2023 09:15"}, {"ID": 189305005, "Datum": "ca. Mai 1893", "Haupttext": "Artikel von Josef Schalk über die 8. Symphonie im Österreichischen Literaturblatt [15.5.1893] (*)\nKathi Kachelmayer soll Bruckners Freude über diesen \"trefflichen\" Artikel geteilt haben (*a).\n \nAufführung des 150. Psalms in Dresden  [siehe 20.5.1893 und 21.5.1893] (**).\n \nDie Österreichische Musik- und Theaterzeitung V, Doppelnummer 15/16 bringt auf S. 14 in ihrer Beilage für Mai 1893 ein Inserat des Verlages Joh. Gross zur d-Moll-Messe:\r\n\"Anton Bruckner.\r\n         soeben erschien:\r\n    Messe in D für Chor, Soli und Orchester.\r\nPartitur .............. netto M. 20.-\nOrchesterstimmen .......... netto M. 25.-\nSingstimmen (á M. 1.25) ......... M. 5.-\r\n(Clavier-Auszug mit Text, bearbeitet von Ferd. Loewe,\r\n    für M. 5.- netto, unter der Presse.)\r\nVerlag von Joh. Gross in Innsbruck.\" (***).\n \nDatierung Franz Bayers in einer von ihm geschriebenen Stimme zum Requiem [WAB 39] (Sopran) (°).\n \n[10.5.1893] Klavier-Aufführung des 1. Satzes der 4. Symphonie durch Bause und G. Schnabel beim Neuen Richard-Wagner-Verein in Wien (°°).\n \nDie Christlichen Kunstblätter Nr. 5 melden auf S. 62:\r\n     \"Die Stadtpfarrkirche Steyr erhält ebenfalls eine theilweise neue Orgel. Der Bau derselben wurde auf specielles Anrathen des Prof. Bruckner dem Hoforgelbauer Josef Mauracher in St. Florian übertragen.\" (°°°).\n \nIn der Allgemeinen Kunst-Chronik XVII Nr. 10/11 (1. und 2. Maiheft 1893) wird auf S. 249 Hermann Kretschmars »Führer durch den Konzertsaal« besprochen. Die Geschichte des »Te deum« werde an wichtigen Beispielen, von Purcell bis Bruckner, aufgezeigt.\r\n\"                Musikliteratur.\r\n     Hermann Kretzschmar: Führer durch den Konzertsaal, kirchliche Werke  (Leipzig, Liebeskind). Das Buch wendet sich an die Gemeinde aller Jener, die für ernste Kirchenmusik empfänglich sind. [... verschiedene Texte und ihre Vertonungen: Mess- und Requiem-Vertonungen bis Liszt bzw. Verdi ...]. Auch über das Stabat mater in seinen vielfachen Vertonungen von Josquin de Près bis Dvořak ist Anregendes zu lesen, desgleichen wird die Geschichte des Tedeum von Purcell, dem \"britischen Orpheus\", bis Anton Bruckner an wichtigen Beispielen aufgezeigt. [... Psalm-Vertonungen ...]. Das mit großen Fleiße zusammengestellte Werk empfiehlt sich als Nachschlagewerk. Es wird den Musikfreunden auf dem Felde der kirchlichen Tonkunst ebenso treffliche Dienste leisten, wie sie desselben Verfassers \"Sinfonie und Suite\" vielen Konzertbesuchern auf instrumentalem Gebiet erwiesen.\r\n                                   Dr. Max Dietz.\" (#).", "Letzte Änderung": "24.04.2026 15:08"}, {"ID": 189205005, "Datum": "ca. Mai 1892", "Haupttext": "Zu Beginn des Sommersemesters läßt Bruckner einen Aushang »Nur für Herren« anbringen (*).\nAls Universitätshörer Bruckners haben sich von der Philosophischen Fakultät Thaddäus Garbowski (**) und Moriz Landwehr von Pragenau (* 1872 Mödling) (***) inskribiert. [siehe die Anmerkung]\n \n[vermutlich Mai 1892, jedenfalls vor dem 5.6.1892]\r\nBruckner erzählt dem Herausgeber der \"Lyra\", Anton August Naaff, gesprächsweise, daß \"er den akademischen Sängern zu Liebe und Lust eine neue Composition für die studentische Sängerschaft [\"Das deutsche Lied\" WAB 63] im Vorhalte\" habe. (°).", "Letzte Änderung": "17.01.2025 10:58"}, {"ID": 193603284, "Datum": "ca. letzte März-Woche 1936", "Haupttext": "Artikel von Heinrich Damisch »Streitgegenstand: Anton Bruckner« in der Österreichischen Wochenschau, Folge 13, S. 11.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194906315, "Datum": "ca. Juni/Juli 1949", "Haupttext": "Franz Zehrer, österreichisches Mitglied des Komitees für Sakralmusik in Rom und Professor an der päpstlichen Hochschule für Kirchenmusik, hält in Rom einen Vortrag über Bruckners Kirchenmusik und die e-Moll-Messe und kann sein Publikum für das Werk begeistern.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 190106315, "Datum": "ca. Juni/Juli 1901", "Haupttext": "In der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung Nr.19-24 bespricht auf S. 19 B. Lvovsky Hugo Riemanns Buch \"Catechismus der Musikgeschichte\" und erwähnt dabei auch Bruckner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 186806013, "Datum": "ca. Juni/Juli 1868", "Haupttext": "Brief Dorns an Bruckner und nachfolgend vermutlich Brief Bruckners an Dorn (*). Graf Huyn und Dorn unterstützen Bruckners Plan, nach Wien zu gehen (**).\nHanslick sichert Bruckner bei einem Treffen im Linzer Hotel Zaininger, bei dem auch Schober anwesend ist, seine Unterstützung in Wien zu (***).", "Letzte Änderung": "11.02.2023 09:35"}, {"ID": 189507325, "Datum": "ca. Juli/August 1895", "Haupttext": "Bruckner verlebt den Sommer ohne Unwohlsein. Er geht öfter wieder alleine aus und verläßt dabei auch den engeren Bezirk des Belvedere.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189307325, "Datum": "ca. Juli/August 1893", "Haupttext": "Bruckner ist in Amstetten und trifft Ignaz Putz nicht an.", "Letzte Änderung": "03.12.2024 17:07"}, {"ID": 188507325, "Datum": "ca. Juli/August 1885", "Haupttext": "Bruckner nimmt in Steyr mit Großauer an einem Gartenfest teil, wo er sich in ein Mädchen (Betty K.) verliebt, mit dem er abends tanzt. (Später soll er sogar einen (erfolglosen) Heiratsantrag gemacht haben). Tags darauf spielt er im Pfarrhof für Bekannte das Adagio der 8. Symphonie (*).\nBruckner besucht Stiegelbauer [und vermutlich Mayfelds] in Schwanenstadt. Er macht Bemerkungen zur »gelehrten« Kompositionsweise von Brahms (**).\n\r\nBruckner muß sich dreimal um Aushilfen für die Hofkapelle bemühen (***).", "Letzte Änderung": "17.12.2024 14:12"}, {"ID": 188607005, "Datum": "ca. Juli 1886", "Haupttext": "Aufführung des »Germanenzugs« unter Zöllner beim Sommerfest des Kölner Männergesangvereins auf der Marienburg und im Kaisergarten (*).\nBruckner spielt im Juli 1886 in [?] bei der Oberlehrerfamilie [...], den Eltern von Katharina Feiß (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189601325, "Datum": "ca. Januar/Februar 1896", "Haupttext": "Josef Gruber aus St. Florian besucht Bruckner, der soeben [vermutlich mit Dr. Hellers Hilfe] ein Entschuldigungsschreiben an die Hofkanzlei wegen Fernbleibens vom Hofball verfaßt. Gruber schlägt vor, statt »Krankheit« das Wort »Unpäßlichkeit« zu verwenden.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189401325, "Datum": "ca. Januar/Februar 1894", "Haupttext": "Komposition des Trios Nr. 3 der 9. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188501325, "Datum": "ca. Januar/Februar 1885", "Haupttext": "Brahms äußert sich in Heubergers Gegenwart kritisch über Bruckner. Gemeinsam sei Bruckner und Dräseke, »daß beide wenig gelernt haben«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187002005, "Datum": "ca. Januar/Februar 1870", "Haupttext": "Katharina Kachelmayr wird Bruckners Haushaltshilfe.\n\n\n[zu Habert siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 196001005, "Datum": "ca. Januar 1960", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter Paul Hindemith in Chicago und der e-Moll-Messe unter Hindemith in Washington (*).\r\n[1959 oder auch Januar 1960?] Aufführung der e-Moll-Messe unter Hindemith in der New Yorker Town Hall (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195301005, "Datum": "ca. Januar 1953", "Haupttext": "Der zweite Teil von Erich Schwebschs Artikel »Anton Bruckners VI. Symphonie A-Dur« erscheint in der Zeitschrift »Die Drei / Zeitschrift zur Erneuerung von Wissenschaft Kunst und sozialem Leben«, XXIII. Jahrgang, Heft 1, auf S. 17 - 29.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 188501005, "Datum": "ca. Januar 1885", "Haupttext": "Entwürfe zum Adagio der 8. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 192409236, "Datum": "ca. Herbst 1924", "Haupttext": "Bei der Bruckner-Feier des Wiener Akademischen Wagner-Vereins wirkt der Wiener Lehrer a capella Chor unter Hans Wagner mit.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188909257, "Datum": "ca. Herbst 1889", "Haupttext": "Brief Bruckners an Zinne: Bedauert, ihn in Bayreuth nicht gesehen zu haben. In einigen Monaten komme die 3. Symphonie in neuer Auflage bei Rättig in Verlag. Wagner habe ihm eine gute Zukunft prophezeit (*).\nMax von Oberleithner (**) und Emil Seling (***), Universitätsschüler Bruckners [erst ab 21.10.1889?], werden [später] auch Privatschüler Bruckners.\nCarl Speiser belegt Bruckners Universitätsvorlesung [siehe »Oktober 1889«] (°).", "Letzte Änderung": "21.12.2024 21:28"}, {"ID": 188009237, "Datum": "ca. Herbst 1880", "Haupttext": "Der 17jährige J. V. von Wöß stellt sich bei Brahms vor und geht trotz dessen anderslautender Empfehlung ans Konservatorium, um bei Bruckner Kontrapunkt zu studieren.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 184803214, "Datum": "ca. Frühling 1848", "Haupttext": "Orgel-Wettspiel in St. Florian mit Bruckner, Kattinger und Joseph (?) [recte (?): Anton] Weiß (*a) aus Wilhering, tatsächlich aber wohl Johann Baptist Weiß aus Hörsching (*b). Karl Seiberl berichtet über Bruckners damalige Art der Improvisation (*).  \nJosef Seiberl als Ohrenzeuge berichtete, daß über ein Thema Kattingers improvisiert wurde und daß den meisten Zuhörern Weiß am besten gefiel (**)\n[siehe die Anmerkung]\n[Fehlinterpretation Göllerichs (und Kellners):]\r\nBruckner lehnt die vom Gymnasium in Kremsmünster angebotene Klavierlehrerstelle ab (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189202305, "Datum": "ca. Februar/März 1892", "Haupttext": "Gegen Ende des Wintersemesters verlangt Bruckner während einer Universitätsvorlesung von einem Gasthörer, sich wegen allzu deutlicher Damenkontakte weiter weg zu setzen. Bruckner erhält auf seine spätere Beschwerde vom Dekan der Philosophischen Fakultät die Erlaubnis, im Sommersemester 1892 Damen als Hörer auszuschließen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 190102005, "Datum": "ca. Februar 1901", "Haupttext": "Die Österreichische Musik- und Theaterzeitung Nr. 11/12 bringt auf S. 10f einen Bericht über die Aufführung der 4. Symphonie durch das Orchester Hugo Kaun [in Berlin?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189008037, "Datum": "ca. erste Augusthälfte 1890", "Haupttext": "Bruckner besucht seine Schwester in Vöcklabruck (*), wo er Frl. Wismar [= Kamilla Wiesmair (#)?] kennenlernt (**).\r\nIm Haus von Dr. Alois Scherer, für dessen Töchter Louise und Lina er schwärmt, spielt er aus der 8. Symphonie vor. Bei der »Paixhanslia« kommt er mit Franz Stelzhamer zusammen. Mit seiner Großnichte Laura spielt er vierhändig (***).\nMit Hedwig Fürthner wird er in Linz bekannt (**), wo er Josef Lang von der Orgelimprovisation in Ischl erzählt [vielleicht auch erst um den 16.9.1890] (°).\r\n[ In Linz bei Familie Lang] Bruckner besucht auf der Rückfahrt nach Wien die Familie Lang in Linz, Landstraße 21, und erzählt von Ischl. Hohenlohe habe seinen Improvisations-Entwurf nicht verstanden. Erst nach Hinzufügung der Kaiserhymne sei das Placet gekommen (°°).", "Letzte Änderung": "23.12.2024 13:30"}, {"ID": 190010325, "Datum": "ca. Ende Oktober 1900", "Haupttext": "Artikel über Bruckner [vermutlich mit Erwähnung eines Briefes an van Meurs, über den Erfolg der 7. Symphonie in Wien, nach dem 21.3.1886?] im Weekblad voor Muziek, Jg. 1900, Nr. 44.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 184710325, "Datum": "ca. Ende Oktober 1847", "Haupttext": "Eintrag der Ausgaben für die Sängerknaben in St. Florian im Rechnungsjahr 1847:\n\"Für den Vinzens Seiberl für das Jahr 1847 – – 112 f – xr\r\nFür Joseph Mayr -----------------  – – 103 f 15 xr\r\nFür Johann Salzbauer ----------- – – 103 f 15 xr\r\nFür Franz Koller von 15 August bis Ende October  22 f –\r\nFür Eduard Seiberl für den Monat July – – – 8 f 45 xr.\"", "Letzte Änderung": "06.09.2026 08:26"}, {"ID": 188503317, "Datum": "ca. Ende März 1885", "Haupttext": "Der (bei 420/13, Nr. 18) auf Ende März 1885 datierte Brief Bruckners an Levi\n [= 45/329f, Nr. 6] ist aus inhaltlichen Gründen auf Ende April 1885 (nach\n dem 26.4.1885, vor dem 2.5.1885) zu datieren.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187706287, "Datum": "ca. Ende Juni 1877", "Haupttext": "[oder erst am 19.9.1877, dem Tag der offiziellen Aufnahmeprüfung?] Anton Meißner trifft bei seiner Aufnahmeprüfung für das Konservatorium auch mit Bruckner zusammen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 184506307, "Datum": "ca. Ende Juni 1845", "Haupttext": "Umarbeitung von »Vergißmeinnicht« [WAB 93] zur 3. Fassung, die dem St. Florianer Prälaten Friedrich Mayr gewidmet ist. Das Titelblatt und der Gedichttext wurden von einem Kalligraphen geschrieben.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188307284, "Datum": "ca. Ende Juli 1883", "Haupttext": "Bruckner in Bayreuth, wo der \"Parsifal\" aufgeführt wird [siehe die Anmerkung] (*).\nEr trifft dort auch mit Tappert zusammen, der ihn um Artikel und Kritiken über seine Werke bittet (*a).\nNach Franz Schalks [Augenzeugen??- oder eher von Zottmann stammendem] Bericht kam er zusammen mit Spigl, mit dem er sich - nach einem Ereignis im Prater - versöhnt hatte (\"um Entschuldigung jenes Auftrittes im Prater gebeten\"), in Bayreuth an. Vom Wiener Kreis sind auch Zottmann und Öhn bei den Festspielen zugegen (**).\nAugust Göllerich besucht ebenfalls die Bayreuther Festspiele, bei denen er Liszt wiedersieht (***).", "Letzte Änderung": "06.10.2024 20:23"}, {"ID": 189401324, "Datum": "ca. Ende Januar 1894", "Haupttext": "Brief Franz Schalks an Josef Schalk: Über die 5. Symphonie sei er verzweifelt, vor allem für den 1. Satz habe er noch keinen angemessenen Vortrag gefunden. Beiliegend eine Rechnung [für Kopien], die Josef an Oberleithner [zur Begleichung] übergeben möge. Er, Franz, habe mit den Proben zum Tristan fürchterlich zu tun. (*) Die Verschiebung des Konzerts sei durch viele Kleinigkeiten bedingt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 193602305, "Datum": "ca. Ende Februar 1936", "Haupttext": "Artikel (vermutlich Neues Wiener Tagblatt [oder in Linz erschienen?]) »Streit um Bruckners »Fünfte«« über den Prozeß zwischen dem Musikwissenschaftlichen Verlag und der Universal-Edition um die 5. Symphonie.", "Letzte Änderung": "20.04.2023 20:38"}, {"ID": 189102295, "Datum": "ca. Ende Februar 1891", "Haupttext": "Brief Bruckners an Wolzogen:\r\n   September 1873 (während des Bayreuth-Aufenthaltes von Kronprinz Friedrich) habe er Wagner die 2. und 3. Symphonie vorgelegt. Wagner habe die Widmung der 3. mit Vergnügen angenommen. 1882 habe er Bruckner versprochen, alle seine Werke aufzuführen. Tags darauf wurde Bruckner von Wagner gerügt, da er beim »Parsifal« zu heftig applaudierte. Wolzogen möge dieses »Vermächtnis« wohl bewahren. Er, Bruckner, leide derzeit am Magen.", "Letzte Änderung": "09.10.2024 07:04"}, {"ID": 189112325, "Datum": "ca. Ende Dezember 1891 [?]", "Haupttext": "Artikel von Max Dietz [über die 1. Symphonie?] in der Musikalischen Rundschau 6 (1891) S. 305.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189012317, "Datum": "ca. Ende Dezember 1890", "Haupttext": "Fürst Fürstenberg überweist 500 fl für das Bruckner-Consortium (*).\nTheodor Hämmerle besucht Bruckner, um ihm die Drucklegung einer Messe durch seinen Schwiegervater S. A. Reiß, Inhaber der Innsbrucker Firma Joh. Groß, anzubieten. Bruckner schlägt die d-moll-Messe vor (**). Dies geschah während einer Unterrichtsstunde Oberleithners (***).", "Letzte Änderung": "02.10.2023 09:39"}, {"ID": 188512296, "Datum": "ca. Ende Dezember 1885", "Haupttext": "Brief Emil Naumanns an Ernst Klinger in Taufkirchen:\r\n   Wird auch zeitgenössische österreichische Komponisten in späteren Auflagen seiner Musikgeschichte berücksichtigen. Erbittet Angaben zu Johann Habert. Über Bruckner sei er anderer Meinung - dessen soeben [am 11.12.1885] in Dresden aufgeführte [3.] Symphonie habe ihm wie dem Großteil des Publikums nicht gefallen. Vielleicht mag die Kirchenmusik besser sein.", "Letzte Änderung": "03.09.2024 15:40"}, {"ID": 189012318, "Datum": "ca. Ende 1890/Anfang 1891 (?)", "Haupttext": "Brief Franz Schalks an Josef Schalk: \n   Bittet um Stimmen und Partitur des Quintetts, das er im (Grazer) Wagner-Verein aufführen wolle. [Später:] Brief Josef Schalks an Franz Schalk: \n   Schickt das Material zum Quintett.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187812317, "Datum": "ca. Ende 1878/Anfang 1879", "Haupttext": "Bekanntschaft mit Julie Joachim, deren Eltern er sich vorstellen will (*).\n[Zeitlich nicht einzuordnende] Kontakte mit Sylvia Leopold: Besuch bei ihren Eltern; späterer Brief Frl. Leopolds an Bruckner: Bietet Bruckner ein Geschenk ihrer Eltern an (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 195412005, "Datum": "ca. Dezember 1954", "Haupttext": "Bei der Totenfeier für Wilhelm Furtwängler im Schillertheater [Berlin?] dirigiert Wolfgang Sawallisch (erstmals) das Adagio der 7. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193312005, "Datum": "ca. Dezember 1933", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie in der Originalfassung unter Hermann Scherchen im 4. Abonnementskonzert [in Winterthur?] (*).\n[nach dem 30.11.1933]\r\nDas Doppelheft Nr. 3/4 des V. Jahrganges der Bruckner-Blätter hat folgenden Inhalt:\r\nS. 17-21: Artikel von Franz Moißl \"Zweites Bruckner-Fest in München | 23.-30.Oktober 1933.\", mit Berichten von den Aufführungen und vom Ablauf der Hauptversammlung und des Festaktes,\r\nS. 21f: Artikel \"Die \"Nullte\" im Gewandhaus\" [16.11.1933] mit Kurznotiz zur Aufführung der 7. Symphonie am 30.11.1933,\r\nS. 22: Ernst Schwanzara äußert sich zum Vorwurf Gisela Göllerichs, er habe durch Schroffheiten in seinem Artikel \"Anton Bruckners Urvorfahren – niederösterreichische Bauern\" das Andenken an August Göllerich getrübt.\r\nS. 22f: Vorschau auf \"Das Brucknerfest in Mannheim | (28., 29. und 30. April 1934).\"\r\nS. 23f Nachrichten: In Oberleutensdorf/Erzgebirge Aufführung der 4. Symphonie durch das Oberleutensdorfer Mozart-Orchester (30jähriges Jubiläum) unter dem Karlsbader MD Josef Gerschon). – Feier in Regensburg zum Cäcilientag. – Vortrag von Felix Gatz in Wien (wenige Tage nach den Budapester Konzerten am 12.11.1933). – Als Leiter der Berliner Bruckner-Vereinigung ist Furtwängler im Gespräch. – Eugen Jochum geht nach Hamburg. – [ohne Datumshinweis] Aufführung der 4. Symphonie durch das Nationalsozialistische Reichsorchester unter Franz Adam im Augusteum in Rom. – Bruckner Society of America, Inhalt des letzten Heftes von Chord and Discord: Titelseite mit Abbildung der Medaille von Kilenyi, Artikel \"Symphonic forecasts\", \"Bruckner's Ninth: The Original Version\", \"New Light on Mahler\", \"Tonerl Turns Composer\", Besprechung von Max Auers Bruckner-Buch. – Zuschrift eines amerikanischen Schriftstellers an die IBG zur wachsenden Bedeutung Bruckners in der Neuen Welt. – Aufführungen in Amerika: 8. Symphonie unter Walter am 26.-29.10.1933, Ankündigung der 7. Symphonie in Boston (Koussevitzky [26./27.10.1934]) und Minneapolis (Ormandy [April 1934]), der 9. Symphonie (Originalfassung) in New York (Toscanini [am 3.2.1934 aber die 4. Symphonie]) und der 4. Symphonie in Los Angeles (Klemperer). – In Nürnberg ist eine Ortsgruppe der IBG in Aussicht genommen; Erich Rhode hat sich mit Symphonie-Aufführungen an zwei Klavieren beim Nürnberger Brucknerkreis für Bruckner eingesetzt.\r\nS. 24 Besprechungen: Dr. L. Husinsky bespricht sehr lobend Rudolf Lists \"Kleine Brucknernovelle\". – Hinweis: Das anfangs 1933 angekündigte Gesamt-Mitgliederverzeichnis in Form eines Bruckner-Kalenders kann (noch) nicht erscheinen, da mehrere Ortsgruppen nicht reagiert haben.", "Letzte Änderung": "03.11.2025 14:07"}, {"ID": 192112005, "Datum": "ca. Dezember 1921", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter Karl Muck in Hamburg und München (mit Verwendung des Stimmenmaterials des Concertgebouworchesters) (*).\n \nAufführung von g-Moll-Ouvertüre und 4. Symphonie durch den Wiener Neustädter Musikverein unter Dr. Rudolz.\nV. Lepuschitz spricht einen von R[obert] Gidaly verfassten Prolog (**).", "Letzte Änderung": "22.12.2024 08:01"}, {"ID": 188812004, "Datum": "ca. Dezember 1888", "Haupttext": "Artikel von William Ritter über Bruckner in »Le National Suisse«.", "Letzte Änderung": "06.06.2024 15:29"}, {"ID": 189408325, "Datum": "ca. August/September 1894", "Haupttext": "Bruckner arbeitet am Adagio der 9. Symphonie. Bayer, der ihn bei einem Besuch dabei belauschen konnte, präludiert an einem Sonntag in der Steyrer Stadtpfarrkirche darüber. Bruckner beklagt sich bei Pfarrer Aichinger über diesen Gedankendiebstahl.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188608326, "Datum": "ca. August/September 1886 [?]", "Haupttext": "Ein mit September 1886 datierter Brief Bruckners an Levi (*) ist vermutlich identisch mit dem Brief vom 16.11.1886.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188208325, "Datum": "ca. August/September 1882", "Haupttext": "Bruckner verbringt einen Teil seiner Ferien auch in Steyr, wo er mit Leopold Hofmayr und Therese von Jäger zusammenkommt und [oder in Wien?] über Almeroth Isidor Dierkes und Karl Reder kennenlernt. (Durch Almeroths Vermittlung kam es auch in Wien in der Folgezeit zu Kontakten mit Steyrer Freunden, dem Landgrafen Fürstenberg und Herzog Max Emanuel.)", "Letzte Änderung": "23.09.2024 12:48"}, {"ID": 193408005, "Datum": "ca. August 1934", "Haupttext": "[nach dem 17.7.1934, vor dem 2.9.1934] Heft 3 der Bruckner-Blätter 1934\r\nist auf S. 19 - 44 als Fest- und Programmbuch des Aachener Bruckner-Festes [2. - 5.9.1934] gestaltet.\nAuf S. 44f ein mit »-l.« [Moißl?] signierter Artikel »Brucknerpflege in Holland:\r\n   In den letzten 20 Jahren etwa 200 Aufführungen. Maßgebend seien die drei Städte Amsterdam, Den Haag - Scheveningen und Utrecht. Das Concertgebouworchester habe auch in Den Haag, Rotterdam, Utrecht, Arnhem und anderen Städten gespielt. Willem Mengelberg (Amsterdam) habe etwa 35 mal und Peter van Anrooy (Den Haag) etwa 15 mal Bruckner dirigiert. Evert Cornelis seien rund 40 Aufführungen in Amsterdam und Utrecht zu verdanken. Eduard van Beinum sei ebenfalls Bruckner-begeistert.\r\n   Weitere Dirigenten: Corn. Dopper, Henri van Goudoever, Japp Spaanderman, Martin Spanjaard und (im Haag) Weisbach, Schuricht und Raabe, außerdem Abendroth, Klemperer, Gustav Kogel, Karl Muck, Nikisch und Georg Schneevoigt.\r\n   Aufführungszahlen (ohne die Wiederholungskonzerte): 3. und 4. Symphonie je 30mal, 9. Symphonie 16mal, 7. Symphonie 18mal, 8. und 2. Symphonie je 13mal, 5. Symphonie 10mal, 6. und 1. Symphonie je 5mal. Für die Chorwerke setzten sich Anthon van der Horst und Theo v. d. Bijl ein. Bernard Diamant habe in Rotterdam Männerchöre mit Orchester aufgeführt.\r\n   Aufführungszahlen der letzten 15 Jahre: »Te deum« 15mal, f-Moll-Messe 6mal, d-Moll-Messe und e-Moll-Messe je 1mal, 150. Psalm 2mal, Motetten [prov. WAB 67] 1mal, »Germanenzug«, »Helgoland«, »Mitternacht« [WAB 80], »Abendzauber« usw. sporadisch.\r\n   Jan Goverts habe das erste niederländische Brucknerbuch verfaßt und die Gründung einer Sektion der IBG initiiert (Vorstand: Rudolf Mengelberg, Eduard van Beynum [sic], van der Horst, Hermann Rutters, Eduard Reeser und Jan Goverts.\nDie Rubrik »Nachrichten« auf S. 45f informiert über IBG-Interna (4.9.1934, Mannheimer Bruckner-Fest) und Ereignisse in Linz (17.6.1934), Wien (11.10.1934, RAVAG, 4.9.1934), Pforzheim (10. - 12.11.1934), Freiburg (Mai 1935), Amerika (April 1934, Oktober 1934) (*), Brüssel (13.12.1933, 17.4.1934), Mecheln (1933) und Paris (17.7.1934). \r\n(*) Bericht über The Bruckner Society of America:\r\n   Bruno Walter habe zuletzt mit der 8. Symphonie Erfolg gehabt, der Ehrenpräsident der B.S.A., Martin Dumler, sei in Cincinnati zum Ehrendoktor ernannt worden, und mit der Bruckner-Ehrenmedaille wurden Martin Dumler, Max Auer, Arturo Toscanini, Bruno Walter, Willem van Hoogstraten und Franz Moißl ausgezeichnet (*).\r\nIm Kapitel »Personales« werden erwähnt Richard von Alpenburg (nach Innsbruck berufen), Hermann Abendroth (Gewandhauskonzert), Hans Weisbach (Leipziger Rundfunk), Karajan (von Ulm nach Aachen berufen) und Heinrich Zöllner (in Freiburg dreitägiges Fest zum 80. Geburtstag am 4.7.1934).\r\nAuf S. 47f werden »Neue Brucknerbücher« besprochen: Max Auers »Anton Bruckner. Sein Leben und Werk«, signiert »W. R.«, dem auch ein Inserat (mit Lobspruch von Hermann Bahr [zu dieser Auflage?]) gewidmet ist, und Robert Haas' »Anton Bruckner«, signiert »-l.« [Moißl?].\r\nBeide hintere Umschlagseiten bringen Hinweise des Musikwissenschaftlichen Verlages: Missa solemnis in b-Moll, Christus factus est [WAB 10], Vier Orchesterstücke [WAB 97 und Marsch WAB 96, noch ohne Blasorchester-Fassung], Linzer Fassung der 1. Symphonie (Endfassung »in Vorbereitung«) und 9. Symphonie.", "Letzte Änderung": "21.12.2025 23:06"}, {"ID": 186808013, "Datum": "ca. August 1868", "Haupttext": "Artikel in der Neuen Zeitschrift für Musik (Leipzig), Jg. 64, S. 362 über die neuen Wiener Konservatoriums-Lehrkräfte Zellner, Krenn und Bruckner: [Man hat] »den bisher meist durch eine einzige Persönlichkeit [...] versehenen Unterricht in der allgemeinen und speciellen Musiklehre vom kommenden Schuljahre ab drei Männern überwiesen [...] und zwar L. A. Zellner, Capellmeister Krenn und dem bisher zu Linz als Domorganist angestellt gewesenen Hrn. Bruckner. [... es folgen Bemerkungen über Zellner und Krenn ...] Bruckner hat sich hier mehrfach als kenntnißreicher und wirkungskundiger Orgelvirtupse, und ferner durch die Aufführung einer in größeren Dimensionen angelegten Festmesse auch als gewandter und begabter Componist gut beglaubigt. Ueber Bruckner's Lehrgabe schwebt gleichwol an hiesiger Stelle dasselbe Dunkel, wie über das pädagogische Können Zellner's. Hier wie dort ist Wiens Musikwelt bis jetzt nach diesem Hinblicke auf geduldiges Abwarten verwiesen.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 196504315, "Datum": "ca. April/Mai 1965", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das New York Philharmonic Orchestra unter William Steinberg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 189504325, "Datum": "ca. April/Mai 1895", "Haupttext": "Wegen Dr. Eisenmengers Erkrankung übernimmt wieder Dr. Weißmayr die Arztvisiten bei Bruckner.", "Letzte Änderung": "16.02.2023 08:47"}, {"ID": 188904325, "Datum": "ca. April/Mai 1889 (?)", "Haupttext": "Wöß erlebt eine Wirtshausdiskussion zwischen Bruckner und Josef Schalk über das Adagio der 8. Symphonie mit (Bruckner hat Änderungsvorschläge Schalks übernommen, verbietet sich aber [im Ernst oder, humorvoll, zum Schein?] aufbrausend weitere Einmischungen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188704325, "Datum": "ca. April/Mai 1887", "Haupttext": "[?] Brief von Brahms an Bülow. Er kommt darin auf die »Unbildung und Verrücktheit Bruckners« zu sprechen (*).\nLöwe beginnt mit der Neuinstrumentierung der 4. Symphonie (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 191904005, "Datum": "ca. April 1919", "Haupttext": "[oder Mai 1919?] Julius Bistron bittet Franz Schmidt um einen Bruckner-Artikel für den »Wiener Mittag«. Schmidt lehnt ab, da er mit Bruckner nur flüchtigen Kontakt gehabt habe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188409006, "Datum": "ca. Anfang September 1884", "Haupttext": "Bruckner wohnt in Vöcklabruck bei dem Eisenhändler Hartmann. In diesen Tagen schwärmt er für dessen Stieftochter Marie von Rottenberger [siehe die Anmerkung] und für Luise Scherer, die Tochter von Dr. Alois Scherer (*).\r\nVermutlich ist die Anekdote über Bruckners Tauch- und Schwimmkünste in diese Tage zu datieren (**), von denen auch die Kinder Carl und Felix von Kraus berichten, mit deren Familie Bruckner im Gasthaus Forsthuber zusammentraf (***).\r\nVermutlich besuchte er auch von hier aus Mayfelds in Schwanenstadt (°).", "Letzte Änderung": "06.12.2024 12:06"}, {"ID": 189810014, "Datum": "ca. Anfang Oktober 1898", "Haupttext": "Im 1. Oktoberheft der Zeitschrift \"Der Kunstwart\" wird auf S. 9f Richard Batkas Buch \"Gustav Mahler\" besprochen und Mahler als Schüler Bruckners erwähnt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 187410006, "Datum": "ca. Anfang Oktober 1874", "Haupttext": "[irrige Datierung! siehe 29.9.1873] \nBruckner muß die Klavierlehrerstelle an St. Anna zugunsten Rudolf Weinwurms abgeben (*).\nDessoff verspricht Bruckner, daß die 3. Symphonie bei der Programmplanung der Philharmoniker berücksichtigt werde (**).\nHans Rott wird Orgelschüler Bruckners am Konservatorium (***).\n[Vgl. aber \"Februar 1874\"]\r\nMöglicherweise fand auch Kitzlers Besuch bei Bruckner im Oktober statt. Bruckner soll die Unordnung in der Wohnung und sein Junggesellendasein damit erklärt haben, er habe keine Zeit, weil er die 4. Symphonie schreiben müsse (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187110017, "Datum": "ca. Anfang Oktober 1871", "Haupttext": "Bruckner wird beschuldigt, an der Lehrerbildungsanstalt St. Anna Schülerinnen bevorzugt, andere (Töchter des Realschuldirektors Streinz (*)) gekränkt zu haben. Auf Grund einer anonymen Anzeige wird Bruckner von Schulrat Becker zur Verantwortung gezogen. Direktor Vernaleken versucht, Bruckner von der Lehranstalt zu entfernen.\nBruckner fragt Karl Seiberl, nun Jurist in Wien, um Rat (**).", "Letzte Änderung": "20.12.2024 13:38"}, {"ID": 189711014, "Datum": "ca. Anfang November 1897", "Haupttext": "Artikel von Richard Batka \"Nationale Musikpflege\" in der Zeitschrift \"Der Kunstwart\", 1. Novemberheft, S. 65-67. Kritik an der einseitigen Berichterstattung der Neuen Freien Presse, die Bruckner und Hugo Wolf benachteiligt habe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 186811013, "Datum": "ca. Anfang November 1868", "Haupttext": "Wegen der Orgelkonzerte in Nancy nimmt das Konservatorium durch Professor Gehring nach der Absage Rudolf Bibls Kontakt mit Bruckner auf, der sich in dieser Angelegenheit von Hanslick beraten läßt (*) - Hanslick hatte auf der Weltausstellung in Paris 1867 die für Nancy vorgesehene Orgel als Jurymitglied begutachtet (**). Mayfeld erfährt von diesem Projekt [Brief Bruckners an Mayfeld?] und der geplanten Aufführung der f-moll-Messe (***). Brief Bruckners an Alois Weinwurm (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186011014, "Datum": "ca. Anfang November 1860", "Haupttext": "Brief Bruckners an Herrn Kaan [Kaar], der ihm Geld schuldet. Er, Bruckner, habe selber unerwartet große Auslagen (150 fl.).", "Letzte Änderung": "25.10.2024 21:46"}, {"ID": 189903006, "Datum": "ca. Anfang März 1899", "Haupttext": "Im ersten Märzheft der Zeitschrift \"Der Kunstwart\" erscheint auf S. 385 - 387 ein Artikel von R. Louis über Ferdinand Löwe als Dirigenten des Kaim-Orchesters, wobei eine Aufführung der 5. Symphonie [am 4.2.1898 gemeint?] erwähnt wird.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188605006, "Datum": "ca. Anfang Mai 1886 [??]", "Haupttext": "Aufführung des »Germanenzugs« durch den Akademischen Gesangverein unter Rudolf Weinwurm im Meidlinger Dreherpark. Bruckner wird von Theodor Helm und dessen Tochter Mathilde Helm begleitet.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189006007, "Datum": "ca. Anfang Juni 1890 (?)", "Haupttext": "Brief Bruckners an einen Herrn in Steyr:\r\n   Bittet um Aufklärung, was das Gerede über die von Gruber [am 2.5.1890] erwähnte Herzensangelegenheit in Steyr bedeuten solle.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189301006, "Datum": "ca. Anfang Januar 1893", "Haupttext": "Besprechung der 8. Symphonie durch Richard Heuberger in der Neuen Musik-Zeitung 14 (1893) S. 6f (*)\nund durch Max Dietz in der Allgemeinen Kunst-Chronik Nr. 1, 1. Jännerheft, auf S. 12/14:\r\n\"                Musikalische Chronik.\r\n     Von Orchesterkonzerten der jüngsten Zeit haben wir zunächst das des Wiener Orchesterbundes zu erwähnen. [... Julius Zellner und J. P. Gotthard ... Orchesterverein für klassische Musik unter Grädener ...].\r\n     Nun zu Bruckner's Achter, die gleich seiner ersten und soeben erschienenen zweiten Symphonie in C-moll geschrieben ist. Sie bildete auffallenderweise die einzige Nummer des letzten Philharmonischen Konzerts. Allerdings ist sie lange genug ausgesponnen, um den einer derartigen Produktion entsprechenden zeitichen Rahmen auszufüllen. Eine Ouvertüre hätte indes als Einleitung vorausgeschickt werden können. An die Anwesenden ward ein die Gedankentiefe des Werkes ausdeutendes Programm vertheilt, das an Schwulst und Unsinn das Unüberbietbare leistete. Wir gehen der Versuchung, uns darüber lustig zu machen, aus dem Wege und lassen das Unaussprechliche besagen Wollende unbesprochen. Die Symphonie selbst hat einen unbestrittenen Erfolg errungen. Sie strömt von schönen, gehaltreichen und eindrucksvollen Motiven über, die zumeist schwunghaft durchgeführt sind, wohingegen andere Stellen ein mühsames Flickwerk aufweisen. Letzteres ist namentlich im Finale der Fall, das trotz des herrlichen Anfangsthemas, das die schönsten Hoffnungen rege macht, mangels fester Geschlossenheit im Sande verrinnt. Nach den drei vorangegangenen Sätzen eine arge Enttäuschung. Diesen fehlt wenig zur Vollkommenheit, am wenigsten den mittleren. Im Allegro moderato ist das großempfundene Hauptmotiv interessant behandelt, das Adagio labt durch entzückend schöne Eingebung, kernfrisch und genial ist das Scherzo erfunden, der \"Deutsche Michel\", wie es der Komponist getauft, voll rascher Regsamkeit und mit fortreißendem, rhythmischem Fluss. Diese Sätze sind in der That sehr beachtenswert. Dieselben zählen nicht nur zu dem Besten, was der hochbegabte Tondichter geschrieben, sondern auch zu den hervorragendsten symphonischen Sätzen der neuesten Zeit. Sie werden auch außerhalb Wiens den Erfolg des großgedachten Werkes sichern.\r\n     Am Christtage hörten wir in der Hernalser Redemptoristenkirche Liszt's Graner Festmesse in einer von Dr. Otto Müller sehr geschickt ausgeführten Bearbeitung für Orgel. [...].     Dr. Max Dietz.\" (**).\nBruckner trifft Brahms im Gasthaus »Igel« und fragt ihn nach seiner Meinung über die 8. Symphonie (***).\r\nBei anderer Gelegenheit soll Brahms aber, laut Mitteilung Theodor Hämmerles, zu Dr. Steger - nach der 8. Symphonie? - geäußert haben, Bruckner sei doch ein großes Genie (°).\n[nach dem 18.12.1892, vor dem 9.1.1893] Brief Nicodés an Bruckner: Hat von der 8. Symphonie gelesen und bittet, das Aufführungsmaterial nach Dresden zu senden (°°).", "Letzte Änderung": "14.10.2024 11:44"}, {"ID": 187401003, "Datum": "ca. Anfang Januar 1874", "Haupttext": "Bruckner bittet den Linzer Kopisten Carda und später (wohl Anfang Februar) eine andere Mittelsperson, bei J.M. Kaiser ein Widmungsblatt für die 3. Symphonie zu bestellen (*).\nEr entwirft den Widmungstext des Titelblattes in seinem Vormerkkalender von 1872 (**).\r\nDieser Eintrag stammt von fremder Hand (***).", "Letzte Änderung": "21.09.2024 12:58"}, {"ID": 189902007, "Datum": "ca. Anfang Februar 1899", "Haupttext": "Das 1. Februarheft der Zeitschrift \"Der Kunstwart\" bringt auf S. 319 - 321 einen Artikel von G. Grunsky [recte K. Grunsky?] \"Musikalisches aus Stuttgart\", in dem er von Aufführungen der 2., 3. und 5. Symphonie an zwei Flügeln (mit den Pianisten Hollenberg und Biart) berichtet und eine Aufführung der f-Moll-Messe unter Dr. Kauffmann erwähnt [21.1.1897 gemeint?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190008006, "Datum": "ca. Anfang August 1900", "Haupttext": "Im 1. Augustheft der Zeitschrift \"Der Kunstwart\" wird auf S. 344f das Münchner Konzert mit der Aufführung der 7. Symphonie [am 19.4.1900] besprochen und dabei die Aufführung der 4. Symphonie unter Weingartner [am 12.3.1900] erwähnt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189200015, "Datum": "ca. Anfang 1892", "Haupttext": "Artikel Richard Heubergers über die 1. Symphonie [am 13.12.1891] in der Neuen Musik-Zeitung 13 (1892) 1. Heft, S. 3:\n»     [...] Manches Originelle, manche packende Einzelheit enthält dieser mit vollen Segeln einherstürmende erste Satz sicherlich. Wie Blitze fahren geniale Einfälle hernieder. Aber was sie beleuchten, ist die Oede umher. Oede, traurig, verlassen beginnt auch der zweite Satz. Allmählich entringt sich dem dahinbrütenden Orchester ein Tränenerguss. Auch diese Episode verrinnt in bohrender, thematischer Arbeit, aus welcher zuweilen wieder eine musikalische Blume aufblüht. Am geschlossensten, am wenigsten stockend ist das Scherzo geraten. Es hat daher auch am unmittelbarsten angesprochen. Die Orchestration der Symphonie ist überaus glänzend; manchmal etwas überladen und prunkend, aber stets voll Wohlklang. Wie bei seinem Orgelspiel, liebt Bruckner in seinem Orchester das Rauschende, Betäubende und tat darin meist des Guten zuviel [...]« (*).\nBesprechung der 1. Symphonie durch Theodor Helm im Musikalischen Wochenblatt 23 (1892), S. 4f und S. 16f [siehe 31.12.1891 und 7.1.1892] (**).\nKritik über die 1. Symphonie in der Schweizerischen Musikzeitung 32 (1892) S. 4 (***).\nBrief von Theodor Hämmerle an Max von Oberleithner:\r\n     Die d-Moll-Messe könne man auch für die nächste Konzertsaison vergessen, wenn nicht bald der Klavierauszug erscheine. S. A. Reiß habe sogar Bestellungen aus Paris und Amerika unerledigt lassen müssen. Wenn sogar so berufene Schüler Bruckners wie Löwe sich so wenig engagierten, sei Bruckners mangelnde Anerkennung nicht verwunderlich (°).", "Letzte Änderung": "22.09.2025 21:52"}, {"ID": 200110006, "Datum": "ca. ab Oktober 2001", "Haupttext": "Präsentation der Anton-Bruckner-Wanderausstellung in Helsinki bis Anfang Dezember 2001. Anschließend Station in Tallinn.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 187610004, "Datum": "ca. ab Oktober 1876", "Haupttext": "Alois Höfler (*) und Arthur Kronenfels [siehe die Anmerkung] (**) sind im Wintersemester als Hörer von Bruckners Universitätsvorlesung inskribiert.", "Letzte Änderung": "09.11.2024 16:49"}, {"ID": 186211013, "Datum": "ca. ab November 1862", "Haupttext": "Sechter kann wegen Kränklichkeit den Dienst in der Hofkapelle nicht mehr versehen. Pius Richter übernimmt die Stelle als erster Expektant.", "Letzte Änderung": "08.12.2024 23:25"}, {"ID": 200112156, "Datum": "ca. ab Mitte Dezember 2001", "Haupttext": "Präsentation der Anton-Bruckner-Wanderausstellung in Tallinn (bis Anfang Dezember 2001 in Helsinki).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 184302011, "Datum": "ca. ab Februar 1843 bis 1845", "Haupttext": "Bruckner wohnt wie sein Vorgesetzter, Franz Seraph Lehofer, im alten Schulhaus (*). Er fühlt sich im Kreise dieser Familie sehr wohl (**).\r\n   Von seinen Schülern (z.B. Franz Huber und Barbara Bürstinger [siehe die Anmerkung]) liegen einige Erinnerungsberichte vor (***).\r\nEinmal besuchte ihn auch Karl Seiberl in Kronstorf (°).", "Letzte Änderung": "07.09.2025 05:27"}, {"ID": 183708014, "Datum": "ca. ab August 1837", "Haupttext": "Gesangsübungen bei Herrn Raab, Violinunterricht bei Franz Gruber, Chorgesang unter Regens chori Eduard Kurz, der jeden Montag Michael Bogner die Gesangspartien zum Einstudieren brachte (*); Orgelunterricht bei Anton Kattinger (**).\r\nVerwendet wird anfangs die von Nikolaus Rummel d. Ä. aus Linz (um 1708 - 1794) erbaute kleine Orgel in der Marienkapelle (I/6). Bruckner spielt auch die 1691 von Ferdinand Josef Römer aus Wien (um 1657 - 1723) errichteten und zwischen 1796 und 1811 von Daniel List (um 1747 - 1811), teils auch von Johann Georg Fischer (1769 - 1850) überarbeiteten Chororgeln (Evangelienseite II/22, Epistelseite II/20) (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186901013, "Datum": "ca. ab 1869", "Haupttext": "Die Zahl der wöchentlichen Unterrichtsstunden am Konservatorium steigt von 12 auf 16; das Jahresgehalt (bisher 800 fl) wird um 240 fl. erhöht.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184601011, "Datum": "ca. ab 1846", "Haupttext": "Bruckner eignet sich [wohl erst 1849-51 (#)] Physik- und bei dem Novizen Josef Rom [erst ca. 1855 (#)] Latein-Kenntnisse an. Orgel studiert er beim Stiftsorganisten Kattinger.\r\n   Er gibt auch selbst Privatunterricht, z.B. bei den Grafen in Tillysburg (*) [= Graf O'Hegerty (**)].\n[zwischen 1846 und 1855]\r\nFür Emma O'Hegerty schreibt er kleine irische Lieder [WAB 229] als Geburtstagsgeschenke, die die Empfängerin vor ihrem Tod vernichtet haben soll (***).\nVon 1845 bis 1850 erhielt Bruckner öfters Besuch von Karl Seiberl aus Linz (°).", "Letzte Änderung": "03.09.2024 19:34"}, {"ID": 183501015, "Datum": "ca. ab 1835", "Haupttext": "Bruckner hilft dem Vater im Schul- und Mesnerdienst.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 183401015, "Datum": "ca. ab 1834", "Haupttext": "Orgelspiel während des Gottesdienstes.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 187611095, "Datum": "ca. 9.11.1876, Donnerstag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »K 3« [Privatstunde Kiss, Anzahl oder Honorar?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189109085, "Datum": "ca. 8.9.1891, Dienstag", "Haupttext": "Auf der Fahrt von Altheim nach Steyr stattet Bruckner auch Linz einen Besuch ab.", "Letzte Änderung": "10.07.2024 10:57"}, {"ID": 189309076, "Datum": "ca. 7.9.1893, Donnerstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Irma Neweklowski [vermutlich Visitenkarte, oder die unten erwähnte Photographie?]:\r\n   Namenstagsgratulation. Übersendet Blumen.", "Letzte Änderung": "12.04.2025 16:14"}, {"ID": 190302075, "Datum": "[ca.] 7.2.1903, Samstag", "Haupttext": "Vortrag von Rudolf Louis und Klavieraufführung der 9. Symphonie durch Ferdinand Löwe (auswendig spielend) bei einer Veranstaltung des Wiener Akademischen Wagner-Vereins (*).\n \nArtikel \"Bruckner's \"Neunte\".\" (signiert \"Wgr.\") in der Ostdeutschen Rundschau Nr. 37 auf S. 7. Berichtet von Löwes Klavieraufführung vorgestern [5.2.1903] beim Wagner-Verein und kündigt die heutige Wiederholung vor größerem Kreis an (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 185411075, "Datum": "(ca. 7.11.1854)", "Haupttext": "Falls das Ereignis vom 7.8.1855 auf Bruckner zurückzuführen ist: mögliche Kontakte mit Karoline Barghesi.", "Letzte Änderung": "18.05.2025 09:03"}, {"ID": 185212065, "Datum": "ca. 6.12.1852, Samstag (?)", "Haupttext": "Aufführung des 22. Psalms bei der Namensfeier von Pfarrer Jodok Stülz in St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189011065, "Datum": "ca. 6.11.1890, Donnerstag", "Haupttext": "Notiz Bruckners bei den Gebetsaufzeichnungen: »Schneider Rocksack.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187611065, "Datum": "ca. 6.11.1876, Montag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »P 4« [Privatstunde Pichler].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186209057, "Datum": "ca. 5./6.9.1862, Freitag/Samstag", "Haupttext": "Bruckner ist »nicht zu Hause«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 190412055, "Datum": "ca. 5.12.1904, Montag", "Haupttext": "Brief von Gustav Mahler an Hinrichsen (empfangen am 6.12.1904):\r\n   Erwähnt die [wohl am 27.11.1904 versprochenen] Partituren beider Fassungen der 3. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188407045, "Datum": "ca. 4.7.1884, Freitag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen): »Perchtholdsdorf bei Lising. N 502. Neugasse. Hofkapll. Pius Richter«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188710045, "Datum": "ca. 4.10.1887, Dienstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Dr. Alois Scherer in Vöcklabruck: \n   [Vermutlich] Anfrage wegen der Schuldscheins vom 29.9.1887 und der Erklärung des Ehepaares Hueber.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 185601035, "Datum": "[ca.] 3.1.1856, Donnerstag", "Haupttext": "[vor dem 5.1.1856] Brief Hofstedters an Ludwig Mooser, seinen Kompagnon:\r\n   Am Samstag [29.12.1855] habe er Linz verlassen und sei am Sonntag [30.12.1855] in Kremsmünster eingetroffen. Der neue Organist sei ihnen nicht wohlgesonnen, sei viel mit Just zusammen. Die [erst 1852 erbaute] Orgel der Stadtpfarrkirche sei vollkommen verwahrlost:\r\n   »[...] gegenwertig der neue Organist scheint nicht unser Freund zu seyn und ist mehr dem Just geneigt denn man sieht sie nur überall beysammen nähmlich Brugner [...] Die Stadtpfar Orgel in Linz traf ich nicht im besten Zustand das ganze Werk war ganz unrichtig geschrauft [...] das Pfeifenwerk voll Staub und Mist ...« (*).\r\nNeben der Briefmarke der Poststempel »Salzburg 5. Jan.« (*a).\nAktenvermerk »pr. 3. Jaener 1856« auf dem Schreiben Schiedermayrs vom 2.1.1856 (**).", "Letzte Änderung": "25.10.2024 14:23"}, {"ID": 189407305, "Datum": "ca. 30.7.1894, Montag", "Haupttext": "[Poststempel auf Briefumschlag] Brief Bruckners an Ernestine Korda:\r\n   Namenstagsgratulation, »Wien Juli 1894«.", "Letzte Änderung": "06.01.2026 21:28"}, {"ID": 188405305, "Datum": "ca. 30.5.1884, Freitag", "Haupttext": "Zeitungsartikel \"Von unserem Landsmanne Bruckner.\" (*).\n\r\n[ca. 30.5.1884] Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen):\r\n\"D Helm 51. Landstr Gericke 4. Hoher Markt. [/] Quintett: deutsche Worte [gemeint: Deutsche Zeitung  vom 8.4.1884].\" (**).", "Letzte Änderung": "06.01.2026 20:43"}, {"ID": 189106163, "Datum": "ca. 2. Junihälfte 1891", "Haupttext": "Schreiben Hanslicks an die Universität: \n   Er könne kein Gutachten über Bruckner [und zur geplanten Ehrendoktorwürde] abgeben, da das, was Bruckner komponiere, seiner Meinung nach überhaupt keine Musik sei.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188404295, "Datum": "ca. 29.4.1884, Dienstag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen): »Mittw 6 Uhr Abends. Montag 1/2 10 Uhr H Horn.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187612295, "Datum": "ca. 29.12.1876, Freitag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »II« [Privatstunde, Steiner? oder neue Zählung für Pichler?], »3« [Stunde Kiss].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188403255, "Datum": "ca. 25.3.1884, Dienstag", "Haupttext": "Termin für die Klavier-Aufführung der 7. Symphonie durch Josef Schalk [und Löwe] in Leipzig (*).\n\nDie Programmzettel waren bereits gedruckt; Ferdinand Löwe mußte aber wegen Erkrankung absagen (**).\n\nEs ist nicht zu klären, ob die beiden den vierhändigen Klavierauszug verwendet hätten oder einen zweihändigen Klavierauszug, von dem nur das Adagio in einer Abschrift Göllerichs erhalten geblieben ist [vgl. 18.11.1884] (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188405245, "Datum": "ca. 24.5.1884, Samstag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen): »Koch [Franz Koch] 7. Bez Burggasse 20.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188303246, "Datum": "ca. 24./25.3.1883, Ostern", "Haupttext": "Bruckner spielt in St. Florian für Traumihler und Deubler den Trauermarsch aus Wagners »Götterdämmerung« und Bruchstücke aus der 7. Symphonie (*).\nKalendereintragung Bruckners (Dezember 1883):\r\n   »Um Ostern gezahlt 100 fl Adensamer. 100 fl St. Flor. 130 fl Steuern 70 fl Götterdämmerung 100 fl Wohnung« (**).\nBruckner berichtet in St. Florian, daß mangels Geld eine geplante Aufführung der 6. Symphonie in Pest scheiterte (***). Gruber erzählt er, daß er auf die Stelle bei St. Stephan reflektiere (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188503235, "Datum": "ca. 23.3.1885, Montag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen): »Hermann Kaulbach Gartenstraße 12.«", "Letzte Änderung": "21.08.2025 18:09"}, {"ID": 187611235, "Datum": "ca. 23.11.1876, Donnerstag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »K 3« [Privatstunde Kiss, Anzahl oder Honorar?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188410235, "Datum": "ca. 23.10.1884, Donnerstag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen, vor der Notiz vom 20.10.): »Photografenverk. Lina Greger. 10. Laxenburgerstr. 35. Thür 16.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188008217, "Datum": "ca. 21./22.8.1880, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Bruckner lernt in Oberammergau Marie Bartl kennen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187611215, "Datum": "ca. 21.11.1876, Dienstag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »P 7.« [Privatstunde Pichler]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188412205, "Datum": "ca. 20./21.12.1884, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Kalendernotizen Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen):\r\n»H Horn Montag 1/2 10.«, [separate Notiz:] Samst. Direktor [Eckstein] 6 - 7 Abds [/] Montag [Direktor] 1/2 11 Uhr bis 1/2 1 Uhr« und [auch durchgestrichen] »Samstag 10. H Stroß Samst. o Sonntag 1/2 10 Martin.« [auf der folgenden Seite:] »Leipzig Kapellm. Hans Sitt.«, »Alt«, [fremde Hand:] »Euterpe«, [Bruckner:] »Prof. Alexander Winterberger. wegen Verleger. Schuberth. Fritsch.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187612205, "Datum": "ca. 20.12.1876, Mittwoch", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »3« [Stunde Kiss].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188008195, "Datum": "ca. 19.8.1880, Donnerstag", "Haupttext": "Brief Liszts aus Weimar an Bösendorfer in Wien [Eingangsstempel Wien 20.8.1880]:\r\n    Hat die Wagner gewidmete 3. Symphonie mehreren Dirigenten zur Aufführung empfohlen. Bittet, dies Bruckner mitzuteilen und ihm Partitur und Vierhändigklavierauszug (Beilage) zurückzugeben. Er, Liszt, reise heute nach München zu Bülow und danach nach Rom.", "Letzte Änderung": "21.05.2025 22:34"}, {"ID": 196800007, "Datum": "ca. 1968", "Haupttext": "Zwei Briefe von Eugen Jochum an Franz Junghans, den Redakteur von Fono-Forum:\r\n1. Dankt für Manuskripte und erwähnt sein Brucknermanuskript.\r\n2. Über die Johannespassion, die Carmina burana und den Grand Prix für die Bruckner-Kassette.", "Letzte Änderung": "16.01.2025 22:48"}, {"ID": 186806195, "Datum": "ca. 19.6.1868", "Haupttext": "Brief Bruckners an Herbeck - mutmaßlicher Inhalt: \n   Beklagt sein Schicksal, »überall daneben zu kommen« und vom »Vaterland verstoßen« zu werden, deutet an, »aus der Welt« gehen zu wollen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189600001, "Datum": "ca. 1895/96", "Haupttext": "Bruckner empfängt wiederholt das Sterbesakrament, zuletzt durch den Kaplan des Belvedere-Schlosses, Pater Heribert Witsch (*). Minna Reischl und ihre Mutter besuchen Bruckner im Belvedere (**).\nRudolf Weinwurm schlägt Bruckner vor, für ein Chorfinale zur 9. Symphonie das Kirchenlied »Christ ist erstanden« zu verwenden, was Bruckner auch Franz Schneiderhan, dem Vorstand des Wiener Männergesangvereins, nach einer Probe im Musikvereinssaal erläuterte (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188208187, "Datum": "ca. 18.8. bis 27.8.1882", "Haupttext": "Bruckner ist zum wöchentlichen Dienst an der Hofkapelle in Wien eingeteilt (*).\n\r\n[Wann genau? Nach dem 13.7.1882] Kalendereintragungen Bruckners: Adressen von Pius Richter, Vinzenz Hudez und Josef Grossmann (**).", "Letzte Änderung": "08.04.2023 16:45"}, {"ID": 188213005, "Datum": "ca. 1882/83", "Haupttext": "Brahms berichtet Heuberger über die Novitätenprobe einer Bruckner-Symphonie [»Nullte«, 2. oder 3. Symphonie?] und Dessoffs Verhalten dabei (*) und zu einem anderen Zeitpunkt über die Vergabe eines Stipendiums an Bruckner (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187712325, "Datum": "ca. 1877/78", "Haupttext": "Bruckner trifft sich zwei- bis dreimal wöchentlich mit einer Tischgesellschaft im »Wilden Mann« in Währing, an der Josef Wedl [siehe die Anmerkung], von Hanauer, J. Seitz (Holzhändler), Stefan von Götz, Fickert sen. und der Gesanglehrer Bertini teilnehmen (*).\n(1877/78) Arbeit am Finale der 5. Symphonie (**).", "Letzte Änderung": "22.12.2024 12:30"}, {"ID": 186000012, "Datum": "ca. 1860", "Haupttext": "Von den Studien bei Sechter zeugen einzelne Blätter mit Übungen zu Harmonielehre [WAB 249] (*), »Vorbereitung der 6/4 Accorde.« (*a) und Kontrapunkt (**), größtenteils mit Bruckners Anmerkungen, wie sie sich auch in seinem Exemplar von Sechters Lehrbuch [WAB 256] finden (°); auch Handschriften Sechters mit Bruckners Anmerkungen (°°) und Studienbeispiele zum Lehrbuch von Ad. Bernh. Marx (°°°) sind überliefert.\nUm 1860 liefert Josef Breinbauer eine Orgel mit 7 Registern für den Alten Dom in Linz (vermutlich als Interims-Instrument) (#).", "Letzte Änderung": "12.06.2025 08:20"}, {"ID": 184912317, "Datum": "ca. 1849/50", "Haupttext": "Bruckner bereitet sich bei den Stiftsgeistlichen Paulitsch und Aigner auf Naturlehre und andere »Realschul-Gegenstände« vor und nimmt Lateinunterricht.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184701011, "Datum": "ca. 1847", "Haupttext": "Bruckner als 1. Bassist findet sich mit Ehrenecker, Franz Schäfler und seinem späteren Schwager Johann Nepomuk Hueber zu einem Männerquartett zusammen (*).\nKomposition der kleinen fünfsätzigen Kantate »Der Lehrerstand« für vierstimmigen Männerchor [WAB 77], Michael Bogner gewidmet. Der Text stammt vielleicht von Ernst Marinelli (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184601012, "Datum": "ca. 1846 ?", "Haupttext": "Zu Beginn seiner Florianer Jahre besucht Bruckner den Organisten Trambauer {recte Traunbauer] im Stift Admont, wo er auf der Krismann-Orgel spielt.\r\nDie 1781/82 erbaute Orgel (III/42) war 1815 von Peter Hötzel repariert worden, 1856 wurde sie von Ludwig Mooser aus Salzburg (1807 - 1881) \"gründlich renoviert, 1865 wurde sie beim Brand zerstört (*).", "Letzte Änderung": "19.12.2024 16:49"}, {"ID": 184112318, "Datum": "ca. 1842", "Haupttext": "Persönliche und musikalische Kontakte mit Johann Sückas Familie (*).\r\nBruckner unterrichtet die Kinder Maria, Rosalia und Franz. Mit Joseph Jobst, den Sückas und dem Arzt Bezei [siehe die Anmerkung], mit Anton Preinfalk aus Leopoldschlag und Krackowizer spielt er Tanzmusik (**).\nJoseph Jobst schrieb später (1872) die Landler ins Reine, die er mit Bruckner, Sücka, Toni und Johann Maurer gespielt hatte (***).\nAus Bruckners Besitz stammen möglicherweise fünf zweistimmige Landler, die sich in zwei Hinterglasbildern (vielleicht aus Bruckners Stube) befanden (°).\nIn Windhaag tritt erstmals ein »Kopfleiden« (Migräne?) auf (°°).", "Letzte Änderung": "12.01.2026 16:15"}, {"ID": 183701014, "Datum": "ca. 1837", "Haupttext": "Violinunterricht bei dem Schulgehilfen Franz Perfahl in Ansfelden (noch vor dem Tod des Vaters).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 182812315, "Datum": "ca. 1828/1829", "Haupttext": "Kindheitserlebnisse; schwere Erkrankung; Kontakte mit Pfarrer Joseph Grabmer.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189706175, "Datum": "ca. 17.6.1897, Donnerstag", "Haupttext": "Undatierter Brief von Bernhard Ziehn an Hugo Kaun, vermutlich in Chicago geschrieben [zur vorgeschlagenen Datierung siehe Anmerkung]:\n     \"Freue mich mächtig. Also übermorgen um diese Zeit. Der Tag wird dadurch noch feierlicher, daß im Lincoln Park eine Beethovenbüste enthüllt wird. \n\n     Da ich vielleicht nicht dran denke, wenn Sie hier sind, will ich Ihnen Folgendes schreiben. Beim letzten (6.) Konzert der Berliner Philharmoniker in Wien [am 10.4.1897] sollte eine Bruckner Symphonie aufgeführt werden (die fünfte oder die sechste). Der Konzertunternehmer Gutmann wollte aber nur eine aus seinem Verlag zulassen, &amp; wählte dazu die romantische. Die Berliner wollten diese aber nicht spielen, weil sie selbige nicht auf dem Repertoire hätten. Man einigte sich nun auf die siebente [vgl. 7.4.1897]. Als nun zwei Tage vor der Aufführung eine Probe abgehalten werden sollte, stellte es sich heraus, daß zu dieser Symphonie Tuben nöthig sind. Die Berliner Philharmoniker hatten keine mitgebracht &amp; die Wiener Philharmoniker wollten ihnen keine borgen. Man telegraphierte nach Pest, um von dort welche zu erhalten, aber die Leute brauchten sie gerade selbst. &amp; so wurde aus der Aufführung einer Bruckner-Symphonie überhaupt nichts!! [...]\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188406175, "Datum": "ca. 17.6.1884, Dienstag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen): »Mittwoch 6 bis 8 Uhr H Horn.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188206015, "Datum": "ca. 1.6.1882, Donnerstag", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: Auflistung von Haushaltsausgaben, Monatsgeld Juni für Kathi Kachelmayr »Fr Kathi für Juni 7 fl Monatg.«, weitere Posten: »Wäsche« und »Cafe«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187611165, "Datum": "ca. 16.11.1876, Donnerstag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »K 3« [Privatstunde Kiss, Anzahl oder Honorar?] und »P 6.« [Privatstunde Pichler].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 191302144, "Datum": "ca. 14.2.1913, Freitag", "Haupttext": "Präsentation von Luzes Gesuch vom 12.2.1913. [Undatiertes] Schreiben des Obersthofmeisteramtes an Rudolf Louis: \n   Auf sein Schreiben an Luze vom 6.2.1913 erhalte er beiliegend einen Auszug aus den Bruckner betreffenden Akten der Hofmusikkapelle.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189504147, "Datum": "ca. 14./15.4.1895, Ostern", "Haupttext": "Die Feiertage kann Bruckner zwar nicht in St. Florian verbringen (*), doch gestattet Dr. Eisenmenger ihm wegen der fortschreitenden Besserung, ans Freie zu gehen, was Bruckner aber ablehnt, da der Kirchenbesuch weiterhin nicht erlaubt wird (**).\nDer Wiener Bürgermeister Dr. Grübl übersendet Bruckner mehrere Dukaten im Etui als Ostergeschenk. Bruckner kaufte daraufhin in einem Geschäft am Stephansplatz ein Kruzifix (***).\n[Osterwoche (oder wahrscheinlicher nach dem 2.6.1895)]\r\nGustav Mahler, für kurze Zeit in Wien (nach dem Karfreitagskonzert in Hamburg), besucht Bruckner und trifft ihn \"gebrechlich und hinfällig\" an. Möglicherweise war Mahler von Hermann Behn, der eine Klavierbearbeitung der 7. Symphonie erstellt hatte, gebeten worden, Bruckner um die Genehmigung der Drucklegung zu bitten (°). [siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "15.10.2024 18:19"}, {"ID": 187110144, "Datum": "ca. 14.10.1871, Samstag", "Haupttext": "Bruckner erklärt Hofrat Alois von Hermann [nicht: Hermann Heiß], daß er keine Lust mehr habe, die weibliche Klasse bei St. Anna zu unterrichten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188506135, "Datum": "ca. 13.6.1885, Samstag (Hl. Antonius)", "Haupttext": "Brief Deublers an Bruckner [mutmaßlicher Inhalt]: \n   Gratuliert zum Namenstag, lädt Bruckner im Namen des Prälaten [Ferdinand Moser] für die Ferien nach St. Florian an.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187906135, "Datum": "ca. 13.6.1879, Freitag", "Haupttext": "Brief Traumihlers an Bruckner [?]: \n     Gratuliert zum Namenstag.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187006134, "Datum": "ca. 13.6.1870, Montag", "Haupttext": "Vermutlich Brief Schiedermayrs an Bruckner: \n   Gratuliert zum Namenstag.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 187612135, "Datum": "ca. 13.12.1876, Mittwoch", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »10« [Privatstunde Pichler]. Darunter notiert »60« [bisher aufgelaufenes Honorar?]. Am linken Rand »3« [Privatstunde Kiss].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188109125, "Datum": "ca. 12.9.1881, Montag", "Haupttext": "Bruckner gibt in der Welser Stadtpfarrkirche ein Orgelkonzert, in dessen Verlauf er Frl. Rosenberger beim »Gebet« aus Tannhäuser begleitet.\r\nDie bereits 1838 umgebaute Orgel war 1878 von Franz Sales Ehrlich nochmals umgebaut worden (II/18) (*).", "Letzte Änderung": "29.09.2024 12:26"}, {"ID": 189003117, "Datum": "ca. 11. - 19.3.1890", "Haupttext": "Aufenthalt Cosima Wagners bei Fiedlers in München (*), wo sie [vermutlich] Sätze aus Brucknerschen Symphonien [prov. WAB 86] hört (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188407105, "Datum": "ca. 10.7.1884, Donnerstag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen):\r\n   »Hofphotograf Albert München Brienerstraße.« (*).\n[10.7.1884] (1. Abschlußkonzert der Preisträger des Wiener Konservatoriums (**)).", "Letzte Änderung": "15.10.2024 20:47"}, {"ID": 187003106, "Datum": "ca. 10.3.1870, Donnerstag", "Haupttext": "Bruckner bereitet Dürrnberger anläßlich des 70. Geburtstages einen Fackelzug (in Steyr?).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 174210000, "Datum": "Bruckners Vorfahren", "Haupttext": "Jörg Prukner (ca. 1400 - nach 1449).\n \nN.N. an der Prugk (ca. 1445 - ?).\n \nStephan an der Prugk (ca. 1490 - ?).\n \nMartin Pruggner an der Prugg (ca. 1530 - ?).\n \nMichael Pruckhner an der Pruckhen (ca. 1575 - ?).\n \nGeorg Pruckhner (get. 7.2.1608 Sindelburg - ca. 1684) in Pyhra.\n \nMartin Pruckner (12.8.1656 - 7.5.1737) in Pyhra. Heiratete am 19.11.1684 Magdalena Feigl (gestorben 1701). Sie hatten mindestens neun Kinder. Seit 27.2.1702 in zweiter Ehe mit Magdalene Haimberger verheiratet. Acht weitere Kinder sind nachweisbar.\n \nJoseph Bruckner sen. (1715 - 30.3.1775).\n \nJoseph Bruckner jun. (1749 - 1831)\n \nAnton Bruckner sen. (1791 - 1837)\n \nWeitere Angaben zur Familie Bruckner (Joseph Bruckner, Theresia Bruckner, geb. Helm, Stephan Bruckner, Anna Maria Bruckner, Franziska Bruckner, Maria Anna Bruckner, Matthias Bruckner, Familie Hueber, Familie Weiß in Hörsching) sind in dieser Datenbank zu finden in der Kategorie \"Personen\" mit den Suchbegriffen\r\nBruckner\r\nAnna Maria Bruckner\r\nIgnaz Bruckner ..\r\nMaria Anna Bruckner\r\nTheresia Helm | Theresia Bruckner\r\nRosalia Hueber | Rosalia Bruckner\r\nJosefa Bruckner | Josefa Wagenbrenner\nFamilie Hueber\r\nJohanna Nepomuka Hueber | Johanna Hueber ---\r\nJohann Nepomuk Hueber\r\nLaura Hueber\r\nWeiß | Weiss\r\nJohann Baptist Weiß", "Letzte Änderung": "15.05.2024 21:52"}, {"ID": 102180905, "Datum": "Briefe | Visitkarten | Visitenkarten", "Haupttext": "Briefe | Visitkarten | Visitenkarten\nSiehe hierzu die Schlagworteinträge Briefe | Visitenkarten (https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13850/) und Visitenkarten (https://www.bruckner-online.at/ABCD-122071909).", "Letzte Änderung": "09.01.2025 09:59"}, {"ID": 186903273, "Datum": "bis Ostern 1869", "Haupttext": "Bruckner hatte ab Oktober 1868 [vgl. 5.11.1868] Hanslicks Vorlesungen an der Universität über Musikgeschichte gehört.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185512317, "Datum": "bis Jahresende 1855", "Haupttext": "Außer Bruckner haben sich noch Georg Müller, Ludwig Paupié und Raimund Hain als Bewerber für die Organistenstelle gemeldet.", "Letzte Änderung": "13.11.2024 07:42"}, {"ID": 192400004, "Datum": "bis 1924 (Ikonographie)", "Haupttext": "Die Büste IKO 161 ist vermutlich eine Seneca-Büste (§).\nBronzebüste von Carl Kauba [IKO 162] (*).\nGipsbüste unbekannter Herkunft [IKO 163] (**).\nGipsbüste von Franz Staudigl (?) und R. Lunardi [IKO 164] (***).\nGoldfarbene Gipsbüste [IKO 165] (°).\nMedaille von Franz Plany [IKO 166] (°°).\r\nEine Variante ist datiert »1922« (°°a).\nZinnrelief von Max und Franz Zacher nach einer Graphik von Karl Scheidl [IKO 167] (°°°).\nÖlgemälde von Franz Antoine [IKO 168] (#).\nÖlgemälde (und zugehörige Postkarte) von Leo Bernhard Eichhorn [IKO 169] (##).\nÖlgemälde von Otto Robert Nowak [IKO 170] (###).\nPostkarte nach einem Aquarell (?) von F. Baiersinger (?) [IKO 171] (a).\nBleistiftzeichnung von Karl Kahler [IKO 172] (b).\nDruck Hanfstaengls nach einer Zeichnung von Konrad Immanuel Böhringer [IKO 173] (c).\nScherenschnitt von »CE.« [IKO 174] (d).\nRadierung von Alfred Cossmann [IKO 175] (e),\r\njetzt datierbar auf 1926 (e1).\nRadierung von Josef Diltsch [IKO 176] (f),\r\nVarianten 1924 (IKO 176a) und 1898 (IKO 176b) (f1).\nRadierung von Jakob Groh, Verlag V. A. Heck [IKO 177] (g).\nPostkarte nach einer Zeichnung von Karl Hayd [IKO 178] (h).\nRadierung von Karl Reisenbichler (?) [IKO 179] (i).\nRadierung von Leopold Knoll (nicht: Leopold Steiner oder Theyerer) [IKO 180] (j).\nBleistiftzeichnung von H. Varges (Druck evtl. nach 1924) [IKO 181] (k),\r\nVariante (IKO 181a) in den NZZ vom 18.6.1936 (k1).\nRadierung (Exlibris für Heinrich Krükl) von August Steininger [IKO 182] (l).\nKohlezeichnung (signiert »Fe«) [IKO 183] (m).\nBleistiftzeichnung (Karikatur zur 9. Symphonie) von Theodor Zasche [IKO 184] (n).\nTuschzeichnung (Karikatur, mit Johann Strauß) von Theodor Zasche [IKO 185] (o),\r\nVarianten als Postkarte (Wiener Postkarten-Verlag Nummer B. K. W. I. 301) und als Buchillustration (o1).\nAnsichtskarte »Bruckners Vatergrab in Ansfelden« (»Fotographie E. Fürböck.«), rückseitig gedruckt »Im Selbstverlage des Bruckner=Grabschutzbundes Ansfelden.« und gestempelt »Jahrhundert-Feier [/] der Geburt [/] Dr. Anton Bruckners [/] in [/] Ansfelden, O. Ö.« (p).\n[1924? undatiert]\r\nÖlgemälde auf Karton (anonym, vielleicht von Josef Diltsch oder Karl Hayd oder auf deren Porträts fußend) [siehe die Anmerkung] (q).", "Letzte Änderung": "11.05.2025 18:45"}, {"ID": 102051821, "Datum": "Beruf | Berufliches", "Haupttext": "Beruf | Berufliches\nSiehe hierzu den Schlagwort-Eintrag Beruf | Berufliches https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13849/", "Letzte Änderung": "09.01.2025 09:54"}, {"ID": 188807226, "Datum": "Beginn der Sommerferien 1888 [= Ende Juli?]", "Haupttext": "[? 21.7.1888?] Bruckner fährt mit dem Wagner-Verein nach Bayreuth, wo erstmals die »Meistersinger« unter Hans Richter aufgeführt werden (*).\r\nDen »Parsifal« dirigiert statt des erkrankten Levi Felix Mottl (**).\nAemilian Posch beobachtet Bruckners Verhalten an Wagners Grab. Mit Stradal Besuch der Gräber Liszts und Jean Pauls. Symptome von Zählmanie. Kontakte mit Göllerich, Herrn Friedrich, dem Mann von Frau Materna, mit Henriette Sammet (auch briefliche) und Wagners Friseur Schnappauf, dem er von der 7. Symphonie erzählt (***).\r\nPosch unternimmt mit Bruckner Spaziergänge bis ins Fichtelgebirge und lernt dabei Bruckners Naturliebe, die auch in der 4. Symphonie zu spüren ist, kennen (***a).\nVom 22. bis 26.7.1888 war auch Oberleithner in Bayreuth (°).\nHumperdinck war unter den Mitwirkenden der Festspiele (°°).\nDie Fremdenlisten verzeichnen zwar nicht Bruckner, aber einige andere Wiener: Viktor Schembera, Albert Gutmann, Theodor Rättig, Victor Boller, Carl Almeroth, Gustav Schönaich, Josef Schalk mit Schwester, Carl Bernhard Oehn, August Göllerich und Nicolaus Oesterlein (°°°).\nAuch Max Reger war im August 1888 in Bayreuth (#).\r\nObwohl sein Zeugnis mit 31.7.1888 datiert ist, ist anzunehmen, dass er, wegen sehr guter Zensuren vor Schuljahresende freigestellt, zusammen mit seinem Patenonkel, dem Wiener Metallwarenhändler J. B. Ulrich (1830-1918), der ihm Bayreuth-Karten besorgte hatte, die Festspiele besuchte. Ulrich dürfte als Mitglied des Wiener Akademischen Wagner-Vereins den Separatzug des Vereins benützt haben (##).", "Letzte Änderung": "29.07.2026 22:20"}, {"ID": 191108325, "Datum": "August/September 1911", "Haupttext": "Aufführung von Bruckner-Symphonien [prov. WAB 86] im Rahmen des mehrwöchigen Musik-Festivals (Wagner-Festival) in der Tonhalle in München [7. Symphonie \"vor dem 17.8.1911\", außerdem die 3. Symphonie].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190708325, "Datum": "August/September 1907", "Haupttext": "Artikel von Alfred Westarp »Anton Bruckner. Fünfte Symphonie. Ihr Entwicklungsgedanke. Ein Versuch«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189308325, "Datum": "August/September 1893", "Haupttext": "In Steyr kommt es wieder zu Kontakten mit Almeroth und anderen Mitgliedern des Bruckner-Consortiums (*).\n[Sicher vor dem 8.10.1893 (vgl. 11.10.1893)] Druck der Chorstimmen und des von Hynais verfertigten Klavierauszuges von »Helgoland« bei Doblinger (Platten-Nummern D.1886 bzw. D.1885) (**).\nVermutlich während dieses Steyr-Aufenthaltes (und nicht im April 1893) wurde Bruckner von dem Steyrer Arzt Karl Platzer betreut. Bruckner bedankte sich bei ihm mit der Widmung eines Photos (IKO 22c) \"In Erinnerung an die ausgezeichnete Hülfe von PT H Dr Platzer 893. / Dr ABrucknermp\" (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188808006, "Datum": "August/September 1888", "Haupttext": "Die Sommerferien verbringt Bruckner nach dem Bayreuth-Aufenthalt in St. Florian (*).\r\nBei der Revision der 3. Symphonie (speziell der Jagd nach Quintenparallelen) helfen ihm Aigner und die Sängerknaben Edlinger, Wiesner und Franz X. Müller [siehe dazu die Anmerkung] (**).\r\n[1888 oder auch später] \"Zum Lohne führte Bruckner dann Aigner in späteren Jahren per Wagen nach Niederneukirchen, wo die Wirtin, die Schillhuber Waberl, eine Jugendflamme Bruckners war\" (***).\nIn Steyr kommt Bruckner öfters mit Reder, Almeroth (der Bruckners Arbeitsweise beim Instrumentieren beobachtet (°)) und Dierkes zusammen. Gräfin Lamberg, Anna von Thury, Otto Sander, Almeroth und Reder bilden [wann genau?] ein Kuratorium, das laut Vertrag des Notars Fürth Bruckner jährlich mit 600 fl unterstützt. Bruckners Gegenleistung besteht in einem jährlichen Orgelkonzert für das Kuratorium in St. Florian (°°).\nEinige Tage verbringt Bruckner auch bei Attwenger in Ischl (°°°), wo er auch Autengruber, Wastler, Fuchs, Dr. Stieger, Vockner und Holzinger trifft. Ausflug mit Vockner auf die Zwieselalm (#).\r\nAm 18.8.1888 war dort ein Denkmal zum 40-jährigen Regierungsjubiläum von Kaiser Franz Joseph enthüllt worden (#a)\nAuch in Linz hält sich Bruckner kurze Zeit auf [vielleicht erst Ende September, nach Kremsmünster?] (##). In diesen Linzer Tagen (oder im Sommer 1889) spielt Bruckner Adalbert Schreyer Teile aus der 8. Symphonie vor (###).\n[1888 oder 1889?]\r\nDer zehnjährige Ignaz Zibermayr [siehe 27.7.1891] kommt im Schwimmbad mit Ignaz und Anton Bruckner in Kontakt (a).", "Letzte Änderung": "12.04.2026 07:24"}, {"ID": 188108046, "Datum": "August/September 1881", "Haupttext": "Ferien in St. Florian. Prälat Moser sichert Bruckner ein Begräbnis in der Gruft zu. Bruckner zeigt Werndl aus Steyr die vorgesehene Stelle. Arbeit an der 6. Symphonie. Themenentwürfe zur 7. Symphonie. Bruckner äußert sich lobend über Seiberl, spielt regelmäßig Orgel (*).\r\nMit Löberbauer zum Volksfest nach Linz; Übernachtung im Florianerhaus (**).\nBesuch bei Göllerichs in Wels; bei einem Spaziergang mit Camillo Horn und Göllerich jun. lernt Bruckner Horns Schwägerin Luise Hochleitner kennen (***).\nJ. E. Habert schreibt in der Zeitschrift für katholische Kirchenmusik, Jahrgang 10, Heft 8 &amp; 9, auf S. 71: »Das einzige Bedenken, dass [sic!] Herr Traumihler gegen die Errichtung eines oberösterreichischen Vereines vorbrachte, war, dass ich nicht in Linz, sondern in Gmunden wohnte. Dieses Bedenken war bei dem hochw. Herrn Domdechante nicht von Belang, da, wie er mich mündlich öfter versicherte, ohnehin sein Wunsch war, dass ich nach Ablauf der 2 Jahre, die sich Professor Bruckner vorbehielt [vgl. 18.7.1870], als Domorganist nach Linz kommen sollte. Ich selbst war der Meinung, dass ich wegen des Vereines nicht nothwendig in Linz sein müsse und empfahl daher den verstorbenen Organisten Seiberl, der, wie Herr Traumihler weiss, gerne in Linz gewesen wäre. [...] Habert.« (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187908325, "Datum": "August/September 1879 (?)", "Haupttext": "Während der Ferien besucht Bruckner in Schwanenstadt für fünf Tage Herrn Stiegelbauer, der am Klavier einen Teil des »Germanenzugs« gespielt hatte, und dann für eine Woche das Ehepaar Mayfeld.", "Letzte Änderung": "17.12.2024 14:11"}, {"ID": 187808206, "Datum": "August/September 1878", "Haupttext": "In St. Florian arbeitet Bruckner an der 4. Symphonie [Finale] und [?] revidiert die 2. und 5. Symphonie (*)\r\nWahrscheinlich war er bei den Festmessen Mariä Himmelfahrt (15.8.1878) und St. Augustinus (28.8.1878) als Organist beteiligt (*a).\nAuf Wunsch des Prälaten Moser erteilt er dem Stiftsorganisten Josef Gruber Musiktheorie-Unterricht nach der Sechterschen Lehre (**).\nFranz Wiesner lernt als Sängerknabe Bruckner kennen und schätzen (***).\nBei einem Ausflug mit Laforest, Waldeck und Schober nach Wilhering singt Bruckner Schober das Thema des Jagd-Scherzos der 4. Symphonie vor und fragt ihn um seine Meinung dazu (°).", "Letzte Änderung": "10.09.2026 07:06"}, {"ID": 186908317, "Datum": "August/September 1869", "Haupttext": "Bruckner leitet die Proben zur e-moll-Messe (insgesamt 28-29) persönlich. Sie finden im Hotel »Stadt Frankfurt« statt. Dem Chor gehören Mitglieder des »Frohsinn«, Schüler des Musikvereins und die Liedertafel »Sängerbund« an.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186809004, "Datum": "August/September 1868", "Haupttext": "[zu August 1868] Die von Habert herausgegebene Zeitschrift für Katholische Kirchenmusik berichtet in einem Artikel über die Gründung des Oberösterreichischen Cäcilienvereins in Heft 8/9 des 10. Jahrganges (1881), daß Bruckner sich die Stelle als Linzer Domorganist zwei Jahre vorbehalten habe und daß Traumihler nach diesem Zeitraum Habert als Nachfolger Bruckners in Linz vorgesehen habe. Er, Habert, habe für diesen Posten Seiberl empfohlen.", "Letzte Änderung": "12.10.2025 11:22"}, {"ID": 186008318, "Datum": "August/September 1860", "Haupttext": "In der Zeit von Rudolf Weinwurms Besuch in Linz arbeitete Bruckner, so Weinwurms späterer Bericht, am 146. Psalm [WAB 37].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189008147, "Datum": "August bis September 1890", "Haupttext": "Ferienaufenthalt in Steyr. Bruckner wohnt wieder auf Einladung von Pfarrer Aichinger im Pfarrhof, geht aber, außer an Freitagen [recte: Feiertagen?], wegen seiner Erkrankung (ein Magenleiden war dazugekommen) zum Essen ins Hotel Zeilberger (*).\r\nDer Linzer Notarsgattin Betti Bauer [geb. Betti Stigler] erzählt er, daß er über das Honorar von 100 Dukaten für die Ischler Orgelimprovisation [am 31.7.1890] ganz entrüstet gewesen sei (**).", "Letzte Änderung": "27.06.2024 06:32"}, {"ID": 202008005, "Datum": "August 2020", "Haupttext": "Aufführung und Einspielung der 4. Symphonie (2. Fassung 1878/80, Haas) durch die Wiener Philharmoniker unter Christian Thielemann im Großen Festspielhaus in Salzburg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 201408005, "Datum": "August 2014", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie bei der Tunesien-Tournee des Deutschen Bundesjugendorchesters unter Markus Stenz in Tunis (1.8.2014, Cathédrale Saint-Louis), des 4. Satzes in Sousse (4.8.2014, Theatre Sidi Dhoher) und in El Jem (6.8.2014, Amphitheater).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 201008005, "Datum": "August 2010", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie in der Erstfassung 1887 durch das Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst in der Severance Hall in Cleveland.", "Letzte Änderung": "05.07.2024 12:50"}, {"ID": 200808005, "Datum": "August 2008", "Haupttext": "Einspielung des Adagios der 7. Symphonie (in Erwin Horns Fassung für Orgel) und des Perger Präludiums durch Robert Kovacs an der Orgel der Stiftskirche in St. Florian (*).\nSébastien Letocart beendet die Partitur seiner Vervollständigung des Finales der 9. Symphonie (**).", "Letzte Änderung": "05.02.2026 08:20"}, {"ID": 200508005, "Datum": "August 2005", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch das Lucerne Festival Orchestra unter Claudio Abbado in Luzern.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200408005, "Datum": "August 2004", "Haupttext": "Einspielung von Orgeltranskriptionen (Scherzo der d-Moll-Symphonie »Nullte«, Adagio des Quintetts, Scherzo der 2. Symphonie) durch Winfried Bönig in Köln.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199908005, "Datum": "August 1999", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks unter Günter Wand beim Schleswig-Holstein Musikfestival in Lübeck.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199708005, "Datum": "August 1997", "Haupttext": "Artikel von Timothy Jackson (Bruckner's »Oktaven«) in »Music &amp; Letters«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199608005, "Datum": "August 1996", "Haupttext": "Datierung von Paul Hawkshaws Vorwort zur Partitur des »Magnificat« (Band 20/3 der Gesamtausgabe) (*).\nBrief von Adi Holzer an Renate Grasberger:\r\n    Über seine Bruckner-Bilder, über die Ausstrahlung und geheime Kraft der Brucknerschen Musik (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199308005, "Datum": "August 1993", "Haupttext": "Einspielung der 9. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks unter Günter Wand in Hamburg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199108005, "Datum": "August 1991", "Haupttext": "Artikel von Richard Osborne »The Bruckner Symphonies on Record« in »Gramophone«.", "Letzte Änderung": "16.07.2026 12:23"}, {"ID": 199008005, "Datum": "August 1990", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch das Cleveland Orchestra unter Dohnanyi in Cleveland.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198708005, "Datum": "August 1987", "Haupttext": "Datierung von William Carragans Vorwort zu seiner Bearbeitung der Trio-Entwürfe der 9. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197608005, "Datum": "August 1976", "Haupttext": "Einspielung der 6. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Westdeutschen Rundfunks unter Günter Wand in Köln.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197308005, "Datum": "August 1973", "Haupttext": "Datierung des Vorworts von Kurt Wöss zu seinem Buch »Ratschläge zur Aufführung der Symphonien Anton Bruckners«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197008005, "Datum": "August 1970", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Orchestre National de France im Theater des Herodes Atticus in Athen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196908005, "Datum": "August 1969", "Haupttext": "4. Teil des Artikels von Deryck Cooke »The Bruckner Problem simplified« in »The Musical Times« 110, S. 479-482 (*). Artikel von Paul Dawson-Bowling »Thematic and tonal unity in Bruckner's Eigth Symphony« in The Music Review 30, S. 225 - 236 (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196608005, "Datum": "August 1966", "Haupttext": "[vermutlich August 1966]\r\nArtikel in der Zeitschrift Österreichische Blasmusik 1966, Heft 8, S. 148 und 150 \"Phrygischer Choral, Anton Bruckner, instrumentiert für Blasmusik von J. F. Baumann, Verlag Emil Ruh, Adliswil-Zürich\" [Pange lingua WAB 33].", "Letzte Änderung": "02.09.2024 07:03"}, {"ID": 196208005, "Datum": "August 1962", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie (mit Kürzungen in Adagio und Finale und instrumentalen Retuschen) durch das Boston Symphony Orchestra unter William Steinberg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195808005, "Datum": "August 1958 [?]", "Haupttext": "Einspielung des »Te deum« durch den Wiener Singverein und die Wiener Philharmoniker unter Herbert von Karajan in Salzburg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195408005, "Datum": "August 1954", "Haupttext": "Datierung des Vorworts des Übersetzers von Dika Newlins Buch »Bruckner Mahler Schönberg«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195308005, "Datum": "August 1953", "Haupttext": "[Sic!] Felix von Lepel widmet seine kleine Broschüre »Zehn Briefe von Anton Bruckner« dem Schah Reza Pahlevi und Kaiserin Soraya von Persien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195208005, "Datum": "August 1952", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Vorwort zur Studienpartitur der 6. Symphonie (Band 6 der Gesamtausgabe) (*).\nDatierung \"Wiesbaden, im August 1952\" von Fritz Oesers Vorwort zu seiner Bearbeitung von \"Helgoland\", mit neuem Text (mit religiösen Bezug) und für gemischten Chor eingerichtet, von Oeser als \"Symphonischer Chor\", auch \"Symphonischer Psalm\" bezeichnet, erschienen im Brucknerverlag Wiesbaden (Leihmaterial über die Alkor-Edition, Kassel) (**).", "Letzte Änderung": "04.11.2025 11:23"}, {"ID": 195108005, "Datum": "August 1951", "Haupttext": "Im Rahmen der neuen Gesamtausgabe erscheint die von Leopold Nowak herausgegebene Partitur der 9. Symphonie (Datierung des Vorworts).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194608005, "Datum": "August 1946", "Haupttext": "Datierung des Vorworts zu Wilhelm Zentners Buch »Anton Bruckner« (München 1946).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194408005, "Datum": "August 1944", "Haupttext": "Erscheinungsdatum der Partitur der 7. Symphonie in der von Robert Haas betreuten Gesamtausgabe (Datierung des Vorworts) (*).\nAn der Durchsicht der Partitur war Elsa Krüger beteiligt (*a).\n\n\nGedruckte Mitteilung des Musikwissenschaftlichen Verlages (Leipzig):\n     Der Verlagsname sei in \"Bruckner-Verlag\" geändert worden, und es sei beabsichtigt, eine Zweigstelle in Braunau zu eröffnen.\n(Die Maßnahme erfolgte nicht im Einvernehmen mit der Deutschen Bruckner-Gesellschaft; Friedrich Werner intervenierte beim Propagandaministerium.) (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194308005, "Datum": "August 1943", "Haupttext": "[?] Verlagsverzeichnis der Universal-Edition mit dem Vermerk [Datierung?] »Nr. 22 VIII/43«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194108005, "Datum": "August 1941", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen im August-Heft der Zeitschrift für Musik, 108. Jahrgang:\nS. 521: Victor Junk verzeichnet für Wien eine Aufführung der d-Moll-Messe und eines \"Te deum\" von Josef von Wöß durch Abiturienten der Kirchenmusikalischen Akademie der Musikakademie im Dom.\nS. 547: Elsa Bauer berichtet aus Baden-Baden. Bruckner stand auch auf dem Programm der Abonnementskonzerte unter GMD Lessing. Als Gastdirigent brachte Paul Engler (Marienbad) die 3. Symphonie. Die Winterkonzerte 1941/42 (unter GMD Lessing) werden ebenfalls Bruckner bringen.\nS. 549: In einem der sechs Sinfoniekonzerte unter Helmut Seidelmann in Dessau wurde Bruckners 1. Symphonie aufgeführt (Bericht von F. v. Krosigk i. V.).\nS. 550: In einem der sieben Symphoniekonzerte des Landes-Symphonie-Orchesters Innsbruck unter MD Fritz Weidlich erklang Bruckners 1. Symphonie, außerdem am Karfreitag [11.4.1941] die 9. Symphonie (nach J. S. Bachs Toccata und Fuge in d-Moll in einer Orchesterfassung von Emil Berlanda). Beim Gastspiel der Münchner Philharmoniker unter Kabasta \"[erlebte] Bruckners Siebente Symphonie [...] eine unvergleichliche Aufführung.\" (Bericht von Prof. Dr. Karl Senn).\nS. 554: Walther Stein kündigt für die nächste Saison in Saarbrücken (unter GMD Heinz Bongartz) die 3. Symphonie an.", "Letzte Änderung": "21.12.2025 13:37"}, {"ID": 193708005, "Datum": "August 1937", "Haupttext": "Erste Nummer der Vierteljahresschrift »Dresdner Brucknerblätter«, herausgegeben von Artur Neuberg und Fritz Hildsberg (*).\r\nSie erschienen bis 1943 (*a).\nDie Zeitschrift für Musik berichtet über das Wirken Robert Manzers als »Bruckner-Pioniers der Tat«, der in Karlsbad bis zum 14.11.1937 104 symphonische Bruckner-Aufführungen [prov. WAB 86] in Konzerten des Karlsbader Kurorchesters geleitet habe und Bruckner außerdem in Dresden, Leipzig, Prag, Bukarest, Reichenberg und Brünn aufgeführt habe (**).", "Letzte Änderung": "26.04.2025 15:17"}, {"ID": 193608005, "Datum": "August 1936", "Haupttext": "Artikel von Robert Haas »Zur Textfrage bei Anton Bruckner. Eine Erwiderung« [auf den offenen Brief von Wöß (23.6.1936)] (*).\n \n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik: \n \nDie Seiten 906ff bieten Leseproben aus dem 4. Band der Bruckner-Biographie von Göllerich/Auer (a).\n \nDie Vorschau auf Konzerte in Karlsruhe auf Seite 909 listet zwei Bruckner-Aufführungen auf: die 8. Symphonie am 12.10.1936 und die 6. Symphonie am 16.12.1936 (b).\n \nAugust Pohls schreibt in seinem Gedenkbeitrag für den am 13.8.1916 verstorbenen Fritz Steinbach, dass dem Reger-Vorkämpfer und Brahms-Spezialisten \"Schumann und das 'Neuland' Bruckner wenig\" sagten (c).\n \nKarl Grunsky bedauert auf Seite 975, dass Karl Leonhardt Stuttgart verlässt. Er habe sich um die Bruckner-Pflege sehr verdient gemacht, zuletzt beim Freiburger Bruckner-Fest. Oft habe er auch bei Konzerteinführungen mittels der Fassungen für zwei Klaviere mitgewirkt (d).\n \nWilhelm Altmann deutet auf Seite 978 Wagners Forderung \"Kinder! macht Neues!\" nicht als Ablehnung des \"Alten\" oder von Umarbeitungen des Alten und verweist darauf, dass viele Werke, darunter Bruckners Symphonien, sich erst nach Umarbeitung durchgesetzt hätten (e).\n \nKarl Foesel berichtet auf Seite 978f vom Nürnberger Sängerfest (17. - 19.7.1936), bei dem auch Bruckner in einem Kirchenkonzert in St. Sebald vertreten war [prov. WAB 67?] (f).\n \nFritz Gysi bemängelt in seinem Überblick über das Züricher Bruckner-Fest (20. - 28.6.1936) die zu weitschweifige Festversammlung und die [angeblich ungerechtfertigte] Überbewertung der Originalfassungen, die keine wesentlich neuen Erkenntnisse brächten und geht ausführlich auf das Programm ein (g).\n \nIn den Kurzmeldungen auf Seite 999 sind für eine Vesper in der Dresdener Kreuzkirche das \"Locus iste\" und das \"Ave Maria\" [vermutlich WAB 6] aufgelistet (h).\n \nAls anerkennenswerte Leistung bezeichnet Dr. Kratzl auf Seite 1002 die Aufführung der 7. Symphonie unter GMD Konwitschny in Bremen (i).\n \nFür Hamburg konstatiert Heinz Fuhrmann auf Seite 1006 eine \"wirkungsvolle Darlegung\" der 6. Symphonie durch das Philharmonische Staatsorchester unter Eugen Jochum (j).\n \nIm sich anschließenden Konzertbericht aus Leipzig berichtet Gerhard Schwalbe von einem Konzert des Probstei-Chors unter Kantor Trexler, der auch einen Lichtbildervortrag mit Erläuterungen zu den Motetten [prov. WAB 67] gehalten hatte, und von einem Vortragsabend der Bruckner-Gemeinde mit Fritz Oeser (über die Originalfassungen), wobei einige Motetten [prov. WAB 67] durch die Kantorei des Landeskonservatoriums unter Joh. Nep. David aufgeführt wurden (k).\n \nKarl Grunsky erwähnt im Stuttgarter Konzertbericht auf Seite 1010 eine Aufführung der f-Moll-Messe durch den Verein für klassische Kirchenmusik unter Martin Hahn (l).\n \nAuf derselben Seite meldet Fritz Wagner eine Aufführung der f-Moll-Messe in Ulm durch den Verein für klassische Kirchenmusik, die Liedertafel, das Städtische Orchester Ulm unter MD Hayn und die Solisten Emmy Stoll, Paula Raidt, Otto Hillerbrand, Georg Grauert und (Orgel) Eva Hölderlin aus Tübingen (m).\n \nAuf Seite 1018 werden Projekte bekannt gegeben, die bei der Versammlung der IBG in Zürich geplant wurden: ein dreitägiges Fest in Regensburg (mit der Aufstellung der Bruckner-Büste in der Walhalla), ein großes Bruckner-Fest in Wien und eines in Heidelberg (6. - 11.5.1937) (n).\n \nAuf derselben Seite ein Bericht über das Bruckner-Fest in Linz mit Einweihung des Bruckner-Zimmers in Ansfelden (Umrahmung durch den \"Bruckner-Chor\") und Aufführung des 150. Psalms in der Festhalle (o).\n \nIn der Rubrik \"Musik im Rundfunk\" wird festgestellt, dass im vergangenen Winter der Reichssender Leipzig alle Symphonien Bruckners [prov. WAB 86] gebracht hat, und dass für September und Oktober 1936 ein um einige Chorwerke und das Quintett erweiterter Bruckner-Zyklus unter GMD Hans Weisbach geplant ist (p).\n \nEine Annonce auf Seite 1031 weist auf die vierbändige Bruckner-Biographie von Göllerich/Auer hin (q).\n \nAuf Seite 1032 werden in der Rubrik \"Deutsche Musik im Ausland\" die Aufführung der 9. Symphonie in Tokio und die der 7. Symphonie in Shanghai, beide unter Klaus Pringsheim, erwähnt (r).", "Letzte Änderung": "17.12.2024 20:56"}, {"ID": 193408006, "Datum": "August 1934", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 11 der »Musik« XXVI:\nMax Broesike-Schoen berichtet von einer Aufführung der 7. Symphonie unter Eugen Jochum in einem Vereinskonzert der philharmonischen Gesellschaft in Hamburg (*).\nErich Hammacher erwähnt eine Aufführung der 5. Symphonie unter Georg Ludwig Jochum im 7. Musikvereinskonzert in Münster (**).", "Letzte Änderung": "12.04.2023 12:41"}, {"ID": 193308006, "Datum": "August 1933", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 11 der »Musik« XXV: Im letzten der von Robert Ruthenfranz geleiteten Konzerte des Musikvereins in Witten wurde das »Te deum« aufgeführt (*). \n»Saarbrücken: Auf Einladung des Vorstandes des Saar-Sängerbundes veranstaltete das Nationalsozialistische Reichs-Sinfonie-Orchester unter seinem Leiter, Kapellmeister Adam vom 15. bis 20. Juli eine Reihe von Konzerten in den Städten des Saargebietes, u. a. in Saarbrücken zwei Konzerte. Zur Wiedergabe gelangten Werke von [...] und Bruckner.« (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193208005, "Datum": "August 1932", "Haupttext": "Fritz Oeser widmet Dr. Theodor Armbruster ein Exemplar seiner Schrift »Das Problem der Form in der Sinfonie Anton Bruckners« (gebundenes Typoskript Sommersemester 1932) (a).\nBruckner-Meldungen in Heft 11 der »Musik« XXIV: \nA. Constantin Beckmann erwähnt als »Spitzenleistung« eine Aufführung der 2. Symphonie unter V. Talich in Leningrad (*),\nE. Hammacher eine »klangschöne Wiedergabe« der 3. Symphonie unter Alpenburg im 4. städtischen Sinfoniekonzert in Münster (**).\nEine d-Moll-Symphonie (»Nullte«?, 3. oder 9. Symphonie?) erklang in einem »Werbekonzert« unter Adolf Wach in Rostock (Bericht von W. Golther) (***).\nRoland Tenschert berichtet von der Aufführung der 7. Symphonie unter Paumgartner in einem Salzburger Abonnementkonzert (°).", "Letzte Änderung": "14.05.2024 09:03"}, {"ID": 193108005, "Datum": "August 1931", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 8 der »Zeitschrift für Musik«, Jahrgang 98: \nHermann Abendroth berichtet von einer Aufführung der 5. Symphonie [in Leningrad oder Moskau?] (S. 692).\r\n»Locus iste« am 19.6.1931 in Leipzig (S. 704).\r\nMotette im Wuppertaler Weihnachtskonzert (S. 714).\r\nAufführung des Quintetts in Salzburg (S. 715).\r\nDas für Herbst 1931 vorgesehene 2. Internationale Bruckner-Fest in Wien auf Anfang Juni 1932 [19. - 23.10.1932] verschoben (S. 716).\r\nAnnoncen von Bruckner-Büchern: Herbert Hiebsch »Das göttliche Finale« (S. 727)\r\nund Friedrich Klose »Meine Lehrjahre bei Bruckner« (S. 729).", "Letzte Änderung": "10.05.2025 06:48"}, {"ID": 193008005, "Datum": "August 1930", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 11 der »Musik« XXII: \nEugen Schmitz schreibt aus Dresden:\r\n   »Klemperer dirigierte Bruckners Achte Sinfonie. Und zwar strichlos. Trotz der anderthalbstündigen Dauer des Riesenwerkes ließ die künstlerische Spannung keinen Augenblick nach. Vieles gewann eine geradezu klassische Klarheit und Übersichtlichkeit. Klemperer beherrschte die Partitur so gut wie auswendig und suggerierte dem Orchester seinen Willen mit großen bestimmten Bewegungen. ...« (*).\nErnst Krienitz gibt einen Überblick über das Pommersche Musikfest in Greifswald, bei dem die 4. Symphonie unter Max von Schillings gespielt wurde (**).\nBruckner wird auch im Saisonüberblick von H. M. Gärtner für Hagen (Leitung: GMD. Richter) erwähnt (***).\nHeinr. Stute bezeichnet das I. westfälische Brucknerfest (23. - 25.5.) als außergewöhnlichen Abschluß des Konzertjahres in Münster und findet lobende Worte für den Dirigenten v. Alpenburg (°).\r\n___________________________________________\nErnst Schwanzara nimmt mit Dr. Heller Kontakt auf, um ihn wegen dessen Aufzeichnungen über und Erinnerungen an Bruckner zu befragen (°°).", "Letzte Änderung": "09.10.2024 21:47"}, {"ID": 192908006, "Datum": "August 1929", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 11 der »Musik« XXI: Artikel von Oskar Lang »Die Thematik der VII. Sinfonie Anton Bruckners« (*). \nWolfgang Schmieder berichtet von einer Aufführung der 8. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Furtwängler am ersten Tag des Heidelberger Musikfestes (**). \nFür die Sommerkonzerte in Bad Nauheim mit der Meininger Landeskapelle unter Heinz Bongartz wird die 8. Symphonie angekündigt (***). \nIn der Saisonübersicht für Osnabrück wird eine Aufführung der 7. Symphonie unter Otto Volkmann in einem städtischen Sinfoniekonzert erwähnt [11.1.1929] (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192808006, "Datum": "August 1928", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 11 der »Musik« XX: \nErwähnung des Artikels »Bruckner Dank an Nikisch« von Ludwig Karpath in der Königsberger Allgemeinen Zeitung vom 8.6.1928 (*).\nHans Tessmer bespricht den 2. Band der Göllerich/Auer-Biographie (**).\nEgon Hajek berichtet von der südosteuropäischen Erstaufführung der 8. Symphonie unter Paul Richter [in der Schubert-Feier am 6.2.1928?] in Kronstadt, Rumänien (***).\nWilhelm Bopp bemerkt zu einer Aufführung der 8. Symphonie unter Hermann Abendroth in Mannheim:\r\n   »Wenn zu einem echten Bruckner-Dirigenten derjenige gehört, dem man diese Brucknerschen Generalpausen, diese stets neu sich formenden extatischen Aufschwünge glaubt, einer der es vermag, zwischen den Höhenzügen dieses lapidaren letzten Satzes geistige Brücken, innere Verbindungsglieder zu schaffen, dann ist Abendroth ein solcher.« (°).\n»In Freiburg i. Br. tagte im städt. Kurhaussaal die Gründungsversammlung des Badischen Landesverbandes der Bruckner-Gesellschaft (Sitz Leipzig).«\r\n»Im Rahmen der Tübinger Heimattage fand in den Tagen vom 21. bis 23. Juli in Tübingen ein Bruckner-Fest unter musikalischer Leitung von Karl Hasse statt. Zur Aufführung gelangte u. a. eine bisher unbekannte Ouvertüre des Meisters« [g-Moll-Ouvertüre WAB 98] (°°).\n \nBruckner-Meldungen im Juli-August-Heft der Zeitschrift für Musik: \nIm Überblick auf Frankfurter Musikereignisse auf S. 454 erwähnt Dr. H. Scholz eine Aufführung der 4. Symphonie (a).\nAuf Seite 454f folgt ein Bericht von der Hundertjahrfeier der Philharmonischen Gesellschaft in Hamburg mit der abschließenden Aufführung der 8. Symphonie (b).\nFür die vergangene Saison in Mönchen-Gladbach vermeldet M. Bückmann auf Seite 457f eine Wiedergabe der 4. Symphonie (c).\nAuf Seite 463 bespricht Willi Kahl das 97. Niederrheinische Musikfest in Köln und erwähnt eine Aufführung der 5. Symphonie durch das Städtische Orchester und das Orchester der Konzertgesellschaft unter Leitung von Abendroth (d).\nVom Heidelberger Musikfest mit Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Furtwängler ist auf Seite 464 zu lesen (e).\nAuf Seite 465 wird gemeldet, dass unter Vorsitz von Prof. Grüninger in Freiburg ein Badischer Bruckner-Bund gegründet wurde. Anwesend waren u.a. Max Auer, W. Gurlitt und Franz Philipp, der einen Vortrag über die Beziehung Badens zu Bruckner hielt (f).\nAuf derselben Seite Bericht vom 24. Schweizerischen Gesangfest in Lausanne (6. - 17.7.1928), bei dem die f-Moll-Messe aufgeführt wurde (g).", "Letzte Änderung": "01.09.2025 05:14"}, {"ID": 192708005, "Datum": "August 1927", "Haupttext": "Datierung von J. V. Wöss' Vorwort zur Partitur der 3. Symphonie (Universal-Edition Nr. 3595, Platten-Nummer U. E. 3595 W. Ph. V. 196), einer Version der Eulenburg-Ausgabe [nach 1910] (*).\n \nArtikel von Max Auer \"Anton Bruckner\" in der Monatsschrift \"Bergland\", 9. Jahrgang, Nr. 8, S. 33-38. Auf S. 39 ein Gedicht von Josef Robert Harrer \"Elegische Strophen über eine Bruckner-Symphonie\" (*a).\n \nBruckner-Meldungen in Heft 11 der »Musik XIX: \nR. Bertoldy erwähnt Aufführungen der 7. und 8. Symphonie in Leningrad (**).\nWilhelm Altmann verzeichnet als Neuerscheinung Friedrich Kloses Buch »Meine Lehrjahre bei Bruckner« (***).\n \nBruckner-Meldungen im Juli-August-Heft der Zeitschrift für Musik: \nNach Seite 416 Anzeige der Deutschen Musikbücherei mit Hinweis auf Friedrich Kloses Buch \"Meine Lehrjahre bei Bruckner\" (°).\nAuf Seite 430-432 zitiert Emil Petschnig im Artikel \"Austriaca\" aus August Göllerichs Bruckner-Biographie (°°).\nAuf Seite 436 Besprechung von Richard Wickenhausers Buch \"Anton Bruckners Sinfonien, ihr Werden und Wesen\" (°°°).\nAuf Seite 449f Bericht von der Frankfurter Musikausstellung, in deren Rahmen einige Bruckner-Motetten [prov. WAB 67] und die e-Moll-Messe durch den Kölner Domchor unter Prof. Moelders mit Hans Bachem an der Orgel aufgeführt wurden (#).\nAuf Seite 450f verzeichnet Direktor Pochhammer eine Aufführung der 7. Symphonie unter Raabe beim 96. Niederrheinischen Musikfest in Aachen (##).\nAuf Seite 456 werden in einem Artikel von B. Witt Aufführungen der 9. und 3. Symphonie unter Karl Muck in Hamburg erwähnt (###).\nAuf Seite 461 Bericht vom Musikfest in Sonderhausen mit einer Aufführung des 150. Psalms am 19.6.1927 durch den Chor des Cäcilienvereins (a).\nAuf Seite 469 Anzeige der Edition Peters mit Hinweis auf Karl Grunskys Klavierauszüge für 2 Klaviere von 1., 4. und 9. Symphonie (b).", "Letzte Änderung": "16.05.2024 10:17"}, {"ID": 192608005, "Datum": "August 1926", "Haupttext": "Datierung des Vorworts zu Richard Wickenhausers Buch »Anton Bruckners Symphonien. Ihr Werden und Wesen« (Leipzig 1926/27) (*).\nBruckner-Meldungen in Heft 11 der »Musik« XVIII: \nTheodor Wiesengrund Adorno schreibt über ein Festkonzert in Frankfurt:\r\n   »Den Beschluß machten vier anachronistisch schöne Graduale von Bruckner, die dem a cappella-Chor 1923 unter Scherchen besonders gut gelangen.« (**).\nFür Berlin wird ein Bruckner-Zyklus [prov. WAB 86] (9 Symphonien und »Te deum«) unter Hermann Wunsch in der Saison 1926/27 angekündigt (***).\n»Einen Bruckner-Einführungskursus veranstaltete in den letzten Monaten Fritz Müller-Rehrmann in München. Es wurden hierbei alle neun Sinfonien des Meisters in geschlossener Folge stilistisch und thematisch erläutert und in den verfügbaren vierhändigen Bearbeitungen für ein bis zwei Klaviere von Fritz Müller-Rehrmann und seiner Gattin zum Vortrag gebracht. Zum Teil erfolgte die Wiedergabe aus den Manuskriptbearbeitungen für zwei Klaviere von Karl Grunsky, die demnächst bei C. F. Peters, Leipzig, erscheinen.« (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192508005, "Datum": "August 1925", "Haupttext": "Datierung des Vorworts zu Alfred Orels Buch »Bruckner. Ein österreichischer Meister der Tonkunst« (Altötting 1926) (a).\nBruckner-Meldungen in Heft 11 der »Musik« XVII: \nKurt Singer bespricht P. Griesbachers Buch »Bruckners Tedeum« (*).\nRudolf Mengelberg kommt in seinem Saison-Rückblick auf Mucks Verdienste um Bruckner in Amsterdam und Holland allgemein zu sprechen (**).\nGebhard Reiner berichtet von einer »sorgfältig durchgearbeiteten« Aufführung der e-Moll-Messe und des »Te deum« durch den Basler Gesangverein unter Hermann Suter in Basel (***).\nTh. Lohmer verzeichnet für Bonn ein Konzert des Städtischen Gesangvereins mit 150.Psalm, »Te deum« und 9. Symphonie (°),\nWalther Vetter für Danzig die 4. Symphonie und unter Stiedry die 5. Symphonie (°°).\nAls einen Programmpunkt beim 19. Schlesischen Musikfest in Görlitz erwähnt Wilhelm Scholl das »Te deum« unter Furtwängler (°°°).\nF. W. Welter lobt die »plastische Wiedergabe« der 6. Symphonie durch das Blüthner-Orchester unter Georg Schumann beim Kolberger Musikfest (#).\nDie 6. Symphonie unter Abendroth beim Niederrheinischen Musikfest in Köln wird von Walter Jacobs als einer der Höhepunkte bezeichnet (##).\nBeim 5. Sondershausener Musikfest (30.5. - 2.6.) kam auch die 7. Symphonie durch das Loh-Orchester unter Carl Corbach zur Aufführung (Bericht von v. Wasielewski) (###).", "Letzte Änderung": "01.09.2025 13:40"}, {"ID": 192408005, "Datum": "August 1924", "Haupttext": "Edward Samhabers Gedicht »Anton Bruckner« (zum 24.5.1900) wird im »Bergland« veröffentlicht (*).\nDrucklegung von Ernst Decseys und Victor Léons Volksstück \"Der Musikant Gottes\" (**).\nBruckner-Meldungen in Heft 11 der »Musik« XVI: \nH. Reichel berichtet von der 2. Symphonie mit dem Loh-Orchester unter Corbach beim 4. Sondershausener Musikfest (a).\nFür die Saison 1924/25 des Vereins Hamburgischer Musikfreunde werden g-Moll-Ouvertüre und Nachgelassenes Andante (f-Moll-Symphonie) angekündigt (b).\nAls Neuerscheinung ist die bei Hüni in Zürich verlegte »Fantasie« für Klavier [WAB 118] verzeichnet (c).", "Letzte Änderung": "01.09.2025 13:39"}, {"ID": 192308005, "Datum": "August 1923", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 11 der »Musik« XV:\nKurt Singer stellt das Buch von Richard Wetz vor (a),\nErnst Hamann berichtet von der 9. Symphonie und dem »Te deum« mit dem Orchester des Friedrich-Theaters unter Albert Bing am 4.7.1923 beim 1. Musikfest in Dessau (b).", "Letzte Änderung": "05.07.2024 16:40"}, {"ID": 192208005, "Datum": "August 1922", "Haupttext": "Göllerich und Siegfried Ochs treffen sich in Bad Gastein und sprechen über Bruckners Opernpläne (*).\nArtikel von E. v. Baudissin »Bruckners Neunte« in Westermanns illustrierten deutschen Monatsheften 67, S. 590-592 (**).", "Letzte Änderung": "08.05.2024 08:20"}, {"ID": 191108004, "Datum": "August 1911", "Haupttext": "Artikel von Franz Moißl über die Ablehnung des Bruckner-Buches von Franz Gräflinger [\"Bausteine\"] in der Gregorianischen Rundschau X, Nr. 8, S. 118.", "Letzte Änderung": "28.07.2025 13:53"}, {"ID": 190508005, "Datum": "August 1905", "Haupttext": "Vermerk Burgstallers auf S. 16 seiner Abschrift der Partitur des \"Ecce sacerdos\" (WAB 13):\r\n\"Abgeschrieben im Monate August 1905 von J. B. Burgstallermp Chordirigent d. Mar. Empf. Domes.\"", "Letzte Änderung": "19.01.2025 21:22"}, {"ID": 190308005, "Datum": "August 1903", "Haupttext": "Datierung von Ferdinand Löwes Vorwort zu zweihändigem Klavierauszug und Partitur der 9. Symphonie (Doblinger, D. 3115).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189608005, "Datum": "August 1896", "Haupttext": "Otto Kitzler besucht Bruckner zum letzten Mal (*).\nHugo Wolf und Potpeschnigg spielen in Baron Lipperheides Sommersitz Schloß Matzen einigen Freunden [vermutlich: Faißt, Dr. Kauffmann, Dr. Rudolf Meyer und Paul Müller (**)] an einem Nachmittag drei Stunden lang aus Bruckner-Symphonien [prov. WAB 86] vor (***).\nVon einem Besuch bei Bruckner etwa Anfang August erzählt ein anonymer [handschriftlicher] Bericht (°).", "Letzte Änderung": "19.11.2024 15:04"}, {"ID": 189508005, "Datum": "August 1895", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners (zum Teil von fremder Hand): Inspektor [= Henrich?], zwei Adressen von Karl Lechner, Adresse Josef Schalks, Ende Juli Zahlung von 8 fl an Johanna und von 15 fl an Frau Kathi (*).\nBrief von Nicodé an Bruckner:\r\n   Kündigt die Aufführung der 8. Symphonie in Dresden für den 27.11.1895 [tatsächlich dann 18.12.1895] an und lädt Bruckner ein, dabei sein Gast zu sein (**).\n[Vermutlich Anfang August 1895]\r\nDie Neue Musik-Zeitung Nr. 15 meldet auf S. 179:\r\n\"     – Der |Kaiser| von |Oesterreich| hat dem greisen Komponisten Anton |Bruckner| eine Freiwohnung im Belvedere zu Wien angewiesen. Der Tondichter arbeitet jetzt an dem vierten Satze einer neuen Symphonie.\" [ \"| |\" = gesperrt gedruckt] (***).", "Letzte Änderung": "12.11.2024 12:09"}, {"ID": 189408005, "Datum": "August 1894", "Haupttext": "[wann genau?] Die Musikalische Rundschau teilt auf S. 99 [S. 109? 1.9.1894?] mit, daß Bildhauer Percival M. F. Hedley eine Bruckner-Büste im Miniaturformat geschaffen habe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189308005, "Datum": "August 1893", "Haupttext": "Die Österreichische Musik- und Theaterzeitung V, Doppelnummer 21/22, bringt auf S. 10 in ihrer Beilage ein Inserat des Verlages Joh. Gross zur d-Moll-Messe:\r\n\"Anton Bruckner.\r\n         soeben erschien:\r\n    Messe in D für Chor, Soli und Orchester.\r\nPartitur .............. netto M. 20.-\nOrchesterstimmen .......... netto M. 25.-\nSingstimmen (á M. 1.25) ......... M. 5.-\r\n(Clavier-Auszug mit Text, bearbeitet von Ferd. Loewe,\r\n    für M. 5.- netto, unter der Presse.)\r\nVerlag von Joh. Gross in Innsbruck.\"", "Letzte Änderung": "24.04.2026 15:16"}, {"ID": 189208005, "Datum": "August 1892", "Haupttext": "Die Österreichische Musik- und Theaterzeitung IV, Nr. 20/21 erwähnt auf S. 13 im Bericht über die Liedertafel am 20.6.1892 auch die Aufführung des \"Germanenzugs\":\r\n\"         Vereins-Concerte.\r\n     Am 20. Juni fand im Dreherparke eine Sommer-Liedertafel des grossen „Wiener Männergesang-Vereines” unter Ed. Kremser's stets sieggewohnter Leitung statt. Das Programm enthielt als gewaltig wirksamste Nummer: Anton Bruckner's „Germanenzug”, ferner Chöre von [...]. Der Erfolg war wie immer ein grandioser. Auch die Orchestervorträge der bestrenommirten Musikcapelle des k. u. k. 69. Infanterie-Regimentes und die Vorträge der Wiener Radfahrer-Capelle fanden viel Beifall. [... über die Liedertafel des Schubertbundes am 21.6.1892 ...] \n   Dr. Aug. Brandt.\" (*).\nEin Artikel auf S. 12 (signiert \"G. K.\" [= Gustav Kühle]) berichtet von der Musik- und Theaterausstellung: \r\n\"                 Concerte in der Ausstellung.\r\n   [... über die Chorkonzerte unter Daniel de Lange am 27. und 29. Juni und am 1. Juli und über andere Konzerte ...] \r\n     Die Concerte des Symphonie-Orchesters der Ausstellung unter meisterhafter Leitung des Herrn Prof. Hermann Grädener nehmen erfreulicherweise an Theilnahme und Besuch seitens des Publicums bedeutend zu [... das Fortbestehen des von Gutmann gegründeten Orchesters nach Schluß der Ausstellung ist zu erwarten ...] Die Programme dieser Concerte sind stets fein gewählt und enthalten neben Beethoven's unsterblichen Meisterwerken auch Bruckner'sche Symphonien, sowie Rich. Wagner's gewaltige Tondichtungen [ ... über weitere Komponisten ...] sowie wir auch annehmen dürfen, dass wir demnächst auch Raff, H. Hofmann und J. Rosenhain mit ihren in Deutschland längst bekannten und beliebten Symphonien auf den Programmen begegnen werden.     G. K.\" (**).", "Letzte Änderung": "24.04.2026 13:25"}, {"ID": 189108006, "Datum": "August 1891 in Steyr", "Haupttext": "Bruckner wohnt (bis zum 27.8.1891) bei Pfarrer Aichinger im Pfarrhof, wo er aber nur gelegentlich sein Essen einnimmt, dann meist in Gesellschaft des Katecheten Brandl [recte Bradl]. [?] Dreimal wöchentlich besucht ihn dort auch der Friseur Sepp Stöger, dem er von Prinzessin Valerie, Hanslick und seinen Erfolgen in London und Paris erzählt und der auch eine Orgelimprovisation über das Kaiserlied miterlebt (*).\r\nFreundschaftliche Kontakte mit Franz Bayer (**).\n Pius Richter übernimmt Bruckners Hofkapellendienst (°).", "Letzte Änderung": "10.07.2024 10:56"}, {"ID": 189108005, "Datum": "August 1891", "Haupttext": "Brief Ernst Otto Nodnagels an Wolfrum:\r\n     Berichtet u.a. über ein Orgelkonzert Bruckners in Berlin [Ende Mai/Anfang Juni 1891] - » ... fand Bruckner an der Orgel, in wundervollen Improvisationen ... Und doch scheint es, als ob der Meister nicht mehr lange ,mitthun' würde. Seine Linke zitterte, schlotterte geradezu auf den Tasten, &amp; Befangenheit wird es doch wohl kaum gewesen sein ...« (*).\nDie Österreichische Musik- und Theaterzeitung III, Nr. 20/21 (2. August-Doppelnummer) meldet auf S. 7, daß Bruckner zum Ehrendoktor der Wiener Universität ernannt wurde:\r\n\"     –  Anton Bruckner wurde von der philosophischen Facultät der Wiener Universität zum Ehrendoctor ernannt.\" (**).\nKalendernotizen Bruckners: [fremde Hand:] »Hermine Kattnigg aus Graz, Conservatoristin.«, [fremde Hand:] »Sultana Cziuk [auch Ciuc, nicht: Czuck] aus Werschetz Ungarn« [siehe die Anmerkung], [Bruckner:] »Friedrich Böhler, Operngasse 8. [/] Dr Guido von Török [/] Operateur. I. Rathausstr 19. 1. Stiege, 2. Stock III. Thür.« (***).\nDie »Harmonia Sacra« Nr. 8-9 (August-September 1891) gibt auf S. 61f nochmals das Programm der Generalversammlung des Cäcilienvereins bekannt (mit dem »Ave Maria« [WAB 6] am 26.8.1891): \"[...] 7. \"Ave Maria\" von A. Bruckner (Wien, Alex. Rosé [siehe Anmerkung]). [...]\" (°).", "Letzte Änderung": "23.04.2026 03:53"}, {"ID": 189008005, "Datum": "August 1890", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners:\r\n   »Hudetz, Dreihufeisengasse Nr. 11 nächst dem Theater an der Wien. [/] Frl. Wismar, Vöcklabruck. [/] Frl. Hedwig Fürthner b. Sedlak Schmidthorstraße Linz. [/] Frl. Elisabeth Pracherstorfer (Ischl) in Wien.« (*).\nDatierung in einem vierhändigen Klavierauszug der 4. Symphonie (Gutmann VN 712):\r\n   »Seiner kunstbegeisterten Schülerin Frau Philippine Pfeiffer widmet diesen Band als Frucht seines oft bezweifelten Fleißes. Hochachtungsvoll ergebener F. Löwe. Gmunden, im August 1890« (**).", "Letzte Änderung": "23.12.2024 13:29"}, {"ID": 188908005, "Datum": "August 1889", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners:\r\n   »Franz Nittmann Hofopernkapelle, Hundsthurmerstraße No 22a. [/] Leop. Swoboda 5. Bez. Rampersdorferstraße N 17. 2. St., Thür 7. [/] Dr Riel Bellariastraße 12:I.« (*).\nVermerk von unbekannter Hand\r\n   ”Unterlage zum Druck von Bruckner eigenhändig bezeichnet Aug. 89 gestochen [vgl. 17.8.1889]”\r\nauf dem Umschlag zur Stichvorlage der 3. Fassung der 3. Symphonie (**).\n[Datierung unsicher!]\r\nBrief Bruckners an Sittard:\r\n    Sein Verleger [Rättig (?) (vgl. 3.4.1886) oder Gutmann (4. Symphonie? Vgl. ”September 1889”)] habe die Partituren bereits abgesendet. Biographische Daten (Sechter, Kitzler), Übersicht über die bisherigen Kompositionen (eigens das Requiem [WAB 39] für Seiler erwähnt). Derzeit Arbeit am Finale der 8. Symphonie. In einigen Monaten komme die 3. Symphonie in verbesserter Auflage bei Rättig heraus. In Bayreuth, wo er leider Sittard nicht gesehen habe, habe er wieder von Wagners Prophezeihung einer großen Zukunft vernommen - ein Trost gegen Hanslick (bis zum Universitätslektorat 1875 Bruckners Protektor!) und seine Helfer (***).\nDie Harmonia Sacra Nr. 8 (August 1889) berichtet auf S. 60, den Artikel vom 24.5.1889 übernehmend, vom Ausflug des Wiener St. Ambrosius-Vereins nach Hainburg [20.5.1889 (recte 19.5.1889?)], bei dem neben Werken von Witt, Kammerlander und Mitterer auch Bruckners \"Locus iste\" aufgeführt wurde:\r\n    \"St. Ambrosius-Verein in Wien.\r\n    Ueber freundliche Einladung des hochw. Herrn Dechantes und Pfarrers in Hainburg, fürsterzbischöflichen geistlichen Rathes Franz Xaver Kraus, unternahm die Chor=Akademie des Ambrosius=Vereines am 20. Mai l. J. einen Ausflug dorthin. [... über die Dampferfahrt ... erwähnt Anwesende und Mitwirkende ... Hochamt um 3/4 10 Uhr ...] darauf folgte der Introitus des Tages (Statuit ei Dominus) und die Es-Messe von Mitterer mit dem Graduale „Locus iste” von Bruckner [... über das abendliche Konzert und die Heimfahrt ... keine Signatur am Ende ...] („Vaterland.”)\" (°).\nDie Linzer Zeitung berichtet, daß am Ignatiusfest [31.7.1889] ein »Tantum ergo« Bruckners [prov. WAB 48] in Hainburg aufgeführt wurde, das »wie vielleicht nur Mozarts Ave verum, wahrhaft exstatische Anbetung zum Ausdruck bringt. (Kadler)« (°°).\n[undatierbar, auch 1890 bis 1894 denkbar] Albert Pfändler [Pfändtner] (1876 -- 1959) soll in Steyr Unterricht bei Bruckner genommen haben. Als Geschenk soll er zwei Kerzenleuchter (Messing mit Email) aus Bruckners Besitz erhalten haben (°°°).\n[nach dem 25.8.1889]\r\nIn einem Inserat in den Signalen für die Musikalische Welt Nr. 43 auf S. wird der Erstdruck der 4. Symphonie für den 1.9.1889 angekündigt:\r\n          \"Neue Symphonie von Anton Bruckner.\r\n     Am 1. Septbr. erscheint im Verlage der kaiserl. königl. Hof-Musikalienhandlung Albert J. Gutmann in Wien (Hofopernhaus):\r\n               Vierte (romantische)\r\n     Symphonie (Esdur)\r\n                     von\r\n            Anton Bruckner.\r\n     Von den Wiener Philharmonikern unter Hanns Richter's Leitung mit durchschlagendem Erfolge aufgeführt.\r\n          Partitur 30 M.   Orchesterstimmen 30 M.\nFür Concertdirectionen und Orchestergesellschaften!\r\n[... J. S. Bach ...]\nBruckner, Ant , Symphonie No. 7 (Edur). Partitur no. 30 M. | Orchesterstimmen no. 30 M. [...]\" (#).", "Letzte Änderung": "06.06.2025 22:14"}, {"ID": 188808005, "Datum": "August 1888", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: »beim Annenfeste: Gabriela Bielohaubek, Handschuhmacherstochter, Schlickgasse 6. Die Verkleinerung im 1. Satze der 4. Sinfonie ausbessern. H Löwe? Löwelgasse 8. Frl. Pohnerylles.«", "Letzte Änderung": "17.09.2024 17:44"}, {"ID": 188708005, "Datum": "August 1887", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »Josef Mütter, Strauchgasse 3.« (*).\nDie Kaiserfamilie hält sich in Wildbad Kreuth auf. Es ergibt sich aber [für Prinzessin Amalie] keine Gelegenheit, Bruckners Bittgesuche zur Sprache und zur Erledigung zu bringen (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188608005, "Datum": "August 1886", "Haupttext": "[schon am 28.7.1886?]\r\nSchott schickt die Partitur der 4. Symphonie wieder an Bruckner [nach seiner Rückkehr aus Bayreuth] zurück.\r\nSpäter [ca. September/Oktober 1886] verlangt Anton Seidl die Partitur für Amerika [New York] (*).\nKalendernotiz Bruckners: »Mittwoch 7 Uhr [/] Freitag 5 Uhr.« [Privatlektionen für ?] (**).\n[Brief an Sittard siehe \"August 1889\", vgl. die Anmerkung] (***).", "Letzte Änderung": "22.09.2025 21:42"}, {"ID": 188508005, "Datum": "August 1885", "Haupttext": "Kalendernotizen Bruckners: »NB Ave Maria [vermutlich WAB 6] vorletzten Tact rep. / Locus Schluß 5. Tact (ebenfalls vorletzter doppelt.) [/] Ludwig Kolblinger Universität philos. Facultät. [/] EW Fritzsch Leipzig Königsstraße 6. [/] Schneider Spediteur Ritterstraße 37 Leipzig. [/] Kaulbach Hermann Gartenstraße 12. München. [/] Prof. Carl Riedel, Leipzig, Thalstraße 2. [/] Baron Ostini München Burgstraße 12/3.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188408233, "Datum": "August 1884 in Kremsmünster", "Haupttext": "Bruckner verspricht, das »Christus factus est« [sicher WAB 11] zum Abschreiben nach Kremsmünster zu senden. Er bittet Loidol, Aigner in St. Florian mit der Abschrift des »Locus iste« zu beauftragen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188408026, "Datum": "August 1884", "Haupttext": "[nach dem 2.8.1884] Wiedergabe des Artikels der Allgemeinen Kunst-Chronik (mit Zitierung des Anfangs) in den »Christlichen Kunstblättern« 25. Jg., Nr. 8, S. 32 [siehe auch »16.8.1884«]:\r\n»Notizen. [/] Anton Bruckner. In der allgemeinen Kunst=Chronik geschieht eines Oberösterreichers Erwähnung, die wir nicht unbeachtet lassen dürfen. Es ist der Orgel=Virtuos Anton Bruckner, auf den in der genannten Zeitschrift aufmerksam gemacht wird. \"Dieser Name, heißt es daselbst, steht nicht in der Encyclopädie aller musikalischen Wissenschaften, dem berühmten Mendel'schen Musiklexicon, das noch Größen sechsten und siebten Ranges nicht vergißt, auch nicht im (1882 erschienenen) Riemann'schen; ebenso weiß unser Landsmann Wurzbach in dem bekannten biographischen Werke noch 1872 nur zu sagen: \"Linzer Domorganist und Componist. Zeitgenosse\", wovon die erstere Angabe schon damals unrichtig war.\" Und dennoch verdient Bruckner ganz besonders genannt zu werden, er, der die Bewunderung eines Richard Wagner, Liszt, Herbecks und anderer musikalischer Celebritäten erregt, er, der in Nancy, Paris, London wahre Triumphe durch sein Spiel gefeiert, er, der herrlich schöne Symphonien componirt hat. [/] Wir können uns nur freuen, daß unserem bescheidenen Landsmanne diese Aufmerksamkeit geschenkt und sein Schaffen gewürdigt wird.«", "Letzte Änderung": "24.12.2024 18:11"}, {"ID": 188008005, "Datum": "August 1880", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners, u.a. über die Nordpolexpedition [Payers] mit der »Tegethoff«: »8000 Meilen v. den 1ten Menschen [/] Tegethoff« [fremde Hand:] Ch. Ehrenfels, I. B. Schönlaterngasse No 11, 4. Stock. [Bruckner:] Mittwoch 7 [zuerst: »1/2 7«] bis 9 [zuerst: »1/2 9] Abends. [/] H. Pichler 5. Uhr Mittwoch Mauer, Lange Gasse 11.«", "Letzte Änderung": "27.11.2024 16:56"}, {"ID": 187908005, "Datum": "August 1879", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: St. Florian, Aumann, »Zu Weihnachten: 50 fl nach Oberösterreich« [1878 geschehen oder für 1879 geplant? Für Rosalia Hueber und Ignaz Bruckner?]. Kostenaufstellung für Eisenbahnfahrt nach Linz [?]: »St. Flor Aumann: Christus factus est. Dextera Domini.«, »Zu Weihnachten: 50 fl. nach Oberösterreich.« und Auflistung von Ausgaben (Stichwörter: Eisenbahn, zur Bahn, Kutscher, Bedienung, nach Linz, Endsumme 30 fl).", "Letzte Änderung": "12.10.2025 03:35"}, {"ID": 187808005, "Datum": "August 1878", "Haupttext": "Kalendereintragungen (von fremder Hand): »Rudolf Krzyzanowski Karlsbad. Porzellan Depot. in Kleeblatt.« und »Gustav Mahler stud. phil. in Iglau Wiengasse Mähren«", "Letzte Änderung": "28.05.2023 17:57"}, {"ID": 187708005, "Datum": "August 1877", "Haupttext": "Kalendernotiz: »Dr Schiedermair Statthaltereirath Steingasse 7.«, »Frl Turek Steyr.« und »Recordare v Mozart Viola mit Canon Octaven.«", "Letzte Änderung": "19.12.2024 22:39"}, {"ID": 187608234, "Datum": "August 1876 in Bayreuth", "Haupttext": "Bruckner ist bei Wagner in Wahnfried geladen [vielleicht 24.8.1876?]. Verbürgt ist, daß er so mit Tappert (Berlin) und Prof. Grün (Wien) zusammenkam (*), vielleicht auch mit Liszt (**), Herbeck (***), den Mitarbeitern der »Nibelungenkanzlei« (Seidl, Zumpe, Mottl, Humperdinck, Franz Fischer, Porges) und weiteren Gästen (Gräfin Dönhoff, Fürst Liechtenstein, Graf Apponyi, Saint-Saens, Tschaikowsky, Damrosch, Levi, Lenbach, Hillebrand, Hanslick, Speidel, Schelle (°), Adler (°°), Kienzl und Hausegger (#), Grieg und Hans Richter).\r\n[Vermutlich in dieser Zeit] Der Liszt-Schüler Berthold Kellermann lernt Bruckner in Bayreuth kennen (##).\r\nMit dem Wiener Akademischen Wagner-Verein war auch Hans Rott nach Bayreuth gefahren (###).\r\nBruckner gehört nicht zu den Besitzern einer Freikarte des WAWV; vermutlich hat er Eintrittskarten auf Veranlassung Wagners erhalten (a).\nMöglicherweise kommt es in Bayreuth auch zu Kontakten mit dem Maler Rudolf Axmann (b).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 05:33"}, {"ID": 187608005, "Datum": "August 1876", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: »Montag 1/2 3 - 1/2 5 Uhr«, Studien zu Beethovens Eroica, Korrespondenzliste 25.7.1876, Rechnung »16 [x] 6 [=] 96« [vermutlich Privatstunden-Honorar], Abrechnung für Kathi Kachelmair »Fr K / pr[o] Juli früher entrichtet / 4 fl / 2 + 5 pro August / 1 + 5 pro Sept. / 7 Gratific. [bezieht sich auf die 4 + 2+ 1 fl] = 10. [Summe von August und September] = 17 fl. / Vorschuß 5 den 29. Juli pro October / 22 fl [Endsumme]«, Honorarabrechnung »18 [x] 6 [=] 108 [-] 98 erhalten [=] 10 - Rest zu zahlen v H Steiner«, Abschluß der wöchentlichen Numerierung mit »17 18«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187508005, "Datum": "August 1875", "Haupttext": "Bruckner verbringt seinen Sommerurlaub in St. Florian [siehe 13. und 27.8.1875] (*). Im August 1875 soll er auch [nach einer anzuzweifelnden Datierung (#)] das »Virga Jesse« [WAB 52] in Steyr und St. Florian komponiert haben (**).\nIn Steyr [wann genau?] kommt es zu Kontakten mit dem Instrumentenbauer Ignaz Hofmeyr und dessen zwanzigjährigem Sohn Leopold (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187308157, "Datum": "August 1873", "Haupttext": "Datierung und Ortsangabe »Marienbad« vor Buchstabe B (Takt 65ff) im Finale der 3. Symphonie.", "Letzte Änderung": "09.05.2025 22:03"}, {"ID": 187208005, "Datum": "August 1872", "Haupttext": "Artikel in Haberts Zeitschrift für katholische Kirchenmusik, 5. Jahrgang, Nr. 8, S. 64, über die f-Moll-Messe am 16.6.1872: \n »                      Mittheilungen. \n[...]\n     Am 16. Juni ist in der Augustinerkirche in Wien die grosse Messe in F von Anton Bruckner, dem Wiener Hoforganisten und Prof. am Konservatorium, aufgeführt worden. Der Komponist dirigirte sein Werk, das so lange eine papierne Existenz geführt hatte. Die Messe Bruckner's ist eine Komposition, die von der Erfindungskraft und dem ungewöhnlichen Können des Komponisten das rühmlichste Zeugniss ablegt. Mit poetischem Verständniss hat er sich in die vom Messtexte geschaffenene Situationen vertieft und seine enorme kontrapunktische Kunst macht es ihm leicht, die schwierigsten Probleme spielend zu lösen. Uebrigens konnte der treffliche Tonkünstler dem Reize nicht widerstehen, dem Texte bin in die kleinsten Details zu folgen, ein Verfahren, das ihn (wie z. B. im Credo) allzusehr in die Breite führt und das die Gesammtstimmung des Satzes bedroht. Sodann lässt er sich von dem dramatischen Gehalte des Textes verführen, hin und wieder an das Theatralische zu streifen, wie gerade wieder im Credo, wo man sich einmal mitten in einer christlichen Wolfsschlucht zu befinden meint. Im Ganzen aber ist Bruckner's Messe ein Werk, das für das Wissen und Können des Komponisten grossen Respekt einflösst. \n                                                        (Wiener Fremdenblatt.)« [= Fremdenblatt vom 20.6.1872].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 187108005, "Datum": "August 1871", "Haupttext": "In Heft 8 der \"Urania\" (28. Jahrgang) wird auf S. 128 Bruckners Teilnahme in London erwähnt:\n\"                   Personalien.\n      [... über Organisten zu Besuch bei Liszt in Weimar und die Sonderstellung von Samuel de Lange ... Abreise Liszts am 20.8.1871, u. a. zur Versammlung des Cäcilien-Vereins in Eichstätt ...] – – Prof. Dr. Herzog in Erlangen wurde leider durch ein Handleiden an seiner Reise zum Londoner Organisten=Congreß gehindert. Auf demselben soll der Hoforganist Bruckner den Preis davongetragen haben (??!)   Durch Herzogs Verhinderung ist leider die Urania um ein interessantes Referat ärmer. – [...].\"", "Letzte Änderung": "15.01.2026 09:30"}, {"ID": 186908005, "Datum": "August 1869", "Haupttext": "Die von Habert herausgegebene »Zeitschrift für katholische Kirchenmusik« 2 (1869), Nr. 8, S. 63, berichtet über Bruckners Erfolge in Nancy und Paris. \n\n»                         Mittheilungen.\n\n    Der frühere Domorganist in Linz, Herr Anton Bruckner, gegenwärtig Professor am Konservatorium in Wien, hat bei dem Orgelkonzerte in Nancy, wie das L. W. B. schreibt, alle anderen Konzertanten weitaus übertroffen, wurde mit stürmischem, nicht endenwollendem Beifall überhäuft, musste auf allgemeines Verlangen nach Paris mitreisen, um dort gleichfalls sich auf der Orgel öffentlich zu produziren, wo er mit demselben Erfolge ausgezeichnet wurde.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186308013, "Datum": "August 1863", "Haupttext": "Komposition des »Germanenzugs«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186208013, "Datum": "August 1862", "Haupttext": "Bruckner zahlt 330 fl. bei der Versicherungsanstalt »Anker« ein, mußte wegen Geldknappheit um Lohnvorschuß für 2 Monate bitten.", "Letzte Änderung": "09.01.2025 23:17"}, {"ID": 186108005, "Datum": "August 1861", "Haupttext": "Komposition einer Fuge in B-Dur [für Orgel?] (*).\r\nDatierung \"August [1]861.\" auf dem auf den 7. Nachtrag folgenden Bogen \"I\" des Studienheftes 1860/61 [WAB 248] (**).", "Letzte Änderung": "21.01.2025 19:40"}, {"ID": 186008005, "Datum": "August 1860", "Haupttext": "Kalendernotizen Bruckners: Berechnungen, neben dem Betrag von 10 fl 50 kr »Mutter«, »Sorgen für Secund Accord im Canon« [betrifft Aufgabe für Sechter?] und »Kann [Kaan] d. 22.[August?] 8 [fl] 25. [August?] 6 [fl]«.", "Letzte Änderung": "25.10.2024 22:28"}, {"ID": 185608005, "Datum": "August 1856", "Haupttext": "[?] Aufführung des \"Tantum ergo in D\" [WAB 42] in St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.03.2025 17:33"}, {"ID": 184108014, "Datum": "August 1841", "Haupttext": "Prüfungen in den anderen Disziplinen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 901210606, "Datum": "Aufführungen bis 1896, chronologische Liste", "Haupttext": "Aufführungen Brucknerscher Werke bis 1896\nA. Chronologisch geordnet\r\nB. Nach WAB-Nummern geordnet\n \nA. Aufführungen Brucknerscher Werke, chronologisch angeordnet.\nStand 20.12.2021 (bis 1896).\nKL = Klavierbegleitung (auch: Orgel, Harmonium)\r\nPR = Öffentliche (General)Probe, Probeaufführung\r\n? = unsicher oder fraglich, ?? und ??? sehr fraglich, vermutlich Fehlmeldung\nHinweis:\r\nDer Suchbegriff \"auffwabxxx\"(z. B. auffwab039) oder auch \"wabxxx\" (dreistellig, mit führenden Nullen) allein führt zu den Aufführungen des gesuchten Werkes,\r\nder Suchbegriff \"wabxxxOrt\" (z. B. wab024St.Florian) zu den Aufführungen eines Werkes an einem bestimmten Ort,\r\nder Suchbegriff \"auffOrt\" (z. B. auffNürnberg) zu den Aufführungen an einem bestimmten Ort.\r\n \num 1842    auffwab025Windhaag ?auffWindhaag\r\n13.4.43    auffwab146Kronstorf auffKronstorf\r\n19.9.43    auffwab059Enns auffEnns\r\n4.4.44    auffwab009Kronstorf auffKronstorf\r\n9.2. - 2.3.1845    auffwab003Kronstorf auffKronstorf\r\nMärz 1845    auffwab133kirchbergEferding auffkirchbergEferding\r\n9.3.45    auffwab003Kronstorf auffKronstorf\r\n21.6.45    auffwab093Kronstorf auffKronstorf\r\n(Ende) Januar 1847    auffwab114? auffwab149?\r\n20.4.48    auffwab017St.Florian auffSt.Florian\r\n15.9.49    auffwab039St.Florian?  ?auffSt.Florian\r\n11.12.49    auffwab039kremsmünster auffKremsmünster\r\n31.12.49    auffwab044St.Florian auffSt.Florian\r\n6.7.51    auffwab083Passau auffPassau\r\n29.9.51    auffwab014St.Florian auffSt.Florian\r\n4.10.51    auffwab044St.Florian auffSt.Florian\r\n11.3.52    auffwab039St.Florian auffSt.Florian\r\nMärz 1845    auffwab069St.Florian auffSt.Florian\r\n15.8.52    auffwab024St.Florian  ?auffSt.Florian\r\n29.9.52    auffwab061St.Florian auffSt.Florian\r\nca. 6.12.1852 (?)    auffwab034St.Florian auffSt.Florian\r\n25.12.52    auffwab024St.Florian auffSt.Florian\r\n20.1.53    auffwab042St.Florian auffSt.Florian\r\n19.3.53    auffwab124St.Florian auffSt.Florian\r\n7.4.53    auffwab042St.Florian auffSt.Florian\r\n15.5.53    auffwab024St.Florian auffSt.Florian\r\n4.8.53    auffwab042St.Florian auffSt.Florian\r\n19.1.54    auffwab042St.Florian auffSt.Florian\r\n9.2.(1854?)    auffwab041St.Florian auffSt.Florian\r\n18.2.54    auffwab041St.Florian auffSt.Florian\r\n23.2.(1854?)    auffwab041St.Florian auffSt.Florian\r\n2.3.54    auffwab041St.Florian auffSt.Florian\r\n16.3.54    auffwab041St.Florian auffSt.Florian\r\n19.3.54    auffwab124St.Florian auffSt.Florian\r\n28.3.54    auffwab022St.Florian auffSt.Florian\r\n28.3.54    auffwab053St.Florian auffSt.Florian\r\n4.4.54    auffwab093St.Florian auffSt.Florian\r\n16.4.54    auffwab041St.Florian auffSt.Florian\r\n20. oder 24.4.1854    auffwab041St.Florian auffSt.Florian\r\n21.4.54    auffwab076Linzgeplant  keine auffLinz\r\n1.6.54    auffwab041St.Florian auffSt.Florian\r\n1.8.54    auffwab024St.Florian auffSt.Florian\r\n1.8.54    auffwab044St.Florian auffSt.Florian\r\n14.9.54    auffwab029St.Florian auffSt.Florian\r\n21.9.(1854)    auffwab041St.Florian auffSt.Florian\r\n28.9.(1854?)    auffwab041St.Florian auffSt.Florian\r\n4.10.54    auffwab041St.Florian auffSt.Florian\r\n25.12.54    auffwab024St.Florian auffSt.Florian\r\n2.2.55    auffwab041St.Florian auffSt.Florian\r\n27.5.55    auffwab024St.Florian auffSt.Florian\r\n17.7.55    auffwab060St.Florian auffSt.Florian\r\n12.9.1855 oder 16.9.1855    auffwab124St.Florian auffSt.Florian\r\n23.9.55    auffwab053St.Florian auffSt.Florian\r\n13.12.55    auffwab015St.Florian auffSt.Florian\r\n7.7.56    auffwab022St.Florian auffSt.Florian\r\n7.10.56    auffwab005St.Florian auffSt.Florian\r\n29.3.57    auffwab014St.Florian auffSt.Florian (oder wab058?)\r\n29.3.57    auffwab058St.Florian (oder wab014?)\r\n16.5.57    auffwab041St.Florian auffSt.Florian\r\n17.7.57    auffwab061St.Florian auffSt.Florian\r\n15.5.(?)1858    auffwab041St.Florian auffSt.Florian\r\n29.6.(?)1858    auffwab041St.Florian auffSt.Florian\r\n11.2.61    auffwab002linz aufflinz\r\n12.5.61    auffwab006linz aufflinz\r\n20. und 21.9.1861    auffwab006Salzburg auffSalzburg\r\n13.12.61    auffwab001St.Florian auffSt.Florian\r\n14.12.61    auffwab037St.Florian?? auffSt.Florian??\r\n16.12.61    auffwab064linz aufflinz\r\n1.5.62    auffwab016linz aufflinz\r\n1.8.63    auffwab064linz aufflinz\r\n15.9.63    auffwab006linz aufflinz\r\n20.11.64    auffwab026linz aufflinz\r\n24.11.64    auffwab073linz aufflinz\r\n11.12.186    auffwab089linz aufflinz\r\n18.12.64    auffwab026linz aufflinz\r\n5.2.65    auffwab049linz aufflinz\r\n5.6.65    auffwab070Linz auffLinz\r\n25.6.1865 [??]    auffwab070linz?? aufflinz??\r\n10.7.65    auffwab070Wien?? auffWien??\r\n15.7.65    auffwab070Wien auffWien\r\n6.8.65    auffwab070Wels auffWels\r\n28.9.65    auffwab116linz aufflinz\r\n21.11.65    auffwab070Wels auffWels\r\n8.12.66    auffwab064linz aufflinz\r\n10.2.67    auffwab026Wien auffWien\r\n10.2.67    auffwab001Wien auffWien\r\n10.2.67    auffwab006Wien auffWien\r\n6.1.68    auffwab026linz aufflinz\r\n13.2.68    auffwab091Linz auffLinz\r\n4.4.68    auffwab092Linz auffLinz\r\n9.5.68    auffwab101Linz auffLinz\r\n10.5.68    auffwab006linz aufflinz\r\n10.5.68    auffwab019Linz auffLinz\r\n17.5.68    auffwab095/1Linz auffLinz\r\n18.7.68    auffwab070Linz auffLinz\r\n7.8.68    auffwab070Linz auffLinz\r\n6.9.68    auffwab018Wilhering auffWilhering\r\n12.9.68    auffwab070Linz auffLinz\r\n29.9.69    auffwab027Linz auffLinz\r\n29.10.69    auffwab023Linz auffLinz\r\n15.5.70    auffwab080Linz auffLinz\r\n11.9.70    auffwab026Salzburg auffSalzburg\r\n24.9.71    auffwab041St.Florian auffSt.Florian\r\n16.6.72    auffwab028Wien auffWien\r\n12.6.73    auffwab041Linz auffLinz oder auffwab044Linz?\r\n12.6.73    auffwab044Linz? auffLinz?\r\n26.10.73    auffwab102Wien auffWien\r\n8.12.73    auffwab028Wien auffWien\r\n8.12.73    auffwab010Wien auffWien\r\n8.12.73    auffwab006Wien auffWien\r\n18.8.74    auffwab041St.Florian auffSt.Florian\r\n18.7.75    auffwab026Wien auffWien\r\n18.7.75    auffwab010Wien auffWien\r\n18.7.75    auffwab006Wien auffWien\r\n20.2.76    auffwab102Wien auffWien\r\n6.7.76    auffwab070Wien auffWien\r\n30.7.76    auffwab028Wien auffWien\r\n30.7.76    auffwab023Wien auffWien\r\n30.7.76    auffwab006Wien auffWien\r\n11.3.77    auffwab070Linz auffLinz\r\n17.6.77    auffwab028Wien auffWien\r\n17.6.77    auffwab006Wien auffWien\r\n17.6.77    auffwab023Wien auffWien\r\n28.10.77    auffwab081St.Florian auffSt.Florian\r\n16.12.77    auffwab103Wien auffWien\r\n4.6.78    auffwab046Linz auffLinz\r\n31.12.78    auffwab041St.Florian auffSt.Florian\r\n11.4.1879 ()    auffwabdeestSt.Florian auffSt.Florian\r\n27.4.79    auffwab028Budapest auffBudapest\r\n28.8.79    auffwab030St.Florian auffSt.Florian\r\n28.8.79    auffwab020St.Florian auffSt.Florian\r\n9.11.79    auffwab026Wien auffWien\r\n9.11.79    auffwab006Wien auffWien\r\n9.11.79    auffwab030Wien auffWien\r\n12.11.79    auffwab103WienKL KLauffWienKL\r\n10.12.79    auffwab074Wien auffWien\r\n4.2.80    auffwab104Wienkl KlauffWienkl\r\n6.6.80    auffwab026Wien auffWien\r\n6.6.80    auffwab023Wien auffWien\r\n6.6.80    auffwab030Wien auffWien\r\n6.10.80    auffwab104Wien PRauffWien\r\n7.10.80    auffwab104Wienkl KlauffWienkl\r\n24.10.80    auffwab026Wien auffWien\r\n24.10.80    auffwab023Wien auffWien\r\n24.10.80    auffwab030Wien auffWien\r\n28.10.80    auffwab104Wien PRauffWien\r\nEnde 1880 oder Anfang 1881    auffwab104Wien PRauffWien\r\n12.1.81    auffwab104Wien KLauffWien\r\n2.2.81    auffwab026Wien auffWien\r\n2.2.81    auffwab006Wien auffWien\r\n2.2.81    auffwab023Wien auffWien\r\n20.2.81    auffwab104Wien auffWien\r\n18.3.81    auffwab070Wien auffWien\r\n18.8.81    auffwab041St.Florian auffSt.Florian\r\n28.8.81    auffwab030St.Florian auffSt.Florian\r\n16.11.81    auffwab112Wien PRauffWien\r\n17.11.81    auffwab112Wien auffWien\r\n7.12.81    auffwab080Wien auffWien\r\n10.12.81    auffwab104Karlsruhe auffKarlsruhe\r\n21.3.82    auffwab070Steyr auffSteyr\r\n24.3.82    auffwab103WienKL KLauffWienKL\r\n30.4.82    auffwab028Wien auffWien\r\n30.4.82    auffwab023Wien auffWien\r\n30.4.82    auffwab030Wien auffWien\r\n20.5.82    auffwab089linz aufflinz\r\n6.10.82    auffwab106Wien PRauffWien\r\n8.10.82    auffwab082Wels auffWels\r\n30.11.82    auffwab032St.Florian auffSt.Florian\r\nFebruar 1883    auffwab112Wien auffWien\r\n10.2.83    auffwab107WienKL KLauffWienKl\r\n11.2.83    auffwab106Wien auffWien\r\n7.5.83    auffwab103WienKL KLauffWienKL\r\n7.5.83    auffwab112Wien auffWien\r\n10.6.83    auffwab082Wels auffWels\r\n24.6.83    auffwab028Wien auffWien\r\n24.6.83    auffwab023Wien auffWien\r\n24.6.83    auffwab030Wien auffWien\r\n29.1.84    auffwab104WienKL KLauffWienKl\r\n31.1.84    auffwab101WienKL KLauffWienKL\r\n10.2.84    auffwab103WienKL KLauffWienKL\r\n28.2.84    auffwab107WienKL KLauffWienKl\r\n30.3.84    auffwab107LeipzigKL PRauffLeipzigKL\r\n5.4.84    auffwab112Wien auffWien\r\n25.5.84    auffwab112WeimarKL KLauffWeimarKL\r\nvor dem 29.10.1884    auffwab112Wien auffWien\r\n4.11.84    auffwab104WienKL KLauffWienKL\r\n4.11.84    auffwab107WienKL KLauffWienKL\r\n9.11.84    auffwab028Wien auffWien\r\n9.11.84    auffwab030Wien auffWien\r\n9.11.84    auffwab011Wien auffWien\r\n22.12.84    auffwab104WienKL KLauffWienKL\r\n22.12.84    auffwab103WienKL KLauffWienKL\r\n22.12.84    auffwab101WienKL KLauffWienKL\r\n30.12.84    auffwab107Leipzig auffLeipzig\r\n8.1.85    auffwab112Wien auffWien\r\n27.1.85    auffwab107Leipzig auffLeipzig\r\n4.2.85    auffwab103Den Haag auffDenHaag\r\n22.2.85     auffwab080Wien auffWien\r\n8.3.85    auffwab112Linz auffLinz\r\n10.3.85    auffwab107München auffMünchen\r\n12.3.85    auffwab112München auffMünchen\r\n31.3.85    auffwab112München auffMünchen\r\n8.4.85    auffwab112Köln auffKöln\r\n23.4.85    auffwab101WienKL KLauffWienKL\r\n23.4.85    auffwab103WienKL KLauffWienKL\r\n2.5.85    auffwab112Wien auffWien\r\n2.5.85    auffwab045WienKL KLauffWienKL\r\n30.5.85    auffwab107Karlsruhe auffKarlsruhe\r\n28.6.85    auffwab080Linz auffLinz\r\n1.7.85    auffwab107WeimarKL KLauffWeimarKL\r\n28.8.85    auffwab030St.Florian auffSt.Florian\r\n26.9.85    auffwab027Linz?? ??auffLinz??\r\n29.9.85    auffwab023Linz auffLinz\r\n30.9.85    auffwab041Linz? auffLinz?   auffwab044Linz\r\n4.10.85    auffwab027Linz auffLinz\r\n4.10.85    auffwab006Linz auffLinz\r\n4.10.85    auffwab052Linz auffLinz\r\n15.10.85    auffwab103Amsterdam auffAmsterdam\r\n21.10.85    auffwab046Graz auffGraz\r\n4.12.85    auffwab103Frankfurt auffFrankfurt\r\n4.12.85    auffwab103NewYork auffNewYork\r\n5.12.85    auffwab103NewYork auffNewYork\r\n8.12.85    auffwab028Wien auffWien\r\n8.12.85    auffwab006Wien auffWien\r\n8.12.85    auffwab052Wien auffWien\r\n11.12.85    auffwab103Dresden auffDresden\r\n30.12.85    auffwab107WienKL KLauffWienKl\r\n1885/86    auffwab112Stuttgart auffStuttgart\r\n1885/86    auffwab107Karlsbad?? ??auffKarlsbad??\r\n7.1.86    auffwab112Wien auffWien\r\n7.1.86    auffwab107Köln auffKöln\r\n10.1.86    auffwab045Wien auffWien\r\n11.1.86    auffwab107WienKL KLauffWienKl\r\n17.2.86    auffwab045Prag?? ??auffPrag??\r\n19.2.86    auffwab107Hamburg auffHamburg\r\n14.3.86    auffwab107Graz auffGraz\r\n17.3.86    auffwab103DenHaag auffDenHaag\r\n18.3.86    auffwab107WienKL KLauffWienKl\r\n21.3.86    auffwab107Wien auffWien\r\n7.4.86    auffwab045München auffMünchen\r\nvor dem 8.4.1886    auffwab107Rostock auffRostock\r\n8.4.86    auffwab112München auffMünchen\r\n11.4.86    auffwab088Wien auffWien\r\n11.4.86    auffwab058Linz auffLinz\r\nvor dem 13.4.1886    auffwab090Wien PRauffWien\r\n14.4.86    auffwab045KarlsruheKL KLauffKarlsruheKL\r\n15.4.86    auffwab070Linz auffLinz\r\n15.4.86    auffwab090Linz auffLinz\r\n15.4.86    auffwab103Linz auffLinz\r\n15.4.86    auffwab045Linz auffLinz\r\n18.4.1886Palm    auffwab103Prag auffPrag\r\n29.4.86    auffwab112Wels KLauffWelsKL\r\nca. Anfang Mai 1886 [??]    auffwab070Wien ??auffWien\r\n4.5.86    auffwab029St.Florian auffSt.Florian\r\n4.6.86    auffwab104Sondershausen auffSondershausen\r\n6.6.86    auffwab112Sondershausen auffSondershausen\r\nca. Juli 1886    auffwab070Köln auffKöln\r\n3.7.86    auffwab027Leipzig auffLeipzig\r\n7.7.86    auffwab058Linz auffLinz\r\n29.7.86    auffwab107Chicago auffChicago\r\n28.8.86    auffwab030St.Florian auffSt.Florian\r\n10.10.86    auffwab045Warnsdorf auffWarnsdorf\r\n31.10.86    auffwab045Warnsdorf auffWarnsdorf\r\n12.11.86    auffwab107NewYork auffNewYork\r\n13.11.86    auffwab107New York auffNew York\r\n14.11.86    auffwab070Köln auffKöln\r\n18.11.86    auffwab107Amsterdam auffAmsterdam\r\n23.11.86    auffwab112Boston auffBoston\r\n28.11.86    auffwab045Prag auffPrag\r\n11.12.86    auffwab112Amsterdam auffAmsterdam1\r\nSaison 1886/87    auffwab107Mainz? ?auffMainz\r\n31.1.87    auffwab107Berlin auffBerlin\r\n5.2.87    auffwab107Boston auffBoston\r\n22.2.87    auffwab058Kremsmünster auffKremsmünster\r\n6.3.87    auffwab103DenHaag PRauffDenHaag\r\n9.3.87    auffwab103DenHaag auffDenHaag\r\n15.3.87    auffwab107Dresden auffDresden\r\n21.3.87    auffwab058Kremsmünster auffKremsmünster\r\n27.3.87    auffwab090Wien auffWien\r\n4.4.87    auffwab107Budapest auffBudapest\r\n6.4.87    auffwab090Wien auffWien\r\n20.4.87    auffwab105WienKL KLauffWienKL\r\n30.4.87    auffwab058Linz ?auffLinz\r\n1.5.87    auffwabTantumLinz auffLinz\r\n2.5.87    auffwab058Linz ?auffLinz\r\n14.5.87    auffwab058Linz auffLinz\r\n23.5.87    auffwab107London auffLondon\r\n23.5.87    auffwab070Traismauer ?auffTraismauer\r\n23.6.87    auffwab070Wien auffWien\r\n18.8.87    auffwab042Wien auffWien\r\n28.8.87    auffwab030St.Florian auffSt.Florian\r\n29.9.87    auffwab045Linz auffLinz\r\n20.10.87    auffwab107Mannheim auffMannheim\r\n23.10.87    auffwab023Wien auffWien\r\n2.11.87    auffwab039St.Florian auffSt.Florian\r\n14.11.87    auffwab104WienKL KLauffWienKL\r\n26.11.87    auffwab001Linz auffLinz\r\n28.11.87    auffwab112KaukasusKL KLauffKaukasusKL (Wladikawkas)\r\n4.12.87    auffwab070Brünn auffBrünn\r\n7.12.87    auffwab080Linz auffLinz\r\n10.12.87    auffwab080Linz auffLinz\r\n1888    auffwabTantumLinz auffLinz\r\n15.1.88    auffwab107Prag auffPrag\r\n15.1.88    auffwab106Linz auffLinz\r\n17.1.88    auffwab080Linz auffLinz\r\n19.1.88    auffwab104WienKL KLauffWienKL\r\n22.1.88    auffwab104Wien auffWien\r\n22.1.88    auffwab045Wien auffWien\r\n23.1.88    auffwab107Nürnberg auffNürnberg\r\n18.2.88    auffwab028Wien auffWien\r\n16.3.88    auffwab104NewYork auffNewYork\r\n29.3.88    auffwab006Teplitz auffTeplitz\r\n7.4.88    auffwab104LinzKL KLauffLinzKL\r\n12.4.88    auffwab045Brünn PRauffBrünn\r\n13.4.88    auffwab045Brünn auffBrünn\r\n29.4.88    auffwab006Wels auffWels\r\nvor dem 8.5.1888    auffwab070Frankfurt auffFrankfurt\r\n9.6.88    auffwab080Gmunden auffGmunden\r\n22.6.88    auffwab070Prag auffPrag\r\n28.8.88    auffwab030St.Florian auffSt.Florian\r\n2.11.88    auffwab039St.Florian auffSt.Florian\r\n8.11.88    auffwab006Wien auffWien\r\n8.11.88    auffwab023Wien auffWien\r\nnach dem 14.11.1888    auffwab107LinzKL ?KLauffLinzKL\r\n19.11.88    auffwab107Wiesbaden auffWiesbaden\r\n1.12.88    auffwab006München auffMünchen\r\n4.12.88    auffwab006München auffMünchen\r\n9.12.88    auffwab064Linz auffLinz\r\n10.12.88    auffwab006Wien auffWien\r\n29.12.1888 [?]    auffwabChöreWien ??auffWien\r\n1889    auffwab045WienKL ?KLauffWienKL\r\n1889    auffwab074Wien PRauffWien\r\n6.1.89    auffwabGradualeWien auffWien\r\n21.2.89    auffwab104WienKL KLauffWienKL\r\n24.2.89    auffwab107Wien auffWien\r\n14.3.89    auffwab112Wien auffWien\r\n24.3.89    auffwab046Graz auffGraz\r\n19.4.89    auffwab023Wien auffWien\r\n19.4.89    auffwab006Wien auffWien\r\n5.5.89    auffwab046Linz auffLinz\r\nvor dem 15.5.1889    auffwab045Mannheim auffMannheim\r\n19.5.89    auffwab023Hainburg auffHainburg\r\n22.6.89    auffwab070Wien auffWien\r\n27.7.89    auffwab006Heidelberg auffHeidelberg\r\n31.7.89    auffwabTantumLinz auffLinz\r\n31.7.89    auffwab042Hainburg auffHainburg\r\n28.8.89    auffwab030St.Florian auffSt.Florian\r\n6.10.89    auffwabGradualeWien auffWien\r\n26.10.89    auffwab023Wien auffWien\r\n26.10.89    auffwab070Prag auffPrag\r\n28.10.89    auffwab12Dresden auffDresden\r\n4.12.89    auffwab107Prag auffPrag\r\n1890    auffwab033Steyr auffSteyr\r\n1890    auffwabTantumLeibnitz auffLeibnitz\r\n5.3.90    auffwab028WienKL KLauffWienKL\r\n5.3.90    auffwab103WienKL KLauffWienKL\r\n24.3.90    auffwabChorWien ?auffWien\r\n28.3.90    auffwabChorWien auffWien\r\nMärz/April 1890    auffwab107KlagenfurtKL KLauffKlagenfurtKL\r\n4.4.90    auffwabGradWien auffWien\r\n4.4.90    auffwab028Wien auffWien\r\n9.4.90    auffwab103Salzburg ??auffSalzburg\r\n25.4.90    auffwab006LeidenWien auffLeiden\r\n26.4.90    auffwab107Hamburg auffHamburg\r\n27.4.90    auffwab107Preßburg auffPreßburg=auffBratislava\r\n6.8.90    auffwabTantumLinz auffLinz\r\n15.-18.8.1890    auffwab082Wien auffWien\r\n18.8.90    auffwab033Steyr ??auffSteyr\r\n27.9.90    auffwab082Steyr auffSteyr\r\n8.10.90    auffwab107WienKL KLauffWienKL\r\n26.10.90    auffwab023Wien auffWien\r\n9.11.90    auffwab023Wien auffWien\r\n18.11.90    auffwab103NürnbergKL KLauffNürnbergKL\r\n19.11.90    auffwab112München auffMünchen\r\n27.11.90    auffwab112Wien auffWien\r\n29.11.90    auffwab070Innsbruck auffInnsbruck\r\n10.12.90    auffwab104München auffMünchen\r\n18.12.90    auffwab104WienKL KLauffWienKL\r\n21.12.90    auffwab103Wien auffWien\r\n21.12.90    auffwab103Linz auffLinz\r\n28.12.90    auffwab028WienKL KLauffWienKL\r\n1.1.91    auffwab112Stuttgart ?auffStuttgart\r\n15.1.91    auffwab087Wien auffWien\r\n23.1.91    auffwab006Kremsmünster auffKremsmünster\r\neinige Tage vor dem 25.1.1891    auffwab103WienKL KLauffWienKL\r\n25.1.91    auffwab103Wien auffWien\r\n30.1.91    auffwab112Graz auffGraz\r\n30.1.91    auffwab104Graz KLauffGrazKL\r\n1.2.91    auffwab104Graz auffGraz\r\n11.2.91    auffwab103Prag PRauffPrag\r\n13.2.91    auffwab107WienKL KLauffWienKL\r\n14.2.91    auffwab103Prag auffPrag\r\n21.2.91    auffwab045Oslo auffOslo\r\n1.3.91    auffwab070GrazKL KLauffGrazKl\r\n4.3.91    auffwab087Wien auffWien\r\n27.3.91    auffwab103Nürnberg auffNürnberg\r\n9.4.91    auffwab103Salzburg auffSalzburg\r\n20.4.91    auffwab070Linz auffLinz\r\n13.5.91    auffwab006Wien auffWien\r\n24.5.91    auffwab045Oslo ??auffOslo\r\n31.5.91    auffwab045Berlin auffBerlin\r\n13.6.91    auffwab070Linz ??auffLinz\r\n28.6.91    auffwab082Passau auffPassau\r\n29.6.91    auffwab103London auffLondon\r\n11.7.91    auffwab112Steyr auffSteyr\r\n18.7.91    auffwab082Steyr auffSteyr\r\nJuli 1891 in Bayreuth    auffwab104Bayreuth KLauffBayreuthKL\r\n26.8.91    auffwab006Graz auffGraz\r\n28.8.91    auffwab030St.Florian auffSt.Florian\r\n18.10.91    auffwab023Wien auffWien\r\n25.10.91    auffwab023Wien auffWien (1)\r\n25.10.91    auffwab023Wien auffWien (2)\r\n28.10.91    auffwab104Nürnberg auffNürnberg\r\n15.11.91    auffwab023Wien auffWien\r\n1.12.91    auffwab045St.Louis auffSt.Louis\r\n3.12.91    auffwab045Amsterdam auffAmsterdam\r\n11.12.91    auffwab070Wien auffWien\r\n13.12.91    auffwab101Wien auffWien\r\n13.12.91    auffwab112Chicago ??auffChicago (Ankündigung)\r\n20.12.91    auffwab045Wien auffWien\r\n26.12.91    auffwab031Klosterneuburg ?auffKlosterneuburg\r\n30.12.91    auffwab101WienKL KLauffWienKL\r\n31.12.91    auffwab041St.Florian auffSt.Florian\r\n1891/92    auffwab045Stuttgart ??auffStuttgart\r\n1891/92    auffwab045Dresden ??auffDresden\r\n1892    auffwab004Linz auffLinz\r\n20.1.92    auffwab103WienKL KLauffWienKL\r\n27.1.92    auffwab112WienKL KLauffWienKL\r\n31.1.92    auffwab030Wien auffWien\r\n3.2.92    auffwab112WienKL ??KLauffWienKL\r\n17.2.92    auffwab107WienKL KLauffWienKL\r\n1.3.92    auffwabSymphonieBerlinKL KLauffBerlinKL\r\n27.3.92    auffwab006Wien auffWien\r\n30.3.92    auffwab108WienKL KLauffWienKL\r\n15.4.92    auffwab051St.Florian auffSt.Florian\r\n15.4.92    auffwab045Hamburg auffHamburg\r\n23.4.92    auffwab028Wien auffWien\r\n28.4.92    auffwab112Linz auffLinz\r\n23.5.92    auffwab107WienKL KLauffWienKL\r\n26.5.92    auffwab045Cincinnati auffCincinnati\r\n28.5.92    auffwab070Wien auffWien\r\n5.6.92    auffwab063Salzburg auffSalzburg\r\n15.6.92    auffwab104Wien auffWien\r\n20.6.92    auffwab070Wien auffWien\r\n2.7.92    auffwab063Wien auffWien\r\n3.7.92    auffwab070Krems auffKrems\r\n9.7.92    auffwab103Wien auffWien\r\n24.7.92    auffwab070Reichenberg auffReichenberg\r\n26.7.92    auffwabTantumLinz auffLinz\r\n18.8.92    auffwab033Steyr auffSteyr\r\n28.8.92    auffwab030St.Florian auffSt.Florian\r\n4.9.92    auffwabTantumSteyr?   auffwab033Steyr\r\n13.10.92    auffwab103Amsterdam auffAmsterdam\r\n16.10.92    auffwab023Wien auffWien\r\n23.10.92    auffwab023Wien auffWien\r\n13.11.92    auffwab038Wien auffWien\r\n22.11.92    auffwab108WienKL KLauffWienKL\r\n11.12.92    auffwab006Amsterdam auffAmsterdam\r\n18.12.92    auffwab108Wien auffWien\r\n21.12.92    auffwab103DenHaag auffDenHaag\r\n27.12.92    auffwab006Leeuwarden auffLeeuwarden\r\n31.12.92    auffwab041St.Florian auffSt.Florian\r\n1893    auffwabSymphonienMilwaukee auffMilwaukee\r\n11.1.93    auffwab107Breslau ?auffBreslau\r\n1.2.93    auffwab112Mainz auffMainz\r\n3.2.93    auffwab103München auffMünchen\r\n20.2.93    auffwabTantumLinz auffLinz\r\n20.2.93    auffwab004Linz auffLinz\r\n22.2.93    auffwab103WienKL KLauffWienKL\r\n11.3.93    auffwab086Wien auffWien\r\n17.3.93    auffwab112Stuttgart auffStuttgart\r\n23.3.93    auffwab028Wien auffWien\r\n29.3.93    auffwab112Brünn auffBrünn\r\n31.3.93    auffwab051St.Florian auffSt.Florian\r\n31.3.93    auffwab026Hamburg auffHamburg\r\n31.3.93    auffwab045Hamburg auffHamburg\r\n2.4.93    auffwab026Steyr auffSteyr\r\nvor dem 6.4.1893    auffwab045Aachen auffAachen\r\n12.4.93    auffwab112Wien auffWien\r\n18.4.93    auffwab104Brünn KLauffBrünnKL\r\n19.4.93    auffwab104Troppau auffTroppau\r\n20.4.93    auffwab104Brünn PRauffBrünn\r\n21.4.93    auffwab104Brünn auffBrünn\r\n29.4.93    auffwab006Innsbruck auffInnsbruck\r\nca. Mai 1893    auffwab104WienKL KLauffWienKL\r\n10.5.93    auffwab104WienKL KLauffWienKL\r\n17.5.93    auffwab023Wien auffWien\r\n20.5.93    auffwab038Dresden auffDresden\r\n21.5.93    auffwab045Düsseldorf auffDüsseldorf\r\n21.5.93    auffwab038Dresden auffDresden\r\n25.5.93    auffwab045Birmingham auffBirmingham\r\n27.5.93    auffwab107München auffMünchen\r\n6.6.93    auffwab107Leipzig auffLeipzig\r\n28.6.93    auffwab063Linz auffLinz\r\n28.8.93    auffwab030St.Florian auffSt.Florian\r\n17.9.93    auffwab045St.Louis auffSt.Louis\r\n3.10.93    auffwab103ZutphenKL KLauffZutphen\r\n4.10.93    auffwabTantumLinz auffLinz\r\n8.10.93    auffwab071Wien auffWien\r\n15.10.93    auffwab103Berlin PRauffBerlin\r\n15.10.93    auffwab023Wien auffWien\r\n16.10.93    auffwab103Berlin auffBerlin\r\n22.10.93    auffwab108Olmütz auffOlmütz\r\n22.10.93    auffwab023Wien auffWien\r\n10.11.93    auffwab107Hamburg auffHamburg\r\n15.11.93    auffwab007?Stockerau auffStockerau\r\n26.11.93    auffwab112Preßburg auffPreßburg(=Bratislava)\r\n12.12.93    auffwab103Heidelberg auffHeidelberg\r\n15.12.93    auffwab007?Stockerau ?auffStockerau\r\n19.12.93    auffwab006Utrecht auffUtrecht\r\n22.12.93    auffwab051Wien auffWien\r\n28.12.93    auffwab112Wien auffWien\r\n28.12.93    auffwab028Wien ???auffWien\r\n31.12.93    auffwabTantumSalzburg auffSalzburg\r\n1894    auffwab112Breslau auffBreslau\r\n6.1.94    auffwab107Berlin auffBerlin\r\n8.1.94    auffwab045Berlin auffBerlin\r\n10.1.94    auffwab112Berlin auffBerlin\r\n11.1.94    auffwab045Berlin auffBerlin\r\n17.1.94    auffwab045Mainz auffMainz\r\n17.1.94    auffwab006DenHaag auffDenHaag\r\n2.2.94    auffwab006Znaim auffZnaim\r\n9.2.94    auffwab107Chemnitz auffChemnitz\r\n18.3.94    auffwab103Paris auffParis\r\n23.3.94    auffwab051St.Florian auffSt.Florian\r\n24.3.94    auffwab112Kopenhagen auffKopenhagen\r\n29.3.94    auffwab070Wien auffWien\r\n2.4.94    auffwab108BrünnKL KLauffBrünnKL\r\n6.4.94    auffwab070Wien auffWien\r\n9.4.94    auffwab105Graz auffGraz\r\n10.4.94    auffwab112Wien auffWien\r\nApril/Mai 1894    auffwab112Hamburg auffHamburg\r\n2.5.94    auffwab070Troppau auffTroppau\r\n2.5.94    auffwab104Troppau auffTroppau\r\n7.5.94    auffwab006Hilversum auffHilversum\r\n9.5.94    auffwab006Wien auffWien\r\n20.5.94    auffwab070Wien auffWien\r\n10.6.94    auffwab023Wien auffWien\r\n21.10.94    auffwab023Wien auffWien\r\n28.10.94    auffwab023Wien auffWien\r\n28.10.94    auffwab070Eferding auffEferding\r\n28.10.94    auffwab082Eferding auffEferding\r\n4.11.94    auffwab028Wien auffWien\r\n18.11.94    auffwab023Wien auffWien\r\n25.11.94    .auffwab102Wien auffWien\r\n29.11.94    auffwab106WienKL KLauffWienKL\r\n5.12.94    auffwabChorWien auffWien\r\n8.12.94    auffwab064Linz auffLinz\r\n19.12.94    auffwab112Wien auffWien\r\n19.12.94    auffwab090Wien auffWien\r\n1895    auffwab102München ?auffMünchen\r\n1895    auffwab045Warnsdorf auffWarnsdorf\r\n15.1.95    auffwab104Mannheim ??auffMannheim\r\n19.1.95    auffwab107Braunschweig auffBraunschweig\r\n9.2.95    auffwab103Graz PRauffGraz\r\n10.2.95    auffwab103Graz auffGraz\r\n17.2.95    auffwab070Linz ?auffLinz\r\n18.2.95    auffwab104Hamburg auffHamburg\r\n20.2.95    auffwab103WienKL KLauffWienKL\r\n27.2.95    auffwab112Kopenhagen auffKopenhagen\r\n28.2.1895 [??]    auffwabChorWien ??auffWien\r\n28.2.1895 [??]    auffwab006Utrecht auffUtrecht\r\n9.3.95    auffwab104Berlin auffBerlin\r\n17.3.95    auffwab070Linz auffLinz\r\n23.3.95    auffwab087Wien auffWien\r\n4.5.95    auffwab107Brüssel auffBrüssel\r\n18.6.95    auffwab070Wien auffWien\r\n19.7.95    auffwabTantumLinz auffLinz\r\n25.7.95    auffwab030St.Marienkirchen auffSt.Marienkirchen\r\nSaison 1895/96    auffwab107Lüttich auffLüttich\r\n10.10.95    auffwabChor Graz ??auffGraz\r\n20.10.95    auffwab023Wien auffWien\r\n20.10.95    auffwab023Wien auffWien\r\n27.10.95    auffwab104Linz auffLinz\r\n27.10.95    auffwab023Wien auffWien\r\nOktober/November 1895 (?)    auffwab112Wien ?auffWien\r\n7.11.95    auffwab042Schwanenstadt auffSchwanenstadt\r\n7.11.95    auffwab105WienKL KLauffWienKL\r\n15.11.95    auffwab104Dresden auffDresden\r\n16.11.95    auffwab112Leipzig auffLeipzig\r\n28.11.95    auffwab105WienKL KLauffWienKL\r\n1.12.95    auffwab112Halle auffHalle\r\n4.12.95    auffwab039Steyr auffSteyr\r\n8.12.95    auffwab074Wien PRauffWien\r\n15.12.95    auffwab070Chicago auffChicago\r\n18.12.95    auffwab105Budapest auffBudapest\r\n18.12.95    auffwab107Frankfurt auffFrankfurt\r\n18.12.95    auffwab108Dresden auffDresden\r\n19.12.95    auffwabTantumReichenau auffReichenau\r\n21.12.1895 (?)    auffwab108MünchenKL KLauffMünchenKL\r\n28.12.95    auffwab023Wien auffWien\r\n1896    auffwab102Innsbruck auffInnsbruck\r\n1896    auffwab038Chemnitz auffChemnitz\r\n1896    auffwab108Chicago auffChicago\r\n1896    auffwab108Dresden ?auffDresden\r\n1896    auffwab104England auffEngland\r\n1896    auffwab070Kaiserslautern auffKaiserslautern\r\n1896    auffwab104Breslau auffBreslau\r\n5.1.96    auffwab104Wien auffWien\r\n12.1.96    auffwab045Wien auffWien\r\n2.2.96    auffwab041Seitenstetten auffSeitenstetten\r\n16.2.96    auffwab107Stuttgart auffStuttgart\r\n16.2.96    auffwab042Seitenstetten auffSeitenstetten\r\n24.2.96    auffwab107BrünnKL? KLauffBrünnKL?\r\n1.3.96    auffwab102Prag auffPrag\r\n1.3.96    auffwab107MonteCarlo auffMonteCarola\r\n9.3.96    auffwab071Berlin auffBerlin\r\n14.3.96    auffwab006Amsterdam auffAmsterdam\r\n18.3.96    auffwab071Berlin ?auffBerlin\r\n19.3.96    auffwab027Wien auffWien\r\n21.3.96    auffwab045Wien PRauffWien\r\n22.3.96    auffwab042Wien auffWien\r\n23.3.96    auffwab045Wien auffWien\r\n25.3.96    auffwab104Linz auffLinz\r\n25.3.96    auffwab102Brünn auffBrünn\r\n25.3.96    auffwab087Wien auffWien\r\n25.3.96    auffwab042Wien auffWien\r\n27.3.96    auffwab112Wien auffWien\r\n5.4.96    auffwab026Steyr auffSteyr\r\n10.4.96    auffwab101Graz PRauffGraz\r\n11.4.96    auffwab101Graz auffGraz\r\n24.4.96    auffwab102Innsbruck auffInnsbruck\r\n24.4.96    auffwab104Leipzig auffLeipzig\r\n26.4.96    auffwabTantumLinz auffLinz\r\n13.5.96    auffwab006Wien auffWien\r\n18.5.96    auffwab107Troppau auffTroppau\r\n22.5.96    auffwab039Steyr auffSteyr\r\n14.6.96    auffwab030Wien auffWien\r\n14.6.96    auffwab042Wien auffWien\r\n21.6.96    auffwab041Wien auffWien\r\n29.6.96    auffwabTantumWien auffWien\r\n3.8.96    auffwab070Stuttgart auffStuttgart\r\n30.8.96    auffwab023Wien auffWien\r\n9.9.96    auffwabTantumWolfsberg auffWolfsberg\r\n20.9.96    auffwab070Wien auffWien\r\n27.9.96    auffwab032?Wien auffWien   auffwab042?Wien auffWien\r\n14.10.96    auffwab070Wien auffWien\r\n14.10.96    auffwab107Wien auffWien\r\n15.10.96    auffwab022St.Florian auffSt.Florian\r\n16.10.96    auffwab039St.Florian auffSt.Florian\r\n18.10.96    auffwab104Laibach auffLaibach\r\n18.10.96    auffwabTantumSalzburg auffSalzburg\r\n18.10.96    auffwab023Wien auffWien\r\n18.10.96    auffwab023Wien auffWien (2. Auff.)\r\n19.10.96    auffwab107KL? KLauffBrünnKL?\r\n22.10.96    auffwab107Leipzig auffLeipzig\r\n25.10.96    auffwab112Brünn auffBrünn\r\n25.10.96    auffwabTantumObernberg auffObernberg\r\n25.10.96    auffwab023Wien auffWien\r\n26.10.96    auffwab107Berlin auffBerlin\r\n28.10.96    auffwab107Dresden auffDresden\r\n30.10.96    auffwab104Frankfurt auffFrankfurt\r\n1.11.96    auffwab104München ?auffMünchen\r\n1.11.96    auffwab107München auffMünchen\r\n1.11.96    auffwab041Wien auffWien\r\n2.11.96    auffwab039Wien auffWien\r\n4.11.96    auffwab112Brünn auffBrünn\r\n7.11.96    auffwab070Wien auffWien\r\n7.11.96    auffwab070Prag auffPrag\r\n8.11.96    auffwab107Wien auffWien\r\n8.11.96    auffwab104Olmütz auffOlmütz\r\n8.11.96    auffwab006?Genf auffGenf\r\n9.11.96    auffwab104Leipzig auffLeipzig\r\n12.11.96    auffwab107Helsinki auffHelsinki\r\n12.11.96    auffwabChorWien auffWien\r\n14.11.96    auffwab080Linz ?auffLinz\r\n16.11.96    auffwab045Berlin auffBerlin\r\n18.11.96    auffwab045Berlin auffBerlin\r\n21.11.96    auffwab107Luzern auffLuzern\r\n21.11.96    auffwab107Wien auffWien\r\n21.11.96    auffwab082Steyr auffSteyr\r\n21.11.96    auffwab027WienKL(Harm.) KLauffWienKL(Harm.)\r\n22.11.96    auffwab041Melk auffMelk\r\n22.11.96    auffwabTantumSt.Paul auffSt.Paul\r\n23.11.96    auffwab112Wien auffWien\r\n25.11.96    auffwab102Heidelberg auffHeidelberg\r\n29.11.96    auffwab112Wien auffWien\r\n1.12.96    auffwab107Turin auffTurin\r\n1.12.96    auffwab070Innsbruck auffInnsbruck\r\n2.12.96    auffwab080Linz auffLinz\r\n2.12.96    auffwab112Wien auffWien\r\n5.12.96    auffwab070Wels auffWels\r\n6.12.96    auffwab087Graz auffGraz   auffwab070Prag auffPrag\r\n6.12.96    auffwab070Prag auffPrag\r\n7.12.96    auffwab070Brünn auffBrünn\r\n7.12.96    auffwab070Wien auffWien\r\n8.12.96    auffwab011München auffMünchen\r\n8.12.96    auffwab052München auffMünchen\r\n8.12.96    auffwabTantumLinz auffLinz\r\n9.12.96    auffwab104Prag auffPrag\r\n14.12.96    auffwab070Wien auffWien\r\n16.12.96    auffwab103Salzburg auffSalzburg\r\n16.12.96    auffwab090Wien auffWien\r\n18.12.96    auffwab112Kopenhagen auffKopenhagen\r\n19.12.96    auffwab045Brünn auffBrünn\r\n22.12.96    auffwab026GrazKL KLauffGrazKL\r\n25.12.96    auffwab042Wien auffWien\r\n30.12.96    auffwab045München auffMünchen\n\r\n \nB. Aufführungen Brucknerscher Werke, nach WAB-Nummern geordnet\nInnerhalb der WAB-Nummern nach den Aufführungsorten. Zeitraum bis 1896 (Stand 20.12.2021).\r\nKL = Klavierbegleitung (auch Orgel, Harmonium)\r\nPR = Probeaufführung, öffentliche Generalprobe\r\n? bis ??? = unsicher über fraglich bis vermutlich Fehlmeldung\nBei den \"Ave Maria\", den \"Tantum ergo\", einigen Motetten und anderen Werken ist nicht immer eine Zuordnung zu den WAB-Nummern möglich. Siehe dazu am Ende der Auflistung \"Chor\", \"Grad.\", \"Symphonie\" und \"Tantum\".\nauffwab001Linz auffLinz    26.11.87\r\nauffwab001St.Florian auffSt.Florian    13.12.61\r\nauffwab001Wien auffWien    10.02.67\nauffwab002linz aufflinz    11.02.61\nauffwab003Kronstorf auffKronstorf    9.2. - 2.3.1845\r\nauffwab003Kronstorf auffKronstorf    09.03.45\nauffwab004Linz auffLinz    1892\r\nauffwab004Linz auffLinz    20.02.93\nauffwab005St.Florian auffSt.Florian    07.10.56\nAve Maria, siebenstimmig\r\nauffwab006?Genf auffGenf    08.11.96\r\nauffwab006Amsterdam auffAmsterdam    11.12.92\r\nauffwab006Amsterdam auffAmsterdam    14.03.96\r\nauffwab006DenHaag auffDenHaag    17.01.94\r\nauffwab006Graz auffGraz    26.08.91\r\nauffwab006Heidelberg auffHeidelberg    27.07.89\r\nauffwab006Hilversum auffHilversum    07.05.94\r\nauffwab006Innsbruck auffInnsbruck    29.04.93\r\nauffwab006Kremsmünster auffKremsmünster    23.01.91\r\nauffwab006Leeuwarden auffLeeuwarden    27.12.92\r\nauffwab006LeidenWien auffLeiden    25.04.90\r\nauffwab006linz aufflinz    12.05.61\r\nauffwab006linz aufflinz    15.09.63\r\nauffwab006linz aufflinz    10.05.68\r\nauffwab006Linz auffLinz    04.10.85\r\nauffwab006München auffMünchen    01.12.88\r\nauffwab006München auffMünchen    04.12.88\r\nauffwab006Salzburg auffSalzburg    20. und 21.9.1861\r\nauffwab006Teplitz auffTeplitz    29.03.88\r\nauffwab006Utrecht auffUtrecht    19.12.93\r\nauffwab006Utrecht auffUtrecht    28.2.1895 [??]\r\nauffwab006Wels auffWels    29.04.88\r\nauffwab006Wien auffWien    10.02.67\r\nauffwab006Wien auffWien    08.12.73\r\nauffwab006Wien auffWien    18.07.75\r\nauffwab006Wien auffWien    30.07.76\r\nauffwab006Wien auffWien    17.06.77\r\nauffwab006Wien auffWien    09.11.79\r\nauffwab006Wien auffWien    02.02.81\r\nauffwab006Wien auffWien    08.12.85\r\nauffwab006Wien auffWien    08.11.88\r\nauffwab006Wien auffWien    10.12.88\r\nauffwab006Wien auffWien    19.04.89\r\nauffwab006Wien auffWien    13.05.91\r\nauffwab006Wien auffWien    27.03.92\r\nauffwab006Wien auffWien    09.05.94\r\nauffwab006Wien auffWien    13.05.96\r\nauffwab006Znaim auffZnaim    02.02.94\nauffwab007?Stockerau ?auffStockerau    15.12.93\r\nauffwab007?Stockerau auffStockerau    15.11.93\nauffwab009Kronstorf auffKronstorf    04.04.44\nauffwab010Wien auffWien    08.12.73\r\nauffwab010Wien auffWien    18.07.75\nauffwab011München auffMünchen    08.12.96\r\nauffwab011Wien auffWien    09.11.84\nauffwab014St.Florian auffSt.Florian    29.09.51\r\nauffwab014St.Florian auffSt.Florian (oder wab058?)    29.03.57\nauffwab015St.Florian auffSt.Florian    13.12.55\nauffwab016linz aufflinz    01.05.62\nauffwab017St.Florian auffSt.Florian    20.04.48\nauffwab018Wilhering auffWilhering    06.09.68\nauffwab019Linz auffLinz    10.05.68\nauffwab020St.Florian auffSt.Florian    28.08.79\nLibera\r\nauffwab022St.Florian auffSt.Florian    28.03.54\r\nauffwab022St.Florian auffSt.Florian    07.07.56\r\nauffwab022St.Florian auffSt.Florian    15.10.96\nLocus iste\r\nauffwab023Hainburg auffHainburg    19.05.89\r\nauffwab023Linz auffLinz    29.10.69\r\nauffwab023Linz auffLinz    29.09.85\r\nauffwab023Wien auffWien    30.07.76\r\nauffwab023Wien auffWien    17.06.77\r\nauffwab023Wien auffWien    06.06.80\r\nauffwab023Wien auffWien    24.10.80\r\nauffwab023Wien auffWien    02.02.81\r\nauffwab023Wien auffWien    30.04.82\r\nauffwab023Wien auffWien    24.06.83\r\nauffwab023Wien auffWien    23.10.87\r\nauffwab023Wien auffWien    08.11.88\r\nauffwab023Wien auffWien    19.04.89\r\nauffwab023Wien auffWien    26.10.89\r\nauffwab023Wien auffWien    26.10.90\r\nauffwab023Wien auffWien    09.11.90\r\nauffwab023Wien auffWien    18.10.91\r\nauffwab023Wien auffWien    15.11.91\r\nauffwab023Wien auffWien    16.10.92\r\nauffwab023Wien auffWien    23.10.92\r\nauffwab023Wien auffWien    17.05.93\r\nauffwab023Wien auffWien    15.10.93\r\nauffwab023Wien auffWien    22.10.93\r\nauffwab023Wien auffWien    10.06.94\r\nauffwab023Wien auffWien    21.10.94\r\nauffwab023Wien auffWien    28.10.94\r\nauffwab023Wien auffWien    18.11.94\r\nauffwab023Wien auffWien    20.10.95\r\nauffwab023Wien auffWien    20.10.95\r\nauffwab023Wien auffWien    27.10.95\r\nauffwab023Wien auffWien    28.12.95\r\nauffwab023Wien auffWien    30.08.96\r\nauffwab023Wien auffWien    18.10.96\r\nauffwab023Wien auffWien    25.10.96\r\nauffwab023Wien auffWien (1)    25.10.91\r\nauffwab023Wien auffWien (2. Auff.)    18.10.96\r\nauffwab023Wien auffWien (2)    25.10.91\nMagnificat\r\nauffwab024St.Florian  ?auffSt.Florian    15.08.52\r\nauffwab024St.Florian auffSt.Florian    25.12.52\r\nauffwab024St.Florian auffSt.Florian    15.05.53\r\nauffwab024St.Florian auffSt.Florian    01.08.54\r\nauffwab024St.Florian auffSt.Florian    25.12.54\r\nauffwab024St.Florian auffSt.Florian    27.05.55\nauffwab025Windhaag ?auffWindhaag    um 1842\nMesse in d-Moll\r\nauffwab026GrazKL KLauffGrazKL    22.12.96\r\nauffwab026Hamburg auffHamburg    31.03.93\r\nauffwab026linz aufflinz    20.11.64\r\nauffwab026linz aufflinz    18.12.64\r\nauffwab026linz aufflinz    06.01.68\r\nauffwab026Salzburg auffSalzburg    11.09.70\r\nauffwab026Steyr auffSteyr    02.04.93\r\nauffwab026Steyr auffSteyr    05.04.96\r\nauffwab026Wien auffWien    10.02.67\r\nauffwab026Wien auffWien    18.07.75\r\nauffwab026Wien auffWien    09.11.79\r\nauffwab026Wien auffWien    06.06.80\r\nauffwab026Wien auffWien    24.10.80\r\nauffwab026Wien auffWien    02.02.81\nMesse in e-Moll\r\nauffwab027Leipzig auffLeipzig    03.07.86\r\nauffwab027Linz auffLinz    29.09.69\r\nauffwab027Linz auffLinz    04.10.85\r\nauffwab027Linz?? ??auffLinz??    26.09.85\r\nauffwab027Wien auffWien    19.03.96\r\nauffwab027WienKL(Harm.) KLauffWienKL(Harm.)    21.11.96\nMesse in f-Moll\r\nauffwab028Budapest auffBudapest    27.04.79\r\nauffwab028Wien ???auffWien    28.12.93\r\nauffwab028Wien auffWien    16.06.72\r\nauffwab028Wien auffWien    08.12.73\r\nauffwab028Wien auffWien    30.07.76\r\nauffwab028Wien auffWien    17.06.77\r\nauffwab028Wien auffWien    30.04.82\r\nauffwab028Wien auffWien    24.06.83\r\nauffwab028Wien auffWien    09.11.84\r\nauffwab028Wien auffWien    08.12.85\r\nauffwab028Wien auffWien    18.02.88\r\nauffwab028Wien auffWien    04.04.90\r\nauffwab028Wien auffWien    23.04.92\r\nauffwab028Wien auffWien    23.03.93\r\nauffwab028Wien auffWien    04.11.94\r\nauffwab028WienKL KLauffWienKL    05.03.90\r\nauffwab028WienKL KLauffWienKL    28.12.90\nMesse in b-Moll\r\nauffwab029St.Florian auffSt.Florian    14.09.54\r\nauffwab029St.Florian auffSt.Florian    04.05.86\nOs justi\r\nauffwab030St.Florian auffSt.Florian    28.08.79\r\nauffwab030St.Florian auffSt.Florian    28.08.81\r\nauffwab030St.Florian auffSt.Florian    28.08.85\r\nauffwab030St.Florian auffSt.Florian    28.08.86\r\nauffwab030St.Florian auffSt.Florian    28.08.87\r\nauffwab030St.Florian auffSt.Florian    28.08.88\r\nauffwab030St.Florian auffSt.Florian    28.08.89\r\nauffwab030St.Florian auffSt.Florian    28.08.91\r\nauffwab030St.Florian auffSt.Florian    28.08.92\r\nauffwab030St.Florian auffSt.Florian    28.08.93\r\nauffwab030St.Marienkirchen auffSt.Marienkirchen    25.07.95\r\nauffwab030Wien auffWien    09.11.79\r\nauffwab030Wien auffWien    06.06.80\r\nauffwab030Wien auffWien    24.10.80\r\nauffwab030Wien auffWien    30.04.82\r\nauffwab030Wien auffWien    24.06.83\r\nauffwab030Wien auffWien    09.11.84\r\nauffwab030Wien auffWien    31.01.92\r\nauffwab030Wien auffWien    14.06.96\nauffwab031Klosterneuburg ?auffKlosterneuburg    26.12.91\nauffwab032?Wien auffWien   auffwab042?Wien auffWien    27.09.96\r\nauffwab032St.Florian auffSt.Florian    30.11.82\nauffwab033Steyr ??auffSteyr    18.08.90\r\nauffwab033Steyr auffSteyr    1890\r\nauffwab033Steyr auffSteyr    18.08.92\nauffwab034St.Florian auffSt.Florian    ca. 6.12.1852 (?)\nauffwab037St.Florian?? auffSt.Florian??    14.12.61\n150. Psalm\r\nauffwab038Chemnitz auffChemnitz    1896\r\nauffwab038Dresden auffDresden    20.05.93\r\nauffwab038Dresden auffDresden    21.05.93\r\nauffwab038Wien auffWien    13.11.92\nRequiem\r\nauffwab039kremsmünster auffKremsmünster    11.12.49\r\nauffwab039St.Florian auffSt.Florian    11.03.52\r\nauffwab039St.Florian auffSt.Florian    02.11.87\r\nauffwab039St.Florian auffSt.Florian    02.11.88\r\nauffwab039St.Florian auffSt.Florian    16.10.96\r\nauffwab039St.Florian?  ?auffSt.Florian    15.09.49\r\nauffwab039Steyr auffSteyr    04.12.95\r\nauffwab039Steyr auffSteyr    22.05.96\r\nauffwab039Wien auffWien    02.11.96\n(siehe auch unten \"Tantum\")\r\nauffwab041Linz auffLinz oderauffwab044Linz?    12.06.73\r\nauffwab041Linz? auffLinz?   auffwab044Linz    30.09.85\r\nauffwab041Melk auffMelk    22.11.96\r\nauffwab041Seitenstetten auffSeitenstetten    02.02.96\r\nauffwab041St.Florian auffSt.Florian    24.09.71\r\nauffwab041St.Florian auffSt.Florian    9.2.(1854?)\r\nauffwab041St.Florian auffSt.Florian    18.02.54\r\nauffwab041St.Florian auffSt.Florian    23.2.(1854?)\r\nauffwab041St.Florian auffSt.Florian    02.03.54\r\nauffwab041St.Florian auffSt.Florian    16.03.54\r\nauffwab041St.Florian auffSt.Florian    16.04.54\r\nauffwab041St.Florian auffSt.Florian    20. oder 24.4.1854\r\nauffwab041St.Florian auffSt.Florian    01.06.54\r\nauffwab041St.Florian auffSt.Florian    21.9.(1854)\r\nauffwab041St.Florian auffSt.Florian    28.9.(1854?)\r\nauffwab041St.Florian auffSt.Florian    04.10.54\r\nauffwab041St.Florian auffSt.Florian    02.02.55\r\nauffwab041St.Florian auffSt.Florian    16.05.57\r\nauffwab041St.Florian auffSt.Florian    15.5.(?)1858\r\nauffwab041St.Florian auffSt.Florian    29.6.(?)1858\r\nauffwab041St.Florian auffSt.Florian    18.08.74\r\nauffwab041St.Florian auffSt.Florian    31.12.78\r\nauffwab041St.Florian auffSt.Florian    18.08.81\r\nauffwab041St.Florian auffSt.Florian    31.12.91\r\nauffwab041St.Florian auffSt.Florian    31.12.92\r\nauffwab041Wien auffWien    21.06.96\r\nauffwab041Wien auffWien    01.11.96\nauffwab042Hainburg auffHainburg    31.07.89\r\nauffwab042Schwanenstadt auffSchwanenstadt    07.11.95\r\nauffwab042Seitenstetten auffSeitenstetten    16.02.96\r\nauffwab042St.Florian auffSt.Florian    20.01.53\r\nauffwab042St.Florian auffSt.Florian    07.04.53\r\nauffwab042St.Florian auffSt.Florian    04.08.53\r\nauffwab042St.Florian auffSt.Florian    19.01.54\r\nauffwab042Wien auffWien    18.08.87\r\nauffwab042Wien auffWien    22.03.96\r\nauffwab042Wien auffWien    25.03.96\r\nauffwab042Wien auffWien    14.06.96\r\nauffwab042Wien auffWien    25.12.96\nauffwab044Linz? auffLinz?    12.06.73\r\nauffwab044St.Florian auffSt.Florian    31.12.49\r\nauffwab044St.Florian auffSt.Florian    04.10.51\r\nauffwab044St.Florian auffSt.Florian    01.08.54\nTe deum\r\nauffwab045Aachen auffAachen    vor dem 6.4.1893\r\nauffwab045Amsterdam auffAmsterdam    03.12.91\r\nauffwab045Berlin auffBerlin    31.05.91\r\nauffwab045Berlin auffBerlin    08.01.94\r\nauffwab045Berlin auffBerlin    11.01.94\r\nauffwab045Berlin auffBerlin    16.11.96\r\nauffwab045Berlin auffBerlin    18.11.96\r\nauffwab045Birmingham auffBirmingham    25.05.93\r\nauffwab045Brünn auffBrünn    13.04.88\r\nauffwab045Brünn auffBrünn    19.12.96\r\nauffwab045Brünn PRauffBrünn    12.04.88\r\nauffwab045Cincinnati auffCincinnati    26.05.92\r\nauffwab045Dresden ??auffDresden    1891/92\r\nauffwab045Düsseldorf auffDüsseldorf    21.05.93\r\nauffwab045Hamburg auffHamburg    15.04.92\r\nauffwab045Hamburg auffHamburg    31.03.93\r\nauffwab045KarlsruheKL KLauffKarlsruheKL    14.04.86\r\nauffwab045Linz auffLinz    15.04.86\r\nauffwab045Linz auffLinz    29.09.87\r\nauffwab045Mainz auffMainz    17.01.94\r\nauffwab045Mannheim auffMannheim    vor dem 15.5.1889\r\nauffwab045München auffMünchen    07.04.86\r\nauffwab045München auffMünchen    30.12.96\r\nauffwab045Oslo ??auffOslo    24.05.91\r\nauffwab045Oslo auffOslo    21.02.91\r\nauffwab045Prag auffPrag    28.11.86\r\nauffwab045Prag?? ??auffPrag??    17.02.86\r\nauffwab045St.Louis auffSt.Louis    01.12.91\r\nauffwab045St.Louis auffSt.Louis    17.09.93\r\nauffwab045Stuttgart ??auffStuttgart    1891/92\r\nauffwab045Warnsdorf auffWarnsdorf    10.10.86\r\nauffwab045Warnsdorf auffWarnsdorf    31.10.86\r\nauffwab045Warnsdorf auffWarnsdorf    1895\r\nauffwab045Wien auffWien    10.01.86\r\nauffwab045Wien auffWien    22.01.88\r\nauffwab045Wien auffWien    20.12.91\r\nauffwab045Wien auffWien    12.01.96\r\nauffwab045Wien auffWien    23.03.96\r\nauffwab045Wien PRauffWien    21.03.96\r\nauffwab045WienKL ?KLauffWienKL    1889\r\nauffwab045WienKL KLauffWienKL    02.05.85\nTota pulchra es\r\nauffwab046Graz auffGraz    21.10.85\r\nauffwab046Graz auffGraz    24.03.89\r\nauffwab046Linz auffLinz    04.06.78\r\nauffwab046Linz auffLinz    05.05.89\nauffwab049linz aufflinz    05.02.65\nauffwab051St.Florian auffSt.Florian    15.04.92\r\nauffwab051St.Florian auffSt.Florian    31.03.93\r\nauffwab051St.Florian auffSt.Florian    23.03.94\r\nauffwab051Wien auffWien    22.12.93\nauffwab052Linz auffLinz    04.10.85\r\nauffwab052München auffMünchen    08.12.96\r\nauffwab052Wien auffWien    08.12.85\nauffwab053St.Florian auffSt.Florian    28.03.54\r\nauffwab053St.Florian auffSt.Florian    23.09.55\nauffwab058Kremsmünster auffKremsmünster    22.02.87\r\nauffwab058Kremsmünster auffKremsmünster    21.03.87\r\nauffwab058Linz ?auffLinz    30.04.87\r\nauffwab058Linz ?auffLinz    02.05.87\r\nauffwab058Linz auffLinz    11.04.86\r\nauffwab058Linz auffLinz    07.07.86\r\nauffwab058Linz auffLinz    14.05.87\r\nauffwab058St.Florian (oder wab014?)    29.03.57\nauffwab059Enns auffEnns    19.09.43\nauffwab060St.Florian auffSt.Florian    17.07.55\nauffwab061St.Florian auffSt.Florian    29.09.52\r\nauffwab061St.Florian auffSt.Florian    17.07.57\nauffwab063Linz auffLinz    28.06.93\r\nauffwab063Salzburg auffSalzburg    05.06.92\r\nauffwab063Wien auffWien    02.07.92\nauffwab064linz aufflinz    16.12.61\r\nauffwab064linz aufflinz    01.08.63\r\nauffwab064linz aufflinz    08.12.66\r\nauffwab064Linz auffLinz    09.12.88\r\nauffwab064Linz auffLinz    08.12.94\nauffwab069St.Florian auffSt.Florian    März 1845\nGermanenzug\r\nauffwab070Brünn auffBrünn    04.12.87\r\nauffwab070Brünn auffBrünn    07.12.96\r\nauffwab070Chicago auffChicago    15.12.95\r\nauffwab070Eferding auffEferding    28.10.94\r\nauffwab070Frankfurt auffFrankfurt    vor dem 8.5.1888\r\nauffwab070GrazKL KLauffGrazKl    01.03.91\r\nauffwab070Innsbruck auffInnsbruck    29.11.90\r\nauffwab070Innsbruck auffInnsbruck    01.12.96\r\nauffwab070Kaiserslautern auffKaiserslautern    1896\r\nauffwab070Köln auffKöln    ca. Juli 1886\r\nauffwab070Köln auffKöln    14.11.86\r\nauffwab070Krems auffKrems    03.07.92\r\nauffwab070Linz ??auffLinz    13.06.91\r\nauffwab070Linz ?auffLinz    17.02.95\r\nauffwab070Linz auffLinz    05.06.65\r\nauffwab070Linz auffLinz    18.07.68\r\nauffwab070Linz auffLinz    07.08.68\r\nauffwab070Linz auffLinz    12.09.68\r\nauffwab070Linz auffLinz    11.03.77\r\nauffwab070Linz auffLinz    15.04.86\r\nauffwab070Linz auffLinz    20.04.91\r\nauffwab070Linz auffLinz    17.03.95\r\nauffwab070linz?? aufflinz??    25.6.1865 [??]\r\nauffwab070Prag auffPrag    22.06.88\r\nauffwab070Prag auffPrag    26.10.89\r\nauffwab070Prag auffPrag    07.11.96\r\nauffwab070Prag auffPrag    06.12.96\r\nauffwab070Reichenberg auffReichenberg    24.07.92\r\nauffwab070Steyr auffSteyr    21.03.82\r\nauffwab070Stuttgart auffStuttgart    03.08.96\r\nauffwab070Traismauer ?auffTraismauer    23.05.87\r\nauffwab070Troppau auffTroppau    02.05.94\r\nauffwab070Wels auffWels    06.08.65\r\nauffwab070Wels auffWels    21.11.65\r\nauffwab070Wels auffWels    05.12.96\r\nauffwab070Wien ??auffWien    ca. Anfang Mai 1886 [??]\r\nauffwab070Wien auffWien    15.07.65\r\nauffwab070Wien auffWien    06.07.76\r\nauffwab070Wien auffWien    18.03.81\r\nauffwab070Wien auffWien    23.06.87\r\nauffwab070Wien auffWien    22.06.89\r\nauffwab070Wien auffWien    11.12.91\r\nauffwab070Wien auffWien    28.05.92\r\nauffwab070Wien auffWien    20.06.92\r\nauffwab070Wien auffWien    29.03.94\r\nauffwab070Wien auffWien    06.04.94\r\nauffwab070Wien auffWien    20.05.94\r\nauffwab070Wien auffWien    18.06.95\r\nauffwab070Wien auffWien    20.09.96\r\nauffwab070Wien auffWien    14.10.96\r\nauffwab070Wien auffWien    07.11.96\r\nauffwab070Wien auffWien    07.12.96\r\nauffwab070Wien auffWien    14.12.96\r\nauffwab070Wien?? auffWien??    10.07.65\nHelgoland\r\nauffwab071Berlin ?auffBerlin    18.03.96\r\nauffwab071Berlin auffBerlin    09.03.96\r\nauffwab071Wien auffWien    08.10.93\nauffwab073linz aufflinz    24.11.64\nauffwab074Wien auffWien    10.12.79\r\nauffwab074Wien PRauffWien    1889\r\nauffwab074Wien PRauffWien    08.12.95\nauffwab076Linzgeplant  keine auffLinz    21.04.54\nMitternacht\r\nauffwab080Gmunden auffGmunden    09.06.88\r\nauffwab080Linz ?auffLinz    14.11.96\r\nauffwab080Linz auffLinz    15.05.70\r\nauffwab080Linz auffLinz    28.06.85\r\nauffwab080Linz auffLinz    07.12.87\r\nauffwab080Linz auffLinz    10.12.87\r\nauffwab080Linz auffLinz    17.01.88\r\nauffwab080Linz auffLinz    02.12.96\r\nauffwab080Wien auffWien    22.02.85\r\nauffwab080Wien auffWien    07.12.81\nauffwab081St.Florian auffSt.Florian    28.10.77\nauffwab082Eferding auffEferding    28.10.94\r\nauffwab082Passau auffPassau    28.06.91\r\nauffwab082Steyr auffSteyr    27.09.90\r\nauffwab082Steyr auffSteyr    18.07.91\r\nauffwab082Steyr auffSteyr    21.11.96\r\nauffwab082Wels auffWels    08.10.82\r\nauffwab082Wels auffWels    10.06.83\r\nauffwab082Wien auffWien    15.-18.8.1890\nauffwab083Passau auffPassau    06.07.51\nauffwab086Wien auffWien    11.03.93\nTräumen und Wachen\r\nauffwab087Graz auffGraz    06.12.96\r\nauffwab087Wien auffWien    15.01.91\r\nauffwab087Wien auffWien    04.03.91\r\nauffwab087Wien auffWien    23.03.95\r\nauffwab087Wien auffWien    25.03.96\nauffwab088Wien auffWien    11.04.86\nauffwab089linz aufflinz    11.12.186\r\nauffwab089linz aufflinz    20.05.82\nauffwab090Linz auffLinz    15.04.86\r\nauffwab090Wien auffWien    27.03.87\r\nauffwab090Wien auffWien    06.04.87\r\nauffwab090Wien auffWien    19.12.94\r\nauffwab090Wien auffWien    16.12.96\r\nauffwab090Wien PRauffWien    vor dem 13.4.1886\nauffwab091Linz auffLinz    13.02.68\nauffwab092Linz auffLinz    04.04.68\nauffwab093Kronstorf auffKronstorf    21.06.45\r\nauffwab093St.Florian auffSt.Florian    04.04.54\nauffwab095/1Linz auffLinz    17.05.68\n1. Symphonie\r\nauffwab101Graz auffGraz    11.04.96\r\nauffwab101Graz PRauffGraz    10.04.96\r\nauffwab101Linz auffLinz    09.05.68\r\nauffwab101Wien auffWien    13.12.91\r\nauffwab101WienKL KLauffWienKL    31.01.84\r\nauffwab101WienKL KLauffWienKL    22.12.84\r\nauffwab101WienKL KLauffWienKL    23.04.85\r\nauffwab101WienKL KLauffWienKL    30.12.91\n2. Symphonie\r\nauffwab102Brünn auffBrünn    25.03.96\r\nauffwab102Heidelberg auffHeidelberg    25.11.96\r\nauffwab102Innsbruck auffInnsbruck    1896\r\nauffwab102Innsbruck auffInnsbruck    24.04.96\r\nauffwab102München ?auffMünchen    1895\r\nauffwab102Prag auffPrag    01.03.96\r\nauffwab102Wien auffWien    25.11.94\r\nauffwab102Wien auffWien    26.10.73\r\nauffwab102Wien auffWien    20.02.76\n3. Symphonie\r\nauffwab103Amsterdam auffAmsterdam    15.10.85\r\nauffwab103Amsterdam auffAmsterdam    13.10.92\r\nauffwab103Berlin auffBerlin    16.10.93\r\nauffwab103Berlin PRauffBerlin    15.10.93\r\nauffwab103Den Haag auffDenHaag    04.02.85\r\nauffwab103DenHaag auffDenHaag    17.03.86\r\nauffwab103DenHaag auffDenHaag    09.03.87\r\nauffwab103DenHaag auffDenHaag    21.12.92\r\nauffwab103DenHaag PRauffDenHaag    06.03.87\r\nauffwab103Dresden auffDresden    11.12.85\r\nauffwab103Frankfurt auffFrankfurt    04.12.85\r\nauffwab103Graz auffGraz    10.02.95\r\nauffwab103Graz PRauffGraz    09.02.95\r\nauffwab103Heidelberg auffHeidelberg    12.12.93\r\nauffwab103Linz auffLinz    15.04.86\r\nauffwab103Linz auffLinz    21.12.90\r\nauffwab103London auffLondon    29.06.91\r\nauffwab103München auffMünchen    03.02.93\r\nauffwab103NewYork auffNewYork    04.12.85\r\nauffwab103NewYork auffNewYork    05.12.85\r\nauffwab103Nürnberg auffNürnberg    27.03.91\r\nauffwab103NürnbergKL KLauffNürnbergKL    18.11.90\r\nauffwab103Paris auffParis    18.03.94\r\nauffwab103Prag auffPrag    18.4.1886Palm\r\nauffwab103Prag auffPrag    14.02.91\r\nauffwab103Prag PRauffPrag    11.02.91\r\nauffwab103Salzburg ??auffSalzburg    09.04.90\r\nauffwab103Salzburg auffSalzburg    09.04.91\r\nauffwab103Salzburg auffSalzburg    16.12.96\r\nauffwab103Wien auffWien    16.12.77\r\nauffwab103Wien auffWien    21.12.90\r\nauffwab103Wien auffWien    25.01.91\r\nauffwab103Wien auffWien    09.07.92\r\nauffwab103WienKL KLauffWienKL    12.11.79\r\nauffwab103WienKL KLauffWienKL    24.03.82\r\nauffwab103WienKL KLauffWienKL    07.05.83\r\nauffwab103WienKL KLauffWienKL    10.02.84\r\nauffwab103WienKL KLauffWienKL    22.12.84\r\nauffwab103WienKL KLauffWienKL    23.04.85\r\nauffwab103WienKL KLauffWienKL    05.03.90\r\nauffwab103WienKL KLauffWienKL    einige Tage vor dem 25.1.1891\r\nauffwab103WienKL KLauffWienKL    20.01.92\r\nauffwab103WienKL KLauffWienKL    22.02.93\r\nauffwab103WienKL KLauffWienKL    20.02.95\r\nauffwab103ZutphenKL KLauffZutphen    03.10.93\n4. Symphonie\r\nauffwab104Bayreuth KLauffBayreuthKL    Juli 1891 in Bayreuth\r\nauffwab104Berlin auffBerlin    09.03.95\r\nauffwab104Breslau auffBreslau    1896\r\nauffwab104Brünn auffBrünn    21.04.93\r\nauffwab104Brünn KLauffBrünnKL    18.04.93\r\nauffwab104Brünn PRauffBrünn    20.04.93\r\nauffwab104Dresden auffDresden    15.11.95\r\nauffwab104England auffEngland    1896\r\nauffwab104Frankfurt auffFrankfurt    30.10.96\r\nauffwab104Graz auffGraz    01.02.91\r\nauffwab104Graz KLauffGrazKL    30.01.91\r\nauffwab104Hamburg auffHamburg    18.02.95\r\nauffwab104Karlsruhe auffKarlsruhe    10.12.81\r\nauffwab104Laibach auffLaibach    18.10.96\r\nauffwab104Leipzig auffLeipzig    24.04.96\r\nauffwab104Leipzig auffLeipzig    09.11.96\r\nauffwab104Linz auffLinz    27.10.95\r\nauffwab104Linz auffLinz    25.03.96\r\nauffwab104LinzKL KLauffLinzKL    07.04.88\r\nauffwab104Mannheim ??auffMannheim    15.01.95\r\nauffwab104München ?auffMünchen    01.11.96\r\nauffwab104München auffMünchen    10.12.90\r\nauffwab104NewYork auffNewYork    16.03.88\r\nauffwab104Nürnberg auffNürnberg    28.10.91\r\nauffwab104Olmütz auffOlmütz    08.11.96\r\nauffwab104Prag auffPrag    09.12.96\r\nauffwab104Sondershausen auffSondershausen    04.06.86\r\nauffwab104Troppau auffTroppau    19.04.93\r\nauffwab104Troppau auffTroppau    02.05.94\r\nauffwab104Wien auffWien    20.02.81\r\nauffwab104Wien auffWien    22.01.88\r\nauffwab104Wien auffWien    15.06.92\r\nauffwab104Wien auffWien    05.01.96\r\nauffwab104Wien KLauffWien    12.01.81\r\nauffwab104Wien PRauffWien    06.10.80\r\nauffwab104Wien PRauffWien    28.10.80\r\nauffwab104Wien PRauffWien    Ende 1880 oder Anfang 1881\r\nauffwab104Wienkl KlauffWienkl    04.02.80\r\nauffwab104Wienkl KlauffWienkl    07.10.80\r\nauffwab104WienKL KLauffWienKl    29.01.84\r\nauffwab104WienKL KLauffWienKL    04.11.84\r\nauffwab104WienKL KLauffWienKL    22.12.84\r\nauffwab104WienKL KLauffWienKL    14.11.87\r\nauffwab104WienKL KLauffWienKL    19.01.88\r\nauffwab104WienKL KLauffWienKL    21.02.89\r\nauffwab104WienKL KLauffWienKL    18.12.90\r\nauffwab104WienKL KLauffWienKL    ca. Mai 1893\r\nauffwab104WienKL KLauffWienKL    10.05.93\n5. Symphonie\r\nauffwab105Budapest auffBudapest    18.12.95\r\nauffwab105Graz auffGraz    09.04.94\r\nauffwab105WienKL KLauffWienKL    20.04.87\r\nauffwab105WienKL KLauffWienKL    07.11.95\r\nauffwab105WienKL KLauffWienKL    28.11.95\n6. Symphonie\r\nauffwab106Linz auffLinz    15.01.88\r\nauffwab106Wien auffWien    11.02.83\r\nauffwab106Wien PRauffWien    06.10.82\r\nauffwab106WienKL KLauffWienKL    29.11.94\n7. Symphonie\r\nauffwab107Amsterdam auffAmsterdam    18.11.86\r\nauffwab107Berlin auffBerlin    31.1.87\r\nauffwab107Berlin auffBerlin    6.1.94\r\nauffwab107Berlin auffBerlin    26.10.96\r\nauffwab107Boston auffBoston    5.2.87\r\nauffwab107Braunschweig auffBraunschweig    19.1.95\r\nauffwab107Breslau ?auffBreslau    11.1.93\r\nauffwab107BrünnKL? KLauffBrünnKL?    24.2.96\r\nauffwab107Brüssel auffBrüssel    4.5.95\r\nauffwab107Budapest auffBudapest    4.4.87\r\nauffwab107Chemnitz auffChemnitz    9.2.94\r\nauffwab107Chicago auffChicago    29.7.86\r\nauffwab107Dresden auffDresden    15.3.87\r\nauffwab107Dresden auffDresden    28.10.96\r\nauffwab107Frankfurt auffFrankfurt    18.12.95\r\nauffwab107Graz auffGraz    14.3.86\r\nauffwab107Hamburg auffHamburg    19.2.86\r\nauffwab107Hamburg auffHamburg    26.4.90\r\nauffwab107Hamburg auffHamburg    10.11.93\r\nauffwab107Helsinki auffHelsinki    12.11.96\r\nauffwab107Karlsbad?? ??auffKarlsbad??    1885/86\r\nauffwab107Karlsruhe auffKarlsruhe    30.5.85\r\nauffwab107KL? KLauffBrünnKL?    19.10.96\r\nauffwab107KlagenfurtKL KLauffKlagenfurtKL    März/April 1890\r\nauffwab107Köln auffKöln    7.01.86\r\nauffwab107Leipzig auffLeipzig    30.12.84\r\nauffwab107Leipzig auffLeipzig    27.1.85\r\nauffwab107Leipzig auffLeipzig    6.6.93\r\nauffwab107Leipzig auffLeipzig    22.10.96\r\nauffwab107LeipzigKL PRauffLeipzigKL    30.3.84\r\nauffwab107LinzKL ?KLauffLinzKL    nach dem 14.11.1888\r\nauffwab107London auffLondon    23.5.87\r\nauffwab107Lüttich auffLüttich    Saison 1895/96\r\nauffwab107Luzern auffLuzern    21.11.96\r\nauffwab107Mainz? ?auffMainz    Saison 1886/87\r\nauffwab107Mannheim auffMannheim    20.10.87\r\nauffwab107MonteCarlo auffMonteCarola    1.3.96\r\nauffwab107München auffMünchen    10.3.85\r\nauffwab107München auffMünchen    27.5.93\r\nauffwab107München auffMünchen    1.11.96\r\nauffwab107New York auffNew York    13.11.86\r\nauffwab107NewYork auffNewYork    12.11.86\r\nauffwab107Nürnberg auffNürnberg    23.1.88\r\nauffwab107Prag auffPrag    15.1.88\r\nauffwab107Prag auffPrag    4.12.89\r\nauffwab107Preßburg auffPreßburg=auffBratislava    27.4.90\r\nauffwab107Rostock auffRostock    vor dem 8.4.1886\r\nauffwab107Stuttgart auffStuttgart    16.2.96\r\nauffwab107Troppau auffTroppau    18.5.96\r\nauffwab107Turin auffTurin    1.12.96\r\nauffwab107WeimarKL KLauffWeimarKL    1.7.85\r\nauffwab107Wien auffWien    21.3.86\r\nauffwab107Wien auffWien    24.2.89\r\nauffwab107Wien auffWien    14.10.96\r\nauffwab107Wien auffWien    8.11.96\r\nauffwab107Wien auffWien    21.11.96\r\nauffwab107WienKL KLauffWienKl    10.2.83\r\nauffwab107WienKL KLauffWienKl    28.2.84\r\nauffwab107WienKL KLauffWienKL    4.11.84\r\nauffwab107WienKL KLauffWienKl    30.12.85\r\nauffwab107WienKL KLauffWienKl    11.1.86\r\nauffwab107WienKL KLauffWienKl    18.3.86\r\nauffwab107WienKL KLauffWienKL    8.10.90\r\nauffwab107WienKL KLauffWienKL    13.2.91\r\nauffwab107WienKL KLauffWienKL    17.2.92\r\nauffwab107WienKL KLauffWienKL    23.5.92\r\nauffwab107Wiesbaden auffWiesbaden    19.11.88\n8. Symphonie\r\nauffwab108BrünnKL KLauffBrünnKL    02.04.94\r\nauffwab108Chicago auffChicago    1896\r\nauffwab108Dresden ?auffDresden    1896\r\nauffwab108Dresden auffDresden    18.12.95\r\nauffwab108MünchenKL KLauffMünchenKL    21.12.1895 (?)\r\nauffwab108Olmütz auffOlmütz    22.10.93\r\nauffwab108Wien auffWien    18.12.92\r\nauffwab108WienKL KLauffWienKL    30.03.92\r\nauffwab108WienKL KLauffWienKL    22.11.92\nStreichquintett\r\nauffwab112Amsterdam auffAmsterdam1    11.12.86\r\nauffwab112Berlin auffBerlin    10.01.94\r\nauffwab112Boston auffBoston    23.11.86\r\nauffwab112Breslau auffBreslau    1894\r\nauffwab112Brünn auffBrünn    29.03.93\r\nauffwab112Brünn auffBrünn    25.10.96\r\nauffwab112Brünn auffBrünn    04.11.96\r\nauffwab112Chicago ??auffChicago (Ankündigung)    13.12.91\r\nauffwab112Dresden auffDresden    28.10.89\r\nauffwab112Graz auffGraz    30.01.91\r\nauffwab112Halle auffHalle    01.12.95\r\nauffwab112Hamburg auffHamburg    April/Mai 1894\r\nauffwab112KaukasusKL KLauffKaukasusKL (Wladikawkas)    28.11.87\r\nauffwab112Köln auffKöln    08.04.85\r\nauffwab112Kopenhagen auffKopenhagen    24.03.94\r\nauffwab112Kopenhagen auffKopenhagen    27.02.95\r\nauffwab112Kopenhagen auffKopenhagen    18.12.96\r\nauffwab112Leipzig auffLeipzig    16.11.95\r\nauffwab112Linz auffLinz    08.03.85\r\nauffwab112Linz auffLinz    28.04.92\r\nauffwab112Mainz auffMainz    01.02.93\r\nauffwab112München auffMünchen    12.03.85\r\nauffwab112München auffMünchen    31.03.85\r\nauffwab112München auffMünchen    08.04.86\r\nauffwab112München auffMünchen    19.11.90\r\nauffwab112Preßburg auffPreßburg(=Bratislava)    26.11.93\r\nauffwab112Sondershausen auffSondershausen    06.06.86\r\nauffwab112Steyr auffSteyr    11.07.91\r\nauffwab112Stuttgart ?auffStuttgart    01.01.91\r\nauffwab112Stuttgart auffStuttgart    1885/86\r\nauffwab112Stuttgart auffStuttgart    17.03.93\r\nauffwab112WeimarKL KLauffWeimarKL    25.05.84\r\nauffwab112Wels KLauffWelsKL    29.04.86\r\nauffwab112Wien ?auffWien    Oktober/November 1895 (?)\r\nauffwab112Wien auffWien    17.11.81\r\nauffwab112Wien auffWien    „Februar 1883\r\nauffwab112Wien auffWien    07.05.83\r\nauffwab112Wien auffWien    05.04.84\r\nauffwab112Wien auffWien    vor dem 29.10.1884\r\nauffwab112Wien auffWien    08.01.85\r\nauffwab112Wien auffWien    02.05.85\r\nauffwab112Wien auffWien    07.01.86\r\nauffwab112Wien auffWien    14.03.89\r\nauffwab112Wien auffWien    27.11.90\r\nauffwab112Wien auffWien    12.04.93\r\nauffwab112Wien auffWien    28.12.93\r\nauffwab112Wien auffWien    10.04.94\r\nauffwab112Wien auffWien    19.12.94\r\nauffwab112Wien auffWien    27.03.96\r\nauffwab112Wien auffWien    23.11.96\r\nauffwab112Wien auffWien    29.11.96\r\nauffwab112Wien auffWien    02.12.96\r\nauffwab112Wien PRauffWien    16.11.81\r\nauffwab112WienKL ??KLauffWienKL    03.02.92\r\nauffwab112WienKL KLauffWienKL    27.01.92\nauffwab114? auffwab149?    (Ende) Januar 1847\nauffwab116linz aufflinz    28.09.65\nauffwab124St.Florian auffSt.Florian    19.03.53\r\nauffwab124St.Florian auffSt.Florian    19.03.54\r\nauffwab124St.Florian auffSt.Florian    12.9.1855 oder 16.9.1855\nauffwab133kirchbergEferding auffkirchbergEferding    März 1845\nauffwab146Kronstorf auffKronstorf    13.04.43\nauffwabChor Graz ??auffGraz    10.10.95\r\nauffwabChöreWien ??auffWien    29.12.1888 [?]\r\nauffwabChorWien ??auffWien    28.2.1895 [??]\r\nauffwabChorWien ?auffWien    24.03.90\r\nauffwabChorWien auffWien    28.03.90\r\nauffwabChorWien auffWien    05.12.94\r\nauffwabChorWien auffWien    12.11.96\nauffwabdeestSt.Florian auffSt.Florian    11.4.1879\nauffwabGradualeWien auffWien    06.01.89\r\nauffwabGradualeWien auffWien    06.10.89\r\nauffwabGradWien auffWien    04.04.90\nauffwabSymphonieBerlinKL KLauffBerlinKL    01.03.92\r\nauffwabSymphonienMilwaukee auffMilwaukee    1893\nauffwabTantumLeibnitz auffLeibnitz    1890\r\nauffwabTantumLinz auffLinz    01.05.87\r\nauffwabTantumLinz auffLinz    1888\r\nauffwabTantumLinz auffLinz    31.07.89\r\nauffwabTantumLinz auffLinz    06.08.90\r\nauffwabTantumLinz auffLinz    26.07.92\r\nauffwabTantumLinz auffLinz    20.02.93\r\nauffwabTantumLinz auffLinz    04.10.93\r\nauffwabTantumLinz auffLinz    19.07.95\r\nauffwabTantumLinz auffLinz    26.04.96\r\nauffwabTantumLinz auffLinz    08.12.96\r\nauffwabTantumObernberg auffObernberg    25.10.96\r\nauffwabTantumReichenau auffReichenau    19.12.95\r\nauffwabTantumSalzburg auffSalzburg    31.12.93\r\nauffwabTantumSalzburg auffSalzburg    18.10.96\r\nauffwabTantumSt.Paul auffSt.Paul    22.11.96\r\nauffwabTantumSteyr?   auffwab033Steyr    04.09.92\r\nauffwabTantumWien auffWien    29.06.96\r\nauffwabTantumWolfsberg auffWolfsberg    09.09.96", "Letzte Änderung": "25.02.2023 17:35"}, {"ID": 901211912, "Datum": "Aufführungen außerhalb Österreichs und Deutschlands", "Haupttext": "Aufführungen Brucknerscher Werke (und andere bemerkenswerte Ereignisse) im Ausland\nStand 29.11.2021\nA. erwähnte Orte, alphabetisch sortiert:\nAarhus, Adelaide, Algier, Amsterdam, Ankara, Antwerpen, Arnhem, Athen, Auckland, Barcelona, Basel, Batavia, Bergen, Bern, Birmingham, Bogota, Bologna, Bordeau, Boston, Bratislava, Brügge, Brünn, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Bukarest, Busan/Pusan, Calgary, Cape Town/Kapstadt, Chartres, Chicago, Christchurch, Cincinnati, Coolgardie, Danzig, Den Haag, Detroit, Djakarta, Dubrovnik, Dunedin, Edinburgh, Florenz, Fontainebleau, Fribourg, Gent, Genua, Göteburg, Grenoble, Haarlem, Helsinki, Hilversum, Hollywood, Hongkong, Honolulu, Interlaken, Istanbul, Kapstadt/Cape Town, Karlsbad, Kattowitz, Kaukasus, Kobe, Kopenhagen, Kosice, Krakau, Kronstadt, Kyoto,Laibach, Lausanne, Leiden, Leitmeritz, Lemberg, Lissabon, Liverpool, Ljubljana, London, Los Angeles, Löwen, Luxemburg, Luzern, Lyon, Maastricht, Madrid, Mailand, Malmö, Manchester, Marienbad, Marseille, Mecheln, Melbourne, Metz, Mexiko City, Montevideo, Montreal, Moskau, Nanking, Nantes, Neapel, New, Odense, Olmütz, Osaka, Oslo, Paris, Pasadena, Perugia, Philadelphia, Pistyan, Pittsburgh, Posen, Prag, Preßburg, Reichenberg/Liberec, Reykjavik, Rimini, Rio de Janeiro, Rom, Rotterdam, Saigon, Saint Denis, Salt Lake City, San José, Schaffhausen, Scheveningen, Seoul, Shanghai, Sofia, Solothurn, St. Gallen, St. Louis, St. Petersburg, Stockholm, Straßburg, Sydney, Szeged, Teheran, Tel Aviv/Israel, Teplitz, Thessaloniki, Tokio, Toronto, Triest, Trondheim, Tunis, Turin, Turku, Utrecht, Vancouver, Venedig, Warna, Warschau, Wellington, Wiborg, Winterthur, Yonkers, Zagreb/Agram, Znaim, Zürich.\nAußerdem erwähnt: Amerika, Australien, Bulgarien, englisch, indonesisch, italienisch, Japan, Niederlande, Polen, Russland, USA u. a.\n \nB. Ereignisse in chronologischer Reihenfolge\nHinweis: Einige Links verweisen noch auf die Links in der alten ABCD\nOktober 1864 Bruckner und Weinwurm erhalten den Antrag, Hofmusiker Maximilians von Mexiko zu werden.\n1.6.1868 erste Erwähnung in den Niederlanden\n28.8.1871 einziger Hinweis auf Orgelspiel im Kristallpalast (London) in der Presse.\n31.10.1871 erste Bruckner-Meldung in Australien. Die Süd-Australische Zeitung Nr. 44 (Tanunda and Adelaide) schreibt auf S. 2 über die Orgel in der Royal Albert Hall in London\n23.2.1878 Tanzpartnerinnen an einem Faschingsball waren Frl. Smarda, Frl. Dux aus Polen\n27.4.1879 f-Messe in Budapest\n29.7.1883 erster Bericht USA?\nzwischen 3. und 5.5.1885 Levi trifft sich in Florenz mit Fiedlers bei Hildebrand. Er will Bruckners Quintett mit einem italienischen Ensemble [Florentiner Quartett?] einstudieren.\n17.9.1886 erste Erwähnung Bruckners in einer „indonesischen“ Zeitung\r\nhttp://www.abil.at/Datenbank_Scheder/Bruckner_Chonologie.php?we_objectID=16235\n17.2.1887 Hanuschkoff. - Ein neuer Fürst von Bulgarien\n26.2.1887 Bruckner als Garant für schnelle Saalleerung im Brandfall (mit Link zum Originalartikel) http://www.abil.at/Datenbank_Scheder/Bruckner_Chonologie.php?we_objectID=31702\n5.   15.4.1887 (***): Musiker und Publikum über 7. Symphonie in Boston\r\n188704155\r\nhttp://www.abil.at/Datenbank_Scheder/Bruckner_Chonologie.php?we_objectID=16420\n28.11.1887 Quintett-Adagio (Klavier) im Kaukasus (Russland)\n16.3.1888 4. Symphonie in New York (nicht am 4.4.1888!), viele neue Artikel dazu vorher und nachher\n29.3.1888 Aufführung des siebenstimmigen \"Ave Maria\" durch die Teplitzer Liedertafel (ergänzt durch den Damensingclub) unter Direktor Tausche um 17 Uhr in der Dekanalkirche in Teplitz\n22.6.1888 Aufführung des „Germanenzug“ in Prag\n25.4.1890 Aufführung des „Ave Maria“ unter Daniel de Lange in Leiden\n27.4.1890 7. Symphonie in Preßburg\n20.10.1891 ganz aktuell aus den USA: Rassenkonflikt bei \"Te deum\"-Probe. Die Lektüre erfordert Englisch-Kenntnisse oder ein Übersetzungsprogramm. http://www.abil.at/Datenbank_Scheder/Bruckner_Chonologie.php?we_objectID=17720\n9.11.1891 In der Universitätsvorlesung berichtet Bruckner von seinem Besuch (1885 [?] in Begleitung Ecksteins) bei dem Japaner Dr. Shohé Tanaka, der ihm ein rein gestimmtes Harmonium vorführte\n1.12.1891 Te Deum in St. Louis\n13.12.1891 Ankündigung des Quintett für Chicago (Auff. selbst noch nicht nachgewiesen)\n16.6.1892 Japanisches Schattenspiel\n30.7.1892 Der Bericht von Jan Brandts Buijs über das Schattenspiel-Theater auf der Internationalen Musik- und Theaterausstellung (siehe 23.6.1892) erscheint ohne Angabe des Autors auch im \"Bataviaasch handelsblad\" Nr. 174 (Batavia)\n27.8.1892 Das \"Australian Town and Country Journal\" Nr. 1180 (Sydney) gibt auf S. 19 einen ausführlichen Überblick über einen Musikartikel\n25.5.1893 Aufführung des »Te deum« unter Hans Richter in Birmingham\n29./30.5.1893 Negermelodien. - (Amerika, USAn).\n26.11.1893 Aufführung des Quintetts durch das Hellmesberger-Quartett und (2. Viola) Stecher im städtischen Repräsentantensaal in Preßburg\n15.2.1894 König von Bulgarien\n16.2.1894 Man hält es für möglich, dass Bruckner auch in chinesischen Zeitungen erwähnt werden könnte. Übrigens ist hier eine weitere Variante der Bülowschen Anekdoten über Bulgarien zu finden? Durchaus den Kuriosa zuzurechnen, allerdings den negativen, sind die gar nicht so seltenen antisemitischen Spitzen der damaligen Zeit. Die Suchbegriffe \"antisemit\", \"judenbl\" oder \"judenpr\" fördern in der Datenbank (www.abil.at) die passenden Datensätze ans Tageslicht.\r\nAptil 1894 P. Fr. Hartmann aus Jerusalem widmet Bruckner 12 Stücke für Orgel\n17.2.1894 \"The Australasian\" Nr. 1455 (Melbourne) bringt auf S. 23 die Anekdote mit Bruckners Bitte bei der kaiserlichen Audienz\n18.3.1894 3. Symphonie in Paris\n23.4.1894 Quintett in Kopenhagen\n7.5.1894 Aufführung des \"Ave Maria\" (mit Orgelbegleitung) durch die Zangvereeniging der Maatschappij tot Bevordering der Toonkunst (Abteilung Hilversum) unter C. Andriessen jr. um 20 Uhr im Concertgebouw in Hilversum.\n27.10.1894 Von Bruckners 70. Geburtstag berichtet \"The Advertiser\" Nr. 11241 (Adelaide, South Australia)\n3.11.1894 Der bereits am 27.10.1894 veröffentlichte Artikel über Bruckners 70. Geburtstag erscheint mit identischem Wortlaut in \"The South Australian Chronicle\" Nr. 1889 (Adelaide, South Australia)\n13.12.1894 Die Anekdote über die Audienz bei Kaiser Franz Joseph erscheint auch im Melbourne Punch (Victoria, Australia) auf S. 7\n27.2.1895 Aufführung des Quintetts (*) in Kopenhagen\n28.2.1895 Aufführung des \"Ave Maria\" durch den Amsterdamer a-capella-Chor unter Anton Averkamp um 20 Uhr in der Pieterskerk in Utrecht\n15.7.1895 Biennale Venedig.\r\nhttp://www.abil.at/Datenbank_Scheder/Bruckner_Chonologie.php?we_objectID=18187\n1.11.1895 Im Feuilleton der Ostdeutschen Rundschau Nr. 300 auf S. 1 - 4 wird auf S. 4 die Bruckner-Büste Tilgners [IKO 55] erwähnt:\r\n\" Die erste internationale Kunstausstellung in Venedig.\n20.2.1896 Dvorak-\"Niggermusik\" [USA, Amerika]\n23.3.1896 Aufführung des »Te deum« durch den Laibacher Musikverein (»Glasbena matica«) und die Wiener Philharmoniker unter M. Hubad im großen Musikvereinssaal in Wien\n14.10.1896 Montreal (Kanada) erscheinende Zeitung The Gazette Nr. 247 bringt auf S. 8 die Kurzmeldung\r\n\"OBITUARY.\n18.10.1896 Aufführung der 4. Symphonie unter Joseph Zöhrer im ersten Konzert der Philharmonischen Gesellschaft in Laibach\n26.10.1896 Eine ganze Reihe von Anekdoten! Etwas ernster zu nehmen und nicht als Kuriosum zu werten wäre der Nachruf in einer New Yorker Zeitung. Aber gerade dieses Nebeneinander unterschiedlichster Meldungen macht manchmal den Reiz einer an sich langweiligen nüchternen Faktensammlung aus. http://www.abil.at/Datenbank_Scheder/Bruckner_Chonologie.php?we_objectID=19224\n3.11.1896 The Gazette Nr. 264 (Montreal, Kanada) übernimmt auf S. 3 in der 5. Spalte den Artikel der Sun vom 31.10.1896:\n7.11.1896 Aufführung des \"Germanenzugs\" durch die Liedertafel der deutschen Studenten in Prag unter Hans Schneider im Wintergarten des Grand Hotel in Prag. - Die Vancouver Daily World Nr. 33 (2380) (British Columbia, Kanada) übernimmt auf S. 8 in der 5. Spalte den von The Sun am 31.10.1896 veröffentlichten anekdotischen Nachruf:\n8.11.1896 Aufführung der 4. Symphonie unter Wladimir Labler im Konzert des Olmützer Musikvereins.\n12.11.1896 7. Symphonie in Helsinki\n21.11.1896 Aufführung der 7. Symphonie (ohne Adagio) unter Peter Fassbaender in Luzern\nDezember 1896 Aufführung des Adagios der 7. Symphonie unter Toscanini in Turin\n5.12.1896 2 Zeitungen. Die erste Manifestation Bruckners in Australien - es fand sich bisher keine offizielle australische Todesmeldung, wenn man nicht die Vokabel \"late\" als solche interpretiert ... Gleich im ersten Text könnte es sich lohnen, den Link zum Originalartikel zu nutzen, denn die bissigen Bemerkungen über das Wunderkind könnten die Lektüre lohnen. http://www.abil.at/Datenbank_Scheder/Bruckner_Chonologie.php?we_objectID=19271\n6.12.1896 Aufführung des \"Germanenzugs\" (\"mit Begleitung von Blechharmonie\") in einem Wohltätigkeitskonzert des Universitätsgesangvereines \"Liedertafel der deutschen Studenten\" in Prag zu Gunsten des Armenfondes des Kaiser Franz-Joseph-Kinderspitales um 16 Uhr im Rudolphinum\n9.12.1896 Aufführung der 4. Symphonie durch das Orchester des Deutschen Theaters unter Franz Schalk im 1. Philharmonischen Konzert in Prag\n12.12.1896 Die Meldung von Bruckners Tod im \"Evening Journal\" Nr. 8141 (Adelaide, South Australia) auf S. 5 ist mit einer Anekdote verknüpft\n18.12.1896 Aufführung des Quintetts in einem Privatkonzert der Kammermusikforeningen Kopenhagen\n26.12.1896 Die auch in Australien schon mehrfach mitgeteilte Anekdote von der Audienz bei Kaiser Franz Joseph erscheint auch in \"The Western Australian Goldfields Courier\" (Coolgardie, Western Australia)\n23.3.1897 eine amerikanische Musikstudentin in Leipzig berichtet, dass im Gewandhausorchester die Geiger im Stehen spielen: http://www.abil.at/Datenbank_Scheder/Bruckner_Chonologie.php?we_objectID=19383\r\naußerdem ein Hinweis, an welch entlegenen Orten (wer kennt schon Wilkes-Barre in Pennsylvania?) Informationen aufgespürt werden können.\n11.11.1897 Holländische Erstaufführung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworkest unter Mengelberg in Amsterdam\n20.1.1898 Aufführung der 5. Symphonie durch die Deutschen Philharmoniker unter Franz Schalk im Neuen Theater in Prag.\nMärz 1898 Aufführung des Quintetts durch das Prill-Quartett in Prag\nJuni 1898 Aufführung des Quintetts in Prag\n13.11.1898 Ausführlicher Artikel von Edward Breck in der New York Times\n8.2.1899 [Geplant:] Aufführung der 4. Symphonie durch die Budapester Philharmoniker unter Alexander Erkel.\n21.10.1899 Aufführung des Adagios der 7. Symphonie unter Victor Bendix im 1. Philharmonischen Konzert in Kopenhagen\n3.12.1899 Aufführung des Adagios der 5. Symphonie unter Alfred Volkland in einem Konzert der Allgemeinen Musikgesellschaft in Basel\n3./10.12.1899 italienisch-englische Bemerkungen zur Länge Brucknerscher Werke (Vergleich mit Beethovens Hammerklaviersonate)\n24.12.1899 Aufführung von Kyrie, Sanctus und Agnus dei einer Bruckner-Messe bei der Mitternachtsmette in der Kirche Notre Dame in Montreal durch einen überwiegend von Knaben gebildeten Chor\n1900 Aufführung der 4. Symphonie unter Afferni in Laibach aufgelistet\n17.1.1900 Tschechische Erstaufführung der 4. Symphonie durch die Tschechische Philharmonie unter Adolf Cech im 3. Konzert in Prag\n6.2.1900 Aufführung der 4. Symphonie unter Franz Neruda in Kopenhagen (Wiederholung am 8.2.1900\n10.2.1900 Aufführung der 7. Symphonie durch die Hovkapelle unter Wilhelm Stenhammar [in Stockholm]\n20.2.1900 Aufführung des »Te deum« durch die Hovkapelle und den Filharm. Sällskapets kör unter Stenhammar in Stockholm\n[am 17.3.1900?] Aufführung des Adagios des Quintetts im Kammermusikabend der Philharmonischen Gesellschaft in Laibach\n4.5.1900 Aufführung der 3. Symphonie unter Labitzky in Karlsbad\n21.6.1900 Aufführung des Scherzos der 4. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Gustav Mahler im Rahmen der Pariser Weltausstellung im Trocadero\n25.10.1900 Das Musikalische Wochenblatt meldet die Aufführung der 4. Symphonie unter Zöhrer in Laibach\n25.12.1900 F-Messe in Chicago\n17.1.1901 Russische Erstaufführung der 4. Symphonie unter S. W. Pantschenko in St. Petersburg.\n20.1.1901 Russische Erstaufführung der 7. Symphonie unter Max Fiedler in einem Konzert der Russischen Musikgesellschaft in St. Petersburg\nAnfang November 1901 geplant: 5. Symphonie durch das Städtische Orchester Straßburg unter Franz Stockhausen\n4.11.1901 Aufführung der 4. Symphonie unter F. Zeischka in Teplitz\n1902 Aufführung der d-Moll-Messe unter Graf Alex Tscherementiew in St. Petersburg. - Aufführung des Quintett-Adagios in einer Orgelfassung durch Ernst Isler [in Zürich?]. - Aufführung der 7. Symphonie unter Josef Hellmesberger jun. in Warschau\n14.3.1902 Aufführung der 4. Symphonie unter Gustav Mahler in St. Petersburg.\nMai 1902 Batka meldet aus Prag: »Der Versuch zweier tapferer auswärtiger Militärkapellen, die sich zusammenthaten, um uns - zum erstenmale - Bruckners »Dritte« vorzuführen, spielte sich leider vor leeren Bänken ab.«\n18.5.1902 Aufführung der 4. Symphonie unter Josef Zöhrer in Laibach im Festkonzert der Philharmonischen Gesellschaf\n12.10.1902 Symphonien wie Wolkenkratzer, Symphonie-Struktur wie ein Pullman-Wagen\r\nhttp://www.abil.at/Datenbank_Scheder/Bruckner_Chonologie.php?we_objectID=32084\r\n18.10.1902 derselbe Text mit Kommentar im letzten Absatz\r\nhttp://www.abil.at/Datenbank_Scheder/Bruckner_Chonologie.php?we_objectID=32085\nMitte Oktober 1902 In Straßburg ist das »Te deum« [Städtisches Orchester unter Stockhausen?] vorgesehen (Saison 1902/03)\nNov/Dez 1902 Aufführungen des »Te deum« durch den Musikverein in Lemberg und in Kopenhagen durch den Musikverein unter Neruda [18./20.11.]\n6.12.1902 Aufführung der 4. Symphonie durch die Konsertföreningen unter Tor Aulin [in Stockholm?].\n9.12.1902 Tschechische Erstaufführung der 7. Symphonie durch die Tschechische Philharmonie unter Oskar Nedbal in Prag\n16.12.1902 Aufführung der 4. Symphonie durch die Konsertföreningen unter Tor Aulin [in Stockholm?].\nSaison 1902/03 3. Symphonie in Laibach\nAnfang Januar 1903 Dr. Béla Diósy berichtet aus Budapest: »In dem Programm der Quartettgesellschaft Hubay-Popper erschienen als Novitäten F-dur-Quartett von Tschaikowsky und Bruckners mit Unrecht vernachlässigtes Streichquintett.«\n31.1.1903 Aufführung von »Locus iste« und »Virga jesse« durch den Häusermann'schen Privatchor in der Augustinerkirche in Zürich.\n3.3.1903 Aufführung der 3. Symphonie durch das Berliner Tonkünstler-Orchester unter Richard Strauss im Rudolfinum in Prag\n7.3.1903 Aufführung von »Locus iste«, [»Virga Jesse«?] und »Te deum« durch das Tonhalle-Orchester und den Häusermann'schen Privatchor in der Fraumünsterkirche in Zürich\n8.3.1903 Aufführung der 3. Symphonie durch das Berliner Tonkünstler-Orchester unter Richard Strauss im Saal des Sokolgebäudes in Agram\n10.3.1903 Aufführung der 3. Symphonie durch das Berliner Tonkünstler-Orchester unter Richard Strauss im Teatro Fenice in Venedig\n21.3.1903 21.3.1903, Samstag\r\nAufführung der 3. Symphonie in der Züricher Tonhalle mit dem Berliner Tonkünstler-Orchester unter Richard Strauss\n30.3.1903 Aufführung der 3. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Leipzig unter Hans Winderstein in Oslo.\n3.4.1903 Aufführung der 3. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Leipzig unter Hans Winderstein in Göteborg.\n26.6.1903 Aufführung der 4. Symphonie unter Martin Spörr in Karlsbad.\n21.8.1903 Aufführung der 4. Symphonie unter Martin Spörr in Karlsbad.\n15.10.1903 Aufführung der 7. Symphonie in einem Promenaden-Konzert in London\n16.10.1903 Te deum in Birmingham. Kritik 17.10.1903\nMitte November 1903 Für ein Philharmonisches Konzert unter Franz Zeischka in Teplitz sind 9. Symphonie und »Te deum« vorgesehen\n29.11.1903 Aufführung der 8. Symphonie unter Hermann Suter in Basel\n20.12.1903 Aufführung des »Te deum« unter Karl Munzinger in Bern.\nSaison 1903/04 Russische Erstaufführung der 5. Symphonie unter Franz Schalk in Moskau\n1904 Aufführung der 2. Symphonie unter Dr. Siegl in Krefeld und Metz . - Aufführung der 3. Symphonie in Metz. - Schweizerische Erstaufführung des »Germanenzugs« in Zürich. - Aufführung der 8. Symphonie in Köln, New York, Birmingham, Boston und unter Fritz Scheel in Philadelphia. - [vor Mai 1904] Aufführung der 4. Symphonie durch die [Budapester] Philharmoniker unter István Kerner in Budapest. - Aufführung der 8. Symphonie durch das London Symphony Orchestra unter Hans Richter in London\n6.1.1904 Aufführung der 4. Symphonie unter Martin Spörr in Karlsbad\n11.2.1904 Aufführung der 7. Symphonie durch das Hallé-Orchestra unter Hans Richter in Manchester\n20.2.1904 The Sydney Morning Herald Nr. 20578 (Sydney, New South Wales, Australia) bringt auf S. 6 einen Rückblick auf die Konzertsaison 1903 in England, in dem auch die Aufführung des \"Te deum\" [am 16.10.1903] erwähnt wird\n11.4.1904 Aufführung der 9. Symphonie durch das Wiener Konzertvereins-Orchester unter Ferdinand Löwe in Prag\n16.4.1904 Aufführung der 9. Symphonie durch das Wiener Konzertvereins-Orchester unter Ferdinand Löwe in Laibach\n18.4.1904 Aufführung der 9. Symphonie durch das Wiener Konzertvereins-Orchester unter Ferdinand Löwe in Triest.\nAnfang Mai 1904 Anton Klima verzeichnet für Teplitz-Schönau die Aufführung von 9. Symphonie und »Te deum« im 6. Philharmonischen Konzer\n6.5.1904 [??] Aufführung des »Te deum« unter Cludsam in Melbourne\n20.5.1904 Aufführung der 4. Symphonie unter Martin Spörr in Karlsbad\n26.6.1904 Aufführung des »Germanenzugs« durch den Gesangverein der österreichischen Eisenbahnbeamten aus Wien unter Chormeister Raim in der St. James Hall in London.\n22.7.1904 Aufführung der 4. Symphonie unter Martin Spörr in Karlsbad.\nMitte September 1904 Hjalmar Josephi meldet aus Melbourne, daß im nächsten Monat Clutsam die australische Erstaufführung des »Te deum« in einem Konzert der »Orpheus Society« (gemischter Chor und Orchester mit 60 sehr guten Dilettanten) leiten wird\n16.9.1904 Aufführung der 4. Symphonie unter Martin Spörr in Karlsbad.\n15.11.1904 Aufführung der 3. Symphonie durch die Konsertföreningen unter Tor Aulin [in Stockholm].\n8.12.1904 Aufführung der 7. Symphonie unter Martin Spörr in Karlsbad\nSaison 1904/05 Aufführung der 2. Symphonie in Petersburg\n1905 Aufführung der 7. Symphonie unter Gorter in Straßburg\n26.1.1905 Aufführung der 2. Symphonie unter Blech im 3. Philharmonischen Konzert in Prag\n5.2.1905 Aufführung des »Germanenzugs« durch den Stadtsängerverein Winterthur unter Gustav Niedermann.\n7.2.1905 Aufführung der 8. Symphonie durch das Tonhalle-Orchester unter Friedrich Hegar in Zürich.\n27.2.1905 Aufführung des Quintett-Adagios im Helsingfors Musikinstitut\n11.4.1905 Aufführung der 3. Symphonie durch die Konsertföreningen unter Tor Aulin [in Stockholm?]\n5.5.1905 Aufführung der 7. Symphonie unter Martin Spörr in Karlsbad.\n8.5.1905 Aufführung des Quintetts im Helsingfors Musikinstitut.\n30.6.1905 Aufführung der 7. Symphonie unter Martin Spörr in Karlsbad.\n14.-18.7.1905 Zürcher Sängerfest mit Germanenzug\n4.8.1905 Aufführung der 7. Symphonie unter Martin Spörr in Karlsbad.\n2.9.1905 The Sydney Morning Herald Nr. 21058 (Sydney, New Soth Wales, Australia) meldet auf S. 4, dass ein Amateurorchester die [Partitur (?) der] 7. Symphonie zum Geschenk erhalten hat\n22.9.1905 Aufführung der 7. Symphonie unter Martin Spörr in Karlsbad\n15.10.1905 Russische Erstaufführung der 9. Symphonie unter W. W. Woltschek in St. Petersburg\n2.11.1905, Aufführung der 4. Symphonie durch das Hallé-Orchestra unter Hans Richter in Manchester.\nSaison 1905/06 Aufführung der 3. Symphonie unter Arthur Saß in Posen. Bericht Anfang Mai 1906\n1906 Aufführung des Scherzos der 9. Symphonie durch die [Budapester] Philharmoniker unter István Kerner in Budapest.\n13.2.1906 The Sydney Morning Herald Nr. 21198 (Sydney, New South Wales, Australien) berichtet von einer Vereinssitzung. Die 7. Symphonie (vermutlich die Partitur) wurde der Vereinsbibliothek gestiftet. - Aufführung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Helsingfors unter Georg Schnéevoigt\n2.3.1906, Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Heinrich Hammer\n5.3.1906 Aufführung des Quintetts durch das Aulin-Kvartett und Axel Runnquist [in Stockholm?]\n1.4.1906 Aufführung von Otto Kitzlers (jun.) \"Trauermusik dem Andenken Anton Bruckners\" (in der Orchesterfassung) durch die Ortsgruppe des Olmützer Musikerbundes unter Wladimir Labler im Städtischen Redoutensaal in Olmütz\n11.10.1906 Aufführung der 9. Symphonie unter Paul Ottenheimer und des »Te deum« im 1. Philharmonischen Konzert in Prag. - Aufführung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem Mengelberg in Amsterdam\n21.10.1906 (c): ein Neffe Bruckners (??) Kellner bei den Niagara-Fällen\r\nhttp://www.abil.at/Datenbank_Scheder/Bruckner_Chonologie.php?we_objectID=20689\r\n(Auch der Flötist Sam Bruckner in Salt Lake City soll mit AB verwandt gewesen sein.)\r\n21.10.1906 Aufführung der 2. Symphonie und der \"Trauermusik dem Andenken Anton Bruckners\" von Otto Kitzler jun. durch das Philharmonische Orchester Laibach und Mitglieder der Musikkapelle des 27. Infanterie-Regiments unterJosef Zöhrer in Laibach, . Aufführung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem Mengelberg in Amsterdam\n13.11.1906 Aufführung der 7. Symphonie durch das Orchester der Filharmoniske Selskab unter Axel Schiöler in Kopenhagen\n25.11.1906 Locus iste in Preßburg (Offertorium bei Beethovens Missa solemnis, liturgisch!)\nDezember 1906 Aufführung der 5. Symphonie in Kopenhagen\n16.12.1906 Aufführung der 9. Symphonie unter Ysaye in Brüssel.\n17.12.1906 Aufführung der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Helsingfors unter Georg Schnéevoigt\nSaison 1906/07 Aufführung der 4. Symphonie unter Suter in Basel\n4.1.1907 Aufführung der 3. Symphonie in Teplitz\n10.1.1907 Aufführung der 4. Sinfonie Beethovens [sic!] durch das Hallé-Orchester unter Hans Richter in der Free-Trade-Halle in Manchester.\n12.1.1907 Aufführung des »Te deum« durch die Musikforeningen unter Franz Neruda [in Kopenhagen].\n15.1.1907 Aufführung der 9. Symphonie unter Volkmar Andreae in Zürich.\nFebruar 1907 Aufführung der 5. Symphonie in Rom\n9.2.1907 Bruckner wird kurz erwähnt in einem Artikel in The Age Nr. 16198 (Melbourne, Victoria, Australien) auf S. 5\n27.2.1907 Aufführung der 3. Symphonie unter Ernst Radecke in Winterthur. [27.12.??]\n28.2.1907 Aufführung der 3. Symphonie durch das Hallé-Orchestra unter Hans Richter im 18. Konzert des Hallé-Konzertvereins in der Free-Trade Hall in Manchester\n3.3.1907 Schilderung von Ysayes Dirigat (9. Symphonie am 16.12.1906 in Brüssel\n5.3.1907 Aufführung der 9. Symphonie durch das Residentie Orkest unter Bernhard Stavenhagen in der Stadsschouwburg in Amsterdam.\nFruehjahr 1907 Aufführung der 7. Symphonie unter Bessella im Argentina-Theater in Rom\nMai 1907 Aufführung der 4. Symphonie unter José Lasalle in Barcelona\n3.6.1907 Aufführung der 4. Symphonie unter Mottl beim 2. Elsässisch-Lothringischen Musikfest in Straßburg\n3.11.1907 Aufführung von »Locus iste«, »Christus factus est« und »Os justi« durch den Häusermann'schen Privatchor in Zürich\nvor dem 5.12.1907 Aufführung der 7. Symphonie durch die [Budapester] Philharmoniker in Budapest.\n11.12.1907 Aufführung der 8. Symphonie unter Paul Ottenheimer in Prag.\nSaison 1907/08 Aufführung der 7. Symphonie unter Oscar Fried in St. Petersburg. - Aufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Konzertvereins-Orchester unter Löwe in Agram\n1908 teofilo de Angelis leitet die italienische Erstaufführung der 4. Symphonie im Anfiteatro Corea (später »Augusteum«) [in Rom]. Aufführung des »Te deum« durch die Philharmonische Gesellschaft in Triest (*). - Aufführung der 9. Symphonie unter Hans Richter in Birmingham (**): - und (mit »Te deum«) in Manchester (Hallé-Konzert) [12.3.1908] (***). - Aufführung der 9. Symphonie unter Hermann Suter in Basel: - Aufführung der 4. Symphonie in Lausanne.\n12.1.1908 Tschechische Erstaufführung der 6. Symphonie durch die Tschechische Philharmonie unter Adolf Zemánek [in Prag?]\n23.1.1908 Aufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Konzertvereinsorchester unter Ferdinand Löwe in Zagreb\n7.2.1908 Aufführung der 7. Symphonie durch die Konsertföreningen unter Tor Aulin [in Stockholm?]\n4.3.1908 Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Wilhelm Stenhammar.\n10.3.1908 Aufführung des 150. Psalms und des Kyrie der d-Moll-Messe durch die Hovkapelle und den Musikföreningens kör unter Franz Neruda [in Stockholm?]\n12.3.1908 Aufführung des »Te deum« durch das Hallé-Orchestra unter Hans Richter in Manchester\n13.4.1908 Aufführung des Quintett-Adagios in St. Gallen\n14.5.1908 Pariser Erstaufführung der 8. Symphonie durch das Orchestre Lamoureux unter Louis Hasselmans in der Salle Gaveau.\n24.9.1908 Holländische Erstaufführung [??] der 9. Symphonie durch das Concertgebouworkest unter Mengelberg in Amsterdam.\nNovember 1908 Aufführung der 3. Symphonie durch das Orchester des Wiener Konzertvereins unter Ferdinand Löwe in Budapest\n22.11.1908 Aufführung der 2. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Helsingfors unter Robert Kajanus. - Aufführung der 9. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem Mengelberg in Amsterdam\n27.11.1908 Aufführung der 9. Symphonie durch die Hovkapelle unter Armas Järnefelt [in Stockholm?].\nDezember 1908 Aufführung der 4. Symphonie unter Zdzislaw Jachimecki (1882 - 1953) in Krakau\n8.12.1908 Aufführung der 4. Symphonie durch den Musikverein in Znaim.\n9.12.1908, Aufführung der 3. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Wilhelm Stenhammar\n11.12.1908 Aufführung der 3. Symphonie durch das Wiener Konzertvereinsorchester unter Ferdinand Löwe in Budapest.\nSaison 1908/09 Aufführung der 7. Symphonie unter Unger in Metz\n1909 Erstaufführung der 4. Symphonie durch das Tonhalle-Orchester unter Volkmar Andreae in Zürich\n3.1.1909 Tschechische Erstaufführung der 1. Symphonie durch die Tschechische Philharmonie unter Adolf Zemánek [in Prag?\n17.1.1909 Aufführung von »Christus factus est« und »Locus iste« durch den Häusermannschen Privatchor unter Hans Häusermann in der Kreuzkirche in Zürich\n27.1.1909 Aufführung der 7. Symphonie unter Paul Ottenheimer in Prag.\nFebruar 1909 Aufführung der 8. Symphonie unter Ottenheimer in Prag\n14.2.1909 Aufführung des Scherzos der 3. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Wilhelm Stenhammar.\n2.5.1909 Aufführung der 4. Symphonie durch das Münchner Tonkünstler-Orchester unter Lasalle in Paris\n8.5.1909 Aufführung der 2. Symphonie durch das London Symphony Orchestra unter Arthur Nikisch in der Queen's Hall in London\nOktober 1909 Aufführung der 2. Symphonie unter Funtek in Wiborg\n8.10.1909 Ankündigung Helgoland (vermutlich amerikanische EA)\nNovember 1909 Aufführung der 4. Symphonie unter L. Materna in Antwerpen\nDezember 1909 Aufführung der 2. Symphonie in St. Petersburg durch das Hofopernorchester unter Nikisch\n5.12.1909 Aufführung der 7. Symphonie durch das Orchestre Lamoureux unter Camille Chevillard in der Salle Gaveau in Paris\nvor dem 21.12.1909 Ungarische Erstaufführung der 6. Symphonie in Budapest.\n31.12.1909 Aufführung der 2. Symphonie durch die Musikaliska Sällskap unter Leo Funtek in Viborg\nSaison 1909/10 Aufführung der 7. Symphonie unter Schwarz in Danzig. - Aufführung der 4. Symphonie unter Catelloni (geb. 1867) in Buenos Aires\n1910 Aufführung der 8. Symphonie [in Zürich?]. - Aufführung der 4. Symphonie in St. Gallen\n6.1.1910 Holländische Erstaufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworkest unter Gustav Kogel in Amsterdam\n16.2.1910 Aufführung der 3. Symphonie im 6. Abonnementskonzert unter Hans Pfitzner in Straßburg.\n25.2.1910 Aufführung der 4. Symphonie durch Musikforeningen [Oslo] unter Iver Holter.\n23.3.1910 Aufführung der 7. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Tor Aulin.\n31.3.1910 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Gustav Kogel in Amsterdam\n19.4.1910 Aufführung der 3. Symphonie durch das Wiener Tonkünstler-Orchester unter Oskar Nedbal in Krakau\n20.4.1910 Aufführung der 3. Symphonie durch das Wiener Tonkünstler-Orchester unter Oskar Nedbal in Lemberg.\n24.8.1910 Bericht über „Germanenzug“ in New York am 23.8.1910 (Wiener Akademischer Gesangverein).\n29.8.1910 „Germanenzug“ in Philadelphia (Bericht 30.8.1910)\n28.9.1910 Aufführung des »Te deum« durch das Concertgebouworchester und die Christelijke Oratoriumvereeniging unter Johan Schoonderbeek in Amsterdam.\nDezember 1910 Aufführung der 7. Symphonie unter Balling in Rom.\n10.12.1910 Aufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Konzertvereinsorchester unter Ferdinand Löwe in Budapest.\n21.12.1910 Aufführung der 7. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Wilhelm Stenhammar.\nSaison 1919/11 Aufführung der 9. Symphonie unter Jerzy Fitelberg (? - 1951) in Warschau\n1911 [Erst nach dem 24.11.1912?] Pariser Erstaufführung des »Ecce sacerdos« in der Kirche St. Eustache unter Felix Rauge. - Schweizerische Erstaufführung von »Helgoland« in Zürich\n1.1.1911 Aufführung des »Te deum« unter Balling in Rom.\n10.1.1911 Aufführung der 4. Symphonie unter Fritz Brun in Bern.\n26.1.1911 Aufführung der 3. Symphonie durch das Wiener Konzertvereinsorchester unter Ferdinand Löwe in Zagreb.\n11.2.1911 Aufführung der 4. Symphonie durch das Münchner Tonkünstlerorchester unter José Lasalle in Lyon\n4./6.4.1911 Aufführung des 150. Psalms durch die Musikforeningen unter Franz Neruda [in Kopenhagen]\n17.4.1911 Aufführung der 3. Symphonie durch das Wiener Konzertvereinsorchester unter Ferdinand Löwe in Budapest.\n23.4.1911 Aufführung des »Te deum« durch die Hovkapelle und den Musikföreningens kör unter Franz Neruda [in Stockholm]\n21.10.1911 Erste skandinavische Aufführung der 5. Symphonie unter Louis Glass bei der Dansk Tonekunstnerforening in Kopenhagen\n2.11.1911 Aufführung des Quintetts in Zürich.\n30.11.1911 Aufführung der 3. Symphonie durch die Hovkapelle unter Armas Järnefelt [in Stockholm?]\n14.12.1911 Aufführung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Evert Cornelis in Amsterdam\nvor dem 18.1.1912 Aufführung der 5. Symphonie durch die [Budapester] Philharmoniker unter István Kerner in Budapest.\n9.2.1912 Artikel (signiert \"Kfm.\" [Moritz Kaufmann?]) \"Bruckners Fünfte Symphonie in Karlsbad\" [unter Manzer] im Prager Tagblatt. - Aufführung der 7. Symphonie durch das Wiener Konzertvereinsorchester unter Ferdinand Löwe in Budapest.\nvor dem 10.2.1912 Aufführung der 3. Symphonie durch das Orchester des Wiener Konzertvereins unter Löwe in Budapest.\n29.2.1912 Aufführung der 9. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Evert Cornelis in Amsterdam\n7.4.1912 Anton Bruckner erwähnt als Mitglied eines Konzertvereins in Brooklyn\r\nhttp://www.abil.at/Datenbank_Scheder/Bruckner_Chonologie.php?we_objectID=32392\n29.4.1912 Ferdinand Löwe dirigiert in Bologna das »Andante religioso« (sic) aus der 2. Symphonie\nJuli 1912 How to pronounce Bruckner, Hummel, Pierné und Loeschhorn? Wer‘s für alle vier erfahren will, muss den Originalartikel lesen. Oder man gibt sich mit der Aussprache von Bruckner zufrieden …\n3.10.1912 Aufführung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Evert Cornelis in Amsterdam.\n3.11.1912 Tschechische Erstaufführung der 5. Symphonie durch die Tschechische Philharmonie unter Adolf Zemánek [in Prag?]\n28.11.1912 Aufführung von 9. Symphonie und \"Te deum\" durch das Hallé-Orchester (Orgel: C. H. Fogg), den Hallé-Chor und die Solisten Louie Fidler, Annie Hargreaves, John Collett und Hamilton Harris unter Michael Balling in Manchester.\n1913 Aufführungen des Adagios der 7. Symphonie und von Scherzo und Adagio der 9. Symphonie unter Toscanini in Italien. - Erstaufführung der 3. Symphonie durch das Tonhalle-Orchester unter Volkmar Andreae in Zürich\n8.1.1913 Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Wilhelm Stenhammar\n9.1.1913 Holländische Erstaufführung der 2. Symphonie durch das Concertgebouworkest unter Mengelberg in Amsterdam\n14.1.1913 Aufführung der 7. Symphonie durch das Wiener Konzertvereinsorchester unter Ferdinand Löwe in Budapest\n30.1.1913 Aufführung der 9. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Evert Cornelis in Amsterdam.\n31.1.1913 Artikel (signiert »Dw-n.«) »Bruckners Zweite Symphonie in Teplitz« im Prager Tagblatt.\n2.2.1913 Bericht in Salt Lake City über das Konzert vom 16.12.1912 in Berlin (siehe oben 16.12.1912). Außerdem Postulierung eines Cousins von Bruckner, Flötist in Salt Lake City (Hl. Zamazal, hilf!)\nMitte Februar 1913 Bernhard Wendel berichtet aus Petersburg, daß das 4. Kussewitzki-Konzert mit der 9. Symphonie unter Ernst Wendel der »herrlichste Symphonieabend« war\n16.2.1913 Aufführung der 7. Symphonie unter Hermann Suter in Basel\n27.2.1913 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Evert Cornelis in Amsterdam.\nAnfang März 1913 Bericht: E. von Tideböhl meldet für Moskau eine Aufführung der 9. Symphonie unter Ernst Wendel im 4. Koussewitzki-Konzert\nMitte April 1913 Gebhard Reiner erlebte in Basel die 6. Symphonie unter Hermann Suter »in vortrefflicher Ausarbeitung«\nAnfang Juli 1913 Herman Rutters berichtet aus Den Haag, daß in einem Konzert des Amsterdamer a-capella-Chores unter Anton Averkamp auch Chöre Bruckners gesungen wurden\nMitte Juli 1913 Von der Erstaufführung der 2. Symphonie unter Johannes Reichert im 4. Konzert des Kurorchesters in Teplitz-Schönau berichtet Anton Klima\nAnfang August 1913 Bericht: Für Mai/Juni 1913 berichtet L. Leonhard aus London, daß das »Ave Maria« »mit hoher Vollendung« durch den finnischen Chor »Suomen Laulu« aufgeführt wurde\nHerbst 1913 Aufführung der f-Moll-Messe durch den Stiftschor St. Leodegar unter Franz Joseph Breitenbach in Luzern\n25.9.1913 Aufführung der 2. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Evert Cornelis in Amsterdam.\n9./12.10.1913 Aufführung der 3. Symphonie (Fassung 1890) durch das Concertgebouworchester unter Mengelberg in Amsterdam\n17.10.1913, Aufführung der 7. Symphonie durch die Hovkapelle unter Armas Järnefelt [in Stockholm?].\n6.11.1913 Aufführung der 3. Symphonie unter Michael Balling im 4. Konzert des Hallé-Orchesters in der Free Trade Hall in Manchester.\n12.11.1913 Aufführung der 3. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Dirk Fock\n8.12.1913 Aufführung des Quintetts durch das Edith-Robinson-Quartett (Edith Robinson, Lily Simms, Isabel McCullagh und Mary McCullagh und Mrs. C. R. Briggs, Viola) um 19:30 Uhr in der Memorial Hall am Albert Square in Manchester.\n14.12.1913 Aufführung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Evert Cornelis in Amsterdam\n1914 Schweizerische Erstaufführung von »Um Mitternacht« und »Trösterin Musik« in Basel\n19.1.1914 Aufführung der 4. Symphonie durch die Musikaliska Sällskap unter Karl Ekman in Abo [Turku].\n22.1.1914 Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem Mengelberg in Amsterdam.\n2.2.1914 Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem Mengelberg in Arnhem. Weitere Aufführungen am 3. und 4.2.1914 in Haarlem bzw. Rotterdam\nMitte Februar 1914 [Eine gute Woche nach dem 3.2.1914] Aufführung von »Helgoland« durch den Lehrergesangverein Zürich unter Othmar Schoeck\n20.2.1914 3. Symphonie in Edinburgh\n28.2.1914, Aufführung der 8. Symphonie durch das Symphonieorchester Helsingfors unter Georg Schnéevoigt.\n1.3.1914 Tschechische Erstaufführung der 3. Symphonie durch die Tschechische Philharmonie unter Adolf Zemánek [in Prag?]\n2.4.1914 Aufführung des Quintetts durch die Kammermusikforeningen [in Kopenhagen].\nMitte April 1914 Bericht 9. Symphonie unter Pfitzner in Straßburg\n23.4.1914 Aufführung der 9. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Evert Cornelis in Amsterdam.\n19.11.1914 Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Evert Cornelis in Amsterdam.\n23.12.1914 Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Dirk Fock.\n3.1.1915 Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Evert Cornelis in Amsterdam\n16.1.1915 Aufführung der 9. Symphonie durch Det kgl. Kapel unter Georg Höeberg [in Kopenhagen].\n1./2.2.1915 [an beiden oder nur an einem dieser zwei Tage?] Aufführung eines Bruckner-Chores durch den Toronto Mendelssohn Choir unter Augustus Vogt.\n18.2.1915 Aufführung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Evert Cornelis in Amsterdam\n6.3.1915 Aufführung des »Locus iste« durch den Häusermannschen Privatchor unter Hans Häusermann anläßlich der Eröffnung des neuen Krematoriums in Zürich.\n1.4.1915 Aufführung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Georg Schnéevoigt [in Stockholm?].\n21.4.1915 Aufführung des »Te deum« durch das Concertgebouworchester und die Christelijke Oratoriumvereeniging unter Johan Schoonderbeek in Amsterdam.\n2.5.1915 Aufführung der 2. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Evert Cornelis in Amsterdam.\n17.6.1915 Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Evert Cornelis in Amsterdam.\n26.9.1915 „Ave Maria“ = „O Lord Most Holy“ in Yonkers, auch 10.10.1915. Ankündigungen einen Tag vorher\n16.10.1915 Aufführung der f-Moll-Messe durch den Domchor in St. Gallen.\n4.11.1915 Aufführung der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Georg Schnéevoigt [in Stockholm?]\n30.11.1915 Aufführung der f-Moll-Messe durch die Hovkapelle und den Musikföreningens kör unter Victor Wiklund [in Stockholm?]\n1916 – 1918 Fritz Volbach bringt in seinen Konzerten in Brüssel, Brügge und Antwerpen u.a. auch Symphonien Bruckners.\n2.1.1916 Aufführung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Evert Cornelis in Amsterdam\n16.1.1916 Aufführung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem Mengelberg in Amsterdam.\n7.4.1916 Aufführung der 9. Symphonie durch die Hovkapelle unter Armas Järnefelt [in Stockholm?].\n29.6.1916 Aufführung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Evert Cornelis in Amsterdam.\n24.9.1916 Aufführung der e-Moll-Messe (mit Orgelbegleitung) unter Josef Gallus Scheel im Dom zu St. Gallen anläßlich der 14. Generalversammlung des St. Gallischen Diözesan-Cäcilienvereins.\n25.9.1916 Dahlienzüchtung Bruckner. Ein Gartenbaubetrieb in Sydney bietet in The Sydney Morning Herald Nr. 24561 auf S. 1 Dahlien-Züchtungen an, die meist nach prominenten Persönlichkeiten benannt sind\r\nhttp://www.abil.at/Datenbank_Scheder/Bruckner_Chonologie.php?we_objectID=32529\n26.10.1916 Aufführung der 8. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Georg Schnéevoigt [in Stockholm?].\n1.11.1916 Aufführung der 3. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Wilhelm Stenhammar\n2.11.1916 Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Evert Cornelis in Amsterdam.\n6.12.1916 Detroit „Bruckner Avenue“. Amerikanische Straßenhistoriker sind gefordert!\r\nhttp://www.abil.at/Datenbank_Scheder/Bruckner_Chonologie.php?we_objectID=21517\nSaison 1916/17 Erstaufführung der 4. Symphonie unter Ernst Radecke in Winterthur.\n1917 Aufführung der f-Moll-Messe durch den Domchor in St. Gallen\n8.2.1917 Aufführung des Intermezzos (*) durch das Tonhalle-Quartett, das auch ein Quartett von Philipp Jarnach uraufführte (**), in Zürich.\n6.3.1917 Aufführung der 5. Symphonie durch die Hovkapelle unter Armas Järnefelt [in Stockholm?].\n19.3.1917 Aufführung der 2. Symphonie unter Ludwig Rüth in Kopenhagen.\n4.6.1917 „Trösterin Musik“ mit dem Wiener Männergesangverein in Zürich (Bericht aus Cincinnati)\n11.10.1917 Aufführung der 3. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Georg Schnéevoigt\n1.11.1917 Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Helsingfors unter Karl Ekman.\n3.11.1917 Aufführung der 3. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Georg Schnéevoigt [in Stockholm?]\n25./26.11.1917 Aufführung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem Mengelberg in Amsterdam bzw. Utrecht\n27.11.1917 Aufführung der 7. Symphonie unter Fritz Brun in Bern.\n11.1.1918 Aufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Konzertvereinsorchester unter Ferdinand Löwe in Budapest.\n18.1.1918 Aufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Konzertvereinsorchester unter Ferdinand Löwe in Olmütz\n31.1.1918 Aufführung der 2. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Evert Cornelis in Amsterdam.\n6.2.1918 Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Hjalmar Meissner.\n21.11.1918 Holländische Erstaufführung der 5. Symphonie durch das Concertgebouworkest unter Evert Cornelis in Amsterdam\n28.11.1918 Aufführung der 7. Symphonie unter Alexander Zemlinsky im 1. Philharmonischen Konzert der Deutschen Oper in Prag\n1919 Fünf Aufführungen der 4. Symphonie in der Schweiz: Zürich (2), Schaffhausen, Bern und St. Gallen\n23.1.1919 Holländische Erstaufführung der 1. Symphonie durch das Concertgebouworkest unter Mengelberg in Amsterdam\n25.1.1919 Aufführung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Oslo unter Ignaz Neumark.\n28.1.1919 Aufführung des »Te deum« durch die Musikforeningen unter Carl Nielsen [in Kopenhagen].\n2.3.1919 Tschechische Erstaufführung [(?) vgl. 17.1.1900] der 4. Symphonie durch die Tschechische Philharmonie unter Václav Talich [in Prag?]\n18.3.1919 Aufführung der 7. Symphonie durch die Hovkapelle unter Armas Järnefelt [in Stockholm?].\n5./6.4.1919 Konzertante Aufführung der f-Moll-Messe durch den Basler Gesangverein unter Hermann Suter im Münster zu Basel.\n20.7.1919 Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Evert Cornelis in Amsterdam.\n27.11.1919 Aufführung der 5. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Georg Schnéevoigt\n7.12.1919 Aufführung der 3. Symphonie unter Fritz Brun in Bern\n20./21.12.1919 Aufführung von 9. Symphonie (auch in Arnhem am 22.12.) - mit dem Adagio als 2. Satz - und »Te deum« durch das Concertgebouworchester unter Mengelberg in Konzerten des Amsterdamer Toonkunst-Chores in Amsterdam.\n1920 Schweizerische Erstaufführung von »Herbstlied« in Schaffhausen, von »Mitternacht« und »Träumen und Wachen« in Winterthur. - In Bern führt Ernst Kurth mit studentischen Teilnehmern zweimal an einem Abend das »Te deum« auf. - Aufführung der 7. Symphonie unter Dohnányi in Budapest\n15.1.1920 Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem Mengelberg in Amsterdam\n25.3.1920 Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Helsingfors unter Leo Funtek.\n10.4.1920 [?] Aufführung der 4. Symphonie (mit einem Strich im Finale (*)) durch das Concertgebouworchester unter Arthur Nikisch in Amsterdam.\n5./6.6.1920 Aufführung der Männerchöre »Mitternacht« [WAB 80], »Träumen und Wachen« [WAB 87] und »Um Mitternacht« [vermutlich WAB 90] (Tenorsolo: Justus Hürlimann) durch den Stadtsängerverein Winterthur unter Walther Reinhart\n2.10.1920 Aufführung der 7. Symphonie in Bern. - Holländische Erstaufführung der 8. Symphonie (leicht gekürzt (*)) durch das Concertgebouw-Orchester unter Hermann Abendroth in Den Haag. Weitere Aufführung (in Amsterdam) am 3.10.1920\n18.10.1920 Aufführung der 8. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Oslo unter Georg Schnéevoigt\n15.11.1920 Aufführung der 8. Symphonie unter Paul von Klenau in einem Konzert der Dansk Filharmonisk Selskab in Kopenhagen\n18.11.1920 Aufführung der 3. Symphonie unter Othmar Schoeck in St. Gallen\n20.11.1922 Aufführung der 4. Symphonie durch das London Symphony Orchestra unter Albert Coates in der Queen's Hall in London.\n29.11.1920, Montag Aufführung der 3. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Oslo unter Ernst Boehe.\n1921 Aufführung von Adagio und Scherzo der 9. Symphonie unter Franz Schalk im Augusteum in Rom [zwischen 21.2.1921 und 7.3.1921]\n1921 bis 1943 Der russische Musikwissenschaftler Iwan Iwanowitsch Sollertinskij (1902 - 1944), seit 1926 mit Dmitri Schostakowitsch befreundet, hält in seinen Notizen sämtliche Bruckner- und Mahler-Aufführungen durch die Leningrader Philharmoniker fest (zwischen 1921 und 1971 mehr als 50 Aufführungen durch dieses Orchester).\n6.1.1921 Aufführung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Wilhelm Furtwänglerin einem Konzert der Konsertföreningen im Auditorium in Stockholm\n27.1.1921 Aufführung der 8. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Fritz Stiedry [in Stockholm?]\n9.2.1921 Aufführung der 7. Symphonie durch das Symphonieorchester Helsingfors unter Leo Funtek.\n3. oder 2.3.1921 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Karl Muck in Amsterdam\n9.3.1921 Aufführung der 3. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Wilhelm Stenhammar\n10.3.1921 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Karl Muck in Amsterdam\n20.4.1921 Aufführung des Quintetts durch das Filharm. Selskaps Kammerensemble [in Oslo].\n6.10.1921 Aufführung der 8. Symphonie unter Willem Mengelberg in Amsterdam\n9.10.1921 Aufführung der 8. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem Mengelberg in Amsterdam\n12.10.1921 Aufführung der 3. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Georg Schnéevoigt [in Stockholm?]\n11.11.1921 Aufführung der 4. Symphonie durch die Hovkapelle unter Armas Järnefelt [in Stockholm?]\n14.11.1921 Aufführung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Oslo unter Georg Schnéevoigt\n26.11.1921 Aufführung der 5. Symphonie unter Hermann Suter in Basel\n30.11.1921 Aufführung der 3. Symphonie durch das Symphonieorchester Helsingfors unter Leo Funtek\n11.1.1922 Aufführung der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Siegmund von Hausegger\n22.1.1922 Aufführung des »Ave Maria« [WAB 6] durch den Cäcilienverein Oerlikon/Zürich unter J. U. Maier.\n7.2.1922 Aufführung von 9. Symphonie und »Te deum« unter Fritz Brun in Bern.\n8.3.1922 Aufführung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Max Fiedler\n9.3.1922 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Karl Muck in Amsterdam\n13.3.1922 Aufführung der 5. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Oslo unter Georg Schnéevoigt.\n27.8.1922 Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Felix Weingartner im Teatro Colon in Buenos Aires.\n25.10.1922 Aufführung der 6. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Georg Schnéevoigt . - Erstaufführung der 6. Symphonie unter Hermann Scherchen im Stadthaussaal in Winterthur\n15.11.1922 Aufführung der 8. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Ture Rangström.\nNovember/Dezember 1922 [Zwischen Mitte November und Mitte Dezember]\r\nAufführung der 8. Symphonie unter Othmar Schoeck in St. Gallen\nDezember 1922 Klavieraufführungen durch Stradal in Prag und deutschen Städten Böhmens\n12.12.1922, Dienstag\r\nAufführung der 5. Symphonie unter Fritz Brun in Bern (zuvor fand eine öffentliche Hauptprobe statt).\n14.12.1922 Aufführung der 6. Symphonie durch das Symphonieorchester Helsingfors unter Leo Funtek\n31.12.1922 Aufführung des Quintetts im Helsingfors Musikinstitut\n1923 Aufführung der 4. Symphonie in Bergen. - Aufführung des »Ave Maria« [WAB 7] in Burgdorf bei Bern\n17.1.1923 Aufführung der 7. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Tor Mann.\nFebruar 1923 Bericht: Gebhard Reiner von der 6. Symphonie unter Hermann Suter in Basel\n8./11.2.1923 Aufführung der 9. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Karl Muck in Amsterdam.\n14.3.1923 Aufführung der 8. Symphonie durch das Philharmonische Orchester unter Schnéevoigt [??] in Stockholm.\n26.3.1923 Aufführung der 3. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Oslo unter José Eibenschütz.\n8.4.1923 Aufführung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Siegmund von Hausegger\n9.4.1923 Aufführung des Quintetts durch die Kammarmusikföreningen Marteau et al. [in Stockholm?].\n9./10.5.1923 Konzerte der Berliner Philharmoniker unter Volkmar Andreae in Mailand. [In welchem der beiden Konzerte?] italienische Erstaufführung von Bruckners 3. Symphonie.\n14.5.1923 Aufführung der 3. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Volkmar Andreae in Bern.\n15.5.1923 Aufführung des Adagios der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Oslo unter Arild Sandvold.\n1.6.1923 Glosse: Spielen von Bruckner-Symphonien unter Strafe stellen!\r\nhttp://www.abil.at/Datenbank_Scheder/Bruckner_Chonologie.php?we_objectID=32669\n2.6.1923 ergänzende Glosse: Bruckner in Konzerten nicht verbieten, sonst seien private Orgien zu befürchten (= wie beim Schwarzbrennen)\n21.8.1923 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Richard Strauss im Teatro Colon in Buenos Aires.\n18.9.1923 The Ottawa Citizen Nr. 80 (Ottawa, Ontario, Canada) kündigt auf S. 4 die 7. Symphonie für die kommende Saison in Toronto an:\n28.9.1923 Aufführung der 4. Symphonie durch das Blüthner-Orchester Berlin unter Camillo Hildebrand in Odense\n17.10.1923 Aufführung der 7. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Tor Mann\n4.11.1923 Tschechische Erstaufführung der 9. Symphonie durch die Tschechische Philharmonie unter Václav Talich [in Prag?]\n9.12.1923 Aufführung von »Ecce sacerdos« und »Ave Maria« [WAB 6] durch den Pfarr-Cäcilienverein der Stadt Bern unter Josef Ivar Müller [in der Dreifaltigkeitskirche?] in Bern. - Aufführung der 8. Symphonie durch das Orchester des Deutschen Theaters unter Otto Klemperer in Prag\n13./16.12.1923 Aufführung des Scherzos der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Bergen unter Johann Ludwig Mowinckel.\nSaison 1923/24 Aufführung der 7. Symphonie unter Luigi van Kunits in Toronto.\n1924 Erstaufführung der 5. Symphonie durch das Tonhalle-Orchester unter Volkmar Andreae in Zürich. - Schweizerische Erstaufführung von »Sängerbund« in Olten in der Schweiz - Aufführung der 3. Symphonie unter Oskar Disler in Schaffhausen, der 9. Symphonie unter Hermann Scherchen in Winterthur und der 7. Symphonie unter Othmar Schoeck in St. Gallen\n8.1.1924 Aufführung der 8. Symphonie unter Fritz Brun in Bern (zuvor fand eine öffentliche Hauptprobe statt)\n15.1.1924 Aufführung von 7. Symphonie und »Te deum« in Zürich\n30.1.1924 Erstaufführung der 2. Symphonie unter Hermann Scherchen in Winterthur.\n7./10./16.2.1924 Aufführung der 5. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Karl Muck in Amsterdam\n2./16.3.1924 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Karl Muck in Amsterdam\n7./10.3.1924 4. Symphonie in Filmmusik „Die zehn Gebote“\r\nhttp://www.abil.at/Datenbank_Scheder/Bruckner_Chonologie.php?we_objectID=29817\r\nhttp://www.abil.at/Datenbank_Scheder/Bruckner_Chonologie.php?we_objectID=32685\n9.4.1924 Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Ture Rangström\nMai 1924 Bericht: Gebhard Reiner von der 8. Symphonie unter Hermann Suter in Basel\n7.5.1924 Aufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in St. Gallen.\n14.5.1924 Aufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in Bern.\n31.5.1924 Erste Rundfunkübertragung eines Bruckner-Werkes\r\nhttp://www.abil.at/Datenbank_Scheder/Bruckner_Chonologie.php?we_objectID=22093\n14.8.1924 Mascagni als Bruckner-Dirigent geschildert\n17.8.1924 Adagio der 8. Symphonie unter Hoogstraten im Lewisohn Stadium in New York\n27.8.1924 Die Aufführungen des Films \"The Ten Commandments\", für deren Begleitmusik auch Bruckners 4. Symphonie verwendet wurde, wird in The Calgary Daily Herald Nr. 4152 (Calgary, Alberta, Canada) auf S. 4 angekündigt:\n11.9.1924 Aufführung der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Bergen unter Harald Heide.\n14.9.1924 Bericht, dass Koussewitzky in Russland zwischen 1907 und 1914 auch Bruckner aufgeführt hat\n12.10.1924 Aufführung des Quintett-Adagios in einer Orchesterbearbeitung durch die Hovkapelle [Stockholm] unter Olallo Morales\n17.10.1924 The Symphony to be played is the Third of the noted Australian [sic] composer in D minor.\n19.10.1924 d-Moll-Messe in St. Louis (vermutlich amerikanische EA), Erläuterungen 18.10.1924\n28.10.1924 Die Reichspost Nr. 298 meldet auf S. 7, dass es nach der sehr schlecht kritisierten Aufführung der 9. Symphonie im 1. Philharmonischen Konzert in Budapest zu Konflikten zwischen den Budapestern Philharmonikern und den Kritikern gekommen ist\n3.11.1924, Montag Aufführung der 5. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Oslo unter Georg Schnéevoigt\n12.11.1924 Aufführung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Wilhelm Sieben\n16.11.1924 Aufführung der 7. Symphonie durch den Kirchenmusikverein zu St. Martin unter Alexander Albrecht in Preßburg\n29.11.1924 Aufführung der 1. und 9. Symphonie unter Hermann Suter [in Basel?]\n4./7.12.1924 Aufführung der 4. Symphonie und des »Te deum« durch das Symphonieorchester Helsingfors unter Leo Funtek\n5./10.12.1924 Aufführung der 9. Symphonie und des »Te deum« durch das Symphonieorchester Göteborg unter Ture Rangström\n15.12.1924 Rundfunksendung mit Filmmusik (mit 4. Symphonie), Ankündigung 14.12.1924 (Details zur Rundfunksendung)\r\nhttp://www.abil.at/Datenbank_Scheder/Bruckner_Chonologie.php?we_objectID=29924\r\nhttp://www.abil.at/Datenbank_Scheder/Bruckner_Chonologie.php?we_objectID=29923\nSaison 1924/25 Januar 1926: Egon Hajek berichtet von einer Bruckner-Feier in Kronstadt (Siebenbürgen) in der Saison 1924/25, bei der die 7. Symphonie durch die Kronstädter philharmonische Gesellschaft und den Hermannstädter Musikverein unter Novak und das »Te deum« mit dem Kronstädter Männergesangverein unter Bickerich aufgeführt wurden. - [vermutlich September/Oktober 1924] Aufführung der 8. Symphonie durch das Concertgebouw-Orchester unter Willem Mengelberg in Amsterdam\n1925 Erstaufführung der 1. Symphonie durch das Tonhalle-Orchester unter Volkmar Andreae in Zürich\n14.1.1925 Aufführung der 1. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Siegmund von Hausegger.\n17./18.1.1925 Aufführung von 150. Psalm, e-Moll-Messe und »Te deum« durch den Basler Gesangverein unter Hermann Suter [in Basel].\n14.2.1925 Aufführung der 4. Symphonie durch die Aarhus filharm. Selskab unter Emil Robert-Hansen\n25.2.1925 Aufführung der 6. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Tor Mann\nMärz 1925 E. J. Kerntler erwähnt eine Aufführung der 9. Symphonie unter E. v. Dohnányi in Budapest\n5./14./15.3.1925 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Karl Muck in Amsterdam, Den Haag bzw. Amsterdam\n9.3.1925 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Karl Muck in Rotterdam\n10.3.1925 Aufführung der 1. Symphonie unter Fritz Brun in Bern (zuvor fand eine öffentliche Hauptprobe statt)\n12.3.1925 Aufführung des »Christus factus est« und des »Virga Jesse« durch den Häusermannschen Privatchor unter Hermann Dubs in Zürich\n14./15.3.1925 Aufführung von g-Moll-Ouvertüre und »Helgoland« in einem Konzert des Männerchores Bern unter Otto Kreis\n11.4.1925 Aufführung eines Bruckner-Adagios [vielleicht 7. Symphonie??] unter Hermann Scherchen im Mailänder Konservatorium\nAugust 1925 Gebhard Reiner berichtet von einer »sorgfältig durchgearbeiteten« Aufführung der e-Moll-Messe und des »Te deum« durch den Basler Gesangverein unter Hermann Suter in Basel. - Bericht: In Danzig die 4. Symphonie und unter Stiedry die 5. Symphonie\n13.10.1925 Aufführung des 150. Psalms durch das Concertgebouworchester und die Christelijke Oratoriumvereeniging unter Johan Schoonderbeek in Amsterdam.\n28.10.1925 Aufführung der 3. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Wilhelm Sieben.\nNovember 1925 Laut Jahresbericht 1924/25 des Städtischen Kurorchesters wurden in Teplitz-Schönau die ersten sechs Bruckner-Symphonien unter O. K. Wille aufgeführ\n4.11.1925 Aufführung der 5. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Paul Scheinpflug\n24.11.1925 Aufführung der 6. Symphonie unter Fritz Brun in Bern (zuvor fand eine öffentliche Hauptprobe statt)\n1926 Aufführung des »Ave Maria« [WAB 7] in Zürich. - Aufführung der 7. Symphonie unter Clemens Krauss in Budapest\n1.1.1926 The Honolulu Advertiser Nr. 13844 (Honolulu, Hawaii) auf S. 3\n27.1.1926 Aufführung der 2. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Adolf Wiklund\n3.2.1926 Aufführung der 8. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Wilhelm Sieben\n10.2.1926 Aufführung von Werken Mahlers und Bruckners [vermutlich, da mit großem Orchester, einer Symphonie] unter Hermann Scherchen in der Stadtkirche in Winterthur.\n17.2.1926 Aufführung der 3. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Hermann Abendroth.\n18.2.1926 Aufführung der 2. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem Mengelberg in Amsterdam\nMärz 1926 Walther Vetter aus Danzig meldet eine Aufführung der 3. Symphonie, »leider in der stimmungsmordenden und klangfressenden riesigen Messehalle«\nApril 1926 Bericht: Dasselbe Werk [6. Symphonie] erfuhr laut Julius Mai in der Saison 1925/26 in Bern unter Fritz Brun eine »prachtvolle Interpretation«\nMai 1926 J. G. Prod'homme meldet aus Paris die Aufführung der 2. Symphonie unter Spanjaard\n9.5.1926 Aufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in Prag.\nSeptember 1926 aus Olmütz Angela Drechsler:\r\n»Zu großer Weihe erhob sich der letzte Abend [des Olmützer Musikvereins], der als Hauptwerk die 3. Sinfonie von Bruckner bot.«\nOktober 1926 Die 7. Symphonie erklang auch in Budapest unter Clemens Krauß (Bericht von Aurel Kern)\n3./4.10.1926 Aufführung der 8. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Oslo unter Georg Schnéevoigt in Oslo.\n11.10.1926 Aufführung des Liedes \"Im April\" (mit Penickova-Rochova) und des Quintetts in Prag. Das Konzert wird ab 20 Uhr vom Prager Rundfunksender II (Welle 372) übertragen\n13.10.1926 Aufführung der 5. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Václav Talich\n27.10.1926 Aufführung der 3. Symphonie durch das Akademische Orchester Berlin unter Ernst Praetorius im Friedrich-Wilhelm-Schützenhaus in Danzig.\n7.11.1926 Die Aufführung der e-Moll-Messe in der Smichover Wenzelsbasilika wird um 10 Uhr vom Rundfunksender Prag II (Welle 372) übertragen\n18.11.1926 Aufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) unter Albert Nef in einem Volkssinfoniekonzert in Bern.\n1.12.1926 Aufführung der 7. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Tor Mann\n1927 Erstaufführung der 6. Symphonie durch das Tonhalle-Orchester unter Volkmar Andreae in Zürich. Bericht April 1927. - Schweizerische Erstaufführung des Chores »Das hohe Lied« in Bern\n1.1.1927 Aufführung des \"Locus iste\" [mit deutschem Text, siehe die Anmerkung] in einer Morgenandacht (mit Generalsuperintendent Dr. Kalweit) in Danzig.\n8.1.1927 Andante der f-Moll-Symphony in Los Angeles (vermutlich EA), 11.1.1927 in Pasadena, 12.1.1927 in Hollywood\n23.1.1927 The Province Nr. 296 (Vancouver, British Columbia, Canada) meldet auf S. 20:\r\n\" The City of Marienbad has placed a memorial tablet on the house in which Bruckner stayed in 1872 [sic], and where he completed his Third Symphony.\"\n25.1.1927 Aufführung der 2. Symphonie unter Fritz Brun in Bern (zuvor fand eine öffentliche Hauptprobe statt)\nFebruar 1927 Julius Mai erwähnt in seinem Bericht aus Bern die d-Moll-Symphonie (»Nullte«) unter Neff und die e-Moll-Messe durch den Pfarr-Cäcilien-Verein unter Josef Ivar Müller\n13.4.1927 (Vermutlich) Russische Erstaufführung der 8. Symphonie [in Leningrad?] unter Otto Klemperer.\nJuni 1927 Zu den Höhepunkten der Städtischen Sinfoniekonzerte unter Kornelius Kun in Danzig zählt Walther Vetter die 9. Symphonie\nSommer 1927 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Abendroth [in Amsterdam?]\n30.6.1927 Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Cornelis Dopper in Amsterdam\nJuli 1927 Bericht: In Basel erwies sich Gebhard Reiner zufolge der Gastdirigent Fritz Hirt als »ein nach der Tiefe schürfender Musiker von ganz spezieller Begabung für Anton Bruckner«\nAugust 1927 R. Bertoldy erwähnt Aufführungen der 7. und 8. Symphonie in Leningrad\n17.9.1927 Tschechische Erstaufführung der 8. Symphonie durch die Tschechische Philharmonie unter Václav Talich [in Prag?]\n18.9.1927 Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Cornelis Dopper in Amsterdam\n28.9.1927 Aufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) unter Franz Moißl in Karlsbad.\nOktober 1927 Aufführung der 7. Symphonie durch das Orchester der Mailänder Scala unter Oskar Fried in Mailand\n1.10.1927 Aufführung von e-Moll-Messe und »Ecce sacerdos« unter Franz Zeman anläßlich des 60. Geburtstages von Bischof Dr. Josef Groß in Leitmeritz\n12.10.1927 Aufführung der 8. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Václav Talich.\nNovember 1927 Julius Mai meldet die Aufführung der 2. Symphonie unter Fritz Brun in Bern\n9.11.1927 Pariser Erstaufführung der 6. Symphonie unter Heinrich Laber\n23.11.1927 Aufführung des Libera [WAB 22] durch den Häusermannschen Privatchor unter Hermann Dubs und der 8. Symphonie unter Hermann Scherchen im 5. Abonnementskonzert des Musikkollegiums Winterthur in der Stadtkirche Winterthur. An der Orgel K. Matthaei\n25./27.11.1927 Aufführung von f-Moll-Messe und »Te deum« durch den Wilhelmer-Chor [St. Guillaume] unter Fritz Münch in Straßburg.\n5.12.1927 Aufführung der 6. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Franz Schalk im Luzerner Saal in Prag.\n25.12.1927 (»Weihnachten 1927«) Aufführung der e-Moll-Messe unter Franz Zeman in Leitmeritz\n28.12.1927 Aufführung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester unter Leopold Reichwein in Stockholm\nSaison 1927/28 Bruckner-Zyklus unter Volkmar Andreae in Zürich (5 Populäre Symphoniekonzerte, 2 Abonnements-, 2 Volkskonzerte)\n1928 Jascha Horenstein spielt mit den Berliner Philharmonikern die 7. Symphonie auf Schallplatte ein (**). Dasselbe Werk dirigierte er auch in Spanien. - Aufführung des »Ave Maria« [WAB 7] in Winterthur. - Aufführung der 8. Symphonie durch das Concertgebouw-Orchester unter Carl Schuricht [in Amsterdam?]\nJanuar 1928 Georg Rimskij-Korssakoff kündigt für Leningrad die 3. und 9. Symphonie an. - wird die Aufführung der 6. Symphonie unter Laber in Frankreich besprochen\n4.1.1928 Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Eduard Mörike.\n7.2.1928 Aufführung der 7. Symphonie (ohne Scherzo) unter Rued Langgaard in einem Konzert der Klassisk Musikforening in Kopenhagen\n16.2.1928 Aufführung der 9. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem Mengelberg in Amsterdam\n22.2.1928 Aufführung der 9. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem Mengelberg in Rotterdam.\n[nach dem 8.3.1928] Aufführung einer Symphonie durch das University Symphony Orchestra [vermutlich unter Heinze, in der Town Hall] in Melbourne (Australien)\nvor dem 10.3.1928 (1927) Aufführung der 9. Symphonie und des »Te deum« unter Rudolf Nilius in Notre Dame in Paris\n10.3.1928 Aufführung des »Te deum« und Pariser Erstaufführung der f-Moll-Messe durch den Chor von St. Guillaume (Straßburg) und die Société des Concerts unter Fritz Münch in der Salle Pleyel (*). Aufführung der f-Moll-Messe [unter Hermann Lang?] in der Kathedrale von Lausanne\n11.3.1928 Aufführung der f-Moll-Messe [unter Hermann Lang?] in der Kathedrale von Lausanne\n14.3.1928 Aufführung der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Ture Rangström.\nFrühjahr 1928 Aufführung der e-Moll-Messe unter Franz Zeman in Leitmeritz\n24.3.1928 Aufführung von »Germanenzug« und »Te deum« [unter Franz Zeman?] im Konzert des Leitmeritzer Gesang- und Musikverein\n26.3.1928 Aufführung eines Männerchors d^urch den Rochdale Male Voice Choir unter George Whitaker in der Rochdale Art Gallery in Manchester.\n28.3.1928 Aufführung der 8. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Tor Mann.\nJuni 1928 Erich Steinhardt berichtet aus Prag: »H. W. Steinberg hat durch die Wiedergabe von Bruckners Vierter ... auch die bisher Zaghaften zu Stürmen des Jubels hingerissen.«\nJuli 1928 Georg Rimskij-Korssakoff meldet aus Leningrad eine Bruckner-Aufführung unter Abendroth\n1.7.1928 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Hermann Abendroth in Amsterdam\n6.7.1928 Aufführung der f-Moll-Messe mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Hermann Lang beim 24. Eidgenössischen Sängerfest in Lausanne [Wiederholungen am 8.7.1928, 13.7.1928 und 15.7.1928]\n20.7.1928 4. Symphonie unter Hoogstraten im Lewisohn Stadium in New York\nAugust 1928 Egon Hajek berichtet von der südosteuropäischen Erstaufführung der 8. Symphonie unter Paul Richter [in der Schubert-Feier am 6.2.1928?] in Kronstadt\n23.9.1928 Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Cornelis Dopper in Amsterdam.\n6.10.1928 Aufführung des 150. Psalms unter Franz Zeman in der Domkirche in Leitmeritz\n10.10.1928 Aufführung der 1. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Tor Mann\n31.10.1928 Aufführung der 6. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Václav Talich. - Aufführung der 4. Symphonie unter Othmar Schoeck in Winterthur\n17.12.1928 Besprechung von 150. Psalm, Adagio der 6. Symphonie [und der f-Moll-Messe?] durch G. Bundi in »Der Bund« [Bern]\nSaison 1928/29 [Saison 1927/28?] Bruckner-Zyklus in Zürich: Aufführung der 9 Symphonien unter Volkmar Andreae. [1928/29] Viermalige Aufführung der f-Moll-Messe in der Schweiz (beim Eidgenössischen Sängerfest in Lausanne [Juli 1928], in Münsingen (bei Bern) [Dezember 1929] und - mit dem Adagio der 6. Symphonie zuvor -in Langenau [Langnau? Pfingsten 1929?] durch die Lehrerschaft Konolfingen und das Berner Stadtorchester unter Ernst Schweingruber, Solisten: u.a. Ernest Bauer (Tenor) und Ernst Schläfli (Baß)), Aufführung des »Te deum« durch den Berner Lehrergesangverein (Januar 1929) (*). - Aufführung der d-Moll-Messe [durch den Pfarr-Cäcilienverein der Stadt Bern?] unter Josef Ivar Müller [in der Dreifaltigkeitskirche?] in Bern (**). - Zyklische Besprechungen aller elf Symphonien mit Klavieraufführungen (vierhändig) in Bern. [schon zuvor? 1927/28?] Vorlesungen von Ernst Kurth und Gustav Renker in Bern\n1929 Aufführung der 5. Symphonie unter Weingartner [in Basel?]\nJanuar 1929 zweimaligen Aufführung der 3. Symphonie unter Clemens Krauß in Buenos Aires\n4.1.1929 Aufführung der f-Moll-Messe und des »Te deum« durch das Concertgebouworchester und die Christelijke Oratoriumvereeniging unter Hubert Cuypers in Amsterdam.\n8.1.1929 Aufführung der f-Moll-Messe und des »Te deum« durch das Concertgebouworchester und die Römisch-Katholische Oratoriumvereeniging unter Theo van der Bijl in Amsterdam\n16.1.1929 The Sydney Morning Herald Nr. 28403 (Sydney, New South Wales, Australien) kündigt auf S. 12 an, dass in der kommenden Saison eine Bruckner-Symphonie, die 3., 6. oder 7. Symphonie, unter Dr. Orchard aufgeführt wird\n19./20.1.1929 Aufführung der 8. Symphonie (ungekürzt) durch das Concertgebouworchester unter Otto Klemperer in Amsterdam (mit Rundfunkübertragung).\n20./21.1.1929 Aufführung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Oslo unter Heinz Unger.\n24.1.1929 Aufführung der 3. Symphonie durch das Symphonieorchester Helsingfors unter Armas Järnefelt.\n30.1.1929 The Sydney Morning Herald Nr. 28415 (Sydney, New South Wales, Australien) macht auf S. 1 auf Schallplatten aufmerksam:\r\n\"PARLOPHONE PARLOPHONE.\r\n\"SILENT SURFACE\"–\"LONG LIFE.\"\r\nMo Music Lover Should be Without These Wonderful New Records.\r\n[... Verdi ...]\r\nA5006.–TE DEUM LAUDAMUS. Anton Bruckner.\r\nTU REX GLORIAE CHRISTE. Anton Bruckner.\r\nSung by the Bruckner Choir.\n6.2.1929 Aufführung der 3. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Armas Järnefelt.\n23.2.1929 The Sydney Morning Herald Nr. 28436 bespricht auf S. 12 neue Schallplatten (vgl. die Ankündigung am 30.1.1929)\n1./2.3.1929 4. Symphonie in Cincinnati. Gershwin im Publikum (vielleicht auch noch bei Bruckner?)\n10.3.1929 Perger Präludium in Pittsburgh (vermutlich amerikanische EA)\n14.3.1929 Aufführung der 6. Symphonie durch das Reid Symphony Orchestra unter Donald Francis Tovey um 20 Uhr im 8. Konzert der 13. Saison in der Usher Hall in Edinburgh.\nFrühling 1929 Aufführungen von Bruckner-Symphonien in Turin (unter Rudolf Nilius) und Bukarest (unter Robert Manzer)\n23.3.1929 The Age Nr. 23076 (Melbourne, Victoria, Australien) kündigt auf S. 6 eine Aufführung des \"Te deum\" [am 21.9.1929\n31.3.1929 Aufführung der d-Moll-Messe unter Franz Zeman [in der Domkirche] in Leitmeritz\n6.4.1929 3. Symphonie im Studio Birmingham. - Aufführung von »Helgoland«, 4. Symphonie und 150. Psalm unter Franz Zeman in Leitmeritz\n22.4.1929 The Manchester Guardian Nr. 25784 berichtet auf S. 6 von Londoner Konzerten mit Orgeltranskriptionen Brucknerscher Symphoniesätze\n3.8.1929 Das Honolulu Star-Bulletin Nr. 10582 (Honolulu, Hawaii) infomiert auf S. 41 (= S. 9 des 3. Teils) über den Schallplattenbestand der hiesigen Musikbibliothek\n22.8.1929 7. Symphonie unter Hoogstraten im Lewisohn Stadium in New York\n23.8.1929 Aufführung der f-Moll-Symphonie durch das Karlsbader Kurorchester unter Franz Moißl im 23. Konzert (»Zugunsten der Brucknergemeinde in Karlsbad«).\n24.8.1929 Das Honolulu Star-Bulletin Nr. 11741 informiert auf S. 43 (= S. 11 des 3. Teils) über die heutige Präsentation von Schallplatten:\r\n\" CHEZ LES BRETONS\nSeptember 1929 Julius Mai berichtet über die Abonnementskonzert unter Fritz Brun in Bern: »Den Triumphalschluß bildete Bruckners 5. Sinfonie.«\n21.9.1929 Te Deum in Melbourne. Aufführung des \"Te deum\" durch den Oriana Madrigal Choir unter Frazier anlässlich der Einweihung der neuen Orgel in der Town Hall in Melbourne\n23.9.1929 Besprechung des Konzerts vom 21.9.1929 mit dem \"Te deum\" in The Age Nr. 23232 (Melbourne, Victoria, Australia) auf S. 16\n28.9.1929 Der Korrespondentenbericht (datiert Salzburg, 20.8.1929) über die Musikfeste in München und Salzburg in The Age 23237 (Melbourne, Victoria, Australien) auf S. 10 kommt auch auf das Konzert mit der 7. Symphonie [am 19.8.1929] zu sprechen\n6.10.1929 Aufführung der g-Moll-Ouvertüre durch das Akademische Orchester Berlin unter Walther Gmeindl im Reichsdankhaus Schneidemühl [in Pila/Polen]\n16./30.10.1929 Aufführung der 2. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Tor Mann.\n19.10.1929 Anlässlich der Aufführung einer Beethoven Symphonie durch das Honolulu Symphony Orchestra im November widmet sich Arthur Brooke im Honolulu Star-Bulletin Nr. 10623/11764 auf S. 47 (= S. 13 des 3. Teils) dem Phänomen von Ruhm und Vergänglichkeit in der Musik:\n29.10.1929 Aufführung der 7. Symphonie durch die Hovkapelle [Stockholm] unter Armas Järnefelt\n5.11.1929 Aufführung der 4. Symphonie durch das Liverpool Philharmonic Orchestra unter Abendroth um 19:45 Uhr im 3. Konzert der Konzertserie [vermutlich in Liverpool]\n20.11.1929 Aufführung der 8. Symphonie durch das London Symphony Orchestra unter Otto Klemperer im 2. Courtauld-Sargent-Konzert in der Queen's Hall in London\n23.11.1929 Ankündigung einer d-moll-Symphonie [vermutlich der 3. Symphonie, da sie schon zu den für 1929 angekündigten Werken gehört hatte] für das kommende Jahr in The Sydney Morning Herald Nr. 28670 (Sydney, New South Wales, Australia)\n1.12.1929 Aufführung von »Trösterin Musik« und »Um Mitternacht« durch den Männerchor Wiedikon/Zürich unter Johannes Fuchs\n15.12.1929 Aufführung der d-Moll-Messe unter Franz Zeman [in der Domkirche] in Leitmeritz\n28.12.1929 The Sydney Morning Herald Nr. 28699 (Sydney, New South Wales, Australia) gibt auf S. 6 den Grund an, warum die geplanten Aufführungen der 3. und 7. Symphonie sich verzögern, und referiert über die Kritikerresonanz nach der Londoner Aufführung der 8. Symphonie [am 20.11.1929, die schlechte Kritik vom 24.11.1929 verschweigend]\n1930 Aufführung der 3. Symphonie durch das Conservatorium Orchestra unter Dr. Orchard in Sydney (Australien). - Der Wiener Männergesangverein hat auf seiner Schweiz- und Frankreichreise auch Männerchöre Bruckners im Programm. - Aufführungen kirchenmusikalischer Werke bei der 900-Jahrfeier des Doms zu Speyer und bei der Tagung des Cäcilienvereins in Luzern. - Erstaufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) durch das Tonhalle-Orchester unter Volkmar Andreae in Zürich. - Schweizerische Erstaufführung von »Der Abendhimmel« in Chur\n25.1.1930 Aufführung der 2. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Adolf Wiklund\n12.2.1930 Aufführung der 4. Symphonie durch Det kgl. Kapel unter Franz Schalk [in Kopenhagen].\n16.2.1930 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Hermann Abendroth in Amsterdam\n26.2.1930 Aufführung des Quintetts durch Mitglieder des Philharmonischen Orchesters Oslo. - Aufführung der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Adolf Wiklund\nMärz 1930 Gebhard Reiner erwähnt eine Aufführung der 5. Symphonie unter Weingartner in Basel. - Aus Bern schreibt Julius Mai: »Dadurch, daß Fr. Brun Bruckners 8. Sinfonie einen ganzen Abend widmete und Ernst Kurth kurz vorher das Werk unter meisterhafter Interpretation auf zwei Flügeln erläuterte, konnte der Koloß in seiner ganzen Erhabenheit und titanischen Größe erstehen.«\n20.3.1930 Aufführung der 4. Symphonie durch das Reid Symphony Orchestra unter Donald Francis Tovey um 20 Uhr im 8. Konzert der 14. Saison in der Usher Hall in Edinburgh.\nFrühjahr 1930 Aufführung der 4. Symphonie unter Franz Schalk in Schweden [?? vgl. 18.2.1931], unter Furtwängler in London [April] und unter Steinberg in Prag\n31.3.1930 Aufführung der 4. Symphonie durch das British Women's Symphony Orchestra unter Malcolm Sargent um 20 Uhr in der Queen's Hall in London\nApril 1930 Aufführung der 4. Symphonie (mit gekürztem 2. Satz, ab Reprise) durch die Wiener Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in London\n25. - 27.4.1930 Bruckner-Fest in Leitmeritz.\n29.4.1930 Aufführung der 9. Symphonie und des »Te deum« durch das Philharmonische Orchester Stockholm und den Mus. Sällskapets kör unter Václav Talich. - Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in der Queens Hall in London.\nMai 1930 Bericht: Hendrik Diels meldet die Antwerpener Erstaufführung der 7. Symphonie in einem Konzert der Koninkllijke Maatschappij van Dierkunde unter Flor Alpaerts\n12.7.1930 The Age Nr. 23481 (Melbourne, Victoria, Australia) nimmt Richard Spechts Buch \"Johannes Brahms\" zum Anlass, ausführlich über Brahms zu schreiben\nOktober 1930 Julius Mai (Bern) erwähnt lobend die 4. Symphonie unter Albert Nef in einem Volkskonzert\n15.10.1930 Aufführung der 7. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Tor Mann\nNovember 1930 Bericht: William Behrend erwähnt eine Bruckner-Aufführung mit der Königlichen Kapelle unter Franz Schalk in Kopenhagen\n4./6.12.1930 Holländische Erstaufführung der 6. Symphonie durch das Concertgebouworkest unter Mengelberg in Amsterdam\n10.12.1930 Aufführung der 2. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Tor Mann.\n28.12.1930 8. Symphonie im Roxy-Theater in New York (größtes Kino der Welt) im Rundfunk geplant, auf 4.1.1931 verschoben. 8. Symphonie unter Rapee im Roxy-Theater in New York (größtes Kino der Welt) im Rundfunk\nSaison 1930/31 Zyklische Aufführungen der Symphonien in Wien (GdM), in Stockholm, im Berliner Rundfunk und in Frankfurt. - Aufführung eines Chorwerks durch den Chor der St. Partick's Church unter Dr. Louis L. Balogh in Montreal (Canada) (**).\r\n1931 Aufführung der 4. Symphonie unter Weingartner [in Basel?]. Siehe Mai 1931\nJanuar 1931 Aufführung der 8. Symphonie (mit ungekürztem Finale) unter Fritz Brun in Bern\n15.1.1931 Hinweis: Klemperer dirigierte die 7. Symphonie in der Saison 1930/31 auch im Augusteo in Rom (siehe April 1931)\n4.2.1931 Aufführung der 8. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Hans Weisbach\n8.2.1931 'You see, gentlemen, this is the way we peasants compose. Now just imagine how our regular composers compose.' \" \".(7. Symphonie Buenos Aires) (1922??)\n18.2.1931, Mittwoch\r\nAufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Franz Schalk\n20.2.1931 Aufführung von d-Moll-Messe und »Te deum« durch den Verein Obilic unter Bernhard Paumgartner in Belgrad. - Aufführung des Quintetts [ohne Kürzungen??] und eines Mendelssohn-Quintetts durch das Unity-Quartett mit Radio-Übertragung (Manchester).\n22.2.1931 Aufführung der 5. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Carl Schuricht im 7. Zondagmiddag-Konzert der Serie Z in Amsterdam\n4.3.1931 Aufführung der 5. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Wilhelm Sieben\n7.3.1931 Die Victoria Daily Times Nr. 56 (Times Colonist, Victoria, British Columbia, Canada) teilt auf S. 20 mit, dass das Konzert auch vom kanadischen Rundfunk ausgestrahlt wird:\n16./23.3.1931 Aufführung der 5. Symphonie unter Hans Weisbach in London\nFrühjahr 1931 Aufführung der 4. Symphonie unter Hermann Scherchen (mit Kürzungen in allen Sätzen) in Winterthur.\n22.3.1931 Aufführung des »Te deum« unter Franz Hoeßlin in Nantes.\nApril 1931 Willi Schuh berichtet von der Erstaufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) unter Andreae in Zürich. - Bericht: »Rom: Nach Fritz Busch ist Otto Klemperer als Dirigent aufgetreten. Er bot neben Strawinskijs Pulcinella Bruckners Siebente.«\n24.4.1931 Erste japanische Aufführung der 4. Symphonie durch das Takarazuka-Orchester unter Joseph Laska in Kobe\nMai 1931 M. Claar schreibt aus Rom:\r\n»Klemperer hat den Römern in einem Konzert des Augusteo die siebente Sinfonie von Bruckner erstmals vorgeführt. - Gebhard Reiner erwähnt eine Aufführung der 4. Symphonie [unter Weingartner?] in Basel\n12.5.1931 Aufführung der 3. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in Zürich\n27.5.1931 Aufführung der 4. Symphonie durch das Shin-Symphonie-Orchester in Japan.\n7.6.1931 Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Cornelis Dopper in Amsterdam.\n4.7.1931 The Sydney Morning Herald Nr. 29172 (Sydney, New South Wales, Australia) bringt auf S. 9 einen ausführlichen Artikel \"Hugo Wolf. Greatest \"Lieder\" Writer.\" von Basil Burdett. Über Wolfs Opposition zu Brahms ist zu lesen:\r\n\"[...] and he opposed him as the head of the people who persecuted Wagner and Bruckner. During one period as a musical critic he expressed his convictions with great clarity and force\n21.7.1931 4. Symphonie im Lewisohn Stadium in New York\nAugust 1931 Hermann Abendroth berichtet von einer Aufführung der 5. Symphonie [in Leningrad oder Moskau?]\n6.9.1931 Aufführung der 8. Symphonie durch das Concertgebouw-Orchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam\n22.10.1931 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem Mengelberg in Amsterdam\n28.10.1931 Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Ernst Wendel\n1.11.1931 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem Mengelberg in Amsterdam\n4.11.1931 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem Mengelberg in Rotterdam.\n5.11.1931 Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Helsingfors unter Robert Kajanus.\n11.11.1931 Aufführung der 2. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Václav Talich\n25./27.11.1931 Aufführung des »Te deum« durch das Concertgebouworchester und die Koninklijke Oratorium-Vereeniging unter Anton van der Horst in Amsterdam.\n2.12.1931 Aufführung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Adolf Wiklund.\n1932 Aufführung der 7. Symphonie durch das Preßburger Symphonieorchester unter Karel Nedbal in Preßburg. - Aufführung der 7. Symphonie durch das Budapester Orchester unter Joseph Krips\n2./3.1.1932 Pariser Erstaufführung der 5. Symphonie durch das Orchestre Lamoureux unter Weingartner.\n13.1.1932 Aufführung des »Te deum« durch das Philharmonische Orchester Oslo und den Filharmonisk Selskaps Kor unter Olav Kielland\n11.2.1932 Kritik zur Londoner Aufführung der 7. Symphonie [vgl. 6.2.] von Neville Cardus in The Manchester Guardian.\n2.3.1932 Aufführung der 8. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Tor Mann.\n3.3.1932 Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam.\n9.3.1932 Aufführung der 5. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Fritz Busch.\n17.3.1932 Aufführung des Adagios des Quintetts durch das Edinburgh String Quartet (William Watt Jupp, J. M. Begbie, Miss Margaret Ludwig und J. Dickson) und John Fairbairn (2. Viola) in einem außerordentlichen Reid Concert im University Music Class Room in Edinburgh.\nApril 1932 Für die Philharmonischen Konzerte in Teplitz wird die 6. Symphonie angekündigt [oder als aufgeführt gemeldet?]\n3.5.1932 Aufführung der 5. Symphonie unter Hermann Abendroth [in Zürich?]\n19.5.1932 Aufführung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam\nJuli 1932 Willi Schuh meldet die Aufführung der 5. Symphonie unter Hermann Abendroth in einem populären Sinfoniekonzert in Zürich\nAugust 1932 A. Constantin Beckmann erwähnt als »Spitzenleistung« eine Aufführung der 2. Symphonie unter V. Talich in Leningrad\n11.9.1932 Aufführung der 1. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam.\n26.10.1932 Aufführung der 1. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Václav Talich\n9.11.1932 Aufführung der 6. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Tor Mann.\n10.11.1932 Aufführung der 2. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem Mengelberg in Amsterdam.\n14./15.11.1932 Aufführung der 2. Symphonie (unter Hermann Abendroth?) in einem Abonnementskonzert [in Zürich?].\n19./20.11.1932 Aufführung der 7. Symphonie durch das Orchestre Lamoureux unter Albert Wolff (auswendig dirigierend) in Paris\n23.11.1932 Aufführung der 3. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Václav Talich\n25.11.1932 Aufführung der 6. Symphonie durch das Symphonieorchester Helsingfors unter Georg Schnéevoigt\nDezember 1932 Bruckner steht auch in Straßburg auf dem Programm der von Paul Bastide und Fritz Münch geleiteten städtischen Sinfoniekonzerte\n7.12.1932 Aufführung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Adolf Wiklund\n1933 Aufführung der e-Moll-Messe durch einen 200köpfigen Chor (mit Knaben- statt Frauenstimmen) unter Kanonikus J. van Nuffel in der Kathedrale zu Mecheln\n1933 bis 1937 Erstaufführungen der 2. bis 7. Symphonie unter E.-P. Stekel in Marseille.\n7./8./9.1.1933 Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Rotterdam, Amsterdam bzw. Arnhem.\n11.1.1933 Aufführung der Originalfassung der 9. Symphonie durch die Stockholmer Philharmoniker unter Hans Weisbach\n14./15.1.1933 Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Den Haag bzw. Amsterdam.\n25./26.1.1933 Aufführung der 8. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Utrecht bzw. Amsterdam.\nFebruar 1933 A. Constantin Beckmann berichtet aus Leningrad:\r\n»Jascha Horenstein fand als Gastdirigent mit [....] Bruckners neunter Sinfonie lebhaften Beifall.«\n22.2.1933 Aufführung der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Eugen Jochum\n25.3.1933 Aufführung des »Te deum« durch das Philharmonische Orchester Stockholm und den Rundfunkchor unter Hilding Rosenberg\nApril 1933 A. Constantin Beckmann erwähnt eine Aufführung der 6. Symphonie unter Fritz Stiedry in Leningrad\n14.4.1933 Aufführung der 3. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Václav Talich.\nJuni 1933 »Tokio: [...] und Bruckners 7. Sinfonie wurden hier erstmalig aufgeführt.«\n2.10.1933 Aufführung der 6. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Oslo unter Olav Kielland.\n21.10.1933 (Nichtöffentliche) erste japanische Aufführung der 7. Symphonie durch das Orchester der Tokyo-Musikhochschule unter Klaus Pringsheim.\n12.11.1933 Aufführung der 7. Symphonie (zweimal hintereinander im selben Konzert) durch das Hauptstädtische Orchester Budapest unter Felix Gatz in der Budapester Redoute.\n22.11.1933 Erste japanische Aufführung der 1. Symphonie unter Joseph Laska im 100. Abonnementskonzert des Takarazuka-Orchesters.\nca. Dezember 1933 Aufführung der 9. Symphonie in der Originalfassung unter Hermann Scherchen im 4. Abonnementskonzert [in Winterthur?].\n7.12.1933 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam.\n13.12.1933 Aufführung der 2. Symphonie [?] unter Gaston Peellaert in einem Konzert des »Cercle Choral et Symphonique de Bruxelles« in Brüssel.\nSaison 1933/34 Aufführung der 5. Symphonie unter Weingartner in einem Pasdeloup-Konzert und der 4. Symphonie unter Albert Wolf in einem Lamoureux-Konzert in Paris.\n1934 Alois Straßl plane Bruckner in Nanking. - Es wird von einer Aufführung der 1. Symphonie unter Josef Laska in Japan und der 7. Symphonie unter Klaus Pringsheim in Tokio (Musikakademie, Direktor Kazu Norisugi) berichtet. - Aufführung der f-Moll-Messe unter van Beinum in Amsterdam\n24.1.1934 Aufführung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Václav Talich\n21.2.1934 Aufführung der 7. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Tor Mann\n23.2.1934 Aufführung der 8. Symphonie durch das Budapester Konzertorchester unter Hans Weisbach in Budapest.\n24./26.2.1934 Aufführung der f-Moll-Messe durch das Concertgebouworchester und die Koninklijke Oratorium-Vereeniging unter Anton van der Horst in Amsterdam.\n6.3.1934 Aufführung des Requiems durch den Kammerchor Zürich unter Johannes Fuchs im Fraumünster-Konzert\n17./18./19.3.1934 Aufführung der 9. Symphonie in der Originalfassung durch das Concertgebouworchester unter Carl Schuricht in Den Haag, Amsterdam bzw. Arnhem.\nFrühjahr 1934 Aufführung der 9. Symphonie (in der Löwe-Fassung) unter Volkmar Andreae in Zürich.\n28.3.1934 Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Adolf Wiklund.\nApril 1934 Aufführung des »Locus iste« durch einen Regensburger Chor in Turin und Triest\n17.4.1934 Aufführung von »Te deum«, g-Moll-Ouvertüre und Vorspiel und Fuge für Orgel in c-Moll (in der Bearbeitung von Franz Philipp) unter Gaston Peellaert in einem Konzert des »Cercle Choral et Symphonique de Bruxelles« in Brüssel.\nMai 1934 Bericht: Konzert des Domchors aus Mecheln (Belgien) unter Kanonikus van Nuffel in Rom, wo ein Gloria Bruckners [e-Moll-Messe?] erklang. - Klaus Pringsheim brachte in einem Konzert der Kaiserlichen Musikakademie in Tokio die 7. Symphonie. - »Im 100. Konzert der Sinfonischen Gesellschaft Takarazuka in Japan wurde zum ersten Male Bruckners erste Sinfonie und die fünfte Sinfonie von Beethoven aufgeführt.«\n1.7.1934 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Van Beinum und der f-Moll-Messe mit dem Königlichen Oratorium-Verein un\n2.-5.9.1934 Bericht: 3. Symphonie unter Peter Raabe in Maastricht\n30.9.1934 Holländische Erstaufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) durch das Concertgebouworkest unter Eduard van Beinum in Amsterdam.\n25./27.10.1934 Aufführung der 5. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Bruno Walter in Amsterdam bzw. Den Haag.\nNovember 1934 Aufführung der 6. Symphonie durch das Preßburger Symphonieorchester unter Jozef Vincourek in Preßburg\n2.11.1934 Aufführung der 7. Symphonie durch das Symphonieorchester Helsingfors unter Georg Schnéevoigt.\n1935 Aufführung des Quintetts durch ein Ensemble des Musikk-Konservatoriums in Oslo\n5./6.1.1935 Aufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Den Haag bzw. Amsterdam.\n12.1.1935 Aufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Rotterdam\n14./15.1.1935 Aufführung der 4. Symphonie durch das Tonhalle-Orchester unter Othmar Schoeck in Zürich. Über das Konzert am 14.1. berichtet James Joyce in einem Brief.\n23.1.1935 Aufführung der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Tor Mann.\n26.1.1935 Erste japanische Aufführung des »Te deum« durch den Asahi-Chor und das Takarazuka-Orchester unter Joseph Laska in Osaka.\n30./31.1.1935 Aufführung der 8. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Rotterdam bzw. Amsterdam.\n3.2.1935 Aufführung der 8. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam\n9.2.1935 Tschechische Erstaufführung der 2. Symphonie durch die Tschechische Philharmonie unter Václav Talich [in Prag?]\n17.3.1935 Aufführung der 7. Symphonie durch das Karlsbader Kurorchester unter Robert Manzer anläßlich des 25jährigen Jubiläums von dessen Dirigententätigkeit\nEnde März 1935 Aufführung des 150. Psalms und des 4. Orgelkonzerts von Händels (Orgel: Josef Langer) unter Hiebsch in einem Konzert der Prager Bruckner-Gemeinde in der Salvatorkirche.\n29.4.1935 Aufführung der b-Moll-Messe unter GMD Anton Ledvina in der Franziskanerkirche in Preßburg (mit Rundfunkübertragung)\nMai 1935 Aufführung der g-Moll-Ouvertüre, der d-Moll-Messe und des 150. Psalms unter Chordirektor Ernst Knauschner in Marienbad geplant. Dasselbe Programm (g-Moll-Ouvertüre, d-Moll-Messe und 150. Psalm) mit Chor und Orchester der Prager deutschen Musikakademie unter Leo Franz wird für das »Chorkonzert der Anstalt« [vgl. auch 26. - 29.6.1935] angekündigt\n26. - 29.6.1935 Gesamtstaatlicher Katholikentag in Prag. - Aufgeführt werden u.a. die d-Moll-Messe durch die Deutsche Akademie für Musik und darstellende Kunst unter Leo Franz und das »Te deum« durch die Bruckner-Gemeinden von Prag, Karlsbad und Tetschen-Bodenbach unter Herbert Hiebsch.\nSommer 1935 Aufführung von Vorspiel und Fuge c-Moll für Orgel durch Ernst Graf in Bern.\n3./13.10.1935 Aufführung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Bruno Walter in Amsterdam.\n25.10.1935 Aufführung der 2. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Carlo Maria Giulini in Helsinki.\n21.11.1935 Aufführung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Oslo unter Hermann Abendroth.\n27.11.1935 Aufführung der 2. Symphonie unter Hermann Scherchen in Winterthur\n28.11.1935 Aufführung der 3. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Georg Göhler\nSaison 1935/36 Aufführungen der 2., 4., 5. (mit Einführung von Erich Schwebsch) und 9. Symphonie durch das Utrechtsch Stedelijk Orkest unter Henri Daniel van Goudoever in Utrecht\n1936 Aufführung der e-Moll-Messe unter van Beinum in Amsterdam\nJanuar 1936 Dem Konzertbericht aus Marienbad auf Seite 114 ist zu entnehmen, dass unter dem neuen MD Paul Engler in den 12 Sinfoniekonzerten u. a. auch Bruckner aufgeführt wurde\n19./21.1.1936 Aufführung der 4. Symphonie unter Ernst Praetorius in Ankara.\n23./25./26.1.1936 Aufführungen der 7. Symphonie durch das Concertgebouworkest unter Eduard van Beinum in Amsterdam und Den Haag (und in Scheveningen?).\n1.2.1936 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Rotterdam\n6.2.1936 Aufführung der 8. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Tor Mann.\n13.2.1936 Aufführung der e-Moll-Messe im Abonnementskonzert des Concertgebouworchesters unter Van Beinum mit dem a-capella-Chor »Bel Canto« [in Amsterdam].\n15.2.1936 (Nichtöffentliche) erste japanische Aufführung der 9. Symphonie durch das Orchester der Tokyo-Musikhochschule unter Klaus Pringsheim (*)\r\n3000 Zuhörer besuchen das Konzert, das zudem über alle japanischen Sender übertragen wird\n19.2.1936 Schweizerische Erstaufführung der 6. Symphonie in der Originalfassung durch Fritz Brun in Winterthur\n5.3.1936 Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Armas Järnefelt\n15.3.1936 Bericht: \"Eine Bruckner=Gedenkfeier in Rom. | Rom, 15. März.\n27.3.1936 Aufführung der 7. Symphonie unter Klaus Pringsheim in Shanghai\n28.3.1936 Aufführung des Scherzos der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Sixten Eckerberg\nApril 1936 Unter \"Gesellschaften und Vereine\" auf Seite 507 wird die Gründung einer Ortsgruppe der IBG in Budapest gemeldet\n8.4.1936 Aufführung der Originalfassung der 5. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Albert Coates.\n12.4.1936 Radio Beromünster überträgt aus der Kathedrale in St. Gallen die Aufführung der f-Moll-Messe unter Domkapellmeister J. Scheel.\n3.5.1936 Aufführung der 7. Symphonie unter Anton Webern bei der BBC in London\n6.5.1936 Erster von fünf Vortragsabenden von Dr. A.-E. Cherbuliez an der Züricher Volkshochschule zum Thema »Leben und Werke von Anton Bruckner«\n20. - 28.6.1936 6. Brucknerfest in Zürich, veranstaltet von der Internationalen Bruckner-Gesellschaft in Gemeinschaft mit der Tonhalle-Gesellschaft Zürich. - Br-Gesellschaft in Ankara\n28.6.1936 Hochamt in Einsiedeln im Rahmen des Züricher Brucknerfestes. Aufführung der e-Moll-Messe durch den Münchner Domchor und Bläser des Tonhalle-Orchesters unter Ludwig Berberich\nJuli 1936 Auf Seite 841 berichtet Viktor Junk, dass am zweiten Abend des Wiener Gastspiels der Philharmonischen Gesellschaft unter E. v. Dohnanyi das \"Te deum\" mit dem Hauptstädtischen Chor Budapest aufgeführt wurde\n12.7.1936 Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam\n19.7.1936 Die Radiosendung der e-Messe wird vom Sender Paris übertragen, auch jugoslawische Sender\nAugust 1936 Rubrik \"Deutsche Musik im Ausland\": die Aufführung der 9. Symphonie in Tokio und die der 7. Symphonie in Shanghai,\n11.10.1936 Bruckner-Feier in Prag\n15.10.1936 Aufführung der 7. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Tor Mann\n21.10.1936 Bruckner-Feier in Prag\n22.10. - 22.11.1936 Sudetendeutsche Bruckner-Festtage in Aussig/Leitmeritz\n27.10.1936 Bruckner-Feier in Prag\n28.10.1936 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Oswald Kabasta in London\n31.10.1936 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Oswald Kabasta in Manchester.\nNovember 1936 Aufführung der Originalfassung der 4. Symphonie durch das Orchester der Dresdner Staatsoper unter Karl Böhm in der Queens-Hall in London\n19.11.1936 Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Oswald Kabasta\n1937 Aufführung der 7. Symphonie unter Rudolf Nilius in Budapest\n20./21.1.1937 Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Rotterdam bzw. Amsterdam.\n27.1.1937 Aufführung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Adolf Wiklund.\nFebruar 1937 Eine Aufführung der g-Moll-Ouvertüre wird vom BBC Empire Shortwave Service (auch in Neuseeland zu empfangen) gesendet\n9.2.1937 Aufführung der Originalfassung der 5. Symphonie unter Fritz Brun in Bern (zuvor fand eine öffentliche Hauptprobe statt).\n19.2.1937 Aufführung der 3. Symphonie durch das Symphonieorchester Helsingfors unter Helmuth Thierfelder\n11.3.1937 Aufführung der 8. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Bruno Walter in Amsterdam.\n16.3.1937 Bruckner-Feier in Rom. - Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Abo [Turku] unter Tauno Hannikainen\n27.4.1937 Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Oswald Kabasta in Triest.\n2.5.1937 Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in London.\n4.5.1937 Aufführung des Adagios des Quintetts und der f-Moll-Messe durch das Musikk-Konservatorium unter Trygve Lindeman in Oslo.\nca. 8.5.1937 Aufführung des »Te deum« durch Chor und Orchester der Stadt Aachen unter Karajan (Choreinstudierung: Wilhelm Pitz) in Brüssel.\n25.6.1937 Aufführung der 8. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Bruno Walter in der Queens Hall in London.\n29.6.1937 Aufführung des »Te deum« mit den Wiener Philharmonikern unter Bruno Walter in Paris im Théatre des Champs-Elysées in Paris.\n11.7.1937 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam.\nAugust 1937 Die Zeitschrift für Musik berichtet über das Wirken Robert Manzers als »Bruckner-Pioniers der Tat«, der in Karlsbad bis zum 14.11.1937 104 symphonische Bruckner-Aufführungen in Konzerten des Karlsbader Kurorchesters geleitet habe und Bruckner außerdem in Dresden, Leipzig, Prag, Bukarest, Reichenberg und Brünn aufgeführt habe\n19.8.1937 Aufführung der 4. Symphonie durch das Cape Town Symphony Orchestra unter William Pickerill.\n24.8.1937 Aufführung eines Bruckner-Chores im Konzert des Straßburger Domchors unter Abbé Alphonse Hoch in St. Peter in Salzburg\n25. - 28.9.1937 Sudetendeutsche Musiktage in Teplitz-Schönau\n26.10.1937 Pariser Erstaufführung der e-Moll-Messe durch den Aachener Domchor unter Rehmann in St. Sulpice.\nNovember 1937 Aufführung der 4. Symphonie durch das Preßburger Symphonieorchester unter Karl Nedbal in Bratislava\n1.11.1937 Aufführung der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Oslo unter Hans Weisbach\n6.11.1937 Aufführung der 6. Symphonie unter Ernst Praetorius in Ankara.\n11.11.1937 »Bruckner-Wagner-Festkonzert« in Prag. Die Brucknerschen Werke dirigiert Dr. Herbert Hiebsch, die Wagnerschen Dr. Karl Nowak\n14.11.1937 Aufführung einer Bruckner-Symphonie durch das Karlsbader Kurorchester unter Robert Manzer in Karlsbad\nDezember 1937 Plan einer japanischen Br.Gesellschaft\n5.12.1937 Aufführung einer Bruckner-Symphonie unter Peter Raabe in Karlsbad\n1938 [ab 1938] Rundfunksendungen Brucknerscher Werke (g-Moll-Ouvertüre, Quintett, e-Moll-Messe, 1. und 2. Satz der 7. Symphonie etc. - mit 78-rpm-Schallplatten) durch den New Zealand Broadcasting Service in Auckland, Wellington, Christchurch und Dunedin. - Konzertante Aufführung der e-Moll-Messe unter Johannes Fuchs (bis 1979 31 Aufführungen unter ihm) im Fraumünster Zürich\n6.1.1938 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam\n13.1.1938 Aufführung der 5. Symphonie (Erstdruckfassung) durch das Radiosinfonieorchester Kopenhagen unter Fritz Busch.\n15.1.1938 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Rotterdam.\n27.1.1938 Aufführung der 3. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Oswald Kabasta\n9.2.1938 Aufführung der 5. Symphonie (Schalk-Fassung) durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Fritz Busch.\n21.2.1938 Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Bruno Walter im Erkel-Theater in Budapest.\n16.3.1938 Aufführung der g-Moll-Ouvertüre durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Heinz Freudenthal.\n21.4.1938 Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Hermann Abendroth\n1.5.1938 Aufführung der 8. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler im Teatro Communale in Florenz.\n5.5.1938 Aufführung der 8. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in Zürich\n6.5.1938 Aufführung der 9. Symphonie durch das Symphonieorchester Helsingfors unter Georg Schnéevoigt.\n13.10.1938 Aufführung der 8. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Tor Mann\nDezember 1938 Aufführung der 4. Symphonie durch die Leningrader Philharmoniker unter Mravinsky [in Leningrad?]\n11.12.1938 Aufführung des Adagios der 6. Symphonie unter Ernst Wolters bei einer Trauerfeier in Winterthur.\n1939 Aufführung der 7. Symphonie unter Fernando Previtali durch den italienischen Rundfunk in Rom. - [1939 und später] Swjatoslaw Richter und Tolja Wedernikow organisieren am Moskauer Konservatorium einen Studentenkreis, der sich jeden Donnerstag trifft, um wenig bekannte Stücke vierhändig oder an zwei Klavieren aufzuführen, darunter auch die Symphonien Bruckners. - Aufführung der 7. Symphonie durch die Leningrader Philharmoniker unter Mravinsky [in Leningrad?]\n9.1.1939 Aufführung der 4. Symphonie (Originalfassung) durch die Sudetendeutsche Philharmonie (hervorgegangen aus dem ehemaligen Prager Theaterorchester) unter Fritz Klener im Stadttheater in Reichenberg im ersten öffentlichen Konzert des Orchesters.\n26.1.1939 Aufführung der 8. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Bruno Walter in Amsterdam\n8.2.1939 Aufführung der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Fritz Busch.\n9.2.1939 Aufführung der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Oslo unter Olav Kielland.\n17.2.1939 Aufführung der 5. Symphonie durch das Symphonieorchester Helsingfors unter Leo Funtek.\n7.6.1939 Australische Erstaufführung [?] der 3. Symphonie unter George Szell in Melbourne\n2.7.1939 Aufführung der 1. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Martin Spanjaard in Amsterdam\n6.11.1939 Aufführung der Linzer Fassung der 1. Symphonie durch die Osloer Philharmoniker unter Olav Kielland.\n8.11.1939 Aufführung von 150. Psalm und f-Moll-Messe durch das Concertgebouworchester und die Koninklijke Christelijke Oratoriumvereeniging unter Hubert Cuypers in Amsterdam.\n6.12.1939 Aufführung der 4. Symphonie durch Utrecht Symphony Orchestra unter Carl Schuricht in Utrecht.\n7.12.1939 Aufführung der 9. Symphonie (erste Aufführung einer Originalfassung in Amsterdam) und des »Te deum« durch das Concertgebouworchester und die Koninklijke Oratorium-Vereeniging unter Van Beinum.\n16.12.1939 Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Hans Knappertsbusch im Deutschen Theater in Krakau\n31.12.1939 Aufführung des Quintetts durch Kvartettforeningen in Oslo.\nSaison 1939/40 Von Radio Hilversum veranstaltete Bruckner-Aufführungen: 1. Symphonie (Linzer Fassung) mit dem Städtischen Orchester von Maastricht unter Henri Hermans, 2. Symphonie mit dem Radio-Symphonieorchester Hilversum unter Hermann Abendroth, 4., 5. und 6. Symphonie mit den Rotterdamer Philharmonikern unter Karl Friderich, Karl Böhm bzw. Eduard Flipse, Vier Orchesterstücke und Requiem mit dem Rundfunksymphonieorchester Hilversum unter Pierre Reinard\n1940 Aufführung der 7. Symphonie durch den italienischen Rundfunk in Rom [unter Fernando Previtali?]\n6.1.1940 Aufführung des »Te deum« durch das Symphonieorchester Göteborg unter Max Rudolf\n6.2.1940 Aufführung der 4. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Oswald Kabasta in Preßburg\n28.2.1940 Aufführung der 9. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Fritz Busch.\n7.3.1940 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam. Das Adagio ist dem Gedächtnis Karl Mucks (am 3.3.1940 verstorben) gewidmet\n14.4.1940 Aufführung der 3. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Hans Weisbach in Bratislava\n17.4.1940 Aufführung der 8. Symphonie (Originalfassung) durch das Utrechtsch Stedelijk Orchest unter Carl Schuricht im 17. Abonnementskonzert im Tivoli [in Utrecht].\n4.5.1940 Aufführung der 9. Symphonie (und der 5. Sinfonie Beethovens) durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler im Neuen Deutschen Theater in Prag.\n4.6.1940 Aufführung der 3. Symphonie durch die Wiener Symphoniker [vermutlich unter Anton Konrath?] in Krakau\n7.9.1940 Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam.\n9.10.1940 Aufführung der 8. Symphonie unter Carl Schuricht in Stockholm\n12./17.11.1940 Aufführung der 7. Symphonie durch das Tonhalle- und Radio-Orchester Zürich unter Wilhelm Furtwängler in Zürich.\n21.11.1940 Aufführung der 4. Symphonie durch das Dänische Radiosinfonieorchester unter Carl Schuricht im Tivoli in Kopenhagen.\nSaison 1940/41 Unter Leitung von MD Seemann werden in Leitmeritz die 5. Symphonie und das »Te deum« und Kammermusikwerke aufgeführt\n1941 Aufführung der 8. Symphonie unter Othmar Schoeck [in St. Gallen?]\n16.1.1941 Aufführung der 9. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam\n14.2.1941 Aufführung der 4. Symphonie durch das Orchester des Slowakischen Rundfunks unter Kornel Schimpl in Preßburg\n23.2.1941 Amsterdamer Erstaufführung der Originalfassung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Hermann Abendroth\n13.3.1941 Amsterdamer Erstaufführung der Originalfassung der 5. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Paul van Kempen\n22.3.1941 Aufführung der 9. Symphonie durch Het Residentie Orkest unter Carl Schuricht im Gebouw voor Kunsten en Wetenschappen [in Utrecht].\n7.4.1941 Aufführung der 3. Fassung (Originalfassung) durch das Deutsche Philharmonische Orchester unter Joseph Keilberth im 10. Konzert der Saison 1940/41 im Deutschen Opernhaus in Prag.\n20.4.1941 Aufführung der 8. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Hans Weisbach in Bratislava\n8./11.5.1941 Aufführung der f-Moll-Messe durch das Concertgebouworchester und den Toonkunstkoor unter Eduard van Beinum in Amsterdam.\n11.7.1941 Aufführung der 4. Symphonie durch das Rotterdamer Philharmonische Orchester unter Carl Schuricht im Kursaal in Scheveningen.\n23.7.1941 g-Moll-Ouvertüre im Lewisohn Stadium in New York\n14.9.1941 Aufführung der Originalfassung der 8. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Van Beinum (dessen zehnjähriges Jubiläum, vgl. 6.9.1931) in Amsterdam\n15.10.1941 Aufführung der Originalfassung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Tor Mann\n19.10.1941 Aufführung der 8. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam.\n23.10.1941 Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Toon Verhey in Amsterdam.\n9.11.1941 Aufführung der 4. Symphonie durch Radioorkestret Oslo unter Alffred Hering\n24.11.1941 Aufführung der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Oslo unter Olav Kielland.\n12.12.1941 Aufführung der 9. Symphonie durch das Orchestra Sinfonica dell'EIAR di Torino unter Carl Schuricht im Theater in Turin\n1942 Aufführung der 4. Symphonie durch das Orchester des Slowakischen Rundfunks unter Otto Wartisch in Preßburg. - Blasorchester-Bearbeitung von Adagio-Themen der 7. Symphonie durch Paul Huber in St. Gallen. - Aufführung der 9. Symphonie unter Hans Weisbach in Brüssel. - Aufführung der 4. Symphonie unter Ferid Alnar in einem Konzert des türkischen Rundfunks in Ankara. - Aufführung der 4. Symphonie durch das Orchester des Slowakischen Rundfunks unter Otto Wartisch in Preßburg.\n5.2.1942 Aufführung der d-Moll-Messe durch Radiosinfonieorchester und -chor Kopenhagen unter Martellius Lundquist.\n22.3.1942 Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Hans Weisbach in Bratislava.\n27.3.1942 Aufführung des Quintetts durch die Kammermusikforeningen [in Kopenhagen].\n22.4.1942 Aufführung der 3. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Hermann Abendroth.\n14.5.1942 Aufführung der f-Moll-Messe unter Trygve Lindemann durch das Musikk-Konservatorium in Oslo.\n8.6.1942 Aufführung der 8. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Hilversum.\n18.6.1942 Aufführung des Finalefragmentes der 9. Symphonie durch das Niederländische Rundfunkorchester unter Fritz Oeser in Hilversum. Die ersten drei Sätze werden ebenfalls aufgeführt, unter Leitung von Hermann Abendroth.\n27.6.1942 3. Symphonie in Montevideo (südamerikanische Erstaufführung)\n17.7.1942 Scherzo der 9. Symphonie im Lewisohn Stadium in New York\n6.9.1942 Aufführung der 9. Symphonie unter Hans Weisbach in Brüssel. - Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam\n8.10.1942 Aufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam.\n22.10.1942 Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Sixten Eckerberg.\n29.10.1942 Aufführung der 9. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam.\n31.10./1.11.1942 Aufführung der 5. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Den Haag bzw. Amsterdam\n3./5.11.1942 Aufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam.\n19.11.1942 Aufführung der 4. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Alfred Hering in Oslo. - Aufführung der 8. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eugen Jochum in Amsterdam\n29.11.1942 Aufführung der 5. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Wilhelm Furtwängler.\n4.12.1942 Aufführung der 1. Symphonie durch das Symphonieorchester Helsingfors unter Leo Funtek.\n8.12.1942 Aufführung der 7. Symphonie durch das Tonhalle-Orchester Zürich unter Volkmar Andreae in der Zürcher Tonhalle.\nSaison 1942/43 Bruckner-Zyklus (ohne die Vierte) unter Volkmar Andreae in Zürich\n1943 Aufführung der 3. Symphonie und der f-Moll-Messe unter Hans Hörner in Griechenland. - Aufführung der 9. Symphonie in Ankara. - Aufführung der 6. Symphonie in Warschau\n3.1.1943 Aufführung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Toon Verhey in Amsterdam.\n6./7.1.1943 Aufführung der Originalfassung der 6. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem van Otterloo (am 6.1. in Utrecht).\n12.1.1943 Aufführung der 2. Symphonie unter Ernst Wolters in einem Freikonzert in Winterthur\n16.1.1943 Aufführung der 4. Symphonie durch das Winterthurer Stadtorchester unter Wilhelm Furtwängler im Stadthaussaal in Winterthur\n17.1.1943 Aufführung der Linzer Fassung der 1. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam.\n21.1.1943 Aufführung der Originalfassung der 2. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem van Otterloo in Amsterdam.\n11.2.1943 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam.\n14.2.1943 Aufführung der 9. Symphonie durch das Orchestra del Teatro Comunale di Firenze unter Carl Schuricht im Theater in Florenz\n8.3.1943 Aufführung der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Oslo unter Olav Kielland.\n4.4.1943 Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem Mengelberg in Amsterdam\n5.4.1943 Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Abo [Turku] unter Ole Edgren.\n18.4.1943 Aufführung der 9. Symphonie durch das Symphonieorchester Helsingfors unter Armas Järnefelt\n26.4.1943 Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem Mengelberg in Hilversum\n20.5.1943 Aufführung der 4. Symphonie durch das Cape Town Symphony Orchestra unter William Pickerill.\n30.9.1943, Aufführung der 9. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Sixten Eckerberg.\nOktober 1943 Oktober/November 1943) Aufführung der g-Moll-Ouvertüre durch das Orchester des Slowakischen Rundfunks unter Fritz Weidlich in Preßburg\n11./13./14.11.1943 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eugen Jochum in Amsterdam, Haag bzw. Amsterdam.\n21.11.1943 Aufführung der 4. Symphonie durch das Staatsorchester Athen unter Theodor Vavajanis in Athen\n6.12.1943 Aufführung der 4. Symphonie durch das Preßburger Symphonieorchester unter Fritz Weidlich in Bratislava\n15.12.1943 Aufnahme der 4. Symphonie für den Prager Kulturfilm »Die Heimat Anton Bruckners« durch das »Bruckner-Orchester St. Florian des Großdeutschen Rundfunks« in Wien\nSaison 1943/44 Aufführung der 4. Symphonie unter Volkmar Andreae in Zürich\n1944 Zweimalige Aufführung der 7. Symphonie unter Hans Hörner in Griechenland (°°°). - Aufführung der 4. Symphonie unter Th. Wawaghiannis in Griechenland. - Aufführung der 5. Symphonie in Straßburg. - Aufführung der 9. Symphonie [unter Volkmar Andreae?] beim Luzerner Musikfest in der Luzerner Jesuitenkirche\n12.3.1944 Aufführung der 7. Symphonie (griechische Erstaufführung) durch das Staatsorchester Athen unter Hans Hörner in Athen\n23./25.3.1944 Aufführung der 5. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Jan Koetsier in Amsterdam bzw. Den Haag.\n21.4.1944 Aufführung der 3. Symphonie durch das Orchester des Slowakischen Rundfunks unter Fritz Weidlich in Preßburg\n17./19.5.1944 Aufführung des »Te deum« durch das Concertgebouworchester und die Christelijke Oratoriumvereeniging unter Jan van Epenhuysen in Amsterdam.\n18.6.1944 Aufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) durch das Concertgebouworchester unter Kor Kuiler in Amsterdam.\n21.9.1944 Aufführung der 1. Symphonie durch Radioorkestret Oslo unter Fritz W. Wallenborn\nHerbst 1944 Im Rahmen des vom Norwegischen Rundfunk geplanten Bruckner-Zyklus werden die 1., 2., 3. und 8. Symphonie durch das Osloer Philharmonische Orchester unter Fritz Wilm Wallenborn aufgeführt.\n12.10.1944 Aufführung der 2. Symphonie durch das Radio-orkester unter Fritz W. Wallenborn in Oslo\n21.10.1944 Aufführung der 9. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam.- Aufführung der 7. Symphonie unter Fritz Busch im letzten Abonnementkonzert um 18:15 Uhr im Teatro Colon in Buenos Aires.\n31.10.1944 Aufführung von Mozarts \"Prager Sinfonie\" und Bruckners 4. Symphonie durch das Deutsche Philharmonische Orchester unter Joseph Keilberth im Rudolfinum in Prag.\n9.11.1944 Aufführung der f-Moll-Messe durch Radiosinfonieorchester und -chor Kopenhagen unter Martellius Lundquist. - Aufführung der 6. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Sixten Eckerberg\n16.11.1944 Aufführung der 8. Symphonie durch das Radio-orkester unter Fritz W. Wallenborn in Oslo.\n30.11.1944 Aufführung des »Te deum« durch das Symphonieorchester Göteborg unter Sixten Eckerberg.\n14.12.1944 Aufführung der 3. Symphonie durch das Radio-Orkester unter Fritz W. Wallenborn in Oslo.\n1945 bis 1947\r\nErstaufführungen der 3., 4., 6. und 7. Symphonie unter E.-P. Stekel in Algier.\n23.2.1945 Aufführung der 8. Symphonie (als alleiniges Werk) durch das Winterthurer Stadtorchester unter Wilhelm Furtwängler im Stadthaussaal in Winterthur.\n7.3.1945 Aufführung der g-Moll-Ouvertüre durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Sten Broman.\n4.5.1945 Aufführung der f-Moll-Messe unter Trygve Lindeman durch das Musikk-Konservatorium in Oslo.\n27.9.1945 Aufführung der 9. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Sixten Eckerberg.\n2.11.1945 Aufführung der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Tor Mann.\n1945 bis 1947 Erstaufführungen der 3., 4., 6. und 7. Symphonie unter E.-P. Stekel in Algier.\n1946 Aufführung der 4. Symphonie durch das Straßburger Städtische Orchester unter Fritz Münch in Straßburg. - Aufführung der g-Moll-Ouvertüre unter Jordans in Amsterdam [8.12.1946 gemeint?]\n9.10.1946 Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Van Beinum in Amsterdam\n18.10.1946 Rundfunkaufführung der 7. Symphonie mit dem Turiner Symphonieorchester unter Nino Sanzogno\n7.11.1946 Aufführung des 1. Satzes der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Paris.\n25.11.1946 Aufführung der 3. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Heinz Freudenthal in Oslo.\n8./14.12.1946 Aufführung der g-Moll-Ouvertüre durch das Concertgebouworchester unter Hein Jordans in Amsterdam. - (erwähnt vier weitere Aufführungen durch das Maastricht Stedelijk Orkest unter Hein Jordans [ca. 1942 – 1945]\nSaison 1946/47 Aufführung der 7. Symphonie durch das Hallé Orchestra unter John Barbirolli in Manchester\n1947 Mario Fighera dirigiert in Turin die g-Moll-Ouvertüre. In der »Argentina« in Rom wird die 4. Symphonie aufgeführt [April 1947]\n5. - 27.1.1947 Auf seiner Rußland-Tournee dirigiert Josef Krips die 7. Symphonie mit dem Moskauer Staatsorchester in Moskau.\n30.1.1947 Aufführung der 7. Symphonie durch das städtische Orchester St. Gallen unter Carl Schuricht in der Tonhalle in St. Gallen.\nApril 1947 In der »Argentina« in Rom wird die 4. Symphonie unter Volkmar Andreae aufgeführt\n20.7.1947 Besprechung der Aufführung der 7. Symphonie (durch das Concertgebouworchester unter Van Beinum in Interlaken) durch Richard Flury in der Solothurner Zeitung.\nSeptember 1947 Schallplattenaufnahme der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Van Beinum in Amsterdam für die Firma Decca (acht 78er Platten).\nca. Oktober 1947 Aufführung der Originalfassung der 4. Symphonie (deren englische Erstaufführung, erstmals 42 Jahre nach Hans Richter [2.11.1905]) durch das Hallé-Orchester unter Josef Krips [nach dem Londoner Gastspiel der Wiener Staatsoper im September 1947] in Manchester\n18.11.1947 Aufführung der 4. Symphonie durch das verstärkte Orchester der Baseler Orchestergesellschaft unter Carl Schuricht im 3. Abonnementskonzert im Musiksaal in Basel.\n3./4.12.1947 Aufführung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworkest unter Otto Klemperer in Amsterdam. Im 2. Satz mit Solo-Viola statt der gesamten Bratschengruppe\n1948 Aufführung der 7. Symphonie unter Klemperer in Budapest\n2.1.1948 Aufführung der 6. Symphonie unter Gavazzeni in Turin\n21.5.1948 Aufführung der 6. Symphonie unter Gavazzeni in Bologna.\n8.4.1948 Aufführung der 4. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Öivin Fjeldstad in Bergen.\n17.4.1948 Aufführung der 4. Symphonie durch das Orquesta del Teatro Colon unter Wilhelm Furtwängler in Buenos Aires.\n18.8.1948 Aufführung der 4. Symphonie durch das Luzerner Festspielorchester unter Wilhelm Furtwängler in Luzern.\n17.9.1948 Die von Hans Ferdinand Redlich für zwei Klaviere erstellte Bearbeitung des Orel-Particells des Finales der 9. Symphonie wird von Redlich und Robert Simpson (oder Redlich allein?) in der St. Martin's School of Arts in London aufgeführt\n17.10.1948 Erste öffentliche japanische Aufführung der 7. Symphonie durch das NHK-Symphonieorchester unter H. Otaka.\n31.10.1948 Aufführung der 4. Symphonie durch das Staatsorchester Athen unter Theodor Vavajanis in Athen\n10.11.1948 Aufführung der 3. Symphonie unter Oskar Kromer in Winterthur\n11.11.1948 Aufführung der 7. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Olav Kielland in Bergen.\n16.11.1948 Aufführung von Kyrie und Agnus dei der f-Moll-Messe durch das Musikk-konservatorium unter Trygve Lindeman in Oslo.\n1949 Aufführung der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Katowice unter Skrowaczewski. - Aufführung der 5. Symphonie durch das Straßburger Städtische Orchester unter Fritz Münch in Straßburg. - Bruckner-Feier in der Tonhalle [Zürich?]\n21.1.1949 Chorische Aufführung des Quintetts in Hindemiths Streichorchesterfassung durch das Collegium Musicum (Paul Sacher) unter Paul Hindemith [?] in der Züricher Tonhalle.\n25.1.1949 Aufführung der 9. Symphonie durch das Tonhalle-Orchester unter Carl Schuricht in der Tonhalle in Zürich (**).\n27.1.1949 Aufführung der 9. Symphonie durch das Tonhalle-Orchester unter Carl Schuricht in der Tonhalle in Zürich\n11.2.1949 In einem Rundfunkkonzert in Turin dirigiert Nino Sanzogno die 7. Symphonie\n10.3.1949 Aufführung der 2. Symphonie durch das städtische Orchester St. Gallen unter Carl Schuricht in der Tonhalle in St. Gallen.\n24.3.1949 Aufführung der 2. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Olav Kielland in Bergen.\n28.4.1949 Aufführung der 4. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Odd Grüner-Hegge in Oslo\n6.5.1949 Aufführung des \"Te deum\" durch das Sinfonieorchester der RAI und den Solisten Mirella Fléry, Myriam Pirazzini, Gustavo Gallo, Sesto Bruscantini und dem Chor der RAI Torino unter Schuricht in Turin\n6.8.1949 Australische Erstaufführung [?] der 4. Symphonie in Melbourne\n8.9.1949 Aufführung des Quintetts in Winterthur\n22.9.1949 Aufführung der 3. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Olav Kielland in Bergen.\n25.9.1949 Aufführung der f-Moll-Messe durch die Wiener Symphoniker, den Wiener Kammerchor und die Wiener Singakademie unter Reinhold Schmid in Orvieto\n25./26.10.1949 Aufführung der 7. Symphonie (Originalfassung) durch das Basler Orchester unter Wilhelm Furtwängler in Basel.\n1950 Aufführung der 6. Symphonie durch das Straßburger Städtische Orchester unter Fritz Münch in Straßburg\nJanuar 1950 Einspielung der 4. Symphonie durch Philharmonische Orchester von Radio Hilversum unter Paul van Kempen.\n19.1.1950 Aufführung der 8. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Olav Kielland in Bergen.\n16.3.1950 Aufführung der 7. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Olav Kielland in Bergen\n17.5.1950 Australische Erstaufführung [?] der 7. Symphonie in Melbourne\n31.5.1950 Aufführung der 7. Symphonie (Originalfassung) durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in Bern.\n10.7.1950 Australische Erstaufführung der 1. Symphonie unter Eugene Goossens in Sydney\n9.11.1950 Aufführung der 6. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Olav Kielland in Bergen\n3.12.1950 Aufführung der f-Moll-Messe unter Johannes Fuchs in Zürich.\n10.12.1950 Artikel von Beatrix Leal Guimarnes »Anton Bruckner« im Journal do Brasil\n14.12.1950 Erste öffentliche japanische Aufführung der 9. Symphonie durch das NHK-Symphonieorchester unter H. Otaka.\n1951 Erstaufführung der 5. Symphonie in Bergen. - Aufführung der 7. Symphonie unter Franz Konwitschny in Budapest. - Aufführung der 2. Fassung (von Oeser) der 3. Symphonie durch die Stockholmer Philharmoniker unter Sten Frykberg. - Aufführung der 3. Symphonie durch das Hallé Orchestra unter Hans Schmidt-Isserstedt [in Manchester?]. - Aufführung der 7. Symphonie unter Furtwängler in der Pariser Oper\n18.1.1951 Aufführung der 6. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Olav Kielland in Oslo.\n22.2.1951 Aufführung der 7. Symphonie durch das Philharmonia Orchestra unter Wilhelm Furtwängler in London.\n18.4.1951 Australische Erstaufführung [?] der 5. Symphonie (mit Orgelverstärkung beim Choral am Ende des Finales) unter Henry Krips (1912 - 1987) in Adelaide\n23.4.1951 Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Furtwängler in Kairo\n1.5.1951 Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Furtwängler in Rom\n5.5.1951 Aufführung der 7. Symphonie (Originalfassung) durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler im Théatre de l'Opéra in Paris.\n28./30.6.1951 Aufführung der Erstdruckfassung der 8. Symphonie (mit weiteren Kürzungen) durch das Concertgebouworchester unter George Szell beim Holland Festival in Amsterdam bzw. Scheveningen.\nca. 6.9.1951 Aufführung der 4. Symphonie durch das dänische Radio-Symphonieorchester unter Eugene Ormandy [in Kopenhagen?].\n27.9.1951 Aufführung der 5. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Olav Kielland in Bergen.\n11.11.1951 Aufführung der 4. Symphonie durch das Staatsorchester Athen unter Theodor Vavajanis in Athen\n29.11.1951 Aufführung der 4. Symphonie durch das städtische Orchester St. Gallen unter Carl Schuricht in der Tonhalle in St. Gallen.\n1952 Aufführung der 9. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Karajan in Perugia. - Aufführung der 7. Symphonie durch das Straßburger Städtische Orchester unter Fritz Münch und der 5. Symphonie durch das Radioorchester Straßburg unter Louis Martin in Straßburg. - Aufführung der 7. Symphonie [in Paris?]. Paul-Gilbert Langevin unter den Zuhörern. - Einspielung der 4. Symphonie durch die Tschechische Philharmonie unter Konwitschny in Prag\nJanuar 1952 Dänische Erstaufführung der 1. Symphonie unter Leo Funtek in Kopenhagen.\n25.4.1952 Aufführung des 150. Psalms mit dem spanischen Nationalorchester und dem Aachener Domchor unter Rehmann in Madrid geplant\n15.6.1952 Aufführung der e-Moll-Messe in der Kirche Sa. Maria dell'Anima zu Rom in Anwesenheit Papsts Pius XII durch den Linzer Domchor und Bläser des RAI-Symphonieorchesters unter Joseph Kronsteiner\n29.9.1952 Aufführung der 9. Symphonie und des \"Te deum\" durch den Wiener Singverein und die Wiener Symphoniker unter Herbert von Karajan in Perugia [vgl. 1952]\n30.11. - 13.12.1952 XI. Internationales Bruckner-Fest in Basel.\n13.12.1952 Bruckner-Konzert des Aachener Domchores unter Rehmann in St. Severin in Paris (*). Wegen der enthusiastischen Reaktion wird die Schlußfuge des \"Te deum\" wiederholt\n14.12.1952 Aufführung von f-Moll-Messe und »Te deum« durch das Aachener Städtische Orchester und den Aachener Domchor unter Rehmann in der Salle Pleyel in Paris.\n18.12.1952 Erste dänische und nordische Aufführung der e-Moll-Messe [in Kopenhagen?].\n12.2.1953 Aufführung der 9. Symphonie durch das Orchestre de la Suisse Romande unter Carl Schuricht im 9. Abonnementkonzert in der Salle du Métropole in Lausanne.\n13.2.1953 Aufführung der 9. Symphonie durch das Orchestre de la Suisse Romande unter Carl Schuricht in der Aula der Universität in Fribourg.\n30.4.1953 Aufführung der 9. Symphonie durch das BBC-Sinfonieorchester unter Carl Schuricht bei der BBC in London.\nMai 1953 Schallplattenaufnahme der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Van Beinum für die Firma Decca\nAugust 1953 [Sic!] Felix von Lepel widmet seine kleine Broschüre »Zehn Briefe von Anton Bruckner« dem Schah Reza Pahlevi und Kaiserin Soraya von Persien.\n22.8.1953 Australische Erstaufführung [?] der 9. Symphonie unter Eugene Goossens in Sydney\n1.10.1953 Aufführung der 4. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Odd Grüner-Hegge in Oslo\n17.10.1953 Aufführung der f-Moll-Messe durch die Auckland Choral Society und ein Orchester u.a. mit Mitgliedern der Auckland String Players unter Georg Tintner in der Auckland Town Hall (die erste Aufführung eines Bruckner-Werkes in Neuseeland).\n1954 Aufführung der 6. Symphonie in Turin. - Aufführung der 8. Symphonie durch das Straßburger Städtische Orchester unter Fritz Münch in Straßburg. - Aufführung der 7. Symphonie durch das Düsseldorfer Symphonie-Orchester unter Prof. Szenkar in England [London?]\n27.1.1954 Aufführung der 3. Symphonie (in der von Fritz Oeser herausgegebenen Fassung) durch das Concertgebouworchester unter Rafael Kubelik in Amsterdam. - weitere Aufführungen am 28.1.1954 in Amsterdam und am 2.2.1954 in Rotterdam\n25.8.1954 Aufführung der 7. Symphonie durch das Londoner Philharmonia-Orchester [oder das Luzern Festspielorchester?] unter Wilhelm Furtwängler in Luzern.\n30.9.1954 Aufführung der 7. Symphonie durch das Dänische Rundfunksinfonieorchester unter Carl Schuricht im Tivoli in Kopenhagen.\nOktober 1954 Aufführung der g-Moll-Ouvertüre [durch das Residensorkester den Haag unter Otterloo?] in Amsterdam.\n12./13.10.1954 Einspielung der 4. Symphonie (Löwe-Fassung) durch das Philharmonia Orchestra unter Lovro von Matacic in der Kingsway Hall in London (die erste Bruckner-Einspielung durch ein britisches Orchester)\n21.10.1954 Aufführung der Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Odd Grüner-Hegge in Oslo.\n11. und 14.12.1954 Einspielung der 4. Symphonie durch das Philharmonia Orchestra unter Lovro von Matacic in der Kingsway Hall in London (1. Sitzung am 12./13.10.)\n17.12.1954 Aufführung der 4. Symphonie durch die Slowakische Philharmonie unter L'udovít Rajter in Bratislava\n15.3.1955 Erste japanische Aufführung der 6. Symphonie durch das NHK-Symphonieorchester unter Eschbacher.\nFrühjahr 1955 Australische Erstaufführung des Marsches in d-Moll und der Drei Orchesterstücke in Adelaide\n20.4.1955 Aufführung der 4. Symphonie durch die Sofioter Philharmonie unter Hermann Abendroth [in Sofia?]\n22.4.1955 Aufführung der 4. Symphonie durch das Trondheim Symfoniorkester unter Finn A. Oftedal in Trondheim.\n23.4.1955 Erstaufführung der 4. Symphonie durch das Nationalorchester unter Josef Krips in Mexiko-City. - [wann?] Aufführung auch in Montreal (Kanada)\n9. - 14.5.1955 XIII. Internationales Bruckner-Fest unter dem Patronat der IBG in Bern.\n25.9.1955 Aufführung der f-Moll-Messe durch die Wiener Symphoniker und die Wiener Singakademie unter Bruno Bartoletti in Perugia.\n1.10.1955 Aufführung der f-Moll-Messe durch die Wiener Singakademie (*), die Wiener Symphoniker unter Sergiu Celibidache und die Solisten Laurence Dutoit, Christa Ludwig, Waldemar Kmentt und Frederick Guthrie in der Basilica di San Pietro in Perugia\n19.10.1955 Australische Erstaufführung der 8. Symphonie durch das Victorian Symphony Orchestra unter Josef Krips in Melbourne\n17.11.1955 Aufführung der 7. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Carl von Garaguly in Bergen\n29.11.1955 Aufführung der 4. Symphonie durch die Staatliche Philharmonie unter Emil Glavanakov in Warna\n1956 Aufführung des »Te deum« durch das Straßburger Städtische Orchester unter Fritz Münch in Straßburg\n16.1.1956 Einspielung der g-Moll-Ouvertüre [durch das Philharmonia Orchestra?] unter Lovro von Matacic in der Kingsway Hall in London.\n24.1.1956 Aufführung der 3. Symphonie durch das Symphonieorchester Malmö unter Dean Dixon.\n9.4.1956 Aufführung der 4. Symphonie durch die Sofioter Philharmonie unter Emil Glavanakov [in Sofia?]\n14./16.5.1956 Aufführung der 7. Symphonie durch das Orchestre de l'Association Artistique des Concerts Colonne unter Carl Schuricht im Grand Théâtre in Bordeaux.\nSeptember 1956 Schallplattenaufnahme der 9. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Van Beinum im Concertgebouw in Amsterdam.\n3./4.10.1956 Aufführung der 9. Symphonie durch das Concertgebouw-Orchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam.\n5.10.1956 Aufführung der 3. Symphonie durch die Slowakische Philharmonie unter L'udovít Rajter in Bratislava\n29.11.1956 Aufführung der 4. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Carl von Garaguly in Bergen\n5.12.1956 Rede Leopold Nowaks bei der Brucknerfeier im Österreichischen Kulturinstitut in Rom.\n14./15.12.1956 Aufführung der 4. Symphonie durch die Slowakische Philharmonie unter Martin Egelkraut in Bratislava\n31.12.1956 Aufführung von 9. Symphonie und »Te deum« durch das Radio Philharmonische Orchester [Hilversum] und den Groot Omroepkoor (diese Werke erstmals unter Haitink).\n1957 Aufführung der 9. Symphonie durch das Straßburger Städtische Orchester unter Ferdinand Leitner und des Requiems durch das Radioorchester und den Universitäts-Chor unter René Matter in Straßburg\n1.3.1957 Aufführung des »Te deum« [und der 9. Symphonie?] durch das Radio Philharmonische Orchester [Hilversum] unter Bernard Haitink im Concertgebouw Amsterdam.\n23.1.1957 Aufführung der 7. Symphonie durch das Hallé-Orchester unter Barbirolli in der Free Trade Hall in Manchester.\n12.3.1957 Aufführung der 8. Symphonie durch das Tonhalle-Orchester unter Carl Schuricht in der Tonhalle in Zürich.\n16.3.1957 Aufführung der 8. Symphonie unter Rudolf Moralt in Rom.\n19.4.1957 Aufführung des Adagios der 7. Symphonie durch das Orchestre des Concerts Colonne unter Carl Schuricht in Paris.\n11.10.1957 Gründung der Société francaise 'Anton Bruckner' durch Paul-Gilbert Langevin.\n21.10.1957 Aufführung der 7. Symphonie durch das Orchestre de la Suisse Romande unter Carl Schuricht im 2. Abonnementkonzert in der Salle du Métropole in Lausanne.\n13.11.1957 Aufführung der f-Moll-Messe durch die Wiener Symphoniker und den Wiener Singverein unter Wolfgang Sawallisch mit den Solisten Wilma Lipp, Elisabeth Höngen, Anton Dermota und Hans Braun [...] in der Kirche Santa Maria degli Angeli in Rom.\nDezember 1957 Aufführung des Quintetts in Rom\n19.12.1957 Brief von Franz Königshofer an Joseph Marx: Seine Bearbeitung des Adagios der 7. Symphonie [für Blasorchester, vgl. 24.1.1949] habe beim Musikfest in Solothurn einen Erfolg erzielt.\n24.12.1957 Australische Erstaufführung der g-Moll-Ouvertüre in Adelaide\n1958 Bruckner-Symposion in Genua. - Aufführung der f-Moll-Messe durch Orchester und Chor der RAI Rom unter Sergiu Celibidache\nJanuar 1958 William Steinberg dirigiert die 4. Symphonie in Rom\n14.3.1958 Paul Hindemith dirigiert die 6. Symphonie in Turin\n28.4.1958 Aufführung der 4. Symphonie durch das Staatsorchester Athen unter Theodor Vavajanis in Athen.\n19.5.1958 Aufführung der 7. Symphonie unter Paul Klecki in Turin\n20.5.1958 Pariser Erstaufführung von »Ave Maria« (WAB 6) und 4 Gradualen durch den Wiener Kammerchor in der Sainte-Chapelle\n3.9.1958 Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Otto Klemperer in Luzern.\n10.9.1958 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Josef Krips in Edinburgh\n4.10.1958 Italienische Erstaufführung der e-Moll-Messe in Perugia durch den Wiener Kammerchor unter Hans Gillesberger.\n23.11.1958 Die 7. Symphonie wird unter Roberto Lupi in Florenz aufgeführt.\n30.11.1958 Aufführung der 9. Symphonie unter Lovro von Matacic in Florenz.\n14.12.1958 Aufführung von 9. Symphonie und »Te deum« unter Lovro von Matacic in Rom.\n28.12.1958 Japanische Erstaufführung der f-Moll-Messe durch das Tokyo-Symphonieorchester unter K. Mayeda\n1959 Erstaufführung der 9. Symphonie unter E.-P. Stekel in Grenoble\n15.1.1959 Aufführung der 4. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Odd Grüner-Hegge in Oslo.\nJan./Febr. 1959 Kanadische Erstaufführung der 8. Symphonie unter Josef Krips in\r\nMontreal. Kritik im »Montreal Star« Februar 1959.\n7.2.1959 (?) Pariser Erstaufführung des Quintetts und des Intermezzos durch das Wiener Konzerthaus-Quartett mit G. Schmid [2. Bratsche] im Österreichischen Kulturzentrum\n8.2.1959 Italienische Erstaufführung der 1. Symphonie unter Alberto Zedda in Florenz\n11./12.3.1959 Aufführung der 5. Symphonie durch das Concertgebouworkest unter Eduard van Beinum (dessen letzte Aufnahme) in Amsterdam.\n12.3.1959, Aufführung der 4. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Odd Grüner-Hegge in Bergen\n18.4.1959 Bei der Trauerfeier für den am 13.4.1959 verstorbenen Eduard van Beinum in Amsterdam spielt das Concertgebouworchester unter Bernard Haitink das Adagio der 8. Symphonie.\n6.5.1959 Aufführung der 9. Symphonie durch das Royal Philharmonic Orchestra unter Jascha Horenstein in der Royal Festival Hall in London.\n9.6.1959 Aufführung der 3. Symphonie durch das Residensorkester Haag unter Willem van Otterloo in Bergen\n30.6.1959 Einspielung der 8. Symphonie (Haas-Edition) durch die Leningrader Philharmoniker unter Mravinsky.\n12.8.1959 Australische Erstaufführung [?] der 2. Symphonie in Melbourne\n17.10.1959 Erstaufführung des »Te deum« unter Heinz Wallberg in Anwesenheit von Papst Johannes XXIII. in der Aula delle Benedizione in Rom.\n28.10.1959 Erste japanische Aufführung der 8. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Herbert von Karajan in Tokyo.\n29.10.1959 Aufführung der g-Moll-Ouvertüre durch das Trondheim Symfoniorkester unter Finn A. Oftedal in Trondheim.\n18.11.1959 Aufführung der 9. Symphonie durch die Sofioter Philharmonie unter Konstantin Iliev [in Sofia?]\n22.11.1959 Aufführung der 9. Symphonie durch das Orchestra del Teatro Comunale di Firenze unter Carl Schuricht im Teatro Comunale in Florenz\n29.11.1959 Ferdinand Leitner führt die 4. Symphonie in Venedig auf\n3.1.1960 Aufführung der 5. Symphonie unter Roberto Lupi in Florenz.\n7.1.1960 Aufführung der 7. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Arvid Fladmoe in Bergen.\n8.1.1960 Aufführung der 3. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Willem van Otterloo in Oslo.\n27.2.1960 Leitner dirigiert die 5. Symphonie in Rom.\n25.2.1960 Aufführung der 2. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Sixten Ehrling in Oslo.\n6.3.1960 Aufführung der 6. Symphonie unter Jonel Perlea in Florenz\n17.3.1960, Aufführung der 2. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Olav Kielland in Bergen.\n18.3.1960 Aufführung der 9. Symphonie durch das Symphonieorchester der RAI Rom unter Sergiu Celibidache\n29.3.1960 Kanadische Erstaufführung der 7. Symphonie unter Josef Krips in Montreal.\n2./3.4.1960 Aufführungen der e-Moll-Messe mit dem Concertgebouworchester unter Ferdinand Leitner in Amsterdam.\n17.5.1960 Aufführung des »Te deum« unter Patrick Thomas in Adelaide\n19.5.1960 Aufführung der 7. Symphonie durch das Dänische Nationale Rundfunksinfonieorchester unter Carl Schuricht in der Tivolil-Konzerthalle in Kopenhagen.\nNovember 1960 Einspielung der 7. Symphonie durch das Philharmonia Orchestra unter Otto Klemperer in London.\n3.12.1960 Aufführung der e-Moll-Messe durch den Birmingham Bach Society Choir und Bläser des Birmingham Symphony Orchestra in der Kathedrale in Birmingham.\n17.12.1960 Französische Erstaufführung des Quartetts durch das Loewenguth-Quartett in Paris.\n23.1.1961 Aufführung der 7. Symphonie durch das Orchestre de la Suisse Romande unter Carl Schuricht im 8. Abonnementkonzert im Théâtre de Beaulieu in Lausanne.\n20.2.1961 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Herbert von Karajan im Théatre des Champs-Elysées in Paris\n22./ 23.2.1961 Aufführungen der f-Moll-Messe durch das Philharmonische Orchester Stockholm und den Mus. Sällskapets kör unter Hans Schmidt-Isserstedt [in Stockholm]\n24.5.1961 Aufführung der 7. Symphonie durch das National Orchestra [später: New Zealand Symphony Orchestra] unter John Hopkins in der Wellington Town Hall (erste öffentliche Aufführung des Werkes in Neuseeland)\n30.5.1961 Aufführung der 9. Symphonie durch das Dänische Nationale Rundfunksinfonieorchester unter Carl Schuricht in der Tivoli-Konzerthalle in Kopenhagen.\nJuni 1961 Einspielung der 6. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Otto Klemperer in Amsterdam\n9.8.1961 Konzert des London Symphony Orchestra unter Basil Cameron in der Royal Albert Hall in London mit Werken von Mozart, Copland, Schubert und Bruckner.\n22.8.1961 Konzert des BBC Symphony Orchestra, dem BBC Chorus und der BBC Choral Society unter Malcolm Sargent und Reginald Goodall in der Royal Albert Hall in London\n4.10.1961 Aufführung des \"Te deum\" durch das BBC Symphony Orchestra unter Rudolf Schwarz in der Royal Festival Hall in London.\n9.11.1961 Aufführung des Quartetts, des Intermezzos und des Quintetts in Turin (Einführung durch Alberto Basso)\n4.12.1961 Aufführung der 4. Symphonie durch das Orchestre de la Suisse Romande unter Carl Schuricht im Théâtre de Beaulieu in Lausanne.\n17.12.1961 Aufführung der f-Moll-Messe durch das Bergen Filharmoniske Orkester und den Philharmonischen Chor unter Sverre Bruland in Bergen.\nJanuar 1962 Lovro von Matacic dirigiert die 9. Symphonie in Turin\n12.2.1962 Aufführung der 4. Symphonie durch das Staatsorchester Athen unter Theodor Vavajanis in Athen\n13./15.2.1962 Aufführung der 5. Symphonie durch das Tonhalle-Orchester unter Carl Schuricht in der Züricher Tonhalle.\n7.3.1962 Aufführung der 9. Symphonie durch das BBC Symphony Orchestra unter Erich Leinsdorf in der Royal Festival Hall in London\n15.3.1962 Pariser Erstaufführung des Requiems durch die Société Philharmonique de Paris unter Léon Barzin.\n18.3.1962 Aufführung der 9. Symphonie durch das Orchestra del Teatro Comunale di Firenze unter Carl Schuricht im Teatro Comunale in Florenz.\n23.3.1962 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Herbert von Karajan im Tschaikowsky-Saal in Moskau\n27.3.1962 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Herbert von Karajan in der Philharmonie in St. Petersburg (Leningrad).\n6.4.1962 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Herbert von Karajan in der Royal Festival Hall in London.\n17.4.1962 Aufführung der e-Moll-Messe unter Paul Hindemith in London.\n18.4.1962 Erste japanische Aufführung der 5. Symphonie durch das Concertgebouworkest unter Eugen Jochum in Osaka. Auch 30.4.1962\n30.4.1962 Aufführung der 5. Symphonie durch das Concertgebouworkest unter Eugen Jochum in Tokyo.\n23.5.1962 Erste japanische Aufführung der 3. Symphonie durch das Symphonieorchester Kyoto unter Kaufmann.\n1.9.1962 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Herbert von Karajan im Kunsthaus in Luzern.\n5.9.1962 Aufführung des \"Te deum\" durch die Wiener Singakademie und das Orchestra Sinfonica Maltestiana unter Hans Gillesberger mit den Solisten Friedl Genk, Lucienne Devallier, Georg Jelden und Jakob Stämpfli im Malatesta-Tempel in Rimini\n30.9.1962 Aufführung der 9. Symphonie durch das Orchestra del Teatro Comunale di Firenze unter Carl Schuricht im Teatro Comunale in Florenz\n2./4.11.1962 Aufführung der 7. Symphonie durch das Spanische Nationalorchester unter Carl Schuricht im Palacio de la Música in Madrid.\n18.11.1962 Pariser Erstaufführung der Originalfassung (1878/80) der 4. Symphonie durch das Orchestre Lamoureux unter Karl-Maria Zwissler.\n2.12.1962 Massimo Pradella leitet die italienische Erstaufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullten«) bei der Accademia di S. Cecilia in Rom.\n1963 Erstaufführungen von Symphonien unter Franz Paul Decker in Argentinien. - Erstaufführungen von Symphonien unter Zubin Mehta in Israel. - Aufführung der 4. Symphonie durch das Béla Bartók Orchester unter Viktor Vaszy in Szeged\n16.1.1963 Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Wolfgang Sawallisch in Zürich.\n17.1.1963 Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Wolfgang Sawallisch in Lausanne.\n18.1.1963 Italienische Erstaufführung [?] der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) durch das Turiner Radio-Orchester unter Massimo Pradella in Turin\n19.1.1963 Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Wolfgang Sawallisch in Basel.\n21.1.1963 Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Wolfgang Sawallisch in Fribourg\n29.1.1963 Französische Erstaufführung der Originalfassung der 9. Symphonie durch das Orchestre National O.R.T.F. unter Lovro von Matacic im Théatre des Champs Elysées in Paris.\n5.2.1963 Erste japanische Aufführung der g-Moll-Ouvertüre durch das Tokyo-Symphonieorchester unter J. Dan\n28.2.1963 Aufführung der 4. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Herbert Blommstedt in Oslo.\n6.6.1963 Aufführung der 3. Symphonie durch die Sofioter Philharmonie unter Konstantin Iliev [in Sofia?]\n13.-16.6.1963 Aufführung der 4. Symphonie durch die Slowakische Philharmonie unter L'udovít Rajter in Pest'any (Pistyan/Pistian)\nvor dem 5.7.1963 Aufführung der e-Moll-Messe unter Ruggero Maghini in Turin\n31.7.1963 Australische Erstaufführung [?] der 6. Symphonie in Sydney\n28.8.1963 Aufführung der 9. Symphonie durch das Orchestre du Festival unter Carl Schuricht im Kunsthaus in Luzern\n26.9.1963 Einspielung der 4. Symphonie durch das Philharmonia Orchestra unter Klemperer (*) in London.\n3./4.10.1963 Aufführung der 7. Symphonie durch die Slowakische Philharmonie unter Ladislav Slovák in Bratislava\n20.1.1964 Aufführung der 7. Symphonie durch das Staatsorchester Athen unter Theodor Vavajanis in Athen\n18.2.1964 Aufführung der 9. Symphonie durch das Tonhalle-Orchester unter Carl Schuricht in der Züricher Tonhalle.\n25.4. - 23.5.1964 Bruckner-Fest in London.\n1.7.1964 Die Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Karajan im Concertgebouw in Amsterdam wird im Rundfunk übertragen\n6.9.1964 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm im Kunsthaus in Luzern.\n23./24.9.1964 Aufführung der 3. Symphonie (2. Fassung 1877) durch das Hallé Orchestra unter John Barbirolli in Manchester.\n22.10.1964 Aufführung der 3. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Rudolf Schwartz in Bergen.\nNovember 1964 Einspielung der 6. Symphonie durch das New Philharmonia Orchestra unter Otto Klemperer in London\n2.12.1964 Aufführung der f-Moll-Messe durch das BBC Symphony Orchestra, den BBC Chorus und die BBC Choral Society unter Franz-Paul Decker in der Royal Albert Hall in London.\n18.12.1964 Aufführung [Livesendung der BBC ohne Publikum] der 3. Symphonie durch das Hallé Orchestra unter John Barbirolli in der Free Trade Hall in Manchester.\n1965 Rundfunksendung von Motetten und e-Moll-Messe [unter Alberto Basso?] in Italien. - Aufführung der 3. Symphonie (Fassung 1878, Ausgabe Oeser) unter Lovro von Matacic in Paris [26.1.1965] (***) und unter Antonio de Almeida in Straßburg. - [?] Rundfunksendung von Motetten und e-Moll-Messe [unter Alberto Basso?] in Italien (°°). - Erstaufführung der 8. Symphonie unter E.-P. Stekel in Grenoble (°°°).\n20.1.1965 Aufführung der 5. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Herbert Blomstedt in Oslo\n26.1.1965 Pariser Erstaufführung der 2. Fassung der 3. Symphonie (Fassung Oeser) durch das Orchestre National O.R.T.F. unter Lovro von Matacic\nFebruar 1965 Aufführung der 3. Symphonie (2. Fassung 1878) durch das London Philharmonic Orchestra unter Jascha Horenstein\n4./5.2.1965 Aufführung der 7. Symphonie durch das Sinfonieorchester Bern unter Carl Schuricht im Casino in Bern.\n3.4.1965 [4.4.1965?] Aufführung der 8. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Herbert von Karajan in der Royal Festival Hall in London.\n5.4.1965 Aufführung der 3. Symphonie (griechische Erstaufführung) durch das Staatsorchester Athen unter Andreas Paridis in Athen\n8.4.1965 Aufführung der 8. Symphonie (= Pariser Erstaufführung der Haas-Fassung) durch die Wiener Philharmoniker unter Herbert von Karajan im Théatre des Champs Elysées in Paris.\nMai 1965 Aufführung des »Te deum« unter Trajan Popesco in Paris. - Einspielung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Bernard Haitink in Amsterdam\n12.9.1965 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm im Theatro Municipal in Rio de Janeiro\n18.9.1965 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm im Teatro Colón in Buenos Aires.\nOktober 1965 Einspielung der 4. Symphonie durch das London Symphony Orchestra unter Istvan Kertesz in London\n11.10.1965 Aufführung der 4. Symphonie durch das Staatsorchester Thessaloniki unter Solon Michailidis in Thessaloniki (erste Bruckner-Aufführung dort)\n21.10.1965 Aufführung der 4. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Rudolf Schwartz in Bergen.\n1.11.1965 Aufführung der 4. Symphonie durch das Staatsorchester Athen unter Theodor Vavajanis in Athen\n12./13.3.1966 Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Kurt Wöss in Prag.\n16.3.1966 Aufführung der 5. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eugen Jochum (dessen 40-jähriges Dirigentenjubiläum) in Amsterdam. 12.3. Scheveningen\n28./29.4.1966 Aufführung der 3. Symphonie durch die Slowakische Philharmonie unter Kurt Sanderling in Bratislava\n26.5.1966 Aufführung der 9. Symphonie durch die Sofioter Philharmonie unter Dobrin Petkov [in Sofia?]\n8.6.1966, Aufführung der 9. Symphonie durch das Rundfunksinfonieorchester Berlin unter Lorin Maazel in Bergen.\nvor dem 23.6.1966 Aufführung der 8. Symphonie unter Herbert von Karajan in der Kathedrale von Chartres.\n29.7.1966 Einspielung der 9. Symphonie durch das Hallé Orchestra unter John Barbirolli in der Royal Albert Hall in London.\n31.8.1966 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Herbert von Karajan im Kunsthaus in Luzern.\n3.9.1966 Aufführung der 3. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter George Szell im Kunsthaus in Luzern. Solist in Beethovens c-Moll-Klavierkonzert ist Geza Anda.\n14.9.1966 5. Symphonie unter Jochum in Gent [siehe 16.3.1966]\n15.9.1966 Aufführung der 4. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Odd Grüner-Hegge in Oslo.\n30.10.1966 Gianandrea Gavazzeni leitet in Florenz ein reines Bruckner-Konzert mit der 6. Symphonie und dem \"Te deum\".\nNovember 1966 Einspielung von fünf Motetten durch Daniel Barenboim in London\n26.12.1966 Aufführung der 9. Symphonie durch die Sofioter Philharmonie unter Dobrin Petkov [in Sofia?].\n19.12.1966 Aufführung der 7. Symphonie durch das Staatsorchester Athen unter Andreas Paridis in Athen\n1967 Einspielung der 5. Symphonie durch das New Philharmonia Orchestra London unter Otto Klemperer.\n11.1.1967 Aufführung der 7. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Hans Swarowsky in Oslo\n28.1.1967 Aufführung der g-Moll-Ouvertüre durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Lennart N. Knudsen in Bergen.\nFebruar 1967 Einspielung der 7. Symphonie durch die Leningrader Philharmoniker unter Mravinsky.\nMärz 1967 Einspielung der 7. Symphonie durch die Tschechische Philharmonie unter Lovro von Matacic in Prag\n31.3.1967 Aufführung der 8. Symphonie durch die Stockholmer Philharmoniker unter Herbert Blomstedt [in Stockholm, am 21.3.1967 durch das Symphonieorchester Malmö unter Blomstedt].\nApril 1967 Einspielung der 7. Symphonie durch das Hallé Orchestra unter Barbirolli in Manchester.\n28.4.1967 Aufführung der f-Moll-Symphonie durch das Polyphonia Orchestra unter Bryan Fairfax in der Queen Elizabeth Hall [in London] in Anwesenheit des österreichischen Botschafters Dr. Josef Schöner.\n17.5.1967 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm im Smetana-Saal des Stadthauses in Prag.\n25.8.1967 Aufführung der 8. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Herbert Blomstedt in Oslo.\n16.9.1967 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Josef Krips in der Salle Wilfried Pelletier in Montréal (im Rahmen der Weltausstellung)\n28./29.9.1967 Aufführung der 5. Symphonie durch die Slowakische Philharmonie unter Ludovít Rajter in Bratislava\nNovember 1967 Einspielung der 5. Symphonie durch das NHK Symphony Orchestra unter Matacic in Tokyo.\n4.11.1967 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Wolfgang Sawallisch in der Kosei Nenkin Kaikan Hall in Tokyo.\n15.2.1968 Aufführung der g-Moll-Ouvertüre durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Heinz Freudenthal in Bergen.\n9.5.1968 Australische Erstaufführung der f-Moll-Messe unter Henry Krips in Sydney.\n20.6.1968 Aufführung der 8. Symphonie durch das japanische Yomiurinippon-Symphonieorchester unter Wand.\n16./17.7.1968 Aufführung der f-Moll-Messe und des »Te deum« durch die Wiener Singakademie (*) und die Zagreber Philharmoniker unter Lovro von Matacic mit den Solisten Radmila Bakocevic, Ruza Popis, Ivo Zidek und Miroslav Cangalovic in der Dominikanerkirche in Dubrovnik\n26.8.1968 Aufführung der 4. Symphonie durch das Staatsorchester Athen unter Theodor Vavajanis beim Festival Herodes Atticus in Athen\n3.9.1968 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm im Tivoli-Konzertsaal in Kopenhagen.\n10.12.1968 Aufführung der 7. Symphonie durch das Japan Philharmonic Orchestra unter Asahina in Tokyo (Bunka Kaikan).\n30.12.1968 Aufführung der 6. Symphonie durch das [bulgarische] Rundfunkorchester unter Vassil Stefanov [in Sofia?]\nSaison 1968/69 [oder Saison 1969/70?] Aufführungen der 8. Symphonie (zum zweiten Mal) unter Peter Maag und der 6. Symphonie (südamerikanische Erstaufführung) unter Willem van Otterloo durch das Philharmonische Orchester Buenos Aires im Teatro Colon\n1969 Aufführung der d-Moll- (30.9.1969) und f-Moll-Messe (1.10.1969) unter Sawallisch in Perugia. - Aufführung der 1. Symphonie (Linzer Fassung) durch das RAI Symphonieorchester Rom unter Abbado\nJanuar 1969 Aufführung der 7. Symphonie durch das Schülerorchester der Musikakademie unter Marius Constant, der 4. Symphonie unter László Somogyi und der 9. Symphonie unter Hans Wallat in Paris\n21.2.1969 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Georg Solti in der Bunka Kaikan Konzerthalle in Tokyo.\n28.2.1969 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Georg Solti in der Festival Hall in Osaka.\nFrühling 1969 Aufführung der 3. Symphonie durch das Orchestre de Paris unter Lorin Maazel.\n23.4.1969 Aufführung der 6. Symphonie durch das BBC Symphony Orchestra unter Christoph von Dohnányi in der Royal Festival Hall in London.\nMai 1969 Einspielung der 7. Symphonie durch das NHK Symphony Orchestra unter Lovro von Matacic in Tokyo\n2.5.1969 Aufführung der 9. Symphonie durch das Symphonieorchester von Radio Turin unter Sergiu Celibidache\n6.6.1969 Einspielung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Karajan in der Royal Festival Hall in London.\n3.9.1969 Aufführung der 8. Symphonie durch das BBC Symphony Orchestra unter Reginald Goodall in einem Prom Concert in der Royal Albert Hall in London\n8.9.1969 Aufführung der 6. Symphonie durch das BBC Symphony Orchestra unter Christoph von Dohnányi in der Royal Albert Hall in London.\n4./5.10.1969 Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Wolfgang Sawallisch in Florenz\n7.10.1969 Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Wolfgang Sawallisch in Perugia.\n9.10.1969 Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Wolfgang Sawallisch in Neapel.\n11.10.1969 Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Wolfgang Sawallisch in Genua.\n22.10.1969 Pariser Erstaufführung der Originalfassung der 5. Symphonie durch das Orchestre National O.R.T.F. unter Eugen Jochum.\n23.10.1969 Aufführung der 3. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Charles Groves in Bergen.\n24.10.1969 Kritik zur 5. Symphonie von Jean Cotté in France-Soir.\n1970 Einspielung der 8. Symphonie durch das New Philharmonia Orchestra London unter Otto Klemperer. - Aufführung der 9. Symphonie durch das Orchester des Teatro Colon unter Felix Prohaska in Buenos Aires\n8.2.1970 Britische Erstaufführung [vgl. aber 7.2.1954] des Requiems durch das Kensington Festival Orchestra und den Alexandra Choir unter Schönzeler in der Church of St. Jude-on-the-Hill in London.\n21.2.1970 Einspielung der 9. Symphonie durch das New Philharmonia Orchestra London unter Otto Klemperer.\n26.2.1970, Aufführung der 4. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Herbert Blomstedt in Oslo\nApril 1970 Aufführung der 6. Symphonie unter Berthold Lehmann in Paris\n30.4.1970 Aufführung der 8. Symphonie (in der Haas-Fassung (*)) durch das Hallé-Orchester unter John Barbirolli in Manchester. 2. Konzert in Sheffield, 3. Konzert am 20.5.1970 in London.\nMai 1970 Einspielung der 9. Symphonie durch das Große Rundfunk-Sinfonieorchester der UdSSR unter Gennadij Rozhdestvensky in Moskau.\n20.5.1970 Aufführung der 8. Symphonie unter John Barbirolli in einem Konzert der Royal Philharmonic Society in der Royal Festival Hall in London.\n6.8.1970 Aufführung der 7. Symphonie durch das BBC Symphony Orchestra unter Reginald Goodall in der Royal Albert Hall in London.\n10.8.1970 Aufführung der 7. Symphonie durch das Staatsorchester Athen unter Franz Paul Decker beim Festival Herodes Atticus in Athen.\n10.9.1970 Aufführung der 8. Symphonie durch das London Symphony Orchestra unter Jascha Horenstein in der Royal Albert Hall in London.\n21.10.1970 Aufführung der 4. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Kurt Wöss in Oslo\n22.10.1970 Aufführung der 3. Symphonie durch das New Zealand Symphony Orchestra unter Ray Wilson (erste öffentliche Aufführung des Werkes in Neuseeland)\n29.10.1970 Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Eugen Jochum in Bern.\nNovember 1970 Einspielung der 5. Symphonie durch die Tschechische Philharmonie unter Lovro von Matacic in Prag.\n17.11.1970 Aufführung der 8. Symphonie (mit Kürzungen im Finale) durch das New Philharmonia Orchestra unter Otto Klemperer der Royal Festival Hall in London.\n2.12.1970 Aufführung der 9. Symphonie durch das BBC Symphony Orchestra unter Jascha Horenstein in der Royal Festival Hall in London.\n1.2.1971 Aufführung der 3. Symphonie durch das Staatsorchester Athen unter Dimitris Koutsis in Athen\nMärz 1971 Aufführung der 6. Symphonie unter Fritz Rieger und der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester des O.R.T.F. unter Marius Constant in Paris.\n24.3.1971 Aufführung der 7. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Karsten Andersen in Bergen.\n22.4.1971 Aufführung der 3. Symphonie durch die Staatsphilharmonie Kosice (Kaschau) in Kosice\n29.4.1971 Aufführung der 3. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Karsten Andersen in Bergen.\nJuni 1971 Aufführung der 9. Symphonie durch das Orchestre de Paris unter Daniel Barenboim in Paris (oder: Anfang Oktober 1971?)\n6.6.1971 Aufführung der f-Moll-Messe durch das New Philharmonia Orchestra und den New Philharmonia Chorus unter Barenbeim in der Royal Festival Hall in London.\n23.8.1971 Aufführung der 4. Symphonie durch das Staatsorchester Athen unter Georg Alexander Albrecht beim Festival Herodes Atticus in Athen.\n4.9.1971 Aufführung der 8. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm in der Kathedrale in Löwen.\n14.9.1971 Australische Erstaufführung der e-Moll-Messe in Adelaide\n15.9.1971 Aufführung der 5. Symphonie durch das BBC Orchestra unter Jascha Horenstein in der Royal Albert Hall in London.\n3.11.1971 Aufführung (und Einspielung) der 7. Symphonie durch das BBC Symphony Orchestra unter Reginald Goodall in der Royal Festival Hall in London.\n10./11.11.1971 Aufführungen der 3. Symphonie durch die Staatsphilharmonie Kosice (Kaschau) unter U. Schneider in Kosice bzw. Presov (Eperies)\n12./13.11.1971 Einspielung der 8. Symphonie durch das Tonhall-Orchester Zürich unter Rudolf Kempe in der Züricher Tonhalle.\n1.12.1971 Aufführung der 7. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Miltiades Caridis in Oslo\n6.12.1971 Aufführung der 4. Symphonie durch das Staatsorchester Thessaloniki unter Georgos Thimis in Thessaloniki\n1972 Gründung des »Cercle des Amis d'Anton Bruckner« durch Marc Kremer in Luxemburg und der »Société musicale belge 'Anton Bruckner'« durch Christian Bronchain in Brüssel. - Einspielung der f-Moll-Symphonie und der g-Moll-Ouvertüre durch das London Symphony Orchestra unter Elyakum Shapirra\n28.1.1972 Aufführung der f-Moll-Messe unter Peter Maag in einem Rundfunkkonzert in Mailand.\n3./4.2.1972 Aufführung der 4. Symphonie durch die Slowakische Philharmonie unter Takashi Asahina in Bratislava\nvor dem 10.3.1972 Aufführung der f-Moll-Messe unter Gavazzeni in Rom\n27.3.1972 Aufführung der 6. Symphonie (griechische Erstaufführung) durch das Staatsorchester Athen unter G. Basiotopoulos in Athen\n12.-14.6.1972 Aufführung der 1. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Claudio Abbado im Teatro alla Scala in Mailand\nvor dem 16.6.1972 Aufführung des \"Te deum\" unter Zubin Mehta in Rom.\n24.7.1972 Aufführung der 7. Symphonie durch das Staatsorchester Athen unter Hans Walter Kämpfel beim Festival Herodes Atticus in Athen\n15.8.1972 Artikel \"Bruckner-Monographie in Rumänien\" in der Arbeiter-Zeitung\n14.9.1972 Aufführung der 4. Symphonie durch das Trondheim Symfoniorkester unter Jiri Starek in Trondheim.\n31.10.1972 Aufführung [oder Probe?] der 8. Symphonie durch das Orquesta sinfónica nacional de México unter Kurt Wöss. auch 2.11.1972, 3.11.1972 und 5.11.1972\n29.11.1972 Aufführung der 8. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Kurt Wöss in Oslo.\n12.1.1973 Tschechische Erstaufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) durch die Tschechische Philharmonie unter Genadij Rozdestvenský [in Prag?].\n25.1.1973 Aufführung der 8. Symphonie (Erstaufführung in Griechenland) durch das Staatsorchester Athen unter Andreas Paridis in Athen\nFebruar 1973 Aufführung des »Te deum« unter Zubin Mehta in Paris\n8.2.1973 Aufführung der 9. Symphonie durch das New Philharmonia Orchestra unter Zubin Mehta in der Royal Festival Hall in London.\nMärz 1973 Aufführung der 4. Symphonie unter Theodor Guschlbauer in Paris.\n22.5.1973 Aufführung der 4. Symphonie durch das London Symphony Orchestra unter Franz Paul Decker in der Royal Festival Hall in London.\n31.5.1973 Aufführung der 1. Symphonie durch das New Zealand Symphony Orchestra unter Brian Priestman (erste öffentliche Aufführung des Werkes in Neuseeland)\n18./19.6.1973 Aufführung der 7. Symphonie durch die Zagreber Philharmonie unter Lovro von Matacic in Graz.\n23.7.1973 Aufführung der 7. Symphonie durch das BBC Symphony Orchestra unter Georg Solti in der Royal Albert Hall in London.\n2.9.1973 Hans-Hubert Schönzeler leitet in London die erste vollständige Aufführung der 1. Fassung (1887) der 8. Symphonie mit dem Bournemouth [?] Symphony Orchestra.\n5.9.1973 Aufführung der 1. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Claudio Abbado im Kunsthaus in Luzern\n8.9.1973 Aufführung der 1. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Claudio Abbado in der Oper in Gent.\n2./3.10.1973 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Carlo Maria Giulini in Florenz\n4.10.1973 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Carlo Maria Giulini in Venedig.\n7.10.1973 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Carlo Maria Giulini in San Godenzo bei Florenz\n8.10.1973 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Carlo Maria Giulini in Lissabon\n10.10.1973 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Carlo Maria Giulini in Bologna\n1./2.11.1973 Aufführung der 5. Symphonie durch die Slowakische Philharmonie unter Zdenek Kosler in Bratislava\n1.12.1973 Aufführung der 5. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Karsten Andersen in Bergen\n1974 Bei der Hochzeit von Edwin Zappe, dem Sohn von Hermann Zappe, in Warschau wird das Perger Präludium gespielt\nJanuar 1974 Aufführung der 4. Symphonie unter Gustav König in Paris.\n16.1.1974 Aufführung der 3. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Heinrich Hollreiser in Oslo.\n11.2.1974 Aufführung der 3. Symphonie durch das Staatsorchester Thessaloniki unter Karolos Trikolidis in Thessaloniki (dort als Erstaufführung\n14.2.1974 Aufführung der 4. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Karsten Andersen in Bergen\nMärz 1974 Aufführung der f-Moll-Messe in der Pariser Kirche Saint-Germain-des-Prés\n19.3.1974 Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Eugen Jochum in Moskau.\n24.3.1974 Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Eugen Jochum in Leningrad\n27.3.1974 Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Eugen Jochum in Riga\n4.4.1974 Aufführung der e-Moll-Messe durch Musikkhögskolen unter Öivin Fjeldstad in Oslo\n7.4.1974 Aufführung der f-Moll-Messe durch Opernchor und Opernorchester unter Per A. Andersson in Oslo.\nMai 1974 Aufführung der 4. Symphonie unter Ferdinand Leitner in Paris\n4.5.1974 Einspielung der 9. Symphonie durch das BBC Symphony Orchestra unter Reginald Goodall in den Studios der BBC in London.\n16./17.5.1974 Aufführung der 3. Symphonie durch die Slowakische Philharmonie unter L'udovít Rajter in Bratislava\n31.5.1974 Aufführung der 7. Symphonie und des »Te deum« durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Karsten Andersen und den Oratoriekor unter Magnar Mangersnes in Bergen\nJuli 1974 Einspielung der 5. Symphonie unter Rozhdestvensky in Moskau\n24.8.1974 Aufführung der 2. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Carlo Maria Giulini auf dem Drzic-Platz in Dubrovnik.\n27.8.1974 Aufführung der 2. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Carlo Maria Giulini in Stockholm.\n28.8.1974 Aufführung der 2. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Carlo Maria Giulini in Helsinki.\n1.9.1974 Aufführung (mit Rundfunkübertragung) der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Karajan in Luzern. - Uraufführung von Hans Conrad Fischers Bruckner-Film im Linzer Brucknerhaus. Weitere Aufführungen am 2.9.1974 in der Royal Festival Hall in London, am 3.10.1974 [sic! recte 3.9.1974?] in der Wiener Urania und am 4.9.1974 in Luzern und im Sydney Opera House\n2.9.1974 Aufführung der 2. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Carlo Maria Giulini in Edinburgh.\n4.9.1974 Festkonzert unter Zubin Mehta in London\n5.9.1974 Aufführung der 1. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Karsten Andersen in Bergen. - Aufführung des 150. Psalms und der 9. Symphonie durch das Concertgebouworkest unter Bernard Haitink in Amsterdam. - Aufführung der e-Moll-Messe durch die BBC Singers und das BBC Symphony Orchestra unter John Poole in der Royal Albert Hall in London.\n10.9.1974 Aufführung der e-Moll-Messe und der 4. Symphonie durch das Radio Filharmonisch Orkest unter Bernard Haitink in Amsterdam.\n11.9.1974 Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Claudio Abbado in der Kathedrale St. Bavo in Gent.\n14.9.1974 Aufführung der Drei Stücke für Orchester, des Marsches d-Moll und der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Claudio Abbado im Concertgebouw in Amsterdam.\n9.10.1974 Aufführung des Streichquartetts durch das Quartett des Bergen Filharmoniske Orkester in Bergen\n30./31.10. und 2.11.1974 Aufführung der 7. Symphonie durch das Orchestre de Paris unter Georg Solti [in Paris].\n7.11.1974 Aufführung der von Schönzeler eingerichteten Partiturbogen zum Finale der 9. Symphonie durch das BBC Northern Symphony Orchestra unter Schönzeler in Manchester. Erstsendung am 17.11.1974\n13.11.1974 Aufführung der 5. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Fritz Rieger in Oslo.\n15.11.1974 Erste japanische Aufführung der 2. Symphonie durch das Sapporo-Symphonieorchester unter Schwarz\n24.11.1974 Aufführung der e-Moll-Messe durch die Domkantorei unter Magnar Mangersnes in Bergen.\n30./31.10. und 2.11.1974 Aufführung der 7. Symphonie durch das Orchestre de Paris unter Georg Solti [in Paris]\nJanuar 1975 Einspielung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eugen Jochum in Amsterdam.\n27.2.1975 Aufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Frank Shipway in Bergen.\n24.3.1975 Aufführung der 9. Symphonie durch das Staatsorchester Thessaloniki unter Karolos Trikolidis in Thessaloniki (dort als Erstaufführung)\n5.5.1975 Aufführung des »Te deum« durch das Bergen Filharmoniske Orkester und den Oratoriekor unter Magnar Mangersnes in Bergen.\n7.5.1975 Aufführung der 6. Symphonie durch Radio France unter Mihai Brediceanu in Paris.\n11./12.6.1975 Aufführung der 4. Symphonie durch das Orchestre de Paris unter Daniel Barenboim [in Paris].\nOktober 1975 Aufführung der 7. Symphonie unter Takashi Asahina (*) mit dem Osaka Philharmonic Orchestra im Marmorsaal des Stiftes St. Florian\n2./4./6.10.1975 Aufführungen der 8. Symphonie durch das Orchestre de Paris unter Karl Böhm in Paris. Wiederholung am 7[?].10. in Fontainebleau.\n5.12.1975 Aufführung der 1. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Pusan unter B. H. Han in Pusan (Korea).\nFebruar 1976 Aufführung der 6. Symphonie unter Willem van Otterloo in Bordeaux\n2.2.1976 Aufführung der 4. Symphonie durch das Staatsorchester Thessaloniki unter Karolos Trikolidis in Thessaloniki.\n6.2.1976 Aufführung der 6. Symphonie unter W. van Otterloo in Bordeaux.\n18.2.1976 Aufführung der 3. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Walter Süsskind in Oslo.\n8./9.4.1976 Aufführung der 9. Symphonie durch die Slowakische Philharmonie unter Günther Herbig in Bratislava\n22.4.1976 Einspielung der 9. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Osaka unter Asahina.\n18.6.1976 Aufführung der 6. Symphonie unter Barenboim beim Festival de Lyon.\n24.6.1976 Aufführung von f-Moll-Messe und 9. Symphonie durch Chor und Orchester aus Bremen in der Basilika in Saint-Denis.\n23.7.1976 Aufführung der 9. Symphonie durch das New Zealand Symphony Orchestra unter Franz-Paul Decker (erste öffentliche Aufführung des Werkes in Neuseeland)\n25.8.1976 Einspielung der 2. Symphonie (Edition Haas) duch das Philharmonische Orchester Osaka unter Asahina (in Kobe?)\n2.9.1976 Aufführung der 9. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Karajan in Luzern (mit Rundfunkübertragung).\n30.9.1976 Australische Erstaufführung der f-Moll-Symphonie in Sydney\n28.10.1976 Aufführung der 4. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Karsten Andersen in Bergen.\n17.11.1976 Aufführung der 4. Symphonie unter James Loughran [in Paris?].\n23.11.1976 Pariser Erstaufführung der e-Moll-Messe unter Alain Charron in der Kirche St. Séverin\n13.12.1976 Aufführung der 3. Symphonie durch das Staatsorchester Thessaloniki unter Karolos Trikolidis in Thessaloniki\n19./20.12.1976 Aufführung der 4. Symphonie durch das Staatsorchester Athen unter Theodor Vavajanis in Athen\n22.12.1976 Aufführung des \"Te deum\" unter Marc Andreae in der Kirche Saint Sévérin in Paris.\n1982 Aufführung der 3. Symphonie durch das Staatsorchester Istanbul unter Karolos Trikolidis in Istanbul (Erstaufführung in der Türkei)\n31.1.1982 Aufführung der 6. Symphonie durch das Tonhalle-Orchester Zürich unter Ferdinand Leitner in der City Hall in Hongkong.\n15.2.1982 Aufführung der 6. Symphonie durch das Tonhalle-Orchester Zürich unter Ferdinand Leitner im Städtischen Konzertsaal in Shanghai.\n1986 Aufführung von 9. Symphonie und \"Te deum\" durch das Icelandic State Orchestra unter Karolos Trikolidis in Reykjavik (Erstaufführung in Island)\n13.9.1986 Aufführung der 4. Symphonie durch das Shanghai Symphonie-Orchester in Shanghai.\n14.3.1987 Aufführung der 4. Symphonie durch das KBS Symphonie-Orchester unter Kyung-soo Won in Seoul.\n13.-21.11.1988 [Wann genau?] Aufführung[en?] der 4. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Sergiu Celibidache in Israel (Tel Aviv, Jerusalem oder Haifa).\nFebruar 1989 Einspielung der 8. Symphonie durch das Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta in Tel Aviv.\n25.4.1989 Aufführung der 2. Symphonie durch das KBS Symphonie-Orchester unter Urs Schneider in Seoul.\nJuli 1989 Einspielung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) und »kurz zuvor« [Februar 1989] der 8. Symphonie durch das Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta in Tel Aviv.\n16.4.1990 Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Daniel Barenboim im Fredric R. Mann Auditorium in Tel Aviv.\n4.-24.10.1990 Aufführungen der 4., 7. und 8. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Sergiu Celibidache in Japan und Südkorea.\n6./7.5.1994 Aufführung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Hongkong unter Yuri Siminov.\n28./29.9.1995 Aufführung der 7. Symphonie durch das KBS Symphonie-Orchester unter Othmar Maga in Seoul.\n29.2.-16.3.2000 Oberösterreichische Wanderausstellung »Anton Bruckner - Lebenswelt. Lebenswerk« im Nico Malan Theater in Kapstadt.\n25./26.11.2006 Aufführung der 8. Symphonie durch das Mexiko City Philharmonic Orchestra unter Roger Epple.\nAugust 2014 Aufführung der 4. Symphonie bei der Tunesien-Tournee des Deutschen Bundesjugendorchesters unter Markus Stenz in Tunis (1.8.2014, Cathédrale Saint-Louis), des 4. Satzes in Sousse (4.8.2014, Theatre Sidi Dhoher) und in El Jem (6.8.2014, Amphitheater).\n14.11.2014 Mit der Aufführung der 7. Symphonie unter Hun Loung Lim im Seoul Arts Center startet ein bis Dezember 2016 geplanter Bruckner-Zyklus in Südkorea.\n9.3.2017 Aufführung des Requiems (neben Werken von Mozart und Nicolas Flagello) durch das HBSO Opera &amp; Symphony Orchestra unter Daniel Gazon im Opernhaus von Ho Chi Minh City (Saigon)\n18.-25.1.2020 Aufführungen der 8. Symphonie durch das Orquestra Filharmonica Joven de Colombia unter Lawrence Renes in Bogota, Bucaramanga, Manizales, Medellin und Santa Maria (Kolumbien).", "Letzte Änderung": "23.12.2025 14:39"}, {"ID": 999999999, "Datum": "Arbeitsprotokoll", "Haupttext": "ANNO: 12.8.2026 bis 5.1.1897 (nicht fertig), 13.8. 21.1.1897 fertig, 14.8. bis 31.1.1897. 27.9.2026: bis 2.4.1898\nSt. Pöltner Zeitung ab 1897 noch verlinken [andere Pöltner Ztg. auch?]. Am 11.8.2026 bis 1899 fertig. 12.8.2026 bis 1906 fertig.\nInfo Andrea Harrandt 27.2.2026: Aber die Library of Congress bietet so ein Service an: www.loc.gv/newspapers\r\nAuch für Deutschland gibt es ein Deutsches Zeitungsportal: www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper \nChord &amp; Discord noch auswerten!\nKopistenkatalog Hawkshaw/Gubsch. Am 23.1.2026 alle Namenseinträge fertig erfasst und verlinkt\r\n(\"Anonymus\"-Einträge übersprungen)\n1331/.. Alle Bruckner-affinen Meldungen kontrolliert und ggf. übernommen (fertig 9./10.1.2026). Die biographischen Details nur in Einzelfällen erfasst, einzelne Angaben (wie Geburt oder Tod etc.) nicht überprüft.\n7.1.2026: Andreae (20090594_002344648.pdf) S. 80 bis 1. Symphonie erfasst. Am 8.1.2026 fertig\nAm 7.2.2023:\nprov. WAB-Nummern (48, 67, 86 und 88) auf alte Einträge kontrolliert und ggf. korrigiert.\r\nWAB-Einträge Germ.zug und 8. Sym. bearbeitet. 9. Sym. fehlt noch\r\nDatierungen der Werke im WAB korrigiert (waren z.T. automatisch (?) generiert worden)\r\nWAB 331 bis 334 nachgetragen und verlinkt.\r\nIm Personenregister mit D a v i d begonnen.\r\nDiesen Datensatz \"Arbeitsbericht\" generiert.\r\nZwei Datensätze mit zehnstelliger ID auf neun Stellen korrigiert.\nNotiz: im Personenregister wurde ein neues Feld \"Voller Name\" eingefügt (Andorfer?)\n8.2.2023:\nEintrag \"D a v i d\" bis \"D e rm o ta\" fertig.\n9.2.2023\nbis \"Dobelbau(e)r\" (o.B.) fertig\n10.2. bis D o r f e r, D o r n begonnen\r\n15.2. bis E n g e l s b e r g fertig\r\n17.2. bis F i e d l e r  fertig.\r\n22.2. bis F u c h s   fertig\r\n23.2.: bis F ü h r e r  fertig, Lit. falsch positive Links bis 24/ kontrolliert, 25.2. bis 34/\r\n26.2.: bis G a i g g fertig.\r\n1.3.: 123-PersonenEinträge in alter ABCD bis \"F\", 13.3. bis \"G\" und (20.3.) Personeneinträge \"200000000\" in der Works-ABC bis \"E-r-d-m-a-n-n-s-d ö r f e r\" fertig kontrolliert und ggf. übertragen. Neue Einträge: B e s t, B a u m h a c k l, G a t z\r\n5.3.: bis G e h r i n g , 6.3. bis G i l l e, 7.3. bis G ö l l e r i c h, 8.3. bis G o l d s c h m i d t, 9.3. bis G r a f, 10.3. bis G r o h e\r\n11.3. St ar gar dt Ktalog eingegeben. 16.3. G r ü t z m a c h e r  noch nicht fertig. 19.3. G u t m a n n  fertig, 22.3. H a b e r t , 23.3. H ä m m e r l e , 24.3. H a g e r nicht fertig, 25.3. H a h n fertig, 26.3. H a r t e l, 27.3. H a s l i n g e r , 28.3. H a u p t m a n n, 29.3. H a w k s h a w, H a y d n, 30.3. He l l me sb er ger se n, 31.3. H e y s e, 3.4. H i r sc h f e l d, 4.4. H ö f l e r , 5.4. H o l., 6.4. H o l z e r , 7.4. H o r n, 8.4. H u m m e r, 9.4. H y n a i s., 10.4. J a n k o. 12.4. J u n g w i r t h, 13.4. K a c h e l m a y r., 14.4. K a l t e n b r u n n e r, 16.4. K a u d e r s, 17.4.K a u n. 18.4. K e y h l, 19.4. K i t z l e r, 20.4. A u e r rückwärts bis 1930 kontrolliert, 21.4. A u e r fertig, K l e i n e c k e .23.4. K l o p p e n b u r g, 24.4.K l o t z, 25.4. K o c h, 26.4. K o n r a t h, 27.4. K o r s t v e d t , 28.4. Kra cko wi tzer, 29.4. K r a l i k. 30.4. K r e i s l e r, 1.5. K r ü g e r, 2.5. K u n w a l d, 3.5. K fe rt ig, 5./6.5. L a ch n e r , 6.5. L a l o, 9.5. L a n g, 24.5. L a u x, 25.5. L e d e r e r, 5.6. L e h n e r, 8.6. L e i t n e r, 9.6. L e o n, 23.6. L e v i , 4.7. L e w i n s k y, 5.7. L i e c h t e n s t e i n, 7.7. L i e n a u, 8.7. L i n z, 9.7. L o b e\r\nBis 15.2.2024 Personeneinträge \"200000000\" in der Works-ABC bis \"Lorenz\" fertig kontrolliert und ggf. übertragen. 15.2. L o i d o l, L o r e n z, 3.3. M A A Z E L, 5.3.: M A I E R, 8.3. M A R B Ö C K, 9.3. M a r t e a u, 10.3. M a t e r n a. 4.5.: O b e r l e i t h n e r noch ergänzen!\n22.12.2023: vorhandene Artikel bis 1896 eingegeben. Einige Lücken bestehen noch:\n22.12.2023: fehlende Zeitungstexte 1886 – 1896\nAllgemeine Volkszeitung [29.12.2025: fehlt bei ANNO]\r\nAlpen-Bote [29.12.2025: fehlt bei ANNO]\r\nBayerischer Kurier [29.12.2025: fehlt bei ANNO]\r\nDeutsche Rundschau [29.12.2025: fehlt bei ANNO]\r\nDeutsche Zeitung [27.12.2025: fehlt bei ANNO]\nFremdenblatt [29.12.2025: 1888 bis 1901 und 1903 fehlen bei ANNO]. Verlinkungen noch kontrollieren! Am 6.1.2026 bis 1887 kontrolliert und ggf. ergänzt.\r\nFromme’s [27.12.2025: fehlt bei ANNO]\nGegenwart [29.12.2025: 1866-70 und 1872-1877 vorhanden bei ANNO] kein Treffer für Bruckner\nGemeinde-Zeitung [29.12.2025: 1862 bis 1877 vorhanden bei ANNO] am 29.12. alle Erwähnungen kontrolliert und erledigt\r\nGrazer Morgenpost [29.12.2025: fehlt bei ANNO]\nGrazer Tagblatt [29.12.2025: 1891 bis 1934 vorhanden bei ANNO] am 30.12.2025 bis 1900 bei ANNO kontrolliert und verlinkt\r\nGrazer Tagespost [29.12.2025: fehlt bei ANNO]\nIllustriertes Wiener Extrablatt [29.12.2025: z.T. vorhanden. 1879-1882, 1884-86, 1889-1899 fehlen bei ANNO]. Am 31.12.2025/1.1.2026 bis 23.2.1926 verlinkt und wichtige Texte erfasst.\nJahresbericht des WAWV [29.12.2025: fehlt bei ANNO]. Am 5./6.1.2026 bis 1891 die Bruckner betreffenden Verlinkungen erfasst.\r\nKastners Wiener Musikalische Zeitung [29.12.2025: fehlt bei ANNO]\r\nKatholische Blätter  [29.12.2025: fehlt bei ANNO, vorhanden: Kath. Bl. aus Tirol 1843-1871]\r\nKirchenchor [29.12.2025: fehlt bei ANNO]\nKonstitutionelle Vorstadtzeitung  [29.12.2025: fehlt bei ANNO. Vorhanden: 1855-58, 1914-18, 1938-44] [1.1.2026: ohne Ergebnis]\nLinzer Tages-Post  [29.12.2025: 1865-1944 vorhanden bei ANNO], am 1.6.2026 Verlinkungen bis 1896 kontrolliert und Schreibweise \"Tages-Post\" außer in Originaltexten durchgeführt.\r\nLinzer Zeitung [29.12.2025: fehlt bei ANNO]\nLyra [29.12.2025: 1882-1909 vorhanden bei ANNO] am 1.1.2026 Verlinkungen bis 1.1.1897 kontrolliert\nMorgen-Post [29.12.2025: 1854 - 1886 vorhanden bei ANNO]. am 1.1.2026 bis 1886 (= alles) kontrolliert und Verlinkungen ergänzt.\r\nMusikalische Rundschau [29.12.2025: fehlt bei ANNO]\nNeues Wiener Tagblatt [29.12.2025: 1867-1945 vorhanden bei ANNO] am 1.1.2026 Verlinkungen bis 1896 kontr. und ggf. ergänzt\nNeues Wiener Abendblatt [29.12.2025: fehlt bei ANNO] (evtl. = N.Wr.Tagblatt?) [ja!]\nÖsterreichische Musik- und Theaterzeitung [29.12.2025: 1888-1905 vorhanden bei ANNO] am 2./3.1.2026 bis Ende 1896 Verlinkungen aktualisiert. Ab 1897 ist die ZS noch nicht verlinkt\r\nÖsterreichische Volkszeitung  [29.12.2025: fehlt bei ANNO] = Nordböhmisches Volks-Blatt\r\nÖsterreichischer Volksfreund [29.12.2025: fehlt bei ANNO] Volksfreund z.T. vorhanden\r\nReichswehr  [29.12.2025: fehlt bei ANNO] beim Anklicken kommen immer andere Titel\nSalzburger Zeitung 1. Klick  [29.12.2025: Salzburger Chronik für Stadt und Land 1865-1938 vorhanden bei ANNO], Kontrolle 3.6.2026: ist bis 1896 bereits verlinkt.\nSalzburger Zeitung 2. Klick:  [29.12.2025: 1833-1849 und 1853-1877 und 1949-1954 vorhanden bei ANNO]. Am 3.1.2026 Verlinkungen kontrolliert und ergänzt (nur bis 1877 möglich)\nSteyrer Zeitung [29.12.2025: 1876 - 1890 vorhanden bei ANNO]. Am 3.6.2026 die Verlinkungen kontrolliert, nur bis 1890 möglich.\r\nTagespresse [27.12.2025: fehlt bei ANNO] Die Tages-Presse 1864-1869 unter anderem Titel vorhanden\r\nTribüne [27.12.2025: fehlt bei ANNO]\nDer Wanderer  [29.12.2025: 1814-46, 1848-51 und 1854 vorhanden bei ANNO]\nWarte am Inn [29.12.2025: fehlt bei ANNO] Neue Warte am Inn 1881-1945 vorhanden. Am 6.1.2026 kontrolliert: Verlinkungen sind bis 1896 komplett erfasst.\r\nWelser Anzeiger  [29.12.2025: fehlt bei ANNO]\r\nWiener Signale [29.12.2025: fehlt bei ANNO] Signale für die musikalische Welt: 1843-71, 1876-84, 1887-98 und ab 1913 vorhanden, am 3.1.2026 bis Februar 1893 Verlinkungen kontrolliert und ggf. ergänzt. Am 4.1.2026 bis 23.10.1896. 5.1.2026: alle Verlinkungen bis 15.1.1897 kontrolliert und ggf. ergänzt.\nWiener Tagblatt (Abendblatt) [29.12.2025: als Morgen-Post 1854-1886 vorhanden bei ANNO]. Am 5.1.2026 Verlinkungen (bis Okt. 1886 möglich) kontrolliert und ggf. ergänzt.\nWMGV Jahresbericht [29.12.2025: außer 1865 bis 1891 vorhanden bei ANNO] am 6.1.2026 Verlinkungen bis 1891 kontrolliert und erfasst\nDie Zeit [29.12.2025: fehlt bei ANNO, vorhanden 1894 nur 17.11., 24.11. und 1.12, ab 27.9.1902 - 1919]\r\nZeitschrift für Katholische Kirchenmusik [29.12.2025: fehlt bei ANNO]\n186205035 Linzer Zeitung Quelle Kopie oder Typoskript?\r\n186411245 Linzer Zeitung Quelle Kopie oder Typoskript?\n186505255 Gemeindezeitung\n186908285 Welser Anzeiger [29.12.2025: fehlt bei ANNO]\n186909285 Gemeindezeitung\n187001055 Linzer Zeitung [29.12.2025: fehlt bei ANNO]\n187003065 Österreichischer Volksfreund [29.12.2025: fehlt bei ANNO]\n187003245 Der Wanderer[27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n187004035 Der Wanderer[27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n187004305 Allgemeine Volkszeitung [29.12.2025: fehlt bei ANNO]\n187010085 Der Wanderer[27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n187011015 Allgemeine Volkszeitung [29.12.2025: fehlt bei ANNO]\n187106035 Der Wanderer[27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n187106145 Österreichischer Volksfreund [29.12.2025: fehlt bei ANNO]\n187106175 Tagespresse + Der Wanderer  [TP 27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n187211015 Tagespresse [27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n187211145 Deutsche Zeitung [14.11. (27.12.2025): fehlt bei ANNO]\n187306015 Gemeindezeitung\n187306075 Der Wanderer [27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n187310045 Tagespresse (dieses Jahr fehlt bei ANNO. Die Tages-Presse)\n187401185 Gemeindezeitung\n187404265 Tagespresse [27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n187501235 Fremdenblatt [29.12.2025: 2 Tage fehlen bei ANNO] + Österreichische Volkszeitung [29.12.2025: fehlt bei ANNO] + Tagespresse [27.12.2025: TP fehlt bei ANNO]\n187504115 Gemeindezeitung\n187507185 Tagespresse [27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n187600005 Fromme’s [27.12.2025: fehlt bei ANNO] + Jahresbericht WAWV\n187603045 Deutsche Zeitung [27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n187605255 Tagespresse[27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n187606115 Tagespresse [27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n187606295 Tagespresse [27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n187607025 Tagespresse [27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n187700005 Fromme’s [27.12.2025: fehlt bei ANNO] + Jahresbericht des WAWV\r\n187705265 Deutsche Zeitung + Neues Wiener Abendblatt + Fremdenblatt (Fremden-Blatt)  [Dtsch. Ztg.27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n187707225 Fremdenblatt\n187708045 Fremdenblatt\n187712115 Tagespresse [27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n187806235 Fremdenblatt\n187905115 Neues Wiener Tagblatt [27.12.2025: fehlt bei ANNO] + Konstitutionelle Vorstadtzeitung [27.12.2025: fehlt bei ANNO] + Morgenpost\n187905125 Konstitutionelle Vorstadtzeitung [27.12.2025: fehlt bei ANNO] + Fremdenblatt\n187906075 Illustriertes Wiener Extrablatt [27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n187911085 Illustriertes Wiener Extrablatt [27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188000005 Fromme’s [27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188010305 Wiener Signale [28.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188003065 Fremdenblatt\n188006055 Fremdenblatt\n188012085 Tribüne [Tribüne 27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188100005 Jahresbericht WAWV\n188102125 Tribüne [Tribüne 27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188103165 Tribüne [Tribüne 27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188103255 Tribüne [Tribüne 27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188105295 Tribüne [Tribüne 27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188106125 Tribüne [Tribüne 27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188106185 Tribüne [Tribüne 27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188110085 Tribüne [Tribüne 27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188110155 Fremdenblatt + Illustriertes Wiener Extrablatt + Tribüne [Ill.Extrablatt + Tribüne 27.12.2025: fehlen bei ANNO]\n188111155 Morgenpost\n188200005 Fromme’s [27.12.2025: fehlt bei ANNO] + Jahresbericht WAWV\n188201065 Deutsche Zeitung [27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188203155 Illustriertes Wiener Extrablatt [27.12.2025: fehlt bei ANNO]\r\n188203185 Deutsche Zeitung + Fremdenblatt+ Neue Wiener Abendblatt  [29.12.2025: N.Wr.Tagblatt 1882 fehlt bei ANNO] + Tribüne [Dtsch. Ztg, Tribüne 27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188204295 Fremdenblatt\n188204305 Deutsche Zeitung  [27.12.2025: fehlt bei ANNO]\r\n188205275 Fremdenblatt + Tribüne [ [Tribüne 27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188206035 Deutsche Zeitung + Fremdenblatt [18.12.2025: Dtsch. Ztg. fehlt bei ANNO]\n188211115 Deutsche Zeitung + Fremdenblatt [18.12.2025: Dtsch. Ztg. fehlt bei ANNO]\n188300005 Fromme’s [27.12.2025: fehlt bei ANNO] + Jahresbericht WAWV\n188305025 Illustriertes Wiener Extrablatt, S. 3 [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188400005 Fromme’s + Zeitschrift für Katholische Kirchenmusik [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188404255 Illustriertes Wiener Extrablatt [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188406135 Illustriertes Wiener Extrablatt [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188411055 Deutsche Zeitung [27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188500005 Fromme’s [27.12.2025: fehlt bei ANNO] + Jahresbericht WAWV\n188501175 Fremdenblatt  [18.12.2025: bei ANNO nur das Abendblatt]\n188502235 Konstitutionelle Vorstadtzeitung (Quelle = Kopie oder Typoskript?)  [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188600005 Fromme’s [27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188601235 Illustr. Wiener Extrablatt  [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188610015 (°) Wiener Musikalischer Zeitung  [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188610085 Illustriertes Wiener Extrablatt  [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188610295 Wiener Tagblatt (Wr. Abendblatt)  [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188700005 Fromme’s [27.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188801125 Quelle Alpenbote (Kopie?)  [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188801175 Quelle Linzer Zeitung Kopie?  [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188802015 (#)(##) Musikalische Rundschau  [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n188902175 Illustriertes Wiener Extrablatt  [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\r\n189008025 Katholische Blätter Kopie?\n189103035 Grazer Morgenpost  [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n189112085 Fremdenblatt [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n189207075 Linzer Tages-Post (dieser Monat fehlt bei ANNO)  [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n189207315 Linzer Tages-Post (dieser Monat fehlt bei ANNO)  [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n189210105 Warte am Inn  [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n189300005 (a) 1-3 Jahresbericht WMGV  [6.1.2026: fehlt bei ANNO]\n189310155 (***) Lyra  [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n189311115 (*) Salzburger Zeitug o.ä. [Fehlmeldung?]  [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n189401095 Steyrer Zeitung, [Kopie im ABIL-Ordner nicht vorhanden (27.12.2023)] [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n189402015 (*) Lyra  [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n189402035 (*) Neuigkeitsweltblatt  [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n189402165 (*) Deutsche Zeitungstexte, [Kopie im ABIL-Ordner nicht vorhanden (27.12.2023)]  [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n189403155 (*) Lyra  [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n189409015 (**) Lyra  [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n189409045 (a) Grazer Tagblatt, erledigt 18.12.2025\n189409155 (°) Lyra  [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n189512055 (*) Steyrer Zeitung [Kopie im ABIL-Ordner nicht vorhanden (27.12.2023)] [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n18960101 (*a,b) Östereichische Musik- und Theaterzeitung erledigt 18.12.2025 (alle Links mussten geändert werden!)\n189607185 (a) Steyrer Zeitung [recte vermutlich 19.7.1896]\n189608015 (**) Katholische Blätter [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n189610116 (zk1) Der Kunstwart erledigt 18.12.2025\n189601115 (***) Die Zeit [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n189601185 (*) Die Zeit [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n189610245 (°°°) Katholische Blätter [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\r\n189610315 (**)(***) Linzer Zeitung + Bayerischer Kurier + Gegenwart [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n189611045 (*)(***) Grazer Tagespost [18.12.2025: fehlt bei ANNO], Reichswehr [18.12.2025: fehlt bei ANNO], (*) [Kopie im ABIL-Ordner nicht vorhanden (27.12.2023)]\n189611065 (**b) Reichswehr fehlt [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n189611145 (###) Reichswehr [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n189611215 (°°°) Reichswehr [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n189612055 (°°) Die Zeit [18.12.2025: fehlt bei ANNO]\n189612155 (***) Kirchenchor\n18.12.2025: stimmen die Links der Öster. Theater- und Musikzeitung noch? Mussten für den 1.1.1896 alle geändert werden.\nAm 3.1.2024:\r\nMit den Ergänzungen \"ABCD\" (meist Nachlassmaterial Zamazal) begonnen. Fertig bis Mai 2016 (12.1.2024)\n \nhttps://archive.org/stream/musikalischeswo01fritgoog/musikalischeswo01fritgoog_djvu.txt\nhttp://www.bruckner-online.at/?page_id=1433&amp;id=d1e5583 (Hommage-Kompositionen)\r\nevtl. ergänzen: Auff.Fin nl and (9 4 3/40(1993) (M a r s c h n e r) und zuvor andere skandin. Länder.\r\nin \"Aufführungen im Ausland\" (9012 1191) die Links aktualisieren!\r\navtl. Anekdote O'H e g e rty R e b h ü h n e r bringen (chronologisch oder bei \"Personen\")\nB l o c h, B l ü t h n e r, B o c k, B o d a n z k y, B o l l i g e r, B o s s e (auch alte ABC-Datei).\n\nim A B L O im Werkverzeichnis die Aufführungsmeldungen einarbeiten (z.B. 8. Sym pho nie etc.).\r\nAufführungsmeldungen im digitalern WAB: am 18.12.2025 bis WAB 10 erledigt. am 24.12. bis WAB 200\n\nScheder-Artikel bei 9 4 3/.. über Bruckner im Rundfunk auswerten.\nKirchenchor 1897: https://diglib.uibk.ac.at/download/pdf/8048716.pdf\nStädtischer Chor Kiel: http://www.staedtischer-chor-kiel.de/doc/chronik1994.pdf\nFrankfurter Museumskonzerte: https://www.museumskonzerte.de/service/programmarchiv/(27./28.11.2025)\nhttps://caecilienchor.de/ (Frankfurt)(28./29.11.2025)\nc-moll-Symphonie Münster 1911/12: https://www.zobodat.at/pdf/Jber-Westfaelische-Porv-Verein-Wiss-Kunst_40_1911-1912_I-CXXXII.pdf(29.11.2025)\nhttps://www.abruckner.com/Data/editorsnote/listsanddata/zeposbrucknermunich/munichphilbrucknerperformances.pdf (Konzerte der Münchner Philharmoniker).(30.11.2025)\nhttp://www.dtoe.at/Texte/ausst92haupt.pdf (Antonicek, Ausstellung 1892) evtl. Biographien kontrollieren und \"Bruckner\" und \"Ballett\"\nWiener Singakademie: https://wienersingakademie.at/archiv/program.php?year=1917 etc.(am 30.11.2025 bis 2009 erfasst).\nWiener Singverein: https://www.singverein.at/archiv  am 1./2.12.2025 erledigt\nPhoto J. Strauß mit Widmung an Paula von Goldschmidt bei https://www.taminoautographs.com/products/johann-strauss-ii-autograph-cabinet?_pos=9&amp;_sid=a8aac70aa&amp;_ss=r (Signed cabinet photo, shown young, inscribed to Paula von Goldschmidt (knee Paula Kurz, 1854-1940), wife of Austrian composer Adalbert von Goldschmidt (1848-1906). Paula von Goldschmidt was a singer, and premiered many songs composer by her husband Adalbert in the Salon am Opernring in Vienna. Prominent guests there were Liszt, Bruckner, Hugo Wolf and Johann Strauss (II), so this probably was signed and inscribed to her in one of the concerts. Size is 4.1 x 6.6 inches, an original cabinet photo by Bergamasco, St. Petersburg.)\nGesellschaft der Musikfreunde Steyr: http://steyr.dahoam.net/wp-flippingbooks/150_Jahre_Gesellschaft_der_Musikfreunde_Steyr/4/\r\nhttps://www.saengerlust-steyr-singt.at/alles-ueber-mgv-saengerlust/chronik/\nBruckner in Frankreich (v.a. Orgel): https://www.france-orgue.fr/guide/index.php?zpg=dsq.cnh.par&amp;keywd=Bruckner&amp;cmd=Go\r\nhttps://www.france-orgue.fr/guide/index.php?zpg=dsq.cnh.rad&amp;keywd=Bruckner&amp;cmd=Go (Radio, am 22.22.2025 bis 28.11.1935)\nNachlass Ernst Kurth: https://www.yumpu.com/de/document/read/4349457/inventar-nachlass-ernst-kurth-institut-fur-musikwissenschaft-\r\nInventarliste: Datei KurthErnstNachlass (von Ulrich Hermanns)\r\nNachlass begonnen am 6.12.2025, Korresp. MAx Auer noch ausgelassen., 9.12. bis S. 166 erledigt. Am 15.12. von hinten bis S. 167, 3.10 fertig.   Register Kurth und Bern für S. 137 noch unerledigt.am 17.12.2025 fertig\nLinzer Musikgeschichte (Eva Schmutz) https://www.ooegeschichte.at/media/migrated/bibliografiedb/hjstl_1989_0103-0249_b.pdfbiogr. Angaben am 2.12.2025 verarbeitet (aber nicht jede Person!)\nFränkischer Herold 1861 https://digipress.digitale-sammlungen.de/view/bsb10486520_00375_u001/1erledigt am 2.12.2025\nAllgemeine Zeitung (München): https://digipress.digitale-sammlungen.de/calendar/newspaper/bsbmult00000002erledigt3./4.12.2025\nerledigt 4-12-2025\nDigitale Zeitungen Baden-Württemberg: https://digital.wlb-stuttgart.de/projekte  6.12.2025 begonnen. Schwäbischer Merkur: kaum Konzertberichte (außer: Sängerfest August 1896), zuvor zu den Bru.Auff. nichts gefunden (weder Kritiken noch Inserate etc.)\n\"Kirchenchor\" z.B: https://diglib.uibk.ac.at/download/pdf/8048703.pdf  gespeichert bei \"Zeitungen\" 5.12.2025\nhttps://www.abruckner.com/Data/editorsnote/listsanddata/ZeposBerlin/earlybrucknerperformancesbytheberlinphilharmonicorchestra.pdf (frühe Berliner Bruckner-Aufführungen) am 4./5.12.2025 erledigt.\nHerbert Hiebsch: http://new.musicologicaolomucensia.upol.cz/pdfs/mus/2020/01/01.pdf, 5.12.2025. \r\nEvtl. ins Deutsche übersetzen!\nRöder: Bruckner improvisiert (https://epub.uni-regensburg.de/52063/17/R%C3%B6der_Bruckner%20improvisiert.pdf)gelesen und verarbeitet am 5.12.2025\nFrankfurter Cäcilienchor: https://www.caecilienchor.de/Konzerte/Archiv/Konzerte/erledigt Anfand Dez. 2025\nGlasmeier, SChwaiger etc. St. Florian 1938 - 1945: https://www.abruckner.com/down/articles/articlesenglish/houle-gilles-the-bruckner-monastery-project/TheBrucknerMonasteryProject_TextDocument.pdf (Aufführungsmeldungen kontrollieren!) am 5.12.2025 erledigt, keine systematische Kontrolle der Meldungen, da vieled ohne Bezug zu Bruckner ist und Stichproben bbei den Aufführungen keine neuen Funden angezeigt haben.\nChronik des Musikvereins MIlwaukee: https://archive.org/details/dermusikvereinv00socigoog/n155/mode/2up\nBei ANNO St. Pöltner Zeitungen kontrollieren (31.8.1871 erledigt). Am 16.5.2026 St. Pöltner Bote bis 1896 kontrolliert (= fertig).\nAufführungsliste St. Louis einarbeiten (alsd Tabelle vorhanden), erledigt am 18./19.5.2026.\nProgrammsammlung bei abruckner.com! Am 19.5.2026 stichprobenartig kontrolliert: Wurde schon früher in der ABCD erfasst, vermutoich vollständig.\nVerlinkungen zu \"Vorwärts\" aktualisieren! am 21.5.2026 \"Unterhaltungsblatt\" bis 1902 erledigt (Historische Presse der deutschen Sozialdemokratie / Unterhaltungsblatt des Vorwärts). 22.5.2026: Unterhaltungsblatt fertig. \"Vorwärts\" (und zweimal Neuer Vorwärts) bis 1933 fertig (= Berliner Volksblatt) 26.5.2026.\nBis anfangs August auch die anderen sozoaldemokratischen Blätter (wie \"Freiheit\") verlinkt.\nStichwort \"Bruckne-Nachfolger\" generieren und sammeln\nVerlinkungen zu den Wiener Philharmonikern aktualisieren (am 19.5.2026 bis 1896 erledigt). Am 27.5.2026 bis 23.10.1932. Juni/Juli bis 1974 fertig. Für die Jahre ab 1975 vorerst nicht geplant.\nhttps://www.abruckner.com/recordings/reichssender_orchestra_Berlin (1340/30, Anm.29) am 11.8.2026 Stichwort \"Reichssender\" erledigt.\nInhaltsangaben der Bruckner Journals noch ergänzen! fertig am 16.9.2026", "Letzte Änderung": "27.09.2026 11:32"}, {"ID": 193104007, "Datum": "April - September 1931", "Haupttext": "Heft 2/3 des III. Jahrganges der Bruckner-Blätter enthält folgende Beiträge:\r\nS. 17-20: Programm des 2. Badischen Bruckner-Festes in Baden-Baden (2.-5.10.1931),\r\nS. 21: Artikel von Theodor Armbruster \"Walter Niemanns mißverständliche Erläuterungen der Brucknerschen Symphonien\" (der Verlag Seemann/Schlesinger nehme die Bruckner-Heftchen der Reihe \"Der Musikführer\" nciht aus dem Verkauf, obwohl der Autor (damals von Riemann beeinflusst) sich inzwischen vom Inhalt und dem Geist der vor 30 Jahren geschriebenen Texte distanziere.\r\nS. 22: Bericht von Dr. Theodor Armbruster über das Bruckner-Fest in Weimar 16.6.1931 bis 3.7.1931).\r\nS. 23-26: Artikel von Max Auer \"Bruckner and Mahler\", übersetzt von Gabriel Engel nach der ebenfalls abgedruckten deutschsprachigen Vorlage.\r\nS. 26-28: Artikel von Max Auer \"Bruckner and Wagner\", übersetzt von Gabriel Engel nach der ebenfalls abgedruckten deutschsprachigen Vorlage.\r\nS. 29f: Bericht \"Berliner Bruckner-Vereinigung\" (signiert \"F. M.\", erwähnt u. a. Wilhelm Marx, Löbe, Felix M. Gatz) und \"Von der Geschäftsstelle Wien\" (Mitgliedsbeiträge und Jahresgaben).\r\nS. 30f: Vermischte Miteilungen: Über die Orgelrestaurierung in St. Florian und Aufführungen in Linz am 14.5.1931 und 15.5.1931. – Umsargung des Leichnams Anton Bruckners am 21.3.1931. – Plsanung eines Bruckner-Festes in Karlsbad im Mai 1932. –  Bruckner-Film mit 50 Lichtbildern und Text von Max Auer. – Statutenänderung. – Badischer Bruckner-Bund: Planungen für den 11.10.1931 und 12.10.1931 in Freiburg und Ende Oktober in Karlsruhe.\r\nS. 32f: The Bruckner Society of America. Toscanini 19.4.1931 Ehrenmitglied. – Neue Gründungsmitglieder: Mrs. Otto L. Schmidt (Chicago), Musicians' Club (Pittsburgh), Clara M. Staehr (Johnslown PA), Ella M. Kronacker (Cincinnati), Dr. Martin G. Dumler (Cincinnati). – Konzerte: 6.4.1931 9. Symphonie unter Stock in Pittsburgh, zuvor (Jan. - Febr.) in Chicago und Milwaukee, am 16.5.1931 in Ann Arbor, 7. Symphonie unter Stock Ende März in Chicago, 9. Symphonie und \"Te deum\" unter Stock im Mai 1931 in Evanstone/Ill., e-Moll-Messe im Juni in Bayonne/N.J. und geplant für eine Rundfunksendung unter James P. Dunn und im November unter Joseph A. Hauber in Altoona, am 21.7.1931 4. Symphonie unter Hoogsttraten im Lewisohn Stadium in New York, Mahlers Achte unter Eugene Goossens am 6.5.1931 in Cincinnati. – Vorträge: 3.3.1931 Joseph Hauber über die 7. Symphonie in New York, am 13.3.1931 über die 9. Symphonie in Pittsburgh, am 3.4.1931 Th. Otterström über die 7. Symphonie in Chicago, Eröffnung der Saison 1931/32 durch einen Vortrag von James P. Dunn über die Messen am 14.10.1931 in New York. – Termin des Wiener Bruckner-Festes steht noch nicht fest. – Am 7.8.1931 Hinweis auf Gabriel Engels Bruckner-Buch.\r\nS. 33ff Buchbesprechungen: Max Morold über Herbert Hiebschs \"Das göttliche Finale\" und Alfred Lorenz' \"Der musikalische Aufbau von Wagners \"Meistersingern\" \", \"M. Sch.\" über Gabriel Engels \"The life of Anton Bruckner\".\r\nS. 36ff: Verschiebung des Wiener Bruckner-Festes auf Frühsommer 1932. - Inserat des Amalthea-Verlages \"Das göttliche Finale\" von Herbert Hiebsch und Inserat Gustav Bosse Bruckner-Bücher der \"Deutschen Musikbücherei\".", "Letzte Änderung": "30.10.2025 22:34"}, {"ID": 193704315, "Datum": "April/Mai 1937", "Haupttext": "Die »Deutsche Musikkultur« bringt auf S. 153 eine Reproduktion der Radierung von Marta Elisabeth Fossel (IKO 275) (*).\n[Datum geschätzt]\r\nFestabend der Ortsgruppe Aachen der IBG im kleinen Tempel des Museumsgartens im Couvenmuseum \"zum Abschluß der Winterarbeit\" mit dem Adagio des Quintetts (**).", "Letzte Änderung": "19.04.2025 09:57"}, {"ID": 189404325, "Datum": "April/Mai 1894", "Haupttext": "Aufführung des Quintetts durch das Koch-Quartett in Hamburg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 185404307, "Datum": "April/Mai 1854", "Haupttext": "Arbeit an der b-moll-Messe [WAB 29].", "Letzte Änderung": "30.01.2024 08:04"}, {"ID": 193004007, "Datum": "April bis Juni 1930", "Haupttext": "Heft Nr. 2 des II.Jahrgangs der Bruckner-Blätter [erst nach April erschienen] bringt\r\nauf S. 21 eine Programmübersicht zum Westfälischen Brucknerfest 22.-25.5.1930 in Münster,\r\nauf S. 22f einen Nachruf auf August Stradal (signiert \"E. K.\" [Ernst Kurth]) mit Erwähnung von 2+4hdg.Klavierbearbeitungen der \"Nullten\" und einer Orgelbearbeitung des Adagios der 7. Symphonie,\r\nauf S. 24-28 einen Aufsatz von Ernst Decsey \"Von Bruckner und Wolf\",'\r\nauf S. 28 ein Gedicht von Rudolf Moißl \"Die Gottes-Symphonie\" und'\r\nauf S. 29-31 eine inhaltliche Zusammenfassung von Walter Courvoisiers Vortrag am 13.12.1929 in München.\r\nAuf S. 31f Berichte über die Aktivitäten des Schweizerischen Bruckner-Bundes und der Ortsgruppe Augsburg.\nKleinere Mitteilungen auf S. 32-34 betreffen\r\nden Tod Theodor Hämmerles,\r\nden 75. Geburtstag von Franz Marschner,\r\nden 60. von Ernst Decsey und\r\nden 50. von Max Auer,\r\ndie Münchner Bruckner-Gemeinde (Projekt eines jährlichen Bruckner-Tages),\r\nAufführungen der 4. Symphonie (unter Franz Schalk in Schweden und Wien, im März unter Steinberg in Prag, am 29.4.1930 unter Furtwängler in London (mit ablehnender Reaktion der Kritik trotz Begeisterung des Publikums),\r\nden in Wien geplanten Bruckner-Zyklus der Gesellschaft der Musikfreunde,\r\ndie Aufführung der 9. Symphonie unter Leopold Reichwein in Wien [29./30.4.1930],\r\nden Beginn des Münchner Bruckner-Festes (nicht Sommer 1930, sondern 26.10.1930),\r\nden Inhalt der Festschrift zum Bruckner-Fest in Leitmeritz (25.-27.4.1930),\r\nOrganisatorisches,\r\neine Spende (1500 tsch.Kr.) der Bruckner-Gemeinde Karlsbad (Obmann: Robert Manzer),\r\ndie von Karl Reisenbichler (Salzburg) geschaffenen Stifterbriefe (Radierung Bruckner an der Orgel), die bisher von Bundeskanzler Joh. Schober, der Liedertafel \"Frohsinn\", von Prälat Vinzenz Hartl, dem MGV Währing, vom Wiener Komponisten Hans Hoffmann, M. Reiter in Vöcklabruck und Fritz Leber (Haan/Rheinland) gezeichnet wurden, und \r\ndie Aufführung der 4. Symphonie am 7.3.1930 in Linz zugunsten der Florianer Orgel und des Linzer Bruckner-Konzerthauses.\r\nAuf S. 35 bespricht J. N. David Franz Philipps Bearbeitung von Vorspiel und Fuge in c-Moll für Orgel, auf S. 36 Dr. O. M. ein Buch von Kurt Singer (\"Musik und Charakter\"), und der Benno-Filser-Verlag kündigt ein großes zweibändiges Werk von Hans Alfred Grunsky an (\"Formenwelt und Sinngefüge der Bruckner-Symphonien\").\r\nDie letzte Seite bringt ein Inserat des Benno-Filser-Verlages (Vorspiel und Fuge c-Moll für Orgel, bearbeitet von Franz Philipp; Stradals zweihändige Bearbeitung des Quintetts; Fritz Grüningers Buch \"Der metaphysische Kern seiner Persönlichkeit\" und Ankündigung der ersten Bände des Gesamtausgabe (9. Symphonie, Requiem und b-Moll-Messe).", "Letzte Änderung": "27.10.2025 09:32"}, {"ID": 200604005, "Datum": "April 2006", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie mit dem Finale in der von Nors S. Josephson erstellten Version durch das Orchester der Musikhochschule Mannheim unter Klaus Arp in Heidelberg (Stadthalle, 19.4.2006), Ludwigshafen (Pfalzbau, 12.4.2006) und Neustadt an der Weinstraße (Saalbau, 20.4.2006) (*).\nEinspielung der 4. Symphonie durch das Netherlands Radio Philharmonic Orchestra unter van Zweden in Hilversum (**).", "Letzte Änderung": "12.04.2023 14:14"}, {"ID": 200504005, "Datum": "April 2005", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch das Aarhus Symphony Orchestra unter Loughran in Aarhus.", "Letzte Änderung": "28.08.2025 07:15"}, {"ID": 200404005, "Datum": "April 2004", "Haupttext": "Einspielung der 5. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Nikolaus Harnoncourt in Wien (*).\n[19./20.4.2004, Montag/Dienstag] Einspielung der 7. Symphonie durch das Orchestre des Champs-Elysées auf historischen Instrumenten unter Philippe Herreweghe in Utrecht (**).\nEinspielung der 7. Symphonie durch das Russian State Academic Symphony Orchestra unter Gorenstein in Moskau (***).", "Letzte Änderung": "13.08.2025 10:19"}, {"ID": 200204005, "Datum": "April 2002", "Haupttext": "[März 2003?] Aufführung der 8. Symphonie durch das Gustav-Mahler-Jugendorchester unter Franz Welser-Möst im Musikvereinssaal in Wien.", "Letzte Änderung": "05.07.2024 12:49"}, {"ID": 200104005, "Datum": "April 2001", "Haupttext": "Einspielung der 5. Symphonie durch das Osaka Philharmonic Orchestra unter Asahina in Osaka (*).\nEinspielung der 4. Symphonie durch das St. Louis Symphony Orchestra unter Hans Vonk in St. Louis (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200004005, "Datum": "April 2000", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie (2. Fassung 1890, Konzertmitschnitt) durch die Berliner Philharmoniker unter Nikolaus Harnoncourt in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199904005, "Datum": "April 1999", "Haupttext": "Einspielung der 6. Symphonie (Konzertmitschnitt) durch das Houston Symphony Orchestra unter Christoph Eschenbach.", "Letzte Änderung": "30.08.2025 03:22"}, {"ID": 199804005, "Datum": "April 1998", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch das NTO Tonkünstlerorchester unter Fabio Luisi in Wien (*).\nEinspielung der 9. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Günter Wand (**).", "Letzte Änderung": "11.01.2024 13:36"}, {"ID": 199704005, "Datum": "April 1997", "Haupttext": "Einspielung von Requiem [WAB 39], Magnificat, 22. Psalm und vier Motetten [prov. WAB 67] (darunter \"Ave Maria\" und \"Tota pulchra es\") durch die St. Florianer Sängerknaben unter Franz Farnberger in St. Florian (*).\r\nUnter den Mitwirkenden sind Kurt Azesberger (Tenor), Markus Schulz (Bass), Andreas Etlinger (Orgel) und die Sängerknaben Christoph Fraundorfer, David Schweighofer, Patrick Jaidhauser, Martin Meditz und Michael Reingruber (*a).\nEinspielung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Nikolaus Harnoncourt in Amsterdam (**).\r\nAufführung am 3.4.1997 (**a).\nEinspielung der 7. Symphonie durch das St. Louis Symphony Orchestra unter Hans Vonk in St. Louis (***).", "Letzte Änderung": "27.06.2025 07:47"}, {"ID": 199604005, "Datum": "April 1996", "Haupttext": "Einspielung (auch Juni 1996) von 14 Motetten [prov. WAB 67] und 2 Aequale [WAB 114 und WAB 149] durch den Katholischen Chor Bergen unter Mangersnes in Bergen (*).\n[Nach dem 1.4.1996] Der von einem Schweizer Mumien-Fachmann restaurierte Leichnam Bruckners wird nach Schließung des Sarges von Prälat Wilhelm Neuwirth eingesegnet und wieder beigesetzt; noch vor Schließung des Sarkophagdeckels erleben zwei Mitarbeiterinnen des ABIL [vermutlich Renate Grasberger und Elisabeth Maier] die Vorgänge mit (**).\nArtikel \"Anton Bruckner - Lebensberuf des Symphonikers mit intensiver Beziehung zu Perg\" in Der Perger auf S. 24 (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199404005, "Datum": "April 1994", "Haupttext": "Einspielung der 9. Symphonie durch das Sinfonieorchester der Emilia-Romagna »Arturo Toscanini« unter Delman.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199004005, "Datum": "April 1990", "Haupttext": "Einspielung aller Orgelwerke [prov. WAB 88] und einiger Orgel-Transkriptionen Erwin Horns (Improvisationsskizze Bad Ischl [WAB 240], Andante aus der d-Moll-Symphonie (»Nullte«), Adagio der 6. Symphonie und Scherzo der f-Moll-Symphonie) durch Erwin Horn in der Frauenkirche in Nürnberg (*).\nEinspielung der 3. Symphonie (2. Fassung 1877, Edition Nowak mit Scherzo-Coda) durch die Dresdner Staatskapelle unter Sinopoli in der Lukaskirche (**).\nEinspielung der 7. Symphonie durch das Bruckner-Orchester Linz unter Kurt Eichhorn in Linz (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198404005, "Datum": "April 1984", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie durch das Hallé Orchestra unter Zdenek Macal in Manchester.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198004005, "Datum": "April 1980", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Vorworten zum Adagio Nr. 2 und zur 2. Fassung der 3. Symphonie  (Supplement zu Band 3/1 bzw. Band 3/2 der Gesamtausgabe).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197904005, "Datum": "April 1979", "Haupttext": "Einspielung von 12 Motetten durch das Philharmonia Vokal Ensemble Stuttgart unter Zanotelli in Stuttgart. [Vermutlich: Afferentur, Ave Maria [vermutlich WAB 6], Christus factus est [vermutlich WAB 11], Ecce sacerdos, Inveni David, Libera [vermutlich WAB 22], Locus iste, Os justi, Pange lingua [vermutlich WAB 33], Tota pulchra es, Vexilla regis und Virga Jesse].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197704005, "Datum": "April 1977", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Vorwort zur Partitur der 3. Symphonie (1. Fassung 1873, Band 3/1 der Gesamtausgabe (*).\nEinspielung der 8. Symphonie durch das New Japan Philharmonic Orchestra unter Asahina in Tokyo (**).\nEinspielung der 7. Symphonie durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Karl Böhm in München (***).", "Letzte Änderung": "02.09.2025 11:57"}, {"ID": 197404005, "Datum": "April 1974", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch das Los Angeles Philharmonic Orchestra unter Mehta in Los Angeles (*).\nAufnahmen des Bayerischen Rundfunks für einen Bruckner-Film [vermutlich \"Anton Bruckner - Musik aus dem Glauben\" (siehe 14.12.1974)] (**).", "Letzte Änderung": "28.05.2025 18:39"}, {"ID": 197004005, "Datum": "April 1970", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie unter Berthold Lehmann in Paris (*).\nEinspielung der 4. Symphonie (2. Fassung 1878/80) durch das Los Angeles Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta in Los Angeles (**).", "Letzte Änderung": "12.11.2024 16:47"}, {"ID": 196804005, "Datum": "April 1968", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Pittsburgh Symphony Orchestra unter William Steinberg in Pittsaburgh.", "Letzte Änderung": "24.02.2026 14:43"}, {"ID": 196704005, "Datum": "April 1967", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch das Hallé Orchestra unter Barbirolli in Manchester.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196604005, "Datum": "April 1966", "Haupttext": "[1.4.1966] Einspielung der 4. Symphonie durch das Orchester des Bayerischen Rundfunks unter Otto Klemperer.", "Letzte Änderung": "22.02.2026 08:50"}, {"ID": 196504005, "Datum": "April 1965", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das Boston Symphony Orchestra unter Erich Leinsdorf (insgesamt drei Aufführungen). Das Finale weist einen großen Strich vor der Coda auf und dauert nur ca. 16 Minuten.", "Letzte Änderung": "26.01.2026 02:56"}, {"ID": 196404025, "Datum": "April 1964 [2.4.1964?]", "Haupttext": "Artikel von Ludwig Assmann (Vöcklabruck) \"Professor Max Auer und Vöcklabruck\" in \"Die Heimat | heimatkundliche Beilage der 'Rieder Volkszeitung' \" Nr. 52 April 1964, S. 3f.\r\nÜber das Wirken in Vöcklabruck (u. a. 14.12.1902 erstes Dirigat, 28.1.1906 Gründungsfest des Frauengesangvereins, Ostern 1910 Haydns \"Sieben Worte unseres Erlösers am Kreuze\", 8.9.1912 Gründung des Kirchenmusikvereins durch Stadtpfarrer Obermüller und Lehrer Maaß, 1913 Ehrenmitglied der Liedertafel, 14.12.1926 Uraufführung des 112. Psalms, 6.11.1927 [7.11.1927] Bruckner-Gedenkfeier, 4.11.1928 Versammlung des Bruckner-Bundes, 6.5.1930 50. Geburtstag, einer der letzten Besuche Auers in Vöcklabruck: [1959] Einweihung der Bruckner-Gedächtnisorgel in Maria-Schöndorf (Aufführung des 112. Psalms, nicht unter Auer).", "Letzte Änderung": "09.01.2024 20:07"}, {"ID": 196204005, "Datum": "April 1962", "Haupttext": "Aufführung und Einspielung der 2. Symphonie durch das Symphonieorchester des WDR unter Georg Ludwig Jochum in Köln.", "Letzte Änderung": "29.01.2026 10:08"}, {"ID": 196104005, "Datum": "April 1961", "Haupttext": "Aufführung des 90. Psalms von Hans Chemin-Petit und des Brucknerschen \"Te deum\" durch den Philharmonischen Chor Berlin unter Hans Chemin-Petit in Hannover.\r\nZitat aus einem Zeitungsartikel:\r\n\"Bruckner und Chemin-Petit - das Nebeneinander dieser beiden Namen im Programm hat nicht allein darin seinen Grund, daß Chemin-Petit der ständige Leiter dieses Chores ist. Es ist tiefer begründet, und zwar in einer echten Wahlverwandtschaft zu dem Meister von St. Florian, was sich in mancher seiner Kompositionen widerspiegelt.\"", "Letzte Änderung": "28.08.2025 15:15"}, {"ID": 195604005, "Datum": "April 1956", "Haupttext": "[19.4.1956] Einspielung der 4. Symphonie durch das Pittsburg Symphony Orchestra unter William Steinberg in Pittsburg (*)\r\nmit einer 62-taktigen Kürzung im zweiten Satz (*a).\n[12.4.1956] Einspielung der 7. Symphonie durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Otto Klemperer in München (**).", "Letzte Änderung": "24.02.2026 23:02"}, {"ID": 195504005, "Datum": "April 1955", "Haupttext": "[29.-31.3.1955] Einspielung der 4. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Hans Knappertsbusch (*).\n[identisch mit »Juni 1955«] Rundfunksendung der 8. Symphonie mit dem Concertgebouw-Orchester unter Eduard van Beinum (**).", "Letzte Änderung": "26.01.2026 22:13"}, {"ID": 195404005, "Datum": "April 1954", "Haupttext": "Gründung des Bruckner-Bundes Enns durch Franz Krenn, 1939-1958 Regens chori.", "Letzte Änderung": "06.04.2025 09:02"}, {"ID": 195204005, "Datum": "April 1952", "Haupttext": "Anläßlich der Heimkehr der neuen »Pummerin«, der großen Glocke des Stephansdoms, wird das »Te deum« vom Linzer und Wiener Domchor unter Joseph Kronsteiner im Stephansdom aufgeführt (*).\nDr. Hans Löwe ermöglicht Leopold Nowak das Studium der Stichvorlage der 6. Symphonie (**).\nEinspielung der 5. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Leipzig unter Gerhard Pflüger in Leipzig (***).\nEinspielung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Eugen Jochum in Berlin (°).\nEinspielung der 9. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks (°°).", "Letzte Änderung": "20.08.2025 20:42"}, {"ID": 194904005, "Datum": "April 1949", "Haupttext": "Max Auer hält einen Vortrag beim Bruckner-Bund Vöcklabruck, in dem u.a. die Episode erwähnt wird, dass Bruckner mit \"Nannerl Jobst\" (Anna Jobst, Anna Kellner) zusammentraf [am 3.9.1884?] (*).\nHeft 2 der Oberösterreichischen Heimatblätter 3 (April - Juni 1949) bringt auf S. 116-124 einen Artikel von Alfred Orel \"Anton Bruckners Nachlaß\" (**).", "Letzte Änderung": "09.01.2024 09:54"}, {"ID": 194704005, "Datum": "April 1947", "Haupttext": "Volkmar Andreae dirigiert im Teatro Argentina in Rom die 4. Symphonie.", "Letzte Änderung": "07.01.2026 14:43"}, {"ID": 193904005, "Datum": "April 1939", "Haupttext": "Die 8. Symphonie erscheint, von Robert Haas im Rahmen der Gesamtausgabe herausgegeben, in der Originalfassung (Datierung des Vorworts zur Studienpartitur) (*). \nAn der Durchsicht der Partitur waren Elsa Krüger und Fritz Oeser beteiligt (**). Der Musikwissenschaftliche Verlag Wien wird in die Deutsche Bruckner-Gesellschaft »eingewiesen« (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193804005, "Datum": "April 1938", "Haupttext": "Artikel von Oskar Loerke »Anton Bruckner in Linz« in der Neuen Rundschau 49, S. 315 - 337.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193604005, "Datum": "April 1936", "Haupttext": "Artikel in »Stadt Gottes« 59 (1936), Heft 7 (April) auf S. 299 mit einer Abbildung des Holzreliefs (IKO 258) von Franz S. Forster (*).\n \n[Datierung geschätzt. jedenfalls nach dem 13.3.1936]\r\nDie Bruckner-Blätter bringen in Heft 1(1936) auf S. 1-3 einen umfangreichen Bericht zur Aufführung der 5. Symphonie am 13.3.1936, signiert \"F. M.\" [Franz Moißl],\r\nauf S. 4-6 den (posthum auf den Stand März 1936 aktualisierten) Artikel \"Bruckner auf Schallplatten\" von Friedrich Oswald [siehe die Anmerkung],\r\nauf S. 6-8 Hinweise auf Aufführungen und andere Ereignisse [sind unter der jeweiligen Datierung erfasst], für Amerika auf Mitteilungen von Robert Grey basierend.\r\nUndatierte Mitteilungen auf S. 8:\r\nIn Budapest wird die Gründung einer ungarischen Bruckner-Gemeinde vorbereitet, unterstützt von Staatssekretär Tormay und dem Komponisten Beretvas.\r\nDie \"Mededeelingen\" der \"Nederlandsche Brucknervereeniging\" geben in Heft 3/4 des 1. Jahrgangs einen Überblick über die Brucknerbewegung in Holland und würdigen die Verdienste von Schuricht, van Beinum, Eduard Flipse, Henri van Goudoever, Henri Hermans und Bruno Walter.\r\nIn Aussig hat sich unter Führung von Leo Franz eine Bach-Bruckner-Gemeinde gebildet.\r\nIn einem Nachtrag zu Heft 3/4 wird ergänzt, dass das Hauptverdienst um die Auffindung der Finaleskizzen zur 9. Symphonie Robert Haas zu danken ist (**).\n \n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik: \n \nHorst Büttner berichtet in \"Musik in Leipzig\" auf Seite 456f von der Aufführung der 4. Symphonie am 1.3.1936 (a)\nund auf Seite 461 von der 2. Sinfonie von Sigfried Walther Müller, bei der allerdings \"die Ausgangspunkte, v. a. Bruckner, noch zu sehr im Vordergrund stehen\" (b).\n \nAuf Seite 471f setzt sich derselbe Referent mit der Linzer Fassung der 1. Symphonie und der Bedeutung der Gesamtausgabe auseinander (c).\n \nIm Aufsatz \"Musikgenie und Wirtschaftsnot\" auf Seite 475ff kommt Hugo Löbmann auch auf Bruckner zu sprechen (d).\n \nIn der Rubrik \"Musikberichte - stattgehabte Uraufführungen\" auf Seite 480 ist auch die 4. Symphonie [1.3.1936] verzeichnet (e).\n \nAugust Kruhm würdigt auf Seite 494 die Erstaufführung der Originalfassung der 5. Symphonie unter Georg Ludwig Jochum im letzten Freitagskonzert der Frankfurter Museumsgesellschaft als \"musikalisches Ereignis, ... dem besondere Anerkennung gebührt.\" (f).\n \nVon der Krefelder Aufführung der 4. Symphonie unter Prof. W. Sieben (Dortmund) berichtet Hermann Waltz auf Seite 496. Elly Ney war die Solistin in Beethovens 5. Klavierkonzert (g).\n \nEine Aufführung der 1. Symphonie (Linzer Fassung) durch das Orchester des Reichssenders Berlin unter Carl Schuricht im 3. Konzert meldet Erich Valentin in \"Musik im Rundfunk\" auf Seite 501 (h).\n \nDas detaillierte Programm des Züricher Bruckner-Fests (20. - 28.6.1936) wird auf Seite 506 bekanntgegeben (i).\n \nUnter \"Gesellschaften und Vereine\" auf Seite 507 wird die Gründung einer Ortsgruppe der IBG in Budapest gemeldet (j).\n \nLaut Kurzmeldung auf Seite 514 wurde die 4. Symphonie in der Originalfassung unter GMD Otto Volkmann in Duisburg \"soeben\" als westdeutsche Erstaufführung gegeben (k)\nund in Berlin die 1. Symphonie (Linzer Fassung) unter Carl Schuricht (l).\n \nAuf Seite 518 Hinweis auf einen Vortrag von Alfred Zehelein (über Orgelkunst des 18. Jahrhunderts) bei der Bruckner-Gemeinde München (m).\n \nIn der Rubrik \"Verschiedenes\" auf Seite 520 sind die Aufführung der f-Moll-Messe am 12.1.1936 in San Francisco (n)\nund die japanische Erstaufführung der Originalfassung der 9. Symphonie unter Klaus Pringsheim am 15.2.1936 erwähnt (o).", "Letzte Änderung": "08.10.2026 14:19"}, {"ID": 193504006, "Datum": "April 1935", "Haupttext": "Ein Artikel »Lebensbilder« in der Alpenländischen Musik-Zeitung auf S. 8f befaßt sich auch mit Bruckner (*).\nBruckner-Meldungen in Heft 7 der »Musik« XXVII: \nWilhelm Jung berichtet von der Aufführung der 8. Symphonie durch das Leipziger Sinfonieorchester unter Hans Weisbach in einem Konzert der NS-Kulturgemeinde (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193404006, "Datum": "April 1934", "Haupttext": "Aufführung des »Locus iste« durch einen Regensburger Chor in Turin und Triest (a).\nAufführung der 7. Symphonie unter Eugen Ormandy in Minneapolis (b).\nBruckner-Meldungen in Heft 7 der »Musik« XXVI: \nRudolf Bilke berichtet von einer von Frankfurt übernommenen Rundfunksendung der 9. Symphonie (Urfassung) in Breslau (*).\nMax Voigt meldet eine Bruckner-Aufführung [prov. WAB 86] unter Reichwein in Bochum (**).\nRudolf Sonner erwähnt eine Aufführung der 5. Symphonie unter Franz Konwitschny im 2. Konzert des Städtischen Orchesters in Freiburg (***).\nAus Magdeburg meldet Erich Valentin eine Aufführung der 7. Symphonie durch das Städtische Orchester unter Erich Böhlke (°).\nHermann Kempf schreibt aus Wiesbaden:\r\n   »Eine der größten Leistungen Schurichts in diesem Winter war dann die Wiedergabe der Siebenten Sinfonie von Anton Bruckner. Schuricht brachte die barocken Dimensionen dieser »Ewigkeitsmusik« breit und gewaltig gelagert, gab den grandiosen Steigerungen die rechte Dynamik und dirigierte mit einer imponierenden Ruhe und Geschlossenheit.« (°°).\nBruckner-Symphonien [prov. WAB 86] unter Gerhard von Keußler werden für die Zentenarfeier in Melbourne am November und Dezember 1934 angekündigt (°°°).", "Letzte Änderung": "25.09.2025 09:44"}, {"ID": 193304006, "Datum": "April 1933", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe unter Hausegger in München [geplant] (a).\nBruckner-Meldungen in Heft 7 der »Musik« XXV: \nOtto Steinhagen schreibt aus Berlin:\r\n   »Über die Darstellung der Neunten Bruckners »in der Urfassung« durch Eugen Jochum, mit dem Funkorchester, soll hier nur bemerkt werden, daß sich diese Urfassung von der bisherigen Fassung viel weniger unterschied, als die Jochums von der Bruckners. Jochum wird jede Brucknerfassung gefährden, wenn er die nun einmal charakteristischen Gegenlinien nicht ausgesprochener und ausgeglichener herausarbeitet, was bei dem derzeitigen Stand des Funkorchesters allerdings unmöglich ist.« (*).\nCarl Heinzen berichtet aus Düsseldorf:\r\n   »Die Urfassung von Bruckners Neunter, die Weisbach zu ergreifend monumentaler Wiedergabe brachte, sollte künftig nur noch als einzige in Frage kommen. Denn trotz der scheinbar so geringfügigen Retuschen ist der ursprüngliche Charakter des Werkes weitaus herber und großartiger und dadurch für Bruckners Wesenheit viel kennzeichnender.« (**).\nA. Constantin Beckmann erwähnt eine Aufführung der 6. Symphonie unter Fritz Stiedry in Leningrad (***).\nWilhelm Matthes berichtet von der »charaktervollen« Aufführung der 7. Symphonie unter Hans Weisbach (»sehr vorteilhaft«) in einem Konzert des Philharmonischen Vereins in Nürnberg (°).\n»Baden-Baden: Auch hier wurde Bruckners Neunte in der Urfassung aufgeführt. Dirigent: Ernst Mehlich.« (°°).", "Letzte Änderung": "28.03.2023 14:01"}, {"ID": 193204004, "Datum": "April 1932", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 7 der »Musik« XXIV:\nOtto Steinhagen schreibt über die 9. Symphonie unter Furtwängler in Berlin:\r\n   »Nicht so unmittelbar ist Bruckners Neunte dem Diesseitigen verbunden; doch die Umwege über das Jenseits, die dieser große Beschauliche liebt, haben nichts mit den abstrakt komplizierten Vorstellungen seiner Ausdeuter zu tun. Bruckners musikantische Jenseitsschilderungen sind aus seiner menschlich und religiös einfachen Sinnesart heraus derart naiv real, daß man ihnen am nächsten kommt, wenn man sie möglichst konkret und österreichisch erdhaft nimmt und dafür ein Verstehen aufbringt, daß mitten in der »weltabgewandten« und »himmlisch verklärten« Neunten ein irdisch prickelndes Scherzo am Platze ist. Diese Einsicht, die unmittelbar aus Furtwänglers Darstellung übersprang, verdanken wir seiner genialen Interpretierungskunst [...]« (*).\nOscar von Pander schreibt aus München:\r\n   »Als Abschluß der Bruckner-Aufführungen brachte Franz Moißl aus Klosterneuburg die Erstaufführung der 1862/63 in Linz komponierten allerersten Sinfonie des Meisters, die bisher als verloren galt, aber im Stift Kremsmünster aufbewahrt war. Das Werk, das freilich noch die Spuren einer »Schularbeit« trägt - immerhin eines Schülers Anton Bruckner! - fand ebenso reges Interesse, wie die ausgezeichnete Wiedergabe der sogenannten »Nullten« Sinfonie in d-moll, die derselbe Dirigent aufführte und die schon eine starke Persönlichkeitsnote ihr eigen nennt.«\r\nEine weitere Bruckner-Aufführung [prov. WAB 86] brachten die Münchner Philharmoniker unter Jochum (**).\nMax Tremmel berichtet von einer Aufführung der e-Moll-Messe durch den Passauer a cappella-Chor unter Kremhöller in Passau (***).\nFür die Philharmonischen Konzerte in Teplitz wird die 6. Symphonie angekündigt [oder als aufgeführt gemeldet?] (°).", "Letzte Änderung": "20.04.2023 22:02"}, {"ID": 193104005, "Datum": "April 1931", "Haupttext": "Zwei Aufführungen der 7. Symphonie [durch das Chicago Symphony Orchestra] unter Stock, nach dem 3.4.1931 [oder Ende März??] in Chicago (a).\n[24.4.1931] Aufführung der 4. Symphonie durch die Takaradzuka Symphony Society unter Josef Laska in Kobe (Japan) (b).\nBruckner-Meldungen in Heft 7 der »Musik« XXIII: \nLudwig Fischer erwähnt eine Aufführung des 150. Psalms durch die Mainzer Liedertafel unter Schmeidel in Mainz (*).\nOscar von Pander meldet für München:\r\n   »Bruckner kam mit der Dritten (unter Mennerich), der Vierten (unter dem Gastdirigenten Franz Schalk) und der Siebenten (Hausegger) ... zu Wort.« (**).\nWilli Schuh berichtet von der Erstaufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) unter Andreae in Zürich (***).\nIm Artikel »Wilhelm Furtwängler und die Deutsche Grammophon A. G.« bemerkt Felix Roeper:\r\n   »Die Verbindung wird erst dann ihr volles Gewicht erreichen, wenn unsere deutschen Monumentalwerke zur Aufnahme reif sein werden. Sind wir zu anspruchsvoll, wenn wir vorschlagen, eine der Sinfonien Bruckners, die 3., 4., 5., 7., 8., den Hörern vorzuführen? Bruckner steht als Plattenherrscher wie ein unartiges Stiefkind im Schatten. Jetzt wäre die Gelegenheit zu einer Tat!« (°).\nAusführliches Zitat aus einem Artikel »Bruckner als Pädagoge« von Friedrich Eckstein in den Münchener Neuesten Nachrichten vom 28.2.1931 (°°).\n»Rom: Nach Fritz Busch ist Otto Klemperer als Dirigent aufgetreten. Er bot neben Strawinskijs Pulcinella Bruckners Siebente.« (°°°).\n»In New York wurde eine »Bruckner Society of America« gegründet, deren Ziel es ist, »bei dem musikliebenden Publikum ein größeres Interesse und Wertschätzung für Bruckner, Mahler und die anderen modernen Komponisten zu erwecken, welche auf der klassischen Tradition fußen«. Dem Ehren-Komitee gehören u. a. Erich Kleiber und Fritz Reiner an.« (#).", "Letzte Änderung": "02.11.2025 11:08"}, {"ID": 193004006, "Datum": "April 1930 oder später", "Haupttext": "Gutachten Franz Schalks zur Originalfassung der 9. Symphonie.", "Letzte Änderung": "09.06.2024 12:19"}, {"ID": 193004005, "Datum": "April 1930", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie (mit gekürztem 2. Satz, ab Reprise) durch die Wiener Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in London (a).\nBruckner-Meldungen in Heft 7 der »Musik« XXII: \nKarl Westermeyer berichtet aus Berlin:\r\n   »Recht mäßig diszipliniert spielten die Philharmoniker dagegen im vierten Konzert der Brucknervereinigung unter dem Dirigenten Dr. F. M. Gatz (E-dur-Sinfonie von Bruckner), soweit ich das am Finalsatz ... habe beobachten können.«\r\nund über Kurt Singer:\r\n   »Der von ihm vortrefflich geschulte Chor der Berliner Ärzte ließ sich nämlich mit Bruckners »Te Deum« ... hören, unterstützt durch namhafte Gesangssolisten, wie Käthe Ravoth, Paula Lindberg und Wilh. Guttmann.« (*).\nGerhard Hellmers schreibt über die Konzerte der Philharmonischen Gesellschaft unter Ernst Wendel in Bremen:\r\n   »Tiefer, weil mitreißend in seiner Glaubensstärke und seinem himmelstürmenden Schwung wirkte Anton Bruckners »Achte«, mit deren Adagio Wendel sich als einen unserer allerersten Brucknerinterpreten auswies.« (**).\nIn seinem Bericht aus Königsberg erwähnt Otto Besch die Fortführung des Bruckner-Zyklus [prov. WAB 86] unter Hermann Scherchen (***).\nFür Linz kann Franz Gräflinger eine Aufführung der 6. Symphonie durch das Musikerbundorchester melden (°).\nIn Weimar standen die 4. und 5. Symphonie unter Praetorius auf dem Programm (Bericht von Otto Reuter) (°°).\n»Das Konzertorchester des Staatskonservatoriums der Musik zu Würzburg unternimmt eine Konzertfahrt nach Neustadt bei Coburg, Bayreuth, Marktredwitz, Weiden i.O. und Aschaffenburg mit Werken von Humperdinck, Bruckner [prov. WAB 86], Berlioz und Zilcher.« (°°°).", "Letzte Änderung": "11.02.2024 10:15"}, {"ID": 192904005, "Datum": "April 1929", "Haupttext": "Die Österreichische Nationalbibliothek erwirbt die von »Anonymus L2« [289/.., = Pruscha (vgl. 21.11.1913)] angefertigte Abschrift der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) (a).\nAufführung des Chores »Um Mitternacht« [vermutlich WAB 89] durch die Linzer Arbeiter-Chorvereinigung (b).\nBruckner-Meldungen in Heft 7 der »Musik« XXI: \nGerhard Hellmers schreibt aus Bremen über den Dirigenten Ernst Wendel:\r\n   »Neuerdings hat freilich Bruckner bei ihm den Sieg über Brahms davongetragen; das bewies die mystische Weihe, mit der er die »Siebente« von Bruckner im dritten Goethebundkonzert wiederholte und zu einem wahren Triumph führte.« (*).\nRoland Tenschert erwähnt die »Uraufführung einer Choralmesse Anton Bruckners« [WAB 9, 3.3.1929] durch den Salzburger Domchor unter Joseph Meßner (**).\n»Das erste badische Bruckner-Fest findet in der Zeit vom 3. bis 10. November dieses Jahres in Karlsruhe statt.« (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192804006, "Datum": "April 1928", "Haupttext": "[Vermutlich im letzten Monatsdrittel] Auf einer Autoreise mit Winifred durch Süddeutschland und Österreich besucht Siegfried Wagner auch Linz und St. Florian und Bruckners Grab (#).\nBruckner-Meldungen in Heft 7 der »Musik« XX: \nErwähnung der Artikel »Bruckners Dank an Nikisch« von Ludwig Karpath in den Münchner Neuesten Nachrichten vom 23.2.1928 (*)\r\nund »Die Kirchenmusik Anton Bruckners« von Fritz Munch in »Le Menestrel« 90/4-7 (**).\nAus Hamburg schreibt Wilhelm Zinne:\r\n   »Mit dem Lehrer-Gesangverein hat Papst Bruckners »Helgoland« (Neuheit dahier) zu einer ungemein nachhaltigen Wirkung geführt.« (***).\nFür das zweite Konzert des 3. Heidelberger Musikfestes vom 23. bis 25.5.1928 [24.5.1928] wird die 7. Symphonie mit den Berliner Philharmonikern unter Furtwängler angekündigt.\r\n»Die Stadt Linz kündigt für den Sommer einen Bruckner-Kongreß an.«\r\n»Im Oktober 1927 wurde in Leipzig eine Bruckner-Gesellschaft e. V. gegründet. Die Satzungen sind durch Breitkopf &amp; Härtel, Leipzig der Geschäftsstelle des Vereins, zu erhalten.« (°).\n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik: \nIm Artikel von Alfred Heuß \"Zur Gewandhausfrage\" auf S. 214 - 216 wird Nikisch als Bruckner-Interpret erwähnt (a).\nAuf Seite 236 Bericht von Dr. v. Graevenitz über eine Festmesse von Karl Greß in Freiburg, Sie verbinde \"gregorianische Melodik mit moderner Harmonik im Brucknerschen Geiste\" (b).\nAuf Seite 237f referiert Bertha Witt über die Philharmonischen Konzerte in Hamburg, in denen auch die 2. Symphonie aufgeführt wurde (c).\nAnkündigung der 7. Symphonie für den 24.5.1928 im Rahmen des 3. Heidelberger Musikfestes auf Seite 242 (d).\nDort wird auch gemeldet, dass in Leipzig eine Bruckner-Gesellschaft gegründet wurde (e).\nAuf Seite 287 ist unter \"Neuerscheinungen\" das von H. Brandt herausgegebene Buch \"Meister der deutschen Musik in Briefen\" verzeichnet mit Erwähnung Bruckners (f).", "Letzte Änderung": "17.10.2024 08:11"}, {"ID": 192704006, "Datum": "April 1927", "Haupttext": "Brief von Walter Braunfels, Hellmuth von Hase und Carl Krieser an Max Auer:\r\n   Sie planten die Gründung einer neutralen Brucknergesellschaft, die auch eine kritische Gesamtausgabe veranstalten solle (a).\nDas Wiener Musik-Magazin, 2. Jahrgang, Heft 4, bringt auf S. 49-51 einen von Richard Wickenhauser bearbeiteten zweihändigen Klavierauszug des Trios der 3. Symphonie und nach S. 64 einen kurzen Lebensabriß Bruckners und eine Meldung, derzufolge die in München gegründete »Bruckner-Gemeinde« in ihrem ersten Konzert die deutsche Erstaufführung des Requiems [WAB 39] bringt [1.11.1926] (b).\n \nBruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik:\nAuf Seite 237 stellt Anatol Roessel fast, dass Bruckner in den Pariser Konzertprogrammen völlig fehlt (c).\r\nAuf S. 252-254 Erwähnung einer Aufführung der 9. Symphonie unter Praetorius durch E. A. Molnar, der sich als Sohn eines Bruckner-Schülers bezeichnet [siehe \"1854\"] (d).\n \n \nBruckner-Meldungen in Heft 7 der »Musik« XIX: \nAlfred Huth erwähnt eine Aufführung der 5. Symphonie unter Kurt Barth in Flensburg (*)\nund Otto Hödel Bruckner-Aufführungen [prov. WAB 86] in den von Kabasta geleiteten Konzerten des städtischen Orchesters in Graz (**).\nJoseph Klövekorn schreibt aus Krefeld:\r\n   »Das Festkonzert [zum 100jährigen Bestehen des Singvereins] brachte eine würdige Aufführung des 150. Psalms von Bruckner, für den Siegel sich schon früh mit nachhaltigem Erfolg eingesetzt hat, ferner dessen Achte, deren Linien Siegel mit geistiger Überlegenheit und starker Einfühlungskraft nachzog (***).\nAus München meldet Willy Krienitz:\r\n   »Hans Knappertsbusch stellte an einem Abend, kühn genug, Mahlers Vierte und Bruckners 5. Sinfonie nebeneinander ... Siegmund v. Hausegger beglückte durch eine erhebende Aufführung von Bruckners Neunten [sic] ...« (°).\nA. Raskin berichtet aus Saarbrücken:\r\n   »Es ist ihm [Felix Lederer] geglückt, eine ehrlich begeisterte Bruckner-Gemeinde zu schaffen. Die glückliche Lösung der Chorfrage ermöglichte eine hervorragende Aufführung des Tedeums ...«. Er meldet auch eine Aufführung der 9. Symphonie (°°).\nErnst Tobler (Zürich):\r\n   »das 8. Abonnementskonzert brachte die 6. Sinfonie in A-dur heraus, die, beschaulicher als ihre Schwestern, durch ihre Poesie namentlich im langsamen Satze innerlich berührte.« (°°°).\nWilhelm Altmann verzeichnet bei den Neuerscheinungen auch das bei Steurer in Linz verlegte Buch »Göllerich, August. Das Lebensbild eines tatkräftigen Idealisten« (#).", "Letzte Änderung": "30.01.2024 17:09"}, {"ID": 192604005, "Datum": "April 1926", "Haupttext": "(März/April 1926) Im Heft 3/4 von Pult und Taktstock wird auf S. 100 gemeldet, dass im März [14.3.1926] Max Auer den 112. Psalm uraufgeführt hat (#).\n \nSigniertes Photo von Wilhelm Klitsch als »Musikant Gottes« (##).\n \nArtikel von Hans Alfred Grunsky \"Ernst Kurth: \"Bruckner\"\" im April-Heft der Neuen Musikzeitung (###).\n \n \nBruckner-Meldungen in Heft 7 der »Musik« XVIII: \nErwähnung eines Artikels »Bruckner und die neue Zeit« von Edwin Redslob in »Die Musikerziehung« III/1 (Berlin, Januar 1926) (*).\nWalter Seybold meldet eine Aufführung der 6. Symphonie unter Schmeidel in Barmen-Elberfeld (**).\nDasselbe Werk erfuhr laut Julius Mai in der Saison 1925/26 in Bern unter Fritz Brun eine »prachtvolle Interpretation« (***).\nBruckner-Werke ertönten auch in Dortmund: im Musikverein unter Hermann v. Schmeidel und beim Volkschor unter Herbert Schmidt (Bericht von Theo Schäfer) (°).\nFür Ulm wird eine Aufführung der 5. Symphonie unter Fritz Hayn (geplant oder erfolgt?) erwähnt (°°).", "Letzte Änderung": "05.08.2026 19:46"}, {"ID": 192504005, "Datum": "April 1925", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 7 der »Musik« XVII:\nArtikel von Hans Sperl »Anton Bruckners akademische Leiden und Freuden« (*).\nErwähnung des Artikels »Der I. Satz der 8. Sinfonie Bruckners« von Wolfgang v. Hauenschild in »Pult und Taktstock« II/1 (Wien, Januar 1925) (**),\ndes Artikels »Anton Bruckner« von Richard Wetz in der »Musik« Heft 9-12 (Kopenhagen, September-Dezember 1924) (***).\nWalter Seybold meldet eine Bruckner-Aufführung [prov. WAB 86] unter Hans Weisbach in Barmen-Elberfeld (°),\nund Theo Schäfer »viel Bruckner« [prov. WAB 86] unter Wilhelm Sieben in Dortmund, u.a. auch die 9. Symphonie (°°).\nTheodor Wiesengrund Adorno bezeichnet die Interpretation der 9. Symphonie unter Ernst Wendel in Frankfurt als »merkwürdig« und äußert Zweifel am Werk (°°°).\nOtto Hödel berichtet von der Aufführung des 150. Psalms durch den Grazer Lehrergesangverein unter Hermann Richter in Graz (#)\nund Martin Frey von der f-Moll-Messe mit der Robert-Franz-Singakademie unter Alfred Rahlwes in Halle (##).\nWilhelm Zinne verzeichnet für Hamburg das »Te deum« unter Alfred Sittard (###)\nund Max Hasse für Magdeburg f-Moll-Messe und 150. Psalm mit der Städtischen Kapelle und dem Reblingschen Gesangverein unter Walther Beck (a).\nWilhelm Bopp meldet eine »gewiß gutgemeinte Wiedergabe« des Quintetts durch das Max-Kergl-Quartett in Mannheim (b)\nund Otto Reuter aus Weimar eine 3. Symphonie unter Ernst Praetorius »auf nicht gekanntem Niveau« (c).\nFür Köln wird ein Konzert der Berliner Philharmoniker unter Furtwängler angekündigt (d).\nFelix Maria Gatz, Leiter der Berliner Bruckner-Vereinigung, wurde als Professor an die Akademie für Musik in Wien berufen (e).", "Letzte Änderung": "08.10.2024 20:15"}, {"ID": 192404005, "Datum": "April 1924", "Haupttext": "Datierung des Vorworts von J. V. Wöss zur Partitur von »Am Grabe« [WAB 2], Universal-Edition Nr. 4984 (*).\n \n\"Pult und Taktstock - Fachzeitschrift für Dirigenten\" schreibt im April-Heft, dass überall Bruckners 100. Geburtstag gefeiert wird. Der von Ferdinand Löwe geleitete Bruckner-Zyklus [jener in Wien gemeint? prov. WAB 86] habe bei der 4. und 7. Symphonie Rekordziffern erzielt (**).\n\nBruckner-Meldungen in Heft 7 der »Musik« XVI: \nTheo Schäfer berichtet von der 3. Symphonie unter Wilhelm Sieben in Dortmund (a),\nCarl Heinzen von der e-Moll-Messe in Düsseldorf (b),\nKarl Holl von der 2. Symphonie unter Hermann Scherchen in Frankfurt (c),\nWilhelm Zinne von der 7. Symphonie unter Eugen Papst in Hamburg (d)\nund Ernst Decsey vom 1000. Konzert des Wiener Schubert-Bundes, der demnächst am Haus Heßgasse 7 eine Gedenktafel anbringen wird (e).\n[recte 24.2.1924? Datierung eines Berichtes?]\r\nBei einem Festakt in der Wandelhalle des Berliner Reichstags spielten die Berliner Philharmoniker unter Felix M. Gatz die 5. Symphonie; im 2. Teil brachte Ernst Deutsch die »Gloria Anton Bruckners« von Ernst Lissauer (f).", "Letzte Änderung": "13.11.2024 23:06"}, {"ID": 192304005, "Datum": "April 1923", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 7 der »Musik« XV:\nOtto Hödel berichtet von der 8. Symphonie unter Clemens Krauß in Graz (a),\nWilhelm Zinne kündigt für die Woche vor Pfingsten die f-Moll-Messe unter Eugen Papst in Hamburg an (b),\nWalter Jacobs berichtet von der 2. Symphonie mit dem Bonner Orchester unter Michael Taube (c),\nWilhelm Matthes erwähnt eine Symphonie-Aufführung [prov. WAB 86] unter Ferdinand Wagner und die 9. Symphonie mit dem Philharmonischen Orchesterverein unter August Scharrer in Nürnberg (d),\nOtto Reuter die 6. Symphonie unter Leonhardt in Weimar (d).", "Letzte Änderung": "30.01.2024 17:04"}, {"ID": 192204005, "Datum": "April 1922", "Haupttext": "Artikel von Hermann v. Pfordten »Brahms und Bruckner« in der Deutschen Revue 47, S. 43-47.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192104005, "Datum": "April 1921", "Haupttext": "Gedicht von Herbert Schimkorit »An Bruckner - Ein Gedanke«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192004005, "Datum": "April 1920", "Haupttext": "[nicht gesicherte, eher fragliche Information!]\r\nArtikel von H. Preindl \"Bruckner und die Musik\" in \"Donauland\" IV,2.", "Letzte Änderung": "04.01.2024 09:11"}, {"ID": 191204005, "Datum": "April 1912", "Haupttext": "Artikel »Anton Bruckner, ein Schulmeister und Tondichter von Gottes Gnaden« in der Monatsschrift zur Förderung des österreichischen Schulwesens.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191004005, "Datum": "April 1910", "Haupttext": "Brief von Matthias Leutgäb an Franz Gräflinger, u.a. über Bruckners Probespiel im Dezember 1855 (*).\n \n[hypothetische Datierung]\nBrief von Franz Xaver Müller an Franz Gräflinger \"Ad No II - Bruckner ist als Sängerknabe ...\" [Inhalt nicht erschlossen] (**).\n \nArtikel von Paul Magnette \"Anton Bruckner\" in der Revue de Belgique Band 58/59 auf S. 335-354 (***).", "Letzte Änderung": "02.01.2025 11:08"}, {"ID": 190904005, "Datum": "April 1909", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie unter Rottenberg in Frankfurt a.M (*).\nArtikel von Josef Räuscher »Anton Bruckner« in »Beiträge zur lokalen Kunstpflege in St. Pölten 1 (1909), April, S. 15ff (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190704005, "Datum": "April 1907", "Haupttext": "[recte 5.3.1907? oder Wiederholung?] Aufführung der 9. Symphonie durch das Residentie Orchester (#) unter Stavenhagen in Amsterdam (*).\n(April oder Mai?) Aufführung des Quintetts durch das Wendling-Quartett in Stuttgart (**).\n[Wann genau?] Kritik über die Aufführung der 7. Symphonie im Argentinatheater in Rom unter Bessella in der Neuen Musik-Zeitung 28 auf S. 267 (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190604005, "Datum": "April 1906", "Haupttext": "Marcel Montadon veröffentlicht einen Artikel \"Anton Bruckner\" in der [italienischen] Zeitschrift Emporium XXIII (*).\nBesprechung der Essener Aufführung der 4. Symphonie [\"Frühjahr 1906\"] in den Münchener Neuesten Nachrichten (**).", "Letzte Änderung": "21.11.2024 09:38"}, {"ID": 190504005, "Datum": "April 1905", "Haupttext": "Notiz Rudolf Weinwurms im Autograph des »Christus factus est« [WAB 10]:\r\n   »Von mir cedirt an den hochgeehrten Freund und Verehrer des Meisters Herrn LGR. Franz Schauman[n] im April 1905.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190404005, "Datum": "April 1904", "Haupttext": "Aufführung des Quintetts durch das Koch-Quartett in einem Konzert des Tonkünstler-Vereins in Magdeburg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189704005, "Datum": "April 1897", "Haupttext": "Karl Bogner schenkt der St. Florianer Liedertafel den Chor \"Der Lehrerstand\" [Autograph oder eine Abschrift?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189604005, "Datum": "April 1896", "Haupttext": "Ein Klavierprofessor des Konservatoriums [Epstein (*)?] bittet Bruckner um einen Eintrag in das Stammbuch einer Pariser Pianistin (**).\nIn Hofmeisters musikalisch-literarischem Monatsbericht wird das Erscheinen der 5. Symphonie bei Doblinger angezeigt (***).\n[ohne Datierung] In Bruckners Nachlass fand sich ein gedrucktes Flugblatt Dr. Karl Luegers \"An die P. T. Herren | christlichen Wähler des II. Wahlkörpers im I. Bezirke (innere Stadt).\", in welchem die Kandidaten für die Gemeinderats- und Bezirksausschuss-Wahlen am 8.4.1896 vorgestellt werden (°).", "Letzte Änderung": "04.11.2025 11:09"}, {"ID": 189504005, "Datum": "April 1895", "Haupttext": "Theodor Hämmerle übergibt auf Bruckners Wunsch der Hofmusikkapelle ein von Bruckner [wann?] auf dem Titelblatt eigenhändig signiertes Exemplar des Erstdrucks der d-moll-Messe (*). Auf S. 3 (Partiturbeginn) ein von Bruckner beschriebener Zettel aufgeklebt: »für die k. u. k. Hofkapelle D Messe in Druck No. 1. von A. Bruckner.« (*a).\nKalendereintragungen Bruckners: [zum Teil Meißners Schrift] fehlende Nummern der von Almeroth geliehenen Hefte über die Nordpolexpedition, Eberle Partitur der 5. Symphonie, [zum Druck verwendete Partitur der] f-moll-Messe, Adresse des Uhrmachers Otto Märker [siehe die Anmerkung] (**).\nArtikel von Franz Schalk in »Die Musik« (***).\nIn einem Artikel der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung VII, Doppelnummer 11/12, S. 9 (= Beilage S. 1), über Wilhelm Gericke ist Bruckner erwähnt:\r\n   \"Wiener Concerte.\r\n   [...] Im grossen Musikvereins-Saale fanden ausser den berühmten „Philharmonischen” [...] auch mehrere grosse Chor- und Orchester-Aufführungen der Gesellschaft der Musikfreunde unter vorzüglicher Leitung des Concert-Directors Herrn Wilhelm Gericke statt. Gericke, der sich namentlich um die Vorführung neuer Werke von Eugen d'Albert, Hugo Wolf und besonders um Anton Bruckner verdient machte, aber schliesslich doch den Kabalen unterlag, nahm kürzlich seine Entlassung und ist somit dessen viel beneidete und viel umworbene Stelle derzeit neu zu besetzen. [...]\" (°).\nHofmeisters Monatsbericht meldet auf S. 154 das Erscheinen des ”Pange lingua” (WAB 33) (im Verlag Joh. Groß, Nr. 162) (°°).", "Letzte Änderung": "25.04.2026 02:07"}, {"ID": 189404005, "Datum": "April 1894", "Haupttext": "P. Fr. Hartmann aus Jerusalem widmet Bruckner 12 Stücke für Orgel \"Dodici Pezzi d'organo ed Harmonium col Pedale.\", deren Autograph sich in Bruckners Nachlaß fand, und einen Marsch für Klavier \"Erinnerung an Jerusalem\".\r\nWidmung auf dem Titelblatt der Orgelstücke: \"Dem hochverehrten Dr. Anton Bruckner / sein begeisterter Verehrer / P. Hartmann, / Jerusalem im / April 1894.\" (*).\r\n [Vermutlich zur selben Zeit = Begleitbrief] Brief von Pater Hartmann von An der Lan-Hochbrunn an Bruckner:\r\n   Durch die Mithilfe österreichischer Pilger könne er Bruckner zwei seiner Werke als Zeichen der Verehrung übergeben. Der Verleger S. A. Reiss kenne seine [Hochbrunns] Rezensionen der d-Moll-Messe, der 5 Tantum ergo [WAB 41 und WAB 42], des \"Ave Maria\" [vermutlich WAB 5, vielleicht auch WAB 6] etc, der Werke, die sie auch in Jerusalem hätten, wo man sich, wie Josef Pembaur wisse, für Bruckner begeistere (**).\n\r\nDen Brief und die Kompositionen hatte Johann Langthaler nach seiner Rückkehr von der Pilgerreise [vgl. 29.3.1894] an Bruckner übermittelt [vgl. Brief vom 25.7.1894] (***).", "Letzte Änderung": "05.06.2024 06:37"}, {"ID": 189304005, "Datum": "April 1893", "Haupttext": "Die Österreichische Musik- und Theaterzeitung V, Doppelnummer 13/14, berichtet auf S. 4 in einem Artikel von Luigi von Kunits von der Aufführung der f-Moll-Messe [am 23.3.1893]:\r\n\"         F-moll-Messe von Anton Bruckner.\r\n   (Aufführung vom 23. März 1893 im grossen Musikvereins-Saal.)\r\n     Waren wir schon seit der Aufführung des „Te Deum” der Ansicht, dass Bruckner's Genius am siegreichsten in der Darstellung des Religiösen sei, durch seine F-moll-Messe sind wir darin bestärkt worden. Es ist – bei der schroffen Sonderung der Anhänger und Gegner – äusserst schwierig, Bruckner gegenüber einen objectiven Standpunkt zu gewinnen. Nach einer Richtung hin könnten sich aber diesmal beide Theile verstehen. Bei einer Symphonie nämlich müssen wir uns entschieden gegen eine Beurtheilung verwahren, die nicht von dem rein musikalischen Gehalt des Werkes ausgeht; bei einem zu Grunde liegenden Text jedoch hat die Interpretation ihre volle Berechtigung.\r\n   Die heiligen Worte der Messe poetisch zu erfassen und zu verklären durch ein Festgewand von Klängen, - gibt es einen höheren, einen würdigeren Vorwurf für den schaffenden Künstler? - Ein Beten in Tönen!! - - -  [... kurz über die Vertonungen von Schubert, J. S. Bach, Haydn und Mozart ...]\r\n   Der Grundcharakter von Bruckner's Messe scheint uns das weihevolle Selbstgefühl des Gottergebenen zu sein, die Freuden göttlicher Gnade, bisweilen gehemmt durch den schmerzlichen Anblick irdischer Trostlosigkeit. Bedeutungsvoll hebt das Kyrie an mit einem sanft absteigenden, diatonischen Thema. [...] Das Gloria ist glanzvoll und feurig: kein Gesang der Hirten, sondern ein Jubel der Völker, die sich um die Fahne des Welterlösers scharen. Der ganze Zauber von Bruckner's Instrumentationskunst ist darüber hingegossen, und mit einer grossartigen Steigerung (qui tolllis) schliesst der Satz. - Das nun folgende Graduale, die „Einlage”, konnte uns jedoch weniger begeistern. Ein a capella-Satz mit unschöner Stimmführung, dabei fortwährend auffallende Reminiscenzen an den Pilgerchor aus Tannhäuser. - Gross angelegt ist wieder das Credo. Nur hatten wir den Eindruck, dass Bruckner seinem Ideal hier nicht mehr so nahe gekommen sei wie im Kyrie und Gloria. Das „Et incarnatus”, sonst gewöhnlich die schönste Stelle in jeder Messe, verklang wirkungslos. (Wenn nicht vielleicht unser Verdacht sich bewahrheiten sollte, dass die Aufführenden hier merklich auseinander gerathen sind.) - Grandios malt Bruckner die Auferstehung (et resurrexit); das ist ein hinreissender, übergewaltiger Aufschwung, wie ihn nur das echte Genie finden kann.\r\n   Die Perle der Messe aber ist das Präludium vor dem Benedictus, von Labor wundervoll vorgetragen. Das rührend einfache Thema des Benedictus wird hier anticipirt und harmonisch und contrapunktisch gestaltet. Hier muss sich jede Kritik in rückhaltslose Bewunderung verkehren. Desto störender wirkt der gewaltsam modulirende, abgerissene Schluss des Benedictus. Mit dieser einzigen Ausnahme findet sich sonst in der ganzen Messe keine jener bizarren Schrullen, an denen Bruckner's Symphonien so reich sind, sondern Alles ist massvoll gehalten. - Würdig schliesst das Agnus die Messe ab, ein edler Ausklang des grossen Werkes.\r\n  Das Publicum bewahrte eine ruhige, feierliche Stimmung. Selbst die „Partei” hielt sich diesmal von ihren gewöhnlichen Wuthanfällen zurück.\r\n  Was die Aufführung selbst, welche Herr Josef Schalk dirigirte, betrifft, so muss leider bekannt werden, dass sie eine möglichst schlechte war. Wie der Componist bei den wiederholten Hervorrufen es über sich brachte, nach seiner Gepflogenheit auch diesmal den Ausführenden zu applaudiren, begreifen wir nicht. Er müsste sich denn, wie wir, gedacht haben: „Ut desint vires, tamen est laudanda voluntas.”\r\n      Luigi von Kunits.\" (*).\n\r\nDieselbe Heftnummer bringt in ihrer Beilage auf S. 14 wieder das Inserat des Verlages Joh. Gross zur d-Moll-Messe:\r\n\"Anton Bruckner.\r\n         soeben erschien:\r\n    Messe in D für Chor, Soli und Orchester.\r\nPartitur .............. netto M. 20.-\nOrchesterstimmen .......... netto M. 25.-\nSingstimmen (á M. 1.25) ......... M. 5.-\r\n(Clavier-Auszug mit Text, bearbeitet von Ferd. Loewe,\r\n    für M. 5.- netto, unter der Presse.)\r\nVerlag von Joh. Gross in Innsbruck.\"\r\n[außerdem ein Inserat über den Verlag der Kompositionen von Carlo Nero [= Carl von Oberleithner] (**).\nDatierung (4/893) in einer Skizze zu »Helgoland« (***).", "Letzte Änderung": "02.01.2026 18:17"}, {"ID": 189104005, "Datum": "April 1891", "Haupttext": "Hugo Wolf besucht Emil Kauffmann in Tübingen und erzählt, daß Bruckner von dem ersten Akkord im Lied »Seemanns Abschied« begeistert war.\r\n\"Teufel! woher haben Sie den Akkord?\" (*).", "Letzte Änderung": "05.06.2024 06:25"}, {"ID": 189004005, "Datum": "April 1890", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: [Fremde Schrift:] M. Pohoryles II. Castellezgasse Nr. 29. [/] »I. Satz 6. Sinf. H Christ.« [Fremde Schrift:] Spaun IV. Wohllebengasse 12. 3. Stock. Thür 8. [/] »Samstag 21. November.« [= 21.11.1891?] (*).\nBruckner gibt im Konservatorium einen Brief von Thiard-Laforest mit der Einladung nach Preßburg bekannt. Er schreibt auf einer Visitenkarte an die Braut seines Schülers Theodor Vogl: »Herr Vogl will mir die Freude bereiten und mich nach Preßburg begleiten.« (**).\nVictor Christ beginnt mit der Abschrift des 1. Satzes der 8. Symphonie [erhalten am 10.3.1890]. Sein Vermerk \"April begonnen\" (Tagesangabe unleserlich) am Ende der Partitur (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188904005, "Datum": "April 1889", "Haupttext": "Die Harmonia Sacra Nr. 4 meldet auf S. 31, daß 1888 der Musikchor des Neuen Linzer Doms ein \"Tantum ergo\" Bruckners [prov. WAB 48] aufgeführt hat:\r\n   \"Repertoire des Musikchores im Mariä Empfängniß-Dome zu Linz anno 1888. [...] 7. Tantum ergo - theils im Chorale - theils im 2-4 stimmigen Gesange von: [... 12 Komponisten ...] Singenberger, Bruckner, Moosmair.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188804047, "Datum": "April 1888 in Wien", "Haupttext": "Revision des Tantum ergo [WAB 42] (*) und der 4 Tantum ergo [WAB 41] (**).", "Letzte Änderung": "30.04.2023 16:00"}, {"ID": 188704005, "Datum": "April 1887", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »Seilerstätte 19 Kinderkleider.« (*).\nFranz Schalk begründet eine Bruckner-Stiftung (**).\nAufführung der 7. Symphonie unter Ernst von Schuch in Dresden [Verwechslung mit dem 15.3.1887?? oder die öfters angekündigte Aufführung bei den Philharmonischen Konzerten (vgl. 11.1.1887)?] (***).\nBericht der Christlichen Kunstblätter 28, Nr. 4, S. 32, über die Orgeleinweihung am 18.8.1877 in Kremsmünster mit Angabe der Themen, über die Bruckner improvisierte:\r\n»          Die große Orgel in der Stiftskirche zu Kremsmünster.\r\n     Die auf das Jahr 1877 gefallene 11hundertjährige Jubelfeier des Stiftes Kremsmünster hatte umfassende Restaurationsarbeiten an der Kirche und am Stiftsgebäude mit sich gebracht. Obwohl die neue Orgel erst im Jahre 1858 vom Orgelbauer Moser in Salzburg auf dem \"großen Chore\" aufgestellt worden war,so bedurfte dieselbe bereits in den Siebzigerjahren einer Restauration, welche Herrn Matthäus Mauracher aus Salzburg übertragen wurde. [...] Erwähnt sei hier, dass die \"große Orgel\" nach ihrer Renovation und Vergrößerung zum ersten Male am 18. August 1877 (am ersten Festtage der Jubiläunsfeier) ertönte und zwar unter den Händen des bekannten Altmeisters, Herrn A. Bruckner aus Wien, wobei der Künstler in das Präludium vor dem Kyrie nicht weniger als 4 Themen verwebte: 1) Das Thema des Hornsolo im Kyrie der Beethoven'schen C=Messe. 2) Das »Alleluja« aus Messias von Händel. 3) Das Thema des »Alles, was Odem hat,« aus dem Lobgesang von Mendelssohn. 4) Das Kaiserlied. [... über die Disposition der Orgel und eine am »5. d. M.« [5.4.1887] aufgeführte Komposition von Georg Huemer ...] [/] P. Oddo Loidol, O. S. B.« (°).\n[undatiert, ca. April 1887, nach dem 9.3.1887]\r\n(Brief von Joh. Bap. Burgstaller an Bernhard Deubler:\r\n     Der Cäcilien-Verein habe sein Verständnis für die Entscheidung des Prälaten [Moser], eine Versammlung in St. Florian nicht zuzulassen, brieflich ausgedrückt [9.3.1887]. Er, Burgstaller, hätte sowieso nicht vor Mai oder Juni etwas unternommen. War mit Mauracher in Kirchheim; Aussicht auf Orgelprojekte in Schlägler Pfarreien gegeben. Die neue Domorgel werde im Juli fertig [siehe Anmerkung]. Lachmayr sei genommen worden, weil man mit den Orgeln in Reichersberg und Seitenstetten sehr zufrieden sei (°°)).", "Letzte Änderung": "05.04.2024 19:42"}, {"ID": 188604005, "Datum": "April 1886", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »Prof. Dr Riedl Carl Riedel, Leipzig, Thalstraße 2.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188504005, "Datum": "April 1885", "Haupttext": "Brahms berichtet in Anwesenheit von Gustav Schönaich von der Aufführung der 3. Symphonie Bruckners [am 16.12.1877?] (*).\nDas Musikalische Wochenblatt meldet, daß die in Leipzig und München erfolgreiche 7. Symphonie demnächst bei Gutmann im Druck erscheinen werde (**).", "Letzte Änderung": "27.07.2024 16:44"}, {"ID": 188004005, "Datum": "April 1880", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »2 fl H Meister der Schuhe [Heinrich Schuster?] einzubringen.« [durchgestrichen, als Zeichen der Erledigung?] und »H. Hellmesberger 1/2 10 Uhr.« (*).\nBruckner und Dittrich, derzeit der einzige Schüler des Kontrapunktkurses am Konservatorium, komponieren eine Doppelfuge [WAB 262]; erstes Thema und Fugenplan stammen von Bruckner (**).\nIn Hofmeisters Monatsbericht wird auf S. 83 (im Jahresbericht S. 31) das Erscheinen von Josef Schalks Klavierauszug vom Scherzo der 3. Symphonie [Rättig, T.R. 187] angezeigt (***).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 06:27"}, {"ID": 187904005, "Datum": "April 1879", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: [Vermutlich Unterrichtstermine für] Dietrich [= Dittrich?] und Krasnicki (mit dessen Adresse). »Dietrich Freitag 5. [5. Unterrichtsstunde Rudolf Dittrichs] [/] Krasnicki [zuerst »Krasnitzt«] 11 Uhr Josefstadt, Josefsgasse N 1. 3. Stock  4 Uhr [zuerst »11 Uhr«.] Mittwoch«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187804005, "Datum": "April 1878", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: »Schustermeister Bitza Feldgasse 3 Josefstadt.«, »Frl Markl Laudongasse. 34 [/] a Fr 1. Stock 8 Thür 5 Uhr Abends«, »April Mai ungerade Tage.«, » H Georg Richter Gumpendorferstraße 131. Oder Stadttheater zu treffen.«, »Kathi Kachelmair 9. Bezirk Fluchtgasse No 10.«, »Kalik [sic! recte Kralik?] April schuldig.« Weitere Notizen betreffen Julius Stern und den Dienst an der Hofmusikkapelle (abwechselnd mit Pius Richter).", "Letzte Änderung": "17.11.2024 21:25"}, {"ID": 187704005, "Datum": "April 1877", "Haupttext": "Datierung auf der Titelseite des 1. Satzes der 3. Symphonie [2. Fassung] (*). Hans Richter hatte für April eine Aufführung der 4. Symphonie in Wien geplant (**).\nKalendernotizen Bruckners: Zusatz »3 K« [Unterrichtstermin Kiss] an jedem Freitag (6.4., 13.4., 20.4. und 27.4.1877) und am 9.4. [Ersatztermin für Karwoche?] (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187204005, "Datum": "April 1872", "Haupttext": "Artikel (über das Orgelspiel in London [August 1871] und über Zeitungsstreitigkeiten in Haberts Zeitschrift für katholische Kirchenmusik, 5. Jahrgang, Nr. 4 auf S. 31f:\r\n»                              Berichtigung.\n     Die Fl. Bl. Witt's [Fliegende Blätter für katholische Kirchenmusik, Februar 1872] bringen über Professor Bruckner aus Wien eine Notiz nach Leipziger Blättern, in welcher von Bruckner-Schwindel und Bruckner-Reklame zu lesen ist, und schliesslich eine sehr ehrenrührige Nachricht mitgetheilt wird, trotzdem die Red. versichert, sie halte Hrn. Br. für unschuldig. Wir ersuchen hiemit die Red. jener Leipziger Blätter und die Red. der Fl. B. um Aufnahme folgender Thatsachen zur Berichtigung:\n     Die Ausstellungskommission in London hatte sich an die Handelskammern verschiedener Länder gewendet, diese möchten tüchtige Organisten nach London senden, welche während der Ausstellung auf der grossen Orgel der Alberthalle concertiren sollten. Es meldeten sich drei Organisten, welche hier in Wien zur Probe spielten, darunter Hr. Prof. Bruckner, und dieser wurde von den Fachmännern der Wiener-Handelskammer empfohlen, und in Folge dessen von derselben nach London geschickt. – Prof. Bruckner hatte in London, wie jeder andere Organist, sechs Concerte in der Alberthall zu geben. Er spielte ebenfalls Bach, Mendelssohn u. s. w. und improvisirte über verschiedene Themen. Nun geschah es dort, wie in Nancy und wie überall, wo Bruckner sich hören liess, dass er das Publikum durch sein Spiel entzückte, und dass in den Zeitungen sogar nach mehreren Monaten noch mit der grössten Anerkennung von ihm geschrieben wurde. Wie man da von einem Schwindel oder von Reklame sprechen kann ist unbegreiflich; begreiflich aber, dass Bruckner kleine Seelen hier wie anderwärts in Aufregung brachte, weil ihnen sein Erfolg ein Dorn im Auge war. Ein Künstler, wie Bruckner, hat nicht Ursache, seine Kollegen zu beneiden, sondern es freut ihn, wenn auch ein Anderer Erfolge erringt; er hat auch nicht nöthig über sich selbst zu schreiben, das kann er solchen überlassen, die klein sind, aber gerne gross sein möchten, und darum ihre eigenen geringen Leistungen als Wunderwerke ausposaunen. Unrichtig ist die Mittheilung, die auch wir nach Wiener Blättern brachten, dass Bruckner den von der Königin von England ausgesetzten Preis erworben hat. Es wurde kein Preis ausgesetzt, und also keiner erworben und vertheilt.\n     Das von Witt mitgetheilte Urtheil Liszt's würde hier eine Geltung haben, wenn Bruckner einmal vor demselben gespielt hätte; da dieses nie geschah [vgl. aber 13.12.1871!], so hat dasselbe doch nur einen beschränkten Werth. – Auch die Urtheile der Leipziger Blätter über den Virtuosen Tod scheinen unzuverlässig und partheiisch, weil sie, indem sie diesen erheben, einem andern Künstler einen Fusstritt versetzen. Wir wollen an Hrn. Tod's Erfolg nicht im Geringsten zweifeln; wir konstatiren nur, dass ein Urtheil in unsern Augen partheiisch scheint, wenn es, wie bemerkt, keine noble Gesinnung zeigt.\n     Bruckner's Erfolg kam seinen Gegnern wahrscheinlich sehr ungelegen; dafür aber erfreute sie eine Mittheilung der L. T. Post [Linzer Tages-Post vom 13.10.1871 gemeint?], nach welcher Hr. Prof. Bruckner wegen einer unsittlichen Handlung, verübt in der Lehranstalt zu St. Anna in Wien, seiner Stellen als Prof. an derselben und an dem Conservatorium enthoben worden wäre etc. – Die Mittheilung ist vom Anfang bis zum Ende erlogen. Hier in Wien erhielt man erst aus jenem Provinizialblatte Kenntnis von derselben, worauf der Direktor der Anstalt Hrn. Bruckner ein Zeugniss ausstellte, in welchem jene Angriffe als unbegründet dargestellt wurden, und welches in den öffentlichen Wiener Blättern veröffentlicht wurde. Warum nahmen jene Leipziger Blätter von diesem Zeugnisse keine Notiz? Und wie kommt es, dass Hr. Witt, trotzdem er die ehrenrührige Notiz nicht glaubt, dennoch seinen Lesern mittheilt? Würde eine solche Handlung sich nicht selbst verdammen, so würden wir gar manches zu bemerken haben; so aber ist es unnöthig ein Wort beizufügen.« [keine Signatur]", "Letzte Änderung": "06.01.2026 20:55"}, {"ID": 187104005, "Datum": "April 1871", "Haupttext": "In Heft 4 der \"Urania\" Bd. 28 wird auf S. 62 gemeldet:\n\"     Bei der in London dieses Jahr stattfindenden internationalen Industrie=Ausstellung soll auch ein Wettkampf zwischen den Militär=Kapellen und den Organisten der verschiedenen Länder stattfinden. Jedes Land soll nämlich seinen besten Organisten nach London senden, damit er seine Kunstfertigkeit auf der in Albert=Hall gebauten Orgel zur Geltung bringe. Der gewählte Künstler erhält ein Honorar, wofür er eine Woche hindurch jeden Tag zwei Productionen zu leisten hat. *)\n[Fußnote:]\n*) Werde nicht ermangeln mich einzustellen und hoffentlich bleibt mir der Sieg vorbehalten, wie Prof. Bruckner aus Wien in Nanzig, und werde der Redaktion später über meine Triumphe ausführlichen Bericht erstatten.\n                                  Hans Grobgedackt.\"\n[= Oswald Lorenz (*)]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 187004005, "Datum": "April 1870", "Haupttext": "Entstehung des Männerchores (mit Tenorsolo und Klavier) »Mitternacht« [WAB 80] nach einem Text von Josef Mendelssohn, dem »Frohsinn« gewidmet (*).\r\n   »Kaum waren alle diese Vorbereitungen [zum Jubiläum] getroffen, überraschten uns bereits einige Compositeure mit Festgaben zur Feier. Es waren dieß Hr. Bruckner, k. k. Hoforganist und Professor am Conservatorium für Musik in Wien, mit der Widmung einer Composition »Um Mitternacht«, Chor mit Klavierbegleitung. [... außerdem H. Schläger, Carl Sandtner, A. M. Storch, Kopriva, Gericke und ein anonymer Komponist, dessen Chor wie die Chöre Sandtners und Storchs beim Jubiläumskonzert nicht aufgeführt wurde ...] Es sei hiemit nochmals diesen Herren der besondere Dank für ihre so freundlichen wirkungsvollen Festgaben mit der Versicherung ausgesprochen, daß die Liedertafel für diese Auszeichnung stets dankbar sich beweisen wird.« (*a).\n(Brief von Karl Schiedermayr an den »Frohsinn«: Dankt für die Einladung zum Fest am 15.5.1870. [Text ab der zweiten Seite:]\r\n   »Mit meinen herzlichen Dankesworten wollen Sie aber auch zugleich den Ausdruck innigen Bedauerns entgegennehmen, daß es mir, in Folge meiner Berufspflichten, nicht gegönnt ist, an dem heiteren Feste Theil zu nehmen. Ich werde im Geiste dabei anwesend sein, und habe nur noch die Bitte hinzuzufügen, die mir übersandte Festkarte als eine schöne Erinnerung an die mir zu Theil gewordene Einladung behalten zu dürfen.\r\n   Gestatten Sie mir nun noch eine kurze Notiz, aus Anlaß des Programms für die Festlichkeit, betreffend die für den 15. Mai Vormittags beantragte feierliche Enthüllung der Gedenktafel an den Aufenthalt Beethovens im Vielguth'schen Hause zu Linz. Es kann kein Zweifel darüber obwalten, daß Beethoven dieses Haus, sam[m]t der darauf radizirten [?] Apotheke seinem Bruder gehörte, beim Linzer Aufenthalte mehrmals bewohnt hat. Ich kann jedoch, theils aus gedruckten Quellen, theils aus meiner Jugend-Erinnerung an die Erzählungen meines verstorbenen Vaters, mit aller Bestimmtheit noch ein zweites Haus in Linz bezeichnen, welches Beethoven, und zwar bei einer noch früheren Anwesenheit in Linz, nämlich im Herbste 1812, über Einladung des damaligen Domkapellmeisters Franz Xav. Glöggl, durch ein paar Wochen bewohnt hat, nämlich das Haus N. 143, unter dem Namen \"Meßnerhaus\" bekannt, zwischen dem äußeren und inneren Pfarrplatze, welches, merkwürdig genug, eben so wie das Vielguth'sche, einer künftigen Verschönerung der Stadt Linz zum Opfer fallen dürfte. Glöggl bewohnte den 1ten Stock, mein Vater, damals Dom- und Stadtpfarrorganist, einen Theil des 2ten Stockes des erwähnten Hauses, und zeigte mir, als Wohnung Beethovens, ein ganz bescheidenes Zimmer im 2ten Stocke, mit separirtem Eingang von der vorderen linken Ecke des Vorhauses aus, und mit der Aussicht auf den äußeren Pfarrplatz, zum Theil auch auf die Donau, letztere nunmehr verdeckt durch das neue Zollamtsgebäude. In diesem Zimmer nun komponirte Beethoven, von Glöggl bittlich angegangen, einige Posaunensätze zum Gebrauche beim Allerseelentage, sogenannte Equale, welche der Kapellmeister Ignaz Ritter von Seyfried in Wien zu jener Grabmusik arrangirte, die bei Beethoven's Leichenbegängnisse aufgeführt wurde. Da mir nicht bekannt ist, ob diese Composition, enthalten in dem Werke: \"Beethovens Studien im Generalbasse, Contrapunkte und der Kompositionslehre. Wien, bei Tobias Haslinger\", Seite 55 des Anfangs, dem Hochverehrten Vereine zugänglich sein dürfte, so biete ich eine daraus entnommene Kopie als eine zwar ernste, aber deßhalb vielleicht nicht weniger willkommene Festgabe dem Vereine dar, und erlaube mir die Bitte, daß Derselbe mir auch in Zukunft ein freundliches Andenken bewahren möge. Einer Hochverehrten Liedertafel dankverpflichtetes einstiges Mitglied Dr. Karl Schiedermayr.« (**)).", "Letzte Änderung": "20.12.2024 17:39"}, {"ID": 186404005, "Datum": "April 1864", "Haupttext": "Datierung (möglicherweise von Bruckner) in einer Abschrift des Liedes ”Herbstkummer” (WAB 72).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186104005, "Datum": "April 1861", "Haupttext": "Der »Frohsinn« wird zum Nürnberger Sängerfest eingeladen (*).\n\n\nEintragung Bruckners im dritten \nSechter-Studienband (WAB 248) auf der 5. Seite des 49. Doppelbogens am \nEnde der letzten Akkolade: \"(Schluß (April) | [1[861\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186004005, "Datum": "April 1860", "Haupttext": "Kalendernotizen Bruckners: Honorar- und Haushaltsberechnungen, »Butte[r]«, »10 März«, [Stunden] »wären 12 [...] aber [...]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185504054, "Datum": "April 1855", "Haupttext": "Erste Aufführung eines »Pange lingua« von T. Bai, das Bruckner kannte (*).\n \nNotiz in Traumihlers Ausgabenverzeichnis:\n\"7. April Honorar für 2 Miserere u. ein Pange lingua von Bai präsentirt u. für 4 Singstimmen gesetzt d. H. Rob. Führer     5 [fl] \" (**).", "Letzte Änderung": "29.10.2024 19:43"}, {"ID": 198509006, "Datum": "Anfang September 1985", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Riccardo Muti in der Kirche Berlin-Dahlem.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192409006, "Datum": "Anfang September 1924", "Haupttext": "In der Saarbrückener Kirchengemeinde St. Ingbert führt Alois Maria Müller mehrere Chöre auf: »Tantum ergo« [WAB 32], Teile der Choralmesse [WAB 9], »Christus factus est« [WAB 11], »Locus iste«, »Virga jesse«, »Tota pulchra«, »Ave Maria« [WAB 6] und »Vexilla regis«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191509007, "Datum": "Anfang September 1915", "Haupttext": "Heft Nr. 23 von »Die Musik« bringt auf S. 217 - 226 den Schlußteil von Otto Kellers Aufsatz »Bruckner-Literatur«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191209006, "Datum": "Anfang September 1912", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 23 der »Musik« XI: Ankündigung der 7. Symphonie für die Berliner Konzerte der Königlichen Kapelle unter Richard Strauss [26.11.1912].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190609007, "Datum": "Anfang September 1906", "Haupttext": "In Heft 23 der »Musik« V berichtet Dr. Berthold von der 4. Symphonie unter Vollhardt in einem Konzert des Musikvereins in Zwickau.", "Letzte Änderung": "17.09.2024 07:59"}, {"ID": 190509007, "Datum": "Anfang September 1905", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 23 der »Musik« IV: Für die Philharmonischen Konzerte unter Nikisch in Berlin ist u.a. auch Bruckners d-Moll-Symphonie [3. Symphonie (vgl. Anfang November 1905)] vorgesehen (a). \nDer Kieler Gesangverein plant im 2. der 6 Konzerte unter Leitung von Dr. Albert Mayer-Reinach Bruckners 4. Symphonie (Novität) (b).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190409006, "Datum": "Anfang September 1904", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 23 der »Musik« III:\nFür das 4. Litauische Musikfest in Memel Pfingsten 1905 [12.6.1905] wird das »Te deum« angekündigt (*).\nPaul Ehlers berichtet von der »vortrefflichen« und »kolossal« erfolgreichen Aufführung von 9. Symphonie und »Te deum« unter Ernst Wendel in Königsberg [6.5.1904]. Das Orchester bestand aus 105 Musikern (Musikverein, Theaterorchester und Militärkapellen), der Chor aus 250 Sängern. Solisten waren Rollan, Gagel, Dierich und Nöthig (**).", "Letzte Änderung": "23.09.2024 12:42"}, {"ID": 190309007, "Datum": "Anfang September 1903", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 23 der »Musik« II: Zitat aus einem Artikel von Heinrich Rietsch »Zum Gedächtnis Hugo Wolfs« in der Österreichisch-Ungarischen Revue (1903, No. 3), in dem auf Bruckners und Wolfs Verhältnis zu Wagner eingegangen wird (a). \nBekanntgabe des Programms beim Heidelberger Musikfest 24. - 26.10.1903: Wolfrum wird die 9. Symphonie dirigieren (Heidelbergs städtisches Orchester, ergänzt durch die Karlsruher Hofkapelle) [tatsächlich am 26.10.1903 unter Richard Strauss] (b).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190209007, "Datum": "Anfang September 1902", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 23 der »Musik« I: \nErnst Decsey zitiert einen Ausspruch Bruckners, der den gemischten Chor scherzend »verheiratete Musik« (im Gegensatz zum reinen Männerchor) genannt hat (a). \nAnkündigung der 2. Symphonie unter Nikisch für die Philharmonischen Konzerte in Berlin [27.10.1902] (b).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 187609006, "Datum": "Anfang September 1876", "Haupttext": "[Möglicherweise, aber nicht vor dem 4.9.1876:] In St. Florian Orgelimprovisation über Themen aus »Siegfried« in Anwesenheit von Friedrich Koenen und Friedrich Schmidt (*).\nVermutlich in Linz läßt Bruckner eine Abschrift der 4. Symphonie (Partitur und Stimmen) anfertigen, möglicherweise durch Carda (**).", "Letzte Änderung": "21.09.2024 12:59"}, {"ID": 187409011, "Datum": "Anfang September 1874", "Haupttext": "[8.9.1874] Ausflug mit Weißgärber und der Kirchdorfer Liedertafel nach Kremsmünster. Bruckner liest dort ein »soeben eingelangtes Schreiben Richard Wagners« mit anerkennenden Worten über eine zugesandte Komposition [3. Symphonie?] vor (*).\nBruckner verbringt einige Tage in Kremsmünster (**).\nIn den Jahren 1872 bis 1876 muss es zu Kontakten mit dem jungen Ludwig Thuille in Kremsmünster gekommen sein, für den er u. a. einen \"Zwetschkenknödelwalzer\" improvisierte (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186209013, "Datum": "Anfang September 1862", "Haupttext": "Sechter besucht Bruckner in Linz, berichtet von Aßmayrs Tod und will sich für Bruckner wegen einer Stellung an der Hofkapelle bei Randhartinger und Draexler verwenden.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 195000007, "Datum": "anfangs der 50er Jahre", "Haupttext": "Schallplatteneinspielung der 6. Symphonie (bei »Urania«) durch das Bruckner-Orchester unter Georg Ludwig Jochum.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197110007, "Datum": "Anfang Oktober 1971", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Orchestre de Paris unter Daniel Barenboim in Paris.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192310006, "Datum": "Anfang Oktober 1923", "Haupttext": "Erstaufführung der e-Moll-Messe in einem Konzert der Singakademie in Berlin (*).\n\n\nVermutlich damit identisch:\nAufführung der e-Moll-Messe durch den Kirchenchor von St. Michael aus Hamburg unter Alfred Sittard bei einem von zwei Gastspielabenden in Berlin (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191010006, "Datum": "Anfang Oktober 1910[??]", "Haupttext": "Artikel von August Göllerich »Anton Bruckners 114. Psalm« in »Die Musik«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190610011, "Datum": "Anfang Oktober 1906", "Haupttext": "Rudolf Louis' Aufsatz »Anton Bruckner in Frankreich und England« [siehe die Anmerkung] erscheint in der Zeitschrift »Die Musik« 1906/07, 1. Band, S. 21-27 (*).\r\nIm selben Heft Artikel von A. Püringer »Bruckner-Sisyphus« (**),\r\nGöllerich »Anton Bruckners 114. Psalm« (***),\r\nAugust Halm »Über den Wert der Brucknerschen Musik« und Max Morold »Das Brucknersche Finale« (°).\nDas Heft 1 der »Musik« VI bringt mehrere Abbildungen:\nBruckner (°°),\r\nBruckner-Zimmer in St. Florian, Hauptplatz in Linz, Scherenschnitte Otto Böhlers (mit Richard Wagner, im Himmel), Brief vom 15.1.1885, Denkmäler in Wien und Steyr, Faksimile einer Seite des 114. Psalms, Karikatur »Siegesallegorie«, Faksimile des Beginns des Finales der 9. Symphonie, Geburtshaus, Sarkophag, Photographie Bruckners, Ansicht von St. Florian, Lichtdruck von V. A. Heck, Altar und Orgel in St. Florian und Zeichnung von Loer (°°°).\nFür Berlin werden die 4. und die 8. Symphonie unter Nikisch angekündigt (#).\nBericht von Theodor Rättig über die Uraufführung der 3. Symphonie 1877 (##).", "Letzte Änderung": "03.04.2024 07:18"}, {"ID": 190410007, "Datum": "Anfang Oktober 1904", "Haupttext": "In Heft 1 der »Musik« IV wird angekündigt, daß in den 6 Symphonie-Konzerten der Hofkapelle in Darmstadt u. a. Bruckners d-moll-Symphonie [3. Symphonie (Februar oder März 1905)] aufgeführt wird.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190310006, "Datum": "Anfang Oktober 1903", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 1 von »Die Musik« III:\nAachen plant die Erstaufführung der d-Moll-Symphonie [wohl 3. Symphonie, Februar 1904] im städtischen Abonnementskonzert unter Schwickerath und Breslau die 9. Symphonie unter Dohrn [24.2.1904].", "Letzte Änderung": "10.02.2023 11:31"}, {"ID": 190210007, "Datum": "Anfang Oktober 1902", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 1 der »Musik« II:\nBesprechung einer weiteren Bruckner-Nummer der Neuen Musik-Zeitung (1902, Nr. 16) (a).\nIn Bremen plant die Philharmonische Gesellschaft das »Te deum« unter Carl Panzner (b).\nDer Duisburger Gesangverein wird im Winter das »Te deum« aufführen [vor dem 24.5.1903?] (c).", "Letzte Änderung": "09.09.2024 20:01"}, {"ID": 190110006, "Datum": "Anfang Oktober 1901", "Haupttext": "Besprechung der 4. Symphonie unter Göllerich in Linz [24.3.1901] durch Max Morold in Heft 1 der »Musik« (*). \n\nAuf S. 27 - 35 der 1. Teil von Max Grafs Aufsatz \"Anton Bruckner I. Die Persönlichkeit.\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190010006, "Datum": "Anfang Oktober 1900", "Haupttext": "Das 1. Oktoberheft der Zeitschrift \"Der Kunstwart\" bringt auf S. 12 - 16 einen Artikel \"Musikfeste\" von Adolf Bartels, in dem gefragt wird, ob die Tonkünstlerfeste ihre Ehrenpflichten gegen Bruckner erfüllt und seine allgemeine Anerkennung gefördert haben.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189910006, "Datum": "Anfang Oktober 1899", "Haupttext": "Die Zeitschrift \"Der Kunstwart\" bringt im 1. Oktoberheft auf S. 12 - 14 einen Aufsatz von Max Graf \"Anton Bruckner\" [Fortsetzung im 1. Dezemberheft] (*).\r\nAuf S. 39f findet sich unter \"Unsere Bilder und Noten\" ein Hinweis auf die folgende Notenbeilage (**).\r\nDiese Beilage enthält auf S. 1 - 4 das Adagio des Quintetts in der bei Gutmann erschienenen Klavierbearbeitung von Josef Schalk (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189410013, "Datum": "Anfang Oktober 1894", "Haupttext": "\"Der Kunstwart\", 8. Jahrgang, 1. Heft, bringt auf S. 8f einen mit \"K. S.\" [vermutlich Karl Söhle (siehe S. 11)] signierten Artikel über Bruckner:\n\"Musik.\r\n     * Anton Bruckners siebzigster Geburtstag regt die musikalische Welt wieder einmal an, sich das Bild dieses Vielumstrittenen zu zeigen.\r\n     Von Bruckner gilt das Wort von der Parteien Haß und Gunst nicht nur im gewöhnlichen, sondern auch noch in dem besonderen Sinne, daß gerade die Gunst sein Bild verwirrte. Zumal von manchen Wagnerianern Wiens gar zu einseitigen Urteils allzu stürmisch gelobt, begegnete er einer mißtrauischen Voreingenommenheit bei den Leuten der anderen Musikparteien.\r\n     Der Mann, der Jahrzehnte lang ohne äußern Erfolg komplizirte Tonwerke und Symphonien auf Symphonien schrieb, Idealist wie Einer, hatte gelernt bei Beethoven, beim alten Bach, dem er seine Meisterschaft im Kontrapunkt verdankt, bei Schubert, dem er in der Art seiner melodischen Erfindung verwandt ist, und nun er vor allem bei Wagner gelernt, ward es sein künstlerisches Hauptbestreben: die Wagnerschen Theorien von der unendlichen Melodie, vom Leitmotiv u. s. w. auf die reine Instrumentalmusik zu übertragen. [... Gedanken genug ...] Aber das ist der Mangel: sie entwickelten sich selten folgerecht weiter; Bruckners eigentümlich sprunghafte, zerfahrene Kompositionsweise verhinderte ein Ausleben der Motive und Themen, wie es die symphonische Form erheischt. [... große Steigerungen, dann Verpuffung, dann neue Klimax ...]\r\n     In Bruckners E dur-Symphonie, besonders in ihrem wundervollen Andante, treten diese Mängel weniger hervor, deshalb ist dieses Werk von ihm das bekannteste geworden. Auch das großartige Tedeum befestigt sich immer mehr in der Gunst des Publikums. Vieles, gar vieles, was Bruckner sonst noch geschaffen, verlohnt aber trotz seiner Mängel gar wohl, daß man ihn, möge man ihn immerhin weniger \"erheben\", doch \"fleißiger läse\".\n                                        K. S.\n     * Neue Notenwerke.  5.\r\n     Das deutsche Lied. Eine Auswahl aus den Programmen der historischen Lieder=Abende der Frau Amalie Joachim [...]\"", "Letzte Änderung": "17.08.2025 13:07"}, {"ID": 191411006, "Datum": "Anfang November 1914", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 3 der »Musik« XIV: Emil Thilo erwähnt eine Aufführung der 3. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Carl Maria Artz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191311006, "Datum": "Anfang November 1913", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 3 der »Musik« XIII:\nErwähnung (mit ausführlicher Inhaltsangabe) von Ferdinand Scherbers Artikel »Eine unbekannte Episode aus Anton Bruckners Leben« in den Signalen für die musikalische Welt 71, Heft 17 [23.4.1913] (*)\nund von Stradals Artikel »Erinnerungen an Anton Bruckner« in der Neuen Musik-Zeitung 34, Heft 9 [30.1. oder 6.2.1913?] (**).\nWilhelm Altmann lobt die Aufführung der 8. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Rudolf Siegel in Berlin (***)\nund Franz Zureich die »durchdachte, plastisch-klare und klangschöne Wiedergabe« der 5. Symphonie durch die Karlsruher Hofkapelle unter Fritz Cortolezis (°).", "Letzte Änderung": "01.03.2023 16:06"}, {"ID": 191211006, "Datum": "Anfang November 1912", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 3 der »Musik« XII:\nW. Altmann berichtet von der Aufführung der 3. Symphonie durch die Philharmoniker unter Dr. Rudolf Siegel in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190911006, "Datum": "Anfang November 1909", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 3 der »Musik« IX: Gustav Kanth (Berlin) erwähnt eine Aufführung von Friedrich Kloses »Präludium und Doppelfuge für Orgel« mit hinzutretenden Trompeten und Posaunen durch die Gesellschaft der Musikfreunde unter Oskar Fried [ohne Hinweis auf das Bruckner-Thema].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190611006, "Datum": "Anfang November 1906", "Haupttext": "Die Zeitschrift \"Die christliche Familie\" bringt in Heft 21 u.a. einen Artikel \"Anton Bruckner\" (a).\r\n \nBruckner-Meldungen in Heft 3 der »Musik« VI:\nOffener Brief von Hans Richter an den Herausgeber der »Musik« [Bernhard Schuster], datiert 10.10.1906: Über sein und der Wiener Philharmoniker Verhalten Hugo Wolf und Bruckner gegenüber. Berichtet von der seinerzeitigen Probe der »Penthesilea«, wehrt sich gegen den Vorwurf [in einem früheren Artikel?], Bruckner vernachlässigt zu haben. Er und die Philharmoniker hätten die höchsten Aufführungsziffern aufzuweisen. Auch in England stehe jede Saison eine Bruckner-Symphonie [prov. WAB 86] auf dem Programm. Schließt den Brief zur Bekräftigung mit dem zwar nicht wörtlich formulierten, aber eindeutig umschriebenen »Götz«-Zitat (*).", "Letzte Änderung": "17.08.2026 16:37"}, {"ID": 190511006, "Datum": "Anfang November 1905", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 3 der »Musik« V:\nAnkündigung eines Scherzo für ein Philharmonisches Konzert unter Stefan Kerner [siehe die Anmerkung] in Budapest (a),\nder 5. Symphonie unter Hausegger für ein Freitagskonzert der Frankfurter Museumsgesellschaft (b)\nund der 3. Symphonie beim Verein der Musikfreunde in Görlitz (c).\nE. E. Taubert berichtet von der 3. Symphonie unter Nikisch in Berlin [16.10.1905] (d).", "Letzte Änderung": "05.01.2025 09:53"}, {"ID": 190411007, "Datum": "Anfang November 1904", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 3 der »Musik« IV:\nDie Philharmonische Gesellschaft in Bremen (Leitung: Karl Panzner) wird in einem ihrer 12 Konzerte die 9. Symphonie als Novität vorstellen [1905] (a).\nDie 5. Symphonie als Novität für Dresden wird in einem der 12 Konzerte der Kgl. Kapelle gespielt werden (b).\nIm 5. der 6 Abonnementskonzerte des Essener Musikvereins (Leitung: G. H. Witte) werden vom a-capella-Chor Amsterdam unter Anton Averkamp Chöre gesungen, darunter auch Bruckner (b).\nDie Karlsbader Kurkapelle unter Martin Spörr wird in einem ihrer 5 philharmonischen Konzerte die 7. Symphonie aufführen [8.12.1904] (c).\nFür die Leipziger Gewandhauskonzerte ist die 2. Symphonie in Aussicht genommen [10.11.1904] (d).\nDer Verein der Musikfreunde in Lübeck hat als Novität die 5. Symphonie ins Programm aufgenommen; Emil Steinbach wird in Mainz in den Konzerten der Städtischen Kapelle die 9. Symphonie aufführen [Januar 1905] (e).\nIn einem der 4 Kaim-Konzerte in Mannheim (Leitung: Weingartner [vgl. die nächste Meldung], Fritz Steinbach, Muck, Georg Schnéevoigt) wird die 7. Symphonie gespielt werden (f).\nAm 24.10.1904 wird Weingartner in München die 7. Symphonie mit dem Kaim-Orchester aufführen; die Musikalische Akademie (München) unter Mottl plant die 5. Symphonie in einem ihrer 10 Konzerte [vor dem 13.11.1904?] (g).\nIn Wien steht bei den Philharmonikern (unter Mottl oder Muck) ein Werk Bruckners auf dem Programm [5. Symphonie vor dem 21.11.1904 gemeint?], desgleichen in einem Symphoniekonzert des Konzertvereins unter Löwe (h).\nDas 7. Konzert des Wittenberge'schen Musikvereins (Leitung: Ernst B. Mitlacher) bringt das »Te deum« (i).\nE. E. Taubert meldet, daß Nikisch im 1. Philharmonischen Konzert in Berlin die 9. Symphonie (erste Wiederholung) brachte [10.10.1904] (j).\nKonzertbericht aus Leipzig von Arthur Smolian: Im 1. der Neuen Abonnementskonzerte in der Alberthalle spielte die Chemnitzer Städtische Kapelle unter Bernhard Stavenhagen die 4. Symphonie (k).", "Letzte Änderung": "09.09.2024 20:04"}, {"ID": 190311006, "Datum": "Anfang November 1903", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 3 von »Die Musik«: Für die Philharmonischen Konzerte unter Richard Barth in Hamburg werden 9. Symphonie und »Te deum« angekündigt (*).\nHans Pfeilschmidt erwähnt die Frankfurter Aufführung der 4. Symphonie unter Hausegger in einem der ersten beiden Konzerte (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190211007, "Datum": "Anfang November 1902", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 3 der »Musik« II:\r\nDer Breslauer Orchester-Verein wird Bruckners Quintett bringen (a).\r\nDer Innsbrucker Musikverein unter J. Pembaur plant die Aufführung der 4. Symphonie (b).\r\nDie 3. Symphonie wird in einer der 8 musikalischen Akademien in Mannheim aufgeführt (c).\r\nIn den Abonnementskonzerten in Stuttgart (Pohlig/Reichenberger) ist eine Bruckner-Symphonie eingeplant [Bericht Anfang Dezember 1902: 4. Symphonie unter Pohlig im 2. Konzert], erstmals wird das »Te deum« gegeben (Neuer Singverein unter Prof. Seyffardt [16.3.1903]), und das Quintett wird von zwei Ensembles angekündigt (d).\r\nDie Wiener Gesellschaftskonzerte haben die f-Moll-Messe eingeplant [7.3.1903?] (d).\r\nAnläßlich der Berliner Aufführung der 1. Symphonie im 1. Konzert des Berliner Tonkünstler-Orchesters unter Richard Strauss [6.10.1902] hat Bernhard Schuster an der Orchesterleistung einiges auszusetzen (e).", "Letzte Änderung": "21.04.2023 12:23"}, {"ID": 190111006, "Datum": "Anfang November 1901", "Haupttext": "«Die Musik« erwähnt Grunskys Aufsatz (in der Neuen Musik-Zeitung) (*)\r\nund berichtet von geplanten Aufführungen:\r\nbei der Frankfurter Museumsgesellschaft die 7. Symphonie, dort auch das Quintett,\r\nbeim Leipziger Riedelverein die e-Moll-Messe [26.2.1902] und der 150. Psalm,\r\nin Mannheim unter W. Kähler die 8. Symphonie,\r\nin München unter Hermann Zumpe die 4. Symphonie im Odeon [22.11.1901?],\r\ndie 5. Symphonie durch das Städtische Orchester Straßburg unter Franz Stockhausen und\r\ndie 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Hellmesberger (**).\nKritik Bernhard Schusters über die 3. Symphonie im 1. Konzert des Berliner Tonkünstlerorchesters unter Richard Strauss (***).", "Letzte Änderung": "30.03.2023 09:10"}, {"ID": 189211007, "Datum": "Anfang November 1892", "Haupttext": "[Undatierter] Brief der 8. Klasse von Kremsmünster an Bruckner: \n   Bedankt sich für das Geschenk [»Iam lucis orto sidere« (WAB 18)].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188111006, "Datum": "[?] Anfang November 1881", "Haupttext": "Brief von Michael Ruckengruber an Bruckner:\r\n     Erinnert sich an das Treffen mit Bruckner in St. Florian vorigen Sommer [25.8. - 1.9.1881]. Der Verleger Rohlfing [siehe die Anmerkung] habe durch Bruckners Schüler Walker [gemeint: Valker?] bereits von ihm gewußt, bitte um Zusendung einer Partitur und werde bei Musikdirektor Luening (Zeitungsartikel zum Musikverein beiliegend) eine Aufführung anregen. Musikdoktorate verleihe die Universität in Philadelphia. Der »Seebote«-Redakteur Knotzer [siehe die Anmerkung], der auch von Bruckner wisse, werde sich nach dem 8. dieses Monats (Wahltermin) diesbezüglich informieren.", "Letzte Änderung": "22.09.2025 21:37"}, {"ID": 193103006, "Datum": "Anfang März 1931", "Haupttext": "[vor dem 6.3.1931]\nAufführung der f-Moll-Messe durch den Spitzerschen Gesangverein in Breslau.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191503006, "Datum": "Anfang März 1915", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 11 der »Musik« XIV: \nE. E. Taubert erwähnt eine Aufführung der 8. Symphonie im 3. Fiedler-Konzert in Berlin.", "Letzte Änderung": "29.06.2024 15:32"}, {"ID": 191403006, "Datum": "Anfang März 1914", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 11 der »Musik« XIII: \nWilly Renz schreibt über die Berliner Aufführung der 8. Symphonie im 5. Hausegger-Konzert:\r\n   »Die Nachschöpfung Bruckners, besonders des Adagios, dieses Wunderbaues nachklassischer Symphonik, war schlechthin vollendet zu nennen und hinterließ einen tiefgehenden, überwältigenden Eindruck (*).\nOskar Schulz meint zur 9. Symphonie [unter Stavenhagen] in Genf:\r\n   »Das 6. Konzert hatte Bruckners Neunte am Anfang. Trotz der vorzüglichen Aufführung blieb das Publikum kalt, nur das Scherzo fand Beifall. Für den gewaltigen letzten Satz fehlte jedes Verständnis.« (**).\nK. A. Krauß erwähnt die Aufführung der 3. Symphonie durch die Meininger Hofkapelle unter Max Reger im 6. Konzert des Heidelberger Bachvereins [12.1.1914]:\r\n\"HEIDELBERG: Zur Ausführung seines 6. Konzerts hatte sich der Bachverein (Leiter: Philipp Wolfrum) die Meininger Hofkapelle mit Max Reger verschrieben. Das Programm enthielt außer Bruckners \"Dritter\" Regers Ballet-[sic] und Böcklinsuite, beides herrliche Beweise für den kolossalen Erfolg in Regers Schaffen seit seiner Verbindung mit den \"Meiningern\". Dieser und die unvergleichliche Interpretationskunst wurden von den Heidelbergern begeistert gewürdigt. Im 7. erwarb sich Elly Ney-van Hoogstraten mit Brahms' 2. Klavierkonzert ungeteilte Anerkennung, während [... Rudi Stephan ... die übrigen Konzerte, Kammerkonzerte ...].    K. A. Krauß\" (***).\nDasselbe Werk wurde kurzfristig von Ferdinand Löwe für das 7. Abonnementskonzert des Konzertvereins in München aufs Programm gesetzt (Bericht von Rudolf Louis) (°).\nCarl Rorich meldet aus Weimar:\r\n   »Einen Genuß edelster Art bereitete Raabe mit der vorzüglichen Wiedergabe von Bruckners »Siebenter« im 5. Abonnementskonzert. Das war kein bloßes Interpretieren, sondern Miterleben.« (°°).", "Letzte Änderung": "31.07.2026 07:22"}, {"ID": 191303006, "Datum": "Anfang März 1913", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 11 der »Musik« XII:\nZitate aus Stradals Aufsatz in Heft 7 der Neuen Musik-Zeitung (*).\nWilly Renz berichtet von der Aufführung des 150. Psalms in Berlin mit den Philharmonikern und der Singakademie unter Georg Schumann im 2. Abonnementskonzert (Solistin: Anna Hesse) (**).\n \nAus Budapest meldet Dr. Béla Diósy lediglich, daß Löwe eine 5/4-stündige Symphonie mit dem Wiener Konzertvereins-Orchester gebracht hat (***).\n \nF. A. Geißler (Dresden) wertet die Aufführung von 9. Symphonie und »Te deum« unter Hermann Kutzschbach im 5. Konzert der Serie B als »wundervollen Abend« (°).\n \nE. von Tideböhl meldet für Moskau eine Aufführung der 9. Symphonie unter Ernst Wendel im 4. Koussewitzki-Konzert (°°).", "Letzte Änderung": "14.02.2024 20:03"}, {"ID": 191203006, "Datum": "Anfang März 1912", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 11 der »Musik« XI: Willy Renz schreibt über das 6. Hausegger-Konzert des Blüthner-Orchesters in Berlin: \n\n   »Den erhebenden Schluß machte eine ganz hervorragende Wiedergabe von Bruckners Siebenter, deren herrliche Mittelsätze mit dem Erdenrest, der so manchen Stellen der Ecksätze, besonders des letzten, anhaftet, immer wieder versöhnen.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191003006, "Datum": "Anfang März 1910", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 11 der »Musik« IX: E. E. Taubert erwähnt die Aufführung der 9. Symphonie im 8. Nikisch-Konzert in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190703006, "Datum": "Anfang März 1907", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 11 der »Musik« VI: E. E. Taubert schreibt über das 8. Philharmonische Konzert in Berlin, in dem Nikisch die 4. Symphonie brachte: »Mit Genugtuung kann konstatiert werden, dass dank der häufigeren Vorführung der Brucknerschen Werke das Publikum ein festeres, innigeres Verhältnis zu ihnen gewinnt; der Beifall war auch diesmal nach dem glänzenden Finale ehrlich.«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190603007, "Datum": "Anfang März 1906", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 11 der »Musik« V: Ed. Sachs berichtet von der 4. Symphonie unter Hans Richter in einem Hallé-Konzert in Manchester [2.11.1905].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190503007, "Datum": "Anfang März 1905", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 11 der »Musik« IV: \nIm Nekrolog auf Erdmannsdörfer wird das Konzert am 30.1.1905 mit dem »Te deum« erwähnt (a).\nEs wird auf die Fortsetzung von Helms Artikel in der Neuen musikalischen Presse (Leipzig, 1905, No. 1 oder 2) [7.1.1905] hingewiesen, der u. a. Bruckners programmatische Erklärung der 4. Symphonie wiedergibt (b).\nErnst Hamann meldet aus Dessau:\r\n   »Das 5. Hofkapellkonzert [Januar 1905] brachte in vorzüglicher Wiedergabe als Novität Anton Bruckners V. Symphonie (B-dur) und in der Uraufführung Franz Mikoreys A-dur Klavierkonzert, ...« (c).\nHans Deinhardt notiert zu einem Konzert des Heidelberger Bachvereins:\r\n   »Am selben Abend [16.1.1905] führte Wolfrum Bruckners Romantische Symphonie vor.« (d).\nAus Wiesbaden meldet Otto Dorn:\r\n   »Im Theater-Konzert brachte Mannstädt die Brucknersche E-dur Symphonie mit Erfolg zu Gehör.« [Februar 1905] (e).", "Letzte Änderung": "20.03.2023 11:24"}, {"ID": 190403006, "Datum": "Anfang März 1904", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 11 der »Musik« III: \nSiegbert Ehrenstein bespricht Kitzlers Buch und zitiert aus Briefen Wagners (*).\nJoseph Liese berichtet von der Aachener Aufführung der 3. Symphonie unter dem Bruckner-Schüler Schwickerath [Februar 1904] (**)\nund Prof. Kissling vom »Achtungserfolg« der d-Moll Symphonie [3. Symphonie Saison 1903/04] als Orchesterneuheit in Bremen (***).\nMax Hehemann meldet, daß die 4. Symphonie beim Essener Musikverein »nur sehr kühl aufgenommen« wurde [Februar 1904] (°).\nHans Pfeilschmidt notiert für Frankfurt die Aufführung der e-Moll-Messe durch den Cäcilienverein unter Prof. A. Grüters [Februar 1904] (°°)\nund Theodor Kroyer die Wiedergabe der 9. Symphonie unter Fischer im 5. Abonnementskonzert des Hoforchesters (Musikalische Akademie im Münchner Odeon) »in teilweise vortrefflicher Wiedergabe« [5.2.] (°°°).\nSchönaich schreibt aus Wien, daß Bruckners Symphonien »derzeit des enthusiastischen Anteils des Publikums gewiss sind.« Die Wiener Philharmoniker boten unter Muck »eine prächtige Aufführung« der 7. Symphonie [7.2.], der Konzertverein unter Löwe »eine ebensolche« der d-Moll Symphonie [3. Symphonie am 9.2.] (#).", "Letzte Änderung": "30.10.2024 13:22"}, {"ID": 190303007, "Datum": "Anfang März 1903", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 11 der »Musik« II: \nArtikel von Karl Grunsky »Bruckners Neunte Symphonie« (a).\nBeim Mannheimer Musikfest, das am 12.4.1903 beginnt, wird auch das »Te deum« gespielt [vgl. 13.4.1903] (b).\nOskar Hoffmann erwähnt in seiner Chemnitzer Konzertübersicht, daß als Novität die 2. Symphonie aufgeführt worden ist (c).\nF. A. Geissler berichtet, daß erstmals in den Dresdner Hoftheaterkonzerten auch Bruckner mit der 4. Symphonie unter Hagen vertreten war (im 5. Konzert der Serie A im Kgl. Opernhaus [Februar 1903]) (d).\nDr. Martin Darkow meldet, daß Fritz Scheel in Philadelphia die 2. Symphonie ohne große Resonanz gebracht hat [Dezember 1902] und dennoch die Aufführung der 8. Symphonie plant (e).\nSchönaich schreibt von der Uraufführung der 9. Symphonie unter Löwe in Wien durch den Wagner-Verein und den Wiener Konzertverein. [Der von ihm erwähnte Mißerfolg einer Symphonie zu Bruckners Lebzeiten mit nur 15 Applaudierenden betrifft nicht die 2. Symphonie, sondern die 3. Symphonie 1877!] (f).", "Letzte Änderung": "26.01.2024 14:01"}, {"ID": 190203006, "Datum": "Anfang März 1902", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in »Die Musik«: \n \nDie Ostdeutsche Rundschau [Deutsches Volksblatt?] vom 31.1.1902 bringe eine Besprechung des soeben erschienenen »Hohen Liedes« durch Hans Wagner (*).\r\nAnkündigung der Aufführung des Hohen Liedes und des »Te deum« am 13.3.1902 durch den Wiener Akademischen Gesangverein unter Hans Wagner in Wien (**).\r\nRichard Strauss führte auf einer Tournee mit dem Berliner Tonkünstler-Orchester (durch Halle [19.2.], Hannover [26.2.] etc.) die 3. Symphonie auf (***).\r\nDie von Ignaz Bruckner gespendete und von Josef Mauracher gebaute 2-manualige Orgel (mit Röhrenpneumatik) in St. Florian wurde am 20.1. 1902 von Prälat Josef Sailer in der Marienkapelle eingeweiht. Gesungen wurden Chöre von Mozart, Greith, Bach und Josef Gruber (°).\r\nDr. Brede berichtet aus Kassel:\r\n   »Eine Symphonie Anton Bruckners (D-moll) im Rahmen des fünften Konzerts der Kgl. Kapelle weckte lebhaftes Interesse. War doch dieser Meister hier noch unbekannt. Am selben Abend ...« (°°).\r\nArthur Smolian meldet aus Leipzig:\r\n   »Im zehnten Philharmonischen Konzerte [...] ist unter Hans Winderstein Bruckners romantische Symphonie hier erstmalig aufgeführt und mit Beifall aufgenommen worden« [17.2.1902] (°°°).\r\nDr. Flatau hofft für das Nürnberger Konzertleben, daß »Bruckner, R. Strauss, Brahms (sic!) und andere Vervehmte vom Index werden gestrichen werden« (#).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 19:03"}, {"ID": 189103006, "Datum": "Anfang März 1891", "Haupttext": "Nicodé hält sich in Wien zur Aufführung seiner Chor-Ode »Das Meer« durch den Wiener Männergesangverein auf. Bruckner ist wegen eines Katarrhs am Konzertbesuch verhindert. Er läßt sich von Nicodé bei einem Besuch in der Heßgasse von der Aufführung der 7. Symphonie in Dresden [am 15.3.1887] berichten und spielt ihm aus allen Sätzen der 9. Symphonie vor. Voll Stolz führt er sein erst kürzlich von Studenten geschenktes Messingbett vor.", "Letzte Änderung": "22.04.2026 16:06"}, {"ID": 193805006, "Datum": "Anfang Mai 1938", "Haupttext": "Bericht von Wilhelm Jerger: \n   »In der ersten Maiwoche wurde ich zu Minister Glaise-Horstenau befohlen, der vom Führer beauftragt war den Philharmonikern zu sagen, wie sehr beeindruckt der Führer besonders von der 7. Bruckner-Symphonie [22./23.4.1938] war.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193705006, "Datum": "Anfang Mai 1937", "Haupttext": "Badisches Brucknerfest in Heidelberg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 191405006, "Datum": "Anfang Mai 1914", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 15 der »Musik« XIII: Rudolf Louis berichtet aus München, daß Ferdinand Löwe sein letztes Abonnementskonzert in München mit einer grandiosen Aufführung der 8. Symphonie krönte (*). \nDer Münchner Zyklus des Konzertvereins unter Löwe endete mit der 7. Symphonie (Bericht von Robert Louis) (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191305006, "Datum": "Anfang Mai 1913", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 15 der »Musik« XII:\nWilly Renz berichtet von einer Aufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Hermann Henze (*),\nL. Wuthmann von der Erstaufführung der 8. Symphonie unter Karl Gille im letzten Abonnementskonzert in Hannover (**).\nKarl Paulke erwähnt für das Meininger Musikfest (1.-3.4.1913) die 4. Symphonie unter Reger im 1. Orchesterkonzert [1.4.1913] in seiner Auflistung der gebotenen Kompositionen – „Den Beschluß bildete Bruckners Vierte (romantische) Symphonie“ – und konstatiert den „guten Besuch von außerhalb“ und bewertet das Fest als „in jeder Beziehung glänzend verlaufen“ (***).\nRudolf Louis erlebte im letzten Abonnementskonzert des Konzertvereins in München unter Löwes Leitung die 8. Symphonie und das »Te deum« [vor dem 9.4.] (mit der Augsburger Liedertafel und den Solisten M. Möhl-Knabl, T. Canstatt, K. L. Lauenstein und J. Kauer).\r\nAm selben Abend brachte Karl Hörschel die e-Moll-Messe in der Maximilianskirche (°).", "Letzte Änderung": "06.08.2024 07:35"}, {"ID": 191005006, "Datum": "Anfang Mai 1910", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 15 der »Musik« IX: Paul Bekker schreibt über die 4. Symphonie unter Richard Strauss in der 9. Symphonie-Matinee der Kgl. Kapelle in Berlin: \n   »Namentlich die ihres unorganischen Aufbaues wegen vielgeschmähte Brucknersche Symphonie erschien in Strauß' Darstellung all ihrer Mängel ledig - eine geniale Improvisation in symphonischer Form.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190705006, "Datum": "Anfang Mai 1907", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 15 der »Musik« VI:\nDr. B. schreibt aus Heidelberg über die Konzerte des Bach-Vereins in der Saison 1906/07:\r\n   »In einem Konzert [Januar 1907], dessen Glanzpunkt Bruckners an Schönheiten so reiche d-moll Symphonie bildete, dirigierte Siegfried Wagner zwei seiner eigenen Kompositionen.«", "Letzte Änderung": "23.07.2024 07:07"}, {"ID": 190605007, "Datum": "Anfang Mai 1906", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 15 der »Musik« V:\nBesprechung eines Artikels von Eugène Segnitz »Anton Bruckner« (u.a. mit Vergleich Bruckner/Brahms), der im Courrier Musical (Paris, 1906, No.4.5.) erschienen ist (a).\nOskar Hoffmann berichtet von der Aufführung einer c-Moll-Symphonie durch die Stadtkapelle unter Max Pohle in Chemnitz (b),\nErnst Hamann von der 4. Symphonie unter Franz Mikorey [im 6. Abonnementskonzert?] in Dessau (b),\nVictor August Loser vom »Te deum« in Freiburg i.Br. (c),\nErnst Götze von der 4. Symphonie mit dem Kaim-Orchester unter Georg Schnéevoigt im letzten Musikvereinskonzert in Pforzheim (d)\nund A. Huch von der 3. Symphonie mit der Posener Orchestervereinigung unter Arthur Sass in Posen (d).\nDas Winderstein-Orchester spielte die 4. Symphonie in Stettin (Bericht von Ulrich Hildebrandt) (e).\nAnton Krtsmáry berichtet von der 9. Symphonie mit den Wiener Philharmonikern (deren »Erstaufführung«) unter Karl Muck im Nicolai-Konzert in Wien und erwähnt Aufführungen der 7. und 9. Symphonie durch den Wiener Konzertverein (f).", "Letzte Änderung": "03.04.2023 14:15"}, {"ID": 190505007, "Datum": "Anfang Mai 1905", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 15 der »Musik« IV:\nBeim 15. Anhaltischen Musikfest in Köthen sind für den 1. Tag (6.5.1905) Bruckners 5. Symphonie und das »Te deum« eingeplant (a).\nIn Memel gelangt beim 4. litauischen Musikfest am 11. und 12.6.1905 (Pfingsten) auch das »Te deum« zur Aufführung. Solisten sind Emilie Buff-Hedinger, Iduna Walter-Choinanus, Richard Fischer und Alexander Heinemann (b).", "Letzte Änderung": "02.07.2024 21:01"}, {"ID": 190405006, "Datum": "Anfang Mai 1904", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 15 der »Musik« III:\nDr. Béla Diósy meldet die Aufführung der 4. Symphonie in Budapest [1904] (*)\nund Prof. H. Kling die der 4. Symphonie in Genf [7.3.] (**).\nErnst Brüggemann schreibt über ein Konzert des Musikvereins in Münster: »in günstigerem Lichte präsentierte sich Anton Bruckners vierte Symphonie« [Saison 1903/04] (***),\nund Grunsky berichtet aus Stuttgart, daß im letzten Konzert der Hofkapelle die geplante 9. Symphonie dem Kampf gegen die Konzertsteher zum Opfer fiel (°).\nAnton Klima verzeichnet für Teplitz-Schönau die Aufführung von 9. Symphonie und »Te deum« im 6. Philharmonischen Konzert (°°).", "Letzte Änderung": "15.06.2026 07:30"}, {"ID": 190305007, "Datum": "Anfang Mai 1903", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 15 der »Musik« II: \nLudwig Karpath schildert auf S. 225f im Aufsatz \"Adagio. Vom kranken Brahms\" das Verhalten von Brahms an Bruckners Beerdigung (a).\nZitate aus den Hamburger Nachrichten (15.2.1903), die Max Grafs Bericht über die 9. Symphonie bringen (b).\nBericht aus Krefeld (signiert »B. V.«):\r\n   »Im sechsten Abonnementskonzert der Konzertgesellschaft [unter Müller-Reuter] hielt Anton Bruckner mit der c-moll-Symphonie No. 2 bei uns seinen erfolgreichen Einzug.« (c).\nJ. Lippmann meldet aus Mainz:\r\n   »Bruckners c-moll-Symphonie No. 2 zum erstenmale im »Symphonie-Konzert« zu Gehör gebracht [Frühjahr 1903], interessierte lebhaft.« (c).\nAus Stuttgart schreibt Grunsky:\r\n   »Unsere erste Aufführung des Te Deums von Bruckner im Neuen Singverein [16.3.1903] litt unter der Nachbarschaft einer Komposition des Dirigenten - Prof. Seyffardts Trauerfeier für eine Frühentschlafene - und der noch viel schwächeren »Gerlind« von Musikdirektor Rückbeil.« (d).", "Letzte Änderung": "21.04.2023 12:20"}, {"ID": 189805004, "Datum": "Anfang Mai 1898", "Haupttext": "Die Zeitschrift \"Der Kunstwart\" meldet im 1. Mai-Heft auf S. 97, daß der Linzer Gemeinderat Mittel für Brucknerfeste bewilligt hat. Das erste Konzert habe schon stattgefunden [20.3.1898].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191006006, "Datum": "Anfang Juni 1910", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 17 der »Musik« IX:\nE. E. Taubert schreibt über die 6. Symphonie mit den Berliner Philharmonikern unter Ernst von Schuch in deren letzten Konzert der Berliner Saison:\r\n   »Bei Bruckner konnte man seine herzinnige Freude an dem langatmigen Melos des Adagio haben, des weitaus bedeutendsten Satzes der ganzen Symphonie.«", "Letzte Änderung": "12.04.2025 07:51"}, {"ID": 190706006, "Datum": "Anfang Juni 1907", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 17 der »Musik« VI:\nOtto Hollenberg schreibt aus Augsburg:\r\n   »Die zweite Hälfte der Konzertsaison wurde anfangs Januar mit den feierlich erhabenen Klängen von Bruckners gewaltiger Symphonie No. 5 in B-dur, die das Kaimorchester unter Schneevoigts Leitung stilvoll zu Gehör brachte, bedeutungsvoll eingeleitet.« (*).\nErnst Hamann berichtet vom zweiten Konzert beim 16. Anhaltischen Musikfest (4. und 5. Mai) in Dessau:\r\n   »Den ersten Teil füllte als Novität Anton Bruckners Achte Symphonie, die von der durch Franz Mikorey genial inspirierten Hofkapelle eine wahrhaft gediegene, bis ins Detail fein ausgearbeitete und dabei doch grosszügige Wiedergabe erfuhr. Den tiefsten Eindruck hinterliess das herrliche Adagio mit seinen weihevollen Tubenklängen. Die zweite Hälfte des Programms ...[Wanderer-Phantasie, 3 Klavierstücke von Liszt, Chopin und Schubert, 2 Orchesterlieder Mikoreys, Meistersinger-Schlußszene] ...« (**).\nAlois Königstorfer meldet von der Konzertsaison in Linz:\r\n   »Das erste Konzert [des Musikvereins, 21.10.1906] war dem Gedenken des zehnten Todestages unseres Landsmannes Bruckner geweiht. Es gelangten dessen zweite Symphonie, die feinsinnige »Trauermusik« auf den Tod des Meisters von Otto Kitzler und Beethovens »Geschöpfe des Prometheus« zur Aufführung. ... [über das alljährliche Volkskonzert:] In dem heurigen Konzert wurden wieder Beethovens Prometheus-Ouvertüre und die zweite Symphonie von Bruckner vorgetragen.« (***).\nJ. Hennings, Lübeck, lobt Hermann Abendroth für die »Zusammenstellung der Programme, die uns in der Hauptsache örtliche Neuheiten brachten. Als bedeutungsvollste seien hier genannt: Bruckners Neunte Symphonie, Lampes Serenade ...« (°).\nErnst Brüggemann schreibt über die Musikvereinskonzerte in Münster, bei denen zunächst der Dirigent W. Niessen von Paul Seipt aus Hamm vertreten wurde:\r\n   »Das Wollen stand hier höher als das Können. ... [über das Cäcilienfest, vermutlich am 24./25.11.1906:] Am zweiten Tage erlebte die Bachsche Kantate »Bleib bei uns« eine recht mässige Wiedergabe. Sauber, aber ziemlich geistlos, wurde Bruckners vierte Symphonie gespielt.« (°°).", "Letzte Änderung": "20.10.2024 09:14"}, {"ID": 190606006, "Datum": "Anfang Juni 1906", "Haupttext": "Im 1. Juniheft des Kunstwart gibt M. Vancsa auf S. 267f einen Überblick über die Konzertsaison und erwähnt die dreimalige Aufführung der 9. Symphonie (einschließlich öffentlicher Generalprobe) [4.3.1906, 15.3.1906].", "Letzte Änderung": "01.07.2024 17:09"}, {"ID": 190406006, "Datum": "Anfang Juni 1904", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 17 der »Musik« III: K. Eschmann berichtet von der Aufführung der 9. Symphonie (»leider« ohne »Te deum«) unter Kaehler in einer Akademie des Hoftheaterorchesters in Mannheim [Saison 1903/04] (*) \nund Ernst Götze vom Konzert des Musikvereins in Pforzheim, wo die 3. Symphonie durch das Kaim-Orchester unter Raabe »überzeugend« gebracht wurde (**). \nR. Batka schreibt zum Konzert des Wiener Konzertvereins unter Löwe in Prag [11.4.]:\n   »Bruckners »Neunte« begegnete trotz vorzüglicher Wiedergabe geringem Verständnis« (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190206007, "Datum": "Anfang Juni 1902", "Haupttext": "In Heft 17 der »Musik« I wird gemeldet, daß Elberfeld für die Saison 1902/03 eine Messe Bruckners in der Stadthalle plane.\r\nAuf S. 1591 - 1593 Artikel von Max Marschalk »Amaranths Waldeslieder. Ein Lied Anton Bruckners« (*).\r\nNachgebunden (nach S. 1620, nach den Bildbeilagen) ist der Erstdruck des Werkes, \"Stich und Druck von C. G. Röder, Leipzig.\", Notentext S. 3-8, Plattennummer 19 (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189906006, "Datum": "Anfang Juni 1899", "Haupttext": "Die Zeitschrift \"Der Kunstwart\" berichtet im 1. Juniheft auf S. 164f, daß im Dresdner Musikwinter Nicodé die 4. Symphonie aufgeführt habe [am 9.11.1898].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189106007, "Datum": "Anfang Juni 1891 [?]", "Haupttext": "Wiederholung des »Te deum« in Berlin auf Wunsch Kaiser Wilhelms II. [nur geplant oder tatsächlich durchgeführt?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188706006, "Datum": "Anfang Juni 1887", "Haupttext": "Levi überweist einen Geldbetrag [vermutlich für den Druck der 4. Symphonie] an Gutmann.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 191307006, "Datum": "Anfang Juli 1913", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 19 der »Musik« XII:\nHerman Rutters berichtet aus Den Haag, daß in einem Konzert des Amsterdamer a-capella-Chores unter Anton Averkamp auch Chöre Bruckners [prov. WAB 67] gesungen wurden (*).\nHenry T. Finck erwähnt die New Yorker Erstaufführung der 6. Symphonie durch das Philharmonische Orchester unter Josef Stransky [21.11.1912, recte »Eduard Stransky«?] (**).", "Letzte Änderung": "02.05.2023 11:55"}, {"ID": 190807007, "Datum": "Anfang Juli 1908", "Haupttext": "Der \"Kunstwart\" 21 bringt in Heft Nr. 19 auf S. 9f einen Artikel von Paul Ottenheimer \"Bruckners \"Neunte\"\" [subjektive Deutung der 9. Symphonie].", "Letzte Änderung": "03.01.2024 13:15"}, {"ID": 190707006, "Datum": "Anfang Juli 1907", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 19 der »Musik« VI:\nKarl Grunsky berichtet vom 8. Stuttgarter Musikfest:\r\n   »... Der zweite Abend [26.5.1907] stand unter dem Zeichen Bachs und Bruckners. Von Bach die 80. Kantate: Ein feste Burg, von Bruckner Neunte Symphonie und Tedeum. Dazwischen das Violinkonzert von Brahms und Liszts Präludien. Etwas zuviel des Guten für Einen Abend (*). ... Pohlig [leitete] mit meisterhafter Sicherheit und hinreissendem Feuer. ... Die eigentlichen Ereignisse und Erlebnisse des Festes verdanken wir dem zweiten Abend: Bach und Bruckner. Kantate, neunte Symphonie und Tedeum hatten bedeutenden Erfolg, den bedeutendsten die Neunte Symphonie, die vom Orchester (107 Mitwirkende) höchst plastisch und ausdrucksvoll gespielt wurde; Pohlig erntete stürmische Huldigungen. Das Solistenquartett bestand aus Frau Bopp-Glaser (Stuttgart), die alles, auch Bach, auswendig sang, Frau von Kraus-Osborne, die gleich im »Messias« aller Herzen gewann, Herrn Senius (Petersburg), einem stimmkräftigen und intelligenten Tenoristen, und Dr. Felix von Kraus, in dem sich stimmliche, gesangliche, seelische, geistige Qualitäten zu einer Ausnahmeerscheinung verbinden.« (**).\nKarl Eschmann schreibt über das Jubiläums-Musikfest in Mannheim 31.5. bis 4.6.1907:\r\n   »Das zweite Konzert [1.6.1901? bei 39/249 »28.5.1907«] dirigierte Ferdinand Löwe aus Wien, noch ein Schüler Bruckners, mit dessen Achter Symphonie (in c-moll) der Dirigent einen riesigen Erfolg erzielte. Er verstand es, die Themen meisterlich aus dem Orchester aufsteigen zu lassen; Scherzo und Andante [sic] wurden herrlich wiedergegeben, und die beiden Ecksätze imponierten durch Klarheit bei aller Wucht der Polyphonie. [Es folgten das Doppelkonzert von Brahms und Beethovens 5. Sinfonie!] (***).\r\nGustav Altmann berichtet vom 2. Elsass-Lothringischen Musikfest in Straßburg: [Über den dritten Abend mit der 4. Symphonie unter Mottl (3.6.1907)]\r\n   »Die Brucknerschwärmerei, wie sie heute manchenorts Mode geworden ist, vermag ich nicht zu teilen. Das formelle, kontrapunktische Geschick des Wiener Organisten vollständig zugegeben: sein thematischer Inhalt und seine musikalische Logik im höheren Sinne stehen nicht auf der Höhe, die wahrhaft zu fesseln und zu interessieren weiss, und verraten - ich wenigstens kann mich dieses Gefühls nicht erwehren - die niedere Stufe allgemeiner Bildung, die eine Persönlichkeit erst über das Niveau des Durchschnitts heraushebt, und die durch rein technische Vorzüge nie aufgewogen werden kann. So wirkt für mich das Adagio jener Symphonie, deren »Romantik« ich zudem durchaus nicht empfinden kann, schlechterdings langweilig - seine breite Geschwätzigkeit, seine schleppende, alle Augenblicke abreissende Erfindung, und auch das Finale, wo seine Manier des Nebeneinander- statt Ineinander-Komponierens ebenfalls krass hervortritt, ermüdet auf die Dauer. Es ist meines Erachtens nicht Undank oder Verständnislosigkeit, die Bruckner nicht recht hat aufkommen lassen, sondern das berechtigte Gefühl, dass er trotz unzweifelhaft vielfach recht schöner Ideen und vor allem trefflicher Behandlung des Orchesters inhaltlich nicht genügend Hochstehendes bietet und den Vergleich mit der in der Beschränkung weisen Grösse eines Brahms nicht aushält. ... Es tut mir leid, es sagen zu müssen, aber ich müsste lügen, wenn ich behaupten wollte, von Felix Mottl, den ich früher so oft genossen und bewundert (in Karlsruhe und Bayreuth), diesmal einen persönlichen Eindruck davongetragen zu haben.« (°).\nEduard Trapp berichtet von der 8. Tagung des Schweizerischen Tonkünstlervereins am 2,/3.6.1907 in Luzern: [Über das 3. Konzert in der Hofkirche mit dem Basler Organisten A. Hamm u.a.]\r\n   »auf die Doppelfuge Kloses [Bruckner nicht erwähnt], wohl eines der bedeutendsten schweizerischen Tonsetzer, darf man sogar weiteste Kreise mit Nachdruck aufmerksam machen, denn hier haben wir es mit einem gewaltigen Werke zu tun, das in seiner prächtigen harmonischen und kontrapunktischen Arbeit den Hörer unbedingt fesseln muss, zumal wenn sich der Komponist zu einigen Kürzungen versteht.« (°°).\nMax Puttmann schreibt über die Konzertsaison in Erfurt:\r\n   »Das zweite Konzerts [des Erfurter Musikvereins (3.12.1906)] wurde von der Meininger Hofkapelle unter Leitung Wilhelm Bergers bestritten. Das Programm nannte u. a. die romantische Symphonie von Bruckner, mit der die Kapelle eine ganz hervorragende Leistung bot.« (°°°).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 19:14"}, {"ID": 190607007, "Datum": "Anfang Juli 1906", "Haupttext": "In Heft 19 der »Musik« V berichtet H. Sonne von der Darmstädter Erstaufführung der 9. Symphonie.", "Letzte Änderung": "28.08.2025 07:49"}, {"ID": 190507007, "Datum": "Anfang Juli 1905", "Haupttext": "Bruckner-Meldung in Heft 19 der »Musik« IV: G. Götzes Überblick über die Oldenburger Konzertsaison beginnt bei den acht Abonnementskonzerten der Großherzoglichen Hofkapelle unter Hofmusikdirektor Manns. \n   »... Bruckners vierte Symphonie machte wieder (wie früher schon die dritte) einen gewaltigen Eindruck und bei den hohen Zielen, die der Dirigent sich gesteckt hat, dürfen wir hoffen, dass er uns auch die übrigen Symphonieen dieses Meisters nicht vorenthalten wird.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190407006, "Datum": "Anfang Juli 1904", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 19 der »Musik« III:\nG. Bundi meldet aus Bern, daß im Weihnachtskonzert des Cäcilienvereins [20.12.1903] das »Te deum« »mit grossem Erfolg« aufgeführt wurde (*).\nDr. Schier berichtet vom Musikfest in Reichenberg am 9./10.4., an dem das Orchester des Wiener Konzertvereins unter Löwe die 4. Symphonie brachte (**).", "Letzte Änderung": "09.12.2024 13:38"}, {"ID": 190307007, "Datum": "Anfang Juli 1903", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 19 der »Musik« II: Erwähnung eines Berichts von A. Neister [Arthur Neißer?] über die Uraufführung der 9. Symphonie [11.2.1903], der in der Zeitschrift der internationalen Musikgesellschaft (Heft 6) erschienen ist (a). \nMaurice Aronson berichtet aus Chicago, daß in der zweiten Saisonhälfte Bruckners 2. Symphonie unter Theodor Thomas aufgeführt wurde (b).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190207007, "Datum": "Anfang Juli 1902", "Haupttext": "The Musical Record and Review bringt \"a portrait and a sketch of Anton Bruckner, another of Siegmund von Hausegger\". Es handelt sich um den rechten Teil der Silhouette IKO 50 (ohne Hanslick) oder eine Variante (*).\nBruckner-Meldungen in Heft 19 der »Musik« I:\r\nNotiz, daß die Neue Zeitschrift für Musik (1902, Nr. 23 und 24) einen Aufsatz »Anton Bruckner« von August Stradal enthält (a).\r\nGraf Alexander Tscherementiew dirigierte in Petersburg im letzten Konzert (Sonntag-Nachmittag) der von ihm begründeten und finanzierten populären symphonischen Konzerte Bruckners d-Moll-Messe (b).", "Letzte Änderung": "14.06.2026 12:21"}, {"ID": 187707007, "Datum": "Anfang Juli 1877", "Haupttext": "Vorwort von Robert Músiol zur 10. Auflage von Julius Schuberths Musikalischem Conversations-Lexicon, Leipzig 1878.\r\nÜber Bruckner heißt es auf Seite 69:\r\n»Bruckner, Anton, Professor und Hoforganist in Wien; bedeutender Componist von Männerchören mit und ohne Orchester (»Germanenzug« etc.) vier Symphonien, Messen, etc., die sämmtlich den Stempel der Gediegenheit tragen.«\r\nNachtrag auf S. 539:\r\n»Bruckner, Anton, ist geb. 1824 zu Ansfelden in Ober-Oestreich. Seine musikalisch-theoretischen Studien absolvirte er bei Sechter von 1855 - 1861 und dann bis 1863 bei O. Kitzler in Linz Composition. Bis 1855 war er Stiftsorganist in St. Florian, dann von da bis 1868 Domorganist in Linz und seit Sechters Tod ist er in Wien, wo er die Stellungen eines k. k. Hoforganisten, Lectors an der k. k. Universität und eine Professur am Conservatorium der Musik einnimmt. 1869 wurde er nach Nancy zu einem Orgelkampf eingeladen, wo er 2 Tage concertirte. Infolge ungemeinen Successes musste er von dort nach Paris kommen; auch dort hatte er beim Publicum und bei der Kritik die grössten Erfolge, und 1871 wurde er zu den Orgelconcerten in Alberthall in London eingeladen, wo er sechsmal mit ausserordentlichstem Beifall concertirte. Componirt hat er grosse Messen, fünf Symphonien und viele kleinere Werke. Schreibt jetzt über einer \"Wagner\"-Symphonie für die Orgel.« \r\nBruckner wird auch erwähnt bei den Stichwörtern »Otto Kitzler« (»Zu seinen vielen Schülern gehört auch Prof. A. Bruckner.«) und »Johann Lohr« (»1871 wurde er zu dem von der Königl. Ausstellungs-Commission veranstalteten Organisten-Congress in London berufen, wo er mit Bruckner die erste Anerkennung erhielt.«).", "Letzte Änderung": "15.11.2024 08:23"}, {"ID": 183707014, "Datum": "Anfang Juli 1837", "Haupttext": "Der neue Schullehrer Joseph Hametner (°) bezieht die alte Brucknersche Wohnung.\r\nAnton verbringt die nächste Zeit bei Johann Baptist Weiß.\r\nDie Mutter zieht mit den anderen Kindern und der blinden Schwägerin (Anna Maria Bruckner (*)) nach Ebelsberg Nr. 70 (**) um. Etwa Ende Juli kommt Anton für acht Tage zu ihr.", "Letzte Änderung": "17.10.2024 14:43"}, {"ID": 192501006, "Datum": "Anfang Januar 1925", "Haupttext": "[Zur Datierung siehe die Anmerkung]\r\nBesprechung des Buches \"In memoriam Anton Bruckner\" (Hg. Karl Kobald) durch Max Auer in der Neuen Musik-Zeitung 46, Heft 7, auf S. 165f (*).\r\nAuf S. 166 Artikel von Theodor Haas \"Anton Bruckner als Bühnenfigur!\" (über Ernst Decseys und Victor Léons Volksstück \"Der Musikant Gottes\") (**).", "Letzte Änderung": "10.06.2025 08:42"}, {"ID": 191401006, "Datum": "Anfang Januar 1914", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 7 der »Musik« XIII:\nA. Eccarius-Sieber bemerkt zum Konzert der Meininger Hofkapelle unter Max Reger in Düsseldorf:\r\n   »... zeigte die [Ausführung] der d-moll Symphonie von Bruckner [3. Symphonie am 11.11.1913] freilich, daß Reger kein geborener Dirigent ist.« (*).\nLeopold Reichert berichtet über die Konzerte der städtischen Kapelle unter Albert Gorter in Mainz:\r\n   »Bruckners romantischer Symphonie dagegen gelang es nicht, die Aufmerksamkeit der Zuhörerschaft rege zu halten.« (**).\nRudolf Louis schreibt aus München:\r\n   »Auf höherer Stufe, wennschon auch nicht auf der der Vollendung, stand der Bruckner-Abend des Lehrergesangvereins, an dem Hugo Röhr die f-moll Messe und das Te deum zu guter Wirkung brachte. Von den Solisten: Elfriede Goette, Elisabeth von Pander, George A. Walter und Julius v. Raatz-Brockmann gefiel der Bassist am meisten.«\r\n   und über ein anderes Konzert:\r\n   »Außerdem wäre einer eindrucksvollen Wiedergabe von Bruckners d-moll Symphonie No. 3 ... zu gedenken.« (***).\nAnsgar Roth berichtet aus Stockholm:\r\n   »Im ersten regelmäßigen Symphoniekonzert des Königlichen Theaters waren die E-dur Symphonie Bruckners und Strauß' »Heldenleben« die mächtigen Ecksteine (Dirigent: Armas Järnefelt).« (°)\nund Oscar Schröter aus Stuttgart:\r\n   »Das 4. Konzert [der Hofkapelle] unter Max v. Schillings' Leitung stieg ... zu dem Gipfel der vierten Symphonie von Anton Bruckner empor.« (°°).\nOtto Dorn berichtet vom letzten Konzert der Hofkapelle in Wiesbaden:\r\n   »Bleibenden Eindruck erzielte an diesem Konzertabend Bruckners 7. Symphonie - namentlich im »Scherzo« und »Adagio«. Mannstädt dirigierte das Werk mit inniger Hingabe.« (°°°).", "Letzte Änderung": "28.01.2024 10:35"}, {"ID": 191301006, "Datum": "Anfang Januar 1913", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 7 der »Musik« XII:\nProf. Dr. Vopel berichtet vom 3. Philharmonischen Konzert in Bremen mit der 9. Symphonie unter Ernst Wendel (Flesch spielte das Beethoven-Konzert) (*).\nEine Aufführung der f-Moll-Messe unter Felix Lederer beim Musikverein in Mannheim bezeichnet Eschmann als »vorzüglich« (**).\nCarl Rorich meldet aus Weimar die Aufführung der 3. Symphonie unter Raabe im 3. Abonnementskonzert des Hoftheaters (***),\nund R. Specht erwähnt die Festkonzerte der Gesellschaft der Musikfreunde Wien, die u.a. die 9. Symphonie unter Franz Schalk brachten [7.12.1912] (°).", "Letzte Änderung": "05.07.2024 13:05"}, {"ID": 191101007, "Datum": "Anfang Januar 1911", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 7 der »Musik« X: E. E. Taubert schreibt aus Berlin: \n\n   »Das Programm des 4. Nikisch-Konzertes [5.12.1910] begann mit Bruckners Symphonie in B [...]. Was an Farbenpracht, an Klangschönheit in der Brucknerschen Partitur steckt, wurde durch die treffliche Aufführung herausgeholt; der Dirigent hatte auch durch kluge Striche die Längen des Werkes wesentlich gemildert, die gerade um so empfindlicher dem Hörer zum Bewußtsein kommen, weil es in den großen Ecksätzen an der Konzentration, der Steigerung zum thematischen Höhepunkt fehlt. Herrlich wirkte die großzügige Melodie im Adagio, überwältigend die Schlußfuge mit der grandiosen Entfaltung der Bläser gegen das Ende.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190701006, "Datum": "Anfang Januar 1907", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 7 der »Musik« VI: E. E. Taubert schreibt in seinem Bericht über das Konzert des Wiener Männergesangvereins unter Heuberger und Kremser in der Berliner Philharmonie am 8.12.1906: \n   »Nach Bruckners gewaltigem »Helgoland«, dem Schluss des Programms, erhob sich das Publikum wie ein Mann, alles winkte den Sängern auf dem Podium zu ...«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190501007, "Datum": "Anfang Januar 1905", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 7 der »Musik« IV:\nErnst Brüggemann schreibt über die Konzerte des Musikvereins unter Dr. Wilhelm Niessen in Münster:\r\n   »Eine unfertige Aufführung der d-moll Symphonie (No. 3) von Bruckner ist im dritten Konzert zu verzeichnen.« (a).\nGrunsky berichtet aus Stuttgart:\r\n   »Im 2. Symphoniekonzert [24.11.1904] machte uns Pohlig mit Bruckners 9. Symphonie bekannt, die dank einer grossartigen, breitmelodischen Ausführung unverhofft glänzenden Erfolg hatte; das Scherzo musste wiederholt werden! Dies ist schon die 4. Symphonie, die der berufene Bruckner-Dirigent hier einführt; wir kennen nun 6 Symphonieen des Wiener Meisters, zum Teil in mehrfachen Aufführungen. Der Neunten folgte das Tedeum.« (b).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190401006, "Datum": "Anfang Januar 1904", "Haupttext": "In Heft 7 der »Musik« III berichtet Schönaich, daß beide Aufführungen der 9. Symphonie in Wien [1./2.12.1903] ausverkauft waren.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190301007, "Datum": "Anfang Januar 1903", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 7 der »Musik« II:\r\nBernhard Schuster schließt seine Kritik über Weingartners Aufführung der gekürzten 6. Symphonie in der 5. Soirée der Kgl. Kapelle in Berlin [Dezember 1902] mit den Worten:\r\n   »Ehe man ihn so aufführt, führe man Bruckner doch lieber gar nicht auf.« (a).\r\nDr. Béla Diósy berichtet aus Budapest:\r\n   »In dem Programm der Quartettgesellschaft Hubay-Popper erschienen als Novitäten F-dur-Quartett von Tschaikowsky und Bruckners mit Unrecht vernachlässigtes Streichquintett.« (b).\r\nK. Eschmann meldet aus Mannheim:\r\n   »In der 3. Akademie hörten wir als Novität Bruckners 3. Symphonie [November 1902] in ganz ausgezeichneter Interpretation durch Kapellmeister Kähler und sein trefflich geschultes Orchester. Das Werk gefiel ganz ausserordentlich, und wir freuen uns, in Herrn Kähler einen so thatkräftigen Förderer der Brucknersache zu besitzen.« (c).\r\nDr. G. Altmann schreibt in seiner Kritik des 2. Abonnements-Konzerts unter Stockhausen in Straßburg:\r\n   »Bruckner hier durch sein Te deum einzuführen, war nicht ganz vorteilhaft; trotz mancher Schönheiten bleibt der Eindruck, als ob der Komponist seinen Herrgott eher anknurrt als lobt!« (d).\r\nDer Stockholmer Orchester-Konzertverein unter Tor Aulin plant die 7. Symphonie (e).", "Letzte Änderung": "20.02.2023 12:39"}, {"ID": 190201006, "Datum": "Anfang Januar 1902", "Haupttext": "«Die Musik« zitiert aus einem Artikel von J. C. Lusztig im 2. Dezemberheft von »Bühne und Welt«: »es sei hohe Zeit, daß Bruckners Bedeutung endlich allerseits beachtet und anerkannt werde.« (*).\r\nWeingartner werde im ersten Konzert des neuen Jahres [13.1.1902] mit der kgl. Kapelle die 8. Symphonie als Novität für Berlin aufführen (**).\r\nG. Münzer berichtet von der Aufführung des »Te deum« am 18.12.1901 in Breslau (***),\r\nEccarius-Sieber von der 5. Symphonie [5.12.1901] unter Buths in Düsseldorf (°).\r\nAuf S. 580 - 585 der 3. Teil von Max Grafs Aufsatz (°°).", "Letzte Änderung": "10.04.2025 10:14"}, {"ID": 189101007, "Datum": "Anfang Januar 1891", "Haupttext": "Bruckner besucht Josef Kluger in Klosterneuburg und erzählt von Hanslicks Photographie [31.12.1890]. Kluger äußert spontan »In den Ofen mit dem Bild! Der wird nicht anders!« (*).\n[7.1.1891] Brief Bruckners an die Gesellschaft der Musikfreunde (von Bruckner stammt nur die Unterschrift): Bittet wegen seiner angegriffenen Gesundheit ab Beginn der 2. Semesters des Schuljahres 1890/91 um Enthebung vom Schuldienst am Konservatorium (**).\n[Anfang bis Mitte Januar 1891] Brief Theodor Hämmerles an Max von Oberleithner: Er habe Hellmesberger wegen der Partitur der d-Moll-Messe nicht besuchen können. Besser wende man sich wohl mit einer Empfehlung durch Bruckner an eine über Hellmesberger stehende Persönlichkeit. Bittet um Besprechungstermin (***).", "Letzte Änderung": "22.04.2026 14:18"}, {"ID": 191502006, "Datum": "Anfang Februar 1915", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 9 der »Musik« XIV: Wilhelm Altmann berichtet von der »sorgfältigst vorbereiteten Aufführung« der f-Moll-Messe durch den Philharmonischen Chor unter Siegfried Ochs in Berlin. Das Credo nennt er »grandios«, das Soloquartett habe Bruckner »verhältnismäßig stiefmütterlich behandelt«. Solisten waren: Klara Senius-Erler, Paula Weinbaum, Paul Schmedes, Anton Sistermans und (als Organist) Bernhard Irrgang.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191402006, "Datum": "Anfang Februar 1914", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 9 der »Musik« XIII:\nRichard H. Stein berichtet über ein Konzert Oscar Frieds in Berlin, in dem der Bruno-Kittel-Chor beim 150. Psalm und Hugo Wolfs »Christnacht« mitwirkte.\r\n   Der Chor »sang mit Hingebung, traf aber leider gerade bei den markantesten Stellen die richtige Tonhöhe nur recht selten. Immerhin: Ut desint vires, tamen est laudanda voluntas. Das Gleiche gilt auch für die beiden Solisten: Gertrud Steinweg und Hermann Gürtler.«\r\n   Über das Dirigat von Carl Maria Artz bei der 4. Symphonie mit den Berliner Philharmonikern (»gelassen und korrekt«) äußert er:\r\n   »Herr Artz begleitete die Musik mit ruhigen, sparsamen und vorsichtigen Armbewegungen.« (*).\nRudolf Louis schreibt aus München:\r\n   »Im Abonnementkonzert des Konzertvereins hörte man unter Ferdinand Löwe wieder einmal ganz prächtig Anton Bruckners Neunte Symphonie, und auch Bruno Walter fand sich (im Abonnementkonzert des Hoforchesters) mit der Romantischen Symphonie dieses Meisters besser ab, als man vermuten konnte (**).\nRichard Specht meldet aus Wien:\r\n   »Eine merkwürdige Bruckner-Mimicry hat man in Max von Oberleithners Erster Symphonie (F-dur) erlebt, die Nedbal mit seinem famosen Tonkünstlerorchester jüngst gespielt hat; wagnerisierende Übergänge zu Themen, die nicht etwa von Bruckner »entlehnt« sind, sondern so ganz in seiner Art erfunden, daß man in dem schön klingenden, wohlgefügten, lebhaft musizierten Werk vergeblich eine Spur vom Wesen seines Komponisten sucht, das damals ganz in dem des Größeren aufgegangen zu sein schien.« (***).", "Letzte Änderung": "17.01.2024 10:15"}, {"ID": 191302006, "Datum": "Anfang Februar 1913", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 9 der »Musik« XII:\nEine Aufführung der 7. Symphonie unter Schillings im 4. Abonnementskonzert der Hofkapelle in Stuttgart wird von Oscar Schröter als »leuchtender Höhepunkt« bezeichnet.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190802006, "Datum": "Anfang Februar 1908", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 9 der »Musik« VII: Wilhelm Altmann schreibt aus Berlin: '\n   »Das Böhmische Streichquartett bot [...] eine ausgezeichnete Wiedergabe von Bruckners Quintett (2. Bratsche Ferd. Talich). Mehr noch wie die Symphonieen hinterläßt dieses einzige Kammermusikwerk Bruckners den Eindruck einer wunderbaren Mischung von Genie und Kritiklosigkeit; der langsame Satz gehört jedenfalls zu Bruckners tiefinnerlichsten, weihevollsten Eingebungen.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190602007, "Datum": "Anfang Februar 1906", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 9 der »Musik« V:\nF. A. Geissler berichtet von der Erstaufführung der 9. Symphonie durch die Kgl. Kapelle unter Ernst v.Schuch im 4. Konzert der Serie A in Dresden [5.1.1906] (a),\nArthur Smolian von der Erstaufführung der 8. Symphonie unter Nikisch im 12. Gewandhauskonzert [11.1.1906] und der 4. Symphonie unter Hans Winderstein im 6. Philharmonischen Konzert in Leipzig (b),\nund Ernst Brüggemann verzeichnet eine »mißlungene« Aufführung der 2. Symphonie unter Dr. Niessen im 2. Konzert des Musikvereins in Münster (c).", "Letzte Änderung": "26.01.2024 14:05"}, {"ID": 190502007, "Datum": "Anfang Februar 1905", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 9 der »Musik« IV: Fritz Volbach schildert seine Eindrücke bei der Aufführung der 9. Symphonie in Mainz unter E. Steinbach im vorletzten Symphoniekonzert [Januar 1905] (a). \nKonzertbericht von W. Peterson-Berger aus Stockholm: \n\n   » ... und der »Konzertverein« vermittelte an seinem zweiten Abend [15.11.1904] uns die Bekanntschaft mit der dritten Symphonie von Bruckner ...« (b).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190402006, "Datum": "Anfang Februar 1904", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 9 der »Musik« III:\nBericht von der Aufführung der e-Moll-Messe durch den Riedel-Verein in der Leipziger Thomaskirche am 18.1.1904 (*).\nAnkündigung der 9. Symphonie und des »Te deum« (Solisten: Poppie Possart, Else Wieden, Dr. Raoul Walter und Victor Klöpfer) unter Richard Strauss beim 2. Bayerischen Musikfest in Regensburg (22.5.1904) (**).\nTheodor Kroyer erwähnt kurz die Münchner Aufführung der 9. Symphonie unter Stavenhagen [13.11.1903] (***).\nAls Neuheiten werden angekündigt Stradals Klavierauszüge der 1., 2., 5. und 6. Symphonie (Doblinger), des Scherzos der 7. Symphonie bei Gutmann und der 8. Symphonie bei Haslinger (°).", "Letzte Änderung": "02.07.2024 22:52"}, {"ID": 190302007, "Datum": "Anfang Februar 1903", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 9 der »Musik« II:\n \nZitate aus Grunskys Aufsatz »Anton Bruckner und seine Es-dur-Symphonie«, der in der Karlsruher Zeitung (1902, 17.11.) erschienen ist (a).\n \nAnkündigung der Wiener Uraufführung der 9. Symphonie mit anschließendem »Te deum« durch den Konzertverein (unter Mitwirkung des Wagner-Vereins) [11.2.1903] unter Ferdinand Löwe (b).\n \nProf. Kissling schreibt aus Bremen:\n   »Das verflossene Jahr brachte uns kurz vor seinem Scheiden als etwas späte „Neuheit” Bruckners „Te deum” in einer vorzüglichen Wiedergabe, die dem von echt kirchlichem Geiste und warmem Gefühle getragenen Werk eine sehr freundliche Aufnahme und die Anwartschaft auf nicht allzu ferne Wiederholung sicherte (c).\n \nL. Wuthmann berichtet aus Hannover:\r\n   »Das 5. Abonnementskonzert des kgl. Orchesters brachte unter Doebbers sicherer, aber nicht gerade faszinierender Leitung drei Novitäten, nämlich Bruckners c-moll-Symphonie No. 2 - mit Ausnahme des konzisen Scherzos, ein etwas zerstückeltes Werk -, [...]« (d).\n \nAlbert Herzog schreibt über ein Hoforchesterkonzert unter Mottl in Karlsruhe [19.11.1902]:\r\n   »[...] Das andere Mal mit Bruckners vierter (romantischer) Symphonie, deren Klarheit und lebensvolle Schönheit, trotz göttlichster Längen einzelner Abschnitte, es dem Publikum sichtlich anthat.« (e).\n \n[zu Doebber siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "30.10.2024 13:21"}, {"ID": 190202006, "Datum": "Anfang Februar 1902", "Haupttext": "Decsey berichtet für »Die Musik« aus Graz: »Im Spörrschen Symphonie-Konzert [13.12.1901] wurde Bruckners Siebente in E gespielt, eine Aufführung, aus der nur die zweite Hälfte des blühenden Werkes unversehrt hervorging« (*).\nKritik (signiert »H. P.« [Hans Puchstein?]) über die erstmals ungekürzte Aufführung der 6. Symphonie durch das Orchester des Wiener Konzertvereins unter Göllerich - dessen umjubeltes Wiener Dirigentendebüt [13.12.1901] (**).", "Letzte Änderung": "21.05.2024 22:15"}, {"ID": 189902006, "Datum": "Anfang Februar 1899", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie in Boston.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192412007, "Datum": "Anfang Dezember 1924", "Haupttext": "Im Rahmen der Bruckner-Feiern des Bundesministeriums für Unterricht ist eine Bruckner-Feier der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien geplant.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191312006, "Datum": "Anfang Dezember 1913", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 5 der »Musik« XIII:\nErwähnung von Cyrill Hynais' Artikel » Ein unbekannter Symphoniesatz von Anton Bruckner« in den Signalen für die musikalische Welt 71, Nr. 43 [22.10.1913] (*).\nProf. Liese meldet die Aachener Erstaufführung der 5. Symphonie [unter Busch?] (**).\nMax Hehemann schreibt aus Essen:\r\n   »Immer fester schlägt jedoch Bruckner hier Wurzeln, dank Abendroths unentwegtem Eintreten für ihn, das uns diesmal die Dritte Symphonie bescherte.« (***).\nHeinrich Chevalley berichtet aus Hamburg:\r\n   »Hausegger zollte wie alljährlich Meister Bruckner seinen Tribut mit einer wundervollen, geistig hochstehenden Wiedergabe der c-moll Symphonie [8. Symphonie], die er fast strichlos - nur wenige Takte in dem halbstündigen Adagiosatze fehlten - zur Aufführung brachte.« (°).\n»Der Bruckner-Dirigent Nikisch entwaffnete im 2. Konzert [des Leipziger Gewandhauses] mit der Symphonie in c-Moll [2. Symphonie, 23.10.1913] auch die schärfst gewetzte kritische Feder« - Bericht von Max Unger (°°).", "Letzte Änderung": "09.04.2023 23:22"}, {"ID": 191012006, "Datum": "Anfang Dezember 1910", "Haupttext": "[vor dem 9.12.1910] Aufführung von \"Germanenzug\" und \"Helgoland\" durch den Spitzerschen Gesangverein in Breslau (*).\n\nBruckner-Meldungen in Heft 5 der »Musik« X: Wilhelm Altmann berichtet aus Berlin: \n\n   »Dem Fitzner-Quartett verdanken wir (mit Carl Doctor aus Wien als zweitem Bratscher) eine eindrucksvolle Wiedergabe des herrlichen, hier merkwürdigerweise wenig öffentlich gespielten Quintetts von Bruckner, dessen langsamer Satz fast überirdische Töne anschlägt, [...]«. (**)", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190812006, "Datum": "Anfang Dezember 1908", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 5 der »Musik« VIII: E. E. Taubert berichtet von der 8. Symphonie im 3. Nikisch-Konzert in Berlin. Auf dem Programm standen außerdem die Zauberflöten-Ouvertüre, Mazeppa und ein Klavierkonzert von McDowell.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190712006, "Datum": "Anfang Dezember 1907", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 5 der »Musik« VII:\nE. E. Taubert (Berlin) erwähnt eine Aufführung der 9. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Florenz Werner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190612006, "Datum": "Anfang Dezember 1906", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 5 der »Musik« VI:\nWilhelm Altmann berichtet aus Berlin, daß »der kaum zu übertreffende Amsterdamer a cappella Chor unter Leitung von Anton Averkamp« auch das »Ave Maria« [vermutlich WAB 6] brachte.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190512006, "Datum": "Anfang Dezember 1905", "Haupttext": "Ankündigung der von Hans Wagner veranstalteten Bruckner-Abende des Wiener Akademischen Gesangvereins in der Neuen Musikalischen Presse Nr. 49 (*).\n[zur Datierung siehe die Anmerkung]\n \nBruckner-Meldungen in Heft 5 der »Musik« V: \nHinweis auf Gräflingers Artikel »Beiträge zum Studium des Menschen Bruckner« in der Neuen Musikalischen Presse 1905, Nr. 17 und Egon v. Komorzynskis Artikel »Anton Bruckner symfonikern« (mit persönlichen Erinnerungen) in der Finsk Musikrevy (Helsingfors) (a)\nund auf Josef Pembaurs Artikel »Beitrag zum Studium des Menschen Bruckner« in der Neuen Musikalischen Presse Nr. 18/19 (b).\nFür Dortmund werden Symphonien Bruckners [prov. WAB 86] als Neuheit angekündigt (c)\nund für Wien unter Felix Mottl und Karl Muck bei den Philharmonikern und unter Ferdinand Löwe beim Konzertverein [prov. WAB 86] (d).\nSiegbert Ehrenstein meldet, daß in Brünn Otto Kitzlers dem Andenken Bruckners gewidmete »Trauermusik« unter Franz Zeischka gebracht wurde [11.11.1905]:\r\n\"Brünn: Die Philharmoniker haben in Franz Zeischka aus Teplitz einen tüchtigen, temperamentvollen Dirigenten gewonnen, unter dessen Leitung sie u. a. Ernst Boehes symphonische Dichtung \"Aus Odysseus Fahrten\" zur Aufführung brachten. Im selben Konzert wurde eine stimmungsvolle, dem Andenken Anton Bruckners gewidmete Trauermusik von Otto Kitzler sehr beifällig aufgenommen. | Siegbert Ehrenstein\" (e).\nLöwe dirigierte in Mannheim die 4. Symphonie »mit enormem Erfolg« [17.10.1905] (Bericht von K. Eschmann) (f).\nAls Neuerscheinung ist eine Kleine Partitur (Mk. 3) des »Te deum« bei Th. Rättig in Leipzig verzeichnet (g).", "Letzte Änderung": "01.11.2024 11:49"}, {"ID": 190412007, "Datum": "Anfang Dezember 1904", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 5 der »Musik« IV:\nZitate aus einem Bruckner-Aufsatz von Paul Ehlers, der in der Rheinisch-Westfälischen Zeitung (Essen) vom 14.9.1904 erschienen ist (a).\nDie 4. Symphonie wird für die Konzerte des Heidelberger Bachvereins unter Ph. Wolfrum angekündigt [Februar 1905] (b).\nWilhelm Altmann findet lobende Worte vor allem für die Kgl. Kapelle, die unter Weingartner im 3. Symphoniekonzert in Berlin die 7. Symphonie spielte [November 1904] (c).\nIn Chemnitz spielte die Stadtkapelle unter Max Pohle die 4. Symphonie (Bericht von Oskar Hoffmann) (d).\nAlbert Herzog meldet aus Karlsruhe:\r\n   »Das zweite Konzert [des Hoforchesters], das mit Brahms' »Schicksalslied« begann, hatte Bruckners neunte Symphonie mit dem Tedeum als wirkungsvolles Hauptstück. In beiden Fällen dirigierte Hofkapellmeister Lorentz mit verständnisreicher Hingebung.« [9.11.1904] (e).\nArthur Smolian berichtet aus Leipzig, daß Nikisch im 5. Gewandhauskonzert die 2. Symphonie dirigierte, ein »recht herzerfreuendes Ereignis« [10.11.1904] (f).\nDr. W. Golther erwähnt eine Aufführung der 4. Symphonie durch Musikdirektor Schulz in Rostock (g).\nGrunsky schreibt aus Stuttgart:\r\n   »Mit dem Kaimorchester machte Weingartner Bruckners Siebente [29.10.1904] , der er innerlich nicht gewachsen ist, [...] ; der Abend war als »moderner« angekündigt: Bruckner gehört keinesfalls, Wolf sehr bedingt zu den Modernen.« (h).\nEingelaufene Neuheiten: ... »Anton Bruckner: Vierte (romantische) Symphonie (Es-dur). Erleichterter Klavierauszug zu zwei Händen von Cyrill Hynais. (Mk.6.) Verlag: Albert J. Gutmann, Wien.« (i).", "Letzte Änderung": "11.02.2025 12:55"}, {"ID": 190312006, "Datum": "Anfang Dezember 1903", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 5 der »Musik« III:\nHans Pfeilschmidt berichtet von der 9. Symphonie unter Dr. Rottenberg im Frankfurter Opernhauskonzert [November 1903] (*)\nund Heinrich Chevalley von der Hamburger Aufführung desselben Werkes unter Nikisch im Philharmonischen Konzert [Saison 1903/04] - nach dem 1. Satz habe sich erst nach zwei Minuten Pause magerer Beifall erhoben (**).\nSchönaichs Bericht zufolge wurde in einem Konzert des Wiener a-capella-Chors unter Eugène Thomas auch ein Chor Bruckners [prov. WAB 67] gesungen (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190212007, "Datum": "Anfang Dezember 1902", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 5 der »Musik« II:\r\nWilhelm Altmann berichtet von einer nicht ganz befriedigenden Wiedergabe des Quintetts durch das Waldemar-Meyer-Quartett bei dessen 2. Berliner Konzertabend (a).\r\nHeinrich Chevalley lobt die Hamburger Erstaufführung der 2. Symphonie unter Nikisch (mit den Berliner Philharmonikern?) [14.11.1902] (b).\r\nA. Smolian berichtet aus Leipzig:\r\n   »Im zweiten Philharmonischen Konzert wurde zunächst in überraschend guter Weise die d-moll-Symphonie (No. 3) von Bruckner vorgeführt« [Winderstein? Im Centraltheatersaal?] (c).\r\nGrunsky meldet kurz die Aufführung der 4. Symphonie unter Pohlig im 2. Abonnementskonzert in Stuttgart (d).", "Letzte Änderung": "18.03.2023 20:59"}, {"ID": 190112006, "Datum": "Anfang Dezember 1901", "Haupttext": "«Die Musik« meldet, daß für die Konzerte des Wiener Konzertvereins die 5. [erst am 10.12.1902?] und 1. Symphonie [15.3.1905?] geplant seien (*).\nKurze Kritik Decseys zur 3. Aufführung der 8. Symphonie [15.11.1901] in Graz im Spörrschen Symphoniekonzert (**).", "Letzte Änderung": "24.06.2024 13:12"}, {"ID": 190012006, "Datum": "Anfang Dezember 1900", "Haupttext": "Das 1. Dezemberheft der Zeitschrift \"Der Kunstwart\" verzeichnet auf S. 194 - 207 unter \"Notenwerke\" die 1. - 7. Symphonie, das Quintett (auch Schalks [Klavier]Bearbeitung des Adagios) und die e-Moll-Messe und f-Moll-Messe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189812006, "Datum": "Anfang Dezember 1898", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie durch das Orchester des 36. Infanterie-Regimentes unter Max Heyda in Reichenberg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 187712006, "Datum": "Anfang Dezember 1877", "Haupttext": "Kalendernotizen (Nachtrag zu »11.5.1877«): »Anfangs Dezember 20 fl [von Karl Kiss für den am 19.5.1877 verstorbenen Akos Kiss] erhalten« und »[464 Rest -] 20 [=] 444 fl Rest«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189000007, "Datum": "Anfang der 90er Jahre", "Haupttext": "Max von Oberleithner kommt in Kontakt mit Ferdinand Löwe und lernt dessen besondere Fähigkeit, Bruckners Symphonien auf dem Klavier darzustellen, kennen (*).\n \n[Zwischen 1890 und 1895] Gedruckte Visitenkarte:\n\"DR. ANTON ÖLZELT-NEWIN\nPRIVATDOCENT A. D. UNIVERSITÄT IN BERN.\n[mit handschriftlichem Zusatz:]\n\"mit meinen besten Wünschen!\" (**).\n \n[auch 1880er Jahre denkbar, undatiert]\r\nBruckner erhält eine Photographie, eigenhändig unterzeichnet von \"Hedwig Habermann\" [siehe auch die Anmerkung unten] (***).", "Letzte Änderung": "03.08.2025 12:48"}, {"ID": 187000002, "Datum": "Anfang der 70er Jahre", "Haupttext": "Anna v. Gyurkowich [siehe die Anmerkung] erlebte Bruckner im Hause Währinger Straße, wenn sie Frau Römer in der Wohnung darunter besuchte, und bei sich zu Hause bei musikalischen Abenden, an denen neben Bruckner u.a. die Kapellmeister Eder und Greipel, Sophie Kosch, Helene Marschall und Prof. Rottenstein teilnahmen. - Einige Jahre später trafen ihre Schwestern Bruckner in Schwanenstadt.", "Letzte Änderung": "09.02.2026 11:26"}, {"ID": 200308017, "Datum": "Anfang August 2003", "Haupttext": "Die Blumen, die als Grabbeigaben bei der Konservierung von Bruckners Leichnam (fertig 1.4.1996) aufgefunden worden waren, werden im Anthropologischen Institut in Aesch (Schweiz) nochmals [zuletzt 24.1.2003] mit Gammastrahlen behandelt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 191408006, "Datum": "Anfang August 1914", "Haupttext": "Keine Bruckner-Meldungen in Heft 21 der »Musik« XIII.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191308006, "Datum": "Anfang August 1913", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 21 der »Musik« XII:\nIn einem Bericht aus Bonn erwähnt Willy Redhardt [ohne Datierungen] Aufführungen der 1., 4. (»großer Erfolg«), 7. und 8. Symphonie durch das Städtische Orchester unter Heinrich Sauer (*).\nBericht (signiert »-r«) aus Chicago von einer Aufführung der 9. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra unter Frederick Stock (**).\nChristian Sümmerer meldet für Coburg eine »hervorragende Aufführung« einer Messe durch den Ernst-Albert-Oratorien-Verein unter Hofkapellmeister Lorenz (***).\nFür Mai/Juni 1913 berichtet L. Leonhard aus London, daß das »Ave Maria« [vermutlich WAB 6] »mit hoher Vollendung« durch den finnischen Chor »Suomen Laulu« aufgeführt wurde (°).\nDr. W. Berthold (Zwickau) erwähnt eine Aufführung der 8. Symphonie durch die Philharmonie unter A. Büttner-Tartier (°°).", "Letzte Änderung": "17.09.2024 08:02"}, {"ID": 191208006, "Datum": "Anfang August 1912", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 21 der »Musik« XI: Ankündigung der Berliner Erstaufführung des 150. Psalms durch die Singakademie für den 14.2.1913 und der 7. und 9. Symphonie unter Nikisch in den Philharmonischen Konzerten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190708006, "Datum": "Anfang August 1907", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 21 der »Musik« VI: Ankündigung der 7. Symphonie unter Nikisch für Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190608007, "Datum": "Anfang August 1906", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 21 der »Musik« V:\nMax Jacobi berichtet vom Schlesischen Musikfest in Görlitz mit dem »Te deum« unter Karl Muck [18.6.] (mit Angabe einiger Solisten) (a),\nHans Sonderburg von der 4. Symphonie mit dem Orchester des Vereins der Musikfreunde Hamburg in einem Konzert des Gesangvereins (Dirigent [auch der Symphonie?] Mayer-Reinach) und von der 2. Symphonie unter seiner (Sonderburgs) Leitung in einem Konzert der Philharmonischen Gesellschaft in Kiel (b)\nund J. Hennings von der 7. Symphonie unter Hermann Abendroth in Lübeck (c).", "Letzte Änderung": "20.10.2024 09:11"}, {"ID": 190508007, "Datum": "Anfang August 1905", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 21 der »Musik« IV:\nVom 4. litauischen Musikfest am 11. und 12.6.1905 in Memel berichtet Richard Fricke. Mehrere Chöre bildeten einen ca. 300 Personen starken Gesamtchor. Den Grundstock des ca. 70 Personen starken Orchesters bildete die Kapelle des 41. Infanterie-Regiments aus Tilsit unter Musikdirektor Johow (Memel). Veranstaltungsort war die Wagenhalle der Kleinbahngesellschaft. Als Schlußstück wurde Bruckners »Te deum« aufgeführt [Solisten wie in der Ankündigung Anfang Mai 1905] (a).\nKarl August Krauss (Speyer) gibt einen Überblick über das pfälzische Musikleben. Zentrum seien die Symphoniekonzerte des Konversationshaus-Orchesters Baden-Baden unter Ph. Bade in Neustadt a.d.H. gewesen. Wertvoll waren Einführungsvorträge des Dirigenten. In den Konzerten, die auch in Ludwigshafen gegeben wurden, kam auch Bruckners »Te deum« zur Aufführung (b).", "Letzte Änderung": "02.09.2024 09:24"}, {"ID": 190408006, "Datum": "Anfang August 1904", "Haupttext": "Das Titelblatt von Heft 21 der »Musik« III zeigt vier Takte aus einem Klavierauszug der 5. Symphonie [vermutlich Stradals], den Tutti-Einsatz des Hauptthemas.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189008007, "Datum": "Anfang August 1890", "Haupttext": "Bruckner wohnt während seines Aufenthalts in Ischl im Pfarrhof (*).\nEr trifft mit Autengruber und Attwenger zusammen und besucht von Ischl aus auch Goisern (**).", "Letzte Änderung": "25.02.2024 14:54"}, {"ID": 188508017, "Datum": "Anfang August 1885 in Kremsmünster", "Haupttext": "Bruckner trifft dort Mittermaier und P. Georg, den er bittet, die f-moll-Messe (seit einem Jahr in Kremsmünster) bald abschreiben zu lassen. Er erzählt von Leipzig, München und Karlsruhe und [geplanten Aufführungen der 7. Symphonie in] Berlin, Köln, Dresden und Boston. Das »Christus factus est« [WAB 11] habe Witt in Regensburg sehr gefallen. Dürnberger in Steyr habe ihm zugesichert, bei Bruckners Grab ein Denkmal setzen zu lassen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188408006, "Datum": "Anfang August 1884", "Haupttext": "In München kommt Bruckner durch die Vermittlung des Landgrafen Fürstenberg mit Erzherzogin Gisela, der Tochter Kaiser Franz Josephs, und mit Intendant Freiherr von Perfall in Kontakt. Vermutlich hatte er geplant, die 7. Symphonie König Ludwig II. zu widmen (*).\nBruckner wird auch von Max Emanuel empfangen (**). \nOb es zu dem geplanten Treffen mit Krzyzanowski (***) kam, ist nicht bekannt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 191404006, "Datum": "Anfang April 1914", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 13 der »Musik« XIII:\nF. A. Geißler schreibt aus Dresden:\r\n   »Daß Hermann Kutzschbach mit der wundervollen Interpretation von Bruckners »Romantischer Sinfonie« den bisher stärksten Dirigentenerfolg seiner ganzen hiesigen Tätigkeit erzielte, sei mit Genugtuung festgestellt.« (*).\nA. Eccarius-Sieber berichtet aus Düsseldorf:\r\n   »Das 6. Konzert des Musikvereins brachte als interessante Neuheit die dritte große Messe in f-moll von Bruckner mit Mientje Lauprecht-van Lammen, Therese Funck, Karl Wildbrunn und Heinrich Weißenborn« [unter Karl Panzner] (**).\nK. Eschmann meldet von der 6. und 7. Musikalischen Akademie in Mannheim unter Felix Lederer:\r\n   »Die Erste Symphonie von Brahms gelang ihm weit besser als die Zweite von Bruckner« (***).", "Letzte Änderung": "14.02.2024 20:05"}, {"ID": 191304006, "Datum": "Anfang April 1913", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 13 der »Musik« XII: E. E. Taubert meldet für Berlin die Aufführung der 9. Symphonie unter Nikisch im 10. Philharmonischen Konzert.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191204006, "Datum": "Anfang April 1912", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 13 der »Musik« XI:\nE. E. Taubert schreibt aus Berlin: \r\n   »Im 7. Symphonieabend der Königlichen Kapelle führte Richard Strauß Bruckners Neunte (in drei Sätzen) [...] aus. [...] Im Brucknerschen Werk brachte der Dirigent das geistsprühende Scherzo zu besonders zündender Wirkung.«", "Letzte Änderung": "20.02.2025 08:20"}, {"ID": 190904006, "Datum": "Anfang April 1909", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 13 der »Musik« VIII: E. E. Taubert schreibt aus Berlin: \n   »Den letzten Symphonie-Abend der Königlichen Kapelle leitete Leo Blech, der die zweite Symphonie (c-moll) von Anton Bruckner ganz vortrefflich zur Geltung brachte. Besonders schön klang das Andante As-dur mit seinem herrlichen Hauptmotiv.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190504007, "Datum": "Anfang April 1905", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 13 der »Musik« IV:\nGöllerich bespricht das Bruckner-Buch von Rudolf Louis. Er erwähnt, daß sich einst ein Schüler des Konservatoriums bei Hellmesberger über Bruckner als Lehrer beschwert habe. Löwe plane die Herausgabe der Linzer Fassung der 1. Symphonie und des »Volksfest«-Finales der 4. Symphonie. Bruckner habe das Adagio der 7. Symphonie wirklich in Vorahnung von Wagners Tod komponiert (a).\nDas Programm des Grazer Tonkünstlerfestes, das der Allgemeine deutsche Musikverein beschlossen hat, sieht für den Vormittag des 22.5.1905 eine Aufführung des »Te deum« in der Stadtpfarrkirche vor. Löwe wurde als Festdirigent berufen [tatsächliches Datum 31.5. - 4.6. (vgl.Brief vom 5.3.1905)] (b).\nPaul Hiller erwähnt, daß im 8. Kölner Gürzenich-Konzert [Februar 1905] die 5. Symphonie gebracht wurde (c).\nAus Mannheim schreibt K. Eschmann:\r\n   »Die 6. und 7. Akademie brachte als Novität die »Symphonia domestica« von R. Strauss, sodann eine sehr gute Wiedergabe der 5. Symphonie von Bruckner unter Kähler [31.1.1905].« (d).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190404006, "Datum": "Anfang April 1904", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 13 der »Musik« III: Es wird Grunskys Artikel »Anton Bruckner« in den Blättern für Haus- und Kirchenmusik 1904, No. 4 (Langensalza) erwähnt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190304007, "Datum": "Anfang April 1903", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 13 der »Musik« II: Zitate aus Ludwig Karpaths Kritik zur Uraufführung der 9. Symphonie [11.2.1903] in »Der Tag« (Berlin 1903, Nr. 77) (a). \nK. Eschmann meldet, daß bei der Hugo-Wolf-Gedenkfeier in Mannheim das Hoftheaterorchester das Adagio der 7. Symphonie gespielt hat (b). \nGrunsky referiert aus Stuttgart: \n   »Vom Schapitzquartett ist die erste vollständige Aufführung des Brucknerschen Quintetts rühmlichst zu vermelden. Welche Größe in dem Ges-dur-Adagio, welche Erfindungskraft im Scherzo, im Trio! Man wird diese Eindrücke nicht so schnell los, wie es bei den meisten modernen Kammermusikwerken der Fall ist.« (c). \nSchönaichs Kritik der f-Moll-Messe, die im letzten Wiener Gesellschaftskonzert unter Löwe aufgeführt worden ist [7.3.1903], erwähnt von den Mitwirkenden nur die Sopranistin Bricht-Pyllemann (d).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190204007, "Datum": "Anfang April 1902", "Haupttext": "Bruckner-Meldungen in Heft 13 der »Musik« I:\n\r\nRichard Strauss führte mit dem Tonkünstler-Orchester die 1. Symphonie als Novität für Berlin auf (a).\n\r\nGrazer Konzertbericht von E. Decsey:\r\n   »Im Musikverein eine - leider nicht ganz glückliche - Aufführung der Siebenten von Bruckner.« [19.3.1902] (b).\n\r\nKarl Eschmann meldet aus Mannheim:\r\n   »Die beiden letzten Akademien brachten keine Novität, aber die gewaltige c-Moll-Symphonie [vermutlich 8. Symphonie gemeint, vgl. »Saison 1901/02«] von Bruckner und die F-dur-Symphonie von Brahms. Die erstere errang den Sieg vor der letzteren, beide wurden vom Hoftheaterorchester hervorragend unter Herrn Kählers Leitung interpretiert.« (c).\n\r\nKonzertbericht Dr. Flataus aus Nürnberg: \r\n   »Das Februarkonzert des Philharmonischen Vereins löste endlich eine alte Schuld und brachte Bruckners 7. Symphonie in E-dur [19.2.1902]. Kapellmeister Bruch hat sich sicher viel Mühe mit dem genialen Werk gegeben, aber ausgeschöpft haben weder er noch seine Musiker den Inhalt des Werkes.« (d).", "Letzte Änderung": "16.02.2023 11:14"}, {"ID": 189604006, "Datum": "Anfang April 1896", "Haupttext": "Bruckner nimmt in St. Michael an den kirchlichen Zeremonien der Karwoche teil. Frau Kathi muß ihn dabei begleiten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189404006, "Datum": "Anfang April 1894", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Siegfried Wagner in einem Konzert des Wiener Akademischen Wagner-Vereins geplant [vgl. 15.4.1894] (*). Ursprünglich bereits im Februar 1894 geplant? \"Im Februar sollte über Anregung des Herrn Hofcapellmeisters Hans Richter neben diesem Siegfried Wagner, der Sohn des Meisters, in einem von unserem Vereine zu veranstaltenden Concerte dirigieren. Leider vereitelte die schwere Erkrankung Hans Richter's das geplante Unternehmen.\" (**)", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186804087, "Datum": "Anfang April (?) 1868", "Haupttext": "Durch einen Mittelsmann Anfrage bei Bruckner, ob er die Nachfolge Sechters in Wien übernehmen würde. Bruckner antwortet nicht.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 192501004, "Datum": "Anfang 1925", "Haupttext": "Die vom Arbeitergesangverein »Freie Typographia« unter Heinrich Schoof [für den 1.2.1925?] geplante Aufführung des »Te deum« in Wien wird wegen vereinsinterner Querelen boykottiert und muß abgesagt werden [28.12.1924].", "Letzte Änderung": "12.12.2024 21:05"}, {"ID": 188800007, "Datum": "Anfang 1888", "Haupttext": "[recte 28.11.1887]\nAufführung der Klavierfassung des Quintett-Adagios (als Zugabe) durch August Göllerich Wladikawkas (in Rußland).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188600015, "Datum": "Anfang 1886", "Haupttext": "Bruckner wendet sich an Bote &amp; Bock wegen der Drucklegung der 5. Symphonie (*).\nBrief von Humperdinck aus Barcelona an seine Familie:\r\n»... Zuweilen, wenn ich in den Zeitungen von Brahms, Bruckner usw. lese, ... werde ich aus meinem spanisch-traumartigen Dasein aufgeschreckt ...« (**).", "Letzte Änderung": "23.08.2025 22:55"}, {"ID": 188000007, "Datum": "Anfang 1880", "Haupttext": "Bruckner interessiert sich für Franz Schaumanns Opernlibretto »Ilse«, das dieser Sucher in Leipzig gegeben hatte.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 185201014, "Datum": "Anfang 1852", "Haupttext": "Bruckner reist nach Wien, um Ignaz Aßmayr die Partitur des Requiems [WAB 39] vorzulegen. Er war ihm schon zuvor in St. Florian vorgestellt worden.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184501014, "Datum": "Anfang 1845", "Haupttext": "Karl Seiberl besucht Bruckner, der über das »Kaiser-Lied« improvisiert.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 101121220, "Datum": "Alltagsleben | Alltag", "Haupttext": "Alltagsleben\nSiehe hierzu den Schlagwort-Eintrag Alltagsleben https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13848/", "Letzte Änderung": "09.01.2025 09:52"}, {"ID": 100000000, "Datum": "Allgemeine Anmerkungen vorweg", "Haupttext": "Wie und wo finde ich was?\nAbkürzungen\r\nSiehe den Schlagworteintrag \"Abkürzungen\": https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13836/\nAlltagsleben\nhttps://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13848/\nAufführungen\nSind immer unter dem Datum beim betreffenden Datensatz vermerkt. Eine Zusammenstellung und Übersicht über die Aufführungen Brucknerscher Werke bis 1896 (A. Chronologisch sortiert, B. nach WAB-Nummern sortiert) finden sie hier.\nAufführungen außerhalb Österreichs und Deuschlands,\r\nchronologisch sortiert von 1864 bis 2020 (Stand November 2021), finden Sie hier.\nBerufliches\nhttps://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13849/\nBriefe | Visitenkarten\nhttps://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13850/\nBruckner-Feste / Bruckner-Tage etc.\nsiehe https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13867/\r\nWeitere Funde sind mit dem Suchbegriff \"Bruckner-Feier*\" möglich.\nChorwerke wie Motetten sind meist am besten mit dem Titel (z. B. Du bist wie eine Blume, Locus iste, Virga Jesse, Helgoland) aufzufinden, mit der WAB-Nummer nur bei selten genannten Werken.\r\nDie einzelnen WAB-Nummern können Sie unter der Kategorie \"Bruckner Werke\" für weitere Informationen aufsuchen. Dort sind alle Erwähnungen eines Werkes verlinkt zu finden. Weiterführende Informationen werden in Zukunft noch ergänzt werden.\nHinweise zu den Stichwörtern\nConsortium, Ehrendoktorat, Ehrenmitglied, Eisenbahn, Finanzielles, Gebetsaufzeichnungen, Harmonium, Hommage-Kompositionen, Improvisationen, Klavier/Flügel, Kopisten und Krankengeschichte sind in der Kategorie \"Schlagwort\" zu finden.\nMessen\r\nDie Messen finden Sie am besten mit den Begriffen Windhaager Messe, b-Moll-Messe, d-Moll-Messe, e-Moll-Messe und f-Moll-Messe.\r\nEine Suche mit den WAB-Nummern oder mit Suchbegriffen wie Messe in d-Moll etc. führt jedenfalls zu keinem oder höchst unvollständigen Ergebnis.\r\nDie einzelnen WAB-Nummern können Sie unter der Kategorie \"Bruckner Werke\" für weitere Informationen aufsuchen. Dort sind alle Erwähnungen eines Werkes verlinkt zu finden. Weiterführende Informationen werden in Zukunft noch ergänzt werden.\nHinweise zu den Stichwörtern\nOpernplänen, Orgel/Orgelproblemen, Pension/Verwicherungen, Photographien und Prüfingen sind in der Kategorie \"Schlagwort\" zu finden.\r\nHinweise zu Personen sind in der Kategorie Personen und Institutionen zu finden.\r\nHinweise zu Orten sind in der Kategorie Orte zu finden.\nPsalmen\r\nSie sind erfasst als 150. Psalm, 146. Psalm usw.\r\nDie einzelnen WAB-Nummern können Sie unter der Kategorie \"Bruckner Werke\" für weitere Informationen aufsuchen. Dort sind alle Erwähnungen eines Werkes verlinkt zu finden. Weiterführende Informationen werden in Zukunft noch ergänzt werden.\nHinweise zum Stichwort Religiöses/Religion sind in der Kategorie \"Schlagwort\" zu finden.\nSchüler\r\nUnter dem Schlagworteintrag \"Schüler\" (https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13835/) finden Sie weiterführende Links zu den Schulkameraden Bruckners, den Schülern, Schülerinnen und Sonntagsschülerinnen Bruckners in St. Florian, Linz und Wien (privat, Konservatorium und St. Anna) und zu den Universitätshörern.\nSchüler an St. Anna\r\nsiehe https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/archiv/event/detail/919200114/\nSchulkameraden\r\nsiehe https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/archiv/event/detail/919030822/\nSignaturen\r\nSiehe den Schlagworteintrag \"Signaturen\" https://www.bruckner-online.at/ABCD-119090714\nStreichquintett\r\nSie finden es am besten mit dem Suchbegriff Quintett. Hier kann es (selten) auch zu falsch positiven Resultaten kommen (z. B. bei Klavierquintetten anderer Komponisten). Sämtliche Erwähnungen des Quintetts sind zusammengeführt in der Kategorie \"Bruckners Werke\" unter https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/archiv/wab/detail/108/.\nHinweise zum Stichwort Studiengang sind in der Kategorie \"Schlagwort\" zu finden.\nSymphonien\r\nDie Symphonien finden Sie am besten mit dem Suchbegriff 1. Symphonie bis 9. Symphonie, d-Moll-Symphonie oder Nullte und f-Moll-Symphonie.\r\nEine Suche mit den WAB-Nummern oder den Begriffen Sinfonie oder Erste Symphonie o. ä. führt zu keinem oder höchst unvollständigen Ergebnis.\r\nDie einzelnen WAB-Nummern können Sie unter der Kategorie \"Bruckner Werke\" für weitere Informationen aufsuchen. Dort sind alle Erwähnungen eines Werkes verlinkt zu finden. Weiterführende Informationen werden in Zukunft noch ergänzt werden.\nHinweise zum Stichwort Testament sind in der Kategorie \"Schlagwort\" zu finden.\nVisitenkarten und undatierte Telegramme\r\nSiehe dazu den Eintrag \"Visitenkarten\" https://www.bruckner-online.at/ABCD-122071909\nVolksschüler\nhttps://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/archiv/event/detail/922151211/\nKleinere, selten genannte Kompositionen können auch mit der WAB-Nummer gesucht werden.\nHinweise zu den Werken sind in der Kategorie Bruckner Werke zu finden.\nHinweise zum Stichwort Wohnungen sind in der Kategorie \"Schlagwort\" zu finden.\nZeitschriften\nBruckner-Blätter und \nZeitschrift für katholische Kirchenmusik siehe Eintrag https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13839/\nZeitungen\r\nAllgemeine Hinweise zu Zeitungen siehe im Eintrag https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/vocabs/skosconcept/detail/13840/\nHinweise zum Stichwort Zeugnis sind in der Kategorie \"Schlagwort\" zu finden.", "Letzte Änderung": "04.11.2025 12:58"}, {"ID": 101120221, "Datum": "Albumblätter", "Haupttext": "Albumblätter\n[Ende Dezember 1874 (?)]\r\nUnterschrift \"Ant. Bruckner\" auf einem gefalteten Doppelblatt \"Glückwunsch Zum Neuen Jahre\", das u.a. auch die Unterschriften von J. Hellmesberger, Heinrich Proch, Rudolf Bibl, Johann Faistenberger, Ferdinand Weidinger, J. N. Zoczek und Josef Hamberger trägt (Thomas Kotte Autographen, Katalog 12, S. 6, Nr. 25, Oktober 2003, Preis 2400.- Euro, unverändert in Katalog 17, September 2005, Nr. 106, 2400 €).", "Letzte Änderung": "25.01.2024 20:08"}, {"ID": 188912246, "Datum": "ab Weihnachten 1889", "Haupttext": "Mehrere Aufführungen von Liszts »Heiliger Elisabeth« in der Wiener Oper - (*) z.B. am 25.12.1889.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 198510006, "Datum": "ab Oktober 1985", "Haupttext": "Aufführung aller 11 Symphonien, der [drei] Messen und des »Te deum« in den zwei folgenden Konzertjahren im Teatro Comunale in Bologna.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 191610006, "Datum": "ab Oktober 1916", "Haupttext": "Max Dietz hält im Wintersemester 1916/17 eine Vorlesung »Instrumentalmusik hohen Stiles in der romantischen Epoche«, in der er vermutlich auch Bruckner behandelt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191210006, "Datum": "ab Oktober 1912", "Haupttext": "Max Dietz hält im Wintersemester 1912/13 eine Vorlesung »Bahnbrecher der modernen Musik auf sinfonischem Gebiet, in großen Konzertwerken und in der Oper«, in der er wohl auch auf Bruckner zu sprechen kommt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 187810007, "Datum": "ab Oktober 1878", "Haupttext": "Bruckner wirkt im 16. Vereinsjahr des Wiener Schubertbundes bei einer Veranstaltung mit.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 194211006, "Datum": "ab November 1942", "Haupttext": "Friedrich Castelle wird auf Wunsch Glasmeiers in St. Florian tätig. U. a. sammelt und verwaltet er alle schriftlichen und bildlichen Unterlagen über Bruckner. Krankheitsbedingt arbeitet er später nur in Luxemburg, wo er eine Zeitungsdokumentation zusammenstellt [vgl. 1.3.1944].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 188611006, "Datum": "ab November 1886", "Haupttext": "Als Universitätsschüler Bruckners im Wintersemester 1886/87 sind von der Philosophischen Fakultät inskribiert\nJohann Fegerl [recte Johann Feuerl] und Hugo Hayman (*), Constantin Horna [* Saaz ca. 1867] und (?) Victor Kisel [* ca 1860 M.Szigeth](**), Emil Molnár (***), Karl Reska (* ca. 1866 Wien) (°) und Richard Siegmund (°°),\nvon der juristischen Fakultät Friedrich Brendler (H), Edmund Ritter von Dornfeld (H), Gustav Frid (H), Carl Fuchs (H), Heinrich Jechl (H), Emil Kralowsky (H), Karl Leth (H), Karl Ludwig (H), Adolf Mathias (H), Wilhelm Messer (H), Leo Müller (H), Johann Oheral (H) (Eintrag wieder gestrichen), Gustav Prodinger (H), Rudolf Spannagel (H), Otto Taussig (H) (Eintrag wieder gestrichen), Hugo Veticogna (H), Wilhelm Wimmerer (H) (Eintrag wieder gestrichen) und Ludwig Zaruba (H) (°°°).", "Letzte Änderung": "05.12.2024 09:25"}, {"ID": 188511006, "Datum": "ab November 1885", "Haupttext": "Als Universitätsschüler Bruckners sind im Wintersemester 1885/86 von der Philosophischen Fakultät inskribiert:\nFriedrich Baumhackl (*), Marcus Ehrenreich [siehe die Anmerkung] und Karl Goldmann (**), Bartol Inhof [* Nijemce ca. 1865], Ludwig Kahaun [* Wien ca. 1861], Josef Kreibig und Ludwig Kurowski [siehe die Anmerkung] (***), Emil Molnár (°), Franz Pfeifer, Hans Plank und Hans Reitter (°°), Josef Scheiwein und Wilhelm Schmidt (°°°) und K. Anton Weithofer (* ca. 1865 Kumrowitz) (#),\nvon der juristischen Fakultät Richard Conrath (H), Edmund Ritter von Dornfeld (H), Max Ewert (H), Heinrich Jechl (H), Ernst Jokl (H), Ernst König [vermutlich nicht identisch mit dem vom Mai 1876] (H), Eduard Ritter von Liszt (H), Karl Ludwig (H), Gustav Maix (H), Julius Natkis (H), Theodor Reimer (H), Friedrich Richter (H) (Eintrag wieder gestrichen), Rudolf Ritter von Rohm (H), Anton Scharff (H) (Eintrag wieder gestrichen), Theodor Sienkiewicz (H) und Victor Tjuka (H) (##).", "Letzte Änderung": "22.12.2024 19:41"}, {"ID": 188011006, "Datum": "ab November 1880", "Haupttext": "Als Universitätsschüler Bruckners im Wintersemester 1880/81 haben sich von der Philosophischen Fakultät inskribiert:\nFranz Cambala (*), Robert Haas (**), Josef Petters (Wölmsdorf 14.2.1859 - ?).(***), Eduard Spiegler und Albert Stephani (°),\nvon der juristischen Fakultät Carlo Freiherr von Baselli-Süssenberg (H), Rudolf Braun (H), Christian Freiherr von Ehrenfels (H), Felix Arthur Freund (H), Max Gerhardt (H), Friedrich Götsch (H), Richard Horn (H), Gustav Huth (H), Leopold Kandler (H), Robert Krätzig von Kreutzbruck und Lilienfeld (H), August Maria Nüchtern (H), Richard Ritter von Ott (Eintrag wieder gestrichen), Victor Pintner (H), Victor Pollak (H), Wolfgang Rigler (H), Robert Schnürdreher (H) (Eintrag wieder gestrichen), Eduard Camil Teisseyre (H), Theodor Tomala (H) und Albert Wehli (H) (°°).", "Letzte Änderung": "16.12.2024 08:43"}, {"ID": 187711006, "Datum": "ab November 1877", "Haupttext": "Als Universitätsschüler Bruckners im Wintersemester 1877/78 haben (hatten) sich von der Philosophischen Fakultät inskribiert:\r\n(Karl Dümler und Martin Einfalt) (*), Max Herbeck (**), (Carl Kreutzer) (***), (Gustav Mahler) und Josef Mayer (°), (Johann Petkovsek) [siehe die Anmerkung] und Richard Plasche [siehe die Anmerkung] (°°), Emil Stössel (* ca. 1859 Brünn) und (Edmund Ullrich) (°°°),\r\nvon der juristischen Fakultät Emil Baiersdorf (H), Peter Paul Burkart (H), Arthur Freund (H) (Eintrag wieder gestrichen), Rudolph Gutmann (H), Victor Hamburger (H) (Eintrag wieder gestrichen), Isidor Hatschek (H) (Eintrag wieder gestrichen), Andreas Kienast (H) (Eintrag wieder gestrichen), Karl Kratochwill (H) (Eintrag wieder gestrichen), Julius Kugy (H), Sigmund Ritter von Lössl (H), Carl Postinger (H), Karl Schlosser (H) und Alexander Toldt (H) (Eintrag wieder gestrichen) (#).", "Letzte Änderung": "17.12.2024 18:16"}, {"ID": 187611006, "Datum": "ab November 1876", "Haupttext": "Als Universitätsschüler Bruckners im Wintersemester 1876/77 haben (hatten) sich von der Philosophischen Fakultät inskribiert:\n(Alois Höfler), Robert Klose und Ernst Knaur (*), (Carl Kreutzer) (**), Ludwig Mass (* Nikolsburg ca. 1856) (***), Konstantin Prokopowitz (* ca. 1852 Bukowina) und Cäsar von Scheidlein (°), Norbert Schwaiger, (Johann Sicherl (26.12.1857 Loitsch/Krain - ?), Johann Siegel und Friedrich Stiasny) (°°) und (Rudolf Voelkl) (* ca. 1858 Triest) (°°°),\nvon der juristischen Fakultät Adolf Bäck (H), Arthur Freund (H) (Eintrag wieder gestrichen), Nikolaus Grigorievic (H), Karl Havelka (H), Isidor Heller (H+K), Josef Ritter von Hoch (K), Bernhard Hönigsberg (H), Arthur Ritter von Kronenfels (H), Julius Monath (H), Julian Napadiewicz (H), Richard Newald (H), Gustav Prager (H), Julius Puchy (H), Alexander Toldt (K) und August Vonderheid (K) (#).", "Letzte Änderung": "21.12.2024 00:29"}, {"ID": 185511006, "Datum": "ab November 1855", "Haupttext": "Das Rechnungsbuch des Jahres 1856, das mit dem November 1855 beginnt, listet [wann genau, evtl. erst nach dem Dezember 1855 oder (Heybal!) April 1856 oder erst im Oktober 1856?] einige Ausgaben für die Stiftsmusik auf [fast alles in lateinischer Schrift]:\r\n\"1. Besoldung des [... Andreas Schlager ...]\r\n2. [Besoldung des] Vorstehers und Musiklehrers der Sängerknaben H Franz Gruber l. P. .S. N 7. et N 8.  .  .  .  144 [fl]     \r\n3. [Besoldung des] provisor. Organisten H Anton Bruckner P. S. N. 9.   .   .   80 [fl]     \r\n4. [Besoldung des] Musikers Josef Heybal l. P. S. N. 10.   .   .   .   .   .    200 [fl]     \r\n5. [Besoldung des] H Joseph Seyberl l. P. S. N. 11.   .   .   .   .   .   .    .   60 [fl]   \r\n6. [Besoldung des] jeweil. Lehrers der Sängerknaben l. P. S. N. 12.   .  .   .  36 [fl]     \r\n7. [Besoldung des jeweil.] Gesanglehrers d. Sängerknaben l. P. S. N. 13.   .  .   .  36 [fl]     \r\n8. [... Haushälterin ... 9. Gerichtsadvokat ...]     \r\n[überwiegend in Kanzleischrift, die Bedeutung der Abkürzung \"pr\" noch unklar:]\r\nHievon kom[m]en in Abzug: a) Der Gehalt des im April als Schullehrer nach Attnang versetzten Jos. Heybal pr   .   .   .  100 f \r\n     b) der Gehalt des zum Dom-Organisten in Linz beförderten Ant. Bruckner für 10 Monate pr  .   .   .   .   .   67 fl\r\n     c) Die durch 1 Monat unbesetzten Stellen eines Gesang- u Normal-Lehrers d. Sängerknaben pr  .   .   .  6 fl [...]\"", "Letzte Änderung": "07.09.2026 21:44"}, {"ID": 187202146, "Datum": "ab Mitte Februar 1872", "Haupttext": "Johann Evangelist Habert hält sich zwei Monate (also bis etwa Mitte April 1872) in Wien auf. Er trifft u.a. mit Herbeck zusammen, mit Franz Krenn, Josef Böhm, Dr. Hausleithner, Ernst Stoiber, Dr. Ambros und vermutlich auch Bruckner. \"Natürlich kannte Habert auch den Hoforganisten Anton Bruckner, der früher Domorganist in Linz war. An seinen Erfolgen als Orgelvirtuos und Componist nahm Habert warmen Antheil, wenngleich sich das Ringen und Schaffen Bruckners im großen und ganzen auf einem anderen Gebiete bewegte, so dass kein häufigerer Verkehr zwischen Bruckner und Habert sich entwickelte.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189605006, "Datum": "ab Mai 1896", "Haupttext": "Kathi Kachelmayr, die schon seit längerem auch über Nacht in Bruckners Wohnung bleibt, bringt ihre Tochter [Ludowika Kutschera (*)] zur Unterstützung bei der Krankenpflege mit (**).\nFür das Sommersemester 1896 waren für Bruckners im Vorlesungsverzeichnis angekündigte Vorlesung über Harmonielehre von der philosophischen Fakultät Emil Flesch inskribiert (***) und von der juristischen Fakultät Franz Lang, Modest Lewicki, Wilhelm Mayer, Emil Medak, Hugo Medak, Camillo Prock und Wilhelm Stenner (°).", "Letzte Änderung": "24.11.2025 17:21"}, {"ID": 188505006, "Datum": "ab Mai 1885", "Haupttext": "Im Sommersemester 1885 haben sich von der Philosophischen Fakultät als Universitätsschüler Bruckners inskribiert:\nMichael Burger [siehe die Anmerkung] (*), Michael Paczowski (* Galizien ca. 1861) und Robert Plohn [siehe die Anmerkung] (**), Ernst Reimer, Hans Reitter und Albert Santner (***) und Alfred Tauber (°),\nvon der juristischen Fakultät Karl Dattler (H), Edmund Ritter von Dornfeld (H), Emil Mark (H) (Eintrag wieder gestrichen) und Albinus Nagy (H) (°°).\n \nWahrscheinlich im Mai 1885 überschreibt und ergänzt Franz Schalk Bruckners Bleistifteintragungen in der Partitur der 7. Symphonie mit schwarzer Tinte (°°°).\n \nAnfang Mai macht Franz Schalk auch Eintragungen in der Partitur, die keine autographen Vormerkungen Bruckners zur Grundlage haben (#).", "Letzte Änderung": "20.06.2025 09:35"}, {"ID": 188305006, "Datum": "ab Mai 1883", "Haupttext": "Als Universitätsschüler Bruckners im Sommersemester 1883 haben (hatten) sich von der Philosophischen Fakultät inskribiert\r\n(Moriz Rosenthal und) Richard Scharpff (*), Sigmund Stransky und Julius Wahle (**),\r\nvon der juristischen Fakultät Carl Bowitz (H), Alois Jambour (H), Hans von Schneller (H), Ludwig Wahrmund (H) und Emil Wolf (Pohrlitz) [nicht der Emil Wolf vom November 1883] (H) (***).", "Letzte Änderung": "11.12.2024 08:14"}, {"ID": 188105006, "Datum": "ab Mai 1881", "Haupttext": "Als Universitätsschüler Bruckners im Sommersemester 1881 hat sich von der Philosophischen Fakultät Franz Cambala inskribiert (*),\nvon der juristischen Fakultät Rudolf Braun (H), Friedrich Druschba (H), Leopold Kandler (H) (Eintrag wieder gestrichen), Robert Krätzig von Kreutzbruck und Lilienfeld (H), Moriz Krebs (H) und Eduard Camil Teisseyre (H) (**).", "Letzte Änderung": "21.09.2024 12:50"}, {"ID": 187705006, "Datum": "ab Mai 1877", "Haupttext": "Als Universitätsschüler Bruckners im Sommersemester 1877 haben (hatten) sich von der Philosophischen Fakultät inskribiert\r\n(Adalbert Bayer und Johann Chrapek [siehe die Anmerkung]) (*), (Robert Klose und) Carl Kreutzer (**), (Friedrich Löwi) (***), (Konstantin Prokopowitz) und Cäsar von Scheidlein (°) und (Louis von Stockert) (°°),\r\nvon der juristischen Fakultät Teodor Bordolo Abondi von Borca (H) (Eintrag wieder gestrichen), Peter Paul Burkart (H), Karl Havelka (K) (Eintrag wieder gestrichen), Josef Ritter von Hoch (K) (Eintrag wieder gestrichen), Julius Kirchner (H) (Eintrag wieder gestrichen), Arthur Ritter von Kronenfels (H) (Eintrag wieder gestrichen), Carl Postinger (H), Julius Puchy (H) (Eintrag wieder gestrichen), August Vonderheit (H) (Eintrag wieder gestrichen) und Georg P. Zockits (H+K) (Eintrag wieder gestrichen) (°°°).", "Letzte Änderung": "17.12.2024 17:23"}, {"ID": 187606006, "Datum": "[ab?] Juni 1876 (??)", "Haupttext": "Bruckner unternimmt metrische Studien zu Beethovens 3. und 9. Sinfonie. Er macht sich Notizen in seinem Kalender (auf den Blättern Juni bis Oktober 1876) (*), an die sich Untersuchungen zu seiner 4. Symphonie anschließen (**). \n   [Vermutlich ursprünglich am (jetzt beschädigten?) rechten Rand notiert, analog zu Mai und Juli (dort am linken Rand)] Wöchentliche Numerierung [8 9 10 11 12] der Privatstunden Kiss [(??) Beginn am erst 30.6.?] oder Steiner (***). Das Exemplar der Eroica-Partitur mit seinen Anmerkungen ist erhalten geblieben (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186306013, "Datum": "ab Juni 1863", "Haupttext": "Kopierung der f-moll-Symphonie, möglicherweise für das Münchener Musikfest im September.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184510025, "Datum": "ab Herbst 1845, St. Florian", "Haupttext": "In St. Florian [einige Abschriften vermutlich auch früher] studiert Bruckner u.a. Werke von:\nAlbrechtsberger (a),\r\nAumann [vgl. 8.12.1846 und Weihnachtsfeste 1845 - 1849] [WAB 282], vier Responsorien [WAB 287, WAB 288, WAB 289, WAB 290] (b), (das »Ave Maria« vermutlich in der Kronstorfer Zeit entstanden (b1),\r\nBach (Fugen aus dem 1. Teil des Wohltemperierten Klaviers von Johann Sebastian Bach, BWV 865 [WAB 293], BWV 866 [WAB 294] und BWV 869 [WAB 295], ziemlich sicher nicht von Bruckner selbst abgeschrieben) (b2),\r\nCaldara (Graduale »Ostende nobis« [WAB 279] und Offertorium »In te Domine speravi« [WAB 285] zum 1. und 4. Advent 1845-1849), Fuge aus dem Graduale Benedictus es Deus [WAB 283] und Fuge aus dem Offertorium Ave Maria [WAB 284] (c),\r\nCurassier (Klavierstück »Trompetten-Marsch«) [WAB 327] (c1),\r\nEybler (Gloria-Fugen) [zu WAB 254] aus dem Gloria der Missa Sancti Mauritii [WAB 297] und der Missa Sancti Michaelis [WAB 298], Abschrift aus dem Gloria der Missa Sancti Wolfgangi [WAB 299], aus dem Offertorium Terra tremuit et quievit [WAB 286] (d),\r\nFrescobaldi,\r\nJosef Haydn (»Gloria«-Amen aus der Messe in G-Dur Hob. XXII/6 (St. Nikolaus) [WAB 301], vgl. 26.12.1845) (e)\r\nund Michael Haydn [vgl. 31.12.1845 »Te deum«, 11.4.1846 »Cäcilienmesse«, 1.11.1845-49 »Timete Dominum« und 2.11.1846 »Requiem«] [zu WAB 254] (f) und Deutsche Messe in B-Dur »Hier liegt vor deiner Majestät« [WAB 269] [siehe die Anmerkung] (f1),\r\nMarpurg (dessen Lehrbuch »Die Abhandlung von der Fuge«) [WAB 251 und WAB 255] (g),\r\ndarunter Notenbeispiele von Johann Christoph Pepusch, Johann Gottlieb Graun, Johann Joachim Quantz, Frescobaldi, Fux, Mattheson, Boivin und Hurlebusch (g1),\r\nMendelssohn (»Paulus«, vgl. 22.12.1847) [WAB 314] (h),\r\nMozart (Fuge KV 426, Fuge »In te domine« aus KV 141 [WAB 291] [vgl. 25.12.1845], Offertorium »Tremendum« [vgl. 29.7.1848], Fugen aus der Messe in D-Dur KV 194 [WAB 322] [vgl. 19.4.1846], Kanon aus dem Kyrie der Missa brevis in C-Dur KV 258 [WAB 308], Fugeneinsatz aus der Fantasie in f-Moll KV 608 [WAB 273]) (i)\r\nund [in der Florianer Zeit?] Abschrift eines fälschlich Mozart zugeschriebenen Requiems (KV Anh. 237) (i1),\r\nJoseph Anton Pfeiffer (Fuge in C-Dur, WAB 302) (i2),\r\nPreindl (nicht identifiziert) (j) und Preindl »Melodien von allen deutschen Kirchenliedern« [WAB 275] (j1),\r\nReissiger (Abschrift fremder Hand (laut Max Auer Johann Baptist Weiß) von Reissigers Fuge in Es aus der H-Dur-Messe [WAB 303] (j2),\r\nGeorg Reutter (Graduale »Deus Salvator Noster«, vgl. 26.10.1845) [WAB 278] (k),\r\nSpieß, Umlauff (Orgelstimme und Schlußchor-Fuge des Offertoriums »Jubilate Deo« [WAB 271], vgl. 22.11.1845 und 22.11.1847) (l) und\r\nZaininger (Fuge »Veni Sancti«) [WAB 320] (m).\nErhalten sind außerdem Abschriften von Cherubini (Orgelstimme des Offertoriums »Ecce panis angelorum« [WAB 280], aufgeführt am 22.6.1848, 19.6.1851 und 10.6.1852 (Fronleichnam, Fest Corpus Christi) und am 2.7.1854 und, eventuell erst 1886, »Agnus dei« aus einer Messe in C-Dur [WAB 326]) (n),\r\nBerardi (o),\r\nKirnberger (Zirkel-Canon) aus Marpurgs \"Abhandlung von der Fuge\" [WAB 251 und WAB 255] (p),\r\nPohl [zu WAB 254] (q),\r\nVanhal (Themenfragmente eines »Viderunt«) [recte: Michael Haydn WAB 316?] (r), Klaviersonate in Es-Dur, op. 32/2 [WAB 277] (r1), viertaktiges Fugenthema [WAB 312] (r2),\r\nNefischer (Offertorium »Protege Domine«, vgl. 31.12.1845) (s), - von Nefischer kam in diesen Jahren auch ein Requiem in Es zur Aufführung (s1) -,\r\nBeethoven (Fuge »Preiset ihn, Ihr Engelschöre« aus »Christus am Ölberg« ohne Aufführungsnachweis, Messe in C-dur, vgl. 29.7.1848) (t),\r\nKattinger (u),\r\nAiblinger (Fuge »Cum sanctis« aus dem Requiem, nach dem 28.8.1846) (v),\r\nHändel (»Hallelujah«-Fuge aus »Messias«, vgl. 11.4.1846) (w),\r\nKeinersdorfer (»Osterresponsorien«, vgl. 11.4.1846) (x) und\r\nunbekannten Autoren [zu WAB 254, zu WAB 327] (y), z.B. eine Klaviersonate (y1), einen »Canon auf einen gegebenen Choral« (y2), die Violinstimmen eines »Ave Maria« von Konstanze Geiger [= später Ruttenstein?] [WAB 324] (y3), ein »Alleluja ins Choral« und eine Klavier-Fuge in a-Moll [in WAB 327] (y4) und eine Orgel-Fantasie in As-Dur [in WAB 327] (y5).\n[wann?] Studienblatt mit Notizen zu Frescobaldi, Mattheson, Hurlebusch, Froberger [siehe die Anmerkung], Spiehs, zu Kirchentonarten (z1).\n[wann?] \"Canon auf einen gegebenen Choral gesetzt\" \"Par Ant. Reicha Paris 1824\" [WAB 313] (z2).\n[wann?] Skizze zu einem 4-stimmigen Chor \"stehts dann still in seinem Lauf, ziehts unser lieber Herrgott auf\" [WAB 237] recto und zu einer \"Fuga in G-Moll\" [WAB 245] verso (z3).\n[wann?] Abschrift eines \"Ave Maria\" von Sechter [recte Becker? Valentin Eduard Becker?] durch Bruckner [nicht gesichert] [WAB 307] (z4).\n[wann?] Abschrift [vermutlich nicht Bruckners Notenschrift] eines Variationenwerkes in E-Dur op. 45 von Joseph Mayseder [WAB 306] (z5).\n[wann?] Abschrift des Wanderlieds op. 14 von Heinrich Proch [ziemlich sicher der Notentext nicht von Bruckner] [WAB 276] (z6).\n[ohne Beteiligung Bruckners? wann?] \"Lamentationes Jeremiae\" (lat. Text mit deutscher Übersetzung) (z7).", "Letzte Änderung": "06.02.2026 10:55"}, {"ID": 184509257, "Datum": "ab Ende September 1845", "Haupttext": "Der Schulgehilfe Bruckner, Nachfolger Hans Schlägers, wohnt bei der Lehrersfamilie Bogner (*) und erhält 36 Gulden Jahreslohn (**).\r\nEr ist bis 1849 supplierender [?(°)] Stiftsorganist (***).", "Letzte Änderung": "08.05.2025 22:10"}, {"ID": 186112013, "Datum": "ab Dezember 1861 (bis Juli 1863)", "Haupttext": "Unterricht in Formenlehre, Komposition und Instrumentation bei Otto Kitzler, aufbauend auf der Formenlehre Richters, Beethovens Sonaten, der Instrumentationslehre von Marx und (°) Lobes Kompositionslehrbuch.\r\n     Kitzler macht Bruckner u.a. auf Liszt, Berlioz und Cherubini (*) aufmerksam. Im Studienbuch wurden Notenbeispiele von E. F. Richter, Lobe und Marx verwendet (**).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 06:24"}, {"ID": 188412276, "Datum": "ab dem 27.12.1884 in Leipzig", "Haupttext": "Bruckner trifft außer mit Nikisch (*) in Leipzig u.a. mit Reinecke (**), Carl Riedel (***), Kahnt (°) und möglicherweise im Hotel Hauffe mit Bülow zusammen. \r\n   Auch das »Hotel de Ruessi« ist [von fremder Hand] im Notizbuch verzeichnet.\nEr lernt die Schauspielerin Salbach kennen, von deren Schönheit er noch nach Jahren schwärmt [vgl. 6.-8.6.1891] (#).\nVom Besuch der Proben zur 7. Symphonie zeugen Eintragungen Bruckners mit Änderungswünschen zur Interpretation (°°).", "Letzte Änderung": "06.12.2024 16:51"}, {"ID": 186810014, "Datum": "ab Anfang Oktober 1868", "Haupttext": "Bruckners erste Wiener Wohnung ist in der Währinger Straße 41; er zahlt pro Quartal 45 [?] Gulden 50 Kreuzer an den Vermieter, Herrn Höhne. Bruckners Schwester Anna führt ihm den Haushalt (*).\nAls Seelsorger sind Pater Schneeweis und später Pater Grab [recte Graff?] überliefert (**).\nDas Jahresgehalt beträgt 800 fl (***), das Privatstundenhonorar 3 fl (#).\nGleich nach der Ankunft in Wien hatte Bruckner Herbeck besucht (°).\nAn der Universität hört Bruckner Hanslicks Vorlesung über Musikgeschichte (bis Ostern 1869) (°°).", "Letzte Änderung": "08.03.2023 23:58"}, {"ID": 187308066, "Datum": "ab 6.8.1873, Mittwoch (?)", "Haupttext": "Kuraufenthalt in Marienbad (Hotel »Weißes Rößl«, Kurgast-Nr. 5063).\r\n    Durch Janetscheks Vermittlung wird Bruckner [noch in Karlsbad] mit Kapellmeister August Labitzky bekannt, mit dem er die 2. und 3. Symphonie studiert.\nBrief Bruckners an Wagner [wann genau?]:\r\n    Will ihm die beiden Symphonien vorlegen [Von einer Antwort Wagners ist nichts bekannt] (°).\nIn Marienbad läßt Bruckner bei dem Photographen W. Jerie ein Bild [IKO 7] anfertigen [siehe die Anmerkung] (*).\nEr spielt auch auf der Orgel der Pfarrkirche (II/16), die 1848 von Ferdinand Guth erbaut worden war (**).", "Letzte Änderung": "30.10.2025 11:12"}, {"ID": 189605316, "Datum": "ab 31.5.1896, Sonntag", "Haupttext": "Gebetsaufzeichnungen [bis 6. Juni; der 4. Juni fehlt].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 188009255, "Datum": "ab 25.9.1880, Samstag [?]", "Haupttext": "Gebetsaufzeichnungen Bruckners.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188407217, "Datum": "ab 21.7.1884 (bis ca. 29.7.1884)", "Haupttext": "Aufenthalt in Bayreuth. Bruckner sammelt Wagner-Souvenirs - Efeublätter vom Grab (*) und Steine vom Festspielhaus nach dem »Parsifal«.\r\n   Göllerich überliefert, daß es zu Kontakten mit Henriette Sammet kam und daß sich in Kirchen und an Jean Pauls Grab Bruckners Zählmanie wieder zeigte (**).\r\n   Bruckner wird von Marsop an Wagners Grab beobachtet (***).\nEr trifft Wolzogen (#) und vermutlich de Sandt und Groß (##), Ostini (°) und Liszt, der u.a. am 23.7. Kienzl (°°) und am 31.7. Lachmund (°°°) begegnet.\nHumperdinck war mindestens seit dem 18.7.1884 (Generalprobe) in Bayreuth. In der 4. Vorstellung am 27.7.1884 dirigierte er den 1. Akt (ebenso die 6. Vorstellung am 31.7.1884) (###).\nDer Brünner Tagesbote Nr. 171 vom 26.7.1884 berichtet auf S. 1 (signiert \"C. W.) von der Ankunft in Bayreuth und der ersten Parsifal-Aufführung und erwähnt die Brünner Reisegenossen vom Wiener Sonderzug (Otto Kitzler ist nicht erwähnt).\r\nIm Tagesboten Nr. 173 vom 29.7.1884 schildert C. W. die Entstehung der Glockentöne, Cosimas Verhalten, die Situation an Wagners Grab - stumm, die Herren entblößten Hauptes. Ein Aufseher verteile bereitwillig Efeublätter als Andenken an die Damen. Am 22.7.1884 Empfang in Wahnfried (Levi unterhält sich mit dem Brünner Dirigenten Frank, Josef Rubinstein und Liszt spielen Mazeppa) (a).\nIn Bruckners Nachlass fanden sich \"Bayreuther Festblaetter in Wort und Bild. (Hrsg. von der Central-Leitung des Allgemeinen Richard Wagner-Vereines). München 1884\", die Beiträge verschiedener Autoren aus acht Ländern und Faksimilia aus Wagner-Partituren enthalten (b).", "Letzte Änderung": "12.10.2025 03:44"}, {"ID": 189103217, "Datum": "ab 21.3.1891", "Haupttext": "[möglicherweise nur am 23.3.1891]\r\nAuf Anregung Meißners wirkt Bruckner als Orgelimprovisator bei den Männerpredigten des Jesuitenpaters Heinrich Abel in der Augustinerkirche mit. Bruckner verwendete u.a. Themen aus Wagners »Parsifal« (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 197200006, "Datum": "ab 1972", "Haupttext": "In der Zeit bis 1974 werden in einem Konzertzyklus an der Mailänder Scala die 1. und die 3. bis 9. Symphonie aufgeführt [prov. WAB 86].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 189700003, "Datum": "ab 1897", "Haupttext": "Der Linzer Bankdirektor Franz Deschl stiftet die Marmorplatte über Bruckners Sarg (unterhalb der Orgel) [evtl. ca. 1923, vgl. Auers Aufruf \"September 1924\"] (*).\n[1902?] Brief Gustav Mahlers an Göllerich:\r\n     Über sein Verhältnis zu Bruckner, dessen Schüler im eigentlichen Sinn er nie gewesen sei (**).\nBrief von Fürstin Hohenlohe an Göllerich:\r\n     Über Bruckners Auftreten und Akzeptanz in höheren gesellschaftlichen Kreisen (***).\n[zwischen 11.10.1896 und 1900, vor dem jeweiligen 17. Oktober]\r\nBrief von Hofrätin von Catharin, Wien, an Propst Ferdinand Moser in St. Florian:\r\n     In ihrem Besitz sei eine überlebensgroße Marmorbüste, die frappierend Bruckner ähnele, und die sie für eintausend Gulden zum Verkauf anbiete. Zusatz von anderer Hand \"17/10 [17.10.1896?] selbstverständlich höflich abgelehnt\" (°).\n[undatiert] Artikel \"Vom alten Bruckner\" (°°).\nArtikel von Fritz Grüninger \"Vom Grabe Richard Wagners zum Sarkophag Anton Bruckners\" (°°°).\nArtikel, signiert \"K. G.\" (Karl Grunsky), \"Bruckner\" (2 Teile) (#).\nArtikel von Ludwig Karpath \"Heiteres von Brahms, Bruckner und Menzel\" (##).\n[vermutlich der Artikel vom 23./24.2.1938 im Linzer Volksblatt auf S. 6 gemeint:]\r\nArtikel von Franz Xaver Müller \"Toni Adamberger und St. Florian\" (2 Teile) [mit Bruckner-Bezug?] (###).\nWeitere undatierte Artikel ohne Quellenangabe:\r\nvon Puller-Haynaichner \"Bruckneriana\", \"Erinnerungen an Anton Bruckner. III.\" (mit Anekdoten), \"Einige Bruckner Episoden\" (von Moritz Necker?), von Max Auer (Fragment), Artikel mit Anekdoten, von Richard Specht \"Ein Gespräch mit Brahms\" (a).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 185600006, "Datum": "ab 1856", "Haupttext": "Bruckner lernt Latein bei den Gymnasiasten Friedrich Thaner und Josef Aigner und studiert bei einem Geistlichen Psychologie (*).\nEr selber erteilt Klavierunterricht bei den Familien Reininger, Titze, Hirnschall [siehe die Anmerkung], Hofmann, Marie Ruckensteiner und (***) Familie Zaininger. Kontakte mit Bildhauer Rink [recte Rint] (**).\nOrgelschüler Ferdinand Edelhart, für den Bruckner ein Segenlied [WAB 267] harmonisiert, hilft bei Kirchendiensten aus (°).\nDetails aus dem Alltag (Wirtshäuser, Kleidung, Reinlichkeit etc.) werden von Joh. Kapermüller [siehe die Anmerkung], Frau Reininger, Emilie Hinghofer und Frau Hofmann berichtet (°°).\n[zwischen 1856 und 1868]\r\nBruckner soll des öfteren zu Familie Eidenberger nach Lustenau gefahren sein, wo er \"stets mit der guten Suppe versorgt\" wurde, die er so schätzte. Bei Frau Eidenberger soll er sich mit einem Ring revanchiert haben, in den die Widmung \"Der Perle von Lustenau\" eingraviert war (°°°).", "Letzte Änderung": "12.10.2025 09:50"}, {"ID": 184010156, "Datum": "ab 15.10.1840", "Haupttext": "Bruckner wird in den musikalischen Fächern von Johann August Dürrnberger unterrichtet.\r\n   Seine übrigen Lehrer sind (*): Michael Riedl (Religion), Peter Westermayr (stellvertr. Katechet), Johann Reingruber [siehe die Anmerkung], Josef Nicolini (Mathematik), Johann Kilian (Schreib- und Turnlehrer), Georg Pammer, Johann Mayr, die Lehrgehilfen Aloys Obermayr, Karl Schimon, Candidus Pany, der Zeichenlehrer Martin Merkh [siehe die Anmerkung] und die Gehilfen Ignaz Kindinger [siehe die Anmerkung] und Joseph Czech.\r\nPauspertl unterrichtet »Allgemeine Methodik« (**).", "Letzte Änderung": "09.12.2024 21:46"}, {"ID": 188611016, "Datum": "ab 1.11.1886, Montag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen vom 18.11.1886): »Seit 1. Nov. 7 fl [für Kathi?] ... [weitere Beträge für:] Cig [Zigarren?], Wäsche, Wasser, Holz, Kerzen, Milch, Brantw. [Branntwein], Basta [Zahnpasta?], Zins«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 198212095, "Datum": "9. und 11.12.1982, Donnerstag bzw. Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra unter Rafael Kubelik.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197411095, "Datum": "9. oder 10.11.1974, Samstag oder Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan in der New Yorker Carnegie Hall.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 201509096, "Datum": "9.9. - 7.10.2015, Mittwoch bis Mittwoch", "Haupttext": "Internationales Brucknerfest in Linz.", "Letzte Änderung": "22.10.2025 06:47"}, {"ID": 201209096, "Datum": "9.9. - 5.10.2012, Sonntag bis Freitag", "Haupttext": "Brucknerfest in Linz, u. a. mit Aufführungen der 4. Symphonie (Fassung 1874), der 5. und 8. Symphonie.", "Letzte Änderung": "01.08.2026 18:36"}, {"ID": 202309095, "Datum": "9.9.2023, Samstag", "Haupttext": "John Berky (Michael Cucka war kurzfristig erkrankt) veranstaltet das 15. \"Bruckner-Marathon\" (Brucknerathon) in Connecticut.", "Letzte Änderung": "23.09.2025 22:26"}, {"ID": 201209095, "Datum": "9.9.2012, Sonntag", "Haupttext": "Cornelis van Zwol erhält die Kulturmedaille des Landes Oberösterreich.", "Letzte Änderung": "03.12.2024 13:22"}, {"ID": 200109095, "Datum": "9.9.2001, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der Jodok-Kantate [WAB 15] in Utrecht unter Rene Veen (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199909095, "Datum": "9.9.1999, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie (2. Fassung, Nowak) durch das Bayerische Staatsorchester unter Zubin Mehta im 70. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London. Solist in Chopins e-Moll-Klavierkonzert ist Evgeny Kissin.", "Letzte Änderung": "11.01.2024 13:48"}, {"ID": 199809095, "Datum": "9.9.1998, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel von Christian Boenike »«... komponiert wie i wolln hab!« Anton Bruckners erste Symphonie« [Einführung] zum Konzert des Sinfonieorchesters des MDR Leipzig bei den 48. Berliner Festwochen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199709095, "Datum": "9.9.1997, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das European Union Youth Orchestra unter Bernard Haitink im 68. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London. Solist in Beethovens G-Dur-Klavierkonzert ist Emanuel Ax.", "Letzte Änderung": "11.01.2024 13:34"}, {"ID": 199609095, "Datum": "9.9.1996, Montag", "Haupttext": "Gedenkkonzert für Sergiu Celibidache mit den Münchner Philharmonikern unter Zubin Mehta [in München]. Das Programmheft enthält einen Artikel von Dietmar Holland \"Ein unzeitgemäßer Symphoniker. - Zu Anton Bruckners 100. Todestag (11. Oktober)\" (*) und einen Text von Reinhard Schulz \"An den Wurzeln des Klanges: Anton Bruckner und seine neunte Symphonie\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199509095, "Datum": "9.9.1995, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Ali Grasböck »Der eßbare Bruckner« in den Oberösterreichischen Nachrichten (*).\nAufführung der 8. Symphonie (2. Fassung, als alleiniges Werk) durch das BBC Symphony Orchestra unter Günter Wand im 62. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London (**).", "Letzte Änderung": "11.01.2024 11:15"}, {"ID": 199209095, "Datum": "9.9.1992, Mittwoch", "Haupttext": "Präsentation der CD-Neueinspielung der 2. Symphonie (in den von William Carragan erstellten Fassungen 1872 und 1873 durch das Bruckner-Orchester Linz unter Kurt Eichhorn) bei einer Pressekonferenz in Linz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199109095, "Datum": "9.9.1991, Montag", "Haupttext": "Artikel von Reinhold Tauber \"Nichts mehr ist selbstverständlich. Bruckner-Fest-Eröffnung im Zeichen der Ost-Geschehnisse mit Corti-Festrede\" in den Oberösterreichischen Nachrichten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199009095, "Datum": "9.9.1990, Sonntag", "Haupttext": "Eröffnung der vom ABIL gestalteten Ausstellung »Symphoniker ... mein Lebensberuf« in Schwäbisch Hall (*).\n \nAufführung der 5. Symphonie durch das BBC Symphony Orchestra unter Günter Wand im 60. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London (**).", "Letzte Änderung": "10.01.2024 14:42"}, {"ID": 198909095, "Datum": "9.9.1989, Samstag", "Haupttext": "Eröffnung der von Erich Nowotny eingerichteten Bruckner-Gedenkräume in Kronstorf (*).\nDas zugehörige Plakat (IKO 517) stammt von Gerhard Umhaller (**).\nEin von Ewald Reinegger gestaltetes Plakat (IKO 518) lädt zur Besichtigung des Bruckner-Zimmers ein (***).\nAn diesen Tag erinnert auch ein eigens geschaffener Poststempel (IKO 522b) (°).\r\nBundespräsident Rudolf Kirchschläger richtet ein Grußwort an die Gemeinde (°a).\r\nAn allen September-Sonntagen wird der wiederentdeckter Bruckner-Film von 1936 gezeigt (°b).\n \nArtikel von Manfred Pichler \"Ich komponiere wie ein verliebter Narr. In der Klangwolke der Ars electronica wird der Orgeldonner Anton Bruckners wieder auftrupfen ...\" in \"Der Standard\" auf S. III (°°).", "Letzte Änderung": "06.04.2025 21:53"}, {"ID": 198809095, "Datum": "9.9.1988, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Hallé-Orchestra unter Stanislaw Skrowaczewski im 60. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London.\nAuf dem Programm stehen zuvor Werke von Robert Schumann (\"Manfred\"-Ouvertüre) und Richard Wagner (Wotans Abschied aus der \"Walküre\" mit James Morris).", "Letzte Änderung": "10.01.2024 14:17"}, {"ID": 198609095, "Datum": "9.9.1986, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Colin Davis im 56. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London. Auf dem Programm steht zuvor die Symphonie Nr. 6 von Karl Amadeus Hartmann.", "Letzte Änderung": "10.01.2024 09:33"}, {"ID": 198309095, "Datum": "9.9.1983, Freitag", "Haupttext": "Rekonstruktion des Wiener Konzerts vom 12.1.1896 (u.a. mit dem »Te deum« und Chören von Brahms) in Linz durch das Symphonieorchester des Tschechoslowakischen Rundfunks unter Frantisek Vajnar (*).\nAufführung des vierstimmigen \"Ave Maria\" [WAB 5] und des Tantum ergo D-Dur [WAB 32 oder WAB 42?] durch die Wiener Singakademie (**) unter Agnes Grossmann in der Franziskanerkirche in Wien. Mitwirkende [nur bei Zoltan Kodalys \"Missa brevis\"?] sind Susanne Feyertag (Sopran), Halina Piskorska (Sopran), Elfriede Obrowsky (Alt), Peter Jankowitsch (Tenor), Karl Ulz (Baß) und Peter Planyawsky (Orgel) (***).", "Letzte Änderung": "12.12.2025 13:15"}, {"ID": 198109095, "Datum": "9.9.1981, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie (laut gedrucktem Programm die 1. Fassung 1873, vermutlich aber die 2. Fassung 1877/78) durch das Orchestre de Paris unter Daniel Barenboim im 53. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London.\nAuf dem Programm steht zuvor Beethovens Vierte Symphonie.", "Letzte Änderung": "10.01.2024 08:49"}, {"ID": 197309095, "Datum": "9.9.1973, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Concertgebouw-Orchester unter Bernard Haitink im 49. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London. Solist in Beethovens C-Dur-Klavierkonzert ist John Lill.", "Letzte Änderung": "10.01.2024 07:50"}, {"ID": 197209095, "Datum": "9.9.1972, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Gunther Martin »Zwischen Partituren und Mikrofilmen. Besuch in der Sammlung der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien« in der Wiener Zeitung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193709095, "Datum": "9.9.1937, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel von Franz Moißl »Anton Bruckners Theorielehrer. Zum 70. Todestag Simon Sechters« in der Reichspost (*).\nBrief von Siegmund von Hausegger an Max Auer:\r\n   [Über die 5. Symphonie am 7.9.1937]\r\n   »Die Rede des Führers war mir ein großes Erlebnis, nicht minder, im Anschluß daran die herrliche Musik unseres großen Meisters haben dirigieren zu können. Über die auch meinem Orchester zuteilgewordene Auszeichnung habe ich mich außerordentlich gefreut.« (**).", "Letzte Änderung": "20.04.2023 20:20"}, {"ID": 193309095, "Datum": "9.9.1933, Samstag", "Haupttext": "Das Nachmittagskonzert des Rundfunksenders Mährisch-Ostrau um 14:50 Uhr mit dem Orchester der Sendestation wird mit der g-Moll-Ouvertüre eröffnet. Das Programm wird auch von den Sendern Brünn und Prag übernommen.", "Letzte Änderung": "07.10.2026 15:31"}, {"ID": 193209095, "Datum": "9.9.1932, Freitag", "Haupttext": "Besprechung der Konzerte der Salzburger Festspiele im »Manchester Guardian«, signiert »N. C.«, mit negativen Äußerungen über die 5. Symphonie [am 25.8.1932].\r\n   »[...] die frömmelnde Arbeit Bruckners, die so gänzlich ohne Originalität ist [...] Der erste Satz von Elgars zweiter Symphonie enthält mehr Musik als alle neun Symphonien Bruckners zusammengenommen.« (*).\r\nDerselbe Berichterstatter geht im »Manchester Guardian Weekly« wegen der Vernachlässigung Elgars mit den deutschen Dirigenten ins Gericht (**).", "Letzte Änderung": "02.11.2025 10:48"}, {"ID": 193109095, "Datum": "9.9.1931, Mittwoch", "Haupttext": "Ankündigung der f-Moll-Messe (\"Missa Solemnis in F Minor\") für den 25.10.1931 in Joseph A. Millers Saisonvorschau in The Standard Union Nr. 59 (Brooklyn, New York) auf S. 6.\n     Bodanzky, derzeit in Deutschland, komme Ende des Monats nach New York zurück. Der Chor sei auf 180 Stimmen vergrößert worden und probe bereits unter Leitung des Chormeisters Walter Wohllebe. Nennung der anderen geplanten Werke und der Solisten (ohne Zuordnung zu den Werken).", "Letzte Änderung": "25.01.2024 13:43"}, {"ID": 192809095, "Datum": "9.9.1928, Sonntag", "Haupttext": "Abbildung von Franz S. Forsters Holzrelief (IKO 239) in »Heimatland«, Illustrierte Beilage zum Linzer Volksblatt Nr. 37.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192409095, "Datum": "9.9.1924, Dienstag", "Haupttext": "Artikel in der Österreichischen Volkszeitung Nr. 249 auf S. 7 mit dem Druck einer Kohlezeichnung von Rudolf Wernicke [IKO 158].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192309095, "Datum": "9.9.1923, Sonntag", "Haupttext": "The Brooklyn Daily Eagle Nr. 249 bringt auf S. 62 (= S. 2 des 5. Teils) einen Artikel, in dem die Biographie Bruckners wohl den Absichten des Schreibers angepasst wurde oder seiner Unkenntnis zum Opfer fiel:\n\"     Poor Boys Who Became Great\n            By FREDERICK HOUK LAW\n  Anton Bruckner, Who Taught Himself Music.\n     \"I never had the chance to learn to play well! You see, I took only a few lessons, and then I gave it up. But people say that if I had kept on I might have made a first class player.\"\n     Well, there was Anton Bruckner, who lived over in Austria less than a hundred years ago. In 1924 the people who love organ music, and who delight in symphonies and masses and requiems, may celebrate the one hundredth anniversary of the birth of Anton Bruckner, one of the greatest organists and one of the greatest composers of organ music. Anton Bruckner came before the world in a most dramatic manner.\n     In the town of Linz in Austria there was open a place for an organist. The authorities announced that the place would be given to the man who could play the organ best. Many celebrated musicians came and played–men who had years of training under the best masters. Then there stepped forward young Anton Bruckner. He was nobody at all. He had had no master worth the mention. His father and mother had died, leaving him to the mercies of a selfish world.\n     The lonely boy liked music as he liked life. He actually picked up the art of playing. Then he set himself to it, and, without much help, mastered the organ. He was unknown, poor, friendless. He won the competition, for he could play better than the celebrated musicians who had come. He studied more, and lo! he became the organist for the Emperor up in Vienna. The years went on, and before he died, in 1896, at the age of 72 he had traveled through Europe, playing his own great compositions. His music arose in cathedrals. His symphonies delighted great audiences. He had taught himself, and he had made himself a master!  Why try to excuse shortcomings by saying that you never had a chance to do better. The chance lies in yourself and not in outward circumstances!\n   ———\n     Next: James Ferguson, Who Made the Sun and Moon Go Around.\"\n[siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "20.12.2024 23:58"}, {"ID": 192109095, "Datum": "9.9.1921, Freitag", "Haupttext": "Hinweis auf die Aufführung der 7. Symphonie am 13.9.1921 in der Österreichischen Volkszeitung Nr. 247 auf S. 7.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190609095, "Datum": "9.9.1906, Sonntag", "Haupttext": "The New York Tribune Nr. 21847 bringt auf S. (= S. 5 des 5. Teils) einen Konzertbericht über das Salzburger Mozartfest, in dem auch die Aufführung der 9. Symphonie [am 17.8.1906] zur Sprache kommt:\n\"                         MUSICAL COMMENT.\nThe Mozart Festival at Salzburg–Programme of Worcester Festival.\n\n[... Programm in Worcester (ohne Bruckner) ...]\n     A private letter from Mr. Sam Franko, who has spent the summer giving concerts and listening to music in Europe, gives a judicious survey of the recent Mozart festival in Salzburg, and is interesting as giving a New York view of that affair in which several artists known to our music lovers took part. Mr. Franko writes:\n     In casting a retrospect over the festival [... Don Giovanni (unter Reynaldo Hahn, 1 Probe! Regie Lilli Lehmann) und Le Nozze di Figaro (unter Mahler, Text von Max Kalbeck, für die Wiener Aufführung 40 Proben) (erwähnt werden u. a. Lilli Lehmann, Mme. Gadski, d'Andrade, Miss Farrar, später auch Guido Peters und Franz Bartholomey) ...].\n     [... 2 Orchester-, 1 Kammer- und 1 Kirchenkonzert ...]. The same orchestra (the famous Vienna Philharmonic) sounded different each time under the four conductors; amateurish under Hahn, rude under Mottl, spirited under Strauss and noble and perfect under Mahler. [... Rolle des Dirigenten! \"L'orchestre c'est moi!\" ... höchstes Lob für die Wiener Philharmoniker ...]. For me the greatest interest lay in the ninth symphony of Bruckner under Richard Strauss, and I must confess that it made a deep impression upon me, particularly the demoniac scherzo, which seems to me the most significant of all productions in the field of \"new\" music that I know. [... Kammermusik ... Michael Haydn ... Figaro als Abschluss wiederholt ...] the festival closed in a worthy and consistent manner, and now remains only as one of my loveliest memories.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190509095, "Datum": "9.9.1905, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Franz Gräflinger »Beiträge zum Studium des Menschen Bruckner« in der Neuen musikalischen Presse 14, S. 244ff (*)\nAuf S. 277f ein Artikel von Josef Pembaur \"Ein Beitrag zum Studium des Menschen Bruckner\" (*a).\n\r\nBrief von August Göllerich an Eduard Kremser:\r\n     Bittet um ein Werk für den »Frohsinn«. In Heidelberg [25.7.1905 gemeint?] »war es gottvoll ... Herzlich freue ich mich auch auf die Bruckner-Reliquien.« (**).", "Letzte Änderung": "15.01.2026 12:45"}, {"ID": 190209095, "Datum": "9.9.1902, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Dr. van Meurs an Göllerich:\n     Sendet deutsche Übersetzungen der Kritiken zu Bruckner-Aufführungen in den Niederlanden. Den Artikel des \"Haagsche Dagblad\" über die 3. Symphonie, die \"kolossale Dummheiten\" enthielten, habe er aber nicht wieder aufspüren wollen.\n     Erwähnt die Aufführungen unter Richard Hol (Verhulst hatte sich geweigert), u. a. die 3. Symphonie 1886 in Utrecht, Daniel de Lange (7. Symphonie 1886 in Amsterdam; in den Haag gab es keine Tuben). Mengelberg habe 1898 die 4. Symphonie in Amsterdam und Den Haag gebracht.\n     Er besitze nun Stradals Klavierpartitur der 8. Symphonie, kenne sonst nur die Klavierauszüge der 3. und 4. Symphonie.\n     PS am 11.9.1902: Willem Kes habe am 13.10.1892 die 3. Symphonie in Amsterdam aufgeführt. Er füge noch einige Kritiken in Übersetzung bei - Konzerte vom 4.2.1885, 17.3.1886, 18.11.1886, 11.11.1897 und 8.12.1897.", "Letzte Änderung": "14.04.2023 23:07"}, {"ID": 190009095, "Datum": "9.9.1900, Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Ernst Decsey \"Erinnerungen an Anton Bruckner. III.\" in der Grazer Tagespost (Morgenblatt, signiert \"-de-\").", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189709095, "Datum": "9.9.1897, Donnerstag", "Haupttext": "Das Musikalische Wochenblatt \n\nkorrigiert auf S. 487 eine Fehlmeldung vom 2.9.1897 (Adagio der 7. Symphonie [am 16.2.1896] nicht unter Zumpe, sondern unter Dr. Obrist) (*) \n\nund verzeichnet auf S. 491 die Aufführung des \"Germanenzugs\" am 18.4.1897 in Chemnitz (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189609095, "Datum": "9.9.1896, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung eines \"Tantum ergo\" [prov. WAB 48] [durch den Wolfsberger Kirchenchor oder den Klagenfurter Domchor?] bei der nachmittäglichen Litanei anlässlich der Generalversammlung des Cäcilien-Vereins in Wolfsberg.", "Letzte Änderung": "12.10.2025 11:49"}, {"ID": 189409095, "Datum": "9.9.1894, Sonntag", "Haupttext": "Brief von Professor von Rosthorn an Bruckner:\r\n   Geburtstagsgratulation. Er schätze sich glücklich, in Bayreuth [15.-19.7.1892] für Bruckner Leibarztdienste geleistet zu haben. Im Mai habe er in Berlin mit Ehepaar Muck viel von Bruckner gesprochen (*).\nArtikel Oskar Berggruens über Bruckners Leben und Werk in der französischen Zeitschrift »Ménestrel« (**).\nBrief Pfarrer Aichingers an Johann Breselmayr in St. Florian:\r\n   Bruckner wünsche in einem frei aufgestellten Sarg (wie bei Jodok Stülz geschehen) unter der großen Orgel bestattet zu werden. Einige tausend Gulden könne Bruckner dafür vorsehen (***).\n[Vermutlich 9.9.1894] Telegramme von der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (aufgegeben in Hallstatt) (°) und von Ludwig Koch (ebenfalls in Hallstatt aufgegeben) (°°).\nDie St. Louis Post-Dispatch Nr. 31 bringt auf S. 25 einen Artikel über Kirchenmusik:\r\n\"              DRAWING THE LINE.\r\nChurch Music Must Possess True Religious Spirit.\r\n     [... neues Dekret aus Rom ... Stellungnahmen von Geistlichen ... Vorrang der Gregorianik, Verbot profaner Musik ... Text darf nicht unterdrückt werden, aber auch nicht ständig wiederholt ...]. This injunction will prevent the rendering at divine service of many of the mass compositions of Mozart, Haydn and Beethoven, and pretty much all modern mass music, and espesially the works of Millard, Giorza and Rosewig. Some of Mozart's \"Amens\" cover several pages of music, and the word is repeated interminably, for the sake of the magnificent measures. But the injunction will not apply to the compositions of Rheinberger, Bruckner, the Cecilian school established by Dr. Witt and Gounod's grand works, the \"Solemn Mass,\" and the \"Paschal Mass.\" \" (°°°).", "Letzte Änderung": "13.05.2025 11:24"}, {"ID": 189109095, "Datum": "9.9.1891, Mittwoch", "Haupttext": "Rückkehr von Linz nach Steyr (*).\nBrief von Theodor Hämmerle an Max von Oberleithner:\r\n   Teilt ihm auf das Schreiben vom 6.9.1891 mit, daß vorgestern Röder mitteilte, daß die d-Moll-Messe druckfertig sei. Wegen des Titelblatts habe er, Hämmerle, an S. A. Reiß in Innsbruck geschrieben. Ab Freitag [11.9.1891] sei er wieder in Wien und werde Löwe um baldige Fertigstellung des Klavierauszugs bitten, der zeitgleich mit der Partitur erscheinen solle (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188809095, "Datum": "9.9.1888, Sonntag", "Haupttext": "Datierung im 4. Satz der 3. Symphonie bei Takt 73-89 (*).\nBrief von Josef Leitenmaier an Bruckner:\r\n     Informiert ihn über die Kremsmünsterer Familie Fessl (musikinteressiert - Wagner, Beethoven -, liberal, nicht religiös gebunden, Vater Advokat, der Sohn und zwei Töchter leben in Wien, zwei weitere Töchter in Kremsmünster). Auch Mathilde Fessl sei bis künftige Woche in Kremsmünster, dann vermutlich wieder in Wien (wohnt bei Eleonore Beranek. Das Versprechen [vermutlich: Kontakte zu knüpfen] könne also noch diese Woche eingelöst werden, da auch Bruckner Oberösterreich wohl am 15. oder 16.9. verlassen werde. Dankt für »das beglückende Schreiben« (**).", "Letzte Änderung": "12.11.2024 20:47"}, {"ID": 188709095, "Datum": "9.9.1887, Freitag", "Haupttext": "Datierung »9.9.« [sicher 1887 (*)] in den Skizzen zum 1. Satz der 9. Symphonie [Schlußgruppe].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188609095, "Datum": "9.9.1886, Donnerstag", "Haupttext": "Das Musikalische Wochenblatt Nr. 36/37 meldet auf S. 443, daß beim Sommerfest des Kölner Männergesangvereines [ca. Juli 1886?] der »Germanenzug« aufgeführt wurde: \n\n»Aufgeführte Novitäten. \n[...]\nBruckner (A.), \"Germanenzug\" f. Männerchor und Soli mit Blechorch. (Cöln, Sommerfest des Cölner Männergesangvereins.)« (*).\n\n\nIn der \"Journalschau\" auf S. 444 wird auf den Bruckner-Artikel in der Neuen Zeitschrift für Musik Nr. 36 [3.9.1886] aufmerksam gemacht: \"[...] No. 36. Besprech. (A. Bruckner). [...]\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188409095, "Datum": "9.9.1884, Dienstag", "Haupttext": "Bruckner, Karl Loidol und Bruder Ignaz [Ignaz Bruckner?] verbringen einige Abendstunden im Linzer Gasthaus »Kanone«. Bruckner fährt \"dann\" [so Loidol, also am 9. oder 10.9.1884? recte wohl 12.9.1884] nach St. Florian (*).\n(Vom Linzer Aufenthalt 1884 [wann genau?] wird auch überliefert, daß Bruckner sich mit Zappe (jun.) in das Haus eines angebeteten Mädchens einladen ließ (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188209095, "Datum": "9.9.1882, Samstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Josef Schalk: \n   Herr Spiegl [= Spigl?] habe versprochen, bei Hans Richter die Partitur der 6. Symphonie abzuholen und die neuen Änderungen einzutragen. Schalk möge Spiegl Bruckners Bitte ausrichten, morgen vormittags oder früh abends ihn zu besuchen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188109095, "Datum": "9.9.1881, Freitag", "Haupttext": "Die Neue Zeitschrift für Musik Nr. 37 meldet auf S. 380 das Erscheinen des Erstdrucks der 3. Symphonie bei Rättig und die Aufführung der 4. Symphonie am 20.2.1881: \n\n     » *-* Von Anton Bruckner's hinterlassenen fünf Symphonien, von denen die Esdursymphonie unter Hans Richter's Leitung am 20. Februar in Wien zur Aufführung gelangte, ist soeben die Dmollsymphonie (Richard Wagner gewidmet) im Verlage von Rüttig [sic] in Wien in Partitur, Orchesterstm. und 4 händ. Bearbeitung erschienen. - « (*).\n\n\nBruckner reist von St. Florian ab [er war am 4.8.1881 angekommen] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188009095, "Datum": "9.9.1880, Donnerstag", "Haupttext": "In Luzern spielt Bruckner in der Stiftskirche St. Leodegar auf der von Friedrich Haas umgebauten Orgel; Haas hatte auch die Bekanntschaft mit dem Domorganisten P. Ambros Meier [siehe die Anmerkung] vermittelt. Nachmittags über den Vierwaldstädtersee nach Vitznau und Fahrt auf die Rigi. Bruckner genießt das Panorama, den Blick nach Küßnacht, den Sonnenuntergang und lernt die Schwester des Hoteliers, Babette Schreiber, kennen (*).\n \n\nEintrag (fremder Hand) im Gästebuch des Hotels Rigi Kulm:\r\n\"Anton Brucker | Proffesor de observ. | Wien | herrliches Wetter!\" (*a).\n \nBrief Marie Bartls an Bruckner:\r\n     Schickt Photographie. - Nachschrift der Mutter Lina Bartl (**).", "Letzte Änderung": "04.11.2025 08:55"}, {"ID": 187109095, "Datum": "9.9.1871, Samstag", "Haupttext": "Die Wiener Kirchenzeitung Nr. 36 berichtet auf S. 572 (= S. 12) von der 800-Jahrfeier in St. Florian: \n\n     \"Linz. (Die Jubiläumsfeier in St. Florian.) Die letzten Tage des August [...] Der jüngst zu London hochgefeierte Wiener Orgel-Virtuose Professor Bruckner begann seine künstlerische Laufbahn als Organist im Stifte St. Florian. [...]\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 187009095, "Datum": "9.9.1870, Freitag", "Haupttext": "Die Salzburger Zeitung Nr. 203 meldet auf S. 2, daß Bruckner [am 4.9.1870] in Salzburg angekommen ist und heute vormittag ein Orgelkonzert in der Collegienkirche gegeben hat.\n     \"Tagesneuigkeiten. | Salzburg, 9. September. [...]\r\n      – Der rühmlich bekannte kais. Hoforganist  Herr Bruckner aus Wien befindet sich seit einigen Tagen in Salzburg, und hat heute Vormittags mehrere Musikfreunde durch eine interessante Produktion auf der schönen Orgel in der Collegienkirche erfreut.\"", "Letzte Änderung": "16.01.2026 14:08"}, {"ID": 186809095, "Datum": "9.9.1868, Mittwoch", "Haupttext": "Agnus und somit die ganze f-moll-Messe vollendet (*). Datierung »fertig 9. September [Linz] [/] Anton Brucknermp.« am Ende des Satzes (*a).\nBrief Herbecks an Bruckner:\r\n     Benachrichtigt ihn vom Ernennungsdekret, mit dem Bruckner laut Entschließung des Kaisers vom 4.9.1868 und des Erlasses vom 8.9.1868 als exspektierender Hoforganist in die Hofmusikkapelle aufgenommen wird (**).\nSchreiben der Statthalterei an das Bischöfliche Ordinariat in Linz (Reinschrift):\r\n     Bestätigt die Reserverierung des Organistenpostens für Bruckner [vgl. 25.8.1868]. Unterschrift von Karl Sigmund Graf zu Hohenwart-Gerlachstein [siehe die Anmerkung] (***).\nDer Linzer Abendbote Nr. 207 meldet auf S. 1 die Ernennung Bruckners zum Hoforganisten:\r\n   »- Se. Majestät der Kaiser haben den hiesigen Domorganisten Bruckner zum überzähligen Hoforganisten ernannt.«\r\nAuf derselben Seite wird das Programm für den 12.9.1868 bekanntgegeben:\r\n   »Nachstehend theilen wir das Programm des großen Konzertes mit, welches Samstag den 12. September 1868 unter Mitwirkung der Liedertafel „Frohsinn”, des Männergesangs Vereines „Sängerbund”, dann der Regiments Kapellen von Kronprinz von Sachsen und Freiherr von Wernhart am Volksfestplatze aufgeführt wird. [...] Schlußchor aus der Oper: „Die Meistersänger” von Richard Wagner. [...] „Germanenzug”, Chor mit Harmonie=Begleitung von Anton Bruckner [...].« (°).", "Letzte Änderung": "13.01.2026 23:01"}, {"ID": 185609095, "Datum": "9.9.1856, Dienstag", "Haupttext": "Ausflug der meisten Sänger nach Hallein. Abends in Salzburg wieder Festkonzert (*).\n\r\nDie Neue Salzburger Zeitung Nr. 206 berichtet auf S. 2 des Abendblattes vom Mozart-Fest. Es seien fast doppelt so viele Teilnehmer wie angekündigt erschienen [was auch auf Bruckner zutrifft] (**).\nSchreiben des Bischöflichen Ordinariats an Ferdinand Scheck (Konzept auf dem Schreiben Schecks vom 16.8.1856):\r\n   Er solle Sachverständige berufen und von deren Urteil, ob die Orgel der Domkirche bei der Hebung des Musikchores beschädigt werden könne, baldmöglichst berichten. Unterschrift von Franz Joseph Rudigier (***).\nOrgel-Wettspiel mit Robert Führer (°).", "Letzte Änderung": "13.01.2026 14:15"}, {"ID": 188809097, "Datum": "9.9.[17.9.?] - 25.9.1888 [?], Sonntag bis Dienstag", "Haupttext": "Bruckner verbringt den Rest der Ferien in Kremsmünster (und kurz in Linz) (*) [und wohl auch nochmals in St. Florian (**)].\r\n     Er lernt in Kremsmünster Mathilde Feßl und in Linz Martha Rauscher (Erzieherin bei Dr. Karl Jäger) kennen [recte vermutlich Maria Rauscher und Dr. Ernst Jäger, siehe die Anmerkung]. Er korrespondiert in der Folgezeit mit dem Kremsmünsterer Organisten Josef Leitenmair, um Einzelheiten über Mathilde Feßl zu erfahren (***).\n[Vermutlich 1888] Bruckner sagt zu P. Leander Czerny nach einem Orgelkonzert als Trost, er sei nicht der einzige musikalische Esel (°).", "Letzte Änderung": "03.12.2024 23:00"}, {"ID": 201408095, "Datum": "9.8.2014, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 1. Symphonie (Linzer Fassung, Version 1868) durch das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Cornelius Meister in der Felsenreitschule in Salzburg. Auf dem Programm stehen zuvor zwei Werke von Marc-André Dablbavie (eines mit dem Countertenor Philippe Jaroussky).", "Letzte Änderung": "23.02.2026 18:24"}, {"ID": 199308095, "Datum": "9.8.1993, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Gustav-Mahler-Jugendorchester unter Claudio Abbado im 27. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London.\nAuf dem Programm stehen zuvor Mussorgskys \"Lieder und Tänze des Todes\" (mit Dmitri Hvorostovsky).", "Letzte Änderung": "10.01.2024 17:07"}, {"ID": 197208095, "Datum": "9.8.1972, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie (2. Fassung, Haas) durch das London Philharmonic Orchestra unter Bernard Haitink im 19. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London. Solist in Mozarts Klavierkonzert F-Dur KV 459 ist Peter Frankl.", "Letzte Änderung": "09.01.2024 23:03"}, {"ID": 196508095, "Datum": "9.8.1965, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das BBC Symphony Orchestra unter Rudolf Kempe im 20. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London. Auf dem Programm stehen zuvor Werke von Richard Wagner (\"Parsifal\"-Vorspiel) und Beethoven (Große Fuge).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196108095, "Datum": "9.8.1961, Mittwoch", "Haupttext": "Konzert des London Symphony Orchestra unter Basil Cameron in der Royal Albert Hall in London mit Werken von Mozart, Copland, Schubert und Bruckner (7. Symphonie).\nDie Programmerläuterungen stammen von Deryck Cooke.\r\nBesprechung des Konzerts in The Times vom 10.8.1961 (*).", "Letzte Änderung": "19.02.2026 08:40"}, {"ID": 195708095, "Datum": "9.8.1957, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Volkmar Andreae in der Bregenzer Stadthalle. Solist in Beethovens c-Moll-Klavierkonzert ist Jörg Demus.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194808095, "Datum": "9.8.1948, Montag", "Haupttext": "Brief der Österreichischen Gesandtschaft am Heiligen Stuhl an Max Auer:\n     Nach Auers Brief vom 1.8.1948, das Sonderprivileg zur Aufführung von 9. Symphonie und \"Te deum\" betreffend, habe man sich an die Riten-Kongregation gewendet; jedoch sei dafür die lokale Diözesankommission oder der Bischof zuständig.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194708095, "Datum": "9.8.1947, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Harry Slapnicka »Die späte Begegnung« im Linzer Volksblatt (*) Nr. 183, S. 2: Dvorak habe »Ende 1896«, »ein halbes Jahr vor Bruckners Tod« [sic!], kurz nach seiner Englandreise Bruckner im Belvedere besucht [27.3.1896] (keine Quellenangaben o.ä.). Vergleich der Lebensläufe Bruckner-Dvorak (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194508095, "Datum": "9.8.1945, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel »Anton Bruckner und der »Alte Dom«. Zum Linzer Domkonzert am 9. u. 10. August« in den Oberösterreichischen Nachrichten Nr. 51 (*).\nAufführung von d-Moll-Messe und »Te deum« durch das »Städtische Symphonieorchester« unter Ludwig Daxsperger im Alten Dom zu Linz. Wiederholung am 10.8.1945 (**).", "Letzte Änderung": "08.01.2024 19:49"}, {"ID": 193908095, "Datum": "9.8.1939, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Otto Löwe an Max Auer:\r\n   Sogar nach den Nürnberger Gesetzen gelte sein Vater nicht als Jude.", "Letzte Änderung": "14.07.2023 06:51"}, {"ID": 193108095, "Datum": "9.8.1931, Sonntag", "Haupttext": "The Province Nr. 134 (Vancouver, British Columbia, Canada) berichtet auf S. 4 von der Sargöffnung in St. Florian [am 24.3.1931]:\n\"     The casket of Anton Bruckner, Austrian composer, has been taken from his grave at Linz, since it necessitated certain repairs. The composer's body was reported found in perfect preservation.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193008095, "Datum": "9.8.1930, Samstag", "Haupttext": "The Catholic Advance Nr. 22 (Wichita, Kansas) berichtet auf S. 12 vom Kirchenfest in Speyer [am 12./13.7.1930] und erwähnt die Aufführung der e-Moll-Messe:\n\"GERMAN EUCHARISTIC CONGRESS WAS GREAT EXHIBITION OF FAITH\n     By Rev. Dr. Wilhelm Baron von Capitaine\n[...]\n     Cologne, July 28.–The Eucharistic Congress just held in Spires [... Faulhaber, Ludwig Sebastian, Dr. Held, Seydl, andere Würdenträger ...].\n     The pontifical Mass was celebrated by Cardinal Legate von Faulhaber. Bruckner's Mass in E-Minor was sung by the Spires Cathedral Chorus. A second sermon was preached by [...].\"", "Letzte Änderung": "19.10.2024 21:57"}, {"ID": 192508095, "Datum": "9.8.1925, Sonntag", "Haupttext": "Ankündigung der 8. Symphonie für den 29.9.1925 im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 373 auf S. 2:\n\"     Die Volksbühne veranstaltet in der nächsten Winterspielzeit Sonntag Mittagkonzerte in ihrem Theater am Bülowplatz und Abendkonzerte in der Hochschule für Musik, in deren Rahmen an 29. September Otto Klemperer Bruckners VIII. Symphonie, am 18. Oktober Dr. Fritz Sziedry [sic! recte wohl Fritz Stiedry] mit Tilla Durieux als Sprecherin Schönbergs \"Pierrot lunaire\" zur Aufführung bringen wird. Außerdem [... weitere Künstler und Ensembles ...].\"\n[laut Bericht vom 22.10.1925 war Gutheil-Schoder die Sprecherin] (*).\n \nAufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Symphonieorchester unter Martin Spörr. Auf dem Programm zuvor Werke von J. S. Bach (Introduktion, Choral und Fuge) und Händel (Cellokonzert mit Lucian Horwitz). Das Konzert wird von 11:05 bis 12:50 Uhr von Radio Wien übertragen (**).", "Letzte Änderung": "04.08.2026 22:41"}, {"ID": 192408095, "Datum": "9.8.1924, Samstag", "Haupttext": "Das Linzer Wochenblatt berichtet über das Konzert in Weinberg am 27.7.1924 (mit \"Trösterin Musik\") (*).\n\n\nDie Österreichische Volkszeitung Nr. 219 meldet auf S. 8 die Aufführung der e-Moll-Symphonie [recte wohl: 3. Symphonie] unter Richard Ehrmann im Wiener Burggarten (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191408095, "Datum": "9.8.1914, Sonntag", "Haupttext": "Bruckner wird in einem Artikel der Mississippi-Blätter Nr. 221 (Westliche Post, St. Louis, Missouri) auf S. 29 (= S. 5 der Illustrirten Beilage) in der 7. Spalte erwähnt:\n\"     Stift Klosterneuburg.\nZum achthundertjährigen Jubiläum.\n\n[... drei Abbildungen ...]\n     Eine Achthundertjahrfeier hätte das altberühmte Augustinerchorherrenstift, in der Nachbarschaft Wiens am Fuße des historischen Kahlengebirges an der Donau gelegen, von Rechts wegen schon im Jahre 1908 begehen können [... über die Geschichte und den heutigen Zustand des Stiftes ... Bibliothek, Kirchenschatz ...]. Die kirchenmusikalische Abtheilung der k. k. Akademie für Musik und darstellende Kunst hat im sogenannten Altstift ihren bleibenden Sitz aufgeschlagen und bringt die Meisterwerke der \"Musica Sacra\" in derselben Stiftskirche zu Gehör, wo einstens ein Anton Bruckner die große Orgel mit Meisterschaft spielte. Das geistige Leben ist den besten Ueberlieferungen treu geblieben. [... Universität, theologische Hauslehranstalt ...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191208095, "Datum": "9.8.1912, Freitag", "Haupttext": "Brief von Max Reger (Schneewinkl bei Berchtesgaden) an Philipp Wolfrum:\r\n     Bittet ihn, sich für den Hofrat-Titel aus Karlsruhe einzusetzen. Berichtet von den Plänen für die nächsten Saison und spricht Konzerttermine ab. \"[...] Ich arbeite fleißig; in Meiningen sind einige Leute ganz entsetzt, daß ich nächsten Winter wieder eine Symphonie von Bruckner u. gar etwas von Liszt u. R. Strauss bringe. Na, die Herrschaften werden sich noch oft wundern. Der Herzog selbstredend hat sofort genehmigt, daß ich beim Musikfest (1. 2. 3. April 1913) eine Symphonie von Bruckner bringe; es gibt da die 4.; in den Abon[n]ementsconcerten gibts die 3. von Bruckner. Nun viel, viel allerbeste Grüße im[m]er Dein alter Reger\"", "Letzte Änderung": "06.08.2025 15:03"}, {"ID": 191108095, "Datum": "9.8.1911, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Franz Gräflinger an Richard Batka:\r\n     Dankt für den Artikel im Fremdenblatt [8.8.1911], den ihm soeben Dr. Görner vorgelegt habe (*).\nBrief von Friedrich Waldeck an Franz Gräflinger:\r\n     Der Präzedenzfall, dass ein Schriftsteller boykottiert werden soll [\"Bausteine\"], dürfe keine Schule machen. Man müsse auch wissen, wievielen der Aufruf vorgelegt worden sei und wieviele ihn zurückgewiesen haben (möglichweise der Großteil?) (**).", "Letzte Änderung": "28.07.2025 14:22"}, {"ID": 190608095, "Datum": "9.8.1906, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel von Siegmund Bachrich »Bruckner. Erinnerungen eines Musikers« [3. Teil] in der Frankfurter Zeitung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190208095, "Datum": "9.8.1902, Samstag", "Haupttext": "Tagebuchnotiz von Laura Hueber: \n   »[...] H Lehner [Matthias Lehner] war Vormittag da mir gratulieren [zum Namenstag (Laurentius) am 10.8.]. Von H. Auer [Max Auer] erhielt ich die V. S. Br. [Klavierauszug der 5. Symphonie]. Sehr schön eingebunden. Er macht sich immer so viele Auslagen. Morgen werde ich das Ave-Maria [WAB 7] von Br. in Schöndorf probieren. [...]«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190108095, "Datum": "9.8.1901, Freitag", "Haupttext": "Artikel »Ein neuer Musikverlag« im Neuen Wiener Tagblatt: Soeben sei ein großes Verlagsunternehmen gegründet worden. Die »Universal Edition« werde u.a. auch »Schöpfungen bedeutender moderner Meister, wie Bruckner, Goldmark, Liszt ...« sorgfältig revidiert herausgeben.", "Letzte Änderung": "30.06.2024 21:39"}, {"ID": 190008095, "Datum": "9.8.1900, Donnerstag", "Haupttext": "Die Deutsche Kunst- und Musik-Zeitung, Jahrgang 27, bringt in Heft 12 auf S. 126 \"Aphorismen über Prof. Dr. Anton Bruckner\" von Jos. Latzelsberger (Beginn, Fortsetzung am 23.8.1900).\r\nErwähnt werden Robert Führer, Simon Sechter, Hellmesberger, Herbeck, Dessoff und Bruckners erste Konservatoriumsschüler Leopold Landskron, Wladimir von Pachmann, Wilhelm Rauch, Emil Rotter, August Sturm, Anton Huber, Eduard Stransky [recte vermutlich Adolf Stransky oder Theodor Stransky] und Latzelsberger, außerdem u. a. Hugo Reinhold und Felix Mottl (*).\nDas Musikalische Wochenblatt verzeichnet auf S. 433 eine Aufführung der 3. Symphonie unter Labitzky in Karlsbad [am 4.5.1900] (**).", "Letzte Änderung": "12.06.2025 09:27"}, {"ID": 189708095, "Datum": "9.8.1897, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Kaim-Orchester unter Ferdinand Löwe in München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189608095, "Datum": "9.8.1896, Sonntag", "Haupttext": "Mehrere Zeitungen melden, daß sich Bruckners Gesundheitszustand gebessert hat:\nder Alpen-Bote Nr. 64 auf S. 4:\r\n\"                         Verschiedenes.\r\n                                    Steyr, 8. August.\r\n     (Professor Dr. Anton Bruckner.) Das Befinden Professor Bruckners ist ein zufriedenstellendes und gestattet ihm wieder, sich mit seinen Compositionen zu beschäftigen. Professor Bruckner verbringt die größte Zeit des Tages außer Bett und ist bereits in der Lage, die zahlreichen Freunde, die sich alltäglich im Belvedere einfinden, persönlich zu empfangen.\" (*),\ndie Linzer Zeitung auf S. 882:\r\n„        Linzer und Kronlands=Nachrichten.\r\n                                 Linz, 8. August.\r\n     * (Professor Anton Bruckner.) Das Befinden Professor Bruckners ist ein zufriedenstellendes und gestattet ihm wieder, sich mit seinen Compositionen zu beschäftigen. Professor Bruckner verbringt die größte Zeit des Tages außer Bett und ist bereits in der Lage, die zahlreichen Freunde, die sich täglich in seiner Wohnung einfinden, persönlich zu empfangen. Professor Schrötter, welcher vor wenigen Tagen von seinem Urlaub zurückgekehrt ist, erschien gleich nach seiner Ankunft bei dem greisen Meister.“ (**)\nund die Steyrer Zeitung Nr. 64 auf S. 3:\r\n\"                    Localnachrichten.\r\n                           Steyr, am 8. August 1896.\r\n[...]\r\n    Ueber Dr. Anton Bruckner schreibt die heutige \"Presse\" aus Wien: Das Befinden des Herrn Professors Bruckner ist jetzt ein zufriedenstellendes und gestattet ihm wieder, sich mit seinen Compositionen zu beschäftigen. Er verbringt die größte Zeit des Tages außer Bett und ist bereits in der Lage, die zahlreichen Freunde, die sich alltäglich im Belvedere einfinden, persönlich zu empfangen. Professor Schrötter, welcher vorgestern von seinem Urlaube nach Wien zurückkehrte, erschien gleich nach seiner Ankunft bei dem greisen Meister.\" (***).\nDas Ischler Wochenblatt Nr. 32 berichtet auf S. 3 vom Sängerbundesfest in Stuttgart, bei dem am 3.8.1896 der »Germanenzug« aufgeführt wurde:\r\n\"     * Zum deutschen Sängerbundesfest. Am 2. d. M. fand in Stuttgart in Anwesenheit des Königspaares, der Prinzen und Prinzessinnen, des Ehrenpräsidenten Prinzen von Sachsen=Weimar, sowie eines nach Tausenden zählenden Publikums das erste Festconcert statt. [...]  Am 3. d. nachmittags fand das zweite Festconcert statt, das fast ausschließlich patriotische Gesänge bot und einen Nachklang zur Jubelfeier des deutschen Reiches bildete. Anton Bruckner's „Germanenzug\" eröffnete die Aufführung und fand mit seiner edlen Tonsprache vielen Beifall. Mit Abt's heroischem „Siegesgesang der Deutschen\" schloß das Concert. Als Festort für das nächste Bundesfest wurde in erster Linie Graz in Aussicht genommen und dabei geltend gemacht, daß schwerwiegende nationalpolitische Gründe, nämlich die Nothwendigkeit einer Stärkung des Deutschthums in ganz Oesterreich, für Graz sprechen.\" (°).", "Letzte Änderung": "06.09.2025 16:58"}, {"ID": 189508095, "Datum": "9.8.1895, Freitag", "Haupttext": "Brief des Obersthofmeisteramtes an die Schloß-Inspektion [= Henrich?]: \n   Die Wohnung im Belvedere solle Bruckner so lange überlassen bleiben, wie er sie zu benützen gedenke [vgl. 15.5.1895].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189108095, "Datum": "9.8.1891, Sonntag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Zusatz »Br« bei dieser Woche [Dienst an der Hofkapelle (geplant)] (*).\n \nDas Grazer Volksblatt Nr. 180 gibt auf S. 9 (= S. 1 der Beilage) das Programm vom 26.8.1891 bekannt  und lässt auf S. 9f einen Aufsatz über die Vokalwerke folgen (signiert \"E. X. H.\":\n     \"Dreizehnte General-Versammlung des Cäcilien-Vereines für alle Länder deutscher Zunge am 24., 25. und 26. August 1891 zu Graz in Steiermark.\r\n                              I.\n      Einladung und Programm.\n[...]\n           Mittwoch, 26. August.\n½7 Uhr früh [... Choral-Amt, 9 Uhr Requiem, 11 Uhr Versammlung ...]\r\n4 Uhr nachmittags in der Herz=Jesu=Kirche: [... Orgelstück, Pfingstsequenz, , Orlando di Lasso, Handl [Gallus], Orgelstück, Friedrich Schmidt ...] - 'Ave Maria' von A. Bruckner (Wien, Alex. Rosé). [... um 6 Uhr Festversammlung ...].\n                            II.\n       Theilnahms-Bedingungen.\n[...]\n                             Prälat Alois Karlon, Obmann.\n                           III.\n       Über die Gesangs-Compositionen,\nwelche bei der dreizehnten General=Versammlung in Graz zur Aufführung gelangen.\n           ('Musica sacra' Nr. 7 vom 1. Juli 1891.)\n     Nova et vetera - Neues und Altes (Matth. 13, 52) bietet gemäß der lobenswerten Tradition von zwölf General=Versammlungen auch das Grazer Programm für den 24. bis 26. August d. J. [... ausführlich über Palestrina, kurz über \"die übrigen älteren Tonsätze des Programmes\" ...]\r\n     Über die Compositionen aus neuerer Zeit.* [Fußnote: \" * Exaudi [... Friedr. Schmidt, Stehle, Fr. Koenen, M. Haller, Fr. Witt ...] Ign. Mitterer, Ave Maria von Ant. Bruckner [WAB 6] und Gloria et honore von Gottfr. Preyer.\"] welche das Programm aufweist, soll später auch noch geredet werden, damit die freundlichen Besucher der dreizehnten General=Versammlung nicht unvorbereitet in Graz eintreffen und dadurch um den geistigen Genuss und Gewinn kommen, den sie aus solchen Versammlungen und Aufführungen ziehen sollen und können.     E. X. H.\" (**).", "Letzte Änderung": "12.10.2025 11:38"}, {"ID": 189008095, "Datum": "9.8.1890, Samstag", "Haupttext": "Der Welser Anzeiger Nr. 32 meldet auf S. 4:\r\n     \"Kaiserliches Geschenk. Professor Bruckner erhielt von Sr. Majestät dem Kaiser für sein Spiel vor und nach der Trauung der Erzherzogin Marie Valerie mit dem Erzherzoge Franz Salvator ein Geschenk von 100 Dukaten.\"", "Letzte Änderung": "08.10.2024 16:53"}, {"ID": 188908095, "Datum": "9.8.1889, Freitag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »9. Aug.« [durchgestrichen, letzter Tag des Dienstes an der Hofkapelle].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188708095, "Datum": "9.8.1887, Dienstag", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »9. Aug. 1887 das Abschreiben fertig. A. Br.« (*). \nEs handelt sich dabei um die Abschrift der 8. Symphonie durch Karl Aigner (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188608095, "Datum": "9.8.1886, Montag", "Haupttext": "Das Bayreuther Tagblatt listet die Kranzspenden anläßlich Liszts Todes auf:\r\n     »[...] Anton Bruckner, Lorbeerkranz: 'Dem großen Meister Franz Liszt' ...« (*).\nEin ähnlicher Bericht erscheint in der Wiener Allgemeinen Zeitung Nr. 2316 auf S. 2 des Abendblatts:\r\n     \"[Die Kränze für Liszt.] Bei den Leichenbegängnissen berühmter Männer füllen die Verzeichnisse der Kranzspenden manche Spalte der Blätter, es ist also wohl nur billig, daß auch anläßlich des Hinscheidens Liszt's die Liste dieser Liebesgaben nicht unerwähnt bleibe, die schon darum keine uninteressante Aufzählung ist, weil sie auch Aufschluss gibt über die Verehrung, deren sich der Meister allüberall erfreute. An der Spitze der Spender steht Königin Victoria von England. [... Auflistung, darunter Stradal, Goldschmidt ...] der Allgemeine Deutsche Musikverein; Anton Bruckner; \"Liederkranz\", Bayreuth; [...] An fünfzig prächtige Kränze ohne nähere Bezeichnung der Spender. Außerdem kamen noch viele Hunderte kleinerer Kränze.\" (*a).\nBrief Karl Aigners (St. Florian) an Bernhard Deubler [offensichtlich nicht in St. Florian]:\r\n    Berichtet von der Kirchenmusik der letzten Tage. Am Ignatiusfest [ca. 30.7.1886] habe P. Weidinger alles dirigiert (\"riesig schnelle[s] Tempo\"), Kerbler sei des Lobes voll. [... erwähnt: Primiz des Herrn Lehner mit Greith-Messe, Primiz von Simon Ledermüller in St. Martin mit Messe von Peter Piel und Einlagen von Löbmann, F. X. Witt und Karl Kempter unter Leitung Peter Leberbauers, gestriges Fest des Gesellenvereines (mit Bischof Anton Gruscha) [mit Ehrung von Ignaz Bruckner, vgl. Linzer Volksblatt vom 12.8.1886] mit Werken von Horak, Gänsbacher, Führer und Aiblinger, später noch Schubert und Mendelssohn), montags [= heute (?)] Fackelzug (Serenade mit Werken von Albert Becker und Beethoven).\r\n     \"Vorigen Freitag [6.8.1886] kam ganz unerwartet aus Beireuth H. Professor Bruckner, welcher aber nur einige Stunden hier verweilte und noch am selbigen Tage nach Steyer abreiste, indem er glaubte dem Stifte lästig zu fallen, da schon so viele Gäste zu den Feierlichkeiten angesagt waren. Ob Herr Bruckner am Augustinifest [28.8.1886] oder zu einer anderen Zeit wieder kommt, konnte er selbst nicht bestimmt sagen. Seine Sinfonie [8. Symphonie] muß ich jetzt 3mal abschreiben. Eine große Arbeit!\"\r\n    [... über den Sängerknaben Georg Grüll; am 28.8. Stehle-Messe; heute nach Wallern zur Primiz von G. Silber; Gratulation zum Dirigat der Mitterer-Messe [Salzburg 1.8.1886], eine Ehre auch für den Florianer Chor; von allen Mitgliedern, speziell Engelbert Lanz,  Grüße ...] (**).", "Letzte Änderung": "20.12.2024 20:36"}, {"ID": 188508095, "Datum": "9.8.1885, Sonntag", "Haupttext": "Der Kremstal-Bote, 3. Jg., Nr. 32, berichtet von Oddo Loidols Primiz am 2.8.1885: »Zu dieser Feierlichkeit hatten sich hunderte von Andächtigen eingefunden, sodass das Kirchenschiff dieselbe Menge kaum zu fassen vermochte. Der Hochwürdige Abt Leonhard Achleuthner leitete die feierliche Handlung, an welcher neben dem Primiz-Prediger Ignaz Loidol viele Priester vom Stift Kremsmünster teilnahmen. Auch Anton Bruckner war bei der Primizfeier von Oddo Loidol anwesend und überreichte ihm die Motette Christus factus est [WAB 11] als Widmungsgeschenk. Am Abend brachte die hauseigene Bürger-Corps-Capelle ein Ständchen, welches ein sehr gewähltes und vorzüglich zum Vortrage gebrachtes Programm in sich schloss.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188408095, "Datum": "9.8.1884, Samstag", "Haupttext": "2. Teil von Heinrich Schusters Artikel [1. Teil am 2.8.1884] in der Allgemeinen Kunst-Chronik VIII, Nr. 32, S. 640 - 644. Auf S. 642 erwähnt er das »jüngste« Graduale »Christus factus est« [das erst am 9.11.1884 uraufgeführt wurde, WAB 11] und das »vor einigen Jahren componirte Te-Deum«, auf S. 643 das Orgelspiel am 15.11.1872 und 26.10.1873.\n     »Anton Bruckner.\n          (Schluss.)\n     Das innerste Wesen der Brucknerschen Werke besteht in einer üppigen Kraft des Könnens und Lebendigkeit ds Schaffensdranges, wie beide wahrlich nur sehr selten vorkommen. [... über den männlichen Charakter und die Eigenart der Brucknerschen Musik ... über die Harmonik, die kontrapunktische Kunst (mit Hinweis auf die 5. Symphonie), die Kirchenmusik, über die zu seltenen Auftritte als Orgelimprovisator ...] Von einem Sechzigjährigen kann man bei Bruckner nur so sprechen, wie von einer sechzigjährigen Eiche oder Tanne, die bekanntlich in diesem Alter in schönster Jugend sich befindet.\n               Dr. H. M. Schuster.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188008095, "Datum": "9.8.1880, Montag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Kremser:\r\n   Bewirbt sich um die 2. Chormeisterstelle beim Wiener Männergesangverein, verweist auf seine Tätigkeit beim »Frohsinn« in Linz und die Anerkennung durch Herbeck beim Nürnberger Sängerfest 1861 [falsch »862«] (»Wachet auf« von Kücken). Bittet um vertrauliche Behandlung seines Gesuches. In den nächsten Tagen gehe er nach St. Florian und in die Schweiz (*).\nAusstellungsdatum von Bruckners Reisepaß (Unterschrift von Hofrat Weiß) [siehe die Anmerkung] (**).", "Letzte Änderung": "31.03.2025 16:16"}, {"ID": 187708095, "Datum": "9.8.1877, Donnerstag", "Haupttext": "Datierung und Vermerk »Ganz fertig« am Ende des 1. Satzes der 5. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187308095, "Datum": "9.8.1873, Samstag", "Haupttext": "Bruckner wird in der Marienbader Kurliste unter der Nr. 5063 aufgeführt.", "Letzte Änderung": "09.05.2025 22:02"}, {"ID": 187108095, "Datum": "9.8.1871, Mittwoch", "Haupttext": "Bruckner hat heute kein Orgelkonzert.\r\nAnkündigung in den Daily News Nr. 7881:\n\"LONDON INTERNATIONAL EXHIBITION of 1871. ORGAN RECITALS THIS DAY –at 12, by M. Mailly, the Belgian Organist; at 3, by Mr. Best.\" (*)\n \nund inhaltlich identisch in The Morning Post Nr. 30473 auf S. 1 (**).", "Letzte Änderung": "15.11.2024 14:16"}, {"ID": 186908095, "Datum": "9.8.1869, Montag", "Haupttext": "Brief des bischöflichen Ordinariates an Bruckner, »d.Z. in Linz«: \n   Dankt, daß Bruckner die Einstudierung der e-moll-Messe für den 29.9.1869 selbst übernommen hat. Er möge den Dank an den »Sängerbund« und die Mitglieder der »Frohsinn« weiterleiten. Unterschrift Bischof Franz Joseph Rudigiers.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186808095, "Datum": "9.8.1868, Sonntag", "Haupttext": "Bericht der Linzer Tages-Post Nr. 183 auf S. 2 über das Konzert vom 7.8.1868:\r\n   »[...] Der Verein riß das Publikum häufig zu freudiger Begeisterung hin, namentlich gefiel der von dem Chormeister Hrn. Bruckner komponirte und mit feinster Nuancirung vorgetragene Männerchor mit Orchesterbegleitung \"Germanenzug.\" Verdienten Beifall erhielt auch die Musik=Kapelle des Reg. Kronprinz v. Sachsen, welche das Konzert einleitete und die Abtheilungen ausfüllte. Herr Komzak zeigte sich, wie schon so oft, als wahrer Meister seiner Kapelle.«", "Letzte Änderung": "06.01.2026 20:31"}, {"ID": 186608095, "Datum": "9.8.1866, Donnerstag", "Haupttext": "Bruckners Neffe Gustav Hueber in Vöcklabruck geboren.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186508095, "Datum": "9.8.1865, Mittwoch", "Haupttext": "Vom Gründungsfest des Welser Gesangvereins am 6.8.1865 (mit Bruckners »Germanenzug«) berichten \ndie Linzer Zeitung auf S. 757 (*) \nund der Welser Anzeiger Nr. 32 auf S. 2 (**). (*) Linzer Zeitung: \n   »Correspondenzen.\n   Wels, 7. August. (Sängerfest.) [...] Die drei Linzervereine wurden Nachmittag ... am Bahnhofe empfangen [...] Auch die Herren Anton Bruckner und Karl Santner hatten sich zum frohen Feste [eingefunden?] und wurden von den Sängern auf das Herzlichste [begrüßt]. [...] Gesammtvortrag: „Germanenzug”, Gedicht von Dr. August Silberstein, komponirt von Anton Bruckner, dirigirt vom Komponisten. [...] Um 1/2 9 Uhr rüsteten sich die Sängergäste zum Aufbruche [...]«.\n(**) Welser Anzeiger: \n   »[...] Von hervorragendem Verdienste war unstreitig der hierauf folgende Einzelnvortrag des Gesangvereins Frohsinn „Mutterseelenallein” und lieferte einen neuen Beleg für die Vorzüglichkeit dieser Liedertafel. Die Schlußnummer der ersten Abtheilung bildete Bruckners Preischor „Germanenzug”, welchen gleichfalls der mit großem Beifalle begrüßte Componist selbst dirigirte. Wenn wir nicht irren, so hat dieser Chor nicht nur bei Musikern, sondern auch bei Laien ganz besonderen Beifall gefunden. [...] Nach dem sehr gelungenen und mit verdientem Beifall gelohnten Vortrage des jugendfrischen und mit bestem Erfolge rüstig vorwärtsstrebenden Sängerbundes Linz, welcher „Waldeinsamkeit” von Storch gewählt hatte, folgte der vorlezte Preischor „Germania” von Weinwurm in Wien.´\n   Wir gestehen, daß uns dieser sehr effectvolle Chor schon bei seiner ersten (?) Aufführung in Linz nicht als der allerpreiswürdigste erschien und diese Ueberzeugung soll sich, wie man hört, auch allseitig Plaz gemacht haben.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186308095, "Datum": "9.8.1863, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Sonntagsmesse in B-Dur von Robert Führer im Linzer Dom. Vermerk [Zappes?] in der Stimme der 1. Violine \"den 9ten August Dom\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186008095, "Datum": "(9.8.1860, Donnerstag)", "Haupttext": "Franz Fuchs in Windhaag gestorben.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185908095, "Datum": "9.8.1859, Dienstag", "Haupttext": "Eintragung im Sechter-Studienheft (WAB 246) auf fol. 107v:\n\"Wien 9. Aug. [1]859\" (*).\n\n\nEintragung Bruckners im Sechter-Studienheft (WAB 247) auf fol. 188v:\n\"9. Augu[st] [1]859. Wien\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184908095, "Datum": "(9.8.1849, Donnerstag)", "Haupttext": "Aufführung eines »Te deum« von Michael Haydn in St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 199607095, "Datum": "9.7.1996, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung des Streichquartetts (WAB 111) und von Beethovens cis-Moll-Quartetts op. 131 durch das Bamberger Streichquartett in einem \"Pfalzkonzert\" der Volkshochschule im Gotischen Saal \"Kaiserpfalz\" in Forchheim.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198207095, "Datum": "9.7.1982, Freitag", "Haupttext": "Artikel von Peter Benary »Anton Bruckners Scherzi. Tradition und Wagnis im symphonischen Werk. Neue Zürcher Zeitung, S. 31f.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196107095, "Datum": "9.7.1961, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie in St. Florian durch die Wiener Symphoniker unter Wolfgang Sawallisch.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195907095, "Datum": "9.7.1959, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie (Edition Haas) durch das Concertgebouw-Orchester unter Haitink.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195807095, "Datum": "9.7.1958, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Carl Gorvin im Saal der Hochschule für Musik in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194907095, "Datum": "9.7.1949, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Georg Krenn »Jugenderinnerungen an Meister Anton Bruckner« in den Oberösterreichischen Nachrichten Nr. 158 auf S. 5 (*).\r\nIn derselben Zeitung auf Seite 2 ein mit »G. Sch.« signierter Artikel »Vortragszyklus über Anton Bruckner« (**) und auf Seite 3 ein mit \"V. M.\" signierter Bericht \"Feierliche Eröffnung der Bruckner-Festtage 1949 (**a).\nAufführung der 6. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Volkmar Andreae in der Diesterwegschule in Linz (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194307095, "Datum": "9.7.1943, Freitag", "Haupttext": "Besprechung der St. Florianer Aufführung der d-Moll-Messe [26.6.1943] in den Straßburger Neuesten Nachrichten (*).\n \n[Bezug zu Bruckner vorhanden?]\nBrief von Rudolf Schulz-Dornburg an Oswald Kabasta, eine Mitarbeit am Bruckner-Orchester für das Bruckner-Stift St. Florian betreffend (**).", "Letzte Änderung": "09.01.2026 10:01"}, {"ID": 193607095, "Datum": "9.7.1936, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel \"Radiovorträge über die Aufführungsstätten des österreichischen Bruckner-Festes\" in der Linzer Tages-Post Nr. 156 auf S. 3 des Abendblatts.", "Letzte Änderung": "07.01.2024 20:48"}, {"ID": 193207095, "Datum": "9.7.1932, Samstag", "Haupttext": "Brief von Franz Moißl (Briefkopf: Internationale Bruckner-Gesellschaft, Wien) an Hans Wagner-Schönkirch:\r\n   Zusammenstellung des Programms für das 2. Internationale Bruckner-Fest. Mitwirkende: Clemens Krauss, Wiener Philharmoniker, Leopold Reichwein, Klosterneuburger Domchor unter Ferdinand Habel, Lehrer-a-capella-Chor, Wiener Männergesangverein, Rosé-Quartett.", "Letzte Änderung": "01.06.2024 09:54"}, {"ID": 193007095, "Datum": "9.7.1930, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Roland Graßberger an Propst Vinzenz Hartl:\n     Übersendet beifolgend das Gutachten [8.7.1930] über den Sarkophag. Die Reiseauslagen betrügen 56.- öS. Bittet, auch Grüße an den Stiftsdechanten, Herrn Prof. Gruber und die anderen Herren, die so gastfreundlich waren, auszurichten. Eine Abschrift des Gutachtens habe er an Prof. Hochstetter übersendet (*).\n \nBrief von Roland Graßberger an Dr. Ferdinand Hochstetter:\r\n     Am 5./6.7.1930 habe er mit seinem Assistenten Dr. Noziczka den Sarkophag besichtigt. Prälat Hartl wisse nichts von einer Äußerung von Professor Maresch. Diese sei vielleicht in Klosterneuburg über Moissl an ihn, Graßberger, gelangt. Beiliegend eine Abschrift des Gutachtens. Empfiehlt, wegen der Sargwahl einen chemischen Fachmann heranzuziehen (wegen des Verhaltens von Sublimat mit Zinkblech) (**).", "Letzte Änderung": "04.04.2024 22:03"}, {"ID": 192607095, "Datum": "9.7.1926, Freitag", "Haupttext": "Im Artikel \"Musicians on Postage Stamps\" in The Gazette and Daily Nr. 13082 (York Daily Record, York, Pennsylvania) auf S. 6 wird auch die 1922 erschienene österreichische Briefmarke mit Bruckners Porträt [IKO 142] erwähnt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191607095, "Datum": "9.7.1916, Sonntag", "Haupttext": "Max Regers Brucknerverehrung kommt in einem Artikel in \"Der tägliche Demokrat\" Nr. 164 (Davenport, Iowa) auf S. 3 zur Sprache:\n\"                      Die Todesahnung.\nErgreifendes Vorereignis zum Tode des Tonkünstlers Max Reger.\n     Eine ergreifende Begebenheit zu dem für die musikalische Welt so überraschend erfolgten Tod Max Regers, der bedeutendsten musikalischen Persönlichkeit der Gegenwart neben Richard Strauß, erzählt Prof. Hans Wagner, der ehemalige Dirigent des Wiener akademischen Gesangvereins, im \"N. Wiener Tageblatt\":\n     Ich habe, schreibt Prof. Wagner, am 23. März 1916 in Amsterdam Max Reger kennen gelernt, wo ich mit dem Bruder des Komponisten Felix Nowowiejski, Herrn Rudolf N., Seelsorger an der Pfarre St. Rochus, Wien, 3. Bezirk, und meinem Kollegen Professor Franz Ringberger zu musikalischen Studienzwecken weilte. [... im American Hotel, mit dabei Verleger M. Sander aus Leipzig ... Reger spricht eine Viertelstunde mit dem Priester ...]. Er sei von Todesahnungen erfüllt und betrachte es als eine gnädige Fügung des Himmels, hier einen Priester getroffen zu haben. Er wollte noch heute nacht seine Rechnung mit dem Himmel abschließen und habe ihn um seinen geistlichen Beistand gebeten. [...]. Wir sprachen, wie begreiflich über künstlerische Fragen. Felix Nowowiejski, ein begeisterter Verehrer Bruckners, fragte Reger, wie er sich zu Bruckner stelle. Reger wurde tiefernst, erhob sich wortlos und kniete dann mit gefalteten Händen nieder. Wir waren alle ergriffen von dieser stummen und doch so beredten Huldigung vor dem großen österreichischen Meister. Reger sprach noch viel über seine nächsten künstlerischen Pläne. [... Vertonung des \"Vater unser\" ...]\n     Zu später Stunde trennten wir uns. [... der Priester bis 4 Uhr morgens bei Reger ...].\"\n[siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "24.09.2025 15:35"}, {"ID": 191307095, "Datum": "9.7.1913, Mittwoch", "Haupttext": "Das Bezirksgericht St. Florian stellt Propst Josef Sailer die Kosten der Verlassenschaftsabhandlung für Ignaz Bruckner in Höhe von 214,63 Kr in Rechnung.\n \nEinzahlungsschein vom 15.7.1913 angeheftet (*).\n \nDas Unterhaltungsblatt des Vorwärts Nr. 131 (Beilage zum \"Vorwärts\" Berliner Volksblatt Nr. 172) bringt auf S. 4 (= S. 524) einen Feuilleton-Artikel:\n\"                  Kulturgeschichtliches.\n     Seltsame Bücherwidmungen. Die Sitte der Bücherwidmungen oder Dedikationen [...].\n     Die Dedikationswut machte damal vor nichts Halt, und so darf man sich nicht wundern, daß auch dem lieben Gott Bücher zugeeignet wurden. [... 1681 Falck in Danzig ...]. Das großen Wiener Komponisten Anton Bruckner letzte Sinfonie ist in aller Form dem lieben Gott gewidmet. Auch Christus wurde mit solchen Ehrungen bedacht. Der Jungfrau Maria [...]. Einige nicht gerade bescheidene Autoren haben niemand Würdigeres [sic] für eine Dedikation gefunden als sich selbst.\" (**).", "Letzte Änderung": "27.07.2026 09:41"}, {"ID": 191007095, "Datum": "9.7.1910, Samstag", "Haupttext": "Auf das Münchner Musikfestival macht The Times Nr. 39320 (London) auf S. 12 aufmerksam:\n\"     MUNICH MUSIC FESTIVAL.–After the Richard Strauss festival will follow a cycle of 12 festival-concerts by the orchestra of the Konzert-Verein, under Ferdinand Löwe, devoted principally to Beethoven, Brahms, and Bruckner. [... auch andere Symphoniker des 19. Jahrhunderts ...]. The concerts begin on August 5 in the new Music Festival Hall; the other dates are August 8, 10, 13, 17, 19, 24, 27, and 31, September 2, and September 4. The programmes in detail will soon be published [... Auskunftsstellen ...].\n[Bruckner: 4. Symphonie 22.8.1910, 7. Symphonie 27.8.1910, 5. Symphonie 31.8.1910, 8. Symphonie 2.9.1910]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190107095, "Datum": "9.7.1901, Dienstag", "Haupttext": "Das Fremdenblatt Nr. 185 (Morgenblatt) berichtet auf S. 4, dass [am 6.7.1901] der Wiener Schubertbund in Linz den Chor \"Dir, holde Heimat\" (WAB 76) unter Kirchls Leitung aufgeführt hat. Göllerich wird als Bruckner-Streiter erwähnt (*).\n\nEinen ähnlichen Bericht bringt auch die Österreichische Volkszeitung Nr. 185 auf S. 3. Jaksch habe einen Trinkspruch auf Göllerich gehalten (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190007095, "Datum": "9.7.1900, Montag", "Haupttext": "In der Linzer Montagspost Nr. 28 erscheint auf S. 5 ein mit \"G.\" signierter Bericht über das Konzert vom 4.7.1900 (mit dem Chor \"Der Abendhimmel\" [WAB 56 oder WAB 55?]).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189907095, "Datum": "9.7.1899, Sonntag", "Haupttext": "Der anekdotische Artikel über Johann Strauß (vgl. 2.7.1899) erscheint auch in The Record-Union Nr. 138 (Sacramento, California) auf S. 10 in der 6. Spalte:\n\n\"     It is somewhat remarkable that Vienna should have lost three of its four great composers–Brahms, Bruckner and Strauss–within three years. Goldmarck [sic] now has the field all to himself. The Viennese relate that the late Johann Strauss had a great aversion to getting old or hearing any discussion of age [...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189707095, "Datum": "9.7.1897, Freitag", "Haupttext": "Das Bischöfliche Ordinariat genehmigt die Errichtung einer Stiftung für jährliche Messen an Bruckners Sterbetag [11. Oktober] in Steyr (*).\nDie Linzer Tages-Post Nr. 154 berichtet auf S. 3 ausführlich vom Sängerfest in Leonfelden mit der Aufführung des \"Germanenzugs\" am 27.6.1897. [... Fünfhauser Männergesangverein \"Frohsinn\" aus Wien, Bgm. Franz Kastner, Vorstand Heinrich Stagl ...] \"Germanenzug\", Chor mit  von Dr. Anton Bruckner. [...] Dirigent war der Chormeister des \"Frohsinn\", Herr Hans Schächer, die Clavierbegleitung besorgte der Vorstand-Stellvertreter und Fahnenjunker, Herr J. Rockenbauer. [... Leonfeldener Chormeister Karl Schmidinger ...].\" (**).", "Letzte Änderung": "29.08.2026 07:47"}, {"ID": 189607095, "Datum": "9.7.1896, Donnerstag", "Haupttext": "Bruckners Befinden verschlechtert sich so dramatisch, daß Dr. Heller dreimal täglich zur Visite kommen muß. [Das gilt vermutlich auch für die folgenden Krisentage (*)].", "Letzte Änderung": "25.04.2023 21:26"}, {"ID": 189507095, "Datum": "9.7.1895, Dienstag", "Haupttext": "Im Bericht des Deutschen Volksblatts Nr. 2338 auf S. 7 über die Schlußproduktion des Wiener Konservatoriums (u. a. mit einem Symphoniesatz von Oskar Malata) wird Bruckner erwähnt [vgl. den gestrigen Bericht]:\n\"    – Die vorgestrige Schlußproduction des Conservatoriums bot einen erfreulichen Beweis von dem künstlerischen Ernst und der musterhaften Leitung unseres berühmten Kunstinstitutes. Dafür sprachen sämmtliche Nummern des ausschließlich von Abiturienten des Schuljahres bestrittenen Programmes, das mit einem Symphoniesatz von Oskar Malata eingeleitet wurde. Der musikalisch vielseitig begabte jugendliche Componist offenbarte in seinem zuweilen an Bruckner gemahnenden Werke nicht nur ernstes Streben, sondern auch bereits weit vorgeschrittenes Können, das sich namentlich in der Beherrschung der Form und der orchestralen Technik documentirte. [.. S. Theumann (Scherzo) ...]. Beide Herren sind Schüler des ebenso bewährten als beliebten Professors Robert Fuchs. [... weitere Abiturienten ...]\" (*).\n \nBruckner bestätigt in einem eigenhändig unterschriebenen Zeugnis, dass ihn Theresia Tiefenböck vom 1.1.1895 bis zum 8.7.1895 als Krankenpflegerin betreut hat (**).\n \n(Brief von Max Friedlaender (Berlin) an Bernhard Deubler:\r\n     Dankte soeben dem Prälaten [Ferdinand Moser] für die in St. Florian genossene Gastfreundschaft und dankt Deubler für \"die vielseitigste Anregung\". Grüße an Albin Czerny, auch von Prof. Wilhelm Scherer (Berlin), und an Aigner. Wenn Deubler etwas über Schubert (Briefe, Notenmanuskripte, verschollene \"Prometheus\"-Kantate) in Erfahrung bringe, möge er Friedlaender benachrichtigen (***)).", "Letzte Änderung": "21.02.2023 12:37"}, {"ID": 189307095, "Datum": "9.7.1893, Sonntag", "Haupttext": "Die Ostdeutsche Rundschau Nr. 28 berücksichtigt auf S. 5 Bruckner in einer Rubrik mit Aphorismen:\n\"             Lose Gedanken.\n\n            Von F. F. Masaidek.\n[... jeweils wenige Zeilen über Nationales, Politik, Philosophie, Antisemitisches ...]\n                      *  *  *\nDiejenigen, die von Musik etwas verstehen, halten Bruckner, jene die nichts davon verstehen, Mascagni für den größten Componisten der Gegenwart.\n                      *  *  * \n\n[... Antisemitisches etc. ...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189207095, "Datum": "9.7.1892, Samstag", "Haupttext": "Hinweis auf das heutige Konzert im Deutschen Volksblatt Nr. 1262 auf S. 7 (nahezu identisch mit dem vom 7.7.1892):\r\n\"         Theater, Kunst und Literatur.\r\n                           Achtung!\r\n     Heute, Abends 8 Uhr, wird in der Ausstellung abermals ein Concert stattfinden, das ein würdiger Nachfolger des im vorigen Monate gegebenen Wagner=Vereins=Concertes zu werden verspricht. [... genußreiches Programm ...] 2. Dritte Symphonie (in D-moll, Richard Wagner gewidmet) von Dr. Anton Bruckner; [... vorzügliche Leistung des Ausstellungsorchesters zu erwarten ...], steht ihm doch diesmal als Dirigent der um die Bruckner=Sache so hoch verdiente, geistreiche Interpret dieses Meisters, Professor Ferdinand Löwe, vor, [... Exquisites zu erwarten ...] Wir hoffen, daß die Freunde der Wagner'schen und Bruckner'schen Sache den einen Versuch, die populären Concerte unseres Ausstellungs=Orchesters zu Pflegestätten des musikalischen Fortschrittes zu machen, durch recht zahlreichen Besuch unterstützen werden, zumal der Besuch des Concertes ja ganz geringe finanzielle Opfer fordert, da auch für dieses Unternehmen die gewöhnlichen niedrigen Eintrittspreise der populären Concerte gelten.\" (*)\nund in der Österreichischen Volkszeitung Nr. 189 auf S. 3:\r\n\"Internationale Musik= und Theater=Ausstellung.\r\n[...]\r\n     Heute Abends 8 Uhr findet in der Musikhalle das dritte Symphonie=Konzert der Komponisten und Gastdirigenten unter der Leitung des Herrn Ferdinand Löwe statt. Zur Aufführung gelangen: Beethoven, Ouverture zu \"Coriolan\"; A. Bruckner: Symphonie Nr. 3 in D-moll (Richard Wagner gewidmet); Hektor Berlioz [... Wagner ... Preise (Sitze an Tischen und in Logen) und Vorverkauf ...]. Die Permanenzkarten für Symphoniekonzerte sind auch an diesem Abend giltig.\" (**).\nVormittags beobachten Viktor Joß und der Bildhauer Percival M. Hedley Bruckner in der Musik-Ausstellung im Zwiegespräch mit der von Tilgner geschaffenen Bruckner-Büste [IKO 55]. Hedley wird zu seiner 1894 vollendeten Bruckner-Büste [IKO 77] angeregt (***).\nAbends Aufführung der 3. Symphonie durch das Ausstellungsorchester unter Ferdinand Löwe (°), der damit als Bruckner-Dirigent debütiert (°a), in Anwesenheit Bruckners (°°).\r\n     Aus dem Jahresbericht des Wagner-Vereines:\r\n\"Am 9. Juli sahen wir dann an demselben Dirigentenpulte unser geschätztes Vereinsmitglied Herrn Ferdinand Löwe, der als \"Gastdirigent\" in meisterhaft-kraftvoller Weise das genannte Orchester zu einem neuen Siege führte. Auch diesmal galt es, eine Symphonie A. Bruckner's in authentischer Interpretation wiederzugeben und wir sowohl, wie die andere grosse Zuhörerschaft gewannen jenen mächtigen Eindruck, den nur künstlerische Erlebnisse bedeutsamster Art in uns hervorzubringen vermögen. Das vollständige Programm des Abends hatte gelautet: [... Beethoven, Bruckner, Berlioz, Meistersinger-Vorspiel ...] Für Meister Bruckner war aber damit die Reihe der Triumphe nicht abgeschlossen [... weiter am 18.12.1892]\" (°°a).\r\n     Auf dem Programm stehen außerdem Werke von Beethoven (»Coriolan«-Ouvertüre), Berlioz (zwei Sätze aus »La damnation de Faust«) und Richard Wagner (»Meistersinger«-Vorspiel) (°°°).\r\n     Vermutlich war es diese Aufführung, die Karl Grunsky sehr beeindruckte (#).\r\n     Von diesem Konzert berichtet auch der Korrespondent des New Yorker Musical Courier, vermutlich Otto Floersheim (#a).\r\n     Anwesende Kritiker: u.a. Heuberger, »G. Ar.« [Guido Adler?], Gustav Schönaich (##) und Theodor Helm (###).\nKollegzettel [angeblich] von der Hand Anton Bruckners [falsch: recte von fremder Hand geschrieben, gibt möglicherweise einen Ausspruch Bruckners wieder]:\r\n   »Beim Leitton hats schon Gschichten gebn, da haben schon musikalische Advocaten eintreten müssen. \r\n   Im Unterricht verkünde ich das \"Gesetz\"; wenn einer, der dieses kann, sich dan[n] einmal über dasselbe hinauswagt, so wird er ebenso beim Schopf genom[m]en werden wie ich. Aber es handelt sich dabei um das Talent, es kom[m]t auf das eigene Gefühl an und es soll neu sein.«\r\n[darunter geschrieben von der Hand des Unterzeichners:]\r\n   »Am Abend des 9. Juli 1892 \r\nnach Aufführung der \r\nD moll Symphonie \r\n[fremde Hand, vielleicht der Schreiber des ersten Absatzes, nachträglich: »durch Josef Schalk«] \r\n   in der Musikhalle der Internationalen \r\nMusik= und Theater-Ausstellung \r\nbei nachfolgender geselliger Vereinigung im »Bürgerbräu« \r\naus Bruckners Händen \r\nerhalten.\r\nCarl Giannoni« (a).\nDie Salzburger Chronik Nr. 153 meldet auf S. 2 zum Wiener Akademischen Gesangverein:\r\n\"      * Auszeichnung. Gestern nach Schluß des Blattes wurde uns mitgetheilt, daß der akademische Gesangs=Verein Wien unseren Mozarteumsdirektor Herrn J. F. Hummel, zu seinem Ehren=Mitgliede ernannt habe. Diese Auszeichnung ist umso ehrenvoller, als diesem Verein hervorragende Kunstkräfte (Bruckner u. A.) angehören. Wir gratuliren!\" (b).", "Letzte Änderung": "01.12.2025 07:17"}, {"ID": 189007095, "Datum": "9.7.1890, Mittwoch", "Haupttext": "Der Welser Anzeiger Nr. 27 teilt auf S. 5 mit, daß Bruckner bei der Trauung der Erzherzogin Marie Valerie [am 31.7.1890] in Ischl Orgel spielen wird:\n      \"Hoforganist Professor Anton Bruckner. Unser gefeierter Landsmann wird zu den Feierlichkeiten anläßlich der Vermählung der Frau Erzherzogin Marie Valerie, sowohl beim Einzuge vor der Trauung, sowie nach derselben, auf der Orgel der Ischler Kirche präludiren.\" (*). Bei der II. Schlußproduktion der Preisträger des Wiener Konservatoriums spielt Bruckners Schüler Victor Lorenz die Orgelfuge über B-A-C-H von Franz Liszt (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188907095, "Datum": "9.7.1889, Dienstag", "Haupttext": "Bei der 1. Schlußproduktion des Wiener Konservatoriums mit preisgekrönten Abiturienten spielt Bruckners Orgelschüler Hermann Haböck Fantasie und Fuge in c-Moll von Bach.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188807095, "Datum": "9.7.1888, Montag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Pius Richter: \n   Bibl habe vergessen, daß er, Bruckner, Bibls Hofkapellendienst am 15.7.1888 und 21.7.1888 übernommen habe. Außerdem sei er am 29.7.1888, 4.8.1888, 19.8.1888 und 25.8.1888 zum Dienst eingeteilt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188707095, "Datum": "9.7.1887, Samstag", "Haupttext": "In der zweiten Schluß-Produktion der Preisträger des Wiener Konservatoriums unter Leitung Josef Hellmesbergers spielt Bruckners Orgelschüler Josef Meyer eine Fuge in e-Moll von Händel.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188607095, "Datum": "9.7.1886, Freitag", "Haupttext": "Schreiben des Obersthofmeisteramtes an Bruckner:\r\n     Der Kaiser habe ihm mit Entschließung vom 8.7.1886 das Ritterkreuz des Franz-Joseph-Ordens verliehen und eine Personalzulage von 300 Gulden jährlich bewilligt, die vom 1.8.1886 an ausgezahlt werde. Unterschrift Hohenlohes.\r\n»[Gedruckter Briefkopf:]\r\nVon Seiner \r\nkaiserlichen und königlich \r\nApostolischen Majestät \r\nObersthofmeisteramte\r\n[ab hier handschriftlich:]\r\nAn\r\ndas Mitglied der Hofmusikkapelle, \nHerrn Anton Bruckner. \r\n   Seine kaiserliche und königlich Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 8. Juli d. J. Ihnen das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens allergnädigst zu verleihen und eine Personalzulage jährlicher Dreihundert Gulden huldreichst zu bewilligen geruht. \r\n   Von diesem Allerhöchsten Beschlusse werden Sie unter Anschluß der Ordensdekoration und des Statutenbuches mit dem Beifügen in Ken[n]tniß gesetzt, daß Ihnen die Personalzulage jährlicher 300 Gulden beim k. k. Hofzahlamte [2. Seite:] vom 1. August d. J. an, flüssig gemacht wird [...]« (*).\nSchreiben des Obersthofmeisteramtes an die Hofmusikkapelle:\r\n    Informiert über Ordensverleihung und Gehaltszulage. Der Bericht vom 1.7.1886 sei damit erledigt. Das Dekret liege bei. Unterschriften Westermayers und Bruckners (**).\nKalendereintragung Bruckners:\r\n»Am 9. Juli v. Sr Durchlaucht Fürst Hohenlohe Franz Josef Orden überreicht circa - 1 Uhr.« (***).\r\n[Wann genau?] Weitere undatierte Kalendernotiz [vermutlich mit der Ordensverleihung zusammenhängend, nach dem 21.3.1886]:\r\n»Hohenlohe=Schillingsfürst Constantin, Fürst zu, erster Obersthofmeister Sr Majestät des Kaisers, kk wirkl geheimer Rath, Oberst sämmtl kk Leibgar[de]« [siehe auch »1886«] (***a).\nBrief Bruckners an Herzogin Amalie von Bayern:\r\n     Dankt für ihr Eintreten bei Kaiser Franz Joseph. Gratulation zum Namenstag [10.7.1886] (°).\nBrief Rudolf Weinwurms an Bruckner:\r\n     Gratuliert zur längst verdienten Auszeichnung (°°).\nDie Neue Zeitschrift für Musik Nr. 28 verzeichnet auf S. 313 die Aufführung des \"Te deum\" in Karlsruhe [14.4.1886]:\r\n\"Aufführungen neuer und bemerkenswerther älterer Werke.\r\n[...]\r\nBruckner, A., \"Te deum\". Karlsruhe, 3. Concert des Philharmonischen Vereins.\" (°°°).\r\n     [Bericht über die e-moll-Messe in Leipzig siehe 16.7.1886].\nDatierung in Josef Schalks 4hdg. Klavierauszug der 8. Symphonie (1. Satz) (#).\nDie Linzer Tages-Post Nr. 155 berichtet auf S. 4 von der Lehrerkonferenz am 7.7.1886:\r\n      \" § Bezirks=Lehrerconferenz. Am 7. d. M. fand in Urfahr die jährliche Bezirks=Lehrerconferenz statt unter dem Vorsitze des Herrn k. k. Bezirks=Schulinspectors Aigner, welcher zu seinem Stellvertreter den Herrn Schulleiter Reiter von Urfahr ernannte. [... Wolf, Eglauer, Hallek, Kaufmann, Wögerbauer, Oehlinger, Holzhaider, Sixtl ...] - Nachmittags fand in Stadlbauers Gastgartensalon eine sehr animirte musikalische Unterhaltung statt, welcher ein Großtheil der versammelten Lehrerschaft noch anzuwohnen in der Lage war. Herr Reiter hatte für exquisite Vorträge gesorgt, von welchen wir besonders die vortrefflichen Leistungen eines zahlreich besetzten Damenchores hervorheben. Es wurden zu Gehör gebracht: \"Amaranths Waldeslieder\" von Anton Bruckner, für Soli und Frauenchor arrangirt von Reiter, ferner [... Södermann, Mozart, Bargiel (Frl. Reiter und Erhard), Passerno und Hauser (Ulmann aus Traun, Violine), Klavierstücke, Männerchöre und Soloquartette] vervollständigten den gelungenen Abend, für welchen die Lehrerschaft dem Arrangeur gewiß Dank wissen wird.\" [keine Signatur] (##).", "Letzte Änderung": "31.07.2026 12:44"}, {"ID": 188507095, "Datum": "(9.7.1885, Donnerstag)", "Haupttext": "[?] Beginn des Steyrer Ferienaufenthaltes (*).\n[?] Datierung »Steyr 9. [recte »29.«?] Juli 1/4 2 Uhr Mittag« bei der Gesangsperiode in den Skizzen zum Finale der 8. Symphonie (**).\n(Schlußkonzert der Preisträger am Wiener Konservatorium (***)).", "Letzte Änderung": "22.10.2025 16:35"}, {"ID": 188307095, "Datum": "9.7.1883, Montag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Anton Seidl:\r\n    Bedauert den Weggang des Ehepaares nach Bremen. Glückwünsche für die Zukunft (*).\n(Brief von Hugo Wolf an Henriette Lang:\r\n     Schildert seine Eindrücke nach der gestrigen Parsifal-Aufführung (**)).\n \n(Bericht vonViktor Schembera \"Bühnenfestspiele in Bayreuth. Die Fremden kommen\" im Neuen Wiener Tagblatt Nr. 186 auf S. 1 (u. a. mit Bemerkungen zu den Besuchen an Wagners Grab) (***)).", "Letzte Änderung": "13.05.2024 12:58"}, {"ID": 188207095, "Datum": "9.7.1882, Sonntag", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »9. Juli gegen 1/2 7 Uhr Abends noch 34 Grad R. in der Sonne.« (*). [Bei Zugrundelegung des üblichen dreiwöchigen Turnus] Bruckner hat Dienst an der Hofkapelle (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188107095, "Datum": "9.7.1881, Samstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Pius Richter:\r\n   Bittet ihn im Auftrag Hellmesbergers, den Tag seiner Rückkehr bekanntzugeben. Eher könne er, Bruckner, seinen Urlaub nicht antreten (*).\nHinweis auf die morgige Kirchenmusik im Illustrierten Wiener Extrablatt Nr. 187, S. 5 (**).", "Letzte Änderung": "17.10.2025 15:33"}, {"ID": 187707095, "Datum": "9.7.1877, Montag", "Haupttext": "Das Vaterland Nr. 186 berichtet auf S. 2 von der Erstaufführung einer Messe Herbecks am 8.7.1877:\n     \" ** (K. k. Hofburgcapelle.) Gestern (Sonntag) kam in der k. k. Hofburgcapelle eine neue Messe von dem k. k. Hofcapellmeister Herbeck zur Aufführung. Das Tonwerk, welches an manchen Stellen (so beim Kyrie) wahrhaft kirchliche Musik enthält, und nach der geltenden Anschauungsweise (die allerdings nicht die unserige ist) als eine sehr gelungene Composition bezeichnet werden kann, leidet jedoch, wie uns ein Verehrer Meister Herbeck's schreibt, an einer etwas bedenklichen Länge. Die Messe dauerte von 11 Uhr bis halb 1 Uhr. In der Kirche waren aus Anlaß der ersten Aufführung sämmtliche in Wien anwesenden Musikkoryphäen: Strauß, Randhartinger, Bruckner und Andere gegenwärtig.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187607095, "Datum": "9.7.1876, Sonntag", "Haupttext": "Das Vaterland Nr. 187 berichtet auf S. 3 vom Konzert am 6.7.1876 [die Rubrik ist datiert 8.76.1876]: \n\n      \" * (Akademischer Gesangverein.) Vorgestern endlich konnte, von blauem Himmel und warmen Lüften begünstigt, der akademische Gesangverein seine bereits wiederholt verschobene zweite Sommerliedertafel abhalten. [... übervoll ...] Das Programm war mit Geschmack und Verständniß zusammengestellt, die Durchführung der Chöre unter Leitung des Vereinsmitgliedes, Herrn Richard Heuberger, durchwegs exact und correct. Besonderen Beifall fanden \"Lied der Pagen\", aus \"Sommernachtstraum\", von Engelsberg; \"Germanenzug\", für Männerchor, Soli und Harmonium, von Professor A. Bruckner (unter persönlicher Leitung des Componisten); [... Speidel, Heuberger ...] welche Nummern sämmtlich wiederholt werden mußten. [... Wagners Festmarsch ...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187407095, "Datum": "9.7.1874, Donnerstag", "Haupttext": "Das Salzburger Kirchenblatt Nr. 27 berichtet auf S. 215 (= S. 3), den Bericht vom 27.6.1874 übernehmend) von der Orgel-Kollaudierung am 21.6.1874:\n    \"Langenlois. 1) [Fußnote: \"In Niederösterreich unfern von Krems.\"] (Ueber die vom Salzburger Orgelbaumeister Joh. Mauracher) dortselbst neuerbaute Orgel enthält das \"Kremser Volksblatt\" nachstehendes Zeugniß.\n     Wir Endesgefertigte bezeugen hiemit, daß wir auf Ersuchen der löbl. Pfarre Langenlois am 21. Juni d. J. die vom Herrn Johann Karl Mauracher, Orgelbaumeister in Salzburg, in der Pfarrkirche zu Langenlois aufgestellte neue Orgel, bestehend aus 18 klingenden Stimmen und vier Nebenzügen, zwei Manualen und Pedal einer genauen Revision unterzogen und fanden, daß der Genannte daselbst ein Werk vollendete, welches durch vortrefflichen Klang, Charakter, Verhältniß der einzelnen Stimmen zu einander, und durch imposante Kraftentfaltung und Schönheit des Tones in pleno sich auszeichnet. Die entsprechende Disposition und die zweckmäßige Anlage, sowie die Vorzüglichkeit des Mechanismus und Gebläses verdienen die vollste Anerkennung. | Langenlois, 21. Juli 1874. [sic, recte 21. Juni]\n[links:]\n     Franz Krenn, m. p.\nRitter des Silvester=Ordens, Kapellmeister der k. k. Hofkirche zu St. Michael und Professor am Conservatorium der Musik in Wien.\n[rechts:]\n     Anton Bruckner, m. p.\nk. k. Hoforganist und Professor am Conservatorium.\".\n \n[vgl. die am 27.6.1874 veröffentlichte minimal abweichende Version des Gutachtens]", "Letzte Änderung": "27.07.2024 07:32"}, {"ID": 187207095, "Datum": "9.7.1872, Dienstag", "Haupttext": "Abschluß der Jahresprüfungen am Wiener Konservatorium (*).\r\nSchüler mit besonders guten Leistungen werden eigens erwähnt:\r\n   »Orgelschule des Herrn Prof. Bruckner (4 Zöglinge). [/] I. Classe.Lobenswerth: Czeglédy Julius, Kachler Wilhelm. [/] II. Classe. Lobenswerth: Walter Gustav. [/] III. Classe. Vorzüglich * Ambros v. Rechtenberg Max.« (**).\r\n   »Schule für Harmonielehre (männliche Zöglinge) des Herrn Prof. Bruckner. [/] (10 Zöglinge.) [/] Vorzüglich: Kliwar Franz, Mötz Johann, Pummer Johann, Steudner Hermann. - Lobenswerth: Bachmeyer Josef, Czegledy Julius, Schaumburg Nicolaus, Walach Alois.« (***).\r\n   »Schule für Contrapunkt des Herrn Prof. Bruckner. [/] (9 Zöglinge.) [/] I. Classe. Vorzüglich: Mottl Felix. - Lobenswerth: Adler Guido, Reidinger Ignaz, Walter Gustav. [/] II. Classe. Vorzüglich: Adametz Hermine, Lamberg Josef - Lobenswerth: Ambros v. Rechtenberg Max, Siebert Josef, Wolfrum Carl.« (°).\r\nKlassenprämien erhielten Bruckners Schüler dieses Schuljahr nur in Musiktheorie:\r\n   »Schule für Harmonielehre (männliche Zöglinge) des Herrn Professor Bruckner. [/] Erste Prämie: Steudner Hermann; [/] zweite Prämie: Mötz Johann. [/] [...]\r\n   Contrapunctschule des Herrn Professor Bruckner. [/] I. Classe. Erste Prämie: Mottl Felix. [/] II. Classe. Erste Prämie: Lamberg Josef; [/] zweite Prämie: Adametz Hermine.« (°°).\r\n   »Verzeichniß der Schüler, welche in diesem Schuljahre ihr Hauptfach absolvirten [/] Diese sind: [/] Herr Ambros v. Rechtenberg Max ... (Orgel.) [...]« (°°°).\r\n   »Verzeichniß der absolvirten Schüler, welchen das Diplom ausgefolgt wurde. [/] Diese sind: [/] Herr Max Ambros v. Rechtenberg ... (Orgel.) [...]« [nach dem 25.7.1871] (#).", "Letzte Änderung": "03.12.2024 13:37"}, {"ID": 186507095, "Datum": "9.7.1865, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Sonntagsmesse in F-Dur von Robert Führer im Linzer Dom. Vermerk [Zappes?] in der Stimme der 1. Violine \"9ten Juli 865 Dom\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186307095, "Datum": "(9.7.1863, Donnerstag)", "Haupttext": "Gesellschafts-Konzert des Linzer Musikvereins mit Werken von Beethoven (\"Prometheus\"-Ouvertüre, Mendelssohn (Alt-Arie aus \"Elias\"), M. Hauptmann (Lieder), Spohr (Grande Ouvertüre), Albert Stadler (Männerchor \"Waidmanns Jagdruf\") und Mendelssohn (Schlußchor des 1. Teils von \"Paulus\").", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186007095, "Datum": "9.7.1860, Montag", "Haupttext": "Datierung »Für [1]861. 9. Juli [1]860« auf Doppelbogen »No. 14« (»Canon, Nachahmung Dominant Tonica«) im Studienheft 1860/61 (WAB 248).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184807095, "Datum": "9.7.1848, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des Offertoriums »Propitius esto« von Michael Haydn in St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 201906095, "Datum": "9.6.2019, Sonntag (Pfingstsonntag)", "Haupttext": "Aufführung der b-Moll-Messe (Missa Solemnis) (in der Edition der Anton Bruckner Urtext Gesamtausgabe ABUGA) durch das Dom-Orchester und den Wiener Domchor unter Markus Landerer im Wiener Stephansdom.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200306095, "Datum": "9.6.2003, Pfingstmontag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie (Haas-Fassung) durch das Symphonieorchester Aachen unter Marcus R. Bosch in der Kirche St. Nikolaus in Aachen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199406095, "Datum": "9.6.1994, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der d-Moll-Symphonie (\"Nullte\") durch das Brucknerorchester Linz unter Martin Sieghart in einem Festkonzert zum 125 Jubiläum der Oberbank.\nDer Einführungstext im Programmheft stammt von Elisabeth Maier.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198406095, "Datum": "9.6.1984, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Lorin Maazel im Großen Festspielhaus in Salzburg.", "Letzte Änderung": "19.11.2025 23:12"}, {"ID": 197406095, "Datum": "9.6.1974, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der d-Moll-Messe durch die Wiener Hofmusikkapelle unter Lovro von Matacic (*).\nAufführung von 4 Motetten [prov. WAB 67] und der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Eugen Jochum im Großen Musikvereinssaal in Wien [Wiederholung vom 8.6.1974] (**).", "Letzte Änderung": "10.06.2026 12:00"}, {"ID": 197306095, "Datum": "9.6.1973, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan bei den Pfingstfestspielen Salzburg.\r\nDas Konzert wird im Rundfunk übertragen (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196906095, "Datum": "9.6.1969, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch das Orquesta Filarmónica de Buenos Aires unter Willem van Otterloo in Buenos Aires.", "Letzte Änderung": "29.07.2026 14:59"}, {"ID": 196006095, "Datum": "9.6.1960, Donnerstag", "Haupttext": "Die Abschrift der Quadrille [WAB 121] von Dr. Ernst Stolz [siehe die Anmerkung] (mit Eintragungen Bruckners (*) gelangt über dessen Sohn als Geschenk an das Stift Kremsmünster.", "Letzte Änderung": "22.01.2026 23:43"}, {"ID": 195906095, "Datum": "9.6.1959, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Residensorkester Haag unter Willem van Otterloo in Bergen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195706095, "Datum": "9.6.1957, Sonntag (Pfingstsonntag)", "Haupttext": "Aufführung der d-Moll-Messe [vermutlich unter Leitung von Erich Leckert] in der Kirche St. Ursula in München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195306095, "Datum": "9.6.1953, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Theodor Bernhard Rehmann an Max Auer:\r\n    Vorvorige Woche habe er Berberich in Freiburg getroffen und dessen Vorbehalte [vgl. Brief vom 22.4.1953] zu entkräften versucht (*).\r\n    In der letzten Woche habe er in Paris erfahren, daß Kardinal Feltin sein Empfehlungsschreiben verfaßt und vermutlich an Auer abgeschickt habe (*a).\nBrief von Theodor Bernhard Rehmann an Ludwig Berberich:\r\n    Freut sich, daß sie sich in dem \"Bruckner-Anliegen\" im wesentlichen einig sind. Vorige Woche habe er in Paris erfahren, daß auch Kardinal Feltin wie gewünscht [mit einem Empfehlungsschreiben?] reagiert habe (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195206095, "Datum": "9.6.1952, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Volkmar Andreae im Kaufmännischen Vereinshaus in Linz (*).\n[9./12.6.1952]\r\nEinspielung des Quintetts durch das Koeckert-Quartett mit Georg Schmid (**).", "Letzte Änderung": "23.02.2026 16:14"}, {"ID": 194106095, "Datum": "9.6.1941, Montag", "Haupttext": "Brief von Franz Gräflinger an Max Auer:\r\n    \"Lieber Freund! | Warst Du bei den Br. Tagen in St. Florian? Linz? Wie kann man die \"Siebte\" [7. Symphonie am 2.6.1941] im Marmorsaal aufführen! Wie wird dies geklungen haben? Mit Ing. Furreg spreche ich öfters über Dich und unsere Sache. Weisst Du ob Davis [sic] den Antrag nach St. Florian angenommen hat? Wenn nicht Du es mir sagen kannst, möchte ich David [Johann Nepomuk David?] schreiben. Hier wurden im Winter einige Werke von ihm aufgeführt.\" Über das Konzertleben in Wien. Bei Bosse soll eine Neuauflage seines kleinen Bruckner-Bandes erscheinen. Ob Auer sich an die Briefausgabe mache? \"Kannst Du mir nicht raten, wo ich ein Bruckner Kärtchen, einen kurzen Brief und eine kurze Notenskizze (gegen Bezahlung) für einen lieben Bekannten, der mich dringend darum angegangen hat, erhalten kann? Du hast sicher solche Kleinigkeiten mehrere.\" Über Pensions-Angelegenheiten, Opernbesuche (Bravo für Hotter!) (*).\nBrief von Furreg an Max Auer:\r\n    Berichtet vom Linzer Bruckner-Fest (**).", "Letzte Änderung": "24.02.2023 22:57"}, {"ID": 193906095, "Datum": "9.6.1939, Freitag", "Haupttext": "Brief von Mathilde Kralik an Joseph Goebbels:\r\n    Empfiehlt ihre einaktige Oper \"Walther von der Vogelweide\" im Zusammenhang mit dem Denkmalprojekt. \"[...] Als Schülerin Bruckners, vom Wiener Konservatorium einstimmig mit dem 1. Preis ausgezeichnet, nur meiner Kunst lebend, bin ich in Künstlerkreisen bekannt und geschätzt, und nur mangels Propaganda sind meine zahlreichen Werke weniger verbreitet als sie es vielleicht verdienen würden. [... verweist auf die Anerkennung durch Prof. Viktor Junk ...]\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193706095, "Datum": "9.6.1937, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel »Seltsames aus Regensburg. Bruckners Messen 'nicht erwünscht'« in »Das Echo« (*).\nArtikel von Hans Arthur Thies »Posaunen im Dom. Regensburg und das Brucknerfest« im Hannoverschen Kurier (**).\nArtikel von Wilhelm Zentner »Anton Bruckners Einzug in die Walhalla« in der Kölnischen Volkszeitung (***).\nArtikel im Kärntner Tagblatt (°).\nArtikel \"Auch Bruckner wird polarisiert\" im Burgdorfer Tagblatt (°°).", "Letzte Änderung": "23.07.2024 06:39"}, {"ID": 193606095, "Datum": "9.6.1936, Dienstag", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie durch die Sächsische Staatskapelle unter Karl Böhm in Dresden", "Letzte Änderung": "09.08.2026 13:37"}, {"ID": 193306095, "Datum": "9.6.1933, Freitag", "Haupttext": "Der Rundfunksender Königswusterhausen (Deutsche Welle) bringt zwischen 21:00 und 22:00 Uhr ein Konzert der vereinigten Orchester des Deutschlandsenders und der Funkstunde [vermutlich in Berlin], das mit Bruckners g-Moll-Ouvertüre eröffnet wird.", "Letzte Änderung": "07.10.2026 14:00"}, {"ID": 192806095, "Datum": "9.6.1928, Samstag", "Haupttext": "Gründungsversammlung des Badischen Bruckner-Bundes in Freiburg im Breisgau. Vorsitzender wird Fritz Grüninger (*).\r\nGründungsmitglieder sind daneben Ewald Lindemann und Heinrich Zöllner (*a).\r\nDem Vorstand gehören außerdem an: Franz Philipp, die Generalmusikdirektoren Krips (Karlsruhe), Lindemann (Freiburg), Mehlich (Baden-Baden), Orthmann (Mannheim) und Poppen (Heidelberg), die Intendanten Dr. Krüger (Freiburg), Dr. Sioli (Mannheim) und Dr. Waag (Karsruhe), Wilhelm Fladt (Freiburg), Mangler (Karlsruhe), Schattschneider (Mannheim) [siehe die Anmerkung] und Heinrich Zoellner (Freiburg). Zum Ehrenausschuß gehören Kultusminister Dr. Leers, Ministerialdirektor Dr. Huber, OBM Dr. Bender (Freiburg) und Dr. Heimerich (Mannheim). Schutzherr ist der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Finter. Anwesend sind bei der Sitzung u.a. auch Max Auer und Karl Grunsky (*b).\r\nFranz Philipp berichtet von Bruckner-Aufführungen in Baden (**).\nAm Vortag hatte zu diesem Anlaß die Aufführung der 8. Symphonie unter Ewald Lindemann  stattgefunden (***).", "Letzte Änderung": "07.08.2026 06:01"}, {"ID": 192406095, "Datum": "9.6.1924, Montag (Pfingstmontag)", "Haupttext": "Am dritten Tag des 93. niederrheinischen Musikfestes dirigiert Peter Raabe in Aachen die 2. und 7. Symphonie und den 150. Psalm.", "Letzte Änderung": "09.09.2024 12:45"}, {"ID": 191706095, "Datum": "9.6.1917, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Dora Münch \"Das Dr. Anton Bruckner-Zimmer. Im Stift St. Florian.\" im Neuen Wiener Journal Nr. 8479 auf S. 5.\nZu den Ausstellungsobjekten gehöre auch die Handschrift von \"Amaranths Waldeslieder\" ((*).\n \nEin Buch über Kammermusik [Neuauflage oder Neuerwerbung der örtlichen Bibliothek?] wird in The Brattleboro Reformer Nr. 86 (Brattleboro, Vermont) auf S. 2 vorgestellt:\n\"    At the Library\n             New Books\nChamber Music, N. Kilburn.\n     A popular history of chamber music with special chapters on what  was contributed by Haydn, Bach, Dittensdorf [sic], Handel, Mozart, Beethoven, Schubert, Mendelssohn, Schumann, Spohr, Brahms, Dvorak, Strauss, Bruckner, and a summary of chamber music of recent times.\nThe Intelligence of Women, W. L. George.\n     W. L. George, the champion of feminism in England [...]\n[... fünf weitere Bücher, darunter \"The Romantic Composers\" von D. G. Mason (Bruckner in der Besprechung nicht erwähnt, eventuell im Band \"From Grieg to Brahms\" enthalten?) und eine Harmonielehrebuch ...].\" (**). [Das Buch (siehe \"Mai 1904\" = 190405005) enthält eine Analyse und Würdigung des Quintetts (mit zwei ausführlichen Notenbeispielen aus dem 1. und 3. Satz) und bringt Zitate über Bruckner von Hanslick, Krehbiel und Weingartner.]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191506095, "Datum": "9.6.1915, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von August Göllerich an Franz Xaver Müller:\n     Dankt für die Ausleihe der Bücher [vermutlich Quellen für die Bruckner-Biographie]. Influenza habe ihn am 4.5.1915 gehindert, nach St. Florian zu kommen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189806095, "Datum": "9.6.1898, Donnerstag", "Haupttext": "Das Musikalische Wochenblatt berichtet auf S. 346 von der Enthüllung des Bruckner-Denkmals in Steyr [am 29.5.1898] (*).\nMit der Sinnhaftigkeit von Denkmälern beschäftigt sich der Artikel \"Bruckner, Stelzhamer, Stifter\" in der Linzer Tages-Post (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189706095, "Datum": "9.6.1897, Mittwoch", "Haupttext": "[Datum des Stempels] Brief der Firma Josef Eberle an Theodor Reisch:\r\n   Man habe Bruckners Testament zur Kenntnis genommen, demzufolge die Originalmanuskripte der von Eberle verlegten Werke von der Hofbibliothek entlehnt werden dürfen (*).\n[Datum des Stempels] Schreiben von Theodor Reisch an das Bezirksgericht Wien:\r\n   Bittet die Universalerben Ignaz Bruckner und Rosalia Huber zu bestätigen und die Verlassenschaft zu beenden (**).\nDie Klagenfurter Zeitung Nr. 129 berichtet auf S. 2 von der Kirchenmusik am 7.6.1897:\r\n\"     (Kirchenmusik.) Am Pfingstmontage wurde beim Pontifikalamte eine Instrumentalmesse von dem kürzlich verstorbenen Kirchencomponisten Johannes Evangelista Habert, opus 29, durch den Kirchenchor und Lehramts­kandidaten aufgeführt. Das Offertorium, welches gesungen wurde, ist eine sinnige Composition Josef Grubers, welcher, ein Schüler des verewigten Dr. Anton Bruckner, derzeit Stiftsorganist in St. Florian (Oberösterreich) ist.\" (***).", "Letzte Änderung": "28.08.2026 14:25"}, {"ID": 189606095, "Datum": "9.6.1896, Dienstag", "Haupttext": "Notiz Bruckners bei den Gebetsaufzeichnungen: »9. Juni Monath« [vermutlich: Monatgeld für Frau Kathi] (*).\n\n\nKanzleivermerke auf der Rückseite des Schreibens vom 6.6.1896:\n\"prs. 9. Juni 1896 \n\n         Z. 1049\".\nDarunter von anderer Hand:\n\"Herrn Dr Anton Bruckner zuzustellen.\n     Wien, 9./6. 1896\n          Der Decan:\n                  Penck\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189506095, "Datum": "9.6.1895, Sonntag", "Haupttext": "Die Neue Musikalische Presse Nr. 23 teilt auf S. 1 der Beilage \"Wiener Kunstblatt\" mit, daß in Stuttgart der Gesamtausschuß des Deutschen Sängerbundes, dem aus Wien auch Eduard Kremser angehört, das Programm des nächstjährigen Sängerfestes festgelegt habe. Für den 3.8.1896 sei Bruckners »Germanenzug« vorgesehen:\r\n\"            Deutscher Sängerbund.\r\n     Der Gesammt=Ausschuß des Deutschen Sängerbundes hielt zu Pfingsten in Stuttgart Beratungen ab, die hauptsächlich das im nächsten Jahre dort stattfindende fünfte deutsche Sängerfest betrafen. Aus Wien nahm Chormeister Kremser an den Berathungen theil. [... erwähnt werden u. a. Dr. Beckh (Nürnberg) (Nachruf auf Olschbaur), Förstler, Kremser und Meyer (Olbersleben) als Dirigenten 1. - 3.8.1896 ... geplanter Ablauf ...].     II. Hauptaufführung (Montag, 3. August, Nachmittag 4 Uhr): 1. Bruckner Anton: \"Germanenzug\"; 2. Ansprache, 3. [... neun Musiknummern ...]; 12. Abt: \"Siegesgesang der Deutschen nach der Hermannsschlacht\". (*).\n \nDie Reichspost Nr. 131 kündigt auf S. 5 an, daß beim 5. deutschen Sängerfest am 3.8.1896 der »Germanenzug« aufgeführt wird [diese Seite 5 ist in der Kopfzeile fehlerhaft mit Nr. \"130\" und \"8. Juni 1895\" bedruckt]:\r\n\"    – Das Programm für das fünfte deutsche Sängerfest, welches in Stuttgart stattfindet, ist bereits festgestellt. Hervorzuheben ist, daß das Fest vom 1. bis 3. August 1896 stattfindet und mit Einschluß des Empfangstages 4 Tage dauern soll. Für die Festkarte ist, wie üblich, ein Festbeitrag von 6 Mark vorauszubezahlen. Das Programm besteht aus folgenden Nummern: [...] II. Hauptaufführung (Montag, 3. August, Nachmittags 4 Uhr): 1. Bruckner Anton, Germanenzug. 2. Ansprache. [... 3. bis 12. ...] Die musikalische Leitung der Aufführungen ist den Professoren Förstler, Kremser und Meyer=Olbersleben übertragen in der Weise, daß dieselben sich über die Leitung der einzelnen Nummern unter sich einigen.\" (**).", "Letzte Änderung": "15.09.2023 15:57"}, {"ID": 189406095, "Datum": "9.6.1894, Samstag", "Haupttext": "Das Deutsche Volksblatt Nr. 1951 bringt auf S. 1f einen Feuilleton-Artikel (signiert »J. S. T.«), in dem auch Bruckner erwähnt wird:\r\n»                Dresdener Kunstbrief.\r\n                       [Inhalts-Übersicht]\r\n     Am Sonntag, den 22. Mai d. J., wurde im Altstädter Hoftheater, dem herrlichen Prachtbaue Semper's, Weber's ewig junger waldesfrischer \"Freischütz\" aufgeführt. [... Aufführungen meist besser als in Wien (\"Meistersinger\" ohne Striche) ... Wagner-Feier am 22.5.1894 ...]\n     Durch das ganze Kunstleben Dresdens geht ein frischer Zug. In dieser schönen Elbestadt wird viel mehr musicirt, gemalt und gedichtet als in Wien. In Dresden ist man mitten darin in dem mächtigen Wellengange der deutschen Kunstbewegung. Die neudeutsche Richtung in der Musik, die durch die Namen Wagner, Liszt, Berlioz, Peter Cornelius, Bruckner und Richard Strauß repräsentirt wird, findet die wärmste Pflege. [... \"Guntram\" am 10.5.1894 uraufgeführt ... Anmerkungen zur Malerei und zur Stadt als solcher ...]\n     Und – last not least – in Dresden gibt es sehr wenig Juden, die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung ist antisemitisch gesinnt. Herr Reichstags=Abgeordneter Oswald Zimmermann ist einer der geachtetsten und beliebtesten Männer Dresdens. Möge diese schöne Haupt= und Residenzstadt Sachsens auch fernerhin der Hort der nationalen monarchischen und antisemitischen Idee bleiben!       J. S. T. « (*)\n \nAuf S. 3 des Abendblatts ein Hinweis auf die morgige Kirchenmusik:\r\n\"    * [Kirchenmusik für Sonntag den 10. Juni] [...] –  In der Gumpendorfer Pfarrkirche zu St. Aegyd kommt um 11 Uhr unter Leitung des Chordirectors Herrn Franz X. Büllik Folgendes zur Aufführung: Asperges me (Choral, vierstimmig), Messe in B von Mitterer, Graduale (Locus iste) von A. Bruckner, Offertorium (Pater noster) von Gschwandl, Soli: Fräulein Laura Petrus. Orgel: Herr Johann Deditsch. – [...]\" (*a)\n \nDiese Ankündigung erscheint auch im \"Vaterland\" Nr. 156 auf S. 4 des Abendblatts:\r\n\"     (Kirchenmusik.) [...] – In der Gumpendorfer Pfarrkirche um 11 Uhr (von Mitgliedern des St. Ambrosius=Vereines): \"Asperges me\" (Choral, vierstimmig); Messe in B von Mitterer; Graduale \"Locus iste\" von Anton Bruckner; Offertorium \"Pater noster\" von Hermann Gschwandl. – [...]\" (*b).\n»Die Presse« Nr. 156 kündigt auf S. 2 des Abendblatts an, daß am 10.6.1894 das »Locus iste« aufgeführt wird: \"[Kirchenmusik für Sonntag den 10. Juni] [...] – Gumpendorfer Pfarrkirche zu St. Aegyd (11 Uhr): Asperges me (Choral, vierstimmig), Messe in B von Mitterer, Graduale (Locus iste) von A. Bruckner, Offertorium (Pater noster) von Gschwandl, Soli: Fräulein Laura Petrus. Orgel: Herr Johann Deditsch. – [...]\" (**).\nDie Neue Freie Presse Nr. 10701 bringt auf S. 1 - 3 den letzten Teil einer sechsteiligen Serie von Briefen Theodor Billroths an Eduard Hanslick (in Auswahl und Auszügen); im Brief vom 3.1.1893 wird auch Bruckner [und indirekt die 8. Symphonie] erwähnt und die Rolle der Kritiker beleuchtet [siehe auch die Anmerkung]:\r\n\"                 Aus Briefen von Billroth.\r\n                               VI.\r\n                         (Schluß.)*)\r\n[Fußnote: Hinweis auf die anderen Teile, beginnend am 13.5.1894]\n     Ed. H. Die Briefe aus Billroth's letzten Jahren geben uns ein treues Bild von der geistigen Spannkraft und allseitigen Empfänglichkeit, welche der bereits Schwerkranke sich bis ans Ende bewahrt hatte. [... Würdigung der geistigen Interessen, der zunehmenden Naturverbundenheit ... sechs ausführliche Briefauszüge vom 6.1.1888 (aus Abbazia) bis März 1892 (Wien) ...]\r\n                              Abbazia, 3. Januar 1893.\r\n     Durch eigene Studien und eigenes Grübeln bin ich schon lange zur Ueberzeugung gekommen, daß es für den Menschen absolute Begriffe wie \"schön\" und \"gut\" seiner ganzen Natur und seinen bisherigen socialen Gestaltungen nach überhaupt nicht geben kann; [...]\r\n     [... abhängig von Konventionen, variabel ... schwierige Urteile über Neues in der Kunst (Fortschritt oder Rückgang?), auch in der Soziologie ... Zukunft der Musik nicht absehbar ... Mensch will neue Reize (komplizierter, polyphoner?) ...] Man kann die Motive doch nur nacheinander oder nebeneinander bringen, entweder wie sie sind oder in veränderter Form. Man kann das Einzelne und das Ganze kürzer oder länger machen. Bruckner wählt das Letztere. Daß eine Symphonie ein Concert ausfüllt, war wol noch nicht da, es ist neu; die neuen Generationen wollen vor Allem etwas Neues. Die Kritiker wollen auch etwas sein; sie klammern sich an das Neue und kommen sich dabei selbst neu und interessant vor; sie schrauben sich in ihrer bornirten Phantasie zu Vorkämpfern einer neuen Aera hinauf und kommen sich dabei viel wichtiger vor wie der Held, den sie auf ihrem Schild tragen.\r\n     Es wäre wol ganz interessant, zu hören, was für Musik man in hundert Jahren machen wird, doch wir werden wol kaum Aussicht haben, hier am Karst oder sonstwo, wie der Meister von Palmyra, einem Geist zu begegnen, der uns ein ewiges Leben schenkt; so thun wir wol am besten, uns an dem zu erfreuen, was wir haben, und übrigens dem Grundsatze zu huldigen: \"Mensch, ärgere dich nicht!\"\r\n      [... Briefauszüge vom 3.3.1893, 11.7.1893 und besonders ausführlich aus Billroths letztem Brief vom 20.12.1893 über das Böhmische Streichquartett ... Nachwort Hanslicks mit nochmaliger Würdigung Billroths ...] Nothnagel hat ihn schön und treffend mit einem geschliffenen Edelstein verglichen: \"Von welcher Seite man ihn betrachten mag, immer leuchtet er in neuer Pracht.\" \" (***).\nAuf S. 5 ein Hinweis auf die morgige Kirchenmusik:\r\n\"     [Kirchenmusik für Sonntag den 10. Juni.] [...] – In der Gumpendorfer Pfarrkirche um 11 Uhr: \"Asperges me\", Messe in B von Mitterer, Graduale (\"Locus iste\") von A. Bruckner, Offertorium (\"Pater noster\") von Hermann Gschwandl, Solo: Fräulein Laura Petrus. Orgel: Herr Johann Deditsch. – [...]\" (°).\nAusbildung bei Bruckner dient (nicht zum ersten Mal) als Argument, hier in einer Annonce auf S. 15:\r\n\"Gediegener Privat=Clavier|unterricht, Correpetition, Schule Bruckner. Adresse im Ank.=Bur. d. Bl., oder Briefe unter \"Tüchtig 35\" a. d. Ank.=Bur. d. Bl.    35645–4\" (°°).", "Letzte Änderung": "06.06.2025 22:41"}, {"ID": 189306095, "Datum": "9.6.1893, Freitag", "Haupttext": "Im Bericht der Allgemeinen Musik-Zeitung Nr. 23 auf S. 322f über die Tonkünstlerversammlung in München wird die Aufführung des Adagios der 7. Symphonie [am 27.5.1893] als überflüssig (angesichts der Karlsruher Aufführung 1885) bezeichnet: „     Das zweite Konzert, das im Hoftheater stattfand, gab dem Hoforchester Gelegenheit, sich in seiner ganzen Glorie zu zeigen. Mit einer unvergleichlich glänzenden und schwungvollen Aufführung des Wagner’schen Huldigungsmarsches, die dem dirigirenden Generaldirektor Hermann Levi eine langandauernde und stürmische Kundgebung seitens des Publikums eintrug, begann der Abend, in dessen weiterem Verlaufe nur mehr oder weniger bekannte Werke zu Gehör gelangten. [… Tschaikowsky, Leopold Auer, Konzertmeister Ludwig Abel …]. Die beiden zunächst folgenden Bruchstücke, Szene und Arie der Kassandra aus Berlioz’ Oper „Die Einnahme von Troja“ und das Adagio aus der Edur-Sinfonie (Nr. 7) von Bruckner müssen als völlig überflüssige Einschiebsel bezeichnet werden. Die Arie, die mit heroischem Ausdrucke von Frau Reuss-Belce gesungen wurde, ist erst vor zwei Jahren auf der 28. Tonkünstler-Versammlung in Berlin von Frau Lilli Lehmann gesungen worden, und das Adagio stand bereits auf dem Programm der 22. Tonkünstler-Versammlung in Carlsruhe 1885. Für eine Wiederholung beider Bruchstücke lag nicht die mindeste Veranlassung vor; sollte Bruckner mit dem Adagio abermals zu Worte kommen, so hätte man es im Zusammenhange der ganzen Sinfonie aufführen sollen. Besser aber und den Zwecken des Vereins entsprechender wäre es gewesen, die Zeit, die den beiden Stücken gewidmet wurde, neueren Werken, die wegen Mangels an Zeit zurückgewiesen worden sind, zuzuwenden.     Tschaikowsky’s Orchester-Fantasie „Francesca da Rimini“, deren Analyse unsern Lesern in der vorigen Nr. vorgelegen hat, fand eine ziemlich getheilte Aufnahme. […].“ [eine Signatur ist in der vorliegenden Teil-Kopie nicht zu erkennen] (*).\n \nDie Linzer Tages Post Nr. 130 macht auf S. 6 auf ein neues Bruckner-Portät [IKO 67] aufmerksam:\n\"             Stimmen aus dem Publicum.\n[...]\r\n                       Oelgemälde.\r\n     Im Schaufenster des Herrn Ploy und Comp. in der Schmidthorstraße (Herrmann und Rieder) ist gegenwärtig ein von Herrn Anton Miksch in Oel gemaltes Porträt des in und außerhalb Oesterreichs rühmlichst bekannten Herrn Professors und Hoforganisten Anton Bruckner ausgestellt, und machen wir das kunstsinnige Publicum auf diese ganz vorzügliche Arbeit des Herrn Malers Miksch hiemit aufmerksam. Gewiss wird jedermann sowohl über die geistige Auffassung, als über die frappante Aehnlichkeit und fortgeschrittene Technik des Herrn Malers befriedigt sein.     W . . . . . \" (**).", "Letzte Änderung": "20.11.2024 22:39"}, {"ID": 189206095, "Datum": "9.6.1892, Donnerstag", "Haupttext": "Bericht des Salzburger Volksblatts Nr. 130 über das Sängerfest und die Konzerte am 5.6.1892 [WAB 63]:\r\nAuf S. 2 über das Festkonzert um 11 Uhr:\n\"     Das I. Deutsch-akademische Sängerfest in Salzburg.\n                                    (Fortsetzung.)\n                                Das Festkonzert.\n     Der zweite Festtag brachte um 11 Uhr Vormittags das Festkonzert. [... Prolog, Lob für die Grazer unter Viktor Zack, die Prager unter Hans Schneider ... weiter als anwesend erwähnt: Raoul Mader, J. F. Hummel, Nikolaus Fux, Günther Kalser (Tenor), B. Kellermann, Max Zenger, Johannes Hofmann (Leipzig), Toni Petzer (Bariton), Graf Thun ...]\n     Eine imposante Wirkung erzielten die Gesammtchöre: Dr. Anton Bruckner's \"Das Deutsche Lied\", \"O Isis und Osiris\" aus Mozarts \"Zauberflöte\", Edward Grieg's \"Landkennung\" [...] Wenn wir sagen sollen, welcher von diesen drei Massenchören auf uns den mächtigsten Eindruck gemacht hat, so ist dies der Mozart'sche, den Direktor Hummel dirigirt hat. [...]\" (*).\nAuf S. 3 über die abendliche Festliedertafel:\r\n     \"[...] Sonntag Abends, vor und während der Festliedertafel im \"Elektrischen Aufzuge\" beruhigte sich das Wetter, so daß zwei Gesammtchöre im Freien gesungen werden konnten. [... Abts \"All-Deutschland\" entfiel wetterbedingt ...] Der akad. Gesangverein in Wien endlich sang neben \"Prinz Eugenius\" Bruckner's mächtigen \"Germanenzug\", von dem nur zu bedauern ist, dass er in seiner gehaltreichen Tiefe erst in so vorgerückter Stunde und nicht zu Beginn der Liedertafel zum Vortrage gelangen konnte. Mit dieser gelungenen Fest=Liedertafel schloß der Sonntag.\" (**).\n\r\nBrief Hugo Wolfs an Emil Kauffmann:\r\n    Am 15.6.1892 werde vom Ausstellungsorchester unter Josef Schalk seine Musik zum »Fest auf Solhaug« aufgeführt, außerdem Werke von Wagner (Huldigungsmarsch, »Wach auf«-Chor), Liszt und Bruckners 4. Symphonie. Nach Bayreuth werde er zu den ersten Vorstellungen reisen (***)", "Letzte Änderung": "17.04.2023 22:50"}, {"ID": 189106095, "Datum": "9.6.1891, Dienstag", "Haupttext": "Eintragung »Dresden« [wohl Abfahrt gemeint] nach den Aufzeichnungen der Morgengebete im aktuellen Kalender (*).\r\nBruckner setzt abends seine Gebetsaufzeichnungen wieder im alten Kalender (lückenlos bis zum 28.7.1891) fort (**).\r\n[Vermutlich fällt dieser Wechsel zeitlich mit der Ankunft in Wien zusammen].\nBrief von Theodor Hämmerle an Max von Oberleithner:\r\n   Den Sendungen Röders mit dem Bürstenabzug der d-Moll-Messe habe auch das Manuskript der Partitur [Kopie] beigelegen. Bittet um Oberleithners Besuch wegen des Verlagsvertrages, da er dies noch vor dem geplanten Besuch bei Bruckner erledigen wolle (***).", "Letzte Änderung": "22.03.2023 22:33"}, {"ID": 188806095, "Datum": "9.6.1888, Samstag", "Haupttext": "Artikel der Linzer Tages-Post Nr. 132, S. 4, über den Sängerausflug der Liedertafel \"Frohsinn\":\r\n    \" § Liedertafel \"Frohsinn.\" Wie bekann [sic], veranstaltet die Liedertafel \"Frohsinn\" am 9. und 10. d. M. einen Sängerausflug nach dem herrlichen Gmunden und wird dort zu Gunsten des Kronprinz Rudolf= und Stephanie=Kinderasyls Samstag, um halb 8 Uhr abends, im großen Cursaal ein Concert veranstalten, bei welchem auch die Herren Hans Baudis, Concertmeister des Linzer Musikvereines, und Martin Einfalt, k. k. Musiklehrer, sowie der Gmundener Männergesangverein mitwirken werden. Das reichhaltige und sehr gewählte Programm umfaßt Chöre von Floderer, Bruckner, Wieninger, Engelsberg, Habert und Mendelssohn, ferner Liedervorträge des Baritonisten Herrn Hans Holzner, Mitglied der Liedertafel \"Frohsinn\" und ein Violinconcert, gespielt vom Concertmeister Herrn Baudis. [...]\" (*).\n Aufführung des Chores »Mitternacht« [WAB 80] durch den »Frohsinn« in Gmunden (**).", "Letzte Änderung": "23.12.2024 11:34"}, {"ID": 188606095, "Datum": "9.6.1886, Mittwoch", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Zusatz »[P.] 11.« [Graf Pückler, 11. Lektion] beim Datum (*).\nDie Deutsche Zeitung Nr. 5185 bringt auf S. 7 einen Bericht des Verlages A. Gutmann:\r\n»[Neue Musikalien.] (Bericht der k. k. Hof=Musikalienhandlung Albert J. Gutmann, Wien, Hofopernhaus.) [... Brahms, 4. Sinfonie ...] Bruckner: Siebente Symphonie, vierhändiger Clavierauszug (zweite Auflage); [Marenco=Manzotti ... Weinwurm ... Wolzogen ...]« (**).\nVom Musikfest in Sondershausen (mit der 4. Symphonie am 4.6.1886) berichtet Martin Krause im Leipziger Tageblatt Nr. 160 auf S. 3361 (= S. 17):\r\n\"          Tonkünstlerversammlung in Sondershausen.\r\n     Würdig reihte sich das dritte Concert der Tonkünstler-Versammlung dem glänzenden zweiten an; von echt fortschrittlichem Geiste durchweht, fesselte es von vornherein durch sein äußerst interessantes Programm. Zwei Sätze aus einer Symphonie von Bruckner (Esdur) und zwar deren erster und dritter (Scherzo) standen an der Spitze desselben. Des Componisten seltenes Talent für die Symphonie trat wieder lebhaft ins Bewußtsein. Zwar klingt jener 1. Satz etwas aphoristisch, aber ein geheimes Band umschlingt alle seine Theile: das Genie des Componisten, der nach kunstvollen Verschlingungen der Themen Höhepuncte gewinnt, ist von so großer Bedeutsamkeit, daß man vergeblich nach Parallelen in der Literatur der viersätzigen Symphonie, von der classischen Periode abgesehen, suchen dürfte. Was haben in dem reizenden frischen Scherzo einige Anklänge an Weber's wilde Jagd &amp;c. zu sagen; wer dürfte behaupten, daß dieselben nicht völlig bewußt sind, da Bruckner in diesem Satze das Bild einer fröhlichen Jagd malt! Für die Wahl der beiden Sätze muß man dem Directorium des Allgemeinen Deutschen Musikvereins dankbar sein, die Propoganda [sic] für Bruckner sollte dasselbe als schöne Mission fest im Auge behalten: in Carlsruhe einen Satz, in Sondershausen deren zwei, hoffentlich bekommen wir nächstes Jahr endlich eine ganze Symphonie zu hören!n [... zu den anderen Programmnummern ...] Das Orchester unter Capellmeister Schröder leistete auch in diesem Concert ganz Vorzügliches; [...] Herr Concertmeister Grünberg führte kleinere Soli, wie auch im ersten Concert, in vorzüglicher Weise aus.    Martin Krause.\" (***).", "Letzte Änderung": "19.02.2026 17:49"}, {"ID": 188306095, "Datum": "9.6.1883, Samstag", "Haupttext": "Die Neue Freie Presse Nr. 6746 informiert auf S. 1 des Abendblatts über das Sängerfest am 10.6.1883:\n     \"[Oberösterreichisch=Salzburg'sches Sängerbundesfest.] Aus Wels wird uns geschrieben: Am 10. und 11. d. findet hier das fünfte oberösterreichisch=salzburg'sche Sängerbundesfest statt. [...] Bei der um 4 Uhr im städtischen Volksgarten stattfindenden Festproduction gelangen zum Vortrage: Gesammt=Chöre: A. Bruckner: \"Sängerbund\" [WAB 82], dirigirt vom Componisten; C. Kreuzer: \"An das Vaterland\", dirigirt von Eduard Binder, derzeit Bundes=Chormeister; R. Weinwurm: \"Deutsches Heerbannlied\", dirigirt von Wilhelm Floderer, Chormeister des \"Frohsinn\" in Linz; Mendelssohn: Bachuschor aus \"Antigone\", dirigirt von Joseph Reiter, Chormeister der Salzburger Liedertafel. [... Einzelvorträge ... am Montag Beratungen und Ausflug ...] Leider ist der Bundesvorstand Herr August Göllerich durch Krankheit gehindert, an dem Feste theilzunehmen [... Grußwort ...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188206095, "Datum": "9.6.1882, Freitag", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »9. [Juni] 8. [Lektion Lamberg]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188006095, "Datum": "9.6.1880, Mittwoch", "Haupttext": "Datierung am Beginn des 1. Satzes der 6. Symphonie (*). Kalendereintragungen Bruckners: Notiz über eine [ausgefallene?] Unterrichtsstunde von Baron [Ehrenfels]: Datum unterstrichen und Notiz »[Baron:] (9. Theater [/] zu rechnen)« (**). »1. mal 9. Juni« [1. Unterrichtsstunde Pichlers] (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187806095, "Datum": "9.6.1878, Pfingstsonntag", "Haupttext": "Eintragung Bruckners in den Repertoire-Aufzeichnungen der Hofmusikkapelle (*). Aufgeführt werden Werke von Herbeck und Salieri. Notiz (in der Zeile vom 30.6.1878): »Die Eintragungen vom 2. - 16. sind von Bruckners Hand.« (*a).", "Letzte Änderung": "06.12.2024 17:10"}, {"ID": 186906095, "Datum": "9.6.1869, Mittwoch", "Haupttext": "Bruckner wird vom »Frohsinn« zum Ehrenmitglied ernannt. Das Benachrichtigungsschreiben ist unterzeichnet von Dr. Weismann und Dr. Habison (*).\r\nDer Text des Entwurfs [oder Reinschrift? keine Korrekturen im Text!] lautet:\r\n«Die Liedertafel Frohsinn in Linz\r\nam 9/6 1869.\r\nEuer Wohlgeboren!\r\n   Schon mit dem Tage, als Euer Wohlgeboren zu unserm größten Bedauern aus unserm Kreise schieden, war es Vorsatz des Vereines, Sie zu unserem Ehren Mitgliede zu ernen[n]en, nur glaubten wir die Ernen[n]ung auf die festliche Zeit unseres Jubilaeums verschieben zu sollen.\r\n   Angesichts aber der Thatsache, daß Euer Wohlgeboren, den wir noch im[m]er zu den Unsern zälen, in neuester Zeit solche Triumphe feierten, die auch uns mit freudigem Stolze erfüllten, da dieser gefeierte Mann unser bewährter Chormeister, und Freund so vieler Mitglieder war, glaubten wir diesen, den Verein ehrenden Schritt nicht länger mehr zurückhalten zu müssen, und [hat] die gefertigte Liedertafel Euer Wohlgeboren in lezter Sitzung, sowie wir Sie damahls mit allen Stim[m]en zum Chormeister erwälten [sic], auch einstim[m]ig das Ehrenmitglied Diplom zuerkannt.\r\n   Indem wir dasselbe beischließen, und bitten, die Ehrenmitgliedschaft des Vereines anzunehmen, empfehlen [wir] die Liedertafel Frohsinn Ihrem ferneren Wohlwollen.\r\nHochachtungsvollst\r\nfür die Liedertafel Frohsinn\nDrMathias Weismann \r\nVorstand\nDrWilhelm Habison\r\nSchriftf.« (**).", "Letzte Änderung": "16.10.2024 08:54"}, {"ID": 186806095, "Datum": "9.6.1868, Dienstag", "Haupttext": "Die Linzer Tages-Post Nr. 132 berichtet auf S. 3, daß Bruckner die Stelle am Wiener Konservatorium übernehmen wird:\r\n    »8. Juni 1868. [...] § Herr Anton Bruckner, Domorganist und Chormeister der Liedertafel \"Frohsinn\", erhielt vom Konservatorium der Musik in Wien den Antrag die Stelle als Professor des Generalbasses in den beiden höheren Klassen des Konservatoriums zu übernehmen.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186506095, "Datum": "9.6.1865, Freitag", "Haupttext": "Bericht der Linzer Zeitung Nr. 131 auf S. 543 über das Sängerbundesfest, signiert \"F.\":\n                      \"Zum Sängerbundes-Fest.\n                                          I.\n     F. Linz, 6. Juni. Die Tage des Sängerfestes, die der schau= und unterhaltungssüchtigen Menge, so viel boten, haben auch [... kurz zum Vorabend (4. Juni), über die 3½stündige Probe am 5.6.1865, das Hauptkonzert, beginnend mit dem Chor von Faist (mit eher störender Instrumentalbegleitung) ... ] Hier machte sich namentlich auch das Uebertönen der Blech=Instrumente in einem Maße geltend, daß die Stimmenwirkung gänzlich erdrückt wurde.\" (*).\n \nIn ihrem Bericht schreiben die Blätter für Musik, Theater und Kunst Nr. 46 auf S. 4:\n     \"[...] Den zweiten Preis von 60 fl. erhielt Anton Bruckner's (Domorganisten in Linz) \"Germanenzug\", Männerchor mit Harmoniebegleitung. [...]\"(**).\n \nDie Neue Freie Presse Nr. 278 berichtigt auf S. 6 den Druckfehler des Vortages:\n     \"(Berichtigung.) In dem Morgenblatte von heute soll der Titel des Gedichtes von Silberstein, dessen Composition von Bruckner bei dem oberösterreichischen Gesangsfeste einen Preis erhielt, anstatt, wie dort durch Druckfehler entstellt, richtig lauten: \"Germanenzug.\"\" (***).\n \nDie Salzburger Chronik für Stadt und Land Nr. 11 berichtet auf S. 6f vom Linzer Sängerfest (nicht ohne den hohen Bierpreis von 24 kr. für eine Maß Bier in Lambach zu beklagen) und schreibt auf S. 7:\n     \"Die Preise wurden durch die Hände der weißen Mädchen und zwar der 1. dem Rudolf Weinwurm, der 3. dem Anton Bruckner, der 3. dem Karl Mayerberger übergeben, und somit war der Haupttheil des Festes auf eine würdige Weise begangen [...]\" (°).\n \nAusführlicher Feuilleton-Artikel über den 2. Festtag am 5.6.1865 in der Salzburger Zeitung Nr. 131 auf S. 1ff:\n\"     Erstes Sängerbundes=Fest für Oberösterreich\r\n                    und Salzburg zu Linz\r\n                 am 4., 5. und 6. Juni 1865.\r\n                          (Fortsetzung.)\r\n                                               Linz, 5. Juni.\r\n                         Zweiter Tag.\r\n     Der zweite Festtag, der 5. d., war in den Vormittagsstunden der Generalprobe für die Preischöre gewidmet [... erwähnt: Josef Hafferl, Fr. Hocke, August Göllerich sen., Karl Wackerlig, Dr. v. Kißling, Dr. Hölzl, Oskar Schneider (Salzburg), Löcker (Linz), 84j. Tenor Haas (Steyr), Telegramme ...].                 \n     Ungefähr um halb 4 Uhr verfügte sich der Bürgermeister der Landeshauptstadt Linz Dr. Reinhold Körner mit dem Vizebürgermeister Hrn. Viktor Drouot und den geladenen Festgästen, worunter sich die Compositeure A. M. Storch, Mayrberger, Santner und Bruckner, der Dichter Dr. Silberstein, Dr. Hölzl, Vorstand der Liedertafel in Straubing, eine Deputation des Bürger-Corps von Wels und die Vertreter der Journalistik befanden, vom Rathause auf den Platz vor der Dreifaltigkeitssäule, wo die Turner eine Quarree formirten in dessen Mitte eine Rednerkanzel errichtet war. [...]\r\n     [... über den Festzug zur Volksfesthalle, Reden von Körner, Dr. Harrer (Salzburg), Hafferl, Beginn der Festproduktion (anwesend: Erzherzog Josef, Erzherzogin Klotilde, Statthalter [Ehepaar Spiegelfeld]) ...].\r\n                     (Schluß folgt.)\" (°°).\n\r\n(Brief von Eduard Schön (Engelsberg) an Rudolf Weinwurm:\r\n     Gratuliert zum Erfolg [am 5.6.1865] (°°°)).", "Letzte Änderung": "19.06.2025 13:53"}, {"ID": 185506095, "Datum": "9.6.1855, Samstag.", "Haupttext": "Bruckners Nichte Johanna Hueber in Vöcklabruck geboren.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184606095, "Datum": "9.6.1846, Dienstag", "Haupttext": "Fertigstellung des im Februar 1846 begonnenen Tantum ergo in D-Dur [WAB 42].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 183706095, "Datum": "9.6.1837, Freitag", "Haupttext": "Nach einem späteren Bericht Ignaz Bruckners wurde der Vater »am Fasttag« (= Freitag?) beerdigt (*).\r\nDie Grabinschrift lautet:\r\n\"Herr | Anton Bruckner | Schullehrer. | gestorben den 7. Juni 1837. | im 46. Lebensjahre. | R. I. P.\". Unterhalb eine Grabinschrift für Eva Maria Pürstinger, gestorben am 22.9.1850 (*a).\nBrief der Schulendistriktsaufsicht des Dekanates Enns (J. P. Vorbuchner) an das Bischöfliche Konsistorium in Linz. Über den Tod von Anton Bruckner sen. und die Schulgehilfen Joseph Peither und Perfahl (**).", "Letzte Änderung": "27.11.2024 22:23"}, {"ID": 199905095, "Datum": "9.5.1999, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung von Motetten [prov. WAB 67] und e-Moll-Messe durch den Chor von St. Augustin (Wien) unter Friedrich Wolf in St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199205095, "Datum": "9.5.1992, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Daniel Barenboim im Gran Teatre del Liceu in Barcelona.", "Letzte Änderung": "20.11.2025 10:07"}, {"ID": 196805095, "Datum": "9.5.1968, Donnerstag", "Haupttext": "Australische Erstaufführung der f-Moll-Messe unter Henry Krips in Sydney.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196105095, "Datum": "9.5.1961, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Fritz Rauch an Propst Leopold Hager:\n     Beiliegend Durchschlag des Briefes des Brucknerbundes an die Firma Wellisch, als Anregung für einen Dankesbrief auch des Stiftes (*).\n \nBrief von Brucknerbund für Oberösterreich und Brucknerbund für Linz an Georg Wellisch (Firma Maschner in Wien):\n     Dankt für die kostenlose Zurverfügungstellung des Interims-Sarkophags. Der Sarkophag, den seine Firma \"1896 als letzten Wohnplatz unseres Anton Bruckner beigestellt hat\", sei \"nunmehr in erneutem Glanz in die Gruft nach St. Florian heimgekehrt.\" (**).", "Letzte Änderung": "03.12.2024 21:01"}, {"ID": 194405095, "Datum": "9.5.1944, Dienstag", "Haupttext": "Außerordentliches Gesellschaftkonzert in Wien mit der Aufführung der 5. Symphonie durch das Bruckner-Orchester unter Georg Ludwig Jochum (*).\nEinspielung [und auch Konzertaufführung?] des Marsches und der Orchesterstücke durch die Wiener Symphoniker unter Hans Weisbach (**).", "Letzte Änderung": "29.01.2026 09:34"}, {"ID": 194305095, "Datum": "9.5.1943, Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Gotthold Frotscher \"Genie im Kreuzfeuer der Kritik. Vor 75 Jahren: Bruckners erste Symphonie\" im Grenzboten (*).\n\n\nAufführung des Pange lingua (WAB 31) in der Pfarrkirche Spitz an der Donau (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194105095, "Datum": "9.5.1941, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Städtische Orchester Trier unter J. Neher im Grenzlandtheater in Trier.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193705095, "Datum": "9.5.1937, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Bruno Walter in einem außerordentlichen Philharmonischen Konzert im Großen Musikvereinssaal in Wien. Bruno Walter übernimmt auch den Solopart in Mozarts d-Moll-Klavierkonzert.", "Letzte Änderung": "04.06.2026 08:42"}, {"ID": 193405095, "Datum": "9.5.1934, Mittwoch", "Haupttext": "Der Rundfunksender Berlin überträgt von 18:30 bis 19:20 Uhr die Aufführung des Quintetts durch das Fehse-Quartett.", "Letzte Änderung": "08.10.2026 09:04"}, {"ID": 193305095, "Datum": "9.5.1933, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Clemens Krauss in der Mailänder Scala (*).\nBrief von Furreg an Max Auer:\r\n   Er könne einer Forderung der Deutschen zuvorkommen und die Initiative in der Hand behalten, wenn man die Internationale Bruckner-Gesellschaft in Anton-Bruckner-Gesellschaft umbenenne (**).", "Letzte Änderung": "01.06.2026 07:50"}, {"ID": 193205095, "Datum": "9.5.1932, Montag", "Haupttext": "Brief von Jakob Förster an Joseph Marx: \n\n     Stellt sich vor als Schüler Bruckners und zugehörig zum Brahms-Zemlinsky-Goldmark-Kreis und bittet um Protektion (*).\n\n\nArtikel von Franz Moißl \"Das Bruckner-Hochfest in St. Florian. Die Aufführungen anläßlich der Orgelweihe\" in der Reichspost auf S. 4 (**).\n\n\nArtikel \"Die Bruckner-Festwoche. - Münchner Gäste in St. Florian\" in der Linzer Tagespost Nr. 107 auf S. 4. Erwähnt werden Ludwig Berberich, Max Auer, Hotel Kanone, OBM Scharnagl (München) (***). \n\nDie Abendausgabe der Tagespost bringt auf S. 2 einen Bericht Paul Günzels über die Konzerte vom 8.5.1932 (°).\n\n\nAufführung des Pange lingua (WAB 31) in der Pfarrkirche Spitz an der Donau (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193105095, "Datum": "9.5.1931, Samstag", "Haupttext": "The Evening Times Nr. 33 (Sayre, Pennsylvania) kündigt auf S. 3 die morgige Kirchenmusik mit dem Chor \"O Lord Most Holy\" [= \"Ave Maria\" WAB 6] an.", "Letzte Änderung": "26.09.2025 16:34"}, {"ID": 192905095, "Datum": "9.5.1929, Donnerstag", "Haupttext": "Der Rundfunksender Leipzig/Dresden beginnt die Ausstrahlung eines Orchesterkonzerts um 16:30 Uhr mit der g-Moll-Ouvertüre.", "Letzte Änderung": "07.08.2026 20:22"}, {"ID": 192605095, "Datum": "9.5.1926, Sonntag", "Haupttext": "Die Basler Nationalzeitung berichtet von der Alemannischen Woche und von der vom Komponisten Franz Philipp dirigierten Friedensmesse:\n\"[...] Philipp ist absoluter Musiker, er kommt von Bach, Reger, Bruckner her. [...]\" (*).\n \n\nAufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in Prag.\r\nAuf dem Programm stehen außerdem Werke von Beethoven (1. Sinfonie) und Richard Wagner (\"Tannhäuser\"-Ouvertüre) (**).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 19:45"}, {"ID": 192405095, "Datum": "9.5.1924, Freitag", "Haupttext": "Das Neue Wiener Journal Nr. 10945 bringt auf S. 5 einen Artikel zu Hermann Grädeners 80. Geburtstag, in dem auch Bruckner erwähnt wird, dessen Nachfolger Grädener seit 1898 war. Bei der gestrigen Feier waren u. a. Eduard Sueß, Guido Adler und Karl Kobald anwesend (*). \n\nAuf Seite 12 wird mitgeteilt, dass die Gesellschaft der Musikfreunde Anfang Oktober 1924 eine Gedenkfeier im Stephansdom mit der f-Moll-Messe plane (**).\n\n\nDie Reichspost Nr. 128 kündigt auf S. 10 die Bruckner-Feier am 19.5.1924 an und macht auf derselben Seite auf das heutige Konzert aufmerksam (***).\n\n\nHinweis auf das heutige Konzert auch in der Österreichischen Volkszeitung Nr. 128 auf S. 9 (°).\n\n\nAufführung von Schuberts \"Unvollendeter\" und Bruckners 9. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Ferdinand Löwe in einem außerordentlichen Konzert des Bruckner-Zyklus des Wiener Konzertvereins im Wiener Konzerthaus (°°).\nIm Einführungstext bezeichnet Kurt Roger das Adagio als \"Finale in langsamem Zeitmaß\" (°°°).\n\n\nAuf die österreichischen Bruckner-Feiern im September macht The Morning Post Nr. 9495 (Camden Post-Telegram, Camden, New Jersey) auf S. 12 aufmerksam:\n\"     Vienna will celebrate the hundredth anniversary of Bruckner's birthday in September at the Church of St. Florian, where the great Bruckner organ is.\" (#).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192305095, "Datum": "9.5.1923, Mittwoch", "Haupttext": "Salzburger Erstaufführung der 5. Symphonie durch das verstärkte Mozarteum-Orchester unter Bernhard Paumgartner.\nDer Besuch ist sehr schlecht (*).", "Letzte Änderung": "14.05.2024 08:57"}, {"ID": 191005095, "Datum": "9.5.1910, Montag", "Haupttext": "The Chicago Tribune Nr. 110 macht mit einem Inserat auf S. 14 (wie zuletzt am 25.3.1910) auf das Münchner Kunst-Festival aufmerksam:\n\"Under the Patronage of His Royal Highness, Prince Regent Luitpold of Bavaria.\n      May to October\n        Munich 1910.\n\nEXHIBITION of MASTERPIECES\n     of MOHAMMEDAN ART\n\nfrom the time of the Caliphs to the Present. Oriental Artisans at Work; Interesting Entertainments; Daily Concerts.\n     MUSIC FESTIVAL\n\n     Schumann Celebration; Richard Strauss Week; \nBeethoven-Brahms-Bruckner Cyclus; First Performance of Gustav Mahler's \n8th Symphony.\nBOOKLETS FROM 389 FIFTH AV., NEW YORK.\"\n\n\n\n\n[Bruckner: 4. Symphonie 22.8.1910, 7. Symphonie 27.8.1910, 5. Symphonie 31.8.1910, 8. Symphonie 2.9.1910]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190905095, "Datum": "9.5.1909, Sonntag", "Haupttext": "The Observer Nr. 6155 (London) berichtet auf S. 7 vom gestrigen Konzert mit der 2. Symphonie:\n\"                         MUSIC.\n          MAX REGER IN LONDON.\n     Max Reger, who visits London this week, [... über dessen Konzerte ...].\n                           *      *      *\nA Bruckner Symphony.\n     Should you ever be invited to give a concrete example of the maleficent effects of measured-out form on a composer who was capable of a really fine healthy musical thought unshackled, turn at once to a Bruckner symphony. The long work in C minor, an earlier performance of which in England even the programme annotator seems unable to recall, was well worthy of inclusion in the concert of the London Symphony Orchestra, under Mr. Nikisch, yesterday afternoon. Most people have forgotten the odd performances in London of the third and seventh symphonies given by Dr. Richter in 1891 and 1887. Brahms undoubtedly crowded Bruckner out; yet, to judge by the work played yesterday, on merit, there is little to choose, in symphonic work, between the composers. Judged as a natural fresh-air spirit, who happens to be diffuse from sheer bad habit, Bruckner is even preferable. With Brahms, Bruckner has his finest thing to say at the set-off of his symphonic diversions, but the younger composer always manages to disguise his framework more successfully, the orthodox development being treated with subtle resource–as a man might rob himself and pretend not to notice it. Bruckner is much more frank about the matter. He does not hesitate to pilfer his most pregnant phrases and convert them into restless sequences; and as sequences, once the delight of the learned musicians, represent musical thought run to seed, this predilection in Bruckner is peculiarly irritating.\n     But, in considering the material itself, there is much in this composer that is of extreme interest, and even value. His opening subject, recollecting his period, is magnificent, and there are passages throughout the movement typical of a life and energy that is not to be despised. The Andante, very long-winded, but only owing to the exigencies of form, has some fine movements [sic]  The Scherzo is equal to any of Beethoven's, save, of course, the colossal movement in the Ninth–the last word of the form–although I do not think Beethoven would ever have penned the first eight bars of the Trio. These hold Viennese argot. The pizzicato opening of the Finale recalled immediately the street tune that Strauss's \"Till Eulenspiegel\" whistles as he turns away from his argument with the theologians, and the second subject is unquestionably a Ländler spread out in common time.\n     It seems late in the day to trouble much about Bruckner, but that he was a commanding figure who never received the attention he deserved seems to be indisputable. However, the important lesson that he teaches, with Brahms, Mahler, Weingärtner[sic] and Elgar, if you like, is that the symphony, as an effective form of musical utterance, has completed its career. Since Beethoven, the use of the design has invariably placed a disastrous mortgage on inspiration.\n     The balance of yesterday's concert included [... kurz erwähnt: Beethoven, Tschaikowsky, Liszt, Raff (mit B. Patterson Parker) ...]. Mr. Nikisch was in splendid form throughout, and drew in the \"Egmont\" overture an extraordinary tone from the strings.\" [keine Signatur]", "Letzte Änderung": "23.05.2024 13:03"}, {"ID": 190705095, "Datum": "9.5.1907, Donnerstag (Christi Himmelfahrt)", "Haupttext": "Aufführung des 1. und 2. Satzes der 4. Symphonie durch die Bregenzer Regimentskapelle unter Franz Rezek in Bregenz (*).\nKonzert des Wiener Männergesangvereins in New York [ob auch mit einem Werk Bruckners, konnte noch nicht festgestellt werden] (**).", "Letzte Änderung": "10.09.2025 06:14"}, {"ID": 190305095, "Datum": "9.5.1903, Samstag", "Haupttext": "Besprechnung des Konzerts vom 8.5.1903 durch Theodor Kroyer in der Allgemeinen Zeitung (München) 106. Jg., Nr. 128, Abendblatt S. 1:\r\n\"    ϰ. Der Akademische Orchesterverband gab am Freitag unter Mitwirkung der Konzertsängerin Sophie Rikoff und des Hrn. Max Reger einen modernen Abend. [... Lieder von Schilsky, Pfitzner, Hugo Wolf und Reger ...]. Reger begleitete selbst am Klavier; seine Meisterschaft auch auf diesem schwierigen Gebiet der Musikpraxis ist ja bekannt; wir haben kaum einen diskreteren Akkompagneur. [...]. Außer den Liedern kam das herrliche Adagio aus Bruckners Streichquintett zur Aufführung und später Regers Violinsonate op. 41, die an bukolischen Einfällen schlankhin nicht erreicht ist. Der begabte Wilhelm Sieben spielte den Violinpart, während sich an der Wiedergabe des Adagios mit ihm die HH. Alfred Weckherlin, Manò Neubauer, Anton Riebl und Emmeran Stöber in feinsinniger Weise beteiligten. Der Abend war gut besucht und brachte unserem strebsamen akademischen Orchesterverband wieder herzliche Anerkennung.\"", "Letzte Änderung": "09.08.2024 11:04"}, {"ID": 190205095, "Datum": "9.5.1902, Freitag", "Haupttext": "Brief von R. v. Waldheim / Jos. Eberle an August Göllerich:\n     Dankt für Göllerichs Schreiben vom 4.5.1902. Die für die Verlagszwecke nötigen \"Bruckner-Behelfe\" seien bereits beschafft worden, außerdem Bilder vom Geburtshaus und Stift St. Florian, das Autograph eines \"Ave Maria\" [WAB 5, WAB 6 [heute verschollen?] oder WAB 7?] und ein Faksimile der ersten Seite der 9. Symphonie. Die Originale der von Rietsch [vermutlich gemeint: in Bettelheims Nekrolog 1897 (61/311ff)] angeführten Klavierstücke [prov. WAB 130] befänden sich bei Ferdinand Löwe.\n     Die von Direktor Stritzko \"verlangten Manuskripte\" [vgl. 12.3.1902] würden in allernächster Zeit an Göllerich zurückgesendet. Unterschriften für R. V. Waldheim unleserlich, für Jos. Eberle &amp; Co. von Joseph Stritzko.", "Letzte Änderung": "18.11.2025 17:04"}, {"ID": 190105095, "Datum": "9.5.1901, Donnerstag", "Haupttext": "Hinweis auf die Aufführung des \"Te deum\" [am 19.5.1901] in der Steyrer Zeitung Nr. 37 auf S. 3.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190005095, "Datum": "9.5.1900, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel \"Bruckner-Erinnerungen\" [eines Klerikers aus Klosterneuburg (Kluger?)] in der Deutschen Zeitung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189805095, "Datum": "9.5.1898, Montag", "Haupttext": "Das Deutsche Volksblatt Nr. 3358 bringt auf S. 6 eine Besprechung der 5. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189705095, "Datum": "9.5.1897, Sonntag", "Haupttext": "Kritik des Innsbrucker Konzerts vom 30.4.1897 (mit der 4. Symphonie) in der Neuen Musikalischen Presse (*).\nDie Kärtner Zeitung Nr. 105 schreibt auf S. 3 in der Rubrik \"Klagenfurter Notizen\":\r\n\"     Kirchenmusik. Da vielfach gefragt wird, wer der Componist des schönen „Ave Maria\" mit Baryton-Solo (Herr Wölwitsch) ist, so können wir Nikolaus Fux als solchen nennen. Das Tantum ergo ist entweder auch von Fux oder eines von den von Anton Bruckner im Jahre 1846 componierten.\" [prov. WAB 48] (**).\nDas Ischler Wochenblatt Nr. 19 gibt auf S. 5 einen Überblick über die zum Konzert am 14.2.1897 in Wien erschienenen Kritiken, siginert \"P.\":\r\n\"     (Professor Josef Vockner.) Wir haben schon seiner­zeit die erste Aufführung von drei Chören aus Prof. Josef Vockner's „Weltgericht\" im III. Gesellschafts-Concert der Musikfreunde in Wien am 14. Februar l. J. gemeldet und uns des Erfolges gefreut, den der geschätzte Landsmann mit denselben in Wien errungen. [... Zitate aus den Kritiken ...]. Aehnliches finden wir auch im Wiener „Extrablatt\", das noch überdies sagt: „In der ästhetischen Logik und Architektonik ist er (Vockner) seinem Lehrer (Bruckner) weit überlegen.\" – Mögen diese Auszüge genügen, um unsern hochgeschätzten Landsmann wieder einmal in gebührende Erinnerung gebracht zu haben.        P. \" (***).", "Letzte Änderung": "28.08.2026 08:44"}, {"ID": 189605095, "Datum": "9.5.1896, Samstag", "Haupttext": "Brief Josef Schalks an Franz Schalk:\r\n   Grüße von Bruckner, den er gestern besucht habe und der zwar auf sei, aber schrecklich verfallen aussehe.", "Letzte Änderung": "10.06.2024 11:45"}, {"ID": 189505095, "Datum": "9.5.1895, Donnerstag", "Haupttext": "Kalendernotiz, bei Juni 1895: »Dr Speidel hat die Original Partitur der F.Messe gleich nach der Aufführung [am 4.11.1894] weggegeben [/] wahrscheinlich vom Verleger abgeholt. [/] Lt. Meldung vom Prof. Schenner am 9 Mai 1895. [/] Meißner«", "Letzte Änderung": "31.01.2025 13:21"}, {"ID": 189405095, "Datum": "9.5.1894, Mittwoch", "Haupttext": "Hinweis auf das heutige Konzert in der Reichspost Nr. 106 auf S. 5\r\n\"   * Die Wiener Singakademie veranstaltet Mittwoch den 9. Mai Abends 6 Uhr in der Pfarrkirche am Hof eine Aufführung geistlicher Musik unter Leitung Professor Graedeners. – Das Programm nennt Chöre von Brahms, Bruckner, Mendelssohn, Pierre de la Rue, Sweelineck [sic] und wird eingeleitet durch Seb. Bach's Orgelphantasie in G-moll, vorgetragen von Herrn Carl Führich.\" (*).\n \nIn einem Konzert der Wiener Singakademie unter Hermann Graedener in der Kirche am Hof erklingen Werke von Brahms, Mendelssohn, Pierre de la Rue, Sweelinck und Bruckners »Ave Maria« [WAB 6] (**).\nDen Orgelpart übernimmt Karl Führich (***).\n \nDas Linzer Volksblatt Nr. 105 (signiert \"K.\") erwähnt auf S. 1 die Aufführung der e-Moll-Messe [am 29.9.1869]:\r\n\"                 Vom Dombau in Linz.\r\n     Am 3. v. M. wurde beim Thurmbau des neuen Domes in Linz wieder mit dem Versetzen der Steine, und zwar zur 27. Schicht der dritten Etage, welche im ganzen 33 Schichten zählt, begonnen. [... detailliert über die Steinmetzarbeiten ... Fertigstellung in 20 Jahren möglich ...]\r\n     Für Freunde des Dombaues dürfte der Hinweis von Interesse sein, daß im September d. J. 25 Jahre seit der Einweihung der Votivkapelle des neuen Domes voll werden. Sehr groß war im Jahre 1869 in Stadt und Land die Freude über das damals Erreichte und wahrhaft erhebend war die unter beispielloser Theilnahme der Bevölkerung begangene kirchliche Feier, welche durch die Aufführung einer Messcomposition unseres genialen Landsmannes Dr. Anton Bruckner erhöht wurde. Unendlich viel wurde seither am Baue geleistet und es gibt heute kaum mehr jemanden, der an der Vollendung des Riesenwerkes in absehbarer Zeit zweifeln würde. Gebe Gott, daß es möglich werde, in weiteren 25 Jahren den Schlussstein zu legen; die fortdauernde Opferwilligkeit der Bevölkerung Oberösterreichs kann es ermöglichen.          K.\" (°).\n \nDieser Artikel erscheint (nahezu identisch) auch in der Linzer Tages-Post Nr. 105 auf S. 4: \"      (Vom Dombau in Linz.) Am 9. v. M. wurde beim Thurmbau des neuen Domes in Linz wieder mit dem Versetzen der Steine, und zwar zur 27. Schicht der dritten Etage, welche im ganzen 33 Schichten zählt, begonnen. [... detailliert über die Steinmetzarbeiten ... Fertigstellung in 20 Jahren möglich ...]. Für Freunde des Dombaues dürfte der Hinweis von Interesse sein, dass im September d. J. 25 Jahre seit der Einweihung der Votivkapelle des neuen Domes voll werden. Sehr groß war im Jahre 1869 in Stadt und Land die Freude über das damals Erreichte und wahrhaft erhebend war die unter beispielloser Theilnahme der Bevölkerung begangene kirchliche Feier, zu deren Erhöhung die Aufführung einer Messcomposition unseres genialen Landsmannes Dr. Anton Bruckner beitrug. Unendlich viel wurde seither am Baue geleistet und es gibt heute kaum mehr jemanden mehr, der an der Vollendung des Riesenwerkes in absehbarer Zeit zweifeln würde. Gebe Gott, dass es möglich werde, in weiteren 25 Jahren den Schlussstein zu legen; die fortdauernde Opferwilligkeit der Bevölkerung Oberösterreichs kann es ermöglichen.          K.\" (°°).", "Letzte Änderung": "06.01.2026 21:25"}, {"ID": 188705095, "Datum": "9.5.1887, Montag", "Haupttext": "Brief Josef Schalks an Franz Schalk: \n   Begrüßt es, daß Franz Zeit für die Arbeit am 1. Satz der 8. Symphonie hat. Löwe, der sowie auch Hirsch grüßen lasse, habe die 4. Symphonie mit Bruckners Zustimmung uminstrumentiert (*). Gutmann habe wegen Löwes Pedanterie den 1. Satz erst vor einigen Tagen bekommen (**). Bruckner sei wieder wohlauf und lasse ihn grüßen. Kritische Bemerkungen über Goldschmidts Talent. Das Konzert am 20.4.1887 sei zumindest ein künstlerischer Erfolg gewesen. Nächstens folge die Kritik Helms, der die 5. Symphonie nicht verstanden habe. Für 1888 sei »etwas Großes und Kühnes« geplant (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188605095, "Datum": "9.5.1886, Sonntag", "Haupttext": "Kastner's Wiener Musikalische Zeitung Nr. 30 bringt auf S. 72 einen Bericht über das Scherzo der 3. Symphonie unter Mahler am 18.4.1886:\r\n»Prag. [...] Ein Elite-Concert in jeder Beziehung war die zum Besten des Unterstützungsverein deutscher Rechtshörer veranstaltete Matinee. Namentlich der orchestrale Theil war reichlich bedacht; [...] Scherzo aus der neusten Symphonie von Anton Bruckner und - last not least - Wagner's grandioser \"Kaisermarsch\". Hauptsächlich die beiden letzteren Nummern erweckten einen mitunter frenetischen Beifallsjubel, der nicht wenig der trefflichen Ausführung durch das Orchester des deutschen Landestheaters unter der genialen Leitung des Kapellmeisters Mahler, der sämmtliche Piècen mit staunenswerther Sicherheit auswendig dirigirte, galt.« (*a).\nIn derselben Zeitschrift auf S. 74f der erste Teil von Paul Marsops Artikel über das »Te deum« (*b):\r\n»Wagneriana.\r\nDas Tedeum des Verkannten 1).\r\nVon Paul Marsop. [Fußnote: »1) Mit geringfügigen Auslassungen drucken wir nachstehenden bedeutsamen Aufsatz aus der \"Gegenwart\" vom 24. April ab.«]\r\n   Dass ein Mensch, welcher auf Schritt und Tritt mit Niedertracht und Gehässigkeit zu kämpfen hat, in Stumpfsinn versinkt oder gar verzweiflungsvoll des Daseins Bürde von sich wirft, ist die Regel; dass er ungeachtet jahrelanger Enttäuschungen muthig ausharrt und in rastloser Arbeit und Pflichterfüllung Trost sucht und Ruhe findet, darf schon als seltene Ausnahme gelten; dass aber vollends ein Mann an der Schwelle des Greisenalters, wenn er auf die langen, langen, nur in Kummer und Bitterniss verbrachten Jahre zurückschaut, keinen Seufzer des Grames zu den Sternen emporsendet, sondern ein frohes Dankgebet dafür, dass er leben dürfe, leben und schaffen: das ist etwas Einziges. Herr, erbarme Dich unser - so hätte ein Anderer aufgeschrien in seiner Noth!\r\n   Anton Bruckner, der Künstler mit dem gläubigen Kindergenüth, componirte ein stolzes und sieghaftes \"Te deum laudamus\". [... über die Widmung an Gott, die anwachsende Bruckner-Bewegung ...] Es ist lange her, dass in Deutschland ein bedeutsames religiöses Werk geschaffen wurde. [...] Es liess sich so an, als ob mit der Frömmigkeit auch die religiöse Kunst verschwunden wäre. [... Bruckners Werk beweise, daß echtes musikalisch-religiöses Empfinden doch noch nicht verschwunden sei, auch der Hörer sei im Innersten bewegt ...] Vielleicht ist dem herrlichen Gedicht des \"Ambrosianischen Lobgesanges\" seit Händel keine so kühne und kraftvolle musikalische Ausgestaltung zutheil geworden, wie sie nunmehr in Bruckner's Composition vorliegt. [... das Gebet eines Mannes ... lutherisches Element in diesem überzeugungstreuen Katholiken ...] Der Wucht des Inhaltes entspricht das Kraftvoll-Kernhafte der Form. [...] Wir kannten diese Gedrungenheit im kirchlichen Style bisher nicht; wir werden uns an sie gewöhnen. [...] Aber wie ist es möglich, dass jemand den Riesenstoff des Tedeum in einem Zeitraume von dreiundzwanzig Minuten völlig formgerecht bewältigt? Ja -- wie ist es möglich, dass ein Mensch ein Genie sei?\r\n   Man muss sogar betonen, dass gerade wegen der ausserordentlich geschickten Handhabung der Form Bruckner's neueste Schöpfung einheitlicher und übersichtlicher ist als seine symphonischen Arbeiten. Von einem gelegentlichen rhapsodischen Ausschweifen, von einem eigensinnigen Ausspinnen einer weniger sich dem Wesen der Composition anschmiegenden als zufällig am Wege aufgerafften Idee ist hier nichts zu merken; jeder Takt kommt einer einheitlichen Durchführung der Gesammtanlage zugute. Die Schrullen haben nur im Weltlichen ihren Platz; auch Jean Paul dünkt uns dort manierfrei, wo er religiös wird.\r\n(Schluss folgt.)« (*b).\nKalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen):\r\n»Mittwoch 2 Uhr [/] Montag 5 Uhr H Graf Pückler, Metternichgasse 11.« (**).", "Letzte Änderung": "03.12.2024 12:51"}, {"ID": 188505095, "Datum": "9.5.1885, Samstag", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts vom 2.5.1885 (mit dem »Te Deum« und dem Quintett) (signiert »-ff.« [vermutlich: Otto von Kapff]) in der Deutschen Kunst- und Musikzeitung XII Nr. 17 auf S.214:\r\n           »Concerte.\r\n     Das Concert, welches der \"Wiener akademische Wagner=Verein\" am 2. d. M. [... Text bei 120/98f, mit geringen Abweichungen: ... dürfte es doch jetzt ...] [Inhalt der Auslassung bei 120/99: über die Interpretation und die Interpreten: Hellmesberger sen. und jun., Maxintsak, Th. Schwendt ... Klavierbearbeitung des »Te deum« stammt von Josef Schalk ...] Der Componist dirigirte in lebendigster Weise sein Werk selbst und wurde, wie nach seinem Quintett, am Schlusse mit den schmeichelhaftesten Beifallsovationen überschüttet. -ff.« (*).\nBrief Bruckners an König Ludwig II.:\r\n     Dankt für die Entschließung, die Widmung der 7. Symphonie anzunehmen. Wagner habe ihn stets ausgezeichnet; nun sei ihm in König Ludwig ein weiterer Förderer entstanden. Er habe zu wenig Zeit, um sich auch der dramatischen Komposition zuzuwenden. Bittet, eine Aufführung der 7. Symphonie [in München] zu gestatten (**).\nBrief Bruckners an Mottl:\r\n     Dankt für Mottls Brief; weiß nicht, ob Mottl eine Partitur [der 7. Symphonie] hat - er würde seine schicken können. Gutmann habe den Druck übernommen. Soeben habe er sich bei König Ludwig II. bedankt. Alles Levis Werk! Ob nicht nach dem Adagio noch das Scherzo zu empfehlen sei? [PS:] Hans Richter dirigiere in London im Doktormantel! Wetzler wolle das »Te deum« drucken. Dankt für das neue Schreiben Mottls. Adagio-Tempo langsam. Bei Trauermusik (fff!) an Wagner denken! (***).\n(°) H. M. Schuster bespricht in der Allgemeinen Kunst-Chronik IX, Nr. 19, auf S. 374 das Konzert vom 2.5.1885 (mit Quintett und »Te deum«). Die 7. Symphonie sei [von den Wiener Philharmonikern] für die nächste Saison einzuplanen.\r\n     Die längst fällige Verleihung der Ehrendoktorwürde an Bruckner durch die Wiener Universität wäre, nachdem Hans Richter in Oxford so ausgezeichnet wurde, zugleich eine eminent patriotische Handlung (°).\r\n                »Musikalisches.\r\n(Die Bruckner-Feier des akademischen Wagnervereines. Das Gastspiel Broch in der Oper.)\r\n     Der 2. Mai dieses Jahres war einer der verdienst- und ehrenvollsten Tage für den akademischen Wagnerverein. So recht trat nämlich wieder die Bedeutung dieser Körperschaft als Bahnbrecherin für das Grosse und Edle in der Tonkunst, und als Führerin zu einem echt künstlerischen Concertwesen hervor. [... zwei Werke Bruckners ...]\r\n     Der Eindruck von beiden war überwältigend, obwol vom Quintett in ebenso bedauerlicher, wie unmotivirter Weise nur die drei ersten Sätze aufgeführt worden. [... über die kühne, aber schlüssige Harmonik Bruckners ... Quintett-Adagio als zweiter Satz geschildert ...]\r\n     Nun aber zum Te-Deum! Sagen wir es nur gleich, dass eine ebenso bedeutende Composition desselben Textes höchstens bei Bach und den alten Italienern, in unserem Jahrhundert aber gewiss nirgends existirt. [...] Und diese ungeheuere Wirkung hat es schon mit der einfachen Begleitung von zwei Clavieren gemacht, welche übrigens von den Herren Schalk und Erben auf's Trefflichste gespielt wurden, ebenso wie der Chor nicht nur mit technischer Exactheit, sondern auch mit schönstem wärmsten Vortrag sang. Wie aber muss es erst mit Orchester wirken! Davon uns einen Begriff zu geben, das heisst, es mit Orchester aufzuführen, muss also geradezu als eine kategorische Pflicht unserer grossen Musikinstitute, namentlich der Gesellschaft der Musikfreunde bezeichnet werden (wogegen es keinen Einwand gibt), und zwar schon für die nächste Saison, geradeso, wie die Philharmoniker die nunmehr von König Ludwig II. von Bayern als Widmung angenommene, in Leipzig und München so gefeierte 7. Symphonie aufführen müssen, um nur den oberflächlichsten Anforderungen zu genügen.\r\n    Da der Berichterstatter selbst ein alter akademischer Bürger der Universität Wien ist, [... Text bei 354/208 originalgetreu ...] [... über die Sängerin Jenny Broch ...]\n          Dr. H. M. Schuster.« (°).", "Letzte Änderung": "19.02.2026 15:21"}, {"ID": 188405095, "Datum": "9.5.1884, Freitag", "Haupttext": "Brief Bruckners an A. Vergeiner:\r\n   Ergänzt auf Anfrage seine Biographie (Angaben zu Sechter, Kitzler, Hanslick, Universität, Linzer Musikverein, Nikisch). Außer Hanslick seien auch Kalbeck und Dömpke gegen ihn eingestellt. Bittet [mit dem Artikel? Vgl. 26.9.1884] bis »post festum« [= 4.9.1884?] zu warten (*)\n[ca. 9.5.1884] Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen):\r\n   »H Stradal Mittw 5 Uhr Freitag 1/2 6 Uhr« (**).", "Letzte Änderung": "19.11.2025 11:28"}, {"ID": 188305095, "Datum": "9.5.1883, Mittwoch", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »9. [Mai] 7. [Lect.]« [Grossmann?]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188205095, "Datum": "9.5.1882, Dienstag", "Haupttext": "Beim 1. Öffentlichen Konzert des Wiener Konservatoriums [unter Leitung von Hellmesberger?] spielt Bruckners Schüler Rudolf Dittrich Händels 1. Orgelkonzert in g-Moll. Außerdem erklingen Werke von Gade, Brahms (1. Klavierkonzert, 1. Satz), Spohr, Wieniawski, Mendelssohn, Brüll und Mozart. Weitere Mitwirkende: Ernst Pollak, Marianne Hadinger, Franz Kneisel, Oscar v. Lauppert, Leopold Winkler, Emilie Ternina, Julie Hofmann, Simon Dünmann, Jacob Manheit und Eugen Weiß.", "Letzte Änderung": "02.12.2024 19:44"}, {"ID": 187905095, "Datum": "9.5.1879, Freitag", "Haupttext": "Ankündigung des Konzerts vom 11.5.1879 in einigen Blättern:\nDeutsche Zeitung Nr. 2640 auf S. 7 (»[...] Erste Abtheilung: 1. Pruckner: Improvisirte Orgel=Phantasie, Professor Pruckner; 2. [...]«) (*),\nFremdenblatt Nr. 127 auf S. 6 mit identischer Schreibweise (**),\nIllustriertes Wiener Extrablatt Nr. 127, S. 5 [derselbe Text] (***),\nKonstitutionelle Vorstadtzeitung Nr. 127, S. 3 (identischer Text) (°),\nMorgenpost Nr. 127 auf S. 4 (identischer Text) (°°),\nNeues Wiener Tagblatt Nr. 127 (identischer Text) (°°°),\nDie Presse Nr. 127 auf S. 11 (identischer Text, \"Bruckner\") (#).", "Letzte Änderung": "27.01.2026 16:18"}, {"ID": 187805095, "Datum": "(9.5.1878, Donnerstag)", "Haupttext": "Öffentliches Konzert des Wiener Konservatoriums unter Leitung Hellmesbergers.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187705095, "Datum": "9.5.1877, Mittwoch", "Haupttext": "Auf die morgige Kirchenmusik weisen einige Zeitungen hin:\n \nDeutsche Zeitung Nr. 1921 auf S. 6 (*),\n \nDie Presse Nr. 126 auf S. 10:\n     \"In der Hofpfarrkirche zu St. Augustin wird Donnerstag den 10. Mai um 11 Uhr Wittassek's Festmesse, Graduale von Anton Bernhard und Offertorium (Sopransolo) von Karl Czerny zur Aufführung gebracht und werden die Soli der Messe Fräulein Hermine Woda, Fräulein Schlager, Herr Eduard Teller, die Einlage Fräulein Louise Högler vortragen. Herr Hoforganist Bruckner wird die Orgel spielen.\" (**),\n \nFremdenblatt Nr. 126 auf S. 6 (***),\n \nNeue Freie Presse Nr. 4562 auf S. 5:\n     \"[inhaltlich wie (**)] Hof=Organist Bruckner wird die Orgel spielen.\" (°)\n \nund das Illustrirte Wiener Extrablatt Nr. 126 auf S. 4:\n     \"[inhaltlich ähnlich (**)] Hoforganist Bruckner wird die Orgel spielen.\"(°°).", "Letzte Änderung": "21.01.2026 14:04"}, {"ID": 187405095, "Datum": "9.5.1874, Samstag", "Haupttext": "Datierung Bruckners in einer Partiturabschrift der 3. Symphonie (mit kalligraphiertem Widmungsblatt), die er vermutlich mit einem (verlorengegangenen) Begleitbrief an Wagner nach Bayreuth schickte (*). (Vortragsabend am Wiener Konservatorium (**)).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187305095, "Datum": "(9.5.1873, Freitag)", "Haupttext": "Börsenkrach in Wien (»schwarzer Freitag«).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187005095, "Datum": "9.5.1870, Montag", "Haupttext": "Brief von M. A. Becker an einen Freund (vermutlich Herbeck):\r\n   Einer Anstellung Bruckners an der Lehrerbildungsanstalt [St. Anna] stehe nichts im Wege, die Sache werde aber erst in den nächsten Monaten entschieden (*).\nBrief von Wilhelmine Ritter an den »Frohsinn«:\r\n»Sehr geehrtes Comité der Liedertafel „Frohsinn”!\r\n   Für Ihre liebfreundliche Einladung zur Feier des 25jährigen Stiftungsfestes Ihres Vereines, sage ich Ihnen meinen wärmsten Dank, sowie dafür, daß Sie meiner jugendlichen Leistungen in vergangenen Jahren sich noch erinnern. Wohl gerne möchte ich auch jezt Theil nehmen an dem frohen Feste, das der Erinnerung, so vieler durch die edle Musik und heiterer Geselligkeit verschönter Stunden geweiht ist; wenn nicht meine Dienstverhältniße es mir zur Unmöglichkeit machten; doch werde ich im Geiste unter Ihnen weilen und wenn am Festabend ein Kreis anerkennender Freunde den wohlverdienten Dank ausspricht für Ihr langjähriges, der mir lieben Stadt Linz so ersprießliches Wirken und man anstoßt auf ein glückliches Fortblühen und Gedeihen des „Frohsinns” so zählen Sie in erster Reihe dazu\r\nIhre\r\nergebene\r\nWilhelmine Ritter.\r\n[links:] München am 9t. Mai 1870.« (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186905095, "Datum": "9.5.1869, Sonntag", "Haupttext": "Über Bruckners Orgelspiel in Nancy und am 3.5.1869 in Paris erscheinen Berichte in der »Revue et gazette musicale« Nr. 19, S. 157 (*), und in »Le Menestrel«, S. 183 (**).\nRevue et gazette musicale (*):\r\n   »Ainsi que nous avions raison de le faire pressentir, dans l'un de nos précédents numéros, l'inauguration du grand orgue des établissements Mercklin-Schütze, couronné à l'Exposition Universelle et installé dans la nouvelle et magnifique église de Saint-Epvre, à Nancy, a été, les 27, 28 et 29 avril dernier, une véritable solennité artistique. La commission d'expertise, présidée par le chanoine Devroye, de Liége, après avoir soumis au plus minutieux examen cet instrument de 32 pieds et 44 jeux, unissant aux mérites de l'ancienne construction tous les progrès réalisés depuis vingt ans, a conclu à sa réseption avec des éloges, sans aucune réserve, pour sa facture, qui se distingue autant par la solidité et la précision du mécanisme que par la distinction de la sonorité. Il a été joué par MM. Renaud de Vilbac, organiste de Saint-Eugène, de Paris; Stern, organiste du Temple-Neuf, de Strasbourg; Jessel et Caspar, de Lunéville; Henri Hess, de Nancy; Ply, de Soissons; Ernest Duval, de Reims; Marteaux, de Pont-à-Mousson; Oberhoffer, de Luxembourg; etc. Leurs improvisations ont fait amplement valoir les précieuses ressources de ce monument de l'art de la facture. De beaux morceaux de chant fort bien interprétés sous la direction hors linge de M. Hellé, maître de chapelle de Daint-Epvre, variaient la composition sévère de ces séances dans lesquelles, de l'avis unanime, a particulièrement brillé entre tous, sous le rapport technique, M. Brückner, organiste de la cour d'Autriche et professeur au Conservatoire de Vienne. - L'éminent artiste n'a pas voulu quitter la France sans visiter Paris, et il nous a été donné de l'entendre, lundi dernier, à l'établissement Mercklin-Schütze, boulevard Montparnasse. Il a fait preuve, dans plusieurs morceaux de styles différents, de la science la plus approfondie, unie à beaucoup de goût et à une grande vigueur d'exécution. M. Hocmelle, organiste du Sénat et de Saint-Philippe, qui donnait cette séance, s'est attaché de son côté aux jeux de solo, dont il tire, on le sait, un parti remarquable.« (*).\n(**) Le Menestrel:\r\n   »La ville de Nancy se souviendra longtemps de deux séances artistiques qu[e] M. l'abbé Trouillet a fait donner dans la nef de la magnifique église de Saint-Epvre par les artistes distingués convoqués pour la réception et l'inauguration du grand orgue. Facteurs, experts et artistes, disons-le vite, ont droit aux plus sincères félicitations. La commission l'expertise, présidée par M. le chanoine Devroie de Liège, et composée des sommités artistiques de la France et de l'étranger, après avoir soumis l'orgue au plus minutieux examen, a conclu à sa réception avec des éloges, sans aucune réservé, accordés à la facture, qui se distingue, autant par la solitité et la précision du mécanisme que par la sonorité et la parfaite harmonie des jeux [...]« (**).\nJoseph Merklin schenkt Bruckner eine Photographie mit eigenhändiger Widmung (***).", "Letzte Änderung": "20.12.2024 23:15"}, {"ID": 186805095, "Datum": "9.5.1868, Samstag", "Haupttext": "Uraufführung der 1. Symphonie um 5 Uhr im Redoutensaal unter Bruckners Leitung. Im Orchester wirken u.a. Franz Schober und Karl Komzak mit. Der »Frohsinn« und Katinka von Sachse (*) singen Lieder von Mendelssohn (**), Schumann, Schubert und (*) Brahms.\r\n     Im Publikum sitzen u.a. Vertreter der Aristokratie (z.B. der Erzherzog) und des Klerus (Rudigier) und (***) Alois Weinwurm; Bruckner hatte auch Anton Hager eingeladen (°). \nDas Konzert war in der Linzer Tages-Post Nr. 108 angekündigt worden (°°):\r\n      »Nachrichten aus Linz und Oberösterreich, | 8. Mai 1868. [...] § Das interessante Programm des morgen Samstag Nachmittag um 5 Uhr stattfindenden Ant. Bruckner'schen Konzertes ist, wie folgt, zusammengestellt: 1. Chor, gesungen von der Liedertafel \"Frohsinn\"; 2. a) Herbstlied von Mendelssohn, b) \"Juchhei!\" von Brahms (Lieder, gesungen von Frl. Katinka v. Sachse); 3. \"An die Entfernte\", Chor von Fr. Schubert, gesungen von der Liedertafel \"Frohsinn\"; 4. Große Simfonie in C-moll von Ant. Bruckner. Sperrsitze à 1 fl. sind in der Ewert'schen Buchhandlung und vor dem Konzerte an der Kasse zu bekommen. Eintritt in den Saal und auf die Gallerie 50 kr. Die verdiente allgemeine Beliebtheit, deren sich Herr Bruckner erfreut, und die Voraussicht eines großen musikalischen Genußes lassen wohl kaum an einem sehr zahlreichen Besuche dieses Konzertes zweifeln, welches den würdigen Abschluß der heurigen Konzert-Saison bildet.« (°°).\nIn derselben Zeitung werden auch auf S. 4 die Werke beim morgigen Hochamt angekündigt:\r\n     \"Die Liedertafel \"Frohsinn\" gibt ihren P. T. unterstützenden Mitgliedern bekannt, daß sie zur kirchlichen Feier ihres Gründungsfestes am nächsten Sonntag, den 10. d. M. um 10 Uhr Vormittags in der hiesigen Domkirche die Messe von \"Lotti\" mit Graduale und Offertorium von Bruckner zur Aufführung bringen wird. [/] Linz, am 8. Mai 1868. [/] Der leitende Ausschuß.\" (°°a).\nDer Linzer Abendbote Nr. 108 weist auf S. 4 in einer Annonce auf das morgige Gründungsfest des »Frohsinn« hin:\r\n»Die Liedertafel \"Frohsinn\" gibt ihren p. t. unterstützenden Mitgliedern bekannt, daß sie zur kirchlichen Feier ihres Gründungsfestes am nächsten Sonntag, den 10. d. M. um 10 Uhr in der hiesigen Domkirche die Messe von Lotti mit Graduale und Offertorium von Bruckner zur Aufführung bringen wird.\r\nLinz, am 8. Mai 1868.\nDer leitende Ausschuß.« (°°°).", "Letzte Änderung": "08.09.2026 20:55"}, {"ID": 186405095, "Datum": "9.5.1864, Montag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Kränzl: \n   Wegen einer Korrektur in der Hornstimme der »Germanenzug«-Partitur.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186205095, "Datum": "9.5.1862, Freitag [?]", "Haupttext": "Aufführung der 3. Sonntagsmesse in B-Dur von Robert Führer in der Linzer Stadtpfarrkirche und im Linzer Dom. Vermerk [Zappes?] in der Stimme der 1. Violine \"den 9ten Mai Pf. und Dom\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186105095, "Datum": "9.5.1861, Donnerstag", "Haupttext": "Die Linzer Zeitung kündigt auf S. 437 die Gründungsfeier der Liedertafel »Frohsinn« am 12.5.1861 im Linzer Dom an: \n»* Die Liedertafel \"Frohsinn\" wird Sonntag, den 12. Mai um 10 Uhr in der Domkirche zur Gründungsfeier des seit 17 Jahren bestehenden Vereines, eine Vocal=Messe von Lotti zur Ausführung bringen. Das Fest selbst, worüber das Nähere in einigen Tagen bekannt gemacht werden wird, findet Donnerstag, den 16. Mai im Redoutensaale statt.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186005195, "Datum": "9.5.1860, Mittwoch", "Haupttext": "[nicht 19.5.1860!]\r\nBruckners Nichte Monika Hueber in Vöcklabruck geboren.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184005095, "Datum": "9.5.1840, Samstag", "Haupttext": "Eintragung im Stiftungsbuch der Fuhrmannschen Stiftung, aus deren Ertrag Auslagen für die Sängerknaben bestritten wurden:  \r\n\"                   1840.  \r\n9/5  |  Den zwei Töchtern des hiesigen Chirurgen Jeronek  .  .  .  .  50 [fl] ... [xr] \"", "Letzte Änderung": "06.09.2026 13:09"}, {"ID": 183705095, "Datum": "9.5.1837, Dienstag.", "Haupttext": "Zu Franz Perfahl (Schulgehilfe seit 1835) tritt noch Joseph Peither als zweiter Schulgehilfe.", "Letzte Änderung": "27.11.2024 22:21"}, {"ID": 188404106, "Datum": "9.4. bis 14.4.1884, Mittwoch bis Ostermontag", "Haupttext": "Lücke in Bruckners Gebetsaufzeichnungen (*).\nIm gleichen Zeitraum fährt Bruckner mit Universitätsmusikdirektor Langer aus Leipzig zur Kollaudierung der neuen Orgel im Rudolfinum nach Prag.\r\n   Marschner berichtet, daß er über das Quintett improvisierte, mit Skraup, Josef Förster (Gespräch über Dvorak) und Friedrich Follberger (#), dem Regenschori von Strahow (dort Improvisation einer 5st. Fuge (**)) zusammenkam.\r\n   Kontakte auch mit den Eltern Marschners und dem Bruder Robert Marschner (***).\r\n   Audienz beim Prager Erzbischof [siehe die Anmerkung] (°).\r\n   Mit Robert Marschner besucht Bruckner den Bildhauer Simek in dessen Atelier [siehe die Anmerkung] (°°).", "Letzte Änderung": "05.12.2025 14:07"}, {"ID": 202604095, "Datum": "9.4.2026, Donnerstag", "Haupttext": "Feier zum 100jährigen Bestehen des Brucknerbundes für Oberösterreich bei der Oberbank in Linz.\r\nAnwesend sind u.a. Johannes Jetschgo (Moderation), Hermann Bell (1981 bis 2024 Präsident), Florian Hagenauer (Nachfolger Bells), Elisabeth Maier, Remy Ballot und Manfred Hebenstreit (Bilder-Zyklus \"Aug in Aug mit Anton\", 50 Bruckner-Portraits).\r\nPräsentation der Neueinspielung der 9. Symphonie mit den Finalefragmenten (kommentiert von Felix Diergarten, 23./24.8.2024) unter Ballot.", "Letzte Änderung": "01.08.2026 17:15"}, {"ID": 201104095, "Datum": "9.4.2011, Samstag", "Haupttext": "Uraufführung einer von Gerhard Leeb für Blasorchester erstellten Fassung der 4. Symphonie in der Stadtpfarrkirche Haag [geplant].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200804095, "Datum": "9.4.2008, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Riccardo Muti in der Kölner Philharmonie.", "Letzte Änderung": "28.07.2026 07:13"}, {"ID": 200104095, "Datum": "9.4.2001, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Zubin Mehta im Großen Festspielhaus in Salzburg. Solist in Mozarts D-Dur-Violinkonzert ist Frank Peter Zimmermann.", "Letzte Änderung": "20.11.2025 22:42"}, {"ID": 199804095, "Datum": "9.4.1998, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel von Marc Jeck \"In jener letzten der Nächte\". Anton Bruckner und das religiöse Geschehen am Gründonnerstag im Luxemburger Wort.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199404095, "Datum": "9.4.1994, Samstag", "Haupttext": "Edda Seidl-Reiter erläutert (schriftlich) ihre farbige Bearbeitung der Partitur der Windhaager Messe (IKO 452b).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198804095, "Datum": "9.4.1988, Samstag", "Haupttext": "Bruckner-Rätsel \"Wer traf wen?\" in \"Die Presse\" auf S. 12.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198204095, "Datum": "9.4.1982, Karfreitag", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« durch den Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde Wien (Leitung: Helmut Froschauer) und die Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan bei den Osterfestspielen Salzburg. Solisten sind Karin Ott, (Janet Perry bei Mozart), Kaja Borris, Francisco Araiza und José van Dam.\r\nDas Konzert wird vom Rundfunk übertragen (*).", "Letzte Änderung": "19.11.2025 12:55"}, {"ID": 197904095, "Datum": "9.4.1979, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan bei den Osterfestspielen Salzburg. \nDas Konzert wird vom Rundfunk übertragen (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197404095, "Datum": "9.4.1974, Dienstag", "Haupttext": "Datierung der Zeichnung zu Fritz Aigners Radierung »Der sehr alte Bruckner« (IKO 435).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196504095, "Datum": "9.4.1965, Freitag", "Haupttext": "Kritiken zur 8. Symphonie von Claude Samuel in Paris-Presse  (\"Karajan en veut-il aux Parisiens?\") und Clarendon in Le Figaro.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196004095, "Datum": "9.4.1960, Samstag", "Haupttext": "Aufführung des Quintetts durch das Keller-Quartett (mit G. Schmid, 2. Viola) in Genua (Einführung durch Sergio Martinotti) (*).\nBrief von Elisabeth Buhz an die Internationale Bruckner-Gesellschaft (»Anton Bruckner'sche Erbengemeinschaft«):\r\n    Auf Wunsch ihrer verstorbenen Tante Ida Buhz übersende sie, wie am 13.1.1960 angekündigt, Photos und Zeitungsausschnitte (**).", "Letzte Änderung": "31.03.2025 19:34"}, {"ID": 195904095, "Datum": "9.4.1959, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 1. Symphonie (Linzer Fsssung) durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Eugen Jochum.", "Letzte Änderung": "21.02.2026 11:57"}, {"ID": 195604095, "Datum": "9.4.1956, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Sofioter Philharmonie unter Emil Glavanakov [in Sofia?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195004095, "Datum": "9.4.1950, Sonntag (Ostersonntag)", "Haupttext": "Aufführung der d-Moll-Messe [vermutlich unter Leitung von Erich Leckert] in der Kirche St. Ursula in München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194904095, "Datum": "9.4.1949, Samstag", "Haupttext": "Generalversammlung der 1948 durch Josef Reiß wiedererrichteten Ortsgruppe Vöcklabruck des Oberösterreichischen Brucknerbundes. Friedrich Hueber wird erster Obmann, Max Auer als Ehrengast anwesend. Seine Vortrag »Anton Bruckner und Vöcklabruck« wird verlesen und 1950 gedruckt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194404095, "Datum": "9.4.1944, Ostersonntag", "Haupttext": "Artikel (signiert »W. P.«) »An der Orgel saß Herr Bruckner« in der Volkszeitung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194204095, "Datum": "9.4.1942, Donnerstag", "Haupttext": "Erklärung von Dr. W. H. Collins, den Brief Bruckners vom 8.10.1873 [an den Bürgermeister von Tulln] betreffend.", "Letzte Änderung": "04.09.2024 07:07"}, {"ID": 194004095, "Datum": "9.4.1940, Dienstag", "Haupttext": "Erstaufführung der Originalfassung der e-Moll-Messe durch die Kantorei des Landeskonservatoriums unter Johann Nepomuk David in Leipzig.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193704095, "Datum": "9.4.1937, Freitag", "Haupttext": "Aufführung (und Aufnahme) der 9. Symphonie (Originalfassung) durch das Orchester des Reichssenders Berlin unter Carl Schuricht.", "Letzte Änderung": "08.03.2026 15:13"}, {"ID": 193604095, "Datum": "9.4.1936, Donnerstag", "Haupttext": "Gutachten von Dr. Alfred Seiller: Er halte die Originalfassungen für urheberrechtlich geschützt (*).\nAufführung der 3. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter OSwald Kabasta in einer Rundfunksendung der RAVAG in Wien (**).", "Letzte Änderung": "04.06.2026 08:33"}, {"ID": 193404095, "Datum": "9.4.1934, Montag", "Haupttext": "Aufführung des »Locus iste« durch einen Regensburger Chor in Triest (*).\nBrief von Furreg an Max Auer:\r\n   Robert Haas habe Alfred Orel als Mitarbeiter akzeptiert, er (Furreg) habe Bicks Wünsche beschnitten, und noch diese Woche würden die Verträge [für den Musikwissenschaftlichen Verlag] fertig [18.4.] (**).\r\nHaas beginne demnächst mit der Fertigstellung der 1. Symphonie [vgl. 16.5.] (***).\nDer Rundfunksender Breslau überträgt zwischen 16:00 und 17:30 Uhr ein Konzert der Funkkapelle unter Rischka, an dessen Beginn Bruckners g-Moll-Ouvertüre steht (°).", "Letzte Änderung": "08.10.2026 08:50"}, {"ID": 193304095, "Datum": "9.4.1933, Sonntag", "Haupttext": "Radio Wien sendet von 19:00 bis 19:30 das „Mikrophon-Feuilleton der Woche. Rudolf List: Bruckner-Novelle. Gesprochen von Berthe Großbard.“ (*).\r\nIn Radio Wien vom 9.6.1933 erschien auf S. 3 ein Artikel über Rudolf List (mit Abbildung) (**).", "Letzte Änderung": "07.10.2026 13:45"}, {"ID": 193004095, "Datum": "9.4.1930, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester (und die Wiener Philharmoniker) unter Franz Schalk in einem \"Monsterkonzert\" im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solistin in der Schlußszene von Richard Wagners \"Götterdämmerung\" ist Helene Wildbrunn (*).\r\nDas Konzert wird ab 20:00 Uhr von Radio Wien übertragen (**).", "Letzte Änderung": "21.05.2026 11:57"}, {"ID": 192704095, "Datum": "9.4.1927, Samstag", "Haupttext": "Ungewöhnlich günstige und vorbehaltlose Besprechung des gestrigen Konzerts durch William Smith Goldenburg in The Cincinnati Enquirer Nr. 99 auf S. 5. Beim Stichwort \"Kirchliches\" erinnert sich der Autor an die Aufführung der f-Moll-Messe unter [?] Martin Dumler 1900 [15.7.1900]\n\"[...]\n     The influence of the church is strong in the Bruckner scoring, which recalls the fact that his glorious Mass in F minor made a deep impression when it was performed at St. Francis de Sales Church in 1900, having been brought from Vienna at the time by Martin Dumler, who sensed its religious fervor and who was largely instrumental in having it given a fine performance wih full orchestral accompaniment.\n     [... wieder ausführlich zur 7. Symphonie und deutlich knapper zu Wagner und Beethoven ...].\" (*).\n \nAufführung der 7. Symphonie durch das Cincinnati Symphony Orchestra unter Fritz Reiner im 19. Abendkonzert im Emery Auditorium in Cincinnati.\nDanach stehen von Werke von Richard Wagner (aus dem 3. \"Tristan\"-Akt) und Beethovens \"Egmont\"-Ouvertüre auf dem Programm.\nWiederholung vom 8.4.1927 (**).\n \nDie Victoria Daily Times Nr. 85 (Times Colonist, Victoria, British Columbia, Canada) bringen auf S. 4 die Anekdote, die bereits andernorts neben anderen am 27.2.1927 mitgeteilt worden war:\n\"        THIS and THAT\n  By ORTON TWETON [recte Tewson?]\nSOME titilating stories and anecdotes about musical celebrities are told by Walter Damrosch in his memoirs, \"My Musical Life,\" now available in a popular edition. [...].\n[... einige Kurzgeschichten ...].\nANTON BRUCKNER, the composer, \"a man with the brains of a peasant but the soul of a real musician,\" to quote Mr. Damrosch, was once commanded to appear before the Emperor Franz Joseph of Austria to receive a decoration. After he had been decorated, the Emperor turned to him and said very kindly:\n     \"Herr Bruckner, is there anything more I can do for you?\"\n     Bruckner answered in trembling voice:\n     \"Won't you please speak to Mr. Hanslick (the famous musical critic of Vienna) that he should not write such nasty criticisms about my symphonies?\"\n     [... weitere Anekdoten (ohne Bruckner) ...].\" (***).", "Letzte Änderung": "12.02.2023 13:55"}, {"ID": 192504095, "Datum": "9.4.1925, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel (signiert »-mm-«) »Anton Bruckner. (Eine Berichtigung).« in der Deutschösterreichischen Tageszeitung (*).\nArtikel von Karl Wendl \"Ein unbekannter Freundesbrief Anton Bruckners\" im Neuen Wiener Journal Nr. 11273 auf S. 7 [über den Brief vom 19.3.1852 mit Erwähnung Ehreneckers] (**)", "Letzte Änderung": "15.02.2023 14:08"}, {"ID": 192404095, "Datum": "9.4.1924, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Ture Rangström (*).\nArtikel von Johann Nepomuk David »Brahms und Bruckner - Ein Vergleich« in einem Linzer Programmheft (**).\r\nAufgeführt werden die 4. Sinfonie von Brahms und Bruckners 7. Symphonie durch den Linzer Musikerbund unter David im 2. Sinfoniekonzert der Kunststelle beim Landesreferat für das Volksbildungswesen in Oberösterreich im Festsaal des Kaufmännischen Vereinshauses in Linz (**a).\nAufführung der g-Moll-Ouvertüre und der 2. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Felix Maria Gatz in Berlin. Solisten des Abends [bei welchen Vokalwerken?] sind Margarete Arndt-Ober und Else Jülich-de Vogt. Außerdem wirkt der Bruckner-Chor mit (***).\nHinweis auf das heutige Konzert in der Österreichischen Volkszeitung Nr. 99 (°).\nAufführung der 8. Symphonie durch das Orchester des Wiener Konzertvereins unter Ferdinand Löwe (°).", "Letzte Änderung": "19.07.2024 08:53"}, {"ID": 192304095, "Datum": "9.4.1923, Montag", "Haupttext": "Aufführung des Quintetts durch die Kammarmusikföreningen Marteau et al. [in Stockholm?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192204095, "Datum": "9.4.1922, Sonntag", "Haupttext": "Artikel \"Anton Bruckner im Burgverlies Altpernstein\"signiert \"J. Greck\", [größtenteils identisch mit dem Artikel vom 19.4.1898] im Linzer Volksblatt Nr. 82 auf S. 19.\nErwähnt werden Kirchdorf, die Sensengewerke Zeitlinger, Weinmeister und Pießlinger, wo Bruckner \"ein gern gesehener Gast war\", Advokat Dr. Kaltenbrunner, bei dem Bruckner meistens Quartier nahm, ein Beisammensein (samt musizierenden Kaltenbrunner-Töchtern) an einem Augusttag der späteren 1870er Jahre, wobei Bruckner auch Klavier spielte und sich im Innern des Klaviers mit seinem Namenszug verewigte, und der Ausflug nach Altpernstein am folgenden Tag. Bei diesem Ausflug waren der Verfasser des Artikels [Josef Greck (vgl. 19.4.1898)] und sein Schwager, Schuldirektor Brunnbauer, Bruckners Begleiter. In der Burg testete Bruckner das Echo, wurde vom Försterpaar bewirtet und trug sich ins Fremdenbuch ein (*).\n \n[vermutlich nach dem 9.4.1922]\nArtikel von Josef Greck \"Anton Bruckner im Burgverlies Altpernstein.\" in den \"Wiener Stimmen\" [vermutlich Übernahme des Artikels vom 9.4.1922] (**).", "Letzte Änderung": "01.09.2025 21:10"}, {"ID": 192104095, "Datum": "9.4.1921, Samstag", "Haupttext": "Die Österreichische Volkszeitung Nr. 96 macht auf S. 5 auf eine Veranstaltung des [Wiener] Brucknerbundes aufmerksam (*).\n \nAnkündigung der morgigen Aufführung der e-Moll-Messe in der Reichspost Nr. 96 auf S. 5 (**).\n \nNotiz (ohne jeden Zusammenhang mit anderen Artikeln auf dieser Seite, vermutlich als \"Lückenbüßer\" eingerückt) in The Province Nr. 13 (Vancouver, British Columbia, Canada) auf S. 12:\n\"     Vienna was the hallowed home of Gluck, Hayden [sic], Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms, Bruckner, Johann, Strauss [sic], Lanner, Mahler and other more recent musicians.\" (***).", "Letzte Änderung": "11.11.2024 20:23"}, {"ID": 192004095, "Datum": "9.4.1920, Freitag", "Haupttext": "Brief von Franz von Hoesslin an Walter Braunfels: \n   »[...] und daß mir wieder so ganz klar wurde wie einsam u. groß Du inmitten unserer elenden Musikmacherei dastehst. Ich weiß außer Bruckner in unserer ganzen neueren Musik nichts, was mir so tief und eindringlich zu Herzen geht, wie die Deine. [...]«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191904095, "Datum": "9.4.1919, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Konzertvereinsorchester unter Ferdinand Löwe im Großen Saal des Wiener Konzerthauses.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191304095, "Datum": "9.4.1913, Mittwoch", "Haupttext": "Bericht (signiert »P. E.«) von der Münchner Aufführung der 8. Symphonie und des »Te deum« unter Löwe (*) in der Augsburger Abendzeitung und von Rudolf Louis in den Münchner Neuesten Nachrichten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191104095, "Datum": "9.4.1911, Sonntag", "Haupttext": "Positive Besprechung von Franz Gräflingers Bruckner-Biographie \"Bausteine\" durch Ferdinand Scherber in Die Zeit auf S. 33.", "Letzte Änderung": "24.07.2025 20:59"}, {"ID": 190904095, "Datum": "9.4.1909, Karfreitag", "Haupttext": "Uraufführung des »lutherischen« Chorals »Zum Gründonnerstag« [»In jener letzten der Nächte«] durch den evangelischen Chorverein unter Nadler in Wels (*).\n\n\nKarte (Bruckner-Denkmal in Steyr) von Wroblewski an Franz Xaver Müller\"Einen schönen Gruß\" [Inhalt nicht erschlossen] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190704095, "Datum": "9.4.1907, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung des »Germanenzugs« durch die Schärdinger Liedertafel unter Rohrhofer.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190404095, "Datum": "9.4.1904, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Konzertvereins-Orchester unter Ferdinand Löwe beim Musikfest in Reichenberg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190304095, "Datum": "9.4.1903, Donnerstag", "Haupttext": "The American Israelite Nr. 41 (Cincinnati, Ohio) erwähnt auf S. 1 Bruckner in einer Opernbesprechung:\n\"  Goldmark's New Opera.\r\n       \"Götz von Berlichingen.\"\r\n     E. I. PRIME-STEVENSON.*\r\n[Fußnote: \"* In New York Independent.\"\r\n     Apart from some four or five Italian composers–Giordano, Puccini, Cilea and Boito to be specially mentioned, and Mascagni and Leoncavallo specially omitted– [... nur ein Fünkchen des Feuers der großen Meister ...]. With Verdi's  passing the last went away of the true giants– [...]. Exactly as with Brahms, Dvorak and Anton Bruckner the symphony has expired (except as a mechanical exercise on the part of certain astonishing musical mathematicians and well-advertised pretenders of greater or less talent to impose themselves on critics and on the public), exactly as the string-quartet [... Smetana ...] –so has the lyric drama given up the ghost. [... über Wagner und seine Nachfolge ... Goldmarks Bedeutung ...].\"", "Letzte Änderung": "13.11.2024 07:19"}, {"ID": 190004095, "Datum": "9.4.1900, Montag", "Haupttext": "Das Deutsche Volksblatt Nr. 4047 kündigt auf S. 2 die Aufführung der 3. Symphonie am 20.4.1900 an (*).\nDie Linzer Montagspost Nr. 15 berichtet auf S. 5 von dem Konzert vom 8.4.1900 (3. Symphonie, \"Locus iste\", 150. Psalm) (**).\nKurzkritik zur Aufführung der 3. Symphonie [am 2.4.1900] in der Ostdeutschen Rundschau Nr. 98 auf S. 4 (***).\nDie Salzburger Chronik für Stadt und Land Nr. 81 gibt das Programm des Konzerts vom 11.4.1900 (mit der 4. Symphonie) bekannt (°).", "Letzte Änderung": "27.01.2025 14:23"}, {"ID": 189904095, "Datum": "9.4.1899, Sonntag", "Haupttext": "Doblinger inseriert in der Neuen Freien Presse, daß der vierhändige Klavierauszug der 6. Symphonie erhältlich ist (*), darüberhinaus auch die Auszüge der 1., 2. und 5. Symphonie (*a).\nEin Inserat Doblingers erscheint auch in der Ostdeutschen Rundschau Nr. 97 auf S. 18 (**) \nund in der Reichswehr Nr. 1856 (Morgenblatt) auf S. 15 (***). Fremdenblatt Nr. 97 (Morgenblatt) auf S. 17 (°), \ndie Neue Musikalische Presse (°°), \ndie Ostdeutsche Rundschau Nr. 97 auf S. 9 (°°°) \nund das Wiener Tagblatt Nr. 97 auf S. 9 (#) \nmachen auf das Konzert vom 15.4.1899 mit der 5. Symphonie und dem 150. Psalm aufmerksam.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189804095, "Datum": "9.4.1898, Samstag", "Haupttext": "Aufführung von \"Um Mitternacht\" (WAB 90) beim Gründungsfestkonzert der Liedertafel \"Frohsinn\" geplant [verlegt auf den 27.3.1898? Linzer \"Sängerbund\"?] (*).\nAufführung einers \"Tantum ergo\" [prov. WAB 48] in der Braunauer Stadtpfarrkirche (**).", "Letzte Änderung": "28.09.2026 14:09"}, {"ID": 189704095, "Datum": "9.4.1897, Freitag", "Haupttext": "Die Linzer Zeitung meldet, daß in Wien zwei Straßen nach Brahms und Bruckner benannt werden sollen (*).\nInserate im Fremdenblatt Nr. 99 auf S. 18 (Morgenblatt) (**)\r\nund in der Neuen Freien Presse Nr. 11721 auf S. 13 (***)\r\nkündigen weiterhin die 7. Symphonie für das morgige Konzert an.", "Letzte Änderung": "25.08.2026 19:12"}, {"ID": 189604095, "Datum": "9.4.1896, Donnerstag", "Haupttext": "Das Konzert vom 11.4.1896 mit der 1. Symphonie wird angekündigt\n \nin der Grazer Morgenpost Nr. 81:\n„                Theater und Kunst.\r\n[…]\r\n     * Am Samstag, den 11. d. M., veranstaltet der „Steiermärkische Musikverein“, um 7 Uhr abends, im „Stephanien=Saale“ sein viertes Orchester=Concert, bei welchem unter der Leitung des artistischen Directors Herrn Erich W. Degner das Vorspiel und das Interludium zur Oper „Der Corregidor“ von Hugo Wolf, dann „Drei Bagatellen“ von Beethoven (von E. W. Degner für Orchester eingerichtet), endlich Anton Bruckners erste Symphonie (C-moll) zur Aufführung gebracht werden. Am Freitag findet um 7 Uhr abends im genannten Saale eine öffentliche Generalprobe für das genannte Concert statt.“ \r\nund zusätzlich auch mit einer Annonce:\n„Steierm. Musikverein | GRAZ. | Samstag den 11. April um | 7 Uhr abends, im | Stephanien-Saale | IV. Orchester-Concert | unter der Leitung des artistischen Directors Herrn | E. W. Degner. | PROGRAMM: | 1. [… Hugo Wolf … 2. Beethoven …] | 3. Erste Symphonie, C-moll Anton Bruckner. | Die Saalthüren bleiben während der Vorträge geschlossen. | Öffentliche General-Probe | Freitag den 10. April 7 Uhr abends. | [… Preise, Kartenverkauf …].“ (*),\n \nmit einem Inserat im Grazer Volksblatt Nr. 81 auf S. 8:\r\n\"  Steierm. Musikverein.\n             GRAZ.\nSamstag den 11. April um\n     7 Uhr abends, im\n     Stephanien-Saale\n  IV. Orchester-Concert\nunter der Leitung des artistischen Directors Herrn\n         E. W. Degner.\n         PROGRAMM:\n1. [... \"Corregidor\" ...]  Hugo Wolf.\n2. Drei Bagatellen,  .  .  .  Beethoven. Für Orchester eingerichtet von E. W. Degner.\n3. Erste Symphonie, C-moll  .  .  .  Anton Bruckner.\nDie Saalthüren bleiben während der Vorträge geschlossen.\r\n  Öffentliche General-Probe\nFreitag den 10. April 7 Uhr abends.\n   [... Preise, Karten ...].\" (*a)\n \nund in der Grazer Tagespost Nr. 98:\r\n\"     * (Steiermärkischer Musikverein.) Samstag, 11. d., um 7 Uhr Abends, findet, wie schon gemeldet, im Stefanien=Saal das vierte Orchesterconcert des Steiermärkischen Musikvereines unter Leitung des artistischen Directors, Herrn Erich Degner statt. [... Beethoven, Hugo Wolf ...] und die \"Erste Symphonie in C-moll\" von Anton Bruckner zur ersten Aufführung in Graz. [... Wolfs \"Corregidor\", Beethovens \"Bagatellen\" ...]. Den Schluß des Concertes bildet die gewaltige \"Erste Symphonie in C-moll\" von Anton Bruckner, dem gefeierten österreichischen Symphoniker. Das umfangreiche, gewaltige Tonwerk zeichnet sich durch Gedankentiefe, Reichthum der Erfindung durch Kühnheit der Conception und Harmonie, wie auch durch bewunderungswürdige thematische Durchführung, überwältigende Kraft und orchestralen Farbenreichthum aus. Die Freitag stattfindende Generalprobe wird Gelegenheit bieten, sich einigermaßen in dem contrapunktischen Labyrinthe dieses musikalischen Kolosses zurecht zu finden.\" [keine Signatur] (**).\n \nDie Linzer Tages-Post Nr. 82 berichtet auf S. 3, daß am Ostersonntag [5.4.1896] die d-Moll-Messe in Steyr aufgeführt wurde:\r\n\"     (Aufführung der Bruckner'schen D=Messe in Steyr.) Man schreibt uns von dort vom 7. d. M.: Am Ostersonntag gelangte in der hiesigen Stadtpfarrkirche die prächtige D=Messe von Dr. Anton Bruckner durch den 75 Personen zählenden Kirchenchor zur Aufführung. Dem Regenschori und Chormeister des Männergesangvereines \"Kränzchen\", Herrn Franz Bayer, ist es zu danken, dass dieses schöne, großartig angelegte Bruckner'sche Werk, das vorzüglich einstudiert war, mit großer Wirkung auf die Andächtigen und die Kunstverständigen gebracht wurde. Sängerchor und Musik leisteten Vorzügliches.\" (***).\n \nHierzu bringt die Steyrer Zeitung Nr. 29 auf S. 3 eine Kritik:\r\n\"                    Localnachrichten.\r\n                                   Steyr, am 9. April 1896.\r\n[...]\r\n     Kirchenmusikalisches. Wie vor drei Jahren (damals bei persönlicher Anwesenheit des berühmten Componisten), so brachte der aus diesem Anlasse durch hiesige Musikkräfte in freundlichster Weise bedeutend verstärkte hiesige Kirchenchor auch heuer beim Hochamte in der Stadtpfarrkirche am Ostersonntage die herrliche Bruckner'sche D-Messe unter der ausgezeichneten Leitung des Herrn Regenschori Franz Bayer in vertrefflicher Weise zur Aufführung. Unser Blatt hat früher bereits und auch in den letzten Nummern alles Wissenswerthe über diese großartige kirchenmusikalische Schöpfung gebracht, und die mustergiltige Durchführung dieses genialen Tonwerkes hat auch heuer wieder bestens bewiesen, daß der so vorzüglich, unermüdlich und opferwilligst geleitete hiesige Kirchenchor selbst mit Chören weit größerer Städte ehrenvoll in die Schranken treten kann. Sänger und Orchester, die Solisten wie die Chöre, die Geiger und besonders auch die Bläser, sind allen Anforderungen und Schwierigkeiten des Werkes gerecht geworden. Alles klappte vom Anfang bis zum Schlusse in präcisester Weise und vollster Harmonie unter der meisterhaften Leitung des Herrn Bayer, welchem für seine großen Mühen ebenso wie dem gesammten Chore inniger Dank und aufrichtige Anerkennung gebührt. Mächtig ergriffen und gehoben von dem imposanten Tonwerke, das zur Verherrlichung des Gottesdienstes so schön erklang, verließen all die Tausenden von Andächtigen die dichtgefüllten Räume der großen Kirche.\" (°).\n \nIm Feuilleton der Ostdeutschen Rundschau Nr. 98 auf S. 1-3 wird Bruckner auf S. 3 erwähnt:\r\n»                Drei Liederabende.\r\n(M. v. Nießen I., R. v. Zur Mühlen II., J. Meßchaert III.)\r\n      An allen drei Abenden war es sehr \"distinguirt.\" An Beifall, Blumensträußen, Wiederholungen und Lorbeerkränzen kein Mangel, [... ausführlich über das Kunstlied im allgemeinen und die einzelnen Konzerte ... Seite 3:]\r\n     Es wäre also wenig Erfreuliches zu berichten. Die Trostlosigkeit dieser Zustände wird aber auf eine ganz unerwartete Weise bestätigt, [... über Hugo Wolfs Sonderstellung ...]. Aber ich erzähle lieber nicht weiter, denn wer weiß, ob uns das zuträglich ist, und was uns darnach und dazu noch Alles auffallen könnte. Mir scheint, ein einziger von den Berufenen oder Auserwählten hat öfter darauf hingewiesen, Dr. Th. Helm; aber der ist einigermaßen verdächtig. Hat er nicht Dr. Bruckner einen bedeutenden Symphoniker genannt? – Und von einer ansehnlichen Begabung Josef Reiter's gesprochen?\r\n     Wo geriethen wir da gar hin! – Nur hübsch musikalisch=schön bleiben, brav sein und auf alle Fälle mit dem vorlieb nehmen, was da ist, ob es ein großes oder kleines Privilegium hat.                            T. K. « (°°).", "Letzte Änderung": "01.12.2023 13:28"}, {"ID": 189504095, "Datum": "(9.4.1895, Kardienstag)", "Haupttext": "2. Außerordentliches Gesellschaftskonzert unter Gericke mit Werken von Schumann und Liszt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189404095, "Datum": "9.4.1894, Montag", "Haupttext": "Eine Anzeige im Grazer Tagblatt Nr. 96 auf S. 8 erinnert an das heutige Konzert: \"Theater am Stadtpark. | Heute Montag den 9. April 1894. | Halb 8 Uhr abends: | Symphonie-Concert | unter Leitung des Kapellmeisters Herrn Franz Schalk und unter Mitwirkung des Herrn Richard Epstein. | PROGRAMM: | 1. L. van Beethoven: Ouverture, op. 124 (\"Die Weihe des Hauses\"). | 2. Dr. Ant. Bruckner: V. Symphonie in B-dur, für grosses Orchester. (Erste Aufführung überhaupt.) I. Adagio-Allegro. II. Adagio. III. Scherzo. IV. Finale. | 3. Franz Liszt: Concert für Clavier und Orchester in Es-dur. Clavier: Herr Richard Epstein. | 4. R. Wagner: Vorspiel zu \"Die Meistersinger von Nürnberg\". | (Der Concertflügel von Bösendorfer aus dem Etablissement des Herrn A. Fiedler.)\" (*).\nDie Grazer Tagespost Nr. 96 weist zusätzlich auf die Generalprobe am heutigen Vormittag hin. Am 8.4.1894 dürfte Bruckner eintreffen:\r\n\"     * (Orchesterconcert.) Für das Montag, 9.d., stattfindende Orchesterconcert wird das Opernorchester auf 70 Musiker verstärkt sein. Die Generalprobe findet Montag Vormittag im Theater am Stadtpark statt. Professor Dr. Anton Bruckner dürfte Sonntag aus Wien hier eintreffen.\" [Anschließend Hinweis auf Veranstaltungen des Theaters am Franzensplatz \"heute und morgen\" [7./8.4.1894 oder 8./9.4.1894 gemeint?] und \"heute\" [7.4.1896 gemeint] \"Fledermaus\" von Johann Strauß im Theater am Stadtpark und \"morgen \" [8.4.1894] Smetanas \"Verkaufte Braut\" (Datierung der Kolumne in der Kopie nicht sichtbar, vermutlich 7.4.1894)] (**).\nKonzert im Grazer Theater um halb 8 Uhr unter Franz Schalk mit Werken von Beethoven (\"Die Weihe des Hauses\"), Bruckner (Uraufführung der 5. Symphonie), Liszt (Es-Dur-Konzert mit R. Epstein) und Richard Wagner (\"Meistersinger\"-Vorspiel) (***).\r\n   Im Publikum sitzen u.a. [Hildegard und] August Stradal (°), Josef Schalk (°°), Siegmund von Hausegger (°°°), Elsa und Hugo Ahsbahs und Theaterdirektor Heinrich Gottinger (#), vermutlich auch Guido Peters (##) und die Kritiker Julius Schuch, Franz Petrich und Carl Seydler.\nDie Standardbesetzung des Orchesters war sehr klein und wies vermutlich nur drei Bratschen auf. Es ist denkbar, dass die Bläserverstärkung im Finale von Militärmusikern gestellt wurde, möglicherweise vermittelt durch den Militärkapellmeister Josef Markut, der mit Bruckner zusammen 1840/41 die Präparandie in Linz besucht hatte. Als MIlitärkapellen kommen in Frage: Infanterieregiment Albert I. König der Belgier Nr. 27, und Bosnisch-herzegowinisches Infanterieregiment Nr. 2 (unter Eduard Wagner). Namentlich bekannt sind die Orchestermusiker Alexander Presuhn (Graz 1870 - 1950), Albert Fiedler, Anton Geyer, Josef Horacek und Josef Malina (Violine), Aurel von Czerwenka (Violoncello), Johann Ignaz Stückler (Horn) und Franz Wilczek (Oboe) (###).\nBrief von August Stradal in Graz an Ludwig Bösendorfer:\r\n    \"[...] Gestatten Sie mir, dass ich Euer Hochwohlgeboren den herzlichsten Dank ausdrücke für Ihre so gütige Empfehlung, der ich es zu verdanken habe, dass ein sehr schöner Bösendorfer in unserer Wohnung steht. Wir wohnen am Ufer der Mur mit einer herrlichen Aussicht auf die Berge und hoffe ich, dass nicht nur meine Frau sondern auch ich mich nach der langen Trennung und dem schweren Leiden erholen werde [...]\" (a).", "Letzte Änderung": "09.09.2026 07:23"}, {"ID": 189304095, "Datum": "9.4.1893, Sonntag", "Haupttext": "In der Steyrer Zeitung dankt Franz Bayer den an der Aufführung der d-Moll-Messe Beteiligten, u. a. den Mitwirkenden, der Gesellschaft der Musikfreunde und Hotelier Reisenbichler (*).\nIm Deutschen Volksblatt Nr. 1532 wird auf S. 8 die Aufführung des Quintetts am 12.4.1893 angekündigt:\r\n\"Eine Aufführung von Bruckner's Streich-Quintett.\r\n     In der nächsten Wochenversammlung des Neuen Wagner=Vereines wird eine Aufführung des Streich=Quintetts von Meister Bruckner durch Mitglieder des Hofopern=Orchesters stattfinden und Ehrenmitglied Herr Chamberlain seinen Vortrags=Reigen über das Leben Richard Wagner's mit einem Vortrage \"Ueber Wagner's Verhältnis zur social=religiösen Frage\" fortsetzen. Der Verein sieht zahlreichem Besuche von Mitgliedern und Gästen entgegen, zumal Professor Bruckner selbst sein Erscheinen zu dem interessanten Abend in Aussicht gestellt hat, der durch die Anwesenheit des Meisters in mehr als einer Hinsicht auf den Namen eines Bruckner=Abends Anspruch erheben darf.\" (**).\nAuf dieses Konzert weist auch die Ostdeutsche Rundschau Nr. 15 auf S. 4 hin:\r\n\"     Neuer Richard Wagner=Verein, [... über den Vereinsabend am 5.4.1893 (mit Bause und Schnabl (Klavier), Semrad (Klavier und Violine) und Fraungruber (Tenor) ...]. – Am 12. April wird eine Aufführung des Streich=Quintetts von Meisters Bruckner durch Mitglieder des Hofopern=Orchesters stattfinden und Herr Chamberlain seinen Vortragsreigen über das Leben Richard Wagner's mit einem Vortrage über \"Wagner's Verhältnis zur social=religiösen Frage\" fortsetzen. Der Verein sieht zahlreichem Besuche von Mitgliedern und Gästen entgegen.\" (***).\n(8. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Goldmark, Bach/Raff (Chaconne), Wagner (»Karfreitagszauber« aus »Parsifal«) und Beethoven (6. Sinfonie) (°)).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189204095, "Datum": "9.4.1892, Samstag", "Haupttext": "Notiz fremder Hand [wohl vor dem 6.4. oder 29.3. geschrieben, solange diese Seiten noch leer waren?] in Bruckners Gebetsaufzeichnungen: »Samstag 9. April 1/2 6 Uhr« (*).\n \nMännerpredigt von Pater Heinrich Abel in der Augustinerkirche (**)\nAuf Bitten Anton Meißners spielt Bruckner bei einer der Männerpredigten [= heute] Orgel. Er improvisiert u.a. über ein Thema aus Wagners \"Parsifal\". Anschließend gehen Bruckner und Meißner mit Oberleithner und Michael Hofbauer zum \"Weingartl\" (***).", "Letzte Änderung": "22.10.2024 10:01"}, {"ID": 189104095, "Datum": "9.4.1891, Donnerstag", "Haupttext": "Datierung im 1. Satz der 1. Symphonie (*).\nIn Salzburg Aufführung der 3. Symphonie unter J. Fr. Hummel im »II. Vereins- und Abonnements-Concert der internationalen Stiftung Mozarteum im großen Cursaale« (**). Als Klaviersolist wirkt Karl Gerber mit (**a).\nWeingartner dirigiert in Mannheim zwar Wolfs »Christnacht«, statt Bruckners 8. Symphonie aber Liszts Faust-Symphonie (***). Humperdinck und Wolf wohnen der Aufführung bei (°).\nBrief Weingartners an Bruckner:\r\n     Arbeitsüberlastung, die Berufung nach Berlin und Probleme mit den Tubisten (Telegramm nach Wien [ca. 27.3.1891]) hätten die Aufführung verhindert (°°).\nKalendernotiz Bruckners:\r\n     »9. April Fr Kathi 7 fl pro Mai.« (°°°).\nDas Musikalische Wochenblatt Nr. 15 kündigt auf S. 215 das \"Te deum\" in Berlin [31.5.1891] an:\r\n          \"Vermischte Mittheilungen und Notizen.\r\n     * Wie man uns aus Berlin mittheilt, ist das Programm der daselbst vom 31. Mai bis 3. Juni c. stattfindenden Tonkünstler-Versammlung des Allgemeinen deutschen Musikvereins in der Hauptsache bereits festgestellt: Es werden als Hauptnummern der fünf Concerte u. A. genannt: Die Graner Festmesse von Liszt, die Symphonie-Ode \"Das Meer\" von Nicodé, \"Te Deum\" von Bruckner, Bruchstücke aus den \"Trojanern\" von Berlioz, \"Gunlöd\" von Cornelius und einer Oper von d'Albert [... Ensembles ...] Als Solisten werden einstweilen die HH. d'Albert und Halir genannt.\" (#).\nDas Amtsblatt der Wiener Zeitung Nr. 80 veröffentlicht auf S. 535 - 538 das Vorlesungsverzeichnis der Wiener Universität und meldet auf S. 538 unter \"VII. Fertigkeiten\":\r\n      \"[... Stenographie, Gesangscurs unter Rudolf Weinwurm ...] - Harmonielehre (Fortsetzung vom ersten Semester), Contrapunkt, zwei Stunden wöchentlich, vom Lector Prof. Anton Bruckner; [... Turnen, Fechtkunst ...]\" (##).", "Letzte Änderung": "01.01.2025 20:13"}, {"ID": 189004095, "Datum": "9.4.1890, Mittwoch", "Haupttext": "Datierung von Victor Christ \"V. Ch. | 9.4.1890\" am Ende seiner Abschrift (Stichvorlage) auf fol. 32v am Ende des 1. Satzes der 8. Symphonie (*).\n[??] Aufführung der 3. Symphonie (in der Fassung des Erstdrucks) unter I. F. Hummel in Salzburg (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188804095, "Datum": "(9.4.1888, Montag)", "Haupttext": "Zur Aufführung der 4. Symphonie in New York siehe 16.3.1888.\n\n\nZur Klavieraufführung des 1. und 3. Satzes der 4. Symphonie durch Josef Schalk und Ferdinand Löwe in einem Konzert des Wagner-Vereins in Linz siehe 7.4.1888.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188704095, "Datum": "9.4.1887, Karsamstag", "Haupttext": "Das Fremdenblatt Nr. 98 bringt auf S. 5 eine Besprechung des Konzerts vom 6.4.1887 (mit dem Chor »Um Mitternacht« [WAB 90]):\r\n»Konzerte.\r\n   [...] Der Wiener Männergesangverein hat das Räthsel gelöst, immer derselbe zu sein und doch jung zu bleiben. [... über den weisen Umgang mit jugendlichem Nachwuchs ...] Auch in diesem Winter hat er unter der Leitung seines Chormeisters Eduard Kremser große Thaten musikalischer Tapferkeit vollbracht. Zumal in seinem zweiten Konzerte, wo ein neuer Chor von Anton Bruckner auf dem Programm stand. Man weiß, was es im technischen und künstlerischen Sinn heißen will, einen Chor von Bruckner auszuführen; ein solcher Chor stellt die höchsten Anforderungen an das Treffvermögen der Sänger, an die Tiefe, Höhe und Ausdauer der Stimmen. Bruckner's Art ist ja bekannt, er möchte auch im Kleinsten das Größte leisten, die Welt gleichsam in eine Faust pressen. Was hat er nicht aus dem vierstrophigen Gedicht \"Um Mittternacht\" von Robert Prutz gemacht! Das Gedicht schildert eine beseligende Nachtstimmung, die mit der Erinnerung an die Mutter die glückliche Zeit der Kindheit zurückzuführen scheint. Mit einer wahren Trunkenheit der Seele vertieft sich Bruckner in den Sinn, in die Worte des Gedichts; er kann sich nicht losreißen von dem \"wundersamen Klang\", von dem \"lieben Muttermunde\" und gießt einen Strom von Harmonien über sie aus. Wie unterbrochene Kaskaden stürzen die Akkorde und bewegen sich in bald krausen, bald herrlichen Modulationen. Neben einem Schwelgen im Wohlklang gibt sich der Komponist einer wahren Wollust im Aufwühlen von Dissonanzen hin. Nach einer langen Abwesenheit kehrt der Chor am Schluß zu seinem Anfang zurück. Diese für einen Chor so unendlich schwierige Aufgabe hat der Männergesangverein staunenswerth gelöst; glockenreine Einsätze, vollständige Ruhe und Sicherheit, eine spielende Beherrschung der verschiedensten dynamischen Wirkungen - diese Eigenschaften kennzeichneten den Vortrag des Chores. Es war das größte Meisterstück des Wiener Männergesangvereines, der, wie es scheint, Alles kann, was er will. In seinem geistlichen Volkskonzert am Charmittwoch wiederholte er den Bruckner'schen Chor, der nun erst eine große Wirkung hatte; der Komponist mußte erscheinen und die Huldigungen des Publikums entgegennehmen. [... kurz über weitere Programmnummern ...] In dem geistlichen Volkskonzerte, welches Anton Bruckner mit einem Orgelpräludium einleitete, dem freilich bei allem sonstigen Glanz das polyphone Mark fehlte, hörten wir unter Anderem [... über die anderen Werke, Bachs Matthäuspassion und andere Konzerte ...]     Ludwig Speidel.«", "Letzte Änderung": "19.02.2026 17:17"}, {"ID": 188604095, "Datum": "9.4.1886, Freitag", "Haupttext": "Bericht über das »Te deum« in »Süddeutsche Presse und Münchener Nachrichten«, signiert \"cz.\" (*)\r\nund [recte 10.4.1886? vgl. Anmerkung] in »Neueste Nachrichten und Münchener Anzeiger«:\r\n»Musikalische Akademie.\r\n    [Dreieckssymbol (= Signatur?)] Das dritte Abonnement=Konzert wurde unter der Leitung des Hofkapellmeisters Levi mit [... Text wie bei 1101/250f, mit folgenden Korrekturen: Eigennamen komplett »gesperrt« außer im drittletzten Absatz »Bruckner's \"Te Deum\" und Palestrina und Lasso ... \"die Bekehrte\"... nach jedem Stücke ... Te Deum, Lateinisches und Tonarten in anderer Schrifttype ... drängte ... Mit dem ersteren ... blos ephemeres ... Bruckner'schen Werkes ... Aufschwung bei dem ... Einzelnheiten ... Tongebung, ...]« (**).\nBruckner [nach Wien zurückgekehrt,] nimmt für sechs Tage seine Gebetsaufzeichnungen wieder auf (***).\nDie Neue Zeitschrift für Musik Nr. 15 meldet auf S. 166 die Aufführungen der 7. Symphonie in Hamburg [19.2.1886] und in Graz [14.3.1886]:\r\n      »Aufführungen neuer und bemerkenswerther älterer Werke. [...]\r\nBruckner, A., Esdur=Symphonie. [sic] Hamburg, 8. Philharmonisches Concert. \r\n  - 7. Symphonie (Edur). Graz, 5. Concert des Steierm. Musikverein.« (°).\nAnkündigung des »Te deum« [am 15.4.1886] in der Linzer Tages-Post Nr. 81 auf S. 3:\r\n      » § Liedertafel \"Frohsinn\". Die Liedertafel \"Frohsinn\" veranstaltet [... »Te deum« erwähnt und die Mitwirkenden: Marie Kerschbaum, Frau A. Schmidt=Allizar, Karl Ganzemüller und Gustav Meder (Opernsänger) ...]« (°°).", "Letzte Änderung": "01.10.2025 07:42"}, {"ID": 188504095, "Datum": "9.4.1885, Donnerstag", "Haupttext": "Telegramm Ecksteins an Bruckner: [Vorgedrucktes in Kursivschrift]:\r\n»TELEGRAMM No 5251 an\r\n= professor brueckner [sic] wien\r\nhessgasse 7 = \r\n[links:] am 9/4 1885 9 Uhr 20 Min. VMittag [Uhrzeit korrigiert und überschrieben mit »10« bzw. »1[0]\nText.\r\n. + wien coeln 695 15 9/4 8 35 m\r\n= quintett durch heckmann hier aufgefuehrt .\r\nglaenzendster erfolg . brief folgt = eckstein . + »\r\n[links unten gedruckt: »Telegraphen-Drucksorte Nr. 61.«] (*).\nBrief Dr. Klesers an Bruckner: Ein Gutteil des Publikums habe gestern das Quintett begeistert aufgenommen. Heckmann habe das Finale nicht gespielt. Kritik Dr. Guckeisens erscheine morgen. Wüllner sei im Plan, eine Symphonie (**) aufzuführen, bestärkt worden. Wolfrums und Svendsens Werke seien »abgefallen« (***).\nKalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen): »Am 9. April 100 fl Zins, u 7 fl für April Fr. Kathi.« (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188404095, "Datum": "9.4.1884, Karmittwoch", "Haupttext": "Notiz Bruckners »9. [April] 5 fl.« (*).\nÜbernahme der neuen Orgel im Prager Rudolphinum.\r\nBei der Probe [ebenfalls am 9.4.?] sind anwesend: Prof. Dr. Langer (Leipzig), Bruckner und Förster als Juroren, außerdem spielten Orgelbauer Wilhelm Sauer (Frankfurt an der Oder) und der Orgelschüler Feix aus Reichenberg [siehe die Anmerkung].\r\nDer Text des Gutachtens lautet:\r\n   »Die vom Orgelbaumeister W. Sauer neuerbaute Orgel des Prager Künstlerhauses Rudolphinum ist in allen Theilen streng contractmässig erbaut; aber weiter ist sie hervorragend als ein Musterwerk ob der Wahl vorzüglichsten Materiales, welches in musterhaft solider Verarbeitung sich auch bei gewissenhafter Prüfung darstellt. Die höchste künstlerische Weihe hat der hervorragende Meister dem Ganzen verliehen durch wolbegründete Anlage bis zum kleinsten Theile, durch anstaunenswerthe Mensurwahlen und sinnigste Intonationen, so dass eine Concertorgel entstand, die in des Wortes voller Bedeutung als ein hervorragendes Kunstwerk der vorgeschrittenen Orgelbaukunst bezeichnet werden muss.« (**).\r\nProtokoll: \"über die Sitzung des zur Prüfung der vom Herrn Sauer aus Frankfurt a. O. für das Rudolfinum erbauten Orgel einberufenen Komitees. Gegenwärtig: Herr Prof. Dr. Langer aus Leipzig, Herr Prof. Bruckner aus Wien, Herr Prof. Förster aus Prag, Herr Dr. Schebek aus Prag [siehe die Anmerkung], Herr Dr. Hely, Doktor Tragy, Prof. Sauer aus Frankfurt (anwesend als Erbauer der Orgel) unter dem Vorsitze des R. v. Dotzauer [siehe die Anmerkung]. Herr Prof. Dr. Langer gab sein Urteil in dem beigeschlossenem Schreiben ab. Diesem Urteile schloß sich Herr Prof. Bruckner enthusiastisch an. Dasselbe erklären Herr Prof. Förster . . . \" (**a).\r\nDas Protokoll ist unterzeichnet von \"Prof. Dr H. Langer. | Prof. Anton Bruckner. | Prof. Jos. Foerster | DrEdm.Schebek | Dr. J Tragy\" (**b).\nBruckner erhielt 150 Gulden Honorar (**c).\nDa in Bruckners Kalender die abendlichen Gebetsaufzeichnungen fehlen, ist zu vermuten, daß er im Laufe des Tages nach Prag abgefahren ist (***).", "Letzte Änderung": "18.11.2025 22:28"}, {"ID": 188304095, "Datum": "9.4.1883, Montag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen): »Kitzler [/] Mittw [11.4.1883?] 10. Grossm. [Grossmann]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188204095, "Datum": "9.4.1882, Ostersonntag", "Haupttext": "Bruckner reist von St. Florian ab [er war am 4.4.1882 angekommen] (*).\n\nBericht Ledermüllers für Loidol: Bruckner spielte beim Ostergottesdienst Präludium und Postludium und nachmittags bei der Vesper. Notenbeispiele zu den verwendeten Themen (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188104095, "Datum": "9.4.1881, Samstag", "Haupttext": "Die Deutsche Kunst- und Musik-Zeitung Nr. 13 erwähnt auf S. 95 in einem Artikel (signiert »m. j. b.«) mit Verlagsankündigung - Messe von Josef Pembaur im Verlag Johann Groß (S. A. Reiß) -, daß Pembaur 1870 und 1871 Schüler von Bruckner und Schenner am Konservatorium gewesen sei (*).\n \nDie Wiener Abendpost Nr. 81 berichtet auf S. 1 (signiert \"ff.\" [Hans Paumgartner]) von einer Novitätenprobe der Wiener Philharmoniker vor einigen Wochen, bei der trotz Hans Richters Eintreten eine Dvorak-Symphonie abgelehnt worden war:\n     \"Es scheint, daß es den Philharmonikern mit Dworak wie mit Bruckner geht: daß sie nämlich etwas spät auf die Gediegenheit und den Werth dieser Autoren kommen. Eine Aenderung in den Satzungen der philharmonischen Concert=Gesellschaft ist dringend nöthig, damit die Prüfung und Annahme von Novitäten künftighin der Totalität der Musiker entzogen und dem Urtheile einiger weniger, wirklich berufener Mitglieder anheimgestellt werde.\" (**).", "Letzte Änderung": "13.05.2024 07:43"}, {"ID": 187904095, "Datum": "9.4.1879, Mittwoch", "Haupttext": "Bruckner trifft in St. Florian ein. Im Fremdenbuch ist notiert \"Anton Bruckner, Musikprofeßor, Wien\". Er reist am 16.4.1879 ab.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187304095, "Datum": "9.4.1873, Mittwoch", "Haupttext": "Die Linzer Tages-Post Nr. 82 berichtet auf S. 2 von einer Lehrerkonferenz in Wartberg am 3.4.1873, bei der von Lehrer Hörmann aus Tragwein die Meinung vertreten wurde, es sei kein Haydn, Mozart oder Bruckner zu erwarten, wenn Chordienst und Schuldienst getrennt würden.", "Letzte Änderung": "05.09.2024 14:00"}, {"ID": 187204095, "Datum": "9.4.1872, Dienstag", "Haupttext": "Ein Inserat im Neuen Fremdenblatt Nr. 97 auf S. 8 macht auf das Konzert vom 14.4.1872 (mit Bruckners Mitwirkung) aufmerksam (*).\n \nEin Inserat erscheint auch in den Blättern für Theater, Musik und Kunst Nr. 29 auf S. 116 (= S. 4):\n     \"[...] Mitwirkende: Hervorragende Gesangssolisten, \"Singverein\", Director Hr. Josef Hellmesberger, k. k. Concertmeister, Hr. Professor Bruckner. (Orgel.) [...]\" (**).\n \n[1872? o.J., siehe die Anmerkung]\n(Brief von Johann Baptist Burgstaller (Linz) an Ignaz Traumihler:\n     Ob er sich beim Stift St. Florian für den beim Präparandiekurs abgewiesenen jungen Süka verwenden könne? Er kenne nach dessen sechsmonatigen Hiersein dessen Begabung und das Potential, einmal Nachfolger des Organisten Seiberl zu werden (***)).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 187004095, "Datum": "9.4.1870, Samstag", "Haupttext": "Die Linzer Zeitung kündigt auf S. 353 an, daß am 15.5.1870 der dem »Frohsinn« gewidmete Chor »Mitternacht« [WAB 80] aufgeführt werde:\r\n     »[...] von Herrn k. k. Hoforganisten Anton Bruckner: „Um Mitternacht”, Chor mit Clavierbegleitung; [...]« (*).\nEine identische Meldung bringt auch die Linzer Tages-Post Nr. 80 auf S. 3:\r\n     \" § Fünfundzwanzigjähriges Gründungsfest der Liedertafel \"Frohsinn\". [... mit Angabe der anderen von Ehrenmitgliedern gewidmeten Werke: Hanns Schläger, Carl Sandtner, A. M. Storch, Kopriva ...] von Herrn k. k. Hoforganisten Anton Bruckner: \"Um Mitternacht\", Chor mit Clavierbegleitung; [...]\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186904095, "Datum": "(9.4.1869, Freitag)", "Haupttext": "Konzert von Epstein, Brahms u.a. in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186804095, "Datum": "9.4.1868, Gründonnerstag", "Haupttext": "Ursprünglich geplanter Termin für Bruckners Mitwirkung in Weinwurms Konzert mit dem Akademischen Gesangverein.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 182004095, "Datum": "9.4.1820, Weißer Sonntag", "Haupttext": "Zettel mit Familiennotizen von Rosalia Mayrhofer: Schwester Elisabeth gestorben.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 189504096, "Datum": "9.4. - 16.4.1895, Kardienstag bis Osterdienstag", "Haupttext": "Notizen Bruckners bei den Gebetsaufzeichnungen: [9.4.] »Litaney h. Gründ.«, [10.4.] »h. Mette«, [12.4.] »h. Charfreit. [/] h. Mette«, [13.4.] »h. Charsams. [/] h. Aufersteh. Osterl. Te Deum (früh.) Vesper«, [14.4.] »h. Ostersonntag. [/] Osterl. Vesper. Te Deum. Pange [lingua]«, [15.4.] »h. Ostermontag. [/] Osterl. der Heiland [ist erstanden] Vesper. Te deum.« und [16.4.] »h. Osterdienstag [/] Osterl.«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 201703095, "Datum": "9.3.2017, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung des Requiems [WAB 39] (neben Werken von Mozart und Nicolas Flagello) durch das HBSO Opera &amp; Symphony Orchestra unter Daniel Gazon im Opernhaus von Ho Chi Minh City (Saigon) - vermutlich die erste Aufführung eines Brucknerschen Werkes in Vietnam.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 201003095, "Datum": "9.3.2010, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung von Heinz Winbecks \"Jetzt und in der Stunde des Todes - Drei Fragmente unter Verwendung von Motiven insbesondere des Finales der 9. Symphonie von Anton Bruckner\" durch das Linzer Bruckner-Orchester unter Dennis Russell Davies.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198503095, "Datum": "9.3.1985, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das New Zealand Symphony Orchestra unter Franz-Paul Decker (erste öffentliche Aufführung des Werkes in Neuseeland).", "Letzte Änderung": "22.09.2024 21:54"}, {"ID": 198003095, "Datum": "9.3.1980, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker im 5. Abonnementskonzert. Das Programmheft enthält auf S. 130 - 133 einen Artikel von Friedrich C. Heller.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197903095, "Datum": "9.3.1979, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Sofioter Philharmonie unter Ljubomir Romanski [in Sofia?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197503095, "Datum": "9.3.1975, Sonntag", "Haupttext": "Wiener Erstaufführung der »Missa sine Gloria« (WAB 146) unter Gerhard Kramer in der Piaristenkirche.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196703095, "Datum": "9.3.1967, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie [durch das Mozarteum-Orchester?] unter Vogt in Gmunden.", "Letzte Änderung": "19.07.2024 09:05"}, {"ID": 195403095, "Datum": "9.3.1954, Dienstag", "Haupttext": "Einspielung der 9. Symphonie durch das RIAS-Orchester Berlin unter Georg Ludwig Jochum.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195103095, "Datum": "9.3.1951, Freitag", "Haupttext": "Einspielung des Quartetts durch das Koeckert-Quartett (Rudolf Koeckert, Willi Buchner, Oskar Riedl, Josef Merz) [in Hamburg?].", "Letzte Änderung": "29.01.2026 09:42"}, {"ID": 194403095, "Datum": "9.3.1944, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie im 7. Städtischen Anrechtskonzert durch das Bruckner-Orchester [unter Georg Ludwig Jochum] in Linz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194103095, "Datum": "9.3.1941, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch das Symphonieorchester Malmö unter Georg Schnéevoigt (*).\nBrief von Franz Kinzl (Linz) an Franz Gräflinger:\r\n     \"[... über seinen erfolgreichen Kompositionsabend, seine Projekte ... schreibt für die Zeitschrift \"Oberdonau\", komme das auch für Gräflinger in Frage? ...] Interessant wäre z. B. ein Aufsatz über die Uraufführung des Aktes auf der Festwiese mit der Ansprache des Hans Sachs in Linz [\"Meistersinger\", 4.4.1868]. Ist dies auf Betreiben Bruckners geschehen? [... Ideen zur Zeitschrift ...] Das Thema Bruckner müßte in mehr nationalsozialistischem Sinne behandelt werden. (Siehe Goebbelsrede bei der Walhalla in Regensburg). Z. B. wäre der Nachweis aus Bruckners Leben u. Werk wichtig, daß seine Frömmigkeit nicht spezifisch katholisch, sondern von einer größeren (gottgläubigen) Weite war (Anhaltspunkte: Kosmisches Gottbekenntnis in seiner Musik, Verehrung für den Freigeist Wagner) auch könnten die Episoden in seinem Leben (die von den Klerikalen immer unterschlagen wurden) etwas mehr beleuchtet werden, die uns von Konflikten mit dem Klerus berichten (Pfarrer von Windhaag, Inthronisationstafel im Stift – wo Bruckner nicht eingeladen war u.s.w.). Wissen Sie z. B. welche Summe das Stift für die Durchführung von Bruckners Wunsch, unter der Orgel beigesetzt zu werden, verlangte? Ich habs schon einmal gewußt, aber leider vergessen. Ich weiß nur noch, daß der Gärtner Huber (einer von den 3[doppelt unterstrichen] Neffen, Söhnen v. Bruckners Schwester) in Atzbach mir erzählte, daß die Verwandten sehr erbost darüber waren, daß das Stift die Hälfte des Nachlasses (Lebensversicherung, glaube ich – 1000 fl?) einzog für die Beisetzung. Das Stift St. Florian ist jetzt enteignet. Wissen Sie das? [... Planung ...]. Bruckner wurde vom Klerus nur so weit gefördert, als man seine Kunst für konfessionelle Zwecke auswerten konnte. | Die bis jetzt erschienenen Brucknerbiographien, soweit sie im kirchendienerischen Geiste verfaßt wurden, werden heute abgelehnt. Ins besondere die Uibertreibungen von der \"kolossalen Förderung\" die Bruckner von Seiten der Kirche (Bischof Rudigier, Prälat u.s.w.) erfahren haben soll. | [... Buchprojekt \"Musikgeschichte des Gaues Oberdonau\" für Gräflinger interessant? ... ob Gräflinger Prof. Konrath kenne? ...]\" (**).", "Letzte Änderung": "26.04.2023 22:25"}, {"ID": 193203095, "Datum": "9.3.1932, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Fritz Busch (*).\r\nDieses Konzert, das außerdem Werke von Beethoven und Mozart bringt, wird zwischen 20:00 und 21:45 Uhr vom Stockholmer Rundfunk übertragen (*a).\nNeunter und letzter Abend des neunteiligen Bruckner-Kurses, in dem Mathilde Helm zusammen mit Mara Friedländer jeweils eine Symphonie [heute die 9. Symphonie?] erläutert und in einer vierhändigen Klavierfassung in ihrer Privatwohnung (Wien III:, Rochusgasse 10) aufführt (**).", "Letzte Änderung": "28.09.2026 16:48"}, {"ID": 193103095, "Datum": "9.3.1931, Montag", "Haupttext": "Aufführung einer Symphonie [durch die Münchner Philharmoniker?] unter Franz Schalk [in München?] (*).\n \nEdward Cushing bespricht in The Brooklyn Daily Eagle Nr. 67 auf S. 7 das gestrige Konzert mit der 7. Symphonie und Saint-Saens.\r\n\"[...] The reception of the Bruckner Symphony–the Seventh–was again one to encourage Mr. Toscanini to untertake the revival of other of the works of a master so long and so unjustly neglected by the conductors of our orchestras.\" (**).\n \nHarold A Strickland widmet sich in seinem Artikel \"TOSCANINI AND SAINT-SAENS\" in The Brooklyn Times (Times Union, Brooklyn) auf S. 53 (= S. 11 des Zeitungsteils) nach kurzer Erwähnung der Bruckner-Symphonie ausschließlich der Orgel-Symphonie (***).\n \nIm Konzertbericht von Bruno David Assher im Los Angeles Evening Express Nr. 298 auf S. 9 wird über ein Werk des amerikanischen Komponisten Heinrich Hammer geschrieben: \"[...].     Occasionally Hammer's music suggested comparisons with the mystic swelling of brass used by Franck and Bruckner. In common with the latter's dreaming of high-branched forests, the present Andante proceeds haltingly, [...].\" (°).\n \nRadio Graz überträgt ab 19:30 aus dem Stephanien-Saal ein Konzert des Grazer Städtischen Orchesters unter Karl Tutein mit Werken von Weber, Chopin und Bruckner (4. Symphonie) (°°).", "Letzte Änderung": "19.09.2026 22:29"}, {"ID": 193003095, "Datum": "9.3.1930, Sonntag", "Haupttext": "Der Rundfunksender Königsberg/Danzig beginnt die Orchester-Matinée um 12:00 Uhr mit der g-Moll-Ouvertüre.", "Letzte Änderung": "18.09.2026 14:19"}, {"ID": 192903095, "Datum": "9.3.1929, Samstag", "Haupttext": "Ankündigung des morgigen Orgelkonzerts [vermutlich mit dem Perger Präludium] in der Pittsburgh Post-Gazette Nr. 189 auf S. 13:\n\"[...] a posthumous composition \"Praeludium\" by Anton Bruckner, the great Viennese symphonist. [...]\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192803095, "Datum": "9.3.1928, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Franz Schalk bei einem \"Monsterkonzert\" im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. In der Alpensymphonie von Richard Strauss wirkt Franz Schütz als Organist mit (*).\n \nDer St. Louis Globe-Democrat Nr. 295 kündigt auf S. 9 das heutige Konzert des St. Louis Symphony Orchestra unter Carl Schuricht mit einem reinen Wagner-Programm an. Die Sopranistin Elsa Alsen sei noch von der Aufführung des \"Te deum\"  unter Hugo Anschuetz [am 11.3.1925] in bester Erinnerung. (**).\n \nDie Westliche Post Nr. 69 (St. Louis, Missouri) verbindet die Konzertankündigung auf S. 8 mit einer Würdigung des Dirigenten und einem Zitat aus einer Kritik [zum Konzert am 1.12.1927 mit der 5. Symphonie]\n\"      Schuricht's Abschiedskonzert.\n[... im Odeon ... im Publikum pro und contra für Schuricht ...] bleibt aber das Ideal der Musikfreunde echter deutscher Auffassung und wie man in der alten Heimat über ihn denkt, beweist die nachstehende Kritik:\n     \"Leipziger Neueste Nachrichten\": Schuricht zeigte sich als ein Konzert-Dirigent größten Stils. Das Wagnis, im Gewandhaus nach Nikisch und Furwängler Bruckner zu dirigieren, glückte in glänzendster Weise. [... machtvoll gesteigert, zyklopisches Werk, Hörer ohne Ermüdung ...].\" (***).", "Letzte Änderung": "21.05.2026 11:30"}, {"ID": 192703095, "Datum": "9.3.1927, Mittwoch", "Haupttext": "Im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 114 erscheint auf S. 6 ein unsignierter Bericht über das Konzert vom 7.3.1927 mit der 3. Symphonie:\n\"Wohltätigkeitskonzert der Schupo.\n     [...]. Bruckner, Malipiero, Puccini und Reznicek sind wohl kaum unter einen Hut zu vereinigen. Mag man gegen diese Zusammenstellung allerlei einzuwenden haben, so zeigt sie doch die ganze Leistungsfähigkeit dieses Orchesters, das bereits viel mehr ist als ein Orchester für den Hausgebrauch, das im Gegenteil unter den großen Orchestern Berlins eine durchaus beachtenswerte Stellung einnimmt. Als Dirigent war Camillo Hildebrand verpflichtet worden. Er begann mit Bruckners Dritter Sinfonie. Prachtvoll gesättigt war hier der Orchesterklang, besonders die Bläser zeichneten sich durch Reinheit und Klangschönheit aus. Aber schließlich stellt Bruckner rein technisch nicht die Anforderungen an das Orchester wie Malipiero in seiner kleinen Komposition \"Groteske\", die hier ihre Erstaufführung erlebte. [...]. Der Beifall war außerordentlich herzlich und wohlverdient.\"", "Letzte Änderung": "06.08.2026 00:31"}, {"ID": 192603095, "Datum": "9.3.1926, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Gürzenich-Orchester unter Hermann Abendroth im 10. Gürzenich-Konzert in Köln. \n\nSolist in Tschaikowskys Klavierkonzert ist Alfred Hoehn (*).\n\n\nThe Post-Crescent (Appleton, Wisconsin) bringt auf S. 2 den Artikel über Jazz, in dem der Musiker Manoly als Bruckner-Schüler bezeichnet wird (inhaltlich identisch mit dem Text vom 31.12.1925):\n\"MUSICIAN SEES SYMPHONIC JAZZ AS PASSING FAD\n\n[...] nothing but a fad [...].\n     So believes L. E. Manoly, who once played under Richard Wagner [...]. What was jazz to a man who had studied under Gustav Mahler and Anton Bruckner and played not only under Wagner and Brahms but most of the world's other great conductors during the past half century?\n     [...]\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192503095, "Datum": "9.3.1925, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie unter Georg Dohrn in Breslau (*).\nAufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Karl Muck in Rotterdam (**).\nDie Westliche Post Nr. 68 (St. Louis, Missouri) wiederholt auf S. 5 das gestrige Inserat für das Konzert vom 11.3.1925 mit dem \"Te deum\" (***).\nEin englischsprachiges Inserat erscheint in The St. Louis Star and Times Nr. 134 auf S. 14 [nur das \"Te deum\" als Programmpunkt angegeben] (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192403095, "Datum": "9.3.1924, Sonntag", "Haupttext": "Im Konzert des Männergesangvereins St. Pölten im großen Stadtsaal werden unter Leitung von Chormeister Christian Artl die 4. Symphonie und das »Te deum« aufgeführt. Weitere Mitwirkende: das Wiener Sinfonieorchester und Solisten der Wiener Volksoper (Margit Huber, Mia Beyerl, Karl Fälbl und Georg Gustav Hann) (*).\n \nAufführung eines Tantum ergo [prov. WAB 48] in der Kirche Maria vom Siege in Wien (**).\n \nAufführung der e-Moll-Messe unter Leitung von Franz X. Gmeiner in der Pfarrkirche Gersthof (***).\n \nAnkündigung des Konzerts vom 12.3.1924 in der Österreichischen Volkszeitung Nr. 68 auf S. 8 (°).\n \nAnkündigung des Quartett-Konzerts vom 13.3.1924 [vermutlich mit dem Quintett] im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 117 auf S. 2 (°°).", "Letzte Änderung": "02.08.2026 22:47"}, {"ID": 192203095, "Datum": "9.3.1922, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Karl Muck in Amsterdam (*).\r\nMuck dirigiert aus seiner Partitur, die noch Eintragungen Bruckners enthielt (*a).\nBei einem von Emil Münzberg zugunsten des Linzer Gedenktafel-Fonds veranstalteten Kammermusikabend in Steyr wird auch Bruckners Quintett aufgeführt (**).", "Letzte Änderung": "06.04.2024 12:42"}, {"ID": 192103095, "Datum": "9.3.1921, Mittwoch", "Haupttext": "Bei der Universal-Edition erscheint der zweihändige Klavierauszug [Stradals] vom Adagio der 7. Symphonie mit der Nummer 6579 (*).\nAufführung der 3. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Wilhelm Stenhammar (**).", "Letzte Änderung": "12.02.2025 16:23"}, {"ID": 191303095, "Datum": "9.3.1913, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Meininger Hofkapelle unter Max Reger im IV. Abonnementskonzert im Hildburghausener Stadttheater. Auf dem Programm stehen zuvor Werke von Reger (Symphonischer Prolog zu einer Tragödie) und Mozart (A-Dur-Violinkonzert mit Carl Wendling).", "Letzte Änderung": "06.03.2024 14:17"}, {"ID": 191203095, "Datum": "9.3.1912, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie unter Richard Strauss in Berlin (Matinee und 8. Abonnementskonzert).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191103095, "Datum": "9.3.1911, Donnerstag", "Haupttext": "Besprechung der 8. Symphonie [am 6.3.1911] durch Rudolf Louis in den Münchner Neuesten Nachrichten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191003095, "Datum": "9.3.1910, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Wiener Tonkünstler-Orchester unter Hans Maria Wallner im Park-Hotel Schönbrunn in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190603095, "Datum": "9.3.1906, Freitag", "Haupttext": "Die Österreichische Volkszeitung Nr. 67 bringt auf S. 6 eine Kurzkritik, signiert \"B. T-t.\" [vermutlich B. B-t. = Balduin Bricht] zum Konzert das a-capella-Chores [am 7.3.1906] mit dem Locus iste (*).\n \nAufführung der 7. Symphonie unter Richard Wickenhaußer im 4. Orchesterkonzert des Steiermärkischen Musikvereins in Graz (**).\n \nAufführung der 7. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra unter Frederick Stock in der Orchestra Hall in Chicago [Wiederholung am 10.3.1906] (***).\nEs erklingen außerdem Werke von Richard Strauss und Hugo Wolf, gesungen von George Hamlin, und Richard Wagner (aus \"Tristan\") (°).\n \nAufführung der 4. Symphonie unter Van der Stucken in Cincinnati. Auf dem Programm stehen außerdem Werke von Schytte (Klavierkonzert mit Hans Richard), Humperdinck (Ouvertüre zu \"Hänsel und Gretel\"), Sibelius (Der Schwan von Tuonela) und Liszt (Les Preludes) [Wiederholung am 10.3.1906] (°°).", "Letzte Änderung": "04.02.2025 15:08"}, {"ID": 190503095, "Datum": "9.3.1905, Donnerstag", "Haupttext": "Bruckner-Abend des Wiener Akademischen Gesangvereins [vermutlich wie am 27.11.1902 im kleinen Festsaal der Universität mit Einführungsvortrag Theodor Helms und Klavieraufführungen von Mathilde Helm und Hans Wagner].", "Letzte Änderung": "24.11.2025 23:53"}, {"ID": 190303095, "Datum": "9.3.1903, Montag", "Haupttext": "Kritik von A. Kauders zur 8. Symphonie (Aufführung in Wien) im Fremdenblatt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190203095, "Datum": "9.3.1902, Sonntag", "Haupttext": "Artikel (signiert »H. G.«) »Anton Bruckner, das 'Hohe Lied'« in der Neuen Musikalischen Presse auf  S. 154.", "Letzte Änderung": "23.01.2025 23:30"}, {"ID": 190103095, "Datum": "9.3.1901, Samstag", "Haupttext": "Das Neue Wiener Journal Nr. 2648 kündigt auf S. 7 die Aufführung des Chores \"Mitternacht\" (\"Männerchor mit Tenorsolo\" [WAB 80]) am 16.3.1901 an.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190003095, "Datum": "9.3.1900, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie unter Josef Pembaur im IV. Mitgliederkonzert des Musikvereins in Innsbruck. Bei anderen Programmnummern wirkt die Grazer Sängerin Dora Wibiral mit (*).\nIn einem Nachruf der Österreichischen Volkszeitung Nr. 66 auf August Silberstein auf S. 6 wird auch Bruckner erwähnt (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189903095, "Datum": "9.3.1899, Donnerstag", "Haupttext": "Die Linzer Zeitung druckt einen Artikel des Fremdenblatts \"Aus Tilgners Atelier\" nach, in dem das Wiener Bruckner-Denkmal beschrieben wird (*). Hinweis auf die Aufführung von \"Helgoland\" am 25.3.1899 im Neuen Wiener Journal Nr. 1932 auf S. 4 (**).\nDas \"Vaterland\" Nr. 68 kündigt auf S. 6 an, daß im Konzert am 24.3.1899 u. a. der Chor \"O könnt ich dich beglücken\" (Vaterlandslied WAB 92) aufgeführt wird (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189803095, "Datum": "9.3.1898, Mittwoch", "Haupttext": "Die Neue Freie Presse Nr. 12048 weist auf S. 7 darauf hin, dass das Programmheft des Gutmann-Konzertes [zum 25jährigen Firmenjubiläum] Porträttafeln von [nicht genannten] Komponisten brachte, die mit Gutmann in Verbindung standen [also vielleicht auch Bruckner] (*).\nDie Reichspost Nr. 55 berichtet auf S. 7 über die Konzerte vom 1.3.1898 [5. Symphonie] und 7.3.1898 [Te deum] (**).\nEin Artikel der Wiener Allgemeinen Zeitung Nr. 6006 auf S. 3 über das Münchner Kaim-Orchester, signiert \"G. S.\" [Gustav Schönaich], erwähnt die Aufführung der 5. Symphonie [am 1.3.1898] (***).\nWochenversammlung der Sektion Linz des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins. \"[...] Eine große Zahl von Projectionsbildern. welche mittels einer durch durch Acetylengas beleuchteten Skioptikons vorgeführt wurden, illustrierte den interessanten Vortragsgegenstand. Im Anschlüsse daran hatte Herr Fachlehrer Brosch die Güte, einige Städtebilder aus Italien, Monumentaldauten [sic] und Kunstdenkmäler und dergleichen zu projicieren. Auch Meister Bruckner erschien in einem überlebensgroßen Brustbild und schließlich auch in der bekannten Silhouetten-Composition: „Bruckners Himmelfahrt\". Vielen Anwesenden war auch die Beleuchtung durch Acetylengas etwas Neues und Herr Oberwöger erklärte in bereitwilligster Weise den von ihm selbst construierlen und von seinem Bruder, der auch bei der Projection der Bilder mitgewirkt hatte, ange­fertigten Gaserzeugungs-Apparat. [...] (°).\nDiese Meldung erscheint nahezu identisch auch im Linzer Volksblatt Nr. 61 vom 16.3.1898 auf S. 3 (°°).", "Letzte Änderung": "28.09.2026 11:35"}, {"ID": 189703095, "Datum": "9.3.1897, Dienstag", "Haupttext": "Das Deutsche Volksblatt Nr. 2940 berichtet auf S. 7 über erfolgreiche Aufführungen Brucknerscher Werke in Heidelberg, Luzern, Chemnitz und München [vgl. 6.3.1897] (*).\r\nAuf derselben Seite wird ein Konzert von Ella Kerndl und Julius Stwertka angekündigt, u.a. mit Werken von \"César Franck (dem französischen \"Bruckner\" und Anderen.\" (*a).\nDie Ostdeutsche Rundschau Nr. 68, signiert \"Hagen\", bespricht auf S. 4 eine Aufführung der 4. Sinfonie von Brahms und erwähnt dabei auch Bruckner (**).", "Letzte Änderung": "23.08.2026 12:44"}, {"ID": 189603095, "Datum": "9.3.1896, Montag", "Haupttext": "Aufführung von »Helgoland« durch die Berliner Liedertafel und die Berliner Philharmoniker unter Adolf Zander.\r\n   Weitere Mitwirkende sind Max Bruch (Dirigent eines eigenen Werkes), Marie Goetze (Gesang), Adalbert Gülzow (Violinkonzert von H. Götz) und Otto Bake (Klavier) (*).\nIn Hedwig Abels Feuilleton »Concerte« in der Montags-Revue Nr. 10 auf S. 2 (mit einer Kritik von Dvoraks Symphonie »Aus der neuen Welt«) wird auch Bruckner erwähnt:\n„          Concerte.\r\n     Im sechsten philharmonischen Concerte hat die E-moll-Symphonie von Dworak „Aus der neuen Welt“ nur mäßig eingeschlagen. […] Es kann in unserer musikfeindlichen Zeit, die Richard Strauß’ satanischen Witz und Bruckner’s erhabenen Schwulst bewundert, nicht genug hervorgehoben werden, daß Dworak ebenso wie Brahms, wenn auch in anderer Weise, ein Hüter und Mehrer der Musik ist. [… Signatur:]         H. Abel“  (**).", "Letzte Änderung": "29.01.2024 22:08"}, {"ID": 189503095, "Datum": "9.3.1895, Samstag", "Haupttext": "Im Berliner Königlichen Opernhaus 8. Symphoniekonzert der Königlichen Kapelle unter Weingartners Leitung mit Werken von Mendelssohn, Beethoven, Wagner und Bruckners 4. Symphonie (*) in verstümmelter Form (**).\r\n   Unter den Zuhörern sind Paul Müller (***), [vermutlich] Richard Sternfeld (°) und Wilhelm Kienzl (°a).\nNach dem Konzert [noch am selben Tag] berichten Weingartner und Leßmann telegraphisch an Bruckner [Vorgedrucktes in Spitzklammern]:\r\n»&lt;TELEGRAMM No&gt; 3346\r\n&lt;an&gt;\r\ndr anton bruckner wien\r\nhessgasse 6 [sic] = [Stempel und handschriftliche Notiz links:] Bln 61 [/] 9 MRZ 95 [/] FRITZ STRNAD\r\n&lt;Text:&gt; w de berlin 848 33 9 s = \r\nsoeben verrauschten die letzten klaenge ihrer herrlichen\r\nesdur symphonie . ersten drei saetze fanden begeisterten\r\nbeifall , letzter hinterliesz tiefen eindruck . herzliche gruesze ,\r\ndie koenigliche kapelle , weingarten [sic] , lessmann +\r\n[links unten gedruckt:] &lt;(Auflage 1894)&gt;« (°°).\nEin weiteres Telegramm kommt von Hans Herrmann [Vorgedrucktes in Spitzklammern]:\r\n»&lt;TELEGRAMM No&gt; [...] &lt;an&gt;\r\ncomponist anton bruckner wien\r\nhessgasze = \r\n[Stempel links: »9. MRZ 95«]\r\n&lt;Text.&gt;\r\nw v berlin 13066 14 9 20 = \r\n= romantische grossen erfolg stolzing prachtvoll ! \r\ngrusz hans hermann componist +« (°°°) .\nDas Deutsche Blatt Brünn Nr. 20 (signiert »r.«) bespricht auf S. 2 ein Konzert des Brünner Musikvereins mit der 3. Sinfonie von Brahms und erwähnt dabei auch Bruckners 7. Symphonie.\r\n\"   Concert des Brünner Musikvereines.\r\n              (Freitag, den 8. März).\r\n     Johannes Brahms ist neben Bruckner heute wohl der EInzige, der vollwichtige Symphonien schreibt. [...] im Kerne seiner musikalischen Natur durch und durch Symphoniker. [... auch in Kammermusik- und Klavierwerken ...]. Ich wüsste keinen jetzt lebenden Musiker zu nennen, der mit so viel Gewissenhaftigkeit und peinlicher Sorgfalt im Satze an das Schreiben von Symphonien geht, wie Brahms. Freilich fehlt ihm oft as Himmelstürmende in der Erfindung seiner Themen; ein solches Thema zu erfinden, wie es z. B. im Anfange des ersten Satzes der Bruckner'schen E-dur=Symphonie erscheint, wird Brahms wohl schwerlich gelingen. Aber ihm den Vorwurf zu machen, seine Phantasie sei mager, seine Erfindung trocken und dürftig, zeigt [sic] nicht gerade von der benauen Kenntnis der Brahms'schen Werke. [... über die 3. Sinfonie und die weiteren Programmnummern, zuletzt die Ballade einer \"dilettierenden Componistin\" ...]. Die Direction des Musikvereines möge doch bedenken, dass, wenn es eine Baronin auch nicht \"nöthig\" hat, eine gute Componistin zu sein, die Zuhörerschaft es ebenso wenig nöthig hat, ein solches Werk in einem Concerte, in dem Haydn und Brahms zu Worte kommen, anhören zu müssen.      r.\" (#).\nEin Feuilleton-Artikel »Anton Bruckner« in der Neuen Musikalischen Presse gibt einen Überblick über Bruckners Beziehungen zu bedeutenden Persönlichkeiten und über die wichtigsten Werke und verzeichnet im Anhang die Uraufführungsdaten der Hauptwerke (##).", "Letzte Änderung": "20.10.2024 16:54"}, {"ID": 189403095, "Datum": "9.3.1894, Freitag", "Haupttext": "Artikel von Theodor Helm in der Deutschen Zeitung Nr. 7972 auf S. 1f. Demnach werde die 2. Symphonie nicht in den Philharmonischen Konzerten, sondern vom Wiener Akademischen Wagner-Verein [15.4.1894?] aufgeführt.\r\n\"                         Concerte.\r\n(Anton Bruckner und die Philharmoniker. – Clavier= und Gesangsconcerte.)\r\n     Das siebente philharmonische Concert [... über dieses Konzert ...].\r\n     Nun wir der Meisterschaft der Philharmoniker den schuldigen Tribut abgestattet, haben wir aber mit den Herren leider ein Hühnchen zu pflücken. Das soeben veröffentlichte Programm des für heuer letzten philhharmonischen Concertes bestätigt unsere Befürchtung, daß Bruckner's bei Ankündigung des Cyklus versprochene zweite Symphonie, nachdem man ihre Aufführung von Concert zu Concert verschoben, überhaupt heuer nicht mehr in diesen Concerten gespielt werden wird. Hierin liegt eine doppelte Rücksichtslosigkeit: erstlich gegen den Componisten, zweitens gegen jenen Theil der philharmonischen Abonnenten, welche sich vielleicht gerade am meisten für die genannte Bruckner'sche Symphonie interessiren und ein Recht darauf haben, die genaue Einhaltung eines verher bestimmten Programms zu verlangen. Man sucht den gerechten Unwillen der Verehrer Bruckner's damit zu beschwichtigen, die in Rede stehende Symphonie werde ja heuer doch noch von den Philharmonikern unter Hans Richter's Leitung gespielt werden. Zwar nicht in einem philharmonischen Concert, wohl aber in einer großen Musikaufführung des Wiener akademischen Wagner=Vereines, die noch dadurch ein besonderes Interesse erhält, daß bei dieser Gelegenheit der Sohn Richard Wagner's und Enkel Franz Liszt's, Herr Siegfried Wagner aus Bayreuth, sich den Wienern als Dirigent von Werken seines Vaters und Großvaters vorstellen wird.\r\n     Alle Ehre dem wackeren Wiener Wagner=Verein, daß er, der wahre Bahnbrecher und unermüdliche Vorkämpfer für Bruckner's Größe, selbst in einem derartigen Sensationsconcert, welches auch ohne die großartige Bruckner'sche Symphonie auf den stärksten Besuch zählen könnte, des greisen Meisters nicht vergißt. Hiermit wird aber der Wortbruch der Philharmoniker nicht entschuldigt. Für so engherzig und feig halten wir die Herren – und namentlich ihren ausgezeichneten Dirigenten – nicht, daß sie etwa, um das Stirnrunzeln des gewissen Kritikpascha zu ersparen, nachträglich die Bruckner'sche Symphonie von dem Programm abgesetzt hätten. Sie konnten eben – aus Bequemlichkeit (das mildeste Wort!) – die Zeit für die zur Aufführung eines so schwierigen Werkes erforderlichen Proben nicht finden. Bei alledem bleibt der Name Anton Bruckner heuer in den philharmonischen Concerten gänzlich unvertreten, während ebendaselbst der jenem in Wien einzig ebenbürtige Name Johannes Brahms (das nächste Concert eingerechnet) dreimal auf dem Zettel erscheint!!\r\n     Was wird man zu diesem parteilichen Vorgehen in Berlin sagen, wo man vor Kurzem erst den Symphoniker und Kirchencomponisten Bruckner so stürmisch bejubelte?! Fürwahr ein netter Gegensatz: das Publicum und die Musiker der deutschen Reichshauptstadt dem größten in Oesterreich geborenene lebenden Tondichter die höchsten Ehren darbringend, die erste Orchestergesellschaft Oesterreich=Ungarns für eben denselben vaterländischen Meister \"keine Zeit findend\". Für Bruckner selbst erwächst übrigens aus der Verlegung seiner zweiten Symphonie von einem philharmonischen in ein Wagner=Vereins=Concert der nicht zu unterschätzende Vortheil, daß das geniale Werk dort voraussichtlich weit mehr Aufmerksamkeit und Verständniß begegenen wird, als bei dem großentheils nur um der Mode willen erscheinenden Publicum der Philharmoniker.     Wenden wir uns jetzt nach dieser gewiß nicht unberechtigten \"Entrüstungs=Kundgebung\" Erfreulicherem zu. [... über Klavier- und Liederabende ...].\r\n              Theodor Helm.\" (*).\nKalendernotiz Bruckners:\r\n   »9. März 1894. Fußnägel beschnitten.« (**).", "Letzte Änderung": "11.06.2023 12:09"}, {"ID": 189303095, "Datum": "9.3.1893, Donnerstag", "Haupttext": "Das Musikalische Wochenblatt 11 veröffentlicht auf S. 159f Heinrich Schenkers Kritik des 150. Psalms:\n\"               Kritik.\nAnton Bruckner. Psalm 150 für Chor, Soli und Orchester. Wien, Ludwig Doblinger.\n     In der Gallerie der Componisten ist Bruckner sicherlich ein Unicum: ein grossbegeisterter Componist ohne genügende Routine. Niemals erhellt der erste Flug, der erste Blick der Begeisterung so weiten Weg, dass mit ihr allein ein erheblich grosser Theil des Kunstwerkes zurückgelegt werden kann. [... Begeisterung braucht nüchterne Reflexion ...] Bei der Mehrzahl der Componisten ist aber diese musikalische  Reflexion mehr oder minder glücklich ausgebildet, sodass der Antheil derselben von dem Antheil der Begeisterung im fertigen Kunstwerk kaum unterschieden werden kann. Bei Bruckner anders. In seinen Werken ist oft sogar der Ort, besser gesagt, der Zeitpunct deutlich zu bezeichnen, in dem seine ekstatische Begeisterung ohnmächtig zurücksinkt. Und daher ist seine Routine in den Wirkungen ungenügend zu nennen. [... über Steigerungen, die mangelnde Verbindung zwischen Themengruppen ....] Druck und Spannung weisen auf Kommendes, auch über den Graben von Pausen hin. Bei Bruckner aber ereignet sich an solchen kritischen Stellen öfter Entlastung, als Druck, und drum ist diese Art von Bindung in seinen Werken selten beweiskräftig.\n     Unter günstigeren Umständen, als die soeben geschilderten es sind, würde ich nicht zögern, Bruckner's melodische Erfindung epochal zu nennen. Ueber diesen wichtigen Punct möchte ich mich bei besserer Gelegenheit ausführlicher verbreiten.\n     Der 150. Psalm weist die Vorzüge und Mängel des Bruckner'schen Geistes in demselben Maasse auf, wie seine übrigen Werke. [... über das Werk ... die] Fuge entbehrt der Zeichnung, einer motivirenden Linienführung und beweist von Neuem, dass Bruckner, trotz seines contrapunctischen Könnens, im Element der Fuge nicht gedeihen kann. Die Bach'scheste Fuge kann heute nur noch Johannes Brahms dichten. Die Soli, insbesondere das Sopran-Solo, möchte Bruckner doch lieber noch umarbeiten, was ihm gewiss nicht schwer fiele, da sie nicht integrirende Züge des Werkes bilden. Schon der Anfang ist aller Mühen der Umarbeitung werth.\n     In der Psalmentechnik, wenn ein solches Wort gestattet ist, schliesst sich Bruckner an keine der bekannten an, hat aber dadurch noch keine neue geschaffen.\n     Stünde doch bei Bruckner all Das, was er ausserhalb der Begeisterung sozusagen findet, auf der Höhe Dessen, was er durch sie und in ihr gesteht, wie wäre er als prächtiger Meister zu preisen!\n                   Dr. Heinrich Schenker.\" (*).\n \nDas Konzert vom 11.3.1893 (mit dem »Tafellied«) wird angekündigt\n \nin der Neuen Freien Presse Nr. 10253 auf S. 7:\r\n   \" – Samstag den 11. d. findet im großen Musikvereinssaale unter Leitung des Herrn Chormeisters Professor Raoul Mader das Concert des Wiener Akademischen Gesangvereins statt. Ihre Mitwirkung haben zugesagt: die Violin=Virtuosin Fräulein Amalie Mollner, Herr Louis v. Bignio und der Orgel=Virtuose Karl Oßke aus Weimar. Die Vortragsordnung ist folgende: I. Abtheilung: [... Brahms, Weber ...] 3. Dr. A. Bruckner, „Tafellied” (im Jahre 1843 in Kronstorf componirt, neu, erste Aufführung); [...]\".  (**)\n \nund in der »Presse« Nr. 68 auf S. 11:\r\n\"     –  Der Wiener akademische Gesangverein veranstaltet Samstag den 11. d., Abends halb 8 Uhr, im großen Musikvereinssaale unter Leitung des Chormeisters Herrn Professor Raoul Mader und unter Mitwirkung des Kammersängers Herrn Louis v. Bignio und des Herrn Karl Oßke, Orgelvirtuosen  aus Innsbruck, ein Concert. Das Reinerträgniß fließt dem im Vereine bestehenden Sängerhaus=Baufonds zu. Das Programm ist folgendes: [... Brahms, Weber ...] Dr. A. Bruckner: \"Tafellied\". (Im Jahre 1843 in Kronstorf componirt. Neu. Erste Aufführung.) J. v. Herbeck [...].\" (***).", "Letzte Änderung": "14.01.2025 15:53"}, {"ID": 189203095, "Datum": "9.3.1892, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Robert Lienau junior (Wien) an Oberleithner:\r\n    Teilt ihm mit, »daß soeben die ersten Exemplare der Partitur [der 8. Symphonie] eingetroffen sind« (*).\nIm Bericht des Deutschen Volksblatt Nr. 1142 auf S. 1f über ein Konzert des Wiener Männergesangvereins am 6.3.1892 (mit Mendelssohns \"Antigone\") wird Bruckner erwähnt:\r\n  \"Zweites Orchetser-Concert des Wiener Männergesangvereines.\r\n     Sonntag, den 6. d. M., Mittags halb 1 Uhr, veranstaltete der Wiener Männergesangverein [...] das zweite Concert seines 49. Vereinsjahres. [...]\r\n     [... Dilemma: Männergesangvereine können \"Konzerte\" schwer mit Inhalt füllen ...]\r\n     Die engbegrenzte Kunstgattung des Männergesanges vermag diesen weiten Rahmen aus eigenen Mitteln nur schwer auszufüllen.\r\n     Auch diesmal scheint es diese Verlegenheit gewesen zu sein, welche den so tüchtigen Verein zum Zurückgreifen auf Mendelssohn bewog, den wir, nachdem den Deutschen ein Wagner und Liszt, ein Bruckner erstanden, füglich zu den Ueberwundenen zählen zu dürfen geglaubt haben. [... Vorbehalte u. a. mit Wagners \"Judenthum in der Musik\" untermauert ... Aufführung hatte Schwächen ...] Zum Schlusse sei uns der Wunsch erlaubt, unseren trefflichen Wiener Männergesangverein bald auf besseren Wegen zu finden.      N.\" (**).", "Letzte Änderung": "22.09.2025 21:58"}, {"ID": 189103095, "Datum": "9.3.1891, Montag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »Fr Kathi 7 fl für April 9. März gezalt.« (*).\n \nBruckner nimmt an der Leichenfeier von Franz von Miklosich teil. Um 2 Uhr Trauerzug von der Josefstädterstraße 11 (Sterbehaus) zur Pfarrkirche Maria-Treu, dort um ¼3 Uhr Einsegnung durch den Piaristenpfarrer und einen slawischen Priester nach beiden Riten. Unter der Anwesenden sind Rector Hartel und Dekane, Prälat Hauswirth, Dumba, von Arneth und Prof. Sueß. Beerdigung auf dem Zentralfriedhof (**).", "Letzte Änderung": "20.11.2024 22:31"}, {"ID": 189003095, "Datum": "(9.3.1890, Sonntag)", "Haupttext": "4. Gesellschaftskonzert unter Hans Richter mit Berlioz' Requiem (*). \nCosima Wagner ist von der »Monstrosität« des Werkes »wahrhaft entsetzt« (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188903095, "Datum": "9.3.1889, Samstag", "Haupttext": "Feuilleton von Max Kalbeck  (u.a. über die 7. Symphonie [24.2.1889]) in der »Presse« Nr. 68 auf S. 1f:\n          »Musikalische Wohl= und Übelthäter.\n     Es ist die Zeit der Wohlthätigkeits=Concerte. [... die Musiker haben die Nächstenliebe entdeckt und verzichten auf Ruhm und Geld ...]\n     Das Concert des Akademischen Wagnervereins war jenen bemitleidenswerthen Stiefkindern der Fortuna gewidmet, welche durch sehrende Sorgen verhindert werden, von ihrem sommerlichen Erholungsurlaub den allein richtigen und wünschenswerthen Gebrauch zu machen. [... Wiens modrige Opernluft gegen Bayreuther Wagner-Odem ...] Hoffen wir, daß die gemeinnützigen Klänge der verlängerten Tannhäuser=Ouverture und der Bruckner'schen E-dur-Symphonie dazu beigetragen haben werden, einigen braven Wagner=Knaben, welche durch hervorragende Leistungen im Applaudiren die Aufmerksamkeit ihrer zuständigen Behörden zu erregen wußten, die erforderlichen Freiplätze in der Bayreuther Feriencolonie zu beschaffen! Der heilige Gral erleuchte, stärke  und beschütze sie! Ein sanguinischer Enthusiast hat uns prophezeit, daß es nur noch einer kleinen Spanne Zeit bedürfen werde, um die in \"classischen Vorurtheilen\" befangene musikalische Welt zu dem beseligenden Glauben an Bruckner und seine Symphonien zu bekehren. Hans Richter, ehemals einer der eifrigsten Apostel dieser von den Gesetzen der Logik und Thematik völlig unabhängigen Offenbarungsmusik, scheint anderer Meinung zu sein. Wenigstens konnte er sich bisher nicht dazu entschließen, das opus summum et maximum des Ansfeldener Messias, die E-dur-Symphonie, in den Philharmonischen Concerten zu wiederholen.\n     [... über ein schlecht besuchtes \"populäres\" Konzert der Philharmoniker und weitere Konzerte, zuletzt einen Liederabend u. a. mit Liedern von Hugo Wolf, berüchtigt für seine Kritiken ...] Es ist ihm der Rath gegeben worden, sich lieber aufs Componiren zu legen. Die jüngsten Erzeugnisse seiner Muse haben dargethan, daß dieser wohlgemeinte Rath vom Uebel war. Er sollte doch wieder Kritiken schreiben!  Max Kalbeck.« (*).\n \n(Konzert des Wagner-Vereins mit Hugo Wolf und Ferdinand Jäger. Ferdinand Löwe wirkt als Klaviersolist mit (**)).", "Letzte Änderung": "11.12.2024 08:16"}, {"ID": 188803095, "Datum": "9.3.1888, Freitag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Levi:\r\n     Bedauert, daß Levi erkrankt ist und die 4. Symphonie nicht aufgeführt wird. Er fürchte für Bayreuth [wegen Levis Gesundheit]. Im Herbst sei Prinzessin Amalie nie in München. Nach dem Berufsalltag zu komponieren, werde immer beschwerlicher. Hellmesberger habe 1887 bestritten, daß Bruckner Unterstützung brauche. Er hoffe auf die 8. Symphonie in München. Ob die 4. Symphonie in einem Extrakonzert aufgeführt werden könnte? Bittet um Rücksendung von Partitur und Stimmen zur Korrektur (*).\nDie New York Tribune Nr. 15090 macht auf S. 7 in einem Inserat in der 6. Spalte erstmals auf das Konzert vom 16.3.1888 (mit der 4. Symphonie) aufmerksam:\r\n\"CHICKERING HALL. Seidl Symph. Concert\r\n              FRIDAY EVENING, March 16.\r\n                         SEIDL CONCERT.\r\n     The programme for the second of the SEIDL SYMPHONY CONCERTS – the first of which produced so brilliant and profound an impression – will appear in SUNDAY'S Papers. Seats may be secured at Chickering Hall and Schuberth's, 23 Union Square. Early application necessary.\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188703095, "Datum": "9.3.1887, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie unter Richard Hol im 7. \"Diligentia\"-Konzert um 19:30 im Gebouw voor Kunsten en Wetenschappen in Den Haag.\nAuf dem Programm stehen außerdem Werke des Cello-Solisten Jules de Swert, Cello-Bearbeitungen von Schubert und Chopin (mit Zélie Moriamé als Klavierbegleiterin), Arien von Délibes, Soubre und Meyerbeer (mit der Solistin Dyna Beumer), Max Bruch (Einleitung zu \"Loreley\") und Mozart (\"Zauberflöten\"-Ouvertüre) (*).\n\n\nUm 13:30 Uhr [öffentliche] Probe des Programms (**).\n\n\n\nUrsprünglich war wohl die 7. Symphonie vorgesehen, deren Aufführung mangels geeigneter Wagner-Tuben unterbleiben musste (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188603095, "Datum": "9.3.1886, Dienstag (Faschingsdienstag", "Haupttext": "\"Het vaderland\" Nr. 57 ('s-Gravenhage) kündigt auf S. 2 die Aufführung [der 3. Symphonie am 17.3.1886] an:\n\"Kunst- en Letternieuws.\n\n[...]\n     Op het aanstaande Diligentia-concert zullen behalve de Symphonie van Bruckner worden uitgevoerd de ouverture «Tannhäuser” en de laatste entre’acte van de «Meistersinger”. Als soliste zal, zooals reeds is gemeld, optreden de violiste Arma Senkrah.\" (*).\n\n\n\n(Konzert des Wagner-Vereins mit den Philharmonikern unter Hans Richter. Es erklingen Werke von Wagner (Kaisermarsch, Gralsfeier aus »Parsifal« und Szenen aus der »Götterdämmerung«) (**)).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188503095, "Datum": "9.3.1885, Montag", "Haupttext": "Generalprobe der 7. Symphonie um 10 Uhr im Odeon-Saal (*).\r\n   Der Schüler Hans Schilling, von Lehrern, den Orchestermitgliedern Thoms, Ranftler und Horbelt [siehe die Anmerkung] vorinformiert, erlebt diese Probe und Bruckners Orgelimprovisation mit (**).\nFür die anwesende Künstlergesellschaft »Allotria« improvisiert Bruckner auf der Orgel.\r\n   Abends Treffen des Freundeskreises um Levi [vermutlich auch Ostini dabei] im Hause Fiedler (***).", "Letzte Änderung": "05.01.2025 14:28"}, {"ID": 188403095, "Datum": "(9.3.1884, Sonntag)", "Haupttext": "Im 6. Philharmonischen Konzert unter Hans Richter werden Werke von Brahms, Beethoven und Volkmann und eine Serenade von Charles Stanford aufgeführt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187903095, "Datum": "9.3.1879, Sonntag", "Haupttext": "Bruckner wirkt als Organist bei der Kirchenmusik um 11 Uhr in der Augustinerkirche mit. Zur Aufführung kommen unter Eders Leitung eine Messe von Mozart, ein Graduale (mit Mezzosopransolo) von Tillmetz und ein Offertorium (mit Baritonsolo) von Julius Nagy (*).\n(4. Gesellschaftskonzert unter Kremser mit Werken von Herbeck [a], Brüll [b], Bach, Palestrina/Wagner [c] und Mozart (**).", "Letzte Änderung": "01.05.2023 07:48"}, {"ID": 187703095, "Datum": "9.3.1877, Freitag", "Haupttext": "Die Linzer Tages-Post Nr. 55 kündigt auf S. 3 das Konzert vom 11.3.1877 (mit dem »Germanenzug«) an:\n     \"[...] 8. \"Germanenzug\", Gedicht von Dr. August Silberstein, für Männerchor komponirt von A. Bruckner. (Preis=Chor.) [...]\"", "Letzte Änderung": "06.01.2026 20:37"}, {"ID": 187603095, "Datum": "9.3.1876, Donnerstag", "Haupttext": "In einem Artikel der »Presse« Nr. 68 auf S. 1ff vergleicht Eduard Schelle die Symphoniker Bruckner und Goldmark:\r\n      »Feuilleton.\r\n           Musik.\r\n   Nun der Carneval zur Ruhe gegangen ist, scheinen sich plötzlich alle Schleusen der Musiksaison geöffnet zu haben [... Liederabend Walter ... Wagners »Lohengrin«-Dirigat ... über das 7. Philharmonische Konzert (am 5.3.1876) ...]\r\n     [S. 2: ...] mit einem gewissen Bangen sah man einer neuen Symphonie von Goldmark entgegen, welche den Schluß bildete. Denn erst kürzlich hatten wir bei Gelegenheit der Symphonie von Bruckner uns nicht enthalten können, den Muth eines modernen Componisten zu bewundern, in dieser heiklen Kunstform eine Karte auszuspielen, weil das Publicum von vornherein ein gewisses Mißtrauen gegen derartige Novitäten hegt, besonders aber wenn die Philharmoniker sie bringen. Goldmark befindet sich allerdings in einer günstigeren Stellung als Bruckner, den [sic] sein Name hat einen wohlbegründeten und verbreiteten Ruf [... über Goldmarks »Ländliche Hochzeit« ... Signatur auf S. 3:] E. Schelle.« (*).\n(Vortragsabend am Wiener Konservatorium (**)).", "Letzte Änderung": "03.07.2024 06:16"}, {"ID": 187303095, "Datum": "(9.3.1873, Sonntag)", "Haupttext": "7. Philharmonisches Konzert unter Dessoff mit Werken von Gade, Schubert/Liszt, Grädener und Haydn.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187003095, "Datum": "(9.3.1870, Mittwoch)", "Haupttext": "Im Konzert des Orchester-Vereins der Gesellschaft der Musikfreunde dirigiert Karl Heißler u.a. eine Serenade von Mendelssohn.", "Letzte Änderung": "19.10.2024 15:03"}, {"ID": 186903095, "Datum": "9.3.1869, Dienstag", "Haupttext": "Brief des Wiener Glasmalers Geyling an Pfarrer Trouillet in Nancy:\r\n   Hat sich mit dem Organisten [Bibl oder Bruckner?] in Verbindung gesetzt. »[...] J'avisé Monsieur l'organiste de vos ordres [...]«.", "Letzte Änderung": "19.12.2024 17:32"}, {"ID": 186103095, "Datum": "9.3.1861, Samstag", "Haupttext": "Datierung \"Wien 9. März [1]861.\" in Bruckners Übungsheft zu den Studien bei Sechter (zum 3. Studienband WAB 248 gehörender Einzelbogen), mit Bruckners Notiz: \"H Prof. extra Wurst. geschehen ist geschehen\".", "Letzte Änderung": "01.09.2025 12:55"}, {"ID": 186003095, "Datum": "9.3.1860, Freitag", "Haupttext": "Eintragung Bruckners im Sechter-Studienheft (WAB 247) auf fol. 141v (\"Dreifacher Contrapunct\"):\n\"9. März. [1]860.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184503095, "Datum": "9.3.1845, Passionssonntag", "Haupttext": "Mögliches Aufführungsdatum des zweiten der »Asperges me« [WAB 3].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 180803095, "Datum": "9.3.1808, Mittwoch", "Haupttext": "Schreiben des Bischöflichen Konsistoriums an den Dekanatsadministrator in Ebelsberg (Josef Zitterl).\r\n     Nimmt [das Schreiben vom 1.3.1808 mit den Äußerungen über den Schulmeister in Ansfelden und Kronstorf ab (vermutlich gemeint: Joseph Bruckner am 18.2.1808, Peter Lehofer am 26.2.1808)] zur Kenntnis.", "Letzte Änderung": "23.02.2023 11:19"}, {"ID": 200109096, "Datum": "9. - 29.9.2001", "Haupttext": "Bruckner-Fest in Linz.", "Letzte Änderung": "22.10.2025 06:37"}, {"ID": 184502096, "Datum": "9.2. - 2.3.1845, Fastensonntage", "Haupttext": "Mögliche Aufführungsdaten des ersten der zwei »Asperges me« [WAB 3].", "Letzte Änderung": "12.04.2025 22:10"}, {"ID": 198002095, "Datum": "9.2.1980, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Hermann Kronsteiner \"Brucknerhaus - ein Haus der Brucknerehrung\" im Neuen Volksblatt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197402095, "Datum": "9.2.1974, Samstag", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« (Steyrer »Gemeinschaftschor«, Orchester des Bruckner-Konservatoriums Linz, Solisten: Regina Winkelmayer, Helga Wagner, Waldemar Kmentt, Herbert Lackner statt Walter Berry) unter Balduin Sulzer im Steyrer Stadttheater.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196402095, "Datum": "9.2.1964, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Wolfgang Sawallisch in der New Yorker Carnegie Hall.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195202095, "Datum": "9.2.1952, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Volkmar Andreae in einem Konzert des Senders Rot-Weiß-Rot im Großen Musikvereinssaal in Wien.", "Letzte Änderung": "07.06.2026 08:23"}, {"ID": 195002095, "Datum": "9.2.1950, Donnerstag", "Haupttext": "Gründungsversammlung der wiedererrichteten Steyrer Ortsgruppe des Brucknerbundes für Oberösterreich in Steyr (*).\nVolkmar Andreae wird von der Ortsgruppe Steyr für seine Aufführung der 8. Symphonie [vgl. \"1949\"] ausgezeichnet.\r\n[Text des dazugehörigen Schreibens? 16.3.1950?] \"In dankbarer Würdigung seines hochherzigen Wirkens beim ersten Brucknerhaus-Festkonzert wird hiermit dem genialen Interpreten der Musik Anton Bruckners Herrn Dr. Volkmar Andreae die Einreihung unter die Gründer des Brucknerhauses urkundlich bestätigt.\" (**).", "Letzte Änderung": "07.01.2026 11:26"}, {"ID": 194002095, "Datum": "9.2.1940, Freitag", "Haupttext": "Brief von Dr. Wolfram (Kulturabteilung des Propagandaministeriums) an Robert Haas:\r\n    Bis zur endgültigen Klärung durch das Ministerium seien zur Zeit alle öffentlichen Diskussionen über das Problem der Urfassungen (speziell der 4. und 6. Symphonie) unerwünscht (*).\nIn einer Stellungnahme der Linzer GESTAPO wird Max Auer als Gegner der NSDAP bezeichnet (**).", "Letzte Änderung": "20.04.2023 20:11"}, {"ID": 193902095, "Datum": "9.2.1939, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Oslo unter Olav Kielland.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193802095, "Datum": "9.2.1938, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie (Schalk-Fassung) durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Fritz Busch.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193702095, "Datum": "9.2.1937, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der Originalfassung der 5. Symphonie unter Fritz Brun in Bern (zuvor fand eine öffentliche Hauptprobe statt).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193502095, "Datum": "9.2.1935, Samstag", "Haupttext": "Artikel »Steyr und Meister Anton Bruckner« im Linzer Volksblatt (*), Nr. 34, S. 5f (**) (ohne Autorenabgabe):\r\n   Berichtet von der Zuschrift einer Dame aus Wien, die dem Bruckner-Konsortium angehörte, an die Steyrer Zeitung. 1885/86 habe Almeroth Anna Lamberg, geb. Werndl, Anna Turi [Thury], geb. Wickhoff, sich selbst, Karl Reder und Otto Sander zu Zahlungen an Bruckner verpflichtet (vermutlich 6 Semester lang, Notariatsakt in Kanzlei Fürth). Heute seien nur noch Gräfin Lamberg und Karl Reder am Leben (**).\nEbenfalls auf S. 5 findet sich ein Artikel von Dr. Max Gerhardinger \"Nach 30 Jahren – das \"kecke Beserl\"\". Anlässlich der Aufführung der 1. Symphonie [am 3.2.1935] Gedanken zu diesem Werk und Reminiszenzen an das erste Bruckner-Erlebnis des Autors mit der 4. Symphonie [recte 1. Symphonie am 25.3.1916? siehe die Anmerkung] [... Franz Neuhofer spendierte Freikarten ... erwähnt sind eine vorherige Aufführung des \"Christus\" von Franz Liszt [am 26.4.1914, Besprechung am 30.4.1914] und die Damen Hörlezeder in Linz als \"Brucknerianerinnen reinsten Wassers\" ...] (**a).\nTschechische Erstaufführung der 2. Symphonie durch die Tschechische Philharmonie unter Václav Talich [in Prag?] (***).", "Letzte Änderung": "18.12.2024 21:16"}, {"ID": 193402095, "Datum": "9.2.1934, Freitag", "Haupttext": "Aufführung des Adagios des Quintetts in einem Philharmonischen Konzert unter Hans Lange in New York.", "Letzte Änderung": "25.11.2025 10:56"}, {"ID": 193302095, "Datum": "9.2.1933, Donnerstag", "Haupttext": "Brief von Paul Biedermann (Vaduz) an Hans Wagner-Schönkirch: \n   Strebt einen Dirigentenposten in Steyr überwiegend für Bruckner-Werke an.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193102095, "Datum": "9.2.1931, Montag", "Haupttext": "Vortrag von F. X. Müller »Anton Bruckner in persönlicher Erinnerung« auf Einladung des Schweizer Brucknerbundes in Bern.", "Letzte Änderung": "03.04.2025 15:33"}, {"ID": 192902095, "Datum": "9.2.1929, Samstag", "Haupttext": "Brief von Ernst Kurth an Max Auer.", "Letzte Änderung": "07.08.2026 13:44"}, {"ID": 192502095, "Datum": "9.2.1925, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Akademische Orchester Berlin unter Prätorius im Konzertsaal der Hochschule in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192402095, "Datum": "9.2.1924, Samstag", "Haupttext": "Ankündigung der morgigen Kirchenmusik [Tantum ergo [prov. WAB 48]] in den Wiener Stimmen Nr. 22 auf S. 4 (*).\n \nDie Wiener Zeitung Nr. 33 kündigt auf S. 5 die morgige Kirchenmusik an [Ecce sacerdos] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192302095, "Datum": "9.2.1923, Freitag", "Haupttext": "Besprechung der Aufführung der f-Moll-Messe [vermutlich am 7.2.1923] in der Breslauer Zeitung.", "Letzte Änderung": "21.04.2023 10:14"}, {"ID": 192202095, "Datum": "(?) 9.2.1922, Donnerstag", "Haupttext": "Besprechung (signiert »E. H.«) von 9. Symphonie und »Te deum« in »Der Bund« [Bern].", "Letzte Änderung": "24.08.2025 08:13"}, {"ID": 192102095, "Datum": "9.2.1921, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Symphonieorchester Helsingfors unter Leo Funtek.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191902095, "Datum": "9.2.1919, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Wiener Konzertvereinsorchester unter Martin Spörr im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Solisten in Mozarts Konzert für Flöte und Harfe sind Steffi Goldner und Adolf Ludwig.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191702095, "Datum": "9.2.1917, Freitag", "Haupttext": "Ankündigung der 3. Symphonie für Los Angeles [am 16./17.2.1917] im Hollywood Citizen Nr. 44 (Los Angeles Evening Citizen News) auf S. 4:\n\"            MUSIC SECTION\n\n     Next Tuesday morning the Music Section will have as artist-guest the composer, Mr. Edwards of San Diego. He will play some of the music which he has written for \"The Hunter,\" an excerpt from \"The Story of an African Farm,\" by Olive Schreiner. This work for orchestra and reader will be given at the next Symphony concert with the assistance of Constance Crawley. The Bruckner Symphony No. 3 in D Minor will also be heard.\"\n[An diesem Tag, dem 13.2.1917, wurde auch die 3. Symphonie vorgestellt.]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191402095, "Datum": "9.2.1914, Montag", "Haupttext": "Die Österreichische Nationalbibliothek erwirbt eine Skizze vom Scherzobeginn der 9. Symphonie (*),\r\naus dem Besitz von Max Unzeitig Bruckners Brieftaschen-Kalender 1860, das »Notizbuch um 1885/86«, das »Undatierte Notizbuch« (**) und das Programm zum Bruckner-Commers am 11.12.1891 (aus Bruckners Besitz) (**a)\r\nund [von wem?] das Autograph von »Ave regina coelorum« [WAB 8] und das Requiem-Fragment (WAB 141) (***).\nAufführung der 7. Symphonie durch die Weimarer Hofkapelle unter Peter Raabe im 6. Akademischen Konzert im Großen Saal des Volkshauses in Jena. Auf dem Programm stehen anschließend J. S. Bachs a-Moll-Violinkonzert (mit Konzertmeister Robert Reitz) und nach der Pause das Festliche Präludium von Richard Strauss (mit Fritz Stein, Orgel und Leitung) und Max Regers Römischer Triumphgesang (für Männerchor und Orchester) [siehe die Anmerkung] (°).\nBericht über die Marburger Musiktage [mit der 3. Symphonie am 7.2.1914] in der Hessischen Landeszeitung (Marburg) Jg. 29 Nr. 33 auf S. 2, signiert \"v.\":\r\n\"      Die Meininger Musiktage\r\ngewinnen in Marburg immer mehr an Bedeutung, sie bilden das größte Ereignis der Saison. [... über Regers Entwickung als Komponist und Dirigent ...]. Reger hat sich in wenigen Jahren zu einem der ersten Dirigenten entwickelt [... \"wunderbare Auslegung der Orchesterwerke\" ... \"Klarheit der musikalischen Struktur\" ... \"bedeutende Gestaltungskraft\" ...].\r\n     Die Entwicklung des Orchesterkomponisten hat mit der des Dirigenten Schritt gehalten. Man kann es als eine Fügung des Himmels betrachten, daß Reger an die Spitze der Meininger gestellt wurde. Nirgends wäre ihm in dem Maße Gelegenheit gegeben worden, seine Orchesterstudien so zu vervollkommnen [... über die Böcklin-Suite und das Siegfried-Idyll ...]. Es wurde begeistert gespielt. Den Beschluß des Abends bildete Anton Bruckners dritte Sinfonie aus dem Jahre 1873. Ich habe mich recht gefreut, Bruckner hier einmal auf dem Programm zu sehen. Man mag über ihn denken, wie man will, auf dem Konzertprogramm der Gegenwart gebührt ihm ein Plätzchen, schon deshalb, weil er zu der in der Neuzeit nicht allzu stark vertretenen Gattung von Komponisten gehört, die nur schreiben, wenn ihnen etwas einfällt. Hätte er Brahms straffe Logik und mehr Formensinn gehabt, er wäre der Größten einer geworden. So wird ihm sein gemütliches Östreichertum [sic] in Gestalt einer behaglichen Redseligkeit und Weitschweifigkeit öfters verhängnisvoll. Auch seine dritte Sinfonie ist von diesem Fehler nicht frei. [... über das Werk ...Gesangsperiode \"zu weit ausgesponnen\" ... \"etwas langweilig\" ... \"Schön ist das Adagio\" ...]. Der dritte Satz hat wieder mehr ländlichen Charakter. Das Finale schließt mit dem Hauptthema des ersten Satzes in der Trompete in D=Dur.\r\n     Das zweite Konzert, die Kammermusik=Matinée [... über dieses und das dritte Konzert ...]. Die Begeisterung für Reger kannte keine Grenzen. Immer und immer wieder wurde er hervorgerufen. Zum Schluß wurde er mit einem Lorbeerkranz belohnt. Die Leistungen der Meininger stehen jetzt auf höchster künstlerischer Stufe. [... Zusammenwirken mit anderen Kapellen denkbar? ...].     v. \" (°°).", "Letzte Änderung": "04.08.2025 19:08"}, {"ID": 191202095, "Datum": "9.2.1912, Freitag", "Haupttext": "Artikel (signiert \"Kfm.\" [Moritz Kaufmann?]) \"Bruckners Fünfte Symphonie in Karlsbad\" [unter Manzer] im Prager Tagblatt (*).\n \nAufführung der 7. Symphonie durch das Wiener Konzertvereinsorchester unter Ferdinand Löwe in Budapest. Solist in Robert Volkmanns 3. Serenade ist der Cellist Paul Grümmer (**).", "Letzte Änderung": "16.04.2023 19:51"}, {"ID": 191102095, "Datum": "9.2.1911, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Gewandhausorchester im 16. Abonnementkonzert in Leipzig.", "Letzte Änderung": "01.03.2025 10:54"}, {"ID": 190702095, "Datum": "9.2.1907, Samstag", "Haupttext": "Bruckner wird kurz erwähnt in einem Artikel in The Age Nr. 16198 (Melbourne, Victoria, Australien) auf S. 5:\n\"                JOHANNES BRAHMS.\n\n     Brahms certainly never took himself half so seriously as do his latter-day English disciples. [... ausführlich über den Charakter von Brahms etc. ...]. A vein of diffidence, if not of actual caution, no doubt restrained him from writing a symphony until he had reached the age of 43, and then he only composed three others. We may contrast this output with the fertility of Germany's other great modern symphonists, Beethoven with nine, and Bruckner with eight. [...].–A. E. Keeton, in the \"Monthly Review\" for January.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190602095, "Datum": "9.2.1906, Freitag", "Haupttext": "Die Straße hinter dem Garten der Familie Hueber in Vöcklabruck wird »Dr. Anton Bruckner-Straße« benannt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190502094, "Datum": "9.2.1905 [oder 8.2.1906?]", "Haupttext": "[oder 2.2.1905?] Fünfter Bruckner-Abend des Wiener Akademischen Gesangvereins (einer von sieben 1905/06 veranstalteten) in der Alma Mater Rudolfina mit Vortrag Theodor Helms und Klavieraufführungen duch Mathilde Helm und Hans Wagner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190502095, "Datum": "9.2.1905, Donnerstag", "Haupttext": "Löwes zweihändiger Klavierauszug der 9. Symphonie (Doblinger-Nr. 3115) erscheint bei der Universal-Edition mit der Nummer 843.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190402095, "Datum": "9.2.1904, Dienstag", "Haupttext": "Artikel Schönaichs in der Wiener Allgemeinen Zeitung (*).\n[?] Erste öffentliche Aufführung des Intermezzos und Aufführung des Quintetts durch das Rosé-Quartett (**).\nAufführung der 3. Symphonie durch das Konzertvereins-Orchester unter Ferdinand Löwe (***) im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solist in Beethovens 4. Klavierkonzert ist Josef Hofmann (°).\nThe Manchester Guardian Nr. 17940 kündigt in einem Inserat auf S. 1 das Konzert vom 11.2.1904 mit der 7. Symphonie an [fast identisch mit 6.2.1904]:\r\n\"                                   THE\r\n             HALLÉ CONCERTS SOCIETY.\r\n                       FREE-TRADE HALL.\r\nThe FIFTEENTH CONCERT of the FORTY-SIXTH SEASON\nwill take place on THURSDAY, FEBRUARY 11, at 7 30.\r\n                                ARTISTS:\r\n             Vocalist–Miss MURIEL FOSTER.\n  Solo Pianoforte–Mr. ARTHUR FRIEDHEIM.\r\n             Conductor–Dr. HANS RICHTER.\n                           PROGRAMME.\r\n                                   PART I.\n[Cherubini. J. S. Bach, Liszt, Elgar ...]\r\n                                   PART II.\nSymphony No. 7, in E . . . . . . . .  . . Bruckner\n              (First time at these Concerts.)\n[... Kartenpreise ...].\" (°°).", "Letzte Änderung": "25.01.2025 13:40"}, {"ID": 190002095, "Datum": "9.2.1900, Freitag", "Haupttext": "In einer Rezension der Neuen Freien Presse über Schalk wird Bruckner erwähnt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189902095, "Datum": "9.2.1899, Donnerstag", "Haupttext": "Laura Hueber in Vöcklabruck erhält einen neuen Flügel. Den aus Bruckners Nachlaß stammenden Bösendörfer-Flügel mußte sie auf Anordnung von Ignaz Bruckner zur Einrichtung des Bruckner-Zimmers im Stift St. Florian hergeben (*).\r\nLauras Tagebuchnotiz:\r\n   »Den Bösendorf Flügel vom Großonkl hatte ich beinahe zwei Jahre. Ich mußte ihn zu meinem größten Leidwesen hergeben. Er kam nach Florian, wo man sich aber jetzt nicht viel darum kümmert. Am 9. Febr. 1899 bekam ich einen neuen Stutzflügel. Firma: Heitzmann. Es ist wirklich ein schönes Instrument und hat einen wunderbaren Ton.« (**).", "Letzte Änderung": "09.01.2025 09:05"}, {"ID": 189702095, "Datum": "9.2.1897, Dienstag", "Haupttext": "Die Ostdeutsche Rundschau Nr. 40 erwähnt in ihrem Bericht über das 4. Festkonzert der Schubert-Feier auf S. 5f auch Bruckner (*).\n \nBrief von Theodor Reisch an Ignaz Bruckner:\r\n     Nach dem letzten Brief [7.2.1896] habe er sich gefragt, ob er Ignaz die goldene Tabaksdose schon jetzt senden solle oder bis zu dem Tag warte, an dem Ignaz wegen Übernahme der Wertpapier sowieso in Wien sei. Man könnte auch den Neffen [Gustav Huber] als Übernehmer fragen.\r\n      Er schreibe zugleich an die Schwester [Rosalia Huber], ob man das Doktordiplom und einige Musikautographen der Universitätsbibliothek, dem Linzer Museum, dem \"Frohsinn\" und anderen musikalischen Corporationen, deren Ehrenmitglied Bruckner gewesen sie, als Andenken übergebe und so seinen Namen ehre. Die Verlagsrechte verblieben bei der Erben. Wegen der Drucksachen [Bücher? Musikalien?] werde er Rättig mit einer Schätzung beauftragen (**).\n \nBrief von Theodor Reisch an Rosalia Huber: Inhalt siehe oben! (***).\n \nThe Spokane Chronicle Nr. 137 (Spokane, Washington) meldet auf S. 5 in der 5. Spalte die Aufführung der d-Moll-Messe am 17.1.1897 in Wien [auf dieser Seite ist nicht nur dieser Artikel identisch mit dem vom 6.2.1897 in Indiana]:\r\n\"     In memory of Antoine Bruckner, one of the most celebrated members of the Society of Friends of Music has decided to devote his second concert at Vienna (17th of January) to a solemn execution of the mass in D of this composer. [...]\". (°).", "Letzte Änderung": "17.10.2025 13:04"}, {"ID": 189602095, "Datum": "9.2.1896, Sonntag", "Haupttext": "Die Österreichische Volkszeitung Nr. 39 bringt eine Kritik zu den Konzerten vom 5.1.1896 mit der 4. Symphonie und 12.1.1896 mit dem Te Deum, signiert »B. B-t.« [= Balduin Bricht]:\r\n\"                 Konzerte.\r\n     Die Philharmoniker spielten in ihrer jüngsten Produktion Bruckner's bekannteste Symphonie, die vierte, zum erstenmale in ihren Konzerten. Bruckner nennt diese Symphonie die \"romantische\". Vermuthlich wegen des waidmannsfrohen Scherzo; im Uebrigen geht es Bruckner mit der Romantik wie Goethe mit den Lustspielen. \"Wo nimmt Goethe Stoff zum Lachen?\" Der alte Meister steht mit seiner durch Schicksal und Krankheit unerschütterten Naivetät einem Publikum gegenüber, das ihn theils enthusiastisch verehrt, theils ihm verständnißlos begegnet, verständnißlos bis zu einem Grade, daß es meint, es verlohne nicht, Bruckner verstehen zu wollen. So konnte man am vorletzten Sonntag wieder ohrenbetäubenden Jubel vernehmen, indeß die schönstgekleideten Abonnenten und Abonnentinnen nach jedem Satze zu dem durch die Philharmoniker so oft in unverantwortlicher Weise gefährdeten Braten nach Hause eilten. Wäre es Herrn Richter darum zu thun gewesen, den Erfolg des im Saale anwesenden Meisters zu einem vollständigen zu machen, so hätte er die Symphonie, wie es kürzlich mit Tschaikowsky's \"Pathetischer\" geschehen, an die Spitze, statt an den Schluß des Programmes stellen müssen. – Ohne das leidige Parteiengezänke müßte das Urtheil über Bruckner längst zur Klärung gekommen sein. An Fülle der Eingebungen und polyphonen Gewalt kommt ihm unter den Lebenden wohl keiner gleich; aber den Gefahren seines quellenden Gedankenreichthums weiß er nicht immer zu begegnen und dem gegebenen Formensinn will er keine Zugeständnisse machen. Doch ist es echtes Genie, das sich nun zur Genugthuung aller wahren Kunstfreunde durchgesetzt hat. Bruckner hat sich erlebt [sic] und noch nicht sein letztes Wort gesprochen. – Neu war uns ein Musikstück von Richard Strauß, [... Till Eulenspiegel ...]. Dergleichen Musik gehört auf die psychiatrische Klinik. Mozart's dreisätzige Symphonie in D-dur (Köchel's Verzeichniß 501 [sic]) fand eine wenig liebevolle Ausführung. Die Hebriden=Ouverture (Fingalshöhle) wurde, wie immer, genau angehört und lebhaft applaudirt.\r\n     Auch das jüngste Gesellschaftskonzert brachte einen Bruckner und zwar sein Tedeum, das zuletzt im Jahre 1891 in den Gesellschaftskonzerten gehört wurde. Der himmelstürmende Schluß hat auch diesmal seine Wirkung nicht verfehlt. Die Besetzung des Soloquartetts hätte allenfalls einer Schaar von Gläubigen zu Danke gesungen, ein kritisches Konzertpublikum stellt aber andere Forderungen. Vorher ging die Erstaufführung [... Rameau/Mottl ... Brahms ...], endlich das Musikstück \"Tanzmomente\" von Herbeck, welchem wir nur eine etwas temperamentvollere Ausführung gewünscht hätten. Der Chor unter Perger's Leitung sang ebenso sicher, als wohl abgetönt. – Hervorragendes Interesse konnte dieses Programm nicht erwecken.\r\n     [... über weitere Konzerte ...]   .       B. B–t.\" (*).\n(3. Gesellschaftskonzert unter Richard von Perger mit Werken von Händel, Brahms [vermutlich das Violinkonzert mit dem 13jährigen Bronislaw Huberman als Solisten (**a)] und Massenet (**)).", "Letzte Änderung": "05.09.2023 15:43"}, {"ID": 189502095, "Datum": "9.2.1895, Samstag", "Haupttext": "Brief der Liechtenstein'schen Kanzlei an Bruckner, bezugnehmend auf das Schreiben vom 28.1.1895:\r\n    Derzeit stehe von den Wiener fürstlichen Wohnungen keine passende zur Verfügung (*). Unterschrift Dr. Hampe (*a).\nÖffentliche Generalprobe der 3. Symphonie in Graz (**).", "Letzte Änderung": "17.10.2024 13:01"}, {"ID": 189402095, "Datum": "9.2.1894, Freitag", "Haupttext": "Aufführung des Adagios der 7. Symphonie durch die Chemnitzer Stadtkapelle unter Nicodé im 3. Orchester-Abend im großen Saal des Gewerbehauses in Dresden.", "Letzte Änderung": "29.12.2023 14:42"}, {"ID": 189202095, "Datum": "9.2.1892, Dienstag", "Haupttext": "Datierung am Ende der Partitur des Chores »Vexilla regis« [WAB 51]. Überschrift: »Vexilla regis.«, am Schluß: »Wien, 9. Februar 1892 [/] ABruckner.« (*).", "Letzte Änderung": "24.04.2026 12:23"}, {"ID": 189002095, "Datum": "(9.2.1890, Sonntag)", "Haupttext": "Nicolai-Konzert der Philharmoniker unter Hans Richter mit Werken von Nawratil, Bach, Beethoven, Wagner (Pilgerchor), Schumann, Herbeck, Mozart, Berlioz, Gluck, Volkmann, Rubinstein und Liszt.", "Letzte Änderung": "21.11.2024 21:24"}, {"ID": 188902095, "Datum": "9.2.1889, Samstag", "Haupttext": "Brief Franz Schalks an Josef Schalk:\r\n    Er sei begierig, Wolfs neue Werke kennenzulernen, stelle aber als Anhänger der »gross-ernsten Richtung« den Wert Bruckners über den Wolfs (*).\nDatierung im Trio der 3. Symphonie bei Takt 73-89 (**).\nIm Feuilleton-Artikel im Deutschen Volksblatt Nr. 37 auf S. 1f wird Bruckner erwähnt:\r\n    \"Von den philharmonischen und Gesellschafts-Concerten. [... über das Brahms-Requiem am 16.12.1888 und die Heroisierung des Komponisten durch einen Wiener Kritiker ...] Nachdem bekannlich die Aufnahme Brahms'scher Werke in Wien gegen jene der Werke Bruckner's z. B. meist ziemlich lau zu nennen ist, so beschönigt derselbe Kritiker die mäßige Wirkung des „Requiem”, indem er schreibt, die Ergriffenheit gab sich mehr „in einer Art stiller Entrückung und Verklärung, als in lärmenden Demonstrationen” kund. [... über weitere Konzerte ... Signatur auf S. 2:] August Göllerich.\" (***).\nAuf S. 4 des Abendblatts wird gemeldet: \" - Arthur Nikisch, einer der begeistertsten Vorkämpfer Bruckner's und verdienstlichsten Dirigenten neuer deutscher Musik, verläßt am 1. Juli seine Stellung am Leipziger Stadttheater, um auf fünf Jahre die Direction der Symphonie=Concerte in Boston zu übernehmen.\" (°).\nDie Welser Zeitung Nr. 6 schreibt auf S. 5 über die Ehrenmitgliedschaft beim Wiener Akademischen Gesangverein [22.1.1889]:\r\n     \"Auszeichnung. Der berühmte Orgelvirtuose und Componist Herr Anton Bruckner, ein Oberösterreicher, wurde von der im Jänner abgehaltenen Plenarversammlung des Wiener akadem. Gesangsvereines zum Ehrenmitgliede ernannt.\" (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188802095, "Datum": "9.2.1888, Donnerstag", "Haupttext": "Das Musikalische Wochenblatt Nr. 7 bringt auf S. 79 einen Wiener Musikbrief, in dem Josef Schalks Aufsatz in den Bayreuther Blättern 1884 [Oktober 1884] und auch die Plakatierung zum Konzert vom 22.1.1888 (mit 4. Symphonie und »Te deum«) durch den Wagner-Verein erwähnt wird.\r\n\"Das erste Gesellschaftsconcert der Saison (20. Nov.) brachte Mendelssohn's \"Paulus\" [...] Der Abend [Interner Abend des Wiener akademischen Wagner-Vereins mit dem Sänger Plank] wurde noch dadurch interessant, dass an demselben statt des von Wien übersiedelten bisherigen verdienten Chordirigenten Hrn. Eduard Schütt zum ersten Mal Hr. Josef Schalk den Taktstock führte. Hr. Schalk, dessen Name den Lesern vielleicht durch seinen Aufsatz über Anton Bruckner 1884 in den \"Bayreuther Blättern\" erschienen) bekannt sein dürfte, in Wien bisher hauptsächlich als einer der geistreichsten Pianisten geschätzt, fand sich überrascheend schnell auch in seine neue Würde an der Spitze des Wagner-Vereinschores. [... Der Wagner-Verein] lebt aber trotzdem rüstig fort, wie jeder jetzt zufällig in Wien weilende Fremde den grossen, überall an den Strassenecken prangenden Placaten entnehmen könnte, welche zwei vom Wagner-Verein veranstaltete, noch im Monat Januar stattfindende grossartige Musikaufführungen ankündigen: ein Bruckner-Concert (mit der 4. Symphonie und dem \"Te Deum\") und ein Wagner-Concert [... über die Bedeutung des Vereins ... Dömpke wurde von der Redaktion der Wiener Allgemeinen Zeitung in schnöder Weise \"gegangen\"...] Es war hier kein Geheimniss, dass Hr. Dömpke eine reine Creatur des Kritikers der \"Neuen fr. Presse\" und von diesem nur deshalb nach Wien gebracht worden war, damit er über Wagner, Liszt, Bruckner, überhaupt über die gesammte neudeutsche Richtung Das schreibe, was selbst zu Papier zu bringen, sich doch der Hofrath und Universitätsprofessor Hanslick schämte. Bekanntlich stammt von Hrn. Dömpke das schöne Wort: Bruckner componirt wie ein - Betrunkener! [... über weitere Konzerte ... über Sarasates Virtuosenspielereien], wie dergleichen vielleicht vor 50 Jahren Mode war, heute aber beinahe als eine Beleidigung des Publicums erscheint.\n     (Schluss folgt.)\n[Signatur beim letzten Teil des Musikbriefes am 1.3.1888:] Dr. Theodor Helm.\" (*).\n \nDas Prager Tagblatt Nr. 40 schreibt auf S. 6 über den am 28.1.1888 erschienenen Bruckner-Aufsatz:\n     \" - Dr. Lauser's Allgemeine Kunstchronik in Wien bespricht in ihrer letzten, reich ausgestatteten Nummer die Werke des Tonsetzers Bruckner in einer den Prager Musikfreunden mehr zusagenden Weise, als jene Blätter, die den seltsamen Componisten in die Wolken erheben. Der nüchterne und gerechte Beurtheiler ist Richard v Perger.\" (**).", "Letzte Änderung": "30.11.2024 09:08"}, {"ID": 188702095, "Datum": "9.2.1887, Mittwoch", "Haupttext": "Der Welser Anzeiger Nr. 6 teilt auf S. 5 den Erfolg der 7. Symphonie in Berlin [31.1.1887] mit:\n      \"Verschiedenes.\n    Abermals ein Erfolg unseres berühmten Landsmannes Bruckner. Aus Berlin wird gemeldet: Anton Bruckner's VII. Symphonie wurde am 31. v. M. hier zum erstenmal (in den Philharmon. Konzerten) unter Klindworths Leitung mit großem Erfolge aufgeführt.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188602095, "Datum": "9.2.1886, Dienstag", "Haupttext": "Kastner's Wiener Musikalische Zeitung, Jahrgang 1885/86, Nr. 19, erwähnt auf S. 337 (»Zeitschriften-Revue«) die Fortsetzung des Bruckner-Artikels im Musikalischen Wochenblatt Nr. 4 [21.1.1886?]:\n»[...] Anton Bruckner. (Forts.) [...]«\nund den Artikel von Dr. Hans Kleser in der Neuen Musikzeitung Nr. 2 [nach dem 7.1.1886]:\n»Neue Musikzeitung Nr. 2: Anton Bruckner. (Mit Porträt.) Von Dr. Hans Kleser. [...]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188502095, "Datum": "9.2.1885, Montag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Dr. van Meurs:\r\n       Wagner habe ihm Aufführungen versprochen. Nikisch hat die 7. Symphonie in Leipzig am 30.12. und 28.1. [recte 27.1.] mit Erfolg gespielt. Sie sei auch in Hamburg und unter Levi in München geplant. Hellmesberger wolle den Quintett-Erfolg vom 8.1.1885 im November wiederholen. 3. Symphonie und (bei Gutmann) Quintett sind verlegt. Nur wenige Zeitungen unterstützten ihn, Brahms behandle ihn kränkend. Zur Zeit arbeite er an der 8. Symphonie. Grüße an Verhulst, Orchester und Simon [siehe die Anmerkung]. Für Orgel habe er nichts (*).\nBrief Bruckners an Rosalia und Johann Hueber in Vöcklabruck:\r\n   Dankt für die Sendung, legt 10 fl bei. Genesungswünsche. Er sei gesund, habe viel zu tun. Die 3. Symphonie sei am 4.2.1885 in Den Haag, die 7. Symphonie am 28.1 [recte: 27.1.1885] in Leipzig gespielt worden. Überall gute Kritiken. Pläne für München und Hamburg (**).\nBrief Bruckners an Dr. Prohaska:\r\n     Wie in Wien und Graz müsse er die Ehrenmitgliedschaft [Musikverein Linz] [oder ein Aufführungsprojekt?] ablehnen. Über die 7. in Leipzig und 3. in Holland (Briefe!), von Plänen in München und Hamburg (***).\nDatierung \"9. Februar. 85.\" in Göllerichs Mitschrift von Bruckners Universitätsvorlesung (°)", "Letzte Änderung": "22.08.2025 06:12"}, {"ID": 188402095, "Datum": "9.2.1884, Samstag", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »9. Febr. Noll 14 fl 10 kr für Part. F-Messe gezalt.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188302095, "Datum": "9.2.1883, Freitag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »9. [Februar] 14. [Lektion Lamberg]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188102095, "Datum": "9.2.1881, Mittwoch", "Haupttext": "Ein Inserat im Morgenblatt der Wiener Allgemeinen Zeitung Nr. 340 auf S. 10 [identisch mit dem vom 29.1.1881] macht auf das Konzert vom 20.2.1881 aufmerksam (ohne die 4. Symphonie zu nennen): \n\n     \"Concert-Repertoire.\nGesellschaft der Musikfreunde.\n\n     [...] Sonntag den 20., Mittags halb 1 Uhr: Concert Bruckner (Orgel und Orchester).\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187802095, "Datum": "9.2.1878, Samstag", "Haupttext": "Bruckners Mitwirken bei der morgigen Kirchenmusik wird von einigen Zeitungen angekündigt:\n \nDie Presse Nr. 39 auf S. 10:\n      \"In der Hofpfarrkirche zu St. Augustin wird Sonntag den 10. Februar um 11 Uhr eine Messe von W. A. Mozart, Graduale (Baritonsolo) von Händel und Offertorium (Altsolo) von Randhartinger zur Aufführung gebracht und werden die Soli der Messe von Herrn Julius v. Nagy und Fräulein Wilhelmine Obrist vorgetragen. Hoforganist Anton Bruckner wird die Orgel spielen.\" (*),\n \nFremdenblatt Nr. 39 auf S. 12 (**)\n \nund Neue Freie Presse Nr. 4833 auf S. 5:\n     \"[inhaltlich wie (*)] Hof=Organist Bruckner wird die Orgel spielen.\" (***).", "Letzte Änderung": "22.01.2026 17:49"}, {"ID": 187402095, "Datum": "(9.2.1874, Montag)", "Haupttext": "Konzert des Akademischen Wagner-Vereins im Bösendorfersaal: Aufführung des 1. Aktes der »Walküre« mit den Solisten Labatt, Scaria und Amalie Materna und Josef Sucher und Dr. Hans Paumgartner als Klavierbegleiter. Unter den geladenen Gästen sind Hohenlohe, Helm, Ambros u.a. - Dieses Konzert wurde zugunsten Bayreuths vor zahlendem Publikum wiederholt.", "Letzte Änderung": "11.11.2024 12:46"}, {"ID": 187102095, "Datum": "9.2.1871, Donnerstag", "Haupttext": "Daß Bruckner als Organist beim Bachschen »Magnificat« am »vergangenen Freitag« [3.2.1871] vorzuziehen war, wird auch durch E. Schelles [ebenfalls sehr schlechte] Kritik in der »Presse« Nr. 40 auf S. 2 bestätigt: \n\n     »[...] Die Orgelbegleitung hatte Herr Frank übernommen, mit welchem Recht, vermögen wir uns nicht zu erklären, denn diese Aufgabe fiel doch eigentlich Herrn Pruckner zu, welcher Professor der Orgel am Conservatorium ist und überdies als Organist einen rühmlich bewährten Ruf genießt. Wir haben gegen Herrn Frank durchaus gar nichts, möchten aber doch Herrn Hellmesberger darauf aufmerksam machen, was er wol gesagt haben würde, wenn man zu Herbeck's Zeiten bei den Concertaufführungen statt seiner, des ersten Professors der Violine am Institut, etwa Herrn Concertmeister Grün die Anführung der Geigen im Orchester anvertraut hätte. Solche Mißgriffe sollten doch ängstlich vermieden werden, da sie der Sache keinen Nutzen bringen, wol aber eine große und gerechte Mißstimmung in den betreffenden Persönlichkeiten erzeugen müssen. [...] E. Schelle«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186902095, "Datum": "9.2.1869, Faschingsdienstag", "Haupttext": "Bruckner ist in Klosterneuburg, vermißt [bei welcher Begebenheit?] Engelbert Lanz als Begleiter.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186802095, "Datum": "9.2.1868, Sonntag", "Haupttext": "Die Linzer Zeitung meldet auf S. 135, daß Richard Wagner zum Ehrenmitglied der Liedertafel »Frohsinn« gewählt wurde: \n    »Linz, 8. Februar. \n    [...] * (Richard Wagner.) Die Liedertafel »Frohsinn« in Linz hat Herrn Richard Wagner zum Ehrenmitgliede ernannt und derselbe erklärt in einem an den Chormeister der hiesigen Liedertafel, Herrn Bruckner, gerichteten Briefe, daß er diese Ernennung mit »angenehmer Genugthuung und wahrem Vergnügen« annehme.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186702095, "Datum": "9.2.1867, Samstag", "Haupttext": "Ankündigung der morgigen Aufführung der d-moll-Messe in der Neuen Freien Presse Nr. 878:\n      \"(Kirchenmusik.) In der Hofcapelle kommt am Sonntag den 10. .d. eine Messe in D, Graduale und Offertorium von Anton Bruckner, Dom=Organist in Linz, zur Aufführung.\" (*) \n\n\n\nund im Neuen Fremdenblatt Nr. 39 auf S. 4: \n\n     \" * Kirchenmusik in der k. k. Hofkapelle am Sonntag den 10. Februar: Messe in D, Graduale und Offertorium von Anton Bruckner, Domorganist in Linz.\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186102095, "Datum": "9.2.1861, Samstag", "Haupttext": "Faschingsjux des »Frohsinn« im Nordico; Bruckner ist als Napoleon III. kostümiert (*). Es erklingen Werke von Vogl, Kirchberger (war wie am 20.12.1860 erkrankt), Zöllner, Benoni (Schwank), Speidel und Kunz.", "Letzte Änderung": "08.09.2026 08:43"}, {"ID": 186002095, "Datum": "9.2.1860, Donnerstag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Datum angestrichen (vermutlich Termin einer Klavierstunde).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185402095, "Datum": "9.2.(1854?), Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung des ersten der 4 Tantum ergo [WAB 41] in St. Florian?", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 183802095, "Datum": "9.2.1838, Freitag", "Haupttext": "Schriftlicher Aufsatz in Briefform.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 201602096, "Datum": "9.-20.2.2016, Dienstag bis Samstag", "Haupttext": "Erste japanische zyklische Aufführung der neun Symphonien [prov. WAB 86] durch die Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim in der Suntory Hall in Tokio.", "Letzte Änderung": "05.02.2026 14:24"}, {"ID": 195505094, "Datum": "9. - 14.5.1955, Montag bis Samstag", "Haupttext": "XIII. Internationales Bruckner-Fest unter dem Patronat der IBG in Bern.\r\nAnsprache Leopold Nowaks bei der Eröffnungsfeier (*).\r\nVon ihm stammen auch die Programmeinführungen zur e-Moll-Messe (S. 30f), zur f-Moll-Messe (S. 35f) (**)\r\nund zu Quintett, 5. Symphonie, Vorspiel und Fuge in c-Moll für Orgel [WAB 131], »Locus iste«, »Virga Jesse«, 8. Symphonie und »Te deum« (S. 36f) (***).\r\nDas Programmheft enthält auf den S. 7 - 14 einen Artikel von Fritz de Quervain »Anton Bruckner und Bern« (°).\r\nJosef Krips [vgl. 12.5.1955] erhält die Medaille der Internationalen Bruckner-Gesellschaft verliehen (°°).", "Letzte Änderung": "15.12.2025 14:26"}, {"ID": 202012095, "Datum": "9.12.2020, Mittwoch", "Haupttext": "Datierung des Vorworts zu Gerd Schallers Orgelfassung der 9. Symphonie (mit Finale), Ries &amp; Erler, Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199812095, "Datum": "9.12.1998, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Staatsorchester Thessaloniki unter Karolos Trikolidis in Thessaloniki.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199012095, "Datum": "9.12.1990, Sonntag", "Haupttext": "Vortrag von John A. Phillips über das Finale der 9. Symphonie an der Universität Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197712095, "Datum": "9.12.1977, Freitag", "Haupttext": "Anfangsdatierung der Komplettierung des Finales der 9. Symphonie durch Marshall Fine.", "Letzte Änderung": "19.05.2024 08:14"}, {"ID": 193712095, "Datum": "9.12.1937, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Oswald Kabasta im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solist in Brahms B-Dur-Klavierkonzert ist Wilhelm Backhaus.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193312095, "Datum": "9.12.1933, Samstag", "Haupttext": "Radio Wien sendet zwischen 17:10 und 17:40 Uhr (in Teilübertragung) ein Geistliches Konzert von Orchester und Chor der Bundeserziehungsanstalt für Knaben (Wien XIII.) unter Dr. Leopold Daxsperger. Zuletzt wird der 22. Psalm gegeben (angekündigt als 23. Psalm von Franz Schubert) (*).\r\nKorrektur des Namens (recte Bruckner statt Schubert) in Radio Wien vom 8.12.1933 auf S. 22 (**).", "Letzte Änderung": "07.10.2026 17:12"}, {"ID": 193212095, "Datum": "9.12.1932, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Otto Siebert in Berlin. Solist des Abends ist Conrad Hansen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193112095, "Datum": "9.12.1931, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Lili Schalk an die Universal-Edition:\r\n   Das Orchestermaterial der 6. Symphonie mit den Korrekturen Franz Schalks habe sie in der Nationalbibliothek deponiert. Robert Haas werde sie in dieser Angelegenheit zukünftig vertreten.", "Letzte Änderung": "09.06.2024 22:02"}, {"ID": 192812095, "Datum": "9.12.1928, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler im 2. Philharmonischen Konzert im Großen Musikvereinssaal in Wien. Auf dem Programm stehen zuvor Beethovens 1. Sinfonie und Nuages und Fêtes aus Debussys \"Nocturnes\" [Voraufführung am 8.12.1928] (*).\r\nFurtwängler \"wurde beim Betreten des Konzertsaales von einem Teil des Publikums mit starkem Zischen empfangen.\" (*a).\nArtikel von Friedrich Rein in den Münchner Neuesten Nachrichten über die Verlegung des Vereinssitzes der Internationalen Bruckner-Gesellschaft nach Wien (**).\nAufführung des \"Benedictus\" der f-Moll-Messe als Postludium [vermutlich wie das Praeludium und ähnliche Stücke in anderen Kirchen für Orgel] im 19:15-Abendgottesdienst in der Second Presbyterian Church, Eighth and Waller Streets in Portsmouth (Ohio) mit Maurice Parkinson Stoute (Minister), W. S. Wood jr. (Religious Director) und Elmer Ende (Organist and Choirmaster) (***).\nHinweis auf den Rundfunkvortrag \"Der Weg zu Bruckner\" vom 14.12.1928 im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 581 auf S. 17 (°).", "Letzte Änderung": "07.08.2026 07:06"}, {"ID": 192712095, "Datum": "9.12.1927, Freitag", "Haupttext": "Die Studenten-Wochenzeitung The Barnard Bulletin Nr. 11 (New York) berichtet auf S. 2 vom Konzert vom 2.12.1927 mit der 9. Symphonie:\n\"                 Tunings\n     Bruckner's Ninth Symphony (Unfinished) opened the concert of the Philharmonic Society last Friday afternoon at Carnegie Hall. This symphony, reminiscent of Wagner and Liszt, upon first hearing, taxed the ears of its listeners very little on account of its cinemalike sweetness of themes, but it is particularly hard to follow since the motifs do not evolve and and develop as in a truly great symphony. The work, as a whole, lacks harmonic unity. An allegro movement, perhaps lovelier than any other portion of the symphony, is so Wagnerian in its appeal that the Brucknerian influence becomes negligible. A lack of originality, parchiness of orchestral color, and a good deal of almost literal repetition in a valiant attempt at unity, render the work fearfully boresome.\n    The Liszt Concerto in A major was executed [...].\" [keine Signatur – im \"Editorial Board\" auf derselben Seite ist vermerkt \"Dramatic and Music Reviewer | Claudia Pearlman, '29\"]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192612095, "Datum": "9.12.1926, Donnerstag", "Haupttext": "Erste Wiener Aufführung des 112. Psalms durch den Akademischen Orchesterverein in Wien und die Universitätssängerschaft \"Ghibellinen\" unter Franz Pawlikowsky im Großen Musikvereinssaal. Auf dem Programm stehen zuvor Werke von Wilhelm Berger und Hugo Wolf (\"Das Fest auf Solhaug\"), mitwirkende Solisten sind Emilie Rutschka (Sopran) und Hans Schwarz-Glossy (Bariton) (*).\n \nThe Manchester Guardian Nr. 25051 bringt auf S. 4 eine Schallplattenbesprechung des Adagiettos aus Mahlers Fünfter Symphonie, signiert \"N. O.\":\n\"         Discovering Mahler.\n[... über die verwendeten Plattenspieler und die verwendeten Nadeln (\"fibre-needle\" oder \"steel needle\") ... der ganze Mahler wäre schöner ...]. Still it is better to have a little of Mahler than none at all. [...]. Occasionally it has a flavour of Strauss in a quiet vein; sometimes it recalls Schubert and Wagner and acknowledges a debt, too, to Bruckner, who was Mahler's teacher in composition. Mahler was steeped in the great symphonic tradition; [... weiter über Mahler ... Chopin-Preludes mit Cortot ... Klavier-Aufnahmen und andere Platten ...]\n                                           N. O.\" (**)", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192512095, "Datum": "9.12.1925, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel \"Das Bruckner-Problem\", signiert \"S-g.\", in den Kieler Neuesten Nachrichten.", "Letzte Änderung": "05.08.2026 07:29"}, {"ID": 192412095, "Datum": "9.12.1924, Dienstag", "Haupttext": "Die Innsbrucker Nachrichten Nr. 281 besprechen auf S. 8 das Kammerkonzert mit dem Quintett [am 1.12.1924] (*).\nAuf Seite 8f im Artikel \"Innsbrucker Chorkonzerte\" Bericht von Hermann Gerhardinger über das Chorkonzert [vom 5.12.1924 mit dem Chor \"Mitternacht\" WAB 80] (**).\n \nIn der Österreichischen Volkszeitung Nr. 336 erscheint auf S. 6 eine mit \"E. K.\" signierte Kritik zur Radioaufführung der d-Moll-Messe unter Ignaz L. Weber mit den Solisten Toni Schreiber, Rosa Weber, Hans Fischer-Hartmann und Alfred Karen (***).\nAuf Seite 7 Hinweis auf das Konzert vom 13.12.1924 mit \"Trösterin Musik\" (°).", "Letzte Änderung": "04.11.2025 09:01"}, {"ID": 192312095, "Datum": "9.12.1923, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung von »Ecce sacerdos« und »Ave Maria« [WAB 6] durch den Pfarr-Cäcilienverein der Stadt Bern unter Josef Ivar Müller [in der Dreifaltigkeitskirche?] in Bern (*).\nAufführung der 8. Symphonie durch das Orchester des Deutschen Theaters unter Otto Klemperer in Prag (**).\nThe Kansas City Star Nr. 83 (Kansas City, Missouri) bringt auf S. 43 (= S. 7 des 3. Teils) einen Musikbericht aus New York, der sich mit moderner Musik befasst:\r\n\"            THE MUSIC WORLD.\r\n                 BY W. J. HENDERSON.\r\n    The International Composers' Guild gave its first concert of the present season last week. The purpose of this organization is to give darkest New York opportunity to become enlightened as to the progress music is making toward freedom from the shackles of tradition, the restraining forms of the old masters anf the enslavement of the antiquated scales and harmonies used by Wagner, Brahms, Bruckner, Mahler, Richard Strauss and that lot. When you go to a concert of the guild you you have to sit up.\r\n     The programm included [... Strawinsky (unter Stokowski, wurde wiederholt), Schönberg (\"Herzgewächse\"), Delage (Claudio Arrau, auswendig!) ...].\r\n     \"Faust\" was given at the Metropolitan opera house [... über die Aufführung ... Boston Symphony Orchestra unter Monteux ... \"Mefistofele\" mit Schaljapin ...].\r\n      (Copyright, 1923, by the New York Herald.)\" (***).", "Letzte Änderung": "21.04.2023 22:08"}, {"ID": 192112095, "Datum": "9.12.1921, Freitag", "Haupttext": "Artikel \"Persönliche Erinnerungen an Anton Bruckner\" (von August Stradal, übernommen aus dem Leipziger Tageblatt) in der Linzer Tages-Post Nr. 279 auf S. 3 (*).\nAufführung der 9. Symphonie und des \"Te deum\" durch das Grazer Opernorchester unter Clemens Krauss im 3. außerordentlichen Sinfoniekonzert um 19:30 im Stephanien-Saal in Graz. Mitwirkende: der Grazer Singverein, der Grazer Männergesangverein, Tilde Kaiser, Dora With, Anton M. Topitz und Hermann König und an der Orgel Kapellmeister H. Richter (**).\nAufführung der 6. Symphonie unter Oscar von Pander im 6. Freitags-Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft um 19 Uhr. Auf dem Programm stehen anschließend Werke von Mussorgsky/Pander (\"Lieder und Tänze des Todes\"), Max Reger (\"An die Hoffnung\") und Richard Strauss (\"Don Juan\") (***).", "Letzte Änderung": "04.08.2026 08:44"}, {"ID": 191912095, "Datum": "9.12.1919, Dienstag", "Haupttext": "Besprechung der 3. Symphonie in »Der Bund« [Bern] (*).\nAufführung der 5. Symphonie unter Furtwängler im 4. Konzert der Akademie in Mannheim. Auf dem Programm stehen außerdem Werke von Georg Schumann (\"Im Ringen um ein Ideal\") und Beethoven (G-Dur-Klavierkonzert mit Frieda Kwast-Hodapp) (**).", "Letzte Änderung": "24.08.2025 08:11"}, {"ID": 191712095, "Datum": "9.12.1917, Sonntag", "Haupttext": "Schrötters Harmonium trifft [mit starker Verzögerung, vgl. 5.10.1917 und 1.12.1917] in Asten - St. Florian ein.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191612095, "Datum": "9.12.1916, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Cincinnati Symphony Orchestra unter Ernst Kunwald im Emery Auditorium in Cincinnati. Julia Culp ist die Gesangssolistin bei Werken von Montiverdi und Brahms. Auf dem Programm stehen außerdem Ouvertüren von Cherubini und Dvorak. [Wiederholung vom 8.12.1916] (*).\n \nBesprechung des gestrigen Konzerts in The Cincinnati Enquirer Nr. 344 auf S. 2, signiert \"J. H. T.\":\n\"                The Symphony Concert\n     The fourth concert of the Cincinnati Symphony Orchestra season in Emery Auditorium was given yesterday afternoon under the direction of Dr. Ernst Kunwald. With Julia Culp as soloist the following programm was presented:\n[... Cherubini, Bruckner, Monteverdi, Dvorak, Brahms ...]\n     It is the duty of a conductor who plans to be comprehensive in his scheme of programs to present works which occupy a position in the historical as well as artistic development of music, even though such works may not be of popular appeal. Dr. Kunwald, who is an ardent admirer of Bruckner, and who has given this community more of the Viennese composer's works than any other conductor active in this city, elected to present the seventh symphony at yesterday's concert. By many this symphony is regarded as the most readily understood of the Bruckner nine. Yesterday's was its first appearance in this city. Sincere though the preparation was it did nothing to alter the impression left by the previous works of Bruckner, that his is a most cumbersome, pedantic and uninteresting style. He occupies a given place in the historical development of music, but he has added nothing to the value of the symphony in spite of his verbosity and the sonority of his orchestral effects.\n     The seventh symphony bears the same characteristics which have been noted in previous works. There is, however, one exception to be noted. That is the second movement, the adagio, which was written in memory of Richard Wagner. By announcement just before its performance yesterday Dr. Kunwald informed the audience that iz wozúld be played in memory of Hans Richter, \"a king among conductors,\" whose death has just been announced. It was an appropriate tribute to the deceased leader and served to heighten the interest in the performance.\n     There is great dignity, beauty and impressiveness in this movement, in spite of its length. The composer's admiration of Wagner was his inspiration, and one feels that the movement is the outpouring of a genuine love, touched by that loftier sentiment which Bruckner strives to effect in many other instances, but which he never succeeded in reaching in quite the same way as in this example. The absence of the tenor tubas, which were replaced by the French horns in yesterday's performance, took away a certain dark color which the composer intended, but otherwise it proved to be easily the finest thing of Bruckner we have yet had occasion to hear. The solemnity of its spirit, the rare beauty of its thematic material and the exalted ideal which inspired it make for one of the noblest tributes in music. If for no other reason this would be sufficient to justify a performance of the symphony.\n    The other movements are ponderous and of lesser value. The first is notable for its orchestral tratment and, next to the adagio, is the best. The scherzo lacks mood, and the finale is discursive beyond patience, in spite of the liberal cutting Dr. Kunwald resorted to.\n     The performance was brilliant. The men in the orchestra gave Dr. Kunwald the best they had, and he himself approached the work with great love and evident absorption. The adagio was beautifully played, and what the orchestra could do was done in the other movements, so that the success with which the performance met–which was quite hearty–may be taken as a tribute to the splendid efforts of the conductor and his band.\n     The \"Husitzka\" overture of Dvorak, on the other hand, was a veritable joy. [... die weiteren Programmnummern, die Solistin ...].\n     The program will be repeated tonight.    J. H. T.\" (**).\n \nEin Konzertbericht erscheint auch im Täglichen Cincinnatier Volksblatt Nr. 296 auf S. 2:\n\"                   Symphoniekonzert.\nDr. Kunwald ehrt das Andenken seines kürzlich verstorbenen Kollegen Dr. Hans Richter.\n     Das Andenken des großen, vor wenigen Tagen [am 5.12.1915] verstorbenen Dirigenten Dr. Hans Richter wurde gelegentlich des gestrigen Symphoniekonzertes gefeiert. Dr. Kunwald ließ,wie er in einer kurzen Ansprache ankündigte, den Adagio Satz der Bruckner'schen E Dur Symphonie, die als Hauptnummer auf dem Programm stand, zu Ehren Dr. Richters aufführen und diese sinnige Ehrung fand seitens des Publikums auch die vollste Würdigung.\n     Im Uebrigen erzielte die Bruckner'sche Symphonie einen knappen Achtungserfolg. Bruckner'sche Musik ist eben nicht jedermanns Sache und nun gar die E Dur Symphonie, die wohl verschiedene sehr schöne Momente [hat], in erster Linie das Adagio, aber im Großen und Ganzen begegnet man auf Schritt und Tritt alten Bekannten, während von Originalität herzlich wenig zu verspüren ist. Die Aufführung ließ selbstredend unter Dr. Kunwalds glänzender Leitung auch nicht das Geringste zu wünschen übrig.     Ausgezeichnet bewährte sich Orchester noch in zwei kleineren Aufgaben, [... Dvorak, Cherubini ... Julia Culp ...].     Das Programm wird wie üblich am heutigen Abend zur Wiederholung gelangen.\" (***).", "Letzte Änderung": "02.05.2023 22:05"}, {"ID": 191412095, "Datum": "9.12.1914, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Wiener Konzertvereinsorchester unter Ferdinand Löwe im 4. Sinfonie-Konzert des Wiener Konzert-Vereins um 19:30 im Großen Saal des Wiener Konzerthauses.\nVor der Pause stehen Werke von Mendelssohn (\"Hebriden\"-Ouvertüre) und Beethoven (4. Sinfonie) auf dem Programm.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191312095, "Datum": "9.12.1913, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Max von Hussarek-Heinlein (Minister für Kultus und Unterricht) an Propst Josef Sailer in St. Florian:\n     Die im Schreiben vom 1.12.1913 befürwortete Einberufung von Dr. Franz Pisecky in das Ministerium sei nicht aussichtsreich.\n     Zeitgleich mit Sailers Schreiben sei er eingeladen worden, in das Ehrenpräsidium des Bruckner-Denkmal-Projekt des Linzer Musikvereins einzutreten. Zuvor aber wolle er sich über das Projekt informieren (*).\n \nBesprechung des Konzerts vom 8.12.1013 mit dem Quintett in The Manchester Guardian Nr. 21011 auf S. 10:\n\"MISS EDITH ROBINSON'S QUARTETT CONCERTS.\n     In the production of unfamiliar chamber music Miss Robinson's Quartet concerts more than maintain their interest, and their value grows as chamber music becomes more and more neglected. It should hardly have been left for anyone to-day to produce for the first time in Manchester either the String Quintet of Bruckner or the solo cantata, \"Ich habe genug\" of Bach. In the quintet the extra viola part was taken by Mrs. Rawdon Briggs. The work is a maze of intricate melodies, whose relation to each other in controlling power or subordination it is by no means easy always to ascertain. In their artful intermingling and overlapping range they often, to the listener at a distance, conceal their individual beauty of outline. If the listener could sit in the midst with the players ranged round him, with the interwoven strains coming from all sides, he might perhaps appreciate to the full both their artifice and their beauty; as he is ordinarily placed the very wealth of the composer more or less defeat itself. It has been wisely said of Beethoven that if you play him in a bravura style, with comprehensive accentuation and grouping of the rapid notes, you miss his true energy. The saying is more or less true of every composer of the highest rank. In Bruckner, it seems true that however much like vain figuration his melodies may seem, they must always be sung, and that with a flexibility and energy that make full allowance for their greatly varying intervals, even in fairly rapid movement. One felt last night that there was often an attempt to conform passages to the style of figuration that might well have been treated more melodiously and energetically, and also that when the lower instruments assumed control they might well have done so in a more thorough-going and salient manner. The work has doubtless many practical defects in performance, even if everything that is possible were done for it. The slow movement was by far the most beautiful last night, and is, of course, admittedly one of the gems of Bruckner's writing. Here also we had some rich and daring 'cello playing by Miss Mary McCallagh [sic] and finely melodic viola playing of Mrs. Briggs. In the other movements there seems some inconsistency between the lightness and gaiety of the poetic ideas and the laboriousness of the workmanship. In Bruckner's most exalted moments he is generally to be recognised as sitting at the feet of somebody, and in the final ecstasy of the quick movements in this quartet [sic] there is each time more than a hint at the melodic and rhythmic flow of the Rhine Maidens' music.\n     The Bach cantata [... ausführlich hierzu ...]. The concert ended with a fine performance of the C minor Quartet of Brahms.\n     At the next concert Reger's Quintet for Pianoforte and Strings will be introduced.\n                                                S. L.\" (**).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 19:25"}, {"ID": 191112095, "Datum": "9.12.1911, Samstag", "Haupttext": "The Brooklyn Times (Times Union, Brooklyn, New York) gibt auf S. 8 in der Konzertankündigung für morgen auch das Programm für Donnerstag/Freitag [14./15.12.1911] mit der 5. Symphonie bekannt:\n\"                       MUSIC AND MUSICIANS\n[...]\n     The New York Philharmonic Society, under Josef Stransky, will give a popular concert at Carnegie Hall, to-morrow afternoon [... Solist Paolo Gallico und Programm ...]. Mme. Lillian Nordica will be the bright particular star of the regular Philharmonic Concerts of Thursday evening and Friday afternoon next. She will sing [...]. Another notable feature of Mr. Stransky's programme will be the first performance in New York of Bruckner's Symphony, No. 5, said to be a favorite work in this conductor's repertoire.  He was for some time a pupil of Bruckner at Vienna, and his interpretation of this symphony has won him especial commendation in foreign capitals. This programme includes also Beethoven's Overture, \"Leonore\" No 3.\" (*).\n \nÄhnlich schreibt The Evening World (New York) auf S. 9:\n\"    Josef Stransky announces [... morgen Eroica, Wanderer-Phantasie (mit Paolo Gallico) ...]. At the regular subscription concerts on Thursday evening and Friday afternoon Lillian Nordica will sing the immolation scene from \"Goetterdaemmerung,\" and Bruckner's fifth symphony will be played for the first time in New York.\" (**).\n \nNach dem Eindruck vom Debut-Konzert hält es der Kritiker des San Francisco Chronicle Nr. 147 auf S. 18 für möglich, auch Bruckner aufzuführen:\n\"     MUSICAL SOCIETY'S CONCERT A SUCCESS\n                                        [...]\n                     By HARVEY WICKHAM.\nTHE San Francisco Symphony Orchestra was baptized yesterday in the waters of unequivocal success. Its initial recital not only crowded the Cort Theater [... Bravos, Klatschen ... \"city redivivus\" [nach Erdbeben 1906?] ... Dank an Sponsoren ... Henry Hadley als Dirigent ...].\n                   HADLEY MAKES GOOD.\n     Conductor Hadley responded immediately to the magnetic currents which the appreciation of his patrons set up [... 65 Spieler ... über Hadleys Dirigierstil ...]. Later in the season we will doubtless have an opportunity of judging of his interpretative powers in programmes making greater demands upon the conductor's insight. But if he does anything like as well in Beethoven, Brahms, Schubert, and, say Mahler and Bruckner, as he did yesterday, he is certainly the man we want here.\n     [...].\n     [... über den Mut und die Konditionen, ein Orchester in San Francisco zu organisieren ... Besprechung des Konzerts ... nächstes Programm ... Namen der Orchestermitglieder (10, 10, 6, 6, 4; 3, 2, 2, 3; 5, 2, 3, 1; 3) ...]. The only woman in the orchestra is Mrs. Von Gizyeki, who plays the harp.\" (***).", "Letzte Änderung": "02.10.2025 16:51"}, {"ID": 191012095, "Datum": "9.12.1910, Freitag", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts [Anfang Dezember 1910, mit \"Germanenzug\" und \"Helgoland\"] im Breslauer General-Anzeiger.", "Letzte Änderung": "21.04.2023 10:41"}, {"ID": 190912095, "Datum": "9.12.1909, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Münchner Tonkünstler-Orchester unter Josef Reiter in Linz (*).\nAufführung der 7. Symphonie unter P. Prill in München (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190812095, "Datum": "9.12.1908, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Wilhelm Stenhammar (*).\nPostkarte von Friedrich Klose an Müller von Asow:\r\n    Einladung zu einer Opernaufführung [Bruckner erwähnt??] (**).\nIn einer Konzertbesprechung in The New York Times Nr. 18582 auf S. 10 wird Bruckner erwähnt:\r\n\"MAHLER'S SYMPHONY PLAYED.\r\n[...]\r\n     Gustav Mahler conducted the second of his concerts with the New York Symphony Orchestra last evening in Carnegie Hall, and made his programme consist solely of his own second symphony. [... Charakteristika der Musik ...].\r\n     The specifically musical inspiration of the work is of widely differing value. It would be too much to say that it is not sometimes reminiscent. There are broad and sweeping themes in the first movement that are full of character, but with all the breadth of the treatment there is often a failure to carry it out with a true symphonic development. There is something in it that reminds the listener of Bruckner's methods–and Mahler was a pupil of Bruckner–in vast extension and reputation.\r\n     The second movement [... Besprechung der einzelnen Sätze ... zur Instrumentation ... Aufführung nicht ganz fehlerfrei ...].\" [keine Signatur]. (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190612095, "Datum": "9.12.1906, Sonntag", "Haupttext": "Das Neue Wiener Journal Nr. 4718 berichtet auf S. 12f ausführlich vom Berliner Konzert des Wiener Männergesangvereins mit Helgoland am 8.12.1906 - anwesende Prominente, Konzertverlauf, ausverkaufte Philharmonie, anschließend Kommers bis tief in die Nacht, am 9.12.1906 nachmittags Empfang bei Kaiser Wilhelm, daher Rückfahrt um 8 Uhr abends im Frack (*).\n \nThe Sun Nr. 100 (New York) bringt auf S. 43 (= S. 10 des 3. Teils) einen Konzertrückblick, in dem die 7. Symphonie [Aufführung am 6.12.1906] nochmals besprochen wird:\n\"             NEW MUSIC OF ONE WEEK.\nNOVELTIES IN OPERA HOUSE AND CONCERT HALL.\n[...] Anton Bruckner, His E Major Symphony and His Near-Wagnerism.\n     The week just ended was one of the most noteworthy in the history of music in New York. [... Oper, Mr. Hammerstein ...]. Music pure and undefiled must be sought in the instrumental works, and perhaps for that reason the first consideration here ought to be awarded to the E major symphony of Anton Bruckner, revived at one of the concerts of the Boston Symphony Orchestra, or to the new violin concerto of Gustav Strube [siehe die Anmerkung]. But what the picturesque Mr. Finck calls \"Jumboism\" in music is bound to prevail. [... was groß ist, imponiert ... neu aufgeführte Werke ...erwähnt werden u.a.: Bellini (Puritani), Caruso, Pierné ...].\n     The performance of Bruckner's E major symphony by the Boston Symphony Orchestra on Thursday night was one of the most noteworthy achievements of this admirable organization. If there had previously been any fear under Dr. Muck it would lose any of that beauty of tone and nicety of balance which it displayed under Mr. Gericke it must have disappeared. One of the most delightful features of the playing of this orchestra has been the manner in which it has suceeeded [sic] in disguising ugliness. Mr. Gericke was able to make even Mr. Strauss's portentous personal conflict with fate in \"Ein Heldenleben\" sound like a prize debate between Princeton and Harvard. Muck accomplished something of the same nature with the stupendous ugliness of certain portions of Bruckner's symphony. From beginning to end there was tonal beauty in the performance. The disagreeable doses were cleverly sugar coated with well conceived gradations of force.\n     Such an interpretation, however, does not wholly disguise the existence of the ugly passages. It is conceded that a composer may write jarring discords when at the same time he shows us that they have reason for existence  In the Quarrel between Alberich and Mime and in the first part of the second act of \"Siegfried\" Wagner wrote music as ugly as music can be. Nevertheless we find that the scene demands just such treatment, and when all is said and done what the master has written is still undeniably music. It is not merely instrumental squawks nor vocal bleats.\n     Bruckner's apologists hold that his ugly points are unavoidable, that they come in the inevitable development, in the logical processes of his counterpoint. This is of course a specious fallacy. Counterpoint is strictly logical only when written in canonic form, which calls for rigorous imitation, interval by interval. Yet Bach contrived to write a goodly number of fugues without producing anything unbeautiful. Some of his fugues may be dull, but none of them is repulsive.\n     When a composer is writing counterpoint of the free sort employed by the modern symphonist  he can evade the so-called logical development of ugliness whenever he chooses so to do. [... über den Konflikt zwischen Kritikern und Unkonventionellen (s. \"Meistersinger\") ...].\n     Therefore wise critics, who have studied the history of music, hesitate before damning any music simply on the ground that it is ugly. What sounds ugly to-day will sound beautiful fifty years hence. But Bruckner's E major symphony has had twenty years of rest. In the meantime local music lovers have been trained to a taste for Tschaikowsky, Brahms and Richard Strauss, three composers differing greatly from one another in style and differing still more greatly from Beethoven and Mozart.     [... in Kenntnis anderer Novitäten braucht man nicht mehr immer ...] candy for dinner. And in spite of all this we still find at least two out of the four movements of this E major symphony dull, needlessly involved, bald in idea and tiresome in treatment.\n     With the old controversy between the devotees of Brahms and the admirers of Bruckner we New Yorkers have no concern. But it may be well to note in passing that Bruckner gets more credit from being a follower of Wagner then he deserves. He is not a Wagnerian composer in his method and artistic bent. He falls into occasional imitation of Wagner's melodies and harmonies, but he does not conceive melodic roots after the fashion of Wagner, nor does he copy the Bayreuth master in his method of developing them. An effect has been mistaken for a cause.\n     For example, there is a passage in the scherzo of the E major symphony which runs ridiculously close to the apprentice music in the first act of \"Die Meistersinger,\" but it occurs in a development of the movement. It is plainly a fortuitous imitation. Bruckner's germinal ideas, his themes, are not like Wagner's at all. His orchestration is not k´like Wagner's and his characteristic uglinesses are thousands of miles from the warring dissonances which Wagner uses for unmistakable purposes.     [... Brahms gelte manchen als Schüler Schumanns ...].\n     In a certain sense this is true, but he was much more a disciple of Beethoven and Bach. But when by the term disciple commentators intend to convey the notion that he was an imitator they write superficial and foolish criticism.  In the same way Bruckner gets credit for being a disciple of Wagner chiefly because he was an ardent adorer of that mighty genius.\n     Those who can find in the E major symphony anything characteristically Wagnerian in method must admit something of imagination into their reasoning. Bruckner's method of composition, except for its prolixity, is much more like that of Brahms than that of Wagner. But this is rank heresy and an excellent place to stop.\n                                          W. J. HENDERSON.\" (**).\n \nThe Evening Star Nr. 16877 (Washington, D. C.) erwähnt auf S. 55 (= S. 7 des 4. Teils) Bruckner im Bericht über die Musikabteilung der Library of Congress:\n\"MUSICAL TREASURES OF THE NATIONAL LIBRARY\nTHE basement of the Library of Congress contains as many treasures as the upper floors. On the north side of the building [... vor 12 Jahren noch keine Musikabteilung ... 450000 Nummern, u. a. 1200 Opernpartituren etc. ... Erwerb meist infolge des Copyrights, auch international ... Benutzerstatistik (9 Leser täglich) ... über die Opernpartituren (einige Beispiele) ...].\n     There are also recent accessions by modern composers, Liszt, Brahms, Bruckner, Franck Dvorak, d'Indy, Debussy and Richard Strauss.\n     Not a few rare pieces have been added to the collection of Americana. [... Beispiele ... Gesamtausgaben (Bach, Händel etc. ... leider zu wenig Manuskripte älterer Meister ...].\" (***).", "Letzte Änderung": "23.09.2025 15:35"}, {"ID": 190412095, "Datum": "9.12.1904, Freitag", "Haupttext": "Dresdener Erstaufführung der 7. Symphonie durch die Königliche musikalische Kapelle [unter Ernst Schuch] im 3. Sinfonie-Konzert der Serie A.", "Letzte Änderung": "02.01.2024 14:52"}, {"ID": 190312095, "Datum": "9.12.1903, Mittwoch [?]", "Haupttext": "[recte 6.12.1903?] Die Wochenschrift für Kunst und Musik berichtet auf S. 239f von der Aufführung der 9. Symphonie unter Löwes Leitung am 1.12.1903 (*).\n\nAuf S. 242 wird das Erscheinen des Klavierauszugs von Berlioz' \"Te deum\" gemeldet und auch auf Bruckners \"Te deum\" hingewiesen (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190212095, "Datum": "9.12.1902, Dienstag", "Haupttext": "Tschechische Erstaufführung der 7. Symphonie durch die Tschechische Philharmonie unter Oskar Nedbal in Prag.", "Letzte Änderung": "12.04.2024 22:07"}, {"ID": 190012095, "Datum": "9.12.1900, Sonntag [?]", "Haupttext": "Aufführung der d-Moll-Messe in der Wiener Hofkapelle.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189812095, "Datum": "9.12.1898, Freitag", "Haupttext": "Von der Aufführung der 2. Symphonie in Reichenberg (Anfang Dezember 1898) berichten\r\ndie Deutsche Zeitung (*)\r\nund das Wiener Tagblatt Nr. 339 auf S. 3 (**).", "Letzte Änderung": "11.12.2025 10:53"}, {"ID": 189712095, "Datum": "9.12.1897, Donnerstag", "Haupttext": "Das Deutsche Volksblatt Nr. 3210 weist auf S. 9 auf das Konzert vom 11.12.1897 mit dem \"Tafellied\" hin.", "Letzte Änderung": "01.09.2026 14:52"}, {"ID": 189612095, "Datum": "9.12.1896, Mittwoch", "Haupttext": "In einem Artikel der Ostdeutschen Rundschau Nr. 338 auf S. 2 wird mitgeteilt, daß die Schaffung eines Bruckner-Denkmals in Form eines Votivfensters in der Steyrer Stadtpfarrkirche vorgeschlagen wurde:\r\n\"              Tagesbericht.\r\n     Ein Denkmal für Anton Bruckner. Geleitet von dem Bestreben, das Andenken an den großen deutschen Tondichter Dr. Anton Bruckner und an seinen Aufenthalt in der Stadt Steyr dauernd und würdig zu ehren, erläßt ein aus Bürgern dieser Stadt gebildeter Ausschuß einen Aufruf zur Errichtung eines Bruckner=Denkmales. Die Anreger dieses Denkmales glauben ihre Absicht am besten zu erreichen durch Schaffung eines Votivfensters in der dortigen Stadtpfarrkirche in der Nähe des Chores, woselbst der Verewigte durch sein meisterhaftes Spiel so oft die Andächtigen erhob. Sollte die zur Herstellung eines solchen Votivfensters nöthige Summe, welche sich auf zirka 6000 fl. stellen würde, nicht aufgebracht werden können, so würde eine andere Form des Denkmals gewählt werden. Zur Durchführung dieser Idee werden alle Verehrer des verblichenen Meisters, insbesondere die musikalischen Vereine gebeten, sich mit einem entsprechenden Beitrage gütigst betheiligen zu wollen. Spenden nimmt Herr Franz Bayr [Bayer], Regenschori und Chormeister des Männergesangvereines \"Kränzchen\", entgegen.\" (*).\nAufführung der 4. Symphonie durch das Orchester des Deutschen Theaters unter Franz Schalk im 1. Philharmonischen Konzert in Prag (**); Solist beim Tschaikowsky-Konzert ist Ossip Gabrilowitsch (**a). Von Joh. Ev. Habert [oder: Josef Habert?] wird eine Suite für Orchester aufgeführt; außerdem erklingen Werke von Rubinstein, Weber, Chopin, Mendelssohn und Berlioz (**b). Die \"Erklärung\" im Programmheft stammt von Josef Schalk (**c).\nDie St. Florianer Liedertafel beschließt, fünf Kronen für das Bruckner-Denkmal in Steyr zu spenden (***).\nDas gestrige Münchner Konzert (mit »Christus factus est« [WAB 11] und »Virga Jesse«) wird in der Allgemeinen Zeitung Nr. 340 auf S. 2 des Abendblatts besprochen:\r\n\"      *  Der Porges'sche Chorverein gab gestern Abend 5 Uhr in der neuen Lucas=Kirche zum Besten der in Sendling zu errichtenden Kinderbewahranstalt ein Kirchen=Concert, in welchem das im gestrigen Morgenblatt veröffentlichte, vorzugsweise moderne Programm zur Aufführung gelangte. Die von Herrn Musikdirector Porges geleiteten Chöre und die von Hrn. Franz Reidl gespielten Orgelstücke waren von besonders schöner Wirkung. [... wunderbare Akustik ... elektrische Beleuchtung ... voll besetzt ... Porges] hat also seinen Verein nicht umsonst auf diesen neugeweihten Boden eingeführt.\" [keine Signatur] (°).\nIm Welser Anzeiger Nr. 50 wird auf S. 2 die Aufführung des »Germanenzug« am 5.12.1896 besprochen:\r\n\"                Oertliches.\r\n                               Wels, 8. December.\r\n     Männergesang=Verein Wels. Derselbe veranstaltete als erste statutenmäßige Aufführung in seinem fünfzigsten Vereinsjahre am 5. December l. J. in der städtischen Volksfesthalle einen Liedertafel=Abend, welcher sehr zahlreich besucht war. Das Programm war auch sehr hübsch zusammengestellt. [... Damenchor unter Musikdirektor Albrecht, Fanny von Benak (Klavier), Meyerbeer, Ambroise Thomas, Auguste von Bauer (Alt), Franz Abt, Franz Mair ...]. Der Verein gedachte nun auch in seiner Vortragsordnung des großen, erst unlängst verstorbenen Meisters Dr. A. Bruckner durch Vorführung dessen Chores \"Germanenzug\". Abgesehen von dem hierin vorkommenden äußerst schwierigen Soloquartette, welches die Herren Nadler, Kinninger, Stark und Wagner tadellos wiederzugeben verstanden, war die Kraft, Exactheit und Färbung zu bewundern, mit welchen dieser Chor, welcher doch größere Ansprüche an einen einzelnen Verein stellt, von unseren Sängern gebracht wurde. Herzlich gegönnt ist dem Verein der hiefür gezollte Beifall. [... Weinzierl, Gaudy, Bendel, Kirchl, Kammerlander, Schubert ...]\" (°°).\nDie Chronik der Liedertafel Mauthausen berichtet: \"[...] Am 9. December übersendete die Liedertafel den Betrag von 5 Gulden als Beitrag zum Bruckner-Denkmal. [...]“ (°°°).", "Letzte Änderung": "07.12.2025 11:44"}, {"ID": 189512095, "Datum": "9.12.1895, Montag", "Haupttext": "Das Dresdner Journal Nr. 286 macht auf S. 2159 auf die Aufführung der 8. Symphonie aufmerksam:\r\n\"     – Anläßlich der am 18. Dezember bevostehenden für Deutschland erstmaligen Aufführung von Bruckners Symphonie Nr. 8 (C-moll) im zweiten Nicodé=Konzert wird das Orchester besonders verstärkt werden; außer der dreifachen Besetzung der Holzbläser gelangen 8 Hörner und die Wagnerschen \"Nibelungen\"=Instrumente (2 Tenor=, 2 Baßtuben und eine Contrabaßtuba) zur Verwendung. Die letzteren hat der \"Berliner Wagner=Verein\" für diese Aufführung zur Verfügung gestellt.\"", "Letzte Änderung": "16.04.2024 15:49"}, {"ID": 189412095, "Datum": "9.12.1894, Sonntag", "Haupttext": "Bruckner empfängt die Sterbesakramente (*).\nBesprechung (signiert »E. B.«) der 2. Symphonie [am 25.11.1894] in der französischen Zeitschrift »Guide musical« (**).\nDas Grazer Tagblatt Nr. 339 meldet auf S. 17:\r\n\"     Wien, 8. December. Das Befinden des Componisten Anton Bruckner, der seit längerer Zeit leidend ist, hat sich in den letzten Tagen sehr besorgniserregend gestaltet.\" (***).\n(3. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Dvoraks Karneval-Ouvertüre und Werken von Berlioz, Goldmark und Schumann (1. Sinfonie) (°)).", "Letzte Änderung": "22.01.2024 15:10"}, {"ID": 189212095, "Datum": "9.12.1892, Freitag", "Haupttext": "Brief Franz Schalks an Josef Schalk:\r\n     Wünscht die drei Sätze der 5. Symphonie [zurückzuhaben?] (*).\n\"Het nieuws van den dag\" Nr. 7013 (Amsterdam) weisen auf S. 3 auf das Chorkonzert vom 11.12.1892 hin:\n\"            Stadsnieuws.\r\n[...]\r\n     Op het programma der uitvoering van het klein koor à Capella, onder leiding van den Heer Ant. Averkamp, welke aanstaanden Zondagmiddag in de Ronde Luthersche Kerk, op het Singel, wordt gegeven, worden niet alleen werken van oude meesters ten gehoore gebracht, maar ook van Mendelssohn, Brahms en Bruckner.\n     Onder de aangekondigde werken uit de oude Hollandsche school mag vooral de aandacht gevestigd worden op den schoonen 8 stemmigen Psalm 150 van Sweelinck.\" (**).", "Letzte Änderung": "06.02.2025 13:01"}, {"ID": 189112095, "Datum": "9.12.1891, Mittwoch", "Haupttext": "Brief Wolzogens an Bruckner:\r\n    Gratuliert anläßlich des Ehrenkommerses zur Ehrendoktorwürde. Bedauert, nicht zu den Aufführungen (insbesondere des »Te deum«) nach Wien kommen zu können. Beiliegend das Büchlein über Wagner [siehe die Anmerkung], das aus verschiedenen, auch in Wien gehaltenen Vorträgen [vgl. z.B. 13.4.1883] entstanden sei und auf S. 28f auch Bruckners Bericht über seine Beziehung zu Wagner [vgl. 11.2.1891 und Ende Februar 1891] enthalte (*).\nNochmalige Ankündigung des Festcommerses für den 11.12.1891 im Deutschen Volksblatt Nr. 1052 auf S. 2:\r\n\"          Von unserem \"Akademischen\".\r\n     [... auf S. 1f Bericht über eine Veranstaltung des WAGV im Sofiensaal ...]\r\n                    * * *\r\n      Uebermorgen, Freitag, den 11. d. M., findet in denselben Räumlichkeiten der vom Akademischen Gesangvereine dem Meister der Tonkunst, Dr. Anton Bruckner, anläßlich seiner Ernennung zum Ehrendoctor veranstaltete Bruckner=Commers statt, wofür sich in Vereins= wie in Kunstkreisen überhaupt, ein überaus reges Interesse kundgibt. Eintrittskarten werden, soweit es die Raumverhältnisse des Saales gestatten, unentgeltlich in der Vereinskanzlei ausgefolgt, und rathen wir, bei dem Umstande, als sich diese Feier zu einer großartigen Kundgebung für den Meister gestalten dürfte, Jedermann, der daran theilzunehmen beabsichtigt, sich rechtzeitig in den Besitz einer Eintrittslegitimation zu setzen.\" (**).\n[oder 16.12.1891?] Treffen Bruckners mit Frl. Pagl (***).\nErste Informationen zum Mai-Fesival (mit dem \"Te deum\" am 26.5.1892] bietet The Cincinnati Enquirer Nr. 343 auf S. 4 in der 8. Spalte:\r\n\"          THE MAY FESTIVAL.\r\nLloyd Engaged and the Programme Partially Agreed Upon.\r\n     At last night's meeting of the May Festival Association the celebrated English tenor, Edward Lloyd, who made such a hit here two years ago, was engaged to sing in the coming Festival.\r\n     The programme, as far as agreed upon last night, includes \"Paulus.\" of Mendelssohn; Dvorak's Requiem, Bach's Christmas Oratorio and Bruckner's Te Deum.\r\n     It was reported that 1.000 seats had been already subscribed for.\r\n     Prof. Theodore Thomas will not be here before the general rehearsal, and in the mean time Prof. Blumenschein, of Dayton, will conduct the rehearsals. The chorus is pronounced in excellent condition.\" (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189012095, "Datum": "9.12.1890, Dienstag", "Haupttext": "Nochmalige Ankündigung der 4. Symphonie im morgigen Konzert in der Allgemeinen Zeitung München Nr. 341, zweites Morgenblatt, S. 8 (Inserat):\r\n   \"[...] II. Abtheilung. 4) Vierte (romantische) Sinfonie Es dur von Anton Bruckner (zum ersten Male).\r\n   Anfang 7 Uhr. - Ende 9 Uhr.   (17896)\"", "Letzte Änderung": "05.12.2025 16:30"}, {"ID": 188912095, "Datum": "9.12.1889, Montag", "Haupttext": "Brief Josef Schalks an Franz Schalk:\r\n   Sein früher so getrübtes Verhältnis zu Bruckner sei inniger als zuvor. Bruckner, der auch viel von Franz spreche, arbeite meist bis 10 Uhr abends [an der 8. Symphonie] und sei guten Mutes. Sie seien jeden Freitag (oft mit Hirschlein [Richard Hirsch]) bei Kühfuß. Franz solle doch auch wegen Bruckner, der »einzigen, letzten Riesengestalt unserer Kunstgeschichte«, möglichst an Weihnachten nach Wien kommen (*).\nCarl Speisers Mitschrift der Universitätsvorlesung (**).", "Letzte Änderung": "21.08.2025 18:12"}, {"ID": 188812095, "Datum": "9.12.1888, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des Vokalquartetts »Du bist wie eine Blume« [WAB 64] durch den »Sängerbund« bei dessen 31. Gründungsfestkonzert im landschaftlichen Redoutensaal in Linz (*).\r\nSolisten: Marie Spängler, Marianne Schütze, Ludwig Haslinger, Franz Haslinger. Die Chornummern dirigiert Schreyer (*a).\n(3. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Haydn, Grieg (Holberg) und Beethoven (4. Sinfonie) (**)).", "Letzte Änderung": "13.12.2024 14:50"}, {"ID": 188712095, "Datum": "9.12.1887, Freitag", "Haupttext": "Probenbeginn zur Münchner Aufführung der 4. Symphonie geplant.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188612095, "Datum": "9.12.1886, Donnerstag", "Haupttext": "Das Musikalische Wochenblatt Nr. 50 schreibt auf S. 624 über Konzertprojekte in New York:\n          \"Vermischte Mittheilungen und Notizen. \n\n      * Hr. Anton Seidl wird in Steinway Hall in New-York drei Orchesterconcerte geben, deren erstes am 18. Dec. stattfinden soll. Als Solisten werden die HH. Albert Niemann, Rafael Joseffy und Musin und die Damen Lilli Lehmann und Seidl-Krauss genannt. Unter den Novitäten ist A. Bruckner's \"Te deum\" zu nennen.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188512095, "Datum": "9.12.1885, Mittwoch", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »9. Dez. Nägel an Füßen u Händen abgeschnitten.« (*).\n\nNotiz »Mittw 9. Dez.« [Privatunterricht?] und »9. [Dez.]« (**).\n\n\nDie Dresdner Nachrichten Nr. 343 kündigen auf S. 3 die Aufführung der 3. Symphonie am 11.12.1885 an: \"     † Nächsten Freitag, den 11. d., führt die Kgl. Kapelle in ihrem dritten Sinfoniekonzerte, welches wieder von Herrn Hofkapellmeister Schuch dirigirt wird, zum ersten Male die D-moll=Sinfonie von dem Wiener Komponisten A. Bruckner vor. Dieses Werk, die siebente Sinfonie [sic] Bruckner's, hat nach erfolgreichen Aufführungen den Namen des Autors erst in weiteren Kreisen bekannt gemacht, nachdem er vorher mit seinen Tondichtungen wenig Beachtung gefunden hatte.\" (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188412095, "Datum": "9.12.1884, Dienstag", "Haupttext": "Bruckners Orgelspiel bei den Trauerfeierlichkeiten für Rudigier [3.12.1884] wird auch in der Innviertler Volkszeitung Nr. 49 auf S. 3 erwähnt [den Text vom 4./6.12.1884 wörtlich zitierend]: »[...] Erwähnung verdient noch, daß die Orgel von unserem berühmten Meister Anton Bruckner gespielt wurde, der in dieser Nacht von Wien herbeigeeilt war, um seinen Bischof, der ihn sehr hoch schätzte, noch zu sehen. [...]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188312095, "Datum": "(9.12.1883, Sonntag)", "Haupttext": "In einem von Kretschmann geleiteten Konzert im Ehrbar-Saal wird u.a. Dvoraks Serenade gespielt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188112095, "Datum": "9.12.1881, Freitag", "Haupttext": "Bruckner besucht das Leichenschauhaus der Polizei.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187812095, "Datum": "9.12.1878, Montag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Tappert:\r\n   Wiederholt seine Bitte vom 9.10.1878; Partitur und Stimmen der 2. und 3. Symphonie seien für Berlin reserviert trotz Rubinsteins Anfrage für Moskau etc. Bilse werde die alten Noten wohl nicht zurücksenden. Die 4. Symphonie sei jetzt ganz fertig, die Stimmen noch nicht geschrieben. Auf Anregung Hellmesbergers schreibe er zur Zeit an einem Streichquintett. Liszt habe sich bei Hohenlohe und in Rom lobend über die 5. Symphonie geäußert.", "Letzte Änderung": "20.02.2023 11:14"}, {"ID": 187712095, "Datum": "(9.12.1877, Sonntag)", "Haupttext": "3. Philharmonisches Konzert. Statt der 2. Sinfonie werden von Brahms vier Lieder uraufgeführt (Gustav Walter und Julius Epstein als Ausführende) (*), außerdem (unter Hans Richter) Werke von Beethoven, H. Reinhold und Schumann (3. Sinfonie) (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187612095, "Datum": "9.12.1876, Samstag", "Haupttext": "Bis zum 22.12.1876 trägt Bruckner seine Gebetsaufzeichnungen in den aktuellen Kalender ein (nicht erst ab 11.12.1876).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187012095, "Datum": "(9.12.1870, Freitag)", "Haupttext": "Vortragsabend der Wiener Konservatoriums.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186512095, "Datum": "9.12.1865, Samstag", "Haupttext": "In einem Artikel über den Domchor und eine neue Messe von Dorn in den Christlichen Kunstblättern Nr. 12, S. 50, wird auch Bruckners d-Moll-Messe erwähnt: \n     \n»Domchor. Das Repertoire unseres Domchores ist ein den Besuchern dieses Gotteshauses sehr bekanntes, aber es ist kein unabänderliches. Vielmehr ist die Bereitwilligkeit, mit welcher neue Tonwerke zur Aufführung gebracht werden, aller Anerkennung werth. So wurde neulich eine Messe vom hiesigen Theaterkapellmeister Dorn einstudiert und producirt. Ein großes Werk, welches viel Schönes und noch mehr Künstliches in sich birgt. Ohne bedeutende Begabung in Verbindung mit fleißigem Studium kommt eine solche Tondichtung nicht zu Stande. Dorn hat sich auch R. Wagner und Liszt zu Vorbildern genommen, und man muß gestehen, daß er ihren Stil (oder Manier?) nachzuahmen versteht. In's Einzelne können wir, da wir die Partitur nicht sahen, uns nicht einlassen. Es dürften die durch Schönheit hervorragenden Partien den vergriffenen jedenfalls das Gleichgewicht halten. Das Alles sagen wir vom allgemein musikalischen Standpunkte. Dabei halten wir aber, uns speziell auf den kirchenmusikalischen Standpunkt stellend, unsere Ueberzeugung aufrecht, daß dieser jüngste Stil unter allen am wenigsten kirchlicher Stil sei und sein könne. Das ist unsere aufrichtigste und feste Ueberzeugung; und dennoch freuten wir uns über die Aufführung der Bruckner'schen und jetzt der Dorn'schen Messe. Warum? Einmal schon, weil bei solcher Gelegenheit bessere Kräfte zusammenzuwirken pflegen, dann aber hauptsächlich deßhalb, weil die genannten Tonwerke geistvoll komponirt sind und wirklich auf der Höhe der Zeit stehen. Um des Werthes willen, den sie in sich tragen, kann man die Fehler des Stiles leichter übertragen. Auf der anderen Seite ist nichts unerträglicher, als die langweilige Seichtigkeit gewisser Kompositeure, die ihr Unvermögen mit dem Anscheine von Kirchlichkeit zu bemänteln suchen, und die Schablonmäßigkeit anderer, die selbst ohne Erfindung und Originalität nur in der musikalischen Mache eine bedeutende Fertigkeit sich eigen gemacht haben.\n\n     Die zweite Produktion am Domchor, deren wir erwähnen müssen, ist die der Cherubini=Messe zum Cäciliafeste [22.11.1865]. Man hätte für diesen Tag kaum besser wählen können. Die genannte Messe nimmt eine hohe Stufe unter den musikalischen Schöpfungen ein und wird von vielen geradezu für epochemachend gehalten.\n\n     Die Aufführung war jedesmal sehr gelungen.« [keine Signatur; verantwortlicher Redakteur Dr. F. Waldeck].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186412095, "Datum": "9.12.1864, Freitag", "Haupttext": "Ankündigung des Konzerts vom 18.12.1864 (Wiederholung der d-moll-Messe) im Linzer Abendboten Nr. 281 auf S. 2:\r\n   »- Eine Gesellschaft von Musikfreunden veranstaltet auf vielseitigen Wunsch Sonntag, den 18. d. M., Nachmittags um 5 Uhr im Redoutensaale ein Concert spirituel, worin unter Mitwirkung zahlreicher Künstler und Dilettanten und unter der Direktion A. Bruckner's dessen große Messe, welche jüngst bei ihrer ersten Aufführung so großes und gerechtes Aufsehen erregte, zur Wiederholung gebracht wird. Vormerkung zu Sperrsitzen à 1 fl. werden in den Buchhandlungen der Herren Fink und Danner angenommen.«", "Letzte Änderung": "22.09.2024 12:54"}, {"ID": 186012095, "Datum": "9.12.1860, Sonntag (2. Advent)", "Haupttext": "Brief Bruckners an Rudolf Weinwurm:\r\n   Dankt für Kondolenzschreiben; Kaan habe ihm das Geld noch nicht geschickt; Scharringer (Kaans Vermieter) sei sehr ungeduldig.", "Letzte Änderung": "25.10.2024 22:15"}, {"ID": 185512095, "Datum": "9.12.1855, Sonntag", "Haupttext": "Äußerung der Staatsbuchhaltung auf den Antrag der Vogtei an die Statthalterei vom 14.11.1855: Die Zahlungen für den Organistendienst seien anteilig bis zum 9.11.1855 an die Verlassenschaftsmasse des Wenzel Pranghofer und ab dem 10.11.1855 an Bruckner zu leisten. Unterschriften von Ziegler, Petermandl und [?] Wakonig.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 202501095, "Datum": "9.1.2025, Donnerstag", "Haupttext": "Eine Veranstaltung in der Österreichischen Gesellschaft für Musik in Wien bietet einen Rückblick auf das Bruckner-Jahr 2024:\r\nCD-Produktionen (Markus Poschner, Remy Ballot),\r\nProjekte in Oberösterreich (Norbert Trawöger),\r\nPublikationen (Diergarten, Petermayr/Weidinger, Elisabeth Maier, Rüdiger Görner, Trawöger, Erland Maria Freudenthaler, Christian Schacherreiter, Florian Sedmak),\r\nTheaterstück \"Bruckners Affe\" von Karin Peschka,\r\nWerkverzeichnis Anton Bruckner (Robert Klugseder),\r\nSymposien (Vortragszyklus in Wien, Symposion in Wien, Brucknertage St. Florian, Symposion in Linz \"Der Mensch Bruckner\", \"Anton Bruckner und die Steiermark\" in Graz),\r\nVeranstaltungen in Oberösterrich und Wien um den 4. September und am 11.10.2024,\r\nFilm \"Anton Bruckner. Das rätselhafte Genie\" von Thomas Macho, Michael Dangl und Marie König),\r\nORF-Produktion \"Hearst Bruckner\",\r\nAusstellungen in St. Florian (\"Wie alles begann\"), Steyr (\"UN#ERHÖRT, dieser Bruckner!\"), Linz (\"It's me. Toni. Eine Suche nach der Identität Anton Bruckners\"), Enns (\"Leopold von Zenetti. Der Lehrer Anton Bruckners und die Biedermeierzeit in Enns\"), Graupa (\"Fluch und Segen einer Widmung. Anton Bruckner und Richard Wagner\") und Wien (\"Anton Bruckner. Der fromme Revolutionär\").", "Letzte Änderung": "01.08.2026 17:13"}, {"ID": 199201095, "Datum": "9.1.1992, Donnerstag", "Haupttext": "Vortrag von John A. Phillips über das Finale der 9. Symphonie an der Hochschule für Musik in Würzburg.\nAm 10.1.1992 erscheint darüber ein Artikel von Otto Schmidt-Rosenberger \"Eine sensationelle Rekonstruktion. John A. Phillips sprach über seine Arbeit an dem Finale von Bruckners 9. Symphonie\" im Volksblatt/Volkszeitung (Würzburg).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197201095, "Datum": "9.1.1972, Sonntag", "Haupttext": "Festliche Akademie der Liedertafel Kirchdorf in der Arbeiterkammer anlässlich des 120-jährigen Bestehens. Aufführung des Chors \"Sternschnuppen\" [WAB 85] und zum Schluss Singen des \"Bruckner-Mottos\".", "Letzte Änderung": "01.09.2025 21:20"}, {"ID": 196101095, "Datum": "9.1.1961, Montag", "Haupttext": "Brief von Franz Linninger (St. Florian) an den Landeskonservator [Dr. Norbert Wibiral]: \n\n     Es bestehe tatsächlich eine Stiftung für das Grab Bruckners. Beiliegend eine Abschrift des Kodizills, die er für die Veröffentlichung im Linzer Volksblatt vorbereitet habe. \n\n     Beilage: Typoskript \"Anton Bruckners Testament\". Im Linzer Volksblatt vom 5.1.1961 war die Rede von einer Restaurierung oder Neuanfertigung von Bruckners Sarkophag. Erwähnt das Geschehen vom 22.3.1894, den Brief vom 19.9.1894 [recte 9.9.1894] und das Kodizill vom 25.9.1894. Wortlaut der betreffenden Passage. Von der Stiftung von 1000.- für das Grab seien die benötigten 167 fl 41 kr auf einem Sparbuch deponiert. Laut Testament sei man also zur Instandhaltung des Sarges verpflichtet.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195301095, "Datum": "9.1.1953, Freitag", "Haupttext": "Brief von Norbert Furreg an Theodor Bernhard Rehmann:\r\n      Nach ihrer gemeinsamen Besprechung mit dem Kardinal [in Wien?] habe ihn nun dessen Sekretär Dr. Moser angerufen. Die von Max Auer gewünschte Befürwortung der Werke [9. Symphonie als sakrales Werk, Aufnahme der e-Moll-Messe in die römische Liturgie] habe keine Erfolgsaussicht. Man solle bei den weiteren in Köln und Paris geplanten Gesuchen nicht das Werk, sondern den tiefreligösen Menschen Bruckner in den Vordergrund stellen.", "Letzte Änderung": "04.11.2025 14:10"}, {"ID": 193901095, "Datum": "9.1.1939, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie (Originalfassung) durch die Sudetendeutsche Philharmonie (hervorgegangen aus dem ehemaligen Prager Theaterorchester) unter Fritz Klener im Stadttheater in Reichenberg im ersten öffentlichen Konzert des Orchesters. Schirmherr des Konzerts ist \"Gauleiter und Reichskommissar Konrad Heinlein\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193601095, "Datum": "9.1.1936, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie unter Hermann Abendroth im 10. Abonnementkonzert des Leipziger Gewandhauses.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193401095, "Datum": "9.1.1934, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie (Urfassung) durch das Gürzenich-Orchester unter Hermann Abendroth im 10. Gürzenich-Konzert in Köln.\r\nSolist im 2. Klavierkonzert von Brahms ist Alfred Hoehn.", "Letzte Änderung": "28.12.2024 23:32"}, {"ID": 193301095, "Datum": "9.1.1933, Montag", "Haupttext": "Kritik von Herman Rutters im Algemeen Handelsblad über eine Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter van Beinum (*).\nErste öffentliche Aufführung der Originalfassung der 9. Symphonie unter Hausegger in München (**).", "Letzte Änderung": "02.05.2023 22:42"}, {"ID": 193201095, "Datum": "9.1.1932, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Ernst Schwanzara »Neue Bruckner-Forschungen. Die Vorfahren stammen aus Niederösterreich« im Neuen Wiener Tagblatt.", "Letzte Änderung": "03.11.2025 14:27"}, {"ID": 193101095, "Datum": "9.1.1931, Freitag", "Haupttext": "The Lafayette Journal and Courier Nr. 8 (Lafayette, Indiana) kündigt auf S. 8 die Kirchenmusik vom 11.1.1931 an, darunter den Chor \"O Lord Most Holy\" [= \"Ave Maria\" WAB 6] (*).\nRadio Wien bringt um 17:30 Uhr einen halbstündigen Vortrag von Ernst Decsey \"Anton Bruckner als Symphoniker\" (**).", "Letzte Änderung": "19.09.2026 10:13"}, {"ID": 193001095, "Datum": "9.1.1930, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Hermann Abendroth im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solist in Liszts A-Dur-Klavierkonzert ist Emil George Konrad Sauer (*).\nDie Aufführung der 9. Symphonie (zuvor: Mendelssohns Violinkonzert) [in Köln?] wird ab 21:00 Uhr vom Rundfunksender Langenberg (angeschlossen: Köln, Münster und Aachen) übertragen (**).", "Letzte Änderung": "18.09.2026 13:00"}, {"ID": 192901095, "Datum": "9.1.1929, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Leopold Reichwein im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Solistin in \"Les nuits d'été\" von Hector Berlioz ist die Altistin Rosette Anday (*).\r\nDas Konzert wird ab 19:30 Uhr vom Wiener Rundfunk übertragen (**).", "Letzte Änderung": "30.08.2025 16:04"}, {"ID": 192701095, "Datum": "9.1.1927, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des \"Ave Maria\" [WAB 6] in der Textfassung \"O Lord Most Holy\" beim Morgengottesdienst in der St. Paul's Lutheran Church in York (Pennsylvania) (*).\n \nAnkündigung des Konzerts vom 13./14.1.1927 mit der 4. Symphonie in The Los Angeles Times auf S. 70 (= S. 30 des 3. Teils) (**).", "Letzte Änderung": "26.09.2025 14:03"}, {"ID": 192601095, "Datum": "9.1.1926, Samstag", "Haupttext": "The Marshfield Daily News Nr. 259 (Marshfield News-Herald, Marshfield, Wisconsin) bringt auf S. 6 den Artikel über Jazz, in dem der Musiker Manoly als Bruckner-Schüler bezeichnet wird (inhaltlich identisch mit dem Text vom 31.12.1925):\n\"VETERAN MUSICIAN SEES SYMPHONIC JAZZ AS FAD\n\n[...] nothing but a fad [...].\n     So believes L. E. Manoly, who once played under Richard Wagner [...]. What was jazz to a man who had studied under Gustav Mahler and Anton Bruckner and played not only under Wagner and Brahms but most of the world's other great conductors during the past half century?\n     [...]\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192401095, "Datum": "9.1.1924, Mittwoch", "Haupttext": "Hinweis auf das heutige Konzert in der Österreichischen Volkszeitung Nr. 9 auf S. 7 (*).\n\n\nAufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Ferdinand Löwe im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Solist in Robert Schumanns Konzertstück op. 92 ist Friedrich Wührer (**).\nAußerdem erklingen  die Romantische Ouvertüre von Ludwig Thuille und Richard Wagners \"Faust\"-Ouvertüre (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192101095, "Datum": "9.1.1921, Sonntag", "Haupttext": "Hinweis auf das heutige Konzert in der Österreichischen Volkszeitung Nr. 8 auf S. 6 (*)\nund im Neuen Wiener Tagblatt Nr. 8 auf S. 12 (**).\n \nAufführung der 1. Symphonie durch das Wiener Symphonieorchester unter Anton Konrath in einem volkstümlichen Symphoniekonzert um 16 Uhr im großen Musikvereinssaal. Solistin in Beethovens 4. Klavierkonzert ist Julia Goldner-Elbogen (***).", "Letzte Änderung": "17.10.2024 19:59"}, {"ID": 191701095, "Datum": "9.1.1917, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Gürzenich-Orchester unter Hermann Abendroth im 6. Gürzenich-Konzert in Köln.\nSolistin in Schumanns Klavierkonzert ist Therese Pott (*).\n \nAnkündigung der 4. Symphonie für den 11.1.1917 im Unterhaltungsblatt des Vorwärts Nr. 6 (Beilage zum \"Vorwärts\" Berliner Volksblatt Nr. 8) auf S. 1 (**).", "Letzte Änderung": "27.07.2026 10:50"}, {"ID": 191401095, "Datum": "9.1.1914, Freitag", "Haupttext": "Die Fränkische Zeitung (Ansbach) berichtet von der Aufführung der 3. Symphonie [am 5.1.1914]:\r\n„Der Konzertverein hat sein drittes Vereinsjahr mit einem Konzert der Meininger Hofkapelle unter Leitung des Generalmusikdirektors Dr. Max Reger eröffnet und man kann wohl sagen, mit schönem, großem Erfolg eröffnet. Über 700 Zuhörer, darunter zahlreiche auswärtige Besucher, auch Freunde und Verehrer des Meisters aus Nürnberg, wo das Orchester tags zuvor konzertiert hatte, füllten den Saal und Galerie des Onoldiasaales, um das künstlerische Ereignis eines erstklassigen Orchesterkonzerts zu genießen. Das Interesse des Abends konzentrierte sich naturgemäß auf die Schöpfung Regers und auf die große Bruckner-Symphonie. [... über die Romantische Suite op. 125, ein „Prachtwerk echter Stimmungsmusik“ ... über Regers Entwicklung ...] das musikalische Genie in Reger bietet volle Gewähr, daß sich der junge und der neue Reger zu einer Harmonie vereinen, die uns noch die herrlichsten Schöpfungen erwarten läßt. Die Oberon-Ouverture [...]. Den Schluß des Abends bildete die 3. Bruckner-Symphonie in D-moll, ein gewaltiges Werk, dessen Verständnis ein tieferes Eingehen auf die eigenartige Stellung Bruckners in der Musikgeschichte verlangt, der das gewaltige Problem einer Nach-Wagnerschen Symphonie zu lösen hatte. Es war für die meisten Zuhörer musikalisches Neuland. Aber Reger und mit ihm Ferdinand Löwe bemühten sich, den vielfach noch unbekannten Meister dem deutschen Publikum näher zu bringen. Wenn zwei solche Dirigenten Fürsprecher sind, dann wird die Gefolgschaft nicht ausbleiben. Aber auch dem musikalisch nicht Eingeweihten konnten in der hiesigen Aufführung die zahlreichen musikalischen Schönheiten des Werkes nicht entgehen. Ich erinnere an das prachtvolle Adagio und an den pompösen Schlußsatz, der wie mir Reger erzählte, eine eigenartige Geschichte hat. Er verdankt seine Entstehung einem Spaziergang Bruckners in den Straßen Wiens, wobei ihm gleichzeitig die mächtigen Klänge eines Chorals mit den zierlichen Weisen einer Gavotte ans Ohr drangen. [siehe die Anmerkung]\r\n    Bruckner hat dies reizvolle musikalische Problem mit seiner ganzen Eigenart uns wiedergegeben, die thematische Vereinigung beider „Motive“ ist ihm aber vielleicht doch nicht ganz geglückt. Die Wiedergabe des Werkes, das enorme Anforderungen an Dirigenten und Orchester stellt, war glänzend; das Orchester war durchwegs vortrefflich und bis ins feinste Detail seinem großen Führer würdig. Das Publikum? Es hätte meiner Ansicht nach für die vollendete Wiedergabe der Symphonie dankbarer sein dürfen. Das Garderobefieber ist aber leider im hiesigen Konzertsaal noch nicht ganz verschwunden. Wollen wir das Beste für die Zukunft hoffen, denn es stört manche schöne Schlußstimmung.“ [keine Signatur]", "Letzte Änderung": "31.07.2026 07:15"}, {"ID": 191301095, "Datum": "9.1.1913, Donnerstag", "Haupttext": "Holländische Erstaufführung der 2. Symphonie durch das Concertgebouworkest unter Mengelberg in Amsterdam (*).\n\nDas Programmheft bringt keine Erläuterung, sondern nur ein Bruckner-Portrait (*a).\n\n\nBrief von Theodor Hueber an Propst Josef Sailer: \n\n     Dankt für Mitteilung zum Testament von Ignaz Bruckner und für die gastliche Aufnahme im Stift [anlässlich der Beisetzung am 7.1.1913?]. Grüße auch von seinen Brüdern [Anton Hueber, Gustav Hueber] (**).\n\n\nAufführung der 5. Symphonie durch das Wiener Tonkünstler-Orchester unter Oskar Nedbal im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solist in Liszts \"Totentanz\" ist Bernhard Stavenhagen (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191101095, "Datum": "9.1.1911, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Orchester des Konzertvereins unter Löwe in München (Bruckner-Zyklus) im 6. Abonnementskonzert (*).\nBesprechung der 7. Symphonie durch E. Bienenfeld im Neuen Wiener Journal (**).", "Letzte Änderung": "06.09.2024 06:56"}, {"ID": 190901095, "Datum": "9.1.1909, Samstag", "Haupttext": "Besprechung des gestrigen Konzerts in The Chicago Tribune Nr. 8 auf S. 8:\n\"Thomas Orchestra.\n     The Thomas orchestra devoted itself to the annual Theodore Thomas memorial yesterday, last Monday having been the forth anniversary of the passing of the eminent conductor. [...]\n     [... die einzelnen Werke (Bach/Abert, Brahms 1. (Lob für Mr. Stock!)) ...].\n     Following the intermission came the novelty of the afternoon–and the tedium. A \"Prelude and Double Fugue on a Theme by Bruckner for organ, four trumpets, and four trombones,\" by Friedrich Klose, had been listed for its first performance in America. It is a composition written in the involved and laborious contrapuntal manner that many modern German composers for the organ consider the only worthy way in which to write for that instrument–music that is little other than musical mathematics and which looks on paper far better than it sounds on the organ. The audience yesterday sat and endured, rustling about, fixing furs and ribbons, reading programs, wondering which side of the organ was to tootle next, and hoping that finally the four trumpets and four trombones would come in and do somethong. They finally came, and then the preformance picked up a bit and soon ended. Applause for Mr. Middelschulte was in oeder, and was accorded until he again mounted the golden stairs that lead organ-loftward.Then he and the orchestra had a go at the first movement of the Handel Concerto, which at least had life in it and therefore seemed better than the Klose number.\n     Part of the ineffectiveness of the novelty must be laid at the door of the soloist. [... zwar nicht für Schwächen der Orgel verantwortlich, aber: rhythmische Schwankungen, Nervosität, Leistung seit Jahren abnehmend (unsicher, Tempo- und Rhythmusunsicherheiten), Probleme sogar bei der Händel-Zugabe ... bessere Organisten verfügbar! ...].\n     Following the Klose number was given the Strauss \"Death and Transfiguration\" [... rühmenswert ...].     The same program tonight commencing at 8:15 o'clock.     W. L. HUBBARD.\" (*).\n\n\n\nAmerikanische Erstaufführung von Friedrich Kloses Präludium und Doppelfuge über ein Thema von Anton Bruckner mit Wilhelm Middelschulte und Mitgliedern des Chicago Symphony Orchestras unter Frederick Stock in der Orchestra Hall in Chicago. In diesem dem Andenken an Theodor Thomas gewidmeten Konzert erklingen außerdem Werke von J. S. Bach/Abert, Brahms (erste Symphonie) und Richard Strauss (\"Tod und Verklärung\") [Wiederholung der öffentlichen Generalprobe vom 8.1.1909] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190801095, "Datum": "9.1.1908, Donnerstag", "Haupttext": "Besprechung der 7. Symphonie (am 17.12.1907) durch Theodor Helm (»Musikbrief Wien«) im Musikalischen Wochenblatt/Neue Zeitschrift für Musik, S. 37.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190701095, "Datum": "9.1.1907, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie in Crimmitschau.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190601095, "Datum": "9.1.1906, Dienstag", "Haupttext": "Mehrere Zeitungen bringen nochmals einen Hinweis auf das heutige Konzert: \nDeutsche Zeitung (*), \nÖsterreichische Volkszeitung Nr. 8 auf S. 7 (**) \n\nund \"Die Zeit\" Nr. 1181 auf S. 3 (***).\n\n\nAufführung der 7. Symphonie durch das Konzertvereins-Orchester unter Ferdinand Löwe im Großen Musikvereinssaal in Wien (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190301095, "Datum": "9.1.1903, Freitag", "Haupttext": "Brief Theodor Helms an Felix Mottl: Bittet bei dem Konzert am 30.1.1903 (Mottls Wiener Bruckner-Debut) die 4. Symphonie in die Mitte des Programms zu stellen, wie es Hans Richter auch [am 24.2.1889] mit der 7. Symphonie gemacht habe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190201095, "Datum": "9.1.1902, Donnerstag [??]", "Haupttext": "Artikel in »Die Welt am Montag« [recte vielleicht 6.1.1902?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190001095, "Datum": "9.1.1900, Dienstag", "Haupttext": "[recte 9.8.1900!] Die Deutsche Kunst- und Musikzeitung 27 in Wien veröffentlicht auf S. 126 einen Teil der \"Aphorismen über Dr. Anton Bruckner\" von Josef Latzelsberger (*). Artikel von Hans Liebstoeckl \"Deutsche Musik im neunzehnten Jahrhundert. Ein Rückblick\" in \"Die Reichswehr\" Nr. 2125 (Morgenblatt) auf S. 1f (**).\nAufführung von 2 Sätzen der 4. Symphonie unter Em. Kaiser im Symphoniekonzert in Hietzing [nur geplant? tatsächlich nach dem 15.1.1900?] (***).\nDie Reichspost Nr. 5 bespricht auf S. 10 die Aufführung des Quintetts am 3.1.1900 (signiert \"G. v. B.\" [= Gaigg von Bergheim]) (°).\nDie Grazer Morgenpost Nr. 7 bringt ein Feuilleton von Gustav Lössel \"Musik des 19. Jahrhunderts\", in dem Bruckner erwähnt wird (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189901095, "Datum": "9.1.1899, Montag", "Haupttext": "Das Illustrierte Wiener Extrablatt Nr. 9 bringt auf S. 1 der Abendausgabe eine Kritik des Konzerts am 6.1.1899 mit dem Chor \"Abendhimmel\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189801095, "Datum": "9.1.1898, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der  durch die Wiener Philharmoniker unter Hans Richter (*) im 5. Philharmonischen Konzert im Großen Musikvereinssaal in Wien.\r\nDas Programmheft enthält eine vermutlich von Robert Hirschfeld stammende Erläuterung (*a).\r\nAuf dem Programm stehen ferner Werke von Beethoven (4. Klavierkonzert mit Ernst von Dohnányi) und Goldmark (Ouvertüre \"Der gefesselte Prometheus\") (*b).\nAuf das heutige Konzert hatten nochmals die Neue Musikalische Presse (**) und die Ostdeutsche Rundschau Nr. 8 auf S. 12 (Inserat) (***) aufmerksam gemacht.\nIn der Neuen Freien Presse Nr. 11989 macht auf S. 15 ein Inserat auf Klavierauszüge der 3. Symphonie aufmerksam: \"[...] Vierhändig .... Mark 12.- | Zweihändig .... Mark 7.50 | Verlag von Th. Rättig in Leipzig.\" (°).", "Letzte Änderung": "17.09.2026 09:07"}, {"ID": 189701095, "Datum": "9.1.1897, Samstag", "Haupttext": "Ein Inserat in den Münchner Musikalischen Nachrichten macht auf die Aufführung der 4. Symphonie am 13.1.1897 aufmerksam (*).\nEin Artikel in \"Die Zeit\" Nr. 119 auf S. 25 erwähnt Siegfried Ochs und die Aufführung des \"Te deum\" in Berlin (**).\nDas Neue Wiener Journal Nr. 1154 kündigt auf S. 7 die Aufführung des Quintetts am 14.1.1897 in Steyr an (***).\nDas Linzer Volksblatt Nr. 6 kündigt auf S. 3 an, dass der Ertrag des Konzerts vom 31.1.1897 für eine Bruckner-Gedenktafel in Windhaag verwendet wird:\r\n\"     Freistadt. (Schubert-Jubiläum.) Nachdem das Pro­gramm zu der bereits angekündigten Schubertfeier nunmehr festgestellt ist, nehmen auch natürlicherweise die Proben hiezu ihren geregelten Gang. [...]. Es wird demnach die Schubertfeier am 31. Jänner d. J. um ½4 Uhr nachmittags beginnen. [...]. Ein allfallsiger Ueberschuss ans den Einnahmen gelegentlich dieses Concertes wird als Beitrag zur Errichtung einer Gedenktafel für Dr. Anton Bruckner, die an der Volksschule zu Windhaag bei Freistadt angebracht werden soll, verwendet.\" (°).\nIn einem Artikel im Deutschen Volksblatt Nr. 2881 auf S. 1f beklagt Anton August Naaff das Verhalten vieler maßgeblicher Musikkreise Bruckner gegenüber und die auch heute zu befürchtende Ablehnung jüngerer Künstler:\r\n\"                  Zur Schubert-Jahrhundertfeier.\r\n          Ein Vor- als Mahnwort von Anton August Naaff. \r\n     Das Jahr 1897 ist nach dem Durchschnittskalender zwar ein sogenanntes „gewöhnliches\" Jahr von 365 Tagen; für die musikalische Kunst und Kunstgesellschaft aber ist es ein Sonderjahr, denn es wird von dem Nachglanz und von der Erinnerung der vor hundert Jahren erfolgten Geburt Franz Schubert's verklärt und geweiht! [... Seite 2:] Und gerade zur Schubert-Jahrhundertfeier müssen wir rück­haltlos darauf hinweisen, um eine tiefe Lehre und Mahnung— daraus darzustellen. Vor wenigen Wochen erst schritten wir hinter dem Sarge Anton Bruckner's, des großen deutschen Symphonikers, der das Ende des Jahrhunderts würdig krönte, wie ein Beethoven es gigantisch-erhaben eröffnet hatte. Und dieser Meister Bruckner war ebenfalls ein armer, schlichter Volksschullehrer, hatte ebenfalls wie Schubert mit Entbehrung und Hemmung zu kämpfen, und der Schluß? Schubert wurde 32 Jahre alt, starb also viel zu jung, um der Mitwelt die nöthige Zeit zu gewähren, ihn richtig zu erkennen; Bruckner wurde 70 Jahre alt, ehe seine eigenartige Kunst nur einigermaßen erfaßt und von einem kleinen Kreise gerecht gewürdigt wurde, ein förmlicher eiserner Ring von Bruckner-Gegnern in den sogenannten maßgebenden Musikkreisen, in der capitalistisch-liberalistischen Presse und Gesellschaft suchte ihn hartnäckigst von der allgemeinen Anerkennung abzuschließen, so daß es erst in den letzten zehn Jahren den Vorkämpfern zur Erneuerung deutschen Kunstlebeus einigermaßen gelang, den so oft bald als bizarr-zügellos, dann wieder als langweilig, bald als halbverrückt oder bäuerisch-verschroben und plump verspotteten größten Symphoniker unserer Zeit zu der ihm gebührenden Anerkennung zu verhelfen! Und als dieser zweite kleine Schullehrerssohn und Großmusiker Mittelösterreichs, 70 Jahre alt, endlich jüngst dahingestorben war, wurde er von einer gewissen Kritik, die in Wien noch immer offen sich breit machen darf, noch über's Grab hinaus in einer Weise bekämpft, die späteren Geschlechtern einmal noch weit mehr das Recht geben wird, ihre Miß­billigung über das heutige Kunsttreiben zu äußern, als wir es uns heute etwa zusprechen dürfen, über die zu geringe Würdigung Schubert's in seiner Zeit zu scharf zu Gericht zu sitzen! [...]\" (°°).", "Letzte Änderung": "16.08.2026 20:09"}, {"ID": 189601095, "Datum": "9.1.1896, Donnerstag", "Haupttext": "Mehrere Zeitungen kündigen das Konzert vom 12.1.1896 (mit dem »Te Deum«) an:\n \ndas Deutsche Volksblatt Nr. 2520, Morgenausgabe, auf S. 7: \"     – Das zweite ordentliche Gesellschaftsconcert findet Samstag [sic], den 12. d. M., um halb 1 Uhr Mittags, statt. In demselben werden zur Erinnerung an den berühmten Dirigenten und Gründer des Singvereines Herbeck's „Tanzmomente” zur Aufführung gebracht und vier der schönsten Chöre von Brahms, darunter zwei Frauenchöre mit Begleitung von Harfe und Hörnern, wiederholt. Das Concert wird mit einer von F. Mottl bearbeiteten Ouverture von J. Ph. Rameau eingeleitet und mit A. Bruckner's mächtigem Tedeum geschlossen.\" (*),\n \ndie Deutsche Zeitung Nr. 8630 auf S. 6 (für »11.1.1896«):  \"     – Das zweite ordentliche Gesellschaftsconcert findet Samstag den 11. d., um halb 1 Uhr Mittags statt. In demselben werden zur Erinnerung an den berühmten Dirigenten und Gründer des Singvereines Herbeck's „Tanzmomente” zur Aufführung gebracht und vier Chöre Brahms', darunter zwei Frauenchöre mit Begleitung von Harfe und Hörnern, wiederholt. Das Concert wird mit einer von F. Mottl bearbeiteten Ouverture von J. Th. [sic] Rameau eingeleitet und mit A. Bruckner's mächtigem Tedeum geschlossen.\" (**),\ndas Illustrierte Wiener Extrablatt Nr. 8 auf S. 5:\n\"     * Das zweite ordentliche Gesellschafts=Concert findet Sonntag, den 12. Jänner, um halb 1 Uhr Mittags statt. In demselben werden zur Erinnerung an den berühmten Dirigenten und Gründer des Singvereins Herbeck's „Tanzmomente” zur Aufführung gebracht und vier der schönsten Chöre Brahms', darunter zwei Frauenchöre mit Begleitung von Harfe und Hörnern wiederholt. Das Concert wird mit einer von F. Mottl bearbeiteten Ouverture J. Ph. Rameau’s eingeleitet und mit A. Bruckner's „Tedeum“ geschlossen.\" (***),\ndie Neue Freie Presse Nr. 11270 auf S. 6:\r\n\"     – Das zweite ordentliche Gesellschafts=Concert findet Sonntag den 12. d. um ½ 1 Uhr Mittags statt. In demselben werden zur Erinnerung an den berühmten Dirigenten und Gründer des Singvereines Herbeck's „Tanzmomente” zur Aufführung gebracht und vier der schönsten Chöre Brahms', darunter zwei Frauenchöre mit Begleitung von Harfe und Hörnern, wiederholt. Das Concert wird mit einer von F. Mottl bearbeiteten Ouvertüre von J. Ph. Rameau eingeleitet und mit A. Bruckner's Tedeum geschlossen.\" (°),\ndas Neue Wiener Journal Nr. 793 auf S. 6:\r\n\"     * Das zweite ordentliche Gesellschafts=Concert findet Samstag [sic] um halb 1 Uhr Mittags statt. In demselben werden zur Erinnerung an den berühmten Dirigenten und Gründer des Singvereins Herbeck's „Tanzmomente” zur Aufführung gebracht und vier der schönsten Chöre von Brahms, darunter zwei Frauenchöre mit Begleitung von Harfe und Hörnern, wiederholt. Das Concert wird mit einer von F. Mottl bearbeiteten Ouverture von J. Ph. Rameau eingeleitet und mit A. Bruckner's mächtigem Te Deum geschlossen.\" (°°)\nund \"Die Presse\" Nr. 8 auf S. 11:\r\n\"    – Concerte. Morgen (Donnerstag) findet der vierte Kammermusik=Abend des Quartetts Hellmesberger statt. – Das zweite ordentliche Gesellschaftsconcert findet Sonntag den 12. Jänner, um ½1 Uhr Mittags, statt. In demselben werden zur Erinnerung an den berühmten Dirigenten und Gründer des Singvereins Herbeck's „Tanzmomente” zur Aufführung gebracht und vier der schönsten Chöre von Brahms, darunter zwei Frauenchöre mit Begleitung von Harfe und Hörnern, wiederholt. Das Concert wird mit einer von F. Mottl bearbeiteten Ouverture von J. Ph. Rameau eingeleitet und mit A. Bruckner's mächtigem Tedeum geschlossen. – [...].\" (°°°).\nDas Musikalische Wochenblatt Nr. 3 erwähnt auf S. 33 (»Wiener Musikbrief«) die (»bevorstehende«) Aufführung der 4. Symphonie [am 5.1.1896]:\r\n\"[...]\r\n     Von den Philharmonischen Concerten haben, indem ich dieses schreibe, bisher vier stattgefunden. Wenn aber den Lesern diese Zeilen zu Gesicht kommen, hat sich bereits ein fünftes Philharmonisches Concert den Vorigen angereiht, und zwar Eines mit besonders interessantem Programm: soll doch in demselben A. Bruckner's blühende Romantische Symphonie (No. 4, Esdur) zum ersten Male vor dem Stammpublicum dieser Concerte erscheinen und gleichzeitig Richard Strauss' sensationelle Humoreske \"Till Eulenspiegel's lustige Streiche\" ihr erste Aufführung in Wien erleben! Es werden also in diesem Concert zwei diametral auseinander gehende Richtungen der modernen Instrumentalmusik vollgiltig vertreten sein. [...].\"\r\n                           (Fortsetzung folgt.)\" [Signatur am 3.9.1896: \"Dr. Theodor Helm.\"] (#)\nund auf Seite 35 (»Concertumschau«) die Aufführung der 8. Symphonie am 18.12.1895:\r\n\"     Dresden. 2. Nicodé-Conc. m. der Chemnitzer Städt. Cap. am 18. Dec.: 8. Symph. v. Bruckner, Ouvert. zum \"Fliegenden Holländer\" v. Wagner, Claviervorträge der Frau Carreño (Emoll-Conc. u. Asdur-Polon. v. Chopin).\" (##).\nHanslick beschränkt sich in der Neuen Freien Presse (°) auf Seite 1f in seinem Konzertbericht vom 5.1.1896 (mit der 4. Symphonie) auf die bloße Erwähnung:\r\n\"                      Philharmonische Concerte.\n     Ed. H. In den beiden letzten Philharmonie=Concerten bekamen wir zwei Novitäten zu hören: ein Clavierconcert von E. Schütt und eine symphonische Dichtung von Richard Strauß: \"Till Eulenspiegel's lustige Streiche.\" Beide haben Interesse erregt und lebhaften Beifall geerntet; eine bleibende Bereicherung des Concert=Repertoires dürften sie schwerlich bedeuten. [... über Schütts Klavierkonzert ...].\r\n     Das folgende (fünfte) Concert begann mit einer der schönsten Symphonien von Mozart, der dreisätzigen in D-dur. [... Tempi zu schnell ...]. Die Symphonie wurde so stürmisch und anhaltend applaudirt, daß wir uns der Empfindung nicht erwehren konnten, es stecke eine kleine anticipirte Demonstration darin. War es doch vorauszusehen, daß zwei nachfolgende Nummern allermodernsten Styles einen organisirten Beifallssturm entfesseln würden, und da mochte doch die Majorität des Publicums ihren Mozart nicht allzu schmerzlich  von den Herren Richard Strauß und Bruckner geschlagen wissen. [... Mendelssohn, \"Till Eulenspiegel\"   ]\r\n     [... spöttische Bemerkungen über Äußerungen Hauseggers (\"Musik als Ausdruck\") – lieber \"Musik als Musik\"! ...über die Instrumentation (\"Virtuose der Mache\") ...]\r\n     [... Hans Richter, Tschaikowskys Pathétique ...]. Wir haben das wunderliche Werk auch zum zweitenmal gern gehört; es ist doch Seele darin, nicht bloßer Witz. Auch eine der durch ihre erhabene Länge berühmten Bruckner'schen Symphonien kam neuerdings zur Aufführung. Diesmal war es \"Die Romantische\" in Es-dur. Nachdem sie bereits dreimal in Wien gespielt worden ist, darunter zweimal unter Hanns Richter, so dürfen wir wol heute an ihr respectvoll vorübergehen.\r\n     Unter den jüngsten bekannten Wiederholungen im philharmonischen Programm fiel uns das Vorspiel zu \"Parsifal\" auf. [... im Konzert unpassend ... über Religiosität in Wagners Werken und ihre Exegeten ... ]. Ich gehöre nicht zu den Intimen Wagner's, dennoch thut es mir in der Seele weh', wenn ich ihn in der Gesellschaft seh'. \" (###).", "Letzte Änderung": "29.11.2023 15:41"}, {"ID": 189501095, "Datum": "(9.1.1895, Mittwoch)", "Haupttext": "1. Außerordentliches Gesellschaftskonzert unter Gericke mit Werken von Beethoven und Haydn (»Jahreszeiten«) - anläßlich des 25jährigen Jubiläums des Musikvereinssaales.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189401095, "Datum": "9.1.1894, Dienstag", "Haupttext": "Die Neue Preußische Zeitung Nr. 12 (Morgenausgabe S. 3) bringt ein Inserat zum 11.1.1894 (*)\r\nund in der Beilage, S. 1, eine Kritik zur 7. Symphonie [am 6.1.1894] (signiert »-ok«) (**).\nIn der Vossischen Zeitung Ankündigung und Inserat des Konzerts vom 11.1.1894 und Opernspielplan [9.1. Tristan unter Muck, 10.1. Figaro] (***).\r\n     Kritik (signiert »-n.«) zum gestrigen Konzert [»Te deum« nur kurz erwähnt] in der Abendausgabe (°).\nKritik Tapperts im Kleinen Journal (°°).\nBesprechung des »Te deum« im Berliner Börsen-Courier [durch Eichberg?]:\r\n\" [...] Das Bruckner’sche Tedeum ist hier vor zwei [sic] Jahren, bei Gelegenheit des Tonkünstler=Musikfestes bereits zur Aufführung gekommen. Es wirkte gestern, wie damals, durch die machtvolle Kraft der großen Begeisterung, mit der der Komponist sich den Text zu eigen machte, besonders in den Chorstellen. Von der Größe der Auffassung oder von dem Schwunge der Fantasie, der Bruckner zu eigen ist, bekommt man in diesem Tedeum den deutlichsten Begriff.\r\n     Das sehr zahlreich erschienene Publikum zeigte sich sehr dankbar. Herr d'Albert wurde durch ungemein lebhaften Beifall ausgezeichnet, Herr Wolf, dessen Elfenlied zur Wiederholung verlangt und gebracht wurde, hatte nach dem Schluß seiner Komposition eine ungewöhnlich langdauernde Beifallssalve zu überstehen, die er aber nur von der Galerie aus durch einige Verbeugungen beantwortete, und Herr Bruckner trug den Löwenantheil am Beifall davon. Er mußte unter dem Jubel der Anwesenden auf's Podium, die Damen luden ihm einen großen Lorbeerkranz auf und das Orchester brachte ihm einen Tusch.“ (°°°).\nBrief Hugo Wolfs an Melanie Köchert:\r\n     Gestern hätte Bruckners Erfolg alles übertroffen. Er, Wolf, wolle aber nicht »ad majorem Bruckneri gloriam« die 2. Geige streichen (#).\nTelegramm Bruckners an Theodor Helm:\r\n     Berichtet über seine Berliner Erfolge (##).\nErwähnung der Berliner Aufführung der 7. Symphonie am 6.1.1894 und Hinweis auf die weiteren Konzerte in der Linzer Tages-Post Nr. 5 auf S. 5:\r\n\"Theater, Kunst und Literatur.\r\n                            Linz, 8. Jänner.\r\n[...]\r\n     Man schreibt uns aus Berlin: Im Opernhause gelangte Samstags durch die königliche Kapelle unter Mucks Leitung in vollendeter Weise Anton Bruckners F-Symphonie [sic] zur ersten Wiedergabe. Das Publicum applaudierte lebhaft nach der Loge, wo der greise Componist saß, welcher schließlich auf der Bühne erscheinen musste und vom Auditorium und Orchester stürmisch applaudiert wurde. — Am 8. und 11. d. M. wird das \"Tedeum\" und am 9. und 10. d. M. das Quintett zur Aufführung gebracht.\" (###).\nEinen Hinweis auf die Aufführung des Quintetts in Berlin bringt auch die Steyrer Zeitung (a).\nBericht über das Konzert mit dem \"Te deum\" im Berliner Lokal-Anzeiger (b).\nKurzmeldung zum Konzert mit der 7. Symphonie [am 6.1.1894] in \"Het vaderland\" Nr. 7 ('s-Gravenhage):\r\n\"    Anton Bruckner woonde te Berlijn de uitvoering van zijn 7e Symphonie (E dur) in de Philharmonie bij. Het werk vond veel bijval en wordt veel hooger gesteld dan de 3e, die ook hier werd uitgevoerd (in D-moll). Na het Scherzo werd Bruckner geroepen en hij boog van zijn plaats, en aan het slot moest hij op het podium verschĳnen.\" (c).", "Letzte Änderung": "29.09.2024 13:26"}, {"ID": 189301095, "Datum": "9.1.1893, Montag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Nicodé in Dresden:\r\n   Die 8. Symphonie sei in Berlin bei Lienau/Schlesinger/Haslinger verlegt. Er möchte [wegen des Aufführungsmaterials] die Philharmoniker und Hans Richter keinesfalls belästigen (*).\nIn der Universitätsvorlesung berichtet Bruckner vom Tod Professor Stefans (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189201095, "Datum": "9.1.1892, Samstag", "Haupttext": "Brief von Robert Lienau an Oberleithner:\r\n     Ein Teil seines Briefes vom 7.1. habe sich durch das Eintreffen der Korrekturen erledigt. Er bitte noch um die vorletzte Korrektur, die Änderungen des Korrektors [Josef Schalk?] enthalte, um die Stimmen revidieren zu können. Die Zweitkorrektur des Klavierauszuges folge in Kürze. Die Partitur werde jetzt zum Druck gegeben. Von den Dedikationsexemplaren für Bruckner werde nur das für Kaiser Franz Joseph bestimmte in besonderer Weise hergestellt (*).\nHans Puchstein geht im Deutschen Volksblatt Nr. 1082 auf S. 1f neben Erwähnung der Konzerte vom 13.12.1891 und 20.12.1891 (\"Te deum\") auch auf die Teilaufführung der 1. Symphonie [am 30.12.1891] ein:\r\n»               Aus den Concertsälen.\r\n[...]\r\n     Wir haben die Bilanz der musikalischen Ergebnisse der abgelaufenen Saison bereits in einem früheren Berichte gezogen und sind zu dem Resultate gelangt, daß dieselbe leider gar Vieles zu wünschen übrig ließ. [... der Dezember habe entschädigt und lasse hoffen ...] Als die herrlichsten Vorboten dieser neuen Aera haben wir die Aufführung der ersten Symphonie in C-moll von Meister Bruckner im dritten philharmonischen, und seines \"Tedeums\" im zweiten Gesellschafts=Concert zu erwähnen, welchen herrlichen Schöpfungen des genialen Componisten wir in der nächsten Woche einen besonderen Artikel widmen wollen. [... die anderen Werke (u. a. Brahms-Violinkonzert, \"dessen erster Satz zu dem Entzückendsten gehört, was je für Violine und Orchester geschrieben wurde\") ...]\r\n     Abgesehen von den Bruckner'schen Werken, waren es also nicht unsere vornehmen Modeconcerte, die unser Eingangs dieses Artikels gefälltes günstiges Urtheil über den Schluß der vorjährigen Concertsaison veranlaßten, sondern mehrere Musikaufführungen, die [... mit weniger Publikum,aber wertvollen Programmen ... in den] letzten Wochen hervorragten. In erster Reihe sei hier der vierte interne Musikabend des akademischen Wagner=Vereines erwähnt. [... Peter Cornelius, Liszt (mit Ferdinand Foll), ... Lieder von Hugo Wolff [sic] (mit Ferdinand Jäger)] und die meisterhafte Wiedergabe des zweiten und letzten Satzes aus der Bruckner'schen C-moll=Symphonie durch Professor Löwe bildeten den Schluß des Concertes, mit dem der akademische Wagner=Verein sich ein hohes Verdienst um die Sache des musikalischen Fortschrittes erworben hat.\r\n     Die Anwesenheit eines der genialsten Vorkämpfer dieser Richtung in Wien, unseres verehrten Freundes August Göllerich, verschaffte dem großen Kreise seiner Verehrer die schon lange ersehnte Gelegenheit [... über zwei Konzerte Göllerichs (mit dem Duesbergschen Volksquartett (mit dabei Frau Pasztory-Voigt) und beim Neuen Richard-Wagner-Verein mit Werken Alexander Ritters) ... Lob für Göllerichs Virtuosität und Künstlerschaft, seine Erfolge in Nürnberg ...] Was müßte die Persönlichkeit eines August Göllerich erst an der Spitze einer unserer ersten musikalischen Vereinigungen zu schaffen vermögen!          Hans Puchstein.« (**).\nDas Linzer Volksblatt Nr. 6 bringt auf S. 4 eine Buchbesprechung:\r\n\"              Literatur und Kunst.\r\n     – Musik.  Vor einigen Wochen machte Herr Johann Ev. Habert aus Gmunden im \"L. V.\" auf das baldige Erscheinen der zwei letzten Theile seiner \"Orgelschule\" aufmerksam [... lobende Besprechung dieses \"Meisterwerks\" ... Musiktheorie, v. a. Kirchentonarten, gut dargestellt ... auch für Orgelkönner noch gewinnbringend ...]\r\n     Wenn Habert sonst nichts geschrieben hätte, seine Orgelschule allein würde ihm einen Namen machen. Oberösterreich darf stolz sein, daß es neben Dr. Anton Bruckner noch auf einen zweiten, ihm ebenbürtigen Mann, Johann Ev. Habert, als die Seinigen hinweisen kann, die beide ihren Flug zum Höchsten genommen haben. Bruckner ist endlich die ihm so lange vorenthaltene Anerkennung zutheil geworden, sie wird auch unserem Habert zutheil werden. Möge Oberösterreich auch hierin, wie bei Bruckner vorangehen, und noch bei Lebzeiten des großen Tondichters seine Ehren= und Dankesschuld entrichten.\r\n     Taufkirchen a. d. Tratnach, 7. Jänner 1892.\r\n                                            Ernest Klinger, Pfarrer.\" (***).", "Letzte Änderung": "03.09.2024 15:47"}, {"ID": 189101095, "Datum": "9.1.1891, Freitag", "Haupttext": "Auf das Konzert am 25.1.1891 mit der 3. Symphonie weisen mehrere Zeitungen hin:\n \nDeutsche Zeitung Nr. 6834 auf S. 11 (Annonce):\n\"Grosser Musikvereins-Saal. / Der Wiener Akademische Wagner=Verein, Zweigverein des Allgemeinen Richard Wagner=Vereines, / veranstaltet eine / Musik-Aufführung / am Sonntag den 25. Januar, Mittags ½1 Uhr, / unter Leitung des Herrn k. k. Hof=Capellmeisters Hans Richter und Mitwirkung des k. k. Hof-Opern-Orchesters. / Programm: [...] - 3. Anton Bruckner: III. Symphonie D-moll (Richard Wagner gewidmet). / [... über den Kartenverkauf ...]\r\nDas Reinerträgniss der Musik=Aufführung dient zur Ausgabe von Stipendien und Freiplätzen an minderbemittelte Künstler, Kunstjünger und Kunstfreunde für die Bayreuther Bühnenfestspiele 1891.\" (*),\nNeue Freie Presse Nr. 9473 auf S. 7:\r\n   \" - Anton Bruckner's  dritte Symphonie in D-moll wird in einer vom Wiener akademischen Wagner=Vereine unter Leitung des Hofcapellmeisters Hanns Richter und Mitwirkung des philharmonischen Orchesters veranstalteten Musikaufführung am Sonntag den 25. d., Mittags um halb 1 Uhr, im großen Musikvereinssaale zur Wiederholung gelangen, und es werden hiebei außerdem noch das Vorspiel zu „Parsifal” und das „Siegfried=Idyll” von R. Wagner zu Gehör gebracht werden. Die Karten zu diesem Concert werden zu mäßigen Preisen ausgegeben. Vormerkungen werden in den Musikalien=Handlungen angenommen.\" (**)\nund auf S. 13 mit einem Inserat: \"GROSSER MUSIKVEREINS-SAAL. | Der Wiener Akademische Wagner=Verein, Zweigverein des Allgemeinen Richard Wagner=Vereins, veranstaltet eine | Musik-Aufführung | am Sonntag den 25. Januar, Mittags ½1 Uhr, | unter Leitung des Herrn k. k. Hof=Capellmeisters Hans Richter und Mitwirkung des k. k. Hof-Opern-Orchesters. | PROGRAMM: [...] - 3. Anton Bruckner: III. Symphonie D-moll (Richard Wagner gewidmet). | [... über den Kartenverkauf ...]\r\nDas Reinerträgniss der Musik=Aufführung dient zur Ausgabe von Stipendien und Freiplätzen an minderbemittelte Künstler, Kunstjünger und Kunstfreunde für die Bayreuther Bühnenfestspiele 1891.\" (**a),\nÖsterreichische Volkszeitung Nr. 9 auf S. 4:\r\n     \"Der Wiener akademische Wagner-Verein veranstaltet am 25. d., Mittags halb 1 Uhr, eine Musikaufführung, welche unter Leitung des Hofkapellmeisters Hans Richter und Mitwirkung des Hofopern-Orchesters im großen Musikvereinssaale stattfindet. Zur Aufführung gelangen Werke von Richard Wagner und Anton Bruckner. Der Kartenverkauf [...]\" (***),\n\nWiener Abendblatt [Wiener Tagblatt?] Nr. 9 auf S. 4:\r\n\"     * Anton Bruckner's III. Symphonie in D-moll (R. Wagner gewidmet), welche im vorletzten philharmonischen Konzerte am 21. Dezember den berichteten großen Erfolg gehabt hat, wird in einer vom Wiener akademischen Wagner=Verein unter Leitung des Hofkapellmeisters Hans Richter und Mitwirkung des philharmonischen Orchesters veranstalteten Musikaufführung am Sonntag den 25. d., Mittags halb 1 Uhr im großen Musikvereinssaale zur Wiederholung gelangen, und [... die weiteren Werke, Vorverkauf ...]\" (°)\nund das Neue Wiener Tagblatt Nr. 9 auf S. 6: \" * Der Wiener akademische Wagner=Verein veranstaltet am 25. d., Mittags halb 1 Uhr, eine Musikaufführung, welche unter der Leitung des Hofkapellmeisters Herrn Richter und Mitwirkung des Hofopernorchesters im großen Musikvereinssaale stattfindet. Zur Aufführung gelangen Werke von Richard Wagner und Anton Bruckner. Der Kartenverkauf erfolgt in [...]\" (°°).\n[hypothetische Datierung]\r\nBrief von Paul Heyse an Hermann Levi:\r\n\"              Lieber Freund!\r\nIch hatte einen schändlichen Tag  – Nierenstein=Kolik –, bin wie im Himmel heute, da mein Nothelfer mir wieder einmal durchgeholfen hat. [...]\"\r\n[laut Tagebuch war die Kolik am 8.1.1891]\r\n[Nachschrift auf der Rückseite des Briefes:]\r\n\"Daß Bruckner meinen Brief an die Reklame=Glocke gehängt, hat mich schwer verdrossen. Er ist in Zukunft sicher davor, einen arglosen Herzenserguß von mir zu erhalten.\" (°°°).", "Letzte Änderung": "22.12.2023 14:03"}, {"ID": 188801095, "Datum": "9.1.1888, Montag", "Haupttext": "Die Neue Freie Presse Nr. 8395 kündigt auf S. 6 das Konzert vom 22.1.1888 [mit der 4. Symphonie] an:\n\"Repertoire der Productionen in den Musikvereinssälen. [...] Sonntag den 22., halb 1 Uhr Mittags, im großen Saale: Concert Bruckner. 5 Uhr Abends, im großen Saale: Strauß=Concert. [...]\" [erstmals am 1.1.1888]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188701095, "Datum": "9.1.1887, Sonntag", "Haupttext": "Die Neue Freie Presse Nr. 8034 auf S. 5:\r\n     \"[...] Hof=Organist Professor Bruckner wird bei Beginn der Feierlichkeit eine Orgelfuge über \"Gott erhalte\" spielen.\" (*a),\n\r\ndie Wiener Allgemeine Zeitung Nr. 2465 auf S. 5:\r\n      \"[...] Hof=Organist Professor Bruckner wird bei Beginn der Feierlichkeit eine Orgel=Fuge über \"Gott erhalte\" spielen.\" (*b),\n\r\ndie Wiener Zeitung Nr. 6 auf S. 4:\r\n     \"[...] Hoforganist Professor Bruckner wird bei Beginn der Feierlichkeit die Orgelfuge über die Volkshymne spielen.\"(*c)\n \nund das Neue Wiener Tagblatt Nr. 8 auf S. 5:\r\n      \"[...] Hoforganist Prof. Bruckner wird bei Beginn der Feierlichkeit eine Orgelfuge über \"Gott erhalte\" spielen.\"(*d).\n\r\nkündigen an, daß anläßlich des Ritterschlags von Erzherzog Eugen am 11.1.1887 Bruckner in der Augustinerkirche über die Kaiserhymne improvisieren wird (*).\n \nBrief Bruckners an Helm:\r\n    Dankt für Helms Einsatz. Telegramme meldeten den Erfolg der 7. Symphonie unter Thomas in New York. Bittet um Zeitungsnotiz (auch zu Amsterdam). Lädt zu einem Neujahrstrunk ein (**).\n \n(3. Gesellschaftskonzert unter Hans Richter mit Werken von Berlioz, Krug und Brahms (***)).\r\nHugo Wolfs Konzertbesprechung erscheint am 16.1.1887 im Salonblatt [siehe dort].\r\nIn einem zensierten, nicht veröffentlichten Teil der Kritik findet sich folgender Passus:\r\n   »Obschon er [Hans Richter] öffentlich in pomphafter, von Cordialität überfließender Rede Leib u. Seele verschworen, unsern genialen Anton Bruckner zu fördern u. seine Werke aufzuführen, that er im Stillen Alles, demselben den Weg in der Conzertsaal zu verrammeln.« (°).", "Letzte Änderung": "20.02.2026 09:29"}, {"ID": 188601095, "Datum": "9.1.1886, Samstag", "Haupttext": "Die Allgemeine Kunst-Chronik Nr. 2 berichtet auf 37 - signiert \"Dr. R. H. [vermutlich Robert Hirschfeld] - vom Konzert am 30.12.1885 mit zwei Sätzen der 7. Symphonie:\r\n     \" - Der Wiener akademische Wagner-Verein veranstaltete am 30. December seinen vierten internen Musik-Abend. [... über die Gesangsdarbietungen ... J. S. Bach, Tartini, Gluck, Richard Wagner, Franz Liszt ... Mitwirkende: Helene Marschall, Franz Schaumann, Hermann Nigg, Eduard Schütt (Einstudierung, nicht anwesend), Franz Köstinger, Rosa Papier, Rosé ...] Die Instrumental-Nummern wurden von Concertmeister Rosé (Tartini, Sonate G-moll), und den Herren Löwe und Schalk (zwei Sätze aus der VII. Symphonie von Brückner [sic] und \"Siegfrieds Rheinfahrt\", bearbeitet für zwei Claviere) vortrefflich ausgeführt. Herr Robert Erben verschmäht es hinsichtlich der Clavierbegleitung sein grosses Talent auch nur durch ein klein wenig Fleiss zu unterstützen.       Dr. R. H.\"", "Letzte Änderung": "17.10.2025 23:01"}, {"ID": 188501095, "Datum": "9.1.1885, Freitag", "Haupttext": "Der ausführliche Bericht Franz Schalks [datiert 4.1.1885] über die 7. Symphonie in Leipzig wird, redigiert von Josef Schalk (#), in der Deutschen Kunst- und Musikzeitung [Hartmanns] veröffentlicht. Eine zweite Aufführung werde für den 30.1.1885 vorbereitet [endgültig: am 27.1.1885] (*).\n Die Neue Zeitschrift für Musik Nr. 2 bringt auf S. 17 eine kurze Besprechung (signiert »S.« [Schucht]):\r\n               \"Leipzig.\r\n     Stadttheater. Zuerst gedenke ich einer rühmenswerthen Wiederholung von \"Tristan und Isolde\" am 27. Decbr. [...] In recht dankenswerther Weise wurde uns auch eine Novität vorgeführt: eine viersätzige Symphonie von Anton Bruckner. Das Werk bietet viel interessante Ideen in wirkungsvoller Instrumentation, aber jeder der vier Sätze ist zu lang ausgesponnen. Das möchte aber noch verzeihlich sein, wenn nur nicht unter den vielen guten Gedanken auch manche triviale, der Symphonie weniger entsprechende aufträten. Auch entwickel sich die Ideen nicht stets in logischer Folge auseinander, sondern sind oft mehr mosaikartig aneinander gereiht. Das von unserm vortrefflichen Theater=Orchester ausgezeichnet gut ausgeführte Werk wurde beifällig aufgenommen und der anwesende Componist hatte sich sogar des Hervorrufs und eines Lorbeerkranzes zu erfreuen.\r\n     [... andere Werke, andere Konzert ...]    S.\" (**).\nArtikel über das Quintett erscheinen im Extrablatt (***)\nund in der Morgenpost Nr. 9 auf S. 5 (signiert »Bn.« = Dr. Berggruen):\r\n      » * In der gestrigen Soirée des Quartetts Hellmesberger gelangte das von der Aufführung im akademischen Wagner=Verein bekannte Quintett mit einer zweiten Viola von Bruckner zur Wiedergabe [... sorgfältige Interpretation ... bedeutender Eindruck ... formale Schwächen vor allem im Finale ...] Ein so gedankentiefer, durch Erfindung und Ausführung fesselnder Satz wie der zweite hingegen ist seit dem Heimgange Beethoven's von Niemandem geschrieben worden. Das Publikum bereitete dem anwesenden Componisten eine verdiente Ovation. Bruckner kommt später zu Ehren, als andere Componisten, für welche gute Freunde nur zu übereifrig arbeiten, aber er wird sich dafür länger behaupten.      Bn.« (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188301095, "Datum": "9.1.1883, Dienstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Josef Schalk: \n   Bittet ihn, den Klavierauszug der 5. Symphonie (mit deutlich geschriebenen Verbesserungen) leihweise Mayfeld im Hotel Elisabeth zu überlassen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188101095, "Datum": "(9.1.1881, Sonntag)", "Haupttext": "3. Gesellschaftskonzert unter Gericke mit Werken von Schumann, Spohr, Rubinstein, Goldmark, L. Auer, Wieniawski und Mendelssohn (*).\nAlois Weißgärber jun. in Ottensheim geboren (**).", "Letzte Änderung": "07.03.2023 23:37"}, {"ID": 187901095, "Datum": "9.1.1879, Donnerstag", "Haupttext": "Brief von Julie Joachim an Bruckner:\r\n   Kam wegen anderer wichtiger Angelegenheiten nicht dazu, Bruckner zu besuchen. Bittet um Vermittlung von Konzertkarten für Verwandte (*).\nBeim Vortragsabend am Wiener Konservatorium spielt Bruckners Schüler Franz Weber eine Orgelfuge in G-Dur von J. S. Bach (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187701095, "Datum": "9.1.1877, Dienstag", "Haupttext": "Beim Vortragsabend am Wiener Konservatorium spielt Hans Rott Präludium und Fuge in D-Dur von J. S. Bach. Bei drei Programmnummern (Lieder von Ottocar Wöber, Duett aus »Jessonda« und Terzett aus »Zemire und Azor« von Spohr) wirkt auch Marianne Zips mit. Außerdem kommen Werke von Heine (Deklamation), Volkmann, Flotow, Brahms, Hummel, R. Franz, W. Kleinecke jun., [H.] Wieniawsky, Verdi, Beethoven und Durst (Septett für 7 Trompeten, Klasse Maschek) zur Aufführung. Mitwirkende Schülerinnen: Gruschonig, Stern, Stahl, Kruß und Klunzinger. Mitwirkende Schüler: Winter, Girsa, Benkö, Schram, Engel, Ludwig, Zobel, Schönberger, Rosenblum und Mattachich.", "Letzte Änderung": "24.12.2024 12:41"}, {"ID": 187601095, "Datum": "(9.1.1876, Sonntag)", "Haupttext": "5. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Mendelssohn, Viotti, Weber/Berlioz und Beethoven (»Pastorale«).", "Letzte Änderung": "20.12.2024 23:52"}, {"ID": 187501095, "Datum": "9.1.1875, Samstag", "Haupttext": "Ankündigung des heutigen Konzerts in der Wiener Zeitung Nr. 6 auf S. 93 (= S. 5):\n     »(Concerte und Bälle.) Der Verein der Oesterreichisch=Schlesier in Wien veranstaltet zu Gunsten seines Unterstützungsfonds heute, 9. Jänner, im großen Musikvereinssaale ein Festconcert,zu dem in gütiger Berücksichtigung des humanitären Zweckes der Wiener Sängerbund unter Prof. E. Stoibers persönlicher Leitung, Frau Professor Dr. Englisch, Herr Leo Friedrich, Mitglied des k. k. Hofburgtheaters, Herr Director Hellmesberger, die Herren Professoren Bruckner, Röver und Zamarra [Zamara] ihre Mitwirkung freundlichst zugesagt haben. Nach dem Concerte findet ein Ball statt, wobei die Regimentscapelle König von Baiern die Tanzmusik executirt.« (*),\n \nin der Morgenpost Nr. 9 auf S. 4:\r\n     » *** (Der Verein der Oesterreichisch=Schlesier in Wien) veranstaltet zu Gunsten seines Unterstützungsfondes heute im großen Musikvereinssaale ein Festconcert,zu dem in Berücksichtigung des humanitären Zweckes der Wiener Sängerbund unter Prof. E. Stoiber's persönlicher Leitung, Frau Professor Dr. Englisch, Herr Leo Friedrich, Mitglied des Hofburgtheaters, Herr Direktor Hellmesberger, die Herren Professoren Bruckner, Röver und Zamara ihre Mitwirkung freundlichst zugesagt haben. Nach dem Konzerte findet ein Ball statt, wobei die Regimentskapelle König von Baiern die Tanzmusik exekutirt.« (**)\n \nund im Neuen Wiener Blatt Nr. 9 auf S. 3 [nahezu identisch mit (**)] (**a).\n \nInserate im Neuen Fremdenblatt Nr. 9 auf S. 8 [wie das Inserat vom 8.1.1875] (***) und im Neuen Wiener Tagblatt Nr. 9 auf S. 8 [inhaltlich wie die anderen Inserate] und in der Abendausgabe Neues Wiener Abendblatt auf S. 4 (°).\n \nIn diesem Konzert lässt sich Bruckner mit einer Orgelimprovisation hören. Anwesend sind unter anderen der französische Botschafter, der brasilianische Gesandte, \"der unvermeidliche Sektionschef\" Baron Hofmann, Graf Larisch=Mönnich, Baron Wertheim, Polizeipräsident Marx, Baron d'Harcourt und Freiherr von Varnhagen (°°).", "Letzte Änderung": "11.11.2024 20:43"}, {"ID": 187401095, "Datum": "9.1.1874, Freitag", "Haupttext": "Der Minister für Kultus und Unterricht [Stremayr] gewährt Bruckner ein Künstler-Stipendium von 500 Gulden. Erledigungsvermerk 20.1.1874 (*).\nIn einem Artikel des Linzer Volksblatts Nr. 6 auf S. 2 über Salzbauer aus St. Florian wird Bruckner als dessen Lehrer erwähnt:\r\n   » - Mauthausen. (Kinder=Concert.) [...] Herr Salzbauer [Oberlehrer in Mauthausen] kann es auch nicht leugnen, daß er Zögling einer Klosterschule, der des Stiftes St. Florian ist. Derselbe verbrachte ja seine Unterrichtszeit größtentheils in St. Florian und war in der Musik ein Schüler des seligen Gruber und des dermaligen Hoforganisten und Professors Bruckner. [...]« (**).", "Letzte Änderung": "06.09.2026 20:06"}, {"ID": 187001095, "Datum": "9.1.1870, Sonntag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Rosalia Hueber: \r\n   Nani gehe es sehr schlecht. Rosalia solle auf keinen Fall auf einen Krankenbesuch verzichten (wie bei der Erkrankung der Mutter [vor 11.11.1860]). Ignaz und er würden ihr bei den Reisekosten helfen (*).\nWiederholung des Konzertprogramms vom 6.1.1870 (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186801095, "Datum": "9.1.1868, Donnerstag", "Haupttext": "Bericht in der Linzer Tages-Post Nr. 6 auf S. 3 über die d-moll-Messe (*):\r\n   »§ am 5. d. M. kam in der hiesigen Domkirche die hier bereits bekannte D-Messe von unserem Domorganisten Anton Bruckner nach beiläufig 3jähriger Pause wieder zur Aufführung. Ueber die äußerst wirksame und originelle Komposition wurde gelegentlich der ersten Aufführung in einem hiesigen Blatte ausführlich und in sehr anerkennender Weise berichtet. Wir haben Bruckner in diesem jedenfalls bedeutenden Werke als einen Anhänger der sogenannten Wagner'schen Richtung kennen gelernt, der mit tiefem Ernste an seine Aufgabe geht. Wenn man auch darüber streiten kann, ob sich die neue musikalische Schule mit ihrem complizirten Apparat jemals in der Kirche so einbürgern wird, wie die einfache Klassizität der älteren Meister, so hat doch Bruckner den Beweis geliefert, daß man mit der dramatischen Behandlung des kirchlichen Textes eine ungewöhnliche Wirkung erzielen kann. Die Aufführung war eine sehr präzise und schwungvolle und verdient um so größeres Lob, als dieses Tonwerk für Gesang und Orchester außerordentliche Schwierigkeiten bietet. Die Soloparthien wurden von den Fräulein Trousil und Kainerstorfer und den Herren Hoffelner und Weilnböck vortrefflich gesungen. Besondere Anerkennung verdient Frl. Trousil für das mit ihrer herrlichen glockenreinen Stimme und künstlerischem Verständnisse vorgetragene Sopran-Solo im Graduale.« (*).\nArtikel über die d-Moll-Messe in den Katholischen Blättern Nr. 4 auf S. 20f:\r\n»Feuilleton. \r\nHeiligen drei König und - Bruckner's Messe. \r\nDie heiligen drei Könige mit dem goldenen Stern sind dem katholischen Herzen gar liebe und gute Bekannte. [... es folgt eine längere Betrachtung über die Bedeutung des Epiphanie-Festes ...] Wer aber sollte nicht stille lauschend und ahnungsvoll zur Krippe hintreten, wenn, wie dies am vergangenen Heiligendreikönigs=Tage der Fall war, der heilige Text auf eine ebenso kunstreiche als würdige Weise Herz und Verstand des frommen Beters beschäftigt? [... es folgen Anmerkungen zum Kyrie der d-Moll-Mese ...] - Wir finden es darum erklärlich, wenn die Seele, gleichsam müde des lauten Klagens, zum Schluße des Kyrie in süssem Sange den Herrn verherrlicht, dessen Erbarmungen sie ewiglich lobpreisen möchte. - \r\n(Schluß folgt.)« (**).", "Letzte Änderung": "01.10.2025 07:12"}, {"ID": 186001095, "Datum": "9.1.1860, Montag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »I« [Klavierstunde in der Spalte] »H.«[Hofmann].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 198201095, "Datum": "9.1. - 17.6.1982", "Haupttext": "Komposition von Martin Christoph Redels »Bruckner-Essay für Orchester«, opus 31, in Detmold.", "Letzte Änderung": "18.09.2024 07:05"}, {"ID": 196106097, "Datum": "9.-11.6.1961, Freitag bis Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Wolfgang Sawallisch im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solist in Poulencs Orgelkonzert ist Jiri Reinberger.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195806095, "Datum": "9.-11.6.1958, Montag bis Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe durch das Gürzenich-Orchester und den Gürzenich-Chor unter Hans Weisbach im 14. Gürzenich-Konzert in Köln.\r\nSolisten sind Lotte Koch-Gravenstein, Lore Fischer, Gerhard Unger, Herbert Drux und an der Orgel Hermann Werner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198105095, "Datum": "9.-11.5.1981, Samstag bis Montag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Herbert von Karajan in einem Gesellschaftskonzert im Wiener Musikvereinssaal. \nDas Konzert vom 10. Mai wird im Rundfunk übertragen (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194904096, "Datum": "9.-11.4.1949, Samstag bis Montag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Hans Knappertsbusch um 11 Uhr im 8. Philharmonischen Konzert im Großen Musikvereinssaal in Wien.", "Letzte Änderung": "07.06.2026 07:57"}, {"ID": 201411095, "Datum": "9.11.2014, Sonntag", "Haupttext": "Uraufführung von Helmut Schmidingers Komposition \"Ich glaube, darum rede ich\" (Kompositorische Kontexte zu Anton Bruckners Psalm 114) durch den Linzer Jeunessechor unter Wolfgang Mayrhofer.", "Letzte Änderung": "05.02.2025 17:40"}, {"ID": 201211095, "Datum": "9.11.2012, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der Motetten \"Ave Maria\" [vermutlich WAB 6] und \"Christus factus est\" [vermutlich WAB 11] und des Perger Präludiums durch die Edinburgh University Singers unter John Kitchen (auch als Organist an der Ahrend-Orgel) in der Reid Concert Hall in Edinburgh.\nAuf dem Programm stehen außerdem Werke von Mendelssohn und Rheinberger.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199711095, "Datum": "9.11.1997, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« durch den Lehrergesangverein unter Bernd Dietrich in der Meistersingerhalle in Nürnberg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198411095, "Datum": "9.11.1984, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Staatsorchester Thessaloniki unter Karolos Trikolidis in Thessaloniki (Erstaufführung in Thessaloniki).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197911095, "Datum": "9.11.1979, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Eugen Jochum (dessen 100. Aufführung dieses Werkes).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196111095, "Datum": "9.11.1961, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung des Quartetts, des Intermezzos und des Quintetts in Turin (Einführung durch Alberto Basso) (*).\n \nBrief von Carl Schuricht an Friederike Mehskolitsch:\r\n     Dankt ihr und Herrn Wobisch [siehe die Anmerkung] für die Möglichkeit, die 9. Symphonie mit den Wiener Philharmonikern auf Platte aufnehmen zu können. Hoffentlich finden die 6 Sitzungen im großen Musikvereinssaal statt [20./21.11.1961, 2 Sitzungen] (**).", "Letzte Änderung": "09.01.2026 14:40"}, {"ID": 195911095, "Datum": "9.11.1959, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch das Städtische Orchester Trier unter Rolf Reinhardt in der Treviris in Trier anläßlich des 40jährigen Bestehens.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195011095, "Datum": "9.11.1950, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) unter Paul Schmitz im Leipziger Gewandhaus (*).\nAufführung der 6. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Olav Kielland in Bergen (**).", "Letzte Änderung": "28.07.2024 12:24"}, {"ID": 194611095, "Datum": "9.11.1946, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Franz Gräflinger »Der Kopist des großen Meisters« [Leopold Hofmeyr] in »Die Warte« Nr. 45 auf S. 3.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194411095, "Datum": "9.11.1944, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe durch Radiosinfonieorchester und -chor Kopenhagen unter Martellius Lundquist (*).\nAufführung der 6. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Sixten Eckerberg (**).", "Letzte Änderung": "15.07.2024 17:55"}, {"ID": 194211095, "Datum": "9.11.1942, Montag", "Haupttext": "Das Verlagsbuch der Universal-Edition verzeichnet für Nr. 8171 (Drei kleine Vortragsstücke) letztmalig eine Lieferung von 509 Exemplaren (bestellt waren 500 Stück am 20.7.1942).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194111095, "Datum": "9.11.1941, Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Robert Kreißl »Schöpferisches Schaffen bis zum letzten Atemzug« in der Volksstimme (Linz) (*).\nAufführung der 4. Symphonie durch Radioorkestret Oslo unter Alffred Hering (**).\nAufführung des »Locus iste« (als Graduale) im Linzer Dom (***).\nAufführung der 3. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Anton Konrath im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Solist in Beethovens Es-Dur-Klavierkonzert ist Heinrich Berg (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193811095, "Datum": "9.11.1938, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel von Wouter Hutschenruyter in »Het Vaderland« (*).\nBrief von Friedrich Eckstein an Friedrich Werner [vermutlich Ecksteins Abschrift oder der Entwurf]:\r\nBezieht sich auf sein Schreiben vom 7.11.1938 und bittet um Terminvorschläge. Die Nachmittage seien ihm am günstigsten. Bei dem Besuch werde er ihm das Bruckner-Material zeigen (**).", "Letzte Änderung": "26.06.2025 15:33"}, {"ID": 193611095, "Datum": "9.11.1936, Montag", "Haupttext": "Aufführung des Adagios der 3. Symphonie bei einer Totengedenkfeier der NSDAP durch das Städtische Orchester Trier unter A. H. (?) in der Trierer Stadthalle.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193511095, "Datum": "9.11.1935, Samstag", "Haupttext": "Ankündigung der Kirchenmusik vom 10.11.1935 (mit Carl Führichs \"Variationen über ein Thema von Bruckner\") in der Reichspost Nr. 310 auf S. 11 (*). \n\nAuf derselben Seite Hinweis auf die morgige \"Musikalische Weihestunde\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193311095, "Datum": "9.11.1933, Donnerstag", "Haupttext": "Der Westdeutsche Rundfunk (Langenberg [Köln, Münster, Aachen]) überträgt [vermutlich aus Köln] von 17:05 bis 19:00 Uhr ein Konzert des Orchesters des Westdeutschen Rundfunks unter Dr. W. Buschkötter mit Max Regers Requiem mit Altsolo, einem literarischen Beitrag \"Mahnruf der Toten\" und Brucknes 5. Symphonie. Direkt anschließend folgt als \"Reichssendung\" ein Hörspiel \"Der 9. November [1923]\".", "Letzte Änderung": "07.10.2026 16:59"}, {"ID": 193211095, "Datum": "9.11.1932, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Tor Mann (*).\nDas Konzert wird von 20:00 bis 21:30 Uhr vom Rundfunk Stockholm (Übertragung aus Göteborg) gesendet. Nach der Symphonie werden noch J. S. Bachs h-Moll-Suite und eine Ouvertüre von Carl Nielsen aufgeführt (**).", "Letzte Änderung": "07.10.2026 07:23"}, {"ID": 193111095, "Datum": "9.11.1931, Montag", "Haupttext": "Bei dem Konzert der Akademie in memoriam Franz Schalk in Wien wird u.a. das Adagio der 8. Symphonie durch das Akademieorchester unter Franz Schmidt aufgeführt.", "Letzte Änderung": "09.06.2024 21:57"}, {"ID": 193011095, "Datum": "9.11.1930, Sonntag", "Haupttext": "Bei der Sitzung des Vorstandes der Internationalen Bruckner-Gesellschaft in Karlsruhe wird eine Kommission zur Begutachtung der Originalfassungen einberufen [siehe auch 25.11.1930] (*).\n\r\nAufführung der f-Moll-Messe durch das städtische Kurorchester unter Carl Schuricht mit dem Cäcilien-Verein Wiesbaden im Großen Saal des Kurhauses in Wiesbaden (**).\nAufführung der f-Moll-Messe durch den Kirchenmusikverein der Stadtpfarre Linz [geplant] (***).", "Letzte Änderung": "07.01.2024 10:27"}, {"ID": 192911095, "Datum": "9.11.1929, Samstag", "Haupttext": "Beim Bruckner-Fest in Karlsruhe vormittags Empfang beim Oberbürgermeister [Finter] (*);\r\nnachmittags um 15 Uhr Vorstandssitzung des Badischen Brucknerbundes im kleinen Rathaussaal, um 16 Uhr Vorstandssitzung der Internationalen Bruckner-Gesellschaft unter Max Auers Leitung, danach (17:15, im Bürgersaal des Rathauses) Sitzung des Badischen Bruckner-Bundes unter Grüninger.\nAbends um 20 Uhr im großen Saal der Festhalle Aufführung der 8. Symphonie durch die Vereinigten Orchester des Badischen Landestheaters und des Freiburger Stadttheaters unter Hugo Balzer (Freiburg) [ursprünglich angekündigt: 5. Symphonie unter Josef Krips bzw. 8. Symphonie unter Lindemann] und der Chorsymphonie »Friedensmesse« von Franz Philipp unter Leitung des Komponisten (**).\nÜber dieses Werk schreibt Anton Rudolph ausführlich in den Bruckner-Blättern, kurz auch die Verbindung zu Bruckner andeutend:\n\"     [... Zitat aus der Frankfurter Zeitung:] \"Drei knappe Sätze: Kyrie, Benediktus und Gloria. Das Kyrie beginnt in dunkler Verzweiflung und ringt sich erschütternd zu den dringenden Hilferufen durch. Der zweite Satz, fast ganz a cappella, ein Stück von Brucknerscher Innigkeit und Süße. Das Gloria wuchtig und von barocker Pracht. [...]\"\n[Oberbürgermeister Dr. Julius Finter bedankte sich am 19.11.1929 bei Philipp] (***).", "Letzte Änderung": "25.02.2023 23:33"}, {"ID": 192811095, "Datum": "9.11.1928, Freitag", "Haupttext": "Brief von Fritz Grüninger (Triberg) an Max Auer: \n\n     Dankt für Auers Brief. Am Mittwoch [7.11.1928] habe er in Karlsruhe mit Philipp wegen des Brucknerbundes gesprochen. Am 10.12.1928 solle auf einer Vorstandssitzung des Badischen Brucknerbundes das 1. Badische Bruckner-Festes festgelegt werden; anschließend sei Aufführung der 9. Symphonie und der Friedensmesse von Philipp. Gerne sähe man Auer dabei. Der OBM von Karlsruhe, begeisterter Bruckner-Förderer, könnte bei den Reisekosten helfen. \n\n     Gestern [8.11.1928] habe Grunsky geschrieben, dass am 15.10.1928 die Sitzung in Augsburg sei. An Münch habe er, Grüninger, wegen der Orgel in Konstanz [?] geschrieben. Im November seien Vorträge (Grüningers) in Singen und Offenburg geplant, im März in Freiburg und Baden-Baden. Beiliegend Eindrücke von Bayreuth und St. Florian (*).\n\n\nDer Los Angeles Evening Express Nr. 196 schreibt in einer Konzertkritik auf S. 16 über Karl Goldmarks Sinfonie \"Ländliche Hochzeit\":\n\"[...] is a delightful program item, because it breathes the rustic spirit of Austria which one loves in Beethoven's Scherzi, in Schubert and Brahms, Bruckner and Mahler.\n     But then enters Ernest Bloch, citizen of the world, if there ever was one. [... über \"Schelomo\" ...].\n              BRUNO DAVID USSHER.\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192711095, "Datum": "9.11.1927, Mittwoch", "Haupttext": "Pariser Erstaufführung der 6. Symphonie unter Heinrich Laber (*).\nBrief von Friedrich Klose an Margarete Klinckerfuß:\r\n     Seit Ende letzter Woche [ca. 5.11.1927] sei er aus Zürich und Winterthur zurück. In Zürich habe er Proben und Aufführung der 2. Symphonie unter Volkmar Andreae erlebt (**).\nDie Linzer Tages-Post berichtet von der Bruckner-Feier am 6.11.1927 in Vöcklabruck:\r\n     »(Bruckner Gedächtnisfeier in Vöcklabruck.) Sonntag den 6. d. M. beging die Ortsgruppe Vöcklabruck des Bruckner=Bundes ihre statutengemäße Bruckner=Gedächtnisfeier in besonders feierlicher Weise. Lag doch die Leitung dieses musikalischen Festtages in den Händen des Bruckner=Forschers Professor Max Auer, welcher Umstand schon im vorhinein für einen glänzenden Erfolg bürgte. [... über den ausgefallenen Lichtbildervortrag Rudolf Holzers am Samstag, über das Hochamt und das nachmittägliche Konzert ...]« [in der Kopie keine Signatur erkennbar] (***).\nIm Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 531 bespricht Hans Teßmer in der Konzertumschau auf S. 2 das Konzert mit der 7. Symphonie unter Klemperer [am 3.11.1927] höchst lobend (°).\nAufführung der 6. Symphonie in Aschaffenburg. Auf dem Programm stehen [anschließend?] Mozarts Concertante Symphonie für Violine und Viola und Max Regers Mozart-Variationen. Das Konzert wird ab 20 Uhr vom Sender Frankfurt übertragen (°°).", "Letzte Änderung": "06.05.2025 08:43"}, {"ID": 192711096, "Datum": "9.11.1927, Mittwoch", "Haupttext": "Pariser Erstaufführung der 6. Symphonie unter Heinrich Laber (*).\nBrief von Friedrich Klose an Margarete Klinckerfuß:\r\n     Seit Ende letzter Woche [ca. 5.11.1927] sei er aus Zürich und Winterthur zurück. In Zürich habe er Proben und Aufführung der 2. Symphonie unter Volkmar Andreae erlebt (**).\nDie Linzer Tages-Post berichtet von der Bruckner-Feier am 6.11.1927 in Vöcklabruck:\r\n     »(Bruckner Gedächtnisfeier in Vöcklabruck.) Sonntag den 6. d. M. beging die Ortsgruppe Vöcklabruck des Bruckner=Bundes ihre statutengemäße Bruckner=Gedächtnisfeier in besonders feierlicher Weise. Lag doch die Leitung dieses musikalischen Festtages in den Händen des Bruckner=Forschers Professor Max Auer, welcher Umstand schon im vorhinein für einen glänzenden Erfolg bürgte. [... über den ausgefallenen Lichtbildervortrag Rudolf Holzers am Samstag, über das Hochamt und das nachmittägliche Konzert ...]« [in der Kopie keine Signatur erkennbar] (***).\nIm Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 531 bespricht Hans Teßmer in der Konzertumschau auf S. 2 das Konzert mit der 7. Symphonie unter Klemperer [am 3.11.1927] höchst lobend (°).\nAufführung der 6. Symphonie in Aschaffenburg. Auf dem Programm stehen [anschließend?] Mozarts Concertante Symphonie für Violine und Viola und Max Regers Mozart-Variationen. Das Konzert wird ab 20 Uhr vom Sender Frankfurt übertragen (°°).", "Letzte Änderung": "06.08.2026 05:48"}, {"ID": 192611095, "Datum": "9.11.1926, Dienstag", "Haupttext": "Zum wiederholten Mal (vgl. 19.9.1926 und 20.10.1926) ist Bruckner den musikalischen Gedankensplittern in The Huntsville Times Nr. 199 (Huntsville, Alabama) auf S. 5 eine Erwähung wert:\n\"                  MUSICAL ITEMS\n[...]\n      ———\n    Somehow, Mahler reminds us of wet fireworks; and Bruckner of an extinct volcano.\n\n      ———   \"", "Letzte Änderung": "23.09.2025 11:30"}, {"ID": 192511095, "Datum": "9.11.1925, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Georg Dohrn in Breslau.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192411095, "Datum": "9.11.1924, Sonntag", "Haupttext": "Alfred Schnerich berichtet in der Reichspost Nr. 309 auf S. 18f ausführlich über die b-Moll-Messe (Autograph, künstlerische Beurteilung, Aufführungsgeschichte).\nDer Kontakt zum Werk, das in Max Auers Biographie kurz erwähnt werde, sei über Franz Xaver Müller hergestellt worden. Die Chorstimmen seien von Georg Wolfgruber [siehe die Anmerkung], Chorregent an der Linzer Stadtpfarrkirche, abgeschrieben worden, die Partitur von Schnerich, die Instrumentalstimmen von Karl Schmucker, Schriftführer des Kirchenmusikvereins St. Peter, und nach dessen Tod von Chorleiter Karl Rouland und dessen Sohn Franz Rouland.\nDie erste Aufführung in Wien durch Karl Luze [am 23.11.1924], später sei auch eine an St. Peter geplant (*).\n \nDas Neue Wiener Journal Nr. 11126 kündigt auf S. 26 das Konzert vom 28.11.1924 (mit dem Andante der d-Moll-Symphonie (\"Nullte\")) an (**).\n \nBruckner-Feier in Windhaag. In der Kirche wird unter Leitung von Karl Krejci die Windhaager Messe in der Bearbeitung von Kajetan Schmidinger, Organist an der Pfarrkirche in Traun, aufgeführt. Nach dem Gottesdienst Huldigungsfeier vor der Bruckner-Gedenktafel im Schulhaus mit Gedenkrede \"Bruckner in Windhaag\" von Julius Arnleitner (***).\n \nThe Daily Oklahoman Nr. 297 (Oklahoma City) berichtet auf S. 45 (= S. 13 des 3. Teils) vom Wiener Musikfest und vom Konzert mit drei Schubert-Erstaufführungen [am 30.9.1924, mit \"Germanenzug\", \"Um Mitternacht\" [WAB 89? vermutlich WAB 90] und \"Das deutsche Lied\"]:\n\"AT the Vienna music festival held recently, one of the concerts was devoted to the music of Schubert and Bruckner and the Wiener Mannergesangverein introduced for the first time in public three unknown works by Franz Schubert; [... zwei Tantum ergo und ein B-Dur-Quartett \"Viel Tausend Sterneprangen\" ... weitere Konzerte ...].\" (°).\n \nDie Mississippi-Blätter Nr. 314 (Westliche Post, St. Louis, Missouri) kündigen auf S. 13 die Aufführung des \"Te deum\" für den 11.3.1925 an:\n\"      Im Dienst der Wohltätigkeit.\nSt. Louis Massenchor trifft Vorkehrungen für Karitas-Konzert im Kolosseum am 11. März.\nErste Probe findet nächsten Sonntag, den 16. Nov., in der St. Louis Turnhalle statt.\n   Ueberschuß für St. Louiser Waisenhäuser und Altenheime bestimmt.\n     Schon seit Wochen ist der Vorstand des St. Louis Massenchores fleißig an der Arbeit, um Pläne für das kommende Wohltätigkeits-Konzert auszuarbeiten und es wurde mit Uebereinstimmung sämtlicher Mitglieder beschlossen, am 11. März das 6. Wohltätigkeitskonzert [...] zu veranstalten.\n     Das Musikkomitee hat bereits mit Dirigent Hugo Anschuetz das Programm entworfen und zwar werden dem Wunsche der Sänger entsprechend, meistens unsere herrlichen Volkslieder dem Programm einverleibt werden.     Als Hauptnummer des Programms wird Anton Bruckner's gewaltiges Tonwerk \"Das Te Deum\", eins der herrlichsten Tonwerke des Meisters, aufgeführt werden, welches bereits in Cincinnati bei den Maifesten aufgeführt worden ist und anläßlich des 100. Todestages Anton Bruckner's in Hannover zum Sängerfest von 42,000 Sängern aufgeführt wurde [siehe die Anmerkung zum 5.10.1924].\n           Aufruf an die Sänger.\n     An die Mitglieder des Massenchores ergeht hiermit die Bitte [... weitere Mitglieder zu suchen ... Chormeister der anderen Chöre mögen das Projekt unterstützen ... über frühere Projekte (Solisten, Siegfried Wagner) ...].\n     Erste Probe nächsten Sonntag.\n     Die erste Probe für das 6. Massenchor-Konzert findet kommenden Sonntag, den 16. November, 2:30 Uhr in der St. Louis Turnhalle, 1508 Chouteau Ave., statt und auch alle unsere neu eingewandert stimmbegabten Landsleute sind auf das Herzlichste im St. Louis Massenchor willkommen.\n     [... Namen der Vorstandsmitglieder (größtenteils deutsche Namen) ... Bitte um guten Probenbesuch ... Wohltätigkeits-Institut, daher keine Beiträge erhoben ...].\n                     Geo. Voges, Vize-Präsident.\" (°°).", "Letzte Änderung": "04.08.2026 19:16"}, {"ID": 192211095, "Datum": "9.11.1922, Donnerstag", "Haupttext": "Die Linzer Tages-Post Nr. 242 zitiert auf S. 8 aus Decseys Bericht [3.11.1922] über die 8. Symphonie unter Leitung des Amerikaners Chester MacKee [31.10.1922].", "Letzte Änderung": "15.10.2025 10:11"}, {"ID": 192111095, "Datum": "9.11.1921, Mittwoch", "Haupttext": "Die Reichspost Nr. 308 weist auf S. 8 auf den ersten öffentlichen Auftritt des neugegründeten Chors der Neumargaretner Kirche am 12.11.1921 hin, der im Sommer unter Leitung von Ignaz L. Weber anlässlich einer Sängerfahrt die e-Moll-Messe aufgeführt hatte [15.5.1921 oder eine zweite, spätere Aufführung gemeint?] (*).\nAuf derselben Seite Ankündigung des Männerchorkonzerts vom 14.11.1921 (**).\n \nDie Wiener Mittagszeitung Nr. 256 teilt auf S. 3 mit, dass die Deutsche Kunst- und Bildungsstelle eine Bruckner-Feier veranstalten wird (***).\n \nEinem ähnlichen Hinweis im Neuen Wiener Tagblatt Nr. 308 auf S. 8 ist zu entnehmen, dass diese Abende üblicherweise am MIttwoch stattfinden und der Bruckner-Abend nicht vor dem 30.11.1921 auf dem Programm steht [tatsächlich am 7.12.1921]. Dabei sind Max Millenkovich und das Streichquartett Prix-Beil-Pfersmann-Marx beteiligt (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191911095, "Datum": "9.11.1919, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie unter Göllerich in einem Konzert des Linzer Musikvereins im Kaufmännischen Vereinshaus. Die öffentliche Generalprobe fand am 8.11.1919 statt.", "Letzte Änderung": "04.01.2024 09:00"}, {"ID": 191611065, "Datum": "9.11.1916, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Nikisch im 5. Abonnementkonzert des Leipziger Gewandhauses.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191211095, "Datum": "9.11.1912, Samstag", "Haupttext": "Das Unterhaltungsblatt des Vorwärts Nr. 219 (Beilage zum \"Vorwärts\" Berliner Volksblatt Nr. 263 ) bringt auf S. 3f (= S. 875f) einen mit \"W. M.\" signierten Feuilleton-Artikel \"Wert und Pflege des Chorgesangs\", in dem auch Bruckner kurz erwähnt wird (*).\n \nAufführung der 7. Symphonie unter Wilhelm Furtwängler in Lübeck. Auf dem Programm stehen außerdem Werke von Gustav Mahler (Kindertotenlieder mit Marya Freund) und Richard Wagner (\"Holländer\"-Ouvertüre) (**).\n \nAufführung der 9. Symphonie durch die Brünner Philharmoniker unter Franz Schalk in Brünn [vermutlich im Großen Festsaal des Deutschen Hauses]. Auf dem Programm stehen anschließend Beethovens 8. Sinfonie und Richard Wagners \"Meistersinger\"-Vorspiel (***).", "Letzte Änderung": "27.07.2026 09:31"}, {"ID": 191011095, "Datum": "9.11.1910, Mittwoch", "Haupttext": "The Moline Dispatch (The Dispatch, Moline, Illinois) erwähnt auf S. 16 eine Aufführung der 7. Symphonie unter Rudolph Siegel:\n\"                    MUSICAL NOTES.\n     A big success was scored by Rudolph Ganz early in October, when he gave a concert in Beethoven hall [wo? Berlin? siehe die Anmerkung] with the assistance of the Philharmonic orchestra and Dr. Rudolph Siegel, conductor, of Munich. In that part of the Bruckner E major symphony which I heard Siegel revealed himself a conductor of more than ordinary ability and of very fine musicianly qualities. He should eliminate exagberated [sic], unnecessary movements of body and arms. He met with a friendly reception. Ganz played the new D major [recte B flat major] concerto by Hans Huber, which is dedicated to him and with which he made such a rousing success at the Zurich Musical Festival last spring. [... über das Werk und den Solisten ...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190811095, "Datum": "9.11.1908, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Nikisch im 3. Philharmonischen Konzert in Berlin. Solistin des Abends ist Teresa Carreno.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190711095, "Datum": "9.11.1907, Samstag", "Haupttext": "Ein Inserat in The Philadelphia Inquirer Nr. 132 auf S. 14 macht auf das heutige Konzert mit der 5. Symphonie aufmerksam:\n\"ACADEMY–TONIGHT at 8.15.\nPhiladelphia Orchestra |\n\nSymphony; Bruckner No. 5\nDeGogorza, Bariton\n\nSeats at Heppe's. 1115Chestnut\" (*).\n\n\nEin Hinweis erfolgt auch am Ende der Besprechung des gestrigen Konzerts auf Seite 8:\n\"         PHILADELPHIA ORCHESTRA\nIt Is Heard at the Academy in Its Fourth Program for the Season\n     The Philadelphia Orchestra was heard in its fourth program for the season at the Academy of Music yesterday afternoon in the presence of the crowded audience which the advance sale has assured for the rest of the term. Upon this occasion the leading feature of the musical scheme was Anton Bruckner's fifth symphony in B flat minor [sic] which, according to the house, had not before been given in America. As to that the present is not prepared to say, but he feels tempted to express the opinion that if such be the fact it has been no great loss.\n     Yet possibly this appreciation may be as faulty as is apt to be the case with hasty judgments. Certainly a composition of such magnitude and so complicated in its development as this symphony cannot be fairly, or adequately or even intelligently judged on a single hearing. It needs to be carefully studied and to be heard repeatedly, and likely enough under those conditions many beauties and merits, much that is original and significant would be recognized and enjoyed which are not immediately apparent. But the work is very long–it played for exactly one hour–very elaborate, very labored. It makes a great many starts and stops whose significance is not obvious; it comprises a mass of not particularly interesting material which the composer seems to have been in some doubt as to how best to utilize; it includes no really moving or memorable theme, and the chief impression one carries away is a sense of disproportion between the effort made, the means employed, the time consumed and the effect produced. Yet it contains some striking passages, and probably most of those who heard it yesterday afternoon would be glad of an opportunity to hear it again some time, not next week or next month, but some time. It was brilliantly, lucidly and powerfully interpreted, as were also Saint-Saens' \"Phaeton\" and the \"Egmont\" overture of Beethoven, the other orchestral numbers on the program.     The Solist was [... über Emilio de Gogorza ...]. The same program will be repeated tonight.\" [keine Signatur] (**).\n\n\n\nAufführung der 5. Symphonie durch das Philadelphia Orchestra unter Karl Pohlig in Philadelphia [Wiederholung vom 8.11.1907] (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190611095, "Datum": "9.11.1906, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie in Bückeburg (*).\n\r\nBesprechung des Konzerts vom 7.11.1906 mit 3. Symphonie und f-Moll-Messe, signiert \"J. K.\" [Julius Korngold], in der Neuen Freien Presse Nr. 15165 auf S. 3 (**).\r\n \nBericht von \"G. v. B.\" [Gaigg von Bergheim] über das Konzert mit dem Adagio der 7. Symphonie und der 8. Symphonie [am 31.10.1906] in der Reichspost Nr. 256 auf S. 11 (***).\n \nZwei nahezu identische Inserate (nur durch ein Inserat des zoologischen Gartens getrennt) in The Philadelphia Inquirer Nr. 132 auf S. 4 in der 8. Spalte machen auf das heutige und morgige Konzert aufmerksam:\n\"ACADEMY–Friday at 3; Saturday at 8.15.\nPhiladelphia Orchestra\r\nSymp'y: BRUCKNER, No.4\nSoloist: RANDOLPH\nSeats [...]\nZOOLOGICAL GARDENS.\n[...]\nACADEMY–Today at 3, tomorrow 8.15.\nPHILADELPHIA ORCHESTRA\nSymp'y: Bruckner, No. 4\nSoloist: RANDOLPH\n[...].\" (°).\n \nAufführung der 4. Symphonie durch das Philadelphia Orchestra unter Fritz Scheel in Philadelphia. Es erklingen außerdem Werke von Richard Wagner (\"Lohengrin\"-Vorspiel), Henselt (Klavierkonzert mit Harold Randolph) und Liszt (\"Tasso\") [Wiederholung am 10.11.1906] (°°).", "Letzte Änderung": "22.10.2024 06:55"}, {"ID": 190511095, "Datum": "9.11.1905, Donnerstag", "Haupttext": "Von den Proben zu Otto Kitzlers \"Trauermusik\" (Aufführung am 11.11.1905) berichtet der Brünner Tagesbote Nr. 523 und S. 4:\n     \"Konzert der Philharmoniker. Mit peinlicher Genauigkeit obliegen die Dirigenten, Kitzler und Zeischka, des Konzertes am 11. d. ihrer Aufgabe. Mit jugendlicher Frische schwingt Altmeister Kitzler bei den Proben seiner, dem Andenken Bruckners gewidmeten »Trauermusik« den Taktstock, die bei den Mitwirkenden allgemeine Bewunderung erregt. Die Komposition ist von reizender Klangwirkung, Meister Kitzler hat in der Instrumentation sich selbst übertroffen. Musikdirektor Zeischka und die Philharmoniker beglückwünschten den greisen Brünner Senior zu seiner Schöpfung. […]\"", "Letzte Änderung": "20.04.2023 11:25"}, {"ID": 190411095, "Datum": "9.11.1904, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie und des »Te deum« unter Lorentz in Karlsruhe.", "Letzte Änderung": "16.02.2024 03:09"}, {"ID": 190211095, "Datum": "9.11.1902, Sonntag", "Haupttext": "Der Brünner Tagesbote Nr. 524 bespricht auf S. 3 das Programm vom 15.11.1902 mit der 3. Symphonie:\n     \"Zum ersten Konzerte der Brünner Philharmoniker. Nicht das leere Versprechen, sondern die Tat selbst, das eigene Empfinden unserer Kunstfreunde mag bestimmen, ob die Brünner Philharmoniker würdig sind, durch den Besuch ihrer Konzerte unterstützt zu werden, ob ein wahrhaft künstlerisches Bedürfnis besteht, diese Musikervereinigung lebensfähig zu erhalten, ob nicht die Ehre unserer Vaterstadt ein Institut dringend erfordert, das bekanntlich jede kleinere Stadt in Deutschland und Österreich seit langem hegt und hütet. Die Brünner Philharmoniker setzen sich aus tüchtigen, für die Kunst begeisterten Berufsmusikern, dem Stadttheaterorchester und gut ausgebildeten Dilettanten zusammen, die es sich insgesamt zur Aufgabe gemacht haben, ein gut gewähltes, für Brünn durchaus Neuheiten enthaltendes Programm künstlerisch durchzuführen. Für den künstlerischen Geist der Philharmoniker bürgt das Stadttheaterorchester selbst, welches gerade jetzt durch die Aufführung des »Nibelungenringes« bei Publikum und Presse die schmeichelhafteste Anerkennung gefunden hat; und nicht zuletzt liegt die Bürgschaft des Erfolges in dem freigewählten Dirigenten Hrn. Kapellmeister A. Veit. Das Programm des ersten Konzertes, welches am 15. d. im großen Festsaale des Deutschen Hauses stattfindet, enthält Bruckners D-moll-Symphonie Nr. 3., Goldmark Ouverture zum »Gefesselten Prometheus«, Sibelius »der Schwan von Puonela [sic] – Leminkainen zieht heimwärts«, Legenden aus dem finnländischen Volksepos »Kalevala« und Massenets »Suite Neapolitaine« Nr. 5. Über die Aufführung der Brucknerschen Symphonie Nr. 3 in Leipzig schreibt das dortige »Musikalische Wochenblatt«: Im dritten Gewandhauskonzerte bot das Orchester unter Herrn Prof. Nikischs Leitung mit der Wiedergabe des Brucknerschen symphonischen Kolosses eine Meistertat. Die Entwicklung von Tonschönheit, Klarheit der Darstellung, Ineinanderschleifen der verschiedenen Instrumentalgruppen, Feinheit der Tonmalerei – alles das ganz einzig in seiner Art erhebend und erschütternd in der Wirkung zugleich. […]\" (*).\nAuf derselben Seite wird der morgige Vereinsabend mit der Klavieraufführung der 3. Symphonie angekündigt:\n\"Brünner Wagnerverein. Die Vortragsordnung des morgen Montag stattfindenden Vereinsabendes enthält: Anton Bruckner D-moll-Symphonie für zwei Klaviere, Lieder von Jean Sibelius, Brahms und Richard Strauß, ferner Szenen aus Richard Wagners Tondramen.\" (**).", "Letzte Änderung": "20.12.2024 09:57"}, {"ID": 190111095, "Datum": "9.11.1901, Samstag", "Haupttext": "Aufführung des \"Germanenzug\" am Familienabend des Welser Männergesangvereins.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190011095, "Datum": "9.11.1900, Freitag", "Haupttext": "Die Arbeiterzeitung meldet den Tod von Josef Schalk und erwähnt dabei Bruckner als seinen Lehrer (*).\r\nAuch das Neuigkeitsweltblatt bringt eine Meldung zu Schalks Tod (**).\nBei der Leichenfeier für Schalk in der Augustinerkirche spielt Cyrill Hynais ein Orgelvorspiel nach Motiven der f-Moll-Messe (***).\nDie Wiener Allgemeine Zeitung kündigt die Aufführung der 4. Symphonie unter Ferdinand Löwe für den Dienstag-Zyklus des Neuen Philharmonischen Orchesters an [am 20.11.1900] (°).", "Letzte Änderung": "09.04.2023 23:12"}, {"ID": 189911095, "Datum": "9.11.1899, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Gewandhaus-Orchester unter Nikisch im 5. Abonnementskonzert in Leipzig (*).\r\nSolist bei Klaviervorträgen in diesem Konzert ist Busoni (*a).\nGrazer Tagblatt Nr. 311 Inserat auf S. 10\r\nund Hinweis auf S. 4: \r\n\"  –  Anlässlich des morgen abends im Ritter­saale stattfindenden Symphonie-Concertes hat Herr August Püringer eine musikalische Erläuterung zu Siegfried Wagners „Bärenhäuter\"-Ouverture geschrieben, die in gedruckten Exemplaren an der Abendcasse zum Preise von 15 kr. erhältlich sein wird. Der Ertrag dieser Erläuterung wird vom Verfasser dem Fonds zur Unterstützung der kriegführenden Buren in Südafrika übergeben.\" (**),\r\nGrazer Tagespost (***)\r\nund Grazer Volksblatt (°)\r\nkündigen die Aufführung der 4. Symphonie am 10.11.1899 an.\nDas Musikalische Wochenblatt verzeichnet auf S. 623 das 1. Philharmonische Konzert in Kopenhagen [am 21.10.1899], in dem das Adagio der 7. Symphonie unter Bendix aufgeführt wurde (°°).", "Letzte Änderung": "20.02.2026 09:18"}, {"ID": 189811095, "Datum": "9.11.1898, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Nicodé in Dresden (*).\nDas Fremdenblatt Nr. 309 (Morgenblatt) bringt auf S. 8 eine Kritik eines Konzerts des Wiener Schubertbundes am 5.11.1898, in der Hans Wagner als Bruckner-Schüler erwähnt wird (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189711095, "Datum": "9.11.1897, Dienstag", "Haupttext": "Kritik zur 4. Symphonie von Prochaska (signiert \"V. P.\") in der Grazer Morgenpost Nr. 256 (*).\n[?] Aufführung der 1. Symphonie unter Reznicek in Mannheim (**).\nLudowika Kachelmayr erscheint in der Kanzlei von Theodor Reisch. Sie nimmt für ihre Mutter Kathi Kachelmayr, die \"recht leidend und zumeist bettlägerig\" sei, die Gnadengabe des Florianer Propstes Ferdinand Moser von 100 fl [vgl. Anmerkung] entgegen. Neben ihr unterzeichnen noch als Zeugen Pare Barczuch (Mitarbeiter Reischs) und Anton Zach die Empfangsbestätigung (***).", "Letzte Änderung": "31.08.2026 12:50"}, {"ID": 189611095, "Datum": "9.11.1896, Montag", "Haupttext": "Drittes Konzert des Leipziger Liszt-Vereins in der Alberthalle mit Bruckners 4. Symphonie unter Hans Sitt. Das Orchester wird durch die Kapelle Winderstein verstärkt. Die Programmeinführung hatte Arthur Friedheim verfaßt (*). \r\n    Ein Cellist namens Krasa wirkt bei der Aufführung mit (Dvorak-Konzert) (*a) und als Gesangssolistin Frl. Sauer (*b).\r\n    Anwesende Kritiker: Pfau, Vogel und »F.« (*c).\nDie Leo-Gesellschaft beschließt in ihrer Sitzung, Bruckner durch ein Denkmal zu ehren (**).\nBesprechung der 7. Symphonie durch Theodor Helm in der Deutschen Zeitung Nr. 8931 auf S. 4:\r\n\"     Erstes philharmonisches Concert. Das gestern (Sonntag) veranstaltete, für das neue Musikjahr 1896/97 erste phiharmonsiche Concert war offenbar als Trauerfeier für Anton Bruckner gedacht, wenn auch leider dies officiell zu bemerken vergessen war. Aber Jedermann wußte doch, warum die Vortragsordnung mit Bruckner's gewaltiger E-dur=Symphonie schloß, zu deren weltberühmtem Adagio der Meister durch die Vorahnung des Todes R. Wagner's angeregt wurde und mit dem er sich selbst das herrlichste Denkmal in Tönen gesetzt. Die Wirkung dieser erhabensten Trauerklänge, welche je seit Beethoven in einer Symphonie laut geworden, war gestern – wie überhaupt die des ganzen unsterblichen Werkes! – eine nicht zu beschreibende, dirigirte ja auch Hans Richter mit wahrer Begeisterung und schien sich das Orchester an Schwung, Ausdruck und Klangschönheit selbst zu übertreffen. Im Sinne einer Trauerfeier wäre es wohl pietätvoller gewesen, mit jedwelchen Beifallszeichen zurückzuhalten, andererseits that Einem freilich der – besonders nach den Mittelsätzen der Symphonie – spontan losbrechende Beifallssturm wahrhaft wohl, wurde doch dadurch den unverbesserlichen kleinlichen Gegnern drastisch zu Gemüthe geführt, wie ein Bruckner'sches Meisterwerk auch nach dem Tode des schmählich verunglimpften Tondichters zu wirken vermöge. Das Concert, auf welches wir noch zurückkommen, eröffnete mit Beethoven's prächtiger Festpuvertüre op. 124, worauf Volkmann's D-moll=Serenade folgte, deren Violoncellsolo Herrn Hummer verdienten Beifall brachte.                h–m.\" (***).\nBesprechungen auch in der Extrapost Nr. 773 (Wiener Montags-Journal) auf S. 4, signiert \"B.\":\r\n\"     (Philharmonisches Concert.) Mit dem gestern abgehaltenen ersten philharmonischen Concert ist die Serie der großen Musikaufführungen [...] in glücklichster Weihe [sic] inaugurir [sic] worden. [... Beethoven, Volkmann, Hummer ...]. Die Hauptnummer war Bruckner's siebente Symphonie (E-dur), die als rühmlichste Todtenfeier für den verstorbenen Meister in hinreißender Weise von den Philharmonikern gespielt wurde. Es war besonders interessant, die Wandlung zu beobachten, welche seit der letzten Aufführung dieses wohl einheitlichsten und melodiösesten der Bruckner'schen symphonischen Werke im Jahre 1889 mit dem Publicum vorgegangen, das gestern für die grandiose Schönheit des Werkes weit mehr Verständniß und Interesse zeigte, als man damals hätte hoffen dürfen. Besonders nach dem zweiten Satz, der ergreifenden Trauermusik, die so actuellen Charakter annahm, sowie dem virtuos durchgeführten Scherzo war der Beifall ebenso einmüthig als anhaltend. Der Aufführung merkte man die besondere Sorgfalt an, mit der Hans Richter an das Studium des Werkes gegangen. Er darf das Verdienst für sich in Anspruch nehmen, dem todten Componisten gestern jene Anerkennung ersiegt zu haben, die ihm im Leben nur so langsam, fast widerwillig gezollt wurde. Nach Schluß des letzten Satzes wurden ihm nicht endenwollende Ovationen bereitet, die wohl mit auch dem begeisterten Vertreter der guten Sache galten.           B.\" (°),\nim Illustrierten Wiener Extrablatt Nr. 309 auf S. 4, signiert »k. st.« [Königstein]:\r\n„         Theaterzeitung.\r\n[...]\r\n             Concerte.\r\nDie Philharmoniker. – Frau Neuda=Bernstein [Reuda?]. – Fräulein Hochmann.\r\n     Gestern haben die Philharmoniker unter der sieggewohnten Leitung Hans Richter’s ihren diesjährigen Cyklus von acht Abonnement=Concerten eröffnet. Der große Musikvereinssaal zeigte einer schier hypertrophische Fülle und es gab für die mustergiltige Ausführung der drei Programmnummern: Beethoven’s Ouverture in C-dur („Die Weihe des Hauses“), Volkmann’s dritte und letzte Serenade in D-moll und Bruckner’s Symphonie in E-dur des Beifalls mehr als genug. Speciell Herr Hummer wurde […] ausgezeichnet.\r\n     [… kurz über andere Konzerte …].        k. st.“ (°°),\nin der Montags-Revue Nr. 45 auf S. 6, signiert »H. A.« [Hedwig Abel]:\n„              Theater, Kunst und Literatur.\r\n[…]\r\n     (Philharmonisches Concert.) Einem alten Gebrauche folgend, hat Hofcapellmeister Richter die Reihe der philharmonischen Concerte mit einem, dem Publicum bereits vertrauten, Programm eröffnet. Zuerst hörte man Beethoven’s Ouverture op. 124 „die Weihe des Hauses“, zuletzt die Symphonie Nr. 7 in E-dur von Anton Bruckner. Dazwischen wurde die Serenade in D-moll von Robert Volkmann gespielt. Den meisten Beifall erhielt die Symphonie, den aufrichtigsten, die Ouverture. [… über dieses Werk …].\r\n     In der Volkmann’schen Serenade spielte Professor Reinhold Hummer das weltschmerzliche Cellosolo mit guter Wirkung. Den Hauptleckerbissen für die zahlreich anwesende Brucknergemeinde bildete aber die Vorführung der E-dur=Symphonie. Sonst pflegen sich die Philharmoniker mit solchen Todtenopfern nicht sehr zu beeilen; diesmal erhielt der Heimgegangene die Verehrung und Trauer der Hinterbliebenen mit raschester Post nachgesendet. Der größte Theil des Publicums freilich, der im Grunde antibrucknerisch gesinnt ist, hielt nicht Stand, sondern brannte nach den einzelnen Sätzen in größeren und kleineren Rotten durch. In diesem Falle vielleicht nicht ganz mit Recht. Denn wenn überhaupt Eine, so ladet die E-dur=Symphonie durch zahlreiche Schönheiten zu längerem Verweilen ein. Diese Schönheiten aus dem brodelnden Wulst von Exaltation, Wagnerei und musikalischem Widersinn herauszuklauben, kostet allerdings nicht geringe Mühe. So zündete selbst die großartige Stelle im zweiten Satz, wo das G der Trompeten wie eine Sonne über dem ganzen Orchester leuchtet, nicht in dem Maße, wie sie bei einem besonneneren Componisten gezündet haben würde. In diesem Sinn hoffen wir, im Gegensatze zu der dem Programmbuch des ersten philharmonischen Concertes beigedruckten „Statistik der Bruckner’schen Symphonien“, welche freudig von ihrem „seit 1890/91 regelmäßigen“ Erscheinen auf dem Programm berichtet, daß die Bruckner’schen Symphonien allmälig in Wien seltener werden und zuletzt im wohlthätigen Dunkel der Archive verschwinden. H. A.“ (°°°),\nim Neuen Wiener Journal Nr. 1094 auf S. 3, signiert »a. k.« [Albert Kauders]:\r\n\"     (Erstes philharmonisches Concert.) Unter Hans Richter's Leitung haben gestern die Philharmoniker das erste ihrer Abonnementsconcerte abgehalten. Der Saal war gedrängt voll, weil (Viele sagen: trotzdem) eine Bruckner'sche Symphonie auf dem Programm stand. Es war die prachtvolle siebente in E-dur, dieselbe welche Bruckner's Bedeutung zuerst dem Auslande offenbart hat. Den ergreifenden zweiten Satz hat Bruckner bekanntlich unter dem Eindrucke der Nachricht von Richard Wagner's Hinscheiden componirt; gestern erklangen die feierlichen Harmonien als Trauermusik für den Schöpfer selbst. Die Philharmoniker haben in ihrer Weise dem großen Tönemeister die letzte Ehre erwiesen und hiemit löbliche Pietät geübt. Wir besorgen nur, daß sie auch der siebenten Symphonie auf absehbare Zeit die letzte Ehre – einer Aufführung erwiesen haben, mit der Hindeutung auf die Thatsache, daß wiederum ein Theil des Publicums nach dem zweiten und dritten Satz die Flucht ergriffen hat. Aber die Schuld an dieser bedauerlichen Erscheinung liegt sicherlich mehr an der unpassenden Stunde, zu welcher man in Wien Symphonieconcerte abhält. Vor dem Mittagessen befindet sich die Aufnahmsfähigkeit und Genußfähigkeit des Kunstfreundes erfahrungsmäßig auf dem niedrigsten Niveau und dem knurrenden Magen sind lange Symphonien gleichbedeutend mit – schlechten. – Wie schon wiederholt, hat diesmal auch die Beethoven'sche Ouverture \"Zur Weihe des Hauses\" die philharmonische Octave eingeleitet. Volkmann's kleine Serenade D-moll, deren Cello=Solo Herr Hummer sehr schön spielte, vervollständigte das Programm.      a. k.\" (#)\nund in der Wiener Sonn- und Montags-Zeitung Nr. 45 auf S. 6 (Kurzkritik, signiert »h. w.« [Hans Woerz]):\r\n\"     (Philharmonische Concerte.) Gestern wurde der Cyclus der philharmonischen Concerte eröffnet. Das Programm bildeten [... Beethoven, Volkmann (mit \"Gummeri\" [sic] als Cellisten) ...] und die E-dur=Symphonie (Nr. 7) von Bruckner, welche wir bei ihrer ersten Aufführung in Wien 1885 [sic] trotz übermäßiger Länge der Außensätze als die best abgerundete seiner symphonischen Schöpfungen bezeichneten, wofür wie sie neben der \"Kaiser=Symphonie\" (Nr. 8) auch heute noch halten. Glänzend gespielt, fand sie gestern auf der einen Seite den lebhaftesten Beifall und auf der anderen Seite – so viel uns bemerkbar war – kein Zeichen von Opposition. Daß ein Theil des Publicums nicht bis zum Ende ausharrte darf, nach 2 Uhr Nachmittags bekanntlich nicht dem zur Aufführung gebrachten Werke auf die Rechnung geschrieben werden.    h. w.\" (##).", "Letzte Änderung": "29.11.2024 08:09"}, {"ID": 189511095, "Datum": "9.11.1895, Samstag", "Haupttext": "Datierung Franz Bayers in einer von ihm geschriebenen Stimme zum Requiem [WAB 39] (Tenor) (*).\n \nDas Linzer Volksblatt Nr. 259 berichtet auf S. 3 von der Kirchenfeier am 7.11.1895:\n                           \"Kirchliches.\r\n[...]\n     Schwanenstadt, 7. November. (Installation.) Zur Installationsfeier des Hochw. Stadtpfarrers und geistlichen Rathes Johann Georg Huber, welche heute stattfand, strömte das katholische Volk von nah und fern herbei. [... Beteiligte und Anwesende (Dr. Mathias Hiptmair, Redakteur Hauser, der Bezirkshauptmann von Vöcklabruck und Dechant Martin Streicher) ...] Der Musikchor leistete in der Stadtpfarrkirche vorzügliches. Es wurde aufgeführt: Messe von Kempter Op. 59, Graduale: \"Timete\" und Offertorium: \"Justorum animae\" von Robert Führer und das 5stimmige \"Tantum ergo\" [WAB 42] von Anton Bruckner. – Bei der geselligen Zusammenkunft in Herrn Johann Pabst Gastlocalitäten fehlte es an den üblichen Toasten nicht [...].\" (**).", "Letzte Änderung": "07.02.2025 17:54"}, {"ID": 189411095, "Datum": "9.11.1894, Freitag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Ludwig Koch:\r\n    Dankt für die Wahl und Aufführung der Messe [f-Moll-Messe am 4.11.1894] der Direktion, dem Dirigenten [Gericke], den Mitwirkenden, vor allem dem Singverein und dem Vorstand Köstinger (*).\nBesprechungen der f-Moll-Messe (am 4.11.1894) erscheinen\nim Deutschen Volksblatt Nr. 2103 auf S. 1:\r\n»                         Aus dem Concertsaal.\r\n     Nicht so bald dürfte eine Musiksaison mit so umfassenden Feierlichkeiten eingeleitet worden sein, wie die diesjährige, es galt ja, eine ganze Reihe auserlesener Geister bei Wiederkehr ihrer Ehrentage mit Sang und Klang zu verherrlichen. [... Johann Strauß ...]\r\n     [... Palestrinas und Orlando di Lassos 300. Todestag ... Aufführung ließ zu wünschen übrig ...]\r\n     Um nicht zu herb zu werden, möchten wir es dem fast bis zur Neige erschöpften Jubel für den einen, streng heimatlichen Tondichter zuschreiben, daß für einen anderen, gewiß nicht Geringeren, für Dr. Bruckner, die Ehrung in ungleich mäßigerem Grade ausfiel. Zum 70. Wiegenfeste des um die Tonkunst Deutsch=Oesterreichs so hochverdienten und unbestreitbar ersten einheimischen Meisters der Gegenwart hätten wir eine öffentliche und als solche auch klar angekündigte große Feier nur recht und billig gefunden, sie hätte dem bescheidenen und auch heute noch von mancher Seite verkannten und heftig angegriffenen Tonkünstler ebenso wie nur irgend einer unserer Größen vollauf gebührt. Der Plan hierzu hat wohl bestanden, kam aber nur deshalb nicht zur Verwirklichung, weil hierzu auserlesene Kräfte aus Gründen, die uns schwer einleuchten können, ihre Mitwirkung versagt hatten. Wenn es dennoch zu einer Bruckner=Feier kam, so ist dies der Gesellschaft der Musikfreunde zu verdanken, welche gewiß nicht ohne Absicht am verflossenen Sonntag in ihrem ersten Concert Bruckner's große F-moll=Messe aufführte, das entschieden eigenartigste und hervorragendste kirchliche Opus der Neuzeit. [... Besprechung im März 1893 ... heute nur Aufführungsbericht: zu den einzelnen Sätzen ... die letzten Sätze] dürften sicherlich manchen Gegner Bruckner's in seiner Anschauung erschüttert haben. Als Krone des Ganzen glänzte auch diesmal das gewaltige, überzeugungstreu klingende Credo. [... \"Incarnatus\", \"Resurrexit\", \"Regni non erit finis\" ...] Dem umfangreichen Werke ward unter Gericke's Leitung eine treffliche Aufführung zutheil, wenngleich stellenweise etwas mehr Schwung nicht geschadet hätte. Die Soli wurden von den Damen Chotek und Kusmitsch und den Herren Erxleben und Kraus gesungen; Letzterer war für den plötzlich verhinderten Herrn von Reichenberg erfolgreich eingetreten. Ohne die Verdienste der mitwirkenden Einzelsänger schmälern zu wollen, hätten wir es doch lieber gesehen, wenn Kräfte allerersten Ranges in den Dienst der Bruckner'schen Muse getreten wären. Reicher, stürmischer Beifall wurde dem anwesenden Tondichter und allen Mitwirkenden gezollt.\r\n     Der Vollständigkeit halber sei noch einer letzten Feier gedacht, des sehr gelungenen Hans Sachs=Abends in der Hofoper (\"Die Meistersinger von Nürnberg\") [mit Reichenberg als Pogner trotz Indisposition], über welchen wir an anderer Stelle bereits berichtet haben. [... über weitere Konzerte (Bellincioni, Pachmann, Felix Kraus mit Paumgartner), wegen der \"Meistersinger\" das schlecht besuchte, aber herausragende Konzert der Engländer versäumt ... heute nochmals Gelegenheit], die phänomenale Erscheinung gleichfalls zu beurtheilen.\r\n                                            Camillo Horn.« (**)\nund im Fremdenblatt Nr. 308 auf S. 6. signiert \"L. Sp.\" [Ludwig Speidel]:\r\n„      Theater und Kunst.\r\n                 Konzerte.\r\n     Am jüngsten Sonntag hat die Gesellschaft der Musikfreunde Anton Bruckner's siebzigsten Geburtstag durch die Aufführung der F-moll-Messe des Jubilars gefeiert. Der Gefeierte war anwesend und dankte dem Publikum, das sich mit Beifall nicht genug thun konnte, aus seiner Loge. Bruckner's Messe ist schon früher aufgeführt und besprochen worden, doch sind die Eigenthümlichkeiten und Schönheiten des großangelegten und mit Geist durchgeführten Tonwerkes durch die Verwendung der reichen künstlerischen Mittel, die der Gesellschaft der Musikfreunde zu Gebote stehen, stärker und voller hervorgehoben worden. Bekanntlich ist Bruckner, der an der Orgel aufgewachsen, aus der Kirche hervorgegangen und hat mit ihr stets Fühlung behalten, wenn er auch die Bahnen der modernsten Weltmusik mit unvergleichlicher Kühnheit durchmaß. Es gibt Stellen und Sätze in seinen Symphonien, wo ihn das Heimweh nach der Kirche, nach ihrem Weihrauchduft und ihrer Sonntagsseligkeit zu beschleichen scheint, und gleich neben diesen Erinnerungen macht sich ein kindliches Behagen an den Volksbelustigungen am Kirchweihfeste geltend. Seine Jugend, der Schulmeister, der Organist, der Spielmann wacht dann musikalisch in ihm auf, und nicht nur für die empfangene Seelenspeise ist er dankbar, sondern jeder Bissen Krapfen und jeder Schluck Most, den ihm eine gastliche Hand geboten, scheint ihm in der Nachempfindung noch wohltzuthun. Von Zeit zu Zeit wendet er sich als Komponist ganz der Kirche zu. Er schreibt seine Kirchenmusiken, von denen seine Messe in F-moll wohl die bedeutendste ist Die alte Neckfrage, ob seine Messe denn kirchlich sei, hat auch Bruckner hören müssen. Es ist etwas Eigenes mit der Kirchlichkeit der Musik. Wenn man auch vor dem Herrn die Schuhe auszieht, so ist man doch erst recht ein Mensch, wenn man auf seinen nackten Füßen steht. Der Geist muß es machen auch in der Kirchenmusik, nicht aber ein abgezogener, dürrer, todtschlächtiger Geist, sondern ein Hauch und Feuer, das ins Irdische führt, daß es zum Himmel auflodert. Jede Zeit hat es verstanden, mit ihren künstlerischen Mitteln kirchlich zu sein; Mozart so gut wie Palestrina, oder braucht Mozarzt's Ave verum — ein von allem irdischen Wohllaut geschwellter himmlischer Gesang — vor irgend einem Satz von Palestrina an Kirchlichkeit zurückzustehen?  .  .  .   Auch Bruckner ist kirchlich in seiner Musik, ohne seine Sprache verleugnen zu müssen. Mit heiligem Ernst geht er in seinen Gegenstand ein; er trachtet auf seine Tiefe zu kommen, er sucht ihn zu erschöpfen. Wie faßt er nur das „Erbarme Dich unser“ von allen Seiten! Von der tiefsten Demuth und Zerknirschung steigert er den Nothschrei bis zur Höhe des Kampfgebets. Wie nun das Credo den ganzen christlichen Glauben umfaßt, so ist hier Bruckner's Musik auch am reichsten, am beredsamsten, am eindringlichsten. Das Dogma sprengt seine Schale, wird Leben, wird Geschichte, wird Drama, und neben und mit den Seelenregungen, die sich im Gläubigen vollziehen, werden auch die Heilsvorgänge mit sinnlicher Anschaulichkeit vorgeführt. Man meint zu sehen, indem man hört. Und immer erscheint wieder, wie ein Alles zusammenhaltendes starkes Band, das Hauptthema, das voll Kraft und Zuversicht den Glauben charakterisirt. Der lieblichste Satz ist das Benedictus, wo die über der Violoncellen und Geigen herabsteigenden Frauenstimmen an niederschwebende Engel gemahnen  . . .  Das große Tonwerk, das namentlich an die Sänger bedeutende Ansprüche macht, wurde unter Wilheln Gericke's Leitung vortrefflich ausgeführt. Man konnte den Meister nicht oft genug rufen. Bei jedem neuen Erscheinen erfreute man sich an dem scharf geschnittenen Charakterkopf, der ein ganzes Künstlerleben zu erzählen scheint.\r\n     Sonst hat es an Konzerten nicht gefehlt, aber es läßt sich darüber nicht gar viel sagen.[... über weitere Konzerte ....]         L. Sp.\" (***).", "Letzte Änderung": "04.12.2024 10:02"}, {"ID": 189211095, "Datum": "9.11.1892, Mittwoch", "Haupttext": "Das Deutsche Volksblatt Nr. 1384 teilt auf S. 7 mit, daß der Klavierauszug des 150. Psalm bei Doblinger erschienen ist, und weist auf die Uraufführung am 13.11.1892 hin: \"– Im ersten ordentlichen Gesellschafts=Concerte, welches am 13. d. M. um halb 1 Uhr Mittags im großen Musikvereinssaale unter der Leitung des Concert=Directors Wilhelm Gericke und unter gefällige Mitwirkung der Damen Frau Leonore Baronin Bach, Frl. Adele aus der Ohe, dem Singverein [sic] und des Gesellschafts=Orchesters stattfindet, gelangen zur Aufführung:     A. Bruckner's Psalm für Solo, Chor und Orchester (erste Aufführung); Richard Strauß: „Wanderers Sturmlied” für Chor und Orchester (erste Aufführung); Franz Liszt: Clavier=Concert, vorgetragen von Frl. Adele aus der Ohe; den Schluß bildet Mendelssohn's Finale des ersten Aktes aus „Loreley” für Solo. [... Karten ...]\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189111095, "Datum": "9.11.1891, Montag", "Haupttext": "[siehe die Anmerkung]\nIn der Universitätsvorlesung berichtet Bruckner von seinem Besuch (1885 [?] in Begleitung Ecksteins) bei dem Japaner Dr. Shohé Tanaka, der ihm ein rein gestimmtes Harmonium vorführte (*).\nNach der Vorlesung fährt Bruckner mit Roner zur Probe des “Te deum” beim Singverein. In der Hofoper wird “Lohengrin” gespielt; Bruckner erklärt die “Götterdämmerung” für sein Lieblingswerk (**).\nGratulationsschreiben des Männergesangvereins »Kränzchen« anläßlich des Ehrendoktorats (***).\nDas Prager Tagblatt Nr. 308 berichtet auf S. 3 vom Ehrendoktor-Festakt am 7.11.1891:\r\n     \" * [Dr. Anton Bruckner.] Im Festsaale der Wiener Universität fand vorgestern, wie bereits angekündigt, die Promotion des Componisten Anton Bruckner zum Ehrendoctor der Philosophie statt. Rector Prof. Exner hielt an Bruckner eine längere Anrede, worin er dessen Verdienste um die Musikwissenschaft würdigte; ferner wies der Rector darauf hin, daß die Musikkünstler früher von den akademischen Gelehrten nicht nach Gebühr geschätzt wurden; indem die größte deutsche Universität einem Musiker den Doctortitel verleihe, zeige sich deutlich der Wandel der Gesinnung. Auch der Promotor Hofrath Professor Dr. Stefan hielt eine längere Rede an Dr. Bruckner, welcher für die ihm bewiesene Auszeichnung tief gerührt dankte.\" (°).\n\"Das Vaterland\" Nr. 308 wiederholt auf S. 2 den durch einen Umbruchfehler beeinträchtigten Artikel vom 8.11.1891:\r\n     \"Zwei Notizen unseres Sonntags=Blattes, bei welchen die Schlußsätze verstellt sind, veröffentlichen wir nachstehend nochmals:\r\n     * [Doctor Anton Bruckner.] Mit akademischem Gepränge fand am 7. d. im kleinen Festsaale der Universität die Promotion Anton Bruckner's zum Ehrendoctor der Philosophie statt, bei welcher Hofrath Professor Stefan als Promotor fungirte. Die Wiener Universität hat damit dem größten österreichischen Tondichter der Gegenwart die höchste Ehre erwiesen, die sie zu vergeben hat, eine Ehre, die nur in den seltensten Fällen Künstlern zu Theil wird. Die dankerfüllten Worte, welche der tiefbewegte greise Componist heute zu den akademischen Würdenträgern sprach, werden einen mächtigen Nachhall in den Herzen aller Jener finden, welche in Bruckner den Genius erkannt haben und an den Kämpfen theilgenommen haben, welche eine übermüthige Gegenpartei seit Jahr und Tag ertrotzt hat. [... steigender Ruhm ... es hat demonstrative Bedeutung], daß es nicht der Vertreter der musikgeschichtlichen Lehrkanzel, sondern Hofrath Stefan war, welcher jenen von der Facultät so freudig begrüßen Antrag stellte! - Für heute wollen wir von altbekannten Dingen schweigen und nur dem jüngsten Ehrendoctor der Wiener Universität unseren Glückwunsch darbringen. Möge unser Anton Bruckner in der neuen Ehrung einen kräftigen Ansporn zu weiterem genialen Schaffen erblicken! Ad multos annos!\"\r\n     * [Silberne Hochzeit] [...]\" (°°).", "Letzte Änderung": "18.12.2024 08:33"}, {"ID": 189011095, "Datum": "9.11.1890, Sonntag", "Haupttext": "Brief Hugo Wolfs an Emil Kauffmann:\r\n   Im Januar 1891 würden in Mannheim seine »Christnacht«, ein Werk von Richard Strauss und Bruckners 8. Symphonie aufgeführt (*).\nKalendernotiz Bruckners: Zusatz »Br« bei dieser Woche [Dienst an der Hofkapelle] (**).\nDie Ostdeutsche Rundschau Nr. 32 berichtet auf S. 6 [überraschend knapp] über die Ehrung am 30.10.1890: \"Ehrengabe. Der oberösterreichische Landtag hat beschlossen, den [sic] Tondichter Anton Bruckner, eine jährliche Ehrengabe von 400 fl. auszusetzen.\" (***).\nHinweis auf die heutige Kirchenmusik in der »Presse« Nr. 308 auf S: 13 (Kalendarium im Local-Anzeiger): \"Votivkirche (10 Uhr): Messe in D von J. G. E. Stehle, Graduale (Locus iste) von A. Bruckner, Offertorium (Domine Deus) von Fr. Witt.\" (°).\nBeim Gottesdienst in der Votivkirche um 10 Uhr werden eine Messe in D von J. G. E. Stehle, als Graduale Bruckners »Locus iste« und als Offertorium ein »Domine Deus« von Fr. Witt aufgeführt (°°).\nDie in St. Louis (Missouri) erscheinenden Mississippi Blätter (= Die Westliche Post) [vermutlich Nr. 313] veröffentlichen auf S. 10 den Text der \"Lyra\" vom 15.10.1890:\r\n\"Aus dem Musiker-Lexikon von Professor Tastengreifer.\r\n     In dem Fachblatte \"Der Klavierlehrer\" werden Bruchstücke aus einem Musiker=Lexikon des der Wissenschaft allzu früh entrissenen Professors Tastengreifer mitgetheilt. [...] Die Auffassung des Professors - das werden die Leser bestätigen - ist eine durchaus originelle und eigenartige.\r\n     Bach, Johann Sebastian [... Begleitung zu Gounod-Melodie ..., Badarzewska, Beethoven, ...]\r\n      Brahms, Dr. Johannes, siehe Hanslick.\r\n     Bruckner, Anton, verdient schon wegen seines großen B mit Bach und Beethoven zusammen genannt zu werden.\r\n     Cimarosa, [... Chopin, Czerny, Händel ...]\r\n     Hanslick, Dr. Eduard, siehe Brahms.\r\n     Rossini, [... lustige Kirchenmusik, ernstere Opern ... Schubert, Strauß-Dynastie, Wagner (Wagnerianer!), Weber ...]\" (°°°).\n(1. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Wagner (Meistersinger-Vorspiel), Grieg, Weber/Liszt und Beethovens 5. Sinfonie (#). Max von Oberleithner ist möglicherweise unter den Zuhörern (##)).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 09:05"}, {"ID": 189011097, "Datum": "9.11.1890 bis 14.1.1891", "Haupttext": "In einer Ausstellung im Wiener Künstlerhaus ist auch Uhdes »Abendmahl« [IKO 23] zu besichtigen. Almeroth führt den ahnungslosen Bruckner vor das Bild.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188811095, "Datum": "9.11.1888, Freitag", "Haupttext": "Postkarte Bruckners an Santen Kolff in Berlin: \n   Dankt [vermutlich für den Artikel vom 6.9.1888] und gibt seine Adresse bekannt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188611095, "Datum": "9.11.1886, Dienstag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen): »von 3/4 auf 12 Uhr nichts gegessen u nichts getrunken. (im Bette 12 Uhr schlagen gehört. 5 Minuten vor 12 Uhr ins Bett. [Zusatz auf der nächsten Seite:] nach meiner Uhr zu früh.« (*).\n \nArtikel über Bruckner und die 7. Symphonie (Aufführung am 18.11.1886) in \"Het nieuws van den dag\" Nr. 5135 (Amsterdam) auf S. 2:\n\"                 Stadsnieuws.\r\n        Officieele Kennisgeving.\r\n[...]\r\n     Op het aanstaande Caecilia-concert wordt voor de eerste maal hier te lande eene uitvoering gegeven van de zevende Sinfonie van den Duitschen componist Anton Bruckner. Wijl de werken van dezen kunstenaar ten onzent zoo goed als onbekend zijn, heeft het Bestuur der Maatschappij Caecilia bij haar programma eenige bijzonderheden gevoegd over deze nieuwe verschijning op muzikaal gebied.\r\n     Deze, thans twee-en-zestigjarige man, — zoo lezen wij daar — behoort tot de merkwaardigste persoonlijkheden op het gebied der muziek. In zijne jeugd vervolgd door nood en ellende — hij bracht enkele jaren door, dat hij met fl. 24 per jaar moest leven en zich door het spelen op boerenbruiloften van den hongerdood redde — wist hij door eigen energie zich een weg te banen.\r\n     Als uitvoerend kunstenaar is hij organist, en als zoodanig sedert 1867 aangesteld bij de Hofkapel te Weenen, waar hij tevens leeraar is in het orgelspel, harmonie en contrapunt aan het conservatorium.\r\n     Eerst op veertigjarigen leeftijd, nadat hij steeds op de ernstigste wijze, zoo theoretisch als practisch, zijne studiën had voortgezet, trad hij te Linz als componist openlijk op met eene Sinfonie. Eerst in de jaren 1876 en 1877 werden zijn tweede en derde Sinfonie te Weenen ten gehoore gebracht, en wel door den invloed van Herbeck.\n     Reeds in 1873 echter vond Bruckner in de groote sympathie, waarmede Wagner de opdracht zijner derde Sinfonie aanvaardde, een groote voldoening als kunstenaar. Tot aan zijn dood bleef Wagner die groote sympathie voor dezen componist bewaren en spiegelde hem steeds in de toekomst de bekendmaking zijner werken voor. Eerst na Wagner's dood, en wel ten vorigen jare, werd Bruckner, door de uitvoering van zijne zevende Sinfonie en van zijn strijkquintet, ook buiten Weenen naar waarde geschat. Zoowel te Leipzig, te München als te Carlsruhe vond genoemde Sinfonie een gehoor vol geestdrift, en lang zal het niet duren, of Bruckner's naam zal overal een plaats innemen naast dien der beste componisten uit den tegenwoordigen tijd.\n     Deze mededeelingen worden gegeven als inleiding op eene muzikale bespreking van de aangekondigde Sinfonie zelve, gevolgd door enkele bijzonderheden over de Tasso van Liszt en de vierde Sinfonie van Beethoven.\" (**).", "Letzte Änderung": "25.11.2024 22:36"}, {"ID": 188411095, "Datum": "9.11.1884, Sonntag", "Haupttext": "Der Steyrer Alpenbote Nr. 90 berichtet auf S. 3, daß Bruckner von Herzog Max Emanuel für die Widmung des Quintetts ausgezeichnet wurde [vgl. 29.10.1884]:\r\n»Verschiedenes.\r\n(Auszeichnung.) Hof-Organist Anton Bruckner, unser gefeierter Landsmann, wurde von dem Herzoge Max Emanuel in Baiern für die Widmung eines Streichquintettes durch Uebersendung einer Busennadel mit der Herzogskrone in Brillanten ausgezeichnet.« (a).\nDas Neuigkeitsweltblatt Nr. 260 auf S. 3 (S. 1 des 2. Bogens) [\"O justi\"] (b)\nund der Localanzeiger der »Presse« Nr. 309 auf S. 7 in seinem Kalendarium [\"O justi\"] (c)\nmachen (beide mit Angabe der Uhrzeit »11 Uhr«) auf die heutige Kirchenmusik aufmerksam.\nBrief Bruckners (vermutlich an Theodor Helm):\r\n    Heute dirigiere er um 11 Uhr in der Hofkapelle die f-Moll-Messe, über die Hanslick und Speidel einst so schön geschrieben hätten, mit den Einlagen ”Christus factus est” und ”Os justi” (d).\nIn der Hofkapelle dirigiert Bruckner die f-moll-Messe, das »Os justi« und die Uraufführung des Graduales »Christus factus est« [WAB 11] (*) und wird von Hellmesberger beglückwünscht (**).\r\n    In den Stimmen haben sich die Eintragungen eines Bassisten [?] »AZ« (***) und mehrerer Musiker im Material der f-Moll-Messe erhalten: »Punkt 12 Uhr. 9.11. 84« am Ende des Credos und »9.11. 84« am Ende der Baßstimme Nr. 3 (°a), »10/11 84« und »[Ende] 9/11 [1]884 12 [Uhr] 33« am Ende der Baßstimme Nr. 5 (°b), »9/II 84« am Ende der 1. Violinstimme Nr. 2 (°c), »9/11 [1]884« am Ende der 1. Violinstimme Nr. 3 (°d), »9. November 1884 Käßmeyer gestorben.« [Käßmayer] am Ende der 2. Violinstimme Nr. 2 (°e), »:Ende 12 Uhr 30 Min.: [/] 18 9/11 84« am Ende der 2. Violinstimme Nr. 3 (°f), »9/II 1884. Aufführung.« am Ende der Violastimme Nr. 1 (°g), »2. mal 18 9/11 84 Simandl - Braun« am Ende der Kontrabaßstimme Nr. 1 (°h), »9/11. 1884« am Ende der Klarinettenstimme Nr. 1 (°i), »9 Novb 1884« in der Klarinettenstimme Nr. 2 (Gloria, T. 65) (°j) und »9/11 84.« am Ende der Fagottstimme Nr. 1 (°k). In einer Stimme des 2. Basses lautet der Eintrag \"10/11 84\" (°l).\r\n    Als Kritiker war Helm anwesend [s. 25.11.1884].\nKalendereintragung Bruckners: »Am 9. Nov. meine FMesse, Christus factus, Os justi in der Hofkapelle dirigirt.« (#).\r\n    Das Datum 9.11. hat Bruckner in der Monatsübersicht seines Kalenders mit »NB« gekennzeichnet (##).\nBrief Loidols an Bruckner:\r\n    Bittet ihn, über das Thema, das der Improvisation in Kremsmünster am 21.8.1884 zugrundelag, eine Orgelfuge auszuarbeiten (°°).\nBericht der Wiener Sonntags-Post über das Konzert vom 4.11.1884 (mit Sätzen aus der 4. und 7. Symphonie):\r\n       \"Aus der Musikwelt.\r\n\"[...]\r\n    \"Dienstag wurde der Bösendorfer Saal mit dem ersten, der Saison 1884-85 angehörigen internen Musikabend, des akademischen Wagnervereines eröffnet. [...] Den Schluß des Concertes bildeten zwei von Herrn Josef Schalk für Clavier übertragene und gespielte Sätze aus zwei Symphonien von Bruckner. Der erste, ein Adagio aus der siebenten Symphonie (in E-dur) hat zwar viel Unmotivirtes, Eigensinniges, ist stellenweise gedehnt, doch mit all den Fehlern versöhnt die wunderbare Schönheit der Themen und die merkwürige, ergreifende Stimmung, die sich in dem Ganzen offenbart. Uebrigens gelangt das Adagio auf dem Clavier nicht zu voller Wirkung, da es ganz orchestral gedacht ist, ebenso wie das darauf folgende humoristische Jagdstück aus Bruckner's Es-dur-Symphonie, das durch seine originellen Gedanken und glänzende Mache von packender Wirkung ist. Das Publikum geizte auch nicht mit seiner Anerkennung, die dem hochbegabten Componisten unverdienter Weise sonst ziemlich karg zu Theil wird. Durchaus befriedigt von diesen [sic!] ersten Wagner=Vereinsabende verließ das zahlreiche und distinguirte Auditorium den Saal.\" [keine Signatur] (°°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2025 19:57"}, {"ID": 188211095, "Datum": "(9.11.1882, Donnerstag)", "Haupttext": "Vortragsübung am Wiener Konservatorium", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187911095, "Datum": "9.11.1879, Sonntag", "Haupttext": "Hinweis auf die heutige Kirchenmusik im Neuigkeitsweltblatt, 2. Bogen, S. 3:\n     \"Kirchenmusik in Wien. Heute, Sonntag, den 9. November kommen zur Aufführung: In der k. k. Hofburg=Kapelle Messe in D, Graduale (Os justi) und Offertorium (Ave Maria) von Bruckner, - [...]\" (*).\n \nIn der Hofkapelle dirigiert Bruckner die d-moll-Messe, als Graduale das »Os justi« und als Offertorium das »Ave Maria« [WAB 6] (**).\r\n   Verwendet wird bei der Messe das von der Uraufführung 1864 stammende, von Schimatschek geschriebene Stimmen-Material, in dem sich die Musiker Simandl und Franz Braun verewigt haben (***). Theodor Rättig erlebt die Aufführung mit (°).\n \n(1. Gesellschaftskonzert unter Kremser mit Werken von Bach, Saint-Saens, Goldmark, Mendelssohn und Beethoven (°°)).", "Letzte Änderung": "03.04.2026 15:02"}, {"ID": 187811095, "Datum": "9.11.1878, Samstag", "Haupttext": "Datierung \"XXII. (9/11)\" in Franz Schalks Mitschrift des Harmonielehre-Kurses Bruckners (*).\nWiener Erstaufführung von Wagners »Siegfried« (**).", "Letzte Änderung": "26.03.2025 08:30"}, {"ID": 187711095, "Datum": "9.11.1877, Freitag", "Haupttext": "Die Neue Zeitschrift für Musik 73 (1877) S. 489f kommentiert in einem mit »Sig. Schneider« unterzeichneten Artikel die Programmplanung der Philharmoniker und erwähnt dabei eine Symphonie Bruckners [recte: 3. Symphonie im Gesellschaftskonzert vom 16.12.1877]:\n     \"[...] Soviel man dem Programm entnehmen kann, gelangen zur Aufführung: Symphonien von Brahms, Herbeck und Bruckner, Esser's Fdursuite [...] Sig. Schneider.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187511095, "Datum": "(9.11.1875, Dienstag)", "Haupttext": "Vortragsabend am Wiener Konservatorium.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187311095, "Datum": "9.11.1873, Sonntag", "Haupttext": "Brief Bruckners an den Reichsrat (vermittelt durch Dr. Franz Groß):\r\n     Über die Erfolge in Nancy, Paris und London, die Anerkennung durch Liszt und Wagner, dem die 3. Symphonie gewidmet ist, und die Aufführung der 2. Symphonie durch die Philharmoniker am 26.10.1873. Er müsse neben der Konservatoriums-Tätigkeit noch Lektionen geben, habe dadurch zu wenig Zeit zur Komposition. Bittet um eine lebenslängliche Unterstützung (*).\r\nBeschluß des Abgeordnetenhauses am 7.5.1874, Bearbeitungsvermerk am 23.5.1874 (*a).\nPetition Bruckners an das Ministerium für Cultus und Unterricht [oder identisch mit dem obigen Schreiben, falls dieses vom Abgeordnetenhaus weitergeleitet wurde? vgl. 23.5.1874]:\r\n[hypothetischer Inhalt] Bittet um eine jährliche Unterstützung (**).\nWeitere Aktenvermerke: 3.1.1874, 23,5,1874, 23.6.1874 (**a).\n \nDie Deutsche Zeitung Nr. 668 schreibt auf S. 6:\n     \" - Anton Bruckner arbeitet gegenwärtig an einer neuen Symphonie in D-moll, welche Richard Wagner gewidmet ist und in einigen Monaten vollendet sein dürfte.\" (***).\n \nIm Volksblatt für Stadt und Land Nr. 134 wird auf S. 1f die Aufführung einer Liszt-Messe am 1.11.1873 besprochen (signiert \"C. K.\") und dabei aus der Kritik von Ambros über die 2. Symphonie zitiert:\n         \"Die Krönungsmesse von Franz Liszt\n     (aufgeführt in der k. k. Hofburgkapelle am 1. November 1873.)\n       C. K. Wer sollte sich unter dieser Ankündigung nicht etwas Großartiges denken [... Enttäuschung ... Ambros gilt als unparteiisch und lauter und] sagte jüngst bei Besprechung der Aufführung von Bruckners neuer Symphonie: \"Die Kritik muß ehrliche, offene Sprache führen, will sie nicht an der großen Lüge der modernsten Kunstzustände schuldbaren Antheil haben. Unser moderne Musik leidet an Maßlosigkeit, und diese wird am Ende der Tod der hipersthenisch gewordenen Kunst sein. Wie sich die Sachen anlassen, scheint es, daß wir nicht am Anfang einer glorreichen neuen Musik=Epoche stehen, sondern beim Ende aller Musik angelangt sind.\" (°).\n\r\n(1. Gesellschaftskonzert unter Brahms mit Werken Beethovens und Händel (°°)).", "Letzte Änderung": "13.11.2025 09:40"}, {"ID": 187211095, "Datum": "9.11.1872, Samstag", "Haupttext": "In einer Konzertübersicht von E. Schelle in der »Presse« (Local-Anzeiger, Beilage zu Nr. 309) auf S. 9 finden sich Bemerkungen zu den kommenden Orgelkonzerten: \n»[...] und die erste öffentliche Vorführung des Instruments wird darthun, daß wir für dasselbe auch einen würdigen Virtuosen besitzen. Herrn Bruckner, der sich bereits in London und Paris einen sehr ehrenvollen Namen gemacht hat, hier aber in Ermangelung eines entsprechenden Mediums verurtheilt war, eine stumme Rolle zu spielen, ist nun auch bei uns die Gelegenheit geboten, sein Talent zur Geltung zu bringen. Wir gestehen, daß uns die Aussicht, diese so eigenthümlich organisirte Kraft sich in ihrem eigensten Elemente gehörig entfalten zu sehen, keine geringe Freunde bereitet, aber es dürften auch fremde Berühmtheiten auf der Orgel von jetzt an nach der alten Kaiserstadt ziehen und hier ihre Lorbeeren vervollständigen [... am Ende signiert:] E. Schelle.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 187011095, "Datum": "(9.11.1870, Mittwoch)", "Haupttext": "Beim Vortragsabend der Wiener Konservatoriums wirken u.a. Rößl und Lamberger mit.", "Letzte Änderung": "05.12.2024 22:40"}, {"ID": 186111095, "Datum": "9.11.1861", "Haupttext": "Datierung auf Übungsblättern zu Kanon und Fuge (zu WAB 248 gehörend). Notiz auf einem Bogen:\n»9. November [1]861. Am Anfange u am Ende eines Thema müssen Tonica u Dominant sich beantworten ...«.\n \nSiehe auch die Anmerkung!", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186011095, "Datum": "9.11.1860, Freitag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: neben dem Datum »Landa« [vermutlich Klavierstunde] (*).\nDatierung »Für [1]861. 9. November [1]860.« auf Doppelbogen »No. 34« im Studienheft 1860/61 (WAB 248) (**).", "Letzte Änderung": "11.11.2024 18:14"}, {"ID": 185511095, "Datum": "9.11.1855, Freitag", "Haupttext": "Wenzel Pranghofer, Linzer Dom- und Stadtpfarrorganist, gestorben.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 199801095, "Datum": "9./11.1.1998, Freitag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks unter Herbert Blomstedt in Hamburg und Lübeck. Das Programmheft enthält einen Artikel von Mathias Hansen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198710095, "Datum": "9. - 11.10.1987", "Haupttext": "V. Internationales Gewandhaus-Symposion (nur Bruckner betreffend) in Leipzig (*).\r\nIn der Thomaskirche singt der Thomanerchor unter Hans-Joachim Rotzsch am 9. und 10.10.1987 Motetten Bruckners [prov. WAB 67] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199409095, "Datum": "9./10.9.1994, Freitag/Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Daniel Barenboim in der Philharmonie in Berlin (*).\nIm Programmheft ist eine Federzeichnung von Bruno Traut (1919, IKO 193) abgebildet (**).\nDer Text im Programmheft \"Von den letzten Dingen: Bruckners neunte Symphonie\" stammt von Habakuk Traber (***).", "Letzte Änderung": "20.11.2025 10:09"}, {"ID": 195909095, "Datum": "9./10.9.1959, Mittwoch/Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 1. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Bernhard Conz im Saal der Hochschule für Musik in Berlin. Solist des Abends ist Erik Then-Bergh.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194709095, "Datum": "9./10.9.1947, Dienstag/Mittwoch", "Haupttext": "Schallplattenaufnahme der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Van Beinum in Amsterdam für die Firma Decca (acht 78er Platten).", "Letzte Änderung": "13.07.2026 09:42"}, {"ID": 199607096, "Datum": "9./10.7.1996, Dienstag/Mittwoch", "Haupttext": "Zwei Vorträge über Bruckner von E. W. Partsch beim Carinthischen Sommer Ossiach.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198006095, "Datum": "9./10.6.1980, Montag/Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie (3. Fassung 1889) durch die Berliner Philharmoniker unter Aldo Ceccato in der Neuen Philharmonie in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196506095, "Datum": "9./10.6.1965, Mittwoch/Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter John Barbirolli in der Neuen Philharmonie in Berlin. Solist im Elgar-Konzert ist Ottomar Borwitzky.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198605096, "Datum": "9./10.5.1986, Freitag/Samstag", "Haupttext": "Artikel von Piero  Buscaroli »La 'sinfonie delle pause' » (Imagine di Bruckner. 5.) [Einführung zum Konzert des Teatro Communale in Bologna, S. 7 - 44].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197005096, "Datum": "9./10.5.1970, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm im Nicolai-Konzert im Großen Musikvereinssaal in Wien.", "Letzte Änderung": "10.06.2026 08:57"}, {"ID": 196305095, "Datum": "9./10.5.1963, Donnerstag/Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Karl Böhm im Saal der Hochschule für Musik in Berlin. Solistin des Abends ist die Pianistin Alicia Schachter-Rich.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195505095, "Datum": "9./10.5.1955, Montag/Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Gürzenich-Orchester unter Otto Klemperer im 7. Gürzenich-Konzert (nachgeholt vom 10./11.1.1955) in Köln.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192305097, "Datum": "9./10.5.1923, Mittwoch/Donnerstag", "Haupttext": "Konzerte der Berliner Philharmoniker unter Volkmar Andreae in Mailand. [In welchem der beiden Konzerte?] italienische Erstaufführung von Bruckners 3. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.08.2026 10:20"}, {"ID": 196204096, "Datum": "9./10.4.1962, Montag/Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Süddeutschen Rundfunks Stuttgart unter Hans Müller-Kray.", "Letzte Änderung": "24.02.2026 14:06"}, {"ID": 193504096, "Datum": "9./10.4.1935, Dienstag/Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Anton Konrath bzw. Leopold Reichwein im Großen Saal des Wiener Konzerthauses.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194903096, "Datum": "9./10.3.1949, Mittwoch/Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Volkmar Andreae im Großen Musikvereinssaal in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193503096, "Datum": "9./10.3.1935, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Constantin Schneider zur 5. Symphonie im Programmbuch zum 7. Philharmonischen Konzert (*) der Wiener Philharmoniker unter Bruno Walter im Großen Musikvereinssaal in Wien (**).", "Letzte Änderung": "02.06.2026 01:09"}, {"ID": 202410095, "Datum": "9.10.2024, Mittwoch", "Haupttext": "Vortrag von Andrea Harrandt, Thomas Leibnitz und Paul Hawkshaw bei der Österreichischen Gesellschaft für Musik über Otto Kitzler, die Geschichte und den Erwerb des Kitzler-Studienbuches und dessen Faksimile-Ausgabe (Partsch und Hawkshaw).\r\nRicardo Luna berichtet über seine Transkriptionen und Vervollständigungen und führt das Konzertvideo vom 2.7.2022 vor.", "Letzte Änderung": "04.01.2025 10:06"}, {"ID": 200210095, "Datum": "9.10.2002, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Simon Rattle im Concertgebouw in Amsterdam. Gesangssolistin in Schönbergs Streichquartett op. 10 ist Dawn Upshaw.", "Letzte Änderung": "20.11.2025 22:47"}, {"ID": 199610095, "Datum": "9.10.1996, Mittwoch", "Haupttext": "Ersttagsausgabe der von Antonia Graschberger gestalteten deutschen Bruckner-Briefmarke (IKO 601) (*).\nIn der \"Atelier-Edition\" Nr. 32 sind auch die anderen Briefmarkenentwürfe abgebildet: von Manfred Gottschall, Dieter Heidenreich, Elisabeth von Janota-Bzowski, Peter Nitzsche, Marie-Helen Vaupel und Ingo Wulff [IKO deest]. Diese Ausgabe bringt auf der Rückseite des Doppelbogens einen biographischen Text von Peter Daners (Bonn) (*a).\n \n\"Bruckner-Gedenkstunde\" in der Klosterkirche Pulgarn mit Brucknertexten, Klaviermusik und Liedern. Mitwirkende: Herbert Baum, Waltraud Doss, Gerhard Doss, Michael Zehetner und Nikolaus Wiplinger (**).", "Letzte Änderung": "11.02.2023 12:37"}, {"ID": 199310095, "Datum": "9.10.1993, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Otto Schmitt-Rosenberger \"Einmal sprießt des Meisters Kopf. \"In effigie\" - das Brucknerbild im Wandel. Ausstellung im Marmelsteiner Kabinett\" im Volksblatt (Würzburg) (*).\n \nAufführung der 5. Symphonie in Bocklets Fassung für zwei Klavier zu acht Händen in der Würzburger Residenz und durch das Bruckner-Orchester Linz unter Martin Sieghart  im Kiliansdom (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198010095, "Datum": "9.10.1980, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie (Fassung 1878, Ausgabe Oeser) durch das Orchestre de Paris unter Daniel Barenboim in Paris [geplant] (*).\nWiederholung am 10.10.1980.\nDas Programmheft enthält einen Artikel von Paul-Gilbert Langevin \"Symphonie No 3 en ré Mineur \"Die Wagner-Symphonie\". Seconde version de 1877-1878. (Ed. F. Oeser, 1950)\" (*a).\n\r\nAufführung der 3. Symphonie (2. Fassung von 1878) durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Rafael Kubelik in München. Das Programmheft enthält einen Aufsatz von Josef Tröller \"Anton Bruckner: Symphonie Nr. 3 (2. Fassung)\". Wiederholung am 10.10.1980 (**).", "Letzte Änderung": "02.05.2023 10:47"}, {"ID": 197410095, "Datum": "9.10.1974, Mittwoch", "Haupttext": "Enthüllung einer Gedenktafel von Helga Födisch (IKO 431) an der Mauer des Pollheimer Schlosses in Wels(*).\nAufführung des Streichquartetts [WAB 111] durch das Quartett des Bergen Filharmoniske Orkester in Bergen (**).", "Letzte Änderung": "08.10.2024 15:57"}, {"ID": 197110095, "Datum": "9.10.1971, Samstag", "Haupttext": "Artikel »Gelegenheitsmusiker wird musikalisches Genie. Vor 75 Jahren starb Anton Bruckner, der erste Komponist mit Ehrendoktorwürde« im Vorarlberger Volksblatt (*).\nArtikel von Augustinus Franz Kropfreiter »Ohne Vorläufer und Nachfolger« in den Salzburger Nachrichten (**).", "Letzte Änderung": "01.05.2023 21:26"}, {"ID": 196910095, "Datum": "9.10.1969, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Wolfgang Sawallisch in Neapel.", "Letzte Änderung": "26.08.2024 14:38"}, {"ID": 196710095, "Datum": "9.10.1967, Montag", "Haupttext": "Bericht über die gestrige Enthüllung der Bruckner-Büste Franz Forsters in Windhaag in einer Tageszeitung (*).\n\n\nEinspielung der 4. Symphonie durch das Philadelphia Orchestra unter Eugene Ormandy in Philadelphia (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195610095, "Datum": "9.10.1956, Dienstag", "Haupttext": "Der \"Sängerbund Frohsinn\" begeht eine Gedenkfeier an Bruckners Sarkophag in der Gruft von St. Florian.", "Letzte Änderung": "09.01.2024 13:45"}, {"ID": 194610095, "Datum": "9.10.1946, Mittwoch", "Haupttext": "Hans Pabst hält in Limburg einen Vortrag über Bruckner (*).\nAufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Van Beinum in Amsterdam (**).\nBruckner-Konzert im Stadtschützenhaus in Halle (***).\nDas dritte Chorkonzert im Rahmen der Karlsruher Bruckner-Festtage in der Christuskirche bringt geistliche Chormusik a capella: »Locus iste«, »Os justi«, »Vexilla regis«, »Christus factus est« [WAB 11], »Tantum ergo« phrygisch [Pange lingua, WAB 33], »Ave Maria« [WAB 6], »Tota pulchra es« und »Virga Jesse« mit dem Karlsruher Kammerchor unter Otto Schäfer. Orgelimprovisationen: Dr. Karl Greß (Ottobeuren) (°).", "Letzte Änderung": "14.10.2024 22:46"}, {"ID": 194410095, "Datum": "9.10.1944, Montag", "Haupttext": "Kritik von Otto Kunz zur 5. Symphonie in der Salzburger Zeitung.", "Letzte Änderung": "10.11.2024 08:09"}, {"ID": 194310095, "Datum": "9.10.1943, Samstag", "Haupttext": "Artikel zum 40. Todestag von Friedrich Arnleitner in der Linzer Tages-Post Nr. 239 auf S. 2 (*).\n \nAufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Joseph Keilberth im Großen Musikvereinssaal in Wien [Wiederholung am 10.10.1943] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194010095, "Datum": "9.10.1940, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel von Roland Tenschert »Anton Bruckner unterrichtete Musiktheorie« im Neuen Wiener Tagblatt (*).\nAufführung der Originalfassung der 8. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Carl Schuricht (**).\nAufsatz von Joseph Marx »Bekenntnis zu Bruckner« im Programmbuch zum Ersten Symphoniekonzert der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (***).\nAufführung der 3. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Oswald Kabasta im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solist in Beethovens G-Dur-Klavierkonzert ist Wilhelm Backhaus (°).", "Letzte Änderung": "10.02.2025 11:49"}, {"ID": 193810095, "Datum": "9.10.1938, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Guido Binkau im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Solistin in Louis Spohrs a-Moll-Violinkonzert (\"Gesangsszene\") ist Christa Richter.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193710095, "Datum": "9.10.1937, Samstag", "Haupttext": "Artikel von E. Bauer »Musik auf dem Reichsparteitag der Arbeit« in »Die Musik-Woche«, S. 6.", "Letzte Änderung": "20.04.2023 11:44"}, {"ID": 193610095, "Datum": "9.10.1936, Freitag", "Haupttext": "Artikel von A. Uerz »Wagner-Epigone oder Genie« in der Niedersächsischen Tageszeitung (*).\nUm 19:30 Uhr Rundfunkvortrag von Alfred Orel »Das Finale von Bruckners IX. Symphonie« in Wien (**). Die Skizzen werden in der Krügerschen Fassung für zwei Klavier durch Else Krüger und Dr. Lebsanft (München) vorgetragen (**a).\nArtikel \"Beginn des Brucknerfestes in Wien\", signiert \"O. R.\" [Otto Repp], und daran anschließend Hinweise auf die kommenden Konzerte in der Reichspost Nr. 279 auf S. 9 (***).\r\nAuf Seite 7 ein Artikel von Dr. Karl Mumelter \"Bruckners Sechste und der österreichische Zapfenstreich\" (***a).\nBruckner-Fest in Wien, 3. Tag\r\nUm 11:30 Uhr Eröffnung der Bruckner-Ausstellung in der Musiksammlung der ÖNB mit Vortrag von Robert Haas.\r\nUm 20 Uhr Kammerkonzert der Wiener Konzerthaus-Gesellschaft mit Präludium und Fuge c-Moll für Orgel (WAB 131) (Orgel: Walter Pach), den Motetten \"Salvum fac\" (WAB 40), \"Christus factus est\" 1879 (WAB 10) und \"Ave Maria\" (WAB 6) mit dem Wiener Bruckner-Chor unter I. L. Weber und dem Quintett mit dem Wiener Konzerthaus-Quartett (Kamper, Titze, Weis und Kvarda) und Bratschisten Stunpf (Stumpf) (°).\nAm zweiten Tag des Leipziger Bruckner-Festes werden in der Thomaskirche die f-Moll-Messe und das \"Te deum\" durch das Leipziger Sinfonieorchester und den Riedel-Verein, verstärkt durch den Chor des Reichssender, unter Prof. Max Ludwig aufgeführt. Das Konzert wird vom Leipziger Reichssender im Rundfunk übertragen (°°).", "Letzte Änderung": "17.04.2025 16:15"}, {"ID": 193510095, "Datum": "9.10.1935, Mittwoch", "Haupttext": "Erste Aufführung der 6. Symphonie in der Originalfassung unter Paul van Kempen in Dresden (*).\n \nAufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Oswald Kabasta in einem Konzert des RAVAG im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solist in Joseph Haydns D-Dur-Violoncellokonzert ist Emanuel Feuermann (**).\r\nAuch die Studenten [und Sängerknaben?] in St. Florian verfolgen diese Übertragung (***).", "Letzte Änderung": "27.05.2025 22:47"}, {"ID": 193410095, "Datum": "9.10.1934, Dienstag", "Haupttext": "Brief von J. Goverts an E. Reeser:\r\n   Aufgrund der Werbebeilage bei der Aufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) [30.9.1934] sei nur ein neues Mitglied für die Nederlandsche Bruckner-Vereeniging gewonnen worden (*).\nDer Bericht »Stadttheater Steyr«, signiert »M.«, über die Aufführung des Theaterstücks »Der Musikant Gottes« in der Steyrer Zeitung (**) bringt auch den Text des von Gregor Goldbacher verfaßten Prologs (***).", "Letzte Änderung": "09.02.2025 23:34"}, {"ID": 193310095, "Datum": "9.10.1933, Montag", "Haupttext": "Brief [?] von Ernst Kurth an Max Auer (in Spiez geschrieben):\r\n   Erklärt seinen Rücktritt vom Vorstand der Internationalen Bruckner-Gesellschaft.", "Letzte Änderung": "07.10.2026 15:40"}, {"ID": 193210095, "Datum": "9.10.1932, Sonntag", "Haupttext": "Der Bayerische Rundfunk (München, Nürnberg, Augsburg, Kaiserslautern) überträgt zwischen 17:35 und 18:00 Uhr aus dem Studio Nürnberg ein Konzert des Doppelquartetts des Katholischen Gesellenvereins Würzburg. Von Bruckner wird \"Trösterin Musik\" aufgeführt.", "Letzte Änderung": "07.10.2026 07:02"}, {"ID": 193110095, "Datum": "9.10.1931, Freitag", "Haupttext": "Artikel »Bruckner-Festkonzert« in der Linzer Tages-Post (*).\n \nAufführung des \"Te deum\" durch das Wiener Sinfonie-Orchester und die Wiener Oratorien-Vereinigung unter Rudolf Nilius bei der RAVAG Wien. Solisten sind Aenne Michalsky, Luise Brix, William Wernigk und Paul Lorenzi. An der Orgel Viktor Dostal (**).\r\nDer Wiener Rundfunksender überträgt dieses Brahms-Wolf-Bruckner-Konzert zwischen 20:00 und 22:00 Uhr aus dem Großen Konzerthaus-Saal (**a).\n \nBrief von Ernst Kurth an Max Auer (in Spiez geschrieben (***).", "Letzte Änderung": "20.09.2026 16:46"}, {"ID": 193010095, "Datum": "9.10.1930, Donnerstag", "Haupttext": "Ankündigung der heutigen Radioübertragung in The Manchester Guardian Nr. 26240 auf S. 12:\n\"[...]\n     The two Berlin stations are to relay at seven o'clock a symphony concert at which the Beethoven Violin Concerto in D and a Bruckner symphony will be played. [...].\" (*).\n \nAufführung der 7. Symphonie durch das Hamburger Philharmonische Orchester unter Karl Muck in Berlin (**).\r\nSolist in Beethovens Violinkonzert ist Albert Spalding (***).\r\nDas Konzert wird von 20:00 bis 22:15 vom Berliner Rundfunk (angeschlosssen der Sender Stettin) ausgestrahlt. Für die Pause sind Tages- und Sportnachrichten angekündigt (°).", "Letzte Änderung": "19.09.2026 05:56"}, {"ID": 192910095, "Datum": "9.10.1929, Mittwoch", "Haupttext": "Besprechung der gestrigen Konzerte (nachmittags mit dem Quintett) in The Evening Star Nr. 31207 (Washington, D. C.) auf S. 4, signiert \"H. F.\":\n\"FESTIVAL TO END WITH 2 PROGRAMS\n[... die heutigen Programme (mit Hindemiths Orgelkonzert) ... Mrs. Hoover mit Gästen im gestrigen Vormittagskonzert ...].\n         Roth Quartet Gives Program.\n     In the afternoon the famous Roth String Quartet of Budapest, Hungary, gave the program. [... nur ein Quartettstück (Hugo Wolf) ...].\n     They were most ably assisted later by Egon Kornstein, viola, and Victor de Gomez, cello, in the two other numbers, \"Quintet in F,\" a composition not unusually inspiring, and \"Sextet in B Flat, Opus 18,\" by Brahms, the really satisfying and beautiful music of the afternoon. It seemed as though the Bruckner work might have been replaced to advantage with a quartet by Bela Bartok, one of the leading present-day composers of Hungary, whose compositions this group is said to play particularly well. The members of the quartet are: Feri Roth, first violin; Jeno Antal, second violin; Ferenc Molnar, viola, and Albert van Doorn, cello. [... gestern Empfang für die Künstler ...].          H. F.\"", "Letzte Änderung": "03.04.2023 23:07"}, {"ID": 192810095, "Datum": "9.10.1928, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Robert Heger im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solistin in Hans Pfitzners Violinkonzert ist Christa Richter.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192710095, "Datum": "9.10.1927, Sonntag", "Haupttext": "Mehrere Bruckner-Vereinigungen schließen sich zu einer Spitzenorganisation zusammen und gründen in Leipzig die »Bruckner-Gesellschaft e.V.«. \n\nGründungsmitglieder waren u. a. Max Auer, Franz Moißl, Franz Gräflinger, Karl Grunsky, Propst Vinzenz Hartl, Felix Gatz, Dr. Löbmann und Fritz Grüninger (*). \n\nAls Verleger der Originalpartituren war Breitkopf &amp; Härtel vorgesehen (**). \n\nBei den Vorarbeiten waren neben Auer und Moißl noch Walter Braunfels, Helmut von Hase (von Breitkopf &amp; Härtel), Karl Krieser (vom Riedel-Verein) und Hans Sperl beteiligt. Zum Präsidium gehören Max Auer (1. Vorsitzender), Walter Braunfels (2. Vorsitzender), Dr. Hellmuth von Hase (Schatzmeister), Prälat Dr. Franz Münch (Schatzmeister-Stellvertreter), Dr. Karl Krieser (Schriftführer), Franz Moißl (Schriftführer-Stellvertreter) und Ernst Kurth (Beisitzer) (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192610095, "Datum": "9.10.1926, Samstag", "Haupttext": "Artikel »Der Sarkophag Anton Bruckners« im Neuen Wiener Tagblatt (*).\nArtikel »Die sterbende Bruckner-Orgel in St. Florian« in der Tages-Post, Linz, S. 13 (**).\nAufführung von »Herbstlied« durch den Arbeitersängerbund Liederfreiheit St. Pölten (***).\nArtikel von Gustav Renker \"Anton Bruckner in den Katakomben von Sankt Florian. Aus dem Brucknerroman \"Der See\".\" im Berner Tagblatt (°).\nArtikel von Dr. Otto Conrad \"Anton Bruckner zum Gedächtnis. Zu seinem 30. Todestage am 11. Oktober.\" in \"Der Tag. Unterhaltungs-Rundschau\" (Berlin) (°°).\nArtikel von Sophie Lederer-Eben \"Anton Bruckner. Zu seinem 30. Todestage am 11. Oktober.\" im Neuen Grazer Tagblatt (°°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192510095, "Datum": "9.10.1925, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter Lert in Mannheim (*).\nAufführung der 4. Symphonie unter Clemens Krauß im 2. Freitags-Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft um 19 Uhr. Auf dem Programm stehen anschließend Richard Wagners \"Wesendonck\"-Lieder (mit Lotte Lehmann) und das \"Meistersinger\"-Vorspiel [Wiederholung am 11.10.1925] (**).", "Letzte Änderung": "04.08.2026 22:47"}, {"ID": 192410095, "Datum": "9.10.1924, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie unter Furtwängler im 1. Abonnementkonzert des Leipziger Gewandhauses. Solisten bei der Uraufführung von Julius Klengels Konzert für Violine und Cello sind Walther Davisson und Julius Klengel (*).\n[Vermutlich auf dieses Konzert bezieht sich die Kritik des Leipziger Buchhändlers Sally Rabinowitsch an einer Kürzung Furtwänglers (**).]\n \nDie Österreichische Volkszeitung Nr. 278 teilt auf S. 7 mit, dass am 13.10.1924 in Rahmen des Musik- und Theaterfestes der Stadt Wien im Konzert des Schubertbundes ein kleines Orchesterstück Bruckners (WAB 97) uraufgeführt wird (***).\n \nDie Reichspost Nr. 279 kündigt auf S. 8 die Aufführung eines Bruckner-Werkes im Kirchenkonzert des Roßauer Männergesangvereins am 19.10.1924 an (°).\n \nAufführung des \"Te deum\" in der Karmeliter-Klosterkirche in Unter-Döbling (°°).", "Letzte Änderung": "31.10.2024 12:43"}, {"ID": 192310095, "Datum": "9.10.1923, Dienstag", "Haupttext": "In der Linzer Tagespost Nr. 226 erscheint auf S. 10 eine mit \"Dr. K. G.\" signierte Buchbesprechung von Robert Hohlbaums Novellensammlung \"Himmlisches Orchester \"Der Unsterblichen\". 2. Folge\", das auch die Bruckner-Novelle \"Die Stunde der Sterne\" enthält.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192210095, "Datum": "9.10.1922, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie in Karlsruhe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192110095, "Datum": "9.10.1921, Sonntag", "Haupttext": "5. Tag des Bruckner-Festes in Stuttgart.\r\nVormittags Konzert im Festsaal der Liederhalle mit dem Adagio der 7. Symphonie und der f-Moll-Messe.\r\nMitwirkende: Olga Blomé, Elli Sendler, Rudolf Ritter, Reinhold Fritz, die Stuttgarter Chorvereinigung (Verein für klassische Kirchenmusik, Lehrergesangverein) und das Orchester des Württembergischen Landestheaters (Sologeige: Rohlfs-Zoll, Bratsche: Köhler) unter Erich Band.\r\nNachmittags Konzert in der Hochschule für Musik mit Aufführung der 9. und 8. Symphonie an 2 Klavieren durch Gerard Bunk und Karl Grunsky (*).\nArtikel von Susanne Trautwein »Das Leben Bruckners« in der Deutschen Zeitung (Berlin) (**).\nArtikel von O. Büringer [recte August Püringer?] »Meister Bruckner, der Titanide« in der Deutschen Zeitung (Wien [? siehe Anmerkung]) (***).\nArtikel von Anton Riegl »Anton Bruckner« im Linzer Volksblatt Nr. 231, S. 2 [siehe Anmerkung] (°).\nArtikel von Eugen Schmitz »Bruckner und wir« in den Dresdner Nachrichten (°°).\nArtikel von Hans Teßmer in der »Germania« und in der Magdeburger Zeitung (°°°).\nArtikel von Hermann Gustav Unger in der Rheinisch-Westfälischen Zeitung (#).\nArtikel von Hans Joachim Moser »Bruckners Instrumentalstil« in der Deutschen Zeitung (Berlin) (##).\nAufführung der 8. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem Mengelberg in Amsterdam (###).\nEnthüllung der von Max Soeser gewidmeten Gedenktafel von Eduard Naumann [IKO 139] am Wohn- und Sterbehaus Oberes Belvedere (a).\r\nDabei wirkt der Wiener Männergesangverein mit (b).\r\nAufgeführt werden die Trauermusik aus dem Adagio der 7. Symphonie (Wiener Symphoniker unter Martin Spörr- ursprünglich war Ferdinand Löwe angegeben [z. B. am 2.10.1921]), die \"Ode auf den Tod Anton Bruckners\" von Wolfgang Madjera (1896, gesprochen von Burgschauspieler Franz Höbling [oder von Madjera selbst?]) und der \"Germanenzug\" (WMGV, Schubertbund und die akademische Sängerschaft \"Ghibellinen\" unter Franz Pawlikowsky (b1).\r\nIn der Ehrenmitglieder-Karteikarte des WMGV ist in der Spalte \"Besondere weitere Ehrung durch den Verein\" notiert: \"[Datum] 9/10.1921 [Anlaß] 25. Todestag: Enthüllung der Gedenktafel im Belvedere [Art] Chor\" (b2).\r\nBei der Enthüllung sind auch Bundeskanzler Dr. Schober, Vizekanzler Breisky, Sektionschef Göbl (c) und der elfjährige Herbert Wieninger anwesend (d).\nDas Neue Wiener Journal Nr. 10030 kündigt auf S. 16 die Gedenkfeier der Gesellschaft der Musikfreunde am 30.10.1921 an und verzeichnet für die kommenden Tittel-Konzerte u. a. die Aufführung der 7. Symphonie am 23.2.1922 (e).\nDie Österreichische Volkszeitung Nr. 277 meldet auf S. 8, dass die [für den 10.10.1921 geplante] Gedenkfeier im Konzerthaus wegen Erkrankung Ferdinand Löwes auf unbestimmte Zeit verschoben wird (f).\nEin mit \"drag.\" signierter Artikel \"Bruckner-Festkonzert\" in der Reichspost Nr. 277 auf S. 11 berichtet vom Konzert am 7.10.1921 mit der g-Moll-Ouvertüre und der 7. Symphonie (g).\nThe Pittsburgh Daily Post Nr. 20 gibt auf S. 20 (= S. 8 des 2. Teils) einen Überblick über die Konzertprojekte der kommenden Saison, darunter ein Gastspiel des Leipziger Gewandhaus-Orchesters unter Nikisch:\r\n\"Musical Comments And Current Events\r\n                           [...]\r\n            By HARVEY B. GAUL.\r\n     To mention the Economites to a two-generation Pittsburgher is to discant upon a twice-told theme. [... ausführlich über diese Institution ...]\nNoted Foreigners Coming.\r\n     [... Opern- und Konzertpläne (darunter Alfredo Casella, Leopold Stokowski mit Novitäten) ...].\r\n     While we are on the subject of orchestras it is noised abroad (and noised is the right word) that Arthur Nikisch, the grfieatest [sic] of German conductors, will come to this country with his band. Last year it was Toscanini [...]. Arthur Nikisch will bring with him his famous Leipsic Gewandhaus Orchestra.\r\n     If he comes we will get Beethoven and Brahms as they should be played, as unquestionably he is the greatest orchestral authority on these two men. Possibly he will give Mahler and Bruckner. He has recently done wonders with their symphonies.\"\nChopin's Last Pupil.\r\n     [... Peru, lebt 91jährig verarmt in Paris ... Charlie Chaplin als Komponist ...].\" (h).", "Letzte Änderung": "23.12.2024 11:38"}, {"ID": 191910095, "Datum": "9.10.1919, Donnerstag", "Haupttext": "Beginn des Leipziger »Bruckner-Zyklus«. Aufführung der 1. Symphonie unter Nikisch im 1. Abonnementkonzert des Leipziger Gewandhauses (erstmals dort) (*).\nBrief von Arthur Nikisch an Rudolf Cahn-Speyer:\r\n     Im Gewandhaus sei die Aufführung der 1. Symphonie. Im nächsten Winter würden alle Symphonien und das »Te deum« aufgeführt. Das Abonnement sei ausverkauft, über 800 Bestellungen konnten nicht berücksichtigt werden (**).\nBesprechung des Konzerts vom 7.10.1919 mit der f-Moll-Messe durch Kurt Singer im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 516 auf S. 2:\r\n\"               Bruckners F-moll-Messe.\r\n     Während der vielen Jahre, da Anton Bruckner auf dem Fürstenstuhl der St. Florian- und Linzer katholischen Kirche saß, hat er [...] viel Kirchenmusik geschaffen. [... über das Werk (im Agnus dei Zitate aus der 8. und 7. Symphonie [sic]) und die Interpretation (Lob für Ochs und den Chor, Vorbehalte den Solisten gegenüber) ... ganz kurz zu Schreker, dessen 116. Psalm ] heute kaum mehr als sein eigen angesehen würde.                Kurt Singer.\" (***).", "Letzte Änderung": "01.08.2026 19:44"}, {"ID": 191810095, "Datum": "9.10.1918, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester unter August Scharrer im 1. Konzert des Philharmonischen Vereins im großen Saal des Kulturvereins in Nürnberg. Solist in Beethovens 4. Klavierkonzert ist Wilhelm Backhaus.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191510095, "Datum": "9.10.1915, Samstag", "Haupttext": "The Yonkers Statesman Nr. 9777 (Yonkers, New York) kündigt auf S. 6 die morgige Kirchenmusik [mit dem \"Ave Maria\" WAB 6] an:\n\"      NOTES OF CHURCH MUSIC.\n                  First Presbyterian.\n     Morning–Prelude, \"Adagietto,\" Bizet, [...]. Postlude, \"Allegro Con Brio,\" Mendelssohn.\n    Vesper–Prelude, \"Chorale and Toccata,\" Boellmann; \"Barcarolle,\" Faulkes. Soprano solo, \"O Divine Redeemer,\" Gounod. Anthem, \"O Lord Most Holy,\" Anton Bruckner [Ave Maria WAB 6]. Soprano solo, \"O Saviour, Hear My Supplication,\" Dubois. Miss Edna Dunham, soprano of the Collegiate Church of St. Nicholas, New York, is the soloist.\"\n[siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "02.10.2025 14:16"}, {"ID": 191310095, "Datum": "9.10.1913, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie (Fassung 1890) durch das Concertgebouworchester unter Mengelberg in Amsterdam.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191010095, "Datum": "9.10.1910, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der d-Moll-Messe unter Carl Luze in der Wiener Hofkapelle (*).\n \nBruckner wird in The Kansas City Star Nr. 22 (Kansas City, Missouri) auf S. 48 (= S. 16 des 3. Teils) in einer Notiz zu einem Aufsatz von Georg Göhler erwähnt:\n\"             Music and Musicians\n[...]\n     Mahler is the subject of an enthusiastic tribute in the current number of Die Musik (Berlin), in which Dr. Georg Gohler places him in line with Beethoven, Schubert, Wagner, Bruckner, Hugo Wolf, Liszt and Brahms as one who, scorning sensational advertising methods, is not known in his true greatness to his contemporaries, but will be admired more and more as time goes on. The fact that he calls for a large orchestra, larger even than R. Strauss, and that his works are very long, has caused many to look on him as being of the same school. This notion Doctor Gohler contraverts emphatically.\" (**).\n \nIn einem anderen Mahler-Zusammenhang wird Bruckner im Rochester Democrat and Chronicle auf S. 23 genannt:\n\"          Musical Notes.\n[...]\n     The latest European sensation, Mahler's eighth \"symphony,\" has just appeared in a version for piano with text included. According to the Berlin Signale, Mahler has not been idle since completing this work, but has already completed his ninth symphony, and got ahead, numerically, of Beethoven, Schubert and Bruckner, by beginning his tenth.\" (***).", "Letzte Änderung": "30.09.2025 06:10"}, {"ID": 190910095, "Datum": "9.10.1909, Samstag", "Haupttext": "Bei der Universal-Edition erscheinen Josef Schalks vierhändiger Klavierauszug (Nr. 2494) und Stradals zweihändiger Klavierauszug (Nr. 2493) der 8. Symphonie.", "Letzte Änderung": "10.06.2024 12:10"}, {"ID": 190810095, "Datum": "9.10.1908, Freitag", "Haupttext": "Die Buchbesprechung vom 5.9.1908 erscheint auch im Los Angeles Herald Nr. 8 auf S. 10:\n\"       LATE BOOK NEWS\n[..]\n     Music lovers who have long found George P. Upton's standard operas the most comprehensive and practical reference work will be delighted to hear that Mr. Upton's three other similar books, covering the standard oratorios, cantatas, and symphonies, are now available in one volume, uniform in size and appearance, with the new edition of \"The Standard Operas.\"\n     \"The Standard Concert Guide\" is the title of this new book [...] revised and edited and contains additional matter in regard to the leading symphonic poems and works by Bruckner, Cowen, Dvorak, Elgar [... etc. ...]; it is, furthermore, enriched by the portraits of the composers whose works are described in it.\n     The Standard Concert Guide. By George P. Upton. Chicago: A. C. McClurg &amp; Co.\"\n[Details zu diesem Buch siehe \"15.8.1908\".]", "Letzte Änderung": "21.09.2024 21:49"}, {"ID": 190610095, "Datum": "9.10.1906, Dienstag", "Haupttext": "Artikel von Max Ritter von Herbeck Anton Bruckners Anfänge im Neuen Wiener Tagblatt Nr. 279 auf S. 1 - 3 (*).\n\r\nArtikel von Fritz Lange \"Erinnerungen an Bruckner. | Unbekannte Details zur Charakterisierung seiner Persönlichkeit. | Zu Bruckners Todestag am 12. Oktober.\" [sic] (mit Bericht von Moritz Sechter (**a), Begebenheit in der Gewerbeausstellung 1888, Besuch Sechters im Belvedere 1894) im Neuen Wiener Journal Nr. 4657 auf S. 3f (**).\r\n \nArtikel von Richard Batka Neue Geschichten vom alten Bruckner in der Linzer Tages-Post Nr. 230 auf S. 1f [Übernahme vom Prager Tagblatt].\n     Anekdoten \"Gebet in der Öffentlichkeit neben Herbeck\", \"Wagner als Bier-Kellner\", \"Bruckners Replik zu einem Berliner Verleger\", \"Plan einer melodienreichen Oper\", \"Begebenheit in der Trambahn - \"Person\" ist keine Beleidigung\" und \"Gebrauch der Worte Juden und Israeliten\"(***).\n \nDas Prager Tagblatt Nr. 278 teilt auf S. 6 mit, dass für das Philharmonische Konzert unter Paul Ottenheimer [9. Symphonie am 11.10.1906] das Orchester auf 100 Mann verstärkt wurde und im \"Te deum\" ein hundertköpfiger Chor mitwirkt (°).", "Letzte Änderung": "10.01.2026 23:34"}, {"ID": 190310095, "Datum": "9.10.1903, Freitag", "Haupttext": "The Baltimore Sun Nr. 146 (The Sun, Baltimore, Maryland) berichtet auf S. 5, welche Symphonien Nikisch für die nächste Saison plane, darunter die 9. Symphonie [am 26.10.1903]:\r\n\"                 MUSIC AND DRAMA\r\n[...]\n                      Continental Chords.\r\n     Arthur Nikisch announces the list of works to be given by the Berlin Philharmonic Orchestra this coming season. There will be 10 concerts, and the 10 symphonies include: The \"Ninth,\" by Bruckner (with the closing \"Te Deum\"); [... Schubert und acht weitere Werke von sieben Komponisten ...].\"", "Letzte Änderung": "23.09.2025 15:32"}, {"ID": 190110095, "Datum": "9.10.1901, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel \"Der verlegene Bruckner. Anekdote in den M. N. N.\" [Münchner Neueste Nachrichten?] im Welser Anzeiger Nr. 41 auf S. 3.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189810095, "Datum": "9.10.1898, Sonntag", "Haupttext": "Mehrere Zeitungen berichten, daß der Wiener Stadtrat die Errichtung eines Bruckner-Denkmals plant:\r\nDas Deutsche Volksblatt Nr. 3509 auf S. 9 (*),\r\ndie Linzer Zeitung (**),\r\ndas Neuigkeitsweltblatt (***),\r\ndie Reichswehr Nr. 1677 (Morgenblatt) auf S. 4 (°)\r\nund die Linzer Tages-Post (°°).\n \nThe Brooklyn Daily Eagle Nr. 281 (Brooklyn, New York) bringt auf S. 16 das Interview mit Gericke in Boston (gekürzt andernorts am 2.10.1898 publiziert):\r\n\"         GERICKE'S IDEA OF MUSIC.\r\n[...]\r\n     William Gericke, who is again to conduct the Boston Symphony Orchestra this winter, was profusely interviewed in Boston as a part of his welcome home. The following from the Boston Journal interview gives some idea [...]\r\n     \"What are your plans?\" the reporter asked.\r\n     \"Well, the first few programmes you can see for yourself. You see among them only familiar names. [... alte und moderne Meister, auch amerikanische Komponisten ... Abbildung Gerickes im Text ...].\r\n     \"Among the novelties that I have chosen are symphonies by Bruckner, Sinding and Gilson. Gilson is a young Frenchman [... geplante Chorwerke ... Ehefrau (geb. Flamm aus Wien) ...] is deeply interested in her husband's new work in an old field. Their daughter is about 5½ years old.\" (°°°).", "Letzte Änderung": "10.01.2026 23:25"}, {"ID": 189710095, "Datum": "9.10.1897, Samstag", "Haupttext": "Zusammenstellung der Ausgaben (832 fl 59) für die Beisetzung Bruckners in St. Florian durch Johann B. Breselmayr (mit 515.- fl für das \"steinerne Piedestal zum Sarg\" als größtem Posten). Testamentarisch waren hierfür 1000 fl gewidmet. Der Überschuss von 167 fl 41 wurde bei der Sparkasse St. Florian angelegt. Das Sparkassenbuch D. Bruckner's Grabmonument wurde Herrn Silber, Custos Ecclesiae, übergeben.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189510095, "Datum": "9.10.1895, Mittwoch", "Haupttext": "Die Deutsche Zeitung Nr. 8540 teilt auf S. 8 mit, daß in den vier Musikabenden des Wiener Akademischen Wagner-Vereins die 8. Symphonie und die e-Moll-Messe eingeplant sind:\r\n\"     – Der Wiener akademische Wagner=Verein hat für die diesjährige Saison vier interne Musikabende angesetzt, und zwar am 28. November [28.11.1895: 5. Symphonie], 28. December [28.12.1895: Locus iste], 3. März [19.3.1896: e-Moll-Messe] und 16. April [30.4.1896: kein Bruckner]; für dieselben ist die Aufführung folgender Musikwerke in Aussicht genommen: [...]; Bruckner: Achtstimmige Messe \"E-moll), Achte Symphonie; [...].\" (*).\n \nDie Reichspost Nr. 232 kündigt auf S. 5 die Aufführung der 4. Symphonie [am 5.1.1896] an:\r\n\"    – Die von den Mitgliedern des Hofopernorchesters unter der Leitung des Hofcapellmeisters Hans Richter in der bevorstehenden Saison veranstalteten philharmonischen Concerte  finden am [... Termine (u. a. \"5. Jänner\"), Ort, Uhrzeit ...] statt. Es gelangen heuer folgende Werke zur Aufführung: [... Bach, Beethoven, Brahms ...] Bruckner: Symphonie (romantische) Nr. 4 Es-dur, erste Aufführung in den philharmonischen Concerten; Cherubini, [...]\" (**).", "Letzte Änderung": "15.06.2023 13:47"}, {"ID": 189410095, "Datum": "9.10.1894, Dienstag", "Haupttext": "In einer Konzertbesprechung der Londoner Times Nr. 34390 auf S. 3 wird Bruckner erwähnt:\n\"              RICHTER CONCERTS.\n     A short season of three concerts was begun last night in St. James's-hall, under Dr. Richter, in the presence of a large audience. [... Lob für die Aufführung, Tadel für die Programme (ohne neue Werke, wie sie in Birmingham geboten wurden und am Saisonbeginn auch goutiert werden) ...]. It is often alleged that new works empty concert-rooms, but as no orchestral work (if we except a certain portentous symphony by Bruckner) occupies a whole evening, the piece put in to attract musicians might easily be so arranged between two excerpts from Wagner, for example, as to make no appreciable diminution in the audience. [... bei Richter die Gefahr reiner Wiederholungskonzerte ...]\n     [... zum Konzert selbst ...].\" [keine Signatur].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189310095, "Datum": "9.10.1893, Montag", "Haupttext": "Bruckner läßt Dr. Silberstein eine Dose mit fünf Dukaten überbringen [?] (*)\n \nBrief von Ignaz Bruckner an Anton Bruckner:\r\n     Seiten des Prälaten [Moser] gebe es gegen ein Begräbnis in St. Florian (trotz Bedenken des Bischofs [Doppelbauer?]) kein Hindernis. Bruckner solle den Wunsch im Testament ausdrücken. Schonung wegen der lebensgefährlichen Erkrankung (so die Äußerung des Arztes zum Steyrer Bezirkshauptmann Zimmerauer und zum Stadtpfarrer [Aichinger]) sei wichtig! Grüße von allen Florianern und an Frau Kathi (**).\n\r\n[alphabetisch nach Zeitungstiteln]\nBerichte über das gestrige Festkonzert mit der Uraufführung von »Helgoland«\nim Brünner Tagesboten Nr. 230 auf S. 3:\r\n„[…] Das Hauptinteresse nahmen die drei großen Chorwerke »Phöbus Apollon« von Friedrich Gernsheim, »Leonidas« von Max Bruch und »Helgoland« von Anton Bruckner als Jubiläumsgaben dieser Tondichter in Anspruch. […] Die bedeutendste Novität des Concertes, welche geniale Conception und großartigste Wirkung vereinte, war aber Bruckner’s »Helgoland«. Am Schlusse des mehr als zweistündigen Concertes gab es natürlich noch mannigfache Ovationen für den Verein, Kremser und die anwesenden Tondichter Bruckner, Bruch und Gernsheim. […]“ (b),\nim Deutschen Volksblatt Nr. 1714 auf S. 3f :\r\n\"Zum Jubiläum des Wiener Männergesangvereines.\r\n          Das Concert in der Winterreitschule.\r\n     Die drei Tage, an denen der Wiener Männergesangverein sein fünzigjähriges Jubiläum unter Theilnahme aller Sangesfreunde feierte, sind nun vorüber. [... Ablauf, Anwesende (wie NFP, siehe (**f)) ...] Hofcapellmeister Richter, Professor Dr. Bruckner, Friedrich Gernsheim [... der Kaiser und sein Gefolge ... Prolog Lewinskys ... der Jubilar] brachte unter Kremser's ausgezeichneter Leitung die dem Vereine eigens gewidmeten Chorwerke von Dr. Bruckner, Bruch, Gernsheim und Kremser zur Geltung.\r\n     Wir behalten uns vor, den Werth dieser Werke bei anderer Gelegenheit zu besprechen und beschränken uns darauf zu bemerken, daß die Bruckner'sche Tondichtung \"Helgoland\" alle anderen Compositionen weitaus übertraf.\r\n     Jede einzelne Pièce wurde mit jubelndem Beifalle aufgenommen, der nicht zum geringsten Theile dem Dirigenten galt. Kremser schwang seinen Meisterstab. [... der weitere Verlauf, abends Festcommers ...]                 c. h.\" [vermutlich Camillo Horn] (d),\nin der Extrapost Nr. 612 (Montags-Zeitung der Extrapost) auf S. 3:\r\n\"Das Jubiläum des Wiener Männergesangvereines.\r\n    Die Sympathien, welche unser trefflicher Männergesangverein während seiner langjährigen künstlerisch=patriotischen Wirksamkeit sich errungen hat, [... Kaiser und Hofstaat, weitere Prominenz ... man sah ...], Hofoperndirektor Jahn, den Tondichter Brahms und andere hervorragende Musiker u. s. w. [...]\r\n     [...] Die folgenden musikalischen Vorträge fanden ein beifallslustiges Publikum, das [...] auch den Novitäten eine günstige Stimmung entgegenbrachte. Den meisten Eindruck machte Bruckner's \"Helgoland\", ein Chor von markiger und kräftiger Erfindung, der in jedem Takte die bekannten Züge des Meisters trägt, der auch stürmische Huldigung fand. [... Gernsheim und Bruch schwächer ... Konzertverlauf, ausführlich zum Festcommers ...]\" [keine Signatur] (e),\nim Fremdenblatt Nr. 279 auf S. 3f, signiert \"T.\":\r\n„Die Jubiläumsfeier des Wiener Männergesangvereines.\r\n         Das Festkonzert in der Winter=Reitschule.\r\n     Im Hause des Kaisers erschien gestern Mittags der Wiener Männergesangverein; es war ihm eröffnet worden für jene künstlerische Veranstaltung, welche die Jubiläumsfeier krönen sollte. Der Schauplatz allein zeigte [sic] von der Bedeutung des Jubilars. [… Bedeutung des WMGV, Ausgestaltung des Saales, Publikum …]. Das musikalische Wien war fast vollzählig da, das literarische und theatralische in imposanter Stärke. Man bemerkte die Charakterköpfe Bruckner’s, Brahms’ und Bruch’s, Wilhelm Jahn’s und Hans Richter’s, da war Johann Strauß, dessen Name so innig mit der Geschichte des Männergesangvereines verknüpft ist; [… weitere Anwesende, darunter Erzbischof Dr. Angerer, Graf Trauttmansdorff, Graf Szecsen, Minister Dr. Gautsch, Generalintendant Bezecny, Bürgermeister Dr. Prix, Kammersänger Walter, Columban Walleba, Stadtpfarrer Dr. Dörfler, Vizebürgermeister Dr. Grübl, Hofrath Exner, Bösendorfer, Kremser, Olschbaur, Kaiser Franz Joseph, Erzherzogin Stephanie, König Albert von Sachsen etc. etc. …].\r\n     Mit den weihevollen Klängen der Volkshymne begrüßte das hinter dem Vereine placirte Orchester des Hof=Operntheaters den Eintritt des Kaisers [… Lewinsky spricht Prolog von Saar … Schuberts „Gesang der Geister über den Wassern … 244 Sänger … die ersten Chöre … Riesenkraft des Chores ...]. Nun aber konnte sich sich emporschwingen zu voller, wuchtiger Wirkung. Der Widmungschor Anton Bruckner’s, die Komposition eines altsächsichen Kriegsliedes auf Helgoland von August Silberstein, ist ja so ganz reckenhaft gedacht. Da werden die Sänger zu hünenhaften Kriegern; Donner und Blitz, Sturm und Wetter, Schwerter= und Schilderklang tobt in der Musik, Wagner’s „Nibelungen“ sind harmlose Zwerge neben diesen Recken. Ob wohl ein zweiter Männerchor das Wunder zu vollbringen, diesen Chor zu bewältigen vermag? Anton Bruckner erschien mit tiefen Verbeugungen auf dem Podium nach dem Beifallssturme, der diesem musikalischen Orkane folgte; wer traute diesem ehrwürdigen Greise mit dem Senekakopfe [sic] diese Wildheit zu! Und wieder ging es sehr kriegerisch zu in dem folgenden Chore „Leonidas“ von Max Bruch, Aber die Spartaner Bruch’s sind die friedlichsten Zinnsoldaten neben den Bruckner’schen Germanen. [über dieses und die übrigen Werke …]. | T.\r\n            *       *       *\r\n     Se. Majestät der Kaiser, der König von Sachsen und Erzherzog Albrecht verließen nach Kremser’s „Nachtlied“ den Konzertsaal. Vor dem Scheiden bemerkte der Kaiser zu Ritter v. Olschbaur, er habe sich sehr gefreut, dem interessanten Konzerte beiwohnen zu können und beglückwünschte den Verein zu seinem fünfzigjährigen Jubiläum. Kronprinzessin=Witwe Stefanie sagte, daß sie nicht verabsäumen wollte, der Festproduktion beizuwohnen, jede einzelne der Nummern habe sie sehr interessirt. [… abends Festcommers im Sofiensaal, fast 2000 Gäste …].“ (f)\nin der Montags-Revue Nr. 41 auf S. 6:\n„    Das Jubiläum des Männergesangs=Vereines.\r\n             Das Concert in der Winterreitschule.\r\n     Unsere Wiener Meistersänger haben heute den wichtigsten Theil ihrer Jubiläumsfeier in glänzender Weise absolvirt und dabei einen neuen Beweis kaiserlicher Huld empfangen. [… Winterreitschule, anwesende Prominenz, Prolog von Lewinsky gesprochen …]. Die einzelnen Nummern des Programmes wurden mit vollendeter Meisterschaft und unübertrefflicher Nuancirung zum Vortrage gebracht. Das Hauptinteresse nahmen die drei großen Chorwerke „Phöbus Apollon“ von Friedrich Gernsheim, „Leonidas“ von Max Bruch und „Helgoland“ von Anton Bruckner als Jubiläumsgaben dieser Tondichter in Anspruch. Gernsheim und Bruch dirigirten ihre Werke persönlich; wenn dieselben nicht tieferen Eindruck erzielten, so mag wohl der Mangel an großen, originellen Zügen die Hauptschuld tragen, für welchen auch die glänzendsten äußeren Effecte nicht zu entschädigen vermögen. Das Baritonsolo in „Leonidas“ sang Hofopernsänger Ritter mit prachtvoller Stimmentfaltung. Die bedeutendste Novität des Concertes, welche geniale Conception und großartigste Wirkung vereinte, war aber Bruckner’s „Helgoland“. – Nach der vierten Nummer zog sich der Kaiser mit dem König von Sachsen zurück. Am Schlusse des mehr als zweistündigen Concertes gab es natürlich noch mannigfache Ovationen für den Verein, Kremser und die anwesenden Tondichter Bruckner, Bruch und Gernsheim.“ (m)\nder Neuen Freien Presse Nr. 10464 auf S. 3f:\r\n\"   Jubiläum des Wiener Männergesang-Vereins.\r\n                                                              Wien, 9. October. \r\n    Das gestrige Festconcert in der Winter=Reitschule der Hofburg bildete einen Glanzpunkt der Jubeltage des Wiener Männergesang=Vereines. [... Schilderung des Konzertsaals ... anwesend: Kaiser Franz Joseph, der König von Sachsen (König Albert), Erzbischof Dr. Angerer, Graf Trauttmansdorff, Graf Szecsen, Minister v. Gautsch, Marquis Bacquehem, R. v. Zaleski, Graf Richard Belcredi, Graf Hohenwart, Baron Bezecny, FZM Baron Merkl, Baron Chlumecky, Baron Chertek, v. Jansekowitsch, Bgm. Dr. Prix, Gerichtspräsident Stremayr, v. Gagern, Baron Handel-Mazzetti, FML Ludwig, Ritter v. Röckenzaun, Ritter v. Arbter, Bischof Belopotoczky, Pfr. Dr. Dörfler, Baron Banhans, Graf Lamezan, der Brünner Bgm. Winterholler, Stadtbaudirektor Berger, Concordia-Präsident Warhanek, Wilhelm Frey, Hofrat Exner, Prof. Schröer, Bösendorfer, Wilhelm Jahn, Brahms, Hans Richter, Friedrich Gernsheim, Alfred Grünfeld, Oberbaurat Kaiser, Vize-Bgm. Dr. Grübl etc. ... um halb 1 Uhr Eintreffen des Hofes ... die Erzherzoge Albrecht, Karl Ludwig, Wilhelm, Rainer und Ludwig Victor, Kronprinzessin Stephanie, Prinz Reuß ... Begrüßung durch Olschbaur ... Wahlspruch von Lewinsky gesprochen ... Gustav Walter als Tenorsolist bei Kremsers \"Nachtlied\" ...]\r\n   Nach dieser Programmnummer, gegen halb 2 Uhr, verließ der Kaiser mit dem König von Sachsen und dem Erzherzog Albrecht die Reitschule. [... Dank der Majestäten ...] Die übrigen Mitglieder der kaiserlichen Familie harrten bis zum Schlusse aus. Die Kronprinzessin erwähnte, daß ihr der Verein und dessen Serenade zu Laëken im Jahre 1880 noch in sympathischer Erinnerung sei. \r\n   Es folgten von Schumann's „Ritornell” und „Helgoland”, Chor mit Orchester=Begleitung von Bruckner, dirigirt vom Compositeur [sic!]. Professor Bruckner wurde mehrmals hervorgerufen. [... Werk von Max Bruch, Baritonsolo Herr Ritter ...] Mit der Mendelssohn'schen „Wasserfahrt” und dem Pilgerchor aus „Tannhäuser” schloß das Concert, dessen musikalische Würdigung wir uns vorbehalten, um halb 3 Uhr. [... abends Festcommers im Sophiensaal ... Ansprache von Dr. Beckh aus Nürnberg ... Vorträge des Udel-Quartetts ...]\" [keine Signatur] (n1),\nim Neuen Wiener Tagblatt Nr. 279 auf S. 2 (mit detaillierterem Eingehen auf Bruckners Werk):\r\n\"Das Jubiläum des Wr. Männergesangvereins.\r\n          Festkonzert in der Winterreitschule.\r\n     Die Winterreitschule in der Hofburg, welche nur in ganz ungewöhnlichen Fällen für höchste oder künstlerische Feste geöffnet wird, [... anwesende Prominente ...] Die allerersten Cerclereihen waren für die Ehrenmitglieder des Vereines und die musikalischen Koryphäen der Residenz bestimmt. Man sah hier in erster Reihe [...], ferner die Komponisten Brahms, Max Bruch, Friedrich Gernsheim, Anton Bruckner, dann Hans Richter, Direktor Jahn, [... Ablauf des Konzerts ...] Nun folgte die groß angelegte Komposition des Silberstein'schen Gedichtes \"Helgoland\". Die Dichtung schildert, wie die Römer dereinst Helgoland erobern wollten, wie die Bewohner der Rothen Insel sich zum Gebet zusammenschaarten, um die Gefahr abzuwenden, und wie dann ein brausender Sturm die feindlichen Schiffe verschlang. Die Komposition hebt in großen Zügen an, der kräftig aufgebaute Kantus entspricht vollkommen den Intentionen des Dichters. Im Mittelsatze verliert sich der Komponist einigermaßen in modulatorische Spitzfindigkeiten und zum Schlusse spielt er sogar mit einem kleinen fugirten Satze. Dadurch wird die künstlerische Architektonik des Ganzen ein wenig beeinträchtigt; nichtsdestoweniger wurde auch in diesem seinem neuesten Opus Anton Bruckner als der Kontrapunktist geehrt und gefeiert. [... Max Bruch u. a. ...] Die Kompositionen dieses Festkonzertes rührten größtentheils von Ehrenmitgliedern des Vereines her, denn sowohl Gernsheim als Herbeck, sowohl Bruckner als Bruch, Mendelssohn und Wagner zählen und zählten zu den Ehrenmitgliedern des Vereines. Das Konzert dauerte bis halb 3 Uhr und wird trotz des theilweise schwerfälligen Inhaltes des Programmes schon durch dessen Ausführung gewiß bei allen Anwesenden einen tiefen und festen Eindruck hinterlassen haben.\r\n     Der Kaiser und sein Gast hatten das Konzert schon nach der fünften Nummer verlassen. [... der weitere Verlauf, Festcommers ...]\" (n2),\nin der Ostdeutschen Rundschau Nr. 8 auf S. 2:\r\n\"     Das Jubiläum des Wiener Männergesangvereines. [... samstags Empfang im Rathaus ... Verwunderung über anwesende Antisemiten, obwohl der Vorstand [Olschbaur] ein Anti-Antisemit sei ...] – Sonntag um halb 1 Uhr Mittags fand in der hübsch ausgeschmückten Winterreitschule unter Anwesenheit des Königs von Sachsen das Festkonzert statt, welches durch einen von Saar verfaßten und von Lewinsky vorgetragenen Prolog eingeleitet wurde. Von der Vorträgen des Männergesangvereines sind besonders hervorzuheben: Bruckner's neues Chorwerk \"Helgoland\" und Wagner's Pilgerchor\". Alles Andere war mehr oder minder gute Liedertafelmusik. Das Konzert, welchem die Mitwirkung der Philharmoniker sehr zustatten kam, dauerte fast zwei Stunden. – [... kurz über den Festcommers ...]\" [keine Signatur] (o),\nvon Theodor Helm im Pester Lloyd, Abendblatt Nr. 231, auf S. 2:\r\n\"    Das Festkonzert des Wiener Männergesangvereins,\r\nwelches am Sonntag 8. d., Mittags, in der Winter-Reitschule der k. u. k. Hofburg stattfand, bildete den Höhepunkt der verschiedenen Festlichkeiten, welche in diesen Tagen anläßlich des fünfzigjährigen Jubiläums des allbeliebten Vereins \"ganz Wien\" beschäftigten. [... kompletter Text bei www.anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=pel&amp;datum=18931009&amp;seite=2 ... prominenteBesucher: Kaiser Franz Joseph, Kronprinzessin-Witwe Stefanie, die Erzherzoge Karl Ludwig, Ludwig Viktor, Albrecht, Rainer und Wilhelm, die Minister Gautsch, Schönborn und Bacquehem, Fürst Trauttmansdorff, Erzbischof Angerer, Baron Chlumecky, Bürgermeister Dr. Prix etc. ... über den Ablauf des Festkonzertes und die einzelnen Musikstücke, darunter auch \"Auftragskompositionen\" ...]\r\n     [...] Unter diesen künstlerischen Festgaben erschien uns als die beiweitem werthvollste unseres greisen Dr. Anton Bruckner machtvoll kühne Vertonung eines Gedichtes von Dr. August Silberstein \"Helgoland\" für Chor und Orchester. Ein Stück von großartiger Ausdruckskraft, auch ein paar wundervolle neue harmonische Wendungen enthaltend (z. B. an einer unbegleiteten Chorstelle die merkwürdige und sich doch wie von selbst ergebende Modulation G-moll-Fis-dur im Pianissimo), für die Sänger sehr schwer geschrieben, vielleicht mitunter zu schwer, daher nicht überall nach den Intentionen des Komponisten klar herauszubringen, aber doch sozusagen in jedem Takte den Stempel des Genius aufgeprägt tragend.\r\n     Der Unterschied ursprünglicher Erfindung und glatter technischer Mache offenbarte sich so recht an der Bruckner'schen Novität verglichen mit der unmittelbar nach dieser aufgeführten großen dramatischen Szene \"Leonidas\" für Barytonsolo, Männerchor und Orchester, von Max Bruch. Unzweifelhaft klingt die Bruch'sche Komposition besser, d. h. weniger spießig, weniger grell als an einigen Stellen die Bruckner'sche, aber es fehlt ihr durchaus der geniale Funke.\r\n     Daher brachte es auch \"Leonidas\" [...] nicht zu diesem unmittelbar packenden, sich in stürmischem Beifall kundgebenden Erfolg wie Bruckner's \"Helgoland\". Bruckner wurde nicht nur lebhaft gerufen, sondern auch nach dem Konzert noch auf offener Straße von vielen Musikern und Privatpersonen persönlich beglückwünscht. Und da waren nicht einmal seine feurigsten, ergebensten Wiener Verehrer darunter, denn die waren ja, als dem Männergesangverein mehr oder minder fernstehend, zu dem Konzert gar nicht geladen worden. [... über die weiteren Programmpunkte ...] Se. Majestät der Kaiser wohnte dem Konzerte bis in die Mitte desselben bei, Kronprinzessin Stefanie und die Mehrzahl der Erzherzoge blieben bis zum Schlusse. Wie wir hören, soll Bruckner's \"Helgoland\", in welcher Festkomposition heute auch die allgemeine Feststimmung kulminirte, demnächst in einem der vor zahlendem Publikum veranstalteten systemisirten Konzerte des Männergesang-Vereins wiederholt werden.\r\n          Dr. Theodor Helm.\" (p1),\n\r\nin der »Presse« Nr. 279 auf S. 2f:\r\n\"Das Jubiläum des Wiener Männergesang-Vereins.\r\n                                        Wien, 9. October.\n                      Das Festconcert.\r\n     Mit dem gestrigen Festconcerte in der Winter=Reitschule der Hofburg erreichten die Jubeltage des Wiener Männergesang=Vereins ihren Höhepunkt. [... über die Halle, Prominenz (u.a. Dr. Angerer, Trauttmansdorff, Graf Szecsen, v. Gautsch, Bezecny, Bgm. Dr. Prix ... Olschbaur empfängt die hohen Gäste: Kaiser, Kronprinzessin Stephanie, König Albert von Sachsen, mehrere Erzherzoge ... in Publikum: u. a. Handel=Mazetti, Belopotoczky, Dr. Winterholler, Warhanek (\"Concordia\"), Wilhelm Frey, Exner. Bösendorfer, Wilhelm Jahn, Brahms, Hans Richter, Max Bruch, Bruckner, Friedrich Gernsheim, Alfred Grünfeld etc. ... einzelne Chöre ...]\r\n     Das Festprogramm, welches auch einen mächtigen, mit Jubel aufgenommenen neuen Chor von Anton Bruckner und Werke von Schubert, Mendelssohn, Herbeck und Richard Wagner enthielt, soll noch ausführliche kritische Würdigung erfahren.\r\n     [... der Kaiser u. a. gingen nach einer Stunde (nach Kremsers \"Nachtlied\" ... Äußerungen des Kaisers u. a. ... Festcommers (mit Nennung einiger Namen, darunter Bruch und Gernsheim, aber Bruckner nicht dabei)...].\" (p2),\nim »Vaterland« Nr. 279 auf S. 3f, signiert »-n.«:\r\n\"  Das Jubiläum des Wiener Männergesangvereines.\r\n             Das Festconcert in der Winterreitschule.\r\n     In Anwesenheit Sr. Majestät des Kaisers, des Königs von Sachsen und vieler Mitglieder des allerhöchsten Kaiserhauses hat gestern das Festconcert des Wiener Männergesangvereines vor einem riesigen Auditorium stattgefunden. [... Akustik: für den Chor sehr gut, die 20 Primgeigen hätten verdoppelt werden können, Bläser dominant ...]\r\n     Das Programm umfaßte [...] neun Chorwerke, darunter drei größere Stücke von Gernsheim, Bruch und Bruckner, welche eigens zum Jubiläum des Vereines componirt wurden. [... Gernsheim und Bruch: kein tieferer Eindruck, Achtungserfolg für die dirigierenden Komponisten] – aber auch nicht mehr. Wesentlich anders gestaltete sich die Aufnahme des Bruckner'schen Chores \"Helgoland\". Obwohl das Werk nicht sehr geschickt als sechste Nummer eingereiht war und mit der verminderten Aufnahmsfähigkeit des stark ermüdeten Publicums zu rechnen hatte, brach am Schlusse des Chores ein Sturm von Beifall los und Bruckner mußte zum Danke inmitten der Sänger auf dem Podium erscheinen. Das Werk ist ein echtes Stück Bruckner'scher Kunst, genial und großartig in der Anlage, unerschöpflich in seinem Ideengehalte, überwältigend in der Verwendung der Kunstmittel. Das ungemein schwierige Werk wurde mit sichtlicher Begeisterung und bewundernswerther Sicherheit gesungen. Auch das Orchester löste seine nicht minder schwierige Aufgabe glänzend. – [... die anderen Programmnummern ...] Von den neueren Wiener Componisten war außer Bruckner nur noch Kremser vertreten, [... andere Chöre erklangen am Begrüßungsabend und beim Commers ... bedauerlicherweise keine Volkslieder, Programmfolge ermüdend ...] Ein paar frische, feurige Chöre hätten auf die Zuhörer erlösend gewirkt und einen Enthusiasmus entzündet, wie ihn die bewundernswerthen Leistungen des Wiener Männergesangvereines in vollem Maße verdienen.     -n.\r\n     [... Festcommers ... Kleidung beim Konzert: \"Frack und weiße Binde für Herren\" ...] In den ersten Reihen an der Sängertribüne hatten Platz genommen: [...], Hofoperndirector Jahn, Professor Dr. Bruckner, zahlreiche bekannte Schriftsteller und Musiker etc. [... anwesende Prominenz ...].\" (v)\nund in der Wiener Abendpost Nr. 231 (Beilage zur Wiener Zeitung) auf S. 3f, signiert \"dr. h. p.\" [Hans Paumgartner]:\r\n\"          Wiener Männergesangverein.\r\n                        [... Untertitel ...]\r\n     Den Gipfelpunkt der Festlichkeiten, welche in diesen Tagen zur Feier des fünfzigjährigen Jubiläums des Wiener Männergesangvereines stattfanden, bildete das gestrige Mittagsconcert desselben. [... Würdigung der Verdienste des WMGV ...]\r\n     Das Programm des gestrigen Concertes war reich, ja beinahe überreich. [... Prolog, Schubert und Wagner als Eckpunkte ...] Außerdem gelangten von Chorwerken größeren Styles (mit Orchester) noch \"Phöbos Apollon\" von Friedrich Gernsheim, \"Helgoland\" von Anton Bruckner und \"Leonidas\" von Max Bruch zur Aufführung. Aus diesen drei Werken ragt hoch der Bruckner'sche Chor heraus. Es ist eine mächtige dramatische Gestaltungskraft, eine große Kunst, zu stimmen und zu steigern in diesem Werke, so daß der überwältigende Eindruck desselben auf das Publicum – dasselbe rief mit stürmischem Beifalle wiederholt den Componisten hervor – wohl zu begreifen ist. Gernsheim und Bruch bewegen sich in ausgetretenen Bahnen. Sie machen beide reinliche und sorgfältige Musik [...] und bewegen dabei mit ihrer conventionellen Kunst keines Menschen Herz. [... Gedanken hierzu ... über die übrigen Nummern ...] Ueber den Vortrag und die Ausführung sämmtlicher Chöre zu sprechen, hieße Eulen nach Athen tragen. [... der Verein hat sich selbst übertroffen ...]\r\n                                                     dr. h. p.\" (w).", "Letzte Änderung": "13.05.2025 11:08"}, {"ID": 189210095, "Datum": "9.10.1892, Sonntag", "Haupttext": "Auf die vier Gesellschaftskonzerte der Gesellschaft der Musikfreunde (mit dem 150. Psalm am 13.11.1892) weisen mehrere Zeitungen hin:\nDeutsche Zeitung Nr. 7464 auf S. 17 (Inserat):\r\n\"I. 13. November: [...] A. Bruckner: Psalm für Solo, Chor und Orchester (I. Aufführung) [... die anderen Konzerte, Angaben zu Eintrittspreisen und Abonnements] \"(*),\n»Die Presse« Nr. 280 auf S. 16 (Inserat):\r\n\"          CONCERTE.\n           Musikvereins-Säle.\r\n                     Die\nvier ordentlichen Concerte\r\n                    der\r\nGesellschaft der Musikfreunde\r\nin der Saison 1892 bis 1893,\r\ngeleitet von dem Concert-Director Herrn Wilhelm Gericke, finden an folgenden Sonntagen, um halb 1 Uhr Mittags, mit nachbenanntem Programme statt: \nI. 13. November: Franz Schubert: Ouverture in E-moll; A. Bruckner: Psalm. für Solo, Chor und Orchester (Erste Aufführung); [... die andern Programmnummern und weitere drei Konzerte, Kartenverkauf ...]\"  (**),\n\nIllustriertes Wiener Extrablatt Nr. 280 auf S. 29 (Inserat):\r\n\"Concerte. | Musikvereins-Säle. | Die | vier ordentlichen Concerte der  Gesellschaft der Musikfreunde | in der Saison 1892/93, | geleitet von dem Concert-Director Herrn Wilhelm Gericke, finden an folgenden Sonntagen um halb 1 Uhr Mittag mit nachbenanntem Programme statt: \r\nI. 13. November: Franz Schubert: Ouverture in E-moll; A. Bruckner: Psalm für Solo, Chor und Orchester (1. Aufführung); [... die andern Programmnummern und weitere drei Konzerte, Kartenverkauf ...]\" (***)\nund Wiener Allgemeine Zeitung Nr. 4352 auf S. 12:\r\n\"CONCERTE. | Musikvereins-Säle. | Die vier ordentlichen Concerte der  Gesellschaft der Musikfreunde in der Saison 1892/93 | geleitet von dem Concert-Director Herrn Wilhelm Gericke finden an folgenden Sonntagen, um halb 1 Uhr Mittags, mit nachbenanntem Programme statt: \r\nI. 13. November: Franz Schubert: Ouverture in E-moll; A. Bruckner: Psalm für Solo, Chor und Orchester (I. Aufführung); [... die andern Programmnummern und weitere drei Konzerte, Kartenverkauf ...]\" (°).\nSchlussfeier der Internationalen Ausstellung für Musik- und Theaterwesen in Wien (°°).", "Letzte Änderung": "01.12.2025 07:26"}, {"ID": 189110095, "Datum": "9.10.1891, Freitag", "Haupttext": "Eingangsvermerk des Rektorats auf dem Schreiben vom 2.10.1891 [Stempelvordruck, hier fett gedruckt]:\n\"    Wr. K. K. UNIVERSITÄTS-KANZLEI\n     EINGELANGT 9/10 1891\n     Z 98\n                   –   BEIL.\" (*).\n \nKanzleivermerke und Schreiben des Rektorats an den Dekan der Phil. Fakultät [Julius Hann] (Entwurf im Sitzungsprotokoll):\n\"        Studienjahr 1891/92\nAkademischer Senat der k. k. Universität in Wien.\n[linke Spalte:]\nProtokoll No 98\nDatum 2/10 1891   Zahl 20797\nPraesentatum 9/10 1891\nMundirt 10/10    Collationirt [Paraphe]\nExpedirt 10/10 ... 17./11\nZustellungsbuch, Seite 12, 33\n[rechte Spalte:]\nPriora No 2714 90/91\nPosteriora No 1480 ex 93/4\n[linke Spalte:]\nM. f. C. &amp; U.\nDer Kaiser hat mit A. H. Entschließung v. 29. Sept. 91 dem Professoren-Collegium der philos. Fakultät die Verleihung des Ehrendoktorates an den Componisten u. Lector Anton Bruckner gestattet.\n[rechte Spalte:]\r\n              I. Exped.\n     An den H. Decan der phil. Fac!\nDas H. Decan kk Min. für C. u. U. hat mit Erl. v. 2 Oct 91 Z. 20797 folgendes anher eröffnet:\n     Se – ex Erh. [?] – geruht [bei 460/58: \"Se. k. u. k. A. M. – geruht\"]\nHievon beehre ich mich E. H. ~ unter Bezugnahme auf die Dekanatszuschrift vom 10. Juli 1891 Z. 1055 zur gef. weiteren Veranlassung in Ken[n]tnis zu setzen.\n           Wien 9/10 91\n               Der Rector:\n                    AExner (**).\r\nKanzleivermerke 12.10.1891 (Ausfertigung) und 2.10.1891, 9.10.1891, 10.10.1891 und 17.11.1891 (Konzept) (**a).\n \nAnkündigung des Göllerich-Konzerts vom 28.10.1891 mit der 4. Symphonie im Fränkischen Kurier [Nürnberg] (***).\n \nDie Wiener Allgemeine Zeitung Nr. 4040 kündigt auf S. 10 in einem Inserat die Aufführung des »Te deum« für den 20.12.1891 an:\r\n\"      Musikvereins-Säle.\r\nDie vier ordentlichen Concerte der Gesellschaft der Musikfreunde | in der Saison 1891/92 | geleitet von dem Concertdirector Herrn Wilhelm Gerickefinden an folgenden Sonntagen, Mittags halb 1 Uhr, mit nachbenanntem Programme statt.\r\n[...]\r\nII. 20. December. [... Bach, Brahms, Schumann ...] Anton Bruckner: Te Deum für Chor, Soli, Orchester und Orgel (2. Aufführung). [... weitere Termine, Kartenpreise ...]\" (°).", "Letzte Änderung": "19.11.2025 13:55"}, {"ID": 189010095, "Datum": "9.10.1890, Donnerstag", "Haupttext": "Schreiben (Postkarte) Levis an Siegfried Ochs in Berlin:\r\n»... Die Orchesterstimmen des Te Deum stehen Ihnen zur Verfügung!«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188810095, "Datum": "9.10.1888, Dienstag", "Haupttext": "Dass Hellmesberger in der kommenden Saison auch das Quintett [am 14.3.1889] aufführen wird, melden auch die Deutsche Zeitung Nr. 6027 auf S. 6: \n\n   » - Das Hellmesberger=Quartett hat sein Programm bereits festgestellt; es gelangen folgende Werke zur Aufführung: [...] Bruckner, Quintett F-dur; [...] Die Ausgabe der Abonnementskarten beginnt morgen (Dienstag) in Gutmann's Hof=Musikalienhandlung (Hofopernhaus).« (*) und Das Vaterland Nr. 280 auf S. 6 [nahezu identischer Inhalt] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188710095, "Datum": "9.10.1887, Sonntag", "Haupttext": "»Die Presse« Nr. 278 auf S. 13 (Kalendarium im Local-Anzeiger) [inhaltlich wie am 8.10.1887] (*)\n\n\nund die Konstitutionelle Vorstadtzeitung Nr. 278, auf S. 4 (**) weisen auf die heutige Kirchenmusik hin. \nIn der Pfarrkirche in der Alservorstadt um 9 Uhr Festpredigt von Reginald Frankenstein. Bruckner spielt nach dem Hochamt eine Fuge über die Kaiserhymne. Beim Hochamt (um 10 Uhr von Prälat Marschall zelebriert) werden unter Eders Leitung Werke von Haydn (Nelson-Messe), Eybler (Graduale »Sturmchor«) und M. Bauer (Offertorium mit Sopransolo) aufgeführt. Solisten: Frl. Helene Marschall, Frau Wohsalo und Herr Lutze (***).\nIn der Deutschen Zeitung Nr. 5665 wird auf S. 6 das Programm der nächsten Konzertsaison bekanntgegeben. Bruckner fehle noch. Die 4. Symphonie wird zur Wiederaufführung empfohlen, die 7. Symphonie wird vorankündigt: \n    \n»(Bevorstehende Concerte.) [... über Pianisten, Geiger, Kammermusik ... die Pläne der Philharmoniker sind noch nicht veröffentlicht ...] Möchten die Philharmoniker nur nicht, wie in der vorigen Saison, unseren greisen, vaterländischen Meister Anton Bruckner - dessen großartiges Tedeum soeben in Linz zahllose Herzen höher schlagen gemacht - ganz vergessen. Bruckner's Es-dur-Symphonie (die vierte, sogenannte \"romantische\") würde sich vor Allem zur Wiederaufführung empfehlen, da sie, obwohl vor sechs Jahren hier in einem Concert zum Besten des Deutschen Schulvereins mit stürmischem Beifall aufgenommen, seither unbegreiflicherweise nicht ein einzigesmal mehr in unseren Concertsälen erschienen ist. Eine baldige Wiederaufführung der gewaltigen siebenten Symphonie (in E-dur) steht uns vielleicht auf anderem Wege bevor, doch dürfen wir diesfalls nicht - \"aus der Schule schwätzen\".\nh-m.« [Theodor Helm] (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188610095, "Datum": "9.10.1886, Samstag", "Haupttext": "Eintragung Bruckners (in den Gebetsaufzeichnungen) über die Einhaltung des Fastengebots anläßlich der Jubiläums-Fasttage, was - auch für den nächsten Tag geltend - von Frau Kathi bestätigt werden könne (*).\nAuf Bruckners morgiges Orgelspiel weisen mehrere Zeitungen hin:\nDeutsche Zeitung Nr. 5307 auf S. 7 (**),\nNeue Freie Presse Nr. 7946 auf S. 5:\r\n     \" - Pfarrkirche in der Alserstraße, 10 Uhr (Capellmeister Eder): Festmesse von Gyrowetz, Graduale (Chor) von Winter, Offertorium (Alt=Solo) von Baronin Bauduin und \"Tantum ergo\" (Männerquartett) von J. F. Kloß. Am Schlusse wird Hof=Organist Professor Bruckner eine Orgelfuge über die Volkshymne spielen. Soli: Professorinnen Cosenza, Fabbrini und Fräulein Pasching.\" (***),\nKonstitutionelle Vorstadtzeitung Nr. 280 auf S. 4 (°),\nNeues Wiener Tagblatt Nr. 280 auf S. 4:\r\n     \"[...] Um 9 Uhr wird ein Missionspriester die Festpredigt halten. Darauf um 10 Uhr wird der Prälat Marschall das Hochamt zelebriren [... sonst inhaltlich wie (***)]\" (°°),\nWiener Allgemeine Zeitung Nr. 2377 auf S. 2 des Mittagsblatts [inhaltlich wie (***)] (°°°)\nund die Wiener Zeitung Nr. 232 auf S. 4 [inhaltlich wie (***) und (°°)] (#).\nKastner's Wiener Musikalische Zeitung, Jg. 1886/87, Nr. 2, meldet auf S. 32 [31?], daß am 10.10.1886 das »Te deum« durch den Männergesangverein in Warnsdorf aufgeführt wird:\r\n      »Concert-Revue \r\nWarnsdorf. Am 10. October gelangt im hiesigen Männergesangverein das Te deum von Bruckner zur I. Aufführung. Die Chöre sind sehr exact studirt und verspricht man sich eine grosse Wirkung von dieser Composition des in letzter Zeit so berühmt gewordenen Tondichters.« (##).\n[Vermutlich im selben Heft] Auf S. 29 in der Musikalischen Chronik ein Hinweis auf den Artikel vom 1.10.1886:\r\n      »Zeitschriften-Revue. \r\n[...] Die Lyra, Nr. 1: Anton Bruckner. (Mit Porträt.)« (###).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188510095, "Datum": "9.10.1885, Freitag", "Haupttext": "In einem Artikel im Linzer Volksblatt Nr. 231 auf S. 3 dankt Burgstaller Bruckner für die Komposition des »Ecce Sacerdos« und des »Virga jesse« und für seine Mitwirkung (an der kleinen Orgel) bei der Schlußfeier im Neuen Dom. Als weitere Mitwirkende werden Waldeck, Marie Kerschbaum und die Geschwister Gruber erwähnt:\r\n      »Stimmen aus dem Publikum.\r\n           Oeffentlicher Dank\nwird hiemit von dem Gefertigten ausgesprochen Allen und jedem Einzelnen, welche während der achttägigen Feier des Linzer Diözesan=Jubelfestes auf dem Musik=Chor des Maria Empfängniß=Domes mitgewirkt haben.\n     [... Dank an Marie Kerschbaum und die Geschwister Gruber ...] Ausdrücklicher Dank sei ferners ausgesprochen dem Herrn Anton Bruckner [... für die neukomponierten Werke ...] und für die Herablassung, mit welcher der Heros der Organisten der Gegenwart bei der Schlußfeier auf der kleinen Orgel des Maria Empfängniß=Domes so schön und ergreifend präludirt und das ganze 12stroph. \"Großer Gott\" dem christgläubigen Volke begleitet hat.\n     [... Dank an Waldeck und die mitwirkenden Chöre ...]\n     Es zeichnet sich mit der Bitte: dem Chor des Maria Empfängniß=Domes auch in Zukunft gewogen zu bleiben\r\n      Achtungsvoll\r\nJohann Bapt. Burgstaller,\r\n      Chordirigent.« (*).\nIn der Neuen Zeitschrift für Musik Nr. 41 wird auf S. 417 das Programm der Gesellschaftskonzerte (mit dem »Te deum« am 10.1.1886) und das Programm der Konzerte in Dresden (mit der 3. Symphonie am 11.12.1885) bekanntgegeben:\r\n                »Vermischtes.\r\n[...]\r\n     *-* Die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien hat für die Saison 1885-86 folgendes Programm entworfen. [...] 3. [Ordentliches Concert] (10. Januar): [...] Bruckner's \"Te Deum.\" [...]\r\n[...]\r\n     *-* Die Königl. musikalische Capelle in Dresden wird auch während des Winterhalbjahres 1885-1886 sechs Symphonie=Concerte veranstalten und zwar [...] das 3. Concert am 11. December: Ouverture zu \"Ruy Blas\" von Mendelssohn, Symphonie (Dmoll) von A. Bruckner, Symphonie (Gmoll) von Mozart; [...]« (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188410095, "Datum": "(9.10.1884, Donnerstag)", "Haupttext": "In einem Konzert unter Kretschmanns Leitung im Ehrbar-Saal wird eine Serenade von Hanns Fink aufgeführt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188210095, "Datum": "9.10.1882, Montag", "Haupttext": "Die Annahme der 6. Symphonie durch die Philharmoniker wird auch \n im Vaterland Nr. 279 auf S. 4:\n     »[...] Von den bisher durchgespielten Novitäten wurden zur Aufführung \nangenommen: Symphonie Nr. 6 von Bruckner und drei kleine Stücke für \nStreichorchester von M. Käßmayer.« (*a) \n\n\n\n und im Illustrierten Wiener Extrablatt Nr. 279 auf S. 3 (*b) gemeldet: \n    »[...] Von den bisher durchgespielten Novitäten wurden zur Aufführung angenommen: Symphonie Nr. 6 von Bruckner und 3 kleine Stücke für Streichorchester von M. Käßmayer.«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188110095, "Datum": "9.10.1881, Sonntag", "Haupttext": "Bruckner spielt Orgel in der Pfarrkirche Alservorstadt. Um 9 Uhr Festpredigt von Don Gabriel Dossi (Barnabit). Aufgeführt werden beim Hochamt um 10 Uhr unter Leopold Eders Leitung eine Festmesse von Ritter v. Wenusch, ein Graduale (mit Violinsolo) von Gänsbacher, ein Offertorium (mit Sopran- und Baritonsolo) von Laurenz Weiß und ein »Tantum ergo« von J. F. Kloß. Zelebrant ist Prälat Hasel. Solisten: Anton Stecher (Violine), Karl Schachner (Bariton) und Gräfin Wimpffen.", "Letzte Änderung": "23.12.2024 19:52"}, {"ID": 188010095, "Datum": "9.10.1880, Samstag", "Haupttext": "Auf die morgige Kirchenmusik machen mehrere Blätter aufmerksam:\n \nDeutsche Zeitung Nr. 3150 auf S. 6 (*),\n \nFremdenblatt Nr. 280 auf S. 7 (**),\n \nNeue Freie Presse Nr. 5790 auf S. 4:\n     \"In der Pfarrkirche Alservorstadt wird am Sonntag das Ordensfest der P. P. Minoriten (Francisci) feierlichst abgehalten. Um 9 Uhr Festpredigt, darauf um 10 Uhr Hochamt, welches der hochwürdige Prälat Dr. Hasel celebrirt, wobei Capellmeister Eder Haydn's weihevolle Mariazeller=Messe, Graduale (Violin=Solo mit Chor) von Gänsbacher und Offertorium (Sopran=Solo) mit Chor) von Karl Czerny aufführt. Die Soli werden Frau Professorin Passy=Cornet, Fräulein König, die Herren Edmund Dunkl und Soutschek, das Violin=Solo Herr Salaba, Mitglied des k. k. Hofopern=Orchesters, vortragen, Hof=Organist Professor Bruckner wird die Orgel spielen.\" (***)\n \nund Wiener Allgemeine Zeitung Nr. 221 auf S. 4:\n     \"[inhaltlich wie (***) ... Sophie König, Peter Soutschek ...] Hof=Organist Professor Bruckner wird die Orgel spielen.\" (°).", "Letzte Änderung": "27.01.2026 16:34"}, {"ID": 187810095, "Datum": "9.10.1878, Mittwoch", "Haupttext": "Brief Bruckners an Tappert:\r\n   Die 4. Symphonie sei neu bearbeitet, das neue Scherzo noch in Planung. Auch die 2. Symphonie (zur Freude Herbecks) und die Wagner-Symphonie habe er verändert. Bittet, die 2. oder, auf Schelles Rat, die 3. Symphonie in Berlin aufzuführen. Angebote von Wüllner (Dresden) und Rubinstein (Moskau). In St. Florian habe er von Tappert erzählt. Bilse habe die Noten der 4. Symphonie (1. Fassung) noch nicht zurückgesendet. Neben Bilse kämen auch andere als Dirigenten in Frage, z.B. der Hofkapellmeister [Eckert], der ihn auch kenne. Rättig wolle die Klavierauszüge der 3 Symphonien verlegen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187710095, "Datum": "(9.10.1877, Dienstag)", "Haupttext": "Vortragsabend am Wiener Konservatorium.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187510095, "Datum": "9.10.1875, Samstag", "Haupttext": "Bruckners morgiges Orgelspiel wird von mehreren Blättern angekündigt:\n \nDie Presse Nr. 280 auf S. 10:\n     \" - In der Pfarrkirche Alservorstadt wird Sonntag den 10. October um 10 Uhr das Ordensfest der PP. Minoriten (Francisci) abgehalten, wobei Capellmeister Leopold Eder Haydn's Mariazellermesse, Graduale (Violinsolo mit Chor) von Anton Richter, Offertorium (Altsolo), Kirchen=Arie von Alexander Stradella zur Aufführung bringt. Die Soli der Messe werden von den Damen Frau Maria Kohn, Fräulein Ritter und den Herren Dunkl und Eduard Teller, das Violinsolo von Herrn Karl Salaba, das Altsolo von Fräulein Wilhelmine Tremel, k. k. Hofopernsängerin, vorgetragen. Die Orgel spielt Hoforganist Anton Bruckner.\" (*),\n \nIllustriertes Wiener Extrablatt Nr. 280 auf S. 4:\n     \"[inhaltlich wie (*) ... Wilhelmine Tremmel ...] Die Einlage (Graduale) spielt Herr Karl Salaba, Mitglied des Hofopern=Orchesters, und die Orgel der Hoforganist Herr Bruckner.\" (**),\n \nMorgenpost Nr. 280 auf S. 4:\n     \"[inhaltlich wie (*)] Hoforganist Professor Bruckner wird die Orgel spielen.\" (***),\n \nNeue Freie Presse Nr. 3996 auf S. 5:\n     \"[inhaltlich wie (*)] Hof=Organist Professor Bruckner wird die Orgel spielen.\" (°),\n \nNeues Fremdenblatt Nr. 280 auf S. 3:\n     \"[inhaltlich wie (*)] Hoforganist Professor Bruckner wird die Orgel spielen.\" (°°)\n \nund Fremdenblatt Nr. 280 auf S. 6:\n     \"[inhaltlich wie (*)] Hoforganist Bruckner spielt die Orgel.\" (°°°).", "Letzte Änderung": "01.11.2024 08:27"}, {"ID": 187210095, "Datum": "9.10.1872, Mittwoch", "Haupttext": "Auszug aus der Chronik der Lehrerbildungsanstalt St. Anna in Wien: \n»[...] Mit h. Erlaß vom 9. October 1872, Z. 4676, wurden die Herren: Eduard Kremser für Gesang, Anton Bruckner für Clavier und Orgel und Richard Kümmel für das Turnen als Hilfslehrer neuerlich ernannt /: bzw. bestätigt :/. Mit der Ertheilung des Violinunterrichtes wurde statt des Herrn Hofmann Karl der neuernannte Übungsschullehrer Michael Jöbstl betraut. [...]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 187010095, "Datum": "9.10.1870, Sonntag", "Haupttext": "Bruckner wirkt um 10 Uhr als Organist bei der Messe in der Alservorstadt-Pfarrkirche mit. Aufgeführt werden unter Eders Leitung eine neue Festmesse (Solisten: Girsa, Ritter, Dunkl, Teller) von J. P. Gotthard und ein Graduale (Tenorsolo: Herr Simonetti aus Mailand) [von Adolph Schimon] und ein Offertorium mit Sopransolo (Louise Dustmann) von Adolf Schimon.", "Letzte Änderung": "14.10.2024 11:27"}, {"ID": 186910095, "Datum": "9.10.1869, Samstag", "Haupttext": "Letzte Folge der Artikelserie im Linzer Volksblatt Nr. 232 auf S. 2 und 5:\r\n»Die Aufführung der Bruckner'schen Fest-\r\n                             Messe\r\nbei der feierlichen Einweihung der Votivkapelle \r\n       des Mariä-Empfängniß-Domes in Linz.\r\n                           (Schluß.)\r\n    Die schwierigste Partie der Messe ist unstreitig das Benedictus. Ein Horn beginnt mit dem Thema, das, ganz chromatisch, uns vielleicht schon ahnen läßt, daß wir hier hauptsächlich eine chromatische Arbeit zu hören bekommen.\r\n    Wir haben mit Vergnügen bei den Schönheiten der Messe verweilt, und ich glaube, wenn ich nun gestehe, daß das Benediktus eben darum, weil es so sehr der Chromatik huldigt, einen niederdrückenden oft peinlichen Eindruck auf mich machte, man mir nicht vorwerfen wird, als wollte ich mich bemühen, das Werk zu verkleinern.\r\n    O nein! Nichts liegt mir ferner. Ich sehe den großen Werth, den diese Nummer als Komposition hat; aber ich denke mir, ein Benediktus soll hell und klar sein, der da kommt im Namen des Herrn, bringt uns den Frieden; die Chromatik dieser Art aber kann nach meiner Ansicht den inneren Frieden, die innere Ruhe nicht so ausdrücken, da sie aufregt, und darum an ihrem Platze ist, wo Leidenschaften, Unruhe, Unzufriedenheit, Niedergeschlagenheit darzustellen sind. Man misverstehe mich nicht. Ich bin kein Feind der Chromatik, und ich bin auch nicht der Ansicht, daß sie der Kirchenmusik ferne bleiben soll, denn ich würde beweisen, daß ich die klassischen Meisterwerke der alten Italiener nicht kenne, (ich erinnere an das wundervolle Requiem von Pitoni in Proske's Musica divina); aber Chromatik und Chromatik ist nicht einerlei. Wer das genauer sehen will, der sehe eben das bezeichnete Requiem an und daneben chromatische Werke der Neuzeit z. B. Wagner'sche Kompositionen, und er wird den Unterschied kennen lernen, der zwischen Chromatik und Chromatik ist.\r\n    In dem bezeichneten Umstande liegt auch die Schuld, warum dieser Satz der schwierigste ist. Da gehören Kräfte dazu, die man gewöhnlich nicht hat, und so wird das auch zur Ursache, daß man ein Werk, das man öfter hören soll, nicht hören kann. Es schließt sich beinahe selbst vom Repertoire aus, und das ist Schade. Hr. Bruckner kann von den Proben erzählen, und es weiß vielleicht niemand, wie viele Mühe ihm das Einstudieren der Messe verursacht hat. Auch an die Bläser der Holzinstrumente werden Anforderungen gemacht, die man schon mit riesig bezeichnen kann, und es ist ganz billig, daß hier der Leistungen der ausübenden Künstler ganz besonders lobend gedacht wird.\r\n    Choralartig beginnt das Agnus Dei; sehr schön ist das miserere nobis ausgedrückt, die Vorhalte sind hier von prächtiger Wirkung; eben so hübsch ist der Schluß des miserere, wo der Männerchor choralartig auftritt, der 1. Chor über ihm aber 3stimmig singt. Besonders schön beginnt das dona nobis; das ist eine Bitte um Frieden so recht aus dem Herzen.\r\n    Ueberblicken wir nun das ganze Werk, so muß gewiß jedermann gestehen, daß diese Komposition zu den bedeutendsten der Gegenwart gehört. Bin ich auch in manchen Punkten anderer Ansicht, so hindert mich das nicht zu sagen, daß ich diese Messe sehr hoch schätze, und weit höher stelle als so viele andere Messen, von welchen uns in der Neuzeit beinahe Wunder erzählt wurden.\r\n    Der Eindruck auf die Andächtigen war unverkennbar, und von vielen Seiten, auch von gewöhnlichen Landleuten, hörte ich die Schönheit der Messe bewundern. Die Aufführung selbst muß man als eine ganz gelungene bezeichnen; das eine Malheur im Sanktus kann man schon passiren lassen. Sowohl der Gesangschor, als auch die begleitenden Blasinstrumente leisteten Großes. Ich möchte diese Messe mit 400 Sängern und in einer großen Domkirche, nicht im Freien, hören; gewiß würden manche Partien noch mehr gewinnen.\r\n    So wie die Feier der Einweihung selbst allen Anwesenden unvergeßlich sein wird, so wird auch die Aufführung der Messe gewiß allen unvergeßlich bleiben, und gewiß werden alle Herrn Bruckner ein recht freundliches Andenken bewahren.     J. E. H.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186810095, "Datum": "9.10.1868, Freitag", "Haupttext": "Die Neue Zeitschrift für Musik Nr. 42 berichtet auf S. 362 (= S. 6) von Bruckners Berufung an das Wiener Konservatorium. \n\n     \"Correspondenz. | Wien. | Das Wiener Conservatorium, seine diesjährigen Prüfungen und deren Resultate.\n\n     Die Ergebnisse der diesjährigen öffentlichen Kundgebungen des Wiener Conservatoriums können [...] erfreuend genannt werden. \n\n     [...] Wie in d. Bl. bereits notizweise mitgetheilt, hat man den bisher meist durch eine einzige Persönlichkeit - denn C. F. P. Grädener war leider blos eine sehr flüchtig vorübergezogene Durchgangspost - versehenen Unterricht in der allgemeinen und speciellen Musiklehre vom kommenden Schuljahre ab drei Männern überwiesen, und zwar L. A. Zellner, Capellmeister Krenn und dem bisher zu Linz als Domorganist angestellt gewesenen Hrn. Bruckner.\n\n     L. A. Zellner ist ein musik- und allgemeinwissenschaftlicher Allkopf. [...] Krenn ist ein Künstler und Kunstlehrer gewiegter Allbildung. Auch ist er - was in gegebenem Falle schwer in das Gewicht fällt - ein durchgeprägter Fortschrittsmann. Bruckner hat sich hier mehrfach als kenntnißreicher und wirkungskundiger Orgelvirtuose, und ferner durch die Aufführung einer in größeren Dimensionen angelegten Festmesse auch als gewandter und begabter Componist gut beglaubigt. Ueber Bruckner's Lehrgabe schwebt gleichwol an hiesiger Stelle dasselbe Dunkel, wie über das pädagogische Können Zellner's. Hier wie dort ist Wiens Musikwelt bisjetzt nach diesem Hinblicke auf geduldiges Abwarten verwiesen. [... über Dessoff, R. Fuchs ...]\" (*). \n\nDer letzte Teil dieses detaillierten mehrteiligen Berichts in der NZfM vom 11.12.1868 trägt die Signatur \"L.\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185410095, "Datum": "9.10.1854, Montag", "Haupttext": "Zeugnis Ignaz Aßmayrs über eine Orgelprüfung in Wien, bei der Bruckner am Schluß eine Doppelfuge zu improvisieren hatte [zur Orgel siehe die Anmerkung]:\r\n»Zeugniß.\r\n   Gefertigter bezeuget hiemit, daß Herr Anton Bruckner Organist im Stifte St. Florian, bey vorgenohmener Prüfung desselben sich als ein gewandter u. gründlicher Organist erwiesen habe.\r\n   J. Ign. Aßmayrmp\r\n   k. k. Hofkapellmeister \r\n   Wien am 9t Okt. 1854.« (*). \r\nAuf S. 4 eine Notiz \"D.\" (= Anlagebuchstaben) (*a).\nBruckners Gesuch um eine Kanzleistelle vom 25.7.1853 wird vom Bezirksgericht (gez. Wilhelm Schiedermayr (#)) abgewiesen.\r\nVermerk auf S. 4 der Bewerbung Bruckners (**).", "Letzte Änderung": "19.01.2026 08:44"}, {"ID": 184010095, "Datum": "9.10.1840, Freitag", "Haupttext": "Kundmachung der Normalschul-Direktion (datiert 5.10.1840) im Amtsblatt der Linzer Zeitung Nr. 81, S. 536 (*) über die Aufnahmebedingungen zum Präparandiekurs. Anmeldung am 15.10.1840, Kursbeginn am 20.10.1840.\r\n»Kundmachung.\r\n   Den 20. October nimmt an der k. k. Normal-Hauptschule zu Linz der Lehrcurs für Privat-Informatoren und weltliche Lehramts-Candidaten seinen Anfang. Zu diesem pädagogischen Curse werden 1) alle Studierenden aus den höheren Classen eingeladen, welche als Privat= oder Stundenlehrer in den deutschen Lehr=Gegenständen Unterricht ertheilen wollen, weil zufolge der pol. Schul=Verfassung § 127 nur derjenige in Privathäusern Unterricht ertheilen darf, der sich mit einem Zeugnisse ausweisen kann, an einer Normal=Hauptschule den pädagogischen Curs zurückgelegt zu haben. 2) Haben bei diesem Curse diejenigen Jünglinge zu erscheinen, welche zu Lehramts=Candidaten für Trivial= und Hauptschulen gebildet zu werden wünschen. Um hierbei der allerhöchsten Vorschrift genau zu entsprechen, wird alles dasjenige, was die hohe Landesstelle mittelst Decretes vom 7. Mai 1832, Z. 11648, und das bischöfliche Consistorium mit Decret vom 11. Mai, und dann nachträglich vom 14. Juni dess. Jahres, Z. 145, in Sch. S. eröffnet haben, in Erinnerung gebracht, als: a) Man wird mit den angehenden Schulpräparanden der allerhöchsten Entschließung zufolge eine strenge Prüfung vornehmen, um unter ihnen eine genaue Auswahl treffen zu können. b) Keinem wird zu diesem Curse der Zutritt gestattet werden, der nicht ein empfehlendes Sitten=Zeugnis wird beigebracht haben. c) Jeder, der zu diesem Curse zugelassen werden will, muß das 16. Jahr seines Lebens zurückgelegt haben, worüber er den Taufschein beizubringen hat. d) Es wird gefordert, daß jeder Schulpräparand die für die drei ersten Classen der deutschen Hauptschulen vorgeschriebenen Lehr=Gegenstände mit vorzüglichem Fleiße und gutem Fortgange erlernt hat, worüber das vorschriftsmäßige Zeugniß beigebracht, oder die Prüfung nachgetragen werden muß. e) Jeder Schulcandidat soll im Orgelspiele so viel Geschicklichkeit besitzen, daß er im Stande ist, wenigstens die gewöhnlichen Kirchenlieder fehlerfrei zu spielen, worüber er vor seinem Eintritte in den Lehrcurs eine Probe ablegen muß f) Endlich ist mit hoher Regierungs=Intimation vom 22. März 1833, Z. 7483, und vermittelst bischöflicher Currende vom 5. April des genannten Jahres, die allerhöchste Entschließung eröffnet worden, daß sich die Schulcandidaten zur Aufnahme in den Präparandencurs nebst dem Sitten=Zeugnisse auch über ihre Beschäftigung seit dem Austritte aus der Schule auszuweisen haben. Alle angehenden Schulcandidaten haben sich daher am 15. d. M. auf dem Directoratszimmer der k. k. Normal-Hauptschule in Linz einzufinden, die durch die angeführten Verordnungen vorgeschriebenen Belege und Zeugnisse beizubringen, und sich da gehörig vormerken zu lassen.\r\nVon der Direction der k. k. Normal-Hauptschule.\r\nLinz, den 5. October 1840.«", "Letzte Änderung": "27.04.2025 08:52"}, {"ID": 193012095, "Datum": "9./10.12.1930, Dienstag/Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 1. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Leopold Reichwein im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Solist in Paganinis h-Moll-Konzert und in einem Violinkonzert-Fragment Beethovens ist Joan Manén (*).\n[9.12.1930]\r\nRadio Graz überträgt ab 19:35 Uhr das 5. Symphoniekonzert des verstärkten Grazer städtischen Orchesters unter Oswald Kabasta im Stephanien-Saal. Aufgeführt werden Pfitzners \"Das dunkle Reich\" und Bruckners 5. Symphonie (**).", "Letzte Änderung": "19.09.2026 06:20"}, {"ID": 198801096, "Datum": "9./10.1.1988, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Riccardo Muti in der Philharmonie in Berlin (*). Der Einführungstext im Programmheft \"Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 6, A-Dur\" stammt von Reinhard Schulz (**).", "Letzte Änderung": "19.11.2025 23:24"}, {"ID": 196001095, "Datum": "9./10.1.1960, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Herbert von Karajan in einem Gesellschaftskonzert im Wiener Musikvereinssaal. Solisten in Strawinskys Canticum Sacrum sind Anton Dermota, Otto Wiener und Josef Nebois (Orgel).", "Letzte Änderung": "07.06.2026 18:55"}, {"ID": 198103095, "Datum": "9./10./11.3.1981, Montag bis Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Lorin Maazel in der Neuen Philharmonie in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197503096, "Datum": "9./10./11.3.1975, Sonntag/Montag/Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie durch das Grazer Philharmonische Orchester unter Ernst Märzendorfer in Graz.", "Letzte Änderung": "07.04.2025 21:01"}, {"ID": 198611095, "Datum": "9./10.11.1986, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie (erste Fassung 1873) im 3. Konzert des Radio-Symphonie-Orchesters in der Berliner Philharmonie. Das Programmheft enthält einen Artikel von Eliahu Inbal \"Zu den Erstfassungen Bruckners. Aus einem Gespräch mit Leo Karl Gerhartz anläßlich des Bruckner-Festivals 1982 in der Alten Oper Frankfurt.\"  (*).\nDie Einführungstexte stammen von Jörg Morgener (*a) und Manfred Wagner (\"Zur Konzeption von Bruckners Erstfassungen\" (*b).\n \nAufführung der 7. Symphonie durch das Osnabrücker Symphonieorchester unter Heinz Finger in Osnabrück (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 202610096, "Datum": "9./10.10.2026, Freitag/Samstag", "Haupttext": "Bruckner-Symposion \"Anton Bruckner im Salzkammergut\" in Bad Ischl. Referenten sind Christoph Brandhuber, Andrea Harrandt, Teresa Hrdlicka, Irene und Peter Egger, Klaus Sonnleithner, Andreas Lindner, Sandra Föger-Harringer, Arnold Klaffenböck, Andrea Elisabeth Pilz und Klaus Petermayr.", "Letzte Änderung": "28.07.2026 06:56"}, {"ID": 198110095, "Datum": "9./10.10.1981, Freitag/Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Eugen Jochum in der Neuen Philharmonie in Berlin. Solist des Abends ist Emil Gilels.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195810095, "Datum": "9./10.10.1958, Donnerstag/Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Robert Wagner im Saal der Hochschule für Musik in Berlin. Solist des Abends ist Deva Erlih (Violine).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 185911087, "Datum": "8. und 9.11.1859, Dienstag und Mittwoch", "Haupttext": "Feier zum 100. Geburtstag Friedrich Schillers.\r\n   Am Dienstag Festkonzert des »Frohsinn« im Redoutensaal, am Mittwoch Festzug und Festkonzert in der Reitschule (*).\r\n   Der »Frohsinn« bringt am 8.11.1859 einen Festprolog von J. M. Dürrnberger (»Gruß an Marbach's Wiege«, gesprochen von Frau Anna Lehmann), einen Männerchor mit Soloquartett (»An die Freude«) von Storch, zwei Schubertlieder (»Des Mädchens Klage« und »Die Sehnsucht«, gesungen von Frl. Kainerstorfer), zwei Gedichte Schillers, gesprochen von Theatermitglied Herrn Lehmann, und A. Rombergs »Lied von der Glocke« mit den Mitwirkenden Karolina Meisinger (Sopran), Frl. Kainerstorfer und Wilhelmine Meisinger (Alt), Hoffelner und Hametner (Tenor) und Bermannschläger und Weilnböck (Bass) unter Storchs Leitung (*a).\r\n   [Am 9.11.1859 zweite Schillerfeier mit Volksfestcharakter] Der Linzer »Sängerbund« [zusammen mit »Frohsinn«?] singt einen Chor von Mayfeld (»Introduktions-Chor«, nach einem Text Goethes) und das »Lied an die Freude« von Storch (**).\r\n   Realschuldirektor J. Streinz hält die Festrede, und Schulrath Stifter bringt ein Hoch auf den Kaiser aus. Außerdem Aufführung von Bernhard Rombergs [rechte: Andreas Romberg] Kantate »Lied von der Glocke« (**a).", "Letzte Änderung": "05.12.2024 12:02"}, {"ID": 185609086, "Datum": "8. oder 9.9.1856, Montag oder Dienstag", "Haupttext": "Bruckner lernt Alois Weinwurm kennen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 200709085, "Datum": "8./9.9.2007, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Sinfonieorchester Wuppertal unter Kamioka in Wuppertal.", "Letzte Änderung": "05.02.2026 15:18"}, {"ID": 200509086, "Datum": "8./9.9.2005, Donnerstag/Freitag", "Haupttext": "Aufführung von Mendelssohns Orgelsonate d-Moll op. 65/6 durch Michael Schönheit und von sechs Chorsätzen nach Spruchdichtungen des Angelus Silesius von Arnold Mendelssohn durch den Thomanerchor unter Biller und der 5. Symphonie durch das Gewandhausorchester unter Riccardo Chailly im Gedenkkonzert zum 150. Geburtstag von Arthur Nikisch in Leipzig.", "Letzte Änderung": "19.11.2024 12:11"}, {"ID": 196806087, "Datum": "8./9.6.1968, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Ausflug der Liedertafel Kirchdorf über Passau, Aigen, Schlägl und St. Florian. In der Stiftskirche Schlägl Aufführung von Schuberts Deutschen Messe und Bruckners \"Festkantate\".", "Letzte Änderung": "01.09.2025 21:34"}, {"ID": 196106087, "Datum": "8./9.6.1961, Donnerstag/Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Städtische Orchester unter Robert Satanowski in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz).\r\nBei Mozarts Vesperae solennes wirken mit Eva-Regina Schulze, Ines Kurz-Marggraf, Lothar Burkhardt und Peter Petroff sowie der Städtische Volkschor (Einstudierung Werner Kraßler).", "Letzte Änderung": "10.03.2024 14:08"}, {"ID": 186206085, "Datum": "(8./9.6.1862, Pfingstsonntag und Pfingstmontag)", "Haupttext": "Sängerfahrt des »Frohsinn« nach Neufelden, dem Geburtsort von Carl Weilnböck.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 199705086, "Datum": "8./9.5.1997", "Haupttext": "Einspielung der 9. Symphonie durch das Royal Scottish National Orchestra unter Georg Tintner in Glasgow (*).\n\n\nAufführung der d-Moll-Symphonie (\"Nullte\") durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Ivan Fischer. Artikel von Doris Sennefelder \"\"Ja, wo ist denn das Thema?\" Zu Anton Bruckners \"Nullter\" Symphonie in d-moll\" im Programmheft (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198805086, "Datum": "8./9.5.1988, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Osnabrücker Symphonieorchester unter Heinz Finger in Osnabrück.", "Letzte Änderung": "10.01.2024 14:06"}, {"ID": 197005087, "Datum": "8./9.5.1970, Freitag/Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das St. Louis Symphony Orchestra unter Walter Susskind [Süsskind].", "Letzte Änderung": "19.05.2026 07:34"}, {"ID": 196905085, "Datum": "8./9.5.1969, Donnerstag/Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie durch das Bruckner-Orchester unter Karl Randolf im Kaufmännischen Vereinshaus in Linz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196005086, "Datum": "8./9.5.1960, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Georg Ludwig Jochum im Saal der Hochschule für Musik in Berlin. Solistin des Abends ist die Pianistin Edith Farnadi.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194705085, "Datum": "8./9.5.1947, Donnerstag/Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Osnabrücker Symphonieorchester unter Bruno Hegmann in Osnabrück.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197604085, "Datum": "8./9.4.1976, Donnerstag/Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Slowakische Philharmonie unter Günther Herbig in Bratislava.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 185504087, "Datum": "8./9.4.1855, Sonntag/Montag (Ostern)", "Haupttext": "Notiz in Traumihlers Ausgabenverzeichnis:\n\"9. April     für das Abschreiben einer Messe von Führer     [kein Betrag angegeben]\n 9. April     für 2 Bläser in den Osterfeiertagen     9 [fl] \".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 197303085, "Datum": "8./9.3.1973, Donnerstag/Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Bruckner-Orchester unter Kurt Wöss im Kaufmännischen Vereinshaus in Linz.", "Letzte Änderung": "05.02.2023 10:02"}, {"ID": 190103085, "Datum": "8./9.3.1901, Freitag/Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie [recte 3. Symphonie?] unter Theodor Thomas [recte Wilhelm Gericke?] in Boston.", "Letzte Änderung": "27.08.2025 22:08"}, {"ID": 188503087, "Datum": "8./9.3.1885, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Bei einer Probe der 7. Symphonie wird Bruckner durch Levi mit Prinzessin Amalie bekanntgemacht (*).\r\nLevi soll auf Bruckners Wünsche durchaus eingegangen sein (**), nach einem anderen Bericht aber »herablassend« gewirkt haben (***).\nJoseph Schalk, Löwe und Almeroth treffen [wann?] in München ein (°).\nBruckner wird durch Vermittlung Ostinis [nicht Perfalls (Brief vom 27.2.1885)] dem Münchner Wagner-Verein und der Gesellschaft »Gral« vorgestellt (°°).\nBruckner wird von Hanfstängl photographiert [IKO 17/18] (°°°).", "Letzte Änderung": "11.04.2026 11:47"}, {"ID": 188203093, "Datum": "8./9.3.1882, Mittwoch/Donnerstag", "Haupttext": "Zweitägige Lücke in Bruckners Gebetsaufzeichnungen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 194302085, "Datum": "8./9.2.1943, Montag/Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie (Originalfassung) durch das Gürzenich-Orchester unter Eugen Papst im 8. Gürzenich-Konzert im Opernhaus in Köln. Erster Programmpunkt ist Haydns 16. Oxford-Sinfonie G-Dur.", "Letzte Änderung": "29.12.2024 09:16"}, {"ID": 194102086, "Datum": "8./9.2.1941, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler im 7. Philharmonischen Konzert im Großen Musikvereinssaal in Wien.\nAuf dem Programm steht zuvor Mozarts Serenade Nr. 10.", "Letzte Änderung": "05.06.2026 19:22"}, {"ID": 186702087, "Datum": "8./9.2.1867, Freitag/Samstag", "Haupttext": "Geplante Termine für die Reise nach Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 201209085, "Datum": "8.9.2012, Samstag", "Haupttext": "Vortrag von Elisabeth Maier \"Anton Bruckner und das Stift St. Florian. Zur Wechselwirkung von Religiosität, Architektur und Musik\" in St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 201009085, "Datum": "8.9.2010, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das BBC Symphony Orchestra unter Jirí Belohlávek im 72. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London. Auf dem Programm steht zuvor Richard Wagners Vorspiel zum 3. \"Lohengrin\"-Akt und \"Wild Card\" von Tansy Davies.", "Letzte Änderung": "12.01.2024 08:33"}, {"ID": 200509085, "Datum": "8.9.2005, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie (2. Fassung, Nowak, als alleiniges Werk) durch die Wiener Philharmoniker unter Christoph Eschenbach im 72. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London.", "Letzte Änderung": "11.01.2024 23:01"}, {"ID": 199809085, "Datum": "8.9.1998, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie in Berlin. Der Text im Programmheft [der 48. Berliner Festwochen] auf S. 14-19 \"Prolog und Hauptstück. Anton Bruckner 3. Symphonie / Die Fassungen\" stammt von Habakuk Traber. \n\n[Auf S. 32f ein Text zur 6. Symphonie, auf S. 34-39 zur 8. Symphonie (26.9.1998)]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199609085, "Datum": "8.9.1996, Sonntag", "Haupttext": "Uraufführung von Bertold Hummels Adagio für großes Orchester »In memoriam Anton Bruckner« durch das Bruckner-Orchester Linz unter Ingo Ingensand  zur Eröffnung des Internationalen Brucknerfestes (*).\nAbschlußvortrag von Elisabeth Maier »Gedanken zu einer theologischen Hermeneutik der Werke Anton Bruckners« bei der Sommerakademie Johann Sebastian Bach in Stuttgart (**).\r\nIm Rahmen dieser Akademie findet ein Konzert statt. Auf S. 13-32 [Programmheft? Akademie-Schrift?] ein Artikel von Holger Schneider \"Bruckners große Kirchenmusik im Spannungsfeld eines Vierteljahrhunderts - eine Annäherung über mehrere Exkurse\" (**a).", "Letzte Änderung": "22.10.2025 06:35"}, {"ID": 199409085, "Datum": "8.9.1994, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie unter Esa Pekka Salonen im Rahmen der 44. Berliner Festwochen. Der Einführungstext im Programmheft stammt von Herbert John Raths.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199109085, "Datum": "8.9.1991, Sonntag", "Haupttext": "Bei der Eröffnung des Internationalen Bruckner-Festes spielt das Bruckner-Orchester Linz unter Manfred Mayrhofer Scherzo und Trio der Erstfassung 1874 der 4. Symphonie.", "Letzte Änderung": "22.10.2025 06:31"}, {"ID": 198909085, "Datum": "8.9.1989, Freitag", "Haupttext": "\"Bruckner-Gedenkabend\" [vermutlich wie am 9.10.1996 mit Brucknertexten, evtl. auch Liedern?] in der Galerie Medio in Kronstorf.\nAufgeführt werden die Drei kleinen Vortragsstücke und die darauf Bezug nehmende, 1978 entstandene \"Hommage à Anton Bruckner\" von Ernst Ludwig Leitner (uraufgeführt [wann?] von Ursula Rechenberg und Nikolaus Wiplinger).\nMitwirkende: Nikolaus Wiplinger, Erich Nowotny und Herbert Baum (*).\n \nAufführung der 9. Symphonie durch das BBC Symphony Orchestra unter Andrew Davis im 58. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London. Auf dem Programm steht zuvor Franz Schuberts \"Unvollendete\" (**).", "Letzte Änderung": "10.01.2024 14:32"}, {"ID": 198409085, "Datum": "8.9.1984, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Claudio Abbado im 51. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London. Auf dem Programm steht zuvor Mozarts \"Prager Sinfonie\". Zugabe: Richard Wagners \"Meistersinger\"-Vorspiel.", "Letzte Änderung": "10.01.2024 09:12"}, {"ID": 197709085, "Datum": "8.9.1977, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Hallé-Orchester unter James Loughran im 47. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London.\nAuf dem Programm steht zu Beginn Mozarts \"Jupiter-Symphonie\".", "Letzte Änderung": "10.01.2024 08:19"}, {"ID": 197409085, "Datum": "8.9.1974, Sonntag", "Haupttext": "Artikel von F. D. »Lehrer vertieften sich in Bruckner« im Linzer Volksblatt (*).\nIn der Stiftskirche St. Florian improvisieren Peter Planyavsky, Augustinus Franz Kropfreiter und Hans Vollenweider über von Bruckner selbst verwendete Themen (**).\nAufführung von e-Moll-Messe (vormittags) und »Te deum« (nachmittags) durch den Linzer Domchor, verstärkt durch weitere österreichische und bayerische Sänger, in Linz (***).", "Letzte Änderung": "19.05.2024 19:37"}, {"ID": 197309085, "Datum": "8.9.1973, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 1. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Claudio Abbado in der Oper in Gent.", "Letzte Änderung": "10.06.2026 11:48"}, {"ID": 196909085, "Datum": "8.9.1969, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch das BBC Symphony Orchestra unter Christoph von Dohnányi im 47. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London.\nSolist in Mozarts Klavierkonzert in B-Dur KV 595 ist Clifford Curzon. Zu Beginn erklingt Schuberts Ouvertüre in D-Dur.\nDie Programmerläuterungen zu Bruckner stammen von Deryck Cooke.", "Letzte Änderung": "09.01.2024 22:47"}, {"ID": 196709085, "Datum": "8.9.1967, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Concertgebouw-Orchester unter Bernard Haitink im 43. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London. Auf dem Programm stehen zuvor Werke Franz Schuberts (Ouvertüre im italienischen Stil) und Beethovens (Violinkonzert mit Henryk Szeryng).", "Letzte Änderung": "09.01.2024 20:19"}, {"ID": 194909085, "Datum": "8.9.1949, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel von Heinrich Tschuppik (Bruckners »Sinfonisches Praeludium«) in der Süddeutschen Zeitung (*).\nAufführung des Quintetts in Winterthur (**).\r\nIn diesem Konzert »in memoriam Oskar Kromer« schwieg die Solobratsche (**a)!", "Letzte Änderung": "14.02.2024 12:31"}, {"ID": 194609085, "Datum": "8.9.1946, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des Adagios der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Josef Krips in der Gedenkfeier für Arnold Rosé im Großen Musikvereinssaal in Wien. Fritz Sedlak spricht Gedenkworte.", "Letzte Änderung": "07.06.2026 06:33"}, {"ID": 194409085, "Datum": "[8.9.1944, Freitag]", "Haupttext": "[recte 10.3.1944] Schallplattenaufnahme der 4. Symphonie (Löwe-Fassung) durch die Berliner Philharmoniker unter Hans Knappertsbusch in Berlin.", "Letzte Änderung": "13.07.2026 09:32"}, {"ID": 194309085, "Datum": "8.9.1943, Mittwoch", "Haupttext": "Bericht »Bruckner-Gedenkstunde in St. Florian« [5.9.1943] in der Linzer Tages-Post.", "Letzte Änderung": "31.08.2024 20:25"}, {"ID": 194209085, "Datum": "8.9.1942, Dienstag", "Haupttext": "Artikel von Imogen Seger \"Dem lieben Gott gewidmet | Hans Weisbach dirigierte Bruckners 9. Symphonie\" [6.9.1942] in einer Brüsseler Zeitung (*).\n\n\nBrief von Rudolf Schulz-Dornburg an Herbert Gerigk:\nWegen Kaukasus-Einsatz und Projekt Bruckner-Stift \"St. Florian\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193709085, "Datum": "8.9.1937, Dienstag", "Haupttext": "Tagebucheintragung von Goebbels, Hitlers Rede und die Teilaufführung der 5. Symphonie am 7.9.1937 betreffend:\r\n     \"[...] Man kann kaum in ein paar Worten diese Rede umreißen. Der Führer ist am Ende ganz erschöpft. Herrlicher Bruckner zum Schluß.\" (*).\nBericht des Völkischen Beobachters (Berliner Ausgabe) Nr. 251 auf S. 6 über die gestrige Aufführung des Finales der 5. Symphonie unter Hausegger (**).", "Letzte Änderung": "29.07.2025 10:47"}, {"ID": 193509085, "Datum": "8.9.1935, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des Adagios der 7. Symphonie und der f-Moll-Messe unter Hans Pabst in Limburg.", "Letzte Änderung": "14.05.2024 15:58"}, {"ID": 193409085, "Datum": "8.9.1934, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Fritz Ohrmann »Bruckner-Fest in Aachen« in der Germania.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193109085, "Datum": "8.9.1931, Dienstag", "Haupttext": "The Manchester Guardian Nr. 26523 bringt auf S. 7 einen mit \"N. C.\" signierten Artikel über die Salzburger Festspiele:\n\"   [...] The Austrians are like children in a world which elsewhere is old. They seemingly reserve all their solemnity for Bruckner.\n     [... Opern, \"Jedermann\" (in England gäbe es keine solchen Schauspieler) ... breiteres Repertoire wünschenswert (sehr viele ausländische Besucher! Sibelius, Elgar und Delius praktisch unbekannt) ...]. There are limits to the pleasure we can obtain every year from Mozart, Bruckner, Mahler, Brahms, Beethoven, and Strauss,–even if there is no end at all to the delights and charms of Salzburg itself.\n                                       N. C.\" (*).\n \nDer Artikel \"Vienna \"City of Music\" \" [vgl. 27.2.1931 etc.], in dem Bruckner als einer der Wiener Komponisten kurz erwähnt wird, erscheint auch in The Gridley Herald Nr. 89 (Gridley, California) auf S. 4 (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192909085, "Datum": "8.9.1929, Sonntag", "Haupttext": "Brief von Ernst Kurth an Max Auer (in Spiez geschrieben, Briefkopf Schweizerischer Bruckner-Bund Bern.", "Letzte Änderung": "07.08.2026 22:04"}, {"ID": 192209085, "Datum": "8.9.1922, Freitag", "Haupttext": "The Province Nr. 139 (Vancouver, British Columbia, Canaca) beantwortet auf S. 6 die Anfrage eines Briefmarkensammlers:\n\"  ? QUESTION BUREAU ?\n[...]\n     Philatelist–The \"Musical stamps\" are a new issue in Austria. They are familiar portraits in miniature of those great composers who passed a part of their lives in Vienna. They portray Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Bruckner [IKO 142], Johann Strauss and Hugo Wolf. I have named them in the order of increasing value.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192109085, "Datum": "8.9.1921, Donnerstag", "Haupttext": "Uraufführung der g-Moll-Ouvertüre durch die Klosterneuburger Philharmonie unter Franz Moißl im Stiftskeller Klosterneuburg in Klosterneuburg (*).\n\n\nErste der kirchenmusikalischen September-Aufführungen unter Robert Lußnigg in St. Johann Nepomuk in Wien, bei denen auch ein Werk Bruckners eingeplant ist (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192009085, "Datum": "8.9.1920, Mittwoch", "Haupttext": "Bei der Universal-Edition erscheint die von Wöss neu revidierte Partitur der 4. Symphonie mit der Plattennummer 6575.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191909085, "Datum": "8.9.1919, Montag", "Haupttext": "Aufführung der e-Moll-Messe mit der Orgelbegleitung Gollers durch den Kirchenmusikverein Vöcklabruck unter Max Auer in Vöcklabruck.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191209085, "Datum": "8.9.1912, Sonntag", "Haupttext": "Anmerkung von Karl Aigner auf einem autographen Partiturblatt des 4. Satzes der 8. Symphonie (1. Fassung 1884 - 1887), auf dem lediglich die Instrumentenbezeichnungen, die Klarinettennoten im 11. Takt und die Noten der Trompeten in Takt 11-12 notiert sind. \n\"Dr. Ant. Bruckners Handschrift.\nSt. Florian, 8. Septb. 1912.\nKarl Aigner\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190609085, "Datum": "8.9.1906, Samstag", "Haupttext": "Das Neue Wiener Journal Nr. 4626 kündigt auf S. 11 ein Gesellschaftskonzert anläßlich des 10. Todestages an [7.11.1906: 3. Symphonie und f-Moll-Messe] (*).\n\r\nEin ähnliche Meldung bringt auch die Österreichische Volkszeitung Nr. 248 auf S. 15 (**).\n\nDie Zeit Nr. 1421 meldet auf S. 5, daß der Wiener Konzertverein je ein Brahms- und Brucknerkonzert veranstalten. Vorgesehen sind die Trauermusik aus der 7. Symphonie und die 8. Symphonie [am 31.10.1906] (***).", "Letzte Änderung": "20.04.2023 08:43"}, {"ID": 190009085, "Datum": "8.9.1900, Samstag", "Haupttext": "Aufführung von »Abendhimmel« [WAB 55? Vgl. 4.7.1900] durch den »Frohsinn« [in Linz?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189809085, "Datum": "8.9.1898, Donnerstag", "Haupttext": "The Evening Call Nr. 1242 (Lead Daily Call, Lead, South Dakota) erwähnt Bruckner als Lehrer einer Konservatoriumsstudentin:\n\"    ANTON SEIDL'S SUCCESSOR.\n     Emil Paur, the successor of Anton Seidl as conductor of the New York Philharmonic society, is not only an able musician but a very popular man. [... Karriere ... Bild eines \"continental artist\" (Haare, Bart, Kleidung, Auftreten) ...]. Mme. Paur, the new leader's wife, was Marie Burger, who, as a pianist, won considerable fame in Germany. She has had masters such as Lehert, Rubinstein, Bruckner, Leschetsky [recte Leschetizky] and Essipoff. She practices enthusiastically. [... zur Familie ... im Text eine Abbildung Emil Paurs ...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189609085, "Datum": "8.9.1896, Dienstag", "Haupttext": "Notiz Bruckners bei den Gebetsaufzeichnungen: »8. [Sept.] Mar. Geburt« [zuerst: »Namensfest«].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189409085, "Datum": "8.9.1894, Samstag", "Haupttext": "Artikel »Bruckner in Linz« [von Theodor Altwirth? Vgl. 5.3.1894 und 5.7.1894] in der Linzer Tages-Post Nr. 206 auf S. 1f:\r\n\"                    Bruckner in Linz.*)\r\n[Fußnote: \"*) Diese Skizze, welche Bruckners Wirksamkeit in Linz schildert und gewiss wesentliches Interesse beansprucht, war dem Gesuche an den Gemeinderath der Landeshauptstadt Linz beigegeben, in welchem der Musikverein, die Liedertafel \"Frohsinn\" und der \"Sängerbund\" die Ernennung Bruckners zum Ehrenbürger anregten.\"]\r\n     Bruckners erster längererAufenthalt in Linz fällt in das Jahr 1840. In diesem Jahre besuchte der damals 16jährige Bruckner den Präparandencurs in Linz und absolvirte denselben mit vorzüglichem Erfolge.\r\n     [... erwähnt werden in chronologischer Reihenfolge: (Dürrnberger), St. Florian, Orgelprobe Linz 1855, 8.12.1855, Sechter-Studien bis 1861, \"Frohsinn\" (Sängerfest Nürnberg, Herbeck), bis 1863 bei Otto Kitzler, 1862 [sic!] \"Germanenzug\", 20.11.1864 d-Moll-Messe, 1864 [sic] \"Tristan\", Kontakt mit Richard Wagner, Konzert 4.4.1868, 14.4.1866 1. Symphonie fertig, UA 1868, EA Wien 1891 (Zitat Theodor Helm), 29.9.1869 UA e-Moll-Messe, Helm über f-Moll-Messe, (Bad Kreuzen), 1868 nach Wien, 1868 [sic] Nancy und Paris, die Urlaube immer wieder in Oberösterreich, OÖs Einfluss auf die Musik (Scherzi! Zitat Helm Dezember 1890), Bruckners Worte zum\" Programm\" der 4. Symphonie, Konzert 15.4.1886 (Bruckners Dankesworte), \"Te deum\" in Linz, 1891 Ehrendoktorat, Festcommers ...]\r\n     Großartig und gewaltig aber war der Augenblick, als der Rector sich erhob und, nachdem er die veredelnde Wirkung der Musik, welche er höher als die Wissenschaft stelle, betonte, Bruckner zurief: \"Ich, der Rector der Universität Wien, beuge mich vor dem ehemaligen Schulgehilfen von Windhaag.\" [keine Signatur] (*).\nDie Tages-Post erwähnt auf Seite 4 weitere Geburtstagsgratulanten (die Rubrik ist datiert \"7. September): \"     (Dr. Anton Bruckner.) Man meldet uns aus Steyr unterm Heutigen: Zu den Gratulanten kamen noch nachträglich Reichsraths=Abgeordneter Dr. Vielguth (Linz), sowie der Schriftsteller und Dichter Dr. August Silberstein (Budapest), der eine Karte mit poetischer Widmung sandte. Unter den Blumenspenden verdient die vom Musikschriftsteller Dr. Theodor Helm (\"Deutsche Zeitung\" in Wien) gespendete Lyra aus Edelweiß und der Riesenlorbeerkranz der Verlagsbuchhandlung Eberle in Wien Erwähnung.\" (**).\n \nDie Steyrer Zeitung Nr. 74 bringt auf S. 4 eine gedruckte Dankadresse Bruckners (datiert 6.9.1894) (***).\n \nDer Alpen-Bote Nr. 72 meldet auf S. 2, daß Bruckner zum Ehrenmitglied der Steyrer Liedertafel ernannt werden soll:\r\n\"     (Steyrer Liedertafel.) Noch [sic] vorangegangener vielseitiger Vereinsthätiglkeit gönnte die \"Steyrer Liedertafel\" ihren Mitgliedern mehrere Wochen Ferien, während welchen das Vereinsleben vollständig ruhte. Diese Ferien sind nun zu Ende und der Verein eröffnet das neue Vereinsjahr mit einer außerordentlichen Generalversammlung, welche nächsten Mittwoch den 12. d. Mts. im Casino stattfindet, und bei welcher der allgemeinen Verehrung und Liebe Ausdruck gegeben werden soll, welche der gefeierte Componist und Tondichter Herr Professor Dr. Anton Bruckner bei den Mitgliedern der \"Steyrer Liedertafel\" genießt. Es wird daher seitens des Ausschusses der Antrag gestellt werden, Herrn Professor Dr. Anton Bruckner zum Ehrenmitgliede der \"Steyrer Liedertafel\" zu ernennen, welcher Antrag in den Kreisen der ausübenden Mitglieder bereits begeisterte Zustimmung findet. [... Probentermine etc.   ].\" (°).\n \nDie Linzer Zeitung kündigt auf S.1006 an, daß die 7. Symphonie in der Reihe der Frankfurter Museumskonzerte aufgeführt werden wird [tatsächlich erst am 18.12.1895, siehe die Anmerkung]:\r\n„    Linzer und Kronlands=Nachrichten.\r\n                                   Linz, 7. September.\r\n[…]\r\n     * (Anton Bruckners Symphonien in Frankfurt am Main.) Von den Symphonien Dr. Anton Bruckners wurde in Frankfurt a. M. bisher nur die D-moll-Symphonie, und zwar vor etwa sechs Jahren zur Aufführung gebracht. Nunmehr hat, wie die „Frankfurter Zeitung“ meldet, die musikalische Leitung der Frankfurter Museumsconcerte für den kommenden Winter die Aufführung der Bruckner’schen Symphonie in E-dur in Aussicht genommen, ein Werk, fügt das genannte Blatt bei, das namentlich an der Stätte der ständigen künstlerischen Wirksamkeit des Meisters dessen Ruhm befestigte und auch der seinem Schaffen feindlichen Kritik Achtung abnöthigte.“ (°°).\n \nDas Linzer Volksblatt Nr. 206 berichtet vom 4.9.1894 und teilt (bereits bekannte, aber auch neue) Glückwunschschreiben und Telegramme mit:\r\n\"Dr. Anton Bruckners 70. Geburtsfest.\r\n     Die \"Steyrer Zeitung\" schreibt unter dem 6. d.: Infolge ärztlicher Anordnung mussten mit Rücksicht auf die etwas leidende Gesundheit des Herrn Professors Dr. Bruckner leider die geplanten äußeren Festlichkeiten sämmtlich unterbleiben und wurde der vorgestrige Tag, an welchem der berühmte heimische Tondichter im hiesigen Stadtpfarrhofe sein 70. Lebensjahr vollendete, in aller Stille gefeiert. Herr Dr. Bruckner ersuchte den hochw. Herrn Stadtpfarrer, daß er für ihn die hl. Messe lesen wolle, welcher er beiwohnen möchte, da, wie er tiefbewegt versicherte, das Gebet des Priesters am Altare für ihn eine der trostreichsten Gratulationen sei. – Vom Gemeinderathe unserer Stadt [... Glückwünsche, auch von \"Kränzchen\", \"Liedertafel\" und \"Gesellschaft der Musikfreunde in Steyr\", Linz (Ehrenbürger-Diplom) ...] In sehr großer Zahl liefen Glückwunsch=Telegramme (mehr als 70) und =Briefe (gegen 200) ein. Speciell seien hier erwähnt: Telegramme von Pl. Tit.: Landeshauptmann Abt Achleuthner; Graf Josef Lamberg; Gräfin O'Hegerty und Prinzessin Lobkowitz; [... Grübl, Wels (Bgm. Dr. Schauer), Hans Richter, Philharmoniker, WMGV, Klosterneuburg, Guido Adler, Julius Epstein, MGV Troppau, \"Frohsinn\", \"Sängerbund\" Linz, Leopold Eder, MGV Gmunden, \"Germania\", \"Austria\", WAWV] u. s. w. – Weiters telegraphierte der Wiener \"Schubertbund\" [... Ehrenmitgliedschaft ...].\r\n     Glückwunschbriefe von Pl. Tit: Cardinal Dr. Gruscha, [... Kostersitz, Karl Schnabl, Graf und Gräfinnen Szecsen, Dr. A. v. Eiselsberg (Utrecht), Landgraf Vincenz Fürstenberg, C. Toldt, Rudolf Weinwurm, Josef Schalk, Ferdinand Löwe, Josef Dachs, Wolzogen, Karl Graf (Ried), Abg. Johann Berger (Steyr), Johann B. Breselmayr (St. Florian), Abg. Dr. Vielguth ...] u. s. w. – Die Verlagshandlung Eberle in Wien übersandte mit dem Glückwunschschreiben einen mächtigen Lorbeerkranz. Auch zahlreiche Blumenspenden erhielt Dr. Bruckner, darunter eine in Edelweiß ausgeführte Lyra von Dr. Theodor Helm, Musik=Schriftsteller.\" (°°°).\n \nDie Ostdeutsche Rundschau Nr. 247 nimmt auf S. 5f ein Bruckner-Gedicht zum Anlass, Spott über (den Juden) August Silberstein auszugießen:\r\n\"    x Der Nachfolger L. A. Frankl's auf dem Gebiete des Ansingens berühmter Persönlichkeiten scheint Herr Dr. August Silberstein werden zu wollen. Der \"Geistes\"= und Stammesgenosse jenes vielbelachten Grablyrikers hat ganz das Zeug in sich, auch auf dem Gebiete des Anleierns seinen großen Vorgänger zu verdunkeln, von dem die Inschrift auf der Bank eines Spazierweges in einem Kurorte des Salzkammergutes singt:\r\n     \"Wand'rer, setze ruhig Dich auf dieses selt'ne Bank'l,\r\n     Denn es trägt noch kein Gedicht von Ludwig August Frankl.\"\r\n     Herr August Silberstein hat nämlich den kürzlich allgemein gefeierten 70. Geburtstag Meister Bruckner's als die günstigste Gelegenheit erachtet, seinen etwas verblaßten Ruhm durch folgende an den Meister gerichtete Verselein wieder aufzufrischen:\r\n          \"Wo Du nicht bist – Herr Organist –\r\n          Du kennst den alten Liederscherz:\r\n          Doch daß Du bist und unser bist\r\n          O Freund und Meister, freut das Herz!\r\n          Und sicher, Du entgehst uns nie –\r\n          Unsterblichkeit – voll Harmonie!\"\r\nUeber den Schwu–ng [sic] des vorstehenden Glückwunsches gestatten wir uns keine Kritik – es hieße bleierne Wasserleitungsröhren auf ihren Goldgehalt untersuchen. Nur zwei Fragen seien uns gestattet: Erstens, mit welchem Rechte Herr Silberstein zu Bruckner sagen kann: \"Doch daß du bist und unser bist.\" Der deutsche Meister, den Herr Silberstein gnädigst zu den \"Unsern\" zählt, dürfte sich sehr gewundert haben, auf einmal unter \"unsere Leut'\"gerechnet zu werden. – Und zweitens: Ob Herr Silberstein mit seiner kostbaren Apostrophe \"Und sicher, du entgehst uns nie!\" Dr. Bruckner oder vielleicht gar die \"Unsterblichkeit – voll Harmonie\" gemeint hat, von welcher er in edler Bescheidenheit annimmt, daß sie Bruckner und ihm nicht entgehen kann. Wer weiß übrigens, ob sich Herr Silberstein täuscht: Es haben sich bekanntlich schon Leute unsterblich gemacht, die nichts weniger waren, als – Genies. Frankl hieß \"August\", eine berühmte Künstlergestalt des Zirkus heißt \"August\" – warum sollte Herr Silberstein, der auch auf den Namen \"August\" hört, nicht auch eine ähnliche Unsterblichkeit erlangen?\" (#).\n \n\"Das Vaterland\" Nr. 247 bringt auf S. 6 den Text der Steyrer Zeitung [vgl. oben (°°°)]:\r\n\"   * [Dr. Anton Bruckner's 70. Geburtsfest.] Die \"Steyrer Ztg.\" meldet: In Folge ärztlicher Anordnung mußten mit Rücksicht auf die etwas leidende Gesundheit des Herrn Professors Dr. Bruckner leider die geplanten äußeren Festlichkeiten sämmtlich unterbleiben und wurde der 4. September, an welchem der berühmte heimische Tondichter im Stadtpfarrhofe zu Steyr sein 70. Lebensjahr vollendete, in aller Stille gefeiert. Herr Dr. Bruckner ersuchte den hochw. Herrn Stadtpfarrer, daß er für ihn die heilige Messe lesen wolle, welcher er beiwohnen möchte, da, wie er tiefbewegt versicherte, das Gebet des Priesters am Altare für ihn eine der trostreichsten Gratulationen sei. Vom Gemeinderathe der Stadt Steyr [... Glückwünsche, auch von \"Kränzchen\", \"Liedertafel\" und \"Gesellschaft der Musikfreunde in Steyr\", Linz (Ehrenbürger-Diplom) ...] In sehr großer Zahl liefen Glückwunsch=Telegramme (mehr als 70) und =Briefe (gegen 200) ein. Speciell seien erwähnt:\r\n     Telegramme von P. T.: Landeshauptmann Abt Achleuthner; Graf Joseph Lamberg; Gräfin O'Hergerty [sic] und Prinzessin Lobkowic; [... Grübl, Wels (Bgm. Dr. Schauer), Hans Richter, Philharmoniker, WMGV, Stift Klosterneuburg, Guido Adler, \"Austria\", WAWV] u. s. w. Weiters telegraphirte der Wiener \"Schubertbund\" [... Ehrenmitgliedschaft ...]. Glückwunschbriefe von P. T.: Cardinal Dr. Gruscha, [... Kostersitz, Carl Schnabl, Graf und Gräfinnen Szecsen, Dr. A. v. Eiselsberg (Utrecht), Landgraf Vincenz Fürstenberg, C. Toldt, Rudolph Weinwurm, Wolzogen, Carl Graf (Ried), Abg. Johann Berger (Steyr), Johann B. Breselmayr (St. Florian), Abg. Dr. Vielguth ...] u. s. w.  Die Verlagshandlung Eberle in Wien übersandte mit dem Glückwunschschreiben einen mächtigen Lorbeerkranz. Auch zahlreiche Blumenspenden erhielt Doctor Bruckner.\" (##).\n \nDer bereits am 5.9.1894 veröffentlichte Artikel wird von der in London erscheinenden Wochenzeitung The Era Nr. 2920 auf S. 10 in der 4. Spalte leicht verändert übernommen:\r\n\"     DR. ANTON BRUCKNER, the musical composer and organist, celebrated on Tuesday his seventieth birthday. Owing to the state of his health he spent the day quietly at the parsonage of Steyr, but received one or two deputations, and at night was serenaded by a number of musical societies. Dr. Bruckner won the first place in several competitions as an organist, but in 1865 he commenced to write symphonies, of which he has produced eight, and is now engaged upon the ninth. His third symphony is the only one [sic] known in England, having been performed in London in 1891.\" (###).", "Letzte Änderung": "24.11.2025 16:43"}, {"ID": 189209085, "Datum": "8.9.1892, Donnerstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Cyrill Hynais (in Steyr geschrieben):\n\"              Liebster Freund!\nObenaus wird Ihnen nie einen sicheren Copisten empfehlen. [nachträglich eingefügt: Dr] H. Hans Richter kan[n] dieß thun – in der Hofoper existirt ein solch prächtiger Mann.\nDer Psalm gehört H. Eberle. Beiliegend zehn Gulden. Die früheren zehn Gulden wollen Sie der Ausstellung aufrechnen, u mir einmal in Wien retourniren.\n[2. Seite:]\r\nWegen Gesellschafts-Concert will ich mich nicht hinein mischen, u. müßte H. Gutmann selbst mit Gericke conferiren. Mir Alles recht. Mit Gruß u Kuß, edler Helfer in der Noth!\r\n          Ihr\r\n               Brucknermp\nSteyr, 8. Sept. 1892.\" (*).\n \nDer zugehörige Umschlag:\nRecto:\nLinks unten Poststempel \"STEYR 18/8 | 4 - N | 92\" und Einschreiben-Marke \"R | Steyr | No 316\". Handgeschriebener Text: \"Sr Wohlgeboren | Herrn Cyrill Hynais, Mu- | sikmeister u Tonkünstler | in | Wien | 5. Bezirk, Hunds- | thurmerstraße 12.\".\nVerso:\nPoststempel Wien \"WIEN| 19.8.92 | 8 V\". Bleistiftnotizen von fremder Hand [vermutlich von Hynais]: \" 5 T. nach N Horn | tr. im Baß. | 4 T. vor R Horn 3/4 (und ganze Note h' mit Auflösezeichen)\" (*a).\n[siehe die Anmerkung]\n \nDer Wiener Musikbrief im Musikalischen Wochenblatt Nr. 37 auf S. 455 geht auch auf die »Populären Symphonieconcerte« ein, bei denen auch Symphonien Bruckners [4. Symphonie am 15.6.1892, 3. Symphonie am 9.7.1892] aufgeführt wurden:\n»  Von der Internationalen Musik- und Theater-Ausstellung.\n     Während wir armen Wiener Musikreferenten sonst immer nach glücklich beendigter \"Saison\" in die Berge eilen konnten, [...], winkte uns heuer keine solch erfrischende und kaum zu entbehrende Unterbrechung der kritischen Berufsarbeit. [... über das enorme Angebot der Ausstellung (über 7000 Objekte, leider ohne Oesterleins Wagner-Sammlung) mit Autographen und anderen Pretiosen ... über die Konzerte (Festkonzerte und Populäre Konzerte) ... Ausstellungsorchester überraschend gut (Pauke und Blech zu laut), mit ständiger Steigerung ...], sodass es heute, Ende August, etwa vier Monate seit seiner Zusammenstellung, auf einer Höhe technischer Fertigkeit und geistiger Reife steht, welche ihm selbst die Wiedergabe Bruckner'scher Symphonien oder Liszt'scher Symphonischen [sic] Dichtungen, ja sogar des in seiner kühnen Polyphonie so ungemein heiklichen \"Meistersinger\"-Vorspiels Wagner's nicht mehr unerreichbar scheinen lässt. [... Grädener dirigierte nicht alle Konzerte...]\n                               (Fortsetzung folgt.)\n[Signatur einer Anmerkung am 29.9.1892 und des letzten Teils am 10.11.1892:]\n                         Dr. Th. Helm.« (**).\n\r\n[nicht vor dem 8.9.1892, auch die Jahre bis 1935 sind denkbar]\r\nNotiz Karl Aigners auf einer Partiturskizze zum Finale der ersten Fassung der 8. Symphonie [also vor 10.8.1887]: \"Dr. Ant. Bruckners Handschrift / St. Florian, 8. Septb. / Karl Aigner\" (***).\n \n \nDas Grazer Volksblatt Nr. 205 veröffentlicht als sechsseitige Beilage den Jahresbericht des Cäcilien-Vereins Seckau mit einer Bruckner-Aufführungsmeldung [vermutlich 26.8.1891 [WAB 6] gemeint]:\n\"Jahres=Bericht des  Diöcesan=Cäcilien=Vereines Seckau pro 1891. [...] I. Chor der Hof= und Domkirche in Graz. [...] 4. Novitäten. a) Messen [J. Gruber, Palestrina]. b) Motetten: [...] 'Ave Maria' von Bruckner.\" (°).", "Letzte Änderung": "12.10.2025 11:46"}, {"ID": 189009085, "Datum": "8.9.1890, Montag", "Haupttext": "Die Publicistischen Blätter Nr. 36 melden auf S. 3, daß Bruckner im folgenden Semester wahrscheinlich auf die Professur am Konservatorium verzichten werde.\n          \"Kleine Theater-Nachrichten.\n[...] Der Componist Anton Bruckner dürfte vom nächsten Jahre [auf] die Ausübung an seiner bisher innegehabten Professur für Orgel am hiesigen Conservatorium verzichten [sic]. Mehrere Verehrer des greißen Tonkünstlers haben sich nämlich vereinigt, um ihm die Möglichkeit zu bieten, sich ausschließlich seiner schöpferischen Wirksamkeit zu widmen [... Busoni (in Helsingfors) hat einen Kompositionswettbewerb gewonnen ...]\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188909085, "Datum": "8.9.1889, Sonntag", "Haupttext": "Bruckner wirkt in Steyr bei der Aufführung einer Messe von Karl Kempter mit. Notiz hierzu in den [Orgel?]Stimmen von Kempters Messe in Es und Graduale und Offertorium op. 59 (*).\n \nIn der Neuen Freien Presse Nr. 8994 wird auf S. 6 der Erstdruck der 4. Symphonie angezeigt:\n     \"Neue Musikalien. (Bericht der k. k. Hof=Musikalien=Handlung Albert J. Gutmann, Wien, Hofopernhaus.) Anton Bruckner, Vierte (romantische) Symphonie Es-dur-Partitur; [...]\" (**).\n \nDie Steyrer Zeitung Nr. 72 berichtet auf S. 2 vom Kirchenfest am 28.8.1889:\n         \"Das Augustiner-Fest in St. Florian.\n     [... über die Rolle der Musik in der Liturgie ... am Augustiner-Fest Werke von Aiblinger, Traumihler, Palestrina ...]\n     Als Graduale wurde wie im Vorjahre J. Gruber's: \"Justus ut palma\" der Composition entsprechend aufgeführt, und als Offertorium Bruckner's: \"Os justi\". Während das erstere durch sein melodiöses Thema sich auszeichnete, reißt letzteres durch die geniale Behandlung des polyphonen Satzes zur Bewunderung hin. Allgemein wurde bedauert, daß nicht der Altmeister der Orgel, Herr Prof. A. Bruckner, persönlich das Fest durch seine Kunst verherrlichte.\n     Die große 95 registrige Orgel wurde beim Hochamte vom Stiftsorganisten J. Gruber in ausgezeichner [sic] Weise gespielt, und gab namentlich das Schlußpräludium Gelegenheit, das große Werk Chrismanns in seinem Vollklange zu bewundern.\n     [... Signatur:]        A. R.\" (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188809085, "Datum": "8.9.1888, Samstag", "Haupttext": "Datierung »8. Sept. 1888« am Beginn der Koda des 1. Satzes der 3. Symphonie bei Takt 622-632 (*).\n\n\nAls Gast-Celebrant in St. Florian ist dokumentiert: \"[????] Obdržálek [vermutlich: Peregrin Obdržálek] [unleserliche Abkürzung] Pfarrer in Břest Mahren\" [Mähren]\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188709085, "Datum": "8.9.1887, Donnerstag", "Haupttext": "Brief Levis an Bruckner:\r\n     Dankt für die Ehre der Uraufführung der 8. Symphonie. Bruckner möge gleich die Partitur schicken. Die Stimmen sollen in München geschrieben werden. Die Aufführung könne nicht vor Ende November oder Anfang Dezember 1887 stattfinden. Freut sich über das gebesserte Verhältnis zu Hans Richter. Wenn Bruckner zu den Proben komme, solle er bei Levi wohnen (*).\nBrief Bruckners an Joh. Ev. Aichinger (in St. Florian geschrieben):\r\n     Dankt für die Einladung, der er gerne später wieder Folge leisten werde. Er müsse jedoch schon am 15.9. wieder ”einrücken” [zum Hofkapellendienst?] (**).", "Letzte Änderung": "31.08.2024 10:54"}, {"ID": 188509085, "Datum": "8.9.1885, Dienstag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »6. 7. 8. Sept. [Dienst an der Hofkapelle (Fest Mariae Geburt)]« [in der Auflistung der Dienste] (*).\nDas Linzer Volksblatt Nr. 205 berichtet auf S. 4 von der Kirchenmusik in St. Florian am 28.8.1885:\r\n        »Kirchenmusikalischer Festgenuß.\r\n    [... über Liszts Missa choralis unter Deubler und die anderen Werke ...] Als Graduale hörten wir ein \"Os justi meditabitur\", Vokalcomposition vierstimmig von Bruckner, in welcher er es wieder bekundet, daß er groß ist in jeder Art musikalischen Schaffens. [...] Nachmittags schloß der Orgelkönig Bruckner in großartigen Phantasieen über das Siegfried=Motiv v. [sic] u. Motive seiner Zukunfts=Sonate [sic! 8. Symphonie gemeint?] den Festtag so reich an edlen Genüssen in der denkbar würdigsten Weise. Es dürfte selbst das ehrwürdige Stift St. Florian in den Annalen seiner Kirchenmusik wenige Tage von dem Gewichte des 28. Augustes d. J. verzeichnet haben; der Schreiber dieser Zeilen hat noch keinen derartigen erlebt. Tausendfachen Dank dafür!« [keine Signatur] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2025 20:00"}, {"ID": 188209085, "Datum": "8.9.1882 (?), Freitag", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners im September:\r\n»Freit [11 - 2 Uhr] [/] Jahn. [/] [nachträglich hinzugesetzt?] NB [»No.«?] 4. alte«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188009085, "Datum": "8.9.1880, Mittwoch", "Haupttext": "Bruckner spielt in der Berner Kathedrale Orgel; der dortige Organist Dr. Jakob Mendel improvisiert eine Fuge über Themen aus Wagners »Ring«. Stadtbesichtigung.\r\nAuf der Weiterfahrt nach Luzern spricht Bruckner im Zug mit Frl. Marie Studer [siehe die Anmerkung]; auch in Bern und Luzern waren ihm junge Damen in Erinnerung geblieben (*).", "Letzte Änderung": "17.12.2024 22:54"}, {"ID": 187609085, "Datum": "8.9.1876, Freitag", "Haupttext": "Das Musikalische Wochenblatt (Leipzig) Nr. 39 erwähnt auf S. 508 im »Verzeichniss von den Musikern und mit der Musik in Bezug stehenden Personen, welche ausser den in No. 26 d. Blts. Genannten den Festspielaufführungen in Bayreuth beiwohnten« auch Bruckner: »Brückner, A., Wien«.\nAußerdem werden genannt [in Auswahl]: Franz Abt, Otto Bach, Julius Epstein, Friedrich von Hausegger, Herbeck, Alois Janetschek, Emil Krauss (Wien), August Labitzky, Leopold Landskron, E. Naumann (Dresden), Carl Riccius, Hans Rott, C. Saint-Saëns, Dr. F. Schaumann (Wien), Ernst Schuch, Ph. Spitta, v. Suppé, J. Tichatschek (Dresden), Dr. Oskar Hase (Breitkopf &amp; Härtel), Bechstein, Bösendorfer, Grotian, Ibach.", "Letzte Änderung": "11.11.2024 13:08"}, {"ID": 187409085, "Datum": "8.9.1874, Dienstag", "Haupttext": "Bruckner und die Liedertafel Kirchdorf [Chormeister: Alois Weißgärber] treffen in Kremsmünster (Treffen der Vereine aus Wels, Vöcklabruck, Kirchdorf und Kremsmünster) zusammen.\n\"Besondere Anerkennung zollte unseren [sic] Verein Hr Jos. Anton Bruckner, Professor am Conservatorium in Wien, welcher in Kremsmünster zum Besuche anwesend war. Auch die anderen Vereine leisteten Anerkennenswerthes, und besonders war es der junge Verein \"Harmonie\" v. Kremsmünster, welcher ein strebsames Wirken und Schaffen erkennen liß.\"\nDie Kirchdorfer bringen Werke von Abt, Arnleitner, Dürrner, Marschner und Engelsberg zur Aufführung.", "Letzte Änderung": "02.09.2025 14:16"}, {"ID": 187209085, "Datum": "8.9.1872, Sonntag", "Haupttext": "In einem mit »-der-« signierten Artikel des Wiener Salonblatts Nr. 36, 3. Jg., S. 444, über »Die neue Orgel im Musikvereinsgebäude« wird zum Schluß auch Bruckner erwähnt: \n\n   »[... über die technischen Schwierigkeiten der bedeutenden Orgelkompositionen ...] Die Wiener brauchen aber in Bezug auf die Möglichkeit der würdigen Ausführung der großartigen Orgelstücke nicht in Sorgen zu sein. Herr Pruckner (Hof=Organist und Professor am Conservatorium), der auf den größten Orgeln in Paris und London sich als ein Virtuose ersten Ranges bewährt hat, wird sich - nun endlich im Besitz eines geeigneten Instrumentes - auch in Wien als würdiger Interpret der Meister zeigen.\n-der.-«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 187009085, "Datum": "8.9.1870, Donnerstag", "Haupttext": "Brief Th. Manns an Bruckner:\r\n   Fragt nach dem Programm des Konzerts am 10.6.1870 (*).\n(Wiederaufnahme von Thomas' »Mignon« unter Herbeck an der Wiener Oper (**)).", "Letzte Änderung": "17.11.2024 09:29"}, {"ID": 186809085, "Datum": "8.9.1868, Dienstag", "Haupttext": "Schreiben des Obersthofmeisteramtes (signiert von Hohenlohe und Joseph von Heidt) an die Hofmusikkapelle, bezugnehmend auf den Bericht vom 8.8.1868:\n     Kaiser Franz Joseph habe Bruckners Aufnahme als Exspektant genehmigt; die Hofmusikkapelle solle das übliche Dekret ausfertigen.\n     Auf dem Konzept Sichtvermerke von Hohenlohe, Wlassack, Imhof, Böhm und Eder.", "Letzte Änderung": "05.03.2023 21:24"}, {"ID": 185609085, "Datum": "8.9.1856, Montag", "Haupttext": "Gesangsfest (wegen schlechter Witterung in der Aula statt am Mönchsberg). Um 4 Uhr Konzert im Collegienhaus unter A. M. Storchs Leitung mit Werken von Storch, Mendelssohn, Esser, Schubert und Kalliwoda. Anwesend sind u.a. die Chormeister Perfall, Schläger und Herbeck. Der »Frohsinn« ist mit zwei Solovorträgen (Lachners »Liebe« und Storchs »Abschied«) vertreten (*).\n\"[...] Der Festzug der Sänger ging ungeachtet des feinen Regens dennoch vor sich. Um 2 Uhr begaben sich sämmtliche Liedertafeln auf das Rathhaus, von da ihre Fahnen, Banner, Trinkpokale und den sonstigen Sängerschmuck mitnehmend. \r\n   Anwesend waren die Liedertafeln von Berchtesgaden, Hallein, Innsbruck, Landshut, Linz, München, Passau, Wien und einzelne Mitglieder anderer Gesangvereine aus nah und fern [...]. Der Konzertsaal war gedrängt voll. Gleich nach dem Erscheinen Ihrer Majestäten, der Kaiserin Mutter, des Königs und der Königin von Baiern und des Königs von Griechenland begann die Produktion der vereinten Liedertafeln. [... Mozarts \"Bundeslied\", Lachners \"Kriegers Gebet\", Mendelssohns \"Festgesang an die Künstler\" ...] Hierauf folgten die Einzeln=Vorträge der Innsbrucker und der Linzer Liedertafel. Erstere sang „Lied der Mignon” von Nagiller und „Wanderlied” von Schulz mit besonderer Präzision; letztere „Liebe” von Lachner und „Abschied” von Storch. Eine größere Anzahl erster Tenore würde den Erfolg der beiden Chöre noch mehr erhöht haben. [... über die anderen Programmnummern, den Wiener Männergesangverein unter Herbeck ...] Die dritte Abtheilung der gemeinsam vorgetragenen Chöre bestand in Mozart's Priesterchor aus der Zauberflöte „O Isis und Osiris”, Schumanns herrlichem Chor aus „der Rose Pilgerfahrt”, der wegen Mangel an genügenden Proben nicht gehörig zum Verständniß des Publikums gebracht werden konnte, und in dem Chore Nr. 3 aus „Oedipus in Kolonos” von Mendelssohn. Statt des altdeutschen Heldenliedes „Prinz Eugen” wurde als Schlußnummer das deutsche Lied gesungen.       (Schluß folgt.)\" (**).", "Letzte Änderung": "11.01.2026 10:32"}, {"ID": 193112086, "Datum": "8./9.12.1931, Dienstag/Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Leopold Reichwein im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Solist in Werken von Carl Maria von Weber und Liszt ist Karl Pembaur (*).\n[8.12.1931]\r\nKirchenmusikalische Feierstunde anlässlich der Inthronisation des neuen Bischofs Dr. Anton Weber in Leitmeritz. Es kommen nur Werke Bruckners unter der Leitung von Dom-Kpm. Zeman zur Aufführung: \"Ecce sacerdos\", e-Moll-Messe, siebenstimmiges \"Ave Maria\" und \"Te deum\" und außerdem Bläserfanfaren nach Motiven des 112. Psalms und der 5. Symphonie in der Bearbeitung Vinzenz Gollers (**).\n[7./8.12.1931]\r\nAufführung des 150. Psalms unter Volkmar Andreae mit dem Gemischten Chor Zürich (***).", "Letzte Änderung": "20.09.2026 23:15"}, {"ID": 195001085, "Datum": "8./9.1.1950, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Joseph Keilberth in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193501086, "Datum": "8./9.1.1935, Dienstag/Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Anton Konrath bzw. Leopold Reichwein im Großen Saal des Wiener Konzerthauses (*).\r\nReichwein startete mit diesem Konzert, das er dem Andenken Ferdinand Löwes (10. Todestag am 6.1.1935) widmete, einen auf zwei Jahre angelegten Bruckner-Zyklus (**).", "Letzte Änderung": "15.04.2025 13:15"}, {"ID": 192801087, "Datum": "8./9.1.1928, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler im 6. Philharmonischen Konzert in Berlin.\nAuf dem Programm stehen außerdem Werke von Beethoven (\"Prometheus\"-Ouvertüre) und Joseph Haydn (Cembalokonzert mit Wanda Landowska).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 200711085, "Datum": "8./9.11.2007, Donnerstag/Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie (mit dem Finale in der Aufführungsfassung 2007, Revision von Samale und Cohrs) durch das Schwedische Radiosinfonieorchester unter Daniel Harding in der Berwaldhalle in Stockholm.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196711085, "Datum": "8./9.11.1967, Mittwoch/Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter George Szell in der Neuen Philharmonie in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195611087, "Datum": "8./9.11.1956, Donnerstag/Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra unter Fritz Reiner in der Orchestra Hall in Chicago.\nAuf dem Programm steht vor der Pause J. S. Bachs 4. Brandenburgisches Konzert (mit John Weicher, Violine, und Ernest Liegl und Ralph Johnson, Flöten).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193811086, "Datum": "8./9.11.1938, Dienstag/Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie (\"Erste Fassung\"? (*a)) durch die Berliner Philharmoniker unter Furtwängler in einem Sonderkonzert im Leipziger Gewandhaus. Auf dem Programm steht zuvor Beethovens \"Leonoren\"-Ouvertüre Nr. 2 (*).\nAufführung der 5. Symphonie (\"Urfassung\") durch die Wiener Symphoniker unter Karl Böhm um 19:30 Uhr im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Vor der Pause wird Richard Wagners \"Tannhäuser\"-Ouvertüre gespielt. Es ist das \"2. Sinfonie-Konzert im Festyklus anlässlich des 25jährigen Bestandes des Konzerthauses\" (**).\nAufführung der 1. Symphonie unter Volkmar Andreae [in Zürich?] (***).", "Letzte Änderung": "06.01.2026 23:01"}, {"ID": 191911086, "Datum": "8./9.11.1919, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Felix Weingartner im 1. Philharmonischen Konzert im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solist in der Ballade \"Die Hexe\" von Lio Hans ist der Bariton Hans Duhan.", "Letzte Änderung": "20.05.2026 09:15"}, {"ID": 197103085, "Datum": "8./9./10.3.1971, Montag bis Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das Gürzenich-Orchester unter Günter Wand im 9. Gürzenich-Konzert in Köln.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 201610086, "Datum": "8./9.10.2016, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Symposion \"Tendenzen der Kirchenmusik im 19. Jahrhundert in Mitteleuropa\" in Ruprechtshofen. Zur Saisoneröffnung hatte das Randhartinger-Museum eine Bruckner und Kaiser Franz Joseph I. gewidmete Sonderausstellung veranstaltet.", "Letzte Änderung": "14.06.2026 07:34"}, {"ID": 199310086, "Datum": "8./9.10.1993, Freitag/Samstag", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch das Radiosymphonieorchester Saarbrücken unter Stanislaw Skrowaczewski in Saarbrücken.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197110087, "Datum": "8./9.10.1971, Freitag/Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das St. Louis Symphony Orchestra unter Walter Susskind [Süsskind].", "Letzte Änderung": "19.05.2026 07:40"}, {"ID": 192210087, "Datum": "8./9.10.1922, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie (durch die Berliner Philharmoniker) unter Furtwängler im 1. Philharmonischen Konzert (in Berlin).\nSolist des Konzerts (in Werken von C. Franck und Liszt) ist Josef Pembaur. Zum Schluss wird Richard Wagners \"Meistersinger\"-Vorspiel gegeben.", "Letzte Änderung": "20.11.2025 23:03"}, {"ID": 200308085, "Datum": "8.8.2003, Freitag", "Haupttext": "[Zusätzliche Datierung 15.4.1996] \n\nBericht Bruno Kaufmanns (Aesch/Schweiz) über die Restaurierung der Mumie von Anton Bruckner (1824 bis 1896) im Stift St. Florian (8.8.2003). \n\n     12.1.1996 Besichtigung, 29.2.1996 Entnahme und Öffnung des Innensarges, 1.3.1996 Transport des Leichnams in die Schweiz, 12.3.1996 erste Reinigungsmaßnahmen, 14.3.1996 Dokumentation, Kontrolle durch Textilrestauratorin Dr. Sille, 18.3.1996 Entfernung der Kleidung und Röntgenaufnahme, 19.3.1996 Reinigung der Mumie, 22.3.1996 Zwischenbericht Dr. Sille über Reinigung der Kleidung, 25.3.1996 Telephonate, 29.3.1996 Leichnam im Anatomischen Institut abgeholt, 30.3.1996 Gamma-Bestrahlung, 1.4.1996 Wiederanbringung der Kleidung [keine Angaben zum Rücktransport nach St. Florian], 24.1.2003 und Anfang August 2003 nochmalige Gammabestrahlung der Blumen (Grabbeilagen), Rückgabe aller Grabbeigaben am \"11. August\" [wohl 11.8.2003 gemeint].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199308085, "Datum": "8.8.1993, Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Paolo Isotta \"I Classici dietro le quinte. [...]\" (über Oswald Kabasta) im Corriere della sera.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199108085, "Datum": "8.8.1991, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel von Franz Zamazal \"Bischof Rudigier und Anton Bruckner - Väterlicher Förderer und Freund\" in der Kirchenzeitung der Diözese Linz 47, Nr. 32, auf S. 10.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197908085, "Datum": "8.8.1979, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch das BBC Symphony Orchestra unter Michael Gielen im 18. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London. Auf dem Programm stehen zuvor Werke von Mozart (kleine g-Moll-Symphonie) und Bernd Alois Zimmermann (Oboenkonzert mit Heinz Holliger).", "Letzte Änderung": "10.01.2024 08:34"}, {"ID": 197208085, "Datum": "8.8.1972, Dienstag", "Haupttext": "Artikel von E. Ward »Going for Baroque« in Crawdaddy Nr. 15.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197108085, "Datum": "8.8.1971, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Josef Krips in der Herz-Jesu-Kirche in Bregenz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195908085, "Datum": "8.8.1959, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Franz Schaffranke »Anton Bruckners Hörschinger Lehrzeit« in der Wochenendbeilage der Oberösterreichischen Nachrichten Nr. 182, S. 14.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195208085, "Datum": "8.8.1952, Freitag", "Haupttext": "Brief von Theodor Bernhard Rehmann an Propst Leopold Hager:\n     Dankt für den Brief vom 31.7.1952 und die Einladung, ab dem 28.8.1952 die Ferien in St. Florian verbringen zu können. Er werde dort mit Max Auer die Pariser Bruckner-Tagung besprechen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194108085, "Datum": "8.8.1941, Freitag", "Haupttext": "Brief von Franz Kinzl an Leo Sturm:\n     Schlägt als musikalisches Rahmenprogramm für die Preisverleihung beim Orgelwettbewerb [am 14.9.1941] eines von Bruckners 4 Orchesterstücken (WAB 96, WAB 97) vor.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193608085, "Datum": "8.8.1936, Samstag", "Haupttext": "Brief von Gustav Bosse an Max Auer: \n   Das Bruckner-Heft der Zeitschrift für Musik erscheine am 1.10.1936 und müsse auch die Aufsätze von Robert Haas usw. enthalten. Gerade in der Zeit von Bruckners Einzug in die Walhalla sei der Streit um die Originalfassungen besonders bedauerlich. Er solle im Bruckner-Heft nur als Nebensache erscheinen (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 191708085, "Datum": "8.8.1917, Mittwoch", "Haupttext": "Bruckner wird erwähnt in einem Bericht in \"Der Tägliche Demokrat\" Nr. 186 (Davenport, Iowa) auf S. 7 (derselbe Text wie am 14.7.1917):\n\"          Der Wiener Männergesangverein.\nEin Spiegel des geistigen und künstlerischen Lebens der Kaiserstadt.\n\n     Anläßlich eines bevorstehenden Besuchs des Wiener Männergesangvereins [Konzert am 4.6.1917], der ja auch vor wenigen Jahren eine Kunstreise durch die Ver. Staaten unternahm, widmet ihm eine Züricher Zeitung die nachstehenden Worte Anerkennung:\n     Der Verein ist stolz auf seine Geschichte. [... kurzer Abriss ...].\n     Seit seinem Bestehen pflegte der Wiener Männergesangverein die regsten Beziehungen zu den großen Komponisten der Zeit. Schumann, Meyerbeer, Mendelssohn, Liszt, Richard Wagner, Bruckner, Johann Strauß, Brahms, Goldmark haben dem Verein Werke gewidmet. [... Bedeutung im Wiener Musikleben, Denkmalstiftungen, die früheren Chormeister ...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191308085, "Datum": "8.8.1913, Freitag", "Haupttext": "Postkarte von Amalie Löwe an Emilie Schaup in Zipf (O.Ö.):\n\"[...] Possenhofen a/ Starnbergersee. 8./VIII. 13. Liebwertes Fräulein, [...] Sehr erfreut war mein Mann über ein liebenswürdiges Lebenszeichen Ihres v. Schwagers, Herrn Baron Lilienau, das von der treuen Anteilnahme zeigt [sic]. Wir werden Ihnen einen Prospekt der Münchener Sommerconcerte senden. Vielleicht inter. Sie od. Bar. Lilienau auch der Abend mit Bruckner.\"", "Letzte Änderung": "04.09.2024 07:06"}, {"ID": 191208085, "Datum": "8.8.1912, Donnerstag", "Haupttext": "Die Studienpartitur der 5. Symphonie wird mit Plattennummer 3597 von der Universal-Edition veröffentlicht.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191108085, "Datum": "8.8.1911, Dienstag", "Haupttext": "Artikel von Richard Batka »Zum Protest gegen eine Bruckner-Biographie« im Fremdenblatt (*).\n \nAnkündigung von Symphonie-Aufführungen in München [ca. August/September 1911] in The Manchester Guardian Nr. 20281 auf S. 10, signiert \"S. L.\":\n\"              MUNICH WAGNER FESTIVAL\n[...]\n     The attractiveness of Munich as a centre for music-lovers during the holiday season seems better appreciated by American than by English people. [... \"within the next five or six weeks\" Wagner-Opern (incl. \"Ring\") ...], the whole of Beethoven's symphonies, symphonies by Bruckner, Brahms, Schubert, Haydn, Mozart [... etc. ... über das Prinzregententheater ... ausführlich über die \"Ring\"-Aufführung ...].    S. L.\" (**).", "Letzte Änderung": "28.07.2025 14:16"}, {"ID": 190508085, "Datum": "8.8.1905, Dienstag", "Haupttext": "Die Westliche Post Nr. 220 und auch deren Landausgabe (Daily Country Edition, St. Louis, Missouri) berichten auf S. 4 vom Züricher Sängerfest (14.-18.7.1905):\n\"           Ein eidgenössisches Sängerfest.\n     Die Sangeskunst, der Volksgesang gehört so gut zum Begriff der Eidgenossenschaft wie alle staatlichen Einrichtungen, [... über den Volksgesang in der Schweiz ... ein Sängerfest ist ein nationaler Festakt ...].\n     Das Züricher Sängerfest vom 14. bis 18. Juli hatte darum einen Umfang, wie er in allen deutschsprechenden Ländern selten sein wird. [... Festhalle 15000 Plätze, Bühne für 4000, 150 Journalisten ... künstlerische Erlebnisse bei einem Großereignis nicht zu erwarten ... Eröffnungskonzert unter Volkmar Andreae, Mitwirkende (Tenor Ludwig Heß, Theodor Bertram, Emilie Herzog (Fidelio-Arie)) ... Werke von Berlioz, Richard Strauss, Gustav Weber, Attenhofer, Lothar Kempter ...] und daneben dankbare Schöpfungen der Männerchorliteratur wie der Germanenzug von Anton Bruckner, Schumann's: Der Eidgenossen Nachtwache und eine Unzahl kleinerer Kompositionen. [... Dirigenten: der bejahrte Attenhofer und Gottfried Angerer, Charles Trojon (Lausanne) ... als Gäste Vereine aus Paris und ein Doppelquartett aus Pittsburg (USA) ... Preise ... Rahmenprogramm ...]. (N. Ztg.)\" [Neue Zürcher Zeitung?]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190308085, "Datum": "8.8.1903, Samstag", "Haupttext": "Brief von Richard Strauss an Ernst Decsey (Postkarte): \n\n    Er werde dem Verleger mitteilen, dass Decsey ein Bändchen \"Wien als Musikstadt\" bis zum Herbst liefern werde. \"Bruckner dann vielleicht später\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190008085, "Datum": "8.8.1900, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Bernhard Ziehn an Hugo Kaun, vermutlich in Chicago geschrieben: \n\n     \"Altes.\" Angaben zur Orthographie des 16. Jahrhunderts, Gruß an Kneise, Empfehlung von Richard Hofmanns Instrumentationslehre. \n\n     \"Neues. Die gewünschten Empfehlungen an Lessmann &amp; Helm [vermutlich Theodor Helm] werde ich demnächst erfassen [recte. verfassen] &amp; den Herren direkt zustellen - die Leute kommen ja erst im September wieder nach Hause, &amp; jetzt dörrt Einem die Hitze das Hirn aus. Mit Dr. R. Louis hingegen habe ich nichts mehr zu schaffen, da er es nicht für nöthig erachtete, mir auf den ihm zugesandten Bruckner-Aufsatz nebst Begleitschreiben zu antworten. Vermuthlich war ihm meine Arbeit zu geringfügig. Und vordem habe ich mit Dr. Louis ja gar nicht verkehrt.\" \n\n     Treffen am Montag [13.8.1900] fraglich. Reisewünsche [Kaun reiste wohl nach Deutschland und Österreich, vgl. Brief vom 22.9.1900] und Grüße bis zum \"Wiedereintreffen\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189708085, "Datum": "8.8.1897, Sonntag", "Haupttext": "Die San Francisco Chronicle Nr. 24 (California) bringt [als erste Zeitung?] auf S. 5 in der 7. Spalte die später mehrfach veröffentlichte Anekdote von Bruckners Verhalten bei der Verleihung des Ehrendoktorats (am 7.11.1891):\n\"     The Viennese composer, Bruckner, who died a few months ago, was noted for his bashfulness. It is related that when the University of Vienna made him an honorary doctor, he got up, after receiving his diploma, to make a few remarks. But the words stuck in his throat, and he could not utter two coherent sentences. Finally he exclaimed, \"If I only had my organ here, I would know how to express myself,\" and sat down.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189608085, "Datum": "8.8.1896, Samstag", "Haupttext": "Im Bericht der Illustrierten Zeitung Leipzig Nr. 2771 auf S. 163 über das 5. Deutsche Sängerbundesfest in Stuttgart wird auch Bruckner erwähnt [»Germanenzug« am 3.8.1896]:\r\n„       Theater und Musik.\r\n[…]\r\n    – Das 5. Deutsche Sängerbundfest in Stuttgart begann am Abend des 1. August in der großen Festhalle. [… Ablauf, Anwesende …]. Als Festdirigenten sind E. Kremser (Wiener Männergesangverein), Prof. M. Meyer=Olbersleben (Würzburger Liedertafel) und Prof. Wilhelm Förstler (Stuttgarter Liederkranz) thätig. Das Programm der Festaufführungen enthält [… vier bezeichnete Werke …], Chöre von Silcher, Faißt, Speidel, Burkhardt, Kremser, Meyer=Olbersleben, Brückner [sic], Brambach, Abt und Rheinberger.“ (*).\n»Die Presse« Nr. 217 schreibt auf S. 3 über Bruckners Gesundheitszustand:\r\n»     (Professor Anton Bruckner.) Das Befinden Professor Bruckner's ist ein zufriedenstellendes und gestattet ihm wieder, sich mit seinen Compositionen zu beschäftigen. Professor Bruckner verbringt die größte Zeit des Tages außer Bett und ist bereits in der Lage, die zahlreichen Freunde, die sich alltäglich im Belvedere einfinden, persönlich zu empfangen. Professor Schrötter, welcher vorgestern von seinem Urlaube nach Wien zurückkehrte, erschien gleich nach seiner Ankunft bei dem greisen Meister.« (**).\nDiese Meldung erscheint auch im \"Vaterland\" Nr. 217 auf S. 3 des Abendblatts:\r\n»    * [Professor Anton Bruckner.] Die \"Presse\" erfährt: Das Befinden Professor Bruckner's ist ein zufriedenstellendes und gestattet ihm wieder, sich mit seinen Compositionen zu beschäftigen. Professor Bruckner verbringt die größte Zeit des Tages außer Bett und ist bereits in der Lage, die zahlreichen Freunde, die sich alltäglich im Belvedere einfinden, persönlich empfangen [sic].« (***).", "Letzte Änderung": "30.11.2023 23:03"}, {"ID": 189508085, "Datum": "8.8.1895, Donnerstag", "Haupttext": "Das Musikalische Wochenblatt Nr. 33 erwähnt auf S. 424 (»Aufgeführte Novitäten«) die Aufführung der 4. Symphonie in Berlin [am 9.3.1895]: \"Bruckner (A.), Esdur-Symph. (Berlin, 8. Symph.-Abend der k.Cap. [Weingartner].)\".", "Letzte Änderung": "28.09.2023 18:23"}, {"ID": 189108085, "Datum": "8.8.1891, Samstag", "Haupttext": "Brief Bruckners (aus Steyr) an Weingartner: Dankt für die Gratulation zur Ehrendoktorwürde. Er habe aber noch kein Diplom – das Linzer Volksblatt habe voreilig geplaudert. Bittet um Gewogenheit in Betreff der Aufführungen seiner Symphonien. Grüße an Ochs. Die Berliner Tage seien so schön wie nie gewesen. Levi wolle beim Musikfest 1892 [in München] die 7. oder 8. Symphonie aufführen (*).\n\n\n[Zur Datierung siehe die Anmerkung]\nDie Mühlviertler Nachrichten Nr. 32 melden auf S. 2:\n         \"Kronlands=Neuigkeiten.\n     Personalnachrichten. [...] – Unser berühmter Landsmann, der k. k. Hoforganist Herr Anton Bruckner, seit 4. Juli Ehrendoctor der philosophischen Facultät der Wiener Universität, weilt, wie seit längeren Jahren, zum Ferienaufenthalte im Stadtpfarrhofe zu Steyr. – \" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188908085, "Datum": "8.8.1889, Donnerstag", "Haupttext": "Brief von Pius Richter an Bruckner:\r\n     Er habe heute Herrn Hudetz gebeten, Bruckner mitzuteilen, daß er nur am 14.8.1889 ihn, Richter, bei der Hofkapelle vertreten müsse, nicht aber am 11.8. und am 15.8.1889. Er akzeptiere aber Bruckners heutigen Vorschlag [mündliche Mitteilung oder gestriger Brief Bruckners?] und werde dafür Bruckners Dienste zwischen 25.8. und 21.9. übernehmen. Bruckner habe also auch am 11., 14. und 15.8. Dienst, Bibl am 17.8.1889, Richter am 25. und 31.8. und am 15. und 21.9.1889 (*).\nBruckner hat sich in der Folgezeit auf Seite 4 des Briefes Namen von Sängerknaben notiert:\r\n   »Stier, Dorfmeister, Hermann, Werdenek, Lauber, Quecke, Krum, Vieh, Schidak, Rehbeck« (**).", "Letzte Änderung": "27.03.2025 09:47"}, {"ID": 188808085, "Datum": "8.8.1888, Mittwoch", "Haupttext": "Die Neue Zeitschrift für Musik Nr. 31/32 bringt auf S. 346 - 349 einen \"Concertbericht aus Graz. Von Dr. Wilhelm Kienzl.\", in dem u. a. auf S. 347 von einem Gastspiel der Wiener Philharmoniker unter Hans Richter berichtet wird. Kienzl kritisiert die lange Pause, die Richter dadurch aufgezwungen wurde, daß der Dirigent des veranstaltenden Deutschen akademischen  Gesangvereins, Fritz Prelinger, \"Professoren- bzw. Philistermusik\" mit seinem Chor darbot. \n \"Oder, wenn schon gesungen werden mußte, da es sich um ein Gesangvereins=Concert handelte, hätte man nicht besser gethan, Beethoven's \"Neunte\", die Richter bekanntlich unübertrefflich dirigirt, und etwa Bruckner's \"Te deum\" aufs Programm zu setzen? Nun, vielleicht geschieht dies bei einer Wiederkunft der Philharmoniker! [... über weitere Konzerte, Liederabende, den Grazer Wagner-Verein ... Nachruf auf den am 10.5.1888 78jährig verstorbenen Organisten Carl Seydler ...] Vor Jahresfrist feierte er noch sein 50jähriges Organisten=Jubiläum, und nun ruht er im kühlen Grabe.\n       Ehre seinem Andenken! - \n            Dr. Wilhelm Kienzl.\" (*).\n\n\n(Brief von Carl von Lama (Verlag G. J. Manz in Regensburg) an Bernhard Deubler:\n     Dankt für die schöne Rezension eines Buches von Johann Kartschthaler (**)).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188608085, "Datum": "8.8.1886, Sonntag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Zusatz »Br« bei dieser Woche [Dienst an der Hofkapelle (geplant)] (*).\nDie Steyrer Zeitung Nr. 63 berichtet auf S. 2, daß Bruckner nach dem Trauergottesdienst für Liszt nach Steyr zurückgekehrt sei, um die 8. Symphonie zu vollenden:\r\n»     Steyr, 7. August. Gestern Abends ist unser berühmter Landsmann Herr Professor Anton Bruckner, aus Bayreuth, wo er beim Trauergottesdienste für den verstorbenen Abbé Liszt die Orgel gespielt, dahier angekommen und hat derselbe im hiesigen Stadtpfarrhofe Quartier genommen, um während der Ferienzeit in Ruhe an der Vollendung seiner 8. Symphonie zu arbeiten.« (**).\n[Sommer 1886 oder Sommer 1887?] Bruckner wandert in diesem Sommer mit Franz Bayer nach Sierning, wo er und Almeroth von Baronin Kast ins Schloß Sierning eingeladen sind. Eine weitere Einladung eine Woche später scheitert an Bruckners Wiener Verpflichtungen. Bruckner bittet stattdessen um einen Gegenbesuch in Wien. Beeindruckt vom »verehrten Fräuln Baronesserl« soll Bruckner angeregt worden sein, noch in Steyr im Adagio der 8. Symphonie eine Harfe vorzusehen (***).\nArtikel \"Zwei heimische Meister der Kunst.\" [Bruckner und Purschka] von A. L. G. (Adlwang, Lambert, Guppenberger [siehe die Anmerkung]) im Linzer Volksblatt Nr. 180 auf S. 1:\r\n\"    Zwei heimische Meister der Kunst.\r\n     Niemand wird uns widersprechen, wenn wir die Musik die Kunst des Gemüthes κατ έζoχήν nennen, da ihre Hauptaufgabe darin besteht, die Art und Weise wiederklingen zu lassen, in welcher das innerste Selbst in sich bewegt ist, und da sie in der Wirkung auch die subjective Innerlichkeit in Anspruch nimmt. [... die Macht der Musik ...]\r\n     Der Wahrheit dieser Sätze wird man sich so recht bewusst, wenn man Gelegenheit hat, einen Meister auf der Orgel, diesem Inbegriff aller musikalischen Instrumente, seine Kunst ausüben zu hören. Es ist daher kein Wunder, wenn es zu einem Tagesereignis unter allen Gebildeten gehört, wenn es irgendwo heißt, A. Bruckner spielt heute die Orgel. Wer immer ein fühlendes Herz und ein kunstsinniges Gemüth hat, lässt eine solche Gelegenheit nicht unbenützt vorübergehen. [... (blumenreiche) Schilderung der Wirkung ...]\r\n     Muthet es uns bisweilen an, als ob der Meister zum Gewöhnlichen herabstiege, als ob er sich gehen lasse wie ein Alltags=Musikus; gleich rankt sich an dem, was uns gewöhnlich schien, ein reiches Gewinde harmonischer Töne empor und wieder steht Bruckner vor uns - der Meister. Was ist doch auch für ein Unterschied zwischen Musik und Musik. Auch der Leierkasten macht Musik, und der arme Invalide dreht uns mit erbarmungswürdiger Ausdauer mancherlei Melodien auf seinem Werkel herab. [...]\r\n     Die nächste Schwester der Musik ist die Poesie [... Vorzüge der Dialektpoesie ... Dank dem Stelzhamer-Komité]; denn jüngst erschienen, unter dem allgemeinen Titel \"Aus da Hoamat,\" \"Bilder aus dem oberösterreichischen Dorfleben von Norbert Purschka.\" [... über die Besonderheiten dieser Dialektdichtung ...]\r\n     Purschka steht, wie Bruckner, als ein rechter Meister seiner Kunst da, wer einen Leierkastenmann neben ihn stellen will, wird denselben leicht finden.     A. L. G.\" (°).\nDie Chicago Tribune bietet auf S. 2 in der zweiten Spalte einen Überblick über die während der fünfwöchigen Thomas-Konzerte gespielten Werke. Die 7. Symphonie [am 29.7.1886] ist mit Abstand das umfangreichste Werk:\r\n\"                           MUSIC.\r\n            Close of the Thomas Concerts.\r\n    With last night's performance the successful Thomas concert season of five weeks came to an end. The attendance was larger than at any time since 1883, and the entertainments would no doubt receive the same liberal support if they could be continued into the autumn. The weather was particularly favorable to the enterprise, [... Lob für ...] Mr. Thomas in the selection of pieces and upon the faultless technique of his highly-trained body of musicians. The list of the new numbers which were rendered may be of interest:\r\n[... alphabetisch: Bach, Berlioz, Bird, Borodin, Brahms (Haydn-Variationen) ...]\r\nSymphony No. 7, E Major . . . . .  Anton Bruckner\r\n[... Bruch, 22 weitere Werke von Delibes bis Wagner ...]\" (°°).\nEine ähnliche Übersicht bringt auch The Inter Ocean Nr. 137 auf S. 13 in der 4. Spalte:\r\n\"                        THE THOMAS CONCERTS.\r\n     The Theodore Thomas Orchestra last evening concluded a successful season of summer night concerts of six weeks' duration at the Exposition Hall. The programmes have been unusually interesting and varied, and have had great importance and value in the number of new works presented. [... über einzelne Werke (Mozart, Liszt) ...].\r\n     During the season just concluded the following new music has been presented: [... nicht alphabetisch ...] ; Suite Handel, symphony No. 7, E major, Anton Bruckner; polonaise, No. 2, Liszt; [...].\r\n     Throughout the season the audiences have comprised the best citizens, [...]. At times 7,000 people have been accomodated in the auditorium; and the progress of the season has been marked by fewer complaints from the public than eevr before. [...].\" (°°°).", "Letzte Änderung": "16.04.2026 16:55"}, {"ID": 188208085, "Datum": "8.8.1882, Dienstag", "Haupttext": "Bruckner spielt Orgel in St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187508085, "Datum": "8.8.1875, Sonntag (?)", "Haupttext": "Bruckner spielt Orgel in der Augustinerkirche. Zur Aufführung kommen um 11 Uhr unter Eders Leitung eine Messe, Graduale und Offertorium von Mozart (*). Eintragungen Bruckners in den Repertoire-Aufzeichnungen der Hofmusikkapelle (**). \nAufgeführt werden Werke von Rotter (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187108085, "Datum": "8.8.1871, Dienstag", "Haupttext": "Ankündigungen in den Daily News Nr. 7886 auf S. 4 in der 2. Spalte:\r\n\"LONDON INTERNATIONAL EXHIBITION of 1871. ORGAN RECITALS THIS DAY –at 12, by Herr Bruckner, of Vienna; at 3, by Mr. Best.\r\n      M. Mailly, the Belgian Organist, will give his first Recital at 12 o'clock To-morrow.\" (*),\n \nin The Morning Post Nr. 30472 auf S. 1:\r\n\"LONDON INTERNATIONAL EXHIBITION\r\n                          of 1871.\r\n           ORGAN RECITALS THIS DAY.\r\n         At twelve, by Herr BRUCKNER, of Vienna.\r\n         At three, by Mr. BEST.\r\n      M. Mailly, the Belgian Organist, will give his first recital at twelve o'clock to-morrow.\" (**)\n \nund in The Times Nr. 27136 auf S. 8: \"LONDON INTERNATIONAL EXHIBITION of 1871. – ORGAN RECITALS, THIS DAY, at 12, by Herr BRUCKNER, of Vienna; at 3, by Mr. BEST.\r\n      M. Mailly, the Belgian Organist, will give his First Recital at 12 o'clock To-morrow.\"(**a).\n \nSechstes Orgelkonzert in der Albert-Hall um 15 Uhr [recte 12 Uhr]: Bach (Fuge in E[-Moll]? BWV 878 = WRC II?]), Improvisation, Improvisationen über eine deutsche Melodie und über ein Schubert-Thema, Improvisation einer Fuge, Improvisation über Händels »Halleluja« (***).\nMöglicherweise findet dabei auch ein Improvisationswettbewerb statt (°).\nBruckners »Konkurrenten« sind neben W. T. Best von der Albert-Hall G. W. Heintze aus Stockholm, Lohr aus Budapest und Mailly aus Brüssel (°°).\nAn dem Londoner Organisten-Treffen soll auch der norwegische Organist Ludvig Mathias Lindeman [siehe die Anmerkung] teilgenommen haben (°°°).", "Letzte Änderung": "09.02.2026 11:32"}, {"ID": 186908085, "Datum": "(8.8.1869, Sonntag)", "Haupttext": "Zweites oberösterreichisch-salzburgisches Sängerbundfest in Salzburg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186808085, "Datum": "8.8.1868, Samstag", "Haupttext": "Brief Herbecks an das Obersthofmeisteramt:\r\n   Befürwortet, Bruckner die Stelle eines exspektierenden Hoforganisten an der Hofmusikkapelle zu verleihen; beruft sich auf Bruckners Virtuosität an der Orgel, seine Berufung an das Wiener Konservatorium als Nachfolger Sechters und seinen tadellosen Ruf in Linz (*).\nBenefizabend des »Frohsinn« zugunsten des Theaterorchesters (**) (oder -chores (°)).\r\n   Aufgeführt werden u.a. Chöre von Abt (»Vineta«) und Decker [recte: Becker?] (»Jägers Aufenthalt«) (°).", "Letzte Änderung": "22.09.2024 21:38"}, {"ID": 186708085, "Datum": "8.8.1867, Donnerstag", "Haupttext": "Kuraufenthalt in Bad Kreuzen beendet.", "Letzte Änderung": "13.11.2025 09:16"}, {"ID": 186308085, "Datum": "8.8.1863, Samstag", "Haupttext": "Der Welser Anzeiger Nr. 32 berichtet vom Konzert des Linzer »Sängerbundes« am 1.8.1863:\r\n      »Correspondenzen.\r\n   A. Linz, 3. August. Production des Männergesangs=Vereines »Sängerbund«. Samstag den 1. August veranstaltete der Männergesangs=Verein »Sängerbund« eine Production im städtischen Volksgarten. Die Wahl des Programms war eine sehr glückliche, die Leistung im Allgemeinen sehr anerkennenswerth, die Durchführung der Chöre eine vorzügliche. [...] Das Programm bestand aus 10 Piecen, unter welchen wir insbesondere »Der Gondelfahrer«, Männerchor mit Clavierbegleitung von Fr. Schubert, »Oesterreich, mein Vaterland,« Preischor von H. Fiby, zur Wiederholung verlangt, das gemischte Quartett »Du bist wie eine Blume«, Gedicht von Heine und componirt von dem hiesigen Domorganisten Herrn Anton Bruckner rühmend hervorheben. Herr Bruckner hat mit dieser Composition ein sehr schönes Stück Arbeit geliefert und wurde hiefür stürmisch gerufen. [/] Auch muß der freundlichen Mitwirkung der Fräuleins Kainerstorfer und Woborzill und des Herrn Schützenberger für die Clavierbegleitung beifällig erwähnt werden. [...]«.", "Letzte Änderung": "16.02.2023 19:48"}, {"ID": 186108085, "Datum": "8.8.1861, Donnerstag", "Haupttext": "Konzert der aus Nürnberg zurückgekehrten Sänger des »Frohsinn« in Bauernfeinds Bierhalle in Urfahr.\r\n   Unter anderem gelangen die Sängerfest-Chöre von Storch und Kücken (»Wachet auf«) zur Darbietung (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185508085, "Datum": "8.8.1855, Mittwoch.", "Haupttext": "Bruckners blinde Tante Anna Maria Bruckner siebzigjährig gestorben, (*) vermutlich an den Folgen der Cholera.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185408085, "Datum": "8.8.1854, Dienstag", "Haupttext": "Beendigung der b-moll-Messe [WAB 29] um 12 Uhr Nachts.", "Letzte Änderung": "23.02.2023 11:47"}, {"ID": 185108085, "Datum": "8.8.1851, Freitag", "Haupttext": "Eintrag im Gästebuch des Wiener Männergesangvereins »Anton Bruckner, Organist in St. Florian«.", "Letzte Änderung": "11.01.2026 10:28"}, {"ID": 184808085, "Datum": "8.8.1848, Dienstag", "Haupttext": "Im 2. Band des Ehrenbuches (Ehrn-Buch, Buch der Ehre und des Fleißes) trägt Bruckner die Schüler und Schülerinnen der 1. Klasse ein, \"welche sich durch Fleiß, Fortgang und sittlich-gutes Betragen alljährlich ausgezeichnet haben\":\n\"1848.\n[mittig:]\nObere Abtheilung\n[linke Spalte:]\nKnaben | Eigl Karl | Breslmayr Karl | Seiwald Josef | Lettmayr Engelbert | Fordermayr Math. | Feldner Franz | Heibl Georg | Plaß Josef\n[rechte Spalte:]\nMädchen | Spalt Anna | Aigner Anna | Pühringer Katharina | Brunner Anna | Kimmerstorfer Anna | Steininger Anna\n[darunter, mittig:\nUntere Abtheilung\n[linke Spalte:]\nBogner Karl | Brunner Franz | Rammerstorfer Michl | Winkler Michael | Leitner Ferdinand | Fallnicht Florian | Huber Johann\n[rechte Spalte:]\nRuckensteiner Marie | Heibl Elisabeth | Staffelleitner Mar. [Maria?] | Stummer Katharina | Derndl Maria | Froschauer Katharina | Bruckmayr Theres | Lehner Maria | Pickl Theres.\n[rechts unten:]\nAm 8. August. | ABrucknermp\"", "Letzte Änderung": "17.12.2024 23:00"}, {"ID": 201607085, "Datum": "8.7.2016, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Yannick Nézet-Séguin im Herkulessaal in München. Das Konzert wird live per Lautsprecher auf den späteren Bauplatz des neuen Konzerthauses im Münchner Werksviertel übertragen, während zwei Spraykünstler (\"Loomit\" und \"Hrnx\") zu den Klängen der Symphonie den Bauzaun besprühen und verschönern.", "Letzte Änderung": "14.01.2024 16:15"}, {"ID": 200707085, "Datum": "8.7.2007, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung von Orgelwerken [prov. WAB ] durch Christian Stundt in Valparaiso in Chile.", "Letzte Änderung": "02.08.2025 12:35"}, {"ID": 197607085, "Datum": "8.7.1976, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel von Carl Hans Watzinger »Franz Xaver Bayer - ein Leben für Anton Bruckner« in der Steyrer Zeitung Nr. 28.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196207085, "Datum": "8.7.1962, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Eugen Szenkar in Passau.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196107085, "Datum": "8.7.1961, Samstag", "Haupttext": "Rede Leopold Nowaks bei der Bruckner-Feierstunde im Steinernen Saal des Landhauses in Linz (*). \nDie Festrede dieses Abends hält Theodor Bernhard Rehmann, der Leiter des Aachender Domchores (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194907085, "Datum": "8.7.1949, Freitag", "Haupttext": "Festrede von Leopold Nowak anläßlich der Eröffnung der Bruckner-Festtage in Linz (*).\r\nAnwesend sind u.a. Dr. Hierzenberger (Begrüßung und Dank), Landeshauptmann Dr. Gleißner (Festansprache), Max Auer, Amtsrat Rauch, Bgm. Koref (Rede). Musikalische Umrahmung durch das \"Os justi\" (Bruckner-Chor unter Ludwig Daxsperger) und das Adagio des Quintetts (mit Dichtl, Marie Fischer, Schindler, Rois und Schaffranke) (*a).\nAufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) und der 1. Symphonie durch das Theaterorchester unter Manfred Willfort in der Diesterwegschule in Linz (**).\nDie Festnummer von »Brucknerland« enthält die Gedichte von Palten [siehe die Anmerkung] und Samhaber (***).", "Letzte Änderung": "09.03.2025 21:24"}, {"ID": 194607085, "Datum": "8.7.1946, Montag", "Haupttext": "Brief von Norbert Furreg an Max Auer:\r\n    [mutmaßlicher Inhalt] Der Linzer Bischof [Joseph Calasanz Fliesser] habe die von Auer beantragte Aufführung der 9. Symphonie in der Kirche von St. Florian untersagt.\r\n    [siehe 15.3.1946]", "Letzte Änderung": "04.11.2025 14:02"}, {"ID": 193907085, "Datum": "8.7.1939, Samstag", "Haupttext": "Artikel von F. O. Eckardt »Furtwängler über Bruckner« in der Thüringer Gemeindezeitung (*).\nArtikel von L. Barcata »Furtwängler feiert Anton Bruckner. Wien hörte die Urfassungen der Symphonien des Meisters« in der Volksstimme (**).\n[8.7.1939?] Artikel über das Linzer Bruckner-Fest im Deutschen Tagblatt Prag (***).", "Letzte Änderung": "25.02.2023 00:48"}, {"ID": 193707085, "Datum": "8.7.1937, Donnerstag", "Haupttext": "Brief von Martin G. Dumler an Max Auer:\r\n   Freut sich über die Besorgung des Kranzes bei der Walhalla-Feier [6.6.1937] für die Bruckner Society of America. Hofft auf einen guten Verlauf der Donau-Festwoche [16.7.1937 - 21.7.1937].\r\n[Originaler Text?] \"Dear Herr Professor : My sincere thanks for the beautiful letter. All of us here are pleased that the wreath was so beautifully arranged, and made a good impression. Our dear Bruckner had a solemn entrance in Walhalla. I also thank you for the newspaper. We would also like to congratulate you on the help you will receive from the “Reich” government. This is splendid and well-deserved. Hopefully, this month’s Danube Festival Week will also go nicely and have a big effect. A very solemn performance of the “Te Deum” was well received here with a big round of applause [Mai 1937]. With warm regards from all of us, we remain Dr. Martin G. Dumler President\"", "Letzte Änderung": "09.01.2026 22:18"}, {"ID": 193407085, "Datum": "8.7.1934, Sonntag", "Haupttext": "Gründungsversammlung der »Nederlandsche Bruckner-Vereeniging«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193307085, "Datum": "8.7.1933, Samstag", "Haupttext": "Teile der 7. Symphonie werden als Begleitmusik eines um 20 Uhr gesendeten Hörberichts auf Tonfilm von Radio Wien über Hallstadt verwendet.", "Letzte Änderung": "07.10.2026 14:18"}, {"ID": 193007085, "Datum": "8.7.1930, Dienstag", "Haupttext": "Gutachten von Roland Graßberger über den Sarkophag in der Gruft von St. Florian, zu Händen von Propst Vinzent Hartl:\n     Basiert auf den am 5.7.1930 gemachten Feststellungen. Nach Mitteilung von Prof. Gottfried Schneider (seit 1921 \"Kustos ecclesiae\") sei bereits unter einem seiner Vorgänger eine Renovierung des Sarkophags vorgenommen worden. Etwa 1927 habe Schneider bei Abnahme des äußeren Sargdeckels Flüssigkeit am Boden des Zwischenraumes festgestellt, aber keine auffällige Veränderung am Leichnam selbst. 1929 habe ein Wiener Bruckner-Freund [Adolf Wenusch, ab 12.9.1929] weiße Auflagerungen im Gesicht der Leiche als Schimmelwucherungen verdächtigt. Über Josef Kluger in Klosterneuburg sei diese Information an Franz Moissl gelangt, der um ein Gutachten gebeten habe.\n     Am 5. und 6.7.1930 hätten er, Graßberger, und sein Assistent Dr. Noziczka die Gruft überprüft. Diese sei sehr geräumig, mit dem Gesamtgruftraum verbunden, stünde jedoch durch  nicht verglaste, sondern nur vergitterte Türen und Fenster mit der Außenluft in Verbindung. Das Mauerwerk selbst sei gesund, zeige nirgends (auch nicht im verputzten Bereich) Feuchtigkeitsschäden. Dennoch sei im Bereich der Gruft die Luftfeuchtigkeit sehr hoch (92 - 95 % bei ca 14° Temperatur). Eine Messung über Nacht ergab ebenfalls konstant 95 %. Der CO²-Gehalt habe 1,135 ‰ betragen. Das Abscheiden von Wasserdampf zeige sich z. B. an den Granitpfeilern in Form von Wassertropfen und an den aufgeschichteten Schädeln an einer waagerecht verlaufenden braunen Farbänderung (Pilzwucherung). Schuld an der hohen Luftfeuchtigkeit seien vermutlich die Ausdünstungen der vielen Besucher. Das Stift habe aus verständlichen Sicherheitsgründen (genügend Atemluft bei Besucheransturm, drohender Luftmangel durch Fackeln und Kerzen) die Tür- und Fensteröffnungen offen gehalten. Gerade in den Sommermonaten führe das zu einem bedrohlichen Feuchtigkeitsanstieg (außen 40 %, innen 90 %). Am 5.7. seien außen 28,8 ° und 26 % relative Feuchtigkeit gemessen worden. In den Wintermonaten dagegen führe das Lüften zu einer Austrocknung.\n     Beschreibung des Sarkophags: Marmorsockel, darauf ein profilierter Sandsteinsockel, darauf wiederum der äußere Metallsarg, bestehend aus einem Unterteil und einem übergreifenden Deckel, beide Teile außen mit Bronzefarbe gestrichen, innen mit grauer Ölfarbe. Der Bronzeanstrich zeige viele kleine Grünspanauflagen. Zwischen innerem Metallsarg (ebenfalls zweiteilig) und äußerem Sarg bestehe ein schmaler senkrechter Spalt. Der Deckel des Innensarges sei an den Falz des Unterteils vollumfänglich angelötet. Das im obersten Teil des Deckels eingekittete Glas sei völlig duchsichtig geblieben. Mit Beleuchtung erkenne man, dass der ursprüngliche Innenanstrich fast überall verloren gegangen sei. Soweit sichtbar, ist die gesamte \"innere Oberfläche des Innensargs mit dicken, weissen blätterigen krustenartigen Auflagerungen belegt\", von denen Krümel auf den Leichenrock gelangt seien.\n     Im Gegensatz zu den Auflagerungen auf der Metalloberfläche (\"Ausblühungen\" von Zinkoxyd oder Zinkkarbonat) seien die zahlreichen weißlichen Ablagerungen auf dem Gesicht und auf den Händen der Leiche anderer Natur, erinnerten an Pilzkulturen - Untersuchung erst nach Auflöten des Sarges möglich. Das gelbe Sargtuch sei stellenweise durchtränkt und verfärbt. Unter dem Glas habe man zwei Mücken beobachtet. Der Deckel des Innensarges sei recht gut erhalten, wogegen das Unterteil umfangreiche weiße Ausblühungen zeige. An der Schmalseite der Kopfseite bestehe ein schlitzförmiges Loch (Beschädigung durch einen Spengler). Im Spalt zwischen Außen- und Innensarg sei Flüssigkeit festzustellen, die möglicherweise früher sogar 1 cm höher gewesen sein könne. Ziemlich sicher lasse sich sagen, dass die Veränderungen am inneren Metallsarg und an der Leiche nicht mit der erhöhten Luftfeuchtigkeit zusammenhingen, sondern \"durch Vorgänge im Innern des Sarges\" entstanden sein. Durch Oxydierung und Karbonisierung sei die Metallwand sehr dünn geworden, so dass derzeit eine Verbindung mit der Außenluft im Gruftraum  bestehe. Durch das Loch im Innensarg seien so Pilzwucherungen begünstigt worden, wozu elektrolytische Prozesse kämen (zwischen dem Metall der Särge und dem [von Paltauf] verwendeten Sublimat. Das Verdunsten der Bodenflüssigkeit werde duch die hohe Luftfeuchtigkeit erschwert.\n     Schlussresumee: \"Der innere Metallsarg ist als völlig zerstört und unbrauchbar zu bezeichnen\" - die Feuchtigkeit im Gruftraum sei nicht die Ursache. Der Leichnam zeige Pilzwucherungen; der Ziel der Leichenkonservierung, die Form des Leichnams zu erhalten, sei \"wesentlich gefährdet\", zudem sei bewiesen, dass die seinerzeitigen \"Präparate für das weitere Konservieren der Leiche unwirksam sind.\"\n     Mit der Untersuchung der Leiche und mit der weiteren Untersuchung sei ein Anatom der kompetenteste Mann. Hartl möge sich dafür an Prof. Dr. Hochstätter wenden. Die Methoden der Pilzbeseitigung, die prophylaktischen Maßnahmen und die Wahl des Materials für den unbedingt erforderlichen neuen Innensarg können erst nach Öffnen des Sarges besprochen werden.\n \nBeiliegend 1 hydrographische Aufnahme \"Feuchtigk. u. Temp. Kurve im Sarkoph.-raum von 1/2 4 Uhr 5/VII bis 9 h 6/VII 1930\", 2 Photographien des Leichnams Bruckners in jeweils 2 Exemplaren (\"Photo Reichl Leo Chorherr u. Organist 1932\" bzw. \"Erste Umbettung 1932\", vermutlich auch Reichl).", "Letzte Änderung": "11.05.2025 14:28"}, {"ID": 192807085, "Datum": "8.7.1928, Sonntag", "Haupttext": "Zweite Aufführung der f-Moll-Messe mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Hermann Lang beim Eidgenössischen Sängerfest in Lausanne (*).\n\n\nThe Dayton Daily News Nr. 321 (Dayton, Ohio) berichten auf S. 50 (= S. 4 der Society Section) von den Musikfesten in Görlitz (30.5.-3.6.1928) [mit der 7. Symphonie] und Naumburg und kündigt das Heidelberger Schlossfest an (Text inhaltlich wie der vom 29.6.1928) (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192407085, "Datum": "8.7.1924, Dienstag", "Haupttext": "Die Österreichische Volkszeitung Nr. 187 kündigt auf S. 3 die Aufführung einer Bruckner-Messe bei der österreichischen Heimatschutztagung in Steyr am 13.7.19234 an (*) \n\nund berichtet auf Seite 5 (signiert \"H. W.\") von der Aufführung der d-Moll-Messe am 3.7.1924 (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192307085, "Datum": "8.7.1923, Sonntag", "Haupttext": "Franz Gräflinger bespricht in der Linzer Tages-Post Nr. 153 auf S. 11 Max Auers Bruckner-Buch.", "Letzte Änderung": "14.10.2025 16:20"}, {"ID": 192207085, "Datum": "8.7.1922, Samstag", "Haupttext": "Die Bruckner-Briefmarke [IKO 142, vgl. 25.6.1922 und 2./6.7.1922] wird auch in The Salina Evening Journal Nr. 162 (Salina, Kansas) auf S. 15 (= S. 7 des 2. Teils) erwähnt:\n\"           MUSIC\n\n[...]\n     A recent issue of stamps by the Austrian government includes a series of seven on which appear the faces of famous composers, six of them Austrian and the seventh that of Beethoven, who spent much of his life in Vienna. The six are Haydn, Mozart, Anton Bruckner, Josef [sic] Strauss, the younger, Franz Schubert and Hugo Wolf. The stamps range in value from the Haydn issue at two and one-half crowns to Wolf at 100 crowns.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192107085, "Datum": "8.7.1921, Freitag", "Haupttext": "Artikel \"Ein neues Brucknerwerk\", signiert \"dràg.\", über Franz Gräflingers bei Bosse erschienenes Buch \"Anton Bruckner, sein Leben und seine Werke\" in der Reichspost Nr. 185 auf S. 7 (*).\n \nDie Wiener Mittagszeitung Nr. 153 kündigt auf S. 3 eine Aufführung des \"Te Deum\" unter Franz Schalk für die nächste Saison an (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191107085, "Datum": "8.7.1911, Samstag", "Haupttext": "Brief von Theodor Reisch an Ignaz Bruckner:\r\n     Die Tantiemen-Abrechnung von Haslinger (Lienau) zur 8. Symphonie im Vorjahr [1910] habe 342.- M = 426.- Kronen ergeben, die er je zur Hälfte an Ignaz und an die Neffen auszahlen werde. Lienau biete für dei Ablösung der Tantiemen 4000.- K an, in zwei Raten heuer und 1912 zu zahlen. Ignaz könne das Angebot bei Zahlung des ganzen Betrages noch 1911 annehmen. Gutmanns Abrechnung zur \"(III. [recte IV.], VII. Sinfonie &amp; Quintett)\" sei in den nächsten Tagen zu erwarten. Im Vorjahr [1910] habe Gutmann als Ablösesumme 6000.- K geboten. Insgesamt resultiere also ein Betrag von 2 x 5000.- für Ignaz und die Neffen. Lienau werde wohl nicht mehr als 4000.- K zahlen. Ignaz möge sich dazu äußern, dann würde er, Reisch; auch die Neffen informieren.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190707085, "Datum": "8.7.1907, Montag", "Haupttext": "Aufführung des »Christus factus est« [WAB 11] durch den »Sängerbund« [in Linz?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190607085, "Datum": "8.7.1906, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des Germanenzugs beim Gaufest der Waldviertler Sängerschaft unter der Leitung von Klein.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190007085, "Datum": "8.7.1900, Sonntag", "Haupttext": "Brief der Liedertafel St. Florian an Ignaz Bruckner:\n     Dankt für die Spende von 40 Kr für die Kosten der Gedenktafel-Enthüllungsfeier [am 29.6.1900] und für die Ehre seiner Anwesenheit. Unterzeichnet von Hans Kohlberger und Franz Iglseder.", "Letzte Änderung": "23.10.2024 07:26"}, {"ID": 189707085, "Datum": "8.7.1897, Donnerstag", "Haupttext": "Brief von Friedrich Waldeck [an Karl Waldeck?]:\r\n   [Über die Caecilianer] \"... In einem Punkte sind diese Leute große Künstler: sie haben es in kurzer Zeit so weit gebracht, daß man in der heutigen Kirchenmusik bei Nennung des Wortes \"kirchlich\" unwillkürlich an das Langweilige, Fade, Leere, Geistlose, Nichtssagende, Charakterlose, Talentlose, Flache, Seichte, Geschlechtslose, Matte, Schwache und Armselige denken muß, ganz nach Bruckners bezeichnendem Ausdrucke: Wenn einem nichts einfällt, so ist das kirchlich.\" (*).\nIm \"Dresdener Musikbrief\" des Musikalischen Wochenblattes (Teil-Aufführung der 2. Sinfonie Gustav Mahlers unter Schuch) auf S. 379f wird Mahler als Schüler Bruckners bezeichnet (**).\nDer Alpen-Bote Nr. 54 veröffentlicht auf S. 5 den 10. Ausweis der Spender für das Steyrer Bruckner-Denkmal (***).\nDie Linzer Tages-Post Nr. 153 berichtet auf S. 4 von der Gedenktafelenthüllung am 4.7.1897 in Windhaag:\r\n\"     (Bruckner-Feier.) Man  schreibt uns aus Freistadt: Am 4. d. M. nachmittags fand sich im benachbarten Orte Windhaag, trotzdem das Wetter nicht das beste war, eine überaus stattliche Menschenanzahl zusammen, galt es doch, das Andenken eines unserer berühmtesten Landsleute, eines ehrlichen Deutschen, eines treuen Oesterreichers, eines Lieblings der musikalischen Welt, des rühmlichst bekannten Meisters der Ton­kunst, Dr. Anton Bruckner, zu feiern. Der Männergesang­verein Freistadt, durch dessen Bemühung unter der zielbewussten Leitung des Vorstandes Herrn L. Gruber und des Chormeisters Lehrers Franz Neuhofer die erhebende Feier zustande gekommen war, hatte sich in eilf Equipagen fast voll­zählig eingefunden. [...  Nach einer längeren Festrede, die der Vereinsvorstand Herr Gruber hielt, wurde die sehr schön ausgeführte, große Gedenktafel, zur Er­innerung an den Aufenthalt Bruckners als Lehrer in Windhaag, enthüllt und sang bei diesem feierlichen Acte der Männergesangverein den Beethoven'schen Chor „Die Ehre Gottes\" unter der Leitung des allzeit überaus verdienstvollen Chormeisters Herrn Neuhofer. [...] Von Festgästen seien erwähnt Vertreter aus Penzing, Wiener-Neustadt, Linz; die deutsche Liedertafel Budweis sandte ein überaus herzliches Telegramm und auch aus Freistadt, Leopoldsschlag, Sandl, Zettwing, Neumarkt waren zahlreiche Damen und Herren anwesend.\" (°).", "Letzte Änderung": "29.08.2026 07:35"}, {"ID": 189507085, "Datum": "8.7.1895, Montag", "Haupttext": "Der Musiksprache Bruckners wurde offensichtlich Einfluss auf junge Komponisten zugeschrieben, wie aus dem Konzertbericht der Wiener Abendpost Nr. 154 (Wiener Zeitung) auf S. 4 hervorgeht (signiert \"p\" [vermutlich Paumgartner]):\n\"                  Theater und Kunst.\n     p  In feierlicher und würdiger Weise wurde vorgestern die Schlußproduction der diesjährigen Abiturienten des Conservatoriums der Gesellschaft der Musikfreunde im großen Musikvereinssaale abgehalten. Die Production lieferte neuerlich den erfreulichen Beweis von der Tüchtigkeit und Gründlichkeit der Ausbildung, welche den Schülern des Wiener Conservatoriums seitens der dortigen Lehrkräfte zu Theil wird. Der erste Satz der D-moll-Symphonie von Oskar Malata, welcher unter der Leitung des Componisten vortrefflich vom Schülerorchester gespielt wurde, ist ein talentvolles, zweifellos unter dem künstlerischen Einflusse der Bruckner'schen Symphonien stehendes Tonstück. [... ein anderer Symphoniesatz (in Brahms'schem Geist), weitere Abiturienten (darunter Frl. Ottilie Horowitz) ...].\" (*).\n \nTheresia Tiefenböck beendet ihren am 1.1.1895 begonnenen Dienst als Pflegerin Bruckners (**).", "Letzte Änderung": "14.05.2024 08:47"}, {"ID": 189207085, "Datum": "8.7.1892, Freitag", "Haupttext": "Die morgige Aufführung der 3. Symphonie wird angekündigt in der »Presse« Nr. 188 auf S. 10:\n\"     Samstag den 9. d., Abends 8 Uhr, findet in der Musikhalle das dritte Symphonie=Concert der Componisten und Gastdirigenten unter der Leitung des Herrn Ferdinand Löwe statt. Zur Aufführung gelangen: Beethoven, Ouverture zu \"Coriolan\". A. Bruckner, Symphonie Nr. 3, D-moll (Richard Wagner gewidmet). [... Berlioz, Richard Wagner ... Kartenverkauf (auch für \"Sitze an Tischen\") ...]\" (*),\n \nim Deutschen Volksblatt Nr. 1261 auf S. 7:\n\"     Achtung! Samstag, den 9. d. M., Abends 8 Uhr, findet in der Musikhalle das dritte Symphonie=Concert der Componisten und Gastdirigenten unter der Leitung des Herrn Ferdinand Löwe statt. Zur Aufführung gelangen: Beethoven, Ouverture zu \"Coriolan\". A. Bruckner, Symphonie Nr. 3, D-moll (Richard Wagner gewidmet). [... Berlioz, Richard Wagner ... Kartenverkauf (auch für \"Sitze an Tischen\") ...]\" (*a),\n \nim \"Vaterland\" Nr. 188 auf S. 4:\r\n\"     Samstag, den 9. d. M., Abends 8 Uhr, findet in der Musikhalle das dritte Symphonie=Concert der Componisten und Gastdirigenten unter der Leitung des Herrn Ferdinand Löwe statt. Zur Aufführung gelangen: Beethoven, Ouverture zu \"Coriolan\". A. Bruckner, Symphonie Nr. 3, D-moll (Richard Wagner gewidmet). [... Berlioz, Richard Wagner ... Kartenverkauf (auch für \"Sitze an Tischen\") ...]\" (*b),\n \nin der Wiener Zeitung Nr. 155 auf S. 3:\n\"    Samstag, den 9. d. M., Abends 8 Uhr, findet in der Musikhalle das dritte Symphonie=Concert der Componisten und Gastdirigenten unter der Leitung des Herrn Ferdinand Löwe statt. Zur Aufführung gelangen: Beethoven, Ouverture zu \"Coriolan\". A. Bruckner, Symphonie Nr. 3, D-moll ). [... Berlioz, Richard Wagner ... ]\" (*c),\n \nund in der Neuen Freien Presse Nr. 10011 auf S. 6:\r\n\"     Samstag den 9. d., Abends 8 Uhr, findet in der Musikhalle das dritte Symphonie=Concert der Componisten und Gastdirigenten unter der Leitung des Herrn Ferdinand Löwe statt. Zur Aufführung gelangen: Beethoven: Ouvertüre zu „Coriolan”; A. Bruckner: Symphonie Nr. 3, D-moll (Richard Wagner gewidmet), [... Berlioz, Wagner ... Eintrittspreise, Kartengültigkeit ...]\" (**).\n\r\nDas Wiener Tagblatt Nr. 188 erwähnt auf S. 3 in einem mit \"-z.-\" signierten Artikel über die Internationale Musik- und Theater-Ausstellung auch die Bruckner-Büste Viktor Tilgners:\r\n     \"Zu dem Sehenswerthesten der Ausstellung gehört wohl die \"Musik-historische Abtheilung\" - im Westtransepte der Rotunde - und die in derselben befindlichen Komponistenkojen. Aber nicht die mannigfaltigen, von den berühmtesten Komponisten herstammenden Manuskripte und Reliquien sind es allein, welche unsere Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen, sondern vielmehr die große Anzahl der dort zur Schau gestellten Bildnisse der bedeutendsten Meister der Tonkunst. Hier werden uns die Züge Derjenigen vor Augen geführt, welche uns mit ihren unsterblichen Tondichtungen so viele genußreiche und unvergeßliche Stunden bereiten. Neben den lebensgroßen Büsten Bruckner's und Goldmark's von Tilgner und den trefflichen Leistungen Kaulbach's und Lenbach's sind uns einige Porträtbüsten aufgefallen, die wir hier erwähnen wollen, weil sie ob ihrer Kleinheit nur zu leicht übergangen werden [... Verdi, Gounod, Liszt, Massenet, Mascagni ...] Die Skulpturen, welche unser hiesiger begabter Bildhauer, Percival Hedley, geschaffen hat, zeichnen sich durch echt künstlerische Auffassung, scharfe Charakteristik, große Treffsicherheit und eine überaus feingefühlte Ausführung aus. Hedley's Werke können den besten Schöpfungen auf dem Gebiete der modernen Kleinplastik im Porträtfache beigezählt werden.     -z.-\" (***).\n\r\nBrief Bruckners an Bronsart von Schellendorf:\r\n    Bittet, beim Musikfest [des Allgemeinen Deutschen Musikvereins] in Wien die 7. Symphonie [vollständig] unter Hans Richters Leitung aufführen zu lassen, da seinerzeit [am 30.5.1885 in Karlsruhe] nur das Adagio gespielt wurde. Würde auch den 150. Psalm zur Verfügung stellen. Siegfried Ochs aus Berlin wolle beim Musikfest das »Te deum« mit Wiener Kräften aufführen; Bronsart möge sich mit Ochs in Verbindung setzen (°).", "Letzte Änderung": "06.09.2025 16:51"}, {"ID": 189107085, "Datum": "8.7.1891, Mittwoch", "Haupttext": "Kritik zur 3. Symphonie [am 29.6.1891] im Londoner ”Guardian” Nr. 2379 auf S. 22, signiert ”C. L. G.”:\n\"               Music.\n     [... über Händel und die Musik der Zeitgenossen ...]. Handel saw gems on a dunghill and set them in the diadem of his genius. The moral of this somewhat cynical reasoning would seem to be that thieving is only permissible in one who can give as good as he takes. This maxim has recently received a striking illustration in the new symphony introduced by Dr. Richter, at his last concert but one. The composer, Herr Bruckner, is no novice, having been born as far back as 1824. His familiarity with the science and literature of his art is sufficiently attested by the fact that he has long held a professorship at the Vienna Conservatorium. He enjoys a great reputation as a remarkably fine organist, and he has written, inter alia, seven symphonies, on the last of which, performed at one of the Richter concerts in 1887, his fame as a composer chiefly rests. The work now under consideration, No. 3, in D minor, has been thoroughly revised, so that it cannot be regarded as an immature or early work. In its remodelled form it has been produced recently in Vienna and with the most brillant succes. Those, however, who had heard No. 7, felt certain migivings [sic] as to the character of No. 3. If the supreme manifestation of Bruckner's genius proved little more than a sonorous medley of Wagnerian reminiscences, what might be not be expected from the earlier work? The key of D minor, again, was ominous. Still there was the enthusiasm of the Viennese as a guarantee of merit, and the fact that Dr. Richter had twice performed the work in the Austrian capital. Unluckily the result has more than justified all these forebodings. Herr Bruckner, with all his learning–or, perhaps, because of all his learning–has not escaped perpetrating one of the naïvest \"cribs\" on record. He starts away in D minor, and with one of the most characteristic themes from the Choral Symphony of Beethoven also in the same key. The theme is diluted, but it is unmistakable, and it is brought back in the finale. Other Beethovenish reminiscences abound.  For the rest the symphony is, to use a favourite word of the author of the analytical programmes, extremely \"strepitous.\" Herr Bruckner here has the advantage of Beethoven; he has a bigger band, and he makes all possible use of it. The work is not dull; it is a strange mixture of learning and frivolity, like a professor masquerading as a pierrot. But it is one of the most remarkable examples of which we are aware of the dangers of the giant's robe in music. The Viennese must be strangely forgetful of their greatest composer. As for Dr. Richter, we can only explain the anomaly on the supposition that the immense amount of music he has produced has tended to blunt his critical faculties.                 C. L. G.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189007085, "Datum": "8.7.1890, Dienstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an die Gesellschaft der Musikfreunde:\r\n   Legt ärztliche Zeugnisse vor und bittet zunächst für 1890/91 um Urlaub, für den er notfalls auch auf sein Gehalt verzichten würde [von Bruckners Hand stammt nur die Unterschrift] (*).\nBei der I. Schlußproduktion der Preisträger des Wiener Konservatoriums spielen Bruckners Schüler Theodor Vogl (Fantasie und Fuge für Orgel von J. S. Bach) und Ignaz Feinsinger (Orgelfuge in g-Moll von Bach). Lenke Mokry und Alexander Zemlinsky spielen ein Scherzo für 2 Klaviere von Josef Labor (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188907085, "Datum": "8.7.1889, Montag", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts vom 22.6.1889 [mit dem »Germanenzug«] im Deutschen Volksblatt:\n   »Am 22. Juni hielt der Akademische Gesangverein seine dritte diesjährige satzungsmässige Aufführung als Sommerliedertafel im Volksgarten ab. [... über die kundige Programmgestaltung ...] In der Vortragsordnung waren Gesangstücke von Max Bruch, Bruckner und Richard Wagner neben Compositionen von Engelsberg, Herbeck und Weinzierl aufgeführt, und ist so der ernsten Musikrichtung die ihr gebührende Rücksicht getragen worden. [...]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188807085, "Datum": "8.7.1888, Sonntag", "Haupttext": "Bruckner spielt Orgel bei der Festmesse anlässlich des Gründungsfestes der Währinger Liedertafel. Außerdem wirkt ein Waldhornquartett mit (mit den Herren Bajusz, Cischkowsky, Heibl und Suchanek von der Kapelle Kopetzky) (*).\n     Bei der Festliedertafel am 7.7.1888 \"in C. Sulke's Saallocalitäten\" waren u. a. anwesend gewesen: Vereinsvorstand Itterheim, Max von Weinzierl (?), Dr. F. Meißner, Ludwig Breit, Baronin Werdener, Kammerrat Blazincic, F. Rollinger, Herr Wünsch (Deutscher Schulverein), Chormeister Adolph Pollak, Karl Schachner (Bariton).\n     Am 8. Juli Frühschoppen in \"Maly's Restauration\", mit der Kapelle Kopetzky unter F. Spacil; anwesend u. a. Dr. F. Meißner, Pollak, Itterheim. Um halb 12 Uhr in der Währinger Pfarrkirche Aufführung von Franz Schuberts Deutscher Messe und der Einlagen (Hornquartett, Baritonsolo Karl Schachner). Anschließend Bankett in Sulkes Saallokalitäten. Als Abschluss Liedertafel in Drehers Park in Ober-Meidlung.\n     \"Leider hatte die schöne Feier unter der Ungunst der Wittterung viel zu leiden.\" (**).\n[Ob Bruckner nur am Gottesdienst oder auch an den übrigen Festveranstaltungen teilgenommen hat, ist nicht feststellbar].", "Letzte Änderung": "02.12.2024 19:52"}, {"ID": 188607085, "Datum": "8.7.1886, Donnerstag", "Haupttext": "Kaiser Franz Joseph bewilligt Orden und Gehaltszulage für Bruckner auf dem Schreiben vom 2.7.1886 [in Ischl] (*).\nAusfertigung des Ordensdekretes (Vordruck [Wien] mit handschriftlichen Ergänzungen) mit Unterschrift des Ordenssekretärs v. Battioli (**).\nZinne besucht in Hamburg Marxsen, dem er Bruckners Photographie [vgl. 16.6.1886] überbringt. Marxsen zeigt großes Interesse an Bruckners Person und Werk (***).\nDas Musikalische Wochenblatt Nr. 28 verzeichnet auf S. 352 die Teil-Aufführung der e-Moll-Messe am 3.7.1886:\r\n                \"Concertumschau.\r\n     Leipzig. Kirchenconc. des Riedel-Ver. (Prof. Dr. Riedel) am 3. Juli: Chöre von [... Palestrina, Vittoria, Eccard, M. Franck ...], A. Bruckner (\"Gloria\" u. \"Credo\" a. der Cdur-Messe) und S. Bach [... Frl. Wegener (F. Hiller), Homeyer (Frescobaldi), Liszt, H. Huber ...]\" (°).", "Letzte Änderung": "12.04.2025 09:11"}, {"ID": 188207085, "Datum": "8.7.1882, Samstag", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »8. Juli 3/4 auf 4 Uhr über 35 Grad R in d. Sonne.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187707085, "Datum": "8.7.1877, Sonntag", "Haupttext": "Bei der Kirchenmusik in der Augustinerkirche wirkt Bruckner als Organist mit. Es erklingen um 11 Uhr eine Messe von Mozart, ein Graduale (mit Baritonsolo: Franz Kerch) von Randhartinger und ein Offertorium (mit Altsolo: Bettina Ivanova aus der Schule Passy-Cornet) von Fürst Montenuovo (*).\n\n\nAllerdings soll Bruckner - wie auch Johann Strauß und Randhartinger - die Erstaufführung einer neuen, eineinhalbstündigen Messe von Herbeck in der Hofburgkapelle miterlebt haben (**), \n\nwas nur vorstellbar ist, wenn dieser Gottesdienst wesentlich früher begann (üblicherweise wurden in den Zeitungen die Uhrzeiten für die Hofburgkapelle nicht angegeben, jedoch überliefert der Bericht vom 9.7.1877 die Zeitdauer 11 bis 12:30 Uhr) und/oder Bruckner vorzeitig gegangen ist bzw. zum Orgeldienst in der Augustinerkirche erst gegen Ende des dortigen Gottesdienstes eingetroffen ist.\nSchließlich ist denkbar, dass der Gewährsmann des \"Vaterland\" sich täuschte in der Meinung, Bruckner gesehen zu haben.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187607085, "Datum": "8.7.1876, Samstag", "Haupttext": "Das Neue Wiener Abendblatt Nr. 186 berichtet auf S. 4 über die Aufführung des »Germanenzug« [am 6.7.1876]:\r\n  »[...] Diese Ehre [der Wiederholung?] wurde folgenden Nummern zu Theil: [...] 3) einem Theil des in sehr gemischtem Styl gehaltenen \"Germanen-Zuges\" von Bruckner [...]« (*).\nIn der Kritik der »Presse« Nr. 186 auf S. 10 wird auch Richard Wagners »Philadelphia-Marsch« erwähnt:\r\n     \" - Der \"Akademische Gesangverein\" hielt gestern Abends im Volksgarten seine zweite Sommerliedertafel ab, die sehr besucht war und sich des günstigsten Erfolges erfreute. Das Programm war sehr gut zusammengestellt und die Ausführung desselben eine anerkennenswerthe. Ganz besonders gefiel Engelsberg's \"Lied der Pagen\" aus dem \"Sommernachtstraum\". Als eine interessante Novität ist der \"Germanenzug\", Chor von Professor Bruckner, zu verzeichnen, der, originell in der Auffassung und wirkungsvoll in der Harmonisirung, großen Beifall fand. Bei dieser Liedertafel kam von der Capelle des Regiments Deutschmeister der \"Philadelphia=Marsch\" von Richard Wagner zur Aufführung. Die Jugend nahm denselben in so begeisterter Weise auf, daß er wiederholt werden mußte.\" (**).\nEine Besprechung des Konzerts bringt auch die Neue Freie Presse Nr. 4262 auf S. 6 [die Kolumne ist datiert »7.7.1876«]:\r\n      »(Liedertafeln.) Wir hatten gestern einen wahrhaft italienischen Abend, so monddurchglänzt wie er sein muß, wenn unser vorzüglicher Wiener Männergesang=Verein seine beliebtesten Chöre dem musikliebenden Publicum bietet [... mehr als 4000 Zuhörer in Hietzung ...] - Am selben Abende fand im Volksgarten die bereits zweimal wegen Ungunst des Wetters abgesagte Liedertafel des Akademischen Gesangvereins statt. Ihr wohnte ein zahlreiches Publicum, darunter viele reizende Mädchengestalten, bei. [...] Herr Professor Bruckner dirigirte eine eigene Composition: \"Germanenzug\", für Chor, mit Harmonie=Begleitung, der vielen Applaus erzielte. [... wegen Erkrankung eines Solisten entfielen Mottls Lieder ...] Zwischen der ersten und zweiten Abtheilung spielte die brave Capelle des Regiments Hoch= und Deutschmeister Wagner's Festmarsch zur Eröffnung der Ausstellung in Philadelphia. Die Wirkung war eine außerordentliche: die Leute liefen zu Hauf davon.« (***).\nBericht, signiert »st.«, über die Aufführung des »Germanenzugs« in der »Deutschen Zeitung«:\r\n    »(Der Akademische Gesangverein) hat gestern mit unterschiedlichen Traditionen kecklich gebrochen und hat mit Allem Glück gehabt. [...] scheute selbst eine Collision mit der Liedertafel des Männergesang=Vereines nicht, um nur dem studentenfeindlichen Himmel schönes Wetter abzugewinnen [...] Mit der ersten Aufführung von Professor Bruckner's \"Germanenzug\" unter der Direction des Componisten schloss die erste Abtheilung - nicht ohne daß die mit lautem Beifalle aufgenommene Composition bis gefordert und gegeben worden wäre. [...] Einige Stunden darauf gab es in den unterirdischen Räumen einer Wirthschaft in der Naglergasse noch eine gloriose Ex=Kneipe, in welcher der Obmann des Vereines, Dr. Staniek, Professor Bruckner, der in zahllosen Dankreden dem Vereine Complimente machte, und Heuberger mit abundanten Hochrufen die herbe Süßigkeit der Popularität zu büßen bekamen. [...] - es war eine merkwürdig gehoben versöhnliche Stimmung in der akademischen Bürgerschaft vorhanden. Wenn sie nur lange vorhält! st.« (°).\n(In der außerordentlichen Generalversammlung des Wiener Akademischen Wagner-Vereins wird ein Comité (Wolf, Boller, Höfler, Oesterlein und Eduard Zappert) gebildet, das die Verteilung der 30 Freikarten für Bayreuth organisiert. Bruckner gehört nicht zum [späteren] Kreis der Empfänger (°°).", "Letzte Änderung": "21.12.2024 14:06"}, {"ID": 187507085, "Datum": "8.7.1875, Donnerstag", "Haupttext": "Kollaudierung der von Johann Carl Mauracher gebauten Orgel (II/34) in Krems durch Bruckner und Krenn.\nBruckner war dazu vom Stadtpfarrer Liebhart eingeladen worden (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187407085, "Datum": "8.7.1874, Mittwoch", "Haupttext": "Die Presse Nr. 185 berichtet auf S. 9 von der Prüfung am 6.7.1874:\n     \" - Bei dem am 6. d. M. am Conservatorium abgehaltenen Concurse für Blas=Instrumente hat die Jury [inhaltlich wie der Artikel vom 7.7.1874, korrekt mit Schöfmann und Steiner als \"Clarinetschüler\"]\" (*).\n \nDie Neue Freie Presse Nr. 3543 berichtet auf S. 6 nahezu textidentisch:\n     \"[inhaltlich wie (*) ... Alois Nowak ...]\" (**).", "Letzte Änderung": "11.12.2024 11:22"}, {"ID": 187207085, "Datum": "8.7.1872, Montag", "Haupttext": "Datierung am Ende des 1. Satzes der 2. Symphonie.", "Letzte Änderung": "21.02.2024 21:43"}, {"ID": 187007085, "Datum": "8.7.1870, Freitag", "Haupttext": "Abschluß der am 15.6.1870 begonnenen Klassenprüfungen am Wiener Konservatorium.\r\n[Details zu Bruckners Schülern siehe 30.7.1870 (Übergabe der Prämien und Preise)].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186607085, "Datum": "8.7.1866, Sonntag [?]", "Haupttext": "Aufführung der 2. Sonntagsmesse in G-Dur von Robert Führer in der Linzer Stadtpfarrkirche. Vermerk [Zappes?] in der Stimme der 1. Violine \"7ten Juli 866 Pf.\" [irrtümlich falsch datiert?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186507085, "Datum": "8.7.1865, Samstag", "Haupttext": "Das Fremdenblatt Nr. 186 gibt auf S. 5 das Programm des Konzerts vom 10.7.1865 bekannt:\n     \"[...] 5. Bruckner A. (Dom=Organist in Linz) \"Germanenzug\". Chor mit Instrumentalbegleitung. [...] Die Instrumentalbegleitung bei den Chören wird von Civilmusikern ausgeführt.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186107085, "Datum": "(8.7.1861, Montag)", "Haupttext": "Der Linzer »Sängerbund« tritt dem in Wels gegründeten Oberösterreichischen Sängerbund bei.", "Letzte Änderung": "19.08.2025 20:46"}, {"ID": 186007085, "Datum": "8.7.1860, Sonntag", "Haupttext": "Notiz Bruckners im dritten Sechter-Studienband (WAB 248): ”100 Seiten 8. Juli [1]860.”", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185607085, "Datum": "(8.7.1856, Dienstag)", "Haupttext": "Schreiben der Statthalterei an das Bischöfliche Ordinariat, unterzeichnet von Eduard von Bach:\n   Über den geplanten Umbau der Domkirche und die Hebung des Musikchors.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184207085, "Datum": "(8.7.1842, Freitag)", "Haupttext": "Sonnenfinsternis zwischen 5 Uhr 38 Min. und 7 Uhr 42 Min.; dazu gibt es eine Schilderung durch Adalbert Stifter.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 201106085, "Datum": "8.6.2011, Mittwoch", "Haupttext": "Eröffnung der sog. \"Bruckner-Stiege\", einer Gedenkstätte im Alten Dom zu Linz (Ignatiuskirche) auf Initiative des Brucknerbundes für Oberösterreich. Bei dem Festakt wird die b-Moll-Messe (Missa solemnis) aufgeführt.\r\n(*) Anwesend: Kardinal Dr. Christoph Schönborn (Zelebrant), Linzer Hard Chor (Einstudierung: Alexander Koller), Capella Lentiensis unter Bernhard Prammer, Solisten: Gotho Griesmeier, Kathryn Handsacker, Matthäus Schmidlechner und William Mason, Mario Aschauer (Orgel).\r\nAn dem Entstehen der Ausstellung waren beteiligt: Elisabeth Maier und Renate Grasberger (Konzeption) und Gerhard Katzlberger und Manuel Schilcher (architektonische Gestaltung).", "Letzte Änderung": "16.09.2024 16:57"}, {"ID": 200306085, "Datum": "8.6.2003, Pfingstsonntag", "Haupttext": "Aufführung von Johann Nepomuk Davids »Introitus, Choral und Fuge über ein Thema von Anton Bruckner« und von Rupert G. Friebergers »In memoriam A. B. für 8 Blechbläser, Pauken und Orgel« durch das Tonkünstler Ensemble unter Werner Hackl und Elke Eckerstorfer (Orgel) in der Pfarrkirche Aigen.", "Letzte Änderung": "16.10.2024 10:00"}, {"ID": 200106085, "Datum": "8.6.2001, Freitag", "Haupttext": "Aufführung von \"Helgoland\" durch das Staatsorchester Athen unter Viron Fidezis in Athen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199906085, "Datum": "8.6.1999, Dienstag", "Haupttext": "Artikel von »(feh)« »Enthüllung über Bruckner« in den Oberösterreichischen Nachrichten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199606085, "Datum": "8.6.1996, Samstag", "Haupttext": "Bruckner-Festkommers der Sängerschaft »Barden« (interne Feier bei deren Stiftungsfest).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199006085, "Datum": "8.6.1990, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Rundfunksinfonieorchester Berlin unter Heinz Rögner.", "Letzte Änderung": "23.02.2026 23:18"}, {"ID": 197406085, "Datum": "8.6.1974, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch die Staatskapelle Dresden unter Herbert Blomstedt in Linz (*).\nArtikel von Gerd Baumgartner »Außer Musik keine Interessen« in der Arbeiterzeitung, S. 12 (**).\r\nIn derselben Zeitung ein Artikel von Fritz Walden »Lieben Sie Bruckner?« (***).\nAufführung von 4 Motetten [prov. WAB 67] und der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Eugen Jochum im Großen Musikvereinssaal in Wien [Wiederholung am 9.6.1974] (°).", "Letzte Änderung": "10.06.2026 11:59"}, {"ID": 197106085, "Datum": "8.6.1971, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Stuttgarter Rundfunksymphonieorchester unter Celibidache (dessen Debut mit diesem Orchester).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196606085, "Datum": "8.6.1966, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Rundfunksinfonieorchester Berlin unter Lorin Maazel in Bergen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195606085, "Datum": "8.6.1956, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie (Haas-Fassung) durch das Concertgebouworchester unter Van Beinum [in Wien?] (*).\n\n\nReferat Leopold Nowaks \"Urfassung und Endfassung bei Anton Bruckner\" beim Internationalen Musikwissenschaftlichen Kongress in Wien (veröffentlicht 1958) (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195206085, "Datum": "8.6.1952, Sonntag", "Haupttext": "Um 10 Uhr Aufführung der f-Moll-Messe durch die Wiener Symphoniker, den Brucknerchor Linz, den Linzer Domchor, den Sängerbund Frohsinn und den Stiftschor St. Florian unter Volkmar Andreae [recte Joseph Kronsteiner?] in der Stiftskirche St. Florian. Solisten [alle Partien doppelt angegeben, vermutlich auch für das abendliche Konzert geltend] sind Elsamaria Matheis, Gertrud Schulz, Luise Haager-Gruber, Anny Prunk, Julius Patzak, Kurt Wehofschütz, Alfons Kral und Otto Wiener. An der Orgel Ludwig Daxsperger (*).\nUm 16 Uhr Aufführung des Requiems [WAB 39] durch den St. Florianer Stiftchor und die Wiener Symphoniker unter Regenschori Emmerich Warscher und der 9. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Volkmar Andreae (**).\nNeben Leopold Nowak ist auch Norbert Furreg mit seiner Frau unter den Zuhörern (***).", "Letzte Änderung": "04.11.2025 14:01"}, {"ID": 194406085, "Datum": "8.6.1944, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel »Musikpädagoge Hermann Haböck 75 Jahre alt« in Oberdonau 3 (1944), Nr. 23, Kulturnachrichten.", "Letzte Änderung": "09.01.2026 09:17"}, {"ID": 194306085, "Datum": "8.6.1943, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Hilde Wendler an Max Auer: \n    Berichtet über ihren [geplanten oder stattgefunden? Vgl. 30.6.] Besuch in St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194206085, "Datum": "8.6.1942, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Hilversum.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193706085, "Datum": "8.6.1937, Dienstag", "Haupttext": "Artikel (über die Brucknerbüste in der Walhalla) in der Frankfurter Zeitung (*).\nArtikel von Otto Riemer »Das Leben Anton Bruckners. Zur Vollendung der neuen Biographie von August Göllerich und Max Auer« in der Berliner Börsenzeitung (**).\nArtikel von E. Kalkschmidt »Bruckner-Festtage in Regensburg« im Dresdner Anzeiger (***),\r\nvon Artur Neuberg »Die letzten Eindrücke vom Regensburger Bruckner-Fest« in den Dresdner Nachrichten (°).\nBrief von Max Morold an Max Auer:\r\n     Erklärt seinen Rücktritt vom Vorstand der Internationalen Bruckner-Gesellschaft, kritisiert die Unduldsamkeit von Auer und Robert Haas (°°).\nArtikel [Leserbrief?] \"Der gleichgeschaltete Bruckner\" eines Schweizer Kulturpolitikers über die Beeinflussung der Internationalen Bruckner-Gesellschaft durch die Politiker im Linzer Volksblatt Nr. 129 auf S. 4 des Abendblatts (°°°).\r\nAuf der selben Seite auch ein Artikel \"Bruckner in der Walhalla\" (#).\nArtikel \"Eine Weiherede vor einer Bruckner-Büste\" in der Reichspost (##).\nArtikel (u. a. über die Verleihung der Bruckner-Medaillen) in \"Der Mittag\" (Düsseldorf) (###).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193506085, "Datum": "8.6.1935, Samstag (vor Pfingsten)", "Haupttext": "Aufführung des Pange lingua (WAB 31) in der Pfarrkirche Spitz an der Donau.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193406085, "Datum": "8.6.1934, Freitag", "Haupttext": "Gründung der Niederländischen Bruckner-Vereinigung in Amsterdam.\r\nJan Goverts wurde bei diesem Projekt von Eduard Reeser und Herman Rutters unterstützt (*).\r\nDem Vorbereitungsausschuß gehörten auch Hendrik Andriessen, Eduard van Beinum, Theo van der Bijl, Evert Cornelis, Paul Cronheim, Henri van Goudoever, Anton van der Horst, Pater Dr. Caecilianus Huigens und Rudolf Mengelberg an (*a).\r\nIm vorläufigen Vorstand saßen außerdem van Beinum, Evert Cornelis, Pater C. Huigens und Rudolf Mengelberg (**).", "Letzte Änderung": "02.05.2023 22:44"}, {"ID": 193206085, "Datum": "8.6.1932, Mittwoch", "Haupttext": "Festakademie des Bruckner-Konservatoriums [in Linz] [Bruckner im Programm vertreten?].\nAnlass ist die Ernennung der Musikschule des Musikvereins Linz zum Bruckner-Konservatorium.", "Letzte Änderung": "07.01.2024 13:39"}, {"ID": 192906085, "Datum": "8.6.1929, Samstag", "Haupttext": "Aufführung von »Träumen und Wachen« durch den Wiener Schubertbund unter Viktor Keldorfer im Großen Konzerthaussaal in Wien (*).\r\nDas Konzert (Beginn 20:00 Uhr) wird von Radio Wien im Rundfunk übertragen. Mitwirkende: Anita Ast (Violine), Dr. Paul Weingarten (Klavier-Solovorträge) und Otto Hellmann (Klavierbegleitung) (*a).\n \nDas Edmonton Journal Nr. 275 (Edmonton, Alberta, Canada) bringt auf S. 10 einen Artikel zu Dvoraks 25. Todestag.\n\"[...].\n     Lack of profundity, lack of intellectual ability to organize great symphonic structures, a too facile technique–all these deny Dvorak a place in the front seats of Elysium (if it be true that there are seats in Elysium) yet–is it not a relief to have some man like this–a poorer symphonist as regards technique than Bruckner or Mahler!–a man without a \"Weltanschauung\" or a complex or an inhibition–to fall back on when Schonberg's mathematics have been just a little too mathematical for our tired brains?\"\n[keine Signatur – diese Rubrik (\"In the Realm of Music\") is \"Edited by LILY MULLETT\"] (**).", "Letzte Änderung": "07.08.2026 20:38"}, {"ID": 192706085, "Datum": "8.6.1927, Mittwoch", "Haupttext": "The Deseret News (Salt Lake City, Utah) informieren auf S. 8 über einen demnächst konzertierenden schwedischen Bariton:\n\"            Soloist of Note\n[... John Johanson ...National Chorus of Sweden am11.6.1927 ... in Stockholm Solist in über 20 Kirchenmusikwerken ...] as also in works by Mozart, Bruckner, Cesar Franck, Cherubini, Verdi [...].\"\n[siehe die Anmerkung zun 22.5.1927] (*).\n \n\nDas Hermanner Volksblatt Nr. 38 (Hermann, Missouri) stellt auf S. 4 die Dirigenten und Chöre des kommenden Sängerfestes in Cleveland vor und erwähnt dabei auch die Aufführung des \"Te deum\" [am 11.3.1925]:\n\"[...]\n     Hugo Anschütz, der andere Bundesdirigent, stammt aus Gotha und kam zur Weltausstellung im Jahre 1904 nach St. Louis zum Besuch und ist dann gleich im Lande geblieben. Er hatte im Dresdener Konservatorium studiert und war mit dem Diplom für die Oper entlassen. In St. Louis faßte er bald festen Fuß und dirigiert dort einen gemischten Chor von 600 Stimmen [= Massenchor], mit denen er solche Werke aufgeführt hat wie den Chor in der Neunten Symphonie Beethovens, Bruckners \"Te Deum\", Odysseus von Bruck [sic] und anderes mehr. Der Chor ist der bedeutendste seiner Art im Westen der Vereinigten Staaten. Außer diesem Chor leitet Anschütz den Liederkranz-Klub und die Vereinigten deutschen Sänger von St. Louis. [...].\" (**).\nAufführung eines Bruckner-Werkes [g-Moll-Ouvertüre oder Symphonie-Satz (provis. WAB 86) ?] und anderer Werke (2 x Rettich, Rosse, 2 x Mahler, Debussy und Strauss) in einem Konzert, das ab 16:30 Uhr vom Breslauer Rundfunk übertragen wird (***).", "Letzte Änderung": "23.09.2025 07:48"}, {"ID": 192606085, "Datum": "8.6.1926, Dienstag", "Haupttext": "Abzeichen anläßlich des Gausängerfestes in Enns mit einer Relief-Plakette mit Bruckners Profil (IKO 229a) (*).\nAufführung der 8. Symphonie unter Ewald Lindemann anläßlich der Gründungsversammlung des Badischen Bruckner-Bundes [9.6.1926] (**)", "Letzte Änderung": "17.07.2024 07:02"}, {"ID": 192406085, "Datum": "8.6.1924, Sonntag", "Haupttext": "Ankündigung der 4. Symphonie (11.6.1924) in der Steyrer Zeitung (*).\n \nHinweis auf die heutige Kirchenmusik in der Neumargaretner Kirche und in Grinzing in der Österreichischen Volkszeitung Nr. 158 auf S. 6 (**).\n \nAufführung eines Tantum ergo [prov. WAB 48] in der Neumargaretner Kirche, wo unter Leitung von J. L. Weber auch die e-Moll-Messe durch den Brucknerchor mit Bläsern der Wiener Philharmoniker aufgeführt wird, in St. Leopold (Wien XXI.) und in der Pfarrkirche zum Hl. Kreuz in Grinzing (***).\n \nIm (schwach besuchten) Konzert des Wiener Männerchores unter Chormeister Josef Prosenc und des Vereinsorchesters unter Baumgartner wird von Bruckner der Chor \"Um Mitternacht\" (Klavierbegleitung: Josef Ritz, Altsolo: Emilie Kaiser-Schuster [WAB 89]) aufgeführt (°).\n \nThe Boston Globe Nr. 160 schreibt auf S. 86 (= S. 10 des Zeitungsteils) kurz über die Bruckner-Feier am 8.6.1924:\n\"           Music Notes and Comment\n[...]\n     Anton Bruckner's centenary festival was observed in all parts of Germany and Austria May 18. The city of Ansfelden, the birthplace of the composer, issued invitations to choral and musical delegations who took part in the proceedings in honor of the master. Ansfelder [sic] is also erecting a memorial to her celebrated son.\" (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192106085, "Datum": "8.6.1921, Mittwoch", "Haupttext": "Der Welser Anzeiger Nr. 46 teilt auf S. 3 mit, dass der Kartenverkauf für die Linzer Konzerte am 18. und 19. Juni eröffnet wurde.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191206085, "Datum": "8.6.1912, Samstag", "Haupttext": "Brief von Max Reger (Meiningen) an Fritz Stein (Jena):\r\n„Ich möchte bei Dir als Schluß No des Programms Bruckner 3. Symphonie Dmoll bringen, ein pompöses Werk! Bitte, engagiere Du zu unserem Concert keinen Solisten! Ohne Solisten zu musizieren ist viel schöner; wir machen ein tadellos schönes Programm, das entschieden sehr ziehen wird..“", "Letzte Änderung": "30.07.2026 15:58"}, {"ID": 190406085, "Datum": "8.6.1904, Mittwoch", "Haupttext": "Bruckner Großnichte Laura Hueber stirbt im Alter von 19 Jahren.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190006085, "Datum": "8.6.1900, Freitag", "Haupttext": "Artikel in der Linzer Zeitung auf S. 674: \n   \" * Fritz von Uhde und Anton Bruckner. Von Anton Bruckner werden viele Anekdoten und kleine Züge erzählt, die seine fast kindliche Naivetät und völlige Unerfahrenheit in allen Fragen des praktischen Lebens bekunden. [... Hinweis auf eine für den Freundeskreis bestimmte Publikation ... über die Aufführung des Quintetts bei Fiedler in München [12.3.1885] ... Erinnerungen Almeroths an Uhdes Bitte, Bruckner für das Abendmahl-Bild zu porträtieren, und an die Sitzungen bei Tilgner mit dem Besuch des Fürst-Erzbischofs Graf von Schönborn und Bruckners Urteil über die Caecilianer ...] Zum Verständnisse dieses herb absprechenden Urtheiles diene, daß die Cäcilianer Bruckners Kirchenmusik zu frei, zu weltlich fanden.\" [keine Signatur].\n    Auf derselben Seite eine Hinweis auf die Wiederbestattung Simon Sechters in einem Ehrengrab am 13.6.1900 und ein bei A. Heck erhältliches vom Radierer J. Groh geschaffenes neues Porträt Sechters.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189906085, "Datum": "8.6.1899, Donnerstag", "Haupttext": "Das Musikalische Wochenblatt verzeichnet auf S. 338 eine Aufführung der 7. Symphonie unter Kogel im 8. Freitagskonzert in Frankfurt [vor dem 30.3.1899] (*).\n[?] Artikel \"Fritz von Uhde und Anton Bruckner\" in der Linzer Zeitung (**).", "Letzte Änderung": "26.04.2023 12:33"}, {"ID": 189806085, "Datum": "8.6.1898, Mittwoch", "Haupttext": "[recte 20.3.1898] Konzert anläßlich des ersten Brucknerfestes in Linz (*).\nArtikel (signiert »St.«) »Das erste Brucknerkonzert der Bruckner-Stiftung in Linz« [1. Symphonie am 20.3.1898] in der Neuen Zeitschrift für Musik (**),\r\naußerdem Artikel (anonym) »Bruckners d-Moll Symphonie in Wien« [9.1.1898] (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189506085, "Datum": "8.6.1895, Samstag", "Haupttext": "Datierung \"8. Juni\" [(*a) daneben vermutlich Gebetsnotiz:] \"| | | .\" in einer Skizze zum Finale der 9. Symphonie (gegen Ende der Gesangsperiode = Überleitung zum Choral) (*).\n[recte 9.6.1895] Die Reichspost Nr. 130 kündigt auf S. 5 an, daß beim 5. deutschen Sängerfest am 3.8.1896 der »Germanenzug« aufgeführt wird (**).\nDer Volksbote. Zeitschrift des Oberösterreichischen Volksbildungs-Vereines, X. Jahrgang, Nr. 11, macht in einem Inserat auf S. 92 auf Brunners Bruckner-Buch aufmerksam:\r\n\"              Dr. Anton Bruckner.\r\n              Ein Lebensbild\r\n                            von\n                 Franz Brunner\r\n      k. k. Uebungsschullehrer in Linz.\r\n     Octav, mit hübschem Umschlag, dem wohlgelungenen Bilde Bruckners, einem Festgedichte von Dr. K. Teutschmann und im Anhange mit Briefen und einem Verzeichnisse der Werke Bruckners.\r\n          Geheftet, Preis 30 kr.\r\n     Einzeln zu beziehen durch jede Buchhandlung in Linz oder in Partien von wenigstens 20 Stück zu 25 kr. durch die Buchdruckerei J. Wimmer in Linz.\nDer Reinertrag ist zu gemeinnützigen Zwecken des Volksbildungsvereines bestimmt. (***).", "Letzte Änderung": "27.07.2023 15:18"}, {"ID": 189406085, "Datum": "8.6.1894, Freitag", "Haupttext": "Artikel im Deutschen Volksblatt Nr. 1950 auf S. 8:\n»    – In ihrer 23. Nummer (6. Juni 1894) veröffentlicht die von C. Huber trefflich geleitete »Oesterreichische Schulzeitung« einen längeren Aufsatz über den ersten österreichischen Componisten der Gegenwart, unseren berühmten Meister Dr. Anton Bruckner. Das mit ebenso großer Sachkenntnis als warmer Verehrung geschriebene Essay entstammt der bewährten Feder von Carl Egsch und sei allen Freunden des greisen Tonkünstlers, über dessen Leben so selten Nachrichten in die größere Oeffentlichkeit dringen, zur Durchführung [gemeint: »Durchsicht«?] bestens empfohlen.«", "Letzte Änderung": "29.10.2024 23:25"}, {"ID": 189306085, "Datum": "8.6.1893, Donnerstag", "Haupttext": "Kritik der 7. Symphonie von Bernhard Vogel in den Leipziger Neuesten Nachrichten (*).\nDas Musikalische Wochenblatt Nr. 23/24 erwähnt auf S. 344f die Aufführung des Adagios der 7. Symphonie am 27.5.1893:\r\n\"                        München.\r\nDie 29. Tonkünstler-Versammlung des Allgemeinen deutschen Musikvereins.\r\n     Von den Programmnummen der vier Concerte, welche anlässlich dieser Tonkünstler-Versammlung veranstaltet wurden, bleiben, wenn man den Huldigungsmarsch und Kaiser-Marsch von Richard Wagner, das Adagio aus A. Bruckner's 7. Symphonie, \"Die Ideale\" und den 13. Psalm von Liszt, das Clarinettenquintett von Brahms [... und Werke von d'Albert, Smetana (Aus meinem Leben), Tschaikowsky (Francesca da Rimini)...] abzieht, nur noch Wenige, welche für alle Festtheilnehmer die Bedeutung absoluter Neuigkeiten hatten. [... darunter nur wenig würdige ... Lob für Porges' Chorverein und das Hoforchester ... über Orchester- und Kammermusikwerke ...]\r\n     Weit erfreulicher ist für uns die nun folgende 2. Hälfte unseres Concertberichtes, weil es sich dabei durchgängig um Compositionen handelt, denen man immer wieder mit Vergnügen begegnet oder Genüsse höchster, weihevollster Art verdankt, und man auch betreffs der Ausführung fast nur loben und preisen darf. Welch glänzende Thaten hat da, um mit den Orchesterwerken zu beginnen, nicht die ausgezeichnete Hofcapelle unter Levi's ausserordentlicher Leitung in Wagner's  Huldigungsmarsch und dem Bruckner'schen Adagio, sowie unter der rhythmisch straffen Direction Fischer's in Wagner's Kaiser-Marsch vollbracht! Diese Nummern waren so recht angethan, die seltene Qualität dieses Tonkörpers in die diesem zukommende Beleuchtung zu rücken. Nur schade, dass die Orchesterleistungen auf dem Concertpodium des Hoftheaters nicht die Klangschöne und -fülle zeigten, wie im gewöhnlichen Orchesterraum daselbst und im Odeonssaal. [... Tadel für das Dirigat Kellermanns, Lob für Brahms' Klarinettenquintett, d'Albert, Smetana und die Vokalnummern ...]\r\n                          (Schluss folgt.)\r\n[Signatur am 22.6.1893:]      M. Krause.\"\r\n[Signatur im Schlussteil am 29.6.1893: \"F.\"] (**)\nund nochmals in der »Concertumschau« auf S. 350:\r\n\"[...] 2. Conc. (27. Mai, Abends) unt. Mitwirk. des k. Hoforch. [... Wagner (Levi), Tschaikowsky Violinkonzert und Francesca da Rimini unter Auer (Petersburg), Berlioz ...], Adagio a. der 7. Symph. v. A. Bruckner (unt. Leit. des Hrn. Levi), [...]\"\nund auf derselben Seite die Aufführung des »Te deum« unter Buths in Düsseldorf [am 21.5.1893]:\r\n\"             Vermischte Mittheilungen und Notizen.\r\n      * Die Tonkünstler-Versammlung des Allgemeinen deutschen Musikvereins zu München ist mit geringen Ausnahmen dem aufgestellten Programm gemäss verlaufen. Die Theilnahme an derselben von auswärts entsprach den anfänglichen Erwartungen nicht.\r\n      * Das machtvoll mit A. Bruckner's \"Te Deum\" – auch ein Zeichen der Zeit für diese ehemals sehr conservativen Feste! – eröffnete 70. Niederrheinisches Musikfest zu Düsseldorf unter der Hauptleitung des Hrn. Buths hat einen glücklichen Verlauf gehabt. [...]\" (***).", "Letzte Änderung": "17.04.2023 22:56"}, {"ID": 189206085, "Datum": "8.6.1892, Mittwoch", "Haupttext": "Hinweis auf das Konzert vom 13.6.1892 im Deutschen Volksblatt Nr. 1231 auf S. 8:\r\n\"[Wiener Männergesangverein.] Bei der am Montag, den 13. d. M., im \"Dreher=Park in Meidling stattfindenden satzungsmäßigen Sommer=Liedertafel des Wiener Männergesangvereines gelangen nebst Chören von [...] an Novitäten zur Aufführung: Bruckner, \"Germanenzug\"; [... Quartett Udel, Kartenausgabe, Alternativtermine 15.5.1892 und 20.6.1892 ...]\" (*).\nBesprechung des Chores »Das deutsche Lied« [vermutlich durch Göllerich] im Deutschen Volksblatt (*a).\n \nVom Sängerfest berichtet auch das Prager Tagblatt Nr. 157 auf S. 6f:\r\n\" * [Vom ersten deutsch=akademischen Sängerfeste in Salzburg] wird uns berichtet: Samstag den 4. Juni begannen mit dem Begrüßungsabende im Cursalon die Festestage, welche zum ersten Male die Sangesbrüder von den meisten deutschen Universitäten in dem durch seine prächtige Lage und seine historische Bedeutung hervorragenden Salzburg vereinigten. [... erwähnt sind: Bgm. Franz Hüber [Franz Hueber], Dr. Anton Matosch (WAGV) ...] Sonntag den 5. Juni um 11 Uhr Vormittags fand das Festconcert in der \"Aula academica\" statt. [... 20 Vereine, Saal voll besetzt, Webers \"Jubel-Ouvertüre\" unter Hummel, Prolog von Max Haushofer ...] Als erste Gesangsnummer erscholl sodann aus 500 Kehlen \"Das deutsche Lied\", Massenchor mit Orchester von Dr. Anton Bruckner. Derselbe wurde geleitet vom Dirigenten des Wiener academischen Gesangvereines Prof. Raoul Mader. Zum Vortrag gelangten außerdem noch [... erwähnt: Hans Schneider (Prag), Toni Petzer (Bariton) ...]. Der Eindruck dieser Chöre auf das Publicum war ein mächtiger, was sich auch in den donnernden Beifallssalven kundgab. – [... Einzelvorträge, gelobt die Grazer, Prager und Wiener ...] Der Gesammteindruck des ganzen Concertes war der, daß man sah, daß auch junge Leute durch ernstes Streben in der Kunst Leistungen bieten können, die weit über das Maß der Durchschnittsleistungen hinausreichen, wenn man nicht sogar den Ausdruck \"Vollendet\" gebrauchen sollte.\" [keine Signatur] (**).\n \nIn der ausführlichen Besprechung in der Linzer Tages-Post Nr. 130 auf S. 3f wird behauptet, Bruckner sei in Salzburg gewesen:\n\"     Erstes deutsch=Akademisches Sängerfest in Salzburg.\n     [... über die teilnehmenden Vereine, den Ablauf des Festes (Samstag Proben und Begrüßungsabend mit Dr. Franz Hueber, Dr. Theodor Wähner, J. F. Hummel, Dr. Mattosch ... Stammberg'sche Musikkapelle ... Verlesung der Telegramme [Bruckner nicht erwähnt]) ...].\n                  Das Festconcert.\n     Das am Sonntag (5. d. M.) stattgehabte Festconcert in der Aula [... anwesend: Graf Thun-Hohenlohe, Landeshauptmann Dr. Schumacher, Bgm Dr. Hueber, GM v. Pohl, die Abgeordneten Kyrle, Steinwender und Bareuther ... Max Haushofers Prolog von Stury (München) statt von Reimers gesprochen...].\n     In der ersten Abtheilung gelangten zum Vortrage: \"Das deutsche Lied\", Männerchor mit Begleitung von Blechmusik, für das Fest eigens componiert von Dr. Anton Bruckner (welcher anwesend war), von sämmtlichen Vereinen (Dirigent Professor Raoul Mader aus Wien); [... die weiteren Nummern ...]\r\n     [... am Nachmittag Ausflüge und um 8 Uhr abends Festliedertafel (mit der Musikkapelle des Infanterie-Regiments Nr. 59 unter Kpm. Mahr), erwähnt: B. Kellermann (München), Max Fux (Innsbruck) ... wegen Regen ab der 2. Abteilung im Innern (Leitners Restauration am Mönchsberg), in der 3. Abteilung Prager Chor ...], wonach der Wiener akademische Gesangverein Dr. Anton Bruckners \"Germanenzug\" und \"Prinz Eugenius der edle Ritter\" von J. N. Fuchs vortrug. [... zum Schluss Gesamtchor \"All Deutschland\" von Franz Abt unter Victor Zack aus Graz ... am 6.6.1892 Versammlung, Festzug, abends Festcommers ...]\" [keine Signatur] (***).\n \n\"Die Presse\" Nr. 158 kündigt auf S. 10f das Konzert vom 13.6.1892 an:\r\n\"     [Liedertafel des Wiener Männergesang=Vereins.] Bei der am Montag den 13. d. im Dreherpark in Meidling stattfindenden satzungsmäßigen Sommer=Liedertafel des Wiener Männergesang=Vereins gelangen nebst Chören von [...] an Novitäten zur Aufführung: Bruckner \"Germanenzug\", [... Quartett Udel, Kartenausgabe, Alternativtermine 15.5.1892 und 20.6.1892 ...]\" (°).", "Letzte Änderung": "17.12.2024 09:11"}, {"ID": 189106085, "Datum": "8.6.1891, Montag", "Haupttext": "Bruckner und Oberleithner besuchen in Dresden um 7 Uhr eine Theatervorstellung [Anmerkung], in der Frl. Salbach mitwirkt, von deren Schönheit Bruckner seit den Leipziger Tagen Ende Dezember 1884 schwärmt (*).\nIn einem Artikel des Deutschen Volksblatts Nr. 870 auf S. 2 über das Monstre-Concert in der Sängerhalle wird auch Bruckner erwähnt:\r\n\"[...] Wir konnten uns [...] doch der traurigen Erinnerung an den Undank, den unsere großen Classiker in Wien fanden, nicht erwehren und unwillkürlich drängte sich uns die Frage auf, wie man beispielsweise das Jubiläum eines der gigantischen Symphonien-Meister, Bruckner's, feiern will, wenn man sich schon beim Anhören eines Walzers derarig berauscht; der Satz \"sit modus in rebus\" gilt eben auch für die Beifallskundgebungen des Publikums gegenüber seinen Lieblingen. Die Menge soll eben nicht durch einen zu enthusiastischen Jubel gegenüber den Meistern der leichtgeschürzten Muse eine entsprechende Feier der Tonheroen unmöglich machen. [...]\" (**).\nDie \"Wiener Presse\" Nr. 23 meldet kurz zum 31.5.1891:\r\n     \"(Aus Kunstkreisen.) Bruckner's \"Te Deum\" hat zu Berlin in einer glänzenden Aufführung enthusiastische Aufnahme gefunden.\" (***).", "Letzte Änderung": "06.12.2024 16:52"}, {"ID": 188806085, "Datum": "8.6.1888, Freitag", "Haupttext": "Das Neue Wiener Tagblatt Nr. 158 berichtet auf S. 3 von Orgelvorführungen in der Prater-Rotunde:\n\"Aus der Jubiläums=Gewerbe=Ausstellung.\n               Vom Tage.\n     \" . . . Die Rotunde ist eine Insel, nordöstlich von der Stadt Wien gelegen. [... starker Regen, Musik in der Rotunde, diesmal ohne Echo! ...]\n     In der Musikgalerie gab es einen anderen Kunstgenuß . Hier wurde von Prof. Oppel des Blinden=Instituts die Kaufmann'sche Orgel gespielt [... über die Werke und die Mitwirkenden, zahlreiches Publikum ...] Diese Gratiskonzerte haben eine große Zukunft und die ausgezeichnete Orgel, welche übrigens schon Eigenthum der Stockerauer Pfarrkirche geworden ist, wird den Mittelpunkt derselben bilden. Heute soll hier Professor Eder, einer der namhaftesten Orgelspieler sich produziren und auch an Herrn Hofkapellmeister Pius Richter, an Labor, Bruckner und andere Orgelspieler von großem Ruf wird man herantreten, damit sie die Anziehungskraft der Ausstellung erhöhen helfen.\"\n[vgl. auch \"1888 (z)\" (188800005)]", "Letzte Änderung": "16.04.2023 19:31"}, {"ID": 188606085, "Datum": "8.6.1886, Dienstag", "Haupttext": "Das Hamburger Fremdenblatt berichtet von den Konzerten in Sondershausen [4. Symphonie am 4.6.1886] [Textauszug in englischer Übersetzung]:\r\n\"[...] The second day brought a concert lasting almost five hours. And it was heavy fare that was offered. The opening two movements of Anton Bruckner's Symphony in E flat major do not deny the skillfull musician in form and invention, but without captivating the listener more deeply with compelling power.\" (*).\nEin Bericht erscheint auch in der Saale-Zeitung [Textauszug in englischer Übersetzung]:\r\n     \"[...] Today's concert, which was played from 6 to 9 o'clock in the evening in front of a packed house, brought much that was new and beautiful. This is by no means to say that the new was always beautiful for the sake of its novelty. On the contrary, we would have liked to have dispensed with individual novelties, about which a final judgment is reserved for the future: the danger of neglecting the content, the inwardness of feeling and the true beauty over the technical perfection, over the splendor of the form, did not seem us to be avoided everywhere, at the very least, this boundary was severely breached. The court orchestra played the 1st and 3rd movements from A. Bruckner's 4th Symphony in E flat major (Mscr.). [...]\"\r\n[im deutschen Original:]\r\n„Das heutige Konzert, das abends von 6 bis 9 Uhr vor übervollem Hause gespielt wurde, brachte viel des Neuen und Schönen. Keineswegs soll damit gesagt sein, daß das Neue um seiner Neuheit willen auch immer schön gewesen sei. Im Gegentheil, wir hätten einzelne Novitäten, über welche ein endgiltiges Urtheil jedenfalls erst der Zukunft vorbehalten bleibt, gern entbehrt: die Gefahr, über die technische Vollendung, über den Glanz der Form den Gehalt, die Innerlichkeit der Empfindung und die wahre Schönheit zu vernachlässigen, schien uns nicht überall vermieden, zuwenigst wurde die Grenze derselben hart gestreift. Die Hofkapelle spielte den 1. und 3. Satz aus der A. Bruckner’schen 4. Sinfonie Es-dur (Mscr.), ….“ (**),\nund in den Dresdner Nachrichten Nr. 159 auf S. 3, signiert \"O. L.\":\r\n\"    † O. L.  Der zweite Tag des Sondershausener Tonkünstlerfestes hatte nur ein Konzert auf dem Programm, in welchem des Guten recht viel geboten wurde. Die eröffnenden zwei Sätze aus Anton Bruckner's 4. Sinfonie in Es-dur versprechen zu Anfang mehr als sie im Verlaufe halten. [... erwähnt werden u.a.: Draeseke, Laura Rappoldi-Kahrer, Nicodé, Halir mit Tschaikowsky-Konzert ...].\" (***).", "Letzte Änderung": "20.04.2026 02:59"}, {"ID": 187906085, "Datum": "8.6.1879, Sonntag", "Haupttext": "Orgelspiel in der Pfarrkirche Alservorstadt. Zur Aufführung kommen unter Leopold Eders Leitung um 10 Uhr Haydns Nelson-Messe, ein Graduale (mit Altsolo) von Laurenz Weiß und ein Offertorium (Sturmchor) von Josef Eybler. Solisten: Josefine Weyringer, Mina Obrist und im »Qui tollis« Eduard Nawiasky.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187706085, "Datum": "8.6.1877, Freitag", "Haupttext": "Bruckner wirkt als Organist bei einem Seelenamt um 10 Uhr in der Augustinerkirche mit, bei dem zum Andenken an Ludwig Ritter v. Köchel unter Eders Leitung Mozarts Requiem mit Chor und Orchester der Hofoper aufgeführt wird. Solisten: Louise Dustmann, Wilhelmine Tremel, Hrn. Walter und Mayerhofer.", "Letzte Änderung": "31.10.2024 17:23"}, {"ID": 187306085, "Datum": "8.6.1873, Sonntag", "Haupttext": "Hinweis auf die heutige Kirchenmusik in der Gemeindezeitung Nr. 132 auf S. 4 [inhaltlich identisch mit den Ankündigungen vom 7.6.1873] (*).\nBei der Kirchenmusik in der Pfarrkirche Alservorstadt um 10 Uhr spielt Bruckner Orgel. Unter Eders Leitung erklingen eine Festmesse von Laurenz Weiß, ein Graduale »Tres sunt« von Joseph Haydn und ein Offertorium von Alessandro Stradella. Solisten: die Damen Philippine von Edelsberg, Häckl (Häkl) und Ritter, die Herren Dunkl und Teller und als Violinsolist Maxintsack (**).\nUrsprünglich geplanter Termin für die Uraufführung der 2. Symphonie (***).\n[oder 10.6.1873?] Der Gemeindeausschuß der Stadt Tulln bewilligt den Ankauf der Bruckner zu widmenden Uhr (°).", "Letzte Änderung": "16.10.2024 09:58"}, {"ID": 186606085, "Datum": "8.6.1866, Freitag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Rudolf Weinwurm: \n   Dankt für brieflich erteilten Rat. Alois Weinwurm habe von einer Aufführung der 1. Symphonie zu patriotischen Zwecken abgeraten. Berichtet vom schlechten Besuch der Donnerstagsproben; Aufführung wohl erst in Herbst. Hat über Herbecks Messe gelesen. Ob Rudolf etwas von Sechter wisse? Erwähnt eine erfolglose Liebesaffaire zwischen einem Herrn Mair und einer alten Brucknerschen »Flamme«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186506085, "Datum": "8.6.1865, Donnerstag", "Haupttext": "Im Bericht der Wiener »Neuen Freien Presse« Nr. 277 auf S. 4 über das Sängerfest wird auch Bruckners \"Germanenzug\" erwähnt:\n     \"[...] den zweiten Preis [erhielt] \"Germanenjux\" [sic!], Gedicht von Silberstein, Chor von Bruckner in Linz; [...] Der Erfolg der Aufführungen war ein durchgreifender, jener der Einzelvorträge bot viel Anerkennenswerthes. [...]\" (*).\nDie Linzer Zeitung Nr. 130 meldet auf S. 539:\r\n»                                  Linz, 7. Juni.\r\n    * (Bruckners Preischor.) Wie wir vernehmen, hat der hier weilende Aesthetiker Herr Eduard Hanslick sich von Herrn Bruckner die Partitur des preisgekrönten Chores \"Germanenzug\" erbeten, um dieses schöne Werk einer eingehenden Kunstkritik zu unterziehen.« (**).\nDies berichtet auch die Salzburger Zeitung Nr. 130 auf S. 3:\r\n\"     – Dem Vernehmen nach hat der in Linz weilende Aesthetiker Herr Eduard Hanslick sich von Herrn Bruckner die Partitur des preisgekrönten Chores \"Germanenzug\" erbeten, um dieses schöne Werk einer eingehenden Kunstkritik zu unterziehen.\" (**a).\nAuf Seite 1-3 der zweite Teil des Berichts vom Sängerfest [Bruckner ist nicht erwähnt]:\nErstes Sängerbundes=Fest für Oberösterreich\r\n                 und Salzburg zu Linz\r\n               am 4., 5. und 6. Juni 1865.\r\n                       Erster Tag.\r\n                       (Fortsetzung.)\r\n     Kaum waren die Beifallsstimmen verrauscht, so betrat eine neuer Redner die Bühne [... Texte der Reden von Koffler (Hallein), Karl Wackerlig (Linz) und Dr. Hölzl (Straubing), Programm der Musikkapelle des k. k. Husaren-Regimentes Graf Radetzky zu Enns ...]\r\n                  (Fortsetzung folgt.)\" (**b).\nBericht über das Sängerfest im Österreichischen Volksfreund Nr. 130 auf S. 2:\r\n»[...] den zweiten [Preis] mit 60 fl. [erhielt] Herr Anton Bruckner, Domorganist in Linz (bekannt durch seine trefflichen Leistungen im Fache der Kirchenmusik [d-Moll-Messe etc.]; von ihm wird [auch] gelegentlich der Jubelfeier der Wiener Universität eine solenne Messe zur Aufführung gelangen); [...]« (***).\nIm Bericht des Alpen-Boten Nr. 23 über das Sängerfest, der u.a. die Ankunft der Sänger schildert, ist Bruckner nicht erwähnt (°).\nVom Sängerfest berichtet auch \"Die Presse\" Nr. 156 auf S. 4:\r\n     \"[... wurde ...] mit dem zweiten Preise von 60 fl. der Linzer Dom=Organist Bruckner für seinen Männerchor \"Germanenzug\" [... ausgezeichnet ...]\". Anschließend folgt die Meldung, dass Frau Schnorr v. Carolsfeld wiederhergestellt sei und die erste \"Tristan\"-Vorstellung am 10.6.1865 erfolgen werde (°°).\nÄhnlich schreiben das Fremdenblatt Nr. 156 auf S. 5:\r\n     \"[...] Den zweiten Preis von 60 fl. erhielt Anton Bruckner's (Domorganisten in Linz) \"Germanenzug\", Männerchor mit Harmonie=Begleitung.\" (°°°)\nund die Wiener Zeitung Nr. 130 auf S. 858 (= S. 2):\r\n     \"[...] den zweiten Preis mit 60 fl. [erhielt] Herr Anton Bruckner, Domorganist in Linz, [...]\" (#).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 183906085, "Datum": "8.6.1839, Samstag", "Haupttext": "Karl Seiberl ist in den Schülerlisten als Sängerknabe in St. Florian genannt.", "Letzte Änderung": "06.09.2026 08:48"}, {"ID": 202305085, "Datum": "8.5.2023, Montag", "Haupttext": "Vortrag von Eric Chaillier \"Anton Bruckner ou l’immensité intime\" in Lausanne.", "Letzte Änderung": "02.01.2025 15:23"}, {"ID": 200405085, "Datum": "8.5.2004, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Simon Rattle in der Alten Oper in Frankfurt.", "Letzte Änderung": "20.11.2025 22:52"}, {"ID": 199905085, "Datum": "8.5.1999, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Claudio Abbado im Concertgebouw in Amsterdam. Solisten bei Mozarts Konzert sind Emmanuel Pahud und Marie-Pierre Langlamet.", "Letzte Änderung": "20.11.2025 22:36"}, {"ID": 198805085, "Datum": "8.5.1988, Sonntag", "Haupttext": "Eröffnung der Wochen des Linzer Bruckner-Konservatoriums mit einer Kranzniederlegung am Sarkophag Bruckners in der Krypta in St. Florian. Im Eröffnungskonzert im Marmorsaal erklingen Werke von Mozart und Joseph Haydn unter Gerhard Dallingers Leitung.", "Letzte Änderung": "10.01.2024 14:08"}, {"ID": 198605085, "Datum": "8.5.1986, Donnerstag (Christi Himmelfahrt)", "Haupttext": "Eröffnung der Wochen des Linzer Bruckner-Konservatoriums mit einer Kranzniederlegung am Sarkophag Bruckners in der Krypta in St. Florian. Im Eröffnungskonzert im Marmorsaal erklingt Mozarts Requiem unter Gerhard Dallinger.", "Letzte Änderung": "10.01.2024 09:03"}, {"ID": 197105085, "Datum": "8.5.1971, Samstag", "Haupttext": "Aufführung des \"Te deum\" und des Brahms-Requiems durch die Oxford Orchestral Society und die Amersham and Chesham Bois Choral Society unter Michael Pelloe in der Dr. Challoner's Grammar School in Amersham mit den Solisten Ilse Wolf, Valerie Baulard, John Elwes und John Barrow.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196505085, "Datum": "8.5.1965, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Zubin Mehta im 8. Philharmonischen Konzert im Großen Musikvereinssaal in Wien (*).\nZweite Aufführung am 9.5.1965 (*a).\n\r\nEdmund Nick bespricht in der Süddeutschen Zeitung eine Aufführung der 2. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Fritz Rieger (**).", "Letzte Änderung": "08.06.2026 19:10"}, {"ID": 196005085, "Datum": "8.5.1960, Sonntag", "Haupttext": "Enthüllung der Gedenktafel an der Stadtpfarrkirche in Bad Ischl, die ein von Franz S. Forster gestaltetes Relief (IKO 395) trägt. Bei der Feier (in Anwesenheit des Landeshauptmannes Dr. Heinrich Gleissner) wirken die Salinenkapelle Bad Ischl und der Männergesangverein Bad Ischl mit.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195105085, "Datum": "8.5.1951, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie (Originalfassung) durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in Viersen.\nAuf dem Programm stehen außerdem zuvor Joseph Haydns Sinfonie Nr. 88 und Hindemiths Konzert für Orchester.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194205085, "Datum": "8.5.1942, Freitag", "Haupttext": "Aufführung des Pange lingua (WAB 31) in der Pfarrkirche Spitz an der Donau.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193905085, "Datum": "8.5.1939, Montag", "Haupttext": "[8./9.5.1939] Schallplatteneinspielung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Eugen Jochum.", "Letzte Änderung": "06.07.2026 21:14"}, {"ID": 193505085, "Datum": "8.5.1935, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Franz Xaver Müller an Maria Seidel \"Im Namen Anton Bruckners ...\" [Inhalt nicht erschlossen].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193205085, "Datum": "8.5.1932, Sonntag", "Haupttext": "Um 9.30 Uhr Aufführung der e-Moll-Messe durch den Münchner Domchor unter Berberich in der Stiftskirche St. Florian (*).\nHelmut Müllner (Linz) spielt Friedrich Kloses \"Präludium und Doppelfuge\", Franz Illenberger (Wels) spielt J. N. Davids Toccata und Fuge in f-Moll (*a).\n \nUm 14.30 Uhr Schlußfeier im Marmorsaal des Stiftes St. Florian: Gedicht \"Auf den Tod Anton Bruckners\" von Wolfgang Madjera (Sprecher: Otto Löwe, ein Sohn Ferdinand Löwes), Aufführung des Quintetts durch das Ensemble Pálma v. Pászthory-Erdmann (mit Eva Gahl, Paul Seyboth und Ernst Brüchle) unter Mitwirkung von Prof. Karl Stummvoll (Salzburg, 2. Viola) [*a]. Anschließend Motettenkonzert des Münchner Domchors unter Ludwig Berberich (von Bruckner das \"Virga Jesse\") (**). Außerdem stehen auf dem Programm Werke von Dufay, Jakob Hobrecht, Brasart, Orlando di Lasso, Franz Xaver Müller und David [J. N. David?] (**a).\n \nKollaudierungsgutachten von Oskar Eberstaller (***).\n \nAufführung des Adagios der 8. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Clemens Krauß bei der Gedächtnisfeier für A. Wildgans im Burgtheater in Wien (°).", "Letzte Änderung": "27.05.2026 07:56"}, {"ID": 193105085, "Datum": "8.5.1931, Freitag", "Haupttext": "Tagebucheintragung von Fritz Zalisz: Kapellmeister Praetorius, Frau Hausser-Weisbach und Günter Hertel kommen aus Weimar, um sich den werdenden Bruckner anzusehen (*).\n \n[?] Dreitägiges Bruckner-Fest in Freiburg [8.-10.5.1931] (**).\n \nDas Lafayette Journal and Courier Nr. 110 (Lafayette, Indiana) kündigt auf S. 7 die Kirchenmusik vom 10.5.1931 mit dem Chor \"O Lord Most Holy\" [= \"Ave Maria\" WAB 6] an (***).", "Letzte Änderung": "21.10.2025 18:27"}, {"ID": 193005085, "Datum": "8.5.1930, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Adolf Mennerich [siehe die Anmerkung] in Bad Kissingen.", "Letzte Änderung": "18.09.2026 14:39"}, {"ID": 192905085, "Datum": "8.5.1929, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel \"Der Wiener Bruckner-Chor in St. Florian\", signiert \"-ä-\" [Gräflinger], in der Linzer Tages-Post Nr. 107 auf S. 16 über die Ereignisse am 5.5.1929. Erwähnt werden: das Pontifikalamt (Kardinal Piffl, St. Florianer Sängerknaben, d-Moll-Messe unter I. L. Weber, die Solisten Schreiber, Lischke, Lepuschitz, Josef Pfund, Organist Max Springer), das Konzert im Marmorsaal (Dr. V. Ludwig aus Klosterneuburg, d-Moll-Symphonie (\"Nullte\") unter Franz Moißl, \"Te deum\" unter Weber, und Propst Dr. Hartl)", "Letzte Änderung": "04.11.2025 09:02"}, {"ID": 192805085, "Datum": "8.5.1928, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie [vermutlich unter Volkmar Andreae, in Zürich?]. Vermutlich Wiederholung am 9.5.1928.", "Letzte Änderung": "06.08.2026 11:50"}, {"ID": 192505085, "Datum": "8.5.1925, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie durch das Osnabrücker Symphonieorchester unter Otto Volkmann in Osnabrück.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192405085, "Datum": "8.5.1924, Donnerstag", "Haupttext": "Öffentliche Generalprobe der 9. Symphonie unter Ferdinand Löwe im Großen Saal des Wiener Konzerthauses (*).\n \nDarauf hatte auch die Österreichische Volkszeitung Nr. 127 auf S. 7 aufmerksam gemacht (**),\ndie auf derselben Seite einen Fehler im Artikel vom 5.5.1924 berichtigt (Neumargaretner Kirche statt Baumgartner Kirche) (***).\n \nDas Neue Wiener Tagblatt Nr. 127 kündigt auf S. 10 an, dass am 15.5.1924 der letzte Abend des Helm-Hattingbergschen Bruckner-Zyklus [prov. WAB 86] (mit Abschiedsrede von Max Soeser und mit einer Ausstellung von Autographen aus dem Nachlass Dr. Theodor Helms) stattfindet. Die Ausstellung könne auch am 18.5.1924 vormittags besichtigt werden (°).\n \nBesprechung des gestrigen Konzerts mit dem \"Ave Maria\" [WAB 6] in The Pittsburgh Gazette Times auf S. 16:\n\"                  Music\nTHE CECILIA CHOIR\nBellefield Presbyterian Church\n     [... in der Fülle an Konzerten gibt es einige], which the writer would be sorry to have missed, and one of these was the program of church music given at the Bellefield Presbyterian Church by the Cecelia [sic] Choir of Western Theological Seminary last night under the conductorship of Charles N. Boyd. This is the only a capella chorus that Pittsburgh or, to the best of my knowledge, Western Pennsylvania can boast of and under the circumstances, such music would have met with very wide appreciation.\n     The prevailing elements in the program was essentially Russian, [... Melancholie ...].\n     Mr. Boyd's choir is small, but very select and beautifully balanced. [... am anspruchsvollsten: Peter Christian Lutkin ...]. Other numbers less difficult, but highly interesting, were \"O Lord Most Holy,\" by Bruckner and \"Hear, Lord Our God,\" by Tschaikowsky; [... Tertius Noble ...].\n     Earl Collins, who played several organ numbers between the various choruses, set himself a very difficult task [... Karg-Elert, Cesar Franck ...].\n                                HAROLD D. PHILLIPS.\" (°°).", "Letzte Änderung": "08.09.2024 19:30"}, {"ID": 190905085, "Datum": "8.5.1909, Samstag", "Haupttext": "The Times Nr. 38954 (London) kündigt mit einem Inserat auf S. 1 die heutige Aufführung der 2. Symphonie an:\n\"                      QUEEN'S HALL.\n                                    [...]\nLONDON SYMPHONY ORCHESTRA.\n              TENTH SYMPHONY CONCERT.\n                   SATURDAY NEXT, at 3.\n                  Conductor–Herr ARTHUR\nNIKISCH.                                           NIKISCH.\nOverture, Egmont . . . . . . . . . . . . .  Beethoven\nSymphony, No. 2 in C minor . . . . . . Bruckner\nVioloncello Concerto . . . . . . . . . . . . . . .  Raff\n\n[ ... mit B. Patterson Parker, Tschaikowsky (\"Romeo und Julia\"), Liszt (ungarische Rhapsodie Nr. 1) ... Kartenverkauf ...].\n[Weiter unten ein Inserat für die Konzerte Max Regers in London ...].\" (*).\n\n\nAufführung der 2. Symphonie durch das London Symphony Orchestra unter Arthur Nikisch in der Queen's Hall in London (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190605085, "Datum": "8.5.1906, Dienstag", "Haupttext": "Das Feuilleton der Wiener Abendpost (Beilage zur Wiener Zeitung) Nr. 106 auf S. 1f, signiert \"r. h.\" [Robert Hirschfeld], gibt einen Rückblick auf vergangene Konzerte und erwähnt auf S. 2 die Aufführungen der 9. Symphonie unter Karl Muck [4.3.1906] und Ferdinand Löwe (15.3.1906] -\r\n\"Das Ergebnis der Darbietung ist immer dasselbe: Begeisterung und Rührung in der Hörerschaft, Blamage der in Vorurteilen verstrickten oder böswilligen Beurteiler.\"", "Letzte Änderung": "15.02.2023 17:06"}, {"ID": 190505085, "Datum": "8.5.1905, Montag", "Haupttext": "Aufführung des Quintetts im Helsingfors Musikinstitut.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190405085, "Datum": "8.5.1904, Sonntag", "Haupttext": "The Indianapolis Journal Nr. 129 weist auf S. 25 auf das Festival (mit der 9. Symphonie am 14.5.1904) hin:\n\"                  Musical Events This Week\n[...] The Great Cincinnati Festival...Schumann-Heink's Coming Concert\nTHE programme of the public concert [... Musikvereinskonzert \"at the German House\" ...]\n                   Cincinnati's Great Festival.\n     The Cincinnati May Musical Festival will be held this week, and many Indianapolis people will attend the great concerts. [... Festivalgeschichte, Theodor Thomas und \"his catholicity of taste and adherence to an ideal\" ... 125 Spieler im Orchester, 450 Chormitglieder ... die Solisten ...].\n     The five programmes are stupendous, the choral works being Bach's B minor mass, [... Beethoven, Elgar, Brahms, Berlioz ...]. The orchestral selections cover the entire field of classic and modern masters, including liberal quotations from Wagner, Richard Strauss, Bruckner and Elgar. The vocal solo numbers [...]. The five programmes, as a whole, represent Theodore Thomas as the great single figure in the music of the United States, [... Kartenpreise etc. ...].\" (*).\n \nInhaltlich übereinstimmend die Ankündigung in The New York Times Nr. 16955 auf S. 8:\r\n\"THE CINCINNATI MAY FESTIVALS\r\nRemarkable Programmes to be Given Under Theodore Thomas This Week.\r\n     The sixteenth of the Cincinnati biennial May festivals will be held [... Termine ... 125 Spieler im Orchester, 450 Chormitglieder ... die Solisten ...].\r\n     The five programmes are remarkable, the choral works being Bach's B minor mass, [... Beethoven, Elgar, Brahms, Berlioz ...]. The orchestral selections cover the entire field of classic and modern masters, including liberal quotations from Wagner, Richard Strauss, Bruckner, and Elgar. The vocal solo numbers are of most dignified character.\r\n     [... Kartenanfragen an G. H. Wilson ...] will answer all inquiries.\" (**).\n \nThe Inter Ocean Nr. 45 (Chicago, Illinois) schreibt auf S. 30 in der 4. Spalte:\r\n\"     The sixteenth of the Cincinnati biennial May festivals will be held [... Termine ... 125 Spieler im Orchester, 450 Chormitglieder ... die Solisten ...].\r\n     The five programmes are stupendous, the choral works being Bach's B minor mass, [... Beethoven, Elgar, Brahms, Berlioz ...]. The orchestral selections cover the entire field of classic and modern masters, including liberal quotations from Wagner, Richard Strauss, Bruckner, and Elgar. The vocal solo numbers are of most dignified character. The five programmes as a whole represent Theodore Thomas as the great single figure in the music of the United States, [...]\n     [... Kartenanfragen an G. H. Wilson ...] will answer all inquiries.\" (***).\n \nGleichlautend auch der New York Tribune Nr. 20993 auf S. 25 (°)\n \nund The Buffalo Sunday Morning News Nr. 31 auf S. 8 (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190305085, "Datum": "8.5.1903, Freitag", "Haupttext": "Aufführung des Adagios des Quintetts durch Wilhelm Sieben und Alfred Weckherlin (Violine), Mano Neubauer und Anton Riebel [Riebl] (Viola) und Emmeram Stöber (Violoncello) im Modernen Abend des Akademischen Orchesterverbands im Bayerischen Hof in München.\r\nAuf dem Programm stehen außerdem Lieder von Schilsky, Pfitzner, Hugo Wolf und Reger (außerdem dessen Violinsonate A-Dur) mit der Sopranistin Sophie Rikoff und Max Reger am Klavier.", "Letzte Änderung": "09.08.2024 11:15"}, {"ID": 190005085, "Datum": "8.5.1900, Mittwoch", "Haupttext": "Die Ostdeutsche Rundschau Nr. 126 bringt auf S. 4 in der Rubrik \"Kunst und Wissenschaft. Musikleben in der Provinz\" eine mit \"v. e.\" signierte Besprechung der Linzer Bruckner-Feier am 9.4.1900 [recte: am 8.4.1900] mit 3. Symphonie, \"Locus iste\" und 150. Psalm (*).\nBesprechung der Aufführung der 3. Symphonie [4.5.1900] im Karlsbader Badeblatt Nr. 105:\r\n\"[...] Was die Aufführung am vorigen Freitag betrifft, so war dieselbe eine in jeder Hinsicht bewunderns- und höchst lobenswerte. Es gibt nicht viele Orchester, welche sich an dieses Werk, das die Wiener Philharmoniker einmal nach einer flüchtigen Probe für \"unausführbar\" erklärt haben, wagen können und nicht viele Orchester, welche diese Symphonie in jener vollendeten Weise wiederzugeben imstande sind, wie das Karlsbader Kurorchester unter Leitung seines ruhmbedeckten Direktors August Labitzky, zur aufrichigen Freude des aufmerksamen Auditoriums, das jedem der vier Sätze den lebhaftesten Beifall zollte, in seinem I. Symphoniekonzerte in dieser Saison bewiesen hat.\" (**).", "Letzte Änderung": "30.10.2025 11:23"}, {"ID": 189905085, "Datum": "8.5.1899, Montag", "Haupttext": "In der Extrapost/Montags-Zeitung beginnt auf S. 1f eine dreiteilige Artikelserie von Max Graf \"Musikkritische Streifzüge\", in der er sich mit Wiener Musikkritikern (Hanslick, Hirschfeld, Schönaich und Kalbeck) auseinandersetzt [Erwähnung Bruckners am 22.5.1899, letzter Teil am 10.7.1899] (*)\n\n\nDer Brünner Tagesbote Nr. 105 gibt auf S. 3 bekannt, dass heute zwei Sätze der 5. Symphonie in Klavierfassung aufgeführt werden: \n\n     \"(Brünner Wagner-Verein.) Bei dem heute im Goethe-Zimmer des Deutschen Hauses stattfindenden Vereinsabnde [sic] gelangen Beethovens Serenade in Form eines Streichtrios (Fr. Brever Hr. Juda, Hr. Wannieck jun.), Scenen aus Parsifal (Guonemanz [sic] Hr. Shukowsky), Bruckner V. Symphonie erster und zweiter Satz (Fr. Schäfer, Hr. Malata) und Corellis Sonate für Viola und Clavier (Herren Juda und Malata) zur Aufführung.\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189805085, "Datum": "8.5.1898, Sonntag", "Haupttext": "Die Reichspost Nr. 105 weist auf S. 6 auf die heutige Kirchenmusik hin (*). Aufführung des fünfstimmigen \"Tantum ergo\" [WAB 42] in der Pfarrkirche zu Maria Geburt am Rennweg (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189605085, "Datum": "8.5.1896, Freitag", "Haupttext": "Josef Schalk besucht Bruckner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189505085, "Datum": "8.5.1895, Mittwoch", "Haupttext": "Bei der Ausschußsitzung der Liedertafel »Frohsinn« berichtet der Vorstand [Milbeck] über seinen Besuch bei Bruckner [3.5.1895]. Das Programm der Feier am 12.5.1895 wird endgültig festgelegt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189405085, "Datum": "8.5.1894, Dienstag", "Haupttext": "Bruckner unterbricht (bis zum 30.5.1894) seine Gebetsaufzeichnungen (*), vermutlich krankheitsbedingt (*a).\nMehrere Blätter kündigen das geistliche Konzert am 9.5.1894 mit einem Chorwerk Bruckners [\"Ave Maria\" WAB 6] an:\nDeutsches Volksblatt Nr. 1920 auf S. 9:\r\n\"     – Die Wiener Singakademie veranstaltet Mittwoch, den 9. d. M., Abends 6 Uhr, in der Pfarrkirche am Hof eine Aufführung geistlicher Musik unter Leitung Professor Grädener's. Das Programm nennt Chöre von Brahms, Bruckner, Mendelssohn, Pierre de la Rue, Sweelinck und wird eingeleitet durch Sebastian Bach's Orgelphantasie in G-moll, vorgetragen von Herrn Carl Führich.\" (**),\nNeuigkeits-Weltblatt Nr. 104 auf S. 10:\r\n\"     Die Wiener Singakademie  veranstaltet Mittwoch, 9. Mai, Abends 6 Uhr, in der Pfarrkirche Am Hof eine Aufführung geistlicher Musik unter Leitung Prof. Graedener's. Das Programm nennt Chöre von Brahms, Bruckner, Mendelssohn, Pierre de la Rue, Sweelinck und wird eingeleitet durch Seb. Bach's Orgelphantasie in G-moll, vorgetragen von Herrn Karl Führich.\" (***),\n[recte 9.5.1894] Reichspost Nr. 105 auf S. 5 (°),\n»Das Vaterland« Nr. 125 auf S. 7:\r\n\"     – Die Wiener Singakademie veranstaltet Mittwoch, 9. d. M., Abends 6 Uhr, in der Pfarrkirche Am Hof eine Aufführung geistlicher Musik unter Leitung Professor Grädener's. Das Programm nennt Chöre von Brahms, Bruckner, Mendelssohn, Pierre de la Rue, Sweelinck und wird eingeleitet durch Seb. Bach's Orgelphantasie in G-moll, vorgetragen von Herrn Carl Führich.\" (°°)\nund Wiener Allgemeine Zeitung Nr. 4843 auf S. 3:\r\n\"     – Die Wiener Singakademie veranstaltet Mittwoch den 9. d. M., Abends 6 Uhr, in der Pfarrkirche Am Hof eine Aufführung geistlicher Musik unter Leitung Professor Gradener's. Das Programm nennt Chöre von Brahms, Bruckner, Mendelssohn, Pierre de la Rue, Sweelinek und wird eingeleitet durch Seb. Bach's Orgelphantasie in G-moll, vorgetragen von Herrn Karl Führich.\" (°°°).", "Letzte Änderung": "01.08.2023 16:15"}, {"ID": 189305085, "Datum": "8.5.1893, Montag", "Haupttext": "In der Universitätsvorlesung plaudert Bruckner über Anton Seidl in Amerika, Hanslick u.a. (*) und über seinen Besuch bei dem Leipziger Verleger wegen der 7. Symphonie [Ende 1884], über August Silberstein und »Helgoland« (**).\nJosef Mauracher wird mit dem Umbau der Steyrer Stadtpfarrkirchenorgel beauftragt (***).\nBei der Ausschußsitzung des »Frohsinn« wird das Programm des nächsten Familienabends festgelegt, auf dem u.a. »Der deutsche Gesang« [WAB 63] steht (°).", "Letzte Änderung": "22.09.2025 22:02"}, {"ID": 189205085, "Datum": "8.5.1892, Sonntag", "Haupttext": "Oddo Loidol spielt anläßlich der Versammlung des Vereins »Mittelschule für Oberösterreich und Salzburg« um 4 Uhr in einem Orgelkonzert in Kremsmünster u.a. eine Improvisation über ein Thema Bruckners (*).\r\n   »Orgelkonzert. [/] 1. Mendelssohn: Andante in As. [/] 2. Bach: Choralvorspiel u. Fuge. [/] 3. Improvisation über ein Thema Bruckners. [/] Kremsmünster, 8/5 92. [/] P. Oddo Loidol.« (*a).\nEin Inserat in der »Presse« Nr. 128 auf S. 13 macht auf das »Album der Wiener Meister« [mit dem »Vexilla regis«] aufmerksam:\r\n\"     Internationale Musik- und Theater-Ausstellung.\r\n                          Soeben erschienen:\n    \"Album der Wiener Meister\".\r\nOfficielle Veranstaltung der Ausstellungs=Commission.\nDas gesammte Erträgniss wird an die humanitären Anstalten Wiens abgeführt.\n                  Inhalts-Verzeichniss:\nBrahms Johannes: \"Es rauschet das Wasser,\" für Gesang.\nBruckner Anton: \"Vexilla Regis.\"\nBrüll Ignaz: \"Gute Nacht,\" Lied.\r\n[...].\r\nDurch die hochherzige Betheiligung der berühmtesten Wiener Componisten mit durchgehends ausgezeichneten Werken ist es gelungen, mit dem \"Wiener Meister=Album\" ein Unternehmen zu schaffen, welches in solcher Vereinigung und in solcher Qualität als einzig dastehend bezeichnet werden muß.\nDie herrliche Ausstattung des Albums (welches auch die Porträts der Meister bringt) ist durchgehends von Künstlerhand.\r\n      Preis des Meister-Albums fl. 1.80 netto,\r\nfür Zusendung per Post 10 kr. mehr. – Vorräthig in allen Musikalien=Handlungen, sowie im Ausstellungsraume an zahlreichen Verkaufsstellen.\nMusikalien-Verlag Josef Weinberger, Wien, Kohlmarkt 8\r\n                       Mezzanin. \" (**).\nIdentisches Inserat (mit minimalen typographischen Varianten) in der Neuen Freien Presse Nr. 9951 auf S. 14 (**a).\nIm Neuigkeits-Weltblatt Nr. 106 wird auf S. 4 Bruckner als Dirigent für die Musik- und Theater-Ausstellung angekündigt:\r\n\"Die Eröffnung der Musik- und Theater-Ausstellung in Wien.\r\n     Das schlechte Wetter, welches am 6. d. M. den ganzen Tag über andauerte, hatte für die Eröffnungsfeier große Besorgnisse wachgerufen. Am Morgen des 7. jedoch hellte sich das Wetter nach und nach auf und um 10 Uhr Vormittags leuchtete heller Sonnenschein über die Stadt.\r\n     [... Eröffnung durch den Kaiser ... Beschreibung des Ausstellungstheaters (für 1653 Personen), Programmplanung (anfangs Theater- und Ballett-Gastspiele, u. a. \"Donauweibchen\" [recte \"Donaunixe\"?] von Baron Bourgoing, ab 15.9.1892 italienische Opernstagione) ...]\r\n     In der großen Tonhalle wird eine Reihe von großen Konzerten veranstaltet werden. Das genaue Programm ist noch nicht festgestellt, mit Sicherheit aber ist zu erwarten, daß eine Anzahl hervorragender lebender Komponisten persönlich dirigieren wird, so Verdi, Mascagni, Bruckner, Brahms, Johann Strauß u. s. w. Das erste Wort werden die Philharmoniker haben, die bereits morgen Sonntag Beethoven's \"Neueste Symphonie\" [sic] unter Hans Richter's Leitung zur Aufführung bringen werden.\r\n     [... Theater und Konzert sind separat zu zahlen ... Promenadekonzerte kostenfrei ...] und außerdem wird in der Rotunde täglich in einem eigenen \"Vortragssaale\" ein Freikonzert von Virtuosen auf den im gewerblichen Theil der Ausstellung exponirten Instrumenten stattfinden [Bruckner vgl. \"Sommer 1892\"]. [... über die Sonderzüge ...]\" (***).\nZweiter Teil eines nichtsignierten Feuilleton-Artikels in der Wiener Zeitung Nr. 107 auf S. 3f:\r\n\"Theater- und Musik-Ausstellung in Wien.\r\n                        II.*)\r\n[Fußnote: \"*) Siehe \"Wiener Zeitung\" Nr. 106.\"]\r\n                                        Wien, 7. Mai.\r\n      *  Man soll nicht vor dem nächsten Morgen verzweifeln. [... am 6.5.1892 regnerisches Wetter, dann [am 7.5.1892] Kaiserwetter, grämliche Festordner, manches noch unfertig oder noch nicht zugänglich ... ersatzweise Besichtigung der Komponisten-Porträts ...]\r\n     Wie kommt es, daß wir Richard Wagners noch nicht ansichtig geworden sind? Nimmt er auch im Ausstellungs=Prater ein Bayreuther Sonderheim ein? Auch Brahms fehlt, der sich von Schumann herschreibt,während sich doch der Symphoniker unserer Tage, Bruckner, und Goldmark eingefunden hat. [...]\" (°).\nThe Pittsburg Dispatch berichtet auf S. 11 in der 6. Spalte von der Musik- und Theaterausstellung in Wien:\r\n\"                     THE MUSIC WORLD.\r\n[...]\r\n     THE great international musical and dramatic exhibition promoted by Princess Metternich and other aristocratic Viennese opened yesterday, and will last until October 9. [... Finanzen, tausende reservierte Unterkünfte ...]. The music committee has sent invitations to the following composers and conductors to conduct one of their own creations: Brahms, Bruch, Bruckner, Bulow, Cowen, Dvorak, Fuchs, Goldmark, Grieg, Levi, Mascagni, Massenet, Mottl, Rubinstein, Saint-Saens, Schuch, Sgambati, Svendsen, Sullivan, Tschaikowski and Verdi. Prominent in America's exhibit will be the notable collection of Mr. Morris Steinert, of New Haven, including a number of virginals, clavichords and other precursors of the pianoforte.\" (°°).\nThe San Francisco Call Nr. 159 meldet auf S. 11 in der 5. Zeile, dass die 3. Symphonie in Ratisbon [= Regensburg?] aufgeführt wurde:\r\n\"            European Musical Items.\r\n     Translated from the Gazzetta Musicale of Milan.\r\n[...]\r\n     The symphony in D minor by Anton Bruckner, dedicated to Richard Wagner, was given in Ratisbon with success.\" [siehe Anmerkung] (°°°).\n(Im Festkonzert der Wiener Philharmoniker unter Hans Richter wird u.a. das Finale aus Beethovens 9. Symphonie gespielt (#)).", "Letzte Änderung": "20.11.2025 16:48"}, {"ID": 189005085, "Datum": "8.5.1890, Donnerstag", "Haupttext": "Der Alpen-Bote Nr. 37 meldet auf S. 3 die erfolgreiche Aufführung der 7. Symphonie in Preßburg [27.4.1890]:\r\n   \"Verschiedenes.\r\n   (Anton Bruckners siebente Symphonie) wurde vor kurzem in Preßburg mit außerordentlichem Erfolge zur Aufführung gebracht. Der anwesende Componist wurde nach jedem Satze und am Schlusse durch stürmischen Beifall und zahlreiche Hervorrufe ausgezeichnet.\" (*).\n(Im II. (IV.) Internen Abend des Wagner-Vereins werden von Ellen Forster und Ferdinand Jäger Lieder Hugo Wolfs gesungen (**)).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 07:57"}, {"ID": 188905085, "Datum": "8.5.1889, Mittwoch", "Haupttext": "Umarbeitung des Adagios der 8. Symphonie beendet (in einer Abschrift von Anonymus 8/2 (nicht Viktor Christ) mit Eintragungen von Leopold Hofmeyer und Anonymus 8/1 und neugeschriebenen autographen Partiturbögen) (*).\r\nNotiz Bruckners »III. Satz | Adagio. | 8. Sinfonie. | 8. Mai 1889. | Anton Bruckner mp.« auf dem Vorlegblatt (fol. 1r) der Partitur (**).", "Letzte Änderung": "21.04.2026 13:02"}, {"ID": 188805085, "Datum": "8.5.1888, Dienstag", "Haupttext": "Die Neue Zeitschrift für Musik Nr. 18/19 verzeichnet auf S. 218 eine Aufführung des \"Germanenzugs\" in Frankfurt:\r\n     \"Frankfurt a. M. [...]\r\n     - Zweites Abonnementsconcert des Lehrer=Vereins (Dirigent M. Fleisch). [... Orlando di Lasso, Schubert, Mendelssohn ...]; \"Germanen Zug\" von Bruckner; [... Otto Dorn ...] Solisten waren: Frl. Soldat (Violine) und Herr Posse aus Berlin (Harfe).\" [keine Signatur]", "Letzte Änderung": "19.06.2025 23:11"}, {"ID": 188705085, "Datum": "8.5.1887, Sonntag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Zusatz »Br« bei dieser Woche [Dienst an der Hofkapelle].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188605085, "Datum": "(8.5.1886, Samstag)", "Haupttext": "Vortragsübung am Wiener Konservatorium.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188505085, "Datum": "8.5.1885, Freitag", "Haupttext": "Die Neue Zeitschrift für Musik Nr. 19 berichtet auf S. 214 [nicht ganz korrekt, vermutlich den Text einer Ankündigung abwandelnd] vom Konzert am 2.5.1885 (mit dem Quintett und dem »Te deum«):\r\n    » *-* Der „Wiener akademische Wagner=Verein” veranstaltete [...] am 2. Mai eine außerordentliche Musikaufführung [... Angabe der Programmnummern und der Mitwirkenden, darunter Bertha Ehnn [sic] ...] die Clavierbegleitung besorgten die HH. Prof. Ferdinand Löwe [sic] und Josef Schalk.-« [keine Signatur] (*).\nAuf S. 216 nochmals Hinweis auf das Konzert am 30.5.1885 (vgl. 1.5.1885, Text geringfügig geändert):\r\n    »Bekanntmachung des Allgemeinen Deutschen Musik-Vereins.\r\n    [...] wird die diesjährige\r\n     Tonkünstler-Versammlung zu Karlsruhe\r\n          [...] vom 28. Mai bis 31. Mai einschliesslich stattfinden.\r\n     [...] sechs Concerte [...] V. 30. Mai Orchester-Concert im „Museum”. [... aufzuführende Werke ...] Bruckner, Ant., Cism.-Adagio f. Orch. [...]\r\n     Unser allverehrter Ehrenpräsident, Herr Doctor Franz Liszt hat seine persönliche Theilnahme freundlichst zugesagt. [...]\r\n     Leipzig, Jena und Dresden, 1. Mai 1885.\r\n           Das Directorium des Allgemeinen Deutschen Musik-Vereins.\r\nProf. Dr. C. Riedel. Hof- u. Justizrath Dr. Gille. Commissionsrath C. F. Kahnt. Prof. Dr. A. Stern.« (**).", "Letzte Änderung": "26.10.2024 19:56"}, {"ID": 188405085, "Datum": "(8.5.1884, Donnerstag)", "Haupttext": "Vortragsübung am Wiener Konservatorium (*).\nBrief von August Göllerich an seine Mutter und Schwester:\r\n     Er habe Liszt kennen gelernt. Es kann \"das Höchste bedeuten wenn ich Schüler Liszts mich nennen kann\" (**).", "Letzte Änderung": "28.07.2025 10:26"}, {"ID": 188105085, "Datum": "(8.5.1881, Sonntag)", "Haupttext": "Vermählung des Kronprinzen Rudolf mit Stephanie von Belgien (*).\nFranz Joseph Rudigier hält sich wegen der Feierlichkeiten vom 8. bis 12.5.1881 in Wien auf (**).\nAls offizieller Vermählungstag mit kirchlicher Trauung gilt der 10.5.1881 (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187905085, "Datum": "8.5.1879, Donnerstag", "Haupttext": "Mehrere Zeitungen weisen auf Bruckners Mitwirkung am 11.5.1879 hin und geben das Programm bekannt: \nIllustriertes Wiener Extrablatt Nr. 126, S. 4f (»[...] Professor Pruckner [wird] eine neue Phantasie für Orgel spielen [...]«) (*), \nKonstitutionelle Vorstadtzeitung Nr. 126, S. 3f (»[...] Professor Pruckner [wird] eine neue Phantasie für Orgel spielen [...]«) (**), \nMorgenpost Nr. 126 auf S. 4 (»[...] Professor Pruckner [wird] eine neue Phantasie für Orgel spielen [...]«) (***), \nNeue Freie Presse Nr. 5279 auf S. 6 (»[...] Professor Bruckner [wird] eine neue Phantasie für Orgel spielen [...]«) (°),\nNeues Wiener Tagblatt Nr. 126 (»[...] Professor Pruckner [wird] eine neue Phantasie für Orgel spielen [...]«) (°°) \n\nund Die Presse Nr. 126 auf S. 10 (»[...] Professor Bruckner [wird] eine neue Phantasie für Orgel spielen [...]«) (°°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187205085, "Datum": "8.5.1872, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung des »Rienzi« unter Herbecks Leitung. Wagner ist mit vielem nicht zufrieden.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186705085, "Datum": "8.5.1867, Mittwoch, bis 8.8.1867", "Haupttext": "Bruckner begibt sich zur Kur nach Bad Kreuzen. Er wird vom Badearzt Dr. Max Keyhl betreut. Bischof Rudigier gibt ihm einen Priester als geistigen Beistand mit. Bruckners Nervenkrankheit äußerte sich in extremer Reizbarkeit, Geräuschüberempfindlichkeit und vor allem übersteigertem Zählzwang. Einige Beobachtungen hierzu wurden u.a. von Frau von Mayfeld und Karl Hörzenberger überliefert.", "Letzte Änderung": "06.12.2024 17:06"}, {"ID": 186405085, "Datum": "8.5.1864, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 1. Sonntagsmesse in Es-Dur von Robert Führer in der Linzer Stadtpfarrkirche. Vermerk [Zappes?] in der Stimme der 1. Violine \"8ter Mai 1864 Pf.\".", "Letzte Änderung": "04.11.2025 21:18"}, {"ID": 186205085, "Datum": "8.5.1862, Donnerstag", "Haupttext": "Bericht »Linz, 6. Mai« über die Grundsteinlegung des Linzer Doms [1.5.1862, WAB 16]: »Eine herrlich componirte Festcantate begleitete den Zug [...]« (*).\n \nDer St. Pöltner Bote Nr. 19 bringt auf S. 4 einen mit 4.5.1862 datierten Bericht von der Grundsteinlegung, signiert \"D.\":\n     \"Wochen=Nachrichten. | (D. Linz 4. Mai.)   Die Feier der Grundsteinlegung hat auf eine dem großen Unternehmen würdige Weise stattgefunden. [... \"Musikkapelle des k. k. Infanterie=Regiments Freih. v. Bamberg\" ...] Während des Hammerschlages wurde eine vom hochw. Herrn Professor Dr. Pamesberger verfaßte, und von dem hiesigen Domorganisten Bruckner in Musik gesetzte Festkantate von der Liedertafel \"Frohsinn\" unter Mitwirkung der Regimentskapelle würdig und schwungvoll vorgetragen. Diese Komposition wurde von Musikkennern als eine vorzüglich gelungene betrachtet, und verdiente auch außerhalb unsern Kreisen bekannt zu werden. Hierauf bestieg der H. Herr Bischof die Kanzel [... Vokalmesse von Lotti ...]\" (**).", "Letzte Änderung": "16.05.2026 10:18"}, {"ID": 186005085, "Datum": "8.5.1860, Dienstag", "Haupttext": "Datierung „Für [1]861. (8. Mai [1]860.)\" auf Doppelbogen No. 3 (\"Canons in der Vergrößerung\") im Studienheft 1860/61 (WAB 248) (*). In der »Linzer Zeitung« Fortsetzung von A. M. Storchs Analyse von Schumanns »Der Rose Pilgerfahrt«: \n\n   »Der Rose Pilgerfahrt.\n\nI.\n\n(Fortsetzung und Schluß.)« Am Ende signiert »A. M. St.« (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185505085, "Datum": "(8.5.1855, Dienstag)", "Haupttext": "Bischof Rudigier beschließt den Neubau des Linzer Domes.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 200504085, "Datum": "8.4.2005, Freitag", "Haupttext": "Österreichische Erstaufführung der 1. Fassung (1872) der 2. Symphonie durch das Wiener Rundfunksinfonieorchester unter Simone Young im Wiener Konzerthaus in Anwesenheit William Carragans.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199904085, "Datum": "8.4.1999, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Sofioter Philharmonie unter Jordan Dafov [in Sofia?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199304085, "Datum": "8.4.1993, Donnerstag (Gründonnerstag)", "Haupttext": "Aufführung des siebenstimmigen \"Ave Maria\" [WAB 6], des \"Christus factus est\" [vermutlich WAB 11] und des \"Os justi\" in einem Konzert der Wiener Singakademie unter Herbert Böck in der Queen Elizabeth Hall in London.", "Letzte Änderung": "11.12.2025 09:57"}, {"ID": 199204085, "Datum": "8.4.1992, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Staatsorchester Athen unter Adrian Sunshine in Athen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198804085, "Datum": "8.4.1988, Freitag", "Haupttext": "Artikel von Lothar Sträter \"SS-Wacht am Bruckner-Grab. Auf Wunsch Hitlers sollte Linz Wien den Rang als Kulturmetropole streitig machen - Karajan wollte das Reichs-Bruckner-Orchester übernehmen\" in der Beilage Extra der Wiener Zeitung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198104085, "Datum": "8.4.1981, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel von Franz Kölbl Die Sache mit Anton Bruckners Haarlocke in der Kronenzeitung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196504085, "Datum": "8.4.1965, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie (= Pariser Erstaufführung der Haas-Fassung) durch die Wiener Philharmoniker unter Herbert von Karajan im Théatre des Champs Elysées in Paris.", "Letzte Änderung": "08.06.2026 19:07"}, {"ID": 195304085, "Datum": "8.4.1953, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter F. Charles Adler im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solist in Rachmaninows Paganini-Rhapsodie ist Perry O'Neil. Aus der 10. Symphonie Gustav Mahlers wurden Adagio und Scherzo in einer Bearbeitung von Jockl/Alma Mahler aufgeführt.", "Letzte Änderung": "23.02.2026 08:10"}, {"ID": 194804085, "Datum": "8.4.1948, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Öivin Fjeldstad in Bergen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194304085, "Datum": "8.4.1943, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel von Ilse Malaschofsky »Der Wegbereiter Anton Bruckners. Zum 100. Geburtstag von Theodor Helm am 9. April« im Neuen Wiener Tagblatt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193704085, "Datum": "8.4.1937, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Städtische Orchester unter MD Albert Bitter im 7. Konzert in Essen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193604085, "Datum": "8.4.1936, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der Originalfassung der 5. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Albert Coates.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193204085, "Datum": "8.4.1932, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Julius Prümer im letzten Konzert der Saison des Volksbildungsamtes Kreuzberg um 20 Uhr im \"Orpheum\" in Hasenheide/Berlin.\nAuf dem Programm stehen außerdem Webers \"Oberon\"-Ouvertüre und Haydns D-Dur-Cellokonzert (mit dem Solisten Josef Schuster).\nEintritt \"für Jugendliche und Mitglieder der Kunstgemeinde Kreuzberg 50 Pf., für Gäste 80 Pf.\" (*).\n \nRadio Wien Nr. 28 bringt auf S. 22 ein Kreuzworträtsel, in dem nach einem \"Österr. Komponist (†)\" gefragt wird. Auflösung am 22.4.1932 (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192804085, "Datum": "8.4.1928, Ostersonntag", "Haupttext": "Aufführung der d-Moll-Messe unter Rudolf Wimmer in Bozen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192704085, "Datum": "8.4.1927, Freitag", "Haupttext": "Hinweis auf das heutige Konzert in The Cincinnati Enquirer Nr. 98 auf S. 11:\n\"[...]\n    Another interesting number on the program will be the Anton Bruckner Symphony No. 7, in E major. [... Adagio ... Treffen mit Wagner  bei \"Tristan\" (im Mai 1865) ...].\" (*).\n \nAuf Seite 13 ein zusätzlicher Minweis durch ein Inserat (**).\n \nAufführung der 7. Symphonie durch das Cincinnati Symphony Orchestra unter Fritz Reiner im 19. Nachmittagskonzert im Emery Auditorium in Cincinnati.\nDanach stehen von Werke von Richard Wagner (aus dem 3. \"Tristan\"-Akt) und Beethovens \"Egmont\"-Ouvertüre auf dem Programm.\nWiederholung am 9.4.1927 (***).\n \nAufführung des \"Ave Maria\" [WAB 7] durch Amalie Roth und Otto Schärer (Orgel) in einem von Otto Kreis geleiteten Palmsonntagskonzert [sic] des Berner Männerchors in Bern, das von 20:15 bis 21:50 Uhr vom Sender Basel übertragen wird (°).", "Letzte Änderung": "04.05.2025 22:37"}, {"ID": 192504085, "Datum": "8.4.1925, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel von Franz Gräflinger »80. Gründungsfest des »Sängerbund Frohsinn«« in der Linzer Tages-Post (*).\nAufführung des »Parsifal« an der Wiener Staatsoper unter Franz Schalk zugunsten der Orgel in St. Florian (**).", "Letzte Änderung": "09.06.2024 10:22"}, {"ID": 192404085, "Datum": "8.4.1924, Dienstag", "Haupttext": "In der Reichspost Nr. 98 erscheint auf S. 6 eine mit \"R.\" signierte Kritik zur Aufführung der 8. Symphonie [am 6.4.1924] (*).\n\n\nVon diesem Konzert berichtet auch das Neue Wiener Journal Nr. 10915 auf S. 11 (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192304085, "Datum": "8.4.1923, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Siegmund von Hausegger (*).\n \nBruckner wird kurz erwähnt in The Pittsburgh Daily Post Nr. 108 auf S. 61 (= S. 5 des 6. Teils):\n\"Musical Notes and Comment on Current Events\n[...]\n               By HARVEY B. GAUL.\n    The German Oper aCompany [sic] which is shortly to invade our Ruhral Valley, tie up our coal industry and coke ovens for a few nights, promises to be an event of many and uneven interests. [... über das Opern-Gastspiel ...].\nSchonberg Coming Soon.\n     [... mehr spöttisch als ernsthaft über Schönberg und die Gurre-Lieder ... \"herr professor of cacaphony\", \"Gas masks will be furnished to the audience\", \"chamber music orchestra of 114 parts\" ...]. Consult your ear specialist mow. You may not be able to stand the test.\nJazz–A World Disease.\n     If I had my life to live over again, [... Vision einer neuen Lebensgestaltung ...]. After I'd have learned the bleating, smashing technique of the required instrument, I'd go through the archives of music and become familiar with all the classics, from Bach to Brahms, from Beethoven to Bruckner and I'd learn them inside out. Not to play them as they are, God forbid that a well-schooled jazzist should stoop so low, but merely to rag them in the prevailing fashion. I'd never learn a note of composition, that would be time lost, [... ausführlich in diesem Stil weiter ... über einen Bariton ... über neue Musikalien ...].\" (**).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 19:37"}, {"ID": 192104085, "Datum": "8.4.1921, Freitag", "Haupttext": "Ankündigung der e-Moll-Messe für den 10.4.1921 in der Wiener Mittagszeitung Nr. 79 auf S. 3.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192004085, "Datum": "8.4.1920, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Wiener Tonkünstler-Orchester unter Ferdinand Löwe im Großen Musikvereinssaal in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191704085, "Datum": "8.4.1917, Sonntag", "Haupttext": "Das Sonntagsblatt des Vorwärts Nr. 14 (Beilage zum \"Vorwärts\" Berliner Volksblatt Nr. 96 ) bringt auf S. 3 einen mit \"ek.\" signierten Konzertbericht \"Gastkonzert der Dresdener Königlichen Kapelle\", in dem u. a. ein Werk des Dresdner Komponisten Paul Büttner besprochen wird.\n\"[...] Büttner kommt von den Klassikern her. Beethoven, Bruckner sind ihm verwandte Geister. Schönheit der Melodien und Thematik fällt sofort angenehm ins Ohr. [...].   ek.\"", "Letzte Änderung": "27.07.2026 10:50"}, {"ID": 191204085, "Datum": "8.4.1912, Montag (Ostermontag)", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Wiener Konzertvereinsorchester unter Martin Spörr im großen Musikvereinssaal. Solisten in Mozarts Sinfonia concertante sind Karl Berla und Karl Doktor.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191004085, "Datum": "8.4.1910, Freitag", "Haupttext": "Artikel »Brahms über Bruckner« in der Deutschen Militär-Musiker-Zeitung.", "Letzte Änderung": "10.01.2026 23:37"}, {"ID": 190704085, "Datum": "8.4.1907, Montag", "Haupttext": "The Philadelphia Inquirer Nr. 98 kündigt auf S. 6 das Konzert des Wiener Männergesangvereins am 10.5.1907 an:\n\"     [... Tourneeroute (u. a. in Washington Empfang im Weißen Haus ...] and a serenade of president Roosevelt.\n     In their time Mendelssohn, Liszt, Richard Wagner, Bruckner, Johann Strauss and Brahms were honorary members of the society, and each of them, recognizing the artistic importance of the organization, dedicated works to it. [... frühere Auslandsreisen ... Vereinsarchiv (5000 Nummern, davon 1500 für 200 bis 300 Stimmen, 3500 für weniger als 200 ... Zeitplan (14:30 Autofahrt durch die Stadt, Besichtigungen etc.) ... Kommers nach dem Abendkonzert ...]. There will be plenty of good cheer at the \"Commers,\" for the committee has accepted a donation from a well-known local brewer of a special brewing of beer, in any amount desired.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190504085, "Datum": "8.4.1905, Samstag", "Haupttext": "In einem Artikel in The York Dispatch Nr. 109 (York, Pennsylvania) auf S. 7 über Emil Paur wird, wie schon zuvor in anderen Zeitungen, auch Bruckner erwähnt:\n\"                          A FAMOUS CONDUCTOR\r\nEmil Paur, Director of Pittsburg Orchestra, Received Training in Europe\n     A feature of the grand symphony concert to be given in this city on April 24, by the Pittsburg orchestra, will be the appearance with the organization of Emil Paur, conductor and soloist. [...]\r\n     Emil Paur war born at Czernovitz, Austria, and is now about forty-two years old. When a young man, he entered the Vienna Conservatory of Music, where he studied under Hellmesberger, Dessoff and Anton Bruckner. Afterward he became a member  of the Imperial opera house at Vienna, [... weitere Stationen ...].\"", "Letzte Änderung": "20.12.2024 19:38"}, {"ID": 190004085, "Datum": "8.4.1900, Palmsonntag", "Haupttext": "Göllerich dirigiert beim 2. Bruckner-Festkonzert in Linz die 3. Symphonie (mit nicht im Druck aufgenommenen \"handschriftlichen Deutungen Bruckners\" (*a)), das \"Locus iste\" und den 150. Psalm (*).\r\nMitwirkende und Anwesende: die Musikschülerinnen Grete Müller und Marie Brunner, die Musikvereinsmitglieder Erhard und Königstorfer, Dora Franck (Sopran) und Lauboeck (Violine) (*b).\r\nIgnaz Bruckner wohnt diesem Konzert bei (*c).\nIn Wien hatte die Reichswehr Nr. 2214 (Morgenblatt) auf S. 7 dieses Konzert angekündigt (*d)\nDas 42-seitige Programmheft enthält auf den Seiten 3-38, 38-39 und 39-41 Erläuterungen von Göllerich (*e).\n \nArtikel \"Bruckners Lehrer\" in der Linzer Zeitung (**) Nr. 81, S. 415 - über Kitzler und Bruckners Briefe an ihn (1.6.1875, [27.11.1891], 27.12.1892, 4.3.1893 [recte 14.3.1893], 27.3.1896), von denen zwei durch Camillo Horn im Deutschen Volksblatt (25.10.1899) veröffentlicht worden seien (***).\n \nDie Neue Musikalische Presse bespricht die Aufführung der 3. Symphonie am 2.4.1900 (°).\n \nDas Fremdenblatt Nr. 96 (Morgenblatt) kündigt auf S. 10 die Aufführung der 3. Symphonie am 11.4.1900 an (°°).\r\nAuf dieses Konzert weist auch die Neue Freie Presse hin (°°°)\r\ndesgleichen das Fremdenblatt Nr. 96 (Morgenblatt) auf S. 10 (#).\n \nKritik zum Konzert des Akademischen Gesangvereins [mit \"Träumen und Wachen\", am 20.3.1900] in der Reichspost Nr. 81 auf S. 10 (##).", "Letzte Änderung": "21.10.2025 11:08"}, {"ID": 189904085, "Datum": "8.4.1899, Samstag", "Haupttext": "Artikel über das Modell des Bruckner-Denkmals im Atelier Zerritsch erscheinen\r\nin der Ostdeutschen Rundschau Nr. 96 auf S. 8, signiert \"p. p.\", (*)\r\nund in der Reichswehr Nr. 1855 (Morgenblatt) auf S. 6 (**).\nDie Reichspost Nr. 80 bringt auf S. 1f ein Feuilleton \"Drei Meßkompositionen\", signiert \"D. A. M. Kl.\", in dem neben Liszts Graner Festmesse und einer Messe von J. Mitterer auch Bruckners e-Moll-Messe [mit Bezug auf die Aufführung am 17.3.1899?] besprochen wird (***).", "Letzte Änderung": "30.01.2025 10:35"}, {"ID": 189804085, "Datum": "8.4.1898, Freitag (Karfreitag)", "Haupttext": "In der Ostdeutschen Rundschau Nr. 97 erscheint auf S. 6 eine Kritik von Beethovens Missa solemnis, in der Bruckner erwähnt wird.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189704085, "Datum": "8.4.1897, Donnerstag", "Haupttext": "Das Fremdenblatt Nr. 98 meldet auf S. 9 (Morgenblatt), daß im Wiener Stadtrat beantragt wurde, Straßen in der Umgebung der Karlskirche nach Bruckner und Brahms zu benennen (*).\r\nLaut einem Inserat auf S. 27 (Morgenblatt) ist für den 10.4.1897 die 7. Symphonie geplant (**).\nVon dem Antrag auf Benennung von neuen Straßen berichtet auch die Neue Freie Presse Nr. 11720 auf S. 7:\r\n\"     [Ehrung von Tondichtern.] Um das Andenken der beiden Tondichter Anton Bruckner und Johannes Brahms, welche viele Jahre ihres Lebens in Wien zubrachten und in Wien gestorben sind, zu ehren, beantragte in der heutigen [sic] Sitzung des Stadtrathes Dr. Deutschmann, zwei der neu zu schaffenden Straßen in der Umgebung der Karlskirche nach den Namen dieser beiden berühmten Todten zu benennen. Der Antrag wurde der geschäftsordnungsgemäßen Behandlung zugeführt.\" (***).\r\n   Die NFP bringt auch auf Seite 13 ein Inserat mit Ankündigung der 7. Symphonie am 10.4.1897 (°).\nDer Antrag auf Straßenbenennung wird auch\r\nvom Neuen Wiener Journal Nr. 1243 auf S. 4: \"     (Eine Bruckner- und eine Brahmsstraße.) Die Stadträthe Dr. Deutschmann und Dr. Wähner stellten in der gestrigen Stadtrathssitzung folgenden Antrag: Um das An­denken der beiden Tondichter Anton Bruckner und Johannes Brahms, welche viele Jahre ihres Lebens in Wien zubrachten und in Wien gestorben sind, zu ehren, wird beantragt: die städtischen Aemter werden beauftragt, zwei der neuen Straßen in der Umgebung der Karlskirche nach den Namen dieser beiden berühmten Todten zu benennen. Der Antrag wurde der geschäftsordnungsmäßigen Behandlung zugeführt.\" (°°),\r\nvom \"Vaterland\" Nr. 98 auf S. 9 (°°a),\r\nvom Neuen Wiener Tagblatt Nr. 98 auf S. 6 (°°b)\r\nund in der Reichswehr Nr. 1138 auf S. 7 (Morgenblatt) (°°°) mitgeteilt.\nIm Nachruf auf Brahms im Neuigkeits-Welt-Blatt Nr. 80 auf S. 11, signiert \"Alpha.\" [Albert Gustav Roncourt], wird auch Bruckner erwähnt:\r\n\"    Kaum sechs Monate sind verblichen, seit Anton Bruckner von uns geschieden und schon ist ihm der Einzige, der mit gleichem Maße gemessen werden konnte, für immer nachgefolgt. Man hat Brahms oftmals im Gegensatze zu Bruck­ner gestellt und diesen Jenem gegenüber mit Unrecht herab­gesetzt. Zur Ehre Brahms' soll gesagt werden, daß er per­sönlich an diesen Zänkereien keinen Antheil nahm. Er war ein Mann, der seinen eigenen Werth zu schätzen wußte, ein stolzer selbstbewußter Künstler, aber auch ein Charakter, der kleinlichen Neid nicht kannte. Nun, wo beide Tonmeister ins Grab gesunken sind, wird der unnütze Hader ver­stummen und der Nachwelt bleibt das Recht, die künstlersiche [sic] Größe der Dahingeschiedenen dauernd festzustellen.\r\n     Wir aber, die Beide in so kurzer Zeit verloren haben, beklagen einen tief-schmerzlichen Verlust, für den es auf lange hinaus keinen Ersatz geben wird und am schwersten wird Wien davon getroffen, das den Meistern zur Heim­stätte geworden war, in der sie ihre größten Werke ge­schaffen haben. [...]\" (#).\nDas Musikalische Wochenblatt formuliert auf S. 211f  in seinem Nachruf:\r\n   \"Welch trübseliges 'großes Sterben' [...] Auf Tschaikowsky folgte Bülow, dann Rubinstein, darauf Bruckner und schnell nach ihm Brahms.\" (##).\r\nAuf S. 213f (\"Münchner Musikbrief\") wird Zumpe als Dirigent der 4. Symphonie erwähnt (###),\r\nund auf S. 218 ist die Stuttgarter Aufführung der 7. Symphonie unter Obrist verzeichnet (a).", "Letzte Änderung": "24.09.2026 11:04"}, {"ID": 189604085, "Datum": "8.4.1896, Mittwoch", "Haupttext": "Die Grazer Tagespost Nr. 97 kündigt in einem Inserat die Generalprobe am 10.4.1896 und die Aufführung der 1. Symphonie am 11.4.1896 an:\r\n\"      Steiermärk. Musikverein | Graz. | Samstag den 11. April 1896, | 7 Uhr Abends. im | Stephanien-Saale | IV. Orchester-Concert | unter der Leitung des artistischen Directors Herrn | E. W. Degner. | PROGRAMM: | 1. [... \"Corregidor\" ...]  Hugo Wolf. | 2. Drei Bagatellen . .  Beethoven. | Für Orchester eingerichtet von E. W. Degner. | 3. Erste Symphonie, C-moll    . .  Anton Bruckner. | Die Saalthüren bleiben während der Vorträge geschlossen. | Oeffentliche General-Probe | Freitag den 10. April 1896, 7 Uhr Abends. |    [... Preise, Karten ...].\" (*).\n \nDas Grazer Tagblatt Nr. 97 bringt auf S. 2 des Abendblatts eine Einführung zu den Novitäten: \"     (Das für nächsten Samstag in Aussicht gestellte vierte Concert des Steierm. Musikvereines) bringt mehrere Neuheiten, welche nicht verfehlen werden, großes Interesse zu erwecken. [... über Hugo Wolfs \"Corregidor\" ...]. Unter den Symphonikern der Neuzeit wird Anton Bruckner der erste Rang eingeräumt. Wir haben in Graz die vierte, fünfte und siebente Symphonie dieses Tondichters kennen gelernt. Jede zeichnet sich durch großartigen Wurf, kraftvolle Themen=Erfindung, kunstreiche Ausgestaltung, warme Klangwirkung aus, jede stellt sich als ein persönliches Erlebnis dar. Die verschiedenen Entwicklungsphasen dieser Persönlichkeit zu verfolgen und sich damit ihr bedeutsames Innenbild zu versinnlichen, gewährt einen hervorragenden künstlerischen Genuss. Die Darbietung der ersten Symphonie in C-moll Bruckners wird daher gewiss einem allgemeinen Wunsche begegnen. Beethoven wird mit drei Bagatellen, für das Orchester eingerichtet von Herrn Degner, vertreten sein. Bagatellen von Beethoven! Es klingt paradox. Ob sie uns auch als solche erscheinen werden?   Dr. Fr. v. Hausegger.\" (**).\n \nAuf Seite 10 weist ein Inserat auf das Konzert hin:\n\"      Steierm. Musikverein.\nSamstag den 11. April um 7 Uhr abends\n                 im\n     Stephanien-Saale\n  IV. Orchester-Concert\nunter der Leitung des artistischen Directors Herrn\n         E. W. Degner.\n             Programm:\n1. [... \"Corregidor\" ...]  Hugo Wolf.\n2. \"Drei Bagatellen\", für Orchester eingerichtet von E. W. Degner . .  Beethoven.\n3. Erste Symphonie, C-moll  .  .  .  Anton Bruckner.\nDie Saalthüren bleiben während der Vorträge geschlossen.\r\n  Oeffentliche General-Probe\nFreitag den 10. April 1896, 7 Uhr abends.\n   [... Preise, Karten ...].\" (**a).\nDie Linzer Zeitung berichtet auf S. 386 von der Aufführung der d-Moll-Messe am 5.4.1896 in Steyr:\r\n„     Δ Steyr, 6. April. (Industriehalle. – Bruckners D=Messe.) In der ganzen Monarchie werden heute schon Berathungen gepflogen [… 50jähriges Regierungsjubiläum des Kaisers … Projekt einer Industriehalle …] als ein Zeichen des großen Aufschwunges, den die Industrie der Eisenstadt unter der glorreichen Regierung unseres erhabenen Monarchen genommen hat. – Tief ergriffen verließen am Ostersonntage die Besucher der Stadtpfarrkirche das Hochamt unter dem überwältigenden Eindrucke, welchen die Aufführung der D=Messe Bruckners hervorrief. Schon vor drei Jahren, als diese Messe zum erstenmale hier aufgeführt wurde, äußerte sich der greise Componist, der selbst anwesend war: „Meine Messe hier aufzuführen, war eine Heldenthat.“ Nach sorgfältigen Studium und zahlreichen Proben unter der Leitung des bewährten Regenschori Bayer kam am heurigen Ostersonntage das Kunstwerk zur zweiten Aufführung. Die geräumige Kirche war von kunstsinnigen Andächtigen bis auf as letzte Plätzchen gefüllt- Das gewaltige Werk, welches sowohl an die Sänger wie an die Instrumentalisten die größten Anforderungen stellt, riß die Zuhörer zur gespannten Aufmerksamkeit hin, und mit inniger Vertiefung folgten dieselben den wunderbaren, herrlichen Motivbildungen.“ (***).\nAnkündigung der 2. Symphonie für den 24.4.1896 in den Innsbrucker Nachrichten Nr. 80 auf S. 1:\r\n\"               Aus Stadt und Land.\r\n    (Das letzte Musikvereins=Concert) dieser Saison ist am 24. April unter Mitwirkung der Kammersängerin Frau Hofkapellmeister Sophie Röhr=Brajnin. Das Programm enthält zwei Novitäten von hervorragender Bedeutung: Das Orgelconcert mit Orchester in G-moll von Rheinberger und die Symphonie in C-moll von Anton Bruckner.\" (°).", "Letzte Änderung": "01.10.2025 09:23"}, {"ID": 189504085, "Datum": "8.4.1895, Montag", "Haupttext": "Brief des »Frohsinn« an Bruckner:\r\n     Bedauert, daß Bruckner nicht zur 50jährigen Gründungsfeier nach Linz kommen konnte [16./17.3.1895]. Übersendet beiliegend den zu diesem Anlaß herausgegebenen Jubiläumsbericht [von Karl Kerschbaum].\r\n[siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "23.10.2024 07:05"}, {"ID": 189404085, "Datum": "8.4.1894, Sonntag", "Haupttext": "Das morgige Konzert wird im Grazer Tagblatt Nr. 95 auf S. 22 (ohne Nennung Bruckners) angekündigt: \"Morgen Montag den 9. April im Theater am Stadtpark: | Halb 8 Uhr abends: | Symphonie-Concert | unter Leitung des Kapellmeisters Herrn Franz Schalk | und unter Mitwirkung des Herrn Richard Epstein. (*).\nVorankündigung des morgigen Aufführung der 5. Symphonie im Grazer Tagblatt auf S. 4:\r\n\"     (Grazer Theater.)  [...]  –  Montag findet das große Symphonie-Concert im Theater am Stadtpark statt. Componist A. Bruckner wird heute hier eintreffen, um der Aufführung seiner noch nirgends aufgeführten V. Symphonie beizuwohnen.\" (*a).\n \nAnkündigungen bringen auch\n \ndas Grazer Volksblatt Nr. 79 mit einem Inserat auf S. 12:\r\n\"     Montag den 9. April halb 8 Uhr abends: | Symphonie-Concert | unter Leitung des Kapellmeisters Herrn Franz Schalk und unter Mitwirkung des Herrn Richard Epstein. | Programm: | 1. L. van Beethoven: Ouverture, op. 124 ('Die Weihe des Hauses'). | 2. Dr. Ant. Bruckner: V. Symphonie in B-dur, für großes Orchester. (Erste Aufführung überhaupt) I. Adagio-Allegro II. Adagio. III. Scherzo. IV. Finale. | 3. Franz Liszt: Concert für Clavier und Orchester in Es-dur. Clavier: Herr Richard Epstein. | 4. R. Wagner: Vorspiel zu 'Die Meistersinger von Nürnberg.' | (Der Concertflügel von Bösendorfer aus dem Etablissement des Herrn A. Fiedler.)\" (*b),\n \ndas Grazer Extrablatt Nr. 34 mit einer Anzeige:\n„       Theater am Stadtpark.\r\n[...]\r\nMontag den 9. April 1894, halb 8 Uhr abds.: | Symphonie-Concert | unter Leitung des Capellmeisters Herrn Franz Schalk und unter Mitwirkung des Herrn Richard Epstein. | Programm: 1. L. v. Beethoven: Ouverture, op. 124 (‚Die Weihe des Hauses’). | 2. Dr. Anton Bruckner: V. Symphonie in B-dur, für großes Orchester. (Erste Aufführung überhaupt.) I. Adagio-Allegro. II. Adagio. III. Scherzo. IV. Finale. | 3. Franz Liszt: Concert für Clavier mit Orchester in Es-dur. Clavier: Herr Richard Epstein. | 4. R. Wagner: Vorspiel zu „Die Meistersinger von Nürnberg.“ “ (*c),\n \ndie Grazer Morgenpost Nr. 79:\n„ Theater am Stadtpark.[...] Montag den 9. April halb 8 Uhr abends: | Symphonie-Concert | unter Leitung des Kapellmeisters Herrn Franz Schalk und unter Mitwirkung des Herrn Richard Epstein. | Programm: 1. L. van Beethoven: Ouverture, op. 124 (‚Die Weihe des Hauses’). | 2. Dr. Ant. Bruckner: V. Symphonie in B-dur, für großes Orchester. (Erste Aufführung überhaupt.) I. Adagio-Allegro. II. Adagio. III. Scherzo. IV. Finale. | 3. Franz Liszt: Concert für Clavier und Orchester in Es-dur. Clavier: Herr Richard Epstein. | 4. R. Wagner: Vorspiel zu ‚Die Meistersinger von Nürnberg.‘ | (Der Concertflügel von Bösendorfer aus dem Etablissement des Herrn A. Fiedler.)“ (*d)\n \nund die Grazer Tagespost [recte 9.4.1894?] (*e).\n \nAnkündigung des Konzerts vom 10.4.1894 (mit dem Quintett) in der Reichspost Nr. 81 auf S. 5:\r\n\"    * Das zweite Volksconcert August Duesberg's findet Dienstag den 10. April im Großen Musikvereinssaale statt. Das interessante Programm enthält folgende Nummern: [... Grieg, Hugo Wolf, Camillo Horn, Wagner-Wilhelmj, Leclair ...]; 4. Dr. Anton Bruckner: Streichquintett F-dur (I. Wienes [sic] Volksquartett); 5. [...]\" (**).\n \nIm Konzertbericht des Neuen Wiener Journals Nr. 163 auf S. 12, signiert \"alb. k.\" [Albert Kauders], wird auch das Konzert vom 29.3.1894 besprochen:\r\n\"                      Concerte.\r\n     Zu Ostern, wenn der große Frühlingssaal der Natur sich prangend erschließt, pflegen in anderen Jahren die Concertsäle geschlossen zu werden. [... diesmal vorzeitige Ostern, noch mit reichlich Konzerten ... Brahms-Requiem ...]\r\n     Die Singakademie, welche unter ihrem energischen und weisen Führer Hermann Grädener nun wieder ein höchst beachtenswerther Factor im Wiener Künstlerleben geworden ist, hat sich mit unserem, edelsten Zielen zustrebenden \"Schubertbund\" vereinigt, um ein Osterconcert großen Stiles zustande zu bringen. Der Verein eröffnete mit Bruckner's \"Germanenzug\", einem Chorstück von elementarer Wirkung. Beethovens's Chorphantasie [...] folgte und Ferdinand Löwe bemühte sich am Clavier wiederum als gediegener Interpret des Großmeisters. [... \"Christus am Ölberg\" ... über andere Konzerte ...]        alb. k.\" (***).\n \nDie in Rochester erscheinende Zeitung Democrat and Chronicle Nr. 98 übernimmt auf S. 5 einen Artikel vom 18.3.1894:\r\n\"            DR. HANS VON BULOW.\r\nIncidents in His Life Not Generally Known Related by a Well-Known Chicago Musician Now Abroad–Director's Eccentricities.\r\nCommunication from Munich, Bavaria, by Frederick W. Root to Chicago Inter-Ocean.\r\n     The German papers are just at present full of anecdotes of Dr. Hans von Bulow, who died this month at Cairo [...].\r\n     Bulow for reasons not given had a strong dislike of the composer Anton Bruckner. At a time when the kingdom of Bulgaria was in confusion the pianist gave a concert in Buda-Pesth. Upon a sudden impulse to make some fun of Bruckner he went out during the intermission and telegraphed to a prominent music house in Vienna, where the news would have wide currency: \"By universal desire, Anton Bruckner is called to the vacant throne of Bulgaria.\" Shortly after a second dispatch followed: \"Anton, the only, has already been received in Sofia with great acclamation. He is now making up his Cabinet.\"\r\n     And several of Bruckner's admirers appeared in the list of ministers. Bulow's likes and dislikes for musicians were very eccentric. [... Verdi, Millöcker, Tenöre, Prima-Tonnen, Tschechen etc. ...]\r\n     [... erkrankt, kurz vor seiner Abreise nach Kairo:] \"I am making great progress backward\"–\"Ich mache grosse fortschritt im ruckschritt!\" \" (°).\n \n(Aufführung der 2. Serenade von Fuchs im Konzert des Orchestervereins »Accord« (°°)).\n \n(Konzert des Schubertbundes im Musikvereinssaal, dem auch Mitglieder des Brünner Männergesangvereins, darunter Otto Kitzler, beiwohnen (°°°)).", "Letzte Änderung": "05.01.2026 09:29"}, {"ID": 189304085, "Datum": "8.4.1893, Samstag", "Haupttext": "Bericht über das Konzert vom 29.3.1893 (mit den Aufführung des Quintett-Adagios) im Deutschen Blatt (Brünn) Nr. 27 auf S. 4:\r\n\"     Der Brünner Wagnerverein hielt Dienstag, den 29. März, seinen zweiten Mitgliederabend im Goethezimmer der Deutschen Volksbücherei im Deutschen Hause ab. [... Obmann Hochschulprofessor O. Rupp hielt Vortrag über Richard Wagner ...]. Die musikalischen Darbietungen [sic] verpflichteten die Herren Richard Wickenhaußer und Alfred Eder die Versammelten zu großem Danke. Es gelangten zum Vortrage das Adagio aus Anton Bruckner's Streichquintett, der \"Kaisermarsch\" [... Werke Wagners, Prolog (von Theodor Knaute) von Schriftleiter Pacher verlesen ... Gesuch: Dr. Staeven soll am Theater bleiben ...]. Die Mitternachtsstunde war bereits erschienen, als sich die angeregte Versammlung trennte.\r\n     Der nächste Mitgliederabend findet Dienstag, den 11. April statt.\" (*).\nDas Deutsche Volksblatt Nr. 1531 kündigt auf S. 9 die Feier des Wiener Männergesangvereins im Oktober an und erwähnt dabei auch Bruckner [»Helgoland« am 8.10.1893]:\r\n\"      [Wiener Männergesangverein.] In der gestrigen Uebung des Vereins wurde [...] das Programm für das 50jährige Jubiläum, das im October d. J. der Verein feiert, mitgetheilt. [... 6.10.1893 Festmesse, 7.10.1893 Probe mit den Komponisten der Festchöre als Dirigenten, 8.10.1893 Festkonzert in der Winterreitschule ...] Abends folgt der Festcommers im Sofien=Saale. – Von den hervorragenden Componisten, die seitens des Vereines eingeladen wurden, Festchöre zu schreiben, sind zu nennen: Brahms, Bruch, Kremser, Rubinstein, Bruckner und Rheinberger. [... Kosten 17000 fl. ... Vorarbeiten haben begonnen ...].\" (**).", "Letzte Änderung": "21.06.2023 09:28"}, {"ID": 189204085, "Datum": "8.4.1892, Freitag", "Haupttext": "\"Das Vaterland\" Nr. 99 berichtet auf S. 6 von der gestrigen Fastenpredigt (die Rubrik \"Tagesnachrichten\" ist datiert 7. April):\n\"          Kirchliche Nachrichten.\n     (Abendvorträge für Männer bei St. Augustin.) Se. Hochw. P. Heinrich Abel S. J. hielt heute seinen fünften Vortrag. Die zweitgrößte Kirche Wiens war vom Communiongitter bis unter das Orgelchor und selbst in den Seitencapellen dicht gefüllt mit Männern aller Stände, vom Civil und Militär. Stehend mitten unter den Männern vom Handwerkerstande gewahrten wir jetzt schon mehrere Tage Se. Durchlaucht Fürst Alois Liechtenstein. Nach dem Vorspruche: \"Jetzt ist das Gericht der Welt\", schilderte P. Abel ohne weitere Einleitung die Vorbereitung zu dem Gerichte, über welches er heute sprechen wolle. [... ausführliche Schilderung der Predigt ...] – Samstag Abends, um 8 Uhr, wird der letzte Vortrag stattfinden, Se. Eminenz der hochw. Herr Cardinal Fürsterzbischof Dr. Anton Gruscha wird dann persönlich den apostolischen Segen ertheilen, welchen Seine Heiligkeit Papst Leo XIII. mit größter Freude für die katholischen Männer Wiens gespendet hat.\"\n[kein Hinweis auf Bruckners Orgelspiel].", "Letzte Änderung": "12.11.2024 23:00"}, {"ID": 189104085, "Datum": "8.4.1891, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Alfred von Kogerer an Bruckner:\r\n     Sendet per Postanweisung 500 Gulden im Auftrag von Landgraf Fürstenberg (*).\nBrief von Felix Weingartner an Hermann Levi:\r\n[gedruckter Briefkopf links oben: \"Grossh. Badisches | Hof- &amp; National-Theater | MANNHEIM.\"\r\n     \"Mein lieber guter Papa! | Graf Kochberg hat mich sehr dringend schon für 1. April verlangt und ist endlich zwischen ihm und Stengl ein Übereinkom[m]en getroffen worden, dass ich am 15. hier zum letztenmale dirigiere und dann sofort in Berlin eintrete. | Wie gerne nähme ich Dein liebes Anerbieten an. Ganz abgesehen davon, dass ich wirklich etwas Ruhe brauchte wäre ich so gerne wieder einige Zeit mit Dir zusam[m]en gewesen und hätte in München was Schönes gehört.  Doch Du siehst selbst, dass es nicht geht. Tausend Dank! | Über die traurigen Verhältnisse hier erzähle ich Dir ein mal mündlich. Ich bin froh, jetzt ruhig von hier fortzukönnen, denn nach den letzten Vorgängen hätte ich vielleicht doch meine Entlassung fordern müssen. St. trägt nicht allein die Schuld. Die Leute hier wollen's nicht besser | Bruckner konnte ich leider nicht mehr aufführen. Die Symphonie bietet derartige Schwierigkeiten dass ich die notwendigen Proben nicht mehr herausbrachte, | Wir hatten neue Tubisten, die für diese Instrumente nicht eingespielt waren. Nibelungen geben wir ja nicht mehr! resp. können nicht! Mit diesen Tubisten hatte ich bereits 3 Specialproben gehalten, ohne ein einigermassen erträgliches Blasen erziehlen zu können Die Arbeit wäre, da jetzt fast jeden 2.ten Tag grosse Oper nicht mehr zu überwinden gewesen. Ich habe B. in einer langen Depesche die Verhältnisse klargelegt. Er scheint einsichtsvoll zu sein und wird ihm insoweit kein Schade erwachsen als Richter sie in London sofort aufführen will. | Die Klangwirkung der VIII. Symphonie ist leider oft eine beleidigend rohe und decken die Gedanken die aufgewandte Masse nicht. | — | Ich hatte niemals persönlich Conflict mit St. Er ist mir stets entgegengekom[m]en. Doch konnte ich gegen die allgemeine Physiognomie seines Systems nicht an. | Er ist sprunghaft in seinen Entschlüssen, unentschieden, als Regisseur viel zu eitel – äusserlich – launisch u. oft tyrannisch gegen das untergeordnete Personal. Kurz! Das Gegenteil von dem was hier notwendig. Du würdest unser Theater nicht wiedererkennen. | Nun auf nach Berlin! Kann ich nun gutes künstlerisches leisten, so ist es mir wahrhaftig gleichgültig, ob der Ort Berlin oder XY heisst. | Leb wohl für heute. Tausend Grüsse. Deine Nichte sprach ich in letzter Zeit öfters, sie brachte mir Deine Grüsse. Sonst möge es beim Alten bleiben. Ich hege keine Spur von Groll. Doch ein intimer Verkehr ist nicht mehr möglich und so ist es, nachdem wie wir einstens gestanden, besser so. Noch vielen Dank für Dein liebes Anerbieten, darf ich es später einmal annehmen? | Dein getreuer | Felix | 8. 4. 91.\"\n[englische Teil-Übersetzung]\r\n     »Unfortunately I couldn't perform the Bruckner. The symphony offers such difficulties that I could not demand the necessary rehearsals. We had new tuba players who were not experienced enough in their instruments ... I clarified the circumstances to Bruckner. He seemed to be understanding and sees no harm as Richter will immediately perform it in London. The sonorous effect of the Eigth Symphony is unfortunately offensively raw ...« (**).\nDatierung in der Partitur der 1. Symphonie (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188804085, "Datum": "8.4.1888, Sonntag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Zusatz »Br« bei dieser Woche [Dienst an der Hofkapelle] (*).\n \nDas Linzer Volksblatt Nr. 82 stellt auf S. 4 eine Sammlung von Gesangvereins-Motti vor [WAB 95/1 und WAB 95/2, vgl. 1.8.1888]:\n     \" - \"Mottosammlung.\" Soeben erschien im Selbstverlage des Herausgebers Hans Poscher, Archivar der Liedertafel \"Frohsinn\" in Linz (Druck von Josef Feichtinger's Erben) eine den oberösterr. und salzburgischen Gesangs=Vereinen gewidmete Mottosammlung, welche schon ob ihrer Reichhaltigkeit (190 Motto) großes Interesse jedes Sängers und Sangesfreundes wachrufen muss. [... vertretene Gesangvereine ... bedeutende Namen: Franz Abt, B. E. Becker, Herbeck, Kremser, Franz Mair, Methfessel, Schmölzer, Richard Wagner, Rudolf Weinwurm ... bedeutsam für Oberösterreich:] So sind R. Führer mit 7 Wahlsprüchen, C. Santner mit 5, A. M. Storch mit 4, Wilh. Floderer mit 3, Fr. Arnleitner, A. Bruckner, M. Einfalt, Franz S. Reiter mit je 2, ferner M. Brava, A. Hasenleitner, Josef Gruber, Ad. Proschko, Ad. Schreyer, P. Peter Singer, Al. Taux und A. Vergeiner vertreten. [... auch für gemischte Chöre und besondere Situationen etwas dabei ... das Büchlein] erscheint in dem handsamen Formate des \"Regensburger Liederkranzes\" und ist in zierlichem Leinwandeinbande unter der Adresse des Herausgebers um den sehr mäßigen Preis von 60 kr. (Subscriptionspreis 50 kr., der auch für die Gesangvereine bei Abnahme einer größeren Anzahl von Exemplaren Giltigkeit hat) zu beziehen.\" (**).\n \nEine Notiz in der Chicago Tribune auf S. 26 nimmt Bezug auf die Aufführung der 4. Symphonie am 16.3.1888 [und vermutlich auf die ungewöhnlich heftigen Stürme in der Zeit vor dem Konzert]:\n     \"                       Musical Notes.\r\n[...]\r\n     Anton Bruckner's \"Romantic Symphony,\" recently played by Anton Seidl for the first time in New York, has been denominated the \"Blizzard Symphony\" by an appreciative critic.\" (***).\n\r\n(Aufführung der 3. Serenade von Robert Fuchs in einem Konzert der Musikgesellschaft »Mozart« im Bösendorfersaal (°)).\n\r\n(8. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Berlioz, Bach/Esser, Wagner (Parsifal) und Beethoven (7. Sinfonie) (°°)).", "Letzte Änderung": "02.12.2024 23:06"}, {"ID": 188704085, "Datum": "8.4.1887, Karfreitag", "Haupttext": "»Die Presse« Nr. 97 erwähnt auf S. 11 in ihrer Konzertkritik zum 6.4.1887 Bruckners Orgelspiel (nicht aber den Chor »Um Mitternacht« [WAB 90]):\r\n    » - Der Wiener Männergesang=Verein veranstaltete gestern im großen Musikvereinssaale sein geistliches Concert, das, der Charwoche entsprechend, zumeist geistliche und streng ernste Musik brachte. [... »Volkskonzert«, also kein übliches Publikum. Die älteren Chöre fanden daher am meisten Beifall ...] Den Eingang des Concertes bildete ein Orgel=Präludium. Der Meister dieses Instuments, Herr Professor Bruckner, trat als Virtuos in dieser öffentlichen Production zum letztenmal auf; wir hoffen aber, daß der stürmische Beifall, mit dem ihm das Publicum seine Anerkennung zu Theil werden ließ, ihn wol veranlassen wird, noch ferner dasselbe mit dieser seiner Kunst zu erheben. [... über die anderen Instrumentalnummern, Solisten Dittrich, Ed. Hauptmann, Frl. Mollner ...] Die Aufführung der Chöre war unter Kremser's befeuernder Leitung eine der höchsten Anerkennung würdige. [Signatur:] *** » (*).\n\r\nIn St. Florian werden beide Aumann-Responsorien mit Bruckners Posaunensatz aufgeführt [\"Ecce quomodo\" [WAB 265] und \"Tenebrae factae sunt\" WAB 268] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188604085, "Datum": "8.4.1886, Donnerstag", "Haupttext": "Kurznotiz über den Erfolg des »Te deum« in »Neueste Nachrichten und Münchener Anzeiger« Nr. 98 auf S. 2 [?]:\r\n      »(Musikalische Akademie.) Das dritte Abonnement=Konzert, [Text wie bei 1101/250 mit minimalen Abweichungen: ... \"Te Deum\" ... Anton Bruckner ...] Ovationen feierten.« (*).\nIn der Fremdenliste der »Süddeutschen Presse und Münchener Nachrichten« ist »C. Almeroth, Steyr« eingetragen (*a).\nAufführung des Quintetts bei Fiedlers (**).\nBruckner fährt [wann genau?] nach Wien zurück (***).\nIn einem Artikel der Linzer Zeitung auf S. 373 über die oft ungerechtfertigte Kritik an Bruckners Werken werden die 7. Symphonie und das »Te deum« erwähnt:\r\n      » * (Anton Bruckner.) Gegenwärtig beschäftigt, man könnte sagen, beinahe ausschließlich unser Landsmann, der Hoforganist und Professor am Conservatorium in Wien Anton Bruckner alle musikalischen Kreise [... Kritiker sind uneinig ... über die Bemerkungen Theodor Helms zu Hanslicks Kritik ... wörtliche Übernahme einer Passage aus Helms Artikel vom 31.3.1886:] „Da der betreffende Kritiker ganz besonders Johannes Brahms verehrt, und dieser Meister gewiß nicht minder seinen ehemaligen Lehrer, den bereits von Robert Schumann hochgehaltenen Musikdirector Eduard Marxsen in Altona, dürfte das Urtheil des letztgenannten ehrwürdigen Kunstveterans über Bruckner doppelt interessiren. Eduard Marxsen hörte die E-dur-Symphonie gelegentlich der Hamburger Aufführung und ließ nun Bruckner durch briefliche Vermittlung eines seiner Schüler, des Herrn E. Schweitzer (Musikers und Musikkritikers ebenfalls in Altona) wörtlich Folgendes sagen: „Es gäbe in Hamburg und Altona wohl niemanden, den Bruckners Werk mit solcher Freude, solcher Begeisterung und solcher Hochachtung vor seinem Genie und seinem enormen Wissen und Können erfüllt habe, wie ihn (Marxsen) und er würde die E-dur-Symphonie vom Anfang bis zum Ende voller Andacht anhören und sollte sie zehnmal hintereinander gemacht werden, denn er sei überzeugt, mit jedemmale würden ihm neue Schönheiten aufgehen.” So äußert sich der Lehrer Johannes Brahms', Eduard Marxsen, der anderseits auf seinen großen Schüler unendlich stolz ist und auch Ursache hat, stolz zu sein. Ein Beweis, daß man ohne Voreingenommenheit, nur mit etwas gutem Willen vollständig auseinanderlaufenden Richtungen, sofern sie nur künstlerisch bedeutend repräsentirt werden, gleich gerecht werden kann.” Es sei uns noch gestattet, hier das Referat der deutschen Kunst= und Musikzeitung in Wien [21.1.1886] über Bruckners „Tedeum” zu reproduciren. In diesem Referat heißt es: „Es ist sehr erfreulich, daß endlich Bruckners geniale Compositionen [...] ihren siegreichen Einzug halten dürfen [... die Passagen über die schlechte Aufführung werden nicht zitiert, nur die positiven Bemerkungen über das »großartig angelegte Opus«...] Das Ganze ist ein Meisterwerk allerersten Ranges, voll Leben, Geist und Kraft und reich an origineller Erfindung.” [keine (Linzer) Signatur]« (°).\nDie Grazer Aufführung der 7. Symphonie [am 14.3.1886] wird im Musikalischen Wochenblatt Nr. 15 auf S. 196 registriert:\r\n     \"Graz. 5. Mitgliederconc. des Steiermärk. Musikver. (Dr. Muck): 7. Symph. v. A. Bruckner, [...]« (°°).\nAuf S. 194 ist eine Klage über die dank Reinecke konservative Programmplanung in Leipzig zu lesen:\r\n     \"Leipzig. [... das letzte Gewandhauskonzert ... allenfalls wird Brahms gewürdigt ...] Was sonst an Novitäten geboten wurde, war mit geringen Ausnahmen Epigonenmusik. Nicht nur ist es in Betreff der an dieser Stelle evrpönten Namen Berlioz, Wagner und Liszt beim Alten geblieben, sondern man hat auch Componisten, wie Ant. Bruckner, Felix Draeseke und Aehnliche, die über das ortsübliche Maass hinausragen, vollständig ignorirt. Das neue, pompöse Concerthaus haben wir, aber ein neuer Geist ist nicht in dasselbe eingezogen. [...]\" [keine Signatur] (°°a).\nIn der Concertumschau auf S. 197 ist eine Aufführung der 7. Symphonie in Rostock verzeichnet:\r\n     \"Rostock. 3. Orchesterconc. des Ver. Rostocker Musiker (Dr. Kretzschmar): Edur-Symph. v. A. Bruckner, \"Carnaval romain\" v. Berlioz, Kaiser-Marsch v. Wagner.\" (°°b).\nBrief von Felix Mottl an Albert Gutmann:\r\n   Bravo [vermutlich für das Inserat vom 1.4.1886]. »Nieder mit Hanslick und Spiesgesellen! Hoch Bruckner!« (°°°).\nDas Neuigkeits-Weltblatt Nr. 80 weist auf S. 31 (S. 5 des 5. Bogens) auf das Konzert vom 15.4.1886 hin:\r\n     \"Das 41. Gründungs=Fest der Liedertafel \"Frohsinn\" in Linz, bei welchem nur Kompositionen des berühmten Landsmannes Anton Bruckner zur Aufführung gelangen werden, findet Donnerstag den 15. d. M. im Linzer Volksgartensalon statt.\" (#).", "Letzte Änderung": "02.04.2025 08:33"}, {"ID": 188504085, "Datum": "8.4.1885, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung des Quintetts (ohne das Finale) durch das Heckmann-Quartett in Köln; außerdem erklangen Werke von Wolfrum und Svendsen (*).\r\n   Im Publikum sitzen u.a. Eckstein, Dr. Kleser, Dr. Guckeisen und Prof. Wüllner (**).\n[bereits am 7.4.1885 abends] Bruckner nimmt seine Gebetsaufzeichnungen im Akademischen Hochschulkalender (lückenlos bis zum 12.7.1885) wieder auf [= Rückkehr nach Wien] (***).\nKalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen dieses Tages): »Bayreuth [Eva Wagner] Linz Cöln [Kleser] Leipzig [Nikisch?], Porges, Scherer« (°).", "Letzte Änderung": "28.02.2024 15:35"}, {"ID": 188404085, "Datum": "8.4.1884, Kardienstag", "Haupttext": "Theodor Helm bespricht die Aufführung des Quintett [am 5.4.1884] in der Deutschen Zeitung Nr. 4406, S. 1ff: \n»Feuilleton.\nMusik.\n   [... über Spohr, über die Geigerin Marie Soldat, Busonis Konzert etc., zuletzt, auf S. 3:] Den bedeutendsten musikalischen Eindruck der verflossenen Woche dankten wir, seltsam genug, keiner öffentlichen, sondern einer (Samstag im Bösendorfer=Saale veranstalteten) Privataufführung [...] Es war dies unseres Anton Bruckner's F-dur=Quintett, von den Herren Winkler, Lillich, Schalk, Kreuzinger und Hummer ziemlich befriedigend gespielt und vom Publicum mit stürmischem Beifall aufgenommen. [... Finale falle bedenklich ab, das Trio wurde zu schnell gespielt, das Adagio sei die Perle des Werkes ...] Dieses Adagio wirkt ungefähr so, als wäre es ein erst jetzt in Beethoven's Nachlaß vorgefundenes, aus der letzten Zeit des Meisters stammendes und von dessen vollster Inspiration beseeltes Stück. Das ist wohl das höchste Lob, das über die Composition eines lebenden Tonkünstlers gesagt werden kann, und wir scheuen uns nicht, es auszusprechen. Theodor Helm.« (*). (2. Außerordentliches Gesellschaftskonzert unter Gericke mit dem Berlioz-Requiem (**)).\n[ca. 8.4.1884] Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen): »Montag u Freitag 1/2 10 H Horn«] (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188304085, "Datum": "8.4.1883, Sonntag", "Haupttext": "In einem Konzert des Wagner-Vereins dirigiert Hans Richter Beethovens 9. Sinfonie (*). \nHugo Wolf hatte auch die gestrige Generalprobe besucht (**). Kalendernotiz Bruckners: Zusatz »Br« bei dieser Woche [Dienst an der Hofkapelle] (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188204085, "Datum": "8.4.1882, Karsamstag", "Haupttext": "[oder am 25.3.1883?] Improvisation über das »Exsultet«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188104085, "Datum": "8.4.1881, Freitag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen): »Montag [11.4.1881?] Caro 4. - 5. Uhr«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187904085, "Datum": "(8.4.1879, Kardienstag)", "Haupttext": "Hellmesberger führt in der Hofkapelle drei Werke Liszts auf (*).\nAußerordentliches Gesellschaftskonzert mit der von Liszt persönlich geleiteten Graner Festmesse und anderen geistlichen Werken Liszts (**), darunter zwei von Pauline Lucca gesungenen Liedern (***).", "Letzte Änderung": "20.02.2023 23:42"}, {"ID": 187704085, "Datum": "(8.4.1877, Sonntag)", "Haupttext": "Konzert des Schubertbundes im Musikvereinssaal.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187504085, "Datum": "(8.4.1875, Donnerstag)", "Haupttext": "Zöglingskonzert des Wiener Konservatoriums unter Hellmesberger.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187304085, "Datum": "(8.4.1873, Kardienstag)", "Haupttext": "Wiederholung des vorgestrigen Brahms-Konzertes mit Werken Bachs und Cherubinis.", "Letzte Änderung": "17.08.2025 00:23"}, {"ID": 186804085, "Datum": "8.4.1868, Karmittwoch", "Haupttext": "Kritik über das Konzert vom 4.4.1868 [mit WAB 92] in der Linzer Tages-Post Nr. 82 auf S. 2f (*):\r\n         »Liedertafel „Frohsinn”.\r\n     Am 4. d. M. hat die Liedertafel „Frohsinn” in den landschaftl. Redouten-Lokalitäten ihr 24. Gründungsfest begangen.\r\n   Die erste Abtheilung wurde mit Richard Wagner eröffnet und geschlossen. Der „Chor der Ritter und Edelfrauen” aus der Wagner'schen Oper „Tannhäuser” wurde von dem Damen- und Herren-Chor und mit Orchester-Begleitung schwungvoll exekutirt.\r\n   Es folgte hierauf Franz Schubert's Chor: „Der Entfernten”.\r\n   Der die gewählteste Gesellschaft umfassende Saal würdigte den wahren Hochgenuß, welcher durch die vollendete Wiedergabe dieser herrlichen Komposition geboten wurde. In weihevoller Stimmung lauschte Alles der wunderbaren Einheit des Vortrages, der von dem kräftigsten Fortissimo zu einem Piano überging, in welchem die zartesten Stellen gleich einem Hauche erklangen.\r\n   Da uns der Raum mangelt, um bei den einzelnen Nummern des Programms die vortreffliche Leistung eingehend zu erörtern, müssen wir hier im Allgemeinen bemerken, daß die gesammten Aufführungen von der unendlichen Sorgfalt, mit welcher das Einstudiren vor sich gegangen war, ein glänzendes Zeugniß ablegten. Um so mehr ist das zu bewundern, als die Mitwirkenden der Mehrzahl nach Dilettanten sind. Weiß man doch, wie schwierig es den Kapellmeistern bei dem engagirten Chorpersonale einer Oper wird, mit allem Aufwande der Strenge jene Präzision zu erzielen, welche theils zum Ausdrucke der feurigen Leidenschaft, theils zur Zartheit der Pianostellen erforderlich ist.\r\n   Die Liedertafel-Produktion bewies nun einerseits die Macht des Ehrgeizes, der echten Liebe zur Kunst und der Ausdauer, welche alle Vereinsmitglieder beseelt, andererseits die Tüchtigkeit und große Sorgfalt des Chormeisters Herrn Bruckner. [...]\r\n   In der nächstfolgenden Nummer: „Vaterlandslied” (Gedicht von A. Silberstein, als Chor mit Tenor- und Bariton-Solo, in Musik gesetzt von A. Bruckner) glänzte der Chormeister als Kompositeur, dem allerdings sehr zu wünschen ist, daß er bei allen Aufführungen seiner Tonwerke über solche Kräfte wie diesmal verfügen könne, welche mit aller Liebe auf seine Intentionen eingehen, und dieselben so gelungen erfüllen. [...]\r\n   Höchst imposant ist der hier zum ersten Male öffentlich vorgetragene Schlußchor des 2. Aktes aus Richard Wagners Oper „Meistersinger”. Das Bariton-Solo wurde in Auffassung und Technik sehr verdienstlich durch Herrn Holzner reproduzirt.\r\n   Herrlich ist die Klangwirkung des gemischten Chors, der gewiß aller Orten einen ungeheuern Eindruck auf die Zuhörer machen muß, wo der Vortrag von so kräftigen Stimmen und mit so lebhafter Begeisterung erfolgt, wie wir ihn hörten. Es folgte daher auch so stürmischer Applaus, daß der Chor wiederholt wurde, so wie auch alle übrigen anerkennenswerthen Aeußerungen des Abends lebhaften Beifall gefunden haben.\r\n   Die Liedertafel fühlte sich verpflichtet, dem geistreichen Tondichter Herrn Richard Wagner, dessen Werk so glänzende Wirkung hervorgebracht hatte, auf telegrafischem Wege hievon Nachricht zu geben und herzlich zu danken.\r\n   Der Liedertafel „Frohsinn” müssen wir für die so gelungene Durchführung edes interessanten Programms aufrichtigen Dank sagen. Da der Zutritt zu dem Gründungsfeste nur den unterstützenden Mitgliedern gegönnt ist, haben wir mehrseitig den Wunsch gehört, das Konzert genau mit demselben Programme zu wiederholen und zwar gegen Feststellung einer Eintrittsgebühr, deren Ertrag theils zur Deckung der Kosten der Produktion verwendet, theils dem Fonde der Liedertafel zugeführt werden könnte, welcher viele Auslagen zu tragen hat.\r\n   Eine besondere Ovation wurde dem Herrn Bruckner dargebracht, indem er in der zweiten Abtheilung durch den Empfang eines Lorbeerkranzes überrascht wurde, welchen Frl. Kainersdorfer mit einer sinnigen Ansprache überreicht. Das schöne weiße Band, mit welchem der Kranz verziert war, trägt die Aufschrift: „Dem Chormeister und Kompositeur Herrn Anton Bruckner, gewidmet von dem Damen-Chore der Liedertafel „Frohsinn” am 4. April 1868.” Die Mitglieder des Damen-Chors und das Auditorium riefen einstimmig „Bravo”, und der gefeierte Meister konnte vor Rührung kaum sprechen.\r\n   Anerkennend müssen wir der vortrefflichen Instrumentalproduktionen gedenken, welche in der 2. Abtheilung von einer aus Mitgliedern der beiden hiesigen Regimentsmusikkapellen kombinirten Gesellschaft geboten wurden, so wie auch die heiteren Chöre, Duetten und Deklamationen allgemeinen Beifall fanden.« [keine Signatur] (*).\nBruckner hat Kirchendienst und kann deswegen nicht nach Wien fahren (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 199303085, "Datum": "8.3.1993, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Staatsorchester Thessaloniki unter Karolos Trikolidis in Thessaloniki.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199103085, "Datum": "8.3.1991, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie durch die Bamberger Symphoniker unter Horst Stein.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199003085, "Datum": "8.3.1990, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Karl Anton Rickenbacher in Bergen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198203085, "Datum": "8.3.1982, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Eugen Jochum in der Royal Festival Hall in London.", "Letzte Änderung": "10.06.2026 12:09"}, {"ID": 196403085, "Datum": "8.3.1964, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Wolfgang Sawallisch in Boston.\n[Konzert Krips siehe \"März 1964\"]", "Letzte Änderung": "25.02.2026 10:23"}, {"ID": 195903085, "Datum": "8.3.1959, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie unter Volkmar Andreae in Wien (sein letzter Auftritt als Dirigent in Wien).\r\nHans Sachs widmet im Programmheft Andreae eine Würdigung in Form eines Briefes.\nAm 10.3.1959 wurde das Konzert im Stadtsaal von St. Pölten wiederholt.", "Letzte Änderung": "08.01.2026 08:58"}, {"ID": 195103085, "Datum": "8.3.1951, Donnerstag", "Haupttext": "Erste Konzertaufführung [vgl. 15.2.1951] des Quartetts [durch das Koeckert-Quartett?] in Hamburg.", "Letzte Änderung": "06.02.2025 23:22"}, {"ID": 194403085, "Datum": "8.3.1944, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Knappertsbusch im Dom in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194303085, "Datum": "8.3.1943, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Oslo unter Olav Kielland.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194203085, "Datum": "8.3.1942, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Hermann Abendroth in Berlin. Solistin dieses Abends ist die Pianistin Rosl Schmid (*).\n\n\nAufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Leopold Reichwein im Großen Musikvereinssaal in Wien (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194003085, "Datum": "8.3.1940, Freitag", "Haupttext": "Brief von Friedrich Werner an Wilhelm Leinveber (Propaganda-Ministerium Berlin):\r\n     \"Am 24. Februar hatten wir in Berlin die Gründungs-Versammlung der neuen Bruckner-Gemeinde Berlin, die einen für die weitere Entwicklung dieser jüngsten Vereinigung sehr erfreulichen Verlauf nahm. Im Einvernehmen mit Herrn Doktor Furtwängler hat sich bis auf weiteres Herr General-Musik-Direktor Doktor Rudolf Siegel bereit erklärt, die Leitung der Berliner Bruckner-Gemeinde zu übernehmen. Gemäß unserer vom Herrn Reichs-Minister genehmigten Satzungen ist zur Bestellung des Leiters einer Bruckner-Gemeinde die Zustimmung des zuständigen Landeskulturwalters erforderlich. Herr Doktor Siegel hat sich bereits an Sie gewendet mit der Bitte, ihm bei Beschaffung dieser Zustimmungs-Erklärung behilflich zu sein. Da es erfahrungs-gemäß meist einige Wochen dauert, bis diese Zustimmungs-Erklärung in die Hand des Antragstellers gelangt, erlaube ich mir die Bitte um freundliche Unterstützung, da wir im Interesse eines ehemöglichsten Arbeitsbeginnes die Bestellung des Leiters der Berliner Bruckner-Gemeinde so bald als möglich vornehmen wollen.\"", "Letzte Änderung": "09.01.2026 20:33"}, {"ID": 193703085, "Datum": "8.3.1937, Montag", "Haupttext": "Brief Herbert von Karajans:\r\n\"[Briefkopf vorgedruckt:]\r\nDer Generalmusikdirektor der Stadt Aachen\r\n[Maschinenschriftlich:]\r\nLieber Herr Doktor!\r\nEben komme ich von einer Reise zurück und finde Ihre Sendung vor. Ich danke Ihnen auf das Herzlichste. Ich habe bereits das 1. Glas auf Ihr Wohl ausgetrunken. Ich freue mich sehr, Sie im Sommer auf Ihrem Gut besuchen zu dürfen. Bis dorthin steht mir ja allerdings noch sehr viel Arbeit bevor. Übrigens wird aller Wahrscheinlichkeit nach, unser Brüsseler Konzert (Brahms: Requiem und Bruckner: Te Deum) am Sonntag, den 9. Mai, 3 Uhr nachm., in den deutschen Sender übertragen. Wenn Sie Zeit haben, hören Sie es sich doch an.\r\nNochmals herzlichen Dank und viele Grüsse, auch an Ihre Familie\r\nIhr\r\n[handschriftlich:] HerbertvonKarajan\"", "Letzte Änderung": "15.06.2026 21:24"}, {"ID": 193603085, "Datum": "8.3.1936, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Anton Konrath im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Solistin in einem Arioso Händels ist die Altistin Maud Heaton, Solist in Mozarts A-Dur-Violinkonzert KV 219 ist Karl Baltz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193503085, "Datum": "8.3.1935, Freitag", "Haupttext": "Brief von Richard Strauss an Emil Nikolaus von Reznicek:\r\n   Über die Planung des Hamburger Musikfestes. Das »Te deum« sei völlig überflüssig.\r\n   »[...] Völlig überflüssig erscheint mir die stinklangweilige Bauernmusik des guten Anton: Te deum, wenns aus ist, benamst! Könnte dasselbe nicht noch durch ein Werk eines jüngeren lebenden Deutschen ersetzt werden? Oder durch den Österreicher Marx? Habe in diesem Sinne auch an Hausegger geschrieben! [...]«", "Letzte Änderung": "10.03.2024 14:07"}, {"ID": 193203085, "Datum": "8.3.1932, Dienstag", "Haupttext": "Beim Treffen des Women's Club [in Richmond?] um 9:30 Uhr wird ein Teilaspekt des Themas \"The Masters of the Symphony\" (von Percy Goetschins) abgehandelt, \"Bruckner, Mahler, Elgar, Strauss\".\nAls Beteiligte waren angekündigt \"Mrs. Fred Lohman, Chairman; Mrs. Harley Porterfield, Mrs. Roy Campball, Mrs. W. H. Romey, Mrs. Z. Jay Stranley, Miss Marie Deuker; Prof. F. H. Hicks, assisting.\" (*).\n \nAbschrift der Chorpartitur der b-Moll-Messe durch Franz Plohberger in St. Florian (**).", "Letzte Änderung": "07.10.2025 21:38"}, {"ID": 193103085, "Datum": "8.3.1931, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das New York Philharmonic Orchestra unter Toscanini um 15 Uhr in der Carnegie Hall in New York (*), erstmals im Rundfunk übertragen (*a).\nAn der Übertragung sind auch kanadische Radioanstalten beteiligt (z. B. in Victoria, deren Ortszeit 12 Uhr).\nIn der Pause nach der Bruckner-Symphonie gibt Olin Downes Werkeinführungen für die Radiohörer (*b).\nDiesmal ist nicht Beethovens Fünfte, sondern Saint-Saens' c-Moll-Symphonie [Orgelsymphonie] das Werk nach der Pause (*c).\nJ. S. Bachs 3. Orchestersuite in D-Dur als Eingangsstück wird von einer Zeitung angekündigt, von einigen auch Beethovens Fünfte als Schlussstück, was aber von den anderen Quellen nicht unterstützt wird (*d).\n \nDer Decatur Herald (Herald and Review, Decatur, Illinois) kündigt auf S. 12 das Konzert und seine Radioübertragung an, verwendet dazu den Anfang des Textes, der auch andernorts die Bach-Suite beschrieb, erwähnt aber in der Folge nur die Werke Bruckners und Beethovens:\r\n\"     One of the earliest works ever to go by the name of \"symphony\" and another that is the most popular of all written in that form, will be played [...] from 2 to 4 o'clock this afternoon over the CBS network.\r\n     In Anton Bruckner's seventh symphony [... über das Werk ... Beethoven ... in der Pause Werkeinführung von Olin Downes ...].\" (**).\n \nAnkündigungen in The Hartford Courant (Hartford, Connecticut) auf S. 68 (= S. 8 des 5. Teils): \"     349–WABC–NEW YORK–860. [... 15-17 Uhr Bruckner, Downes, J. S. Bach, Beethoven ...]\" (***),\n \nin The Long Beach Sun Nr. 341 (Long Beach, California) auf S. 24:\r\n\"     The New York Philharmonic symphony to KHL at 12:15 p. m. today, directed by Toscanini, offers three symphonies . . . Bach, Bruckner and Beethoven's \"Fifth Symphony.\" \" (°),\n \nin The Spokesman-Review Nr. 298 (Spokane, Washington) auf S. 5 [... \"Columbia chain and KFPY from 12 to 2\" ... Beethoven und Bruckner werden beide vollständig gespielt ...] (°°),\n \nin The Pittsburgh Press Nr. 251 auf S. 62 (= S. 8 des Zeitungsteils) [... 15-17 Uhr, Bruckner, Downes, Bach, Beethoven ...] (°°°),\n \nin The Knoxville Journal Nr. 39 (Knoxville, Tennessee) auf S. 27 (= S. 13 des 2. Teils) [... Bruckner und Beethoven, CBS um 14 Uhr ...] (#)\n \nund in vielen weiteren Zeitungen in: Philadelphia, Baltimore [Bruckner und Saint-Saens], Brooklyn – The Brooklyn Daily Eagle und Brooklyn Times Union [beide: Bruckner, Saint-Saens] –, San Bernardino [Bruckner, Bach, Beethoven], Oakland, Cedar Rapids, Detroit, St. Louis und Fresno (##).\n \nFür das gestrige Konzert erwähnt The Brooklyn Citizen Nr. 66 in der Besprechung auf S. 18 nur noch Beethoven neben Bruckner.\r\nDer postulierte Zusammenhang des Adagios mit dem Tod Richard Wagners sei angesichts der Datierung 21.4.1883 glaubhaft, jedoch gebe Rudolf Louis zu bedenken, dass der Satz bereits im Oktober 1882 abgeschlossen gewesen sei [Verwechslung mit Scherzo am 16.10.1882?].\n\"    The music, however, is a fine tribute to the one who inspired it.\n     The orchestra was at its best, as is usual, under Mr. Toscanini.\" [keine Signatur] (###).", "Letzte Änderung": "19.09.2026 22:28"}, {"ID": 193003085, "Datum": "8.3.1930, Samstag", "Haupttext": "Brief von Friedrich Goetz an Mme Marchand:\r\n     Mit Pirro [siehe die Anmerkung] und Raugel habe er über mögliche Bruckner-Aufführungen [prov. WAB 86] in Paris gesprochen. Straram [siehe die Anmerkung] plane die 7. Symphonie in dieser Saison. Besser lasse man Franz Schalk oder Furtwängler mit ihren Orchestern kommen. Von Ernst Kurth habe er Kritiken über die Londoner Aufführung der 8. Symphonie erhalten - wie zu Hanslicks etc. Zeiten. Romain Rollands Ausspruch stimme: »Nicht Bruckner verliert dabei: er ist groß genug um zu warten« (*).\r\nDie Aufführung der 8. Symphonie hatte am 20.11.1929 unter Klemperer stattgefunden. Von den Kritiken ist die vom 24.11.1929 besonders ungünstig ausgefallen.\nAufführung des 150. Psalms durch die Klosterneuburger Philharmonie unter Franz Moißl im Stiftskellersaal in Klosterneuburg (**).\n[Aufführungsdatum oder Datum des Berichts?]\r\nAufführung von \"Abendhimmel\" und \"Mitternacht\" (WAB 80) durch den Liederkranz Eintracht in Metzingen und [Aufführungsdatum?] des \"Te deum\" durch den Liederkranz Bamberg (***).\nAufführung eines Tantum ergo [prov. WAB 48] in der Kirche der Barmherzigen Brüder in Linz (°).\nDas Linzer Volksblatt Nr. 56 teilt auf S. 6 auch das Radioprogramm vom 7.3.1930 ab 18 Uhr mit. Um 20 Uhr Übertragung der 4. Symphonie [auf S. 1: \"Das Blatt erscheint jeden Werktag um 4 Uhr abends [...]\" [gemeint: des Vortages] (°°).", "Letzte Änderung": "18.09.2026 14:18"}, {"ID": 192903085, "Datum": "8.3.1929, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter Karl Muck im 10. Freitags-Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft um 19:30 Uhr. Auf dem Programm stehen nach der Pause Richard Wagners \"Siegfried-Idyll\" und das \"Meistersinger\"-Vorspiel (*).\nRadio Wien überträgt im Anschluss an ein Konzert von Willy Burmester (um 19:30 Uhr) ein Volkstümliches Orchesterkonzert des Wiener Konzertorchesters André Hummer, u.a. mit Aufführung der g-Moll-Ouvertüre (arrangiert von E. Bauer?) (**).", "Letzte Änderung": "07.08.2026 13:58"}, {"ID": 192803085, "Datum": "8.3.1928, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Rudolf Gerhard Schwarz in Berlin (*).\nAufführung der 8. Symphonie unter Abendroth bei einem Konzert des Bühnenvolksbundes in Mannheim (**).\nAufführung der 9. Symphonie und des 150. Psalms durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Rudolf Nilius im Großen Musikvereinssaal. Mitwirkend die Sopranistin Luise Helletsgruber und die Wiener Oratorien-Vereinigung (***).\nThe Age Nr. 22752 (Melbourne, Victoria, Australien) bespricht auf S. 11 ein Konzert des University Symphony Orchestra (fast 100 Mitwirkende) unter Heinze in der Town Hall (Chausson, Liszt, Massenet, Järnefelt, Beethoven und Elgar, Programmhefterläuterungen: Shirley L. Fox) und kündigt geplante Werke an, \"symphonies by Mozart, Bruckner and Brahms.\" (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192703085, "Datum": "8.3.1927, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Felix Maria Gatz (Bruckner-Vereinigung Berlin) an Ernst Kurth.", "Letzte Änderung": "06.08.2026 00:31"}, {"ID": 192503085, "Datum": "8.3.1925, Sonntag", "Haupttext": "Festkonzert zum 75jährigen Jubiläum der Liedertafel Vöcklabruck in der Vöcklabrucker Turnhalle mit einer Aufführung des »Te deum«, des Intermezzos, des 150. Psalms und der 1. Sinfonie Beethovens unter Max Auers Leitung.\r\nDie Vokalsolisten sind Frl. Zelenka (Linz), Frau Bauer (Linz), Dr. König (Ried) und Reg.-Rat Pfund (Linz) (*).\r\nDas Quintett besteht aus Frl. Marie Zunt, Hochwürden Neumann, Dr. Krakowitzer, Direktor Maas und Karl Schätzner (**).\nIm Publikum auch viele auswärtige Gäste, u.a. aus Linz (z.B. Domkapellmeister Prof. Franz Müller, Prof. Franz Neuhofer, Dr. Preis, Hofrat Fruhwirt und Direktor Pitschmann), Salzburg (Hofrat Dr. Strohschneider), Ried, Wels, Gmunden, Schwanenstadt, Attnang und Zell am See (Rechtsanwalt Dr. Reichenbach) (***).\n \nDie St. Louis Post-Dispatch Nr. 182 macht auf S. 41 (= S. 13, 5. Teil) auf das Konzert vom 11.3.1925 aufmerksam:\n\"      Massenchor Sings Paean By Bruckner\"\n[... irrig: erste [sic] Aufführung in St. Louis \"Tuesday Night\" ... 400 Chorsänger, Hugo Anschuetz, außerdem: Max Bruchs \"Frithjof\" und Kornings \"The Power of Music\" ... über die Werke von Bruckner und Bruch ... Programmreihenfolge (Schubert \"Allmacht\", 2 Volkslieder, Bruch, Kornig, Bruckner) ... Chor aus verschiedenen Vereinen (meist deutschen und schweizerischen) zusammengesetzt ...]. (°).\n \nDie Mississippi-Blätter Nr. 67 (Westliche Post, St. Louis, Missouri) bringen auf S. 14 ein Inserat zu diesem Konzert (\"Mittwoch abend, den 11. März 1925\") (°°).", "Letzte Änderung": "06.01.2024 14:57"}, {"ID": 192403085, "Datum": "8.3.1924, Samstag", "Haupttext": "Der Welser Anzeiger, Folge 10, S. 7, kündigt die Enthüllung der (1921) von Siegfried Rüffler für den Hans-Sachs-Chor Wels geschaffenen Bruckner-Büste [IKO 138, am 24.3.1924] und das Festkonzert [am 13.4.1924] an (*).\nDer Männergesangverein St. Pölten veranstaltet eine »Bruckner-Feier zum 100. Geburtstage Anton Bruckners«. Das Programmheft enthält eine Federzeichnung (IKO 197, nach IKO 70) (**).\nÖffentliche Generalprobe von 4. Symphonie und \"Te deum\" in St. Pölten. Abends erstes Konzert mit dem Wiener Sinfonieorchester unter Christian Artl und Gesangssolisten der Wiener Volksoper (Margit Huber, Mia Beyerl, Karl Fälbl und Georg Gustav Hann) (***).\n[oder schon am 7.3.1924?] Vortrag von Ernst Decsey in St. Pölten (°).\nDie Wiener Stimmen Nr. 57 geben auf S. 4 die morgige Kirchenmusik bekannt (°°).", "Letzte Änderung": "17.10.2024 22:46"}, {"ID": 192303085, "Datum": "8.3.1923, Donnerstag", "Haupttext": "Kurt Singer präsentiert in seiner Konzertumschau \"Bunte Schüssel\" im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 112 auf S. 6 Furtwängler eine Wunschliste.\n\"     Das muß man sagen: starrköpfig ist Furtwängler nicht. Kaum regt sich in der Berliner Presse Unwille über die gar zu bequemen Programme, da flicht er ein bisher unbekanntes Stück von Sibelius ein. Es heißt \"Eine Sage\" [... ]. Das Neueste kennt Furtwängler ja viel besser als all seine Kritiker. Aber ein bißchen zurück gibt's viel Ungehörtes, Unerhörtes, selten Gehörtes: von Sinfonien Bruckner I und II, von Mahler die V., von Glazonnow die III., von Scriabine die II., [... etc. ... andere Konzerte ...].\"", "Letzte Änderung": "02.08.2026 10:18"}, {"ID": 192203085, "Datum": "8.3.1922, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Max Fiedler (*).\n\n\nAufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Konzertvereinsorchester unter Ferdinand Löwe im Großen Saal des Wiener Konzerthauses (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191703085, "Datum": "8.3.1917, Donnerstag", "Haupttext": "Brief von Walter Braunfels an seine Frau Berta Braunfels: \n   [Über Bruckner?] »Hier ist nichts Formenspiel, alles Gesinnung; die Musik kehrt hier gewissermaßen in den Schoß ihres Ausgangs [zurück]; nur ist es hier die Frömmigkeit des Individuums, nicht mehr der innige unpersönlichere Glauben des Mittelalters, der redet«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191603085, "Datum": "8.3.1916, Mittwoch", "Haupttext": "Das Linzer Volksblatt Nr. 58 zitiert auf S. 4 (\"Auch eine Bruckner-Kritik\") aus der eigentümlichen Besprechung der e-Moll-Messe in Barmen (Orchesterleitung!) in der Kölnischen Zeitung vom 5.3.1916.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191403085, "Datum": "8.3.1914, Sonntag", "Haupttext": "Die New York Tribune Nr. 24584 stellt auf S. 24 (= S. 4 des 3. Teils) das Programm des Konzerts vom 10.3.1914 (mit dem \"Ave Maria\" [WAB 6]) vor [mit irrigen Angaben zur Werkentstehung]:\n\"             MUSICAL ART SOCIETY\nSpring Concert of This Organization Next Tuesday.\n     Next Tuesday evening, in Carnegie Hall, the Musical Art Society gives its spring concert. These concerts do more for the advancement of musical taste than any dozen operatic or other concert performances [... \"unaccompanied choral singing\", Frank Damrosch ... detaillierte Programmfolge ...]\nAdoramus Te  . . . . . . . . . . . . . Perti (1661 - 1756)\n           (Motet for four voices.)\nAve Maria (by request) . . . . Bruckner (1824 - '96)\n           (Hymn for seven voices.)\nDivertimento, in D major (Kochel, No. 131) Mozart (1756 - '91)\n[... 6 weitere Werke ...]\nFour Gypsy songs, Op. 112 .  Brahms (1833 - '97)\n           (Four mixed voices and pianoforte.)\n     Several of these numbers deserve more than a passing mention. Bruckner's \"Ave Maria\" for seven voices, a capella, was sung at its first concert this season by the Musical Art Society on December 16. 1913; it is therefore unnecessary to say anything here about the composer. Bruckner composed the hymn for four voices with organ accompaniment in 1856. Five years afterward he gave it the seven-voiced, unaccompanied form, and it was first performed as an offertory at Linz on May 12, 1861.\n     Standing midway between Mozart's quartets, quintets and the like pieces [... ausführlich über das Divertimento und die anderen Chorwerke ...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191303085, "Datum": "8.3.1913, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Meininger Hofkapelle unter Max Reger im V. Abonnementskonzert im Eisenacher Stadttheater. Auf dem Programm stehen zuvor Werke von Reger (Symphonischer Prolog zu einer Tragödie) und Mozart (A-Dur-Violinkonzert mit Carl Wendling (*).\n \nP. Bernard Hinterholzer (Enns [Franziskaner]) bestätigt, [von Propst Josef Sailer] 100 Kr als Legat für 50 Messen für Ignaz Bruckner erhalten zu haben (**).", "Letzte Änderung": "07.09.2025 07:23"}, {"ID": 191203085, "Datum": "8.3.1912, Freitag", "Haupttext": "Artikel (signiert »S.«) »Bruckners Fünfte Symphonie in Stuttgart« [unter Schillings (*a)] im Neuen Tagblatt, Stuttgart (*).\n[Wann genau?] Aufführung eines Chores von Max Auer durch den a capella-Chor Wien in einem Konzert, in dem auch ein Werk Bruckners erklang (**).\nBrief von Max Reger an Fritz Stein (in Jena): Lädt ihn zur Aufführung der 4. Symphonie in Meiningen am 12.3.1912 ein:\r\n„[...] Unser letztes Symphonieconcert in Meiningen ist am Dienstag 12. März abends 8 Uhr im Hoftheater; (also nicht 11. III. sondern 12. III.). Es würde mich ganz riesig freuen, wenn Du dazu rüberkämest; vormittags 10 Uhr Hauptprobe; Programm: Reger: Lustspielouvertüre; Haydn: Celloconcert; Mendelssohn: Sommernachtstraumouvertüre; Bruckner: 4. Symphonie (Es dur!) [...]“ (***).", "Letzte Änderung": "30.07.2026 14:53"}, {"ID": 191003085, "Datum": "8.3.1910, Dienstag", "Haupttext": "The Manchester Guardian Nr. 19837 macht mit einem Inserat auf S. 1 auf das Münchner Kunst-Festival aufmerksam (identisch mit dem vom 15.2.1910):\n\"Under the Patronage of His Royal Highness Prince Regent Luitpold of Bavaria. May till October.\nMUNICH, 1910.\n     Exhibition of Masterpieces of Mohammedan Art from the Time of the Caliphs to the Present. Oriental Artisans at Work. Interesting Entertainments. Daily Concerts.\n     MUSIC FESTIVAL.–Schumann Celebration. Richard Strauss Week. Beethoven-Brahms-Bruckner-Cyclus. First Performance of Gustav Mahler's Eighth Symphony. For prospectus and information apply to the Office of the Exhibition.\"\n[Bruckner: 4. Symphonie 22.8.1910, 7. Symphonie 27.8.1910, 5. Symphonie 31.8.1910, 8. Symphonie 2.9.1910]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190803085, "Datum": "8.3.1908, Sonntag", "Haupttext": "Brief von Franz Bayer an Theodor Helm [Vorgedrucktes fettgedruckt]:\n\"Musikdirektor | FRANZ BAYER | STEYR        8./III 1908.\nHochgeehrter Herr Doktor! \n\n     Wenn ich Sie heute mit einem Schreiben belästige, so geschieht das wegen unserem großen Meister Bruckner.\n     Im Juni dieses Jahres begeht der hiesige Männergesangverein \"Kränzchen\" sein 50jähriges Stiftungsfest und zwar am 28. u. 29. Juni.\n     Bei dieser Feier beschloß nun auf meine Anregung der Jubelverein am Stadtpfarrrhof in Steyr, wo Bruckner so viele Jahre wohnte und so manches unsterbliche Tonwerk schuf, eine größere Gedenktafel zu stiften.\n     Nun sollen doch vor der Enthüllung dieser Tafel diesen mächtigen Tonmeister ehrende Worte gewidmet werden, wohl in gedrängter Form, da die Zeit sehr bemessen ist. [... Seite 2f nicht abgebildet ...]\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190603085, "Datum": "8.3.1906, Donnerstag", "Haupttext": "Der Welser Anzeiger Nr. 46 gibt auf S. 3 das Programm des Konzerts am 1.4.1906 bekannt: 114. Psalm, 7. Symphonie und Te deum (*).\n\n\nThe American Israelite Nr. 36 (Cincinnati, Ohio) kündigt auf S. 6 die Aufführung der 4. Symphonie am 9./10.3.1906 an:\n\"                       AMUSEMENTS.\n[...]\n     Symphony Concerts.–The eighth of the series will be given on Friday afternoon, March 9, and Saturday evening, March 10, with Mr. Hans Richard as solist. The program to be rendered is as follows: Overture to \"Hansel and Gretel,\" Humperdinck; Symphony No. 4, E flat (Romantic) Bruckner; Piano Concerto, in C sharp minor, Schytte; \"The Swan of Tuonela,\" Sibelius, \"Les Preludes,\" Liszt. The famous Welsh tenor, Mr. Ben Davies, [... 10. Konzert ...].\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190303085, "Datum": "8.3.1903, Sonntag", "Haupttext": "Besprechung der f-Moll-Messe (Aufführung in Wien) im Fremdenblatt (*).\n\r\nDie Wochenschrift für Kunst und Musik berichtet auf S. 123 von der Aufführung der 8. Symphonie unter Ferdinand Löwe [am 3.3.1903] (**).\r\nAuf S. 126 wird Hermann Ritters neue Enzyklopädie der Musikgeschichte besprochen und dabei auch Bruckner erwähnt (***).\n\r\nAufführung der 3. Symphonie durch das Berliner Tonkünstler-Orchester unter Richard Strauss im Saal des Sokolgebäudes in Agram (°).\n\r\nBrief von Max Reger an Lauterbach &amp; Kuhn, bezugnehmend auf Hugo Riemann, der sich über Orgelwerke Regers, die Karl Straube am 4.3.1903 in Leipzig aufgeführt hatte, kritisch geäußert hatte:\r\n\"[...] Über Riemann, bei dem die Musik mit Brahms aufhört, der für Hugo Wolf, R. Strauss, Anton Bruckner nur Hohn übrig hat - über solch rückschrittliche Tendenzen geht man ruhig zur Tagesordnung über!\" (°°).", "Letzte Änderung": "30.07.2026 08:49"}, {"ID": 190203085, "Datum": "8.3.1902, Samstag", "Haupttext": "In der Zeitschrift \"Die Zeit\" Nr. 388 wird auf S. 158 Karl Hrubys Buch \"Meine Erinnerungen an Anton Bruckner\" rezensiert, signiert \"R. W.\" [Richard Wallaschek].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190003085, "Datum": "8.3.1900, Donnerstag", "Haupttext": "Nachruf auf August Silberstein im Wiener Abendblatt:\r\n     \"[...] Eine große Anzahl seiner innigschönen, schlichten und gemüthstiefen Gedichte wurden von hervorragenden Komponisten, wie Abt, Bruckner, Herbeck, Preyer, Storch, Strauß und Suppé, vertont [...]\" (*).\nAufführung des Graduale \"Christus factus est\" [WAB 11] und des \"Ave Maria\" [WAB 6] durch den Vereinschor unter Ferdinand Foll beim I. Internen Abend des Wiener Akademischen Wagner-Vereins (**).\r\nBei anderen Programmnummern wirken Frl. Lotte Kusmitsch (Gesang), Friedrich Buxbaum (Violoncello), Ferdinand Foll und Frl. Ella Kerndl (Klavier) mit. Klavierbegleitung [bei den Chorproben und auch bei den Liedern?] Karl Severin oder Franz Schreker [siehe die Anmerkung] (**a).\nAufführung des Adagios der 7. Symphonie in Hermann Behns Fassung für 2 Klaviere durch Willy und Louis Thern. Bei Liedvorträgen wirkt die Sängerin Frl. Katzmayr mit (***).\nDie Innsbrucker Nachrichten Nr. 55 geben auf S. 5 das Programm des morgigen Konzerts (mit der 3. Symphonie) bekannt (°).\nDas Musikalische Wochenblatt geht auf S. 139 im \"Wiener Musikbrief\" auf die prekäre Situation der Wiener Orchester ein und hebt Löwes glänzende Leistung bei der Aufführung der 5. Symphonie mit dem Kaim-Orchester [am 1.3.1898] hervor (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189903085, "Datum": "8.3.1899, Mittwoch", "Haupttext": "Die Aufführung von \"Helgoland\" am 25.3.1899 wird in mehreren Zeitungen angekündigt: \nim Deutschen Volksblatt Nr. 3659 (Abendausgabe) auf S. 4 (*), \nim Fremdenblatt Nr. 67 (Morgenblatt) auf S. 18 (**), \nin der Ostdeutschen Rundschau Nr. 67 auf S. 7 (***), \nin der Reichswehr Nr. 1826 (Morgenblatt) auf S. 6 (°) \nund im Wiener Tagblatt Nr. 67 auf S. 4 (°°). Das Deutsche Volksblatt weist, auch auf S. 4, nochmals auf die Aufführung der e-Moll-Messe am 17.3.1899 hin (°°°), \nebenso das Fremdenblatt Nr. 67 (Morgenblatt) auf S. 19 (#) \nund die Wiener Allgemeine Zeitung (##).\nIn der Reichswehr erscheint außerdem, ebenfalls im Morgenblatt auf S. 6, eine Beschreibung des Bruckner-Denkmals (###).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189803085, "Datum": "8.3.1898, Dienstag", "Haupttext": "\"Erstaunlich günstige\" Kritik Kalbecks zur 5. Symphonie [am 1.3.1898] im Neuen Wiener Tagblatt Nr. 66 auf S. 3 (*).\r\nIn derselben Zeitung erscheint auf Seite 9 auch eine Besprechung des Konzertes vom 7.3.1898 mit dem \"Te deum\", signiert \"–rp–\" [Ludwig Karpath] (**),\r\ndesgleichen in der Deutschen Zeitung (***),\r\ndem Illustrierten Wiener Extrablatt Nr. 66 auf S. 5 (°)\r\nund [zur 5. Symphonie] in der Wiener Abendpost Nr. 54 auf S. 1 (Wiener Zeitung), signiert \"Robert Hirschfeld\" (°a).\nDas Fremdenblatt Nr. 66 (Morgenblatt) erwähnt auf S. 6 in einem Artikel über das Jubiläum der Firma Albert J. Gutmann auch das verlegerische Engagement für Bruckner (°°).\nDas Linzer Volksblatt Nr. 54 kündigt auf S. 4 das Konzert vom 20.3.1898 an (°°°).\r\nDie Linzer Zeitung bringt außerdem Hinweise zum Kartenvorverkauf (#),\r\nebenso die Linzer Tages-Post Nr. 54 auf S. 4 (in der Ankündigung eines Göllerichschen Kammermusikkonzertes) (##).\nIm Pester Lloyd Nr. 58 erscheint auf S. 2f Theodor Helms \"Wiener Musikbrief\" mit der Besprechung der 5. Symphonie [am 1.3.1898] (###).\r\nDasselbe Konzert wird auch im Wiener Tagblatt Nr. 66 auf S. 1, signiert \"R. Hr.\" [= Richard Heuberger?], besprochen (a).", "Letzte Änderung": "28.09.2026 11:33"}, {"ID": 189703085, "Datum": "8.3.1897, Montag", "Haupttext": "Die Innsbrucker Nachrichten Nr. 54 berichten auf S. 3f von der Aufführung der 4. Symphonie [am 5.3.1897]:\r\n   \"(IV. Mitglieder=Concert des Musikvereines.) Endlich nach langen musikgenusslosen Wochen wieder ein Concert. [... über die \"lange musikalische Fastenzeit\" ...] Umso nachhaltiger wirkte das lang erwartete Ereignis, die erste Aufführung der Bruckner'schen romantischen Symphonie im V. [sic] Mitgliederconcert des Musikvereines am 5. März. [... über die Instrumentation, die Anforderungen des Werkes ...] Die Aufführung entsprach den höchsten bei uns mit Recht zu stellenden Erwartungen. Das Orchester, von Director Pembaur geleitet, 60 Mitwirkende zählend, verstärkt durch Kräfte der hiesigen Militärmusik, spielte mit Ausdruck und Feuer. Demgemäß war auch der Erfolg ein vollkommener. Der reiche Beifall nach den einzelnen Sätzen und der zweimalige Hervorruf des Dirigenten am Schlusse der Symphonie von Seiten des Publicums ließen dessen Wunsch nach baldiger Wiederaufführung dieses großen Werkes wo möglich noch in dieser Saison erkennen. [... über die Gesangsstücke ...] Den Schluss des genussreichen Concertes bildete die ebenfalls exakt und feurig gespielte erste Leonoren=Ouverture von Beethoven.\" [keine Signatur].", "Letzte Änderung": "23.08.2026 12:34"}, {"ID": 189603085, "Datum": "8.3.1896, Sonntag", "Haupttext": "Im Grazer Tagblatt Nr. 67 werden auf S. 8 Leseranfragen beantwortet:\n\"          Der Rathgeber des \"Grazer Tagblatt\".\r\n[...]\r\nVon den angegebenen Losen wurde keines gezogen.\n     H. T. in G. Auf Ihre erste Frage antworten wir, dass die Gegenwart nicht berufen ist, derartige Fragen endgiltig zu lösen; es lehrt dies die oft ganz verschiedenartige Beurtheilung, welche die hervorragendsten Meister gefunden haben. Was die zweite Frage anlangt, steht einer präcisen Beantwortung derselben der Umstand entgegen, dass die Kunstrichtungen verschieden sind. Im Gebiete der Symphonie werden übereinstimmend Bruckner und Brahms in erster Linie genannt.\n     H. S. Ihre beiden Lose wurden bereits gezogen. [...].\" (*).\n \n(4. Gesellschaftskonzert unter Richard von Perger mit Werken von Reinecke, Brahms, Goldmark, Mozart und Schumann (**)).\n \nDie Dresdner Nachrichten Nr. 67 schreiben auf S. 3 über Stradals Konzert [vgl. Bruckners Brief vom 24.2.1896]: \"     † Das gestrige Concert von August Stradal wurde wegen Erkrankung des Künstlers auf heute, Sonntag den 8. März Vormittags 11 Uhr verschoben.\" (***).\n[In den Tagen 1.3.1896 bis 15.3.1896 waren weder Ankündigungen noch eine Besprechung in den Dresdner Nachrichten nachweisbar].", "Letzte Änderung": "21.12.2025 22:15"}, {"ID": 189503085, "Datum": "8.3.1895, Freitag", "Haupttext": "Die Neue Preußische Zeitung Nr. 114 wiederholt in der Abendausgabe das gestrige Inserat.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189103085, "Datum": "8.3.1891, Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Josef Stolzing in der Ostdeutschen Rundschau Nr. 10 auf S. 5 (über das Konzert vom 4.3.1891 mit »Träumen und Wachen«):\r\n                      \"Concerte.\nLinardion. - Erstes Wiener Volksquartett. - Akademischer Gesangverein.\r\n      [über das Linardion, ein klavier-harmonium-ähnliches Instrument und das Konzert des Ersten Wiener Volksquartetts (mit antisemitischen Ausfällen)]\r\n     Ein interessantes Concert, über das sich viel sprechen ließe, gab am letzten Mittwoch der Akademische Gesangverein. Es war für uns ein seltener Genuß, Werke älterer Meister in so guter Ausführung zu hören [... Lotti, Gallus u. a., Lob für Henriette Standthartner, den Hornisten Louis Savart und den Geiger Drdla ...] Stürmisch wurde der wundervolle zur Grillparzer-Feier von Meister Bruckner componirte Chor \"Träumen und Wachen\" bejubelt, und mußte wiederholt werden. [... Liszt (gerne mehr!), Cornelius ...] Wenn wir nicht irren, hat Herr Göllerich dem Vereine Chöre von Liszt zur Verfügung gestellt. [... über N. W. Gade ...] Gerne hätten wir es gesehen, wenn der Name Brahms auf dem Programme gefehlt hätte. Nach Bruckner Brahms zu hören, machte uns wenig Freude. Ueberlassen wir die Aufführung Brahms'scher Werke lieber den Juden.\r\n                  Josef Stolzing.\" (*).\n(4. Gesellschaftskonzert unter Gericke mit Werken von Schubert, Haydn, Krug und Wagner (Gralsfeier aus »Parsifal«) (**).", "Letzte Änderung": "09.11.2024 17:22"}, {"ID": 189003085, "Datum": "8.3.1890, Samstag", "Haupttext": "Datierungen auf Bogen 18/3 bei Takt 369 \"7. März. 1mal | u. 8. März 890\" und Bogen 19/1 bei Takt 382 (\"8. März. 890.\") des 1. Satzes der 8. Symphonie [vermutlich Kontrolle der Stimmführung anhand von Kustoden] (*).\nIn einer Kritik des Deutschen Volksblatts Nr. 423 auf S. 1 (über die 1. Sinfonie von Brahms, signiert \"H. P.\" [Hans Puchstein]) wird auch Bruckner erwähnt:\r\n   \"[...] Kein Wunder, das Publikum, von der Innerlichkeit, dem tiefen Gefühl, der Wärme, die alle Werke unserer Classiker und der modernen großen musikalischen Trias, Wagner, Liszt und Bruckner beseelt, tief ergriffen, an den Reichthum der Melodien, die uns aus allen Compositionen derselben entgegenklingen, gewöhnt, vermag Brahms, der das Aeußerliche, das rein Technische seiner Kunst wohl versteht, dem aber die Innerlichkeit fehlt, keinen Geschmack abzugewinnen. [...]\" (**).\nMartin Einfalt gibt in Thalheim bei Wels ein Orgelkonzert (mit eigenen Werken und Kompositionen von Reiter und Schubert). In den Besprechungen wird sein Spiel mit dem Bruckners verglichen (***).\nBei der Vortragsübung am Wiener Konservatorium spielt Bruckners Schüler Ignaz Feinsinger Fuge und Finale für Orgel in d-Moll von Mendelssohn (°).\n(Vortrag Wolzogens \"Richard Wagner und seine Freunde\" (Äußerungen und Erinnerungen) bei einer Veranstaltung des Wiener Akademischen Wagner-Vereins im Saal des n.ö. Gewerbe-Vereins (°°)).", "Letzte Änderung": "21.05.2024 21:42"}, {"ID": 188703085, "Datum": "8.3.1887, Dienstag", "Haupttext": "Ein Inserat in \"Het vaderland\" Nr. 56 ('s-Gravenhage) auf S. 4 macht auf das Konzert vom 9.3.1887 mit der 3. Symphonie und auf die Probe um 13:30 Uhr aufmerksam.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188603085, "Datum": "8.3.1886, Montag (Rosenmontag)", "Haupttext": "Brief Bruckners an H. P. Vergeiner:\r\n   Bestätigt, daß Vergeiner die Orgelklasse am Konservatorium mit Auszeichnung absolviert hat.", "Letzte Änderung": "01.09.2025 13:24"}, {"ID": 188503085, "Datum": "8.3.1885, Sonntag", "Haupttext": "Bruckner und Eckstein kommen um 7 Uhr in München an (*).\nNach dem Besuch der Theatinerkirche und eines Frühstückscafés und Quartiernahme im Hotel »Vier Jahreszeiten« fahren beide zu Levis Wohnung. Kurze Klavierprobe einiger Stellen der 7. Symphonie. Um halb 11 Uhr Probe im Odeon-Saal (Franz Strauss erweist sich als der beste Bläser des Orchesters [a]). Mittagessen bei Levi zuhause (**).\n\r\nHellmesberger führt im Linzer Redoutensaal das Quintett (ohne Finale) auf (***). Besetzung: Josef Hellmesberger sen. und jun., Ferdinand Hellmesberger, Theodor Schwendt (oder: Josef maxintsak?) und Kupka. Felix Winternitz wirkt bei einem Stück Georg Hellmesbergers mit (°).\r\nOddo Loidol notiert auf seinem Programmzettel \"NB: Bei diesem Conzerte war ich (Fr. Oddo Loidol) anwesend.\" (°a).\r\nDas Linzer Volksblatt Nr. 55 hatte auf S. 3 nochmals einen kurzen Hinweis gebracht - \"findet bestimmt morgen Sonntag abends halb 8 Uhr im landschaftlichen Redoutensaale statt.\" (die Rubrik ist datiert \"7.3.1885\") (°b).\nDie Linzer Zeitung berichtet von der geplanten Aufführung der 7. Symphonie am 10.3.1885:\r\n»* (Anton Bruckner.) Die musikalische Akademie in München bringt in ihrem zweiten Abonnement=Concerte am 10. d. M. als Novität die Symphonie Nr. 7 E-dur von unserem Landsmanne Professor Anton Bruckner zur Aufführung.« (°°).\nDie Münchner Neuesten Nachrichten teilen eine Programmänderung für dieses Konzert mit (°°°).\n(4. Gesellschaftskonzert unter Hans Richter mit Werken von Mendelssohn, Brahms und Haydn (#)).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188303085, "Datum": "8.3.1883, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel (Kurzkritik) über die 6. Symphonie im Illustrierten Wiener Extrablatt Nr. 65 auf S. 4, signiert Dr. K. St. [= Königstein (*)]: \n»Der Todte und die Lebenden.\n[/] [... über Richard Wagner ... Konzerte mit Werken von Brahms und Dvorak ...] Von den letzten zwei Concerten der Philharmoniker haben wir wenig Neues zu berichten. Sie spielten unter Jahn's Leitung fast durchweg gute, aber alte Musik. In der Ausführung zeigten sie, daß sie auch unter der neuen Leitung völlig auf der alten Höhe stehen. Nur eine Nummer in beiden Programmen bot eine Novität: zwei Sätze aus einer Symphonie von Bruckner. Der von Gedanken überschäumende Componist zeigte sich in diesen beiden Sätzen zwar bedeutend geklärter in der Form, als früher. Aber immer noch ist es gährender Most und nicht perlender Champagner, den er uns kredenzt. [... über weitere Konzerte ... Signatur:] Dr. K. St.«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188203085, "Datum": "8.3.1882, Mittwoch", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »8. März H Lamberg I.« [Lektion].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188103085, "Datum": "8.3.1881, Dienstag", "Haupttext": "Besprechung der 4. Symphonie in der Konstitutionellen Vorstadt-Zeitung (Österreichischen Volkszeitung) Nr. 66, S. 3: \n   »[... über das Philharmonische Konzert vom 6.3.1881 ...] Einige Worte sind wir noch der jüngst aufgeführten Bruckner'schen Symphonie in Es-dur schuldig. Dieselbe zählt schlechtweg zu den bedeutendsten Arbeiten, welche in der nach=beethoven'schen Zeit auf dem Boden der Symphonie geleistet wurden. Es ist wahr: Längen fehlen nicht, und manche instrumentale Geschmacklosigkeit, manche verwirrende Stockung läuft mit unter. Sollen diese kleinen Flecken aber den traurigen Vorwand leihen, die imponirende Größe und zwingende Macht des ganzen Gemäldes zu läugnen? Oder sollen wir mit der freudigen Anerkennung des Bruckner'schen Genius etwa zuwarten, bis der schlichte bescheidene Mann einmal seine ehrlichen treuen Augen für immer geschlossen haben wird? Nein. Wir wollen den Lebenden ehren und rühmen als eine der größten musikalischen Begabungen, die unser Oesterreich hervorgebracht. Für diese Begabung bringt seine neue Symphonie ein unwidersprechliches Zeugniß bei. Der erste Satz legt sich breit und wuchtig aus, der zweite bringt ein Ständchen, in dem das zärtliche Necken, Flüstern und Kosen der Streicher und Bläser eine reizende Wirkung übt, der dritte Satz setzt mit einem prächtigen Jagdmotiv ein und singt später ein allerliebstes Hirtenlied, der Schlußsatz strömt mit ungeschwächter Kraft und Fülle der Gedanken wie der Ausführung bis zur letzten Note einher. Daß die Symphonie von der zahlreichen Zuhörerschaft mit einem wahren Jubel aufgenommen wurde, haben wir bereits mitgetheilt.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188003085, "Datum": "8.3.1880, Montag", "Haupttext": "In einer Rezension des »Musiker-Couriers«, 3. Jg. 1879/1880, Nr. 22, S. 104, signiert »Ed. M.« [= vermutlich Eduard Moucka], wird auf das Verhältnis zu Wagner und auf Beziehungen zwischen dem Scherzo von Mathilde Kraliks Klavier-Trio und dem Scherzo aus Bruckners 3. Symphonie hingewiesen:\r\n   »[...] Dagegen siegt das ewig Weibliche im Scherzo, welches mit seinem lebhaften Tanzrhythmus an das Scherzo von Bruckners D-Moll-Sinfonie erinnert.« (*).\r\n   [Wann?] Konzertgeberin war die Pianistin Paula Dürrnberger; weiters wirkten Hellmesberger und Hummer (bei Kraliks Trio) und der Bariton Schütte-Harmsen mit (**).", "Letzte Änderung": "21.11.2024 13:48"}, {"ID": 187903085, "Datum": "8.3.1879, Samstag", "Haupttext": "Die morgige Kirchenmusik wird\nim Fremdenblatt Nr. 66 auf S. 6 (*),\n \nin der \"Presse\" Nr. 66 auf S.11:\r\n     \"In der Hofpfarrkirche zu St. Augustin kommt um 11 Uhr eine Mozart=Messe, Graduale (Mezzo=Sopransolo) von Professor Tillmetz und Offertorium (Baritonsolo) von Julius von Nagy zur Aufführung. Herr Hoforganist Bruckner wird die Orgel spielen.\" (*a)\n \nund in der Neuen Freien Presse Nr. 5219 auf S. 4:\n     \"[inhaltlich wie (*a)] Die Orgel wird Herr Hof=Organist Professor Bruckner spielen.\" (**) angekündigt.\nDer Allgemeine Literatur-Anzeiger erwähnt Bruckner als Lehrer von Mathilde von Kralik: \r\n    \"Mathilde Kralik. Sonate für Klavier und Violine (d-moll). Wien, Verlag A. Gutmann. (Dr. Th. Helm.) Die Komposition einer Schülerin des modernste Ziele verfolgenden Konservatoriums Professors Anton Bruckner. Für eine Damenarbeit auffallend knapp und gedrungen, klar, durchsichtig, ohne jedes überflüssige Wortgepränge. Die Gedanken scharf und sicher gezeichnet, besonders plastisch im ersten Satze, dessen männlich energischer Rhythmus an einer Komponistin geradezu überrascht.\" (***).", "Letzte Änderung": "27.01.2026 16:17"}, {"ID": 187803085, "Datum": "8.3.1878, Freitag", "Haupttext": "Kalendereintrag Bruckners: »8. März 11 1/4 Uhr Mittags Erzherzog Franz Karl gestorben«. Beim Datum »8« [Numerierung der Unterrichtsstunden für Herrn Stern].", "Letzte Änderung": "08.10.2024 16:49"}, {"ID": 187703085, "Datum": "8.3.1877, Donnerstag", "Haupttext": "Das Linzer Volksblatt Nr. 54 gibt auf S. 2 das Programm vom 11.3.1877 bekannt: \n\n   »... 8. „Germanenzug”, Gedicht von Dr. August Silberstein, für Männerchor, componirt von Anton Bruckner. (Preis=Chor.) ...« (*). Eine identische Meldung erscheint auch in der Linzer Zeitung (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187403085, "Datum": "(8.3.1874, Sonntag)", "Haupttext": "Im Konzert des Wiener Akademischen Gesangvereins spielen die Wiener Philharmoniker unter Sucher Liszts »Tasso«, außerdem u.a. Wagners “Liebesmahl der Apostel”, aus Tristan Vorspiel und (Wiener Erstaufführung) Liebestod (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187103085, "Datum": "(8.3.1871, Mittwoch)", "Haupttext": "Wiederaufnahme von Aubers Oper »Der schwarze Domino« unter Herbeck.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186903085, "Datum": "8.3.1869, Montag", "Haupttext": "Bruckner wird Mitglied des Wiener Akademischen Gesangvereins.", "Letzte Änderung": "13.11.2025 09:28"}, {"ID": 186803085, "Datum": "8.3.1868, Sonntag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Rudolf Weinwurm:\r\n     Dankt für Einladung, bei Konzert [des Akad. Gesangvereins] mitzuwirken; bevorzugt große Orgeln mit besserem Pedal als dem der Linzer Moser-Orgeln, z.B. wie in der Wiener Hofkapelle oder der Minoritenkirche. Will lieber improvisieren als Literatur spielen. Könnte am Gründonnerstag nur mit Dispens durch Rudigier, hat Mittwoch Dienst. Seit 15.1.1868 (*) wieder Chormeister beim »Frohsinn«. Grüße von Alois Weinwurm. Schlägers Stelle in Salzburg (**) ist wieder ausgeschrieben. Wagner habe ihm einen schönen Brief geschrieben; aus München [Hans Richter] habe der ”Frohsinn” den Schlußchor der ”Meistersinger” erhalten (***).\nAufführung der 7. Sonntagsmesse in B-Dur von Robert Führer in Linz. Vermerk [Zappes?] in der Stimme der 1. Violine \"8. März\" (°).", "Letzte Änderung": "13.01.2026 14:20"}, {"ID": 186503085, "Datum": "(8.3.1865, Mittwoch)", "Haupttext": "Schreiben des Bezirksamtes Linz an das Bischöfliche Ordinariat (Reinschrift): Wegen der hohen Kosten der Reparatur der Domkirchenorgel solle die Rechnung vor der Zahlung durch die Statthalterei von der Baubehörde revidiert und adjustiert werden.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186303085, "Datum": "(8.3.1863, Sonntag)", "Haupttext": "Zweites Konzert des Zappe-Quartetts im Sängerbund-Lokal.", "Letzte Änderung": "11.12.2024 08:03"}, {"ID": 186003085, "Datum": "8.3.1860, Donnerstag", "Haupttext": "Eintragung Bruckners im Sechter-Studienheft (WAB 247) auf fol. 141r (\"Verzierungen im doppelten Contrapuncte der Octav.\"):\n\"Wien 8. März [1]860.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 182503085, "Datum": "8.3.1825, Dienstag", "Haupttext": "Anton Bruckner sen. zahlt 3 fl Pensionsbeitrag.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 196404085, "Datum": "8. - 26.4.1964, Mittwoch bis Sonntag", "Haupttext": "Fünf Aufführungen der 8. Symphonie (in der Haas-Fassung) unter Bernard Haitink.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198702085, "Datum": "8.2.1987, Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Otto Biba »Anton Bruckner schreibt an Dr. Anton Ölzelt Ritter von Newin« in den Musikblättern der Wiener Philharmoniker 41, S. 174ff [Programm].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197302085, "Datum": "8.2.1973, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das New Philharmonia Orchestra unter Zubin Mehta in der Royal Festival Hall in London.\nSolistin in Elgars Cellokonzert ist Jacqueline du Pré. Die Programmerläuterungen stammen von Deryck Cooke.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197002085, "Datum": "8.2.1970, Sonntag", "Haupttext": "Britische Erstaufführung [vgl. aber 7.2.1954] des Requiems [WAB 39] durch das Kensington Festival Orchestra und den Alexandra Choir unter Schönzeler in der Church of St. Jude-on-the-Hill in London.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195902085, "Datum": "8.2.1959, Faschingssonntag", "Haupttext": "Italienische Erstaufführung der 1. Symphonie unter Alberto Zedda in Florenz (*).\nAufführung der e-Moll-Messe unter Paul Hindemith in Waterville (**).", "Letzte Änderung": "03.04.2023 23:18"}, {"ID": 194902085, "Datum": "8.2.1949, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Anton Rußegger an Hans Hierzenberger, den Vorsitzenden des oberösterreichischen Brucknerbundes: \n    Der Linzer Generalvikar Josef Lugstein habe ihm mitgeteilt, dass die Diözesanleitung eine Aufführung der 9. Symphonie in St. Florian immer noch nicht befürworte. Auch die Bischofskonferenz werde wahrscheinlich von dem geltenden Verbot von Kirchenkonzerten nicht abweichen. Ob sich Auers Pläne mit denen des Brucknerbundes für das Brucknerfest 1949 decken?", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194202085, "Datum": "8.2.1942, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Symphonieorchester Malmö unter Georg Schnéevoigt (*).\n \nAufführung der 4. Symphonie durch das Pittsburgh Symphony Orchestra unter Fritz Reiner [in der Syria Mosque in Pittsburgh].\nAuf dem Programm stehen außerdem Werke von J. S. Bach (Es-Dur-Präudium und Fuge, orchestriert von Feldman) und Brahms (Violinkonzert mit Yehudi Menuhin). Wiederholungen vom 6. und 7.2.1942 (**).", "Letzte Änderung": "03.02.2026 11:15"}, {"ID": 193902085, "Datum": "8.2.1939, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Fritz Busch.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193802085, "Datum": "8.2.1938, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie in der Originalfassung unter Volkmar Andreae uin einem Extrakonzert in Zürich.", "Letzte Änderung": "07.01.2026 14:47"}, {"ID": 193702085, "Datum": "8.2.1937, Montag", "Haupttext": "Ernst Schwanzara veröffentlicht im Neuen Wiener Journal (irrtümlich als Autor \"Schwengner\" angegeben) Bruckners Brief an Leopold Schrötter von Kristelli (Mai 1895), in dem er jenem sein Harmomium schenkt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193602085, "Datum": "8.2.1936, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Victor Kerbler »Alt-Linzer Konzertleben« im Linzer Volksblatt Nr. 32, S. 3f (*). Notiz Hanfstaengls zu IKO 117 »Negativ 1903 aus Wien erhalten« in den Akten des Historischen Museums der Stadt Wien (**).\nBrief von Hilde Wendler an Max Auer: \n   In Leipzig plane die Bruckner-Gemeinde, am 1.3.1936 neben der 4. Symphonie noch die Skizzen zum Finale der 9. Symphonie aufzuführen, was aber sie, Brandstetter und Oeser nicht befürworteten. Jedoch interessiere sich Weisbach für das erste Scherzo der 4. Symphonie, dessen Autograph Auer zur Verfügung stellen möge, auch wenn Robert Haas diese Aufführung unterbinden wolle (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193102085, "Datum": "8.2.1931, Sonntag", "Haupttext": "The Capital Times Nr. 54 (Madison, Wisconsin) bringt auf S. 16 die Anekdote nach der Aufführung der 7. Symphonie in Argentinien [1922]:\n\"RICHARD Strauss told the following story to the Paris correspondent of the Munchner Neuste Nachircten [sic]:\n     \"When I was giving concerts in Buenos Aires with the Vienna Philharmonic Orchestra we played Bruckner's Seventh symphony. Behind the stage stoof all the young Argentine composers in full dress and white gloves. The last note of the symphony was the signal for a tremendous ovation. Thereupon the solo hornist of the orchestra, Professor Stiegler, went up to the group of composers and said to them: 'You see, gentlemen, this is the way we peasants compose. Now just imagine how our regular composers compose.' \" \".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192902085, "Datum": "8.2.1929, Freitag", "Haupttext": "Artikel von Ernst Decsey \"Anton Bruckner und seine F-moll-Messe\" \"Zur Aufführung am Mittwoch, den 13. Februar\" in \"Radio Wien\" 5, Nr. 19 auf S. 308f.", "Letzte Änderung": "07.08.2026 13:43"}, {"ID": 192702085, "Datum": "8.2.1927, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Leopold Reichwein im Großen Musikvereinssaal in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192502085, "Datum": "8.2.1925, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Rudolf Nilius im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Solist in Orchesterliedern von Julius Wachsmann ist der Bariton Oskar Jölli (*).\n \nDer Austin American-Statesman Nr. 238 (Austin, Texas) schreibt auf S. 16 (= S. 4 des 2. Teils) über die amerikanischen Orchester und erwähnt als bemerkenswerte Aufführung die der 9. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra:\n\"Music and Musicians\nBy LUCILE MOREY\nSpeaking of Orchestras\n     Speaking of symphony orchestras in America, [... zitiert Äußerungen von Cesar Searchinger über die verschiedenen Orchester, auch im Vergleich zu europäischen]. \"The most memorable experiences of my trip were [... Stokowski, Gabrilowitsch, Fritz Reiner ...] in Cincinnati, Frederick Stock's of Bruckner's ninth, and [... Sokoloff (Cleveland) ... etc.].\" (**).\n \nThe Vancouver Province Nr. 271 (The Province, Vancouver, British Columbia, Canada) berichtet auf S. 17 vom Restaurierungsprojekt der Bruckner-Orgel in St. Florian, die den Weltkrieg ohne Verluste überstanden hat [Text ähnlich dem vom 18.1.1925] (***).", "Letzte Änderung": "23.09.2025 08:46"}, {"ID": 192402085, "Datum": "8.2.1924, Freitag", "Haupttext": "Artikel von Ernst Decsey \"Göllerichs Bruckner-Buch\" [mit durchaus auch kritischen Anmerkungen] in der Linzer Tages-Post Nr. 32 auf S. 7.\nDer Verfasser erinnert an die Entrüstung nach dem Erscheinen von Franz Gräflingers Biographie \"Bausteine\", auf den Göllerich auch in seiner Biographie immer noch loshacke und erwähnt am Ende auch, dass er die Aufführung der 5. Symphonie unter Klenau [am 23.1.1924] miterlebt hat (*).\n \nDie Reichspost Nr. 38 macht auf S. 8 auf das Konzert des Schubertbundes am 19.2.1924 aufmerksam (**).", "Letzte Änderung": "29.07.2025 06:50"}, {"ID": 192302085, "Datum": "8.2.1923, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Karl Muck in Amsterdam.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192102085, "Datum": "8.2.1921, Dienstag", "Haupttext": "Der Spokane Chronicle Nr. 121 stellt auf S. 10 einen [bisher noch nicht in Erscheinung getreteten] Bruckner-Dirigenten vor:\n\"HERBST NOTED AS A LEADER\n     Professor Gottfried Herbst, who will direct the Washington State college orchestra in the Beethoven 150th anniversary program to be given at the Lewis and Clark high school Saturday night, is not only an orchestra conductor, but a capable band leader.\n     [... 1920 \"first prize for all military bands\" ...].\n     Professor Herbst has conducted chamber music organizations both in Europe and in the United States. Because of his familiarity with such orchestral works as the symphonies of Beethoven, Tschaikowsky´, Brahms, Bruckner and Strauss, he directs them without the score.\n     [... zu den Konzerten ...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191702085, "Datum": "8.2.1917, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung des Intermezzos (*) durch das Tonhalle-Quartett, das auch ein Quartett von Philipp Jarnach uraufführte (**), in Zürich.", "Letzte Änderung": "09.02.2024 12:53"}, {"ID": 191302085, "Datum": "8.2.1913, Samstag", "Haupttext": "[Datum des Poststempels]\r\nPostkarte von August Göllerich an Franz Xaver Müller\r\n     Gratuliert ihm und Karl Aigner zum Erfolg des Konzerts [im Musiksaal in St. Florian am 1.2.1913 (*a)], dankt für Mitteilungen zu Ignaz Dorn. Müllers Artikel in der Reichspost habe er nicht gefunden. Nun sei auch Joh. Nep. Hueber gestorben (*).", "Letzte Änderung": "10.01.2026 23:37"}, {"ID": 191002085, "Datum": "8.2.1910, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Philipp Wolfrum (Heidelberg) an Max Reger:\r\n     Dankt für eine Postsendung und die Widmung, berichtet über ein Gespräch mit seinem Gast Vincent d’Indy über Reger: »Ich hoffe, daß Du von ihm baldigst eine Einladung bekommst; er ist sehr maßgebend in Frankreich«. Er berichtet über ein Konzert in Chemnitz unter Hasse mit Reger, Bruckner [8. Symphonie am 29.1.1910], Liszt und Straube.", "Letzte Änderung": "30.07.2026 13:04"}, {"ID": 190902085, "Datum": "8.2.1909, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Meininger Hofkapelle unter Wilhelm Berger in Darmstadt.", "Letzte Änderung": "31.07.2024 09:24"}, {"ID": 190802085, "Datum": "8.2.1908, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Paul Ehlers »Das F-Dur-Quintett« [siehe »Frühjahr 1908«] in der Augsburger Abendzeitung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190702085, "Datum": "8.2.1907, Freitag", "Haupttext": "Erstaufführung der 5. Symphonie durch die Hofkapelle unter Schuch in Dresden (*).\nVermutlich diese Aufführung besuchte Arnold Bax (**).\n \nThe Richmond Palladium Nr. 361 (Palladium-Item, Richmond, Indiana), wiederholt auf S. 5 (vgl. 31.1.1907) den Bericht vom Vorfall bei der Aufführung der 9. Symphonie in Leipzig [am 15.11.1906]:\n\"     Herr Nikisch, conducting a performance of Bruckner's Ninth Symphony at Leipzic, created a sensation by rising suddenly from his seat and addressing the fashionable audience. He upbraided the women for staring at him through their opera glasses. \"Your conduct,\" he exclaimed, \"makes me so nervous that I cannot continue conducting.\" (***).", "Letzte Änderung": "26.01.2024 14:13"}, {"ID": 190602085, "Datum": "8.2.1906, Donnerstag [oder 2./9.2.1905?]", "Haupttext": "Fünfter Bruckner-Abend des Wiener Akademischen Gesangvereins (einer von sieben 1905/06 veranstalteten) in der Alma Mater Rudolfina mit Vortrag Theodor Helms und Klavieraufführungen duch Mathilde Helm und Hans Wagner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190502085, "Datum": "8.2.1905, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel von D. Schultz (über die Bruckner-Biographie von Rudolf Louis) in den Signalen für die musikalische Welt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190402085, "Datum": "8.2.1904, Montag", "Haupttext": "Aufführung des Quintetts durch das Prill-Quartett in Wien (*).\nBesprechung des gestrigen Konzerts mit der 7. Symphonie im Deutschen Volksblatt Nr. 5422 auf S. 5, signiert \"H.\":\r\n\"     Philharmonisches Konzert. Spät, aber doch kam das Wort an Oesterreichs größten Symphoniker, an Anton Bruckner. Man brachte die herrrlichste seiner Symphonien, die siebente. Dr. Karl Muck, der Leiter des gestrigen Konzertes, hatte sie in Graz aus der Taufe gehoben [sic]. An solch wohlgeratenem Patenkinde erlebte er schon vor Jahren große Freude, und seine Liebe zu dem genialen Musensprößlinge hat sich im Laufe der Zeit duchaus nicht abgekühlt; Beweis dessen die energische, temperamentvolle Führung, mit der er gestern alle entzückte. [... Dukas, Beethoven ... seltsame Vortragsordnung ...] die Egmont-Ouvertüre. Auch sie wurde so schön gespielt, daß man alle Bedenken gerne fallen ließ.       H.\" (**).", "Letzte Änderung": "15.06.2026 07:25"}, {"ID": 190302085, "Datum": "8.2.1903, Sonntag", "Haupttext": "Die Wochenschrift für Kunst und Musik berichtet von der Aufführung der 4. Symphonie unter Felix Mottl am 30.1.1903.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190202085, "Datum": "8.2.1902, Samstag", "Haupttext": "Festkonzert zu Ehren der Anwesenheit Eugen d'Alberts und Enrico Bossis in der Leipziger Thomaskirche. Der Riedel-Verein und Mitglieder des Gewandhaus-Orchesters führen unter Göhler drei Sätze (Kyrie, Sanctus und Benedictus) aus der e-Moll-Messe auf.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190002085, "Datum": "8.2.1900, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel \"Anton Bruckner und die schöne Linzerin\", signiert \"J. St.-g.\", in der Wiener Allgemeinen Zeitung auf S. 6 (*). Reichspost Nr. 30 auf S. 9 (**) \nund Reichswehr Nr. 2155 (Morgenblatt) auf S. 7 (***) \ngeben in der Ankündigung der d-Moll-Messe für den 11.2.1900 die Namen der Solisten bekannt (Frl. Mathilde v. Hochmeister, Gisela Körner, Dr. Josef Meyer und Ferdinand Marian).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189902085, "Datum": "8.2.1899, Mittwoch", "Haupttext": "[Geplant:] Aufführung der 4. Symphonie durch die Budapester Philharmoniker unter Alexander Erkel. Solist in Mendelssohns Violinkonzert ist Anton Witek (Berlin).", "Letzte Änderung": "06.10.2024 22:16"}, {"ID": 189802085, "Datum": "8.2.1898, Dienstag", "Haupttext": "Guido Peters veranstaltet beim Grazer Richard-Wagner-Verein einen Vortragsabend, bei dem u.a. neben Gesangsnummern die c-Moll-Violinsonate Beethovens und der 2. und 3. Satz der 7. Symphonie in der vierhändigen Klavierfassung erklingen. Mitwirkende Instrumentalisten sind Benno Schuch und Siegmund v. Hausegger.", "Letzte Änderung": "17.09.2026 12:09"}, {"ID": 189702085, "Datum": "8.2.1897, Montag", "Haupttext": "The Leader Democrat Nr. 263 (Springfield, Missouri) meldet auf S. 6 in der 5. Spalte die Aufführung der d-Moll-Messe am 17.1.1897 in Wien [auf dieser Seite ist nicht nur dieser Artikel identisch mit dem vom 6.2.1897 in Indiana]:\r\n\"     In memory of Antoine Bruckner, one of the most celebrated members of the Society of Friends of Music has decided to devote his second concert at Vienna (17th of January) to a solemn execution of the mass in D of this composer. [...]\".", "Letzte Änderung": "23.08.2026 07:31"}, {"ID": 189602085, "Datum": "8.2.1896, Samstag", "Haupttext": "Kritik zur 4. Symphonie [am 5.1.1896] im Fremdenblatt Nr. 38 auf S. 9, signiert \"L. Sp.\" [Ludwig Speidel]: \r\n„          Konzerte.\r\n     In unseren bisherigen Besprechungen der philharmonischen Konzerte haben wir zu erwähnen vergessen, daß das „Programmbuch“ von Dr. Robert Hirschfeld zu erscheinen fortfährt und dem Publikum schon ein unentbehrlicher musikalischer Führer geworden ist. Das Wort tritt in diesem Buche vor den Notenbeispielen zurück, und wer Noten lesen und sie in der Phantasie erklingen lassen kann, wird dem Programmbuch eine lehrreiche Vorbereitung und einen angenehmen Nachgenuß verdanken. [… über das vierte Konzert mit Tschaikowskys „Pathetique“ …]. Auch das fünfte Konzert war nicht ohne grelle Gegensätze. Es begann mit Mozart’s Symphonie in D-dur [… Till Eulenspiegel …]. Und noch einmal bewegte sich das Konzert in Gegensätzen, indem es Mendelssohns’s Hebriden=Ouverture und Anton Bruckner’s Romantische Symphonie einander gegenüberstellte. Die Hebriden=Ouverture genießt man als eine Schönheit, die längst außer Zweifel steht, an Bruckner’s Romantischer Symphonie entdeckt das Publikum immer mehr Schönheiten. Die jüngste Aufführung, welcher der Komponist beiwohnte, hat ungewöhnliches Interessen erweckt.     Im großen Musikvereinssaale hat Bronislaw Hubermann ein Konzert mit Orchester veranstaltet. Der geniale Knabe hat aufs Neue allgemeines Erstaunen hervorgerufen. [… über dieses Konzert …]      L. Sp.“", "Letzte Änderung": "04.12.2023 08:05"}, {"ID": 189502085, "Datum": "8.2.1895, Freitag", "Haupttext": "Artikel von Friedrich von Hausegger [anläßlich der Aufführung der 3. Symphonie am 10.2.1895] im Grazer Tagblatt Nr. 39 auf S.1:\n»                       Anton Bruckner.\r\n     Der Steiermärkische Musikverein bringt in seinem nächsten Concerte die dritte Symphonie von Bruckner. Wir hatten in Graz Gelegenheit, drei Symphonien dieses hochbedeutenden Tondichters kennen zu lernen, und werden uns nun sein sich in immer schärferen Umrissen kennzeichnendes Charakterbild ergänzen können. [... Bruckners Stellung in der moderenen Musik und die unrühmliche Rolle der Kritik ... dennoch hat Wagner Weltgeltung erlangt ...]\r\n     Ein Aehnliches haben Hugo Wolf, der bedeutendste Lieder=Componist der Gegenwart, und Bruckner, ihr bedeutendster Symphoniker, zu erfahren. Sie wollen ja nichts anderes, unsere Künstler, als gehört werden. [...] Anton Bruckner ist ein Greis geworden, ehe die musikalische Welt von seiner hohen Bedeutung Kenntnis genommen. [... Verdienst der Bruckner-Gemeinde in Wien ... Einfluss der Jugend in Gegenposition zur Partei-Kritik ...]\n     [... über Bruckners Eigentümlichkeiten ... 3. Symphonie und Beethoven und Richard Wagner ...]\n     Nicht Weltflucht, wie bei unseren modernen Weltschmerzlern, sondern Weltüberwindung bedeutet sein Schaffen. [... allgemein zur Charakteristik des Bruckner-Stils ...]\n     Ich empfehle daher dringend, Bruckners Werke öfter zu hören. Die zugängliche Generalprobe gewährt Gelegenheit dazu. Die Größe des ersten, die Tiefe des zweiten Satzes werden sich öfterem Hören erschließen. Jedesmal wird man neue Schönheiten in ihnen entdecken; sie werden immer beredter, je länger man sich mit ihnen befasst. Die beiden letzten Sätze geben sich leichter; ihrem Zauber kann sich auch das das erstemal von ihnen berührte Ohr nicht entziehen.\n     Versäume es kein Musikfreund, das Concert des Musikvereines zu besuchen! Die Wiedergabe der Bruckner'schen Symphonie ist eine That, die in unserem Kunstleben zählt. Besonders anziehend wird sich das Concert auch noch dadurch gestalten, dass die herrliche Orgel des Stephaniensaales wieder unter der bewährten Meisterhand des Herrn Degner in Thätigkeit treten wird.\n                                          Dr. Fr. v. Hausegger.« (*)\n \nAnkündigung der 3. Symphonie in der Grazer Morgenpost Nr. 32:\n\"Steierm. Musikverein. | III. Concert | am Sonntag den 10. Februar nachmittags halb 5 Uhr | im Stephanien-Saale | unter der Leitung des artistischen Directors Herrn | Erich Degner. | Programm: | 1. Ouverture Nr. 1 zur Oper ‚Leonore‘ Beethoven. | 2. Passacaglia in C-moll, für Orgel .  J. S. Bach. | (Vorgetragen von Hrn. Director Degner.) | 3. Symphonie Nr. 3, D-moll . . . . Bruckner. | Öffentliche General-Probe | Samstag den 9. Februar halb 5 Uhr nachmittags. [... Preise, Kartenverkauf ...]\" (**).\n \nAnzeige im Grazer Volksblatt Nr. 32 auf S. 8:\r\n\"Steierm. Musikverein. | III. Concert | am Sonntag den 10. Februar nachmittags halb 5 Uhr | im Stephanien-Saale | unter der Leitung des artistischen Directors Herrn | Erich Degner. | Programm: | 1. Ouverture Nr. 1 zur Oper \"Leonore\". Beethoven. | 2. Passacaglia in C-moll, für Orgel  .  J. S. Bach. | (Vorgetragen von Hrn. Director Degner.) | 3. Symphonie Nr. 3, D-moll  .  .  .  .   Bruckner. | Öffentliche General-Probe | Samstag den 9. Februar halb 5 Uhr nachmittags. [... Preise, Kartenverkauf ...]\" (***).\n \nAktennotiz auf der Rückseite des Schreibens vom 5.2.1895:\r\n    Fürst Liechtenstein wisse ebenfalls keine Wohnung für Bruckner. Wieviele Zimmer Bruckner brauche und wieviel er bisher gezahlt habe? Wenn Bruckner an eine unentgeltliche Überlassung denke, so solle man besser gar nicht nachfragen und ihm antworten, es sei keine Wohnung zu vergeben (°).", "Letzte Änderung": "19.02.2026 17:21"}, {"ID": 189402085, "Datum": "8.2.1894, Donnerstag", "Haupttext": "Der Pester Lloyd Nr. 33 kündigt auf S. 6 die Aufführung der 4. Symphonie am 14.2.1894 an:\n\"     * Das VI. philharmonsiche Konzert unter Arthur Nikisch' Leitung findet am Mittwoch, 14. d. M., Abends 7½ Uhr im großen Saale der hauptstädtischen Redoute unter Mitwirkung des Pianisten Elemér Polónyi mit folgendem Programm statt: 1. Richard Wagner: \"Eine Faust-Ouverture\"; 2. Anton Bruckner: IV. Symphonie (Es-dur), zum ersten Male; 3. Franz Liszt: \"Ungarische Phantasie\" für Klavier mit großem Orchester. Klavier: Herr Elemér Polónyi; 4. Hektor Berlioz: \"Carneval Romain\". – Karten zu diesem Konzerte sind in der Musikalienhandlung von Béla Méry, Dorotheagasse 7, zu bekommen.\"\n[Berlioz ist neu; ursprünglich (vgl. 15.10.1893) war ein Werk von J. J. Major vorgesehen. Ohne Angabe von Gründen wird am 13.2.1894 ein nochmals geändertes Programm mitgeteilt.]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189302085, "Datum": "8.2.1893, Mittwoch", "Haupttext": "Brief Bruckners an Levi:\r\n     Dankt für die Mühen [bei der Aufführung der 3. Symphonie am 3.2.1893]. Seit mehreren Wochen sei er wegen Wassersucht bettlägerig. Nun gehe es ihm etwas besser. Bittet die [wohl beiliegende] Karte an Frau Fiedler [vgl. »nach dem 3.2.1893«] weiterzugeben (*).\n(Brief von Jordan Habert (Seitenstetten) an Bernhard Deubler:\r\n     Das günstige Urteil über die Josefs-Messe habe ihn sehr gefreut; anbei als Dank ein Exemplar. In Linz sei leider sehr oberflächlich Korrektur gelesen worden, aber laut Martin Fuchs dürfe die Druckerei die Bogen nicht an ihn, Habert, schicken. Grüße an Stiftsdechant Mair [Philipp Mayr? vgl. 15.12.1884] und Dr. Ackerl (**)).", "Letzte Änderung": "24.06.2025 09:30"}, {"ID": 189202085, "Datum": "8.2.1892, Montag", "Haupttext": "Schwanzaras Aufzeichnung einer Universitätsvorlesung Bruckners.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189102085, "Datum": "8.2.1891, Faschingssonntag", "Haupttext": "[recte 5.2.1891 oder 13.2.1891??]\r\nBrief Weingartners an Levi:\r\n   Die Kosten für das Kopieren der 8. Symphonie solle weder Bruckner noch Levi zahlen, da ein Consortium ihm 300 Mark für das Mannheimer Konzert zur Verfügung gestellt habe (*).\nEhrenmitgliedsurkunde der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, unterzeichnet von Metternich und L. A. Zellner [vgl. 15.1.1891] (**).\nBericht über das Konzert vom 25.1.1891 mit der 3. Symphonie in der Linzer Zeitung:\r\n\"     - Ueber die Bruckner'sche D-moll-Symphonie schreibt die \"Wiener Abendpost\": Der Wiener akademische Wagner=Verein hat ein sehr interessantes Concert veranstaltet, in welchem die im vierten philharmonischen Concerte mit so großem Erfolge zur Aufführung gelangte Bruckner'sche D-moll-Symphonie wiederholt wurde. Das herrliche Werk machte bei dieser letzten Aufführung einen womöglich noch größeren und mächtigeren Eindruck. Es schien übrigens auch, als ob unter Richters wundervoller Leitung die Bruckner'sche Symphonie noch schöner und vollendeter vom Orchester gespielt worden wäre. Eines ist sicher - die Bruckner'sche Symphonie gehört zu jenen Werken, die bei öfterem Hören den Genuß noch steigern. Der große Symphoniker war wieder Gegenstand begeistertster Huldigungen. Der Bruckner'schen Symphonie giengen das Vorspiel zu \"Parsifal\" und das Siegfried=Idyll voraus. Richard Wagner, der für Bruckner stets so warme Worte der Anerkennung hatte, nahm also diesmal Bruckner gleichsam unter den Arm und trat mit ihm gemeinsam vor die Zuhörer, ihnen in so edler, verklärter Art bedeutend, welch Künstler in seinem Geiste und Sinne als ein Lebender unter ihnen wirkt und schaftt.\" (***).\nDie Österreichische Volkszeitung Nr. 38 meldet auf S. 3, daß Bruckner zum Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde ernannt wurde:\r\n\"Gesellschaft der Musikfreunde. In der gestrigen, unter Vorsitz des Präsidenten Freiherren von Bezecny abgehaltenen Generalversammlung [... anwesend u. a. Albert Gutmann, Baron Loewenthal, Dr. von Billing ...] Ueber Antrag des Herrn Dr. v. Billing wurde [sic] sodann Kapellmeister Hans Richter und Professor Bruckner zu Ehrenmitgliedern ernannt und endlich in die Direktion wiedergewählt die Herren: Dr. v. Billing, Freiherr von Bezecny, Fürst Metternich, Dr. Brahms und Dr. Standhartner.\" (°).\nEin Bericht über diese Sitzung vom 7.2.1891 erscheint auch in der Neuen Freien Presse Nr. 9502 auf S. 6 (die Rubrik ist datiert \"7.2.1891):\r\n     \"[Gesellschaft der Musikfreunde.] Die Gesellschaft der Musikfreunde hielt heute im kleinen Saale des Musikvereins=Gebäudes ihre ordentliche General=Versammlung. [... Diskussion über Gutmanns Plan von Volkskonzerten ... Orchestergründung notwendig ...] Die Versammlung ernannte hierauf die Herren Hanns Richter und Professor Anton Bruckner zu Ehrenmitgliedern der Gesellschaft und wählte schließlich in die Direction die aussscheidenden Mitglieder: Freiherr v. Bezecny, Dr. Heinrich Billing, Richard Fürst Metternich, Dr. Johannes Brahms und Dr. Joseph Standthartner wieder.\" (°°).\n[Vermutlich 8.2.1891] Artikel von R. Hirschfeld über die 3. Symphonie (Schluss) in der Neuen Wiener Musikzeitung 10 [recte vermutlich \"II/10\": 2. Jahrgang, Heft Nr. 10] (1891), S. 97-99 (°°°).", "Letzte Änderung": "22.10.2025 11:55"}, {"ID": 189002085, "Datum": "8.2.1890, Samstag", "Haupttext": "Auch im 2. Teil seines Liszt-Feuilletons im Deutschen Volksblatt Nr. 395 auf S. 1-3 nützt August Göllerich die Gelegenheit, auf Bruckner aufmerksam zu machen: \n\n\"Liszt's \"Legende von der heiligen Elisabeth\" im Wiener Hofoperntheater.\n\n     [... Daseinsberechtigung der \"geistlichen Oper\", der sich heute nur noch Anton Rubinstein widme ... Liszt war es bestimmt,] vorbildlich ein Musterwerk hinzustellen, welchem neuschaffend zu folgen vor Allem einem größten Meister unserer Zeit vorbehalten wäre: Anton Bruckner, der in gläubiger Demuth seines Herzens der chrsitlichen Legende und hierdurch der geistlichen Oper ein allgewaltiger Förderer werden könnte, sobald sich ihm der geeignete Dichter zugesellte. [... ausführlichst über das Werk, seine Geschichte und die Wiener Aufführung ... die Hofoper möge] die \"Legende von der heiligen Elisabeth\" als Festspiel allezeit schirmen!       August Göllerich.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188902085, "Datum": "8.2.1889, Freitag", "Haupttext": "Datierung im Trio der 3. Symphonie bei Takt 39-56 und Takt 73-89.", "Letzte Änderung": "10.06.2024 07:37"}, {"ID": 188802085, "Datum": "8.2.1888, Mittwoch", "Haupttext": "Eintragung Bruckners in der Stichvorlage der 4. Symphonie am Ende des 1. Satzes: »ganz fertig 8. Feb.«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188702085, "Datum": "(8.2.1887, Dienstag)", "Haupttext": "Konzert unter Hellmesberger mit dem Geiger Cesar Thomson.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188602085, "Datum": "8.2.1886, Montag", "Haupttext": "In der Sitzung des Oberösterreichischen Cäcilien-Vereins werden Joh. Ev. Habert und Bruckner zu Ehrenmitgliedern ernannt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188502085, "Datum": "(8.2.1885, Sonntag)", "Haupttext": "Dvoraks Bläser-Serenade wird unter Kretschmanns Leitung im Ehrbar-Saal aufgeführt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188402085, "Datum": "8.2.1884, Freitag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen) »Biederstein.« (*). \nKalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen vom 9.2.1884) »8. Fbr. Stradal 3 fl do. [schuldig]« (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188302085, "Datum": "8.2.1883, Donnerstag", "Haupttext": "Auch im Illustrierten Wiener Extrablatt Nr. 37 wird auf S. 5 die 6. Symphonie angekündigt: »[...] Bruckner: Adagio und Scherzo aus der Symphonie Nr. 6 (neu) [...]«.", "Letzte Änderung": "03.01.2026 16:35"}, {"ID": 188102085, "Datum": "8.2.1881, Dienstag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen): »2 [fl] 10 [xr] Torte« [für die Sängerknaben am 2.2.1881?] und weitere Ausgabenposten (*).\nDie Linzer Tages-Post Nr. 30 berichtet auf S. 2f von der Aufführung der d-Moll-Messe am 2.2.1881 (Übernahme des Artikels der Wiener Allgemeinen Zeitung vom 6.2.1881):\r\n     » § Kirchenmusik. Ueber unseren genialen Landsmann, Hofkapellmeister Bruckner, schreibt die \"Wiener Allgem. Ztg.\": Bruckners Messe (komponirt 1864), die er am 2. d. M. selbst dirigirte, ist ein Tonstück vornehmer Art, durch das zweifellos ein genialer Zug hindurchgeht. Häufig begegnen wir in der Messe Gewaltigem und Großem, an schönen Gedanken ist wahrlich kein Mangel, Anlage und Instrumentation sind geradezu bedeutend. Mag das Credo auch manchen Rigoristen ein Gräuel sein, Kraft und Tiefe des Erfindes [sic] wird man dem \"Resurrexit\" gegenüber kaum leugnen können. Man sieht, daß man es mit einer echten Künstlernatur zu thun hat; die strengen Puristen aber, die an gewissem \"Ungegohrenen\" und \"Unkirchlichen\" Anstoß nehmen, werden doch zum Beispiel im Graduale sehen müssen, wie sehr Bruckner auch Maß zu halten versteht, und dieser Einlage ihren Beifall nicht versagen. Wer den bescheidenen, nur allzubescheidenen Schöpfer dieser Messe näher kennt, kann bei manchem großartigen Anlauf kaum glauben, daß diese machtvoll und selbstbewußt durchbrechenden Weisen wirklich Bruckner zum Vater haben, so siegesgewiß und sicher tritt der Komponist auf.« (**).\nDie Wiener Allgemeine Zeitung Nr. 339 wiederholt auf S. 10 erneut das Inserat vom 29.1.1881 [4. Symphonie am 20.2.1881]:  \r\n     \"Concert-Repertoire.\nGesellschaft der Musikfreunde.\r\n     [...] Sonntag den 20., Mittags halb 1 Uhr: Concert Bruckner (Orgel und Orchester).\" (***).", "Letzte Änderung": "13.09.2024 18:47"}, {"ID": 188002085, "Datum": "8.2.1880, Sonntag", "Haupttext": "Die Steyrer Zeitung Nr. 11 erwähnt in ihrem Nachruf auf Johann August Dürrnberger auf S. 3 auch Bruckner: \n\n               \"   †\n\n          Johann August Dürrnberger.\n      Herr Johann August Dürrnberger, jubil. Landesbuchhalter, emerit. k. k. Professor des Generalbasses und der Harmonielehre, [...] ist gestern, Freitag den 6. Februar, um 3 Uhr Morgens in Steyr nach längerer Krankheit [...] im 80. Lebensjahr selig im Herrn entschlafen.\n     [.... Biographisches ... er erteilte] unentgeltlich Unterricht im Generalbaß und in der Harmonielehre, und zählt einen Großtheil der oberösterreichischen Lehrerwelt, dann Musiker ersten Ranges, wie Bruckner, Habert und andere - zu seinen Schülern, bis zu seinem Tode von allen geliebt und hochverehrt. \n\n     [... über Ehrungen ... lebte die letzten 12 Jahre bei seinem Sohn, dem Vorstadtpfarrer ...]\n     Das Leichenbegängniß findet am Montag den 9. d. M. um 10 Uhr Vormittags vom Trauerhause, Steyrdorf Nr. 75 aus statt, worauf der Seelengottesdienst in der Vorstadtpfarrkirche abgehalten wird. R. i. p.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187802085, "Datum": "8.2.1878, Freitag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Datum angestrichen und »4« [Numerierung der Unterrichtsstunden für Herrn Stern] (*).\nDie Neue Zeitschrift für Musik Nr. 7 geht auf S. 74 [= S. 10] auf die Aufführung der 3. Symphonie [am 16.12.1877] ein:\r\n           »Wiener Musikzustände.\r\n                (Fortsetzung.)\r\n     [...]\r\n     Das Programm des zweiten Gesellschaftsconcertes war ein sehr, fast zu sehr reichhaltiges [... über die ersten Programmnummern ...] - Die Hauptnr. dieses Concertes aber war eine neue Symphonie von Anton Bruckner, und ihre Aufführung im zweiten Gesellschaftsconcerte gehört noch mit zu der geistigen Hinterlassenschaft Herbecks, welcher dieses Werk sofort auf's Programm setzte, als er erfuhr, daß es von den Philharmonikern abgelehnt worden sei. [... überwiegend positive Kritik mit einigen Vorbehalten: ... groß und genial ... aber nicht einheitlich ... »die Empfindung tief, aber ihr Athem zu kurz« ... trotz wunderbarer Details kein abgerundeter künstlerischer Organismus ... ist Bruckner »ein ganzer, ein vollständiger Mann« ...] und sollte es ihm gelingen, seine Kraft zu koncentrieren [...], so wird diesem ernsten, nach dem Höchsten strebenden Künstler der wohlverdiente Kranz auch sicher nicht ausbleiben.\r\n     [... über das 1. Philharmonische Konzert (am 11.11.1877) ...]\r\n     (Fortsetzung folgt.)« (**).\r\nDer Schlussteil der Artikelserie am 22.2.1878 ist signiert mit \"Eduard Kulke.\" (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187502085, "Datum": "8.2.1875, Montag", "Haupttext": "Wagner studiert mit Cosima in Bayreuth die 3. Symphonie, meint, Bruckner sei von Herbeck u.a. beiseitegeschoben worden.\n[siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187202085, "Datum": "(8.2.1872, Donnerstag)", "Haupttext": "Premiere von Bellinis »Nachtwandlerin«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 187102085, "Datum": "8.2.1871, Mittwoch", "Haupttext": "Das Fremdenblatt Nr. 39 [signiert »sp.« (= Speidel?)] bespricht auf S. 5f die Aufführung des »Magnificat« [3.2.1871] sehr ungünstig, übt harte Kritik an den Dirigenten und - abgesehen von Kraus - den Ausführenden und schreibt abschließend: \n\n     »Zur Wiener Aufführung des Magnificat haben wir noch zu bemerken, daß es uns unbegreiflich ist, wie man Herrn Bruckner, den berühmten Orgelspieler und Professor am Konservatorium, umgehen und Herrn Frank an die Orgel setzen konnte. Sie haben den Schmied und gehen zum Schmiedel! ... Die übrigen Nummern [...] Stifter und Gründer des Musikvereins=gebäudes sollen nach dem dritten Gesellschafts=Konzerte höchst übler Laune gewesen sein.       sp.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186902085, "Datum": "8.2.1869, Rosenmontag", "Haupttext": "Datierung und Eintrag »Scitze« am Schluß der Partitur zum 1. Satz der d-moll-Symphonie (»Nullte«).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186702085, "Datum": "8.2.1867, Freitag", "Haupttext": "Ankündigung der Aufführung der d-Moll-Messe [10.2.1867] in der Linzer Tages-Post Nr. 32 auf S. 3:\r\n   »§ Nächsten Sonntag wird in der kais. Hofburg=Kapelle zu Wien eine Messe des hiesigen Dom=Organisten Herrn Anton Bruckner aufgeführt werden.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186502085, "Datum": "8.2.1865, Mittwoch", "Haupttext": "Bericht der Linzer Zeitung Nr. 31, S. 127, (datiert 6.2.1865) über die Aufführung des Trauungsliedes [WAB 49] am Sonntag:\r\n»Musikalisches.\r\n   + Linz, 6. Februar. Vergangenen Sonntag Nachmittags hatten wir Gelegenheit, eine neue Komposition Anton Bruckner's zu hören. Es feierte nämlich an diesem Tage ein Mitglied der Liedertafel „Frohsinn” in der Stadtpfarrkirche seine Vermählung. Bruckner, ein trauter Freund des Bräutigams, komponirte diesem zu Ehren ein Trauungslied für Männerchor und Orgelbegleitung, wozu ihm Dr. Isidor Proschko die Worte lieferte. Die Liedertafel trug diese Komposition bei der Vermählungsfeier vor, und der Komponist leistete dazu selbst die Orgelbegleitung.\r\n   Das Lied heißt:\r\n   O schöner Tag, o dreimal sel'ge Stunde!\r\n   Wo ich empfing, das neue Sakrament,\r\n   Wo Gottes Priester meine Hand gesegnet\r\n   Zum heil'gen Bunde, den der Tod nur trennt.\r\n   Wollt ihr sanft wie Engel wandeln\r\n   Eure Bahn durch diese Zeit,\r\n   Nehmt im Denken, nehmt im Handeln \r\n   Nur den Frieden zum Geleit.\r\n   Die erste Strofe des Liedes übertrug Bruckner dem vollen Chore, in der zweiten tritt das Soloquartett in sanften Tönen ein, worauf der Chor die erste Strofe wiederholt.\r\n   Bei Anhörung dieses Chores befestigte sich in uns auf's Neue die Ueberzeugung, daß Bruckner, der durch seine große Messe vor kurzer Zeit in Linz gerechtes Aufsehen erregte, auch nicht Eine Komposition, wie es gar so häufig namentlich bei Gelegenheitsgedichten geschieht, schablonmäßig hinschreibt. Er behandelt jeden Stoff, auch den kleinsten künstlerisch, und stellt ihn als originelle Geistesschöpfung hin.\r\n   Im angeführten Trauungsliede herrscht die tiefste, religiöse Weihe, nicht Ein Ton erinnert an etwas Weltliches; nur der kirchliche Akt, der so eben vollzogen wurde, kommt durch die Komposition zum Ausdruck. \r\n   Gewiß ist dies der allein richtige Standpunkt, von dem aus der gegebene Stoff behandelt sein muß. \r\n   Wir hörten unter den zahlreichen Zuhörern eine Stimme, welche meinte: die Komposition sei wohl recht schön, aber gar zu ernst gehalten. Wir können dieser Ansicht nicht beistimmen; sondern entgegnen, daß hier „keine Hochzeit mit Ball” sondern der rein religiöse Akt der priesterlichen Einsegnung besungen wurde. - » (*).\nBrief von Marie Kerschbaum an den »Frohsinn«:\r\n»Mitwoch den 8./2. 865.\n   Löbliche Liedertafel!\r\n   An dem glücklichsten Tag meines Lebens, am Tage meiner Vermählung war es vor allem die löbliche Liedertafel „Frohsinn”, die sowohl durch Ihren ergreifenden Trauungsgesang als auch durch Übersendung eines so schönen Hochzeitsgeschenkes einen für mich überaus ehrenvollen Antheil an meiner Vermählungsfeier nahm.\r\n   Gleichwie die Erinnerung an diesen Tag nie meinem Gedächtniße entschwinden kann, werde ich mich auch jener stets mit Dankbarkeit erinnern, die durch Ihren Antheil diesen Tag so verschönerten und es wäre mein innigster Wunsch bald Gelegenheit zu finden, diese Dankesschuld wenigstens theilweise abtragen zu können.\r\n   Kann ich daher der löblichen Liedertafel je wieder ein Mahl auch nur den kleinsten Dienst erweisen, so wird es mir eine besondere Freude sein, und Dieselbe wird niemand bereitwilliger dazu finden als\r\n   Ihre\r\n   ergebene\r\n   Marie Kerschbaum mp.« (**).", "Letzte Änderung": "23.12.2023 20:29"}, {"ID": 186402085, "Datum": "8.2.1864, Montag [?]", "Haupttext": "[recte 7.2.1864?] Aufführung der 3. Sonntagsmesse in B-Dur von Robert Führer im Linzer Dom. Vermerk [Zappes?] in der Stimme der 1. Violine \"den 8ten Feb. 864 Dom\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186102085, "Datum": "8.2.1861, Freitag", "Haupttext": "Datierung »Für [1]861. 8. Februar« auf Doppelbogen »No. 51« im Studienheft 1860/61 (WAB 248).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185302085, "Datum": "8.2.1853, Dienstag (Faschingsdienstag)", "Haupttext": "Notiz in Traumihlers Ausgabenverzeichnis: \"8. Feb.     Tenorist f. die 3 Faschintage     5 [fl] \".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185202085, "Datum": "(8.2.1852, Sonntag)", "Haupttext": "Aufführung eines »Ave Maria« in D-Dur von Aumann in St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 192409085, "Datum": "8. - 20.9.1924, Montag bis Samstag", "Haupttext": "Ausstellung im Vöcklabrucker Heimatfenster im Haus des Uhrmachers Josef Kellner.\r\nU. a. werden gezeigt Bruckners Schlapphut, sein erster Lorbeerkranz (vom 20.11.1864), das Ehrendiplom der Vöcklabruckner Liedertafel (1883), die Ehrendoktor-Urkunde (1891), Kranzschleifen aus dem Besitz der Familie Hueber und Scherenschnitte von Otto Böhler (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 194612085, "Datum": "8./14.12.1946, Sonntag/Samstag", "Haupttext": "Aufführung der g-Moll-Ouvertüre durch das Concertgebouworchester unter Hein Jordans in Amsterdam.", "Letzte Änderung": "08.06.2024 10:04"}, {"ID": 193411086, "Datum": "8. - 13.11.1934, Donnerstag bis Dienstag", "Haupttext": "4. Badisches Bruckner-Fest in Pforzheim.\r\n(*) Im ersten Konzert Aufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«), der g-Moll-Ouvertüre, des Marsches [WAB 96] und der drei Orchesterstücke [WAB 97] unter Franz Moißl und des Intermezzo,\r\n   im 2. Konzert Aufführung der 4. Symphonie unter Kpm. Hans Leger und des 150. Psalms unter Oskar Baumann.\r\n   In den Kirchen werden Orgelstücke, die Windhaager Messe (in Meßners Bearbeitung, und Motetten, unter Baumann im Stadttheater), Chöre und (Cäcilienchor unter Oskar Baumann in der Franziskuskirche) die e-Moll-Messe aufgeführt; Karl Gresser improvisiert auf der Orgel.\r\n   Vorträge von Grüninger (»Die Persönlichkeit A. Bruckners und der Geist seines Schaffens«) und Grunsky (»Bruckner als deutscher Symphoniker«) in der Morgenfeier.\r\n   Einführungsvorträge von Moißl und Grüninger mit Klavieraufführungen durch Elisabeth und Klara Ernst (*).\r\nIn einem Bach-Bruckner-Abend in der evangelischen Stadtkirche spielt der dortige Organist Walter Hennig Orgelwerke Bachs, und der katholische Pfarrer Dr. Karl Kreß [Gresser?] improvisiert über Themen Bruckners.\r\nMax Auer und Oberbürgermeister Kürz halten Ansprachen (*a).\r\nDie Festschrift enthält nationalsozialistisch gefärbte Grußworte von Bürgermeister Dr. Bezler und Oberbürgermeister Kürz (**)\r\nund ein anonymes Gedicht »Dem Genius Anton Bruckners« (**a).\r\nDer Karlsruher Verlagsbuchhändler Karl Malsch hatte die Ausgestaltung der Festschrift unterstützt (***).\n[ca. Februar 1935?] Auf Anregung von Chordirektor Baumann ist nach dem Bruckner-Fest die Gründung einer Ortsgruppe Pforzheim des Badischen Brucknerbundes geplant (°).", "Letzte Änderung": "05.11.2025 13:39"}, {"ID": 192109086, "Datum": "8. - 12.9.1921, Donnerstag bis Montag", "Haupttext": "[Im gesamten Zeitraum?] Bruckner-Feier in Hamburg.", "Letzte Änderung": "21.10.2025 11:23"}, {"ID": 188704086, "Datum": "8.-12.4.1887, Karfreitag bis Osterdienstag", "Haupttext": "Lücke in Bruckners [Wiener] Gebetsaufzeichnungen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 201912085, "Datum": "8.12.2019, Sonntag", "Haupttext": "Sendung der Fernsehfassung des Dokumentationsfilmes \"Anton. Bruckner. Das verkannte Genie\" im Programm ORF 2.\n[Start der Kinofassung am 23.7.2000]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 201812085, "Datum": "8.12.2018, Samstag", "Haupttext": "Vortrag von Eric Chaillier \"Bruckner et Mahler, la symphonie à son sommet\" in Annecy.", "Letzte Änderung": "02.01.2025 14:12"}, {"ID": 201712085, "Datum": "8.12.2017, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker (erstmals) unter Riccardo Muti im Wien.", "Letzte Änderung": "28.07.2026 07:32"}, {"ID": 200912085, "Datum": "8.12.2009, Dienstag", "Haupttext": "Die Österreichische Nationalbibliothek ersteigert bei einer Auktion in London das Autograph des »Christus factus est« [WAB 10].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198312085, "Datum": "8.12.1983, Donnerstag", "Haupttext": "Einspielung der 3. Symphonie (1. Fassung 1873 mit Adagio 1876) durch das Chicago Symphony Orchestra unter Erich Leinsdorf.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198012085, "Datum": "8.12.1980, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch das Staatsorchester Thessaloniki unter Karolos Trikolidis in Thessaloniki (Erstaufführung in Thessaloniki).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197712085, "Datum": "8.12.1977, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Trondheim Symfoniorkester unter Finn A. Oftedal in Trondheim.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197012085, "Datum": "8.12.1970, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der Märzendorfer-Fassung des Finales der 9. Symphonie [vgl. 23.11.1969] durch das Rundfunk-Sinfonieorchester Leipzig unter Ernst Märzendorfer im Leipziger Opernhaus.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196812085, "Datum": "8.12.1968, Sonntag", "Haupttext": "Hochamt, von Bischof Franz Zauner zelebriert, anläßlich der Einweihung der Rudigier-Orgel im Neuen Dom zu Linz. Dabei Aufführung der e-Moll-Messe mit dem Linzer Domchor. An der Orgel Ludwig Daxsperger (Franz Xaver Müller \"In memoriam Anton Bruckner\").\r\nNachmittags Marienfeier mit Aufführung des siebenstimmigen \"Ave Maria\" [WAB 6] und  des \"Pange lingua\" in C-Dur [WAB 31] durch Chöre aus Ansfelden, Kronstorf und Windhaag und des \"Te deum\" durch das Linzer Bruckner-Orchester, den Linzer Domchor unter Joseph Kronsteiner und die Solisten Gertrud Schulz, Anna Prunk-Bergmann, Anton Dermota und Alfred Neubauer; Hans Haselböck spielt Orgelwerke von J. S. Bach und Franz Schmidt.", "Letzte Änderung": "21.12.2024 15:29"}, {"ID": 195812085, "Datum": "8.12.1958, Montag", "Haupttext": "Artikel von Othmar Capellmann »Symphoniekonzert unter Volkmar Andreae« [6. Symphonie am 11.12.1958] in der Steyrer Zeitung (*).\n\r\nDmitri Schostakowitsch, der im November zum V. Bundeskongress der Sowjetisch-österreichischen Gesellschaft nach Wien gereist war, hört in der Hofburgkapelle eine Aufführung von Bruckners e-Moll-Messe, die \"eine starke Faszination\" auf ihn ausübt (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195112085, "Datum": "8.12.1951, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Volkmar Andreae in einem Konzert des Senders Rot-Weiß-Rot in Wien.", "Letzte Änderung": "07.06.2026 08:21"}, {"ID": 194812085, "Datum": "8.12.1948, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der d-Moll-Messe unter P. Altmann Just im Stift Seitenstetten (die zweite Aufführung dort).", "Letzte Änderung": "25.10.2024 14:45"}, {"ID": 194212085, "Datum": "8.12.1942, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Tonhalle-Orchester Zürich unter Volkmar Andreae in der Zürcher Tonhalle. Vermutlich Wiederholung am 9.12.1942 (*).", "Letzte Änderung": "07.01.2026 09:23"}, {"ID": 194012085, "Datum": "8.12.1940, Sonntag", "Haupttext": "Brief von Furreg an Max Auer:\r\n    Berichtet von der Gründung einer Wiener Bruckner-Gemeinde unter Leitung von Joseph Marx (*).\nDas Kleine Blatt Nr. 339 berichtet auf S. 24 vom Dunkelkonzert am 6.12.1940. Bruckners Siebente passe in ein solches Konzert besser als Mozarts Jupiter-Sinfonie (**).", "Letzte Änderung": "11.08.2025 14:03"}, {"ID": 193912085, "Datum": "8.12.1939, Freitag", "Haupttext": "Schönberg äußert sich über Sibelius, der musikgeschichtlich in die Gruppe von Berlioz, Mendelssohn, Liszt und Bruckner gehöre.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193612085, "Datum": "8.12.1936, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung des »Tantum ergo« Nr. 3 [B-Dur = WAB 41/1 (früher WAB 41/3)] im Linzer Dom.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193512085, "Datum": "8.12.1935, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des »Tantum ergo« in C-Dur im Linzer Dom (*).\n\n\nAufführung des Pange lingua (WAB 31) in der Pfarrkirche Spitz an der Donau (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193312085, "Datum": "8.12.1933, Freitag", "Haupttext": "Aufführung des 7stimmigen »Ave Maria« [WAB 6] und des »Tantum ergo« in As-Dur [WAB 41/2, früher WAB 41/4] im Linzer Dom.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193212085, "Datum": "8.12.1932, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung des 7stimmigen »Ave Maria« [WAB 6] und des »Tota pulchra es« im Linzer Dom (*).\nRadio Wien beginnt sein Programm um 10:00 Uhr mit einer Stunde Adventsgesänge. Darunter sind \"Tota pulchra es\" und \"Ave Maria\" mit dem Wiener Kammerchor unter Andreas Weißenbäck, Harmonium Robert Günter (**).\nDer Berliner Rundfunk (angeschlossen: Stettin, Magdeburg) bringt um 15:35 Uhr eine Viertelstunde Orgelmusik. Herbert Haag spielt eine Buxtehude-Passacaglia und Bruckners Präludium und Fuge c-Moll für Orgel (***).\nDer Sender Mährisch-Ostrau überträgt zwischen 16:00 und 17:30 Uhr ein Konzert mit dem Radiojournalorchester, das mit der g-Moll-Ouvertüre eröffnet wird. Das Programm wird auch von der Sendern Brünn und Prag ausgestrahlt (°).\nIm 5. Akademiekonzert des Orchesters der Städtischen Akademie für Tonkunst (Instrumentalverein) Darmstadt unter Prof. Wilhelm Schmitt, das aus dem großen Saalbau der Städtischen Musikhochschule Darmstadt vom Süddeutschen Rundfunk (Mühlacker, Stuttgart, Freiburg) von 17:00 bis 18:15 Uhr übertragen wird, bildet die g-Moll-Ouvertüre den Schlusspunkt. Dieses Programm übernimmt auch der Südwestdeutsche Rundfunk (Frankfurt, Kassel) (°°).", "Letzte Änderung": "07.10.2026 07:53"}, {"ID": 193012085, "Datum": "8.12.1930, Montag", "Haupttext": "Aufführung eines »Tantum ergo« [prov. WAB 48] im Linzer Dom.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192812085, "Datum": "8.12.1928, Samstag", "Haupttext": "Aufführung eines »Tantum ergo« [prov. WAB 48] im Linzer Dom (*).\n \nAufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler im 2. Philharmonischen Konzert im Großen Musikvereinssaal in Wien. Auf dem Programm stehen zuvor Beethovens 1. Sinfonie und Nuages und Fêtes aus Debussys \"Nocturnes\"  [Hauptaufführung am 9.12.1928] (**).\n \nAnkündigung der morgigen Kirchenmusik mit dem \"Benedictus\" der f-Moll-Messe als Postludium in The Portsmouth Daily Times (Portsmouth, Ohio) auf S. 5 (***).\n \nArtikel \"Um Anton Bruckner\", signiert \"Dr. R. W.\", in \"Der Bund\" (°).", "Letzte Änderung": "07.08.2026 07:05"}, {"ID": 192712085, "Datum": "8.12.1927, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung eines »Tantum ergo« [prov. WAB 48] im Linzer Dom (*).\n \nThe Evening Journal Nr. 152 (Wilmington, Delaware) kommentiert auf S. 11 die kürzliche Rundfunkübertragung [vom 1.12.1927 mit der 9. Symphonie]:\n\"CRITICISM AFTER CONCERT\n     Will concert and possibly theatrical audiences of the near future receive their critics' impressions  of musical and dramatic performances by radio immediately following the presentation?\n     Those who heard the Bruckner Syphony [sic] played by the New York Philharmonic Society at a recent concert and broadcast by Station WOR, heard immediately after the presentation of the symphony the critical impressions of I. A. Hirschmann, one of New Yorks's foremost authorities in symphony music. [...] probably the first time in the history of music that a criticism had been presented less than one minute after the rendition of a composition [...].\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192612085, "Datum": "8.12.1926, Mittwoch", "Haupttext": "Ein Inserat im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 577 auf S. 12 macht auf das heutige Konzert mit der 4. Symphonie aufmerksam, kündigt jedoch mit \"Weihn.-Orat. Schütz\" ein anderes Chorwerk an (*).\n \nAufführung der 4. Symphonie und des »Te deum« durch die Berliner Philharmoniker und den Bruckner-Chor unter Felix Maria Gatz im 2. Konzert der Bruckner-Vereinigung um 20 Uhr in der Philharmonie in Berlin. Solisten des Abends sind Jeanne Koetsier, Frieda Langendorff, Alexander Kirchner und Theodor Hess van der Wyk (Gesang) und Otto Dunkelberg (Orgel) (**).", "Letzte Änderung": "06.08.2026 00:13"}, {"ID": 192512085, "Datum": "8.12.1925, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung des Chores »Sternschnuppen« durch den Wiener Schubertbund unter V. Keldorfer (*).\nZusatzvertrag zwischen dem Berliner Max-Hesse-Verlag und Ernst Kurth zu Kurths \"Bruckner-Buch\". Zweite Datierung 10.12.1925 (**).\nArtikel \"Bruckner\" [über Ernst Kurths Bruckner-Buch?], signiert \"F. G.\", im Generalanzeiger Elberfeld-Barmen (***).", "Letzte Änderung": "05.08.2026 07:27"}, {"ID": 192412085, "Datum": "8.12.1924, Montag", "Haupttext": "Aufführung von e-Moll-Messe und Ave Maria durch den Pfarrchor St. Jakob [in Wien] (*).\n \nAufführung der 8. Symphonie in einem Volkstümlichen Konzert durch das Wiener Tonkünstlerorchester (Wiener Sinfonie-Orchester) unter Anton Konrath im Großen Musikvereinsssal. Solist in Mendelssohns Violinkonzert ist Georg Steiner (**).\n \nAufführung des \"Locus iste\" unter Chordirektor J. L. Weber in der Neumargaretner Kirche [in Wien] (***).\n \nAufführung eines Tantum ergo [prov. WAB 48] in der Pfarrkirche St. Rochus und Sebastian (Wien, III.) (°).\n \nAufführung des \"Ave Maria\" [vermutlich WAB 6] als Offertorium in St. Stefan in Wien (°°).\n \nBruckner-Festkonzert der Gesellschaft der Musikfreunde in Wels. Oberlehrer Nadler ehrt den Dirigenten, Musikdirektor Weilburg; Hans Straßer hält vor der geschmückten Bruckner-Büste die Festrede (°°°).\n \nDie Westliche Post Nr. 343 St. Louis, Missouri) berichtet auf S. 6 von der gestrigen Probe [Konzert am 11.3.1925]:\n\"Massenchorprobe gestern gut besucht.\nGeplantes Konzert dient der Unterstützung hiesiger Waisenhäuser und Altenheime.\n     Die gestern in der St. Louis Turnhalle, No. 1508 Chouteau Avenue, stattgefundene Probe des St. Louis Massenchors war erfreulicher Weise gut besucht, und die Sänger gingen mit Begeisterung an die Arbeit, die ja dazu dienen soll, den Waisenkindern und den Bewohnern unserer Altenheime ihr Dasein zu erleichtern. Dirigent Hugo Anschütz ist mit den bisherigen Leistungen recht zufrieden, zumal die Sänger auch die schwierigsten Stellen in Bruckner's \"Te Deum\" zu bemeistern verstanden.\n     Am Freitag abend um 8 Uhr findet im \"Liederkranz.Klub\" eine Probe für den Frauenchor statt, während der Männerchor am nächsten Sonntag nachmittag um halb 8 und der Massenchor am selben Tage um halb 4 Uhr die nächste Probe in der St. Louis Turnhalle halten werden. Die Sänger sind gebeten, am nächsten Sonntag ihre Musikstücke vom Chicagoer Sängerfest mitzubringen.\" (#).\n \nAufführung der 8. Symphonie unter Clemens Krauß in Karlsruhe (##).\n \nAufführung der e-Moll-Messe und des Ave Maria [vermutlich WAB 6] in Innsbruck (###).", "Letzte Änderung": "21.10.2025 18:23"}, {"ID": 192312085, "Datum": "8.12.1923, Samstag", "Haupttext": "Die Österreichische Nationalbibliothek erwirbt von Jula Bayer die Autographpartitur des Requiems [WAB 39] aus dem Nachlaß von Franz Bayer (*).\n \nAnkündigung der heutigen Kirchenmusik in der Linzer Tages-Post Nr. 275 auf S. 8 (**).\n \nAufführung eines Tantum ergo [prov. WAB 48] im Nachmittagsgottesdienst im Maria-Empfängnis-Dom in Linz (***).\n \nThe Ottawa Journal Nr. 305 (Ottawa, Ontario, Canada) bringt auf S. 20 eine in Amerika schon mehrfach gedruckte Anekdote, und zwar nahezu unverändert in der Form, wie sie am 2.3.1918 in einer Zeitung in Texas erschienen war:\n\"Peculiar Facts on Music.\nDARWIN, the great English scientist, it is held, was once told that music had an influence upon plant life which was beneficial and in order to test the theory in its worth, he hired a man for several days to play a bassoon near the plants. (The result is not recorded).\n    Anton Bruckner, well known Austrian composer, was so excessive in enthusiasm for his work that when once he had commenced to play, it was more than difficult to stop him. When competing for the post of Court Organist at Vienna, each candidate being allowed to play for 25 minutes Bruckner played for over one hour before the judges could stop him. On another occasion at Crystal Palace in London, he continued playing until the organ blowers were exhausted and the supply of wind gave out in consequence.\n     Leschetizky is stated to have made a wager that he would teach his servant, a man of absolutely no musical ability or instinct, to play a Chopin nocturne with taste and correct interpretation, and he succeeded!\n     In Solomon's Temple, according to Josephus, there were 20,000 harps and psalteries of solid copper, and 20,000 trumpets of silver.\" (°).", "Letzte Änderung": "07.02.2025 20:14"}, {"ID": 191912085, "Datum": "8.12.1919, Montag", "Haupttext": "Aufführung der e-Moll-Messe unter Carl Luze in einem Kirchenkonzert der Wiener Hofkapelle (*).\n \nBruckner wird als Lehrer Josef Stranskys in einem Konzertbericht in The Standard Union Nr. 159 (Brooklyn, New York) auf S. 8 erwähnt:\n\"            CONCERT AND RECITAL.\n     E. Robert Schmitz, pianist, is one of the very few musicians [... Debussy u. a. im Klavierabend ...]\n     The Philharmonic concert at Carnegie Hall on Saturday evening [...].\n     In Brooklyn at the Academy of Music yesterday afternoon the Philharmonic gave [... u. a. drei Orchesterlieder von Stransky, gesungen von Margarete Matzenauer ...]. Mr. Stransky studied with Dvorak and Bruckner. His songs, however, are tinctured by Wagnerianisms. Though sincerely written, they lack the \"divine\" spark of inspiration.\n     [... andere Konzerte ...].\" [keine Signatur] (**).", "Letzte Änderung": "18.11.2024 15:51"}, {"ID": 191712085, "Datum": "8.12.1917, Samstag", "Haupttext": "The New York Times Nr. 21868 vergleicht in einem Konzertbericht auf S. 13 Rachmaninoff mit Bruckner:\n\"           DR. MUCK, CITIZEN OF SWITZERLAND\nBoston Symphony Director Is Not a German Subject, Swiss Legation Declares.\n                    BAVARIA IS HIS BIRTHPLACE\n[... Details zur Familiengeschichte, Schweizer Pass, Brief des Bostoner Orchestermanagers ... Muck in den letzten Jahren stets unpolitisch, keine Probleme im Orchester mit 10 Nationalitäten ...].\n                     THE BOSTON ORCHESTRA.\nRachmaninoff's Long Symphony Wins Great Applause.\n     The Boston Symphony Orchestra reached New York punctually yesterday on its second visit of the season [... Karl Muck herzlich empfangen ...Nationalhymne, Rachmaninows Zweite Symphonie e-Moll op. 27 ... Striche wären förderlich, aber kaum machbar ...]. The four movements are full of ideas; ideas of beauty and potency. They are treated with the assurance and in the large style of a master.\n     He has continually something to say; something to add, to develop. It is all cogent, vigorous and organic. His hour's length is not the nour's length of a Bruckner, who labors with a few grandiose ideas and imbeds them in hard and dry concrete. Though Rachmaninoff's development is often too long, there is much of interest in his use of the \"community of theme\" in the recurrence of certain ideas common to several of the four movements. [...].\" [keine Signatur] (*).\n \nDie Bruckner-Affinität von Rabaud wird auch in einer Besprechung vom 7.12.1917 bestätigt, die in The Lancaster News Journal Nr. 256 (The News-Journal, Lancaster, Pennsylvania) auf S. 5 abgedruckt wird:\n\"MME. HOMER SUSTAINS INTEREST IN PROGRAM THAT HAD LITTLE ELSE TO STIMULATE AUDIENCE IN NEW YOR\n     The New York \"American\" had the following to say yesterday about Mme. Louise Homer, a contralto singer, who has won much favor in this section:\n     \"Mme. Louise Homer was the 'star' soloist of the Symphony Society's matinee yesterday at Carnegie Hall. [... Walter Damrosch, Rabaud, Volkmann, Cesar Franck ...].\n     \"Rabaud, by the way, is the composer of  'Maruff,' which will have its American premiere on December 19 in the Metropolitan Opera House. In the first two movements of the Symphony heard yesterday he has most probably put his best efforts, for the Scherzo and Finale show a sharp decline in inspiration. But, strangely enough, the opening Allegro and the Andante are routed in the genius of Anton Bruckner, as is evident not only in the harmonic and contrapuntal treatment of the material employed but also in the cut of some of the theme. As a matter o f fact, there are few characteristically French traits in the music.     \"Though the audience enjoyed Mme. Homer's singing most in [...].\" [keine Signatur] (**).\n[Auf Seite 1 der Wortlaut der amerikanischen Kriegserklärung vom 7.12.1917]", "Letzte Änderung": "04.08.2026 14:51"}, {"ID": 191612085, "Datum": "8.12.1916, Freitag", "Haupttext": "Ankündigung des heutigen und morgigen Konzerts in The Cincinnati Enquirer Nr. 343 auf S. 5:\n\"              SYMPHONY TO-DAY.\n     An exceptionally notable program will be played this afternoon and to-morrow evening in Emery Auditorium by Dr. Kunwald and the Cincinnati Symphony Orchestra when the Seventh Symphony of Bruckner will be given its first performance in Cincinnati. Two other orchestral works, which show wide and interesting contrasts, will be played. [... Cherubini, Dvorak, Julia Culp mit Monteverdi und Brahms ...].\" (*).\n \nDas Tägliche Cincinnatier Volksblatt Nr. 295 wiederholt auf S. 5 die gestrige Ankündigung der 7. Symphonie für den 8./9.12.1916:\n\n\"                 Symphoniekonzerte.\n     Die Solistin gelegentlich der beiden Symphonie=Konzerte, die heute Nachmittag und am Samstag Abends stattfinden, ist die bekannte Sängerin Julia Culp. Das von Dr. Kunwald für diese Konzerte zusammengestellte Programm ist wie folgt:\nOuverture \"Anacreon\" . . . . . . . Cherubini\nSymphonie No. 7 in E Dur . . .  Bruckner\nArie \"Il lamento d'Arianna\" . .  Monteverde [sic]\nOuverture \"Husitzka\" . . . . . . .  Dvorak\nLieder:\n[... vier Brahms-Lieder ...]\r\n     Der Vorverkauf der Eintrittskarten findet bei der Church-Beinkamp Co, an der West Vierten Straße, statt.\" (**).\n \nAufführung der 7. Symphonie durch das Cincinnati Symphony Orchestra unter Ernst Kunwald im Emery Auditorium in Cincinnati. Julia Culp ist die Gesangssolistin bei Werken von Montiverdi und Brahms. Auf dem Programm stehen außerdem Ouvertüren von Cherubini und Dvorak. [Wiederholung am 9.12.1916] (***).\nDer Dirigent teilt dem Publikum vorher mit, dass die Aufführung der Symphonie dem Andenken an den jüngst verstorbenen Hans Richter gewidmet ist.\nDie Wagner-Tuben werden durch Hörner ersetzt, und das Finale wird mit Strichen gespielt (°).", "Letzte Änderung": "02.05.2023 22:04"}, {"ID": 191512085, "Datum": "8.12.1915, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der d-Moll-Messe unter Carl Luze in der Wiener Hofkapelle (*).\n\r\nIn seinem Artikel in der Tageszeitung \"Helsingin Sanomat\" zum 50. Geburtstag von Sibelius erwähnt Leevi Madetoja auch Bruckner: \"... immer lebendig, kindlich süß, allen aus seinen strahlenden Augen Freundlichkeit spendend, ein rotes Taschentuch quoll aus der Hintertasche seiner Jacke.\" (**).", "Letzte Änderung": "21.02.2023 18:57"}, {"ID": 191312085, "Datum": "8.12.1913, Montag", "Haupttext": "Aufführung des Quintetts durch das Edith-Robinson-Quartett (Edith Robinson, Lily Simms, Isabel McCullagh und Mary McCullagh und Mrs. C. R. Briggs, Viola) um 19:30 Uhr in der Memorial Hall am Albert Square in Manchester.\nBei einer Bach-Kantete wirken der Sänger J. Francis Harford, der Oboist A. Nichols und der Pianist C. Risegari mit; außerdem steht das c-Moll-Quartett von Brahms [op. 51/1] auf dem Programm.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191212085, "Datum": "8.12.1912, Sonntag", "Haupttext": "Schweizerische Erstaufführung des »Ave Maria« [WAB 7] durch Hanna Remmele-Egli und Gustav Haug in Herisau.", "Letzte Änderung": "02.09.2024 07:15"}, {"ID": 190912085, "Datum": "8.12.1909, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Münchner Tonkünstler-Orchester unter Josef Reiter in Salzburg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190812085, "Datum": "8.12.1908, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch den Musikverein in Znaim (*).\nAufführung des \"Tantum ergo\" in C-Dur [WAB 41/4] in der Stadtpfarrkiche in Vöcklabruck (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190712085, "Datum": "8.12.1907, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des »Germanenzugs« durch die Vöcklabrucker Liedertafel unter Max Auer in Vöcklabruck.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190612085, "Datum": "8.12.1906, Samstag", "Haupttext": "Aufführung des Chores »Nachruf« durch den Linzer Sängerbund [in Linz?] (*).\nAufführung von Helgoland in einem von Eduard Kremser und Richard Heuberger geleiteten Konzert des Wiener Männergesangvereins mit den Berliner Philharmonikern in Berlin (**).\r\nEs waren 250 Sänger und 13 Vertreter der Wiener Tagespresse nach Berlin gefahren (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190412085, "Datum": "8.12.1904, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung eines Tantum ergo (vermutlich WAB 41/1 (früher WAB 41/3)) in Stift Melk [WAB 42 erst ab 1927?] (*).\nAufführung der 7. Symphonie unter Martin Spörr in Karlsbad (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190112085, "Datum": "8.12.1901, Sonntag", "Haupttext": "Brief von Anton Webern an Ernst Diez (seinen Vetter):\r\n   »... Herr Dr. Komauer [Klavierlehrer] ist scheinbar recht zufrieden mit mir. Eine Wonne ist es, mit ihm Bruckner vierhändig zu spielen (die Achte Symphonie) ...« (*).\nTagebucheintrag von Laura Hueber: \r\n   »[...] H. A. [Max Auer] ist mir schon wirklich oft lästig geworden mit seinem ewigen Nachlaufen. Ich habe es ihm auch verboten, mich zu begleiten. Er übertreibt jetzt alles. Da macht er einen zweihändigen Auszug aus der 5. Br. Symphonie und anderes spielt er beinahe gar nicht. Früher war er viel netter. [...]« (**).\nIn der Deutschen Zeitung wird nochmals das vollständige Programm mit der Aufführung der 6. Symphonie am 13.12.1901 bekannt gegeben (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189912085, "Datum": "8.12.1899, Freitag", "Haupttext": "Im Grazer Tagblatt Nr. 340 erscheint auf S. 21 eine Kritik von Dr. Wilhelm Kienzl zur gestrigen Aufführung der 4. Symphonie:\r\n\"     (Achtes Spörr-Concert.) Die Aufführung einer Bruckner'schen Symphonie sollte auf alle Musikmenschen mit der Macht eines Ereignisses wirken. Dass dies gestern nicht der Fall war (es hatten sich nur wenige — wenn auch andächtig lauschende— Zuhörer im Rittersaale eingefunden), wird zwar einigermaßen dadurch erklärt und entschuldigt, dass die zu Gehör gebrachte vierte Symphonie (die „romantische\" in Es-dur) des Meisters im Laufe weniger Wochen bereits dreimal gemacht worden ist, ferner durch die un­günstige Nachmittagsstunde und das schlechte Wetter; beweist aber andererseits auch, dass der idealistisch ge­sinnte und thatkräflige Kapellmeister Herr Spörr den berühmten Musiksinn der Grazer doch etwas stark über­schätzt hat. Das Orchester und sein tüchtiger Leiter schienen gestern für den Vortrag des schwierigen Werkes, dessen großartige Eigenschaften wie bedauerliche Schwächen (ich meine den unglücklichen Schlusssatz) kürzlich an dieser Stelle ausführlich dargelegt worden sind, ganz besonders disponiert zu sein. Die Symphonie wurde ganz ausgezeichnet gebracht. Man merkte, dass alle Betheiligten mit dem Werke durch das wiederholte Spielen ganz und gar vertraut waren. Es brauste aber auch ein Beifallssturm durch den Saal, der das Ohr über die geringe Zahl der Anwesenden täuschen konnte. Dies die verdiente Entschädigung für Herrn Spörr. [...]      Dr. Wilh. Kienzl.\"", "Letzte Änderung": "30.12.2025 22:00"}, {"ID": 189712085, "Datum": "8.12.1897, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Richard Hol in einem Diligentia-Konzert in Den Haag (*).\nDie Linzer Zeitung meldet, daß Bildhauer Zerritsch anstelle des Votivfensters in der Stadtpfarrkirche das Bruckner-Denkmal mit der Tilgner-Büste aus Bronze und Stein gestalten werde und am Pfarrplatz aufstellen wolle (**).\nDer Pester Lloyd Nr. 294 bringt auf S. 2f im \"Wiener Musikbrief\" eine Kritik von Theodor Helm zum Konzert mit der 4. Symphonie [am 23.11.1897]. Der Leser erfährt auch Details zum ausführenden Orchester:\r\n\"     Inzwischen ist die schöne Hoffnung, daß wir uns in Wien außer den philharmonischen ständiger, zu volksthümlichen Preisen gebotener Symphonie-Konzerte würden erfreuen können, zu Wasser geworden. Das von seinem intelligenten und temperamentvollen jungen Kapellmeister Karl Zimmer so trefflich geleitete, aus Budapest zu uns übersiedelte Berliner Orchester sah sich wegen Mangels ausreichenden Besuches und dadurch dem Unternehmer (Hofmusikverleger Alb. J. Gutmann) erwachsener übermäßiger Auslagen (das Defizit erreichte die Höhe von fast 6000 fl.!) gezwungen, nach der achten Produktion seine von dem schönsten künstlerischen Erfolge gekrönten Volkskonzerte einzustellen. [... ausführlich über das Konzert vom 34.11.1897 und Gründe für den schlechten Besuch ...\"] (***).\nAufführung des \"Germanenzugs\" durch den Männergesangverein „Eintracht\" unter Ferdinand Jungherr in großen Wappensaale des Landhauses in Klagenfurt unter Mitwirkung des Militär-Orchesters des k. u. k. In­fanterie-Regimentes Freiherr von Milde Nr. 17 (°).\nIn der (unsignierten) Konzertbesprechung der Wiener Allgemeinen Zeitung Nr. 5933 auf S. 3 wird die mangelnde Akzeptanz von César Franck mit dessen Bruckner-Ähnlichkeit erklärt: \"[...] Am ersten Quartettabend spielte Frau Rappoldi-Kahrer das Fis-moll-Trio op. 1 von Cäsar Frank. Das Publicum hatte einen etwas unwirschen Abend. Es zeigte sich keineswegs geneigt, auf die Eigenart des hochbegabten Componisten einzugehen. Das Warum wird ahnen, wer weiß, daß Cäsar Frank der französische Bruckner genannt wird – also eine Erscheinung ist, zu der das concertbesuchende Publicum nur allmälig ein gewisses Vertrauen gewinnt. [...].\" (°°).\nDie Brüder W. und L. Thern spielen in ihrer 2. Matinée Adagio und Scherzo der 7. Symphonie in der Bearbeitung für 2 Klaviere von Hermann Behn (°°°).", "Letzte Änderung": "02.09.2026 08:03"}, {"ID": 189612085, "Datum": "8.12.1896, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der Motetten »Christus factus est« [WAB 11] und »Virga Jesse« durch den Porges'schen Chorverein unter Heinrich Porges in der Lucaskirche in München. Neben weiteren Chorwerken erklingen von Franz Reidl gespielte Orgelstücke (*).\nAuf das Konzert hatte am selben Tag die Allgemeine Zeitung (München) Nr. 339 auf S. 6 hingewiesen:\r\n\"     *  Kirchenconcert. In dem am Dienstag dem 8. December (Mariä Empfängniß) zum Besten der Kinderbewahranstalt Sendling in der neuen St. Lukaskirche stattfindenden Kirchenconcerte des Porges'schen Chorvereines werden Kirchenchöre von Anton Bruckner (neu), Pater noster und \"Die Seligkeiten\" von Liszt und zwei Chöre, \"Liebe\" op. 18 von Peter Cornelius zur Aufführung gelangen. Außerdem werden Frl. Clementine Schönfield und Hr. Bucksath mehrere geistliche Gesänge und Hr. Franz Reidl Orgelstücke vortragen. Das Concert beginnt um 5 Uhr. [... Kartenpreise, Verkaufsstellen ...] sowie im Evangelischen Schriftenverein, Mathildenstraße 4, zu haben.\" (*a).\nDas Linzer Volksblatt Nr. 284 weist auf S. 3 auf die heutige Kirchenmusik im Linzer Maria-Empfängnis-Dom hin, bei der ein »Tantum ergo« Bruckners [WAB 41?] erklingt:\r\n\"    – Kirchenmusik. Im Mariä Empfängnisdome wird am 8. December bei dem bischöflichen Pontifical=Amte: (um 9 Uhr) aufgeführt: [...]. Abends bei der Schlussandacht: (um 5 Uhr) a) Tantum ergo vierstimmig comp. von dem verst. Dr. Anton Bruckner. (b) [... J. E. Habert, Josef Gruber ...] Adolf Festl.\" (**).\nVon der Aufführung des »Germanenzug« in Wels am 5.12.1896 berichtet die Linzer Zeitung auf S. 1351:\r\n„     * (Männergesangverein Wels.) Dicht besetzt war die städtische Volksfesthalle in Wels anläßlich des ersten statutenmäßigen Liedertafel=Abends im 50. Vereinsjahre des Männergesangvereins Wels, und die beste Laune wurde allseits mitgenommen. Gesungen wurde mit Lust und Freude, Beifall gezollt in verdienter Weise. [… Soli: Frl. Auguste v. Bauer und Anton Stark …]. Die größte Leistung des Abends war die des Männergesangvereines im „Germanenzug“, Chor mit Soloquartett von Dr. Anton Bruckner. Ebenso schwierig ist dieser Chor, insbesondere der Quartettsatz, als er schön ist. Herr Chormeister Stockhammer und die Vereinsmitglieder haben mit der vortrefflichen Aufführung dieses Chores gezeigt, was durch ein einhelliges Zusammenwirken, durch Fleiß und Mühe zustände [sic] gebracht werden kann. [… Frauenchöre unter Musikdirektor L. Albrecht, Klavierbegleitung: Frl. v. Benak, die Herren Stockhammer und Redl …]. Es war ein herrlicher, genußreicher Abend, und die wackeren Sänger und Sängerinnen fanden reichen Beifall, ein dankbares Publicum.“ (***).", "Letzte Änderung": "07.12.2025 11:42"}, {"ID": 189512085, "Datum": "8.12.1895, Sonntag (2. Advent)", "Haupttext": "Probe des Chores »Das Hohe Lied« [WAB 74] unter Josef Neubauer [vermutlich mit dem Wiener Akademischen Gesangverein] (*).\n \nIn einem Konzertbericht der Neuen Freien Presse Nr. 11240 auf S. 9, signiert \"R.\", wird Bruckner mit Franck verglichen:\n\"                       Concerte.\n     Dem Quartett Hellmesberger gebührt das Verdienst, einen in Wien bisher unbekannten Componisten in die Oeffentlichkeit eingeführt zu haben: den Halbfranzosen Cäsar August Franck. [... Biographisches ...] Erst nach seinem Tode begann man sich mit seinen Tondichtungen zu befassen. [... das Klavierquintett ist ein Abbild des Lebenslaufes ... Enharmonik, Chromatik (\"Socialismus der Musik\") ...]. Franck ist eben Einer von denen, die etwas zu sagen haben. Es scheint aber doch, als hätte der Spruch: \"Es bildet ein Talent sich in der Stille\" für die Musiker keine Geltung. Bruckner, gewiß ein großes Talent, ist in der Stille ein confuser Denker geworden und Franck in seiner unfreiwilligen Abgeschiedenheit – ein französischer Bruckner! – Die Aufführung des Quintetts durch das Quartett Hellmesberger und Herrn Dr. H. Paumgartner (Clavier) war eine ausgezeichnete, die Aufnahme zeugte mehr für das Erstaunen als die Freude des Publicums. Wer hört auch gerne durch drei Viertelstunden lauter Jammer, lauter Verwünschungen und Flüche?\n     [... andere Konzerte, darunter Carl Flesch und Eugen Gura ...]\n                                           R.\" (**).", "Letzte Änderung": "14.05.2024 08:47"}, {"ID": 189412085, "Datum": "8.12.1894, Samstag", "Haupttext": "Bruckners Gesundheitszustand hat sich seit Tagen so dramatisch verschlechtert, daß er von den Ärzten aufgegeben (*) und [?] Ignaz Bruckner telegraphisch aus St. Florian herbeigerufen wird (*a).\nVon der Verschlechterung und der Behandlung durch Professor Schrötter berichten auch\r\ndie Linzer Tages-Post Nr. 281 auf S. 4:\r\n\"     (Dr. Anton Bruckner,) der greise Componist, der bekanntlich im verflossenen Sommer in Stadt Steyr seinen 70. Geburtstag gefeiert hat, ist, wie das \"N. W. Tagblatt\" meldet, seit seiner Rückkehr nach Wien leidend und sein Zustand gibt zu ernsten Besorgnissen Anlass. Der Patient, der von Professor Schrötter behandelt wird, verbringt den größten Theil des Tages, in seinem breiten Lehnstuhle sitzend, in schlafendem Zustande. So oft er erwacht, muss ihn seine treue Pflegerin Frau Kathi, die Bruckner seit 22 Jahren betreut, zum Clavier führen. Nachdem er zehn oder zwanzig Minuten lang präludiert, verfällt der Meister wieder in tiefen Schlaf. Aus Freundes= und Verehrerkreisen gibt sich die größte Theilnahme für den Tonkünstler kund. Derselbe darf auf ärztliche Verfügung keine Besuche empfangen.\" (**),\ndie in Klagenfurt erscheinenden \"Freien Stimmen\" Nr. 147 auf S. 4:\r\n\"     Wien, 7. December. Der greise Componist Anton Bruckner ist schwer erkrankt.\" (**a)\nund die Steyrer Zeitung Nr. 98 auf S. 3:\r\n\"Tagesneuigkeiten.\r\n[...]\r\n     Aus Wien wird am 5 ds. berichtet: \"In dem Befinden des seit einiger Zeit erkrankten Componisten Professor Dr. Anton Bruckner ist in den letzten Tagen eine Verschlimmerung eingetreten, die bei dem hohen Alter des Patienten nicht unbedenklich ist.\" – Von anderer Seite wird berichtet: Dr. Bruckner, welcher von Professor Schrötter behandelt wird, verbringt den größten Theil des Tages, in seinem breiten Lehnstuhle sitzend, in schlafendem Zustande. So oft er erwacht, muß ihn seine getreue Pflegerin Frau Kathi, die Bruckner seit zweiundzwanzig Jahren betreut, zum Clavier führen. Nachdem er zehn bis zwanzig Minuten lang präludiert, verfällt der Meister wieder in tiefen Schlaf. Aus Freundes= und Verehrerkreisen gibt sich die größte Theilnahme für den Tonkünstler kund. Derselbe darf auf ärztliche Verfügung keine Besuche empfangen.\" (***).\nDreitägige Lücke in den Gebetsaufzeichnungen. Nach dem Eintrag vom 7.12. ein waagerechter Strich [zur Hervorhebung des Feiertages?] und vermutlich (von Tintenklecks überdeckt?) das Morgengebet noch notiert (°).\nAufführung des Vokalquartetts »Du bist wie eine Blume« [WAB 64] durch den Linzer Sängerbund unter Adalbert Schreyer im 37. Gründungsfestkonzert im Redoutensaal (°°). Solisten sind Susanne Pelschimovsky, Marie Zelenka, Ludwig Haslinger und Franz Haslinger. Weitere Mitwirkende dieses Abends sind C. Astner und Ernst Deutl. Im Publikum u.a. Hofrat Just, Landesgerichtspräsident Derleth und Bürgermeister Poche (°°a).\nBericht über die Aufführung der 2. Symphonie am 2.12.1894 [recte: 25.11.1894] im Alpen-Boten Nr. 98 auf S. 3:\r\n\"               Verschiedenes.\r\n                        Steyr, 7. December.\r\n     (Anton Bruckners C-moll=Symphonie.) Ueber dieses Tonwerk unseres berühmten Landsmannes, welches in Wien von den Philharmonikern am 2. d. M. [sic] zum erstenmale zur Aufführung kam, schreibt der Musikreferent [Hans Paumgartner am 4.12.1894] der \"Wiener Abendpost\": \"Wir haben bereits des tiefen Eindruckes gedacht, welchen die zweite Symphonie in C-moll von Anton Bruckner bei ihrer ersten Aufführung im zweiten philharmonischen Concerte hervorgerufen hat. Es mögen andere Symphonien Bruckners, wie insbesondere die siebente in E-dur, vielleicht einen noch höheren und kühneren Flug nehmen, die zweite in C-moll scheint uns aber den gemüthsinnigsten Ton unter allen Bruckner'schen Symphonien anzuschlagen. Gleich das Hauptmotiv des ersten Satzes führt uns in diese edle innerliche Stimmung auf das glücklichste ein, das innig schöne Gesangsthema der Celli (beinahe klingt dasselbe an die einleitende Cantilene des Fagot [sic] vor Wolframs Sang \"War's Zauber, war es reine Macht\" an) hält die Stimmung fest. Eine prächtige Episode des ersten Satzes ist das kühn in dem ganzen Chore der Streich=Instrumente gegen ein syncopiertes Thema der Holzbläser aufwärts drängende Unisono, welches zu einem reizvollen neuen, zuerst von der Oboe gesungenen Thema leitet. Wunderschön ist der zweite Satz, ein tiefinniges und klangreizendes Andante. Etwas so Edles, so Gemüthsinnerliches wie der Hauptsatz desselben ist nach Beethoven selten mehr gesungen worden. Von gewaltiger unmittelbarer Wirkung ist das trotzige Scherzo mit seinen  kriegerischen, zum Kampfe rufenden Trompeten und seinem lieblich, ländlerartig wiegenden und schmeichelnden Trio. Der letzte Satz mit seiner kraftvollen Finalsteigerung ist der würdige Beschluss der Symphonie. Dass das Publicum den Componisten ungezählte Male auf das Podium herausgejubelt hat, wurde ebenso wie die ausgezeichnete Aufführung der Symphonie unter Hans Richters unvergleichlicher Leitung von uns bereits berichtet. Für den leider in letzterer Zeit kränkelnden Tondichter war die Aufführung und Aufnahme seines schönen Werkes eine ruhmreiche Huldigung, welche ihm Orchester und Publicum dargebracht haben. \" (°°°).\r\n [Abgesehen von einigen orthographischen Modernisierungen, entspricht der Text exakt dem Originalartikel vom 4.12.1894]\nEine Kurzkritik von H. Rietsch zu diesem Konzert erscheint auch in der »Zeit« Nr. 10 auf S. 156 (#).\nHinweis auf das Konzert vom 21.12.1894 im Neuen Wiener Journal Nr. 405 auf S. 12:\n\"     Musikvereins-Säle.\r\n               Repertoir:\r\nSamstag, 8.: [...]\r\nFreitag, 21.: Bruckner-Conc. (WagnerV.) gr. S.\r\nSamstag, 22.: [... bis 30.12.1894 ...]\" (##).\n(Konzert des Schubertbundes im Musikvereinssaal (###)).", "Letzte Änderung": "03.08.2025 13:07"}, {"ID": 189312085, "Datum": "8.12.1893, Freitag", "Haupttext": "Bruckner legt die Beichte ab (*).\r\nEr soll zur Wiederherstellung seiner Gesundheit die Fürbitte von Bischof Franz Joseph Rudigier angerufen haben (**).\r\nAb diesem Tag tritt eine deutliche Besserung in seinem Befinden ein (***).\n(Außerordentliches Konzert des Schubertbundes im Musikvereinssaal (°)).", "Letzte Änderung": "30.08.2024 19:12"}, {"ID": 189212085, "Datum": "8.12.1892, Donnerstag", "Haupttext": "Die Neue Freie Presse Nr. 10163 wiederholt auf S. 15 das Inserat vom (mit dem Hinweis auf den Erstdruck des \"Vexilla regis\"):\n\"          Musikalisches Prachtgeschenk!\n                  Preis 90 Kreuzer netto.\n\nWiener Meister-Album,\n\nenthaltend durchgehends hervorragende Compositionen der berühmtesten Meister, als: Brahms, Bruckner, Brüll, [...] Zellner, Ziehrer.\n\n    Theils für Clavier, theils für Gesang, zumeist Novitäten.\n\n[7]1 Seiten stark. Künstlerische Ausstattung, mit den Porträts sämmtlicher Meister! Prachtdruck auf besonderem Papier!\nProvinz=Aufträge werden gegen Zusendung von fl. 1 per Exemplar franco effectuirt.\nVerlag von Jos. Weinberger, Wien, Kohlmarkt 8, \n\n              Mezzanin, sowie durch alle Handlungen.\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189112085, "Datum": "8.12.1891, Dienstag", "Haupttext": "Ankündigung des Festcommerses vom 11.12.1891 (mit dem »Germanenzug«) in der »Presse« Nr. 337 auf S. 18:\r\n    \" [\"Bruckner=Commers\".] Freitag, den 11. d., veranstaltet, wie schon angezeigt, der Wiener akademische Gesangverein im Sophensaale anläßlich der Ernennung des heimischen Tondichters Anton Bruckner zum Ehrendoctor der Wiener Universität einen Festcommers, für welchen sich sowol in akademischen als auch in musikalischen Kreisen das regste Interesse kundgibt. Der \"Akademische\" gedenkt Bruckner's herrlichen \"Germanenzug\" zur Aufführung zu bringen. Die Commersmusik wird anstatt durch die zuerst engagirte Capelle des Infanterie=Regimentes Nr. 84, welche in Folge einer dienstlichen Verhinderung absagte, durch die Erste Wiener Schützencapelle ausgeführt werden. Die Eintrittskarten, welche nach Maßgabe der Raumverhältnisse des Saales, und zwar unentgeltlich ausgegeben werden, können täglich von 11 bis 1 Uhr in der Kanzlei des Wiener akademischen Gesangvereines, Universität, Arcadenhof links, behoben werden.\" (*)\nund im \"Vaterland\" Nr. 337 auf S. 4: \" * [Bruckner=Commers.] Bei dem zu Ehren des Tondichters Professor Dr. Anton Bruckner, Freitag, 11. d. M. im Sophien=Saale veranstalteten Festcommers wird die Schützencapelle unter Leitung des Herrn Kopetzky concertiren. Der \"Akademische Gesangverein\", der die Feier veranstaltet, gedenkt Bruckner's \"Germanenzug\" aufzuführen. Eintrittskarten werden, soweit der Raum reicht, täglich von 11 bis 1 Uhr in der Kanzlei des Vereines, Universität, Arkadenhof links, ausgegeben.\" (*a).\n \nArtikel »Bruckner-Feier im Sofiensaal am 11. Dezember 1891« [?] im Fremdenblatt (**).\n \nAuf die Aufführung der 1. Symphonie am 13.12.1891 weisen hin\r\ndas Neuigkeitsweltblatt Nr. 281 auf S. 5: \"     Die Philharmoniker bringen in ihrem dritten Abonnementskonzerte Sonntag den 13. d. M. Mittags halb i Uhr im großen Musikvereinssaale folgende Werke zur Aufführung: [... Beethoven, Spohr (mit Johannes Wolff) ...]; A. Bruckner, Symphonie in C-moll Nr. 1 (erste Aufführung).\" (***)\n \nund die Wiener Allgemeine Zeitung Nr. 4091 in einem Inserat auf S. 12 (°).\r\n\"Grosser Musikvereins-Saal\nSonntag den 13. December\r\nMittags halb 1 Uhr:\r\nIII. Philharmonisches Concert.\r\nProgamm:\r\n[...]\r\nA. Bruckner: Symphonie in C-moll Nr. 1. Erste Aufführung.\r\n[... Kartenverkauf ...]\" (°).\n \n(Festkonzert zum 100. Todestag Mozarts unter Hans Richter, Kremser und [?] Gericke (°°)).", "Letzte Änderung": "01.12.2025 07:14"}, {"ID": 189012085, "Datum": "8.12.1890, Montag", "Haupttext": "Brief Josef Schalks an Franz Schalk:\r\n     [Da die gedruckten Stimmen der 4. Symphonie noch nicht erschienen sind, hat er von Fischer in München die geschriebenen für Graz erbeten]. Fischer werde mit den Stimmen Mühe haben, da sie mit der revidierten Partitur nicht übereinstimmen. »Immer wieder hat man mit Bruckner in dieser Hinsicht besonderes 'Gefrett'.« (*).\nDie Allgemeine Zeitung München Nr. 340 kündigt auf S. 3 die Aufführung der 4. Symphonie am 10.12.1890 an:\r\n\" * Das dritte Abonnementsconcert der Musikalischen Akademie findet Mittwoch 10. December im Saale des k. Odeons statt. Beginn 7 Uhr Abends. Programm: [...] II. Abtheilung. 4. Vierte (romantische) Symphonie Es-dur von Anton Bruckner. (Zum ersten Male).\" (**).", "Letzte Änderung": "05.12.2025 16:29"}, {"ID": 188912085, "Datum": "8.12.1889, Sonntag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Zusatz »3.« bei dieser Woche [Dienst an der Hofkapelle (geplant), falls Bruckner sich die Nummer 3 gegeben hatte]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188812085, "Datum": "8.12.1888, Samstag [?]", "Haupttext": "[?] Der St. Pöltner Bote Nr. 99 berichtet auf S. 4 von der Aufführung des »Te deum« in Brünn [13.4.1888]:\n\"Neuigkeiten\n(Meister Bruckner's Te Deum) wurde vor Kurzem in einem Musikvereins-Concerte in Brünn unter großem Beifalle aufgeführt. Ein Berichterstatter schreibt hierüber unter Anderem, daß dadurch in musikalischen Kreisen Brünn's großes Interesse für den berühmten Wiener Componisten wachgerufen worden ist.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188712085, "Datum": "8.12.1887, Donnerstag", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners:\r\n   »8. Dez. Liszt Messe angehört. Hofkapelle.« (*).\r\nAußer Liszts Krönungsmesse in Es-Dur werden Werke von Preyer und Gänsbacher aufgeführt (**).\nVon Levi gewünschter Liefertermin für das Aufführungsmaterial Gutmanns zur 4. Symphonie [= vermutlich letzter Tag vor dem Zeitpunkt, zu dem das Material von ihm eingerichtet werden sollte oder schon die Proben beginnen sollten (9. oder 10.12.1887?) (***).", "Letzte Änderung": "19.03.2023 15:46"}, {"ID": 188512085, "Datum": "8.12.1885, Dienstag", "Haupttext": "Hinweis auf die heutige Kirchenmusik in der »Presse« Nr. 338 auf S. 13 (Kalendarium im Local-Anzeiger):\n     \"Kirchenmusik: Hofburgcapelle: Messe in F-moll, Graduale (Ave Maria) und Offertorium (Virga Jesse) von Anton Bruckner.\" (*).\nBruckner dirigiert in der Hofkapelle die f-moll-Messe (**) (mit den Solisten Karl Kaiser, Hugo Liermberger, Lissek und Kinsky (**a)), das »Virga Jesse« [Uraufführung] (***) und das »Ave Maria« [WAB 6]. Das Datum ist in einer Baß-Stimme festgehalten (°).\r\n   Auch in den Stimmen der f-Moll-Messe finden sich Eintragungen: »8/12 85 Auff:« am Ende der Baßstimme Nr. 1 (°a), »8/12 85« und »[Ende] 8/12 85 12 [Uhr] 34« am Ende der Baßstimme Nr. 5 (°b), »8/12 85« am Ende der 1. Violinstimme Nr. 2 (°c), »8/12 [1]885« am Ende der 1. Violinstimme Nr. 3 (°d), »8/12 [1]885 I. [?] W [/] schön, aber lang! Endlos!« am Ende der 2. Violinstimme Nr. 2 (°e), »Aufführung 8/XII [...?] II. mal« am Ende der Flötenstimme Nr. 2 (°f), »8 Dez 1885.« in der Klarinettenstimme Nr. 2 (Gloria, T. 65) (°g), »8/12 85. der Magen? [/] 1/2 1 Uhr« am Ende der Fagottstimme Nr. 1 (°h).\nKalendereintragung Bruckners: »Am 8. Dez. F Messe in Hofkapelle dirigirt.« (°°).\nFür diese Kombination der drei Werke paßt der [undatierte] Zettel, auf dem sich Bruckner die Tonartenfolgen der Messe, des Graduale (e-moll) und des Offertoriums (F-Dur) notiert hat (°°°).", "Letzte Änderung": "14.11.2024 07:16"}, {"ID": 188412085, "Datum": "8.12.1884, Montag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Levi:\r\n    Wagner habe die 3. Symphonie gekannt und gelobt, was auch Seidl bestätige. Für eine Aufführung in München komme neben der 7. auch die von Herbeck geschätzte 2. oder die von Hans Richter aufgeführte 4. Symphonie in Frage. Konnte wegen der »Leiche« (*a) Rudigiers in Linz auf beide Briefe erst jetzt antworten. Grüße von Landgraf Fürstenberg und Herrn von Grün. Bei Interesse könne er von Nikisch in Leipzig die Stimmen anfordern. Dankt für die Einladung und das angebotene Reisegeld (*).\nBrief Bruckners an Judith Pfeiffenberger:\r\n    Übersendet Klaviernoten als Andenken. Aus Leipzig und München habe er Briefe erhalten, die ihn als Nachfolger Beethovens feierten. Levi habe ihm für die Aufführung der 7. Symphonie sogar Unterkunft und Reisegeld angeboten. Wagner habe noch alle 7 Symphonien aufführen wollen. Kondoliert [wozu? Trauerfall in der Familie Bogner?] und gratuliert zum Namenstag [10.12.] (**).", "Letzte Änderung": "22.06.2025 12:19"}, {"ID": 188312085, "Datum": "(8.12.1883, Samstag)", "Haupttext": "Festkonzert zum 25jährigen Jubiläum des Singvereins unter Gericke mit Werken von Beethoven, Brahms, Bruch, Mendelssohn, Herbeck und Haydn. [Ob Bruckner an dieser Feier und dem anschließenden Bankett teilgenommen hat, ist nicht überliefert.]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188112085, "Datum": "8.12.1881, Donnerstag", "Haupttext": "Brand des Ringtheaters nahe Bruckners Wohnung. Bruckner ging (wie er später seiner Schwester Rosalia Hueber erzählte) nur wegen einer Programmänderung (Offenbachs »Hoffmanns Erzählungen« (*)) nicht wie geplant ins Theater [siehe die Anmerkung]. Bruckner ist um seine Partituren sehr besorgt. Vockners Schwager Richard Schönberger (**) bleibt über Nacht bei Bruckner.\nKalendereintragung Bruckners über die Todesopfer dieses Brandes (***).\nBrief von Eugen d'Albert an seinen Vater:\r\n     »... Ich bin Brahms noch nicht vorgestellt worden, aber ich habe Anton Bruckner kennengelernt, der ein großer Komponist ist ...« (°).\nKritik zum gestrigen Konzert (mit »Mitternacht« [WAB 80]) in der Konstitutionellen Vorstadtzeitung (Österreichischen Volkszeitung) Nr. 338, S. 3:\r\n     » * Gründungs=Liedertafel des Akademischen Gesangvereines. Der Sofiensaal war gestern von einem ebenso zahlreichen wie distiguirten Publikum dicht gefüllt; [...] ebenso wurde ein unter persönlicher Leitung des Komponisten vorgetragener Chor von Anton Bruckner stürmisch akklamirt. [... keine Signatur]« (°°).\nBericht in der Neuen Freien Presse Nr. 6208 auf S. 6:\r\n     » - Die Gründungs=Liedertafel des Akademischen Gesangvereins, die heute im Sophiensaale stattgefunden hat, gestaltete sich zu einem lebendig bewegten akademischen Feste, an dem zahlreiche Professoren theilnahmen. [...] Aber auch bei den späteren Vorträgen stellte sich der kräftigste Applaus ein, wie bei \"Mitternacht\" von Bruckner und bei Engelsberg's \"Flucht der Liebe\" mit dem von Herrn Deycks sympathisch vorgetragenen Baritonsolo. [...]« (°°°).\nBericht der Morgenpost Nr. 338 auf S. 4:\r\n    \" * (Liedertafel des Akademischen Gesangvereines.\r\nDie 24. Gründungs=Liedertafel des Akademischen Gesangvereines hatte sich gestern im Sofiensaale eines sehr zahlreichen Besuches zu erfreuen, zu welchem natürlich die Wiener Studentenschaft das größte Contingent stellte. Unter den vorzüglich executirten Chören fanden E. S. Engelsberg's \"Deutsches Freiheitslied\" (Novität), A. Bruckner's \"Mitternacht\" (Novität) und H. Jüngst's \"Esthländisches Volkslied\" besonders lebhaften Anklang. [...]\" (#).\nEine Annonce im Karlsruher Tagblatt Nr. 335 (Erstes Blatt) auf S. 3142 macht auf die Aufführung der 4. Symphonie am 10.12.1881 aufmerksam:\r\n\"Samstag den 10. Dezember | im großen Museumssaale | III. Abonnements=Konzert | des | Großherzoglichen Hoforchesters, | unter gefälliger Mitwirkung des Großh. Kammersängers Herrn J. Hauser. | Programm. | 1) Cherubini. Ouverture zu \"Der Wasserträger\". 2) Händel. Arie aus \"Ezio\". 3) N. Gade. Konzert für Violine mit Begleitung des Orchesters (D-moll, neu). Herr Konzertmeister H. Deeke. 4) Peter Cornelius. Weihnachtslieder. 5) Anton Bruckner. Sinfonie in Es-dur. (Manuscript). | Anfang 7 Uhr. Ende gegen 9 Uhr. | [... Preise, Karten ...] | Generalprobe Samstag den 10. Dezember, Vormittags 10 Uhr. [... Billets ...]\"(##).", "Letzte Änderung": "16.08.2026 11:58"}, {"ID": 188012085, "Datum": "8.12.1880, Mittwoch", "Haupttext": "Hinweis auf die heutige Kirchenmusik in der »Tribüne« Nr. 8 (Morgenausgabe) auf S. 6 (*). Orgelspiel in der Augustinerkirche. \n   Aufgeführt werden um 11 Uhr unter Eders Leitung die Credo-Messe von Mozart, ein Graduale (Terzett für Sopran, Alt und Tenor) von Laurenz Weiß, ein Offertorium (»Ave Maria« für Altsolo) von Krall und »Tantum ergo« und »Genitori« von F. J. Kloß (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187812085, "Datum": "(8.12.1878, Sonntag)", "Haupttext": "2. Gesellschaftskonzert unter Kremser mit Werken von Cornelius, Brahms, Liszt und Händel.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187712085, "Datum": "8.12.1877, Samstag", "Haupttext": "Bruckner spielt Orgel in der Augustinerkirche. Bei der Messe um 11 Uhr dirigiert Eder Werke von Friedrich Leschen (Tantum ergo), Joseph Haydn (Mariazeller Messe, Soli: Maria v. Kohn, Ignaz Kugler), Händel (Graduale, mit Altsolo: Wilhelmine Tremel) und Fürst Montenuovo (Offertorium »Ave Maria«, mit Altsolo: Tremel).", "Letzte Änderung": "01.11.2024 08:36"}, {"ID": 187412085, "Datum": "(8.12.1874, Dienstag)", "Haupttext": "Josef Schiedermayr in Linz gestorben.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187312085, "Datum": "8.12.1873, Montag", "Haupttext": "Bruckner dirigiert, erstmals [?(*)] in der Hofkapelle, die f-Moll-Messe, als Graduale das »Christus factus est« [WAB 10] [Uraufführung] und als Offertorium das »Ave Maria« [WAB 6] (**).\r\n   Das Tenorsolo singt Walter (***).\r\n   Hellmesberger [?] (auf der Titelseite der 1. Violinstimme Nr. 1 »Erste Aufführung in der [/] kk Hofkapelle [/] Montag 8. Dez 1873« (°)\r\nund die Sängerknaben Mündl (am Ende der Altstimme Nr. 1 »8./12. [1]873 Mundl [/] K. k. Hofburg«) (°°) und Killner [?] (auf der Titelseite der Altstimme Nr. 5 »Friedrich Killner [/] Im December 1873.«) (°°°) tragen ihre Namen in die Stimmen ein.\r\n   Weitere Eintragungen: »8/12 [1]873« auf der Titelseite der Sopranstimme Nr. 1 (#), »Am 8 Dez. 1873 [/] in der Hofkapelle [/] zum ersten Male [/] aufgeführt.« am Ende der 1. Violinstimme Nr. 3 (##), »[1]873 am 8ten Dez aufgef. Bruckner dirigirt« am Ende der Violastimme Nr. 1 (###), »Zum 1ten aufgeführt in der K. K. Hofkapelle in Wien den 8 Dezember 1873.« am Ende der Hornstimme Nr. 2 (a).", "Letzte Änderung": "17.11.2024 21:12"}, {"ID": 187212085, "Datum": "8.12.1872, Sonntag (2. Advent)", "Haupttext": "Aufführung der f-moll-Messe in der Hofkapelle unter Bruckner [?(*)].\n(Außerordentliches Gesellschaftskonzert unter Leitung von Brahms mit Werken von Händel (Orgelkonzert), Mozart (Offertorium), Gluck (Szenen aus \"Alceste\" mit Amalie Joachim), Bach (Präludium und Fuge für Orgel) und Brahms (»Triumphlied«) (**)).\r\n     Die Mitwirkung des Organisten Samuel de Lange regt zu Vergleichen mit Fischer und Bruckner an (***).\n(Wiederaufnahme der Oper »Dom Sebastian« (°)).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 00:20"}, {"ID": 187112085, "Datum": "(8.12.1871, Freitag)", "Haupttext": "Wiederaufnahme von Marschners »Hans Heiling« unter Herbeck (*).\nKonzert des Wiener Akademischen Gesangvereins unter Ernst Frank mit zwei von Brahms instrumentierten Schubert-Liedern (**).", "Letzte Änderung": "18.02.2023 23:43"}, {"ID": 186812085, "Datum": "8.12.1868, Dienstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Schiedermayr:\r\n   Dankt [wofür?], vermißt geistlichen Umgang. Pater Schneeweiß habe ihn besucht. Seine Kirchen seien das Bürgerversorgungshaus, St. Stephan und die Hofkapelle. Aufführung der f-moll-Messe [erst] im Januar, da noch Proben nötig seien und Imhof nicht da gewesen sei. Will Weihnachten nach Linz kommen. Freut sich auf Bischof Rudigier - hat am 3.12. gebetet, nicht geschrieben. Grüße an Schiedermayrs Schwestern (*).\nKonzert des Wiener Männergesangvereins mit Herbeck (**).", "Letzte Änderung": "27.12.2024 00:21"}, {"ID": 186612085, "Datum": "8.12.1866, Samstag", "Haupttext": "In einem von Alois Weinwurm geleiteten Konzert des Sängerbundes (Gründungsfest in den Redoutensälen) gelangt Bruckners Quartett »Du bist wie eine Blume« zur Aufführung (*).\n     Außerdem erklingen Werke von Mendelssohn (Doppelchor aus »Oedipus auf Kolonos« und »Wasserfahrt«), A. Wieck (»Der Pirat«), August Möller (»Die guten Engel von Löwenstein«), Franz Schubert (»Widerspruch«), Alexander Dreyschock (»L'inquietude«, morceau de concert), Johann Wenzel Kalliwoda (»Der Sennin Heimweh«), Friedrich Kücken (»O komm Marie!«) und E. S. Engelsberg (»Heini von Steier«).\n     Unter den Mitwirkenden sind Frl. Lutterotti, Frl. Kainersdorfer, Frl. Kurzwernhart (Klavier), Frl. Pagl und die Herren Hauptmann und Wieck (**).", "Letzte Änderung": "21.11.2024 08:12"}, {"ID": 186412085, "Datum": "8.12.1864, Donnerstag", "Haupttext": "Die Linzer Zeitung kündigt auf S. 1169 [#] das Konzert vom 11.12.1864 mit Bruckners neuem Chor [»Um Mitternacht« WAB 89] an:\r\n»Linz, 7. Dezember. \r\n[...] * (Sängerbund.) Kommenden Sonntag, um 7 Uhr Abends, feiert der \"Sängerbund\" sein Gründungsfest in den Redoutensälen mit einem Konzerte, dessen Programm sehr interessant ist. In diesem befinden sich u. A.: ein neuer Chor von Bruckner, die Froschkantate, die Ballszenen von Engelsberg, dann Stücke für Violine, für Cello, für Klavier, welche von bewährten Dilettanten gespielt werden. Nach dem Konzerte findet ein \"Herrenabend\" in den Vereinslokalitäten Statt.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185512085, "Datum": "8.12.1855, Samstag", "Haupttext": "Bruckner spielt erstmals im Linzer Dom beim Hochamt [zur Orgel siehe die Anmerkung].", "Letzte Änderung": "13.05.2025 19:52"}, {"ID": 185412085, "Datum": "8.12.1854, Freitag", "Haupttext": "Notiz in Traumihlers Ausgabenverzeichnis:\n\"8. Dec.     Zum Feste Immac. Concept. B. V. M. 1 Trompeter     2 [fl] \".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184612085, "Datum": "8.12.1846, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung eines »Ave Maria« in D-Dur von Aumann in St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 199201085, "Datum": "8.1.1992, Mittwoch", "Haupttext": "Vortrag von John A. Phillips über das Finale der 9. Symphonie an der Universität Bayreuth.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198401085, "Datum": "8.1.1984, Sonntag", "Haupttext": "Erstaufführung der von William Carragan erstellten Orchesterfassung des Finales der 9. Symphonie durch das American Symphony Orchestra unter Moshe Atzmon in der New Yorker Carnegie Hall (*). \n\nDas Programmheft enthält Artikel von Jack Diether (»The Enigma and Challenge of Bruckner's Ninth«, S. 2 - 4) (**) \n\nund William Carragan (»The Fulfillment of Bruckner's Ninth - The Finale«, S. 4 - 8) (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196501085, "Datum": "8.1.1965, Freitag", "Haupttext": "Aufführung des Scherzos der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Hans Swarowsky im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. In Beethovens G-Dur-Klavierkonzert wirken als Solisten Helmut Wollmann oder Grete Zambach mit (weitere Aufführungen am 20., 21., 27. und 28.1.1965 und am 4., 17. und 23.2.1965).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196001085, "Datum": "8.1.1960, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Willem van Otterloo in Oslo.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195201085, "Datum": "8.1.1952, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Franz Gräflinger an Joseph Marx:\r\n    Sein Buch »Anton Bruckner und Wien« werde bei Bernhard Herzmansky (Doblinger) erscheinen (*).\nBrief von Max Auer an Theodor Bernhard Rehmann:\r\n    Bittet ihn, über Bischof Hudal einen Termin [für eine Privataudienz bei Papst Pius XII.] zu vermitteln (**).\nBrief von Theodor Bernhard Rehmann an Propst Leopold Hager:\r\n     Über den Plan, mit den Aachener Sängerknaben (ca. 40, insgesamt 60 Personen) eine Bruckner-Wallfahrt nach St. Florian und Kremsmünster zu unternehmen, denkbar in der 1. Augusthälfte oder nach dem 18.8.1952, auch mit musikalischen Darbietungen (u. a. e-moll-Messe) möglich. Derzeit auch Pläne für Paris (21.6.1952 f-Moll-Messe und \"Te deum\") und Madrid (150. Psalm am 25.4.1952) (***).", "Letzte Änderung": "23.08.2025 23:09"}, {"ID": 195101085, "Datum": "8.1.1951, Montag", "Haupttext": "Brief von Richard Flury (Solothurn) an Joseph Marx:\r\n    Über die Filmmusik von »Cordula« (nach »Kirbisch« von Anton Wildgans). »Genial ist auch das Hornthema der IV. von Bruckner zum Madonnenbild ausgelesen.«", "Letzte Änderung": "02.09.2024 07:29"}, {"ID": 194901085, "Datum": "8.1.1949, Samstag", "Haupttext": "Brief von Thomas Mann an seine Tochter Erika:\r\n    »[...] Die Siebente von Bruckner, halb unsinnig, halb großartig [...]«; erwähnt positive Urteile von Adorno und Horkheimer über Bruckner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194101085, "Datum": "8.1.1941, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Friedrich Werner an Regierungsrat Leinveber (Propagandaministerium): \n    Im Oktober 1940 habe ihm Christian Opdenhoff erklärt, daß in Zukunft die Deutsche Bruckner-Gesellschaft nach Linz umsiedeln werde [vgl. 20.1.1941].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193801085, "Datum": "8.1.1938, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Den Haag.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193701085, "Datum": "8.1.1937, Freitag", "Haupttext": "Artikel von Heinz Dressel »Warum Bruckner in Urfassung?« im Lübecker Volksboten.", "Letzte Änderung": "28.02.2024 15:12"}, {"ID": 193401085, "Datum": "8.1.1934, Montag", "Haupttext": "Brief von Furreg an Max Auer: \n   Über die Probleme, Alfred Orel und Robert Haas für die Gesamtausgabe zusammenzuführen. Haas wolle Orel nicht als Mitherausgeber haben und habe auch Bick so beeinflußt. Orel mache die Fertigstellung des Revisionsberichtes zur 9. Symphonie von seinem Verbleiben abhängig.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193301085, "Datum": "8.1.1933, Sonntag", "Haupttext": "Der Südwestdeutsche Rundfunk (Frankfurt, Kassel) überträgt vom 4. Sonntagskonzert des Frankfurter Orchestervereins im großen Saal des Saalbaus in Frankfurt die 5. Symphonie mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester unter Hans Rosbaud (20:50 bis 21.50 Uhr) (*).\nDer Süddeutsche Rundfunk (Mühlacker, Stuttgart, Freiburg) überträgt von 11:20 bis 12:00 Uhr aus Mannheim eine Aufführung des Quintetts (**).", "Letzte Änderung": "07.10.2026 08:03"}, {"ID": 193201085, "Datum": "8.1.1932, Freitag", "Haupttext": "Übersetzung des Artikels vom 24.10.1931 »Anton Bruckner in Amerika« im Linzer Volksblatt (*) Nr. 5, S. 6 [übersetzt von »A. J.«] (**).\nBesprechung der Pariser Aufführung der 5. Symphonie [2.1.] im Ménestrel (***).\nAufführung der 2. Symphonie im Rahmen des Zyklus \"Die Sinfonien Bruckners\" durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Robert Heger bei der RAVAG Wien (°).\r\nDas Konzert wird zwischen 19:40 und 20:35 Uhr von Radio Wien übertragen (°a).\r\nIn Radio Wien Nr. 14 vom 1.1.1932 war auf S. 6 ein Artikel „Anton Bruckner und seine zweite Sinfonie“ (mit einer Abbildung des Steyrer Denkmals) von Ernst Decsey.erschienen (°b).", "Letzte Änderung": "20.09.2026 23:21"}, {"ID": 193101085, "Datum": "8.1.1931, Donnerstag", "Haupttext": "Elisabeth Moser schreibt in einem Bittgesuch, daß der Brief und die Karte Bruckners in ihrem Besitz beweisen, daß Ludwig Moser der Liebling Bruckners gewesen sei.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192901085, "Datum": "8.1.1929, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe und des »Te deum« durch das Concertgebouworchester und die Römisch-Katholische Oratoriumvereeniging unter Theo van der Bijl in Amsterdam. Solisten: Sophie Bot-Haas, Jo Immink, Louis van Tulder, Johan Nelissen, Orgel W. Francois (*).\nBrief der Universal-Edition an Oswald Kabasta:\r\n     Wegen der leihweisen Überlassung des Orchestermaterials zur 9. Symphonie (**).\nAufführung der 5. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Leopold Reichwein im Großen Saal des Wiener Konzerthauses [Wiederholung am 9.1.1929] (***).", "Letzte Änderung": "02.05.2023 22:39"}, {"ID": 192801085, "Datum": "8.1.1928, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie [durch das Wiener Sinfonie-Orchester?] unter Anton Webern in einem Arbeiter-Sinfonie-Konzert im Großen Musikvereinssaal in Wien (*).\nWebern erhält zur Anerkennung eine Luxusausgabe der Partitur (**).\nIm Schicksalslied von Brahms wirkt der Singverein der Kunststelle mit (***).\n \nAufführung zweier Graduale [prov. WAB 67] im Konzert zur Einweihung der Frankfurter Rundfunkorgel; Kapellmeister Reinhold Merten spielt Orgelwerke von J. S. Bach, Georg Muffat und Johann Pachelbel. Übertragung von 20:00 bis 20:40 Uhr durch Radio Wien und Übernahme durch andere österreichische Sender (°).\r\nDie anschließend gespielten Orgelkonzerte von Hindemith und Händel werden von den Sendern Hamburg und Frankfurt übertragen (°°).", "Letzte Änderung": "29.05.2025 16:41"}, {"ID": 192701085, "Datum": "8.1.1927, Samstag", "Haupttext": "Die Österreichische Nationalbibliothek erwirbt von Famile Hueber in Vöcklabruck u.a. Skizzen zur 1., 7., 8. und 9. Symphonie: Mus.Hs.3165, Mus.Hs.3175, Mus.Hs.3176, Mus.Hs.3179 [und vermutlich zum selben Zeitpunkt die anderen bei »1927« angegebenen Bruckner-Dokumente, darunter \"Os justi\"  (WAB 30), \"Du bist wie eine Blume\" (WAB 64), 4. Symphonie, 5. Symphonie, \"Marsch\" (WAB 116), \"Stille Betrachtung an einem Herbstabend\" (WAB 123) und die d-Moll-Fuge für Orgel (WAB 125); siehe auch \"Archiv\"] (*)\n \nRobert Lach widmet Max Auer seine Schrift \"Die Bruckner-Akten des Universitäts-Archives\" (**).\n \nAufführung des Andante der f-Moll-Symphonie durch das Orchester \"Little Symphony\" unter Adolf Tandler um 11 Uhr im Biltmore Ballroom in Los Angeles. Auf dem Programm stehen außerdem Werke von Mozart (\"Idomeneo\"-Ouvertüre), Eugen Goossens jr., Strawinsky (\"Three Japanese Poems\") und Sigurd Frederiksen (***).\nWiederholung in Pasadena am 11.1.1927.\n \nEine Wiederholung dieses Programms in Pasadena wird für den 11.1.1927 in The Pasadena Post Nr. 113 (Pasadena, California) auf S. 10 angekündigt:\n\"LITTLE SYMPHONY CONCERT PLANNED\n     [...] a program of music especially written for such a small well-trained group of artists. [... Strawinsky, Eugene Goossens, Sigurd Frederiksen ...] Other numbers on the program will be by Mozart and Anton Bruckner.\" (°).\n \nThe Gazette and Daily Nr. 13239 (York Daily Record, York, Pennsylvania) gibt auf  S. 4 die morgige Kirchenmusik (mit \"O Lord Most Holy\" = \"Ave Maria\" WAB 6) bekannt (°°).", "Letzte Änderung": "26.09.2025 14:01"}, {"ID": 192501085, "Datum": "8.1.1925, Donnerstag", "Haupttext": "In der Konzertumschau \"Zwischen 60 und 20\" im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 12 berichtet Kurt Singer von einem Vortrag von Fritz Stege über den Berliner Komponisten Paul Ertel:\n\"[...] Stege will, wie bekannt wird, Verehrer der Kunst Paul Ertels zu einer Gemeinde zusammenschließen. Solche Versuche sind höchstens einmal bei Wagner, Wolf, Bruckner und Reger glücklich zustande gekommen. [...].\"", "Letzte Änderung": "04.08.2026 22:22"}, {"ID": 192401085, "Datum": "8.1.1924, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie unter Fritz Brun in Bern (zuvor fand eine öffentliche Hauptprobe statt) (*).\nBrief von Franz Antoine an eine Druckerei:\r\n   Übersendet, da das [wohl schon zuvor zugesandte] Cliché nicht so gut zu verwenden war, das Original der Bruckner-Zeichnung [IKO 27] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192301085, "Datum": "8.1.1923, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Georg Dohrn in Breslau (*).\nAufführung der 3. Symphonie unter H. M. Poppen in Heidelberg (**).", "Letzte Änderung": "10.02.2023 11:20"}, {"ID": 192201085, "Datum": "8.1.1922, Sonntag", "Haupttext": "Brief von Karl Muck [an Paul Cronheim vom Concertgebouworchester?]: \n   In München habe er die Absendung des Materials zur 7. Symphonie [nach Amsterdam] veranlaßt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192101085, "Datum": "8.1.1921, Samstag", "Haupttext": "Hinweis auf die Aufführung der 1. Symphonie am 10.1.1921 im Neuen Wiener Tagblatt Nr. 7 auf S. 6.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 198309086, "Datum": "8. - 11.9.1983, Donnerstag bis Sonntag", "Haupttext": "Bruckner-Symposion »Johannes Brahms und Anton Bruckner« in Linz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 191301085, "Datum": "8.1.1913, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Wilhelm Stenhammar (*).\nLinzer Volksblatt (**)\r\nund die Linzer Tages-Post (***)\r\nmelden den Tod von Ignaz Bruckner.\nDie Zeitung \"Amerika\" Nr. 71 (St. Louis, Missouri) kündigt auf S. 3 die Aufführung der 4. Symphonie (am 10./11.1.1913) an (Text identisch mit dem vom 2.1.1913 etc.):\r\n\"Cellospieler Karl Webster Solist der beiden nächsten großen Konzerte.\r\n                    Am 10. und 11. Januar.\r\n     Die beiden nächsten großen Konzerte des St. Louiser Symphonie-Orchesters finden am Freitag Nachmittag, den 10. Januar, und am Samstag Abend, den 11. Januar, statt. Als Solist wird der Cellospieler Karl Webster angekündigt, dem ein ausgezeichneter Ruf vorausgeht und der als einer der bedeutendsten Cellisten der Neuzeit gilt. Er wird das große Volkmann'sche Concerto für Cello spielen, das ihm eine ausgezeichnete Gelegenheit bietet, seine Virtuosität eine glänzende Probe bestehen zu lassen. Die Orchesternummern dieser beiden Konzerte sind die Ouvertüre zu Wolf-Ferrari's bekannter Oper \"Das Geheimniß der Susanne\", Bruckner's Symphonie No. 4 und eine Spanische Rhapsodie von Chabrier.\" (°).\nDie Ankündigung in der Westlichen Post Nr. 8 (St. Louis, Missouri) auf S. 3 weicht erstmals von dem sattsam bekannten Text ab\r\n\"Die beiden nächsten großen Konzerte.\r\n     Der Solist der beiden nächsten großen Konzerte, die am Freitag Nachmittag und am Samstag Abend im Odeon gegeben werden, ist, wie schon des Oefteren an dieser Stelle hervorgehoben, der Cellist Carl Webster, der sich das große Volkmann'sche Cello-Concerto für sein Programmnummer gewählt hat. Die Orchesternummern bestehen aus der Bruckner'schen Symphonie No. 4, der Ouvertüre zu Wolf-Ferrari's bekannter Oper \"Das Geheimniß der Susanne\" und einer Spanischen Rhapsodie von Chabrier.\" [Abbildung: Carl Webster mit Instrument] (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191101085, "Datum": "8.1.1911, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Felix Weingartner im 5. Philharmonischen Konzert im Großen Musikvereinssaal in Wien (*).\r\nDas Programmheft enthält eine vermutlich von Robert Hirschfeld stammende Erläuterung (*a).\nUm 17 Uhr Aufführung der 3. Symphonie durch das Wiener Konzertvereinsorchester unter Gustav Gutheil im Großen Musikvereinssaal. Solist in Mozarts A-Dur-Violinkonzert ist Adolf Grohmann (**).\nAufführung des »Germanenzugs« unter Adolf Kirchl im Konzert zugunsten des Lueger-Denkmals (***).", "Letzte Änderung": "20.05.2026 08:54"}, {"ID": 190901085, "Datum": "8.1.1909, Freitag ", "Haupttext": "Amerikanische Erstaufführung von Friedrich Kloses Präludium und Doppelfuge über ein Thema von Anton Bruckner mit Wilhelm Middelschulte und Mitgliedern des Chicago Symphony Orchestras unter Frederick Stock in der Orchestra Hall in Chicago. (*).\nIn diesem dem Andenken an Theodor Thomas gewidmeten Konzert erklingen außerdem Werke von J. S. Bach/Abert, Brahms (erste Symphonie) und Richard Strauss (\"Tod und Verklärung\") (**).\nWiederholung im Hauptkonzert am 9.1.1909.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190701085, "Datum": "8.1.1907, Dienstag", "Haupttext": "The Manchester Guardian Nr. 18850 weist mit einem Inserat auf S. 1 (wie am 5.1.1907) auf das Konzert vom 10.1.1907 mit der 3. Symphonie hin:\n\"          THE HALLÉ CONCERTS SOCIETY,\n                       FREE-TRADE HALL.\nThe ELEVENTH CONCERT of the Forty-ninth Season will take place on THURSDAY NEXT, January 10, at 7 30.\n                             ARTIST:\n      Solo Violin . . . . . . Lady HALLÉ.\n      Conductor–Dr. HANS RICHTER.\n                       PROGRAMME.\n                              PART I.\nSymphony, No. 3  . . . . .  . . . . .  Bruckner\n                              PART II.\n[... Mendelssohn, Richard Wagner, Saint-Saëns, Cherubini ... Kartenverkauf ...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190601085, "Datum": "8.1.1906, Montag", "Haupttext": "Postkarte [IKO 101c] von Schaumann an Göllerich:\r\n   \"Wn. 8/1.06. Lbr. Frd. Heute noch werde ich veranlassen, daß der berühmte »blaue« Briefwechsel [gemeint vermutlich: Bruckner-Wagner am 14.9.1873] abkonterfeit wird und wirst du in der nächsten Zeit im Besitze eines Facsimile sein. Der blaue Bogen trägt oben links mit Hochreliefdruck die Worte: »Hôtel Anker Bayreuth.« Herzlichst grüßt dich dein Schaumann\" (*).\n\r\nDie Deutsche Zeitung kündigt das morgige Konzert mit der 7. Symphonie an (**).\nAufführung der 4. Symphonie durch das Winderstein-Orchester in der Kongresshalle in Leipzig (***).", "Letzte Änderung": "15.02.2025 22:30"}, {"ID": 190301085, "Datum": "8.1.1903, Donnerstag", "Haupttext": "Dritter Bruckner-Abend (von sieben) des Wiener Akademischen Gesangvereins [vermutlich wie am 27.11.1902 im kleinen Festsaal der Universität mit Einführungsvortrag Theodor Helms und Klavieraufführungen von Mathilde Helm und Hans Wagner].", "Letzte Änderung": "24.11.2025 23:46"}, {"ID": 190101085, "Datum": "8.1.1901, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie unter Willibald Kähler in Mannheim (*).\n\nDas Deutsche Blatt Brünn Nr. 6 berichtet auf S. 5 vom Abend des Wiener Akademischen Wagner-Vereins mit dem Gloria der e-Moll-Messe am 5.1.1901 (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189901085, "Datum": "8.1.1899, Sonntag", "Haupttext": "Das Fremdenblatt Nr. 8, IV, Beilage S. 41 (Morgenblatt) weist auf die Aufführung des Quintetts am 20.1.1899 hin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189701085, "Datum": "8.1.1897, Freitag", "Haupttext": "Die Linzer Tages-Post Nr. 5 meldet auf S. 4, daß in Steyr für ein Bruckner-Denkmal gesammelt werde und am 14.1.1897 das Duesberg-Quartett zugunsten des Denkmalfonds konzertieren werde [Quintett]:\r\n\"(Bruckner-Denkmal in Steyr.) Die für dieses Denkmal eingeleitete Sammlung hat schon ganz erfreuliche Resultate nachzuweisen, indem nicht nur durch größere Geldspenden, so z. B. von Eduard Werndl mit 50 fl., Gemeinde Garsten mit 50 fl., Sängerbund Linz mit 25 fl., Stadtpfarrer Strobl mit 25 fl., Gemeinde Windischgarsten mit 20 fl. &amp;c., sehr viele Vereine und andere mit 15 und 10 fl., schon ein namhafter Betrag beisammen ist, sondern auch mehrere Künstler sich bereit erklärt haben, unentgeltlich für dieses Denkmal Concerte zu geben. Das Kammermusikquartett Duesberg [... und Natalie Duesberg, Klavier, Rudolf Mittermüller, Violine ...].\" (*).\n \nDer erstmal am 1.1.1897 veröffentlichte Jahresrückblick erscheint mit identischem Text in The Union Leader (Wilkes-Barre, Pennsylvania) auf S. 2:\r\n\"HISTORY OF A YEAR\r\n[...]\nOCTOBER.\r\n[...]\r\n12. Storm: A West India hurricane swept the Atlantic coast from New England to New Jersey.\r\n     Obituary: Herr Bruckner, celebrated musical composer, in Vienna; aged 72. [...].\" (**).\n \nDie schon am 19.12.1896 veraltete Meldung erscheint auch in The Elgin Review Nr. 2 (Nebraska) auf S. 5:\n\"                 FOREIGN MUSICAL GOSSIP.\n[...]\n     Music holds an important place in the courses of the Vienna University. The students of music have each week three courses on modern classicism, two on Gregorian chant, one on new methods of studying harmony, two for beginners, and one on harmony, the last named being under the direction of Bruckner.\" (***).", "Letzte Änderung": "16.08.2026 20:06"}, {"ID": 189601085, "Datum": "8.1.1896, Mittwoch", "Haupttext": "Kritik Max Kalbecks über die 4. Symphonie [am 5.1.1896] im Neuen Wiener Tagblatt Nr. 7 auf S. 1 - 3:\n\"                     Concerte.\r\n     Um sich ein paar Wochen der Ruhe zu vergönnen, haben die Philharmoniker zwei Concerte aufeinandergesetzt, so daß das alte Musikjahr, anstatt klanglos im bodenlosen Abgrunde der Zeit zu versinken, dem neuen die Hand zum tönenden Reigen entgegenstrecken konnte. [... Schüttes Klavierkonzert, Tschaikowskys Pathetique (Vorbehalte) ...].\n     Mit weit größerem Antheil, wenn auch mit viel geringerer Befriedigung haben wir Anton Bruckner's Es-dur-Symphonie (Nr. 4) wiedergehört. Fünfzehn Jahre besannen sich die Philharmoniker, ehe sie das in einem Gelegenheitsconcerte von ihnen zuerst gespielte Werk in ihr Programm aufnahmen. Inzwischen ist – ob von dem Componisten selbst oder einem seiner Verehrer, wissen wir nicht – der wahre Charakter der Symphonie entdeckt und festgestellt worden: sie heißt jetzt die \"romantische\". Was damit besonders gesagt sein soll, wird uns immer ein Räthsel bleiben. Wenn etwa die literarhistorisch erhobenen Merkmale der romantischen Schule, deren Phantastik, Willkür, Ueberschwänglichkeit und Ichsucht an Bruckner und seiner Symphonie nachgewiesen werden sollen, so haben wir nichts dawider einzuwenden. Nur müßten dann sämmtliche Bruckner'sche Symphonien so genannt werden. Romantisch also wäre die verzückte Schwelgerei in unklaren Gefühlen, die mit fixen Ideen abwechselnde rasende Gedankenflucht, das unmotivirte Abreißen betimmter Vorstellungsreihen und Anknüpfen fremder heterogener Elemente, das mechanische Wiederholen inhaltloser Phrasen; romantisch wären diese ewigen Verlegenheits=Tremolos, Rettungs=Tonleitern, Angst=Pausen, Noth=Sequenzen und Verzweiflungs=Fanfaren, das große Dschingdarassa, Schnedderenddeng und Bumbum? Meinetwegen. Classisch ist dergleichen ganz und gar nicht, das steht fest, und so mag es wohl romantisch sein. Neben den abstrusen Sonderbarkeiten der Bruckner'schen Musik aber, die uns zu keinem ruhigen Genusse kommen lassen, finden wir in ihr überall rührende, erhabene und tiefsinnige Einfälle, die des größten Meisters nicht unwürdig wären; sie sind das nur zu schnell verfliegende Wetterleuchten am trüben Himmel seines Genies und üben auf uns wie auf alle Welt ihre magische Anziehungskraft aus. Wie hoffnungsvoll setzt jeder der vier Sätze ein und wie viele eigenthümlich schöne Episoden sind in ihnen enthalten! Leider fällt über einer anmuthigen Scene immer gleich wieder der Vorhang, um dann von neuem aufgezogen zu werden – ein ermüdendes Spiel! Lauter Wege und kein Ziel, lauter Vorbereitungen und keine Handlung.\n     Zu der \"reinen Thorheit\" der Bruckner'schen Symphonie, die doch ihre gute, herzgewinnende Seite hat, tritt die raffinirte Narrheit einer symphonischen Dichtung von Richard Strauß in scharfen, unangenehmen Contrast. \"Till Eulenspiegel's lustige Streiche, nach alter Schelmenweise in Rondeauform\", [... ausführlich, aber nicht positiv über das Werk ...]\n     Bei der \"gleichgiltigen\" Clarinette fällt uns ein, daß Haydn, Mozart und Mendelssohn zwischen Tschaikowski, Bruckner und Strauß zur Erholung der nervös erregten Zuhörer aufgeführt wurden und eine ziemlich klägliche Figur dabei machten. Herr Hans Richter, der die Novitäten zu glorreichen Orchestersiegen führte und sammt seinen Getreuen nach Verdienst beklatscht und bejubelt wurde, hat für jene alten Herren, die ohnehin bei den Philharmonikern im Ausgedinge stehen, nicht viel übrig. [... über andere Konzerte ...]\n     [... lobend über den Liederabend von Felix Kraus ...]. Aus allen diesen Vortragen sprach ein reich entwickeltes poetisch=musikalisches Denken und Empfinden.\n                                 Max Kalbeck.\" (*).\n \nBesprechung desselben Konzerts durch Hagen in der Ostdeutschen Rundschau Nr. 7 auf S. 6:\n\"     Fünftes philharmonisches Konzert. Hans Richter ist doch ein arger Schalk! Das sähe man ihm gar nicht an, daß er die Gegensätze so aneinanderhetzen will. [... Mozart, übermodernes Werk (Richard Strauss), lindernder Balsam (Mendelssohn) ...], und zum Schlusse gab es sogar ein wirkliches großes Meisterwerk, eine echte Begeisterung. Freilich hätte diese noch mehr gezündet und die Lahmen mit fortgerissen, wenn nicht durch die vorhergegangenen Zumuthungen die schwachen Kräfte des Mittagspublikums zu sehr aufgezehrt worden wären. Darin lag das Bedenkliche von Richters Schalkhaftigkeit. [... über \"Till Eulenspiegel\", kurz zur Hebriden-Ouvertüre (\"etwas weichliche Romantik\") ...]; sie sollte hinüberleiten zu Bruckner's vierter Symphonie in Es-dur, welche ja auch den Namen die \"romantische\" führt und sich zu der Hebriden=Ouverture etwa so verhält, wie ein reich belebtes Epos zu einer Romanze. Sie ist ein Bild des deutschen Mittelalters in großen Zügen, ein Zusammenfassen der romantischen Empfindungen. Der erste Satz scheint uns in großartiger Weise die Szenerie zu malen: düstere Felsschluchten thun sich auf, wilde Wasserfälle rauschen, eine heroische Landschaft zeigt sich uns, dann die liebliche Kehrseite: ein Waldidyll mit Vogelgezwitscher (Motiv in Des-dur); es wird von den Fanfaren der durchziehenden Recken unterbrochen. So setzt es sich im glänzenden Wechselspiel fort, und vor unseren Blicken tauchen ferne, längstentschwundene, sagenreiche Zeiten empor! – Der zweite Satz (Andante, C-moll) führt uns zur mittelalterlichen Askese – die Lebenspilgerfahrt des Büßers zieht in leisen, ergreifenden Tönen an uns vorbei, bis ihm himmlische Erlösung – prachtvoll durch das plötzliche Erklingen der Posaunen, Baßtuben und Trompeten gekennzeichnet – leuchtet und er selig in den [sic] Herren entschläft. Im erquickenden Gegensatze dazu braust im dritten Satz (Scherzo, B-dur) die Jagd heran, als Mittelsatz schiebt sich die behagliche Waldrast ein – der Jagdzug verliert sich in der Ferne und es scheint, als würde indessen das Gesinde mit Spiel und Tanz sich die Zeit vertreiben (Trio, Ges-dur ¾), bis die Jagdgesellschaft mit schmetternden Hörnern wieder zurückkehrt. Das Ganze das Bild der mittelalterlichen Lustbarkeit, die edle Waidmannslust hier, der Tanz der Dörperschaft dort. Der letzte Satz steigert sich zu einem großartigen Epilog, welcher uns Empfinden und Denken der fernen Zeiten erschließt: Mystik und Kampfesfreude, spukhafter Aberglaube und heller Festesjubel, Minnelust und Herzeleid. Das Werk mit seinem eigenartigen poetischer Zauber ist wie geschaffen, eines der volksthümlichsten des Meisters zu werden, und es ist auch von seinen Symphonien verhältnismäßig oft in Wien zur Aufführung gelangt, die Philharmoniker sind merkwürdiger Weise verspätet nachgehinkt, denn bei ihnen war die sonntägige die erste! Hoffentlich lassen sie bald eine zweite folgen, denn was für Tschaikowsky recht ist, das ist wohl für Bruckner, den einheimischen Meister, billig. Der immer wachsenden Gemeinde seiner Verehrer wird es wohl die größte und herzlichste Freude bereitet haben, daß der greise Tondichter selbst wieder der Aufführung beiwohnen und für den begeisterten Beifall danken konnte.           Hagen.\" (**),\n \nim Illustrierten Wiener Extrablatt Nr. 7 auf S. 5, signiert »k. st.« [= Königstein]:\r\n„        V. Philharmonisches Concert.\r\n    Die Philharmoniker eröffneten ihr fünftes Abonnement=Concert am Sonntag mit Mozart’s thaufrischer Symphonie in D-dur, [… über dieses Werk und ausführlich über „Till Eulenspiegel“ …]. Ueber die beiden folgenden Nummern: die Ouverture zu den „Hebriden“ von Mendelssohn und die vierte Symphonie von Bruckner, erscheinen uns Bemerkungen überflüssig. Beide Stücke sind von den Philharmonikern unter Hans Richter’s Leitung wiederholt zum Vortrage gebracht worden. \r\n                                         k. st.“ (***)\n \nund im Neuigkeits-Weltblatt Nr. 5 auf S. 12, signiert \"Alpha\" [Albert Gustav Roncourt]:\r\n\"     V. Phylharmonisches Konzert. Prinz Karneval schwingt seine Schellenkappe und dies veranlaßt unsere Philharmoniker, in ihren ordentlichen Abonnementskonzerten eine längere Unterbrechung eintreten zu lassen. Sie haben uns jedoch am Sonntag den kurzen Abschied recht schwer gemacht. Ein künstlerisch höchst werthvolles Programm zeigte unsere Meisterspieler auf der Höhe ihres Glanzes. Dem Bedeutendsten das erste Wort! Die Erstaufführung der Bruckner'schen vierten Symphonie in Es-dur, der sogenannten \"Romantischen\", kann nur für die Philharmoniker als Première gelten, die endlich das grandiose Werk, das wir in diesen Blättern wiederholt besprochen haben, in ihr Repertoire aufgenommen und dem Meister damit einen verdienten Tribut gezollt haben. Die herrliche Schöpfung, insbesondere das unvergleichlich schöne Andante und der dritte Satz, wurde vom Publikum mit Enthusiasmus empfangen und immer wieder mußte sich der greise Bruckner von seinem Logenplatze aus dankend für die rauschenden Ovationen, die ihm zu Theil wurde, verneigen. Die eigentliche Novität: Richard Strauß' musikalische Humoreske \"Till Eulenspiegels lustige Streiche\" erwies sich als ein höchst geistreiches Mosaik origineller Orchesterscherze, [...]. Der Applaus entsprach den künstlerischen Leistungen.              Alpha.\" (°).\n \n\"Die Presse\" Nr. 7 weist auf S. 11 auf eine Neuerscheinung hin:\n\"    – Wiener Almanach 1896. Heinrich Bohrmann und J. Prager [sic! recte J. Jaeger] haben es unternommen, in regelmäßiger Folge ein Jahrbuch für Literatur, Kunst und öffentliches Leben herauszugeben, das Wien nicht blos zum Erscheinungsort hat, sondern vorwiegend Wiener Autoren berücksichtigt. Es schließt dies nicht aus, daß auch Werke anderer deutscher und österreichischer Schriftsteller Aufnahme finden. Sehr fein ausgeführte Heliogravüren zieren das Werk und Musikcompositionen von Brahms, Bruckner, Goldmark und Taund bilden eine sehr willkommene Beigabe.\" (°°).", "Letzte Änderung": "07.02.2025 11:26"}, {"ID": 189401085, "Datum": "8.1.1894, Montag", "Haupttext": "Kritik der 7. Symphonie (signiert »-n.«) in der Vossischen Zeitung, Abendausgabe, S. 3: Am 6.1. wurde [wegen Muck?] vereinzelt gezischt (*).\nUm 8 Uhr 2. Konzert des Philharmonischen Chors unter Siegfried Ochs in der Philharmonie mit Werken von J. S. Bach (Toccata d-Moll), d'Albert (»Der Mensch und das Leben«), Hugo Wolf (aus »Fest auf Solhaug«, »Anakreons Grab«, »Elfenlied« und »Der Feuerreiter«), V. Martin (Canon aus »La cosa rara«, Terzett), Cherubini (Terzett aus »Blanche de Provence«) und Bruckner (»Te deum«). Solisten des Abends: Jeanette de Jong, Anna Corver (bei Hugo Wolf), Marie Snyders, Georg Ritter, Bruno Lurgenstein und (Orgel) Heinrich Reimann (**).\r\nDas 24seitige Programmheft bringt zu Wolf und Bruckner biographische Angaben und erläutert die Werke mit Notenbeispielen. Die Hauptthemen des Te deum werden in acht Notenbeispielen vorgestellt. Der Text weist auch auf die harmonische Kühnheit des Aeterna fac hin und macht thematische Entwicklungsprozesse deutlich (**a).\r\nBruckner wird von Ida Buhz begleitet (***). Auch Sternfeld (°), Bollé-Hellmund (°°) und Bülow [?] (#) im Konzert. Anschließend Nachfeier bei Ochs (ohne Ida) (##).\n[Vormittags?] Brief von Hugo Wolf an Melanie Köchert: Nodnagel habe ihn soeben »mit einem Dutzend seiner Lieder massacrirt«. ... »Die Aufführung der Brucknerschen Symphonie No. 7 war eine Meisterleistung Mucks. Die ersten zwei Sätze fielen ziemlich ab. Erst nach dem Scherzo u. Finale wurde Bruckner gerufen u. erschien denn zum Schluß auch am Podium. Bruckner ist ganz glücklich über seinen Erfolg. Wir waren gestern bei Muck zu Mittag geladen - schlechter Fraß, aber gute Unterhaltung. Abends gingen wir, Bruckner, der Fürst u. ich in den Fliegenden Holländer: dem fünfzigsten Jahrestag der ersten Holländeraufführung. Muck besorgte die Sitze. Die Aufführung war ausgezeichnet, die Dekorationen aber großartig, unvergleichlich schöner u. wirkungsvoller als in Wien. Heute Abend findet das Conzert statt. [...] Bei der gestrigen Probe [...] war ich so deprimirt, daß ich Berlin stehenden Fußes verlassen wollte. Bruckner u. Muck hatten die größte Mühe, mich zu beschwichtigen u. mich zu veranlassen, den Conzertsaal wieder zu betreten. [...]« (a).\n(Am frühen Abend) Brief von Hugo Wolf an Melanie Köchert:\r\n     In einer Stunde beginne das Konzert. »Abends nach dem Conzert ist große Gesellschaft bei Ochs. Bruckner u. der Fürst [Karageorgevich] sind natürlich auch dabei.« (b).\nBruckner wird im Deutschen Volksblatt Nr. 1801 auf S. 5 in der Kritik des Konzerts in der Hofoper [Wien oder - 7. Symphonie am 6.1.1894 - Berlin?] erwähnt (c).", "Letzte Änderung": "22.06.2025 22:37"}, {"ID": 189301085, "Datum": "8.1.1893, Sonntag", "Haupttext": "Kaiser Franz Joseph bewilligt nach dem Vortrag des Oberstkämmerers Trautmansdorff [siehe die Anmerkung] die Annahme eines Prachtexemplares der 8. Symphonie (*)\n \nDie \"Caecilia\" Nr. 2 (Algemeen muzikaal tijdschrift van Nederland) berichtet auf S. 12 (= S. 6) vom Chorkonzert [am 11.12.1892 mit dem \"Ave Maria\" [vermutlich WAB 6]]:\r\n\"        KOORVEREENIGINGEN.\n     Uit Amsterdam:\n     „Op de vierde uitvoering van gewijde muziek door het „Klein koor a cappella\", onder leiding van den heer Ant. Averkamp, mogen leidsman en koorleden met de grootste voldoening terugzien. De voormiddag van 11 Dec. was voor velen met mij een middag van groot en rein genot.\n     In korte woorden vermeld ik dat genoemd koor wel degelijk het Excelsior betracht. Het stijgt steeds hooger, het streeft voortdurend naar volmaking. Het programma bevatte niet slechts werken van ouderen, doch met Mendelssohn prijkten ook Brahms en Bruckner daarop.\n     Wanneer ik in de eerste plaats heb doen uitkomen, dat eene enkele maal de zuiverheid niet boven alle bedenking was; dat niet altijd de verhouding der stemmen tot elkaar mij even gunstig voorkwam, en dat ik het wegsterven van 't geluid aan het einde van een nommer wel een zeer dankbaar effect noem (ik merkte op dat er bij de uitvoeringen van Dan. de Lange's koor velen onder de hoorenden waren, aan wie juist dit het allermeest bekoorde) , doch niet altijd even gepast vind en op den duur minst genomen niet wenschelijk acht, dan haast ik mij er op te doen volgen, dat vooral de uitvoering van het onvolprezen doch verbazend moeilijk achtstemmig koor van Sweelinck: Psalm 150, mij in verrukking heeft gebracht. Wat tallentvolle koorleden onder de leiding van een kundigen leidsman kunnen bereiken, heeft dit kleine koor met de overschoone vertolking van dit verheven meesterstuk bewezen. Een welgemeend bravo ga hier vergezeld van den wensch, dezen Psalm op de eerstvolgende uitvoering weder te hooren.\" (**).\n \nAuf Seite 14 (= S. 6) wird die genaue Programmfolge dieses Konzerts mitgeteilt:\n\"   — 11 Dec. — Vierde uitvoering van gewijde muziek door het klein koor a cappella (Ant. Averkamp). — 1. Psalm 90, Sweelinck ; 2. Benedictus, Palestrina; 3. Ave Maria, Willaert; 4. Motett, Hassler : 5. Psalm 150, Sweelinck. — 6. Psalm 100, Mendelssohn ; 7. Jerusalem surge, Jac. Clemens non Papa; 8. Ruf zur Maria, Brahms: 9. Ave Maria, Ant. Bruckner; 10. Motett, Brahms.\" (***).\n \nDas Konzert vom 26.12.1892 ist auf Seite 15 (= S. 7) verzeichnet:\r\n\"     Leeuwarden. — 26 Dec. — Concert der Ned. Toonkunstenaars-Vereeniging (127-ste in de algerneene volgreeks) door het Klein koor a cappella, uit Amsterdam (Ant. Averkamp), ingericht door het Correspondeerend lid mej. G. Poutsma. — 1. Psalm 138, Sweelinck ; 2. Qui tollis, Obrecht; 3. Tenebrae factae sunt, Palestrina; 4. Stabat mater, Josq. des Prés; 5. Psalm 134, Sweelinck; 6. Crucifixus , Lotti. — 7. Psalm 67, Sweelinck; 8. Ave verum, Mozart; 9. Du Hirte Israels, Bortniansky; 10. Ave Maria, Ant. Bruckner; 11. Ruf zur Maria, J. Brahms; 12. Psalm 100, Mendelssohn.\" (°).\n \n(2. Gesellschaftskonzert unter Gericke mit Haydns »Schöpfung« (°°)).", "Letzte Änderung": "19.10.2025 10:35"}, {"ID": 189101085, "Datum": "8.1.1891, Donnerstag", "Haupttext": "Im Alpen-Boten Nr. 2 wird auf S. 4 das Konzert vom 25.1.1891 mit der 3. Symphonie angekündigt:\n(Anton Bruckners dritte Symphonie) in D-moll (R. Wagner gewidmet), welche im vorletzten Philharmonischen Concerte vom 21. December 1890 den berichteten großen Erfolg gehabt hat, wird in einer vom Wiener akademischen Wagner-Vereine unter Leitung des k.k. Hofkapellmeisters Hans Richter und Mitwirkung des philharmonischen Orchesters veranstalteten Musikaufführung am Sonntag den 25. Jänner, halb 1 Uhr mittags, im großen Musikvereinssaale zur Wiederholung gelangen. Es werden hiebei außerdem noch das Vorspiel zu \"Parsival\" und das \"Siegfried\"-Idyll von R. Wagner zu Gehör gebracht werden.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188801085, "Datum": "8.1.1888, Sonntag", "Haupttext": "Die Neue Freie Presse Nr. 8394 kündigt auf S. 11 das Konzert vom 22.1.1888 [mit der 4. Symphonie] an:\n\"Repertoire der Productionen in den Musikvereinssälen. [...] Sonntag den 22., halb 1 Uhr Mittags, im großen Saale: Concert Bruckner. 5 Uhr Abends, im großen Saale: Strauß=Concert. [...]\" [erstmals am 1.1.1888] (*).\n \nDas Prager Tagblatt Nr. 8 kündigt auf S. 6 die Aufführung der 7. Symphonie am 15.1.1888 an:\n     \" *** Das dritte philharmonische Concert findet am Sonntag den 15. Januar, u. z. im neuen Theater statt. Dasselbe bietet zwei besondere Anziehungspunkte: Die Vorträge der berühmten Clavier=Virtuosin Annette Essipow und als Novität die Bruckner'sche Symphonie Nr. VII. Das Concert wird mit der Ouverture zu \"Benvenuto Cellini\" von Hector Berlioz eröffnet. Die Liedervorträge hat Herr Wallnöfer übernommen. [... neue Abonnementsbillets ...]\" (**).\n \n(5. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von d'Albert, Saint-Saens, Mozart und Beethoven (2. Sinfonie) (***)).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188601085, "Datum": "8.1.1886, Freitag", "Haupttext": "Kurzkritik von »K. St.« [Königstein?] über das Quintett im Illustrierten Wiener Extrablatt Nr. 8 auf S. 5:\r\n»Quartett Hellmesberger.\r\n  Die gestrige - dritte - Kammermusik=Soirée von Hellmesberger gestaltete sich besonders anziehend und glanzvoll. Es kamen drei Quartette [sic!] , u. zw. das in F-dur von Bruckner [... Schumann, Schubert ...] zur vollendetsten Aufführung. [...] Der kleine Musikvereinssaal war überfüllt. Kronprinzessin Stephanie beehrte die Soirée mit ihrer Anwesenheit. k. st.« (*).\nBericht über dieses Konzert in der Morgen-Post Nr. 8 auf S. 5:\r\n»     * Das Quartett Hellmesberger brachte gestern Bruckner's bedeutendes Quintett in F dur, dessen Eindruck noch stärker war, als bei der ersten Aufführung. [...] Das herrliche Quintett in C dur von Schubert beschloß den genußreichen Abend.     Bn. [Berggruen?]« (**).\nKastner's Wiener Musikalische Zeitung, Jahrgang 1885/86, Nr. 15, meldet auf S. 258 (signiert »A. L.«) die Aufführung der 7. Symphonie in Köln [7.1.1886]. Es hätten außergewöhnlich viele Proben stattgefunden:\r\n»Köln. [...] Das nächste grosse Gürzenich-Concert unter Wüllner's Leitung verspricht einen Glanzabend: Bruckner's neueste Symphonie und Eugen d'Albert. Die hochinteressante Schöpfung Bruckner's, für die ausserordentlich viele Proben verwendet werden, ist der Gegenstand allgemeinsten lebhaftesten Interesses. Herr Wüllner setzt seinen ganzen Stolz darein, grossen Erfolg zu erringen.\r\nA. L.« (***).", "Letzte Änderung": "19.02.2026 17:25"}, {"ID": 188501085, "Datum": "8.1.1885, Donnerstag", "Haupttext": "3. Konzert des Hellmesberger-Quartetts im Großen Musikvereinssaal (#) mit Werken von Mozart (A-Dur-Quartett), Beethoven (Klaviertrio D-Dur = Geistertrio, Klavier: Paula Dürnberger (#)) und Bruckners Quintett (2. Viola Th. Schwendt (#) [nicht Kupka], Cello Ferdinand Hellmesberger (#a)) (mit dem Adagio als 2. Satz) (*).\r\n    Im Publikum sitzen viele Mitglieder des Wagner-Vereins (dank Josef Schalk), Landgraf Fürstenberg, Paumgartner und Löwe. Nachfeier bei Wandl (**).\n(Franz Schalks von Josef Schalk redigierter) Bericht über die Uraufführung der 7. Symphonie in Leipzig erscheint in der Deutschen Zeitung Nr. 4674 auf S. 6:\r\n    » – Aus Leipzig wird uns unterm 3. d. geschrieben: \"In dem im hiesigen Stadttheater zu Gunsten der Errichtung eines Richard Wagner=Denkmals veranstalteten Concerte kam Anton Bruckner's siebente Symphonie zur ersten Aufführung. Dem größten Theil des Publicums war wohl der Name des Wiener Componisten noch unbekannt und es schien nur zu vermuthen, daß in einem Programm, welches, der Feier entsprechend, nur die auserlesensten Nummern enthielt, auch nur ein ungewöhnliches und würdiges neues Werk habe Raum finden können. Mit deutlich wahrnehmbarer Aufmerksamkeit und wachsendem Interesse folgte es nun der Entfaltung jener großartigen und tiefernsten symphonischen Gedanken, welche dieses Werk in sich birgt. Von Satz zu Satz steigerten sich Beifallskundgebung und Enthusiasmus. Am Schlusse erschien nach langanhaltenden Rufen der Componist und wurden ihm zwei Lorbeerkränze überreicht. Capellmeister Nikisch hatte das Werk in seinen großen Zügen wahrhaft congenial erfaßt und brachte es durch sein Orchester zu überwältigendem Ausdruck. Eine Wiederholung dieser einzig dastehenden Aufführung findet schon im nächsten Monat statt«. » (***).\n(°) Vom Leipziger Konzert berichtet auch das Musikalische Wochenblatt Nr. 3 auf S. 33f:\r\n    »Leipzig. Ein Concert, so gar nicht nach dem Recept, welches gemeinhin für Aufstellung der Symphonieconcerte der Concertinstitute benutzt wird, dabei in der Ausführung seiner Hauptnummern von ausgesuchtester Güte, war das, welches am Abend des 30. Dec. im Neuen Stadttheater stattfand und mit seinem von Hrn. Director Staegemann und dessen excellentem Capellmeister Hrn. Nikisch planvoll entworfenen modernen Programm speciell die dieswinterlichen Gewandhausconcerte mit ihrer hyperclassischen Physiognomie in wirklich erfrischendster Weise unterbrach. Seine Hauptnummer bildete die Composition eines hochbegabten, hier vorher gänzlich unbekannt gewesenen österreichischen Tonsetzers, die 7. Symphonie des Wiener Hoforganisten Anton Bruckner. [...] Die Symphonie von Anton Bruckner hat uns im höchsten Grade interessirt, in ihrem 2. und 3. Satz, Adagio und Scherzo, uns sogar die wärmste Bewunderung abgenöthigt. Dieser Componist weiss wirklich etwas Eigenes und dabei Bedeutendes zu sagen, eine seltene Ursprünglichkeit der musikalischen Ideen zeichnet sein Werk aus. Das Tiefste, Nachhaltigste gibt er im Adagio, einem ganz herrlichen Tonstück, das in der Erfindung der Hauptthemen wahrhaft Beethoven'sche Erhabenheit zeigt und den Hörer bis zum Ende des dasselbe beschliessenden weihevollen Trauerhymnus in Athem hält. Nicht minder originell ist das Scherzo, ein Muster leichtflüssiger Productionskraft und durchaus orchestral gedacht. Im 1. und 4. Satz will es dem Hörer an einigen Stellen erscheinen, als würde der logische Faden der Entwickelung unterbrochen, als wäre die Verbindung der einzelnen Theile eine mehr äusserliche und stocke der symphonische Fluss. Inhaltlich sind aber auch diese beiden Sätze von grossem Interesse, ja von einem Reichthum der Gedanken, um welchen der Componist zu beneiden ist. Erhöht wird die Eindrucksfähigkeit dieser Symphonie durch eine glänzende Instrumentation. Hr. Capellmeister Nikisch hatte die Novität bewundernswürdig einstudirt, die Ausführung glückte ungemein und gereichte der Capelle zu höchstem Ruhme. Der anwesende Componist wurde nach dem 4. Satz seines hochbedeutenden Werkes gerufen und musste zwei Lorbeerkränze, eine verdiente Auszeichnung, entgegennehmen. [... Lob für das Orchester, die Gesangssolisten, Vorbehalte zu Pianist Pohlig ...].« (°).\r\n[keine Signatur auf S. 34] Als Autor wird E. W. Fritsch [Fritzsch] überliefert (°a).\nAuf S. 35 ist das Leipziger Konzert in der Rubrik \"Concertumschau\" verzeichnet: \"[...] Leipzig. [...] Conc. im Neuen Stadttheater unt. Leit. des Hrn. Nikisch am 30. Dec.: 7. Symph. v. A. Bruckner, [...]\" (°b).\nBericht im Neuen Wiener Tagblatt Nr. 8 auf S. 5 (mit Zitat aus den Leipziger Nachrichten vom 1.1.1885 und mit Ankündigung der Zweitaufführung am 27.1.1885):\r\n    » * In den letzten Tagen des vergangenen Jahres gelangte in Leipzig unter der Leitung des auch in Wien bestbekannten Kapellmeisters Artur Nikisch eine Symphonie (Manuskript von Anton Bruckner) zur ersten Aufführung, die einen wahrhaft durchschlagenden Erfolg für sich hatte. Ein dortiges Blatt schreibt über die Novität: \"Das Werk selbst fordert die höchste Bewunderung heraus. Nicht so sehr dem direkten Beethoven'schen Vorbilde sich anschließend, als vielmehr dem von Berlioz und Liszt in ihren symphonischen Dichtungen gegebenen, stellt der Komponist vor uns Tonbilder hin, in denen die Gluth der Farbe mit dem fortreißenden Feuer der Einbildungskraft wetteifert und so den Hörer von Anfang bis Ende wie mit unsichtbaren Ketten festhält.\" Die Symphonie - die siebente Meister Bruckner's - gelangt übrigens Ende dieses Monats vor dem Könige nochmals und wenigstens in zweien ihrer Sätze zur Aufführung.« [keine Signatur] (°°).", "Letzte Änderung": "19.11.2025 11:31"}, {"ID": 188201085, "Datum": "8.1.1882, Sonntag", "Haupttext": "Die \"Freien Stimmen\" informieren über den Kompositionswettbewerb der Deutschen Zeitung.\r\nMutmaßlicher Inhalt:] Vertonungen des Volksliedes von Josef Winter können bis zum 15.2.1882 eingereicht werden [WAB 94].", "Letzte Änderung": "05.03.2025 23:11"}, {"ID": 188101085, "Datum": "8.1.1881, Samstag", "Haupttext": "Wolschan notiert auf dem Schreiben vom 16.12.1880, daß für Bruckner eine Abschrift kopiert worden ist:\n\"Für H Anton Bruckner hievon eine Abschft am 8/1 [1]881 copirt\n                          Wolschan\" (*).\n\n\nVermerk auf Seite 4 der Abschrift für Bruckner:\n\"Dem P. T. Herrn Anton Bruckner Lector der Wiener Universität zur \ngefälligen Kenntnisnahme. / Wien den 8tn Jäner 1881. / Der Decan der \nphil. Facult. / Zeissberg\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188001085, "Datum": "8.1.1880, Donnerstag", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »Kopfschmerz Migrän bis Morgens den 9.«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187801085, "Datum": "8.1.1878, Dienstag", "Haupttext": "Das Neue Wiener Tagblatt Nr. 8 meldet auf S. 5, daß »der Komponist und Organist Bruckner (für den verstorbenen Bezdek)« als neues [wirkliches] Mitglied der Hofkapelle aufgenommen wurde (*).\n \n(Brief von Joh. Bap. Burgstaller an Ignaz Traumihler:\r\n     Bedankt sich für die noch rechtzeitige Zusendung des soeben fertiggestellten \"Omnes de Saba venient\"; er habe bereits mit dem Abschreiben der Vertonung durch Handl begonnen. Traumihlers Komposition sei sofort abgeschrieben, in einem Tag einstudiert und am 6.1.1878 in der Votivkapelle aufgeführt worden. Grüße von seinen Familienangehörigen (**)).", "Letzte Änderung": "22.01.2026 17:48"}, {"ID": 187501085, "Datum": "8.1.1875, Freitag", "Haupttext": "Im Illustrirten Wiener Extrablatt Nr. 8 erscheint auf S. 4 - einen Tag zu früh - ein Hinweis auf das Konzert vom 9.1.1875: \n\n          \"Ball=Chronik.\n\n     Der Verein der österreich. Schlesier in Wien veranstaltet zu Gunsten seines Unterstützungsfondes heute [sic] im großen Musikvereinssaale ein Festkonzert, dem in Berücksichtigung des humanitären Zweckes der Wiener Sängerbund unter Professor E. Stoiber's persönlicher Leitung, Frau Professor Dr. Englisch, Herr Leo Friedrich, Mitglied des k. k. Hofburgtheaters, Herr Direktor Hellmesberger, die Herren Professoren Bruckner, Röver und Zamarra [Zamara] ihre Mitwirkung freundlichst zugesagt haben. Nach dem Konzerte findet ein Ball statt, wobei die Regimentskapelle König von Baiern die Tanzmusik exekutirt.\" (*).\n\n\nIm Neuen Fremdenblatt Nr. 8 macht ein Inserat auf S. 8 auf dieses Konzert aufmerksam:\n     \"[Mitwirkende wie bei (*), zusätzlich \"Fräulein Buska\" vom Hofburgtheater ...] dann die Herren Professoren: Bruckner, Röver und Zamarra. [...]\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187401085, "Datum": "(8.1.1874, Donnerstag)", "Haupttext": "Vortragsabend am Wiener Konservatorium (*).\nPremiere von Schumanns »Genoveva« auf Herbecks Betreiben (**).", "Letzte Änderung": "13.06.2024 16:20"}, {"ID": 187101085, "Datum": "(8.1.1871, Sonntag)", "Haupttext": "5. Philharmonisches Konzert unter Dessoff mit Werken von Gade, Händel und Beethoven (4. Sinfonie).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186801085, "Datum": "8.1.1868, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel in der Linzer Zeitung Nr. 5, S. 19 [*], über die d-moll-Messe:\r\n»Kirchenmusik.\n   F. Linz, 7. Jänner. Gestern wurde in der hiesigen Domkirche A. Bruckners D-Messe unter des Componisten persönlicher Leitung zur Aufführung gebracht. Schon nach der ersten Aufführung im Jahre 1864 wurde in diesen Blättern dem Erstlingswerke dieses Componisten eine eingehende Besprechung gewidmet. Die gestrige Aufführung übertraf die erste an Präcision und Sicherheit, wodurch für die Messe ein größeres Verständniß erzielt wurde. Ist dieselbe auch als kein mustergiltiges Werk im alten Kirchenstyle hinzustellen, so ist sie doch ein bedeutungsvolles Werk auf diesem Gebiete. Wenn es Herrn Bruckner gelingt, seine Fantasie zu läutern oder vielmehr zu bändigen und in dieser Gattung Musik allzu gewaltsame Schlüsse und grelle Dissonanzen zu vermeiden, dagegen seine Themata freier und harmonischer auszuströmen, so sind wir überzeugt, daß Herr Bruckner schon im zweiten derartigen Werke die Zuhörer nicht mehr überraschen und staunen machen, sondern auch wirklich erheben und erbauen wird. Die Besetzung war eine würdige, die Solopartien waren in den Händen der Damen Trousil, Kainerstorfer und der Herren Hochfellner und Weilnböck. Möge der Componist aus seinem eigenen Innern herausschreiben, ohne Fremdartiges zu suchen und möge einem allfälligen zweiten Werke eine gleich würdige und liebevolle Besetzung und Durchführung zu Theil werden.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186501085, "Datum": "8.1.1865, Sonntag", "Haupttext": "Komposition des Trauungschores »O schöner Tag« [WAB 49] nach einem Text von Dr. Franz Isidor Proschko.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186001085, "Datum": "8.1.1860, Sonntag", "Haupttext": "Eintragung Bruckners im Sechter-Studienheft (WAB 247) im Kapitel \"Quatuordez u. Duodez\" auf fol. 74r:\n\"8. Jän[n]er 3 Uhr Morgens\"\nund auf fol. 75r:\n\"8. Jän[n]er 7 Uhr Abends.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 183801085, "Datum": "8.1.1838, Montag", "Haupttext": "Schriftlicher Aufsatz in Briefform.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 194606095, "Datum": "8.-11.6.1946, Samstag bis Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe durch den Aachener Domchor unter Rehmann beim 101. Niederrheinischen Musikfest in Aachen.", "Letzte Änderung": "27.05.2024 12:26"}, {"ID": 194705086, "Datum": "8./11.5.1947, Donnerstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie unter Paul Schmitz im 18. Abonnementkonzert des Leipziger Gewandhauses.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194105085, "Datum": "8./11.5.1941, Donnerstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe durch das Concertgebouworchester und den Toonkunstkoor unter Eduard van Beinum in Amsterdam. Solisten: To van der Sluys, Theodora Versteegh, Louis van Tulder, Willem Ravelli.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195702087, "Datum": "8.-11.2.1957, Freitag bis Montag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Joseph Keilberth im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solist in J. S. Bachs a-Moll- und E-Dur-Violinkonzert ist Christian Ferras.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199211085, "Datum": "8.11.1992, Sonntag", "Haupttext": "Präsentation der CD-Neueinspielung der 8. Symphonie (durch das Bruckner-Orchester Linz unter Kurt Eichhorn) im Linzer Brucknerhaus (*).\nPräsentation des Buches »Bruckner Orchester Linz und Brucknerhaus« von Hanns Kreczi zum 25jährigen Jubiläum des Bruckner-Orchesters Linz (**).\n[8./9.11.1992] Einspielung des Symphonischen Präludiums in der Orchestration von Albrecht Gürsching durch das Scottish National Orchestra unter Neemi Järvi (***).", "Letzte Änderung": "08.08.2025 06:50"}, {"ID": 195211085, "Datum": "8.11.1952, Samstag", "Haupttext": "Rede Leopold Nowaks zum 25jährigen Jubiläum der Internationalen Bruckner-Gesellschaft in Wien (*).\nBei der Feier ist auch Theodor Bernhard Rehmann anwesend, der vermutlich während dieses Wienaufenthaltes in einer Audienz bei Kardinal Innitzer um Unterstützung der \"Aktion Rom\" bittet (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194211085, "Datum": "8.11.1942, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe unter Hans Lavater in Zürich.", "Letzte Änderung": "07.01.2026 09:42"}, {"ID": 194011085, "Datum": "8.11.1940, Freitag", "Haupttext": "Artikel von Hans Baminger »Der Wiener Schubertbund in Steyr« [»Trösterin Musik« am 3.11.1940] im Steyrer Heimatblatt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193911085, "Datum": "8.11.1939, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung von 150. Psalm und f-Moll-Messe durch das Concertgebouworchester und die Koninklijke Christelijke Oratoriumvereeniging unter Hubert Cuypers in Amsterdam. Solisten: Jo Vincent, Suze Luger, Louis van Tulder, Willem Ravelli.", "Letzte Änderung": "20.12.2024 23:43"}, {"ID": 193711085, "Datum": "8.11.1937, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie (Originalfassung) unter Karl Böhm in Graz (Erstaufführung) [geplant].", "Letzte Änderung": "26.04.2025 13:25"}, {"ID": 193511085, "Datum": "8.11.1935, Freitag", "Haupttext": "Ankündigung der Kirchenmusik vom 10.11.1935 (mit Carl Führichs \"Variationen über ein Thema von Bruckner\") in der Illustrierten Kronen-Zeitung Nr. 12861 auf S. 9.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193411085, "Datum": "8.11.1934, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie unter Hermann Abendroth im 4. Abonnementkonzert des Leipziger Gewandhauses (*).\nBrief von Martin G. Dumler an Max Auer:\r\n   Dankt für die Ernennung zum Ehrenmitglied der Internationalen Bruckner-Gesellschaft [4.9.1934] (**).", "Letzte Änderung": "12.02.2023 14:15"}, {"ID": 193211085, "Datum": "8.11.1932, Dienstag", "Haupttext": "Gründung der Ortsgruppe Heidelberg des Badischen Brucknerbundes. Fritz Grüninger wird von Verlagsbuchhändler Hermann Meister unterstützt, der ein »Bundesblatt« der Ortsgruppe gründet (*).\n \nDas Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 527 bringt auf S. 11f einen Artikel von Paul Bekker \"Stirbt das Konzert? Brief an Wilhelm Furtwängler\", der sich mit den althergebrachten Konzertformaten und den Möglichkeiten der Zukunft auseinandersetzt und einmal Bruckner kurz erwähnt (**).", "Letzte Änderung": "07.10.2026 07:22"}, {"ID": 192911085, "Datum": "8.11.1929, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 1. und 5. Symphonie [ursprünglich geplant: 8. Symphonie?] mit den vereinigten Orchestern des Badischen Landestheaters und des Freiburger Stadttheaters unter Josef Krips beim Bruckner-Fest in Karlsruhe (*).\n \nKlaus Pringsheim erwähnt in seiner Konzertrundschau \"Berliner Chor und Orchesterkonzerte\" im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 526 auf S. 3 (\"Im Zeichen Bruckners\") die heutige Aufführung der 5. Symphonie in der Staatsoper Unter den Linden und die gehäuften Saisoneröffnungen mit Bruckner – Klemperer mit der 9. Symphonie [vor dem 17.10.1929], Furtwängler mit der 8. Symphonie [20./21.10.1929] und 1928 mit der 4. Symphonie [am 8.10.1928], Felix M. Gatz [mit der 5. Symphonie am 23.10.1929] und Ernst Kunwald mit der 3. Symphonie [ebenfalls am 23.10.1929] – und stellt die Frage nach dem Grund und der Auswirkung dieses Phänomens (**).\n \nAufführung der 5. Symphonie [vermutlich durch die Berliner Staatskapelle unter Erich Kleiber] in der Staatsoper Unter den Linden (***).", "Letzte Änderung": "17.08.2026 17:25"}, {"ID": 192611085, "Datum": "8.11.1926, Montag", "Haupttext": "Oswald Kabastas erstes Konzert in Graz (*) [vermutlich mit einer Aufführung der 8. Symphonie (*a)].\n \nAufführung eines Orgelpräludiums [vermutlich des Perger Präludiums] durch Mauritius Kern in einem \"Bunten Konzertabend\", der ab 20:30 Uhr von Radio Graz (Welle 402) übertragen wird (**).", "Letzte Änderung": "15.04.2025 07:32"}, {"ID": 192511085, "Datum": "8.11.1925, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des \"Ave Maria\" [WAB 6] in der Textfassung \"O Lord Most Holy\" unter Chormeister Julius Zingg bei der musikalischen Vesper um 16 Uhr in der First Baptist Church in Montclair (*).\n \nBesprechung des Konzerts vom 6.11.1925 mit der 7. Symphonie durch Dr. Eugen Schmitz in den Dresdner Nachrichten Nr. 525 auf S. 4 (**) und, signiert \"k. sch.\" (Karl Schönewolf), in den Dresdner Neuesten Nachrichten Nr. 262 auf S. 2f (***).\n \n(**)\n            Sinfoniekonzert im Opernhaus.\n      Reihe A, 2; am 6. November.\n    Diesmal wieder ein rein klassisches Programm. Das heißt, insofern man Bruckner schon einen Klassiker nennen darf, und das möchte man ja beinahe. Fritz Busch jedenfalls gab diesmal der Siebenten Sinfonie des Meisters ein ganz klassisches Gepräge. [... lobende Besprechung ... Vorbehalte gegen die Händel-Interpretation ... zwar Fortschritte in der älteren Musik ...] so scheinen praktisch doch noch nicht alle Unklarheiten beseitigt.\n          Dr. Eugen Schmitz.\" (**).\n \n(***)\n                           Bruckner\n          Zweites Sinfoniekonzert im Opernhaus\n     Bruckner: das ist wie Religion, wie Jenseitiges, wie über den Streit der Meinungen, über Aktualität, Kritik und Gelehrengeschwätz Erhabenes. Bruckner: ein Gefäß höherer Offenbarungen, ein Mensch wie wir, vergänglich wie wir, doch ein Teil des Unendlichen, ein elementarer Geist, dessen Realität zufällig einer bestimmten Zeit angehört, ein Stück Natur, ein Spiegel der unermeßlich wirkenden Allnatur.\n     Viele stehen noch heute vor dieser kolossalischen Erscheinung mehr staunend als begreifend, eher bedrückt als befreit. [... lobende Besprechung des Werkes und seiner Aufführung ... knappe Erwähnung des Händelschen Werkes ...]. – Es war ein grandioser, erhebender, andachtsvoller Abend . . .\n                                    k. sch.\" (***).", "Letzte Änderung": "26.09.2025 09:13"}, {"ID": 192411085, "Datum": "8.11.1924, Samstag", "Haupttext": "Im Chorkonzert des Männergesangvereins St. Pölten unter Chormeister Christian Arlt wird auch ein Werk Bruckners aufgeführt - \"Mitternacht\" (WAB 80). \n\nAls Solisten dieses Konzerts wirken mit Mitglieder der Wiener Philharmoniker (Waldhorn-Quartett Prof. Stiegler und Franz Jelinek, Harfe), Fachlehrer Etrich (2. Chormeister, Klavier), Ing. Förster (Tenor), Oberrevident Jungwirth (Bariton) und Erika Demus-Budik (Violine) (*).\n\n\nHinweis auf die morgige Bruckner-Feier in Windhaag im Linzer Wochenblatt Nr. 45 (**).\n\n\nAnkündigung der Kirchenmusik am 12. und 14.11.1924 in der Österreichischen Volkszeitung Nr. 307 auf S. 5 (***).\n\n\nDie Reichspost Nr. 308 gibt auf S. 10 eine Vorschau auf die Linzer Bruckner-Woche (ab 16.11.1924) (°).\n\n\nDer Welser Anzeiger, Folge 45, berichtet auf S. 6 von der Jahreshauptversammlung der Gesellschaft der Musikfreunde in Wels, kündigt die Bruckner-Feier am 8.12.1924 (mit der 3. Symphonie) an und erwähnt kurz die Bruckner-Feier des Männergesangvereins mit \"Germanenzug\" und \"Te deum\" (°°).\n\n\nThe Edwardsville Intelligencer Nr. 263 (Edwardsville, Illinois) berichtet auf S. 5 mit Verspätung und durch Umformulierung der damaligen Ankündigungstexte von der Aufführung der d-Moll-Messe am 19.10.1924:\n\"ANNIVERSARY OF CHURCH OBSERVED THIS WEEK \n\n    Holy Trinity Church, Fourteenth and Mallinckrodt streets, St. Louis observed the seventy-fifth anniversary of its founding this week, when Archbishop Glennon celebrated pontifical high \nmass, during which Anton Bruckner's D-minor Mass with soli, chorus and \norchestra performed for the first time in St. Louis.\n     The music was under the direction of Jacob Kremer organist and\n choir master, who had for his assistants Miss Bleaser [sic], \nsoprano; Mrs Hardt, alto, and Messrs. Westhus and Rohan, respectively \ntenor and bass. Kaspar Theisen [Theissen] was at the organ. A selected \norchestra of seventeen members of the St. Louis Symphony took\npart.\n     According to Director Kremer, Bruckner's Mass is one of the composer's earlier works and the first with which he came before a larger abcd_db. He was born in Upper Austria in 1824 and died in Vienna in 1896. He became the chief contemporary organist of his day and to him is due a better understanding of Richard Wagner's works in South Germany.\" (°°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192311085, "Datum": "8.11.1923, Donnerstag", "Haupttext": "In seiner Konzertumschau \"Musikgesellschaften\" im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 523 [Preis der Zeitung: 20 Milliarden Mark] auf S. 2 erwähnt Kurt Singer die Aufführung einer Bruckner-Symphonie [prov. WAB 86].\n\"[... über die Sonntagskonzerte in der Philharmonie unter Richard Hagel ...] Hat ihn der Betrieb entnervt? Bei Camillo Hildebrand, der schon eine viel kleinere Gemeinde im Blüthner-Saal hat, merkt man von Müdigkeit nichts. Er schwingt sich beherzt zu Bruckner hinan. Sein Orchester zieht in die Peripherie, zur Hasenheide, zum Friedrichshain. [...] und auch die Gemeinschaft proletarischer Musikfreunde nutzt gescheit diese Allbereitschaft der Blüthner-Leute aus. [...].\"", "Letzte Änderung": "02.08.2026 10:29"}, {"ID": 191711085, "Datum": "8.11.1917, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie unter Nikisch im 6. Abonnementkonzert des Leipziger Gewandhauses.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191611085, "Datum": "8.11.1916, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Johann Salzbauer (Mauthausen) an Franz Xaver Müller:\r\n\"Hochwürdiger verehrter Herr Regenschori!\r\n      Mit Vergnügen komme ich Ihrer Bitte folgend von Dr. Bruckner Mitteilungen zu machen [,nach].\r\n      Ich kam im Jahre 1843 als Sängerknabe nach St. Florian. Wir waren 4 Knaben, ich. Eduard Seiberl, Koller Lehrerssohn von Niederranna in Niederösterreich und Heybal aus Windhaag. Wir wohnten im alten Schulhause ebenerdig unter dem Zimmer, wo Dr. Bruckner wohnte. Schulmeister war Hr. Michael Lengauer [recte: Michael Bogner], wo die Lehrer und Sängerknaben verpflegt wurden. WIr mussten auch die Hrn. Lehrer bedienen, nämlich Wasser holen, Töpfe abends hinauf tragen. Ich kann mich leider aber auf den 2. Lehrer nicht erinnern; damals war Hr. Ernecker [recte wohl: Ehrenecker]. Im Jahre 1845 kam nun Hr. Dr. Bruckner von Kronstorf mit 20 fl angestellt nach St. Florian. Er wohnte gerade ober uns und ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass Bruckner täglich früh, 4 Uhr früh, schon am Klavier saß und spielte. Um 7 Uhr war das Kapitelamt, wo wir mit ihm um 1/2 7 Uhr gingen. Dann war Schule, dann hatten wir täglich bei Bruckner unsere Gesangsstunden. Nach Dr. Bruckner kam dann der Lehrer Hans Schläger. Ich glaube die Schläger kamen aus St. Georgen an der Gusen. Ein Bruder von Hrn. Schläger war später auch mit ein Sängerknabe. Im Jahre 1849 kam ich von Florian fort und musste in Krems die Realschule 2 Jahre besuchen, wo ich bei den Hl. Messen immer, da ich mit dem 15. Jahr noch nicht mutiert hatte, vorsingen [musste]. Nach Krems kam ich dann nach Wien, um den zweijährigen pädagogischen Kurs mitzumachen und dann nach St. Florian.\r\n      Als Sänger kann ich mich noch erinnern, waren Hr. Neubauer, Friedl, ich und einige vom Markte. Ganz genau erinnere ich mich nicht mehr. An die Sängerin Jeronek, wie Hochwürden erwähnen, kann ich mich nicht genau erinnern. Als Sängerknabe war Hr. Schäffler Regens und als Lehrer Hochw. Traunmüller [recte: Traumihler]. Unter Hw. Traunmüller waren wenig fremde Damen. Im Jahre 1865 verließ ich nach sieben Jahren St. Florian und kam als Oberlehrer an Stelle meines Vaters nach Weißenkirchen in der Wachau. Organist Josef Seiberl, der auch Tenorist war, war auch ein ausgezeichneter genialer Musiker, aber er nahm sich die Sache leicht. Wir sagten oft: Was Bruckner durch richtigen Fleiß und Ausdauer sich erwarb, hätte Seiberl im kleinen Finger gehabt. Also nochmals von Dr. Bruckners Abgang weiß ich nichts, da ich erst 1858 nach St. Florian kam.\r\n      Ich könnte, wenn mir noch einiges einfällt, mir erlauben, spätere Mitteilung zu machen. Das Meiste schrieb ich nieder.\r\n      Bitte meine Schrift zu entschuldigen. Hoffend ehrwürdigen Hochwürden halbwegs zufriedengestellt zu haben, zeichnet\r\nHochachtungsvollst ergebener\r\nHans Salzbauer, Oberlehrer i. P.\"\r\n[Vermutlich beruhen einige Angaben Salzbauers auf falscher Erinnerung. Vgl. den Brief vom 18.7.1900]", "Letzte Änderung": "03.04.2025 12:38"}, {"ID": 191311085, "Datum": "8.11.1913, Samstag", "Haupttext": "In einer Buchbesprechung in The Boston Globe Nr. 131 auf S. 4 wird Bruckner (vertreten mit 4 Symphonien) erwähnt:\n\"             MODERN SYMPHONIES.\nPhilip H. Goepp Has Issued His Thied Book in the Series \"Symphonies and Their Meaning.\"\n     Philip H. Goepp, the annotator of the programs of the Philhadelphia Orchestra, has issued his third book, \"Modern Symphonies,\" in the series \"Symphonies and Their Meaning.\" The author expresses his purpose to treat the main lines of the development of the symphony in the 19th and the present centuries.\n     He discusses examples of the form by Tschaikowsky, the D minor of Franck, four by Bruckner [siehe die Anmerkung], the fifth of Mahler [... etc. ...]. These are symphonies in absolute form.\n     The book also considers the symphonic poem [...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191011085, "Datum": "8.11.1910, Dienstag", "Haupttext": "Bestätigung August Göllerichs über Ausleihen vom Stift Kremsmünster (Materialien zu \"Te deum\", \"Germanenzug\", b-Moll-Messe, f-Moll-Messe, f-Moll-Symphonie). Ausleihfrist bis Ende April 1911.\n[darunter Vermerk \"zurückerhalten am 3. Juni 1912 | P Benno Feyrer\"]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190711085, "Datum": "8.11.1907, Freitag", "Haupttext": "The New York Times Nr. 18185 bespricht auf S. 2 das Konzert vom 7.11.1907 mit der 9. Symphonie:\n\"BOSTON SYMPHONY ORCHESTA RETURNS\n[...]\n         BRUCKNER SYMPHONY GIVEN\nHis Ninth Heard for the First Time Here [...]\n     The Boston Symphony Orchestra returned yesterday to New York [...]. Both the orchestra and Dr. Muck were welcomed with joy by an audience as large as the hall would hold.     It must be confessed that the joy was somewhat sobered by the first piece upon the programme. Dr. Muck returned to the propaganda he made for Anton Bruckner's music last season, when he put the Viennese composer's seventh symphony on one of his programmes, by producing in New York for the first time his ninth, an unfinished work of portentous dimensions. New York has never accepted any of this music with anything like patience; and it has not been for lack of opportunity, in years gone by, to become acquainted with the possibilities that a new and unfamiliar manifestation of art may have seemed once, Bruckner's music has now nothing new, nothing that eludes the grasp of the concertgoer of the present day. It is all too easy to grasp the fact that it is, on the whole, a dull, uninspired groping after something that the composer was ambitious to attain but had not the power to.\n     He had the power to write for the orchestra in a sonorous and immediately imposing style–a power that many learn nowadays in almost an equal measure. He had at times ideas grandiose, pathetic, or vigorous; but they mostly fall sterile, because he had not the power to bring them to any issue, to develop them in any sustained flight of eloquence or charm. This minute symphony is an epitome of his impotence as a composer of symphonic music. There are themes of ponderous weight and imposing promise; the adagio opens with one of true significance and a certain nobility; but once they are stated, the composer is at once in a dilemma.\n     He goes on at the inordinate length which seems to be an indispensable part of his message; but nothing happens to hold the listener's attention or to satisfy his longing for some logical outcome. Phrases are carried through long strings of progressions like beads strung upon a necklace, with a total lack of connection except that of mere juxtaposition. They are reiterated with all the emphasis that the brass, reinforced by Wagner's tubas, can give; they are piled above long organpoints. They are put together like the pieces of a Chinese puzzle; but when the long task is done the result is no more inspiring or worth the doing than such a puzzle. The utterly arid results of all this are forcibly demonstrated in the two long slow movements of the symphony. The scherzo between them affords a certain relief, in its aerial lightness of orchestration, which is skillfully devised to give a factitious interest to ideas in themselves of little real value.\n     Bruckner is credited with an ambition to embody in symphonic music the principles upon which Wagner worked. What that may mean has never yet been satisfactorily explained, since Wagner's principles are concerned with the relation between the music and the action upon the stage in the lyric drama. Bruckner, like many another, has learned much from Wagner's orchestration. He has appropriated, with rather more effrontery than most, Wagner's actual property in musical ideas; witness in this last adagio some very obvious helpings from \"Eine Faust Ouverture.\" It was the fortune, or misfortune, to be played off against Brahms, the great representative of modern symphonic art, as a champion of the Wagnerian side. But those squabbles have to-day only a historical interest; and the peasant composer cuts a pitiable figure to-day in the suggestion af any such comparison.  His symphony was superbly played; nothing that Dr. Muck's devotion could do for it was left undone, and all its interminable length was expounded with anxious care and unflagging enthusiasm. The audience listened with amazing patience and attention, but the rustle of applause after the movements was but politeness toward Dr. Muck and his men.\n     There was refreshment then in two classical works liitle known [... J. S: Bach, Beethoven ... Leonore ...] and it was heard with satisfaction.\" [keine Signatur] (*).\n \nIn der New York Tribune Nr. 22272, signiert \"H. E. K.\" [Krehbiel], ist zu lesen:\n\"                            MUSIC.\nTHE BOSTON SYMPHONY ORCHESTRA.\n     Why Dr. Muck should have exacted a penance from his subscribers at the first concert of this year's series by the Boston Symphony Orchestra it would be difficult to explain. To endure it was sufficient; there is neither desire nor energy left for the inquiry. Few of the subscribers were prepared for the blow, and few for that half of the panacea which came with the concluding number of the programme–the third of the four overtures which Beethoven wrote for his one opera. The other half was reasonable familiar, [... J. S. Bach ...]. The affliction, which endured an hour by the watch, was Bruckner's unfinished symphony in D minor. It is a part of history that the composer, feeling his vital forces ebbing away, remarked to a friend that his \"Te Deum\" might be performed as a concluding number. A pious feeling, with which it would be churlish to quarrel, has prompted a compliance with this suggestion on at least one occasion in Germany; last night it was left for the audience to feel \"te Deum laudamus\" that as much of the symphony as was written had been disposed of. The work is not new; it has been given a hearing by the Boston Orchestra in its own city, under Mr. Gericke, and by Mr. Theodore Thomas's band in Chicago, and at a Cincinnati festival. Two of these performances the present reviewer listened to with all the patient interest entailed upon him by duty; and he has never felt disposed to quarrel with the conductors who declined to put it into their schemes. Their reasons were doubtless ample to satisfy their artistic consciences, nor were they, necessarily, influenced by the easy wit which suggested that the symphony, being its composer's ninth and being in the key of Beethoven's ninth, should, like the latter, have a choral ending. But there is no reason why criticism should close its mouth in the presence of this work. There is no reason why–in spite of the simple, unaffected personal character of the composer, of which his champions make so much–it should not say that instead of being dedicated as he wished to the \"dear Lord Almighty,\" it ought to be dedicated to the ineffable merit of the Rule of Three or the arithmetical table of Land or Square Measure. If ever there was a symphony built by rule of thumb–no less rule of thumb because it is that of a master technician–this is one. In invention of theme it is scarcely worthy of discussion, because when it presents a really pregnant thought that thought is not original. The composers's high imaginativeness has been lauded by no less an authority than Mr. Weingartner, but what praise ought we to have for an imagination which exhausts itself in mere reiteration of a thought–not developing its psychological contents, but simply presenting it over and over again with change of color–not moving it onward through a gamut of emotions, but simply piling it up, block on top of block until the composers's skill is exhausted and the hearer's endurance exhausted? It is a timid criticism which becomes dumb in the presence of a work of art only because it gives evidence of technical mastery. What the entire art-world–not only the musical–is suffering from is too much (heaven save the word!) virtuosity.\n     It was a fine audience that heard Bruckner's symphony last night, though not as numerous as most of its predecessors last year. It heard the work respectfully, and got all the recompense it could out of the Bach suite and the Beethoven overture. [... über den Flötisten Maquarre ... \"Leonore\" ...]. It is the proper introduction to the opera for which it was written.\n                                                H. E. K.\" (**).\n \nThe Sun Nr. 69 (New York) schreibt auf S. 7:\n\"         MORE BRUCKNER PROBLEMS\nHIS LAST SYMPHONY GIVEN BY DR. MUCK.\nThe Boston Orchestra Wastes its Sweetness on the Desert Air–[... Bach ...]–Beethoven Also Performed.\n     The Boston Symphony Orchestra has come to town again. [...]. The Bruckner composition was heard for the first time in New York, having been unusually slow among new things in reaching this city.\n     The first movement of this symphony was begun toward the end of April, 1891. The composer had advanced as far as the completion of the scherzo by February, 1894. The adagio was finished on October 31, 1894. Bruckner died in 1896, leaving some shadowy sketches of the last movement. The first performance of the three parts left by him took place in Vienna in 1903. Bruckner's \"Te Deum\" was employed as a conclusion to the symphony. The first performance in this country was by the Chicago Orchestra, under Theodore Thomas, on February 20, 1904. It was given in Boston under Mr. Gericke on March 31 and April 2 of the same year.\n     For the instruction and uplifting of this public Dr. Muck has already produced the seventh symphony of Bruckner, a work which contained at least one movement worthy of a seat before the throne of Beethoven and Brahms, but the three movements heard last night were sorry and depressing companions to the thoughts of Beethoven and Bach with which they were associated.\n     An analytical description of this composition would be almost as tiresome as the music itself. Rather let the performance pass into the limbo of all sad things with a fleeting record of impressions. The solemn presentation of final and unfinished works by misunderstood masters sometimes palls upon even the most indefatigable listener, and the frequent parade of the morituri te salutamus becomes distasteful to delicate sensibilities.\n     If it be necessary to the preservation of the peace of nations, let us grant that Bruckner was a genius. If we must do so let us admit that he was the champion of Wagnerism in symphonic guise.We cannot by either process rid ourselves of the conviction that he was an artistic ascetic, dwelling in a region of melancholy brooding, shut out from that touch of nature which makes the world kin.\n     A dreamer of dreams, he was not a seer of visions. A worshipper of ideals, he was not a creator of ideas. He conceived his compositions in the sterility of an emotionless love, brought them to birth in the labor of a stern determination and reared them under the rod of an almost fanatic self-flagellation.\n     The results were children of fancy, pallid, intellectual, anæmic. Weingartner admired the man for his unswerving devotion to his own unpopular ideals, but sometimes such ideals, as in the case of Wagner's, have in them the potentiality of a world compelling force. Like Emerson's perfect reform, they begin as private opinions and end as such.\n     But Bruckner's ideals are individual. At least so they seem now. Conductors, carried away by wonder at the rigorous continence of the musical treatment of the theme, the anchoritic abstinence from every thing that can appeal to mere sense and the scholastic hold of all that seems abstruse and abstractly scientific in the art of musical construction labor to endear him to the popalace, but the populace, as a part of it did last night, turns a cold shoulder upon it and revels in the simple, hearty, direct utterance of old Bach.\n     One could well fancy last night that he heard the auditors saying with one accord: \"We are sorry that this earnest and hard working person died before he wrote the last movement, but nevertheless we wish that since this had to happen it had happened before he wrote the first.\" Even the scherzo, which contains some flashes of melodic grace and some sweetness of instrumental diction, did not suffice to lift the lethargy into which the acidulous first movement sank the hearers. The final adagio invited to darkness ans slumber, and doubtless there were many who wished that they dared to sleep openly in the sight of men.\n      We trust that Dr. Muck will spare this public further hearings of Bruckner's demonstrations of thematic theorems with corollaries on harmonic coefficients. There is enough beautiful music to provide New York with entertainment less narcotic. Let these learned proclamations be reserved for the academic consideration of the Bostonians.\n     After the Bruckner composition [... Bach-Suite ...].\n     It remains only to be said that Dr. Muck conducted last night with his unfailing in sight and that the orchestra, though disclosing some important changes in its ranks, played like the Boston Symphony Orchestra.\" [keine Signatur] (***).\n \n \nEin Inserat in The Philadelphia Inquirer Nr. 131 auf S. 15 macht auf die Konzerte vom 8./9.11.1907 mit der 5. Symphonie aufmerksam:\n\n\"ACADEMY–Today at 3; tomorrow at 8.15.\nPhiladelphia Orchestra |\nSymphony; Bruckner No. 5\nDeGogorza, Bariton\nSeats at Heppe's. 1115Chestnut\" (°).\n\n \nAufführung der 5. Symphonie durch das Philadelphia Orchestra unter Karl Pohlig in Philadelphia [Hauptkonzert am 9.11.1907] (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190611085, "Datum": "8.11.1906, Donnerstag", "Haupttext": "Brief von Otto Kitzler an August Göllerich, offensichtlich auf einen Brief Göllerichs (nach dem 3.11.1906) reagierend:\r\n     \"Brünn, d. 8. Nov. 06\r\nVerehrtester Herr Kollege!\r\nEs hat mich sehr gefreut Ihnen, mit der Uebersendung der Fotografie {Wieck}'s [?], mein gegebenes Versprechen einlösen zu können Größere Freude und ganz besondere Ehrung entspringt mir aber durch Ihren Wunsch nach meiner Fotografie und indem ich demselben freudigst entspreche, möchte ich die Bitte wagen auch mir Ihr Bild zu schenken.\r\n     Ich benütze den Anlaß um Ihnen gleichzeitig die Reinschrift des Konzeptes zu zeigen, welches beim vorjährigen Besuche von Ihnen erwähnt wurde und dessen Entstehungsgeschichte folgende war.\r\n     Als ich im Jahre 1868 um die hiesige Stellung kompetirte [siehe die Anmerkung] hielt ich meine Lehrthätigkeit bei Bruckner für besonders empfehlend und erbat mir von ihm eine Bestätigung derselben.\r\n     Dieses in sachlicher Form ausgestellte schöne Zeugniß wurde im Jahre 1888 auf Ersuchen einer Kunstfreundin und Brucknerverehrerin der Frau von Schöller, [eckige Klammer Kitzlers!] [Gattin des Vicepräsidenten der mähr. Gewerbekammer, des Präsidenten des \"Deutschen Hauses\" etc. Gustav Ritter v. Schöller] gezeigt und geliehen, bei welcher es, in noch unaufgeklärterweise in Verlust gerieth. Um mich schadlos zu halten, erbot man sich direkt von Bruckner ein neues Zeugniß, das Beiliegende, welches aber mit so überspanntem Lobe abgefaßt ist, daß ich dasselbe bis jetzt Niemanden [sic] gezeigt habe und im ersten Unwillen es sogar vernichten wollte, wie das Papier bezeugt.\r\n     Auch eine kleine Irrung ist Bruckner dabei unterlaufen, indem er nur schreibt 1862 - 63, während unsere Studien schon im Oktober 1861 begonnen hatten. Wenn ich Ihnen das Zeugniß zur Ansicht schicke so geschieht es, weil Sie es als berufener Biograph Bruckner's von Interesse finden könnten. Sonst hat es weiter keinen Zweck     und ist am allerwenigsten eine geheime Absicht damit verbunden! Ich weiß wirklich nicht, ob ich Ihnen schon den Empfang der 3 Zeitungen u. Kritiken dankend bestätigt habe; wenn nicht, so sei es hiermit nachgetragen.\r\n     Wollen Sie mich den Damen auf's Hochachtungsvollste empfehlen, so wie Sie gleichfalls grüßt\r\n      Ihr\r\n        verehrungsvoll ergebener\r\n         Otto Kitzler\"", "Letzte Änderung": "19.04.2023 22:58"}, {"ID": 190311085, "Datum": "8.11.1903, Sonntag", "Haupttext": "The Times-Democrat Nr. 16950 (New Orleans, Louisiana) berichtet auf S. 35 vom Musikfestival in Birmingham mit dem \"Te deum\" [am 16.10.1903]:\r\n\" 'NEATH ENGLISH SKIES\r\nBIRMINGHAM TRIENNAL MUSICAL FESTIVAL.\r\n[...]\r\nSpecial Correspondence of The Times-Democrat.\r\n                          Birmingham, Oct. 24, 1903.\nIN ONE OF THE PRINCIPAL LONdon papers of the 5th instant there was a paragraph beginning: \"Saturday practically opened the winter musical season in London, although there will be nothing of moment there will be nothing of moment [sic]. [... über die Bedeutung und Geschichte des Festivals, erstmals 1768 ... das aktuelle Programm ... das letzte Konzert ... für viele ein gesellschaftliches Muss ... Mode ... über Elgars \"Apostel\", bedeutsam für das Oratorium wie [Zitat aus einer Kritik] \"Parsifal\" für die Oper und \"Heldenleben\" für die Symphonie ...].\n     The programme for Friday evening was a miscellaneous one, consisting of Bruckner's \"Te Deum\"  (the first performance in England); Dvorak [... Brahms, Beethovens 9. Sinfonie ...]. One would expect a certain slackness in the singing at the end of such a week's work, but on Friday night the chorus showed no traces of fatigue, so fresh and strong and triumphant as it was. As for the soloists, Miss Agnes Nicholls, Miss Muriel Foster, William Green and Andrew Black, they were simply perfect. When one mentions that the conductor was Dr. Richter one need say no more on that score.\r\n     [... über Beethovens 9. Sinfonie ... über den Schmuck der \"Town Hall\", die Kleidung der Chormitglieder und des Publikums ...]. The president for this year was Earl Howe, and he and his party attended every one of the eight concerts. [... weitere prominente Besucher: Mrs. George Cornwallis West (Lady Randolph Churchill) und die Duchess of Marlborough ... über deren Toilette und Schmuck ...]. She is said to be extremely musical, and I noticed, in the interval, that she and Dr. Elgar were chatting with great animation.        DIXIE.\"", "Letzte Änderung": "29.01.2024 12:18"}, {"ID": 190211085, "Datum": "8.11.1902, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Konzertvereins-Orchester unter Ferdinand Löwe in der Industriehalle in Graz (*). Solist in Hermann Goetz' Violinkonzert ist Robert Zeiler (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190111085, "Datum": "8.11.1901, Freitag ", "Haupttext": "Brief von Karl Hruby [ziemlich sicher an Richard Batka]:\n               \"Wien, den 8./11 1901\nSehr geehrter Herr!\nErst nach länger als Monatsfrist ist mir Ihr prächtiger Artikel \"Bruckneriana\" (26/9 Bohemia) in die Hände gekommen. Ich danke Ihnen vor Allem herzlichst für die gerechte Würdigung die Sie dem Andenken des großen Ansfeldener Meisters angedeihen lassen; weiters spreche ich Ihnen meinen herzlichsten Dank, für den warmherzigen Ton, in welchem Ihr Feuilleton gehalten ist, so weit es meine [??unleserlich] trifft [... Seite 2 nicht abgebildet ... über seine eben im Schalk Verlag erschienenen \"Erinnerungen an Anton Bruckner\" ...]\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190011085, "Datum": "8.11.1900, Donnerstag", "Haupttext": "Mehrere Zeitungen bringen Nachrufe auf Josef Schalk und erwähnen dabei seine Beziehung zu Bruckner und seine Verdienste:\nDeutsches Volksblatt Nr. 4257 auf S. 2 (signiert \"H.\") [vermutlich Camillo Horn] (*),\nDeutsche Zeitung (**),\nReichswehr Nr. 2425 (Morgenblatt) auf S. 4 (***),\nWiener Abendpost (°)\r\nund Wiener Tagblatt Nr. 307 auf S. 4 (°°).", "Letzte Änderung": "15.02.2025 23:29"}, {"ID": 189911085, "Datum": "8.11.1899, Mittwoch", "Haupttext": "Öffentliche Generalprobe der 5. Symphonie unter Nikisch in Leipzig (*).\nDie Grazer Tagespost kündigt die Aufführung der 4. Symphonie am 10.11.1899 an (**).\nEine ähnliche Meldung erscheint auch im Grazer Volksblatt (\"9.11.1899\", \"Symphonie Nr. 3 in Es-Dur\") (***).\nIn einem Feuilleton \"Hören Lernen\", signiert \"D.\", im Deutschen Volksblatt Nr. 3899 auf S. 1 wird die 4. Symphonie erwähnt (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189811085, "Datum": "8.11.1898, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Familie Hirscher an Johann Hueber: \r\n    Ignaz Bruckner, dessen Bitte immer wieder zurückgewiesen worden sei, wohne nun doch im Stift St. Florian und versehe seine alte Stelle als Kalkant. Zuvor sei er sehr zuwider und grob gewesen, jetzt sei er wie umgewandelt (*).\nDie Ostdeutsche Rundschau Nr. 309 kündigt auf S. 7 die Linzer Aufführung der 2. Symphonie am 27.11.1898 an (**).\n(Datierung im gedruckten Bericht des Oberösterreichischen Cäcilien-Vereins für das Vereinsjahr 1897/98 (mit Mitgliederliste) (***)).", "Letzte Änderung": "12.10.2025 11:14"}, {"ID": 189711085, "Datum": "8.11.1897, Montag", "Haupttext": "Besprechungen der gestrigen Aufführung der 4. Symphonie\r\ndurch Petrich in der Grazer Tagespost (*a)\nund Fr. v. Hausegger im Grazer Tagblatt Nr. 309 auf S. 1f des Abendblatts:\r\n\"Erstes Concert des Steiermärkischen Musikvereines.\r\n     Jeder bedeutende Künstler hat Gegnerschaft ge­funden. Dies hat nicht bloß geistige, sondern auch physiologische Ursachen. Der Künstler ist den Zeit­genossen in der Ausbildung seiner Sinne überlegen. Dies gilt namentlich von dem sich ungemein rasch zu immer größerer Aufnahmsfähigkeit entwickelnden Ohre. Ueberladene Instrumentierung wurde schon Mozart vorgeworfen. Die Klage hat sich jedem großen Meister der Tonkunst gegenüber wiederholt bis in die neueste Zeit. Diese Thatsache allein sollte zur Vorsicht in der Beurtheilung mahnen. Freilich würde eine solche Vorsicht im Widerspruche stehen zu dem, was das Lebenselement der heutigen Kritik bildet: Alles besser zu ver­stellen, Ergebnisse, um welche sich der Künstler in gründ­lichster Selbstbeobachtung und eifrigstem Bestreben jahrelang müht, im Augenblicke fertig zu haben. Dabei kommen ihr Unempfindlichkeil, Sorglosigkeit, Zähigkeit zustatten, welche sich durch keine schlimme Erfahrung, durch keinen Fehlschluss, durch keine Beschämung be­irren lassen. Die Kritik lebt förmlich von ,,Blamagen\".\r\nIn unserer Zeit dient das Parteigetriebe zu ihrer Ab­härtung. Man hat sich zu sehr daran gewöhnt, alles vom Parteistandpunkte aus zu betrachten und zu be­urtheilen. Einseitigkeit gilt dabei als Tugend, Schroffheit als Vorzug, Verlogenheit als Muth. Die Partei entschuldigt alles; grelle Unwissenheit, plumpe Roheit und hinterhältige Ränkesucht dienen ihr als geeignete Waffen. Wie erwünscht doch, diese auch auf dem Ge­biete der Kunst mit Erfolg anwenden zu dürfen, wenn die Voraussetzungen zu verständnisvollen und gewissenhaften Urtheilen fehlen! Dass dabei gerade die Größten, gerade diejenigen, welchen Begabung und Können führende Rollen anweisen, am schlechtesten wegkommen, ist begreiflich.\r\n     War der von mir gedachte Ausgangspunkt dieser Betrachtungen Bruckner, der Anlass dazu die Aufführung seiner vierten Symphonie im Musikvereins-Concerte, [... der komplette Text ist über den Link oben zu lesen ... über den Solisten des Bruch-Konzerts ...].  Die Kritik darf den ihm wie auch allen unter der umsichtigen Leitung des Herrn Degner sorgfältig und warm ausgeführten Orchesterleistungen gespendeten lebhaften Beifallsbezeigungen beistimmen.         Dr. Friedrich v. Hausegger.\" (*b).", "Letzte Änderung": "31.08.2026 13:19"}, {"ID": 189611085, "Datum": "8.11.1896, Sonntag", "Haupttext": "[recte 15.11.1896] [Vermutlich zweiter] Teil eines Aufsatzes von Theodor Helm (»Anton Bruckner als Tondichter«) in der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung (*).\nAnkündigung des Konzerts vom 9.11.1896 mit der 4. Symphonie in den Leipziger Neuesten Nachrichten (**)\nund im Leipziger Tageblatt Nr. 569 auf S. 8195 (= 27):\r\n\"                       Musik.\r\n[...]\r\n     * Leipzig, 8. November. Die Thatsache, daß im 3. Concert des Lisztvereins morgen Montag, den 9. November, eine hier noch völlig unbekannte Symphonie (die \"romantische\" Nr. 4 Es dur) des unlängst verstorbenen Wiener Tondichters Anton Bruckner zur Aufführung gelangt, sichert dem Concert die allgemeinsten Sympathien. Bruckner wurde zwar im Lisztverein schon früher mit der Aufführung der großen Edur-Symphonie berücksichtigt (in einer früheren Anzeige war leider ein Druckfehler: Es dur anstatt E dur. Die Red.), kam aber doch nicht so oft zu Worte, daß man seine Eigenart dem allgemeinen Verständniß hätte zuführen können. Wenn der Lisztverein diesen Mangel beseitigen will, erwirbt er sich ein Verdienst, welches mit seinen Bestrebungen im schönsten Einklang steht. Da in dem unentgeltlich zu verausgabenden Programmbuch zum Concert die vollständige Analyse des Werkes aus der Feder Arthur Friedheim's enthalten sein wird, können wir uns jeden weiteren Hinweis auf das Werk ersparen. [... die weiteren Werke (Liszt, Dvoraks Cellokonzert, Arien) und Mitwirkenden (Hella Sauer, Prof. Krasa, Hans Sitt) ...]. Das Concert beginnt pünctlich 7½ Uhr. Alles Nähere kann man aus dem Annoncentheil unseres heutigen Blattes ersehen.\" [keine Signatur] (***)\nund auf Seite 8175 (= 7) mit einem Inserat:\r\n\"       Liszt-Verein.\r\n         III. Concert\r\nMontag, den 9. November, Abends 7 ½ Uhr\n          Alberthalle.\r\n        Mitwirkende:\r\nFräulein Hella Sauer, Concertsängerin aus Berlin, Herr Professor Krasa, Violoncellist aus Prag, die vereinigten Capellen des Herrn Capellmeister Winderstein und des 134. Regiments.\r\n   Dirigent: Herr Capellmeister Hans Sitt.\r\n           Programm.\r\nBruckner, romantische Symphonie (Es dur No. 4).\r\n___________\nLiszt, [... Tschaikowsky, Dvorak, Liszt ...].\r\n          Clavierbegleitung: Herr Emil Wagner.\r\n          Concertflügel: Blüthner.\r\n     Das IV. Concert findet am 23. November statt . Dirigent: Herr Hof-Capellmeister Richard Strauss.                            Der Vorstand.\" (***a).\nAufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Hans Richter im 1. Philharmonischen Konzert, in dem außerdem Werke von Beethoven (\"Weihe des Hauses\") und Volkmann (Serenade Nr. 3 in d-Moll, Violoncello: Reinhard Hummer) gespielt werden (°a).\r\nDas Programmheft enthält auf den Seiten 10 - 19 eine ausführliche Werkbeschreibung von Robert Hirschfeld (°b).\r\nAuf Seite 8 bis 9 ein Beitrag vom Theodor Helm:\r\n\"                                   Anton Bruckner\r\n(geb. am 4. September 1824 in Ansfelden, Ober-Oesterreich, gest. am 11. October 1896 in Wien).\n                         Zur Statistik der Bruckner'schen Symphonie.\r\n     Unter den acht Bruckner'schen Symphonie ist die am 25. November 1894 zum ersten Male in einem philharmonischen Concerte gespielte zweite (C-moll) des Componisten erstes  derartiges Werk, welches in Wien überhaupt vor die Oeffentlichkeit trat. [... 2. Symphonie 26.10.1873, 20.2.1876 und in Brünn 1896; 1. Symphonie 1868 in Linz und 13.12.1891; 3. Symphonie 16.12.1877, 21.12.1890, 25.1.1891, 9.7.1892 und in Paris; 4. Symphonie 20.2.1881, 22.1.1888, 15.6.1892 und 5.1.1896; 5. Symphonie 8.4.1894 [sic! recte 9.4.1894] und 18.12.1895; 6. Symphonie 11.2.1893 [sic! recte 11.2.1883]; 7. Symphonie 30.12.1884 Leipzig, 10.3.1885 München, 21.3.1886 und 24.2.1889 Wien, später London und Amerika, Januar 1894 Berlin, 1896 Troppau; 8. Symphonie 18.12.1892, danach in Olmütz und am 18.12.1895 in Dresden ...].\r\n     Ein merkwürdiger Zufall wollte, dass am 18. December 1895 drei Erstaufführungen Bruckner'scher Symphonien zusammentrafen, nämlich die der fünften Symphonie in B-dur (Budapest), der siebenten in E-moll [sic] (Frankfurt a/M.) und der achten in C-moll (Dresden).\n                                       Dr. Theodor Helm.\" (°c).\r\nDie Amerikanerin Nellie Hobbs Smyth schreibt von ihrem positiven Eindruck in ihrem Brief vom 17.1.1897 (°d).\nBrief Josef Schalks an Franz Schalk:\r\n     Den gewünschten Kranz habe er besorgt. In St. Florian habe auch Cosima Wagner einen Kranz niederlegen lassen. Die 7. Symphonie sei enthusiastisch aufgenommen worden. Erinnert nochmals an das Projekt, die 5. Symphonie in Wien mit dem Prager Orchester unter Franz Schalk aufzuführen (°°).\nNeben einem Hinweis auf die heutige Aufführung der 7. Symphonie bringt die Neue Musikalische Presse Nr. 45 auf S. 6 eine Notiz zur Aufführung der 4. Symphonie in Frankfurt am 30.10.1896 und zur Aufführung der 7. Symphonie im Akademie-Konzert in München [1.11.1896]:\r\n\"                  Concerte.\r\n[...]\r\n     * Die Wiener Philharmoniker bringen in ihrem ersten Abonnementsconcerte am 8. d. M. folgende Werke zur Aufführung: [... Beethoven, Volkmann ...]; A. Bruckner Symphonie in E-dur, Nr. 7.\r\n[...]\r\n     Im zweiten Freitags-Concert der \"Frankfurter Museum-Gesellschaft\" ist Bruckner's \"Romantische Symphonie\" am 30. v. M. zur ersten Aufführung in Frankfurt a. M. gekommen.\"\r\n[...]\r\n     * Bruckner's Symphonie in E bildete den Haupttheil des letzten Concertes der \"Musikalischen Academie\" in München.\" (°°°).\nAufführung der 4. Symphonie unter Wladimir Labler im Konzert des Olmützer Musikvereins. Solist bei Mendelssohns Capriccio brillante ist der Pianist Carl Lafite (#).\nAufführung des \"Ave Maria\" (WAB 5) in Genf in einem Konzert des Domorganisten Barblan, bei dem auch ein gemischter Chor und die Herren H. Holzmann (Violoncello) und Aug. Giraud (Flöte) mitwirken (##).\n\"Das Vaterland\" Nr. 308 schreibt auf S. 13 (= Seite I des 2. Beiblatts):\r\n\"     [Leo=Gesellschaft.] Montag, 9. d. M , 6 Uhr Abends, findet in der Ressource (Annagasse Nr.  9) eine Sitzung der Literatur= und Kunstsection der Leo=Gesellschaft statt. Tagesordnung: 1. Kirchenmusikalisches; 2. Referat über die Vorbereitungen des Oratoriums \"Christus\" von Lißt; 3. Anregung zu einem Bruckner=Denkmal.\" (###).\nObwohl bereits am 1.11.1896 ein Nachruf erschienen war, bringt der in St. Louis (Missouri) erscheinende Anzeiger des Westens Nr. 45 auf S. 24 in der 5. Spalte nochmals eine kurze Meldung:\r\n\"[ab S. 21]     Neuigkeiten aus Deutschland, Oesterreich und der Schweiz.\r\n[...]\n                      Oesterreich=Ungarn.\r\n[...]\r\n     Eine der originellsten und eigenartigsten Erscheinungen im Musikleben Wiens, Prof. Dr. Anton Bruckner, ist im 72. Lebensjahre einem langen Leiden erlegen.\" (a).\nDer anekdotische Nachruf in The Sun vom 31.10.1896 erscheint auch in der in New Orleans (Louisiana) herausgegebenen Zeitung The Times-Democrat Nr. 14397 auf S. 24 in der 3. Spalte:\r\n\"             MUSIC AND DRAMA\r\n[...]\r\n     Arthur Nikisch is the best paid of all European conductors–$15,000 a year.\r\n[...]\r\n     Anton Bruckner, the musical composer, died recently at Ausfelder [sic], in Austria, at the age of seventy-two. His best known work is his Eighth Symphony in C minor, which takes a whole evening for its performance and which was first given twenty-five years after at [sic] had been composed. When he began to play it was difficult to stop him. He once competed for the post of court organist at Vienna, each candidate being allowed twenty-five minutes, and played for over an hour before the judges could stop him. Once at the Crystal Palace he played till he exhausted the organ blowers and the wind gave out.\" (b)\nund in The Inter Ocean (Chicago) Nr. 229 auf S. 41 in der 5. Spalte:\r\n\"               THEATRICAL NOTES.\r\n[...]\r\n     Anton Bruckner, the musical composer, died recently at Ausfelder [sic], in Austria, at the age of 72. His best known work is his Eighth Symphony in C minor, which takes a whole evening for its performance and which was first given twenty-five years after it had been composed. When he began to play it was difficult to stop him. He once competed for the post of court organist at Vienna, each candidate being allowed twenty-five minutes, and played for over an hour before the judges could stop him. Once at the Crystal Palace he played till he exhausted the organ blowers and the wind gave out.\" (c).\nEinen Bericht über die Trauerfeier am 14.10.1896 bringt der Los Angeles Herald Nr. 39 auf S. 15 in der 3. Spalte:\r\n\"                 MUSICAL COLUMN\r\n[...]\r\n     There was a time when the Viennese honored composers neither in life nor in death. When Mozart died three friends accompanied him to the grave, and they turned back because it began to rain. Schubert was buried at his brother's expense. But the world moves. The Viennese, though they neglected Anton Bruckner during his life, have honored him in death. His funeral was at the city's expense, and the emperor himself sent the flowers from his private gardens. Thousands of people lined the streets when the funeral procession passed. Hans Richter conducted the services, and among the famous musicians present were Brahms, Hellmesberger, Goldschmidt and Fuchs. The University and the Conservatory, as well as the Opera house and the various musical societies, were represented by many members. The hearse was followed by two wagons filled with flowers. But Bruckner was not buried in the cemetery which holds the remains of Mozart, Schubert and Beethoven. His body was, after the procession was over, taken to the railway station and transferred to St. Florian, in Upper Austria, as Bruckner wished to be interred near his birthplace.\" (d).\nNahezu identisch der Bericht der in Sacramento (California) erscheinenden Zeitung The Record-Union Nr. 79 (17214) auf S. 6 in der 2. Spalte:\r\n\"           MUSIC AND THE DRAMA.\r\n[...]\r\n     There was a time when the Viennese honored composers neither in life nor in death. When Mozart died three friends accompanied him to the grave, and they turned back because it began to rain. Schubert was buried at his brother's expense. But the world moves. The Viennese, though they neglected Anton Bruckner during his life, have honored him in death. His funeral was at the city's expense, and the Emperor himself sent the flowers from his private gardens. Thousands of people lined the streets when the funeral procession passed. Hans Richter conducted the services and among the famous musicians present were: Brahms, Goldschmidt, Fuchs, Hellmesberger. The university and the conservatory as well as the opera-house and the various musical societies were represented by many members. The hearse was followed by two wagons, filled with flowers. But Bruckner was not buried in the cemetery which holds the remains of Mozart, Schubert and Beethoven. His body was, after the procession was over, taken to the railway station and transferred to St. Florian, in upper Austria, as Bruckner wished to be interred near his birthplace.\" (e).", "Letzte Änderung": "19.05.2026 13:24"}, {"ID": 189511085, "Datum": "8.11.1895, Freitag", "Haupttext": "\"Die Presse\" Nr. 307 stellt auf S. 11 ein neues Buch vor:\n\"    – Der \"Wiener Almanach\", herausgegeben von H. Bohrmann und J. Jaeger, erscheint demnächst in seinem fünften Jahrgange. Wie früher bringt derselbe auch in dem neuen Bande eine große Zahl literarischer Original-Beiträge unserer hervorragendsten heimischen Autoren, darunter: Pichler, Saar, Silberstein, Grasberger [...], Naaf [sic], [...]. Das vornehm ausgeführte Titelbild zeigt die Altmeister der Wiener Tonkunst: Brahms, Bruckner, Goldmark, welche zugleich mit Original-Compositionen in Facsimiledruck vertreten sind. Als weitere musikalische und künstlerische Beilagen schmücken das elegant ausgestattete Buch ein Schlummerlied von Tieck, vertont von E. v. Taund; [... Abbildungen (Heliogravüren etc.) ...] vervollständigen den interessanten Inhalt des \"Wiener Almanach\". \" [IKO deest] (*).\n \nBrief von Theodor Helm an Jean Louis Nicodé:\r\n     Antwortet verspätet auf dessen Schreiben [27.10.1895]. Martha von Schmitt sei derzeit in Böhmisch-Aicha, es sei aber noch ungewiss, ob sie zur Aufführung der 8. Symphonie am 18.12.1895 nach Dresden komme. Von Ferdinand Löwe (machte 1892 die 3. Symphonie und plane für Budapest die 4. oder sogar die 5. Symphonie) komme der Vorschlag, vorab eine Klavieraufführung vor geladenen Gästen zu machen, wie es auch Josef Schalk halte. Neben Löwe und Schalk (Adressen anbei) käme auch Göllerich als Nürnberg als Klavierinterpret in Frage. Nikisch könnte einen Kontakt zu Arthur Seidl von der Deutschen Wacht vermitteln. (**).", "Letzte Änderung": "14.10.2025 09:25"}, {"ID": 189411085, "Datum": "8.11.1894, Donnerstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an die Steyrer Liedertafel:\r\n   »Hochlöbliche Steyrer=Liedertafel!\r\nWollen mir gütigst gestatten, für die hochehrende Auszeichnung meiner Ernen[n]ung zum Ehrenmitgliede sowol, wie auch für das prachtvolle Diplom meinen heißen Dank abstatten zu dürfen! Hoch! Hoch! Hoch der Verein!\r\nWien, 8. November 1894.\r\nDr. ABrucknermp.« (*).\nArtikel im Alpen-Boten Nr. 89, S. 3f, über die Aufführung der f-Moll-Messe am 4.11.1894:\r\n\"              Verschiedenes.\n                     Steyr, 8. November.\r\n[...]\r\n     (Bruckners F-moll-Messe.) Ueber die Aufführung derselben berichtet das Neue Wiener=Tagblatt: Die Gesellschaft der Musikfreunde leitete vergangenen Sonntag ihre diesjährigen Concerte mit einer Messe ein, mit der F-moll=Messe Dr. Anton Bruckners, und dieses halb weltliche, halb geistliche Concert sollte gewissermaßen eine nachträgliche Feier des 70. Geburtstages sein, den der Componist zu Anfang des September in Steyr, und zwar auf dem Krankenlager begieng. Das Publicum ließ es sich auch nicht entgehen, dem greisen Meister die herzlichsten Symphatien zu bezeigen. Wiederholt brachte es ihm herzlichste Ovationen, die Bruckner vom Versteck seiner Loge aus mit kindlicher Rührung quittierte. Die F-moll-Messe, in Wien übrigens erst vor anderthalb Jahren zur Aufführung gebracht, kann zu den geschlossensten und abgerundetsten Werken Bruckners gezählt werden. In räumlicher Ausdehnung und den von ihr geforderten künstlerischen Mitteln gleich der D-Messe Beethovens nicht für die Kirche angelegt, imponiert sie im Kyrie und dem Credo durch monumentalen Aufbau und durch mächtige Steigerungen, im Sanctus, Benedictus und Agnus Dei durch den innigen und wahrhaft gläubigen Herzenston. Hier, auf dem Gebiete der musikalischen Architektonik, im Weben des contrapunktischen Geistes, fühlt sich Bruckner als wahrer Herrscher, aus seiner andächtigen Lyrik athmet die wärmste religiöse Ueberzeugung. Hätte Bruckner nur dieses eine Werk geschrieben, so wäre ihm dafür allein schon die allgemeine Verehrung gesichert.\" (**).\nDarüber berichtet auch die Steyrer Zeitung Nr. 89 auf S. 3:\r\n\"     Anton Bruckner's F-moll-Messe. Aus Wien wird berichtet: Die hiesige Gesellschaft der Musikfreunde brachte am Sonntag den 4. ds. zur nachträglichen Feier des 70. Geburtstages Dr. Anton Bruckner's dessen F-moll-Messe zur Aufführung. Das zahlreichst bei diesem Concerte versammelte Publicum bezeigte dem greisen Meister die herzlichsten Sympathien; wiederholt brachte es ihm herzlichste Ovationen, für die Bruckner vom Versteck seiner Loge aus sichtlich sehr erfreut dankte. Die F-moll-Messe kann zu den geschlossensten und abgerundesten [sic] Werken Bruckners gezählt werden. Hätte Bruckner nur dieses eine Werk geschrieben, so wäre ihm dafür allein schon die allgemeine Verehrung gesichter.\" (***).\nDie Linzer Zeitung bringt auf S. 1266 den Bericht Paumgartners aus der Wiener Abendpost [6.11.1894]:\r\n„    Linzer und Kronlands=Nachrichten.\r\n                                         Linz, 7. November.\r\n      * (Noch einmal Bruckners Messe in F-moll.) Der Musikreferent der „Wiener Abendpost“ Herr Dr. H. Paumgarten [sic] schreibt: „ Die Gesellschaft der Musikfreunde hat in ihrem diesjährigen ersten Concerte zur nachträglichen Feier des siebzigsten Geburtstages Anton Bruckners dessen große Messe in F-moll aufgeführt. Dieses schöne kirchliche Werk wurde bereits im vorigen Musikjahre vom Wiener akademischen Wagner=Vereine in einem Concerte zugehör [sic] gebracht, und man kann der Leitung des Gesellschaft der Musikfreunde nur dankbar sein, daß sie mit den vollkommeneren Mitteln ihres trefflichen Singvereins=Chores und ihres Orchesters diese Aufführung nunmehr in würdigerer und künstlerischerer Art wiederholt und damit zugleich dem Schöpfer des Werkes ihre Huldigung dargebracht hat. Bruckner, der sonst in seinen Messen bei aller Freiheit des Stiles sich doch in den Grenzen der kirchlichen Aufführbarkeit während des sonntäglichen Hochamtes hält, ist in seiner F-moll-Messe den Weg gewandelt, den zuerst Bach in strengem Stile in seiner hohen Messe in H-moll und dann Beethoven in freierem Tonausdrucke in seiner Missa solemnis eingeschlagen hat. Beide Werke sind schon räumlich so sehr über die liturgischen Schranken hinausgewachsen, daß ihnen das gothische Kirchenschiff zu eng wurde. Auch ist bei Beethoven die Form eine so freie geworden (man denke an das Recitativ im Agnus Dei der Missa solemnis mit den kriegerischen Trompeten=Fanfaren), daß bei aller Gemeinsamkeit der Wurzel des Christkatholischen doch dieses Werk als eine weltliche Abzweigung angesehen werden muß und daher von jeher nur im Concertsaale aufgeführt wurde. Beethoven hat den Meßtext in seiner genialen Art aufgegriffen, den contemplativen Theil (wie im Kyrie, Sanctus, Benedictus) seelisch vertieft, den erzählenden Theil jedoch mit dem leidenschaftlichen Ausdrucke der Dramatik in Töne umgedichtet. Diese fessellos freie große Messe Beethovens ist Bruckner bei der Composition seiner F-moll-Messe, welche zu den schönsten chorischen Werken der Periode nach Beethoven zählt, deutlich wahrnehmbar vorgeschwebt. Mit dem schönen ernsten Kyrie, welches im \"Christe\" so reizvoll nach Ges-dur modulirt, hebt die Messe auf das weihevollste an. Das lebensprühende Gloria gipfelt in dem ausgesponnenen fugierten Schlußsatze des „Cum sancto spritu“. Mit großer Mannigfaltigkeit (ins kleinste Detail tonmalerisch gehalten) spricht das Credo sein Glaubensbekenntnis. Der bedeutendste Satz ist das Benedictus. Ein wunderschönes Orchesterstück voll innigster Wärme der Empfindung und Schönheit des Klanges leitet dasselbe ein, Chor und Soloquartett führen es in dieser Stimmung fort. Auch das Agnus Dei ist in seinem edel schmerzlichen Ausdrucke ein weihevolles Stück geistlicher Musik. Versöhnlich schließt die Bruckner’sche Messe in der Dur-Tonart ab.“ “ (°).\nIm Deutschen Volksblatt Nr. 2102 wird auf S. 5 die Aufführung des Quintetts durch Hellmesberger [19.12.1894] angekündigt:\r\n\"    – Das Quartett Hellmesberger veranstaltet unter Mitwirkung der Herren J. Egghard und Th. Schwendt sechs Kammermusikabende an Mittwochen, und zwar am 5., 9 [sic] December 1894, 16., 23. Januar, 6., 20. Februar 1895, Abends halb 8 Uhr, im kleinen Musikvereinssaal. Außer Werken deutscher Classiker enthält die Vortragsordnung Bruckner's großes F-dur=Quintett und Christian Sinding's II. Suite für Clavier und Violine (neu, erste Aufführung).\" (°°).\nDas Neue Wiener Journal Nr. 375 veröffentlicht auf S. 2 - 4 Stellungnahmen von Wiener Künstlern, in deren letzter auch Bruckner erwähnt wird:\r\n\"          Kunst und Kunstsinn in Wien.\r\n           Wie Künstler darüber denken.\r\n     Die Enunciation der Wiener Künstlergenossenschaft über das Deficit der letzten Ausstellung hat uns veranlaßt, in Künstlerkreisen Umfrage zu halten, wie der Sinn der Wiener für bildende Kunst gehoben werden könnte und welche eventuellen Mängel und Fehler zu beseitigen wären, um in Hinkunft so niederdrückende Schlappen zu vermeiden. Das Ergebniß dieser Rundinterviews ist ein hochinteressantes, ein Nothschrei der Künstler – möchten wir sagen – ist es, und zugleich eine schwere Anklage gegen die berufenen Factoren. [... Mäzene, Staat, Bürgerschaft sind gefordert ...] Wir lassen den Künstlern, die wir befragt, in zwangloser Reihenfolge das Wort. [...]\r\n     [... es folgen die Stellungnahmen von Hugo Charlemont, Caspar Zumbusch, Oberbaurat Wagner, Eugen Felix, Professor Helmer, Hans Schram, Carl Kundmann, Hans Schließmann und Victor Tilgner ...] Die Künstlerschaft allein ist es, die etwas für sich thun muß!\"\n                  Professor Eisenmenger.\r\n     Er hat sich's abgewöhnt, über Kunstverhältnisse, wie sie bei uns herrschen, Betrachtungen nachzuhängen. Das sei ein bereits überwundener Standpunkt. Er sieht auch gar nicht ein, weshalb er es thun soll; er macht's wie Einer, der alle Hoffnungen aufgegeben, beinah' resignirt hat. .  .  .   \"In Wien haben die Leute Interesse für Walzermusik, Bruckner aber ist ihnen schon eine terra incognita. . . .  Wo soll das Interesse für Malerei und bildende Kunst herkommen? Das muß im Blut liegen oder eingeimpft werden. Beides ist nicht der Fall. [...]\r\n     [...] Die Dinge lassen sich nicht bessern, wenigstens jetzt nicht – vielleicht später einmal. Vielleicht erleb' ich's noch. Beide Fragen, die Sie mir stellen, kommen mir vor, wie das Problem über die Quadratur des Zirkels.\" \" [keine Signatur] [siehe die Anmerkung] (°°°).", "Letzte Änderung": "21.12.2024 23:25"}, {"ID": 189311085, "Datum": "8.11.1893, Mittwoch", "Haupttext": "Brief Bruckners an Ochs:\r\n   Er sei bettlägerig gewesen, dürfe jetzt aber wieder aufstehen. Professor Schrötter sei sehr streng. Dankt [für die Berliner Aufführungspläne]. Außer dem »Te deum« mit seinem Lieblingschor würde er gern die 7. Symphonie hören, die er seit den [von Hanslick] in der Neuen Freien Presse schrecklich rezensierten Konzerten [21.3.1886, 24.2.1889] nie mehr gehört habe.", "Letzte Änderung": "08.05.2024 07:34"}, {"ID": 189211085, "Datum": "8.11.1892, Dienstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Hans Richter: \r\n    \"Hochwolgeborner Herr Hofkapellmeister!\r\n    Zu meinem Entsetzen und sicher auch zu Ihrer großen und unangenehmen Überraschung muß ich H Doctor mittheilen, daß die Sinfonie nahezu 1 1/2 Stunde dauert; mit den Kürzungen sicher 1 1/4 Stunde. Schnelle Tempi verträgt die=[neue Seite]ses Werk keinesfalls. Ein Concertstück nebstbei aufführen, wäre ganz unmöglich, und würden sicher die letzten Sätze der Sinfonie vor leeren Bänken aufgeführt werden; - und die arme Sinfonie wäre hingerichtet!!! Sr. Majestät wäre eine solche Procedur auch unmöglich zuzumuthen! \r\n    Als Vater meines geistigen Kindes bleibt mir also die [neue Seite] heißeste Pflicht, recht zudringlich zu bitten, entweder die Sinfonie anfangs aufführen zu wollen, oder das verhaßte Virtuosenstück entfallen lassen zu wollen. \r\n    Sollte meine so nothwendige Bitte nicht Erhörung finden können, so bleibt mir leider die letzte aber entschiedene Bitte, die Sinfonie für dermalen unaufgeführt lassen zu wollen!!!\r\n    Glückliche Reise nach Berlin. \r\n    Mit tiefstem Respekte \r\n                          [rechts:] Anton Bruckner. \r\n    Wien, 8. Nov. 1892.\"\r\n(*).\nAnkündigung des Konzerts am 13.11.1892 (mit dem 150. Psalm) im Neuen Wiener Abendblatt Nr. 310 (Neues Wiener Tagblatt) auf S. 4:\r\n\"     * Im ersten ordentlichen Gesellschaftskonzerte, welches am 13. d. um halb 1 Uhr Mittags im großen Musikvereinssaal unter der Leitung des Konzertdirektors Wilhelm Gericke und unter Mitwirkung der Damen Frau Leonore Baronin Bach, Fräulein Adele aus der Ohe, dem Singverein [sic] und des Gesellschaftsorchesters stattfindet, gelangen zur Aufführung:     A. Bruckner's Psalm für Solo, Chor und Orchester (erste Aufführung); Richard Strauß „Wanderers Sturmlied”, für Chor und Orchester (erste Aufführung); Franz Liszt Klavierkonzert, vorgetragen von Fräulein Adele aus der Ohe; den Schluß bildet Mendelssohn's Finale des ersten Aktes aus „Loreley” für Solo.\" (**).\nBruckner nimmt an dem Festabend teil, den der Wiener Akademische Gesangverein im Gasthaus »Zur Goldenen Birne« zum Abschied von Dr. Wähner veranstaltet (***).\r\n     \"Ein schwaches Zeichen des Dankes gab der \"Akademische\" seinem aus Wien scheidenden Vorstande durch die Veranstaltung eines Abschiedscommerses [8.11.1892] bei der \"goldenen Birne\". Zahlreich waren die Freunde Wähner's herbeigeeilt, um ihm herzliche Abschiedsworte zu sagen. Von hervorragenden Persönlichkeiten seien genannt: die Ehrenmitglieder Professor Dr. Bruckner, Hofschauspieler Reimers, Schaumann; die Alten Herren der Vereines Dr. Bareuther, Dr. Dlauhy, Dr. v. Ernst, Dr. Gassauer, Dr. Ernst König, Josef König, Dr. Schlenkrich, Dr. Staniek, Dr. Franz Wähner; ferner Frau Rosa Papier und die Herren Dr. Rosmanith und und Dr. Stärz.\r\n     Vorstandstellvertreter Karl Lorenz eröffnete den Commers mit dem \"Gaudeamus\". Der Festredner, Vereinsmitglied Schalk [Anton Schalk], pries die Verdienste Wähner's um den Verein in zündender Rede. Dann überreichte der Vorstand Dr. Wiesenthal dem Dr. Wähner [...] eine Busennadel [...].\r\n     Nun ergriff Dr. Wähner das Wort, welcher seine Verdienste als nicht gar so bedeutende hinzustellen versuchte [...].\r\n     Das Wort ergriff nun Ehrenmitglied Professor Dr. Anton Bruckner, welcher zu Eingang seiner Rede den Dank für die Veranstaltung des Bruckner=Commerses aussprach. Dann verabschiedete er sich von dem \"hochverehrten Präses\" und wünschte ihm eine glückliche Zukunft.\r\n     Den officiellen Theil des Commerses schloß ein kräftiger Salamander auf den scheidenden Vorstand. Der heitere Theil währte bis zum frühen Morgen [...]\" (°).", "Letzte Änderung": "14.05.2024 08:28"}, {"ID": 189111085, "Datum": "8.11.1891, Sonntag", "Haupttext": "Berichte über die Verleihung der Ehrendoktorwürde erscheinen\nin der Neuen Freien Presse Nr. 9771 auf S. 5:\r\n            \"Kleine Chronik.\r\n                  Wien, 7. November. \r\n[...] - Der akademische Senat hat auf Antrag der philosophischen Facultät dem Componisten und Musikgelehrten Anton Bruckner die Doctorswürde honoris causa verliehen. Heute stand der 67jährige Componist als Candidatus philosophiae vor dem Rector magnificus Dr. A. Exner im Festsaale der Universität, um vor diesem das Doctorgelöbniß abzulegen. Professor Exner und der Promotor Hofrath Professor Dr. Stefan hielten Ansprachen an Herrn Dr. Bruckner, welcher für die ihm verliehene Auszeichnung tiefgerührt dankte. - [...]\" (*),\nim Deutschen Volksblatt Nr. 1021 auf S. 7:\r\n          \"Theater, Kunst und Literatur.\r\n               Anton Bruckner, Ehrendoctor.\r\n     Die philosophische Facultät unserer Universität hat gestern einen langgehegten Wunsch aller Verehrer der Muse des größten lebenden Componisten, des einzig berufenen Nachfolgers Beethoven's erfüllt, indem sie dem greisen Meister gestern das Ehrendiplom als Doctor überreichte. Was Anton Bruckner auf den verschiedenen Gebieten geschaffen, auf denen seine Muse thätig war, das hat ihm schon lange das Recht auf die ihm gewordene Auszeichnung gesichert, schon zu lange hat man mit der Verleihung dieser Würde an den ausgezeichneten Componisten gezögert, umsomehr aber freut es uns, daß die Facultät trotz Hanslick und Consorten sich endlich zu diesem Schritte entschlossen hat. Möge Dr. Anton Bruckner sich seiner neuen Würde noch recht lange in rüstigster Schaffenskraft erfreuen und möge ihm nach seiner Auszeichnung der Erfolg und die Anerkennung des Publikums in höherem Grade zutheil werden, als bisher.\" (**),\nin der »Presse« Nr. 307 auf S. 14:\r\n     \"[Ehrendoctor Professor Bruckner.] Heute Vormittags fand auf der hiesigen Universität die Promovirung des Professors Anton Bruckner, Lectors an der Universität, zum Ehrendoctor der Philosophie statt.\" (***),\n\r\nim Illustrierten Wiener Extrablatt Nr. 307 auf S. 3:\r\n\"(Ehrendoctor Professor Bruckner.) Gestern Vormittags fand auf der hiesigen Universität die Promovirung des berühmten Symphonikers und Musik=Theoretikers Professor Anton Bruckner, Lectors an der Universität, zum Ehrendoctor der Philosophie statt.\" (°),\nim Alpen-Boten Nr. 89 auf S. 3:\r\n\"Verschiedenes\r\n(Ehrung für Bruckner.) Mittels kaiserlicher Entschließung wurde der Beschluß der Wiener Universität, den Componisten und Professor Anton Bruckner zum Ehrendoctor zu ernennen, bestätigt.\" (°°),\nausführlicher im Neuen Wiener Tagblatt Nr. 307 auf S. 4:\r\n     \" * (Unser jüngster Ehrendoktor.) Er geht bereits ins 68. Lebensjahr und ist frisch und lebendig und kindlich wie nur ein Zwanzigjähriger, aber er ist und bleibt vorläufig doch unser jüngster Ehrendoktor. Gestern Vormittags nämlich fand auf der hiesigen Universität die Promovirung unseres Symphonikers Anton Bruckner, Lektors an der Universität, zum Ehrendoktor der Philosophie statt. [... Senatsbeschluss, Genehmigung des Kaisers ...] Der Rektor Professor Exner hielt an Bruckner eine längere Anrede, worin er dessen Verdienste um die Musik und die Musikwissenschaft würdigte. In seiner Rede wies der Rektor darauf hin, daß die Musikkünstler früher von den akademischen Gelehrten nicht geschätzt wurden, und in den früheren Jahrhunderten sei es nie geschehen, daß diese des Doktorhutes für würdig erkannt wurden. Indem die größte deutsche Universität einem Musiker den Doktortitel verleihe, zeige sich deutlich der Wandel der Gesinnung; auch der Promotor Hofrath Professor Stefan hielt eine längere Rede an Dr. Bruckner, welcher nunmehr für die ihm bewiesene Auszeichnung tief gerührt dankte. [... zur Biographie ...] Bruckner schrieb sechs [sic] Symphonien, ehe er es erlebte, daß eine derselben zur Aufführung gelangte. Die neueste Zeit scheint aber Vieles gut machen und unserem Künstler kräftige Revanche bieten zu wollen. In den Jahren 1890 und 1891 wurde seine 3. Symphonie in Wien, Prag, Salzburg, Köln und London, seine 4. Symphonie (die romantische) in München und Graz, sein Te deum in Berlin zur Aufführung gebracht und überall wurden dem Komponisten große Ehren bereitet. Freuen wir uns, daß dem wackeren Manne eine neue Huldigung dargebracht wurde.\" (°°°),\nim Wiener Tagblatt Nr. 307 (#),\nim Linzer Volksblatt Nr. 257 auf S. 3:\r\n     \"Wien, 6. November. (Ehrendoctor Anton Bruckner.) Nachdem der Beschluss des Professoren=Collegiums der philosophischen Facultät an der Wiener Universität, den berühmten österreichischen Tondichter Anton Bruckner zum Ehrendoctor zu ernennen, die Bestätigung Sr. Majestät des Kaisers erhalten hat, findet morgen (Samstag) auf der Universität die Ueberreichung des Ehrendoctor=Diplomes an Bruckner statt.\" (##),\nim \"Vaterland\" Nr. 307 auf S. 4 (die Rubrik ist datiert 7.11.1891) [der erste Textabschnitt steht in der rechten Spalte, der zweite Abschnitt in der mittleren Spalte im Bericht \"Silberne Hochzeit\", dessen zweiter Teil wiederum im Bericht über Bruckner zu finden ist - Korrektur am 9.11.1891]:\r\n     \" * [Doctor Anton Bruckner.] Mit akademischem Gepränge fand heute im kleinen Festsaale der Universität die Promotion Anton Bruckner's zum Ehrendoctor der Philosophie statt, bei welcher Hofrath Professor Stefan als Promotor fungirte. Die Wiener Universität hat damit dem größten österreichischen Tondichter der Gegenwart die höchste Ehre erwiesen, die sie zu vergeben hat, eine Ehre, die nur in den seltensten Fällen Künstlern zu Theil wird. [aber hier mittlere Spalte:] Die dankerfüllten Worte, welche der tiefbewegte greise Componist heute zu den akademischen Würdenträgern sprach, werden einen mächtigen Nachhall in den Herzen aller Jener finden, welche in Bruckner den Genius erkannt haben und an den Kämpfen theilgenommen haben, welche eine übermüthige Gegenpartei seit Jahr und Tag ertrotzt hat. [... steigender Ruhm ... es hat demonstrative Bedeutung], daß es nicht der Vertreter der musikgeschichtlichen Lehrkanzel, sondern Hofrath Stefan war, welcher jenen von der Facultät so freudig begrüßen Antrag stellte! - Für heute wollen wir von altbekannten Dingen schweigen und nur dem jüngsten Ehrendoctor der Wiener Universität unseren Glückwunsch darbringen. Möge unser Anton Bruckner in der neuen Ehrung einen kräftigen Ansporn zu weiterem genialen Schaffen erblicken! Ad multos annos!\" [keine Signatur]. (###)\nund in der Wiener Zeitung Nr. 257 auf S. 6: \"(Promovirung.) Heute Vormittags fand auf der hiesigen Universität die Promovirung des berühmten Musikers Herrn Professors Anton Bruckner, Lectors an der Universität, zum Ehrendoctor der Philosophie statt.\" (a).\n1. Gesellschaftskonzert unter Gericke mit Händels »Alexanderfest« (b).\r\n   Mitwirkende: Anna und Eugen Hildach (Berlin), Franz Lützinger (Düsseldorf), Georg Valker (Wien, Orgel).\r\n   Möglicherweise in diesem Konzert (oder am 15.11.1891?) lernte Bruckner Maria und Emma von Spaun kennen, die er (mit Hermann von Roner) zu sich einlud (noch vor dem 21.11.1891) (c).", "Letzte Änderung": "02.10.2025 07:37"}, {"ID": 189011085, "Datum": "8.11.1890, Samstag", "Haupttext": "Brief Hugo Wolfs an Humperdinck [in Frankfurt]:\r\n    Bruckner habe sich über Wolfs Bericht von Humperdincks Enthusiasmus sehr gefreut. Ob Humperdinck nicht Dr. Strecker [Schott] zur Herausgabe Brucknerscher Werke veranlassen könne? (*).\nTod von Karl Freiherr von Vogelsang. Bruckner notiert [wann genau? November 1890] die Adresse der Witwe (**).\nArtikel über die Ehrengabe des Landtags [30.10.1890] im Welser Anzeiger Nr. 45 auf S. 5, signiert \"F. R.\":\r\n     \"Linzer Plaudereien.\r\n[...] über die Ereignisse im Landtag letzte Woche ...] \r\n     Einen dritten Punkt lebhaften Geredes bildete der Antrag des Bischofes Dr. Doppelbauer, unserem Landsmanne Anton Bruckner, derzeit Hoforganist und Professor in Wien, eine Ehrengabe jährlicher 400 fl. zu bewilligen, welcher Antrag ohne Debatte einstimmig angenomen wurde. Man hat sich gefragt, ob denn der gefeierte Organist sich in einer Nothlage befinde, da man weiß, wie  sparsam unser Landtag mit Geldbewilligungen vorgeht und gerade in der vorhergehenden Sitzung es ablehnte, dem allgemeinen Kranken=Unterstützungsvereine in Wels statt 30 fl., einmal 50 fl. zu bewilligen. Nun freilich macht es einen großen Unterschied, ob ein Mitglied der Linken oder ein Mitglied der Rechten einen Antrag einbringt. Will ein Liberaler einen Antrag sicher durchbringen, so soll er sich für denselben einen klerikalen Antragsteller suchen. So war es auch mit dem Antrage auf eine Ehrengabe für unseren Landsmann Bruckner. Dieser ist nicht in schlechten materiellen Verhältnissen und war es auch nicht, wenigstens seit der Zeit nicht, als er in Wien lebt. Aber es hat sich ein Kreis von Persönlichkeiten gebildet, die dem genannten Tonkünstler eine Stellung sichern möchten, in welcher er nicht mehr gezwungen ist, Lektionen zu geben, sondern, wo er sich der Kunst der Komposition, in welcher er schon so hervorragendes geleistet, ganz widmen könnte. Man schiebt es gewöhnlich auf die Verhältnisse, welche die musikalischen Kritiker in Wien geschaffen hätten, daß so wenig von Bruckner in Wien aufgeführt wird. Aber machen es die oberösterreichischen Arier besser? Wo und wie oft werden denn seine Kirchensachen aufgeführt, und unser Musikverein? Heißt es nicht immer: \"Sehr schön, aber nicht zum Aufführen!\" Das Land hat übrigens alle Ursache, dem Bischofe dankbar zu sein, daß er den Antrag übernahm und mit so viel Schwung begründete, denn so war eine einstimmige Annahme gewiß. [... über den Fraktionszwang bei Abstimmungen und die Ähnlichkeit mit Erscheinungen der Sklaverei ...] \r\n            F. R.\" (***).\nDas Fremdenblatt Nr. 307 auf S. 15 (\"Graduale (Locus iste) von A. Bruckner\") (°),\n\r\ndie Neue Freie Presse Nr. 9414 auf S. 5:\r\n     \"[...] Graduale (\"Locus iste\") von A. Bruckner [...]\" (°°),\n\r\ndie Wiener Zeitung Nr. 258 auf S. 7:\r\n\"     In der Votivkirche gelangt um 10 Uhr Vormittags zur Aufführung: J. G. E. Stehle: Missa in D, A. Bruckner: Graduale \"Locus iste\"; Fr. Witt: Offertorium \"Domine Deus\". (°°°),\ndas Deutsche Volksblatt Nr. 664 auf. S. 3 des Abendblatts: \" - In der Votivkirche um 10 Uhr: Missa in D von J. G. E. Stehle, Graduale (Locus iste) von A. Bruckner, Offertorium (Domine Deus) von Fr. Witt.\" (#),\ndas Neue Wiener Abendblatt Nr. 307 (= Neues Wiener Tageblatt) auf S. 4: \" - In der Votivkirche um 10 Uhr: Messe in D von Stehle, Graduale Locus iste von A. Bruckner, Offertorium Domine Deus von Fr. Witt.\" (##)\nund die Wiener Zeitung Nr. 258 auf S. 7: \"In der Votivkirche gelangt um 10 Uhr Vormittags zur Aufführung: J. G. E. Stehle: Missa in D, A. Bruckner: Graduale \"Locus iste\"; Fr. Witt: Offertorium \"Domine Deus\". (###).\n\r\nweisen auf die morgige Kirchenmusik hin.\nDie Mühlviertler Nachrichten Nr. 45 berichten von der Sitzung am 4.11.1890:\r\n       \"Von unserem Landtage.\r\n     [... Sitzung am 30.10.1890 ...] In derselben Sitzung wurde der von Abgeordneten beider Parteien unterstützte Antrag des hochwürdigsten Bischofes einstimmig angenommen: Der hohe Landtag wolle dem vaterländischen Tonkünstler Anton Bruckner zum Zeichen der Anerkennung seines dem Lande zu hoher Ehre gereichenden Wirkens eine Ehrengabe auf die Zeit seines Lebens im jährlichen Betrage von 400 Gulden bewilligen. In der Sitzung des 4. November kam das Dankschreiben des Hoforganisten Bruckner, der 1824 in Ansfelden geboren ist, zur Verlesung.\r\n     [...]\" (a).\n(Zur 48. Stiftungsfeier des Wiener Männergesangvereins ist auch der Philharmonische Verein Temeswar eingeladen (b)).", "Letzte Änderung": "21.12.2024 08:38"}, {"ID": 188911085, "Datum": "8.11.1889, Freitag", "Haupttext": "Robert Hirschfeld bespricht in der Wiener Allgemeinen Zeitung Nr. 3444 auf S. 1 das Philharmonische Konzert vom 3.11.1889 und geht dabei mit der Programmgestaltung der Philharmoniker ins Gericht: \n\n          \"Philharmonische Glossen.\n\n     Während die phonographischen Walzen des Herrn Wangemann noch die Wiener Musiker in Athem halten, haben auch die Philharmoniker in ihr erstes Concert wieder ihre älteste Programm=Walze eingelegt. Mit beklagenswerther Bequemlichkeit, bei welcher er sich in seinen eigenen Concerten in London nicht ertappen läßt, schiebt Hans Richter uns Wienern ohne Wahl und Rücksicht ein Werk an das andere. [... nur 8 Konzerte mit Monopolstellung, Wiens Zentralübermacht ...] Im Uebrigen aber verräth der geniale Schüler und Famulus Wagner's eine musikalische Hofrathsscheu, von der man behauptet, daß sie nun schon die zweite Saison dem Programme der Philharmoniker Bruckner'sche Symphonien entzieht. Wir stehen der sogenannten Bruckner=Partei ganz fern und auch der Muse Bruckner's nicht so nahe, um ihr unbedingt anzuhängen. Wir erachten es aber als eine unabweisbare Pflicht der Philharmoniker, dem greisen, lang genug hintangesetzten Meister die Ehrenschuld öfterer Aufführungen abzutragen. Verstehen es die Philharmoniker auch nicht, sich selbst zu ehren, indem sie von vornherein mit dem Namen des bedeutenden vaterländischen Symphonikers ihr provisorisches Programm schmücken - sie pflegen ja so manche Zierde des Concertplanes, ehe es zur Aufführung kommt, doch wieder abzuwerfen - so sei Herr Hans Richter wenigstens nachträglich mit allem Nachdrucke gemahnt, dem Drängen der Bruckner=Freunde zu willfahren. Man darf energisch eine Symphonie fordern, mag eine gewisse Clique und eine ungewisse Claque, mag ein Modetheil des Publicums und eine Modetheil der Kritik wie immer sich dabei geberden. [... Unterlassungssünden auch Rubinstein gegenüber ... die Philharmoniker:] im Einzelnen sind sie ja alle liebenswerthe und hochachtbare Künstler, die man für ihre wahrhaft unübertrefflichen Streich= und Blasleistungen jedesmal im Besonderen umarmen möchte.      Dr. Robert Hirschfeld.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188811085, "Datum": "8.11.1888, Donnerstag", "Haupttext": "In einem Konzert des Wagner-Vereins im Kleinen Musikvereinssaal dirigiert Josef Schalk das »Ave Maria« [WAB 6] (*) und das »Locus iste« (**)\r\n   - »III. (I.) Interner Musik-Abend am 8. November 1888\r\n(im kleinen Musikvereins-Saale).\r\n1. Bruckner: a) \"Graduale\", (Comp. 1869).\r\nb) \"Ave Maria\", (Comp. 1861). - Der Vereinschor.« (**a).\r\n   Ellen Forster singt Lieder von Hugo Wolf (***).\r\n   Auf dem Programm stehen außerdem Werke von Liszt (»Es war ein König in Thule«, »Loreley«), Cornelius (Brautlieder, Chor aus dem »Barbier von Bagdad«), Schubert (»Erlkönig«), Berlioz (aus »Fausts Verdammnis«) und Schumann (»Hidalgo«) (°).\r\n   Es wirken mit: Hans Parger [Baß], Ferdinand Jäger und bei Beethovens Trio op. 121 Ferdinand Löwe, Hans Kreuzinger und Theobald Kretschmann (°°).\n(Aufführung der 3. Serenade von Volkmann in einem Konzert der Musikgesellschaft »Mozart« im Bösendorfersaal (°°°)).", "Letzte Änderung": "21.11.2024 14:24"}, {"ID": 188611085, "Datum": "8.11.1886, Montag", "Haupttext": "\"Het nieuws van den dag\" Nr. 5134 (Amsterdam) kündigen auf S. 18 die Aufführung der 7. Symphonie am 18.11.1886 an:\r\n\"     Maatschappij Caecilia. Donderdag 18 Nov. (8 u.) 97e Concert (Stads-Schouwburg). Dir. Dan. de Lange. 1. Symphonie No. 7, E-dur, Auton [sic] Brückner (eerste uitvoering); 2. Symphonische Dichtung No. 2, Tasso Lamento e Trionfo, Liszt; 3. Symphonie No. 4, Beethoven. ƒ4, ƒ3, ƒ2,. ƒl, ƒ1.50.\r\n     Donateurs-repetitie Dinsdag 16 Nov. (1 u.) in den Parkschouwburg.\" (*).\n \n(Stradal und Göllerich spielen an zwei Klavieren sechs Symphonische Dichtungen (Heroïde funèbre, Hunnenschlacht, Tasso. Lamento e Trionfo, Orpheus, Mazeppa, Festklänge) von Franz Liszt im Bösendorfersaal (**).\r\nDas Konzert war sehr gut besucht, u. a. von Fürstin Marie Hohenlohe, Fürst Alfred Montenuovo, Truchseß Alfred Jurnitschek v. Wehrstedt, Universitätsrektor Robert von Zimmermann, Johann Nepomuk Batka aus Preßburg, Prof. Pichler aus Znaim, Ludwig Speidel, \"Conservatorium u. d. übrig[en] Musik-Kreise\" (***).\nAdele Neuber, eine frühere Schülerin Göllerichs, bedankt sich am 9.11.1886 bei Göllerich für den schönen Konzertabend (°)).", "Letzte Änderung": "12.02.2025 09:36"}, {"ID": 188511085, "Datum": "8.11.1885, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung von Haydns Schöpfung unter der Leitung von Joh. N. Fuchs.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188411085, "Datum": "8.11.1884, Samstag", "Haupttext": "Mehrere Zeitungen machen auf die morgige Kirchenmusik mit Bruckners Werken aufmerksam:\n \nFremdenblatt Nr. 308 auf S. 14 (*),\n \nNeue Freie Presse Nr. 7256 auf S. 6:\n     \"[Kirchenmusik.] In der Hofburg=Capelle kommen zur Auffürung: Am Sonntag den 9. November um 11 Uhr Messe in F, Graduale (Christus factus), Offertorium (O justi) von Bruckner.\" (**),\n \nNeues Wiener Tagblatt Nr. 308 auf S. 3:\n     \" * (Kirchenmusik.) In der Hofkapelle gelangt morgen Sonntag Folgendes zur Aufführung: Messe in F-moll, Graduale (Christus factus), Offertorium (Os justi) von Bruckner.\" (***)\n \nund Wiener Allgemeine Zeitung Nr. 1687 auf S. 4:\n     \"[Kirchenmusik.] Uebermorgen (Sonntag): in der Hofburg=Capelle:Messe in F-moll, Graduale (Christus factus), Offertorium (Os justi) von Bruckner.\" (°).\nProbe der f-Moll-Messe. Notiz »8/ii 1884 Probe« am Ende der Violastimme Nr. 1 (°°).", "Letzte Änderung": "11.02.2026 16:04"}, {"ID": 188211085, "Datum": "8.11.1882, Mittwoch", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »8. [Nov.] 7.« [Lektion Lamberg].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187911085, "Datum": "8.11.1879, Samstag", "Haupttext": "Die morgige Aufführung von d-Moll-Messe, »Os justi« und »Ave Maria« [WAB 6] wird von mehreren Zeitungen angekündigt:\n \nFremdenblatt Nr. 307 auf S. 7 (*),\n \nIllustriertes Wiener Extrablatt Nr. 307, S. 3 (**)\n \nund Neue Freie Presse Nr. 5460 auf S. 4:\n     (Kirchenmusik.) Am Sonntag den 9. November kommen zur Aufführung: In der k. k. Hofburg=Capelle Messe in D, Graduale (Os justi) und Offertorium (Ave Maria) von Bruckner.\" (***).", "Letzte Änderung": "27.01.2026 16:26"}, {"ID": 187711085, "Datum": "8.11.1877, Donnerstag", "Haupttext": "Akt des Obersthofmeisteramtes: Um die freigewordene Hofkapellmeisterstelle und die freiwerdende Vizehofkapellmeisterstelle bewerben sich Bruckner, Rudolf Bibl, Rudolf Weinwurm, Ludwig von Brenner schriftlich und Hellmesberger und Hans Richter mündlich. Vortrag [Hohenlohes] an Kaiser Franz Joseph: Schlägt Hellmesberger als Nachfolger Herbecks an der Hofkapelle vor. Aktenvermerke von Wlassack, Hohenlohe und Westermayer.", "Letzte Änderung": "19.09.2024 07:34"}, {"ID": 187611085, "Datum": "8.11.1876, Mittwoch", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »Steiner 1.« [Privatstunde].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187511085, "Datum": "8.11.1875, Montag", "Haupttext": "Erlaß des Kultusministeriums:\r\n     Aufgrund des Berichts vom 1.11.1875 wird Bruckner als unbesoldeter Lektor für Harmonielehre und Kontrapunkt an der Universität zugelassen. Unterschrift Stremayrs.\n\"[Prägestempel]\nK. K. MINISTERIUM | FÜR CULTUS UND UNTERRICHT\n17707\n     In Erledigung des Berichtes vom 1. November l. J. Z. 84 finde ich den k. k. Hoforganisten  und Professor am Wiener Musik-Conservatorium Anton Bruckner als unbesoldeten Lector für Harmonielehre und Contrapunkt an der philosophischen Fakultät der Wiener Universität zuzulassen.\r\nDie Berichtsbeilagen [Randbemerkung: \"1 St Referat in Verstos gerathen ./.\"] folgen zur weiteren Veranlassung und Verständigung Bruckner's zurück.\n     Wien den 8. November 1875.\nDer Minister für Cultus und Unterricht\n                           Stremayr\n[unten:]\nAn das Decanat des philosophischen Professoren-Collegiums der k. k. Universität in Wien\" (*).\n \nEintragung in einer Aktenübersicht der Wiener Universität:\r\n\"169. | 8. Novbr [1]875 | Min Erl über Zulassung als unbesold Lector an d. w. Univ.\" (**).\n \nBrief von Ferdinand Moser an Alfred Ritter von Arneth:\n     Bericht von dem Gottesdienst am 19.10.1875 und vom Kirchenkonzert am Vortag (***).", "Letzte Änderung": "14.11.2025 10:23"}, {"ID": 187411085, "Datum": "(8.11.1874, Sonntag)", "Haupttext": "1. Gesellschaftskonzert unter Brahms mit Werken von Rubinstein, Berlioz, Brahms und Beethoven.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187311085, "Datum": "8.11.1873, Samstag", "Haupttext": "»Bericht aus Wien« von Theodor Helm in der »Tonhalle«, S. 365: Bruckner gehöre durch eine gewisse Originalität zu den glänzendsten Erscheinungen der Kunstgeschichte, deren Wissen und Können die höchste Achtung verdiene.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187211085, "Datum": "8.11.1872, Freitag", "Haupttext": "Ein Inserat in den Blättern für Musik, Theater und Kunst Nr 71 macht auf S. 284 (= S. 4) auf das Orgelkonzert vom 15.11.1872 aufmerksam: \n\n     \"[...] 5. Improvisation des Hrn. Professors Bruckner. [...]\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 187111085, "Datum": "8.11.1871, Mittwoch", "Haupttext": "Das Grazer Volksblatt Nr. 256 berichtet auf S. 10 als Mitteilung der Pädagogischen Zeitschrift, daß Bruckner in Wien seines Amtes enthoben worden sei, und erwähnt Bruckners Reise nach London: \n     \n» * (Professor Bruckner.) Die letzte Nummer der \"päd. Zeitschrift\" bringt folgende Nachricht: \"Wien. Vor Kurzem kehrte der an den hiesigen Lehrerbildungsanstalten bei St. Anna als Professor des Orgelspiels angestellte k. k. Hof=Organist Herr Bruckner aus London, wo er sich einige Zeit zu Kunstzwecken aufhielt, zurück. Es wurde ihm nun in Wien eröffnet, daß er seiner Stelle enthoben sei. Nach dem Grunde dieser plötzlichen Entlassung fragend, erhielt Herr Bruckner nach längerem Drängen die Aufklärung, daß eine anonyme Anzeige ihn beschuldigt habe, daß er seinen Schülerinnen den Hof mache, einzelne von ihnen vor den anderen begünstige etc. Professor Bruckner nahm die Entlassung an. Ausgezeichnet mit den höchsten Preisen auf mehreren Weltausstellungen für seine Verdienste um die Orgelmusik, folgte er der Berufung an die beiden Lehrerbildungsanstalten, bezog hier für seine Professur einen Jahresgehalt von 1200 fl. Dieser Subsidien sieht er sich nun beraubt. Jene anonyme Denunziation aber entspricht nur insofern der Wahrheit, als der Herr Professor einmal eine Schülerin mit \"liebes Kind\" angesprochen und hinzugesetzt, daß er mit ihren Leistungen sehr zufrieden sei.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186811085, "Datum": "8.11.1868, Sonntag", "Haupttext": "Brief Alois Weinwurms an Bruckner:\r\n   Freut sich über Bruckners Brief, der Positives aus Wien berichtete. Bruckners Nachfolger beim »Frohsinn« [Franz Behr] werde sehr gelobt. Auch Musikverein und Sängerbund etc. seien sehr aktiv. Empfiehlt Bruckner hinsichtlich der Karriere, seine Beziehungen zu Gönnern auszunützen und das Eisen zu schmieden, solange es glüht (*).\r\nAuf Seite 4 ein Vermerk Bruckners \"Ditz Pedal-Harmonium\" (*a).\n(1. Philharmonisches Konzert unter Dessoff mit Werken von Mendelssohn, Cherubini, Berlioz und Beethoven (**)).", "Letzte Änderung": "09.02.2026 11:21"}, {"ID": 186711085, "Datum": "(8.11.1867, Freitag)", "Haupttext": "Hohenlohe-Schillingsfürst wird definitiver Obersthofmeister.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186311085, "Datum": "8.11.1863, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Sonntagsmesse in B-Dur von Robert Führer in der Linzer Stadtpfarrkirche und im Linzer Dom. Vermerk [Zappes?] in der Stimme der 1. Violine \"den 8ten Nov. Pf. und Dom\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186111085, "Datum": "8.11.1861, Freitag", "Haupttext": "Brief der Gesellschaft der Musikfreunde an Bruckner:\r\n     Nimmt Bezug auf Brief vom 29.10.1861; die Prüfung ist für den 19.11.1861, 5 Uhr nachmittags im Musikvereinssaal, vorgesehen. Die Kommission bittet vorab um Zusendung schriftlicher Versuche im Kontrapunkt und in der freien Komposition. Im Namen der Direktion unterzeichnet von M. A. Becker:\r\n     »Die Direkzion der Gesellschaft der Musikfreunde hat über Ihre neuerliche Eingabe vom 29. Okt. l. J. keinen Anstand genommen, Ihnen behufs eines Zeugnisses über Ihre Befähigung zum Unterricht in der Harmonielehre und im Kontrapunkt eine Prüfung am Konservatorium zu bewilligen.\r\n     Als Tag der Prüfung wurde der 19. November l. J. bestimmt. Sie wird um 5 Uhr nachmittag im Musikvereinssaale vor einer von der Direkzion gewählten Kommission stattfinden.\r\n     Um diese Kommission in den Stand zu setzen, über Ihre praktischen Leistungen im Kompositionsfache [Komposizionsfache?] zu urtheilen, wollen Sie einige schriftliche Versuche im Kontrapunkte so wie in der freien Komposizion mit thunlicher Beschleunigung an die Direkzion gelangen lassen, am oben bezeichneten Tage aber in den Morgenstunden sich in der Kanzelei der Gesellschaft zu allfälliger Rücksprache einfinden.\r\nIm Namen der Direkzion\r\nWien am 8. Nov. 1861.\r\nMABecker mp« (*).\nReinschrift der Fuge d-Moll für Orgel im Sechter-Studienheft 1860/61 (WAB 248). Am Ende die Eintragung \"76. [Taktzahl] | Linz. 8. November 1861. | Anton Brucknermp\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186011085, "Datum": "8.11.1860, Donnerstag", "Haupttext": "Eintragung Bruckners im dritten Sechter-Studienband (WAB 248) auf der 8. Seite des 33. Doppelbogens:\n\"8. November Abends gegen 9 Uhr.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 196901087, "Datum": "8.-11.1.1969, Mittwoch bis Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter William Steinberg im Großen Musikvereinssaal in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198809085, "Datum": "8. - 10.9.1988, Donnerstag bis Samstag", "Haupttext": "Entdeckung des später nach Bruckner benannten Kleinplaneten »1988 RF3« durch Freimut Börngen in Tautenburg bei Jena.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194907086, "Datum": "8. - 10.7.1949", "Haupttext": "Brucknerfesttage in Linz, veranstaltet vom Brucknerbund, dem Land Oberösterreich und der Stadt Linz (*).\n \nArtikel »Nachklänge. Bruckner-Festtage 1949 Linz, St. Florian, Wels, Steyr« im »Brucknerland« 1949, Heft 7 (**).\n \nZum Anlass der Festtage erscheint \"Brucknerland. Mitteilungen des Brucknerbundes für Oberösterreich und seiner Ortsgruppen\" mit einer Festnummer (Heft 5/6), die das Programm und mehrere Beiträge enthält:\nRichard Plattensteiner (Gedicht \"Bruckner\"), Johannes Unfried (\"Der große Brucknerapostel\" und \"Dirigenten der Bruckner-Festtage 1949\"), Max Auer (\"Entstehung und Schicksale der I.B.G.\"), Ludwig K. Mayer (\"Bruckners \"Nullte\" und \"Erste\"\"), Leopold Hager (\"Die Brucknerorgel im Stifte St. Florian\"), Robert Schollum (\"Anton Bruckners VI. und VIII. Symphonie\"), Edward Samhaber (Gedicht \"Anton Bruckner\") und \"Die e-moll-Messe. Gedanken des Dirigenten Joseph Kronsteiner\" (***).\n \nVortragsreihe \"Bruckner, unser Komponist\" des Oberösterreichischen Brucknerbundes, gemeinsam mit der Volkshochschule Linz. J. Knopp spricht über \"Anton Bruckner, der Mensch und Künstler\", Dr. Grau verliest Max Auers Beitrag \"Der Mensch Bruckner im Spiegel der oberösterreichischen Landschaft\", Prof. Schollum behandelt \"Bruckner in der Musikgeschichte\", Ludwig K. Mayer spricht über \"Bruckner als Symphoniker\", J. Kronsteiner über \"Bruckners Chor- und Kirchenmusik\" und Johannes Hollnsteiner zum Thema \"Was bedeutet Bruckner dem Menschen von heute?\" (°).", "Letzte Änderung": "21.10.2025 21:25"}, {"ID": 200006085, "Datum": "8.-10.6.2000, Donnerstag bis Samstag", "Haupttext": "Einspielung der 3. Symphonie (2. Fassung 1877 mit dem Adagio 1876) durch das BBC Scottish Symphony Orchestra unter Osmo Vänskä in East Lothian, Schottland.", "Letzte Änderung": "17.02.2026 21:21"}, {"ID": 201910085, "Datum": "8.10.2019, Dienstag", "Haupttext": "Symposion \"Bruckner-Forschung heute\" in den Räumen der Österreichischen Gesellschaft für Musik in Wien anlässlich des 90jährigen Bestehens der Internationalen Bruckner-Gesellschaft.\nAbends Festkonzert mit einer Festrede von Clemens Hellsberg und Aufführung des Streichquintetts durch Mitglieder der Wiener Philharmoniker.\nTilly Eder wird mit der Bruckner-Medaille geehrt (*).\n \nSymposions-Beiträge kommen von\nChristian Fastl (Bruckner-online),\nChristine Geier (\"Leopold Nowak \"Er trug seine eigene Welt in sich\"\" (**)),\nAndrea Harrandt (Geschichte der IBG),\nPaul Hawkshaw (7. Symphonie),\nBenjamin Korstvedt (Grußwort und Referat \"Die wahre Geschichte der Vierten Symphonie | Oder: haben wir ihr Fassungsproblem falsch verstanden?\" (***)),\nThomas Leibnitz (frühe Bruckner-Apostel),\nElisabeth Maier (Max Auer),\nAngela Pachovsky (Bruckner-Gesamtausgabe)\nund Klaus Petermayr (\"Der lange Weg ins Landesmuseum | oder: das Anton Bruckner Institut Linz 1978-2019\" (°)).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 14:28"}, {"ID": 201510085, "Datum": "8.10.2015, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Orchestre de la Suisse Romande unter Cornelius Meister im Théâtre de Beaulieu in Lausanne. Einführungsvortrag von Eric Chaillier \"Septième symphonie de Bruckner: Bruckner et l’immensité intime\".", "Letzte Änderung": "02.01.2025 15:02"}, {"ID": 201410085, "Datum": "8.10.2014, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung [mit Aufzeichnung] der d-Moll-Symphonie (\"Nullte\") durch das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra unter Skrowaczewski.", "Letzte Änderung": "12.01.2024 09:30"}, {"ID": 200210085, "Datum": "8.10.2002, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der zwei nachgelassenen Trios und der 9. Symphonie mit dem Finale (in den Fassungen von Cohrs) durch die Janacek-Philharmonie Ostrava unter Benjamin Gunnar Cohrs in Gmunden.", "Letzte Änderung": "23.10.2024 16:14"}, {"ID": 199810085, "Datum": "8.10.1998, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Claudio Abbado in der Carnegie Hall in New York (*).\n \nArtikel von Georgina Szelles \"Königin der Instrumente. Domorgel in Linz\" in \"Die Furche\" auf S. 22 (**).", "Letzte Änderung": "20.11.2025 22:28"}, {"ID": 199610085, "Datum": "8.10.1996, Dienstag", "Haupttext": "Konzert von Jörg Demus »Wege zu Anton Bruckner - Musik um Anton Bruckner« im Alten Stadttheater in Steyr (*).\nArtikel von Paul Hawkshaw \"Zum 100. Todestag Anton Bruckners. Gedenkfeier im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek am 8.10.1996\" im Mitteilungsblatt der Internationalen Bruckner-Gesellschaft Nr. 47 auf S. 5 - 7 (**).", "Letzte Änderung": "28.03.2023 22:25"}, {"ID": 199310085, "Datum": "8.10.1993, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Dresdner Philharmoniker unter Jörg-Peter Weigle in Osnabrück.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198810085, "Datum": "8.10.1988, Samstag", "Haupttext": "Erstaufführung der Samale/Cohrs-Fassung des Finales der 9. Symphonie durch das Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks unter Nicola Samale in Kattowitz. Nachfolgend Aufführungen in Norditalien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198110085, "Datum": "8.10.1981, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Sergiu Celibidache in Berlin (*).\nDer Einführungstext im Programmheft stammt von Manfred Linke (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197410085, "Datum": "8.10.1974, Dienstag", "Haupttext": "Artikel von Karl Schumann »Der Organist von St. Florian« im Volksblatt (auf einen Artikel der Süddeutschen Zeitung zurückgreifend).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197310085, "Datum": "8.10.1973, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Carlo Maria Giulini in Lissabon. Solist in Mozarts B-Dur-Klavierkonzert KV 595 ist Rudolf Buchbinder.\n[siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197210085, "Datum": "8.10.1972, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung von Günter Bialas Meditation und Preisungen, Harald Genzmers Jimenez-Kantate und Bruckners Tedeum durch den Philharmonischen Chor Berlin und das Symphonische Orchester Berlin unter Hans Chemin-Petit im Konzertsaal der Hochschule für Musik in Berlin um 11 Uhr (im Rahmen der Berliner Festwochen). \nSolisten sind Gertraut Stoklassa und Edith Urbanczyk (Sopran), Kaja Borris, John van Kesteren, Ernst Sandleben und an der Orgel Heinrich Elter.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196710085, "Datum": "8.10.1967, Sonntag", "Haupttext": "Enthüllung der 1951 fertiggestellten Bruckner-Büste aus Eichenholz (IKO 293c = IKO 370) von Franz S. Forster anläßlich der Eröffnung der neuen \"Anton-Bruckner-Schule\" in Windhaag (*).\nFestansprache Leopold Nowaks (*a).\n \nAufführung der 8. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm in der Orchestra Hall in Chicago (**).", "Letzte Änderung": "09.06.2026 18:42"}, {"ID": 196610085, "Datum": "8.10.1966, Samstag", "Haupttext": "Aufführung des Requiems [WAB 39] unter Augustinus Franz Kropfreiter in der Stiftskirche St. Florian (zum 70. Todestag).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195410085, "Datum": "8.10.1954, Freitag", "Haupttext": "Brief von Norbert Furreg an Max Auer:\r\n    Bei der Sitzung am 6.10.1954 sei das von Jancik vorgetragene und von Dr. Fellerer befürwortete Anliegen der Bruckner-Gesellschaft gar nicht diskutiert worden, nachdem ein französischer und ein deutscher Repräsentant sich deutlich ablehnend gezeigt hätten. Für das Prestige der Bruckner-Gesellschaft sei diese scharfe Kritik schädlich. Er habe [neben der offiziellen] auch viele persönliche Gegenmeinungen sich anhören müssen. Die Frist nach der Ablehnung durch die Bischofskonferenz [18./19.11.1953] sei sicher zu kurz gewesen. Auer möge \"auf längere Zeit\" keine weiteren Schritte unternehmen, da für die nächsten Jahre immer mit Ablehnung des Anliegens, die 9. Symphonie in Kirchen aufzuführen, zu rechnen sei.", "Letzte Änderung": "04.11.2025 14:07"}, {"ID": 194910085, "Datum": "8.10.1949, Samstag", "Haupttext": "Artikel (signiert »M. G.«) »Zeitgenossen, die Anton Bruckner noch kannten« in den Oberösterreichischen Nachrichten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194610085, "Datum": "8.10.1946, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Otto Löwe an Joseph Marx:\r\n    Marx möge bei der Eröffnungsrede des Brucknerfestes auch Ferdinand Löwe erwähnen. Die mutigsten und erfolgreichsten Pioniere Bruckners würden jetzt, bei der Diskussion der Urfassungen, mehr getadelt und verdächtigt statt gelobt und bedankt (*).\nAufführung der 4. Symphonie im Rahmen der Karlsruher Bruckner-Festtage durch die Badische Staatskapelle unter Otto Matzerath im Konzerthaus (**).", "Letzte Änderung": "14.07.2023 06:52"}, {"ID": 194510085, "Datum": "8.10.1945, Montag", "Haupttext": "Artikel von Fritz Heinrich Klein (Hauptfachlehrer am Bruckner-Konservatorium Linz) \"Dem zoag i's iatzt\" | (Ein bisher unbekanntes Brucknererlebnis)\" in den Oberösterreichischen Nachrichten Nr. 100 auf S. 3. Ein Sängerknabe (lebt 1945 noch als greiser Bäckermeister) ruft Bruckner, der den erkrankten Bauern Loibner besucht, zum Orgelvortrag eines ungarischen Grafen in die Stiftskirche St. Florian. Bruckner hört unerkannt zu und improvisiert anschließend eine Stunde über die vom Grafen gewählten Themen. Dieser dankt danach Bruckner auf den Knien.", "Letzte Änderung": "20.04.2023 11:43"}, {"ID": 194210085, "Datum": "8.10.1942, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193710085, "Datum": "8.10.1937, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter H. Abendroth in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193610085, "Datum": "8.10.1936, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel von Leopold Reichwein \"Wie ich zu Anton Bruckner kam\" in den Wiener Neuesten Nachrichten (*).\n \nAufführung von Fanfaren aus dem 112. Psalm, der g-Moll-Ouvertüre, der Graduale \"Locus iste\", \"Christus factus est\" [vermutlich WAB 11] und \"Os justi\" und der 8. Symphonie durch das Gewandhausorchester unter GMD Hermann Abendroth bzw. Johann Nepomuk David im 1. Abonnementskonzert des Leipziger Gewandhauses (im Rahmen des Bruckner-Festes der Leipziger Bruckner-Gemeinschaft 8. - 11.10.1936) (**).\n \nIn der Reichspost Nr. 278 erscheint auf S. 6 ein mit \"tr.\" signierter Artikel \"Bruckner-Festkonzert im Stephansdom\", in dem für den 11.10.1936 das von Kardinal-Erzbischof Dr. Innitzer zelebrierte Hochamt mit der e-Moll-Messe und das abendliche Konzert mit der f-Moll-Messe und dem \"Te deum\" unter Ferdinand Habel mit den Solisten Rokyta, Rutschka, Maikl und Ettl angekündigt wird (***).\nArtikel von Rudolf List \"Anton Bruckners letzte Stunden\", ein gekürzter Auszug aus der 1933 bei Ludwig Auer erschienenen  \"Kleinen Bruckner-Novelle\" auf Seite 8 (***a).\n \n2. Tag des Bruckner-Festes in Wien. Um 17 Uhr Empfang im Unterrichtsministerium auf Einladung der IBG. Um 19 Uhr Aufführung des \"Lohengrin\" unter Knappertsbusch (°).\n[Artikel am 9.10.1936] \"Festlicher \"Lohengrin\" unter Knappertsbusch\" im Neuen Wiener Journal vom 9.10.1936: \"Kein geeigneteres Werk konnte man auf das Programm einer Bruckner-Festaufführung in der Staatsoper setzen als \"Lohengrin\", da \"Tannhäuser\" und \"Lohengrin\" die beiden Opern waren, die Bruckner am meisten liebte. [...] Würdiger konnte Bruckner nicht geehrt werden.\" (°°).", "Letzte Änderung": "21.10.2025 20:34"}, {"ID": 193510085, "Datum": "8.10.1935, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Bruno Walter in Haarlem.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193410085, "Datum": "8.10.1934, Montag", "Haupttext": "Bericht \"Bruckners F-Moll-Messe im Neuen Dom\", signiert \"...zel\" [Paul Günzel], im Abendblatt der Linzer Tagespost Nr. 232 auf S. 3.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193310085, "Datum": "8.10.1933, Sonntag", "Haupttext": "Enthüllung des Denkmals für Dr. Franz Marschner im Türkenschanzpark in Wien. Der Wiener Brucknerchor unter J. L. Weber bringt zwei Chöre Marschners zur Uraufführung, Franz Moißl hält die Gedenkrede. Die IBG-MItglieder sind zur Feier geladen, Max Auer ist anwesend (*).\nAufführung der 7. Symphonie unter Bertil Wetzelsberger im 1. Sonntags-Konzert der Frankfurter Musuems-Gesellschaft um 11 Uhr (**). Auf dem Programm stehen vor der Pause Webers \"Oberon\"-Ouvertüre und Arien von Gluck, Spontini und Ponchielli mit Dusolina Giannini [Wiederholung vom 6.10.1933] (**).", "Letzte Änderung": "07.10.2026 15:39"}, {"ID": 193210085, "Datum": "8.10.1932, Samstag", "Haupttext": "Brief von Martin Dumler an Max Auer:\r\n   Festgrüße zur Bruckner-Feier in Wien [19. - 23.10.]. Er werde sich mit allen Kräften für die Bruckner Society of America einsetzen.", "Letzte Änderung": "12.02.2023 13:59"}, {"ID": 192910085, "Datum": "8.10.1929, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Robert Heger im Großen Musikvereinssaal in Wien (*).\r\nDas Konzert (mit Beethovens \"Coriolan-Ouvertüre\" und Rokoko-Variationen von Joseph Haas) wird ab 19:30 Uhr vom Wiener Rundfunk übertragen (*a).\n \nIn der Besprechung des gestrigen Kammerkonzerts, signiert \"H. F.\", in The Evening Star Nr. 31206 (Washington D. C.) auf S. 28 wird nochmals auf das heutige Konzert hingewiesen:\n\"[... \"Mrs. Frederick S. Coolidge [...] is abroad\" ... ausführliche Besprechung der Werke ...].\n     This morning a program of American folk songs and jazz compositions was presented and this afternoon the Roth String Quartet appears in work by Bruckner, Wolf and Brahms.\n                                       H. F.\" (**).\n \nAufführung des Quintetts durch das Budapester Roth-Quartett um 16 Uhr in einem Konzert des Kammermusikfestivals in der Library of Congress in Washington D. C., das von der Elizabeth Sprague Coolidge Foundation gefördert wird (7.10.1929 bis 9.10.1929).\nAuf dem Programm stehen außerdem Hugo Wolfs \"Italienische Serenade\" und das B-Dur-Sextett von Brahms (***).\nMitglieder des Quartetts sind Feri Roth (1899 - 1969), Jenö Antal, Ferenc Molnar und Albert van Doorn (zu anderen Zeiten Janos Scholz), 2. Viola Egon Kornstein, 2. Cello bei Brahms Victor de Gomez (°).\n[Am nächsten Tag Aufführung von J. S. Bachs \"Kunst der Fuge\" in der Graeserschen Version für Kammerorchester, Orgel und zwei Harfen und von Paul Hindemiths Orgelkonzert.] ***).", "Letzte Änderung": "17.08.2026 17:08"}, {"ID": 192810085, "Datum": "8.10.1928, Montag", "Haupttext": "Der von Franz Seraph Forster vom 22. bis 29.9.1928 ausgearbeitete Gipsabguß (IKO 143) der Marmorbüste von 1923 wird im Blumenpavillon der Gärtnerei Hueber in Vöcklabruck aufgestellt (*). Aufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler im 1. Abonnementskonzert in Berlin.\nAuf dem Programm stehen außerdem Werke von Händel (Concerto grosso op. 6 Nr. 10) und Mozart (Violinkonzert Nr. 5 mit Erica Morini). Wiederholung vom 7.10.1928 (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192410085, "Datum": "8.10.1924, Mittwoch", "Haupttext": "Die Österreichische Volkszeitung Nr. 277 bringt auf S. 1 eine mit \"B. B-t.\" [Balduin Bricht] signierte Besprechung der Aufführung der f-Moll-Messe unter Franz Schalk. Erwähnt werden der Singverein, der Wiener Männergesangverein, \"Dreizehnlinden\" und die Solisten Mihascek, Kittel, Maikl und Manowarda (*).\nAuf Seite 5 Artikel über die Jahresversammlung des Wiener Schubertbundes mit Erwähnung der Gedenktafel-Enthüllung und der Rede von Ferdinand Soeser (**).\nSchließlich wird auf S. 6 das Klosterneuburger Bruckner-Fest am 11./12.10.1924 angekündigt. Erwähnt werden das Requiem [WAB 39], die e-Moll-Messe, die Wiener Philharmoniker (Stiegler-Quartett), als Solisten Annemarie Lischke und A. J. Borutta, als Festredner V. O. Ludwig und als \"Ehrenschutz\" Minister Dr. Schneider, Landeshauptmann Dr. Buresch und Generalabt Dr. J. Kluger (***).\n \nDie Reichspost Nr. 278 bringt auf S. 7 eine Kritik von Otto Repp zur Aufführung der e-Moll-Messe [irrtümlich \"f-Moll-Messe\"] im Stefansdom (°).\n \nAnkündigung des Festkonzerts vom 12.10.1924 mit einer d-Moll-Symphonie Bruckners [3. Symphonie] im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 474 auf S. 6 (°°).\n \nBesprechung des Konzerts vom 6.10.1924 (mit der 9. Symphonie und dem \"Te deum\") in der Augsburger Stadtzeitung (Allgemeine Zeitung) Nr. 404 auf S. 5, ohne Signatur. Schlechte Beurteilung des Dirigenten Josef Bach bei der Symphonie (°°°).", "Letzte Änderung": "04.08.2026 18:54"}, {"ID": 192210085, "Datum": "8.10.1922, Sonntag", "Haupttext": "Die Zeitung Fort Worth Record-Telegram Nr. 346 (Fort Worth, Texas) übernimmt aud S. 26 [?] den Bericht [vgl. 5.10.1922] über die österreichischen Briefmarken [mit IKO 142]:\n\"        AUSTRIA ISSUES 'MUSIC' STAMPS\nSeven Eminent Composers Feature New Postage Series.\n     Some of the most artistic postage stamps recently come from Europe, according to the New York Times [25.6.1922], is a series of what may be called \"music\" stamps, issued by Austria. There are seven values, [...].\n     The pictures follow a chronological sequence in respect to values. The oldest of this famous group of seven, Haydn, is on the 2½-crown value. Mozart appears on the 5-crown, Beethoven on the 7½-crown, Schubert on the 10-crown, Anton Bruckner on the 25-crown, Johann Strauss, the younger, on the 50-crown and Hugo Wolf on the 100-crown stamp, the highest value in the set. Wolf was a well-known song writer who died about twenty years ago. Brückner, who died in 1896, was a composer of many symphonies and for years was the organist at Linz.\n     As specimens of beautiful engraving these latest Austrian stamps are veritable germs [sic] of art. Most of the American dealers were ignorant of their issue until recently. [... Wohlfahrtsmarken ...] and although available for postage at the designated values, are being sold, according to a Paris dealer, at ten times their face value, the excess being used for some charitable purpose. [... also 2000 Kronen für den Satz (= 25-30 US-Cents) ...].\n     The stamps bear no names. The portraits of the musicians form the chief feature in the design, being in a large oval in the centre surrounded by artistic scrolls, with \"Oesterreich\" in the top panel and the value in the lower panel.\" (*).\n \nDieser Text erscheint identisch auch in The Birmingham News Nr. 227 (Birmingham, Alabama) auf S. 55 (= S. 9 dieses Zeitungsteils):\n\"           SERIES OF MUSIC STAMPS ISSUED\nEngravings Bear Portraits Of Seven Eminent Composers.\n     Some of the most artistic postage stamps [...].\" (**),\n \nin The Austin American (Austin, Texas) auf S. 13 [?] (= S. 5 des 2. Teils): \"MUSIC STAMPS LATEST FAD Composers' Pictures Being Used.     Some of the most artistic postage stamps [...].\" (***),", "Letzte Änderung": "23.09.2025 11:14"}, {"ID": 192110085, "Datum": "8.10.1921, Samstag", "Haupttext": "4. Tag des Bruckner-Festes in Stuttgart.\r\nIm Festsaal der Liederhalle Aufführung der 4. und 5. Symphonie durch das verstärkte Orchester des Württembergischen Landestheaters unter Fritz Busch (in gekürzten Versionen (*a)) (*).\nArtikel von Max Auer »Anton Bruckner als Mensch und Künstler. | (Zum 11. Oktober, dem 25. Todestage des Meisters.)« (**a),\nvon Franz Gräflinger »Ehrt euren Meister! | (Gedanken anläßlich des 25. Todestages Anton Bruckners.)« (**b)\r\nund Artikel von Käthe Braun-Prager [?] »Bruckner-Anekdoten« (***)\r\nin der Linzer Tages-Post Nr. 230, S. 1, 3f bzw. 7 [ohne Autorenangabe] (°).\r\nAuf Seite 5 Artikel »Bruckner-Handschriften in Perg gefunden. Ein Brief und eine Komposition« (°°).\nVortrag von Ernst Decsey »Anton Bruckner und seine Welt« im Mittleren Saal des Konzerthauses (Veranstaltung des Konzertvereins) (°°°).\nDie Österreichische Volkszeitung Nr. 276 hatte auf S. 5 erneut darauf aufmerksam gemacht (#).\nHinweis auf die Gedenktafelenthüllung am 9.10.1921 in der Reichspost Nr. 276 auf S. 3 (##).\nDie Wiener Mittagszeitung Nr. 230 kündigt auf S. 6 die Brucknerfeier für die Wiener Jugend am 19.10.1921 an (###).\nAufführung der 8. Symphonie unter Franz von Hoeßlin in Heidelberg (a).", "Letzte Änderung": "19.09.2024 11:04"}, {"ID": 191910085, "Datum": "8.10.1919, Mittwoch", "Haupttext": "Die Leipziger Neuesten Nachrichten bringen einen Aufsatz von Arthur Nikisch über sein Verhältnis zu Bruckner (*).\nAufführung der 2. Symphonie unter Georg Dohrn in Breslau (**).", "Letzte Änderung": "10.02.2023 11:18"}, {"ID": 191610085, "Datum": "8.10.1916, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der d-Moll-Messe unter Carl Luze in der Wiener Hofkapelle.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191310085, "Datum": "8.10.1913, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie in Karlsruhe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191110085, "Datum": "8.10.1911, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der d-Moll-Messe unter Carl Luze in der Wiener Hofkapelle (*).\n \nAnkündigung der 5. Symphonie [am 14.12.1911] in The Sun Nr. 38 auf S. 23 (= S. 9 des 2. Teils):\n\"           THE PHILHARMONIC SOCIETY.\nAnnouncement of Works to Be Given Under Joseph Stransky.\n     Josef Stransky, the new conductor of the New York Philharmonic Society, has sent to Loudon Charlton the list of works to be performed at the concerts this season. [... Beispiele ...].\n     The conductor's catholicity of taste is revealed by his choice of symphonies, which include [... Beethoven, Haydn, Mozart und weitere, auch \"nichtkatholische\" Beispiele ...], Berlioz's \"Symphony Fantastique,\" Bruckner's No. V., the rendition of which has won for Stransky especial praise in Berlin [Herbst 1910]; Mahler's No. V., [... etc. ... 24 Symphonien von 16 Komponisten ... weitere Werke ...].\" (**).\n \nThe New York Times Nr. 19615 kündigt (ohne religiösen Bezug!) ebenfalls die Konzertsaison auf S. 76 (= S. 8 des 7. Teils) an:\n\"     Josef Stransky, the new conductor of the New York Philharmonic Society, has sent to Loudon Charlton the list of works to be performed at the concerts this season. The symphonies, [... Beethoven, Haydn, Mozart etc. ...], Berlioz's \"Symphony Fantastique,\" Bruckner's No. V., Mahler's No. V., [... etc. ...].\" (***).\n \nDie Neue Freie Presse Nr. 16929 weist in der Rubrik \"Eingesendete Bücher\" auf S. 37f auf die Replik Franz Gräflingers hin:\r\n\"    Franz Gräflinger. \"Die boykottierte Bruckner-Biographie.\" Ein Wort zur Abwehr an alle Bruckner-Freunde. Selbstverlag des Verfassers, Linz, 1911. (°).", "Letzte Änderung": "28.07.2025 22:01"}, {"ID": 190910085, "Datum": "8.10.1909, Freitag", "Haupttext": "Der Deutsche Correspondent Nr. 281 (Baltimore, Maryland) kündigt auf S. 5 die Aufführung von \"Helgoland\" [vermutlich die amerikanische Erstaufführung] in einem der drei geplanten Konzerte an:\n\"            Aus deutschen Vereinen.\n    \"Germania-Männerchor.\"\n     Der \"Germania-Männerchor\" hat an seine sämmtlichen aktiven und passiven  Mitglieder das Unterhaltungs-Programm für die Winter-Saison ausgesandt. Der Vorstand des Vereins hat die folgenden Festlichkeiten attangiert:\n     11. Oktober [Stiftungsfest]. 25. Oktober – Erstes Conzert der Saison. [... 4 Termine ...] 24. Januar – zweites Conzert. [... 4 Termine ...]. 25. April – drittes Conzert. 4. Mai – Maiball. [...]. Bei den Conzerten werden nachstehende Werke zum Vortrag gelangen: Männerchöre – [... Liszt, Vincenz Lachner ...] Eduard Kremser; Helgoland, Bruckner, Der Troubadour, Volbach [... weitere Werke ... Frauenchöre ... gemischte Chöre ...].", "Letzte Änderung": "23.09.2025 15:44"}, {"ID": 190810085, "Datum": "8.10.1908, Donnerstag", "Haupttext": "Brief von Franz Gräflinger an Guido Peters: \n   Über einen Artikel in der Neuen Musikzeitung, ein Gespräch über Bruckner etc.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190510085, "Datum": "8.10.1905, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der d-Moll-Messe unter Carl Luze in der Wiener Hofkapelle (*).\n \nThe Washington Post Nr. 10711 berichtet auf S. 6 von dem Vortrag am 6.10.1905:\r\n\"                   MUSIC AND MUSICIANS\n[...]\r\n     The Unschuld Club Circle Do met on Friday evening in the home of Miss Stella Raymond. Besides the ensemble playing and readings on musical topics by the pupils, Miss von Unschuld began her lectures on the Nibelungenring of Wagner. \"Rheingold,\" first scene, was played with four hands by Miss von Unschuld and a pupil. Another subject of Miss von Unschuld's lectures [dasselbe Datum gemeint?] was the comparison of the three great symphonists, Beethoven, Brahms, and Bruckner, and symphony movements of each of these composers were played by the students. [... zu Beginn (als \"prayer\") immer ein Stück aus Bachs Wohltemperiertem Klavier ... über einen weiteren Abend ...].\" (**).\n \nThe Washington Times Nr. 4137 schreibt auf S. 20 über diesen Abend:\n\"Unschuld Circle Meets.\n     On Friday evening the Unschuld Club \"Circle Do\" met in the home of Miss Stella Raymond. Besides the ensemble playing and reading on musical topics by the pupils, Miss von Unschuld began her lectures on the \"Nibelungenring\" of Wagner. Rheingold, first scene, was played by four hands by Fraulein von Unschuld and a pupil. Another subject for Fraulein von Unschuld's lectures was the comparison of the three great symphonies of Beethoven, Brahms, and Bruckner.  Symphony movements of each composer were illustrated by the students.\" (***).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 19:11"}, {"ID": 190410085, "Datum": "8.10.1904, Samstag", "Haupttext": "Brief von Leopold Schrötter (Wien, Mariannengasse 3) an Ignaz Bruckner:\n     Sendet wir versprochen die Photographie aus dem Belvedere - Anton Bruckner habe es sich nie nehmen lassen, Schrötter zum Wagen zu begleiten [ziemlich sicher handelt es sich um IKO 83a, entstanden am 17.7.1896].\n     Das zweite Exemplar sei für das Bruckner-Zimmer gedacht als Anerkennung der Ehrung Bruckners durch das Sift St. Florian. Sie seien immer noch sehr beeindruckt von ihrem Besuch des Stiftes (*).\nDie Photographie trägt die Widmung \"Für das 'Brucknerzimmer' in dem herrlichen Stifte St. Florian von Prof. Schrötter Wien 8.10.04\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190210085, "Datum": "8.10.1902, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Katharina Kachelmayr an August Göllerich (teilweise schwer und unsicher zu entziffern): Über Bruckners Wohnung im Belvedere.\r\n[Briefumschlag recto:]\r\n   »Wohlgeboren\r\n   Herr Direktor A Göllerich\r\n   Oberöstereich\r\n   Linz Herrngasse 39«\r\n[rechts unten Poststempel auf 10er Briefmarke:]\r\n   »8.10.02 [/] 2/1 WIEN 23«\r\n[links unten, schräg, auf dem Kopf stehend, eine Notiz, vermutlich Göllerichs:]\r\n   »Reisch [/] Batka«.\r\n[Briefumschlag verso:]\r\n   »Wien II Bz Fugbachgasse 21. st 21.« und Poststempel »8.10.02 [/] LINZ 1 [/] 8-9 N [/] 56«.\n\r\n[Brief, zwei beschriebene Seiten]\r\n   »Wien am 8/10 1902\r\n   Hochverehrter Herr\r\n   Dierktor [sic] Göllerich\r\n   Erlaube mir, Sie Herr Direktor mit, einigen Zeilen zu belästigen, und die Bitte an Sie Herr Direktor zu richten ob ich der Frau Schloßverwalterin Heinrich nähere auskunft geben soll und ob Herr Direktor, an Sie geschrieben haben wie die Wohnung bestanden ist. Die Frau Verwalterin ist zu mir gekommen und hat genau wissen wollen wieviel Zimer und wie sie Eingerichtet waren das Herr. Direktor an sie geschrieben hat ob es wahr ist das die Fenster immer mit Blumen geschmückt waren ich hab ihr nur das Arbeitszimmer oberflächlich beschrieben da ich nicht weiß ob Herr Direktor es wünschen und wirklich geschrieben hat da ich die Frau Verwalterin nach Herr Dr Bruckner sinen Tod nicht mahr gesehen und jetz nach 6 Jahren kam die Frau mich aufsuchen und will das ich mir Thaten aus dem Leben des Meister Bruckner aufschreibe und sie es in 8 Tagn hollen will und immer mir beisteuert [?] es gehört nur für sie auf meinen rath [?] Sie soll sich an Herr Dr Reisch wenden für [?] ihn aber nicht kann [kenn?] bitte um Antwort was ich thun soll da ich es nicht glaube daß Herr Dirktor sich an die Frau wenden da sie doch Herr Bruckner nur durch die 1 1/2 Jahre kennt da er in Belveder gewohnet [?] da sie selb nichts weiß und das Herr Deriktor mir sowienig glauben sch[...] [schneller?] bitte um baldige antwort was ich der Frau Verwalterin sagen soll\r\n   Hochachengsvoll\r\n   Kathi Kachelmayr\r\n   Wien II Bz Fuchbachgasse 21. st 21.« (*).\nJohann Burgstaller erstellt eine Abschrift des \"Virga Jesse\" und notiert dazu: \"Abgeschrieben v. J. Burgstallermp. Linz am 8. October 1902; welcher diese Composition b. I. Dioec. Jubilaeum im M. E. Dom-Chor-Resbyterium [sic] mit einer zahlreichen Sängerschaar aufgeführt hat. (1885). Obiger hat d. Ehre gehabt, den berühmten Autor Dr. Anton Bruckner persönlich zu kennen, mit demselben zu sprechen u. auch Schriften von ebendemselben zu besitzen. Dr. Ant. Bruckner s. Zeit d. I. Organist der Welt hat auch b. d. Dioec. Jubilaeum im M. E. D. die Orgel gespielt!! – \" (**).", "Letzte Änderung": "14.06.2026 19:32"}, {"ID": 190110085, "Datum": "8.10.1901, Dienstag", "Haupttext": "Ankündigung der 7. Symphonie [am 16.3.1902] für die nächste Saison der Wiener Philharmoniker im Wiener Abendblatt Nr. 276 auf S. 3.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189910085, "Datum": "8.10.1899, Sonntag", "Haupttext": "Brief von Heinrich Wottawa an Alois Hartl, seinen Plan betreffend, Werke Haberts in den Philharmonischen Konzerten zur Aufführung zu bringen: \n\"Mir schwant, daß der Nachweis einer Würdigung Haberts bei den Wiener Philharmonikern seine Beachtung in München, ja - wir können es hoffen - vielleicht auch in Berlin nach sich ziehen wird. Vergessen Sie nicht, hochgeehrter Herr Doktor, daß dies Anton Bruckners Werdegang gewesen ist und daß uns alle in diesen Städten noch lebenden Gönner, respektive Förderer und Interpreten Bruckners rücksichtlich einer künftigen Bitte um Beachtung von dessen kongenialem Landsmann um so lieber entgegenkommen dürften.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189810085, "Datum": "8.10.1898, Samstag", "Haupttext": "Die Österreichische Volkszeitung Nr. 277 meldet auf S. 8, daß der Wiener Stadtrat [am 6.10.1898] beschlossen hat, die Büste Tilgners für ein Bruckner-Denkmal zu erwerben (*).\n\n\nÄhnliches teilt der Brünner Tagesbote Nr. 229 auf S. 3 mit:\n\n     \"(Ein Bruckner-Denkmal in Wien.) Der Wiener Stadtrath beschloß gestern, zur Erinnerung an den Tondichter Anton Bruckner auf Kosten der Gemeinde ein Denkmal zu errichten, Zu diesem Zwecke wurde ein vorläufiger Betrag von 4000 fl. bewilligt. Wegen Erwerbung einer im Privatbesitze von Tilgner angefertigten Büste Bruckners sollen für diesen Zweck Verhandlungen eingeleitet werden. Das Monument soll auf einem öffentlichen Platze, womöglich im Stadtparke, zur Aufstellung gelangen.\" (**).\n\n\nÜber Gerickes Pläne informiert The Brooklyn Times (Times Union, Brooklyn, New York) auf S. 6:\n\"     Wilhelm Gericke, who returns to this country after an absence of nine years, [... Boston, Neueinstellungen ...]. Mr. Gericke contemplates giving several new numbers during the season, among which will be symphonies by Bruckner und Sinding, a Swedish composer. [... erstes Konzert 9./10.11. Carnegie Hall, 11./12..11 in Brooklyn ...].\" (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189710085, "Datum": "8.10.1897, Freitag", "Haupttext": "Im Deutschen Volksblatt Nr. 3150 wird auf S. 4 des Abendblatts die Aufführung der 3. Symphonie [am 9.1.1898] angekündigt.\r\nCamillo Horn übt Kritik an der Programmzusammenstellung der Wiener Philharmoniker:\r\n\"     In der Voraussetzung, daß obiger Spielplan weiterer Ergänzung, beziehungsweise Umänderung noch unterzogen werdcn kann, sei es uns gestattet, einige Wünsche anzugliedern. Vorstehende musikalische Blütenlese weist ja zwei Werke von Brahms und Dworschak auf, wohingegen Meister Bruckner's nur ein einzigcsmal gedacht wird. Sehr mit Unrecht! Während die musikalische Eigenart der Componisten Brahms und Dworschak zur Genüge bekannt ist, läßt das Verständnis für die Werke unseres gedankenreichen durch und durch vater­ländischen Künstlers infolge äußerst seltener Aufführung noch viel zu wünschen. Es wäre daher in erster Linie Pflicht der Philharmoniker, dem großen deutschen Tonkünsiler wenigstens denselben Antheil an Aufführungen zu gewähren, der seinem slavischen Collegen eingeräumt wird. [...]    C. H. \" (*).\nDer Hinweis auf die Philharmonischen Konzerte der Saison 1897/98 erscheint auch im Wiener Tagblatt Nr. 278 auf S. 2 (**).", "Letzte Änderung": "30.08.2026 10:12"}, {"ID": 189510085, "Datum": "8.10.1895, Dienstag", "Haupttext": "Die Ostdeutsche Rundschau Nr. 276 kündigt auf S. 9 die 4. Symphonie im Rahmen der Philharmonischen Konzerte [am 5.1.1896] an: \"     Die philharmonischen Konzerte dieses Spieljahres finden am 17. November, [...], 5. Jänner [...] 1896, Mittags halb 1 Ihr, im großen Musikvereinssaale statt. Es gelangen folgende Werke zur Aufführung: [... Bach, Beethoven, Brahms ...]; Bruckner: Symphonie (romantische) Nr. 4 Es-dur, erste Aufführung in den philharmonischen Konzerten; Cherubini; [...]\" (*).\n \nÄhnlich schreibt das Deutsche Volksblatt Nr. 2429 auf S. 4 des Abendblatts:\r\n\"    – Die von den Mitgliedern des Hofopern=Orchesters unter der Leitung des Hof=Capellmeisters Hans Richter in der bevorstehenden Saison veranstalteten Philharmonischen Concerte finden am [... Termine (u. a. \"5. Januar\"), Ort, Uhrzeit ...] statt und gelangen folgende Werke zur Aufführung: [... Bach, Beethoven, Brahms ...] Bruckner, Symphonie (romantische) Nr. 4 Es-dur, I. Aufführung in den Philharmonischen Concerten; Cherubini, [...]\" (**).\n \nThe Buffalo Commercial berichtet auf S. 4 in der 3. Spalte kurz über Bruckners Lebenssituation:\r\n\"                       PERSONAL POINTS.\nThe Emperor of Austria has placed a suite of rooms in the Belvedere Palace at the disposal of the aged composer Anton Bruckner, who, like most good composers, has passed his life in poverty and obscurity.\" (***).", "Letzte Änderung": "23.09.2025 16:48"}, {"ID": 189410085, "Datum": "8.10.1894, Montag", "Haupttext": "Von Bruckner vorgeschlagener Termin, an dem Josef Schalk Gericke die f-moll-Messe vorspielen sollte.", "Letzte Änderung": "10.06.2024 11:23"}, {"ID": 189310085, "Datum": "8.10.1893, Sonntag", "Haupttext": "Die Steyrer Zeitung Nr. 81 meldet auf S. 4, daß Bruckner am 6.10.1893 Steyr verlassen hat.\r\n\"                    Localnachrichten.\r\n                             Steyr, 7. October 1893.\r\n[...]\r\n    Unser berühmter Landsmann Dr. Anton Bruckner verließ gestern unsere Stadt, woselbst er seit zwei Monaten bei dem hochw. Herrn Stadtpfarrer als Gast weilte, um morgen (Sonntag) der in Wien in der kaiserlichen Reitschule von Seite des Wiener Männer=Gesang=Vereines und den Philharmonikern erfolgenden Aufführung seines jüngst componirten grandiosen symphonischen Chores \"Helgoland\" beizuwohnen.\" (*)\n \nDiese Meldung ist auch in der Linzer Tages-Post Nr. 231 auf S. 5 zu lesen:\r\n\"     (Personalnachricht.) Aus Steyr wird uns unterm 7. d. M. berichtet: Gestern nachmittags verließ Herr Dr. Bruckner unsere Stadt, woselbst der gefeierte Jubilar seit zwei Monaten als Gast weilte, um am 8. d. M. der in Wien in der kaiserlichen Reitschule erfolgenden Aufführung seines letztcomponierten symphonischen Chores \"Helgoland\" seitens des Wiener Männergesangsvereins und der Philharmoniker beizuwohnen.\" (*a).\n\r\nDas Deutsche Volksblatt Nr. 1713 teilt auf S. 7 mit, daß »Helgoland« im Verlag Doblinger erschienen ist:\r\n\"Zum Jubiläum des Wiener Männergesangvereines.\r\n     Als vierten Punkt seiner Festordnung hatte der Wiener Männergesangverein den Wilkommensgruß durch den Herrn Bürgermeister im Rathhause angesetzt. [... Ablauf des Empfangs, Speisenfolge ... gestriger Stadtrundgang ...].\r\n     Das dem Wiener Männergesangverein gewidmete Tonwerk \"Helgoland\" (für Männerchor und großes Orchester) von Meister Dr. Anton Bruckner ist soeben im Verlage der hiesigen Firma Ludwig Doblinger erschienen.\r\n     Dem heute stattfindenden Concert wird auch Se. Majestät der König von Sachsen beiwohnen.\r\n     [... Geschenke und Glückwünsche ...]\" (**a).\n\r\nEine ähnliche Meldung bringen auch das Fremdenblatt Nr. 278 auf S. 9:\r\n„     (Für Männergesangvereine.) Im Verlage der Musikalienhandlung L. Doblinger (B. Herzmansky), Wien, erschienen soeben folgende Novitäten aus dem Konzertprogramm der fünfzigjährigen Jubiläumsfeier des Wiener Männergesangvereines. Anton Bruckner’s „Helgoland“ für Männerchor mit Orchester oder Klavierbegleitung, Georg Valker’s „Morgenständchen“ für Männerchor.“ (**b)\n\r\nund »Die Presse« Nr. 278 auf S. 11:\r\n\"     – Für Männergesang-Vereine. Im Verlage der Musikalienhandlung L. Doblinger (B. Herzmansky), Wien, erschienen soeben folgende Novitäten aus dem Concert-Programm der 50jährigen Jubiläumsfeier des Wiener Männergesang-Vereins: Anton Bruckner \"Helgoland\" für Männerchor mit Orchester oder Clavierbegleitung, Georg Valker \"Morgenständchen\" für Männerchor.\" (**c),\n\r\ndie auf S. 13 ein Inserat Doblingers eingerückt hat:\r\n\"          Novitäten für Männerchor!\r\nAus dem Concert=Programme der 50jähr. Jubiläumsfeier des\n     Wiener Männergesang-Vereines.\r\n                     Anton Bruckner.\nHelgoland. Für Männerchor mit Orchester od. Clavierbegl.\r\nPartitur netto fl. 7.20, Chorst. fl. 1.44, Orchesterst. netto 7.80, Clavierauszug fl. 3.\n                     Georg Valker.\r\n[... Hinweis auf Musikalien-Leihanstalt ... ]\nLudwig Doblinger (Bernhard Herzmansky),\r\nMusikalien-Handlung, Antiquariat und große Leihanstalt.\n     Wien, I., Dorotheergasse 10. Telephon 3708.\" (**d)\n\r\nund auf S. 12 die Aufführung des \"Te deum\" am 15.4.1894 ankündigt:\r\n\"     Grosser Musikvereins-Saal. Die vier ordentlichen und zwei ausserordentlichen Concerte der Gesellschaft der Musikfreunde in der Saison 1893/94, geleitet von dem Concert-Director Herrn Wilhelm Gericke, finden mit nachbenannten Programmen statt, und zwar: a) Die ordentlichen [... I. bis IV. ...] b) Die ausserordentlichen I. am 18. Februar, Mittags halb 1 Uhr: Händel, \"Messias\". II. am 15. April Mittags halb 1 Uhr: [... Tschaikowski, Beethoven (mit Sofie Menter) ...] Götz: 137. Psalm; Bruckner: \"Tedeum. [Preise, Vorverkauf]\" (**e).\n\r\nDie Annonce des Verlags Doblinger erscheint gleichlautend [wie (**d)] auch in der Neuen Freien Presse Nr. 10463 auf S. 14 (**f).\n\r\nEine Annonce in der Wiener Zeitung Nr. 231 auf S. 12 weist auf die Gesellschaftskonzerte mit dem \"Te deum\" am 15.4.1894 hin:\r\n\"     GROSSER MUSIKVEREINS-SAAL. Die vier ordentlichen und zwei außerordentlichen Concerte der Gesellschaft der Musikfreunde in der Saison 1893/94, geleitet von dem Concertdirector Herrn Wilhelm Gericke, finden mit nachbenannten Programmen statt, und zwar: A. Die ordentlichen [... I. bis IV. ...] B.Die außerordentlichen 1. am 18. Februar, Mittags halb 1 Uhr: Händel: Messias. 2. am 15. April Mittags halb 1 Uhr: [... Tschaikowski, Beethoven (mit Sofie Menter) ...] Götz: 137. Psalm, Bruckner: Tedeum. [Preise, Vorverkauf].\" (**g).\n\r\nEine Annonce in der Deutschen Zeitung Nr. 7824 auf S. 17 (gleichlautend wie **d) macht ebenfalls auf \"Helgoland\" aufmerksam (***a).\n\r\nIn einem Feuilleton im »Vaterland« Nr. 278 auf S. 1f, signiert »-n.«, zum Jubiläum des Wiener Männergesangvereins wird Bruckner als hervorragender Männerchorkomponist der neueren Zeit erwähnt:\r\n\"Zum Jubiläum des Wiener Männergesangvereines.\r\n     Wenn der Chronist des Wiener Männergesangvereines nach den Tagen der Jubelfeier daran gehen wird, die Vereinsgeschichte weiter aufzuzeichnen, so wird er sich wohl auch durch einen Berg von Festartikeln und anderen literarischen Huldigungen durcharbeiten müssen. [... einhellige Meinung über die Bedeutung des Vereins ... über die Geschichte, die Verdienste, die Kehrseite \"Liedertafelei\", musikalische Besonderheiten (z. B. Homophonie), Absinken des Niveaus (\"Schundliteratur\"), daher in Misskredit geraten trotz vieler Meisterwerke (v. a. Schubert) ...]\r\n     Und haben es etwa hervorragende Meister der neueren Zeit verschmäht, für Männerchor zu schreiben: Brahms, Bruch, Bruckner, Cornelius, Franz, Goldmark, Liszt, Rheinberger, Wagner?\r\n     Und sind etwa unser Herbeck, unser Engelsberg keine Künstler gewesen, weil sie dem mächtigen Zauber des Männerchores nachgaben [... Ausblick ... Sonderstellung des WMGV ... Wandel der Publikumsgunst in Richtung gemischter Chor ... weiter gültiger Wahlspruch:]\r\n                Frei und treu\r\n                In Lied und That.\r\n                                                 –n. \" (***b).\n\r\nKonzert anläßlich des fünfzigjährigen Jubiläums des Wiener Männergesangvereins in der Winterreitschule der Hofburg. Uraufführung von »Helgoland« mit den Wiener Philharmonikern unter Kremsers Leitung (°).\r\n    \"[...] Der große, gefeierte Meister konnte sich – wohl weniger seines hohen Alters wegen als aus bekannter Bescheidenheit – nicht entschließen, sein Werk persönlich zu dirigiren, also hatte Kremser die Leitung übernommen. [... über Silberstein ...] Die Bruckner'sche Tonschöpfung, sans phrase ein musikalischer Orkan, stellte die gewaltigsten Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Sänger, welche die ihnen vom Tondichter gewordene Aufgabe mit einer Bravour lösten, die unseren fremden Kunstgenossen Ausrufe der höchsten Bewunderung und der ungetheilten Anerkennung abnöthigten. Bruckner's farbenvolles und überaus lebendiges Tonstück, welches in jeder Wendung unverkennbar die Meisterhand des genialen Mannes erkennen läßt, stand im Mittelpunkte des Interesses. Der berühmte Contrapunktist wurde wiederholt auf das Podium gejubelt.\" (°a).\r\n    Auf dem Programm stehen außerdem Werke von Franz Schubert (»Gesang der Geister über den Wassern«), Friedrich Gernsheim (»Phoebos Apollon«), Johann Herbeck (»Werner's Lied« aus »Welschland«), Eduard Kremser (»Nachtlied«), Robert Schumann (»Ritornell«), Max Bruch (»Leonidas«), Friedrich Mendelssohn (»Wasserfahrt«) und Richard Wagner (Pilgerchor aus »Tannhäuser«) (°°).\r\n     Anwesend sind u.a. im Publikum Kaiser Franz Joseph, König Albert von Sachsen, Erzherzogin Stephanie, Erzherzog Ludwig, Erzherzog Albrecht, Erzherzog Wilhelm und Erzherzog Rainer (°°°a), Brahms, Hans Richter, Max Bruch und als Mitwirkende Gustav Walter (Tenor) und Josef Ritter (Bariton).\r\n\"... In den ersten Parket-Reihen vor der Sängertribüne hatten Platz genommen ... die Componisten Brahms, Hofcapellmeister Richter, Max Bruch, Professor Dr. Bruckner, ...\" (°°°b).\r\n     Auch eine Delegation des Philharmonischen Vereins Temeswar nimmt an den Jubiläumsfeierlichkeiten teil (°°°c).\r\n     Überliefert sind noch folgende Namen [in welcher Funktion?]: Dr. August Schmidt (Kranzniederlegung am Grab des Gründers am 6.10.1893), Bildhauer Kundmann, Dr. Beckh (Nürnberg), Dr. Ohrmann (Hildesheim), Intendant Baron Bezecny, Bürgermeister Dr. Hermann Prix, Hugo Jüngst, Herr Christi [Kristinus?], Valker und Thomas Koschat (°°°d).\n   \r\n     [Weitere Anwesende sind im Artikel der NFP vom 9.10.1893 erwähnt].\nZu Beginn spricht Josef Lewinsky einen Prolog von Ferdinand von Saar (#).\r\n     Bruckner wird von Kaiser Franz Joseph empfangen und vom Publikum gefeiert. Er dankt dem anwesenden Textdichter Dr. August Silberstein überschwenglich. Anschließend laden Mayfelds Bruckner zum Essen ins Hotel »Elisabeth« ein (##).", "Letzte Änderung": "19.05.2026 12:32"}, {"ID": 189110085, "Datum": "8.10.1891, Donnerstag", "Haupttext": "\"Die Presse\" Nr. 276 weist in einem Inserat auf S. 11 auf das Konzert vom 20.12.1891 hin:\n     \"[...] 2. 20. December. [...] - Ant. Bruckner: Te Deum für Chor, Soli Orchester u. Orgel (2. Aufführung). [...]\" (*).\n \nDie Neue Freie Presse Nr. 9740 bringt auf S. 13 eine ähnliche Annonce:\r\n     \"II. 20. December. [...] Ant. Bruckner: Te Deum (2. Aufführung).\" (**)\n \nund die Wiener Zeitung Nr. 230 auf S. 12: \"[...] II. 20. December. [...] Ant. Bruckner: Te Deum, für Chor, Soli Orchester u. Orgel (2. Aufführung). [...]\" (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189010085, "Datum": "8.10.1890, Mittwoch", "Haupttext": "Das Deutsche Volksblatt Nr. 634 berichtet auf S. 4 des Abendblatts, daß es nach Bruckners Orgelspiel am 4.10.1890 Ovationen gegeben habe:\n\n        \"Eine Ovation für Anton Bruckner.\n\n    Wie das \"Deutsche Volksblatt\" in seiner Nummer vom 2. d. angekündigt hatte, wurde vergangenen Freitag, am Namensfeste des Kaisers, in der Pfarrkirche in der Alserstraße Mozart's Krönungsmesse aufgeführt, und hatte Hoforganist Meister Bruckner den Orgelpart übernommen. Zum Schlusse des Hochamtes spielte Professor Bruckner seine herrliche Fuge über das Thema der Volks-Hymne und ist nur zu bedauern, daß dieses herrliche Werk durch die Nachlässigkeit des Balkenziehers [sic] jählings beendet werden mußte. Die Kirche war mit Andächtigen dicht gefüllt. Als Meister Bruckner die Kirche verließ, wurde ihm eine kleine, aber umso herzlichere Ovation dargebracht. Vor der Kirche hatten sich nämlich die Lieblingsschüler und viele Anhänger Professor Bruckner's versammelt, welche diesen mit lebhaften Hochrufen empfingen. Sichtlich gerührt dankte der greise Meister nach allen Seiten, und verließ dann in lebhaftem Gespräche mit Bekannten den Platz.\" (*). Im Morgenblatt auf S. 8 machte dieselbe Zeitung auf S. 8 auf das heutige Konzert des Neuen Richard-Wagner-Vereins aufmerksam:\n\n                   \"Vereins-Nachrichten.\n\n       [Der neue Richard Wagner-Verein zu Wien.]\nAm 8. d. M. nimmt der neue Richard Wagner-Verein zu Wien seine Thätigkeit mit einer Monatsversammlung wieder auf. [... Veranstaltungsort ...] Nach Erledigung des geschäftlichen Theiles gelangen zur Aufführung: Anton Bruckner: zwei Sätze aus der siebenten Symphonie. [... Richard Wagner, Liszt ...] Der Abend wird eine besondere Weihe erhalten, da unser großer deutscher Tondichter, Herr Professor Anton Bruckner sein Erscheinen zugesagt hat. Auf zahlreichen Besuch der Mitglieder und der durch diese eingeführten Gäste wird gerechnet.\" (**). \nKlavieraufführung von 2 Sätzen der 7. Symphonie beim Neuen Richard-Wagner-Verein in Wien (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188910085, "Datum": "8.10.1889, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Franz Schalk an Josef Schalk:\r\n   »[...] Bruckner hat mir in herzlichster überschwenglicher Weise zum Namenstag gratulirt [vgl. 1.10.1889]. Ich bin ganz verlegen über seinen Ton. [...]« (*).\nDatierung \"8. October 1889.\" in Victor Christs Mitschrift von Bruckners Kontrapunkt-Kurs. Kurz darauf beginnt ein neues Kapitel \"Die Fuge\". Anschließend kommt ein zweites Studienheft an die Reihe: \"1889. Contrapunct.. 2. Heft. Victor Christ.\" (**).", "Letzte Änderung": "24.03.2025 13:31"}, {"ID": 188810085, "Datum": "8.10.1888, Montag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners:\r\n»8. Okt. Fr Kathi 14 fl für Okt u Nov. [/] 8. Okt. 1. Mal geheizt (Abends.)« (*).\nDas Illustrierte Wiener Extrablatt Nr. 279 erwähnt auf S. 5 in der Programmübersicht der kommenden Hellmesberger-Saison auch das Quintett [am 14.3.1889]:\r\n   » * Das Hellmesberger=Quartett hat sein Programm bereits festgestellt; es gelangen folgende Werke zur Aufführung: [...] Bruckner, Quintett F-dur; [...] Die Ausgabe der Abonnement=Karten beginnt Dienstag, den 9. October, in Gutmann's Hof=Musikalienhandlung (Hofopernhaus).« (**).", "Letzte Änderung": "17.10.2025 21:19"}, {"ID": 188710085, "Datum": "8.10.1887, Samstag", "Haupttext": "Die Wiener Zeitung Nr. 230 meldet auf S. 5, daß Bruckner morgen in der Alservorstadt eine Fuge über »Gott erhalte« spielen werde:\r\n     \"In der Pfarrkirche in der Alservorstadt wird das Ordensfest Francisci feierlichst begangen. Um 9 Uhr Vormittags wird der hochw. P. Reginald Frankenstein die Festpredigt halten, darauf um 10 Uhr Prälat Marschall das Hochamt celebriren, wobei Haydns Nelson=Messe, Graduale (Sturmchor) von Eybler, Offertorium (Sopransolo) mit Chor und Orchester von Capellmeister M. Bauer zur Aufführung kommt. Hoforganist Professor Bruckner wird am Schlusse eine Fuge über \"Gott erhalte\" spielen.\" (*).\nDiese Ankündigung bringen auch\ndie Deutsche Zeitung Nr. 5664 auf S. 6 (**),\ndas Fremdenblatt Nr. 277 auf S. 6 (***),\ndie Neue Freie Presse Nr. 8303 auf S. 4 [inhaltlich wie (*) und (°°)] (°)\nund das Neue Wiener Tagblatt Nr. 277 auf S. 4:\r\n    \"[inhaltlich wie (*)] \"Kapellmeister Eder [...] Soli: Frl. Helene Marschall, Frau Wohsalo und Herr Lutze, Mitglieder der Hofoper.\" (°°).", "Letzte Änderung": "16.04.2026 17:03"}, {"ID": 188610085, "Datum": "8.10.1886, Freitag", "Haupttext": "Eintragung Bruckners (in den Gebetsaufzeichnungen) über die Einhaltung des Fastengebots anläßlich der Jubiläums-Fasttage (*).\nDas Illustrierte Wiener Extrablatt Nr. 279 kündigt auf S. 3 an, daß Bruckner am 10.10.1886 Orgel spielen werde (**).\nBrief von Ferdinand Moser (derzeit in Wien) an den St. Florianer Dechanten Philipp Mayr:\r\n     [... erwähnt u. a. Breselmayr, Remigius Weißsteiner (Prälat von Neustift), Doblhammer, Klosterneuburg (wird für den Kaiserbesuch vorbereitet, Weingüter klagen über große Reblausschäden), Kontakte mit Ignaz Schäffer und Coelestin Joseph Ganglbauer ...] \"Die Orgel in St. Stephan kostet 23000 Mark – bei der Probe wollte sie mir nicht recht gefallen, zum Spiel des Bruckner kam ich übrigens zu spät; er war auch in Klosterneuburg u spielte Nachmittag Variationen über die Volks-Hymne.\" [... über den gestrigen Abend ...] (***).\r\nVom hier überlieferten Orgelspiel Bruckners in Klosterneuburg wird hier erstmals berichtet.", "Letzte Änderung": "08.12.2023 13:34"}, {"ID": 188510085, "Datum": "8.10.1885, Donnerstag", "Haupttext": "In ihrem Bericht vom Linzer Diözesanjubiläum erwähnt die Steyrer Zeitung Nr. 80 auf S. 2 auch die Aufführung der e-Moll-Messe im Alten Dom und Bruckners Orgelspiel.\n     »Schluß des Diözesan=Jubiläums in Linz.\n[...]\n     Der vom herrlichsten Wetter begünstigte Sonntag, der 4. Oktober, brachte der Stadt eine Feier, [...] ein glänzendes Doppelfest: den Schluß des 100jährigen Jubiläums der Diözese und das Namensfest Sr. Majestät unseres allgeliebten Kaisers. [...] Schwer war die Wahl, in welchen Dom man zum Hochamte gehen sollte. Um 9 Uhr celebrirte im neuen Dom als Vertreter Sr. Heiligkeit der päpstliche Nuntius Erzbischof Seraphin Vanutelli das Pontifikalamt. Im alten Dome celebrirte um 10 Uhr unser hochwürdigster Herr Diözesanbischof das Kaiseramt mit Tedeum. Während desselben wurde die unvergleichlich schöne große Messe des berühmten Componisten Bruckner, der selbst die Orgel spielte, aufgeführt, und wohnten dem Hochamte die höchsten Civil= und Militärbehörden von Linz mit ihren glänzenden Uniformen bei, an der Spitze der Statthalter Baron Weber von Ebenhof. Beide Dome waren gedrängt voll von andächtiger Menge. [... über die nachmittägliche Prozession vom Alten zum Neuen Dom und die Predigt von P. Klinkowström in der überfüllten Kirche ...]« [keine Signatur] (*).\n \nIm Linzer Volksblatt Nr. 230 bedankt sich auf S. 3 Burgstaller bei den Mitwirkenden der Kirchenmusik anlässlich des Diözesanjubiläums:\n             \"Oeffentlicher Dank.\n     Mit Einverständniß des hochverehrtesten Jubiläums Komité hat der Gefertigte den wohllöblichen Musikverein der Landeshauptstadt Linz mit der Bitte angegangen, am Schlusse des Diözesan=Jubiläums Bruckner's große E-moll-Messe und dessen \"Ecce sacerdos\" und Ave Messe [sic] für 8 Stimmen [Ave Maria, WAB 6], aufführen zu wollen. Dieser Bitte wurde mit größter Gefälligkeit und Herablassung willfahrt. Der hochverdiente Musikdirektor Herr Adalbert Schreyer übernahm sofort Bruckner's riesenhaft schwere Messe gütigst zum Einstudieren. Die außerordentlich großen Mühen, die damit verbunden waren, sind in schönster Weise gekrönt worden durch die sehr gelungene Aufführung am 4. Oktober in der alten Domkirche bei dem sog. Kaiseramte, das zugleich das Schlußamt des Jubiläums war.\n[...]\n     Vorzüglichen Dank spricht Gefertigter dem Wohlgeb. Herrn Musikdirektor Ad. Schreyer aus, der mit bewunderungswürdiger Ausdauer die Bruckner'sche Messe in so kurzem Zeitraume den treuen Pl. Tit. Chormitgliedern des Musikvereines von Linz eingeprägt hat. - Es erübrigt uns noch speziell des Herrn Schuldirektor Weilnbök, des Herrn Domorganisten C. Waldek, des Herrn Steueramts=Inspektor Just und des Herrn Haslinger dankbarst zu gedenken! -\r\n     Nochmals sei Allen, die zu dem Gelingen der Produktion der Bruckner'schen Messe beigetragen - ergebenster Dank ausgesprochen von dem in größter Hochachtung einem löblichen Musikverein ergebenen Joh. B. Burgstaller, Obmann der musikalischen Sektion des Diözesan=Jubiläums.\" (**).", "Letzte Änderung": "25.10.2024 14:31"}, {"ID": 188410085, "Datum": "8.10.1884, Mittwoch", "Haupttext": "Brief Bruckners an Josef Schalk: \n  Hellmesberger habe gestern die Quintett-Stimmen verlangt. Wo diese seien? Vielleicht bei Herrn Winkler?", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188210085, "Datum": "8.10.1882, Sonntag", "Haupttext": "Daß die Philharmoniker die 6. Symphonie für die folgende Saison angenommen haben, wird in mehreren Zeitungen gemeldet:\n \nFremdenblatt Nr. 278 auf S. 13:\n     »[...] Von den bisher durchgespielten Novitäten wurden zur Aufführung angenommen: Symphonie Nr. 6 von Bruckner und 3 kleine Stücke für Streichorchester von M. Käßmayer.« (*a),\n \nNeue Freie Presse Nr. 6508 auf S. 6 [nahezu identischer Text] (*b),\n \nWiener Allgemeine Zeitung Nr. 939 auf S. 7 [derselbe Text] (*c),\n \nWiener Sonn- und Montagszeitung Nr. 48, S. 3 [derselbe Text] (*d),\n \nWiener Zeitung Nr. 232 auf S. 2 [derselbe Text] (*e)\n \nund »Die Presse« Nr. 278, S. 15 [identischer Text] (**),\ndie auf S. 13 zudem auf die heutige Kirchenmusik hinweist (**a).\n \nBruckner spielt Orgel in der Pfarrkirche Alservorstadt. Um 9 Uhr Festpredigt von Pater Meditz. Beim Hochamt um 10 Uhr, das von Weihbischof Angerer zelebriert wird, werden unter Eders Leitung Werke von Haydn (Mariazeller Messe) und Gänsbacher (Graduale mit Baritonsolo und Offertorium, Violinsolo: Herr Stecher) aufgeführt (***).\n \nAufführung des Chores »Sängerbund« [WAB 82] unter Eduard Binder durch den Männergesangverein Wels in der städtischen Volkshalle. Mitwirkende Damen: Josefine Schenkel, Josefine Gütlinger (Gutlinger), Mayer, Tanner (Danner), Haberfellner. Mitwirkende Herren: Emmersdorfer, Lendl, Wessely, Peter, Moriz und Göllerich jun. (°).", "Letzte Änderung": "09.02.2026 11:53"}, {"ID": 188110085, "Datum": "8.10.1881, Samstag", "Haupttext": "Bruckners morgiges Orgelspiel wird von mehreren Zeitungen angekündigt:\n \nDeutsche Zeitung Nr. 3507 auf S. 6 (*),\n \nDie Presse Nr. 277 auf S. 11:\n     \"In der Pfarrkirche Alservorstadt wird das Ordensfest Francisci (P. Minoriten) feierlichst begangen und wird um 9 Uhr die Festpredigt Don Gabriel Dossi, Barnabit, halten, darauf um 10 Uhr Prälat Hasel das Hochamt celebriren, wobei Capellmeister Leopold Eder eine Festmesse von Ritter v. Wenusch, Graduale (Violinsolo mit Chor) von Gänsbacher, Offertorium (Duo für Sopran und Bariton) von Laurenz Weiß und Tantum ergo und Genitori von F. J. Kloß zur Aufführung bringt und werden die Soli Herr Anton Stecher, Herr Karl Schachner und Frau Gräfin Wimpffen vortragen. Hoforganist Professor Bruckner wird die Orgel spielen.\" (*a),\n \nFremdenblatt Nr. 277 auf S. 6 (**),\n \nNeue Freie Presse Nr. 6147 auf S. 4 [inhaltlich wie (*a) ... Gabriel Doßi ...] (***),\n \nTribüne Nr. 277, Abendausgabe S. 3 (°),\n \nWiener Zeitung Nr. 231 auf S. 4 [inhaltlich wie (*a) ... Gabriel Dosi ...] (°°)\n \nund Wiener Allgemeine Zeitung Nr. 578 auf S. 5 [inhaltlich wie (*a) ... Gabriel Dosi ...] (°°°).", "Letzte Änderung": "09.02.2026 11:39"}, {"ID": 187810085, "Datum": "8.10.1878, Dienstag", "Haupttext": "Datierung \"VIII. 8/10\" in Franz Schalks Mitschrift des Harmonielehre-Kurses Bruckners.", "Letzte Änderung": "25.03.2025 14:30"}, {"ID": 187610085, "Datum": "8.10.1876, Sonntag", "Haupttext": "Hinweis auf die heutige Kirchenmusik im Neuigkeitsweltblatt Nr. 232 auf S. 3 (*).\nBruckner wirkt um 10 Uhr als Organist in der Pfarrkirche Alservorstadt mit und spielt zum Schluß eine Fuge über die Kaiserhymne. \r\n   Außerdem erklingen unter Eders Leitung die Theresienmesse von Haydn, ein Graduale (mit Sopransolo: Frau Prof. Pessiak von Schmerling) von Krall und ein Offertorium (mit Tenorsolo: Edmund Dunkl) von Ritter v. Seyfried. Solisten bei der Messe: Frl. Anna Girsa, Ida Flatz, Eduard Teller (**).", "Letzte Änderung": "14.12.2024 20:47"}, {"ID": 187410085, "Datum": "8.10.1874, Donnerstag", "Haupttext": "Das Grazer Volksblatt Nr. 229, Beilage, »Vermischtes«), berichtet auf S. 7 von der Festmesse am 4.10.1874 in der Alservorstadtkirche. \n\n     » * (Ein kirchlicher Theaterzettel.) Zum Exempel für gewisse Zustände in Wien bringen wir nachstehend den kirchenmusikalischen Bericht der »Neuen Freien Presse«. »Am Sonntag den 4. Oktober kommen zur Aufführung: In der k. k. Hofkapelle [... es folgt die fast eine ganze Spalte füllende Aufzählung aller Ankündigungen für mehrere Kirchen, zuletzt für die Alservorstadt ...] Hoforganist Bruckner spielt die Orgel.«\n     Wie lange wird diese Wirthschaft noch dauern? -«.\n[siehe auch 12.10.1876]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187310085, "Datum": "8.10.1873, Mittwoch", "Haupttext": "Brief Bruckners an Ignaz Pollmann, Bürgermeister in Tulln:\r\n   Ist erst vor wenigen Tagen mit dem Unglückszug der Westbahn in Wien angekommen. Dankt für die silberne Tabaksdose (*) und kündigt die Aufführung der 2. Symphonie am 26.10.1873 an.", "Letzte Änderung": "20.12.2024 08:33"}, {"ID": 187110085, "Datum": "8.10.1871, Sonntag", "Haupttext": "Bruckner wirkt als Organist bei der 10-Uhr-Messe in der Minoritenkirche in der Alservorstadt mit. Zur Aufführung kommen unter Eders Leitung Haydns Nelson-Messe und Graduale (mit Altsolo) und Offertorium »Sturmchor« von Jos. Eybler. Solisten: die Damen Wilhelmine Tremml, Girsa, Wittenberg und Gehringer und die Herren Dunkl, Teller und Dr. Krauß.", "Letzte Änderung": "05.03.2023 18:10"}, {"ID": 187010085, "Datum": "8.10.1870, Samstag", "Haupttext": "Bruckners morgiges Orgelspiel in der Alservorstadt-Pfarrkirche wird in mehreren Zeitungen angekündigt:\n \nDer Wanderer Nr. 278 (a),\n \nDie Presse Nr. 278 auf S. 3 der Beilage [= S. 7?]:\n     \"Sonntag 10 Uhr wird in der Pfarrkirche in der Alservorstadt das Franciscifest feierlichst begangen, wobei Capellmeister Eder eine neucomponirte Festmesse von J. P. Gotthardt, Graduale, Tenorsolo mit Blasharmonie-Begleitung und Offertorium von Adolph Schimon, Sopransolo mit Harmonium-Begleitung, aufführen wird, und die Soli Tenor Simonetti und die k. k. Kammersängerin Louise Dustmann vortragen werden. Herr Hof-Organist Brucknerhat das Orgelspiel übernommen.\" (b),\n \nFremdenblatt Nr. 278 auf S. 7:\n     \" - In der Pfarrkirche Alservorstadt wird Sonntag 10 Uhr Früh das Ordensfest der P. Minoriten feierlich begangen und wird Kapellmeister Eder eine neu komponirte Messe und Graduale, Tenorsolo von J. P. Gotthard, Offertorium von Adolf Schimon, aufführen. Die Soli in der Messe werden die Damen Girsa und Ritter, die Herren Dunkl und Teller, das Tenorsolo Herr Simonetti aus Mailand, das Sopransolo die k. k. Kammerängerin Frau Louise Dustmann vortragen. Herr Hoforganist Bruckner wird die Orgel spielen.\"(c),\n \nNeue Freie Presse Nr. 2196 auf S. 7:\n     \"In der Pfarrkirche Alservorstadt, unter Leitung des Capellmeisters Eder, eine neucomponirte Messe sammt Graduale von J. P. Gotthard und Offertorium, Sopransolo von Adolph Schimon. Die Soli der Messe werden die Damen Girsa und Ritter und die Herren Dunkl und Teller, das Graduale Herr Simonetti, Opernsänger aus Mailand, das Offertorium die k. k. Kammerängerin Frau Louise Dustmann vortragen. Hoforganist Bruckner wird die Orgel spielen.\" (d),\n \nNeues Fremdenblatt Nr. 278 auf S. 5:\n     \"Bei den P. P. Minoriten in der Klosterpfarrkirche, Alservorstadt, wird morgens das Fest des hl. Franziskus feierlich begangen, wobei Kapellmeister Eder eine neu komponirte Festmesse von J. P. Gotthard, Graduale, Tenor-Solo, Offertorium, Sopran-Solo, von Adolph Schimon aufführen wird und die Soli Herr Simonetti aus Mailand und Frau Luise Dustmann, k. k. Kammer- und Hofopernsängerin, vortragen werden. Hoforganist Bruckner hat das Orgelspiel übernommen.\" (e).", "Letzte Änderung": "09.12.2024 21:59"}, {"ID": 186310085, "Datum": "8.10.1863, Donnerstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Rudolf Weinwurm:\r\n   Seit 2 Tagen aus München zurück, Hanslick wird berichtet haben; dankt für Schreiben, hat es Schützenberger gezeigt. Hat beim Musikfest Franz Lachner die f-moll-Symphonie u.a. gezeigt, der sie 1864 aufführen will (jetzt Herbeck-Symphonie geplant). Erfuhr von Lachners und Schuberts Abweisung an der Hofkapelle. Das Lehrbuch von Marx habe Kitzler in Temesvár, er selbst besitze von Lobe die Formenlehre und Instrumentation [vgl. die Anmerkung zu \"ab Dezember 1861\"]. Plant Orgelkonzertreise. Grüße von Alois Weinwurm.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 197412085, "Datum": "8. - 10.12.1974, Sonntag bis Dienstag", "Haupttext": "Einspielung der 2. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Carlo Maria Giulini.", "Letzte Änderung": "06.03.2023 11:04"}, {"ID": 195701087, "Datum": "8.-10.1.1957, Dienstag bis Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Heinrich Hollreiser im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Solist in Tschaikowskys b-Moll-Klavierkonzert ist Gyogy Sandor.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194401086, "Datum": "8.-10.1.1944, Samstag bis Montag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Hans Knappertsbusch im 7. Philharmonischen Konzert im Großen Musikvereinssaal in Wien.", "Letzte Änderung": "05.06.2026 20:28"}, {"ID": 193801087, "Datum": "8.-10.1.1938, Samstag bis Montag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Furtwängler im 6. Philharmonischen Konzert in Berlin.\nSolist in Beethovens Es-Dur-Klavierkonzert ist Wilhelm Backhaus.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 201911087, "Datum": "8.-10.11.2019, Freitag bis Sonntag", "Haupttext": "Aufführungen von Erstfassungen dreier Symphonien (Projekt \"Ongehoord Bruckner\") im Muziekgebouw aan het IJ in Amsterdam:\nAm 8. November die 8. Symphonie (Fassung 1887) durch das Noordelijk Filharmonisch Orkest unter Martin Sieghart (zusätzliche Aufführung am 7.11.2019 in Groningen),\nam 9. November die 4. Symphonie (Fassung 1874) durch Her Residentie Orkest unter Nicholas Collon (mit Ronald Brautigam in Mozarts d-Moll-Klavierkonzert, zusätzliche Aufführungen am 8. und 10. November in Scheveningen)\nund am 10. November die 3. Symphonie (Fassung 1873) mit Het Gelders Orkest unter Claus Peter Flor (mit Quirine Viersen in Haydns C-Dur-Cellokonzert, zusätzliche Aufführungen am 8. November in Enschede und am 9. November in Arnhem).\nAm 3.11.2019 Radiosendung zu diesem Projekt, am 10. November Podiumsdiskussion u. a. mit Frank Teunissen, Maarte Brandt und Aart van de Wal).\nRundfunksendungen der Konzerte am 10., 11. und 12.11.2019 (3., 4. bzw. 8. Symphonie).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196111087, "Datum": "8.-10.11.1961, Mittwoch bis Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Paul Hindemith (dessen Lieblingssymphonie) im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Solistin in Hindemiths \"Marienleben\" ist Sena Jurinac.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199510085, "Datum": "8.-10.10.1995, Sonntag bis Dienstag", "Haupttext": "Artikel von Constantin Floros (»Meine einzige Freude sind meine Symphonien«), Einführung im Programmheft (S. 7-13). 50 Jahre NDR-Sinfonieorchester-Jubiläumskonzerte unter Günter Wand.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 202409076, "Datum": "7.9. bis 2.11.2024, Samstag bis Samstag", "Haupttext": "Anton-Bruckner-Festspiele zum Bruckner-Jahr 2024 in Dudelange (Luxemburg).", "Letzte Änderung": "02.01.2024 19:47"}, {"ID": 199404076, "Datum": "7.-9.4.1994, Donnerstag bis Samstag", "Haupttext": "Aufführung des \"Te deum\" durch den Coro del Teatro Municipal, die Filarmónica de Santiago und die Solisten Carmen Luisa Letelier, José Azócar, Stephen Saxon [und ??] unter Wolfgang Scheidt in Santiago in Chile.", "Letzte Änderung": "03.08.2025 11:15"}, {"ID": 199303075, "Datum": "7.-9.3.1993, Sonntag bis Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks unter Günter Wand in der Hamburger Musikhalle.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195103077, "Datum": "7.-9.3.1951, Mittwoch bis Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Volkmar Andreae im Großen Musikvereinssaal in Wien. In Zoltán Kodálys \"Tedeum\" wirken mit Gertraud Hopf, Gertrude Schuster, Fritz Sperlbauer, Otto Wiener, der Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde und Anton Heiller (Orgel).", "Letzte Änderung": "20.04.2023 14:26"}, {"ID": 201609075, "Datum": "7.9.2016, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann im 71. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London.\nSolist in Mozarts C-Dur-Klavierkonzert KV 467 ist Daniil Trifonov.", "Letzte Änderung": "14.01.2024 16:24"}, {"ID": 199409075, "Datum": "7.9.1994, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung des \"Ecce sacerdos magnus\" [WAB 13] und der e-Moll-Messe durch die Corydon Singers und Mitglieder des Corydon Orchestra unter Matthew Best im 65. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London.", "Letzte Änderung": "11.01.2024 11:01"}, {"ID": 197809075, "Datum": "7.9.1978, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel »Anton Bruckner und seine Beziehungen« [zu Neufelden] in den Mühlviertler Nachrichten 89, Nr. 36.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197409075, "Datum": "7.9.1974, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Claudio Abbado in der Philharmonie in Berlin.\nSprecher in Arnold Schönbergs \"Ein Überlebender aus Warschau\" ist William Pearson.", "Letzte Änderung": "10.06.2026 12:05"}, {"ID": 197109075, "Datum": "7.9.1971, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Karl Böhm an Georg Kunkel: \n    »[...] Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Ihr Wunsch bei der VIII. Bruckner nicht erfüllt werden kann, da das Material vollkommen umgeschrieben werden müsste [...]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196809075, "Datum": "7.9.1968, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm in der Philharmonie in Berlin.", "Letzte Änderung": "10.06.2026 08:40"}, {"ID": 195109075, "Datum": "7.9.1951, Freitag", "Haupttext": "Kritik zur 4. Symphonie von Jörgen Jersild in »Politiken« [Kopenhagen?] (*).\nRevisionsmaßnahmen Leopold Nowaks am Autograph des 112. Psalms (WAB 35) (**).", "Letzte Änderung": "05.02.2025 11:09"}, {"ID": 194909075, "Datum": "7.9.1949, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel von Franz Gräflinger »Ein neuentdecktes Werk Anton Bruckners« [Symphonisches Präludium] im Münchner Merkur (*).\nUraufführung dieses Werkes durch die Münchner Philharmoniker unter Fritz Rieger (**).\nGertrud Staub-Schlaepfer (Zürich) übergibt die Abschrift des Particell-Klavierauszugs vom Symphonischen Präludium, die sie von Heinrich Tschuppik 1948 erhalten hatte, der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek (***).", "Letzte Änderung": "07.02.2023 23:35"}, {"ID": 194609075, "Datum": "7.9.1946, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Max Auer »War Anton Bruckner Wagnerianer?« in der »Furche« (Beilage »Die Warte«) (*).\nArtikel von Johann Gabriel Anderle »Anton Bruckner besucht Beethoven« in der »Furche« (**).", "Letzte Änderung": "16.09.2024 14:58"}, {"ID": 194409075, "Datum": "7.9.1944, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel von N. Neumayer »Kleinod der Künste, Bruckner-Stift St. Florian« im Völkischen Beobachter (Norddeutsche Ausgabe).", "Letzte Änderung": "22.11.2024 09:14"}, {"ID": 194009075, "Datum": "7.9.1940, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193809075, "Datum": "7.9.1938, Mittwoch", "Haupttext": "Tagebucheintragung von Goebbels und Bericht des Völkischen Beobachters (Berliner Ausgabe) Nr. 250, S. 1-4, von Hitlers Rede am 6.9.1938 (mit der Teilaufführung der 7. Symphonie).", "Letzte Änderung": "29.07.2025 20:16"}, {"ID": 193309075, "Datum": "7.9.1933, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Oswald Kabasta bei der RAVAG Wien. Solist (in Händels Concerto grosso B-Dur) ist der Geiger Rudolf Malcher (*).\r\nRadio Wien überträgt von 20:45 bis 21:55 Uhr. Der begleitende Text in der Ankündigung enthält immer noch das falsche Uraufführungsdatum 10.3.1877 (**).", "Letzte Änderung": "07.10.2026 15:30"}, {"ID": 193109075, "Datum": "7.9.1931, Montag", "Haupttext": "Aufführung des \"Locus iste\" unter Pater Joseph A. Hauber beim Hochamt anlässlich der Einweihung des neuen Domes in Altoona (Pennsylvania).", "Letzte Änderung": "23.09.2025 12:01"}, {"ID": 192409075, "Datum": "7.9.1924, Sonntag", "Haupttext": "Das Neue Wiener Journal Nr. 11065 bringt auf S. 19 einen Bericht über die Musikausstellung der Stadt Wien, in dem auch Bruckner erwähnt wird (*).\n \nDie Österreichische Volkszeitung Nr. 248 kündigt die Bruckner-Feier der Wiener Philharmoniker unter Franz Schalk in Linz an (**).\n \nDie Wiener Bilder Nr. 36 berichten auf S. 5 von der Gedenkfeier des Wiener Männergesangvereins [am 31.8.1924]. Erwähnt werden der Chor \"Am Grabe\" und die Festrede von Dr. Krickl [recte Krückl] (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191909075, "Datum": "7.9.1919, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Anton Konrath im Großen Saal des Wiener Konzerthauses.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191709075, "Datum": "7.9.1917, Freitag", "Haupttext": "Brief von Dr. Hermann Schrötter (Wien) an Propst Josef Sailer (St. Florian): \n\n    Mit seinem inzwischen verstorbenen Vater (Leopold Schrötter von Kristelli) habe er vereinbart, das Harmonium Bruckners dem Stift St. Florian zukommen zu lassen. Schlägt vor, mit Verpackung und Transport die Firma Kotekiewicz [Kotykiewicz] zu beauftragen und zwar möglichst bald, da die Adresse \"Wien, 9/2, Mariannengasse 3\" wegen Umzugs nur noch drei Wochen gültig sein werde.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190409075, "Datum": "7.9.1904, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel im Neuigkeits-Weltblatt Nr. 205 auf S. 13, signiert \"F. L.\":\n\"                Anton Bruckner.\n\n         (Zu seinem 80. Geburtstag.)\n            Die Dornenkrone drückten sie dir fest auf das Haupt und wenn das Herz auch blutete – es gab kein Mitleid. Jetzt schmücken sie deine Stirn mit Lorbeer und nennen dich mit Stolz einen Großen im Reiche der Tonkunst – – –  \n     Die guten Schulmeister, welche an dem bitteren Vermächtnis der grollenden Götter ohnehin schwer zu tragen haben und jederzeit auch besonders gescheit sein wollenden Witzefabrikanten Stoff für öde Plattheiten abgeben mußten, spielen doch in der Geschichte der Kultur eine nicht unbedeutenden Rolle, denn die Wiege so mancher späteren Berühmtheit stand in einem schlichten Schulhause. [...]. F. L.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190009075, "Datum": "7.9.1900, Freitag", "Haupttext": "Artikel von Ernst Decsey »Erinnerungen an Anton Bruckner. II.« in der Grazer Tagespost (Abendblatt).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189909075, "Datum": "7.9.1899, Donnerstag", "Haupttext": "Die \"Neue Warte am Inn\" bringt im Anzeigenteil eine Inhaltsangabe der Monatsschrift \"Ave Maria\". Bruckner wird im Zusammenhang mit der Geschichte des Linzer Dombaus erwähnt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189409075, "Datum": "7.9.1894, Freitag", "Haupttext": "Brief von Ottokar von Chiari (Wien) an Bruckner:\r\n    Verspätete Geburtstagsglückwünsche (*).\nBrief von Bernhard Deubler (Altmünster) an Bruckner:\r\n    Gratuliert, um den Festesrummel nicht zu stören, mit Verspätung zum Geburtstag (**).\nDatierung von Bruckners Dankadresse, die am 11.9.1894 erschien (***).\nBerichte über die Geburtstagsfeier am 4.9.1894 (mit Aufzählung der Gratulationen) erscheinen\nim Deutschen Volksblatt Nr. 2041 auf S. 4:\r\n\"    * [Anton Bruckner's siebzigster Geburtstag.] Ueber die Feier des siebzigsten Geburtstages Anton Bruckner's in Steyr wird berichtet: Bruckner, welcher seit längerer Zeit leidend ist und seine Wohnung im idyllisch gelegenen Stadtpfarrhof nicht verlassen darf, erhielt zahllose Glückwunschschreiben, Adressen und Telegramme. Von Ovationen, wie Serenaden etc. mußte abgesehen werden auf Anrathen der Aerzte, die den greisen Tondichter behandeln. Am Montag traf das prächtige Diplom hier ein, womit die Ehrenbürgerschaft der Landeshauptstadt Linz für Bruckner beurkundet wurde. Der \"Schubertbund\" in Wien hatte Bruckner anläßlich seines Festes telegraphisch beglückwünscht und zum Ehrenmitgliede ernannt. Telegramme oder Glückwunschschreiben sendeten ferner: Obersthofmarschall Graf Szecsen, die Gräfinnen Therese und Marie Szecsen, Landgraf Vincenz Fürstenberg, Graf Josef Lamberg, Gräfin O'Hegerty und Prinzessin Lobkowitz, Fürsterzbischof Cardinal Gruscha, Abt Kostersitz von Klosterneuburg, Landeshauptmann Abt Achleuthner, Hof=Musikverleger Gutmann, Professor Rudolf Weinwurm, Hans Richter, Lorenz Sechter, Bürgermeister Dr. Raimund Grübl im Namen der Stadt Wien, Hans P. v. Wolzogen (Bayreuth), G. Adler (Prag), Hofcapellmeister Eder (Wien), Hofcaplan Doctor K. Schnabl. Ferner gratulirten die Stadtvertretungen Wels und Steyr. Von Vereinen seien noch erwähnt: Der Wiener Männergesangverein \"Arion\" (Wien), die Männergesangvereine von Troppau, Linz, Steyr, Gmunden, die Philharmoniker, der Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Weiter gratulirten turnerische und studentische Vereinigungen in Wien und die Wagner=Vereine.\" (°),\n(fehlerhaft) im Neuigkeits-Weltblatt Nr. 205 auf S. 5 (die Rubrik ist datiert \"6. September\"):\r\n\"     Meister Anton Bruckner hat gestern in Steyr seinen 70. Geburtstag gefeiert, aus welchem Anlasse die dortigen Musikfreunde den ausgezeichneten Komponisten durch ein Ständchen und Beglückwunsch=Deputation ehrten. Auch von auswärts langten viele Gratulationen ein. Das Befinden des greisen Meisters ist ein zufriedenstellendes.\" (°°),\nin der Reichspost Nr. 206 auf S. 7:\r\n\"    – Dr. Anton Bruckner feierte am Dienstag, wie uns aus Steyr geschrieben wird, dort seinen siebzigsten Geburtstag in stiller Zurückgezogenheit. Unter den Beglückwünschenden (durch Telegramme) befanden sich Cardinal Gruscha, der Landeshauptmann von Oberösterreich, Abt Achleuthner, Hofcapellmeister Hans Richter, Bürgermeister Dr. Grübl=Wien, Prälat Ubald Kostersitz=Klosterneuburg und viele Gesang= und Musikvereine aus Oesterreich und dem Deutschen Reiche. Die Landeshauptstadt Linz übersandte das Ehrenbürgerdiplom.\" (°°°)\nund im Welser Anzeiger Nr. 36 auf S. 3:\n\"             Oertliches.\r\n                                   Wels, 6. September.\r\n[...]\r\n     Dr. Anton Bruckner. Der berühmte Componist Dr. Anton Bruckner feierte am 4. ds. Mts. in Steyr seinen 70. Geburtstag und gingen demselben von allen Seiten Glückwünsche zu. Herr Bürgermeister Dr. Schauer beglückwünschte Dr. Bruckner auf telegraphischem Wege. \" (#).\nTelegramm von Herzmansky (Salzburg, war auf einer Bergtour) mit Geburtstagsglückwünschen (##).\nDas Grazer Tagblatt Nr. 246 schreibt auf S. 2 des Abendblatts über die Wiener Kritik und bringt Beispiele aus Kritiken Hanslicks und Kalbecks zur 7. Symphonie (30.3.1886 bzw. 3.4.1886):\r\n\"     (Nochmals Anton Bruckner.) Es ist kennzeichnend für das Verhältnis unserer modernen \"maßgebenden\" Kritik zu unseren großen deutschen Künstlern, dass Ehrentage, welche den letzteren ihr doch früher oder später zur Besinnung kommendes Volk bereitet, in der Regel von einer gründlichen Beschämung der ersteren begleitet sind. Nun – diese macht sich wenig daraus. Die Hydrahäupter wachsen ihr immer wieder nach. Auf das unerschütterliche Vertrauen des Lesepublicums kann sie ja rechnen: dieses bewährt die Erfahrung, dass man sich den Genuss eines Reizmittels um so schwerer abgewöhnt, je giftiger es ist. Kritik und Publicum leider also nicht darunter; der Leidende ist nur der Künstler. Nur! Wird dies sein Leiden aufgewogen durch den aufleuchtenden Glanz eines Ehrentages? Nicht durch Feste geehrt will der Künstler werden, sondern verstanden. Mit seinem Verständnisse sieht es aber schlecht aus, wenn der Geist, welcher den Tag beherrscht, die Commentare zu seinem Schaffen liefert. [... Hanslick ... über die 7. Symphonie] äußerte sich derselbe am 30. März 1886: \"Das Publicum zeigte sich [... Text vom 30.3.1886 (\"symphonische Riesenschlange\", Publikumsflucht, dennoch stürmische Hervorrufe ...] \"Bruckner ist der neueste Abgott der Wagnerianer.\"  (Aha!)  Max Kalbeck, der damalige Kritiker der \"Presse\", schrieb [... 3.4.1886 ...]: \"Hosianna! Ein neuer Dichter ist erstanden, ein Lyriker von Gottes Gnaden, ein Originalgenie [...]\" u. s. f. mit Grazie. Der Schluss des Feuilletons Kalbeks lautet: \"Welche Verwirrung dieses mehr als problematische Werk, das nur von der Gnade seiner großen Vorgänger lebt, in sonst ganz nüchternen Köpfen anstiften sollte, geht unter anderem daraus hervor, das der Musikverleger, Herr Albert Gutmann, das höchst ungünstige Votum des berühmten Kritikers Eduard Hanslik für eine Empfehlung seines neuesten Geschäftsartikels angesehen und einer Anzeige desselben als Reclame beigefügt hat.\" Bravo Gutmann!\" [keine Signatur] (###).\nDie Linzer Tages-Post Nr. 205 berichtet ausführlich auf S. 3f über das am 11.7.1894 beschlossene Ehrenbürgerdiplom:\r\n\"     (Dr. Anton Bruckner.) Der Name Bruckner, welcher dermalen die ganze musikalische Welt in Athem hält, wird in dieser Woche im In= und Auslande mit so viel Ehren genannt, dass nicht nur der vielgenannte und berühmte Meister mit Stolz und Genugthuung auf die Geburtstagswoche zurückblicken, sondern ganz Oberösterreich freudigsten Antheil hieran nehmen kann, da doch Bruckner ein Sohn des Landes Oberösterreich ist. Es war daher nur eine Ehrenschuld, welche die Landeshauptstadt Linz kürzlich abgetragen hat, als sie Dr. Anton Bruckner unter ihre Ehrenbürger aufnahm. Das Diplom, welches von Professor Leitner der Staatshandwerkerschule in Linz in künstlerisch vollendeter Weise ausgeführt wurde, hat folgenden Wortlaut: \"Wir bekunden hiemit, dass der Gemeinderath der Landeshauptstadt Linz a. D. mit Beschluss vom 11. Juli 1894 dem wohlgeborenen Herrn Anton Bruckner, Doctor der Philosophie, Ritter des Franz Josef=Ordens, Hoforganist, Lector an der Universität Wien, emer. Professor des Wiener Conservatoriums, Ehrenmitglied vieler Vereine etc., in Anbetracht der hohen Verdienste, welche er sich durch die Composition seiner Meisterwerke um die Tonkunst erworben hat, in Anbetracht des Ruhmes, den er als Componist und Orgelvirtuose an den größten europäischen Musikstätten seinem Namen errungen hat und von dem ein Abglanz auch auf seine Heimat Oberösterreich, insbesondere auf die Landeshauptstadt Linz als Stätte seines langjährigen künstlerischen Wirkens, zufällt, das Ehrenbürgerrecht der Landeshauptstadt Linz a. D. verliehen hat.\" Folgt Datum und Unterschriften. Gefertigt sind der Bürgermeister Franz Poche und die Gemeinderäthe Franz Schober und Dr. Rudolf Prohaska.\" (a).\nDer bereits am 5.9.1894 in London veröffentlichte Artikel erscheint auch (gekürzt) in The Leeds Mercury Nr. 17605 (West Yorkshire, England) auf S. 2 in der 7. Spalte:\r\n\"     Dr. Anton Bruckner, the musical composer and organist, celebrated the orther day his seventieth birthday. Owing to the state of his health he spent the day quietly at the parsonage of Steyr. He was, however, able to receive one or two deputations, and at night he was serenaded by a number of the Musical Societies of Vienna [sic]. Dr. Bruckner won the first place in several competitions as an organist; but in 1865 he commenced to write symphonies, of which he has produced eight, and is now engaged upon the ninth.\" (b)\nund [selber Text?] im Dundee Evening Telegraph (b1).\nTelegramm von Bruckner an Joh. Bap. Breselmayr in St. Florian [fettgedruckt: gestempelt oder gedruckt]:\r\n\"Hochwürden Herrn | Stiftsdechant | Bresselmayr | St. Florian | Von Steyr | Freudigen Dank Ihnen | und dem ganzen | Hochwürdigen Kapitel | Doctor | Anton Bruckner.\" (c).\n\"Het vaderland\" Nr. 211 ('s-Gravenhage) schreibt auf S. 3 über den 4.9.1894 und erwähnt die Arbeit an der 9. Symphonie:\r\n\"    Aan Anton Bruckner, die den 4n zijn 70n verjaardag vierde, werden te Steyr, waar hij elk jaar den zomer doorbrengt, allerlei ovaties gebracht: serenade, gelukwensching door een deputatie van den Raad, met den burgemeester aan het hoofd, enz. Talrijk waren de telegrammen en brieven den jarige toegezonden.\r\n     Bruckner is thans bezig aan een 9e Symphonie.\" (d).", "Letzte Änderung": "25.04.2026 02:00"}, {"ID": 189309075, "Datum": "7.9.1893, Donnerstag", "Haupttext": "Der Alpen-Bote Nr. 72 meldet auf S. 2, daß Bruckner seinen 70. Geburtstag [sic!] in Steyr verbringt.\n\"     (Herr Professor Dr. Anton Bruckner), welcher bekanntlich gegenwärtig in den Mauern unserer Stadt weilt, feierte am Montag bei bestem Wohlbefinden seinen 70. Geburtstag. Möge der ehrwürdige Meister sich noch viele Jahre fester Gesundheit und seiner gottbegnadeten Schaffenskraft erfreuen, welche uns schon so viele unvergängliche Meisterwerke gespendet hat.\" (*).\nDie Neue Freie Presse Nr. 10432 teilt auf S. 6 mit, daß bei der Jubiläumsfeier des Wiener Männergesangvereins am 8.10.1893 Bruckners \"Helgoland\" aufgeführt wird:\r\n\"          Theater= und Kunstnachrichten.\r\n[...]\r\n     – In das Programm des anläßlich des fünfzigjährigen Jubiläums des Wiener Männergesang=Vereines am 8. October stattfindenden Concertes wurden noch zwei neue Chöre, und zwar „Helgoland” von Anton Bruckner und „Kriegersang” von Mandiczewski, aufgenommen.\" (**).\nDas Grazer Tagblatt Nr. 247 übernimmt auf S. 4 eine Meldung vom 5.9.1893:\r\n\"Theater, Kunst und Literatur.\r\n[...]\r\n     (Allerlei.) [...]  – Das \"Linzer Volksblatt\" schreibt: Dr. Anton Bruckner, der große Compositeur, feierte am 4. d. seinen 70. Geburtstag. Wenn ihm auch das Leben viel Enttäuschung und Zurücksetzung gebracht hat, auf sein engeres Heimatland Oberösterreich wird der Meister mit Stolz und Freude blicken, da es ihn als einen seiner besten Söhne stets geehrt und gefeiert hat. – [...]\" (***).\nIm Neuen Wiener Tagblatt Nr. 247 ist auf S. 17 (Inseratenteil, rechte Spalte) zu lesen:\r\n\"    Baumeisterprüfung.\r\nGediegener u. gewissenhafter Unterricht hiefür billigst Anfragen unter \"Baumeister 8214\" postl. Hietzing. Nur gegen Schein.      8214\n     Klavier, Harmonielehre,\r\nKontrapunkt, Fuge, Kompositionslehre unterrichtet nach Methode der berühmten Professoren Schmitt, Krenn, Bruckner (Konservat.) ein mit glänzenden Referenzen über Unterrichtserfolge versehener Meister. Honorar mäßig. Briefe unter \"Musikalische Bildung 8092\" an die Exped.         8092\n     Um mäßigen Preis\r\nertheilt Mediziner mit vorzüglichen Referenzen Unterricht in allen Schulgegenständen u. Geige. Antr. unter \"Gewissenhaft 8169\" an die Exp.   8160\" (°).", "Letzte Änderung": "06.06.2025 22:36"}, {"ID": 189109075, "Datum": "7.9.1891, Montag", "Haupttext": "Brief von Röder an Theodor Hämmerle:\r\n   Die d-Moll-Messe sei druckfertig; bittet um Angaben zum Titelblatt etc.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189009075, "Datum": "7.9.1890, Sonntag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Zusatz »Br« bei dieser Woche [Dienst an der Hofkapelle (geplant)].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188809075, "Datum": "7.9.1888, Freitag", "Haupttext": "Datierung im 1. Satz der 3. Symphonie bei Takt 587-600.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188709075, "Datum": "7.9.1887, Mittwoch", "Haupttext": "Datierung in Skizzen zum 1. Satz [Schlußgruppe] der 9. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188509075, "Datum": "7.9.1885, Montag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Levi:\r\n    Wartete vergebens in Steyr und St. Florian auf Levi (laut Schalk schon in München). Bekam Marsops Artikel im Berliner Tageblatt und nach zwei Tagen Bote und Bocks Angebot (wollen die 4. Symphonie haben). Levi könnte bei Interesse Bruckners Autograph haben. Wo die Partitur der 7. Symphonie sei, die er Levi für Karlsruhe gab? Das Original werde beim Druck schrecklich zugerichtet. Richter sprach gestern vom »Te deum«. Die 7. Symphonie bekomme er nicht - wegen Hanslick! Die 8. Symphonie sei fertig skizziert (*).\nBrief Bruckners an ein unbekanntes Mädchen:\r\n    Dankt für den lieben Empfang in ihrer Familie und das Bild. Schickt ihr (Frl. Anna) sein Bild (**).\nKalendernotiz Bruckners: »6. 7. 8. Sept. [Dienst an der Hofkapelle]« [in der Auflistung der Dienste] (***).", "Letzte Änderung": "28.06.2025 17:02"}, {"ID": 188409075, "Datum": "7.9.1884, Sonntag", "Haupttext": "Die Deutsche Zeitung Nr. 4556 berichtet auf S. 7 von Bruckners Geburtstag: \n\n   »Der Hoforganist und Professor am Conservatorium in Wien, Anton Bruckner, verweilt schon seit mehreren Tagen auf Besuch bei Verwandten in Vöcklabruck. Dort wurde demselben am 3. d., Abends, bei Fackelbeleuchtung ein Ständchen von der Liedertafel, deren Ehrenmitglied er ist, und von der Bürgercorpscapelle anläßlich seiner sechzigsten Geburtstagsfeier gebracht. Bruckner arbeitet eben an der Vollendung seiner achten Symphonie.« (*). Bruckner hält sich in Schwanenstadt auf, wo er beim Hochamt Orgel spielt [und vermutlich Mayfelds besucht] (**).\nDie Orgel (I/11) war 1786 von Josef Steiner aus Wels gebaut worden (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188209075, "Datum": "7.9.1882, Donnerstag", "Haupttext": "[vermutlich 7.9.1882] Bruckner verbringt den Abend im Gasthaus »Weingartl«, wo er wegen der 6. Symphonie auch Friedrich Spigl erwartet (*).\n\n\nDas Amtsblatt der Wiener Zeitung Nr. 206 veröffentlicht auf S. 475-481 das Vorlesungsverzeichnis der Wiener Universität und meldet auf S. 481 unter \"VII. Fertigkeiten\":\n     \"[... Stenographie, Gesangscurs unter Rudolf Weinwurm ...] \n\n     Lehre der Fundamente, Kenntniß der Accorde, Verbindung derselben, Vorbereitungen und Auflösungen der Accorde in Dur=Tonarten, Uebungen im bezifferten Baß, zwei Stunden wöchentlich, Montag von 5 - 7 Uhr Abends, von dem Lector Herrn Anton Bruckner; im Hörsaale Nr. 8. \n\n     [... Turnen, Fechtkunst ...]\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188009075, "Datum": "7.9.1880, Dienstag", "Haupttext": "Ankunft in Freiburg. Bruckner hört Bachs d-moll-Toccata vom Domorganisten Eduard Vogt (1847 - 1911) interpretiert und spielt auch selbst. Weiterfahrt nach Bern.", "Letzte Änderung": "17.08.2025 05:40"}, {"ID": 187909075, "Datum": "(7.9.1879, Sonntag)", "Haupttext": "Kaiser Franz Joseph hält sich in Linz auf und wird u.a. auch vom »Frohsinn« begrüßt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186209075, "Datum": "7.9.1862, Sonntag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Rudolf Weinwurm:\r\n   War nicht zu Hause; mußte im August um Lohnvorschuß bitten. Rudolf soll sich Alois Weinwurm anvertrauen. Sechter war in Linz, berichtete von Stellenvergabe nach Aßmayrs Tod; wird sich bei Randhartinger und Drechsler [gemeint: Draexler ] für Bruckner verwenden, erwähnte neben Preyer auch Rotter. Am 28.8.1862 hörte Ehepaar Arneth [Joseph Arneth und Antonie Adamberger] in St. Florian Bruckners Orgelspiel. Arneth habe ihm dann aus Ischl geschrieben. Bei Kitzler z.Zt. Instrumentation etc. Schickt »Ave Maria« [WAB 6] für Stegmaier - vorher Bagge zeigen? Messe-Komposition? Fessl (Wilhering) [gemeint: Adolf Festl] wird Messe schicken.", "Letzte Änderung": "16.12.2024 23:27"}, {"ID": 186109075, "Datum": "7.9.1861, Samstag", "Haupttext": "Wohltätigkeitsveranstaltung von »Frohsinn« und »Sängerbund« zum Beschluß des Volksfestes, wieder zugunsten der Abbrändler von Gramastetten (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186009075, "Datum": "7.9.1860, Freitag", "Haupttext": "Datierung »Für [1]861. 7. Sept. [1]860« auf Doppelbogen »No. 27« im Studienheft 1860/61 (WAB 248).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185609075, "Datum": "7.9.1856, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung einer Mozart-Messe in C-Dur im Dom, tagsüber Proben, abends Festkonzert mit Werken Mozarts unter Lachners Leitung. Im Orchester wirkt J. Hellmesberger mit (*). \nDirigent der Kirchenmusik ist Alois Taux, der auch den Festspruch komponiert hatte (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185209075, "Datum": "7.9.1852, Dienstag", "Haupttext": "Im 2. Band des Ehrenbuches (Ehrn-Buch, Buch der Ehre und des Fleißes) trägt Bruckner die Schüler und Schülerinnen der 1. Klasse ein, \"welche sich durch Fleiß, Fortgang und sittlich-gutes Betragen alljährlich ausgezeichnet haben\":\n\"1852.\n[mittig:]\nOber Abtheilung\n[linke Spalte:]\n1 Kronberger Julian | 2 Pallenstorfer Anton | 3 Niedermair Josef | 4 Fritschner Franz | 5 Weidinger Johann | 6 Schmidbaur Johann\n[rechte Spalte:]\n1 Pammer Anna | 2 Reißer Karolina | 3 Ganglbaur Theres | 4 Traunfellner Barb. | 5 Hirscher Elisabeth | 6 Brunner Rosina | 7 Baumgartshuber Mar. | 8 Mathe Klara\n[darunter, mittig:]\nUnter Abtheilung\n[linke Spalte:]\n1 Althuber Franz | 2 Leipl Ignaz | 3 Pallenstorfer August | 4 Huber Josef | 5 Dirnberger Leopold | 6 Hummer Leopold | 7 Holzner Georg | 8 Leibetseder Josef | 9 Krill Sebastian | 10 Neumüller Leopold | [nachträglicher Bleistifteintrag von anderer Hand:] 11 Buchsbaum Johann.\n[rechte Spalte:]\n1 Marböck Marie | 2 Staudinger Theres | 3 Fuchs Anna | 4 Bräuer Barbara | 5 Huber Klara | 6 Stummer Maria.\n[unten:]\nden 7. September  ABrucknermp.\"", "Letzte Änderung": "17.12.2024 23:02"}, {"ID": 199610075, "Datum": "7. - 9.10.1996, Montag bis Mittwoch", "Haupttext": "Internationales Kolloquium »Bruckner-Probleme« an der Freien Universität Berlin.", "Letzte Änderung": "17.02.2026 22:16"}, {"ID": 201203076, "Datum": "7./8./9. und 11.3.2012, Mittwoch bis Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Mariss Jansons in Amsterdam.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196205075, "Datum": "7./8./9.5.1962, Montag bis Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Gürzenich-Orchester unter Eugen Szenkar im 12. Gürzenich-Konzert in Köln.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196003075, "Datum": "7./8./9.3.1960, Montag bis Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das Gürzenich-Orchester unter Günter Wand im 9. Gürzenich-Konzert in Köln.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192003075, "Datum": "7./8./9.3.1920, Sonntag bis Dienstag", "Haupttext": "Aufführung des \"Te deum\" und der 9. Sinfonie Beethovens durch das verstärkte Philharmonische Orchester und den Nürnberger Lehrergesangverein unter (*) August Scharrer im Herkules-Saalbau in Nürnberg. \n\nMitwirkende: Emma Tester (Stuttgart), Klara Weizsäcker (Stuttgart), Leo Ackermann (Stuttgart) und Wilhelm Fenten (Mannheim) und (Orgel) Georg Lotter (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 201202075, "Datum": "7., 8., 9.2.2012, Dienstag bis Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie mit dem Finale (Version Samale/Phillips/Cohrs/Mazzuca, mit Erstaufführung der erneut umgearbeiteten Coda) durch die Berliner Philharmoniker unter Simon Rattle in der Berliner Philharmonie.", "Letzte Änderung": "22.02.2026 22:22"}, {"ID": 193301075, "Datum": "7./8./9.1.1933, Samstag bis Montag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Rotterdam, Amsterdam bzw. Arnhem.", "Letzte Änderung": "02.05.2023 22:41"}, {"ID": 200512076, "Datum": "7./8./9./10.12.2005, Mittwoch bis Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie (1. Fassung von 1873) durch die Berliner Philharmoniker unter Simone Young in der Philharmonie in Berlin.", "Letzte Änderung": "20.11.2025 22:54"}, {"ID": 199510075, "Datum": "7./8./9./10.10.1995, Samstag bis Dienstag", "Haupttext": "Aufführungen des Finales der 9. Symphonie in der Fassung von Samale/Philipps/Cohrs/Mazzuca durch das Haydn-Orchestra Bozen unter Johannes Wildner in Brixen (Seminarkirche und Dom), Trient bzw. Bozen (*).\nDas 38-seitige Programmbuch enthält Beiträge von Dietmar Holland \"Abschied und Vermächtnis: Zu Bruckners letzter Symphonie\" und Giuseppe Pugliese \"Bruckners 'Unvollendete'\"(**).\n\n\nHierzu erschienen Kritiken \n\nvon Wilhelm Sinkovicz \"Brixen vollendete Bruckners Neunte\" in \"Die Presse\" (Wien) am 12.10.1995 (***), \n\nvon Ferruccio Delle Cave \"Verklärte Visionen vom Lebensabschied. 'Musik und Kirche' in Brixen. [...] Bruckners Neunte unter Johannes Wildner\" in der Tiroler Tageszeitung (Innsbruck) am 10.10.1995 (°), \n\nvon Giuliano Tonini \"Bruckner virtuale\" in Il Mattino am 13.10.1995 und von Annely Zeni \"Bruckner 'Sublimato'\" in Alto Adige am 11.10.1995 (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199007075, "Datum": "7./8.7.1990, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Marianne Baumgart »Anton Bruckners authentisches Persönlichkeitsbild in »Die Presse«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 190806075, "Datum": "7./8.6.1908, Pfingsten", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie [9.6.1908 (*)] unter Felix Mottl und des Quintetts durch das Münchner Streichquartett [8.6.1908 (**)] beim 3. Bayerischen Musikfest in Nürnberg.\r\nDas Quintett wird im Rathaussaal vom Münchner Streichquartett gespielt (Theodor Kilian, Georg Knauer, Ludwig Vollnhals, Heinrich Kiefer [siehe die Anmerkung]) und Ludwig Meister (2. Bratsche) gespielt (***),\r\ndie 5. Symphonie durch das u.a. von der Hofkapelle Darmstadt verstärkte Nürnberger Theater- und Philharmonische Orchester in der Städtischen Festhalle im Luitpoldhain (°).", "Letzte Änderung": "30.10.2024 08:11"}, {"ID": 197805075, "Datum": "7./8.5.1978, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung von 9. Symphonie und »Te deum« durch die Wiener Philharmoniker, den Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde und die Solisten Anna Tomowa-Sintow, Agnes Baltsa, David Rendall und José van Dam unter Herbert von Karajan in einem Gesellschaftskonzert im Wiener Musikvereinssaal.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 202304076, "Datum": "7.-8.4.2023, Freitag/Samstag", "Haupttext": "12. Bruckner Journal Readers Conference an der Yale University in New Haven.\r\nAm 6.4.2023 Aufführung (und Aufzeichnung) der 7. Symphonie durch die Yale Philharmonia unter Peter Oundijan in der Neuausgabe von Paul Hawkshaw.\r\nBeiträge kommen von Benjamin Korstvedt (über die 4. Symphonie), Gabriel I. Venegas-Carro (über die 2. Symphonie), William Carragan (nicht persönlich anwesend, über die 3. Symphonie), Malcolm Hatfield, Felix Diergarten (Oö. Sängerfest 1865 und der \"Germanenzug\") [siehe die Anmerkung], Ken Ward [siehe die Anmerkung], Clemens Gubsch, Thomas Röder (1. Symphonie), Miguel Ramirez (Bruckner-Rezeption in Südamerika), Andrea Harrandt (frühe Bruckner-Rezeption in den Vereinigten Staaten).\r\nAnwesend sind ferner u.a. Paul Hawkshaw, John Berky und Michael Cucka.", "Letzte Änderung": "01.08.2026 17:01"}, {"ID": 196804075, "Datum": "7./8.4.1968, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das Osnabrücker Symphonieorchester unter Heinz Finger in Osnabrück.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196304076, "Datum": "7./8.4.1963, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung des \"Te deum\" durch das Osnabrücker Symphonieorchester unter Bruno Hegmann mit dem Chor des Musikvereins und den Solisten Leonore Kirschstein, Ursula Gust, Ferdinand Koch und Engelbert Kutschera in Osnabrück.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198703075, "Datum": "7./8.3.1987, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Christoph Eschenbach in der Philharmonie in Berlin. Solist bei Mozarts Klavierkonzert KV 503 ist Malcolm Frager (*).\nDer Programmheft-Artikel \"Bruckners VI. Symphonie\" stammt von Stefan Kunze (**).", "Letzte Änderung": "19.11.2025 23:23"}, {"ID": 196303075, "Datum": "7./8.3.1963, Donnerstag/Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Carl Schuricht im Herkulessaal in München.\r\nSolist in \"Sea drift\" von Delius ist der Bariton Carlos Alexander.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195303076, "Datum": "7./8.3.1953, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm im 7. Philharmonischen Konzert im Großen Musikvereinssaal in Wien (*).\r\n[vermutlich anlässlich dieses Konzerts]\r\nBöhm widmete den Philharmonikern eine Photographie: \"Den Wiener Philharmonikern in dankbarer Erinnerung an so viele Stunden wahrhaft erhabenene Musizierens in aufrichtiger Verbundenheit. [Unterschrift Wien, März 1953]\" (**).", "Letzte Änderung": "07.06.2026 09:25"}, {"ID": 194303075, "Datum": "7./8.3.1943, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Edwin Fischer (als Gast anstelle Furtwänglers) in Berlin (*).\n\n\nAufführung der 6. Symphonie (nach Beethovens Pastorale) durch die Wiener Symphoniker unter Leopold Reichwein im Großen Musikvereinsssal in Wien (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199802075, "Datum": "7./8.2.1998, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Roman Hinke \"Doktor Bruckners schwerer Abschied. Sein Spätwerk als Zankapfel im Parteienstreit.\" im Programmheft zum Konzert des Deutschen Symphonieorchesters Berlin [mit der 9. Symphonie] auf S. 6f und Artikel \"Dreimal Bruckner: Pedant, Mystiker und Pionier - die Neunte vereint alle in sich\" auf S. 8f.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199402075, "Datum": "7./8.2.1994, Montag/Dienstag", "Haupttext": "[oder November 1993?] Einspielung des Quintetts (in der von Zagrosek überarbeiteten Fassung Hans Stadlmairs) durch die Bamberger Symphoniker unter Lothar Zagrosek in Bamberg.", "Letzte Änderung": "13.02.2024 13:34"}, {"ID": 198902075, "Datum": "7./8.2.1989, Dienstag/Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Riccardo Chailly in der Philharmonie in Berlin. Solistin bei Prokofjews 3. Klavierkonzert ist Martha Argerich.", "Letzte Änderung": "19.11.2025 23:27"}, {"ID": 198202076, "Datum": "7./8.2.1982, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch das Osnabrücker Symphonieorchester unter Edgar Seipenbusch in Osnabrück.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197002076, "Datum": "7./8.2.1970, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des \"Te deum\" durch die Wiener Philharmoniker unter Hans Swarowsky im 7. Philharmonischen Konzert im Großen Musikvereinssaal in Wien.\nSolisten sind Ileana Cotrubas, Margarita Lilowa, Waldemar Kmentt und Marius Rintzler. An der Orgel Hans Haselböck (*).\nDer Programm-Artikel stammt von Leopold Nowak (**).", "Letzte Änderung": "10.06.2026 08:56"}, {"ID": 196602075, "Datum": "7./8.2.1966, Montag/Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Christoph von Dohnányi in der Neuen Philharmonie in Berlin. Solisten des Abends sind Irmgard Seefried, Kerstin Meyer, Grace Hoffman und der Rias-Kammerchor (Leitung: Günther Arndt) (*).\n \n[8.2.1966]\nLeopold Nowak entnimmt der Signatur Wn Mus.Hs.3176 vier Bögen mit Skizzen zum 1. Satz der 8. Symphonie, die die Signatur Wn Mus.Hs.28234 erhalten (**).", "Letzte Änderung": "22.02.2024 10:41"}, {"ID": 195402077, "Datum": "7./8.2.1954, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung der 1. Symphonie durch das Osnabrücker Symphonieorchester unter Bruno Hegmann.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 201208075, "Datum": "7.8.2012, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch das BBC Philharmonic unter Juanjo Mena im 33. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London. Auf dem Programm stehen zuvor Werke von Richard Wagner (\"Tristian\"-Vorspiel) und James MacMillan (Credo).", "Letzte Änderung": "12.01.2024 08:47"}, {"ID": 199408075, "Datum": "7.8.1994, Sonntag", "Haupttext": "Im wöchentlichen Orgelkonzert in St. Eustache in Paris spielt Bernhard Haas den 1. Satz der 6. Symphonie in seiner Orgeltranskription.", "Letzte Änderung": "11.12.2025 09:52"}, {"ID": 196208075, "Datum": "7.8.1962, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das BBC Symphony Orchestra im 15. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London. Auf dem Programm stehen zuvor Werke Beethovens (1. Sinfonie, G-Dur-Klavierkonzert mit Stephen Kovacevich). Dirigenten sind Malcolm Sargent und Rudolf Schwarz.", "Letzte Änderung": "09.01.2024 19:53"}, {"ID": 195008075, "Datum": "7.8.1950, Montag", "Haupttext": "Der Akademie-Kammerchor aus Wien singt [in Paris oder in einer Rundfunkübertragung?] unter F. Grossmann Werke von Gallus, Mozart und Bruckner.", "Letzte Änderung": "15.12.2025 14:31"}, {"ID": 194908075, "Datum": "7.8.1949, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler im Salzburger Festspielhaus.\nAuf dem Programm steht zuvor Pfitzners Symphonie op. 46.", "Letzte Änderung": "07.06.2026 07:58"}, {"ID": 194208075, "Datum": "7.8.1942, Freitag", "Haupttext": "Artikel »Beruhigende Rede«, signiert »M.«, im »Wiener Mittag«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193608075, "Datum": "7.8.1936, Freitag", "Haupttext": "Artikel von Ernst Decsey »Anton Bruckner als Chormeister« im Neuen Wiener Tagblatt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193108075, "Datum": "7.8.1931, Freitag", "Haupttext": "In einem Bittgesuch beklagt sich Ludwig Moser, daß Bruckners Empfehlung, Moser »die Wege zu ebnen«, ungehört verhalle (*).\n \nAufführung der 7. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Oswald Kabasta bei der RAVAG Wien (**).\r\nDas Konzert wird zwischen 21:00 und 22:45 Uhr (inkl. Haydn-Sinfonie und Pause) von Radio Wien übertragen (**a).\n \nThe World Telegram weist auf Gabriel Engels Bruckner-Buch hin, das bei der Roerich Museum Press in New York oder beim Sekretariat der Bruckner Society of America, 535 West 110th Street, New York City, für 50 c erhältlich ist (***).", "Letzte Änderung": "20.09.2026 16:32"}, {"ID": 192808075, "Datum": "7.8.1928, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Ernst Rüdin [München, Psychiatrie] an Propst Vinzenz Hartl:\n     Für eine Untersuchung der Familien genialer Musiker benötigen sie noch Daten zur Familie Bruckner. Sollte Ignaz Bruckner noch leben, sei dessen Adresse hilfreich. Ob Hartl eine andere Persönlichkeit angeben könne, die über die Familienverhältnisse Bruckner Bescheid wisse.\nStenographische Notiz Hartls zur Rückantwort:\n     \"[...] Wenden Sie sich in den Angelegenheiten Bruckners an [...] Müller, Domkapellmeister in Linz [Franz Xaver Müller], Landstr. 22, unseren Mitbruder, der Bruckner selbst noch [...]\" (*).\n \nDer Rundfunksender Neapel bringt um 20:50 Uhr ein Konzert, bei dem von Bruckner das Scherzo der 3. Symphonie aufgeführt wird (**).", "Letzte Änderung": "01.06.2025 14:43"}, {"ID": 192608075, "Datum": "7.8.1926, Samstag", "Haupttext": "Der Rundfunksender Leipzig (Welle 452) bringt um 19:45 Uhr einen Sudetendeutschen Abend. Robert Hohlbaum (Wien) liest eine Brahms-Bruckner-Novelle.", "Letzte Änderung": "15.04.2025 07:02"}, {"ID": 192408075, "Datum": "7.8.1924, Donnerstag", "Haupttext": "Die Wiener Mittagszeitung Nr. 181 informiert auf S. 3 über eine Aufführung der 3. Symphonie unter Richard Ehrmann in einem Burggartenkonzert.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192308075, "Datum": "7.8.1923, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Richard Strauss an Ludwig Karpath (in La Plata geschrieben):\r\n   »[...] In dem avancierteren Buenos Aires folgen jetzt noch Mahlers IV., Bruckners VII., Reger, Pfitzner. [...]«", "Letzte Änderung": "03.07.2024 13:08"}, {"ID": 192108075, "Datum": "7.8.1921, Sonntag", "Haupttext": "Das Neue Wiener Journal Nr. 9968 meldet auf S. 16, dass am 8.9.1921 die g-Moll-Ouvertüre in Klosterneuburg uraufgeführt wird (\"Eine unbekannte Bruckner=Ouvertüre.\")", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191008075, "Datum": "7.8.1910, Sonntag", "Haupttext": "The New York Times Nr. 19188 gibt auf S. 50 (= S. 8 des 6. Teils) die Termine des Münchner Musik-Festivals bekannt:\n\"     The twelve festival concerts to be given by the orchestra of the Konzertverein Munich in the new Music Festival Hall of the Munich Exposition, with Ferdinand Löwe as director, [...], are divided in separate programmes, as follows:\n     Aug. 5 [...] Aug. 22–Beethoven, Symphony 6, F major (\"Pastoral\"); Bruckner, Symphony No. 4, E flat. [...] Aug. 27–Brahms, Symphony 1, C minor; Bruckner, Symphony 7, A major [sic]. Aug. 31–Beethoven, Symphony 8, F major; Bruckner, Symphony 5, B flat major. Sept. 2.–Bruckner, Symphony 8, C minor. Sept. 4 [... Beethoven Neunte ...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190908075, "Datum": "7.8.1909, Samstag", "Haupttext": "«La semaine litteraire« (Genf) bringt einen Artikel »Anton Bruckner« von M. Montadon.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190208075, "Datum": "7.8.1902, Donnerstag", "Haupttext": "Vierter und letzter Teil von August Halms Aufsatz \"Melodie, Harmonie und Themenbildung bei Anton Bruckner\" in der Neuen Musikzeitung XXIII, Heft 17, auf S. 227f (mit Notenbeispielen aus der 5. Symphonie, der Bach-Kantate \"Christ lag in Todesbanden\", der 4. Symphonie, 6. Symphonie, 7. Symphonie und 8. Symphonie.\nAuf S. 221 ein Artikel über Gustav F. Kogel (mit Abbildung) und\nauf S. 224 Besprechung von Friedrich Kloses Messe in d-Moll \"[...] Möge die D moll-Messe dem Komponisten, der seinem Meister Bruckner volle Ehre macht, den Weg in die Konzertinstitute bahnen!\".", "Letzte Änderung": "17.08.2025 19:04"}, {"ID": 189808075, "Datum": "7.8.1898, Sonntag", "Haupttext": "Die Neue Musikalische Presse berichtet von der Aufstellung der Bruckner-Büste als Geschenk der Steyrer Liedertafel in Grein am 27.7.1898 [recte 24.7.1898] und erwähnt als Anwesende Vorstand Klaumik, Karl Christ, Lehrer Schulz und die Pianisten Plohberger und Faigl (*).\nIn Haslach findet im Gartensalon Dorfwirt ein Gauverbandskonzert statt, bei dem u. a. der Chor \"Sängerbund\" [WAB 82] erklingt (**).", "Letzte Änderung": "01.12.2024 09:03"}, {"ID": 189708075, "Datum": "7.8.1897, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Maria Cornaro \"Ein Besuch bei Anton Bruckner. Eine Erinnerung von M. C.\" in der Reichspost Nr. 178, S. 1. \"     Im \"Philharmonischen\" war's, da ich Bruckner persönlich kennen lernte. [... Bruckner hatte als Bub ihren Großvater und Großonkel [Spaun]  bei Jagden in St. Florian kennen gelernt ...  Besuch bei Bruckner in Begleitung eines Verwandten [Roner] ... Blätter der 9. Symphonie ... Kathi Kachelmayr ... Wiener Kritik ... Richard Wagner ... Gegenbesuch [bei Spaun] ... Schnupftabak ... Lied aus Schuberts Winterreise ... Ännchen von Tharau ... Te deum ...] und als wir ihm nach einer Probe desselben unsere Bewunderung über diese herr­liche Composition ausdrückten, da antwortete er in seiner schlichten, bescheidenen Weise, Gott allein die Ehre gebend: „Das hat mir gelingen müssen, ich hab's ja unserem Herrgott gewidmet.\"", "Letzte Änderung": "29.08.2026 14:39"}, {"ID": 189608075, "Datum": "7.8.1896, Freitag", "Haupttext": "Im Bericht des Deutschen Volksblatts Nr. 2728 auf S. 1 – 3 vom Sängerfest [\"Germanenzug\" am 3.8.1896], signiert \"-ff.-\" [A. A. Naaff (siehe die Anmerkung)], wird das Verhalten der Teilnehmer getadelt:\r\n\"V. allgemeines deutsches Sängerfest in Stuttgart.\r\n                                                 Stuttgart , 4. August.\r\n              Der Festzug und das II. Fest-Concert.\r\n     Mit dem großartigen wahrhaft glänzenden Festzuge der 15 Tausend Sänger [... ausführliche Schilderung ... am 2. Tag Erschöpfung der Sänger bemerkbar: bei Vormittagsprobe 4-500 Sänger, beim Konzert höchstens ein Viertel der Sänger anwesend ...Rüge für diese \"Fahnenflucht\" ... den Festzug künftig nach dem Konzert! ...]. Wir können deshalb dasselbe kaum ernstlich als Hauptaufführung des Gesammtbundes gelten lassen. Schon die erste Nummer, Bruckner's schwieriger \"Germanenzug\" war unbefriedigend. Etwas besser gelang Brambach's Balladen-Chor: \"Der Wächter Deutschlands\" [... über die weiteren Werke, die Mängel und widrigen Begleitumstände der Aufführung ... Verbesserungsvorschläge zur Organisation ...].  –ff.– \"", "Letzte Änderung": "17.08.2025 13:18"}, {"ID": 189508075, "Datum": "7.8.1895, Mittwoch", "Haupttext": "Brief Josef Schalks an Franz Schalk:\r\n     Er möge die e-moll-Messe noch ein paar Tage behalten. Ob er eine Aufführung für erfolgversprechend halte? Er, Josef, möchte die Messe in das Programm des Wagner-Vereins für 1895/96 setzen (*).\nBrief Bruckners an Franz Bayer:\r\n     Präzisiert seinen Wunsch nach den Nachtschuhen [22.7.1895] und erkundigt sich nach dem Befinden von Pfarrer Aichinger (**).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 11:34"}, {"ID": 189308075, "Datum": "7.8.1893, Montag", "Haupttext": "[Vorläufig] letzte Datierung am Ende der Partitur von »Helgoland« [WAB 71] (*).\nBrief Bruckners an Bayer:\r\n   Genesungswünsche für den Steyrer Stadtpfarrer [Aichinger]. Ihm selber gehe es mal besser, mal schlechter (**).", "Letzte Änderung": "09.09.2026 11:03"}, {"ID": 188908075, "Datum": "7.8.1889, Mittwoch", "Haupttext": "Brief Bruckners an Gutmann (in Wien geschrieben):\r\n   Nach dem Konzert sei die Partitur [der 4. Symphonie] noch ganz geändert worden, und nur aus dieser Partitur solle Bauer (niemand anders) die neuen Stimmen schreiben. Vor Absendung der Partitur [an wen?] solle Bauer sie Löwe zur Durchsicht geben. »... Lassen Sie ja die einzelnen Stimmen nicht von einem Andern schreiben, als nur von Bauer. Weil die Partitur nach dem Concerte noch ganz geändert worden ist, können die Stimmen nur aus der neuen Partitur herausgeschrieben werden. (Mit den alten Stimmen harmonirt die Partitur überhaupt nicht mehr.)\r\n   Wenn Bauer die Partitur ohne Löwe sie durchsehen zu lassen, absenden lässt, so muß er dafür gut stehen. [...] Meint Bauer, (dh. wenn Bauer nicht ganz sicher wäre,) es wäre gut H Löwe die Partitur zu zeigen, dann bitte ich, dieß gütigst veranlassen zu wollen. Ich bin ganz einverstanden ...«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188808075, "Datum": "7.8.1888, Dienstag", "Haupttext": "Datierungen im 4. Satz der 3. Symphonie bei Takt 65-72 \"7.8. reg. NB\", Takt 76 \"(7.8. reg.)\", Takt 114-128 \"7. Aug reg\", Takt 349-367 \"7.8.\" und Takt 372 \"7.8.\" (*).\r\n \nDas Linzer Volksblatt Nr. 181 berichtet auf S. 2 in einem mit 6.8.1888 datierten Artikel vom Ausflug der Innsbrucker Studentenverbindung Austria von Linz nach St. Florian am 5.8.1888, wo Bruckner für sie Orgel spielte:\n     \" - Zusammenkunft. Das am 4. und 5. l. M. stattgefundene Fest der hiesigen alten Herren der kathol. Studentenverbindung \"Austria\" in Innsbruck hat einen äußerst günstigen Verlauf genommen. [... am 4. August abends im \"Erzherzog Karl\", am 5. August Frühschoppen, Messe im Dom, mittags im \"Grünen Baum\" ... danach] fuhr man in das herrliche Stift St. Florian, um den zugereisten Freunden Gelegenheit zu geben, diese Perle unseres engeren Heimatlandes kennen zu lernen; die Festtheilnehmer wurden mit gewohnter Liebenswürdigkeit im Stifte empfangen, wo ihnen eine besondere Ueberraschung zutheil wurde, indem sich Herr Prof. Bruckner in liebenswürdigster Bereitwilligkeit herbeiließ, die große Orgel zu spielen. Hatte die Ausfahrt bei herrlichem Wetter stattgefunden [... abends Commers im \"Grünen Baum\" in Linz ... anwesend u. a. Dr. Ebenhoch, Dr. Jenal, Frisch ... Signatur:] F.\" (**).", "Letzte Änderung": "31.08.2024 11:02"}, {"ID": 188608075, "Datum": "7.8.1886, Samstag", "Haupttext": "Beginn des [dritten] Beitragsjahres beim Allgemeinen Deutschen Musikverein (*).\n \nDer Lemberger Courier (Kuryer Lwowski) Nr. 217 berichtet auf S. 4f von Liszts Beerdigung:\r\n     \"Pogrzeb sp. Liszta [...]\r\n     Podczas nabożeństwa żałobnego, które odprawiono w katolickiej farze, przygrywał na organach umyślnie w tym celo wezwany z Wiednia profesor Bruckner.\" [\"Während des Trauergottesdienstes, der in katholischer Art abgehalten wurde, spielte der eigens zu diesem Zwecke angereiste Wiener Professor Bruckner die Orgel.\"] (**).\n \nAuch die Wiener Zeitung Nr. 179 berichtet auf S. 3 des Abendblatts (Wiener Abendpost) von der\r\n     \"(Todtenfeier für Liszt.) Aus Baireuth, 4. d. M., wird gemeldet: Heute Vormittags 10 Uhr fand der Trauergottesdienst für Abbé Liszt statt; weil Liszt dem dritten Orden des heil. Franciscus angehörte, wurde ein stilles Requiem abgehalten; Hoforganist Bruckner von Wien spielte die Orgel, die Lehrer sangen einen Choral, der katholische Stadtpfarrer celebrirte. [...] Die Königin von England hat ebenfalls einen Kranz gesendet, desgleichen war ein solcher aus America mit der Widmung \"Homage from America\" für Liszts Grab eingetroffen.\" (***).", "Letzte Änderung": "22.09.2025 21:43"}, {"ID": 188508075, "Datum": "7.8.1885, Freitag", "Haupttext": "Bericht [vermutlich Loidols, vgl. 28.8.1884] im Linzer Volksblatt Nr. 179 über Bruckners Orgelspiel am 2.8.1885 und das Konzert am 3.8.1885. \n\n     »Kremsmünster, 5. August. (Orgel=Concert.) Montag, den 3. l. M., wurde uns ein großer musikalischer Genuß zu Theil. Herr Anton Bruckner, k. k. Hoforganist und Professor am Conservatorium in Wien, der uns schon beim Primizamte am 2. August durch sein Orgelspiel begeisterte, gab nämlich auf der großen Orgel in der Stiftskirche ein Concert. Im I. Satze zeigte sich der Meister so recht als Symphoniker; waren ja auch die Themata hiezu seiner 8. Symphonie entnommen. Der II. Satz war eine streng contrapunktistische Leistung, eine Doppelfuge. Möge sich Bruckner als Organist wie als Componist endlich jener allgemeinen Anerkennung erfreuen, die er in so hohem Grade verdient.« [keine Signatur] (*).\n\n\nBeginn des [zweiten] Beitragsjahres Bruckners beim Allgemeinen Deutschen Musikverein (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188408075, "Datum": "7.8.1884, Donnerstag", "Haupttext": "Das Musikalische Wochenblatt Nr. 33 berichtet auf S. 412 vom Genfer Konzertleben:\n     \"Berichte. \n\n[...] \n\nGenf. (Schluss.) Das 8. Concert am 1. März [... Eugen d'Albert ... im Februar \"Damnation de Faust\" ...] Einige Tage später gab der in Genf ansässige Wiener Pianist Hr. Carl Foerster ein Concert mit Orchester. [...] In derselben Soirée hörten wir die erste, \"Loreley\" benannte symphonische Dichtung eines angehenden Componisten aus Carlsruhe, des Hrn. Klose. Dieser orchestrale Versuch lässt uns viel Gutes hoffen, zumal der junge Mann noch in Wien bei Bruckner eifrig zu studiren beabsichtigt. [...]\" \n\n[keine Signatur, auch nicht am 31.7.1884]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188308075, "Datum": "7.8.1883, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Josef Schalk an Franz Schalk:\n     \"[...] Ferner habe ich an Schmidt [Felix Schmidt?] nach Bayreuth geschrieben mit einliegender Einladung an Prof. Bruckner von Herrn v. Goldschmidt, dem es eine große Freude wäre ihn hier auf so lang oder kurz er will als Gast zu begrüßen. Bruckner scheint nicht in Bayreuth gewesen zu sein sonst hätte er mir jedenfalls geantwortet. Lade ihn nochmals ein [...]\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188208075, "Datum": "7.8.1882, Montag", "Haupttext": "Die Wiener Allgemeine Zeitung Nr. 877 teilt auf S. 3 des Mittagblatts die Namen wichtiger Bayreuth-Besucher mit (vermutlich die Elberfelder Zeitung zitierend):\n     \"[Die Bayreuther Präsenzliste.] Die \"Elbf. Ztg.\" veröffentlicht eine lange Bayreuther Präsenzliste. [(im folgenden auszugsweise!) ... Maler: Ludwig Bechstein, Komponisten: Liszt, Lassen, Hans Huber (Basel), Grammann (Wien), Delibes; Kapellmeister u.ä.: Erdmannsdörffer, Sucher (Hamburg), Damrosch (New York), Schuch (Desden), Klughardt (Dessau), Mottl, Riccius (Hamburg), Gericke, Riedel (Leipzig), Buths (Elberfeld), August Labitzky (Karlsbad), Erkel (Budapest); Sänger/innen: Sucher, Vogl, Niemann, Vogl, Gura; Instrumentalisten: Joseph Rubinstein, Wilhelmj, Heckmann (Köln); Verleger: André, Senff, Dr. Strecker (Mainz), Albert Gutmann, C. F. Kahnt; Instrumentenbauer: Th. Steinway (New York), Bechstein, Ibach (Barmen) ...]\n     Musik=Professoren: Director des Conservatoriums P. Benoit (Antwerpen); Professor Brassin (Petersburg); Professor Bruckner (Wien); August Dupont (Brüssel), Riedel (Leipzig); C. Albrecht (Moskau); Erkel (Preßburg); Capellmeister Müllerhartung (Weimar). Musikkritiker, Journalisten: W. Tappert [... Hans v. Wolzogen, H. Porges, Theodor Helm, Otto Leßmann, Max Kalbeck, Ernst Fritzsch, Nohl (Heidelberg); Intendanten: Perfall, Angelo Neumann, Lamoureux; Schriftsteller: Dr. Alfred Pringsheim, Dr. Hans Herrig (Berlin); Gustav Engel, Köstlin (Würzburg), C. F. Glasenapp ...]\".", "Letzte Änderung": "14.12.2024 12:16"}, {"ID": 188008075, "Datum": "7.8.1880, Samstag", "Haupttext": "Der Musiker-Courier, 3. Jg. 1879/80, Nr. 41 [später: »Lyra«], bringt auf S. 211f einen Artikel über den Bericht des Konservatoriums über das Schuljahr 1879/80. Zum Fach »Musiktheorie« heißt es u.a.: »Musiktheorie erscheint als Haupt- und als Nebenfach. [...] 8 Zöglinge des Herrn Professor Bruckner und 16 des Herrn Professor Krenn als Hauptfach [...] In allen diesen Fächern sind nur die Zöglinge namentlich aufgeführt, welchen nach den Ergebnissen der Jahresprüfung der 1. Classificationsgrad zuerkannt wurde: [...] unter den 8 Zöglingen des Herrn Professor Bruckner 3 [...] in der Classe für Contrapunkt des Herrn Professor Bruckner unter 7 Zöglingen des 1. und 2. Jahrganges je einer [...]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187508075, "Datum": "7.8.1875, Samstag", "Haupttext": "Mehrere Zeitungen weisen auf die morgige Kirchenmusik hin:\n \nFremdenblatt Nr. 217 auf S. 6:\n     \"Morgen um 11 Uhr wird in der k. k. Hofkirche St. Augustin Kapellmeister Eder Messe, Graduale und Offertorium von Mozart aufführen. Die Orgel wird Hoforganist Bruckner spielen.\" (*),\n \nNeue Freie Presse Nr. 3933 auf S. 5:\n     \" - In der k. k. Hofkirche St. Augustin wired um 11 Uhr Capellmeister Eder eine Messe, Graduale und Offertorium von Mozart aufführen. Die Orgel wird Hof=Organist Bruckner spielen.\" (**),\n \nNeues Fremdenblatt Nr. 217 auf S. 3:\n     \"Um 11 Uhr wird in der k. k. Hofkirche St. Augustin Kapellmeister Eder eine Messe, Graduale und Offertorium von Mozart aufführen. Die Orgel wird Hoforganist Bruckner spielen.\" (***)\n \nund die Presse Nr. 217 auf S. 11:\n     \"[inhaltlich wie (*)] Hoforganist Professor Anton Bruckner spielt die Orgel.\" (°).\n \nDie Linzer Zeitung bringt auf S. 739 einen Auszug aus E. Schelles Kritik in der »Presse« [31.7.1875] über d-Moll-Messe, »Christus factus est« [WAB 10] und »Ave Maria« [WAB 6]:\r\n»Linz, 6. August. [...]\r\n   * (Anton Bruckner.) Ueber die jüngste Aufführung der Bruckner'schen D-Messe in der Hofcapelle zu Wien schreibt E. Schelle in der \"Presse\": Die Messe gehört zu den älteren Werken des Herrn Bruckner [...] ... weil es [das Werk Bruckners] den Beweis liefert, daß man in der Kirchenmusik nicht die Schranken der noch immer auf Grund der Tradition bisher geübten Stylweise zu durchbrechen braucht, um über die Schablone hinauszugelangen und etwas Selbstständiges aufzustellen.« (°°).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 21:46"}, {"ID": 187308075, "Datum": "7.8.1873, Donnerstag", "Haupttext": "Brief Zimmermanns an Bruckner:\r\n   Seine Schwester Antonie u.a. erwidern Bruckners Grüße. Freut sich über die Besuchsankündigung und die Nachricht über neue Kompositionen. Weitere Briefe sollen nach Nürnberg (Adresse Wertheimber [siehe die Anmerkung] und Zimmermann) gesendet werden.", "Letzte Änderung": "09.05.2025 22:02"}, {"ID": 187108075, "Datum": "7.8.1871, Montag", "Haupttext": "[Kein Inserat in den Daily News].\n \nFünftes Orgelkonzert in der Londoner Albert-Hall: Bach (Toccata F-Dur [BWV 540?]), Improvisation, Improvisationen über ein Mendelssohn-Thema, über Schubert-Melodien und über Mendelssohns »Hunter's Farewell«.", "Letzte Änderung": "14.08.2025 11:34"}, {"ID": 187008075, "Datum": "7.8.1870, Sonntag", "Haupttext": "Bruckner trifft in St. Florian ein. Im Gästebuch ist verzeichnet \"Organist Bruckner\" (Datum der Abreise 16.8.1870).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186808075, "Datum": "7.8.1868, Freitag", "Haupttext": "Im Konzert des »Frohsinn« im Volksgarten wird u.a. der »Germanenzug« (mit der Kapelle des Infanterieregiments Kronprinz von Sachsen unter Komzak [*]) aufgeführt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186208075, "Datum": "7.8.1862, Donnerstag", "Haupttext": "Finale des Quartetts [WAB 111] beendet.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185908075, "Datum": "7.8.1859, Sonntag", "Haupttext": "Eintragung im Sechter-Studienheft (WAB 246) auf fol. 106v nach der zweiten Akkolade:\n\"7. Aug. [1]859.\"\nund nach der vierten Akkolade:\n\"7. Aug. [1]859. | bei H. Professor.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185508075, "Datum": "7.8.1855, Dienstag", "Haupttext": "Eintragung in der Wiener Pfarrei Maria Treu: Geburt von Bertha Barghesi; Mutter Karoline Barghesi; Vater Josef Schiedermayr.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 196812076, "Datum": "7./8.12.1968, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung (und Einspielung) der 8. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Georg Szell im 3. Philharmonischen Konzert im Großen Musikvereinssaal in Wien (*).\n \nLeopold Nowak ist \"den Tränen nahe ob der überirdischen Schönheit dieser göttlichen Musik\" (**).", "Letzte Änderung": "10.06.2026 08:42"}, {"ID": 196312075, "Datum": "7./8.12.1963, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung (und Einspielung) der 8. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Carl Schuricht in einem Furtwängler-Gedächtniskonzert im Musikvereinssaal in Wien (*).\n[8.12.1963] Aufführung der 5. Symphonie durch das Rundfunksinfonieorchester Berlin unter Christoph von Dohnanyi (**).", "Letzte Änderung": "22.02.2026 20:45"}, {"ID": 196212075, "Datum": "7./8.12.1962, Freitag/Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie (3. Fassung 1889) durch die Berliner Philharmoniker unter Hanns-Martin Schneidt im Saal der Hochschule für Musik in Berlin. Solist im Schumann-Konzert ist der Cellist Paul Tortellier (*).\nAufführung der 4. Symphonie durch das St. Louis Symphony Orchestra unter Christoph von Dohnányi (**).", "Letzte Änderung": "19.05.2026 07:15"}, {"ID": 195712075, "Datum": "7./8.12.1957, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Festkonzert anlässlich des 75jährigen Bestehens des Philharmonischen Chors Berlin mit Beethovens Missa Solemnis. Die Festschrift enthält einen Aufsatz von Friedrich Herzfeld Hugo Wolf und Anton Bruckners als Gäste des Philharmonischen Chores.", "Letzte Änderung": "20.10.2024 17:23"}, {"ID": 195101075, "Datum": "7./8.1.1951, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie (Erstdruckfassung 1892 (*)) durch die Berliner Philharmoniker unter Knappertsbusch im Titania-Palast (#) in Berlin.", "Letzte Änderung": "05.03.2023 17:21"}, {"ID": 199811075, "Datum": "7./8.11.1998, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Symposion »De onvoltooiden - die Unvollendeten« in Den Haag. Am 7.11. Referate von Pieter Prick und Cornelis van Zwol über das Finale der 9. Symphonie (Zwol: \"De finale van Bruckners Negende Symfonie\"), am 8.11. Aufführung dieses Satzes in der Fassung von Hein 's Gravesande durch das Viotta Jeugd Orkest unter Wim Bredenhorst.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198211075, "Datum": "7./8.11.1982, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Osnabrücker Symphonieorchester unter Heinz Finger in Osnabrück.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196311077, "Datum": "7./8.11.1963, Donnerstag/Freitag", "Haupttext": "Artikel von Walter Abendroth \"Tragik und später Triumph\" im Programmheft zum 2. Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks [in München].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194211076, "Datum": "7./8.11.1942, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Adolf Hitler skizziert während einer Zugfahrt mit Albert Speer einen Entwurf (IKO 292b, [die Variante IKO 292a ebenfalls zu dieser Zeit?]) für ein Bruckner-Denkmal in Linz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193811077, "Datum": "7./8.11.1938, Montag/Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie (Originalfassung 1878/80) durch das Staatsorchester unter Hellmut Schnackenburg im 3. Philharmonischen Konzert der Philharmonischen Gesellschaft Bremen um 20 Uhr im großen Saal Glocke.\nAuf dem Programm stehen vor der Pause Werke von Händel (Orgelkonzert d-Moll) und J. S. Bach (Passacaglia). Solist ist Günther Ramin.\nDie ausführliche Werkeinführung mit Notenbeispielen stammt von Schnackenburg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 202210076, "Datum": "7.-8.10.2022, Freitag bis Samstag", "Haupttext": "Bruckner-Symposion \"Biographische Bruckner-Bilder\" in Linz (Organisation: Klaus Petermayr und Andreas Lindner). Referenten sind Johannes-Leopold Mayer, Manfred Mittermayer, Magdalena Wieser, Klaus Heinrich Kohrs, Andrea Harrandt, Elisabeth Maier, Thomas Leibnitz, Christian Neuhuber, Karin Wagner, Christa Brüstle, Franz Scheder und Felix Diergarten.", "Letzte Änderung": "01.08.2026 16:58"}, {"ID": 199210076, "Datum": "7./8.10.1992, Mittwoch/Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie durch die Staatskapelle Berlin im 3. Sinfoniekonzert. Den Einführungstext \"Anton Bruckner: Sinfonie Nr 2 c-Moll. Die \"Pausen-Sinfonie\"\" schrieb Sigrid Neef.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197110075, "Datum": "7./8.10.1971, Donnerstag/Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie durch das Bruckner-Orchester unter Carl Melles im Kaufmännischen Vereinshaus in Linz.", "Letzte Änderung": "15.02.2024 19:34"}, {"ID": 194010075, "Datum": "7./8.10.1940, Montag/Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Gürzenich-Orchester unter Eugen Papst im 1. Gürzenich-Konzert in Köln.\r\nSolist in Beethovens 4. Klavierkonzert ist Conrad Hansen. Am Beginn des Programms steht Rudi Stephans Musik für Orchester.", "Letzte Änderung": "29.12.2024 09:01"}, {"ID": 188510075, "Datum": "(7./8.10.1885, Mittwoch/Donnerstag)", "Haupttext": "Novitätenprobe der Wiener Philharmoniker mit Werken von Heuberger, Grädener, Hugo Reinhold, Richard Strauss und Tschaikowsky.", "Letzte Änderung": "03.06.2024 14:51"}, {"ID": 199607075, "Datum": "7.7.1996, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung von Motetten (prov. WAB 67), des Requiems und eines Chors von Kropfreiter durch die St. Florianer Sängerknaben unter Franz Farnberger in Aldersbach bei Passau im Rahmen der Europäischen Wochen Passau.", "Letzte Änderung": "29.05.2025 07:58"}, {"ID": 199407075, "Datum": "7.7.1994, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel \"Ansfeldner Kulturlügen rund um das Jubiläumsjahr 1996. Auch Ansfelden rüstet für das Bruckner-Jubiläumsjahr 1996\" in der Linzer Rundschau.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198807075, "Datum": "7.7.1988, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel von Franz Zamazal \"Die Bilanz ist positiv. Der Brucknerbund setzt seine vorzügliche Arbeit unter neuer Leitung fort\" in den Oberösterreichischen Nachrichten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196207075, "Datum": "7.7.1962, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Hermine Skalnik »In der Urheimat Bruckners« im Linzer Volksblatt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195707075, "Datum": "7.7.1957, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des siebenstimmigen \"Ave Maria\" [WAB 6] durch den Linzer Domchor unter Joseph Kronsteiner in der Kirche Sainte Clotilde in Paris im Rahmen des 3. Internationalen Kongresses für Geistliche Musik.", "Letzte Änderung": "06.06.2023 08:11"}, {"ID": 194407075, "Datum": "7.7.1944, Freitag", "Haupttext": "Besprechung der im Rundfunk gesendeten 7. Symphonie durch Gerda Rudolphi in der Oberdonau-Zeitung (und am 9.7.1944 im Völkischen Beobachter (Wien)).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193907075, "Datum": "7.7.1939, Freitag", "Haupttext": "Artikel von Hans Georg Bonte »Wilhelm Furtwängler sprach über Anton Bruckner« in der Magdeburger Zeitung (*).\nArtikel »Geschichtliches zum Brucknerfest. Die Brucknerfeste des Systems - Großdeutschlands Würdigung des großen Musikheros« im Amtsblatt der Stadt Linz (**).\nBrief von Goverts an Rudolf Mengelberg:\r\n   Über die Aufführung der 1. Symphonie am 2.7.1939 (***).\nArtikel von Paul Günzel »Erstes Großdeutsches Bruckner-Fest. Fortsetzung und Ausklang in Wien« im Abendblatt der Linzer Tages-Post (°).\nArtikel von Hans Salaschek »Erkämpftes Leben. Achte Symphonie in Urfassung« in der Volkszeitung (Wien) (°°).\nArtikel von Hortensia Weiher-Waege »Ueberzeugendes Bekenntnis zu Bruckners Urfassungen. Eigenbericht des Hamburger Anzeigers vom Brucknerfest in Linz« im Hamburger Anzeiger (°°°).", "Letzte Änderung": "09.09.2024 10:28"}, {"ID": 193807075, "Datum": "7.7.1938, Donnerstag", "Haupttext": "Erstaufführung der 8. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Oswald Kabasta in Bad Kissingen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193707075, "Datum": "7.7.1937, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Ernst Kurth an Max Auer (in Gümligen geschrieben, Diktat):\r\n    Mit dem nun von der Internationalen Bruckner-Gesellschaft eingeschlagenen Weg [Politisierung] habe er dem Schweizerischen Brucknerbund »das Lebenslicht ausgeblasen«.", "Letzte Änderung": "17.12.2025 13:27"}, {"ID": 193207075, "Datum": "7.7.1932, Donnerstag", "Haupttext": "Schreiben (Postkarte) von Josef Venantius von Wöss an Amalie Löwe:\r\n    Über Ferdinand Löwes Verdienste um Bruckner (*).\nDie Reichspost Nr. 188 berichtet auf S. 8f vom Konzert am 18.6.1932 (mit dem 22. Psalm), signiert \"- l\":\r\n„     – Eine Bruckner-Uraufführung in Wien. Vor einigen Tagen fand im Festsaal des Technischen Museums ein Haydn-Beethoven-Bruckner-Festkonzert der Bundeserziehungsanstalt Wien XIII. unter Leitung der Professoren Dr. W. Lehner und L. Daxsperger statt. Der Abend – zur Aufführung gelangten zwei Sätze der Oxfordsinfonie von Haydn, ferner Teile aus der „Schöpfung\" und den „Jahreszeiten\", das Klavierkonzert in C-Dur von Beethoven, endlich der 23. Psalm, ein Jugendwerk A. Bruckners für gemischten Chor und Be­gleitung, die Professor Daxsperger für großes Orchester instrumentiert hatte – brachte den Veranstaltern einen ganz ungewöhnlichen künstlerischen Erfolg, der auch ge­messen an den sonst gewohnt hohen Leistungen der Bundeserziehungsanstalten außerordentlich genannt werden muß. Imponierend vor allem war die ebenso wuchtige als fein differenzierte Klangfülle der Chöre, überraschend die Leistung des Orchesters, der auf weite Strecken nichts Schülerhaftes anzumerken war und das sich sowohl im Zusammenklang mit dem Chor als auch solistisch. besonders im Scherzo der Sinfonie als auch in der Begleitung, subtilsten Anforderungen voll gewachsen zeigte. Den Höhepunkt der Aufführung bedeutete die wunderbare Wiedergabe des 23. Brucknerpsalms. der bisher in Wien noch nicht zu hören war. Besonders zu loben sind die Leistungen der Solisten, des Herrn Professors Gindra-Vady,der Frau M. Widl, der Zöglinge Dworak und Dalavilla, deren schöne Knabenstimmen Aufsehen erregten, sowie auch des vortrefflichen Pianisten, des Zöglings R. Keßler, der in dem Beethovenklavierkonzert überraschend reifes Einfühlungsvermögen auswies. Alles in allem war es ein Abend, der für den mit den hohen künstlerischen Leistungen des Heimes der Bundeserziehungsanstalt XIII. nicht Vertrauten ein unerwartet künstlerisches Erlebnis werden mußte.     – l“ (**).", "Letzte Änderung": "05.02.2025 09:08"}, {"ID": 192407075, "Datum": "7.7.1924, Montag", "Haupttext": "In der Österreichischen Volkszeitung Nr. 186 erscheint auf S. 4 eine mit \"E. K.\" siginierte Besprechung der Aufführung der d-Moll-Messe unter Sigismund Friedl in der Schottenkirche in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192107075, "Datum": "7.7.1921, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel von Hans Tessmer \"Bruckner-Bibliographie\" in der Neuen Musik-Zeitung, Heft 19, auf S. 294-296 (gegen Ende auch mit Erwähnung ausländischer Schriften).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191907075, "Datum": "7.7.1919, Montag", "Haupttext": "Artikel »Vor fünfzig Jahren« [über Bischof Rudigier] in der Linzer Tagespost.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191107075, "Datum": "7.7.1911, Freitag", "Haupttext": "Bei der Universal-Edition erscheint die Partitur von »Herbstlied« mit der Plattennummer 3290 (*).\nBesprechung von Gräflingers Bruckner-Biographie in der Allgemeinen Musikzeitung, Berlin (**).", "Letzte Änderung": "22.01.2025 23:28"}, {"ID": 191007075, "Datum": "7.7.1910, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel von Franz Gräflinger \"Eine verschollene Festkantate von Anton Bruckner\" [WAB 16] in der Neuen Musikzeitung, 31. Jg., Heft 19, auf S. 402ff.\n[Datierung des Hefts auf S. 405]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190007075, "Datum": "7.7.1900, Samstag", "Haupttext": "Kritik des \"Abendhimmel\" (WAB 55) [am 4.7.1900] in der Linzer Zeitung auf S. 794 (*).\nIn einem Feuilleton der Grazer Zeitung Nr. 183 über Hugo Wolf wird Bruckner erwähnt (**).", "Letzte Änderung": "21.07.2024 20:21"}, {"ID": 189607075, "Datum": "7.7.1896, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Otto Sonne an Theodor Helm [Vorgedrucktes kursiv]:\n   \"Constantin Wild's Verlag\n\n[...] Leipzig, 7. VII. 1896\n                Gerichtsweg No. 10.\n\n     Hochverehrter Herr Dr.!\nAnbei erlaube ich mir Ihnen die Aus[trags?]bogen (1 - 6) von August Göllerichs Einführung in den Nibelungenring, der in meinem \"Bayreuth 1896\" erscheinen wird, zu übersenden; der Rest geht Ende der Woche an Sie ab. Im Interesse Göllerichs wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die Arbeit möglichst rasch besprechen wollten, so daß die Recension noch vor Beginn der Festspiele erscheinen würde. Bei den nahen Beziehungen die Sie an A. G. knüpfen, glaube ich keine Fehlbitte zu thun, um so mehr als Göllerich [... Seite 2 nicht abgebildet ... über Wagner und Bruckner ...]\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189507075, "Datum": "7.7.1895, Sonntag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Franz Bayer:\r\n    Dankt für seine Güte. Daß Pfarrer Aichinger wieder arbeite, lasse auf baldige Genesung hoffen. Am Donnerstag [4.7.1895] sei er, Bruckner, ins Belvedere übergesiedelt. Nach Steyr dürfe er heuer nicht reisen (er brauche mehr Kraft und Atem). Grüße an alle Bekannten (*).\nKurzer Bericht in der französischen Zeitschrift »Le Ménestrel« über Bruckners Genesung und seine Übersiedlung ins Belvedere (**).\nDarüber und über die Arbeit an der 9. Symphonie schreiben auch\ndas Neuigkeits-Weltblatt Nr. 153 auf S. 5:\r\n\"     Meister Anton Bruckner hat sich von dem schweren Leiden, das ihn befallen, glücklich wieder erholt, so daß er an seiner neuen Symphonie, von der bereits drei Sätze fertiggestellt sind, rüstig weiterarbeiten kann.  In kurzer Zeit wird der greise Künstler in die Kustodenwohnung im \"Belvedere\" übersiedeln, die der Kaiser ihm angewiesen hat. Die Einrichtung der Wohnung, deren Fenster nach einem schönen Kinderspielplatz gerichtet sind, ist ganz nach dem Wunsche des Komponisten hergestellt worden.\" (***)\nund die Linzer Zeitung Nr. 154 auf S. 776f:\r\n„    Linzer und Kronlands=Nachrichten.\r\n                             Linz, 6. Juli.\r\n[…]\r\n     * (Dr. Anton Bruckner) hat sich von dem schweren Leiden, das ihn betroffen, glücklich wieder erholt, so daß er an seiner neuen Symphonie; von der bereits drei Sätze fertiggestellt sind, ruhig weietrarbeiten kann. In kurzer Zeit wird der greise Künstler in die Custodenwohnung im Belvedere übersiedeln, die Se. Majestät der Kaiser ihm angewiesen hat. Die Einrichtung der Wohnung, deren Fenster nach einem schönen Kinderspielplatze gerichtet sind, ist ganz nach dem Wunsche des Componisten hergestellt worden.[…]\" (°),\r\ndie auf derselben Seite auch vom Familienabend des »Frohsinn« am 5.7.1895 berichtet, bei dem Hofrat Koch die Liedertafel für ihren Einsatz für Bruckner gelobt habe:\r\n„     * (Liedertafel „Frohsinn“ in Linz.) Gestern, den 5. d., erschien eine Deputation des Wiener Männergesangvereines, bestehend aus dem derzeitigen Leiter Herrn Adolph Koch von Langentreu, k. k. Hofrath, und dem Ausschußmitgliede Herrn Sommerfeld, Privat, beim Schlußabende der Liedertafel „Frohsinn“, um derselben mündlich die Glückwünsche des Wiener Männergesangvereines zu ihrem 50jährigen Jubiläum zu überbringen. [… erwähnt: Milbeck, Floderer, Olschbaur, gemeinsame Sängerfeste [z. B.: 1861] …]. Warme Dankesworte widmete Herr Hofrath Koch der Liedertafel dafür, daß sie die Führerin der oberösterreichischen Gesangvereine sei, und daß sie den hochverdienten Meister Bruckner so ehre und ihm seit vielen Jahren treu in jeder Beziehung zur Seite gestanden sei; dies verdiene in der ganzen musikalischen Welt Anerkennung! Mit den herzlichsten Glückwünschen für das Blühen und Gedeihen der Liedertafel schloß Herr v. Koch seine schwungvolle und begeisternde Rede [… Silberpokal überreicht … Gesangsvorträge, [Adalbert] Markus …].“ (°°).\nEin ähnlicher Bericht erscheint auch in der Linzer Tages-Post Nr. 154 auf S. 4:\r\n\"     (Liedertafel \"Frohsinn\".) Den großen und vielfachen Ehrungen, welche der Liedertafel \"Frohsinn\" anlässlich des 50jährigen Jubiläums zutheil geworden sind, schloss sich nach Wochen noch eine an, die zugleich auch als Schlussglied in der Kette der glänzenden Jubiläums=Feierlichkeiten gelten kann. [... erwähnt werden: Wiener Männergesang-Verein, Koch von Langentreu, Dr. Sommerfeld, Olschbauer [sic], Milbeck ... Rede Kochs (über die gemeinsame Geschichte, Freundschaft und Treue) ... Dankbarkeit (z. B. Sängerfest Nürnberg 1861) ...]. Aber auch den großen Sohn Oberösterreichs, Bruckner, habe die Liedertafel in seinen schweren Stunden mit Trost unterstützt, ihn gehoben und ermuthigt, und dafür müsse man ihr dankbar sein, und diesen Dank muss ihr jeder Freund der Musik in der ganzen Welt bringen. In diesem Dankbarkeitsgefühle, sagt Redner, widmet Ihnen der \"Wiener Männergesangverein\" diesen Pokal, er sei ein Zeichen 50jähriger ungetrübter Freundschaft und Treue. (Jubelnder Beifall.) [... weiter erwähnt: Markus, Horninger, Piber, Passy, Holzner, Hofmann, Höller und Lezak ...].\" (°°°).\nAuch das Linzer Volksblatt Nr. 154 schreibt auf S. 2 über diesen \"Frohsinn\"-Abend am 5.7.1895 (die Rubrik ist datiert \"6. Juli\"):\r\n\"    – Liedertafel \"Frohsinn.\" Es wird uns mitgetheilt: Gestern Freitag erschien am Probenabende die längst angekündigte Deputation des Wiener Männergesangvereines, um dem Jubelverein in Linz die Glückwünsche und ein Ehrengeschenk zu überbringen. Die Herren von Wien, und zwar Hofrath Koch von Langentreu und Sommerfeld wurden bei ihrem Erscheinen von den Liedertaflern herzlichst begrüßt und lebhaft acclamiert. [... Grußwort Kochs ... er] nannte die Sänger des \"Frohsinn\" die Pionniere [sic] des Kunstgesanges in Oberösterreich. Als größtes Verdienst aber, das die ganze musikalische Welt dem \"Frohsinn\" danken muss, bezeichnete er die werkthätige Unterstützung und künstlerische Förderung unseres großen Landsmannes Dr. Anton Bruckner. Zum Schlusse seiner schönen formvollendeten Rede überreichte der Sprecher der Liedertafel das Ehrengeschenk des Wiener Männergesangvereines, einen sehr wertvollen silbernen Becher. [... erwähnt sind: Dank Milbecks, Gedenken an Olschbauer (†), Markus, Horninger, Schausberger, Passy, Holzner, Hofmann ...].\" (#).\nDie Ostdeutsche Rundschau Nr. 183 weist auf S. 9 auf das Bruckner-Büchlein hin:\r\n\"                    Neue Bücher.\r\n      Brunner Franz. Dr. Anton Bruckner. Ein Lebensbild. (Linz. Verlag des Oberösterreichischen Volksbildungsvereines.) [...]\" (##).", "Letzte Änderung": "29.11.2024 16:00"}, {"ID": 189307075, "Datum": "7.7.1893, Freitag", "Haupttext": "Vermerk »Holz 7.7.893« am Ende der Partitur von »Helgoland« (*).\n \nThe Boston Globe Nr. 7 erwähnt auf S. 2 der Abendausgabe in der 6. Spalte und auf Seite 8 der Morgenausgabe in der 7./8. Spalte die Leipziger Aufführung der 7. Symphonie [am 6.6.1893] und ihre Besprechung durch August Güssbacher [am 1.7.1893]:\r\n\"          PAUR COMING TO LEAD.\r\nLeipsic Director Soon to Succeed Nikisch–Has Exceptional Talent in the Line of Concert Music.\r\n     A Conductor for the Boston symphony orchestra has been found [... Qualifikation, Lebenslauf ... auch in Leipzig Nachfolger Nikischs, in Wien unter Hans Richter und Herbeck an der Hofoper ...].\r\n     Speaking of the Italian benevolent concert, in his Leipsic letter to the New York Musical Courier, August Gussbacher says:\r\n     \"The Bruckner symphony, 7, E Major, filled the first part of the program of the Liszt Verein, and also tested the endurance of the audience, the performance of that work requiring about 1 hour and 10 minutes. Mr. Paur conducted and the interpretation this pretentious composition received was wonderful, considering his material (the orchestra of the 134th regiment at best can only be ranked as second class), In this work, as well as in the closing number, Liszt's symphonic poem 'Tasso.' the precision of attack and accuracy in obedience to the conductor's interpretation, showed the best drilling of all the orchestra concerts heard here this season.\r\n     In another portion of his letter Gussbacher says:\r\n     \"If director Paur can obtain his leave, I most heartily congratulate America, and Boston in particular, on securing so worthy a successor to Nikisch. [... weitere Belege ... zur Person Emil Paurs und seiner Frau ...].\" (**).", "Letzte Änderung": "09.09.2026 11:02"}, {"ID": 189207075, "Datum": "7.7.1892, Donnerstag", "Haupttext": "Datierung (anläßlich einer Revision) im 150. Psalm (*).\nHinweis im Deutschen Volksblatt Nr. 1260, S. 7, auf die Aufführung der 3. Symphonie am 9.7.1892:\r\n         \"Theater, Kunst und Literatur.\r\n                           Achtung!\r\n     Samstag, den 9. d. M., wird in der Ausstellung abermals ein Concert stattfinden, das ein würdiger Nachfolger des im vorigen Monate gegebenen Wagner=Vereins=Concerts zu werden verspricht. [... genußreiches Programm ...] 2. Dritte Symphonie (in D-moll, Richard Wagner gewidmet) von Dr. Anton Bruckner; [... vorzügliche Leistung des Ausstellungsorchesters zu erwarten ...], steht ihm doch diesmal als Dirigent der um die Bruckner=Sache so hoch verdiente, geistreiche Interpret dieses Meisters, Professor Ferdinand Löwe, vor, [... Exquisites zu erwarten ...] Wir hoffen, daß die Freunde der Wagner'schen und Bruckner'schen Sache den einen Versuch, die populären Concerte unseres Ausstellungs=Orchesters zu Pflegestätten des musikalischen Fortschrittes zu machen, durch recht zahlreichen Besuch unterstützen werden, zumal der Besuch des Concertes ja ganz geringe finanzielle Opfer fordert, da auch für dieses Unternehmen die gewöhnlichen niedrigen Eintrittspreise der populären Concerte gelten.\" (**)\n\r\nund auf derselben Seite ein ausführlicher Artikel, signiert \"N.\", über die Aufführung des Chores \"Das deutsche Lied\" [WAB 63] am 2.7.1892 mit deutlicher Kritik an der Programmzusammenstellung und die Tenorprobleme bei Bruckners Chor:\r\n\"  Sommer-Liedertafel des Wiener Akademischen Gesangvereines.\r\n     Der Wiener Akademische Gesangverein veranstaltete Samstag, den 2. d. M., die vierte satzungsmäßige Aufführung in dem laufenden Vereinsjahr. Nach seiner Frühlings=Liedertafel hat sich der rührige Verein nur kurze Rast gegönnt.\r\n     [... guter Besuch, 1. und 3. Abteilung Vorträge der Kapelle des Infanterie-Regiments Graf Jellacic (unglücklich zusammengestellt) ...] Aber auch die vom Vereine selbst vorgetragenen Stücke sind von sehr ungleichem musikalischen Werthe. Nach Bruckner und Schubert kommt in willkürlicher Aneinanderreihung Weinzierl und Max Hiller (nicht zu verwechseln mit Ferdinand Hiller) und in der letzten Abtheilung Machanek, Stritzko, Eyrich, Johann Strauß und Weinwurm zu Wort.\r\n     [... einheitlichere Programme wünschenswert (Studentenlied, Deutsch-Patriotisches, echtes deutschesVolkslied) ...]\r\n     Das herrliche \"Deutsche Lied\", von dem Ehrenmitgliede des Wiener akademischen Gesangvereines, Dr. Anton Bruckner, auf begeisterte Worte des nationalen Sängers Erich Fels für das \"Erste deutsch=akademische Sängerfest\" componirt, zum erstenmale aufgeführt in der Aula academica in Salzburg, am 5. Juni 1892, als Gesammtchor aller am Feste theilnehmenden Vereine, eröffnete den Reigen der Vorträge des Vereines. Dasselbe zeichnet sich durch seine packende Rhythmik aus. Der Vortrag dieses originellen Tonstückes ließ jedoch Einiges zu wünschen übrig. Der Meister hat an die ersten Tenöre allerdings ungewöhnliche Anforderungen gestellt, indem er sie mehrere Tacte hindurch a, b und h singen läßt. Diese Schwierigkeit läßt sich aber spielend überwinden, wenn die Tenöre an's Falsettsingen gewöhnt sind. Auch kann man dem ersten Tenor sehr leicht einige des Falsettsingens kundige Baritonisten zur Unterstützung zugesellen. Das Falsett eines Baritons wird gerade in dieser Lage besonders schön und glanzvoll. In der angedeuteten Weise ausgeführt, würden gerade diese Stellen, welche diesmal fast ganz verloren gingen, eine überwältigende Wirkung gethan haben. Daß dem anwesenden Altmeister Bruckner von seinen Studenten begeistert zugejubelt wurde und daß er dafür in der bekannten herzgewinnenden, liebenswürdigen Weise dankte, ist von selbst verständlich.\r\n     [... kritische Anmerkungen zu den übrigen Werken (falsche Volkstümlichkeit, fehlerhafter Dialekt ...]\r\n     Von den übrigen Nummern wollen wir schweigen.\r\n      Wir können diesen Bericht nicht schließen, ohne nochmals und ganz nachdrücklich unseren Sympathien für den \"Akademischen Gesangverein\" Ausdruck zu geben. Wir glauben aber, dem Vereine durch eine wohlwollende, offene und aufrichtige Kritik am Besten nützen zu können, und hoffen, daß unsere Worte nicht zu tauben Ohren gesprochen sein werden. Glück auf zu ernster Arbeit im nächsten Semester.     N.\" (**a).\nÜber dieses Konzert schreibt auch die Linzer Tages-Post (***).\nTheodor Helms Feuilleton im Pester Lloyd Nr. 162 auf S. 5f (= 1. Beilage) enthält eine Kritik der 4. Symphonie (am 15.6.1892):\r\n          \"Feuilleton.\r\nMusikalisches von der Wiener Musik- und Theaterausstellung.\r\n[... Ein sensationelles Konzert des Wagner-Vereins ...]\r\n     Ruhm- und buchstäblich lorbeergekrönt haben die Sänger des von Herrn Daniel de Lange meisterhaft geleíteten Amsterdamer a capella-Chorvereins gestern Wien verlassen. Ihr glänzender Erfolg auf der Ausstellung wird vielfach mit jenem der czechischen Nationaloper verglichen. [... begeisterte Besprechung der Konzerte vom 27. und 29. Juli und (besonders ausführlich) 1.7.1892 ... kompletter Text des Artikels bei  www.anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=pel&amp;datum=18920707&amp;seite=5 ... über weitere Konzerte und Grädeners Tätigkeit ...] Die weitaus bedeutendste, ja eine wirklich glänzende Leistung hat das Ausstellungs Orchester am 15. Juni unter Prof. J. Schalk's feinfühliger Leitung in der Wiedergabe von Anton Bruckner's großartiger \"Romantischer Symphonie\" (Nr. 4 Es-dur) geboten.\r\n     Es geschah dies in einem vom akademischen Wagner=Verein veranstalteten Konzert, das sich nach Besuch und Erfolg wahrhaft sensationell gestaltete. Nach Bruckner's Symphonie bereitete man dem greisen Komponisten eine Ovation, die in ihrer Spontaneität etwas Ergreifendes hatte. Frau Fürstin Metternich überreichte persönlich einen prächtigen Lorbeerkranz und gratulirte Bruckner mit den schmeichelhaftesten Worten zu seinem Triumph, das Orchester brachte von freien Stücken einen Tusch, der Saal erbebte von Beifallsstürmen und Hochrufen. Und das ging keineswegs blos von der intimen Wagner-Partei, sondern von einem vielhundertköpfigen, den verschiedensten Richtungen angehörigen Publikum aus, das bei dem tragisch erhabenen Schlusse der Bruckner'schen Symphonie wie unter einem Zauberbanne stand. Es ist dies dieselbe Symphonie, durch welche - wie sich der Dichter Paul Heyse in einem offenen Schreiben an den Komponisten ausdrückte - ihr Schöpfer im Dezember 1890 ganz München von neuem seiner kühnen Muse eroberte. Sie glauben überhaupt gar nicht, wie populär der lange, so sehr über die Achsel angesehene, wohl als gar nicht für ernst zu nehmen erklärte vaterländische Tondichter im Spätherbst seines Lebens geworden ist. In der Ausstellung finden Sie an den verschiedensten Stellen, in den verschiedensten Aufnahmen Bruckner's Bild, vernehmen von den Besuchern auf Schritt und Tritt seinen Namen. Seine zum Sprechen getroffene Büste von Professor Tilgner's Meisterhand erscheint meist mit frischen Blumen geschmückt, selbst das Schattenspiel=Theater hat sich den originellen Charakterkopf nicht entgehen lassen. [... über zwei weitere Konzerte ... Signatur auf S. 6:]\r\n                                     Dr. Theodor Helm.\" (°).\nIm zweiten Teil eines umfangreichen Feuilleton-Artikels von Emmerich Ranzoni in der Neuen Freien Presse Nr. 10010 (S. 1 - 4) erfährt man auf S. 4, dass Tilgners Bruckner-Büste in München ausgestellt ist [siehe auch die Anmerkung]:\r\n\"              Internationale Kunstausstellung.\r\n                                 II. *)\r\n[Fußnote: \"*) Siehe Nr. 10008 der \"Neuen Freien Presse\".\"]\r\n                                                München, 3. Juli.\r\n     Das Sittenbild überwiegt auch auf dieser Ausstellung, und es ist dies einem bezeichnenden Zuge unserer Zeit entsprechend. [... einzelne Werke werden ausführlich besprochen ... Landschaften, Tierbilder, Stillleben, Pastelle und Zeichnungen ... S.4:]\r\n     Die Plastik zählt mehr als dreihundert Nummern, und es ist eine guter Theil des eingelaufenenen Materials noch gar nicht katalogisirt, muß man doch zugestehen, daß alle diese Büsten, Figuren und Gruppen mit Geschick und Geschmack in den verschiedenen Räumen des Glaspalastes vertheilt sind, aber die Mehrzahl derselben hat kaum mehr als decorativen Werth, und man muß da lange durch die Säle wandern, um etwas zu finden, das mit Tilgner's reizendem Brunnen, oder mit seiner sprechend ähnlichen Büste des Componisten Bruckner, oder mit Myslbek's Büste des Grafen Thun, welche gegenwärtig die österreichische Abtheilung schmücken, gleichwerthig wäre. [... über weitere Plastiken, Kupferstiche und Radierungen, Baukunst (\"wohin wir Wiener ganz besondere Ansprüche mitbringen\") ...]\r\n     Die österreichische Abtheilung, welche soeben eröffnet wurde, ist eine der besten und gehaltvollsten der ganzen Ausstellung, sie ist augenerfreuend angeordnet und enthält eigentlich gar nichts Schwaches; [... Beispiele ... Alte Meister ... ]\r\n                                Em. Ranzoni. \" (°°).", "Letzte Änderung": "07.10.2024 19:04"}, {"ID": 189107075, "Datum": "7.7.1891, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Max von Oberleithner an Ferdinand Löwe: \n     Bruckner habe für die heutige Abendzusammenkunft die »Kugel« bestimmt, wo es gestern »ein famoses Bier« gegeben habe (*).\n\n\nBrief von Josef Schalk an Franz Schalk:\n     Er werde am 17.7.1891 nach Bayreuth fahren. Ferdinand Löwe gehe nach Gmunden und werde vielleicht trotz Stipendium nicht mitkommen. Er, Josef, werde in Bayreuth bei Oberleithner wohnen (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189007075, "Datum": "7.7.1890, Montag", "Haupttext": "Ärztliche Zeugnisse [von Chiari und Riehl].", "Letzte Änderung": "03.02.2023 22:44"}, {"ID": 188907075, "Datum": "7.7.1889, Sonntag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Zusatz »2.« [Bibl?] und »B« [Bibl], letzteres gestrichen und darüber »Br« bei dieser Woche [Dienst an der Hofkapelle].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188607075, "Datum": "7.7.1886, Mittwoch", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Zusatz »[P.] 18.« [Graf Pückler, 18. Lektion] beim Datum (*).\n \nBezirks-Lehrerkonferenz in Linz-Urfahr unter Vorsitz des Schulinspektors Aigner (Dauer vier Stunden).\nAnwesend außerdem: Schulleiter Reiter, Wolf (Urfahr), Eglauer (Ottensheim) Hallek, Kaufmann, Wögerbauer, Oehlinger, Holzhaider, Sixtl.\nNachmittags musikalische Unterhaltung in Stadlbauers Gastgartensalon, mit Aufführung von \"Amaranths Waldeslieder\", für Soli und Frauenchor arrangiert von Reiter, und mehreren Solonummern (Mitwirkende: Damenchor, Frl. Reiter und Frl. Erhard (Sopran) und Lehrer Ulmann aus Traun (Violine) (**).", "Letzte Änderung": "03.12.2024 12:59"}, {"ID": 188507075, "Datum": "7.7.1885, Dienstag", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen vom 8.9.1885): »7. Juli 885 Göllerich. Nikisch.« (*).\nBrief Bruckners an Nikisch:\r\n   Dankt ihm als erstem »Apostel« in Deutschland. Gratuliert zur Vermählung. Er gehe nächstens nach Steyr, wo er fleißig [an der 8. Symphonie] arbeiten wolle (**).\nBrief Bruckners an Göllerich in Weimar:\r\n   Er möge Helm (derzeit in Salzburg) drängen, etwas über das Karlsruher Musikfest in die Deutsche Zeitung zu bringen (besonders den Vergleich mit Beethoven und Wagner). Grüße an Liszt, van de Sandt, den Hoforganisten [?], Hofkapellmeister [Lassen?], Stradal und Frl. Stahr. Laut Gutmann habe Bülow die 7. Symphonie nach Berlin empfohlen. Mottl habe ihn besucht. Ende der Woche gehe er nach Steyr. Fritschs Wochenblatt Nr. 27 schrieb wunderbar [Zitate daraus als Postscriptum].\r\nText der 1. Seite:\r\n»[am oberen Rand, vermutlich nachträglich hinzugefügt:] NB Kön[n]en Sie es, so bitte ich dem Meister meinen in[n]igsten Respect zu melden.\r\n[ursprünglicher Briefbeginn:] Mein lieber guter Freund!\r\nSie werden es ganz begreiflich finden, daß mir sehr viel daran läge, wenn Dr Helm noch nachträglich, wenn auch noch so spät wenigstens den Ausspruch der deutschen Künstler über mich \"seit Beethoven nicht geschaffen, nur mit Beethovens Fühlen u. Wagners Schaffen zu messen[\"] in die deutsche Zeitung geben würde. Er ist in Salzburg Nonnthal, Hahn=Wirthshaus. [...]« (***).\n[?] Beginn von Bruckners Ferien (°).", "Letzte Änderung": "12.11.2024 08:36"}, {"ID": 188307075, "Datum": "7.7.1883, Samstag", "Haupttext": "In der Allgemeinen Kunst-Chronik Nr. 27 berichtet auf S. 353 Dr. H. M. Schuster von der Aufführung der f-Moll-Messe (und des »Os justi«) am 24.6.1883: \n\n    » - Sonntag den 24. Juni wurden in der Hofcapelle eine Reihe Anton Bruckner'scher Kirchencompositionen unter Leitung des Componisten aufgeführt, nämlich die grosse Messe in F-moll, ein Graduale und ein Offertorium (Os justi), Werke, auf die nachdrücklich hinzuweisen, nur ein Act der Gerechtigkeit ist. Denn sie zeigen eine so ernste, grosse, echt kirchliche Art, wie sie heutzutage unter den Kirchencomponisten nicht entfernt ein Anderer besitzt, nicht zu reden von der Beherrschung der polyphonen Form. Wie edel einfach und tiefempfunden ist schon die Einleitung des Kyrie und dann das Ganze, wie schwungvoll das Gloria und wie schön das innige Qui tollis, vielleicht das Schönste in der ganzen Messe. Im Credo hingegen leuchtet wieder wie in der D-moll-Messe Bruckner's das Resurrexit vor Allem hervor, nur hat es hier einen mehr freudigen, wie dort einen mehr erschütternden Charakter. Ein Meisterstück ganz besonderer Art bildet endlich das in lyrischer [sic] Tonart und a capella componirte Offertorium os justi, dessen geheimnissvoll tiefer Charakter je öfter man es hört, immer wunderbarer erscheint. Dr. H. M. Schuster.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188007075, "Datum": "7.7.1880, Mittwoch", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »[Pichler] 5. [mal] 7. Juli« und beim Datum Zusatz »kr« [krank] durchgestrichen (*).\n \nDekret der Niederösterreichischen Statthalterei an das Dekanat der Universität:\n\"      No 24645\n     Der Herr Minister für Cultus und Unterricht hat laut hohen Erlasses vom 30 Juni 1880 Z. 9724 dem Hoforganisten und Professor am Conservatorium in Wien Anton Bruckner für die im Studienjahre 1879/80 an der Wiener Universität als Lector abgehaltenen Vorträge über Harmonielehre und Contrapunct eine Remuneration von Achthundert /: 800:/ Gulden bewilligt.\n     Die k.k.  nö. Landeshauptkasse wird demnach unter Einem angewiesen dem Genannten diesen Betrag gegen skalamäßig gestempelte vom Dekanate des philosophischen Professoren Collegiums vidirte Quittung, sowie gegen Vorweisung der Intimation zu verfolgen.\n     Hievon wird das Dekanat zur weiteren Verständigung des Professors Anton Bruckner in die Kentniß gesetzt\n        Wien den 7. Juli 1880\n              In Vertretung\n[Unterschrift \"Krticzka\"]\nAn das Dekanat des philosophischen Professoren Collegiums.\"\n \nKanzleivermerke auf fol. 54v: 17.7.1880, 19.7.1880 und 26.7.1880.\n \nAuf dieser Seite auch die Adresse:\n\"k.k. nö: Statthalterei | An | das Dekanat des philosophischen Professoren Collegiums /: via acad Senat :/ | in | Wien | No. 24645\" (**)", "Letzte Änderung": "16.11.2025 07:11"}, {"ID": 187907075, "Datum": "7.7.1879, Montag", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners: Kathi Kachelmayr für Juli, August und September bezahlt; Universitätsschluß: »7. Juli Fr Kathi Monatgeld für Juli. Aug. Sept. - [/] 7. Juli Universitätsschluß.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187707075, "Datum": "7.7.1877, Samstag", "Haupttext": "Auf Bruckners Orgelspiel bei der morgigen Messe weisen hin\n \ndie Deutsche Zeitung Nr. 1979 auf S. 3 (*),\n»Die Presse« Nr. 184 auf S. 11:\n      \"In der Hofpfarrkirche zu St. Augustin kommt am Sonntag den 8. Juli um 11 Uhr eine Messe von W. A. Mozart, Graduale (Baritonsolo) von Randhartinger und Offertorium (Altsolo) vom Fürsten Montenuovo zur Aufführung und werden die Soli der Messe Herr Franz Kerch und Fräulein Bettine Ivanova aus der Schule Passy=Cornet vortragen. Die Orgel wird Professor Hoforganist Bruckner spielen.\" (**) und\n\r\ndie Neue Freie Presse Nr. 4620 auf S. 5:\n     \"[inhaltlich wie (**)] Hof=Organist Bruckner wird die Orgel spieln.\" (**a).\n\r\nBruckner ist (neben Hellmesberger, Epstein, L. Freiherr v. Hofmann, Dr. Schelle, Dr. Standhartner und Dr. Wörz) Mitglied der Jury beim »Concurs für gesanglich=dramatische Darstellung der Opernschule« des Konservatoriums.\r\n   Schüler der Klassen Marchesi (Frl. Stahl, Frl. Zips, Frl. Neuß und Frl. Linde), Gänsbacher (Hr. Lieban) und Rokitansky (Hr. Schaumann, Hr. Harmsen, Hr. Kerch) und Frl. Klunzinger singen Szenen aus »Der Prophet«, »Aida«, »Waffenschmied«, »Troubadour« und »Martha«. Mit Preisen werden Marie Linde, Ottilie Neuß, Amalie Stahl, Henriette Klunzinger und Marianne Zips ausgezeichnet (***).", "Letzte Änderung": "13.11.2024 08:30"}, {"ID": 187607075, "Datum": "7.7.1876, Freitag", "Haupttext": "Das Fremdenblatt Nr. 185 berichtet auf S. 4f von dem Konzert am 6.7.1876, signiert \"p.\":\n     \"(Akademischer Gesangverein.) Ein lauwarmer Abend und ein blauer wolkenloser Himmel begünstigte endlich nach manchen vorhergegangenen Neckereien den akademischen Gesangverein, da er seine wiederholt angekündigte Liedertafel gestern im Volksgarten abhalten konnte. [... überfüllt, viele Stehplätze ...] Erfolg hatte auch der geschickt und effektvoll komponirte \"Germanenzug\" von dem wackern Professor Bruckner. Beifall gab's in Hülle und Fülle und fast jede Nummer mußte wiederholt werden. [... Richard Wagners Festmarsch (heute auch in der Hofoper) mit der Regimentskapelle Hoch= und Deutschmeister auch wiederholt ... künstlerischer Wert? ...] Uns bleibt nur zu sagen übrig, daß der Theseus=Tempel sehr solid gebaut ist, denn nachdem der Marsch zum zweitenmale verklungen war, stend jener noch auf demselben Flecke; von den anwesenden Gästen kaun [sic] man dies nicht behaupten, denn viele derselben befanden sich bereits auf dem Burgplatze.       p.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187407075, "Datum": "7.7.1874, Dienstag", "Haupttext": "Das Neue Fremdenblatt Nr. 184 berichtet auf S. 3 des Abendblattes von der gestrigen Prüfung:\n     \" - Bei dem gestern am Konservatorium abgehaltenen Konzerte für Blasinstrumente hat die Jury, bestehend aus den Herren: dem artistischen Direktor J. Hellmesberger, den Mitgliedern der Gesellschafts=Direktion Dr. Gerhard v. Breuning und J. v. Walther, den Professoren A. Bruckner und A. Thalmann, dann den Herren Dr. Gehring und Fried. Heßler, zuerkannt: den ersten Preis dem Flötenschüler der (dritten Klasse) Herrn Alois Markl; dem Klavierschüler [sic - recte wohl Klarinette] der (zweiten Klasse) Herrn Karl Schöfmann; dem Hornschüler der (zweiten Klasse) Herrn Alois Novak und dem Posaunschüler der (zweiten Klasse) Herrn Johann Pummer. Den zweiten Preis erhielt der Klavierschüler [sic] der (zweiten Klasse) Herr F. Steiner.\"", "Letzte Änderung": "11.12.2024 11:21"}, {"ID": 186307075, "Datum": "(7.7.1863, Dienstag)", "Haupttext": "Der »Frohsinn« singt bei der Vermählung der Tochter von Karl Jax in der Stadtpfarrkirche einen Beethoven-Chor.", "Letzte Änderung": "24.10.2024 10:17"}, {"ID": 185807075, "Datum": "7.7.1858, Mittwoch", "Haupttext": "Eintragung im Sechter-Studienheft (WAB 246) auf fol 42r:\n\"(: 7. Juli [1]858.      Prüfung über Harmonisirung\"", "Letzte Änderung": "12.06.2025 07:55"}, {"ID": 185607075, "Datum": "7.7.1856, Montag", "Haupttext": "Zweite Aufführung des »Libera« [WAB 22] in St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 183707075, "Datum": "7.7.1837, Freitag", "Haupttext": "In der »Sperr-Relation« wird erwähnt, daß Theresia Bruckner möglicherweise schwanger ist:\r\n   »Hinterlassene Kinder\r\nDie Wittwe gibt auch die Möglichkeit zu, daß sie von ihrem sel. Gatten schwanger seyn dürfte.« (*).\nVerlassenschaftsabhandlung, aufgenommen vom Stiftsgericht St. Florian. Anwesend: Franz Seiler, Franz Spalt, Johann Plaß, Michael Lehner und Theresia Bruckner:\r\n»Inventarium\r\n   über die Verlassenschaft des am 7. Juni 1837 gestorbenen Anton Bruckner gewesenen Schullehrers in Ansfelden.\r\n   Aufgenommen vom Stiftsgerichte St. Florian als Verwaltung des Gotteshauses Ansfelden am 7ten Juli 1837.\r\n   Gegenwärtige: [/] Franz Sailer, Gerichts-Aktuar als Inventur-Kommissär, [/] Franz Spalt, beeideter Amt- und Schätzmann, [/] Johann Plaß am Mayrgut in der Thann, Schätzmann, [/] Michael Lehner am Wilhalmgute zu Krawinkl, Schätzmann, [/] Theresia Bruckner, geborene Helm, Witwe.\r\n   Der Verstorbene und dessen Gattin haben nach Heiratsvertrag dto. 18. Oktober 1823 § 2 in allgemeiner Gütergemeinschaft gelebt, daher erhoben wurde folgendes\r\n   gemeinschaftliches Vermögen [/] Barschaft Gulden Kreuzer [/] Am Sterbtage waren in Handen der Witwe 10 [fl] 4 [kr] [/] welche zur Berichtigung der Begräbnißauslagen verwendet wurden. [/] Seit dem Tode hat die Witwe an Schulgeld und Stollgebühren beiläufig 8 bis 10 Gulden eingenommen, hiemit aber eine Forderung des Fleischhackers per 6 Gulden 24 Kreuzer bezahlt, und die übrigen Hausbedürfnisse bestritten.\r\n   Schulden herein: Diese bestehen in dem wenigen ausständigen Schulgeld, in der Salär aus dem Kirchenvermögen, und in der Pfarrsammlung. Die einzelnen Beträge aber sind noch unbekannt. [/] Fahrnisschätzung [/] [es folgt eine Inventur des Besitzes, aufgeteilt auf 13 Räumlichkeiten mit 114 Posten]\r\n   Gesamtwert des Inventars 176 [fl] 53 [kr] [/] Dazu die Barschaft von 10 [fl] 4 [kr]\r\n   In die Verlassenschaftsabhandlung selber wurden dann noch einbezogen: [/] Schulgeld 1 [fl] [/] Aus dem Kirchenvermögen für Kirchen- und Mesnerdienst 18 [fl] 29 [kr] [/] Der Aktivstand betrug damit 206 [fl] 26 [kr]\r\n   Diesem Aktivstand standen aber die folgenden Schulden gegenüber: [/] dem Johann Plaß, am Mayrgut i. d. Th. 60 [fl] [/] für die Totenzehrung 18 [fl] 46 [kr] [/] dem Franz Zachhuber in Linz 30 [fl] [/] dem Georg Sallmann, am Birsergut 2 [fl] 36 [kr] [/] dem Fuchshuber zu Rappeswinkel 6 [fl] [/] dem Sporrer zu Moos für Scheiter 11 [fl] [/] der Fleischhackerein Göldl 3 [fl] 4 [kr] [/] Gesamtschulden 181 [fl] 26 [kr]« (**).\nAls Bestandteile des Inventars werden u. a. ein 1 Forte piano im Wert von 10 fl. in der Kleinen Stube und ein 1 Klavier im Wert von 2 fl. in der Stube angeführt (ein eiserner Ofen war mit 10 fl und ein blauer Rock mit 8 fl. angesetzt worden) (***).", "Letzte Änderung": "15.12.2024 17:38"}, {"ID": 201506075, "Datum": "7.6.2015, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Symphonie durch die Philharmonie Festiva unter Gerd Schaller im Prinzregentenbau in Bad Kissingen.", "Letzte Änderung": "25.02.2026 07:24"}, {"ID": 199606075, "Datum": "7.6.1996, Freitag", "Haupttext": "Bruckner-Festabend der Sängerschaft »Barden« auf Burg Leopoldsberg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199106075, "Datum": "7.6.1991, Freitag", "Haupttext": "Verleihung der Bruckner-Medaille der IBG an Frank J. Plash in Linz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198806075, "Datum": "7.6.1988, Dienstag", "Haupttext": "Die Aufführung des »Ave Maria«[WAB 6] durch den Windsbacher Knabenchor unter Karl Friedrich Beringer in Schwabach wird vom Münchner Oberkirchenrat als nicht zur Grundhaltung der evangelischen Kirche passend gerügt.", "Letzte Änderung": "26.01.2025 11:35"}, {"ID": 198006075, "Datum": "7.6.1980, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie (3. Fassung 1889) durch die Berliner Philharmoniker unter Aldo Ceccato anläßlich des 86. Deutschen Katholikentages in der Neuen Philharmonie in Berlin. Solisten bei Szymanowskis »Stabat mater« sind Teresa Zylis-Gara, Carol Wyatt, Siegmund Nimsgern und der Chor der St. Hedwigs-Kathedrale (Leitung: Roland Bader).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195706075, "Datum": "7.6.1957, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie (Nowak-Edition ohne Striche) durch das Radiosinfonieorchester Köln unter Otto Klemperer im Großen Sendesaal in Köln.", "Letzte Änderung": "24.02.2026 14:16"}, {"ID": 195206075, "Datum": "7.6.1952, Samstag", "Haupttext": "Um 15 Uhr Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Volkmar Andreae [oder recte Anton Konrath?] in Linz (*) in einer Veranstaltung des Jugendreferats der oberösterreichischen Landesregierung in der Diesterweghalle (*a).\nUm 20 Uhr Aufführung der 6. Symphonie und des \"Te deum\" durch die Wiener Symphoniker, den Brucknerchor, den Sängerbund Frohsinn und den Linzer Domchor unter Paul Hindemith in der Diesterwegschule in Linz. Solisten: Elsamaria Mattheis, Luise Haager-Gruber, Julius Patzak und Otto Wiener [siehe die Anmerkung] (**).\n \nBrief von Theodor Bernhard Rehmann an Propst Leopold Hager:\n     Dankt für Hagers Brief vom 28.5.1952. Die Spanienreise [150. Psalm am 25.4.1952 in Madrid geplant] sei hervorragend gelungen, habe jedoch wegen der Inflation in Frankreich alle finanziellen Reserven verbraucht. Leider müsse er deswegen das August-Projekt [Bruckner-Fahrt mit den Aachener Sängerknaben nach Kremsmünster und St. Florian] absagen; vielleicht sei eine Verschiebung auf Ostern 1953 möglich.\n     Wegen der Situation am Aachener Stadttheater habe er auch den Plan eines Bruckner-Festes in Paris vom 20.6.1952-22.6.1952 [u. a. f-Moll-Messe am 21.6.1952] verwerfen müssen und habe persönlich in Paris eine Alternative ausgehandelt: 19.12.1952 Konferenz mit Max Auer und Aufführung des Quintetts, 20.12.1952 Motetten [prov. WAB 67] und Orgelstücke [prov. WAB 88] in St. Severin, 21.12.1952 f-Moll-Messe und \"Te deum\" in der Salle Pleyel, 22.12.1952 amtlicher Empfang im Hotel de Ville [später verschoben auf die Tage um den 13.12.1952]. Außenminister Schumann und Erzbischof Feltin werden das Protektorat übernehmen, die Presse kündige dieses \"Festival Bruckner 1952\" bereits an. In den Sommerferien werde er, Rehmann, nach St. Florian kommen und mit Hager und Auer wegen des Pariser Bruckner-Festes sprechen. Grüße an die am Bruckner-Fest [in Linz etc.] Beteiligten. (***).", "Letzte Änderung": "25.02.2026 16:43"}, {"ID": 194306075, "Datum": "7.6.1943, Montag", "Haupttext": "Schallplattenaufnahme der 9. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Oswald Kabasta.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194106075, "Datum": "7.6.1941, Samstag", "Haupttext": "Handschriftlicher Brief von Franz Kinzl an Franz Gräflinger:\r\n\"       [... hat wegen Überlastung auf den Brief [vom 27.5.1941] nicht geantwortet, hat sich aber für Gräflingers \"Einsatz\" beim Brucknerfest eingesetzt, auch Anzenberger. Die Schuld liege bei der Gemeinde ...] wo Herr Heide unseligen Angedenkens noch immer das große Wort spricht [... dessen Einfluss auf Dr. Fellner ...]. Der Erfolg war, daß das Brucknerfest trotz glänzendem Besuch mehr eine Lokalangelegenheit blieb, die von prominenten Persönlichkeiten von auswärts gemieden wurde. (Nichteinmal Furthwängler [sic] war erschienen.)", "Letzte Änderung": "19.10.2024 08:02"}, {"ID": 193906075, "Datum": "7.6.1939, Mittwoch", "Haupttext": "Australische Erstaufführung [?] der 3. Symphonie unter George Szell in Melbourne.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193706075, "Datum": "7.6.1937, Montag", "Haupttext": "Artikel von Josef Goebbels (u.a. Text seiner Rede in der Walhalla) im Nationalblatt Trier,\r\nin der Frankfurter Zeitung,\r\nder Kurhessischen Landeszeitung\r\nund in den Altonaer Nachrichten,\r\nArtikel von Adalbert Heller im Fränkischen Kurier,\r\nvon Hans Huber im Regensburger Stadtanzeiger (*),\r\nvon Hans Scholz in der Münchner Zeitung (**)\r\nund [von wem?] in der Nationalzeitung (***).\nArtikel von Max Auer »Anton Bruckner zog in die Walhalla ein« im Hakenkreuzbanner (Mannheim) (°).\nArtikel »Ein Großer der Musik im Ruhmestempel der Deutschen. Der Führer ehrte Anton Bruckner« im Völkischen Beobachter (Münchner Ausgabe) (°°).\n[nach dem 6.6.1937] Artikel »Feierlicher Staatsakt in der Walhalla. Dr. Goebbels ehrt Anton Bruckner. Der Führer bei der Enthüllung der Bruckner-Büste.«, [vermutlich] in einer Berliner Zeitung (°°°).\nArtikel »Bruckner zieht in die Walhalla ein. Feierlicher Staatsakt in Anwesenheit des Führers«, signiert »i. v.«, in der »Bayerischen Ostmark« (#).\nArtikel \"Bruckners Einzug in die Walhalla. Der Festakt im Beisein des Reichskanzlers\" in der Tages-Post [Linzer Tages-Post?] (##).\nArtikel \"Aufnahme der Büste Bruckners in die Walhalla.\" im Abendblatt des Linzer Volksblatts auf S. 4 (###).\r\n \nDritter Tag des Regensburger Bruckner-Festes:\r\nUm 12 Uhr Festsitzung der IBG im alten Reichssaal des Rathauses zu Regensburg mit einer Festrede von Peter Raabe (a).\r\nDer oberösterreichische Landeshauptmann Heinrich Gleißner wird von Vinzenz Hartl vertreten (b).\r\nDie Sitzung wird vom Strub-Quartett mit dem Adagio des Streichquintetts eingeleitet. Es sprechen neben Raabe [und Hartl statt Gleißner?] Oberbürgermeister Dr. Otto Schottenheim und Max Auer. Zum Schluss singt die Wiener Universitäts-Sängerschaft \"Ghibellinen\" unter UMD Pawlikowsky den Chor \"Träumen und Wachen\" (c).\nIn der Vorstandssitzung der Internationalen Bruckner-Gesellschaft in Regensburg werden Max Auers Richtlinien für Internationale Bruckner-Vierjahresfeste in Linz und St. Florian einstimmig angenommen. Prälat Vinzenz Hartl hatte als Präsident der neugegründeten Linzer »Bruckner-Festgemeinde« zuvor dargelegt, daß jährliche Festwochen nicht möglich sein würden (d).\nUm 17 Uhr Konzert der Münchner Philharmoniker mit der 1. Symphonie (Linzer Fassung) unter Peter Raabe und der 9. Symphonie unter Oswald Kabasta im 3. Festkonzert in der Regensburger Minoritenkirche (e).\nOswald Kabasta erhält eine Urkunde der Internationalen Bruckner-Gesellschaft (f).\nDie Internationale Bruckner-Gesellschaft verleiht den Münchner Philharmonikern die Bruckner-Ehren-Medaille. Die Urkunde ist unterzeichnet von Franz Moißl und Max Auer (g).\nTagebuchnotiz von Goebbels:\r\n   »Die Feier ist sehr gut und würdevoll. Siebert spricht und ich. [...] Einmal wird auch der Führer hier aufgestellt. Wohl Bismarck gegenüber. Die Domspatzen singen wundervoll. Bruckner war einer unserer ganz Großen. Wir wollen ihn nun mehr pflegen. Rückfahrt durch Regensburg. Durch ein jubelndes Menschenspalier. [...]« (h).", "Letzte Änderung": "29.07.2025 10:27"}, {"ID": 193406075, "Datum": "7.6.1934, Donnerstag", "Haupttext": "Brief von Furreg an Auer:\r\n   Die ursprüngliche Absicht, einen Vertrag mit der Universal-Edition für eine Vertriebsorganisation mit dem Musikwissenschaftlichen Verlag zu schließen, müsse man wegen der drohenden Gefahr, daß die U.E. als jüdischer Verlag boykottiert werden könnte, auf die außerdeutschen Länder beschränken [vgl.12.5.1934] (*).\r\n   Auf Auers Warnung hin habe er bei Robert Haas »Krach gemacht«, der jedoch die Neuherausgabe der Wiener Fassung der 1. Symphonie wegen der »beträchtlichen« Unterschiede zur Universal-Edition für unerläßlich halte. Vorläufig werde aber nur die Partitur (ohne Aufführungsmaterial) hergestellt (**).\r\n   Er, Furreg, habe Willy Reich zu zwei Artikeln veranlaßt, die in der Schweizerischen Musikzeitung und in »Chord &amp; Discord« erscheinen werden (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193206075, "Datum": "7.6.1932, Dienstag", "Haupttext": "Der Bayerische Rundfunk (München, Nürnberg, Augsburg, Kaiserslautern) überträgt von 20:15 bis 21:30 Uhr aus dem Odeon in München das Konzert des Cäcilien-Bündnisses in München mit der d-Moll-Messe. Mitwirkende: die Staatliche Vokalkapelle der Allerheiligen-Hofkirche, der Michaels-Chor und das Bayerisches Staatsorchester unter Dr. Alfons Singer. Solisten: Lotte Medak, Luise Willer, Dr. Julius Pölzer und Georg Hann und an der Orgel Hutterer.", "Letzte Änderung": "06.10.2026 15:49"}, {"ID": 193106075, "Datum": "7.6.1931, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Cornelis Dopper in Amsterdam (*).\nDer Wiener Rundfunksender beginnt sein Programm um 9:30 Uhr mit einem halbstündigen Konzert des Wiener Kammerchors unter Andreas Weißenbäck (+ Harmonium: Robert Günter). Von Bruckner wird das fünfstimmige Tantum ergo [WAB 42] gesungen (**).", "Letzte Änderung": "20.09.2026 16:21"}, {"ID": 193006075, "Datum": "7.6.1930, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Friedrich Eckstein »Reisen mit Anton Bruckner« in der Linzer Tages-Post Nr. 132, S. 18f:\nLernte Bruckner im Frühjahr 1881 kennen, wurde 1884 sein Schüler und erlebte die Entstehung der 7. und 8. Symphonie und des »Te deum« mit. Die Fahrt nach Leipzig [30.12.1884] konnte er nicht mitmachen; aber in München und Graz war er dabei. Nach der Aufführung [gemeint vermutlich: Probe am 9.3.] der 7. Symphonie in München, wo Franz Strauss das erste Horn blies, fand bei Fiedlers ein Abendessen statt. Tags darauf, bei der »Allotria« [10.3.], sprachen Levi, Fiedler und Fischer. Am nächsten Tag [11.3.] besuchten sie Kaulbach im Atelier (beim Englischen Garten) und dann in seiner Wohnung am Viktualienmarkt. Bei der »Götterdämmerung« [sic! recte »Walküre«] sei Bruckner vor allem vom Trauermarsch ergriffen gewesen.", "Letzte Änderung": "20.04.2023 22:28"}, {"ID": 192906075, "Datum": "7.6.1929, Freitag", "Haupttext": "Der Rundfunksender Bern bringt zwischen 20:00 und 20:30 Uhr einen Musikgeschichtlichen Vortrag von Kurt Joss \"Die Symphonie von Haydn bis Bruckner\".\nAm 21.6.1929 wird dieser Vortrag (erneut? vermutlich eine Fortsetzung, vgl. 28.6.1929) ebenfalls von Radio Bern ausgestrahlt (\"Mit Demonstrationen am Flügel\").", "Letzte Änderung": "07.08.2026 20:35"}, {"ID": 192806075, "Datum": "7.6.1928, Donnerstag", "Haupttext": "Besprechung der Heidelberger Konzerte unter Furtwängler mit der 7. Symphonie [am 24.5.1928] durch einen Heidelberger Korrespondenten in The Manchester Guardian Nr. 25514 auf S. 9, signiert \"E. S.\" [= Ed. Sachs (vgl. 29.5.1929)].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192706075, "Datum": "7.6.1927, Dienstag", "Haupttext": "The Times Nr. 249 (Munster, Indiana) berichtet auf S. 15 über Straßennamen:\n\"           BERLIN HAS TO FIND NAMES FOR STREETS\nDislike of Royal Designations and Opening of New Streets Bring Many\n     [... andere politische Situation ... manche Straßennamen bis zu zehnmal vertreten ... Vorschlagsliste des Tageblatts ...]. Among the names present are: Arrhenius, Augustin (not, it is believed, \"mein lieber Augustin\" of the oldtime song), Bruckner, Brandes, [... u. a. vier Musiker ...], Shaw and Shakespeare.\n     [...].\" (*).\n \nBrief von Ernst Kurth an Max Auer (in Spiez geschrieben) (**).", "Letzte Änderung": "06.08.2026 00:36"}, {"ID": 192606075, "Datum": "7.6.1926, Montag", "Haupttext": "Aufführung von »Trösterin Musik«, »Das deutsche Lied« [WAB 63] und 3. Symphonie durch den Knabenchor der Bundeserziehungsanstalt Traiskirchen, den Gesangverein Baden 1862 und das Wiener Symphonieorchester unter Oswald Kabasta im Jubiläumsstadttheater in Baden.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192506075, "Datum": "7.6.1925, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« durch Görlitzer Chorvereinigungen (Leitung: Fritz Ritter) und die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler beim IX. [19.?] Schlesischen Musikfest in Görlitz. Solisten des Konzerts sind Lotte Leonard, Eva Liebenberg, Alfred Wilde und Hans Hermann Nissen (Gesang), Walter Gieseking, Maurits van den Berg (Violine) und Fritz Kleiner (Orgel).\nAuf dem Programm stehen zuvor \"Ein Heldenleben\" von Richard Strauss und Hans Pfitzner (Klavierkonzert) (*).\n \nDas Grazer Tagblatt bringt auf S. 11 eine Anekdote über Max Reger, die sich auf die Aufführung der 8. Symphonie am 17.12.1900 in München bezieht (als Autor F. X. Schönhuber angegeben): \"Nach einer wundervollen Aufführung der Achten von Bruckner (mit ihren \"himmlischen Längen\") verläßt ein Bekannter mit Reger gleichzeitig den Kaimsaal und macht dabei seinem Herzen Luft: \"Na ja, wissen Sie, das ist ja alles ganz schön, wundervoll sogar – aber viel z'lang, viel z'lang!\" Reger bleibt stehen, sieht den Sprecher erst einen Augenblick an und platzt dann mit eins los: \"Z'lang. Der Bruckner z'lang? Na, mein Lieber, der Bruckner is net z'lang! Sie san z'kurz.\" (**).", "Letzte Änderung": "30.07.2026 10:35"}, {"ID": 192406075, "Datum": "7.6.1924, Samstag", "Haupttext": "Die Wiener Stimmen Nr. 131 kündigen auf S. 2 die morgige Kirchenmusik in Grinzing und in St. Leopold (Wien XXI.) an (*).\n\n\nThe Vancouver Province Nr. 64 (The Province, Vancouver, British Columbia, Canada) stuft auf S. 12 in einem Artikel zur Bewertung von Komponisten Bruckner in die dritte Gruppe ein:\n\"IT WOULD seem, on the surface, a very difficult task to classify the best known composers of music according to rank, ability and quality of their works. [...].\n     But a writer who has made a special study of the lines and works of the great composers, claims that the task is not so difficult as it appears, \"Indeed it may be reduced,\" he says, \"to a few very simple principles.\n     \"In any of the arts, music included,\" he reasons, \"these men are greatest, not who amass the largest fortunes, or make for themselves the biggest 'names' among their contemporaries; but those who contribute the greatest number of important ideas, both to the art of music and to those who absorb it, and who, in the long run, influence, for knowledge or for sensibility, the greatest number of human individuals.\n    [... Einteilung in drei Klassen: 1. \"in the language of \"all humanity\"\", 2. \"less \"universal\" power, less \"universal appeal\", weniger eigenständig, 3. nationaler Ausdruck, volksnäher, keine universelle Musiksprache ...], 4. \"Below this class\" ...].\n     \"The following is a partial list of the great known composers of the Western world since the time of Bach. [...].\n     \"Composers of the highest rank include, in the order of their lives, Johann Sebastian Bach, Ludwig Van Beethoven and Richard Wagner.\n     \"Composers of the next rank include (not in strict order): Handel, Haydn, Mozart, Schubert, Mendelssohn, Chopin, and possibly Brahms and Gluck.\n     \"Composers of the next, or national rank include, broadly:\n     \"Italian: Rossini, Verdi, Donizetti.\n     \"German or Germanic: Weber, and composers like Spohr, Marschner, Bruch, Nicolai, Bruckner, Mahler, Rheinberger, Humperdinck.\n     \"Scandinavian: Greig [sic], possibly Gade.\n     \"Russian: [... sechs Namen ... Liszt, Smetana, Dvorak ... Frankreich (acht Namen) ...].\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192306075, "Datum": "7.6.1923, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie unter Clemens Krauss im Stephaniensaal in Graz. Auf dem Programm steht zuvor Beethovens 8. Sinfonie.", "Letzte Änderung": "02.08.2026 10:23"}, {"ID": 191906075, "Datum": "7.6.1919, Samstag", "Haupttext": "Artikel \"Vor fünfzig Jahren\", signiert \"-h-\",  in der Rubrik \"Nachrichten aus Oberösterreich und Salzburg\" in der Sonntagsausgabe der Linzer Tagespost Nr. 130 auf S. 3f. \n\nErinnert an die Gefangennahme Bischof Rudigiers am 5.6.1869 und seine unbeusame Haltung gegen den Liberalismus. Bruckner wird nicht erwähnt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191606075, "Datum": "7.6.1916, Mittwoch", "Haupttext": "Die Zeitung Kansaský Pokrok Nr. 45 (Wilson, Kansas) bringt auf S. 12 die Anekdote von der Audienz bei Kaiser Franz Joseph [vermutlich 23.9.1886]:\n\"       Z ANEKDOT O SLAVNÝCH MUŽÍCH.\n\n[... über Händel ...].\n     Známý rakouský skladatel Bruckner (1824 až 1896), znamenitý varhaník, velmi skromňoučký, nesmělý a zajíkavý člověk, který nedovedl takřka s cizím dobře promluvit. Císař mu vykázal k stáří volný byt ve vídeňském Belvederu a když přišel Bruckner k audienci, ocitl se v takových rozpacích, že nedovedl vy praviti ze sebe jediného slova poděkování. Císař František Josef mu pomáhal z nepříjemné situace jak jenom nejlépe mohl, a když se s ním loučil, tázal se ho, neměl-li by nějaké přání, jež by ovšem s největší ochotou bylo vyplněno. A tu si najednou Bruckner dodal odvahy a vyhrkl: \" Te tedy – Vaše Veličenstvo – aby se mnou ten Hanslick tak zle nezacházel . . . !\" Hanslick, jak známo, byl slavný vídeňský kritik, protiwagnerovec, a šířitel světové slávy našeho Dvořáka. Brucknerova hudba se mu nelíbila a psával proti ní.\n     I náš Dvořák [...].\"\n[vgl. die englischsprachige Variante am 25.6.1916 – Audienz angeblich nach dem Umzug ins Belvedere (also nach dem 4.7.1895)]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191306075, "Datum": "7.6.1913, Samstag", "Haupttext": "Brief von Theodor Schmiedt und Karl Steinleitner (Kronstorf) an die Stiftsvorstehung St. Florian:\n     Einladung zur Gedenktafel-Enthüllung am 15.6.1913 und Mitteilung der Programmfolge.", "Letzte Änderung": "05.04.2025 12:29"}, {"ID": 190406075, "Datum": "7.6.1904, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung des \"Te deum\" [wie am 6.5.1904 unter Wendel?] durch den Königsberger Konzertverein.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190306075, "Datum": "7.6.1903, Sonntag", "Haupttext": "Tagebuchnotiz von Laura Hueber:\r\n   »Konzert im Garten v. Braun; ging nur wegen des Brucknerchors. [...]«. [prov. WAB 67?]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190206075, "Datum": "7.6.1902, Samstag", "Haupttext": "The Dayton News Nr. 249 (Dayton, Ohio) melden auf S. 19 die Linzer Aufführung von \"Trösterin Musik\", Adagio des Quintetts, Gloria der f-Moll-Messe und der 5. Symphonie [am 23.3.1902 (Textvorlage wie am 1.6.1902)]:\n\"                      In the World of Music\n\n[... u. a. über Debussys \"Pelleas\" ...].\n\n     In the year 1897 the city of Linn [sic], Austria, voted a sum of money for the performance, year by year, of all the compositions of Anton Bruckner. This year's program included \"Die Trosterin,\" the adagio from the string quintet, the Gloria of the F-minor mass, and the fifth symphony. It will take about 25 years to go through the whole list of compositions.\" (*).\n\n\nDieselbe Meldung erscheint auch in The Dayton Herald auf S. 7:\n\"                  MUSICAL NOTES\n[...]\n     In the year 1897 the city of Linz, Austria, voted a sum of money \nfor the performance, year after year, of all the compositions of Anton \nBruckner. This year's program included \"Die Trosterin,\" the adagio from \nthe string quintet, the Gloria of the F-minor mass, and the fifth \nsymphony. It will take about twenty-five years to go through the whole list of \ncompositions.\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190006075, "Datum": "7.6.1900, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel \"Erinnerungen an Bruckner.\" in der Deutschen Zeitung (*).\n\n\nArtikel \"Die Enthüllung einer A. Bruckner Gedenktafel in Vöcklabruck in Oberösterreich\" in der Zeitung \"Das interessante Blatt\" auf S. 2f (mit einer Abbildung) (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189906075, "Datum": "7.6.1899, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung des Chores »Das deutsche Lied«[WAB 63] bei der Frühlingsliedertafel des Wiener Akademischen Gesangvereins unter Josef Neubauer im Volksgarten. Mitwirkende: die Radfahrer-Kapelle unter W. Zit, bei anderen Werken außerdem Dr. Bucek (Tenor) und Herr Mayer [Mayr?] (Bass). Im Publikum werden gesehen: Sektionschef Dr. von Hartel, die Professoren Gussenbauer, Gegenbauer, Groß, von Krafft-Ebing und Mertens, die Familie Leopold Schrötter und Schauspieler Reimers.", "Letzte Änderung": "02.10.2023 09:23"}, {"ID": 189806075, "Datum": "7.6.1898, Dienstag", "Haupttext": "Das Rieder Wochenblatt Nr. 23 schreibt auf S. 3 über Kirchenmusik auf dem Land und bringt einen mit 4.6.1898 datierten Bericht aus Obernberg, demzufolge am Pfingstmontag [30.5.1898] das fünfstimmige \"Tantum ergo\" [WAB 42] aufgeführt wurde.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189706075, "Datum": "7.6.1897, Montag", "Haupttext": "Von Enns aus unternimmt eine Abordnung des Neubauer Männerchors eine Fahrt nach St. Florian, wo man auch den Sarg Bruckners besucht und einen Kranz niederlegt. Ignaz Bruckner ist anwesend. Josef Gruber führt die Stiftsorgel vor.", "Letzte Änderung": "28.08.2026 17:23"}, {"ID": 189306075, "Datum": "7.6.1893, Mittwoch", "Haupttext": "Besprechungen der 7. Symphonie\n \nin der Leipziger Zeitung (signiert »P. A.«) (*)\n \nund durch G. Schlemüller im Leipziger Tageblatt Nr. 287 (Abendausgabe) auf S. 4091 (= 3):\r\n\"                    Musik.\n              Liszt=Verein.\n     Leipzig, 7. Juni. Das fünfte Concert des Liszt=Vereins, das gestern wie gewöhnlich in der Alberthalle des Krystall=Palastes und vor recht zahlreicher Zuhörerschaft stattfand, wies in seinem Programm wiederum eine Anzahl äußerst zugkräftiger und interessanter Nummern auf, deren theilweise zu großer Umfang jedoch das Concert derartig verlängerte, daß es weit über die sonst übliche Zeit die Aufmerksamkeit des Publicums in Anspruch nahm, welches denn auch zum Theil gerade auf die Nummer Verzicht leistete, die als Abschluß Liszt's symphonische Dichtung \"Tasso\", Lamento e trionfo, brachte, das einzige große Werk des Meisters, das an dem gestrigen Abend zur Aufführung gelangte. Eingeleitet wurde das Concert durch die zum ersten Male [sic] gespielte Symphonie Nr. 7 (Edur) von Anton Bruckner, die den ersten Theil ausfüllte und das Interesse in hervorragendem Maße in Anspruch zu nehmen berechtigt ist. [... über das Werk (Vorzüge und Nachteile, Dauer über eine Stunde) ...]. Für die Vorführung der Symphonie, die von der durch das Philharmonische Orchester verstärkten Capelle des 134. Regiments unter der vorzüglichen Leitung des Herrn Capellmeisters Paur glatt und schwungvoll zu Gehör gebracht wurde, dürfen wir dem Liszt=Verein nur dankbar sein, er ist seinem Principe damit treu geblieben, hervorragende Werke neuerer Meister dem Publicum in guter Weise vorzuführen. Die Zuhörerschaft nahm das Werk beifällig auf und zeichnete Herrn Capellmeister Paur, dem am Schluß ein großer Lorbeerkranz überreicht wurde, nach allen Sätzen durch reichen Beifall aus. [... Liszt, Solobeiträge ...]. Zu den Lieder= und Violinbegleitungen diente ein Blüthner'scher Concertflügel von unbestreitbarer Klangschönheit.\n                             G. Schlemüller.\"(**).\n \nDas Linzer Volksblatt Nr. 128 macht auf S. 5 auf ein neues Bruckner-Portät [IKO 67] aufmerksam:\n\"                        Oelgemälde.\r\n     Im Schaufenster des Herrn Ploy &amp; Comp. in der Schmidthorstraße ist gegenwärtig ein von Herrn Anton Miksch in Oel gemaltes Porträt des in und außerhalb Oesterreichs rühmlichst bekannten Herrn Professors und Hoforganisten Anton Bruckner ausgestellt und machen wir das kunstsinnige Publicum auf diese ganz vorzügliche Arbeit des Herrn Malers Miksch hiemit aufmerksam. Gewiss wird jedermann sowohl über die geistige Auffassung als über die frappante Aehnlichkeit und fortgeschrittene Technik des Herrn Malers befriedigt sein.     W . . . . \" (***).\n \nDie Neue Zeitschrift für Musik Nr. 23 berichtet auf S. 265 - 267 über das Musikfest in Düsseldorf und kommt auf S. 266 auf das \"Te deum\" [am 21.5.1893] zu sprechen (signiert \"J. A.\"):\n\"    Das 70. Niederrheinische Musik-Fest zu Düsseldorf 1893.\n     Pfingsten! Musikfest! Das sind zwei Ereignisse, die sich bei uns, hier am Niederrhein, alljährlich gleichzeitig begeben und deren Identität für die Bewohner und Besucher der Städte Cöln, Aachen, Düsseldorf bei dem dreijährigen Turnus dieser Feste stets gar herrlich in Erscheinung tritt. [... Beschreibung der städtischen Tonhalle (\"Kaisersaal\" etwa so groß wie der Wiener Musikvereinssaal ... Lob für Julius Buths (Alleindirigent) ...]\n     Die erste Festaufführung am Pfingstsonntag bot als Einleitung Anton Bruckner's nicht mehr unbekanntes Te Deum für Chor, Solostimmen und Orchester. Der Componist hat lange auf Anerkennung warten müssen. Wenn auch wir hier in Düsseldorf noch nichts weiter von ihm gehört haben als dies Werk, so kann man doch erkennen, daß der Schöpfer desselben seine Kunst des Tonsatzes als ein Meister ausübt, der mit der Beherrschung aller technischen und theoretischen Mittel, Phantasie und Kühnheit der Gestaltung verbindet. Das Te Deum mit seinen kraftvollen, mächtig wirkenden Chorparthien, seinen zarten Solostellen, der tief durchdachten Behandlung des Textes, ist namentlich in der letzten Hälfte und in dem glänzend fugirten Schlußsatze von großer und packender Wirkung. Der kritische Hörer mag die breitere, gleichmäßige Ausführung bei einzelnen Sätzen vermissen, der harmonischen Steigerung gegen das Ende hin wird er Bewunderung nicht versagen.\n     Wenn man das Lamento über die Schicksale der Componisten und ihrer Werke gründlich wiederlegen [sic] will, so braucht man nur auf die monumentale Bedeutung desjenigen Meisters hinzuweisen, [... Händel ... Chor mit 556 Stimmen ... Vorzüge eines rheinischen Chores ...]\n     Die Soli wurden, wie schon in Bruckner's Te Deum, von Frl. Leisinger, der hochkünstlerischen Sängerin aus Berlin, Frl. Huhn, der anmuthigen Altistin aus Köln und den Herren Birrenkoven und Messchaert gesungen. Alle 4 Solisten erfreuen sich eines so ausgedehnten Rufes, [... die Erwähnung allein als Garant für bestes Gelingen ... ]. – Die Wirkung des Orchesters und der Orgel, von Herrn J. W. Franke aus Köln gespielt, war von erschütternder Kraft und einer elementaren Gewalt, wie sie nur die einfache, aber desto schallreinere Instrumentation einer entschwundenen Zeit zu erzeugen vermag [Händel gemeint]. [... beim Duett kam Herr J. Staudigl dazu ...]\n     [... Beethovens Fünfte mit Mammutbesetzung, Berlioz ... Lob für Chor und Orchester (Konzertmeister H. Heermann), mitwirkend: Charlotte Huhn (Nicodé), Leisinger, Rosa Sucher (\"Siegfried\") ... allen Dank] für die schönen, die genußvollen Stunden, die ihre Bemühungen uns bereitet!         J. A.\" (°).", "Letzte Änderung": "10.12.2024 08:19"}, {"ID": 189206075, "Datum": "7.6.1892, Dienstag", "Haupttext": "Die Salzburger Zeitung berichtet vom Sängerfest in Salzburg, bei dem der Chor »Das Deutsche Lied«[WAB 63] aufgeführt wurde:\n\"Der Männerchor mit Begleitung von Blechmusik \"Das deutsche Lied\", von Dr. Anton Bruckner für das Erste deutsch-akademische Sängerfest componirt, ist eine mächtige, eine hervorragende Composition, und von den Sängern aller Vereine (unter Professor Raoul Mader's, des Chormeisters des Wiener Akademischen Gesangvereines, Leitung) vorgetragen, erzielte sie einen gewaltigen Eindruck und einen durchschlagenden Erfolg. Das Auditorium war von diesen Tonwellen förmlich elektrisirt. [...]\" (*).\n \nDie Neue Freie Presse Nr. 9980 berichtet auf S. 1 des Abendblatts auch vom Sängerfest:\r\n\"     [Deutsch=akademisches Sängerfest.] Aus Salzburg wird uns gemeldet: Zu Pfingsten waren hier die Gesangvereine der deutschen Hochschulen Oesterreichs und aus Deutschland zum erstenmale versammelt [... 600 Sänger, Stadt geschmückt ...] Um 11 Uhr fand in der Aula academica das Festconcert statt, welchem ein ebenso zahlreiches als distinguirtes Publicum anwohnte. Unter den Anwesenden befanden sich Statthalter Graf Thun=Hohenstein mit Gemalin, Landeshauptmann Dr. Schumacher und Bürgermeister Dr. Franz Hueber. Nachdem Hofschauspieler Junior den Prolog gesprochen, wurde das \"Deutsche Lied\" gesungen, welches Dr. Anton Bruckner für das Fest componirt hatte. Daran reihten sich die Productionen der einzelnen Vereine [...  Lob für Grazer und Wiener Akademischen Gesangverein (unter Raoul Mader) ... nachmittags Ausflüge, abends Festliedertafel, am 2. Festtag Hauptversammlung, mittags Zug zum Mozart-Denkmal, abends Festcommers (mit Reden von Dr. Hueber und Dr. Bareuther ...]\" (**).\n \n\"Die Presse\" Nr. 158 kündigt auf S. 10f das Konzert vom 13.6.1892 an:\n\"[Liedertafel des Wiener Männergesang=Vereins.] Bei der am Montag den 13. d. im Dreherpark in Meidling stattfindenden satzungsmäßigen Sommer=Liedertafel des Wiener Männergesang=Vereins gelangen nebst Chören von [...] an Novitäten zur Aufführung: Bruckner \"Germanenzug\", [... Quartett Udel, Kartenausgabe, Alternativtermine 15.5.1892 und 20.6.1892 ...]\" (***).", "Letzte Änderung": "26.02.2024 14:30"}, {"ID": 189106075, "Datum": "7.6.1891, Sonntag", "Haupttext": "Bruckner und Oberleithner besuchen in Dresden um halb 7 Uhr eine Aufführung von Wagners »Walküre« (*).\nKalendernotiz Bruckners: Zusatz »Br« bei dieser Woche [Dienst an der Hofkapelle (geplant)] (**).", "Letzte Änderung": "19.11.2025 13:23"}, {"ID": 188606075, "Datum": "7.6.1886, Montag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Zusatz »P. 10.« [Graf Pückler, 10. Lektion] beim Datum.", "Letzte Änderung": "03.12.2024 12:55"}, {"ID": 188406075, "Datum": "7.6.1884, Samstag", "Haupttext": "Notiz Bruckners »†« [Totengebet? für den Vater Anton Bruckner senior?] bei den Gebetsaufzeichnungen (*).\nDr. H. M. Schuster veröffentlicht in der Allgemeinen Kunst-Chronik Nr. 23 auf S. 466ff einen »Wunschzettel für die Concertsaison 1884/85«, in dem von Bruckner die 3. und 4. Symphonie und die »ganz neue in E-dur« hervorgehoben werden:\r\n    »[S. 466: ...] Weiters müssen Werke zeitgenössischer Meister, wie das nur einmal aufgeführte und seither gänzlich vergessene Triumphlied von Brahms, die Symphonie in Es-dur, D-moll und die ganz neue in E-dur von Bruckner mehr berücksichtigt werden\r\n     [... S. 467, als »besonders Bemerkenswerthes« markiert:] Bruckner A. *Symphonien in Es-dur, D-moll, E-dur (neu!) [...]« (**).", "Letzte Änderung": "14.06.2024 12:20"}, {"ID": 188206075, "Datum": "7.6.1882, Mittwoch", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »7. [Juni] 7. [Lektion Lamberg]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187906075, "Datum": "7.6.1879, Samstag", "Haupttext": "Auf die morgige Kirchenmusik machen einige Blätter aufmerksam:\n \nDie Presse Nr. 155 auf S. 10:\n     \"In der Pfarrkirche Alservorstadt wird um 10 Uhr Capellmeister Leopold Eder Haydn's Nelsonmesse, Graduale (Altsolo) von Laurenz Weiß und Offertorium (Sturmchor) von Eybler aufführen und werden die Soli die Damen Josefine Weyringer, Minna Obrist und das Qui tollis Hofopernsänger Eduard Nawiasky vortragen. Hoforganist Professor Bruckner wird die Orgel spielen.\" (*),\n \nFremdenblatt Nr. 155 auf S. 6 (**),\n \nIllustriertes Wiener Extrablatt Nr. 155, S. 3 (***)\n \nund Neue Freie Presse Nr. 5308 auf S. 4:\n     \"[inhaltlich wie (*)] Hof=Organist Professor Bruckner wird die Orgel spielen.\" (°).", "Letzte Änderung": "27.01.2026 16:23"}, {"ID": 187806075, "Datum": "7.6.1878, Freitag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Beim Datum »5« [zuerst »6«, Numerierung von Unterrichtsstunden: Stern oder Vockner?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187706075, "Datum": "7.6.1877, Donnerstag", "Haupttext": "Schreiben Bruckners an die Hofmusikkapelle:\r\n     Bittet für die zweite Hälfte der Schulferien, also vom 15.8.1877 bis 15.9.1877, um Urlaub. - Aktenvermerk Herbecks (*).\nBruckners Mitwirkung beim morgigen Seelenamt wird von mehreren Blättern angekündigt:\nDie Presse Nr. 154 auf S. 10:\r\n     \"(Kirchenmusik.) In der Hofpfarrkirche zu St. Augustin wird am Freitag den 8. Juni um 10 Uhr Früh für den verstorbenen k. k. Rath Ludwig Ritter v. Köchel ein feierliches Seelenamt abgehalten, wobei Capellmeister Leopold Eder W. A. Mozart's Requiem zur Aufführung bringt und die Soli die Damen Frau Louise Dustmann, Fräulein Wilhelmine Tremel, und die Herren Walter und Mayerhofer, Chor und Orchester Mitglieder des Hofoperntheaters übernommen haben. Die Orgel wird Professor Hoforganist Bruckner spielen.\" (**),\nFremdenblatt Nr. 154 auf S. 6 (***),\nNeue Freie Presse Nr. 4590 auf S. 5:\r\n     \"[inhaltlich wie (**)] Hof=Organist Professor Bruckner wird die Orgel spielen.\" (°)\nund Österreichische Volkszeitung (°°).", "Letzte Änderung": "21.01.2026 14:06"}, {"ID": 187606075, "Datum": "7.6.1876, Mittwoch", "Haupttext": "Schreiben Bruckners an die Hofmusikkapelle: \n   Bittet »seiner angegriffenen Nerven wegen« um möglichst langen Urlaub vom 15.7.1876 bis 15.9.1876, zumindest aber für die zweite Ferienhälfte. \n   Aktenvermerk Herbecks.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187406075, "Datum": "7.6.1874, Sonntag", "Haupttext": "Hinweis auf die heutige Kirchenmusik (mit Besetzung) in der Gemeindezeitung Nr. 129 auf S. 3:\r\n     \"[inhaltlich wie die Ankündigungen vom 6.6.1874 ...] Hof=Organist Bruckner spielt die Orgel.\" (*).\nBei der Messe in der Pfarrkirche Alservorstadt (Fronleichnamshochamt um 8 Uhr) spielt Bruckner Orgel. Es erklingen eine Mozart-Messe, ein Graduale »Lauda Sion« von Joseph Haydn und ein Offertorium (mit Sopran- und Violinsolo: Johanna Maurer, Josef Maxintsak) von Proch (**).\nDatierung am Ende des 2. Satz der 4. Symphonie (***).", "Letzte Änderung": "18.11.2024 16:01"}, {"ID": 187306075, "Datum": "7.6.1873, Samstag", "Haupttext": "Eine Ankündigung der morgigen Kirchenmusik bringen mehrere Zeitungen:\n \nDer Wanderer, S. 7 (a),\n \nDeutsche Zeitung Nr. 515 auf S. 8:\n     \"Am selben Tage [\"8. d.\"] wird in der Pfarrkirche am Alsergrund Capellmeister Eder eine Festmesse von Laur. Weiß mit Graduale von Haydn (Tres sunt) und Offertorium von Alexander Stradella aufführen, und werden die Soli die Damen Philippine v. Edelsberg, Häckl, Ritter, die Herren Dunkl, Teller und Violine=Solist Maxintsack, Mitglied des Hofoperntheaters, vortragen. Hof=Organist Bruckner spielt die Orgel.\" (b),\n \nFremdenblatt Nr. 155 auf S. 5:\n     \"[inhaltlich wie (b) ... Fest der heiligen Dreifaltigkeit ... Häkl, Dunkel ...] Die Orgel spielt der Hoforganist Herr Bruckner.\" (c),\n \nNeue Freie Presse Nr. 3156 auf S. 5:\n     \"[inhaltlich wie (b) ... um 10 Uhr ...] Hof=Organist Bruckner spielt die Orgel.\" (d),\n \nNeues Fremdenblatt Nr. 155 auf S. 3:\n     \"[inhaltlich wie (b) ... um 10 Uhr ...] Hoforganist Bruckner spielt die Orgel.\" (e)\n \nund Tagespresse Nr. 155, S. 7 (f).", "Letzte Änderung": "16.10.2024 09:57"}, {"ID": 187106075, "Datum": "(7.6.1871, Mittwoch)", "Haupttext": "Vortragsabend am Wiener Konservatorium.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186906075, "Datum": "7.6.1869, Montag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Cavaillé-Coll:\r\n   Bedankt sich für die Unterstützung, läßt Grüße an August Neuberger ausrichten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186806075, "Datum": "7.6.1868, Sonntag", "Haupttext": "Sängerfahrt des »Frohsinn« (mit Damenchor) nach Grein und Bad Kreuzen, (*) wo die Gäste von Eduard v. Nagel betreut werden und im Kursalon Werke von Mendelssohn (»Frühlingsahnung«), Schubert (»An die Entfernte«), Johann Strauß (»An der schönen blauen Donau«) und Brixner (»Der Kirta«) singen. Rückfahrt über Wallsee, Mauthausen und Steyregg, Ankunft in Linz um 1 1/2 Uhr nachts (**).", "Letzte Änderung": "19.09.2024 08:01"}, {"ID": 186606075, "Datum": "7.6.1866, Donnerstag", "Haupttext": "Datierung der »Abendklänge« [WAB 110] für Violine [?] und Klavier, gewidmet dem k.k. Landesgerichtsadjunkten Hugo von Grienberger.\r\n   »Abendklänge [/] Sr. Wohlgeboren, dem hochver-[/]ehrten Herrn Hugo [/] v. Grienberger, kk. Landesgerichts-[/]Adjuncten in tiefer Verehrung [/] und Hochachtung gewidmet.«\r\n   [am Schluß:] »Linz 7. Juni [1]866. Anton Brucknermp.« [*].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186506075, "Datum": "7.6.1865, Mittwoch", "Haupttext": "Ausführlicher Bericht in der Linzer Zeitung Nr. 129, S. 531-533, über das Sängerbundesfest.\r\n   »... Ungefähr um 1/2 4 Uhr verfügte sich der Bürgermeister der Landeshauptstadt Linz Herr Reinhold Körner mit dem Vizebürgermeister Herrn Viktor Drouot und den geladenen Festgästen, worunter sich die Kompositeure A. M. Storch, Mayrberger, Santner und Bruckner, der Dichter Dr. Silberstein, Dr. Hölzl ... befanden, vom Rathhause auf den Platz vor der Dreifaltigkeitssäule [...] Der 6. Preischor, eine Composition unseres heimischen Tondichters Herrn Anton Bruckner »Germanenzug« wurde vom Componisten selbst dirigirt, ihm folgten die Einzelchöre ... [...] Den ersten Preis mit 100 fl. erhielt Herr Rudolf Weinwurm, Chormeister des akademischen Gesangsvereines Wien, den zweiten Preis mit 60 fl. Herr Anton Bruckner, Domorganist in Linz [...] (*).\nNotiz auf S. 533:\r\n»* (Ed. Hanslick.) Der berühmte Musikkritiker und Aesthetiker Herr Ed. Hanslick befindet sich gegenwärtig in Linz und wird hier einige Tage verweilen.« (*a).\nIn derselben Nummer wird die Tristan-Uraufführung angekündigt, zu der Pichler-Bodog und Bruckner nach München reisen würden (**).\nBericht des Linzer Abendboten Nr. 129 auf S. 3 über den Festzug am 5.6.1865:\r\n»                       Feuilleton.\r\n                        Sängerfest.\r\n                        (Schluß.)\r\n    Am Pfingstmontagsmorgen, am Haupttage des Festes, hatte Linz die letzte Hand an seine Garderobe gelegt und glänzte im vollen Staate ... [erwähnt werden u.a.: Hafferl, Dr. Hocke, Göllerich, Dr. Nietsche aus Salzburg, Dr. v. Kißling, Reinhold Körner, Dr.Ignaz Harrer (Salzburg), Erzherzog Josef, Erzherzogin Clotilde, der Statthalter sammt Frau Gemahlin] ... Die preisgekrönten Compositeure R. Weinwurm in Wien, A. Bruckner in Linz und C. Mayerberger in Preßburg haben wir gestern schon erwähnt und nennen ihre Namen gerne wieder.\r\n    Während die Preisrichter, dreißig an der Zahl, ihrem ernsten Geschäfte mit gewissenhafter Sorgfalt in ihrem Conclave oblagen, verkürzte Meister Schramm mit seiner meisterlichen Husarenkapelle den Harrenden in der Halle die Zeit mit allerhand lieblichen, Herz und Füße bewegenden Weisen und lud den Verdacht auf seine Schultern, sich des Papagenokästchens bemächtiget zu haben, welches bekanntlich die Füße unwillkürlich in Bewegung setzt.\r\n    So schloß tief in der Nacht der Haupttag des schönen fröhlichen Sängerfestes in Linz.« (***).\nAbschließender Bericht über das Sängerfest in der Linzer Tages-Post Nr. 129 auf S. 3f:\r\n»                          Sängerfest.\r\n    Die Tage des Pfingstfestes und mit ihnen das lange vorher und viel besprochene Sängerfest sind vorüber. Es ist dies das erste größere derartige Fest gewesen, das in Oberösterreich gefeiert wurde, und es ist erfreulich, das vollständige Gelingen desselben fast in allen Theilen berichten zu können. [...]\r\n    Morgens neun Uhr [5.6.1865] begann die General=Probe der ausgeschriebenen Preischöre, die bis gegen zwölf Uhr andauerte.\r\n    Mittags versammelten sich Sänger und Festgäste in den Lokalitäten des städtischen Volksgartens zu einem gemeinschaftlichen fröhlichen Mahle, [...]\r\n    Den zweiten Preis von 60 fl. erhielt Anton Bruckners (Domorganisten in Linz) „Germanenzug”, Männerchor mit Harmonie=Begleitung. [...]\r\n    Mögen sich recht angenehme Erinnerungen an dieses Verbrüderungsfest knüpfen und der Geist der Harmonie und Einigkeit, der sich bei dieser Gelegenheit in so erfreulicher Weise kundgab, für alle kommenden Zeiten erhalten und kräftigen.\" [keine Signatur]« (°).\nDie Salzburger Zeitung Nr. 129 berichtet auf S. 1-3 vom ersten Tag des Sängerfestes [Bruckner wird nicht erwähnt]:\nErstes Sängerbundes=Fest für Oberösterreich\r\n                 und Salzburg zu Linz\r\n               am 4., 5. und 6. Juni 1865.\r\n                                    Linz, 4. Juni 1865.\r\n                    Erster Tag.*)\r\n[Fußnote: *) Nach Mittheilungen des Linzer Stenographen-Vereines und der Lz. Ztg.]\r\n     Bereits am frühesten Morgen begann ein geschäftiges Treiben; [... erwähnt: Karl Jax, Joseph Hafferl (Text seiner Rede), Statthalter Franz Freiherr von Spiegelfeld, Begrüßungschor von Santner nach Text von Dr. Alois Spängler ...]\r\n               (Fortsetzung folgt.)\" (°°).", "Letzte Änderung": "06.01.2026 20:25"}, {"ID": 186406075, "Datum": "7.6.1864, Dienstag", "Haupttext": "Das Gmunder Wochenblatt Nr. 23 schreibt auf S. 267 (= S. 3):\n     \"Wie wir vernehmen, soll in Ischl noch im Laufe dieses Sommers eine Messe, componirt vom Domorganisten in Linz, Herrn Anton Bruckner, zur Aufführung kommen.\"", "Letzte Änderung": "02.10.2025 07:20"}, {"ID": 186006075, "Datum": "7.6.1860, Donnerstag (Fronleichnam)", "Haupttext": "Brief Bruckners an Rudolf Weinwurm:\r\n   Erhielt heute von Alois Weinwurm Rudolfs Portrait, das schon Dr. Gunz angekündigt habe; freut sich auf Rudolfs Kommen; werde sich Ende Juni materiell erholt haben; auf Storchs bissige Bemerkungen über Kontrapunktiker in seiner Schumann-Analyse [26.5.1860] habe im Linzer Abendboten Santner aus Steyer-Garsten reagiert.", "Letzte Änderung": "30.08.2025 02:53"}, {"ID": 185506075, "Datum": "7.6.1855, Donnerstag", "Haupttext": "Notiz in Traumihlers Ausgabenverzeichnis:\n\"7. Juni     Zum Fest des h. Frohnleichnam 3 Bläser     10 [fl] \".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184006075, "Datum": "7.6.1840, Sonntag (Pfingstsonntag)", "Haupttext": "Aufführung eines \"Magnificat\" in C von Franz Joseph Aumann in St. Florian.", "Letzte Änderung": "15.05.2025 12:42"}, {"ID": 183706075, "Datum": "7.6.1837, Mittwoch", "Haupttext": "Bruckners Vater in Ansfelden an »Lungensucht und Auszehrung« (#) gestorben. Bruckners Mutter geht mit einem Empfehlungsbrief des Pfarrers Joseph Seebacher [?? (##)] noch am gleichen Tag zu Prälat Michael Arneth nach St. Florian (*).\nBrief Joseph Seebachers an das Stift St. Florian: \r\nMeldet den Tod des Lehrers Anton Bruckner sen.\r\n   »[...] heute um 3/4 3 Uhr früh der hiesige Schullehrer Anton Bruckner nach Empfang der heiligen Sakramente verstorben [...] Ich empfehle die Witwe mit ihren fünf unversorgten Kindern der hohen Gnade.« (**).", "Letzte Änderung": "31.07.2026 11:48"}, {"ID": 200405075, "Datum": "7.5.2004, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Simon Rattle im Festspielhaus in Baden-Baden.", "Letzte Änderung": "20.11.2025 22:52"}, {"ID": 199905075, "Datum": "7.5.1999, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Claudio Abbado in der Philharmonie in Köln. Solisten bei Mozarts Konzert sind Emmanuel Pahud und Marie-Pierre Langlamet.", "Letzte Änderung": "20.11.2025 22:31"}, {"ID": 199205075, "Datum": "7.5.1992, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Heinz Wallberg in Oslo (*).\n\n\nArtikel \"Windhaag: Ausstellung über Bruckner\" in den Oberösterreichischen Nachrichten (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198705075, "Datum": "7.5.1987, Donnerstag", "Haupttext": "Konzert der IBG im Wagner-Saal der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien mit Orgelwerken Bruckners (Fuge in d-Moll [WAB 125], Perger Präludium und Vorspiel und Fuge c-Moll [WAB 131]) und dem Quintett.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198305075, "Datum": "7.5.1983, Samstag", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« durch das Brucknerbund-Orchester, die Kantorei Ried, den Gymnasialchor, den Passauer Domchor und die Solisten Jean Anne Teal, Marianne Schartner, Christopher Doig und Friedrich Ofner unter Joseph Werndl im Festkonzert »30 Jahre Brucknerbund Ried« in Ried.", "Letzte Änderung": "20.04.2023 12:29"}, {"ID": 198105075, "Datum": "7.5.1981, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Arvid Jansons in Oslo.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197905075, "Datum": "7.5.1979, Montag", "Haupttext": "Besprechung der vorgestrigen Aufführung der 4. Symphonie durch C. Foster Browne in The Press (Christchurch) (*).\nAufführung der 7. Symphonie durch das Orquesta Filarmonica de Buenos Aires unter Pedro Ignacio Calderón im Teatro Colon (**).", "Letzte Änderung": "27.07.2026 16:04"}, {"ID": 197505075, "Datum": "7.5.1975, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch Radio France unter Mihai Brediceanu in Paris.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197105075, "Datum": "7.5.1971, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Heinrich Hollreiser im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Solistin in der Schlußszene aus Richard Wagners \"Götterdämmerung\" ist Christa Ludwig (*).\nArtikel von Rudolf Klein \"Bruckner und Wagner\" im \nProgramm der Wiener Konzerthausgesellschaft (*a).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196105075, "Datum": "7.5.1961, Sonntag", "Haupttext": "Programm der Feierlichkeiten in St. Florian [vermutlich Vorentwurf, vgl. 11.4.1961]:\n     13:30 Uhr Gedenken an die Mutter Bruckners am Friedhof Ebelsberg, 7 st. Ave Maria [WAB 6] (Brucknerchor), 14:30 Uhr Gruft und Stiftskirche wegen \"Te Deum\"-Probe des Brucknerchores gesperrt, 15:05 Uhr Feierstunde in der Gruft, \"Libera\" (F-Dur um 1843 [WAB 21], Florianer Kirchenchor mit Florianer Sängerknaben), Rede Leopold Nowaks (*a), Ansprache Jakob Mayr für die oö. Lehrerschaft, Übernahme des restaurierten Sarkophages durch den Hausherr des Stiftes (Leopold Hager = Präsident der IBG), 7 st. Ave Maria (Bachl-Chor), 15:50 Stiftskirche Orgelvortrag Kropfreiters höchstens 22 Minuten, Gottesdienst (Segen, Tantum ergo [D-Dur, WAB 32 oder WAB 42?] mit Brucknerchor, \"Te deum\" mit Brucknerchor [evtl. noch: 4 st. Ave Maria [WAB 5]]. Ende gegen 17 Uhr. \"Gastliche Stunde beim Herrn Prälaten\".\n     beiliegende Listen: Einladungen nur in der Gruft, Einladungen in der Gruft und als Hagers Gast, Ehrengäste St. Florian (*).\n \n[Gedrucktes?] Programm zur Feier und Andachtsstunde: Orgelvortrag mit J. S. Bach Fuga sopra Magnificat, 3 Choralvorspielen und Kropfreiter (\"Kyrie, Gott, Heil'ger Geist\" aus dem Dreifaltigkeits-Tryptichon), Andachtsstunde mit Leopold Hager, \"Te deum\", Tantum ergo und 4st. Ave Maria (**).\n \nGedruckter Spendenaufruf des Brucknerbundes Linz und Mitgliederwerbung bei der \"Te deum\"-Aufführung (***).\n \nNotizzettel mit Anmerkungen zum Festverlauf:\n     \"7/5 Feier sehr gut. 2000 - 2 ½000 direkt in Kirche, 450 Auto Pkw 17 Autobusse, Geldopfer 5650 S., 1/3 gehört d. Kirche | 2/3 Brucknerbund. Aufführung sehr gut [...] Am Mo. [8.5.1961] Messe. mit Prof. Thüring nach Steyr &amp; Ansfelden. Er war hocherfreut.\" (°).\n \nAufführung der 9. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Leopold Ludwig im Funkhaus Argentinierstraße in Wien. Solisten in Rolf Liebermanns \"Capriccio\" sind Irmgard Seefried und Wolfgang Schneiderhan (°°).", "Letzte Änderung": "26.01.2025 15:31"}, {"ID": 195305075, "Datum": "7.5.1953, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 1. Symphonie durch das verstärkte Theaterorchester unter Volkmar Andreae im Kaufmännischen Vereinshaus in Linz, veranstaltet von der Musikdirektion der Stadt Linz in Zusammenarbeit mit dem Landestheater und dem Brucknerbund Linz.", "Letzte Änderung": "09.01.2024 10:41"}, {"ID": 194305075, "Datum": "7.5.1943, Freitag", "Haupttext": "[Datum des Poststempels?] Visitenkarte von Franz Gräflinger an Joseph Marx: \n    Einladung zu einem Vortrag über Bruckner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194005075, "Datum": "7.5.1940, Dienstag", "Haupttext": "Vereinbarung zwischen Gustav und Theresia Hueber und der Wiener Nationalbibliothek: \n    Die Nutzungsrechte an der Gesamtausgabe gehen auf die Nationalbibliothek über, die auch die weiteren Maßnahmen mit einem Verlag und der STAGMA veranlassen kann [vgl. Briefe vom 20.6.1934 und 2.1.1939]. Dr. Zelzer (Vertreter des Vöcklabrucker Notars Paul Krismer) bestätigt die Echtheit der Unterschriften [vgl. 27.5.1940].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193605075, "Datum": "7.5.1936, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel von Karl Heinrich Ruppel »Der »neue« Bruckner« in der Magdeburger Zeitung (*).\nBrief von Max Morold an Lili Schalk:\r\n   Im Mai-Heft der Zeitschrift für Musik habe sich Junk nicht so deutlich wie von ihm gewünscht gegen Robert Haas ausgesprochen. Auch Max Auer wolle in seinem Artikel (wie Haas) indirekt Ferdinand Löwe beschuldigen. Seine vermeintlich wissenschaftlichen Darlegungen seien eigentlich nur Vermutungen und Verdächtigungen (**).\r\nHaas verweise darauf, die Namen Franz Schalks und Löwes [in seinem Vortrag am 13.3.1936] nicht genannt zu haben. An Bruckners Umarbeitungswahn und dem nie verheilten »Riß« in seinem Leben seien andere Leute (auch vielleicht Josef Schalk) schuld (**a).", "Letzte Änderung": "09.06.2024 22:21"}, {"ID": 193505075, "Datum": "7.5.1935, Dienstag", "Haupttext": "Im Linzer Volksblatt Nr. 106 wird auf Seite 3 auf das Buch \"Österreichs große Musiker\" von Dr. Alfons Wallis (Band 8 der \"Bücher der Heimat\") hingewiesen und als ein Beispiel aus dem Inhalt Bruckners Streben nach Zeugnissen und seine Weigerung, [in Windhaag] Mist zu führen, genannt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193405075, "Datum": "7.5.1934, Montag", "Haupttext": "Bruckner-Konzert in Graz. Geplant als »Heimwehrveranstaltung« (Charakter einer politischen Demonstration?).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193205075, "Datum": "7.5.1932, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Paul Günzel \"Oberösterreichisches Brucknerfest Linz - St. Florian\" [nicht signiert] mit Ankündigung der morgigen Konzerte (*)\nund, signiert \"...zel.\", \"Musik der Bruckner-Woche\" (**)\nin der Linzer Tages-Post Nr. 106 auf S. 5 bzw. 9.\nAuf S. 9 auch Artikel desselben Autors \"D-Moll-Messe im Maria Empfängnis-Dom\", signiert \"...zel.\" (***).\n \nIn Linz Ankunft und Begrüßung des Münchner Domchores (°).", "Letzte Änderung": "01.11.2025 20:18"}, {"ID": 193105075, "Datum": "7.5.1931, Donnerstag", "Haupttext": "Beim Fest zum 60. Geburtstag von Enrica von Handel-Mazzetti wird die Jubilarin in einer Traditionslinie mit Bruckner und Stifter gesehen und gewürdigt.", "Letzte Änderung": "17.10.2024 20:00"}, {"ID": 192905075, "Datum": "7.5.1929, Dienstag", "Haupttext": "Artikel \"Der Wiener Bruckner-Chor im Bruckner-Land\", signiert \"-ä-\" [Gräflinger], in der Linzer Tages-Post Nr. 106 auf S. 13 über die Ereignisse am 4.5.1929.\r\nErwähnt werden: Ankunft am 4.5.1929, Begrüßung durch Vertreter des Oberösterreichischen Bruckner-Bundes (u. a. Josef Pfund) und der Linzer Ortsgruppe, \"Sängerbund Frohsinn\" (Frl. Commenda), Begrüßungsabend (anwesend u. a. Max Springer, I. L. Weber, Franz Moißl, Dr. V. Ludwig, Dr. Scheuba, Max Auer, Franz Gräflinger, Hofrat Lawatsch, Hofrat Fruhwirt, Weißgärber-Quartett, Otto Wacha, Trude Wrda, Anne Marie Lischke u.a.). Kurze Erwähnung des Sonntags in St. Florian.", "Letzte Änderung": "07.01.2024 09:27"}, {"ID": 192805075, "Datum": "7.5.1928, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie unter Josef Krips in Karlsruhe (*).\nDas Neue Wiener Tagblatt Nr. 127 berichtet auf S. 7 von der gestrigen Aufführung der 7. Symphonie mit dem Kölner Gürzenich-Orchester unter Abendroth, signiert \"e. d.\" [vermutlich Ernst Decsey] (**).", "Letzte Änderung": "28.12.2024 07:49"}, {"ID": 192705075, "Datum": "7.5.1927, Samstag", "Haupttext": "Im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 215 wird auf S. 3 das Konzert vom 10.5.1927 angekündigt.", "Letzte Änderung": "06.08.2026 00:32"}, {"ID": 192605075, "Datum": "7.5.1926, Freitag", "Haupttext": "Das Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 212 kündigt auf S. 6 ein Konzert (mit dem Quintett) an, das vom Rundfunk übertragen wird:\n\"               Das Rundfunkprogramm.\n[...] 8.30 Uhr abends: Kammermusik von Haydn bis Schönberg. 16. Abend. Das Havemann-Quartett: Prof. Gustav Havemann, 1. Violine; Georg Kniestädt, 2. Violine; Hans Mahlke, Bratsche; Adolf Steiner, Cello; Rudolf Schmidt, Flügel; Karl Reitz, Bratsche. 1. Bruckner (1824–1896): Streichquartett [sic] für zwei Violinen, zwei Bratschen und Cello, Moderato (gemäßigt) – Scherzo (schnell) – Adagio (langsam) – Finale (lebhaft bewegt). 2. César Frank [sic] [... Klavierquintett f-Moll ...]. 9.30 Uhr abends: Rezitationen Else Heims. [...].\" [siehe die Anmerkung] (*).\n \n\nAufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in Breslau.\r\nAuf dem Programm stehen außerdem Werke von Beethoven (1. Sinfonie) und Richard Wagner (\"Meistersinger\"-Vorspiel) (**).", "Letzte Änderung": "08.08.2026 20:18"}, {"ID": 192505075, "Datum": "7.5.1925, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel von Theresia Tiefenböck \"Erinnerungen an Dr. Anton Bruckner\" in der Illustrierten Kronen Zeitung auf S. 8. Bruckner habe am 9.7.1895 in einem Zeugnis bestätigt, dass sie ihn vom 1.1.1895 bis 8.7.1895 als Krankenpflegerin betreut habe. Sie besitze außerdem Barthaare Bruckners und einige Photographien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192405075, "Datum": "7.5.1924, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Franz Moißl an Joseph Marx:\n     Lädt zur Uraufführung von Scherzo und Finale der d-Moll-Symphonie (\"Nullte\") ein (*).\n \nSchreiben des Bruckner-Grabschutzbundes [an die Liedertafel Frohsinn]:\n     Sie möge die Renovierung der Gedenktafel für Anton Bruckner in Ansfelden veranlassen (**).\n \nIn der Österreichischen Volkszeitung Nr. 126 wird auf S. 7 die Aufführung der 9. Symphonie am 9.5.1924 angekündigt (***).\n \nDiese Meldung erscheint auch in der Reichspost Nr. 126 auf S. 10 (°).\nAuf derselben Seite wird auch auf das Konzert vom 19.5.1924 mit f-Moll-Messe und \"Te deum\" hingewiesen (°°).\n \nAufführung des \"Ave Maria\" [WAB 6] in der amerikanischen Textfassung \"O Lord Most Holy\" durch den Cecilia Choir of Western Theological Seminary unter Charles N. Boyd in der Bellefield Presbyterian Church in Pittsburgh.\nAuf dem Programm stehen außerdem Werke russischer Komponisten, Peter Christian Lutkin, Tschaikowsky und Tertius Noble. Earl Collins spielt Orgelwerke von Karg-Elert und Cesar Franck (Pièce Heroique) (°°°).\n \nAufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in St. Gallen.\nAuf dem Programm stehen außerdem zuvor Beethovens \"Leonoren\"-Ouvertüre Nr. 3 und Schumanns Klavierkonzert (mit Lubka Kolessa) und als Abschluss Richard Wagners \"Meistersinger\"-Vorspiel (zweimal) (#).", "Letzte Änderung": "30.03.2025 15:56"}, {"ID": 192305075, "Datum": "7.5.1923, Montag", "Haupttext": "Bruckner-Feier der Theatergemeinde des »Bühnenvolksbundes« in Mannheim unter Erich Kleiber.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192105075, "Datum": "7.5.1921, Samstag", "Haupttext": "Das Neue Wiener Tagblatt Nr. 124 auf S. 9 (*)\nund die Österreichische Volkszeitung Nr. 124 auf S. 5 (**)\nkündigen an, dass heute um 15 Uhr im Kleinen Musikvereinssaal ein Konzert des Brucknerbundes stattfindet.\n \nFestkonzert des Brünner Männergesangvereins anlässlich des 60jährigen Bestehens u. a.- mit Wagners \"Liebesmahl der Apostel\" und Bruckners \"Te Deum\" (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192005075, "Datum": "7.5.1920, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie in Karlsruhe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191405075, "Datum": "7.5.1914, Donnerstag", "Haupttext": "Brief von Siegfried Ochs an Emil Nikolaus von Reznicek: \n\n    Die f-Moll-Messe sei ein grandioses Werk, jedoch die Instrumentation [Schalks!] sei jammervoll und hilflos.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191305075, "Datum": "7.5.1913, Mittwoch", "Haupttext": "Besprechung (signiert »St.«) des »Te deum« [Vorbesprechung? Aufführung in Nürnberg Pfingsten, unter Löwe (*)] im Fränkischen Kurier.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191105075, "Datum": "7.5.1911, Sonntag", "Haupttext": "The Inter Ocean Nr. 44 bringt auf S. 35 (= S. 9 des Magazin-Teils) einen großen Artikel über Liszt, in dem Bruckner kurz erwähnt wird:\n\"                  Modern Music and the Influence of Liszt.\n\n     (Following is a paper read by Adolf Brune this last week at a session of the Illinois Music Teachers' association. [...]\n                               BY ADOLF BRUNE.\nIT has been the common fate of most great men that their contemporaries did not recognize their true value. Possibly this cannot be otherwise. Palestrina's works were practically unknown [... über Fortschritt in der Musik und seine Protagonisten ... Berlioz und Liszt ... über die Vorwürfe gegen Liszt (formlos - Überbewertung der Form) ...]\n     Liszt used for many of his smaller works the form of variations, for the larger he used the form of the symphonic poem. [... Beziehung der symphonischen Dichtung zu Fuge und Sonate ... Liszts Methode der Themenverarbeitung (oft nur ein Thema) ... einige Klavierwerke] are the most perfect examples. If we except the works of Brahms and Bruckner, then all the greater works since Schumann are influenced by or based upon these principles of Liszt. We may mention the symphonic poems of [... Formenbau ... ausführliche Überlegungen zur Harmonik Liszts ...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190705075, "Datum": "7.5.1907, Dienstag", "Haupttext": "The Manchester Guardian Nr. 18952 berichtet von der Mitgliederversammlung des Konzertvereins. Für die nächste Saison ist ein Chorwerk Bruckners [\"Te deum\" am 12.3.1908] vorgesehen:\n\"          HALLÉ CONCERTS SOCIETY.\n               A SUCCESSFUL SEASON.\n     The annual meeting of the Hallé Concerts Society was held yesterday [... Bericht von E. J. Broadfield ... Rückschau ...]\n          THE COMING JUBILEE SEASON.\n     \"We have,\" Mr. Broadfield said, \"called our next year a Jubilee Season, as fifty years will have passed at the end of it since the Concerts were first given. [... Verdienste von Charls Hallé ...].\n   A REPRESENTATIVE PROGRAMME ARRANGED.\n[... vor 25 Jahren die wichtigsten Werke auf dem Programm ... diesmal alle Beethoven-Symphonien, \"Messias\" und \"Elias\" (als \"Zugpferde\", aber nur einmal), dazu weitere Orchester- und Chorwerke ...].\n     \"In addition to the symphonies and oratorios mentioned, the  ewill be choral works by Wagner, Bach, Bruckner and Sir Edward Elgar, and [... Bantocks \"Omar Khayyam\" ... Gesangs- und Instrumentalsolisten ...].\" (*).\n \nKonzert des Wiener Männergesangvereins in New York [ob auch mit einem Werk Bruckners, konnte noch nicht festgestellt werden] (**).", "Letzte Änderung": "09.09.2025 15:21"}, {"ID": 190405075, "Datum": "7.5.1904, Samstag", "Haupttext": "Aufführung des »Herbstliedes« durch den »Frohsinn« [in Linz?] (*).\n \nAnkündigung der 9. Symphonie für den 14.5.1904 in The Dayton Daily News Nr. 223 auf S. 6:\r\n\"              MUSIC\r\n[... Abbildung Dvorak † ...]\n     Cincinnati will once again be the Mecca for musical folk next week [...]\n     Fourth Concert, Saturday Afternoon, May 14.\r\n[... Gluck ...]\r\n     Bruckner–Symphony No. 9, D minor.\r\nUnfinished. Feierlich. Scherzo. Adagio.\r\n     Brahms [...].\" (**).\n \nThe Scranton Tribune (The Tribune, Scranton, Pennsylvania) schreibt auf S. 9:\n\"                 Musical.\r\n[...]\r\n     The dates of the sixteenth Cincinnati Music Festival are May 11, 12, 13 and 14. [... Liste der Hauptwerke (Bach, Beethoven, Elgar)...]\n     Besides the above there is Mozart's symphony in E flat, an unfinished symphony by Bruckner, a funeral march of Elgar's [... etc. ... Solisten ... Geschichte und aktuelle Bedeutung des Festivals ...].\" (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190005075, "Datum": "7.5.1900, Dienstag", "Haupttext": "Im Deutschen Volksblatt Nr. 4075 erscheint auf S. 4 eine mit \"H.\" signierte Besprechung der Aufführung der 3. Symphonie unter Tandler [am 20.4.1900].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189905075, "Datum": "7.5.1899, Sonntag", "Haupttext": "Hinweis auf die heutige Kirchenmusik in der Reichspost Nr. 104 auf S. 6 (*). \nAufführung des fünfstimmigen \"Tantum ergo\" (WAB 42) in der Pfarrkirche zu Maria Geburt am Rennweg (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189805075, "Datum": "7.5.1898, Samstag", "Haupttext": "Mehrere Zeitungen kündigen an, daß am 8.5.1898 in der Pfarrkirche zu Maria Geburt am Rennweg ein fünfstimmiges Tantum ergo [WAB 42] von Bruckner aufgeführt wird:\r\ndas Fremdenblatt Nr. 125 (Morgenblatt) auf S. 29 (*)\r\nund die Reichswehr Nr. 1524 auf S. 3 (**).", "Letzte Änderung": "12.12.2024 12:49"}, {"ID": 189705075, "Datum": "7.5.1897, Freitag", "Haupttext": "Die Innsbrucker Nachrichten Nr. 103 [Druckfehler \"104\"] berichten auf S. 2 von der Sitzung am 3.5.1897:\r\n\"     (Deutscher Schulverein.) Am 3. ds. fand im Musikerzimmer der Stadtsäle die dies­jährige Hauptversammlung der beiden Ortsgruppen des deutschen Schulvereines statt. [...] Schließ­lich darf nicht unerwähnt bleiben, dass die Pausen in der angenehmsten Weise durch musikalische Productionen seitens des Frl. Hohenauer, sowie der Herren Dr. Walde und Degischer ausgefüllt wurden. Letztere beide Herren trugen den ersten Satz der IV. Symphonie von Bruckner vor, während uns Frl. Hohenauer in einigen von Dr. Walde componierten Liedern Gelegenheit gab, wieder einmal ihre herrliche Stimme bewundern zu können.\" [keine Signatur].", "Letzte Änderung": "28.08.2026 08:24"}, {"ID": 189605075, "Datum": "7.5.1896, Donnerstag", "Haupttext": "Bruckner sendet [brieflich oder durch eine Kontaktperson?] Grüße an den Wiener Akademischen Wagner-Verein. \"Am 7. Mai hatte er dem Wagner-Vereine, der es ihm erstritten hat, dass er zu der erstaunt aufhorchenden Welt in seinen Tönen reden konnte, seinen letzten Gruss sagen lassen.\" (*).\nDas Musikalische Wochenblatt Nr. 20 bringt auf S. 251f im »Dresdener Musikbrief« einen Bericht Carl Söhles von der Aufführung der 8. Symphonie unter Nicodé [am 18.12.1895]:\r\n\"                               Dresden, März 1896.\r\n                       (Schluss.)\r\n     Nicodé hat seine werthvollen, vornehmen Orchesterabende mit der vortrefflichen Chemnitzer städtischen Capelle diesen Winter von vier in den Jahren vorher nun auf sechs erhöht. Zwei davon, von schönstem künstlerischen Erfolg gekrönt, haben vor Weihnachten stattgefunden. [... 1. Konzert ...]. Seinen zweiten Orchesterabend eröffnete der ausgezeichnete Dirigent mit der 8. Symphonie in C moll von Anton Bruckner. Die längste aller überhaupt existirenden Symphonien (das Adagio allein hat die Ausdehnung einer ganzen Haydn'schen Symphonie), aber auch inhaltlich ein hochbedeutendes, imponirendes Werk, das, obwohl bereits 1890 geschaffen und in Wien schon mehrere Male [sic]  mit grossem Erfolg aufgeführt, erst an diesem zweiten Nicodé-Abend seine erste Aufführung in Deutschland erlebt hat. Das Werk hat tiefen Eindruck auf mich gemacht. Obgleich es von Nicodé mit grösster Hingabe dirigirt und in allen Theilen voll Schwung und mit grosser Klarheit zu Gehör gebracht wurde und die Aufnahme gewiss nicht geradezu kühl ausfiel, war das Publicum doch im Ganzen mehr verdutzt als überzeugt und erwärmt. Freilich gibt Bruckner's \"Achte\" dem Fassungsvermögen des Hörers unvergleichlich härtere Nüsse zu knacken, als die in ihrer Entwicklung bei Weitem klarer und zumal logischer gestaltete \"Romantische\", deren Stil ungleich concentrirter ist, wie man auch in der \"Achten\" häufiger auf Stellen stösst, wo wahre Inspiration mehr und mehr versiegt und dann Reflexion die Nähte grob zusammenfasst. In der That, kein zweiter Componist macht Einem das Folgen fest am Faden und das Verstehen im Zusammenhang so blutsauer, wie Altmeister Bruckner, was ja auch seine überzeugtesten Anhänger zugeben. Bruckner schreibt völlig Jean Paul-haft. Mit der begeisterten Mittheilung grandioser, prachtvoll kernhaltiger Ideen einsetzend, lässt derselbe in der Folge Einen leider nur zu oft erleben, dass unter seinen blind freigebig spendenden Händen die Prometheus-Funken am Ende verpuffen wie Sternschnuppen, weil er im quellenden Schaffensdrang es oft versäumt, ein Thema gehörig organisch auszubauen und in strenger, formgemässer symphonischer Folgerichtigkeit zu dem ihm verführerisch winkenden Gegenthema überzuleiten. So sieht man ihn denn nicht selten auf halbem Wege Halt machen und statt mit dem ordnenden Verstande die Ernte einzuheimsen, den früchtebeladenen Baum seiner Phantasie von Neuem schütteln, dass die goldenn Aepfel neuer genialer Einfälle in das noch nicht Aufgelesene prasselnd hineinrollen. Das Verständniss des Werkes, wie überhaupt der Bruckner'schen Eigenart fördern zu helfen, erhielten die Besucher des Concertes eine \"Bruckner-Zeitung\" eingehändigt, die ausser biographischen Mittheilungen eine ausgezeichnet sachgemässe Analyse der \"Achten\" enthielt, von Professor Helm in Wien, dem verdienten Bruckner-Kenner und hochgeschätzten langjährigen Mitarbeiter des \"Musikal. Wochenblattes\". Wenn man in Bruckner's 8. Symphonie ja auch häufig genug an Wagner erinnert wird, so blickt aus den bedeutenden, goldhaltigen Motiven aber dennoch ein Charakterkopf heraus, wie denn Bruckner als Motiverfinder überall entschieden seine Selbständigkeit zu wahren weiss. Entzückend schön ist das Werk instrumentirt, zumal das ergreifende, walhallmässig erhaben gestimmte Adagio – wie herrlich hier die dunkeln, vollgesättigten, echt Bruckner'schen (cf. Cismoll-Andante der Edur-Symphonie) Tuben-Vollaccorde und das sie wonnig umfluthende, glitzernde, flüssige Harfengold, dann die prachtvollen, majestätischen Hörner- und Posaunenstellen im recitativartig frei gestalteten Finale, – wohl das Kolossalste von Adagiostil im Sinne Wagner's in der gesammten Instrumentalmusik! Nicodé war voller Begeisterung für das Werk, und über seine Absicht, jeden Winter hinfort Bruckner hier aufführen zu wollen, kann man sich nur herzlich freuen. Sein grossartiger Bruckner-Abend wurde mit Wagner's \"Fliegender Holländer\"-Ouverture  glänzend beschlossen. Durch ihre solistische Mitwirkung verschönte ihn Frau Carreño, die eminente Pianistin, die das Emoll-Concert von Chopin meisterlich vortrug.\r\n     [... über weitere Konzerte ...].\r\n                                Carl Söhle.\" (**)\nund verzeichnet in der »Concertumschau« auf S. 254 die Berliner Aufführung von »Helgoland« am 18.3.1896\r\n\"     Berlin. [...]. – Popul. Conc. der Berliner Liedertafel (Zander) am 18. März: Männerchöre m. Orch. v. Bruch (\"Salamis\") u. A. Bruckner (\"Helgoland\"), sowie sechs Altniederländ. Volkslieder [... etc. ...].\" (***).", "Letzte Änderung": "27.11.2024 11:38"}, {"ID": 189505075, "Datum": "7.5.1895, Dienstag", "Haupttext": "Erklärung Professor Schrötters: Bruckner habe sich erholt und könne in die Wohnung im Belvedere transportiert werden (*).\n \nBruckner (zumindest in der Funktion als Vorbild) wird erwähnt in einem Konzertbericht im Deutschen Volksblatt Nr. 2277 auf S. 1f:\r\n\"                   Aus dem Concertsaal.\n     \"Der Mai ist gekommen\" und ordnet unbarmherzig Schluß der Concertsäle und des öffentlichen Musiktreibens an. [...].\r\n     Vor Kurzem hat der Verein für \"erweiterte\" Frauenbildung zu Gunsten des Schulfondes der Gymnasialen Mädchenschule einen \"Musikalisch=declamatorischen Frauenabend\" veranstaltet, den II. dieser in Bezug auf Titel und Dauer etwas lang gerathenen Gattung. [... bessere Auswahl der Kompositionen wäre zu wünschen (Langeweile!) ... Chöre von Frau Kitty von Escherich ...] Ihr \"Magnificat\" ist ein Frauenchor mit Clavierbegleitung, edel empfunden, dem Texte entsprechend vertont, und verräth durch seine gewandte Stimmführung die geübte Contrapunktistin, die vielleicht noch ein weiblicher Bruckner werden könnte. Trotz dieser Eigenschaften steht das Magnificat neben dem achtstimmigen Chor derselben Verfasserin \"Zu Gott, der meine Jugend erfreut\" zurück. Eine von Herrn Professor Löwe vorzüglich geleitete Chorvereinigung – Solo Fräulein Fallmann – brachte das Werk zu guter Geltung. [... weitere Komponistinnen und Interpretinnen ... u. a. Lieder von Mathilde von Kralik und Ella Kerndl, Streichquintett von Ethel Smyth ... weitere Konzerte ...].\r\n                            Camillo Horn. \" (**).", "Letzte Änderung": "07.10.2024 07:42"}, {"ID": 189405075, "Datum": "7.5.1894, Montag", "Haupttext": "Aufführung des \"Ave Maria\" (mit Orgelbegleitung) [vermutlich WAB 6, oder auch WAB 5??] durch die Zangvereeniging der Maatschappij tot Bevordering der Toonkunst (Abteilung Hilversum) unter C. Andriessen jr. um 20 Uhr im Concertgebouw in Hilversum.\nAuf dem Programm stehen außerdem Werke von Mendelssohn, Mascagni und C. Andriessen jr.; bei denen als Solistin G. Bode, als Klavierbegleiter N. H. Andriessen und ein Utrechter Streichquartett (mit A. Troostwijk, J. Brinkman, Th. Kleeman und E. Ferree) mitwirken.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189305075, "Datum": "7.5.1893, Sonntag", "Haupttext": "\"Die Presse\" Nr. 125 feiert das Geburtstagskind Brahms mit einem Feuilletonartikel von Robert Hirschfeld auf S. 1f:\n\"         Zu Brahms' sechzigstem Geburtstage.\n     Durch eine Reise nach Italien hat sich Johannes Brahms dem Ansturm eifriger Gratulanten entzogen. [... Abneigung gegen Huldigungen, die oft nur dem Selbstwertgefühl der Huldiger dienen ... über die Situation der \"Jünger, welche die Weihen des \"Igel\"=Conviviums noch nicht erhalten haben\" und der \"außerordentlichen\" Mitglieder des Brahms-Tisches, denen Brahms ...] allwöchentlich einmal \"ganz nahe\" gezeigt wird. Diese tragen auch die berühmt bösartigen Antworten des Meisters auf die stets bereit gehaltenen Fragen, was er nächstens zu componiren gedenke, oder ob er Bruckner für eine Genie halte, wie einen neuen Orden durch den Saal. Auch ihnen ist der Meister kurz vor dem Jubiläum entflohen, der weiseste Mann, welcher das Treiben der Pygmäengeister um ihn in seiner unendlichen Ueberlegenheit duldet und nur still belächelt. [... ausführliche Würdigung des Geburtstagskindes und seines Schaffens ...]\n                            Rob. Hirschfeld.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189205075, "Datum": "7.5.1892, Samstag", "Haupttext": "Eröffnung der Internationalen Ausstellung für Musik- und Theaterwesen in Wien. Für diesen Anlaß war ursprünglich Bruckners 150. Psalm vorgesehen gewesen (*).\r\n    Bei der Feier dirigiert Hellmesberger den Singverein und das Orchester des Konservatoriums bei Händels »Halleluja« und Haydns Kaiserhymne (**).\r\n    In der Ausstellung ist Bruckner durch zwei Briefe aus Guido Adlers Besitz (vom 22.3.1877 und 19.5.1881) und durch Tilgners Büste vertreten (***). \r\n\"Raum XXII. Musik des XIX. Jahrhunderts. Lebende Componisten und Virtuosen. [...] Pult II. [...]\r\n7. Bruckner, Dr. Anton (geb. 1824 zu Ansfelden in Ober-Osterreich). Brief 22. März 1877. Autogr.\nProf. Dr. Guido Adler, Prag.\r\n8. Derselbe. Brief an G. Adler, 19. Mai 1881. Autogr.\nDerselbe. [...]\" (***a). [...]\nBilder und Büsten. [...]\r\n33. Bruckner, Anton, Dr. (geb. 1824, k. k. Hoforganist). Bronzierte Halbfigur aus Gyps von Victor Tilgner.\nProf. Victor Tilgner, Wien.\" (***b).\nUm den Blumenschmuck der Büste kümmert sich Christine Brezina (°).\n[Wann genau?] Bruckner kommt mit dem Münchner Musikwissenschaftler Adolf Sandberger in Kontakt, der mit ihm die Ausstellung besucht (°°).\n»Die Presse« Nr. 127 bringt auf S. 1f ein Feuilleton Robert Hirschfelds über die Ausstellung, in dem auch Bruckner erwähnt wird:\r\n\"  Zur Eröffnung der Internationalen Musik= und Theater=Ausstellung.\r\n      Das Ausstellungswerk ist in seinen Haupt= und Grundzügen vollendet und soll nunmehr das Placet unseres Monarchen empfangen. [... erwähnt: Fürstin Metternich, Graf Pallavicini, Graf Latour, Baron Bourgoing, Dr. Auspitzer ... erste Eindrücke  ... politische Rahmenbedingungen ... die Bedeutung Deutschlands, Österreichs und speziell Wiens ...] Und ist heute auch Vieles in der Musikpflege unserer Stadt nicht wie es sein sollte, obwol doch die größten lebenden Symphoniker – Brahms und Bruckner – die populärsten Tonsetzer – wie Johann Strauß – in unseren Mauen wohnen, so kann gerade die Ausstellung wieder neuen Antrieb geben, frische Keime ansetzen, kräftigeres Musikempfinden im Anblick der Schätze der Vergangenheit, im Hören classicher Werke aufregen. [... weiterer Ausblick ...] Dr. Rob. Hirschfeld.\" (°°°).\nDie Neue Freie Presse Nr. 9950 bringt auf S. 13 das Inserat vom 1.5.1892 in abgewandelter Form:\r\n\"     Internationale Musik- und Theater-Ausstellung.\r\n            Soeben erschienen:\n   \"Album der Wiener Meister.\"\r\n     Officielle Veranstaltung der Ausstellungs Commission.\nDas gesammte Erträgniss wird an die humanitären Anstalten Wiens abgeführt.\r\n               Inhalts-Verzeichniss:\r\n    Brahms, Johannes: \"Es rauschet das Wasser\", für Gesang.\r\n    Bruckner, Anton: \"Vexilla Regis\".\r\n    Brüll, Ignaz: \"Gute Nacht\", Lied.\r\n[...].\r\nDurch die hochherzige Betheiligung der berühmtesten Wiener Componisten mit durchgehends ausgezeichneten Werken ist es gelungen, mit dem \"Wiener Meister=Album\" ein Unternehmen zu schaffen, welches in solcher Vereinigung und in solcher Qualität als \"einzig dastehend\" bezeichnet werden muß.\nDie herrliche Ausstattung des Albums (welches auch die Porträts der Meister bringt) ist durchgehends von Künstlerhand.\nPreis des Meister-Albums fl. 1.80 netto, für Zusendung per Post 10 kr. mehr.\r\nVorräthig in allen Musikalienhandlungen, sowie im Ausstellungsraume an zahlreichen Verkaufsstellen.\r\nMusikalien=Verlag Josef Weinberger,\r\n          Wien, I., Kohlmarkt 8, Mezzanin. \" (#).\nAnkündigung des Salzburger Sängerfestes vom 5.6.1892 (mit dem Chor \"Das deutsche Lied\" [WAB 63]) in der Salzburger Chronik Nr. 104 auf S. 3:\r\n\"     * Erstes deutsch=akademisches Sängerfest. Zum Programm des Fest=Konzertes am Pfingstmontag [4.6.1892, recte 5.6.1892?] wird uns mitgetheilt, daß [... Reimers einen Prolog von Max Haushofer ...] zum Vortrage bringen wird. Unter den Gesammtchören wird ein Chor von Meister Anton Bruckner: \"Das deutsche Lied\", gesungen werden (Worte von Erich Fels), welchen Bruckner eigens für dieses Fest komponirt hat. [... mitwirkend: Wiener \"Hornisten-Club\", Innsbrucker \"Vogelweider-Quartett\" ... Kartenverkauf ...]\" (##).\nNahezu identisch schreibt das Salzburger Volksblatt Nr. 104 auf S. 2:\r\n\"     * Erstes deutsch=akademisches Sängerfest. Zum Programme des Fest=Konzertes am Pfingstmontag [4.6.1892, recte 5.6.1892?] wird uns mitgetheilt, daß [... Reimers einen Prolog von Max Haushofer ...] zum Vortrage bringen wird. Unter den Gesammtchören wird ein Chor von Meister Anton Bruckner: \"Das deutsche Lied\", gesungen werden (Worte von Erich Fels), welchen Bruckner eigens für dieses Fest komponirt hat. [... mitwirkend: Wiener \"Hornisten-Club\", Innsbrucker \"Vogelweider-Quartett\" ... Kartenverkauf ...]\" (###).", "Letzte Änderung": "24.04.2026 12:26"}, {"ID": 189005075, "Datum": "7.5.1890, Mittwoch", "Haupttext": "Brief Bruckners an Thiard-Laforest:\r\n   Sendet die Partitur der d-moll-Messe mit der Bitte, sie für den Preßburger Kirchenmusik-Verein abschreiben zu lassen. Das während der Fahrt [am 27.4.1890] abhanden gekommene Plaid habe Herr Bause schon zu Hause gehabt. Grüße an den Propst [Karl Rimely] (*).\nDatierung im Finale der 1. Symphonie (**).\nDas Deutsche Volksblatt Nr. 482 berichtet auf S. 8 von der Aufführung der 7. Symphonie in Preßburg [27.4.1890]:\r\n       \"Ein Triumph Anton Bruckner's.\r\n    Meister Anton Bruckner hat kürzlich glänzende Triumphe gefeiert - in Preßburg, nicht in Wien. Dort wurde vorletzten Sonntag des Meisters herrliche 7. Symphonie aufgeführt und mit jubelnder Begeisterung aufgenommen. Den Eindruck [...] schildern wir wohl am besten, indem wir zwei Besprechungen aus dortigen Blättern einfach abdrucken. So schreibt der \"Westungarische Grenzbote\" [vom 29.4.1890]: \"Es folgte die VII. E-dur=Symphonie in 4 Sätzen (Allegro moderato; Adagio, in Cis-moll; Scherzo, A-moll; Marschfinale in E-dur) von Anton Bruckner, k. und k. Hof=organisten und Professor am Conservatorium zu Wien. Die genial wechselnden, anschaulich, faßlich und fesselnd zum Audruck gelangenden Seelenstimmungen, Reflexionen eines hohen Künstlergeistes, kommen in dem dramatisch bewegten Ganzen und dessen spannenden, wahr und innig anmuthenden Einzelheiten so edel effectvoll zum Ausdruck, daß der bestgelungene Vortrag des Werkes die Zuhörer zu jubelndem Beifall hinriß und A. Bruckner, welcher (sammt einer viergliedrigen Deputation des Wiener akademischen Wagner=Vereines, darunter Director Rücker und Professor Schalk) der Aufführung beiwohnte, wiederholt mit Begeisterung auf das Podium gerufen wurde. Der greise Meister nimmt von dem Preßburger Kirchenmusik=Verein ein ebenso gerechtfertigt schmeichelhaftes Urtheil mit sich nach der großen Kunstwelt, als er durch seine prächtige Tondichtung dem hiesigen Publikum Entzücken und wahrhaft musikalischen Genuß bereitet hat.\" Noch anerkennender spricht sich die \"Preßburger Zeitung\" [vom 28.4.1890] aus. Daselbst heißt es: \"Seit Jahren ist keine Novität [... Text wie bei 582/154f, mit geringen, meist orthographischen Abweichungen ... Laforest dirigierte alle Programmnummern aus dem Gedächntis ... daß es an Ovationen für Bruckner] nicht fehlte, brauchen wir nicht erst zu erwähnen.\" [keine Signatur] (***).", "Letzte Änderung": "06.12.2024 13:04"}, {"ID": 188905075, "Datum": "7.5.1889, Dienstag", "Haupttext": "Kritik zur Kirchenmusik vom 5.5.1889 (mit \"Tota pulchra es\") im Linzer Volksblatt Nr. 105 auf S. 3f, signiert \"M. S.\" [Maximilian Schwarz (vgl. 1.10.1887 (***a)]:\r\n     \"Ueber die Kirchenmusik im Mariä Empfängnis-Dome.\r\n     Der Schreiber dieser Zeilen ist ersucht worden über die kirchenmusikalischen Aufführungen im Mariä Empfängnis=Dome anlässlich der Inthronisation des Hochwürdigsten Herrn Bischofes Franciscus Maria einen kurzen Bericht zu erstatten.\r\n     [... Chor war wesentlich verstärkt, Leitung Johann Burgstaller ... Mitwirkende: Frau Marie Spängler, Frl. Kainerstorfer mit ihren Schülerinnen, Frl. Fiala, die Herren Holzner, Poscher und Schrabmayr, der Chor der St. Mathias-Pfarrkirche. ... Werke von Theodor Gangler, Michael Haller ...] Eine sehr schöne und schwierige Composition, welche eine ebenso verständnisvolle als zarte Behandlung verlangt, ist die Antiphon Tota pulchra von Anton Bruckner, welche während des Homagiums gesungen wurde. Die Aufführung dieser heiklen Composition gelang wider Erwarten gut. [... andere Gesänge ...] Wäre Zeit und Gelegenheit gewesen, sämmtliche Nummern noch genauer und eingehender zu studieren, so wäre der Erfolg ein noch schönerer gewesen. Leider ließ das Orgelspiel bei diesem so eminent festlichen Anlasse manches zu wünschen übrig; aus verschiedenen, hier nicht zu erörternden Gründen oder misslichen Umständen fanden wir unsere heimischen Meister des Orgelspieles diesmal nicht auf der Orgelbank. Das Spiel des noch ganz jugendlichen Organisten, der ein ganz tüchtiger Organist zu werden verspricht, muss für diese feierliche Gelegenheit als unzulänglich bezeichnet werden. In den langen Präludien war dieser Mangel am meisten fühlbar. [... eine Instrumentalmesse hätte besser gepaßt ...] Uebrigens waren die gewählten Compositionen der Kirche würdig und die Aufführung derselben im Allgemeinen eine recht befriedigende.      M. S.\"", "Letzte Änderung": "02.12.2024 23:07"}, {"ID": 188705075, "Datum": "7.5.1887, Samstag", "Haupttext": "Im öffentlichen Konzert des Wiener Konservatoriums mit dem Zöglingsorchester unter Josef Hellmesberger spielt Bruckners Orgelschüler Josef Meyer Händels Orgelkonzert in d-Moll.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188305075, "Datum": "7.5.1883, Montag", "Haupttext": "Josef Schalk und Franz Zottmann spielen im Bösendorfersaal die 3. Symphonie auf zwei Klavieren. Außerdem führen Julius Winkler, Carl Lillich, Franz Schalk, Hans Kreuzinger und Theodor Lucca das Quintett auf (ohne das Finale (*)).\r\n     Zur Drucklegung des Quintetts wird die Subskription eröffnet.\r\n     Einige der eingehenden Beträge (u.a. 50 fl von Landgraf Fürstenberg) werden zur Deckung der Konzertkosten verwendet (**).\r\n     Das Konzert wird von Kollegen Bruckners am Konservatorium [Schenner? Krenn? Epstein?] [und vermutlich auch Hans Paumgartner] besucht (***).", "Letzte Änderung": "02.04.2025 09:09"}, {"ID": 188205075, "Datum": "7.5.1882, Sonntag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Datum angestrichen [Dienst an der Hofkapelle] (*).\nBesprechung der f-moll-Messe in der »Wiener Allgemeinen Zeitung« Nr. 786, S. 7, signiert A. H. [Albert von Hermann]:\r\n    »[Von der Hof=Capelle.] Am 30. April wurde Anton Bruckner's große Messe in F unter Leitung des Componisten aufgeführt. Was Wunder, daß eine Art musikalischer Bürgerkrieg anhub. [... erwähnt werden Führich ... Motive im Gloria, die an Beckmesser erinnern ... Hellmesbergers Verdienst ... ständig wiederholte Streicherfigur beim »Resurrexit« ... Kinsky, Sopransolist K. v. Umlauff, Kinder-Alt Marx ... über die zu geringe Chorstärke ...] Diese Erwägungen zeigen, wie richtig der schon 1872 in einer freundlichen Besprechung eines Wiener Blattes gemachte Vorschlag ist, man solle diese Messe im Concertsaale vorführen und hier natürlich große Chöre heranziehen. Dann wird - wir sind dessen sicher - das Wiener Publicum auf's neue ersehen können, was Bruckner zu leisten vermag und was es an ihm besitzt. Daß dies aber nicht wenig ist, hat wieder diese Messe gezeigt. A.H.« (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187905075, "Datum": "7.5.1879, Mittwoch", "Haupttext": "Ankündigung des Konzerts zum Besten der »Concordia« [11.5.1879]\r\nin der »Wiener Zeitung«, Abendpost, S. 2 (»[... Mitwirkende: ...] Director Hellmesberger und Professor Pruckner. [...]«) (*),\r\nim Illustrierten Wiener Extrablatt Nr. 125, S. 5 (»[... wir nennen ferner] Direktor Hellmesberger und den Meister der Orgel, Professor Pruckner. [...]«) (**),\r\nin der Konstitutionellen Vorstadtzeitung Nr. 125, S. 3 (»[... wir nennen ferner] Direktor Hellmesberger und den Meister der Orgel Professor Pruckner. [...]«) (***),\r\nder Morgenpost Nr. 125 auf S. 4 (»[... wir nennen ferner] Director Hellmesberger und den Meister der Orgel, Professor Pruckner.«) (°),\nin der Neuen Freien Presse Nr. 5278 auf S. 6 (»[... wir nennen ferner] Director Hellmesberger und Professor Bruckner.«) (°°)\nund in der \"Presse\" Nr. 125 auf S. 10 (°°°).\n\r\nBeim Vortragsabend am Wiener Konservatorium spielt Bruckners Schüler Franz Weber eine Orgelfuge von J. S. Bach (°°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187805075, "Datum": "7.5.1878, Dienstag", "Haupttext": "Die Wiener Zeitung Nr. 105 veröffentlicht auf S. 1003-1005 den 2. Teil des Vorlesungsverzeichnisses der Wiener Universität und meldet auf S. 1005 unter \"VII. Fertigkeiten\": \n\n     \"[... Stenographie, Phonographie, Gesangscurs unter Rudolf Weinwurm ...] \n\n     Vorbereitungen und Auflösungen der Accorde nach den verschiedenen Fundamentschritten. Uebungen im bezifferten Basse, einmal wöchentlich, Montag von 5 - 6 Uhr Nachmittags, von dem Rector [sic] Herrn Anton Bruckner; im Saale Nr. 8.\n     Einfacher Contrapunkt der Octave, Hauptbestandtheile der Fuge, einmal wöchentlich. Montag von 6 - 7 Uhr Abends, von demselben; ebendaselbst. \n\n     [... Turnen, Fechtkunst ...]\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187705075, "Datum": "(7.5.1877, Montag)", "Haupttext": "Vortragsabend am Wiener Konservatorium.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187405075, "Datum": "7.5.1874, Donnerstag", "Haupttext": "Beschluß des Abgeordnetenhauses, den Regierungsantrag, Bruckners Gesuch vom 9.11.1873 zu unterstützen, abzulehnen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186905075, "Datum": "7.5.1869, Freitag", "Haupttext": "Bruckner spielt [zum zweitenmal?] in Notre Dame.", "Letzte Änderung": "14.12.2024 13:12"}, {"ID": 186605075, "Datum": "7.5.1866, Montag", "Haupttext": "Brief Ignaz Dorns an Bruckner: \n   Dankt für Schreiben, berichtet von seiner Arbeit in Brünn. Bittet, die Aufführung der 1. Symphonie auf August zu verschieben. Hat bei Otto Kitzler eine Photographie Bruckners gesehen. Grüße an Zappe und Weilnböck.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186505075, "Datum": "(7.5.1865, Sonntag)", "Haupttext": "Brief von A. M. Storch an den »Frohsinn«:\r\n»Wien, am 7. May 865.\nLöbl. Comité\r\n   Nachdem es mir endlich erst heute gelingen kon[n]te einen Urlaub bei meinem neugebackenen Herrn Director zu erwirken, so komme ich auch erst heute zu der mir angenehmen Äußerung, daß ich Ihrem Wunsche edle Sangesbrüder mit der größten Liebe entgegen kom[m]en kann.\r\n   Bitte mir umgehend das Festprogram zu senden welches wohl dem Briefe beigeschloßen sein sollte, aber wahrscheinlich aus Versehen vergessen wurde -) damit ich von allem Vorgehen Einsicht nehmen kann.\r\n   Mit höchster Achtung und bestem Gruße Ihr ergebener\r\nAM Storch.« (*).\nBrief von August Göllerich [sen.] an den »Frohsinn«:\r\n»Lieber Freund!\r\n   Ich habe gestern Weinwurm in der Sch..... [Scharten? Schartan?] getroffen.\r\n   Da unser Sekretarius Dr. Danberger [Donberger?] in Folge vieler Patienten an unterschiedlicher Vergeßlichkeit leidet, hat er mir nicht [einst?] mitgeteilt, daß Ihr bereits so gütig waret, uns die Einladung zum Sängerbundesfeste zu schicken u. ich habe deßhalb gestern Weinwurm gebeten, dich daran zu erinnern, was wie ich sehe, ganz überflüssig gewesen ist, denn heut hat mir endlich Danberger [Donberger?] wärend [sic!] einer ärztlichen Berufspause mit grosser Seelenruhe mitgeteilt, daß das Einladungsschreiben schon seit mehreren Tagen in seiner Rocktasche ruht.\r\n   Mitwoch oder Samstag wird ein Aufsaz [sic!] im Welser-Anzeiger erscheinen, u. ich brauche nicht zu widerholen [sic!], daß ich es für meine Pflicht erachte, alles zu tun, um unser Fest zu fördern.\r\n   Wenn du mir also Mitteilungen machen willst, werde ich sie in entsprechender Form in der Voraussezung [sic!], daß Redakteur Haas mit der Aufname [sic!] einverstanden ist, benüzen [sic!].\r\n   Chronik ist gekürzt, und wird eben abgeschrieben.\r\n   Unsere Liedertafel studirt fleissig die ensemble-Chöre u. wird sich am feste fast vollzälig beteiligen.\r\n   Weinwurm sagt mir, daß das Couvert beim Festessen 1 fl 20 x kosten werde.\r\n   Ohne den Beschlüssen des geehrten Festausschusses irgend wie nahezutreten, möchte ich mir doch die Bemerkung erlauben, daß mir dieser Preis für Sänger etwas zu hoch scheint, u. daß ein billigeres Mal [sic!] eine grössere Beteiligung nach sich zöge.\r\n   Was die von mir zu haltende Festrede anbelangt, so werde ich mich auf die Begrüssung der Versam[m]lung, Bedankung für die Förderung von Seite der Repräsentanz, Hervorhebung der Eintracht zwischen Salzburger u. Oberösterreicher und Bedeutung des deutschen Liedes beschränken und mich so kurz als möglich fassen; denn lange Redereien sind nicht beliebt.\r\n   Solltet Ihr es wünschenswert finden, daß etwas besonderes hervorgehoben werde, so gebt mir freundliche Andeutung. \r\n   Mit herzlichem Grusse \r\nDein \r\nergebenster \r\nGöllerich \r\nWels den 7. Mai 1865.« (**).", "Letzte Änderung": "05.07.2024 06:54"}, {"ID": 186205075, "Datum": "7.5.1862, Mittwoch", "Haupttext": "Bericht von Dr. Max Pammesberger in den Katholischen Blättern (14. Jahrgang), Nr. 37, S. 166f über die Veranstaltung vom 1.5.1862. Dankt den Komponisten Bruckner und Lanz und den Dirigenten Lanz und Weilnböck. \r\n   »Mittheilungen.\r\nLinz. (Zur Grundsteinlegung am 1. Mai.) So viele Leute wir bis jetzt darüber reden hörten, von allen hörten wir, daß sie Gott für diesen schönen Tag danken und hoch erfreut sind, ihn erlebt zu haben. [... über die Ereignisse des 1. Mai und den Gottesdienst am 5. Mai für die Bauleute ... Danksagungen für die an der Feier des 1. Mai Beteiligten ...] Wir fühlen uns zu hohem Danke verpflichtet [...] gegen die löbl. Linzer=Liedertafel für ihren unverdrossenen Eifer vor [sic] und herrliche Ausführung der Cantate und Messe bei der Feierlichkeit; gegen den löbl. Musikverein für die so freundliche Veranstaltung des Concertes, sowie gegen alle Herren, Frauen und Fräuleins, welche bei der h. Messe und beim Oratorium mitgewirkt haben. Wir sagen herzlichen Dank den Hrn. Bruckner und Lanz für ihre vortrefflichen Compositionen, und Hrn. Lanz und Weilnböck für die ausgezeichnete Direction der Aufführung, dem hochw. Hrn. Abt von Wilhering, der uns so viel des schönsten Fichtenreises in den Festplatz gespendet und geliefert hat [... weitere Dankadressen ...] Und alle Leser werden einstimmen, wenn wir sie auffordern, mit uns den innigsten Dank dem hochwürdigsten Bischof auszudrücken, daß er den Gedanken dieses Dombaues ausgesprochen, den Dombau eingeleitet, die Grundsteinlegung vollzogen hat. Gott segne unsern hochwürdigsten Bauherrn! Im Namen des Vorbereitungskomités. Dr. Max Pammesberger.« (*).\nEintrag im »Rechnungs-Ausweis über die im Monat Mai 1862 gemachten Ausgaben und Einnahmen für den Bau des Mariä Empfängnisdomes«, veröffentlicht im Linzer Diözesanblatt 1862, Stück XV, S. 101:\r\n»Bargeld Oe. W. Ausgabe« [/] [Position Nr.] 37 [Tag] 7. Als Remuneration für den Kompositeur der Cantate bei der Grundsteinlegung, Dom=Organisten Bruckner - 50 [fl.], » (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186005075, "Datum": "7.5.1860, Montag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Datum doppelt angestrichen (vermutlich Klavier-Doppelstunde).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 199604077, "Datum": "7.4. - 24.11.1996, Ostersonntag bis Sonntag", "Haupttext": "Bruckner-Fest in Limburg. Weitere Datierungen: 19.9.1996, 21.9.1996, 28.9.1996, 5./6.10.1996, 18.10.1996.", "Letzte Änderung": "22.10.2025 06:34"}, {"ID": 202404075, "Datum": "7.4.2024, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der Kronstorfer Messe (WAB 146) durch Kronstorfer Chöre unter Bruno Weinberger und Monika Mauhart, an der Orgel Ulrike Prinz.\r\nAn Stelle des bei Bruckner fehlenden Gloria war eine Nachkomposition von Franz Farnberger eingefügt worden.", "Letzte Änderung": "06.04.2025 22:25"}, {"ID": 202304075, "Datum": "7.4.2023, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das Tokyo City Philhamonic Orchestra unter Taijiro Iimori.", "Letzte Änderung": "09.08.2025 07:02"}, {"ID": 202204075, "Datum": "7.4.2022, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Iceland Symphony Orchestra unter Eva Ollikainen.", "Letzte Änderung": "14.02.2026 17:52"}, {"ID": 200104075, "Datum": "7.4.2001, Samstag", "Haupttext": "Bruckner-Konferenz in Nottingham. Antony Clare und Clive Pollard spielen die 3. Symphonie in der Klavierfassung von Mahler/Krzyzanowski (*).\r\nEs sprechen Paul Coones, Mark Audus, David Aldeborgh, Dermot Gault, Raymond Cox, Robert McColley, Crawford Howie, Peter Palmer, William Carragan", "Letzte Änderung": "05.03.2023 17:26"}, {"ID": 200004075, "Datum": "7.4.2000, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Staatsorchester Thessaloniki unter Karolos Trikolidis in Thessaloniki.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199604075, "Datum": "7.4.1996, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Claudio Abbado im Großen Festspielhaus in Salzburg. Solisten in Mozarts Sinfonia concertante sind Rainer Kussmaul und Wolfram Christ.", "Letzte Änderung": "20.11.2025 10:12"}, {"ID": 197704075, "Datum": "7.4.1977, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel von Willy Hess \"Neue Bände der Bruckner- und Hugo Wolf-Gesamtausgabe.\" in \"Der Republikaner\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197404075, "Datum": "7.4.1974, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe durch Opernchor und Opernorchester unter Per A. Andersson in Oslo.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196304075, "Datum": "7.4.1963, Sonntag (Ostersonntag)", "Haupttext": "Aufführung (Fernsehaufzeichnung) der 7. Symphonie [komplett?] durch das Chicago Symphony Orchestra unter Paul Hindemith.", "Letzte Änderung": "12.12.2025 14:29"}, {"ID": 195404075, "Datum": "7.4.1954, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Norbert Furreg an Max Auer:\r\n    Franz Kosch, der Leiter des [im Oktober 1954 geplanten] Kirchenmusikkongresses, werde das Anliegen der Bruckner-Gesellschaft [Aufführung der 9. Symphonie in Kirchen] in das Programm der Konferenz aufnehmen, da man plane, die Beschlüssse über die Abhaltung von Kirchenkonzerten zu lockern. Zwar lehne auch der Erzbischof-Koadjutor Franz Jachym solche Aufführungen ab, doch halte Kosch einen Kompromiss für denkbar, die Entscheidung den einzelnen Diözesanbischöfen zu überlassen.", "Letzte Änderung": "04.11.2025 14:07"}, {"ID": 194904075, "Datum": "7.4.1949, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie unter Leopold Ludwig im 15. Abonnementkonzert des Leipziger Gewandhauses.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194404075, "Datum": "7.4.1944, Karfreitag", "Haupttext": "Artikel »An der Orgel saß Herr Bruckner. Vor 80 Jahren erlebte die »Johannes-Passion« in Wien ihre Erstaufführung«, signiert »W. P.«, in der Kleinen Volks-Zeitung Nr. 97 auf S. 4 [Bruckners Mitwirkung ist aber im Text korrekt auf die Matthäus-Passion am 4.4.1871 bezogen].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194304075, "Datum": "7.4.1943, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe durch die Wiener Singakademie (*), den Wiener Schubertbund, den Wiener Lehrer-a-cappella-Chor, die Wiener Symphoniker unter Anton Konrath und die Solisten Else Böttcher, Isolde Riehl, Anton Dermota, Hans Duhan und Walter Pach (Orgel) (**).", "Letzte Änderung": "19.12.2025 11:26"}, {"ID": 194204075, "Datum": "7.4.1942, Dienstag [?]", "Haupttext": "[recte 1.4.1942?] Schallplatteneinspielung des Adagios der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Furtwängler (dessen einzige Studioproduktion, Dauer 22'50'') [vgl. 1.5.1945].", "Letzte Änderung": "09.08.2026 17:05"}, {"ID": 194104075, "Datum": "7.4.1941, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie (Originalfassung) durch das Deutsche Philharmonische Orchester unter Joseph Keilberth im 10. Konzert der Saison 1940/41 im Deutschen Opernhaus in Prag. Solist bei Orchesterliedern Hugo Wolfs ist Karl Schmitt-Walter.", "Letzte Änderung": "02.07.2024 22:54"}, {"ID": 193704075, "Datum": "7.4.1937, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Siegmund von Hausegger an Max Auer: \n   Das Regensburger Bruckner-Fest solle »keinen einseitig katholischen Charakter tragen«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193604075, "Datum": "7.4.1936, Dienstag", "Haupttext": "Artikel im Züricher Abendblatt über den Streit der beiden Verleger der 5. Symphonie (Universal-Edition und Musikwissenschaftlicher Verlag) und den erreichten Konsens, die Zeit zugunsten einer Version entscheiden zu lassen (*). Artikel von Paul Stefan »'Urfassung' von Bruckners fünfter Symphonie« im Abendblatt (**).\nArtikel von Paul Stefan »«Urfassung« von Bruckners Fünfter Sinfonie« in der Neuen Züricher Zeitung (***). \n[Möglicherweise sind alle drei Artikel identisch?].\nBrief von Max Morold an Lili Schalk: \n   Zitiert aus Moißls Antwortbrief [nach dem 2.4.1936], in dem Bedenken gegen den Vortrag von Robert Haas [am 13.3.1936 geäußert werden (°a). \nIn seiner Züricher Rede [22.6.1936] werde er nach Absprache mit Max Auer kein Wort über das Fassungsproblem sagen, aber die Verdienste Franz Schalks, Löwes und Göllerichs würdigen (°b).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193404075, "Datum": "7.4.1934, Samstag", "Haupttext": "Das von Radio Wien teilübertragene (19:35 - 20:45 Uhr) Bruckner-Fonds-Konzert der Wiener Symphoniker unter Walter Herbert im Großen Musikvereinssaal in Wien bietet keine Brucknersche Komposition.\r\nEine Abbildung von Walter Herbert war in Radio Wien vom 30.3.1934 auf S. 4 erschienen.", "Letzte Änderung": "08.10.2026 08:49"}, {"ID": 193204075, "Datum": "7.4.1932, Donnerstag", "Haupttext": "Brief von Siegmund von Hausegger an Karl Straube:\r\n   »[...] Kürzlich fand hier unter meiner Leitung vor geschlossenem Zuhörerkreis die Uraufführung der Originalfassung von Bruckners Neunter statt, der ich eine Aufführung der Löweschen Herausgabe voranstellte. Der Eindruck war ein überwältigender. Die Urfassung zeigt Bruckner von einer herberen, aber größeren Seite als die gemilderte Partitur Löwes. Es soll nun die Urneunte der Öffentlichkeit übergeben werden.\r\n   Im Zusammenhang damit möchte ich Dich noch auf die festliche Einweihung der neurenovierten Brucknerorgel in St. Florian hinweisen, anläßlich der auch ein Festkonzert in Linz stattfindet mit der Nullten und Ersten, das ich dirigiere. Die Festtage sind vom 4. bis 8. Mai. Auch Hella kommt hin. [...]«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193104075, "Datum": "7.4.1931, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Robert Heger im 8. Orchesterkonzert der Gesellschaft der Musikfreunde im Großen Musikvereinssaal in Wien (*).\r\nDas Konzert (zuvor noch mit einem Concerto grosso von Händel und der 8. Sinfonie von Beethoven) wird zwischen 19:30 und 21:35 Uhr von Radio Wien übertragen (*a).\r\nIn Radio Wien (Ausgabe vom 3.4.1931) war auf S. 6 ein Artikel von Karl Geiringer \"Bruckner's Unvollendete\" (mit Abbildung der Totenmaske) erschienen (*b).\n \nWohlwollende Kritik zum gestrigen Konzert von Harvey Gaul in der Pittsburgh Post-Gazette Nr. 214 auf S. 10:\n\"Stock Heard In Symphony At Mosque\n     [... über den Dirigenten und das Orchester ... Erstaufführung der 9. Symphonie ...] grandeur of the score [...] To be sure, the work suffers from length, seems a trifle prolix, and yet it is never dull. [...].\n     [... zu den einzelnen Sätzen ...].\n     It was an impressive work, and despite its length, we would like to hear ir again next year.\n     George Alfred Schumann [... über seine Ouvertüre und die Wagner-Nummern ... Lob für die Interpreten ...].\" (**).\n \nDie Konzertbesprechung in The Pittsburgh Press Nr. 281 auf S. 28 stammt von Ralph Lewando.\r\n\"[...] one of the best orchestra concerts ever heard here [... pro und contra bei Bruckner ...] enough interest to warrant a place for the work in the repertoire of our orchestras. The same may be said for the composer's Fourth Symphony in E minor [sic], known as the Romantic.     To the Ninth Symphony [... über Stocks Interpretation ... Bruckners und Mahlers Zeit werde kommen ... über die Wagner-Nummern ...].\" (***).\n \nDer Kritiker des Pittsburgh Sun-Telegraph Nr. 65, J. Fred Lissfelt (mit Abbildung), bekennt auf S. 10, dass sich seine Einstellung seit der letzten Bruckner-Erfahrung vor 20 Jahren nicht geändert hat.\n\"[...] the devout Viennese composer had too much to say in his works, and did not know how to say enough about each idea. He overflowed with fine musical themes, but lacked the genius either to organize them interestingly, or as Beethoven and Wagner did, to filter the quintessence of beauty from each melody.\n     The Wagnerian numbers [...].\n                                     J. FRED LISSFELT.\" (°).\n \nBrief von Ernst Schwanzara an Richard Heller:\n\"        Wien, am 7. April 1931.\nHochgeehrter Herr Regierungsrat!\n     Besten Dank für Ihre äußerst wichtigen Mitteilungen! Die 3 Briefe, die Bruckner seinem Bruder Ignaz gesendet hat, sind nicht auffindbar.\n     Die Wirtschafterin hieß Katharina Kachelmayer.\n     Ich bat Sie in meinem letzten Briefe auch darum, mir angeben zu wollen, wer die zweite, von Schrötter verdeckte Frau ist. Wissen Sie das nicht mehr?\n     Hinsichtlich der Krankheit Bruckners war Dr Erich Schrötter der Meinung, es wäre Leberzirrhose gewesen; daher bat ich Sie um Aufklärung.\n \"In Memoriam Anton Bruckner\" besitze ich natürlich und Auers Aufsatz: \"Anton Bruckners letzter behandelnder Arzt\" habe ich mindestens zehnmal gründlich studiert, nicht bloß gelesen, so sehr interessiert er mich.\n     In der Annahme, daß Sie es nicht übel auffassen, erlaube ich mir bei dieser Gelegenheit, auf einige Unstimmigkeiten, die ich darin fand, aufmerksam zu machen:\n1.) Seite 23, letzter Absatz, 1. Zeile soll es statt \"Frühjahr\" besser \"Juli 1895\" heißen.\n2.) Seite 25, 3. Zeile von unten statt 1894 richtig 1895.\n3.) Seite 32, 2. Absatz steht 10. Juli und daneben 16. Das paßt nicht zusammen.\nOb ich durch die Familie Ehrbar in den Besitz der Originalplatte [IKO 83a] gelangen werde, ist unsicher und daher möchte ich Herrn Regierungsrat schon jetzt aufmerksam machen, daß ich die Absicht habe, Sie bald darum zu bitten, mir von Ihrem Originale ein möglichst gleich großes Negativ auf meine Kosten herstellen zu lassen. Am liebsten ließe ich es in Wien besorgen, aber Herr Regierungsrat werden das Bild kaum aus den Händen geben wollen.\n     Ich werde Sie dann auch bitten, mir eine kurze Biographie freundlichst zu übersenden.\n     Auch für das Bild mit Bruckners letzter Unterschrift hätte ich selbstredend größtes Interesse.\n     Schließlich würde ich Sie bitten, mir ein Lichtbild, das Sie um das Jahr 1895 zeigt, leihweise zu überlassen.\n     Das von mir geschriebene Kapitel Bruckner-Schrötter-Heller soll recht anschaulich werden.\n     In Hochachtung und Wertschätzung\n        Ihr ergebener\n            Ernst Schwanzara\" (°°).", "Letzte Änderung": "20.09.2026 15:19"}, {"ID": 192804075, "Datum": "7.4.1928, Samstag", "Haupttext": "Brief Josef Grubers an den Augsburger Verlag Anton Böhm:\r\n     Bittet das Autograph von Nachspiel und Vorspiel für Orgel [WAB 126, früher auch WAB 130] einstweilen für ihn aufzubewahren. Um den 20.7.1928 komme er zum Sängerfest nach Wien und werde ein weiteres Manuskript mitbringen, »Amaranths Waldeslieder«. Er besitze neben Bruckners Tabaksdose noch 5 - 6 Briefe.\r\n\"Hochver[e]hrtester Herr Böhm!\r\nEntschuldigen vielmals, wenn ich erst heute dazukom[m]e Ihr liebes Schreiben zu beantworten: Da Sie mir mitteilten, daß Sie das A. Brucknersche (Praeludim) [sic] Manuscript gut aufzubewahren in der Lage sind, so bitte ich Sie dasselbe einstweilen zu behalten und bitte Sie wenn ich dasselbe benötigen sollte es mir dann ehestens zu senden. Ich kom[m]e im Juli (20.?) zum Sängerfeste nach Wien und hoffe, Sie dort sprechen zu können. Wir können dann auch über das Brucknersche Manuscript sprechen. Ich werde Ihnen noch ein anderes v. A B mitbringen. es ist betitelt: \"Lied für Gesang mit Klavierbegleitung. Ein Versuch aus Amaranths Waldesliedern\r\nGedicht von Redwitz\r\nAnton Bruckner\r\n1856.\r\nIch meine, daß dieses Lied schon irgendwo erschienen ist. Es hätte also nur einen hystorischen Wert.\r\n[der folgende Absatz durch senkrechten Strich links eigens hervorgehoben]\r\nIch bitte zu dem A. B Manuscript einen Zettel dazu legen zu wollen in welchem Sie schreiben wollen, daß dieses Manuscript derzeit noch mein (Gruber) Eigentum ist. Ich habe außer der silbernen Tabak-Dose, aus welcher er 45 Jahre geschnupft hatte, noch 5 - 6 Briefe.\r\nIch meine, daß Sie gerade beim Sängerfeste in Wien sein sollten; Sie dürften bei diesem Anlasse ein gutes Geschäft machen. Ich habe vor Kurzen über Auftrag des bischöfl Ordinariates 2 Orgeln kollaudieren müssen, wobei es recht läßig herging – . Ich bitte mir zu schreiben ob u. wann Sie nach Wien kom[m]en[.] Meiner Frau geht es schon ziemlich gut. Wir gehen schon öfter ins Freie. Gegenwärtig befindet sie sich im neuen Dom. Mit herzlichen Grüßen von uns allen, bin ich Ihr\r\ndankbarer\nJoseph Gruber\r\nLinz, am 7./IV 1928.\"", "Letzte Änderung": "07.01.2024 02:57"}, {"ID": 192704075, "Datum": "7.4.1927, Donnerstag", "Haupttext": "The Cincinnati Enquirer Nr. 97 befasst sich auf S. 11 in der Konzertankündigung zum 8./9.4.1927 vor allem mit den Ausschnitten aus \"Tristan\", für deren Gesangpartien Fritz Reiner zusätzliche Orchesterstimmen einsetzen wird, und erwähnt die 7. Symphonie nur beiläufig.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192404075, "Datum": "7.4.1924, Montag", "Haupttext": "In der Wiener Mittagszeitung Nr. 81 erscheint auf S. 3 eine Kritik über die Aufführung der 8. Symphonie [am 6.4.1924] (*).\n\n\nVon diesem Konzert berichtet auch Balduin Bricht (signiert \"B. B-t.\") in der Österreichischen Volkszeitung Nr. 97 auf S. 4 (**).\n\n\nBrief von Leopold Wetter (?) an das Stift Florian über den wegen der Bruckner-Gedenkfeiern entstandenen Zwist zwischen Ansfelden und St. Florian (***).\n\n\nBrief von Josef Messner [an das Stift St. Florian?]:\n     Kündigt den Besuch des Studienrates August Peters aus Duisburg an [vgl. 31.8.1924 und 5.7.1929] (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192304075, "Datum": "7.4.1923, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie und der Unvollendeten von Schubert durch das Cincinnati Symphony Orchestra unter Fritz Reiner im Emery Auditorium in Cincinnati. Wiederholung vom 6.4.1923 (*).\n\n\nBesprechung des gestrigen Konzerts in The Cincinnati Enquirer Nr. 97 auf S. 9:\n\"                 The Symphony Concert\n     Mr. Reiner paid a high compliment to the musical intelligence of Cincinnati when he offered a program made up solely of two symphonies. That took courage–or perhaps, since the programs for the entire year were mapped out while he was still in Europe last summer, he was merely planning his concerts as he would have for an European audience. Over there concerts are often made up of two symphonies, just as piano recitals consist of three Beethoven sonatas or some like erudite fare. In America such a concentrated program portends financial disaster, and consequently is rarely presented to the abcd_db. No matter where he was when he decided to present the Bruckner Symphony No. 9 (unfinished), and the Schubert Unfinished Symphony in B minor, in doing so Mr. Reiner paid tribute to the comprehensive powers of his Cincinnati audience.\n     If one considers that Bruckner was mainly self-taught, his accomplishments in the field of symphonic music stand out as the fearless endeavor of one who never permitted interference. His abundance of ideas, both melodic and harmonic, is unique.\n     However, many of his themes of lesser value are given an elaborate contrapuntal dress, while some of far greater values are allowed to pass by quickly. Thematic material is always abundant–in fact, too much so. There is constantly that apparent psychological separation of beautiful melody and the adjustment of a scholarly procedure in its working out. Peculiar, too, because Bruckner was a great contrapuntist–at least, so his pupils consider him–although by some authorities his counterpoint and general manner of writing is considered clumsy. Bruckner's music will live after much other music has been forgotten. His melodic flow seems unending, and the themes themselves strike one with their individuality. The interest they excite justifies their apparent lack of unity and of development, as we know it in Beethoven and Brahms. Bruckner's symphonies have a Wagnerian basis–a suggestion of Wagner mannerism–but the \"leitmotiv\" of the music drama is different in its effect when used in the symphonic form. To be quite honest, we cannot, as yet, place Bruckner because, firstly, he is too close to us, and secondly, not heard enough.\n     But no one can deny his ability to write a real symphony. In the Symphony No. 9 Bruckner seems to use all of his musical devices. In the first movement he ranges from the severe idea of the chorale to that of the most romantic melody. Sometimes the vagueness of development is arresting, while sometimes, in direct contrast, the polyphonic fullness hold's one's attention. The scherzo is enchanting, and stunning in its handling. Form surpasses the stereotyped quality of the melody. In the adagio we feel less of Bruckner than in the preceding movements. It has tremendous sweep, mysticism; but much of Wagner. To avoid misunderstanding this Wagner flavor is an unconscious tribute to that composer, since Bruckner held him in such high regard that his admiration probably resulted in his using the same form of self-expression.\n     The orchestra played wonderfully well. The ensemble was such that we can really feel proud of the organization and its conductor. If the public only knew the travail of preparation which is necessary for the performance of such a work.\n     The Schubert \"Unfinished Symphony,\" following the Bruckner, was good program making. The audience was carried from the little known to the known, and from the emotional plus the intellectual to the purely emotion appeal. Needless to say, Mr. Reiner and the orchestra played this always popular work with true feeling for the simple gentleness ans lyric beauty of Schubert.\n     The program will be repeated tonight.         AUGUSTUS O. PALM.\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191604075, "Datum": "7.4.1916, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Hovkapelle unter Armas Järnefelt [in Stockholm?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191504075, "Datum": "7.4.1915, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Tonkünstler-Orchester unter Anton Konrath im Park-Hotel Schönbrunn in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191404075, "Datum": "7.4.1914, Dienstag", "Haupttext": "Artikel »Interessante Urteile eines französischen Musikkritikers über Bruckner« im Neuen Wiener Journal (*).\n\n\n(Postkarte von August Göllerich an Franz Xaver Müller:\n     \"morgen Charmittwoch\" [8.4.1914] werde er nach St. Florian kommen, \"um Ihren schönen Aufführungen beizuwohnen\".\n[später, noch vor dem 26.4.1914]\nBrief Göllerichs an Müller:\n     Dankt für die Übersendung [biographischen Materials?] und die Stunden in St. Florian, verspätet wegen der Vorbereitungen zu Liszts \"Christus\" (**)).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191304075, "Datum": "7.4.1913, Montag", "Haupttext": "Brief Theodor Helms an den Wiener Akademischen Wagner-Verein: \n\n     Dankt für die Gratulation zum 70. Geburtstag, erinnert an die schöne Zeit, als man für die Zentralsonne Wagner und ihre Planeten Bruckner, Liszt und Wolf noch kämpfen mußte (*).\n\n\nWladimir Krampla, Notar in St. Florian, bestätigt, von Propst Josef Sailer aus dem Nachlass Ignaz Bruckners ein auf Johann Huber lautendes Sparkassenbuch erhalten zu haben (Saldo am 12.2.1908 800 Kr) (**). \n\n[Damit im Zusammenhang?] Beschluss des Bezirksgerichts St. Florian vom 18.4.1913 (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191204075, "Datum": "7.4.1912, Sonntag (Ostersonntag)", "Haupttext": "[Ziemlich sicher einen amerikanischen Namensvetter betreffend]\nAus einer Konzertankündigung in The Brooklyn Daily Eagle Nr. 97 auf S. 26 (= S. 4 des Theater-Teils) müsste man folgern, dass entweder Bruckner Ehrenmitglied eines 1898 gegründeten Konzertvereins war, in Amerika einen Namensvetter hatte [höchstwahrscheinlich] oder der Redakteur einen Fehler begangen hat [oder auch: der Betreiber dieser Datenbank sich einen Scherz erlaubt hat]:\n\"          Music Events in Brooklyn.\n\n[...]\n     The Brooklyn Orchestral Society is an organization of professional musicians, who joined forces in 1898 under the masterful leadership of Mr. Glasson [... Solisten und Werke des nächsten Konzerts ...]. Other numbers on the programme will by \"Ase's Death,\" from Grieg's \"Peer Gynt\" (to be played in memory of the late Anton Bruckner (who was for many years a valued member of the Brooklyn Orchestral Society); [... weitere Werke ...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190604075, "Datum": "7.4.1906, Samstag", "Haupttext": "Das Linzer Volksblatt Nr. 80 bringt auf S. 5f die am 3.4.1906 angekündigte Besprechung des Konzerts vom 1.4.1906 (mit 114. Psalm, 7. Symphonie und \"Te deum\"), signiert \"O. B.\" [Otto Bahr]:\r\n\"            Anton Bruckner-Festkonzert.\r\n     Der 1. April l. J. brachte uns das fünfte Fest-Konzert der hiesigen, anno 1897 gegründeten Anton Bruckner-Stiftung. Dasselbe wurde in der städtischen Volksfesthalle unter der Leitung des Herrn Musikdirektors August Göllerich abgehalten und erzielte einen wahrhaft außerordentlich großen, höchst ehrenvollen Erfolg. Selbstverständ­lich hatte man dem Konzerte in Stadt und Land mit außerordent­lich regem Interesse entgegengeblickt. Wie nicht anders zu erwarten war. hatte sich die Zuhörerschaft überaus zahlreich eingefunden: zum Teil bestand sie auch aus Fremden. Mit andachts­voller Hingebung und gespanntester Aufmerksamkeit lauschte das Auditorium den herrlichen, grandiosen Klängen. Den Beginn machte „Der 114 Psalm\" (für gemischten Chor und 3 Po­saunen), eines der vielen bedeutenden Jugendwerke Anton Bruckners, für uns ein Novum, einfach und schlicht, dabei jedoch ungemein stimmungs- und weihevoll, in seiner am Schlusse ange­brachten Doppelfuge schon den späteren Bruckner ankündigend. Herr Musikdirektor Göllerich hat in seiner, für das zu be­sprechende Konzert verfaßten Programmerläuterung alle wesent­lichen Themen dieser Komposition in Notenbeispielen ersicht­lich gemacht und einer kurzen und bündigen Erörterung unter­zogen. Er leitete seine Besprechung dieser Brucknerschen Jugend­arbeit etwa mit folgenden Worten ein: „Dieser Psalm, der nun­mehr seine erste Aufführung mit größeren Mitteln erlebt, bildet durch melodische Erfindung, sinnvoll freie Deklamation und treu­herzige Schlichtheit ein sehr bedeutendes Zeugnis für das selbstän­dige Können des Werdenden, der fernab des öffentlichen Kunst­betriebes in stiller Sammlung anfangs der fünfziger Jahre Perle an Perle reihte zum Preise Gottes, zufrieden damit, sein Werk getan zu haben und unbekümmert darum, was die Welt davon erfuhr\". Die Wiedergabe     dieser Jugendarbeit Anton Bruckners machte den Ausführenden alle Ehre. Es war wirklich ein quantitativ stattlicher und qualitativ prächtiger, harmonisch abgetönter Chor vorhanden. Derselbe war zusammengesetzt aus Mitgliedern der Gesangvereine „Frohsinn\", „Sängerbund\", „Gutenbergbund\", „Liedertafel Urfahr\", „Männerchor der Lokomotivfabrik\", sowie aus Zöglingen der k. k. Lehrer und Lehrermnen-Bildungsanstalt, des k. k. Staatsgymnasiums und der k. k. Ober-Realschule und aus sonstigen Kunstkräften.\r\n     Sodann folgte Anton Bruckners siebente Sinfonie (E-Dur), von dem durch Wiener Kunstkräfte verstärkten Musikvereins- und Theater-Orchester bewundernswert vorgetragen.  [... über die Symphonie und das „Te deum“ …]\r\n     Schlußnummer war das den Linzern bereits wohlbekannte Brucknersche „Te Deum“. Die Aufführung desselben stellte dem Chore wie dem Orchester und dem Leiter dieser beiden Korporationen, Herrn Göllerich, ein wahres Ehrenzeugnis aus. Das Baßsolo war bei Herrn Leopold Brandstötter gar wohlgeborgen, ebenso das Altsolo bei Fräulein Anna Königstorfer; dagegen konnten mich der Solotenor, Herr Ingenieur Viktor Wenzel, und die Solosopranistin, Frau Emmy Karvasy-Borchert (Konzertsängerin aus Berlin), nicht recht befriedigen. Sehr schön, wie ja vorauszusehen war, spielte Herr Hofkonzertmeister Amadeo v. d. Hoya den Violinsolopart.  –  Auch das „Te Deum\". erzielte starken Beifallsjubel.        O. B.“", "Letzte Änderung": "15.06.2026 07:45"}, {"ID": 190104075, "Datum": "7.4.1901, Sonntag", "Haupttext": "Die Steyrer Zeitung Nr. 28 kündigt auf S. 3f die Aufführung des \"Germanenzug\" am 20.4.1901 an (*).\n\n\nArtikel von Max Graf \"Anton Bruckner. I.\" in der Linzer Zeitung [Fortsetzung am 28.4.1901] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190004075, "Datum": "7.4.1900, Samstag", "Haupttext": "Ankündigung des heutigen Musikabends in der Ostdeutschen Rundschau Nr. 96 auf S. 8 (*).\nKlavieraufführung des 4. Satzes der 6. Symphonie [am 5.4.1900 wurden 1. Satz und Adagio der 7. Symphonie angekündigt] durch Ferdinand Löwe im II. Internen Musikabend des Wiener Akademischen Wagner-Vereins im Kleinen Musikvereinssaal (**).\r\nIn diesem Konzert wirken außerdem mit: der Vereinschor unter Ferdinand Foll, August Duesberg (Violine), Natalie Duesberg (Klavier), Helene Oberländer und Moriz Tullinger (Gesang) (**a).\nGeneralprobe zum morgigen Konzert (3. Symphonie, \"Locus iste\", 150. Psalm) im Linzer Volksgartensalon (***).\nDie Neue Freie Presse Nr. 12795 (Abendblatt) bringt auf S. 1 eine Kurzkritik zur Aufführung der 3. Symphonie [am 2.4.1900] (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189804075, "Datum": "7.4.1898, Donnerstag", "Haupttext": "Das Musikalische Wochenblatt berichtet auf S. 223 vom Konzert am 7.3.1898 [mit dem \"Te deum\"] (*). Die Linzer Zeitung berichtet vom Konzert am 4.4.1898 mit der 5. Symphonie in München (**).\nDas Steyrer Zeitung weist auf die Aufführung der d-Moll-Messe am Ostersonntag  [10.4.1898] hin (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189704075, "Datum": "7.4.1897, Mittwoch", "Haupttext": "In dem Bericht der Neuen Zeitschrift für Musik, S. 167, über das Münchner Konzert am 8.12.1896 werden Bruckners Motetten [Christus factus est [WAB 11] und Virga Jesse] erwähnt, aber nicht besprochen (*).\nArtikel von Arthur Seidl in der Deutschen Wacht (**).\nEin Inserat im Fremdenblatt Nr. 97 auf S. 14 (Morgenblatt) teilt das Programm des Gastspiels der Berliner Philharmoniker (mit der 7. Symphonie [sic] am 10.4.1897) mit (***).\nEine Programmankündigung (mit der 7. Symphonie in E-Dur) bringt auch die Neue Freie Presse Nr. 11719 auf S. 13 (°).", "Letzte Änderung": "25.08.2026 13:57"}, {"ID": 189604075, "Datum": "7.4.1896, Dienstag", "Haupttext": "R. Hirschfeld erwähnt Bruckner in seinem Feuilleton-Artikel »Concerte« in der »Presse« Nr. 96, S. 1-3:\r\n»                         Feuilleton.\r\n               Aus dem Concertsaale.\r\n    Die \"Gesellschaft der Musikfreunde\" stellte Friedrich Kiel's \"Christus\" an das Ende ihrer Concertreihe. [...über das Konzert, über Pergers schlechte Programmplanung (im Vergleich zu Brahms 1871/72 ... auf S. 2:] Angesichts der großen, erhabenen Aufgaben, welche unsere Musikstadt heute in Rücksicht auf die ungeheuer dicht aufgehäuften Schätze altclassischer Literatur zu lösen hat, jammert mich das kleinliche Gezänke, welches sich noch immer um Namen unserer Zeit erhebt. Man wagt sich öffentlich wieder mit unziemlichen Ausdrücken an die ernstesten Werke eines Bruckner, dessen Meisterschaft trotz mancher ihr anhaftenden Eigenheiten nur von wenigen Zeitgenossen erreicht wird, dessen Wirken, abgekehrt von allen äußeren Tageserfolgen, in bitterem Kampfe um's Dasein stets nur den höchsten Zielen zugekehrt blieb, dessen achtunggebietendes Greisenalter, dessen schwere, das Antlitz tief durchfurchende Leiden ihn wenigstens in gesitteter Gesellschaft vor leichtfertigem Spott schützen sollte. Man zwinge mich nicht, deutlicher, sehr deutlich zu werden.\r\n   Doch zurück zu Kiel's \"Christus\"! [... über dieses Konzert und über das Konzert vom 29.3.1896 (ohne Bruckners Anwesenheit zu erwähnen) ... Signatur auf S. 3:] Dr. Robert Hirschfeld.«", "Letzte Änderung": "30.10.2024 07:39"}, {"ID": 189504075, "Datum": "7.4.1895, Sonntag", "Haupttext": "Notiz Bruckners bei den Gebetsaufzeichnungen: »1/2 10 - 1/2 12.« [Besuch?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189404075, "Datum": "7.4.1894, Samstag", "Haupttext": "Nochmalige Ankündigung des Konzerts vom 9.4.1894 (mit der 5. Symphonie) durch ein Inserat in der Grazer Tagespost Nr. 94:\r\n\"Theater am Stadtpark. | Montag den 9. April 1894. | Abends halb 8 Uhr: | Symphonie-Concert | unter Leitung des Capellmeisters Franz Schalk, und unter Mitwirkung des Herrn Richard Epstein. | Programm: | 1. L. v. Beethoven: Ouverture, op. 124 (\"Die Weihe des Hauses\"). | Dr. Anton Bruckner: V. Symphonie in B-dur für großes Orchester. (Erste Aufführung überhaupt.) I. Adagio-Allegro. II. Adagio. III. Scherzo. IV. Finale. | [... Liszt, Richard Epstein, Richard Wagner ...] Der Concertflügel von Bösendorfer ist aus dem Etablissement des Herrn A. Fiedler. | Cassa-Eröffnung 7 Uhr.     Anfang halb 8 Uhr.\"\r\n[... daneben Inserate Theater am Franzensplatz 9.4.1894 und Liederabend Hugo Wolf (mit Frl. Zerny und den Herren Faisst und Jaeger) am 13.4.1894 im Landschaftlichen Rittersaal ...]. (*).\nDie Ostdeutsche Rundschau Nr. 94 macht auf S. 6 auf die Aufführung des Quintetts am 10.4.1894 aufmerksam:\r\n\"    Duesberg-Konzert. Am nächsten Dienstag den 10. April 1894, Abends halb 8 Uhr, findet im Großen Musikvereinssaale des II. Volkskonzert, veranstaltet von August Duesberg, statt. Mitwirkende sind: Das Erste Wiener Volksquartett für klassische Musik, Frl. Johanna Schönberger, Opernsängerin, Fräulein Natalie Javurek, Klaviervirtuosin, Herr Ernst Appel, Balladensänger, und Herr Josef Reiter, Komponist. Die Begleitung der Lieder und Violinsolovorträge hat Herr Viktor Bause übernommen. Die Vortragsordnung wurde, wie folgt, festgesetzt: [... 1. Grieg, 2. Hugo Wolf und Camillo Horn, 3. Wagner-Wilhelmj und Leclair ...]; 4. Dr. Anton Bruckner: Streichquintett F-dur (I. Wiener Volksquartett); 5. Schütt: [... 6. Reiter, 7. Wagner-Wilhelmj, Schablaß, Bach-Wilhelmj ...] (der Konzertgeber).\n     August Stradal, der bekannte Liszt=Interpret, ist aus der Nervenheilanstalt Svetlin gesund entlassen worden und begibt sich nach dem Süden. Im Herbst ist Herr Stradal für eine Konzertreise durch England und Schottland engagirt.\" (**).", "Letzte Änderung": "11.12.2024 15:18"}, {"ID": 189304075, "Datum": "7.4.1893, Freitag", "Haupttext": "Im Deutschen Volksblatt Nr. 1530 wird im Feuilleton (signiert \"d.\") auf S. 2 Tilgners Bruckner-Büste [IKO 55] erwähnt:\r\n\"        Die Wiener Plastik im Künstlerhause*).\r\n[*) Fußnote: Hinweis auf zwei vorangegangene Artikel]\r\n     Wir haben in unserer letzten Besprechung der heurigen Jahresausstellung im Künstlerhause nur einen allgemeinen Ueberblick gebracht, wie wir denselben bei oberflächlichem Durchstreifen der Räume gewannen. Wir glauben daher noch einen eingehenderen Bericht über die ausgestellte Plastik anfügen zu sollen, [...].\r\n     Victor Tilgner's Makart ist eine von den Arbeiten des Künstlers, die am meisten Natürlichkeit aufweisen, das Haar steht zwar im Zeichen der Barockornamentik, aber der Blick und die Haltung des Kopfes waren dem Maler eigen, was bei den Büsten des Domcapellmeisters Preyer und Dr. A. Bruckner nicht behauptet werden kann. Wir müssen zugeben, daß Tilgner, wie kaum ein Anderer, den treffsichern Blick besitzt, was ihm den Sieg über alle Bildhauer, die sich dem Porträt widmeten, erringen half, wer aber Dr. A. Bruckner kennt, wird uns beipflichten, daß diese Haltung des Kopfes, wie sie die Büste zeigt, bei dem Componisten für gewöhnlich nicht beobachtet werden kann. Niemand würde aus dem Porträt des Domcapellmeisters [Preyer] den liebenswürdig heiteren Menschen erkennen, der er in Wirklichkeit ist. Dasselbe gilt auch von der Büste Wilhelm Jahn's, dessen gläserner Blick und halboffener Mund keineswegs die Intelligenz unseres Hofopern=Directors vermuthen lassen. Wir dächten aber doch, daß es die Aufgabe des Künstlers sein sollte, das Wesen und den Charakter, wie sie sich im Gesichte und in der Haltung abspiegeln, wiederzugeben. Das Bild soll uns den Eindruck von dem Menschen wie er \"leibte und lebte\" erhalten. Eines Porträtisten von dem Range Tilgner's halten wir es für unwürdig, Kopfbewegungen so decorativ auszunützen. [... über weitere Plastiken, die geringe Rolle der Plastik bei der Wohnungsgestaltung ... Hoffnung auf gute Verkäufe ...] Es wäre aber auch den Künstlern zu wünschen, denn viel wird geschaffen und so wenig angekauft.             d.\" (*).\n \nAuf S. 8 wird die Aufführung des Quintetts am 12.4.1893 angekündigt: \"Eine Aufführung von Meister Bruckner's Streichquintett. Der nächste Vereinsabend des Neuen Richard Wagner=Vereines wird sich zu einem für unsere musikalische Welt hochinteresanten Ereignis gestalten. Der Verein veranstaltet nämlich am 12 d. M. eine Aufführung des Streichquintettes von Bruckner durch Mitglieder des Opernorchesters. Neben den übrigen musikalischen Darbietungen wird auch Herr Chamberlain den Reigen seiner Vorträge: \"Das Leben Richard Wagner's\" fortsetzen und zwar diesmal das Verhältnis des Meisters zur social=religiösen Frage erörtern.\" (*a).\n \nBrief Bruckners an Gustav Mahler (in Wien geschrieben):\r\n    Dankt [für die Aufführung von »Te deum« und d-Moll-Messe in Hamburg]. Publikum und Kritik (erwähnt [Hamburger] Fremdenblatt, Hanslick etc.) bräuchten noch Jahrzehnte zum Verständnis. Empfiehlt die 4. Symphonie - für die 8. Symphonie sei Hamburg noch nicht reif. Beiliegend eine Karte für Herrn Zinne und eine Photographie. Hans Richter vergleiche ihn, wie seinerzeit Wagner, mit Beethoven. Auch das Lob des Brahms-Lehrers Marxsen habe ihn ähnlich getröstet (**).\r\nDie diesem Brief vermutlich beigelegte Photographie [IKO 65] trägt auf der Rückseite den Text \"Meinem hochedlen Freunde und Interpreten dem genialen H Kapellmeister Gustav Mahler / von / Dr ABrucknermp / 1893.\" (***)", "Letzte Änderung": "22.07.2024 14:26"}, {"ID": 189104075, "Datum": "7.4.1891, Dienstag", "Haupttext": "Im Salzburger Volksblatt Nr. 77 wird auf S. 2f die Aufführung der 3. Symphonie angekündigt und an Bruckners Aufenthalt im November/Dezember 1869 erinnert (signiert \"E.\"):\n\"Zum Programme des II. Vereins=Concertes des Mozarteums, am 9. April.\n     E. Das Programm dieses Concertes nennt als dritte Nummer die III. Symphonie (D-moll) für großes Orchester von Anton Bruckner.\n     Es ist die erste Composition, die von diesem größten lebenden Meister des Contrapunktes in der Mozartstadt im Concertsaale zur Aufführung kommt.\n     Anton Bruckner, geboren 4. September 1824 zu Ansfelden in Oberösterreich, [... zur Biographie, Kitzler (\"Domorganist\"!) ... nach dem Tod von Alois Taux in Salzburg wurde dessen Stelle frei; damals] stellte sich auch im Herbste 1861 Anton Bruckner als Bewerber um dieselbe ein und brachte bei der Probedirektion im Saale des f. e. Kapellhauses einen von ihm componirten Psalm [\"Ave Maria\" (WAB 6) am 20.9.1861] zur Aufführung, welcher von ganz vorzüglicher Wirkung war. Die Stelle erhielt jedoch Hans Schläger. [... Berufung nach Wien ...]\n     Als im Winter 1869 im Landtagssaale R. Schachner sein Oratorium \"Israels Heimkehr aus Babylon\" durch die \"Liedertafel\" und das \"Mozarteum\" in Salzburg zur Aufführung brachte, folgten dieser mehrere sogenannte \"Schachner=Abende\" im St. Peter (I. Stock). Hiezu traf hierorts wieder einmal Anton Bruckner ein, spielte den Anwesenden auf dem Claviere mehrere Piecen, und an dem folgenden Tage auf der Orgel der Collegiumkirche einige Fugen, in jener strenge gehaltenen Form vor, die seinem im selben Jahre bereits in Nancy, Paris, erhaltenen Rufe, als großer Contrapunktist, der an Beethoven seinen Anschluß hat, entsprach.\n     [... London .. Wien ... Werke (u.a. Streichquartett und Orgelsymphonien [sic], derzeit 9. Symphonie) ... Robert Hirschfeld über 3. Symphonie und Hanslick (am 1.2.1891) ... Bruckners Stellung in der Öffentlichkeit ... Kritiker: Hanslick contra Theodor Helm (Ambros wäre neutral gewesen) ... Partiturstudium erforderlich und lohnend ... Wagner in Bayreuth [1873]: \"Schreiben Sie nur immerhin meinen Namen darauf.\" ...]\n     Möge Jeder selbst am 9. April darüber urtheilen! Möge auch nicht übersehen werden, wie viel Mühe und Begeisterung auf die möglichst gute Vorführung seitens Direktor Hummel's mit seinen Künstler= und Orchesterkräften darauf gewendet wurde, um Bruckner in würdiger Weise auch in der Mozartstadt einzuführen!\" (*).\n\r\nEinen Hinweis auf das Konzert bringt auch die Salzburger Zeitung Nr. 77 auf S. 2:\r\n    \"Mozarteum. Donnerstag den 9. April findet das II. Vereins- und Abonnements-Concert der internationalen Stiftung \"Mozarteum\" statt. Das Programm lautet: [...1. J. F. Hummel, 2. Klaviervorträge von Karl Gerber, 2. Klavier Walter Rabl ...] 3. Dritte Symphonie, D-moll, für großes Orchester (Richard Wagne gewidmet), von Anton Bruckner. (Mäßig bewegt. Adagio, quasi Andante, Scherzo, Finale (Allegro). NB. Sämmtliche Nummern sind hierorts erste Aufführungen.\" (**),\nund auch die Linzer Zeitung:\r\n\"     * (Musikalisches.) In dem diese Woche stattfindenden Concerte des Mozarteums in Salzburg gelangt u. a. auch Bruckners unlängst vom hiesigen Musikvereine mit großem Erfolge aufgeführte dritte Symphonie zur Aufführung.\" (***).\nDatierung im 1. Satz der 1. Symphonie (°).", "Letzte Änderung": "23.09.2025 13:33"}, {"ID": 188904075, "Datum": "7.4.1889, Sonntag", "Haupttext": "Im Deutschen Volksblatt Nr. 93 beantwortet auf S. 9 August Göllerich die Anfragen mehrerer Leser: \"Antworten der Schriftleitung. [.. Mendelssohn, Meyerbeer und Heine als Hauptväter der \"Kunst=Corruption\" ... über eine geplante Arbeit ...] U. d. Gruß [\"Und deutschen Gruß\"?] und Handschlag! Göllerich. - P. H.: Anton Bruckner hat für Violine und Clavier nichts componirt. Empfehle Ihnen aber die vielen derartigen Werke Franz Liszt's, die leider bisher zu wenig gepflegt wurden. Göllerich. - [...] (*).\n \nIm Wiener Salonblatt Nr. 14 bespricht de Joux auf S. 11 - 13 mehrere Konzerte und kommt dabei auf S. 13 auf die Einschätzung von Brahms, Liszt und Bruckner zu sprechen:\n\"[...] Wenn von einigen Witzbolden beispielsweise Brahms zum Leibcomponisten der liberalen, Bruckner zum Apostel der antiliberalen und Liszt als Soutanenträger selbstverständlich zum heiligen Franziskus der clericalen Partei gestempelt wird, und die Herolde dieser etwas sonderbaren Heiligen mit dem ganzen Schwarme musikalischer Peripatetiker sich in den Haaren ihrer resprectiven Tonheroen liegen (nach dem banalen Recepte: \"Haust Du meinen . . . .\" etc), so ist das einfach absurd. Im Tempel Euterpens ist kein Platz für die Seitenaltäre eines musikalisch=politischen Götzendienstes und es ist ebenso lächerlich, Brahms gegen Bruckner ausspielen, als eine förmliche \"damnation de Liszt\" in Scene setzen zu wollen. Eine ernste und ehrliche Kritik darf niemals vergessen, daß ihr im Interesse einer internationalen Kunst nur für die interconfessionelle Schule zu stimmen gestattet ist.\n     [... über weitere Konzerte ...] \n                     de Joux.\" (**).\n \n(8. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Saint-Saens, Beethoven (Solist: Labor), Wagner (Parsifal-Vorspiel) und Beethoven (6. Sinfonie) (***)).", "Letzte Änderung": "30.03.2023 22:11"}, {"ID": 188804075, "Datum": "7.4.1888, Samstag", "Haupttext": "Das Fremdenblatt Nr. 97 schreibt auf S. 6 über eine Aufführung der 4. Symphonie [22.1.1888], zu der Josef Schalk ein überschwängliches Programm verfaßt habe:\r\n      »Verschollene Konzerte.\r\n    Eigentlich ist jedes Konzert, welches stattgefunden, ein verschollenes Konzert; es ist in alle Lüfte gegangen und nichts ist davon zurückgeblieben, als ein guter oder schlechter Eindruck im Gemüthe der Hörer, der gleichfalls mit der Zeit verschwebt. [... über das Konzert mit Wagners C-Dur-Symphonie ...] Uebrigens gab es unter den Hörern nicht Wenige, die auch diesen Wagner in Windeln bewunderten.\r\n    Gleichfalls eine \"Musik=Aufführung\" hat Anton Bruckner veranstaltet, der bekanntlich ein frommer Wagner=Gläubiger ist. Aufgeführt wurde Bruckner's vierte Symphonie, von ihm die romantische genannt. Er hat sie nach der ersten Wiener Aufführung leise überarbeitet und ihr mehr Logik und Halt gegeben. Neben hochstrebenden Gedanken, kühnen Uebergängen und mystischen Anwandlungen findet man ganze Nester voll zwitschender Gemüthlichkeit in dieser Symphonie. Es ist der Oberösterreicher, der \"Linzer Bua\", der sich von Herzen Luft macht in dem lustigen Scherzo. Josef Schalk hat zu Bruckner's Symphonie ein überschwängliches Programm verfaßt, worin vom \"Innewerden des Unendlichen und Ewigen\" und von anderen blauen Dingen die Rede ist. Da gefällt uns Bruckner's eigenes Programm viel besser. In einer Gesellschaft von Freunden wurde er aufgefordert, das Programm seiner Symphonie zu entwickeln, was er denn mit jener Mischung von Ernst und Schalkhaftigkeit, die in seinem Wesen liegt, auch sofort that. \"Im ersten Satz,\" sagte Bruckner, \"wird von der Linzer Stadtkirche das neue Jahr angeblasen. Im zweiten will ein verliebter Bursch fensterln geh'n, wird aber von dem Mädchen nicht eingelassen. Der dritte stellt eine Hasenjagd vor, und im vierten - ja da weiß ich selbst nicht mehr, was ich dabei gedacht habe ...\" Ist das nicht allerliebst, ein naives Bekenntniß und zugleich eine Satire? In Bruckner's Worten, wie in seinen Werken liegt Genialität. [... über Konzerte der Philharmoniker, des Singvereins, Sophie Menters und andere Klavierabende ...]« [Signatur in der Kopie nicht erkennbar, vermutlich auf S. 7] (*).\nDer Tagesbote aus Mähren und Schlesien Nr. 81 bringt auf S. 12 [eigentlich S. 6?] ein Inserat zum Konzert in Brünn am 13.4.1888 (mit dem »Te deum«):\r\n    \"Freitag den 13. April, 7 1/2 Uhr Abends\r\nfindet im [/] städt. Redoutensaale [/] das II. diesjährige ordentliche [/] CONCERT [/] des [/] Brünner Musikvereins [/] unter gefälliger Mitwirkung der Opernsängerin [/] Frl. Sophie Kollar [/] vom hiesigen Stadttheater [/] und unter Leitung des artistischen Directors Herrn Otto Kitzler [/] statt.\r\n        Programm: \r\n1. Anton Bruckner: Te Deum, für Chor, Soli und Orchester (neu).\r\n    Sopran im Soloquartett: Fräulein Sophie Kollar.\r\n[... Haydn, Arie aus der \"Schöpfung\" ... Beethoven, 7. Sinfonie ... über den Kartenverkauf... ]\r\n    Die Generalprobe findet am Donnerstag den 12. April Abends 5 Uhr statt und kostet der Eintritt per Person 40 kr. [...].\" (**).\nKlavieraufführung des 1. und 3. Satzes der 4. Symphonie [nicht in einer Übertragung für 2 Klaviere durch Josef Schalk! vgl. 10.4.1888] durch Josef Schalk (Scherzo) und Ferdinand Löwe (1. Satz) im 2. Vortragsabend des Linzer Wagner-Vereins im landschaftlichen Redoutensaal in Linz (***).\r\nUnter den Mitwirkenden sind außerdem die Herren Poscher, A. Horzeyschy, Fr. Ruckensteiner, Theodor Schmidt und Gartenauer und Frau Schmidt-Allizar (°).", "Letzte Änderung": "02.12.2024 23:05"}, {"ID": 188704075, "Datum": "7.4.1887, Gründonnerstag", "Haupttext": "Aufzeichnung der Morgengebete im (Wiener) Kalender (*), der Abendgebete in einem Notizbuch (*a).\r\nBruckner trifft in St. Florian ein. Im Gästebuch ist verzeichnet \"Bruckner\" und die Anzahl der Mahlzeiten mit \"12\" angegeben. Im Fremdenbuch ist notiert \"Bruckner\". Er fährt (laut Gäste- und Fremdenbuch) am 13.4.1887 wieder ab (**).\nDas gestrige Konzert wird von der Neuen Freien Presse [?] (***) und dem Wiener Tagblatt (= Wiener Abendblatt) Nr. 96 auf S. 4 (°) besprochen.\nWiener Tagblatt (°):\r\n»(Volkskonzert des Männergesangvereins.) Im großen Musikvereinssaale gab gestern Abends der Wiener Männergesangverein ein großes \"Volkskonzert\" unter Eduard Kremser's vorzüglicher Leitung. Der Saal war bis auf das kleinste Plätzchen gefüllt, und gleich die erste Nummer, \"Präludium für die Orgel\", von Professor A. Bruckner komponirt und meisterhaft gespielt, versetzte das Auditorium in weihevolle Andachtsstimmung, die des verewigten Altmeister J. Herbeck's \"Tedeum laudamus\" - die Orgel von Herrn R. Dittrich gespielt - noch steigerte. [...] Ebenso glänzender Aufnahme erfreute sich A. Bruckner's \"Um Mitternacht\", Text von R. Prutz. [...] Der Männergesangverein kann mit Stolz auf diese Musikaufführung zurückblicken.« [keine Signatur] (°).", "Letzte Änderung": "03.03.2025 00:08"}, {"ID": 188604075, "Datum": "7.4.1886, Mittwoch", "Haupttext": "Inserat in der Allgemeinen Zeitung München Nr. 97 auf S. 1431:\r\n»Königl. Odeon, München.\r\nMittwoch den 7. April 1886.\r\nDrittes Abonnement-Concert\r\nder Musikalischen Akademie, \r\nunter Mitwirkung der königl. sächs. Kammersängerin Frau Schuch=Proska aus Dresden. \r\n[...] 5. \"Te Deum\" für Soli, Chor, Orchester und Orgel von Anton Bruckner (neu). \r\nAnfang 7 Uhr, Ende 9 Uhr. [5375]« [zuletzt: Chiffre-Nr.] (*).\nIn der Fremdenliste der »Süddeutschen Presse und Münchener Nachrichten« ist für das Hotel »Vier Jahreszeiten« verzeichnet: »Bruckner, Professor, Wien« (*a).\nGeneralprobe des »Te deum« in Anwesenheit von Herzogin Amalie. Bruckner erzählt ihr, daß bei der Wiener Aufführung [am 10.1.1886] Erzherzogin Stephanie ihm applaudiert habe, und improvisiert eine Orgelfuge (**).\nAbends 3. Akademiekonzert unter Levi im Odeonssaal (***).\r\nNach Werken von Mendelssohn (Schottische Symphonie), Händel (Arie aus »Samson«, Solistin Frau Schuch-Proska), Volkmann (»Die Bekehrte«), Mozart (»Veilchen«), Julius Rietz (»Die Elfe«) und zwei Zugaben (Léo Sachs, Parish-Alvar) kommt Bruckners »Te deum« mit den Solisten Herzog, Blank, Mikorey und Bausewein und Otto Hieber an der Orgel zur Aufführung (°).\r\nDer Chor besteht aus der kgl. Vocalcapelle und dem Hoftheatersingchor, verstärkt durch eine Anzahl von Musikfreunden (°a).\r\nUnter den Zuhörern sind Prinzessin Amalia, Prinz Adalbert und Prinzessin Elvira [Prinzessin Cloida?], Carl Almeroth [?] (°b), Paul Heyse (°°) und Paul Marsop (°°°).\nDie Aufführung der 7. Symphonie am 21.3.1886 wird in Kastner's Wiener Musikalischer Zeitung 1885/86, Nr. 26, auf S. 14 erwähnt (#).\nTheodor Helm bringt Pressestimmen zum selben Konzert im Pester Lloyd Nr. 97:\r\n»Feuilleton.\r\nWiener Musikbriefe\r\n[...] Die Journalfehde um Bruckner's E-dur-Symphonie.\r\n    [... über eine Ballettoper Hellmesbergers ... diverse Konzerte ...] Durch alle die verschiedenartigen Eindrücke der Konzert-Aufführungen der letzten Zeit zittert noch immer der eine gewaltige Eindruck nach, welchen Bruckner's merkwürdige E-dur-Symphonie im philharmonischen Konzert hervorgerufen.\r\n   Es war freilich ein Eindruck zwiespältiger Art: begeisternd die Einen, verletztend und zur schärfsten Opposition herausfordernd die Anderen, je nach dem musikalischen Glaubensbekenntniß der Hörer, insbesondere je nach ihrem Verhalten zu Wagner. Ein erbitterter Federkrieg hat sich über das Bruckner'sche Werk zwischen hervorragenden Kritikern entzündet, und der Verleger der Symphonie, Herr J. Gutmann in Wien, hatte die originelle Idee, eine Reihe \"Kernsprüche\" aus den verschiedenen Referaten - neben acht sehr günstigen, auch zwei entschieden abfällige - der Ankündigung seines Verlagswerkes in den größten politischen Journalen Wiens beidrucken zu lassen. Wenn man da nun als ersten \"Kernspruch\" das Urtheil des hochgeachteten Kritikers der \"Leipziger Nachrichten\" liest: \"Das Werk - nämlich Bruckner's E-dur-Symphonie - fordert die höchste Bewunderung heraus\", als letzten aber die Worte des Referenten der \"Wiener Allgemeinen Zeitung\": \"Bruckner komponirt wie ein Betrunkener (!!)\" kann man sich einer seltsamen Empfindung - aus Aerger und Heiterkeit gemischt - nicht erwehren. Jedenfalls sollte unseres Erachtens einer tief und ernst strebenden Künstlernatur wie Bruckner gegenüber, mag man sonst über selben denken wie immer, ein anständigerer Ton angeschlagen werden, als er uns aus jenen von Herrn Gutmann zitirten Zeilen der \"Wiener Allgemeinen Zeitung\" entgegenklingt.\r\nDr. Theodor Helm.« (##).\nMehrere Zeitungen kündigen das Konzert vom 11.4.1886 (mit »Trösterin Musik«) an:\nFremdenblatt Nr. 97 auf S. 5:\r\n»      -–  Das Programm des am 11. d. um halb 1 Uhr im großen Musikvereinssaale stattfindenden Konzertes des Wiener akademischen Gesangvereines umfaßt folgende Nummern: 1. Anton Bruckner, \"Trösterin Musik\", Chor mit Orgelbegleitung (neu). [...]« (###),\nKonstitutionelle Vorstadtzeitung Nr. 97 auf S. 4 [nahezu identischer Text] (a),\nNeue Freie Presse Nr. 7763 auf S. 8 [nahezu identischer Text] (b),\nMorgenpost Nr. 97 auf S. 5 [nahezu identischer Text] (c),\nVaterland Nr. 97 auf S. 6 [nahezu identischer Text] (d),\nDie Presse Nr. 97 auf S. 11 [nahezu identischer Text] (e),\nWiener Zeitung Nr. 79 auf S. 5 [nahezu identischer Text] (f),\nNeues Wiener Tagblatt Nr. 97 auf S. 6 [nahezu identischer Text] (g)\nund Wiener Allgemeine Zeitung Nr. 2194 auf S. 3 des Mittagsblatts [nahezu identischer Text] (h).", "Letzte Änderung": "19.02.2026 17:33"}, {"ID": 188504075, "Datum": "7.4.1885, Osterdienstag", "Haupttext": "Bruckner erzählt Josef Gruber, daß er Prälat Ferdinand Moser heute noch bitten werde, in der Gruft von St. Florian beigesetzt zu werden (*). Er fährt am selben Tag wegen einer »Te deum«-Probe nach Wien zurück (**). \n[Vermutlich für dieses Jahr geltende] letzte Gebetsaufzeichnung (7.4.[o.J.], Morgengebet) im Reisenotizbüchlein (***). \n\nDas Abendgebet ist im üblichen in Wien benutzten Kalender notiert (»Dienstag post Ostern«) (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188404075, "Datum": "(7.4.1884, Montag)", "Haupttext": "Konzert unter Hellmesbergers Leitung und Mitwirkung von Lucca, Burmeister, Zamara, Zellner, Fritz Kreisler u.a. mit Werken von Beethoven, Horwitz, Hellmesberger, Tosti [siehe die Anmerkung], Liszt, Ponchielli [siehe die Anmerkung], Meyerbeer und Schubert-Liszt.", "Letzte Änderung": "19.12.2024 16:11"}, {"ID": 188304075, "Datum": "7.4.1883, Samstag", "Haupttext": "Das Amtsblatt der Wiener Zeitung Nr. 79 veröffentlicht auf S. 658-661 das Vorlesungsverzeichnis der Wiener Universität und meldet auf S. 661 unter \"VII. Fertigkeiten\":\n     \"[... Stenographie, Gesangscurs unter Rudolf Weinwurm ...] Harmonielehre: Fortsetzung, Molltonarten, Tonwechslung, chromatische Schritte, enharmonische Verwechslungen, Harmonisirung, Contrapunct, zwei Stunden wöchentlich, [ohne Tages- und Uhrzeitangabe!] von dem Lector Herrn Anton Bruckner. [... Turnen, Fechtkunst ...]\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187804075, "Datum": "(7.4.1878, Sonntag)", "Haupttext": "Außerordentliches Philharmonisches Konzert unter Hans Richter zugunsten des Beethoven-Denkmals mit Werken von Beethoven (u.a. 7. Sinfonie).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187304075, "Datum": "7.4.1873, Montag", "Haupttext": "Die Direktion der Gesellschaft der Musikfreunde beschließt, Bruckner den Großen Musikvereinssaal zum halben Mietpreis zu überlassen [vgl. Gesuch Bruckners vom 30.3.1873].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187104075, "Datum": "7.4.1871, Karfreitag", "Haupttext": "Kritik zur Matthäuspassion [am 4.4.1871] im Neuen Fremdenblatt Nr. 97, S. 4f, signiert \"h--\":\r\n[Zuerst allgemeine Bemerkungen über das Werk ... ]\n     »Was die diesmalige Aufführung der »Matthäus=Passion« betrifft, so war sie in Orchester und Orgel (Herr Bruckner) vielfach schwankend, in den Chören exakt, in einzelnen Chören sogar vortrefflich, im Totaleindrucke würdig. Allerdings fehlte es nicht an Kalamitäten. [... über die Sänger (Dustmann, Gindele, die Herren Hill, Vogl, Pirk, Krauß und Raindl, Frl. Wolf), Violinsolo Grün ...] Die zum ersten Male zur Mitwirkung in Anspruch genommene Orgel förderte die Tonfülle und somit auch den Effekt der Matthäus=Passionsmusik um ein Bedeutendes, doch wurde sie erst von der Mitte des Werkes an entsprechend gehandhabt. [/] Ueberhaupt gelang der zweite Theil der »Passion« als Ganzes besser, wie der erste. [...] [am Ende:] h--« (*).\n \nDie Blätter für Musik, Theater und Kunst Nr. 28 bringen auf S. 111 (= S. 3) einen Kurzbericht:\n     \" * (Zweites außerordentliches Gesellschafts-Concert.) Das Oratorium aller Oratorien, [... von den Solisten werden nur Vogel, Dustmann und Dr. Kraus gelobt ...] Hoforganist Prof. Bruckner war ein würdiger Vertreter der Orgelpartie. Beifalles , und zwar des gerechtesten, gab es überdieß in Fülle. Der gewaltige Chor: \"Sind Blitze, sind Dommer, sind Wolken verschwunden\" wurde sogar da capo begehrt und gebracht.\" [keine Signatur] Anschließend Besprechung eines Wiener Konzerts von Robert Heckmann aus Leipzig (*a).\n\r\nBruckner trifft in St. Florian an, wo er eine Mahlzeit einnimmt und noch am selben Tag wieder weiterreist. Eintrag im Gästebuch \"Organist Bruckner\" (**).", "Letzte Änderung": "11.10.2024 08:32"}, {"ID": 186804075, "Datum": "7.4.1868, Kardienstag", "Haupttext": "Die Linzer Zeitung Nr. 81 schreibt auf S. 329 [Titelseite] über das Konzert vom 4.4.1868 [mit WAB 92]:\r\n»Gründungsfest der Liedertafel \"Frohsinn.\"\r\nX Linz, 5. April. \"Welche Stunden und Seelen und Körper müßten sich an einander reihen, um Dir nur eine einzige Innenfeier zu bereiten, welche Du von der Tonkunst in einer Minute, wie von unsichtbaren Händen empfängst.\" Diese Worte Jean Pauls fielen uns wieder ins Gedächtnis, als wir am Samstag das Concert verließen, womit die Liedertafel \"Frohsinn\" ihr 24. Gründungsfest in dem großen landschaftlichen Redoutensaale beging, denn es waren wahre Kunstgenüsse, welche die Liedertafel der außerordentlich zahlreichen Gesellschaft von Damen und Herren bereitet hat. Das Programm begann und schloß mit Richard Wagner. Den Anfang bildete der Chor der Ritter und Edelfrauen aus der Oper \"Tannhäuser\" (2. Act, 4. Scene), das Ende der Schlußchor des 2. Actes [sic!] aus der Oper \"Meistersinger\". Was die letztere Composition betrifft, die erstere setzen wir als bekannt voraus, so ist sie ebenso kraft- und schwungvoll wie alle neueren Compositionen R. Wagners', imponirt aber durch ihre geniale Orchestration wie durch ihre glänzenden Effecte noch mehr, als diese, und macht in dem Zuhörer unwillkührlich die Begierde rege, das ganze Werk kennen zu lernen; denn so viel glaubt man schon aus dieser Nummer entnehmen zu dürfen, daß Wagner in seinem Streben das musikalische Drama auf die höchste Stufe künstlerischer Vollendung zu bringen, wieder einen Schritt weiter gethan haben müsse. Die Ausführung beider Chöre war eine musterhafte, und wir sind überzeugt, daß ihr selbst der Componist, wenn er anwesend gewesen wäre, dieses Zeugniß nicht versagt haben würde. Der Sänger des Baritonsolo, die frischen Stimmen eines blühenden Mädchenkranzes, ein starker kräftiger Männerchor und ein vortreffliches Orchester wetteiferten mit Erfolg in der Wiedergabe der musikalischen Composition. Das größte Verdienst möchten wir aber dem Chormeister der Liedertafel, unserem ausgezeichneten Domorganisten Herrn Bruckner, zuschreiben, dessen Mühe die äußerst gelungene Ausführung wohl vorwiegend zu danken ist. Bei diesem Concerte hörten wir auch einen neuen Chor mit Tenor- und Baritonsolo (\"Vaterlandslied\") von Herrn Bruckner, eine schöne gehaltvolle Composition, die des Beifalls der Musiker sicher sein kann, und stets auch den der Laien erhalten wird, wenn ihre schwierige Ausführung so brav gelingt wie gestern. Ebenso vorzüglich wurden die anderen Nummern des Concertes gebracht: \"Der Entfernten\" von F. Schubert, \"Frühlingsahnung\" von Mendelssohn, \"Ritornelle\" von R. Schumann, \"Morgenlied\" von Kreuzer, \"Wohin?\" von C. Zöllner und das Streichquartett in Es-dur von Mozart, die erstgenannten zwei Nummern mußten auf allgemeines Verlangen wiederholt werden. Wir zählen die gestrige Production der Liedertafel zu den besten, die wir seit ihrem Bestehen gehört haben, und finden den außerordentlichen Beifall, der den Mitwirkenden und dem Chormeister nach jeder Nummer gezollt wurde, vollkommen verdient. Wir beglückwünschen den Vorstand der Liedertafel ob eines solchen Concertes, und freuen uns, daß eine geschickte Hand so vortreffliche Gesang- und Musikkräfte zusammenzubringen verstand; wir beglückwünschen aber auch die Liedertafel ob ihres Chormeisters, dessen hervorragendes Orgelspiel= und Compositionstalent wir schon früher zu würdigen Gelegenheit hatten, und der sich, wie nicht anders zu erwarten stand, jetzt auch wohlverdienten Lorbeer als Chormeister erworben hat. Zum Schluße müssen wir noch der Mitglieder des Männerquartetts (Falkensam, Huber, Holzner, Stuppöck) und jener des Streichquartetts (Koschier, Geier, Komzack jun., Seelig), sowie der Solosänger (Falkensam, Hoffelner und Holzner) mit besonderer Anerkennung gedenken. - Der Redoutensaal war überfüllt, die Stimmung des Publikums eine enthusiastische. Dem Chormeister Bruckner wurde nach dem Concerte von dem Damenchore ein Lorbeerkranz überreicht und Richard Wagner durch ein Telegramm der Liedertafel von der außerordentlich beifälligen Aufnahme seiner Composition in Kenntniß gesetzt.« (*).\nDer »Frohsinn« singt beim Begräbnis Josef Edlbachers einen Trauerchor von Karl Sandtner (**).\nBruckner erhält eine (von August Red angefertigte) Photographie seiner Schülerin Jul. Löwenfeld [siehe die Anmerkung] (***).", "Letzte Änderung": "03.12.2024 23:31"}, {"ID": 186704075, "Datum": "7.4.1867, Sonntag", "Haupttext": "Gründungsfest des »Frohsinn« in der Volksfesthalle. Der »Frohsinn« singt unter Ruzeks Leitung u.a. den Pilgerchor aus Wagners »Tannhäuser«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186404075, "Datum": "7.4.1864, Donnerstag", "Haupttext": "Rudolf Weinwurm beendet seinen Besuch bei Bruckner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185804075, "Datum": "7.4.1858, Mittwoch", "Haupttext": "Bericht in der »Linzer Zeitung« Nr. 78, S. 327 (°), über Bruckners Orgelspiel am Ostersonntag:\r\n   »Während des feierlichen Pontifical=Amtes am Ostersonntage wurde in der hiesigen Domkirche Josef Haydn's große Messe in D (Nelsons=Messe) in einer dieser herrlichen Composition würdigen Weise ausgeführt. Fräulein Mollnar sang das große Sopran=Solo im Kyrie, dann eine eingelegte Arie von Schiedermayer in F zum Offertorium in weihevoller Weise. Auch der Domorganist Herr Bruckner bewährte am Schlusse der kirchlichen Feier seine Meisterschaft im hohen Grade. Die theils freie, theils contrapunktische Durchführung des Hauptthema's im Osterliede, verbunden mit einem herrlichen Choral, der mit einer freien Phantasie endete, war wahrhaft erhebend. Es dürften vielleicht nur wenige Kathedral=Kirchen solche Organisten aufzuweisen haben, wie Herr Bruckner einer ist.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185704075, "Datum": "(7.4.1857, Kardienstag)", "Haupttext": "Aufführung des \"Stabat Mater\" [von Pergolesi in einer Instrumentalfassung mit großem Orchester und Chören] von Alexis Lwoff durch den Linzer Musikverein.", "Letzte Änderung": "28.11.2024 22:21"}, {"ID": 185304075, "Datum": "7.4.1853, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung des »Tantum ergo in D« [WAB 42] in St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 199603075, "Datum": "7.3.1996, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Sofioter Philharmonie unter Emil Tabakov [in Sofia?] (*).\nAnkündigung der St. Florianer Ausstellung in der Linzer Rundschau: \"St. Florian: Auf den Spuren des \"Musikanten Gottes\"\" (**).", "Letzte Änderung": "30.07.2024 16:17"}, {"ID": 198403075, "Datum": "7.3.1984, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Philharmonie unter Ljubomir Romanski in Plovdiv.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197903075, "Datum": "7.3.1979, Mittwoch", "Haupttext": "Pariser Erstaufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) durch Radio-France unter Lukas Vis.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196903075, "Datum": "7.3.1969, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Anton Heiller im Großen Saal des Wiener Konzerthauses.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196203075, "Datum": "7.3.1962, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das BBC Symphony Orchestra unter Erich Leinsdorf in der Royal Festival Hall in London.\nAuf dem Programm stehen zuvor Werke von Schubert (3. Sinfonie) und Richard Wagner (\"Parsifal\"-Vorspiel).\nDie Programmerläuterungen stammen von Deryck Cooke.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195403075, "Datum": "7.3.1954, Sonntag", "Haupttext": "Leopold Nowak beendet die Korrekturen in der Stichvorlage der 7. Symphonie im Rahmen der Neuen Gesamtausgabe (*).\nBrief von H. F. Redlich an Th. Armbruster:\r\n    »[...] Ihre Artikel und Briefe sind voller Anregungen für mich [...]« (**).", "Letzte Änderung": "03.05.2024 12:22"}, {"ID": 194603075, "Datum": "7.3.1946, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel von Max Auer »Was sie aus St. Florian machen wollten« in den Oberösterreichischen Nachrichten (*).\nAufführung der 3. Symphonie unter Karl Köhler im 12. Abonnementskonzert des Leipziger Gewandhauses (**).", "Letzte Änderung": "17.12.2025 17:06"}, {"ID": 194503075, "Datum": "7.3.1945, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der g-Moll-Ouvertüre durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Sten Broman.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194403075, "Datum": "7.3.1944, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie (Originalfassung) [vermutlich unter Volkmar Andreae, in Zürich?]. Vermutlich Wiederholung am 8.3.1944.", "Letzte Änderung": "07.01.2026 08:50"}, {"ID": 194003075, "Datum": "7.3.1940, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam. \nDas Adagio ist dem Gedächtnis Karl Mucks (am 3.3.1940 verstorben) gewidmet (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193603075, "Datum": "7.3.1936, Samstag", "Haupttext": "Artikel »Bruckner-Aufführungen in aller Welt« [prov. WAB 86] in der Linzer Tages-Post (*).\nArtikel »Bruckners »Fünfte« in der Urfassung. Siegmund v. Hausegger dirigiert (im Conventgarten)« im Hamburger Anzeiger (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193403075, "Datum": "7.3.1934, Mittwoch", "Haupttext": "Radio Wien sendet Kompositionen von Franz Gräflinger. Dazu war in der Ausgabe von Radio Wien vom 2.3.1934 ein Artikel (mit Abbildung) auf S. 4f erschienen (*).\nZwischen 19:00 und 20:10 Uhr übernehmen alle deutschen Rundfunkanstalten eine \"Reichssendung\" aus Frankfurt mit der 9. Symphonie (Urfassung) (**).", "Letzte Änderung": "08.10.2026 07:33"}, {"ID": 193203075, "Datum": "7.3.1932, Montag", "Haupttext": "[Bereits für den 3.3.1932 angekündigt, aber vermutlich auf den 7.3.1932 verschoben]\r\nZwischen 21:00 und 22:00 Uhr Übertragung der 7. Symphonie mit dem Radiojournalorchester unter O. Parik in Prag durch die Rundfunksender in Prag, Brünn [irrig Uhrzeit \"22\"?] und Preßburg (*).\nRadio Wien überträgt zwischen 19:45 und 21:10 Uhr ein Konzert mit dem Motto \"Der Tanz in der Sinfonie\" mit den Wiener Symphonikern unter Theodor Christoph. Ernst Decsey spricht die verbindenden Worte. Bruckners Beitrag besteht im Scherzo der 3. Symphonie (**).", "Letzte Änderung": "28.09.2026 16:47"}, {"ID": 193103075, "Datum": "7.3.1931, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Franz Xaver Osterrieder »Die bayerischen Tänze und Anton Bruckner« in »Heimatklänge. Hallesteiner Generalanzeiger« (*).\nAufführung der 7. Symphonie durch das New York Philharmonic Orchestra unter Toscanini in der Carnegie Hall in New York. Danach steht Beethovens Fünfte auf dem Programm (**).\nDie Altoona Tribune (Altoona, Pennsylvania) verweist auf S. 7 auf die bisher erschienenen Artikel über Bruckner und die morgige Rundfunk-Übertragung der 7. Symphonie:\r\n\"BRUCKNER CONCERT WILL BE BROADCAST SUNDAY\r\n     Altoona music lovers [...] at 3 p. m. [...]. The program will be broadcast through WABC, New York city.\r\n     Special attention is called to the second or adagio movement [... Tod Wagners ...]. The New York committee of the Bruckner Society of America asks that letters of appreciation be sent to the New York Times, Music Section, 229 West 43rd street, to the New York Herald Tribune, Music Section, 230 West 41st street, or to Arturo Toscanini, Philharmonic society, Steinway building.\r\n    The introduction to Bruckner's seventh symphony was discussed by Rev. Joseph Hauber, director of the Altoona Cathedral choir, in an address given in New York city last Tuesday night. The symphony was given for the first time Wednesday and was accorded a great ovation.\" (***).\nDie Victoria Daily Times Nr. 56 (Times Colonist, Victoria, British Columbia, Canada) teilt auf S. 20 mit, dass das Konzert auch vom kanadischen Rundfunk ausgestrahlt wird:\r\n\"           NEW YORK PHILHARMONIC\r\n     One of the earliest works ever to go by the name of \"symphony\", [...] given from 12 noon to 2 o'clock, Victoria time, to-morrow afternoon over the Columbia network.\r\n     [... J. S. Bach op. 18, Nr. 3 in D-Dur (vermutlich Orchestersuite) ... Kontrast zu Bruckners Werk ... Beethovens Fünfte (Saint-Saens nicht erwähnt) ...].\r\n     After the Bruckner symphony there will be an intermission in which the music will be described to radio listeners by Olin Downes. KVI will carry the programme.\".\n\r\nIm Radioprogramm auf derselben Seite sind weitere Sender angegeben:\r\n\"Columbia Broadcasting System\r\n          TO-MORROW\r\n6  a.m. [...]\r\n12  noon–New York Philharmonic Symphony Orchestra–Arturo Toscanini, conductor–KOL, KVI, KFRC, KHJ, KDYL, KLZ, KOH.\r\n5 p.m.–[...] (°).\nEin Hinweis erscheint auch in The Evening Sun Nr. 147 (Hanover, Pennsylvania) auf S. 3: \"[...] will be broadcast by WABC and associated stations from 3 to 5 o'clock. [...] with Saint-Saens' third symphony following the intermission, during which Olin Downes will describe the music. [... Bach-Suite nicht erwähnt ...].\" (°°).\nThe Gazette Nr. 57 (Montreal, Quebec, Canada) verzeichnet aber auf S. 5 wieder Beethoven als zweiten Programmpunkt:\r\n\"     NEW YORK PHILHARMONIC.\r\n     Arturo Toscanini [...] has announced a revision of the programme scheduled [...]\",\n\r\nund so auch in der Programmübersicht:\r\n\"CKAC–Montreal (730 Kilocycles).\r\n[...]\r\n3  p.m. [... Bruckner ... Beethoven ...]\r\n5  p.m.–[...].\" (°°°).\nDie Radio-Programmvorschau in The Rock Island Argus Nr. 121 (Rock Island, Illinois) auf S. 10 erwähnt nur das Bruckner-Werk [mit der hiesigen Ortszeit]:\r\n\"            Tomorrow. \r\n[...]\r\n2:00–Symphony No. 7 in E major by Bruckner, [...], CBS to WMAQ, WCCO, WMT and KMBC. [...].\" (#),\nder Hollywood Daily Citizen Nr. 292 (Los Angeles Evening Citizen News, Hollywood, Californien) auf S. 11 auch das Beethoven-Werk:\r\n\"     KHJ releases three symphony concerts this Sunday. At 12 noon, Arturo Toscanini will direct [... Bruckner und Beethoven ... andere Sendungen ...].\" (##),\nThe Post-Star Nr. 7465 (Glens Falls, New York) auf S. 12 die Variante ohne Beethoven, dafür mit Bach und Saint-Saens (###)\nund die Pittsburgh Post-Gazette Nr. 188 auf S. 15 eine weitere Kombination: \"SUNDAY PROGRAMS. [...]    3:00 P. M. [...] WJAS, New York Philharmonic Symphony Society Concert. [... Bruckner, Olin Downes (\"Description of Music\"), Bach, Beethoven ...].\" (a).\nThe Pasadena Post Nr. 163 meldet auf S. 13 \"from 12:15 to 2 o'clock\" [hiesige Ortszeit] die Symphonien von Bruckner und Beethoven (b),\ndie auch in The Evening Citizen Nr. 223 (The Ottawa Citizen, Ontario, Canada) auf S. 19 mit vollständigen Satzbezeichnungen und der Pause angekündigt werden:\r\n\"                Sunday\r\n[...] To be noted is that CKAC will now give the full New York Philharmonic Symphony concert at 3 p.m., and will not break it off in the middle. [...]\n3.00 p.m.–\r\n     CKAC–New York Philharmonic Symphony Society Orchestra–Arturo Toscanini will conduct the following program:\r\n     Symphony in E Major No. 7 [... Bruckner, 4 Sätze ...]\r\n     Intermission: Description of music by Olin Downes\r\n     Symphony No. 5 in C Minor [... Beethoven ... andere Sender ...]\n5.00 p.m.–\r\n     CNRO, CKAC–All-Canada Symphony Hour–Toronto Symphony Orchestra under Dr. Luigi von Kunits [... (kein Bruckner) ...].\" (c).\nThe Delphos Daily Herald Nr. 225 (Delphos, Ohio) berichtet auf S. 2 vom gestrigen Konzert mit dem \"Ave Maria\" [WAB 6]:\n\"CHOIR CONCERT MUCH ENJOYED HERE FRIDAY\r\n                                    [...]\r\n     A large and appreciatve audience greeted the Chapel Choir of Capital University, Columbus, at the Jefferson auditorium Friday night.\r\n     [...] entirely of sacred numbers, all sung without instrumental accompaniment [...] by the choir of fifty voices under the directrion of Ellis L. Snyder.\r\n[...]\nI. We Worship Thee!\r\n     1. O Lord Most Holy, Bruckner.\r\n     2. I believe in one God, Tschaikowsky [...].\" (d).", "Letzte Änderung": "23.09.2025 11:57"}, {"ID": 193003075, "Datum": "7.3.1930, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Kapellen des Alpenjäger-Regiments Nr. 7 und des Welser Regiments Nr. 8 unter Max Damberger in einem Konzert des Brucknerbundes für Oberösterreich um 20 Uhr im Festsaal des Kaufmännischen Vereinshauses in Linz (Festkonzert des OÖ. Heimatvereins für das Bruckner-Konzerthaus in Linz und die Bruckner-Orgel anläßlich der Innviertler Kunstfestwoche).\r\nSolistin in dem einstündigen Klavierkonzert von Pantscho Wladigeroff (unter Leitung von Carl Steiner) ist die Amerikanerin Ethel Mackay-Morgan. Der Prolog wird von Willi Volker gesprochen.\r\nEhrenschutz: Landeshauptmann Dr. Schlegel. Das Konzert wird vom Linzer Rundfunksender übertragen.\r\nDer Erlös kommt der Erhaltung der Bruckner-Orgel und dem geplanten Bau eines Bruckner-Hauses zugute (*).\nDas Linzer Volksblatt Nr. 55 macht auf S. 6 auf die heutige Rundfunkübertragung aufmerksam und kündigt ein Tantum ergo [prov. WAB 48] für die morgige Kirchenmusik an (**).\nDas Tagblatt (Linz) Nr. 55 erwähnt auf S. 5 neben der Linzer Sendung auch eine Übertragung des Adagios der 7. Symphonie im Vormittagskonzert der Kapelle Silving beim Wiener Sender (***).", "Letzte Änderung": "25.03.2026 10:30"}, {"ID": 192703075, "Datum": "7.3.1927, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie (neben Werken u. a. von Reznicek, Malipiero, Grainger, Dvorak und Puccini) durch das Sinfonie-Orchester der Schutzpolizei unter Camillo Hildebrand im 4. Konzert, einem Wohltätigkeitskonzert der Schupo zu Gunsten des \"Frauenhilfsvereins der stattlichen Polizeiverwaltung Berlin\" um 20 Uhr in der Staatlichen Hochschule für Musik. Mitwirkende Solisten sind der Tenor Roland Hell und die Sopranistin Masalda Salvatini.", "Letzte Änderung": "03.04.2023 14:24"}, {"ID": 192603075, "Datum": "7.3.1926, Sonntag", "Haupttext": "The Standard Union Nr. 245 (Brooklyn, New York) bringt auf S. 7 Äußerungen von Otto Klemperer über Bruckner, die 8. Symphonie und die Nichtberechtigung von Kürzungen:\n\"                  Klemperer Discusses Bruckner.\n\n[... in a recent interview ... wie bei Brahms' 1. Sinfonie werde sich die Meinung zu Bruckner in NY ändern ... Kürzungen abgelehnt (analog auch Uminstrumentierungen bei Schumann ...]. Cutting Bruckner's works does not increase their beauty, and it does lessen their individuality.\n     \"In time, I believe, the American public will accept and enjoy Bruckner. A public which loves Wagner and Schubert cannot fail to do so because the influence of these two composers is so strongly shown in Bruckner's works.\" \"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192503075, "Datum": "7.3.1925, Samstag", "Haupttext": "In Inserat in The St. Louis Star and Time Nr. 133 (St. Louis, Missouri) auf S. 5 weist auf das Konzert vom 11.3.1925 mit dem \"Te deum\" hin\n\"St. Louis Massenchor CONCERT AT THE COLISEUM [... Benefiz-Zweck, Solisten, Tickets ...].\" (*).\nAuf Seite 4 werden die Mitwirkenden (Hugo Anschuetz und die Solisten Elsa Alsen, Maude Covington, Clarence Bloemker und Arthur Middleton) vorgestellt.\n\"Four German St. Louis eleemosynary institutions will be the beneficiaries of the concert this year.\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192403075, "Datum": "7.3.1924, Freitag", "Haupttext": "Ankündigung der Bruckner-Feier in St. Pölten in der Österreichischen Volkszeitung Nr. 66 auf S. 6: Vortrag Decseys am 8.3.1924 [oder recte 7.3.1924?], 4. Symphonie und \"Te deum\" am 9.3.1924 (*).\n \n[wann genau? evtl. erst am 8.3.1924?]\nVortrag von Ernst Decsey über Bruckner in St. Pölten (**).\n \nDie Premiere \"The Ten Commandments\", für deren Begleitmusik auch Bruckners 4. Symphonie verwendet wurde, wird in The Boston Globe Nr. 67 auf S. 24 für den 10.3.1924 angekündigt:\n\"   MUSIC OF \"THE TEN COMMANDMENTS\"\nArranged by Dr Riesenfeld Who Conducts Premier\n     Dr. Hugo Riesenfeld has arranged the musical score that will be played by an augmented orchestra at the Tremont Theatre premiere of  \"The Ten Commandments\" Monday evening. Much of the score is Dr Riesenfeld's original composition, and he comes from New York today to conduct the final rehearsal, and will remain oder to conduct the opening night presentation.\n     The first part of the accompaniment, to scenes in Pharoah's [sic] court and the exodus of the Israelites, is of decidedly oriental flavor. A big original theme is used for the pursuit by Pharaoh's chariots and the escape of the children of Israel through the divided waters of the Red Sea. The director derives the lighter motifs of the ancient story from the romantic Bruckner's symphony. Accompanying the orgies of the Golden Calf worship, selections from Rubinstein's \"Demon\" opera are adapted.     In the modern tale [... über den Schlussteil der Geschichte ...]. The final themes of healing – in the New Testament episode, and the scene of saving Mary from a fate worse than death–are adaptations from \"Holy, Holy\" and \"The Rock of Ages.\" [siehe die Anmerkung] (***).\n \nAufführung der 4. Symphonie durch das Gewandhausorchester unter Wilhelm Furtwängler in einem Konzert des Allgemeinen Arbeiter-Bildungs-Instituts in Leipzig (°).", "Letzte Änderung": "21.10.2025 18:19"}, {"ID": 192303075, "Datum": "7.3.1923, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Franz Moißl an Joseph Marx:\r\n   Lädt zur Uraufführung [vermutlich der f-Moll-Symphonie] ein.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192103075, "Datum": "7.3.1921, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie und des »Te deum« in Karlsruhe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191403075, "Datum": "7.3.1914, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der d-Moll-Messe durch das Wiener Konzertvereinsorchester und den Wiener Akademischen Gesangverein unter Franz Pawlikowsky im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solisten sind Emmy Kaiser, Valentine Müller, Hermann Gallos und Nikolaus Schwarz. An der Orgel Georg Valker (*).\n \nAufführung der 5. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra unter Frederick Stock in Chicago. Wiederholung vom 6.3.1914 (**).\n \nBesprechung des gestrigen Konzerts in The Chicago Tribune Nr. 56 auf S. 8:\n\"Orchestra Patrons Hear New Prelude by Strauss.\n           BY GLENN DILLARD GUNN.\nRICHARD STRAUSS' \"Festival Prelude,\" [... \"conventional composition\", \"doubtless paid for\" ...]. Perhaps the least exciting feature of its performance was the applause which it called forth. As many as twenty people seated on the main floor were seen to clap their hands.\n     Somewhat more encouraging was the reception accorded the Bruckner symphony in B flat major. Theodore Thomas made earnest effort to interset Chicago concert goers in the music of Bruckner but without success. Mr. Stock has renewed that effort from time to time and now the patrons of the orchestra showed a capacity to be interested and elevated by this music which could not  have been claimed for them ten years ago. The casual concert goer forgets that the ability to appreciate music must be cultivated; that it frequently is of slow and painful growth. The man who is attracted to the concert hall only by the lure of some famous name does not even begin such a process of development as has led to the appreciation of a Bruckner symphony. His entire musical experience comprises a set of impressions quite unrelated to the facts of the art.\n             ––––––––––––   \n     Now the music of Bruckner's fifth symphony always has been as worthy and as beautiful as the patrons of yesterday's concert discovered it to be. But even to the most experienced listener among them the serenity and nobility of its several moments of inspiration could be realized only with a certain shock of surprise because all impressions of Bruckner's other symphonies have been concerned with a vast and dreary earnestness. Perhaps the newly discovered beauties were traceable to the art of the conductor as much as to that of the composer. Many of the listeners seemed to think so, for Mr. Stock was recalled and obliged to bow his acknowledgments of the applause at the conclusion of the work. On the main floor as many as twenty-five people were seen to applaud him, but there were hundreds of enthusiasts in the balcony and gallery.\n     Bruckner was reproached for a too faithful observance of the artistic creed of Wagner, and justly so. But when he forgot to be Wagnerian he wrote charmingly. Thus the second theme of the first movement has an almost Gallic grace and wistfulness. It suggests César Franck in mood and in manner without having any actual resemblance, wherefore one ventures to describe it as one of the most original moments in German music. The chorale of the introduction also is interpolated in the body of the principal movement with most interesting effect.\n             ––––––––––––  \nOpposed to these moments of beauty and power were many stretches of barren and uninteresting musical formulæ so commonplace as to be naïve. Bruckner had slight talent for rhythmical variety. He could assemble many contrasted rhythms, but he elaborated them in so many repetitions that the total result was monotony. Such fragments of symbolism as one could untangle from the character of the themes seemed to be concerned with an ecclesiastic subject. The choral established the churchly atmosphere and the Mephistophelean flavor of the last movement's principal theme suggested a belief in well established dogma.\n     But these moments of childlike simplicity and helplessness detract but slightly from the appeal of the beautiful passages. The whole scherzo is attractive in dainty, wistful fashion. The slow movement unfolds a song of exquisite refinement and enduring beauty. Even the involved finale, despite its dry as dust fugue, is great in spirit and in impulse. This great spirit of the work went home to the listeners, who, though they have shown slight favor for the other Bruckner symphonies, will surely keep a place in their regard for the fifth.\n     Having been dutifully appreciative with Bruckner for fifty-five minutes the matinée patrons were permitted to be genuinely enthusiastic with Wagner after the intermission. [... \"Tristan\" ... schöner als im Opernhaus ... besser als fast jeder Sänger: Mr. Weisbach [Konzertmeister] und Mr. Steindel [Solocellist] ... in Liebesszene und Liebestod waren Bühnenbild und Sänger[innen] \"quite superfluous\" ...].\n     The program will be repeated this evening.\" (***).\n \nNoch ausführlicher schreibt The Inter Ocean Nr. 348 auf S. 6:\n\"                OF BRUCKNER'S SYMPHONY.\nBETWEEN Richard Strauss and Anton Bruckner the first half of yesterday afternoon's orchestral concert at Orchestra hall was a thundering racket. All the season's noise seemed to have been concentrated in that hour and a few odd minutes. When it was ended the audience applauded vigorously, more, probably, in tribute to the playing than to the matter presented by Mr. Stock. The surprising thing was that any one had any disposition toward applause, for the Bruckner symphony was nearly an hour in length, it was new and it was uncompromisingly Brucknerish. In the comparison, however, the Villager of Vienna came forth justified by his racket and the Bazoo of Berlin did not. Nothing of such second-grade, impotent fashioning has come to ear from from the workshop of the mighty Richard as this Festival Prelude, obviously \"festival,\" obviously \"preludiary,\" obviously twaddle.\n     But there was solace in the second half of the program, which was without soloist. That solace was a bouquet of favorite excerpts from Wagner's \"Tristan and Isolde.\" From it came peace and the joy of hearing acceptedly beautiful things, and the gratification of feeling that, after all, \"it is real music and not like this stuff written nowadays.\" The phrase in quotations marks was voiced a dozen times, the voicers being unmindful of the fact that Bruckner was Wagner's contemporary and that everything else Strauss has written, excepting \"Guntram\" and the Sinfonia Domestica, has been accepted with rejoicing.\n     There is no great cause, then, for extended comment upon the Wagnerian love feast. Strauss is interesting, however, and the Bruckner symphony. The symphony is honest music, cursed with its own honesty, and glorious because of that same honesty. Two rather superficial traits are the first to be noted in this fifth symphony–its tough harmonic texture and its fecundity. \"Tough harmonic texture\" is the phrase written above in a vain attempt to signalize the remorseless logic of Bruckner's progress through and around and above and into the symphony form; secondly, the fecundity with which one theme sprouts whole episodes big enough and solid enough to serve as a complete \"development section,\" and then, its biological function still unfulfilled, sprouts another young univers of elaboration, and another and another. At the end of the work the suspicion persists that Bruckner stopped merely because his conscience smote him, not because his fervor was blighted.\n     In the score itself is some hint of why the symphony sounds longer than it really is–the frequent \"grand pauses,\" the complete \"stops\" at a section's end and the fresh beginnings, and, lastly, the generally hearty scoring. Moreover, the spiritual elan of this symphony, like its fellows, is not of the fantastic, the poetic, or the dramatic sort, but one of solemnity and introspection. These are the several aspects which rather forbid Brahm's [sic] popularity to Bruckner. And now as to the other side of the matter.\n     If Bruckner's orchestration be sonorous rather than brilliant, so are his themes, his melodies. If his sense of the picturesque be atrophied, his vigor and his inevitable climax are no vain show. This fifth symphony may not have the epic mood of the second (played two seasons back), but it has a more personal note. Its slow movement, long-winded and lush of melodies of classic pattern, lays a real spell upon its hearers. The scherzo, which is half Viennese waltz in lilt, is a highly vitalized page, not in the vein popularly attributed to the form, but a symphonic movement molded merely into that form.\n     It is to the first movement, however, that the greatest virtues must be attributed. The solemn, portentous introduction, with its symphonic \"leit-motives\" recurring frequently throughout the work, ushers in the beginning of a remarkable example of writing in a definite scheme with all the freedom of improvisation. This latter trait, too, obtrudes itself often. There is more than a hint of mulling over, of reconsidering and exploiting, of toying with and discussing material after the manner of one skilled to virtuosity in extempore musical speech. That general audiences will ever accept this first movement as they do the slow movement and the scherzo is not to be expected. But there is conviction behind the opinion that, were this fifth symphony by Bruckner to be played as frequently as the Brahms first three, its reception would become of nearly as cordial nature.\n     As to the finale, not so much can be said. Its brandishing of fugal episodes, its whole scheme along a very general and Gargantuan fugue form–even to the Bachlike inset of a chorale cantus firmus–and its utter severity of a Gothic style reserve it for the holy joy of the erudite and the obstinate. The symphony, as a whole, deepens an already sincere and fathomless respect for this \"Villager of Vienna\" whose modesty was surpassed only by an everflaming zeal in the cause of \"absolute music.\" Had he been a bit less honest and somewhat of a charlatan in compensation, his fame would be equaled by his popularity, which it is not.\n     The Strauss novelty was a woeful disappointment. It was a series of noisy fanfares, threats of climaces and bestial racket. [...]. The whole thing was bathos in tone.\n     The orchestra's playing of the day was that of a concert in the lazy, enervating early springtime. Its brief moments of falling from perfect grace were short, and they were nothing very important at any time. The Strauss and Bruckner ordeals were enough, anyway, to \"take off the edge\" of anticipation. The Wagner excerpts brought out beautiful playing, and the Bruckner symphony was something that commanded deep respect. Mellowed under Mr. Stock's scholarly interpretation, and served by an orchestral virtuosity of superb qualities, the Bruckner symphony won the best point for its composer yet chronicled in his annals of the local concert halls.\n                                        ERIC DELAMARTER.\" (°).", "Letzte Änderung": "27.07.2026 09:52"}, {"ID": 191303075, "Datum": "7.3.1913, Freitag", "Haupttext": "The Manchester Guardian Nr. 20774 zieht in einer Konzertbesprechung auf S. 14 Vergleiche zwischen Cesar Franck und Bruckner:\n\"                 THE HALLÉ CONCERTS.\n[... auf dem Programm u. a. die Symphonie von Franck ...]\n     Last night's concert was the last symphonic concert of the Hallé season, and it showed Mr. Balling perservering to the end in the brave independence of choice in his programme that has marked his policy throughout the winter. [...] We have learned that a pious scholarship goes to the making of everything Franck has written, and that the noble traits of his music are suffused with a romantic mysticism that makes him of all composers whose music is tinged with religious emotion the most adequate to modern ears. In the religious cast of his symphonic genius Franck has some relation to Bruckner and Mahler. He is like Bruckner, too, in his fondnesse for the solemn tone of the wind instruments, a fondness which may be due to some extent to the fact that both were life-long organists. But Franck does not lay out the beams of his work quite as broadly as these German masters, but works rather with smallhewn stones to pile his symphony together, and brings it finally to a greatness and firmness beyond what are at first promised. It is characteristic that while they have each written nine symphonies he has compiled only one. [... u. a. Klagen über die schlechte Akustik der Free Trade Hall ... Manches habe] the utmost beauty of exotic harmony and romantic colour. Franck is one of the few composers who can use chromatic melody to noble ends. He is also one of the few (and in this gift Bruckner is his peer) who can use tremulous effects with all the noble tremulousness of light. The quivering flames of sound have a romantic glow like the colours of the evening sun reflected on far hills and high castles.\n    Franck often reminds us of Schumann [... die anderen Programmnumemrn ...]. Next week the season will close with the \"Parsifal\" concert, for which great preparation has been made.\" [keine Signatur]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191103075, "Datum": "7.3.1911, Dienstag", "Haupttext": "Das Unterhaltungsblatt des Vorwärts Nr. 46 (Beilage zum \"Vorwärts\" Berliner Volksblatt Nr. 56) bringt auf S. 2f (= S. 182f) einen mit \"M.\" signierten Artikel \"Neue Musikliteratur\", in dem Bruckner erwähnt wird:\n\"[... Wagner-Literatur ... Hugo Wolf ...].\n     Fritz Volbach, der bekannte Tübinger Kapellmeister und Musikschriftsteller, macht sich mit einem in Teubners Sammlung: \"Aus Natur und Geisteswelt\" erschienenen Büchlein: \"Das moderne Orchester\" verdient, in dem die Entwicklungslinie der Orchestrierung Brahms, Liszts und Brückners und der von beiden Sinfonikern abhängigen fortschrittlichen Richtung mit besonderem Nachdruck gezeichnet ist. [...].               M.\"", "Letzte Änderung": "07.08.2026 06:15"}, {"ID": 190903075, "Datum": "7.3.1909, Sonntag", "Haupttext": "The Sun Nr. 188 (New York) kündigt auf S. 40 (= S. 8 des 3. Teils) eine Aufführung der 8. Symphonie am 18.3.1909 an und erwähnt die Voraufführungen in Boston am 12./13.3.1909:\n\"     The last pair of Boston Symphony concerts of the season will be given in Carnegie Hall on Thursday evening, March 18, and Saturday afternoon, March 20. The feature of the Thursday evening concert will be the first performance in New York of Bruckner's eighth symphony in C minor. This will be played for the first times in America in Boston on March 12 and 13. Its recent performances in Germany created nothing short of a sensation. [... Samstagskonzert ...].\" (*).\n\n\nNahezu gleichlautend schreibt die New York Tribune Nr. 22757 auf S. 55[?] (= S. 4 des 5. Teils):\n\"     The last concerts of the Boston Symphony Orchestra in New York this season will be given in\n Carnegie Hall on Thursday evening, March 18, and on Saturday afternoon, \nMarch 20. The feature of the Thursday evening concert will be the first \nperformance in New York of Bruckner's Eighth Symphony in C Minor. This \nwill be played for the first times in America in Boston on March 12 and \n13. On Saturday afternoon [... Samstagskonzert ...].\" (**).\n\n\nDesgleichen The New York Times Nr. 18670 auf S. 57 (= S. 7 des 6. Teils):\n\"BOSTON SYMPHONY CONCERTS\n\n     The last pair of Boston Symphony concerts of the season will be \ngiven in Carnegie Hall on Thursday evening, March 18, and Saturday \nafternoon, March 20. The feature of the Thursday evening concert will be\n the first performance in New York of Bruckner's Eighth Symphony in C \nminor. This will be played for the first times in America in Boston on \nMarch 12 and 13. On Saturday afternoon [... Samstagskonzert ...].\" (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190803075, "Datum": "7.3.1908, Samstag", "Haupttext": "The Manchester Guardian Nr. 19213 weist in einem Inserat auf S.1 auf das Konzert vom 12.3.1908 hin:\n\"                   FREE-TRADE HALL.\n                THE HALLÉ CONCERTS.\n                          50TH SEASON.\n                         JUBILEE YEAR.\nTWENTIETH CONCERT, THURSDAY NEXT,\n                        March 12, at 7 30.\nLAST CONCERT OF THE JUBILEE SEASON.\n                    CHORAL EVENING.\n                      Principal Vocalists:\n               Miss PERCEVAL ALLEN,\n               Miss EDNA THORNTON,\n               Mr. WEBSTER MILLAR,\n               Mr. WILLIAM HIGLEY.\n                        PROGRAMME.\n                              PART I.\nTe Deum . . . . . . . . . . . . . . . . . Bruckner\n                          [... Bach ...]\n                              PART II.\nChoral Symphony No. 9 . . .  Beethoven\n     Conductor–Dr. HANS RICHTER.\n     The Orchestra will consist of upwards of 350 Performers.\nChorus Director . . Mr. R. H. WILSON, Mus.Bac., Oxon.\nOrganist . . . . . . . . Mr. C. H. BOGG.\n[... Kartenverkauf ...].\"", "Letzte Änderung": "17.08.2025 19:15"}, {"ID": 190703075, "Datum": "7.3.1907, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung des »Virga jesse« durch den Wiener A-capella-Chor unter Eugen Thomas in Wien.", "Letzte Änderung": "15.06.2026 08:57"}, {"ID": 190603075, "Datum": "7.3.1906, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung des »Locus iste« durch den Wiener A-capella-Chor [unter Eugen Thomas?] (*).\nAls Solistin in zwei Sätzen des Bruch-Violinkonzerts wirkt Theresine Schuster-Seydel mit (**).\n \nThe Cincinnati Enquirer Nr. 66 kündigt auf S. 7 die Aufführung der 4. Symphonie am 9./10.3.1906 an:\r\n\"                        AMUSEMENTS.\n[... u. a. über ein Konzert Alfred Reisenauers ...]\n           THE SYMPHONY CONCERT.\r\n     The interest of Cincinnati concert goers this week centers in the appearance of Mr. Hans Richard with the Symphony Orchestra on Friday afternoon and Saturday evening. On the continent Mr. Richard is looked upon as a pianist of extraordinary ability. [...] under Mr. Van der Stucken's baton. Mr. Richard will play the Schytte's Concerto, C-sharp Minor op 28. This concerto has never been played in America, and on that account will be of particular interest. The orchestra will give the overture to Humperdinck's \"Hansel and Gretel,\" the Bruckner Symphony No. 4, \"The Swan of Tuonela,\" by Sibelius and the \"Les Preludes,\" by Liszt.\" (***).\n[In den Inseraten der Folgenummern am 8. bis 10.3.1906 wird nur der Solist genannt, nicht aber die Komponisten.]", "Letzte Änderung": "21.04.2023 12:13"}, {"ID": 190503075, "Datum": "7.3.1905, Dienstag (Faschingsdienstag)", "Haupttext": "In der Ankündigung des Konzerts vom 19.3.1905 mit der 7. Symphonie im Brünner Tagesboten Nr. 109 auf S. 3 wird das neue Datum mitgeteilt (ursprünglich 18.3.1905): \n\n     \"Konzert der Brünner Philharmoniker. Das am Sonntag den 19. d. stattfindende außerordentliche Konzert der Brünner Philharmoniker umfaßt drei Orchesterwerke: Bruckners siebente Symphonie, Weber-Weingartners »Aufforderung zum Tanz« und Goldmarks Ouvertüre »In Italien«. Wenn Bruckners Siebente in ihrer monumentalen Größe und Gedankentiefe der ganzen Veranstaltung ihren besonderen Charakter aufprägt und sich mit erhöhten Ansprüchen an das Kunstempfinden des Zuhörers wendet, so wollen darum doch auch die beiden kleineren Werke mit vollem Interesse aufgenommen sein. […]\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190403075, "Datum": "7.3.1904, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Willy Rehberg in Genf.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190303075, "Datum": "7.3.1903, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe unter Ferdinand Löwe in einem Gesellschaftskonzert des Wiener Konzertvereins-Orchesters im Großen Musikvereinssaal in Wien (*) mit dem Chor des Wiener Singvereins (*a).\r\nSolisten: Agnes Bricht-Pyllemann, Gisela Körner, David Miller und Karl Weiker (*b).\nAufführung von »Locus iste«, [»Virga Jesse«?] und »Te deum« durch das Tonhalle-Orchester und den Häusermann'schen Privatchor in der Fraumünsterkirche in Zürich (**).\nAufführung der 3. Symphonie durch das Berliner Tonkünstler-Orchester unter Richard Strauss im Großen Musikvereinssaal in Klagenfurt (***).", "Letzte Änderung": "03.08.2025 13:12"}, {"ID": 190203075, "Datum": "7.3.1902, Freitag", "Haupttext": "Brief von August Göllerich an Richard Heller (über Bruckners Krankengeschichte und Hellers Aufzeichnungen hierzu.\n\"             Hochgeehrter Herr Doktor,\nDurch Ihr sehr gütiges Anerbieten haben Sie mir eine große Freude bereitet. Herr Doktor können denken wie sehr mich gerade Ihre Erinnerungen interessieren und bin ich als Biograph für Mittheilung jeder Erinnerung – auch des kleinsten Zuges, namentlich aber auch der Aussprüche über eine Symphonie herzlich dankbar!\nIm Voraus also herzlich dankend und in verehrungsvoller Begrüssung\n       ergebenst\n         A. Göllerich\nLinz a/D 7/III 1902.\" (*).\n\n\nBrief von Josef Latzelsberger (vielleicht an August Göllerich) (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190103075, "Datum": "7.3.1901, Donnerstag", "Haupttext": "In der Steyrer Zeitung Nr. 19 wird auf S. 3 die Aufführung der 4. Symphonie am 24.3.1901 in Linz angekündigt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190003075, "Datum": "7.3.1900, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel (signiert »J. B. K.«) »Bruckners Messe in D-Moll in Wien« [11.2.1900] in der Neuen Zeitschrift für Musik 67, S. 122 (*).\nHinweis auf eine Probe [zum Konzert am 8.4.1900] in der Linzer Zeitung:\r\n    \" * Musikverein in Linz. Die nächste Gesangsprobe zum II. Concerte der Bruckner=Stiftung findet am Mittwoch den 7. d. im Kaufmännischen Vereinshause, u. zw. für die Damen um 7 Uhr abends, für die Herren um 8 1/2 Uhr abends statt. Bei der Schwierigkeit des aufzuführenden 150. Psalms ist eine große Betheiligung der Sängerschaft erforderlich.\" (**).\nEine ähnliche Meldung bringt auch die Linzer Tages-Post (***).\nDie Neue Freie Presse Nr. 12764 bringt auf S. 1f ein Feuilleton von Richard Heuberger \"Hans Richter\", in dem auch Bruckner erwähnt wird (°).\nDie Ostdeutsche Rundschau Nr. 65 macht auf S. 7 auf das Konzert vom 8.3.1900 mit dem \"Ave Maria\" [vermutlich WAB 6] aufmerksam (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189903075, "Datum": "7.3.1899, Dienstag", "Haupttext": "Bericht über die 6. Symphonie [26.2.] in der Neuen Freien Presse Nr. 12.407, S. 3.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189803075, "Datum": "7.3.1898, Montag", "Haupttext": "Josef Schalk dirigiert bei der 25-Jahrfeier des Wiener akademischen Wagner-Vereins im Großen Musikvereinssaal in Wien das \"Te deum\" mit dem Münchner Kaim-Orchester und dem durch Singverein und WAGV verstärkten Chor des Wiener akademischen Wagner-Vereins.\r\nAußerdem erklingen Werke von Franz Liszt, Richard Wagner und Hugo Wolf. Mitwirkende: Sophie Chotek, Bertha Wiedermann, Moritz Tullinger (Straßburg), Ludwig Drapal und Franz Pacal (Gesang), Ferdinand Foll (Klavier) und Rudolf Dittrich (Orgel) [in einigen Besprechungen wird auch Ferdinand Graf erwähnt]. Hans Richter und Hermann Winkelmann hatten ihre Teilnahme absagen müssen.\r\nBeim anschließenden Festcommers im Kleinen Musikvereinssaal gedenkt Schaumann u. a. auch \"des unvergesslichen Anton Bruckner\".\r\nTautenhayn spendet seine Bruckner-Medaille in Silber.\r\nDie Festrede hält Alois Höfler, der u.a. auch Adolf Exners Worte zu Bruckner bei der Ehrenpromotion zitiert.\r\nJosef Schalk, Ferdinand Löwe, Hugo Wolf und Viktor Boller werden zu Ehrenmitgliedern ernannt. L. Koch, Boller, Felix Mottl, A. Gutmann und Foll wird die Wagner-Medaille von Scharf überreicht.\r\nAls Vertreter der Gemeinde ist Vizebürgermeister Dr. Neumayer anwesend (*).\nDie Münchner Neuesten Nachrichten bringen einen mit 2.3.1898 datierten Bericht von der 5. Symphonie in Wien [1.3.] (**).\nVon diesem Konzert berichtet auch die Extrapost/Montagszeitung (Wiener Montags-Journal) Nr. 842 auf S. 4 in einem Artikel von Heinrich Reinhardt: \"[...] Das Fortissimo des vollen Orchester ist von eindringlicher Macht und das Pianissimo ist kaum zu überbieten. Besondere Anerkennung verdient das Kaim-Orchester für die vollendete Aufführung der 8. Symphonie von Anton Bruckner, welche als eines der hehrsten Werke der Symphonieliteratur bezeichnet zu werden verdient. Unsere Philharmoniker haben es bis heute nicht der Mühe werth gefunden, sich dieses Meisterwerkes an­zunehmen.     Heinrich Reinhardt.\" (***).", "Letzte Änderung": "28.09.2026 11:28"}, {"ID": 189603075, "Datum": "7.3.1896, Samstag", "Haupttext": "Die Arbeiter-Zeitung Nr. 66 spricht auf S. 7 eine Buchempfehlung aus:\n\"                      Vom Büchertische.\n     Wiener Almanach. Jahrbuch für Literatur, Kunst und öffentliches Leben. 1896. Herausgeber Heinrich Bohrmann und Jacques Jaeger. Wien, Buchhandlung L. Rosner, I. Franzensring Nr. 16.\n     Der Inhalt dieses elegant ausgestatteten literarischen Jahrbuches ist ein ungemein reichhaltiger. Es enthält poetische Gaben [... sechs Namen ...], ferner eine Theaterchronik des Jahres 1895, Aufsätze über das Allgemeine Krankenhaus, über Wiener Finanzwesen, musikalische Beiträge von Bruckner, Brahms, Goldmark und Taund und eine Reihe von Notizen über Theater, Behörden, Sanitäts= und Verkehrswesen. Uneingeschränktes Lob verdient der reiche Illustrationsschmuck, vor allem die künstlerisch sausgeführten [sic] Heliogravuren.\n     [... Bezugsmöglichkeit ...]\" (*).\n \nDas Konzert vom 25.3.1896 [mit dem Chor \"Träumen und Wachen\"] wird im Neuen Wiener Abendblatt Nr. 66 (Neues Wiener Tagblatt) auf S. 3 angekündigt:\n\"    * (Schubertbund.) Am 25. d. (Feiertag), Nachmittags ½1 Uhr, findet im großen Musikvereinssaale das Orchesterconcert des Schubertbundes unter Mitwirkung des Hofopernorchesters statt. [... Arnold Krug ...] Die Vortragsordnung enthält außerdem noch Gesänge von Schubert, Heuberger, Bruckner und Franz Mair. [...].\" (**).\n \nEtwas ausführlicher schreibt \"Das Vaterland\" Nr. 66 auf S. 4 des Abendblatts:\n\"                Theater und Kunst.\r\n    – Am 25. d. M. (Feiertag) Mittags halb 1 Uhr, findet im großen Musikvereinssaale das Orchesterconcert des Schubertbundes unter Mitwirkung des k. k. Hofopernorchesters statt. [... Arnold Krug ...] Die Vortragsordnung enthält außerdem noch [... Schubert, Heuberger ...]; Bruckner's \"Träumen und Wachen\" mit Tenorsolo, welches das Vereinsmitglied Herr Söser vortragen wird, und Franz Mairs \"Frühlingsahnung\". [...]\" (***).", "Letzte Änderung": "06.12.2024 09:10"}, {"ID": 189503075, "Datum": "7.3.1895, Donnerstag", "Haupttext": "Inserat mit Ankündigung des Programms vom 9.3.1895 (4. Symphonie u.a.) in der Neuen Preußischen Zeitung Nr. 112 (Abendausgabe S. 3) (*).\nDas Musikalische Wochenblatt Nr. 11 erwähnt Bruckner in einer Besprechung der 3. Sinfonie von Brahms auf S. 140f (»Wiener Musikbrief«):\r\n\"                             Wien.\r\n                (Fortsetzung.)\r\n     Das 5. Philharmonische Concert eröffnete mit Mendelssohn's \"Sommernachtstraum\"-Ouverture und schloss mit Brahms' 3.Symphonie in F. Dazwischen hörte man [...]. Brahms' hochbedeutende Fdur-Symphonie traf leider ein schon ermüdetes Publicum, daher sich denn einmal wieder nach den einzelnen Sätzen jener Massenauszug aus dem Saale vollzog, welcher die zurückbleibenden, noch weiters kunstempfänglichen Hörer immer so peinlich aus der Stimmung reisst. Wie oft haben wir das bei Brahms, Bruckner, Liszt, überhaupt schwerer verständlicher moderner Musik in den Philharmonischen Concerten erleben müssen! Fehlt ja so Manchen der ständigen Mode-Abonnenten dieser Concerte die Lust, wenn die Aufführung etwa anderthalb Stunden gedauert, selbst noch eine \"classische \" Symphonie als Schlussnummer anzuhören. [... über das 6. Phiharmonische Konzert ...]\r\n                  (Fortsetzung folgt.)\" [Signatur am 24.10.1895: \"Dr. Theodor Helm.\"] (**)\nund verzeichnet auf Seite 145 (»Concertumschau«) die Grazer Aufführung der 3. Symphonie [am 10.2.1895]:\r\n\"     Graz. 3. Conc. des Steiermärk. Musikvereins (Degner): 3. Symph. v. Bruckner, 1. Ouvert. zu \"Leonore\" v. Beethoven, Cmoll-Passacaglia f. Org. v. S. Bach (Hr. Degner).\" (***).", "Letzte Änderung": "22.12.2023 18:21"}, {"ID": 189403075, "Datum": "7.3.1894, Mittwoch", "Haupttext": "Der Welser Anzeiger Nr. 10 teilt auf S. 6 mit, daß die Universität eine Subvention für Bruckner beantragt hat:\r\n\"              Verschiedenes.\r\n[...]\r\n     Professor Bruckner. In einer am letzten Samstag abgehaltenen Sitzung des Professoren=Collegiums der philosophischen Facultät der Wiener Universität wurde beantragt, dem Unterrichtsministerium die Verleihung einer entsprechenden Jahressubvention für Professor Anton Bruckner, der bekanntlich auch Ehrendoctor der Wiener Universität ist, in Vorschlag zu bringen. Motivirt wurde dieser Antrag damit, daß sich der greise Componist in ungünstigen materiellen Verhältnissen befinde und überdies von Krankheit heimgesucht sei. Der Antrag wurde angenommen und ein bezügliches Gesuch ist an das Unterrichtsministerium gerichtet worden.\"", "Letzte Änderung": "28.07.2023 23:22"}, {"ID": 189303075, "Datum": "7.3.1893, Dienstag", "Haupttext": "Datierung eines Artikels, in dem die Aufführung der f-Moll-Messe am 23.3.1893 angekündigt wird.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189203075, "Datum": "7.3.1892, Montag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Deubler in St. Florian:\r\n   Übersendet das »Vexilla regis«. Aigner möge es mit den Sängerknaben recht gut und sehr langsam studieren (*).\r\nNotiz Deublers am Oberrand des Briefes: \"NB. Das \"Vexilla regis\" wurde unmittelbar fruh | früher componirt. BDeubler.\" (*a).\nBrief Bruckners an Heuberger [?]:\r\n   Er habe für die Auftragskomposition den 150. Psalm »wegen seiner besonderen Feierlichkeit« gewählt (**).\nSchwanzaras Aufzeichnung der Universitätsvorlesung Bruckners (***).\nIn einer Konzertbesprechung der Grazer Tagespost Nr. 67 (Abendblatt) wird Bruckner erwähnt: \"Viertes Mitgliederconcert des Steiermärkischen Musikvereines.    Das gestern im Stefanien=Saale stattgefundene Concert des Steiermärkischen Musikvereines brachte unter der Leiung des artistischen Directors Herrn Erich Degner [... Weber, J. S. Bach, Brahms Erste Symphonie ... Brahms als einziger Symphoniker der Gegenwart? ... ausführlich über die Symphonie ... Lob für Degner und das Orchester ...]. Wollen wir hoffen, daß im nächsten Jahre nach Meister Brahms auch ein anderer, ebenso bedeutender, hinsichtlich der Erfindung und des dramatischen Schwunges Brahms überragender Symphoniker – wir meinen Meister Bruckner – das Wort erhalten werde!     Franz Petrich.\" (°).\n(Bei der Vortragsübung am Wiener Konservatorium spielt Hermann Dorfmeister die F-Dur-Toccata von J. S. Bach (°°)).", "Letzte Änderung": "13.05.2025 08:13"}, {"ID": 189103075, "Datum": "7.3.1891, Samstag", "Haupttext": "Datierung im 1. Satz der 1. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189003075, "Datum": "7.3.1890, Freitag", "Haupttext": "Datierungen im 1. Satz der 8. Symphonie [vermutlich Kontrolle der Stimmführung anhand von Kustoden] auf Bogen 18/3 bei Takt 369 \"7. März. 1mal | u. 8. März 890\" (*a) und Bogen 19/1 bei Takt 382 (\"5. März. | 1890 [nachträglich davor geschrieben:] u. 7. März\") (*). Cosima Wagner hält sich vier Tage in Wien auf (**). \n\n   [Möglicherweise kommt sie auch mit Bruckner zusammen (***), der sie vielleicht in diesem Zeitraum (oder im Herbst 1890) bei Dr. Boller trifft und ihr erzählt, jetzt müsse die 1. Symphonie »ausgeputzt« werden (°)].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188903075, "Datum": "7.3.1889, Donnerstag", "Haupttext": "Kritik Speidels zur 7. Symphonie (am 24.2.1889) im Fremdenblatt Nr. 66 auf S. 6 (signiert \"L. Sp.\"):\r\n    \"[...] Aus der Fülle von Stoff, die sich uns zudrängt, greifen wir für heute noch die Musikaufführung heraus, die der Wiener Akademische Wagner=Verein, natürlich unter Hans Richter's Leitung, veranstaltet hat. Den Mittelpunkt der Aufführung bildete die siebente Symphonie (E-dur) von Anton Bruckner. Können wir auch dem Komponisten nicht in die letzten Konsequenzen seines Werkes folgen, so sind wir doch gezwungen, die Genialität anzuerkennen, die in seiner Erfindung und in seinen mächtigen Kombinationen waltet. Man steht doch staunend vor diesem Adagio, in welchem, bei aller Erinnerung an fremdes Gut, so viel Eigenes singt und klingt, und das sich zu Steigerungen emporgipfelt, welche durch die unbedenkliche Anwendung äußerer Mittel in ihrer Bedeutung bei weitem nicht erklärt sind. Seit Bruckner's Symphonie zum erstenmal aufgeführt worden, sind ihr viele Freunde zugewachsen. Alles junge Volk jubelt ihm ohnehin zu. Der Spott ist verstummt. Bruckner hat sich durchgesetzt. So viel uns an dieser Erscheinung auch fremdartig anmuthen will, es ist unmöglich, sie nicht zu ehren.      L. Sp.\" (*).\n[Nicht anläßlich einer Lortzing-Feier (**)] Besprechung desselben Konzerts durch Göllerich [letzter Teil, nicht \"2. Teil\" (***)] im Deutschen Volksblatt  Nr. 63 auf S. 1f mit einem Aufruf, Bruckner besser zu unterstützen:\r\n    \"Ein Fest musikalischen Fortschrittes.\r\n                    (Schluß.)\r\n    Bruckner's VII. Symphonie, Ludwig II., dem unglücklichen Künstler am Throne gewidmet, ist ein vollkommenes Meisterwerk, welches Jahrhunderte überdauern, den Namen und die Geistesgröße seines Schöpfers fernen Geschlechtern unverganglich [sic] übermitteln wird. [... über die einzelnen Sätze, die Aufführung des Adagios in Karlsruhe (\"der unbegrenzte Enthusiasmus [...] wird mir unvergeßlich bleiben.\") ...] Der colossalste Satz jedoch dünkt mich der letzte, vierte Theil der \"Siebenten Symphonie\". [... Dank an die Organisatoren des Konzerts ...] In erschöpfender Tagesmühe lästigen Schulunterrichtes muß heute Anton Bruckner, der in Drangsal und gewaltsamer Unterjochung ergraute Meister, seinen Lebensunterhalt gewinnen. [... regt die Gründung einer Bruckner-Gesellschaft vor ... über \"Tannhäuser\" und Hanslicks Meinung ...]\r\n    Wie sagt doch Goethe? „Jeder hört doch eben nur, was er versteht.”\r\n    Mit dieser Erwägung wollen auch wir von den genannten kritischen Ergüssen scheiden.\r\nAugust Göllerich.\" (°).\nDas Konzert vom 14.3.1889 mit dem Quintett wird in der Konstitutionellen Vorstadtzeitung (Österreichische Volkszeitung) Nr. 66 auf S. 3 angekündigt:\r\n     \"In dem heute [sic] Donnerstag, abends halb 8 Uhr im kleinen Musikvereinssaale stattfindenden fünften Hellmesberger=Quartett gelangen folgende Werke zur Aufführung: Bruckner: Quintett in F-Dur; [... Reuß ... Beethoven ...]\" (°°).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 07:43"}, {"ID": 188803075, "Datum": "7.3.1888, Mittwoch", "Haupttext": "Notiz »7. März 88 - 5« [Gulden??] auf einer Visitenkarte Bruckners.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188703075, "Datum": "7.3.1887, Montag", "Haupttext": "Bruckner wird in Kastner's Wiener Musikalischer Zeitung, Jg. 1886/87, Nr. 19, im »Leipziger Musikbericht« (S. 302-305) erwähnt:\r\n»Leipziger Musikbericht. (Orig.-Corr.) Nicht immer war Leipzig, wie es sich so gern zu nennen liebt, die \"Metropole der Musik\". [... früher eine gewisse Einseitigkeit ... über den aufstrebenden Liszt-Verein ... über die diversen Konzertinstitute und das derzeitige Konzertleben ... über den Riedel-Verein ...] Es ist ein ganz besonderes Verdienst dieses Vereines, dass auf seinen Programmen Händel, Bach und Beethoven ebenso zu Hause sind, wie Liszt, Brahms, Bruckner, Draeseke und Grell. [... über weitere Chorvereinigungen und über Solistenkonzerte ...] (Fortsetzung folgt.)« [keine Signatur] (*).\nAuf S. 310 erfährt man, daß die 7. Symphonie in Den Haag [Ankündigung am 10.1.1887] nicht aufgeführt wird:\r\n»[...] Die geplante Aufführung der siebenten Symphonie Anton Bruckner's hat leider wegen Mangel an mit dem Orchester richtig übereinstimmenden Tuben vorläufig aufgegeben werden müssen.« [vgl. 9.3.1887, 3. Symphonie] (**).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 06:09"}, {"ID": 188503075, "Datum": "7.3.1885, Samstag", "Haupttext": "Bruckner fährt nach München ab (*). \nAlmeroth hatte versprochen, Bruckner zu begleiten, konnte aber eine Reise mit der Familie Werndl nicht verschieben. Statt seiner fährt Eckstein mit. Bruckner soll die ganze nächtliche Zugfahrt nicht geschlafen haben (**). (Ab abends) Lücke in den Gebetsaufzeichnungen, bis 15.3.1885 (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188403075, "Datum": "7.3.1884, Freitag", "Haupttext": "Vollendung des »Te deum«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188303075, "Datum": "7.3.1883, Mittwoch", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »7. März. eigens zu zahlen [Lektion Lamberg?]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188103075, "Datum": "7.3.1881, Montag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen): »[Bleistift] 7. März Montag H Baron [Ehrenfels]. [später hinzugesetzt? Tinte?] 10. 12. [gemeint 10.3.1881, 12.3.1881?]« (*).\n[Wann? Nach dem 4.3.1881?] Notiz »Eine Frau kann ihre eigene Großmutter werden« nach den Gebetsaufzeichnungen des 4.3.1881 (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188003075, "Datum": "7.3.1880, Sonntag", "Haupttext": "Orgelspiel in der Augustinerkirche. Zur Aufführung kommen um 11 Uhr eine Messe Mozarts, ein Graduale (mit Baritonsolo: Schütte-Harmsen) von Fürst Montenuovo, ein Offertorium (mit Sopransolo und Cellosolo (Dr. Steinlechner)) von Laurenz Weiß und ein »Benedictus« von Anna Ganser (*).\n(6. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Berlioz, Heuberger und Beethoven (7. Sinfonie) (**)).", "Letzte Änderung": "17.10.2025 23:27"}, {"ID": 187803075, "Datum": "(7.3.1878, Donnerstag)", "Haupttext": "Vortragsabend am Wiener Konservatorium.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187603075, "Datum": "(7.3.1876, Dienstag)", "Haupttext": "Vortragsabend der Opernschule am Wiener Konservatorium.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187503075, "Datum": "(7.3.1875, Sonntag)", "Haupttext": "7. Philharmonisches Konzert unter Dessoff mit Werken von J. Zellner, Mendelssohn (4. Sinfonie) und der 3. Serenade von Robert Volkmann (Röver als Solist) (*).\n\n\n\"Der Floh\" bringt auf dem Titelblatt eine Karikatur \"Die Wagner-Woche\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187203075, "Datum": "(7.3.1872, Donnerstag)", "Haupttext": "Festaufführung von Webers »Freischütz« (50 Jahre nach der Wiener Premiere) unter Herbeck in Anwesenheit von Webers Sohn (*).\nKonzert des Singvereins mit Werken von Gluck (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186903075, "Datum": "(7.3.1869, Sonntag)", "Haupttext": "4. Gesellschaftskonzert unter Herbeck mit Werken von Rubinstein, Beethoven und Hiller.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186003075, "Datum": "7.3.1860, Mittwoch", "Haupttext": "Eintragung Bruckners im Sechter-Studienheft (WAB 247) auf fol. 138r:\n\"H. Professor sagte in Bezug chromat. Sätze: Alles läßt sich nicht so ganz richtig nach Fund. ausgleichen ) 7. März.\"\nund auf fol. 138v vor einer Akkolade:\n\"H. Professor selbst  am 7. März.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185903075, "Datum": "7.3.1859, Montag", "Haupttext": "Schreiben des bischöflichen Konsistoriums (unterzeichnet von Franz Joseph Rudigier und Joseph Vogl) an die k.k. Statthalterei:\r\n   Bezieht sich auf die Schreiben vom 26.2.1859 und 5.3.1859; nimmt zur Kenntnis, daß Bruckner und Engelbert Lanz von ihrem Gesuch zurückgetreten sind. (Vermutlich für das Schreiben vom 26.2.1859 geltender) Aktenvermerk »Praes. 5. Maerz 1859 [/] N 181 Sch. [/] Zur Kenntniß und ad acta.« (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185703075, "Datum": "7.3.1857, Samstag", "Haupttext": "Aktenvermerk »Praes. 7. März 857« auf dem Schreiben Armingers vom 4.3.1857", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185603075, "Datum": "7.3.1856, Freitag", "Haupttext": "Antwort der Weltlichen Vogtei (Dierzer von Traunthal) auf das Schreiben Schiedermayrs vom 5.3.1856: Man werde der Kirchenvermögensverwaltung die Blasebalgreparatur melden. Die Kosten sollten Ludwig Moser in Rechnung gestellt werden.", "Letzte Änderung": "07.03.2023 12:07"}, {"ID": 200202075, "Datum": "7.2.2002, Donnerstag", "Haupttext": "Zum 60. Geburtstag von Pfarrer Gerold Harrer singt die Singgemeinschaft Kronstorf [vermutlich: unter Brunhilde Strasser] Bruckners Chor \"An dem Feste\" [WAB 59].\r\nKurz danach spielt Erich Nowotny bei einem Kirchenkonzert das Perger Präludium.", "Letzte Änderung": "05.04.2025 07:49"}, {"ID": 199902075, "Datum": "7.2.1999, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Lorin Maazel in der Philharmonie am Gasteig in München (*).\nAufführung des \"Virga Jesse\" in einem Gottesdienst in St. Sebald in Nürnberg. Die Pfarrerin Julia Rittner-Kopp spricht in ihrer Predigt über Bruckner und diese Motette (**).", "Letzte Änderung": "28.08.2024 08:50"}, {"ID": 198202075, "Datum": "7.2.1982, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe durch den Philharmonischen Chor Berlin und die Berliner Philharmoniker unter Uwe Gronostay in der Neuen Philharmonie in Berlin. Solisten sind Krisztina Laki, Gabriele Schreckenbach, Rüdiger Wohlers und Gerd Feldhoff.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197402075, "Datum": "7.2.1974, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel »Aktiver Männergesangsverein Sängerlust« [Konzert am 9.2.1974] in der Steyrer Zeitung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195902075, "Datum": "7.2.1959, Samstag (?)", "Haupttext": "Pariser Erstaufführung des Quintetts und des Intermezzos durch das Wiener Konzerthaus-Quartett mit G. Schmid [2. Bratsche] im Österreichischen Kulturzentrum (*).\nDazu erschienen Besprechungen von Emile Vuillermoz in Paris-Presse und von Jean Hamon im Combat (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195602075, "Datum": "7.2.1956, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Leopold Weismann an Max Auer: \n    Eine Aufführung der 9. Symphonie im Passauer Dom könne künftige Entscheidungen der österreichischen Bischöfe günstig beeinflussen. Man solle erreichen, dass - wie es von Rom gebilligt werde - der Passauer Bischof Simon Konrad Landersdorfer einer Aufführung [zur Eröffnung der 6. Internationalen Europäischen Wochen] zustimme.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195402075, "Datum": "7.2.1954, Sonntag", "Haupttext": "Englische Erstaufführung des Requiems [WAB 39] durch die Oxford Harmonic Society und die Oxford Orchestral Society unter George Thewlis mit den Solisten Isobel Baillie, Grace Bodey, Alexander Young und Kenneth Gough.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195302075, "Datum": "7.2.1953, Samstag", "Haupttext": "Theodor Bernhard Rehmann stellt in einer Audienz bei Kardinal Frings in Köln die \"Aktion Rom\" vor und bittet um ein Empfehlungsschreiben.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194402075, "Datum": "7.2.1944, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Städtische Orchester unter Felix Oberborbeck im 29. Konzert des Musikvereins für Steiermark um 19 Uhr im Stephanien-Saal in Graz.\r\n\"Zur 50. Wiederkehr der Uraufführung in Graz unter Franz Schalk am 8.4.1894\" [sic! recte 9.4.1894].\r\nAuf dem Programm stehen zuvor Beethovens Leonoren-Ouvertüre Nr. 2 und Siegmund von Hauseggers \"Zwei Hymnen an die Nacht\" nach Dichtungen von Gottfried Keller (Altsolo: Luise Richartz).", "Letzte Änderung": "07.04.2025 18:45"}, {"ID": 194302075, "Datum": "7.2.1943, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Hans Knappertsbusch im 6. Philharmonischen Konzert im Großen Musikvereinssaal in Wien.", "Letzte Änderung": "05.06.2026 20:17"}, {"ID": 194202075, "Datum": "7.2.1942, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Pittsburgh Symphony Orchestra unter Fritz Reiner [in der Syria Mosque in Pittsburgh].\nAuf dem Programm stehen außerdem Werke von J. S. Bach (Es-Dur-Präudium und Fuge, orchestriert von Feldman) und Brahms (Violinkonzert mit Yehudi Menuhin).\n\nWiederholung vom 7.2.1942, dritte Aufführung am 8.2.1942.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194102075, "Datum": "7.2.1941, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Hans Weisbach im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. In Mozarts \"Kyrie di Monaco\" KV 341 (368a) wirken mit die Wiener Singakademie und Walter Pach (Orgel).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193602075, "Datum": "7.2.1936, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Werner Richter-Reichhelm in einem Konzert im Funkhaus in Berlin (*). Artikel »Die Urfassung von Bruckners »Glaubenssymphonie««, signiert »Dr. W.«, in der Sächsischen Volkszeitung (**).\nArtikel von Gerhart Göhler »Autorisierte Zweitform oder Urfassung? Bruckner in der Philharmonie« im Dresdner Anzeiger (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193302075, "Datum": "7.2.1933, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Osnabrücker Symphonieorchester unter Otto Volkmann in Osnabrück (*).\n\n\nBrief von Norbert Furreg an Wolfgang von Bartels:\n     Über den finanziellen Schaden, der der Internationalen Bruckner-Gesellschaft durch die Insolvenz des Benno-Filser-Verlags entstanden ist (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193202075, "Datum": "7.2.1932, Sonntag", "Haupttext": "Der Wiener Rundfunk bringt um 10:00 Uhr ein Orgelkonzert mit Robert Schollum, der nach Stücken von Pachelbel und Buxtehude Joseph Messners Improvisation über ein Thema von Bruckner spielt.", "Letzte Änderung": "28.09.2026 14:37"}, {"ID": 193002075, "Datum": "7.2.1930, Freitag", "Haupttext": "Brief von Karl Mayr an Hans Wagner-Schönkirch:\r\n   Dankt für die Aufführung seiner Fuge in f-Moll, die seinerzeit »dem Altmeister Bruckner sehr gut gefallen hat und der sie auch in die Wiener Musikzeitung einrücken ließ.", "Letzte Änderung": "11.03.2024 16:41"}, {"ID": 192902075, "Datum": "7.2.1929, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Hermann Abendroth im 5. Bechstein-Stipendien-Konzert in Berlin. Solist an diesem Abend ist Franz von Vecsey (*).\nDer Rundfunksender Breslau/Gleiwitz bringt um 10:30 Uhr in seiner ersten Schulmusikstunde (\"Streichinstrumente\") den Variationensatz aus Haydns Kaiserquartett und das \"Andante\" aus Bruckners Quintett (**).", "Letzte Änderung": "07.08.2026 13:42"}, {"ID": 192802075, "Datum": "7.2.1928, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie (ohne Scherzo) unter Rued Langgaard in einem Konzert der Klassisk Musikforening in Kopenhagen.\r\nLanggaard hatte die drei Sätze mit Untertiteln versehen: [übersetzt] Epiphanie, Ostern, Pfingsten (*).", "Letzte Änderung": "06.08.2026 06:04"}, {"ID": 192702075, "Datum": "7.2.1927, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Ungarische Philharmoniker-Orchester unter Robert Heger in Budapest. Zuvor erklingen Webers \"Euryanthe\"-Ouvertüre und Chopins f-Moll-Klavierkonzert.\r\nDas Konzert wird ab 19:30 Uhr vom Budapester Rundfunk übertragen.", "Letzte Änderung": "04.05.2025 22:38"}, {"ID": 192602075, "Datum": "7.2.1926, Sonntag", "Haupttext": "Besprechung des vorgestrigen [?] Konzerts mit der 8. Symphonie, ausführlicher als die Kurznotiz vom 6.2.1926, in The Brooklyn Citizen Nr. 37 auf S. 24:\n\"Klemperer Presents Bruckner's Symphony\n     [...] last [sic] evening repeated the concert of Thursday afternoon [... sehr lang ... programmatische Erläuterungen von Freunden oder vom Komponisten? ... \"Totenuhr\" im 1. Satz ... Adagio \"nobility and solemnity\", \"the finale is triumphant\" ...].\n     Mr. Klemperer plays the symphony without pause.\" (*).\n \nAuf Seite 22 wird die 8. Symphonie für den nächsten Sonntag [14.2.1926, in Brooklyn?] angekündigt (**).\n \nMehr Aufschlüsse gibt die Ankündigung in The Brooklyn Daily Eagle Nr. 37 auf S. 64 (= S. 6 des 5. Teils):\n\"     At both the Saturday afternoon young people's concert in Carnegie hall and next Sunday's matinee in Mecca Temple, the soloist [... Bariton Gogorza ... Programm für Samstag (mit Haydns 9. Sinfonie) ...].\n     With the exception of the substitution of Bruckner's Eighth Symphony for the Haydn, the program for the Sunday matinee will be a repetition of that printed above.\" (**a).\n \nThe Great Falls Tribune (Great Falls, Montana) bringt auf S. 19 (= S. 5 des 2. Teils) den Artikel über Jazz, in dem der Musiker Manoly als Bruckner-Schüler bezeichnet wird (inhaltlich identisch mit dem Text vom 31.12.1925):\n\"          SYMPHONIC JAZZ IS BRANDED FAD\nClaim Newest Musical Rage Will Soon Die and Old Masterpieces Again Gain Favor\n[...] nothing but a fad [...].\n     So believes L. E. Manoly, who once played under Richard Wagner [...]. What was jazz to a man who had studied under Gustav Mahler and Anton Bruckner and played not only under Wagner and Brahms but most of the world's other great conductors during the past half century?\n     [...]\" (***).\n \nThe Los Angeles Times kündigt auf S. 78 (= S. 28 des Zeitungsteils) die Aufführung von Schönbergs \"Verklärte Nacht\" unter Walter Henry Rothwell an und sagt über das Werk, es sei nicht mit den Fünf Orchesterstücken zu vergleichen, \"for in the first stage of Schonberg's development lasting until roughly 1901, he set forth his ideas with something of the technique of Bruckner of Gustav Mahler.\" (°).", "Letzte Änderung": "06.12.2024 11:48"}, {"ID": 192502075, "Datum": "7.2.1925, Samstag", "Haupttext": "Artikel von R. Franz »Erinnerungen an Anton Bruckner« in der Germania.", "Letzte Änderung": "08.10.2024 20:19"}, {"ID": 192402075, "Datum": "7.2.1924, Donnerstag", "Haupttext": "Die St. Pöltner deutsche Volkszeitung Nr. 6 auf S. 3 (*)\nund die St. Pöltner Zeitung Nr. 6 auf S. 8 (**)\ngeben das Programm der Bruckner-Feier 7. - 9.3.1924 bekannt: 4. Symphonie und \"Te deum\".\n \nAuf das Konzert am 10.2.1924 mit der 2. Symphonie machen\ndas Neue Wiener Tagblatt Nr. 37 auf S. 11 (***)\nund die Neue Freie Presse Nr. 21339 auf S. 10 aufmerksam (°).\n \nAufführung der 5. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Karl Muck in Amsterdam (°°).\n \nIn der Konzertumschau \"Musikalisches Dreitagerennen\" im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 63 [Kaufpreis jetzt \"13 Goldpfennig | 130 Milliarden\"] auf S. 2 bespricht Kurt Singer auch kurz die Aufführung der 8. Symphonie unter Stiedry [am 31.1.1924] \"[...] obgleich kein Bruckner-Dirigent, mit großartiger Einfühlung [...]\" (°°°).", "Letzte Änderung": "07.08.2026 06:42"}, {"ID": 192302075, "Datum": "7.2.1923, Mittwoch (?)", "Haupttext": "[um den 7.2.1923] Aufführung der f-Moll-Messe durch die Breslauer Singakademie [und vermutlich den Breslauer Orchesterverein] unter Georg Dohrn in Breslau.", "Letzte Änderung": "21.04.2023 10:14"}, {"ID": 192202075, "Datum": "7.2.1922, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung von 9. Symphonie und »Te deum« unter Fritz Brun in Bern.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191402075, "Datum": "7.2.1914, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Georg Kaiser »Fünftes Symphoniekonzert der Königlichen Kapelle in Dresden« (Ein Brucknerkonzert) in den Dresdner Nachrichten (*).\nAufführung der 3. Symphonie durch die Meininger Hofkapelle unter Max Reger bei den Meininger Musiktagen des Marburger Konzertvereins in Marburg. Auf dem Programm stehen zuvor Werke Regers (Böcklin-Suite op. 128) und Wagners (Siegfried-Idyll) (**).", "Letzte Änderung": "06.08.2024 23:01"}, {"ID": 191302075, "Datum": "7.2.1913, Freitag", "Haupttext": "Kritik von Georg Kaiser zu 9. Symphonie und »Te deum« in den Dresdner Nachrichten (*). Artikel von Eugen Thari »Ein Bruckner-Abend. Aschermittwochskonzert im Kgl. Opernhause« im Dresdner Anzeiger (**).\nBrief von Karl Huber an Alois Hartl: \n Berichtet von seinem Treffen mit Heinrich Wottawa am 3.5.1898. \"Die Begeisterung, mit der er von seinem früheren Lehrer [Bruckner] sprach, die tiefe Pietät, mit der er von 'diesem Riesen' redete, ließ mir einen tiefen Blick tun in sein edles Herz. Und als ich sagte: 'Sie sind ein edler Mensch, und ein Schüler, der so von seinem Meister spricht und des Meisters Seele so wahr und ganz erfaßt, muß selbst ein Meister sein' - da sagte mir sein Auge: Ich danke dir! Von dieser Stunde her, es war am 3. Mai 1898, datiert unsere Freundschaft.\" (***).\nSchreiben der Oberösterreichischen Finanzprokuratur an die Stiftsvorstehung St. Florian: \n\n     Das Schreiben vom 28.1.1913 habe man über die Bezirkshauptmannschaft erhalten. Man bitte um Zusendung des darin erwähnten Stiftsbriefes des Propstes David Fürmann [recte David Fuhrmann, Propst 1667 bis 1689]. Unterzeichnet von Eduard Hackmüller [betrifft den Nachlass von Ignaz Bruckner] (°).\nRücksendung des Stiftsbriefes am 27.2.1913 (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191202075, "Datum": "7.2.1912, Mittwoch", "Haupttext": "Besprechung der 7. Symphonie (Aufführung unter Hausegger in Hamburg), signiert »Ch., H.« [Heinrich Chevalley?], im Hamburger Fremdenblatt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191002075, "Datum": "7.2.1910, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Nikisch im 8. Philharmonischen Konzert in Berlin. Solistin im Violinkonzert von Jaques-Dalcroze ist Stefi Geyer (*).\n \n(In St. Florian traditionsgemäß in den letzten Faschingstagen stattfindendes Konzert mit Linzer Kräften (40) unter Franz Xaver Müller im Musiksaal mit Werken von Beethoven und Weber und Chorvorträgen (**).\r\nAm 5.2.1910 hatte August Göllerich auf eine Einladung hierzu wegen einer Probe zum Verdi-Requiem absagen müssen (***)).\n \nBrief von Bertha Weißgärber an Franz Gräflinger:\r\n\"Ottensheim d. 7/2 1910\r\nEuer Hochwolgeboren!\r\nIhrem Wunsche gemäß sende ich Ihnen beifolgend ein wohlgelungenes Bild von meinem sel. Großvater, Herrn Joh. Baptist Schiedermayr u. ersuche freundlich, mir dasselbe, wenn Sie es nicht mehr bedürfen, zu retourniren, da es das einzige Bild ist, welches ich von ihm besitze. – Im Falle Sie nachfolgende Daten für Ihren Aufsatz brauchbar finden würden, teile ich Ihnen mit, daß eine Urenkelin von ihm, Frau Auer-Weißgärber, eine in Wiener Kunstkreisen allgemein bekannte Pianistin und Konzertsängerin u. ein Urenkel, Max Weißgärber, [der] ein begabter Violinvirtuose in Wien u. derzeit Mitglied des Fitzner=Quartettes ist. Mit der Versicherung, daß es mich sehr freuen wird, von meinem Großvater wieder einmal etwas lesen zu können, zeichnet sich hochachtend\r\n      Bertha Weißgärber.\" (°).", "Letzte Änderung": "10.01.2026 23:36"}, {"ID": 190802075, "Datum": "7.2.1908, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Konsertföreningen unter Tor Aulin [in Stockholm?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190702075, "Datum": "7.2.1907, Donnerstag", "Haupttext": "The News-Newport (Newport Daily News, Newport, Rhode Island) weist auf S. 4 auf eine Musikzeitschrift hin:\n\"                 MUSICAL MAGAZINES.\n     The Musical Times brings a feast of good things [...].\n                        ————————\n     Three issues of Musical America, Vol. 5, Nos. 8, 9 and 10, contain a variety of matter [... einige Stichpunkte zu den Artikeln ...]; Rudolph Ganz and his little boy; Anton Bruckner, Arthur Nevin and many others, more or less illustrious. The news matter covers quite as wide a field [... Künstler, Konzerte ...], Arthur Nevin's new opera, Strauss's Salome, as discussed by W. J. Henderson, the triumphs of Eames at the Metropolitan, Bruckner's last adagio, etc.\" [9. Symphonie gemeint?]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190602075, "Datum": "7.2.1906, Mittwoch", "Haupttext": "[möglicherweise recte \"7.2.1903\"?] Artikel »Bruckners »Neunte««, signiert »Wgr.«, in der Ostdeutschen Rundschau.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190502075, "Datum": "7.2.1905, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das Tonhalle-Orchester unter Friedrich Hegar in Zürich.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190402075, "Datum": "7.2.1904, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Karl Muck im 7. Philharmonischen Konzert um 12:30 Uhr im Großen Musikvereinssaal in Wien (*).\nAnschließend werden noch Werke von Dukas (\"Zauberlehrling\") und Beethoven (\"Egmont\"-Ouvertüre) aufgeführt (**).\nDas Programmheft enthält eine vermutlich von Robert Hirschfeld stammende Erläuterung (***).", "Letzte Änderung": "15.06.2026 07:23"}, {"ID": 190102075, "Datum": "7.2.1901, Donnerstag", "Haupttext": "Die Österreichische Volkszeitung Nr. 37 bringt auf S. 5 eine Besprechung einer F-Dur-Messe von Simon Sechter, in der Bruckner als dessen Schüler erwähnt wird.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190002075, "Datum": "7.2.1900, Mittwoch", "Haupttext": "Hinweis auf die Aufführung der d-Moll-Messe am 11.2.1900 im Deutschen Volksblatt Nr. 3986 auf S. 7 (*).\nDie Wiener Abendpost kritisiert die Aufstellung einer Johann-Strauß-Büste an der Haupttreppe des Musikvereinsgebäudes. Als passender wird eine Büste klassischer Meister empfunden. Bruckner wird als der \"größte österreichische Meister der Kirchenmusik und der Symphonie unserer Zeit, zugleich der größte Organist der Welt und hochgeachteter Lehrmeister des Conservatoriums\" erwähnt, dessen Andenken man nur durch die Aufführung einer Messe geehrt habe, wogegen für Strauß schon zwei Gedenkfeiern stattgefunden hätten (**).\nAusschußsitzung der Liedertafel \"Frohsinn\" in Linz. Vorstand Dr. Ruckensteiner und Göllerich reden über die Planung des \"Te deum\" für das nächste Bruckner-Konzert (erst im Vorjahr aufgeführt; eher schlechte Beteiligung zu erwarten), und Chormeister Prammer schlägt für das Gründungsfestkonzert (am 18.3.1900 geplant) den Chor \"Vaterlandsliebe\" vor (WAB 92?) (***).", "Letzte Änderung": "28.06.2024 03:53"}, {"ID": 189902075, "Datum": "7.2.1899, Dienstag", "Haupttext": "Das Fremdenblatt Nr. 38 (Morgenblatt) macht auf S. 7 auf das heutige Konzert aufmerksam (*a),\r\naußerdem die Reichswehr Nr. 1797 im Abendblatt auf S. 3 (*b)\r\nund das Wiener Tagblatt Nr. 38 (Abendblatt) auf S. 4 (*c).\nAufführung des Quintetts durch das Rosé-Quartett in Wien (**).\r\nAls zweiter Bratschist wirkt Hr. Jelinek mit (**a)\r\nund bei Schuberts Es-Dur-Klaviertrio Carl Prohaska als Pianist (**b).", "Letzte Änderung": "21.05.2024 20:23"}, {"ID": 189702075, "Datum": "7.2.1897, Sonntag", "Haupttext": "Artikel, signiert \"s.\", über Bruckners Bedeutung und Eigenart und mit lobender Erwähnung der Aufführungen unter Zumpe [\"Te deum\" am 30.12.1896, 4. Symphonie am 13.1.1897] in den Münchner Musikalischen Nachrichten (*).\nDatierung in Dokumenten, Theodor Reisch und Bruckners Nachlaß betreffend (**).\nBrief von Theodor Reisch an Ignaz Bruckner:\r\n     Die Nachlass-Mobilien habe er noch nicht verschickt, da sich die Gemeinde Wien noch nicht zu den Porträts und der Büste geäußert habe. Da die Belvedere-Wohnung dringend geräumt werden müsse, werde er nächste Woche die von Ignaz gewünschten Gegenstände [vgl. 13.1.1897] an Ignaz und den Rest an Rosalia Huber absenden. Ignaz erhalte noch Vorschläge, an wen die Diplome und Kranzschleifen gehen könnten. Rättig habe für die vollständigen Verlagsrechte (3. Symphonie, Te deum und einige kleine Chöre) 500.- fl geboten. In Verhandlungen trete man am besten erst nach Abschluss der Gebührenbemessung [zur Vermögensaufstellung] ein, weil dann die Verlassenschaftsverhandlung beendet sei und die Erben freie Hand über die Verlagsrechte hätten (***).\nThe Sunday News Dealer (Wilkes-Barre, Pennsylvania) meldet auf S. 13 in der 5. Spalte die Aufführung der d-Moll-Messe am 17.1.1897 in Wien [auf dieser Seite ist nicht nur dieser Artikel identisch mit dem gestrigen in Indiana]:\r\n\"     In memory of Antoine Bruckner, one of the most celebrated members of the Society of Friends of Music has decided to devote his second concert at Vienna (17th of January) to a solemn execution of the mass in D of this composer. [...]\". (°).\nDie Neue Freie Presse Nr. 11660 weist auf S. 5f auf eine Ausstellung des Photoateliers Löwy hin:\r\n\"     [Ein photographisches Jubiläum.] In einem oberen Saale des Oesterreichischen Museums ist heute eine Aus­stellung eröffnet worden, welche zeigt, was die Photographie gegenwärtig in der Wiedergabe künstlerischer Werke zu leisten vermag. Diese Ausstellung ist von der Kunst- und Verlagsanstalt des Hof-Photographen Herrn J. Löwy aus Anlaß des vierzig­jährigen Bestandes derselben veranstaltet worden. [... u.a. über technische Neuerungen, Farbenlichtdrucke ...]. Unter den Photogravuren nach modernen Oelgemälden findet man einige sehr interessante zeitgeschichtliche Bilder: [...],  ferner die Porträts bekannter Wiener Persönlichkeiten: Graf Ferdinand Trauttmansdorff, Graf Erich Kielmansegg, Lewinsky, Billroth, Bruckner, Lobmeyr, Michael Dumba und mehrere Damen. [...]\" [möglicherweise handelte es sich um IKO 71] (°°).", "Letzte Änderung": "17.08.2026 16:22"}, {"ID": 189502075, "Datum": "7.2.1895, Donnerstag", "Haupttext": "Besprechung der 2. Symphonie durch Theodor Helm im Musikalischen Wochenblatt 26 (1895) Nr. 7, S. 81f (»Wiener Musikbrief«):\r\n\"                                    Wien.\r\n                        (Fortsetzung.)\r\n     Bruckner's zweite Symphonie, wie die Erste und Achte des Componisten aus Cmoll geschrieben, was schon oft zu den seltsamsten Verwechslungen und Missverständnissen Anlass gegeben hat, bildete die Hauptnummer im Programm des Zweiten unserer jetzigen Philharmonischen Concerte. Das Werk wirkte wie eine Novität [... 20.2.1876, 26.10.1873, 25.11.1894 ... über die Form des ersten Satzes ... (der komplette Text ist über den Link abrufbar)...]. Ich muss übrigens hier selbst mit einem offenen \"Pater peccavi\" kommen. Ich habe den jetzt mir so klar und organisch erscheinenden Bau der Bruckner'schen zweiten Symphonie bei den Aufführungen von 1873 und 1876 durchaus nicht vollständig durchschaut, wie auch zur Genüge meine diesbezüglichen Referate im \"Musikalischen Wochenblatt\" verrathen. Was mich  besonders bei der ersten Aufführung am meisten störte und zum Theil noch heute ein wenig stört, waren die vielen Generalpausen des Werkes, welches darob damals – 1873 – in Wien den Spitznamen der \"Pausen-Symphonie\" bekam, im Gegensatz zu der harmlosen \"Pauken-Symphonie\" (d.h. Symphonie mit dem Paukenschlag) Vater Haydn's. \"Aber, was zwischen diesen Pausen steht, gehört wohl zu dem Schönsten und Edelsten unseres gesammten Symphonieschatzes\", – absichtlich gebrauche ich hier das Wort eines ausgesprochen conservativen Wiener Kritikers, des Hofrathes Dr. v. Wörz, weil hierdurch das Vorurtheil widerlegt erscheint, als wäre die Verehrung Bruckner's bei uns lediglich Parteisache, so eine Art Herzensangelegenheit einerseits der persönlichen Schüler und Freunde des Componisten, andererseits unseres Akademischen Wagner-Vereins, dessen unermüdlichen Anstrengungen allerdings der endliche siegreiche Durchbruch des Bruckner'schen Genius beim Publicum am meisten zu danken [ist]. Was Schreiber Dieses anbelangt, so hat ihm bezüglich der zweiten Symphonie Bruckner's erst das sorgfältige Studium der Partitur und wiederholte Durchspielen des von Hrn. J. Schalk verfassten ganz vortrefflichen vierhändigen Clavierauszuges (Beides bei Döblinger [sic] in Wien erschienen) mit allen Schönheiten und interessanten Zügen der Composition vertraut gemacht. [... über die Beziehung zu Beethoven (v. a. im Scherzo) ... Benedictus-Zitat aus der f-Moll-Messe ... \"Geistesverwandtschaft mit Wagner\" ...]. Die Aufnahme der Quasi-Novität im Philharmonischen Concert war eine äusserst warme, rücksichtlich der Mittelsätze sogar eine enthusiastische, aber nur mit Mühe vermochte der arme Meister sich von seinem versteckten Logenplatz im Musikvereinssaal aus dankend zu erheben. Er hatte sich ja – da eben ein schweres Recidiv seines chronischen Leidens im Anzug war – in den Concertsaal und von da wieder nach Hause tragen lassen müssen. Wie schmerzlich ergreifend wirkte der Anblick der ehrwürdigen Leidensgestalt auf die von den Schönheiten der Musik eben noch so beseligt gewesenen Verehrer des Tondichters!\r\n     Beethoven's unsterbliche \"Egmont\"-Ouverture und Liszt's glänzendes, geistsprühendes Esdir Concert waren im Programm der Philharmoniker der Bruckner'schen Symphonie vorausgegangen. [... Richard Epstein ...]. Er bot als Spieler relativ sein Bestes, der Erfolg blieb trotzdem, wie natürlich, nur ein halber.\r\n                (Fortsetzung folgt.)\" [Signatur am 24.10.1895: \"Dr. Theodor Helm.\"] (*).\nAnkündigung der Aufführung der 3. Symphonie am 10.2.1895 und der öffentlichen Generalprobe am 9.2.1895 in der Grazer Tagespost Nr. 38:\r\n\"Steiermärk. Musikverein. | III. Concert | am Sonntag den 10. Februar 1895 | Nachmittags  halb 5 Uhr, | im Stephanien-Saale | unter Leitung des artistischen Directors Herrn | E. W. Degner. | PROGRAMM: | 1. Ouverture Nr. 1 zur Oper \"Leonore\"   Beethoven. | 2. Passacaglia in C-moll für Orgel  . .  J. S. Bach. | (Vorgetragen von Herrn Director Degner.) | 3. Symphonie Nr. 3, D-moll  .  .  .  .  .  .   Bruckner. | Oeffentliche General-Probe | Samstag den 9. Februar,  ½5 Uhr Nachmittags. [... Preise, Kartenverkauf ...]\" (**)\nund im Grazer Tagblatt Nr. 38 auf S. 12 (Inserat):\r\n\"Steierm. Musikverein. | 3. Concert | Sonntag den 10. Februar, halb 5 Uhr abends | im Stephanien-Saale | unter der Leitung des artistischen Directors Herrn | E. W. Degner. | Programm: | 1. Ouverture Nr. 1 zur Oper \"Leonore\". Beethoven. | 2. Passacaglia in C-moll für Orgel  . .  J. S. Bach. | (Vorgetragen von Herrn Director Degner.) | 3. Symphonie Nr. 3, D-moll  .  .  .  .  .  .  .  .   Bruckner. | Oeffentliche General-Probe | Samstag den 9. Februar, halb 5 Uhr abends. [... Preise, Kartenverkauf ...]\" (***).", "Letzte Änderung": "28.09.2023 08:15"}, {"ID": 189402075, "Datum": "7.2.1894, Mittwoch", "Haupttext": "Das Znaimer Wochenblatt Nr. 11 schreibt auf S. 4f über die Kirchenmusik am 2.2.1894 [mit dem \"Ave Maria\" WAB 6]:\n\"     (Kirchenmusik.) Von unserem strebsamen Musikvereine war es vorauszusehen, daß er sich die Gelegenheit, das Andenken des großen italienischen Meisters der Kirchenmusik, Giovanni Pierluigi Palestrina durch Aufführung eines seiner gewaltigen Werke zu feiern, nicht entgehen lassen werde. [... wir bekamen ...] denn die Messe \"Papae Marcelli\",  am Maria Lichtmeßtage in der St. Niklaskirche zu hören. – [... über Palestrina ...]. Die fast asketische Strenge, die dem Ohre gar keine Concessionen macht, ist für uns befremdend. Doch würden wir es bedauern, wenn wir nicht auch ein anderes, späteres Werk des Meisters hören sollten. Neben Palestrina kam auch ein moderner Contrapunktiker, unser Wiener Meister Anton Bruckner, zu Worte. Sein im schönsten [sic] Polyphonie durchgeführtes \"Ave Maria\" ist von hoher musikalischer Bedeutung und vermag das Herz zu inniger Andacht zu erheben. Der artistische Leier, Direktor Fiby, dem ja das Hauptverdienst am Zustandekommen dieser würdigen Aufführung gebührt, brachte auch ein stimmungsvolles, aus der Tiefe des Gemüthes erklingendes \"Tantum ergo\"; an dieser echt kirchlichen Composition unseres heimischen Componisten haben sich schon Viele erbaut.\" [keine Signatur]", "Letzte Änderung": "16.02.2023 19:49"}, {"ID": 189202075, "Datum": "7.2.1892, Sonntag", "Haupttext": "Brief von Johann Evangelist Aichinger an Bruckner:\r\n     Für den Himmelfahrtstag [26.5.1892] sei das »Te deum« in Steyr geplant. Burgstaller habe sich mit der Meinung, die Stimmen seien im Linzer Dom-Archiv, geirrt: Bruckner selbst habe das Material; im Druck sei es noch nicht erschienen. Auch Franz Bayer, der auch noch schreiben werde, bitte um die Aufführungserlaubnis und das Stimmenmaterial (*).\nDie Ostdeutsche Rundschau Nr. 6 berichtet auf S. 4, daß die Vereinsabende des Neuen Richard-Wagner-Vereins nicht immer gut besucht seien. Besonders auffällig sei dies am Abend mit dem Adagio des Quintetts (in der Klavierfassung) [vor dem 3.2.1892: 27.1.1892?] gewesen. Der von Hynais geleitete Chor, der in nächster Zeit Chöre von Wagner, Liszt und Bruckner plane, suche noch Sänger [Wiederholung des seit dem 20.12.1891 verwendeten Textes]:\r\n\"     Neuer Richard Wagner=Verein. [... in der vom Obmannstellvertreter Alois Traeger geleiteten Versammlung vom 3.2.1892 rückten in den Vorstand nach: Albert Decker, Hans Fraungruber und Victor Bause, bei den Vorträgen wirkten mit Hynais, Bause, Bertha Bier, Fraungruber ...]\r\n     Der vorhergehende Abend war der am schwächsten besuchte; unser treuer Freund Herr G. Schnabl spielte und zu desto größerer Freude: Bruckner, Adagio aus dem Streichquintett; [... Haydn, Schumann ... Abend am 3.2.1892 wieder besser besucht ... am 17.2.1892 Wagner-Gedenkfeier ...]\r\n     Mittwoch den 10. d. M. findet um 7 Uhr die erste Chorprobe statt; die freundlich Angemeldeten bitten wir, pünktlich zu erscheinen.                                Aufruf.\r\n     Der Neue Richard Wagner=Verein zu Wien fordert deutsche, stimmbegabte Männer und Frauen auf, seinem Vereinschore beizutreten. [... über die Modalitäten ...] Der Chor steht unter der Leitung des Kunstwartes Herrn C. Hynais, und der Verein beabsichtigt, in der nächsten Zeit Chöre aus den Werken Wagner's, Liszt's, Bruckner's u. s. w. aufzuführen. Anmeldungen (mit genauer Angabe des Wohnortes) bittet der Verein an den Kunstwart, Herrn C. Hynais, V., Hundsthurmerstraße 12, gelangen zu lassen.\r\n     Beitrittserklärungen für den Verein sind an den Vorstand: IV., Schaumburgergasse 11, zu richten.\" (**).\n(6. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Massenet, Brüll und Haydn (***)).", "Letzte Änderung": "22.09.2024 21:34"}, {"ID": 189102075, "Datum": "7.2.1891, Samstag", "Haupttext": "Brief Levis an Bruckner:\r\n     Freute sich über den Erfolg der 3. Symphonie und den Umschwung zugunsten Bruckners in Wien. Weingartner sei fünf Wochen krank gewesen. Er, Levi, habe ihm geschrieben, den Tag der Mannheimer Aufführung der 8. Symphonie nun endlich festzulegen und die Rechnung für die Kopiatur nach München an Levi zu schicken. Bruckners Erkrankung bekümmere ihn sehr (*).\r\nAuf Seite 4 dieses Briefes hat Bruckner notiert: \"Erdinger Moriz u | Wilhelmine | Bergsteiggasse | (Josefigasse 37 | Hernals (Bett.)\" (**).\nIn der Generalversammlung der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien werden Hans Richter und Bruckner zu Ehrenmitgliedern ernannt. Albert J. Gutmann stellt sein Projekt vor, Volkskonzerte zu etablieren, was die Gründung eines eigenen Konzertorchesters erfordern würde (***).", "Letzte Änderung": "01.08.2025 08:49"}, {"ID": 188902075, "Datum": "7.2.1889, Donnerstag", "Haupttext": "Umarbeitung des Trios der 3. Symphonie (3. Fassung) begonnen (*) [= Datierung bei Takt 39-56 (#)].\n(Konzert des Wagner-Vereins mit Werken von Hugo Wolf, der sich über den zu früh einsetzenden Beifall heftig empört (**)).\nDas Deutsche Volksblatt Nr. 35 bringt auf S. 1f einen Feuilleton-Artikel August Göllerichs, in dem auf S. 2 Bruckner erwähnt wird:\r\n    \"Von den philharmonischen und Gesellschafts-Concerten. [... über Hanslick und die Vorherrschaft der \"3 B\" ...]\r\n    Es hatte eine Zeit gegeben, wo er hoffte in Bruckner den richtigen Mann \"absoluter\" Musik gefunden zu haben, der ihm unter seinen mächtigen Fittigen Stand halten sollte gegen den bösen, \"poetisirenden\" Wagner. Da beging der gute Bruckner aus Herzensdrange die Unvorsichtigkeit, auf seine erste gedruckte Symphonie die Worte zu setzen: \"Dem Meister R. Wagner in tiefster Ehrfutrcht gewidmet.\" Nun hatte alle Sorgfalt für Bruckner ihr Ende erreicht und auf's Neue begann die Suche nach dem begnadeten Manne, der gegen Wagner (!) ausgespielt werden mußte. Er fand sich in Johannes Brahms, dem meisterlichen Contrapunktisten. [... nach Wagners und Liszts Tod] hören wir außer ausländischen Nippes=Sächelchen nur mehr größere inländische Werke von Brahms. Bruckner aber ist natürlich nicht erlaubt - man denke nur, wie unangenehm, wenn sich das Publikum plötzlich wieder an Echtes gewöhnen würde! - Die ganze, mühsam aufgebaute „Popularität” des neuen Musik=Evangelisten Johannes wäre dann unwiederbringlich verloren.\r\n   Da sich vor Kurzem maßgebenden Ortes die Stimme des Gewissens dahin regte, daß es denn doch ein Vergehen sei, den in Wien schaffenden, im Ausland gepriesenen Bruckner fortwährend zum Schweigen zu verurtheilen, gelang es den Künsten unseres kritischen Oberhauptes allsogleich, dies echte Ermannen im Keime zu ersticken und von nun an waltet ungestört=holdeste Harmonie schöner Seelen. - - \r\n   Aug. Göllerich.\" (***).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 07:37"}, {"ID": 188702075, "Datum": "7.2.1887, Montag", "Haupttext": "Besprechung der 7. Symphonie durch Alexander Moszkowsky im Deutschen Montagsblatt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188602075, "Datum": "7.2.1886, Sonntag", "Haupttext": "Partitur des 1. Satzes der 8. Symphonie beendet. Vermerk am Schluss des Satzes \"Wien, 7. Februar | 1886. | Anton Brucknermp. | 6 Uhr Abends.\" (*).\r\nKalendernotiz Bruckners »I. Satz« [der 8. Symphonie] bei den Gebetsaufzeichnungen (**).\n([?] Philharmonisches Konzert (***)).", "Letzte Änderung": "22.10.2025 16:37"}, {"ID": 188402075, "Datum": "7.2.1884, Donnerstag", "Haupttext": "Kritik Theodor Helms zur Klavieraufführung der 4. Symphonie [29.1.] und der 1. Symphonie [31.1.] in der Deutschen Zeitung Nr. 4345 auf S. 1f: \n»Feuilleton.\nConcerte.\n   In der vorigen Woche hat sich der landläufige Satz: \"Nemo propheta in patria\" ausnahmsweise nicht bewährt, denn es ist unser genial beanlagter Anton Bruckner zweimal hintereinander zu Worte gekommen. [...] An dem Besuch des Concertes der Brüder Schalk (unter welchen der genannte Pianist \"Josef\" beiweitem der begabtere) persönlich verhindert, müssen wir uns auf das Urtheil musikalischer Freunde berufen [... bedeutender Eindruck der 4. Symphonie ... über Löwes Konzert ...] Theodor Helm.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188302075, "Datum": "7.2.1883, Aschermittwoch", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »7. [Februar] 13. [Lektion Lamberg]« (*).\n\n\nHinweis auf die Aufführung der 6. Symphonie am 11.3.1883 im Neuigkeitsweltblatt Nr. 29 auf S. 5: \n\n     \"[...] Bruckner: Adagio und Scherzo aus der Symphonie Nr. 6 (1. Aufführung) [...]\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188202075, "Datum": "(7.2.1882, Dienstag)", "Haupttext": "Vortragsübung am Wiener Konservatorium.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188102075, "Datum": "7.2.1881, Montag", "Haupttext": "Ein Inserat im Morgenblatt der Wiener Allgemeinen Zeitung Nr. 338 auf S. 4 macht auf das Konzert vom 20.2.1881 aufmerksam (ohne die 4. Symphonie zu nennen): \n\n     \"Concert-Repertoire.\nGesellschaft der Musikfreunde.\n\n     [...] Sonntag den 20., Mittags halb 1 Uhr: Concert Bruckner (Orgel und Orchester).\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188002075, "Datum": "7.2.1880, Samstag", "Haupttext": "Lobender Artikel im »Neuen Wiener Tagblatt« Nr. 37, S. 5, über die Teilaufführung der 4. Symphonie am 4.2.1880:\r\n   »[...] In Nummer drei des Programms lernte man den ersten Satz und das Scherzo (Jagdbild) aus der noch unedirten Es-dur-Symphonie Bruckner's kennen. In diesen zwei Sätzen sprudelt so viel eigenartiges Leben, waltet ein so starkes musikalisches Naturel vor, daß im ganzen Auditorium der Wunsch, auch die anderen Sätze kennen zu lernen, rege wurde und daß zu hoffen ist, das Manuskript werde recht bald seinen Verleger finden. [...] der Komponist Herr Bruckner mußte zu wiederholten Malen auf dem Podium erscheinen, um seinem Dank Ausdruck zu geben.« (*).\nBericht hierüber auch in der Morgen-Post Nr. 37 auf S. 4, signiert »Mor. A-r.« [Moritz Adler]:\r\n»[...]\r\n      Es folgten zwei Sätze einer neuen Symphonie (Es-dur) von Bruckner, dem bescheidenen Künstler und verdienstvollen Lehrer, der vor drei Jahren mit einer D-moll-Symphonie eine solch schmerzhafte, aber verdiente Niederlage erlitten hat. Man kennt die Art dieses Musikers, wie er titanische Felsblöcke mit banalstem Alltagsstaube mischt, und, indem er zu sehr contrapunktischen Spielereien nachgibt sich um die besten Ideen und Effecte bringt. Der erste Theil des neuen Werkes entspricht diesem Bilde, doch was ihm an Zustimmung und Freunden fehlen durfte, wird reichlich durch den Erfolg des Scherzo, eines Jagdbildes, ausgeglichen werden, das eine glänzende Paraphrase aller waidmännischen Natur- und Hornrufe enthält und auch bei der heutigen Aufführung, welche die Herren Mottl und Paumgartner im vierhändigen Clavier-Arrangement nach Wunsch besorgten, stürmische Anerkennung erhielt. Wir freuen uns, das Werk in vollem Orchesterschmucke hören und dann mehr darüber sagen zu können. [...]     Mor. A–r.« (**).", "Letzte Änderung": "27.01.2026 16:31"}, {"ID": 187902075, "Datum": "7.2.1879, Freitag", "Haupttext": "Kalendereintrag Bruckners: »Frl. Markl 10 fl 7. Febr.«.", "Letzte Änderung": "09.07.2023 10:32"}, {"ID": 187702075, "Datum": "7.2.1877, Mittwoch", "Haupttext": "Brief Bruckners an Oelzelt-Newin:\r\n   Seit dem 4.10.1876 sei seine Verehrung für Oelzelt unumstößlich. Er interpretiere den Brief [siehe ”Februar 1877”] dahingehend, vorerst keine andere Wohnung zu mieten, auch keine Interimslösung (im Rothschildschen Haus), da sonst die Möbel zu sehr strapaziert würden. Aus Berlin habe er ”ein glänzendes Schreiben” [Tapperts?]: wahrscheinlich werde die 4. Symphonie in der Fastenzeit aufgeführt.", "Letzte Änderung": "06.12.2024 11:04"}, {"ID": 187502075, "Datum": "7.2.1875, Sonntag", "Haupttext": "Hinweis auf die heutige Kirchenmusik in der Gemeindezeitung Nr. 16 auf S. 4 [inhaltlich wie die Ankündigungen vom 6.2.1875] (*). In der Augustinerkirche, in der Bruckner bei der 11-Uhr-Messe Orgel spielt, werden unter Eders Leitung eine Messe von Wittassek, ein Graduale (mit Alt- und Violinsolo) von Fischer und ein Offertorium von Schubert aufgeführt. Solisten: Thekla Köhler, Olga von Stransky, Violine Wilhelm Junk (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186802075, "Datum": "7.2.1868, Freitag", "Haupttext": "Brief des »Frohsinn« an Hans Richter: \nWagner habe für das Gründungsfest Ende März [4.4.] den Schlußchor der »Meistersinger« als passend bezeichnet und als Bezugsquellen Hans Richter und Schott genannt. Richter möge eine Abschrift der Partitur zusenden und bald Nachricht geben. Unterschrift Jungwirths. Der Text des Entwurfs lautet:\n»Euer Wolgeboren\nHochgeehrter Herr!\n   Über unsere ergebene [eingefügt: »Bitte u.«] Anfrage bei dem Hofcomponisten in München Herrn Richard Wagner uns ein Werk, welches wir bei unserem Ende März abzuhaltenden Gründungsfeste [eingefügt: »zur Aufführung bringen könnten«] hat uns dser mit freund liebenswürdigster Freundlichkeit den Schlußchor seines neuesten dramatischen Werkes „die Meistersinger” als zu dieser Gelegenheit passend genannt u. uns als Bezugsquellen Fr. Schott in Mainz u. Euer Wolgeboren bezeichnet. Da nach der Mittheilung des Herrn Richard Wagner H Fr. Schott den 3. Act dses Werkes noch gar nicht besitzt, ihn [eingefügt: »aber«] wol bald bekom[m]en wird in Stich besitzt, Euer Wolgeboren aber der sowol der Entstehungsquelle des Werkes als auch uns näher sind, u.es [eingefügt: »uns«] sehr daran gelegen ist, das Werk bald zu bekom[m]en, um noch hinreichend Zeit zu einem gründlichen Studium zu haben, so erlauben wir uns Euer Wolgeboren ergebenst zu bitten, uns eine Abschrift [eingefügt: »der Partitur«] besagten Schlußchores u. zwar angefangen von den Worten „verachtet mir die Meister nicht” mit ausgesetztem Orchester gütigst besorgen zu wollen, u. uns selbe mit Bekanntgabe der Kosten gefälligst zu übersenden, die wir umgehend berichtigen [?] werden. Auch bitten wir Er. W. uns hierüber [eingefügt: »so«] bald als möglich gefällige Nachricht geben zu wollen.\n   Indem wir der freundlichen Gewährung unserer ergebenen Bitte entgegensehen zeichnen [sic] sich im Namen der Liedertafel Frohsinn mit ausgezeichneter Hochachtung\nEr. W.\nergebenster\nAJungwirth\nSchrftfr.\n[links:] 7/2. 68«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186102075, "Datum": "7.2.1861, Donnerstag", "Haupttext": "Notiz Bruckners in seinem Studienheft 1860/61 (WAB 248) auf der 8. Seite des 50. Doppelbogens: ”400 Seiten | 7. Februar Abends – 8 Uhr.”", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186002075, "Datum": "7.2.1860, Dienstag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Datum angestrichen (vermutlich Termin einer Klavierstunde).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184902075, "Datum": "7.2.1849, Mittwoch", "Haupttext": "In dem von Ruckensteiner unterzeichneten »Standes-Ausweis« der Nationalgarden in St. Florian werden neben Bruckner auch Bogner, Ehrenecker, Gilhofer, Gitlberger, Kattinger u.a. erwähnt.", "Letzte Änderung": "12.06.2025 22:06"}, {"ID": 184802075, "Datum": "7.2.1848, Montag", "Haupttext": "Franz Sailer verfasst sein Testament.\r\nSeine drei Brüder und seine zwei Halbgeschwister [Fink] sind Universalerben.\r\nLegate gehen an die drei Kinder des verstorbenen Onkels Franz Leutgöb (Maria Josefa 3000 fl bzw. jeweils 400 fl für Alois und Antonia), jeweils 40 fl an die 13 Firmlinge [darunter auch Ignaz Bruckner], 400 fl an Franz Spalt und der Bösendorfer-Flügel an Anton Bruckner (\"mein forte piano dem Schulgehilfen Pruckner.\")", "Letzte Änderung": "07.09.2025 05:33"}, {"ID": 183802075, "Datum": "7.2.1838, Mittwoch", "Haupttext": "Schriftlicher Aufsatz in Briefform.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 196606076, "Datum": "7. - 20.6.1966, Dienstag bis Montag", "Haupttext": "Fritz Feichtinger arbeitet an einem Bruckner-Portrait (Ölbild, IKO 411b).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200007075, "Datum": "7.-16.7.2000, Freitag bis Sonntag", "Haupttext": "In den Referaten anläßlich der Chorolympiade in Linz wird auch Bruckners Chormusik behandelt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193610074, "Datum": "7. - 15.10.1936, Mittwoch bis Donnerstag", "Haupttext": "7. Bruckner-Fest der Internationalen Bruckner-Gesellschaft in Wien (*).\n \nDas Fest steht unter dem Ehrenschutz von Bundespräsident Wilhelm Miklas, Kardinal-Erzbischof Theodor Innitzer, Bundeskanzler Schuschnigg, Unterrichtsminister Hans Pernter und Bürgermeister Hans Schmitz (**).\n\r\nDer Regensburger Verleger Gustav Bosse stiftete zu diesem Anlaß eine von Hans Wildermann (Breslau) gestaltete Ehrenmedaille (IKO 268) (***).\n\r\nIn einem Konzert in Wien zu Bruckners 40. Todestag wird der \"Germanenzug\" (mit dem Text Silbersteins) aufgeführt (°).\r\nDas Programmheft enthält einen Aufsatz von Karl Kobald \"Anton Bruckner und die Wiener Hofmusikkapelle\" (°°).\n \n[vor dem 7.10.1936] Kranzniederlegung am Grab Franz Schalks in Edlach (°°°).", "Letzte Änderung": "08.10.2026 17:34"}, {"ID": 200512075, "Datum": "7.12.2005, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie, »verzahnt« mit drei Szenen aus der Oper »Satyagraha« von Philip Glass, durch die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Ari Railainen in der Mainzer Rheingoldhalle.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199612075, "Datum": "7.12.1996, Samstag", "Haupttext": "Bruckner-Gedenkkonzert in der Stadtpfarrkirche in Perg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199412075, "Datum": "7.12.1994, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie (2. Fassung 1877, Edition Nowak mit Scherzo-Coda) durch das Concertgebouw-Orchester unter Harnoncourt.", "Letzte Änderung": "27.06.2025 07:43"}, {"ID": 198912075, "Datum": "7.12.1989, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Aldo Ceccato in Bergen (*).\nAufführung der 7. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Kent Nagano in Oslo (**).", "Letzte Änderung": "11.04.2024 06:24"}, {"ID": 198712075, "Datum": "7.12.1987, Montag", "Haupttext": "Artikel \"Dirigententod bei Bruckner\" (Kurt Wöss) in der Frankfurter Rundschau.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196112075, "Datum": "7.12.1961, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Städtische Orchester unter Rolf Kleinert im 4. Sinfoniekonzert in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz). Es erklingt außerdem Joseph Haydns Sinfonie Nr. 101 (\"Die Uhr\").", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195412075, "Datum": "7.12.1954, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Volkmar Andreae im Großen Musikvereinssaal in Wien (*).\n[Identische oder separate Veranstaltung?]\r\nAufführung des Trauermarsches aus der \"Götterdämmerung\" und das Adagios der 9. Symphonie unter Andreae in einer Trauerfeier für Wilhelm Furtwängler in Wien (mit einer Rede von Dr. Alexander Hyntschak) (**).", "Letzte Änderung": "08.01.2026 07:29"}, {"ID": 194912075, "Datum": "7.12.1949, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Theodor Armbruster an Propst Leopold Hager:\n     Übersendet als Weihnachtsgabe seine Gedenkrede zum 4.9.1949. Denkt an 1932 zurück, als er in St. Florian dank Vincenz Hartl \"die weihevollsten Stunden meines Lebens am Sarkophag des Meisters erleben durfte.\" Würde sich über ein Lebenszeichen der Herren freuen, die damals mit ihm zusammen waren.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194712075, "Datum": "7.12.1947, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Karl Böhm bei der RAVAG Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193912075, "Datum": "7.12.1939, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie (erste Aufführung einer Originalfassung in Amsterdam) und des »Te deum« durch das Concertgebouworchester und die Koninklijke Oratorium-Vereeniging unter Van Beinum. Solisten: Jo Vincent, Theodora Versteegh, Louis van Tulder, Max Kloos.", "Letzte Änderung": "20.12.2024 23:44"}, {"ID": 193812075, "Datum": "7.12.1938, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie und des »Te deum« unter Karajan in Aachen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193712075, "Datum": "7.12.1937, Dienstag", "Haupttext": "Gedicht von Theodorus Maria Zentgraf (»Gedicht an Hochwürden« = Henricus Decius) mit Erwähnung Bruckners.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193612075, "Datum": "7.12.1936, Montag", "Haupttext": "Brief von Ernst Schwanzara an Max Auer [Inhalt nicht erschlossen].", "Letzte Änderung": "28.08.2025 18:47"}, {"ID": 193412075, "Datum": "7.12.1934, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Georg Ludwig Jochum im 4. Freitags-Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft um 20 Uhr. Auf dem Programm stehen vor der Pause Werke von Pfitzner (\"Käthchen von Heilbronn\") und Beethoven (Violinkonzert mit Hugo Kolberg).", "Letzte Änderung": "08.10.2026 09:32"}, {"ID": 193312075, "Datum": "7.12.1933, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193212075, "Datum": "7.12.1932, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Eugen Jochum in Berlin. Solist des Abends ist Emanuel Feuermann (Haydn D-Dur-Cellokonzert) (*).\r\nDas Konzert wird vom Berliner Rundfunk (angeschlossen: Stettin, Magdeburg) zwischen 20:00 und 22:00 Uhr übertragen. Die Pause nach Beethoven (\"Leonore\" III) und Haydn ist für 20:50 vorgesehen (\"Wir stellen vor: Werner Beumelburg\") (*a).\nAufführung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Adolf Wiklund (**).\nArtikel \"Mathilde Kralik zum 75. Geburtstag\", signiert \"A. Sch.\", in der Neuen Freien Presse Nr. 24510 auf S. 18. \"[...] Kein Geringerer als Anton Bruckner war ihr Lehrer in Kompositionslehre und Kontrapunkt, und während sie nur zögernd und ganz allmählich von ihrer Kunst, die ihr Lebenszweck ist, zu sprechen beginnt, gerät sie ins Erzählen, und Bruckners aus heiterem Spießertum und höchstem Genie gemengte Persönlichkeit samt Schnupftabakdose wird lebendig. Mathilde Kralik hat im Wiener Konservatorium bei Krenn, Klavier bei Professor Epstein studiert, [... es folgt u. a. auch die Episode von Liszts Besuch [am 2.4.1878] beim Wiener Konservatorium]\" (***).", "Letzte Änderung": "07.10.2026 07:49"}, {"ID": 193112075, "Datum": "7.12.1931, Montag", "Haupttext": "Der Rundfunksender Leipzig (angeschlossen Dresden) überträgt von 21:10 bis 22:00 Uhr die Aufführung der d-Moll-Symphonie (\"Nullte\") durch die Landeskapelle Altenburg (Thüringen) unter GMD Dr. Ernst Praetorius (Weimar).", "Letzte Änderung": "28.09.2026 14:25"}, {"ID": 193012075, "Datum": "7.12.1930, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem Mengelberg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192812075, "Datum": "7.12.1928, Freitag", "Haupttext": "Hinweis auf den heutigen Rundfunkvortrag im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 578 auf S. 3 (*).\n \nDer Radiosender Königswusterhausen bringt um 18:00 Uhr einen Vortrag von Musikdirektor Fritz Ohrmann \"Der Weg zu Bruckner (I).\"\nDer nächste Programmpunkt beginnt um 18:30 Uhr (**).\r\n[vermutlich eine Wiederholung des Vortrages vom 6.10.1928, aber keine Aufzeichnung (siehe die Anmerkung)].\n \nDer Königsberger Rundfunk (angeschlossen der Sender Danzig) überträgt von 20:00 bis ca. 21:45 ein Symphoniekonzert mit der 8. Symphonie und anschließend Max Regers Symphonischem Prolog zu einer Tragödie (***).\r\n \nDer Rundfunksender Köln-Langenberg, angeschlossen die Sender Münster und Aachen, überträgt ab 20:30 aus der Stadthalle Münster ein Chor- und Orchesterkonzert mit Ouvertüren von Weber (Oberon) und Ludwig (Lustspiel-Ouvertüre) und Männerchören von Wüllner (98. Psalm), Bruckner (Trösterin Musik), Kaun (\"Weine leise über deine Toten) und Neumann (Sturmerwachen) (°).\n \nBrief von Ernst Kurth an Max Auer (in Spiez geschrieben) (°°).", "Letzte Änderung": "07.08.2026 07:04"}, {"ID": 192712075, "Datum": "7.12.1927, Mittwoch", "Haupttext": "Datierung des von Franz Pisecky verfassten und von A. Ortner vertonten Wahlspruches des Oberösterreichischen Sängerbundes: »Es tönt wie Bruckners Orgelklang im deutschen Land der deutsche Sang«.", "Letzte Änderung": "19.08.2025 20:58"}, {"ID": 192612075, "Datum": "7.12.1926, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Leopold Reichwein im Großen Musikvereinssaal in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192412075, "Datum": "7.12.1924, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie und des »Te deum« durch das Symphonieorchester Helsingfors unter Leo Funtek (*).\n \nAufführung des \"Te deum\" durch das Osnabrücker Symphonieorchester unter Otto Volkmann mit dem Chor des Musikvereins und den Solisten Käthe Neugebauer, Agnes Leydhecker, Antoni Kohmann und Gustav Havemann in Osnabrück (**).\n \nDie Österreichische Volkszeitung Nr. 335 weist auf S. 8 auf die morgige Aufführung der 8. Symphonie hin (***).\n \nDie Reichspost Nr. 336 verzeichnet auf S. 10 in der \"Kritischen Radiowochenschau\" eine Bruckner-Feier (29.11.1924) von Radio Wien (°).\nAuf derselben Seite Hinweise auf die Kirchenmusik am 8.12.1924 (°°).\nAuf Seite 11 gibt der Artikel \"Berliner Bruckner-Pflege\" eine Vorschau auf die dortigen Bruckner-Feiern, so am 12.12.1924 mit dem 150. Psalm und der d-Moll-Symphonie (\"Nullte\") (°°°).\n \nDie Mississippi-Blätter Nr. 342 (Westliche Post, St. Louis, Missouri) bringen auf S. 8 einen Artikel mit Bruckner-Anekdoten:\n\"             Denkmal für Bruckner.\n     Linz war in den sechziger Jahren nicht sehr aufregend. [... gesellschaftliche Struktur ...Frohsinn-Mitglied ...]. Wir hatten um jene Zeit eben ein allerliebstes Tantchen im Hause, Vaters jüngste, kaum noch flügge wunderschöne Schwester, auf ein paar Monate zu uns bei Besuch, die nun aber nicht müßig gehen, sondern auch hier ihre höhere Töchterbildung eifrig fortsetzen sollte, und zum Klavierunterricht für sie wurde dieser Bruckner empfohlen, der aber meiner guten, doch in Sachen des Anstandes und guten Betragens sehr genauen und wehrhaften Mutter gleich auf den ersten Blick so sehr mißfiel, daß sie, für die Tugend der kleinen Schwägerin besorgt, für alle Fälle stets im Zimmer nebenan wachsam zu bleiben und hilfsbereit aufzupassen beschloß. [... Schülerin klagt über Schmerzen in den Gelenken, Bruckner drückt die Hände ...] Jessas, die herzigen armen Handerln! Da schoß meine Mutter empört herein, und an diesem Tage spielten sie nicht weiter; der sittlich allzu gefahrdrohende Klavierunterricht blieb hinfort eingestellt.\n     Wahrhaft reine Menschen sind immer ganz arglos, sie lassen sich auch deshalb niemals zivilisieren; denn was wir Zivilisation nennen, ist ein äußerer Anstrich und Verputz [...] wirkt komisch. Bruckner bemerkte das bald und ergab sich darin. Er war gewohnt ausgelacht zu werden, und ertrug das nicht bloß, sondern gefiel sich geradezu darin, ja mit der Zeit half er sogar der angeborenen Lächerlichkeit, der kein anständiger Mensch entgeht, wofern er sich nicht ungewöhnlich gut aufs Heucheln versteht, noch absichtlich nach. An der Universität gingen wir zuweilen bloß der Hetz wegen in sein Kolleg; es war zu komisch, wenn er an die Tafel malte, wie die zweite Stimme der ersten \"nachsteigt\", bis ihr der Atem ausgeht und sie sich nicht mehr weiter traut, sondern schön stad wieder umdraht: \"Pfirt di Gott, i geh liaber wieder z'Haus, sicher is sicher!\" Und je mehr wir lachten, desto mehr schwang er sein berühmtes bäuerisches Schnupftuch, sichtlich erfreut. [...] ein leibhaftiger Protest gegen den Wahn jener Zeit, als ob das Kunstwerk ein Geschöpf seines Künstlers und darum aus der Biographie dieses Künstlers erklärbar wäre, statt, wie wir heute [... dank Benedetto Croce ...] wieder wissen, Eingebung, Anfall einer höheren Macht, Heimsuchung des Künstlers durch eine seinen [sic] Willen entrückte Kraft, \"das Geschenk von oben\", wie Goethe zu sagen pflegte. Bruckner ist seit Bach, Mozart und Schubert das schönste Beispiel der dem gegen sich wahrhaften Künstler eingeborenen Gewißheit, selber an seinen Werken ganz unschuldig, ja in [nicht lesbares Wort] ein völliges Passivum zu sein, des Anhauchs der unverhofft auf ihn einstürmenden Kraft in Geduld gewärtig. Ein \"Telephon der Ewigkeit\" hat Nietzsche die Musik genannt; Bruckner saß immer achtsam, doch sorglos daran, er wußte, daß er schon zur rechten Zeit wieder angerufen werden würde, er saß erwartungsvoll an der Orgel. [...].\n     [... im Unterricht ein anderer Charakter ... war einer der echten Künstler,] die niemals in ihrer Person zu finden sind, sondern nur in ihren Werken. [... Denkmaler verewigen aber nur das Sterbliche, das Unsterbliche kann dennoch vergessen werden; erfreulich: überliefern das Außere ... ]; auch Seipel ist ja von Angesicht sozusagen eine Salonausgabe Bruckners.\n     Aber ein Denkmal soll, wie schon das Wort sagt, uns denken lassen an den, dem es gesetzt wird. [... Max Auers Bestrebungen, die Bruckner-Orgel wiederherzustellen ... die unbeherrschbare Mechanik sei \"der Schrecken aller Organisten\" ... seit den 1890er Jahren Pläne, zu restaurieren und die Seitenorgeln einzubinden ...].\n     Auers Ruf hat mächtig gewirkt: Der Bundespräsident und der Bundeskanzler, [... österreichische Institutionen und Persönlichkeiten...], und Siegfried Ochs, Karl Muck und Siegmund v. Hausegger bürgen dafür, daß er auch in Deutschland Widerhall erwarten darf. Notwendig ist rund eine Milliarde österreichischer Kronen. Das muß doch Bruckner unter Brüdern noch wert sein.\" [keine Signatur] (#).\n \nAufführung der \"Windhaager Messe\" (WAB 25) in der Bearbeitung von Kajetan Schmidinger durch die Freie Vereinigung zur Pflege klassischer Kirchenmusik in Freistadt unter Karl Schallaböck in der Stadtpfarrkirche (##).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 19:41"}, {"ID": 192312075, "Datum": "7.12.1923, Freitag", "Haupttext": "Aufführung von \"Trösterin Musik\" (am Harmonium: Hans Straßer) unter Leitung von Ernst Nadler zu Beginn des Herbstkonzertes des Männergesangvereines Wels (1847) im Stelzhamersaal in Wels.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192112075, "Datum": "7.12.1921, Mittwoch", "Haupttext": "Ankündigung des Konzerts vom 10.12.1921 in den Innsbrucker Nachrichten Nr. 279 auf S. 6 (*).\n\n\nBei der Bruckner-Feier der Deutschen Kunst- und Bildungsstelle in Wien hält Dr. Millenkovich-Morold einen Einführungsvortrag, es erklingen ein Choral Bruckners und das Quintett (mit dem Quartett Prix-Beil-Pfersmann-Marx), und Dr. Erich Fortner liest Hohlbaums Bruckner-Novelle \"Die Stunde der Sterne\" (**).\n\n\nDeutsche Erstaufführung der g-Moll-Ouvertüre durch die Münchner Philharmoniker unter F. C. Adler (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191912075, "Datum": "7.12.1919, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie unter Fritz Brun in Bern (*).\nArtikel der Arbeiter-Zeitung auf S. 8 über das Konzert vom 4./5.12.1919 (mit der 3. Symphonie (**).\nDie Aufführung der 8. Symphonie [29.11.1919] wird kurz erwähnt im Musikbrief in The Journal and Tribune Nr. 24 (Knoxville, Tennessee) auf S. 24 (= S. 6):\r\n\"         PIERRE KEY'S MUSIC ARTICLE\r\n                         By PIERRE R V KEY.\r\n     New York, Dec. 6.–[... Über einen Arien-Abend (Caruso im Publikum) ... Klavierabend ...].\nConcerts, Large and Small, Attract Musical Throngs\r\n     A mere cataloguing of the concerts and recitals of recent days, which attracted throngs of people, would occupy more space than we can conveniently spare. So we must be content to speak of the most important ones, and rather briefly, too.\r\n     After a temporary rest the symphony orchestras returned to their tasks [... Artur Bodanzky (New Symphony) mit der \"Rheinischen\" ...]; Josef Stransky led the Philharmonic in the not lately heard eighth symphony by Bruckner; the New York symphony musicians under Walter Damrosch performed several times familiar works, and Eugene Ysaye brought thre [sic] Cincinnati Symphony orchestra here for a brief visit.\r\n    Mr. Ysaye in the role of conductor instead of violinist, in which he usually appears, invited our interest. [... unterschiedliche Meinungen ...].\" (***).\nDieser Musikbrief erscheint auch in The Cincinnati Enquirer Nr. 341 auf S. 47 (= S. 3 des 3. Teils):\r\n\"              Rival Song Birds\nTetrazzini Returns and Conquers Anew–Who Is Greater? [...]\n                       By Pierre V. R. Key.\r\n     New York, December 6.–[... Über einen Arien-Abend (Caruso im Publikum) ... Klavierabend ...].\r\n                 *     *     *\r\n     A mere cataloguing of the concerts [... wie oben (*) ...] (°)\nund in The Hartford Courant (Hartford, Connecticut) auf S. 53 (= S. 9 des 5. Teils): \"         PIERRE KEY'S MUSIC ARTICLE\r\n                         (By PIERRE V. R. KEY.)\r\n     New York, Dec. 6.–[... Über einen Arien-Abend (Caruso im Publikum) ... Klavierabend ...].\nConcerts, Large and Small, Attract Musical Throngs.\r\n     A mere cataloguing of the concerts and recitals of recent days, which attracted throngs of people, would occupy more space than we can conveniently spare. So we must be content to speak of the most important ones, and rather briefly, too.\r\n     After a temporary rest the symphony orchestras returned to their tasks with a zest unimpaired. [... Artur Bodanzky (New Symphony) mit der \"Rheinischen\" ...]; Josef Stransky led the Philharmonic in the not lately heard eighth symphony by Bruckner; the New York symphony musicians under Walter Damroch [sic] performed several times familiar works, and Eugene Ysaye brought thre [sic] Cincinnati Symphony Orchestra here for a brief visit.\r\n    Mr. Ysaye in the role of conductor instead of violinist, in which he usually appears, invited our interest. [... unterschiedliche Meinungen ...].\" (°°).", "Letzte Änderung": "26.09.2025 22:04"}, {"ID": 191712075, "Datum": "7.12.1917, Freitag", "Haupttext": "Bruckner wird in einem Konzertbericht in The Brooklyn Daily Eagle Nr. 338 auf S. 6 erwähnt:\n\"                     NEW YORK SYMPHONY.\nRabaud's Symphony Pleases and Mme. Homer Sings Finely.\n     Henri Rabaud's \"Symphony in E-Minor\" was the principal number on the program of the New York Symphony Society's concert in Carnegie Hall yesterday afternoon. [...]. A well-made work, showing little of the tendencies of the contemporary French school, but oldfashioned and, if you will, Teutonic in its structure, leaning more on Anton Bruckner and the Viennese than upon Franck and the French, it yesterday repeated the good impression it made a year ago. [...].\" [keine Signatur]\n[Eine weitere Besprechung vom 7.12.1917 mit ähnlicher Aussage wird am 8.12.1917 auszugsweise wiedergegeben.]", "Letzte Änderung": "27.05.2026 08:13"}, {"ID": 191612075, "Datum": "7.12.1916, Donnerstag", "Haupttext": "Das Tägliche Cincinnatier Volksblatt Nr. 294 wiederholt auf S. 8 die gestrige Ankündigung der 7. Symphonie für den 8./9.12.1916:\n\"                 Symphoniekonzerte.\n     Die Solistin gelegentlich der beiden Symphonie=Konzerte, die am Freitag Nachmittag und am Samstag Abends stattfinden, ist die bekannte Sängerin Julia Culp. Das von Dr. Kunwald für diese Konzerte zusammengestellte Programm ist wie folgt:\nOuverture \"Anacreon\" . . . . . . . Cherubini\nSymphonie No. 7 in E Dur . . .  Bruckner\nArie \"Il lamento d'Arianna\" . .  Monteverde [sic]\nOuverture \"Husitzka\" . . . . . . .  Dvorak\nLieder:\n[... vier Brahms-Lieder ...]\n     Der Vorverkauf der Eintrittskarten findet bei der Church-Beinkamp Co, an der West Vierten Straße, statt.\"", "Letzte Änderung": "02.05.2023 22:03"}, {"ID": 191512075, "Datum": "7.12.1915, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung des 150. Psalms durch das Gürzenich-Orchester unter Hermann Abendroth im 3. Gürzenich-Konzert in Köln. \nEs wirken mit die Sopranistin Emmy Pott und bei Chopins 2. Klavierkonzert Fritz Hans Rehbold.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191312075, "Datum": "7.12.1913, Sonntag", "Haupttext": "Max Graf schreibt in der Kritik zu der am 3.12.1913 uraufgeführten Zweiten Symphonie in Es -Dur von Franz Schmidt in »Die Zeit«, das Wiener Publikum habe \n   »mit stürmischer Begeisterung [...] Franz Schmidt gefeiert, in dessen Symphonie es rasch das stärkste symphonische Werk erkannte, das seit dem Tode Anton Bruckners in Oesterreich geschaffen worden ist.«. Alban Bergs Kommentar hierzu in seinem Brief vom 15.12.1913: \n   »Die Recension Max Grafs (mg.) über die Schmidt-Symphonie ist tatsächlich der Höhepunkt aller Gemeinheiten. Ich schicke sie Ihnen, lieber Herr Schönberg, damit Sie sehn, auf welchem Niveau das Wiener Musikleben jetzt steht. Ärger kann es nicht mehr kommen. (Nicht zu erwähnen ist, daß diese Symphonie gar nichts bedeutet; Sie ist entweder verlogen oder über alle Maßen langweilig.)", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191212075, "Datum": "7.12.1912, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Wiener Konzertvereinsorchester unter Franz Schalk im 3. Festkonzert der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien anläßlich des 100jährigen Bestehens im Großen Musikvereinssaal in Wien. Als Solisten in der Kantate Nr. 50 von J. S. Bach wirken mit Erich Schmedes (Tenor), Nicola Geisse-Winkel (Bariton), Richard Mayr (Bass) und der Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191112075, "Datum": "7.12.1911, Donnerstag", "Haupttext": "Besprechung (signiert »rh.«) der 8. Symphonie (Kritik einer Aufführung unter Reichwein (*)) in der Badischen Presse, Karlsruhe.", "Letzte Änderung": "01.06.2024 09:29"}, {"ID": 190912075, "Datum": "7.12.1909, Dienstag", "Haupttext": "Die Liedertafel Vöcklabruck verleiht bei ihrem Gründungskonzert Max Auer wegen seiner Verdienste um Bruckner die »Bruckner-Medaille« und dem Uhrmacher J. Kellner die Ehrenmitgliedschaft (*).\nAufführung der 4. Symphonie unter Bodanzky in Mannheim (**).", "Letzte Änderung": "25.01.2024 13:31"}, {"ID": 190612075, "Datum": "7.12.1906, Freitag", "Haupttext": "The New York Times Nr. 17849 bespricht auf S. 11 das Konzert vom 6.12.1906 mit der 7. Symphonie:\n\"   THE BOSTON SYMPHONY ORCHESTA AGAIN\n    Fine Performance of Bruckner's Seventh Symphony.\n               THE WORK OF UNEVEN MERIT\n[...]\n     Dr. Muck made the programme of the first concert of the second visit of the Boston Symphony Orchestra chiefly to consist of Anton Bruckner's seventh symphony. [... Liszt (Rosenthal) und Beethoven ...] There was a large audience, which listened with amazing patience and interest to Bruckner's long symphony and indicated appreciation of it and of the superb performance it received.\n     Twenty years ago when Theodor Thomas first played it here, it was not so. [... Stichwörter: Flucht des Publikums ... extremer linker Wagner-Flügel ... Einfluss von Richard Wagner ... Kritik am Finale ... \"the peasant who remained a peasant\" ...]\n     [... \"naive musician\" ... Parteikämpfe in Wien ... über Karl Muck ...]. It was evident that this symphony was an open book to him, and the performance he gave was memorable in its sympathy and its fidelity to the spirit of the work and its technical finish.\n     [... 4 Zeilen über Rosenthal und Liszt ...].\" [keine Signatur] (*).\n[Scan des Artikels beim Verfasser]\n \nDie New York Tribune Nr. 21936 schreibt auf S. 7 (die Kolumne signiert \"H. E. K.\" = Krehbiel):\n\"                      THE BOSTON ORCHESTRA.\n     Dr. Muck took occasion at the second evening concert of the Boston Symphony Orchestra in Carnegie Hall last night to bring forward Bruckner's Symphony in E major, No. 7. To judge from several announcements put forth by the management, this symphony is one for which the distinguished conductor has stood sponsor in quite a number of musical capitals. It is to be assumed from the zeal which he displayed in conducting it last night, and the superb results which he achieved with his orchestra, that he has an affectionate interest either in the work or the memory of its composer. In one respect he was more circumspect than Mr. Theodore Thomas, who gave the work its first American hearings twenty years ago–in the summer of 1886, at a concert in Chicago, and on November 13 following, at a concert of the Philharmonic Society here. Mr. Thomas placed the symphony at the end of his programme; Dr. Muck at the beginning of his. Twenty years is a long time for anybody to keep a musical composition in mind and a sufficient period for those who heard it at the beginning to be willing to hear it again for the sake of observing whether or not their first impressions would meet with confirmation. Therefore the audience that filled all the stalls and boxes of the large room heard the work from beginning to end, either enjoying or enduring it for full seventy minutes. Twenty years ago this was not the case. There being no promise of other things to follow, a small contingent of the most serious minded audience which New York boasts left the hall after the second movement, and a larger contingent after the third. Only two-thirds of those who came to the concert with curiosity whetted by the name of the new composer and the reports touching the reception of what was then set down as his greatest work remained to the end. Last night the case was different: good manners and a desire to hear the things which were to follow [... Rosenthal mit Liszt, Beethoven ...] kept them in their seats, and a praiseworthy spirit led them to bestow a considerable degree of approval upon either the work or its performance, or both. But the applause was neither loud enough nor cordial enough to prevent the thought from arising that possibly the attitude toward the performance on the part of the listeners was akin to that of the Hindoo before his idol–they knew that it was ugly, but felt that it was great. Twenty years ago this reviewer expressed the thought that after a lapse of twenty-five years the public might accept the symphony as beautiful music. Four-fifths of the time has past, twenty years of restless endeavor on the part of the disciples of the amiable and ingenuous old Viennese professor to win acceptance for his message; but its grandeur and its beauty do not seem to be manifest. It is still impossible to discern any plenitude  of beautiful thoughts or logical development and symmetrical organic structure in the symphony, or to accept his cyclopean piling up of sections in lieu of the method of the masters. A more eloquent plea than was made for it last night can scarcely be imagined; but we must remain unconverted.\n     Bruckner's name had appeared but once on a local programme before Mr. Thomas brought this symphony forward. A short time before Mr. Walter Damrosch performed the symphony in D minor at a concert of the Symphony Society. Thereby hangs a tale which might as well be told now. It was at a time when the old rivalry in the pursuit of novelties, which used to enliven the symphony seasons, was still in existence. Both Mr. Damrosch and Mr. Thomas were eager to be first in the field with the new work that had caused considerable noise in two senses in Germany. Mr. Thomas was probably a careless reader. At any rate, he secured what he supposed was the work, and put it in rehearsal in Steinway Hall. At the conclusion of the rehearsal he met a friend who had come to hear the novelty, and remarked to him that he was disappointed in the Bruckner symphony; he could find nothing in it and wondered what the German critics had made so great a commotion about. His friend was a more careful observer of foreign affairs and quietly called his attention to the fact that he had not been rehearsing the new work, but its predecessor in D minor. Meanwhile Mr. Damrosch had also secured the symphony in D minor, and, though he knew it was not the much heralded one, he still considered it worth performing. And so he was the first to introduce Bruckner to New York.\n            A RECITAL BY LEANDRO CAMPANARI.\n[... der Dirigent als Violinvirtuose ...]\n                                                  H. E. K.\" (**).\n \nAuch die Kritik in The Sun Nr. 98 auf S. 5 [vermutlich wie am 9.12.1906 W. J. Henderson] widmet sich fast ausschließlich der Symphonie:\r\n\"         A SYMPHONY BY BRUCKNER.\nHIS SEVENTH PLAYED BY THE BOSTONIANS.\nWork Revived Here After Twenty Years Improves on a Second Hearing, but Still Fails to Be Accepted as Great – Superbly Interpreted by Dr. Carl Muck.\n     In the order of incidents a concert of the Boston Symphony Orchestra came around again last night at Carnegie Hall. The programme consisted of Anton Bruckner's E major symphony, the seventh of his series; [... Liszt, Beethoven, Rosenthal (schnellstmögliches Finale) ...]. For this let us bless him, because it came sooner to an end.\n     For those who are more interested in creative than in performing musicians the Bruckner symphony was the important matter of the evening. This composition was produced here twenty years ago by the Philharmonic Society under Theodore Thomas in the Metropolitan Opera House. At that time it struck a chill to the hearts of its hearers, many of whom departed from the auditorium after the second movement. Mr. Krehbiel in his \"Review of the New York Musical Season\" said: \"It may be beautiful in twenty-five years; it is not beautiful now.\" At the same time he took the newspapers of the day to task for their hasty and inconsiderate condemnation of the composition and made note of some striking things in the first movement and moments in the second \"approaching grandeur.\"\n     Last night this second movement was warmly applauded and at the end of the symphony Dr. Muck, the conductor, was compelled to bow several times in recognition of the continued demonstration of pleasure. In the end he called upon the entire orchestra to rise and acknowledge the favor of the audience. It looked as if Bruckner had come into his own, yet despite the incontrovertible fact that our musical perceptions have widened and deepened in twenty years and that our æsthetic palates have learned to hunger for harmonies that bite and burn, it was impossible to avoid the belief that the applause was rather a tribute to the masterly conquest of tonal difficulties than to the charm of the work itself.\n     Hardened observers of musical doings are not a little sceptical as to the readiness of large concert audiences to take joy in music conceding so little to the taste for sensuous beauty and demanding so much intellectual application to its intricate development. Bruckner's works have been heard infrequently in New York, which is a city quite unacquainted with the reasons for hostility to this composer so long existent in Austria. The war between the Brucknerites and the \"Brahmsianer\" is unknown here. Whatever Bruckner has to say to us is heard without prejudice.\n     Therefore with judicial calm we can say this morning that the general estimate placed on this symphony twenty years ago was in its fundamental marshalling of facts just but that it failed to appreciate the true worth of the work as an intellectual edifice and of the notably lofty and eloquent character of its second movement. The first movement is a remarkable piece of composition. Its thematic matter would be a fortune to some of the tone splashers of to-day, while its superb mastery of the wealth of orchestral counterpoint, the real counterpoint that does not merely find issue in unexpected and shocking assaults upon the ear and upon the analytical faculty of the mind but rather produces new and speaking results out of the meeting of melodic thoughts, is not equalled by any of the much vaunted masters of the Munich dynasty.\n     As for the second movement, this is indeed an inspiration. Its second theme is one of the most beautiful thoughts to be found in all symphonic literature. The serious fault of this part of the symphony is a want of continence in the development, which is overelaborated so that the repetitions of the subject matter in their original shape are too numerous and consequently weaken the structure. Of the shcerzo [sic] little can be said in praise. It has originality of style, but it is an ugly style. Here, too, bald repetition, insistent wearisome reiteration of the melodic fragment first pealed by the trumpet is carried to the very verge of inanity. The trio affords welcome relief, but is itself made by force of contrast to appear to be better than it actually is.\n     The finale is desperately involved and has episodes of ugliness which would delight the mind of Richard Strauss. The recurrence at the end of the pedal point used in the first movement, a pedal point which in harmony and instrumental color bears a dangerous resemblance to that at the beginning of \"Rheingold,\" is a tiresome and meaningless device. There are several passages in the work which tread close upon the heels of Wagner and in the scherzo the echoes of \"Die Meistersinger\" are not secondary, but primary.\n     If this essay at a cursory review of the composition means anything at all it means that the work is uncommonly uneven in merit, that it has only flashes of inspiration, admirable though they are; that it is laboriously built, is prolix and too frequently plunges into that ocean of discord upon which floats the bark of Strauss. We have had twenty years to grow up to this variety of music, and we still find our ears pleading against the vain arguments of our brains. We strive to convince ourselves that music is winging her flight into realms of new harmonic thought, but we hunger for elemental beauty as we find it in the immortal works of certain masters, though clothed in various garb.\n     The sincerity of Bruckner, the chastity of his artistic feeling, his profound intellectuality and his firm command of the technics of his art bespeak for him an honorable position among composers. But when it comes to asking us, as his misguided Viennese friends asked their contemporaries, to accept him as the opponent and rival of Brahms we are compelled after all these years to enter a verdict of \"Not proven.\" [keine Signatur]\" (***).\n \nBesprechung des Konzerts durch Edward Ziegler in der New York World:\n\"[...] It would seem from all indications that Dr. Karl Muck, the new conductor of this orchestra, has breathed not only new artistic life, but also new financial life into this magnificent organization. His conducting last night was again an evidence of his greatness as a leader of musicians and a swayer of audiences. He held his hearers' interest through the long Bruckner work, which lasts more than an hour, and he created a furore of enthusiasm by his leading of the well known Beethoven overture, \"Leonore No. 3.\" He is a man of few words with his baton, but the orchestra follows every movement and gesture with perfect sympathetic understanding of what this forceful man wants. The result is a series of highly interesting leadings and wonderfully performed interpretations. The one tear that besets the music lover is that the German emperor will not grant Muck further leave of absence after the present season, for Muck is a favorite of the emperor and great conductors are scarce.\" (°).", "Letzte Änderung": "26.01.2024 09:58"}, {"ID": 190312075, "Datum": "7.12.1903, Montag", "Haupttext": "Artikel von Willy Pastor \"Bruckners Neunte Sinfonie. Ein notwendiges Nachwort.\" in der Täglichen Rundschau [Berlin] Nr. 286 auf S. 1141 (Unterhaltungsbeilage).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190212075, "Datum": "7.12.1902, Sonntag", "Haupttext": "In einem Artikel in der »Zeit« wird beklagt, daß Bruckner in Wien zu wenig berücksichtigt werde (*).\n \nThe Philadelphia Inquirer Nr. 160 kündigt auf S. 27 das Konzert vom 12./13.12.1902 mit der 2. Symphonie an:\r\n\"          The Philadelphia Orchestra\r\n      When Ossip Gabrilowitsch returned to this country this year, [... Abbildung .... Chopin-Konzert ...]. The orchestra will play Anton Bruckner's Symphony No. 2 in C minor for the first time. The other numbers on the program will be [... Borodin, Goldmark ...]. The rehearsal will be at 3 o'clock on Friday, the concert at 8.15 Saturday evening. Seat sale is now going on at Heppe's.\r\n                   Kneisel Quartet\r\n     The second concert of the Kneisel Quartet [... 15.12.1902 ...].\" (**).", "Letzte Änderung": "18.09.2024 11:59"}, {"ID": 190112075, "Datum": "7.12.1901, Samstag", "Haupttext": "In der Deutschen Zeitung wird nochmals die Aufführung der 6. Symphonie am 13.12.1901 angekündigt (*).\n\nDas Neue Wiener Journal Nr. 2917 macht auf S. 8 auf die Aufführung der 5. Symphonie am 10.12.1901 aufmerksam (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189912075, "Datum": "7.12.1899, Donnerstag", "Haupttext": "Hinweis auf das heutige Konzert\r\nin der Grazer Morgenpost Nr. 281 (*),\r\nim Grazer Tagblatt Nr. 339 auf S. 12 (Inserat: \"Auf vielseitiges Verlangen: 3. Anton Bruckner: (romantische) Symphonie. [...]\" (**)\r\nund in der Grazer Tagespost (***).\nAufführung der 4. Symphonie unter Martin Spörr im 8. Symphonie-Konzert des Grazer Symphonie-Orchesters in Graz (°).\nBei der 30. Gründungsliedertafel des Wiedener Männerchors unter M. und V. Keldorfer wird auch ein Chor Bruckners [prov. WAB 67] aufgeführt (°°).", "Letzte Änderung": "20.02.2026 09:25"}, {"ID": 189812075, "Datum": "7.12.1898, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« in Karlsruhe, von Fritz Grüninger in den Bruckner-Blättern 1 (1929) Nr. 3/4, S. 36f als Badische Erstaufführung [vgl. aber 14.4.1886] bezeichnet.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189712075, "Datum": "7.12.1897, Dienstag", "Haupttext": "Die Linzer Tages-Post Nr. 280 teilt auf S. 4 mit, daß die Steyrer Stadtvertretung 500 Gulden für das Bruckner-Denkmal gespendet hat und weist auf derselben Seite auf eine Ansichtskarte hin [IKO deest?].\r\n[linke Spalte:]\r\n\"     (Bruckner-Denkmal in Steyr.) Man schreibt uns aus Steyr unterm Heutigen: In einer gestern stattgefundenen Sitzung der Sladtvertretung Steyr wurden 500 Gulden zur Errichtung eines Denkmales für den verstorbenen heimischen großen Componisten Dr. Anton Bruckner gewidmet. Das Bruckner-Denkmal, aus Bronze und Stein, nach einem Entwurf des Bildhauers Franz Zerritsch in Wien, einem Schüler Victor Tilgners, soll am Platze bei der Sladtpfarrkirche gelegentlich des im nächsten Jahre stattfindenden oberösterreichisch-salzburgischen Sängerfestes aufgestellt werden. Die Kosten des Denkmals, welches aus einem Sockel aus Granit besteht, eine abgestutzte Pyramide bildet, anf welche die Originalbüste Bruckners aus der Meisterhand Tilgners zu stehen kommt, belaufen sich auf 4700 fl., doch ist der Betrag noch nicht hiefür zur Gänze aufgebracht. Das Bruckner-Comité arbeitet indes rührig, um die genannte Summe aufzubringen.\"\r\n[rechte Spalte:]\r\n\"     (Neue Ansichtskarte.) Freunde dieses Sammelsports, der alle jüngeren Leute in seinem Banne festhält, werden uns für die Mittheilung dankbar sein, dass soeben eine neue Ansichtskarte erschienen ist. Die rührige Firma C. Becker in Linz hat eine Karte des lieblichen Dorfes Ansfelden herausgegeben und dieselbe mit dem wohlgetroffenen Bilde unseres berühmten Landsmannes Dr. Anton Bruckner schmücken lassen.\"", "Letzte Änderung": "01.09.2026 12:36"}, {"ID": 189612075, "Datum": "7.12.1896, Montag", "Haupttext": "Schreiben von Emil Fink an Theodor Altwirth:\r\n     Bittet um den Partezettel Bruckners für den ehemaligen Linzer Statthalter Dr. Weber [vgl. 13.12.1896] (*).\nDas Deutsche Volksblatt Nr. 2849 berichtet auf S. 4 vom Musikabend des Wagner-Vereins [am 21.11.1896], bei dem Teile der e-Moll-Messe aufgeführt wurden:\r\n\"                  Concerte.\r\n     Denjenigen Kunstkräften und Künstlervereinigungen, die das Andenken des verblichenen großen Meisters Bruckner durch eine Gedächtnisfeier ehrten, habe sich vor Kurzem auch der um die Förderung Bruckner'schen Ruhmes hochverdiente \"Akademische Wagner=Verein\" und das \"Erste Wiener Volks=Quartett\" angeschlossen.\r\n     Mit einem von Herrn C. Hynais verfaßten und auf der Orgel trefflich ausgeführten Präludium, in welchem Hauptthemen aus Bruckner's Tonschöpfungen kunstvolle Verwendung fanden, eröffnete der Wagner=Verein seinen internen, sehr stark besuchten Abend. Das stimmungsvolle Vorspiel diente als Einleitung für Bruchstücke aus Bruckner's E-moll=Messe (Nr. 2), welche hier ihre überhaupt erste Vorführung erfuhren. Bei der seltenen Kühnheit des Vocalsatzes, den ganz ungewöhnliche Modulationen, heikle Einsätze, die ein längeres Verweilen in höchster Tonlage für die Sänger ungemein schwierig gestalten, kann dem Vereinschor und dessen artistischem Leiter, Herrn Professor Schalk, die Anerkennung für ihre hingebungsvolle Mühe nicht versagt werden, wenn auch nicht Alles so zusammenstimmte, wie man gewünscht hätte. Der Einduck, den das große Werk übte, konnte demnach wohl kein überwältigender sein; man gewann jedoch die Ueberzeugung, daß sich Bruckner's Meisterschaft auch hier in genialer Weise bethätigt hat. Es wäre höchst erfreulich, wenn der Chor der Wagner=Vereines die ganze Messe recht bald zur Aufführung bringen würde. – [... das weitere Programm (erwähnt: M. Herold, Ellen Gulbranson, Ferdinand Foll) ...].\r\n     Herrn Duesberg und seinem Quartett gebührt das Verdienst, zuerst nach Bruckner's Hinscheiden, dessen originelles Streichquartett [sic] in F-dur aufgeführt zu haben. Unter Mithilfe des Herrn R. Mittermüller, der die zweite Viola voll Verständnis und Empfundung spielte, gelangte die schwierige Tondichtung, auf deren Reproduction diesmal ganz besonderer Fleiß aufgewandt wurde, zu sehr guter Geltung. Jeder Satz, namentlich aber das meisterhafte Adagio fand die aufmerksamsten und dankbarsten Hörer. Den übrigen Theil der Vortragsordnung bildete [... erwähnt: Victor Bause, Anna Lehnert, Nathalie Duesberg, Herr Barthlmé ...].                                      H.\" (**).\nDie Grazer Tagespost Nr. 338 bespricht im Abendblatt das gestrige Konzert (mit dem Chor »Träumen und Wachen«):\r\n\"   Concert des Deutschen akademischen Gesangvereines.\r\n     Das erste dießjährige Mitgliederconcert, welches der Deutsche akademische Gesangverein unter der Leitung seines Sangmeisters Herrn Victor Zack gestern Abends im Stefanien=Saale veranstaltete, erfreute sich, wie immer, eines außerordentlich zahlreichen Besuches. [... sorgsam studiert, lebenswerte Intonation ...]. Anton Bruckner's bedeutungsvolle Vertonung der gedankentiefen Dichtung Grillparzer's \"Träumen und Wachen\" weist durch ihre harmonische und modulatorische Kühnheit die Eigenart des großen verewigten Meisters auf. Die Sänger entsprachen den ungemeinen Schwierigkeiten, welche der Componist den ausführenden Stimmen zumuthet, in überraschender Weise. Von eigenthümlicher, geheimnißvoller Wirkung sind an einer Stelle die leeren Quinten der begleitenden Bässe. Besten Erfolg erzielte das von dem Vereinsmitglied Herrn Hans Caponi gesungene, vom Brummchore begleitete Tenorsolo in dieser Composition. [... weitere Chöre, Sololieder mit Ida Jakesch (u. a. Hugo Wolf) und Hans Copony ...].    Franz Petrich.\" (***).\nIm zweiten ordentlichen Konzert des Brünner Männergesangvereins unter Otto Kitzler wird u.a. auch der »Germanenzug« aufgeführt. Als Solistin bei einer Tannhäuser-Arie wirkt die Sopranistin Leopoldine Ullmann mit, die zusammen mit dem Bariton Talpa das Solo in einem Chorwerk Kremsers übernimmt, und als Organist Andreas Hofmeier (°).\nIm Feuilleton-Artikel der Wiener Neuesten Nachrichten Nr. 109, S. 1 - 3, wird Bruckner [und IKO 55] auf S. 2 erwähnt:\r\n\"                    Künstlerhaus.\r\n     Wir wissen nicht, wer jenem dünnen Wässerlein, welches den Purkersdorfer Deutschwald mit der Donau verbindet, zuerst den stolzen Namen Fluß verliehen hat. [... die Lage des Künstlerhauses an der Wien: ein schlechtes Omen? ... Dornröschenschlaf ... jetzige Ausstellung ein Notbehelf bis zur nächsten \"Internationale\" ...] – Und was ist denn eigentlich zu sehen?\r\n     Zunächst Tilgner. Das ist allerdings Etwas, [... und vielleicht der Grund für den guten Besuch ... 222 Arbeiten (österreichischer, Wiener Stil) ... auch Emil Schindler † hat keine Schule gemacht ...]. Vor Tilgner fällt uns sofort die Ausnahme in's Auge. Tilgner ist Jemand. Seine Büsten – von welchen, außer der Wolter, Anton Bruckner und Gangolf Kaiser, in der vorliegenden Sammlung insbesondere der Greisenkopf Kaiser Ferdinand's als ein Cabinetsstück feinster Charakteristik hervortritt – sind thatsächlich ein Stück Natur, gesehen durch ein Temperament. [... wienerisch ...]. Aber so bedeutend, ja groß Victor Tilgner als Porträtist gewesen, so unzulänglich erscheint uns sein Wirken auf monumentalem Gebiete. [... Goethe, Mozart, Werndl, Graf Sullivan ...].\r\n     [... andere Bildhauer, Aquarelle, Zeichnungen etc. ... über Brozik ...] so wollen wir lieber noch den Hynais in Kauf nehmen. Die drei kleinen Bildchen, die von ihm zu sehen sind, haben uns mehr gesagt, als Brožik's Colossalgemälde.    E. M. Steininger.\" (°°).\nAufführung des \"Germanenzug\" bei der Gründungsliedertafel des Wiener Sängerbundes im Theresiensaale des \"Englischen Hofes\" unter der Leitung von Cubasch oder J. Piber. Mitwirkende des Konzerts: Frl. Kattnigg (Sopran), Franz Lustig (Harmonium), Dr. Anton Matosch (Dialektvortrag), Homolka, Dolenz, Uskoreit, Pannigl und Notthaft (°°°).\nAnkündigung des morgigen Konzerts (mit \"Christus factus est\" und \"Virga jesse floruit\") in den Münchner Neusten Nachrichten Nr. 570 auf S. 2:\r\n\"Theater und Musik.\r\n     *  Kirchenkonzert. In dem am Dienstag den 8. Dezember, 5 Uhr Abends, in der Lukaskirche (Mariannenplatz) stattfindenden Konzerte wird der Porges'sche Chorverein zwei Kirchengesänge von Anton Bruckner (neu), [... Liszt, Cornelius, Hugo Wolf, Alexander Ritter, Draeseke ... Orgelvorträge von Herrn Reidl ... Kartenverkauf ...].  Die Kirche ist geheizt und elektrisch beleuchtet.\" (#).", "Letzte Änderung": "17.06.2025 07:46"}, {"ID": 189512075, "Datum": "7.12.1895, Samstag", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts vom 28.11.1895 (5. Symphonie) durch Camillo Horn im Deutschen Volksblatt Nr. 2489 auf S. 1f:\n»                           Aus dem Concertsaal.\n     Auch dem Trefflichsten mag nicht immer ein Wurf wie der andere gelingen, das bewies das zweite Philharmonische Concert, [... über dieses und andere Konzerte, Kammermusik: Böhmisches Quartett, Fitzner-Quartett (Foerster als Pianist zu laut) ...].\n     Wie maßvoll wußte dagegen Professor Löwe den Flügel zu behandeln, als er kürzlich im Akademischen Wagner=Verein sogar ein Orchesterwerk, fast die vollständige fünfte Symphonie von Bruckner spielte. Es bereitet schon an und für sich keine kleine Mühe, allein auf dem Piano Bruckner's contrapunktisches Stimmengewebe dem Hörer klar zur Auffassung zu bringen, Professor Löwe aber hat sich seine Aufgabe, wie wir hören, noch dadurch erschwert, daß er den Concertvortrag gleich aus der Partitur studirt hat. Sein treues Gedächtnis, seine ungemein sorgfältige Phrasirung und nicht zuletzt seine Bearbeitung, die schier Unmögliches ermöglicht, brachten ihm reiche, wohlverdiente Ehren. Anderseits können wir nicht verschweigen, daß Bruckner's Tonwelt, vom orchestralen Boden losgelöst, auch bei vollendetster Wiedergabe am Clavier Manches von ihrem Reiz einbüßt.\r\n     Besonderes Interesse gewann der Abend durch Herrn Winkelmann's freundliche Mitwirkung. [... Richard Wagner, Sofie Chotek mit Liszt und Hugo Wolf ...]\n     [... Bedenken gegen den \"übertriebenen Wolfcultus\" (Benachteiligung anderer Komponisten: Richard Strauß, d'Albert, Draeseke, Sommer, Weingartner) ...]; die ausschließliche Bevorzugung eines einzigen Modernen neben Großmeister Bruckner können wir nimmer für gerecht und billig erachten. [... Beiträge des Vereinschors ...]. Noch ist der trefflichen Begleitung der Herren Professor Schalk, Foll (Clavier) und Bause (Orgel) zu gedenken.\r\n     [... Liederabend Gura etc. ...].\r\n                                              Camillo Horn.« (*).\n \nBericht »Leichenbegängnis des Stadtpfarrers Aichinger in Steyr« mit Erwähnung von Bruckners Requiem [WAB 39] in der Linzer Zeitung auf S. 1436. Bruckner habe einen Kranz gespendet.\r\n„   Linzer und Kronlands=Nachrichten.\r\n                                 Linz, 6. December.\r\n[…]\r\n    * (Leichenbegängnis des Stadtpfarrers Aichinger in Steyr.) Der „Alpenbote“ schreibt: Die allgemeine Verehrung, welche der Verewigte in Steyr und weit darüber hinaus genoß, zeigte sich am glänzendsten bei dem am 4. d., vormittags, stattgehabten Leichenbegängnisse desselben. Um 8 Uhr früh wurde der Leichnam des Herrn Stadtpfarrers, welcher am 3. d., früh, schon im Sarge verschlossen wurde, unter Assistenz von fünf Priestern vom Herrn Canonicus Johann Dürrnberger in der Sanct=Margareten=Kapelle eingesegnet, sodann in die Pfarrkirche übertragen und daselbst vor dem schwarz drapierten Hochaltar, geschmückt mit den Insignien der geistlichen Würde, aufgestellt. Der hochwürdigste Herr Bischof Doppelbauer, umgeben von vielen Priestern, celebrierte sodann ein feierliches Requiem mit Libera. Vom Chore wurde während desselben das von Dr. Bruckner 1849 componierte und später umgearbeitete Requiem in D-moll aufgeführt, welches auf die Zuhörer den tiefsten Eindruck machte, Das Schiff der Kirche füllte eine ungewöhnliche große Zahl Leidtragender, unter welchen sich die Gemeindevertretung mit dem städtischen Beamtenkörper, [… Behördenvertreter etc., Graf Lamberg, Trauerzuzg …]. Unmittelbar vor dem mit Kränzen – darunter ein prächtiger von Herrn Dr. Anton Bruckner gespendeter – geschmückten Leichenwagen schritt der den Conduct führende hochwürdigste Herr Bischof. Hinter dem Sarge folgten die Verwandten des Verstorbenben, sowie ein Großtheil der vorgenannten Honoratioren und trotz des unfreundlichen, regnerischen Wetters ein langer Zug anderer Leidtragender. Manches Auge wurde feucht, als man die Leiche des beliebten Seelenhirten der geweihten Erde, im alten Friedhof an der Ostseite der dort befindlichen Kapelle, übergab.“ (**).\n \nDavon berichtet auch die Welser Zeitung Nr. 49 auf S. 5:\r\n\"     Steyr, 4. December. Das Leichenbegängnis des Stadtpfarrers Aichinger gestaltete sich großartig. 58 Priester erwiesen dem Verblichenen die letzte Ehre. Außerdem betheiligen sich alle Behörden und die Vereine. Die Schulen bildeten Spalier. Von der Häusern wehten viele Trauerfahnen und in den Straßen brannten Gaslichter. Den Conduct führte der hochwst. Herr Bischof bis zum Friedhofe. Beim Trauergottesdienste in der Stadtpfarrkirche führte der gutgeschulte Chor ein Requiem von Anton Bruckner auf. Es herrschte leider Regenwetter.\" (***).\n \nBrief von Siegfried Ochs an Jean Louis Nicodé:\r\n     [mutmaßlicher Inhalt] Reagiert auf einen Brief Nicodés [vgl. Theodor Helms Brief vom 25.10.1895] zur Aufführung der 8. Symphonie in Dresden am 18.12.1895 (°).", "Letzte Änderung": "29.12.2023 16:08"}, {"ID": 189412075, "Datum": "7.12.1894, Freitag", "Haupttext": "Die Allgemeine Zeitung München Nr. 338 (Morgenblatt) bringt auf S. 1f einen Wiener Musikbrief von Richard Heuberger, der eine Kurzkritik der 2. Symphonie [am 25.11.1894] enthält:\r\n\"               Wiener Musikbrief.\r\n             Von Richard Heuberger.\r\n     Es gibt Künstler, denen ein halber Erfolg mehr nützt, als anderen ein ganzer, die das Meer des Glücks wie einen Kork immer wieder an die Oberfläche treibt, die höchstens etwas untertauchen, nie aber untergehen können. [... ausführlich über Antonio Smareglias Oper \"Cornelius Schut\" ...].\r\n     Ein paar Tage vor der \"Schut\"=Premiere kehrte hier wieder das böhmische Streichquartett ein und hatte mit einem neuen Quartett von d'Albert großen Erfolg. Das Scherzo daraus ist eines der pikantesten Stücke der neueren Literatur. – Die Philharmoniker, die durch so viele Jahre Bruckner ignorirten, haben jetzt eine Art Dampf=Würdigung eingeführt und bringen mehr von diesem mehr interessanten als erquicklichen Componisten, als auch ein besseres Publicum aushält, wie die Mode=Leute, die ihre gewisse Zeit in den philharmonischen Concerten absitzen. Dieser Tage führten sie die zweite Symphonie – in C-moll – auf und erweckten mit diesem vielfach zerfahren concipirten, stellenweise nicht einmal gut instrumentirten Werke, das einer früheren Periode des Meisters angehört, weit mehr Widerspruch als Zustimmung. Herbeck hat vor 18 Jahren dieselbe Symphonie einmal in Wien in einem Concerte als erste Nummer gebracht. Er war aber \"klug und weise\" und setzte als nächstes Stück Schuberts \"Verleih' uns Frieden\", als drittes . . .  \"Die Romanze vom Gänsebuben\" aufs Programm. Ein Concertzettel mit Anspielungen.\" (*).\nDie Linzer Zeitung berichtet auf S. 1384 von Bruckners Gesundheitszustand. Bruckner werde von Professor Schrötter behandelt und von seiner Pflegerin Kathi betreut:\r\n„   Linzer und Kronlands=Nachrichten.\r\n                          Linz, 6. December.\r\n    * (Dr. Anton Bruckner,) der greise Componist, der bekanntlich im verflossenen Sommer in Stadt Steyr seinen 70. Geburtstag gefeiert hat, ist seit seiner Rückkehr nach Wien leidend, und sein Zustand gibt zu ernsten Besorgnissen Anlaß. Der Patient, der von Professor Schrötter behandelt wird, verbringt den größten Theil des Tages, in seinem breiten Lehnstuhle sitzend, in schlafendem Zustande. So oft er erwacht, muß ihn seine treue Pflegerin Frau Kathi, die Bruckner seit zweiundzwanzig Jahren betreut, zum Clavier führen. Nachdem er zehn oder zwanzig Minuten lang präludiert, verfällt der Meister wieder in tiefen Schlaf. Aus Freundes= und Verehrerkreisen gibt sich die größte Theilnahme für den Tonkünstler kund. Derselbe darf auf ärztliche Verfügung keine Besuche empfangen.\" (**).\nHinweis auf das Konzert vom 21.12.1894 im Neuen Wiener Journal Nr. 404 auf S. 10:\r\n\"Musikvereins-Säle. Repertoir: Freitag, 7.: [...] Freitag, 21.: Bruckner-Conc. (WagnerV.) gr. S. Samstag, 22.: [... bis 30.12.1894 ...]\" (***).", "Letzte Änderung": "18.11.2023 11:48"}, {"ID": 189212075, "Datum": "7.12.1892, Mittwoch", "Haupttext": "Kritik des Konzerts vom 22.11.1892 (1. Satz der 8. Symphonie) im Deutschen Volksblatt Nr. 1412 auf S. 1f :\n»               Neues aus den Concertsälen.\n                               II.\n     Seit einer Reihe von Jahren steht unsere Wagnergemeinde in unerschütterlicher Opposition zu den an unserer Oper zur Zeit maßgebenden Tendenzen: Die vorzugsweise Pflege der französischen Musik eines Massenet, [... u.a., Zurücksetzung der Klassiker, nicht nur Wagners durch Wilhelm Jahn ... Ausgleich durch die zwei Wagner-Vereine ... über das letzte Konzert mit Auszügen aus den \"Feen\" und \"Benvenuto Cellini\" ...]\n     Von gleich feinem Kunstgeschmacke der Leitung des Wagner=Vereines gaben auch die übrigen Nummern des Abends Zeugnis: [... Richard Wagner, J. S. Bach, Carl Loewe, Beethoven, mitwirkend: Frau von Ehrenstein, Herr Neidl ...] Den ersten Satz aus Bruckner's \"Achter\", den Herr Professor Schalk auf einem leider weniger als mittelmäßigen Clavier zum Vortrage brachte, hätten wir lieber nicht auf dem Programm gesehen. Derart schwierige Werke erfordern mindestens eine vierhändige Wiedergabe und werden auch bei einer solchen nur Den interessiren, der die Composition schon kennt; als Vorbereitung für einen Hörerkreis, dem das Werk noch ganz fremd ist, sind sie aber von einem höchst geringen Nutzen.\n     [... neue Konzertreihe Kretschmanns im Ehrbar-Saal, u. a. mit Josef Reiter (\"seit einiger Zeit von gewisser Seite als eine neue musikalische Gottheit ausgeschrien\" - unberechtigt!) ... Zweifel an Reiters Zukunft ...].\n                        Hans Puchstein. « (*).\nAm Unterrand des Titelblatts die aktualisierte Fußnote: \"Kauft Christgeschenke nur bei Christen!\" und die Aufforderung, nur bei den Inserenten des Deutschen Volksblattes zu kaufen.\n\r\nIm »Vaterland« Nr. 339 erscheint auf S. 1f ein mit »-n.« [= Dr. Hermann] signierte Kritik zum Konzert vom 13.11.1892 (mit dem 150. Psalm):\r\n\"                   Concerte.\r\n                           II.\r\n     Ein stark gemischtes Programm bot das erste Gesellschaftsconcert: [... Schubert ... \"Bruckner's gigantischer 150. Psalm\" ...] Ohne das berühmte Tedeum Bruckner's dem Umfange und künstlerischen Werthe nach zu erreichen, steht der Psalm doch als ein mächtiger Tonbau von ergreifender Großartigkeit vor uns. Es ist bezeichnend, daß selbst kritische Stimmen, welche sonst an Bruckner's Werken nicht genug zu tadeln fanden, dieses neue Opus in entschieden günstigem Sinne beurtheilen; darin liegt ein deuticher Beweis für das sieghafte Vordringen des Bruckner'schen Genius, dessen Flügelschlag nun immer freier und freudiger sich entfalten kann. Unsere Verehrung für Bruckner's Schaffen darf uns gleichwohl nicht hindern, an dem jüngsten Werke des großen Meisters das auszusetzen, was unserer inneren Ueberzeugung zuwiderläuft; es ist dies einzig und allein jene Stelle – etwa in der Mitte des Werkes – wo sich ein Solo=Sopran vom Chore ablöst und in dithyrambischen Schwunge die chromatische Leiter erklimmt – von einer Sologeige gestützt – in Verzückung auszuklingen. . . .  Dies ist eine Stelle, deren genialer Grundgedanke durch die Unmöglichkeit einer völlig befriedigenden Ausführung vernichtet wird; der Componist hat wohl an eine Engelsstimme gedacht, welche hoch aus den Lüften herab den Gesang des gläubigen Volkes aufnimmt, um ihn dem Höchsten dazubringen. Wie vermöchte ein schwacher Sopran, wie der des Fräuleins Standthartner einer solchen Idee gerecht werden? Aber auch eine kräftigere Stimme würde kaum den beabsichtigten Eindruck hervorbringen, da einer Chor= und Orchestermasse gegenüber ein – noch dazu melodisch höchst schwierig aufzufassendes – Solo nicht aufkommen kann, zumal wenn ihm nur wenige Takte in den höchsten Tonlagen zugewiesen sind und eine Geige – falsch secundirt. . . .   Der Eindruck des Werkes war ein nachhaltiger und tiefer; eine baldige Wiederholung der Aufführung wäre dringend zu wünschen. – [.. über \"Wanderers Sturmlied\" ... Lob für die Amerikanerin Adele aus der Ohe ... Verriss des häßlichen Klavierkonzertes von Tschaikowsky ... weitere Konzerte ...]             -n.\" (**).\n\r\nIn einem Artikel des St. Pöltner Wochenblatts Nr. 49 auf S. 4 über Josef Reiter wird Bruckner erwähnt:\r\n\"Wochen-Nachrichten.\r\n[...]\r\n     [Musikalische Voranzeige.]   Josef Reiter ist ein echter deutscher Tondichter! Ein Tonkünstler, welcher sich nicht der frechen Mode, die Alles, unser Heilgstes und Erhabenstes, benützt und dem Vergnügen und dem Zeitvertreibe dienstbar macht; nein, er bildete sich im Sturme des Lebens und in der strengsten Schule der Selbsterziehung und tritt jetzt als eine in sich gefestigte und gereifte, echte deutsche Künstlernatur vor. Man hält es daher als Pflicht, das deutsche Volk auf diesen seinen Sohn nachdrücklichst aufmerksam zu machen. Jos. Reiter, ein Landsmann des größten lebenden Symphonikers unserer Zeit, Anton Bruckner, ist wohl kleineren Kreisen, welche ernste und edle Kunst pflegen, schon seit längerer Zeit bekannt; [...hatte Konzerte mit eigenen Werken in Wien und Klagenfurt, geplant sind Salzburg, Linz, Dresden, München u. a. ... anfang Januar 1893 durch den Lehrerverein \"Fortschritt\" in St. Pölten ...].\" (***).\n\r\nÄhnlich schreibt auch der St. Pöltner Bote Nr. 98 auf S. 3:\r\n\"     [Reiter=Concert.] Josef Reiter, der Tonkünstler, und zwar ein echter deutscher Tondichter! Ein Tonkünstler, welcher sich nicht der frechen Mode, die Alles, unser Heiligstes und Erhabenstes benütz und dem Vergnügen und dem Zeitvertreibe dienstbar macht, hingab: nein, er bildete sich im Sturme des Lebens und in der strengsten Schule der Selbsterziehung und tritt jetzt als eine in sich gefestete und gereifte, echtdeutsche Künstlernatur vor uns. Man hält es daher als Pflicht das deutsche Volk auf diesen seinen Sohn nachdrücklichst aufmerksam zu machen. Josef Reiter, ein Landsmann des größten lebenden Symphonikers unserer Zeit, Anton Bruckner, ist wohl kleineren Kreisen, welche ernste und edle Kunst pflegen, schon seit längerer Zeit bekannt; [... hatte Konzerte mit eigenen Werken in Wien und Klagenfurt, geplant sind Salzburg, Linz, Dresden, München u. a. ... anfang Januar 1893 durch den Lehrerverein \"Fortschritt\" in St. Pölten...].\" [Textpassagen von Max Morold 20.8.1892] (°).", "Letzte Änderung": "03.08.2025 13:20"}, {"ID": 189112075, "Datum": "7.12.1891, Montag", "Haupttext": "Schwanzaras Aufzeichnung der Universitätsvorlesung Bruckners (*).\nAnkündigung des Festcommerses vom 11.12.1891 im Deutschen Volksblatt Nr. 1050 auf S. 3:\r\n             \"Theater, Kunst und Literatur.\r\n[...]\n     Bruckner=Commers. Freitag, den 11. d. M., veranstaltet der Wiener Akademische Gesangverein im Sofien=Saale anläßlich der Ernennung des heimischen Tondichters Anton Bruckner zum Ehrendoctor der Wiener Universität einen Fest=Commers, für welchen sich sowohl in akademischen, als auch in musikalischen Kreisen das regste Interesse kundgibt. Der \"Akademische\" gedenkt Bruckner's herrlichen \"Germanenzug\" zur Aufführung zu bringen. Die Commersmusik wird anstatt durch die zuerst engagirte Capelle des Infanterie=Regimentes Nr. 84, welche infolge einer dienstlichen Verhinderung absagte, durch die Erste Wiener Schützencapelle unter Leitung des Herrn Kopetzky dargeführt [sic] werden. Die Eintrittskarten, welche nach Maßgabe der Raumverhältnisse des Saales, und zwar unentgeltlich ausgegeben werden, können täglich von 11 bis 1 Uhr in der Kanzlei des Wiener Akademischen Gesangvereines, Universität, Arcadenhof links, behoben werden.\" (**).\nDas Wiener Montags-Journal Nr. 516 gibt auf S. 5 einen Überblick über kommende Konzerte: \"Wiener Concert-Repertoire. Montag den 7. December: [... jeden Tag Konzert ...] Sonntag den 13: III. Philharmonisches Concert, Gr. Musikvereinssaal (I. Aufführung der Symphonie Nr. I (C-moll) von Ant. Bruckner).\" [als einziges Werk eigens genannt] (***).\nBesprechung des Konzerts vom 3.12.1891 in \"Het nieuws van den dag\" Nr. 6701 (Amsterdam) auf S. 7:\r\n\"                MUZIKALE KRONIEK.\r\n       ZANGVEREENIGUNG \"EXCELSIOR\".\r\n     Het bestuur, met Mr. Henri Viotta aan 't hoofd, der zangvereeniging Excelsior heeft een goed werk gedaan door aan de muziekliefhebbers hier ter stede de gelegenheid te verschaffen met twee hier nog onbekende werken kennis te maken.\r\n     Het eerste en belangrijkste dier twee werken is Roméo et Juliette, symphonie met solo's en koor van Hector Berlioz; het tweede is Te Deum, voor solo, koor en orkest, van Anton Bruckner\r\n     Slaan wij eerst een blik op eerstgenoemd werk.\r\n     [... ausführlichst über Berlioz ...]\r\n     Mijn volgend schrijven begin ik met de bespreking van Bruckner's Te Deum. DAN. DE LANGE.\" [zweiter Teil am 14.12.1891] (°).", "Letzte Änderung": "01.11.2024 12:28"}, {"ID": 189012075, "Datum": "7.12.1890, Sonntag", "Haupttext": "Im Artikel Josef Stolzings in der Ostdeutschen Rundschau Nr. 36, S. 6, über das 2. philharmonische Konzert am 23.11.1890 wird auch Bruckner erwähnt (*).\r\nIn derselben Nummer bespricht Stolzing auch das Konzert vom 27.11.1890 mit dem Quintett (**):\r\n     (*)/(**) \"Ueber die Brahms'sche Symphonie haben wir nichts zu sagen, sie ist geradezu typisch für das Schaffen Brahms', der über seinen Mangel an wirklichen musikalischen Themen durch ein unverständliches Tönechaos hinwegzutäuschen glaubt. [... über den auch von Wagner angezweifelten Begriff \"absolute Musik\" ...] Man braucht nur das Scherzo der siebenten Symphonie Bruckner's mit dem Scherzo der D-dur Symphonie Brahms' zu vergleichen, um sich so recht über die Schaalheit Brahms'scher Tonwerke klar zu werden.\r\n     [... Mendelssohns Athalia-Ouvertüre als Konzession an das größtenteils semitische Publikum? ...]\r\n     Der zweite Kammermusik=Abend des Hellmesberger=Quartetts brachte uns das wunderschöne Quintett von Anton Bruckner. Wer das herrliche, tief ergreifende Adagio je gehört hat, wird es wohl nie vergessen. Schwermuthsvoll, der Stimmung gleich, ist es, die das Herz eines Menschen durchbebt, wenn der Morgen grau herandämmert, und ein trübes Licht durch finstere Wolken scheint, wenn sein Auge auf die Züge eines geliebten Todten sieht, den bald die regennasse Erde aufnehmen wird. Doch in überströmender, himmelhoch jauchzender Freude, erklingt hierauf das Scherzo, unzerstörbare Lebenslust, unversiegbare Kraft, athmen seine kräftigen Akkorde. Da hebt ein Singen und Jubeln an wie Vogelgezwitscher im Mai, wenn das helle Morgenroth den Wald aus dem Schlummer küßt.\r\n     Heil der deutschen Musik, daß sie noch einen Bruckner besitzt!\r\n     Wir hatten die Freude, den Meister an dem Abende begrüßen zu können, und der stürmische Beifall, der ihn umtobte, mag ihm beweisen, daß trotz Hanslick und Genossen, die wahren Anhänger deutscher Kunst ihn als Meister verehren.\r\n     Für das Piano=Quintett Zellner's in D-dur konnten wir uns nicht besonders erwärmen. Nach dem Bruckner'schen Wunderwerke klingt es manchmal gar zu dürftig. [über weitere Konzerte, Stavenhagen ...] \r\n          Josef Stolzing.\"\r\n[Unmittelbar folgend eine Notiz über ein Liszt-Konzert Göllerichs und Theodor Schmidts an der Ramann-Volckmannschen Musikschule in Nürnberg, das am 23.11.1890 wiederholt worden war.] (**).\nDas Wiener Salonblatt Nr. 49 bringt auf S. 9 eine Kritik Wilhelm Freys zum selben Konzert:\r\n          \"Oper und Concert.\nNach dem ersten Spiel=, Liebes= und Champagnerrausch, den die schöne Manon im Hofoperntheater erzeugt, trat eine kleine Ernüchterung ein. [... van Dyck erkrankt ... über Massenets und andere Opern ...]\r\n     Am zweiten Hellmesberger=Abend am 27. v. M. stand Bruckner's F-dur=Quartett [sic] auch auf dem Programm. Diese Composition zeigt in ihrem Adagio den gedankenreichen, tiefempfindenden Musiker, in den anderen Sätzen jedoch, ganz besonders aber im Finale, eine maßlose und nur immer wieder von den Grundlinien abschweifende Phantasie. Es gereicht dem Quartettverein Hellmesberger zur vollen Ehre, daß er von Zeit zu Zeit dem alten und gewiß verdienstvollen Musiker die Genugthuung verschafft, seine Werke in möglichster Vollkommenheit zu hören, allein die Freunde Bruckner's sollten sich nicht zu dessen Feinden machen, indem sie jedes seiner Werke zu provokatorischen Demonstrationen benützen und dadurch dem Ansehen ihres Meisters nur schaden. Der Concertsaal ist keine Wählerversammlung und Herr Bruckner kein Candidat, der so und so oft auf die Tribüne gezerrt werden muß. Er sorgt für seine Unsterblichkeit schon selber.\r\n     [... über weitere Kammermusik- und Klavierabende ... auf S. 10 die Signatur:]\r\n                            Wilhelm Frey.\" (***).\n[Vermutlich 1890 und nicht 7.12.1889, siehe Anmerkung]\r\nBrief von Max von Oberleithner an Bruckner:\r\n    Er sei heute aus Bozen zurückgekehrt und werde ihn am Dienstag [9.12.1890] zum Harmonielehre-Unterricht aufsuchen (°).\n(3. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Goldmark, Henselt und Schumann (3. Sinfonie) (°°)).", "Letzte Änderung": "22.10.2024 18:53"}, {"ID": 188812075, "Datum": "7.12.1888, Freitag", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts vom 4.12.1888 (mit dem »Ave Maria« [WAB 6]) in den Münchner Neuesten Nachrichten, signiert \"M.\":\r\n   \"Theater, Literatur und Wissenschaft.\r\n      M. (Konzert des Porges'schen Gesangvereins.)\r\nMit großem künstlerischen wie äußeren Erfolge eröffnete vorgestern im Museumssaale vor überaus zahlreichem Auditorium der Porges'sche Gesangverein seine dieswinterlichen Vorträge. [... Text wie bei 1101/331 mit typographischen und geringen textlichen Abweichungen (unterstrichen): ... wie in der Möglichkeit ... phonetisch ungemein wirksame \"Ave Maria\" ...] [... über die weiteren Programmnummern ...]\" (*).\n(Aufführung von Wagners »Meistersingern«, die u.a. auch von Brahms besucht wird (**)).\n(Gründungsliedertafel des Wiener Akademischen Gesangvereines (***)).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188712075, "Datum": "7.12.1887, Mittwoch", "Haupttext": "Die Linzer Zeitung macht auf S. 1291 nochmals auf das heutige Konzert aufmerksam:\n» * (Liedertafel \"Frohsinn\".) Das vollständige Programm des am Mittwoch den 7. d., abends 8 Uhr, im städtischen Volksgartensalon stattfindenden Herrenabends der Liedertafel \"Frohsinn\" besteht aus folgenden Nummern: [... Floderer, Schubert, Liedvorträge ...] 5. \"Mitternacht,\" Männerchor mit Soloquintett und Clavierbegleitung von A. Bruckner. [... Floderer, R. Schmidt, Einlagen, Engelsberg, Koschat ...] Die unterstützenden Mitglieder des Vereines, sowie die Besitzer von Jahresgastkarten haben gegen Vorweisung der Jahreskarten freien Eintritt und steht ihnen diesmal das Recht zu, Gäste einzuführen.« (*).\n \nIn der Linzer Tages-Post Nr. 279 informiert ein Inserat auf S. 5: \"[...] 5. \"Mitternacht\", Männerchor mit Soloquintett und Clavierbegleitung von A. Bruckner. [...]\" (*a).\n\r\nAufführung des Chores »Mitternacht« [WAB 80] durch den »Frohsinn« unter Floderer beim Herrenabend im städtischen Volksgartensalon in Linz (**).\r\nAußerdem erklingen Werke von Floderer, Schubert, R. Schmidt, Engelsberg und Koschat (***).\r\nAls Anwesende und Mitwirkende sind überliefert: Poscher, Rossi, Milbeck, Gartenauer, Piber, Arnleitner, Donaubauer, Schausberger, Brandl, Passy, Wildmoser und Kränzl (°).", "Letzte Änderung": "02.12.2024 22:58"}, {"ID": 188612075, "Datum": "7.12.1886, Dienstag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen): »Dienstag den 7. Dez Segen.« [Dienst in der Hofkapelle].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188512075, "Datum": "7.12.1885, Montag", "Haupttext": "Besprechung der 3. Symphonie [»gestern«, Artikel also vermutlich datiert 6.12.1885] in der New Yorker »Daily Tribune« (*).\r\nBruckner liest später die Kritik in Anwesenheit Göllerichs mit Befriedigung durch (**).\nKritik in der New Yorker »Evening Post« (***).\nProbe der f-Moll-Messe.\r\nEintragungen in den Stimmen der Hofkapelle: »7/12 85 Probe 1/2 2 bis 3.« am Ende der Baßstimme Nr. 1 (°a), »1885 [/] 7/12 Probe [...?] Werner« [vermutlich Julius Werner (°b)] am Ende der 2. Violinstimme Nr. 2 (°c), »3 [. Mal] 18 7/12 85 Braun allein. Collega Simandl hat vergessen!« [Aufführung am 8.12. gemeint?] am Ende der Kontrabaßstimme Nr. 1 (°d) und »Probe 7/XII 85« am Ende der Flötenstimme Nr. 2 (°e).\nAnkündigung der morgigen Kirchenmusik in der Neuen Freien Presse Nr. 7643 auf S. 3:\n     \"[Kirchenmusik.] In der Hofburg=Capelle kommen am Dienstag den 8. December um 11 Uhr zur Aufführung: Messe in F-moll, Graduale (Ave Maria) [WAB 6] und Offertorium (Virga Jesse) von AntonBruckner.\" (°°).", "Letzte Änderung": "19.02.2026 15:42"}, {"ID": 188412075, "Datum": "7.12.1884, Sonntag", "Haupttext": "In dieser Woche hat Bruckner Dienst an der Hofkapelle (*).\n(3. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Brahms, Liszt (Les Préludes) und Beethoven (2. Sinfonie) (**).\nDie \"Neue Warte am Inn\" IV, Nr. 49, berichtet auf S. 2, auf den Artikel vom 4.12.1884 zurückgreifend, von Rudigiers Begräbnis und erwähnt Bruckner als Organist beim Mozart-Requiem:\r\n    \"[...] Erwähnung verdient noch, daß die Orgel von unserem berühmten Meister Herrn Anton Bruckner gespielt wurde, der in dieser Nacht von Wien herbeigeeilt war, um seinen Bischof, der ihn sehr hoch schätzte, noch zu sehen. [...]\" (***).\r\nAuch in einem eigenen Nachruf des Blattes (auf S. 1) wird Bruckner erwähnt: \r\n    \"Der Chor führte das großartige Werk kirchlicher Trauermusik, das Requiem von Mozart, auf; die Orgel spielte der Hoforganist Professor Bruckner, dem der Verstorbene ein großer Gönner und Freund gewesen.\" (°).", "Letzte Änderung": "11.09.2024 16:06"}, {"ID": 188112075, "Datum": "7.12.1881, Mittwoch", "Haupttext": "Hinweis auf das heutige Konzert\n \nin der »Tribüne« Nr. 337, Morgenausgabe S. 8:\n     »Bei der morgen, Mittwoch, im Sophiensaale stattfindenden Gründungsliedertafel des Wiener akademischen Gesangvereins gelangen unter Anderem zum Vortrage: Bruckner's \"Mitternacht\", Chor mit Tenorsolo und Clavierbegleitung, [...]« (*),\n \nin der \"Presse\" Nr. 337 auf S. 11:\n     \"[...] \"Mitternacht\", Chor mit Tenorsolo (neu) von Anton Bruckner;\" (*a),\nin der Wiener Allgemeinen Zeitung Nr. 638 auf S. 6:\n     » - Die morgen (Mittwoch) im Sophiensaale unter Weinwurm's Leitung stattfindende Liedertafel des Akademischen Gesangvereines hat folgendes Programm: [... Engelsberg ...] Anton Bruckner: \"Mitternacht\" (Manuscript, neu. Tenor=Solo: Herr Franz Schaumann.) [...] Clavierbegleitung: die Herren Dr. Schmetterer und Arthur Felkl.« (**)\nund der Wiener Zeitung Nr. 280 auf S. 2:\r\n     »[...] von Anton Bruckner: \"Mitternacht\", Chor mit Tenorsolo und Klavierbegleitung (Manuscript, neu); [...]« (***).\nWiener Erstaufführung des [von Bruckner selbst dirigierten? siehe die Anmerkung]  Männerchores »Mitternacht« [»Chor mit Begleitung und Tenorsolo«: WAB 80] im ansonsten von Rudolf Weinwurm geleiteten Konzert des Akademischen Gesangvereins im Sophiensaal (°).\r\n   Auf dem Programm stehen in der 1. Abteilung ein Deutsches Vaterlandslied, zum Schluß ein humoristischer Vortrag von Dr. C. Fischer (Sprecherin: Josefine Gallmeyer) und dazwischen Werke von Engelsberg (Deutsches Freiheitslied), Bruckner, H. Jüngst (»Estländisches Volkslied«) und Engelsberg (»Flucht der Liebe«), Lieder (gesungen von Emma Loos), »An den Mond« von Ferd. Hiller und das »Soldatenlied aus Faust« von Liszt und in der 2. Abteilung »Szenen aus dem Kölner Narrenfest« von Carl Zeller (°°). Als weiterer Mitwirkender wird Adolf Ritter v. Schultner genannt (°°°).\nNotiz [vermutlich Rudolf Weinwurms] \"Dienstag [sic! recte Mittwoch] 7. Dezbr ist Aufführung im Sofiensaale\" am Ende der autographen Partitur von \"Mitternacht\" [WAB 80] (#).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188012075, "Datum": "7.12.1880, Dienstag", "Haupttext": "Auf die morgige Kirchenmusik weisen hin\n \ndas Fremdenblatt Nr. 337 auf S. 6 (*)\n \nund die Neue Freie Presse Nr. 5847 auf S. 5:\n     \"In der k. k. Hofpfarrkirche St. Augustin wird am Mittwoch um 11 Uhr Capellmeister Eder Mozart's Credo=Messe, Graduale (Terzett: Sopran, Alt und Tenor) von Laurenz Weiß, Offertorium (Alt=Solo, Ave Maria) von Director Krall , \"Tantum ergo\" und \"Genitori\" von F. J. Kloß aufführen. Hof=Organist Professor Bruckner wird die Orgel spielen.\" (**).", "Letzte Änderung": "27.01.2026 16:37"}, {"ID": 187912075, "Datum": "(7.12.1879, Sonntag)", "Haupttext": "2. Gesellschaftskonzert unter Kremser mit Werken von Schubert, Herbeck, Gluck, Brahms (Klavierkonzert d-moll) und Mendelssohn.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187812075, "Datum": "7.12.1878, Samstag", "Haupttext": "Datierung \"XXXIV (7/12)\" in Franz Schalks Mitschrift des Harmonielehre-Kurses Bruckners.", "Letzte Änderung": "26.03.2025 10:02"}, {"ID": 187712075, "Datum": "7.12.1877, Freitag", "Haupttext": "Auf die morgige Kirchenmusik weisen einige Zeitungen hin:\n \nFremdenblatt Nr. 336 auf S. 14 (*),\n \nMorgen-Post Nr. 337 auf S. 4:\r\n     \" * Samstag den 8. d. M., um 11 Uhr, wird in der Hofkirche St. Augustin Kapellmeister Eder Tantum ergo von Friedrich Lesehen, Mariazeller Messe von Jos. Haydn, Graduale Altsolo von Händl, Offertorium Altsolo von Fürst von Montenuovo aufführen, und werden die Soli der Messe Frau Marie v. Kohn und Herr Ignaz Kugler, die beiden Einlagen die Hofopernsängerin Fräulein Wilhelmine Tremel vortragen. Hoforganist Professor Bruckner wird die Orgel spielen.\" (**),\n \nNeue Freie Presse Nr. 4772 auf S. 5:\n     \"[inhaltlich wie (**) ... Händel, Offertorium und \"Ave Maria\", ] Hof=Organist Bruckner wird die Orgel spielen.\" (***),\n \nNeues Wiener Tagblatt Nr. 336 auf S. 4:\n     \"[inhaltlich wie (**) ... Maria v. Kohn, Ignaz Kugler ...] Hoforganist Prof. Bruckner wird die Orgel spielen.\" (°)\n \nund Die Presse Nr. 337 auf S. 11:\r\n     \"[inhaltlich ähnlich (**) ... Friedrich Leschen, Offertorium Ave Maria, Marie Kohn, Michael Kugler ...] Hoforganist Professor Anton Bruckner wird die Orgel spielen.\" (°°).", "Letzte Änderung": "21.01.2026 14:14"}, {"ID": 187312075, "Datum": "7.12.1873, Sonntag (2. Advent)", "Haupttext": "Bruckner spielt Orgel bei der 11-Uhr-Messe anläßlich des 25-jährigen Kaiser-Jubiläums in der italienischen Nationalkirche.\r\nNeben seiner Fuge über die Kaiserhymne erklingen unter Cyrill Wolfs Leitung Haydns Nelson-Messe, eine Kirchenarie von Alessandro Stradella und ein Sopran-Solo von Krall. Solisten: Ernestine Gindele, Marie Trousil, Prof. F. Maaß (*)\r\nDie Orgel, 1786 von Franz X. Christoph erbaut, war 1815 von Friedrich Deutschmann (um 1757 - 1826), 1826 und 1839 von Jakob Deutschmann und 1847 von Franz Ullmann d. Ä. (1815 - 1892) umgebaut worden (*a).\nDatierung und Namenseintrag von Joh. Weber in einer Sopranstimme des »Ave Maria« [WAB 6] (**).\r\nDatierung »7/12. 1873« am Ende der Sopranstimme Nr. 5 der f-Moll-Messe [bei einer Probe?] (***).\n(2. Gesellschaftskonzert unter Brahms mit Werken von Schubert, Volkmann, Ahle, Bach, Gallus und Beethoven. Unter den Mitwirkenden sind G. Walter und Hellmesberger (°)).", "Letzte Änderung": "11.10.2024 08:34"}, {"ID": 186812075, "Datum": "7.12.1868, Montag", "Haupttext": "Bruckner bezahlt im Beisein von Herrn Heizmann [Heitzmann] [siehe die Anmerkung] die Rechnung, die Stefan Just aus Linz am 24.10.1868 für eine Klavierkiste gestellt hatte.", "Letzte Änderung": "03.04.2026 14:57"}, {"ID": 186612075, "Datum": "7.12.1866, Freitag", "Haupttext": "Die Linzer Zeitung gibt Details zum morgigen Konzert (mit »Du bist wie eine Blume«) bekannt:\r\n   »Linz, 6. December.\r\n   [...] * (Sängerbund.) Das neunte Gründungs=Fest=Concert des Männergesang=Vereines „Sängerbund” ... findet am 8. Dezember, Abends 7 Uhr, in den landschaftlichen Redouten=Sälen ... Statt. Das interessante Programm lautet: [...] 5. Du bist wie eine Blume. Gedicht von Heine, für Sopran, Alt, Tenor und Baß, componirt von A. Bruckner. [...] (*).\nAuch die Linzer Tages-Post Nr. 280 bringt auf S. 3 eine Ankündigung:\r\n   »§ Programm des Konzertes des Männergesangs=Vereines „Sängerbund” (am 8. d. M.): [...] 5) „Du bist wie eine Blume,” Gedicht von Heine, für Sopran, Alt, Tenor und Baß, komponirt von A. Bruckner. [...] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186412075, "Datum": "7.12.1864, Mittwoch", "Haupttext": "Besprechung der d-moll-Messe im Linzer Abendboten Nr. 280 auf S. 2:\r\n»[Signatur: erinnert an ein griechisches Omega] Wenn eine Tondichtung, wie A. Bruckner's neue Messe in D, einen gleich mächtigen Eindruck auf Kenner und Laien ausübt, so manifestirt sie sich damit schon als das Werk eines bedeutenden, auf eigenen Füßen einherschreitenden Talents und verdient in unserer, an vorzüglichen productiven Talenten gewiß nicht reichen Zeit nicht bloß allgemeine Anerkennung, sondern auch die Aufmunterung wohlmeinender, aber unpartei'scher Stimmen der Kritik. Wir bitten, das Nachfolgende als einen kleinen Beitrag zu einer solchen zu betrachten. Auf manchen Hörer mag die Messe einen befremdenden Eindruck gemacht haben, weil der pathetisch schwungvolle Tonbau, die frische Rhythmik, das lebhafte Colorit der Instrumentation weit über die hergebrachte Form der gewöhnlichen Messen hinausgehen. Ist auch der erste Satz Kyrie (D-moll) mit seinen dissonirenden Vorhalten ernst und düster gehalten, so bringt die Triolenbewegung der Saiten-Instrumente rhythmisches Leben in die Monotonie des wohl etwas zu lang ausgesponnenen Satzes. Mit dem Gloria (D-dur) nimmt jedoch der Componist einen hohen Aufschwung, der bei der Schlußfuge des Amen den Culminationspunkt erreicht. Die complicirt formelle Struktur dieses Satzes mit seiner lebendigen Figuration der Saiteninstrumente zu den breiten Akkorden der Posaune bringen den Ausdruck des Lobgesanges zur vollsten Geltung. Nach dieser herrlichen Nummer konnte das folgende Credo weniger befriedigen. Unter Anerkennung mannigfacher Schönheiten, vermißten wir vor Allem Einheit der Form. Hier war Manches künstlich, aber nicht so künstlerisch wie in den übrigen Sätzen. Sanctus und Benedictus wirkten dagegen durch eine wohlthuende Einfachheit. Mit dem Agnus Dei schließt in weihevoller Stimmung ein Werk, das durch tiefes Studium, geistvolle Conception und gediegene Durcharbeitung hervorragend sich den besten Compositionen im Gebiete der Musica sacra anreiht. Der Ausführung, deren Hauptschwerpunkt in der Instrumentalpartie liegt, müßen verdientes Lob und Anerkennung gezollt werden. Für die Sänger waren die schwierigen Intonationen keine leichte Aufgabe, welche aber befriedigend gelöst wurde. Die Stimmen des Frl. Schimatschek und des Herrn Weilnbök klangen prächtig und mächtig in dem Raume des Domes. - Sehr erfreulich ist es, die angeregte Wiederholung des ausgezeichneten Werkes auch schon gesichert zu wissen, da die Subscription auf Sperrsitze den besten Fortgang nimmt und keinen Zweifel an dem Gelingen übrig läßt.«", "Letzte Änderung": "28.01.2026 08:56"}, {"ID": 186112075, "Datum": "7.12.1861, Samstag", "Haupttext": "Der Linzer Abendbote Nr. 282 kündigt das Gründungsfestkonzert des »Sängerbunds« am 16.12.1861 an (Aufführung von »Du bist wie eine Blume« [WAB 64]): \n   »-*Der strebsame Männer=Gesangsverein \"Sängerbund\" veranstaltet am 15. d. M. seine vierte Gründungsfeier durch Ausführung einer Vocalmesse von Carl Santner, in der Stadtpfarrkirche. Am 16. d. M. findet das Gründungsfest=Concert in den Redoutensälen statt, dessen ganzer Reinertrag dem hiesigen Handlungs=Kranken=Institute gewidmet ist. Es dürfte dieses Concert umsomehr eines der vorzüglichsten der heurigen Saison werden, da Notabilitäten der Kunst die Mitwirkung bereits zusicherten. Herr Dom=Organist Bruckner componirte für diesen Festtag ein gemischtes Quartett, und der Cello=Virtuose Herr Heinrich Röser [sic], Mitglied der k. k. Hofkapelle und Hofoper in Wien gibt seine freundliche Gesinnung für den Verein damit kund, daß er seine unentgeltliche Mitwirkung auf das bereitwilligste zusicherte.« (*). Ähnliche Ankündigung auch in der Linzer Zeitung auf S. 1185: \n   »Der hiesige strebsame Männergesangverein \"Sängerbund\" veranstaltet seine vierte Gründungsfeier am 15. d. M. durch Ausführung einer Vocalmesse von Carl Santner in der Stadtpfarrkirche. Am 16. d. M. findet das Gründungsfest=Concert in den Redoutensälen statt, dessen ganzer Reinertrag dem hiesigen Handlungs=Kranken=Institute gewidmet ist. Es dürfte dieses Concert eines der vorzüglichsten der heurigen Saison werden, um so mehr, da Notabilitäten der Kunst die Mitwirkung bereits zugesichert haben. Herr Domorganist Bruckner componirte für dieses Concert ein gemischtes Quartett, und der Cello-Virtuose Herr Heinrich Röver, Mitglied der k. k. Hofcapelle und Hofoper in Wien gibt seiner freundlichen Gesinnung für den Verein damit Ausdruck, daß er seine unentgeltliche Mitwirkung auf das Bereitwilligste zugesagt hat.« (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186012075, "Datum": "7.12.1860, Freitag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: neben dem Datum »Landa« [vermutlich Klavierstunde] (*).\n \nEintragung Bruckners im dritten Sechter-Studienband (WAB 248) auf der 2. Seite des 37. Doppelbogens: \"7. Dezember 4 - 5 Uhr, Morgens\" (**).", "Letzte Änderung": "11.11.2024 18:16"}, {"ID": 183712075, "Datum": "7.12.1837, Donnerstag", "Haupttext": "Schriftlicher Aufsatz in Briefform.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 182312075, "Datum": "7.12.1823, Sonntag", "Haupttext": "Visitationsbericht des Bischofs Sigismund Hohenwarth an Sr. Majestät den Kaiser: »... Der Schullehrer in Ansfelden Anton Bruckner ist gescheit und leistet viel in seiner Schule.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 196201075, "Datum": "7.1.1962, Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Harold C. Schonberg »The Mystic 'Ninth'« in der New York Times.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196001075, "Datum": "7.1.1960, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Arvid Fladmoe in Bergen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195701075, "Datum": "7.1.1957, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Gürzenich-Orchester unter Paul Klecki im 7. Gürzenich-Konzert in Köln.\r\nSolist in Alban Bergs Violinkonzert ist André Gertler.", "Letzte Änderung": "12.06.2024 15:47"}, {"ID": 194901075, "Datum": "7.1.1949, Freitag", "Haupttext": "Artikel »Musikalische Streifzüge« von Edmund Nick im Münchner Tagebuch: \n    »Je kürzer die Tage wurden, desto länger durften die Symphonien sein. Als der Dezember an seinem tiefsten Punkt angelangt war [21.12.1948?], erreichten die Konzerte der Philharmoniker ihren Höchststand mit der VIII. Symphonie von Bruckner. Ihre Wiedergabe erfolgte unter Hans Knappertsbusch in vollendeter Kongruenz mit den geistigen Dimensionen dieses Riesenmassivs und gipfelte in jenem denkbar sattesten C-Dur-Fortissimo, dessen ein Orchester mächtig sein kann, in dem 22 Takte währenden Schlußakkord, der in der Symphonik nicht seinesgleichen hat. Zur VIII. führte der Weg über die VII., die die Philharmoniker zehn Tage vorher [11.12.1948?] unter Fritz Rieger ganz herrlich gespielt hatten. Sie ist ja dank der Einprägsamkeit ihrer Themen längst der Liebling der Orchesterfreunde geworden. Wer versteht es heute noch, daß eine Kritik über ihre Uraufführung in Wien [sic!] von dem »Modergeruch der Mißklänge dieses verwesungssüchtigen Kontrapunktes« sprechen durfte? Noch vor etwa zwanzig Jahren beantwortete mir ein namhafter Dirigent die Frage, warum er so selten Bruckner aufführe, etwa folgendermaßen: »Sehen Sie, bei Beethoven ist jede Symphonie charakteristisch von den anderen unterscheidbar, aber bei Bruckner habe ich den Eindruck, neun Riesenelephanten gegenüberzustehen, von denen einer wie der andere aussieht«. Womit angedeutet sei, daß sich das Verhältnis zu Bruckner seit damals wohl diametral geändert haben muß.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194101075, "Datum": "7.1.1941, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch das Städtische Orchester Saarbrücken unter Heinz Bongartz im Gautheater Westmark in Saarbrücken. Solistin in P. Höllers Violinkonzert ist Alma Moodie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193801075, "Datum": "7.1.1938, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in Hamburg.", "Letzte Änderung": "05.12.2025 02:18"}, {"ID": 193701075, "Datum": "7.1.1937, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Lovro von Matacic in Berlin. Solist des Abends ist der Geiger Hugo Kolberg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193601075, "Datum": "7.1.1936, Dienstag", "Haupttext": "Artikel von Karl Schönewolf »Der echte Bruckner« im Hamburger Fremdenblatt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193501075, "Datum": "7.1.1935, Montag", "Haupttext": "Artikel »Der echte Bruckner« im Hamburger Fremdenblatt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193201075, "Datum": "7.1.1932, Donnerstag", "Haupttext": "4. Konzert des Münchner Bruckner-Zyklus in der Tonhalle (*).\r\nAufführung der 3. und 4. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Heinrich Laber (*a),\nBrief von Siegmund von Hausegger an Max Auer:\r\n   Reagiert auf ein Schreiben Auers (wegen des einzuladenden Personenkreises [am 2.4.1932]). Am 28.2.1932 finde die erste Probe zur 9. Symphonie statt (**).", "Letzte Änderung": "20.04.2023 22:04"}, {"ID": 193101075, "Datum": "7.1.1931, Mittwoch", "Haupttext": "The Manchester Guardian Nr. 26315 druckt auf S. 11 zwei Leserbriefe ab, die sich mit dem Problem \"Wenig Vertrautes in Konzertprogrammen\" und den Programmänderungen befassen [möglicherweise wurde dadurch Bruckner abgesetzt?]:\n\"       HALLE CONCERTS\n     The \"Unfamiliar Works\"\n\n[1. Brief ... der Anteil an solchen Werken ist diesmal sogar geringer als früher; dennoch hat man sich bei der Programmwahl nach dem vermeintlichen, nie überprüften Publikumsgeschmack gerichtet ...]. \n\n                       WILLIAM L. NORMAN.\n[... 2. Brief:]\n     Sir,–It is with great disappointment that I note the alterations in the programmes for the coming session of the Hallé Concerts. [... der Abonnement möchte sich auf die Ankündigungen zu Saisonbeginn verlassen können ...]. Moreover, it is astounding that a society of the musical status of the Hallé Concerts Society should make the unwise decision of omitting from the programmes of their concert works by Bruckner, Debussy, and Delius on the ground that unfamiliar works are not appreciated by the majority of subscribers. This stick-in-the-mud policy is deplorable. [... nur noch die vertrauteste Musik spielen? ...]. Are these the lines along which musical culture is to progress in this city?–Yours, &amp;c.,\n                                RUTH M. LISBONA.\n     22, Scholes Lane. Prestwich.\n                     January 3.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192801075, "Datum": "7.1.1928, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra unter Frederick Stock im Theodor-Thomas-Gedächtniskonzert in der Orchestra Hall in Chicago (Wiederholung vom 6.1.1928).\nAuf dem Programm stehen außerdem Richard Wagner's \"Faust\"-Ouvertüre und \"Ein Heldenleben\" von Richard Strauss (*).\n \nIn einer Konzertbesprechung im Los Angeles Evening Express Nr. 246 auf S. 8 regt Bruno David Ussher an, dass das Persinger-Quartett in jedem Konzert auch ein seltenes älteres oder neues Werk bringt, \"such as quartets by Sibelius, Pfitzner, Reger, Bruckner, not to mention Scandinavians, newer Germans, English, Italian composers, of Bartok and Hanson. [...]\" (**).\n \nEdward Moore bespricht in der Chicago Tribune Nr. 6 auf S. 13 das gestrige Konzert:\n\"   Mr. Stock Stirs Music Reviewer to Fine Ecstasy\n[... Lob für das \"Heldenleben\" ... Gedenken an Theodor Thomas, dem das Programm gewidmet war ... Stock, nach der \"Faust\"-Ouvertüre,] swung into Bruckner's Ninth Symphony [... großer Tag, auch für das Orchester ...]. Unless you go to Orchestra hall tonight you will miss one of the most notable performances of the season.\" (***).", "Letzte Änderung": "03.07.2024 21:36"}, {"ID": 192601075, "Datum": "7.1.1926, Donnerstag", "Haupttext": "The Burlington Free Press and Times Nr. 6 (Burlington, Vermont) bringt auf S. 12 den Artikel über Jazz, in dem der Musiker Manoly als Bruckner-Schüler bezeichnet wird (inhaltlich identisch mit dem Text vom 31.12.1925)\n\"SYMPHONIC JAZZ FAD; SAYS EXPERT\n\n[...] nothing but a fad [...]\n     So believes L. E. Manoly, who once played under Richard Wagner [...]. What was jazz to a man who had studied under Gustav Mahler and Anton Bruckner and played not only under Wagner and Brahms but most of the world's other great conductors during the past half century?\n     [...]\" (*).\n\n\nDieser Artikel erscheint inhaltlich identisch auch in The Index-Journal Nr. 335 (Greenwood, South Carolina) auf S. 7 (**)\n\n\nund in The Mansfield News Nr. 299 (News-Journal, Mansfield, Ohio) auf S. 15 (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192501075, "Datum": "7.1.1925, Mittwoch", "Haupttext": "Ausführliche Besprechung des Konzerts vom 6.1.1925 mit der 7. Symphonie durch Edward Cushing in The Brooklyn Daily Eagle Nr. 6 auf S. 6:\n\"[... erwähnt sind: Philadelphia Orchestra, Carnegie Hall, Leopold Stokowski ...] The symphony is not long–it lacks the \"heavenly length\" of the Schubert C major [... performance ...] of transcendental virtuosity [... Stokowski ...] he is evidently lacking in the nobility of temperament that Bruckner demands. [... die anderen Stücke und andere Konzerte ...].\n                                     EDWARD CUSHING.\"", "Letzte Änderung": "08.08.2026 20:12"}, {"ID": 192301075, "Datum": "7.1.1923, Sonntag", "Haupttext": "The Boston Globe Nr. 6 meldet auf S. 49:\n\"Music Notes and Comment\n[...]\n    The works that appear most frequently in the lists of orchestral performances all over Germany are Pfitzner's cantata \"Von Deutscher Seele,\" and the symphonies of Bruckner and Mahler, to which may be added works of Reger.\" (*).\n \nThe Nebraska State Journal (Lincoln, Nebraska) bringt auf S. 26 (= S. 10 des 2. Teils) Briefe von ehemaligen Bürgern Lincolns, in deren einem Bruckner und Frederick Stock erwähnt werden\n\"Lincoln Is Remembered With Affection by Citizens in Other Fields.\n[...]\n               ROBERT W. STEVENS.\n     THE UNIVERSITY OF CHICAGO. Dec. 18.–Dear Journal: Nothing could give me greater pleasure than to add my hearfelt [sic] word of Christmas greeting and good wishes to all the old Lincoln friends. [... Abbildung ... Erinnerungen ... Sport ... ].\n     Perhaps that does not suggest music, but I will talk shop before closing. I do miss the recitals, concerts and affairs that we used to enjoy in our school of music. Mr. Kimball had a great eye for the practical accomplishments of his proteges. The nice work, also, of  Mrs. Raymond, in the oratorio lines is still fresh in memory. Here there are many great productions, but of no greater benefit to the student than what is available in Lincoln. I have many chats with Mr. Stock and he has honored us in our home, also Mr. DeLamarter, so I learn some things first hand, such as that Stock himself enjoys conducting Bruckner's works more than any other music.\n     I have heard the opera three times this season [...]. The symphony orchestra we hear frequently as they give ten concerts at the university and I give the program lectures for the association.     [... \"musical club\", Orgelunterricht, Männerchor, gibt sonntags Orgelkonzerte ...  Grüße an die Musikschule und die Presbyterian Church ...] in dear old Lincoln where the happiest memories of my life ever remain. Yours most cordially,\n                                        ROBERT W. STEVENS.\" (**).", "Letzte Änderung": "03.12.2024 23:17"}, {"ID": 192201075, "Datum": "7.1.1922, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der g-Moll-Ouvertüre durch die Berliner Philharmoniker unter Hans Pless in Berlin. Solistin im Brahms-Konzert ist die Geigerin Edith Voigtländer (*).\nAufführung der 3. Symphonie unter Hein in Baden-Baden (**).", "Letzte Änderung": "29.03.2023 14:12"}, {"ID": 192001075, "Datum": "7.1.1920, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter Georg Dohrn in Breslau.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 198109076, "Datum": "7.-11.9.1981, Montag bis Freitag", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie durch die Staatskapelle Dresden unter Herbert Blomstedt in der Dresdener Lukaskirche.", "Letzte Änderung": "20.02.2026 10:44"}, {"ID": 191401075, "Datum": "7.1.1914, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Meininger Hofkapelle unter Max Reger in einem Außerordentlichen Konzert der Liedertafel in Ulm. Auf dem Programm stehen zuvor Werke von Brahms (Haydn-Variationen) und Reger (Romantische Suite).", "Letzte Änderung": "06.03.2024 22:34"}, {"ID": 191301075, "Datum": "7.1.1913, Dienstag", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts vom 4.1.1913 mit dem \"Te deum\" im Brünner Tagesboten Nr. 10 auf S. 4:\n     \"[…] Gehört diese »Neunte« zu den traditionellen Errungenschaften des Musikvereines, der sich rühmen darf, sie hier als erster tradiert, künstlerisch erschlossen zu haben, so leiteten noch ganz persönliche Beziehungen zu Bruckner, dessen »Te Deum« schon unter Kitzler seine Brünner Erstaufführung beging. Dankbar verzeichnet die Musikgeschichte Kitzlers Einfluß auf den werdenden Bruckner, nicht minder dankbar die heimische Chronik das spätere Eintreten des Dirigenten Kitzler für den noch heiß ringenden und kämpfenden Komponisten. So spricht nun auch dieses »Te Deum« von der werbenden Kraft des Musikvereines, von seiner immer strenge erfaßten erzieherischen Mission. Ein echt brucknersches Lied der Freude, dieses »Te Deum«. Mit allen den Zweifeln und Hemmungen der Brucknerschen Psyche erfüllt, übermächtig im Aufschrei des Affekts, von scharfen Kontrastwirkungen, von überquellendem Pathos. Ein Hinaufgreifen über sich selbst, ins Ungemessene, ins Unendliche. Ein Kapitel für sich, diese Steigerung des Schlußteiles, die sich an Kraft und Mächtigkeit kaum mehr überbieten läßt. […]\" (*).\n \nBegräbnis von Ignaz Bruckner, möglicherweise in Anwesenheit Theodor Huebers und seiner Brüder (**).\n \nArtikel \"Ignaz Bruckner, der Bruder Dr. Anton Bruckners †.\" (***).\n \nRechnung von Johann Pranghofer über 17,90 kr für 350 Trauerbilder für Ignaz Bruckner (°).\n \nAlois Brandstetter stellt 12,14 Kr für Dienste an der Leiche von Ignaz Bruckner in Rechnung (°°).", "Letzte Änderung": "21.04.2023 10:36"}, {"ID": 191201075, "Datum": "7.1.1912, Sonntag", "Haupttext": "The Wichita Eagle Nr. 41 (Wichita, Kansas) bringt auf S. 6 einen Artikel, der Äußerungen Arthur Nikischs mitteilt:\n\"NIKISCH TELLS OF ORCHESTRA SYMPHONY FADS\nFamous Musical Director Coming to Wichita in April Is Interviewed on His Work in Leipsic.\n                                   [...]\n     From Leipsic, a correspondent of the Musical Courier recently sent to his paper an interesting interview with Arthur Nikisch, who is coming to Wichita in April to conduct a concert by the London Symphony Orchestra.\n     The interview was as follows:\n     When the home office of the Musical Courier sent out a call for an interview with Arthur Nikisch, the first opportunity to bring the matter before Professor Nikisch was in the artist room of the Gewandhaus [... nach einer Morgenprobe ...]\n     \"All right. I was born in Hungary in 1855. I hate interviews and I am going to America in April with the London Symphony Orchest–\"\n     \"–And you like America?\"\n     \"Yes, of course.\n     \"Good. That is just what we were wanting.\" That ended the interview proper.\n     [... danach noch Äußerungen über die Programmplanung ... Fragen nach den Strömungen in neuerer symphonischer Musik ...]. Would it be possible to separate and classsify the influence of those respective mood zones?\"\n     \"No. After crediting Wagner with the radical change in compositional procedure it is not possible to say that any one composer has been responsible for a general mood direction, since each gifted composer's output is strongly individual to itself and the composer true to his own nature. It was especially said of Bruckner that he was trying to symphonize Wagnerian spirit, yet nothing could be farther from the truth. Bruckner was a staunch friend and admirer of Wagner and his work. So did someone promote the false idea that he was trying to perpetuate the Wagnerian spirit of classic forms. The idea spread and was a popular one for a long time. Nevertheless, the content of Bruckner's symphonies represents the inner musical life of an extraordinary gifted and individual nature.\"\n     \"Then there  may come a time when the Bruckner symphonies will be generally recognized as a great permanent treasure, and will be played much more than now, or more than at any period they have yet experienced?\"\n     \"Most certainly that time will come, for it looks to be impossible that so much noble music may exist without being some time called into use. As for all the other modern music that has come up and found more or less frequent performance within a generation, it has had the practical influence not only of vastly improving orchastra [sic] player's technical facility, but it has proved a valuable intellectual exercise for the general improvement of interpretative ideals. [... Verbesserung auch bei Beethoven- und Schubert-Spiel ...].\n     [... über frühere Gedanken zu Brahms, über Nikischs Amerika-Freundlichkeit und seine Unterstützung amerikanischer Künstler ...].\n     Arthur Nikisch is a musical cosmopolitan [...]. Meantime America's abligation [sic] to him is one that cannot be repaid.\n                                             EUGENE E. SIMPSON.\" (*).\n \nIn einem Artikel über Josef Stransky in The Minneapolis Tribune Nr. 119 (Star Tribune, Minnesota) auf S. 42 (= S. 24 dieses Zeitungsteils) wird Bruckner erwähnt:\n\"        New York Music Letter\n              By S. S. Schroff.\nNEW YORK, Jan. 7 [... Tod von Alberto Randegger in London ... neues Opernhaus in Berlin ... Stranskys Vertrag um drei Jahre verlängert ...].\n     Josef Stransky is 39 years old. He was born in Humpoletz, near Deutschbrod, close to the boundary of Bohemia and Moravia, on Sept. 9, 1872, [... in Prag Kontakte mit Fiebig, Losta und Dvorak, Medizinstudium ...]. But the call of music was irresistible. Stransky went to Leipsic and became a pupil of Jadassohn. Subsequently he studied composition under Fuchs in Vienna and under Anton Bruckner. Angelo Neumann engaged him for [... Prag ... 1903 Hamburg ... Berliner Blüthner-Orchester ... über Weingartners E-Dur-Symphonie ... Gastspiel der Bostoner in New York [kein Bruckner] ...].\" (**).", "Letzte Änderung": "23.09.2025 07:18"}, {"ID": 191101075, "Datum": "7.1.1911, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Tonkünstler-Orchester unter Hans Maria Wallner im Volksgarten Café-Restaurant Seidl in Wien. Solist in Georg Goltermanns Violoncellokonzert ist Hans Schebelik.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190801075, "Datum": "7.1.1908, Dienstag", "Haupttext": "Die Meldung in The Sun vom 19.12.1907, dass nach dem Konzert des Boston Symphony Orchestra [9. Symphonie am 7.11.1907] ein an Anton Bruckner gerichtetes lobendes Schreiben an der Carnegie Hall abgegeben wurde, erscheint auch in The Lincoln Evening News (Lincoln Journal Star, Lincoln, Nebraska) auf S. 6:\n\"                    AN UNCLAIMED LETTER.\n\n      A letter addressed to Anton Bruckner, the Austrian composer, who died some years ago, is unclaimed at Carnegie hall. The performance of one of Bruckner's symphonies by the Boston Symphony orchestra was not received with any noticeable signs of delight by the public, while the critics had little to say in its favor. One small voice of praise was heard, however. So a clipping bureau cut out this commendatory criticism and inclosed it in an envelope addressed to Anton Bruckner, Carnegie hall, with a promise to keep him supplied with all similar clippings if he subscribed to the bureau.–New York Sun.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190701075, "Datum": "7.1.1907, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Kaim-Orchester unter  Schneevoigt in München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190501075, "Datum": "7.1.1905, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Theodor Helm »Bruckner als sein eigener Interpret. (Schluß)« in der Neuen musikalischen Presse 14, S. 1f (*).\n\n\nThe Topeka Daily Herald Nr. 164 (Topeka, Kansas) greift bei der Würdigung des Wirkens von Theodor Thomas auf die Texte der Vortage zurück:\n\"WHAT THEODORE THOMAS HAS DONE.\n     Thomas made Wagner's music known in America. [...] The first time the \"Beautiful Blue Danube\" was heard in America, Thomas played it. [... Liszt, Weingartner ...]. He played first in America the music of Berlioz, Tschaikowsky, \nSaint-Saens, Dvorak, Smetana, D'Indy, Sibelius, Franck, Coleridge, \nTaylor, Bruckner, Grieg, Elgar, Housegger [sic], Glazounow, Charpentier \nand Bruneau.\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190101075, "Datum": "7.1.1901, Montag", "Haupttext": "Der Vereinsabend des Brünner Wagner-Vereins  im Goethe-Zimmer des Deutschen Hauses bringt einen Vortrag \"Richard Wagner und die Modernen\" und eine Aufführung der 7. Symphonie für 2 Klaviere (*) durch Musikprof. Heinrich Janoch und seine Schülerin Klotilde Schäfer (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189801075, "Datum": "(7.1.1898, Freitag)", "Haupttext": "Die Reichswehr Nr. 1405 weist auf S. 7 in einem Inserat auf die Aufführung der 3. Symphonie am 9.1.1898 hin (*).\nBeschluß des Wiener Gemeinderats zur Auflassung des Währinger Friedhofs und zur Gestattung von Exhumierungen (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189701075, "Datum": "7.1.1897, Donnerstag", "Haupttext": "Kurze Kritik zur Aufführung der 7. Symphonie in einem Philharmonischen Konzert [vermutlich: 8.11.1896] in \"Die vornehme Welt\" Nr. 1 auf S. 8 (*).\nDer Alpen-Bote Nr. 2 kündigt auf S. 3 das Konzert des Duesberg-Quartetts mit dem Quintett [Steyr, 14.1.1897] an (**)\r\nund veröffentlicht auf S. 5 den \"III. Ausweis der Spender für das Bruckner-Denkmal\" (***).\nDas Musikalische Wochenblatt bringt auf S. 19/20 einen \"Musikbrief aus Hamburg\", in dem auch eine Aufführung des Adagios der \"Cis moll-Symphonie\" [7. Symphonie] erwähnt wird (°).\nBrief von Ignaz Bruckner an Theodor Reisch:\r\n     [Mutmaßlicher Inhalt] Anmerkungen zum Verteilungsmodus der Nachlass-Gegenstände. Vorerst solle noch alles zusammenbleiben, also auch Porträts und Büste nicht der Stadt Wien überlassen werden. Er, Ignaz, wolle bei der Verteilung die Tabatière, das beste Porträt, die [Tilgner-]Büste, das Arbeitstischchen und das Bett übernehmen. (°°).\n[vermutlich am selben Tag] Brief von Rosalia Huber an Theodor Reisch (°°°).\nDer erstmal am 1.1.1897 veröffentlichte Jahresrückblick erscheint mit identischem Text in The Monmouth Inquirer (Freehold, New Jersey) auf S. 3:\r\n\"HISTORY OF A YEAR\r\n[...]\nOCTOBER.\r\n[...]\r\n12. Storm: A West India hurricane swept the Atlantic coast from New England to New Jersey.\r\n     Obituary: Herr Bruckner, celebrated musical composer, in Vienna; aged 72. [...].\" (#).\nDas Salzburger Chronik Nr. 4 kündigt auf S. 4 die Aufführung der 4. Symphonie in einem Mozarteums-Konzert an [23.4.1897] (##)", "Letzte Änderung": "16.08.2026 20:05"}, {"ID": 189601075, "Datum": "7.1.1896, Dienstag", "Haupttext": "Besprechungen des Konzerts vom 5.1.1896 mit der 4. Symphonie erscheinen\n \nin der Deutschen Zeitung Nr. 8628 auf S. 4, signiert \"h-m.\" [Theodor Helm]:\r\n\"          Fünftes philharmonisches Concert.\r\n     Neben Mozart's reizender D-dur=Symphonie ohne Menuett (Köchel 504) und Mendelssohn's poetischer \"Hebriden\"-Ouverture brachte das gestern (Sonntag) veranstaltete fünfte philharmonische Concert zwei hochbedeutende Neuheiten, unter welchen die weitaus gewichtigere – Bruckner's \"Romantische Symphonie\" – freilich nur neu für diese Concerte war. [... sehr positive Besprechung von Richard Strauss' \"Till Eulenspiegel\" ...]. Das eigentliche Kunstereigniß des Tages war aber die mit wahrer Begeisterung aufgenommene Erstaufführung der \"Romantischen Symphonie\" Bruckner's (Nr. 4 Es-dur) in einem philharmonischen Concerte. Unbegreiflich, daß sich die Philharmoniker mit der Aufnahme dieses Wunderwerkes genialster Schöpferkraft in ihren engeren Spielplan so lange – mehr als 15 Jahre!! – hatten Zeit lassen können. Nun wenigstens haben sie die schwere Unterlassungssünde redlich gutgemacht durch eine der herrlichsten Aufführungen, welcher sich die große Schöpfung je zu erfreuen hatte. Mit Ausnahme der von Professor J. Schalk mit dem Orchester der Wiener Musik= und Theaterausstellung 1892 noch feierlicher herausgebrachten Schlußcodas des Finales (freilich der Krone des ganzen Werkes!) und abgesehen von einigen unliebsamen Horngixern gelangte Alles unter der trefflichen Leitung Hans Richter's zu überwältigender Wirkung. Den Preis verdiente die Wiedergabe des Andante: es war, als wollten uns die Violoncello und Bratschen in diesem himmlischen Satze das Herz aus dem Leib singen! Zu unserer größten Freude wohnte Meister Bruckner selbst der Aufführung bei – unberufen! – viel besser aussehend als da er das letztemal zur Anhörung einer seiner Symphonie, der zweiten in C-moll, in diesen Räumen erschienen war. (25. November 1894.) Stürmischer, nicht endenwollender Beifall zwang den Meister, von dem bescheidenen Plätzchen, das er im Hintergrunde einer Parterreloge eingenommen hatte, sich immer von Neuem dankend zu erheben. Nur die übergroße Länge des Concertes (aus dem die \"Hebriden\"=Ouverture ganz gut hätte ausfallen können) trug Schuld, daß sich ein Theil der Zuhörer noch vor dem Schlusse entfernte. Mindestens die Zweidrittel=Mehrheit aber harrte wacker aus bis zum letzten grandiosen Es-dur=Dreiklang der Symphonie. Wir kommen auf dieses – wie auch auf das noch nicht besprochene vierte – philharmonische Concert jedenfalls noch zurück.             h–m.\" (*)\n\r\nund im Wiener Abendblatt Nr. 6 auf S. 3f, signiert »R. Hr.« [= Richard Heuberger?]\r\n„   Theater, Kunst und Literatur.\r\n                    Konzerte.\r\n     Im fünften Abonnements=Konzerte der Philharmoniker hörten wir das neueste Stück des neuesten Heros der neu=deutschen Schule: Richard Strauß’ symphonische Dichtung „Till Eulenspiegel’s lustige Streiche“. [… ausführlich über das Werk …] wurde vom philharmonischen Orchester unter Herrn Hans Richter’s Leitung unvergleichlich gespielt, vom Publikum mit größtem Interesse angehört und durch stürmischen Beifall geehrt. Vor, respektive nach der Novität wurden Mozart’s wunderschöne D-dur=Symphonie (Köchel Nr. 504) und Mendelssohn’s „Hebriden“ vorgetragen; eine prachtvolle Aufführung von Bruckner’s langer Es-dur=Symphonie beschloß das Konzert. Herr Dr. Bruckner war in einer Loge anwesend und wurde nach jedem Satze seines Werkes mit dem üblichen Jubel begrüßt. [… über den Liederabend Felix Kraus mit Paumgartner etc. …].               R. Hr.“ (**).", "Letzte Änderung": "20.10.2023 08:27"}, {"ID": 189501075, "Datum": "7.1.1895, Montag", "Haupttext": "\"Het vaderland\" Nr. 5 ('s-Gravenhage) meldet auf S. 6 zu Bruckners Gesundheitszustand: \"     Anton Bruckner, die sedert eenigen tijd zwaar ziek lag, is thans aan de beterhand.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189401075, "Datum": "7.1.1894, Sonntag", "Haupttext": "Die Vossische Zeitung kündigt das morgige Konzert und das Wohltätigkeitskonzert vom 11.1.1894 (in Anwesenheit der Kaiserin) an; Inserat (7. Beilage, S. 9) mit morgigem Programm (*).\nBesprechung der 7. Symphonie durch O. E. [Otto Eichberg?] im Berliner Börsen-Courier, 1. Beilage:\r\n\"[...] Der Ouvertüre folgte die siebente Sinfonie von {{Anton Bruckner}} (E-dur), die hier nur ein Mal vor Jahren, in einem von Professor Klindworth geleiteten Konzert, zur Aufführung kam und für die Sinfonie-Abende im Opernhause neu war. Es ist damals an dieser Stelle von dem Unterzeichneten über das Werk, das zu den schönsten des Wiener Meisters gehört, ausführlich berichtet worden, und es ist deshalb im Wesentlichen nur festzustellen, daß die Sinfonie gestern in den prächtigen Farben, die ihr die königliche Kapelle lieh, einen wo möglich noch bedeutsameren Eindruck machte, als früher. Die Schwäche dieses Komponisten, die nicht verhehlt werden soll, besteht öfter in nicht genügend organischer Zusammenfassung der verschiedenen Themen und Motive, – und sie macht sich bei der E-dur-Symphonie besonders im letzten Satze geltend, der nur aus diesem Grunde an Wert gegen die drei ersten zurücksteht; aber dieser Fehler wird reichlich aufgehoben durch die, man kann sagen berauschend schönen Themen, durch das alle Sätze durchglühende, heiße und heilige Feuer und durch die wundervoll klingende Instrumentation. Wer hat nach Beethoven noch Sinfonien geschrieben mit so herrlichen Themen, wie das erste des ersten, oder die beiden des zweiten Satzes, oder auch wie die des Scherzos? Brahms, dessen stilreine Meisterschaft sich vor allem in der {{Arbeit}} bewährt, gewiß nicht. Und auch sonst Niemand. Freilich, auch das ist auch ein Fehler Bruckners, daß er häufig vor lauter schönen Einfällen gar kein Ende finden kann, wie z. B. beim Adagio, dessen prächtiger Hymnus am Ende des Satzes sich so kolossal aufbaut, daß seine Höhe und Breite schier ins Unmeßbare wächst, und dem dann doch noch eine lange Koda folgt, die ungeachtet aller hübschen Sachen, die in ihr stecken, doch nur abschwächend wirken kann. Trotz allem aber ist dieser zweite Satz, und ebensosehr der dritte, das Scherzo, von geradezu elementarer Gewalt und Größe. Die Aufnahme des Werkes durch das Publikum war eine im Ganzen sehr freundliche, wenn auch keineswegs eine der Bedeutung der Komposition angemessene,  – was ja bekanntlich fast niemals vorkommt. Der anwesende Komponist wurde nach dem Scherzo und am Schlusse gerufen, und dankte  Mal von seiner Loge, das andere Mal vom Podium aus.“ (**).\nBruckner und Wolf bei der Hauptprobe zum morgigen Konzert [Te deum], auch E. O. Nodnagel ist anwesend (***).\nMittagseinladung bei Muck (°).\n[?] Bruckner verlobt sich mit Ida Buhz (°°).\nBruckner, Hugo Wolf und Prinz Karadjordjevic im »Fliegenden Holländer« (°°°).", "Letzte Änderung": "24.11.2024 21:05"}, {"ID": 189301075, "Datum": "7.1.1893, Samstag", "Haupttext": "Professor Josef Stefan gestorben.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189201075, "Datum": "7.1.1892, Donnerstag", "Haupttext": "Brief von Robert Lienau an Max von Oberleithner:\r\n    Josef Schalk, der den vierhändigen Klavierauszug der 8. Symphonie bereits seit mehreren Wochen zur Korrektur habe, möge sich bitte beeilen (*a).\r\n    Da die Korrekturen außerordentlich langsam erfolgten, fürchte er, Lienau, um die rechtzeitige Fertigstellung des Werkes [vgl. Brief vom 9.1.1892]. Eventuelle Änderungen Oberleithners im Revisionsabzug der Partitur würden nachgetragen. Die Streicherstimmen seien fertig, Abzüge stünden zur Verfügung. Die Bläser- und Schlagzeugstimmen seien autographisch hergestellt worden und in Berlin bereits sorgfältig korrigiert (*b).\nDas Musikalische Wochenblatt Nr. 2 bringt auf S. 16f (Fortsetzung des \"Wiener Musikbriefs\" vom 31.12.1891) eine Rezension der 1. Symphonie [13.12.1891]:\r\n\"                                                               Wien.\r\n                              (Fortsetzung.)\r\n     Wenn man zu Bruckner's Erstlingssymphonie die rechte Stellung finden will, muss man aber vor Allem ihre Entstehungszeit ins Auge fassen. [... erwähnt auch: d-Moll-Messe bei Gross verlegt, Simon Sechter ... spätere Symphonien künstlerisch wertvoller ... Lob für das Adagio (es gab Beifall bereits vor dem Schlusstakt) ... Scherzo \"ein Meisterstück\" ... über die Überfülle im 1. Satz, so dass man] vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu erkennen vermöge. Und diese Empfindung stellte sich gesteigert in dem kolossalen, von einem wahrhaft welterobernden Hauptgedanken und einem ungemein capricciösen Trillermotiv beherrschten Finale (Bewegt, feurig, 4/4, Cmoll) ein, dessen schier unerschöpflicher Contrapunct Stoff und Raum für drei normal gebildete Symphoniesätze hergegeben hätte.In so grossartig kühnen Steigerungen sich auch dieser Satz zuletzt, gleichsam Felsen auf Felsen thürmend, das helle Cdur erkämpft: dass hier weniger mehr wäre, dass ohne Kürzungen dem natürlichen Aufnahmevermögen auch selbst des opferwilligsten Hörers zu viel zugemuthet werde: dieser Empfindung konnten wir uns bei aller Bewunderung des grossen Ganzen nicht entschlagen.\r\n                       (Fortsetzung folgt.)\r\n[Signatur am 7.7.1892:] Dr. Theodor Helm.\" (**).\nIn einem Artikel des Brünner Tagesboten Nr. 4 auf S. 2f wird Bruckner erwähnt:\r\n„      (Ein oberösterreichischer Tonkünstler.) Aus Lukow bei Holleschau wird unter dem 31. December geschrieben: Unter der Leitung des bekannten Orgelvirtuosen und gräfl. Seilern’schen Musikdirectors Hermann Haböck (aus Bad Hall gebürtig), ehemaligen Schülers des Meisters Bruckner, fand am 30. v. M. zur Feier des hundertjährigen Todestages Mozart’s ein Festconcert in Lukow statt, womit die neuerbaute gräfl. Seilern’sche Concerthalle als »Mozart-Saal« eingeweiht wurde. […]“ (***).", "Letzte Änderung": "02.10.2023 09:43"}, {"ID": 189101075, "Datum": "7.1.1891, Mittwoch", "Haupttext": "[Eingangsdatierung 7.1.1891 in den Exhibitenprotokollen, das Schreiben also vermutlich am 6.1.1891 erstellt]\r\nSchreiben Bruckners:\r\n\"Sehr geehrte Direction der Gesellschaft der Musikfreunde!   Die andauernd fortwaltende Störung der Gesundheit, welche bereits bei dem Urlaubsansuchen vom Vorjahre durch ärztliche Zeugnisse nachgewiesen wurde [8.7.1890], sowie die zunehmende Nervosität und das hohe Alter von 67 Jahren zwingen den ergebenst Gefertigten, an die geehrte Direction das höfliche Ansuchen zu stellen, mit Beginn des II. Semesters des Schuljahres 1890/91 die definitive Enthebung desselben vom Schuldienste genehmigen, und das Geeignete wegen der Pensionirung des Gefertigten von diesem Zeitpunkte an geneigtest veranlassen zu wollen.     Hochachtungsvollst ergebenst    Anton Bruckner mp.    Professor am Conservatorium für Musik zu Wien.\"", "Letzte Änderung": "17.08.2026 14:04"}, {"ID": 188801075, "Datum": "7.1.1888, Samstag", "Haupttext": "Die Neue Freie Presse Nr. 8393 kündigt auf S. 5 das Konzert vom 22.1.1888 [mit der 4. Symphonie] an:\n\"Repertoire der Productionen in den Musikvereinssälen. [...] Sonntag den 22., halb 1 Uhr Mittags, im großen Saale: Concert Bruckner. 5 Uhr Abends, im großen Saale: Strauß=Concert. [...]\"\n[erstmals am 1.1.1888, sonst täglich mit Ausnahme des 6.1.1888]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188701075, "Datum": "7.1.1887, Freitag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen): »Helm Riedl« [wieder gestrichen, als Zeichen der erledigten Briefkorrespondenz?] und [nächste Seite] »Johann Martin Repräsentant des Janus. Hernals, Pichlergasse N 6.« (*).\n \nGöllerich und Stradal spielen im Bösendorfersaal Werke von Liszt an zwei Klavieren: Hamlet, Dante-Symphonie und Faust-Symphonie [1. und 2. Konzert dieser Serie am 8.11. und 21.12.1886] (**).", "Letzte Änderung": "19.05.2024 09:54"}, {"ID": 188601075, "Datum": "7.1.1886, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung des Quintetts durch das Hellmesberger-Quartett (mit Th. Schwendt, 2. Viola [gleiche Besetzung wie am 8.1.1885] (*)) in dessen 3. Kammermusikabend im Kleinen Musikvereinssaal (**).\r\nAuf dem Programm stehen außerdem Werke von Schumann (Klavierquintett), Schubert (Quintett op. 163, mit F. Weidinger, 2. Cello), Brahms (Lieder mit Solo-Viola: Hellmesberger sen.) und Beethoven (Schottische Lieder) (**a).\r\nSolisten: Frau Rappoldi-Kahrer, Frau Amalie Joachim (**b).\r\nIm Publikum u.a. auch Kronprinzessin Stephanie (**c) und Wilhelm Frey (**d).\nAufführung der 7. Symphonie unter F. Wüllner in Köln (***) [in Anwesenheit Eugen d'Alberts (°), Arnold Mendelssohns (und eventuell auch Heinrich Wettes?) (°a), Friedrich Waldecks (der einen Bericht nach Linz sendet) (°b) und Klesers] im 6. Gürzenich-Konzert. Auf dem Programm stehen außerdem Werke von Seyffardt (»Schicksalsgesang«, Solistin: Charlotte Huhn), Richard Wagner (Kaisermarsch), Beethoven (4. Klavierkonzert) und Chopin (Solist: Eugen d'Albert) (°°).\nMit »B.« signierte Kritik zur 3. Symphonie in Frankfurt [am 4.12.1885] im Musikalischen Wochenblatt Nr. 2 auf S. 21f:\r\n                »Musikbriefe.\r\n           Frankfurt a. M., im December 1885.\r\n    Die Concerte der letzten Wochen brachten uns [...] eine Reihe mehr oder minder werthvoller Novitäten.Vor Allem sind wir der hiesigen Museums-Gesellschaft für die Vorführung der D moll-Symphonie A. Bruckner's dankbar. Trotz aller Anfechtung, welche dieser Ausspruch erfahren kann, halten wir dieses Werk für Eine der bedeutendsten symphonischen Schöpfungen der letzten Decennien. [... die Behauptung, der Wagner-Stil sei auf die Symphonie übertragen, sei nicht haltbar ... daß es Reminiszenzen und Anregungen gebe,] kann den grossartigen Schönheiten des Werkes gegenüber doch wahrlich nicht für das Gesammturtheil maassgebend sein. [... die 1. Sinfonie von Brahms werde wegen der Beethoven-Ähnlichkeit des Finalthemas ja auch nicht abgelehnt ... bei Bruckner: »Eines der schönsten Adagios« nach Beethoven ... prägnante Themen »mit Ausnahme des unbegreiflich banalen zweiten Motives des letzten Satzes (Part., Seite 117)« ... fesselnde Motivverarbeitung ... der Tadel des »mosaikartigen Aneinanderreihens heterogener Einfälle« sei unbegründet, das Werk sei vielmehr »einheitlich concipirt« ... die Wiedergabe hatte allerdings Mängel: unklar, verwischt, unmotiviertes Accelerando in Takt 8 - 19 des Adagios, Zusammenhang zerrissen ...] Der ganzen Reproduction dieses Satzes fehlte das Weihevolle, welches bei einem tempo rubato natürlich nicht zu erreichen ist.\r\n    Es lässt sich kaum ein schrofferer Gegensatz zu diesem Werke finden, als die im 2. Concerte der Meiniger Hofcapelle unter Leitung des Hrn. Dr. v. Bülow gespielte A moll-Symphonie von Saint-Saëns. Den Franzosen mag dieses Werk eine Symphonie erscheinen, in Deutschland [... nicht! ...über andere Konzerte ...] [Signatur auf S. 23:] B.« (#).\nDieses Konzert wird auch auf Seite 25 (»Concertumschau«) nochmals erwähnt:\r\n      »Frankfurt a. M. [...] 5. Museumsconc. (Müller) D moll-Symph. v. A. Bruckner, [...]« (##).\nBrief Hans Richters an Johann Batka in Preßburg:\r\n    »Lieber Freund!\r\n    Zum „Te Deum” aber musst Du kommen, denn wir brauchen Dich. Es sind Aussichten da, dass eine gewisse unduldsame Gemeinde dagegen sein wird: ein Beweis mehr, dass das Werk Bruckners ein Meisterwerk ist.\r\n    Dein Hans« (###).", "Letzte Änderung": "24.07.2025 23:02"}, {"ID": 188301075, "Datum": "(7.1.1883, Sonntag)", "Haupttext": "5. Philharmonisches Konzert unter Jahn mit Werken von Haydn, Bach/Raff und Mendelssohn (3. Sinfonie).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188101075, "Datum": "7.1.1881, Freitag", "Haupttext": "Kanzleivermerk \"Prs. 7. Jänner 1881 / Z. 232.\" auf S. 4 des Schreibens vom 16.12.1880 [Bruckners Exemplar] (*).\n\n\nKanzleivermerk auf dem Exemplar der Universität:\n\"   prs. 7. Jäner 1881.\n            Z. 232. \" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187901075, "Datum": "7.1.1879, Dienstag", "Haupttext": "Datierung \"7/1\" in Franz Schalks Mitschrift des Harmonielehre-Kurses Bruckners.", "Letzte Änderung": "26.03.2025 10:59"}, {"ID": 187801075, "Datum": "(7.1.1878, Montag)", "Haupttext": "Vortragsabend am Wiener Konservatorium.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187701075, "Datum": "7.1.1877, Sonntag", "Haupttext": "Schreiben Bruckners an die niederösterreichische Statthalterei:\r\n   Bittet um Verleihung der Kapellmeisterstelle an der Kirche »Am Hof«, verweist auf seinen beruflichen Werdegang (St. Florian, Linz, Hofmusikkapelle, Universität, Konservatorium), seine Studien bei Sechter, die Orgelerfolge in Nancy, Paris und London, seine Kompositionen (3 Messen, 5 Symphonien), die Anerkennung durch Wagner (3. Symphonie), Liszt, Herbeck und Hellmesberger und auf seine Erfolge als Dirigent (*).\n(5. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Berlioz, Schumann, Herbeck [von ihm selbst dirigiert (**)] und Mozart (***).", "Letzte Änderung": "16.02.2025 17:12"}, {"ID": 187501075, "Datum": "(7.1.1875, Donnerstag)", "Haupttext": "Vortragsabend am Wiener Konservatorium.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187401075, "Datum": "7.1.1874, Mittwoch", "Haupttext": "Partitur des 1. Satzes der 4. Symphonie begonnen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187201075, "Datum": "(7.1.1872, Sonntag)", "Haupttext": "Im 4. Philharmonischen Konzert unter Dessoff spielt Bülow Beethovens 5. Klavierkonzert (*); außerdem werden Werke von Schubert (8. Sinfonie) und Schumann (2. Sinfonie) aufgeführt (**). Dieses Konzert (und ein weiteres mit Rubinstein) besuchte Franz Liszt, der vom 26.12.1871 bis zum 8.1.1872 in Wien war (***).\nBrief von Franz Xaver Witt an Ignaz Traumihler:\n     Über Traumihlers Kompositionen, die er gerne aufführen werde. Schlägt Änderungen beim Tantum ergo vor (vgl. jenes von Schütky). Über die Bezahlung der Vereinsgaben des Cäcilien-Vereins (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186801075, "Datum": "7.1.1868, Dienstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Rudolf Weinwurm: Über die gestrige Aufführung der d-moll-Messe; lobt Alois Weinwurms Einsatz. In der Fastenzeit sei die 1. Symphonie geplant. Credo der f-moll-Messe bald fertig, Kyrie und Gloria nur skizziert. Weinwurms Anfrage wegen einer Chorkomposition wird abschlägig beantwortet (*).\nDatierung von Mayfelds [?] Kritik über die d-moll-Messe in der Linzer Zeitung vom 8.1.1868 (**).\nBericht in den »Linzer Neuesten Nachrichten« [früher: »Abendbote«] Nr. 4 über die gestrige Aufführung (***):\r\n»Zwischenakt.\r\nLinz. Am gestrigen Dreikönigsfeste gelangte in der hiesigen Domkirche die bei den hiesigen Musikfreunden in bester Erinnerung stehende D-Messe unseres ausgezeichneten Domorganisten Bruckner in der würdigsten Weise zur Aufführung. Die vorzüglichsten Musikkräfte unserer Stadt, worunter insbesondere die Herren Zappe, Komsak, Geyer und Weinwurm wirkten im Vereine mit den bewährten Sängern der Liedertafel, dann der Damen Trousil und Kainerstorfer und den Herren Hoffelner und Weilnböck, welchen die Sologesangspartien übertragen waren, mit wahrem Wetteifer zusammen, um das edel gedachte Tonwerk seinem wahren Geiste nach zum Ausdrucke zu bringen. Die Befriedigung der Zuhörer hierüber war daher auch eine vollständige und gewiß der schönste Lohn des verdienstvollen, bereits wieder mit einer neuen Messe beschäftigten Komponisten.« (***).", "Letzte Änderung": "10.10.2024 22:02"}, {"ID": 186601075, "Datum": "7.1.1866, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 1. Sonntagsmesse in Es-Dur von Robert Führer im Linzer Dom. Vermerk [Zappes?] in der Stimme der 1. Violine \"7. Jänner 866 Dom\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186301075, "Datum": "7.1.1863, Mittwoch", "Haupttext": "Erste Skizzen zu einem Symphoniesatz [WAB 244]. Bruckner schrieb 29 Hauptthemen-Entwürfe nieder (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186001075, "Datum": "7.1.1860, Samstag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »I« [Klavierstunde in der Spalte] »H.«[Hofmann] (*).\n\n\nEintragung Bruckners im Sechter-Studienheft (WAB 247) im Kapitel \"Tredez u Duodez\" auf fol. 73r:\n\"7. Jän[n]er [1]860. 1/4 über 3 Uhr Morgens.\".\nDatierung auch auf fol. 73r:\n\"7. Jän[n]er 8 Uhr Abends [1]860.\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 197004077, "Datum": "7.-11.4.1970, Dienstag bis Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Christoph von Dohnányi im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solist im Sibelius-Violinkonzert ist Viktor Tretjakov.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 202411075, "Datum": "7.11.2024, Donnerstag", "Haupttext": "Vortrag von Peter Hrncirik im Rahmen der Wissenschaftlichen Vortragsreihe an der mdw (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) im Bankettsaal der mdw.", "Letzte Änderung": "12.07.2023 12:20"}, {"ID": 201211075, "Datum": "7.11.2012, Mittwoch", "Haupttext": "Vortrag von Erich Wolfgang Partsch \"Anton Bruckner und Klosterneuburg\" in Klosterneuburg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197411075, "Datum": "7.11.1974, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der von Schönzeler eingerichteten Partiturbogen zum Finale der 9. Symphonie durch das BBC Northern Symphony Orchestra unter Schönzeler in Manchester. Erstsendung am 17.11.1974 (Moderator: Paul Hamburger) (*).\nAufführung der 1. Symphonie durch das Iceland Symphony Orchestra unter Karsten Andersen (**).", "Letzte Änderung": "14.02.2026 17:18"}, {"ID": 196511075, "Datum": "7.11.1965, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Georg Solti bei der Trauerfeier für Hans Knappertsbusch im Großen Musikvereinssaal in Wien. Otto Strasser spricht Gedenkworte.", "Letzte Änderung": "08.06.2026 19:19"}, {"ID": 195711075, "Datum": "7.11.1957, Donnerstag", "Haupttext": "Widmung in einem Exemplar des von Wilhelm Rohm bearbeiteten Klavierauszug des Quintetts: »Herrn Professor Dr. Leopold Daxsperger zur Erinnerung Wilhelm Rohm 7.11.57«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195611075, "Datum": "7.11.1956, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Carl Schuricht in der Carnegie Hall in New York.\r\nAm 8.11.1956 Besprechung in der New York Times (*),\r\nam 19.11.1956 im Magazin \"Time\" (**).", "Letzte Änderung": "07.06.2026 14:45"}, {"ID": 195211075, "Datum": "7.11.1952, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe durch den Chor der St. Hedwigs-Kathedrale (Leitung: Karl Forster) und die Berliner Philharmoniker unter Fritz Lehmann im Titania-Palast in Berlin. Solisten sind Elisabeth Grümmer, Lore Fischer, Helmut Krebs und Theodor Schlott.", "Letzte Änderung": "12.11.2024 16:43"}, {"ID": 194611075, "Datum": "7.11.1946, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung des 1. Satzes der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Paris.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194411075, "Datum": "7.11.1944, Dienstag", "Haupttext": "Kritik Friedrich Bayers zur 9. Symphonie [am 1.11.1944] im Völkischen Beobachter (Wien) (*).\n \nAufführung des \"Te deum\" durch die Wiener Philharmoniker und den Wiener Staatsopernchor unter Clemens Krauß in einem Rundfunkkonzert im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solisten sind Trude Eipperle, Elena Nicolaidi, Julius Patzak und Georg Hann; an der Orgel Franz Schütz (**).", "Letzte Änderung": "07.06.2026 06:19"}, {"ID": 194111075, "Datum": "7.11.1941, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Hans Weisbach im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Solist in Max Regers Requiem nach Hebbel op. 144b (mit Altsolo) ist der Bassist [sic] Hans Duhan.\r\nDie anderen vier Dunkelkonzerte der Saison 1941/42 brachten kein Werk Bruckners (*).", "Letzte Änderung": "11.08.2025 13:44"}, {"ID": 194011075, "Datum": "7.11.1940, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Rudolf Moralt bei der 125-Jahr-Feier der Technischen Hochschule im Großen Musikvereinssaal in Wien. Bei den Königsfanfaren aus Franz Schmidts \"Fredigundis\" wirkt Franz Schütz als Organist mit.", "Letzte Änderung": "05.06.2026 19:20"}, {"ID": 193811075, "Datum": "7.11.1938, Montag", "Haupttext": "Brief von Friedrich Eckstein an Friedrich Werner:\r\nBestätigt den Erhalt des Briefes vom 4.11.1938. Er brauche wenige Tage, um die Stücke [Bruckner-Manuskripte] zu ordnen, und werde sich wegen des Besprechungstermines melden.\r\nDas Blatt [vermutlich eine Abschrift Ecksteins oder der Entwurf] enthält mehrere Notizen, darunter: \" X Kirchenmusik | X StichVorl z Quintett [in der Abbildung unsicher zu lesen: es hat keine Sxxxx)] | O Bogen  zum Trio der VIII | Briefe | O Erstausgabe z III Symph | X Studienmaterial | V  Scherzo zur VII 1 Bogen | V  geistliche Chöre | Antifon | Graduale virga jesse [???] | Graduale | Graduale | Graduale | Graduale \".", "Letzte Änderung": "26.06.2025 12:20"}, {"ID": 193711075, "Datum": "7.11.1937, Sonntag", "Haupttext": "Brief von Klaus Pringsheim an Max Auer: \n   Kündigt die Gründung einer japanischen Sektion der Internationalen Bruckner-Gesellschaft an (zu der es vermutlich kriegsbedingt nicht kam).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193511075, "Datum": "7.11.1935, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Peter Raabe in einem Konzert der NS-Kulturgemeinde in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193311075, "Datum": "7.11.1933, Dienstag", "Haupttext": "Artikel in der Wiener Zeitung \"Anton Bruckners Sieg in München\" über das Münchner Bruckner-Fest [23.-30.10.1933].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193211075, "Datum": "7.11.1932, Montag", "Haupttext": "Der Westdeutsche Rundfunk (Langenberg, Köln, Münster, Aachen) überträgt zwischen 20:00 und 22:00 Uhr aus dem Kleinen Haus der Städtischen Bühnen Düsseldorf ein Konzert des Collegium musicum (II) mit dem Düsseldorfer Kammerorchester unter Alfred Fröhlich. [Textbeitrag oder vorangestelltes Motto?] \"Die Harmonie II. Bach-Reger, Händel-Bruckner“. Die Programmnummern 5 bis 8 betreffen Purcell, Händel und Bruckner (Andante aus der f-Moll-Symphonie, Erstaufführung).", "Letzte Änderung": "07.10.2026 07:21"}, {"ID": 193111075, "Datum": "7.11.1931, Samstag", "Haupttext": "Arnold Walter äußert sich in seiner \"Wochenschau der Konzerte\" im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 524 auf S. 3 beim Konzert unter Gatz [1. Symphonie am 31.10.1931] nur zum Solisten Frederic Lamond (*).\nBrief von Ernst Kurth an Max Auer (in Spiez geschrieben) (**).", "Letzte Änderung": "20.09.2026 17:00"}, {"ID": 193011075, "Datum": "7.11.1930, Freitag", "Haupttext": "Artikel von Wilhelm Dieß »Um einen Brucknerschen Übergang« [Quintett] in der Münchener Zeitung (*).\nDer Rundfunksender Agram (\"Simultanveranstaltung für Agram, Belgrad und Laibach\") überträgt zwischen 20:00 und 22:00 Uhr ein Konzert der Agramer Philharmonie unter Milan Sachs, an dessen Beginn die 9. Symphonie steht (**).", "Letzte Änderung": "19.09.2026 06:12"}, {"ID": 192911075, "Datum": "7.11.1929, Donnerstag", "Haupttext": "Als Veranstaltung des Badischen Bruckner-Fests in Karlsruhe findet in St. Stephan eine »Kirchenmusikalische Andacht« mit dem Badischen Kammerchor unter Franz Philipp statt. Mitwirkende Organisten: Franz Philipp und Wilhelm Krauß. Programmfolge: Vorspiel und Fuge in c-Moll für Orgel [WAB 131] (in der Bearbeitung Franz Philipps), »Sanctus«, »Benedictus« und »Agnus Dei« aus der Choral-Messe [WAB 9], »Vexilla regis« und »Ave Maria« [WAB 6], Streichquintett (mit Josef Peischer, Oskar Schmidt, Georg Valentin Panzer, Heinrich Müller und Paul Trautvetter), »Locus iste«, »Christus factus est« [vermutlich WAB 11], »Os justi«, »Virga Jesse«, »Tantum ergo« [prov. WAB 48] und »Tota pulchra es«.\nFranz Xaver Müller besucht die Bruckner-Ausstellung und abends die Kirchenmusikalische Andacht in der Stefanskirche (*).", "Letzte Änderung": "03.04.2025 15:20"}, {"ID": 192811075, "Datum": "7.11.1928, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Ernst Kurth an Max Auer (in Spiez geschrieben).", "Letzte Änderung": "07.08.2026 06:55"}, {"ID": 192611075, "Datum": "7.11.1926, Sonntag", "Haupttext": "Bruckner-Gedächtnisfeier der vier Wochen zuvor gegründeten Ortsgruppe Vöcklabruck des Oberösterreichischen Brucknerbundes. Ansprache von Propst Vinzenz Hartl (*).\nAufführung von Perger Präludium, phrygischem »Tantum ergo« [Pange lingua (WAB 33)], »Os justi«, »Virga jesse« und »Tota pulchra« (**).\n \n[vermutlich zu dieser Gedächtnisfeier gehörend, vor dem 7.11.1926]\nVermerk Franz Gräflinges auf einer \"Einladung | zur | Bruckner-Gedächtnisfeier in Vöcklabruck\":\n\"     Bitte Bekannte zur Teilnahme einladen. Ich habe in Wien zu tun. Besten Gruß Gäflinger.\"\n[siehe die Anmerkung] (***).\n \nAufführung des Chores \"O Lord Most Holy\" [= \"Ave Maria\" WAB 6] beim Abendgottesdienst in der St. Paul's Lutheran Church in York (Pennsylvania) (°).\n \nAnkündigung des Andante der f-Moll-Symphonie für den 8.1.1927 in The Los Angeles Times auf S. 68 (= S. 22 des Zeitungsteils):\n\"       \"LITTLE SYMPHONY\" IN THIRD SEASON\nTandler Group to Give Series of Saturday Morning Recitals\n[... erstes Konzert ...] January 8, next, at  the Biltmore ballroom at 11 a.m. [... Mozart (\"Idomeneo\"), Eugen Goossens jr., Strawinsky (\"Three Japanese Poems\") ...]. The musical backbone of the program will be the andante, from the posthumus Symphony in F minor by Anton Bruckner, and the last number [... by ...] Sigurd Frederiksen [...].\" (°°).\n \nDie Aufführung der e-Moll-Messe in der Smichover Wenzelsbasilika wird um 10 Uhr vom Rundfunksender Prag II (Welle 372) übertragen (°°°).", "Letzte Änderung": "15.04.2025 07:29"}, {"ID": 192511075, "Datum": "7.11.1925, Samstag", "Haupttext": "The Berkshire Eagle Nr. 132 (Pittsfield, Massachusetts) spricht in einem Konzertbericht auf S. 3 (von \"Winthrop P. Tryon in the Christian Science Monitor.\") von einer übergroßen Orchesterbesetzung in einem Werk von Frederick Stock:\n\"[...] If any representative of the German school of heavy instrumentation and of big symphonic effect has ever surpassed him in climax and contrast, who can it be? Veritably, it is not Strauss, it is not Bruckner, it is not Mahler. [...].\" (*).\n \nThe Montclair Times Nr. 2621 (Montclair, New Jersey) kündigt auf S. 15 den Chor \"O Lord Most Holy\" [= \"Ave Maria\" WAB 6] für die morgige Kirchenmusik an (**).", "Letzte Änderung": "26.09.2025 09:13"}, {"ID": 192411075, "Datum": "7.11.1924, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Clemes Krauß im Großen Musikvereinssaal in Wien (Wiederholung des gestrigen Programms) (*).\n \nDie deutsche Zeit Nr. 140 bringt auf S. 2f einen \"Epilog zum Musik- und Theaterfest der Stadt Wien 1924\" von Wilhelm Wymetal, in dem die Uraufführung des 3. Orchesterstückes (WAB 97) [am 13.10.1924] im Konzert des Schubertbundes, das Konzert des Wiener Männergesangvereins [am 30.9.1924, mit \"Germanenzug\", \"Um Mitternacht\" [WAB 89? vermutlich WAB 90] und \"Das deutsche Lied\"] und die Aufführung zweier Tantum ergo [prov. WAB 48] erwähnt werden (**).\n \nGroße Bruckner-Feier in Linz. Als Gesangssolist wirkt KS Hans Duhan mit (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192111075, "Datum": "7.11.1921, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie und des »Te deum« durch die Berliner Philharmoniker und den Bruno Kittel'schen Chor unter Werner Wolff bei der Bruckner-Feier im 1. Konzert des »Anbruch - Berlin« um 19:30 Uhr in der Philharmonie in Berlin.\r\nSolisten sind Rose Walter, Karin Branzell, Carl Günther und Albert Fischer (Gesang) und Johannes Senftleben (Orgel) (*).\nUrsprünglich war Emmi Land als Sopranistin vorgesehen gewesen (*a).\n \nAufführung der 2. Symphonie unter Karl Salomon in Heidelberg (**).\n \nDie Innsbrucker Nachrichten Nr. 254 teilen auf S. 6 mit, dass am Dienstag [8.11.1921] eine Streicherprobe für die 3. Symphonie stattfindet (***).\n \nDie Österreichische Volkszeitung Nr. 306 bringt auf S. 2 einen mit \"B. B-t.\" [Balduin Bricht] signierten Bericht über die Aufführung von 150. Psalm und 8. Symphonie am 30.10.1921 (°).", "Letzte Änderung": "07.08.2026 13:04"}, {"ID": 191811075, "Datum": "7.11.1918, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung des 150. Psalms durch die Wiener Singakademie und das Orchester des Wiener Konzertvereins unter Ferdinand Löwe im Großen Saal des Wiener Konzerhauses. Sopransolistin ist Frieda Kafka.", "Letzte Änderung": "08.12.2025 23:39"}, {"ID": 191311075, "Datum": "7.11.1913, Freitag", "Haupttext": "Besprechung des gestrigen Konzerts mit der 3. Symphonie in The Manchester Guardian Nr. 20984 auf S. 10:\n\"            THE HALLÉ CONCERTS.\n                     PROGRAMME.\nOverture–\"Le Nozze di Figaro\" . . . . . . . . . .  Mozart\nAria (Sextus)–\"Deh per questo\" (Titus) . . .  . Mozart\nSymphony No. 3, in D Minor . . . . . . . . . .  Brückner\n[... Händel ... vier Lieder von Schubert, Schumann, Donizetti ... Sinigaglia ...].\n     As last night's Hallé Concert had to withstand the strong counter-attraction of Strauss's \"Rosebearer,\" [\"Der Rosenkavalier\" unter Thomas Beecham am selben Abend] the audience might in any case have been small, but the programme itself had few popular features. [...].\n     Brückner's Symphony No. 3, in D minor, was the representative work of the concert. It was once given here by Dr. Richter–a vigorous but by no means polished performance. Last night it was more finely played, and was received with more enthusiasm than has hitherto been accorded to any work by the composer. Brückner is a composer who asks, it may be, too much of his interpreters, and, like many a writer of less genius, needs apparently to be helped out somewhat. It is hardly enough to mark this or that melody as \"prominent\" if there is nothing in the orchestration itself to secure, or even to indicate that prominence. Brückner grows intricate, unlike most masters, in the more lyrical sections of his symphonies. As a consequence of this intricacy, one can hardly pick out the actual melody of even the second subject of his movements, and the players in these melodic sections are apt to oppose, rather than support, the leading themes. Brückner was an organist, and keeps something of the organ's evenness and immutability of tone throughout the stronger passages. He is also one of the most pious of musicians, and seems to think it almost one of the greatest triumphs to steal his fire from the greatest masters of muic. No one can hear the opening of this symphony without thinking immediately of the opening of Beethoven's Choral Symphony, which is in the same key. There is the same throb, the same bareness, the same commanding tones. An done does marvel that the suggestion can be so finely and so originally created. Very soon we hear a horn which cries aloud the name of Siegfried. Again, the composer is very fond of striking transitions from forte to piano, of the kind which the organ can most naturally give. There is, after all, a limit to what can be safely done in this way, and the feelings do not always answer to Brückner's immense transitions, as they do so marvellously to those of Beetohoven. One felt that a greater familiarity with the work on the part of the orchestra was needed before every transition and every problem of tonal balance could be presented in the most effective way. The general handling of the work was both vivid and immensely powerful. As the \"Rosebearer\" gives us a cynical view of Viennese life, Brückner's Symphony gives us a pious view. We feel in the scherzo that the natural man in Brückner may have been as tender and sentimental as Schubert. But he sets off in a way that vies with the spirituality of the scherzo in Beethoven's Choral Symphony, and when, later, he drops down to the typical Viennese waltz, he has become as intricate and scholastic as the severest moments of Brahms. Here only the utmost familiarity could give the work its full grace and ease. The main subjects and passage work of the symphony have a simplicity that amounts to bareness. Strong unison passages with only a palpitating tremolo, to give life, come frequently. One very daringly syncopated unison in the last movement was not happily balanced, and the listener could not but lose his clue in the discordance. Again the fault may be Brückner's. In the musical life of Germany such a work as this symphony is more easily interpreted, and counts for more with the listener than it possibly could with us. That the work has great nobility must be apparent to everyone; whether that nobility compensates for its bareness and want of intimate suggestion to our English ears is a harder question. That the work, to be played and heard to the best advantage, should be more familiar seems certain.\n     Handel's Concerto-Grosso, in the same key as the Symphony, is a fine vigorous work, [... Sinigaglia ... Arie und Liedvorträge von Tilly Koenen ... nächstes Konzert ...].\n                                                                  S. L.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191111075, "Datum": "7.11.1911, Dienstag", "Haupttext": "Bei der Universal-Edition erscheinen vom Chorwerk »Das deutsche Lied« [WAB 63] die Chorstimmen (Nr. 3301 a/d) und die Bläserstimmen (Nr. 3300 a/e).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190711075, "Datum": "7.11.1907, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Boston Symphony Orchestra unter Karl Muck in der Carnegie Hall in New York. Auf dem Programm stehen außerdem J. S. Bachs h-Moll-Suite (Flöte: André Maquarre) und Beethovens erste Leonoren-Ouvertüre (*).\nAus der Anzahl der Kritiken (allesamt schlecht) sticht ein lobendes Schreiben heraus, das an Bruckner gerichtet ist und bei der Carnegie Hall abgegeben wird (*a).\n \n\nEin Inserat in The Philadelphia Inquirer Nr. 130 auf S. 12 macht auf die Konzerte vom 8./9.11.1907 mit der 5. Symphonie aufmerksam:\n\"ACADEMY–Friday at 3; Saturday at 9.15 [sic].\nPhiladelphia Orchestra |\nSymphony; Bruckner No. 5\nDeGogorza, Bariton\nSeats at Heppe's. 1115Chestnut\"", "Letzte Änderung": "15.06.2026 09:09"}, {"ID": 190611075, "Datum": "7.11.1906, Mittwoch", "Haupttext": "Auf das heutige Konzert machen aufmerksam\r\ndie Österreichische Volkszeitung Nr. 308 auf S. 6 (*),\r\ndie Wiener Mittagszeitung Nr. 255 auf S. 3 (**)\r\nund Die Zeit Nr. 1481 auf S. 5 (***).\r\nIn dieser Zeitung berichtet zudem Richard Wallaschek auf S. 5 vom Konzert mit dem Adagio der 7. Symphonie und der 8. Symphonie [am 31.10.1906] (°).\n\r\nAufführung der 3. Symphonie (°°) und der f-Moll-Messe (°°°) mit dem Wiener Akademischen Gesangverein, dem Chor des Wiener Singvereins und dem Orchester des Wiener Konzertvereins und den Solisten Leonore v. Bach, Berta Katzmayr, Dr. Hans Winkelmann [der Sohn Hermann Winkelmanns] und Nicola Zec (#a) unter Franz Schalk in einem Gesellschaftskonzert im Großen Musikvereinssaal in Wien.\r\nAnwesend waren Max Egger (vermutlich) und Hans Wagner-Schönkirch, der auch als Mitwirkender (als Organist (#b) genannt wird (#c).\r\nEs wurde das Stimmenmaterial des Wiener Akademischen Wagner-Vereins verwendet (#d).\r\nDas Programmheft berichtet u.a. von Bruckners Brief an C. F. Pohl vom 31.12.1885 (#e).\n\r\nArtikel von Richard Batka \"Amüsante Bruckner-Anekdoten. (Prager Tagblatt [14.8.1906])\" in den Signalen für die musikalische Welt, Berlin (##).", "Letzte Änderung": "07.05.2026 21:42"}, {"ID": 190511075, "Datum": "7.11.1905, Dienstag", "Haupttext": "Vortrag [Artikel?] von Max Graf »Die symphonische Musik seit Brahms und Bruckner« bei einem Diskussionsabend der Landessektion Österreich-Ungarn der Internationalen Musikgesellschaft, Wien (*).\n \nDer Brünner Tagesbote Nr. 518 informiert auf S. 3 vor allem über die Dirigenten des Konzerts vom 11.11.1905 und die Generalprobe:\n     \"Otto Kitzler und Franz Zeischka, Dirigenten des Konzertes der Philharmoniker. Unsere Philharmoniker, die während ihres dreijährigen Bestandes stets von dem Grundsatze geleitet waren, Kunst in künstlerischer Form zu bieten, können mit vollem Recht erwarten, daß ihr am 11. November im Deutschen Hause stattfindendes Konzert sich eines guten Besuches erfreuen werde. [... Es sind] auch die beiden Dirigenten, die Interesse erregen, und hauptsächlich Musikdirektor Kitzler, der seine dem Andenken Bruckners gewidmete »Trauermusik« persönlich dirigiert, dürfte Gegenstand herzlichster Ovationen sein. Über Musikdirektor Franz Zeischka aus Teplitz-Schönau (vormals Dirigent des Kaim-Orchesters in München) liegen die schmeichelhaftesten Berichte vor. Die Berliner »Deutsche Musikerzeitung« schreibt: Das letzte philharmonische Konzert gestaltete sich in aller Form zu einem Bruckner-Abend. (Neunte Symphonie und Tedeum.) [in Teplitz, siehe \"Mitte November 1903\"] Musikdirektor Zeischka erwies sich wieder als der im vornehmsten Sinne routinierte Dirigent, der mit scharfem Geiste alle Geheimnisse der Partitur zu enthüllen vermag; daß er die Brucknersche Symphonie frei aus dem Gedächtnisse leitete, sei nur nebenbei erwähnt. Die »Duxer Zeitung« schreibt: Unsere Verwunderung müssen wir dem Dirigenten Herrn Zeischka zollen, der auch dieses grandiose Werk aus dem Gedächtnisse leitete und keine, auch die feinste Nuance fallen ließ. Alle Achtung vor solchem Talent! – Dem Philharmoniker-Konzerte geht Freitag den 10. d. eine öffentliche Generalprobe voran. Karten zum Konzerte und zur Generalprobe sind in der Hofbuchhandlung Karl Winiker, Ferdinandsgasse 3, zu haben.\" (**).", "Letzte Änderung": "20.04.2023 11:26"}, {"ID": 190311075, "Datum": "7.11.1903, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Wilhelm Zinne in der Neuen Hamburger Zeitung über die Aufführung der 9. Symphonie:\n\"                  II. Nikisch-Konzert.\n[...] Anton Bruckners Neunte Symphonie (in D-moll) mit ihrem riesenhaften Wuchs, ihrer Kühnheit des Ringens, voll von befreiend übermütigem Humor und von höchster Weihestimmung einer großen Seele, die aus der Welt des Leides sich befreite - [...]\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190211075, "Datum": "7.11.1902, Freitag", "Haupttext": "Brief von Felix Mottl an Albert Gutmann: \n   Er habe bei der [wohl heutigen] ersten Probe der 4. Symphonie [in Karlsruhe] festgestellt, daß Partitur und Stimmen von »haarsträubenden Fehlern« wimmeln. Gutmann solle wenigstens ein Druckfehlerverzeichnis herstellen. Er, Mottl, stelle sich für die Korrektur der Partitur gerne zur Verfügung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190111075, "Datum": "7.11.1901, Donnerstag", "Haupttext": "Brief von Richard Strauss an seine Eltern: \n     Von seinem riesigen Erfolg mit dem ihm »persönlich auch nur sehr bedingt sympathischen« Bruckner im ersten Konzert [3. Symphonie] hätten ja die Kritiken schon berichtet ... (*).\n\n\nDas Deutsche Blatt Brünn Nr. 270 teilt auf S. 6 als Zitat aus dem Feuilleton der \"Boh.\" [Bohemia?] eine Anekdote über Bruckner und Richard Wagner mit (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189911075, "Datum": "7.11.1899, Dienstag", "Haupttext": "Artikel von P. Thaler \"Ein Liebesidyll aus Anton Bruckners Leben\" im Neuigkeitsweltblatt (über die Bäckermeisterstochter Maria).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189711075, "Datum": "7.11.1897, Sonntag", "Haupttext": "Hinweis auf das heutige Konzert im Grazer Tagblatt Nr. 308 auf S. 4:\r\n\"     (Vergnügungen von heute.) Steiermärkischer Musikverein: Erstes Orchester-Concert. Anfang halb 5 Uhr. – [...] \" (*). \nAuf Seite 20 informiert ein Inserat genauer über das Konzert (*a).\nAufführung der 4. Symphonie unter Erich Degner im 1. Konzert des Steiermärkischen Musikvereins im Stephaniensaal in Graz (**).\r\nAls 1. Hornist ist Hr. Stückler überliefert (**a).\r\nSolist in Max Bruchs 3. Violinkonzert ist Benno Schuch. Auf dem Programm steht zuvor die Ouvertüre \"Eine nordische Heerfahrt\" von Emil Hartmann (**b).", "Letzte Änderung": "20.02.2026 09:11"}, {"ID": 189611075, "Datum": "7.11.1896, Samstag", "Haupttext": "Ankündigung des Konzerts mit der 4. Symphonie in der Leipziger Zeitung (*)\n\r\nund im Leipziger Tageblatt Nr. 567 (Morgenausgabe) auf S. 8148 (= 4):\n\"       Liszt-Verein.\r\n         III. Concert\r\nMontag, den 9. November, Abends 7 ½ Uhr\n          Alberthalle.\r\n        Mitwirkende:\r\nFräulein Hella Sauer, Concertsängerin aus Berlin, Herr Professor Krasa, Violoncellist aus Prag, die vereinigten Capellen des Herrn Capellmeister Winderstein und des 134. Regiments.\r\n   Dirigent: Herr Capellmeister Hans Sitt.\r\n           Programm.\r\nBruckner, romantische Symphonie (Es dur No. 4).\r\n___________\nLiszt, [... Tschaikowsky, Dvorak, Liszt ...].\r\n          Clavierbegleitung: Herr Emil Wagner.\r\n          Concertflügel: Blüthner.\r\n     Das IV. Concert findet am 23. November statt . Dirigent: Herr Hof-Capellmeister Richard Strauss.                            Der Vorstand.\" (*a).\n \nDie Neue Freie Presse Nr. 11569 weist auf S. 8 auf die morgige Aufführung der 7. Symphonie hin:\r\n\"    – Die Philharmoniker bringen in ihrem ersten Abonnements=Concerte am Sonntag den 8. November, Mittags 1/2 1 Uhr, im großen Musikvereinssaale folgende Werke zur Aufführung: [...  Beethoven, Volkmann ...] A. Bruckner: Symphonie in E-dur, Nr. 7.\" (**).\n \nHinweis auf das heutige Konzert im Deutschen Volksblatt Nr. 2819 auf S. 4 des Abendblatts:\r\n\"     [Fünfhauser Männergesangverein \"Frohsinn\" in Wien.] Dieser Verein veranstaltet am Samstag, den 7. d. M. in Wimberger's Sälen seine 35. Gründungsliedertafel, bei welcher Chöre von Mozart, Schubert, Dr. Bruckner, Schumann, Josef Reiter, Dr. Eyrich, Engelsberg, Forster, R. Wagner zur Aufführung gelangen. Mitwirkende: Der Männerchor, Damenchor und das Soloquintett des Vereines, sowie die Saloncapelle Poschwa. Dirigent: Vereinschormeister Hans Schächer. Karten sind in den bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendcasse erhältlich.\" [Die Abendausgabe erschien um 14 Uhr.] (***).\n \nAufführung des \"Germanenzugs\" [vermutlich mit Klavierbegleitung] durch den Fünfhauser Männergesangverein \"Frohsinn\" unter Chormeister Hans Schächer in Wimbergers Sälen anlässlich der 35. Gründungsliedertafel. Das Soloquartett wird von den Herren Platt, Schirmer, Thomas und Prinz gesungen. Anwesend sind u. a. Josef Reiter (als Komponist), Frl. Valerie Biziste (Gesang), Frau Rosa Mannas, Herr Moser, Herr Rockenbauer (Klavier und Leitung des Soloquartetts) und R. David (Klavier) (°).\n \nDas Mährische Tagblatt Nr. 258 wiederholt auf S. 18 die Ankündigung der 4. Symphonie für den 8.11.1896 (wie am Vortag mit einer falschen Datierung):\r\n\"      Musik-Verein in Olmütz.\r\n   Sonntag, den 5. [sic] November 1896,\r\n   im königl. städtischen Redoutensaale:\r\n              174. Concert.\r\nDirigent: Musikdirector Herr Wladimir Labler.\r\n                    Vortrags=Ordnung:\r\n1. Dr. Bruckner Anton, \"Vierte (romantische) Symphonie\" für großes Orchester. (Allegro molto modorato [sic] – Andante – Scherzo – Finale)\r\n2. Mendelssohn=Bartholdy Felix, [... Klavier: Carl Lafite), 3. Eduard Grieg \"Sigurd Jorsalfar\" ...].\n     Anfang 4 Uhr Nachmittags.\r\n[... Karten und Preise ...].\" (°°)\n \nAufführung des \"Germanenzugs\" durch die Liedertafel der deutschen Studenten in Prag unter Hans Schneider im Wintergarten des Grand Hotel in Prag. Das Orchester wird von der Musikkapelle des Infanterieregiments Ritter von Fröhlich unter der Leitung von Kpm. Dorfner gestellt. Die erste Abteilung mit Werken von Silcher und Richard Wagner (Trauermarsch aus der \"Götterdämmerung\") als Umrahmung des Bruckner-Chores ist als Bruckner-Gedenkfeier gedacht (°°°).\n \nDie Vancouver Daily World Nr. 33 (2380) (British Columbia, Kanada) übernimmt auf S. 8 in der 5. Spalte den von The Sun am 31.10.1896 veröffentlichten anekdotischen Nachruf:\r\n      \"Anton Bruckner, the musical composer, died recently at Ausfelder [sic], in Austria, at the age of 72. His best known work is his Eighth Symphony in C minor, which takes a whole evening for its performance and which was first given twenty-five years after it had been composed. When he began to play it was difficult to stop him. He once competed for the post of court organist at Vienna, each candidate being allowed 25 minute, and played for over an hour before the judges could stop him. Once at the Crystal Palace he played till he exhausted the organ blowers and the wind gave out.\" (#).", "Letzte Änderung": "26.12.2024 12:26"}, {"ID": 189511075, "Datum": "7.11.1895, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung des fünfstimmigen \"Tantum ergo\" [WAB 42] (neben Werken von Kempter und Robert Führer) durch den Musikchor bei der Installationsfeier von Stadtpfarrer Johann Georg Huber in Schwanenstadt.\nAnwesend sind u. a. 21 Priester (darunter Dr. Mathias Hiptmair [siehe die Anmerkung]), Redakteur Hauser, der Bezirkshauptmann von Vöcklabruck, Dechant Martin Streicher, Beamte und Behördenvertreter (*).\n \n[Datierung ungewiss!]\nKlavieraufführung der 5. Symphonie durch Josef Schalk und Ferdinand Löwe beim geselligen Abend des Wiener akademischen Wagner-Vereins (**).", "Letzte Änderung": "08.04.2026 18:36"}, {"ID": 189411075, "Datum": "7.11.1894, Mittwoch", "Haupttext": "Das Deutsche Volksblatt Nr. 2101 bringt auf S. 1ff einen Feuilleton-Artikel von H. Liebstoeckl  über ein Buch, in dessen Vorwort Bruckner erwähnt wird: » \r\n\"   Aus der Musik- und Theaterwelt.\"*)\r\n[Fußnote: \"Aus der Musik- und Theaterwelt.\" Beschreibendes Verzeichnis der Autographensammlung Fritz Donebauer's in Prag, mit einem Vorworte von Richard Batka. 1894. Selbstverlag.]\r\n     Nichts ist so gering, daß es nicht wenigstens ein Gutes mit sich brächte. Auch mit der Johann Strauß=Feier hat sich das neu bewährt. [... damals ein Strauß gewidmetes Büchlein erschienen, das] auch nur vorübergehende Bedeutung hätte, wenn nicht ein Vorwort Richard Batka's es zu einer hervorragenden Bedeutsankeit beförderte.\r\n     Richard Batka ist der Musikwelt kein Neuer mehr, [... Publicationen, Bayreuth-Anhänger, Mitarbeiter der \"Deutschen Wacht\" ... im Vorwort ein Rundgang durch die Autographensammlung mit Würdigung der Autoren ... über Bach, Händel, Gluck, Schubert, Goethe und andere Literaten, Meyerbeer, Berlioz, Schumann, italienische Oper, Dvorak ...] Brahms' einsame Stellung auf dem musikalischen Parnaß hat Richard Batka glücklich gezeichnet. – Ich bin ein inniger Verehrer, ein warmer Freund des Wiener Meisters, und meinem Gefühle hat das Lob Batka's nicht so recht entsprochen, weil es für Brahms denn doch nur etwas dürftig war, umsomehr, da gerade erst in jüngster Zeit ein Urtheil Tschaikowsky's über Brahms in den Zeitungen herumlief, das mich beinahe zum Kampfhahn gemacht hätte. Anton Bruckner einen kleinen Hieb zu versetzen, zu sagen, daß er einem [sic] hie und da in Verzweiflung treibt, mag Richard Batka bei sich verantworten; ich möchte da, obzwar sein aufrichtiger und freimüthiger Freund und Anhänger, denn doch jede Mitverantwortung von mir weisen. – Die bloße Streifung musikalischer Persönlichkeiten wie Goldmark und Brüll ist begründet. [... weitere Personen, darunter Martin Plüddemann, ...].\r\n     Im Ganzen und Großen ist diese Vorrede Batka's ein Meisterstückchen, sowohl in der Anordnung, als auch in der Sprache; [... berufen,] den Deutschen endlich wieder die ernste und gerechte Würdigung deutscher Musik, deutscher Kunst zu vermitteln. [... Wunsch: Spittas Material über Heinrich Marschner zu bearbeiten ...] Gleiches Geschick, gleiche Begabung dazu besitzen gewiß die Wenigsten.            Hans Liebstoeckl. « (*).\n\r\nBericht im Deutschen Blatt Brünn Nr. 87 auf S. 4 über die Bruckner-Feier des Wagner-Vereins am 29.10.1894:\n\"     Wagner=Verein. Der am 29. October abgehaltene Vereins=Abend war der Nachfeier des 70. Geburtstages Meister Anton Bruckner's (4. August [sic]1824) gewidmet. Nach einigen einleitenden Worten des Obmannes Herrn Professor Rupp entwarf Herr Heiter eine kurze Lebensbeschreibung des so lange todtgeschwiegenen großen Symphonikers. Er schilderte in humoristischer Weise den Entwicklungsgang Bruckner's, seine frühzeitig bemerkbare außerordentliche Begabung für das Orgelspiel und seine Maturitätsprüfung für's Wiener Conservatorium, bei welcher er Herbeck's Aufmerksamkeit auf sich zog. Von 1861–63 machte er Orchester=Studien bei unserem jetzigen Dirigenten des Musikvereines Herrn Otto Kitzler, damals Theater=Capellmeister in Linz. Herr Director Kitzler wohnte diesem Abende auch bei und hat in liebenswürdiger Weise dem Vortragenden seinen Briefwechsel mit Bruckner zur Verfügung gestellt. Herr Heiter erzählte sodann viele Züge aus den Wanderjahren des Tondichters, seine großen Triumphe in London und Paris. Der Vortragende schilderte noch erschöpfend, wie man des Meisters Werke die längste Zeit, namentlich in Oesterreich unbeachtet ließ und wie sich namentlich die conservative Richtung der Wiener Kritik direct ablehnend gegen Bruckner verhielt. 1891 wurde eine seiner Symphonien zum erstenmale von den Philharmonikern aufgeführt. Seither hat es sich wohl gebessert, seine Werke erscheinen oft und stets mit Jubel begrüßt in der Concerten der ersten Musikvereinigungen Deutschlands und Oesterreichs. Die moderne Richtung besitzt eben in dem \"Wagner der Symphonie\", wie man Bruckner scherzhaft nennt, einen echten Künstler ersten Ranges, dessen Werke von Tag zu Tag bekannter und geschätzter werden.\" (**).\n\r\nIn der Ankündigung eines Konzerts des Rosé-Quartetts am 18.11.1894 auf S. 1263 bezeichnet die Linzer Zeitung Brahms als den neben Bruckner bedeutendsten deutschen Komponisten: „      * (Kammermusikabend Rosé und Concert Fritz Schrödter.) Da sich das berühmte Rosé=Quartett in Linz schon so eingebürgert hat, daß es die Musikfreunde schwer vermissen würden, [… Rosé, Bachrich, Siebert, Hummer … Ankündigung für den 18.11.1894 mit Haydn, Beethoven-Quintett (mit F. Jelinek) und (mit E. Rohn) das B-dur-Sextett von Brahms …]. Das letztere Werk des Wiener Tonmeisters, der neben Bruckner als der größte der gegenwärtig lebenden deutschen Componisten gerühmt wird, dürfte das besondere Interesse der Musikkenner beanspruchen. – [… Konzert Schrödter am 2.12.1894 …].\" (***). \nNachfolgend auf derselben Seite ein Artikel über die Aufführung der f-Moll-Messe am 4.11.1894: * (Anton Bruckners F-moll-Messe.) Ueber die Aufführung dieser Messe am letzten Sonntage in Wien schreibt der Referent des „N. W. Tgbl.“ [6.11.1894]: Die Gesellschaft der Musikfreunde leitete vergangenen Sonntag ihre diesjährigen Concerte mit einer Messe ein, mit der F-moll=Messe Dr. Anton Bruckners, und dieses halb weltliche, halb geistliche Concert sollte gewissermaßen eine nachträgliche Feier des 70. Geburtstages sein, den der Componist zu Anfang des September in Steyr, und zwar auf dem Krankenlager begieng. Das Publicum ließ es sich auch nicht entgehen, dem greisen Meister die herzlichsten Sympathien zu bezeigen. Wiederholt brachte es ihm herzlichste Ovationen, die Bruckner vom Versteck seiner Loge aus mit kindlicher Rührung quittierte. Die F-moll=Messe, in Wien übrigens erst vor anderthalb Jahren zur Aufführung gebracht, kann zu den geschlossensten und abgerundetsten Werken Bruckners gezählt werden. In räumlicher Ausdehnung und den von ihr geforderten künstlerischen Mitteln gleich der D-Messe Beethovens nicht für die Kirche angelegt, imponirt sie im Kyrie und dem Credo durch monumentalen Aufbau und durch mächtige Steigerungen, im Sanctus, Benedictus und Agnus Dei durch den innigen und wahrhaft gläubigen Herzenston. Hier, auf dem Gebiete der musikalischen Architektonik, im Weben des contrapunktischen Geistes, fühlt sich Bruckner als wahrer Herrscher, aus seiner andächtigen Lyrik athmet die wärmste religiöse Ueberzeugung. Hätte Bruckner nur dieses eine Werk geschrieben, so wäre ihm dafür allein schon die allgemeine Verehrung gesichert. – Die Aufführung entsprach nicht in allen Punkten den gehegten Erwartungen. Es fehlte der Schwung, hier und dort auch die absolute Sicherheit und stellenweise das muthige Eingreifen der Chöre. Das Soloquartett erwies sich unzulänglich.“ (***).\n\r\nKritik zur f-Moll-Messe (signiert »A. Prgr.«) in der Ostdeutschen Rundschau Nr. 306 auf S. 5:\r\n\"     Bruckner's F-moll-Messe, mit deren Aufführung die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien dem ehrwürdigen Meister ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk bereitet hat, bedeutet, unserem Ermessen nach, ein künstlerisches Ereigniß, deren man selten erlebt. Vielleicht kann sich eben der kindlich naiv=gläubige, greise Künstler auf keinem anderen Gebiete besser bethätigen, als auf dem der christlichen Kirchenmusik, auf keinem sich unmittelbarer entfalten, als wenn er in weihrauchduftenden Empfindungen seinem lieben Himmelvater zu Ehr' und Preis die unerschöpflichen Wunder seiner Tonkunst ergießt. Welche mächtige Klangfülle, welche zarte Demuth und brünstige Verehrung verherrlicht in diesem Werke die himmlische Ewigkeit des unfaßbaren, aber allgegenwärtigen Gottesgeistes, aus dem wir Alle kommen, in dem wir Alle sind – sein wollen! .  .  .  Von den einzelnen Sätzen: Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei, wirkten die beiden letzten in ihrer wirlich erhabenen melodischen Fülle am gewaltigsten und nachhaltigsten auf uns. Im Uebrigen ist es ein heikles Ding, nach einem erstmaligen Anhören, ohne Nachhilfe eines Klavierauszuges über ein solches Werk mehr als Allgemeines zu sprechen. Weshalb wir denn zum Schlusse nur mittheilen wollen, daß die \"Messe\" von dem zahlreich erschienenen Publikum mit Begeisterung und solchem nicht endenwollenden Beifall aufgenommen wurde, daß der noch nicht gar lang dem Krankenlager entstiegene gefeierte Greis Sonntags und den ganzen Montag nach seinem eigenen Ausspruch \"ganz aus dem Häusel\" war. A. Prgr.\" (°°).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 13:08"}, {"ID": 189311075, "Datum": "7.11.1893, Dienstag", "Haupttext": "Die Linzer Zeitung berichtet auf S. 1348, daß das Linzer Museum Francisco-Carolinum beabsichtige, ein Musikzimmer einzurichten. Man habe schriftlich Bruckner um ein Autograph und Tilgner um einen Abguß der Bruckner-Büste [IKO 55] gebeten:\r\n„        Linzer und Kronlands=Nachrichten.\r\n                                   Linz, 6. November.\r\n[…]\r\n     * (Museum Francisco=Carolinum, Linz a. d. Donau.) Wir erhalten folgenden Auszug aus dem Protokolle der Verwaltungsrathssitzung vom 24. October l. J.: Der Vorsitzende Vicepräsident Dr. Adolph Dürrnberger stellt der Versammlung den neuen provisorischen Custos Dr. Alfred Schuerich vor, [… erwähnt werden u. a.: Freiherr von Gautsch, Regierungsrath Director Dr. Ilg in Wien, Chorherr Professor Czerny, „Secretär VR. Dr. Kränzl“ …]. Derselbe Referent berichtet über die beabsichtigte Einrichtung eines eigenen Musikzimmers im neuen Museum, welches eventuell zugleich auch für das Theaterwesen bestimmt sein könnte. Da diesfalls höchst wünschenswert sei, die namhaftesten Componisten des Landes sowohl durch Autographen, als auch durch Bildnisse, Büsten u. dgl. vertreten zu haben, wurden von Seite des Präsidiums an den Componisten Anton Bruckner in Wien und an den Bildhauer Professor Tilgner in Wien Schreiben gerichtet und ersterer um ein Autograph, letzterer um einen Abguß der aus der Wiener Musikausstellung bekannten bekannten Brucknerbüste gebeten. Professor Tilgner hat hierüber bereits Mittheilung machen lassen, daß er gerne bereit sei, einen Abguß dieser Büste zum Selbstkostenpreise herstellen zu lassen. Ueber Antrag des Referenten wird die Anschaffung dieser Büste beschlossen. Hierauf wird über mehrere Kaufsangebote verhandelt. Herr VR. Straberger eröffnet der Versammlung [… Uhrensammlung, Dr. Krackowizer, VR. Bancalari …].“ (*).\n \nDarüber informiert auch das Linzer Volksblatt Nr. 255 auf S: 2f:\r\n\"     Museum Francisco-Carolinum.\r\n(Auszug aus dem Protokolle der Verwaltungsrathssitzung vom 24. October l. J.)\r\n     Der Vorsitzende, Vicepräsident Dr. Adolf Dürrnberger, stellt der Versammlung den neuen, provisorischen Custos, Dr. Alfred Schnerich vor, [... Dr. Ilg aus Wien habe zur Sammlungsaufstellung noch nicht kommen können, sei aber mit Schnerich in Kontakt ... Besuche anderer Custoden ...] – Der Secretär VR. Dr. Kränzl berichtet [...] über die beabsichtigte Einrichtung eines eigenen Musikzimmers im neuen Museum, welches eventuell zugleich auch für das Theaterwesen bestimmt sein könnte. Da diesfalls höchst wünschenswert sei, die namhaftesten Componisten des Landes sowohl durch Autographen, als auch durch Bildnisse, Büsten u. dgl. vertreten zu haben, wurden von Seite des Präsidiums an den Componisten Anton Bruckner in Wien und an den Bildhauer Professor Tilgner in Wien Schreiben gerichtet und ersterer um ein Autograph, letzterer um einen Abguss der aus der Wiener Musikausstellung bekannten Brucknerbüste gebeten. Professor Tilgner hat hierüber bereits Mittheilung machen lassen, daß er gerne bereit sei, einen Abguss dieser Büste zum Selbstkostenpreise herstellen zu lassen. Ueber Antrag des Referenten wird die Anschaffung dieser Büste beschlossen. Hierauf wird über mehrere Kaufsangebote verhandelt. Herr VR. Straberger eröffnet der Versammlung, daß er [... eine Uhrensammlung schenke etc. ...].\" (**).\n \nDieser Bericht erscheint auch in der Linzer Tages-Post Nr. 255 auf S. 4:\n\"     (Museum Francisco=Carolinum.) In der Verwaltungsrathssitzung vom 24. October l. J. stellt der Vorsitzende Vicepräsident Dr. Adolf Dürrnberger der Versammlung den neuen provisorischen Custos Dr. Alfred Schnerich vor, [... Dr. Ilg aus Wien habe zur Sammlungsaufstellung noch nicht kommen können, sei aber mit Schnerich in Kontakt ... Besuche anderer Custoden ... andere TOPs ...] Der Secretär Verwaltungsrath Dr. Kränzl berichtet [...] über die beabsichtigte Einrichtung eines eigenen Musikzimmers im neuen Museum, welches eventuell zugleich auch für das Theaterwesen bestimmt sein könnte. Da diesfalls höchst wünschenswert sei, die namhaftesten Componisten des Landes sowohl durch Autographen als auch durch Bildnisse, Büsten oder dergleichen vertreten zu haben, wurden von Seite des Präsidiums an den Componisten Anton Bruckner in Wien und an den Bildhauer Professor Tilgner in Wien Schreiben gerichtet, und ersterer um ein Autograph, letzterer um einen Abguss der aus der Wiener Musikausstellung bekannten Bruckner=Büste gebeten. Professor Tilgner hat hierüber bereits Mittheilung machen lassen, dass er gerne bereit sei, einen Abguss dieser Büste zum Selbstkostenpreise herstellen zu lassen. Ueber Antrag des Referenten wird die Anschaffung dieser Büste beschlossen. Hierauf wird über mehrere Kaufsangebote verhandelt. Verwaltungsrath Straberger eröffnet der Versammlung, daß er [... eine Uhrensammlung schenke ... etc. ...].\" (***).", "Letzte Änderung": "06.01.2026 21:22"}, {"ID": 189211075, "Datum": "7.11.1892, Montag", "Haupttext": "Nochmalige Ankündigung des Konzerts vom 13.11.1892 (mit dem 150. Psalm) im Illustrierten Wiener Extrablatt Nr. 309 auf S. 6: \n     \" * Im ersten ordentlichen Gesellschafts-Concerte, welches am 13. d. M., um 1/2 1 Uhr Mittags, im großen Musikvereins-Saale unter Leitung des Concertdirectors Wilhelm Gericke und unter gefälliger Mitwirkung der Damen: Frau Leonore Baronin Bach, Frl. Adele aus der Ohe, das Singvereins und des Gesellschafts-Orchesters stattfindet, gelangen zur Aufführung: A. Bruckner's Psalm für Solo, Chor und Orchester (1. Aufführung); [...]\" (*). Bruckner hält seine Universitätsvorlesung (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189111075, "Datum": "7.11.1891, Samstag", "Haupttext": "Im Senatssitzungssaal der Universität überreicht der Rektor Dr. Adolf Exner Bruckner das [mit 29.9.1891 datierte] Doktordiplom. Der Feier wohnen u.a. als Consortiumsmitglieder Graf und Gräfin Lamberg (die Spender des Doktor-Rings (*a)), Karl Almeroth und Karl Reder und vom Akademischen Gesangverein Karl Lorenz bei. Prof. Exner und Prof. Stefan halten eine Rede, auf die Bruckner in »rührend unbeholfener Weise« antwortet.\r\n\"SUMMA AUCTORITATE | AUGUSTISSIMI IMPERATORIS AC REGIS | FRANCISCI JOSEPHI | IN UNIVERSITATE LITTERARUM VINDOBONENSI | NOS ADOLPHUS EXNER, IURIS UTRIUSQUE DOCTOR IURIS ROMANI PROFESSOR [...] IOSEPHUS STEPHAN PROMOTOR TITE CONSTITUTUS.\" (*).\n \nDer Text der Promotionsurkunde ist in verkürzter Version auch als [vermutlich später entstandenes] Typoskript auf lateinisch (*b) und auf deutsch (*c) erhalten.\n \n\"NOS | ADOLPHUS EXNER | H.T. UNIVERSITATIS RECTOR | IULIUS HANN | ORDINIS PHILOSOPHORUM H.T. DECANUS | IOSEPHUS STEFAN | PROMOTOR RITE CONSTITUTUS | EC DECRETO ORDINIS PHILOPHORUM IN VIRUM ILLUSTRISSIMUM | ANTONIUM BRUCKNER | QUI IN HAC UNIVERSITATE LITTERARUM ARTIS MUSICAE MAGISTRI PARTES AGIT ARTIS SYMPHONICAE PERITISSIMUM EGREGIUM MELOPOEUM ATQUE PRAECLARIS EIUSMODI OPERIBUS COMPOSITIS MAGNAM APUD HOMINES ELEGANTIORIS SENSUM FAMAM CONSECUTUM | HONORIS CAUSA PHILOSOPHIAE DOCTORIS NOMEN IURA ET PRIVILEGIA | CONTULIMUS IN EIUSQUE REI FIDEM HASCE LITTERAS UNIVERSITATIS SIGILLO SANCIENDAS CURAVIMUS | VINDOBONAE DIE VII.MENSIS NOVEMBRIS A.MDCCCXCI. | ADOLPHUS EXNER | UNIVERSITATIS RECTOR | IULIUS HANN | PHILOSOPHORUM ORDINIS DECANUS | IOSEPHUS STEFAN | PROMOTOR RITE CONSTITUTUS\" (*b).\n \n\"(Übersetzung) | Wir | Adolph Exner | derzeit Rektor der Universität | Julius Hann | derzeit Dekan der philosophischen Fakultät | Joseph Stefan | zum Promotor gesetzmäßig bestellt | haben auf Grund des Beschlusses der philosophischen Fakultät | dem hochberühmten Herrn | Anton Bruckner | der in unserer Universität das Amt eines Lehrers der Musik versieht dem ausgezeichneten Symphoniker und hervorragenden Komponisten, der durch hochberühmte Werke solcher Art bei allen feinsinnigen Menschen großen Ruhm gewonnen hat, | ehrenhalber | Titel, Rechte und Privilegien eines Doktors der Philosophie verliehen und zu dessen Bekräftigung dieses Schreiben mit dem Siegel der Universität versehen lassen. | Wien, am 7. November 1891. | Adolph Exner | Rektor der Universität | Julius Jann | Dekan der philosophischen Fakultät | Joseph Stefan | Promotor\" (*c).\n \nDas Promotionsprotokoll nennt ebenfalls die Namen Exner, Hann und Stefan und ist von Bruckner mit \"Dr Anton Bruckner.\" unterzeichnet (*d).\nNach der Feier fährt Almeroth mit Bruckner in das Atelier von Viktor Tilgner, wo die erste Sitzung für die Portraitbüste (**) [IKO 55] stattfindet (***).\r\nAnschließend begleitet Almeroth Bruckner zu Gause und dann nach Hause (°).\r\nAbends ist Bruckner Gast des Consortiums (Lamberg, Reder, Almeroth) im Hotel Sacher (°°).\nKalendereintragung Bruckners: »7. Nov. Promotion als Ehrendoktor der Philosophie an der Wiener Universität.« (°°°).\r\nBei den Gebetsaufzeichnungen ist das Datum zur Markierung unterstrichen (°°°a).\nNotiz über das Ehrendoktorat in der Neuen Freien Presse geplant (#).\nBrief Minna Reischls an Bruckner:\r\n     Dankt für die übersandte Photographie [Brief vom 23.10.1891] und bittet um das versprochene »Tantum ergo« [prov. WAB 48] (##).\nBrief von Robert Lienau an Max von Oberleithner:\r\n     Die Arbeit an den Stimmen der 8. Symphonie stehe kurz vor ihrem Abschluß (###). Der bereits zweimal korrigierte Revisionsabzug des 1. Satzes gehe per Kreuzband zu. Wegen des Auslandsabsatzes seien keine deutschen Instrumentenbezeichnungen verwendet worden. Der vierhändige Klavierauszug sei eingetroffen, das Honorar werde über Haslinger [an Josef Schalk] ausbezahlt (a).\nDie Linzer Zeitung berichtet von der Aufführung der 4. Symphonie am 28.10.1891 in Nürnberg:\r\n\"     * (Dr. Anton Bruckners IV. [romantische] Symphonie) wurde am Mittwoch den 28. October d. J. in Nürnberg aufgeführt. Als Dirigent fungirte Herr Auguust Göllerich. Hierüber schreibt ein Nürnberger Blatt: \"Die romantische Symphonie in Es von Anton Bruckner wurde hier zum erstenmale gehört. Es ist eine imposante, mächtig einherschreitende Musik, deren Anlehnung an Wagner wohl unschwer herauszufühlen ist, die jedoch deshalb nicht weniger originell ist.  .  .  Die vier Sätze wurden, was Exactheit sowohl als Dynamik des Gesammtspieles betrifft, sehr gut wiedergegeben und allgemein lebhaft acclamirt.\"  -  Der Referent der \"Nürnberger Stadtzeitung\" äußert sich über die Aufführung dieser Symphonie folgendermaßen: \"Wenn man zum erstenmal das Riesenwerk hört, so kann man sich nur über seine Großartigkeit wundern, verstehen kann man es wohl nur - abgesehen vielleicht von dem etwas volksthümlicheren dritten Satze . wenn man es genau studirt hat. Darüber sind sich wohl alle die Musikgelehrten einig, daß Bruckner ein Contrapunktiker von Gottes Gnaden ist und dabei eine selten Instrumentirungsgabe besitzt. Ueber die Art seiner Musik selbst allerdings sind die Ansichten getheilt und nirgends noch hat Bruckner in dieser Beziehung ungetheilte Anerkennung gefunden. Er bewegt sich mit seinen Tönen in einer der Gesammtheit noch zu wenig bekannten Welt und sein ausgesprochene Absicht, Wagners Theaterstil mit all seinen Auswüchsen der absoluten Musik dienstbar zu machen, wird noch bei gar vielen Musikautoritäten mit Kopfschütteln aufgenommen. Doch wie dem auch sei, unzweifelhaft gehört Bruckner zu den größten Symphonikern der Gegenwart und wer wie Herr Göllerich das Wagestück unternimmt, seine Werke dem allgemeinen Publicum vorzuführen und zugänglich zu machen, erwirbt sich jedenfalls den allseitigen Dank aller unbefangenen Musiker, ganz besonders aber, wenn es gelingt, diese Werke in so vorzüglicher und mustergiltiger Weise zu Gehör zu bringen, wie es Herr Göllerich zuwege brachte. Bis auf ein verunglücktes Hornmotiv am Schluß des ersten Satzes war alles tadellos und der Eindruck, den die Symphonie hinterließ, war auf alle Fälle ein großartiger. Aus der Art und Weise, wie Herr Göllerich dirigirte und wie er alle Schattirungen mit dem Taktstock zu bezeichnen wußte, konnte man so recht ersehen, wie er in den Geist des Werkes eingedrungen und mit welcher Hingabe, welchem Verständnis er die Tondichtung eingeübt haben mußte.\" [keine Signaturen]\" (b).\nVon der Ernennung zum Ehrendoktor berichten das Grazer Tagblatt Nr. 68 auf S. 7:\r\n     \"(Dr. Anton Bruckner.) Der berühmte Componist, Professor Anton Bruckner, wurde von der Universität Wien zum Ehrendoctor ernannt. Soeben ist die kaiserliche Entschließung herabgelangt, mit der dieser Beschluss der Universität die Bestätigung erhält. Als Bruckner an der Wiener Universität zum Docenten oder Lector ernannt wurde, haben die Gegner des genialen Mannes eingewendet, dass Herrn Bruckner der akademische Grad fehle. Dieser Mangel ist jetzt beseitigt. Bruckner hat seine Prüfungen vor dem großen Publicum der musikalischen Welt abgelegt und dieselben mit Auszeichnung bestanden. Er hat jetzt einen akademischen Grad - den höchsten, den die Alma mater zu verleihen vermag.\" (c) und\n\"Das Vaterland\" Nr. 306 auf S. 4 (die Rubrik ist datiert 6.11.1891):\r\n     \" * [Ehrendoctor Anton Bruckner.] Nachdem der Beschluß des Professorencollegiums der philosophischen Facultät an der Wiener Universität, den berühmten österreichischen Tondichter Anton Bruckner zum Ehrendoctor zu ernennen, die Bestätigung Sr. Majestät des Kaisers erhalten hat, findet morgen (Samstag) auf der Universität die Ueberreichung des Ehrendoctor=Diplomes an Bruckner statt.\" (d).\n(49. Stiftungsfeier des Wiener Männergesangvereins unter Leitung Eduard Kremsers im Sofien-Saal (e)).", "Letzte Änderung": "19.01.2026 11:27"}, {"ID": 188711075, "Datum": "(7.11.1887, Montag)", "Haupttext": "Artikel der Wiener Sonn- und Montagszeitung Nr. 45 auf S. 4 über antisemitische Tendenzen beim Wiener Akademischen Gesangverein und Rudolf Weinwurms Rücktritt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188611075, "Datum": "7.11.1886, Sonntag", "Haupttext": "The Chicago Tribune informiert auf S. 11 in der 4. Spalte über die Saison in New York [7. Symphonie am 12./13.11.1886]:\n\"   SOCIETY AT THE OPERA.\nTHE SEASON TO BE OPENED IN NEW YORK WITH UNWONTED SPLENDOR.\n[... Inhaltsübersicht ... Opernspielplan ... \"German opera\" bis 28.2.1887 ... National Opera ...].\n     Devoting himself to his opera enterprise, Mr. Theodore Thomas will not produce many concerts this winter. [...] The New York Philharmonic Society will give six concerts at the Metropolitan Opera-House, and as these are the most popular concerts of the season I give the programs in full, as an indication of the present musical taste of the local public The first concert will be given next Saturday night, Nov. 13, and the following selections will be rendered: [... Beethoven 3. \"Leonore\", Schumann 1. Sinfonie, Rubinstein (aus  \"Nero\") ...]; symphony, No. 7, E major, Bruckner. This last work is a novelty in America. The second concert [...].\" [keine Signatur].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188011075, "Datum": "7.11.1880, Sonntag", "Haupttext": "Brief Marie Bartls an Bruckner:\r\n     Dankt für die Photographie, bedauert, daß Bruckner »etwas leidend« war, wünscht, mit ihrer Mutter Bruckner in Wien zu besuchen. Grüße von der Mutter und von Herrn und Frau Rutz (*).\n(1. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Weber (Oberon), Bach und Beethoven (Eroica) (**).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 05:41"}, {"ID": 187811075, "Datum": "7.11.1878, Donnerstag", "Haupttext": "Kalendereintrag Bruckners: »Tägl. Brot angefangen« - Notiz über die Reihenfolge des Orgeldienstes für die Hofmusikkapelle (Bruckner, Pius Richter, Bibl, Bruckner ...) (*).\nDatierung \"XXI. (7/11)\" in Franz Schalks Mitschrift des Harmonielehre-Kurses Bruckners (**).", "Letzte Änderung": "26.03.2025 08:31"}, {"ID": 187511075, "Datum": "7.11.1875, Sonntag", "Haupttext": "Bei der von J. B. Krall organisierten Feier des 50jährigen Bestehens des Kirchenmusikvereins bei St. Karl wird Beethovens C-Dur-Messe unter Hellmesbergers Leitung aufgeführt, Chordirektor ist Herr Rupprecht. Solisten: Frau Leeder, Frl. Marschall, Herren Adams und Mayerhofer; Bruckner wirkt als Organist mit. Die Festpredigt hält Pater Hermann Schubert, ein Bruder Franz Schuberts. (*).\n1. Philharmonisches Konzert - das erste unter Hans Richters Leitung - mit Werken Wagners (war anwesend), Bachs und Beethovens (3. Sinfonie) (**).\nBruckner beendet die Partitur[skizze?] des Finales der 5. Symphonie (***).\nIn einem Bericht des Grazer Volksblatts Nr. 255 [auf S. 5] über die neue Orgel in St. Florian wird Josef Seiberl mit Bruckner verglichen:\r\n          \"Die größte Orgel Oesterreich's.\r\n     Dieselbe befindet sich in dem Stifte St. Florian in Oberösterreich. [... der Autor hatte Seiberl besucht ... Beschreibung der Orgel und ihrer Register ... Seiberl spielte Fuge über BACH ...]\r\n     Herr Seiberl besitzt nicht nur eine große technische Fertigkeit, mit welcher er das kolossale Instrument zu behandeln versteht, sondern er spielt, was noch weit mehr zu schätzen ist, mit tiefem Gefühle. Fachkenner behaupten, daß Seiberl dem berühmten Hoforganisten Bruckner in Wien würdig zur Seite stehe.\r\n     Wir glauben nur einer Pflicht zu genügen, wenn wir auf Mauracher's Riesen=Orgel, dieses wahre Kunstwerk durch heimische Kraft geschaffen, welches noch nicht, wie es dasselbe verdient, genugsam bekannt ist, und auf jenen Mann, der es so meisterhaft zu behandeln versteht, unsere geehrten Leser aufmerksam machen.\r\n       Prof. Dr. Eugen Retoliczka.\" (°).\nVon der Orgeleinweihung am 18.10.1875 berichtet auch die Grazer Vorstadt-Zeitung Nr. 121 auf S. 1f, signiert \"F. N.\":\nDie große Orgel in der Stiftskirche St. Florian nächst Linz.\r\n     Wer hätte nicht früher schon gehört von der großen Orgel in der Stiftskirche St. Florian, und wer sie gehört, nicht ergriffen worden sein von der mächtigen Fülle der Töne dieses großen Werkes; [... über die Geschichte und den Neubau der Orgel, den Jodok Stülz kurz vor seinem Tod veranlasst habe ...]\r\n     Diese Orgel wurde am Vorabende des Namensfestes des besonders wegen seiner Menschenfreundlichkeit allgemein hochgeachteten hochw. Hrn. Prälaten Moser, zum ersten Male in seiner [sic] ganzen Vollendung, von dem weltberühmt gewordenen Hoforganisten und Professor Bruckner, sowie seines Nacheiferers [sic] dem tüchtigen Stiftsorganisten und Tenoristen Seiberl, in Gegenwart mehrerer kirchlichen [sic] Würdenträger, und einem ausgewählten Publikum [sic] aller Stände von Nah und Ferne gespielt.\r\n     Was nun die künstlerischen Hände dieser beiden Organisten abwechslungsweise auf dem neugeschaffenen kolossalen Werke des großen Meisters Mauracher geleistet haben, war wahrhaft großartig.\r\n     [... Lob für den Klang der Orgel ...] - Dieses ausgezeichnete Tonwerk steht nun da als Zierde und Kunstwerk des Stiftes St. Florian und des Landes Oberösterreich. Wolle es jederzeit seine Meister loben.         F. N.\" (°°).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 00:32"}, {"ID": 187311075, "Datum": "7.11.1873, Freitag", "Haupttext": "Die Morgenpost Nr. 306 schreibt auf S. 3 über das Konzert am 5.11.1873:\n          \"Konzert Ketten.\n     Das Konzert des Pariser Pianisten Ketten fand vorgestern den 5. November, im Saale Bösendorfer, vor einem höchst eleganten und zahlreichen musikalischen Publikum statt. Es schien, als ob sich die Elite der Wiener Künstler und Kunstkenner zu einem Rendezvous versammelt hätte. So bemerkten wir obenan Herrn Direktor Hellmesberger, diesem zunächst die Herren: Ambros, Epstein, Dachs, Door, Hanslick, Schelle, Dörffel, Bruckner und noch viele andere Künstler, Künstlerinnen und Kunstfreunde.\n     [... es] wurde ihm von mehreren anwesenden Künstlern nach Schluß des Konzertes unter herzlichem Händedrücken zu seinem Erfolge gratulirt. [... am Schluss signiert:] L. G.\"", "Letzte Änderung": "21.01.2026 12:21"}, {"ID": 187011075, "Datum": "7.11.1870, Montag", "Haupttext": "Brief Minister Stremayrs an Bruckner:\r\n     Bewilligt auf Bruckners Gesuch vom 11.5.1870 400 Gulden. Die Gesuchsbeilagen sind beigeschlossen.\nErledigungsvermerk vom 14.11.1870.", "Letzte Änderung": "13.11.2025 09:31"}, {"ID": 186711075, "Datum": "(7.11.1867, Donnerstag)", "Haupttext": "Kaiser Franz Joseph (auf der Rückreise von Paris) wird von Linzer Prominenten und dem »Frohsinn«, der Storchs Chor »Die Heimat« vorträgt, am Bahnhof begrüßt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186111075, "Datum": "7.11.1861, Donnerstag", "Haupttext": "Komposition des »Afferentur regi« [WAB 1] für St. Florian (*).\r\nDer Entwurf enthält noch keine Posaunenstimmen (**).\r\nDas Werk wurde [später?] Johann Burgstaller gewidmet (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186011075, "Datum": "7.11.1860, Mittwoch", "Haupttext": "Auf Antrag des Vorstandes Josef Hafferl wird Bruckner bei der Generalversammlung zum 1. Chormeister des »Frohsinn« gewählt (*). 2. Chormeister wird Kirchberger, Archivare sind Markus und Kerschbaum, Sekretäre Theodor Zehden und Dr. Stifler, stellvertretender Vorstand Jax.\r\n»Erster Chormeister aber wurde Herr A. Bruckner und die Liedertafel ist stolz darauf, einen solchen Mann zu ihrem Chormeister gehabt zu haben, der von einer bescheidenen unbekannten Stellung sich durch seinen eigenen Fleiß und sein Talent auf eine hervorragende Stufe in der musikalischen Welt emporschwang.« (*a).\r\nBruckners Vorgänger (Kirchberger) war tödlich erkrankt (**). Bruckners Tätigkeit wird mit jährlich 200 Gulden honoriert (***). Als Probenlokale sind das »Nordico« (°) und die »Stadt Frankfurt« (°°) überliefert.", "Letzte Änderung": "24.10.2024 10:13"}, {"ID": 185711075, "Datum": "7.11.1857, Samstag", "Haupttext": "[0der 6.11.1857?] Mit den Neuwahlen beim »Frohsinn« ist Bruckners Tätigkeit als 2. Archivar beendet. Gewählt werden: Josef Hafferl und A. Steller (Vorstände), Franz Reininger (Kassier), Reißer und Zehden (Sekretäre) und als Archivare Chabert und Markus (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 196012077, "Datum": "7.-11.12.1960, Mittwoch bis Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Christoph von Dohnányi im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solist in J. S. Bachs Klavierkonzert E-Dur (BWV 1053) ist Friedrich Gulda. Am Beginn steht Glucks Ouvertüre zu \"Alkeste\". Dem Programmzettel liegen Werkbesprechungen mit Notenbeispielen bei (ohne Angabe des Verfassers).", "Letzte Änderung": "09.01.2024 19:36"}, {"ID": 188305077, "Datum": "(7. - 10.5.1883)", "Haupttext": "Ludwig Kronawitter und Josef Wiesner aus Seitenstetten fahren zu einer Lohengrin-Aufführung nach Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 200210075, "Datum": "7.10.2002, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Simon Rattle in der Alten Oper in Frankfurt. Gesangssolistin in Schönbergs Streichquartett op. 10 ist Dawn Upshaw.", "Letzte Änderung": "20.11.2025 22:46"}, {"ID": 199910075, "Datum": "7.10.1999, Donnerstag", "Haupttext": "Augustinus Franz Kropfreiter: Musikalische Dokumentation. Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek. - Institut für Österreichische Musikdokumentation. - Konzert - Gespräch und Ausstellung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199110075, "Datum": "7.10.1991, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Leipziger Gewandhausorchester unter Kurt Masur im Festkonzert \"10 Jahre Neues Gewandhaus\". Solistin in Schumanns Klavierkonzert ist Elisabeth Leonskaja.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197710075, "Datum": "7.10.1977, Freitag", "Haupttext": "Aufführung einer Bruckner-Symphonie [prov. WAB 86] im Konzert des Hessischen Rundfunks.\nDer Text im Programmheft \"Zerstücktheit statt Anpassung. Zur Diskrepanz zwischen Urfassung und späteren Versionen bei Anton Bruckner\" stammt von Manfred Wagner.", "Letzte Änderung": "31.03.2023 12:05"}, {"ID": 197410075, "Datum": "7.10.1974, Montag", "Haupttext": "Artikel von Alfred Kulhanek »Unkonventionelle Welser Feier. Bruckner-Gedenken auf dem Boden lokaler Musikgeschichte« im Volksblatt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197310075, "Datum": "7.10.1973, Sonntag", "Haupttext": "Uraufführung der »Missa Anton Bruckner« von Hermann Kronsteiner in der Stadtpfarrkirche in Ried (*).\n\n\nAufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Carlo Maria Giulini in San Godenzo bei Florenz (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196910075, "Datum": "7.10.1969, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Wolfgang Sawallisch in Perugia.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196710075, "Datum": "7.10.1967, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Karl Schumann »Eugen Jochum über Bruckner-Interpretation« in der Neuen Zeit.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196510075, "Datum": "7.10.1965, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Wolfgang Sawallisch in der Stuttgarter Liederhalle.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196310075, "Datum": "7.10.1963, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Städtische Orchester Trier unter Rolf Reinhardt in der Treviris in Trier.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196210075, "Datum": "7.10.1962, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Herbert von Karajan im Konzertsaal der Hochschule für Musik in Berlin im Rahmen der Berliner Festwochen.", "Letzte Änderung": "08.06.2026 13:43"}, {"ID": 195610075, "Datum": "7.10.1956, Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Heinrich Kralik »Der Weg zu Anton Bruckner« in der »Presse« Nr. 2418 (*).\nArtikel von Fritz Walden in der Arbeiter-Zeitung (**).\nRede Leopold Nowaks beim Festakt der österreichischen Regierung im Großen Musikvereinssaal (***).\nArtikel von Ludwig Eldersch »Lockendes Irrlicht« in »Neues Österreich« und in den Oberösterreichischen Nachrichten (°).\nAufführung des 1. Satzes der Erstfassung (1887) der 8. Symphoniedurch die Wiener Philharmoniker unter Volkmar Andreae in Wien (°°). In dieser Bruckner-Gedenkfeier im Großen Musikvereinssaal wird auch die 7. Symphonie aufgeführt (°°°).", "Letzte Änderung": "07.06.2026 14:39"}, {"ID": 194610075, "Datum": "7.10.1946, Montag", "Haupttext": "Vortrag von Fritz Grüninger »Die IV. Sinfonie Anton Bruckners [/] Einführung in Wesen und Form mit musikalischen Erläuterungen« im Rahmen der Karlsruher Bruckner-Festwoche im Bonifatiushaus. An zwei Flügeln wirken Ruth Lochner und Fritz Grüninger mit.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194410075, "Datum": "7.10.1944, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Bruckner-Orchester unter Georg Ludwig Jochum im Salzburger Festspielhaus (*).\nDie Aufführung der 9. Symphonie in Berlin durch die Berliner Philharmoniker unter Furtwängler wird später auf Schallplatte veröffentlicht (**).", "Letzte Änderung": "13.07.2026 09:35"}, {"ID": 194110075, "Datum": "7.10.1941, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie (Urfassung) durch das Gürzenich-Orchester unter Eugen Papst im 1. Gürzenich-Konzert in Köln. \n\nSolist in Beethovens 5. Klavierkonzert ist Ferry Gebhard [Wiederholung des Konzerts vom Vortag] (*).\n\nIn den Akten der Aktion \"Spende Künstlerdank\" sind Daten zur Lebenssituation von Mathilde Kralik zusammengefasst. Nach Angaben zu Einkommen und Vermögen heißt es: \n\"Ausbildung: Theorie Kons. Wien (Schülerin von Bruckner)\nseit 1878 als Komponistin in Wien tätig\n[...]\nkeine Notlage, daher Rente von KD ausgeschlossen!\n[...]\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193710075, "Datum": "7.10.1937, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Hermann Abendroth im 1. Abonnementkonzert des Leipziger Gewandhauses.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193610075, "Datum": "7.10.1936, Mittwoch", "Haupttext": "1. Tag des Bruckner-Festes in Wien.\nUm 19 Uhr überträgt Radio Wien Max Auers Eröffnungsansprache \"Bruckners \"Lamento e trionfo\"\".\nIm Eröffnungskonzert der Gesellschaft der Musikfreunde [um 19:30 Uhr] spielen die Wiener Symphoniker unter Oswald Kabasta die 4. und 9. Symphonie (in den Originalfassungen) im Großen Musikvereinssaal (*).\n \nAufführung der 5. Symphonie (in der Originalfassung) unter Gotthart E. Lessing in Plauen (**).\n \nBegrüßungskonzert (im Rahmen der 4. Internationalen Arbeits- und Festwoche für geistliche Musik Frankfurt, veranstaltet von der Internationalen Gesellschaft für Erneuerung der katholischen Kirchenmusik, 7. - 13.10.1936) mit Aufführung des \"Te deum\" durch das Städtische Orchester (= Opernhaus- und Museumsorchester), den Cäcilien-Verein, den Rühlschen Gesangsverein unter Paul Belker mit den Solisten Ria Ginster, Luise Richartz, Andreas Kreuchauff und Johannes Willy.\nWeitere Mitwirkende sind Josef Jongen (in einem eigenen Orgelkonzert) und der Warschauer Cellist Prof. Wilkomirski (***).", "Letzte Änderung": "08.10.2026 17:35"}, {"ID": 193410075, "Datum": "7.10.1934, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe unter F. X. Müller in Linz.\nAußerdem erklingen das \"Tota pulchra es\" mit einer von F. X. Müller erarbeiteten Bläserbegleitung und das siebenstimmige \"Ave Maria\" [WAB 6]. Mitwirkende: Linzer Domchor, verstärkt durch hiesige Gesangvereine, und das Orchester des Musikerbundes. Solisten: Maria Gruber, Josl Prachovny, J. Raidl und Max Ebermann (*).", "Letzte Änderung": "07.01.2024 14:03"}, {"ID": 193210075, "Datum": "7.10.1932, Freitag", "Haupttext": "Radio Wien Nr. 2 beantwortet auf S. 65 eine Leseranfrage zur Aufführung der 8. Symphonie am 2.9.1932 und gibt u. a. Auskunft zur Besetzung der Streicher (8, 6, 4, 4, 4) und zur Größe des Wiener Sinfonieorchesters (bisher 89, ab Herbst 74 Musiker) (*).\nRadio Wien strahlt ab 15:20 Uhr eine 25-minütige \"Jugendstunde\" aus: Othmar Wetchy „Wie sie Musiker wurden. III. (Bruckner – Brahms – Mahler – Reger – Wolf – Richard Strauß).“ (**).", "Letzte Änderung": "07.10.2026 07:01"}, {"ID": 192910075, "Datum": "7.10.1929, Montag", "Haupttext": "Ankündigung des morgigen Konzerts [mit dem Quintett] in The Evening Star Nr. 31205 (Washington, D. C.) auf S. 2:\n\"      MUSIC FESTIVAL OPENS TONIGHT\n\n[... ausführlich über Joseph Huettel (mit Abbildung) ... die heutige und morgige Programmfolge ...].\n     In the afternoon at 4 o'clock, chamber music by Bruckner, Hugo Wolf and Brahms will be played by the Roth String Quartet of Budapest.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192810075, "Datum": "7.10.1928, Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Friedrich Rein »Anton Bruckner und die Frauen« in den Münchner Neuesten Nachrichten (*).\nAufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler im 1. Abonnementskonzert in Berlin. Auf dem Programm stehen außerdem Werke von Händel (Concerto grosso op. 6 Nr. 10) und Mozart (Violinkonzert Nr. 5 mit Erica Morini). Wiederholung am 8.10.1928 (**).\nAufführung der g-Moll-Ouvertüre durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Joseph Messner um 11 Uhr bei der RAVAG Wien. Solisten bei Werken von Beethoven, Messner und Gustav Mahler sind Jella Braun-Fernwald (Alt) und Friedrich Wührer (Klavier) (***).\nAufführung der 7. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Anton Konrath um 16:30 Uhr im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Solist in Richard Wagners \"Wotans Abschied\" ist Josef von Manowarda (°).\nAnkündigung des Rundfunkvortrags vom 13.10.1928 im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 475 auf S. 6 (°°).\nRadio Breslau überträgt um 11 Uhr eine Katholische Morgenfeier, in der u.a. das \"Ave Maria\" [vermutlich WAB 006] aufgeführt wird (°°°).\nDer Sender Köln-Langenberg überträgt ab 9:05 Uhr die Katholische Morgenfeier aus Düsseldorf mit dem Kirchenchor St. Suitbertus unter W. Franzen. Neben Werken von Mozart (mit Konstanze Nettesheim (Sopran, Düsseldorf) und dem Pianisten Otto Ackermann) und Aiblinger (Männerchor) erklingt nach einer Ansprache von Pater Kother (S. J.) Bruckners \"Christus factus est\" (#).", "Letzte Änderung": "07.08.2026 06:13"}, {"ID": 192710075, "Datum": "7.10.1927, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Osnabrücker Symphonieorchester unter Otto Volkmann in Osnabrück.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192410075, "Datum": "7.10.1924, Dienstag", "Haupttext": "Im Bericht der Österreichischen Volkszeitung Nr. 276 auf S. 6 über den Cellisten Karl Lasner wird erwähnt, dass er bei Bruckner Harmonielehre studiert hatte (*).\n \nKurt Singer bespricht im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 472 auf S. 2 das Konzert mit Erich Kleiber [am 5.10.1924] mit dem Andante der f-Moll-Symphonie (**).", "Letzte Änderung": "04.08.2026 18:53"}, {"ID": 192310075, "Datum": "7.10.1923, Sonntag", "Haupttext": "Bei der Weihe des Kriegerdenkmals in Gallneukirchen wird das fünfstimmige \"Libera\" [WAB 22] durch den Kirchenchor unter Leitung von Oberlehrer Hans Zach aufgeführt (*).\n \nAufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Anton Konrath im Großen Musikvereinssaal in Wien (**).\n \nAufführung der 6. Symphonie unter Hermann Scherchen im 2. Freitags-Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft um 19 Uhr. Nach der Pause erklingen Werke von Robert Schumann (Cellokonzert mit Ary Schuyer), Brahms (\"Harzreise\" mit Tini Debüser und dem Frankfurter Liederkranz) und Mendelssohn (\"Ruy Blas\"). [Wiederholung vom 5.10.1923] (***).", "Letzte Änderung": "02.08.2026 10:28"}, {"ID": 192110075, "Datum": "7.10.1921, Freitag", "Haupttext": "Bruckner-Fest in Stuttgart.\r\nKonzert in der Markuskirche mit Werken von Wolf, Bruckner - »Ave Maria« [WAB 7], Intermezzo, Tantum ergo [WAB 42], »Ave Maria« [WAB 5], »Vexilla regis« und Quintett - und Klose (Präludium und Fuge für Orgel und Bläser).\nAusführende: Elli Sendler (Berlin, Alt), die Stuttgarter Madrigal-Vereinigung unter Hermann Keller (auch Orgel), das Münchner Berberquartett (Felix Berber, Anton Huber, Valentin Härtl, Johannes Hegar), Bläser des Schützenregiments Nr. 23 unter Obermusikmeister Müller (*).\nEs wird auch das Lied \"Im April\" gesungen - es wird zur Wiederholung verlangt (*a).\n \nDie Reichspost Nr. 275 kündigt auf S. 5 die Bruckner-Feier für die Wiener Jugend am 19.10.1921 an (**).\n \nHinweis auf das heutige Konzert in der Österreichischen Volkszeitung Nr. 275 auf S. 5 (***).\n \nAufführung der g-Moll-Ouvertüre und der 7. Symphonie durch das Wiener Sinfonieorchester und Mitglieder der Volksoper unter Dr. Ludwig Kaiser im Großen Konzerthaussaal (°).\n \nAufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Tonkünstler-Orchester unter Anton Konrath im Großen Musikvereinssaal. Solistin in Richard Wagners \"Isoldes Liebestod\" ist Minna Lefler (°°).", "Letzte Änderung": "12.11.2024 16:09"}, {"ID": 191910075, "Datum": "7.10.1919, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe durch den Philharmonischen Chor und die Berliner Philharmoniker unter Siegfried Ochs in Berlin. Solisten sind Marta Thanner-Offer, Hildegard Braun, Fritz Huttmann und Wilhelm Guttmann (Gesang) und Walter Fischer (Orgel) (*).\r\nAls Novität wird daneben Franz Schrekers 116. Psalm von 1900 aufgeführt. \"... dazu Bruckners Messe in F-moll. Die Aufführung litt unter Schwankungen des Soloquartetts, weil es wieder einmal nicht gelungen war, die Solisten früher als zur Hauptprobe zusammen zu bekommen. Es war der alte Übelstand, den Sternfeld in die Worte gefaßt hatte: \"Mit seinem Chor übt der Dirigent zwei Monate, mit dem Orchester zwei Tage, mit den Solisten zwei Stunden.\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191510075, "Datum": "7.10.1915, Donnerstag", "Haupttext": "The San Francisco Examiner Nr. 99 kündigt auf S. 8 eine Konzertserie an, die bewusst auf Brahms und Bruckner verzichtet:\n\"VICTOR HERBERT COMING TO S. F.\n\n             BY REDFERN MASON.\n     We have been so saturated with music of the more exacting sort during this Exposition year that the San Francisco public begins to show signs of esthetic indigestion. [...] it is possible to have too much of a good thing, and music-lovers will thank their stars that the last manifestation of the Exposition Muse is to be a light-hearted one.\n     Victor Herbert is coming. [... Orchester 60 Mann, eine Woche Konzerte ab 1.11.1915 ...].     This will be no series of concerts for the pale-browed idealist, though even he, if his wishing-cap be on, may take delight in them. It will be such music, to quote Mr. Greenbaum, as Fritz Scheel regaled our folk withal in the days when the Vienna Prater rejoiced the frequenters of the Midwinter Fair. In place of Richard Strauss, we shall have Bizet; Brahms and Bruckner will be replaced by Massenet, Lehar and Von Suppe; Beethoven is represented [... Scherzo der 8. Sinfonie ...].\n     The point which the Herbert concerts may confidently be expected to prove is that music may be light of foot yet delightful to listen to. [...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191110075, "Datum": "7.10.1911, Samstag", "Haupttext": "Bei der Universal-Edition erscheinen, herausgegeben von Viktor Keldorfer, Partitur (Nr. 3296) und Chorstimmen (Nr. 3297 a/d) von »Sängerbund« [WAB 82] (*).\n \nIn The Brooklyn Daily Eagle Nr. 278 wird auf  S, 13 die kommende Konzertsaison vorgestellt, u. a. mit der 5. Symphonie [am 14.12.1911]:\n\"INSTITUTE CONCERTS START WITH RECITAL\n                               [...]\n     Max Fiedler, conductor of the Boston Symphony Orchestra, now in Boston, sojourned, last summer, at Garmisch, Bavaria, almost next door to Richard Strauss, whom he often met. [... leider \"Alpensymphonie\" (zweiteilig: deskriptiv (skizziert) und meditativ (im Kopf entworfen)) noch nicht fertig ...].\n     He gives in Boston today the first performance anywhere of Reger's new \"Comedy Overture,\" the score and parts of which he brought with him fresh from the printers; [... Debussy ... Solisten ... Termine der fünf Konzerte [in Brooklyn] ... zur Konzertsaison in Brooklyn, darunter Jugendkonzerte von Walter Damrosch ... weitere Konzertprojekte ...].\n     Josef Stransky, the new conductor of the New York Philharmonic Society, has sent to Loudon Charlton the list of works to be performed at the concerts this season. [... Beispiele ...].\n     As to symphonies, they will include [... 9 Komponisten ...], Berlioz's \"Symphony Fantastique,\" Bruckner's \"No. V,\" the rendition of which has won for Stransky especial praise in Berlin [Herbst 1910]; Mahler's \"No. V,\" [... etc. ... 24 Symphonien von 16 Komponisten ...].\n     Mr. Stransky''s selection of overtures extends from Mozart and Gluck to [... weitere Werke ... andere Konzertreihen ...]\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191010075, "Datum": "7.10.1910, Freitag", "Haupttext": "Partitur, Solo- und Chorstimmen zu »Vaterlandslied« [WAB 92] und »Der Abendhimmel« erscheinen mit den Plattennummern 2918 bzw. 2919 a/d bei der Universaledition.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190710075, "Datum": "7.10.1907, Montag", "Haupttext": "[17.10.1907?] In der mit »W« signierten Besprechung der Aufführung der 5. Symphonie am Dienstag [1.10.1907 oder 15.10.1907?] werden vor allem Westarps Manipulationen am Notentext gerügt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190610075, "Datum": "7.10.1906, Sonntag", "Haupttext": "Artikel Anton Bruckner. (Zum 10. Todestage einer großen Landsmannes.), signiert \"A. S.\", in der Steyrer Zeitung Nr. 80 auf S. 2 (*).\n\r\nDie Deutsche Zeitung meldet, dass Karten für das Nicolai-Konzert am 21.10.1906 [8. Symphonie] nur in der Musikalienhandlung Albert Gutmann erhältlich sind (**).\n\r\nDiese Meldung bringen auch das Neue Wiener Journal Nr. 4655 auf S. 12 (***)\nund Die Zeit Nr. 1450 auf S. 5 (°).\n \nArtikel von Richard Batka \"Geschichten vom alten Bruckner\" im Prager Tagblatt Nr. 276 auf S. 10f.\nBruckner betet in der Öffentlichkeit neben Herbeck, Wagner als Bierkellner, Bruckners Verhalten bei einem Berliner Verleger, Silberstein habe zu wenig Text beim \"Germanenzug\" gedichtet, Plan einer melodiereichen Oper, Bruckner bezeichnet die Frau eines Studenten als \"Person\", seine Unterscheidung von Juden und Israeliten ... (°°).\nAuf Seite 11 wird für den 10.10.1906 die 7. Symphonie angekündigt und vorbesprochen (°°°).\n \nBatkas Artikel ist möglicherweise auch in Die Zeit mit dem Titel \"Neue Geschichten vom alten Bruckner\" erschienen (#).\n \nArtikel von Felix Adler \"Anton Bruckner. Zur Wiederkehr seines 10. Todestages am 11. Oktober.\" in der Bohemia (##).\n \nAufführung der 4. Symphonie unter Felix Mottl im 1. Sonntags-Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft um 17:30 Uhr. Auf dem Programm stehen zuvor Werke von Weber (\"Euryanthe\") und Schubert (f-Moll-Fantasie) (###).", "Letzte Änderung": "08.12.2025 11:40"}, {"ID": 190010075, "Datum": "7.10.1900, Sonntag", "Haupttext": "Die Neue Musikalische Presse kündigt die Aufführung des 150. Psalms für den 10.2.1901 [tatsächlich am 20.1.1901] an (*).\n\n\nThe New York Tribune Nr. 19684 kündigt auf S. 30 (= S. 14 des zweiten Teils) eine Aufführung der 3. Symphonie in New York an [siehe \"1901 (***)\"]:\n\"                  MUSICAL NOTES.\n[... Emil Paur und die Saison der New York Philharmonic Society (kein Bruckner) ...].\n     There will be a change in the plans of the Boston Symphony Orchestra for its New-York concerts this year, the afternoon concerts in Carnegie Hall falling on Saturdays, the evening concerts on Thursdays. Five concerts will be given in the Academy of Music, Brooklyn, on Friday evenings [... eine Ausnahme ... 5 Donnerstagstermine für Manhattan, 5 Nachmittagstermine, 5 Freitagstermine für Brooklyn ...]. Mr. Gericke is contemplating the production of the following novelties in the New-York concerts: Symphony, \"In Italy,\" Richard Strauss; symphony in D minor, Bruckner; [... vier weitere Werke ...].\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189710075, "Datum": "7.10.1897, Donnerstag", "Haupttext": "Das Neue Wiener Journal Nr. 1422 referiert auf S. 4 über den Jahresbericht des Wiener Männergesangvereins und erwähnt dabei die Beteiligung am Begräbnis des Ehrenmitgliedes Bruckner:\r\n\"[...] Der Verein betheiligte sich an der Leichenfeier Bruckner's und Brahms', denen der Bericht gleichfalls warme Worte des Erinnerns widmet. [...]\" (*).\nAnkündigung der 3. Symphonie [9.1.1898] in der Reichspost Nr. 229 auf S. 10 (**).\nDas Musikalische Wochenblatt schreibt über Quintett-Aufführungen durch das Fitzner-Quartett (Rudolf Fitzner, J. Czerny, O. Zent und Fr. Buxbaum) und erwähnt dabei die vom 2.12.1896 (***).", "Letzte Änderung": "30.08.2026 10:01"}, {"ID": 189610075, "Datum": "7.10.1896, Mittwoch", "Haupttext": "Brief Bruckners an Ignaz Bruckner und Karl Aigner:\r\n     Bittet, ihm nichts mehr zuzusenden, da er nichts retournieren könne. Mündliche Erklärung später. Abschiedsgrüße »leb lebe wohl« etc. [mit zunehmender Verwirrung der Schriftzüge und des Textes].", "Letzte Änderung": "11.05.2025 19:22"}, {"ID": 189410075, "Datum": "7.10.1894, Sonntag", "Haupttext": "\"Die Presse\" Nr. 275 macht auf S. 16 auf die Aufführung der f-Moll-Messe am 4.11.1894 aufmerksam (Inserat):\n\"     Grosser Musikvereins-Saal. Die vier ordentlichen und zwei außerordentlichen Concerte der Gesellschaft der Musikfreunde in der Saison 1894–95, geleitet von dem Concert-Director Herrn Wilhelm Gericke, finden mit nachbenanntem Programme statt, und zwar. A) Die ordentliche [sic] 1. am 4. November Mittags ½1 Uhr: Bruckner: Messe in F-moll (1. Aufführung in dem Gesellschafts=Concert); 2. am 2. December [... die anderen Konzerte, Kartenverkauf ...].\" (*).\n \nInhaltlich identisch die Hinweise im Deutschen Volksblatt Nr. 2070 auf S. 12:\n\"     Grosser Musikvereins-Saal. Die 4 ordentl. und 2 ausserordentl. Concerte der Gesellschaft der Musikfreunde in der Saison 1894–95, geleitet von dem Concertdirector Herrn Wilhelm Gericke, finden mit nachbenanntem Programme statt, u. zw. A) die ordentl. 1. am 4. November Mittags halb 1 Uhr: Bruckner: Messe in F-moll (1. Aufführ i. d. Ges.-Conc ); 2. am 2. Dec. [... die anderen Konzerte, Kartenverkauf ...].\" (**)\n \nund in der Wiener Zeitung Nr. 231 auf S. 12:\n\"               GROSSER MUSIKVEREINS-SAAL.\n     Die vier ordentlichen und zwei ausserordentlichen Concerte der Gesellschaft der Musikfreunde in der Saison 1894–95, geleitet von dem Concertdirector Wilhelm Gericke, finden mit nachbenanntem Programme statt, und zwar: a. die ordentlichen: 1. am 4. November, Mittags halb 1 Uhr: Bruckner, Messe in F-moll (1. Aufführ. in den Gesellschaftsconcerten); 2. am 2. December [... die anderen Konzerte, Kartenverkauf ....].\" (***).\n \nDas Amtsblatt der Wiener Zeitung Nr. 231 veröffentlicht auf S. 507 - 510 das Vorlesungsverzeichnis der Wiener Universität und meldet auf S. 510 unter \"X. Fertigkeiten\":\n\"     [... Stenographie, Gesangscurs unter Rudolf Weinwurm ...] – Harmonielehre in Dur; Vorbereitungen und Auflösungen der Drei=, Vier= und Fünfklänge; Verbindungen derselben; bezifferter Baß, zwei Stunden wöchentlich, vom Lector Prof. Dr. A Bruckner. – [... Turnen, Fechtkunst ...]\" (°).\n \nKurzmeldung in der Zeitung St. Louis Globe-Democrat Nr. 140 auf S. 28 in der 4. Spalte:\r\n\"                     AMUSEMENTS.\r\n[...]\r\n          NOTES OF THE FOOTLIGHTS.\r\n     Clara Schumann, at 75, is still teaching in Frankfort.\r\n[...]\r\n     Anton Bruckner, who celebrated his 70th birthday on September 4, is at work on his ninth symphony. [...].\" (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189310075, "Datum": "7.10.1893, Samstag", "Haupttext": "Die Linzer Zeitung übernimmt auf S. 1216 einen Artikel des Alpenboten über die Verleihung des Ehrendiploms des Steyrer Musikvereins am 30.9.1893:\r\n„     * (Ehrung.) Am Samstag um 2 Uhr nachmittags, meldet der „Alpenbote“, begab sich eine Deputation der „Gesellschaft der Musikfreunde“ in Steyr, bestehend aus den Herren Eduard Werndl als Vorstand, Ludwig Großauer als Kapellmeister und Regenschori, Franz Bayer als Kapellmeister=Stellvertreter, zu dem gegenwärtig hier weilenden Componisten Herrn Dr. Anton Bruckner, der bekanntlich von diesem Vereine zu seinem Ehrenmitgliede ernannt worden ist, um das künstlerisch ausgeführte Diplom zu überreichen. Die zarte Zeichnung des Diploms ist im Renaissancestil gehalten und auf Goldgrund in harmonischen Farben ausgeführt. Die Umrahmung krönen oben zwei Schilder, auf welchen Motive aus den Werken des Gefeierten verzeichnet sind, während unten sich eine in Tuschmanier ausgearbeitete Ansicht von Steyr befindet. Der Text ist eine Rondeschrift. Das Blatt, welches in der Haas’schen Buchdruckerei und Lithographie ausgeführt wurde, ruht in einer äußerst geschmackvoll verfertigten Enveloppe aus dem Atelier des Herrn Stiasny. Herr Dr. Anton Bruckner empfieng [sic] die Herren in freundlicher Weise, war sichtlich sehr erfreut über das Empfangene und betonte, daß es ihm zu ganz besonderer Ehre gereiche, aus Steyr, der Stadt, welche er so liebe, solche Anerkennung zu erhalten. Er hielt die Herren in längerem Gespräche bei sich und war so liebenswürdig, denselben einzelne Motive aus seiner IX. Symphonie, an welcher der unermüdliche Künstler gegenwärtig arbeitet, vorzuspielen.“ (*).\nBruckner führt [nach Wien zurückgekehrt] seine Gebetsaufzeichnungen (lückenlos bis 3.1.1894) weiter (**).\nGöllerich heiratet Gisela von Pászthory-Voigt in der Budapester Unitarischen Kirche [er war zuvor aus der katholischen Kirche ausgetreten und hatte die österreichische Staatsbürgerschaft niedergelegt (***).\nDie Österreichisch-ungarische Buchhändler-Correspondenz Nr. 40 zeigt auf S. 524 die Erstdrucke des 150. Psalms und der 2. Symphonie an:\r\n\"Bruckner, Ant., Der 150. Psalm. Für Chor, Soli und Orchester:\r\n     Partitur                                netto 6.–\r\n     Orchesterstimmen               netto 6.–\r\n     Clavier-Auszug mit Text     netto 2.40\r\n     Singstimmen                       netto 1,20\r\n– – Symphonie Nr. 2 in C-moll für grosses Orchester:\r\n     Partitur                                netto 18.–\r\n     Orchesterstimmen               netto 18.–\r\n     Clavier-Auszug zu vier Händen von Josef Schalk     7.20\" (°).", "Letzte Änderung": "28.07.2025 11:03"}, {"ID": 189210075, "Datum": "7.10.1892, Freitag", "Haupttext": "Ankündigung des Konzerts vom 13.11.1892 (mit dem 150. Psalm) in der Neuen Freien Presse Nr. 10101 auf S. 7: \n\"     – Für die in der nächsten Saison unter Leitung des Herrn Wilhelm Gericke stattfindenden Concerte der Gesellschaft der Musikfreunde wurde folgendes Programm bestimmt: Erstes Concert am 13. November: Franz Schubert: Ouvertüre in E-moll; A. Bruckner: Psalm (neu) für Solo, Chor und Orchester (erste Aufführung); [... Liszt, Richard Strauss, Mendelssohn ... die weiteren Konzerte ...]\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189110075, "Datum": "7.10.1891, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Robert Lienau an Max von Oberleithner:\r\n    Die Partitur der 8. Symphonie sei fertig gestochen (*a). Die ersten Sätze befänden sich bereits in der zweiten Korrektur (zwei Seiten als Stichprobe anbei). Die Stimmen seien in Arbeit (*b).\n»Das Vaterland« Nr. 275 bringt auf S. 6 einen Artikel (signiert »Austriacus«), der sich gegen die Kritik an der österreichischen Kirchenmusik richtet, die Franz Xaver Haberl in der »Musica sacra« formuliert hat:\r\n\"Angriffe gegen die österreichische Kirchenmusik.\r\n     Der bekannte Director der Kirchenmusikschule in Regensburg, Dr. Franz Xaver Haberl bringt in der letzten Nummer der von ihm redigirten \"Musica Sacra\" einen Bericht über die jüngst abgehaltene Generalversammlung des Deutschen Cäcilienvereines in Graz, welcher auch mit ziemlicher Ungenirtheit die subjectiven Eindrücke schildert, die sein Verfasser - dies ist eben Dr. Haberl - von den kirchenmusikalischen Zuständen in Oesterreich, speziell in Wien, erhalten hatte. [... über Haberls abfällige Äußerungen, auch über die Hofkapelle  ... im Volksgarten sei ein höheres Niveau ... Reformwille sei vorhanden ...] Wenn aber Herr Haberl [... über Mozart, Haydn und Preyer ...] Anton Bruckner's herrliches \"Ave Maria\" [WAB 6] einen kirchenmusikalischen Klecks\" nennt, dann müssen wir uns wohl heute schon mit der Idee vertraut machen, daß Herr Haberl, wenn er das nächste Mal die Damencapelle im k. k. Volksgarten anzuhören kommt, von unseren Reformen noch immer nicht entzückt sein wird. [... Verzicht auf Klassiker sei undenkbar ...]; wir werden nie auf einen Reformator hören, der Werke eines Lißt, Bruckner, Preyer und Anderer als unkirchlich ausmerzen will. [... Musikentwicklung sei nicht gleich \"Entkirchlichung der Kunst\" ...]\r\n     Der Umstand aber, daß die \"Musica Sacra\" den jahrelang geführten Kampf gegen die Kirchenmusik Haydn's, Mozart's und Beethoven's noch immer nicht aufgibt, vielmehr auch die bedeutendsten österreichischen Kirchencomponisten der neueren Zeit - Lißt, Bruckner, Preyer, Habert - beständig verunglimpft, daß also sozusagen Alles Oesterreichische in der Kirchenmusik bekämpft wird, scheint nun doch schon des Momentes der Zufälligkeit zu entbehren. Sapienti sat.          Austriacus.\" (**).\nDie Neue Zeitschrift für Musik Nr. 40 kündigt auf S. 427 eine Wiederholung des \"Te deum\" in Berlin an:\r\n     \"*-* Der Programmentwurf des philharmonischen Chors in Berlin (Dirigent: Siegfr. Ochs) für die kommende Saison enthält neben mehreren Werken von Mozart und Mendelssohn (\"Die Walpurgisnacht\") eine Reihe bedeutender moderner Tonschöpfungen. [... Liszt, Richard Wagner \"Parsifal\", Berlioz ...] sowie eine Wiederholung der auf der diesjährigen Tonkünstler-Versammlung zum Vortrag gelangten Chorwerke von Max Bruch und A. Bruckner.\" (***).", "Letzte Änderung": "12.10.2025 11:43"}, {"ID": 189010075, "Datum": "7.10.1890, Dienstag", "Haupttext": "Die Neue Freie Presse Nr. 9383 informiert auf S. 7 über die Konzerte der Wiener Singakademie. Von Bruckner sei auch ein Werk [\"Ave Maria\" WAB 6] eingeplant:\r\n   \" - Das Programm für die diesjährigen drei Concerte der Wiener Singakademie umfaßt unter Anderm an größeren Werken  [... Hermann Götz, Cherubini, Friedemann Bach ...], ferner mehrstimmig gesetzte Volkslieder und andere Chorwerke von Palestrina, [...] Peter Cornelius, Anton Bruckner, Johannes Brahms und Richard Heuberger.\" (*).\nEine ähnliche Ankündigung bringen auch »Die Presse« Nr. 276 auf S. 11: \" - Das Programm für die diesjährigen drei Concerte der Wiener Sing=Akademie umfaßt unter Anderem an größeren Werken:  [... Hermann Götz, Cherubini, Friedemann Bach ...] Ferner mehrstimmig gesetzte Volkslieder und andere Chorwerke von Palestrina, [...] Peter Cornelius, Anton Bruckner, Johannes Brahms und Richard Heuberger.\" (**),\n\"Das Vaterland\" Nr. 276 auf S. 5 [identisch mit (*)] (***)\nund die Wiener Zeitung Nr. 231 auf S. 6 [identischer Text] (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188810075, "Datum": "7.10.1888, Sonntag", "Haupttext": "Folgende Zeitungen geben das Programm der Hellmesberger-Konzerte der nächsten Saison (mit dem Quintett [am 14.3.1889]) bekannt:\nFremdenblatt Nr. 278 auf S. 14:\r\n    »Auch das Hellmesberger=Quartett hat sein Programm bereits festgestellt; es gelangen folgende Werke zur Aufführung: [...] Bruckner, Quintett F-dur; [...] Die Ausgabe der Abonnementskarten beginnt Dinstag den 9. Oktober in Gutmann's Hofmusikalienhandlung.« (*),\nNeues Wiener Tagblatt Nr. 278 auf S. 7:\r\n    \"[...] - Die Hellmesberger'schen Quartettabende - am 22. November, 6. Dezember, 3. und 17. Jänner, 14. März und 4. April - sind wieder zu ihrer ursprünglichen Form zurückgekehrt und werden keine vokalen Vorträge mehr bringen. - Das Programm bringt von [...] Bruckner: Streichquintett und Jul. Zellner: Trio (neu). [...] Die Abende finden im kleinen Musikvereinssaale statt.\" (**),\ndie Wiener Allgemeine Zeitung Nr. 3095 auf S. 7:\r\n     \" - Das Hellmesberger=Quartett hat sein Programm bereits festgestellt; es gelangen folgende Werke zur Aufführung: [...] Bruckner, Quintett F-dur; [...] Die Ausgabe der Abonnementskarten beginnt Dienstag den 9. October in Gutmann's Hof=Musikalienhandlung (Hofopernhaus).\" (***)\nDie Presse Nr. 278 auf S. 16 \" - Das Quartett Hellmesberger [... inhaltlich identisch] (°)\nund die Neue Freie Presse Nr. 8664 auf S. 6 [identischer Inhalt] (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188710075, "Datum": "7.10.1887, Freitag", "Haupttext": "Brief Levis an Bruckner:\r\n     Er könne sich die 8. Symphonie nicht zu eigen machen. Grandiose Themen, aber unmögliche Instrumentation. Die Aufführung in München wäre ein Wagnis. Ob in den Jahren der Isolierung und ständiger Kämpfe Bruckners Sinn für Ebenmaß und Wohlklang sich getrübt habe? Er sei über Bruckners Enttäuschung sehr betrübt. Im November 1887 möchte er lieber die 4. Symphonie bringen. Bruckner solle sich wegen der 8. Symphonie mit Freunden, mit Josef Schalk beraten. Schlägt Umarbeitung vor (*).\nDie Gemeindezeitung Nr. 230 weist auf S. 7 in einer Notiz über die Kirchenfeier am 29.9.1887 auf das »Te deum« hin:\r\n     »Bei der kirchlichen Jubelfeier der Grundsteinlegung des neuen Linzer Domes gelangte vor Kurzem durch die Liedertafel „Frohsinn” einen Damenchor und ein großes Orchester unter Capellmeister Floderer's Leitung Bruckner's Tedeum im neuen Dome zur Aufführung. Das großgedachte, von Beethoven'schem Geiste erfüllte Werk übte eine überwältigende Wirkung auf die tausendköpfige Menge.« (**).", "Letzte Änderung": "17.02.2023 13:17"}, {"ID": 188610075, "Datum": "7.10.1886, Donnerstag", "Haupttext": "Bericht der »Presse« Nr. 278, S. 10, über die gestrige Orgeleinweihung:\r\n                »Wiener Tages-Bericht\r\n                     Wien 6. October [...]\n      [Die neue Orgel in der Stephanskirche.] Heute Nachmittags zwischen 2 und 3 Uhr war der Stephansdom in allen Räumen von einem Publicum gefüllt, das man zu anderer Zeit in den Concertsälen zu sehen gewohnt ist. Es galt, den Vorträgen der Herren Bruckner und Biebel und Homayer (aus Leipzig) auf der neuen Orgel zu lauschen. Man fand den Ton der Orgel in den sanften, getragenen Stellen zart und schön und gewaltig in massigen Fortestellen. Die Fachleute schienen befriedigt von dem neuen Instrumente, das auch die treffliche Eigenschaft besitzt, daß es sich sehr leicht spielt.« (*).\n \nEtwas ausführlicher informiert die Morgenpost Nr. 278 auf S. 3:\r\n     \" * (Orgel=Concert in der Stefanskirche.) Gestern fand ein Orgelvortrag im Stefansdome für das größere Publikum statt. Dieses machte auch von dieser Erlaubniß, ein Gratis=Orgel=Concert anhören zu dürfen, den ausgiebigsten Gebrauch. Lange vor Beginn des Vortrages war die Stefanskirche dicht mit Zuhörern gefüllt[.] Unter den Besuchern befand sich auch der Cardinal Fürsterzbischof mit seinem Ceremoniär Consistorialrath Seidl und der Weihbischof mit dem Ceremoniär Dr. Karpf, sowie viele andere geistliche Herren. Um 2 Uhr Nachmittags begannen die Orgelvorträge. Es spielten abwechselnd die Hoforganisten Bruckner und Bibl und der Gewandhausorganist Homeyer auf der neuen Orgel classische Kirchen=Compositionen; die neue Orgel und nicht weniger das Spiel der genannten Orgel=Virtuosen wurden allgemein vom Publikum bewundert. Der Kostenpreis der Orgel beträgt 63.800 Mark. - Die Orgel hat 90 Register, 5653 Pfeifen, 3 Manualien, 1 Pedal, 272 Tasten, 12 Coppelungen und 6 Palestivtritte.\" (**).\n \nWeitere Einzelheiten erfährt man im Neuen Wiener Tagblatt Nr. 278 auf S. 3: \" * (Aus der Stefanskirche.) Gestern Nachmittags zwischen 2 und 3 Uhr fanden die in unserem vorgestrigen Abendblatt angekündigten Vorträge auf der neuen Orgel statt. Bereits lange vor der festgesetzten Stunde hatten sich die weiten Hallen des Domes mit einem so zahlreichen Auditorium gefüllt, daß die freie Bewegung allenthalben stockte. Punkt 2 Uhr erschien Kardinal=Fürsterzbischof Dr. Ganglbauer in Begleitung des fürsterzbischöflichen Zeremoniärs Herrn Seidl im Dome und nahm vor der Kanzel Platz. Die Reihe der Vorträge eröffnete Hoforganist Prof. Bruckner mit einer in E-dur einsetzenden Phantasie, die mit den letzten kunstvoll fugirten Takten der Volkshymne zu einem ganz gewaltigen Abschluß gelangte. Hierauf spielte Hoforganist Rudolf Bibl vier kleinere Orgelpiècen, darunter das Ave verum von Mozart, mit schöner Technik, und zum Schluß brachte der Leipziger Organist die Orgelsonate D-moll von Mendelssohn zur Exekution. - Nachdem die Vorträge zu Ende waren, erschien der Kardinal=Fürsterzbischof auf dem Chore, sprach den Herren Bruckner, Bibl und Homeyer seinen Dank aus, sprach einige Worte mit dem Hofkapellmeister Preyer und ließ sich noch einzelne Herren vorstellen. [... Dom noch eingerüstet; der Dombauverein möge die Restaurierungsarbeiten beschleunigen ...]\" (***).\n\r\nDas Musikalische Wochenblatt Nr. 41 kündigt auf S. 502f an, daß Klindworth in Berlin die 7. Symphonie aufführen werde [31.1.1887]:\r\n           »Vermischte Mittheilungen und Notizen.\r\n[...]\r\n     * Die 7. (E dur-)Symphonie von Anton Bruckner scheint in dieser Saison endlich in Fluss kommen zu wollen, denn ausser in Berlin (unter Klindworth) wird sie noch in verschiedenen anderen Städten zur Aufführung gelangen. [...]« (°).", "Letzte Änderung": "23.04.2023 11:08"}, {"ID": 188410075, "Datum": "7.10.1884, Dienstag", "Haupttext": "Hellmesberger fragt Bruckner nach den Stimmen des Quintetts.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188310075, "Datum": "7.10.1883, Sonntag", "Haupttext": "Hinweis auf die heutige Kirchenmusik in der \"Presse\" Nr. 275 auf S. 13 [inhaltlich wie am 6.10.1883] (*).\n\n\n\nBruckner spielt Orgel in der Dreifaltigkeitskirche in der Alservorstadt. Die Festpredigt um 9 Uhr hält P. Klinkowström, das Hochamt um 10 Uhr zelebriert Prälat Hasel. Beim Gottesdienst werden unter Eders Leitung Werke von Mozart (Krönungsmesse), Karl Czerny (Graduale mit Sopransolo) und Cyrill Wolf (Offertorium mit Altsolo) aufgeführt. Solistinnen: Philippina Cosenza, A. Fabrini, A. v. Rueber und Emilie Köhler. Bruckner spielt eine Fuge über die Kaiserhymne [wohl anläßlich des Namenstags von Kaiser Franz Joseph am 4.10.1883] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188210075, "Datum": "7.10.1882, Samstag", "Haupttext": "Auf die morgige Kirchenmusik weisen hin\n \ndie Wiener Allgemeine Zeitung Nr. 938 auf S. 5\r\n\"In der Pfarrkirche Alservorstadt wird das Ordensfest Francisci feierlich abgehalten. Um 9 Uhr wird Pater Meditz die Festpredigt halten und um 10 Uhr Weihbischof Angerer das Hochamt celebriren, wobei Capellmeister Eder Haydn's Mariazeller Messe, Graduale (Bariton=Solo) und Offertorium (Violin=Solo) mit Chor von Gänsbacher zur Aufführung bringt. Hof=Organist Professor Bruckner wird die Orgel, Herr Stecher die Violine spielen.\" (*),\n \ndie Neue Freie Presse Nr. 6507 auf S. 4 [inhaltlich wie (*)] (*a)\nund das Neue Wiener Abendblatt (Neues Wiener Tagblatt) Nr. 276 auf S. 3 (**).\nDie »Tribüne« meldet in ihrer Morgenausgabe auf S. 7, daß die Wiener Philharmoniker in ihrer Novitätenprobe zwei Sätze der 6. Symphonie aufgeführt haben: \r\n   »Die Philharmoniker hielten heute die zweite Novitätenprobe. Es gelangten folgende Werke vor das hundertköpfige Richtercollegium: [...] A-dur Symphonie von Bruckner (daraus blos 2 Sätze) [...]« (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188010075, "Datum": "7.10.1880, Donnerstag", "Haupttext": "Mottl und Paumgartner [*] spielen im Abschiedskonzert für Mottl, das der Wagner-Verein veranstaltet, erstmals den 1. Satz der 4. Symphonie [siehe die Anmerkung].\r\n   Außerdem erklingen »Archibald Douglas« von Löwe (Solist: Wallnöfer), Beethovens Sonate op. 81 (Paumgartner), Schuberts »Gruppe aus dem Tartarus« (Wallnöfer) und von Richard Wagner der Kaisermarsch, das Lenzeslied aus der »Walküre« (Klavier: Mottl), Isoldes Liebestod und Wotans Abschied (Klavier und Gesang: Mottl) und Feuerzauber (*a).\r\n   Unter den Gästen sind Intendant Baron Hofmann, Frau Kupfer, Dr. Standhartner und Ludwig Koch (*b).\nDas Illustrirte Wiener Extrablatt Nr. 278 berichtet auf S. 5, daß die Wiener Philharmoniker in ihrer gestrigen Novitätenprobe (»Autoren-Hinrichtungen«) neben Werken Grammanns, Julius Zellners, Hugo Reinholds und Hans Paumgartners die 4. Symphonie abgelehnt haben:\r\n   »[...] Die \"Romantische Symphonie\" von Anton Bruckner - nach seiner Angabe seine kürzeste - reussirte insoferne, als man sich entschloß, den 1. Satz aufzuführen, - die anderen \"wegen Länge\" und Hyperromantik dagegen ungespielt zu lassen. [...]« (**).\nWidmung einer Photographie [IKO 7c] »ABruckner. [/] Wien 7. Okt. 1880. [/] Der allerliebsten [/] Freundinn: »Frl. Marie [/] Bartl« [Doppelpunkt und Anführungszeichen nachträglich, durch Schrägstrich angezeigt, eingefügt?]« (***).", "Letzte Änderung": "03.04.2026 15:05"}, {"ID": 187710075, "Datum": "7.10.1877, Sonntag", "Haupttext": "Bei der Kirchenmusik in der Pfarrkirche Alservorstadt um 10 Uhr wirkt Bruckner als Organist mit. Zum Schluß spielt er seine Orgelfuge über die Kaiserhymne. Außerdem erklingen unter Leopold Eders Leitung eine Messe von Laurenz Weiß, ein Graduale (mit Baritonsolo: Nawiasky) von Krall und ein Offertorium (mit Sopransolo: Frau Kupfer-Berger) von Fürst Montenuovo. Solisten: Marie Kohn, Fr. Caroline Eisenschütz-Wolf (oder: Frl. Wolf?), Hr. Stecher und Teller.", "Letzte Änderung": "10.11.2024 08:31"}, {"ID": 187610075, "Datum": "7.10.1876, Samstag", "Haupttext": "Auf Bruckners Mitwirkung bei der morgigen Kirchenmusik wird hingewiesen\n \nim Fremdenblatt Nr. 277 auf S. 12:\n     \"Morgen Sonntag, 10 Uhr, wird in der Pfarrkirche Alservorstadt das Minoriten=Ordensfest feierlichst abgehalten werden, wobei Kapellmeister Eder Haydn's prachtvolle Theresien=Messe, Graduale, Sopransolo von Dir. Krall, Offertorium Tenorsolo mit Chor von Ritter v. Seyfried, aufführt und die Soli der Messe Frl. Anna Girsa, Frau Ida Flatz und Herr Eduard Teller, die Einlagen Frau Professorin Pessiak v. Schmerling und Herr Edmund Dunkl vortragen. Hof=Organist Professor Bruckner wird am Schlusse des Hochamts eine Orgelfuge über \"Gott erhalte unsern Kaiser\" spielen.\" (*),\n \nin der Neuen Freien Presse Nr. 4353 auf S. 4:\n     \"[inhaltlich wie (*)] Am Schlusse des Hochamtes wird Hof=Organist Bruckner eine Fuge über: \"Gott erhalte unsern Kaiser\" vortragen.\" (**)\n \nund in der Presse Nr. 277 auf S. 3 des Abendblattes:\n     \"[inhaltlich wie (*)] Hoforganist Professor Bruckner wird am Schlusse des Hochamtes eine Orgelfuge über \"Gott erhalte unsern Kaiser\" spielen.\" (***).", "Letzte Änderung": "14.12.2024 20:46"}, {"ID": 187410075, "Datum": "7.10.1874, Mittwoch", "Haupttext": "Brief Bischof Rudigiers an Bruckner: \n   Bedauert den im gestrigen Brief mitgeteilten, durch schulische Änderungen bedingten Einkommensverlust Bruckners. Er denke anerkennend an Bruckners Kompositionen und seine Leistungen als Organist zurück und hoffe, daß der Kultusminister [Stremayr] Bruckner zu helfen wisse.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187110075, "Datum": "7.10.1871, Samstag", "Haupttext": "Ankündigung von Bruckners Mitwirkung bei der morgigen Messe in einigen Blättern:\n \nFremdenblatt Nr. 278 auf S. 6:\n     \" - In der Pfarrkirche Alservorstadt [... Inhalt wie bei (d) - Francisci-Fest, Wilhelmine Tremml, Dr. Krauß ...] der k. k. Hoforganist Bruckner wird die Orgel spielen.\" (a),\n \nNeues Fremdenblatt Nr. 278 auf S. 4:\n      \" - Um 10 Uhr wird in der Pfarrkirche Alservorstadt das Ordensfest der P. Minoritten [sic] feierlichst begangen [... inhaltlich wie (d) ...] Der k. k. Hoforganist Bruckner wird die Orgel spielen.\" (b),\n \nNeue Freie Presse Nr. 2557 auf S. 6:\n     \" - In der Minoriten=Pfarrkirche [... Inhalt wie bei (d) ...] Hoforganist Bruckner wird die Orgel spielen.\"(c)\n \nund \"Die Presse\" Nr .278 auf S. 14:\n     \" - In der Minoritenkloster-Pfarrkirche, Alservorstadt, wird Sonntag um 10 Uhr ein feierliches Hochamt abgehalten, wobei der Kirchenmusikverein unter Leitung des Capellmeisters Eder Haydn's Nelsonmesse, Graduale, Altsolo, Offertorium, Sturmchor von Eybler, Sopran- und Clarinettsolo aufführt und die Soli die Damen Girsa, Wittenberg, Gehringen und die vorzügliche Contra-Altistin Wilhelmine Tremmel, dann die Herren Dunkl, Teller und der Hofopernsänger Dr. Kraus vortragen werden. Hoforganist Bruckner spielt die Orgel.\" (d).\n(Wiederaufnahme von Donizettis »Favoritin« an der Wiener Oper (*)).", "Letzte Änderung": "05.03.2023 18:10"}, {"ID": 186910075, "Datum": "7.10.1869, Donnerstag", "Haupttext": "Fortsetzung des Artikels im Linzer Volksblatt Nr. 230 auf S. 2:\r\n»Die Aufführung der Bruckner'schen Fest-\r\n                         Messe\r\nbei der feierlichen Einweihung der Votivkapelle\r\n      des Mariä-Empfängniß-Domes in Linz.\r\n                    (Fortsetzung.)\r\n     Der 1. Theil des Credo ist zum größten Theile unisono sowohl in den Sing- als in den Blasstimmen, welche die ersteren nachahmen, behandelt. Ich, für meinen Theil, liebe lange unisono-Sätze in der Kirchenmusik nicht, darum vielleicht dieser und der letzte Satz des Credo nicht so auf mich wirkten wie das übrige. Dafür aber wirkte das Et incarnatus est und das Crucifixus um so mächtiger; besonders schön ist im ersteren der rasche aber natürliche Uebergang bei virgine, und bei letzterem die schönen, einfachen Dreiklangfolgen bei den Worten crucifixus und et sepultus est. Im Doppelchor beginnt mit einfachen aber kräftigen Dreiklängen das Et resurrexit, die Auferstehung des Herrn, seine Himmelfahrt und die Besitznahme seines ewigen Reiches betrachtend. Bei den Worten Et in Spiritum sanctum beginnt das unisono-Thema wieder wie im Anfange; unterbrochen bei simul adoratur von herrlichen Dreiklängen pp. und ff. bei et conglorificatur. Beim Confiteor erscheint wieder die unisono-Figur, wohl anders durchgeführt und im Verlaufe dann noch zweimal. Mit einem breiten, kräftigen Amen schließt dieser Satz.\n    Im Sanctus beginnen die Singstimmen, welche nach und nach piano eintreten und, und [sic!] je zwei das Thema in enger Nachahmung verfolgen, das Heilig, wie schon gesagt leise, im Verlaufe aber immer stärker zu singen. Durch das Eintreten neuer Stimmen und durch die Uebernahme des Thema von anderen Stimmen wird hier eine Wirkung hervorgebracht, als sängen nicht 8, sondern 100 Stimmen das dreimal Heilig, und man wird unwillkührlich an die Chöre der Engel erinnert. Das ist ein 8stimmiger Satz, vor dem man Respeckt haben muß; da kann man von Kontrapunkt reden! Bei Dominus Deus Sabaoth treten die Blechblasinstrumente, Posaunen, Horn und Trompeten dazu, und heben diese Worte, welche auf dem einzigen S-dur [sic!] Akkord gesungen werden, kräftig hervor. Leider wurde die Wirkung zerstört, da die Sänger gesunken waren und so statt einer kräftigen Harmonie eine gräuliche Disharmonie hervorgebracht wurde. Wer weiß, daß das vorhergehende sehr anstrengend zu singen ist, wird gewiß sehr gerne die Lossprechung hier ertheilen. Bei dem Worte Sabaoth erhoben sich die Sänger wieder und weiter ging es zum Pleni, bei welchem die Posaunen mit Unterstützung der Fagotte und Hörner das Thema des Sanctus in enger Nachahmung markirt vortragen, während die Chöre in kräftigen Akkorden die Harmonie tragen.\n                             (Schluß folgt.)", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185610075, "Datum": "7.10.1856, Dienstag", "Haupttext": "[oder recte 5.10.1856? siehe die Anmerkung]\nUraufführung des »Ave Maria« [WAB 5] am Rosenkranzfest in St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184810075, "Datum": "(7.10.1848, Samstag)", "Haupttext": "Premiere von Verdis »Ernani« unter Karl Zappe in Linz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 199912076, "Datum": "7.-10.12.1999, Dienstag bis Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie und des \"Te deum\" durch den Coro del Teatro Municipal, die Filarmónica de Santiago und die Solisten Maureen Marambio, Carmen Luisa Letelier, Mark Marriot und Stefan Szkafarowsky unter Gabor Ötvös in Santiago in Chile.", "Letzte Änderung": "03.08.2025 11:26"}, {"ID": 199910076, "Datum": "7. - 10.10.1999, Donnerstag bis Sonntag", "Haupttext": "Bruckner-Fest in Würzburg. Schirmherr Bischof Paul-Werner Scheele, Redaktion des Programmheftes Erwin Horn.\r\nAufgeführt werden die Orgelwerke (Nachspiel d-Moll WAB 126, Andante d-Moll WAB 130, Vorspiel und Fuge c-Moll WAB 131, Fuge d-Moll WAB 125 und das Perger Präludium WAB 129) und die 2. Symphonie (7.10.),\r\ndie d-Moll-Messe und das »Te deum« (8.10.),\r\ndie 3. Symphonie und vorab deren Adagio Nr. 2 (9.10.),\r\ndie Windhaager Messe, »Locus iste« und »Os justi« im Pontifikalamt und im Chorkonzert um 16 Uhr »Afferentur«, »Inveni David« (WAB 19), »Libera« (WAB 22), 2 Aequale (WAB 114 und WAB 149), »Ecce sacerdos« und die e-Moll-Messe, außerdem Georg Trexlers Toccata für Orgel über das Amen-Motiv aus dem Gloria der Messe.", "Letzte Änderung": "05.03.2025 13:15"}, {"ID": 199310077, "Datum": "7. - 10.10.1993, Donnerstag bis Sonntag", "Haupttext": "Bruckner-Fest und (8. - 31.10.1993) Ausstellung »In effigie ... Das Brucknerbild im Wandel« in Würzburg.\r\nAm 9.10.1993 Aufführung der 5. Symphonie in Bocklets Fassung für zwei Klavier zu acht Händen in der Residenz und durch das Bruckner-Orchester Linz unter Martin Sieghart im Kiliansdom.\r\nAm 10.10. Aufführung der e-Moll-Messe durch den Limburger Domchor und des 112., 114. und 146. Psalms, des »Te deum« und zweier Sätze der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) (*).\nDer Ausstellungskatalog ist von Renate Grasberger redigiert (**).\nDie Predigt beim Pontifikalamt am 10. Oktober hält Bischof Paul Werner Scheele (***).", "Letzte Änderung": "22.10.2025 06:32"}, {"ID": 195810077, "Datum": "7.-10.10.1958, Dienstag bis Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Josef Krips im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solist im Brahms-Violinkonzert ist Igor Oistrach (*).\nAm 8. und 9. Oktober als 1. Abonnementkonzert der Reihe \"Die große Symphonie\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 186111065, "Datum": "6. und 7.11.1861, Mittwoch und Donnerstag", "Haupttext": "Komposition der Fuge d-moll für Orgel [WAB 125] (*), die Ferdinand Kerschbaum gewidmet ist (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 188604067, "Datum": "6. bis 8.4.1886, Dienstag bis Donnerstag", "Haupttext": "Aufenthalt in München (*).\nEntsprechende Lücke in Bruckners [Wiener] Gebetsaufzeichnungen (**). \r\n   Die Gebete dieses Zeitraums hielt Bruckner in seinem Reisenotizbüchlein fest (***).\nBruckner nimmt an einer Matinée bei Fiedler teil (°).\n(Daß sich die Begegnung mit Kaiserin Elisabeth in diesen Tagen ereignet hat (°°), ist nicht als gesichert anzunehmen (°°°), aber möglich, da das Kaiserpaar in diesen Tagen in München weilte (#).\nLevi und Bruckner besuchen (am 6.4.1886) Paul Heyse in seiner Villa in der Luisenstraße (##).\n[Undatierte] Tagebucheintragungen (fremde Hand) in Bruckners Notizbuch 1885/86: \"Oscar Biehr [siehe die Anmerkung] München bittet um Photgrfie | Dr. Fiedler wohnt München, Arcisstraße 32\" (###).", "Letzte Änderung": "04.01.2025 20:54"}, {"ID": 185609064, "Datum": "6.-9.9.1856, Samstag bis Dienstag", "Haupttext": "Bruckner mit dem »Frohsinn« beim Mozart-Fest in Salzburg.\r\n   Robert Führer kritisiert Bruckners Spiel an der Domorgel [zur Orgel siehe die Anmerkung]. Bruckner beruft sich auf Engelbert Lanz; schließlich kommt es zu einem Wettspiel mit Führer [am 9.9.1856 (#)].\r\n   Darüber berichteten später Adalbert Markus und Aemilian Posch.\r\n»Bruckner berührte uns wie ein Gigant. Die unerhörteste Phantasie brauste uns entgegen (*).\nVermutlich gehörte Bruckner zu den 1300 Personen, die P. Peter Singer und sein ”Pansymphonikon” besuchten (**).\nObwohl Bruckner in der offiziellen Teilnehmerliste nicht aufgeführt wird (***), ist seine Teilnahme als \"Frohsinn\"-Mitglied durch seine Unterschrift im \"Mozart Secular-Fest-Album 1856\" erwiesen (°).\nBruckner hat laut Teilnehmerverzeichnis u. a. folgende Festteilnehmer kennen lernen können: aus München Karl Baron Perfall und Max Zenger, aus Wien G. Gunz, Franz Mair, Carl Olschbaur, Gustav Lewy, Franz Bobies, Herbeck, H. Schläger, Carl Debrois van Bruyck und Rudolf Weinwurm (°°),\r\nals weitere Festbesucher auch Hanslick, Alois Taux, Otto Bach, Benedikt Randhartinger und den Hornisten Franz Strauss (°°°).\nIm Orchester spielten auch Linzer mit: Vinzenz Fink (Kontrabass) und die Herren Pringle und Zappe (Violine) (##).\nTaux hatte den Festspruch zur Mozart-Feier komponiert (###).", "Letzte Änderung": "11.01.2026 10:31"}, {"ID": 199003065, "Datum": "6./9.3.1990, Dienstag/Freitag", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe durch die Münchner Philharmoniker, den Philharmonischen Chor München (Chormeister: Josef Schmidhuber) und die Solisten Margaret Price, Doris Soffel, Peter Straka und Matthias Hölle unter Sergiu Celibidache in München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 202409065, "Datum": "6.9.2024, Freitag", "Haupttext": "Erstausstrahlung des von ORF und ARTE produzierten Films \"Anton Bruckner. Das rätselhafte Genie\" von Thomas Macho im Österreichischen Rundfunk.\r\nBeteiligt sind u.a. der Schauspieler Michael Dangl, die Musikjournalistin Marie König und als Interviewpartner Franz Welser-Möst, Markus Poschner, Christian Thielemann, Hansjörg Albrecht und Clemens Hellsberg.\r\nDie Vorpremiere hatte am 27.8.2024 in Linz stattgefunden.", "Letzte Änderung": "04.01.2025 13:13"}, {"ID": 201609065, "Datum": "6.9.2016, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch die Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim im 70. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London. Barenboim ist auch der Solist in Mozarts D-Dur-Klavierkonzert KV 537.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 201509065, "Datum": "6.9.2015, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des 146. Psalms und der f-Moll-Messe durch den Philharmonischen Chor München, die Philharmonie Festiva und die Solisten Ania Vegry, Franziska Gottwald, Clemens Bieber und Timo Riihonen unter Gerd Schaller in der Abteikirche von Kloster Ebrach.", "Letzte Änderung": "25.02.2026 17:34"}, {"ID": 201309065, "Datum": "6.9.2013, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie (2. Fassung, Nowak) durch die Wiener Philharmoniker unter Lorin Maazel im 74. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London. Auf dem Programm stehen zuvor fünf Orgelwerke von J. S. Bach (mit Klaus Sonnleitner).", "Letzte Änderung": "15.12.2024 13:03"}, {"ID": 201209065, "Datum": "6.9.2012, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Bernard Haitink im 73. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London. Solist in Beethovens G-Dur-Klavierkonzert ist Murray Perahia.", "Letzte Änderung": "12.01.2024 08:52"}, {"ID": 199609065, "Datum": "6.9.1996, Freitag", "Haupttext": "Artikel »Das ganz verkannte Genie. Hat Österreich Anton Bruckner in seinem »Jubiläumsjahr« gefeiert?« in »Die Presse«, Schaufenster.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199209065, "Datum": "6.9.1992, Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Robert Löffler \"Aus meinem Tagebuch\" [Anekdoten etc.] in der Kronenzeitung - Krone bunt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199009065, "Datum": "6.9.1990, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Cleveland Orchestra unter Christoph Dohnányi im 55. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London. Solistin in Arnold Schönbergs Klavierkonzert ist Mitsuko Uchida (*).\nArtikel \"Forschungen über angebliche Brucknertochter in Kirchdorf\" in der Kremstaler Rundschau Nr. 36 auf S. 3 (**).", "Letzte Änderung": "01.09.2025 21:26"}, {"ID": 198809065, "Datum": "6.9.1988, Dienstag", "Haupttext": "Erstsendung der Rundfunkproduktion [2./3.9.1987] der Samale/Cohrs-Fassung des Finales der 9. Symphonie mit dem Radio Filharmonisch Orkest unter Hubert Soudant.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198509065, "Datum": "6.9.1985, Freitag", "Haupttext": "Artikel von Manfred Pilsz \"Zu Besuch bei Anton Bruckner. (Geburtshaus Ansfelden)\" im Oberösterreichischen Tagblatt auf S. 9 (auch in englischer Übersetzung).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198209065, "Datum": "6.9.1982, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch das Staatsorchester Thessaloniki unter Karolos Trikolidis beim Fesival Herodes Atticus in Athen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197509065, "Datum": "6.9.1975, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan in der Neuen Philharmonie in Berlin im Rahmen der Berliner Festwochen..", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197409065, "Datum": "6.9.1974, Freitag", "Haupttext": "Artikel von Reinhold Tauber »Erbarmungslos schlicht und Tosen aus der Höhe« in den Oberösterreichischen Nachrichten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196809065, "Datum": "6.9.1968, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das NHK Symphonieorchester unter Lovro von Matacic in Tokio (Adagio 30 min.).", "Letzte Änderung": "05.02.2026 14:58"}, {"ID": 196409065, "Datum": "6.9.1964, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm im Kunsthaus in Luzern.\nSolistin in den Vier letzten Liedern von Richard Strauss ist Lisa della Casa.", "Letzte Änderung": "08.06.2026 19:03"}, {"ID": 195109065, "Datum": "6.9.1951, Donnerstag", "Haupttext": "[mutmaßliche Datierung] Aufführung der 4. Symphonie durch das dänische Radio-Symphonieorchester unter Eugene Ormandy [in Kopenhagen?] (*).\nRevisionsvermerk Leopold Nowaks  am Autograph des \"Requiems\" (WAB 39) (**).", "Letzte Änderung": "08.02.2025 00:12"}, {"ID": 194209065, "Datum": "6.9.1942, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam (*).\n\n\nAufführung der 9. Symphonie durch das Orchester des Brüsseler Senders unter Hans Weisbach im Haus der Künste in Brüssel. Solist in Beethovens 4. Klavierkonzert ist Emmanuel Durlet (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194109065, "Datum": "6.9.1941, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Franz Kinzl \"St. Florian - Stätte musikalischer Begabtenförderung. Bekenntnis zu Anton Bruckner - Der Orgelwettbewerb als musikalische Tat\" in der Volksstimme auf S. 3.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194009065, "Datum": "6.9.1940, Freitag", "Haupttext": "Maschinenschriftlicher Aufsatz von Franz Gräflinger:\r\n\"Bruckners letzter Lehrer. Zu Otto Kitzlers 25. Todestag, 6. September.\r\nKaum hatte der 36 jährige Bruckner seine Studienfahrten zu Sechter nach Wien abgeschlossen, drängte es ihn, [...] Der Name dieser liebenswürdigen Musikerpersönlichkeit hat durch Bruckner Eingang in den Musikgeschichte gefunden.\r\nFranz Gräflinger.\" (*).\nDer Artikel im Neuen Wiener Tagblatt vom 11.9.1940 auf S. 8 weicht in vielen Formulierungen deutlich davon ab (**).", "Letzte Änderung": "20.04.2023 07:37"}, {"ID": 193809065, "Datum": "6.9.1938, Dienstag", "Haupttext": "Kulturrede Hitlers beim Reichsparteitag im Nürnberger Opernhaus. Zu Beginn des Festaktes wird die 7. Symphonie (höchstwahrscheinlich nur der 1. Satz) durch die Berliner Philharmoniker unter Hans Weisbach gespielt.", "Letzte Änderung": "29.07.2025 20:09"}, {"ID": 193609065, "Datum": "6.9.1936, Sonntag", "Haupttext": "Brief von Siegmund von Hausegger an Volkmar Andreae:\r\n     Dankt für die »herrliche Leistung Deines prachtvollen Orchesters« [in Zürich].", "Letzte Änderung": "08.10.2026 17:31"}, {"ID": 193109065, "Datum": "6.9.1931, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das Concertgebouw-Orchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam (*).\nArtikel über die Bruckner-Büste von Fritz Zalisz (IKO 250) in »Wiener Bilder, Illustrierte Wochenschrift« (**).\nDie Besprechung von Gabriel Engels Buch \"The Life of Anton Bruckner\" durch Ruth Faxon Macrae in The Chattanooga Times Nr. 265 (Chattanooga, Tennessee) auf S. 42 (= S. 10 des Magazinteils) gestaltet sich zu einem großangelegten, dreispaltigen Artikel über Bruckner (***).\r\n[Auf S. 1 des Sonntagsmagazins ein Artikel über \"America's Fiftieth Labor Day\"]", "Letzte Änderung": "30.09.2025 06:05"}, {"ID": 193009065, "Datum": "6.9.1930, Samstag", "Haupttext": "Im Festkonzert anlässlich des Deutschen Katholikentages in Münster (4. - 7.9.1930) werden durch das verstärkte Orchester und den Chor des Musikvereins Münster unter Dr. Richard von Alpenburg Werke Bruckners aufgeführt, Teile der f-Moll-Messe und der 5. Symphonie.\nMitwirkende: Frau Hilde von Alpenburg (Münster), Frl. Hennecke (Köln), Ernst Bauer (Basel) und Eduard Scherz (Düsseldorf).", "Letzte Änderung": "02.11.2025 15:09"}, {"ID": 192709065, "Datum": "6.9.1927, Dienstag", "Haupttext": "Artikel von H. Nelsbach »Anton Bruckner und die Wiener Universität« in der Kölnischen Zeitung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192609065, "Datum": "6.9.1926, Montag", "Haupttext": "Brief von Hermann Scherchen (Berlin) [an Auguste Maria Scherchen?]:\r\n     Der Konzertverein in Leipzig könne auch zwei Konzert ohne ihn veranstalten, u.a. mit den 4 Graduale Bruckners [Locus iste, Christus factus est [WAB 11], Os justi, Virga jesse] (*).\nKurze Erwähnung Bruckners in einem Artikel von Karl Geiringer \"Gustav Mahler\" in \"Radio Wien\" Nr. 49 auf S. 26 (= S.2158) (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192509065, "Datum": "6.9.1925, Sonntag", "Haupttext": "Die Mississippi-Blätter Nr. 249 bringen auf S. 9 einen Artikel \"Der Männergesang in der alten Heimat\", in dem Bruckner erwähnt wird. \"[... über Chorgesang, Besonderheiten (und Vorzüge) des Männerchors ...]. Wenn es jedoch auf die musikalische Beurteilung der Qualität der Männerchorliteratur ankommt, so kann auch hier mit großen Namen aufgewartet werden, ich nenne Beethoven (Chor der Gefangenen), Schubert, Wagner Nicode, Liszt, Bruckner, Strauß. [... reiner Männergesang beeindruckt oft mehr als gemischter Chor ... Resonanz beim Publikum ...].\" [keine Signatur] (*).\n\n\nIm Artikel \"Hugo Wolf und die Wagnerbüste\" von Ernst Decsey in \"Radio Wien\" Nr. 47 wird auf S. 5 auch Bruckner erwähnt:\n\"[... über Wolfs private Wagner-Abende ...]\n     Nach Wagner durfte überhaupt nichts mehr vorgespielt werden, nur ein Meister bildete eine Ausnahme: Anton Bruckner, der heilige Antonius, der große Freund des kleinen Wolf. \"Wagner und Bruckner\", pflegte er zu sagen, \"genügen vollauf, um ein ganzes Menschenleben mit den edelsten Genüssen und allen erdenklichen Wonnen auszufüllen.\" Und dies zu einer Zeit, die Bruckner noch als Dorfnarren zu betrachten [...] gewohnt war [...].\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192409065, "Datum": "6.9.1924, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Heinrich Riemer »Anton Bruckner. Zu seinem 100. Geburtstag am 4. September« (mit auch kritischen Äußerungen) im Steyrer Tagblatt (*).\nArtikel \"Hans v. Bülow über Bruckner\" im Neuen Wiener Journal Nr. 11064 auf S. 9 (enthält u.a. Bülows Brief an Zinne vom 13.2.1887) (**).\nDer Welser Anzeiger, Folge 36, kündigt auf S. 18 die Aufführung der e-Moll-Messe in Gunskirchen am 14.9.1924 an (***).\nIn der Zeitung \"Ost und West\" [siehe Anmerkung] Nr. 36 erscheint auf S. 7 ein mit \"gw.\" signierter Artikel \"Anton Bruckner zum 100. Geburtstag am 4. September 1924.\" (°).\nDie letzte hiesige Aufführung des Films \"The Ten Commandments\", für deren Begleitmusik auch Bruckners 4. Symphonie verwendet wurde, wird im Bergen Evening Record Nr. 76/8535 (The Record, Hackensack, New Jersey) auf S. 7 angekündigt:\r\n\"APPROPRIATE MUSIC FOR 'THE TEN COMMANDMENTS'\r\n     Dr. Hugo Riesenfeld has arranged the musical score that will be played by the orchestra of twenty at the Lyric Theatre, Hackensack, for the \"Ten Commandments,\" which closes its run today. The first part of the accompaniment, to scenes in Pharaoh's court and the exodus of the Israelites, is of decidedly Oriental flavor.\r\n     A big original theme is used for the pursuit of Pharaoh's chariots and the escape of the children of Israel through the divided waters of the Red Sea. The director derives the lighter motifs of the ancient story from the romantic Bruckner's Symphony. Accompanying the orgies of the Golden Calf worship, selections from Rubinstein's \"Demon\" opera are adapted.\r\n     In the modern tale [... über den Schlussteil der Geschichte ...]. The final themes of healing–in the New Testament episode, and the scene of saving Mary from a fate worse than death– are adaptations from \"Holy, Holy\" and \"The Rock of Ages.\" \" (°°).\nThe Calgary Herald Nr. 4160 (Calgary, Alberta, Canada) kündigt auf S. 4 eine Aufführung der 8. Symphonie anlässlich des 100. Geburtstages [also vermutlich September/Oktober 1924] an:\r\n\"BRUCKNER'S SYMPHONY HUNDRED YEARS OLD\r\n     The Concertgebouw orchestra, of Amsterdam, under Willem Mengelberg, is planning a Mahler cycle next season and a production of Bruckner's Eighth Symphony in a centenary celebration in honor of the composer.\" (°°°).", "Letzte Änderung": "07.09.2024 03:17"}, {"ID": 192109065, "Datum": "6.9.1921, Dienstag", "Haupttext": "Hinweise auf die Aufführung der g-Moll-Ouvertüre am 8.9.1921 erscheinen \n\nin der Reichspost Nr. 244 auf S. 6, signiert \"Vigo.\", (*) \n\nund in der Österreichischen Volkszeitung Nr. 244 auf S. 4 (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191509065, "Datum": "6.9.1915, Montag", "Haupttext": "Das Grazer Tagblatt Nr. 248 meldet in der Abendausgabe auf S. 3 den Tod Otto Kitzlers:\n     \"Musikdirektor Otto Kitzler †. Heute früh hat sich der 81jährige Musikdirektor i. R. Herr Otto Kitzler aus dem Fenster seiner in der Grazbachgasse 34 im 2. Stocke gelegenen Wohnung auf die Straße gestürzt. Er war sofort tot. Augenblickliche Sinnesverwirrung dürfte die Ursache der Tat sein. Die Leiche wurde in das Institut für gerichtliche Medizin gebracht. Direktor Kitzler, der das Verdienst hat, in Linz als Opernkapellmeister die erste Wagneraufführung durchgeführt zu haben, hat auch seinerzeit Bruckner auf Richard Wagner aufmerksam gemacht. Auf seine Veranlassung hin beschäftigte sich Bruckner mit den Tonwerken Richard Wagners und studierte dessen Stil. Dieser Umstand ist deshalb erwähnenswert weil die Tiefe der ganzen Auffassung, die wir an Bruckners Werken bewundern, Anregung gefunden hat an der Tiefe der Wagnerschen Schöpfungen.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191409065, "Datum": "6.9.1914, Sonntag", "Haupttext": "The Los Angeles Times informiert auf S. 19 und 21 (= S. 1 und 3 des 3. Teils) über die Planung der kommenden Saison:\n\"SOME BRILLIANT STARS ON THE MUSICAL HORIZON.\n              BY ANTONY ANDERSON.\nMARS may hurl his thunderbolts and try to frighten the Musical Muse, but though she is a gentle maid she is also a very persistent one (and a feminine,) not easily driven out of territory she was already mapped out for her own particular conquests.\n     At all events, she has definitely decided to remain permanently in America, [... Pläne der Oper ... Philharmonische Konzerte ... Solisten (nicht nur Ausländer) ...].\n     [...] Some of the best will come from our own home talent. Adolf Tandler's genius for conductorship will be demonstrated again and again [... 6 Konzerte zwischen 20.11.1914 und 17.4.1915 im Trinity Auditorium (über 2000 Sitzplätze) ...].\n     Herr Tandler made a special trip to Paris to obtain the American rights to the production of Saint-Saens's latest work, [... außerdem Franz Schmidt (zweite Symphonie), Reiter (Wien) ...]. Herr Tandler, you will abserve, was a very busy man in Europe, just before the war. He says he will also give us new works by Strauss, Hugo Wolf, Anton Bruckner, R. Fuchs, Tanejew and Bantock.\n     Of tremendous popular interest will be [... andere Konzertreihen ... Kammermusik von Brahms ...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191309065, "Datum": "6.9.1913, Samstag", "Haupttext": "The Manchester Guardian Nr. 20931 gibt auf S. 10 die Termine und Programme der Hallé-Konzerte bekannt (mit der 3. Symphonie am 6.11.1913):\n\"                THE HALLE CONCERTS.\nPROGRAMMES FOR THE COMING SEASON.\n     The following is a complete list of the programmes of the Hallé Concerts for the ensuing season:–\n[...]\n           FOURTH CONCERT, NOVEMBER 6.\n  Artist: Tilly Koenen.  At the Piano: R. J. Forbes.\nOverture  . . . . . .  Figaro . . .  . . .  Mozart\nAria . . . . Sextus, from Titus . . . . Mozart\nSymphony in D Minor . . . . . . . Bruckner\nConcerto Grosso in D minor . . . . Handel\nSongs–\nOverture . . Le Baruffe Chiozzotte  . Sinigaglia\n[... bis zum 20. Konzert am 12.3.1914 ...]\"\n[Ein Inserat auf S. 1 informiert über die Kartenpreise etc.]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189809065, "Datum": "6.9.1898, Dienstag", "Haupttext": "Bruckner wird im Zusammenhang mit Franz Schalk auch in The Sun Nr. 6 (New York) auf S. 3 erwähnt:\n\"     The secret of \"Herr\" Schalk's first name has finally been revealed. [... \"Franz\" ...]. He was a student of the conservatory there an studied the violin with Hellmesberger and composition with Bruckner. Ten years ago he went to Graz and there succeeded Muck [...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189609065, "Datum": "6.9.1896, Sonntag", "Haupttext": "The Chicago Tribune Nr. 251 stellt auf S. 29 in der 1. und 2. Spalte das Saisonprogramm vor: \"Music and Musicians. As is unfailingly the case in each election year the musical season will be somewhat late in its beginnings. [... Repertoire des Chicago Symphony Orchestra, Komponisten, Solisten, Werkgattungen  ... Symphonien ...], and the No. 8, in C minor, of Anton Bruckner, he, of whom it is said, on being asked by the Emperor of Austria what he desired as a gift on his 70th birthday, replied: \"Sire, that Hanslick be made to stop criticising my music.\" [... andere Konzertreihen ...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189409065, "Datum": "6.9.1894, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel »Anton Bruckner's siebzigster Geburtstag« in der Neuen Freien Presse Nr. 10790 (Abendblatt) auf S. 1 (*) mit Aufzählung der Gratulanten (*a) und Erwähnung eines Glückwunschtelegramms von Guido Adler (**):\r\n   \" [Anton Bruckner's siebzigster Geburtstag.] Ueber die Feier des siebzigsten Geburtstages Anton Bruckner's in Steyr wird uns von dort berichtet: Bruckner, welcher seit längerer Zeit leidend ist und seine Wohnung im idyllisch gelegenen Stadtpfarrhof nicht verlassen darf, erhielt zahllose Glückwunschschreiben, Adressen und Telegramme. Von Ovationen, wie Serenaden etc., mußte abgesehen werden auf Anrathen der Aerzte, die den greisen Tondichter behandeln. Am Montag traf das prächtige Diplom hier ein, womit die Ehrenbürgerschaft der Landeshauptstadt Linz für Bruckner beurkundet wurde. Der „Schubertbund” in Wien hatte Bruckner anläßlich seines Festes telegraphisch beglückwünscht und zum Ehrenmitgliede ernannt. Telegramme oder Glückwunschschreiben sendeten ferner: Oberst=Hofmarschall Graf Szecsen, die Gräfinnen Therese und Marie Szecsen, Landgraf Vincenz Fürstenberg, Graf Joseph Lamberg, Gräfin O'Hegerty und Prinzessin Lobkowitz, Fürst=Erzbischof Cardinal Gruscha, Abt Kostersitz von Klosterneuburg, Landeshauptmann Abt Achleuthner, Hof=Musikverleger Gutmann, Professor Rudolph Weinwurm, Dr. Hanns Richter, Lorenz Sechter, Bürgermeister Dr. Raimund Grübl im Namen der Stadt Wien, Hanns P. v. Wolzogen (Bayreuth), Dr. Richard Sternfeld (Berlin); die Professoren: Baron Eiselsberg (Utrecht), Hofrath Toldt (Wien), Dachs, Löwe, Schalk (Wien), G. Adler (Prag), Julius Epstein, Hofcapellmeister Eder (Wien), Hofcaplan Dr. K. Schnabl. Ferner gratulirten die Stadtvertretungen Wels und Steyr. Von Vereinen seien noch erwähnt: Der Wiener Männergesang=Verein „Arion” (Wien), die Männergesang=Vereine von Troppau, Linz, Steyr, Gmunden, die Philharmoniker, der Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Weiters gratulirten turnerische und studentische Vereinigungen in Wien und die Wagner=Vereine.\" (*)/(**).\nEine Liste der Telegramme wird auch in der »Presse« Nr. 245 auf S. 3 (Abendblatt) veröffentlicht:\r\n\"     [Bruckner's 70. Geburtstag.] Aus Steyr meldet man unterm 4. d.: \"Zur heutigen Geburtsfeier Dr. Anton Bruckner's langte eine große Anzahl Glückwunschschreiben und Drahtgrüße ein, bis Mittag allein 38 Telegramme, unter welchen sich solche des Landeshauptmannes (wie bereits gemeldet), des Stiftes Klosterneuburg, Hans Richter's und der Philharmoniker in Wien, des Wiener Männergesang=Vereins, der Stadtgemeinde Wels etc. etc. befinden. [... Schubertbund Ehrenmitglied...] Ferner trafen Beglückwünschungen ein: vom [... Bischof Gruscha, Ubald Kostersitz, Graf Szecsen, Vincenz Landgraf Fürstenberg, MGV in Troppau und Gmunden, Wiener akademischer Gesangverein, Bgm. Grübl (Wien), Graf Josef Lamberg, Gräfin O'Hegerty, Prinzessin Lobkowitz, Wiener akademischer Wagner-Verein, Gutmann, Singverein Wien, Leopold Eder, [Neuer] Richard Wagner-Verein, Rudolf Weinwurm, Wolzogen, Ferdinand Löwe, Richard Sternfeld, MGV \"Arion\", Gräfinnen Therese Szecsen und Marie Szecsen,] Hofrath Toldt, Oberhofcaplan Dr. Karl Schnabl, Professor Freiherr v. Eiselsberg in Utrecht etc. etc.\" \" (***).\nDie Steyrer Zeitung druckt in ihrem Artikel »Dr. Anton Bruckner's 70. Geburtsfest« ein Glückwunschgedicht von August Silberstein ab (°).\r\nErwähnt werden 70 Telegramme, 200 Briefe und das von der Stadt Linz übersandte Ehrenbürgerdiplom [15.7.1894]:\r\n\"                  Localnachrichten.\r\n                                 Steyr, am 6. September 1894.\r\n    Dr. Anton Bruckner's 70. Geburtsfest. Wie bereits erwähnt, mußten in Folge ärztlicher Anordnung mir Rücksicht auf die etwas leidende Gesundheit des Herrn Professors Dr. Bruckner leider die geplanten äußeren Festlichkeiten sämmtlich unterbleiben und wurde der vorgestrige Tag, an welchem der berühmte heimische Tondichter im hiesigen Stadtpfarrhofe sein 70. Lebensjahr vollendete, in aller Stille gefeiert. Herr Dr. Bruckner ersuchte den hochw. Herrn Stadtpfarrer, daß er für ihn die hl. Messe lesen wolle, welcher er beiwohnen möchte, da, wie er tiefbewegt versicherte, das Gebet des Priesters am Altare für ihn eine der trostreichsten Gratulationen sei. – Vom Gemeinderathe unserer Stadt wurde dem Herrn Jubilar folgerndes Glückwunschschreiben übermittelt:\r\n   \"Euer Hochwohlgeboren! Hochverehrter Herr Doctor!\r\n     \"Die Bevölkerung der landesfürstlichen Stadt Steyr empfindet lebhafte und aufrichtige Freude darüber, daß Sie, hochverehrter Herr Doctor, seit einer Reihe von Jahren in ihren Mauern sommerlichen Aufenthalt nahmen, um einerseits auszuruhen von den Mühen eines hehren Berufes, andererseits um neue Kraft und Schaffensfreudigkeit zu finden für die wunderbaren Schöpfungen Ihres gottbegnadeten Genius.\r\n    \"Ihr 70jähriges Geburtsfest, das Sie auch diesmal innerhalb der Mauern unserer alten Eisenstadt unter lebhaftester Theilnahme der gesammten Bürgerschaft begehen, gibt der Gemeinde=Vertreung der landesfürslichen Stadt Steyr die erwünschte Gelegenheit, ihre hohe Verehrung und unbegrenzte Werthschätzung mit den besten Segenswünschen für Ihr ferneres Wohlergehen zu verbinden. Möge Gott der Allmächtige Ihre Gesundheit festigen und Sie ihrer hohen Sendung als Apostel der die Menschheit veredelnden Kunst bis an die äußersten Grenzen menschlichen Erdenlebens erhalten! Mögen Sie noch recht lange jenes höchste Glück vollster Befriedigung darin finden, dass Ihre hohe Meisterschaft die von den Menschen und widrigen Schicksalen geschaffenen Hindernisse überwand und sich zu jenen seligen Höhen erhob, in denen die echte, wahre Kunst die gesammte Menschheit zur Anerkennung und Bewunderung zwingt.\r\n    \"Die Erfüllung dieser Bitten wird der gütige Gott umso früher gewähren, als sie aus den treuen Herzen der gesammten Bevölkerung entsprießen; die Bevölkerung wird für diese Erhörung dem Allmächtigen umso dankbarer sein, als sie hofft, dass Sie, hochverehrter Herr Doctor, unserer Stadt Ihre Zuneigung und unserer Bürgerschaft die bisher bezeigte Anhänglichkeit und Freundlichkeit auch in Hinkunft bewahren werden.\r\n     \"Die Gemeinde=Vertretung der landesfürstlichen Stadt Steyr beehrt sich die Versicherung unwandelbarer Liebe und Verehrung auszudrücken, in deren Namen zeichnet als\r\n     Euer Hochwohlgeboren hochachtungsvoll ergebener\r\nSteyr, am 4. September 1894.            Bürgermeister:\r\n                                                        Johann Redl.\"\r\n     Ebenso wurden dem Herrn Jubilar von den hiesigen Männergesangsvereinen \"Kränzchen\" und \"Liedertafel\", und von der \"Gesellschaft der Musikfreunde in Steyr\" Glückwunschschreiben übermittelt. Die Stadtgemeinde Linz hatte am Vortage das prächtig ausgeführte (im Schaufenster unserer Vereinsdruckerei zur Besichtigung ausgestellte) Diplom für die Ernennung Dr. Bruckner's zum Ehrenbürger unserer Landeshauptstadt demselben übersendet. In sehr großer Zahl liefen Glückwunsch=Telegramme (mehr als 70) und =Briefe (gegen 200) ein. Speciell seien hier erwähnt [im Original sind alle Personen- und Institutions-Namen gesperrt gedruckt]:\r\n     \"Telegramme von P. T. : Landeshauptmann Abt Achleuthner; Graf Josef Lamberg; Gräfin O'Hergerty [recte O'Hegerty] und Prinzesin Lobkowitz; Dr Grübl, Bürgermeister im Namen der Stadt Wien; Stadtgemeinde Wels (Bürgermeister Dr Schauer); Hans Richter, k. k. Hofcapellmeister, und die Philharmoniker in Wien; Wiener Männergesangverein; Stift Klosterneuburg; Guido Adler, Universitätsprofessor, Prag; Julius Epstein, Professor am Conservatorium; Männergesangverein Troppau; Liedertafel \"Frohsinn\" Linz; \"Sängerbund\" Linz; Hofpfarrcapellmeister Eder, Wien; Gmundner Männergesangverein; Wiener Burschenschaft \"Germania\", Studentenverbindung \"Austria\"; Wiener akadem Wagner Verein, u. s. w. – Weiters telegraphirte der Wiener \"Schubertbund\", welcher Herrn Bruckner beglückwünscht und ihm zugleich aus Anlaß des 70. Geburtsfestes die Ernennung zum Ehrenmitgliede mittheilt.\r\n     Glückwunsch=Briefe von P. T.: Cardinal Dr Gruscha, Fürsterzbischof von Wien; Ubald Kostersitz Abt von Klosterneuburg; Dr. Karl Schnabl, k. und k. Ober=Hofcaplan und Hof=Ceremoniar in Schönbrunn; Graf Szécsen, Oberst=Hofmarschall Sr. Majestät; Gräfin Therese und Marie Szécsen; Professor A. A. Freiherr v. Eiselsberg in Utrecht; Landgraf Vincenz Fürstenberg; Professor C. Toldt, k k. Hofrath, Wien; Rudolf Weinwurm, Wien; Josef Schalk, Professor am Conservatorium in Wien; F. Löwe, desgleichen; Josef Dachs, desgleichen; Hans Paul v. Wolzogen, Bayreuth; Carl Graf, k. k Bezirkshauptmann, Ried; Landtagsabgeordneter Johann Berger, Steyr; Stiftsdechant Johann B. Breselmayr von St. Florian; Dr. Vielguth, Reichsrathsabgeordneter, Linz, u. s. w. – Die Verlagshandlung Eberle in Wien übersandte mit dem Glückwunschschreiben einen mächtigen Lorbeerkranz. Auch zahlreiche Blumenspenden erhielt Dr. Bruckner, darunter eine in Edelweiß ausgeführte Lyra von Dr. Theodor Helm, Musik=Schriftsteller – Von Dr. August Silberstein erhielt Dr. Bruckner ein Schreiben mit folgenden Versen:\r\n         \"Wo Du nicht bist – Herr Organist, –\r\n         Du kennst den alten Liederscherz;\r\n         Doch daß Du bist und unser bist,\r\n         O Freund und Meister, freut das Herz!\r\n         Und sicher, Du entgehst uns nie –\r\n         Unsterblichkeit – voll Harmonie!\" \" (°a).\nArtikel (signiert »Alpha« [Albert Gustav Roncourt]) im Neuigkeits-Weltblatt Nr. 204 auf S. 25f (1./2. Seite des 7. Bogens):\r\n\"[oben] Porträt IKO 33\n                           Dr. Anton Bruckner\r\n               (Zu des Meisters 70. Geburtsfeste.)\r\n     Gestern am 4. September waren es siebzig Jahre, daß der größte lebende Komponist Oesterreichs, Anton Bruckner, als Sohn des Schullehrers von Ansfelden in Oberösterreich geboren wurde. [... Werdegang per aspera ad astra ... biographische Details, den \"Christlich-pädagogischen Blättern\" [20.8.1894] entnommen (irrig: \"Tristan\" 1864) ... über die (negative) Rolle der Wiener Kritik und die positive des Wagner-Vereins ... Bruckner-Gemeinde wird größer ... Ehrungen ...]\r\n     Bruckner in seiner Bescheidenheit, in seinem tief religiösen Empfinden, wird allerdings nicht nach Ehren geizen. Ihn darf ja das hehre Bewußtsein erfüllen, Großes, ja Unvergängliches geschaffen zu haben und dabei stets ein treuer Sohn seines Vaterlandes gewesen zu sein, das ihn zu seinen Besten zählen muß. Möge der Allgütige unseren Bruckner noch lange und schaffensfreudig erhalten. Mit diesem Wunsche begleiten wir den Jubeltag des braven Menschen, des treuen Patrioten, des Meisters seiner Kunst und zum Andenken an diesen Tag bieten wir unseren Lesern vorstehend das wohlgetroffene Bildniß Dr. Anton Bruckner's.\r\n                                              Alpha.\" (°°).\nArtikel im Alpen-Boten Nr. 71 auf S. 2f:\r\n\"     Dr. Bruckners 70. Geburtsfest.\r\n     Aus bekannten Gründen konnte der gottbegnadete Componist Herr Dr. Anton Bruckner am Dienstag sein 70. Geburtsfest hier nur in aller Stille feiern. Nichtsdestoweniger aber wurde dieser Tag in den weitesten Kreisen beachtet, und man beeilte sich, durch Telegramme, Diplome, Adressen, Briefe und Blumenspenden dem greisen Jubilare zu diesem Tage Glückwünsche und Beweise der Verehrung und Hochachtung darzubringen. Bei 70 Telegramme und über 200 Briefe sind eingelaufen. Landeshauptmann Abt L. Achleuthner war der Erste, der telegraphisch seine Glückwünsche darbrachte. Außerdem sandten Telegramme die Stadtgemeinden Wien und Wels, das Stift Klosterneuburg, der Wiener akademische Wagner=Verein, der Gesangverein Schubertbund, welcher Herrn Dr. Bruckner anlässlich dieses Festes zum Ehrenmitgliede ernannte, der Wiener Männergesangsverein und der Singverein der Gesellschaft der Musikfreune in Wien, die Gesangsvereine von Troppau und Gmunden, der \"Frohsinn\" und der \"Sängerbund\" in Linz, die Wiener Burschenschaft \"Germania\" und die Verbindung \"Austria\", Hans Richter und die Philharmoniker, Graf Josef Lamberg, Gräfin O'Hegerty, Prinzessin Lobkowitz, Julius Epstein, der pensionierte Bezirkshauptmann Mayfeld und viele andere. Brieflich brachten ihre Wünsche dar Cardinal Fürsterzbischof Gruscha in Wien, Abt Ubald Kostersitz zu Klosterneuburg, k. k. Hof=Oberkaplan Dr. Karl Schnabl, Dechant Breselmeyr von St. Florian und viele andere geistliche Würdenträger. Ueberdies sandten Glückwunschschreiben Graf Szecsen, Obersthofmarschall Sr. Majestät, die Gräfinnen Therese und Maria Szecsen, Landgraf Vincenz Fürstenberg, Hans Paul von Wolzogen in Bayreuth, Professor Dr. A. Freiherr von Eiselsberg in Utrecht, die Professoren des Wiener Conservatoriums Löwe, Dachs und Schalk, Dr. Richard Sternfeld in Berlin, k. k. Hofrath Professor Toldt in Wien, Kapellmeister Franz Schalk in Graz, Reichsrath=Abgeordneter Dr. Vielguth, Chormeister Rudolf Weinwurm in Wien nnd [sic] viele musikalische Vereine dieser Stadt. Der Musikalien=Verleger Eberle in Wien sandte einen Lorbeerkranz.\r\n     Anstatt der geplanten Ovationen, welche die hiesigen musikalischen Vereine dem allverehrten Herrn darbringen wollten, wurden demselben von diesen Adressen überreicht und auch die Stadtgemeinde Steyr hat eine solche an den Jubilar gerichtet. Dieselbe hat folgenden Wortlaut:\r\n\"Z. 109/Präs.\r\n            \"Vom Gemeinderathe der k. k. lf. Stadt Steyr.\r\n\"Euer Hochwohlgeboren! Hochverehrter Herr Doctor!\r\n     \"Die Bevölkerung der landesfürstlichen Stadt Steyr empfindet lebhafte und aufrichtige Freude darüber, dass Sie, hochverehrter Herr Doctor, seit einer Reihe von Jahren in ihren Mauern sommerlichen Aufenthalt nahmen, um einerseits auszuruhen von den Mühen eines hehren Berufes, andererseits um neue Kraft und Schaffensfreudigkeit zu finden für die wunderbaren Schöpfungen Ihres gottbegnadeten Genius.\r\n     \"Ihr 70jähriges Geburtsfest, das Sie auch diesmal innerhalb der Mauern unserer alten Eisenstadt unter lebhaftester Theilnahme der gesammten Bürgerschaft begehen, gibt der Gemeinde=Vertreung der landesfürslichen Stadt Steyr die erwünschte Gelegenheit, ihre hohe Verehrung und unbegrenzte Wertschätzung mit den besten Segenswünschen für Ihr ferneres Wohlergehen zu verbinden. Möge Gott der Allmächtige Ihre Gesundheit festigen und Sie ihrer hohen Sendung als Apostel der die Menschheit veredelnden Kunst bis an die äußersten Grenzen menschlichen Erdenlebens erhalten! Mögen Sie noch recht lange jenes höchste Glück vollster Befriedigung darin finden, dass Ihre hohe Meisterschaft die von Menschen und widrigen Schicksalen geschaffenen Hindernisse überwand und sich zu jenen seligen Höhen erhob, in denen die echte, wahre Kunst die gesammte Menschheit zur Anerkennung und Bewunderung zwingt.\r\n     \"Die Erfüllung diese Bitten wird der gütige Gott umso früher gewähren, als sie aus den treuen Herzen der gesammten Bevölkerung entsprießen; die Bevölkerung wird für diese Erhörung dem Allmächtigen umso dankbarer sein, als sie hofft, dass Sie, hochverehrter Herr Doctor, unserer Stadt Ihre Zuneigung und unserer Bürgerschaft die bisher bezeigte Anhänglichkeit und Freundlichkeit auch in Hinkunft bewahren werden.\r\n     \"Die Gemeinde=Vertretung der landesfürstlichen Stadt Steyr beehrt sich die Versicherung unwandelbarer Liebe und Verehrung auszudrücken, in deren Namen zeichnet als \"Euer Hochwohlgeboren hochachtungsvoll ergebener\r\n                  Bürgermeister:\r\n                 Johann Redl.\r\n\"Steyr, am 4. September 1894.\r\n     Die Landeshauptstadt Linz ehrte den berühmten Sohn Oberösterreichs durch die Ernennung zu ihrem Ehrenbürger und übersandte das von Professor Leitner kunstvoll in reicher Farbenpracht ausgefertigte Diplom als Geburtstagsgeschenk. Dasselbe hat nachstehenden Text:\r\n     \"Wir bekunden hiemit, dass der Gemeinderath der Landeshauptstadt Linz a. d. D. mit Beschluss vom 11. Juli 1894 dem Wohlgebornen Herrn Anton Bruckner, Doctor der Philosophie, Ritter des Franz=Josef=Ordens, Hoforganist, Lector an der Universität in Wien, em. Professor des Wiener Conservatoriums, Ehrenmitglied vieler Vereine &amp;., in Anbetracht der hohen Verdienste, welche er sich durch die Composition seiner Meisterwerke um die Tonkunst erworben hat, in Anbetracht des Ruhmes, den er als Componist und Orgelvirtuose an den größten europäischen Musikstätten seinem Namen errungen hat und von dem ein Abglanz auch auf seine Heimat Oberösterreich, insbesondere auf die Landeshauptstadt Linz als Stätte seines langjährigen künstlerischen Wirkens, zurückfällt, das Ehrenbürgerrecht der Landeshauptstadt Linz a. d. D. verliehen hat. – Linz a. d. D., den 15. Juli 1894. – Der Bürgermeister: Franz Poche. – Franz Schober, Gemeinderath. Dr. Rudolf Prohaska, Gemeinderath.\"\r\n     Wie man sieht, wurden von fern und nah, von Hoch und Nieder dem berühmten Jubilar die ehrendsten Glückwünsche dargebracht, die hervorragendsten Blätter der Residenz und des Auslandes gedachten anlässlich dieses Geburtsfestes des großen Meisters der Töne in ehrendster Weise, alle voll Bewunderung für seine unvergänglichen Werke. Und auch die Bevölkerung Steyrs nimmt innigen Antheil an dem stillen, aber tiefgehenden Feste und ist erfreut und stolz darüber, dass Herr Dr. Bruckner alljährlich unsere Stadt zum Sommeraufenthalt wählt, dieselbe so liebt und gerade zur Zeit des 70. Geburtsfestes hier wieder weilt. Möge uns noch oft diese hohe Ehre beschieden sein, möge er uns und dem Vaterlande noch recht lange in ungebrochener Schaffenskraft erhalten bleiben. – Erfreulicherweise befindet sich gegenwärtig der greise Jubilar besser als seit langer Zeit und mit jugendlicher Begeisterung arbeitet er unverdrossen an der Vollendung seiner neunten Symphonie, welche seine schöpferische Kraft in neuem Glanze zeigen wird.\" (°°°).\nBerichte über die Geburtstagsfeier erscheinen\nim Deutschen Volksblatt Nr. 2040 auf S. 5:\r\n\"    * [Dr. Anton Bruckner.] Man meldet unterm 4. d. M. aus Steyr: \"In aller Stille feierte der berühmte Componist Anton Bruckner seinen 70. Geburtstag. Zahllose Glückwunschschreiben laufen fortwährend ein. Der erste Gratulant war der Landeshauptmann Herr Leonard Achleuthner. Am 3. d. M. gelangte auch das Ehrenbürgerdiplom der Stadtgemeinde Linz an Bruckner. Die Stadtgemeinde Steyr ließ ein Glückwunschschreiben überreichen. Die Liedertafel \"Frohsinn\" in Linz beglückwünschte ihr Ehrenmitglied Bruckner auf telegraphischem Wege.\" (#),\nin der Ostdeutschen Rundschau Nr. 245 auf S. 3 (die Rubrik ist datiert \"5. September\"):\r\n\"     Bruckner's siebzigster Geburtstag in Steyr. Aus Steyr kommt uns vom 4. d. M. die Meldung zu, daß zufolge Abrathens der Hausärzte Bruckner's, welcher seit Längerem leidend ist, die geplanten Musik= und Gesangsvorträge am Vortage unterblieben. Heute feiert der gewaltige Komponist und deutsche Musiker ganz im Stillen sein siebzigstes Wiegenfest. Eine Unzahl Telegramme und Briefe liefen ein, darunter vom Kardinal Gruscha, [... Achleuthner, Hans Richter, Abt Kostersitz, Philharmoniker, Wiener Männergesangverein, Stadtgemeinden Wels und Steyr, Burschenschaft \"Germania\", Wiener Akademischer Gesangverein, Wiener Akademischer Wagner-Verein, Bgm. Grübl, Ostmark-Turngau, Baron Szecsen, Josef Reiter, Max Morold, Rudolf Weinwurm, Wolzogen, Schubertbund, \"Arion\", Singverein der Musikfreunde, Neuer Richard-Wagner-Verein, Baron Eiselsberg, MGV Troppau] und viele andere Personen, Vereine und Körperschaften, insbesondere zahlreiche Universitätsprofessoren.\" (##)\nund in der Linzer Tages-Post Nr. 204 auf S. 3 [ausführlichere Variante des Textes der \"Presse\"]:\r\n\"     (Bruckners 70. Geburtstag.) Aus Steyr meldet man uns unterm 4. d. M.: Zur heutigen Geburtsfeier Dr. Anton Bruckners langten eine große Anzahl Glückwunschschreiben und Drahtgrüße ein. Bis Mittag allein 38 Telegramme, unter welchen sich solche des Landeshauptmanns – wie bereits gemeldet –, des Stiftes Klosterneuburg, Hans Richters und der Philharmoniker in Wien, des Wiener Männergesangvereins, der Stadtgemeinde Wels etc. etc. befinden. [... Schubertbund Ehrenmitglied...] Ferner trafen Beglückwünschungen ein: vom [... Bischof Gruscha, Ubald Kostersitz, Stadtgemeinde Steyr, Abgeordneter Johann Berger (Steyr), MGV \"Kränzchen\", Gesellschaft der Musikfreunde Steyr, Graf Szecsen, Vincenz Landgraf Fürstenberg, \"Germania\", MGV in Troppau und Gmunden, Wiener akademischer Gesangverein, Bgm. Grübl (für die Stadt Wien), Gauturnrat Ostmark/NÖ, \"Austria\", Graf Josef Lamberg, Gräfin O'Hegerty, Prinzessin Lobkowitz, Max Morold, Josef Reiter, Wiener akademischer Wagner-Verein, Professer Adler (Prag), Josef Schalk, \"Sängerbund\" Linz, Gutmann, Singverein Wien, Leopold Eder, Lorenz Sechter, Mayfeld, Neuer Richard Wagner-Verein, Rudolf Weinwurm, Bürgercorpskapelle Steyr, Franz Schalk, Burgstaller, Professor Dachs, Karl Graf (Ried), Wolzogen, Ferdinand Löwe, Richard Sternfeld, Steyrer Liedertafel, MGV \"Arion\", Gräfinnen Therese Szecsen und Marie Szecsen,] Hofrath Toldt, Oberhofkaplan Dr. Karl Schnabl, Professor Freiherr von Eiselsberg in Utrecht, Gutenbergbund Linz und viele andere.\" (###).\nDas Musikalische Wochenblatt Nr. 37 bespricht im »Grazer Musikbrief« auf S. 439f die Aufführung der 5. Symphonie [am 9.4.1894]:\r\n\"     Graz, im Juli.     Ein freundliches Bild kunstfrohen Schaffens gewährte uns die abgelaufene Saison 1893/94, von der eine für unsere Verhältnisse recht namhafte Zahl musikalischer Ereignisse zu verzeichnen ist. [...]. Von dem künstlerischen Streben Capellmeister Schalk's und der Leistungsfähigkeit des Opernorchesters gab ein eigenes Symphonieconcert, auf dessen Programm Beethoven's Ouverture Op. 124, F. Liszt's Esdur-Clavierconcert und Bruckner's 5. Symphonie in Bdur standen, einen schönen Beweis. Das Liszt'sche Concert fand in dem Solisten Hrn. Richard Epstein aus Wien einen vortrefflichen Interpreten. Das breitangelegte Werk Bruckner's schien zu episodenhaft und frei geschaffen, um bei seiner allerersten Aufführung sogleich allgemein verstanden zu werden. [... über die Theaterverhältnisse ...].    Im Concertsaale ging es auch recht rege her. Der Steirmärkische Musikverein entfaltete, dank dem unverdrossenen Eifer und der Thatkraft seines Directors Hrn. Erich Degner, eine sehr lebhafte Thätigkeit. [... über weitere Konzerte ...].    (Schluss folgt.) \" [Signatur am 13.9.1894 auf S. 457: \"Julius Schuch\"] (a).\nDas Grazer Tagblatt Nr. 245 berichtet auf S. 2 anekdotisch über die 2. Symphonie:\r\n\"     (Aus Bruckners Künstlerlaufbahn.) Als Bruckner im Jahre 1872 seine zweite Symphonie den Philharmonikern überreichte, meinte Dessoff, sie sei unaufführbar. 1873 wurde sie von dem Componisten selbst zur Schlussfeier der Weltausstellung aufgeführt und fand begeisterte Aufnahme. Herbeck sprach darüber zu ihm: \"Noch habe ich Ihnen keine Complimente gemacht; aber ich sage Ihnen, wenn Brahms imstande wäre, eine solche Symphonie zu scheiben, dann würde der Saal demoliert vor Applaus.\" Der Berichterstatter der \"N. Fr. Pr.\", Herr Hanslik, brach seinen Bericht über das Concert vor der Bruckner'schen Aufführung ab, \"um nicht,\" wie der Herr Hofrath sich ausdrückte, \"der Schmach zu gedenken, die durch Aufführung dieser Symphonie dem Musikvereinssaale angethan worden.\" Wie sagt doch der Satiriker Kästner: \"Schnell wird der Maëstro alt, dann hat er ausgesungen, doch manche Critici, die bleiben immer – Jungen!\" (a1).\nDatierung von Bruckners Dankadresse, die am 8.9.1894 erschien (b).\nBrief von Theodor Hämmerle an Bruckner:\r\n      Verspätete Geburtstagsgrüße, Genesungswünsche. Geschrieben in Dornbirn (c).\nBrief von Rosa Papier-Paumgartner an Bruckner:\r\n      Verspätete Geburtstagsglückwünsche (d).\nNotiz zu Bruckners Geburtstag in der Exeter and Plymouth Gazette (e).", "Letzte Änderung": "25.04.2026 01:58"}, {"ID": 189309065, "Datum": "6.9.1893, Mittwoch", "Haupttext": "Das Fremdenblatt Nr. 246 übernimmt auf S. 9 einen Kurzbericht des Linzer Volksblatts zu Bruckners 70. Geburtstag:\r\n„     – Das „Linzer Volksblatt“ schreibt [5.9.1893]: Dr. Anton Bruckner, der große Kompositeur, feierte am 4. d. seinen 70. Geburtstag. Wenn ihm auch das Leben viel Enttäuschung und Zurücksetzung gebracht hat, auf sein engeres Heimatland Oberösterreich wird der Meister mit Stolz und Freude blicken, da es ihn als einen seiner besten Söhne stets geehrt und gefeiert hat.“ (*).\n(Hellmesberger tritt als Direktor des Konservatoriums zurück (**)).", "Letzte Änderung": "03.12.2023 19:53"}, {"ID": 189209065, "Datum": "6.9.1892, Dienstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Hynais:\r\n    Die zweite Partitur sei nur für ihn (Bruckner selbst) bestimmt. Sie soll korrekt (nicht unbedingt schön) geschrieben sein. Gericke plane den Psalm nun für das 1. Gesellschaftskonzert. Hynais möge mit Gutmann besprechen, ob das nicht der Einwilligung der Ausstellungsdirektion bedürfe. Das Fußleiden habe sich gebessert; er bleibe aber noch in Steyr. (*).\nBrief Bruckners an Oberleithner:\r\n    Glückwunsch zur Hochzeit am 24.9.1892. Er komme wegen seines Fußleidens und wegen der Absage des Musikfestes erst Oktober nach Wien. Grüße an den Vater (**).\nDas Linzer Volksblatt Nr. 204 erwähnt auf S. 4 in einem Bericht, signiert \"-l-\", über die Kirchenmusik in St. Florian am 28.8.1892 auch Bruckners \"Os justi\" als Graduale:\r\n\"     St. Florian. (Kirchenmusik.) Am Feste des heiligen Ordensvaters Augustin kamen in der hiesigen Stiftskirche folgende Compositionen zur Aufführung: Asperges und Veni S. Spiritus vom Stiftsorganisten und Compositeur Josef Gruber, Regnum mundi während der feierlichen Profess von Ignaz Traumihler, Missa solemnis von Greith, Graduale Os justi (4-8stimmig) von J. Bruckner [sic], Offertorium Justus ut palma von Palestrina (5stimmig). Eine Kritik der Aufführungen einer berufenen Feder überlassend, bemerke ich nur kurz, daß die vom Musikchore unter Direction des hochw. Herrn Chorregenten Bernard Deubler gebotenen Leistungen nach allgemeinem Urtheile gediegen und mustergiltig waren.         -l- \" (***).\nAuf Seite 5 wird der Personalstand des Linzer Theaters veröffentlicht. Erwähnt ist u.a. Johann Pruscha (Gmunden), der als Kopist für Bruckner tätig war (\"Anonymus 2\") (°).", "Letzte Änderung": "23.01.2026 14:00"}, {"ID": 189109065, "Datum": "6.9.1891, Sonntag", "Haupttext": "Brief von Max von Oberleithner an Theodor Hämmerle:\r\n    [vermutlich zum Erstdruck der d-Moll-Messe] (*).\n\"Das Vaterland\" Nr. 244 berichtet auf S. 9 von der Versammlung des Cäcilien-Vereins und auch vom Konzert am 26.8.1891:\n\"Dreizehnte Generalversammlung des Cäcilien=Vereines für alle Länder deutscher Zunge.\n     Wir haben dem in Nr. 237 dieses Blattes enthaltenen Berichte über den Verlauf der Grazer Festtage noch einige Mittheilungen über die Musikaufführungen beizufügen, [...].\r\n     Nachmittags 4 Uhr fand die Fortsetzung und der Schluß der musikalischen Feierlichkeiten in der Herz Jesu=Kirche statt. Eine sehr gehaltvolle \"Sequenz\" [... weitere Werke ...], endlich ein der modernen Schule angehörendes farbenreiches und sehr wirkungsvolles \"Ave Maria\" [WAB 6] vom Hoforganisten und Symphoniker Anton Bruckner bildeten nebst den Orgelvorträgen des Regenschori der Herz Jesu=Kirche Herrn Moriz Kern: Fuge von Pachelbel (C-dur), Orgelstück aus Graun's \"Tod Jesu\" und \"Fugato\" über \"Nun kommt der Heiden Heiland\", den Beschluß der Gesammtaufführungen. [...].\" (**).", "Letzte Änderung": "12.10.2025 11:42"}, {"ID": 188809065, "Datum": "6.9.1888, Donnerstag", "Haupttext": "Der erste Teil von Santen Kolffs [vgl. 10.3.1887] Aufsatz »Un Symphoniste de l'Avenir. Antoine Bruckner.« erscheint in der Pariser Musikzeitung »Le guide musical« (*).\nDatierung im 1. Satz der 3. Symphonie bei Takt 587-600 und im 4. Satz bei Takt 73-89 »6. Sept., 6.9. H Aigner auszubessern« (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188509065, "Datum": "6.9.1885, Sonntag", "Haupttext": "Dienst in der Hofkapelle (*).\r\nKalendernotiz Bruckners: »6. 7. 8. Sept. [Dienst an der Hofkapelle]« [in der Auflistung der Dienste] (*a).\r\nZusatz »Br« bei dieser Woche, Beginn einer zusammenfassenden Schweifklammer bei 5.9.1885 [Segen, am Samstag] (*b).\nArtikel Paul Marsops (über Bruckners Musik) in der Linzer Tages-Post Nr. 204 auf S. 3- 5: \r\n           »Anton Bruckner.\r\n                Von Dr. Paul Marsop.\r\n    Ein wie erhebendes Gefühl ist es doch, in unserer Zeit zu leben! [... Text wortgetreu (nicht aber typographisch bei »principes« und Tonarten) bei 1101/218ff, mit folgenden Abweichungen: ... \"Carrière\" ... am Conservatorium der Geselllschaft ... Als - Orgelspieler ... noch so unberühmt ... bei den Dirigenten ... Behagen, das sich ... Erschien selbst manches ... kräftige und markige ... rückhaltlos ... Kraft, mit stets ... ] wieder verschwinden zu lassen.\r\n    Freilich [... kompletter Text bei 37/360f, mit folgenden Abweichungen: ... Ueber das Angesicht ... leuchtete ...] - Das war der Abglanz der Größe Beethovens auf dem Antlitze Anton Bruckners.« (**).\nBrief [Correspondenz-Karte] Ledermüllers an Loidol:\r\n    Bruckner sei am Freitag, den 4. September, nach Wien abgereist, nachdem er schon dreimal Aushilfen [für die Hofkapelle] gehabt habe. In dieser Woche sei er zum Dienst eingeteilt. Am 28.8.1885 habe er über Siegfrieds Tod improvisiert. Die Liszt-Messe sei eigentümlich, habe aber alle begeistert (***).", "Letzte Änderung": "06.01.2026 20:45"}, {"ID": 188409065, "Datum": "6.9.1884, Samstag", "Haupttext": "Bericht der Linzer Tages-Post Nr. 207, S. 3, über die Geburtstagsfeier in Vöcklabruck mit Angabe der Liednummern.\n     »§ Ovation. Am 4. d. M. wurde in Vöcklabruck aus Anlaß des 60. Geburtsfestes dem dort in der Sommerfrische weilenden Künstler Herrn Bruckner, Professor des Wiener Conservatoriums und Hoforganisten, eine großartige Ovation von unserer ausgezeichneten Liedertafel, deren Ehrenmitglied der Gefeierte ist, und unserer trefflichen Bürgergarde=Kapelle unter Fackelbeleuchtung dargebracht. Zum Vortrage gelangten die Lieder: »Ständchen« von Härtel, »Eine Maiennacht« von Abt und »Die See« von Schnaubelt. Tief ergriffen dankte der Jubilar für die Beweise der ihm gezollten Hochachtung.« (*).\n \nIm Brünner Tagesboten Nr. 206 ist auf S. 9 zu lesen:\n\"Der Professor des Wiener Conservatoriums, Hoforganist Bruckner, feierte am 3. d. in Vöcklabruck, wo er seinen Sommeraufenthalt genommen hat, seinen 60. Geburtstag, aus welchem Anlasse ihm die dortige Liedertafel, deren Ehrenmitglied er ist, eine Serenade darbrachte.\" [erste Erwähnung Bruckners in dieser Zeitung] (**).", "Letzte Änderung": "11.12.2024 07:56"}, {"ID": 188309065, "Datum": "6.9.1883, Donnerstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Karl Waldeck: Konnte sich Waldecks Wunsch nicht versagen. Hofft ihn nächste Woche in Linz (*) zu sehen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188209065, "Datum": "6.9.1882, Mittwoch [?]", "Haupttext": "Brief Bruckners an Friedrich Spigl (Korrespondenzkarte):\r\n   Am Samstag vormittag sei er mit der 6. Symphonie bei Jahn. Ob Spigl ihn morgen, Donnerstag, im Konservatorium oder abends im Weingartl treffen könne?", "Letzte Änderung": "10.06.2024 06:35"}, {"ID": 188009065, "Datum": "6.9.1880, Montag", "Haupttext": "Eintragung im Kalender: Von Genf nach Lausanne. Besichtigung der Kathedrale. [vermutlich Kontakte mit dem Domorganisten Louis Daniel Delessert (*)]. Erinnerung an die Habsburg [29.8.1880].", "Letzte Änderung": "09.12.2024 11:47"}, {"ID": 187509065, "Datum": "6.9.1875, Montag", "Haupttext": "[Möglicherweise schon etwas früher? Geburtstag war am 6. September]\nBruckner schenkt Theresia Neudorfer seine Photographie (Marienbad 1873 IKO 7) zu ihrem 15. Geburtstag (*).\nSpäter [nicht vor dem 25.11.1895, ihrem Hochzeitstag in 2. Ehe mit dem Apotheker Gustav Fossek] notiert sie auf der Rückseite:\n\"Im Jahre 1875 brachte mir zu meinem 15. Geburtstage Dr. Bruckner dieses Bild. Therese Fossek\" (**).\n \nBruckner reist von St. Florian ab [er war am 27.8.1875 angekommen] (***).", "Letzte Änderung": "09.05.2025 22:04"}, {"ID": 187109065, "Datum": "6.9.1871, Mittwoch", "Haupttext": "Bericht in der Allgemeinen Musikalischen Zeitung Nr. 36 in Spalte 573, über Bruckners Londoner Erfolge.\r\n     \"* London. Ueber die Orgel-Productionen, die der Wiener Hoforganist Herr Anton Bruckner in London veranstaltete, schreibt man der \"Presse\": Das sonst so kühle Londoner Publikum zeichnete den hervorragenden Künstler durch enthusiastischen Beifall aus. Mehrmals musste er nach Beendigung des Programms ein paar Improvisationen nachspielen. Herr Bruckner spielte Bach, Händel und Mendelssohn. Bach's neuestes Concert, seine F-Toccata, die Fugen in G-moll, E-dur und Cis-moll fanden grossen Anklang. Mendelssohn's F-moll-Sonate erregte einen Sturm von Beifall. Im Uebrigen improvisirte Herr Bruckner in geistvoller und in Hinsicht auf contrapunktisches Wissen und Können staunenswerther Weise über die österreichische und englische Nationalhymne, über Händel's Halleluja, über Schubert'sche Lieder (mit zarten Stimmen) und über mehrere Volkslieder. Die meisten Vorträge wurden mit wahrem Beifallssturme aufgenommen. Die königl. Commission bezeugte dem Künstler die höchste Zufriedenheit. Ihm wurde einstimmig der von der Königin für die Productionen auf der Orgel bestimmte Preis votirt.\"", "Letzte Änderung": "20.12.2024 20:28"}, {"ID": 186809065, "Datum": "6.9.1868, Sonntag", "Haupttext": "Möglicherweise Uraufführung des Schutzengelhymnus \"Iam lucis orto sidere\" (WAB 18) in Wilhering. Denkbar ist, dass Bruckner beim Pontifikalamt Orgel gespielt hat. [zur Orgel siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186409065, "Datum": "6.9.1864, Dienstag", "Haupttext": "Sanctus der d-moll-Messe beendet.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185609065, "Datum": "6.9.1856, Samstag", "Haupttext": "Nachmittags Festzug der Gesangvereine zum Rathaus. Franz Stelzhammer schließt sich der Gruppe von Wiener Männergesangverein und »Frohsinn« an. Man begrüßt den 70-jährigen Sohn Mozarts (Carl). Nach der Chorprobe Fackelzug zum Residenzplatz, dort Aufführung der Festkantate von Franz Lachner unter dessen Leitung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185109065, "Datum": "6.9.1851, Samstag", "Haupttext": "Sittenzeugnis [besser wohl \"Dienstzeugnis\" (*a)], unterzeichnet von Pfarrer J. Stülz:\n\n\"Sittenzeugniß.\nHerr Anton Bruckner hat seit dem Jahre 1845 bei der hiesigen Pfarrschule gewirkt und sich wärend dieser Zeit nicht bloß durch Eifer in seinem Berufe, durch freundliche und wolwollende Behandlung der Schulkinder ausgezeichnet, sondern auch durch sein emsiges Streben nach weiterer Ausbildung im Schulfache und in der Musik und durch einen streng sittlichen, völlig tadelfreien Wandel sich die allgemeine Zufriedenheit seiner Vorgesetzten, wie die Achtung und Liebe aller Pfarrgenossen erworben, was demselben mit gutem Gewissen der strengsten Wahrheit gemäß bezeugt werden muß.\nPfarramt St. Florian d. 6t Sptber 1851.\nJ Stülz mp.\nPfarrer\" (*).\n\nEbenfalls auf S. 1 die Bestätigung vom 16.9.1851. \nAuf S. 4 zwei Notizen Bruckners: links oben \"C.\" und rechts unten \"T.\" - vermutlich Anlagebuchstaben für eine Bewerbung, jedoch nicht die vom 18.12.1855 (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 183409065, "Datum": "6.9.1834, Samstag", "Haupttext": "Bestätigungsvermerk des bischöflichen Consistoriums in Linz auf dem Stiftungsbrief vom 1.5.1834. Unterschriften von Domdechant Andreas Reichenberger und Domkapitular J. G. Wessicken.", "Letzte Änderung": "22.12.2024 23:32"}, {"ID": 200012066, "Datum": "6.-9.12.2000, Mittwoch bis Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Filarmónica de Santiago unter Gabor Ötvös in Santiago in Chile.", "Letzte Änderung": "02.08.2025 12:52"}, {"ID": 197101067, "Datum": "6.-9.1.1971, Mittwoch bis Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Otmar Suitner im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solisten in \"Don Quixote\" von Richard Strauss sind Fritz Händschke (Viola) und Michail Chomitzer (Violoncello).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195301067, "Datum": "6.-9.1.1953, Dienstag bis Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Volkmar Andreae im Großen Musikvereinssaal in Wien.\nSolist in Mozarts c-Moll-Klavierkonzert KV 491 ist Friedrich Gulda.\nZuvor wird noch ein Werk von Alfred Uhl gespielt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198002065, "Datum": "6./8.2.1980, Mittwoch/Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter Eugen Jochum in Paris.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198708065, "Datum": "6.8.1987, Donnerstag", "Haupttext": "Albi Rosenthal übergibt in der Musiksammlung der ÖNB das Autograph der Linzer Fassung der 1. Symphonie an Hans Wertitsch, der es als Dauerleihgabe der Österreichischen Nationalbibliothek überläßt (endgültiger Besitzerwechsel 1990).", "Letzte Änderung": "20.04.2023 12:28"}, {"ID": 197808065, "Datum": "6.8.1978, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Ungdomssymfoniorkester unter Karsten Andsen in Elverum.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197008065, "Datum": "6.8.1970, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das BBC Symphony Orchestra unter Reginald Goodall in der Royal Albert Hall in London.\nAuf dem Programm stehen außerdem Werke von Richard Wagner (Siegfried-Idyll) und Beethoven (Arie \"Ah! Perfido\" mit Heather Harper). Die Programmerläuterungen zu Wagner stammen von Deryck Cooke.", "Letzte Änderung": "09.01.2024 22:51"}, {"ID": 195408065, "Datum": "6.8.1954, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Volkmar Andreae in der Bregenzer Stadthalle. Solist in Robert Schumanns Klavierkonzert ist Friedrich Wührer.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194908065, "Datum": "6.8.1949, Samstag", "Haupttext": "Australische Erstaufführung [?] der 4. Symphonie in Melbourne.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194608065, "Datum": "6.8.1946, Dienstag", "Haupttext": "Artikel, signiert \"H t h.\", über Hans Chemin-Petit in \"Der Kurier\" [Berlin]:\r\n     Über den Städtischen Chor in Potsdam und die Neugründung des Philharmonischen Chores Berlin durch Chemin-Petit. \"Der Chor in Potsdam hat in diesem einen Jahr [ab 29.7.1945 (Mozart-Requiem)] vier große Werke (Mozarts Requiem, Bruckners F-Moll-Messe, Bachs Weihnachtsoratorium und Haydns Schöpfung) einstudiert und in Berlin und Potsdam mehrfach aufgeführt, eine nicht alltägliche Leistung. ...\".", "Letzte Änderung": "18.08.2025 13:36"}, {"ID": 194408065, "Datum": "6.8.1944, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Oswald Kabasta (dessen letztes Konzert) im Prinzregententheater in München (*).\nRede von Heinz Drewes bei der Eröffnung der »Salzburger Kurse des Deutschen Musikinstituts für Ausländer« mit Äußerungen zu den Texten der Gesamtausgabe (**).", "Letzte Änderung": "08.01.2026 17:45"}, {"ID": 193308065, "Datum": "6.8.1933, Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Ernst Schwanzara »Die Urheimat Anton Bruckners im Amstettener Bezirk« [1. Teil] in den Amstettner Nachrichten Nr. 32 (*).\n\r\nBrief von Martin Stappenbeck an einen Herrn Haag [Haas? Hase?]:\r\n     Über seine Kontakte mit Furtwänglers wegen einer möglichen Konzertbeteiligung des Philharmonischen Chores in Berlin. Schuricht plane modernere Werke (Pfitzner, Reger), der Chor bevorzuge Klassisches und Zugkräftiges. \"Ziemlich einig sind wir uns über Brahms, Requiem, und Bachsche Kantaten; als 3. Konzert kommt vielleicht Bruckners Messe [f-Moll-Messe, geplant für den 19.3.1934] in Frage, zur Not eine Wiederholung der Missa [Beethovens Missa solemnis] ...\" (**).", "Letzte Änderung": "03.11.2025 14:22"}, {"ID": 193108065, "Datum": "6.8.1931, Donnerstag", "Haupttext": "Der Artikel \"Vienna \"City of Music\" \" [vgl. 27.2.1931 etc.], in dem Bruckner als einer der Wiener Komponisten kurz erwähnt wird, erscheint auch in The Journal Nr. 32 (The Ericson Journal, Ericson, Nebraska) auf S. 3.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192208065, "Datum": "6.8.1922, Sonntag", "Haupttext": "Obwohl bereits am 25.6.1922 geschehen, schreibt The New York Times Nr. 23570 auf S. 92[?] (= S. 2 des 6. Teils) nochmals über die österreichischen Briefmarken [darunter IKO 142]:\n\"         MUSIC OF FOREIGN LANDS\n\n[...] GERMANY.\n\n     Bayreuth's revival of its festival [... 1924 geplant ... \"patrons\" können ab 1.9.1922 unterstützen ...].\n     Austria's new issue of a series of musical postage stamps continues to interest collectors and musicians as well. These \"musical stamps\" do not, on delivery of the letter bearing them, play a tune. They are familiar portraits in miniature, though admirable reproductions, of the famous composers whose lives were in large part passed in Vienna. Stamps bearing the picture of Haydn are worth 2.50 Austrian crowns, while a Mozart stamp is worth 5, a Beethoven 7.50, a Schubert 10, a Bruckner 50 [recte 25], a Johann Strauss [recte 50] and Hugo Wolf 100 Austrian crowns each.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191108065, "Datum": "6.8.1911, Sonntag", "Haupttext": "Artikel »Erklärung der Gemeinde treuer Bruckner-Verehrer« (Protest gegen Gräflingers Biographie) im Börsen-Courier (Berlin) (*).\n Auch die Reichspost berichtet von den Protesten (**).", "Letzte Änderung": "28.07.2025 14:14"}, {"ID": 190508065, "Datum": "6.8.1905, Sonntag", "Haupttext": "Ausführlicher biographischer Artikel in der Daily Press Nr. 186 (Newport News, Virginia) auf S. 11:\n\"                  Anton Bruckner\r\n     (BY PROF. LILLEBRIDGE.)\n     The distinguished bearer of this name was born in the year 1824, in the little village of Ansfelden, in Upper Austria, of an obscure peasant family. [... Jugend ...] regarded by his neighbors as a crank–such is the picture of the greatest symphonist since Beethoven–possibly the greatest of all. [... St. Florian, Linz, Sechter, (Kitzler), Prüfung am Wiener Konservatorium, Berufung nach Wien, ruhiges Schaffen durch neidische \"Insektenstiche\" gestört, Ehrendoktorat (Zitat Exner) ...].\n     It is a difficult matter to describe the music of Bruckner. It is constructed of gigantic clocks of gorgeous marble, in dimensions like the pyramids, but with wealth of ornament in opulence. His harmonic and contrapuntal skill es gigantic, his invention original and fecund, and the resources of the ultra modern orchestra are required for the expression of his music which is steadily making its way, and will prove for instrumental music, no doubt, what Wagner's did for the opera.\"", "Letzte Änderung": "29.09.2025 20:51"}, {"ID": 190208065, "Datum": "6.8.1902, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Felix Weingartner an August Göllerich: \n\n    Über das Verhalten Bruckners an Wagners Grab in Bayreuth [als 1884 geschildert, aber wohl nur für 1886 zutreffend, siehe \"25.7.1886 - 4.8.1886\"].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189608065, "Datum": "6.8.1896, Donnerstag", "Haupttext": "Das Musikalische Wochenblatt Nr. 33 verzeichnet auf S. 435 (»Aufgeführte Novitäten«) die Aufführung des »Germanenzug« unter Damian in Kaiserslautern:\r\n\"Bruckner (A.), \"Germanenzug\" f. Männerchor m. Orchester. (Kaiserslautern, 5. Conc. des Musikver. [Damian].)\"", "Letzte Änderung": "30.09.2023 10:11"}, {"ID": 189408065, "Datum": "6.8.1894, Montag", "Haupttext": "Brief Josef Schalks an Franz Schalk:\r\n   Den 1. Satz der 5. Symphonie habe er [im Klavierauszug] ganz neu arrangiert.", "Letzte Änderung": "10.06.2024 11:22"}, {"ID": 189308065, "Datum": "6.8.1893, Sonntag", "Haupttext": "The Brooklyn Daily Eagle Nr. 215 erwähnt Bruckner auf S. 5 in der 5. Spalte: \n\"               EMIL PAUR.\n      This musician who will be with us ina few weeks, to lead the Boston Symphony orchestra, is tall, light, slender, energetic and good natured. [... über seine Position in Leipzig, seine Vorzüge, Zitat aus einer Kritik ...]. \"[...] In the concert hall, as in opera, Herr Paur has met with extraordinary success. Whoever was able a short time ago to watch the manner in which he brought into execution a long and intensely dificult symphony by A. Bruckner must have rendered him the high honor he deserves. Such triumphs have been his in many important concerts, as, for instance, those of the Gewandhaus. In the Liszt association especially has he been an important factor and an indespensable leader. Works of Bruckner, Liszt, Berlioz and others have been brilliantly performed under his genial guidanve, and beyond all this he has made for himself an anviable reputation as a pianist, in his modest recitals. [...].\" \" [keine Signatur].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189208065, "Datum": "6.8.1892, Samstag", "Haupttext": "Brief von Wilhelm Zinne an Bruckner:\r\n    Grüße aus Neapel. In Rom habe er Damen gefunden, deren Schönheit die von Aurelia [Stolzar] übertreffe.", "Letzte Änderung": "26.08.2024 14:39"}, {"ID": 189108065, "Datum": "6.8.1891, Donnerstag", "Haupttext": "Der »Musikbrief aus Graz« im Musikalischen Wochenblatt Nr. 32 auf S. 416f erwähnt die Aufführung der 4. Symphonie [am 1.2.1891]:\r\n\"          Graz, 14. Juli 1891.\r\n     Wohl schon seit langem gab es keine so bewegte Jahresperiode für das musikfreundliche Graz, wie die nun abgelaufene Spielzeit 1890/91. [... allgemeine Entwicklung ... Oper ... ]\n     Im Steiermärkischen Musikverein ereignete sich heuer der seltene Fall, dass in den fünf Mitgliederconcerten vier verschiedene Dirigenten ihres Amtes walteten. Hervorgerufen wurde diese Art von Interregnum durch das Probedirigiren, welchem sich jeder Bewerber um die durch den Abgang des bisherigen, ins Ausland berufenen Directors Hrn. Dr. Wilhelm Kienzl freigewordene Stellung des artistischen Leiters unterziehen musste, und so leiteten der Reihe nach die HH. Carl Pohlig, Erich Degner und Josef Schalk die grossen Musikaufführungen des Vereins. Das erste Mitgliederconcert stand noch unter Leitung des Hrn. Dr. W. Kienzl, [...] Wenn auch der Leistung Hrn. Degner's nicht jenes Temperament innewohnte, welches seine beiden Rivalen auszeichnete, so ging er doch als Sieger aus dem Werbekampf hervor, für welchen der dritte Bewerber Hr. Josef Schalk, Professor am Wiener Conservatorium, mit Rücksicht auf materielle Umstände nicht ernstlich in Frage gezogen werden konnte. Beethoven's \"Coriolan\"-Ouverture, Wagner's \"Siegfried-Idyll\" und Bruckner's romantische Symphonie in Esdur kamen durch den letztgenannten Dirigenten des Wiener Wagner-Vereins zur Aufführung, und Leben und Geist sprühte [sic] aus seiner Leistung. Wohl noch nie erklang das von frohseligem Empfinden getragene \"Siegfried-Idyll\" so stimmungsvoll in unserem Kunsttempel, kaum je wurde ein Werk von der Schwierigkeit der Bruckner'schen Symphonie so klar, so überzeugend und noch dazu mit so wenigen Proben von unserem aus den verschiedensten Elementen zusammengesetzten Orchester gespielt, wie dieses Mal, wo Hr. Schalk seinen Stab über die willfährigen Musiker schwang. [... über das 5. Konzert unter Degner ...]\n                                    (Schluss folgt.)\r\n[Signatur am 20.8.1891:] Julius Schucht.\" [sic]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189008065, "Datum": "6.8.1890, Mittwoch", "Haupttext": "Das Linzer Volksblatt Nr. 180 kündigt auf S. 2 die heutige Kirchenmusik an:\r\n     \" - Kirchenmusik. Am Mittwoch (6. d.) wird bei der Primizfeier (½9 Uhr) des hochw. Herrn Joh. E. Kunesch im Mariä Empfängnis=Dome während des Hochamtes eine Festmesse in A-dur [...] von Thaddäus König zur Aufführung kommen. [... Graduale neu bearbeitet von Engelbert Lanz, Offertorium vom Chordirigenten [Burgstaller?], \"Te deum\" ...] von B. Mettenleiter. \"Tantum ergo\" für 4 Singstimmen von Anton Bruckner.\" [prov. WAB 48]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188908065, "Datum": "6.8.1889, Dienstag", "Haupttext": "Ausführlicher Bericht August Göllerichs über die Bayreuther Festspiele, datiert 2.8.1889, im Deutschen Volksblatt Nr. 211 auf S. 1 - 5:\n\"                    Aus Deutsch-Olympia.\n\n     [... 3. und 4. Parsifal-Aufführung (\"Glocken-Problem ... endlich gelöst\", Panne bei Klingsors Speerwurf), 2. Tristan-Aufführung, 2. Meistersinger-Aufführung, Eindrücke aus Bayreuth (Gastronomie, Übelstände, Musikdarbietungen, \"Salon der Zurückgewiesenen\", Empfang in Wahnfried, anwesende Prominenz [Bruckner nicht erwähnt], Bühnen- und Chorpersonal, Orchester, Generalversammlung des Wagner-Vereins, Liszt-Feier am 31.7.1889 (Teilnehmer und Programm in der Kirche)].\n        Bayreuth, 2. August 1889.\n                                    August Göllerich.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188808065, "Datum": "6.8.1888, Montag", "Haupttext": "Datierungen im 4. Satz der 3. Symphonie bei Takt 143-154 »6.8. reg. St Flor.« und Takt 307 »6.8.«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188708065, "Datum": "6.8.1887, Samstag", "Haupttext": "Die Linzer Tages-Post Nr. 178 meldet auf S. 2:\n    \"Nachrichten aus Linz und Oberösterreich.\n               Linz, 5. August 1887.\n      § [...]  - Professor Anton Bruckner aus Wien befindet sich auf Sommerfrische in St. Florian.\"", "Letzte Änderung": "06.01.2026 20:48"}, {"ID": 188608065, "Datum": "6.8.1886, Freitag", "Haupttext": "Bruckner hält sich nur wenige Stunden im Stift St. Florian auf (*).\nOb er bei dieser Gelegenheit auch die in St. Florian weilenden Herren Brauneis, Georg Brunbauer, Karl Huber, Engelbert Lanz, Emil Reisser und K. Schickl (*a) getroffen hat, ist nicht überliefert.\nAbends trifft Bruckner in Steyr ein (*b).\r\n \nDas Linzer Volksblatt Nr. 178 erwähnt auf S. 3 in einem Artikel über den Trauergottesdienst für Franz Liszt auch Bruckners Orgelspiel [am 4.8.1886]:\r\n     \"Bayreuth, 4. August. Heute früh fand in der schwarz drapirten katholischen Kirche der Trauergottesdienst für Liszt statt. Der Katafalk war von Blattpflanzen und vielen Kerzen umgeben, auf dem Katafalk lagen Hunderte von Kränzen, die erst nach der Beerdigung aus allen Himmelsgegenden hier eintrafen. Zu Häupten liegen die Orden des Verblichenen. Die Spitzen der Behörden, die Festgäste und die Bevölkerung füllen die 2000 Personen fassende Kirche bis zum Erdrücken. Hof=Organist Bruckner von Wien spielte die Orgel meisterhaft, hiesige Lehrer sangen einen Choral.\" (**).\n \nAus Bayreuth berichtet auch das Grazer Volksblatt Nr. 177 auf S. 3, größtenteils den Bericht der \"Presse\" vom 4.8.1886 übernehmend:\n     \" * (Liszt.) Am 4. August früh wurde zu Bayreuth in der schwarz drapirten katholischen Kirche der Trauer=Gottesdienst für Liszt gehalten. [... stilles Requiem ... Blumenschmuck, Hunderte von Kränzen ...] Die Spitzen der Behörden, die Festgäste und die Bevölkerung füllten die zweitausend Personen fassende Kirche bis zum Erdrücken. Hoforganist Bruckner von Wien spielte die Orgel meisterhaft, Bayreuther Lehrer sangen einen Choral. Der Trauer=Gottesdienst war um 11 Uhr zu Ende. Frau Wagner wohnte dem Trauer=Gottesdienste nicht bei. [... unglaublich viele Kränze ...] Noch während des Gottesdienstes wurden sie dutzendweise am Katafalk niedergelegt; sie bedeckten die ganze Breite des Kirchenschiffes. Sämmtliche Kränze werden, wie bei Wagners Beerdigung, in einem Zimmer des \"Wahnfried\" aufbewahrt werden.\" (***).\n \nIm Musikalischen Wochenblatt Nr. 32 geht auf S. 402f Arthur Seidl mit Hanslicks neuester Veröffentlichung ins Gericht:\n               \"Zwanglose Bücherschau.\r\n                    Von Arthur Seidl.\r\n     Vom musikalischen Grossmogul der \"N. Fr. Presse\" liegt eine neueste \"Offenbarung seines kritischen Genius\" vor, \"Concerte, Componisten und Virtuosen der letzten fünfzehn Jahre\" betitelt, zusammengetragene, wieder abgedruckte Kritiken aus seinem Leibblatte, der der Mann in seiner Vorrede unverfroren genug als Fortsetzung seiner \"Geschichte des Wiener Concertwesens\" ausgibt. [... als \"deutsche Litteratur\" bereits Weihnachten 1885 erschienen ...] In der That kommen diese niedlichen Sachen Hanslick's immer am lieben Weihnachtsfest heraus, zu lieblichem Ergötzen aller kleinen und grossen Kinder! - Dass es ihm \"persönlich immer schwer geworden, ein richtiges Verhältniss zu Bruckner's Compositionen zu gewinnen\" (S. 371), wollen wir Hanslick gern bestätigen. Dagegen müssen wir uns doch die Frage an ihn erlauben, welche \"Erfindungskraft\" denn beim \"Parsifal\"-Vorspiel \"nachgelassen haben soll (\"das \"Parsifal\"-Praeludium ist im Zustande stark nachlassender Erfindungskraft componirt\"! S. 377), wo doch nach seinen eigenen Ausführungen über \"Rienzi\" (siehe \"Moderne Oper\" S. 274ff.) u. A. diese musikalische Erfindungskraft bei Wagner überhaupt nie vorhanden war? [... es folgen diverse Textbeispiele ... über ein Buch Kienzls, ebenfalls eine Ansammlung vorhandener Texte, und andere Bücher ...] (Fortsetzung folgt.)\" (°).\n \nAuf Seite 399f berichtet Richard Pohl von den Bayreuther Festspielen (der Artikel ist datiert \"27. Juli 1886\") (°a).\n \nBrief einiger Mitglieder der Filippi-Bruderschaft an Bernhard Deubler:\r\n     Gratulieren zum Erfolg seines Salzburger Dirigates der Mitterer-Messe [siehe die Anmerkung], sind stolz auf ihren vortrefflichen Führer. Unterschriften von Brauneis [Bassist im St. Florianer Kirchenchor], Georg Brunbauer [Chorherr in St. Florian], Karl Huber [Schulleiter in St. Florian], Engelbert Lanz, Emil Reisser und K. Schickl (°°).", "Letzte Änderung": "22.10.2024 18:39"}, {"ID": 188508065, "Datum": "6.8.1885, Donnerstag", "Haupttext": "Bei einem Konzert der [Steyrer] Männerortsgruppe des Deutschen Schulvereins wird u. a. Das Deutsche Lied [sicher nicht von Bruckner, vermutlich von Kalliwoda] von der Steyrer Liedertafel, dem Kränzchen und dem Arbeitersängerbund Stahlklang (Leitung Josef Gilhofer) aufgeführt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188408065, "Datum": "6.8.1884, Mittwoch", "Haupttext": "Brief Bruckners an Nikisch:\r\n     Er sei nun in St. Florian. In Bayreuth hätten Wolzogen und Studenten ihm geraten, die Aufführung der 7. Symphonie in Leipzig erst nach dem Semesterbeginn anzusetzen. Mit der 8. Symphonie habe er begonnen (*).\nBrief Bruckners an Josef Schalk:\r\n     Baron Ostini vom Münchner Wagner-Verein wolle nächstens oder im Herbst die Partitur der 7. Symphonie für Levi. Schalk möge sich um eine fehlerfreie Abschrift bemühen. Erbittet, falls Schalk fortreise, die Partitur nach St. Florian (**).\n[6. - 7.8.1884]\r\nJohann Baptist Singenberger, der Gründer des Amerikanischen Cäcilienvereins, der am 5.8.1884 von Linz kommend in St. Florian eingetroffen war, um Ignaz Traumihler zu sehen, lernt hier Bruckner und sein Orgelspiel kennen. \"[...] daß Herr Prof. Bruckner, Musikprofessor am Wiener Conservatorium und Hof-Organist, anwesend war. So hatte ich Gelegenheit, das große Orgelwerk in seiner ganzen mächtigen Wirkung im Schiffe der Kirche zu bewundern.\" [dann ab 8.8.1884 in Prag] (***).", "Letzte Änderung": "12.10.2025 10:32"}, {"ID": 188208065, "Datum": "6.8.1882, Sonntag", "Haupttext": "Bruckner trifft in St. Florian ein. Im Gästebuch ist verzeichnet \"Bruckner\" und die Anzahl der Mahlzeiten mit \"23\" angegeben. Im Fremdenbuch ist notiert \"Anton Bruckner, Musikprofeßor, Wien\". Er fährt am 17.8.1882 wieder ab (*).\n\r\nBruckner spielt Orgel bei der Primiz von Anton Aichberger (**).\r\nMöglicherweise trifft er dort noch einmal mit Aloisia Bogner (Aloisia Schlagintweit) zusammen (**a).", "Letzte Änderung": "29.06.2025 15:33"}, {"ID": 188108065, "Datum": "6.8.1881, Samstag", "Haupttext": "Vermerk \"6/8 881 2. Rate\" [400 fl, Rate der 800-fl-Jahresremuneration der Universität] auf dem Dokument vom 16.12.1880.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187908065, "Datum": "6.8.1879, Mittwoch", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: Datum unterstrichen (auch 5. und 7.8.) und Zusatz »6. Schneeberg« (*).\nVom 5.8. bis 7.8.1879 Ausflug mit Joseph Schalk u.a. zum Schneeberg (**).", "Letzte Änderung": "01.09.2024 11:10"}, {"ID": 187808065, "Datum": "6.8.1878, Dienstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Leopold Hofmeyer in Steyr:\r\n    Wiederholt auf dessen Anfrage das Gesagte - im fraglichen Fach [Musiktheorie (*a)] brauche man auch bei gutem Schrifttum unbedingt einen tüchtigen Lehrer. Außerdem Geld, Unterstützung und Beziehungen [Kanonikus = Arminger (*b)] (*).\n(Josef Gruber tritt seinen Dienst als St. Florianer Stiftsorganist an (**)).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187608065, "Datum": "6.8.1876, Sonntag", "Haupttext": "[Nachträgliche oder vorweggenommene??] Eintragungen Bruckners in den Repertoire-Aufzeichnungen der Hofmusikkapelle (*).\r\n   Aufgeführt werden Werke von Mozart, Eybler und Worzischek. Spätere Notiz von Louis Dité März 1945: »NB: Die Eintragungen vom 6. - 20. August stammen von Bruckners Hand.« (*a).\nBeginn der Hauptproben zu Wagners »Ring des Nibelungen«, zu denen Bruckner nach Bayreuth gefahren sein soll [??] (**).\nKönig Ludwig besucht die Generalproben aller vier Werke (bis zum 9.8.1876) [und den 3. Zyklus] (***).", "Letzte Änderung": "24.12.2024 13:08"}, {"ID": 187108065, "Datum": "6.8.1871, Sonntag", "Haupttext": "Orgelwettbewerb in der Albert-Hall?", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186908065, "Datum": "6.8.1869, Freitag", "Haupttext": "Franz Schimatschek beendet in Linz die Abschrift der e-moll-Messe, in die Bruckner später (1876 und 1882) Änderungen eintrug (*). \n»Copirt den 6. August 1869 in Linz Franz Schimatschek« (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186808065, "Datum": "6.8.1868, Donnerstag", "Haupttext": "Brief Dorns an Bruckner:\r\n   Geht auf Bruckners Reaktion [vermutlich Brief] auf Dorns ersten Brief ein - die bedeutende Stellung in Linz und die Berufung nach Wien. Spricht oft mit Kitzler und anderen Brünner Musikern über Bruckners Orgelspiel, die d-moll-Messe und die 1. Symphonie (*). Hält die »Meistersinger« für Wagners größtes Werk.", "Letzte Änderung": "11.02.2023 09:38"}, {"ID": 186508065, "Datum": "6.8.1865, Sonntag", "Haupttext": "Gründungsfest des Männergesangvereins in Wels. Bruckner dirigiert in Vertretung Alois Weinwurms den Linzer »Sängerbund« bei Storchs »Waldeinsamkeit«. (*)\r\n     Außerdem werden der \"Germanenzug\" und Werke von Mendelssohn, C. Fischer (Johann Christian Fischer?), Edwin Schulz (\"Stürme des Frühlings brechet herein\"), Carl Santner (\"Das ganze Deutschland\"), S. A. Zimmermann, Carl Mayrberger (\"Abendruhe\"), Beethoven, Anton M. Storch, Julius Otto, Friedrich Silcher und Rudolf Weinwurm (\"Germania\") aufgeführt. Ausführende: neben den teilnehmenden Chören die Musik-Kapelle des k.k. Kurfürst Hessen-Kassel Husaren-Regiments.\r\n   »Der Bund begab sich nach Wels zum Gründungsfest des dortigen Männergesangs-Vereines, welches Fest durch zahlreiche Betheiligung, herrliches Wetter und gelungene Durchführung ausgezeichnet war. Herr Bruckner war so gütig, den abwesenden Chormeister des Bundes, Herrn Weinwurm [Alois Weinwurm war am nach dem 20.7.1865 zum Sängerbundesfest in Dresden am 25. und 26.7.1865 gefahren], zu substituiren und den Einzelnchor des Bundes »Waldeinsamkeit« zu dirigiren.« (**).\nAn dem Fest nahmen auch Vereine aus Eferding und Wolfsegg [siehe die Anmerkung] teil.\r\n     August Göllerich hielt die Ansprache, und es wurden neben den Preischören noch Werke von Mendelssohn (»Sommernachtstraum«), Beethoven (»Egmont«-Ouvertüre), Braun (»Mutterseelenallein«), Zimmermann (»Abendlied«), Otto (»Kreislauf«), Fischer (»Die Welt ist so schön«) und Silcher (»Untreue«) aufgeführt (***).\n[?] Aufführung der 3. Sonntagsmesse in B-Dur von Robert Führer in der Linzer Stadtpfarrkirche. Vermerk [Zappes?] in der Stimme der 1. Violine \"6ten August Pf.\" (°).\r\nOder Aufführung der 6. Sonntagsmesse in F-Dur von Robert Führer in der Linzer Stadtpfarrkirche?. Vermerk [Zappes?] in der Stimme der 1. Violine \"6ten August Pf.\" (°°).", "Letzte Änderung": "28.03.2025 16:30"}, {"ID": 186408065, "Datum": "6.8.1864, Samstag", "Haupttext": "Konzert des Sängerbundes im Volksgarten mit Werken von Carl Mayrberger, Carl Santner, Ferdinand Möhring, Franz Schubert, Richard Genée, Carl Keller, Heinrich Esser, Carl Pichler-Bodog und Fr. Neumann.\nMitwirkende: Frl. Woborzill und als Klavierbegleiter (*) Bruckner.\nAnwesend sind Statthalter Freiherr von Spiegelfeld, Bürgermeister Körner, Neumann und ein Nürnberger Gast.", "Letzte Änderung": "16.12.2024 00:43"}, {"ID": 186308065, "Datum": "6.8.1863, Donnerstag", "Haupttext": "Die Wiener Theater-Chronik Nr. 32 berichtet auf S. 126 (= S. 2) vom Konzert am 1.8.1863:\n\"Linz. (Orig. Corr) Der hiesige \"Sängerbund\" feierte am 1. d. M. einen Familienabend, der von einer ebenso zahlreichen als gewählten Gesellschaft besucht war. Zur Produktion kamen die Chöre: [... von Franz Abt, Karl Mayrberger, Franz Schubert, Heinrich Fiby ...], ferner \"Du bist wie eine Blume\" gemischtes Quartett von A. Bruckner, [... J. Otto, Fr. Kücken ...] Sämmtliche Piecen wurden mit zarter Nuancirung und Schwung vorgetragen, und sowie einerseits dieser Verein über kräftige, jugendliche Stimmen gebietet, so verdient anderseits die Tüchtigkeit ihres Chormeisters Hrn. Weinwurm öffentliche Anerkennung. [... Lob für Frl. Woborczil [Woborzil] (Sopran) und  Clotilde Kainerstorfer (Alt) ... gute Prognose für Frl. Woborczil ...] Auch zeigt [sic] ihr Vortrag von edlem Geschmack und tiefem Verständniß.\" [keine Signatur].", "Letzte Änderung": "16.02.2023 19:47"}, {"ID": 185408065, "Datum": "6.8.1854, Sonntag", "Haupttext": "Notiz in Traumihlers Ausgabenverzeichnis:\n\"6. August     Zur Primizfeier der Hochw. HH. Zauner u. Streicher 5 Musiker 4 Bläser u. einen Baßsänger     15 [fl] \".", "Letzte Änderung": "21.12.2024 14:53"}, {"ID": 185008065, "Datum": "(6.8.1850, Dienstag) [?]", "Haupttext": "Aufführung von Mozarts »Te deum« KV 141 in St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 195312065, "Datum": "6. - 8.12.1953, Sonntag bis Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in Berlin.\nAuf dem Programm stehen zuvor Werke von Gluck (Ouvertüre zu \"Iphigénie en Aulide\") und Gustav Mahler (\"Kindertotenlieder\" mit Dietrich Fischer-Dieskau).", "Letzte Änderung": "09.09.2025 08:31"}, {"ID": 199501065, "Datum": "6.-8.1.1995, Freitag bis Sonntag", "Haupttext": "Einspielung der 9. Symphonie und des Adagios des Quintetts (in Hans Stadlmairs Streichorchesterfassung) durch das Gewandhausorchester unter Herbert Blomstedt in Leipzig.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195910065, "Datum": "6./8.10.1959, Dienstag/Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Berliner Radio-Symphonie-Orchester unter Carl Schuricht im Konzertsaal der Hochschule für Musik in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197609065, "Datum": "6./7./8.9.1976, Montag bis Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Gürzenich-Orchester unter Yuri Ahronovitch im 1. Gürzenich-Konzert in Köln. \nSolist in Mendelssohns g-Moll-Klavierkonzert ist Bruno Leonardo Gelber.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200206065, "Datum": "6./7./8.6.2002, Donnerstag bis Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Bernard Haitink in der Philharmonie in Berlin.", "Letzte Änderung": "20.11.2025 22:46"}, {"ID": 188108075, "Datum": "6./7.8.1881, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Pius Richter übernimmt für Bruckner, der zwischenzeitlich nach St. Florian abgefahren ist, den Dienst an der Hofkapelle.", "Letzte Änderung": "21.02.2023 22:42"}, {"ID": 195701066, "Datum": "6./7./8.1.1957, Sonntag/Montag/Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan im 4. Philharmonischen Konzert im Konzertsaal der Hochschule für Musik in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198807065, "Datum": "6./7.7.1988, Mittwoch/Donnerstag", "Haupttext": "Swjatoslaw Richter notiert anläßlich zweier Aufführungen der 6. Symphonie unter Christoph Eschenbach in Flensburg bzw. Neumünster in seinem Tagebuch [aus dem Russischen übersetzt]:\r\n    »Ich hatte diese Symphonie noch nie gehört und habe also mit besonderem Interesse zugehört. Eschenbach hat mit viel Ernst und Sensibilität dirigiert. Ich ging in zwei Konzerte und bedauere es nicht. Natürlich braucht man Zeit, um sich in Bruckner zu versenken, und zweimal genügt nicht, um so mehr, als mein Gehör gestört ist und ich bei jeder Passage des Werkes nach der Tonart suche, ohne sie zu finden. Wie ärgerlich, wenn man das absolute Gehör gehabt hat.«", "Letzte Änderung": "20.04.2023 12:27"}, {"ID": 198906065, "Datum": "6./7.6.1989, Dienstag/Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie (Fassung 1890, Edition Nowak) durch die Berliner Philharmoniker unter Lorin Maazel in der Philharmonie in Berlin.", "Letzte Änderung": "14.08.2025 07:35"}, {"ID": 195306065, "Datum": "6./7.6.1953, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch das Osnabrücker Symphonieorchester unter Bruno Hegmann in Osnabrück.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 201405065, "Datum": "6./7.5.2014, Dienstag/Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Bergischen Symphoniker unter Peter Kuhn in Solingen bzw. Remscheid. Der Programmtext stammt von Ulrich Mutz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199405065, "Datum": "6./7.5.1994, Freitag/Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Hongkong unter Yuri Siminov.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199404065, "Datum": "6./7.4.1994, Mittwoch/Donnerstag", "Haupttext": "Einspielung der 4. Symphonie in einer Orgel-Transkription Thomas Schmögners an der Cavaillé-Coll-Orgel von La Madeleine in Paris durch Schmögner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197204065, "Datum": "6./7.4.1972, Donnerstag/Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Bruckner-Orchester unter Kurt Wöss im Kaufmännischen Vereinshaus in Linz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198803065, "Datum": "6./7.3.1988, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie im Schauspielhaus Berlin. Das Programmheft enthält einen Artikel von Mathias Hansen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197403065, "Datum": "6./7.3.1974, Mittwoch/Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie (3. Fassung 1889) durch die Berliner Philharmoniker unter Uri Segal in der Neuen Philharmonie in Berlin. Solist im Mendelssohn-Konzert ist Itzak Perlman.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195803065, "Datum": "6./7.3.1958, Donnerstag/Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch den Linzer Konzertverein unter Michael Hutterstrasser (*). Das zweite Konzert wurde vom Brucknerbund für Oberösterreich veranstaltet.", "Letzte Änderung": "06.02.2024 20:53"}, {"ID": 193603066, "Datum": "6./7.3.1936, Freitag/Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter Koussevitzky in Boston.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199402065, "Datum": "6./7.2.1994, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Einspielung der 8. Symphonie durch das Cleveland Orchestra unter Dohnanyi.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193502065, "Datum": "6./7.2.1935, Mittwoch/Donnerstag", "Haupttext": "Einführungsvortrag zur 7. Symphonie [am 13./14.2.1935] von Prof. Schwalge, mit Erläuterungen an 2 Klavieren, im Gregoriushaus in Aachen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 201307065, "Datum": "6.7.2013, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das Bruckner-Orchester Linz unter Dennis Russell Davies in St. Florian. Zuvor spielt Matthias Giesen \"Introduktion, Meditation und Finale\" für Orgel von Augustinus Franz Kropfreiter.", "Letzte Änderung": "05.03.2023 23:48"}, {"ID": 200107065, "Datum": "6.7.2001, Freitag", "Haupttext": "Belgische Erstaufführung der kompletten 9. Symphonie mit dem Finale (Samale et al.) durch das Royal Flanders Philharmonic unter Philippe Herreweghe in Brüssel.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199607065, "Datum": "6.7.1996, Samstag", "Haupttext": "Artikel \"Salut für Anton Bruckner\" in den Oberösterreichischen Nachrichten (*).\n \nAufführung der 6. Symphonie beim Schleswig-Holstein Musik-Festival. Der Einführungstext im Programmheft auf S. 8-12 stammt von Manfred Wagner (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199007065, "Datum": "6.7.1990, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das Orquesta Sinfónica de Chile unter Pedro Ignacio Calderón in Santiago in Chile.", "Letzte Änderung": "27.07.2026 20:02"}, {"ID": 198907065, "Datum": "6.7.1989, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung des Scherzo aus dem Streichquartett [WAB 111] durch Eva Maria Posch, Seuk Guy Ha, Wonhee Shin und Ding Xiao Feng in einem Vortragsabend der Violin- und Kammermusikklasse Eduard Arzt im Göllerich-Saal des Linzer Bruckner-Konservatoriums.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198107065, "Datum": "6.7.1981, Montag", "Haupttext": "Einspielung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) durch das Bruckner-Orchester Linz unter Theodor Guschlbauer in Linz.", "Letzte Änderung": "20.04.2023 12:31"}, {"ID": 195307065, "Datum": "6.7.1953, Montag", "Haupttext": "Anläßlich des 90jährigen Jubiläums des MGV Eintracht in Limburg werden beim 1. Hessischen Sängerbundesfest vom Domchor unter Hans Pabst das Gloria der f-Moll-Messe und der 150. Psalm aufgeführt. Der Wiesbadener MGV Concordia singt Motetten Bruckners [prov. WAB 67].", "Letzte Änderung": "14.05.2024 15:53"}, {"ID": 195207065, "Datum": "6.7.1952, Sonntag", "Haupttext": "Feier \"100 Jahre Musikverein\" in Kronstorf. Festrede von Karl Steinleithner bei der Brucknertafel am Schulhaus, Festzug mit geschmückten Pferdewagen (u.a. des Bauern Födermayr) und nachgestellten Bruckner-Szenen.", "Letzte Änderung": "06.04.2025 09:14"}, {"ID": 194807065, "Datum": "6.7.1948, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch Het Residentie Orkest unter Carl Schuricht im Kursaal in Scheveningen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194407065, "Datum": "6.7.1944, Donnerstag", "Haupttext": "Besprechungen der Rundfunksendung mit der 7. Symphonie in der Deutschen Allgemeinen Zeitung (*), \ndurch Franz Josef Ewens im Berliner Lokal-Anzeiger (**) \nund durch Heinrich Hofer im 12-Uhr-Blatt (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194307065, "Datum": "6.7.1943, Dienstag", "Haupttext": "Besprechung der St. Florianer Aufführung der d-Moll-Messe [26.6.1943] in den Leipziger Nachrichten, in der Zwickauer Zeitung und durch Herbert Caspers in der Berliner Börsen-Zeitung.", "Letzte Änderung": "20.04.2023 19:50"}, {"ID": 193907065, "Datum": "6.7.1939, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel über das Linzer Bruckner-Fest \n\nin der Kleinen Volkszeitung (mit Äußerungen von Seyß-Inquart) (*) \n\nund im Völkischen Beobachter (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193707065, "Datum": "6.7.1937, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Hilde Wendler an Max Auer: \n   Über den Erfolg, Hermann Abendroth umzustimmen. Dieser habe am 3.7.1937 angerufen, daß er in München [18.7.1937] die 5. Symphonie doch in der Originalfassung machen werde, obwohl die Durcharbeitung der Partitur eine große Arbeit bedeute.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193607065, "Datum": "6.7.1936, Montag", "Haupttext": "Brief von Siegmund von Hausegger an Max Auer: \n   Für die Walhalla-Feier [letztendlich am 6.6.1937] halte er eine Aufführung des »Locus iste« [durch die Regensburger Domspatzen] für »nicht ungeeignet«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193507065, "Datum": "6.7.1935, Samstag", "Haupttext": "Datierung Leopold Nowaks \"6.VII.35\" in einem Exemplar von Alfred Orels \"Skizzen und Entwürfe\" [zur 9. Symphonie] auf S. 126.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193307065, "Datum": "6.7.1933, Donnerstag [?]", "Haupttext": "Artikel von Ernst Schwanzara im Neuen Wiener Tagblatt.", "Letzte Änderung": "03.11.2025 14:23"}, {"ID": 193107065, "Datum": "6.7.1931, Montag", "Haupttext": "The Manchester Guardian Nr. 26468 macht auf S. 10 auf die heutige Radio-Übertragung der 4. Symphonie durch die Sender Frankfurt und Mühlacker um 20:30 aufmerksam (*).\n \nDer Frankfurter Rundfunksender bringt um 18:45 Uhr einen halbstündigen Vortrag \"Anton Bruckner\" von Fritz Ohrmann.\nSpäter dann die Übertragung der Aufführung der 4. Symphonie durch das [Frankfurter] Rundfunk-Symphonieorchester unter Hans Rosbaud um 20:30 Uhr. Die nächste Rundfunksendung beginnt bei beiden Sendern um 21:30 Uhr (**).", "Letzte Änderung": "20.09.2026 16:24"}, {"ID": 193007065, "Datum": "6.7.1930, Sonntag", "Haupttext": "In Dr. Felix Günthers Artikel \"Gustav Mahler in Wien. Zu des Meisters 70. Geburtstag, 7. Juli\" im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 311 auf S. 18 wird Bruckner kurz erwähnt.\n\"[... Hofoperntätigkeit ... über Mahler als Konzertdirigent ...]. So konnte Mahler auch für Bruckner werben, konnte er die Widerstände gegen Richard Strauß besiegen, und konnte es wagen, für eine Musik der Zukunft, wie die Arneold Schönbergs, einzutreten.     [...].\"", "Letzte Änderung": "18.09.2026 21:51"}, {"ID": 192807065, "Datum": "6.7.1928, Freitag", "Haupttext": "Artikel von Paul Zschorlich »Der unbekannte Bruckner. Seine kirchenmusikalischen Werke« in der Deutschen Zeitung (Berlin) (*).\nAufführung der f-Moll-Messe mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Hermann Lang beim 24. Eidgenössischen Sängerfest in Lausanne [Wiederholungen am 8.7.1928, 13.7.1928 und 15.7.1928] (**).\r\nFür dieses Begrüßungskonzert der Lausanner Vereine im Rahmen des Sängerfestes war ursprünglich Rene Matthes als Dirigent vorgesehen. Das Fest findet vom 6. - 17.7.1928 in der Mustermessehalle in Beaulieu-Lausanne statt und wird von 153 Männerchören mit 12500 aktiven Sängern besucht (***).", "Letzte Änderung": "08.02.2023 08:48"}, {"ID": 192407065, "Datum": "6.7.1924, Sonntag", "Haupttext": "Brief von Erich Kinast an Karl Grunsky:\r\n    [mutmaßlicher Inhalt: über Bruckner und die neuere Bruckner-Literatur] (*).\nArtikel von Rudolf Holzer \"Eine Bruckner-Huldigungsfahrt. Der Wiener Männergesangverein in Oberösterreich\" in der Österreichischen Volkszeitung Nr. 185 auf S. 10 (**).\n \nIn Schärding um 14 Uhr Bruckner-Feier der Liedertafel Schärding mit einer Aufführung der d-Moll-Messe und des siebenstimmigen \"Ave Maria\" (WAB 6) durch die Musikgesellschaft der Liedertafel, verstärkt durch Mitglieder des Linzer Musikerbundes, Chor und Frauenchor der Liedertafel unter Chormeister Dr. Josef Holzinger und die Solisten Frl. Zelenka (Linz), Frau Erhardt (Linz), Franz Moser (Schärding) und Josef Pfund (Linz) (***)\n \nDie Chicago Tribune Nr. 27 informiert auf S. 52 (= S. 6 des 7. Teils) über Kulturveranstaltungen in Wien in der ersten Septemberhälfte:\n\"Here and There in Music.\n[...]\n     A feature of the fair which will take place in Vienna during the first two weeks of September will be a festival of music and the theater showing the development of artistic and musical life of the city. [...] and musical selections of Beethoven, Richard Strauss, Johann Strauss, Grillparzer, Schnitzler, Milloecker, Nestroy, Franz Schubert and others will be presented in both of the state theaters as well as in the other play houses and concert halls. Provision has  also been made for church music of Haydn, Bruckner, Max Springer and others. At the same time there will be an international exposition of the technique of the theater and an international congress of musicians.\" (°).\n \nThe Observer Nr. 6945 (London) schreibt auf S. 8 über das Urheberrecht in Europa: \"COPYRIGHT LAW IN AUSTRIA.\n   (From Our Own Correspondent.)\n                                                 VIENNA.\n     At the general meeting of the Austrian Authors's Society it was pointed out that while the rights of authors and composers in France are protected for fifty years, and in Italy and Spain for eighty years, the rights of Austrians (and also of Germans) expire after a lapse of thirty years. Thus in some cases the descendants have been exposed to something like starvation. In two years Bruckner will be \"free\"; in three years Brahms, and in five years Johann Strauss. In a resolution the meeting demanded the introduction of the fifty years' protection period for the Austrians' works.\" (°°).", "Letzte Änderung": "11.12.2024 08:28"}, {"ID": 192307065, "Datum": "6.7.1923, Freitag", "Haupttext": "Artikel im Oberösterreichischen Gebirgsboten auf S. 3 zur Aufführung der e-Moll-Messe [am 1.7.1923].", "Letzte Änderung": "05.01.2024 10:24"}, {"ID": 192207065, "Datum": "6.7.1922, Donnerstag", "Haupttext": "Der Harrisburg Telegraph Nr. 153 (Harrisburg, Pennsylvania) informiert (mit demselben Text wie andernorts am 25.6.1922 und 2.7.1922) auf S. 11 über neue Briefmarken [darunter IKO 142]:\n\"       \"MUSIC\" STAMPS FROM AUSTRIA\n     Some of the most artistic postage stamps recently come from Europe is [a] series of what may be called \"music\" stamps, just issued by Austria, says the New York Times. There are seven values, [...].\n     The pictures follow a chronological sequence in respect to values. The oldest of this famous group of seven, Hayden [sic], is on the two and one-half crown value. Mozart appears on the five crown, Beethoven on the seven and one-half crown, Schubert on the ten crown, Anton Brückner on the twenty-five crown, Johann Strauss, the younger, on the fifty crown and Hugo Wolf on the 100 crown stamp, the highest value [in the set. Wolf was a well-known song] writer who died about twenty years ago. Brückner, who died in 1896, was a composer of many symphonies and for years was the organist at Linz.\n     As specimens of beautiful engraving these latest Austrian stamps are veritable gems of art, and it would be difficult to find their superiors. [... Wohlfahrtsmarken ...] and, although available for postage at the designated values, are being sold, according to a Paris dealer, at ten times their face value, the excess being used for some charitable purpose. [... also 2000 Kronen für den Satz (= 25-30 US-Cents) ...].\n     The stamps bear no names. The portraits of the musicians form the chief feature in the design, being in a large oval in the centre surrounded by artistic scrolls, with \"Oesterrich\" [sic] in the top panel and the value in the yower [sic] panel.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192007065, "Datum": "6.7.1920, Dienstag", "Haupttext": "Ausgabedatum von Notgeld der Gemeinde Kronstorf mit dem Text der Gedenktafel 1913 [15.6.1913].\r\n[recto, die Unterschriften in Faksimile:]\r\n     \"Die Gemeindevorstehung Kronstorf gibt Gutscheine im Betrage von 50000 K aus die sie mit einer eigenen Rücklage deckt und bis 31. Dezember 1920 diese Scheine in gesetzlichem [sic!] Bargeld einlöst. Kronstorf, am 6. Juli 1920. Der Bürgermeister: Fazeny.\r\n[links:] 2. Vizebürgermeister: Steinleitner.\r\n[rechts:] 1. Vizebürgermeister: Rittmansberger [?]\r\nBuchdruckerei Enns.\"\r\n[verso:]\r\n[links oben und rechts oben:] 20 HELLER\r\n[in der Mitte, in einem Rahmen, der die Gedenktafel zeigt und seitlich zwei Fenster erkennen lässt:]\r\nProfessor \r\nDr ANTON BRUCKNER'S\r\nWOHNZIMMER\r\nALS SCHULGEHILFE 1843 - 1845\r\nGEWIDMET VON DEN BRUCKNER FREUNDEN\r\nIN KRONSTORF i. J. 1913.\r\n[unten:] GEMEINDE KRONSTORF\"", "Letzte Änderung": "06.04.2025 04:41"}, {"ID": 190207065, "Datum": "6.7.1902, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung von »Abendhimmel« [WAB 55? Vgl. 4.7.1900] durch den »Frohsinn« [in Linz?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190107065, "Datum": "6.7.1901, Samstag", "Haupttext": "Der Wiener Schubertbund, eingeladen vom Geselligkeitsverein der Eisenbahnbeamten, fährt nach Linz und führt auf der Terrasse des Hotels am Pöstlingberg u. a. den Chor \"Dir, holde Heimat\" (WAB 76) auf.\nWegen starken Regens findet der 2. Teil des Konzertes im kaufmännischen Vereinshaus statt. Vorstandsstellvertreter Jaksch hält einen Trinkspruch auf Göllerich.\nIm Programm der auf dem Pöstlingberg mitwirkenden Musikkapelle des k. u. k. 4. Regimentes der Tiroler Kaiser-Jäger ist kein Werk Bruckners und auch kein Chorwerk des Schubertbundes angeführt (*).", "Letzte Änderung": "12.10.2025 08:09"}, {"ID": 190007065, "Datum": "6.7.1900, Freitag", "Haupttext": "Besprechung des \"Frohsinn\"-Konzerts (4.7.1900) in der Linzer Tages-Post Nr. 152 auf S. 5 [auf S. 4 ist die Rubrik datiert 5.7.1900] \"     (Liedertafel \"Frohsinn\".) Wiewohl sich gestern abends die Witterung ungünstig gestaltete, war der von der Liedertafel \"Frohsinn\" im Märzenkeller der Actienbrauerei veranstaltete Familienabend doch recht gut besucht. [... anwesend: Böheim, Dr. Beurle, BM Eder, Karl Reininger, Gustav Wolf, August Göllerich ...] Die Liedertafel \"Frohsinn\" leitete ihre Vortragsordnung mit dem bekannten Männerchor mit Orchesterbegleitung \"Marg'reth' am Thore\" von Adolf Jensen unter der Leitung des Vereinschormeisters Herrn Franz Prammer genussverheißend ein und erfüllte dieses Versprechen schon beim nächsten Männerchore Bruckners \"Der Abendhimmel\", dessen harmonische Schönheit den Wunsch nach einrer Wiederholung dieses prächtig zum Vortrage gebrachten Chores rege machte. [... über die weiteren Werke, die Mitwirkenden, darunter Johanna Zappe, Franz Gräflinger und Prammer, Dr. A. Angel, A. Königstorfer, G. Krenn und Dr. Moser, Kpm. J. Haunold ... Ende nach 1 Uhr...]. Alle Theilnehmer werden der Liedertafel \"Frohsinn\" mit ihrem Vorstande Herrn Dr. Ruckensteiner für die Veranstaltung dieses genussreichen Abendes Dank wissen.\" [keine Signatur].", "Letzte Änderung": "13.06.2026 09:49"}, {"ID": 189907065, "Datum": "6.7.1899, Donnerstag", "Haupttext": "Ursprünglich geplanter Termin der Aufführung der 4. Symphonie in Innsbruck [tatsächlich am 30.6.1899].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189507065, "Datum": "6.7.1895, Samstag", "Haupttext": "Brief Meißners an Gertrud Bollé-Hellmund:\r\n     Seit vorgestern wohne Bruckner im Belvedere. Die 9. Symphonie werde ihn noch geraume Zeit beanspruchen. Als Operntext würde vermutlich ein katholisches Libretto (z.B. wie in Liszts »Elisabeth« oder bei Calderon) Bruckner mehr zusagen (*).\nBrief Josef Schalks an Franz Schalk:\r\n     Will Bruckner bald im Belvedere besuchen. Ob Franz die restaurationsbedürftige e-moll-Messe durcharbeiten wolle? Den Bürstenabzug der 5. Symphonie habe er, Josef, noch nicht erhalten (**).\n(Brief von Bernhard Ziehn an Hugo Kaun, in Chicago geschrieben:\r\n     Andeutungen vermutlich zu einem Urheberrechtsproblem, erwähnt dabei Mascagni, dessen Landsmann Verga und Herrn Spanuth. Urteil über Kauns Oper günstig, geringe Einwände. Frühere, jetzt missfallende Werke solle man nicht umarbeiten, besser vernichten. Ist gespannt auf die persönliche Bekanntschaft. Am 8.7.1895 sei er nachmittags nicht zu Hause (***)).", "Letzte Änderung": "10.10.2025 13:16"}, {"ID": 189407065, "Datum": "6.7.1894, Freitag", "Haupttext": "Das Deutsche Volksblatt Nr. 1978 bringt auf S. 5 eine Rezension Otto Kellers zur »Geschichte der Musik«, in der Bruckner erwähnt wird: \" – Im Verlage von P. Friesenhahn (Leipzig) erschien vor Kurzem als IV. Band der \"Illustrirten Bibliothek der Kunst= und Culturgeschichte\" eine \"Geschichte der Musik\" von dem Wiener Musik=Schriftsteller Otto Keller. [... einige Quellen wurden übersehen, viele Fremdzitate, einige Irrtümer ...]. – Sehr angenehm berührte es uns, daß Keller des genialen und vermuthlich eben deshalb arg verlästerten Meister [sic] Bruckner nicht vergessen hat. Aber dann sollte auch Richard Strauß als außerordentlich begabter Componist und einer der Größten der Gegenwart nicht fehlen. [... Neudeutsche vernachlässigt zugunsten unwichtiger Namen ... Neuauflage bevorstehend mit Verbesserungen ... so dass dann das Buch] der Laienwelt bestens empfohlen werden kann.   H.\"\n[Camillo Horn?]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189307065, "Datum": "6.7.1893, Donnerstag", "Haupttext": "Brief Josef Schalks an Franz Schalk:\r\n    Was das Finale [der 5. Symphonie] mache? (*).\n\"Das Vaterland \" Nr. 184 berichtet auf S. 5 von der gestrigen Trauerfeier (die Rubrik ist datiert \"5. Juli\"):\n\"     * [Leichenbegängniß.] In der landesfürstlichen Pfarrkirche zu St. Johann von Nepomuk in der Praterstraße fand heute um 3 Uhr Nachmittags das Leichenbegängniß des am 3. d. M. zu Unter=Waltersdorf verstorbenen emeritirten Directors des Salzburger Mozarteums, Dr. Otto Bach, unter außerordentlich zahlreicher Betheiligung aus musikalischen und sonstigen Kreisen statt. Unter den Anwesenden befanden sich: Hof= und Gerichtsadvocat Dr. Heinrich Frhr. v. Bach sammt Söhnen, Herrenhausmitglied Nikolaus Dumba, Professor Anton Bruckner, Professor Gensbacher [sic], eine Deputation des Wiener Franciscaner=Conventes [... Guido Hegenbarth, Dr. Hanns Truxa, als Geistliche: Franz Kraus, Kalny, Heß und Nader ... Otto Bach war Bruder von Dr. Alexander Frhr. v. Bach ... als Komponist ...] in der Kunstwelt einen bedeutenden Namen erworben.\" (**).\n \n\"Die Presse\" Nr. 184 schreibt auf S. 10:\n\"              Wiener Tages-Bericht.\n                             Wien, 5. Juli.\n[...]\n     [Dr. Otto Bach †.] Heute Nachmittags um 3 Uhr fand das Begräbniß des Tonkünstlers und emeritirten Directors am Salzburger Mozarteum, Dr. Otto Bach, statt. In der Kirche zum heiligen Johann von Nepomuk in der Praterstraße fand die Einsegnung statt, welcher Herrenhausmitglied Dumba, Professor Anton Bruckner, Professor Gensbacher, Professor Epstein, Dr. Gunesch, Baron Löwenthal, viele Mitglieder der Gesellschaft der Musikfreunde und Tonkünstler beiwohnten. Die Leiche wurde in einem vierspännigen Wagen der Bestattungs=Unternehmung \"Concordia\" auf den Centralfriedhof gebracht und dort beerdigt.\" (***).\n \nÄhnlich auch das Deutsche Volksblatt Nr. 1619 auf S. 3:\n\"        Tagesneuigkeiten.\n[...]\n     * [Dr. Otto Bach †.] Gestern Nachmittags um 3 Uhr, fand das Begräbnis des Tonkünstlers Dr. Otto Bach statt, des em. Directors am Salzburger Mozarteum. In der Kirche zum heil. Johann von Nepomuk in der Praterstraße, wo Pfarrer Consistorialrath Franz Krauß die irdische Hülle des Musikers einsegnete, sah man Herrenhausmitglied Dumba, Anton Bruckner, Prof. Gensbacher, Advocaten Dr. Gunesch, viele Mitglieder der Gesellschaft der Musikfreunde und Tonkünstler, sowie die trauernde Familie. Die Leiche wurde in einem vierspännigen Wagen der Bestattungs=Unternehmung \"Concordia\" auf den Centralfriedhof gebracht.\" (°),\n \ndie Neue Freie Presse Nr. 10369 auf S. 4:\n\"     [Personalnachrichten.] [...]  – Heute Nachmittags fand das Begräbniß des Tonkünstlers Dr. Otto Bach, des emeritirten Directors am Salzburger Mozarteum, statt. In der Johanneskirche in der Praterstraße, wo Pfarrer Consistorialrath Franz Krauß die Leiche des Musikers einsegnete, sah man auch Herrenhausmitglied Dumba, Anton Bruckner, Professor Gänsbacher, Professor Epstein, Dr. Gunesch und Baron Löwenthal.\" (°°)\n \nund die Wiener Zeitung Nr. 152 auf S. 3:\n\"     (Leichenbegängniß.) Heute Nachmittags um 3 Uhr fand das Begräbniß des Tonkünstlers und emeritirten Directors am Salzburger \"Mozarteum\"  Dr. Otto Bach statt. In der Kirche zum heil. Johannes von Nepomuk in der Praterstraße, wo der hochw. Pfarrer Krauß die irdische Hülle des Musikers einsegnete, sah man Herrenhaus=Mitglied Dumba, Professor Dr. Anton Bruckner, Professor Gänsbacher, Professor Epstein, viele Mitglieder der Gesellschaft der Musikfreunde und Tonkünstler so wie die trauernde Familie. Die Leiche wurde in einem vierspännigen Wagen auf den Centralfriedhof gebracht.\" (°°°).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 09:58"}, {"ID": 189107065, "Datum": "6.7.1891, Montag", "Haupttext": "Oberleithner und [vermutlich] Bruckner verbringen den Abend in der »Kugel«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189007065, "Datum": "6.7.1890, Sonntag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Zusatz »Br« bei dieser Woche [Dienst an der Hofkapelle] (*).\nBrief von Leopold Hofmeyr an Bruckner:\r\n    Sogleich nach dem Eintreffen des Briefes [vom 4.7.1890] habe er mit Bayer gesprochen. Demnach habe Gruber von der »Herzensangelegenheit« nicht von Bayer, sondern von Steyrern auf Besuch in St. Florian erfahren; schließlich sei die Auflösung der Verlobung von Frl. Payrleitner Stadtgespräch in Steyr. Ritterstein habe sein Anwesen in Dietach verkauft; Dorfer werde sich in Gleink noch genauer erkundigen. Frl. P. [Payrleitner] nehme die Angelegenheit nicht allzu schwer: sie gehe weiterhin in die Kochlehre und hege keine Klostergedanken (**).\nDas Linzer Volksblatt Nr. 154 kündigt auf S. 2 das Orgelspiel vom 31.7.1890 an: \"Ischl. (Zur Vermählung Ihrer kais. Hoheit Erzherzogin Marie Valerie.) Wie wir vernehmen, wird bei der Vermählungs=Feier in Ischl unser berühmter Landsmann Herr Professor A. Bruckner auf höheren Wunsch die Orgel spielen. Gewiss eine schöne, wohlverdiente Auszeichnung für den großen Künstler.\" (***).", "Letzte Änderung": "05.12.2024 16:54"}, {"ID": 188907065, "Datum": "6.7.1889, Samstag", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »6. [wohl: Juli] Hudez zu Bibl ob 13. Dienst macht.« (*).\nDas »Vaterland« Nr. 182 erwähnt auf S. 6 im Bericht über das Leichenbegängnis von Ritter v. Weilen in St. Ulrich, daß auch Kremser, Hellmesberger und Bruckner anwesend waren (**).\nEin ausführlicher Bericht erscheint auch in der \"Presse\" Nr. 183 auf S. 10: \"Leichenbegängniß des Hofraths Ritter v. Weilen. Wien, 5. Juli. Alles, was sich zur guten Gesellschaft in Wien zählte, die Vertreter der Literatur, der Kunst, der Politik, hatte sich an der Bahre des Dahingeschiedenen eingefunden, um ihm das letzte Ehrengeleite zu geben. [... Kranzspenden und Kondolierende, Trauerhaus, anwesend von der Gesellschaft der Musikfreunde: Dr. v. Billing, Landesgerichtsrath Lorenz, Dr. v. Breuning, Ingenieur Koch  ... Trauerzug nach St. Ulrich ... anwesende Prominenz ...], weiter die Directoren Jauner und Bukovics, Hellmesberger, die Professoren Bruckner, Luckhardt, Bösendorfer, [... u.a. Tilgner, Goldschmidt ...] Nach erfolgter Einsegnung setzte sich der Trauerzug gegen den Friedhof in Bewegung. [... Zentralfriedhof ... Rede des \"Concordia\"-Vizepräsidenten ...]\" (***).\nDie Anwesenheit Bruckners wird auch erwähnt in der Neuen Freien Presse Nr. 8930 auf S. 6:\r\n   \"Leichenbegängniß des Hofrathes Joseph v. Weilen.\r\n                        Wien, 5. Juli.\r\n     Wer einen Blick auf die große Trauerversammlung warf, [... Kränze und Trauergäste, darunter Tilgner, Beraton, Kremser...] Hofcapellmeister Hellmesberger, Herr Bösendorfer und Professor Bruckner. [... weitere Anwesende, darunter Goldschmidt ... Trauerreden ...]\" (°),\nim Neuen Wiener Tagblatt Nr. 183 auf S. 3f:\r\n           \"Weilen's Leichenfeier.\r\n     Gestern ist der Präsident der \"Concordia\" unter imposanter Theilnahme der politischen, militärischen, künstlerischen und literarischen Kreise Wiens zu Grabe gebracht worden. [... Blumen- und Kranzspenden, Trauergäste ...] Professor Hellmesberger, Professor Bruckner, Professor Luckhardt, Bösendorfer [... Trauerreden ...]\" (°°)\nund wesentlich kürzer im \"Vaterland\" Nr. 182 auf S. 6:\r\n     \" * [Leichenbegängniß.] Heute Nachmittags 3 Uhr wurde die Leiche des verstorbenen Hofrathes Ritter v. Weilen zu Grabe geleitet.\r\n     [...] Hofcapellmeister Hellmesberger, Professor Bruckner, zahlreiche Schriftsteller [...]\" (°°°).", "Letzte Änderung": "24.10.2024 09:55"}, {"ID": 188607065, "Datum": "6.7.1886, Dienstag", "Haupttext": "Bernhard Vogels Besprechung der e-moll-Messe in den Leipziger Nachrichten (*).\nBrief Levis an Bruckner:\r\n     Prinzessin Amalie schreibe eben [5.7.?], daß Kaiser Franz Joseph einen Orden, Gehaltszulage und Druckkostenzuschuß bewilligt habe. Bruckner möge sich bei der Prinzessin bedanken (Levi habe Bruckner bei einer Probe [7.4.1886] mit ihr bekannt gemacht). Er habe sehr viel Arbeit, aber die Vorstellungen [»Parsifal« in Bayreuth?] würden gut (**).", "Letzte Änderung": "27.07.2024 16:56"}, {"ID": 188507065, "Datum": "6.7.1885, Montag", "Haupttext": "Datierung im 1. Satz der 8. Symphonie (*). Datumseintrag \"6. Juli 1885\" in der dritten von drei mit \"1. Oktober 1884\" datierten Partiturskizzen (*a).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187907065, "Datum": "6.7.1879, Sonntag", "Haupttext": "Bruckner wirkt als Organist bei der Kirchenmusik um 11 Uhr in der Augustinerkirche mit. Es erklingen, von Eder geleitet, eine Messe von Mozart und Graduale (mit Baritonsolo) und Offertorium (mit Sopransolo) von Ernestine de Bauduin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187607065, "Datum": "6.7.1876, Donnerstag", "Haupttext": "Bei der (bereits zweimal verschobenen) zweiten Sommerliedertafel des Akademischen Gesangvereins (Leitung: Richard Heuberger) im Wiener Volksgarten wird als Abschluß der 1. Abteilung der »Germanenzug« unter Bruckners Leitung und [in der Pause, im offiziellen Programm nicht erwähnt (*a)] Wagners Amerikanischer Festmarsch aufgeführt.\n    Unter den Zuhörern befindet sich Th. Helm (*).\n    Der Chor wird mit Harmonium-Begleitung gesungen (*b).\n    Auf dem Programm stehen außerdem Werke von Schubert (»An die Nacht«, [in den Besprechungen nicht erwähnt:] »Nach Süden nun sich lenken«), E. S. Engelsberg (»Vor dem Sturm«, »Lied der Pagen«), [in den Besprechungen nicht erwähnt:] Debois (Wilde Rose«), Anton Vogl (»Reiterlied«), Wilhelm Speidel (»Alpennacht«, Tenorsolo: E. Hufnagl), [in den Besprechungen nicht erwähnt, wegen Erkrankung eines Solisten abgesagt (vgl. 8.7.):] Felix Mottl (»Drei Rodensteinlieder«), J. E. Schmölzer (»Steyrisches Lied«), F. Lachner (»Lenzfragen«), Jensen (»Der Willekumm«, Baritonsolo R. Oberhauser, »Hildebrand und Hadubrand«) und Richard Heuberger (»Fahrende Schüler« nach einem Text aus dem »Rattenfänger von Hameln«, »Wanderlied der Prager Studenten«, »Der verratene Freier«) (**).\r\n    Solisten im »Germanenzug« sind: L. Dellmor, G. Deycks, E. Dirnhofer, E. Kraschowitz, J. Kukutsch, J. Melnitzky, F. Prix, E. Wiesinger (***). Bruckners Chor wird zur Wiederholung verlangt und ein zweites Mal gegeben (°).\nAnschließend geht Bruckner [zu einer Nachfeier?] in eine Wirtschaft in der Naglergasse (°°).", "Letzte Änderung": "24.10.2024 22:25"}, {"ID": 187507065, "Datum": "(6.7.1875, Dienstag)", "Haupttext": "Bei der Trauerfeier für Kaiser Ferdinand in der Kapuzinerkirche intoniert die Hofkapelle unter Gottfried Preyers Leitung so unsauber, daß abgebrochen werden muß. Das Obersthofmeisteramt beschwert sich am 9.7.1875 bei Herbeck über die ungenügende Disziplin bei den Hofsängern und den mangelhaften Unterricht bei den Hofsängerknaben.", "Letzte Änderung": "07.10.2024 19:35"}, {"ID": 187407065, "Datum": "6.7.1874, Montag", "Haupttext": "Die Jury des Konservatoriums für den Preisconcurs für Blasinstrumente setzt sich zusammen aus Hellmesberger, Bruckner, Breuning, Dr. Gehring, Fried. Heßler, A. Thalmann und J. v. Walther. Es spielen Alois Markl (Flöte, Chanson d'amour von Doppler), Carl Schöfmann (Klarinette, Variationen von Th. Klein), Franz Steiner (Klarinette, Adagio und Rondo von Th. Klein), Alois Nowak (Horn, Fantasie von Franz Strauß) und Johann Pummer (Posaune, Arie aus Mozarts »Don Giovanni«).", "Letzte Änderung": "11.12.2024 11:20"}, {"ID": 187307065, "Datum": "6.7.1873, Sonntag", "Haupttext": "Brief des Tullner Pfarrers Kerschbaumer an Bürgermeister Ursinn:\r\n   Übersendet die vom Bischöflichen Consistorium eingelangten Akten [vgl. 4.7.1873] bezüglich der Vergoldung der Orgel und des Geschenks für Bruckner.", "Letzte Änderung": "20.12.2024 08:31"}, {"ID": 186807065, "Datum": "6.7.1868, Montag", "Haupttext": "Anstellungsdekret der Gesellschaft der Musikfreunde für Bruckner als Professor am Wiener Konservatorium für Generalbaß und Kontrapunkt (400 fl für 6 Wochenstunden) und Orgel (400 fl für 6 Wochenstunden). Unterschrift von Dr. Jos. Unger:\r\n»Wohlgeborner Herr!\r\n   Die unterfertigte Direction der Gesellschaft der Musikfreunde ernennt Sie hiermit vom 1. October 1868 an, zum Professor des Generalbaßes und Contrapunctes, sowie zum Professor der neuzuerrichtenden Orgelschule am Conservatorium der Musik in Wien mit dem Jahresgehalte für Generalbaß und Contrapunct von vierhundert Gulden und für die Orgelschule von vierhundert Gulden Österr. Währung, im Ganzen Achthundert Gulden zahlbar in zehn gleichen Monatsraten. Mit dieser Anstellung übernehmen Sie die Verpflichtung:\r\n1. Den Unterricht im Generalbaß und Contrapunct in wöchentlichen sechs Stunden, und jenen der Orgelschule ebenfalls in wöchentlichen sechs Stunden, mit Ausnahme der Ferien-Monate persönlich zu ertheilen.\r\n2. Bei der Aufnahme, den Uibungen, Prüfungen und Concerten der Schüler, bei Berathungen der Professoren, sowie in allen das Lehramt betreffenden Angelegenheiten die bestehenden oder künftig zu erlassenden Instructionen der Direction der Gesellschaft genau zu erfüllen.\r\n3. Die Ehre der Gesellschaft wie insbesondere jene des Conservatoriums zu wahren und deren Emporblühen zu unterstützen, daher sich an der Leitung oder dem Unterrichte einer dem Conservatorium ähnlichen Anstalt nicht zu betheiligen.\r\n4. Uiber Einladung der Gesellschafts-Direction bei den von dieser veranstalteten Concerten gegen Honorar mitzuwirken.\r\n   Indem zugleich festgestellt wird, daß Ihnen sowie der Direction das Recht zusteht, die Stelle der Professur ein Jahr vorher zu kündigen, spricht die Direction die Hoffnung aus, daß Ihr Eifer und künstlerisches Talent nur zum Gedeihen des Institutes wirken werde und zeichnet mit dem Ausdruck der Hochachtung.\r\nWien, den 6. Juli 1868.\r\nDie Direction der Gesellschaft der Musikfreunde des österreichischen Kaiserstaates.\r\nfür den Präses: Dr. Jos. Unger.\r\nAn Herrn Anton Bruckner, Wohlgeboren.«", "Letzte Änderung": "01.04.2025 07:18"}, {"ID": 186307065, "Datum": "6.7.1863, Montag", "Haupttext": "Der Linzer »Abendbote« Nr. 151 (*) meldet, daß Bruckner, Storch und Schläger zu Begutachtern der Preiskompositionen für das oberösterreichische Sängerfest erwählt worden sind:\n»     (Tagesneuigkeiten.) [...]\n     – Dem Vernehmen nach sind die Herren Bruckner aus Linz, Storch aus Wien und Schläger aus Salzburg von dem oberösterreichischen Sängerfest=Comité zu Begutachtern der einlaufenden Preiscompositionen erwählt worden.«", "Letzte Änderung": "08.09.2026 07:47"}, {"ID": 186007065, "Datum": "6.7.1860, Freitag", "Haupttext": "Kalendernotizen Bruckners: »Hoff« [Klavierstunde Hofmann] und Honorarberechnung »6. Juli 2 fl 10 kr 1 fl 60 kr«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185107065, "Datum": "6.7.1851, Sonntag", "Haupttext": "[Vermutlich] Aufführung der Sängersprüche (WAB 83) durch die Eferdinger Liedertafel [durch Vermittlung von Josef Seiberl (I)] beim Passauer Sängerfest (5. - 7.7.1851).", "Letzte Änderung": "11.01.2026 10:27"}, {"ID": 182207065, "Datum": "6.7.1822, Samstag", "Haupttext": "Zeugnis der Dekanatsschulaufsicht Enns für Anton Bruckner sen. »... vorzüglichen pädagogischen Kenntnissen ... in jeder Hinsicht empfehlungswürdig ...«. Mit Unterschrift von Georg Gürtler.", "Letzte Änderung": "04.11.2025 12:28"}, {"ID": 197512065, "Datum": "6./7.12.1975, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan in der Neuen Philharmonie in Berlin.", "Letzte Änderung": "20.11.2025 23:07"}, {"ID": 199301066, "Datum": "6./7.1.1993, Mittwoch/Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie [durch das Orchester der Deutschen Oper Berlin?] unter Rafael Frühbeck de Burgos im 3. Abonnementkonzert im Großen Konzertsaal des Schauspielhauses Berlin. Der Programmhefttext \"Anton Bruckner, Sinfonie Nr. 3, d-Moll\" stammt von Dieter Uhrig.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194301066, "Datum": "6./7.1.1943, Mittwoch/Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der Originalfassung der 6. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem van Otterloo (am 6.1. in Utrecht).", "Letzte Änderung": "01.09.2025 13:47"}, {"ID": 199111065, "Datum": "6./7.11.1991, Mittwoch/Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Daniel Barenboim im Schauspielhaus am Gendarmenmarkt in Berlin.", "Letzte Änderung": "20.11.2025 10:05"}, {"ID": 196311065, "Datum": "6./7.11.1963, Mittwoch/Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Carl Schuricht im 2. Abonnementkonzert in der Neuen Philharmonie in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195511066, "Datum": "6./7.11.1955, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Hans Rosbaud im Saal der Hochschule für Musik in Berlin. Solist des Abends ist der Pianist Adrian Aeschbacher.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192011066, "Datum": "6./7.11.1920, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Franz Schalk im 2. Philharmonischen Konzert im Großen Musikvereinssaal in Wien.", "Letzte Änderung": "20.05.2026 09:24"}, {"ID": 202310066, "Datum": "6./7.10.2023, Freitag/Samstag", "Haupttext": "Symposion \"Femmes musicales – Frauen in der Musik des 19. Jahrhunderts\" in Kooperation von ABIL, KUG (Graz) und UWK (Krems) in Linz. Bruckners Umkreis betreffen Referate über Clotilde Kainerstorfer (Eva Neumayr) und Mathilde Kralik von Meyrswalden (Johannes Leopold Mayer).", "Letzte Änderung": "27.03.2025 12:39"}, {"ID": 199110066, "Datum": "6./7.10.1991, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Radio-Symphonie-Orchester Berlin unter Günter Wand in Berlin. Der Text im Programmheft \"Bruckners Fünfte Symphonie oder Wem gehört Beethoven?\" auf S. 4-13 stammt von Habakuk Traber.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198610065, "Datum": "6./7.10.1986, Montag/Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Kurt Masur in der Philharmonie in Berlin. Solist bei Hindemiths »Schwanendreher« ist Neithard Resa.", "Letzte Änderung": "19.11.2025 23:21"}, {"ID": 198210065, "Datum": "6./7.10.1982, Mittwoch/Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Eugen Jochum.", "Letzte Änderung": "19.11.2025 17:00"}, {"ID": 195210065, "Datum": "6./7.10.1952, Montag/Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Gürzenich-Orchester unter Günter Wand im 1. Gürzenich-Konzert in Köln.\r\nMitwirkende bei Teilen von Händels \"Saul\" sind Clara Oelschlägel (Alt), Hermann Werner (Orgel), Hans Herbert Jöris (Cembalo) und der Gürzenich-Chor.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197906064, "Datum": "6.6. - 30.9.1979", "Haupttext": "Ausstellung »Anton Bruckner und seine Wiener Umwelt«. Gestaltung und Katalog-Redaktion von Thomas Leibnitz und Franz Grasberger.\r\nIm Eröffnungskonzert werden Werke von Herbeck, Sechter, Hanslick, Mottl, Rott, Vockner, Oberleithner und Bruckner aufgeführt (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 202406065, "Datum": "6.6.2024, Donnerstag", "Haupttext": "Vortrag von Andrea Harrandt im Rahmen der Wissenschaftlichen Vortragsreihe an der mdw (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) im Bankettsaal der mdw.", "Letzte Änderung": "12.07.2023 12:14"}, {"ID": 200006065, "Datum": "6.6.2000, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Schwedische Rundfunksinfonieorchester unter Herbert Blomstedt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199606065, "Datum": "6.6.1996, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel \"\"Wo ich alljährlich so gerne weilte\". Anton Bruckner in Steyr - Zu den verschiedenen Brucknergedenk-Veranstaltungen gesellt sich ab Mitte Juni auch die Stadt Steyr\" in der Kirchenzeitung der Diözese Linz (*).\nAufführung des \"Te deum\" durch das verstärkte Linzer Kammerorchester und Chöre des Österreichischen Arbeiter-Sängerbundes und Chöre aus Israel, Finnland und Deutschland und die Solisten Christine Pree-Wachmann, Sigrid Hagmüller, Bernhard Bruckboeg und Alfred Sausack (oder Daniel Ohlenschläger?) im Brucknersaal des Brucknerhauses in Linz (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198506005, "Datum": "6.6.1985, Donnerstag (Fronleichnam)", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Rafael Kubelik.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197906065, "Datum": "6.6.1979, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung des Scherzos aus Hans Rotts Streichquartett in c-Moll in der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197606065, "Datum": "6.6.1976, Sonntag (Pfingstsonntag)", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe [vermutlich unter Kropfreiter] in St. Florian.", "Letzte Änderung": "28.05.2025 19:49"}, {"ID": 197406065, "Datum": "6.6.1974, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Carlo Maria Giulini im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solist in Robert Schumanns Klavierkonzert ist Maurizio Pollini [Wiederholung vom 5.6.1974] (*).\n \nAufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Eugen Jochum in der Werkshalle von Bombardier Rotax in Wien (**).", "Letzte Änderung": "10.06.2026 11:58"}, {"ID": 197106065, "Datum": "6.6.1971, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe durch das New Philharmonia Orchestra und den New Philharmonia Chorus unter Barenbeim in der Royal Festival Hall in London.\nSolisten sind Heather Harper, Anna Reynolds, Robert Tear und Marius Rintzler.\nZu Beginn erklingt Schuberts 3. Sinfonie. Die Programmerläuterungen stammen von Deryck Cooke.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196906065, "Datum": "6.6.1969, Freitag", "Haupttext": "Einspielung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Karajan in der Royal Festival Hall in London.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196606065, "Datum": "6.6.1966, Montag", "Haupttext": "Aufführung des Klavierstücks \"Erinnerung\" [WAB 117] durch Jörg Demus in Graz.\r\nAuf dem Programm stehen außerdem Werke von Beethoven, Alban Berg, Mozart, Franz Schmidt und Franz Schubert.", "Letzte Änderung": "07.04.2025 22:30"}, {"ID": 196306065, "Datum": "6.6.1963, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Sofioter Philharmonie unter Konstantin Iliev [in Sofia?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195206065, "Datum": "6.6.1952, Freitag", "Haupttext": "Franz Gräflinger wird Ehrenmitglied des Brucknerbundes für Oberösterreich (*).\nAufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Volkmar Andreae im Steyrer Volkskino (**).", "Letzte Änderung": "20.02.2024 13:04"}, {"ID": 195106065, "Datum": "6.6.1951, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung von »Trösterin Musik«, »Träumen und Wachen« und g-Moll-Ouvertüre durch Orchester und Chor des Musikvereins der österreichischen Stickstoffwerke unter Willy Rößner und Alois Hellmer in einem Konzert der Brucknerhausgemeinde im Kaufmännischen Vereinshaus in Linz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195006065, "Datum": "6.6.1950, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie (Originalfassung) durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in Köln.\nAuf dem Programm stehen zuvor Werke von Beethoven (1. Sinfonie und \"Leonoren\"-Ouvertüre Nr. 3).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194406065, "Datum": "6.6.1944, Dienstag", "Haupttext": "Bei der vierten und letzten Bergungsfahrt Hollnsteiners gelangen überwiegend handschriftliche Dokumente aus Bruckners Nachlass von St. Florian in den Erbstollen bei Laufen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193906065, "Datum": "6.6.1939, Dienstag", "Haupttext": "Mitteilung der Deutschen Botschaft in Paris [an das Berliner Propagandaministerium?]: Alma Mahler-Werfel sei [seit dem 3.5.1939] nicht mehr gesehen worden.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193806065, "Datum": "6.6.1938, Montag", "Haupttext": "Hermine Zeitlinger schickt einen Artikel \"Die Bruckner-Erlebnisse meiner Tante. Nacherzählt von Hermine Zeitlinger\" an die Redaktion der Linzer Tages-Post.\r\nDer Begleitbrief lautet im Original:\r\n[maschinenschriftlich] \"Micheldorf, am 6. Juni 1938. | An die Schriftleitung der \"Linzer Tagespost Linz, Promenade 23. | Vielleicht können Sie die beigeschlossenen Anekdoten gelegentlich der Bruckner-Woche verwenden. | Heil Hitler!\r\n[handschriftlich:] Hermine Zeitlinger | Pension Haindl. | Micheldorf.\".", "Letzte Änderung": "31.07.2024 22:54"}, {"ID": 193706065, "Datum": "6.6.1937, Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Otto Riemer »Das Leben Anton Bruckners« in der Deutschen Allgemeinen Zeitung (*).\nArtikel von H. Krause »Anton Bruckner, ein Musiker aus deutschem Wesen« im »Freiheitskampf« (**).\nArtikel von W. Stark »Schicksal eines Musikgenies« in der Leipziger Tageszeitung (***).\nIm Pontifikalamt um 8 Uhr im Regensburger Dom singt der Domchor unter Theobald Schrems die e-Moll-Messe und als Einlagen \"Ave Maria\" [vermutlich WAB 6] und \"Virga Jesse\" (°).\r\nDies sollte im offiziellen Programm nicht angekündigt werden (°°), ist aber in der Ankündigung der Bruckner-Blätter enthalten, jedoch nach dem offiziellen Festprogramm, quasi als Nachtrag (°°a).\nZweiter Tag des Regensburger Bruckner-Festes:\nUm 11 Uhr Weiheakt in der Walhalla mit Enthüllung der Bruckner-Büste (IKO 273) von Adolf Rothenburger. Max Auer überreicht dabei Adolf Hitler die Ehrenmedaille der Internationalen Bruckner-Gesellschaft (°°°).\r\nAuch Robert Haas nimmt am Regensburger Brucknerfest teil (#).\r\nStatt Hitler hält Goebbels die Festrede [siehe die Anmerkung]. Zuvor Aufführung des \"Germanenzugs\" [laut Planung] und Rede von Ministerpräsident Siebert. Danach singen die Regensburger Domspatzen einen Chor [Bruckners? \"Locus iste\"? Vgl. 6.7.1936] (##).\r\nDankesworte des österreichischen Botschafters Stefan Tauschitz (###).\r\nUnter den Anwesenden sind auch der österreichische Generalkonsul in München Jordan und der Prälat von St. Florian, Vinzenz Hartl, in Vertretung von Heinrich Gleißner (a).\r\nUnter den Eingeladenen war auch Gisela Göllerich (b).\r\nKlosterneuburg war mit einer Abordnung unter Führung von Franz Moißl [und vermutlich auch Altbürgermeister Vinzenz Goller] vertreten. Auch Josef Kluger war eingeladen worden (b1).\r\nDie Bruckner Society of America läßt einen Kranz niederlegen (c).\r\nVor und nach der Enthüllung Aufführung von Teilen der 8. Symphonie [vgl. die Anmerkung] durch die Münchner Philharmoniker unter Siegmund von Hausegger beim Staatsakt (d).\n\nUm 18 Uhr  Aufführung des \"Te deum\" (Solisten: Felicie Hüni-Mihacsek, Emmi Leisner, Walther Ludwig und Ernst Osterkamp) durch den verstärkten Regensburger Domchor unter Theobald Schrems und der 5. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Siegmund von Hausegger im 2. Festkonzert in der Regensburger Minoritenkirche (e), die hiermit als Konzertsaal eingeweiht wurde. Hitler war im Konzert anwesend (f).\r\nBei Hitlers Erscheinen erklang das für diesen Zweck von Vinzenz Goller komponierte \"Festpräludium für Orgel in memoriam Anton Bruckner\" nach Motiven der 5. Symphonie (Verlag Anton Böhm in Augsburg) (g).\r\n[Titelblatt:] \"Festausgabe anläßlich des Einzuges Anton Bruckners in die Walhalla [/] Regensburg 6. Juni 1937 [/] Festpräludium [/] für Orgel [/] in memoriam Anton Bruckner [/] Motive aus der 5. Symphonie [/] Vinzenz Goller [/] Verlag von Anton Böhm &amp; Sohn, Augsburg und Wien\", Plattennummer 8716, 6 Seiten, Notentext auf S. 3 - 6 (h).\n\r\nUm 21 Uhr Chorkonzert im Neuhaussaal. Es wirken mit die Wiener Universitäts-Sängerschaft \"Ghibellinen\", der Linzer Sängerbund \"Frohsinn\" (mit dem Chor \"Um Mitternacht\" (WAB 89)) und der Regensburger Sängerbund (i).", "Letzte Änderung": "23.09.2025 21:12"}, {"ID": 193606065, "Datum": "6.6.1936, Samstag", "Haupttext": "Brief von Friedrich Klose an Volkmar Andreae: \n   »[...] Der Bläserchor am Schlusse meiner Orgelfuge [21.6.1936] ist nicht als Kontrast zum Orgelklang gedacht, vielmehr soll er so wirken, als würden noch mehr Register gezogen. Darum sollten die Bläser nicht die Aufmerksamkeit auf sich lenken, wie es geschieht, wenn man sie vor dem Einsatz ihr Instrument zur Hand nehmen läßt, Es wäre darum gut, wenn sie unsichtbar für's Publikum aufgestellt würden.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193306065, "Datum": "6.6.1933, Dienstag", "Haupttext": "Eine Sendung von Radio Wien um 15:55 Uhr bringt „Österreichische Musik (Schallplatten) […] H. M. V. AN 376, Anton Bruckner: Scherzo aus der Sinfonie Nr. 4, Es-dur (Wiener Philharmoniker, Dir. Clemens Krauss\".", "Letzte Änderung": "07.10.2026 13:59"}, {"ID": 193106065, "Datum": "6.6.1931, Samstag", "Haupttext": "Das Honolulu Star-Bulletin Nr. 12129/12270 macht auf S. 32 (= S. 12 des 2. Teils) auf einen Vortrag von Geoffrey H. Lloyd aufmerksam, der am 11.6.1931 über Cesar Francks d-Moll-Symphonie sprechen wird und dabei Tonbeispiele auf dem Plattenspieler präsentiert.\n\"[...].\n    \"This is one of the greatest symphonies the world has seen,\" Mr. Lloyd says. \"It takes its place beside six of Beethoven's, two of Brahms', Schumann's First, Mozart's last three, Haydn's twelve, and Bruckner's five.\n     The program will be rounded out with [... Corelli und Trauermarsch aus derm Götterdämmerung ...].\"", "Letzte Änderung": "20.04.2023 22:19"}, {"ID": 192706065, "Datum": "6.6.1927, Montag (Pfingstmontag)", "Haupttext": "[Datierung sollte noch überprüft werden]\nAufführung der 7. Symphonie durch das Städtische Orchester Aachen unter Peter Raabe am zweiten Tag des 96. Niederrheinischen Musikfests in Aachen.\nAuf dem Programm stehen zuvor als Erstaufführungen Werke von Philipp Jarnach, Leopold Beck und ein posthumes Werk von Liszt und außerdem zwei Chorlieder von Hugo Wolf (\"Elfenlied\" und \"Feuerreiter\"). Solist bei Liszt und Beck ist der Pianist Eduard Erdmann.\nEs gab zuvor [vermutlich am 5.6.1927] eine öffentliche Generalprobe.", "Letzte Änderung": "09.02.2024 15:19"}, {"ID": 192306065, "Datum": "6.6.1923, Mittwoch", "Haupttext": "The Salt Lake Tribune Nr. 53 (Salt Lake City, Utah) übernimmt auf S. 6 die gestern andernorts gebrachte Glosse, die an den Inhalt der am 1.6.1923 gebrachten Glosse anknüpft:\n\"    A Line o'Type or Two\n[...]\nBut Yeast, Essential in Home-brewing, Ferments in the Music of Neither.\n     Sir: Your proposal to prohibit Bruckner and Mahler symphonies by constitutional amendment envisages immoral home-brewing; since, as everybody knows, orchestras play Bruckner and Mahler for their own delight–not that of the audience. Think what orgies would take place at private rehearsals.\n                                        G. STRING.\n[... Signatur am Ende der Kolumne:] TANTALUS.\"", "Letzte Änderung": "26.09.2025 22:28"}, {"ID": 192106065, "Datum": "6.6.1921, Montag", "Haupttext": "Schreiben von Carl Luze an die Verwaltung des Hofärars: Er wolle mit den geistlichen Konzerten der vormaligen Hofmusikkapelle erst im Herbst fortfahren, da die zwei letzten Konzerte (darunter die d-Moll-Messe am 5.6.1921) trotz wiederholter Annoncierung sehr schlecht besucht waren.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192006065, "Datum": "6.6.1920, Sonntag", "Haupttext": "The Nebraska State Journal (Lincoln, Nebraska) bringt auf S. 20 (= S. 8 des 2. Teils) einen Bericht über das Berliner Konzertwesen, speziell die Angewohnheit, im Konzert zu essen:\n\"           Concert Halls in Berlin. \n\n    Time was when eating at the opera was the fashion in Italy. [...].\n     In Germany eating at concerts has become the thing. [... Krieg ...] the half-starved people who crowded into them munched wet black war bread between movements to keep their strength up.\n     Writing from Berlin to the Musical Courier, Cesar Saerchinger says:\n     \"The concert halls are still crowded–more so, if anything–and the electricity is still rationed, and the public still eats, during the intermission at any rate. [... has \"become a mere habit\" ohne dringenden Grund mehr ...].\n     The concert halls, Mr. Saerchinger found, were booked to the end of April. The names of Bach, Beethoven and Brahms are conspicuous on the programes. \"If the war had lasted another year, I believe Germany would have been completely Brahmsized.\" In Leipzig, Nikisch has been giving a Bruckner cycle, including all the nine symphonies of that composer, who is duller than Brahms.\n     Such a cycle would be impossible anywhere but in Germany. Saerchinger's remarks on a typical orchestral morning audience which he saw in Berlin are an interesting contribution to musical ethno-pschology [sic]. [... über Verhalten und Zusammensetzung des Publikums ...]. At any rate, here they are, by the thousand, sticking to their seats as tho [sic] they were glued, with their food parcels, camping out in forests and meadows of sound. To them a symphony is all that opera is to the Italians and more.\"  \"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190306065, "Datum": "6.6.1903, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter M. Paur durch den Liszt-Verein in Leipzig (*).\nAufführung des Chores »Mitternacht« [WAB 80] durch den »Frohsinn« [in Linz?] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190106065, "Datum": "6.6.1901, Donnerstag (Fronleichnam)", "Haupttext": "Brief Max Auers an Göllerich:\r\n\"Sehr geehrter Meister!\r\nHabe Ihren lieben Brief erhalten und sofort Anstalt getroffen Ihren Wünschen nachzukommen. Die Adresse der Frau Prenner werde ich bald haben, und dann mit ihr näher in Briefwechsel treten. Die Wiener Forscherin [Morscher gemeint?] habe ich bereits mit den beiden Adressen von Hr. Meißner und Kathi Kachelmair bekannt gemacht und hoffe, daß Sie sich dieser Gänge unterziehen wird. Hätte ich Zeit, würde ich schon einige Tage deswegen Wien aufsuchen. Ansfeldener Erinnerungen habe ich nicht – habe wahrscheinl den Ort mit Neufelden verwechselt. Die Universt.-Lehr-Erinnerungen müssen erst aufgeschrieben werden. Der betreffende Herr wird wöchentl. zweimal durch die Wiener Brucknerianerin erinnert. Ich habe soeben wieder geschürt und gedrängt. Er soll wenigstens vorläufig die Composition senden. Nach Linz werde ich wohl nicht so bald kommen. Doch ist es ?? Bis August bin ich in Zell, vielleicht auch länger. Vom 11. bis 17. August bin ich in Bayreuth.\r\nWann ich eigentlich Ferien habe weiß ich noch nicht; werde Ihnen aber noch berichten. Wenn sie dringendes zu schreiben haben, bitte nur nach Vöcklabruck zu senden. Hoffentlich werden auch Herr Dirictor [sic] Ihren Ferienaufenthalt bekannt geben (Hals?) Ich werde auch ferner meine geringen Kräfte in den Dienst der Bruckner-Sache stellen.\r\nMit vielen herzlichen Empfehlungen\r\nhochachtend\r\nMax Auer.\r\nZell a. P.[lt. Zamazal Pettenfirst, Dienstort als Aushilfslehrer] 6.6.901\"\r\n[Briefumschlag:] \"Hochwohlgb. | Herrn | August Göllerich | Musikdirector | Linz | Hotel: Krebs.\" (*).\n\r\nDas Fremdenblatt Nr. 153 (Morgenblatt) teilt auf S. 21 mit, dass am 12.6.1901 bei der Sommerliedertafel des Schubertbundes der Chor \"Dir, holde Heimat\" (WAB 76) aufgeführt wird (**).", "Letzte Änderung": "19.10.2025 06:32"}, {"ID": 190006065, "Datum": "6.6.1900, Mittwoch", "Haupttext": "Die Wiener Abendpost teilt im \"Kleinen Feuilleton\" mit, daß eine Publikation mit Anekdoten über Bruckner erschienen ist. Erwähnt werden u. a.: Fritz von Uhde, Dr. Fiedler, Hermann Levi, Paul Heyse, Lenbach, Karl Almeroth, Victor Tilgner und der Prager Fürst-Erzbischof Graf von Schönborn (*).\nDie Neue Freie Presse berichtet vom Aufenthalt der Wiener Philharmoniker in Paris. Das Scherzo der 4. Symphonie sei für das Konzert am 21.6.1900 im Trocaderosaal vorgesehen (**).\nEinladungsschreiben der Liedertafel St. Florian [an wen?] zur Gedenktafelenthüllung am 29.6.1900. Programm und Text der von Franz Xaver Müller verfassten Hymne. Unterzeichnet von Hans Kohlberger (Sekretär) und Franz Iglseger (Vorstand) (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189906065, "Datum": "6.6.1899, Dienstag", "Haupttext": "Zum Tod von Johann Strauß bringt die Wiener Allgemeine Zeitung auf S. 2 ein Feuilleton, in dem Bruckner kurz erwähnt wird (*).\nLinzer Volksblatt Nr. 161 (Aufsatz von Heinrich Wottawa \"Anton Bruckner und Joh. Ev. Habert\") siehe 16.7.1899 (**).", "Letzte Änderung": "28.06.2024 03:50"}, {"ID": 189706065, "Datum": "6.6.1897, Sonntag", "Haupttext": "Die Neue Musikalische Presse schreibt über das Konzert vom 29.5.1897 (mit dem \"Germanenzug\") (*).\nDer Männergesangverein \"Neubauer Männerchor\" unternimmt eine Sängerfahrt nach Enns und St. Florian. Am 6. Juni Teilnahme am Ennser Sängerfest (**).", "Letzte Änderung": "14.04.2024 08:26"}, {"ID": 189606065, "Datum": "6.6.1896, Samstag", "Haupttext": "Schreiben des Rektors der Wiener Universität an den Dekan der philosophischen Fakultät (vom Rektor persönlich nur die Unterschrift) [Vorgedrucktes (Hektographiertes?) fett gedruckt):\r\n\"[Prägestempel]\nACADEMISCHER SENAT | DER K.K. UNIVERSITÄT | WIEN\nS. Z. 2938 ex 1895/6\r\n     Ich ersuche das in der Anlage mitfolgende Decret nach genommener Einsicht an den Herrn Dr Anton  Bruckner, kk. Hoforganist etc.\ngefälligst zustellen zu lassen.\n     Wien, am 6. Juni 1896\nDer Rector der k.k. Universität:\n                  A Menger\n[unten:]\nAn\n    den Herrn Decan der philosophischen Facultät\n                                                Hier.\"\nRückseitig Kanzleivermerke vom 9.6.1896.", "Letzte Änderung": "24.11.2025 17:22"}, {"ID": 189506065, "Datum": "6.6.1895, Donnerstag", "Haupttext": "Das Deutsche Volksblatt Nr. 2306 teilt auf S. 9 mit:\n\"     * [Personalnachrichten.] Ueber das Befinden Dr. Bruckner's wird mitgetheilt, daß dasselbe jetzt besser ist. Dr. Bruckner bekommt jetzt vom Hofe im Belvedere eine Wohnung. Jetzt fängt er wieder zu componiren an, und zwar das Finale von der neunten Symphonie. – [...]\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189406065, "Datum": "6.6.1894, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel von Karl Egsch (Kerschagl) in der (von C. Huber herausgegebenen) Österreichischen Schulzeitung (Organ des niederösterreichischen Landes-Lehrervereins) 7 (1894) Nr. 23, S. 385-390.\r\n\"    Ein österreichischer Schulmeister.\r\n               (Biographisches Essay.)\r\n                    Von Karl Egsch.\r\n\"     Wenn ich die Augen aufschlage, so muss ich seufzen, denn, was ich sehe, ist gegen meine Religion, und die Welt muss ich verachten, die nicht ahnt, dass Musik höhere Offenbarung ist, als alle Weisheit und Philosophie.  – –  Keinen Freund hab' ich; ich muss mit mir allein leben; ich weiß aber wohl, dass Gott mit näher ist wie den andern in meiner Kunst, ich gehe ohne Furcht mit ihm um, ich hab' ihn jedesmal erkannt und verstanden. Mir ist auch gar nicht bange um meine Musik, die kann kein bös Schicksal haben; wem sie sich verständlich macht, der muss frei werden von all dem Elend, womit sich die andern schleppen.  – –  Da fühlt man denn wohl, dass ein Ewiges, Unendliches, ein ganz zu Umfassendes in allem Geistigen liege. Sprechen Sie dem Goethe von mir, sagen Sie ihm, er soll meine Symphonien hören, da wird er mir recht geben, dass Musik der einzig unverkörperte Eingang in eine höhere Welt des Wissens ist, die wohl denMenschen umfasst, dass er aber nicht sie zu fassen vermag.\"\n[im Original ist das komplette Zitat eingerückt]\r\n      Diese an Bettina von Arnim gerichteten Worte Beethovens, welche dem gepressten Herzen des seine Kunst über alles liebenden \"Musikgottessohnes\" entströmten, lenken unsere Gedanken unwillkürlich auf einen dem Geiste dieses erhabendsten Tonschöpfers verwandten Künstler der Gegenwart. Es hört sich an, wie wenn es aus dem Munde des unter uns weilenden Meisters käme, welchen ebenfalls der Kuss des Genius für die höchsten Ziele seiner Kunst geweiht hat, der, einsam \"auf sonniger Höh' \", seine Mitstreiter weit zurückließ und, von den einen bewundert, von anderen geschmäht, unbeirrt seinen Siegeslauf fortsetzt, bis auch er mit dem, was sterblich ist an ihm ist, einem Mächtigeren den Tribut zollen musss.\r\n     Dass dieser Tongewaltige – wie Franz Schubert – einer der Unsern war, jedoch selbst in Lehrerkreisen noch viel zu wenig gekannt und gewürdigt ist, hat uns die Feder in die Hand gedrückt, um ein kleines Schärflein beizutragen für den Ruhm eines unsterblichen – Collegen. Man sollte nicht warten, bis wir ihm einen schönen Nekrolog zu schreiben haben; die österreichische Lehrerschaft muss sich rechtzeitig bewusst werden, welcher Ehre sie theilhaftig wurde dadurch, dass ein Anton Bruckner aus ihr hervorgegangen, der in der vormärzlichen Schule alle Leiden und Freuden des in einer Person vereinigten Pädagogen und Musikers durchgekostet und durch eisernes Ringen und emsiges Wuchern mit dem ihm verliehenen Pfunde heute eine Stellung im Reiche der Kunst errungen hat, welche mit Ausnahme weniger unfähiger oder übelwollender Neider der gesammten musikalischen Welt klar vor Augen liegt.\r\n     Es dürfte manchem eine kurze Schilderung dieses Künstlerlebens nicht unwillkommen sein, weshalb wir in folgendem den Versuch unternehmen.*)\n[Fußnote: \"*) Der Verfasser nimmt hier Gelegenheit, dem Tonkünstler August Göllerich in Nürnberg (dem vom Meister selbst erwählten zukünftigen Biographen) für die liebenswürdige Übermittlung eines großen Theiles der angeführten Daten seinen besonderen Dank auszusprechen.\"]\r\n     Am 4. September 1824 wurde dem Schullehrer Bruckner in Ansfelden (Oberösterreich) ein Söhnchen geboren, das in der Taufe den Namen Antonius erhielt. Es war der Anfang der \"langen Reih' \"; der sprichwörtlich gewordene Kindersegen im Hause des Dorfschulmeisters hat sich im Laufe der Jahre auch hier mit einem vollen Dutzend eingestellt. Als der Vater starb, musste der 12jährige Anton, als Ältester unter seinen Geschwistern, für ihn Schule halten, Ministranten- und Organistendienste leisten. Der aufgeweckte Junge zeigte früh seine musikalische Begabung, und nachdem er vom Prälaten des Stiftes St. Florian dahin als Sängerknabe berufen wurde, war ihm Gelegenheit geboten, im Generalbass, Clavier- und Violinspiel einen gediegenen Grund für seine weitere musikalische Ausbildung zu legen. Auch die Orgel lernte er hier schon auf eine nicht gewöhnliche Weise zu meistern.\r\n     1840 absolvierte er den 10monatlichen Präparandencurs in Linz und erhielt dann eine Anstellung als Schulgehilfe in Windhag mit 12 fl. jährlicher Besoldung. Wie vieleitig die Beschäftigung eines solchen bedauernswerten Geschöpfes war, das nicht viel besser als ein Sclave von seinem Principal gehalten wurde, dürfte den meisten unserer Leser nicht unbekannt sein. Als einst der Schulgehilfe die ihm aufgetragene Feldarbeit unterließ, wurde er (1843) strafweise nach Kronstorf bei Steyr versetzt. Dort lieh ihm ein Bauer ein Clavier, auf dem er oft um 4 Uhr früh schon die Präludien und Fugen Bachs, des Urvaters aller Harmonie, erklingen ließ. Bruckner kam dann nach St. Florian, wo er bis 1855 blieb. Hier begann eine bessere Zeit für ihn. 1851 wurde er Stiftsorganist mit 80 fl. jährlicher Besoldung, die prächtige Orgel stand ihm zur Verfügung, und als ihm ein Clavier von einem verstorbenen Gönner vererbt wurde, componierte er zu dessen Angedenken ein „Requiem“, welches in St. Florian und Kremsmünster zur Aufführung kam. Um diese Zeit entstanden auch viele Lieder, Motetten, Psalmen etc.\r\n     1853 reiste er nach Wien und legte vor dem Hofkapellmeister Assmeyer die Prüfung für das Orgelspiel ab. In St. Florian vervollständigte er auch seine sonstige Bildung ; mit besonderer Vorliebe studierte er Latein und Physik und erwarb sich zu dieser Zeit auch das Lehrbefähigungszeugnis für Unterrealschulen. *)\n[Fußnote: \" *) Entsprechend der heutigen Bürgerschulprüfung.\"]\r\n     Bei einem Probespiel zur Besetzung der Domorganistenstelle in Linz, dem er ursprünglich nur als bescheidener Zuhörer anwohnte, wurde er aufgefordert, das gegebene Thema, an dem sich die Candidaten vergeblich mühten, auf der Orgel einer Verarbeitung zu unterziehen. Er vermochte es in derart überraschender Weise, dass die Wahl nur auf ihn fallen konnte. So wurde er 1855 Domorganist in Linz. Im selben Jahre reiste er zu Professor S. Sechter nach Wien, dem er eine Messe eigener Composition vorlegte, deren gediegene Arbeit so gefiel, dass der große Contrapunktist ihn als Schüler annahm. Bruckner blieb 7 Jahre mit ihm in Verkehr, arbeitete täglich 7 Stunden und reiste alljährlich auf einige Wochen nach Wien, um vor seinem Lehrer Rechenschaft abzulegen über seine fortschreitende musikalische Ausbildung.\r\n     Im Jahre 1861 reichte unser Meister am Wiener Conservatorium um Zulassung zur Maturitätsprüfung im Contrapunkt ein. Sie wurde ihm bewilligt. Die Prüfungscommissäre waren: sein Lehrer Sechter, J. Hellmesberger, Dessoff, Schulrath Becker und Joh. Herbeck. Die Commission verzichtete — über Antrag Herbecks**) [Fußnote: \"**) Siehe Biographie Johann Herbecks von seinem Sohne Ludwig.\"] — auf mündliche Beantwortung vorgelegter Fragen. Man war der Meinung, dass dieselbe dem Candidaten auch keinen Vorrang vor anderen mit Auszeichnung Studierenden einräumen könnte, wäre Bruckner hingegen imstande, ein gegebenes Thema im fugierten Stile sogleich praktisch auf einem Clavier oder einer Orgel durchzuführen, so würde dies mehr als alles theoretische Wissen seine eminenten Fähigkeiten béweisen. Der Candidat war damit einverstanden und wählte die ausgozeichnete Orgel der Josefstädter Piaristenkirche zu seinem Instrumente. Über den Verlauf dieser Prüfung lasse ich Herbecks Biographen***) [Fußnote: \" ***) a. a. O.\"] selbst berichten: „Professor Sechter wurde aufgefordert, ein Thema niederzuschreiben. Es waren vier Takte, die Sechter aufzeichnete. Darauf ersuchte Herbeck seinen Collegen Dessoff, das Thema zu verlängern, worauf Herbeck auf die Weigerung Dessoffs die Verlängerung auf 8 Takte selbst vornahm. „Ach, Sie Grausamer!“ rief ihm Dessoff darauf zu. Das Thema wurde nun Bruckner übergeben, und weil dieser, etwas ängstlich, eine Zeitlang daran studierte, so machte sich eine unwillkürliche Heiterkeit unter den Mitgliedern der Prüfungscommission bemerkbar. Endlich fasste sich Bruckner und begann die Indroduction, welcher die geradezu genial durchgeführte Fuge folgte. Nach Beendigung derselben wurde er herzlichst beglückwünscht und ihm noch die Gelegenheit zu einer freien Phantasie gegeben. Natürlich war die Commission von den Leistungen Bruckners mehr als befriedigt und ertheilte ihm ein glänzendes Zeugnis.\"\r\n     J. Herbeck ließ von dieser Zeit an unsern Meister nicht mehr aus den Augen; er war es, der später (1868) Bruckners Berufung als Conservatoriumsprofessor (auf die Lehrkanzel Sechters) und seine Ernennung zum Hoforganisten durchsetzte.\r\n     Trotz seiner collossalen musikalischen Kenntnisse trieb Bruckner von 1861—1863 noch Orchesterstudien bei Kitzler in Linz. Außer Domorganist war er auch Chormeister der Liedertafel „Frohsinn“, als welcher er mit seiner Sängerschar manchen Triumph feierte. Nun begann seine eigentliche Compositionszeit. 1862 schrieb er für das oberösterreichische Sängerfest den „Germanenzug“*) [Fußnote: \"*) Dieses Erstlingswerk Bruckners wird von unsern Männergesangsvereinen in jüngster Zeit stark favorisiert. Auch der „Schubertbund“ führte die Composition auf, deren Text sonst immer in der Vertonung Fr. Mairs gesungen wurde.\"], welchen er unter großem Beifall in der Linzer Volksfeshalle selbst dirigierte.\r\n     Das Jahr 1864 brachte seine I. Messe und seine I. Symphonie; beide wurden in Linz aufgeführt. Im selben Jahre reiste er nach München, um den epochemachenden „Tristan“-Aufführungen beizuwohnen. Er blieb zwei Wochen dort und gewann die volle Sympathie des genialen Dichtercomponisten. Der jüngst verstorbene Bülow, der erste „Tristan“- und „Meistersinger“-Dirigent, spielte mit Bruckner Theile seiner I. Symphonie durch und gerieth in Entzücken über die herrlichen Gedanken, entsetzte sich aber über die Kühnheit ihrer Ausführung. Leider hat der große aber ungemein launische Kapellmeister es nie versucht, Bruckner so ganz kennen zu lernen. Wagner selbst sein Werk zu zeigen, brachte der bescheidene Componist nicht übers Herz. Wie sehr ihn aber der große Musikdramatiker schätzte, ersieht man daraus, dass er 1868 die noch unveröffentlichte Schlussscene der „Meistersinger“ unserem Bruckner zusandte, welche derselbe so glanzvoll und überwältigend mit seiner Sängerschar zur Aufführung brachte, dass sie sogleich wiederholt werden musste. 1867 führte Herbeck Bruckners D-Messe auf. Zur Einweihung der Votivkapelle in Linz (1869) componierte Bruckner seine II. Messe (in E), welche einen Sensationserfolg errang.\r\n     Um diese Zeit wurde in der Kathedrale von Nancy ein Wettspiel der Organisten veranstaltet. Bruckner reiste hin und besiegte seine sämmtlichen Concurrenten. Man zog ihn von da nach Paris, wo er in der Notre Dame-Kirche vor den ersten Künstlern und Kritikern eine Probe seiner gewaltigen Kunst ablegte. Alles war in dem Urtheil einig, dass es diesem Manne keiner seiner Zeitgenossen gleichthun könne. Hier machte er auch die Bekanntschaft mit Gounod und Auber. Diese beiden Schoßkinder des großen Opernpublicums mögen wohl den unpraktischen Deutschen mitleidig belächelt haben, dessen künstlerische Kraft mit seinen materiellen Einkünften in einem durchaus nicht entsprechenden Verhältnis stand.\r\n     Noch immenser war des mittlerweile nach Wien übersiedelten Meisters Sieg als Orgelvirtuose 1871 in London. Das Comité der internationalen Ausstellung in der Albert-Halle lud die berühmtesten Künstler ein, die Riesenorgel daselbst zu prüfen und wollte hiebei gleich einen Wettstreit der größten Orgelvirtuosen aller Nationon veranstalten. Österreich sandte seinen Bruckner, welcher — wie nicht anders zu erwarten — aus diesem Kampfe als Sieger hervorgieng. Er gab dort 8 Concerte in der Albert-Halle, 5 im Krystallpalaste vor vielen Tausenden begeisterten Zuhörern.\r\n     Es soll gerade hier nicht verschwiegen bleiben, dass er ein Jahr vorher — anlässich des „Allgemeinen deutschen Lehrertages“ in Wien — in der Josefstädter Piaristenkirche den Repräsentanten des deutschen Lehrerstandes durch sein herrliches Orgelspiel eine Stunde unvergesslichen Genusses bereitete.\r\n     London wollte ihn nach den vorerwähnten Triumphen nicht ziehen lassen; der biedere Bruckner schlug aber die verlockendsten Anträge aus. Er konnte, wie so mancher andere österreichische Künstler, seinem Vaterlande nicht untreu werden und erinnert dabei unwillkürlich an Mozart, der lieber darbte, als dass er seinen guten Kaiser Josef verließ.\r\n     Im Jahre 1872 wurde Bruckners III. Messe (F-moll)**) [Fußnote: \" **) Erst kürzlich in Druck erschienen.\"], welche er schon 1867 und 1868 vollendet hatte, unter seiner Leitung in der Augustinerkirche zum ersten Mal aufgeführt. Dieses Werk war wegen seiner Schwierigkeiten sehr verschrieen, zur ersten Probe erschienen nur zwei Musiker. Im Vorjahre (1893) unternahm es neuerdings der akad. Wagnerverein, dasselbe im großen Musikvereinssaale unter J. Schalks Leitung zum Vortrag zu bringen; die Zuhörer waren tief ergriffen von dem großartigen Werke und jubelten dem Meister zu.\r\n     Wir müssen hier einschalten, dass Bruckner, welcher anfangs in Wien recht gnädig aufgenommen, ja als ein würdiger Nachfolger Mendelssohns (?!) bezeichnet wurde, bald den erbärmlichen Angriffen unserer nichts weniger als unbefangenen musikalischen Kritik ausgesetzt war. Der Hauptgrund lag wohl darin, dass man den Hass gegen den großen Bayreuther Meister, als dessen glühendsten Verehrer sich Bruckner bekannte, auch auf seine Jünger übertrug. Kleinliche und manchmal auch ein bisschen neidische Freunde, welche dem Sonnenfluge des Genies nicht zu folgen vermochten, fanden auch, dass unser Künstler den Zuhörern durch seine „Maßlosigkeit“ zu viel auferlege, und so kam es, dass die urtheilsunfähige Masse unseres Concerte besuchenden Publicums, welches dem gewiss nicht leichter zu verstehenden Meister Brahms — der allerdings das Protectorat des Wiener Kritik-Paschas im vollen Maße genießt — zujauchzte und dem verfehmten Bruckner aus dem Wege gieng oder in die Schmähungen seiner Neider einstimmte. „Leute, welche Gott auf den Knien danken könnten“, sagt Ludwig Herbeck*) [Fußnote: \" *) a. a. 0.\"], „wenn sie im Laufe ihres ganzen Lebens soviele ursprüngliche, große musikalische Gedanken zu producieren imstande wären, als Bruckner in einer einzigen Symphonie verschwenderisch offenbart, nergelten an seinen Schöpfungen geheim und öffentlich und hetzten einen Theil der Presse gegen ihn auf.“ Nun, Bruckner mag sich mit seinem Vorbilde Beethoven trösten, dem es mit seinen heute so „klaren“ Symphonien bei Lebzeiten auch nicht anders ergieng. Sofern nicht böser Wille jenen Urtheilen zu Grunde liegt, könnte man derlei seichte Kritici, welche vermeinen, dass ein solches Riesenwerk sich erfassen lasse wie ein Product unserer nur der handwerksmäßigen Routine entsprungenen Kapellmeistermusik, an die Worte Hans Sachsens erinnern, welche er Herrn Beckmesser zuruft:\r\n         „Eu'r Urtheil, dünkt mich, wäre reifer,\r\n         hörtet ihr besser zu\r\n     Und als Richtschnur für die Beurtheilung des Werkes eines Künstlers, der „als Meister ward geboren“, sagt derselbe seinen Zunftgenossen:\r\n         „Wollt ihr nach Regeln messen,\r\n         Was nicht nach eurer Regeln Lauf,\r\n         Der eig'nen Spur vergessen,\r\n         Sucht davon erst die Regeln auf!“\r\n     Als Bruckner im Jahre 1872 seine II. Symphonie (Fr. Liszt gewidmet) bei den Philharmonikern einreichte, meinte Dessoff (wie später auch bei der IV.), dieselbe sei unaufführbar. 1873 wurde sie — zur Schlussfeier der Ausstellung — von Bruckner selbst aufgeführt. Trotz der nicht gerade tadellosen Haltung des Orchesters fand sie begeisterte Aufnahme. Herbeck sprach zu ihm nach einer Probe dieses Werkes die Worte: „Noch habe ich Ihnen keine Complimente gemacht, aber ich sage Ihnen, wenn Brahms imstande wäre, eine solche Symphonie zu schreiben, dann würde der Saal demoliert vor Applaus\".**) [Fußnote: \" **) a. a. O. - Kurz vor seinem Tode spielte Herbeck mit Bruckner dessen IV. („romantische“) Symphonie durch und machte tief ergriffen von der Schönheit des Werkes, die Bemerkung: „Das könnte Schubert geschrieben haben; wer so etwas schaffen kann, vor dem muss man Respect haben.\"] Herr Hanslick brach seinen Bericht über das Concert ab vor der Bruckner’schen Nummer, um nicht — wie sich der Herr Hofrath ausdrückte — der Schmach zu gedenken, die durch Aufführung dieser Symphonie dem Musikvereinssaale angethan worden. Sein damaliger College von der „Deutschen Zeitung“ nannte unseren Meister „ungefähr anderthalb Narren“ und wüthete gegen den „bizarren“ Bruckner.***)\n[Fußnote: \" ***) N. M. Z. 1886. „Anton Bruckner“. In dem Aufsatze theilt der Verfasser desselben, Dr. Hans Kleser, auch mit, dass er wegen seines Eintretens für Bruckner in der Kölnischen Zeitung durch die Intriguen des oben citierten Kritikers Gehring, eines Collegen Bruckners am Conservatorium, aus seiner Stellung bei dem genannten Blatte verdrängt wurde.\"]\r\n     Im selben Jahre vollendete der rastlose Tondichter seine III. Symphonie (D-moll); dieses heute fast populäre Werk, welches die Worte „Meister Richard Wagner in tiefster Ehrfurcht gewidmet“ an der Stirne trägt, wurde bei mehrmaliger Einreichung von den Philharmonikern immer abgelehnt. Erst im Jahre 1891 führte diese oft so übel berathene und einer gehässigen Kritik folgende Künstlerschar das herrliche Werk auf.\r\n     1875 erfolgte Bruckners Berufung als Lector an die Wiener Universität. Der Andrang der begeisterten Jugend zur ersten Vorlesung war nur dem Sturme bei der Antrittsvorlesung Schillers in Jena zu vergleichen. 1878 vollendete er seine IV. Symphonie, welche erst 1881 (zu Gunsten des Deutschen Schulvereines) aufgeführt wurde. Die V. (noch ungedruckte) Symphonie (B-dur) erlebte am 9. April 1894 in Graz unter Kapellmeister F. Schalks Leitung ihre Erstaufführung und erregte durch die an S. Bach erinnernde Meisterschaft in der Contrapunktik selbst bei den conservativsten Zuhörern Bewunderung und begeisterte Zustimmung. 1883 führte Operndirector Jahn zwei Sätze der ebenfalls noch ungedruckten VI. Symphonie in einem philharmonischen Concerte auf. 1885 brachte A. Nikisch die 1882 begonnene VII. Symphonie (Ludwig II. gewidmet) zu Gunsten der Errichtung eines Wagner-Denkmales in Leipzig mit einem Riesenerfolg zum Vortrag. Das Adagio derselben ist unter dem niederschmetternden Eindruck der Nachricht von Wagners Hinscheiden enstanden und hört sich — ähnlich dem Trauermarsch in der „Eroica“ — wie eine ergreifende Klage um den Tod eines Helden an.\r\n     Im selben Jahre führte das Quartett Hellmesberger Bruckners herrliches Streichquintett in einem Concert des Wiener akademischen Wagnervoreines zum erstenmal auf.\r\n     Aber nicht nur in Wien, sondern auch auswärts — besonders in Deutschland — siegte im Laufe der folgenden Jahre der Bruckner’sche Genius über seine Widersacher. Leider gestattet uns der Raum nicht, darauf näher einzugehen.\r\n     Bruckner erlangte um diese Zeit die höchsten Ehrungen. welche ihm auf seinem dornenvollen Lebenswege bisher beschieden waren. Die Wiener Universität ernannte ihn zum Ehrendoctor der Philosophie, eine Auszeichnung, welche von , dieser Hochschule noch keinem Musiker zutheil ward. Die gesammte Studentenschaft feierte ihn aus diesem Anlass durch einen großartigen Commers im Sophiensaale. Am darauffolgenden Sonntag (13. Dec. 1891) brachten die Philharmoniker die umgearbeitete I. Symphonie, welche vom Meister der Wiener Universität gewidmet ist. Seine Majestät, Kaiser Franz Josef I., nahm die Widmung der eben vollendeten VIII. Symphonie an, ließ dieselbe wie auch die neubearbeitete III. in Druck legen und verlieh Bruckner das Ritterkreuz des Franz Joseph-Ordens.\r\n     Im Sommer 1892 hatten die Wiener Gelegenheit in der Musik- und Theaterausstellung Symphonien Bruckners zu hören, in würdiger Weise zum Vortrage gebracht vom Ausstellungsorchester unter Leitung der Prof. J. Schalk und F. Löwe, welche sich von jeher (besonders durch die von ihnen vorzüglich gearbeiteten Clavierauszüge der Werke Bruckners) für die Sache unseres Meisters aufopferungsvoll hingegeben haben.\r\n     Am 18. December 1892 kam die VIII. Symphonie zur glanzvollen Aufführung, welche einen Sturm der Begeisterung erregte.\r\n     In dieser kurzgefassten Skizze musste so manches interessante und wichtige Detail wegbleiben, auch eine große Anzahl weniger umfangreicher Compositionen Bruckners, welche zum Theil auch gedruckt erschienen sind, blieb unerwähnt. Dass der Meister im Vorjahre für das Jubiläum des Wiener Männergesangvereines ein größeres Chorwerk, „Helgoland“ betitelt, lieferte, dürfte den meisten Lesern bekannt sein; von seinen jüngsten Triumphen als Symphoniker in München, Berlin, Paris etc. konnte man ebenfalls in den Tagesblättern lesen. Es dürfte sich vielleicht später einmal Gelegenheit ergeben, dass wir, als Ergänzung dieser Schilderung eines Künstlerlebens, unseren Collegen das freundliche Bild des Menschen Bruckner vorführen, dessen persönliche Liebenswürdigkeit (bei aller Strenge in Kunstsachen) und rührende Bescheidenheit die Herzen gefangen nimmt.\r\n     Zum Schlusse unserer Ausführungen können wir den bedauerlichen Umstand nicht verschweigen, dass sein Gesundheitszustand in letzter Zeit manches zu wünschen übrig ließ. Er musste einen Theil seiner Lehrthätigkeit aufgeben, und die Arzte untersagten ihm auch zeitweilig die geistige Anstrengung seines tonschöpferischen Wirkens. Der so mächtige Theil unserer musikalischon Kritik, welcher trotz aller Schmähungen seinen Siegeslauf nicht zu hemmen vermochte, brachte doch das eine zustande, dass der materielle Lohn in Form der Verleger-Honorare etc., welcher vielen dem Niederen und Gemeinen in der Kunst dienenden Günstlingen der „öffentlichen Meinung“ in so reichlichem Maße zutheil wird, bei unserm erhabenen Meister in nur spärlicher Weise sich einstellte. Vor kurzem durchlief eine Notiz unsere Journale, welche besagt, dass das Professoren-Collegium der Wiener philosophischen Facultät einstimmig den Beschluss fasste, beim Unterrichtsministerium ein Gesuch einzubringen, um dem Ehrendoctor A. Bruckner wegen ungünstiger Lebensverhältnisse und Krankheit zu einer entsprechenden Staatsunterstützung zu verhelfen. Die Nothwendigkeit dieses Schrittes ist wohl ein trauriges Zeichen für die Kunstfreund¬ lichkeit unserer Zeit.\r\n     Um aber nicht mit dieser betrübenden Thatsache schließen zu müssen, wollen wir einer dem Ruhme des Meisters wie der Ehre unseres Standes gleich wertvollen Episode gedenken, welche sich am Festcommers im Jahre 1891 abspielte. Die Versammlung wurde auch durch die Gegenwart des Rectors der Universität geehrt, welcher in einer schwungvollen Rede — wahrscheinlich im Gedenken der Worte Beethovens, die an der Spitze dieses Aufsatzes zu lesen sind — darauf hinwies, dass die Kunst höher zu achten sei als alle Wissenschaft. Wo die Wissenschaft halt machen müsse, wo ihr unübersteigliche Schranken gesetzt sind, dort beginne das Reich der Kunst, welche das auszudrücken vermag, was allem Wissen verschlossen bleibt, sagte Hofrath Exner und schloss mit den bedeutsamen Worten: „Ich, der Rector magnificus der Wiener Univer- sität, beuge mich vor dem Unterlehrer von Ansfelden“. — — —\r\n     Aus den voranstehenden Ausführungen dürfte nun zweifellos erkannt worden sein, dass gerade die Lehrerschaft unseres Vaterlandes alle Ursache hat, auf diesen Mann mit Stolz und Bewunderung zu blicken.\r\n     Möge den greisen Tondichter ein gütiges Geschick nicht nur seine mit Spannung erwartete „IX.“ vollenden, sondern auch in voller körperlicher und geistiger Kraft die durch Beethoven geheiligte Zahl noch überschreiten lassen! Dies unser Wunsch zum herannahenden 70. Geburtstag des Meisters.\"", "Letzte Änderung": "02.09.2025 07:52"}, {"ID": 189306065, "Datum": "6.6.1893, Dienstag", "Haupttext": "Konzertankündigungen in den Leipziger Neuesten Nachrichten (*)\nund im Leipziger Tageblatt Nr. 284 (Frühausgabe), Inserat auf S. 4045 (= 3):\n\"                  Liszt-Verein.\nV. Concert Dienstag, den 6. Juni, Abends 7½ Uhr,\n                    Alberthalle.\n                   Mitwirkende:\nFräulein Clara Polscher, Herr Concertmeister Alfred Krasselt aus Baden-Baden, die verstärkte Capelle des 134. Regiments.\n      Dirigent: Herr Capellmeister Paur.\n                  Programm.\n    Liszt, \"Tasso\" [...]\r\n    [... Lieder (Pohl, Dwelshauvers-Dery, Liszt, R. Kahn), Joachim, Lieder (Grieg, A. Winterberger, A. Ritter), Godard, Ries ...]\n     Bruckner, Symphonie No. 7, E dur.\n          Concertflügel:\n[... Eintrittskarten ...].\" (**)\n \nund Artikel auf Seite 4051 (= 9):\n\"                             Musik.\n     * Leipzig, 6. Juni. Mit allgemeinem Interesse sieht man in unseren musikalischen Kreisen der Vorführung der großen Symphonie Nr. 7 Edur von Bruckner entgegen, die das Hauptwerk des heute Abend stattfindenden Liszt=Concertes bilden wird. Bruckner ist eine derjenigen Künstlergestalten, welche bei ihrem Erscheinen glühenden Haß und flammende Begeisterung erwecken und stets das Publicum in zwei große Lager theilen – man darf also auf die Entscheidung unseres Publicums gespannt sein [... kurz zu den weiteren Werken und den Mitwirkenden ...].\" (**a).\n\r\nAbends Aufführung der 7. Symphonie (als erste Programmnummer) in der Alberthalle des Leipziger Kristallpalastes unter der Leitung von Emil Paur im 5. Konzert des Liszt-Vereins (***). Das Adagio wurde als 3. Satz gespielt (°).\r\n   Weitere Mitwirkende des Abends: Clara Polscher, Anton Foerster, Alfred Krasselt und Paur (°°).", "Letzte Änderung": "13.02.2024 09:53"}, {"ID": 189206065, "Datum": "6.6.1892, Pfingstmontag", "Haupttext": "[5.6.1892 oder 6.6.1892?] Bruckner sendet ein Telegramm an das Deutsch-akademische Sängerfest in Salzburg. [6.6.1892]\nBruckners Telegramm wird beim abendlichen Commers verlesen:\n \"Herr Dr. Matosch trug noch ein Heimatlied vor, worauf die Drahtgrüsse zur Verlesung gelangten. Es waren Telegramme eingelaufen: aus Arnsdorf [... alphabetische Reihenfolge der Orte ...], Wien (Dr. Anton Bruckner; Schubertbund; Sr. Staniek; Salon der Zurückgeblibenen [sic]: Beck), Wimpassing (Zadrazil), Zürich (Studenten-Gesangverein).\" (*).\nDie Wiener Sonn- und Montags-Zeitung Nr. 23 bringt auf S. 8 das von der Neuen Freien Presse her bekannte Inserat in verkürzter Form:\n\n\"     Internationale Musik- und Theater-Ausstellung.\n                           Soeben erschienen: \n    \"Album der Wiener Meister\".\n\nOfficielle Veranstaltung der Ausstellungs-Commission.\nDas gesammte Erträgniss wird an die humanitären Anstalten Wiens abgeführt.\n                  Inhalts-Verzeichniss:\nBrahms, Johannes: \"Es rauschet das Wasser\", für Gesang.\nBruckner, Anton: \"Vexilla Regis\".\nBrüll, Ignaz: \"Gute Nacht\", Lied.\n [...].\nDie herrliche Ausstattung des Albums (welches auch die Porträts der Meister bringt) ist durchgehends von Künstlerhand.\n       Preis des Meister-Albums fl. 1.80 netto, mit Zusendung per Post 15 kr. mehr.\n Vorräthig in allen \nMusikalienhandlungen, sowie im Ausstellungsraume an zahlreichen \nVerkaufsstellen.\n Musikalien-Verlag JOSEF WEINBERGER,\n\n          Wien I., Kohlmarkt 8, Mezzanin. \" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189106065, "Datum": "6.6.1891, Samstag", "Haupttext": "Bruckner und Oberleithner besuchen in Dresden um 7 Uhr eine Aufführung von Wagners »Rheingold«. Frau Schuch singt die Partie der »Freia«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188606065, "Datum": "6.6.1886, Sonntag", "Haupttext": "Tagebucheintragung Amélies: ”Abends erzählte ich Papa [Karl Theodor] vom 'armen Bruckner' und Kapellmeister Levy und frug ihn wegen Bayreuth. Wie glücklich bin ich, dass Papa mir erlaubt, dorthin zu reisen!« (*).\nKalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen):\r\n»Dr Behn Mittw 12 - 2 [/] Freit. 1 - 2 [/] Anf 21. Okt. 885. [/] H Klose 3. Febr 886. Anfang. [/] Direct. [Eckstein] dtt [oder: »Okt«?]« (**).\r\nKalendernotiz Bruckners: Zusatz »B« bei dieser Woche [Dienst an der Hofkapelle] (***).\nJulius Mannheimer verzeichnet im Pester Lloyd Nr. 156 (»Rückblicke auf die Opern- und Konzertsaison.«) auch die 7. Symphonie:\r\n      »[... Brahms ausgenommen, gab es auffallend viele Novitäten bei den Philharmonikern ...] Bezüglich solcher Kompositionen ist die zweite Aufführung beinahe wichtiger als die erste. Auch Bruckner's Symphonie (E-dur) [sic! vermutlich gemeint: »Es-dur« oder - unwahrscheinlicher - »D-moll«?] hätte verdient aufgeführt zu werden. Ein Werk, welches anläßlich seiner ersten Aufführung in Wien so viel Staub aufgewirbelt und so diametral entgegengesetzte Beurtheilung erfahren hat, kann wohl absonderlich und vielleicht selbst ungenießbar, keineswegs jedoch so nichtssagend sein, daß sich eine Aufführung nicht verlohnt hätte. Für die nächste Saison erscheint [sic] sie uns jedoch an Aktualität verloren zu haben. [... Rückblick auf weitere Konzerte ...] Julius Mannheimer.« (°).\nAufführung des Quintetts durch das Halir-Grützmacher-Quartett (Carl Halir, Theodor Freyberg, Carl Nagel, Carl Hager [2. Viola] und Leopold Grützmacher) beim Musikfest in Sondershausen um 11 Uhr im Hotel Münch (°°).\r\nEs erklingen außerdem Werke von d'Albert (von ihm selbst gespielt), Beliczay (Lieder, mit der Altistin Elisabeth Exter), Albert Fuchs und Ferd. Praeger (Lieder, mit Gustav Trautermann), Sgambati [nur geplant?], Rubinstein (Polonaise, mit Gertrud Hertzer aus Straßburg), Hans Sommer (Lieder, mit Karl Hill), Urspruch (Klavierquintett, mit dem Halir-Quartett und Urspruch), Wüllner und Wagner (Lieder, mit E. Exter) (°°°).\nIn der Neuen Freien Presse Nr. 7822 wird die 2. Auflage des Klavierauszugs der 7. Symphonie angekündigt:\r\n     \"Neue Musikalien. (Bericht der k. k. Hof=Musikalien=Handlung Albert J. Gutmann, Wien, Hofopernhaus.) Brahms: Vierte Symphonie, E-moll, für zwei Claviere, vierhändig; Bruckner. Siebente Symphonie, vierhändiger Clavierauszug (zweite Auflage); Marenco=Manzetti [... Weinwurm ...] Wolzogen: Parsifal= und Tristan=Leitfaden (neue Auflagen).\" (#).", "Letzte Änderung": "19.02.2026 17:44"}, {"ID": 188506065, "Datum": "[?] 6.6.1885, Samstag", "Haupttext": "(Datum des Poststempels (*), oder 3.6.1885?]\r\nKarte Ludwig Nohls aus Heidelberg an Bruckner:\r\n     Der Eindruck, den er von der 7. Symphonie durch die Notenbeispiele in den Bayreuther Blättern [Oktober 1884] gewonnen habe, sei von der Aufführung in Karlsruhe überwältigend bestätigt worden. Die Wirkung sei nur mit der von Wagners »Götterdämmerung« und der Musik Beethovens und Bachs zu vergleichen. Grüße an Schönaich (**).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 05:58"}, {"ID": 188306065, "Datum": "6.6.1883, Mittwoch", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »6. [Juni] 8. u. 9. [Lect.]« [Grossmann?]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188106065, "Datum": "(6.6.1881, Pfingstmontag)", "Haupttext": "Der Schubertbund wirkt in einem Konzert anläßlich des 5. Niederösterreichischen Sängerbundesfestes mit.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188006065, "Datum": "6.6.1880, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der d-moll-Messe, des »Locus iste« als Graduale und des »Os justi« als Offertorium unter Bruckners Leitung in der Hofkapelle (*).\nHellmesberger drückt seine Anerkennung aus, was Bruckner später Loidol erzählt (**). Diesbezügliche Kalendereintragung Bruckners (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187706065, "Datum": "6.6.1877, Mittwoch", "Haupttext": "Widmung einer Photographie [IKO 6] an Autengruber.", "Letzte Änderung": "25.02.2024 14:52"}, {"ID": 187406065, "Datum": "6.6.1874, Samstag", "Haupttext": "Einige Zeitungen kündigen Bruckners Orgelspiel bei der morgigen Kirchenmusik an:\n \nFremdenblatt Nr. 154 auf S. 6:\r\n     \"Morgen um 8 Uhr wird in der Pfarrkirche Alservorstadt das Frohnleichnahmshochamt feierlich abgehalten, hiebei eine Messe von Mozart Graduale Lauda sion von Haydn, Offertorium Sopran= und Violinsolo von Proch aufgeführt, und werden die Soli Herr Jos. Maxintsack und Frl. Johanna Maurer, Mitglieder des Hofoperntheaters vortragen. Hoforganist Bruckner wird die Orgel spielen.\" (*),\n \nNeue Freie Presse Nr. 3512 auf S. 5:\n     \"[inhaltlich wie (*) ...] Hof=Organist Bruckner spielt die Orgel.\" (**).", "Letzte Änderung": "18.11.2024 16:00"}, {"ID": 186806065, "Datum": "6.6.1868, Samstag", "Haupttext": "Der Welser Anzeiger Nr. 23 meldet auf S. 3: \n»Kronlandsnachrichten.\n   ! (Anton Bruckner.) Dem Domorganisten und Chormeister der Liedertafel in Linz, Herrn Anton Bruckner wurde vom Wiener Conservatorium die Stelle als Professor des Contra=Punctes für die beiden oberen Classen angetragen, welchen Ehrenplaz Bruckner (troz seiner angenehmen Stellung in Linz) wol mit Freuden annehmen wird.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186506065, "Datum": "6.6.1865, Dienstag nach Pfingsten", "Haupttext": "[Erst am 13.6.1865?] Laut eigener Aussage fuhr Bruckner wieder nach München zurück, vermutlich wieder begleitet von Pichler-Bodog (*) und Franz Schober (**).\r\n     Bruckner scheint jedenfalls bei der abendlichen Nachfeier nicht anwesend gewesen zu sein; erwähnt werden als erschienene Komponisten Mayrberger, Santner und Storch (**a).\n(***) Meldung im Linzer Abendboten Nr. 128 auf S. 2:\r\n»Tagesneuigkeiten.\r\n[...] - (Preisgekrönte Festchöre.) Den ersten Preis (100 fl.) erhielt Rudolf Weinwurm, Chormeister des akademischen Gesangsvereines in Wien für den von ihm componirten Männerchor \"Germania\", gedichtet von Adolf Kühne; den zweiten Preis (60 fl.) Anton Bruckner, Domorganist in Linz für seinen Männerchor \"Germanenzug\", gedichtet von Dr. August Silberstein; den dritten Preis (40 fl.) C. Mayrberger, k. k. Beamter in Preßburg für seinen Männerchor \"Abendruhe\" gedichtet von Friedrich Oser.« (***).\n(°) Allgemein gehaltener Bericht über das Sängerfest, ebenfalls im Linzer Abendboten Nr. 128 (auf den letzten zwei Seiten):\r\n»                           Feuilleton.\r\n                             Sängerfest.\r\n      Die ersten beiden Tage des ersten Sängerbundfestes für Oberösterreich und Salzburg boten zwei merkwürdige Erscheinungen dar; die Gunst des Wetters, welches fortwährend die Miene eines scheinbar drohenden, aber im Grunde sehr gnädigen Gebieters annahm und die unverkennbar allgemeine Freude, mit wekcher Linz in allen Schichten seiner Bevölkerung die werthen Gäste empfing ... [erwähnt: Karl Jax, Josef Hafferl, Koffler aus Hallein, Karl Wackerlig, Dr. Hölzel aus Straubing] ... und Freude drinnen und draußen galt dem deutschen Liede, dem fruchtbaren Samen der Zukunft und seiner läuternden Gewalt.\r\n(Schluß folgt.)« (°).", "Letzte Änderung": "24.10.2024 10:23"}, {"ID": 186206065, "Datum": "6.6.1862, Freitag", "Haupttext": "Datierung im Kitzler-Studienbuch. Aktuelles Thema ist die Sonatenform (*).\nIn der Folgezeit (vor dem 29.6.1862) Beschäftigung mit Durchführungs- und Reprisen-Abschnitt (**).\r\nEs entstehen Sonatenentwürfe in  f-Moll (WAB 242/1), C-Dur (WAB 242/2), C-Dur (WAB 242/3), F-Dur (WAB 242/4) und d-Moll (WAB 242/5) (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185906065, "Datum": "6.6.1859, Montag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Rudolf Weinwurm: \nEr werde am 30.6.1859 abends mit dem Schiff in Nußdorf eintreffen und bis 13. oder 14.8.1859 in Wien bleiben; Weinwurm möge ihm eine günstige Wohnung, möglichst nahe bei Sechter, besorgen; Grüße von Alois Weinwurm. Erinnerung an den letzten Abschied bei der Abfahrt des Schiffes.\n[Text der ersten Seite:] \n»Lieber Freund!\n   Jetzt bin ich schon wieder da Hörst Du - denn ich brauche Dich Der Kerl kom[m]t gewiß, wenn er mich braucht, wirst Du sagen. Ich [nachträglich eingefügt:] hab über Dich  u auch von Dir viel Schönes u Rühmliches gelesen und gehört, und freute mich im[m]er in[n]ig. Du bist ohnehin schon verständigt, dß ich Ende d. M. u zwar am 30. Juni also Abends mit dem Dampfschiffe in Nußdorf eintreffen (werde,) und bis Mitte August bleiben werde.\n  Da Du nun schon einmal die Quartiermacherstelle in meiner Angelegenheit übernom[m]en hast,« [Ende der ersten Seite].\n[Text der letzten Seite:] »Sei sehr gebethen, und schreibe mir dann recht bald die Adresse in mein Quartier. Ich freue mich schon sehr, wieder zu Dir zu kom[m]en, da ich hier keinen solchen Freund besitze. Ich hab erst bei meiner Abfahrt im Dampfschiffe gesehen, wie sehr ich dich liebe. Alois war etwas krank, ist aber wieder genesen u grüßt Dich. Schreib mir recht bald. Sei gebeten.\nDein \nFreund \nAnton Brucknermp \n[links unten:] Linz den 6. \nJuni 1859.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185606065, "Datum": "(6.6.1856, Freitag)", "Haupttext": "Zum neuen Vorstand der Liedertafel »Frohsinn« wird Josef Hafferl gewählt. Erster Sekretär wird C. Reißer.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185206065, "Datum": "6.6.1852, Sonntag", "Haupttext": "Sängerfahrt der Liedertafel »Frohsinn« nach St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 202305065, "Datum": "6.5.2023, Samstag", "Haupttext": "Aufführung des \"Ecce sacerdos\" durch den Monteverdi Choir unter John Eliot Gardiner in der Westminster Abbey in London anlässlich der Krönung von King Charles III.", "Letzte Änderung": "29.01.2026 17:56"}, {"ID": 201805065, "Datum": "6.5.2018, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des Quintetts in einer von Gerd Schaller erstellten Bearbeitung für großes Orchester durch das Radiosymphonieorchester Prag unter Gerd Schaller im Regentenbau in Bad Kissingen.", "Letzte Änderung": "06.02.2026 07:50"}, {"ID": 201105065, "Datum": "6.5.2011, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Bamberger Symphoniker unter Jonathan Nott in Santiago in Chile.", "Letzte Änderung": "02.08.2025 22:41"}, {"ID": 199905065, "Datum": "6.5.1999, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel »Anton Bruckner in Sierning« in der Kirchenzeitung der Diözese Linz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199605065, "Datum": "6.5.1996, Montag", "Haupttext": "Artikel von Franz Zamazal \"Fruchtbarer Boden im Freiwald. Im 100. Todesjahr Anton Bruckners setzt Windhaag einen starken Akzent\" in den Oberösterreichischen Nachrichten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197405065, "Datum": "6.5.1974, Montag", "Haupttext": "Vortrag von Leopold Nowak »Anton Bruckner in Ansfelden und St. Florian« beim Wiener Kulturkreis. (Am 11. und 18.5. Führungen in Ansfelden und St. Florian).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196105065, "Datum": "6.5.1961, Samstag", "Haupttext": "14 Photographien in einem Umschlag \"Anton Bruckner's Leichnam in seinem Sarge photographiert am 6. Mai 1961 St. Florian\". Sie zeigen Menschengruppen vor dem Sarkophag (u. a. mit Dr. Hans Hierzenberger (Obmann des Bruckner-Bundes), Unterrichtsminister Dr. Heinrich Drimmel, Dr. Karl Rehberger, Dr. Leopold Nowak), den inneren Sarg freistehend auf dem Boden, das Einbringen des inneren Sarges in den Sarkophag, Bruckners Antlitz durch das Sichtfenster des inneren Sarges (*).\n \n\"Protokoll über die Renovierung des Bruckner-Originalsarkophages in der Gruft in St. Florian\"\n     1. Am 17.2.1961 Übergabe an Firma Firlei in Linz wegen Renovierung in Altsilber. Initiative des Brucknerbundes für Oberösterreich. Die Kosten werden von der Lehrerschaft Oberösterreichs übernommen.\n     2. Der Innensarg wurde in einem Kupfersarg der Firma Wellisch (Wien, Marschner) an Ort und Stelle gelagert.\n     3. Heute um 17 Uhr wurde der Innensarg dem Ersatzsarkophag entnommen, das deutlich sichtbare Antlitz durch das Glasfenster amtlich photographiert, festgestellt, dass der Innensarg unverletzt und mit dem Originalsarg identisch ist und Bruckners Leichnam enthält.\n     \"4.) Das allein sichtbare Antlitz Bruckners hat schwärzliche Farbe angenommen und ist für eine Zurschaustellung nicht mehr geeignet. Die amtlichen Photos dürfen nicht veröffentlicht werden, nur in den Archiven hinterlegt werden.\n     5.) Der renovierte Über-Sarkophag wird als der Originalsarkophag festgestellt.\n     6.) Der Innensarg mit Anton Bruckners sterblicher Hülle wurde wieder in den restaurierten Originalsarkophag umgebettet und dieser verschlossen.\"\n \nUnterzeichnet von Norbert Furreg, Leopold Hager, Fritz Rauch, Leopold Nowak, Joseph Kronsteiner, Max Eiersebner, Dr. Hierzenberger, Dr. Bruno Theusing, Ludwig Daxperger, Franz Firlei, Georg Wellisch, Kant [?] Spark.Beamter, Dr. N. Wibiral\" (**).\n \nZwei dazu passende Protokollentwürfe (mit teilweise identischen Passagen) sind erhalten geblieben, außerdem diverse Listen, meist Gästelisten (***).", "Letzte Änderung": "03.12.2024 20:59"}, {"ID": 195905065, "Datum": "6.5.1959, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Royal Philharmonic Orchestra unter Jascha Horenstein in der Royal Festival Hall in London.\nAuf dem Programm stehen zuvor Werke von Mozart (\"Figaro\"-Ouvertüre) und Brahms (d-Moll-Klavierkonzert mit Clifford Curzon).\nDie Programmerläuterungen stammen von Deryck Cooke.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195605065, "Datum": "6.5.1956, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe (englische Erstaufführung) durch die Oxford Harmonic Society und das Capriol Orchestra unter George Thewlis in der Town Hall in Oxford.\nAuf dem Programm stehen außerdem Elgars Chöre \"From the Bavarian Highlands\".\nSolisten sind Patricia Kent, Jean Allister, Edgar Fleet und Ian Paterson, Betty Sloan (Violine) und Winifred Copperwheat (Viola).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195005065, "Datum": "6.5.1950, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Max Auer »Meine Arbeit um A. Bruckner« in den Oberösterreichischen Nachrichten Nr. 105 auf S. 6.", "Letzte Änderung": "09.01.2024 10:20"}, {"ID": 194905065, "Datum": "6.5.1949, Freitag", "Haupttext": "Aufführung des \"Te deum\" durch das Sinfonieorchester der RAI und den Solisten Mirella Fléry, Myriam Pirazzini, Gustavo Gallo, Sesto Bruscantini und dem Chor der RAI Torino unter Schuricht in Turin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194405065, "Datum": "6.5.1944, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Hans Weisbach im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Solistin in Werken von Joseph Haydn und Max Reger ist die Altistin Elisabeth Höngen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194105065, "Datum": "6.5.1941, Dienstag", "Haupttext": "Fred Hamel berichtet [vermutlich in der Deutschen Allgemeinen Zeitung, Berlin] von der Aufführung der 8. Symphonie [am 3./4.5.1941]: \"Gluck und Bruckner | Karajan und die Staatskapelle - Philharmonie\". Glucks Alceste-Ouvertüre sei in einer fragwürdigen Bearbeitung gespielt worden (mit zehn Kontrabässen) (*).\n\n\nAufführung der 3. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Hans Weisbach in Bukarest (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193805065, "Datum": "6.5.1938, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Symphonieorchester Helsingfors unter Georg Schnéevoigt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193605065, "Datum": "6.5.1936, Mittwoch", "Haupttext": "Erster von fünf Vortragsabenden von Dr. A.-E. Cherbuliez an der Züricher Volkshochschule zum Thema »Leben und Werke von Anton Bruckner« (*).\nArtikel »Der Streit um den echten Bruckner« im Salzburger Volksblatt (**).", "Letzte Änderung": "31.08.2024 04:22"}, {"ID": 193405065, "Datum": "6.5.1934, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der e-Moll-Messe in St. Florian. Unter den Mitwirkenden ist auch die Liedertafel \"Frohsinn\".", "Letzte Änderung": "07.01.2024 13:47"}, {"ID": 193205065, "Datum": "6.5.1932, Freitag", "Haupttext": "Max Millenkovich-Morolds Festansprache \"Anton Bruckner in Linz\" wird in der Linzer Tages-Post Nr. 105 auf S. 3 veröffentlicht (*),\ndie auf S. 4 nochmals die heutige Rundfunkübertragung ankündigt (*a),\nauf S. 5f über das Bruckner-Fest berichtet (*b)\nund in der Abendausgabe auf S. 2f auch einen Artikel von Paul Günzel \"Musik der Bruckner-Woche\" bringt (**).\n \nDie Pariser Zeitschrift \"Temps\" berichtet vom Oberösterreichischen Bruckner-Fest, irrtümlich so formulierend, als sei Bruckner der Veranstalter des Festes gewesen (***).\n \nUm 21:10 Uhr Rundfunkübertragung der 5. Symphonie (zum Zyklus \"Die Sinfonien Bruckners\") mit dem Wiener Sinfonieorchester unter  Leopold Reichwein bei der RAVAG Wien (°).\n \nDas Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 211 schreibt auf S. 7 über die Orgelweihe in St. Florian [5.5.1932]:\n\"     Die wiederhergestellte Bruckner-Orgel. Im Stift St. Florian bei Linz wurde die wiederhergestellte Bruckner-Orgel, die nunmehr die größte Orgel Oesterreichs ist, geweiht. Bruckners berühmtes \"Tedeum\" wurde zu Gehör gebracht.\" (°°).", "Letzte Änderung": "06.10.2026 15:44"}, {"ID": 193105065, "Datum": "6.5.1931, Mittwoch", "Haupttext": "Radio Wien überträgt zwischen 20:00 und 21:30 Uhr aus dem Großen Musikvereinssaal ein Vokal-Konzert des Wiener Männergesangvereins (Leitung: Carl Luze und Ferdinand Großmann). Neben je vier Klavier- und Violoncell-Vorträgen kommen acht Chöre zur Aufführung, darunter Bruckners \"Abendzauber\" (mitwirkendes Hornquintett [sic]: Karl Stiegler, Gottfried Freiberg, Rudolf Kainz, Karl Romagnoli, Karl Wesetzky) (*).\r\n„Bei der diesmaligen Aufführung verwendet der Dirigent zum erstenmale Männer- als Fernstimmen.“ (**).", "Letzte Änderung": "20.09.2026 15:29"}, {"ID": 192805065, "Datum": "6.5.1928, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Gürzenich-Orchester unter Hermann Abendroth im Großen Musikvereinssaal bei einem Gastspiel der Kölner Oper in Wien im Rahmen der Donau-Rhein-Woche. Als Solist wirkt Helge Roswaenge mit (*).\nTagsüber Ausflug nach Baden (Begrüßung durch Georg Müller, den Ehrenobmann des Badener Musikvereins), nach dem Konzert Beisammensein (u.a. werden im Bericht erwähnt: die Philharmoniker Tyroler und Hans Stiegler, Gürzenich-Mitglied Püschel) (**).", "Letzte Änderung": "28.12.2024 14:10"}, {"ID": 192605065, "Datum": "6.5.1926, Donnerstag", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts vom 4.5.1926 (mit \"Trösterin Musik\") in der Schlesischen Zeitung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192505065, "Datum": "6.5.1925, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Dirk Fock im Großen Saal des Wiener Konzerthauses.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192405065, "Datum": "6.5.1924, Dienstag", "Haupttext": "Zu Beginn des mit \"O. R.\" signierten Artikels \"Orchesterkonzerte\" in der Reichspost Nr. 125 auf S. 1f werden Felix Weingartners und Ferdinand Löwes Dirigate der 8. Symphonie [am 6.4.1924 bzw. 9.4.1924] miteinander verglichen (*).\n\n\nDie Wiener Stimmen Nr. 104 machen auf S. 4 auf die Bruckner-Feier am 19.5.1925 mit f-Moll-Messe und \"Te deum\" aufmerksam (**).\n\n\nBrief von Rudolf Übelhör (Sängerbund \"Dreizehnlinden\") an Propst Vinzenz Hartl über eine geplante Aufführung der e-Moll-Messe [siehe auch 13.6.1924] (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192305065, "Datum": "6.5.1923, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Anton Konrath im Großen Musikvereinssaal in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192205065, "Datum": "6.5.1922, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das Wiener Konzertvereinsorchester unter Ferdinand Löwe im II. Statuarischen Sinfonie-Konzert des Wiener Konzertvereins im Großen Saal des Konzerthauses.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192105065, "Datum": "6.5.1921, Freitag", "Haupttext": "Das Neue Wiener Tagblatt Nr. 123 berichtet auf S. 7, dass Kpm. Hugo Reichenberger von der Wiener Staatsoper in Bukarest vier Philharmonische Konzerte dirigierte, in denen u. a. auch Bruckners 7. Symphonie erklang (*).\n \nDas Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 210 bringt auf S. 2 Kurt Singers Konzert-Umschau \"O Freunde, diese Töne!\", in der das Rosé-Quartett in höchsten Tönen für Beethovens op. 130 gelobt wird.\n\"[...] Notenspielen ist nicht immer schwer; aber die Pausen unhörbar mit Musik füllen (so wie es Bruckner als Schöpfer konnte), den Atem und die Ruhepunkte noch zu einem bestimmten Teil eines Meisterwerkes auszugestalten, lebendig, unbewußt, wie auf höheren Befehl – hier ist ein Wunder, glaubet nur, das Wunder ward bei Beethoven, Brahms, Schubert Erlebnis. [...].\" (**).", "Letzte Änderung": "03.08.2026 11:50"}, {"ID": 192005065, "Datum": "6.5.1920, Donnerstag", "Haupttext": "Ausgabedatum von Notgeld der Gemeinde Ansfelden mit einem Bruckner-Portrait [IKO 135] (*).\n \nThe Washington Times Nr. 11523 bringt auf S. 11 einen Artikel über die beklagte Übermacht der deutschen Musik, der auf einen bereits z. B. am 3.1.1915 veröffentlichten Text zurückgreift:\n\"     \"GERMAN\" MUSICAL IDOLS REALLY OF OTHER RACES\nMany Austrians, Bohemians and Hungarians–Mozart, Haydn, Beethoven Examples.\n    In an article published by the Musician, commenting on facts contained in an Italian's essay, \"The Pretended Supremacy of German Music,\" are contained some interesting facts in regard to which country has furnished the greatest number of eminent musicians, composers as well as executants. With the exception of Bach and Handel, who were German born, many musicians who are frequently classed as Germans are Austrians, Bohemians, Hungarians, and Hollanders.\n     It is true that Beethoven was born at Bonn, [...] But they had emigrated from Antwerp, [... er und Brahms ...] should be called Viennese.\n     Of course, Schubert was purely Viennese, Mozart and Haydn were also Austrians; Gluck was a Bohemian; Bruckner from Upper Austria; Carl Goldmark, a Hungarian; Dvorak, Smetana, Fibich and Bendel belonged to the Czech school; that is, Slavs and not Germans. Wagner and Schumann were Saxons, but we must not forget that Saxony was, for a long time, more Austrian than German.\n     [... Hans Richter, Nikisch, Mahler, Anton Seidl, Franz Schalk, Mottl, Weingartner u. a. Dirigenten ... Instrumentalsolisten].\" (**).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 19:33"}, {"ID": 191605065, "Datum": "6.5.1916, Samstag", "Haupttext": "Hinweis auf das heutige Konzert in einem Inserat in der Los Angeles Times auf S. 15 (= S. 3 des 2. Teils): \n\"TRINITY AUDITORIUM– GRAND AT NINTH. | L. E. BEHYMER, MANAGER.\nLos Angeles Symphony Orchestra, ADOLPH TANDLER, Director.\nSATURDAY EVENING, MAY 6, at 8:30 o'Clock\n                        FINAL CONCERT–15TH SEASON.\n\nTickets 25c to $2.00                 Trinity Box Office\" (*).\n\n\n[geplant!] Aufführung der 3. Symphonie unter Adolf Tandler im sechsten und letzten Konzert in Los Angeles. Auf dem Programm stehen außerdem \"Iberia\" von Debussy und \"Till Eulenspiegel\" von Richard Strauss.\n[tatsächlich: Adolf Tandler (eigene Komposition), Brahms (Tragische Ouvertüre), Sibelius (erste Symphonie), Weber (Jubel-Ouvertüre)].\n\n[Wiederholung vom 5.5.1916] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190905065, "Datum": "6.5.1909, Donnerstag", "Haupttext": "In Theodor Helms Artikel »Musikbrief Wien« im Musikalischen Wochenblatt / Neue Zeitschrift für Musik, S. 82, wird auch die Aufführung der 4. Symphonie am 20.12.1908 erwähnt (*).\n \n\nThe Times Nr. 38952 (London) kündigt mit einem Inserat auf S. 1 die Aufführung der 2. Symphonie am 8.5.1909 an:\n\n\"                      QUEEN'S HALL.\n                                    [...]\nLONDON SYMPHONY ORCHESTRA.\n              TENTH SYMPHONY CONCERT.\n                   SATURDAY NEXT, at 3.\n                  Conductor–Herr ARTHUR\nNIKISCH.                                           NIKISCH.\nOverture, Egmont . . . . . . . . . . . . .  Beethoven\nSymphony, No. 2 in C minor . . . . . Bruckner\nVioloncello Concerto . . . . . . . . . . . Raff\r\n[ ... mit B. Patterson Parker, Tschaikowsky (\"Romeo und Julia\"), Liszt (ungarische Rhapsodie Nr. 1) ... Kartenverkauf ...].\" (**).", "Letzte Änderung": "11.02.2025 09:22"}, {"ID": 190705065, "Datum": "6.5.1907, Montag", "Haupttext": "The Dispatch-Repuclican Nr. 127 (The Daily Republican, Clay Center, Kansas) kündigt auf S. 1 den Wiener Männergesangverein an:\n\"            TO SERENADE ROOSEVELT\nThe Famous Vienna Mannechor Comes to America.\n\n     [... heute im Weißen Haus in Washington ... ausführlich über den Verein ...]. Past members of the society included Mendelssohn, Richard Wagner, Liszt, Johann Strauss, Bruckner, Brahms and other famous composers. Meyerbeer and Schumann, although mit affiliated with the organization, also dedicated compositions in its honor.\n     [... Auslandsreisen ... auch vor gekrönten Häuptern ...].\" (*).\n\n\nGrößtenteils gleichlautend schreiben auch der Grand Forks Herald Nr. 107 (The Evening Times, Grand Forks, North Dakota) auf S. 3:\n\"      VIENNA MALE SINGERS VISIT WASHINGTON\nFamous Austrian Musical Organization to Serenade Roosevelt.\n\n     [...] Past members of the society include Mendelssohn, Richard Wagner, Liszt,\n Johann Strauss, Bruckner, Brahms and other famous composers. Meyerbeer\n and Schumann, although mit affiliated with the organization, also \ndedicated compositions in its honor.\" (**),\n\n\ndie Parsons Daily Eclipse Nr. 311 (Parsons, Kansas) auf S. 1:\n\"WILL SERENADE THE PRESIDENT\n\n[... gleicher Text wie oben ...] (***),\n\n\nThe Roswell Daily Record Nr. 56 (Roswell, New Mexiko) auf S. 3:\n\"VIENNESE SINGERS TO SERENADE THE PRESIDENT.\n\n[... Text wie oben ...] (°)\n\n\nund The Evening Star Nr. 296 (Independence, Kansas) auf S. 3:\n\"THE VIENESE SINGERS TO SERENADE THE PRESIDENT.\n\n[... Text wie oben ...] (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190505065, "Datum": "6.5.1905, Samstag", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« (*) und der 5. Symphonie (**) unter Mikorey beim 15. Anhaltischen Musikfest in Köthen.\n[Datum richtig?] Im Musikalischen Wochenblatt berichtet Theodor Helm auf S. 296 (»Musikbrief Wien«) über die Aufführung der 1. Symphonie am 15.3.1905 (***).\nBruckner als Lehrer von Emil Paur wird in The Akron Beacon Journal Nr. 129 (Akron, Ohio) auf S. 12 erwähnt:\r\n\"  GREAT FESTIVAL OF MUSIC AND SONG\r\nFamous Pittburg Orchestra Coming to This City.\r\n[...]\r\n     On May 27. Akron will have the pleasure of hearing the Pittsburg orchestra, without a doubt the greatest in the country. [... Solistin Johanna Gadski (Abbildung), Konzertmeister von Kunitz [Kunits] ...].\n                Emil Pauer [sic], Conductor.\r\n     Emil Paur, whose term as conductor of the Pittsburg orchestra was inaugurated with the opening concert of the tenth season last november [... erfolgreiche Konzerte ...].\r\n     Emil Paur is about 42 years old and was born at Czernovitz, Austria. When a young man, he entered the Vienna conservatory of music, where he was a pupil of Hellmesberger, Dessoff and Anton Bruckner. After several years as a member of the Imperial opera house [... weitere Stationen ... über die Solistin ...].\" (°).", "Letzte Änderung": "21.04.2023 12:15"}, {"ID": 190405065, "Datum": "6.5.1904, Freitag", "Haupttext": "[??] Aufführung des »Te deum« unter Cludsam in Melbourne (*).\nAufführung der 9. Symphonie (**) und des »Te deum« unter Ernst Wendel in Königsberg (***). 105 Orchestermusiker, 250 Choristen. Solisten: Rollan, Gagel, Dierich, Nöthig (°).\nArtikel [Vorbesprechung?] von Leo Wegner \"Anton Bruckner.\" in der Ostpreußischen Zeitung Nr. 124, 1. Beilage (°°).", "Letzte Änderung": "23.09.2024 12:41"}, {"ID": 190005065, "Datum": "6.5.1900, Sonntag", "Haupttext": "Hinweis auf die Konzerte zugunsten des Bruckner-Denkmals in der Linzer Zeitung auf S. 539:\r\n    \" * Dilettanten=Vorstellung. Für die geplante Dilettanten=Vorstellung, welche am 16. und 17. Mai im landschaftlichen Theater stattfindet, gibt sich allgemein großes Interesse kund [... über den Verschönerungsverein ...] Daß es eine Ehrenpflicht der Stadt Linz ist, den großen Componisten, den Sohn Oberösterreichs, der lange Jahre in Linz gewirkt und geschaffen, durch ein Denkmal zu ehren, das braucht wohl nicht erst auseinandergesetzt zu werden. [... über das Stifter-Denkmal ... nun] ist es möglich, die geplante Ehrung Bruckners thatkräftig in Angriff zu nehmen. Einen Baustein für das Brucknerdenkmal soll nun die Akademie liefern. [... über das Programm, die Vorbereitungen und die Mitwirkenden ...]\" (*).\nHinweis auf die heutige Kirchenmusik in der Reichspost Nr. 103 auf S. 10 (**).\nAufführung des fünfstimmigen \"Tantum ergo\" [WAB 42] unter Chordirektor Josef Hein in der Pfarrkirche zu Maria Geburt am Rennweg (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189905065, "Datum": "6.5.1899, Samstag", "Haupttext": "Auf die morgige Aufführung des fünfstimmigen \"Tantum ergo\" (WAB 42) machen mehrere Zeitungen aufmerksam: \ndas Fremdenblatt Nr. 123 (Morgenblatt) auf S. 8 (*), \ndie Neue Freie Presse Nr. 12464 auf S. 5 (**), \ndas Neue Wiener Journal Nr. 1987 auf S. 6 (***) \nund die Reichswehr Nr. 1882 (Abendblatt) auf S. 3 (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189705065, "Datum": "6.5.1897, Donnerstag", "Haupttext": "Im Deutschen Volksblatt Nr. 2996 wird auf S. 1f das Konzert des Wagner-Vereins (mit dem Adagio des Quintetts) [am 24.4.1897] besprochen:\r\n\"[...]      Dem Quartett Fitzner begegneten wir auch im Internen Musikabend des Akademischen Wagner-Vereines, woselbst es mit Bruckner's wundervollem Adagio aus dem Streichquintett unter Mit­hilfe des Herrn Stwertka und mit Beethoven's Es-dur-Quartett, op. 127, die Hörer entzückte. [... Materna, Ferdinand Foll, Ferdinand Jäger, Josef Labor ...].      Camillo Horn.\" (*).\nDas Musikalische Wochenblatt meldet auf S. 261 die Aufführung der 7. Symphonie im 4. Abonnementkonzert unter Handloser in Konstanz. Als Violinsolist habe Herr Petschnikoff mitgewirkt (**).\r\nAuf S. 264 wird berichtet, daß in Wien zwei Straßen nach Brahms und Bruckner benannt werden sollen (***).", "Letzte Änderung": "27.08.2026 14:23"}, {"ID": 189405065, "Datum": "6.5.1894, Sonntag", "Haupttext": "Ankündigung des Konzerts vom 9.5.1894 mit einem Brucknerschen Chor [»Ave Maria«, WAB 6] in der »Presse« Nr. 123 auf S. 15:\n\"     – Die Wiener Singakademie veranstaltet Mittwoch den 9. d., Abends um 6 Uhr, in der Pfarrkirche am Hof eine Aufführung geistlicher Musik unter Leitung Professor Graedener's. Das Programm nennt Chöre von Brahms, Bruckner, Mendelssohn, Pierre de la Rue, Sweelinck und wird eingeleitet durch Seb. Bach's Orgelphantasie in G-moll, vorgetragen von Herrn Karl Führich.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189305065, "Datum": "6.5.1893, Samstag", "Haupttext": "Brief von Ida Buhz an Bruckner:\r\n     Er solle ihr rechtzeitig mitteilen, wann er nach Berlin komme. Vierzehn Tage müsse er gewiß bleiben (*).\n(II. (IV.) Interner Abend des Wiener Akademischen Wagner-Vereins mit Werken von Liszt, Berlioz, Beethoven, Richard Wagner, Hugo Wolf und Peter Cornelius. Mitwirkende: der Vereinschor, Ellen Forster-Brandt (Gesang), Rudolf Oberhauser (Bariton), Max Herold von Stoda (Violine), Theodor Luka (Violoncello) und Ferdinand Foll und Josef Schalk (Klavier) (**)).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 09:57"}, {"ID": 189205065, "Datum": "6.5.1892, Freitag", "Haupttext": "Das Neue Wiener Tagblatt Nr. 126 teilt auf S. 7 mit, daß das Wiener Komponistenalbum auch eine Komposition Bruckners [\"Vaterländisches Weinlied\"?] enthält:\n\"     * Im Musikalienverlage Emil Berté &amp; Cie erschien soeben in sehr eleganter und geschmackvoller Ausstattung ein \"Wiener Komponisten=Album\". In dieser musikalischen Publikation, die als Vorläufer zur Theater= und Musikazsstellung zu betrachten ist, begegnet man einer Reihe anmuthiger Kompositionen von Brahms, Goldmark, Bruckner, Robert Fuchs [...] und Alfred Zamara. Das Titelblatt ist mit den wohlgelungenen Photographien all' dieser Komponisten geziert.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188805065, "Datum": "6.5.1888, Sonntag", "Haupttext": "Das Linzer Volksblatt Nr. 106 berichtet auf S. 3 vom Konzert in Wels [am 29.4.1888] mit dem »Ave Maria« [WAB 6]:\n    \"Ein musikalischer Abend in Wels.\n                Eingesendet.\n     Es hieße Wasser in die Donau tragen, wollte man über die Leistungen des genialen Tonkünstlers August Göllerich noch ein lobend Wort verlieren. [... Lob für seinen Einsatz ...] Selten hört man heuzutage so fein abgestufte und ausgezeichnet studierte Chöre, wie sie die ausübenden Mitglieder des Linzer Vereines unter der verständnisvollen Direction des Herrn Theodor Schmidt hier in Wels zu Gehör brachten. [...] so ergreifende Aufführungen aber, wir jene des einfach weihevollen Liszt'schen Chorales: \"Meine Seele erhebt den Herrn\" (Ps. 67. Manuscript) und des rührend inbrünstigen \"Ave Maria\" unseres reichbegnadeten Landsmannes Anton Bruckner sind nur möglich, wenn sich herrliches Stimm=Materiale mit echtester Begeisterung und Hingabe an die gewählten und erhabenen Aufgaben verbindet, wie dies beim gemischten Chore des Linzer Vereines der Fall ist. Das Bruckner'sche \"Ave Maria\" ist das vertrauenvollste, selige Gebet reinsten Herzens und erquickendster Unschuld; man vergisst ob dem Zauber seiner Empfindung die unvergleichliche Meisterschaft seiner Conception. Es floss wie heiliger Schauer über die Zuhörerschaft bei den erhebenden, erdentrückenden Klängen der tief=religiösen Werke Liszt's und Bruckner's. [... über die weiteren Werke, die \"musterhafte Haltung\" des Publikums, ausführliche Anmerkungen zu Liszt ...]  - Die ausgegebenen Programme enthielten neben den wörtlichen Texten aller Gesänge auch sehr schätzenswerte, weil zum Verständnisse nothwendige Erläuterungen der aufgeführten Werke, ein Verfahren, welchem allseitige Nachahmung zu wünschen wäre.\" [keine Signatur].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188605065, "Datum": "6.5.1886, Donnerstag", "Haupttext": "Das Musikalische Wochenblatt Nr. 19 verzeichnet auf S. 245 Aufführungen der 7. Symphonie in Graz [14.3.1886] und Rostock [wann?]: \n               \n»Aufgeführte Novitäten. \n[...] \nBruckner, (Ant.), 7. Symphonie. (Graz, 5. Mitgliederconc. des Steiermärk. Musikver. Rostock, 3. Orchesterconc. des Ver. Rostocker Musiker.)«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188405065, "Datum": "6.5.1884, Dienstag", "Haupttext": "Beim 2. öffentlichen Konzert des Wiener Konservatoriums mit dem Zöglingsorchester unter Hellmesberger spielt Bruckners Schüler Carl Führich ein Orgelkonzert in d-Moll von Händel (*).\nTagebuchnotiz [unleserlich?] in den Gebetsaufzeichnungen (**).", "Letzte Änderung": "22.10.2025 16:29"}, {"ID": 188105065, "Datum": "6.5.1881, Freitag", "Haupttext": "Der Musiker-Courier Nr. 28 [auch: Zeitschrift für die Musikalische Welt, 1880/81, 4. Jg.] berichtet auf S. 277 über das Konservatoriumskonzert vom 3.5.1881.\r\n   »[...] Das zweite Conservatorium=Concert [...] brachte als Einleitung ein Orgel=Concert in A-Moll [recte »d-Moll«?], von Herrn Adolf Veith unter Assistenz des Herrn Professors Bruckner mit Sicherheit gespielt, [... Signatur auf S. 278] Ed. Moucka.«", "Letzte Änderung": "20.12.2024 11:16"}, {"ID": 187905065, "Datum": "6.5.1879, Dienstag", "Haupttext": "Die Neue Freie Presse Nr. 5277 berichtet auf S. 7 von der Aufführung der f-Moll-Messe am 27.4.1879 und von der Einweihung der Votivkirche am 24.4.1879:\n     \" - Bei dem aus Anlaß des Kaiser=Jubiläums in der Ofener Garnisonskirche stattgehabten Festgottesdienste ist die Messe in F-moll des berühmten Wiener Hof=Organisten Anton Bruckner zur Aufführung gelangt und hat, wie der Pester Lloyd berichtet, auf die Zuhörer einen überwältigenden Eindruck gemacht. - Dem genannten Künstler ist vom Protector Herrn Erzherzog Karl Ludwig anläßlich der Einweihung der Votivkirche in einem Handschreiben der besondere Dank für die Zustandebringung der schönen Orgel ausgesprochen worden.\"", "Letzte Änderung": "27.10.2024 18:33"}, {"ID": 187805065, "Datum": "6.5.1878, Montag", "Haupttext": "Brief von Hans Rott an Heinrich Krzyzanowski: .\n   .. Am 27.5.1878 sei Jahresabschlußprüfung am Konservatorium. Er sei jetzt öfters im Riedhof, wo er letztes Mal Bruckner getroffen habe. ...", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187505065, "Datum": "6.5.1875, Donnerstag (Christi Himmelfahrt)", "Haupttext": "Bruckner wirkt als Organist bei der Kirchenmusik in der Augustinerkirche um 11 Uhr mit.\r\n   Zur Aufführung gelangen eine Messe von Mozart, ein Graduale »Paternoster« (mit Sopransolo: Frl. Obeneder, Schülerin von Frau Marchesi) von Johann Krall und als Offertorium das »Ave verum« von Mozart (*).\n(**) Um 12 Uhr drittes, diesmal von Gutmann organisiertes (***) Wagner-Konzert dieses Jahres in Wien. Programm leicht abgeändert (°) - außer Materna [und Glatz?] diesmal Scaria als Solist - mit dem Huldigungsmarsch und Ausschnitten aus der »Götterdämmerung«. Übrigens konnte nur dank Hellmesbergers Geistesgegenwart ein »Schmiß« vermieden werden (°°).", "Letzte Änderung": "13.10.2024 20:10"}, {"ID": 187205065, "Datum": "6.5.1872, Montag", "Haupttext": "Ankunft Wagners, von Linz kommend, um 10 Uhr am Wiener Westbahnhof. Unterkunft bei Standthartner. Herbeck kommt dazu (*).\nBruckner traf zumindest am Bahnhof mit Wagner zusammen (**).", "Letzte Änderung": "12.10.2025 03:36"}, {"ID": 186805065, "Datum": "6.5.1868, Mittwoch", "Haupttext": "Die Linzer Zeitung kündigt auf S. 435 nochmals die Uraufführung der 1. Symphonie an und gibt das Programm bekannt:\r\n»Linz, 5. Mai.\r\n   [...] * (In dem Concerte Bruckner's) wird die Liedertafel „Frohsinn” ihren Dirigenten dadurch ehren, daß sie zwei von jenen Chören, welche in ihrem letzten Concerte so außerordentlich gefallen haben, zur Wiederholung bringt. Gewiß eine allgemein willkommene Auswahl! Zwischen beiden Chören wird Frl. Katinka von Sachse, deren herrliche Stimme und schwungvoller Vortrag ihr schon längst eine hervorragende Stelle unter den hiesigen Dilettanten gesichert haben, Mendelssohn's wundervolles „Herbstlied”, und ein Lied von Brahms singen.« (*).\nAnkündigung auch in der Tages-Post:\r\n»5. Mai 1868. [...] § Das Programm des am nächsten Samstage Nachmittag um 5 Uhr im großen Redoutensaale stattfindenden Konzertes des Herrn Bruckner enthält außer der der [sic!] von ihm komponirten Symphonie noch zwei von der Liedertafel „Frohsinn” gesungene Chöre und zwei Lieder von Mendelssohn und Brahms, vorgetragen von der ausgezeichneten Gesangsdilettantin Frl. Katinka von Sachse.« (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186605065, "Datum": "6.5.1866, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 1. Sonntagsmesse in Es-Dur von Robert Führer in der Linzer Stadtpfarrkirche. Vermerk [Zappes?] in der Stimme der 1. Violine \"6ten Mai Pf.\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186105065, "Datum": "6.5.1861, Montag", "Haupttext": "Vermerk (von fremder Hand) »Der Liedertafel »Frohsinn« zum 17. Gründungsfeste am 6. Mai 1861 gewidmet« auf einer Abschrift des »Ave Maria« [»WAB 6].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185505065, "Datum": "6.5.1855, Sonntag", "Haupttext": "Traumihler notiert die Musikstücke (Mozart, Eybler und Führer), die während des Gottesdienstes gespielt wurden, den der Bischof von Linz hielt (*).\r\n[Vermutlich zu diesem Fest gehörend:]\r\n\"Während der Procession zum h. Missio[ns]kreutze wurde vom Clerus u. den Chorsängern der Hymnus: Vexilla Regis prodeunt\" choraliter gesu während der adoration des geweiht[en] Missionskreutzes ein Lied zum h. Kreutze gesungen. – Laus Deo et Beatissimae sine labe originali conceptae Dei Genitrici   M A R I A E. – Amen. –\" (*a).\r\nZum Aufführungskalender siehe auch die Anmerkung.\n \nNotiz in Traumihlers Ausgabenverzeichnis:\n\"6. Mai     Zum Schluße der h. Mission 1 Trompeter     2 [fl] 30 [kr] \".", "Letzte Änderung": "12.05.2025 18:36"}, {"ID": 185305065, "Datum": "6.5.1853, Freitag", "Haupttext": "Notiz in Traumihlers Ausgabenverzeichnis:\n\"6. Mai     Ein messingenes Band zum Spieltische der großen Orgel     20 [kr] \".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185205065, "Datum": "6.5.1852, Donnerstag", "Haupttext": "Schreiben der Schuldistrikts-Aufsicht Enns in Niederneukirchen (J. P. Vorbuchner) an das bischöfliche Konsistorium in Linz:\r\n     Leitet Bruckners Gesuch weiter, bestätigt das Zeugnis von Jodok Stülz [6.9.1851]. Im Begleitschreiben anerkennende Worte über Bruckner: »lobenswerther Unterlehrer ... sehr geschicktes, eifriges und besonders wohlgesittetes junges Lehrindividuum«.\nPräsentationsvermerk \"Praes. 8. Mai 1852.\"", "Letzte Änderung": "28.04.2025 19:49"}, {"ID": 200004065, "Datum": "6.4.2000, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Iceland Symphony Orchestra unter Ole Kristian Ruud.", "Letzte Änderung": "15.02.2026 06:48"}, {"ID": 199604065, "Datum": "6.4.1996, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Bernard Haitink im Großen Festspielhaus in Salzburg. Solist in Mozarts Jeunehommé-Konzert ist Murray Perahia.", "Letzte Änderung": "20.11.2025 10:12"}, {"ID": 198504065, "Datum": "6.4.1985, Samstag", "Haupttext": "Artikel \"Kirche in Oberösterreich\". Oberösterreichische Landesausstellung. in Korrekt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196904065, "Datum": "6.4.1969, Ostersonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan bei den Osterfestspielen Salzburg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196304065, "Datum": "6.4.1963, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Max Hilpert »Die drei Brucknerschulen in Windhaag« im Mühlviertler Boten.", "Letzte Änderung": "30.01.2024 10:43"}, {"ID": 196204065, "Datum": "6.4.1962, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Herbert von Karajan in der Royal Festival Hall in London.", "Letzte Änderung": "09.09.2026 19:27"}, {"ID": 196104065, "Datum": "6.4.1961, Donnerstag", "Haupttext": "Brief von Fritz Rauch an Propst Leopold Hager [in vertrautem Ton, mit \"Du\"]:\n     Bittet um Genehmigung der letzten von Daxperger vorgeschlagenen Programmfassung [zum 7.5.1961]: ca. 14-15 Uhr Sperrung der Stiftskirche für die \"Te deum\"-Proben Daxpergers, Gruftfeierlichkeit (mit Einladungsnachweis, Absperrdienst nötig, Sarkophag mit rotem Tuch bedeckt), Stiftskirche (Kropfreiter, Segen mit Tedeum, Teil der Sammlung für Bruckner-Orgel, verlässliche Absperrung im Presbyterium).\n     Einverständnis wegen Plakatdruck bald möglichst! Umbettung [des inneren Sarges] am 6.5.1961 nachmittags mit \"möglichst wenig Beteiligten\". Planung einer \"gastlichen Stunde\" für Schulvertreter, IBG, Ortsgruppen, Musiker, Firlei, Wellisch (Kosten 1/3 Stift, 2/3 Brucknerbund).\n     Die \"Barden\" hätten sich nicht gerührt [24.2.1961]; der \"Germanenzug\" passe keineswegs in eine sakrale Weihestunde - zudem: schlagende Verbindung im Stift?? Leopold Nowak fragen? Ab 16 Uhr Besuch der Gruft möglich. Musste dort an den Säulen repariert werden? (*).\n \nZweiter Brief an Leopold Hager [in offiziellem Ton gehalten]:\n     Vorschläge für den \"7. April\" [recte 7.5.1961]. 15 Uhr Gruft-Feierlichkeit, danach Orgelvortrag Kropfreiter und Gottesdienst mit Te Deum. Nachricht von den \"Barden\"? Wollen mit 2 Omnibussen kommen, zwei Chargierte wollen in der Gruft dabeisein, aber der \"Germanenzug\" sei absolut unpassend. Der Hausherr solle entscheiden - die Sängerschaft gehöre nicht zum CV [Cartellverband katholischer Studentenverbindungen].\n     Ob Hager zur Hauptversammlung [des Brucknerbundes] am Sonntag [9.4.1961] in Windhaag mitkomme? Die Umbettung des Sarges sei nur am 6.5.1961 und nur in kleinstem Kreis durchführbar (**).", "Letzte Änderung": "03.12.2024 20:56"}, {"ID": 195204065, "Datum": "6.4.1952, Sonntag", "Haupttext": "Brief von Max Auer an Theodor Bernhard Rehmann: \n    Eine Romreise ohne die e-Moll-Messe [vgl. 21.3.1952] sei nicht zu rechtfertigen. Er hoffe auf finanzielle Unterstützung durch Regierungsstellen. Für Auers Anliegen (Anerkennung Bruckners durch die Kirche etc., der e-Moll-Messe und der 9. Symphonie, die als geistliches Werk dann auch in kirchlichen Weihestunden aufgeführt werden könne, wie es der jetzige Papst für die Aufführung in Luzern unter Andreae [1944] gestattet habe) sei wichtig, wenn Rehmann nicht nur als Musiker, sondern auch als Priester zustimme.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195104065, "Datum": "6.4.1951, Freitag", "Haupttext": "Rede von Leopold Nowak »Die geistigen Kräfte in Anton Bruckners Musik« bei der Gründungsversammlung der Ortsgruppe München der IBG.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194704065, "Datum": "6.4.1947, Sonntag (Ostersonntag)", "Haupttext": "Aufführung der d-Moll-Messe [vermutlich unter Leitung von Erich Leckert] in der Kirche St. Ursula in München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194404065, "Datum": "6.4.1944, Gründonnerstag", "Haupttext": "Aufnahme der 7. Symphonie mit dem Bruckner-Orchester unter Georg Ludwig Jochum im Wiener Rundfunkstudio (Sendung am 20.4.1944 und 4.7.1944).", "Letzte Änderung": "09.08.2026 17:26"}, {"ID": 194304065, "Datum": "6.4.1943, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Felix Oberborbeck an Joseph Marx:\r\n   Bittet ihn, den viel beachteten Bruckner-Vortrag in Graz zu wiederholen (*).\nAufführung der 1. und 6. Symphonie unter Volkmar Andreae [in Zürich?]. [Vermutlich] Wiederholung am 7.4.1943 (***).", "Letzte Änderung": "07.01.2026 08:57"}, {"ID": 193804065, "Datum": "6.4.1938, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der g-Moll-Ouvertüre durch das Symphonieorchester Norrköping unter Heinz Freudenthal.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193704065, "Datum": "6.4.1937, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das Städtische Sinfonieorchester, verstärkt durch die Landeskapelle Rudolstadt, unter Ernst Schwaßmann im 8. Volkskonzerte in Jena.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193504065, "Datum": "6.4.1935, Samstag", "Haupttext": "Aufführung des 7-stimmigen »Ave Maria« [WAB 6], des »Christus factus est« [WAB 11] und des »Germanenzugs« durch den »Sängerbund Frohsinn« im Festkonzert anlässlich des 90jährigen Bestehens im Kaufmännischen Vereinshaus in Linz.", "Letzte Änderung": "07.01.2024 14:24"}, {"ID": 193404065, "Datum": "6.4.1934, Freitag", "Haupttext": "Mitgliederversammlung des Bruckner-Bundes für Wien und Niederösterreich (im Vorstand: Franz Moißl und Rudolf Holzer) im Beethovensaal der Wiener Hofburg (*).\nAufführung der 4. Symphonie durch die Weimarische Staatskapelle unter Hermann Abendroth im 5. Platzmietkonzert im Deutschen Nationaltheater in Weimar. Auf dem Programm steht vor der Pause Max Regers Böcklin-Suite (**).\nEine Aufführung der 7. Symphonie durch das Funkorchester unter Ferdinand Drost wird vom Sender Mühlacker (Stuttgart, Freiburg) ausgestrahlt und vom Rundfunk Frankfurt übernommen (***).", "Letzte Änderung": "08.10.2026 08:48"}, {"ID": 193304065, "Datum": "6.4.1933, Donnerstag", "Haupttext": "Um 19:25 Uhr bringt ein Konzert der Mährisch-Ostrauer Sendestation „Drei unbekannte Scherzos aus Bruckner-Sinfonien“. Dauer der Sendung 20 Minuten (**).", "Letzte Änderung": "07.10.2026 13:44"}, {"ID": 193204065, "Datum": "6.4.1932, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Felix Maria Gatz im 5. Konzert der Bruckner-Vereinigung in Berlin. Solisten des Abends sind Else Gohr (Klavier) und Georg Kniestädt (Violine) (*).\n \nMax Auer berichtet in der Wiener Zeitung Nr. 80 auf S. 7 von der Doppelaufführung der 9. Symphonie am 2.4.1932 und bricht eine Lanze für die Urfassung (**).\n \nAufführung eines Bruckner-Chors (\"Ostern\"??) [prov. WAB 67] durch den Funkchor und das Orchester des Königsberger Opernhauses unter Hugo Hartung in Königsberg.\r\nDieses Konzert in der Neuroßgärtner Kirche wird in zwei Abteilungen vom Ostmärkischen Rundfunk (Heilsberg, Königsberg, Danzig) übertragen: Um 17:20 Uhr Motette mit dem Funkchor, darunter Bruckners \"Ostern\", um 18:15 Italienische und deutsche Meister des Orgelspiels mit Joseph Meßner (Salzburg), der u.a. seine Improvisation über ein Thema von Anton Bruckner op. 19 spielt (***).\n \nAnkündigung des Konzerts vom 8.4.1932 mit der 3. Symphonie im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 160 auf S. 10 (°).\n\r\nOscar von Pander berichtet in den Münchner Neuesten Nachrichten Nr. 93 auf S. 2 von der Aufführung der 8. Symphonie am 4.4.1932:\n\"      10. Philharmonisches Konzert\r\n         Bruckners Achte Symphonie \n     Man könnte die hervorragende Aufführung der Brucknerschen \"Achten\" [... erwähnt: Hausegger, Münchner Philharmoniker ...] mit dem einen Wort würdigt: sie war richtig.    O. v. P.\".\nUnmittelbar anschließend wird gemeldet, dass \"Der Vorstand der Internationalen Bruckner-Gesellschaft\" nach der Aufführung der 9. Symphonie am 2.4.1932 beschlossen hat, auch das Stimmenmaterial nach der Originalfassung im Verlag B. Filser herauszugeben. Erwähnt werden außerdem Ferdinand Löwe und Alfred Orel (°°).", "Letzte Änderung": "28.09.2026 22:31"}, {"ID": 193104065, "Datum": "6.4.1931, Montag (Ostermontag)", "Haupttext": "Erneuter Hinweis auf das heutige Konzert in der Pittsburgh Post-Gazette Nr. 213 auf S. 3 (*)\n \nund in The Pittsburgh Press Nr. 280 auf S. 28 (**).\n \nErstaufführung der 9. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra (100 Spieler) unter Frederick Stock um 20:15 in der Syria Mosque in Pittsburgh.\nAuf dem Programm stehen außerdem Georg Schumanns Ouvertüre \"Liebesfrühling\" und Nummern aus allen vier \"Ring\"-Opern von Richard Wagner (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 193004065, "Datum": "6.4.1930, Sonntag", "Haupttext": "A. H. Fox-Strangways bespricht in The Observer Nr. 7245 (London) auf S. 14 (Fortsetzung auf S. 23) das Konzert vom 31.3.1930 mit der 4. Symphonie:\n\"     MUSIC OF THE WEEK.\n[...]\nBruckner's Fourth Symphony.\n     The British Women's Orchestra played this, with a little help in the brass, well. Their timekeeping is improved. The drummer ought to have a preliminary dose of oysters and champagne; if you are going to hit, hit. Violas had a nice tone; double basses too ragged. But this Bruckner! How on earth did, and do, the Viennese come to find anything in him? Brahms gives what sounds the true explanation. What were the Wagnerites to do for the sixteen years that followed the death of their pope? Brahms was the antipope, and as their new pope they chose Bruckner, \"that smart peasant-mind\" with his \"boa-constrictor symphonies.\"  .  .  .  .   \"Bruckner's work immortal! and 'symphonies'! It is ludicrous!\" This was no odium musicum: Brahms was not like that. It may conceivable be the plain truth. Bruckner is just Coventry Patmore or George\n          (Continued on page 23, col. 4.)\nCrabbe babbling on about nameless little parochialities–one foolish little tune, like a half-warmed fish, succeeding another, meaning nothing, building nothing. (Brahms's remarks occur in Richard Specht's Life, which is shortly to appear in English, by Eric Blom.)\"\n[siehe die Anmerkung] (*).\n \nDer Wiener Rundfunk sendet zwischen 10:00 und 10:30 Uhr Geistliche a cappella-Musik mit einem Kammerchor unter Andreas Weißenbäck. Von Bruckner erklingen das Vexilla regis und das Christus factus est (**).", "Letzte Änderung": "18.09.2026 14:34"}, {"ID": 192904065, "Datum": "6.4.1929, Samstag", "Haupttext": "Aufführung von »Helgoland«, 4. Symphonie und 150. Psalm unter Franz Zeman in Leitmeritz (*).\n \nAnkündigung der heutigen Radiosendung [um 21:00 Uhr) in The Manchester Guardian Nr. 25771 auf S. 14:\n\"   DAVENTRY EXPERIMENTAL (5 GB)\n                  (482 3 metres: 623 kc).\n[...] 9 0: The Birmingham Studio Augmented Orchestra and Maurice Cole (pianoforte). [... 22:00 Wettervorhersage, 22:15 Sport ...]. 10 20: Symphony Concert (contined).\n[...]\n     PICK OF THE PROGRAMMES.\n[...]\n      9 0: 5 GB.–Symphony concert. Opens with \"Euryanthe\" Overture. The second item is Anton Bruckner's Symphony No. 3, in D minor. Bruckner, who was an Austrian, came early under the influence of Wagner, to whom this symphony is dedicated. Bruckner, it has been said, gives his best in his adagio movements. The symphony is followed at 9 52 by a Slav dance by Chabrier.\n     [...]\n     10 20: 5 GB.–Symphony concert (continued). Maurice Cole and orchestra play the second of Rachmaninoff's threee piano concertos.\" (**).\n \nDas Konzert wurde auch von Radio Wien (29.3.1929, S. XXXVIII) angekündigt, allerdings mit der Uhrzeit 22:00 Uhr nach MEZ (***).", "Letzte Änderung": "08.08.2026 20:30"}, {"ID": 192804065, "Datum": "6.4.1928, Freitag (Karfreitag)", "Haupttext": "Aufführung des »lutherischen« Chorals »Zum Gründonnerstag« [»In jener letzten der Nächte«] durch den evangelischen Chorverein unter Nadler in Wels.", "Letzte Änderung": "30.05.2025 14:23"}, {"ID": 192704065, "Datum": "6.4.1927, Mittwoch", "Haupttext": "Ein Inserat in The Cincinnati Enquirer Nr. 96 auf S. 10 macht auf die Konzerte vom 8./9.4.1927 mit der 7. Symphonie aufmerksam (*).\n \nThe Manchester Guardian Nr. 25150 berichtet auf S. 20 vom Beethoven-Fest in Wien:\n\"[...] Even for those who are used to the magnificent Bach, Beethoven, Bruckner, and Handel performances under Director Schalk's leadership the Missa Solennis [sic] on Sunday proved to be a revelation. [...].\" (**).", "Letzte Änderung": "09.06.2024 11:50"}, {"ID": 192404065, "Datum": "6.4.1924, Sonntag", "Haupttext": "Die Österreichische Volkszeitung Nr. 96 gibt auf S. 9 bekannt, dass für die Aufführung der f-Moll-Messe am 15.4.1924 eine öffentliche Generalprobe stattfinden wird und dass im Kirchenkonzert des Wiener Männergesangvereins am 26.4.1924 \"Trösterin Musik\" auf dem Programm steht (*).\n \nDie Meldung von der Generalprobe erscheint auch im Neuen Wiener Journal Nr. 10913 auf S. 21 (**).\n \nAufführung der 8. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Felix Weingartner im 8. Philharmonischen Konzert in Wien (***).", "Letzte Änderung": "21.05.2026 07:13"}, {"ID": 192304065, "Datum": "6.4.1923, Freitag", "Haupttext": "Hinweis auf die gestrige Probe und die heutige und morgige Aufführung in The Cincinnati Enquirer Nr. 96 auf S. 12:\n\"                 SYMPHONY TO-DAY.\n\n     The thirteenth pair of Symphony concerts by the Cincinnati Symphony Orchestra this season, will be given this afternoon at 2:30, and to-morrow night at 8:15, in Emery Auditorium. The program is purely orchestral and is unusual in that it contains two \"Unfinished\" symphonies, the first by Anton Bruckner, which is seldom heard, and the second the much-beloved symphony of Schubert. An inspiring rehearsal yesterday morning promised a rare treat for all who enjoy symphonic music. The sale of seats continues at the box office, John Church Company, 109 West Fourth street.\" (*).\n\n\n\nAufführung der 9. Symphonie und der Unvollendeten von Schubert durch das Cincinnati Symphony Orchestra unter Fritz Reiner um 14:30 Uhr im Emery Auditorium in Cincinnati. Wiederholung am 7.4.1923 (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192104065, "Datum": "6.4.1921, Mittwoch", "Haupttext": "Das Neue Wiener Journal Nr. 9846 kündigt auf S. 8 die Aufführung der 8. Symphonie am 22.4.1921 an (*).\n \nDie Reichspost Nr. 93 bringt auf S. 7 eine mit \"drag.\" signierte Kurzkritik zum Konzert mit 9. Symphonie und \"Te Deum\" [1.4.1921] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191504065, "Datum": "6.4.1915, Dienstag nach Ostern", "Haupttext": "Widmungsdatierung Friedrich Kloses in [seinem?] Vierhändig-Klavierauszug der 9. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191304065, "Datum": "6.4.1913, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Wiener Konzertvereinsorchester unter Gustav Gutheil im Großen Musikvereinssaal in Wien (*).\nDie Weimarischen Landeszeitung Nr. 95 erwähnt die 4. Symphonie [am 1.4.1913] in Meiningen nur beiläufig, beschreibt aber Max Regers Qualitäten als Dirigent:\r\n„                 Das Meininger Musikfest.\r\n(Von unserem nach Meiningen entsandten Musikreferenten.)\r\n                                         Meiningen, den 4. April 1913.\r\n     Das kleine idyllische Meiningen hat in den ersten drei Apriltagen zu einem Musikfest eingeladen und im vollbesetzten Hoftheater eine dankbare und aufnahmefrische Zuhörergemeinde empfangen dürfen. [... Schilderung von Max Regers Aufstieg und der Souvenir-Absonderlichkeiten ...] und wenn man in seinen früheren Werken große Versprechungen sehen wollte, so schien deren Erfüllung auszubleiben. Da kam seine Berufung nach Meiningen; es gelang ihm binnen kurzem, das in seinen Traditionen etwas staubig gewordene Orchester wieder zu neuem Glanze zu bringen. Was Reger als reproduktiven Künstler auszeichnet: eine äußerst feinnervige Sensibilität, die alle zarten Nüancen beherrscht, und von da ohne Zwischenstufen ins Forte überspringt, das übertrug er auch dem Orchester, als einem Kammermusikstil, dem oft die große Linie abgehen mag, der aber in der Schattierung von Details und im Betonen des Koloristischen alles dem künstlerischen Willen einer Person unterzwingt. Jetzt sind die Meininger von neuem zur Berühmtheit gelangt, und sie haben sich dafür nur bei Reger zu bedanken. [...]. Es ist kein Zufall, daß auf dem Programm des Musikfestes die österreichischen Romantiker stark vertreten waren, Bruckner mit seiner Es=dur=Sinfonie“, Schubert, Hugo Wolf, – Reger hat sich bei diesen Meistern wieder mehr Leben und Unmittelbarkeit geholt, auch bei Brahms, für den Wien dasselbe bedeutet hat, was Meiningen jetzt für Reger zu werden scheint [... musikfreudige Menschen], die mit Beifall nicht kargten, und namentlich Reger als Komponist wie als Dirigent begeisterte Ovationen brachten.\" [keine Signatur] (**).", "Letzte Änderung": "06.08.2024 08:03"}, {"ID": 191104065, "Datum": "6.4.1911, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie unter J. Reiter in einem Mozarteums-Konzert in Salzburg (*).\nArtikel von Theodor Helm »Musikbrief Wien« (8. Symphonie am 12.3.1911) in der Neuen Zeitschrift für Musik, S. 215f (**).\nBrief von August Göllerich an Franz Gräflinger:\r\n\"    Geehrt. Hr. Gräflinger! | Habe Ihr Buch [vermutlich: \"Bruckner. Bausteine zu seiner Lebensgeschichte\"] noch gar nicht gelesen – bis auf d. Inhaltsverzeichniss, wie Sie sich an dem noch gar nicht aufgeschnittenen Exemplar bei mir überzeugen können. Da sie meine Arbeit gar nicht gesehen ist die Annahme, ich hätte Solches geändert albern. Die Äusserung habe ich nicht gemacht und enthalte mich überhaupt jeder Kritik. | Erinnern Sie sich gefälligst meines ersten in ähnlicher Angelegenheit an Sie gerichteten Schreibens. | Habe weder Zeit noch Lust für solches Getratsche und will gar Nichts damit zu thun naben. | Dies ein für alle Mal meine letzte Äusserung in solchen Dingen. | Achtgsvoll | A. Göllerich | Linz 6/IV [19]11.\" (***).\nGünstige Besprechung von Franz Gräflingers Bruckner-Buch \"Bausteine\" \"Eine neue Bruckner-Biographie\" durch Ernst Decsey in der Grazer Tagespost (°).", "Letzte Änderung": "29.07.2025 06:57"}, {"ID": 190904065, "Datum": "6.4.1909, Kardienstag", "Haupttext": "Aufführung des »Vexilla regis« unter Max Auer in einem Geistlichen Konzert im Saal des Hotel Post in Vöcklabruck. Auf dem Programm außerdem Werke von Palestrina, Praetorius, Michael Haydn und Mozart (Krönungsmesse). Es wirken 28 Sänger und 17 Instrumentalisten mit.", "Letzte Änderung": "03.01.2024 13:17"}, {"ID": 190704065, "Datum": "6.4.1907, Samstag", "Haupttext": "Bericht von der 9. Symphonie in Amsterdam [5.3.1907] im Algemeen Handelsblad.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190604065, "Datum": "6.4.1906, Freitag", "Haupttext": "Die Zeit Nr. 1268 bringt auf S. 3 eine Kritik von Richard Wallaschek zum Konzert des Wiener Männergesangvereins [am 31.3.1906], in dem der Chor Mitternacht (WAB 80) aufgeführt wurde (*).\nDie Linzer Tages-Post Nr. 79 berichtet auf S. 8 vom Konzert am 1.4.1906 (mit der 7. Symphonie, dem 114. Psalm und dem \"Te deum\"), signiert \"Ae. P.\" [Aemilian Posch]:\r\n\"         Fünftes Bruckner-Stiftungs-Festkonzert.\r\n     Tausende kennen den unsäglich nüchternen, aber akustischen Raum unserer städtischen Volksfesthalle. Keine dekorierende Hand hat bisher den großerr Saalbau berührt und was das Kunsthandwerk an ihm erspart, muß die Kunst zu guter Stunde herbeitragen. Am verflossenen Sonntag sind wir [... 7. Symphonie, Lob für Göllerich …].\r\n     Der Sinfonie gingen voran und folgten nach zwei Gesangwerke für großen Chor und Instrumentalbegleitung. Der erste ist ein erst kürzlich als Manuskript aufgefundener fünfstimmiger gemischter Chor über den 114. Psalm Davids: „Liebe erfüllt mich\". Das Werk wurde unbekannten Datums für eine nicht mehr zu ergründende festliche Gelegenheit im Stifte St. Florian geschaffen und dort wahrscheinlich auch aufgeführt, es reicht also in Bruckners Jugendzeit zurück und verleugnet auch sein frühzeitiges Entstehen in keiner Weise. Es folgt noch der Spur der Klassiker und bemüht sich um eine klare, durchsichtige und rücksichtsvolle Stimmführung. Bei der Textstelle: „Kehre zurück, meine Seele\" entweicht der traditionelle Ton und ein echter, späterer Bruckner guckt aus dem überkommenen Rahmen. Der Chor beginnt mit einem altkirchlichen Alleluja, im Mittelteil mit einer frommen Bitte weitergeführt und mit einer kühnen Doppelfuge, die Bruckners schon damals hochentwickelte Kunst des Fugenbaues zeigt, geschlossen. Dem Gesangkörper assistiert stellenweise ein Posaunenterzett. Durch die Teilung der Alte in erste und zweite, die vorgeschrieben ist, tritt auch eine Teilung der Kraft ein und diese geteilten Mittelstimmen vermögen mit einem vielköpfigen Männerchor nicht mehr vollkommenes Gleichgewicht in der Klangstärke zu halten. Das Kraftverhältnis verschob sich auch auf die Seite der männlichen Unterstimmen, ohne wesentlich einpfindlich zu wirken. Das fromme, stimmungs­volle Chorwerk erregte durch seine Klarheit und Faßlichkeit in der Konzeption und Ausführung durch den Gesangkörper die hellste Freude.     Als Schlußgesang nach der siebten Sinfonie wurde Bruckners weltberühmter ambrosianischer Lobgesang, das „Te Deum\" angestimmt, mit dem er seine letzte, die neunte Sinfonie zu krönen befahl. Linz vernahm das Riesenchorwerk schon 1886, 1887 und 1899 durch den „Frohsinn“ unter Leitung Floderers, das erstemal war der Komponist anwesend, und jetzt zum viertenmale mit solchen Massenmitteln wie noch nie. Das grandiose, nur seinem Herrgott geweihte Preislied Bruckners wurde an dieser Stelle seinerzeit eingehend besprochen. [... über die Mitwirkenden ...]. Musikdirektor August Göllerich kann wieder auf eine große Kunsttat zurückblicken. Wer sollte auch berufener sein, Meister Bruckner zu interpretieren als er, der in die Kunst des großen Landessohnes besonders Eingeweihte und zum Biographen desselben Erkorene! August Göllerich umbrauste beim Konzertschlusse minutenlang dauernder Jubel und ein zweiter beschleifter Lorbeerkranz traf auch noch für ihn ein.        Ae. P.“ (**).", "Letzte Änderung": "05.02.2025 23:04"}, {"ID": 190404065, "Datum": "6.4.1904, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel, signiert \"O. v. H.\", im Neuigkeits-Weltblatt Nr. 78, 4. Bogen:\n\"    Von zwei berühmten Wiener Musikern.\n          Erinnerungen an Anton Bruckner.\n\n             (Von einer Zeitgenossin.)\n     Wer unseren heimatlichen berühmten Tondichter Anton Bruckner einmal gesehen oder gar gekannt hat, wird ihn sein Leben lang gewiß nicht wieder vergessen. [... über die äußere Erscheinung, den Charakter ... Porträt nach IKO 33 (signiert \"CM\"?)].\n     [...] Ich hatte das Vergnügen, ihn einmal eine seiner berühmten Sinfonien spielen zu hören, bevor sie noch der Oeffentlichkeit übergeben war. [... Bruckners Erklärung des Werkes (evtl. 4. Symphonie (Natur, Jagd) gemeint? oder 8. Symphonie (mit ausklingendem Satzschluss??), Stellung zu anderen Komponisten ...]\n     Als ich Bruckner das erstemal sah - es war in Kirchschlag, einem Luftkurort in der Nähe von Linz, - saß er im Walde mit ausgezogenem Rock, unter einem aufgespannten Schirm. Einer seiner alten oberösterreichischen Freunde war sein Begleiter. [... Bruckners Kontaktaufnahme, seine Worte ...].\n     Meine liebste Erinnerung an Anton Bruckner ist jener Abend, den er allein und freundschaftlich in unserem Hause verbrachte. [... Essen, Dialekt, Klavierspiel ...] Er spielte die einfache, aber reizende Melodie des Volksliedes \"Wo i geh, wo i bin, staht nach Dir nur mein Sinn, - i find nimmer mei Rua - bin a trauriger Bua.\" [vgl. \"nach dem 2.4.1893\"] Und über diese Melodie schuf er nun großartige Variationen. [...].\n                  O. v. H.\n               *       *       *    \n\n           Zu Brahms' siebentem Todestag.\n\n     Am Ostersonntag jährte sich zum siebentenmal der Tag [... zuletzt der Text eines sehr frühen Brahms-Briefes ...]\n     Hamburg, den 1. Jan. 42.                        J. Brahms.\"  \" [keine Signatur].\n.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190204065, "Datum": "6.4.1902, Sonntag", "Haupttext": "The Sioux City Journal (Sioux City, Iowa) berichtet auf S. 15 von August Göllerichs Suche nach biographischem Material:\n\"       MUSICAL NEWS AND GOSSIP.\n[...]\n     August Gollerich, the biographer of Liszt, intends to bring out a life of Anton Bruckner. He would be glad to have any Americans who have letters from him or other documents relating to him inform him and allow him to examine them. His address is Linz a. d. Donau, Austria.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190004065, "Datum": "6.4.1900, Freitag", "Haupttext": "Die Linzer Zeitung kündigt die Generalprobe am 7.4.1900 an:\r\n    \" * Bruckner=Festconcert. Ueber vielseitig geäußerten Wunsch ist die Generalprobe zu diesem Concerte am Samstag den 7. d. um 4 Uhr nachmittags (Volksgartensalon) gegen Eintrittspreis von 1 Krone dem Publicum zugänglich gemacht. Die Eintrittskarten, sowie die interessanten Concert=Einführungen sind in der Hofbuchhandlung Vincenz Fink erhältlich.\" (*).\nEine ähnliche Meldung erscheint auf S. 4 auch in der Linzer Tages-Post, die auf S. 6 außerdem ein Inserat mit den Probenterminen bringt, (**)\r\nund im Linzer Volksblatt (***).\nIm Wiener Tagblatt Nr. 94 wird auf S. 3 die Aufführung der 3. Symphonie am 20.4.1900 angekündigt (°).", "Letzte Änderung": "10.01.2026 23:29"}, {"ID": 189904065, "Datum": "6.4.1899, Donnerstag", "Haupttext": "Brief von Felix Mottl an Albert Gutmann: \n   Betrifft die 7. und 4. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189804065, "Datum": "6.4.1898, Mittwoch", "Haupttext": "Vom Konzert am 3.4.1898 mit dem \"Germanenzug\" berichten\r\ndie Linzer Zeitung (*)\r\nund die Linzer Tages-Post (**).", "Letzte Änderung": "10.01.2026 23:23"}, {"ID": 189704065, "Datum": "6.4.1897, Dienstag", "Haupttext": "In seinem Artikel \"Johannes Brahms\" in der Deutschen Zeitung, S. 1, bekennt Theodor Helm, daß ihn Bruckners Symphonien mehr begeistern als die Brahmsschen (*).\nBruckner wird auch in den Nachrufen\r\ndes Deutschen Volksblatts Nr. 2968 auf S. 1 [Text folgt unten] (**),\r\nim Feuilleton von Gaigg von Bergheim in der Reichspost Nr. 78 auf S. 1 [Text folgt unten] (***)\r\nund im Nachruf (signiert \"Hagen\") in der Ostdeutschen Rundschau Nr. 96 auf S. 1f (°) erwähnt.\nIn einem Vortragsabend der Klavierklasse von Ella Kerndl wird u.a. das Scherzo der 5. Symphonie (Klavierauszug für 2 Klaviere von Th. Helm jun.) aufgeführt (°°).\nIn einem Konzertbericht der Innsbrucker Nachrichten Nr. 77 auf S. 4, signiert \"–eh.\", wird an die Aufführung der 4. Symphonie [am 5.3.1897] erinnert und die Wiederholung [am 30.4.1897] angekündigt:\r\n\"     Nachdem uns der Musikverein in seinem vierten Mitglieder Concerte mit einem der eigenartigsten originellsten Werke orchestraler Tonkunst in einer ausgezeichneten Aufführung bekannt gemacht, mit der romantischen Symphonie von Bruckner, deren beabsichtigte Wiederholung im letzten Concerte wir mit Freuden begrüßen können, bot er uns in dem zweiten außerordentlichen Concerte am 2. April ein ganz neues Werk des in Berlin lebenden Componisten Heinrich Hofmann: Prometheus für Soli, Chor und Orchester. [...]\" (°°°).\n(**) Im Nachruf im Deutschen Volksblatt Nr. 2968 auf S. 1-3 wird Bruckner von Carl Staubach nur kurz und beiläufig erwähnt:\r\n\"         Johannes Brahms.\r\n    Eine kurze Spanne Zeit ist verstrichen, seit die unerbittliche Parze den Lebensfaden des großen Symphonikers Bruckner durchschnitt, und wieder stehen wir an der Bahre eines großen deutschen Musikers, der mit seinen unsterblichen Werken alle Welt erfreute. [...] (**).\n(***) Die Reichspost Nr. 78 bringt auf S. 1 einen Nachruf auf Johannes Brahms von Gaigg von Bergheim, in dem Bruckner mehrfach erwähnt wird:\r\n\"     Dem großen Meister Dr. Anton Bruckner ist nun in dieser Musiksaison ein nicht minder großer Componist gefolgt, der in unser lieben Vaterstadt gelebt und gewirkt hat — Johannes Brahms. Sehr lange Zeit hindurch bezeichnete man diese beiden Größen auf dem Gebiete der absoluten Musik als individuelle Gegner und sie waren es auch stets; man konnte den einen nicht nennen, ohne an den andern zu denken. So streng waren die Gegensätze, welche beide in ihrer Compositionsweise entfalteten. Persönlich kannten diese beiden edlen, bescheidenen und gemüthlichen Männer keine Gegnerschaft; wie es echten Künstlernaturen ge­ziemt, ehrte und achtete einer den andern, schätzte jeder die Meisterwerke seines Antipoden.\r\n      Brahms, der seinen Vornamen gerne mit der biblischen Bezeichnung „Johannes\" belegte, war ein Deutscher, durch seine Geburt in Hamburg ein norddeutscher Meister. Nicht wie Bruckner, der mit der Muttermilch die volksthümliche Musik seines Landes, den  oberösterreichischen Ländler und den leichten Fluß der Wiener Volksweise in sich eingesogen hat, nährte sich Brahms zuerst an dem strengen Satze und dem festen Gefüge der classischen Tonkunst, deren Ursprung in Bach liegt. [...] Gleich Bruckner hat sich Meister Brahms auf das Gebiet der Oper nicht begeben, nicht weil ihm die Technik des Orchesters und des Chores gefehlt hätte, sondern weil ihm die dramatische Form der Musik nicht zusagte. [...] Wer wird jetzt die Erbschaft der großen Männer übernehmen, die der Boden unserer Vater­stadt großgezogen und die die Liebe zu unserem Wien genährt und gestärkt hat? Wer war größer, Bruckner oder Brahms? fragt man vielleicht jetzt noch mehr als früher. Lassen wir den Streit an der offenen Bahre des Künstlers und begnügen wir uns mit der Ueber­zeugung: Er war groß!\" (***).", "Letzte Änderung": "25.08.2026 20:43"}, {"ID": 189504065, "Datum": "6.4.1895, Samstag", "Haupttext": "Die Deutsche Zeitung Nr. 8357 bemängelt auf S. 1f in einem Rückblick auf das Gastspiel der Berliner Philharmoniker die Benachteiligung Bruckners.\r\n\"Die Concerte der Berliner Philharmoniker.\r\n                   Ein Rückblick.\r\n     Wir haben nach jedem der drei Concerte der Berliner Philharmonieker über das Wesentliche sofort berichtet, es erübrigt nun nur mehr das künstlerische Gesammtergebniß des Unternehmens ins Auge zu fassen. Die Berliner Concerte haben uns große Genüsse verschafft, aber auch so manche Enttäuschung bereitet. [... angekündigte Künstler blieben aus ... Programmänderungen ... ]. Aber warum hat neben Brahms nicht in demselben Concerte der Name Bruckner Raum gefunden?\r\n     Man denke nur, Capellmeister Weingartner hatte in Berlin erst kürzlich – allerdings nicht an der Spitze der philharmonischen, sondern der königlichen Capelle – Bruckner's \"Romantischer Symphonie\" (Nr. 4, Es-dur) einen glänzenden Erfolg verschafft [9.3.1895]. Er richtete hierüber sogar ein begeistertes, auch von der \"Deutschen Zeitung\" veröffentlichetes Telegramm an den greisen Meister. Wie naheliegend wäre es nun für ihn gewesen, dasselbe Bruckner'sche Werk auch in Wien aufzuführen! Bei der ausgezeichneten Schulung des Berliner philharmonischen Orchesters hätte es für Weingartner gewiß nicht vieloer Proben bedurft, um auch diese Musikerschaar in den Geist und die vielen Feinheiten der Bruckner'schen Symphonie rasch einzuführen. Am zweiten Concertabend der Berliner Philharmomniker in Wien aber hätte immerhin Beethoven's \"Achte\" (mit der die Gäste sehr wenig Wirkung machten und nur unliebsame Vergleiche mit den Wiener Philharmonikern heraufbeschworen) zu Gunsten der Bruckner'schen \"Vierten\" entfallen können. Der Erfolg des Berliner Orchesters wäre an diesem Abende dadurch ein viel größerer geworden, da ihm ja durch die beherrschende Gewalt seiner Bläser ohnehin moderne Musik ungleich näher liegt, als classiche. [...].\r\n     Brahms' zweite und Bruckner's vierte Symphonie, dazwischen Berlioz' \"Römischer Carneval\", und etwa ein hier länger nicht gehörtes kürzeres Orchesterstück – zum Beispiel Wagner's \"Kaisermarsch\" – das hätte ein prächtiges Programm abgegeben, welches unzweifelhaft die Zugkraft des zweiten Concertabends mächtig erhöht hätte. [...].\r\n                               Theodor Helm.\" (*).\nIn der Kritik der Ostdeutschen Rundschau Nr. 94 zu Liszts Graner Festmesse auf S. 2f wird auf S. 3 Bruckner erwähnt:\r\n\"               Liszt's Graner Festmesse.\r\n(Aufgeführt im Konzerte des Akademischen Wagnervereines am 30. März 1895.)\r\n     Der Akademische Wagenrverein konnte für seine 100. Musikaufführung keine würdigere Wahl treffen [... über die Bedeutung des Werkes ... Werkbeschreibung ...]\r\n     Nunmehr sind seit der ersten Aufführung der Festmesse zur Einweihung der neuen Basislika in Gran am 31. August 1856 nahezu vierzig Jahre verflossen. Das Werk ist seinerzeit maßlosen Angriffen ausgesetzt gewesen, heute erscheint es uns wie der einzige würdige Ausdruck der Gegenwart auf kirchlichem Gebiete. Die gewaltige That, die einst Liszt vollbracht, fand einen begeisterten und gottbegnadeten Nachfolger in unserem Bruckner. Schon ist Wagner's Musikreform nicht nur auf dem dramatischen, sondern auch auf den meisten anderen Gebieten der Tonkunst zum Siege gelangt, sie wird auch auf dem Gebite der Kirchenmusik, begreiflicherweise dem konservativsten, siegreich sein. [...]\r\n     [... letzte Konzertaufführung vor fast 20 Jahren ... Lob für die mitwirkende Regimentskapelle von Emil Kaiser und den auswendig dirigierenden Josef Schalk ... Gericke scheidet bei den Gesellschaftskonzerten aus ...] – wir hoffen, daß man nicht in die Ferne schweift, wo das Gute so greifbar nahe liegt.\r\n                                              Hagen.\" (**).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 11:30"}, {"ID": 189404065, "Datum": "6.4.1894, Freitag", "Haupttext": "Aufführung des »Germanenzugs« durch den Männergesangverein »Arion« unter Hans Rehbeck in einem Wohltätigkeitskonzert (Patronanz: Gräfin Anastasia Kielmannsegg) im Bösendorfersaal in Wien. Soloquartett: Emil Donauer, W. Kienast, Carl Mühl und Z. Mescheeder.\r\n   Weitere Mitwirkende: Josefine v. Staßer (u.a. mit Liedern von Camillo Horn), Hr. Schuchert, Maximilian v. Ambros, Roderich Baß, L. Wesely und Louis Savart (*).\nDas Deutsche Volksblatt Nr. 1888 kündigt auf S. 8 die Aufführung des Quintetts am 10.4.1894 an:\r\n\"     – Der als vortrefflich bekannte Violinvirtuose Herr August Duesberg veranstaltet Dienstag, den 10. d. M., im großen Musikvereinssaale ein Concert zu volksthümlichen Preisen, das ungemein interessant zu werden verspricht. Die Vortragsordnung enthält außer mehreren Violinvorträgen des Concertgebers, Dr. Anton Bruckner's großes Streichquintett, eine Sonate [... Grieg (Duesberg und Frl. Javurek), Lieder von Hugo Wolf, Josef Reiter und Camillo Horn ...], vorgetragen von Fräulein Schönberger und Herrn Appel.\" (**a)\nund auf Seite 10 das heutige Konzert:\r\n\"     [Der Wiener Männergesangverein \"Arion\"] veranstaltet heute Freitag, um halb 8 Uhr Abends, im Saale Bösendorfer, I., Herrengasse Nr. 6, ein Concert unter dem Patronate Ihrer Excellenz der Frau Gräfin Anastasia Kielmansegg. Concertleiter Vereinschormeister Herr Moriz Hans Rehbeck. [...] Bei diesem Concerte gelangt unter Anderem der \"Germanenzug\" von Dr. Anton Bruckner und \"Nachthelle\" von Franz Schubert zur Aufführung. – [... Preise, Kartenverkauf ...]\" (**b).\nDie Grazer Tagespost Nr. 13 schreibt in ihrem Hinweis auf die Aufführung der 5. Symphonie am 9.4.1894, signiert F. P. [Franz Petrich], daß Bruckner voraussichtlich das Konzert besuchen werde:\r\n\"    * (Orchester=Concert.) Montag, 9. d., Abends halb 8 Uhr, findet unter der Leitung des Capellmeisters F. Schalk das große Orchester=Concert statt, welches die Direction der Vereinigten Grazer Bühnen im Theater am Stadtpark veranstaltet. Das außerordentlich werthvolle und interessante Programm enthält: [... Beethoven, Richard Wagner, Liszt (Epstein) ...]; und Anton Bruckner's \"Große Symphonie Nr. 5 in B-dur\". Durch die Erstaufführung des gewaltigen symphonischen Tonwerkes des großen Meisters, welches bisher noch nirgends öffentlich gespielt wurde, wird sich das Concert zu Einem der bedeutungsvollsten musikalischen Ereignisse gestalten, welches durch die zu erwartende Anwesenheit des berühmten Tondichters eine besondere Weihe erhalten wird. Wir hatten in Graz schon vor mehreren Jahren Gelegenheit, zwei der großartigsten und herrlichsten symphonischen Schöpfungen Anton Bruckner's: die siebente König Ludwig II. von Baiern gewidmete Symphonie in E-dur und die vierte (romantische) Symphonie in Es-dur unter der Leitung der Dirigenten Dr. Karl Muck und Prof. Josef Schalk in vollendeter Ausführung bewundern zu können. Die Werthschätzung und die Erkenntniß von der Epoche machenden Bedeutung des größten Symphonikers der Gegenwart zieht immer weitere Kreise und stetig wachsende Bewunderung und ungeheuchelter Enthusiasmus werden den hinreißenden Meisterschöpfungen A. Bruckner's allerwärts zutheil. Die Zahl der Aufführungen der Werke des Meisters an den verschiedenen Concertinstituten Deutschlands und Oesterreichs wächst in erfreulicher Weise und vermehrt stetig die Schaar der begeisterten Anhänger  des greisen Componisten. Anton Bruckner, geboren am 4. September 1824 zu Ansfelden in Oberösterreich, k. Hoforganist, Professor des Orgelspieles, der Harmonielehre und des Contrapunktes am Conservatorium in Wien – auf welche Stellungen aber Bruckner vor einiger Zeit im Interesse seines Kunstschaffens resignirte – wurde infolge seiner außerordentlichen Verdienste um die Tonkunst im Jahre 1891 zum Ehrendoctor der Wiener Universität ernannt. Die bedeutendsten Werke Bruckner's sind: Acht Symphonien, drei große Messen, das F-dur-Streichquintett und das berühmte Tedeum in C-dur nebst mehreren anderen Chorwerken. Herr Capellmeister F. Schalk, ein begeisterter Schüler Bruckner's, hat sich und seiner Musikerschaar Eine der schwierigsten Aufgaben gestellt, von deren glänzender Lösung wir bei der anerkannten Begabung und dem rastlosen künstlerischen Streben des genannten Dirigenten, sowie bei dem bekannten hingebenden Eifer seiner Orchestermitglieder, welche erst jüngst anläßlich der Tristan=Aufführungen überraschende Proben ihrer Befähigung abgelegt, im voraus überzeugt sind. Die Erstaufführung der bisher für unaufführbar gehaltenen \"Fünften\" des großen vaterländischen Tondichters wird unweifelhaft für den Dirigenten F. Schalk und dessen Musiker eines der ehrenvollsten Blätter in der Geschichte nicht nur des Grazer Concertwesens – sondern der Concertaufführungen überhaupt bilden. Ohne Zweifel wird ein zahlreicher Besuch sämmtlicher, für hehre Musik sich interessirenden Kreise unserer Stadt dem bevorstehenden Concerte zutheil werden.                     F. P.\" (***).", "Letzte Änderung": "11.12.2024 15:17"}, {"ID": 189304065, "Datum": "6.4.1893, Donnerstag", "Haupttext": "Bericht der Steyrer Zeitung Nr. 28 auf S. 2 (datiert 4.4.1893, signiert »V.«) über die Aufführung der d-moll-Messe am 2.4.1893.\r\nBruckner werde in der Behandlung des Orgelpunktes und des Kontrapunktes vielleicht nur noch von Brahms im Deutschen Requiem übertroffen.\r\n\"Prof. Dr. Anton Bruckner's D-Messe.\r\n                             Steyr, 4. April 1893.\r\n     Es ist zwar im allgemeinen nicht gebräuchlich, kirchliche Musikaufführungen auf das Forum zur Schaustellung zu zerren und darüber Concertberichte zu schreiben; wenn es hier ausnahmsweise dennoch geschieht, so mag beachtet werden, daß diese Zeilen hauptsächlich dem wärmsten Danke Ausdruck geben sollen, [... über die Entstehung und den Gehalt des Werkes ...]. Von der genialen Behandlung des Orgelpunktes – unter den lebenden Tonsetzern vielleicht nur von J. Brahms in seinem deutschen Requiem übertroffen – im Kyrie, Credo und anderen Orten abgesehen, ist die von der Viola und dem Baß contrapunktirte Doppelfuge am Schlusse des Gloria ein Meisterwerk der Contrapunktik.\r\n     Die Aufführung dieses großartigen Werkes stellte an die heimischen Musiker und Sänger ganz ungewöhnliche Anforderungen. [... 30 Proben ... Franz Bayer ... Solisten: Frau und Frl. Jonasch und die Herren Brandl und Ebmer ... Pfarrer Johann Aichinger möge diese Osterfreude] eine genügender Ersatz sein für die ganz bedeutenden materiellen Opfer, die er diesem edlen Zwecke gewidmet hat.      V.\" (*).\n \nIn derselben Zeitung auf Seite 1f ein Bericht über den Ehrenabend mit dem Gedicht August Rieners [siehe die Anmerkung]:\r\n\"       Ehrenabend für Bruckner in Steyr.\r\n     Um Gelegenheit zu haben, dem lieben guten Meister die Anerkennung und Verehrung auszudrücken, wurde von Mitwirkenden bei der D-Messe ein Ehrenabend eingeleitet, der am Tage der Aufführung dieses Meisterwerkes, am Ostersonntag, im Hotel \"zum goldenen Schiff\" dahier abgehalten wurde. Die mitwirkenden Damen und Herren, denen sich noch andere Gäste beigesellten, waren in schöner Zahl erschienen. Der hochw. Herr Consistorialrath und Stadtpfarrer Joh. Ev. Aichinger und mehrer andere Mitglieder des Clerus von Steyr nahmen ebenfalls an dem Abend theil.\r\n     Als der verehrte Meister Bruckner in Begleitung des Herrn Chorregenten Bayer erschien, wurde er von den Versammelten mit stürmischen \"Hochs\" und Händeklatschen empfangen. Freundlich dankend begrüßte der Gefeierte die Anwesenden und nahm an der Seite des Herrn Stadtpfarrers Platz. Alsbald entwickelte sich recht heiteres und gemüthliches Leben. Herr Melichar, an welchen von den Veranstaltern das Ersuchen gestellt wurde, den Festabend zu eröffnen, hielt eine kurze Begrüßungsansprache, welche er unter lebhaftem Beifall in ein \"Hoch\" auf Meister Bruckner ausklingen ließ. – Der Gefeierte erwiederte [sic] in herzlicher Weise und wollte das Verdienst des Tages ganz von sich ab und auf die Mitwirkenden lenken, besonders auf Herrn Chorregenten Bayer und den hochw. Herrn Stadtpfarrer, durch dessen kräftige Unterstützung und Förderung die D=Messe in der Kirche zu Gehör gebracht werden konnte. [... Dank und Bewunderung für die Leistung ...]. – Bald darauf wurde ihm ein mächtiger Lorbeerkranz mir rother Schleife von Fräulein Johanna Jonasch überreicht. Das Fräulein hielt dabei folgende Ansprache:\r\n     \"Hochgeschätzter Herr Doctor! Mir wurde die Ehre zu Theil, Ihnen, hochgeschätzter Herr Doctor, im Namen der bei der heutigen Aufführung Ihrer D=Messe mitwirkenden Damen und Herren, als kleines Zeichen unserer unwandelbaren Hochschätzung und Verehrung diesen Lorbeer zu überreichen. Mögen Sie, hochgeschätzter Herr Doctor, es nicht als unbescheiden betrachten, daß wir es gewagt haben, Ihre unsterbliche Composition zur Aufführung zu bringen, und wenn Sie in Ihrem Dichterheim diesem kleinen Zeichen der Hochschätzung und Verehrung ein bescheidenes Plätzchen widmen wollen, so werden wir uns dadurch sehr geehrt und belohnt fühlen.\"\r\n     Die Schleife trägt mit Goldbuchstaben die Inschrift: \"Die Mitwirkenden bei der D=Messe, Dem großen Meister Bruckner, Steyr 2. April 1893\". – Sichtlich überrascht und gerührt nahm Meister Bruckner den Lorbeerkranz entgegen, und gab seinem innigen Danke für diese Ehrung herzlichen Ausdruck.\r\n     Die Ueberraschungen waren aber noch nicht zu Ende. Herr Chorregent Franz Bayer hatte im Laufe des Tages mehrmals seine Freude ausgesprochen über die Ueberraschung, welche Herrn Professor Dr. Bruckner bevorstand, ohne zu ahnen, daß ihn selbst eine solche erwartete. Die Mitwirkenden hatten nämlich beschlossen, ihm als Andenken an das musikalsche Ereigniß am 2. April 1893 und als Zeichen ihrer Anerkennung seiner Bemühungen einen Taktstock zu spenden. Fräulein Johanna Mayr übergab den mit Silber beschlagenen Taktstock aus Ebenholz in einem geschmackvollen Etui und hielt an Herrn Bayer nachstehende Ansprache:\r\n     \"Hochgeehrter Herr Bayer! An dem Tage, wo eine der herrlichen Schöpfungen unseres gottbegnadeten Landsmannes Herrn Dr. Bruckner nicht nur uns, sondern ganz Steyr begeisternd erhebt, ist es Ehrenpflicht, auch desjenigen Mannes zu gedenken, welcher die Kirchenmusik in Steyr auf jene Höhe brachte, die sie heute einnimmt, und dessen Verdienst es vor Allem ist, daß dieses schöne Meisterwerk in Steyr zur Aufführung gelangen konnte. Wir sind der Schwierigkeit dieses Unternehmens bewußt und wissen Ihre unermüdliche Ausdauer in vollem Umfange zu schätzen. Ich bitte Sie daher im Namen aller Mitwirkenden, diesen Taktstock als Erinnerung an den heutigen Ehrentag entgegen zu nehmen. Mögen Sie denselben recht oft über uns schwingen, möge uns derselbe in Ihrer Hand noch recht oft zu schönen Thaten begeistern zur Ehre unseres großen Meisters, zu unserer Aller Ehre, zur Ehre unseres Herrn Regenschori Bayer.\"\r\n     Herr Bayer war sehr ergriffen, und vermochte erst später seinem Danke für diese Spende, mit dem er auch den Dank für die Mitwirkung bei der D=Messe verband, Ausdruck zu geben. – Noch manche Reden wurden gehalten und manches \"Hoch\" noch ausgebracht. Meister Bruckner gab auch noch die Versicherung, daß ihn die heutige Aufführung der D=Messe deswegen besonders freue, weil sie an dem größten christlichen Feste und in der Kirche stattgefunden habe, und dort gehöre die Messe hin, denn zur Ehre Gottes habe er sie geschaffen; die Messe sei erst am Charfreitag in Hamburg unter großem Beifall aufgeführt worden, das mache ihm aber weitaus nicht so viel Freude. Herr Stadtpfarrer sprach unter allgemeiner freudiger Zustimmung die Erwartung aus, daß man in Steyr noch manches Meisterwerk Bruckner's, z. B. das Te Deum, werde zu hören bekommen.\r\n     Lebhaften Beifall fand auch ein sehr launiger Toast, welchen Herr Lehrer A. Riener auf die mitwirkenden Damen ausbrachte. Lehrer Riener feierte auch den Componisten der D=Messe in folgendem recht gelungenen Gelegenheitsgedicht:\r\n     Meister, ich grüße Dich in unsern Mauern,\r\n     [... insgesamt neun Strophen ...]\r\n     Unlöschlich wirst Du, Dein Werk und Dein Streben\r\n     Eingeschrieben im Herzen uns steh'n.\r\n     Die allgemein freudige Stimmung wurde noch erhöht durch Musik und Gesang, wovon von erwähnt sei die herrliche Clavierpiéce, welche Frau Fanny Melichar in gewohnter Meisterschaft vorzutragen die Güte hatte, und das liebliche \"Mein Herz thu' ich auf\", Quintett mit Sopransolo vom Abt. Kein Wunder daß man sich allseitig und gut unterhielt. Gewiß werden alle Theilnehmer an diesem Abend der gemüthlichen Stunden, die nur den einen Fehler hatten, daß sie zu rasch entschwanden, oft und gerne gedenken.\" [keine Signatur] (**).\n \nRezension von August Riener »Die Aufführung der Bruckner'schen D=Messe in Steyr« im Alpen-Boten (***).\n \nVerspätetes Telegramm Bruckners an Hans Richter:\r\n     Sendet aus Steyr seine Gratulation zum \"hochbedeutenden feste\" [Richters 50. Geburtstag am 4.4.1893] (°).\n \nIm Musikalischen Wochenblatt Nr. 15 ist auf S. 226 eine Aufführung des \"Te deum\" verzeichnet:\r\n\"                Concertumschau.\r\n     Aachen. 5. Städt. Abonn.-Conc. (Schwickerath) unt. solist. Mitwirk. der Frauen Uzielli u. Hahn u. der HH. Naval u. Sistermans: H moll-Symphonie v. Schubert, \"Siegfried-Idyll\" von Wagner, Ouverturen v. Beethoven (\"Coriolan\") und Goldmark (\"Im Frühling\"), \"Te Deum\" f. Soli, Chor u. Orch. v. A. Bruckner, \"O schöne Nacht\", \"Späthherbst\" u. \"Neckereien\" f. vier Solostimmen m. Clav. v. Brahms, Ukrainische Liebeslieder f. do. v. I. Knorr. – [...]\" (°°).", "Letzte Änderung": "24.04.2026 15:07"}, {"ID": 189204065, "Datum": "6.4.1892, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel über die Aufführung der 1. Symphonie am 13.12.1891 in der Neuen Zeitschrift für Musik Nr. 14 auf S. 163, signiert »F. W.« [Felix von Wartenegg]:\r\n»                               Wien.\n     Schließlich sei noch ein außer dem Abonnement gegebenes Gesellschaftsconcert zu Gunsten des Conservatorium's erwähnt, das durch die Mitwirkung von Joachim und Brahms nennenswerth.\n     [... über dieses und das 2. und 3. Philharmonische Konzert ...] Den Schluß des Concertes machte A. Bruckner's (im Jahre 1865 componirte) erste Symphonie in C moll, über welche sich beinahe das Gleiche wie über dessen im verflossenene Jahre aufgeführte dritte Symphonie in D moll sagen läßt. In kleineren Formen wird es dem Componisten möglich, sich bei dem gesammten Publikum verständlich zu machen, und so fand auch in dieser Symphonie das formrichtig gearbeitete Scherzo den meisten Beifall. Die anderen Theile dieser \"ersten Symphonie\" konnten jedoch wegen ihrer sprunghaften Logik und ihrer, nur selten aus dem thematischen Inhalt sich ergebenden und fast immer zu lärmenden Instrumentation, nur die Freunde und Verehrer des Componisten erfreuen, die sich auch in demonstrativem Beifall ergingen.\n     [... 4. und 5. Philharmonisches Konzert ...]\n                        Fortsetzung folgt.)\nSignatur am 4.5.1892:] F. W. « (*).\n\r\nHanslick bespricht das »Ave Maria« [WAB 6, Konzert am 27.3.1892] mit lobenden Worten in der Neuen Freien Presse Nr. 9920 auf S. 1:\r\n   \"Concerte.\r\n   Ed. H. Die Anziehungskraft der alljährlichen Concerte des „Schubertbundes” und des „Akademischen Gesangvereins” beruht auf ihren zahlreichen Novitäten wie auf dem stimmkräftigen, tüchtigen Vortrag ihrer Sängerschaar. [... über die Konzerte beider Vereine ... über die Chöre von Beethoven, Schubert und Wagner ...] Nach Bruckner's bekanntem „Ave Maria”, einem in Klang und Form schönem Gesangstück, wurde ein Chor von Grieg gesungen. [...] Sämmtliche Chöre der ersten Abtheilung dirigirte der für den Verein eifrigst thätige und tüchtige Chormeister Herr Raoul Mader. [... über die anderen Programmteile und andere Konzerte ...]\" (**).", "Letzte Änderung": "15.01.2025 12:21"}, {"ID": 189104065, "Datum": "6.4.1891, Montag", "Haupttext": "Datierung in der Partitur der 1. Symphonie (*).\n \nAnkündigung der 3. Symphonie für den 9.4.1891 in der Salzburger Chronik Nr. 77 auf S. 3:\n     \" * Das zweite Vereins= und Abonnements=Konzert des \"Mozarteum\" im großen Kursaal findet findet [sic] Donnerstag den 9. April statt. Programm: [... 1. J. F. Hummel, 2. Karl Gerber (Klavier) mit Robert Schumann, Mendelssohn/Liszt und Chopin.] 3. Dritte Symphonie, D-moll, für großes Orchester von Anton Bruckner. Auf Nr. 3 machen wir die Musikfreunde besonders aufmerksam. Brucker [sic] ein Oberösterreicher, hat sich in der musikalischen Welt einen Namen gemacht. - Kassa=Eröffnung 7 Uhr, Anfang ½8 Uhr.\" (**)\n \nund im Salzburger Volksblatt Nr. 76 auf S. 3:\r\n     \" * Mozarteums=Konzert. Donnerstag, den 9. April, Abends halb 8 Uhr, findet im großen Kursaale das II. Vereins= und Abonnements=Konzert der Internationalen Stiftung: \"Mozarteum\", mit dem Orchester des Dom=Musik=Vereines, verstärkt durch Lehrkräfte und Schüler des Mozarteums, unter gütiger Mitwirkung mehrere P. T. Dilettanten (Dirigent: Mozarteumsdirektor, Herr J. F. Hummel) statt. Das Programm umfaßt falgende [sic] Nummern: [... 1. J. F. Hummel, 2. Karl Gerber (Klavier) und Walter Rabl (2. Klavier) mit Robert Schumann, Mendelssohn/Liszt und Chopin.]- 3. Dritte Symphonie D-moll für großes Orchester (Richard Wagner gewidmet) von Anton Bruckner. NB. Sämmtliche Nummern sind hierorts erste Aufführungen. [... Kartenverkauf ...]\"! (***).", "Letzte Änderung": "22.05.2024 14:51"}, {"ID": 189004065, "Datum": "6.4.1890, Ostersonntag", "Haupttext": "Die Ostdeutsche Rundschau Nr. 1 veröffentlicht auf S. 14 ein Feuilleton August Göllerichs »Musikalische Wiener Ostern«, worin er [als aufgeführt?] Liszt, Goldmark, Berlioz und J. S. Bach erwähnt und das Fehlen der Brucknerschen Messen und der Lisztschen Chorwerke bemängelt.\n\n          \"Musikalische Wiener Ostern.\n\n     Mit auffallender Eilfertigkeit suchten die Philharmoniker in ihren beiden Schlußconcerten nachzuholen, was sie in vorhergehenden Programmen unterlassen hatten. Die Eile erstreckte sich hiebei sogar auf die Zeitmaße der in wenig ergötzlichem Kunterbunt durchgepeitschten Werke [... über Liszts Dante-Symphonie, Goldmarks \"Prometheus\", über Gesellschaftskonzerte mit Berlioz-Requiem und Bachs Matthäus-Passion ...] Den größten österreichischen Meister, der seinen Leidenskelch bis zur Neige leeren zu müssen scheint, Anton Bruckner, haben auch heuer wieder die ersten Concert=Gesellschaften Oesterreichs nur dadurch beachtet, daß sie sich einige Privat=Späßchen in unerreichter Fopperei mit versprochenen Aufführungen seiner Werke gestatteten.\n\n     Liszt's große Chor=werke, so namentlich sein Lebenswerk \"Christus\", existiren für die Gesellschaft der Musikfreunde ebensowenig, wie Bruckner's erhabene \"Messen\". Und doch wären bei der heute wieder mannigfach neu erwachenden gesunden Urtheilskraft des wahrhaft musikalischen Wien Liszt und Bruckner - um mit Ibsen zu reden - recht eigentlich die \"Stützen dieser Gesellschaft\"!\n\n          Aug. Göllerich.\"\n\n[unmittelbar folgend die Besprechung eines Abends des kürzlich gegründeten Neuen Richard Wagner-Vereins, bei dem Göllerich, Reiter und Horn \"3 symphonische Dichtungen von Lißt\" vorführten. Aufruf zum Vereinsbeitritt]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188804065, "Datum": "6.4.1888, Freitag", "Haupttext": "Die Linzer Tages-Post Nr. 80 auf S. 3 (*), das Linzer Volksblatt Nr. 80 auf S. 2 (**) und die Linzer Zeitung (***) geben das Programm des morgigen Konzerts bekannt\n \n(*) Linzer Tages-Post: » § Wagnerverein. Wie bereits mitgetheilt wurde, findet am Samstag den 7. d. M. um ½8 Uhr abends der zweite Vortragsabend des Linzer Wagnervereines statt und wird derselbe wegen Raummangels im früheren Vortragslocale diesmal im landschaftlichen Redoutensaale abgehalten werden. [... über die Bedeutung von Josef Schalk und Ferdinand Löwe...] Die beiden genannten Herren werden in der Schalk'schen Uebertragung für zwei Claviere zwei hier noch nicht gehörte Compositionen von Richard Wagner [...] sowie den ersten Satz und das Scherzo aus der romantischen (vierten) Symphonie unseres heimatländischen Meisters Anton Bruckner zum Vortrage bringen. [... Bruckner werde zu wenig gewürdigt und zu selten aufgeführt ...über die weiteren Programmnummern und die Mitwirkenden: die Herren Poscher, I. Horzeyschy, F. Ruckensteiner, Frau Schmidt-Allizar, Herr Gartenauer ... über Eintrittspreise und den Vorverkauf ...] Die Karten sind in der Hof=Buchhandlung Fink und abends an der Casse zu erhalten.« (*).\n(**) Linzer Volksblatt:\r\n      » - Wagner-Verein. Wie bereits mitgetheilt wurde, findet Samstag den 7. d. M. um 1/2 8 Uhr abends der 2. Vortragsabend des Linzer Wagner=Vereines statt und wird derselbe wegen Raummangels im früheren Vortragslocale diesmal im landschaftl. Redoutensaale abgehalten werden. [... über die Bedeutung von Josef Schalk und Ferdinand Löwe...] Die beiden genannten Herren werden in der Schalk'schen Uebertragung für zwei Claviere zwei hier noch nicht gehörte Compositionen von Rich. Wagner [...] sowie den 1. Satz und das Scherzo aus der romantischen (IV.) Symphonie unseres heimatlichen Meisters Anton Bruckner zum Vortrage bringen. [... Bruckner werde zu wenig gewürdigt und zu selten aufgeführt ...über die weiteren Programmnummern und die Mitwirkenden: die Herren Poscher, I. Horzeyschy, F. Ruckensteiner, Frau Schmidt-Allizar, Herr Gartenauer ... über Eintrittspreise und den Vorverkauf ...] Die Karten sind in der Hofbuchhandlung Fink und abends an der Casse zu erhalten.« (**).\n(***) Linzer Zeitung:\r\n     » * (Linzer Wagnerverein.) Wie bereits mitgetheilt wurde, findet am Samstag den 7. d.M. um 1/2 8 Uhr abends der zweite Vortragsabend des Linzer Wagnervereines statt und wird derselbe wegen Raummangels im früheren Vortragslocale diesmal im landschaftlichen Redoutensaale abgehalten werden. [... über die Bedeutung von Josef Schalk und Ferdinand Löwe...] Die beiden genannten Herren werden in der Schalk'schen Uebertragung für zwei Claviere zwei hier noch nicht gehörte Compositionen von Richard Wagner [...] sowie den 1. Satz und das Scherzo aus der romantischen (IV.) Symphonie unseres heimatländischen Meisters Anton Bruckner zum Vortrage bringen. [... Bruckner werde zu wenig gewürdigt und zu selten aufgeführt ...über die weiteren Programmnummern und die Mitwirkenden: Poscher, A. Horzeyschy, Fr. Ruckensteiner, Frau Schmidt-Allizar, Gartenauer ... über Eintrittspreise und den Vorverkauf ...] Die Karten sind in der Hofbuchhandlung Fink und abends an der Casse zu erhalten.« (***).\nBrief des Klosterneuburger Männergesangvereins an Bruckner:\r\n     Eine Deputation habe diese Woche zweimal vergebens versucht, ihn persönlich aufzusuchen, um die schon im Schreiben vom 23.3.1888 ausgesprochene Bitte zu wiederholen, ob er am 15.4.1888 beim Hochamt zum Gründungsfest, das vom Regens chori [Ämilian Hirschfeld] zelebriert werde, Orgel spielen könne. Unterzeichnet von Krih[...] (°).", "Letzte Änderung": "02.12.2024 23:04"}, {"ID": 188704065, "Datum": "6.4.1887, Mittwoch", "Haupttext": "Wiederholung des Chores »Um Mitternacht« [WAB 90] (#) im Geistlichen Konzert des Wiener Männergesangvereins [unter Kremser] um halb 8 Uhr im großen Musikvereinssaal. Bruckner tritt dabei letztmalig öffentlich als Orgelimprovisator auf (*). »Präludium für die Orgel, componirt und vorgetragen von ... A. Bruckner.« (*a).\r\n   »[...] Herr Prof. Anton Bruckner spielte als Präludium eine herrliche Orgelphantasie, mit welchem Vortrage er sein öffentliches Auftreten als Virtuos abschloß [...]« (*b).\r\n   Es erklingen außerdem Werke von Herbeck (»Tedeum« mit Orgelbegleitung, Rudolf Dittrich) (*c), Beethoven (»Gott ist mein Hirt« aus »Christus am Ölberg« [oder: »Gottes Macht und Vorsehung«?], für Chor und Orgel eingerichtet von Eduard Kremser, Orgel: Rudolf Dittrich), Fr. Kücken (»Pilgers Abendlied«, Text von A. Gathy), V. E. Becker (»Kirchlein«, Text von Kilzer), Vieuxtemps (Reverie, Violine Amalie Mollner [Molnar?], Klavier Eduard Kremser), Abt (»Waldandacht«, Text von Drewes, Solisten: Joh. E. Walicek und F. Urban), Schubert (»Pax vobiscum«, für Männerchor eingerichtet von Kremser), Palestrina (»Adoramus te«), Mendelssohn (»Vespergesang«, Soli: Dr. Carl Benesch, Heinrich Gaßner, Carl Wendlik) und Gotthard Buckwicka [Subprior in Hütteldorf, recte: Bukwicka?] (Komposition für Orgel und Harmonium, Solisten Rudolf Dittrich bzw. Ed. Hauptmann) (**).", "Letzte Änderung": "07.04.2026 09:48"}, {"ID": 188604065, "Datum": "6.4.1886, Dienstag", "Haupttext": "Ankündigung der morgigen Aufführung des »Te deum« in der Allgemeinen Zeitung München Nr. 96 auf S. 2:\n»+ (Die Musikalische Akademie) gibt am Mittwoch den 7. d., Abends 7 Uhr, im k. Odeon ihr drittes Abonnementsconcert unter gefälliger Mitwirkung der k. sächsischen Kammersängerin Fr. Schuch=Proska aus Dresden. [... über die ersten Programmnummern ...] Außerdem bringt die Musikalische Akademie eine erstmalige Aufführung des \"Te Deum\" für Chor, Soli, Orchester und Orgel von Anton Bruckner, dem Componisten der vor 1 1/2 Jahren mit großem Beifall hier aufgeführten Sinfonie« (*),\n \nin der Süddeutschen Presse (**)\n \nund im Münchener Fremdenblatt (***).\n \nKurzer Hinweis auf das Gründungsfest des Frohsinn mit dem Bruckner-Konzert am 15.4.1886 im Linzer Volksblatt Nr. 78 auf S. 2:\r\n     \" - Das Gründungsfest der Liedertafel \"Frohsinn\" findet am Donnerstag den 15. d. M. abends 8 Uhr im städtischen Volksgarten=Salon als Festconcert statt und werden bei demselben, wie bereits mitgetheilt wurde, ausschließlich nur Werke unseres berühmten Landsmannes Anton Bruckner zur Aufführung gebracht.\" (°).", "Letzte Änderung": "05.12.2025 14:17"}, {"ID": 188404065, "Datum": "(6.4.1884, Sonntag)", "Haupttext": "8. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Spohr, Schubert (8. Sinfonie), Volkmann und Beethoven (5. Sinfonie).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188304065, "Datum": "(6.4.1883, Freitag)", "Haupttext": "Hugo Wolf spielt im Wiener Salon von Adalbert von Goldschmidt Franz Liszt einige seiner Lieder vor.", "Letzte Änderung": "08.04.2025 19:12"}, {"ID": 188204065, "Datum": "6.4.1882, Gründonnerstag", "Haupttext": "Brief (Correspondenz-Karte) Ledermüllers an Loidol:\n     Grüße von Bruckner, der heute in der Gründonnerstagsmesse Orgel gespielt habe. Notenzitat des verwendeten Fugenthemas.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187904065, "Datum": "6.4.1879, Palmsonntag", "Haupttext": "Schlußdatierung auf dem Titelblatt \"Wien 6. April 1879\" [*a] zum Adagio des Quintetts (*).\n(8. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Schumann (»Manfred«), Liszt (»Loreley« und »Mignon«), Schubert und Beethoven (5. Sinfonie) (**).", "Letzte Änderung": "20.02.2024 20:19"}, {"ID": 187604065, "Datum": "(6.4.1876, Donnerstag)", "Haupttext": "Öffentliches Konzert des Wiener Konservatoriums unter Hellmesberger.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187504065, "Datum": "(6.4.1875, Dienstag)", "Haupttext": "Vortragsabend am Wiener Konservatorium.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187404065, "Datum": "6.4.1874, Ostermontag", "Haupttext": "Bruckner reist von St. Florian ab [er war am 1.4.1874 angekommen].", "Letzte Änderung": "19.06.2025 05:55"}, {"ID": 187304065, "Datum": "(6.4.1873, Palmsonntag)", "Haupttext": "Konzert Herbecks mit Glucks »Orpheus und Eurydike« (*).\n4. Gesellschaftskonzert unter Leitung von Brahms mit Werken von Bach und Cherubini (Requiem) (**). Es wirken mit: Emil Krauß, J. M. Grün, Rudolf Bibl und der Singverein (**a).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187104065, "Datum": "6.4.1871, Donnerstag (Gründonnerstag)", "Haupttext": "Kritik zur »Matthäuspassion« [4.4.1871] in der Neuen Freien Presse Nr. 2375 auf S. 7, signiert »-m.«:\n»[...] Sehr wirksam wurde der Total=Eindruck des Werkes durch die Mitwirkung der Orgel (Herr Bruckner) unterstützt, die man bei der ersten Aufführung [1862 durch die Singakademie, ebenfalls unter Hellmesberger, da Stegmayer erkrankt war] weggelassen hatte. [...]«.", "Letzte Änderung": "16.12.2024 23:29"}, {"ID": 187004065, "Datum": "6.4.1870, Mittwoch", "Haupttext": "Die Neue Freie Presse Nr. 2013 berichtet auf S. 7f: \n\n     »Der Oberösterreichischen Lehrerverein hat sich an das Festcomité des Wiener Ortsausschusses für den diesjährigen deutschen Lehrertag mit dem Ersuchen gewendet, daß es den Professor am hiesigen Conservatorium, Herrn Anton Bruckner, der erst kürzlich in Frankreich als Concertist auf der Orgel so großartige Triumphe gefeiert hat, dazu vermöge, zur Zeit der Lehrerversammlung [vermutlich die am 10.6.1870 (deutsch) gemeint? am 28.9.1870 »oberösterreichisch«?] ein Orgelconcert zu veranstalten. Der Künstler soll seine Zusage bereits gegeben haben, nur dürfte es sich noch um die Ausmittlung des Locales und des Orgelwerkes handeln.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186804065, "Datum": "6.4.1868, Montag", "Haupttext": "Kritik über das Konzert vom 4.4.1868 im Linzer Abendboten Nr. 80 auf S. 3 [*]:\r\n        »Zwischenakt.\r\n      Linz. Unsere wackere Liedertafel „Frohsinn” beging mit ihrem 24. Gründungsfeste am letzten Samstage eine Festfeier in des Wortes schönster Bedeutung. Der Redoutensaal erwies sich fast zu klein, um alle die unterstützenden Mitglieder zu fassen, welche gekommen waren, um ihre Theilnahme an diesem Vereine an den Tag zu legen, welcher eine wahre Zierde unserer Stadt genannt werden kann. Wir können wohl der Liedertafel kein besseres Lob ertheilen, als wenn wir sagen, daß sie sich beim vorgestrigen Feste unter der Leitung ihres vorzüglichen Chormeisters Bruckner geradezu verjüngt zeigte und alle Nummern des sehr interessanten Programms mit großer Präcision und einer Nüancirung exekutirte, deren Feinheit von dem tiefsten und sorgfältigsten Studium zeigte. Es war daher nur die natürliche Folge, daß sich alle Zuhörer in einer Weise befriedigt und gehoben fühlten, wie dieß bei Liedertafelkonzerten nur selten erreicht zu werden pflegt. Es war eben der Hauch klassischer Begeisterung, welcher die gesammte Produktion veredelte und durch die meisterhafte Durchführung das gleiche Gefühl bei den Zuhörern erweckte, so daß wir es mit keinem bloßen Unterhaltungsabende, sondern mit einem eigentlichen Musikfeste zu thun hatten, dessen Zustandekommen wir im Interesse einer verfeinerten, musikalischen Bildung des Publikums ganz besonders hoch anschlagen. Wir verweilten absichtlich länger bei der Schilderung des Gesammteindruckes, weil eben hierin der eigentliche Erfolg des Abends zu suchen ist und alle einzelnen Nummern hieran ihren Antheil hatten. Ganz besonderen Beifalls hatte sich der wunderliebliche Chor „Der Entfernten” von Schubert und der bekannte gemischte Chor „Frühlingsahnung” von Mendelssohn zu erfreuen, so daß selbst zur Wiederholung derselben geschritten werden mußte. Trefflich ausgeführt wurden auch die Chöre „Wohin” von Zöllner, „Vaterlandslied” von Bruckner [WAB 92] und das „Ritornelle” von Schumann. Insbesondere erzielte der Bruckner'sche Chor in seiner echt musikalischen Empfindung und schwärmerischen Anlage und Durchführung eine sehr große Wirkung, welche dem bescheidenen Komponisten die verdiente Ehre dreimaligen Hervorrufes eintrug. Eine sehr angenehme Abwechslung im Programme bildete das Mozart'sche Streichquartett in Es dur, welches von den Herren Koschier, Geier, Komzak jun. und Seelig in der bei diesen Herren aus den Quartettproduktionen bekannten vorzüglichen Weise durchgeführt und mit dem Hervorrufe derselben anerkannt wurde. Gleicher Beifall und die Ehre des Hervorrufes wurde auch der Durchführung des Männerquartettes „Morgenlied” von Kreutzer zu Theil. Die Krone von Allem bildete jedoch der Schlußchor des II. Aktes aus der Oper „Meistersinger” von Richard Wagner, dessen pompösen Chor der Ritter und Edelfrauen aus „Tannhäuser” die Einleitung des Konzertes gebildet hatte.\r\n   Wir wissen die Ehre sehr hoch zu schätzen, daß der Meistersingerchor unserer Liedertafel zur ersten Aufführung überlassen wurde, und freuen uns daher doppelt, daß dessen Wirkung durch das vereinte Streben aller Betheiligten eine wahrhaft überwältigende war, die gewissermaßen von selbst zum stürmischen Beifall und zur Wiederholung drängte. Für die Kenner Wagner'scher Musik genügt wohl die Bemerkung, daß die bekannten herrlichen Chöre in Tannhäuser und Lohengrün von dem Chore der Meistersinger an Großartigkeit entschieden noch überragt werden. Den Damen, welche bei den gemischten Chören in vorzüglicher Weise mitwirkten, sowie auch der trefflichen Instrumentalbegleitung, durch welche dieselben besonders ihre bedeutende Geltung erlangten, gebührt alles Lob für das mühevolle, hierauf verwendete Studium. Aus den Reihen der Liedertafel sind Hr. Holzner, welcher das schwierige Bariton-Solo im „Meistersinger” sehr hübsch vortrug, dann Hr. Hoffelner für die kräftige Mitwirkung im „Vaterlandslied” und die Herren Falkensam, Huber und Stuböck, welche mit Hrn. Holzner das Soloquartett bildeten, lobend hervorzuheben. Zum Schluße aber beglückwünschen wir den an diesem Abende förmlich mit Beifall überschütteten Hrn. Bruckner zu dem herrlichen Erfolge mit dem aufrichtigen, herzulichen Wunsche, daß der Liedertafel unter seiner bewährten Leitung noch recht oft die Veranstaltung so mustergiltiger Produktionen gegönnt sein möge.« [keine Signatur]", "Letzte Änderung": "07.10.2024 16:34"}, {"ID": 186504065, "Datum": "(6.4.1865, Donnerstag)", "Haupttext": "Vereinsrechtliche Genehmigung des Sängerbundes für Oberösterreich und Salzburg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186004065, "Datum": "6.4.1860, Karfreitag, Linz", "Haupttext": "Brief Bruckners an Rudolf Weinwurm: \n   Alois Weinwurm läßt grüßen; Bruckner schickt 5 Gulden; Bemerkungen über ein Lotterielos; richtet Grüße an Freunde und an Frl. Pepi aus.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185804065, "Datum": "6.4.1858, Osterdienstag", "Haupttext": "Bericht des Linzer »Abendboten« Nr. 77, S. 1, über das von Rudigier zelebrierte Hochamt und Bruckners Orgelspiel am Ostersonntag: \n»- Am Ostersonntage celebrirte der hochwürdigste Herr Bischof Franz Josef Rudigier unter zahlreicher Assistenz in der hiesigen Domkirche das Hochamt. Die mächtig ergreifenden Töne der Orgel und die prachtvolle Nelson=Messe von Josef Haydn haben das Gemüth des andächtigen Beters emporgehoben, und er hat die Stimme des frommen Geistes, die aus diesen Tönen dringt, gewiß in sein Herz aufgenommen. [...] Solche Ausführungen können aber auch unter Leitung des Domkapellmeisters Herrn Zappe ihre fromme Wirkung nicht verfehlen, und der Domorganist Herr Brukner erhebt durch sein seelenvolles Spiel das Herz zur wahren brünstigen Andacht.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185204065, "Datum": "6.4.1852, Kardienstag", "Haupttext": "Brief des Bischöflichen Konsistoriums an Bruckner:\r\n   Dem Gesuch [vom 3.4.1852] fehle als Beilage das Präparandiezeugnis, zudem müsse es über die »Schuldistriktsaufsicht Enns« in Niederneukirchen eingereicht werden.\r\nUnterzeichnet von Rieder und Strigl.\r\nAktenvermerk 2/7 852.", "Letzte Änderung": "28.04.2025 19:41"}, {"ID": 184904065, "Datum": "6.4.1849, Freitag (Karfreitag)", "Haupttext": "Aufführung von Joseph Haydns \"Sieben letzten Worten unseres Erlösers am Kreuze\" in St. Florian [siehe die Anmerkung].", "Letzte Änderung": "13.09.2026 21:26"}, {"ID": 180104065, "Datum": "6.4.1801, Montag (Ostermontag)", "Haupttext": "Theresia Helm, später Anton Bruckners Mutter, in Neuzeug geboren.", "Letzte Änderung": "30.08.2025 18:50"}, {"ID": 199104065, "Datum": "6.4. - 11.5.1991, Samstag bis Samstag", "Haupttext": "Ausstellung der Bilder zur 8. Symphonie von Jack Ox in Santa Monica/Kalifornien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198103065, "Datum": "6.3.1981, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der g-Moll-Ouvertüre durch das Orquesta Filarmónica de la U.N.A.M. unter Jorge Velazco in Mexiko City.", "Letzte Änderung": "29.07.2026 15:04"}, {"ID": 196003065, "Datum": "6.3.1960, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie unter Jonel Perlea in Florenz (*).\nAufführung der e-Moll-Messe unter Paul Hindemith in Washington (**).", "Letzte Änderung": "03.04.2023 23:23"}, {"ID": 195503065, "Datum": "6.3.1955, Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Carl Hans Watzinger »«Der Hallawachl«. Eine kleine wahre Erzählung« mit einer Federzeichnung (signiert »B«, IKO 385) in »Das kleine Volksblatt« Nr. 54 auf S. 12.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195303065, "Datum": "6.3.1953, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Rundfunksinfonieorchester Stuttgart unter Carl Schuricht im Waldheim in Stuttgart-Degerloch. \nSolistin in Francks Variations symphoniques ist Branka Musulin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195203065, "Datum": "6.3.1952, Donnerstag", "Haupttext": "Einspielung der 3. Symphonie (2. Fassung 1878, Oeser) mit den Berliner Philharmonikern unter Leopold Ludwig durch RIAS Berlin in der Berliner Christuskirche.", "Letzte Änderung": "16.07.2026 12:21"}, {"ID": 195103065, "Datum": "6.3.1951, Dienstag", "Haupttext": "3. Teil von Josef Drausingers Vortrag über Bruckner in Steyr.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194903065, "Datum": "6.3.1949, Sonntag", "Haupttext": "Liturgische Aufführung der Messe in C-Dur [Windhaager Messe] durch den Kirchenchor von St. Peter in Wien unter Alfred Reimann.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194103065, "Datum": "6.3.1941, Donnerstag", "Haupttext": "Die Probe des Adagios der 8. Symphonie mit den Münchner Philharmonikern unter Oswald Kabasta in Hamburg wird auf einer Photographie dokumentiert.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194003065, "Datum": "6.3.1940, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Oswald Kabasta im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solist in J. S. Bachs 6. Brandenburgischem Konzert [sic!] ist der Cellist Bruno Seidlhofer.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193803065, "Datum": "6.3.1938, Sonntag", "Haupttext": "Ankündigung der 2. Symphonie für den 11.3.1938 in der Neuen Freien Presse Nr. 26396 auf S. 19. (*).\nAuf derselben Seite Hinweis auf das Chorkonzert am 19.3.1938 (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193603065, "Datum": "6.3.1936, Freitag", "Haupttext": "Artikel zum Konzert vom 1.3.1936 \"Bruckners \"Vierte\" original | Von unserem Sonderberichterstatter | Leipzig, 5.3.\", signiert \"-ten\", in der Deutschen Allgemeinen Zeitung. Erwähnt werden Hans Weisbach, der Reichssender Leipzig, Robert Haas (war anwesend) (*).\n \nAufführung der 7. Symphonie durch das Boston Symphony Orchestra unter Koussewitzky (erstmalig wieder nach der letzten Aufführung am 20.11.1915) (**).\n[siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "28.07.2024 12:04"}, {"ID": 193503065, "Datum": "6.3.1935, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie (Originalfassung) durch die Wiener Sinfoniker unter Oswald Kabasta im 5. Gesellschaftskonzert im Großen Musikvereinssaal. Solist in Beethovens 5. Klavierkonzert ist Rudolf Serkin (*). \n\nDas Konzert wird von der \"Ravag\" im Rundfunk übertragen (*a).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193403065, "Datum": "6.3.1934, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung des Requiems [WAB 39] durch den Kammerchor Zürich unter Johannes Fuchs im Fraumünster-Konzert (*).\n\r\nAufführung der d-Moll-Messe durch das Gürzenich-Orchester unter Hermann Abendroth im 14. Gürzenich-Konzert in Köln.\r\nSolisten sind Helene Fahrni, Trude Fischer, Josef Witt und Ewald Kaldeweier. Am Beginn des Programms steht das Mozart-Requiem (**).\nAufführung der 3. Symphonie [recte: Scherzo der 3. Symphonie] durch die Wiener Symphoniker unter Karl Auderieth bei der RAVAG Wien. Solist in Arien von Richard Wagner, Viktor Nessler und Giuseppe Verdi ist der Bariton Alfred Jerger, eine nicht genannte Sopranistin wirkt bei Arien und Liedern von Wagner, Heinrich Marschner und Hugo Wolf mit (***).\r\nDieses Konzert (Motto „Die Zeit um Richard Wagner“) wird von Radio Wien von 19:30 bis 22:00 Uhr übertragen; das Wiener Programm wird von allen anderen österreichischen Sendern übernommen. Verbindende Worte: Ernst Decsey (°).", "Letzte Änderung": "08.10.2026 07:32"}, {"ID": 193103065, "Datum": "6.3.1931, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das New York Philharmonic Orchestra unter Toscanini in der Carnegie Hall in New York. Danach steht Beethovens Fünfte auf dem Programm (*).\nIn einem Artikel in der Frankfurter Zeitung berichtet Robert Oboussier [siehe die Anmerkung] von Berliner Aufführungen der 3. Symphonie unter Furtwängler [aktuell?] und der 6. Symphonie unter Jascha Horenstein beim Rundfunk [18.2.1931] (**).\nBesprechung der Aufführung der f-Moll-Messe [Anfang März 1931] in der Schlesischen Volkszeitung (***).\nHinweis auf das heutige Chorkonzert in The Delphos Herald Nr. 224 (Delphos, Ohio) auf S. 4, mit Abbildung des Chorleisters Ellis Emanuel Snyder (°).\nAufführung des Chors \"O Lord Most Holy\" [= \"Ave Maria\" WAB 6], \"(arr, by Dickens\") durch den auswendig singenden Chapel Choir des Capital Conservatory of Music, Columbus, unter Ellis Emanuel Snyder in einem Geistlichen Konzert um 20:15 Uhr im Jefferson Auditorium in Delphos (Ohio) (°°).\nIm mit \"K. P.\" [wohl Klaus Pringsheim] signierten Konzertbericht \"Berliner Orchesterabend\" im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 110 auf S. 3 wird das Konzert mit der 3. Symphonie unter Furtwängler [am 22./23.2.1931] kurz tangiert:\r\n\"[...], und man erlebt Bruckners dritte Sinfonie in einer großartigen Gestaltung, wie sie uns heute kaum ein anderer Dirigent zu geben vermag.     [...].              K. P.\" (°°°).", "Letzte Änderung": "19.09.2026 22:26"}, {"ID": 193003065, "Datum": "6.3.1930, Donnerstag", "Haupttext": "Das Linzer Volksblatt Nr. 54 bringt auf S. 7 einen Artikel von Dr. Cornelius Preiß \"Festkonzert des Oberösterreichischen Heimatvereines\", in dem die am 7.3.1930 gespielten Werke (4. Symphonie und Klavierkonzert von Wladigeroff) besprochen werden (*).\nDas Tagblatt (Linz) Nr. 54 berichtet auf S. 7 von einem Konzert des Welser Bach-Chors unter Hans David in der Linzer Urania, bei dem auch vier Motetten Bruckners [prov. WAB 67] gesungen worden waren (**).\nDie Linzer Tages-Post Nr. 55 kündigt auf S. 3 des Abendblatts ein Tantum ergo [prov. WAB 48] in der Kirche der Barmherzigen Brüder am 8.3.1930 an und weist auf derselben Seite in einer Vereinsnachricht der \"Sängerbundes Frohsinn\" auf die morgige Aufführung der 4. Symphonie hin (***).", "Letzte Änderung": "07.01.2024 10:05"}, {"ID": 192403065, "Datum": "6.3.1924, Donnerstag", "Haupttext": "Alfred Schnerich beendet seine Abschrift der b-Moll-Messe (Missa solemnis) (*).\nAufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Heinz Unger in Berlin. Solisten bei Mahlers »Kindertotenliedern« sind Else Wachsmann (Gesang) und Fritz Fischer (Celesta) (**).\nAnkündigung des Konzerts vom 15.3.1924 in der Reichspost Nr. 65 auf S. 10 (***).\nHinweis auf die Bruckner-Feier [am 8./9.3.1924] und Decseys Vortrag am 7.3.1924 in der St. Pöltner deutschen Volkszeitung Nr. 10 auf S. 3. Auf derselben Seite Vorankündigung des Konzerts des Wiener Männergesangvereins am 29.6.1924 in St. Pölten (°).\nDiese Hinweise erscheinen auch in der St. Pöltner Zeitung Nr. 10 auf S. 3 (°°).\nIm Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 111 schreibt Kurt Singer in der Konzertumschau \"Gedenken, Danken und Gedanken\" auf S. 2:\r\n\"     Jedes Genie findet einmal seinen Heros. Das Jahr 1924 und das Jahr 1864 waren für die Musik besonders glückhaft. Smetana und Bruckner – und daneben unsere 60jährigen, Strauß an der Spitze. Für Bruckner bereitet Ernst Kurth \"das\" stilkritische Werk vor, auf das aqe [sic] Welt mit Spannung sieht. [... Smetana-Literatur ... Furtwängler mit Mahlers Dritter ... Bachs h-Moll-Messe unter Ochs ... Kritik an den schamlosen Eltern eines \"Wunderkinds\" ...].\" (°°°).", "Letzte Änderung": "02.08.2026 22:46"}, {"ID": 192103065, "Datum": "6.3.1921, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie unter Paul Radig in Heidelberg (*).\n \nDie Reichspost Nr. 64 kündigt auf S. 10 die von Bruno Tittel geleiteten Aufführungen der 4. Symphonie am 11.3.1921 und der 9. Symphonie am 1.4.1921 an (**).\n \nAufführung des fünfstimmigen Tantum ergo (WAB 42) in der Kirche Maria vom Siege (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191803065, "Datum": "6.3.1918, Mittwoch", "Haupttext": "Die Ankündigung des \"Ave Maria\" [WAB 6] für den 19.3.1918 vom 3.3.1918 erscheint auch in The Lancaster New Era Nr. 12658 (Lancaster, Pennsylvania) auf S. 9:\n\"SONGS FROM TRENCHES TO BE SUNG IN THE U.S.\n                        [...]\n     Carlos Salzedo, who served two years ago with the French army in the present war, [... Chorwerke ...] at  the coming spring concert of the Musical Art Society on March 19, in Carnegie Hall. [... Salzedo, Ravel, Florent Schmitt ...].\n     Palestrina's \"Stabat Mater\" will again head Dr. Frank Damrosch's programme, as it did once in the Musical Art Society's opening season twenty-five years ago. [...]. Bach's motet, \"Sing Ye,\" is also restored after a quarter century, and from more recent hearing Bruckner's \"Ave Maria.\"\n     Elgar's \"The Shower\" is among the lighter pieces, [...].\"", "Letzte Änderung": "26.09.2025 13:48"}, {"ID": 191703065, "Datum": "6.3.1917, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Hovkapelle unter Armas Järnefelt [in Stockholm?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191503065, "Datum": "6.3.1915, Samstag", "Haupttext": "Aufführung des »Locus iste« durch den Häusermannschen Privatchor unter Hans Häusermann anläßlich der Eröffnung des neuen Krematoriums in Zürich.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191403065, "Datum": "6.3.1914, Freitag", "Haupttext": "Hinweis auf das heutige Konzert [mit anderen Wagner-Stücken als am 1.3.1914 angegeben] in The Inter Ocean Nr. 347 auf S. 6:\n\"             NEWS OF THE THEATERS.\n[...]\n     The Chicago Symphony orchestra (Frederick Stock, conductor) will present the following program at its regular weekly concerts to be given in Orchestra hall this afternoon and tomorrow evening: Festival prelude, Strauss; symphony No. 5, B flat major, Bruckner; \"Tristan and Isolde,\" prelude, introduction (love scene and Brangaene's warning), introduction (Tristans' vision, arrival of the ships, Isolde's love death), Wagner.\n                                     CHARLES W. COLLINS.\" (*).\n \nAufführung der 5. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra unter Frederick Stock in Chicago. Wiederholung am 7.3.1914 (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191303065, "Datum": "6.3.1913, Donnerstag", "Haupttext": "Leopold Vetter, Pfarrer in Ansfelden, quittiert den Empfang von 200 Kr aus dem Nachlass von Ignaz Bruckner für eine Mess-Stiftung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191203065, "Datum": "6.3.1912, Mittwoch", "Haupttext": "Brief des Verbandes der Alten Herren des Akademischen Gesangvereines in Wien an Propst Josef Sailer:\n     Die anlässlich des 100semestrigen Bestehens des Vereins gestiftete Gedenktafel sei am 11.2.1912 enthüllt worden. Man wolle den Herren, in deren Kreis sich Bruckner so geborgen gefühlt habe, zum Dank ein Bild dieser Tafel übergeben mit der Bitte, ihm im Bruckner-Zimmer einen Platz zu gewähren. Unterzeichnet von Karl Lorenz (*).\n \nÄhnlich lautendes Schreiben an Ignaz Bruckner (**).\n \nSchreiben an den Rektor der Wiener Universität, Oswald Redlich [siehe die Anmerkung]:\n\"         Verband der Alten Herren des Akademischen Gesangvereines in Wien.\n   Wien, XVII/2 Wilhelminenberggasse 4 (Obmann: k. k. Bibliothekar Karl Lorenz).\n[links:]\nPOSTSPARKASSEN-KONTO Nr. 86750\n       TELEFON Nr. 15361\nZl. 147.0. | 1911/12.\n                                           [rechts:] Wien, am 6. März 1912.\n   Euere Magnifizenz!\n      Die Stiftung der Gedenktafel für Anton Bruckner durch den Verband der Alten Herren des Akademischen  Gesangvereines in Wien und die erhebende Feier, welche die Universität aus Anlaß der Enthüllung dieser Tafel veranstaltet hat, sind Ereignisse, die in den Annalen des Akademischen Gesangvereines mit goldenen Lettern eingetragen sind und mehr als alle Worte von der unverminderten Kraft der altbewährten Grundsätze des Akademischen Gesangvereines und seiner künstlerischen Ideale Zeugnis geben.\n     Euere Magnifizenz haben anläßlich dieser unvergeßlichen Festfeier so viel liebenswürdiges Entgegenkommen an den Tag gelegt, daß der Altherren-Verband des Akademischen Gesangvereines in Wien, obwol dem Arrangement ferne stehend, sich verpflichtet fühlt, auch seinerseits für das der Sache und dem Akademischen Gesangvereine bewiesene Wolwollen seinen ergebensten und herzlichsten Dank abzustatten.\n     Gleichzeitig bittet er Euere Magnifizenz das mitfolgende Bild der Bruckner-Tafel als sichtbares Zeichen des Dankes und zur Erinnerung an die schöne Feier annehmen und dem Akademischen Gesangvereine auch fernerhin Ihre Sympathie unverändert bewahren zu wollen.\n     Im Auftrage des Verbandes der Alten Herren des Akademischen Gesangvereines in Wien\n                             Karl Lorenz\n                            dz. Obmann.\"\n[Links daneben Stempelabdruck]\nAuf der letzten Seite des Bogens Skizzierung eines Antwortschreibens Oswald Redlichs in Stenographie, datiert 23.[März?].1912 (***).", "Letzte Änderung": "27.07.2026 09:28"}, {"ID": 191103065, "Datum": "6.3.1911, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie und des 150. Psalms durch das Orchester des Konzertvereins unter Löwe in München (Bruckner-Zyklus) im 10. Abonnementskonzert.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191003065, "Datum": "6.3.1910, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Wiener Tonkünstler-Orchester unter Oskar Nedbal im Theater an der Wien. Solistin in der Bearbeitung einer Dvorak-Ballade ist Mary Dickenson.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190803065, "Datum": "6.3.1908, Freitag", "Haupttext": "The Manchester Guardian Nr. 19212 kündigt auf S. 8 die Aufführung des \"Te deum\" [am 12.3.1908] an:\n\"            HALLÉ CONCERT. \n\n[... Programm und Besprechung des letzten Konzerts  am 5.3.1908, Kritik an Störung durch Zuspätkommende ... Busoni als Solist ...].\n     Next week the season will be wound up with a great choral concert, including a Bach Motet, Bruckner's \"Te Deum,\" and Beethoven's Choral Symphony.      S. L.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190603065, "Datum": "6.3.1906, Dienstag", "Haupttext": "Ankündigung von Otto Kitzlers Trauermusik auf den Tod Anton Bruckners für den 14.3.1906 in der Österreichischen Volkszeitung Nr. 64 auf S. 6 (*).\n\r\nDie Reichspost Nr. 52 gibt auf S. 10 das Programm des Konzerts am 7.3.1906 mit dem Locus iste bekannt (**).", "Letzte Änderung": "20.04.2023 11:20"}, {"ID": 190103065, "Datum": "6.3.1901, Mittwoch", "Haupttext": "In einem Artikel in der Deutschen Zeitung auf S. 1f, signiert \"M. M.\" [Maximilian Muntz? vgl. 17.3.1906], kommt das Verhalten der Wiener Musikkritik zur Sprache. Hanslicks Kritiken und die von Hedwig Friedländer-Abel über die 5. Symphonie [24.2.1901] werden erwähnt. Mahler habe einen undeutbaren Torso geboten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190003065, "Datum": "6.3.1900, Dienstag", "Haupttext": "Das Deutsche Volksblatt Nr. 4013 kündigt auf S. 2 die Aufführung des \"Ave Maria\" [WAB 6] am 8.3.1900 an (*).\nDie Neue Freie Presse macht auf das Konzert der Brüder Thern am 8.3.1900 mit dem Adagio der 7. Symphonie aufmerksam (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189903065, "Datum": "6.3.1899, Montag", "Haupttext": "Die Extrapost/Montags-Zeitung bringt auf S. 5 ein Feuilleton \"Anton Bruckner\" von Max Graf, das in memoriam an die Bruckner-Totenfeier [am 14.10.1896] erinnert und die Aufführung der 6. Symphonie in der Vorwoche [am 26.2.1899] erwähnt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189803065, "Datum": "6.3.1898, Sonntag", "Haupttext": "Mehrere Zeitungen kündigen das Konzert vom 7.3.1898 mit dem \"Te deum\" an:\r\nDeutsches Volksblatt Nr. 3295 auf S. 9 (*),\r\nFremdenblatt Nr. 64 auf S. 9, mit Inserat auf S. 19 (Morgenblatt) (**),\nNeue Freie Presse Nr. 12045 auf S. 8, mit Inserat auf Seite 15 (***),\r\nNeues Wiener Tagblatt (Inserat) (°)\r\nund Ostdeutsche Rundschau Nr. 64 auf S. 7, mit Inserat auf S. 14 (°°).\nDie Neue Freie Presse bringt außerdem auf Seite 16 eine Inserat des Musikverlages Doblinger, das auf die 5. Symphonie hinweist (vierhändiger Klavierauszug von Josef Schalk 4,80 fl, Partitur 18.- fl, Orchesterstimmen 18.- fl., Hinweise auf andere Werke ohne Preisangaben) (°°°).\nDie Neue Musikalische Presse berichtet vom Konzert am 1.3.1898 mit der 5. Symphonie (#),\r\nerwähnt in Robert Hirschfelds Artikel zum 25-jährigen Geschäftsjubiläum von Albert J. Gutmann auch dessen Einsatz für Bruckner und die Verlags-Annonce mit Bruckner-feindlichen Kritiken [1.4.1886] (##)\r\nund bringt im Feuilleton auf S. 2 - 4 einen Artikel über den Wiener Akademischen Wagner-Verein - Bruckner sei eines der ersten Mitglieder gewesen und vom Verein gefördert worden (###).\nDie Aufführung der 5. Symphonie wird auch kurz erwähnt im Konzertbericht im \"Vaterland\" Nr. 64 auf S. 9, signiert \"K.\" (a).", "Letzte Änderung": "28.09.2026 11:27"}, {"ID": 189703065, "Datum": "6.3.1897, Samstag", "Haupttext": "[Datum des Stempels 6.3.1897] Theodor Reisch weist dem Bezirksgericht Wien die Bezahlung der Vermögensübertragungsgebühr (1250,5 Gulden) und des Beitrags zum Wiener Krankenanstaltsfonds nach und bittet um Legitimationserteilung  zur Abhebung weiterer Spareinlagen Bruckners (*).\nDas Bezirksgericht erteilt die Legitimation, da weitere Beiträge (Schulbeitrag, Beitrag zum Versorgungsfond) zu bezahlen sind (**).\nDie Deutsche Zeitung meldet mehrere [erfolgte] Aufführungen von Werken Bruckners: 2. Symphonie in Heidelberg [25.11.1896], 8. Symphonie [recte 7. Symphonie] in Luzern [21.11.1896], 150. Psalm in Chemnitz [1896], 7. Symphonie in München unter Fischer [1.11.1896] und 4. Symphonie dreimal durch das Kaim-Orchester [13.1.1897, 20.1.1897, 23.1.1897] (***).\nIm \"Pariser Brief\" der Zeitschrift \"Die Zeit\" Nr. 127 auf S. 156 wird César Franck als der Pariser Bruckner bezeichnet (°).", "Letzte Änderung": "02.09.2025 14:24"}, {"ID": 189603065, "Datum": "6.3.1896, Freitag", "Haupttext": "Im Deutschen Volksblatt Nr. 2577, Abendausgabe, wird auf S. 3 das Konzert vom 25.3.1896 (mit »Träumen und Wachen«) angekündigt:\n\"     – Am 25. d. M. (Feiertag), Mittags halb 1 Uhr, findet im großen Musikvereinssaale das Orchesterconcert des Schubertbundes unter Mitwirkung des k. k. Hofopernorchesters statt. [... Arnold Krug ...] Die Vortragsordnung enthält außerdem [... Schubert, Heuberger ...], Bruckner's \"Träumen und Wachen\" mit Tenorsolo, welches das Vereinsmitglied Herr Söser vortragen wird, und Franz Mair's \"Frühlingsahnung\". [...].\" (*).\n \nGleichlautend schreibt die Neue Freie Presse Nr. 11327 auf S. 7:\n\"     – Am 25. d. M. (Feiertag), Mittags halb 1 Uhr, findet im großen Musikvereinssaale das Orchester=Concert des \"Schubertbund\" unter Mitwirkung des k. k. Hofopern=Orchesters statt. [... Arnold Krug ...] Die Vortragsordnung enthält außerdem [... Schubert, Heuberger ...], Bruckner's \"Träumen und Wachen\" mit Tenor=Solo, welches das Vereinsmitglied Herr Söser vortragen wird, und Franz Mair's \"Frühlingsahnung\". \" (**).", "Letzte Änderung": "09.11.2024 17:28"}, {"ID": 189503065, "Datum": "6.3.1895, Mittwoch", "Haupttext": "Inserat und Ankündigung der Aufführung der 4. Symphonie am 9.3.1895 (mittags öffentliche Hauptprobe) in der Vossischen Zeitung (*).\nBruckner wird in der Ostdeutschen Rundschau Nr. 64 auf S. 8 in einer Kritik zu Tschaikowskys 6. Sinfonie erwähnt (signiert \"A. Prgr.\"):\r\n\"               Konzerte.\r\n     Eine so bedeutende symphonische Musik, wie die der im VII. philharmonischen Konzert hier zum erstenmale aufgeführten Symphonie Nr. 6 (pathétique) des noch nicht lang verstorbenen russischen Tonmeisters Peter Tschaikowsky, ist in all' den Jahren [... seit Beethovens Tod ...] äußerst selten zu erleben gewesen; wir stellen sie den besten symphonischen Werken Anton Bruckner's freudig zur Seite; diese edle und wahre Herzensschöpfung! [... einmaliges Konzertereignis, am Ende lange Stille im Publikum ... über weitere Konzerte ...]\n                                              A. Prgr.\" (**).\nAuf derselben Seite wird der Text der gestrigen Meldung (über die (Teil-)Aufführung der 3. Symphonie am 20.2.1895) wiederholt:\r\n\"     Neuer Richard Wagner-Verein. Der Abend des 20. Februar vereinigte eine Anzahl von Mitgliedern und Gästen zu einer bescheidenen, aber deshalb nicht weniger warm das Andenken des Meisters ehrenden Wagner=Feier. Das Verdienst am würdigen Verlaufe derselben gebührt den Herrn Schnabel und Riedl und ihren gediegenen Klavier= und Violinvorträgen. Wir heben unter diesen hervor: die Wagner gewidmete D-moll-Symphonie Bruckner's (2. und 3. Satz), [... Arien und Lieder ... am 6.3.1895 Vereinsabend ...] Deutsche Gäste herzlich willkommen. [... Kontakt über Dr. Alois Traeger ...]\" (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189403065, "Datum": "6.3.1894, Dienstag", "Haupttext": "Im Neuigkeits-Weltblatt Nr. 52 wird auf S. 10 die Aufführung der 2. Symphonie durch den Wiener Akademischen Wagner-Verein [15.4.1894?] angekündigt:\n\"     Die Philharmoniker bringen in ihrem achten Abonnement=Konzerte [...] zur Aufführung: [...] Symphonie in Es-dur Nr. 3 (Eroica). – Die im Saisonprogramme der Philharmoniker \nversprochene Zweite Symphonie von Bruckner gelangt in einem großen \nKonzert des Wagnervereines demnächst zur Aufführung. In diesem Konzert \nwird sich, wie verlautet, Siegfried Wagner den Wienern als Dirigent vorstellen.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189303065, "Datum": "6.3.1893, Montag", "Haupttext": "In der Universitätsvorlesung erzählt Bruckner von der geplanten Aufführung der 4. Symphonie in Troppau. Projekte auch in Brünn und Olmütz. Von der 8. Symphonie, die nicht einmal Levi in München sich zutraue, habe er [wem? Kitzler? Labler?] abgeraten.\r\n    Bemerkungen über die 3. Symphonie [am 3.2.1893], Thomson und Sarasate, Schrötter und die verordnete Alkoholabstinenz, die f-moll-Messe am 23.3.1893, die günstige Berliner Presse, Speidel und Beethovens hypothetische Meinung über Bruckner und über das Adagio der 9. Symphonie (*).\nDas Deutsche Volksblatt Nr. 1500 kündigt auf S. 6 die Aufführung der d-Moll-Messe [recte: f-Moll-Messe, am 23.3.1893] unter Josef Schalks Leitung an:\r\n\"     – Bruckner's D-moll=Messe. Ende März oder Anfangs April steht, wie wir eben vernehmen, unseren musikalischen Kreisen, insbesondere den Freunden der Kirchenmusik, ein hoher künstlerischer Genuß bevor, indem Meister Anton Bruckner's D-moll=Messe unter Mitwirkung hervorragender Gesangskräfte und unter Prof. Schalk's Leitung im Concertsaal zur orchestralen Aufführung gelangt.\" (**).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 09:50"}, {"ID": 189203065, "Datum": "6.3.1892, Sonntag", "Haupttext": "Heuberger schlägt Bruckner als Textvorlage für die Auftragskomposition den 98. oder 150. Psalm vor.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189103065, "Datum": "6.3.1891, Freitag", "Haupttext": "Brief Josef Schalks an Franz Schalk:\r\n     Am 24.3.1891 sei die Aufführung der 8. Symphonie in Mannheim. Bruckner arbeite eifrig an der 9. Symphonie. Seine gute Laune werde durch Hugo Wolfs häufige Besuche sehr gefördert (*).\nIn einem Artikel der Deutschen Zeitung Nr. 6889 auf S. 5 wird nochmals die Prager Aufführung der 3. Symphonie [am 14.2.1891] erwähnt:\r\n          \"Theater, Kunst und Literatur.\r\n[...]\r\n     - Aus Prag wird uns geschrieben: \"Das Deutsche Theater in Prag, das [... über Theater- und Opernaufführungen ...]. - Am Sonntag den 22. Februar bekamen wir im neuen Theater eine Oper [... von Ottokar Wöber, mit Wallnöfer, Muck ...] Eine Woche vorher fand im Theater das zweite philharmonische Concert statt, welches die 3. Symphonie von Bruckner und eine effectvoll aufgebaute Rakoczy=Ouverture von Julius Mannheimer als Neuheiten brachte, die zugleich den größten Erfolg hatten. Eine willkommene Beigabe zu dem Concert bildete der Vortrag zweier Mozart'scher Arien [... die Guido Adler aufgefunden hatte ... am 13.2.1890 \"Tristan\" ... nächstens eine neue spanische Oper ... Signatur am Ende:] D-r.\" (**).", "Letzte Änderung": "24.12.2024 12:44"}, {"ID": 189003065, "Datum": "6.3.1890, Donnerstag", "Haupttext": "Brief Josef Schalks an Franz Schalk:\r\n   Sendet die Partitur des Adagios der 1. Symphonie [wohl die am 22.2.1890 erwähnte Abschrift] mit Löwes Änderungsvorschlägen. Franz möge bei der Bearbeitung möglichst pietätvoll verfahren. Bruckner sei gestern sehr zufrieden gewesen, besonders wegen der Blechverstärkung. Er, Josef, plane eine Aufführung der f-moll-Messe mit Orchester in einer Kirche. Löwe habe mit der 3. Symphonie sogar den Erfolg von Frau Papier übertroffen.", "Letzte Änderung": "23.06.2025 22:42"}, {"ID": 188903065, "Datum": "6.3.1889, Aschermittwoch", "Haupttext": "Brief Franz Schalks an Josef Schalk:\r\n    Freut sich über Bruckners Triumph [am 24.2.1889]. Will sich ab 1890 in Graz für Bruckner einsetzen. Begrüßt, daß zu Goldschmidt, mit dem Bruckner und Wolf doch etwas gemeinsam hätten, wieder engere Kontakte bestehen (*).\nArtikel Göllerichs (**a) im Deutschen Volksblatt  Nr. 62 auf S. 1f: \r\n\"Ein Fest musikalischen Fortschrittes.\r\n                 II.\r\n     \"[... über Bruckners Verhältnis zur akademischen Jugend und seine Ehrenmitgliedschaft beim Wiener Akademischen Gesangverein ...] Alle haben zu preisen den Namen Anton Bruckner's, jenes schlichten Mannes mit dem kindlichen Wesen und der seltenen Schöpferkraft, welcher seit Beethoven und Schubert der erste ist, der Wien den stolzen Rang einer Musikstadt wieder erobert hat, die beneidenswerth den größten lebenden Meister der Tonkunst ihren Bürger nennen darf.\r\n     [... über die Begeisterung der Jugend, der Studenten ... Zitate aus einem früheren Artikel (1884) über Bruckner und Wagner ...] Bruckner erst hat uns wieder mit wirklichen Symphonien beschenkt und man prüfe diese, um sich ganz zum Bewußtsein zu bringen, welcher Fortschritt in ihnen liegt. Sie sind Wunderwerke der Musik und die Zeit ihrer Anerkennung muß und wird kommen [... über die \"traditionellen\" Vorbehalte der Mitwelt gegenüber Genies ...]\r\n          (Schluß folgt)\r\n[Signatur beim letzten Teil, am 7.3.1889] August Göllerich.\" (**b).\nIm Deutschen Volksblatt wird auf Seite 5 Bruckner auch in einer Buchrezension \"Mendelssohn - Moscheles\" erwähnt:\r\n   \"[... antisemitische Äußerungen über die \"Kritik-Meute\" ...] Ein von altersher geübter Brauch, welcher auch heute noch volle Geltung hat, wo gewisse Symphonisten als von der Presse erkoren und gepriesen für unbedeutende Werke 25.000 Mark Verleger=Honorar erhalten, während ein Bruckner für Erzeugnisse höchster Genialität keinen Verleger findet oder, wenn er ab und zu gedruckt wird, (von seinen acht Meister=Symphonien sind erst zwei im Drucke erschienen!) hiefür noch besondere Gebühr zu erlegen hat, ohne jemals selbst auch nur den geringsten materiellen Lohn zu erzielen, der seinen bescheidenen Bedürfnissen doch so zu gönnen wäre!\" [keine Signatur] (***).\nÜber die Aufführung der 7. Symphonie am 24.2.1889 berichtet das Neuigkeitsweltblatt auf S. 7, signiert \"Alpha.\" [Albert Gustav Roncourt]:\r\n          \"Konzerte und Oper.\r\n[...]\r\n     Am letzten Sonntag bot die große Musikaufführung des Akademischen Wagner=Vereines wieder einmal Gelegenheit, Anton Bruckner's Siebente Symphonie (F-dur) [sic] hören zu können. Das gewaltige, an hehrsten Schönheiten überreiche Tongemälde übte einen nicht zu beschreibenden Eindruck auf das begeisterte Auditorium aus. Es war eine weihevolle, von wahrer Kunstliebe erfüllte Stunde, und wenn es noch Zweifler geben sollte, welchen die Bedeutung unseres heimischen Tondichters nicht vollklar erscheinen möchte, so dürfen wir dieselben ohne jede weitere Bemerkung auf den Erfolg vom Sonntag verweisen, ein Erfolg, den übrigens das Ausland schon längst ratifizirt hat. Die Künstler des Hofopernorchesters unter Richter's Leitung, leisteten wie immer Grandioses und glänzten souverain in der vollendeten Wiedergabe des großartig instrumentirten \"Marsches der heiligen Drei=Könige\" aus dem Christus=Oratorium von Liszt und Wagner's \"Venusberg=Szene\" nach der Pariser Bearbeitung des \"Tannhäuser\" von 1861 mit der hinreißenden originellen Balletmusik. Frau Materna und der Wagner=Sänger Herr Jäger interpretirten die Szene zwischen Venus und Tannhäuser in vortrefflicher Weise. [... über die Hofoper und eine zu junge Debutantin in der \"Nachtwandlerin\" ...] Die junge Dame hat noch nach jeder Richtung zu lernen; thut sie dies, so mag ihr eine schöne Zukunft wohl in Aussicht stehen.           Alpha.\" (°).\nMehrere Zeitungen weisen auf Hellmesbergers Konzert am 14.3.1889 (mit dem Quintett) hin:\nDeutsches Volksblatt Nr. 62 auf S. 5 [nahezu identisch mit (°b)] (°a),\nDie Presse Nr. 65 auf S. 11:\r\n     \"(Concert=Nachrichten.) In dem Donnerstag den 14. d., Abends halb 8 Uhr, im kleinen Musikvereinssaale stattfindenden fünften Hellmesberger=Quartett gelangen folgende Werke zur Aufführung: Bruckner, Quintatt F-dur; [...]\" (°b),\ndas Neue Wiener Tagblatt Nr. 65 auf S.7 [nahezu identisch mit (°b)] (°c),\nDeutsche Zeitung Nr. 6173 auf S. 5 der Beilage (°°),\nIllustriertes Wiener Extrablatt Nr. 65 auf S. 5 (°°°),\nNeue Freie Presse Nr. 8812 auf S. 7:\r\n     \" - Das Donnerstag den 14. d. M., Abends halb 8 Uhr, im kleinen Musikvereinssaale stattfindende fünfte Hellmesberger=Quartett bringt folgende Werke zur Aufführung: Bruckner, Quintett F-dur; [...]\" (#),\nDas Vaterland Nr. 64 auf S. 6 [nahezu identisch mit (°b)] (##)\nund das Wiener Tagblatt Nr. 65 [auf S. 6?]:\r\n     \" * In dem Donnerstag, den 14. d. M., Abends halb 8 Uhr im kleinen Musikvereinssaale stattfindenden fünften Hellmesberger=Quartett gelangen folgende Werke zur Aufführung: Bruckner, Quintett F-dur; [... Prinz Reuß, Beethoven op. 132 ...]. - Der Kartenverkauf erfolgt in Gutmann's Hofmusikalienhandlung.\" (###).\nDie Neue Freie Presse (#) meldet zusätzlich, ebenfalls auf S. 7:\r\n    \" - Wie man uns aus Klagenfurt schreibt, hat dort jüngst Herr Cyrill Hynais, ein Schüler des Componisten und Wiener Hoforganisten Bruckner, ein Concert veranstaltet, in welchem mehrere Compositionen des jungen Künstlers zur Aufführung gelangten und großen Beifall fanden. Das lebhafteste Interesse des Auditoriums erweckte das Trio für Clavier, Violine und Violoncell, welches zu schönen Hoffnungen für die Zukunft dieses strebsamen Componisten berechtigt.\" (a).\nAuch das Linzer Volksblatt Nr. 54 informiert über das Konzert am 24.2.1889:\r\n               \"Anton Bruckner.\r\n     Der Musik=Referent des \"Vaterland\" [3.3.1889] schreibt anlässlich der Aufführung von Bruckner's VII. Symphonie in Wien u. A. folgendes:\r\n     Mit der \"Musik=Aufführung\", welche der Wiener Wagner=Verein am verflossenen Sonntag im großen Musikvereins=Saale veranstaltete, sollte wohl ein Theil jener Ehrenschuld abgetragen werden, welche die Wiener Concert=Institute in dieser Saison zu einer bedenklichen Höhe erwachsen ließen, eine Ehrenschuld gegenüber einem vaterländischen Componisten, dessen Haupt mit einer sehr dornigen Lorbeerkrone geschmückt ist. [... Bruckners Bedeutung, Stilistik, Würdigung im Ausland ... über die einzelnen Sätze ...]\r\n     Von dem begeisterten Erfolg, den das Werk errang, von dem stürmischen Beifall, welcher den anwesenden Componisten nach jedem Satze aufs Podium rief, lässt sich schwer eine Beschreibung geben. Aber dieser herzliche ungekünstelte Erfolg war zugleich ein lebhafter Protest gegen die Zurücksetzung, welche Bruckner zu Gunsten minder Begabter erfahren mußte.\" (b).\n(Vortragsübung am Wiener Konservatorium (c)).", "Letzte Änderung": "03.08.2025 12:47"}, {"ID": 188803065, "Datum": "(6.3.1888, Dienstag)", "Haupttext": "1. Außerordentliches Gesellschaftskonzert unter Hans Richter mit Werken von Bach, Brahms, Rückauf, Goldmark, Hubay, Schumann und Mendelssohn.", "Letzte Änderung": "17.08.2025 06:13"}, {"ID": 188703065, "Datum": "6.3.1887, Sonntag", "Haupttext": "Das 7. Philharmonische Konzert unter Hans Richter mit Werken von Mozart und Liszt (Lieder und Faust-Symphonie, Solisten: Rosa Papier und R. Erxleben) wird u.a. von Bruckner, Klose (*) und Hugo Wolf (**) besucht.\nKalendernotiz Bruckners: Zusatz »Br« bei dieser Woche [Dienst an der Hofkapelle] (***).\nDie Neue Freie Presse Nr. 8090 kündigt auf S. 7 das Konzert vom 27.3.1887 [mit WAB 90] irrtümlich für den 25.3.1887 an:\r\n     \" - Das zweite Concert des Wiener Männergesang=Vereins findet am 25. d. Mittags im großen Musikvereinssaale mit folgendem Programm statt: Bruckner: \"Um Mitternacht\" (neu); Heuberger: [... Jüngst, E. Schulz, Esser ...]\" (°).\nDer erste Hinweis auf die 9. Symphonie in einem amerikanischen Blatt [vgl. Linzer Blätter vom 1.2.1887 und 2.2.1887] erscheint in der Chicago Tribune auf S. 23 in der 3. Spalte:\r\n\"                  MATTERS OF MUSIC.\r\nA Review of the Principal Features of the Last Week.\r\n[...]\r\n     Notes of Interest, Domestic and Foreign.\r\n[... Sortierung offensichtlich nach der Zeichenanzahl der Texte! ...]\r\n     Anton Bruckner is writing his ninth symphony, which is to close with a great choral finale, after the manner of Beethoven's ninth. The Musical Courier says he \"will yet be reckoned among the great B's in music, who, after Bülow, comprise the names of Bach, Beethoven, and Brahms, and to which we would suggest the addition of the name of Berlioz.\" [...]\" (°°).\nBruckner wird erwähnt in einem Konzertbericht in The Boston Globe Nr. 65 auf S. 2 in der 6. Spalte:\r\n\"[... über die Fähigkeit des Publikums, längere Symphonien aufzunehmen ...].\r\n     On general principles it does not appear as though the beginning of a concert is the right place for the symphony. [... die ersten Sätze sind zu lang ...]; for although people may go out while a symphony is in progress, it takes longer for incomers to find and settle into their seats than it does for the agitated early-goers to hurry out of theirs, except, perhaps, when a Bruckner or an especially severe Brahms creation causes a protracted and numerous exodus. [... Gedanken zum Programmaufbau ... zum letzten Konzert ... das nächste Programm ...] (°°°).\nIn Den Haag um 14 Uhr [öffentliche] Probe der Orchesterwerke für das Konzert am 9.3.1887 mit der 3. Symphonie (#).", "Letzte Änderung": "20.02.2026 09:34"}, {"ID": 188603065, "Datum": "6.3.1886, Samstag", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen vom 20.3.1886): »6. März Nägel an Füßen beschnitten. [Gleicher Tag? vgl. 25.3.1886] Wolzogen antworten.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188503065, "Datum": "6.3.1885, Freitag", "Haupttext": "Die Allgemeine Zeitung (München) Nr. 65 gibt auf S. 2 das Programm vom 10.3.1885 (mit der 7. Symphonie) bekannt:\r\n   » + (Die Musikalische Akademie) bringt in ihrem zweiten Abonnementsconcert - Dienstag den 10. ds. Mts. (nicht Mittwoch) - folgende Musikstücke zur Aufführung. Als Novitäten: Sinfonie Nr. 7 E-dur von Ant. Bruckner (Organist in Wien); zwei Stücke für Violine [... Solisten: Benno Walter und Eugen Gura ...] Das Concert wird mit Mehuls Ouverture „Die Jagd Heinrichs IV.” eröffnet.« (*).\nDie Linzer Zeitung [ähnlicher Text wie am 3.3.1885] (**)\nund die Linzer Tages-Post Nr. 53, S. 3 (***)\r\nweisen nochmals auf das Konzert am 8.3.1885 (mit dem Quintett) hin.\r\n   »§ Concert Hellmesberger. Wir bringen nachstehend nochmals das vollständige Programm des am 8. d. M., abends 7 1/2 Uhr stattfindenden Concertes: [...] 5. Bruckner: Quintett in F-dur (Director Hellmesberger, Professor Hellmesberger, Ferdinand Hellmesberger, Th. Schwendt, H. Kupka). Die Ausgabe der subscribierten Karten hat in der Fink'schen Hofbuchhandlung bereits begonnen, weitere Karten sind daselbst noch zu haben.« (***).\nKurzer Hinweis auf das Konzert im Linzer Volksblatt Nr. 53 auf S. 3 (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188303065, "Datum": "6.3.1883, Dienstag", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »6. März Monatgeld gezahlt für März. 7 fl Fr Kaunitz.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188103065, "Datum": "(6.3.1881, Sonntag)", "Haupttext": "Im Konzert des Orchestervereins »Accord« im Bösendorfer-Saal wird u.a. eine Serenade von Rufinatscha gespielt (*).\n5. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Haydn, Chopin und Schumann (2. Sinfonie) (**).", "Letzte Änderung": "06.12.2024 14:15"}, {"ID": 188003065, "Datum": "6.3.1880, Samstag", "Haupttext": "Ankündigung der morgigen Kirchenmusik\n \nim Fremdenblatt Nr. 65 auf S. 13:\r\n\"     Morgen Sonntag, Vormittags 11 Uhr, kommt In der k. k. Hofpfarrkirche St. Augustin Messe von Mozart; Graduale, Baritonsolo von Fürst Montenuovo (Schütte=Harmsen), Offertorium, Sopran= und Cello=Solo von Laur. Weiß; Benedictus von Frau Anna Ganser, zur Aufführung. Hoforganist Professor Bruckner wird die Orgel, Dr. Steinlechner das Cello spielen.\" (*)\n \nund in der Neuen Freien Presse Nr. 5575 auf S. 5:\n     \"In der k. k. Hofpfarrkirche St. Augustin kommt um 11 Uhr eine Messe von Mozart, Graduale (Bariton=Solo) von Fürst von Montenuovo (Schütte=Harmsen), Offertorium (Sopran= und Cello=Solo) von Laurenz Weiß und \"Benedictus\" von Frau Anna Ganser zur Aufführung. Hof=Organist Professor Bruckner wird die Orgel, Dr. Steinlechner das Cello spielen.\" (**).\n \nFür die Soiree des Hellmesberger-Quartetts war ursprünglich auch Bruckners Quintett vorgesehen (***).", "Letzte Änderung": "29.12.2025 08:20"}, {"ID": 187803065, "Datum": "6.3.1878, Mittwoch", "Haupttext": "Unterricht Ritter fällt aus. Kalendernotiz Bruckners: »20. u 27. H Ritter abwesend. 6. März do.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187703065, "Datum": "(6.3.1877, Dienstag)", "Haupttext": "Vortragsabend der Opernschule des Wiener Konservatoriums.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187603065, "Datum": "6.3.1876, Montag", "Haupttext": "Die Wiener Sonn- und Montags-Zeitung Nr. 21 korrigiert auf S. 3 einen Druckfehler in der Kritik vom 28.2.1876 über die 2. Symphonie: \n     \n»Berichtigung. In unserem letzten Concert=Referate wurde Bruckner's C-moll Symphonie in Folge eines Druckfehlers ein \"unausgesprochenes\" Werk genannt; es soll aber ein \"unausgegohrenes\" heißen.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187003065, "Datum": "6.3.1870, Sonntag", "Haupttext": "Der Österreichische Volksfreund Nr. 53 meldet auf S. 2, daß Bruckner [heute] als Organist einer Messe in der Augustinerkirche mitwirke. Unter der Leitung von Kpm. Leopold Eder würden eine Messe in B von Wittassek, ein Graduale von Schaman (mit Oboe und Altsolo) [recte Schimon?] und ein Offertorium von Joh. Krahl aufgeführt (*).\nDie Orgel (II/24) war von Johann Hencke (1697 - 1766) für die Schwarzspanierkirche errichtet und 1784/85 in die Augustinerkirche übertragen und 1820 von Jacob Deutschmann umgebaut worden (*a).\n \nAuch \"Die Presse\" Nr. 64 bringt auf S. 9 eine Ankündigung:\n     \"Tages=Chronik. | Wien, 5. März. [...] (Kirchenmusik.) Morgen Sonntag 11 Uhr wird Capellmeister Eder in der k. k. Hofpfarrkirche zu St. Augustin Wittassek's B-Messe, Graduale von Schaman, Oboe und Altsolo, Offertorium von Joh. Krahl, Duett aufführen, und die Soli die Damen Schreiber, Girsa, Czany und Diettl, die Herren Schaman, Oboist des k. k. Hofoperntheaters, und der k. k. Hoforganist Bruckner auf der Orgel vortragen.\" (*b).\n \nIdentische Meldungen in der Neuen Freien Presse Nr. 1982 auf S. 5 (*c)\n \nund im Neuen Wiener Tagblatt Nr. 64 auf S. 18 (*d).\n(Wiederaufnahme von Bellinis »Norma« an der Wiener Oper (**)).\n(8. Philharmonisches Konzert unter Dessoff mit Werken von Beethoven, Händel, Rubinstein und Beethoven (7. Sinfonie) (***)).\n(Konzert des Wiener Schubertbundes im Musikvereinssaal (°)).", "Letzte Änderung": "04.11.2025 08:52"}, {"ID": 186303065, "Datum": "(6.3.1863, Freitag)", "Haupttext": "Lobende Erwähnung der Linzer Tannhäuser-Erstaufführung \"verflossene Woche\" [am 13.2.1863] in den Wiener Blättern für Musik, Theater und Kunst auf S. 75.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186103065, "Datum": "6.3.1861, Mittwoch", "Haupttext": "Datierung »Wien 6. März 1861« auf Bogen »No. 57« im Studienheft 1860/61 [WAB 248].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186003065, "Datum": "6.3.1860, Dienstag", "Haupttext": "Eintragung Bruckners im Sechter-Studienheft (WAB 247) auf fol. 9r:\n\"6. März | H Prof. | Streichoktaven u Streichquinten { kan[n] man oft nicht im Contrap ausweichen.\"\nEintragung auf fol. 20v:\n\"Darf es angehen? als durchgehend? | Nicht so gut: weil die Quarten frei eintreten. | aber ist durchg.\n[mit anderer Tinte, also vermutlich später hinzugesetzt:]\n\"ja | 6. März.\"\n[siehe die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185403065, "Datum": "6.3.1854, Montag", "Haupttext": "Protokoll des Bezirksgerichts St. Florian: Legung der Vormundschaftsrechnung über das Vermögen seines Mündels Ignaz Bruckner betreffend. \n\n\"Protocoll: / acto 6. März 1854 / mit Herrn Anton Bruckner / Lehrer zu Florian / Die Legung der Vormundschaftsrechnung über das Vermögen seines Mündels Ignaz Bruckner pro 1853 und den Erlag eines Sparkassebüchels pr 48 f 30 x Cm für letzteren betreffend.\" \n\nBescheid des Bezirksgerichts am 15.3.1854, Zustellungsvermerk 17.3.1854.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 202502065, "Datum": "6.2.2025, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie mit dem Finale (Fassung SPCM in John A. Philipps Revision von 2022) durch das Concertgebouworkest unter Manfred Honeck in Amsterdam.", "Letzte Änderung": "26.01.2026 02:48"}, {"ID": 199602065, "Datum": "6.2.1996, Dienstag", "Haupttext": "Artikel von Gottfried Eberle »Anton Bruckner: Große Messe f-Moll«. Einführung zum Konzert des Berliner Sinfonie-Orchesters und des Philharmonischen Chors Berlin unter Uwe Gronostay in der Berliner Philharmonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197602065, "Datum": "6.2.1976, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie unter W. van Otterloo in Bordeaux.", "Letzte Änderung": "17.07.2024 14:11"}, {"ID": 197502065, "Datum": "6.2.1975, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel »Große Leistungen des MGV »Sängerlust« im Brucknerjahr« [u.a. e-Moll-Messe am 26.10.1974], signiert »To-«, in der Steyrer Zeitung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196202065, "Datum": "6.2.1962, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Symphonie unter Gerhard Pflüger im 14. Abonnementkonzert des Leipziger Gewandhauses.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195002065, "Datum": "6.2.1950, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Salzburger Mozarteum-Orchester unter Volkmar Andreae in Wels.", "Letzte Änderung": "07.01.2026 11:32"}, {"ID": 194402065, "Datum": "6.2.1944, Sonntag", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts mit der 4. Symphonie durch Vinzenz Müller in der Linzer Tages-Post.", "Letzte Änderung": "09.01.2026 09:45"}, {"ID": 194202065, "Datum": "6.2.1942, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Leopold Reichwein im Großen Musikvereinssaal in Wien (*).\n \nAufführung der 4. Symphonie durch das Pittsburgh Symphony Orchestra unter Fritz Reiner [in der Syria Mosque in Pittsburgh]. Auf dem Programm stehen außerdem Werke von J. S. Bach (Es-Dur-Präudium und Fuge, orchestriert von Feldman) und Brahms (Violinkonzert mit Yehudi Menuhin). Wiederholungen am 7. und 8.2.1942 (**).", "Letzte Änderung": "09.01.2026 20:36"}, {"ID": 194002065, "Datum": "6.2.1940, Faschingsdienstag", "Haupttext": "Oskar Loerke schreibt in seinem Testament, daß nach seinem Tod in einer Gedenkstunde auf dem Klavier das Benedictus der f-Moll-Messe und die 9. Symphonie (jedenfalls das Adagio) gespielt werden soll (*).\nAufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Haarlem (**).\nAufführung der 4. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Oswald Kabasta in Preßburg (***).", "Letzte Änderung": "02.09.2025 13:05"}, {"ID": 193702065, "Datum": "6.2.1937, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Fritz Grüninger »Anton Bruckner als Chormeister. (Gedenkblätter des »Sängerbund Frohsinn«)« in der Linzer Tagespost.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193602065, "Datum": "6.2.1936, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Tor Mann (*).\nAufführung der 7. Symphonie unter Peter Raabe im Konzerthaus in Aachen (**).", "Letzte Änderung": "15.04.2025 22:53"}, {"ID": 193402065, "Datum": "6.2.1934, Dienstag", "Haupttext": "Die Aufführung der 4. Symphonie mit der Berner Musikgesellschaft unter Fritz Brun in Bern wird zwischen 20:00 und 22:00 Uhr von den Sendern Beromünster und Monte Ceneri übertragen. Auf dem Programm stehen zuvor Werke von Busch (Giacona) [Adolf Busch], Mozart (c-Moll-Klavierkonzert mit Rudolf Serkin (Basel) und Robert Schumann (Symphonische Studie).", "Letzte Änderung": "08.10.2026 07:21"}, {"ID": 193302065, "Datum": "6.2.1933, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie und der g-Moll-Ouvertüre unter Karl Schuricht in der Leipziger Albert-Halle im 5. Konzert des Bruckner-Zyklus des Mitteldeutschen Rundfunks (Leipzig, Dresden).", "Letzte Änderung": "07.10.2026 09:33"}, {"ID": 193202065, "Datum": "6.2.1932, Samstag", "Haupttext": "Brief von Otto Klemperer an Johanna Klemperer:\r\n   Das Orchester [der Courtauld-Sargent-Konzert in London, anläßlich der Aufführung der 7. Symphonie (vor dem 11.2.?)] sei »einfach für Bruckner ungeeignet«.", "Letzte Änderung": "29.01.2024 12:23"}, {"ID": 192902065, "Datum": "6.2.1929, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Armas Järnefelt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192802065, "Datum": "6.2.1928, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie unter Karl Muck im 10. Philharmonischen Konzert der Philharmonischen Gesellschaft in Hamburg [geplant]. Auf dem Programm stehen zuvor die Ouvertüre zu Mozarts \"Hochzeit des Figaro\" und Mozarts Concertante Sinfonie (mit Anton Witek und Heinrich Bandler).", "Letzte Änderung": "27.05.2025 08:11"}, {"ID": 192702065, "Datum": "6.2.1927, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Anton Konrath im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solistin in Liedern von Erich Wolfgang Korngold ist die Sopranistin Josefine Stransky.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192602065, "Datum": "6.2.1926, Samstag", "Haupttext": "Kurze Besprechung des Konzerts vom 4. oder 5.2.1926 mit der 8. Symphonie in The Brooklyn Citizen Nr. 36 auf S. 2:\n\"      Harold Bauer Soloist With N. Y. Symphony\n[...] Bruckner's Eighth Symphony, probably the greatest of Bruckner's works.\n     Mr. Klemperer played this entire symphony without pause and as the playing takes a little more than a full hour, it is rather too much of a strain on the audience and somewhat unfair to the composition.\n     Harold, Bauer, pianist, [...].\" [keine Signatur] (*).\r\n[ausführlichere Besprechung am 7.2.1926]\n \nErwähnung des gestrigen Wiederholungskonzertes in einer Kurznotiz (signiert \"H. A. S.\") in The Brooklyn Times (Times Union, Brooklyn) auf S. 22 (= S. 6 des 2. Teils) (**).\n \nThe Los Angeles Record Nr. 9668 (Los Angeles Evening Post-Record) kündigt auf S. 11 die Aufführung von Schönbergs \"Verklärte Nacht\" unter Walter Henry Rothwell an und sagt über das Werk, es sei nicht mit den Fünf Orchesterstücken zu vergleichen, \"for in the first stage of Schonberg's development lasting until roughly 1901, he set forth his ideas with something of the technique of Bruckner of Gustav Mahler.\" (***).", "Letzte Änderung": "08.08.2026 20:15"}, {"ID": 192502065, "Datum": "6.2.1925, Freitag", "Haupttext": "Brief von Alfred Schnerich an Franz Xaver Müller \"Die Notiz über die B-Messe\" [Inhalt nicht erschlossen, vermutlich die b-Moll-Messe betreffend].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192402065, "Datum": "6.2.1924, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel \"Aus Anton Bruckners Schulgehilfenzeit\" im Neuen Wiener Tagblatt Nr. 36 auf S. 8.\nJosef Wagner aus Neuhofen habe der Linzer Tagespost  [31.1.1924] erzählt, dass sich die bald 92jährige Josefa Amesbichler, Tochter von Johann Sücka und nun bei ihrem Neffen Franz Amesbichler wohnend, an die Schulzeit in Windhaag und den Lehrer Bruckner gut und gerne erinnere (*).\nAuf Seite 10 Hinweis auf die heutige Aufführung der 6. Symphonie (**).\n \nDiese Meldung erscheint auch in der Österreichischen Volkszeitung Nr. 36 auf S. 8 (***).\n \nAufführung der 6. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Rudolf Nilius im 6. Abonnementkonzert des Bruckner-Zyklus im Wiener Konzertverein (im großen Saal des Wiener Konzerthauses) (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192202065, "Datum": "6.2.1922, Montag", "Haupttext": "Aufführung des Adagios der 9. Symphonie (oder des 2. Satzes der 4. Symphonie?) durch die Wiener Philharmoniker unter Felix Weingartner bei der Trauerfeier für Artur Nikisch im Großen Musikvereinssaal in Wien.", "Letzte Änderung": "21.05.2026 07:05"}, {"ID": 192102065, "Datum": "6.2.1921, Sonntag", "Haupttext": "Die Österreichische Volkszeitung Nr. 36 kündigt auf S. 6 das heutige Konzert des Brucknerbundes in Wien an (*).\n \nBruckner wird erwähnt in einem Artikel über den deutschen Film in The Mansfield News Nr. 334 (News-Journal, Mansfield, Ohio) auf S. 23 (= S. 7 des 3. Teils):\n\"       German Stars on U. S. Screen\nOther Countries are Giving More Attention to Pictures.\n     Here are the star actresses of the best movies made in Germany:\nPola Negri. | Asta Neilsen. [sic] | Henry Porten. | Maria Carmi. | Erna Morena. | Mia May. | Fern Andra.\n     It is worth while noting these names. For some, if not all, will become well known in the United States.\n     All indications from this distance are that German movies are further advanced than those made in other countries of Europe.\n     Germany's leadership in drama in the new century is reflected in the German movies. [...].\n     [... Literatur in Deutschland \"at low tide\" ...]. Most other arts than drama have advanced further in other countries of Europe.\n     German music of the last century is exalted by those who seldom mention the companion facts as set forth by Paul Rosenberg.\n     In this fashion:\n     \"Almost simultaneously with the rise of Russian music and the new birth of the French, that of Germany has deteriorated. The great line of composers which descended from Bach and Handel for two centuries has wavered and diminished visibly during the last three decades. The proud tradition seems to have reached a temporary halt in Wagner, Bruckner and Brahms.\"\n     Curiously, most of the best known movie actresses in German movies are not Germans\n     Pola Negri is said to have come from Warsaw. [... über die anderen Filmschauspielerinnen ...].\" (**).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 19:34"}, {"ID": 192002065, "Datum": "6.2.1920, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Werner Wolff in Berlin. Solist des Abends ist Ludwig Wüllner (Deklamation).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191802065, "Datum": "6.2.1918, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Hjalmar Meissner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191302065, "Datum": "6.2.1913, Donnerstag", "Haupttext": "Brief von Rudolf Louis an Carl Luze:\r\n   Bittet um das Aktenmaterial der Hofmusikkapelle für die 2. Auflage seines Bruckner-Buches (*).\nArtikel (signiert »B.«) »Bruckners Fünfte Symphonie in Dresden« [unter Schuch (#), recte 9. Symphonie??] (Aufführungskritik) in der Dresdener Volkszeitung (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190902065, "Datum": "6.2.1909, Samstag", "Haupttext": "Der Los Angeles Express Nr. 272 erwähnt Bruckner in einer Buchbesprechung auf S. 10:\n\"            SOME NEW BOOKS\n     \"Evolution of Modern Orchestra\"\n     Of works on the orchestra there are few; of those which treat of modern methods of orchestration, less. To the latter class, Louis A. Coerne has added one that will be welcomed by the student of music, who is so far advanced as to study orchestration.\n     [...]. Now Mr. Coerne brings forward a history of orchestration from the beginning of independent instrumental numbers to the modern romantic school, including the writers in the \"new movement,\" such as Strauss, Bruckner, Weingartner, Nicido [recte: Nicodé], Lassen, Ritter, D'Indy, Chabrier, Masseret [sic], Grieg, Tschaikowsky, Debussy and others of the host of later writers whom the pen of Wagner has unloosed.\n     [...]\n     THE EVOLUTION OF MODERN ORCHESTRATION, by Louis A. Coerne. The Macmillan Co., New York, publisher.\" (*).\nWeitere Informationen zu diesem Buch siehe \"September 1908\".\n \nAufführung der 4. Symphonie durch die Meininger Hofkapelle unter Wilhelm Berger in Marburg (**).", "Letzte Änderung": "31.07.2024 09:22"}, {"ID": 190802065, "Datum": "6.2.1908, Donnerstag", "Haupttext": "Bruckner wird in Zusammenhang mit Emil Paur erwähnt in The Richmond Palladium Nr. 356 (Palladium-Item, Richmond, Indiana) auf S. 5:\n\"ORCHESTRA IS THE GREATEST IN U. S.\n\n[...]\n     The Pittsburg orchestra, which will give a splendid concert in Richmond on the evening of Wednesday, February 26, in the Coliseum [...].\n     The following sketch of the life and achievement of Emil Paur will be found interesting. Mr. Paur is 50 years old, and was born at Czernoviyz [sic], Austria. He entered the Vienna Conservatory of Music when a young man, and there became a pupil of Hellmsberger [sic], Dessoff and Anton Bruckner. After several years as a member of the Imperial Opera house Orchestra at Vienna, he went to Berlin to conduct an orchestra. [... weitere Stationen ...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190502065, "Datum": "6.2.1905, Montag", "Haupttext": "Artikel von Rudolf Louis »Bruckners Streichquintett in F-Dur« [2.2.1905] in den Münchener Neuesten Nachrichten.", "Letzte Änderung": "20.02.2023 12:40"}, {"ID": 190402065, "Datum": "6.2.1904, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Alexander Reichel über Bruckner mit einer Analyse des »Te deum« [20.12.1903] in der Schweizerischen Musikzeitschrift 44, S. 43f (*).\r\n \n[Inhalt noch überprüfen!] In einem Artikel in der Neuen Musikalischen Presse auf S. 72 kommen die Beziehungen zwischen den Intermezzi von Bruckner und Hugo Wolf zur Sprache. Da Bruckners Autograph im Besitz von Josef Schalk gewesen sei, habe Wolf Einsicht nehmen können (**).\n \nThe Manchester Guardian Nr. 17938 kündigt in einem Inserat auf S. 1 das Konzert vom 11.2.1904 mit der 7. Symphonie an:\r\n\"                                   THE\r\n             HALLÉ CONCERTS SOCIETY.\r\n                       FREE-TRADE HALL.\r\nThe FIFTEENTH CONCERT of the FORTY-SIXTH SEASON\nwill take place on THURSDAY, FEBRUARY 11, at 7 30.\r\n                                ARTISTS:\r\n             Vocalist–Miss MURIEL FOSTER.\n  Solo Pianoforte–Mr. ARTHUR FRIEDHEIM.\r\n             Conductor–Dr. HANS RICHTER.\n                           PROGRAMME.\r\n                                   PART I.\n[Cherubini. J. S. Bach, Liszt, ...]\r\n                                   PART II.\nSymphony No. 7, in E . . . . . . . .  . . Bruckner\n              (First time at these Concerts.)\n[... Kartenpreise ...].\" (***).\n \nAnkündigung der morgigen Aufführung der 7. Symphonie im Deutschen Volksblatt Nr. 5420 auf S. 12:\r\n\"     – Die Philharmoniker bringen morgen Sonntag den 7. d. M. ½1 Uhr mittags in ihrem VII. Abonnementskonzerte unter der Leitung des Dr. Karl Muck, königlich preußischer erster Hofkapellmeister, folgende Werke zur Aufführung: A. Bruckner, Symphonie in E-dur Nr. 7; Paul Dukas, Der Zauberlehrling, Scherzo (erste Aufführung in den philharmonischen Konzerten); L. van Beethoven, Ouvertüre zu Egmont.\" (°).", "Letzte Änderung": "15.06.2026 07:22"}, {"ID": 190002065, "Datum": "6.2.1900, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Franz Neruda in Kopenhagen (Wiederholung am 8.2.1900 (*)).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189902065, "Datum": "6.2.1899, Montag", "Haupttext": "Beim Vereinsabend des Brünner Wagner-Vereins kommt die 4. Symphonie in einer Klavierfassung zur Aufführung (Pianisten: Frl. Schäfer und Hr. Mallata). Weitere Mitwirkende des Abends sind Frl. Breyer und Hr. Juda (bei einem Mozart-Trio) und Richard Wickenhaußer (Erläuterungen zu den \"Meistersingern\").", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189802065, "Datum": "6.2.1898, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des Quintetts durch das Duesberg-Quartett im (*) Festsaal des Architektenvereins in Wien.\r\nBei den anderen Programmnummern (u. a. Mozarts g-Moll-Klavierquartett und Lieder von Camillo Horn) wirken mit Valerie Martinez, Sophie Kaiser und Richard Hajek (*).\nAuf dieses Konzert hatten auch die Ostdeutsche Rundschau Nr. 36 auf S. 8 (**) und die Reichspost Nr. 29 auf S. 6 hingewiesen (***).\nDie Linzer Tages-Post Nr. 29 berichtet auf S. 2f vom Linzer Gemeinderat:\r\n\"[...] IX. Unterricht, Kunst, Wissenschaft. [...] 8. Bruckner.Concert 300 fl. Diese Post wird auf Antrag des GR. Prohaska eingestellt, der erklärt, dass der Musikverein heuer in der Lage sein wird, das schon früber beschlossene Bruckner-Concert zu veranstalten. Summe ad IX 54,880 fl.     Berichterstatter GR. Wolf. [... X. ...]\" (°).", "Letzte Änderung": "17.09.2026 12:33"}, {"ID": 189702065, "Datum": "6.2.1897, Samstag", "Haupttext": "The Fort Wayne News (Fort Wayne, Indiana) melden auf S. 7 in der 5. Spalte die Aufführung der d-Moll-Messe am 17.1.1897 in Wien:\r\n\"     In memory of Antoine Bruckner, one of the most celebrated members of the Society of Friends of Music has decided to devote his second concert at Vienna (17th of January) to a solemn execution of the mass in D of this composer. [...]\" (*).\nIn den Innsbrucker Nachrichten Nr. 29 wird auf S. 2 das Konzert vom 5.3.1897 mit der 4. Symphonie angekündigt:\r\n\"     (Das 4. Mitgliederconcert des Musikvereines) wird nicht am 12. sondern am 5. März unter Mitwirkung der Frau Hedwig Fahr-Woraczek, Concertsängerin in Frankfurt, stattfinden. [...]. Die Hauptnummer dieses Concertes ist aber die 4. (romantische) Symphonie von A. Bruckner, die hervorragendste Schöpfung des großen Symphonikers, welche in Innsbruck zum erstenmale aufgeführt wird.\" (**).", "Letzte Änderung": "17.08.2026 16:13"}, {"ID": 189602065, "Datum": "6.2.1896, Donnerstag", "Haupttext": "Das Musikalische Wochenblatt Nr. 7 meldet auf S. 85 in der »Concertumschau« die Aufführung der 5. Symphonie in Budapest [am 18.12.1895]:\r\n\"     Budapest. Philharm. Concerte: No. 2 (Strauss a. München). [...]. No. 3 (Prof. Löwe aus Wien). 5. Symph. v. A. Bruckner, Ouvert. \"Der Traum ein Leben\" v. Herzfeld, Gesangvorträge der Frau Lehmann a. Berlin (\"Abscheulicher\" a. Fidelio v. Beethoven u. Schlussscene a. der \"Götterdämmerung\" v. Wagner).\" (*).\n Auf Seite 88 ist eine Aufführung der 7. Symphonie unter Dupuis im 1. Konzert der »Nouveaux Concerts« in Lüttich verzeichnet:\r\n\"     Lüttich. 1. Conc. der Nouveaux-Concerts (Dupuis): 7. Symph. v. A. Bruckner, Vorspiel zum 1. Act a. \"Armor\" v. S. Lazzari, Trauermarsch a. der \"Götterdämmerung\" v. Wagner, Violinvorträge des Hrn. Petschnikoff (Conc. Op. 22 v. Wieniawski u. Chaconne v. Bach).\" (**).\n \nOtto Böhlers Schattenbilder werden in der Ostdeutschen Rundschau Nr. 36 auf S. 8 erwähnt:\n\"     Eine literarische Faschingsnacht im Sofiensaale. Diese Karnevalsidee des Schubertbundes scheint wegen der Mannigfaltigkeit, die sie bei der Gruppenbildung und Kostümirung, sowie bei der Entfaltung von Witz und Ulk gestattet, in der Oeffentlichkeit sehr anzusprechen; denn die Einladungen zu dem Feste, deren köstliche satyrische Zeichnungen von dem durch seine \"Richter\"=, \"Jahn\"= und \"Bruckner\"=Schattenbilder bekannten Dr. Otto Böhler entworfen wurden, finden reißenden Absatz und schon heute sind eine große Anzahl von Gruppen fix und fertig, andere sind in Bildung begriffen. [... Preise etc. ...].\" (***).", "Letzte Änderung": "20.10.2024 20:30"}, {"ID": 189502065, "Datum": "6.2.1895, Mittwoch", "Haupttext": "Das Deutsche Blatt Brünn Nr. 11 gibt auf S. 5 einen Rückblick auf das abgelaufene Vereinsjahr des Brünner Wagner-Vereins. Demzufolge wurden aufgeführt: 7. Symphonie [wann?], 8. Symphonie [2.4.1894] und Quintett [wann? 29.3.1893 gemeint?.\r\n\"     Der Brünner Wagner=Verein kann auf das abgelaufene Vereinsjahr mit Befriedigung zurückblicken. Wurden auch nicht alle guten Vorsätze ausgeführt, welche beim Eintritte ins Jahr 1894 gefasst worden waren – bei welchem Vereine wird denn alles ausgeführt was man plant! – so wurde doch viel gethan und man nenne einen zweiten Verein, welcher mit Ausnahme der Hochsommerferien alle 14 Tage einen Abend abhält, von denen – zur Ehre der Mitglieder sei es gesagt – nur sehr wenige als mislungen[sic] betrachtet werden können. [... Richard Wagner als Vorbild für Kampfbereitschaft und Durchsetzungsvermögen ... die Aufgabe der Wagner-Vereine ...]. Wenn wir nun die Abende des abgelaufenen Jahres und was an denselben geboten wurde, betrachten, so seien erwähnt: [... Vorträge über Wagner ...], Wagner und die Kritik, Bruckner. Aus Ibch Pudor's Werken [sic! recte Hch. Pudor?], Lohengrin von Wagner [...] u. s. w. Von den musikalischen Vorträgen seien genannt des öfteren: Scenen aus Wagner's Musikdramen – Dr. Staeven brachte einmal die ganze Siegfriedrolle aus der Götterdämmerung – Siegfried=Idyll. Bruckner 7. und 8. Symphonie und Quintett, Trio v. Beethoven. [... weitere Werke ...]. Besonders verdient gemacht haben sich um das Gelingen der Abende (in alphabetischer Reihenfolge, um Niemanden zu beleidigen) die Damen: Marie Lauschek, Dr. Obrist, Dr. Staeven, als Gast muss Fräulein Antonie Nicodem ganz besonders genannt werden, die Herren: Benno Branczik, Bräunlich, Eder, Heiter, Janoch, K. M. Koretz, Kunwald, Dr. Obrist, Organist Pawlik, Schirmeisen, Dr. Staeven, Capellmeister Thieme und Richard Wickenhaußer. [...]. Hr. Dr. Obrist sammt Gemalin sind in weiter Ferne! [... über den Vereinsabend am 4.2.1895 (u. a. sprach Wickenhaußer über Humperdincks \"Händel und Gretel\") ...], und der Wagner=Verein hat alle Ursache, auf diese Leistung seines Mitgliedes stolz zu sein.     O. (*).\nBesprechung des Philharmonischen Konzerts [vom 3.2.1895] in der Arbeiter-Zeitung Nr. 36 auf S. 5, signiert \"J. S.\" [Josef Scheu]: \"Philharmonisches Konzert. Das sechste Abonnementskonzert der Philharmoniker, mehr interessant als genußreich, brachte zwei Novitäten: [... Dvorak und Grieg, außerdem Rubinstein (mit dem 14jährigen Pianisten Josef Hofmann) und Haydn (zu allen Komponisten mit biographischen Angaben) ... am besten das Finale ...] Das Modepublikum der philharmonischen Konzerte wartete aber diesen Satz nicht ab und ergriff, obwohl es bei Beginn der Symphonie erst ¾2 Uhr war, zum Theil schon vor dem ersten, dann aber nach dem ersten, zweiten und dritten Satz in hellen Haufen die Flucht. Wer weiß, wie viele sich ihnen noch angeschlossen hätten, wenn ihnen Hans Richter zwischen den einzelnen Sätzen mehr Zeit zum Davonlaufen gelassen hätte. Das thun sie aber nicht bloß bei Haydn, sondern ebenso auch bei Bruckner oder sonst einem der Allermodernsten. Die Garderobe und das Mittagessen liegen ihnen mehr am Herzen als die schönste Musik.  J. S. \" (**).", "Letzte Änderung": "27.11.2024 14:04"}, {"ID": 189302065, "Datum": "6.2.1893, Montag", "Haupttext": "Brief Levis an Bruckner: \n\n      Die 3. Symphonie sei herrlich gegangen. Das Orchester sei entzückt, das Publikum nicht gerade enthusiastisch gewesen. Bei einer bald stattfindenden zweiten Aufführung werde das anders werden. An Löwe werde er baldigst schreiben.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189102065, "Datum": "6.2.1891, Freitag", "Haupttext": "Besprechung der Aufführung der 3. Symphonie [am 25.1.1891], signiert »dr. h. p.« (Paumgartner), in der Wiener Abendpost Nr. 29, Beilage zur Wiener Zeitung, auf S. 1f:\n               \"Concerte.\r\n    Herr Emil Sauer, [... Konzerte: Sauer, Wieniawski, Gustav Walter, Bertha Gutmann ...]\r\n    Der Wiener akademische Wagner=Verein hat ein sehr interessantes Concert veranstaltet, in welchem die im vierten philharmonischen Concerte mit so großem Erfolge zur Aufführung gelangte Bruckner'sche D-moll-Symphonie wiederholt wurde. Das herrliche Werk machte bei dieser letzten Aufführung einen wo möglich noch größeren und mächtigeren Eindruck. Es schien übrigens auch, als ob unter Richters wundervoller Leitung die Bruckner'sche Symphonie noch schöner und vollendeter vom Orchester gespielt worden wäre. Eines ist sicher - die Bruckner'sche Symphonie gehört zu jenen Werken, die bei öfterem Hören den Genuß noch steigern. Der große Symphoniker war wieder Gegenstand begeistertster Huldigungen. Der Bruckner'schen Symphonie gingen das Vorspiel zu \"Parsifal\" und das Siegfried=Idyll voraus. Richard Wagner, der für Bruckner stets so warme Worte der Anerkennung hatte, nahm also diesmal Bruckner gleichsam unter den Arm und trat mit ihm gemeinsam vor die Zuhörer, ihnen in so edler, verklärter Art bedeutend, welch Künstler in seinem Geiste und Sinne als ein Lebender unter ihnen wirkt und schafft.\r\n     [... über einen Klavier- und Liederabend ...]\n                               dr. h. p.\" (*).\n \nArtikel über Josef Schalks Begabung als Dirigent und Bruckners 4. Symphonie im Grazer Volksblatt Nr. 29 auf S. 5f, signiert \"-sdl-\":\r\n          \"Steiermärkischer Musik=Verein.\r\n     Das letzte Musik=Vereins=Concert war eines der allerinteressantesten, welches im Laufe der letzten Jahre stattgefunden hat, interessant durch einen neuen Dirigenten, Herrn Professor Josef Schalk, interessant und hochbedeutend durch das classische Meisterwerk eines österreichischen Tondichters, dessen Bedeutung als Symphoniker heute noch weitaus nicht genügend gewürdigt wird, der aber nach unserer Meinung hart hinter Schubert, den [sic] eigentlich doch einzigen Erben der Beethoven'schen Symphonie, steht; es ist Anton Bruckner, der gefeierte Hof=Organist und Professor des Contrapunnktes in Wien, bekanntlich ein Oberösterreicher, geboren am 4. September 1824 zu Ansfelden. Acht Symphonien hat schon die Muse dieses genialen Mannes geschaffen; die letzte ist unserem erlauchten Monarchen gewidmet. [... 7. Symphonie unter Karl Muck ... die 4. Symphonie ist an innerem Wert überlegen ...]\r\n     [... über die Besonderheiten und Einzelheiten der einzelnen Sätze ... der letzte Satz will] lieber gelesen, als gehört werden.\r\n     Gespielt wurde die Symphonie vortrefflich. Jeder Acccord, jeder Klang=Effect fand das richtige Licht, jede Tonfigur bis zur letzten Motiv=Linie die getreueste Wiedergabe. Die ganze Aufführung war ein Meisterstück dessen, was ein Orchester zu leisten vermag. Freilich ist aber auch Herr Josef Schalk, Professor am Conservatorium und Dirigent des Wagner=Vereines in Wien, ein Dirigent von seltenster Begabung, der mit feinsinnigstem Verständnisse Feuer und Schwung und doch stets vollste Ruhe und vornehmste Haltung verbindet. [... ein Genuss ... eines Atems mit dem Orchester ... Siegfried-Idyll noch nie so gut gehört ...]\r\n     [...] über einen neuen Saal (mit verdecktem Orchester) ... fürchtet eine zu enge Beziehung zwischen Musikverein und den Wagnerianern \"wie der wahrhaft Fromme die Betschwestern\" ... gegen Übertreibungen des Wagner-Vereins ...] - sdl -\" [vermutlich Carl Seydler] (**).", "Letzte Änderung": "31.08.2026 12:54"}, {"ID": 188802065, "Datum": "6.2.1888, Montag", "Haupttext": "Kritik (signiert »dr. h. p.«) [Paumgartner] über die 4. Symphonie und das »Te deum« in der Wiener Zeitung Nr. 29, (= Wiener Abendpost), auf S. 5f: \n\n               \"Concerte.\n                       II. \n\n     Ein Ereigniß von allererster künstlerischer Bedeutung war das im großen Musikvereinssaale veranstaltete Concert, in welchem ausschließlich Anton Bruckner mit zweien seiner größten Werke zur Aufführung gelangte, nämlich mit der fünften [sic] (Es-dur-) Symphonie und dem \"Te=Deum\". \n\n     Die fünfte Bruckner'sche Symphonie hörten wir bereits im Jahre 1881 in einem von den Philharmonikern veranstalteten außerordentlichen Concerte, das \"Te=Deum\" vor zwei Jahren in einem Gesellschaftsconcerte. [... diesmal gesteigerter Eindruck, Wärme der Tonsprache, Klangzauber, mit Schubert verwandt, wirkliche Natur, echte Romantik ... über die einzelnen Sätze ... Finale fessellos in der Form, \"eine freie orchestrale Phantasie über den schönsten tondichterischen Inhalt\" ...] Die Symphonie, von Herrn Hans Richter in bewunderungswürdigster Art studirt und geleitet und vom Hofopern=Orchester vorzüglich gespielt, wurde mit stürmischer und wachsender Begeisterung vom Publicum aufgenommen, welches nicht müde wurde, mit seinem Beifalle den Tondichter immer wieder auf das Podium herauszujubeln. \n\n     Durfte Bruckners Phantasie sich bei seiner Es-dur-Symphonie im Zauberwalde der Romantik frei und fessellos ergehen, so führt uns der Tondichter in seinem \"Te=Deum\" an der Hand der gewaltigen Kirchendichtung in den hohen christkatholischen Dom. Es ist erstaunlich, welche Glaubensmacht dieses große Werk durchringt. Der Tondichter glaubt fest und mit unerschütterlicher Freudigkeit an seinen persönlichen Gott - das sagt uns jede Verszeile seines \"Te=Deum\". Gleich an die Spitze ist das gewaltige Motiv gestellt, auf welches der Chor die Eingangsworte singt: \"Te Deum laudamus! Te Dominum confitemur\". Dieses Motiv ist durchgängig festgehalten, und immer wiederkehrend bildet es das gleichsam stählerne Gerüste des Ganzen, welches in seiner Gesammtheit und in seinen einzelnen Theilen so vollendet, so einheitlich und doch wechselvoll vor uns steht, daß der Versuch einer Besprechung zur eingehenden Analyse des Werkes anwachsen müßte. Wir wollen hier nur hervorheben den reizvollen Eintritt das Soloquartettes \"Tibi omnes Angeli\", die großartige, von dem \"G\" der Soprane nach abwärts schreitende Chorstelle \"Tu ad liberandum suscepturus hominem\", das schmerzlich ergreifende Tenorsolo \"Te ergo quaesumus\", bei den Worten \"quos pretioso sanguine\" vom Geigensolo sphärisch in verklärte Höhen getragen, vor Allem aber die unerhörte großartige Chorstelle \"Aeterna fac cum Sanctis tuis\", eine der großartigsten Emanationen der kirchlichen Musik aller Zeiten. Nach dem lieblichen Soloquartett \"In te, Domine, speravi\", welches der volle Chor in der schönen H-dur-Stelle \"non confundar in aeternum\" fortsetzt, stürmt der Tonsatz in einer mächtigen Doppelfuge dem glanzvollen, in jubelndem C-dur ausklingenden Schlusse zu. Die Aufführung des \"Te=Deum\" war ganz ausgezeichnet. Das Soloquartett (die Damen Forster und Papier, die Herren Winkelmann und Schwegler) hob sich sehr wirkungsvoll ab von den großen Massen des Chores, der unübertrefflich war in aller Stärke und in jeder Zartheit. Wie ein Heerführer in den Kreuzzügen stand die Hühnengestalt [sic] Richters am Dirigentenpulte und führte seine Schaaren zu Sieg und Ruhm. Es war aber auch ein herrlicher Erfolg, den Bruckner feiern durfte. Der nicht endenwollende Beifallsjubel war Aller Dank für die beiden herrlichen Werke, welche die Phantasie und die Kunst des Schöpfers uns geschenkt hat. \n\n     [... über Sophie Menter, Hellmesberger mit Brahms' C-Dur-Klaviertrio, bei Quartetten spielte der Senior die Bratsche ...] Es ist ein unverkürzter Genuß geblieben, das Hellmesberger'sche Quartett anzuhören.\n                     dr. h. p.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188702065, "Datum": "6.2.1887, Sonntag", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts vom 5.2.1887 mit der 7. Symphonie in The Boston Globe Nr. 37 (= The Boston Sunday Globe) auf S. 6:\n\"THE BOSTON ORCHESTRA\r\nGives Two New Works at Last Night's Concert.\r\nBruckner's Seventh Symphony and Foote's \"Mountains\" Overture.\r\nMr. Adamowski Plays a Violin Concerto as Soloist.\r\n     The people who attended, last evening, the seventeenth of the Boston Orchestra's Music Hall symphony concerts, have got something to think about and talk about at last, and unless the tranquilizing influence of this much governed day restrains them, some are, no doubt, already by the ears. For last night Mr. Gericke gave the long expected first hearing to Anton Bruckner's seventh symphony - a work which has caused a monstrous deal of discussion in Europe since its performance in Leipsic in 1884 brought its author forward into prominence as a composer for the first time in his life, although he had been well-known in the little Vienna world as an organist, a professor, a somewhat prolific writer and a great friend and a greater admirer of Wagner.\n     This symphony has been simultaneously pronounced by the men who are esteemed as doctors in criticism to be something wonderfully instinct with genius and wunderfully devoid of it: full of originality and constructed of plagiarisms, reminiscences and imitations: the message of a great soul struggling for utterance and needing for its expression more than the common means which were enough for Handel, Bach, Beethoven, Mozart, Schumann and Brahms. and as the labored and pedantic efforts of a limited but enthusiastic man to conceal his lack of inspiration under new instrumental combinations and perplexed intricacies of scoring; as deeply interesting and utterly wearisome.\r\n     Amid such contradictory opinions, each so positively held and so strongly reinforced by argument and citation, that would be a pretty bold and self-confident man who should undertake after a single hearing, to give a judgment in cold print, however much he might be willing to say in the warmth of current chat. I certainly am no such person, and I shall fain content myself – as I hope I may also content the reader, by presenting some points in regard to the external form of the symphony, and giving some intimation of the general impression it produced, so far as I could trace it, and so far as my own feeling may be accepted as a fair average.\r\n     At the time of his bringing out this symphony Bruckner was about 60 years old, and it may therefore be assumed that the manner of statement he has assumed in it represents his matured and fixed views – especially as the general drift of the treatment is harmonious with that of\n                        His Sixth [sic] Symphony,\r\nwhich was played last season in New York, and met with similar, though less strong, comment to that made upon this work. The author must be judged almost entirely by these works, since little else of his, except a Te Deum and a strong [sic] quintet (a movement from which the Kneisel quartet, played last month, without obtaining for it much sympathy, has been published. In arranging his score he found that he had either so much so say that he must have new instruments to speak for him or so little that the instrumental variety and force must do duty for ideas, and so he added to the full complement of three trumpets, three trombones and bass tuba, which appear in all the movements, a quartet of other tubas, one being a double bass one for the adagio und finale. He then proceeded to develop his thematic material in all the usual and unusual ways, showing a particular preference for certain inversions, contrary movements and other figures which are most difficult even for professional listeners to follow, and in following to estimate rightly.\r\n     So far as the themes themselves are concerned, Bruckner has shown his predilection for Wagner by giving them often a cast akin to something of that master's, a proceeding which finds a double explanation in the acknowledged discipleship of Bruckner and in the avowed fact that the adagio was meant as a memorial tribute to the memory of Wagner, upon whose death its completion closely followed. These themes are for the most part strongly marked and not without impressiveness; they will be generally accepted, no doubt, as indicative of a powerful talent, and discussion will pass on to their symphonic utilization. Much of their treatment will be understood and liked. The light, airy, animating march-like figuration which appears prominently in the first movement, and is reproduced chiefly in the last, the chief staple of the trio, beating in a keen waltz rhythm, and most of the ecclesiastical yet earnest adagio are easy of acceptance and give large pleasure. On the other hand, the dreadful let-down after the grand fortissimo in the adagio leaves the listener cold who had been raised to a glow of sympathy; the great pompous unisons of the first and last movements no sooner begin to be influential than they are dispersed into what seem inconsequential fragments, and at intervals all through the work the auditor who thinks that everything is at last all right and going smoothly, is suddenly disconcerted by the interjection of some passage which, if it can be made to hang to the phraes [sic] just preceding it, still appears without relevancy to the larger plan of the whole movement. There is a kind of blowing hot and blowing cold all through the symphony, and in spite of the evident relationship of the first and last movements, the general effect is fragmentary, as if the work had been done at intervals and under diverse moods. The influence of Wagner is apparent indirectly rather than directly: there are thrills in the violins, entrances of the brass, figures to the upper instruments and so on, which every now and then make you think that a regular imitation is beginning, but which instantly turn their currents awry and lose themselves in some entirely contra evolution. The addition of the extra brass instruments did not prove so terrible and overwhelming as warnings from over sea had led many to suspect. Possibly Bruckner may have desired to circumvent some conductor who, like Mr. Gericke, meant that the audience should take the trombones and trumpets on trust, and so thought to obtain the effect he wanted by this device. But, if he had put in forty instead of four, the skilful and\r\n                           Astute Boston Conductor\r\nwould have been a match for him; now and then they did manage to pour a little richness and volume into the mass of string and wood tone, but their triumph was short and Mr. Gericke's imperative left hand bottled them up again, although all the time the noble first horn was sailing along as full and free by his single self as tubas and trumpets altogether. How is it, I wonder – is Mr. Gericke afraid of the horn player with the Samsonian locks or does he love that round mellittuous tone so much? The orchestra did fair justice, for the most part, to the score, in accuracy and expressiveness, although in the last movement they seemed occasionally a little at fault. Besides the Bruckner symphony there was another new work, which the audience was glad to welcome and applaud. [... Arthut Foote ...Wieniawski-Konzert mit Adamowski ... Programm am 12.2.1887 ...]. HOWARD MALCOM TICKNOR.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188602065, "Datum": "6.2.1886, Samstag", "Haupttext": "Die Wiener Allgemeine Zeitung Nr. 2134 bringt auf S. 1 - 3 (über Bruckner S. 2f) einen Bericht über die Aufführung des »Te deum« am 10.1.1886:\r\n            »Feuilleton.\r\n                  Concerte.\r\n(Schütz=Jubiläum. - Te Deum von A. Bruckner. - Quartett=Soiréen und Lieder=Concerte.)\n    Die Wohlthat der kleinen Concertpause, welche uns der Fasching einstweilen zu bewilligen geruht, raubt uns die Entschuldigung [... über viele Konzerte sich auszuschweigen ...] Es muß also heraus, daß die Gesellschaft der Musikfreunde in ihrem letzten Concerte statt eines Jubiläums und einer Auferstehung ein Leichenbegängniß gefeiert hat. [... ausführlich über Heinrich Schütz ...]\n     Auf dieses ehrwürdige Denkmal einer uns fremd gewordenen Zeit folgte im Gesellschafts=Concert ein Werk allermodernster Frömmigkeit, welches nicht blos wegen des Sprunges über mehrere Jahrhunderte den denkbar stärksten Contrast zu der idealen Ruhe des ersteren bildete. Ein Te Deum ist freilich keine Charfreitags=Andacht, und ein Tondichter des neunzehnten Jahrhunderts darf andere Töne anschlagen, als einer des siebzehnten. Aber eine so maßlose, ungebändigte Empfindung, wie sie Anton Bruckner's religiösen Lobgesang durchbraust und durchwühlt, gehört zu den besonderen Kennzeichen der gegenwärtigen musikalischen Verwilderung. Schon technisch betrachtet, strotzt das Werk von Seltsamkeiten, kaum zu überbietenden Wagnissen und Schwierigkeiten. Es schließt mit einem hohen C der Soprane, wie es wohl kaum ein anderer, als der Wiener Singverein rein und imposant zu prästiren vermöchte. Dieses wilde C krönt einen Satz, welcher die Zuversicht auf die Ewigkeit mit dem Maurerpinsel malt, dergestalt, daß er den Sopran fünfundzwanzig Tacte lang durch alle Halbtöne vom zweigestrichenen Fis bis zum hohen B hinaufwindet! Ob solch' eine Steigerung Effect macht, lieber Leser! Ein ähnlich forcirtes Wesen herrscht in der Modulation, in der Stimmführung, in der Ausbeutung des Unisono, des Wechsels zwischen begleitetem und unbegleitetem Gesange, endlich in der Verwendung des Orchesters. Der Anfang gleicht eher einem Hohngelächter der Hölle, als einem anbetenden Hymnus der himmlischen und irdischen Heerschaaren. Die hohlbrausende Quintenfigur, welche sich von hier an durch vier Nummern des Werkes in den Streichinstrumenten charakteristisch hindurchzieht, ist so wenig religiös, so derb und unrein empfunden als möglich. Dazwischen freilich treten edlere Partien auf, die unseren warmen Antheil erregen. Für das Talent Bruckner's, wenn Jemand auf dieses Zugeständniß wartet, zeugt gerade sein Te Deum unzweifelhaft und stärker vielleicht als sein durch Hellmesberger wiederholt aufgeführtes Quintett. Handelte es sich um das Werk eines unreifen Jünglings, so könnte jenes leicht noch mehr zu loben als zu warnen geben. Als Erzeugniß eines Sechzigers jedoch, der in Arbeiten geistlichen Styls fast ergraut ist, erweckt es uns wenig Hoffnung. Der ruhigste, feierlichste und musikalisch werthvollste Satz ist ohne Frage der zweite (Te ergo quaesumus), welchen das schöne Motiv der Solo=Violine umspielt, und seine bedeutende Erweiterung im vierten (Salvum fac). In den übrigen finden sich anziehende Stellen und bemerkenswerthe Intentionen. Das Eigenthümliche dieses Componisten sowie der ganzen Schule, der er angehört, ist eben, daß sie über schöne Einzelheiten und Intentionen selten hinauskommt. Aus dem ersten Satz heben wir die inbrünstige Versenkung in das Leiden der Menschwerdung, aus dem stürmischen Chorsatz Per singulos die schöne Bitte um Erbarmen, aus der geschraubten Fuge Te domine (fast der einzigen Stelle des Werkes, wo sich contrapunktische Arbeit in etwas größerem Zuge ausbreitet) ebenfalls eine rührende Mittelstelle im pp hervor, eine Imitation zwischen Tenor und Alt über ruhendem Baß, welches [sic] das Ohr wie ein lang ersehntes Eiland mitten unter drohenden Klippen und Sandbänken begrüßt.\n    Wir hatten genug mit der Aufnahme dieses seltsamen, übrigens mit großem Beifall aufgenommenen Werkes zu thun, um zu beurtheilen, ob der Chor die enormen Schwierigkeiten, die der Componist ihm bereitet hat, alle siegreich überwand. Ueber den anstrengenden Proben zu der Novität war aber jedenfalls \"Mirjam's Siegesgesang\" von Schubert etwas zu kurz gekommen [... über dieses Werk und über andere Konzerte ...] Mit so vielen Lieder=Concerten die Saison auch noch renommiren möge, den Müller=Lieder=Cyklus Gustav Walter's werden wir gewiß nicht versäumen.      G. Dömpke.« (*).\n \nDie in Klagenfurt erscheinende Zeitschrift \"Freie Stimmen\" Nr. 6 macht auf S. 6 auf eine am 31.1.1886 erschienene Zeitschrift mit einem Bruckner-Artikel aufmerksam:\n            \"Literatur.\n[...]\n     Deutsche Wochenschrift. Organ für die gemeinsamen nationalen Interessen Oesterreichs und Deutschlands. Herausgegeben von Heinrich Friedjung. Wien, IX., Wasagasse Nr. 20. Inhalt von Nr. 5 vom 31. Jänner 1886: [...] - Musik (Brahms: E=moll=Symphonie. - Bruckner Tedeum.) Von Dr. Robert Hirschfeld. - [...] (**).", "Letzte Änderung": "03.08.2025 12:45"}, {"ID": 188502065, "Datum": "6.2.1885, Freitag", "Haupttext": "Datierung in der Skizze zum Adagio der 8. Symphonie »6. Febr. 85 Adagio fertig« (*).\nBesprechung des Leipziger Konzertes vom 27.1.1885 mit der 7. Symphonie durch (#) Schucht in der Neuen Zeitschrift für Musik Nr. 6 auf S. 65:\r\n     \"Leipzig.\r\n[...]\r\n     Destomehr  Applaus erhielt Frau Moran=Olden, welche eine Arie aus Mozart's \"Titus\" vortrefflich reproducirte. Nach derselben wurde Hrn. Bruckner die Ehre einer Wiederholung des \"Adagio und Scherzo\" aus seiner neulich hier aufgeführten siebenten Symphonie zu Theil. Mein damals ausgesprochenes Urtheil über die zu große Länge dieser mosaikartig combinirten Sätze fand ich auch beim zweitmaligen Hören wieder bestätigt. Selbstverständlich konnten sie ungeachtet der guten Wiedergabe dennoch keinen enthusiastischen Beifall erregen. Bizet's leichtes Genrestück l'Arlesienne eröffnete den zweiten Theil und setzte eher einige Hände in Bewegung. [...] S. (**).\nDieses Konzert wird auch in der Deutschen Zeitung Nr. 4702 auf S. 6 erwähnt:\r\n   » (Auswärtige Musik=Aufführungen.) Am 27. Januar wurden im Leipziger Stadttheater in einem von A. Nikisch dirigirten Orchester=Concerte auf Verlangen das Adagio und Scherzo aus Bruckners neuester Symphonie zum zweitenmal aufgeführt. Der Erfolg war wieder ein glänzender und macht der Kritiker der \"Leipziger Nachrichten\", Herr Bernhard Vogel, am Schlusse seiner begeisterten Kritik folgende sehr beachtenswerthe Bemerkung: \"Sollte das in seinen Vorzügen [... Text bei 352/60 mit geringen Abweichungen: ... Eigenthümlichkeiten ... noch immer keinen Verleger ...]« (***).\nBesprechung des Konzerts vom 4.2.1885 mit der 3. Symphonie in \"Het vaderland\" ('s-Gravenhage) Nr. 31 auf S. 2:\r\n\"         Kunst- en Letternieuws\r\n        CONCERT-DILIGENTIA\n     Het laatste nieuws is  . . . . .  dat de heer Verhuist de Rubicon is overgetrokken. Hij heeft de derde Svmphonie van Anton Bruckner gedirigeerd niet alleen, maar zijn groote ingenomenheid daarmede te kennen gegeven. En nu lijdt het geen twijfel, dat dit werk, dat »in tiefster Ehrfurcht” aan Wagner werd opgedragen, door en door in Wagnerschen geest is geschreven.\r\n     Hoewel Anton Bruckners naam thans voor het eerst, als wij ons niet vergissen, op een Hollandsch programma voorkwam, is hij evenals de «jeugdige dichter” in »Le Monde oü Ton s’ennuie” al een man op jaren; hij werd in 1824 geboren te Ansfelden in Opper-Oostenrijk. Hij studeerde onder leiding van Sechter, hoforganist en professor in de theorie aan het Conservatorium te Weenen, die o. a. ook Döhler, Thalberg en Vieuxtemps Onder zijn leerlingen telde, en volgde hem in 1868 als hoforganist op. Als orgelvirtuoos verwierf Bruckner zich naam, ook te Parijs en te Londen. Minder gelukkig was hij als componist. Hij schreef zeven Symphonieën, verscheidene groote Missen en een aantal kleinere werken, maar het meeste daarvan bleef ongedrukt en de componist bleef in het vergeetboek, hetgeen o. a. daaruit blijkt, dat sommige van de nieuwste muzieklexica -(Viotta, Riemann) zelfs zijn naam niet vermelden.\r\n     Het schijnt dat Wagner zich het lot van den miskenden toondichter aantrok en de opdracht der D-moll Symphonie bewijst, dat Bruckner niet ondankbaar was. Het werk is op de gewone wijze verdeeld – hetgeen het programma wel had mogen vermelden maar verraadt inden bouw, inde modulaties en instrumentatie Wagners invloed. Daar zijn oogenblikken, waarin men Wagner zelf meent te hooren. En toch is Bruckner veel zelfstandiger, dunkt ons, dan andere volgelingen van den meester. Na een eerste kennismaking achten wij ons niet bevoegd overeen werk als dit in details te treden. Het Allegro is ons nog vrijwel een gesloten boek; het Adagio begint wel zeer huiselijk, maar is niet minderdan het Allegro vol duisterheden. Veel gemakkelijker te begrijpen zijn het Scherzo, een zeer frisch en dankbaar stuk dat echter wonderlijk abrupt eindigt, en de Finale, die prachtig geïnstrumenteerd is. Wij houden ons spoedig voor een tweede uitvoering aanbevolen, die dan ook zeker de eerste zal overtreffen, hoewel het orkest zijn best deed.\r\n     [...]\r\n     De Symphonie vormde ditmaal geheel alleen het eerste gedeelte van het concert. Waarschijnlijk zal deze nieuwigheid alweer protesten uitlokken.\" [keine Signatur] (°).\nEine Kritik erscheint auch im \"Dagblad van Zuidholland en 's Gravenhage\" Nr. 31 auf S. 1:\r\n\"                Kunstnieuws.\r\n          5e Concert Diligentia.\r\n     Van een componist, die, naar men zegt, reeds een bijna 60-jarigen leeftijd heeft bereikt, Hof- en Domorganist te Weenen is, zeven symphoniën schreef, waarvan alleen de derde — aan Richard Wagner opgedragen — in druk verscheen, ook in vierhandig clavier-arrangement, die behalve deze werken nog vele mannenkoren met en zonder orkest schreef, maar wiens werken bijna allen nog manuscript zijn, — van Anton Brückner werd gister-avond eeu symphonie in D-moll, no. 3, ten gehoore gebracht en voor een eerste maal zeer goed uitgevoerd. Inspannend voor den hoorder, is het werk voor het orkest zeer zwaar; men had dan ook Zondag en gisteren druk gerepeteerd en hoewel natuurlijk niet vlekkeloos, had Verhuist toch gezorgd, dat de uitvoering zeer respectabel was. Eere zij daarvoor directeur en orkest!\r\n     Na een eerste uitvoering een bepaald oordeel over zulk een werk uit te spreken, zou vermetel zijn; het werk — voor een nieuw had men op het programma ten minste wel een aanduiding van de gewone vier deelen verwacht — bestaat uit een Allegro, met breed koraalmatig slot, een Andante of Andantino, Scherzo en Finale en beweegt zich, wat instrumentatie en vorm aangaat, geheel vrij en soms fantaisie-matig. De instrumentatie, dikwerf wat dik en overladen, biedt ook vele fraaie en verrassende effecten aan en het geheel neigt zich naar de nieuwere muziek-richting en geeft getuigenis van de bekwame hand des makers.\r\n     Het publiek hield zich tegenover het nieuwe werk zeer gereserveerd; er werd weinig geapplandiseerd, bijna alleen na het einde; men wist wezenlijk niet — hoorden wij iemand zeggen — wanneer het een of ander gedeelte uit was, zoo verrassend was dit soms. Na de pauze voerde het orkest nog de Nocturne uit Mendelssohn’s Sommernachtstraum en Beethoven’s veel te weinig gehoorde ouverture König Stephan uit. [...].\" [keine Signatur] (°°).", "Letzte Änderung": "21.11.2024 11:14"}, {"ID": 188402065, "Datum": "6.2.1884, Mittwoch", "Haupttext": "Notiz Bruckners »6. [Febr.] 1.20 Caf [Cafe] [/] 1 65 Tab [Tabak]« und drei weitere Ausgabenposten (*).\n \nIm Feuilleton der Wiener Zeitung Nr. 30 auf S. 3f erwähnt Hans Paumgartner gegen Ende auch das Konzert vom 29.1.1884 mit der 4. Symphonie:\n\"[...]\n    Die Herren Joseph und Franz Schalk gaben am 29. Jänner im Saale Bösendorfer ein Concert, dessen Programm sehr interessante Dinge verhieß. Wir konnten dieses Concert nicht besuchen, [... in der Hofoper Aubers \"Die Stumme von Portici\" ...]. Herr Joseph Schalk soll insbesondere die vierte Bruckner'sche Symphonie meisterhaft am Klaviere interpretirt haben.\n     [... Konzert Nicklaß-Kempner ...]\n                     Dr. Hans Paumgartner.\" (**).", "Letzte Änderung": "13.05.2024 13:04"}, {"ID": 188302065, "Datum": "6.2.1883, Faschingsdienstag", "Haupttext": "Die Wiener Zeitung Nr. 28 kündigt auf S. 4 die Aufführung der 6. Symphonie am 11.2.1883 an:\n     »[...] Bruckner: Adagio und Scherzo aus der Symphonie Nr. 6 (neu) [...]« (*).\n \nIn diesen Tagen arbeitet Bruckner weiter am Adagio der 7. Symphonie, angeblich bereits in Vorahnung von Wagners Tod (**).", "Letzte Änderung": "19.02.2025 09:33"}, {"ID": 188202065, "Datum": "6.2.1882, Montag", "Haupttext": "Brief Bruckners an J. M. Kaiser:\r\n   Am 13.6.1882 wolle er die Widmungspartitur der 6. Symphonie seinem Gönner [Oelzelt-Newin] überreichen. Bittet um Anfertigung eines Titelblattes bis zum 20.5.1882. Preisvorstellung höchstens 50 fl, da er für Kopisten hohe Ausgaben gehabt habe. [Buchbinder Kopist] Pruscha nehme diesmal die Form eines Buches [Hochformat].", "Letzte Änderung": "08.09.2026 15:19"}, {"ID": 188102065, "Datum": "6.2.1881, Sonntag", "Haupttext": "In der Hofkapelle werden statt der geplanten Brucknerschen Werke (*) [d-moll-Messe, Ave Maria [WAB 6] und Locus iste waren schon am 2.2.1881 gespielt worden] Kompositionen von Schubert, Sacchini [siehe die Anmerkung] und Eybler aufgeführt (**).\n \nBesprechung der d-Moll-Messe [am 2.2.1881] in der Wiener Allgemeinen Zeitung Nr. 337 auf S. 7:\n     \"(Von der Hof=Capelle.) Bruckner's Messe (componirt 1864), die er am 2. d. M. selbst dirigirte, ist ein Tonstück vornehmerer Art, durch das zweifellos ein genialer Zug hindurchgeht. Häufig begegnen wir in der Messe Gewaltigem und Großem, an schönen Gedanken ist wahrlich kein Mangel, Anlage und Instrumentation sind geradezu bedeutend. Mag das Credo auch manchem Rigoristen ein Gräuel sein, Kraft und Tiefe des Erfindens wird man dem \"Resurrexit\" gegenüber kaum leugnen können. Man sieht, daß man es mit einer echten Künstlernatur zu thun hat; die strengen Puristen aber, die an gewissem \"Ungegohrenen\" und \"Unkirchlichen\" Anstoß nehmen, werden doch zum Beispiel im Graduale [Locus iste] sehen müssen, wie sehr Bruckner auch Maß zu halten versteht, und dieser Einlage ihren Beifall nicht versagen. Wer den bescheidenen, nur allzubescheidenen Schöpfer dieser Messe näher kennt, kann bei manchem großartigen Anlauf kaum glauben, daß diese machtvoll und selbstbewußt durchbrechenden Weisen wirklich Bruckner zum Vater haben, so siegesgewiß und sicher tritt der Componist auf. Doch des Mannes Doppelnatur zeigt auch sein Werk. Gleich als ob er erschräke über seine geniale Kühnheit, unterbricht er öfter die hoffnungsreichsten Ansätze, ja er endet im Benedictus wie in ängstlicher Scheu verstummend mit einem plötzlichen, gewaltsamen Abschlusse. So viel steht schon jetzt fest und man fühlte es wieder bei der - übrigens glänzenden - Aufführung dieser Messe, wie sehr man Herbeck's Andenken auch deßhalb zu Dank verpflichtet sein muß, daß er Bruckner einen seiner würdigeren Wirkungskreis eröffnete.\" [keine Signatur] (***).", "Letzte Änderung": "06.12.2024 16:47"}, {"ID": 188002065, "Datum": "6.2.1880, Freitag", "Haupttext": "Kalendereintragungen Bruckners (bei März 1880):\r\n   »Beim Vergnügungsabend des Akademischen Gesangvereins getanzt mit Frl. Keller, Frl. Wagner, Frl. Eisner, beiden Frl Prausek [siehe die Anmerkung] und Frl. David« (*).\nJohann August Dürrnberger in Steyr gestorben. Zum Begräbnis schickte Bruckner einen Riesenlorbeerkranz (**).", "Letzte Änderung": "02.12.2024 09:53"}, {"ID": 187902065, "Datum": "(6.2.1879, Donnerstag)", "Haupttext": "Vortragsabend am Wiener Konservatorium.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187602065, "Datum": "6.2.1876, Sonntag", "Haupttext": "Hinweis auf die heutige Kirchenmusik in der Deutschen Zeitung Nr. 1471 auf S. 7 (*).\nBei der Kirchenmusik in der Augustinerkirche um 11 Uhr wirkt Bruckner an der Orgel mit.\r\n   Aufgeführt werden unter Eder eine Messe von Hahn (Haahn) und Graduale (mit Altsolo) und Offertorium (mit Sopransolo) von Johann Krall. Solisten: Ida Ennulat und Marie Fritsch (**).", "Letzte Änderung": "20.02.2023 16:27"}, {"ID": 187502065, "Datum": "6.2.1875, Samstag", "Haupttext": "Mehrere Blätter weisen auf Bruckners morgiges Orgelspiel hin: \n\n\n\nDie Presse Nr. 37 auf S. 9:\n     \" - In der k. k. Hofpfarrkirche zu St. Augustin wird Sonntag den 7. Februar um 11 Uhr Capellmeister Leopold Eder eine Messe von Wittassek, Graduale (Violin und Altsolo) von Fischer, Offertorium (Sopransolo) von Franz Schubert aufführen. Die Soli der Messe werden die Damen Fräulein Thekla Köhler, Fräulein Olga v. Stransky und Violionvirtuose Herr Wilhelm Junck vortragen. Hoforganist Anton Bruckner spielt die Orgel.\" (*), \n\n\n\nFremdenblatt Nr. 37 auf S. 12: \n\n     [inhaltlich wie (*)]  (**), \n\n\n\nNeue Freie Presse Nr. 3753 auf S. 4:\n     [inhaltlich wie (*)] (***),\n\n\nNeues Fremdenblatt Nr. 37 auf S. 5:      \n\n     [inhaltlich wie (*)] (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187202065, "Datum": "(6.2.1872, Dienstag)", "Haupttext": "Vortragsabend am Wiener Konservatorium.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186302065, "Datum": "6.2.1863, Freitag", "Haupttext": "Die für heute geplante \"Tannhäuser\"-Premiere fällt aus.\n\"          Theater=Chronik.\r\n[...]\n      Am 6. war vorbereitet und schon an allen Ecken angekündigt: \"Der Tannhäuser,\" große Oper von R. Wagner; – aber ein eingetretenes, unvorhergesehenes tückisches Unwohl des Hr. Erl verhinderte die Vorstellung. Man gab dafür den \"Troubadour\".       Rossi.\" (*).\n \nAuf dem Theaterzettel hatte Kitzler um Verständnis für die erhöhten Preise geworben (**).", "Letzte Änderung": "19.01.2026 09:04"}, {"ID": 193709065, "Datum": "6. - 13.9.1937, Montag bis Montag", "Haupttext": "Zum Abschluß [recte 7.9.1937] des Reichsparteitags der NSDAP in Nürnberg wird das Finale der 5. Symphonie unter Siegmund von Hausegger (*) gespielt.\r\nDer »Tag der Kongreßeröffnung« mit der »Kulturtagung« im Opernhaus (mit Hitlers »Kulturrede«) fand am Dienstag, den 7.9.1937 statt (**).\r\nUrsprünglich war Wilhelm Furtwängler gebeten worden, mit den Berliner Philharmonikern eine Beethoven-Symphonie aufzuführen (***).", "Letzte Änderung": "29.07.2025 10:36"}, {"ID": 199610067, "Datum": "6. - 13.10.1996, Sonntag bis Sonntag", "Haupttext": "Die Villinger Orgeltage sind dem Hauptthema »Bruckner« gewidmet.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199512065, "Datum": "6.12.1995, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung von Männerchören unter Guido Mancusi [im Wiener Konzerthaus?]. Das Programmheft enthält einen Artikel von Beate Hiltner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199012065, "Datum": "6.12.1990, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Iceland Symphony Orchestra unter Petri Sakari.", "Letzte Änderung": "15.02.2026 06:51"}, {"ID": 198712065, "Datum": "6.12.1987, Sonntag", "Haupttext": "Beginn des zwölfteiligen, wöchentlichen Bruckner-Zyklus in Radio DDR II [prov. WAB 86]. Die einführenden Worte verfaßte Mathias Hansen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197912065, "Datum": "6.12.1979, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 1. Symphonie durch das Iceland Symphony Orchestra unter Reinhard Schwarz.", "Letzte Änderung": "14.02.2026 17:21"}, {"ID": 197112065, "Datum": "6.12.1971, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Staatsorchester Thessaloniki unter Georgos Thimis in Thessaloniki (*).\nAufführung der 4. Symphonie durch das NHK Symphony Orchestra Tokyo unter Otmar Suitner (**).", "Letzte Änderung": "23.02.2026 07:09"}, {"ID": 196912065, "Datum": "6.12.1969, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Norbert Tschulik »Besuch beim Kaiser« in der Wiener Zeitung (*).\n(Insgesamt 5 Aufführungen) Aufführung der 8. Symphonie durch das Boston Symphony Orchestra unter Erich Leinsdorf  in Boston (**).", "Letzte Änderung": "06.02.2026 16:14"}, {"ID": 196812065, "Datum": "6.12.1968, Freitag", "Haupttext": "Anläßlich der Weihe der neuen Domorgel (Rudigierorgel) im Neuen Dom findet im Alten Dom zu Linz eine Weihestunde statt, bei der Hans Haselböck Orgelwerke Bruckners spielt (Vorspiel und Fuge d-Moll, Perger Präludium, Fuge in d-Moll [WAB 125], Vorspiel und Fuge c-Moll [WAB 131]) und der Domchor unter Joseph Kronsteiner Motetten Bruckners singt (\"Ave Regina coelorum\" [WAB 008], \"Locus iste\", Sanctus/Benedictus aus der Choralmesse für den Gründonnerstag [WAB 9], \"Os justi\" und \"Tota pulchra es\") (*).\r\nDas Perger Präludium wird in einer Abschrift von Joseph Kronsteiner vom Verlag Styria als Schmuckblatt herausgegeben (**).", "Letzte Änderung": "03.01.2025 09:35"}, {"ID": 196612065, "Datum": "6.12.1966, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Cincinnati Symphony Orchestra unter Max Rudolf.", "Letzte Änderung": "22.02.2026 07:41"}, {"ID": 196112065, "Datum": "6.12.1961, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Orchestre de la Suisse Romande unter Carl Schuricht im 5. Abonnementkonzert in der Victoria-Halle in Genf. \n\nSolist in Mendelssohns Violinkonzert ist Henryk Szeryng.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195412065, "Datum": "6.12.1954, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Orquesta Sinfónica Nacional del Perú unter Theo Buchwald [siehe die Anmerkung] in Lima (Peru).", "Letzte Änderung": "29.07.2026 08:56"}, {"ID": 195012065, "Datum": "6.12.1950, Mittwoch", "Haupttext": "Datierung im Druck von Theodor Armbrusters Schrift »Verhängnisvoll entscheidende Sechzehntel-Streicherfiguren Anton Bruckners«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194612065, "Datum": "6.12.1946, Freitag", "Haupttext": "Besprechung der 3. Symphonie [1.12.1946 in Dresden] im »Neuen Deutschland« (Berlin) (*).\nArtikel von Edmund Nick in der Neuen Zeitung (München) »Musik in München«, u. a. über den Beginn des Brucknerzyklus der Münchner Philharmoniker unter Hans Rosbaud: Die 1. Symphonie sei mit der g-Moll-Ouvertüre, die 2. Symphonie mit Mozarts Linzer Sinfonie und die 3. Symphonie [17.11.1946 etc.] mit Wagners Siegfried-Idyll kombiniert worden. Jedes Konzert werde viermal gespielt (**).", "Letzte Änderung": "16.07.2024 13:04"}, {"ID": 194312065, "Datum": "6.12.1943, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Preßburger Symphonieorchester unter Fritz Weidlich in Bratislava.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194112065, "Datum": "6.12.1941, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Hans Weisbach in Brünn.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194012065, "Datum": "6.12.1940, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Hans Weisbach im zweiten \"Dunkelkonzert\" im Großen Saal des Wiener Konzerthauses (*).\r\nLaut der ursprünglichen Planung [= 4. Dunkelkonzert] hätte die 6. Symphonie aufgeführt werden sollen (**).", "Letzte Änderung": "11.08.2025 13:54"}, {"ID": 193912065, "Datum": "6.12.1939, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch Utrecht Symphony Orchestra unter Carl Schuricht in Utrecht. \nSolist in Mozarts Violinkonzert Nr. 3 ist Jean Oellers.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193812065, "Datum": "6.12.1938, Dienstag", "Haupttext": "[Vermutlich] Brief von Goebbels an Lili Schalk: \n   Dankt ihr, daß sie »wertvollstes Kulturgut in den Besitz der gesamtdeutschen Nation überführt« habe [vgl. 12.11.1938].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193712065, "Datum": "6.12.1937, Montag", "Haupttext": "Aufführung von Motetten [prov. WAB 67] durch den Aachener Domchor unter Rehmann und der 3. Symphonie unter Karajan in einem Städtischen Symphoniekonzert in Aachen.", "Letzte Änderung": "26.05.2024 17:49"}, {"ID": 193612065, "Datum": "6.12.1936, Sonntag", "Haupttext": "Uraufführung des Films »Der Spielmann Gottes« in Linz (*).\nAufführung der 3. Symphonie durch das Orchester des Reichssenders Frankfurt unter Hans Rosbaud im 3. Sonntags-Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft um 20 Uhr. Auf dem Programm stehen vor der Pause Werke von Hans Bullerian (Passacaglia und Fuge für Orchester), Gluck (Arie als \"Alkeste\") und Hugo Wolf (4 Orchesterlieder mit Margarete Klose) (**).", "Letzte Änderung": "27.11.2025 14:28"}, {"ID": 193212065, "Datum": "6.12.1932, Dienstag", "Haupttext": "In der Reichspost Nr. 339 erscheint auf S. 5 ein Artikel zum 75. Geburtstag von Mathilde Kralik am 3.12.1932:\r\n\"[...] Sie war Schülerin von Anton Bruckner, Julius Epstein und Franz Krenn und wurde bei einem Wettbewerb für Komposition am Wiener Konservatorium 1878 mit einem ersten Preis ausgezeichnet. [...]\" (*).\nCarl Heinzen berichtet in der Düsseldorfer Volkszeitung von einer Aufführung der d-Moll-Symphonie (\"Nullte\"): \"Das Collegium musicum hatte an die Spitze seines dritten Abends Anton Bruckners \"Nullte\" Sinfonie gestellt\" (**).", "Letzte Änderung": "07.10.2026 07:51"}, {"ID": 193112065, "Datum": "6.12.1931, Sonntag", "Haupttext": "Bei der Trauerfeier für Franz Schalk in Wien dirigiert Bruno Walter u.a. die 9. Symphonie (Wiener Philharmoniker [nur Scherzo und Adagio??]) und das »Te deum« im Großen Saal des Wiener Konzerthauses (*).\r\nEs spielen die Wiener Philharmoniker und das Wiener Sinfonie-Orchester. Es singen der Staatsopernchor und die Wiener Sängerknaben. Solisten beim »Te deum«: Luise Helletsgruber, Rosette Anday, Koloman v. Pataky, Richard Mayr und (Orgel) Franz Schütz. Die Gedächtnisrede hält Dr. Robert Konta. Von Raymond Petit stammt der einführende Text des Programmhefts (aus »Revue musicale«, 1. Oktober, Paris) (*a).\r\nLotte Lehmann singt »Um Mitternacht« von Gustav Mahler (*b).\r\nDer Wiener Rundfunk sendet die Trauerfeier (12:00 bis 14:25 Uhr), die auch von den Sendern Linz und Heilsberg (Ostmärkischer Rundfunk/Königsberg/Danzig übernommen wird (*c).\nAufführung des 7-stimmigen »Ave Maria« [WAB 6] und des »Christus factus est« [WAB 11] durch den »Sängerbund Frohsinn« [in Linz?] (**).\r\nAls \"Geistliche Weihestunde\" (Dirigent Robert Keldorfer) mit insgesamt 10 Werken wird sie zwischen 9:30 und 10:15 Uhr von Radio Linz gesendet (**a).", "Letzte Änderung": "28.09.2026 14:24"}, {"ID": 193012065, "Datum": "6.12.1930, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Willem Mengelberg in Den Haag bzw. Amsterdam.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192812065, "Datum": "6.12.1928, Donnerstag", "Haupttext": "Der Breslauer Rundfunk (angeschlossen der Gleiwitzer Sender) überträgt von 20:15 bis 21:30 Uhr ein Konzert mit Pfitzners Ouvertüre zu \"Christelflein\" und Bruckners 2. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.06.2025 15:46"}, {"ID": 192712065, "Datum": "6.12.1927, Dienstag", "Haupttext": "Oswald Kabastas erstes Konzert in Wien mit einer Aufführung der 8. Symphonie mit den Wiener Symphonikern im 3. Sonder-Abonnementkonzert der Gesellschaft der Musikfreunde im Großen Musikvereinssaal.\r\nAuf dem Programm steht zuvor J. S. Bachs Präludium und Fuge Es-Dur (mit Franz Schütz an der Orgel). Das Konzert wird ab 19:30 Uhr vom Wiener Rundfunk übertragen.", "Letzte Änderung": "07.05.2025 11:14"}, {"ID": 192612065, "Datum": "6.12.1926, Montag", "Haupttext": "Hans Schorn würdigt [in welchem Medium?] den Werdegang und das Schaffen von Franz Philipp:\n\"[...] Wohl tritt hinzu, gefordert einesteils durch den musiktheoretischen Bildungsgang, der den Studenten zu intensiver Beschäftigung mit der Orgelliteratur veranlaßt, eine genaue Kenntnis von Bach, und ebenso werden andererseits vor allem Bruckner und Reger aus persönlichster Nähe erlebt. [...]\"", "Letzte Änderung": "17.08.2025 19:46"}, {"ID": 192512065, "Datum": "6.12.1925, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des Chores \"Um Mitternacht\" (WAB 89, Karla Karl (Alt), Jakob Ehrenstein (Klavier)) durch die Freie Typographia unter Heinrich Schoof im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Bei anderen Werken (Schubert, Liszt, Josef Reiter, Hugo Wolf, Robert Schumann, Beethoven, Max Reger und Grieg) wirken mit das Wiener Sinfonie-Orchester und Gustav Fukar (Bass).\nDas Konzert um 19:30 Uhr wird von Radio Wien (Welle 530) übertragen (*).\n \nEin Inserat im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 576 auf S. 19 macht auf das heutige Konzert aufmerksam (**).\n \nAufführung der 4. Symphonie durch das Berliner Sinfonie-Orchester unter Oskar Fried um 20 Uhr im Blüthner-Saal in Berlin. Auf dem Programm stehen außerdem Webers \"Euryanthe\"-Ouvertüre und Bruchs g-Moll-Violinkonzert mit Charles Rosen (***).\n \nAufführung der 3. Symphonie durch das Akademische Orchester Berlin unter Ernst Praetorius im Staatlichen Opernhaus in Berlin (°).\n \nArtikel von Hans Herbert Dettelbach \"Ein neues Werk über Bruckner\" [Ernst Kurth] im Neuen Grazer Tagblatt (°°)", "Letzte Änderung": "05.08.2026 07:24"}, {"ID": 192412065, "Datum": "6.12.1924, Samstag", "Haupttext": "Brief von Herbert Johannes Gigler an Joseph Marx:\r\n   Kritik am Berliner Musikleben, Lob für Otto Klemperer, der Bruckner aufführe. Über die Bruckner-Vereinigung in Berlin und Felix Gatz (*).\nDie Innsbrucker Nachrichten Nr. 280 kündigen auf S. 11 e-Moll-Messe und Ave Maria [vermutlich WAB 6] für den 8.12.1924 an (**).\n \nAufführung der 4. Symphonie (2. und 3. Satz) und einiger Chöre [prov. WAB 67] im Orchesterkonzert des Vereins \"Arminius\" unter K. F. Fischer [E. F. Fischer?] in Wien. Das Konzert ist dem Andenken von Eduard Mirus und Anton Bruckner gewidmet (***).\n \nHinweis auf die Kirchenmusik vom 8.12.1924 in der Österreichischen Volkszeitung Nr. 334 auf S. 5 (°).\n \nThe Hamilton News (Hamilton, Ohio) bringen auf S. 13 die vom 4.12.1924 bekannte kleine Notiz zur f-Moll-Symphonie [UA des Scherzos am 12.10.1924]:\n\"   MUSIC NOTES OF INTEREST\n[...]\n     Professor Moissl has found the original manuscript of the missing scherzo from Bruckner's Jugend symphony.\" (°°).", "Letzte Änderung": "14.09.2025 13:27"}, {"ID": 192112065, "Datum": "6.12.1921, Dienstag", "Haupttext": "Hinweis auf den heutigen Bruckner-Vortrag in den Innsbrucker Nachrichten Nr. 278 auf S. 4 (*).\nDer sechste Bruckner-Vortrag von Emil Schennich im Probensaal des Innsbrucker Musikvereins ist der 8. Symphonie gewidmet (**).\n \nBei der Bruckner-Feier der \"Ghibellinen\" werden das \"Christus factus est\" [vermutlich WAB 11], \"Locus iste\", \"Ave Maria\" [vermutlich WAB 6], das \"Herbstlied\", eine Männerchorkantate [?] und das \"Te deum\" aufgeführt (***).\n\r\nDie Linzer Tages-Post Nr. 277 berichtet auf S. 4 von der Göllerich-Feier am 4.12.1921 (°).\nAuf Seite 6 bespricht Franz Gräflinger die Bruckner-Reiter-Feier am selben Tag (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191812065, "Datum": "6.12.1918, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter Ludwig Rottenberg (Mengelberg ist erneut erkrankt) im 5. Freitags-Konzert der Frankfurter Museums-Konzerte um 19 Uhr. Auf dem Programm stehen zuvor im 1. Konzertteil Schuberts \"Unvollendete\" und Robert Schumanns Klavierkonzert (mit Alfred Hoehn).\r\nIn der Saison-Vorschau war die 3. Symphonie unter Mengelberg angekündigt worden.\r\nWegen Erkrankung Mengelbergs hatte die November-Konzerte Furtwängler übernommen.", "Letzte Änderung": "27.07.2026 11:11"}, {"ID": 191612065, "Datum": "6.12.1916, Mittwoch", "Haupttext": "Übersicht:\r\n(*) Konzert in Wien\n(**) bis (°°°) Kritiken zum Quintett in Brooklyn\n(#)/(##) Ankündigungen 7. Symphonie in Cincinnati\n(###)/(a) Straßenname Bruckner in Detroit\n \n(*)\r\nAufführung der 9. Symphonie und des »Te deum« durch das Wiener Tonkünstler-Orchester und den Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde unter Franz Schalk im 2. Gesellschaftskonzert der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien im Großen Musikvereinssaal (Voraufführung [öffentliche Generalprobe?] am 5.12.1916) (*).\n \n(**)\nBesprechung des gestrigen Konzerts mit dem Quintett in The Sun Nr. 97 (New York) auf S. 7 (des 2. Teils?):\n\"  KNEISEL QUARTET IN BRUCKNER WORK\nString Quintet Has First Hearing Here Twenty Years After Writer's Death.\n                 CHARACTER REFLECTIVE\nIt Posseses a Poetic Quality and a Strong Personal Note.\n     The second concert of the Kneisel Quartet took place last evening in Aeolian Hall. The programme comprised Anton Bruckner's string quintet in M [sic] major, Mozart's B flat quartet, opus 589 in the Koechel list, and Tschaikowsky's F major quartet, opus 22. The assisting viola player in the Bruckner work, which calls for two violas, was Louis Boestelmann [sic].\n     Bruckner's music is played infrequently, chiefly because of its frankly confessed character as the product of study rather than inspiration. Yet in several of his larger creations there are movements of indisputable beauty and curiously enough these are generally slow movements. Un the development of first movement forms Bruckner's mental processes buried his themes under massive structures of labor.\n     This was much the case with the quintet heard last evening for the first time in this city. It is a striking commentary in the man's art that twenty years had elapsed after his death before one of his most important compositions in the field of chamber music found its way to the local platforms.\n     The slow movement of the quintet is finely felt and wrought out with beautiful expression. It is reflective and perhaps somewhat introspective, as most of this writer's music is, but it has poetic quality and a string personal note. Furthermore it technically excels the other three movements in the fluency and spontaneity of its tratment of the five instruments and in the unforced nature of its harmonic plan.\n     The first movement, marked moderato, the scherzo and the final allegro are all crowded with ingenuities and mannered progressions. They make exacting demands upon the listener and reward him in a niggardly fashion. The composition was well played. It was not the fault of the artists that some of Bruckner's combinations sounded out of tune.\n     The other two works on the evening's list were old friends, and certainly the Mozart must have sounded especially fresh and free to most hearers coming as it did immediately after the Bruckner work. The audience was of good size and, as is usual at these concerts, showed no hesitation about clearly marking its differing degrees of satisfaction.\" [keine Signatur] (**).\n \n(***)\nDie New York Tribune Nr. 25588 bringt eine Kritik auf S. 7:\n\"               CHAMBER MUSIC BY THE KNEISELS\nThey Give the One Large Thought of a Bruckner Composition\n              QUINTET WRITTEN MANY YEARS AGO\n  Only Its Adagio Worthy of a Place in the Kneisel Repertory\n                             BY H. E. Krehbiel\n     The Kneisel Quartet played a piece of chamber music composed by Anton Bruckner at a concert in Aeolian Hall last night. It was a quintet (the ordinary four instruments supplemented by a second viola) in F major. Not a new york, of course, for the composer has been dead several years and the quintet was written long before he died. To hear it was no doubt one of the experiences which every patron of chamber music ought to have, for the name of Bruckner is a doughty one in the history of music, albeit it is fading, like that of some of his doughtiest pupils, at a time when in the usual course of events it should be growing in lustre.\n     Bruckner, as a master of the science of music and the technique of composition, looms large in the books and deserves to do so; as a contributor to the lovers of pure music his fame is less conspicuous than his name. He was essentially a church musician, and in this field most particularly an organist. It was only a short time ago that Dr. Muck related to a group of musicians how on an occasion in Vienna after the rehearsal of one of his symphonies he asked permission of Hans Richter to show his gratitude to the musicians by playing for them upon the organ. For half an hour or more he held the members of the Philharmonic Society spellbound by his improvisation on themes from the work they had been playing.\n     That was the Bruckner whose colossal ability as a musician, combined with his ingenuousness as a man, made him beloved of his pupils as Cesar Franck is beloved by his disciples in France. He knew wonderfully well how to say things, but he did not often have wonderful things to say.\n     In the quintet played last night there is a slow movement which soars up to near the gates of heaven as on Beethovenian wings, but that, and a bit of piquancy and grace in the trio of the playful movement, is nearly all that there is in the quintet which can be said to be a beauty that makes appeal to anybody except the musician interested in the technical intricacies of his art.\n     Despite its reminiscence of a familiar Wagnerian phrase (\"Nun weisst du, fragende Frau,\" in \"Die Walküre\") the movement is built on noble, deepbreathed themes, one of those \"large thoughts\" which figured in a story taken from the reminiscences of his publisher and printed in The Tribune six months or so ago. A group of musicians, Brahms among them, were talking about Bruckner's compositions and one of them was railing against his lack of real skill in the development of his themes.\n     \"But you must admit,\" said his publisher, \"that he has large thoughts.\"\n     Then Brahms broke the silence he had thitherto maintained. \"If you had printed only his large thoughts,\" said he to the publisher, \"you would have saved a great deal of money!\"\n     The Adagio of this quintet deserves a place in the Kneisel repertory; the rest of the work can easily be spared.\n     Mr. Louis Bostelmann helped Mr. Kneisel and his regular associates in the performance of the quintet, which was admirably played, as were, no doubt, Mozart's Quartet in B flat (No. 589 in Köchels's catalogue) and Tschaikoffsky's Quartet in F, Op. 22, which followed. But as to the details of these performances deponent saith nothing for the best of reasons that a recorder of musical affairs can offer–he didn't hear them.\" (***).\n \n(°)\nThe New York Times Nr. 21501 schreibt auf S. 7:\n\"            THE KNEISEL QUARTET.\nBruckner's String Quintet Played for the First Time in New York.\n     The Kneisel Quartet at their second concert last evening in Aeolian Hall brought forward a composition which, thought it is thirty-five years old, had apparently never been publicly played before in New York–Bruckner's string quintet in F. The Bruckner of the symphonies has never gained much following in New York, notwithstanding the efforts of several distinguished conductors to make propaganda for him. This quintet is more a[??]uring than the symphonies in many respects; yet it shows some of the composer's estranging characteristics. It begins with a fine and vigorous theme, with which are associated others not unworthy of it; yet before the movement has gone far, the composer has begun to labor with them in vain repetitions, mounting and descending, the het result of which is dull and dry. In this, as in the other mevements, there are fine moments in the midst of anxious and fruitless elaboration, fussy and unimportant detail. There is little succinct and rewarding development leading to a vital organism.\n     In this quintet, as in many of the symphonies, Bruckner is at his best in the slow movement, which has warmth and nobility. The five instruments are treated with an effectiveness noteworthy in an composer who wrote only one chamber composition.\n     The quintet was heard with deference if not with enthusiasm, in an admirable performance; and the slow movement was much applauded. There followed Mozart's quartet in B flat and Tschaikowsky's in F, neither of which is unknown to Mr. Kneisel's audiences. Mozart's keeps an inextinguishable freshness and gave great delight to the listeners. The Quartet had the assistance of Louis Bostelmann, viola, in Bruckner's Quintet.\" [keine Signatur] (°).\n \n(°°)\nEine Besprechung erscheint auch in The Evening World (New York) auf S. 14:\n\"Kneisels Play Bruckner Work First Time Here \n                 By Sylvester Rawling.\nTHE Kneisel Quartet gave the second concert of its season at Aeolian Hall last night. There were all the familiar accessories. Absorbed attention and discriminating applause may be assumed. In a crowded house that held musicians aplenty there was also a host of people whose names are prominent in the Social Register. In the latter class [... neues Publikum, mehr Männer in Abendkleidung, im Parkett 14 Damen mit Hüten ...], a thing unprecedented in former times.\n     Mr. Kneisel began his programme with a \"first time in New York\" performance of Anton Bruckner's quintet in F major for two violins, two violas and 'cello, in which the quartet had the assistance of Louis Bostleman's [sic] viola. It was written in 1879 and has had many performances in Germany. Mr. Bruckner, closely associated as organist with the proclamation of church music, was a prolific composer, chiefly famous for eight symphonies, the last one unfinished at his death in 1896, and only one, or two–or is it three?–presented here, which aroused much controversy among the elect without winning popular favor. The quintet, like all of Bruckner's works, is that of a thorough musician too much given to traditional development of scheme, long in construction, has[?] high lights more or less obscured by detail. It seemed to me that Mr. Kneisel and his associates gave the work a dry reading, leaving a flavor of the academic that a little broader treatment, a little more crispness and snap in playing, would have avoided. It was heard with respectful attention and rewarded with generous applause.\n     Where the audience came into its own with breakings of satisfaction and pronounced joy was in the middle number, Mozart's quartet in B flat major. Scarcely less marked was its approval of Tschaikowsky's quartet in F major, with which the programme ended. The players were called out many times. [... Rauchgeruch im letzten Satz ... Feuer in der Nähe ... einige Türen versperrt ...], was accepted without excitement or confusion.\" (°°).\n \n(°°°)\nVergleichsweise kurz ist die Kritik in The Brooklyn Daily Eagle Nr. 337 auf S. 6:\n\"               KNEISELS IN NEW QUINTET.\n     In the Kneisels concert last night, in Aeolian Hall, Manhattan, the number which attracted special attention was the Bruckner Quintet in F major, given for the first time in Manhattan. The assisting artist was Louis Bostelmann, violist. The quintet is somewhat heavy for a small ensemble. The structure is large in outline and there is no paucity of ideas in it. The last movement welds and binds together the whole number in a delightful manner. There is a flavor of nature in the murmuring voices of the very end of the movement, which is fine, and it is preceded by a melodic utterance which is both winning and serious. The Kneisels played, also, with their marvel of tone and expression the Mozart Quartet in B flat major and the Tchaikowsky Quartet in F major.\" [keine Signatur] (°°°).\n \n(#)\r\nAnkündigung der 7. Symphonie für den 8./9.12.1916 in The Cincinnati Enquirer Nr. 341 auf S. 2:\n\"             A NEW SYMPHONY.\n     Interest in the symphony concerts, which are to be given Friday afternoon and Saturday evening of this week in Emery Auditorium, is divided between the Seventh Symphony in E major of Bruckner, and the appearance of Julia Culp, the famous lieder singer. This symphony is distinguished for its beautiful and imposing \"Adagio,\" written by Bruckner in memory of Richard Wagner. So impressive is this music that it has been placed in the class of elegiac music with the funeral march of the \"Eroica\" Symphony of Beethoven and \"Siegfried\" music of the \"Goetterdammerung.\" The remaining movements sustain the interest aroused by the Adagio, and the performance of the entire symphony promises to constitute one of the most important pieces of work done by the orchestra during the year.\n     Julia Culp, whose popularity with the local musical public is an everincreasing one, [... Monteverdi, Brahms ...].\n     The remaining orchestral numbers will be Cherubini's overture \"Anacreon\" and the Dvorak overture \"Husitzka.\" The box office opens [...].\" (#).\n \n(##)\nDas Tägliche Cincinnatier Volksblatt Nr. 293 informiert auf S. 2 nur über die Programmfolge:\n\"                 Symphoniekonzerte.\n     Die Solistin gelegentlich der beiden Symphonie=Konzerte, die am Freitag Nachmittag und am Samstag Abends stattfinden, ist die bekannte Sängerin Julia Culp. Das von Dr. Kunwald für diese Konzerte zusammengestellte Programm ist wie folgt:\nOuverture \"Anacreon\" . . . . . . . Cherubini\nSymphonie No. 7 in E Dur . . .  Bruckner\nArie \"Il lamento d'Arianna\" . .  Monteverde [sic]\nOuverture \"Husitzka\" . . . . . . .  Dvorak\nLieder:\n[... vier Brahms-Lieder ...]\n     Der Vorverkauf der Eintrittskarten findet bei der Church-Beinkamp Co, an der West Vierten Straße, statt.\" (##).\n \n(###)\nDass auch in Amerika Straßen nach Bruckner [= Anton Bruckner?] benannt wurden, erfährt man in der Detroiter Abend-Post Nr. 18186 (Detroit, Michigan) auf S. 5:\n\"                Lokales.\n[...]\n    Kurze Stadtneuigkeiten.\n[...]\n     * Frau Anna Zeits, 30 Jahre alt und No. 248 Bruckner=Avenue wohnhaft, meldete der Polizei gestern abend, daß nachmittags ein stämmiger Neger in die Küche ihrer Wohnung trat, als sie sich allein im Hause befand und Geld verlangte. Der Farbige stürzte sich auf die Frau und würgte sie, als sie sich weigerte, seinem Verlangen nachzukommen. Frau Zeitss chrie [sic] laut um Hilfe und schreckerfüllt lief der Neger davon.\" (###).\n[siehe die Anmerkung]\n \n(a)\nEtwas knapper schreibt The Detroit Free Press Nr. 70 auf S. 5:\n\"          CITY SIFTINGS\n[...]\n     MRS. ANNA ZEITS, 30 YEARS old, 248 Bruckner avenue, reported to the police that a tall Negro came into her kitchen and demanded money. When she refused, the Negro choked her. She screamed and he ran away.\" (a).", "Letzte Änderung": "27.07.2026 10:47"}, {"ID": 191412065, "Datum": "6.12.1914, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das Wiener Tonkünstler-Orchester unter Anton Konrath im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solist in Dvoraks Violoncellokonzert ist Enrico Mainardi.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191312065, "Datum": "6.12.1913, Samstag", "Haupttext": "The Manchester Guardian Nr. 21009 kündigt in einem Inserat auf S. 1 die Aufführung des Quintetts am 8.12.1913 an:\n\n\n\"               MEMORIAL HALL, ALBERT SQUARE.\nEDITH ROBINSON QUARTET.\n     EDITH ROBINSON           LILY SIMMS.\n     ISABEL McCULLAGH.    MARY McCULLAGH.\n         FIRST CONCERT, MONDAY NEXT, Dec. 8, at 7 30.\n     Vocalist . . . . . . . . . Mr. J. FRANCIS HARFORD\n     Viola . . . . . . . . . . .  Mrs. C. RAWDON BRIGGS.\n     Oboe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Mr. A. NICHOLS.\n     Continuo . . . . . . . . . . . . . . . .  Mr. C. RISEGARI.\r\nQuintet for Strings . . . . . . . . . . . . .  Bruckner\n              (First time in Manchester.)\nCantata . . . .  \"Ich habe genug\" . . . . . . . Bach\n              (First time in Manchester.)\nQuartet in C minor (Op. 51) . . . . . . .  Brahms\r\n[... Tickets ... Subscription for Two Concerts 6s. ...].\"", "Letzte Änderung": "17.08.2025 19:24"}, {"ID": 191112065, "Datum": "6.12.1911, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie in Karlsruhe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190712065, "Datum": "6.12.1907, Freitag", "Haupttext": "Kritik zur 7. Symphonie von Géza Csáth in »Budapesti Napló« (*).\n \nIn seiner Kritik des gestrigen Konzerts in der New York Tribune Nr. 22300 auf S. 7 kommt Krehbiel nochmal auf Karl Mucks [am 7.11.1907 erwiesene] Bruckner-Affinität und die schlechte Publikumsresonanz zu sprechen:\n\"    THE BOSTON SYMPHONY ORCHESTRA.\n     Restitution being impossible, under the circumstances, Dr. Muck made amends which which were most honorable last night for the olla podrida programme which he provided for the subscribers of the Boston Symphony concerts at their first meeting a month ago. Instead of again dallying with the three B's–Bruckner, Bach and Beethoven–merely for the sake of the dalliance, he permitted his audience to hear a symphony by the composer whom von Bülow associated with the two classical masters when he originated the play on composer's initials–he brought forward the second symphony by Brahms. [... zur Freude der Hörer ...]. Not only did Dr. Muck give them Brahms to make them forget Bruckner–or at least forgive him–he also gave them Paderewski as the solo performer in Beethoven's E flat concerto. [...].\n                                                       H. E. K.\" (**).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 19:15"}, {"ID": 190612065, "Datum": "6.12.1906, Donnerstag", "Haupttext": "Die Reichspost Nr. 278 bringt auf S. 9f einen Bericht, signiert \"G. v. B.\" [Gaigg von Bergheim], über die Konzerte des Männergesangvereins mit Helgoland am 1. und  3.12.1906 (*).\n\n\nAufführung der 7. Symphonie durch das Boston Symphony Orchestra unter Karl Muck in der Carnegie Hall in New York. Auf dem Programm stehen außerdem Werke von Liszt (mit Rosenthal) und Beethoven (**).\nIm Inserat in The Sun Nr. 97 auf S. 16 war nur der Solist genannt worden, keine Werke und Komponisten (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190512065, "Datum": "6.12.1905, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Konzertvereins-Orchester unter Ferdinand Löwe im Großen Musikvereinssaal in Wien (*).\n \nIm Grazer Tagblatt Nr. 338 wird auf S. 15f das Konzert vom 3.12.1905 mit der 4. Symphonie besprochen:\r\n     \"Klagenfurt, 4. Dezember. (Sinfoniekonzert des Orchestervereines.) Das am 3. Dezember im großen Musiksaale mit glänzendem Erfolge abgehaltene Sinfoniekonzert unseres Orchestervereines bedeutet in mehr als einer Beziehung ein denkwürdiges Ereignis im Musikleben Klagenfurts. Bisher lag die Vorführung großer orchestraler Werke ausschließlich in den Händen unseres Musikvereines, der dieser Aufgabe seit seinem Bestande unter der ausgezeichneten Leitung seines hochverdienten Musikdirektors Reiter in einer langen Reihe gediegener und dankenswerter Konzerte gerecht wurde. Gestern war es das erstemal, daß ein zweiter, junger aufstrebender Verein auf den Plan trat. [...] Die Tiefe des Verständnisses, die geniale Auffassung, die Klarheit und Exaktheit der Ausführung und der hinreißenden Schwung in Rhythmik und Dynamik der gestrigen Aufführung hat den Beweis erbracht, daß wir in Herrn Ernest Schmeißer, dem Kapellmeister des Orchestervereines, in der Tat den Mann besitzen, der den großen Aufgaben, die die moderne Musik an den Beherrscher des Orchesters stellt, voll gewachsen ist. [… Signatur auf S. 16:] -l.\" (**).", "Letzte Änderung": "03.08.2025 13:13"}, {"ID": 190412065, "Datum": "6.12.1904, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch den Wiener Konzertverein unter Ferdinand Löwe im Großen Musikvereinssaal in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190212065, "Datum": "6.12.1902, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Konsertföreningen unter Tor Aulin [in Stockholm?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190012065, "Datum": "6.12.1900, Donnerstag", "Haupttext": "Bruckner wird erwähnt im Bericht der Ostdeutschen Rundschau Nr. 336 auf S. 5 [über das philharmonische Konzert am 2.12.1900 mit einem Werk von César Franck].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189912065, "Datum": "6.12.1899, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie in Karlsruhe unter Mottls Leitung (*).\nAnkündigung der morgigen Aufführung der 4. Symphonie\r\nim Grazer Tagblatt Nr. 338 auf S. 4:\r\n\"     (Grazer Symphonie-Orchester.) Morgen Donnerstag findet im Rittersaale das achte Symphonie-Concert statt. Diesmal ist der Anfang auf halb 5 Uhr festgesetzt. Die Vortragsordnung enthält auf vielseitiges Verlangen A. Bruckners Symphonie Nr. 4, Saint-Saëns' „Todtentanz\" und R. Wagners Vorspiel zur Oper „Tristan und Isolde\". In Anbetracht des großen Beifalles, den diese Werke bereits fanden, darf man mit Recht auf einen zahlreichen Besuch hoffen. Der Kartenvorverkauf ist bereits in der k. k. Hof-Kunst- und  Musikalienhandlung K Tendler eröffnet.\" (**),\r\nin der Grazer Tagespost (***)\r\nund im Grazer Volksblatt (°).\nIn der Besprechung der Dritten Symphonie von Brahms in der Ostdeutschen Rundschau Nr. 336 auf S. 6 wird Bruckner erwähnt (°°).", "Letzte Änderung": "20.02.2026 09:24"}, {"ID": 189812065, "Datum": "6.12.1898, Dienstag", "Haupttext": "Brief der Notendruckerei Eberle an Gustav Mahler:\r\n     Teilen ihm auf sein Schreiben mit, daß die Orchesterstimmen zur 6. Symphonie Ende Dezember fertig werden. Zur Aufführung [am 26.2.1899] müsse er aber aus der Manuskript-Partitur dirigieren. Partitur und Klavierauszug würden Ende Januar 1899 fertig [vgl. März 1899, 9.4.1899, 20./26.4. und Juli 1899] (*).\nÜber die Aufführung des Germanenzug berichten die Linzer Zeitung (Aufführungsdatum 4.12.1898) (**) und die Linzer Tages-Post (Aufführungsdatum 3.12.1898) (***).", "Letzte Änderung": "13.02.2023 14:20"}, {"ID": 189712065, "Datum": "6.12.1897, Montag", "Haupttext": "Beim Vereinsabend des Brünner Wagner-Vereins wird auch ein Werk Bruckners aufgeführt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189612065, "Datum": "6.12.1896, Sonntag", "Haupttext": "Hinweis auf das heutige Konzert in der Grazer Tagespost Nr. 337:\r\n\"Deutscher akad. Gesangverein. | 34. Vereinsjahr.         67. Semester. | Heute Sonntag den 6. December 1896, Abends ¼8 Uhr | im | Stephanien-Saale: | Erstes Mitglieder-Concert | unter gefälliger Mitwirkung des Fräuleins Ida Jakesch und der löblichen Musikcapelle des k. u. k. Inft.=Regm. Graf Khevenhüller Nr. 7 und unter Leitung des Sangmeisters Herrn Victor Zack. | [... ohne Programm-Hinweise ... Eintrittspresie, Karten ...]\" (*).\nAufführung des Chores »Träumen und Wachen« [WAB 87] durch den Deutschen Akademischen Gesangverein im 1. Mitgliederkonzert im Stephaniensaal in Graz (**). Tenorsolo Hans Copony. Mitwirkende bei dem übrigen Programm: Ida Jakesch (Sopran), Hans Schuller (Bariton) und Victor Zack (Dirigent) (***).\nKatharina Prechal bestätigt, von Theodor Reisch 32 Gulden für die Pflege Bruckners vom 26.9.1896 bis 11.10.1896 erhalten zu haben (°).\nVom Projekt des Steyrer Bruckner-Denkmals berichtet auch die Neue Freie Presse Nr. 11598 auf S. 6:\r\n\"     [Zum Andenken Anton Bruckner's.] Aus Steyr geht uns ein vom dortigen Bürgermeister Herrn Johann Redl und zahlreichen hervorragenden Bürgern der Stadt gezeichneter Aufruf zur Ehrung des Andenkens an Dr. Anton Bruckner zu. Um das Andenken an Dr. Bruckner und an seinen Aufenthalt in Steyr dauernd und würdig zu ehren, besteht die Absicht, dem Meister ein Denkmal in dieser Stadt zu errichten durch Schaffung eines Votivfensters in der dortigen Stadtpfarrkirche in der Nähe des Chores, woselbst er durch sein meisterhaftes Spiel so oft die Andächtigen erhob. Spenden zu diesem Zwecke, der eine Summe von etwa 6000 fl. erfordert, nimmt Herr Franz Bayer, Regenschori und Chormeister des Männergesang=Vereins „Kränzchen” in Steyr, entgegen.\" (°°a).\n\nAuf Seite 8 werden mehrere Kammermusikkonzerte besprochen, darunter jenes vom 2.12.1896 (mit dem Quintett), signiert \"R.\":\r\n\"                              Concerte.\r\n    Die großen socialen Verschiebungen der letzen fünfzig Jahre sind nicht spurlos an der Kammermusik vorübergegangen. [... über einige Kammerkonzerte ...].\r\n     Bei Herrn Fitzner, dessen Quartett=Unternehmung sich in der Gunst des Publicums festzusetzen scheint, hörten wir in ausgezeichneter Ausführung ein neues Streichquartett von Alexander Zemlinsky, [... ausführlich über dieses Werk ...] Herrn Zemlinsky's Quartett fand stürmischen Beifall. - Nach dieser Novität spielte Herr Brüll in vollendetster Weise Beethoven's Sonate op. 111, eine gelungene Aufführung von Bruckner's Quintett machte den Beschluß des schönen Abends. [... über weitere Konzerte ...]   R.\" (°°b).\nIn einem Nachruf von Fritz Krottmann zum Ableben Johann Simaders in der Ostdeutschen Rundschau Nr. 335 auf S. 4f wird auch Bruckner erwähnt:\r\n\"Johann Simader. (Ein Nachruf.) [...] So glauben beispielsweise der Großtheil Aller, die Johann Simader kannten, nicht daran, daß dieser Mann [...] seine Zeitung, welche er durch mehrere Dezennien herausgab, selbst schrieb. [...] Anton Bruckner und Johann Simader waren Originale und Kontraste, wie sie die Welt nur alle Jahrhundert einmal verkörpert, und dennoch hatten sie innerlich viel Gemeinsames; denn Beide waren aus dem Nichts ihrer gesellschaftlichen Stellung zu jener Höhe der Schaffenskraft gedrungen, welche jeden von ihnen werth machte, den besseren Kämpfern ihrer Art zugesellt zu werden. Hier der Tonkunst wuchtig erschütternde Posaune, die zum jüngsten Gerichte ruft, dort die meisterhaft gefeilte Streitaxt zur Bekämpfung der modernen Sittenverderbniß und ihrer jüdischen Förderer. [... \"Judenfrage\" ... Biographisches (1826 in Oberneukirchen geboren) ... antisemitische Formulierungen ...].\r\n       Steyr, im Dezember 1896.\r\n                       Fritz Krottmann.\" \r\n[siehe die Anmerkung] (°°°).\nAufführung des \"Germanenzugs\" (\"mit Begleitung von Blechharmonie\") in einem Wohltätigkeitskonzert des Universitätsgesangvereines \"Liedertafel der deutschen Studenten\" in Prag zu Gunsten des Armenfondes des Kaiser Franz-Joseph-Kinderspitales um 16 Uhr im Rudolphinum (#).\nRichard Kralik beschäftigt sich im \"Vaterland\" Nr. 336 auf S. 1f mit Denkmalprojekten:\r\n\"               Wiener Denkmalsplätze.\r\n     Die österreichische Leo=Gesellschaft hat vor Kurzem ein Denkmal für den eben verstorbenen Tondichter Anton Bruckner angeregt. Dabei ist wieder die Frage nach dem Platze erwogen worden. Wie fast immer bei solchen Gelegenheiten hat sich dies als die Hauptschwierigkeit erwiesen. Die neuere Zeit leidet an einer Platznoth für Monumente. An Denkmälern wäre keine Mangel; Wien hat eine Fülle derselben, [... verschiedene Arten der Aufstellung, Gefahr der \"Vereinzelung\", Schwerauffindbarkeit ...].\r\n     Aus all diesen Gründen ist die künstlerische Idee, die Ringstraßenseite des Stadtparkes gleichsam zu einer Monumentalstraße zu machen, aufs hoffnungsvollste zu begrüßen. Die Vorzüge dieses Planes sind: [...]. Vielleicht würde auch dort neben Anderen unser Bruckner nicht unpassend stehen oder sitzen.\r\n     Bei dieser Gelegenheit möchte ich aber noch auf andere (vorläufig zwei) Orte hinweisen. [... Votivkirche (viele leere Wandflächen außen) ...]. Hier würde ich mir Bruckner neben Führich, neben den beiden Gasser, neben dem Wiener Steinle u. s. w. am liebsten aufsuchen. Hier an der Votivkirche werden Halbfiguren oder Büsten in schönen Nischen angezeigt sein, am Stadtpark wohl am besten sitzende Gestalten, wie Schubert und Schindler.\r\n     Der zweite Ort, den ich mir durch einen Wald von Bildsäulen ausgeschmückt denke, ist der große Arkadenhof des neuen Rathhauses. Auch er gehört in seiner gegenwärtigen Gestalt nicht zu den kurzweiligsten Gegenden unserer Stadt. [... ausführliche Gedanken zu zukünftigen Konzepten ...]     Richard Kralik\" (##).\n(3. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Berlioz, Mendelssohn, Borodin und Schumann (2. Sinfonie) (###)).", "Letzte Änderung": "16.08.2026 12:48"}, {"ID": 189412065, "Datum": "6.12.1894, Donnerstag", "Haupttext": "Die Linzer Zeitung berichtet auf S. 1380 von der Aufführung der 2. Symphonie am 25.11.1894:\r\n„     * (Anton Bruckners zweite Symphonie in C-moll.) Ueber die vor kurzem im Concerte der Philharmoniker in Wien zur Aufführung gebrachte Symphonie in C-moll von Bruckner schreibt der Musikreferent der „Wiener Abendpost“ [Paumgartner am 4.12.1894] Folgendes: Es mögen andere Symphonien Bruckners, wie insbesondere die siebente in E-dur, vielleicht einen noch höheren und kühneren Flug nehmen, die zweite in C-moll scheint uns aber den gemüthinnigsten Ton unter allen Bruckner'schen Symphonien anzuschlagen. Gleich das Hauptmotiv des ersten Satzes führt uns in diese edle innerliche Stimmung auf das glücklichste ein, das innig=schöne Gesangsthema der Celli (beinahe klingt dasselbe an die einleitende Cantilene des Fagott vor Wolframs Sang: \"War's Zauber, war es reine Macht\" an) hält die Stimmung fest. Eine prächtige Episode des ersten Satzes ist das kühn in dem ganzen Chore der Streichinstrumente gegen ein syncopiertes Thema der Holzbläser aufwärts drängende Unisono, welches zu einem reizvollen neuen, zuerst von der Oboe gesungenen Thema leitet. Wunderschön ist der zweite Satz, ein tiefinniges und klangreizendes Andante. Etwas so Edles, so Gemüthinnerliches wie der Hauptsatz desselben ist nach Beethoven selten mehr gesungen worden. Von gewaltiger unmittelbarer Wirkung ist das trotzige Scherzo mit seinen  kriegerischen, zum Kampfe rufenden Trompeten und seinem lieblich, ländlerartig wiegenden und schmeichelnden Trio. Der letzte Satz mit seiner kraftvollen Finalsteigerung ist der würdige Beschluß der Symphonie. Daß das Publicum den Componisten ungezählte Male auf das Podium herausgejubelt hat, wurde ebenso wie die ausgezeichnete Aufführung der Symphonie unter Hans Richters unvergleichlicher Leitung von uns bereits berichtet. Für den leider in letzterer Zeit kränkelnden Tondichter war die Aufführung und Aufnahme seines schönen Werkes eine ruhmreiche Huldigung, welche ihm Orchester und Publicum dargebracht haben.“ (*).\n \nÜber Bruckners Gesundheitszustand schribt das Deutsche Volksblatt Nr. 2130 auf S. 2 des Abendblatts:\r\n\"    * [Erkrankung des Professors Dr. Anton Bruckner.] Wie uns gemeldet wird, ist Professor Dr. Anton Bruckner gegenwärtig ernstlich leidend und wird von Professor Schrötter behandelt. Es gibt sich für den berühmten Tonsetzer in weiten Kreisen die größte Theilnahme kund.\" (**).\n \nHinweis auf das Konzert vom 21.12.1894 im Neuen Wiener Journal Nr. 403 auf S. 10:\n\"     Musikvereins-Säle.\r\n               Repertoir:\r\nDonnerstag, 6.: [...]\r\nFreitag, 21.: Bruckner-Conc. (WagnerV.) gr. S.\r\nSamstag, 22.: [... bis 30.12.1894 ...]\" (***).", "Letzte Änderung": "18.11.2023 11:41"}, {"ID": 189312065, "Datum": "6.12.1893, Mittwoch", "Haupttext": "Brief des Troppauer Männergesangvereins an Bruckner: \n   In der Hauptversammlung am 1.12.1893 sei er einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt worden. Erinnert an die Aufführung der 4. Symphonie [am 19.4.1893]. Unterzeichnet von Dr. Pretzlik und Alois Baczynski.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189212065, "Datum": "6.12.1892, Dienstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Mina Reischl: \n\n    Gratuliert zur hoffentlich völligen Genesung. Er selber sei nicht gesund, gehe aber aus, da er wegen der Uraufführung der dem Kaiser gewidmeten 8. Symphonie am 18.12.1892 viel zu tun habe (*).\n\n\nDie von der Musik-Ausstellung übriggebliebenen Exemplare des Albums mit dem Erstdruck des \"Vexilla regis\" werden zum halben Preis und als Weihnachtsgeschenk angeboten, wie einem Inserat in der Neuen Freien Presse Nr. 10161 auf S. 13 zu entnehmen ist:\n\"          Musikalisches Prachtgeschenk!\n                  Preis 90 Kreuzer netto.\n\nWiener Meister-Album,\n\nenthaltend durchgehends hervorragende Compositionen der berühmtesten Meister, als: Brahms, Bruckner, Brüll, [...] Zellner, Ziehrer.\n\n    Theils für Clavier, theils für Gesang, zumeist Novitäten.\n\n71 Seiten stark. Künstlerische Ausstattung, mit den Porträts sämmtlicher Meister! Prachtdruck auf besonderem Papier!\nProvinz=Aufträge werden gegen Zusendung von fl. 1 per Exemplar franco effectuirt.\nVerlag von Jos. Weinberger, Wien, Kohlmarkt 8, \n\n             sowie durch alle Handlungen.\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189112065, "Datum": "6.12.1891, Sonntag (2. Advent)", "Haupttext": "Kritik über das »Te deum« in Amsterdam [am 3.12.1891] im »Algemeen Handelsblad« Nr. 19650 auf S. 2:\n\"                KUNSTNIEUWS.\n[...]\n            Zangvereeniging Excelsior.\n     Donderdag jl. werden door de vereeniging Excelsior in het Concertgebouw, onder leiding van den heer mr. Henri Viotta, twee zeer belangrijke werken uitgevoerd, welke nog niet in de hoofdstad ten gehoore waren gebracht, namelijk Roméo et Juliette, dramatische symphonie voor soli, koor en orkest, van Hector Berlioz, en Te Deum, voor soli, koor, orkest en orgel, van Anton Bruckner.\n     [... ausführlich zu Berlioz ...]\n     Van geheel anderen aard is het Te Deum van Anton Bruckner te Weenen; van dezen componist zijn hier ter stede nog maar enkele werken uitgevoerd: in 1885 zjjne 3e Symphonie door het orkest der Maatschappij Apollo; in 1886 zijne 7e Symphonie door de Maatschappij Caecilia, beide onder leiding van Dan. de Lange, en als ik mij niet vergis, voor een paar jaar een Quintet op een der soirée's voor kamermuziek.\n     Het Te Deum voor soli, koor, orkest en orgel is een breed opgezet werk, dat echter m. i. niet altijd genoeg het karakter van een lofzang draagt en waarin bg de keuze der motieven en de doorwerking er van, het gezochte niet altjjd is vermeden.\n     Het werk bevat echter schoone gedeelten, o. a. het solo-quartet Te ergo quaesumus met viool-solo en het breed gerythmeerde slotkoor, waarin een motief uit het adagio der genoemde 7e Symphonie voorkomt. Alleen de fanfare waarmede het werk besloten wordt, klinkt banaal.\n     De uitvoering dezer beide belangrijke werken was met groote zorg voorbereid en slaagde over het geheel uitmuntend. In de eerste plaats moet het orkest worden geroemd voor de voortreffelijke vervulling zijner hoogst moeilijke taak. Het scherzo „la fée Mab\" strekke o. a. als voorbeeld. Ook het koor, zoowel het kleine koor in den proloog, als de gezamenlijke koren in beide werken, kweten zich met groote nauwgezetheid. Voor de solisten, de dames Sophie Spoor (sopraan), B. Eyken Sluijters (alt) en den heer T. B. M. Stackelhausen een woord van waardeering voor de wijze waarop zij hunne niet altijd oven dankbare taak volbrachten, terwijl mej. L. Wilson afzonderlijk genoemd moet worden voor haar solo „Premiers transports que nul n'oublie\" in het werk van Berlioz, [...].\n    Met een woord van dank aan de vereeniging Excelsior voor de aangeboden gelegenheid om met deze twee belangrijke werken kennis te maken en van oprechte hulde aan mr. Henri Viotta voor zijne artistieke leiding, besluit ik dit overzicht.\n                                             ALBERT.\" (*).\n \nDer Alpen-Bote Nr. 97 meldet auf S. 3, daß Bruckner sich beim Männergesangsverein »Kränzchen« für die Gratulation zur Promotion [9.11.1891] bedankt hat:\r\n           \"Oertliches.       \r\nSteyr, 5. December\r\n(Männergesangsverein Kränzchen.) In der letzten Probe wurde das sehr erfreuliche Schreiben des Herrn Dr. Anton Bruckner, Ehrenmitglied des Vereines, zur Verlesung gebracht, worin er anläßlich der ihm seinerzeit zugesandten Gratulation zur Promotion herzlich dankt. Nach der lebhaften Beifallsbezeigung hielt der Vorstand Herr Dr. Hermann Spaengler eine Ansprache, worauf die Mitglieder das Vereinsmotto sangen.\" (**).\n \nDie Aufführung der 1. Symphonie am 13.12.1891 wird von mehreren Zeitungen angekündigt:\n\r\ndem Deutschen Volksblatt Nr. 1049 auf S. 8\r\n           \"Theater, Kunst und Literatur.\r\n[...]\r\n     - Die Philharmoniker bringen in ihrem dritten Abonnements=Concerte Sonntag, den 13. d. M., Mittags halb 1 Uhr, im großen Musikvereinssaale folgende Werke zur Aufführung: [...], A. Bruckner, Symphonie in C-moll Nr. 1 (erste Aufführung).\" (***),\n \nder »Presse« Nr. 335 auf S. 19:\r\n     \" - Die Philharmoniker bringen in ihrem dritten Abonnements=Concerte Sonntag den 13. d., Mittags halb 1 Uhr, im großen Musikvereinssaale folgende Werke zur Aufführung: [... Beethoven, Spohr (Solist: Johannes Wolff) ...] A. Bruckner: Symphonie in C-moll Nr. 1 (erste Aufführung).\" (°),\n \nder Wiener Zeitung Nr. 282 auf S. 4: \"(Philharmonisches Concert.) Die Philharmoniker bringen in ihrem dritten Abonnementconcerte am Sonntag, den 13. d. M., Mittags 12½ Uhr im großen Musikvereinssaale folgende Werke zur Aufführung: [... Beethoven, Spohr (Solist: Johannes Wolff) ...] A. Bruckner, Symphonie in C-moll Nr. 1 (erste Aufführung).\"(°a),\n \nFremdenblatt Nr. 335 auf S. 19:\r\n     \" - Die Philharmoniker bringen in ihrem 3. Abonnementskonzerte am Sonntag den 13. d. Mittags halb 1 Uhr im großen Musikvereinssaale folgende Werke zur Aufführung: [... Beethoven, Spohr (Solist: Johannes Wolff) ...] A. Bruckner, Symphonie in C-moll Nr. 1 (erste Aufführung).\" (°°),\n \nder Neuen Freien Presse Nr. 9799 auf S. 6:\r\n   \" - Die Philharmoniker bringen in ihrem dritten Abonnements=Concerte am Sonntag den 13. d. Mittags ½1 Uhr im großen Musikvereinssaale folgende Werke zur Aufführung: [... Beethoven, Spohr (Solist: Johannes Wolff) ...] A. Bruckner, Symphonie in C-moll Nr. 1 (erste Aufführung).\" (°°°)\n \nund dem »Vaterland« Nr. 335 auf S. 11 (= S. 3 der Beilage): \" - Die Philharmoniker bringen in ihrem dritten Abonnements=Concerte Sonntag, 13. d. M., Mittags halb 1 Uhr, im großen Musikvereinssaale folgende Werke zur Aufführung: [... Beethoven, Spohr (Solist: Johannes Wolff) ...] A. Bruckner: Symphonie in C-moll Nr. 1 (Erste Aufführung).\" (#).\n \nDie Ostdeutsche Rundschau Nr. 48 meint in einem Artikel über Mozart auf S. 1ff, daß man Bruckner, der in Deutschland ganz anders geehrt würde, mit der Aufführung einer einzigen Symphonie abspeise:\r\n\"[...] in unserer Zeit, wo ein Anton Bruckner es vorzieht, mit den spärlichen Gaben vorlieb zu nehmen, die ihm sein Vaterland bietet, während er im deutschen Reiche ganz anders, und nicht nur platonisch, geehrt werden würde. [... über die \"Schwindlerbande\" in Wien, die \"dem Publicum das Geld aus der Tasche\" stiehlt]. O [...] diese Pestbeulen des deutschen Volkes in der Ostmark. O diese niederträchtige geistige Faulheit des Wiener Publicums, das es duldet, daß man einen Bruckners mit der Aufführung einer einzigen Symphonie abspeist! [... über Mozarts Todestag am 5.12.1791 ... Signatur auf S. 3:] Josef Stolzing.\" (##),\n \nund weist auf S. 4 auf den Festcommers am 11.12.1891 hin:\r\n     \"Bruckner=Commers. Der Wiener Akademische Gesangverein veranstaltet am 11. December aus Anlaß der Ernennung des Tondichters Anton Bruckner zum Ehrendoctor der Wiener Universität im großen Sofiensaale einen Festcommers. Als Commersmusik ist bereits die Capelle des 84. Inf.=Reg. (unter Komzak's persönlicher Leitung) gewonnen worden. Eintrittskarten sind in beliebiger Anzahl unentgeltlich in der Kanzlei des Wiener Akademischen Gesangvereines, I. Universität, Arkadenhof links, täglich von 11 - 1 Uhr zu haben.\" (###).\n \nEin Artikel in der St. Louis Post-Dispatch Nr. 120 auf S. 8 befasst sich mit der Chorsituation und bezieht sich auf das Konzert vom 1.12.1891:\r\n\"            VALUE OF CHORAL WORK.\r\nIT IS THE GREAT PROMOTER OF MUSICAL CULTURE IN CITIES.\r\nThe Catholic Chorus Will Probably Be Made a Permanent Organization–The Great Success of the \"Te Deum\" and Its Good Effects.\r\n     The success lately achieved by the combined Catholic church Choirs in the production of Bruckner's \"Te Deum\" has been widely commented upon among musicians during the past week. [... die Choral Society galt als \"exhausted\", daher war der neue Chor eine angenehme Überraschung ...] The success of the concert must be attributed to Mr. Joseph Otten, the musical director of the Choral Symphony chorus and orchestra, who had charge of the production. Although beset with numerous difficulties and pressed for time he succeeded in giving a very satisfactory production of one of the most difficult and exacting musical compositions of the decade. The chorus employed in the production was made up of 400 singers from the Catholic Church choirs of this city. [...es erfolgte keine Aufnahmeprüfung, geduldige Probenarbeit war erforderlich ... dauerhafte Einrichtung geplant ... Zusammenarbeit mit Choral Society möglich ...].\" (a).\n \n(Festkonzert [unter Kremser und Gericke?] zum 100. Todestag Mozarts mit dem »Ave verum« und dem Requiem (b)).", "Letzte Änderung": "01.12.2025 07:13"}, {"ID": 189012065, "Datum": "6.12.1890, Samstag", "Haupttext": "Brief von Franz Schalk an Josef Schalk:\r\n     Zwiedinek habe ihm mitgeteilt, daß Josef den 28.12.1890 [als Ersatz für die Aufführung der 4. Symphonie am 21.12.1890] nicht akzeptiere. Ginge der 28.12. nicht doch? Bruckner könnte mitkommen, und die Probenzeit würde genügen - er, Franz, habe mit den Proben bereits begonnen. Eine Verschiebung des Termins sei nötig, denn für diesen Sonntag [7. oder 14.12.1890 gemeint?] sei die Zeit zu kurz. Josef möge eine kurze Notiz über Bruckner und dessen Beziehung zu Richard Wagner für die Grazer Tagespost schreiben (*).\n(?) Bruckner besucht Zenetti in Enns (**).", "Letzte Änderung": "09.12.2024 13:04"}, {"ID": 188912065, "Datum": "(6.12.1889, Freitag)", "Haupttext": "Der für den Nikolaustag 1889 oder 1890 angegebene Besuch Bruckners bei Zenetti in Enns [ist wegen des Wochentags wahrscheinlicher auf den 6.12.1890 zu datieren].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188812065, "Datum": "6.12.1888, Donnerstag", "Haupttext": "Ankündigung des Konzerts vom 9.12.1888 (mit dem Vokalquartett »Du bist wie eine Blume«) in der Linzer Zeitung auf S. 1286:\r\n\"     * (\"Sängerbund.\") Am Sonntag den 9. December, nachmittags 5 Uhr, findet das 31. Gründungsfestconcert des Männergesangvereines \"Sängerbund\" im landschaftlichen Redoutensaale statt. Es wurde folgendes Programm festgesetzt: [...] 8. Anton Bruckner: \"Du bist wie eine Blume\", Quartett, dem \"Sängerbunde\" gewidmet; die Damen: Frau Marie Spängler, Frl. Marianne Schütze, die Herren: Ludwig Haslinger, Franz Haslinger. [...]\" (*).\nKritik zum Münchner Konzert vom 4.12.1888 (mit dem »Ave Maria« [WAB 6] in der Allgemeinen Zeitung Nr. 339, zweite Beilage, S. 4f, signiert \"µ \":\r\n„  µ   (Der Porges’sche Gesangsverein) gab gestern unter Mitwirkung der Frau Meta Hieber und der HH. Kellermann und Kirschner im Museumssaale ein Concert, das außerordentlich stark besucht war. Der gemischte Chor sang unter Führung seines Gründers und Dirigenten, des Hrn. Musikdirectors Porges, als erste Nummer zwei äußerst stimmungsvolle Madrigale von Palestrina, ein etwas prätentiöses „Ave Maria“ von Anton Bruckner, später drei Chorgesänge von Schumann [… und Cornelius …]. Der Chor erwies sich wieder als ebenso stark und in den Stimmen, bis auf ein paar vorlaute Soprane, ausgeglichen, als wohl disciplinirt. Einzelne der genannten Chorgesänge, so namentlich „Der Schmied“, wurden, Dank einem eingebenden Studium, bei aller Schwierigkeit in der Erreichung einer scharfen und gleichzeitigen Aussprache der Consonanten, vortrefflich pointirt. [… Mitwirkende: Frau Hieber, Herr Kirschner (Cantor an der Synagoge), Pianist Kellermann (Liszt-Schüler) …]. Das zahlreiche Publicum gab sich überhaupt, trotz der empfindlichen Hitze im Saal, mit Muth und Begeisterung den mannichfachen musikalischen Genüssen hin.“ (**).\nDas Linzer Volksblatt Nr. 281 gibt auf S. 3 das Programm und die Mitwirkenden des Konzerts vom 9.12.1888 (mit \"Du bist wie eine Blume\") bekannt:\r\n     \" - \"Sängerbund\". Das Programm zum 31. Gründungsfest=Concerte des Männergesang=Vereines \"Sängerbund\" in Linz, welches Sonntag den 9. December, nachmittags 5 Uhr [... stattfindet ... erwähnt werden u. a. Adalbert Schreyer, Josef Malina, Anton Kneißl, Hans Knapp ... Programm ...] 8. Anton Bruckner: \"Du bist wie eine Blume\", Quartett, dem \"Sängerbunde\" gewidmet: die Damen: Frau Marie Spängler, Frl. Marianne Schütze, die Herren: Ludwig Haslinger, Franz Haslinger. [...]\" (***).\nKnapper Hinweis auf dieses Konzert in der Linzer Tages-Post Nr. 281 auf S. 4: \" § Sängerbund. Das Programm des Sonntag den 9. d., 5 Uhr nachmittags, im Redoutensaale stattfindenden Gründungsfestconcertes [... Chöre von ...] Ed. Kremser, Veit, A. Bruckner und Engelsberg.\" (°).", "Letzte Änderung": "05.12.2025 14:28"}, {"ID": 188712065, "Datum": "6.12.1887, Dienstag", "Haupttext": "Ankündigung des morgigen Herrenabends (mit dem Chor »Mitternacht« [WAB 80]) in der Linzer Zeitung:\n» * (Liedertafel \"Frohsinn\".) Wir bringen in Erinnerung, daß der Herrenabend der Liedertafel \"Frohsinn\" am Mittwoch den 7. December, abends 8 Uhr, im städtischen Volksgartensalon stattfindet und hiebei Chöre von Bruckner, Schubert, Floderer, Engelsberg und Koschat zur Aufführung gelangen und die Zwischenpausen durch Quartette, Lieder und humoristische Orchesterpiècen ausgefüllt werden.« (*)\n \nund in der Linzer Tages-Post Nr. 278 auf S. 4:\n     » § Liedertafel \"Frohsinn\". Wir bringen in Erinnerung, daß der Herrenabend der Liedertafel \"Frohsinn\" am Mittwoch den 7. d. abends 8 Uhr im Volksgartensalon stattfindet und hiebei Chöre von Bruckner, Schubert, Floderer, Engelsberg und Koschat zur Aufführung gelangen und die Zwischenpausen durch Quartette, Lieder und humoristische Orchester=Piècen ausgefüllt werden.« (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188612065, "Datum": "6.12.1886, Montag", "Haupttext": "[recte 11.12.1886?] Brief Josef Schalks an Franz Schalk:\r\n    Bittet um Rücksendung des [schon früher?] übersandten Klavierauszugs des 1. Satzes der 8. Symphonie [vgl. 9.7.1886]. Bruckner lasse grüßen; er wünsche mit Franz über das Finale zu sprechen. Einstweilen fungiere Löwe als musikalischer Berater (*).\n[ca. 6.12.] Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen):\r\n   »August Stradal 3. Bez. Beatrixgasse 26.« (**).\nDie Montags-Revue aus Böhmen Nr. 49 berichtet auf S. 6 vom Konzert am 28.11.1886:\r\n     \"Der deutsche Singverein (früher Sct. Veitsverein), welcher sich in einen ausschließlich deutschen Gesangverein im heurigen Sommer umgewandelt und den Reg.=Rath, Univ.-Prof. Dr. Weiß zu seinem Präsidenten erwählt hat, gab im Rudolphinum sein erstes Concert. Der zahlreiche Besuch desselben seitens der deutschen Kreise unserer Stadt gab Zeugnis von den Sympathien, welche dem neuen nationalen Vereine entgegengebracht werden. Das Programm [...] recht anregend. Es enthielt folgende Werke [... Beethoven etc. ] und \"Te Deum\" für Chor, Soloquartett und Orchester von Anton Bruckner. [... über die anderen Werke ...] Das Hauptwerk des Concertes, das \"Te Deum\" von Bruckner, dem so lange verkannten und erst, nachdem ausländische Musikgesellschaften seine Bedeutung als Tonsetzer festgestellt hatten, auch in seinem Vaterlande Oesterreich freilich nur zaghaft anerkannten Componisten bildete den Schluß. Dieses Werk ist eine Kirchencomposition großen Stiles, es ruht darin Ernst und Würde, Sanftmuth gepaart mit gewaltiger erschütternder Kraft, vor allem aber tiefe religiöse Uiberzeugung und dies sichert, getragen von tiefer musikalischer Ausarbeitung, dem Tonwerke seinen hohen Werth. Die Anforderungen, welche darin an den Chor und namentlich die Solisten gestellt werden, sind nicht gering, doch wurden sie durchwegs zur vollen Zufriedenheit bewältigt. Das Orchester des deutschen Landestheaters, welches die Begleitung besorgte, griff mächtig mit ein in den Schwall der Akkorde und so erzielte das berühmte Werk eine großartige Wirkung und hinterließ tiefen Eindruck. Die Soli's lagen in den Händen der Damen H Messang und Nowotny und der Herren H. Tersch und O v Stark. Ein besonderes Verdienst um das Gelingen des Concertes gebührt dem strebsamen Dirigenten, Hrn Fr. Heßler und spezielle Anerkennung hat sich derselbe erworben durch die Aufnahme des Bruckner'schen Werkes ins Programm. Dem Vereine aber wünschen wir Erstarken, Blühen und Gedeihen im deutschen Sinne!\" [keine Signatur] (***).", "Letzte Änderung": "08.12.2025 11:31"}, {"ID": 188512065, "Datum": "6.12.1885, Sonntag", "Haupttext": "Kritik zur 3. Symphonie in der New York Times, S. 8:\n          \"THE SYMPHONY SOCIETY.\n     The programme referred to in yesterday's TIMES as having been rehearsed by the Symphony Society of New-York Friday afternoon was repeated last night, on the occasion of the second concert given this season by that body. A second hearing of Anton Bruckner's hitherto unfamiliar symphony, the programme of which occupied one-half of the evening, did not change the unsatisfactory impression growing out of its earliest rendering. A[s] to form and workmanship it is a highly commendable achievement; the composer's motives are distinct and fluent, his thematic treatment reveals complete mastery of his art, and his instrumentation is rich, though not cloying, and vivid without being clangorous. Unfortunately, there is not in the whole composition a measure in which a spark of inspiration, or a grain of inventiveness is discernible; the symphony, in brief, is but a beautiful shell without a kernel. It was smoothly and expressively played last night under Mr. Walter Damrosch's leadership, but notwithstanding its satisfactory exposition, it produced no effect whatever. [... Gluck, Mendelssohn, Richard Wagner (Rheingold und Rienzi), Gounod ...]\" [keine Signatur] (*).\n \nBesprechung in der New York Tribune Nr. 14266 auf S. 4:\n             \"THE SYMPHONY SOCIETY.\n     The second concert of the Symphony Society, which took place at the Metropolitan Opera House last night, was signalized by the production of a symphony by a composer hitherto unknown in this country and the singing of Eloi Sylva, of the German Opera.[... Programm ...]\n     [...] Of the symphony, more can scarcely be said than that is was listened to with curiosity by the musicians to the audience, who were able to appreciate the difficulty which nowadays besets the composers who aspire to produce a work in the highest of instrumental forms. The composer, Herr Bruckner, is known here only as a professor of harmony at the Conservatory in Vienna, and it is indicative of the vast amount of intellectual labor which fails of recognition in Germany, that though this is the sixth symphony composed by a man who enjoys a fine reputation as a musical scholar, his name has hitherto been unknown to our programmes. And Herr Bruckner is now, we believe, in his sixtieth year. Since composing the symphony in D minor he has written a seventh symphony, which was performed in the early part of this year in Leipsic, and has just left the press. This composition, which is in the key of E major, contains a slow movement which evoked a loud chorus of praise from the critics, some of whom enthusiastically set it down as the finest symphonic movement produced since Beethoven, though this extravagant expression is probably of a piece with that short-sighted and forgetful style of criticism that overlooks all that was accomplished between Beethoven and Wagner.\n     Herr Bruckner's artistic creed might be read in the symphony performed last night. He attests his devotion to Beethoven by writing a symphony at a time when many would have us believe that in this department the last word was spoken long ago, and, by borrowing, consciously  or unconsciously, much of the feeling of the first movement of the choral symphony for his first movement. He then publishes his admiration for Wagner by drawing on his dramas for much of the thematic material worked up in the symphony. That this was done consciously is plain enough from the fact that the work is inscribed to the Bayreuth master. The likeness between this symphony and the ninth of Beethoven is accentuated by the circumstance that both are in the key of D minor. But it might be said here that the resemblance stops with the key and the subject matter of the first movements. Of the tremendous emotional power of Beethoven's crowning work there is no trace in the work of the modern writer, which sounds pedantic and uninspired. The principal subject of the first movement in D minor gives character to the last movement as well, and changed to the major key provides a broad and sounding conclusion to the work. But, though treated in an manner that has no likeness at all with its prototype, it suggests Beethoven's first subject at its every entrance. This fact is unfortunate, in that it increases the severity of the judgment with which one listens to it. Of the four movements the Scherzo alone makes an unqualifiedly pleasing impression. It is fluent, fresh and vigorous in its rhythms and altogeteher such a piece of music as can be heard at any time with pleasure. The symphony is laid out on a liberal scale, but it is in no respect as revolutionary as might have been expected from so profound a devotee of Wagner as Herr Bruckner. It was given a respectful hearing, but the Scherzo alone called out an emphatic expression of pleasur from the listeners. Mr. Sylva's operatic manner is his concert manner. [... Vorbehalte gegen die Sprachbehandlung ...] The ballet music from Gluck was a delightful intermezzo.\" [keine Signatur] (**).\n[In der Zeitung The Sun war keine Besprechung nachweisbar (überprüft: 5.-7.12.1885).]\n \n(3. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Beethoven, Mackenzie, Volkmann und Schumann (1. Sinfonie) (***)).\n \n(14seitiger Brief von Joh. Ev. Habert an Bernhard Deubler:\r\n     Liszts Missa choralis (Vorbehalte gegen das Werk) und eine Liste der Habertschen Werke anbei. St. Florian habe seine Zeitschrift bezogen (der einzige Wittianer sei Traumihler gewesen). In Steiermark habe nur Battlogg sich für ihn eingesetzt. Witt habe immer polemisiert. Erwähnt Domherrn Alois Karlon, Xavier van Elewyk, als Widersacher Viktor Kerbler [siehe die Anmerkung], Schenk und Traumihler, sinkende Auflagenzahl von Witts Zeitschrift (Gregorius-Blatt 1200, Gregorius-Bote 2000), Greith, P. Clemens in Einsiedeln, F. X. Witts Intrigen (auch gegen Weber, Böckeler, Winkler (Eichstätt)) und die Zurücksetzung Österreichs. Forster, Haberts schlechte finanzielle Situation, Kardinal Gaspard Mermillod, Joh. Bap. Singenberger (amerikanischer Cäcilien-Verein), Böhm in Augsburg (druckt Instrumentalmusik von Robert Führer und Alois Schöpf oder J. B. Schöpf), cäcilianische Machwerke (10mal schlechter als Mozart und Haydn), Gegner des CV in Salzburg und München. Witt, Traumihler, Andreas Strempfl, Böhm und Santner seien wortbrüchig gewesen. Ein Messe-Manuskript als Dankesgeschenk beiliegend (°)).", "Letzte Änderung": "11.04.2026 11:49"}, {"ID": 188412065, "Datum": "6.12.1884, Samstag", "Haupttext": "Die Katholischen Blätter Nr. 49 erwähnen in dem Bericht von Rudigiers Begräbnis auf S. 5 auch Bruckners Orgelspiel [Artikel größtenteils identisch mit dem vom 4.12.1884]: \n»Das Begräbnis des Bischofs [...] Erwähnung verdient noch, daß die Orgel von unserem berühmten Meister Anton Bruckner gespielt wurde, der in dieser Nacht von Wien herbeigeeilt war, um seinen Bischof, der ihn sehr hoch schätzte, noch zu sehen. [...]«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188312065, "Datum": "6.12.1883, Donnerstag", "Haupttext": "Brief der Liedertafel Vöcklabruck an Bruckner: \n   Am 13.11.1883 sei er in der Generalversammlung zum Ehrenmitglied ernannt worden.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188212065, "Datum": "6.12.1882, Mittwoch", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »6. [Dez.] 6.« [Lektion Lamberg] (*).\n(Vortragsübung am Wiener Konservatorium (**)).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188112065, "Datum": "6.12.1881, Dienstag", "Haupttext": "Brief Franz Schalks an Josef Schalk:\r\n   Heute bei der ersten Probe der 4. Symphonie habe Mottl das Karlsruher Orchester nur mit Drohungen zum Spielen bewegen können. Die Symphonie werde also aufgeführt - aber wie? (*).\nDie Neue Freie Presse Nr. 6206 kündigt auf S. 6 das Konzert vom 7.12.1881 an:\n     \"[Vom Wiener Akademischen Gesangvereine.] Bei der Mittwoch den 7. d. im Sophiensaale stattfindenden Liedertafel des genannten Vereins figurirt unter den Novitäten der ersten Abtheilung eine Manuscript=Nummer \"Mitternacht\" von Professor Anton Bruckner, welche derselbe persönlich dirigiren wird. [... weitere Mitwirkende: Fräulein Emma Loos, Josephine Gallmeyer ...]\" (**).\n \nNotiz [vermutlich Rudolf Weinwurms] \"Dienstag 6. Dezbr | Senatssaal\" am Ende der autographen Partitur von \"Mitternacht\" [WAB 80] (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187912065, "Datum": "(6.12.1879, Samstag)", "Haupttext": "Vortragsabend am Wiener Konservatorium (*). Gründungsliedertafel des Wiener Akademischen Gesangvereins in den Sophiensälen (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187612065, "Datum": "6.12.1876, Mittwoch", "Haupttext": "Brief Bruckners an Tappert:\r\n   Das Schreiben Tapperts habe auch im Konservatorium und an der Universität (70 Hörer) Beifall hervorgerufen. Bei einer Aufführung der 4. Symphonie in Berlin würde er schon zu den Proben kommen. Bittet, Bilses Einverständnis vorausgesetzt, um Änderung der Violastimme im 2. Satz [Notenblatt beiliegend (*a)]. Er werde die Kopierkosten übernehmen. Grüße von Schelle und Niedergesäß. Hat kein Schreiben [von wem?] erhalten. Gruß an Bilse, er solle die Kürzungen nehmen (*).\n[ca. 6.12.] Kalendernotiz Bruckners: »3« [Stunde Kiss] (**).", "Letzte Änderung": "14.11.2025 10:31"}, {"ID": 187512065, "Datum": "6.12.1875, Montag", "Haupttext": "Zweiter geplanter Termin für Bruckners Antrittsvorlesung an der Universität.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187412065, "Datum": "(6.12.1874, Sonntag)", "Haupttext": "1. Außerordentliches Gesellschaftskonzert unter Brahms mit Beethovens »Missa solemnis«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187312065, "Datum": "6.12.1873, Samstag", "Haupttext": "Mehrere Blätter kündigen die morgige Kirchenmusik mit Bruckner an der Orgel und die Aufführung von f-Moll-Messe, »Christus factus est« [WAB 10] und »Ave Maria« [WAB 6] am 8.12.1873 an:\n \nDeutsche Zeitung Nr. 694 (Morgenausgabe) auf S. 5:\n     \" - Die Vorstände der italienischen Kirchen=Congregation veranstalten am Sonntag den 7. d., um 11 Uhr, zur Feier des fünfundzwanzigsten Kaiser=Jubiläums einen Festgottesdienst in der italienischen Nationalkirche. Bei dieser Gelegenheit wird unter Leitung des Capellmeisters Cyrill Wolf die große Nelson=Messe von Josef Haydn mit folgenden Enlagen zur Aufführung gebracht: Alessandro Stradella's Kirchen=Arie, vorgetragen von der k. k. Hofopernsängerein Fräulein Ernestine Gindele, und ein Sopran=Solo von Johann Krall, gesungen von Fräulein Marie Trousil, k. k. Hofopernsängerin; das \"Qui tollis\" der Messe singt Professor Maaß. Zum Schlusse wird der Hof=Organist und Professor Herr Anton Bruckner eine Fuge über die \"Volkshymne\" auf der Orgel spielen.\" (*),\n \nFremdenblatt Nr. 334 auf S. 6:\n     \"[inhaltlich wie (*) ...] Zum Schlusse wird der k. k. Hoforganist und Professor Herr Anton Bruckner eine Fuge über die Volkshymne auf der Orgel spielen.\" (**),\n \nNeue Freie Presse Nr. 3335 auf S. 4:\n     \"[inhaltlich wie (*) ... F. Maaß ...] Zum Schlusse wird der k. k. Hof=Organist und Professor, Herr Anton Bruckner, eine Fuge über die Volkshymne vortragen.\" (***)\nund Neues Fremdenblatt Nr. 334 auf S. 3: \"[inhaltlich wie (*) ...] Zum Schlusse wird der k. k. Hoforganist und Professor Herr Ant. Bruckner eine Fuge über die Volkshymne auf der Orgel spielen.\"\r\nbzw. auf S. 4: \"[...] am Feiertag den 8. Dezember: Missa in F, Graduale (Christus factus) und Offertorium (Ave Maria) von Anton Bruckner.\" (°).", "Letzte Änderung": "11.10.2024 08:33"}, {"ID": 187212065, "Datum": "6.12.1872, Freitag", "Haupttext": "In seiner Kritik des Konzerts vom 15.11.1872 im Musikalischen Wochenblatt (Leipzig) Nr. 50, S. 788, vergleicht Theodor Helm Bruckner mit dem Orgelvirtuosen Fischer aus Dresden:\n     »[... Helm bei Kollaudierung am 8.11.1872 anwesend ... Vorbehalte gegen das Instrument und gegen August Fischers Spiel ...] Unter den Händen unseres einheimischen Orgelprofessors Hrn. Bruckner effectuirte der Orgelklang als solcher mehr, als es der Dresdener Gast vermochte; im Uebrigen verunglückte aber gerade diese in die Haydn'sche Volkshymne mündende Bruckner'sche Improvisation (in welcher sich allerlei aussermusikalisches Geräusch mischte) gänzlich. [... Marie Wilt, Herr Walter, Singverein, Konzertdauer drei Stunden ...] Ein weit freundlicher Stern als dem Orgelconcerte leuchtete der ersten diesj. Production unserer Philharmoniker, in den Ausführungen eines der genussreichsten Concerte, denen wir je beigewohnt. [... auch über andere Konzerte ...] Dr. Theodor Helm.«", "Letzte Änderung": "03.07.2024 06:11"}, {"ID": 187112065, "Datum": "(6.12.1871, Mittwoch)", "Haupttext": "Matthäus Mauracher aus Salzburg legt die Disposition für die neue Orgel in St. Florian vor.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 187012065, "Datum": "6.12.1870, Dienstag", "Haupttext": "Brief der Währinger Liedertafel an Bruckner:\r\n   Bei der Versammlung am 19.11.1870 habe man einstimmig beschlossen, ihn zum Ehrenmitglied zu ernennen. Für die Gründungs-Liedertafel am 10.12.1870 werde er freundlichst eingeladen. Unterzeichnet von Hausner, L. Jagisch und C. Bachheimer [siehe die Anmerkung].", "Letzte Änderung": "23.10.2024 21:52"}, {"ID": 186812065, "Datum": "(6.12.1868, Sonntag) (2. Advent)", "Haupttext": "3. Philharmonisches Konzert unter Dessoff mit Werken von Esser, Mozart, Volkmann (Cellokonzert mit David Popper) und Beethoven.", "Letzte Änderung": "10.08.2025 07:58"}, {"ID": 186612065, "Datum": "6.12.1866, Donnerstag", "Haupttext": "Zweite Vertonung des Männerchores »Abendhimmel« [WAB 56] nach einem Text von J. Chr. Zedlitz beendet; sie ist dem niederösterreichischen Sängerbund gewidmet (*).\nDer Linzer Abendbote Nr. 280 kündigt auf S. 1 das Konzert vom 8.12.1866 an:\r\n     »- Am 8. Dezember findet in den landschaftl. Redouten=Sälen das neunte Gründungs=Fest=Concert des Männergesangvereines „Sängerbund” zum Besten des zu gründenden Chormeister=Fondes unter gefälliger Mitwirkung der Fräuleins Kainersdorfer, Kurzwernhart, v. Lutterotti, Pagl, eines Damen=Chores und der Herren Hauptmann und Wieck statt. Das interessante Programm enthält folgende Nummern: [...] 5) Du bist wie eine Blume. Gedicht von Heine, für Sopran, Alt, Tenor und Baß, componirt von A. Bruckner; - [...] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185612065, "Datum": "(6.12.1856, Samstag)", "Haupttext": "Note des Bischöflichen Konsistoriums an die Statthalterei: Erklärt sich mit der am 27.11.1856 mitgeteilten Erklärung zum Umbau des Musikchores der Domkirche einverstanden. Unterschrift von Franz Josepf Rudigier.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185512065, "Datum": "6.12.1855, Donnerstag", "Haupttext": "Fertigstellung der Kantate »Sankt Jodok sproß aus edlem Stamme« [WAB 15], dem Florianer Pfarrer Jodok Stülz zum Namenstag gewidmet.\n»Festgesang [/] für 4 Singstim[m]en [/] u. Piano Begleitung. [/] zur hohen Namensfeier [/] Sr. Hochw. H. Stiftsdechant [/] u. Pfarrer Jodok Stülz. [/] Brucknermp. [/] 6. Dez. 855.« (*).", "Letzte Änderung": "23.02.2023 11:48"}, {"ID": 183712065, "Datum": "6.12.1837, Mittwoch", "Haupttext": "Datierung im Schulaufsatzheft.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 199401065, "Datum": "6.1.1994, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Iceland Symphony Orchestra unter Osmo Vänska.", "Letzte Änderung": "14.02.2026 17:43"}, {"ID": 197801065, "Datum": "6.1.1978, Freitag", "Haupttext": "Artikel von Heinz Josef Herbort \"Mehr Präzision, weniger Unschuld. Bruckners 4. Symphonie, jetzt in zwei Originalen. Der immer neue alte Streit um die richtige Fassung.\" in \"Die Zeit\" auf S. 30f.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195701065, "Datum": "6.1.1957, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des »Ave Maria« [vermutlich WAB 6] unter Josef Krips in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195301065, "Datum": "6.1.1953, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Hans Knappertsbusch im Kongreßsaal des Deutschen Museums in München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195101065, "Datum": "6.1.1951, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 1. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Robert Fanta bei der RAVAG Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194601065, "Datum": "6.1.1946, Sonntag", "Haupttext": "Datierung von Leopold Nowaks Manuskript zu \"Te Deum laudamus. Gedanken zur Musik Anton Bruckners\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194301065, "Datum": "6.1.1943, Mittwoch", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts vom 5.1.1943 (mit der 8. Symphonie) durch Gertrud Runge (\"Hoeßlins \"Sonette\" | Im Jochum-Konzert\").", "Letzte Änderung": "01.09.2025 13:44"}, {"ID": 194101065, "Datum": "6.1.1941, Montag", "Haupttext": "Artikel von Alfred Orel »Ein Chorlied für deutsches Volkstum [Volkslied, WAB 94]. Als Anton Bruckner bei einem Preisausschreiben durchfiel« in der Volkszeitung (*).\n \nDie Österreichische Nationalbibliothek erwirbt von Wilhelm Fettinger (Linz) eine Partiturskizze zum 1. Satz der 8. Symphonie, das erste Blatt von Bogen 12 (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194001065, "Datum": "6.1.1940, Samstag", "Haupttext": "Artikel \"Wien und Berlin huldigten Anton Bruckner\" im Neuen Wiener Tagblatt auf S. 8.\nHans Rutz berichtet zunächst von der Wiener Aufführung der 5. Symphonie unter Hans Weisbach (*),\nanschließend referiert Dr. Fritz Brust über Furtwänglers Bruckner-Rede in Berlin [vor dem 5.1.1940] (*a).\n \nAufführung des »Te deum« durch das Symphonieorchester Göteborg unter Max Rudolf (**).\n \nBrief von Martin G. Dumler an Max Auer:\r\n     Das [beiliegende?] Januar-Heft von »Chord &amp; Discord« sei besonders interessant (***).\n \nFriedrich Bayer bespricht im Völkischen Beobachter auf S. 4 das Konzert vom 4.1.1940 (mit der 5. Symphonie) (°).", "Letzte Änderung": "28.08.2025 12:49"}, {"ID": 193801065, "Datum": "6.1.1938, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der Originalfassung der 1. Symphonie unter Hermann Abendroth im 10. Abonnementkonzert des Leipziger Gewandhauses (*).\nAufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Amsterdam (**).", "Letzte Änderung": "28.07.2024 12:08"}, {"ID": 193701065, "Datum": "6.1.1937, Mittwoch", "Haupttext": "Datierung des Vorworts zur 2. Auflage von Adolf Köberles Buch »Bach, Beethoven, Bruckner als Symbolgestalten des Glaubens« (*).\n\n\nAufführung der 5. Symphonie durch die Dresdner Philharmonie unter Paul van Kempen im 6. Anrechtskonzert in Dresden (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193501065, "Datum": "6.1.1935, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Guido Binkau im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Solistin in Liszts Es-Dur-Klavierkonzert ist Hertha Gröger.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193401065, "Datum": "6.1.1934, Samstag", "Haupttext": "Enrica von Handel-Mazzettis Aufruf für die Bruckner-Orgel in St. Florian wird als Einblattdruck »am Dreikönigsfest 1934« veröffentlicht.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193301065, "Datum": "6.1.1933, Freitag", "Haupttext": "Vortrag von Siegmund von Hausegger über die beiden Fassungen der 9. Symphonie bei der Ortsgruppe München der IBG (*).\nSchlußdatierung eines von Fritz Oeser Weihnachten 1932 [begonnenen?] erstellten Klavierauszugs des Adagios der 7. Symphonie (**).", "Letzte Änderung": "28.03.2023 13:59"}, {"ID": 193201065, "Datum": "6.1.1932, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Romain Rolland an Robert G. Grey:\r\n     Dankt für die Ehrenmitgliedschaft bei der Bruckner Society of America. Seine übrige Arbeit lasse es aber nicht zu, einen Artikel für das Journal [Chord and Discord] zu schreiben (*).\nArtikel von Max Brod \"Bruckner-Anekdoten. (Prof. Christian Ehrenfels nacherzählt)\" im Prager Tagblatt Nr. 5 auf S. 3.\n     Vom Frühling 1880 bis Oktober 1882 sei Ehrenfels Schüler Bruckners gewesen. Er habe in großer Verehrung von Bruckner berichtet.\n     Der Artikel enthält eine von Bruckners kurzfristigen Liebesgeschichten in Anwesenheit Paumgartners; in einem Vorortgasthaus kann Paumgartner einen Skandal wegen des aufgebrachten Vaters der kurzfristig Angehimmelten dadurch vermeiden, indem er [vermutlich hinter Bruckners Rücken] die \"Plem-Plem-Geste\" macht. Bruckner schenkte Rosa Papier sein Photo mit der Widmung \"Meinem P. T. Ideale\".\n     Außerdem: Br. schimpft einen Schüler und ändert seinen Tonfall, als der Schüler vorbringt, so könne man einen verheirateten Menschen nicht anschreien. - Bruckners Erschütterung darüber, dass Wallenstein seinen Kaiser verraten haben soll (Br. hatte in Schillers Drama gelesen). - Nach dem 2. Akt des Parsifal ist Bruckner wegen des Verlustes seiner Brieftasche verstört - er könne nun nicht mehr [vor Ergriffenheit über Parsifal] weinen. Ehrenfels beobachtet, wie Liszt Bruckner einen Scheck überreicht. - Br. bemängelt Ehrenfels Schreibweise des Baßschlüssels, nimmt dabei auf den Adelstitel Rücksicht. - Pro forma habe er bei Fahrten nach Klosterneuburg auf dem Kutschbock sitzen wollen, habe aber damit gerechnet, doch ins Wageninnere genötigt zu werden. - Bei einer Symphonie-Probe habe Bruckner eine eigenmächtige Änderung beanstandet und Hans Richter mit \"Lausbub\" tituliert. - Das Namensfest der Hl. Cäcilia habe er immer mit zahlreichen Kirchenbesuchen begangen und mit einem opulenten Mahl beschlossen. - Programmatische Anmerkung zu Scherzo und Trio der 4. Symphonie. - Br. spielte Ehrenfels ein Thema vor und änderte es so ab, dass es nicht mehr \"wagnert\".- Das Adagio der 7. Symphonie bezeichnete er als \"Trauermarsch für Wagner\"; auf Ehrenfels Einwand, er habe diese Musik ihm schon vor Monaten vorgespielt, entgegnete er \"Es war eben eine Ahnung.\" (**).", "Letzte Änderung": "23.09.2025 21:00"}, {"ID": 193101065, "Datum": "6.1.1931, Dienstag", "Haupttext": "Drei Tage vor dem Beginn des Abbaus (9.1.1931) wird die Stiftsorgel in St. Florian zum letzten Mal gespielt (*).\r\nHans Haybäck verwendet für sein Orgelspiel bei der Vesper Bruckners Thema von Ostern 1894 [25.3.1894] (**).\n \nAufführung der 6. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Robert Heger im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solist in Beethovens G-Dur-Klavierkonzert ist Edwin Fischer (***).", "Letzte Änderung": "29.03.2023 07:03"}, {"ID": 193001065, "Datum": "6.1.1930, Montag", "Haupttext": "Die Cumberland Evening Times Nr. 6 (Cumberland, Maryland) kündigt auf S. 8 das Münchner Bruckner-Fest für Juni 1930 [recte 27.-31.10.1930] an [Text wie am 27.12.1929]:\r\n\"MUNICH WILL SEEK PASSION PLAY CROWD\n[... viele Besucher wegen der Oberammergauer Passionsspiele erwartet ... im Mai 1930 Mengelberg, Toscanini mit New York Philharmonic Orchestra, Furtwängler mit den Berliner Philharmonikern] in the same month.\n     June will bring the international Bruckner Festival, a Brahms concert under Knappertsbusch, Mahlers's Eighth Symphony under Bruno Walter, and a Richard Strauss week.\n     In July Reinhart [sic] will present his staging of Johann Strauss' \"Fledermaus,\" Pfitzner will conduct a \"romantic evening,\" and Doebereiner will present old music.\n     Mozart and Beethoven will dominate in August. [...].\" (*).\n \nDiese Meldung erscheint auch in The Olean Evening Times Nr. 293 (Times Herald, Olean, New York) auf S. 11 (**).", "Letzte Änderung": "20.04.2023 22:36"}, {"ID": 192901065, "Datum": "6.1.1929, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Anton Konrath bei der RAVAG Wien. Solistin in Beethovens G-Dur-Klavierkonzert ist Stella Wang (*).\r\nDas Konzert wird ab 11 Uhr vom Wiener Rundfunk übertragen (**).", "Letzte Änderung": "30.08.2025 15:58"}, {"ID": 192801065, "Datum": "6.1.1928, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Städtische Orchester unter Richard von Alpenburg in Münster (*).\n \nAufführung der 9. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra unter Frederick Stock im Theodor-Thomas-Gedächtniskonzert in der Orchestra Hall in Chicago. Auf dem Programm stehen außerdem Richard Wagner's \"Faust\"-Ouvertüre und \"Ein Heldenleben\" von Richard Strauss (Wiederholung am 7.1.1928) (**).\n \nAufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in Hamburg. Auf dem Programm steht zuvor Beethovens \"Egmont\"-Ouvertüre (***).\n \nDer Wiener Rundfunk überträgt um 20 Uhr die Aufführung der d-Moll-Messe und eines Graduale (prov. WAB 67) durch die ehemalige Hofmusikkapelle unter Franz Schalk. Auf dem Programm steht außerdem der 23. Psalm von Franz Schubert. Zu den Solisten gehören Wiener Sängerknaben, Georg Maikl und Karl Ettl (°).", "Letzte Änderung": "29.05.2025 16:01"}, {"ID": 192701065, "Datum": "6.1.1927, Donnerstag", "Haupttext": "Der Colton Daily Courier Nr. 256 (Colton, California) kündigt auf S. 3 die 4. Symphonie für den 13./14.1.1927 als Erstaufführung in Los Angeles an.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192601065, "Datum": "6.1.1926, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Dirk Fock im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Auf dem Programm steht zuvor Beethovens 8. Sinfonie (*).\n \nThe Selma Times-Journal Nr. 310 (Selma, Alabama) bringt auf S. 4 den Artikel über Jazz, in dem der Musiker Manoly als Bruckner-Schüler bezeichnet wird (inhaltlich identisch mit dem Text vom 31.12.1925):\n\"Veteran Musician Sees Symphonc Jazz Only as a Fad\n[...] nothing but a fad [...]\n     So believes L. E. Manoly, who once played under Richard Wagner [...]. What was jazz to a man who had studied under Gustav Mahler and Anton Bruckner and played not only under Wagner and Brahms but most of the world's other great conductors during the past half century?\n     [...]\" (**).\n \nDieser Artikel erscheint inhaltlich identisch auch in The Helena Daily Independent Nr. 355 (The Independent-Record, Helena, Montana) auf S. 2 (***)\n \nund im Ironwood Daily Globe Nr. 39 (Ironwood, Michigan) auf S. 6 (°).", "Letzte Änderung": "23.09.2025 11:24"}, {"ID": 192501065, "Datum": "6.1.1925, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Philadelphia Orchestra unter Leopold Stokowski in der Carnegie Hall in New York.\nAuf dem Programm stehen außerdem Werke von Henry Joslyn und Eichheim [wie am 2./3.1.1925] und Sibelius (\"Finlandia\") (*).\n \nDas Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 8 macht auf S. 4 auf eine Fachzeitschrift aufmerksam:\n\"     Die \"Deutsche Musiker-Zeitung\", das Verbandsorgan des freigewerkschaftlichen \"Deutschen Musikerverbandes\", erscheint im neuen Jahr in Heftform. [... Heft 1 mit 24 Seiten ... auch] Artikel musikwissenschaftlichen Inhalts, wie beispielsweise eine eingehende Abhandlung über die Brucknerschen Sinfonien, die auch für Nichtverbändler durchaus interessant sind. [...].\" (**).\n \nFerdinand Löwe stirbt in Wien. In seinem Nachlass befindet sich u.a. eine ausgeschiedene Partitur des Trios der 4. Symphonie (2. Fassung) (***).", "Letzte Änderung": "04.08.2026 22:22"}, {"ID": 192401065, "Datum": "6.1.1924, Sonntag", "Haupttext": "In der Österreichischen Volkszeitung Nr. 6 werden auf S. 8 die 4. Symphonie für den 9.1.1924 (*) \n\nund die 3. Symphonie für den 17.1.1924 (**) \n\nangekündigt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192101065, "Datum": "6.1.1921, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Stockholm unter Wilhelm Furtwängler in einem Konzert der Konsertföreningen im Auditorium in Stockholm. Auf dem Programm steht zuvor J. S. Bachs 5. Brandenburgisches Konzert (mit den Solisten Furtwängler, Josef Wolfsthal und Karl Achatz) (*).\n \nAufführung eines Tantum ergo [prov. WAB 48] in der Kirche zu St. Rochus und Sebastian (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191801065, "Datum": "6.1.1918, Sonntag", "Haupttext": "Ankündigung der 5. Symphonie für den 11.1.1918 in der New York Tribune Nr. 25984 auf S. 32 (= S. 2 des 4. Teils):\n\"The Week's Programmes\n\n[...]\n                FRIDAY\n\n     Concert by the Philharmonic Orchestra, Carnegie Hall, 2:30 p. m.\nSymphony No. 5, in B flat . . . .  Bruckner\n\"In a Summer Garden,\" . . .  Delius\nConcerto No. 3, in B minor (for violin and\n                           orchestra) . . . Saint-Saëns\n             Alfred Megerlin\nRakoczy March . . . . . . . . . . . . . .  Berlioz\n[... Violinabend ...12.1.1918 Boston Symphony Orchestra um 14 Uhr ...]\"\n\n\nund im Konzertkalender auf derselben Seite:\n \"Calendar for the Current Week\n\n[...]\nFRIDAY–Metropolitan Opera House [...]; Carnegie Hall, 2:30 p. m., concert by the Philharmonic Society; [... drei weitere Konzerte (Bostoner um 20:15) ...].\nSATURDAY–Metropolitan Opera House [... 4 weitere Veranstaltungen ...]; Carnegie Hall, 2:30 p. m., concert of the Boston Orchestra; 8:30 p. m., concert by the Philharmonic Society [... Max Rosen!] ...; [... Kammerkonzert ...].\" (*).\n\n\nEin weiterer Hinweis kommt auf Seite 37 (= S. 7 des 4. Teils):\n\"               Music Notes\n     At this afternoon's Philharmonic concert at Carnegie Hall Conductor Stransky has selected Rachmaninoff's Second Symphony in E \nminor [...].\n     At the eighth concert of the Philharmonic's Friday \nsubscription series Conductor Stransky will\n open the performance with Bruckner's Fifth Symphony. Following the Delius Odyl [sic] [...].\" (*a).\n\n\n\nHinweise kommen auch in The New York Times Nr. 21897 auf S. 49 (= S. 7 des 4. Teils):\n\"PROGRAMS OF THE WEEK.\n\n[...]\n     For the eighth of the Philharmonic's Friday matinees in Carnegie Hall a revival of Bruckner's Fifth symphony is planned, with Delius's \"In an Summer Garden,\" Berlioz's \"Hungarian March,\" and Saint-Saëns's violin concerto No. 3, played by Alfred Megerlin.\"\n\n\nund auf derselben Seite:\n\"CALENDAR OF CONCERTS.\n             January.\n\n[...]\n11–Philharmonic Society, afternoon, Carnegie Hall.\n[... Violinabend ...\n12–Philharmonic Society, evening, Carnegie Hall.\n[... insgesamt fünf Konzerte ...].\" (**).\n\n\nThe Standard Union Nr. 186 (Brooklyn) schreibt auf S. 14 (= S. 6 des 2. Teils):\n\"In the World of Music\n\n[...]\n     At this afternoon's Philharmonic concert at Carnegie Hall, Manhattan, Conductor Stransky had selected Rachmaninoff's Second Symphony in E minor [...]. At the eighth concert of the Philharmonic's Friday subscriptions series on Jan. 11 at Carnegie Hall Conductor Stransky will open the performance with a revival of Anton Bruckner's Fifth Symphony in B major [sic]. [... spätere Konzerte ...].\" (***).\n\n\nThe Sun Nr. 128 (New York) verwendet auf S. 27 (= S. 3 des 3. Teils) einen vom 5.1.1918 bekannten Text:\n\"CONCERTS, RECITALS, NOTES OF MUSIC.\n\n[... Gastspiel des Boston Symphony Orchestra ...]\n     At the eighth concert of the Philharmonic's Friday subscription series on January 11 at Carnegie Hall Conductor Stransky will open the performance with a revival of Anton Bruckner's fifth symphony in B [sic]. Following Delius' idyl [sic] [... Saint-Saens (Violinkonzert mit Alfred Megerlin), Berlioz ...] \"Hungarian March.\" \"\n\n\nund informiert auch im Konzertkalender:\n\"                  CONCERTS OF THE WEEK. [...]\nFRIDAY–Philharmonic Society, Carnegie Hall, 2:30 P. M. [... zwei weitere Konzerte ...].\n SATURDAY–Boston \nSymphony Orchestra, Carnegie Hall, 2:30 P. M. [...]. Philharmonic Society, Max Rosen, violinist, soloist, Carnegie Hall,  8:30 P. M. [...].\" (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191701065, "Datum": "6.1.1917, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra unter Frederick Stock. Zum Andenken an [den am 4.1.1905 verstorbenen] Theodor Thomas werden außerdem vier Arrangements aus dessen Feder (Mozart, Schubert, Beethoven und Chopin) aufgeführt. Wiederholung vom 5.1.1917 (*).\n\n\nBesprechung des gestrigen Konzerts in The Chicago Tribune Nr. 6 auf S. 10, signiert \"F. D.\" [vermutlich Frederick Donaghey]:\n\"THOMAS MEMORIAL IN ORCHESTRA'S PROGRAM\nTHE touch of Theodore Thomas is on every item of the five that make up Mr. Stock's thirteenth program, designed as the Orchestra's annual tribute to the founder: even Brückner's seventh symphony, which he made known, I believe, in the United States   It had not until yesterday been played in eleven years: it is among the likelihoods of program-making that Mr. Stock will be equally continent in his future attitude toward the composition.\n               ———\n     Yesterday's was my first hearing of this symphony, which, lacking beauty–save in fugitive glimpses–and emotion, is sheerly depressive in its regularity, its faultlessness, its quality of something perfectly done and not especially worth the trouble. A touch of feeling, with an occasional bit of lovely coloring in the second movement; a passage of real vivicity in the mostly-pedantic scherzo; a smashing climax of uninspired urgency and deliberation–these are items that stood out in a performance which contained the best of Mr. Stock and his men.\n               ———  \nThe great overture to \"Don Giovanni,\" with the \"concert-finish\" provided by Mr. Thomas, and his arrangements for orchestra of [... Schubert, Beethoven und Chopin ...] make the right balance for the Brückner: these fragments were played with delightful effect, and served again to illustrate one of the most attractive attributes of the Orchestra's founder.\n                                    F. D.\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191301065, "Datum": "6.1.1913, Montag", "Haupttext": "Rechnung von Florian Pichler, Gastwirt in St. Florian, über das Totenmahl für Ignaz Bruckner (45,62 kr) (*).\n\n\nBrief von August Göllerich an Franz Xaver Müller:\n\n     An der Beisetzung könne er krankheitshalber nicht teilnehmen. Müller möge den von der Blumenhandlung Weissker gelieferten Kranz aufs Grab legen. Bittet um Mitteilung, wenn sich im Nachlass Bedeutsames findet; er würde dafür nach St. Florian kommen (**).\n\n\nDie Westliche Post Nr. 6 (St. Louis, Missouri) kündigt auf S. 6 das Konzert vom 10./11.1.1913 mit der 4. Symphonie an (Text wie tags zuvor):\n\"                 Die nächsten großen Konzerte.\n     Die beiden nächsten großen Konzerte des St. Louiser Symphonie-Orchesters finden am Freitag Nachmittag, den 10. Januar, und am Samstag Abend, den 11. Januar, statt. Als Solist wird der Cellospieler Karl Webster angekündigt, dem ein ausgezeichneter Ruf vorausgeht und der als einer der bedeutendsten Cellisten der Neuzeit gilt. Er wird das große Volkmann'sche Concerto für Cello spielen, das ihm eine ausgezeichnete Gelegenheit bietet, seine Virtuosität eine glänzende Probe bestehen zu lassen. Die Orchesternummern dieser beiden Konzerte sind die Ouvertüre zu Wolf-Ferrari's bekannter Oper \"Das Geheimniß der Susanne\", Bruckner's Symphonie No. 4 und eine Spanische Rhapsodie von Chabrier.\n     Die Bruckner'sche Symphonie wird bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal vom Symphonieorchester in St. Louis gespielt, wodurch einem vielfachen Verlangen entsprochen wird.\" (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191201065, "Datum": "6.1.1912, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Boston Symphony Orchestra [unter Max Fiedler] in Boston im 12. Konzert (als öffentliche Generalprobe).\nSolist in Chopins f-Moll-Klavierkonzert ist Josef Hofmann. Außerdem erklingt die Ouvertüre zu Richard Wagners \"Fliegendem Holländer\" [Wiederholung vom 6.1.1912] (*).\n \nBesprechung des gestrigen Konzerts in The Boston Globe Nr. 6 auf S. 4:\n\"                   HOFMANN DELIGHTS.\n           Plays Chopin Concerto in Admirable Vein.\nBruckner's Seventh Symphony Takes an Hour in Performance.\n     The program at the 12th Symphony rehearsal yesterday afternoon was as follows: Bruckner, seventh symphony in E major; Chopin, second concerto in F minor, for pianoforte and Orchestra, Josef Hofmann, soloist; Wagner, overture to \"The Flying Dutchman.\"     [... ausführlich über Chopin, den Solisten und sein Chopin-Spiel ...].\n     The pianist's art was not a thing of vital and refreshing imagination merely because it succeeded a mortal hour of Bruckner's symphony. An hour of platitudes, however dressed or delivered, is conducive to heaviness and slumber rather than to nimbleness and flambuoyancy of spirit.\n     The venerable schoolmaster knew his trade, and in his meagre and insular experience evolved some imposing musical thoughts. The noble first theme of the slow movement is one of them, as heard in the G strings of the first violins, and as translated to other choirs and at length glorified in the brass. But what of the pedantic sequences, the dry reiteration, the wearisome and futile method of approach to a climax, upon an unending stretch of the final tonality, so that nothing arrives?\n     True, Bruckner knew and assimilated his Wagner, introduced the tenor tubas of the \"Ring,\" and even as Mottl, then in his classes at Vienna, worshiped in the name of the projected Bayreuth. Nor was it in vain.\n     One morning the professor appeared in the class room dilating and stammering with joy, waving a letter in his hand. It was from the master. It read: \"What I am to the music drama, you are to the opera.\" [sic!] His cup was full; neither God nor man could say more.\n     In the light of this, what of the scherzo and its clownish, bumptious theme, italicized in the brass to the apotheosis of boredom? It speaks of the relentless logic of a pedantic, pitiably restricted mind and occluded senses, unquickened by the flame of life, by the spell of such an inspiration as Wagner knew in the days of the composition of \"Tristan,\" days with secrets which Cosima's edition of his life have not fully revealed.\n     There will be no symphony concerts next week in the event of the orchestra's absence.\" [keine Signatur] (**).\n [Von diesem angeblichen Wagner-Brief ist auch (mit ähnlichem, aber glaubwürdigerem Zitat) im Artikel vom 18.8.1912 die Rede.]\n \nDer Bruckner-Schüler Julius Stern stirbt in Wien. In seinem Nachlass befindet sich ein ausgeschiedener Partiturbogen (Nr. 11) vom 1. Satz der 4. Symphonie (2. Fassung), den er am 28.7.1877 von Bruckner erhalten hatte und den im November 1937 die ÖNB vom Antiquariat Otto Haas erwirbt (***).", "Letzte Änderung": "16.02.2025 09:40"}, {"ID": 191001065, "Datum": "6.1.1910, Donnerstag", "Haupttext": "Holländische Erstaufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworkest unter Gustav Kogel in Amsterdam (*).\nAufführung der e-Moll-Messe in St. Stephan in Wien (**).", "Letzte Änderung": "26.04.2023 12:42"}, {"ID": 190701065, "Datum": "6.1.1907, Sonntag", "Haupttext": "In einer Kritik zu Mahlers 6. Sinfonie, signiert \"G. v. B.\" [= Gaigg von Bergheim], in der Reichspost Nr. 5 auf S. 11 ist zu lesen: \"Der 3. Satz ein Rüpeltanz anhebend im Stile Bruckners\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190601065, "Datum": "6.1.1906, Samstag", "Haupttext": "Die Aufführung der 7. Symphonie am 9.1.1906 wird angekündigt \n\nvon der Zeitschrift \"Die Zeit\" Nr. 1178 auf S. 5 (*) \n\nund der Österreichischen Volkszeitung Nr. 5 auf S. 6 (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190501065, "Datum": "6.1.1905, Freitag", "Haupttext": "Der Text der gestrigen Todesmeldung erscheint nahezu unverändert auch in The Kansas Weekly Capital Nr. 2 (Topeka, Kansas) auf S. 6:\n\"                   END COMES TO THEO. THOMAS\n[...]\n     Chicago, Jan. 4.–Theodore Thomas, the orchestra leader, died of pneumonia at his home here today. [... kurze Übersicht über die Dirigententätigkeit ...]. The first time the \"Beautiful Blue Danube\" was heard in America, Thomas played it. [... Liszt, Weingartner ...]. He played first in America, the music of Berlioz, Tschaikowsky, Saint-Saens, Dvorak, Smetana, D'Indy, Sibelius, Franck, Coleridge, Taylor, Bruckner, Grieg, Elgar, Housegger [sic], Glazounow, Charpentier and Bruneau. [... Biographisches ...].\" (*).\n \nDas Unterhaltungsblatt des Vorwärts Nr. 5 (Beilage zum \"Vorwärts\" Berliner Volksblatt Nr. 5 bringt auf S. 2 (= S. 18) einen mit \"Sz.\" signierten Feuilleton-Artikel:\n\"             Aus dem Musikleben.\n    Ein – oder das andere Mal haben wir bereits auf Max Reger aufmerksam gemacht. In den letzten Tagen weilte der Komponist hier und gab ein paar Konzerte mit eigenen Kompositionen. [... Liederabend mit Klara Rahn ... Reger-Anhänger meist Orgelspieler ...]. So heikel auch Vergleiche sind: es trägt doch zur Aufklärung bei, wenn man hier von einem zweiten Anton Bruckner spricht. Beiden gemeinsam ist das ganz eminente satztechnische Können, ist ferner etwas von ländlich schulmeisterlicher Natur  und von einer Vereinigung schlichter Kindlichkeit mit den subtilsten Höhen kompositorischer Virtuosität. Seit Generationen waren wohl zwei solche Könner nicht wieder da. Bruckner ging freilich mehr noch als Reger im Instrumentalen auf; [... über Regers Liedschaffen ...]. Des Komponisten Humor ist fein, aber klein, was allerdings die Erinnerung an Anton Bruckner zugunsten dieses Großen steigert. [... weiter über den Liederabend und andere Konzerte ...].      SZ.\" (**).", "Letzte Änderung": "15.06.2026 07:34"}, {"ID": 190401065, "Datum": "6.1.1904, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Martin Spörr in Karlsbad (*).\nBrief Ignaz Bruckners an Johann Hueber:\r\n   Er werde Laura, die ihm geschrieben habe, im Mai und November je 30 fl zusenden. Er unterstütze auch Frau Kathi, die ihm die kleine Silberuhr geschickt habe. Gustav und Laura hätten schon eine Uhr, nun sollen auch Theodor und Anton eine bekommen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190301065, "Datum": "6.1.1903, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Otto Kitzler an Kamillo Horn:\r\n\"Brünn, d. 6. Januar 1903\r\nSehr verehrter Herr!\r\nVorerst wenn auch um einige Tage später meine besten Wünsche zum \"neuen Jahr\"! Sodann die Bitte, mir auf ganz kurze Zeit, den von mir vor circa 3 Jahren Ihnen übersendeten Entwurf meines Verhältnisses zu Bruckner, zu überlassen, damit ich denselben mir abschreiben kann, da ich kein Concept habe; denn ich kann doch Ihnen nicht zumuthen dies zu thun! __________ \r\n      Ich lese, daß Sie jetzt Dirigent des Haydn-Orchestervereines sind [... über seinen Rücktritt als Chormeister des Brünner Männergesangvereins ... der designierte Nachfolger Wickenhauser wechsle zum Grazer Musikvereins, weswegen nun Probedirigate angesetzt werden ...].\r\n     Ich scheide zwar ungern, da ich mich glücklich schätzen konnte die Sympathien aller Mitglieder zu besitzen, aber meine Kinder drängen energisch auf mich ein, mir endlich Ruhe zu gönnen und ____  ich muß folgen.\r\nEs grüßt Sie herzlich\r\nIhr\r\nergebener Kollege\r\nOtto Kitzler\".\r\nZu Beginn des Briefes eine Notiz [vermutlich des Empfängers] \"beantwortet | 12/I\".", "Letzte Änderung": "16.10.2025 15:56"}, {"ID": 190201065, "Datum": "6.1.1902, Montag", "Haupttext": "Artikel von »M. M.« in der »Welt am Montag«, Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190101065, "Datum": "6.1.1901, Sonntag", "Haupttext": "Der Brünner Tagesbote Nr. 9 kündigt auf S. 3 die morgige Klavieraufführung der 7. Symphonie an: \n\n     \"(Brünner Wagner-Verein.) Der nächste Vereinsabend, welcher, wie bereits bekannt gegeben wurde, Montag den 7. d. im Goethe-Zimmer des Deutschen Hauses stattfindet, ist zum Theile einem Vortrage über »Richard Wagner und die Modernen« gewidmet. Außerdem werden die Symphonie Nr. 7 in E-dur von Bruckner für zwei Claviere und einige Lieder zu Gehör gebracht.\" (*).\n\n\nDer New York Tribune 19775 erwähnt auf S. 18 Bruckner in einem musikgeschichtlichen Rückblick auf das vergangene Jahrhundert:\n\"                        CYCLE'S MUSICIANS.\n[...]\n     As distinguished from the art of the three centuries which immediately preceded it, the music of the nineteenth century was predominantly instrumental and secular. [...].\n          STEPS TOWARD ROMANTICISM.\n     All these things are but successive stages or phrases of that striving for definiteness of expression which is called Romanticism. [... Beethoven-Nachfolger, Neudeutsche, Nationalmusik ... wenige Symphoniker in Italien und Großbritannien ...]. Werthy names elsewhere have been and are Rubinstein, Klughardt, Rheinberger, Weingartner, Gernsheim, Bruckner, Volkmann and Draeseke.\n     [... Klaviermusik, Kammermusik ... Opernschaffen, Wagner ...].\" H. E. KREHBIEL.\" (**).\n\n\nDerselbe Text wird auch vom Courier-Journal Nr. 11694 (Louisville, Kentucky) auf S. 24 (= S. 2 des dritten Teils) veröffentlicht:\n\"A CENTURY OF MUSIC.\n      BY H. E. Krehbiel.\nAs distinguished from the art of the three centuries which immediately \npreceded it, the music of the Nineteenth century was predominantly \ninstrumental and secular. [...].\n          Steps Toward Romanticism.\n    \n All these things are but successive stages or phrases of that striving \nfor definiteness of expression which is called Romanticism. [... \nBeethoven-Nachfolger, Neudeutsche, Nationalmusik ... wenige Symphoniker \nin Italien und Großbritannien ...]. Worthy names elsewhere have been and\n are Rubinstein, Klughardt, Rheinberger, Weingartner, Gernsheim, \nBruckner, Volkmann and Draeseke.\n     [... Klaviermusik, Kammermusik ... Opernschaffen, Wagner ...].\" H. E. KREHBIEL.\" (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189901065, "Datum": "6.1.1899, Freitag", "Haupttext": "Aufführung des Chores \"Abendhimmel\" durch den Wiener Männergesangverein (*).\nDie Aufführung des Quintetts am 20.1.1899 wird\r\nin der Reichswehr Nr. 1765 (Morgenblatt) auf S. 6 (**)\r\nund im \"Vaterland\" Nr. 6 auf S. 7 (***) angekündigt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189801065, "Datum": "6.1.1898, Donnerstag", "Haupttext": "Die Aufführung der 3. Symphonie am 9.1.1898 wird im Illustrierten Wiener Extrablatt Nr. 5 auf S. 5 angekündigt (*).\nDie Reichspost Nr. 4 berichtet auf S. 7, dass Erzherzog Rainer im Atelier Zerritsch den Entwurf für das Steyrer Bruckner-Denkmal  besichtigt hat (**).", "Letzte Änderung": "16.09.2026 08:49"}, {"ID": 189701065, "Datum": "6.1.1897, Mittwoch", "Haupttext": "Ankündigung der heutigen Kirchenmusik in der Reichspost Nr. 4 auf S. 3 (*)\r\nund dem Neuen Wiener Tagblatt Nr. 6 auf S. 21 (*a).\r\nAufführung des \"Tantum ergo\" (fünfstimmig, D-Dur, WAB 42) in St. Othmar unter den Weißgärbern (**).\n[Datum des Stempels]\r\nTheodor Reisch ersucht das Bezirksgericht Wien, Landstraße, um Erteilung der Legitimation zur Behebung der Sparguthaben Bruckners, um das Legat für Katharina Kachelmayr (700 Gulden) und andere Zahlungen für die Verlassenschaft bestreiten zu können [vgl. 14.1.1897] (***).\nDas Deutsche Volksblatt Nr. 2878 (Inserat auf S. 15) (°),\ndie Neue Freie Presse Nr. 11628 (Inserat auf S. 14) (°a)\nund das Wiener Tagblatt Nr. 6 auf S. 18 (°°)\nkündigen das Konzert vom 17.1.1897 mit der d-Moll-Messe an.\nDer erstmal am 1.1.1897 veröffentlichte Jahresrückblick erscheint mit identischem Text in einigen amerikanischen Zeitungen:\nThe Abbeville Press and Banner (South Carolina) auf S. 1:\r\n\"HISTORY OF A YEAR\r\n[...]\nOCTOBER.\r\n[...]\r\n12. Storm: A West India hurricane swept the Atlantic coast from New England to New Jersey.\r\n     Obituary: Herr Bruckner, celebrated musical composer, in Vienna; aged 72. [...].\" (°°°)\nund Mower County Transcript Nr. 44 (Lansing, Minnesota) auf S. 5 [identischer Text] (#).\nDie Linzer Tages-Post Nr. 4 berichtet auf S. 3 vom Konzert am 31.12.1896:\r\n\"Eferding: Von den Ausführungen unserer Liedertafel erregt stets besonderes Interesse die Sylvester-Feier, die auch heuer wieder in Herrn Aschauers Gasthause „zum goldenen Löwen\" abgehalten wurde [...]. Der Männerchor „Sängerbund\" von Anton Bruckner that, wie alle diese Kraftchöre von dem „Meister\", seine Wirkung. [... unter den Mitwirkenden u.a. Chormeister Karl David und C. David ...]. Der Clavierpart zum Sing­spiele, sowie zu den Chören lag in den bewährten Händen des Fräuleins Mizzi Loitzenbauer, [...].\" (##).", "Letzte Änderung": "16.08.2026 14:17"}, {"ID": 189601065, "Datum": "6.1.1896, Montag", "Haupttext": "Kurzkritik zur Aufführung der 4. Symphonie am 5.1.1896, signiert »h. w.« [= Hans Woerz], in der Wiener Sonn- und Montags-Zeitung Nr. 1 auf S. 5:\n\"     Das 5. philharmonische Concert erfreute sich in allen Theilen und Untertheilen des Programmes einer ungemein beifälligen Aufnahme. [... Mozart, Richard Strauss, Mendelssohn ...] – Bruckner's Symphonie in F-dur [sic] (in F-dur, die \"romantische\") – das Publicum kam aus dem Applaudiren fast gar nicht heraus, nur scheint nicht jedesmal das gleiche Publicum geklatscht und gerufen zu haben. [... nur zu \"Till Eulenspiegel\", Wiederholung gewünscht, Empfehlung, ihn] noch einmal hängen zu lassen. Den Philharmonikern wird das weder schwer noch unangenehm sein, denn sie haben ihn ja schon  und die erste Execution ist brillant gegangen.      h. w. \"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189501065, "Datum": "6.1.1895, Sonntag", "Haupttext": "Die Neue Musikalische Presse Nr. 1 berichtet vom Konzert am 19.12.1894 mit dem Chor »Um Mitternacht« [WAB 90], signiert \"Raro\":\r\n\"    Sänger- und Vereins-Zeitung.\r\n     (Beiblatt der \"Neuen Musikalischen Presse\".)\r\n[...]\r\n     Wiener Männergesang-Verein. Am Mittwoch den 19. December 1894 fand im grossen Musikvereinssaale das erste diesjährige Concert des \"Wiener Männergesang-Vereines\" unter der Leitung des Herrn Ed. Kremser statt, zu dem sich das getreue, bekannte Stammpublicum des Vereines in grosser Anzahl einfand. [... diverse Werke, darunter   eines von Frank v. d. Stucken (Chormeister des New Yorker \"Arion\") ...]. Weitere Chorgaben waren: \"Um Mitternacht\" von A. Bruckner – sehr schwer und doch wenig dankbar –, eine neue, weihe- und zugleich effectvolle Composition vom beliebten Chormeister selbst [... weitere Werke ... Mitwirkende (Klavierbegleitung Valker und Reim, Lotti Barensfeld (Gesang) und Frl. M. Unschuld v. Melasfeld (Klavier)) ...]. Dass die obbezeichneten Chöre grossen Beifall fanden, überhaupt der Verein wieder auf der Höhe seiner Aufgeben [sic] stand und prächtig sang, braucht eigentlich des Näheren nicht mehr hervorgehoben zu werden.               Raro.\" (*).\n(Konzert der Wiener Philharmoniker unter Hans Richter mit »Romeo und Julia« von Berlioz (**)).", "Letzte Änderung": "03.12.2023 23:16"}, {"ID": 189401065, "Datum": "6.1.1894, Samstag", "Haupttext": "Kurze Vorbesprechung des Konzerts vom 8.1.1894 in der Vossischen Zeitung Nr. 9 (1. Beilage, S. 3) mit Erwähnung Hugo Wolfs, nicht aber Bruckners (*).\nUm 11 Uhr Generalprobe der 7. Symphonie (**).\n[Vermutlich 6.1.1894] Undatiertes Schreiben von Karl Muck an Bruckner auf Briefpapier des Hotels »Kaiserhof«:\r\n»Theurer Freund!\r\n   Habe unendlich bedauert, Dich nicht getroffen zu haben. Anbei Deine Plätze. Auf Wiedersehen heute Abend! Nach dem Concert bleiben wir doch ein wenig beisammen?\r\nGruss und Handschlag!\r\nMuck« (**a).\nAbends Konzert im Opernhaus unter Karl Muck mit Werken von Mendelssohn, Bruckner (7. Symphonie), Haydn und Mozart (***).\r\nIda Buhz ist Bruckners Sitznachbarin (°).\r\nFrl. Bollé-Hellmund konnte wegen Erkrankung nicht dabei sein (°°).\r\nOchs macht Nodnagel mit Wolf [und Bruckner?] bekannt (°°°).\n[vormittags] Brief von Hugo Wolf an Oskar Grohe:\r\n    Seit gestern Mittag sei er in Berlin und sogleich von Lipperheides Villa aus in die Philharmonie zur ersten Konzertprobe gefahren. ... »Heute Abend ist große Soirée bei Lehmann dem Verleger Udermanns etc. etc. Es kommen eine Menge Literaten u. sonstige Leute vom Handwerk u. der Feder dort zusammen, also, daß ich mich bestimmen ließ zuzusagen. Ochs kommt auch. Abends wird die 7. Symphonie von Bruckner, der anwesend ist, im Opernhaus unter Mucks Leitung gegeben. Wir hören zuerst die Symphonie u. gehen danach zu Lehmann ...« (#).\nBericht des Steyrer Alpen-Boten Nr. 2 auf S. 4 über die Berlin-Reise:\r\n\"                Verschiedenes.\r\n                          Steyr, 5. Jänner\n(Bruckner-Cyklus.) In Ergänzung unserer gestrigen Notiz [4.1.1894] sei noch nachgetragen, daß unser berühmter Landsmann Professor Dr. Anton Bruckner sich am 2. d. M. abends in Begleitung seines Schülers, Prinzen Bojidar Karageorgiewitsch, nach Berlin begeben hat, um daselbst einem Cyklus von Aufführungen seiner Werke beizuwohnen. Am 6. d. M. wird seine siebente Symphonie in der königlichen Hofoper unter der Leitung des Hofkapellmeisters Dr. Muck, am 8. das Te Deum in der Philharmonie unter der Leitung des Dr. Siegfried Ochs, am 10. das Streichquintett F-dur zur Aufführung gebracht, am 11. d. M. findet eine Wiederholung des Te Deum statt.\" (##).\nKurzmeldung in der Steyrer Zeitung Nr. 2 auf S. 4:\r\n\"     Bruckner in Berlin. Unser berühmter Landsmann Professor Dr. Anton Bruckner ist am 3. d. M. Abends von Wien in Begleitung seines Schülers Prinzen Bojidar Karageorgievic nach Berlin abgereist, um daselbst, einer Einladung zu Folge, bei Aufführung mehrerer seiner Werke anwesend zu sein. Zur Aufführung gelangen hiebei am 6. Jänner im kgl. Opernhause seine siebente Symphonie in E-dur, am 8. in der Philharmonie das große Te Deum, am 9. und 10. das Streich=Quintett F-dur, und am 11. abermals das Te Deum, und zwar bei Hof (auf speciellen Wunsch des deutschen Kaisers).\" (###).", "Letzte Änderung": "24.11.2024 21:04"}, {"ID": 189201065, "Datum": "6.1.1892, Mittwoch", "Haupttext": "Brief Rudolf Dittrichs (in Tokyo) an Bruckner:\r\n    Gratuliert zur Ehrendoktorwürde (*)\n(Konzert des Orchesterclubs »Haydn« mit der Aufführung einer Serenade von Grünfeld (**)).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189101065, "Datum": "6.1.1891, Dienstag", "Haupttext": "Brief Hugo Wolfs an Wilhelm Schmid in Tübingen:\r\n     Die begeisternden Worte über Bruckner [und die 4. Symphonie] hätten ihn überrascht. Schmid müsse nun die ebenfalls bei Gutmann erschienene 7. Symphonie kennenlernen. Er, Wolf, habe Bruckner Schmids Brief vorgelesen. Auch Löwe habe sich über das Kompliment zum Klavierauszug sehr gefreut (*).\nDas Deutsche Volksblatt Nr. 720 kündigt auf S. 7 das Konzert vom 25.1.1891 (mit der 3. Symphonie) an und bringt danach auf S. 7f eine Besprechung des Konzerts vom 28.12.1890 (mit dem Credo der f-Moll-Messe):\r\n\"Wiederholung der D-moll-Symphonie Anton Bruckner's.\r\n     Wir haben neulich Gelegenheit gehabt, auf die Verdienste des Wiener akademischen Wagner=Vereines um die Sache Anton Bruckner's aufmerksam zu machen und heute sind wir in der angenehmen Lage, unseren Lesern von einem neuen Unternehmen dieses Vereines Mittheilung machen zu können, das beweist, daß der Verein auch in Hinkunft neben dem Schlachtruf \"Hie Wagner\", auch den \"Hie Bruckner\" nicht verstummen lassen will. In einer uns gestern zugekommenen Zuschrift heißt es nämlich:\r\n     \"Anton Bruckner's dritte Symphonie in D-moll (R. Wagner gewidmet), welche im vorletzten philharmonischen Concerte am 21. December 1890 den berichteten großen Erfolg gehabt hat, wird in einer vom Wiener akademischen Wagner=Vereine unter Leitung des k. k. Hof=Capellmeisters Hans Richter und Mitwirkung des philharmonischen Orchesters veranstalteten Musikaufführung am Sonntag, den 25. d. M., Mittags halb 1 Uhr, im großen Musikvereins=Saale zur Wiederholung gelangen. [... Parsifal-Vorspiel, Siegfried-Idyll ... Kartenverkauf ... (auch da fast alles durch Gesperrtdruck hervorgehoben!) ...] Vormerkungen auf Sitzplätze werden in obigen Handlungen schon jetzt entgegengenommen.\"\r\n                                                       *\r\n     Wir wollen bei dieser Gelegenheit gleichzeitig des letzten internen Abends dieses Vereines gedenken, dem wir leider nicht selbst beiwohnen konnten, der aber schon deshalb erwähnt werden muß, weil er Anton Bruckner wieder einen neuen Triumph bereitete.\r\n     Der Verein führte nämlich das Credo aus Meister Bruckner's F-moll-Messe auf und glauben wir diesbezüglich seiner Sache einen Dienst zu erweisen, indem wir den Bericht Dr. Th. Helm's in der \"D. Z.\" [Deutsche Zeitung vom 30.12.1890] unverkürzt zum Abdrucke bringen. Derselbe lautet:\r\n     \"Der gestern (Sonntag) im kleinen Musikvereinssaale veranstaltete Musikabend des Akademischen Wagner=Vereines gehört in jeder Richtung zu den gelungensten. [... (wie 30.12.1890): erwähnt werden die »feuereifrige Leitung« Josef Schalks, Beethovens Missa solemnis, F. Foll, Winkelmann, Friederike Mayer aus Graz, Herr und Frau Parger (Barger) und August Duesberg ... Text bei 1093/248 buchstabengetreu, mit folgenden Abweichungen des Originals: ... \"nicht beischaffen konnte\" ... wie Ein Mann ... Herr und Frau Parger ...]\r\nAuch von Bruckner's Credo abgesehen, bot der Abend des Schönen viel. [... über die weiteren Programmnummern, Hugo Wolfs Genialität ... Beethovens Geister-Trio] vollendete harmonisch die Genüsse des Abends.\" (**).\nAuf dieses Konzert weisen auch hin\n»Die Presse« Nr. 6 auf S. 11: \"(Concerte.) Anton Bruckner's dritte Symphonie in D-moll (R. Wagner gewidmet), welche im vorletzten Phillharmonischen Concerte vom 21. December 1890 den berichteten großen Erfolg gehabt hat, wird in einer vom Wiener akademischen Wagner=Vereine unter Leitung des k. k. Hofcapellmeisters Hans Richter und Mitwirkung des philharmonischen Orchesters veranstalteten Musikaufführung am Sonntag den 25. Jänner, halb 1 Uhr Mittags, im großen Musikvereinssaale zur Wiederholung gelangen. [... Parsifal-Vorspiel, Siegfried-Idyll ...]\" (***)\nund die Wiener Zeitung Nr. 4 auf S. 5 mit nahezu gleichem Wortlaut: \"(Wiener akademischer Wagner=Verein.) Anton Bruckners dritte Symphonie in D-moll (Richard Wagner gewidmet), welche im vorletzten phillharmonischen Concerte vom 21. December 1890 den berichteten großen Erfolg gehabt hat, wird in einer vom Wiener akademischen Wagner=Vereine unter Leitung des k. k. Hofcapellmeisters Hans Richter und Mitwirkung des philharmonischen Orchesters veranstalteten Musikaufführung am Sonntag, den 25. d. M., Mittags 12½ Uhr im großen Musikvereinssaale zur Wiederholung gelangen. [... Parsifal-Vorspiel, Siegfried-Idyll ... Kartenvorverkauf ...]\"(°).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 08:06"}, {"ID": 189001065, "Datum": "(6.1.1890, Montag)", "Haupttext": "Aufführung einer Serenade von Grünfeld beim Orchesterclub »Haydn« (*).\n \nDie für diesen Tag geplante Aufführung von Liszts Oratorium \"Die Legende von der heiligen Elisabeth\" war abgesagt worden (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188901065, "Datum": "6.1.1889, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung eines Graduale durch den Chor des Wiener Akademischen Wagner-Vereins in einem Orgelkonzert Josef Labors im Großen Musikvereinssaal. Auf dem Programm stehen außerdem Werke von J. S. Bach (Präludium und Fuge c-Moll), Buxtehude, Mendelssohn (Orgelsonate Nr. 6), Brahms (Choralvorspiel und Fuge), Habert (Variationen für Orgel), Bibl (Orgelstück op. 56 Nr. 2) und Schumann (Variationen für 2 Klaviere, zweites Klavier: Lili von Neumann). Robert Erben dirigiert neben Bruckners Chor noch Werke von Palestrina und Michael Haydn.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188601065, "Datum": "6.1.1886, Mittwoch", "Haupttext": "Brief Otto Kitzlers an Bruckner:\r\n     Sein Bruder habe in Dresden den Erfolg der 3. Symphonie [am 11.12.1885] miterlebt. Über eine Aufführung [vermutlich der f-moll-Messe] in der Hofkapelle habe er Schönes gelesen. Leider könne er nicht am 10.1.1886 zum »Te deum« nach Wien kommen. Er habe sich die Partitur besorgt und plane eine Aufführung in Brünn im Herbst 1886. Am 1.8.1885 habe er sich in Linz bei Zappe erkundigt, wo Bruckner stecke - hätte ihn in St. Florian aufgesucht (*).\nKalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen):\r\n     »Freit u Samstag Dr Behn 1/2 10 - » (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188501065, "Datum": "6.1.1885, Dienstag", "Haupttext": "Brief Konrad Fiedlers aus München an Adolf Hildebrand:\r\n    Herzogenbergs und Ethel [Smyth] fänden die 7. Symphonie scheußlich und unbedeutend. Auch ihre, Fiedlers, Erwartungen seien durch die Aufführung nicht erfüllt worden. Zwiespältiger, aber bedeutender Eindruck. Der Erfolg sei »so leidlich« gewesen. Bruckner sei eine »ganz unglaubliche Erscheinung«.\r\n    \"Liebster Adolf! ... Drittens Symphonie von Bruckner: Herzogenbergs und Ethel [dies nur in der Briefausgabe von 1962 (zitiert bei 1190/.., 1191/..)] fanden sie scheußlich, wagnerisch, formlos, bombastisch, unbedeutend usw., Herzogenbergs Kritik theoretisch, pedantisch, überzeugend in dem was er sagte, dabei aber dem Zweifel Raum lassend, ob nicht trotz alledem die Sache gut sein könne; Frau Lisls Kritik reizend und rührend, wie alles, was von ihr kommt, im Innersten bedauernd, daß sie nun doch einmal nicht anders könne, als die Musik schlecht finden, schmerzlich berührt, daß in der Welt solche unverständliche Meinungsverschiedenheiten möglich seien, und dabei doch unbewußt andeutend, daß ihre Natur noch ganz andere Organe des Verständnisses und des Genusses besitze als diejenigen, die Leben, Verhältnisse und Umgebung in ihr entwickelt haben. Was nun aber eigentlich an der Symphonie ist, möchte ich wirklich wissen; auch meiner Frau Erwartungen waren durch die Aufführung nicht ganz erfüllt; es ist unstreitig etwas Zerrissenes und Zerfahrenes darin, ein Mangel an Gestaltungskraft; einen besonderen und bedeutenden Eindruck hat mir die Symphonie aber doch gemacht, ein individuelles musikalisches Vermögen verratend. Wagnerisch kam mir nur die Instrumentation und gewisse Klangeffecte vor. Der Erfolg war so leidlich, aber nicht bedeutend. Bruckner war selbst da, eine ganz unglaubliche Erscheinung, mit einem tollen Kopf, halb Nilpferd, halb Galeerensträfling ...\" (*).\nDas Fremdenblatt Nr. 6 meldet auf S. 6:\r\n    » - In der Donnerstag präzise halb 8 Uhr stattfindenden Quartett=Produktion Hellmesberger hat die Ausführung des zweiten Violapartes vom Bruckner-Quintett Herr Schwendt übernommen.« (**).\nDie Presse Nr. 6 bringt auf S. 9 dieselbe Meldung:\r\n     » - In der diesen Donnerstag halb 8 Uhr stattfindenden Quartett=Produktion J. Hellmesberger's und Söhne hat die Ausführung des zweiten Violapartes vom Bruckner-Quintett Herr Schwendt übernommen.« (***),\nebenso das Neue Wiener Tagblatt Nr. 6 auf S. 5 (°)\nund die Wiener Allgemeine Zeitung Nr. 1743 auf S. 7 (°°).", "Letzte Änderung": "11.02.2026 17:18"}, {"ID": 188401065, "Datum": "(6.1.1884, Sonntag)", "Haupttext": "Im 5. Philharmonischen Konzert unter Hans Richter werden Werke von Berlioz und Sgambati und die 2. Serenade von Robert Fuchs aufgeführt.", "Letzte Änderung": "14.12.2024 20:55"}, {"ID": 188301065, "Datum": "6.1.1883, Samstag", "Haupttext": "Auf die heutige Kirchenmusik weisen hin\n\n\n die Deutsche Zeitung Nr. 3955 auf S. 7 (*) \n\n\n\n und die Wiener Allgemeine Zeitung Nr. 1026 auf S. 6:\n     \"Morgen (Samstag) um 11 Uhr wird in der Hofpfarrkirche St. Augustin Capellmeister Leopold Eder eine Pastoral=Messe von Kreutzer, Graduale (Vocal=Quartett) von J. F. Kloß, Offertorium (Tenor=Solo) von Anton Duchoslav aufführen. Hof=Organist Professor Bruckner wird die Orgel spielen. Soli Herr Fritz Wenzel.\" (**). \nBeim Gottesdienst um 11 Uhr in der Augustinerkirche spielt Bruckner Orgel. Unter Leitung von Leopold Eder erklingen Werke von Kreutzer (Pastoral-Messe), S. F. Kloß (Graduale für Vokalquartett) und Anton Duchoslav (Offertorium mit Tenor-Solo). Solist: Fritz Wenzel (***).\nWohltätigkeitskonzert in der Hofoper mit dem Vorspiel zu Wagners »Parsifal«, Auszügen aus Goethes »Faust« und aus Schumanns »Der Rose Pilgerfahrt« (°).\n    (Bereits früher hatte die Wiener Erstaufführung des Parsifal-Vorspieles durch Eduard Strauß im Sophien-Saal stattgefunden (°°)).\n\nWagner hatte im Dezember Humperdinck, der ihn in Venedig besucht hatte, empfohlen, sich in Wien das Parsifal-Vorspiel unter Hans Richter anzuhören. Humperdinck war in der Nacht vom 2. auf den 3.1.1883 nach Wien abgefahren (°°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188201065, "Datum": "6.1.1882, Freitag", "Haupttext": "Hinweis auf die heutige Kirchenmusik \n\n\n\n\nin der Deutschen Zeitung Nr. 3596 [?] auf S. 6 (*) \n\n\n\n\nund der Wiener Allgemeinen Zeitung Nr. 667 auf S. 6  [inhaltlich wie am 5.1.1882 ... \"Morgen (Freitag)\" ...] (**). Bruckner spielt Orgel in der Augustinerkirche. Es erklingen eine Pastoralmesse von Kreutzer, ein Graduale (mit Sopransolo) von Melingo de Sangith und ein Offertorium (Pastoralsolo) von Laurenz Weiß (***).\n(3. Gesellschaftskonzert unter Gericke mit Werken von Schubert, Brahms, Chopin, Reinhold und Mendelssohn (°)).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188101065, "Datum": "(6.1.1881, Donnerstag)", "Haupttext": "5. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Schumann, Beethoven, Mendelssohn und Schubert (9. Sinfonie).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188001065, "Datum": "(6.1.1880, Dienstag)", "Haupttext": "Außerordentliches Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Weber, Mendelssohn (Solist: Sarasate) und Beethoven (9. Sinfonie).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187901065, "Datum": "(6.1.1879, Montag)", "Haupttext": "Im 5. Philharmonischen Konzert unter Hans Richter werden die 3. Serenade von Robert Fuchs (*) und Werke von Liszt (Préludes), Schubert und Mozart aufgeführt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187601065, "Datum": "(6.1.1876, Donnerstag)", "Haupttext": "1. Außerordentliches Gesellschaftskonzert unter Herbeck mit Liszts »Legende von der Hl. Elisabeth«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187001065, "Datum": "6.1.1870, Donnerstag", "Haupttext": "Erstes Konzert im neueröffneten Großen Musikvereinssaal unter Herbeck mit Werken von Beethoven, Haydn, Bach, Mozart und Schubert (Wiederholung am 9.1.1870). \nLewinsky spricht einen von J. Weilen verfaßten Prolog (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186801065, "Datum": "6.1.1868, Montag", "Haupttext": "Aufführung der d-moll-Messe unter Bruckners Leitung im Alten Dom zu Linz.\r\n   Beteiligt sind Mitglieder einer Militärkapelle, Komzak (#), Alois Weinwurm (*), Karl Zappe als Chordirektor (**) und die Solisten Trousil, Kainerstorfer, Hoffelner und Weilnböck (***).\r\n   Es werden wieder wie am 20.11.1864 Schimatscheks Partitur und Stimmen verwendet, in denen sich der [wohl spätere] Namenseintrag des Kontrabassisten Franz Simandl erhalten hat (°).\r\n   Als Kritiker ist Mayfeld anwesend (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186301065, "Datum": "6.1.1863, Dienstag", "Haupttext": "Introduktion der g-Moll-Ouvertüre [WAB 98] beendet.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186201065, "Datum": "6.1.1862, Montag", "Haupttext": "Datierung Bruckners im Kitzler-Studienbuch. In den Übungen werden Tänze, erweiterte Liedformen, Etüden, Variationen und Rondo (für Klavier und Streichquartett) durchgenommen (*).\r\nEs entstehen in der folgenden Zeit (**): Menuett und Trio in G-Dur [WAB 220], Marsch in d-moll, Andante in Es-Dur, Andante in d-moll (°), Scherzo d-moll für Streichquartett, Etüde in g-moll, Chromatische Etüde in f-moll, Thema und Variationen in G-Dur (mit einer Ausnahme alles Klavierwerke).\nBruckner schreibt sich die Vokalstimmen des Kyrie von Haydns Nicolaimesse ab (#).", "Letzte Änderung": "20.01.2025 18:10"}, {"ID": 186101065, "Datum": "6.1.1861, Sonntag", "Haupttext": "Datierung »Für [1]861. 6. Jän[n]er.« auf Doppelbogen »No. 42« im Studienheft 1860/61 (WAB 248).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186001065, "Datum": "6.1.1860, Freitag", "Haupttext": "Eintragung Bruckners im Sechter-Studienheft (WAB 247) im Kapitel \"Quint u Undez\" auf fol. 71v:\n\"( 6. Jän[n]er [1]860 4 Uhr Morgens)\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185701065, "Datum": "6.1.1857, Dienstag", "Haupttext": "Artikel der »Linzer Zeitung« über die zunehmende Qualität der Konzerte des »Frohsinn«.", "Letzte Änderung": "25.10.2024 14:24"}, {"ID": 185501065, "Datum": "6.1.1855, Samstag", "Haupttext": "Notiz in Traumihlers Ausgabenverzeichnis:\n\"6. Jänner     2 Trompeter     4 [fl] \".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185401065, "Datum": "6.1.1854, Freitag", "Haupttext": "Notiz in Traumihlers Ausgabenverzeichnis:\n\"6. do [= Jänner]     Ad fest. Epiph. 1 Ten. u. 1 Tromp.    4 [fl] \".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185301065, "Datum": "6.1.1853, Donnerstag", "Haupttext": "Notiz in Traumihlers Ausgabenverzeichnis:\n\"6. Jänner     1 Tenoristen u. 1. Trompeter     4 [fl] \".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185201065, "Datum": "6.1.1852, Dienstag", "Haupttext": "Letzte Eintragung des Regenschori F.X. Schäfler im St. Florianer Aufführungsverzeichnis.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 183701065, "Datum": "6.1.1837, Freitag", "Haupttext": "Empfangsbestätigung Anton Bruckners sen. über 12 fl 50 kr für das Begräbnis Michael Wimspergers in Ansfelden.", "Letzte Änderung": "12.05.2025 10:45"}, {"ID": 193705066, "Datum": "6. - 11.5.1937, Donnerstag bis Dienstag", "Haupttext": "Bruckner-Fest in Heidelberg [laut Planung].", "Letzte Änderung": "21.10.2025 21:14"}, {"ID": 201711065, "Datum": "6.11.2017, Montag", "Haupttext": "Aufführung von vier Motetten Bruckners [prov. WAB 67] und Uraufführung der Fünften Symphonie \"Den Manen Anton Bruckners\" (nach einem Text von Josef Weinheber) von Ernst Ludwig Leitner durch den Hard-Chor und das Bruckner-Orchester Linz unter Moriuchi Takeshi im Dom zu Salzburg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200411065, "Datum": "6.11.2004, Samstag", "Haupttext": "Im Festkonzert »50 Jahre Brucknerbund Gmunden« wird das »Te deum« aufgeführt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200011065, "Datum": "6.11.2000, Montag", "Haupttext": "[7.11.2000?] Aufführung der 9. Symphonie (erstmals nach der kritischen Neuausgabe) einschließlich des Finales durch das Russische Nationalorchester unter Robert Bachmann im Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau (*).\nAm Vortag Vortrag von Benjamin Gunnar Cohrs am Moskauer Konservatorium (**).\n \nIn der Folgezeit entstanden Berichte von Duncan Hadfield (unveröffentlicht) (***) und Rob van der Hilst (in The Bruckner Journal 5, Nr. 1 (März 2001) auf S. 4) (°).", "Letzte Änderung": "20.04.2023 12:20"}, {"ID": 199911065, "Datum": "6.11.1999, Samstag", "Haupttext": "Konzert (Sechste Symphonie - »Eine Dekonstruktion« mit Thomas Mandel und dem Temporary Jazz Orchestra in Ansfelden.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199611065, "Datum": "6.11.1996, Mittwoch", "Haupttext": "Vortrag von Erwin Horn »Anton Bruckner - Organist im Nebenberuf« im Kammersaal des Musikvereins in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198111065, "Datum": "6.11.1981, Freitag", "Haupttext": "Brief von Fritz Oeser an Hans Hubert Schönzeler: \n    Über seine Forschungen an den Skizzen zur 9. Symphonie in Berlin [vgl. die Notiz von Johannes Wolf vom 13.1.1934].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198011065, "Datum": "6.11.1980, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Karsten Andersen in Bergen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196611065, "Datum": "6.11.1966, Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Giulio Confalonieri »Dopo settant'anni l'Italia scopre il candido Bruckner« in der Epoca (*).\n\n\nAufführung der 2. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Heinz Wallberg im Funkhaus Argentinierstraße in Wien. Solist in Paul Hindemiths Violinkonzert ist Ricardo Odnoposoff (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196211065, "Datum": "6.11.1962, Dienstag", "Haupttext": "Artikel »Anton Bruckner und Max Reger« in »Stadt Karlsruhe«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196011065, "Datum": "6.11.1960, Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Erik Werba über die Wiener Symphoniker und die Verleihung des Bruckner-Rings an Volkmar Andreae.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195511065, "Datum": "6.11.1955, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Kurt Wöss im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solistin in Richard Wagners Wesendonck-Liedern ist Hilde Rössel-Majdan.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194811065, "Datum": "6.11.1948, Samstag", "Haupttext": "Artikel »Musikalische Streifzüge« von Edmund Nick im Münchner Tagebuch mit Erwähnung einer Aufführung der 6. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Karl Elmendorff.", "Letzte Änderung": "26.01.2024 08:23"}, {"ID": 194711065, "Datum": "6.11.1947, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel von Hans Ferdinand Redlich »Anton Bruckner's Choral Music« in The Listener.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194311065, "Datum": "6.11.1943, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der Graduale »Christus factus est« [vermutlich WAB 11], »Os justi«, »Locus iste« und »Virga jesse« und des »Ave Maria« [WAB 6] in einem a-capella-Konzert des Bruckner-Chores unter Günther Ramin im Städtischen Kaufhaus in Leipzig.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194111065, "Datum": "6.11.1941, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel von Anton Richter »Bruckner und die Sudetendeutschen« in der Sudetendeutschen Tageszeitung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194011065, "Datum": "6.11.1940, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Hermann Abendroth an Hans Joachim Nösselt [vermutlich in diesem Brief sind die folgenden Äußerungen zu Bruckner enthalten]: \n    Über Schallplattenaufnahmen, wobei er an Bruckner gedacht habe. \"[...] Aber letzten Endes müssen wir uns den geschäftlichen Wünschen von Lindström A.-G. [= Label Odeon] fügen, [...] Und dieser Firma scheint Bruckner vom Umsatz-Standpunkt aus zu brucknerisch zu sein [...]\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193911065, "Datum": "6.11.1939, Montag", "Haupttext": "Aufführung der Linzer Fassung der 1. Symphonie durch die Osloer Philharmoniker unter Olav Kielland.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193711065, "Datum": "6.11.1937, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie unter Ernst Praetorius in Ankara. Im Publikum u. a. Ministerpräsident Ismet Inönü und der österreichische und der bulgarische Gesandte.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193511065, "Datum": "6.11.1935, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Eugen Jochum im 2. Konzert dieser Reihe in Berlin. Solistin im Brahms-Konzert ist Ginette Neveu.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193211065, "Datum": "6.11.1932, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Guido Binkau im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Solist in Mendelssohns Violinkonzert ist Rudolf Malcher.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193111065, "Datum": "6.11.1931, Freitag", "Haupttext": "Die Karlsruher Ortsgruppe des Verbandes katholischer Akademiker (Vorsitz Ministerialdirektor Dr. Huber) veranstaltet im Konzertsaal des Musikhochschule eine Bruckner-Feier. Fritz Grüninger hält einen Vortrag mit dem Thema \"Bruckners Glaube und Ethik als Wurzel seiner Größe\", und der Badische Kammerchor unter Franz Philipp singt einige a-capella-Chöre.", "Letzte Änderung": "02.11.2025 10:55"}, {"ID": 193011065, "Datum": "6.11.1930, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel von Alexander Berrsche »Um Bruckner« [Quintett] in der Münchener Zeitung [siehe die Anmerkung] (*).\nArtikel von Paul Ehlers »Internationales Bruckner-Fest in München« in der Rhein-Mainischen Volkszeitung (**).\nBrief von Richard Heller an Ernst Schwanzara.\r\n[Mutmaßlicher Inhalt] Beantwortet die im Brief vom 3.11.1930 gestellten Fragen (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192911065, "Datum": "6.11.1929, Mittwoch", "Haupttext": "Programm des Bruckner-Festes in Karlsruhe: Einführungsabend im Konzertsaal der Badischen Hochschule mit Vortrag von Karl Grunsky »Bruckner als Symphoniker« und Aufführung der 5. Symphonie in Grunskys Bearbeitung für zwei Klaviere (Georg Mantel und Karl Grunsky) (*).\n \nAusführliche, aber nicht wohlwollende Besprechung der gestrigen Aufführung der 4. Symphonie in The Manchester Guardian Nr. 25954 auf S. 14, signiert \"N. C.\":\n\"   LIVERPOOL PHILHARMONIC CONCERTS.\n               Bruckner's Fourth Symphony\n[...] The horn wobbled at the very outset of the work [... Abendroth ohne Ausstrahlung ... ]. Bruckner was a naïve writer; [...] he  believed that by faith alone in the symphony could a great symphony be created. [... tedious etc. ...]; Bruckner is for German-speaking folk and nobody else. [... ständige Wiederholungen ...]. The prolixity of the German language, its clauses within clauses, paragraphs and sub-paragraphs, can be felt in all of his movements, [... einschläfernd, nicht enden wollend ... Hörer wird zappelig ...].\n     The time for introducing Bruckner to this country seems to have passed. [...] There is a better chance for Mahler to-day than for Bruckner, as far as this country is concerned. [... ganz kurz zu den übrigen Programmnummern ... über Fidelio-Arie ...] we got the impression that Professor Abendroth, in his enthusiasm for the composer, had forgotten Mr. Falkner's presence and mortal larynx altogether.\n                                             N. C.\" (**).\n \nAuf Seite 12 wird die Radioübertragung kommentiert, signiert \"D.\":\n\"         BRUCKNER'S SYMPHONY.\n     There have been festivals in Germany in which Bach has been impiously struck out of the \"Three B's\" to make room for Anton Bruckner, who has scarcely been heard in this country. It was disappointing, therefore, to get only tantalising scraps of Bruckner transmitted from Liverpool last night, [...].\n     One could hear enough in the intervals between \"technical hitches\", to realise that the instruments were not well placed for transmission, that the Symphony was full of a mild tunefulness, rather obvious at times and rather long drawn out at others, but well worth listening to; [... interesting ... giving promise of a new field ...].    D.\" (***).\n \nEine Besprechung erscheint auch in TheTimes auf S. 12: \"[Bruckner's] command over form, which is not allowed to abdicate, but which is the servant of his ideas, does not suffice to compensate for [the material's] diffuseness. One feels that the musical material of the symphony is not really strong enough to suppert so vast a structure.\" (°).", "Letzte Änderung": "17.08.2026 17:24"}, {"ID": 192811065, "Datum": "6.11.1928, Dienstag", "Haupttext": "Artikel »Enthüllungsfeier des Ehrengrabdenkmals von Musikdirektor August Göllerich« in der Linzer Tages-Post (*).\nAufführung der 1. Symphonie durch das Städtische Orchester Trier unter Peter Schmitz in der Treviris in Trier (**).", "Letzte Änderung": "10.12.2024 22:44"}, {"ID": 192711065, "Datum": "6.11.1927, Sonntag", "Haupttext": "Um 11 Uhr Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Vöcklabruck des Brucknerbundes im Saal des Gasthofs Menschick (*).\r\nBeim Hochamt um 9 Uhr in der Stadtpfarrkirche kommt eine »Jugendmesse, C-Dur« [wohl die »Windhaager Messe« gemeint] mit den Einlagen »Asperges, F-Dur« [WAB 3/2 oder WAB 4?], »Tantum ergo, B-Dur« [WAB 41/1 oder WAB 44?] und »Afferentur« zur Aufführung. Bei der nachmittäglichen Abendandacht erklingen, ebenfalls unter Max Auers Leitung, das »Tantum ergo« in D-Dur [WAB 32 oder WAB 42?], das »Christus factus est« [vermutlich WAB 11] und der 112. Psalm mit dem Kirchenmusikverein, Mitgliedern der Liedertafel Vöcklabruck und dem Brucknerbund Vöcklabruck, außerdem Werke von Josef v. Wöß und Hans David [= Johann Nepomuk David] (Sopransolo: Maria Zunt), der auch Orgelpräludium und Fuge in g-Moll von J. S. Bach spielt (**).\nAufführung der Windhaager Messe (erstmals) im Linzer Dom (***).", "Letzte Änderung": "01.03.2025 21:52"}, {"ID": 192611065, "Datum": "6.11.1926, Samstag", "Haupttext": "Ankündigung der morgigen Kirchenmusik mit dem Chor \"O Lord Most Holy\" [= \"Ave Maria\" WAB 6] in The Gazette and Daily Nr. 13185 (York Daily Record, York, Pennsylvania) auf S. 12.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192511065, "Datum": "6.11.1925, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Robert Heger in Berlin. Solistin des Abends ist Cida Lau (Gesang) (*).\n\n\nAufführung der 7. Symphonie durch die Sächsische Staatskapelle unter Fritz Busch im 2. Sinfoniekonzert der Reihe A im Opernhaus in Dresden. Zuvor erklingt Händels Concerto grosso in B-Dur (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192411065, "Datum": "6.11.1924, Donnerstag", "Haupttext": "Auf das heutige Symphoniekonzert weisen hin\ndie Österreichische Volkszeitung Nr. 305 auf S. 7 (*)\nund das Neue Wiener Journal Nr. 11123 auf S. 11 (**).\n \nAufführung der 8. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Clemes Krauß im Großen Musikvereinssaal in Wien (***).\n \nDie St. Pöltner Zeitung Nr. 45 kündigt auf S. 5 den Chor \"Mitternacht\" [WAB 80] für das Konzert am 8.11.1924 an (°).\n \nAufführung von \"Träumen und Wachen\" im Konzert der Sängerrunde Hans Sachs in Wels (°°).\n \nDie wohl kürzeste Notiz zum 100. Geburtstag erscheint in The Huntsville Daily Times 197 (The Huntsville Times, Alabama) auf S. 5:\n\"      MUSICAL ITEMS\n[...]\nAnton Bruckner Centenary\n     Anton Bruckner was born one hundred years ago and it is well to remember it, for one hundred years hence no one will.\" (°°°).\n \nKurt Singer ist in seiner Konzertumschau \"Durch dick und dünn\" im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 524 auf S. 2 voll des Lobes für Furtwänglers Interpretation der 5. Symphonie [am 2./3.11.1924].\n\"[...] Nur meide er künftig die Striche! Lieber ein kürzeres Programm, als Herzschnitte!\n     [... Lob auch für Artur Schnabel mit Mozarts A-Dur-Konzert ... andere Konzerte ...].\" (#).", "Letzte Änderung": "04.08.2026 19:14"}, {"ID": 192311065, "Datum": "6.11.1923, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie unter Lert in Mannheim.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192211065, "Datum": "6.11.1922, Montag", "Haupttext": "Das Neue Wiener Tagblatt Nr. 296 bringt auf S. 2 eine Besprechung des Konzerts vom 4.11.1922 (mit der 5. Symphonie) durch Richard Kralik, der sich besonders mit dem Unterschied zwischen dieser B-Dur-Symphonie und der e-Moll-Symphonie von Brahms auseinandersetzt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192111065, "Datum": "6.11.1921, Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Anton Riegl »August Göllerich. Eindrücke und Erinnerungen« im Linzer Volksblatt Nr. 254, S. 2 (über Göllerichs Wirken in Linz als Dirigent und Schriftsteller).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191911065, "Datum": "6.11.1919, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie unter Nikisch im 5. Abonnementkonzert des Leipziger Gewandhauses.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191711065, "Datum": "6.11.1917, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie unter Furtwängler im 2. Konzert der Akademie in Mannheim.\nAuf dem Programm stehen außerdem Werke von Braunfels und Schubert (Drei chinesiche Gesänge bzw. vier Lieder mit Eva Bruhn).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191311065, "Datum": "6.11.1913, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel (signiert »Kr.«) »Die erste Aufführung eines Symphonie-Andante von Bruckner in Wien« in der Wiener Abendpost (*).\n \nEin Inserat in The Manchester Guardian Nr. 20983 auf S. 1 macht auf das heutige Konzert aufmerksam:\r\n\r\n\"             HALLÉ CONCERTS SOCIETY.\n                         FREE TRADE HALL.\n                      FIFTY-SIXTH SEASON.\nFOURTH CONCERT TO-NIGHT (Thursday, Nov. 6,\n                               at 7 30 p.m.\n                                 ARTIST:\n     Vocalist . . . .  Miss TILLY KOENEN.\n     Conductor . . . .  Mr. MICHAEL BALLING.\n                          PROGRAMME.\n                                  Part I.\nOverture–\"Le Nozze di Figaro\" . . .  Mozart\nAria–Sextus from \"Titus\" . . .  . Mozart\n                  Miss TILLY KOENEN.\nSymphony, No. 3, in D Minor . . .  Bruckner\n                                Part II.\r\n[... Händel ... vier Lieder von Schubert, Schumann, Donizetti (Tilly Koenen und R. J. Forbes, Klavier) ... Sinigaglia ...].\" (**).\n \nAufführung der 3. Symphonie unter Michael Balling im 4. Konzert des Hallé-Orchesters in der Free Trade Hall in Manchester. Auf dem Programm stehen außerdem Werke von Mozart (Figaro-Ouvertüre und Titus-Arie mit Tilly Koenen), Händel und Sinigaglia. Weiterer Mitwirkender ist der Pianist R. J. Forbes bei vier Klavierliedern (Schubert, Schumann und Donizetti) (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191011065, "Datum": "6.11.1910, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des Sanctus der e-Moll-Messe unter Otto Barblan in Genf.", "Letzte Änderung": "02.12.2024 19:55"}, {"ID": 190711065, "Datum": "6.11.1907, Mittwoch", "Haupttext": "Ein Inserat in The Philadelphia Inquirer Nr. 129 auf S. 15 macht auf die Konzerte vom 8./9.11.1907 mit der 5. Symphonie aufmerksam:\n\"ACADEMY–Friday at 3; Saturday at 9.15 [sic].\nPhiladelphia Orchestra |\nSymphony; Bruckner No. 5\nDeGogorza, Bariton\nSeats at Heppe's. 1115Chestnut\" (*).\n \nDas Unterhaltungsblatt des Vorwärts Nr. 216 (Beilage zum \"Vorwärts\" Berliner Volksblatt Nr. 260 ) bringt auf S. 2f einen Feuilleton-Artikel:\n\"                 Die Sinfonie.\n     Unsere musikerfüllte Zeit liebt es, mit musikalischen Schlagworten zu prunken. [... Begriffsbestimmung \"Sinfonie\", musikgeschichtliche Entwicklung ...].\n     Alle Musiker, die wir heute seit Beethoven zu den führenden Geistern zählen, haben die Sinfonie zum Ausdruck ihres Könnens benutzt. Die besten Namen aus der Musikgeschichte der Neuzeit sind es, die zugleich als Hüter der sinfonischen Form uns entgegentreten: Schubert, Schumann, Mendelssohn, Brahms, Bruckner, Tschaikowsky haben sie mit ihrem Geiste erfüllt. Jeder von ihnen nach der subjektiven Art seiner Schaffensweise, jeder mit der Eigenart, die sein musikalisches Denken beherrschte.  [...].     J. C. Lußtig.\" (**).", "Letzte Änderung": "15.06.2026 09:08"}, {"ID": 190611065, "Datum": "6.11.1906, Dienstag", "Haupttext": "Hinweis auf die heutige Generalprobe und das Konzert am 7.11.1906 in der Reichspost Nr. 253 auf S. 10 (*)\n\nÖffentliche Generalprobe zum morgigen Konzert mit 3. Symphonie und f-Moll-Messe (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190511065, "Datum": "6.11.1905, Montag", "Haupttext": "Brief von Ferdinand Löwe an Oskar Grohé: \n   Über die 1. Symphonie (Beiliegend Bestätigung der Reisekosten für Grohé).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190411065, "Datum": "6.11.1904, Sonntag", "Haupttext": "Amerikanische Erstaufführung von Gustav Mahlers Vierter Symphonie durch das New York Symphony Orchestra unter Walter Damrosch in New York.\nIn dem ausführlichen Einführungsartikel der New York Times Nr. 17111 auf S. 40 (mit Notenbeispielen) wird Bruckner [irrig] als Lehrer Mahlers erwähnt:\r\n\"GUSTAV MAHLER ... HIS PERSONALITY AND HIS NEW SYMPHONY\nTHE name of Gustav Mahler is known on this side of the water chiefly as one of the most distinguished of the younger school of German conductors, [... strenges Regiment an der Hofoper ... symphonisches Schaffen ... zur Biographie ...]. He studied philosophy at the Vienna University and was a pupil at the Conservatory of Bruckner and Epstein. ...]. His achievements in composition are such that it is time his music was introduced to the attention of Americas music lovers.          RICHARD ALDRICH.\" (*).\n \nIn einer Buchbesprechung der Buffalo Sunday Morning News Nr. 5 auf S. 8 wird auch Bruckner erwähnt:\r\n\"             MUSICAL MATTERS.\n[... Buch über Kirchenmusik ... Felix Weingartners Buch \"The Symphony since Beethoven\" ...].\n     The symphony composers since Beethoven, whom he considers are Schubert, Mendelssohn, Schumann, Brahms, Bruckner, Joachim Raff, Robert Volkmann, [... 15 weitere Namen ...]. He does not praise all, but gives his opinions an the symphonic works of these composers in definite, direct and honest terms. The book is a genuine addition to musical literature.\n     The \"Guide to Parsifal,\" by Richard Aldrich is another valuable contribution to Parsifalites. Mr. Aldrich is the music editor of the New York Times, and he is recognized as a competent musical authority. [...].\" [keine Signatur] (**).", "Letzte Änderung": "23.05.2024 12:59"}, {"ID": 190211065, "Datum": "6.11.1902, Donnerstag", "Haupttext": "Brief Göllerichs an die Liechtensteinsche Hofkanzlei: \n\n   Dankt für das Schreiben vom 27.9.1902 und bittet um die Zusendung von Abschriften der Gesuche Bruckners und der Erlässe des Fürsten, da sie für die Biographie von Wert seien. [Verso eine Datierung 8.11.1902 (Eingangsvermerk?)] (*).\n\n\nAufführung des Scherzos der 4. Symphonie als Schlussstück eines Konzerts der Münchner Philharmoniker unter August Scharrer (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190111065, "Datum": "6.11.1901, Mittwoch", "Haupttext": "Der Welser Anzeiger Nr. 45 kündigt auf S. 5 die Aufführung des \"Germanenzug\" am 9.11.1901 an.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190011065, "Datum": "6.11.1900, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung des \"Germanenzugs\" in Osnabrück.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189811065, "Datum": "6.11.1898, Sonntag", "Haupttext": "Die Neue Musikalische Presse bringt einen Artikel von \"Hagen\" über das Wiener Bruckner-Denkmal.\nDie Büste müsse aus dem Nachlaß Tilgners angekauft werden. Über Bruckners Bedeutung. Kürzlich habe Dr. Egon Oppolzer sich für das Denkmal eingesetzt und zugleich eine namhafte Spende geleistet (*).\n \nThe Buffalo Sunday Times Nr. 9 (The Buffalo Times, New York) verwendet auf S. 17 den vom 16.10.1898 bekannten Text:\r\n\"               MUSICAL MATTERS\n[...]\n     Herr Schalk, the new conductor, who comes to take Anton Seidl's place, was born in Vienna in 1863 and played the violin there in an orchestra of the Royal Opera. Anton Bruckner, to whose symphonies Mr. Thomas has introduced us, advised him to devote himself to conducting, and on the recommendation of the composer he was engaged for the Stadt Theater in Graz. [....].\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189711065, "Datum": "6.11.1897, Samstag", "Haupttext": "Brief von Guido Peters (Graz) an Paula Rotter:\r\n   U. a. Erwähnung, daß er heute in die Loge von Baronin Zois eingeladen wurde. Morgen Bruckners „Romantische“ im 1. Musik-Verein-Konzert (*).\nÖffentliche Generalprobe der 4. Symphonie in Graz (**).\nAnkündigung des morgigen Konzerts in der Grazer Tagespost (***).\nDie Linzer Tages-Post Nr. 255 meldet auf S. 3, daß Theodor Reisch der Steyrer Liedertafel das Originalmanuskript des \"Libera\" (WAB 22) gewidmet habe:\r\n\"     (Steyrer Liedertafel.) Man schreibt uns aus Steyr unterm 4. d. M.: Im gestrigen Vereinsabende der Steyrer Liedertafel machte den anwesenden Vereinsmitgliedern Vereinsvorstand Herr Dr. Angermann die erfreuliche Mittheilung, dass von Seite des Testament-Executors des verstorbenen Ton­dichters Dr. Anton Bruckner, Herr Dr. Theodor Reisch, im Einverständnisse mit den Professoren Schalk und Loewe anlässlich des Jahrestages des Todes Bruckners und im Hinblicke auf die vielfachen persönlichen Beziehungen des großen Symphonikers zur Steyrer Liedertafel, deren Ehrenmitglied bekanntlich Bruckner war, aus dessen musikalischem Nachlasse das Original-Manuscript: „Libera\", für Chor, Posaunen und Orgel, als Andenken an den Meister Bruckner der Steyrer Liedertafel gewidmet worden ist. Das wertvolle Stück kommt unter Glas und Rahmen, und bei nächster Gelegenheit wird die Steyrer Liedertafel das „Libera\" auch ausführen. Die Worte Doctor Angermanns fanden vielen Beifall.\" (°).", "Letzte Änderung": "31.08.2026 13:28"}, {"ID": 189611065, "Datum": "6.11.1896, Freitag", "Haupttext": "Kurzkritik zur Aufführung des Requiems [WAB 39, am 2.11.1896] im Deutschen Volksblatt Nr. 2818 auf S. 9:\r\n\"    – Kirchenmusik. Allerheiligen hat wie alljährlich auch heuer eine Anzahl vortrefflicher religiöser Tonwerke zu Gehör gebracht. [... St. Stefan und andere Kirchen ... Haydn trotz der Cäcilianer immer noch beliebt ...]. Auch der jüngstverstorbene oberösterreichische Componist Habert, der unermüdliche Vertheidiger der großen Meister gegen die Cäcilianer war in der Votivkirche vertreten. Der Allerseelentag bot zwei hervorragende Kunstwerke: Bruckner's Requiem in der Pfarrkirche Am Hof unter Julius Böhm's Leitung und Mozart's \"Schwanengesang\" in der Hofcapelle. [... Predigten Dr. Swobodas über religiöse Kunstwerke, Drucklegung wünschenswert ...].\" [keine Signatur] (*).\n \nAnkündigung des Konzerts vom 8.11.1896 (mit der 7. Symphonie)\n \nim Illustrierten Wiener Extrablatt Nr. 306 auf S. 11:\r\n„GROSSER MUSIKVEREINS-SAAL. | I. Philharmonisches Concert | Sonntag, den 8. November 1896, Mittags ½1 Uhr | PROGRAMM: | [… Beethoven, Volkmann, Reinhold Hummer …] | A. Bruckner: Symphonie in E-dur, Nr- 7. | [… Kartenverkauf…].“ (**a)\n \nund in der Reichswehr Nr. 986 (Morgenblatt) auf S. 6 (**b).\n \nDie Ostdeutsche Rundschau Nr. 306 teilt auf S. 5 mit, daß am 7.11.1896 der »Germanenzug« bei der Gründungsliedertafel des Fünfhauser Männergesangvereins »Frohsinn« - mit einer \"strammdeutschen Vortragsordnung\" - aufgeführt wird:\r\n\"     Fünfhauser Männergesangverein \"Frohsinn\" in Wien. Dieser Verein veranstaltet Samstag (7. November 1896) in Wimberger's Sälen unter der Leitung seines neuen Chormeisters Herrn Hans Schächer eine Gründungsliedertafel, auf die wir wegen der aufgestellten strammdeutschen Vortragsordnung besonders hinweisen. Außer den Männerchören: \"Nachtgesang im Walde\" (Schubert), \"Germanenzug\" (Dr. A. Bruckner) und vielen anderen kommen auch gediegene gemischte Chöre von Josef Reiter, R. Wagner und Schumann zum Vortrage. Beginn der Musikvorträge um 8 Uhr, der Gesangsvorträge um 9 Uhr.\" (***).\n \nDas Mährische Tagblatt Nr. 257 kündigt auf S. 7 die Aufführung der 4. Symphonie am 8.11.1896 an:\r\n\"      Musik-Verein in Olmütz.\r\n   Sonntag, den 5. [sic] November 1896,\r\n   im königl. städtischen Redoutensaale:\r\n              174. Concert.\r\nDirigent: Musikdirector Herr Wladimir Labler.\r\n                    Vortrags=Ordnung:\r\n1. Dr. Bruckner Anton, \"Vierte (romantische) Symphonie\" für großes Orchester. (Allegro molto modorato [sic] – Andante – Scherzo – Finale)\r\n2. Mendelssohn=Bartholdy Felix, [... Klavier: Carl Lafite), 3. Eduard Grieg \"Sigurd Jorsalfar\" ...].\n     Anfang 4 Uhr Nachmittags.\r\n[... Karten und Preise ...].\" (°).\n \nDas Prager Tagblatt Nr. 306 gibt auf S. 7 das Programm vom 7.11.1896 bekannt:\r\n\"    *** Bei der ersten Aufführung des Universitäts=Gesangvereins \"Liedertafel der deutschen Studenten\" in Prag, welche Samstag den 7. November im Grand Hotel stattfindet, bringt der Verein folgende Chöre zum Vortrage: 1. \"Schottischer Bardenchor\" von Friedrich Silcher; 2. \"Germanenzug\" von Anton Bruckner; 3. [... Max Bruch. M. Filke, Cursch=Bühren, Joseph Fleischer, Conrad Kreutzer ...] O. Singer.\" (°°).\n \nNachruf in der in Chicago erscheinenden Zeitung The Inter Ocean Nr. 227 auf S. 5 in der 7. Spalte:\r\n\"                       AMUSEMENTS\r\n[...]\r\n    Anton Bruckner, who died in Vienna last week at the age of 72 years, was one of the foremost of the rather scanty list of German composers of the present day. With Brahms or even with Max Bruch he is by no means  to be classed, but he wrote much good and serious music which is not so well known in this country as it deserves. His fame rests chiefly on his seven symphonies, which have zealous admirers, though their length and severity have kept them from becoming popular. Among his numerous choral works are three grand masses. Bruckner was a warm admirer of Wagner, who greatly influenced his style, and the slow movement of his last symphony was written as an elegy on his death, which occurred shortly before it was composed.\" (°°°).\n \nDie Zeitung Nashville Banner (Tennessee) Nr. 180 greift auf S. 4 in der 5. Spalte auf den anekdotischen Nachruf in The Sun vom 31.10.1896 zurück:\r\n\"                 INTERESTING ITEMS.\r\n[...]\r\n     Anton Bruckner, the musical composer, died recently at Ausfelder [sic], in Austria, at the age of 72. His best known work is his Eighth Symphony in C minor, which takes a whole evening for its performance and which was first given twenty-five years after it had been composed. When he began to began to [sic] play it was difficult to stop him. He once competed for the post of court organist at Vienna, each candidate being allowed twenty-five minutes, and played for over an hour before the judges could stop him. Once at the Crystal Palace he played till he exhausted the organ blowers and the wind gave out.–New York Sun.\" (#).", "Letzte Änderung": "02.05.2026 08:25"}, {"ID": 189411065, "Datum": "6.11.1894, Dienstag", "Haupttext": "Erlaß des Kultusministeriums:\r\n     Bruckner solle, da er vermutlich keine Universitätsvorlesungen mehr halten werde und Honorareinbußen habe, ab 1895 eine Ehrengabe von 600 fl und für 1894 eine Unterstützung von 150 fl erhalten (*).\nSchreiben an die Niederösterreichische Statthalterei (*a) und das Rektorat der Wiener Universität (*b): Neben einer Subvention für 1894 (150.- fl.) gewähre man »dem Tondichter Dr. Anton Bruckner in Wien, in Anerkennung seiner Leistungen auf dem Gebiete der musikalischen Composition, für das Jahr 1895 eine Ehrengabe von sechshundert (600) Gulden« (*a).\n \n[Vorgedrucktes fett gedruckt. Vom Minister persönlich nur die Unterschrift]\nMinisterium für Cultus und Unterricht.\nZ. 10995\n     Mit Bezug auf den Bericht vom 5. März l. J. Z. 1480 beehre ich mich, das Rectorat in Kenntnis zu setzen, dass ich mich bestimmt gefunden habe, dem Tondichter, Dr Anton Bruckner in Wien, in Anerkennung seiner Leistungen auf dem Gebiete der musikalischen Composition, für das Jahr 1895 eine Ehrengabe von sechshundert /: 600 :/ Gulden in Aussicht zu stellen.\n     Des Weiteren bewillige ich dem genannten Tonkünstler aus den laufenden Mitteln dieses Jahres eine Subvention von einhundertfünfzig /: 150 :/ Gulden.\n     Ich ersuche den Statthalter für Niederösterreich unter Einem, Dr Bruckner hievon unverweilt zu verständigen und ihm den zuletzt genannten Betrag gleichzeitig flüssig zu machen.\n                 Wien, am 6. November 1894.\n     Der Minister für Cultus und Unterricht:\n                             Madeyski.\nAn das Rectorat der k. k. Universität Wien.\"\nKanzleivermerk am 23.11.1894.\nDie Kanzleivermerke \"\"Collationiert\" und \"ges. Vlat. 1. XI.\" [1.11.1894, sic] sind in den verfügbaren Faksimilia nicht auffindbar (*b).\n \nKritik der f-moll-Messe (signiert »G. v. B.« [Gaigg von Bergheim]) in der »Reichspost« Nr. 255 auf S. 5:\r\n\"    – Die große Messe von Dr. Anton Bruckner. Es war ein Nachklang zum verflossenen Bruckner-Jubiläum und zugleich die Abtragung einer Ehrenschuld an den gegenwärtig größten Tonschöpfer auf dem Gebiete der absoluten Musik, daß die Gesellschaft der Musikfreunde gestern unter Gericke's Leitung die große Messe in F von Bruckner in würdiger Weise zur Aufführung brachte. Trotz der vielen großen und hervorragenden Symphonien und des hinreißend schönen Streichquintetts möchten wir doch diese Messe als die bedeutendste Schöpfung des greisen Meisters bezeichnen. Stets klar in der thematischen Form, streng anpassend an den kirchlichen Text, glänzend illustrirt durch eine feine und edle Instrumentation, wirkt dieses Werk geradezu hinreißend von Satz zu Satz durch seine kräftigen Einsätze, breiten Accorde und eine – bei Bruckner stets – mannigfaltige Modulation. Die dem Meister so eigene freie musikalische Form ist in diesem Werke durch den kirchlichen Charakter in bemerkenswerther Weise beschränkt und gebunden. Wirken das grandiose \"Gloria\" und das breit angelegte \"Credo\" imponirend durch die mächtigen Chöre und den jubelnden Ausklang der festlichen C-dur-Tonart, so steigt der hochsinnige und zugleich kindlich gläubige Meister gleichsam auf die Schwingen der Andacht in dem weihevollen \"Benedictus\" und \"Agnus Dei\" hinauf zum Chor der Sterne, von dem einst auch Haydn bei seiner letzten Aufführung der \"Schöpfung\" rief: \"Nicht von mir, von dort kommt das – Licht!\" – Der eben von schwerer Erkrankung kaum genesene Meister, erhielt nach der Aufführung dieses bedeutenden Werkes, welches im Jahre 1893 zu [sic] ersten Male hier durch den Wagnerverein unter Mitwirkung der Capelle Strauß ebenfalls vorzüglich gebracht wurde, solenne Huldigungen.     G. v. B.\" (**).\n \nBesprechung der f-moll-Messe durch Hans Paumgartner (signiert »dr. h. p.«) in der Wiener Abendpost Nr. 255 (Wiener Zeitung) auf S. 5f:\r\n»               Concerte.\r\n     Die Gesellschaft der Musikfreunde hat in ihrem diesjährigen ersten Concerte zur nachträglichen Feier des siebzigsten Geburtstages Anton Bruckners dessen große Messe in F-moll aufgeführt. Dieses schöne kirchliche Werk wurde bereits im vorigen Musikjahre vom Wiener akademischen Wagner=Vereine in einem Concerte zu Gehör gebracht, und man kann der Leitung des Gesellschaft der Musikfreunde nur dankbar sein, daß sie mit den vollkommeneren Mitteln ihres trefflichen Singvereins=Chores und ihres Orchesters diese Aufführung nunmehr in würdigerer und künstlerischerer Art wiederholt und damit zugleich dem Schöpfer des Werkes ihre Huldigung dargebracht hat.\r\n     Bruckner, der sonst in seinen Messen bei aller Freiheit des Styles sich doch in den Grenzen der kirchlichen Aufführbarkeit während des sonntäglichen Hochamtes hält, ist in seiner F-moll-Messe den Weg gewandelt, den zuerst Bach in strengem Style in seiner hohen Messe in H-moll und dann Beethoven in freierem Tonausdrucke in seiner Missa solemnis eingeschlagen hat. Beide Werke sind schon räumlich so sehr über die liturgischen Schranken hinausgewachsen, daß ihnen das gothische Kirchenschiff zu eng wurde. Auch ist bei Beethoven die Form eine so freie geworden (man denke an das Recitativ im Agnus Dei der Missa solemnis mit den kriegerischen Trompeten=Fanfaren), daß bei aller Gemeinsamkeit der Wurzel des Christkatholischen doch dieses Werk als eine weltliche Abzweigung angesehen werden muß und daher von jeher nur im Concertsaale aufgeführt wurde. Beethoven hat den Meßtext in seiner genialen Art aufgegriffen, den contemplativen Theil (wie im Kyrie, Sanctus, Benedictus) seelisch vertieft, den erzählenden Theil jedoch mit dem leidenschaftlichen Ausdrucke der Dramatik in Töne umgedichtet. Diese fessellos freie große Messe Beethovens ist Bruckner bei der Composition seiner F-moll-Messe, welche zu den schönsten chorischen Werken der Periode nach Beethoven zählt, deutlich wahrnehmbar vorgeschwebt.\r\n     Mit dem schönen ernsten Kyrie, welches im \"Christe\" so reizvoll nach Ges-dur modulirt, hebt die Messe auf das weihevollste an. Das lebensprühende Gloria gipfelt in dem ausgesponnenen fugierten Schlußsatze des „Cum sancto spritu“. Mit großer Mannigfaltigkeit (ins kleinste Detail tonmalerisch gehalten) spricht das Credo sein Glaubensbekenntnis. Der bedeutendste Satz ist das Benedictus. Ein wunderschönes Orchesterstück voll innigster Wärme der Empfindung und Schönheit des Klanges leitet dasselbe ein, Chor und Soloquartett führen es in dieser Stimmung fort. Auch das Agnus Dei ist in seinem edel schmerzlichen Ausdrucke ein weihevolles Stück geistlicher Musik. Versöhnlich schließt die Bruckner’sche Messe in der Dur-Tonart ab.\r\n     Die Aufführung war, wie bereits bemerkt, vorzüglich. Herr Concertdirector Gericke hat das Werk mit liebevoller Sorgfalt und die Aufführung mit sicherer Hand geleitet. Das Soloquartett (die Damen Chotek und Kusmitsch, die Herren Erxleben und Kraus) hat trefflich gesungen. Insbesondere verdient Frl. Chotek für die saubere Ausführung des sehr schwierigen, sich beinahe ausschließlich in der höchsten Lage bewegenden Sopransolo=Partes warme Anerkennung. Den Anspruch auf ein separates Lob hat sich auch Herr Kraus durch die in letzter Stunde für den erkrankten Herrn von Reichenberg erfolgte Uebernahme des Baßsolo=Partes und die sichere Durchführung desselben erworben. Der Chor des Singvereins und das Gesellschafts=Orchester haben ihre Aufgabe auf das vorzüglichste gelöst. Das Publicum bereitete nach jedem Satze der Messe dem anwesenden Componisten warme persönliche Ovationen, welche derselbe von seinem Logenplatze aus dankend erwiderte.\r\n     Mit viel Reclame hat sich ein Londoner Trifolium [...] bei uns eingeführt. [... über dieses Konzert und den Arienabend Bellincioni mit zwei schlechten männlichen Partnern, aber der guten Geigerin Rosa Hochmann, die] mit den lebhaftesten Beifallsbezeigungen ausgezeichnet wurde.\r\n                                     dr. h. p.« (***).\n \nBesprechungen des Konzerts vom 4.11.1894 erscheinen auch\n \nin der Deutschen Zeitung Nr. 8210 auf S. 5f von Theodor Helm:\r\n\"Bruckner's F-moll-Messe im ersten Gesellschafts=Concert.\r\n     Zur nachträglichen Feier des siebzigsten Geburtsfestes Dr. Anton Bruckner's führte die Gesellschaft der Musikfreunde in ihrem ersten heurigen Concerte Sonntags des Meisters große F-moll=Messe auf. Es wurde mit dieser Aufführung eigentlich nur eine seit vielen Jahren fällige Ehrenschuld an den größten lebenden vaterländischen Tondichter abgetragen, denn bereits 1872 war die F-moll=Messe – und zwar von einer Bruckner heute keineswegs freundlich gesinnten Seite, der \"Neuen Freien Presse\" nämlich!! – zum Concertvortrag vorgeschlagen worden, aber die Gesellschaft der Musikfreunde ließ sich Zeit und wiederum Zeit, bis ihr wirklich ein auf weit bescheidenere Mittel beschränkter Chorverein, nämlich der des für Bruckner's Größe unermüdlich kämpfenden Wiener akademischen Wagner=Vereines, am 23. März 1893 mit der künstlerischen That der Erstaufführung einer Bruckner'schen Messe im Concertsaal zuvorkam.\r\n    Wir haben die F-moll-=Messe gelegentlich der damaligen Aufführung in Nr. 7632 der \"Deutschen Zeitung\" (vom 28. März 1893) eingehend gewürdigt und müssen, was das erhabene Kunstwerk selbst anbelangt, durchaus auf die citirte Schilderung verweisen. was nun die gestrige Wiedergabe der Messe betrifft, so stand sie an Schwung stellenweise der durch den Wagner=Verein unter Herrn Schalk's Leitung gebotenen nach, indem Herr Gericke einige Chorsteigerungen wohl etwas zu vorsichtig nahm. [... Lob für Benedictus und Agnus dei ...]. Unter den Solisten vermißten wir diesmal schmerzlich Gustav Walter (den Herr Erxleben nicht entfernt zu ersetzen vermochte), dagegen machte sich der frische führende Sopran des Fräuleins Sofie Chotek wie bei der Aufführung 1893 angenehm bemerkbar, sang Fräulein Kusmitsch recht ausdrucksvoll den Alt und bot Herr Felix Kraus, ohne Probe für den plötzlich heiser (?) gewordenen Herrn Reichenberg einspringend, als Vertreter der Baßpartie eine überraschend gelungene Leistung. Schade, daß die Mitwirkung der Orgel und damit auch das 1893 von Herrn Labor nach Bruckner'schen Motiven so stilvoll improvisirte Zwischenspiel (vom Sanctus zum Benedictus führend) ausfiel. [.... Chöre imposanter und Orchester besser als 1893 ... aufmerksames Publicum ...], wiederholt seine Begeisterung in stürmischem Beifall und Hervorruf des in einer Loge anwesenden Meisters kundgebend. So nach der jubelnden Schlußfuge des Gloria, nach dem mächtigen Credo, und besonders nach dem himmlischen Benedictus, das gestern wohl am tiefsten wirkte.\r\n     Am Schlusse des Concertes bereitete das gesammte Publicum Bruckner eine wahrhaft ergreifende Ehrung, der nicht endenwollende Beifallssturm schien wie aus Einem Herzen zu kommen. . . . . . . Möge der vor Kurzem noch so schwer leidenen Meister durch den doppelt überwältigenden Eindruck seiner Musik und ihrer Wirkung auf die Hörer nicht zu tief erschüttert worden sein!                    h.–m.\" (°),\n \nim Linzer Volksblatt Nr. 254 auf S. 4 (die Rubrik ist datiert \"5. November\"):\r\n\"    – Dr. Anton Bruckner. Die große Messe des Meisters in C-moll [sic] gelangte gestern in Wien in einem von der Gesellschaft der Musikfreunde veranstalteten Concerte zur Aufführung. Die Zuhörer brachten dem persönlich anwesenden Componisten begeisterte Ovationen dar.\" (°°),\n \nim Neuen Wiener Tagblatt Nr. 305 auf S. 1f, signiert \"W. Fr.\" [Wilhelm Frey]:\r\n\"               Konzerte.\r\n     Die Gesellschaft der Musikfreunde leitete vergangenen Sonntag ihre diesjährigen Konzerte mit einer Messe ein, mit der F-moll Messe Dr. Anton Bruckner's, und dieses halb weltliche, halb geistliche Konzert sollte gewissermaßen eine nachträgliche Feier des 70. Geburtstages sein, den der Komponist zu Anfang des September in Steyr, und zwar auf dem Krankenlager beging. Das Publikum ließ es sich auch nicht entgehen, dem greisen Meister die herzlichsten Sympathien zu bezeigen. Wiederholt brachte es ihm herzlichste Ovationen, die Bruckner vom Versteck seiner Loge aus mit kindlicher Rührung quittirte. Die F-moll Messe, in Wien übrigens erst vor anderthalb Jahren zur Aufführung gebracht, kann zu den geschlossensten und abgerundetsten Werken Bruckner's gezählt werden. In räumlicher Ausdehnung und den von ihr geforderten künstlerischen Mitteln gleich der D-Messe Beethoven's nicht für die Kirche angelegt, imponirt sie im Kyrie und dem Credo durch monumentalen Aufbau und durch mächtige Steigerungen, im Sanctus, Benedictus und Agnus Dei durch den innigen und wahrhaft gläubigen Herzenston. Hier, auf dem Gebiete der musikalischen Architektonik, im Weben des kontrapunktischen Geistes, fühlt sich Bruckner als wahrer Herrscher, aus seiner andächtigen Lyrik athmet die wärmste religiöse Ueberzeugung. Hätte Bruckner nur dieses eine Werk geschrieben, so wäre ihm dafür allein schon die allgemeine Verehrung gesichert. – Die Aufführung entsprach nicht in allen Punkten den gehegten Erwartungen. Es fehlte der Schwung, hier und dort auch die absolute Sicherheit und stellenweise das muthige Eingreifen der Chöre. Das Soloquartett erwies sich unzulänglich. So begeht man keine Feste.\r\n     Einige Stunden nach der Messe hörten wir bei Bösendorfer jene Künstlertrias, die eine rührige Londoner Konzertagentur auch nach Wien gesandt [... über dieses Konzert (schlecht besucht) ...]. Man soll eben auch auf dem Kontinente die Sabbatruhe beachten und am Sonntag Abend kein Konzert geben.           W. Fr.\" (°°°),\n \nim Neuigkeitsweltblett Nr. 254 auf S. 10, signiert \"Alpha.\" [Albert Gustav Roncourt] (die Rubrik ist datiert \"5. November\"):\r\n\"     Bruckner's F-moll-Messe. Zur nachträglichen Feier des siebzigsten Geburtstages Anton Bruckner's wurde gestern des Meisters F-moll-Messe im ersten Gesellschafts=Konzerte zur Aufführung gebracht. [... Besprechung im März 1893 ... gestern wieder bedeutender Eindruck ... Kyrie, Gloria ...], das herrliche Sanctus und das melodisch, schier überirdisch klangschöne Benediktus, technisch genommen wohl der schönste Satz des Werkes und das edle, in seinem schmerzlichen Ausdrucke so ergreifende Agnus Dei erregen als die Haupt=Nummern dieser mächtig wirkenden Messe die Andacht und Bewunderung des größten Theiles der Zuhörer. Der greise Meister war zur Freude seiner Verehrer persönlich anwesend und dankte nach den einzelnen Sätzen von seiner Loge aus für den ihm gespendeten großen Beifall, der zum Schlusse derart anwuchs, daß Bruckner auf dem Podium erscheinen und von hier aus oftmals danken mußte. Die Aufführung unter Gericke's korrekter, aber keineswegs begeisternder Führung war eine im Ganzen recht befriedigende. Der Singvereinschor und das Orchester waren vortrefflich und das Soloquartett, bestehend aus den Damen Chotek (Sopran), Knomitsch [sic] (Alt) und den Herren Erxleben (Tenor) und Krauß, (Baß) wurde seiner schwierigen Aufgabe mit vielem Fleiße gerecht.         Alpha.\" (#),\n \nin der Österreichischen Volkszeitung Nr. 306 auf S. 3, signiert »B. B-t.« [= Balduin Bricht]:\r\n\"Theater - und Kunstnachrichten.\r\n                 Konzerte.\r\n     Die diesjährige Konzert=Regenzeit ist mit heftigem Geprassel hereingebrochen. Von Samstag Abend auf Sonntag Abend sind, ohne alle Rücksicht auf die Sonntagsruhe, drei Konzerte niedergegangen. Ein vielversprechender Anfang. Immerhin wäre es zu wünschen, daß die zu erwartende endlose Fortsetzung sich künstlerisch wenigstens einigermaßen auf der Höhe des Anfanges halte. – Das erste Gesellschafts=Konzert brachte als Nachfeier zum siebzigsten Geburtstage Bruckner's des Altmeisters F-moll-Messe, ein hochbedeutsames Werk, das ungeachtet verschiedener Gewaltsamkeiten in der Behandlung des Chores, von blühender Schaffenskraft durchweht ist, und gerade in den innigen und lyrischen Theilen, wie im Kyrie und Benediktus sich zu klarer, ruhiger Schönheit erhebt. Im Kredo [sic] finden sich, auch aufs erste Hören, originelle Geistesblitze, ein Beweis, daß die fromm=naive Kunstseele Bruckner's der Führung durch einen hellen, zielklaren Kunstverstand nicht entbehrt. Die Aufführung war wohlvorbereitet und sehr eifrig; letzteres nur manchmal zu sehr, so daß im Lärm der Stimmen das Orchester und zeitweilig auch die Komposition unterging. Das Soloquartett, Fräulein Chotek und Fräulein Kusmitsch, die Herren Erxleben und Fritz Kraus, dieser als hilfsbereiter Ersatz für Herrn Reichenberg, löste seine schwierige Aufgabe in ausreichender Weise.\r\n     [... über zwei Liederabende ...]     B. B–t.\" (##),\n \nin der »Presse« Nr. 305, S. 11, von Robert Hischfeld:\r\n\"     (Festaufführungen.) Unsere Musikfreunde haben am Sonntag zwei kerndeutsche Meister, Hans Sachs und unseren Bruckner, gefeiert. – Die Hofoper [... \"Meistersinger\" unter Hans Richter ...]. . . .  Im ersten Gesellschafts=Concerte wurde Bruckner's große F-moll-Messe aufgeführt. Es berührte uns schmerzlich, daß in dem Programme des Concertes die Aufführung des Werkes erst besonders begründet – oder entschuldigt? – wurde. Die großartige Messe hätte auch ohne Feiergründe aufgeführt werden müssen. Sie steht hoch über den Parteien. Für einen festlichen Charakter des Concertes wurde leider nicht gesorgt. Die Parallele mit der Strauß=Feier drängt sich darum unwillkürlich auf. Und doch ist Bruckner ein echter, warmherziger Oesterreicher, er hat sich in harten Mühen, auf dornenreichem Pfade bis ins Greisenalter nur den höchsten und edelsten Kunstformen, der Kirchenmusik, der Kammermusik, der Symphonie gewidmet. Auch hat Tilgner nicht blos Johann Strauß, sondern auch Anton Bruckner mit großer Kunst modellirt. Das frische Grün hätte auch die Büste Bruckner's, welcher heute mit 70 Jahren rüstig und frisch im Geiste an seinem neunten symphonischen Werke arbeitet, bedeutungsvoll bekränzen dürfen. Unseren vortrefflichen Singverein zu hören, ist zwar jedesmal eine Freunde und ein Fest; die Besetzung der Solopartien war aber nur gut bürgerlich und durchaus nicht festlich. Ein ganz kleiner Theil jener hervorragender Opernkräfte, welche in der \"Fledermaus\" stumme Figur machten, hätte genügt, um den Jubilar Bruckner und sein Werk zu ehren. Es wäre eine Ehrenpflicht dieser Künstler gewesen. Indessen hatte auch Herr v. Reichenberg abgesagt, für welchen Dr. Felix Kraus, allerdings zum Vortheile des Werkes, in letzter Stunde eintreten mußte. Die Anwesenden folgten mit vollster Theilnahme der Aufführung der Messe und huldigten dem Meister nach jeder Abtheilung des Werkes. Wie immer es auch war – die Gesellschaft der Musikfreunde hat sich durch die Vorführung der erhabenen Schöpfung, welcher noch eingehende Worte zu widmen sind, herzlichen, freudigen Dank gesichert.      r. h.\" (###)\n \nund im Wiener Tagblatt Nr. 305 auf S. 1, signiert \"R. Hr.\" [vermutlich Richard Heuberger]:\r\n„                   Konzerte.\r\n     Mit den drei B – Bruckner, Bellincioni, Ben=Davis wurde die heurige Konzertsaison eröffnet. Bruckner erlebte mit der unter Gericke’s Leitung stattgehabten Aufführung seiner großen F-moll=Messe eine von der Gesellschaft der Musikfreunde veranstaltete nachträgliche Feier seines 70. Geburtstages und genoß bei der Gelegenheit die Freude, Gegenstand überaus herzlicher Ovationen zu sein. Von einer Loge aus dankte der – sehr leidend aussehende – Meister. Ueber die Messe selbst ist schon anläßlich ihrer ersten Aufführung in einem Wagnervereinskonzerte (23. März 1893) ausführlich berichtet worden und erübrigt uns nur, zu wiederholen, daß uns dieselbe als das verhältnißmäßig abgeklärteste aller Bruckner’schen Werke erscheint. Gedankensprünge, Willkürlichkeiten, Unschönheiten gibt es freilich auch hier. Die meisten wohl im arg zerfahrenen Schlußsatze des Credo, einzelne in jeder anderen Abtheilung; selbst das Benediktus [sic] – die schönste Partie des Ganzen und eines der allerbesten Stücke, die Bruckner je geschrieben – ist nicht frei davon. Aber konsequenter als in seinen meisten anderen Schöpfungen, hält der Meister hier seine Gedanken fest, logischer läßt er sie auseinander hervorgehen. Freilich kommt die Nöthigung, den stets wechselnden Stimmungen des Meßtextes durch musivische Arbeit möglichst gerecht zu werden, dem Komponisten und seiner Eigenheit auf halbem Wege entgegen. Die Worte motiviren so oft das Unmotivirte der Musik. Die Noth wird zur Tugend. Man erhält erfreulicherweise in dieser Messe nicht gar zu viel von dieser Tugend und wird außerdem durch eine Unzahl geistvoller, zuweilen sogar genialer Details ununterbrochen interessirt, oft genug auch wirklich ergriffen. Am meisten unmittelbare Wirkung üben ein Theil des Kyrie, dann das wohllautgesättigte Benediktus und der Schluß des Agnus, in dem noch einmal eines der originellen Doppel=Fugenthemen aus dem Gloria anklingt. Die Stimmbehandlung ist in dieser Messe so rücksichtslos wie in den meisten Bruckner’schen Werken. Besonders für die Soprane hat der Meister eine Reihe verzweifelt hoher Einsätze, wahre Kreuzigungen, aufgespart. Ein Chor, der aus minder tüchtigen Sängern und Sängerinnen besteht, wie unser Singverein, wird gewaltige Mühe haben, den hochgespannten Anforderungen nachzukommen. Die Messe erfuhr hier vorgestern eine Aufführung von größter Vollkommenheit. Herr Gericke hatte die Partitur bis ins kleinste Detail inne und wußte – ebenso musivisch arbeitend, wie Bruckner – Alles und Jedes ins richtige Licht zu stellen. Er verdient für diese glänzende Dirigentenleistung außergewöhnliches Lob. Das Orchester wurde seiner schwierigen Aufgabe mehr als gerecht, die Solisten Fräulein Chotek, Fräulein Kusmitsch und Herr Erxleben leisteten mit ihren äußerst undankbaren und wie zufällig in die Partitur hineingeschneiten Soli das überhaupt Mögliche. Den Baßpart hatte für Herrn v. Reichenberg in letzter Stunde der hiesige Konzertsänger Herr Felix Kraus übernommen und mit der vortrefflichen Wiedergabe desselben die beste Reklame für seinen dieswöchentlichen Liederabend gemacht. [… über die Konzerte Bellincioni und Ben-Davis …].          R. Hr.“ (a).\n \nBrief von Hermann Zumpe an Hermann Behn:\r\n    Er wolle nächstes Jahr Bruckners 7. Symphonie aufführen (b).\n \nBrief der Steyrer Liedertafel an Bruckner:\r\n    Auf einer außerordentlichen Generalversammlung [12.9.1894] sei er zum Ehrenmitglied ernannt worden und möge das mitfolgende Ehrendiplom entgegennehmen. Unterschriften von Gustav Heyek und Franz Angermann (c).", "Letzte Änderung": "04.11.2025 10:58"}, {"ID": 189311065, "Datum": "6.11.1893, Montag", "Haupttext": "Da Schrötter beim nachmittäglichen Besuch eine Besserung festgestellt hat, darf Bruckner seine Universitätsvorlesung - die erste im bereits angelaufenen Wintersemester 1893/94 - abhalten (*).\nVon der Philosophischen Fakultät hatten sich inskribiert (alle Eintragungen wieder gestrichen): Arthur Hruschka [* Wien ca. 1876] (**), Marcel Montandon und Baron Bruno Morpurgo (* Wien 30.4.1875) (***), Paul Rappaport (* Ternow/Galizien ca. 1874) (°) und William Ritter (°°), Josef Wachter (* ca. 1874 Feldkirch) und Louis Wendschuh (* ca. 1868 Koblenz) (°°°).\r\nPrinz Karadjordjevic besucht die Vorlesungen ebenfalls (#).", "Letzte Änderung": "28.08.2025 10:00"}, {"ID": 189211065, "Datum": "6.11.1892, Sonntag", "Haupttext": "Hinweise auf das Konzert vom 13.11.1892 (mit dem 150. Psalm)\n\r\nim Illustrierten Wiener Extrablatt Nr. 308 auf S. 29 (Inserat):\r\n\"Grosser Musik-Vereins-Saal.\r\nSonntag, den 13. November 1892, halb 1 Uhr Mittag:\nErstes Gesellschafts-Concert:\r\nDirigent: Herr Wilhelm Gericke. - Mitwirkende: Frau Baronin Leonore Bach (Sopran), Fräulein Adele aus der Ohe (Clavier), J. M. Grün, Concertmeister (Violin-Dirigent). Der Singverein. Gesellschafts-Orchester.\nProgramm: Schubert: Ouverture (E-moll); A. Bruckner: Psalm, für Solo, Chor und Orchester (1. Aufführung); [... Liszt, Strauss, Mendelssohn ... Kartenpreise ...]\" (*),\nin der \"Presse\" Nr. 308 auf S. 10: \"Grosser Musik-Vereins-Saal.\r\nSonntag den 13. November 1892, halb 1 Uhr Mittags:\nErstes Gesellschafts-Concert.\nDirigent: Herr Wilhelm Gericke. Mitwirkende Frau: Baronin Leonore Bach (Sopran); Fräulein Adele aus der Ohe (Clavier); J. M. Grün, Concertmeister (Violin-Dirigent). Der Singverein. Gesellschafts-Orchester.\nProgramm: Schubert: Ouverture (E-moll). A. Bruckner: Psalm, für Solo, Chor und Orchester (1. Aufführung); [... Liszt, Strauss, Mendelssohn ... Kartenpreise ...]\"(*a),\nin der Neuen Freien Presse Nr. 10131 auf S. 13 [gleichlautend mit den anderen] (*b),\n \nder Wiener Zeitung Nr. 256 auf S. 12 [gleichlautend mit den anderen] (*c)\nund in der Wiener Allgemeinen Zeitung Nr. 4376 auf S. 12 [gleichlautend mit den anderen] (**).\n(Im 1. Philharmonischen Konzert werden unter Hans Richters Leitung Werke von Beethoven, Schumann (1. Sinfonie) und die 4. Serenade von Fuchs aufgeführt (***)).", "Letzte Änderung": "31.07.2023 21:59"}, {"ID": 189111065, "Datum": "6.11.1891, Freitag", "Haupttext": "Die Linzer Tages-Post Nr. 255 meldet auf S. 5, daß Bruckner zum Ehrendoktor der Wiener Universität ernannt wird und dies am 5.11.1891 bestätigt wurde:\r\n     \"Wien, 5. November. Mittels kaiserlicher Entschließung wurde der Beschluß der hiesigen Universität, den Componisten und Professor Anton Bruckner zum Ehrendoctor zu ernennen, bestäigt.\" (*).\n[Dieser Freitag gemeint?] Notiz »Freitag 19 [Uhr].« bei den Gebetsaufzeichnungen dieser Woche (**).\nBrief von August Göllerich (Nürnberg) an Lina Ramann und Ida Volkmann:\r\n     Dankt für die Anteilnahme an seinem Konzert [sicher 28.10.1891 mit der 4. Symphonie gemeint]. \"Das Concert war der herrlichste Abend für mich, den ich je erlebte und wenn dies möglich wäre, wäre ich an demselben mit mir so ziemlich zufrieden gewesen. Alles sagte, es sei das schönste Concert gewesen, das Nbg [Nürnberg] gehört. Diesen einstimmigen Erfolg hatte ich gar nicht erwartet. Das Publikum war von einer Herzlichkeit und Wärme sonder Gleichen - und was mich besonders freute, die Orchester-Mitglieder Alle hingen mir mit einer rührenden Hingebung an und brachen zum Schluss ohne jeden äusseren Befehl spontan in einen dreifachen Tusch aus. Ich glaube wirklich an der Spitze eines Orchesters Manches erzählen zu können. [...]\" (***).\nBruckner spielt Orgel beim Militärseelenamt um 10 Uhr in der Augustinerkirche. Neben der Militär-Prominenz sind anwesend die Erzherzöge Albrecht, Wilhelm und Rainer. Der Zelebrant ist Feldvikar Bischof Dr. v. Belopstoczky (°).\n\"Die Presse\" Nr. 305 berichtet auf S. 3 des Abendblatts vom heutigen Militärgottesdienst:\n     \"[Militär=Seelenamt.] Heute Vormittags um 10 Uhr fand in der Hofpfarrkirche zu St. Augustin das diesjährige, allgemeine Militär=Seelenamt statt. [... Anordnung der Truppenteile, anwesende Prominenz (mit Namensangabe) ...] Das Seelenamt celebrirte der apostolische Feldvicar Bischof Dr. v. Belopotoczky, assistirt von der durch das Platzcommando eingeladenen Militär=Geistlichkeit. Professor Dr. Anton Bruckner spielte die Orgel. Nach dem Gottesdienste, der etwa eine Stunde dauerte, erfolgte die Defilirung rechts, wozu die Truppen Colonne links formirten. Zunächst defilirten die beiden Infanterie=Bataillone, dann das Jäger=Bataillon, die Artillerie und die Cavallerie.\" (°°).\nNahezu textidentisch berichtet davon auch das Deutsche Volksblatt Nr. 1019 auf S. 2 des Abendblatts:\r\n                  \"Militär=Seelenamt.\r\n     Heute, Vormittags um 10 Uhr, fand in der Hofpfarrkirche zu St. Augustin das diesjährige allgemeine Militär=Seelenamt statt. [... inhaltlich wie (°°)] Prof. Dr. Anton Bruckner spielte die Orgel. [...]\" (°°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188711065, "Datum": "6.11.1887, Sonntag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners:\r\n   »6. Nov. Fr Kathi 7 fl pro Nov.« (*).\n(Konzert der Philharmoniker unter J. N. Fuchs mit Haydns »Schöpfung« (**)).", "Letzte Änderung": "21.02.2023 00:07"}, {"ID": 188611065, "Datum": "6.11.1886, Samstag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen vom 30.10.1886): »Vockner 6. Nov. 10 Uhr 1. mal [/] Frl [Pohoryles] 6. Nov. 1/2 11 Uhr«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188511065, "Datum": "6.11.1885, Freitag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Mayfeld: \n     Er habe wegen Hanslick und Consorten bei den Philharmonikern gegen die Aufführung der 7. Symphonie in Wien protestiert [vgl. 13.10.1885]. Vor Januar gehe es sowieso nicht, da die Stimmen (und auch Partitur und Klavierauszug) noch nicht im Druck erschienen seien. Etwa 20 Bestellungen aus dem Ausland und 3 aus Amerika seien bisher eingegangen. Bisher habe er für eine Heirat keine passende Partnerin gefunden, obwohl er »viele Freundinnen« habe. Er sei unwohl und ganz verlassen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188411065, "Datum": "6.11.1884, Donnerstag", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts vom 4.11.1884 durch Theodor Helm in der Deutschen Zeitung Nr. 4614 auf S. 5 (über das Adagio der 7. Symphonie und das Scherzo der 4. Symphonie. Vergleiche mit dem fis-Moll-Adagio aus Beethovens Hammerklaviersonate).\n    »[...] Für uns ohneweiteres die interessanteste Nummer des Abends war der erste der von Herrn Schalk gespielten Bruckner'schen Symphoniesätze, nämlich das Adagio aus der Siebenten Symphonie (in E-dur), dessen wahrhaft wundervolle Hauptthemen im letzten Heft der \"Bayreuther Blätter\" als Notenbeispiele mitgetheilt wurden. [... über Probleme einer Klaviertranskription ... Kritik an den Wiener Philharmonikern (»consequent ignorirt«) ... Lob für Josef Schalk] Er hatte die Genugthuung, nicht nur selbst verdientermaßen applaudirt zu werden, sondern auch den von ihm so ausgezeichnet interpretirten und schwärmerisch verehrten Componisten wiederholt dem Publicum vorführen zu können. [... zahlreicher Besuch, aufmerksames Publikum ...] Dem gegenüber hat uns die grobe Tactlosigkeit einiger Weniger, welche, ihre Nachbarschaft störend, inmitten (!) des Bruckner'schen Adagios Reißaus nahmen, geradezu empört. h-m.« (*).\n \nDas Musikalische Wochenblatt Nr. 46 verzeichnet auf S. 568 Josef Schalks Aufsatz über Bruckner:\n               \"Journalschau.\n[...]\n     Bayreuther Blätter, 10. Stück. Die italienischen Krankenasyle. Von E. Grysanowski. - Ant. Bruckner. Von J. Schalk. - Geschäftlicher Theil.\" (**).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 06:47"}, {"ID": 188111065, "Datum": "(6.11.1881, Sonntag)", "Haupttext": "1. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Wagner (Meistersinger-Vorspiel), Bach und Beethoven (6. Sinfonie).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 05:42"}, {"ID": 187911065, "Datum": "(6.11.1879, Donnerstag)", "Haupttext": "Vortragsabend am Wiener Konservatorium.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187811065, "Datum": "(6.11.1878, Mittwoch)", "Haupttext": "Vortragsabend am Wiener Konservatorium.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187211065, "Datum": "6.11.1872, Mittwoch", "Haupttext": "Die neue Orgel des Großen Musikvereinssaals wird von der Kollaudierungskommission (am 5.11.1869 Übergabe: Hellmesberger, Pius Richter, Titz, Wilt, L. A. Zellner) \"in Gegenwart der Direction [der Gesellschaft der Musikfreunde] und geladener Kunstverständiger\" [Bruckner nicht namentlich genannt] vorgestellt.", "Letzte Änderung": "18.12.2024 23:14"}, {"ID": 187011065, "Datum": "6.11.1870, Sonntag", "Haupttext": "Die »Presse« berichtet auf S. 14: »- Aus Ansfelden im Traunkreise wird uns berichtet, daß die Gemeinde dortselbst dem k. k. Hoforganisten und Professor am Conservatorium, Herrn Anton Bruckner, welcher in Ansfelden geboren ist, das Ehrenbürgerrecht verliehen habe.«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186711065, "Datum": "6.11.1867, Mittwoch", "Haupttext": "Gloria-Skizze (»Erste Scizze«) der f-moll-Messe beendet.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186311065, "Datum": "6.11.1863, Freitag", "Haupttext": "Brief Bruckners an den Linzer Musikverein: \n     Stellt Bedingungen für die erwünschte Übernahme der künstlerischen Leitung (Bestand an ausübenden Mitgliedern, Probendisziplin, Gewinnung unterstützender Mitglieder), schlägt Majestätsgesuch vor, meldet Besoldungsansprüche an.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186011065, "Datum": "6.11.1860, Dienstag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Datum angestrichen [Klavierstunde, vermutlich Hofmann].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 197612066, "Datum": "6. - 11.12.1976, Montag bis Samstag", "Haupttext": "Einspielung der 5. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Karajan in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200706066, "Datum": "6. - 10.6.2007, Mittwoch bis Sonntag", "Haupttext": "1. Internationaler Anton-Bruckner-Chorwettbewerb und Festival in Linz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200103065, "Datum": "6.-10.3.2001, Dienstag bis Samstag", "Haupttext": "Einspielung der f-Moll-Symphonie und [selbe Zeit?] der g-Moll-Ouvertüre durch das Radiosinfonieorchester Saarbrücken unter Skrowaczewski in Saarbrücken.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 202410065, "Datum": "6.10.2024, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Bundesärztephilharmonie unter Friedrich Praetorius im Leipziger Gewandhaus. Unmittelbar davor erklingt ein Werk von Giya Kancheli (Morgengebete), dessen leise verklingender Schluss auf der Note e' (in E-Dur) einen nahtlosen Übergang (ohne Pause) zum Beginn der Bruckner-Symphonie ermöglicht.", "Letzte Änderung": "08.10.2024 12:36"}, {"ID": 199610065, "Datum": "6.10.1996, Sonntag", "Haupttext": "Rundfunkinterview mit Elisabeth Maier im ORF-Landesstudio Oberösterreich (*). Eröffnung der von E. W. Partsch betreuten Ausstellung »Anton Bruckner - wohnhaft Wien III« im Bezirksmuseum Landstraße (Wien) (**).\nEnthüllung einer Gedenktafel (mit falschem Notenzitat des Perger Präludiums) an J. Diernhofers Wohnhaus in Perg (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197410065, "Datum": "6.10.1974, Sonntag", "Haupttext": "Fernsehsendung im Zweiten Deutschen Fernsehen »Porträt Anton Bruckner«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196510065, "Datum": "6.10.1965, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Wolfgang Sawallisch in Landau. Solist in Robert Schumanns Klavierkonzert ist Jörg Demus.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196210065, "Datum": "6.10.1962, Samstag", "Haupttext": "Aufführung des \"Locus iste\" durch den Coro Polifónico de Concepción unter Arturo Medina in Santiago in Chile.", "Letzte Änderung": "02.08.2025 11:05"}, {"ID": 195610065, "Datum": "6.10.1956, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Herbert Gigler »Die »Crismannin« begrüßte den Toten« im »Samstag«.", "Letzte Änderung": "26.01.2024 14:18"}, {"ID": 195410065, "Datum": "6.10.1954, Mittwoch", "Haupttext": "Beim Kirchenmusikkongress in Wien wird die Eingabe der Bruckner-Gesellschaft [die 9. Symphonie in Kirchen aufführen zu dürfen] von Jancik verlesen. Obwohl der Vorsitzende, Dr. Fellerer, zustimmt, wird wegen Ablehnung durch einen französischen und deutschen Delegierten keine Diskussion mehr durchgeführt.", "Letzte Änderung": "08.02.2024 11:39"}, {"ID": 194610065, "Datum": "6.10.1946, Sonntag", "Haupttext": "Konzert im Rahmen der Karlsruher Bruckner-Festtage im Konzerthaus um 11 Uhr mit weltlicher Chormusik:\r\nAufführung von »Trösterin Musik« durch die vereinigten Chöre, »Träumen und Wachen« durch Silcherbund Karlsruhe und Frohsinn Karlsruhe-Bulach, »Der Abendhimmel« [WAB 56] durch den Frohsinn Karlsruhe, »Mitternacht« [WAB 80] durch den Silcherbund (Tenor: Werner Schupp), »Herbstlied« [WAB 73] durch die Liederhalle Karlsruhe (Solisten: Elsa Blank und Ingeborg Somann), »Abendzauber« mit dem kleinen Chor der Liederhalle und dem Hornquartett der Badischen Staatskapelle, »Um Mitternacht« [WAB 90] mit der Liederhalle und »Das hohe Lied« mit den vereinigten Chören und der Badischen Staatskapelle unter Erich Werner. Als Altsolistin [bei welchem Werk?] ist noch Martha Weymann-Bruttel überliefert (*).\r\nUm 16 Uhr in der Christuskirche Konzert mit geistlicher Chormusik: f-Moll-Messe und »Te deum« mit den Solisten Sophie Höpfel, Lisbeth Schwenk, W. Schupp und Walter Krauß, dem Bach-Chor Karlsruhe, Ruth Schellenberg an der Orgel und dem Collegium musicum der Hochschule für Musik und Mitgliedern der Badischen Staatskapelle unter Kirchenmusikdirektor Wilhelm Rumpf (**).", "Letzte Änderung": "17.09.2024 18:58"}, {"ID": 194210065, "Datum": "6.10.1942, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung von Werken Friedrich Kloses, darunter Präludium und Doppelfuge für Orgel und Bläser [über ein Thema Bruckners], und Hauseggers in einem Konzert der Preußischen Akademie der Künste in Berlin, in dem Adolf Mennerich und Georg Schumann als Dirigenten und Fred Drissen (Gesang) und Fritz Heitmann (Orgel) als Solisten mitwirken (*).\nArtikel »Gut gemeint«, signiert »H. St.«, im Wiener Mittag (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194110065, "Datum": "6.10.1941, Montag", "Haupttext": "Konzert in memoriam Franz Schalk im Großen Musikvereinssaal in Wien mit einer Aufführung der e-Moll-Messe (*)\r\ndurch den Wiener Staatsopernchor und die Wiener Philharmoniker unter Clemens Krauß (**).\n\r\nAufführung der 9. Symphonie (Urfassung) durch das Gürzenich-Orchester unter Eugen Papst im 1. Gürzenich-Konzert in Köln.\r\nSolist in Beethovens 5. Klavierkonzert ist Ferry Gebhard. Zu Beginn erklingt noch J. S. Bachs 3. Brandenburgisches Konzert [das wurde Konzert am nächsten Tag wiederholt] (***).", "Letzte Änderung": "05.06.2026 19:30"}, {"ID": 194010065, "Datum": "6.10.1940, Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Wilhelm Jung »Bruckner-Stadt Leipzig. Zum 2. Brucknerfest« in den Leipziger Neuesten Nachrichten (*).\n\n\nAufführung der 3. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Hans Weisbach im Arbeiterheim Favoriten in Wien (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193610065, "Datum": "6.10.1936, Dienstag", "Haupttext": "Rundfunkvortrag Max Auers »Anton Bruckners 'Lamento e Trionfo'« (*).\nArtikel von Julius Goetz »Der reine Bruckner. Zur Herausgabe von Bruckners Symphonien in der Urgestalt« in den Leipziger Neuesten Nachrichten (**).\nSchreiben (Karte) des Ansfeldener Pfarrers [an den Frohsinn?] (***).\nAufführung der 8. Symphonie durch das Städtische Orchester unter MD Albert Bitter in Essen. Solist in Beethovens C-Dur-Klavierkonzert ist Wilhelm Kempff (°).\nArtikel von Robert Konta \"Ein Volk ehrt Bruckner\", das Wiener Bruckner-Fest 7.-16.10.1936 betreffend, in \"Das Echo\" (°°).", "Letzte Änderung": "03.01.2025 14:56"}, {"ID": 193310065, "Datum": "6.10.1933, Freitag", "Haupttext": "[6.10.1933?] Robert Haas schreibt die Skizze vom 29./31.10.1869 [B-Dur-Symphonie, WAB 142] nach einer Abschrift Max Auers ab.\r\n»Abschrift nach einer Abschrift von Max Auer! Robert Haas 5.10.1933« (*).\nAufführung der 7. Symphonie unter Bertil Wetzelsberger im 1. Freitags-Konzert der Frankfurter Musuems-Gesellschaft um 20 Uhr (**). Auf dem Programm stehen vor der Pause Webers \"Oberon\"-Ouvertüre und Arien von Gluck, Spontini und Ponchielli mit Dusolina Giannini [Wiederholung am 8.10.1933] (**).", "Letzte Änderung": "07.10.2026 15:38"}, {"ID": 193110065, "Datum": "6.10.1931, Dienstag", "Haupttext": "Artikel von Paul Günzel »Eine Bruckner-Gedenktafel in Hörsching« in der Linzer Tages-Post (Abendausgabe) (*).\n \nThe Barnard Bulletin Nr. 3 bringt auf S. 2 [so gedruckt; Seite 1 fehlt?] einen Music Calendar, in dem die Aufführung der f-Moll-Messe am 25.10.1931 aufgeführt wird (**).\n \nBesprechung des Konzerts mit der g-Moll-Ouvertüre und der 7. Symphonie [am 5.10.1931] in der Badischen Presse Nr. 463 (Morgenausgabe) auf S. 2, signiert \"He.\":\n\"Brucknertage in Baden-Baden:\n               Der große Symphoniker.\nLetzter Abernd: Ouvertüre und siebte Symphonie.\n     Diese Siebte Symphonie hat ihm einst den entscheidenden Erfolg gebracht [...] Kein Frühreifer, aber, da er erschien, ein Fertiger, ein Genie! Ein Unzeitgemäßer sein Leben lang. Ihm gehört die Zukunft!        He.\" (***).", "Letzte Änderung": "31.08.2025 08:09"}, {"ID": 192910065, "Datum": "6.10.1929, Sonntag", "Haupttext": "Artikel über das Konzert vom 19.10.1929 (mit der 1. Symphonie) in der Arbeiter-Zeitung auf S. 15 (*).\n \nEin Artikel von Helen Fetter in The Sunday Star Nr. 31204 (The Evening Star, Washington D. C.) auf S. 72 (= S. 4 des 4. Teils) gibt einen Überblick über das kommende Kammermusik-Festival [7. - 9.10.1929, Bruckners Quintett am 8.10.1929].\n\"[...] Faure and Bruckner also are represented. [...]\".\nEinige Werke werden von Künstlern des Pittsfield-Festivals [4.9.1929] gespielt (**).\n \nAufführung der g-Moll-Ouvertüre durch das Akademische Orchester Berlin unter Walther Gmeindl im Reichsdankhaus Schneidemühl [in Pila/Polen] (***).", "Letzte Änderung": "26.01.2024 23:38"}, {"ID": 192810065, "Datum": "6.10.1928, Samstag", "Haupttext": "Aufführung des 150. Psalms unter Franz Zeman in der Domkirche in Leitmeritz (*).\n \nHinweis auf den heutigen Rundfunkvortrag im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 474 auf S. 5 (**).\n \nDer Radiosender Königswusterhausen bringt um 18:55 Uhr einen Vortrag von Musikdirektor Fritz Ohrmann \"Der Weg zu Bruckner (I).\" Der nächste Programmpunkt beginnt um 19:20 Uhr (***).\n \nDer Wiener Rundfunk stellt um 11 Uhr in seiner \"Vormittagsmusik\" das Quartett Dr. Ph. de la Cerda vor. Das Adagio der 7. Symphonie [Fassung für Streich- oder Klavierquartett?] wird von Märschen, Walzern und Unterhaltungsmusik umrahmt (°).", "Letzte Änderung": "07.08.2026 06:12"}, {"ID": 192610065, "Datum": "6.10.1926, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Josef Krips (dessen Debut mit diesem Werk) in Karlsruhe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192510065, "Datum": "6.10.1925, Dienstag", "Haupttext": "Artikel \"Widmung eines Bruckner-Briefes für das Landesmuseum\" im Linzer Tagblatt Nr. 227 auf S. 5.\nMargarethe Schreyer aus Neumarkt im Hausruckkreis habe nach dem Tode ihres Mannes Adalbert Schreyer am 12.8.1925 in Olmütz, dessen Testament erfüllend, Bruckners Brief vom 28.10.1885 dem Landesmuseum übergeben (*).\n \nEin identisch überschriebener Artikel erscheint auch im Linzer Volksblatt Nr. 228 auf S. 7 (**),\n \nebenso in der Linzer Tages-Post Nr. 227 auf S. 13 (***).\n \nAufführung der 3. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Leopold Reichwein im Großen Musikvereinssaal in Wien (°).", "Letzte Änderung": "01.10.2025 22:19"}, {"ID": 192410065, "Datum": "6.10.1924, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie in Karlsruhe (*).\nAufführung von f-Moll-Messe und \"Te deum\" beim Bruckner-Abend \"Zum Gedächtnis des 100. Geburtstages Anton Bruckners\" des Vereins für Klassischen Chorgesang unter Hans Derner [recte Hans Dorner?] im Saal des Kulturvereins in Nürnberg (**).\nAufführung der 9. Symphonie durch das Städtische Orchester Augsburg unter Josef Bach im 1. städtischen Volkssymphoniekonzert im Ludwigsbau in Augsburg. Auf dem Programm steht außerdem das \"Te Deum\" mit der Augsburger Liedertafel und den Solisten Elisabeth Ott, Annie Kißling, Adalbert Ebner und Eugen Müller (***).", "Letzte Änderung": "01.03.2025 11:33"}, {"ID": 192110065, "Datum": "6.10.1921, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung von Hugo Wolfs »Corregidor« im Württembergischen Landestheater im Rahmen des Bruckner-Festes (*).\nAufführung der 8. Symphonie unter Willem Mengelberg in Amsterdam (**).\r\nIm Programmheft findet sich ein Artikel von Rudolf Mengelberg (***).\nDie Österreichische Volkszeitung Nr. 274 auf S. 6 (°)\r\nund die Reichspost Nr. 274 auf S. 7 (°°)\r\nmachen auf das morgige Konzert (mit g-Moll-Ouvertüre und 7. Symphonie) aufmerksam.\nThe Weekly Times-Record Nr. 44 (Valley City, North Dakota) wiederholt auf S. 8 die Ankündigung des Pianisten und Bruckner-Schülers Carlo Sabatini vom 29.9.1921 (mit identischen Druckfehlern, aber ohne die Abbildung):\r\n\"CARLO SABATINI'S ENVIROMENTS\r\n     Born of cultured farents [sic] in Vienna, Carlo Sabatini grew up in a musical and literary atmosphere. [... Vater Sprachlehrer und Linguist ...].\r\n     Carlo Sabatini studied at the Music Conservatory of Vienna from which he was graduated with highest honors  His masters at the conservatory were Professors Gruen and Helmsberger [sic]. In composition Prof. Bruckner instructed him.\r\n     Sabatini says \"Technique is nothing more than a means to an end.\" [...]. Sabatini will appear on the Artist Course this year.\" (°°°).", "Letzte Änderung": "03.09.2024 13:16"}, {"ID": 192010065, "Datum": "6.10.1920, Mittwoch", "Haupttext": "Kritik zur Den Haager Aufführung der 8. Symphonie im »Maasbode«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191210065, "Datum": "6.10.1912, Sonntag", "Haupttext": "Der St. Louis Globe-Democrat Nr. 140 kündigt auf S. 42 (= S. 2 des 4. Teils) eine Aufführung der 4. Symphonie in der nächsten Saison an [am 10./11.1.1913]:\n\"              St. Louis Symphony Plans.\n     Max Zach, conductor of the St. Louis Symphony Orchestra is reported to be busily engaged in the East arranging the Symphony Society's musical programmes for the season that begins at the Odeon early in November. The conductor has secured the scores of many new compositions and eminent redactions of old ones. Prominent on his list are said to be the following:\n     Bruckner's Fourth Symphony.\n     Sibelius' Fourth Symphony.\n     [... 18 weitere Werke ...].\n     At the sixth Symphony concert Madame Gadski is to be the soloist. The season begins November 8 and there will be fifteen pairs of concerts, Friday afternoons and Saturday nights, as well as fifteen popular concerts on Sunday afternoons.\" (*).\n \nDie Mississippi-Blätter Nr. 280 (Westliche Post, St. Louis, Missouri) bringen auf S. 9 ebenfalls einen Saisonüberblick:\n\"             Aus der Musikwelt.\n[...]\n     Für die bevorstehende Konzertsaison der Symphonie=Gesellschaft giebt sich erfreulicherweise in den weitesten Kreisen thatkräftiges Interesse kund. [... zugkräftige Solisten (Schumann-Heink, Johanna Gadski, Ysaye, Fritz Kreisler, Godowski) ... 15 Konzerte, Beginn 8.11.1912 ... Kartenpreise ...].\n     Dirigent Zach stellt mehrere Neuheiten in Aussicht, die sicherlich allgemein als willkommene Programm=Nummern begrüßt werden. Unter diesen befinden sich Brahms Symphonie No. 4, Glazounow's Symphonie No. 6, Bruckners neue \"Romantische Symphonie\", Sibelius' Symphonie No. 4, [... acht weitere Werke ... Vorverkauf ... Abbildungen Schumann-Heink, Efrem Zimbalist, Johanna Gadski ...].\" (**).\n \nAnkündigung der 7. Symphonie für den 18.10.1912 im \"Vorwärts\" Berliner Volksblatt Nr. 234 auf S. 6 (***).", "Letzte Änderung": "27.07.2026 09:29"}, {"ID": 191110065, "Datum": "6.10.1911, Freitag", "Haupttext": "Postkarte von August Göllerich an Franz Xaver Müller:\n    Am 2.11.1911 sei das erste Konzert [ursprünglich 1.11.1911, tatsächlich 12.11.1911], in dem er neben dem Bruckner-Requiem [WAB 39] Müllers Symphonie machen wolle. Ob der Termin passe?", "Letzte Änderung": "08.04.2024 10:31"}, {"ID": 190910065, "Datum": "6.10.1909, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter P. Prill in einem Populären Konzert des Konzert-Vereins in München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190610065, "Datum": "6.10.1906, Samstag", "Haupttext": "[Datum des Poststempels?] Postkarte von August Göllerich an Hans Wagner-Schönkirch:\n     Bittet um Informationen zum [Wiener?] Bruckner-Fest (*).\n\r\nDie Wiener Mittagszeitung Nr. 229 kündigt auf S. 3 die Aufführung der d-Moll-Messe in der Hofkapelle an (**).\n\r\nArtikel von Max Auer \"Zum Gedächtnis Anton Bruckners.\" im Salzburger Volksblatt Nr. 228 auf S. 4 - 6 (***).\n \nArtikel von August Göllerich \"Anton Bruckner. (Zur zehnten Wiederkehr seines Todestages).\" in \"Die Wage\", 9. Jg. Nr. 41, S. 928 - 931 (°).\n \nPostkarte (mit Abbildung von Bruckners Sarkophag) von Max Auer und Ignaz Bruckner an Palma von Paszthory in Linz:\n     \"Zur Erinnerung an Bruckners Tod vor 10 Jahren. 11. Okt.1896 | Ignaz Bruckner Max Auer.\" (°°).\n \nThe Buffalo Commercial (Buffalo, New York) kündigt auf S. 4 die Aufführung einer Bruckner-Symphonie an [in Philadelphia die 4. Symphonie am 9./10.11.1906]:\n\"     Several compositions of new music were procured by Mr. Scheel of the Philadelphia Orchestra, and will be played within the next few weeks. One of these is Symphony No. 5 by Tschaikowski. A ballade by von Kosker was played to Mr. Scheel while in Munich, and he decided to bring it out at once. A symphony by Bruckner and \"Dante Symphony\" by Liszt, which will be sung by a boys' chorus, will be among the new compositions that will be rendered, also new pieces by Bosoni [sic], Schillingsa [sic] d'Indy and others.\" (°°°).", "Letzte Änderung": "22.09.2025 19:58"}, {"ID": 190510065, "Datum": "6.10.1905, Freitag", "Haupttext": "Bei einem Vortrag des Unschuld Club Circle im Haus von Stella Raymond in Washington spricht Marie von Unschuld über Wagners \"Ring des Nibelungen\".\n[Am selben Abend?]\nAußerdem werden die Symphoniker Beethoven, Brahms und Bruckner anhand von Symphoniesätzen, gespielt von Studenten, verglichen.", "Letzte Änderung": "03.12.2024 23:13"}, {"ID": 190310065, "Datum": "6.10.1903, Dienstag", "Haupttext": "Postkarte von Ludwig Grande (Troppau) an Göllerich (Linz) mit einer Bruckner-Karikatur (IKO 112).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190210065, "Datum": "6.10.1902, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 1. Symphonie durch das Berliner Tonkünstler-Orchester unter Richard Strauss in Berlin.", "Letzte Änderung": "11.04.2025 10:28"}, {"ID": 190110065, "Datum": "6.10.1901, Sonntag", "Haupttext": "Laura Hueber berichtet vom »Oktoberfest« in Vöcklabruck:\r\n   »[...] Es war recht nett. H. D. Göllerich war auch hier. Er besuchte uns und spielte einen Satz aus der 4. S. von Bruckner. Herrlich, großartig! Herr Wimmer war auch da. Gustav und ich und H Wimmer gingen dann in die Stadt. A. [Max Auer] schloß sich uns dann natürlich wieder an. [...]« (*).\n\r\nDie Deutsche Zeitung gibt das Programm der nächsten Saison der Wiener Philharmoniker unter Leitung von Josef Hellmesberger bekannt, darunter ist auch die \"Symphonie in Es-Dur Nr. 7\" [recte: 7. Symphonie in E-Dur, vgl. 16.3.1902] (**).\r\nEine ähnliche Meldung bringen auch das Fremdenblatt Nr. 274 (Morgenblatt) auf S. 8 (***)\r\nund das Neue Wiener Journal Nr. 2855 auf S. 10 (°).", "Letzte Änderung": "30.03.2023 09:13"}, {"ID": 189810065, "Datum": "6.10.1898, Donnerstag", "Haupttext": "In der Sitzung des Wiener Stadtrats beantragt Dr. Krenn, ein Bruckner-Denkmal im Wiener Stadtpark zu errichten und dafür 4000 fl. zu bewilligen. Die Büste Tilgners solle aus Privatbesitz erworben werden.", "Letzte Änderung": "24.11.2025 23:34"}, {"ID": 189710065, "Datum": "6.10.1897, Mittwoch", "Haupttext": "Die für den 9.1.1898 geplante Aufführung der 3. Symphonie wird\r\nvon der Neuen Freien Presse Nr. 11898 auf S. 7 (*)\r\nund der Wiener Allgemeinen Zeitung Nr. 5881 auf S. 3 (**) angekündigt.\nDas Fremdenblatt erwähnt auf S. 9 im Bericht über die Tätigkeit des Wiener Männergesangvereins, daß der Verein an den Begräbnissen von Bruckner und Brahms teilgenommen hat (***).\nDer Teplitz-Schönauer Anzeiger Nr. 80 weist auf S. 4 auf Musikunterricht hin:\r\n\"     [Musik-Unterricht.] Herr J. Steinberger, diplomirter Wiener Conservatorist (Schüler Prof. Bruckner's) und staatlich geprüfter Musiklehrer, kündigt im Annoncentheile der heutigen Nummer an, daß er seine Lehrtätigkeit (Clavier- und Violinunterricht) in Teplitz, Papiergasse Nr. 5, aufgenommen hat. Als absolvirter Wiener Conservatorist unterrichtet Herr Steinberger ausschließlich nach den pädagogisch-didaktischen Principien dieses allerersten Kunstinstitutes. Aufgenommen werden Knaben und Mädchen im Alter von mindesteus 7 Jahren an. Honorar mäßig.\" (°).\r\nIm Inserat auf Seite 16 fehlt der Hinweis auf Bruckner (°a).", "Letzte Änderung": "30.08.2026 09:55"}, {"ID": 189610065, "Datum": "6.10.1896, Dienstag", "Haupttext": "Das Programm der Philharmonischen Konzerte (mit der 7. Symphonie) wird auch in der Deutschen Zeitung Nr. 8897 auf S. 6 bekanntgegeben:\r\n\"     Die Philharmonischen Concerte 1896/97.\r\n     Die Wiener philharmonischen Concerte der kommenden Spielzeit  finden unter Hans Richter's Leitung am [... acht Termine ...] statt, und sollen in denselben folgende Werke aufgeführt werden: [... alphabetische Reihung ...] Bruckner: Symphonie Nr. 7, E-dur; [... Kartenvorverkauf ...\r\n     *     *     *\r\n     Man kann dieser Zusammenstellung im Ganzen nur beistimmen. [... eventuell Änderung bei \"Mozart\" oder Guido Peters mit einem Mozart-Klavierkonzert ...].\r\n     Was Bruckner betrifft, so würde wohl die engere Gemeinde der intimeren Verehrer dieses Meisters eines seiner in Wien noch gar nicht aufgeführten Werke der bereits wiederholt gehörten siebenten Symphonie vorgezogen haben. Ich denke hier vor Allem an die contrapunktisch gewaltige fünfte Symphonie (B-dur), welche 1894 in Graz und 1895 in Ofen=Pest so großen Eindruck machte. Da aber die siebente Symphonie in den philharmonischen selbst seit der ersten Aufführung (21. März 1886) nicht mehr erschienen ist und gerade sie vermöge ihres wunderbaren Adagios geeignet, die Verehrung und Liebe zu dem Meister zu erhöhen, mag man ihre jetzige Wiederaufführung immerhin gutheißen. Hochinteressantes haben wir jedenfalls von Richard Strauß' \"Zarathustra\" zu erwarten. Daß Hans Richter dieses unseres Wissens noch nicht einmal im Druck erschienene letzte Werk des geistvollen Münchener Tondichters schon jetzt in den philharmonischen Concerten ankündigt, bezeugt, wie sehr er den Zug der Zeit versteht.       h–m.\"\" (*).\n \nDiesen Hinweis bringt auch das Deutsche Volksblatt Nr. 2787 auf S. 8:\r\n\"    – Die von den Mitgliedern des k. k. Hofopernorchesters unter der Leitung des Herrn Hofcapellmeisters Hans Richter in der bevorstehenden Saison veranstalteten Philharmonischen Concerte finden [... Termine siehe Anmerkung ...] Mittags halb 1 Uhr, im großen Musikvereinssaale statt. Zur Aufführung wurden unter Anderem folgende Werke bestimmt: Bach: [..., Beethoven, Berlioz, Borodine, Brahms, ...]; Bruckner: Symphonie Nr. 7, E-dur; Cherubini: [... bis Volkmann und Weber ...Kartenverkauf ...].\" (**).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 13:20"}, {"ID": 189510065, "Datum": "6.10.1895, Sonntag", "Haupttext": "Brief Josef Schalks an Franz Schalk:\r\n    Bruckners Befinden sei leider unverändert. Er habe ihn vorgestern besucht und von ihm eine Karte [an Franz] ausgehändigt bekommen (*a). Bittet um schleunige Absendung der Partituren [5. Symphonie, wohl auch die der e-moll-Messe damit gemeint], da er sie Eberle innerhalb drei Tagen zugesagt habe (*b).\nMehrere Zeitungen geben das Programm der Philharmonischen Konzerte, das auch die 4. Symphonie [am 5.1.1896] enthält, bekannt:\nFremdenblatt Nr. 274 auf S. 6:\r\n„      Theater und Kunst.\r\n[…]\r\n     – Die von den Mitgliedern des Hofopernorchesters unter der Leitung des Hofkapellmeisters Hans Richter in der bevorstehenden Saison zu veranstaltenden philharmonischen Konzerte finden am [... Termine, Ort, Uhrzeit ...] im großen Musikvereinssaale statt. Es gelangen heuer folgende Werke zur Aufführung: […]; Bruckner: Symphonie (romantische) Nr. 4, Es-dur, erste Aufführung in den philharmonischen Konzerten; […]\" (**),\nIllustriertes Wiener Extrablatt Nr. 274 auf S. 30:\r\n„     Das Programm der Philharmoniker.\r\n     Die von den Mitgliedern des Hofopern=Orchesters unter der Leitung des Herrn Hofkapellmeisters Hans Richter in der bevorstehenden Saison vernastalteten philharmonischn Concerte finden am [... Termine, Ort, Uhrzeit ...] statt, und gelangen folgende Werke zur Aufführung: [...] Bruckner: Symphonie (romantische) Nr. 4, Es-dur, erste Aufführung in den philharmonischen Concerten); […]\" (***),\nNeue Freie Presse Nr. 11177 auf S. 7:\r\n\"     – Die von den Mitgliedern des Hofopern=Orchesters unter der Leitung des Hofcapellmeisters Hanns Richter in der bevorstehenden Saison zu veranstaltenden Philharmonischen Concerte finden am [... Termine, Ort, Uhrzeit ...] statt, und gelangen folgende Werke zur Aufführung: [...] Bruckner: Symphonie (romantische) Nr. 4, Es-dur (erste Aufführung in den Philharmonischen Concerten); [...]\" (°),\nNeues Wiener Tagblatt Nr. 274 auf S. 8:\r\n\"    * Die von den Mitgliedern des Hofopernorchesters unter der Leitung Hans Richter's in der bevorstehenden Saison zu veranstaltenden Philharmonischen Concerte finden am [... Termine (u. a. \"5. Jänner\"), Ort, Uhrzeit ...] statt und gelangen folgende Werke zur Aufführung: [... Bach, Beethoven, Brahms ...] Bruckner, Symphonie (romantische); Cherubini, [...]\" (°°),\n»Die Presse« Nr. 274 auf S. 15:\r\n\"     – Die von den Mitgliedern des Hofopern=Orchesters unter der Leitung des Hofcapellmeisters Hans Richter in der bevorstehenden Saison veranstalteten Philharmonischen Concerte finden am [... Termine (u. a. \"5. Jänner\"), Ort, Uhrzeit ...] statt und gelangen folgende Werke zur Aufführung: [... Bach, Beethoven, Brahms ...] Bruckner: Symphonie (romantische) Nr. 4, Es-dur (erste Aufführung in den Philharmonischen Concerten); Cherubini: [...]\" (°°°),\n»Das Vaterland« Nr. 274 auf S. 7:\r\n\"     – Die von den Mitgliedern des Hofopernorchesters unter der Leitung des Hofcapellmeisters Hans Richter in der bevorstehenden Saison veranstalteten Philharmonischen Concerte finden am [... Termine (u. a. \"5. Jänner\"), Ort, Uhrzeit ...] statt und gelangen folgende Werke zur Aufführung: [... Bach, Beethoven, Brahms ...] Bruckner: Symphonie (romantische) Nr. 4, Es-dur, erste Aufführung in den Philharmonischen Concerten; Cherubini: [...]\" (#)\nund die Wiener Zeitung Nr. 233 auf S. 6:\r\n\"   (Philharmonische Concerte.) Die von den Mitgliedern des k. k. Hofopern=Orchesters unter der Leitung des Hofcapellmeisters Hans Richter in der bevorstehenden Saison veranstalteten philharmonischen Concerte finden am [... Termine (u. a. \"5. Jänner\"), Ort, Uhrzeit ...] statt, und gelangen folgende Werke zur Aufführung: [... Bach, Beethoven, Brahms ...] Bruckner: Symphonie (romantische) Nr. 4, Es-dur, erste Aufführung in den philharmonischen Concerten; Cherubini: [...]\" (##).\nEin Inserat in der Österreichischen Volkszeitung Nr. 274 auf S. 19 kündigt [wie am 1.10.1896] für die kommenden Gesellschaftskonzerte den 150. Psalm an [tatsächlich: »Te deum« am 12.1.1896]:\r\n\"Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.\n                        Grosser Saal.\r\n                      Saison 1895–96.\n         Sechs Concerte\r\nu. zw.: 4 ordentliche und 2 ausserordentliche\r\nunter der Leitung des Concert-Directors Herrn Richard von Perger und unter Mitwirkung des Singvereines, dann einheimischer und auswärtiger Solisten und des Gesellschafts-Orchesters. A) Die ordentlichen Concerte: Diese finden statt am 10. November 1895, am 12. Jänner, am 9. Februar und am 8. März 1896, Mittags ½1 Uhr, und sind ausser anderen Werken die nachstehenden zur Aufführung bestimmt: J. Brahms: Frauen-Chöre mit Horn- u. Harfenbegleitung. A. Bruckner: 150. Psalm für Soli, Chor u. Orchester (II. Auff.). J. Massenet: [... alphabetisch bis Edgar Tinel ...] B) die ausserordentlichen Concerte; [ ... Kartenpreise etc. ...].\" (###)\nÄhnlich die Ostdeutsche Rundschau Nr. 274 auf S. 9:\r\n\"Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.\r\n                        Großer Saal.\r\n                      Saison 1895–96.\nSechs Konzerte und zwar vier ordentliche und zwei außerordentliche unter der Leitung des Konzertdirektors Herrn Richard von Perger und unter Mitwirkung des Singvereines, dann einheimischer und auswärtiger Solisten und des Gesellschaftsorchesters.\r\n      A. Die ordentlichen Konzerte: Diese finden statt am 10. November 1895, am 12. Jänner, am 9. Februar und am 8. März 1896, Mittags halb 1 Uhr, und sind außer anderen Werken die nachstehenden zur Aufführung bestimmt:\r\n      J. Brahms: Frauenchöre mit Horn= und Harfenbegleitung. A. Bruckner: 150. Psalm für Soli, Chor und Orchester (2. Aufführung.) J. Massenet: [... alphabetisch bis Edgar Tinel ... B) die außerordentlichen Konzerte ... Kartenpreise etc. ...]. (a).", "Letzte Änderung": "10.06.2024 11:41"}, {"ID": 189410065, "Datum": "6.10.1894, Samstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Josef Schalk:\r\n   Soeben habe er den beiliegenden Brief Gerickes erhalten. Bittet Schalk, am Montag [8.10.1894] Gericke die f-moll-Messe vorzuspielen und die Proben zu beaufsichtigen, da er, Bruckner, wegen der Wassersucht nicht ausgehen dürfe. Er habe noch keine gedruckte Partitur erhalten (*).\nIn der Grazer Tagespost Nr. 275 erscheint eine Programmvorschau auf die Philharmonischen Konzerte in Wien mit der 2. Symphonie [am 25.11.1894]:\r\n\"  Theater= und Kunstchronik.\r\n     (Die Philharmonischen Concerte.) Die unter der Leitung des Herrn Hofcapellmeisters Hans Richter von den Mitgliedern des Wiener Hofopernorchesters in der bevorstehenden Saison veranstalteten Philharmonischen Concerte finden am 11. und 25. November, 9. und 16. December l. J., 20. Jänner, 3. Februar, 3. und 17. März 1895, Mittags um ½1 Uhr, im großen Musikvereinssaale statt und gelangen in denselben folgende Werke zur Aufführung: Beethoven: [..., Berlioz, Brahms ...]; Bruckner: Symphonie Nr. 2 (erste Aufführung in den Philharmonischen Concerten); Dvorak: [... alphabetisch, bis Richard Wagner ...].\" (**).", "Letzte Änderung": "16.08.2023 12:26"}, {"ID": 189310065, "Datum": "6.10.1893, Freitag", "Haupttext": "Bruckner fährt nach Wien zurück (*).\r\nEintragung in der Chronik der Stadtpfarre Steyr 1883 - 1947:\r\n   »Am 6. Oktober verließ Dr Bruckner wieder den Pfarrhof und kehrte nach Wien zurück.« (**).\nErste Datierung im [undatierten] Karteiblatt, auf dem der Wiener Männergesangverein Bruckner als Ehrenmitglied verzeichnet [Vorgedrucktes in Spitzklammern]:\r\n»&lt;WIENER MÄNNERGESANG-VEREIN.&gt;\r\n&lt;Name:&gt; Bruckner Anton Dr.\r\n&lt;Charakter:&gt; Komponist\r\n&lt;Wohnort:&gt; Wien\r\n&lt;Datum&gt; 6/10. [/] 1893\r\n&lt;Ernennungs-Grund&gt; Chorwidmung zum 50jährigen Vereinsjubiläum.« (***).", "Letzte Änderung": "02.09.2024 14:13"}, {"ID": 189110065, "Datum": "6.10.1891, Dienstag", "Haupttext": "Umfangreicher Bericht des Grazer Tagblatts Nr. 36 auf S. 7, signiert \"Ingo\" über den Tag in Admont [15.9.1891]:\n\"Begegnung mit Anton Bruckner.\n              Nachklang vom Admonter Lehrertag.\n     Die Hauptversammlung war zu Ende, alles drängte sich in die verschiedenen Speisehäuser, um sich nach gethaner wackerer Geistesarbeit auch körperlich gütlich zu thun. [... mancher ging in die Kirche ...zauberhafte Orgelkllänge ...] Derjenige, der den Zauber der Töne soeben wie himmlische Gaben unter die Lauschenden mit vollen Händen verstreut hatte, war Anton Bruckner, der große Meister. Und dort stand er, so bescheiden, als ob er nicht um ein Quentchen mehr wert wäre, als alle die alltäglichen, ihn umgebenden Menschenkinder.\n     [... Abschiedsabend im Hotel \"Post\" ...]\n     Drinnen, im mittleren Raume, beim langen, grob zubehauenen Tische, da saß er, der Meister der Töne, Anton Bruckner, inmitten einer Gesellschaft ehrwürdiger Herren und von Lehrern. Zufrieden und heiter strahlte sein faltenreiches Antlitz, vergnügt schmunzelnd, wenn er den goldenen Tropfen aus dem Kelchglase nippte. Wie einfach, wie einfach! mochte sich jeder denken. [... Bruckners Charakter, Äußeres, Gestik ...]\n     Und plötzlich, wie auf Befehl, war der Raum, in dem sich der Künstler befand, vollgepfropft. Die Begeisterung ließ sich nicht mehr zurückdämmen, sie rang nach Ausdruck und sie fand denselben, einfach und würdig. Ein Lehrer trat in die Mitte seiner Genossen und sprach in hoher Begeisterung:\n     \"Kameraden! Die herrlichen Tage in Admont schließen mit dem erhebendsten Augenblicke. Uns wird ein Glück zutheil, das wir voll und ganz erst später einmal würdigen werden, wenn die Musikgeschichte in voller Gerechtigkeit dem Manne den Platz gewiesen haben wird, den sie ihm bisher noch nicht ganz eingeräumt hat, den Platz als einen der besten deutschen Musiker.\n     [... Genuss der \"herrlichen Symphonien\" ... Erinnerung noch nach Generationen ... Huldigung an Bruckner ... wünscht ihm], dass Sie mit dem Bewusstsein sterben können, dass Ihr Name nie vergessen werden wird, so lange wahre deutsche Musik gehegt und gepflegt wird. Unser einstiger Mitgenosse, der nunmehrige Meister Bruckner lebe hoch! und nochmals hoch! und dreimal hoch!\"\n     Ein Jubel der Begeisterung brach los [... ergreifend, als Bruckner] mit vor Rührung zitternder Stimme sprach:\n     \"Ich danke Ihnen. Ich bin glücklich, einen so schönen Tag in Admont verlebt zu haben. Ich war Lehrer, ich bin noch heute Lehrer, werde es wohl mein Lebelang bleiben. Das, was ich geschaffen, das danke ich dem lieben Gotte; er schenkte mir diese Gaben. Ich suchte meinen Dank ihm gegenüber auch zum Ausdrucke zu bringen, indem ich ihm, dem Allmächtigen, mein letztes Werk, das Tedeum, widmete. Ob er sie angenommen hat, meine schwache Menschenleistung, ich weiß es nicht; ich will aber weiterwirken, damit mich einst bei der großen Abrechnung der liebe Gott nicht beim Schopfe nehmen und zu mir sagen kann: \"Lump, warum hast Du Dein Pfund nicht ausgenützt, das ich Dir einst gab?\" Ich danke Ihnen, pflegen Sie die schöne Kunst, die Musik!\" Thränen der Rührung standen vielen in den Augen bei diesen Worten, die so schlicht, aus dem Herzen kommend, gesprochen wurden.\n     Ein heller Jodler klang jauchzend mitten in die feierliche Stille. Er kam aus der Brust des Künstlers Glieber, welcher derzeit die Altäre des herrlichen Admonter Domes mit den prächtigen Bildwerken der Holzschnitzerei schmückt. [...]\n     Still verklärt saß der greise Bruckner in seinem Kreise. Neckend und scherzend unterhielt er sich mit einem jungen Mädchen, das diesem Kreise angehörte. Scherze, lache Du Jüngling im Greisenalter, drücke Deine welken Lippen auf den rosigen Mund der Maid; sie seien Dir aus vollem Herzen gegönnt die fröhlichen Augenblicke! Wer weiß es, wie viele ihrer Du noch erlebst?\n     Ein ganz kleiner Kreis blieb noch bis in die Frühe um den Meister versammelt, welcher in der zweiten Morgenstunde nach seiner Heimat Steyer weiterfuhr. Der kleine Wunsch nach einem schwarzen Kaffee, ward dem Meister im Gasthofe \"Buchbinder\" erfüllt. Er war so zufrieden darüber, o rührende Bescheidenheit! In diesem kleinen Kreise ward der Meister nun gesprächig und berichtete in rührender Schlichtheit so Manches aus seinem Leben.\n     [... geringes Lehrergehalt (30 bis 60 fl pro Jahr) ... Hanslick ... \"Te Deum\" in Berlin ... nach der 9. Symphonie wolle er eine Oper schreiben ...] - Leider fand der Meister unter den vielen ihm zugesendeten Texten noch nicht den richtigen; der Geist des Werkes, an das Bruckner seine Kraft wenden möchte, sollte der des Geheimnisvollen, eine sich nach Erlösung sehnende Menge, der der Erlöser und die Befreiung endlich erscheinen, sein, etwa der geheimnisvolle Geist von Wagners Lohengrin oder Parcival.\n     Kurz war der Abschied, aber herzlich. [...] Der Verfasser dieser Zeilen legte sich aber mit dem inbrünstigen Flehen zu Gott zur Ruhe, derselbe möge dem greisen Künstler noch viele, goldige Tage schauen lassen, auf dass noch vollendet werden könne, was in der Seele dieses Mannes noch nach Ausdruck ringt. Es kann ja nur etwas Großes, zu Deiner Verherrlichung, o allmächtiger Weltenlenker, werden!             Ingo.\" (*).\n \nIm Illustrierten Wiener Extrablatt Nr. 274 wird auf S. 5 nochmals das Programm der Gesellschaftskonzerte (mit dem »Te deum« am 20.12.1891) bekanntgegeben:\r\n\"Theaterzeitung.\r\n[...]\r\n     * Die vier ordentlichen Concerte der Gesellschaft der Musikfreunde in der Saison 1891/92, geleitet von dem Concertdirector Herrn Wilhelm Gericke, finden an folgenden Sonntagen, Mittags halb 1 Uhr mit nachbenanntem Programme statt: [...] II. 20. Dezember. [... J. S. Bach, Brahms, Schumann ...] Ant. Bruckner: Te deum für Chor, Soli, Orchester und Orgel. (2. Aufführung). [...]\"  (**).\n \nIn der Wiener Zeitung Nr. 228 weist ein Inserat auf S. 12 auf dieses Konzert hin: \"[...] II. 20. December. [...] Ant. Bruckner: Te Deum, für Chor, Soli Orchester und Orgel (2. Aufführung). [...]\" (***).", "Letzte Änderung": "10.10.2025 13:55"}, {"ID": 189010065, "Datum": "6.10.1890, Montag", "Haupttext": "Das Fremdenblatt Nr. 275 bringt auf S. 5 eine Übersicht über die geplanten Konzerte der Wiener Singakademie, die auch Bruckners »Ave Maria« [WAB 6, am 13.5.1891] bringen werden:\n   \" - Das Programm der Wiener Sing=Akademie für die Saison 1890-91 lautet: [...] 3. Konzert (Aufführung geistlicher Musik.) [...]; A. Bruckner: \"Ave Maria\", siebenstimmiger Chor a capella; [...]\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188910065, "Datum": "6.10.1889, Sonntag", "Haupttext": "Auf die heutige Kirchenmusik in der Votivkirche weisen hin\n\n\n\ndas Wiener Tagblatt Nr. 275 auf S. 7 (\"Graduale von A. Bruckner;\") (*), \n\n\n\n\ndie Wiener Zeitung Nr. 231 auf S. 3: \"(Kirchenmusik.) Sonntag, den 6. d. M., gelangt in der Votivkirche eine Messe von G. Preyer, Graduale von A. Bruckner und Offertorium von Th. Kretschmann, zur Aufführung.\" (**),\n\n\n\n»Die Presse« Nr. 275 auf S. 7 (Kalendarium im Local-Anzeiger): \"Votivkirche (10 Uhr): Messe in D op. 73 von G. Preyer, Graduale v. Bruckner und Offertorium von Th. Kretschmann\" (***),\n\n\ndas Deutsche Volksblatt Nr. 272 auf S. 6: \"[...] A. Bruckner, Graduale; [...]\" (°),\n\n\ndas Neue Wiener Tagblatt Nr. 275 auf S. 4 [inhaltlich wie (**)]\" (°°)\n\nAufführung eines Brucknerschen Graduale durch den Kirchenmusikverein der Votivkirche unter Kretschmann. Es erklingen außerdem Werke von G. Preyer (Missa in D, op. 73) und Th. Kretschmann (Offertorium) (°°°).\nKalendernotiz Bruckners: Zusatz »3.« bei dieser Woche [Dienst an der Hofkapelle (geplant), falls Bruckner sich die Nummer 3 gegeben hatte] (#).\nRobert Hirchfeld erwähnt Bruckner in seiner Besprechung einer Oper von Anton Smareglia in der Wiener Allgemeinen Zeitung Nr. 3416 auf S. 2f: \n\n      \"     \"Der Vasall von Szigeth.\" \n\n     [... über die Qualität des Librettos (\"Hohlheit des abstoßenden Textbuches\") und den Inhalt ...] \n\n      Welche adelnde Kraft muß einem Componisten innewohnen, der an ein solches Textbuch ungestraft sich wagen durfte! [... Lob für die Musik, den Sänger Van Dyk und Wilhelm Jahn ... \"musikalische\" Musik ...] Um dieses seltene Lob der Fachmusiker zu verdienen, braucht der Componist keine himmelstürmenden Gedanken aus seiner Phantasie aufsprühen zu lassen. Das Erfinden im großen  Style muß heute der Musiker, wenn er nicht gerade Anton Bruckner heißt, den Elektrotechnikern überlassen. Genug, wenn seine Motive natürlich, nicht zwängend und ungezwungen ein selbständiges Leben führen, dem Trivialen fern bleiben, frei aus einem freien Gemüthe fließen, wenn der Componist jederzeit etwas, sei es auch ein bescheidenes Etwas zu sagen hat. [... über stilistische Details der Musik ... Lob für die Sänger, die Regie und das Orchester und den Übersetzer Max Kalbeck ...] \n\n               Dr. Robert Hirschfeld.\" (##).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188610065, "Datum": "6.10.1886, Mittwoch", "Haupttext": "Zwischen 14 und 15 Uhr Einweihung der Walcker-Orgel in St. Stephan. Bruckner improvisiert über zwei Themen, die er auf einer Visitenkarte niederschreibt [siehe die Anmerkung] (*).\r\n     Außer ihm spielen noch Rudolf Bibl und der Leipziger Organist Homeyer (**) Werke von Mozart (»Ave verum« bzw. eine Sonate).\r\n    Bruckner soll auch über die Kaiserhymne improvisiert haben (**).\nDie alte Orgel von 1722 (II/30, Ferdinand Josef Römer) war mehrmals umgebaut worden (1792 II/34 Johann Wimola, 1811 II/41 Ignaz Kober) und wurde 1886 durch Walcker (op. 434, III/90) ersetzt. Die alte Chororgel von 1702 (I/10) wurde ebenfalls 1886 neu errichtet von der Firma Jäger aus Riegerndorf (II/16) (***).\n \nBrief von Ferdinand Moser an Philipp Mayr siehe 8.10.1886.", "Letzte Änderung": "04.08.2026 07:08"}, {"ID": 188510065, "Datum": "6.10.1885, Dienstag", "Haupttext": "Bericht des Linzer Volksblattes Nr. 228 auf S. 3 über Bruckners Orgelspiel am 4.10.1885:\r\n»Musikalische Aufführungen im Mariä Empfängniß-Dome.\r\n    Wir haben noch zu berichten über die musikalischen Aufführungen am 3. und 4. Oktober. [...]\r\n     Am 4. Oktober war der Sängerchor noch durch den Freinbergerchor verstärkt. Bei dem feierlichen Hochamte kam nochmals die Calasanza=Messe von Johann Habert zur Aufführung; sie wurde eben so schön und gut gesungen wie das erste Mal.\r\n    Zum Graduale wurde gesungen Virga Jesse von Anton Bruckner. Der Meister hat diese Komposition speziell für das Diözesan=Jubiläum geschrieben; dieselbe ist ungemein schwer, aber auch ungemein schön. Daß der Chor diese Komposition bewältigte und recht brav gesungen hat, ist für ihn ein schönes Zeugniß. Das Offertorium Ave Maria [WAB 6] von Bruckner ist recht lieblich und schön und wurde recht zart vorgetragen.\r\n[...] [neue Überschrift:]\nAnton Bruckner's große Messe im alten Dome.\r\n    Bei dem feierlichen Hochamte, das der Hochwürdigste Herr Bischof Ernest Maria am Namensfeste Sr. Majestät des Kaisers im alten Dome zelebrirte, gelangte die große Messe in E-moll von Anton Bruckner zur Aufführung. Diese Messe wurde von Bruckner für die Einweihung der Votivkapelle komponirt und dem hochseligen Bischofe Franz Josef Rudigier gewidmet; sie wurde am 29. September 1869 bei der Einweihung der Votivkapelle zum ersten Male aufgeführt. Es erschien damals in den Habert'schen Blättern eine eingehende Beurtheilung über die Messe und über die Aufführung derselben. Gestern am 4. Oktober 1885 wurde nun die Messe nach einem Zeitraume von 16 Jahren zum 2. Male aufgeführt. Wir können hier nicht auf Einzelnheiten eingehen, wir können nur sagen, daß Bruckner's Messe wurderbar [sic!] schön ist. Bruckner zeigt sich da als den genialen Meister im Kontrapunkte und in der Polyphonie, als einen Meister, der es versteht die Singstimmen und die begleitenden Instrumente so zu behandeln, daß stets ein großartiger Effekt erzielt werden muß.\r\n     Sollten wir von den vielen Schönheiten dieser Messe etwas besonders hervorheben, so wollen wir nur hinweisen auf das Kyrie, auf das reizend schöne Et incarnatus und auf das unvergleichliche Agnus Dei.\r\n    Die Messe wurde von dem Musikvereine unter der Leitung des Herrn A. Schreyer in vorzüglicher Weise zur Aufführung gebracht. Wir sind dem Dirigenten Herrn Schreyer großen Dank schuldig dafür, daß er keine Mühe und Anstrengung scheute, um uns den Genuß dieses herrlichen Tonwerkes zu verschaffen.\r\n    Das Graduale und das schöne Te Deum von unserem trefflichen Domorganisten Herrn Waldeck verdienen ebenfalls lobend erwähnt zu werden. Meister Bruckner selbst spielte die Orgel und entzückte in seinen herrlichen Präludien alle Anwesenden.« [keine Signatur] (*).\nDie Linzer Zeitung Nr. 228 berichtet auf S. 1036 über das Hochamt im Alten Dom [4.10.1885] mit e-Moll-Messe, [Bruckners?] »Ave Maria« [WAB 6] und [Bruckners?] »Tantum ergo« [WAB 41/1] (**a) und gibt auf S. 1037 einen Überblick über die Kirchenmusik anläßlich des Diözesanjubiläums, signiert »K.« (**b).\r\n(**a) »* (Feier des Allerhöchsten Namensfestes.) Anläßlich des Namensfestes Sr. Majestät des Kaisers [... über den Vorabend ...] Sonntag um 10 Uhr vormittags fand in der alten Domkirche ein vom hochwürdigsten Herrn Bischofe unter großer Assistenz celebrirtes, solennes Hochamt mit Tedeum statt. Zur Aufführung gelangte hiebei unter der Leitung des Directors des Musikvereins Herrn Schreyer die Bruckner'sche Festmesse mit Ave Maria und Tantum ergo. Dem feierlichen Gottesdienste wohnten bei: [... namentlich genannt: Statthalter v. Weber-Ebenhof, Abt Achleuthner, Bürgermeister J. E. Wimhölzel [siehe die Anmerkung], R. v. Klier, Hofrath Christ, Oberpostdirector Klimesch ...]« [keine Signatur] (**a).\r\n(**b) [der nachfolgende, separate Artikel berichtet von der »Jubiläumsfeier des Bisthums Linz«]\r\n»Die Kirchenmusik in den beiden Domkirchen während des Bisthumsjubiläums.\r\n    Die festliche Begehung des hundertjährigen Bestehens des Bisthums Linz [... im Neuen Dom Werke von Habert (unter Leitung Burgstallers), Prager, Mitterer, Palestrina, dalla Croce (unter Leitung Deublers), Haller, Witt und Stehle, im Alten Dom unter Leitung Zappes Werke von Horack ...] Was wir aber selbst und zwar mit innigster Freude hörten, das war die am 4. October durch den Musikverein unter Herrn Director Schreyers Leitung in ganz vorzüglicher Weise aufgeführte Bruckner'sche Festmesse [... teilweise umgearbeitet ... nur in Superlativen zu würdigen ...] Anton Bruckner, welcher der Aufführung selbst beiwohnte, dürfte sowohl von der Aufführung wie von der Wirkung seines Werkes im hohen Grade befriedigt sein. [... Anregung zur Aufführung der Messe ging von Burgstaller aus ... Abschluß des Festes im Neuen Dom mit dem Kirchenlied »Großer Gott wir loben dich« ...] Anton Bruckner saß hiebei an der kleinen Orgel, diesem Kasten des Aergernisses, den der Opfersinn der hiesigen Bevölkerung bald verschwinden machen möge und begleitete den einfachen Volksgesang; fürwahr auch ein würdiger Gottesdienst dieses frommen Mannes. K.« (**b).", "Letzte Änderung": "19.11.2025 11:36"}, {"ID": 188310065, "Datum": "6.10.1883, Samstag", "Haupttext": "Auf Bruckners morgiges Orgelspiel machen mehrere Zeitungen aufmerksam:\n \nDeutsche Zeitung Nr. 4224 auf S. 6 (*),\n \nFremdenblatt Nr. 274 auf S. 6 (**),\n \nNeue Freie Presse Nr. 6864 auf S. 5:\n     \"In der Pfarrkirche Alservorstadt wird das Ordensfest der P. P. Minoriten feierlichst begangen. Um 9 Uhr Festpredigt, vom P. Klinkowström gehalten. Darauf um 10 Uhr wird Prälat Hasel das Hochamt celebriren, wobei Capellmeister Eder Mozart's Krönungsmesse, Graduale (Sopran=Solo) von Karl Czerny und Offertorium (Alt=Solo) von Cyrill Wolf aufführt. Hof=Organist Professor Bruckner wird am Schlusse ein Orgelfuge über: \"Gott erhalte!\" spielen. Soli: Codenza, Fabbrini, A. v. Rueber und Köhler.\" (***)\nund das Neue Wiener Tagblatt Nr. 274 auf S. 4 [inhaltlich wie (***)] (°).", "Letzte Änderung": "11.02.2026 15:56"}, {"ID": 188210065, "Datum": "6.10.1882, Freitag", "Haupttext": "Jahn spielt in der zweiten Novitätenprobe der Philharmoniker die 6. Symphonie in Anwesenheit Bruckners (*)\nDer Stimmensatz wurde vom Linzer Kopisten Tenschert angefertigt [siehe die Anmerkung] (*a).\nFür Bruckners Werk stimmten 51 von 100 Mitgliedern; sieben der 107 ausgeteilten Stimmzettel waren nicht abgegeben worden. Außerdem wurden Kompositionen von Schubert, Cherubini, Herzfeld, Wallner und Kässmayer durchgespielt (**).\nKalendereintragung Bruckners: »6. [Oktober] 4.« [Lektion Lamberg] (***).", "Letzte Änderung": "20.10.2024 20:25"}, {"ID": 188010065, "Datum": "6.10.1880, Mittwoch", "Haupttext": "Die Wiener Philharmoniker lehnen in einer Novitätenprobe unter Hans Richter die vollständige Aufführung der 4. Symphonie für die nächste Konzertsaison ab. Eine Symphonie des anwesenden Hans Paumgartner wird nach dem 2. Satz abgebrochen.", "Letzte Änderung": "13.05.2024 07:38"}, {"ID": 187810065, "Datum": "6.10.1878, Sonntag", "Haupttext": "Orgelspiel in der Pfarrkirche Alservorstadt. Aufgeführt werden um 10 Uhr unter Leitung Eders eine Festmesse von Karl Kempter, ein Graduale (mit Baritonsolo: Wallnöfer) von Johann Krall und ein Offertorium (mit Violinsolo: Anton Stecher) von Anton Richter. Außerdem wirkt M. Kugler (Tenor, bei der Messe) mit.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187710065, "Datum": "6.10.1877, Samstag", "Haupttext": "Ankündigung der morgigen Festmesse in mehreren Blättern:\n \nDie Presse Nr. 275 auf S. 10:\n      \"In der Pfarrkirche Alservorstadt wird Sonntag den 7. October um 10 Uhr das Ordensfest der PP. Minoriten feierlich begangen, wobei Capellmeister Leopold Eder eine Festmesse von Laurenz Weiß, Graduale (Baritonsolo) von Director Johann Krall und Offertorium (Sopransolo) vom Fürsten Montenuovo zur Aufführung bringen wird. Die Soli der Messe werden Frau Marie Kohn, Frau Caroline Eisenschütz=Wolf, die Herren Stecher und Teller und die Einlagen Herr Nawiasky und Frau Kupfer=Berger, Mitglieder der Hofoper, vortragen. Hoforganist Professor Anton Bruckner wird am Schlusse eine Orgelfuge über die Volkshymne spielen.\" (*),\n \nFremdenblatt Nr. 274 auf S. 11 (**),\n \nIllustriertes Wiener Extrablatt Nr. 275 auf S. 4:\r\n     \"[inhaltlich wie (*)] Am Schlusse des Hochamts wird Prof. Hoforganist Bruckner wird eine Orgelfuge über \"Gott erhalte\" spielen.\" (***)\n \nund Neue Freie Presse Nr. 4710 auf S. 6:\n     \"[inhaltlich wie (*)] Hof=Organist Bruckner wird am Schlusse eine Orgel=Fuge über die Volkshymne spielen.\" (°).", "Letzte Änderung": "21.01.2026 14:12"}, {"ID": 187410065, "Datum": "6.10.1874, Dienstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Bischof Rudigier in Linz: \n   Beklagt seinen Einkommensverlust nach seiner Entlassung von der Lehrerbildungsanstalt St. Anna.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187310065, "Datum": "6.10.1873, Montag", "Haupttext": "Unterrichtsbeginn am Wiener Konservatorium.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187210065, "Datum": "6.10.1872, Sonntag", "Haupttext": "Bruckner spielt um Orgel in der Pfarrkirche Alservorstadt. Unter Eders Leitung erklingen um 10 Uhr Mozarts Krönungsmesse, eine Graduale mit Violinsolo von Anton Richter und ein Offertorium mit Altsolo von Eder. Solisten sind die Damen Uffmann [Wanderer 5.10.1872: »Marie Hoffmann«] und Ritter und die Herren Uffmann und Teller [Gesangssolisten bei der Messe], Junck (Violine) und Hofopernsängerin Tremel [Tremml] (Altsolo).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 187010065, "Datum": "6.10.1870, Donnerstag", "Haupttext": "Die Salzburger Zeitung Nr. 225 meldet auf S. 2 unter \"Tagesneuigkeiten.\":\n     \" - Der Linzer Zeitung wird aus Salzburg vom 29. v. M. Nachstehendes über hiesige musikalische Vorkommnisse geschrieben: | Der Salzburger Dom nimmt auch auf dem Gebiete der Kirchenmusik jene hervorragende Stellung ein, die dem erhabenen, monumentalen Bauwerke von Weltruf geziemt. [... es werden] auch aus der neuesten Zeit hervorgehende Kirchenwerke vorgeführt, wenn dieselben Anspruch auf Bedeutsamkeit besitzen. Unter den letzteren sind in kurzer Aufeinanderfolge zwei großartig angelegte und brillant durchgeführte musikalische Werke, die Messe von Bruckner und jene von Dr. Otto Bach im hiesigen Dome zur Aufführung gelangt. Die erstere hat bereits unlängst ihre Besprechung gefunden. [... über Bachs Messe und kurz über ein Oratorium von Schachner, das in Augsburg aufgeführt werden wird ...]\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186910065, "Datum": "6.10.1869, Mittwoch", "Haupttext": "Kritik (vermutlich Mayfelds) in der Linzer Zeitung S. 969 [*a] mit Erwähnung einer soeben beendeten Symphonie [»Nullte«] (*):\r\n»A. Bruckner's Messe.\n   P [recte »D«?]. Linz, 29. September. Bei der Consecrationsfeier der Votivcapelle des zu erbauenden Domes kam eine von Professor Anton Bruckner eigens hiezu componirte Messe zur Aufführung. Hart am Eingange der Kapelle erhob sich das Dirigentenpult, um welches sich eine zahlreiche Schaar der singenden Kräfte in Linz, wacker unterstützt von herzugekommenen Fremden, reihte. Die Alti setzten im ruhig gehaltenen Grundtone e ein, ihnen folgten soprani in der Quint, hierauf alti primi in der kleinen Terz und sodann soprani primi. Das eben so geführte Männerquartett folgte; wir hatten es mit einer achtstimmigen Messe in E-moll zu thun. Die Messe wird durch die beigegebene Blasharmonie auf das trefflichste gehoben. Ueber die contrapunktische Führung der Stimmen oder über die Instrumentirung nur ein Wort zu verlieren, wäre überflüssig; sie verrathen den theoretisch gebildeten tiefen Künstler. Bezüglich der Conception und der hierin zum Ausdrucke kommenden, erhebenden Stimmung können wir Herrn Professor Bruckner nur gratuliren. In dieser Richtung wüßten wir wahrhaftig nicht, welchen Theil der Messe wir höher stellen sollten. Das Gloria mit seinem wundervoll eintretenden suscipe und leise verklingenden miserere nobis, in Wahrheit das inbrünstig flehende Gebet des gegen die unendliche Gottheit in Nichts zerfallenden Ich um Erhörung, um Erbarmung; oder das Credo in seiner unisonen, an die Einheit mahnenden Führung mit dem im schmerzlich ruhigen Tone gehaltenen et incarnatus est und dem hingehauchten passus et sepultus est, der lebendige Ausdruck des in Zerknirschung ersterbenden Gemüthes. Noch durchbebt von der hohen Bedeutung des Leidens und Sterbens Jesu Christi, durchzuckt ein Freudenstrahl die Seele des Künstlers, ein Wunder ist geschehen, der Heiland ist erstanden. In allen Stimmen jauchzt die Seele empor \"et resurrexit\" und tritt in männlicher Erhebung heran an die erschütternden Posaunenrufe des Weltgerichts. Von reizender Schönheit ist das benedictus in seiner weihevollen Stimmung, eben so anerkenneswerth die Versöhnungsbitte des \"Agnus Dei\" und das flehende Dona nobis pacem. Das benedictus erfordert eine besonders ruhige Durchführung in dem legato der reichen Melismen, die uns nicht ganz zum Ausdrucke zu kommen schienen.\r\n   Die Aufführung der Messe war, wenn wir uns überhaupt eine Kritik erlauben dürfen, eine ganz vorzügliche. Wir sehen von einzelnen Kleinigkeiten bei den durch die Beschaffenheit des Platzes hervorgerufenen Schwierigkeiten natürlich mit Recht ab. Desto mehr möchten wir wünschen, dieses Werk in einem hiefür geeigneten Raume aufführen zu hören, wodurch die reichen Schönheiten desselben noch mehr hervortreten würden. Für die vielen Freunde Bruckners wollen wir nur constatiren, daß diese Messe, die in mancher Beziehung einen gewaltigen Fortschritt gegen die D-Messe vom Jahre 1864 bekundet, in die Zeit seines Linzer Aufenthaltes fällt, indem dieselbe bereits im Jahre 1866 beendet worden ist. Professor Bruckner wird um so mehr jetzt zu fortwährendem, neuen Schaffen angeregt sein, wie es auch eine erst vor Kurzem beendete Symphonie beweist. Möge es uns gegönnt sein, hier auch weitere Werke Bruckners zu hören, dem wir zu seinen schönen Erfolgen in der Kunst auf das Wärmste gratuliren.« (*).\nBeginn der Besprechung der e-moll-Messe durch Joh. Ev. Habert im Linzer Volksblatt Nr. 229 auf S. 1:\r\n»            Plauderstübchen.\nDie Aufführung der Bruckner'schen Fest-\r\n                      Messe \nbei der feierlichen Einweihung der Votivkapelle\r\n      des Mariä-Empfängniß-Domes in Linz.\r\n   \"Von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter.\" Dieses Wort tönte als Grundgedanke während dieser erhabenen Feierlichkeit immer in meinem Innern. Als ich in die prachtvolle Kapelle trat, die trotz des kleinen Raumes schon eine schöne Anzahl von Kunstwerken aufweist, da verkündete jedes Spruchband, jede Figur, jede Verzierung, jeder Stein, alle Andächtigen, Alles, Alles das Lob und Preis der unbefleckt Empfangenen. Es kam mir vor, als wäre das profetische Wort hier zur feststehenden That geworden, welche wieder immer dieses Wort verkündet. Daß mich dieses Wort besonders bewegte während der Aufführung der Festmesse von Bruckner, werde ich wohl nicht noch eigens sagen müssen. Vielleicht mache ich manchem Besucher dieses großartigen Festes eine kleine Freude, wenn wir in der Erinnerung mitsamen nochmals die Schönheiten dieses Werkes an uns vorüberziehen lassen.\r\n   Leise tritt im Kyrie in E-moll eine Stimme des ersten Chores, (2 Sopran und 2 Alt) nach der andern ein und sie vereinigen sich in demuthsvoller Bitte um Erbarmen. Nach einer halben Cadenz trit [sic!] der Männerchor auf gleiche Weise ein, und wiederholt diese Bitte. Nach einer schönen Wendung von Fis-dur nach D-dur schließt in dieser Tonart der Männerchor. In dieser Cadenz tritt ganz unscheinbar eine Nachahmung ein in den Tenorstimmen, deren Thema später mehr erscheint und besonders zum Schluße des Kyrie wieder als Nachahmung im Tenor und Sopran auftritt, und an dieser Stelle von der ergreifendsten Wirkung ist. Mit dem Christe, das wieder der 1. Chor beginnt, fängt eine prächtige kontrapunktische Arbeit an. Nachdem in diesem Chor das Hauptthema durchgeführt ist, mischt sich der 2. Chor mit dem 1., jedoch wird das Thema in der verkehrten Bewegung durchgeführt, Engführungen steigern die Bitte und drängen zu einem ff., einem dringenden, tiefen Ruf um Erhörung. Im 2. Kyrie nun, das wieder wie am Anfange der 1. Chor beginnt, macht sich im 2. Sopran oben erwähnte Figur schon mehr geltend, und besonders in dem nun früher eintretenden Männerchore. In enger Nachahnung drängt sie endlich zu einem gewaltigen Ruf, welchem gleichsam in stiller Ergebung in dem Willen des Herrn eine Cadenz piano folgt. Aber nochmals wagt es die Seele ganz leise die Erbarmung des Herrn anzuflehen. Der Tenor beginnt mit der bekannten Figur, der Sopran setzt um einen halben Takt später und um einen halben Ton höher ein und nun beginnt auf dem Grundtone E, den der Baß hält, die oben erwähnte ergreifende Nachahmung, welcher der endliche Schluß mit dem versöhnenden E-dur Dreiklange folgt.\r\n   Sopran und Alt beginnen unisono im Gloria und piano: Et in terra pax hominibus, (und Friede den Menschen auf Erden, die eines guten Willens sind). Die Fagotte geben in gebrochenen Akkorden den Baß. In mächtigen Dreiklängen erfolgt darauf mit Begleitung sämmtlicher Blasinstrumente: Laudamus te, (wir loben dich u. s. w.) Andächtig und leise ertönt: Adoramus te, (wir beten dich an) und jubelnd folgt glorificamus te, (wir verherrlichen dich). So folgen im Verlaufe des Gloria die schönsten Gegensätze, Licht und Schatten, demüthige Bitte, Lob und Preis in den einfachsten Harmoniewendungen und in raschen, glänzenden und mächtigen Accorden. Wir müßten den Text vollständig durchgehen, um alles zu sagen; aber es würde der Aufsatz zu weitläfig [sic!] werden. Erwähnen wir noch den Mittelsatz: Qui tollis peccata mundi u. s. w. und zum Schluße die kurze Fuge mit ihrer kunstvollen Durchführung. Bei der Fuge war es mir, als hätte sie in einem bewegteren Tempo aufgeführt werden sollen. Als die letzten Akkorde verklungen waren, stand ich da, und hätte gerne so recht von Herzen geweint, denn diese zwei Sätze Kyrie und Gloria hatten mich mächtig ergriffen. Ich sehnte mich allein zu sein, um meinen Gefühlen freien Lauf lassen zu können. Das muß eine gute Musik sein, die eine so mächtige Wirkung, so edle Gefühle hervorbringt. Mit Verehrung sah ich auf den Komponisten, von dem ich bei dieser Gelegenheit das erste Werk hörte.\r\n                              (Fortsetzung folgt.)« (**).", "Letzte Änderung": "21.03.2023 20:39"}, {"ID": 186710065, "Datum": "6.10.1867, Sonntag", "Haupttext": "Schreiben des Bischöflichen Ordinariates an Bruckner (Konzept, auf dem Schreiben vom 25.9.1867 notiert): Die Statthalterei habe am 25.9.1867 mitgeteilt, daß auf Bruckners Gesuch [vom 3.9.1867] (Schreiben vom 4.9.1867) eine Krankenkostenaushilfe von 60 fl bewilligt werde. Unterschrift von Franz Joseph Rudigiers (*)\r\nText der Reinschrift:\r\n\"4044 / An Herrn Domorganisten Anton Bruckner in Linz. / Die k.k. Statthalterei hat mittelst Note No 25 v. M. Z. 10539 folgendes hieher mitgetheilt: \"Die Statthalterei findet dem Domorganisten Anton Bruckner eine Krankheitsaushülfe von sechzig Gulden /:60 fl:/ zu bewilligen und die k.k. Landeshauptkasse zu ermächtigen, den Betheiligten diesen Betrag auf Rechnung des Religionsfondes zu erfolgen.\" / Was hiemit zur Wissenschaft gebracht wird. / ./. die Beilage folgt wieder zurück. / Vom bischöflichen Ordinariate / Linz den 6. Oktober 1867. / J. Reitshammer / Kanzler / [unleserlich] Secretär\" (*a).\nAufführung der 7. Sonntagsmesse in B-Dur von Robert Führer in der Linzer Stadtpfarrkirche. Vermerk [Zappes?] in der Stimme der 1. Violine \"6ten Okt. Pf.\" (**).", "Letzte Änderung": "20.08.2025 22:21"}, {"ID": 186610065, "Datum": "(6.10.1866, Samstag)", "Haupttext": "Heirat von Franz Schober.", "Letzte Änderung": "21.07.2025 16:29"}, {"ID": 186310065, "Datum": "6.10.1863, Dienstag", "Haupttext": "Bruckner kehrt aus München nach Linz zurück.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186010065, "Datum": "6.10.1860, Samstag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Datum angestrichen, »2 St Hof« [Klavierstunden Hofmann] (*).\nDer Linzer Abendbote Nr. 231 meldet auf S. 1, daß Bruckner zum Chormeister des »Frohsinn« (neben Kirchberger) gewählt wurde. Vorstand ist Hafferl (**).\r\n»Gestern fand bei der hiesigen Liedertafel \"Frohsinn\" die Wahl des Vorstandes, der Ausschüsse und der Chormeister statt. Zum Vorstande wurde mit Acclamation wieder Herr Hafferl und zu Chormeistern die Herren Bruckner und Kirchberger gewählt, während als Ausschüsse die nämlichen Herren, wie bisher, verblieben.«", "Letzte Änderung": "23.03.2023 14:34"}, {"ID": 192911067, "Datum": "6. - 10.11.1929, Mittwoch bis Sonntag", "Haupttext": "1. Badisches Bruckner-Fest in Karlsruhe. Anwesend sind u. a. Franz Xaver Müller und Josef Krips (*).\r\nAusführende: die vereinigten Orchester des Badischen Landestheaters und des Freiburger Landestheaters, der Bach-Verein, der Badische Kammerchor, der Singchor und der Hilfschor des Landestheaters, der Kammerchor der Badischen Hochschule für Musik und als Solisten Else Blank, Rosel Landwehr, Elfriede Haberkorn, Robert Butz und Johannes Willy (*a).\r\nFritz Grüninger wurde bei der Organisation von Oberbürgermeister Julius Finter unterstützt (Subvention der Stadt Karlsruhe: 30.000 Mark). Karl Grunsky veranstaltet einen Einführungsabend (»Bruckner als Symphoniker«) und spielt mit Georg Mantel die 5. Symphonie in der Fassung für 2 Klaviere (**).\r\n(Ur)Aufführung von Vorspiel und Fuge c-Moll [WAB 131] durch den Bearbeiter Franz Philipp [oder: Wilhelm Krauß?], der auch kleinere kirchliche Werke mit dem Badischen Kammerchor bringt, und Aufführung des (akustisch benachteiligten) Quintetts (Ensemble Josef Peischer, mit den Herren Peischer, Schmidt, Panzer, Müller und Trautvetter) in St. Stephan. Aufführung der 1. und 5. Symphonie durch das Orchester des Badischen Landestheaters und des Freiburger Stadttheaters unter Josef Krips [8.11.] und unter Hugo Balzer der 8. Symphonie [9.11.]. Abschluß mit der f-Moll-Messe unter Heinrich Knöll [10.11.] (***).\nDie Sondernummer der Karlsruher Wochenschau enthält eine »Hymne an Anton Bruckner« von Wilhelm Fladt auf S. 26 (°)\r\nund einige Gedichte aus Ernst Lissauers 1921 erschienenen Sammlung »Gloria Anton Bruckners«: »Lobspruch« (S. 14), »Scherzo« (S. 36) und »Das Grab« (S. 44) (°a).\r\nAuf S. 10 - 14 Artikel von Fritz Grüninger »Anton Bruckner« (°b),\r\nauf S. 15 - 22 ein Aufsatz von Max Auer »Anton Bruckners »Große Messe f-moll« und kleine Kirchenchöre« (°c).\r\nAuf S. 22 - 26 ein Artikel von Hans Schorn »Zu Anton Bruckners Sinfonik« (°d).\r\nAuf S. 27 - 30 Artikel von Friedrich Klose »War Bruckner Pädagoge?« (°e).\r\nAuf S. 30 - 35 Artikel von Amelie Klose »Meine Begegnungen mit Anton Bruckner« (°f).\r\nAuf S. 36f Veröffentlichung der Briefe Bruckners an Felix Mottl (°g).\r\nAuf S. 38 - 41 Artikel von Josef Laubach »Zur Bruckner-Ausstellung. Original-Kompositionen und Briefe Anton Bruckners in der Badischen Hochschule für Musik. (5. - 12.11.)« (°h).\r\nAuf S. 42ff Artikel »Die neuen Klavierübungen bei Peters«, signiert »J. L.« (°i).\nFranz Moissl [recte: Rudolf Moißl?] widmet dem OBM Finter ein Gedicht »Festspruch« (in den Bruckner-Blättern 1 (1929) [Heft 3/4], S. 33 (°°).\nAus Linz sind u.a. F. X. Müller und Paul Günzel anwesend (°°°).", "Letzte Änderung": "21.10.2025 18:25"}, {"ID": 183702055, "Datum": "5. und 7.2.1837 (?), Sonntag und Dienstag", "Haupttext": "Datierungen in einem Schulaufsatzheft.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184505056, "Datum": "5. bis 9.5.1845, Montag bis Freitag", "Haupttext": "In diesem Zeitraum befand sich die Currende vom 18.4.1845 im Dekanat Enns im Rundlauf, wurde also auch Bruckner bekannt gegeben – am 7.5.1845:\r\n\"Kronstorf den 7. May 845. | Fr. Ser. Lehofer | Schullehr.| Anton Brucknermp. | Gehülf.\"", "Letzte Änderung": "28.04.2025 16:42"}, {"ID": 189109057, "Datum": "5.9. bis 7.9.1891, Samstag bis Montag", "Haupttext": "Aufenthalt in Altheim bei den Eltern von Minna Reischl. Bruckners Heiratswünsche gehen wieder nicht in Erfüllung (*).\nAm 5.9. strömender Regen. Bruckner abends mit Familie Reischl zu Peyrers Sommerkeller.\nAm 6.9.1891 beim Hochamt Aufführung der 2. Sonntagsmesse in B von Schöpf (Regenschori Oberlehrer P.). Bruckner spielt ein langes Postludium, muß wegen Zittern am ganzen Körper aufhören.\r\n   Nachmittags mit dem Hilfsorganisten, ohne Minna Reischl zum Gottesdienst; erzählt von der Widmung des “Te deum”. Auftreten von Zähl- und Kontrollzwang (Kirchturmfenster, Blitzableiter). Abschlägiger Bescheid auf Brautwerbung, abends mit Reischls in Mairingers Sommerkeller.\nAm 7.9.1891 Abfahrt vorläufig bis Linz (**).\nIn den Gebetsaufzeichnungen ist der Ortswechsel durch den Wechsel des Schreibgeräts nachzuvollziehen (***).", "Letzte Änderung": "06.01.2026 21:18"}, {"ID": 196405057, "Datum": "5.-9.5.1964, Dienstag bis Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Karl Böhm im Großen Musikvereinssaal in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198309057, "Datum": "5.9. - 2.10.1983, Montag bis Sonntag", "Haupttext": "Ausstellung »Johannes Brahms und Anton Bruckner. Konkurrenten« im Brucknerhaus Linz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 202009055, "Datum": "5.9.2020, Samstag", "Haupttext": "(Virtuelles) 22. \"Brucknerthon\", organisiert von] Dave Griegel und Ramon Khalona.\r\n[Wann? Am selben Tag?] 12. \"Brucknerathon\", organisiert von John Berky.", "Letzte Änderung": "12.02.2026 08:30"}, {"ID": 201609055, "Datum": "5.9.2016, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim im 69. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London.\nBarenboim ist auch der Solist in Mozarts c-Moll-Klavierkonzert KV 491.", "Letzte Änderung": "14.01.2024 16:23"}, {"ID": 201109055, "Datum": "5.9.2011, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie in einer Version zwischen 1887 und 1890, mit dem \"Adagio Nr. 2\", durch das Tokyo New City Orchestra unter Akira Naito in der Tokyo Bunka Kaikan.", "Letzte Änderung": "21.02.2026 17:58"}, {"ID": 199909055, "Datum": "5.9.1999, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das BBC Symphony Orchestra unter Andrew Davis im 65. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London. Auf dem Programm steht zuvor \"Quickening\" von James MacMillan (mit Chören und dem Hilliard Ensemble).", "Letzte Änderung": "11.01.2024 13:45"}, {"ID": 199609055, "Datum": "5.9.1996, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch das BBC Symphony Orchestra unter Stanislaw Skrowaczewski im 61. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London. Auf dem Programm steht zuvor Joseph Haydns Es-Dur-Symphonie Nr. 76", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199209055, "Datum": "5.9.1992, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie (2. Fassung, als alleiniges Werk) durch das BBC Symphony Orchestra unter Günter Wand im 58. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London.", "Letzte Änderung": "10.01.2024 17:03"}, {"ID": 198509055, "Datum": "5.9.1985, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Riccardo Muti in der Berliner Philharmonie.", "Letzte Änderung": "19.11.2025 23:14"}, {"ID": 198409055, "Datum": "5.9.1984, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel \"Von Anton Bruckner\" im Neuen Wiener Tagblatt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198209055, "Datum": "5.9.1982, Sonntag", "Haupttext": "Eröffnung des Internationalen Brucknerfestes in Linz. Aufführung der Drei Orchesterstücke [WAB 97] und des Marsches d-Moll [WAB 96], abends der f-Moll-Messe durch das Bruckner-Orchester Linz und den Slowakisch-Philharmonischen Chor unter Theodor Guschlbauer.", "Letzte Änderung": "20.04.2023 12:29"}, {"ID": 198109055, "Datum": "5.9.1981, Samstag", "Haupttext": "Eröffnung des Internationalen Brucknerfestes im Brucknerhaus Linz.\nAufführung des Adagios Nr. 2 aus der 3. Symphonie und von »Helgoland« durch das Bruckner-Orchester Linz, den Wiener Volksopernchor und den Wiener Schubertbund unter Theodor Guschlbauer (*).\n \nAufführung der 4. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra unter Georg Solti im 49. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London.\nAuf dem Programm steht zu Beginn Bartoks Konzert für Orchester (**).", "Letzte Änderung": "22.10.2025 06:30"}, {"ID": 198009055, "Datum": "5.9.1980, Freitag ", "Haupttext": "Eröffnung der Institutsräume des ABIL im Linzer Brucknerhaus durch Bundesministerin Hertha Firnberg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197909055, "Datum": "5.9.1979, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Marc Andreae an Paul-Gilbert Langevin: \n    Er habe die 2. Symphonie ohne Striche und mit fabelhaftem Erfolg gebracht.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197809055, "Datum": "5.9.1978, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra unter Georg Solti im 43. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London. Auf dem Programm steht zuvor Beethovens 1. Sinfonie.", "Letzte Änderung": "10.01.2024 08:30"}, {"ID": 197709055, "Datum": "5.9.1977, Montag", "Haupttext": "Artikel von Friedrich Heer \"Ein Hochofen namens Anton Bruckner oder Wie können zwei Feuer zusammenkommen\" in den Oberösterreichischen Nachrichten Nr. 205 auf S. 4 (*). \n\nIn derselben Nummer ein Artikel von Reinhold Tauber \"Auf geht's mit Bruckner. Heuer zum viertenmal das große Herbstmusikfest in der Landeshauptstadt\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197409055, "Datum": "5.9.1974, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung des 150. Psalms und der 9. Symphonie durch das Concertgebouworkest unter Bernard Haitink in Amsterdam (*).\nAufführung der 1. Symphonie durch das Bergen Filharmoniske Orkester unter Karsten Andersen in Bergen (**).\nArtikel »In der Linzer Pfarrgasse 11 ...« [über Bruckners Wohnung] im Volksblatt (***).\nWiederholung des gestrigen Konzerts im Linzer Brucknerhaus (Orchesterstücke [WAB 97], Marsch [WAB 96] und 7. Symphonie) mit den Wiener Philharmonikern unter Claudio Abbado (°).\nAufführung der e-Moll-Messe durch die BBC Singers und das BBC Symphony Orchestra unter John Poole im 46. Prom-Konzert in der Royal Albert Hall in London.\r\nAuf dem Programm stehen außerdem eine Orgelimprovisation über von Deryck Cooke vorgeschlagene Bruckner-Themen (mit Hans Haselböck), Mozarts f-Moll-Phantasie für eine Orgelwalze KV 608 (Orchesterfassung von Francis Sanders und Henry Wood) und Vesperae solennes de confessore KV 339 (mit Ileana Cotrubas, Margaret Cable, Philip Langridge und Benjamin Luxon).\r\nDie Programmerläuterungen zu Bruckner stammen von Deryck Cooke (°°).", "Letzte Änderung": "10.06.2026 12:03"}, {"ID": 197309055, "Datum": "5.9.1973, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 1. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Claudio Abbado im Kunsthaus in Luzern\nSolist in Frank Martins Violakonzert ist Josef Staar.", "Letzte Änderung": "10.06.2026 11:47"}, {"ID": 196209055, "Datum": "5.9.1962, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung des \"Te deum\" durch die Wiener Singakademie und das Orchestra Sinfonica Maltestiana unter Hans Gillesberger mit den Solisten Friedl Genk, Lucienne Devallier, Georg Jelden und Jakob Stämpfli im Malatesta-Tempel in Rimini.", "Letzte Änderung": "12.12.2025 14:29"}, {"ID": 195109055, "Datum": "5.9.1951, Mittwoch", "Haupttext": "Auf Veranlassung Leopold Nowaks wird die Sammelquelle Mus.Hs.2105 neu geordnet.\r\nDas Requiem-Fragment (WAB 141) verbleibt mit dieser Signatur, das \"Ave Regina\" erhält die Signatur Mus.Hs.28222, die anonymen Kanonstudien Mus.Hs.28223 und die Skizze zum Scherzo der. 9. Symphonie Mus.Hs.28224.", "Letzte Änderung": "08.02.2025 09:59"}, {"ID": 195009055, "Datum": "5.9.1950, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Bruno Walter an Volkmar Andreae: \n    »[...] In Salzburg [ab 24.8.1950] haben Sie uns sehr gefehlt. Die Bruckner-Feier war ein ergreifendes Erlebnis. Wer hätte dort mehr hingehört als Sie!«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194909055, "Datum": "5.9.1949, Montag", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe und des \"Te deum\" durch die Wiener Symphoniker und den Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde unter Clemens Krauss im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solisten sind Erika Rokyta, Gertrude Schuster, Erich Majkut und Herbert Alsen. Violinsolo Miklos Hegedüs, an der Orgel Franz Schütz.", "Letzte Änderung": "13.12.2024 15:57"}, {"ID": 194809055, "Datum": "5.9.1948, Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Wolfgang Stresemann »Auers Bruckner-Biographie« in Sonntagsblatt, Staatszeitung und Herold.", "Letzte Änderung": "30.03.2023 22:44"}, {"ID": 194609055, "Datum": "[?] 5.9.1946, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter Herbert Albert im 1. Abonnementkonzert des Leipziger Gewandhauses.", "Letzte Änderung": "19.02.2024 13:09"}, {"ID": 194409055, "Datum": "5.9.1944, Dienstag", "Haupttext": "Artikel »Spielmann Gottes« in der Revaler Zeitung (*).\nArtikel von G. Pelz »Besitzen wir Bruckner?« in den Leipziger Neuesten Nachrichten (**).\nBis 7.9.1944 Rundfunkaufnahme der 2. Symphonie durch das Bruckner-Orchester [unter Georg Ludwig Jochum] in Wien (Sendung am 29.9.1944) (***).", "Letzte Änderung": "13.07.2026 09:31"}, {"ID": 194309055, "Datum": "5.9.1943, Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Wilhelm Loibner »Gedanken über Bruckner« in der Oberdonau-Zeitung (*).\nFestakt in St. Florian zur Einführung des Bruckner-Orchesters mit Reden Eigrubers und Glasmeiers und der Aufführung des Intermezzos (für Streichorchester) und der 5. Symphonie. Günther Ramin war der Solist in einem Händel-Orgelkonzert (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194109055, "Datum": "5.9.1941, Freitag", "Haupttext": "Die Linzer Tages-Post Nr. 209 bringt in der Rubrik Kulturspiegel auf S. 2 einen Artikel von Vinzenz Müller \"Anton Bruckner im Orgelwettstreit\".", "Letzte Änderung": "08.01.2024 17:05"}, {"ID": 193709055, "Datum": "5.9.1937, Sonntag", "Haupttext": "Tagebucheintragung von Oskar Loerke vom 6.9.1937:\r\n\"[...] Sonntag vormittag Bruno Jacubeit, wir spielten Bruckners 2. Symphonie miteinander. [...].\"", "Letzte Änderung": "31.03.2025 12:08"}, {"ID": 193609055, "Datum": "5.9.1936, Samstag", "Haupttext": "Carl Hans Watzingers Artikel »Der Bildhauer Franz Forster, St. Florian« in »Weltguck« Nr. 36 enthält eine Abbildung des Gipsreliefs IKO 264.", "Letzte Änderung": "20.04.2023 20:31"}, {"ID": 193509055, "Datum": "5.9.1935, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der Vier kleinen Stücke [= Drei Orchesterstücke [WAB 97] und Marsch d-Moll, WAB 96] durch die Berliner Philharmoniker unter Rudolf Schulz-Dornburg in einem Konzert im Funkhaus in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193409055, "Datum": "5.9.1934, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel von Fritz Grüninger »Mystik und Romantik in den Werken Anton Bruckners« in »Echo der Gegenwart«, der Aachener Rundschau und im Limburger Tageblatt (*).\nArtikel »Erinnerungen an Anton Bruckner« im Neuen Wiener Journal (**).\nProgramm des Aachener Bruckner-Festes:\r\nUm 19:30 »Abendliche Nachfeier im Dom« mit Vorspiel und Fuge c-Moll für Orgel [WAB 131] (ergänzt und bearbeitet von Franz Philipp), »Tota pulchra es«, Präludium C-Dur [Perger Präludium] und Fuge d-Moll [WAB 125] für Orgel (herausgegeben von J. V. Wöss), »Ave Maria« [WAB 7], »Virga Jesse«, einem Orgelstück von F. X. Müller (Linz) »In memoriam Bruckner« und dem phrygischen »Tantum ergo« [Pange lingua WAB 33]. Ausführende: der Domchor unter Th. B. Rehmann und Domorganist Ludwig Pütz (***).\r\nAußerdem werden noch aufgeführt: ein Werk von J. V. Wöss und das Sanctus der e-Moll-Messe. Die Ansprache hält Weihbischof Dr. Sträter (°).", "Letzte Änderung": "15.04.2025 07:55"}, {"ID": 193109055, "Datum": "5.9.1931, Samstag", "Haupttext": "The Evening Sun Nr. 148 (Hanover, Pennsylvania) meldet auf S. 3 den Tod Franz Schalks und erwähnt Bruckner als seinen Lehrer (*).\n \nEinen ausführlichen Nachruf (mit Abbildung) bringt The Border Cities Star Nr. 5 (The Windsor Star, Windsor, Ontario, Canada) auf S. 2 (**).", "Letzte Änderung": "09.06.2024 21:52"}, {"ID": 192909055, "Datum": "5.9.1929, Donnerstag", "Haupttext": "Besprechung des gestrigen Konzerts mit einem Bruckner-Adagio [vermutlich des Quintetts] in The Berkshire Eagle Nr. 88 (Pittsfield, Massachusetts) auf S. 4:\n\"      Ensemble Class Gives Last Concert\n                                [...]\n             By JAY C. ROSENFELD\n     [... erwähnt werden: Willem Willeke, Temple of Chamber Music on South Mountain, Preisverteilung (Elizabeth Sprague Coolidge, Robert Metz), Namen der Mitwirkenden ...].     The ensemble numbers were [... Brahms, Popper ...] and a Bruckner Adagio, an allegro of Dvorak's sextet, and the Serenade of Volkman [sic] by the entire ensemble class. [...].\"", "Letzte Änderung": "25.09.2025 06:22"}, {"ID": 192809055, "Datum": "5.9.1928, Mittwoch", "Haupttext": "Der mit \"Tes.\" signierende Referent äußert im Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 419 auf S. 6 Kritik an Art und Menge der im Rundfunk gebrachten Musik:\n\"             Funkwinkel.\n     Es wird in der letzten Zeit wieder zuviel Musik gesandt. Gewiß ist die Musik, mindestens heute noch, die geeignetste Kunst für die Rundfunksendung; doch das gesprochene Wort, die Rezitation, darf nicht völlig unterdrückt werden. Wenigstens war das Musikprogramm der letzten beiden Tage einigermaßen abwechslungsreich gestaltet. Aber der werktätige Mensch, der nur abends Zeit hat, wurde mit zuviel schwerer Musik belastet. Bruckners \"Große Messe\" [f-Moll-Messe am 4.9.1928] gehört außerdem zu jenen Musikwerken, die unbedingt einer guten Einführung bedürfen, wenn sie einem großen Teil der Funkhörer Werte geben sollen. – [...über andere, nichtmusikalische Sendungen ...].        Tes.\"", "Letzte Änderung": "07.08.2026 06:06"}, {"ID": 192409055, "Datum": "5.9.1924, Freitag", "Haupttext": "Artikel über die gestrige Denkmalenthüllung [IKO 148] \n\nim Neuen Wiener Journal Nr. 11063 auf S. 7 (*), \n\nin der Österreichischen Volkszeitung Nr. 246 auf S. 4 (dort auch Bericht über die Kundgebung im Nationalrat und die Ansprache von Präsident Miklas) (**) \n\nund der Reichspost Nr. 246 auf S. 7, signiert \"tr.\" (V. Trautzl) (***).\n\n\nVon diesem Ereignis berichten auch die Innsbrucker Nachrichten Nr. 204 auf S. 6 (°).\n\n\nDas Neue Wiener Journal meldet auf S. 7 außerdem, dass in St. Florian die Renovierung der Bruckner-Orgel geplant ist (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192109055, "Datum": "5.9.1921, Montag", "Haupttext": "Ankündigung des Klosterneuburger Konzerts vom 8.9.1921 (mit der g-Moll-Ouvertüre) im Neuen Wiener Journal Nr. 9996 auf S. 3.", "Letzte Änderung": "03.02.2025 09:36"}, {"ID": 190909055, "Datum": "5.9.1909, Sonntag", "Haupttext": "The Cincinnati Enquirer Nr. 248 kündigt auf S. 40 (= S. 4 des 4. Teils) die Berliner Aufführung der 9. Symphonie [am 7.2.1910] an:\n\"               In Music's Domain.\n\n[...]\n     Nikisch has determined upon the following symphonies to be given in the famous series of concerts he gives each winter with the Philharmonic Orchestra of Berlin; [... Haydn, Beethoven, Schumann ...] Brahms, the ninth of Bruckner, the Harold symphony of Berlioz and the Dante symphony of Liszt. [... als Novitäten außerdem Elgar und Rachmaninoff ....].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190809055, "Datum": "5.9.1908, Samstag", "Haupttext": "Bruckner ist erwähnt in der Buchbesprechung in The Inter Ocean Nr. 165 auf S. 5:\n\"          \"STANDARD CONCERT GUIDE.\"\nA Publication of Special Interest to the Lovers of Symphonic Works.\n     Music lovers who have long found George P. Upton's standard operas the most comprehensive and practical reference work will be delighted to hear that Mr. Upton's three other similar books, covering the standard oratorios, cantatas, and symphonies, are now available in one volume, uniform in size and appearance, with the new edition of \"The Standard Operas.\"\n     \"The Standard Concert Guide\" is the title of this new book [...] revised and edited, and contains additional matter in regard to the leading symphonic poems and works by Bruckner, Cowen, Dvorak, Elgar [... etc. ...]; it is, furthermore, enriched by the portraits of the composers whose works are described in it.\n     The volume is published by A. C. McClurg &amp; Co., Chicago, and the price is $1.75.\"\n[Details zu diesem Buch siehe \"15.8.1908\".]", "Letzte Änderung": "21.09.2024 21:48"}, {"ID": 190409055, "Datum": "5.9.1904, Montag", "Haupttext": "Artikel von Käthe Braun-Prager »Bruckner-Anekdoten« in »Die Zeit«. [vgl. die Anmerkung]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190309055, "Datum": "5.9.1903, Samstag", "Haupttext": "The Dayton Herald (Dayton, Ohio) kündigt auf S. 9 die Aufführung der 9. Symphonie in Heidelberg [am 26.10.1903] an (Text wie am 30.8.1903):\r\n\"              Musical Notes\r\n[...]\r\n     From October 24 to October 26 there will be a musical festival at Heidelberg, Germany, to celebrate the opening of the new town music hall. Among other interesting works the program will include Bruckner's Ninth Symphony, [... Beethoven, Haydn, Liszt, Max Schillings (Hexenlied), Richard Strauss ...]. The festival will be directed by Richard Strauss, Max Schilling [sic] and Prof. Dr. Wolfrum. The soloists of distinction are Mme. Strauss de Ahna, Prof. Petri, Ernst von Possert [sic] and the Petri Quartet.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190209055, "Datum": "5.9.1902, Freitag", "Haupttext": "Brief von Maria Jelem an Laura Hueber:\r\n   Leider könne sie vorerst nicht nach Vöcklabruck zu Besuch kommen, habe auch auf das Bruckner-Konzert in Linz [am 23.3.1902] verzichten müssen. In Wien habe sie aber die 6. Symphonie unter Löwe [19.3.1902] gehört. Das Adagio des Quintetts kenne sie sehr gut, aus dem Klavierauszug und von einem Konzert des Fitzner-Quartetts [3.1.1900?]. Die 5. Symphonie und auch die 1. Symphonie habe sie schon mit Theodor Helm gespielt. Sie habe heute an Göllerich geschrieben, der sie um Beiträge zur Biographie gebeten habe. Laura möge ihr das »Ave Maria« [WAB 7], das sie nicht kenne, und Göllerichs Konzerteinführungen zuschicken. Würde sich über einen Besuch (ab Oktober in Zillingsdorf, Post Unter-Eggendorf) freuen, ebenso Dr. Helm, der Weihnachten in Wien sei.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189709055, "Datum": "5.9.1897, Sonntag", "Haupttext": "Die Kärtner Zeitung Nr. 203 gibt auf S. 4 das Programm der Kirchenmusik am 13.9.1897 [mit dem Tantum ergo WAB 41/2] bekannt:\r\n\"     Einladung zu der am 13. September d. J. in Völkermarkt stattfinden­den General-Versammlung des f.-b. Gurker Cäcilienvereines. Programm: [...]\r\n     ½3 Uhr Nachmittag: Anbetung des Aller­heiligsten. 1. Aussetzung des Allerheiligsten. 2. Orgelpräludium [...] 11. Tantum ergo in As von Anton Bruckner, und Einsetzung des Allerheiligsten. 12. Zum Schlusse: Concert-Phantasie über die österreichische Volkshymne für Orgel von J. G. Stehle.\r\n     Die Auswahl der Gesänge erfolgte größtentheils mit Rücksicht auf die auch an Landchören mögliche Ausführbarkeit.\"", "Letzte Änderung": "30.08.2026 04:03"}, {"ID": 189609055, "Datum": "5.9.1896, Samstag", "Haupttext": "In der Österreichischen Buchhändler-Correspondenz Nr. 34 ist auf S. 475 der Erstdruck von Hermann Behns Klavierauszug der 7. Symphonie verzeichnet:\r\n\"                           Musikalien.\r\n[...]\r\n                 Albert J. Gutmann in Wien.\nAlgernon, Ashton, Op. 79. Vier Bagatellen für Clavier         –.75\nBruckner, Ant., Symphonie Nr. 7 (E-dur) für 2 Claviere zu 4 Händen bearbeitete von Herm. Behn                                 6.–\nBrukenthal, Bertha, [...]:\" (*).\n \nDer in Wolfsberg erscheinende Lavanttaler Bote Nr. 36 kündigt auf S. 2 die Aufführung eines \"Tantum ergo\" [prov. WAB 48] an:\r\n\"     Die Generalversammlung des G. D. Cäcilienvereines findet am 9. September d. J. in Wolfsberg statt. Die Generalversammlung des G. D.=Cäcilienvereines findet am 9. September d. J. in Wolfsberg statt. Das Programmm lautet: [... ½9 Uhr Frühamt (Wolfsberger Kirchenchor), 10 Uhr Hochamt (Klagenfurter Domchor, M. Haller, Fr. Witt), 14 Uhr Gesungene Litanei (ohne Angabe des Chors) ...] \"Tantum ergo\" von Anton Bruckner. Hierauf folgt: [...].\" (**).\n \nDie Welser Zeitung Nr. 36 meldet auf S. 8:\r\n\"               Neuestes.\r\n[...]\r\n     Gmunden, 1. September. Der Kirchencomponist und Chorregent Joh. Ev. Habert ist heute, 4 Uhr 38 Minuten, gestorben.\" (***).", "Letzte Änderung": "12.10.2025 11:49"}, {"ID": 189509055, "Datum": "5.9.1895, Donnerstag", "Haupttext": "Die Grazer Tagespost Nr. 245 berichtet von der 22. Sitzung des Ausschusses des Deutschen Sängerbundes in Stuttgart. Für den 3.8.1896 sei der »Germanenbund« [recte »Germanenzug«] vorgesehen.\r\n\"     * * *  (Zum deutschen Sängerbundesfeste.) In der zu Stuttgart abgehaltenen 22. Sitzung des Gesammtausschusses des deutschen Sängerbundes, an welcher auch der Obmann des Steirischen Sängerbundes, Herr Victor Ritter v. Schmeidel, theilnahm, wurde beschlossen, das fünfte deutsche Sängerbundesfest in der Zeit vom 1. bis 3. August 1896 in Stuttgart abzuhalten. [....geplanter Ablauf ... zwei Hauptaufführungen und dazu Einzelvorträge ... Auswahl der 13 Gesamtchöre ...]. Für das zweite Concert wurden ausgewählt: \"Germanenbund\" mit Chor, Halbchor und Orchester von Bruckner, die Chöre [... elf weitere Werke von zehn Komponisten ...].\" (*).\nDer »Grazer Musikbrief« im Musikalischen Wochenblatt Nr. 37 erwähnt auf S. 468 die Aufführung der 3. Symphonie [am 10.2.1895]:\r\n\"                             Graz, im Juli.\r\n               (Fortsetzung.)\r\n    Die thatsächlich wenig beneidenswerthen Mitglieder des Theaterorchesters erschienen heuer ausserdem dadurch geschädigt, dass ein geplantes Einvernehmen des Steiermärkischen Musikvereins mit der Theaterdirection nicht zu Stande kam. [... Mitwirkung von Militärmusikern, Erfolge Degners ...] Dass es ihm bestens gelang, bewies seine ausserordentliche Tüchtigkeit, seine bedeutende Energie und zähe Ausdauer. Die Programme enthielten [...] die Symphonien in D dur von Brahms und in D moll von Bruckner, \"Eine Steppenskizze aus Mittelasien\" von Borodin und die Symphonie \"Harold in Italien\" von Berlioz. [... Solisten ...]. Solistisch wirkte auch Hr. Director Degner mit dem Vortrage von Bach's Passacaglia auf der Orgel mit, wobei er sich als vornehmer Meister auf diesem Instrumente erweis. [... weitere Konzerte ...].\r\n                 (Schluss folgt.)\" [Signatur am 19.9.1895: \"Julius Schuch\".] (**).", "Letzte Änderung": "10.12.2024 13:16"}, {"ID": 189409055, "Datum": "5.9.1894, Mittwoch", "Haupttext": "Die Wiener Zeitung Nr. 204 bringt auf S. 4 eine biographische Notiz zu Bruckners 70. Geburtstag:\r\n\"     (Anton Bruckner.) Der Componist Dr. Anton Bruckner feierte heute, den 4. d. M., seinen 70. Geburtstag. Er ist der Sohn des verstorbenen Dorfschulmeisters Anton Bruckner und dessen Frau Therese. Im Alter von 16 Jahren erhielt er die Stelle eines Schulgehilfen in Windhag bei Freistadt. Später kam er als Lehrer und supplirender Stiftsorganist nach St.=Florian. Im Jahre 1856 erhielt er die Domorganisten=Stelle in Linz. In Linz componirte er, nachdem er vorher schon viele kleinere Werke geschaffen, seine erste Symphonie, der er im Laufe der Zeit  noch weitere sieben hinzufügte. Gegenwärtig arbeitet er an einer \"neunten\". Zu dem im Jahre 1871 stattgehabten Orgelwettstreite in London von Oesterreich entsendet, erhielt er den ersten Preis. Im Jahre 1891 wurde Anton Bruckner zum Ehrendoctor der Philosophie der Wiener Universität ernannt.\" (*).\n \nArtikel im Neuen Wiener Tagblatt Nr. 244 auf S. 4:\r\n»    * (Von Anton Bruckner.) Anton Bruckner, der gestern in Steyr seinen 70. Geburtstag begangen und dabei von seinen oberösterreichischen Mitbürgern so herzlich und ehrenvoll gefeiert wurde, ist eine der populärsten Figuren des künstlerischen Wien. Seinen Kopf kennt Jedermann, seine klaren blauen Augen haben schon Unzähligen ins Innere geleuchtet und sein lachendes, kindliches Wesen hat Tausende und Tausende erfreut. [... vom Dorflehrer zum Ehrendoktor ... ideelle, nicht finanzielle Erfolge ... erst im Alter, auch im Ausland (Beispiele) ... die Werke fanden] in Wien noch immer nur ein ehrfurchtsvolles Entgegenkommen – bis auch bei uns endlich das Eis gebrochen und eine Zeit gekommen ist, wo man erwartungsvoll der neuen Neunten entgegensieht, jener Neunten, an der der nun Siebzigjährige mit der Gluth eines Jünglings schafft. Möge er sie vollenden zu seinem Glanze und zum Glanze unseres Vaterlandes!« [keine Signatur] (**).\n \nMeldung der Neuen Zeitschrift für Musik 90 (1894) S. 395:\r\nBruckner verbringe den Sommerurlaub in Steyr und arbeite an der 9. Symphonie, wovon drei Sätze bereits vollendet seien (***).\n \nDas Deutsche Volksblatt Nr. 2039 beschäftigt sich auf S. 5 mit der 2. Symphonie:\r\n\"    * [Aus Bruckner's Künstlerlaufbahn.] Als Bruckner im Jahre 1872 seine zweite Symphonie den Philharmonikern überreichte, meinte Dessoff, sie sei unaufführbar. 1873 wurde sie von dem Componisten selbst zur Schlußfeier der Weltausstellung aufgeführt und fand begeisterte Aufnahme. Herbeck sprach darüber zu ihm: \"Noch habe ich Ihnen keine Complimente gemacht; aber ich sage Ihnen: Wenn Brahms im Stande wäre, eine solche Symphonie zu scheiben, dann würde der Saal demolirt vor Applaus.\" Der Berichterstatter der \"N. Fr. Pr.\", Herr Hanslik, brach seinen Bericht über das Concert vor der Bruckner'schen Aufführung ab, \"um nicht\", wie der Herr Hofrath sich ausdrückte, \"der Schmach zu gedenken, die durch Aufführung dieser Symphonie dem Musikvereinssaale angethan worden.\" Wie sagt doch der Satiriker Kästner: \"Schnell wird der Maëstro alt, dann hat er ausgesungen, doch manche Critici, die bleiben immer – Jungen!\" [keine Signatur]\" (°).\n \nÜber Bruckners 70. Geburtstag schreiben auch\n \ndie Grazer Morgenpost Nr. 202:\r\n„      Theater und Kunst.\r\n[…]\r\n     * Der Tonkünstler und berühmte Symphoniker Anton Bruckner feierte gestern in Steyr seinen 70. Geburtstag in voller geistiger und körperlicher Frische. Am Vorabende wurde ihm vom dortigen Gesangvereine ein Ständchen dargebracht.“ (°°),\n \ndie Grazer Tagespost Nr. 244 auf S. 1f (auf einen Artikel der Wiener »Presse« [4.9.1894] zurückgreifend:\r\n\"      Theater= und Kunstchronik.\r\n    (Anton Bruckner.) Gestern feierte der bekannte Wiener Componist Anton Bruckner sein siebzigstes Geburtsfest. Einem Artikel der Wiener \"Presse\", der aus diesem Anlasse erschien, entnehmen wir die nachfolgenden biographischen Mittheilungen. \"Anton Bruckner wurde am 4. September 1824 zu Ansfelden in Oberösterreich geboren; sein Vater war im Orte Schulmeister und ertheilte seinem Sohne den ersten Musikunterricht. Der kleine Anton kam dann als Sängerknabe nach dem Stifte St. Florian. Späterhin wirkte er unter äußerst dürftigen Lebensverhältnissen in Windhov [sic] bei Freistadt als Schulgehilfe, kam dann nach einigen Jahren nach St. Florian als Lehrer und provisorischer Stiftsorganist. Hier befaßte er sich eifrig mit dem Studium der Musiktheorie und bildete sich im Orgelspiel derart aus, daß er 1855 bei einer Concurrenz um die Domorganistenstelle in Linz alle Bewerber aus dem Felde schlug. In Linz fand er nun Gelegen­heit zu umfassender künstlerischer Ausbildung; wiederholt machte er Ausflüge nach Wien, um bei dem berühmten Sechter Contrapunkt zu studiren. In Wien lernte ihn Herbeck kennen, der Bruckner's musikalische Be­gabung würdigte und ihm nach Sechter's Tode dessen Nachfolgerschaft als Hofcapellenorganist verschaffte. Ebenso wurde er über Herbeck's Empfehlung am Conservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde als Lehrer für Orgelspiel, Contrapunkt und Compositionslehre installirt. 1875 wurde Bruckner auch Lector an der Wiener Universität. Um diese Zeit erst wurde man in Wien auch auf den Componisten Bruckner aufmerksam; seine zweite Symphonie (G-molI) wurde 1876, seine dritte (D-moll) im folgenden Jahre von den Philharmonikern aufgeführt; die D-moll-Symphonie hatte dem Künstler Freunde geworben. Richard Wagner nahm die Widmung des Werkes an.  Entscheidend für die weitere Ver­breitung seines Ruhmes wurde die Aufführung der siebenten Symphonie (E-dur) in München, welche  eine begeisterte Aufnahme fand. Um jene Zeit wurde dem Künstler eine Ehrenpension bewilligt, die ihm ermöglichte, einen Theil  seiner Lehrthätigkeit aufzugeben und sich fast ausschließlich seiner Kunst zu widmen. Die achte Symphonie, 1892 von den Philharmonikern ausgeführt, übte auf den weitaus größten Theil des Publikums eine überwältigende Wirkung. Am 7. November 1891 stand der damals 67jährige Bruckner, nachdem der akademische Senat in Wien auf Antrag der philosophischen Facultät ihm die Doctorwürde honoris causa verliehen hatte, als Candidatus philosophiae vor dem Rector magnificus Dr. A. Exner im Festsaale der Universität, um vor diesem das Doctorgelöbniß abzulegen. Rector Professor Exner hielt damals an Bruckner eine längere Anrede, worin er dessen Verdienste um die Musik und die Musik­wissenschaft würdigte. Der Rector verwies darauf, daß die Musikkünstler früher von den akademischen Gelehrten nicht geschätzt wurden. In den früheren Jahrhunderten sei es nie geschehen, daß diese des Doctorhutes für würdig erkannt wurden. Indem die größte deutsche Universität einem Musiker den Doctorlitel verleihe, zeige sich deutlich der Wandel der Gesinnung. Auch der Promotor Hofrath Professor Stefan hielt eine längere Rede an Dr. Bruckner, welcher für die ihm bewiesene Auszeichnung tief gerührt dankte.\" (°°°),\n \ndie Österreichische Volkszeitung Nr. 245 auf S. 1 (identisch auf S. 1-4 in der 2-Kreuzer-Ausgabe), signiert »B. B-t« [Balduin Bricht]:\r\n\"                          Anton Bruckner.\r\n          (Zu seinem siebzigsten Geburtstage.)\r\n     In Steyr, wo er sich alljährlich aufhält, hat Anton Bruckner, Professor Dr. Anton Bruckner, gestern seinen siebzigsten Geburtstag gefeiert. Die Gesangs= und Musikvereine der Stadt haben dem alten Meister ein Ständchen gebracht, die Gemeidevertretung hat ihn durch eine Deputation, mit dem Bürgermeister an der Spitze, begrüßt, überdies haben die zahlreichen Verehrer seiner Muse allerorten sich des Festtages erinnert und dem Meister Glückwünsche zugeschickt. – Es hat schon manchen wenig bedeutenden Konzertgeiger oder Klavier=Wandervirtuosen gegeben, dessen siebzigster Geburtstag mehr Lärm in der Welt gemacht hat.\r\n     Bruckner ist eine vielbestrittene und vielumstrittene Erscheinung, aber eine Erscheinung einzig in ihrer Art. Lange Zeit blieb er ganz unbeachtet, der Dorfschulmeisterssohn aus Ansfelden in Oberösterreich, der spätere Schulgehilfe in Windhag mit dem Monatseinkommen von zwei Gulden, der allmälig zum Lehrer in Kronsdorf, zum supplirenden Dom=Organisten in St. Florian und Dom=Organisten in Linz sich aufschwang. Er war über die Vollreife der Mannesjahre hinaus, als er endlich nach dem Ableben seines Meisters, des großen Organisten Sechter, im Jahre 1867 von Herbeck nach Wien gebracht wurde, als Organist in die Hofkapelle eintrat, sodann die Professur des Orgelspiels, der Harmonielehre und des Kontrapunktes am Konservatorium erhielt und schließlich als Lektor auch an die Universität berufen wurde. Vor drei Jahren hat ihn die Universität zu ihrem Ehrendoktor ernannt.\r\n     Dieser Lebensabriß gibt bereits einigen Aufschluß darüber, wie es kommt, daß die Meinungen über Bruckner so weit auseinandergehen. Die Bekenner der jungdeutschen Richtung, welche leider nur zu sehr die Neigung haben, einen schreienden, unharmonischen Fetischdienst zu treiben, stellen Bruckner unbedenklich neben Beethoven und Wagner, genauer gesagt, zwischen diese beiden Heroen. Der Ueberschwang dieser leidenschaftlichen Freunde hat Widerspruch hervorgerufen. Man wollte überzeugt, nicht niedergeschmettert sein. Da es weiter in der Natur des musikalischen Jungdeutschland liegt, die Musikpropaganda zu einer Propaganda politischer, sozialer und nationaler That zu gestalten, also Dinge in die Musik hineinzutragen, welche mit ihr nichts zu schaffen haben, so fühlte sich gar mancher ehrliche Musiker von dem plötzlich ausgebrochenen Brucknerlärm erschreckt und abgestoßen. Sollte doch neben Bruckner noch Platz gemacht werden für Liszt und selbst Größen untergeordnetsten Ranges. Dieser Uebereifer schadete dem Gefeierten, störte das Wachsthum seiner Autorität. Bruckner's Persönlichkeit war nicht geeignet, den Streit zu entscheiden. Es war ein Stück von dem Windhager Schulgehilfen in ihm stecken geblieben. Es war rührend und befremdlich zugleich, Bruckner in Berührung mit dem Publikum zu sehen. Er, der als Organist bei allen Wettkämpfen, an denen er sich betheiligt hatte, die Berühmtesten seiner Zeit in staunende Bewunderung versetzt hatte, so in Nancy, in Paris und London, er war den Konzertbesuchern gegenüber hilflos und wunderlich wie ein Kind. In den Gesellschafts=Konzerten war Bruckner bereits heimisch, auch die Philharmoniker spielten ihn bereits, aber so oft er auch, um für den Beifall zu danken, auf der Estrade erschien, schob er mit leidenschaftlichen Bewegungen alles Verdienst den ausführenden Musikern zu, wendete sich nach dem betreffenden Kapellmeister und applaudirte. Ein kleiner, aber sehr bezeichnender Zug. Seine Kleidung — ganz Windhag. Schon kannte jedes Kind seinen Namen, aber während der Saisonkonzerte fand er seinen Platz im Stehparterre des Musikvereinssaales, eingekeilt in drangvolle Ecke. Von da oder auch am entgegengesetzten Ende, hinter den Musikern, konnte man Bruckner gewahren, wie er dastand, ähnlich mehr einem klugen Bäuerlein, als einem Genie und Kenner, desgleichen in dem Riesensaale sicherlich nicht vorhanden war. Bruckner hat eine Einfalt der Seele und des Körpers, ärger — oder soll man sagen: schöner? — als Haydn sie hatte. Sein Wesen deckt sich so gar nicht mit dem, was die Welt sich unter einem Künstler denkt. Von den seidenen Schlafröcken Wagner's bis zu der grauen Landwirthbloufe Bruckner's — welch ein Abstand! Man irrt aber sehr, wenn man denkt, der Meister habe keine Selbstschätzung. Es gibt Augenblicke, wo seine Künstlerseele auffliegt, dann blitzen seine ein gekniffenen Augen, und seinen dünnen, scharfen Lippen entringt sich ein Wort des Kraftbewußtseins und des Künstlerstolzes. Dieses merkwürdige Doppelwesen muß man sich vor Augen halten, wenn man die gesellschaftschaftliche [sic] und künstlerische Stellung Bruckner's verstehen will.\r\n     Eine ähnliche Zwiespaltigkeit zeigt sich in seinem musikalischen Schaffen. Acht Symphonien hat Bruckner geschrieben, man wartet jetzt auf seine neunte. Wir halten dafür, daß der Tag, an welchem vor zwei Jahren seine achte durch die Philharmoniker aufgeführt wurde, sein schönster Ruhmestag, entscheidend für sein zukünftiges Leben in der Musikgeschichte gewesen ist. Etwa sieben Viertelstunden nahm die Aufführung des Titanenwerkes in Anspruch und das Publikum hörte und hörte und wich nicht von der Stelle. Gewiß hatte man nicht Alles verstanden, aber man hatte begriffen, daß sich da eine gewaltige, echte Musikerseele offenbart hatte. Diese Ahnung ist die beste Vorbereitung für späteres Verständniß. An diesem Tage durfte Bruckner sich sagen, daß die Spur von seinen Erdentagen nicht vergehen werde. Und doch, welch greller Farbenwechsel, welch ungleiche Vertheilung de Form selbst in diesem Werke! Bruckner ist der einzige lebende absolute Musiker von jener künstlerischen Naivetät, die Beethoven hatte. Seine musikalischen Gedanken kleben nicht am Irdischen, er geht nicht im Joche irgend eines mehr oder minder ausgesprochenen Programms. Man lasse sich nicht beirren, wenn er eine Symphonie — es ist die vierte — die „romantische\" tauft, oder gar einen Symphoniesatz als „deutschen Michel“ angesprochen wissen will; es steckt nichts Anderes dahinter, als eine flüchtige, nachträglich entstandene Eingebung. Bruckner tritt die Form mit Füßen, souverän wie Goethe. Was Goethe aber aus höchstem Kunstverstand that, thut Bruckner ganz absichtslos, unbedenklich seinem Genius hingegeben. In der vierten Symphonie jagen die Themen einander in brausender Hast, in der achten finden wir ein kontrapunktistisches Netzwerk der verschlungensten Art, in dem Adagio des Streichquintetts ist eine sentimentale Empfindung mit hingebender Zärtlichkeit ausgesponnen, in den großen kirchlichen Werken hingegen tritt Bruckner mit pompöser Kraft hervor. Da will er dem Herrn der Heerschaaren, der ja auch seine Engelschöre um sich hat, etwas Gewaltiges, Großartiges vorspielen, und so schreitet sein Tedeum, schreiten seine Messen mit dramatischer Wucht einher. Baut er eine Fuge, so ist sie cyklopisch, wie sie nur Johann Sebastian zu thürmen vermochte. Gleichgiltig wird Niemand aus einer Aufführung Bruckner'scher Musik gehen. Zumindest wird er, soferne er nicht eben begeistert, ergriffen ist — leidenschaftlich ablehnen müssen. Das ist schon ein großer Erfolg, denn fortan kann den Meister Niemand unbeachtet lassen, der Musik treibt. Man muß zu Bruckner Stellung nehmen, so oder so. Haben die Stürmer und Dränger von der jungdeutschen Partei durch ihr lärmendes Thun dazu Einiges beigetragen, so soll ihnen ein Theil ihrer Schuld verziehen sein.\r\n     Bruckner als Lehrer ist nicht minder ein Original. Man muß hören, in wie drolliger Weise er beispielsweise eine Dissonanz erörtert. Das dissonirende Element spricht er an, wie eine Person, hält der miserablen Note eine förmliche Strafpredigt, droht ihr mit allen Schrecknissen einer baldigen Auflösung und freudestrahlend führt er diese endlich herbei. Alsbald aber wird er über das Wesen des drei= und vierfachen Kontrapunktes eine leuchtend klare Auseinandersetzung machen, daß den Hörern die Augen auf= und übergehen.\r\n     Der „Professor“ und „Doktor“ stehen ihm nicht zu Gesichte. Er ist und bleibt der Anton Bruckner, und so wird er auf die Nachwelt kommen. Davon aber kann jetzt noch nicht die Rede sein, da er ja erst siebzig Jahre geworden ist und seine Schaffenskraft noch reich und üppig fließt. Bruckner ist alt geworden, ehe er seinen Ruhm im In= und Auslande erlebte, aber er ist jung genug geblieben, um seinen Ruhm noch zu mehren.\r\n     Zu seinem siebzigsten Geburtsrag mag man es bekennen, daß er ein Auserwählter ist, und daß der Oesterreicher Grund habe, ihn mit Liebe und Verehrung zu nennen.          B. B–t.\" (#),\n \n»Die Presse« Nr. 244 auf S. 3 (Abendblatt):\r\n\"     [Dr. Anton Bruckner.] Man meldet unter Gestrigem aus Steyr: \"In aller Stille feierte der berühmte Componist Anton Bruckner seinen 70. Geburtstag. Zahllose Glückwunschschreiben laufen fortwährend ein. Der erste Gratulant war der Landeshauptmann Herr Leonard Achleuthner. Vorgestern gelangte auch das Ehrenbürger=Diplom der Stadtgemeinde Linz an Bruckner. Die Stadtgemeinde Steyr ließ ein Glückwunschschreiben überreichen. Die Liedertafel \"Frohsinn\" in Linz beglückwünschte ihr Ehrenmitglied Bruckner auf telegraphischem Wege.\" (##)\n \nund die Linzer Tages-Post Nr. 203 auf S. 4 (datiert \"4. September\"):\r\n\"     (Dr. Anton Bruckner.) Man meldet uns unterm Heutigen aus Steyr: In aller Stille feierte der berühmte Componist seinen 70. Geburtstag. Zahllose Glückwunschschreiben laufen fortwährend ein. Der erste Gratulant war der Landeshauptmann Herr Leonard Achleuthner. Gestern langte auch das herrlich ausgeführte Ehrenbürgerdiplom der Stadtgemeinde Linz an Bruckner, welches heute in einem Schaufenster der Vereinsdruckerei ausgestellt ist. Die Stadtgemeinde Steyr ließ  heute ein Glückwunschschreiben überreichen. Die Liedertafel \"Frohsinn\" in Linz beglückwünschte ihr Ehrenmitglied Bruckner auf telegraphishem Wege.\" (###).\n \nBrief von Julie und Fred Pröll (Salzburg) an Bruckner:\r\n    Glückwünsche (p).\n \nTelegramm »Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag. Johann Strauß« (s).\n \nArtikel in The Standard Nr. 21895 (London) auf S. 5 in der 7. Spalte:\r\n\"     Dr. Anton Bruckner, the musical composer and organist, celebrated yesterday his seventieth birthday. Owing to the state of his health, he spent the day quietly at the parsonage of Steyr. Our Vienna Correspondent telegraphs that he was, however, able to receive one or two deputations, and at night he was serenaded by a number of Musical Societies. Dr. Bruckner has also received a number of telegrams of congratulation, while numerous newspaper articles have attempted to do justice to his compositions. Dr. Bruckner won the first place in several competitions as an organist, but in 1865 he commenced to write symphonies, of which he has produced eight, and is now engaged upon the ninth. His third symphony is the only one [sic] known in England, having been performed in London in 1891.\" (s1).\n\r\nÜber den Geburtstag informiert auch die Nottingham Evening Post (s2).\n \nBrief von Josef Thiard-Laforest (Preßburg) an Bruckner:\r\n    Verzögerter« Geburtstagsgruß in Gedichtform. Ob der Herr Doktor eine Photographie für einen alten treuen Freund habe? (t).", "Letzte Änderung": "25.04.2026 01:56"}, {"ID": 189309055, "Datum": "5.9.1893, Dienstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Bollé-Hellmund:\r\n     Er sei immer krank, müsse auf Befehl der Ärzte ausruhen und brauche für die 9. Symphonie noch etwa zwei Jahre. Dann wolle er gern an die Komposition einer Oper denken. Wünscht sich ein Libretto à la Lohengrin, religiös-misteriös und frei von allem Unreinen. Erst neulich habe er von einer Äußerung Wagners vernommen: Bruckners Gedanken reichten bis zu Beethoven hinauf (*).\nDas Deutsche Volksblatt Nr. 1680 schreibt auf S. 4 des Abendblatts:\n\"      Theater, Kunst und Literatur.\r\n[...]\r\n     – Man schreibt uns aus Berlin: In diesem Winter finden nicht wie früher nur neun, sondern zehn Symphonie=Abende der königlichen Capelle (I. Cyklus sechs, II. Cyklus vier Concerte) unter Weingartner's Direction statt. Neben den Classikern Bach, Haydn, Mozart, Beethoven u. s. w. gelangen auch neuere Werke von Liszt, Berlioz, Smetana, Meister Bruckner u. s. w. zur Aufführung [tatsächlich später: 4. Symphonie am 9.3.1895].\r\n     – Die philharmonischen Concerte in Berlin beginnen am 16. October. Von Mitte November an tritt Dr. Hans von Bülow wieder an die Spitze der Concerte, während für die beiden ersten Abende im October Generaldirector Hermann Levi aus München die Direction übernimmt [3. Symphonie am 16.10.1893]. [...].\" (**).\n \nDas Linzer Volksblatt Nr. 203 meldet auf S. 4 (mathematisch korrekt!) den 70. Geburtstag Bruckners:\n\"Tagesneuigkeiten aus Stadt und Land.\n                Linz, 4. September 1893.\n     – 70. Geburtstag. Dr. Anton Bruckner, der große Compositeur, feiert heute, 4. d., seinen 70. Geburtstag. Wenn ihm auch das Leben viel Enttäuschung und Zurücksetzung gebracht hat, auf sein engeres Heimatland Oberösterreich wird der Meister mit Stolz und Freude blicken, da es ihn als einen seiner besten Söhne stets geehrt und gefeiert hat. Gewiss aus dem Herzen aller Oberösterreicher kommt der Wunsch: Gott möge den verehrten Meister noch lange in rüstiger Schaffenskraft erhalten.\" (***).\n \nDerselbe Text erscheint am selben Tag auch im \"Vaterland\" Nr. 245 auf S. 2:\n\"     * [Personalnachrichten.]\n[...]  – Das \"Linzer Volksblatt\" schreibt: Dr. Anton Bruckner, der große Compositeur, feierte am 4. d. M. seinen siebzigsten Geburtstag. Wenn ihm auch das Leben viel Enttäuschung und Zurücksetzung gebracht hat, auf sein engeres Heimatland Oberösterreich wird der Meister mit Stolz und Freude blicken, da es ihn als einen seiner besten Söhne stets geehrt und gefeiert hat. Gewiß aus dem Herzen aller Oberösterreicher kommt der Wunsch: Gott möge den verehrten Meister noch lange in rüstiger Schaffenskraft erhalten.\" (°).", "Letzte Änderung": "04.11.2025 10:50"}, {"ID": 189209055, "Datum": "5.9.1892, Montag", "Haupttext": "Projektierter erster Probentermin für den 150. Psalm, zu dem Bruckner von Steyr nach Wien gefahren wäre.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188809055, "Datum": "5.9.1888, Mittwoch", "Haupttext": "Datierung im 1. Satz der 3. Symphonie bei Takt 587-600.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188609055, "Datum": "5.9.1886, Sonntag", "Haupttext": "Die in Chicago erscheinende Zeitung The Inter Ocean Nr. 165 berichtet auf S. 13 in der 5. Spalte von Walter Damroschs Europa-Aufenthalt:\r\n\"                   MUSICAL MELANGE.\r\n[...]\n     Mr. Walter Damrosch has left New York with his orchestra for Louisville, where he will give concerts during the exposition. [... kürzlich von Europa zurück, mit Neuigkeiten im Gepäck ... in Sondershausen habe Liszt eine Symphonie von Arthur Bird empfohlen ...]. Mr. Damrosch also secured a symphony by Bruckner, but has not yet decided to bring it out. [... über Tschaikowsky ... Novitäten aus Italien (Ricordi veröffentliche eigene Kompositionen unter dem Namen Burgwein ...].\" (*).\n \nArtikel von Emerich Kastner \"Bayreuth 1886. Begebnisse und Erlebnisse\" in der Wiener Musikalischen Zeitung auf S. 289 (**).", "Letzte Änderung": "19.02.2026 18:03"}, {"ID": 188509055, "Datum": "5.9.1885, Samstag", "Haupttext": "In Wien nimmt Bruckner seine Gebetsaufzeichnungen wieder auf (lückenlos bis zum 3.10.1885).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188409055, "Datum": "5.9.1884, Freitag", "Haupttext": "Weitere, letzte Datierung \"corrig\" im Bleistiftentwurf zum 1. Satz der 8. Symphonie auf fol. 2v (*).\nBrief Bruckners an Ludwig Moser:\r\n     Über die Möglichkeit, als fast Erblindeter [am Konservatorium] aufgenommen zu werden (wie 1858 Labor). Wegen eines Stipendiums müsse man sich mit Protektion an die Direktion der Gesellschaft der Musikfreunde wenden. Am 3.9.1884 hätten in Vöcklabruck die Liedertafel und die Bürgerkapelle ihm vor Forsthubers Gasthaus ein Geburtstagsständchen gebracht (**).\nDie Presse Nr. 246 berichtet auf S. 3 des Abendblatts von der gestrigen Geburtstagsfeier:\r\n     \"[Ovation.] Gestern wurde in Vöcklabruck aus Anlaß seiner 60. Geburtsfestes dem hier in der Sommerfrische weilenden Künstler Herrn Bruckner, Professor des Wiener Conservatoriums und Hoforganisten, eine große Ovation von der Liedertafel, deren Ehrenmitglied der Gefeierte ist, und von der Bürgergarde=Capelle unter Fackelbeleuchtung dargebracht. Zum Vortrage gelangten die Lieder: \"Ständchen\" von Härtel. - \"Eine Maiennacht\" von Abt. - \"Die See\" von Schnaubelt. - Tief gerührt dankte der greise Jubilar für diese ihm bewiesenen Auszeichnung. (***).", "Letzte Änderung": "11.12.2024 07:56"}, {"ID": 188309055, "Datum": "5.9.1883, Mittwoch", "Haupttext": "Letzte Datierung im Finale der 7. Symphonie (in St. Florian) (*). Am Ende, nach T. 339, notiert »5./9. [1]883. [/] A. Bruckner mp.« [siehe die Anmerkung] (**).\nBrief Franz Schalks an Josef Schalk:\r\n   Auf eine erneute Honorarforderung Josefs [wegen des Klavierauszugs des Quintetts] werde Gutmann sicher nicht eingehen (***).\n(Brief von August Göllerich an den »Frohsinn«:\r\n»Löbliche Vorstandschaft der Liedertafel\r\n\"Frohsinn\" in Linz!\r\n   Der Unterzeichnete erlaubt sich hiemit im Namen seiner Angehörigen den innigsten Dank auszusprechen für die wahrhaft herzlichen Beweise aufrichtigen Beileids welche die geehrte Liedertafel Frohsinn aus Anlass des Ablebens seines Vaters [23.8.1883] in einer den theuren Verblichenen so auszeichnenden Weise kundzugeben die Güte hatte.\r\n   Insbesondere dankt der Unterzeichnete verbindlichst für die Entsendung einer Deputation mit der Vereins-Fahne und für die prachtvolle Kranzspende, wodurch die geehrte Liedertafel Frohsinn dem Geschiedenen besondere Ehre gab und bittet jene Herren, welche durch Beteiligung an der Deputation und am Leichenbegängnisse so freundlich waren seinem Vater die letzten Sympatien [sic!] zu bezeugen, seinen tiefgefühlten Dank entgegennehmen zu wollen.\r\nMit dem Ausdrucke vorzüglicher Hochachtung\r\neiner löblichen Vorstandschaft\r\nergebenster\r\nAugust Göllerich\r\nWels, 5. September 83.« (°)).", "Letzte Änderung": "13.05.2025 07:43"}, {"ID": 188209055, "Datum": "5.9.1882 (?), Dienstag", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »Dienst 11 - 2 Uhr«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188009055, "Datum": "5.9.1880, Sonntag", "Haupttext": "Rundgang durch Genf. Abends auf Ersuchen Anton Härings Orgelimprovisation auf der von Merklin-Schütze erbauten Orgel in St. Pierre. (*) Kalendereintragung Bruckners: »5. Besichtigung, Cathed=Orgel gespielt«.", "Letzte Änderung": "09.12.2024 11:46"}, {"ID": 187909055, "Datum": "5.9.1879, Freitag", "Haupttext": "Die Wiener Zeitung Nr. 206 veröffentlicht auf S. 473-478 das Vorlesungsverzeichnis der Wiener Universität (Semesterbeginn 1.10.1879) und meldet auf S. 478 unter \"VII. Fertigkeiten\": \n\n     \"[... Stenographie, Phonographie, Gesangscurs unter Rudolf Weinwurm ...] \n\n     Harmonielehre: Accordenlehre, Vorbereitung und Auflösungen der Accorde in Dur und Moll, Uebungen im bezifferten Baß, Tonwechslung, enharmonische Schritte, zwei Stunden wöchentlich, Montag von 5 - 7 Abends, von dem Lector Herrn Anton Bruckner; im Hörsaale Nr. 8. (Publicum ) [... Turnen, Fechtkunst ...]\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187109055, "Datum": "5.9.1871, Dienstag", "Haupttext": "Artikel im Österreichischen Volksfreund Nr. 203, S. 2f, über das Jubiläumsfest in St. Florian (28. -30.8.1871).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186109055, "Datum": "5.9.1861, Donnerstag", "Haupttext": "Sechter widmet Bruckner zum Abschluß seiner Studien eine Fuge »An Gottes Segen ist alles gelegen«: [oben:] »Herrn Anton Bruckner zum Andenken.« [unten:] »5ten September 1861. [/] Simon Sechtermp.« (*).\nBruckners erste Datierung in seinem Exemplar von Marpurgs »Die Abhandlung von der Fuge« [WAB 255] (**).\nSechters (vor?)letzter Besuchstag in Linz (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185609055, "Datum": "(5.9.1856, Freitag)", "Haupttext": "Schreiben der Weltlichen Vogtei der Stadtpfarrkirche an die Geistliche Vogtei:\r\n   Nimmt Bezug auf das Schreiben vom 25.8.1856. Mit dem Beschaffen der ledernen Riemen solle man warten, da Ludwig Moser, von Gran nach Salzburg über Linz kommend, erklärt habe, in zwei bis drei Wochen zur Orgelreparatur nach Linz zu kommen. Zudem halte er Gurte für besser als Lederriemen.\r\n   Unterschrift von Mathias Trowofsky.", "Letzte Änderung": "05.02.2023 23:54"}, {"ID": 199609056, "Datum": "5.9. - 12.10.1996, Donnerstag bis Samstag", "Haupttext": "Ausstellung von Jack Ox' Gemäldezyklus zur 8. Symphonie in der Neuen Galerie der Stadt Linz.", "Letzte Änderung": "11.01.2024 13:29"}, {"ID": 199708055, "Datum": "5.8.1997, Dienstag", "Haupttext": "Artikel von Dietmar Grieser \"Hier Bettwäsche, dort schlotternde Jacketts. - Auf den Spuren Bruckners\" in \"Die Presse\" auf S. 8.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196408055, "Datum": "5.8.1964, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Carl Schuricht im Großen Festspielhaus in Salzburg.", "Letzte Änderung": "24.02.2026 14:40"}, {"ID": 196308055, "Datum": "5.8.1963, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Ferdinand Leitner in der Bregenzer Stadthalle. Solistin in Prokofjews D-Dur-Violinkonzert ist Irina Botschkowa.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195808055, "Datum": "5.8.1958, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Max Auer an Heinrich von Puthon:\r\n     Über die Bruckner-Pflege bei den Salzburger Festspielen.", "Letzte Änderung": "03.12.2024 14:13"}, {"ID": 195108055, "Datum": "5.8.1951, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des 150. Psalms durch den Domchor und das Mozarteum-Orchester unter Joseph Messner in der Aula academica in Salzburg. Solistin: Wilma Lipp.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193708055, "Datum": "5.8.1937, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel »Antonio Bruckner« in »Il giornale d'Italia«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193608055, "Datum": "5.8.1936, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel von Alfons Wallis »Brucknerland« im Neuen Wiener Tagblatt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192808055, "Datum": "5.8.1928, Sonntag", "Haupttext": "Stewart B. Sabin untersucht in seinem Artikel \"New Sonorities heard in Music Played in Open\" im Rochester Democrat and Chronicle (Rochester, New York) auf S. 59 (= S. 7 des 4. Teils) die Besonderheiten von open-air-Konzerten und beruft sich u. a. auf die New Yorker Kritiker Winthrop Tryon (Christian Science Monitor) und Lawrence Gilman (New York Herald-Tribune): \n\n\"[... Lewisohn Stadium, Hollywwod Bowl ... Tryon sieht bei manchen Werken Vorteile ...]. And the particular numbers he mentions are symphonies of Bruckner and of Mahler, pieces of music constructed on an extended plan with instrumentation of the most elaborated sort. [... Gilman ...] the heavy brass score is heard with more color of tone and less obtrusive resonance out of doors, [...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192308055, "Datum": "5.8.1923, Sonntag", "Haupttext": "Die Mississippi-Blätter Nr. 217 (Westliche Post, St. Louis, Missouri) berichtet auf S. 8 vom Kirchenmusikfest am 14./15.7.1923 mit der f-Moll-Messe:\n\"             Aus Musikkreisen.\n[...]\n                  Musik im Ausland\n      Oberrheinisches Kirchenmusikfest.\n     St. Blasien. – Am 14. und 15. Juli fand unter Wiederaufnahme einer alten fürstäbtlichen Tradition im weltbekannten Kuppeldom zum ersten Male ein Oberrheinisches Kirchenmusikfest statt. Die Leitung der musikalischen Veranstaltung lag in den Händen des Orgelmeisters und Komponisten Franz Philipp. Zur Aufführung gelangten die Krönungsmesse und die Jubelmottete von Mozart, die missa quintitoni von Orlando di Lasso, die a-capella-Chöre \"Unserer lieben Frau\" von Franz Philipp und die große Messe in f-moll von Anton Bruckner.\"", "Letzte Änderung": "24.05.2023 06:43"}, {"ID": 192008055, "Datum": "5.8.1920, Donnerstag", "Haupttext": "Brief von Siegmund von Hausegger an Ernst Kurth [Inhalt nicht erschlossen].", "Letzte Änderung": "02.08.2026 06:55"}, {"ID": 191108055, "Datum": "5.8.1911, Freitag", "Haupttext": "Artikel über Gräflingers Bruckner-Biographie im Fremdenblatt (*).\nBrief von Friedrich Waldeck an Franz Gräflinger:\r\n     Ratschläge für eine Rechtfertigung Gräflingers gegen den Boykott-Aufruf. Erwähnt Franz Moißl und Gräflingers Schrift über Karl Waldeck (**).", "Letzte Änderung": "28.07.2025 14:08"}, {"ID": 190408055, "Datum": "5.8.1904, Freitag", "Haupttext": "Ignaz Bruckner bestimmt in einem Nachtrag zum Testament, daß der ursprünglich Laura Hueber zugedachte Erbteil (1200 fl.) seinen drei Neffen Gustav, Theodor und Anton Hueber zufallen soll.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190108055, "Datum": "5.8.1901, Montag", "Haupttext": "Laura Hueber beginnt an ihrem 17. Geburtstag, ein Tagebuch zu führen, und hält im anfänglichen »Nachtrag« ihre Erinnerungen an ihren Großonkel Anton Bruckner fest.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189808055, "Datum": "5.8.1898, Freitag", "Haupttext": "Postkarte [IKO 101b] von Schaumann an Göllerich:\r\n   »Wien 5/8. 98! Lieber H. Göllerich! Habe veranlaßt, daß die Partitur sofort geschickt wird; Stimmen-Material folgt gg. Ende d. M. nach Linz; wenn Sie nur nicht mit Verleger Schott (D Strecker) Anstände haben wegen des Aufführungrechtes. Ihr ergebener Schaumann«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189708055, "Datum": "5.8.1897, Donnerstag", "Haupttext": "Das Musikalische Wochenblatt bringt auf S. 429 einen Bericht von Albert Weiss vom Musikfest in Görlitz mit der 7. Symphonie [am 22.6.1897] (*).\n\"Das Vaterland\" Nr. 214 schreibt auf S. 5 über Josef Vockner:\r\n\"     *  [Auszeichnung.] Se. Majestät der Kaiser hat das von dem Professor am Wiener Conservatorium, Joseph Vockner, componirte Oratorium „Das Weltgericht\" für die allerhöchste Familien-Fideicommißbibliothek angenommen und den Componisten durch Verleihung einer die allerhöchste Namenschiffre führenden, sehr werthvollen Busennadel aus­gezeichnet. Professor Vockner ist bekanntlich der Nachfolger Anton Bruckner's am Conservatorium in Wien.\" (**).", "Letzte Änderung": "29.08.2026 14:14"}, {"ID": 189608055, "Datum": "5.8.1896, Mittwoch", "Haupttext": "Die Linzer Zeitung teilt auf S. 866 in ihrem Bericht über das 5. Deutsche Sängerbundesfest in Stuttgart mit, daß am 3.8.1896 der »Germanenzug« unter Kremsers Leitung aufgeführt wurde:\r\n„      – (Das fünfte deutsche Sängerfest in Stuttgart.) Aus Stuttgart wird der „Presse“ unterm 2. d. telegraphiert: „Das gestrige Bankett wurde durch das Gewitter und durch mangelhafte Ordnung empfindlich gestört. Die Hauptaufführung fand heute statt [… erwähnt: Kremser, Ankunft der österreichischen Separatzüge am 1.8.1896, Gutmann, Dr. Angermann (Steyr), Anwesende (Königspaar etc.), Festrede von Beckh (Nürnberg), Festzug …]. – Aus Stuttgart wird der „N. Fr. Pr.“ unterm 3. August gemeldet: Der heutige Festtag war wieder vom schönsten Wetter begleitet. Nachmittags fand das zweite Festconcert statt, das fast ausschließlich patriotische Gesänge bot. Anton Bruckners \"Germanenzug\" eröffnete die Aufführung; das mehr lyrisch als dramatisch gehaltene Werk fand mit seiner edlen Tonsprache viel Beifall. Der schön empfundene Mittelsatz wurde vom niederösterreichischen Sängerbund zur besten Geltung gebracht. Kremser fungierte als Dirigent.“ (*).\n \nEine ähnliche Meldung erscheint auch im Linzer Volksblatt Nr. 179 auf S. 5:\r\n\"     = Vom deutschen Sängerbundfest. Aus Stuttgart, 3. d., wird gemeldet, daß die Glanznummer der Aufführungen des zweiten Festconcertes der Chor \"Germanenzug\" von Anton Bruckner bildete, der mit stürmischem Beifall aufgenommen wurde.\" (**).", "Letzte Änderung": "23.11.2023 16:39"}, {"ID": 189308055, "Datum": "5.8.1893, Samstag", "Haupttext": "Brief von Philipp Wolfrum an Bruckner:\r\n     Er sei seit Jahren Bruckner-Verehrer und bringe, wie Bruckners Schüler Rudolf Louis (derzeit in Bayreuth) wohl schon erzählt habe, ab und zu Bruckner dem Publikum des Heidelberger Bachvereins nahe. Für den nächsten Winter plane er eine Symphonie und denke an die Fünfte, auch als Vorbereitung des Publikums auf ein größeres Chorwerk. Er hoffe, bei der Aufführung [am 12.12.1893, 3. Symphonie] nicht nur Felix Mottl, der ihn von Karlsruhe aus unterstütze, sondern auch Bruckner begrüßen zu können.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189208055, "Datum": "5.8.1892, Freitag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Bronsart von Schellendorf:\r\n   Stellt für das Musikfest [des Allgemeinen Deutschen Musikvereins] im September den 150. Psalm zur Verfügung, der zur Schlußfeier der Ausstellung im Oktober wiederholt werden könnte. Hans Richter habe schon vor Monaten Interesse an einem Chordirigat signalisiert. Wenn er, Bruckner, den Brief [Bronsarts?] richtig interpretiere, so werde wohl Gericke dirigieren. Zu den letzten Proben müsse er dann von Steyr nach Wien kommen (*).\nBrief Bruckners (in Steyr) an Adolf Koch von Langentreu:\r\n   Er sei Kochs Rat gefolgt - Bronsart habe ihm herzlich geschrieben und er, Bruckner, habe bereits zugesagt. Wann das Fest [Tonkünstlerversammlung des Allgemeinen Deutschen Musikvereins] sei und wer den 150. Psalm einstudiere und dirigiere? Hans Richter habe schon vor Monaten ein Chordirigat als große Ehre bezeichnet. Bei der letzten Proben wolle er, Bruckner, anwesend sein. Den Psalm habe Cyrill Hynais zum Abschreiben. Koch wolle ihm einschärfen, mit den Chorstimmen Ende August fertig zu sein. Der Psalm könne ja für den eigentlichen Anlaß, die Schlußfeier der Musik- und Theaterausstellung, wiederholt werden. Diese erste Aufführung sei mehr eine Probe (**).", "Letzte Änderung": "06.09.2025 16:53"}, {"ID": 189108055, "Datum": "5.8.1891, Mittwoch", "Haupttext": "Brief Josef Schalks an Oberleithner:\r\n     Über Kürzungen im Finale der 8. Symphonie (z.B. eine Reminiszenz an die 7. Symphonie). Freut sich über Oberleithners Zustimmung zur früher [31.7.1891] vorgeschlagenen Kürzung. Die Stelle bei Buchstabe Z müsse, wie mit Bruckner besprochen, beibehalten werden (*). Oberleithner möge den Verleger wegen der Korrekturen antreiben. Bruckner würde fluchen statt danken, wenn er »bei einer Probe [noch] aus der geschriebenen Partitur mitlesen müßte«.", "Letzte Änderung": "10.06.2024 08:15"}, {"ID": 189008055, "Datum": "5.8.1890, Dienstag", "Haupttext": "Das Linzer Volksblatt Nr. 179 berichtet auf S. 2 vom Festdiner am 31.7.1890: \n\"Zur Vermählungsfeier  der Kaisertochter kommt uns noch aus Ischl, 2. d. M., nachstehender Bericht zu: [... drei Tafeln: 1. kaiserliche Familie im Cursalon, 82 Gedecke, 2. im Hotel \"Elisabeth\" die sog. Marschallstafel, 104 Personen auf drei Säle verteilt, Ende 12 Uhr [vermutlich Druckfehler] ...]\n     3. Im Hotel \"Post\" begann um 3½ Uhr ein Diner, zu dem 60 Personen geladen waren. die Hofsecretäre, die Spitzen der hiesigen Aemter, der k. k. Eisenbahnen, Herr Secretär Dr. Andlinger, die Geistlichkeit, Professor Bruckner u. s. w. - Um 6 Uhr war das Diner zu Ende. [...]\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188808055, "Datum": "5.8.1888, Sonntag", "Haupttext": "Für Mitglieder der Katholischen Studentenverbindung Austria (Innsbruck), deren Alte Herren sich seit gestern in Linz trafen und die am Sonntagnachmittag einen Ausflug nach St. Florian machen, spielt Bruckner Orgel (*).\n \nDie Chicago Tribune gibt auf S. 18 in Spalte 2f einen Überblick über die Konzerte von Theodor Thomas:\r\n\"   CLOSE OF THE THOMAS SEASON.\r\nThe Excellence of the Orchestra – The Compositions Requested – Notes. \n     Mr. Thomas' series of Summer Night Concerts at the Exposition Building came to an end last evening. [... Überblick, weltweite Spitzenstellung des Orchesters, Zitat aus einer Kritik von H. E. Krehbiel in der New York Tribune ... ].\r\n     The following are the titles of all the works presented, the figures indicating the number of times each has been played. [... Bruckner ist nicht verzeichnet ...].\n                      Request Programs.\r\n     The request letters which Mr. Thomas received during the season just ended show a marked advance in musical appreciation over those of preceding years. The following list gives the names of the composers whose music has been asked for and the number of requests belonging to each: Wagner, 55; Beethoven, 38; Liszt, 23: Handel, 17;  [...]; Brahms, 7; [...]; Rubinstein, 18; Massenet, 3; Bruckner (symphony), 5; Jensen, 2; Volkman, 4; [...], Ghinka [sic], and Grieg once each. It is a somewhat surprising fact that only seven of the entire number of pieces asked for were dance music.\" (**).", "Letzte Änderung": "24.10.2024 22:27"}, {"ID": 188608055, "Datum": "5.8.1886, Donnerstag", "Haupttext": "[Erst am 6.8.1886 (*) veröffentlichter?] Bericht der Oberfränkischen Zeitung über den Ablauf des gestrigen Trauergottesdienstes und Bruckners Orgelspiel (**).\nDie Linzer Zeitung meldet, daß Bruckner beim Requiem für Liszt (am 4.8.1886) Orgel spielte, und erwähnt ein Präludium [vermutlich damit eine Improvisation gemeint]:\r\n    »Privattelegramme der \"Linzer Zeitung\".\r\n    Bayreuth, 4. August. Heute wurde ein stilles Requiem für Liszt abgehalten. Frau Cosima Wagner wohnte demselben nicht bei. Die Kirche füllten über 2000 Personen. Es langen noch hunderte von Kränzen aus allen Weltgegenden an. Meister Bruckner spielte die Orgel und machte besonders durch ein Präludium eigener Composition einen großartigen Eindruck.« (***).\nAuch der Brünner Tagesbote Nr. 176 berichtet auf S. 4 von der gestrigen Trauerfeier:\r\n     \"(Der Trauergottesdienst für Liszt.) Aus Bayreuth 4. August wird telegraphiert: Heute früh fand in der schwarz drapirten katholischen Kirche der Trauergottesdienst für Liszt statt. Es wurde ein stilles Requiem abgehalten, da Liszt dem dritten Orden des heiligen Francicus [sic] angehörte, dessen Regeln einen feierlichen Trauergottesdienst verbieten. Der Katafalk war von Blattpflanzen und vielen Kerzen umgeben, auf dem Katafalk lagen Hunderte von Kränzen, die erst nach der Beerdigung aus allen Himmelsgegenden hier eintrafen. Zu Häupten liegen die Orden des Verblichenen. Die Spitzen der Behörden, die Festgäste und die Bevölkerung füllen die zweitausend Personen fassende Kirche bis zum Erdrücken. Hoforganist Bruckner von Wien spielte die Orgel meisterhaft, hiesige Lehrer sangen einen Choral. Frau Wagner wohnte dem Trauergottesdienste nicht bei. Die Zahl der Liszt gespendeten Kränze wächst ins Unglaubliche, aus allen Weltgegenden treffen sie ein oder werden Orders gegeben, solche anfertigen zu lassen. Noch während des Gottesdienstes wurden sie dutzendweise am Katafalk niedergelegt; sie bedeckten die ganze Breite des Kirchenschiffes. Sämmtliche Kränze werden, wie bei Wagner’s Beerdigung, in einem Zimmer des »Wahnfried« aufbewahrt werden.\" (°).\nWesentlich kürzer die Meldung in der Wiener Morgenpost Nr. 215 auf S. 3:\r\n     \" * (Franz Liszt †.) Gestern Früh fand in der katholischen Kirche von Bayreuth ein stilles Requiem für Liszt statt, bei welchem Professor Bruckner aus Wien die Orgel spielte. Frau Cosima Wagner wohnte der Trauerfeier nicht bei. Noch immer treffen in Bayreuth Kränze aus allen Weltgegenden ein, die sämmtlich in einem Zimmer des \"Wahnfried\" aufbewahrt werden.\" (°°).\nDas Neue Wiener Tagblatt Nr. 215 schreibt auf S. 5:\r\n     \"Bayreuth, 4. August. Heute fand das Requiem für Liszt statt, welchem die Angehörigen und sämmtliche Künstler der Festspiele anwohnten. Die Kirche war überfüllt. Professor Bruckner spielte auf der Orgel ein auf ein \"Parsifal\"=Motiv aufgebaute Einlage und zum Schlusse eine prachtvolle Fuge.\r\n     Beim gestrigen Begräbniß Liszt's fand deshalb keine Musikaufführung statt, weil Frau Cosima einen diesbezüglichen Wunsch gegenüber den Hofkapellmeistern Levy und Mottl äußerte, welche mit dem ganzen Orchester den Siegfried=Todtenmarsch im \"Wahnfried\" vor Uebertragung des Sarges in den Todtenwagen aufführen wollten.\r\n     Zu einer der letzten Aufführungen des \"Parsifal\" und des \"Tristan\" wird Prinz Wilhelm von Preußen hieherkommen.\" (°°°).\nAuch das Prager Tagblatt Nr. 215 berichtet auf S. 7:\r\n     \" ~ Bayreuth, 4. August. Heute Früh fand in der schwarz drapirten kathol. Kirche der Trauergottesdienst für Liszt statt. [... stilles Requiem ... Blumen, Kerzen, Kränze, Orden, 2000 Personen ...] Hoforganist Bruckner von Wien spielte die Orgel meisterhaft. Die hiesigen Lehrer sangen einen Choral.\" (#).", "Letzte Änderung": "23.06.2023 14:53"}, {"ID": 188408055, "Datum": "5.8.1884, Dienstag", "Haupttext": "Laura Hueber, Tochter von Bruckners Nichte Johanna Hueber, in Vöcklabruck geboren.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188208055, "Datum": "(5.8.1882, Samstag)", "Haupttext": "Die Bayreuther Fremdenliste verzeichnet August Göllerich (\"Göllerich, August, cand. Phil. Wien\") und Friedrich Klose.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187808055, "Datum": "5.8.1878, Montag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Pius Richter:\r\n   Bittet, am 11.8.1878, dem letzten Sonntag vor Hellmesbergers Rückkunft, den Orgeldienst in der Hofkapelle übernehmen zu dürfen (*).\nBrief von Hans Rott an Rudolf Krzyzanowski:\r\n   ...Vor einer Woche habe er sich auf Anregung Bruckners um eine Anstellung in Klosterneuburg beworben ... (**).", "Letzte Änderung": "02.05.2023 06:21"}, {"ID": 187708055, "Datum": "5.8.1877, Sonntag", "Haupttext": "Bruckner spielt Orgel bei der 11-Uhr-Messe in der Augustinerkirche.\r\nEs erklingen unter Leopold Eders Dirigat eine Messe von Karl Seyler, ein Graduale (mit Baß-Solo: Eduard Teller) von Carl Czerny und ein Offertorium (mit Altsolo: Frl. Elsa v. Henny) von Angelika Henn (*).\nEintragungen Bruckners in den Repertoire-Aufzeichnungen der Hofmusikkapelle (Werke von Mozart, Eybler und Worzischek) (*).\nDatierung und Vermerk »Satz 5. Aug. 877 fertig« am Ende des 1. Satzes der 5. Symphonie (**).", "Letzte Änderung": "24.12.2024 13:09"}, {"ID": 187408055, "Datum": "5.8.1874, Mittwoch", "Haupttext": "Partitur (*) zum Finale der 4. Symphonie in St. Florian begonnen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187108055, "Datum": "5.8.1871, Samstag", "Haupttext": "[Kein Inserat in den Daily News und in The Times, dort auf S. 1 \"GRAND OPERA CONCERT and AFTERNOON PROMENADE\" angekündigt].\n \nViertes Orgelkonzert Bruckners in der Albert-Hall um 12 Uhr:\r\n     Bach (Concerto in C-Dur BWV 594 oder 595), Improvisation, Improvisation über das »Lorelei«-Lied, Bach (Fuge g-Moll BWV 131a), Improvisation über Schuberts »Fremd bin ich eingezogen«, Improvisation über Händels »Halleluja« (*).\nBrief des Obersthofmeisteramtes an Graf Apponyi, Botschafter Wiens in London:\r\n   Bruckner sei bereits nach London abgereist. Man bittet, ihn wohlwollend zu unterstützen. Sichtvermerke von Wlassack, Hohenlohe und Raymond (**).\n[Wann genau?] Brief des Londoner Konsulats an die Wiener Handelskammer:\r\n   Berichtet von den »außerordentlichen Erfolgen« Bruckners (***).\nKurze Notiz über Bruckners Ankunft in »Musical World« 49/22 (°),\r\n»Musical Standard« 1, Nr. 366, S. 167, New Series (°°)\r\nund in \"Bucks Herald\" (Buckinghamshire) (°°°).", "Letzte Änderung": "09.02.2026 11:30"}, {"ID": 187008055, "Datum": "(5.8.1870, Freitag)", "Haupttext": "Aufführung von Ignaz Dorns melodramatisch-phantastischem Spiel \"Der Krieg und seine Schrecken\" im Theater in der Josefstadt in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186808055, "Datum": "5.8.1868, Mittwoch", "Haupttext": "Die Allgemeine Musikalische Zeitung (Leipzig) meldet auf S. 254 Bruckners Berufung nach Wien:\n    »Das Conservatorium hat einige neue Kräfte, darunter den Orgelspieler und Componisten Bruckner aus Linz gewonnen.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186708055, "Datum": "5.8.1867, Montag", "Haupttext": "Ursprünglich vorgesehener letzter Tag des Kuraufenthaltes in Bad Kreuzen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186608055, "Datum": "5.8.1866, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Sonntagsmesse in B-Dur von Robert Führer im Linzer Dom. Vermerk [Zappes?] in der Stimme der 1. Violine \"5ten August Dom\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186008055, "Datum": "5.8.1860, Sonntag", "Haupttext": "Am Gründungsfest der Liedertafel in Wels nehmen der »Frohsinn« und der »Sängerbund« teil (*).\r\n   Unter Storchs Leitung erklingen »Wachet auf« von Kücken und »Maiennacht« von Abt (*a). Der Frohsinn beschließt [sofort oder später?], Nagillers Chor »Mignon« [von Bruckner] neu einstudieren zu lassen [25.10.1860] (**).\nDatierung »Für [1]861. 5. August [1]860« auf Doppelbogen »No. 21« (\"Canons mit Choral in den Mittelstim[m]en.\" im Studienheft 1860/61 (WAB 248) (***).", "Letzte Änderung": "05.09.2024 16:47"}, {"ID": 185508055, "Datum": "5.8.1855, Sonntag", "Haupttext": "Notiz in Traumihlers Ausgabenverzeichnis:\n\"5. August     Zur Primiz des H. Dörr 2 Trompeter a 2 u 1 fl.     3 [fl]\n 5. August     Zur obigen Primiz einen Tenoristen     2 [fl] \".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 195401057, "Datum": "5.-8.1.1954, Dienstag bis Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Volkmar Andreae im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solist in Robert Schumanns Klavierkonzert ist Wilhelm Backhaus.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197409056, "Datum": "5. - 7.9.1974, Donnerstag bis Samstag", "Haupttext": "Bruckner-Symposion \"Anton Bruckner in Lehre und Forschung\" in Linz, mit Referaten von Leopold Nowak (Probleme der Brucknerforschung), Friedrich Korcak (A. Bruckner und das Hörverhalten unserer Jugend), Karl Schnürl (Die Musik Bruckners in der Schule – methodisch-didaktische Überlegungen), Eberhard Würzl (Das Verhältnis Bruckner – Brahms und der Musikerzieher von heute), Herbert Wieninger (Charakteristische Stilelemente in der Symphonik A. Bruckners), Johannes Fuchs (St. Gallen) (Die kleinen vokalen Formen A. Bruckners – Schlüssel zu den geistlichen Werken. Die Vokalwerke – Schlüssel zur Symphonik), Josef Mayr-Kern (Probleme um das authentische Brucknerbild), Rudolf Flotzinger (Bruckner als Theorielehrer an der Universität), Otto Kolleritsch (Wertungsmodelle in der Brucknerauslegung), Josef Sulz (Bruckner als Didaktiker – Über die Lehrbarkeit der Kunst) und Hermann Kronsteiner (Bruckner und die Orgel). Grußworte sprechen Dr. Josef Ratzenböck und Franz Hillinger. Am 6.9.1974 wird Hans Conrad Fischers Film \"Das Leben Anton Bruckners\" gezeigt.", "Letzte Änderung": "31.08.2025 23:01"}, {"ID": 193706056, "Datum": "5. - 7.6.1937, Samstag bis Montag", "Haupttext": "8. Internationales Bruckner-Fest in Regensburg.\r\nEnthüllung [Mai 1937? Vgl. 6.6.1937] der von Adolf Rothenburger (*) geschaffenen Bruckner-Büste (IKO 273) in der Walhalla durch Adolf Hitler.\nDie Konzerte [u.a. 5. und 9. Symphonie?] fanden in der säkularisierten Minoritenkirche statt (**).\r\nOswald Kabasta dirigiert, noch vor seiner Ernennung zum Chefdirigenten, die Münchner Philharmoniker [7.6.1937] (***).\nJakob Fränkel gestaltet eine Postkarte (IKO 276) zu diesem Anlaß (°).\nAufführung von Chören durch die Ghibellinen, Regensburger Chöre und den \"Frohsinn\" im Neuhaussaal in Regensburg [6.6.1937]. In der Festsitzung [7.6.1937] Aufführung von \"Träumen und Wachen\" durch die Ghibellinen (°°).\nDas Fest- und Programmbuch der IBG (= Bruckner-Blätter 1937 1/2 [siehe \"nach dem 2.5.1937\"]) enthält auf S. 4 - 10 einen Artikel von Hans Weisbach \"Der originale Bruckner | Erfahrungen und Erkenntnisse\", in dem auch auf die Broschüre \"Anton Bruckner - wissenschaftliche und künstlerische Betrachtungen zu den Originalfassungen\" verwiesen wird (°°°).", "Letzte Änderung": "09.01.2026 22:38"}, {"ID": 197904055, "Datum": "5./7.4.1979, Donnerstag/Samstag", "Haupttext": "Niederländische Rundfunkproduktion der Erstfassung (1873) der 3. Symphonie mit dem Omroep-Orkest (Radio Symfonie Orkest) unter Hans-Hubert Schönzeler (Sendung am 23.1.1980).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 202103056, "Datum": "5.-7.3.2021, Freitag bis Sonntag", "Haupttext": "Einspielung der 5. Symphonie (auch Video) durch die Wiener Philharmoniker unter Thielemann im (leeren) Wiener Musikverein.", "Letzte Änderung": "08.08.2025 12:30"}, {"ID": 199302055, "Datum": "5.-7.2.1993, Freitag bis Sonntag", "Haupttext": "Einspielung von »Te deum« und d-Moll-Messe durch die Corydon Singers, das Corydon Orchestra, James O'Donnell (Orgel) und die Solisten Joan Rodgers, Catherine Wyn-Rogers, Keith Lewis und Alastair Miles unter Matthew Best in London.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 200507055, "Datum": "5.7.2005, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie (in der Neuausgabe der 3. Fassung 1888) durch das Tokyo New City Symphony Orchestra unter Akira Naito in Tokyo.", "Letzte Änderung": "27.04.2023 10:44"}, {"ID": 200307055, "Datum": "5.7.2003, Samstag", "Haupttext": "Einspielung der 6. Symphonie durch die Württembergische Philharmonie Reutlingen unter Roberto Paternostro in der Basilika Weingarten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199107055, "Datum": "5.7.1991, Freitag", "Haupttext": "Artikel von John A. Phillips \"Reconstructing the finale of Bruckners ninth Symphony\" in Lumen, Band 20, Nr. 20.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196307055, "Datum": "5.7.1963, Freitag", "Haupttext": "Artikel von Sergio Martinotti »Una Messa moderna« [e-Moll-Messe] in La Tribuna (Rom).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195907055, "Datum": "5.7.1959, Sonntag", "Haupttext": "Anläßlich eines Festkonzertes [in Linz?] erscheint ein Artikel von Max Hilpert »Dr. Volkmar Andreae, der Bruckner-Apostel aus der Schweiz« in den Mitteilungen des Brucknerbundes (*), »Volkmar Andreae zum 80. Geburtstage. Festkonzert in St. Florian am 5. Juli 1959. Programmheft.« (**).\r\nLeopold Nowak dankt Andreae für seine Werktreue (***).\nAm 4.7.1959 hatte Andreae das goldene Ehrenzeichen des Niederösterreichischen Tonkünstlerorchesters erhalten (°).", "Letzte Änderung": "07.01.2026 11:43"}, {"ID": 195707055, "Datum": "5.7.1957, Freitag", "Haupttext": "Beim ersten Internationalen Konzert anlässlich des 3. Internationalen Kongresses für Geistliche Musik in Paris (1.-8.7.1957)  erklingen im Palais de Chaillot (3000 Plätze) Werke Bruckners.\r\nDer Linzer Domchor unter J. Kronsteiner bringt das Kyrie der e-Moll-Messe und der Kirchenmusikchor der Wiener Akademie unter H. Gillesberger das siebenstimmige \"Ave Maria\" [WAB 6] (*).\r\nDer Aachener Domchor unter Theodor Rehmann hat ebenfalls ein Brucknersches Werk [WAB 67] in seinem Programm (**).", "Letzte Änderung": "20.11.2025 15:23"}, {"ID": 194307055, "Datum": "5.7.1943, Montag", "Haupttext": "Besprechung der St. Florianer Aufführung der d-Moll-Messe [26.6.1943] im Neuen Wiener Tagblatt und in der Deutschen Allgemeinen Zeitung (Berlin).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193907055, "Datum": "5.7.1939, Mittwoch", "Haupttext": "In Wien vormittags Festversammlung der Deutschen Bruckner-Gesellschaft im Großen Musikvereinssaal. Franz Schütz spielt ein Bachsches Orgelwerk. Begrüßung durch Friedrich Werner, Ansprache von Arthur Seyß-Inquart (wird zum Ehrenmitglied ernannt (#)), Festrede von Furtwängler.\r\nAbends Uraufführung der Originalfassung der 8. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler im Großen Musikvereinssaal in Wien (*).\nArtikel von Robert Haas »Nachwelt heiligt Bruckners Willen. Zum Text der Achten Symphonie« im Neuen Wiener Tagblatt (**).\nArtikel über das Linzer Bruckner-Fest im Stuttgarter Neuen Tagblatt (***).\nArtikel im Reichenberger Tagesboten (°).", "Letzte Änderung": "05.06.2026 15:38"}, {"ID": 193807055, "Datum": "5.7.1938, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Leopold Reichwein im Festsaal des Wiener Rathauses.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193607055, "Datum": "5.7.1936, Sonntag", "Haupttext": "Artikel von B. Diebold »Dienst an Bruckner« in der Frankfurter Zeitung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193207055, "Datum": "5.7.1932, Dienstag", "Haupttext": "Das Neue Wiener Tagblatt Nr. 185 bespricht in der Abendausgabe (Neues Wiener Abendblatt)  auf S. 5 das Konzert vom 20.6.1932 (mit dem 22. Psalm):\r\n\"       *    (Eine Bruckner-Uraufführung.)    Die Zöglinge der Bundeserziehungsanstalt Wien 13 veranstalteten kürzlich im Festsaal des Technischen Museums ein Chor- und Orchesterkonzert, in dem Werke von Haydn, Beethoven und Bruckner aufgeführt wurden. Der 23. Psalm, ein Jugendwerk Bruckners, bisher noch unveröffentlicht, war für Chor- und Begleitung von Professor Dr. Leopold Daxsperger mit feinem Stilgefühl und großer Beherrschung des Klangkörpers für großes Orchester instrumentiert worden. Der Psalm stellt an die Ausführenden Anforderungen, die über das von Schülern im allgemeinen Erreichbare weit hinausgehen. Um so mehr Anerkennung verdient die Leistung der Bundeserziehungsanstalt. Das Werk, eine für die Entwicklung Bruckners bedeutsame und sehr interessante Arbeit, erstmalig in Wien aufgeführt zu haben, bleibt ein besonderes Verdienst noch obendrein. Der 17jährige Roman Keßler spielte das C-Dur-Konzert Beethovens musikalisch reif und mit sehr ansehnlicher Technik. [... die übrigen Solisten, Professor Gindra-Vady, Konzertsängerin Frau M. Widl, die Zöglinge Dworak und Dalavilla  ...] Die Bundeserziehungsanstalt Wien 13 sowie die beiden Herren Professor Dr. Daxsperger und Doktor Walter Lehner, denen der Erfolg dieses Abends im wesentlichen zu danken war, haben allen Grund, auf diese Aufführung stolz zu sein.\"", "Letzte Änderung": "05.02.2025 08:38"}, {"ID": 192907055, "Datum": "5.7.1929, Freitag", "Haupttext": "Gründung der Sektion »Rheinland« der Internationalen Bruckner-Gesellschaft durch Walter Braunfels in Duisburg (*).\r\n1. Vorsitzender wird GMD Dr. Peter Raabe (Aachen), 2. Vorsitzender Dr. Heinrich Lemacher (Köln), Schriftführer MD Heinrich Sauer (Bonn), Schatzmeister Bankdirektor Alfred Wolff (Düsseldorf). Der Oberpräsident der Rheinprovinz, Dr. Fuchs, übernimmt das Protektorat.\r\nAnwesend sind GMD Hermann Abendroth (Köln), Prof. Heinrich Boell (Köln), Walter Braunfels (Köln), Prof. Dr. Krings (Aachen), Prof. Dr. Heinrich Lemacher, Prof. Anton Nowakowski (Essen) [siehe die Anmerkung], Studienrat August Peters (Duisburg), GMD Peter Raabe, Domkapellmeister Th. B. Rehmann (Aachen), MD Heinrich Sauer, GMD Rudolf Schulz-Dornberg (Essen) und GMD Dr. Rudolf Siegel (Krefeld) (**).\r\nNeben den erwähnten Städten sollten auch Oberhausen, Elberfeld, Gelsenkirchen, Koblenz und Trier vertreten sein (***).", "Letzte Änderung": "07.08.2026 21:55"}, {"ID": 192507055, "Datum": "5.7.1925, Sonntag", "Haupttext": "The Miami News Nr. 203 (Miami, Florida) melden auf S. 40 (= S. 6 des Zeitungsteils), dass bei den Salzburger Festspielen Franz Schalk eine Bruckner-Symphonie aufführen werde [7. Symphonie am 31.8.1925].", "Letzte Änderung": "24.09.2025 06:53"}, {"ID": 191107055, "Datum": "5.7.1911, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel \"Aus Felix Mottls Jugendzeit\" in der Neuen Freien Presse Nr. 16834 auf S. 8. Mitteilungen von Guido Adler (in Ergänzung des bereits erschienenen Feuilleton-Artikels) zum Elternhaus, über die gemeinsame Ausbildung am Konservatorium (erwähnt werden Bruckner, Otto Dessoff, Wilhelm Schenner), die Gründung des Wiener Akademischen Wagner-Vereins (mit dem Arzt Karl Wolf, erst später kam Adalbert Horawitz dazu), Förderung musikalischer Übungen durch den Direktor des Akademischen Gymnasiums Dr. Hochegger (*).\n \nDas \"Vorwärts\" Berliner Volksblatt Nr. 154 bringt auf S. 5 einen Nachruf auf Mottl, in dem Bruckner kurz erwähnt wird (**).", "Letzte Änderung": "26.07.2026 13:08"}, {"ID": 190707055, "Datum": "5.7.1907, Freitag", "Haupttext": "Otto Rippl spielt bei einem Orgelkonzert in Kremsmünster u.a. eine »Phantasie über Themen aus der 6. und 8. Sinfonie von A. Bruckner«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190307055, "Datum": "5.7.1903, Sonntag", "Haupttext": "The Illustrated Buffalo Express (Buffalo, New York) stellt auf S. 26 die Planung für das Musikfestival in Birmingham (13. - 16.10.1903) vor:\r\n\"MUSIC AND MUSICIANS.\r\n[...]\r\n     The Birmingham musical festival will take place an October 13th, 14th, 15th and 16th this year, when the programme will include Elijah (Mendelssohn), Messiah (Handel), Mass in B minor (Bach), Psalm xiii (Liszt), Te Deum (Bruckner), first performance in England, [... Stanford, Elgar ... Symphonien und andere Orchesterwerke ... Liste der Gesangssolisten ...].\r\n     As before, the band and chorus will number 500 and Dr. Hans Richter will conduct. The chorusmaster, R. H. Wilson, and the choir have long been engaged on rehearsal of the music, [... besonders Bach ... kurz zu den Chorwerken ...] Liszt's Psalm is another well-chosen feature, and the Te Deum of Bruckner in a really noble work, worthy, not merely of one hearing, bur of a permanent place in the repertory of the festival authorities. Under the baton of Dr. Richter the orchestral music of the festivals has gradually increased in importance and attractiveness [... Details zum Programm am 1.8.1903 ...].\"", "Letzte Änderung": "17.08.2025 19:05"}, {"ID": 190007055, "Datum": "5.7.1900, Donnerstag", "Haupttext": "R. Hanisch, Musikdirektor in Warnsdorf, bewirbt sich bei der Liedertafel \"Frohsinn\" um die in der \"Lyra\" ausgeschriebene Stelle eines Chormeisters.\r\nEr erwähnt, daß das \"Te Deum\" in einem von Bruckner für den Warnsdorfer Männergesangverein ausgearbeiteten Arrangement für Streicher, Klavier und Horn aufgeführt wurde [am 10.10.1886].", "Letzte Änderung": "17.10.2024 22:08"}, {"ID": 189907055, "Datum": "5.7.1899, Mittwoch", "Haupttext": "In den Innsbrucker Nachrichten Nr. 151 erscheint auf S. 4 eine Kritik (signiert \"l.-\") zum Konzert am 30.6.1899 mit der 4. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189607055, "Datum": "5.7.1896, Sonntag", "Haupttext": "Ankündigung einer Aufführung der 5. Symphonie im Deutschen Volksblatt Nr. 2695 auf S. 7:\r\n\"                        Theater, Kunst und Literatur.\n[...]\n     – Dr. Anton Bruckner's noch wenig gehörte V. Symphonie wird im nächsten Spieljahre in einem Symphonie=Abende der königlichen Capelle zu Berlin unter Weingartner's Leitung zur Aufführung gelangen.\"  (*).\n \nTheodor Altwirth erfährt von Kathi Kachelmayr [bei einem persönlichen Besuch im Belvedere?], \"daß sich der greise Componist jetzt bedeutend besser als seit langer Zeit befinde\" (**).", "Letzte Änderung": "28.11.2023 09:23"}, {"ID": 189507055, "Datum": "5.7.1895, Freitag", "Haupttext": "Beim Schlußabend der Linzer Liedertafel »Frohsinn« sind Herr Sommerfeld und Adolph Koch v. Langentreu vom Wiener Männergesangverein anwesend. Koch v. Langentreu dankt in seiner Festrede der Liedertafel »Frohsinn«, »[...] daß sie den hochverdienten Meister Bruckner so ehre [...]«.\r\n\"     [...] Als größtes Verdienst aber, das die ganze musikalische Welt dem \"Frohsinn\" danken muss, bezeichnete er die werkthätige Unterstützung und künstlerische Förderung unseres großen Landsmannes Dr. Anton Bruckner.\" (*).\r\n    Beim Festcommers anwesend sind u.a. Stadtrat Milbeck (Festredner), Alterspräsident Markus, Lehrer Horninger, Piber, Böheim. Schausberger, Passy, Holzner, Hofmann, Höller und Lezak (**).\n[recte vermutlich 3.7.1895]\r\nDie Linzer Tages-Post meldet, daß sich Bruckner dank Prof. Schrötters Fürsorge so weit erholt habe, daß er an der 9. Symphonie weiterarbeite. Die neue Wohnung im Belvedere habe ihm Erzherzogin Marie Valerie vermittelt (***).\nAkt des Obersthofmeisteramtes zum gestrigen Bericht der Schloß-Inspektion, daß Bruckner die Wohnung bezogen habe. Späterer Zusatz (von Franz Wetschl?) »ad acta 6. VII. 1895« (°).\nKanzleivermerk \"prs. 5. Juli 1895. | Z. 1042.\" auf dem Schreiben vom 30.6.1895 (°°).", "Letzte Änderung": "24.11.2025 17:11"}, {"ID": 189407055, "Datum": "5.7.1894, Donnerstag", "Haupttext": "[?] Artikel »Bruckner in Linz« von Theodor Altwirth in der Linzer Tages-Post (*) Nr. 151 (*).\nAktennotiz auf dem Schreiben vom 1.7.1894: Der Vorgang [zur Bewilligung der Ehrengabe von 1200 fl.] wird an das Departement VII/a abgetreten (**).", "Letzte Änderung": "21.11.2025 09:22"}, {"ID": 189307055, "Datum": "5.7.1893, Mittwoch", "Haupttext": "Bruckner nimmt an der Trauerfeier für Otto Bach in der Pfarrkirche St. Johann von Nepomuk in der Praterstraße teil. Anwesend sind u. a. auch Nikolaus Dumba, Gänsbacher und die Geistlichen Franz Kraus, Kalny, Heß und Nader.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189207055, "Datum": "5.7.1892, Dienstag", "Haupttext": "Das Deutsche Volksblatt Nr. 1258 berichtet auf S. 3f vom Sängerfest in Krems (mit dem »Germanenzug« am 3.7.1892):\n\"Achtes Bundesfest des niederösterreichischen Sängerbundes in Krems.\n\n     Wieder einmal hat die alte Donaustadt Krems in ihren Mauern ein schönes, erhebendes Fest gefeiert, das noch lange in der Erinnerung Aller bleiben wird, die demselben beiwohnten. [... Stadt geschmückt, Festverlauf, Festzug um 3 Uhr, Festkonzert (mit der Kapelle des Infanterie-Regiments Freiherr von Heß), Ansprache von Carl R. von Olschbaur, Vortragsordnung ...]\n     [...] Auch die Vorträge des Wiener Männergesangvereins, \"Abschied hat der Tag genommen\" und unseres Meisters Bruckner herrlicher \"Gemanenzug\" [sic], beide von Kremser dirigirt, fanden die verdiente Anerkennung. [... als anwesend erwähnt: Bgm. Dr. Heinemann, Frl. Nittel, Abg. Vergani, Chormeister O. R. Kristinus, Adolf Kirchl, Spängler (Kremser Gesang- und Orchesterverein), Chormeister Johann Korntheuer ... Text des Liedes \"Mahnruf\" von Gräfin Wickenburg-Almasy ... Abschiedscommers ...]\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189107055, "Datum": "5.7.1891, Sonntag", "Haupttext": "Der Alpen-Bote Nr. 53 bringt auf S. 2 einen Bericht (signiert »H-g.«) über das Konzert der Steyrer Liedertafel in Passau [am 28.6.1891], bei dem der Chor »Sängerbund« [WAB 82] aufgeführt wurde:\r\n\"Sängerfahrt der Steyrer Liedertafel nach Passau. (Schluss.)\r\nNach der vierten Nummer: \"Sängerbund\", Männerchor von Anton Bruckner, betrat der Obmann der \"Passauer Liedertafel\" Herr Rechtsrath Muggenthaler das Podium, um folgende Rede zu halten: [...] H-g.\" (*).\r\nAuf Seite 4 wird das Konzert vom 11.7.1891 mit dem Adagio des Quintetts angekündigt:\r\n\"Oertliches.\r\n(Musikvereins-Concert.) Das nächste Vereins-Concert der \"Gesellschaft der Musikfreunde\", welches am Samstag den 11. d. M. im Hotel Schiff stattfindet, wird von besonderem Interesse sein, durch die Mitwirkung [...] Das Programm ist nämlich folgendes: [...] 5. II. Satz (Adagio) aus dem Streich-Quintett von Anton Bruckner. [...]\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189007055, "Datum": "5.7.1890, Samstag", "Haupttext": "Umarbeitung des Scherzos der 1. Symphonie begonnen (Datierung am Satzbeginn).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188907055, "Datum": "5.7.1889, Freitag", "Haupttext": "Bruckner nimmt um 3 Uhr nachmittags am Leichenbegängnis von Ritter v. Weilen teil. Bei der Trauerfeier in St. Ulrich sind anwesend u.a. neben vielen Prominenten auch Nikolaus Dumba, Dombaumeister Schmidt, das Direktorium und Professoren des Konservatoriums, Eduard Kremser und Mitglieder des Wiener Männergesangvereins und Hofkapellmeister Hellmesberger [zu den Anwesenden siehe auch den Bericht vom 6.7.1889] (*).\n \nDie Wiener Abendpost Nr. 152 (Wiener Zeitung) berichtet auf S. 4 von der Trauerfeierlichkeit: \"Kleine Chronik. Wien, 5. Juli. [...] (Weilen †.) In großer Anzahl langten heute im Trauerhause Blumenspenden und Kränze zur Schmückung des Sarges an. [... Beschreibung der Kränze ...]. Heute Nachmittags 3 Uhr fand das Leichenbegängniß statt. [... Trauerzug nach St. Ulrich, anwesende Prominenz ... Dumba, Schmidt, Kremser], Hofcapellmeister Hellmesberger, Professor Bruckner, zahlreiche Schriftsteller und eine große Anzahl von Freunden und Bekannten des Verstorbenen. [... Einsegnung, Trauerchoral des Wiener Männergesangvereins, Zentralfriedhof ...]\" (**).", "Letzte Änderung": "21.04.2026 13:05"}, {"ID": 188607055, "Datum": "5.7.1886, Montag", "Haupttext": "Kritiken über die e-moll-Messe erscheinen\nin der Leipziger Zeitung (*)\n \nund - von Martin Krause - im Leipziger Tageblatt Nr. 186 auf S. 3862 (= 2):\n\"                          Musik.\n                  Riedelscher Verein.\n     Leipzig, 4 Juli. Die musikalische Gegenwart zeichnet sich durch große Pietät gegen die Vergangenheit aus; [... Palestrina ...]. Einen der thätigsten Freunde haben die alten Meister in Prof. Riedel gefunden, der aber ebenso mit Recht beanspruchen darf, einer der rührigsten Pioniere für unbekannte Werke der Gegenwart genannt zu werden. Beide Eigenschaften des ausgezeichneten Dirigenten zeigte das gestrige Programm. [... Palestrina, Vittoria, Eccard, Franck, J. S. Bach ...]. Zwischen diesen musikalischen Wunderwerken hatte Bruckner mit dem Gloria und Credo aus seiner Cdur-Messe schwierigen Stand, der ihm noch dadurch erschwert wurde, daß man die Sätze nicht nur aus dem Zusammenhange herausgerissen hatte, sondern auch, und dies war noch schlimmer, dieselben anstatt mit der ursprünglichen Begleitung von Blasinstrumenten mit Orgelbegleitung vorführte. An Bruckner's Stil muß man sich immer erst gewöhnen, und dazu war keine Gelegenheit geboten, da man das kleine Orgelstück Liszt's doch unmöglich als Vorbereitung zu den Bruckner'scehn Sätzen betrachten durfte. Man darf das Experiment wohl so auffassen, daß Herr Prof. Riedel – der analoge Fall mit der Grell'schen Messe erlaubt diesen Schluß – eine Probe von der Wirksamkeit der Bruckner'schen Musik haben wollte, ehe er an das Wagniß der Aufführung der ganzen Messe herantreten will. Die Ausführung dieses Planes muß aufs Lebhafteste befürwortet werden. Namentlich das Gloria enthält Schönheiten seltenster Art, das Qui tollis peccata mundi, der große Aufschwung nach dem Quoniam tu solus Sanctus können nur dem Kopfe eines genialen Componisten entstammen. Das merkwürdige Amen, welches in eigenthümlicher Conception kaum seines Gleichen hat, erfaßt man nach wiederholtem Hören wohl noch deutlicher. Im Credo herrscht ein so eigenthümlicher Ausdruck vor, daß man das Kopfschütteln vieler Hörer wohl nicht übel deuten darf. Diese Seltsamkeit der Intention wurde auch dem Chor beinahe verhängnißvoll; es kamen Intonationsschwankungen vor, ja an einer Stelle mußte der Dirigent vernehmlich nachhelfen, um seine Schaar zusammenzuhalten. Eine Gesammtaufführung der Messe macht den Chor wohl noch intimer mit Bruckner's Eigenthümlichkeiten bekannt und verwandelt die Verwunderung des Hörers wahrscheinlich in laute Bewunderung.\n     Der Chor gab sein Herrlichstes in Bach's gewaltigem Werke. [... über die Solisten und die weiteren Werke ...]. Herr Homeyer spielte Alles mit meisterhafter Beherrschung, mit großer Geschicklichkeit des Registrirens, mit all dem Glanze und der Pracht seiner großartigen Virtuosität. An der Orgel störte oft das unschöne Aufdrängen von Nebentönen, namentlich der Quinte und Octave, hoffentlich beseitigt der intelligent Erbauer der Orgel bald diesen Uebelstand.          Martin Krause.\" (**).\n \n[Vermutlich an diesem Tag] Brief von Prinzessin Amalie an Levi:\r\n   Kaiser Franz Joseph habe Bruckner einen Orden und eine Gehaltszulage bewilligt (***).\n \nKalendernotiz Bruckners: Zusatz »P. 17.« [Graf Pückler, 17. Lektion] beim Datum (°).", "Letzte Änderung": "03.12.2024 12:59"}, {"ID": 188507055, "Datum": "5.7.1885, Sonntag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Zusatz »Br« bei dieser Woche [Dienst an der Hofkapelle] und »frei« [bei 10./11.7.1885: Urlaubsbeginn?].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188207055, "Datum": "5.7.1882, Mittwoch", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »5. Juli 1/4 auf 7 Uhr Abends 33 Grad in d. Sonne.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187907055, "Datum": "5.7.1879, Samstag", "Haupttext": "Bruckners morgiges Orgelspiel wird von einigen Zeitungen angekündigt:\n \nDie Presse Nr. 183 auf S. 10:\n     \"In der Hofpfarrkirche zu St. Augustin wird um 11 Uhr Capellmeister Leopold Eder eine Messe von W. A. Mozart, Graduale (Baritonsolo) und Offertorium (Sopransolo) von Frau Ernestine de Bauduin zur Aufführung bringen. Hoforganist Professor Bruckner wird die Orgel spielen.\" (*),\n \nFremdenblatt Nr. 183 auf S. 6 (**)\n \nund Neue Freie Presse Nr. 5336 auf S. 5:\n     \"[inhaltlich wie (*)] Hof=Organist Professor Bruckner wird die Orgel spielen.\" (***).", "Letzte Änderung": "27.01.2026 16:23"}, {"ID": 187807055, "Datum": "5.7.1878, Freitag", "Haupttext": "Bescheid der Hofmusikkapelle: \n   Laut Schreiben des Obersthofmeisteramts vom 28.6.1878 sind die erbetenen Urlaube bewilligt worden. Unterschriften Hellmesbergers und der betroffenen Hofkapellmitglieder [siehe 28.6.] (*). Kalendernotiz Bruckners: Beim Datum »9« [Numerierung von Unterrichtsstunden: Stern oder Vockner?] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187607055, "Datum": "5.7.1876, Mittwoch", "Haupttext": "Zeugnis Bruckners für den Universitätshörer Karl Eichler (1834-1926).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 186707055, "Datum": "5.7.1867, Freitag", "Haupttext": "Brief von Alois Brutscher an Bruckner:\r\n    Wie es ihm in Kreuzen seit Brutschers Abschied ergangen sei? An Bruckners gedrückte Stimmung denke er oft. Berichtet von seiner Zukunft in Krems. Vielleicht besuche er ihn in den nächsten 14 Tagen. Grüße an den Dechanten [Schiedermayr], Dr. Keyhl und Kremshuber.\r\n(*) Die Anschrift lautet: \"Sr. Wohlgeboren | Herrn Ant. Bruckner | Bade Gast | im | Chur Orte | Kreutzen | b Grain a d/d.\"", "Letzte Änderung": "19.09.2024 09:57"}, {"ID": 186507055, "Datum": "5.7.1865, Mittwoch", "Haupttext": "Aktenvermerk »Praes. 5. Juli 865« auf dem Schreiben vom 28.6.1865 (*). Schreiben des Bischöflichen Ordinariats an die Statthalterei (Konzept): \n   Überreicht bezugnehmend auf das Schreiben vom 23.3.1865 den vollständigen Akt zur Reparatur der Domkirchenorgel. Unterschrift von Franz Joseph Rudigier (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186307055, "Datum": "5.7.1863, Sonntag", "Haupttext": "Fuge des 112. Psalms beendet. Bruckner betrachtet nun seine Studien bei Otto Kitzler als beendet: »Jetzt trat die Kompositionszeit ein« (*).\nIn der »Linzer Zeitung« wird die Aufforderung zur Teilnahme am Sängerfest (vgl. 28.6.1863) [Germanenzug] wiederholt (**).\nIn dieser Nummer 151 wird auf S. 633 gemeldet, dass Otto Kitzler ab 1.9.1863 als Kapellmeister in Temesvar engagiert ist, aber während des Urlaubs des hiesigen Theaterkapellmeisters in Linz noch die Kpm-Stelle versehen wird (***).", "Letzte Änderung": "03.09.2024 15:58"}, {"ID": 186207055, "Datum": "(5.7.1862, Samstag)", "Haupttext": "Konstituierung des auf Anregung von August Göllerich sen. gegründeten Oberösterreichischen Sängerbundes.", "Letzte Änderung": "19.08.2025 18:29"}, {"ID": 186007055, "Datum": "5.7.1860, Donnerstag", "Haupttext": "Datierung »Für [1]860. 5. Juli [1]860« auf Doppelbogen »No. 13« (auf S. 2: »Canons per tonos«) im Studienheft 1860/61 (WAB 248).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 199312057, "Datum": "5.-7.12.1993, Sonntag bis Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das Orchester des Norddeutschen Rundfunks unter Günter Wand in der Musikhalle in Hamburg (*).\nDer Einführungstext im Programmheft auf S. 7-14 \"\"Wie geht es der Achten?\" Zu Anton Bruckners Sinfonie Nr. 8 in c-Moll\" stammt von Manfred Wagner (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193811056, "Datum": "5.-7.11.1938, Samstag bis Montag", "Haupttext": "Aufführungen der Originalfassung der 5. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler im 2. Philharmonischen Konzert in Berlin.\nSolist in Beethovens G-Dur-Klavierkonzert ist Ernst von Dohnányi.", "Letzte Änderung": "20.10.2024 17:21"}, {"ID": 200809055, "Datum": "5./6.9.2008, Freitag/Samstag", "Haupttext": "Erster »Bruckner-Marathon« in Großbritannien.", "Letzte Änderung": "19.02.2026 13:18"}, {"ID": 199809056, "Datum": "5./6.9.1998, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Claudio Abbado in der Philharmonie in Berlin. Solistin bei Konzertarien Mozarts ist Christine Schäfer (*).\nDie Textbeiträge im Programmheft \"\"Choral fff bis zum Ende\". Bruckners 5. Symphonie\" und \"Erhabene Fähigkeiten und tiefe Gefühle\" stammen von Horst A. Scholz (**).", "Letzte Änderung": "20.11.2025 22:27"}, {"ID": 200503055, "Datum": "5./6./7.3.2005, Samstag bis Montag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Christian Thielemann in der Philharmonie in Berlin.", "Letzte Änderung": "20.11.2025 22:53"}, {"ID": 196907055, "Datum": "5./6.7.1969, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie (3. Fassung 1889) durch die Berliner Philharmoniker unter Eugen Jochum in der Neuen Philharmonie in Berlin. Solist im Schumann-Konzert ist Gerhard Puchelt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193007055, "Datum": "5./6.7.1930, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Der Wiener Hygieniker Prof. Roland Graßberger und sein Assistent Dr. Noziczka untersuchen in St. Florian den baulichen Zustand des Gruftraumes, nehmen Feuchtigkeitsmessungen vor (auch über Nacht) und inspizieren den äußeren Metallsarg (Außen- und Innenseite), den inneren Sarg (Außenseite) und, soweit durch das Glasfenster beurteilbar, auch dessen Innenseite.\n     Sie übernachten in St. Florian und kehren am Sonntag wieder nach Wien zurück.\nFür ihre Leistungen fordern sie kein Honorar.\nDie gewonnen Erkenntnisse sind im Gutachten vom 8.7.1930 nachzulesen.", "Letzte Änderung": "05.07.2023 15:18"}, {"ID": 197006056, "Datum": "5./6.6.1970, Freitag/Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Leonard Bernstein im 9. Philharmonischen Konzert, am Freitag zusätzlich vormittags als Jeunesse-Konzert, am Sonntag im Rahmen der Wiener Festwochen. Bernstein ist auch der Solist in Beethovens C-Dur-Klavierkonzert (*).\nDas Programmheft [Musikblätter der Wiener Philharmoniker] enthält einen einführenden Artikel von Leopold Nowak (*a).", "Letzte Änderung": "10.06.2026 09:03"}, {"ID": 196606055, "Datum": "5./6.6.1966, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Osnabrücker Symphonieorchester unter Siegfried Goslich in Osnabrück.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 192006055, "Datum": "5./6.6.1920, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der Männerchöre »Mitternacht« [WAB 80], »Träumen und Wachen« [WAB 87] und »Um Mitternacht« [vermutlich WAB 90] (Tenorsolo: Justus Hürlimann) durch den Stadtsängerverein Winterthur unter Walther Reinhart (am 5.6. offizielles Konzert in der Stadtkirche, tags darauf Mitgliederkonzert).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 194605057, "Datum": "5./6.5.1946, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Bruno Vondenhoff im 9. Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft im Börsensaal um 10 bzw. 17:30 Uhr. Auf dem Programm steht zuvor das Violinkonzert von Brahms mit Edith von Voigtländer.", "Letzte Änderung": "17.12.2025 17:01"}, {"ID": 192405056, "Datum": "5./6.5.1924, Montag/Dienstag", "Haupttext": "Gastspiel der Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in München. [an welchem Tag?] Aufführung der 4. Symphonie.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 195504055, "Datum": "5./6.4.1955, Dienstag/Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Orchester des Süddeutschen Rundfunks (Stuttgart) unter Carl Schuricht im Waldheim in Stuttgart-Degerloch.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193804056, "Datum": "5.-6.4.1938, Dienstag/Mittwoch", "Haupttext": "[1936? recte 17.7.1936? 1.4.1938?] Schallplattenaufnahme der e-Moll-Messe durch den Aachener Domchor und Bläser der Staatskapelle Berlin unter Theodor Rehmann bei Electrola in Berlin.", "Letzte Änderung": "25.06.2026 08:17"}, {"ID": 193504056, "Datum": "5./6.4.1935, Freitag/Samstag", "Haupttext": "Zweiteiliger Artikel von Walter König »Anton Bruckner und der Sängerbund 'Frohsinn'« in der Linzer Tages-Post Nr. 81/82, S. 2f bzw. 7.", "Letzte Änderung": "19.08.2025 21:04"}, {"ID": 191904055, "Datum": "5./6.4.1919, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Konzertante Aufführung der f-Moll-Messe durch den Basler Gesangverein unter Hermann Suter im Münster zu Basel.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 199303056, "Datum": "5./6.3.1993, Freitag/Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Lorin Maazel in der Philharmonie in München. Der Programmheft-Artikel von Egon Voss bringt u.a. Levis Brief an Bruckner vom 7.10.1887 [als Erstveröffentlichung?].", "Letzte Änderung": "21.12.2024 11:13"}, {"ID": 198903056, "Datum": "5./6.3.1989, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Radio Symphonie Orchester Berlin unter Hans Martin Schneidt im 5. Abonnementkonzert. Im Programmheft auf S. 4-7 ein Artikel von Jörg Morgener.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198503055, "Datum": "5./6.3.1985, Dienstag/Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Carlo Maria Giulini in Berlin.", "Letzte Änderung": "19.11.2025 23:13"}, {"ID": 197803055, "Datum": "5./6.3.1978, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Osnabrücker Symphonieorchester unter Heinz Finger in Osnabrück.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196403055, "Datum": "5./6.3.1964, Donnerstag/Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Theaterorchester unter Kurt Wöss im Kaufmännischen Vereinshaus in Linz.", "Letzte Änderung": "15.02.2024 19:30"}, {"ID": 198902055, "Datum": "5./6.2.1989, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Sergiu Celibidache im Musikvereinssaal in Wien.", "Letzte Änderung": "22.02.2026 23:00"}, {"ID": 196602056, "Datum": "5./6.2.1966, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Lorin Maazel im 3. Philharmonischen Konzert im Großem Musikvereinssaal in Wien.", "Letzte Änderung": "09.06.2026 18:22"}, {"ID": 195602055, "Datum": "5./6.2.1956, Sonntag/Montag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Osnabrücker Symphonieorchester unter Siegfried Goslich in Osnabrück.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 202206055, "Datum": "5.6.2022, Sonntag", "Haupttext": "Einführungsvortrag von Eric Chaillier \"La Cinquième Symphonie de Bruckner, une cathédrale sonore\" anlässlich der Aufführung der 5. Symphonie durch das Orchestre de la Suisse Romande unter Marek Janowski in Lausanne.", "Letzte Änderung": "02.01.2025 15:07"}, {"ID": 199006055, "Datum": "5.6.1990, Dienstag", "Haupttext": "Artikel von Hans Bauer »A. Bruckner und Bad Ischl« im Ischler Pfarrbrief.", "Letzte Änderung": "20.04.2023 11:41"}, {"ID": 197906055, "Datum": "5.6.1979, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan im Linzer Brucknerhaus.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197806055, "Datum": "5.6.1978, Montag", "Haupttext": "Erste japanische Aufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) durch das Philharmonische Orchester Osaka unter Asahina.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197406055, "Datum": "5.6.1974, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel von Rüdiger Engerth »Zeugnisse eines mühseligen Lebens. Zur Bruckner-Ausstellung im Prunksaal der Österr. Nationalbibliothek in Wien« in den Salzburger Nachrichten (*).\nAufführung der 6. Symphonie durch die Staatskapelle Dresden unter Herbert Blomstedt in Graz (**).\nAufführung der 2. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Carlo Maria Giulini im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solist in Robert Schumanns Klavierkonzert ist Maurizio Pollini [Wiederholung am 6.6.1974] (***).", "Letzte Änderung": "07.04.2025 21:26"}, {"ID": 196206055, "Datum": "5.6.1962, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Eugen Jochum anläßlich der Einweihung der wiederaufgebauten Kathedrale in Coventry.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195206055, "Datum": "5.6.1952, Donnerstag", "Haupttext": "[Brucknerfest in Linz] Fackelzug, Kranzniederlegung vor der Gedenktafel am Pfarrplatz, Turmblasen, Aufführung von Bläsermotiven aus der 5. Symphonie und des Marsches in Es-Dur.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194306055, "Datum": "5.6.1943, Samstag", "Haupttext": "Studioproduktion der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm für den Rundfunk im Großen Musikvereinssaal in Wien (zweite Sitzung – die erste am 4.6.1943) (*).\r\nVermutlich war es diese Einspielung, die am 1.5.1945 vor der Meldung von Hitlers Tod ausgestrahlt wurde (*a).\nAufführung der 4. Symphonie durch das Deutsche Symphonieorchester Temeschburg unter Richard Oschanitzky in einem Symphonischen Konzert um 20:30 Uhr im Kulturpalast in Temeswar. Auf dem Programm steht zuvor Richard Wagners \"Meistersinger\"-Vorspiel (**).", "Letzte Änderung": "09.08.2026 17:18"}, {"ID": 194106055, "Datum": "5.6.1941, Donnerstag", "Haupttext": "Brief von Friedrich Werner an Leinveber (Propagandaministerium): \r\n    Über den Mißerfolg der Eröffnungsfeier [31.5.1941] und die mangelnde Resonanz beim Linzer Bruckner-Fest. Eigruber, bei dem er für die Deutsche Bruckner-Gesellschaft protestiert habe, sei nur kurz für seine Rede erschienen (*).\nDie Linzer Tages-Post berichtet, daß Otto Jochum ein Holzrelief Franz S. Forsters (IKO 258) von der Augsburger Chorvereinigung [am 2.6.1941] zum Geschenk erhalten hat (**).\nDr. Helmut Müllner berichtet in der \"Volksstimme\" von der Aufführung der 8. Symphonie [3.6.1941] (***).", "Letzte Änderung": "21.11.2024 18:07"}, {"ID": 193906055, "Datum": "5.6.1939, Montag", "Haupttext": "Aufführung [nur des ersten Satzes] der 4. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Clemens Krauß im Rahmen der Reichs-Theaterfestwoche in der Wiener Staatsoper. Solistin in den Hymnen op. 71 von Richard Strauss ist Viorica Ursuleac. Als Redner tritt Joseph Goebbels auf.", "Letzte Änderung": "05.06.2026 15:36"}, {"ID": 193706055, "Datum": "5.6.1937, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Kurt Fischer »Anton Bruckners Einzug in die Walhalla« im Neuen Görlitzer Anzeiger (*).\nArtikel von Johannes Maier »Bruckners Sendung. Leben und Werk« [siehe auch Eintrag (###)], von Josef M. Fasbender »Anton Bruckner, der deutsche Mensch und Musiker« und von Hugo Löbmann »Gedanken um Bruckner« im Bayerischen Anzeiger (**).\nArtikel von Heinrich Lemacher »Anton Bruckners deutsche Sendung« im Ostmärkischen Sonntag (***).\nArtikel von Anselm Schiffers in der Bayerischen Ostmark, dem Ostmärkischen Sonntag, der Amberger Volkszeitung und im Völkischen Beobachter (°).\nArtikel von Walter König »Anton Bruckner als Chormeister« (°°),\r\nvon Wilhelm Schmitt-Regensburg »Schicksalvolle Begegnung in Bayreuth« (°°°),\r\nvon Theobald Schrems »Anton Bruckner als Kirchenmusiker« (#)\r\nund von Max Auer »Die alte Fassung« im Ostmärkischen Sonntag (##).\nArtikel von Johannes Maier [vgl. oben (**)!] »Die Originalfassungen von Bruckners Symphonien. (Mit Beiträgen von Siegmund v. Hausegger, Oswald Kabasta, Peter Raabe)« im Bayerischen Anzeiger (###).\nArtikel von Hans Scherer »Anton Bruckner. Zur Bruckner-Feier in der Walhalla« in der Berliner Börsenzeitung (a).\nGedicht »Anton Bruckner« von Wilhelm Vernekohl (Bernekohl? Vgl. 12.6.1937) im Ostmärkischen Sonntag (b).\nArtikel von Sophie Rützow \"Als Anton Bruckner in München Orgel spielte\" [in einer Münchner Zeitung] (c).\nArtikel \"Bruckner findet Ehre und Recht\" im Verbo-Allgäuer Sturm (d).\r\n \nErster Tag des Regensburger Bruckner-Festes:\nUm 20 Uhr Aufführung der Motetten \"Os justi\", \"Virga Jesse\" und \"Ave Maria\" [vermutlich WAB 6] durch den Regensburger Domchor unter Theobald Schrems und der g-Moll-Ouvertüre und der 3. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Rudolf Kloiber im 1. Festkonzert des Regensburger Bruckner-Festes im Neuhaus-Saal (e).\r\nIn den Bruckner-Blättern war statt \"Virga Jesse\" \"Christus factus est\" [vermutlich WAB 11] angekündigt worden (e1).", "Letzte Änderung": "26.04.2025 12:35"}, {"ID": 193606055, "Datum": "5.6.1936, Freitag", "Haupttext": "Artikel von Max Auer über das Bruckner-Fest in Zürich (20.-28.6.1936) in der NZZ [Neuen Zürcher Zeitung] (*).\nHauptversammlung der Sektion Linz des Oberösterreichischen Brucknerbundes im Kaufmännischen Vereinshaus in Linz. Anwesend u.a. der Vorsitzende des Brucknerbundes Dr. Ahorner und der Vorsitzende [der Sektion Linz?] Dr. Hemmel. Wegen der Belastung durch den Orgelumbau heuer keine Konzerte möglich. Geplant ist ein Netz von Ortsgruppen. Wiederwahl des Ausschusses: Dr. Matthias Hemmel (Obmann), Dr. Emil Brosch (Stellvertreter), Paul Günzel und Käthe Eckhart (Schriftführer), Maria Pilgerstorfer und Fritz Heider (Säckelwarte), Beiräte; Herr Lischka, Herr Ritschel, Herr Hummel, Frau Günzel-Dworsky, Frau Schedl, Frl. Dusel (**).", "Letzte Änderung": "19.10.2024 08:00"}, {"ID": 192906055, "Datum": "5.6.1929, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Robert Haas an Max Auer:\r\n   Dankt für Auers Schreiben an Franz Schalk, der ihn aber immer wieder vertröste (heute telephonisch). Die Zeit dränge jedoch sehr. Schalk sei von einer Veröffentlichung der 9. Symphonie ohne die Retuschen nicht sehr begeistert. Die Instrumentierung sei ganz anders. Die Partitur werde nun nach Photostataufnahmen des Autographs gestochen, um Kopierfehler auszuschalten (*).\r\nDie Partituren der Gesamtausgabe [Requiem [WAB 39] und Missa Solemnis] seien auch für den praktischen Gebrauch benützbar (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192406055, "Datum": "5.6.1924, Donnerstag", "Haupttext": "Das Linzer Tagblatt Nr. 129 bringt auf S. 11 einen mit \"A. W.\" signierten Bericht über das Konzert vom 31.5.1924 mit der 9. Symphonie, in dem die Leistung des Orchesters und des alles auswendig dirigierenden Leopold Reichwein gelobt, die Konzertsaalsituation jedoch beanstandet wird.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192206055, "Datum": "5.6.1922, Pfingstmontag", "Haupttext": "Aufführung von f-Moll-Messe und \"Te deum\" unter I. L. Weber mit den Wiener Philharmonikern und dem Brucknerchor anläßlich des Kongresses der anthroposophischen Bewegung [?? vgl. 19.2.1922] im Großen Musikvereinssaal in Wien.\nSolisten sind Felicie Mihacsek-Hüni, Emilie Rutschka, Hermann Gallos und Karl  Rössel-Majdan, Karl Prill (Violine), Franz Jelinek (Viola) und Louis Dité (Orgel).", "Letzte Änderung": "21.05.2026 07:08"}, {"ID": 192106055, "Datum": "5.6.1921, Sonntag", "Haupttext": "Die Aufführung der d-Moll-Messe in Wien durch die vormalige Hofmusikkapelle unter Carl Luze im 23. geistlichen Konzert im Zeremoniensaal der Hofburg ist sehr schlecht besucht.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190706055, "Datum": "5.6.1907, Mittwoch", "Haupttext": "Der Musical Courier (New York) berichtet von August Scharrers Ausscheiden bei den Berliner Philharmonikern und blickt auf seine reiche Dirigententätigkeit in den letzten drei Jahren zurück. In fast 1000 Konzerten in Berlin und Scheveningen habe er die gesamte Orchesterliteratur (darunter auch Bruckner) aufgeführt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190506055, "Datum": "5.6.1905, Montag", "Haupttext": "Brief von Otto Kitzler an Robert Heinrich Lienau:\nWegen des Verlages der \"Trauermusik\".\n\"     Brünn, d. 5. Juni 1905\r\nHochgeehrter Herr!\r\nMit Bezug auf Ihr gefälliges Schreiben vom 2. d. M. erlaube ich mir mitzutheilen, daß ich mit Ihrem Vorschlage vorläufig nur die \"Trauermusik\" zu verlegen einverstanden bin.\r\n     Ihre Bedingungen unter welchen ich verstehe: 1) den für diese Komposition zu leistenden Zuschuß von 100 Mark zu den Herstellungskosten 2) die Ueberlassung an mich von 50 Ex. der ersten Auflage von 200 Stück 3) die Theilung zur Hälfte des Reingewinns von der zweiten Auflage an, nehme ich selbstverständlich an und ersuche Sie mit der Drucklegung zu beginnen.\r\n     Der Betrag des Zuschußes folgt beiliegend worüber ich gelegentlich eine Bestätigung erbitte.\r\n     Nachdem die \"Trauermusik\" als Orchesterstück gedacht und von mir instrumentirt ist, so wäre es für die Veröffentlichung gewiß von Vortheil wenn das Stück 1) als \"für großes Orchester\" im vierhändigen Klavierauszug und mit der Widmung »Dem Andenken an Anton Bruckner« bezeichnet erscheinen würde. Eine Berechtigung findet dies durch die Verehrung Bruckner’s seitens meines Sohnes. Für Diejenigen, welche die \"Trauermusik\" mit Orchester zur Aufführung bringen wollen, würde die [unterstrichen:]leihweise Ueberlassung der Partitur und Stimmen genügen und ich zweifele nicht, daß sich, wenn auch vereinzelt, diese Absicht ergeben dürfte.\r\nIch würde Ihnen zu diesem Zwecke Partitur u.komplette Orchesterstimmen zur Verfügung stellen, falls Sie es nicht vorziehen allfällige, diesbezügliche Anfragen direkt an mich zu überweisen.\r\n     Die, im gleichzeitig abgehenden Manuscripte, des mangelnden Platzes wegen nicht ausgeschriebenen Oktavenbäße sollen nicht als solche, durch 8va, sondern in ausgeschriebenen Noten gedruckt werden.\r\n    Noch spreche ich den Wunsch aus: die Veröffentlichung bis Anfang September ermöglichen und mir bis 25. d. M. eine Antwort gef. zukommen lassen zu wollen. Nach diesem Datum bin ich in Graz bei einem meiner dort ansäßigen Schwiegersöhne u. zw. Ladislaus Pasdirek k. k. Professor (Ruckerlberg, Ehlertgasse, Graz)\r\n     Ihren lieben Herrn Vater, der gewiß die Festtage bei Ihnen verbrachte, bitte ich von mir herzlichst zu grüßen. Ihnen empfiehlt sich hochachtungsvoll\r\nergebener\r\nOtto Kitzler\"", "Letzte Änderung": "15.06.2026 07:35"}, {"ID": 190406055, "Datum": "5.6.1904, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des \"Te deum\" unter Wilhelm Middelschulte in Chicago [vermutlich in einer Fassung mit Orgel, aber ohne Orchester].\nHierüber informiert The Inter Ocean Nr. 73 (Chicago, Illinois) auf S. 33:\r\n\"     A concert of unusual interest and artistic merit will be given this evening in St. James' church, Wabash avenue, near Twenty-Ninth street, under the direction of Wilhelm Middelschulte. The program follows:\n[... Lux, J. S. Bach (Actus tragicus), Beethoven, Schubert, Lamarter, Alkan, David (Posaunensolo) ...]\n\"Te Deum\" . . . . . . . . . . . . . . . . .  Bruckner\n                   Soli, quartet, chorus, and organ.\n    The solists will be: Soprano, Mrs. Anne Coover; alto, Miss Josephine Yorke; tenor, Mr. Arthur Burton; bass, Mr. John W. Lince. Assisting artists: Mr. Leopold de Mare, Mr. Wieder, French horn; Mr. Otto Gobhardt, Mr. Victor Gobhardt, Mr. William Zeller, trombone, and Wilhelm Middelschulte, organist and director.\"", "Letzte Änderung": "18.02.2024 23:12"}, {"ID": 190106055, "Datum": "5.6.1901, Mittwoch", "Haupttext": "Bericht über die 6. Symphonie (am 14.3.) in der Neuen Zeitschrift für Musik 68, S. 316.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189806055, "Datum": "5.6.1898, Sonntag", "Haupttext": "[?] Aufführung des Chores »Dir, holde Heimat« (Neutextierung von »Trösterin Musik« [recte: »Laßt Jubeltöne laut erklingen« am 15.6.?] von A. A. Naaff) durch den Wiener Schubertbund unter A. Kirchl (*).\nArtikel von H. Porges »Musikfest im Kaimsaal in München. Bruckners Fünfte Symphonie« in den Münchner Neuesten Nachrichten (**).\nDer Alpen-Bote Nr. 51 [?] berichtet auf S. 2 über das Festkonzert am 29.5.1898 mit \"Mitternacht\" [WAB 80] und \"Sängerbund\" [WAB 82] (***).\nDieses Konzert wird auch im Linzer Volksblatt besprochen (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189706055, "Datum": "5.6.1897, Samstag", "Haupttext": "Im 2. Konzert des Musikfestes zur Kunstausstellung wird die Entwicklung der Musik von Schubert bis Wagner und Bruckner vorgeführt. Ferdinand Löwe und Albin Sturm leiten [das Kaim-Orchester?] im Kaim-Saal (*).\n \nBrief von Bernhard Ziehn an Hugo Kaun, in Chicago geschrieben [zur vorgeschlagenen Datierung siehe Anmerkung]:\n     \"Es ist mir eine unendliche Freude, daß Sie jetzt Bruckner  genauer kennen lernen werden. &amp; doch ist es vielleicht gut, daß es nicht früher geschah: denn Bruckner würde gerade auf Sie unbedingt stärker eingewirkt haben als Wagner &amp; Ihre Eigenart hätte sich noch nicht so entwickelt, wie es der Fall ist; jetzt kann Bruckner Sie nur innerlich beeinflussen. Ihre Aeußerungen über Bruckner's Musik sind mir von höchstem Werthe,  da sie beweisen, daß meine Meinung richtig ist. Übrigens, was Dr. Frank sagte, hat auch \"der Andere\" gedacht! Leugnen Sie es nicht. &amp; ich selbst denke genau so. Beethoven büßt dadurch nichts an seinem Werthe ein, daß wir Bruckner's Symphonien für bedeutender halten. - Ach du blutiger Heiland, wo bleibt Brahms! Neulich hörte ich seine Fd. Symphonie, die ich wie die Cm &amp; Dd seiner Zeit in der Partitur studirte, ohne irgendwo &amp; irgendwie warm werden zu können. - Wo steckt denn eigentlich die berühmte Brahms'sche Polyphonie? &amp; der tieferen Gedanken sind nicht gar arg viele. Es ist Alles nur äußerlicher Glanz: die Farben des Orchesters übermalen das Kleine &amp; Dürftige, daß sogar tüchtige Musiker Großes und Herrliches zu vernehmen glauben. - Das wird noch anders werden.\n     Kennen Sie Bruckner's Quintett noch nicht?\n     Mehr ist mir heute noch nicht möglich: ich kann die nöthige Stimmung zum Schreiben noch nicht finden. [...]\" (**).", "Letzte Änderung": "21.04.2023 13:50"}, {"ID": 189506055, "Datum": "5.6.1895, Mittwoch", "Haupttext": "Die Linzer Tages-Post Nr. 128 schreibt auf S. 3, daß Bruckner im Belvedere eine Wohnung erhalte. Sein Gesundheitszustand habe sich etwas gebessert, und er arbeite am Finale der 9. Symphonie:\n\"     (Dr. Bruckner.) Aus Gmunden, 3. d. M., schreibt uns unser Correspondent: Aus einem mir zur Verfügung gestellten Privatbriefe theile ich Folgendes über das Befinden unseres Landsmannes Dr. Bruckner mit: \"Vor vierzehn Tagen war ich in Wien und besuchte Dr. Bruckner. Demselben geht es etwas besser. Das Wasser ist aus dem Körper entfernt,  keine Athembeschwerden, geistig vollkommen beisammen, nur mit dem Gehen geht es noch nicht recht. Dr. Bruckner bekommt jetzt vom Hofe eine Wohnung. Im Belvedere wird schon an den Zimmern für ihn gearbeitet. Da hat er auch einen wunderbaren Garten . . . .  Jetzt fängt er wieder zu componieren an, und zwar das Finale von der neunten Symphonie. Wenn nur die Besserung anhält.\" \" (*).\n \nDies berichtet auch \"Die Presse\" Nr. 152 auf S. 3 des Abendblatts:\n\"     [Hof= und Personal=Nachrichten.] [...] – Ueber das Befinden Dr. Bruckner's wird mitgetheilt, daß dasselbe jetzt ein besseres ist. Dr. Bruckner bekommt jetzt vom Hofe im Belvedere eine Wohnung. Jetzt fängt er wieder zu componiren an, und zwar das Finale von der neunten Symphonie. – [...]\" (**).\n \nDie Neue Freie Presse Nr. 11055 kündigt auf S. 6 das Konzert vom 18.6.1895 [mit dem \"Germanenzug\"] an:\n\"            Vereins=Nachrichten.\r\n[...]\n     [Sommer=Liedertafel.] Der Wiener Männergesang=Verein veranstaltet schon am 18. d. seine erste Sommerliedertafel, und zwar im Dreherpark in Meidling. Es werden unter Anderm Chöre von Anton Bruckner, Hugo Jüngst und Weinzierl zum Vortrag gelangen. Am 26. Juli beabsichtigt der Verein, eine zweite Sommer=Liedertafel zu halten.\" (***).", "Letzte Änderung": "28.02.2025 17:31"}, {"ID": 189406055, "Datum": "5.6.1894, Dienstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Richard Batka in Prag: \n   Da er sehr oft bettlägerig sei, müsse er ihn an Göllerich in Nürnberg als besten Informanten [zur Biographie?] verweisen, der schon mehrere Bruckner-Artikel verfaßt habe.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189306055, "Datum": "5.6.1893, Montag", "Haupttext": "In der Universitätsvorlesung beklagt sich Bruckner, daß Hans Richter sich bei der Planung der Konzertprogramme dem Diktat von Bruckners Widersachern beuge (*).\n \nInserat im Leipziger Tageblatt Nr. 282 (Frühausgabe) auf S. 4021 (= 3) mit der Ankündigung der 7. Symphonie am 6.6.1893:\n\n\"                  Liszt-Verein.\nV. Concert Dienstag, den 6. Juni, Abends 7½ Uhr,\n                    Alberthalle.\n                   Mitwirkende:\nFräulein Clara Polscher, Herr Concertmeister Alfred Krasselt aus Baden-Baden, die verstärkte Capelle des 134. Regiments.\n      Dirigent: Herr Capellmeister Paur.\n                  Programm.\n    Liszt, \"Tasso\" [...]\r\n    [... Lieder (Ritter, Grieg, Doelshauvers-Dery), Joachim, Lieder (Pohl, Kahn, Liszt, Sommer), Godard, Ries ...]\n     Bruckner, Symphonie No. 7, E dur.\n          Concertflügel: Julius Blüthner.\r\n[... Eintrittskarten ...].\" (**).\n \nAuf dieses Konzert weist auch ein Artikel auf Seite 4027 (=9) hin:\n\"     * Leipzig, 5. Juni. Das fünfte und letzte Concert des Lisztvereins findet am nächsten Dienstag Abends 7½ Uhr in der Alberthalle statt. Die außerordentlichen Erfolge, welche der Verein mit seinen vorhergehenden Concerten erzielte, machen jede Empfehlung überflüssig und lassen es sicher erscheinen, daß auch das letzte Concert glänzend besucht werden wird. Das Hauptwerk wird die 7. Symphonie von Bruckner, dem in letzter Zeit so gefeierten Wiener Meister, sein. Es ist das zweite Mal, daß eine vollständige Symphonie Bruckner's unserem Publicum geboten wird; vor Jahren errang Arthur Nikisch für eine Symphonie des Meisters große Erfolge. Dirigent des Concertes ist Herr Capellmeister Paur, Mitwirkende sind [... Clara Polscher, Alfred Krasselt ...].\" (***).", "Letzte Änderung": "13.02.2024 09:53"}, {"ID": 189206055, "Datum": "5.6.1892, Sonntag (Pfingstsonntag)", "Haupttext": "[??] Hinweis auf das heutige Konzert im Deutschen Volksblatt (*).\nAuf S. 10 wird berichtet (ohne Bruckner zu erwähnen), dass Kronprinzessin Stefanie gestern in der Ausstellung das Schattenspiel besucht hat. \"Die Vorstellungen des Schließmann'schen Schattenspieles \"Unter guten Bekannten\" im Schattenspiel=Theater erfreuen sich überhaupt des Beifalles der Mitglieder des Allerhöchsten Kaiserhauses [... die gestrigen Besucher ...]\" (*a).\n\r\nIn der Aula um 11 Uhr Uraufführung von Bruckners Männerchor »Das deutsche Lied« [WAB 63] unter der Leitung von Raoul Mader beim Deutschakademischen Sängerfest in Salzburg, an dem auch der Wiener Akademische Gesangverein mitwirkt (**).\r\nDieser Chor führt bei der abendlichen Fest-Liedertafel auch den »Germanenzug« auf (***).\r\n    Anwesend (als Mitwirkende) sind: Anton Sturi ([Stury] bayerischer Hofschauspieler), Prof. Berthold Kellermann, J. F. Hummel, Victor Zack (Graz), Günther Kalser, Hans Schneider (Prag), Joh. Hofmann und Nikolaus Fux (Innsbruck) (°a).\r\n    Außerdem nehmen teil: Dr. Hueber (Bürgermeister von Salzburg), Oberreg.rat Rasp aus München, Dr. Theodor Wähner (WAGV), Toni Petzer [siehe die Anmerkung] (Baßsolo bei »Landkennung«) und Max Zenger (°b), Eva Schuchter, Dr. Kratter, Dr. Bareuther, Dr. Schumacher und Schaumann (°c).\r\nIm Jahresbericht des Wiener Akademischen Gesangvereins steht zu lesen:\r\n    \"[Wir danken] ferner unserem Ehrenmitgliede Dr. Anton Bruckner für seinen zum Sängerfest componirten Chor \"Das deutsche Lied\", [...]\" (°d).\nArtikel Josef Stolzings über den »Germanenzug« am 28.5.1892 in der Ostdeutschen Rundschau Nr. 23 auf S. 6:\r\n\"Frühlings=Liedertafel des Akademischen Gesangvereines am 28. v. M.\r\n     Ein echt künstlerisches Programm, durchaus deutschen Charakters, zeichnete wieder die letzte Liedertafel des akademischen Gesangvereines aus. [...] Einen Sturm von Begeisterung erweckte wiederum Anton Bruckner's prächtiger Germanenzug. Der jubelnde Beifall legte sich erst, bis der greise Meister sich für die Huldigung seiner treuen, großen Anhängerschaft freundlichst grüßend bedankte. Bruckner's Germanenzug ist, wie August Göllerich ganz richtig schreibt, das erste Werk der eigentlichen Compositionszeit des Tondichters. Er schuf es für das oberösterreichische Sängerfest 1862 [sic]  und erhielt den ersten [sic] Preis. Der spätere gewaltige Symphonienschöpfer ist schon zu erkennen in den markigen, kraftvollen Themen der Orchesterbegleitung. Wir gestehen, daß wir eine gute Aufführung des Germanenzuges noch nie hörten, der Eindruck des Werkes wird in der Regel durch die zu geringe Stimmenanzahl geschwächt. [... Liszt und die anderen Werke ...]\r\n     [... Heuberger unbedeutend ...] Warum der akademische Gesangverein die nichtssagenden Compositionen Heuberger's aufführt, jenes Kritikers, der aus Zorn über seine eigene Talentlosigkeit am meisten über unseren großen Bruckner schimpft, ist und ein Räthsel. [... J. F. Hummel, Franz Abt ...]\r\n     Ein zahlreiches und vornehmes Publicum wohnte der Aufführung bei und zollte den wackeren Sängern wie ihrem vortrefflichen Chormeister, Herrn Professor Raoul Mader, verdienten und lebhaften Beifall.\r\n                                     Josef Stolzing.\" (°°).\nDer St. Pöltner Bote Nr. 45 informiert auf S. 4 über das Sängerfest am 3.7.1892:\r\n\"     (Achtes niederösterreichisches Sängerbundesfest in Krems.) Ueber Einladung der Stadt Krems veranstaltet der Niederösterreichische Sängerbund, welcher derzeit 160 Vereine Niederösterreichs mit 5400 Sängen umfaßt, sein achtes Bundesfest Sonntag den 3. Juli d. J. in der Stadt Krems. [... Organisatoren ...] Das Fest selbst dauert nur einen Tag und wird unter allen Umständen am 3. Juli abgehalten. [... am Montag Ausflüge möglich ...] Unter der Leitung der Bundeschormeister E. Kremser und H. Cubasch gelangen zur Aufführung: [... Mozart, Engelsberg ...] A. Bruckner: \"Germanenzug\", mit Orchesterbegleitung; [... Weinzierl, Koschat, Kremser ...]\" (°°°).\nDas bereits bekannte Inserat in der Neuen Freien Presse Nr. 9979 auf S. 15 weist wieder auf den Erstdruck des \"Vexilla regis\" hin:\n\"     Internationale Musik- und Theater-Ausstellung.\r\n                          Soeben erschienen:\n    \"Album der Wiener Meister\".\nOfficielle Veranstaltung der Ausstellungs-Commission.\r\nDas gesammte Erträgniss wird an die humanitären Anstalten Wiens abgeführt.\n                  Inhalts-Verzeichniß:\nBrahms, Johannes: \"Es rauschet das Wasser\", für Gesang.\nBruckner, Anton: \"Vexilla Regis\".\nBrüll, Ignaz: \"Gute Nacht\", Lied.\r\n[...].\r\nDurch die hochherzige Betheiligung der berühmtesten Wiener Componisten mit durchgehends ausgezeichneten Werken ist es gelungen, mit dem \"Wiener Meister=Album\" ein Unternehmen zu schaffen, welches in solcher Vereinigung und in solcher Qualität als \"einzig dastehend\" bezeichnet werden muß.\nDie herrliche Ausstattung des Albums (welches auch die Porträts der Meister bringt) ist durchgehends von Künstlerhand.\r\n      Preis des Meister-Albums fl. 1.80 netto, mit Zusendung per Post 15 kr. mehr.\r\nVorräthig in allen Musikalienhandlungen, sowie im Ausstellungsraume an zahlreichen Verkaufsstellen.\r\nMusikalien-Verlag JOSEF WEINBERGER,\n          Wien I., Kohlmarkt 8, Mezzanin. \" (#).", "Letzte Änderung": "24.04.2026 12:33"}, {"ID": 189106055, "Datum": "5.6.1891, Freitag", "Haupttext": "Bruckner bringt im Kalender nach der Eintragung der Morgengebete den Zusatz »Berlin« [vermutlich Abfahrt gemeint] an (*). Bruckner und Oberleithner sind in der Liste der bei der Dresdner Polizeidirektion angemeldeten Fremden verzeichnet (**).\nSie besuchen [vermutlich am 5.6. oder 6.6.1891] den Dirigenten Ernst Schuch, der ihnen Opernkarten verschafft (***).\nArtikel Tedeum von Siegfried Ochs in der Allgemeinen Musikzeitung S. 275f [Fortsetzung vom 29.5.1891?] (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189006055, "Datum": "5.6.1890, Donnerstag (Fronleichnam)", "Haupttext": "Bruckner lernt in Klosterneuburg Josef Kluger kennen (*).\n \nIm Musikalischen Wochenblatt Nr. 24 werden auf S. 296 Leseranfragen und -zuschriften beantwortet:\n               \"Briefkasten.\n[...]\n     C. B. in W. Von den Symphonien Ant. Bruckner's ist hier bis jetzt nur die siebente aufgeführt worden, und zwar mit grossem Erfolg am 30. Dec. 1884 in einem Theaterconcert unter Nikisch's unvergesslicher Leitung.\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188606055, "Datum": "5.6.1886, Samstag", "Haupttext": "Tagebucheintragung Amélies: ”Hier vielleicht Bruckner-Gespräch! Nein, doch erst am andern Tag.”", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188506055, "Datum": "5.6.1885, Freitag", "Haupttext": "Schreiben der Hofmusikkapelle: Ankündigung einer fünfzigprozentigen Fahrpreisermäßigung für die Hofstaatsbediensteten. Unterschrift Hellmesbergers. - Gegenzeichnung durch die Hofmusiker, darunter auch Bruckner.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188406055, "Datum": "5.6.1884, Donnerstag", "Haupttext": "Das Musikalische Wochenblatt Nr. 23/24 berichtet auf S. 296f von der Aufführung des Quintetts [am 5.4.1884] und zieht Vergleiche mit Brahms und Beethoven [der Autor ist ziemlich sicher Theodor Helm (s. Anm.)].\r\n                »Wien.\n           (Fortsetzung.)\n     [... über Gerickes Konzert vom 20.4.1884 ...]\n     Lassen wir nun noch die bemerkenswerthesten Vorkommnisse der Saison auf dem Gebiete der Kammermusik [...] an uns vorüberziehen. Da möchten wir nun - was die Kammermusik anbelangt - vor Allem ein Streichquintett (F dur) unseres abenteuerlich-genialen Anton Bruckner nennen, welches ein Adagio (in Ges dur) enthält, welches zu dem Zartesten, Verklärtesten,Innerlichsten und Klangschönsten gehört, was überhaupt von langsamen Sätzen seit Beethoven geschrieben wurde. [...] Aber ich fordere alle Freunde der edlen Kammermusik auf, sich durch Nachlesen der demnächst in Gutmann's Verlage hier erscheinenden Partitur von der Wahrheit meiner Worte zu überzeugen.\n     Stünde das ganze Quintett auf der Höhe dieses zauberhaften Adagios, so hätte man es - meines Erachtens - mit dem überhaupt bedeutendsten Streichquintett der Gegenwart zu thun, selbst das so überaus anziehende und meisterhafte Brahms'sche müsste dagegen zurücktreten. Leider aber fällt namentlich das Finale nach dem Adagio bedeutend ab [... Lob für die Themen der ersten Sätze und das Trio, Bemerkungen über die kühne Harmonik, über die Interpreten ...] Möchte doch das Bruckner'sche Quintett, wenn es erst im Druck erschienen, auch über die Grenzmarken Oesterreichs in das ernste, nicht vorschnell urtheilende musikalische Deutschland eindringen! Von Seiten der HH. E. Bernsdorf und O. Gumprecht hat eine derartige Novität zwar kaum etwas Anderes, als das entschiedenste Anathema zu erwarten, es gibt aber in den grossen deutschen Musikstädten der vorurtheilslosen und gebildeten Fortschrittsfreunde genug, welche trotz der obligaten reactionären Verketzerung Bruckner's Quintett wenigstens in seinen drei ersten Sätzen als eine werthvolle und sehr erfreuliche Bereicherung des modernen Kammermusikrepertoires betrachten dürften. An deren Adresse waren vorstehende Zeilen gerichtet.\n      (Fortsetzung folgt.)«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188306055, "Datum": "5.6.1883, Dienstag", "Haupttext": "Die Linzer Tages-Post Nr. 126 informiert auf S. 2f über das Sängerfest am 10.6.1883:\n               \"Wels, 3. Juni.\n     Die Vorbereitungen zu dem am nächsten Sonntage stattfindenden oberösterr.=salzburgischen Sänger=Bundesfest sind nun beinahe vollendet. [... Organisation, Festordnung ...]\n     [...] Aufgeführt werden vier Gesammtchöre und zwar: \"Sängerbund\" von Bruckner [WAB 82]; [... Kreuzer [Kreutzer] Rudolf Weinwurm, Mendelssohn ...] Die Herren Bruckner und Weinwurm werden ihre Kompositionen persönlich dirigiren.\n     [... Einzelvorträge ... ] Am Schlusse der Produktion wird unisono das Winter'sche \"Lied der Deutschen in Oesterreich\" gesungen. Dieses Lied sowie der Bachuschor aus Antigone werden mit Harmoniebegleitung aufgeführt werden.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188006055, "Datum": "5.6.1880, Samstag", "Haupttext": "Neues Finale der 4. Symphonie beendet (*).\nProbe von »Locus iste« (**) und »Os justi« (***) in der Hofkapelle; Eintrag »AZ« in den Baßstimmen.\nAnkündigung der morgigen Kirchenmusik (d-Moll-Messe etc.)\nin der Deutschen Zeitung Nr. 3024 (Beilage) auf S. 5 (°),\nder »Presse« Nr. 154 auf S. 11:\r\n     \"(Kirchenmusik.) Am Sonntag den 6. Juni: In der k. k. Hofcapelle kommt eine Messe in D, Graduale (Locus iste) und Offertorium (Os justi) von Bruckner zur Aufführung.\" (°°),\ndem Fremdenblatt Nr. 154 auf S. 5: \"    (Kirchenmusik.) In der k. k. Hofkapelle gelangt morgen Sonntag zur Aufführung Missa D, Graduale (Locus iste) und Offertorium (Os justi) von Bruckner.\" (°°°),\nder Neuen Freien Presse Nr. 5664 auf S. 5:\r\n     \"[inhaltlich wie (°°)]\" (#)\nund der Wiener Allgemeinen Zeitung Nr. 95 auf S. II:\r\n     \"[inhaltlich wie (°°)]\" (##).", "Letzte Änderung": "29.12.2025 08:22"}, {"ID": 187806055, "Datum": "5.6.1878, Mittwoch", "Haupttext": "25jähriges Bischofsjubiläum Franz Josef Rudigiers. Bruckner schrieb für diesen Anlaß die [am Vorabend aufgeführte] Antiphon »Tota pulchra es« [WAB 46] (*).\nEr hatte dem Bischof auch brieflich gratuliert [30.5.1878] (**).\nKarl Waldeck hatte für diesen Anlaß ein »Ecce sacerdos« komponiert (***).\nBeim Hochamt im Alten Dom dirigiert Joh. Ev. Habert seine \"Missa Sancti Gregorii Magni\", Waldeck sein \"Ecce sacerdos\", und die Leitung der übrigen Nummern übernehmen Zappe und der Lambacher Chorregent Markus Umlauf (°).", "Letzte Änderung": "09.03.2024 11:03"}, {"ID": 187706055, "Datum": "5.6.1877, Dienstag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: »(Prüfung 5. Juni 1877.)« [nachträglich beim Eintrag »Buchta« Dezember 1877 eingefügt. Die nachfolgenden Notizen zu Mozarts Requiem sind durch einen Strich abgesetzt und vermutlich nach dem 24.7.1877 oder erst im Dezember 1877 geschrieben (*)].", "Letzte Änderung": "19.09.2024 09:56"}, {"ID": 186806055, "Datum": "5.6.1868, Freitag", "Haupttext": "Briefentwurf Herbecks [zum Brief vom 10.6.1868]:\r\n»Sehr geehrter Herr!\r\n   Gleich nach meiner Rückkunft sprach ich in Ihrer Angelegenheit mit H. Hofr. v. Imhof und erhielt erzielte als Resultat - wie ich es Ihnen schon in Linz voraussagte - daß sich trotz den besten Absichten des H. Hofr. für Sie - in Bezug auf irgend eine Zusicherung - Versorgung im [zuvor Geschriebenes durchgestrichen, nicht mehr deutlich lesbar] möglichen Falle der Erwerbsunfähigkeit betreffend - unter den jetzigen Verhältnißen gar nichts thun lasse. Sie wissen selbst am besten wie viel mir daran gelegen war &amp; ist Sie nach Wien zu bringen und gerade deßwegen habe ich als ehrlicher [korrigiert in »ehrlich meinender«] Mann die Pflicht, Ihnen nochmals zu sagen: unter den ich kann Ihnen durchaus nicht zurathen eine ehrenvolle aber materiell im[m]erhin nicht niet u. nagelfeste Stellung anzu in Wien anzunehmen und Ihre jetzige gewiß auch ehrenvolle Stellung, die überdies materiell einträglicher ist und zudem noch [darüber eingefügt: »Existenz=«]Bürgschaft [ein Wort darüber eingefügt und wieder durchgestrichen] für einen möglichen Unglücksfall bietet, aufzugeben. X [das Folgende am rechten Rand senkrecht notiert und mit »X« markiert:] Auch hiesige Erkundigungen belehrten mich, der Fall, daß ein bei einem Domkapitel Angestellter, der [durchgestrichen: 2 Worte, unleserlich] mit Auszeichnung diente, im Falle seiner Hülflosigkeit unversorgt geblieben wäre, sei noch nie vorgekom[m]en.\r\n[Absatz, wieder im ursprünglichen Schriftbild] Sollten Sie sich dessenungeachtet aus eigenem Antrieb entschließen nach Wien unter den besprochenen Bedingungen zu kom[m]en, so bitte ich Sie dringend, bevor Sie diesen Entschluß definit unwiederruflich faßen, reiflichst zu erwägen ob Ihre eventuelle hiesige Stellung, die Sie zumeist auf den Unterricht verweist [korrigiert in: »verweisen wird«], Ihrer Neigung, Ihrer Art und Weise Begabung\r\n[Rückseite des Blattes:] die eigenen großen Kenntniße Anderen beizubringen, entspricht, ob Sie sich überhaupt auf diesem Boden, der [darüber eingefügt: », ich wiederhole es,«] hauptsächlich durch Unterrichtgeben Früchte trägt [korrigiert in: »tragen soll«] wohl fühlen werden, da Sie sich jetzt den weitaus größten Theil ihres Einkom[m]ens durch Orgelspiel und Dirigieren verschaffen.\r\n   Haben Sie das Alles gewissenhaft erwogen, steht ihr [darüber eingefügt: »Übersiedlungs«]Entschluß dann noch fest, so bitte ich Sie dann [?] niemals zu vergessen daß Sie diesen Schritt aus eigenem Entschluß [darüber eingefügt: »auf eigene Gefahr«] gethan, daß ich zwar nur mitgeholfen Ihnen die hiesige höchst auszeichnende, aber keineswegs materiell glänzende und nicht mit absoluten Sicherheiten verbundene Stellung anzu anbieten zu können, daß ich aber, käme irgend ein hinkender Bote mit getäuschten, von mir nicht genährten Erwartungen oder was Gott verhüte, ein Unglück, das Erwerbsunfähigkeit im Gefolge hätte, nach, - ich um keinen Preis eine Verantwortung oder Haftung moralischer oder materieller Natur übernehmen kann.\r\n   Ob es möglich sein würde, Ihrem gern [??] ausgesprochenen Wunsch, durch Erweiterung Ihrer projectirten Stellung den prop [?] vorgeschlagenen Gehalt von 600 fl [mit Ziffern korrigiert aus »von 600 fl Gehalt«] um etliche hundert Gulden zu erhöhen, nachzukom[m]en, kann ich jetzt nicht beantworten; ich werde diesen Punkt aber in der nächsten Directionssitzung zur Sprache bringen und Ihnen das Resultat augenblicklich dann sogleich mittheilen. * [am Unterrand mit dem Verweiszeichen nachgetragen: »* (Ein Eingreifen von Seite d. Ministeriums zu erwirken zu können halte ich für mehr als unwahrscheinlich.)«] Bis dahin überlegen Sie sich die Sache - und sollte ich Ihnen bezüglich der [durchgestrichen: »Vermehr«?] Gehaltsvermehrung [eingefügt und wieder durchgestrichen: »selbst«] Günstigeres mittheilen können - beleuchten Sie die Angelegenheit noch zehnmal von allen Seiten, dann erst antworten Sie, was ihr ruhiger [??] durchgeprüfter freier Wille ist. Sich ja nicht zu überstürzen, rathe [eingefügt: »ich«] Ihnen dringend!\nIhr Sie herzlich grüßender Es bleibt mit herzlichem Gruß Ihr wohlmeinender, aufrichtig ergebener JHerbeck.\r\n18 5/6 68.«", "Letzte Änderung": "05.03.2023 21:35"}, {"ID": 186506055, "Datum": "5.6.1865, Pfingstmontag", "Haupttext": "Bruckner dirigiert den »Frohsinn« bei der Uraufführung des »Germanenzugs«.\r\n    Die Preisentscheidung wird nach der Größe des Applauses gefällt [??]: Rudolf Weinwurms »Germania« gewinnt den 1. Preis (100 fl.); Bruckner ist über den 2. Rang (60 fl.) verstimmt und argwöhnt, daß Alois Weinwurm seine Position in der Jury ausgenützt hat. Der 3. Preis wird dem Chor »Abendruhe« von C. Mayrberger aus Preßburg (*) zuerkannt. Die Preise überreicht Klara Pöschl, Schülerin Bruckners wie ihre Schwester Minna Pöschl (**). Bruckner konnte nur mit Mühe überredet werden, zur Preisverteilung die Estrade zu betreten (**a).\r\n   Weitere Programmpunkte sind Werke von Faist (»Dem Herrn«), Neeb (»Die Macht des Gesanges«), S. A. Zimmermann (»Abendlied«), Schultz (»Stürme des Frühlings brechet herein«) und Santner (»Das ganze Deutschland soll es sein«) (***).\r\n   Zwischen den einzelnen Preischören finden jeweils zwei Einzelvorträge statt; vor Bruckners \"Germanenzug\" die der zwei Gmundener Vereine, danach die des Steyrer \"Kränzchens\" und des Männergesangvereins Ischl (°).\r\n   Probe von 9 Uhr bis nach 12 Uhr in der Volksfesthalle, danach gemeinsames Mittagsmahl im Volksgarten, ab 3 Uhr Aufstellung zum Festzug, Ansprachen von Bürgermeister Reinhold Körner und Dr. Ignaz Harrer (Salzburger Liedertafel), Zug zur Festhalle, Festkonzert in Anwesenheit von Erzherzog Josef und seiner Frau Erzherzogin Klotilde und Baron Spiegelfeld, Festrede Göllerichs.\r\n   Das Programm der »II. Abtheilung« bringt Bruckners Werk.\r\n   »[...] 2. »Germanenzug«, Gedicht von Dr. August Silberstein für Männerchor und Harmonie=Begleitung, komponirt von Anton Bruckner, Domorganist in Linz. [...] Es erübrigt nur noch hinzuzusetzen, daß die Komponisten Herr Rudolf Weinwurm, Anton Bruckner, C. Mayrberger ihre Chöre persönlich dirigirten, während die Direktion aller übrigen Chöre Herr Bundeschormeister Sandtner übernommen hatte. [...] den zweiten Preis (60 fl.) [erhielt] Herr Anton Bruckner, Domorganist in Linz [...] diesen Kompositeuren wurden die Preise und Diplome durch weißgekleidete Mädchen überreicht. [/] Das Konzert endete um 9 Uhr. [...]« (°°).", "Letzte Änderung": "08.09.2026 20:51"}, {"ID": 186406055, "Datum": "(5.6.1864, Sonntag)", "Haupttext": "Der »Frohsinn« wirkt bei einer Aufführung im Linzer Dom mit (*). \n   Es erklingen Werke von Simon Sechter (Vokalmesse), Rafael (Asperges), Kothe (Graduale) und Braun (Offertorium). \n   Anschließend Ausflug nach Auhof (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186106055, "Datum": "5.6.1861, Mittwoch", "Haupttext": "Gesuch des »Frohsinn« an das bischöfliche Ordinariat um Freistellung einiger Mitglieder für das Nürnberger Sängerfest.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185906055, "Datum": "5.6.1859, Sonntag", "Haupttext": "Brief Sechters an Bruckner: \n   Hat Brief vom 3.6.1859 mit Anfrage wegen Unterricht in den Sommerferien erhalten, weiß noch nicht, ob Rudolf Weinwurm die Kontrapunktbeispiele an Bruckner weitergegeben hat, war krank, ist jetzt wieder gesund.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185406055, "Datum": "5.6.1854, Montag (Pfingstmontag)", "Haupttext": "Notiz in Traumihlers Ausgabenverzeichnis:\n\"5. Juni     4 Musiker zum hohen Pfingstfest     12 [fl]\n  5. Juni     Eine Messe von Führer aus B abschreiben lassen     2 [fl] 30 [kr]\n  5. Juni     Dem Georg Grestenberger, als er in die Fremde reiste, für seine Dienste auf dem Musikchore 5 [fl] \".\nAuf der nächsten Seite eine weitere Notiz:\n\"In den Pfingstfeiertagen für H. Weinwurm gezahlt bei Adonn [?]    30 [kr] \"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185006055, "Datum": "5.6.1850, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der Missa brevis in B für 4 Stimmen und Orgel von Philipp Pusterhofer (1748 - 1804) in St. Florian.\r\n[Der Namenseintrag \"1849 - 852. Gustav Pagl Discantist 851\" im Notenmaterial ist keiner der belegbaren Aufführungen zuzuordnen.]", "Letzte Änderung": "06.09.2026 22:30"}, {"ID": 184306055, "Datum": "5.6.1843, Pfingstmontag", "Haupttext": "Aufführung eines Offertoriums in B-Dur von Joseph Preindl in der Kronstorfer Kirche.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 198512055, "Datum": "5./6.12.1985, Donnerstag/Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Münchner Philharmoniker unter Sergiu Celibidache in der Salle Pleyel in Paris (*).\nAufführung der 9. Symphonie und (als Finale) des \"Te deum\" durch das Iceland Symphony Orchestra unter Karolos Trikolidis (**).", "Letzte Änderung": "15.02.2026 09:30"}, {"ID": 196212055, "Datum": "5./6.12.1962, Mittwoch/Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Theaterorchester unter Kurt Wöss im Kaufmännischen Vereinshaus in Linz.", "Letzte Änderung": "30.01.2024 10:42"}, {"ID": 198501055, "Datum": "5./6.1.1985, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Gabriel Chmura in Berlin.", "Letzte Änderung": "19.11.2025 23:13"}, {"ID": 193501055, "Datum": "5./6.1.1935, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) durch das Concertgebouworchester unter Eduard van Beinum in Den Haag bzw. Amsterdam.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198611055, "Datum": "5./6.11.1986, Mittwoch/Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie (3. Fassung von 1889) durch die Berliner Philharmoniker unter Lorin Maazel in der Philharmonie in Berlin.", "Letzte Änderung": "19.11.2025 23:22"}, {"ID": 196411055, "Datum": "5./6.11.1964, Donnerstag/Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch das Theaterorchester unter Jascha Horenstein im Kaufmännischen Vereinshaus in Linz.", "Letzte Änderung": "15.02.2024 19:30"}, {"ID": 194511055, "Datum": "5./6.11.1945, Montag/Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie durch das Gürzenich-Orchester unter Hellmut Schnackenburg im 7. Gürzenich-Konzert in Köln. \nSolist im 1. Klavierkonzert von Brahms ist Karl Hermann Pillney.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 201810056, "Datum": "5./6.10.2018, Freitag/Samstag", "Haupttext": "Bruckner-Symposion \"Anton Bruckners frühe Kirchenmusik im Spiegel der Traditionen\" in Linz.\nMit Referaten von Hans Joachim Hinrichsen, Peter Gretzel, Johannes Leopold Mayer, Klaus Petermayr, Paul Hawkshaw, Andreas Lindner, Rainer Boss, Karin Wagner, Wolfgang Kreuzhuber, Ernst Schlader, Ikarus Kaiser und Christian Neuhuber.", "Letzte Änderung": "17.02.2026 22:19"}, {"ID": 199610056, "Datum": "5./6.10.1996, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe und des \"Te deum\" durch die Wiener Singakademie, den Concentus Vocalis und das Wiener Jeunesse Orchester unter Herbert Böck mit den Solisten Cornelia Hosp, Barbara Hölzl, Christian Bauer und Cornelius Hartmann [recte Cornelius Hauptmann] im Dom zu Brixen bzw. im Kursaal in Meran.", "Letzte Änderung": "11.12.2025 09:46"}, {"ID": 198510055, "Datum": "5./6.10.1985, Samstag/Sonntag", "Haupttext": "Artikel von Piero  Buscaroli »La strada della grande Sinfonia« (Imagine di Bruckner. 1.) [Einführung zum Konzert des Teatro Communale in Bologna, S. 8 - 27].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196110055, "Datum": "5./6.10.1961, Donnerstag/Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Theaterorchester unter Hans Stadlmair im Kaufmännischen Vereinshaus in Linz.", "Letzte Änderung": "30.01.2024 10:41"}, {"ID": 194410065, "Datum": "5./6.10.1944, Donnerstag/Freitag", "Haupttext": "Besuch Robert Hohlbaums in St. Florian. Besprechung der »literarischen Zukunftsaufgaben«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194210055, "Datum": "5./6.10.1942, Montag/Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Gürzenich-Orchester unter Eugen Papst im 1. Gürzenich-Konzert in Köln. Den ersten Programmteil bilden Verdis Quattro pezzi sacri.", "Letzte Änderung": "29.12.2024 09:08"}, {"ID": 189310056, "Datum": "5./6.10.1893, Donnerstag/Freitag", "Haupttext": "Zweitägige Lücke in Bruckners Gebetsaufzeichnungen.\nVermutlich bedingt durch die Rückfahrt von Steyr nach Wien (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 198905055, "Datum": "5.5. - 4.6.1989, Freitag bis Sonntag", "Haupttext": "Ausstellung des Bilder-Zyklus mit einem Holzschnitt »Bruckner« (IKO 503) von Klaus Holz in Heidelberg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 201705055, "Datum": "5.5.2017, Freitag", "Haupttext": "Aufführung und Einspielung der 5. Symphonie durch das Tokyo Symphony Orchestra unter Jonathan Nott in der Muza Kawasaki Symphony Hall in Kawasaki (*).\n\n\nAufführung und Einspielung der 6. Symphonie durch das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Bernard Haitink (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199805055, "Datum": "5.5.1998, Dienstag", "Haupttext": "Einspielung der 9. Symphonie (mit dem Finale) durch die Neue Philharmonie Westfalen unter Johannes Wildner (s. a. 20./21.4.1998) in Gelsenkirchen (*).", "Letzte Änderung": "12.02.2026 08:46"}, {"ID": 199705055, "Datum": "5.5.1997, Montag", "Haupttext": "Artikel von Wolfgang Johannes Bekh »Ein »Pfui« aus der ersten Reihe. Im Münchner Odeon feierte Anton Bruckner mit seiner siebten Symphonie den Durchbruch« in der Süddeutschen Zeitung, S. 13.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199605055, "Datum": "5.5.1996, Sonntag", "Haupttext": "Liturgische Aufführung der C-Dur-Messe (Windhaager Messe) in einer Version für vierstimmigen gemischten Chor mit Alt- und Baßsolo (Klosterchor und -orchester), Streichquartett, zwei Hörner und Orgel (Franz Harrer) unter Franz Josef Saam in der Klosterkirche St. Anton in Forchheim.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199205055, "Datum": "5.5.1992, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Daniel Barenboim im Teatro de la Maestranza in Sevilla.", "Letzte Änderung": "20.11.2025 10:06"}, {"ID": 199005055, "Datum": "5.5.1990, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Daniel Barenboim in der Philharmonie in München.", "Letzte Änderung": "20.11.2025 09:57"}, {"ID": 197905055, "Datum": "5.5.1979, Samstag", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« durch das Brucknerbund-Orchester, die Kantorei Ried, den Gymnasiumschor, den David-Chor Eferding und die Solisten Gertrud Schulz, Rosemarie Schandera, Walter Lederer und Berthold Brandstätter unter Joseph Werndl in Ried (*).\n\r\nAufführung der 4. Symphonie durch das New Zealand Symphony Orchestra unter Georg Tintner in der Christchurch Town Hall (**).", "Letzte Änderung": "08.02.2023 08:40"}, {"ID": 197505055, "Datum": "5.5.1975, Montag", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« durch das Bergen Filharmoniske Orkester und den Oratoriekor unter Magnar Mangersnes in Bergen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197105055, "Datum": "5.5.1971. Mittwoch", "Haupttext": "Artikel \"Brucknerzimmer neu gestaltet\" im Linzer Volksblatt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195105055, "Datum": "5.5.1951, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie (Originalfassung) durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler im Théatre de l'Opéra in Paris.\nAuf dem Programm stehen danach Beethovens 5. Sinfonie und Webers \"Freischütz\"-Ouvertüre (zweimal gespielt).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194105055, "Datum": "5.5.1941, Montag", "Haupttext": "Artikel \"Karajan dirigierte\" über die Aufführung der 8. Symphonie [am 3./4.5.1941] (*).\n \nDasselbe Konzert wird von Walter Steinhauer in einem Artikel \"Ein urgewaltiger Schlußakkord | Karajan dirigierte Bruckners Achte Sinfonie\" besprochen (**).\n \nArtikel von Heinz Joachim \"Um Bruckners Klangwelt | Die Achte Sinfonie unter Herbert von Karajan\" (***).", "Letzte Änderung": "27.04.2025 11:03"}, {"ID": 194005055, "Datum": "5.5.1940, Sonntag", "Haupttext": "Brief von Hedi Gigler an Joseph Marx:\r\n    Über die Aufführung der 5. Symphonie unter Karl Böhm in Berlin (*).\nAufführung des Pange lingua (WAB 31) in der Pfarrkirche Spitz an der Donau (**).\n \nAufführung der 9. Symphonie (und der 5. Sinfonie Beethovens) durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in Wien (***).", "Letzte Änderung": "26.01.2024 14:20"}, {"ID": 193905055, "Datum": "5.5.1939, Freitag", "Haupttext": "[Vermutlich] Aufführung der 9. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in Wien (*).\nAufführung des Quintetts in Steyr durch F. Weidl, Ludwig Michl, Bruno Pühringer, Josef Baminger und Dr. Adolf Herget (**).", "Letzte Änderung": "22.12.2024 10:42"}, {"ID": 193805055, "Datum": "5.5.1938, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in Zürich.\nAuf dem Programm stehen außerdem die \"Haydn-Variationen\" von Brahms.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193705055, "Datum": "5.5.1937, Mittwoch", "Haupttext": "[mutmaßliche Datierung laut Rundfunkübertragung, oder 9.5.1937 laut Karajans Brief?]\r\nAufführung des »Te deum« durch Chor und Orchester der Stadt Aachen unter Karajan (Choreinstudierung: Wilhelm Pitz) in Brüssel (*).\nKarajan hatte im Vorfeld in einem Brief [siehe die Anmerkung] auf dieses Konzert hingewiesen: \"[...] übrigens wird aller Wahrscheinlichkeit nach, unser Brüsseler Konzert (Brahms: Requiem und Bruckner: Te Deum) [...] in den deutschen Sender übertragen [...] (**).\r\nDer Westdeutsche Rundfunk überträgt am 5.5.1937 zwischen 20:00 und 22:30 Uhr eine Sendung aus \"Brüssel (flämisch)\", die auch als \"20 Brüssel fläm. Köln. Orch.-Konz.\" beschrieben wird [vermutlich also das Karajan-Konzert] (**a).\r\nDer Westdeutsche Rundfunk (Köln, [Münster, Aachen]) sendet am 16.5.1937 zwischen 9:15 und 9:45 Uhr eine Aufzeichnung (\"Te Deum v. Bruckner [...] Aufnahme Brüssel\") (**b).\r\nDas Salzburger Volksblatt schreibt am 29.5.1937 auf S. 7: \"Der junge Dirigent hat kürzlich mit Aachener Kunstkräften bei einem Konzert in Brüssel mit dem \"Requiem\" von Brahms und Bruckners \"Tedeum\" einen großen Erfolg gehabt.\" (***).\nBrief von Karl Böhm an Max Auer:\r\n   Über die Schallplatteneinspielung der 4. Symphonie [»1938«] nach der Ausgabe von Robert Haas (°).", "Letzte Änderung": "15.06.2026 21:26"}, {"ID": 193605055, "Datum": "5.5.1936, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung von e-Moll-Messe, »Christus factus est« [vermutlich WAB 11] und »Ave Maria« [vermutlich WAB 6] durch die Wiener Chorgemeinschaft »Dreizehnlinden« unter Ferdinand Habel in Melk (Musikdirektor Kajetan Höller).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193305055, "Datum": "5.5.1933, Freitag", "Haupttext": "Brief von Hans Alfred Grunsky an das Kultusministerium (über seinen noch unveröffentlichten Aufsatz »Formenwelt und Sinngefüge der Bruckner-Symphonien«, auf den auch Alfred Lorenz in seinem Buch »Das Geheimnis der Form bei Richard Wagner« verweist) (*).\n \nAufführung der 4. Symphonie durch das Akademische Orchester Berlin unter Ernst Praetorius im Konzertsaal der Hochschule für Musik in Berlin (**).\n \nAufführung der 2. Symphonie unter Albert Weinschenk in Steyr. Auf dem Programm stehen zuvor Werke von Fanz Xaver Müller (Vorspiel zum Augustinus-Oratorium) und Franz Neuhofer (Sinfonietta) (***).", "Letzte Änderung": "22.12.2024 10:25"}, {"ID": 193205055, "Datum": "5.5.1932, Donnerstag (Christi Himmelfahrt)", "Haupttext": "Um 9 Uhr Hochamt in der Linzer Herz-Jesu-Kirche mit der Windhaager Messe in der Bearbeitung von Schmidinger-Meßmer. Nach dem Offertorium erklingt noch das \"Ave Maria\" für eine Singstimme und Orgel [WAB 7]. Bei der Maiandacht um 15 Uhr wird das \"Tantum ergo\" in C-Dur [WAB 41/4] aufgeführt (*).\n \nUm 10 Uhr Pontifikalamt im Neuen Dom zu Linz mit einer Aufführung der d-Moll-Messe durch den Linzer Domchor unter F. X. Müller. Graduale und Offertorium von F. X. Müller (**). Solisten: Steffi Zelenka, Marie Erhard, Anton Raidl und Max Ebermann (**a). Zelebrant ist Kanonikus Schöfecker. Dem Gottesdienst wohnen viele prominente Gäste bei (**b).\n \nUm 14.30 Uhr Beginn der Orgelweihe in St. Florian. Es erklingen Vinzenz Gollers Fanfaren aus Bruckners 112. Psalm. Dirigent ist Ludwig Daxsperger [andere Quellen und in der Ankündigung: Franz Xaver Müller] (**).\n \nUm 14.35 Uhr sendet der Wiener Rundfunk einen Beitrag von Oskar Lang \"Bruckner-Fahrt nach St. Florian\". Die Übertragung der Orgelweihe beginnt um 14.55 Uhr (***).\n \nUm 15 Uhr in St. Florian Einweihung der restaurierten \"Bruckner-Orgel\" (°).\nHierüber erscheint ein Artikel \"Die Bruckner-Orgel in St. Florian. (Zum Feste ihrer Einweihung)\" von Oskar Eberstaller in den Bruckner-Blättern 4 (1932), S. 10-16 (°a).\nDie Restaurierung war nach Plänen von Ernst Schieß durch die Firmen Mauracher und Dreher &amp; Flamm unter der Aufsicht Vinzenz Gollers durchgeführt worden.\nBei der Feier sind u.a. anwesend: Bundespräsident Miklas, Unterrichtsminister Czermak, Landeshauptmann Schlegel und viele Ehrengäste.\nZum Einzug [um 14.30 Uhr] werden Gollers Fanfaren über den 112. Psalm unter Leitung Ludwig Daxpergers gespielt [andere Quellen: Franz Xaver Müller].\nAnsprache und kirchliche Weihe durch Propst Vinzenz Hartl, Karl Haybäck spielt das von Franz Neuhofer verlängerte Perger Präludium [oder: Präludium und Fuge in c-Moll? [WAB 131?]].\nUraufführung der Kantate \"Anton Bruckners Dankgebet\" für Chor, Baritonsolo, Orgel und Bläser von Franz Xaver Müller (Text: Vinzenz Hartl) durch den Linzer Domchor, Josef Pfund, Ludwig Daxsperger unter F. X. Müller, Uraufführung von Johann Nepomuk Davids \"Introitus, Choral und Fuge über ein Thema von Bruckner\" (Orgel: Friedrich Högner) unter Leitung des Komponisten und Aufführung des \"Te deum\" mit der Gollerschen Orgelbegleitung (Ludwig Daxsperger) durch den Sängerbund Frohsinn unter Robert Keldorfer und die Solisten Maria Dusel, Frida Wazinger [Frieda Watzinger], Hans Auer und Josef Pfund (°°).\n \nUm 16 Uhr Rundfunksendung eines Beitrags von Vinzenz Goller \"Die Wiederherstellung der Bruckner-Orgel in St. Florian\" (°°°).\n \nAb 16.15 Uhr wird der Festakt im Marmorsaal im Rundfunk übertragen (#).\nEingangs erklingen unter Franz Xaver Müllers Leitung von Vinzenz Goller eingerichtete Fanfaren aus der 5. Symphonie (#a).\nÜbergabe der Orgel durch Josef Pfund vom Brucknerbund für Oberösterreich. Prälat Vinzenz Hartl und Bundespräsident Miklas halten Ansprachen. Der Stiftschor unter Franz Plohberger trägt dabei das \"Os justi\" vor (##).\n \nDas Festprogramm war auch in den Bruckner-Blättern, 4. Jahrgang (1932), in Nummer 1-2 veröffentlicht worden:\nS. 1 \"Willkommen in St. Florian!\", S. 2-7 Festordnung, S. 10-16 Dr. Oskar Eberstaller \"Die Bruckner-Orgel in St. Florian. (Zum Feste ihrer Einweihung am 5. Mai)\", S. 17ff Franz Xaver Müller \"Anton Bruckner im Spiegel seiner Messen\", S. 20f Max Auer \"Die Linzer Symphonien (Zum Festkonzert am 4. Mai)\", S. 21f Max Auer \"Dem Andenken August Göllerichs\", S. 23ff Wolfgang von Bartels \"Münchens Bruckner-Pflege\", S. 25f \"Erstaufführung der Originalfassung der IX. Symphonie Anton Bruckners in München\", S. 26f \"Kleine Nachrichten\" (###).", "Letzte Änderung": "06.10.2026 15:42"}, {"ID": 193005055, "Datum": "5.5.1930, Montag", "Haupttext": "Brief von Adolf Wenusch an Propst Vinzenz Hartl:\n     Dankt für die Mitteilungen [24.4.1930]. Er überweise für das Rettungsprojekt 50.- öS [Bankbeleg liegt bei]. Mit der [von Hartl vorgeschlagenen] Sammlung im Bekanntenkreis werde er in nächster Zeit beginnen. In seinem Brief an Max Auer [12.9.1929] habe er darauf verwiesen, dass das Stift bei den Maßnahmen unterstützt werden müsse. Er, Hartl, habe sich ja Zeitungsaufrufe verbeten; ob man den Internationalen Bruckner-Bund mobilieren dürfe? Dankt für Hartls Engagement und entschuldigt sich für die Belästigungen eines fanatischen Verehrers Bruckners.\n     Beiliegend die Postanweisung vom 6.5.1930 über 50 S. mit einer Anmerkung Propst Hartls \"Dr. Schneidergruber übergeben 8/5 30.\"", "Letzte Änderung": "03.04.2025 16:05"}, {"ID": 192905055, "Datum": "5.5.1929, Sonntag", "Haupttext": "Bruckner-Fest in Linz (*).\r\nIn St. Florian Aufführung der d-Moll-Messe durch den Wiener Bruckner-Chor und das Orchester des Linzer Musikerbundes unter I. L. Weber [J. L. Weber?] beim Pontifikalamt (Antiphonen unter Leitung von Dr. Nikolussi, Solisten: Toni Schreiber, A. Marie Lischke, Prof. Lepuschitz und Reg.-Rat Pfund, Orgel: Hofrat M. Springer) und (im Marmorsaal) der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) mit dem Linzer Musikerbund-Orchester unter Franz Moißl und des »Te deum« unter Weber (alles Florianer Erstaufführungen); zuvor spricht Dr. V. Ludwig (Klosterneuburg) einen Prolog (**).\nAnkündigung dieser Aufführungen in der Linzer Tages-Post Nr. 105 auf S. 5 (erwähnt die Werke, die Mitwirkenden (darunter Anna Marie Lieschke, Prof. Leposchütz, Josef Pfund), den Zeitplan und den Sonderzug) (***).", "Letzte Änderung": "04.11.2025 09:02"}, {"ID": 192805055, "Datum": "5.5.1928, Samstag", "Haupttext": "Brief von Ernst Kurth an Max Auer: Den von der Auflösung bedrohten Schweizer Brucknerbund habe er gefestigt und unter seine Regie genommen.", "Letzte Änderung": "06.08.2026 11:49"}, {"ID": 192705055, "Datum": "5.5.1927, Donnerstag", "Haupttext": "The Morning Call Nr. 107 (Paterson, New Jersey) bringt auf S. 15 einen Artikel von Dr. Arthur N. Bean \"Building the Temple of Music\", der einen Abriss über die gesamte Musikgeschichte gibt und im Abschnitt über nationale Schulen auch Bruckner erwähnt:\n\"[...] Could Germany or Austria pass by Joseph Rheinberger or Anton Bruckner, the cobbler, who by self-application and industry almost beyond the powers of man, taught himself music and so successfully wrote his accredited symphonies. [...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192605055, "Datum": "5.5.1926, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Dirk Fock im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Auf dem Programm stehen zuvor Pfitzners Ouvertüre zu \"Christelflein\" und Schuberts 4. Sinfonie. Das Konzert wird ab 19 Uhr im Rundfunk übertragen. Sendezeit bis 21:15 Uhr (*).\n \nAufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in Kassel.\nAuf dem Programm stehen außerdem Werke von Richard Strauss (\"Till Eulenspiegel\"), Brahms (Ungarische Tänze) und Richard Wagner (\"Meistersinger\"-Vorspiel) (**).", "Letzte Änderung": "14.04.2025 10:27"}, {"ID": 192405055, "Datum": "5.5.1924, Montag", "Haupttext": "In der Österreichischen Volkszeitung Nr. 124 erscheint auf S. 4 ein mit \"E. K.\" signierter Bericht von der Wiener Kirchenmusik an Ostern (\"Te deum\" und die drei großen Messen, 19.-21.4.1924) (*).\n \nThe Victoria Daily Times Nr. 106 (Victoria, British Columbia, Canada) berichtet auf S. 13 von der Filmmusik [mit Verwendung der 4. Symphonie, vgl. 10.3.1924 (Filmpremiere in Boston) und 27.4.1924 (gleicher Artikel)]:\n\"        Green Room Notes\n[...]\nDr. Hugo Riesenfeld who spends $1,000,000 a year in the music of the four Paramount playhouses of New York City has thought out unique plans ensuring a high level of excellence to the presentations of \"The Ten Commandments\"  on tour.\n     The essential feature of the plan (now being organized by Famous Players-Lasky) is to send a group of Symphony players on the road with each of the traveling companies. Headed by an operatic conductor trained by Mr. Riesenfeld, they will present a musical accompaniment equaling the grand effects at the parent house, the George M. Cohan Theatre, New York. This is something that only a highly trained orchestra of symphonists can achieve.\n     \"The Ten Commandments\" music, written and arranged by Riesenfeld, is admittedly the most difficult ever synchronized to the screen. Parts of great compositions like Bruckner's and \"Die Valkyrie\" are used and the climax of Rubinstein's \"Demon\" opera accompanies the barbaric Golden Calf orgy.\" (**).\n \nAufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in München. Auf dem Programm stehen außerdem zuvor Webers \"Freischütz\"-Ouvertüre und als Abschluss Richard Wagners \"Meistersinger\"-Vorspiel (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192305055, "Datum": "5.5.1923, Samstag", "Haupttext": "Das Linzer Tagblatt Nr. 102 kündigt auf S. 102 die heutige Aufführung der 4. Symphonie an (*).\n\n\nAufführung der 4. Symphonie unter Otto Weilburg im dritten Symphoniekonzert der Gesellschaft der Musikfreunde in Wels in der Volksfesthalle (Erstaufführung in Wels) (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191605057, "Datum": "5.5.1916, Freitag", "Haupttext": "Hinweis auf das heutige und morgige Konzert in einem Inserat (ohne Angabe der Werke) in der Los Angeles Times auf S. 15 (= S. 3 des 2. Teils):\n\"TRINITY AUDITORIUM– GRAND AT NINTH. | L. E. BEHYMER, MANAGER.\nLos Angeles Symphony Orchestra, ADOLPH TANDLER, Director.\nFRIDAY AFTERNOON, MAY 5, at 3:00 o'Clock\nSATURDAY EVENING, MAY 6, at 8:30 o'Clock\n                        FINAL CONCERT–15TH SEASON.\nTickets 25c to $2.00                 Trinity Box Office\" (*).\n \nDer Evening Express Nr. 35 (Los Angeles Evening Express) stellt auf S. 9 das aktuelle Programm vor:\n\"Symphony Orchestra In Two More Concerts\n     Playing its final pair of concerts of the season, the Los Angeles Symphony orchestra will be heard this afternoon at 3 o'clock and tomorrow evening at 8:30 o'clock at Trinity auditorium.\n     Under the baton of Director Adolf Tandler, the organization will give a repetition of the Sibelius Symphony No. 1 in E minor which met with such a favorable reception earlier in the year. [... Tandler (Suite), Weber, Brahms ...].\" (**).\n \n[geplant!] Aufführung der 3. Symphonie unter Adolf Tandler im sechsten und letzten Konzert in Los Angeles. Auf dem Programm stehen außerdem \"Iberia\" von Debussy und \"Till Eulenspiegel\" von Richard Strauss.\n\n[tatsächlich: Adolf Tandler (eigene Komposition), Brahms (Tragische Ouvertüre), Sibelius (erste Symphonie), Weber (Jubel-Ouvertüre)].\r\n[Wiederholung am 6.5.1916] (***).", "Letzte Änderung": "29.06.2024 11:53"}, {"ID": 191205055, "Datum": "5.5.1912, Sonntag", "Haupttext": "The Buffalo Sundy Morning News Nr. 20 machen auf S. 38 auf das Wiener Musikfest [mit Aufführung der 9. Symphonie am 24.6.1912] aufmerksam:\n\"                  Vienna Music Festival.\n\n     American visitors to Europe this summer will find a new musical attraction added to Bayreuth and Munich. [... Opern, Schubert-Messe, Burgtheater-Aufführungen ...] and performances of symphonies by Haydn, Brahms, Bruckner, Mahler, Mozart, Beethoven (the D minor under the direction of Weingartner). There will be three of these symphony concerts, one conducted by Mr. Nikisch, [...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191105055, "Datum": "5.5.1911, Freitag", "Haupttext": "Besprechung von Josef Klugers Buch »Erinnerungen an Anton Bruckner« in der Deutschen Militärmusikerzeitung, Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190705055, "Datum": "5.5.1907, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie unter Mikorey beim Musikfest in Dessau (*).\n \nThe Sun Nr. 247 verzeichnet auf S. 40 (= S. 10 des 3. Teils) in ihrem Saisonrückblick auch die Aufführung der 7. Symphonie [am 6.12.1906]:\n\"             AT THE END OF A SEASON\nTHE RECORD OD A WINTER'S MUSICAL WORK. \n[... über die falsche Einschätziung des amerikanischen Musiklebens in Europa ...].\n     The following list comprises the first performances here of important works [...]\n[...]\r\n     December 8[sic]–Revival of Bruckner's seventh symphony by the Boston Orchestra.\n     December 7– [... La Damnation des Faust...]\n     December 8–[... bis 10.4.1907 ... danach ausführliche Erörtungen zum New Yorker Musikleben ...]\n                                    W. J. HENDERSON.\" (**).\n \nThe Sioux City Journal (Sioux City, Iowa) kündigt auf S. 15 das Konzert des Wiener Männergesangvereins am 7.5.1907 an:\n\"     The Vienna male choral society (Wiener Mannergesangverein) gives its first concert in New York May 7. [... 793. öffentliches Konzert ...]. Its artistic importance is evidenced by the fact that Schumann, Meyerbeer, Mendelssohn, Liszt, Wagner, Bruckner, Johann Strauss and other composers have dedicated works to it. Like Brahms, all these were honorary members of the society. [... ausführliches Kritikzitat aus der London Tribune zum Konzert 1906 ...].\" (***).\n \nVon der Ankunft der Sänger berichtet The Sun auf Seite 9:\n\"             VIENNA MALE CHOIR HERE.\nCame in the Oceana, on Which They Will Make Their Home While in America.\n     The German steamship Oceana, in yesterday from Genoa, brought 170 singers of the Vienna Male Choir, accompanied by members of their families and fifteen representatives of the Austrian press. [...].\n     They will make two public appearances here. The first will be on Tuesday night at Carnegie Hall, when the orchestra of the Philharmonic Society will assist. The programm will include [... Johann Strauß, Schubert, Brahms, Richard Wagner (Pilgerchor) ...] and other choruses for male voices. [... Richard Heuberger und Eduard Kremser ...].\n     The second concert on Thursday night will be given without orchestra and will include many well known compositions for a capella choruses. [... Baltimore, Philadelphia, Buffalo ... sämtlich Benefizkonzerte ...].\n     [... Hälfte der 385 aktiven Mitglied dabei ... ]. Among the composers who have written especially for it besides Johann Strauss are Schumann, Meyerbeer, Mendelssohn, Liszt, Richard Wagner and Bruckner. The choir last year made a visit to London.\" (°).", "Letzte Änderung": "23.09.2025 15:38"}, {"ID": 190605055, "Datum": "5.5.1906, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe unter Weiß-Ostborn in einem Konzert des Wagner-Vereins in Graz (*) mit Klavierbegleitung (*a).\nBrief von Michael Haberlandt an den Wiener Akademischen Wagner-Verein:\r\n    Durch die am 29.12.1905 beschlossene Auflösung des Hugo Wolf-Vereins sei er als Obmann Eigentümer des Vereinsvermögens geworden und gebe nun Manuskripte, Bücher, Musikalien und Dokumente aus Wolfs Nachlaß satzungsgemäß weiter (**).\nZu den Musikalien aus Wolfs Privatbibliothek gehörten von Bruckner das Quintett (zweihändiger Klavierauszug des Adagio von Josef Schalk), 3. Symphonie (Partitur und zweihändiger Klavierauszug von Josef Schalk des ganzen Werkes und des Scherzos), 4. Symphonie (zweihändiger Klavierauszug von Josef Schalk) und »Te deum« (Klavierauszug mit einer Widmung [Bruckners?] an Hugo Wolf) (***).", "Letzte Änderung": "01.09.2025 10:24"}, {"ID": 190505055, "Datum": "5.5.1905, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie unter Martin Spörr in Karlsbad.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190005055, "Datum": "5.5.1900, Samstag", "Haupttext": "[recte 3.5.1900]\nAufführung des \"Te deum\" bei der 50-Jahrfeier des Musikvereins von Milwaukee (Chor von 700 Stimmen, Metropolitan Orchester aus Chicago, Konzertmeister Carl Becker) (*).\r\nMitwirkende Chöre: der Chor des Musikvereins von Milwaukee, der A-capella-Chor, der Chor Arion, der Cäcilien-Chor, der Milwaukee-Männerchor und der Chor des Lyric Glee Clubs. Solisten: Johanna Gadski, Ernestine Schumann-Heink, Andreas Dippel und David Bispham. Im ersten Programmteil (mit dem Te deum) dirigiert [neben Eugen Luening, dem Hauptdirigenten?] auch Wilhelm Boeppler. Unter den vier weiteren Dirigenten des Abends ist auch Hugo Kaun. Die Ausstellungshalle fasst ca. 6000 Personen (*a).\nMehrere Zeitungen weisen auf die morgige Kirchenmusik (mit einem \"Tantum ergo\" [WAB 42]) hin:\nFremdenblatt Nr. 122 (Morgenblatt) auf S. 19 (**),\nNeue Freie Presse Nr. 12822 auf S. 6 (***)\r\nund Neues Wiener Journal Nr. 2345 auf S. 9 (\"fünfstimmiger gemischter Chor\") (°).\nArtikel, signiert TAFNIR (recte: FAFNIR), \"Anton Bruckner\" im Oberösterreichischen Gebirgsboten (°°).", "Letzte Änderung": "12.06.2026 10:39"}, {"ID": 189805055, "Datum": "5.5.1898, Donnerstag", "Haupttext": "Rosalia Hueber, Bruckners Schwester, in Vöcklabruck gestorben.\nBegräbnis am 7.5.1898.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189705055, "Datum": "5.5.1897, Mittwoch", "Haupttext": "Die Linzer Zeitung meldet, daß auf Antrag des Wiener Stadtrates Krenn beschlossen wurde, für die Votivtafel [Gedenkfenster] in der Stadtpfarrkirche Steyr 100 Gulden zu spenden (*).\nDiese Nachricht wird auch im Welser Anzeiger Nr. 18 auf S. 6 veröffentlicht:\r\n\"     Zur Erinnerung an Anton Bruckner. Der Wiener Stadtrath hat auf Antrag des Stadtrathes Dr. Krenn einhellig beschlossen, zur Errichtung einer Votivtafel (Glas=Gemäldefenster) als Erinnerung an den Tondichter Dr. Anton Bruckner in der Stadtpfarrkirche zu Steyr den Betrag von 100 Gulden zu widmen.\" (**).\nThe Daily News Nr. 15945 erwähnen Bruckner (wegen der Länge der 8. Symphonie) in einem Konzertbericht auf S. 3:\r\n\"                                  MUSIC.\r\n              MR. AUGUSTUS HYLLESTED.\r\n     Mr. Hyllested, who made his St. James's Hall début last night in the triple capacity of pianist, composer and conductor, seems destined to celebrate the year of the Longest Reign, by the production of the longest symphonic work. The late Herr Bruckner of Vienna, has, we believe, gone one better, with a symphony which lasts the entire evening. This–may the Fates be praised–is yet unknown to us, and meanwhile Mr. Hyllested holds the record. [... um 11 Uhr begann das Chorfinale ...].\" (***).", "Letzte Änderung": "28.07.2023 16:32"}, {"ID": 189505055, "Datum": "5.5.1895, Sonntag", "Haupttext": "Brief von Gertrud Bollé-Hellmund an Bruckner:\r\n    Im September 1893 [5.9.1893] habe er in seinem Brief angedeutet, eine Oper nach Fertigstellung der 9. Symphonie zu schreiben. Sie würde ihm auf seine Aufforderung hin ein passendes Libretto zusenden. In Berlin habe sie trotz Erkrankung das »Te deum« [am 8.1.1894] hören können (*).\nIm Bericht der Linzer Tages-Post Nr. 104 auf S. 5 über eine Vereinsversammlung in Steyr am 2.5.1895 wird Bruckner erwähnt:\n\"     (Gesellschaft der Musikfreunde.) Man schreibt uns aus Steyr: Am 2. d. M. fand im Hotel \"Schiff\" die 24. Generalversammlung dieses Vereins statt. [... Wahl des Vereinsausschuss (Eduard Werndl, Hermann Bachtrog, Josef Hoschek, Anton Heidl, Bubla, Franz Bayer, Victor Stigler, Josef Reichl) ...]. Der Mitgliederstand beträgt drei Ehrenmitglieder (Franz Werndl, Dr. Anton Bruckner und Julius Reschauer), unterstützende Mitglieder 95, ausübende Mitglieder 37. [... Finanzen ...]. Kapellmeister ist Herr Ludwig Großauer. [... Musikschule ...]\" (**).", "Letzte Änderung": "28.02.2025 17:28"}, {"ID": 189405055, "Datum": "5.5.1894, Samstag", "Haupttext": "Ein Inserat in \"De Gooi- en Eemlander. Nieuws- en advertentieblad\" Nr. 18 (Hilversum) auf S. 3 macht auf das Konzert vom 7.5.1894 mit dem \"Ave Maria\" [vermutlich WAB 6] aufmerksam.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189105055, "Datum": "5.5.1891, Dienstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Otto Leßmann in Berlin:\n     Übersendet wunschgemäß [s. 3.5.1891] seine Photographie und eine biographische Skizze. Angesichts eines einflußreichen Berliner Gegners [Bülow] bitte er um Gewogenheit und um Fürsprache bei den Kollegen, damit sich vielleicht endlich in Berlin das Blatt zugunsten Bruckners wenden möge.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189005055, "Datum": "5.5.1890, Montag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Franz Schalk:\r\n     Die 1. Symphonie müsse »ausgekehrt« werden. Am Freitag [2.5.1890] hätten sie [vermutlich er und Josef Schalk] ein Hoch auf Franz ausgebracht. Aufführungen der 7. Symphonie vor 8 Tagen [26.4.1890] in Hamburg und [27.4.1890] Preßburg. Er habe zu seiner Freude erfahren, daß Franz im Juni komme (*).\nCarl Speisers Mitschrift der letzten von ihm besuchten Universitätsvorlesung Bruckners (**).", "Letzte Änderung": "21.08.2025 18:13"}, {"ID": 188905055, "Datum": "5.5.1889, Sonntag", "Haupttext": "[?] Bruckner [offensichtlich wieder gesundet (*a)] spielt in Linz Orgel bei der Inthronisation des neuen Bischofs Franz Maria Doppelbauer [?] (*b).\r\n   Auf dem Programm stehen Werke von Bernard Mettenleiter (»Te deum« für Gesangsquartett und Orchester op. 32), Bruckner (»Tota pulchra es«, während des Homagiums), Ferdinand Schaller (Introitus und Postcommunio), Theodor Gaugler [Gangler?] (Missa in C, a capella, op. 18), A. Walther (»Benedictus es Domine«) und Michael Haller (Offertorium »Benedictus sit Deus«) (**).\nNach dem Gottesdienst macht er kurzentschlossen Lina Oppitz, einer Apothekerstochter aus Urfahr, einen Heiratsantrag (***).\r\n[Primiz ihres Bruders siehe 26.7.1892]", "Letzte Änderung": "07.12.2024 15:47"}, {"ID": 188805055, "Datum": "5.5.1888, Samstag", "Haupttext": "Bruckner, das Ehepaar Tilgner, Josef Priester und Johann Batka sind bei Johann Strauß eingeladen (*).\n \nDas Welser Wochenblatt berichtet vom Konzert am 29.4.1888 (mit dem \"Ave Maria\") [WAB 6] (**).", "Letzte Änderung": "20.04.2026 03:08"}, {"ID": 188605055, "Datum": "5.5.1886, Mittwoch", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Zusatz »Pg 1« [Graf Pückler, 1. Lektion] beim Datum.", "Letzte Änderung": "03.12.2024 12:45"}, {"ID": 188505055, "Datum": "5.5.1885, Dienstag", "Haupttext": "Über die Aufführung des »Te deum« und die Widmungsannahme der 7. Symphonie berichtet das Neue Wiener Tagblatt Nr. 123 auf S. 6: \n     » * Der akademische Richard Wagner=Verein veranstaltete am Samstag im kleinen Musikvereinssaale eine Aufführung zu Ehren Anton Bruckner's [... Hellmesberger errang mit dem Quintett einen Triumph ... glänzende Leistung ... ] kam die mit Spannung erwartete Novität des Abends, Bruckner's \"Tedeum\", zur Ausführung [... glänzend und plastisch, kühn und meisterhaft, einem echten religiösen Gefühl entsprungen ... Wiedergabe korrekt und schwungvoll, Solisten ausgezeichnet ... geplant für die Gesellschaftskonzerte] freuen wir uns, demselben in voller Rüstung wieder zu begegnen. - Bei dieser Gelegenheit sei erwähnt, daß der König von Bayern die Widmung der vor Kurzem mit großem Erfolg in München aufgeführten Symphonie Bruckner's angenommen hat. Demnächst soll eine Separataufführung dieses Werkes vor dem Könige stattfinden. Die Symphonie erscheint (in Partitur, Orchesterstimmen und vierhändigem Klavierauszuge) im Verlage von Albert Gutmann in Wien.« [keine Signatur] (*). Ein ähnlicher Bericht erscheint [vermutlich mit gleichlautendem Text; etwas später? Tagespost?] in einem Linzer Blatt (**).\nDie Deutsche Zeitung Nr. 4789 meldet auf S. 5 der Beilage, daß König Ludwig II. die Widmung der 7. Symphonie angenommen habe und daß eine Aufführung in München in Anwesenheit des Königs geplant sei: \n     » (Neue Musikalien.) Der König von Baiern hat die Widmung der vor Kurzem mit sensationellem Erfolg in München aufgeführten Symphonie unseres vaterländischen Tondichters Anton Bruckner angenommen. Demnächst soll eine Separataufführung dieses Werkes vor dem König stattfinden. Die Symphonie erscheint (in Partitur, Orchesterstimmen und vierhändigem Clavierauszug) im Verlag von Albert Gutmann in Wien.« (***).\n\nIn der Konstitutionellen Vorstadtzeitung Nr. 123 ist auf S. 4 zu lesen, daß die Partitur der 7. Symphonie im Druck erscheinen werde:\n\n    » - Die in Leipzig und München mit außerordentlichem Erfolge aufgeführte Symphonie unseres vaterländischen Tondichters Anton Bruckner erscheint demnächst in Partitur, Orchesterstimmen und vierhändigem Klavierauszug im Verlage von Albert Gutmann in Wien.« (°)\n\n\nEine ähnliche Meldung erscheint auch in der »Presse« Nr. 123 auf S. 11:\n    » - Die in Leipzig und München mit großem Erfolge aufgeführte Symphonie des ausgezeichneten Wiener Compositeurs Professor Anton Bruckner erscheint demnächst in Partitur, Orchesterstimmen und vierhändigem Clavierauszug im Verlage von Albert Gutmann in Wien.« (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188405055, "Datum": "5.5.1884, Montag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Krzyzanowski in Starnberg:\r\n     Gratuliert (auch Frau K.) [wozu? Heirat? Geburt eines Kindes?], berichtet von der Vollendung der 7. Symphonie und des »Te deum« und von Nikischs Aufführungsplan für Leipzig. In Wien sei nur das Quintett beim Akademischen Gesangverein [5.4.1884] aufgeführt. Hans Richter blase »in Hanslicks Horn«. Wünscht Krzyzanowski bei seinem geplanten längeren München-Aufenthalt zu sehen. [PS] Finanzieller Ertrag seiner Werke gleich null. Das Quintett sei Max Emanuel gewidmet (*).\nDatierung \"5. Mai 84.\"  in Göllerichs Mitschrift von Bruckners Universitätsvorlesung (**).", "Letzte Änderung": "06.09.2025 06:46"}, {"ID": 188305055, "Datum": "(5.5.1883, Samstag)", "Haupttext": "Beim 1. öffentlichen Konzert des Wiener Konservatoriums unter Leitung Hellmesbergers spielt Rudolf Dittrich den Orgelpart bei einer Violinsonate von J. S. Bach.", "Letzte Änderung": "17.08.2025 05:46"}, {"ID": 188205055, "Datum": "5.5.1882, Freitag", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners: »5. [Mai] 8. [Lektion Lamberg]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188105055, "Datum": "5.5.1881, Donnerstag", "Haupttext": "Im Fremdenblatt Nr. 123 ist auf S. 12 über das Konzert vom 3.5.1881 zu lesen:\r\n     »[...] es begann mit Händel's selten gehörtem Orgelkonzert in D-moll, einem großartig angelegten Musikstück, das im Verlaufe der Jahre an Wirkung nichts eingebüßt hat. Herr Adolf Veith, ein Schüler Bruckner's, bewältigte seine ziemlich schwierige Aufgabe auf's Beste. [...]«.", "Letzte Änderung": "06.02.2026 11:10"}, {"ID": 188005055, "Datum": "5.5.1880, Mittwoch", "Haupttext": "BeimVortragsabend am Wiener Konservatorium spielt Bruckners Schüler Vergeiner eine Orgelfuge von Rink.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187505055, "Datum": "5.5.1875, Mittwoch", "Haupttext": "Bruckners Mitwirkung bei der morgigen Kirchenmusik wird von einigen Zeitungen angekündigt:\n\n\nDie Presse Nr. 124 auf S. 9:\n     \" - In der k. k. Hofpfarrkirche zu St. Augustin wird Donnerstag den 6. Mai um 11 Uhr eine Mozartmesse, Graduale (Sopransolo) von Johann Krall, Offertorium (Ave verum) von Mozart aufgeführt. Das Solo der Messe wird Fräulein Obeneder vortragen. Die Orgel spielt Hoforganist Anton Bruckner.\" (*), \n\n\n\nFremdenblatt Nr. 124 auf S. 12:\n      \"[inhaltlich wie (*) ... Graduale, Sopransolo, Paternoster von Dir. Krall ...] Hoforganist Bruckner wird die Orgel spielen.\" (**), \n\n\n\nNeue Freie Presse Nr. 3840 auf S. 5:\n     \"[inhaltlich wie (*) ... Obeneder, Schülerin der Frau Marchesi ...] Hof=Organist Bruckner wird die Orgel spielen. (***), \n\n\n\nNeues Fremdenblatt Nr. 124 auf S. 3: \n\n     \"[inhaltlich wie (*)] Hoforganist Bruckner wird die Orgl [sic] spielen.\" (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187005055, "Datum": "(5.5.1870, Donnerstag)", "Haupttext": "Beim Vortragsabend des Konservatoriums (»Zöglingsproduction«) wirkt Bruckners Schüler Gaßner als Pianist (Klavierkonzert von Schumann) mit.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186805055, "Datum": "5.5.1868, Dienstag", "Haupttext": "Bruckner, mit Ferdinand Krackowizer, dessen Tante Aichberger und dessen Cousinen Johanna und Hermine Pichler auf der Terrasse des Hotels »Krebs« beim Mittagessen, wird Augenzeuge des Einsturzes des Donaubrücke.", "Letzte Änderung": "01.04.2025 20:42"}, {"ID": 186405055, "Datum": "(5.5.1864, Donnerstag)", "Haupttext": "Widmung einer Photographie Ferdinand Laubs an Mayfeld.", "Letzte Änderung": "12.11.2024 09:03"}, {"ID": 186105055, "Datum": "5.5.1861, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 2. Sonntagsmesse in G-Dur von Robert Führer im Linzer Dom. Vermerk [Zappes?] in der Stimme der 1. Violine \"den 5ten Mai 1861 zum 1ten Mal im Dom aufgeführt\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185905055, "Datum": "(5.5.1859, Donnerstag)", "Haupttext": "Artikel »Die berühmte Messe \"Papae Marcelli\"« (3. Teil) in der Linzer Zeitung.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 184805055, "Datum": "(5.5.1848, Freitag)", "Haupttext": "Datierung in einer \"Wintermesse\" von Robert Führer in St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 183705055, "Datum": "5.5.1837, Freitag", "Haupttext": "Der Schuldistrikts-Aufseher des Dekanates Enns, Johann Paul Vorbuchner, bestellt Joseph Peither aus Pucking als Aushilfe für Anton Bruckner sen.", "Letzte Änderung": "28.04.2025 16:12"}, {"ID": 182905055, "Datum": "5.5.1829, Dienstag", "Haupttext": "Theresia Bruckner stirbt im Alter von 14 Monaten an Keuchhusten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 199104055, "Datum": "5.4.1991, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Oslo Filharmoniske Orkester unter Mariss Jansons in Oslo.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198104055, "Datum": "5.4.1981, Sonntag", "Haupttext": "Brief von Leopold Nowak an Franz Forster:\n     Gedanken zur Beziehung zwischen Franz Forster und Anton Bruckner.\n[damit identisch oder zumindest zeitnah enstanden?]\nBeitrag zum Katalog der \"Retrospektivausstellung Franz Forster\" im Stift St. Florian.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197404055, "Datum": "5.4.1974, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Orchester des Süddeutschen Rundfunks unter Sergiu Celibidache in Stuttgart.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196704055, "Datum": "5.4.1967, Mittwoch", "Haupttext": "Kritik zur 8. Symphonie von P.-A. Hellquist im Svenska Dagbladet.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196504055, "Datum": "5.4.1965, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie (griechische Erstaufführung) durch das Staatsorchester Athen unter Theodor Vavajanis in Athen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196304055, "Datum": "5.4.1963, Karfreitag", "Haupttext": "Artikel von Sergio Martinotti »Sinfonia 'zero'« in La Tribuna.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195404055, "Datum": "5.4.1954, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Radiosinfonieorchester Köln unter Otto Klemperer in Köln.", "Letzte Änderung": "09.01.2024 13:23"}, {"ID": 195004055, "Datum": "5.4.1950, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Max Auer an Propst Leopold Hager:\r\n     Am 11.6.1950 solle man die Einheit von Choral und Chor nicht durch eine Soloeinlage stören. Wenn Frau Hager-Gruber das \"Ave Maria\" [WAB 7] singen wolle, dann nach Beendigung des Hochamtes. Beim \"Tota pulchra es\" handle es sich nicht um ein herkömmliches Solostück. Wer das Solo singe und ob Johannes Kriechbaum dabei Orgel spiele?. Auch beim Hochamt der Aachener Gäste sollten Bachsche Orgelwerke vor und nach dem Hochamt gespielt werden - welcher Organist?", "Letzte Änderung": "16.01.2025 08:21"}, {"ID": 194504055, "Datum": "5.4.1945, Donnerstag", "Haupttext": "Eintragung Oswald Kabastas in einer Annemarie Waerthl (*a) [oder recte: Hans Ludwig Kohler (*b)?] gewidmeten Partitur der 8. Symphonie: Würdigung des Werkes als Meilenstein seiner Karriere ([8.?] November 1926 in Graz, [6.] Dezember 1927 in Wien, [3.] Februar 1937 und als »vorläufiger Schwanengesang« am 6.8.1944 in München).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194304055, "Datum": "5.4.1943, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Abo [Turku]  unter Ole Edgren.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194004055, "Datum": "5.4.1940, Freitag", "Haupttext": "\"Beim Führer [...] Der Führer gibt seiner Bewunderung für Wagner und Bruckner lebhaftesten Ausdruck. Mit Recht. Beide sind Majestäten im Reich der Musik.\"", "Letzte Änderung": "30.07.2025 13:41"}, {"ID": 193904055, "Datum": "5.4.1939, Mittwoch", "Haupttext": "Der Wiener Magistrat genehmigt unter der Nummer M.-Abt. 2/3142/39 die Satzung der Deutschen Bruckner-Gesellschaft.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193604055, "Datum": "5.4.1936, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Bruno Walter in einem außerordentlichen Philharmonischen Konzert im Großen Musikvereinssaal in Wien (Wiederholung vom 4.4.1936).", "Letzte Änderung": "04.06.2026 08:32"}, {"ID": 193504055, "Datum": "5.4.1935, Freitag", "Haupttext": "Das Gerichtsverfahren der Internationalen Bruckner-Gesellschaft gegen Benno Filser endet mit einem Vergleich: Fast alle Rechte Filsers gehen an die Wiener Nationalbibliothek zurück, die ihrerseits auf Ansprüche aus den Verlagsverträgen etc. verzichtet.", "Letzte Änderung": "20.04.2023 20:44"}, {"ID": 193304055, "Datum": "5.4.1933, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Leopold Reichwein im Großen Saal des Wiener Konzerthauses [Wiederholung vom 4.4.1933] (*).\nZwischen 17:55 und 18:55 Uhr übernimmt der Rundfunksender Preßburg ein ungarisches Programm, in deren musikalischem Teil u.a. das \"Te deum\" gesendet wird (**).\r\nFür den Sender Budapest ist ohne Angabe der Werke ab 17:30 Uhr ein \"Konzert der Budapester Konzertkapelle\" (bis 19:00 Uhr) verzeichnet (***).", "Letzte Änderung": "07.10.2026 12:54"}, {"ID": 193104055, "Datum": "5.4.1931, Sonntag (Ostersonntag)", "Haupttext": "Aufführung eines Orgelstücks \"Prelude, \"Resurrection\" . . . .  Bruckner\" durch Prof. Mathes beim Hauptgottesdienst um 10:45 Uhr  in der Holy Trinity Lutheran Church in South Bend (Indiana) (*).\n \nAnkündigung des morgigen Konzerts mit der 9. Symphonie im Pittsburgh Sun-Telegraph Nr. 63 auf S. 51 (= S. 11 des 4. Teils) (**).\n \n[5. oder 6.4.1931]\r\nBrief von Richard Heller an Ernst Schwanzara.\r\n[Mutmaßlicher Inhalt] Antwortet auf den Brief vom 4.4.1931. Stellungnahme zu Bruckners Brief vom 11.8.1896 (***).", "Letzte Änderung": "24.09.2025 07:23"}, {"ID": 192804055, "Datum": "5.4.1928, Donnerstag (Gründonnerstag)", "Haupttext": "Um 16 Uhr Vortrag \"Anton Bruckner\" von Karl Grunsky beim Rundfunksender München (*).\nRadio Prag überträgt um 20 Uhr das 1. öffentliche Konzert der Vereinigung für Kirchenmusik in Prag mit der Aufführung der f-Moll-Messe und des 150. Psalms durch die Tschechische Philharmonie, den Smichower Kirchenchor und den Gesangverein Lukes in Prag unter Vladimir Nemec. Die Solisten sind Vali Cerna [recte Cerny?], Mara Petrova, K. Slezak und St. Fišer, die Orgel spiel Prof. B. Wiedermann (**).", "Letzte Änderung": "31.05.2025 07:50"}, {"ID": 192404055, "Datum": "5.4.1924, Samstag", "Haupttext": "Die Österreichische Volkszeitung Nr. 95 teilt auf S. 7 mit, dass Ferdinand Löwe die 8. Symphonie am 9.4.1924 und die 9. Symphonie am 9.5.1924 aufführen wird (*).\n \nAufführung der 8. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Felix Weingartner im 8. Philharmonischen Konzert im Großen Musikvereinssaal in Wien [Wiederholung am 6.4.1924] (**).", "Letzte Änderung": "21.05.2026 07:12"}, {"ID": 192304055, "Datum": "5.4.1923, Donnerstag", "Haupttext": "Nochmaliger Hinweis auf die Aufführung der 9. Symphonie am 6./7.4.1923 in The Cincinnati Enquirer Nr. 95 auf S. 13:\n\"                SYMPHONY CONCERTS.\n\n    The thirteenth pair of concerts of the season by the Cincinnati Symphony Orchestra, under direction of Fritz Reiner, will be given in Emery Auditorium Friday afternoon and Saturday evening. The program will feature two \"unfinished\" symphonies, one by Anton Bruckner and the other by Schubert. The sale of seats continues at the box office, John Church Company, 109 West Fourth street.\"\n[Die heutige Probe wird im Kurzbericht vom 6.4.1923 erwähnt.]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192204055, "Datum": "5.4.1922, Mittwoch", "Haupttext": "Tagebucheintragung von Oskar Loerke:\r\n\"Sehr viel im Verlag erledigt. Bruckner, 7. Symphonie. Rieseneindruck wie auch gestern. Das Gedicht Der ewige Wassersturz um drei Uhr nachts vollendet.\"", "Letzte Änderung": "30.03.2025 15:54"}, {"ID": 192104055, "Datum": "5.4.1921, Dienstag", "Haupttext": "Das Neue Wiener Journal Nr. 9845 berichtet auf S. 9, dass der Hugo-Wolf- und Anton-Bruckner-Biograph Ernst Decsey an einer Johann-Strauß-Biographie arbeite (*).\n \nDas Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 157 macht auf S. 5 mit einem Inserat auf das [heutige] Konzert aufmerksam (**).\n \nAufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Richard Hagel. Solist bei Beethovens Romanzen ist [der Geiger] Veit (***).", "Letzte Änderung": "20.12.2024 10:08"}, {"ID": 192104057, "Datum": "5.4.1921, Dienstag", "Haupttext": "Das Neue Wiener Journal Nr. 9845 berichtet auf S. 9, dass der Hugo-Wolf- und Anton-Bruckner-Biograph Ernst Decsey an einer Johann-Strauß-Biographie arbeite (*).\n \nDas Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 157 macht auf S. 5 mit einem Inserat auf das [heutige] Konzert aufmerksam (**).\n \nAufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Richard Hagel. Solist bei Beethovens Romanzen ist [der Geiger] Veit (***).", "Letzte Änderung": "03.08.2026 11:45"}, {"ID": 191504055, "Datum": "5.4.1915, Montag (Ostermontag)", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Tonkünstler-Orchester unter Bernhard Paumgartner im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solistin in einem Werk von Heinrich van Eyken ist Gusti Pick-Fürth (Sopran).", "Letzte Änderung": "14.05.2024 08:54"}, {"ID": 191404055, "Datum": "5.4.1914, Palmsonntag", "Haupttext": "Aufführung von \"Helgoland\" durch den Wiener Männergesangverein (dessen 1000. öffentliche Aufführung) und die Wiener Philharmoniker unter Karl Luze im Großen Musikvereinssaal in Wien. Als Solisten wirken mit Franz Riedl, Franz Neckamm, Karl August Müller und Viktor Maiwald (Vokalquartett), an der Orgel Georg Valker und Alfred Gerasch als Sprecher des Prologs von Benjamin Schier.", "Letzte Änderung": "20.05.2026 08:59"}, {"ID": 191304055, "Datum": "5.4.1913, Samstag", "Haupttext": "Bericht der Eisenacher Zeitung vom Meininger Musikfest [4. Symphonie am 1.4.1913]:\r\n„Georg II. dem Volke zur Freude und Erhebung“. [...] Unter diesem Wahrzeichen hatte Max Reger seinen Ruf erklingen lassen und die Freunde großer Kunst eingeladen zu einem Fest, das man den Großen und Größten deutscher musikalischer Vergangenheit feiern wollte. [ ... Bach, Beethoven mit Karl Flesch, Beethovens Neunte mit 400 Sängern und 70 Instrumentalisten ... Kammermusik …]. Ein Riesenwerk ist Bruckners vierte Symphonie, gigantisch in ihrem orchestralen Aufbau, tief in ihrer Melodik, bedeutend in ihrem Inhalt: dem deutschen Wald ist sie gewidmet. Hier rief Regers geniales Erfassen des Werkes, vereint mit der prächtigsten Leistung des Orchesters, besonders der Bläser, einen Beifallssturm hervor, der dem Förderer und sinnigen Interpreten der lang verkannten Brucknerschen Symphonien galt. [... über Brahms und Reger …]. Dem Orchester gebührt ein begeistertes Bravo für die liebevolle Hingabe an die Kunst ihres genialen Führers. Mit ihm und für ihn gestaltete es das Meininger Musikfest 1913 zu einer hehren Weihe deutscher Musikfreude. Ein Name wird stets mit dieser Weihe verbunden sein: Max Reger. (*).\nAufführung des Chores »Mitternacht« [WAB 80] durch den Steyrer Männergesangverein »Kränzchen« bei dessen Frühlingskonzert (**).\nAufführung der 4. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Hermann Henze in Berlin. Gesangssolistin des Abends ist Hermine d'Albert (***).", "Letzte Änderung": "05.08.2024 22:10"}, {"ID": 191204055, "Datum": "5.4.1912, Karfreitag", "Haupttext": "Aufführung des Chores »In jener letzten der Nächte« durch den Evangelischen Chorverein unter Ernst Nadler in der Christuskirche in Wels.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190904055, "Datum": "5.4.1909, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Tonkünstler-Orchester unter Löwe in München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190604055, "Datum": "5.4.1906, Donnerstag", "Haupttext": "Die Wiener Mittagszeitung Nr. 79 berichtet auf S. 2 vom Konzert des Wiener Männergesangvereins unter Leitung von Heuberger und Kremser, bei dem ein Chor Bruckners [Mitternacht WAB 80] aufgeführt wurde (*).\n\r\nIn seinem Feuilleton Aus dem Wiener Musikleben in Die Zeit Nr. 1267 auf S. 1 - 3 erwähnt Richard Wallaschek auch eine Aufführung der 9. Symphonie [gemeint 15.3.1906?] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190104055, "Datum": "5.4.1901, Freitag", "Haupttext": "Besprechung der 7. Symphonie [13.3.1901], signiert \"G. v. B.\" [Gaigg von Bergheim] in der Reichspost Nr. 79 auf S. 5.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190004055, "Datum": "5.4.1900, Donnerstag", "Haupttext": "Das Musikalische Wochenblatt verzeichnet auf S. 202 die Aufführungen der 3. Symphonie am 17.3.1900 und 2.4.1900 (*)\r\nund auf S. 203f die Leipziger Aufführung der 5. Symphonie [am 9.11.1899] (**).\nDie Linzer Tages-Post berichtet vom erfreulichen Kartenvorverkauf für das Konzert  am 8.4.1900 (3. Symphonie, \"Locus iste\", 150. Psalm). Göllerichs Einführung befinde sich im Druck (***).\nEine ähnliche Meldung erscheint auch im Linzer Volksblatt (°).\nDas Deutsche Volksblatt Nr. 4043 kündigt auf S. 8 an, daß am 7.4.1900 die beiden Anfangssätze der 7. Symphonie aufgeführt werden (°°).\nBrief von Alois Königstorfer (Sekretär des Linzer Musikvereins) an Ignaz Bruckner:\r\n     Am Sonntag [8.4.1900] werde der Linzer Musikverein ein duch eine Stiftung des Linzer Gemeinderats ermöglichtes Konzert mit Werken Anton Bruckners veranstalten. Ignaz sei freundlichst eingeladen (°°°).", "Letzte Änderung": "27.07.2024 19:19"}, {"ID": 189904055, "Datum": "5.4.1899, Mittwoch", "Haupttext": "Vom Konzert des Wiener Männergesangvereins [am 24.3.1899, geplant mit dem Chor Vaterlandslied \"O könnt ich dich beglücken\" (WAB 92)] berichten die Arbeiterzeitung (*)\r\nund die Wiener Allgemeine Zeitung (**).\r\nBruckners Chor mußte wegen Erkrankung eines Gesangssolisten entfallen und wurde durch einen Chor Kremsers ersetzt.\nIm Wiener Tagblatt Nr. 93 wird auf S. 7 das Konzert vom 15.4.1899 mit der 5. Symphonie und dem 150. Psalm angekündigt (***).", "Letzte Änderung": "01.05.2023 08:46"}, {"ID": 189804055, "Datum": "5.4.1898, Dienstag", "Haupttext": "In der Allgemeinen Zeitung München Nr. 94 (Abendblatt) erscheint auf S. 1 eine Kritik zur Aufführung der 5. Symphonie am 4.4.1898.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189704055, "Datum": "5.4.1897, Montag", "Haupttext": "Kritik des Konzerts vom 28.3.1897 (mit \"Helgoland\") in der Neuen Freien Presse Nr. 11717 auf S. 4, signiert \"R.\":\r\n    \"Concerte.\r\n   [...] Die Chorleistungen des Männergesang=Vereines standen auf gewohnter, das Programm auf ungewohnter Höhe. Als Hauptstücke desselben erschienen [... und] Bruckner's vom Vereins=Jubiläum her bekannter Chor \"Helgoland\". – [über weitere Konzerte] R.\" (*).\nDie Christliche Wiener Frauen-Zeitung Nr. 7 meldet auf S. 6: \"[...] – In Linz wird dem berühmten katholischen Componisten Bruckner ein öffentliches Denkmal errichtet.\" (**).\nDie Wiener Sonn- und Montags-Zeitung Nr. 14 bringt auf S. 6 einen kurzen Nachruf auf Brahms, signiert \"h. w.\" [Hans Woerz]:\r\n\"[...] Was wir unsererseits von Brahms denken, haben wir erst vor einigen Monaten in diesen Blättern ausgesprochen, damals, als zu Beginn der jetzt am Ende angelangten Concertsaison Dr. Anton Bruckner aus den Reihen der Lebenden geschieden war. Heute haben wir jenen warm empfundenen Worten nichts beizufügen, als den schlichten Ausdruck wahren Schmerzes über den Hintritt des noch größeren Künstlers, der seine Werke mit den düsteren Todesahnungen der „vier ernsten Gesänge\" abgeschlosien hat.       h. w. \" (***).\nDer Konzertbericht auf Seite 9, signiert \"H. W.\", geht auch auf das Konzert vom 28.3.1897 ein:\r\n\"[...]     Ganz anders pulsirt das Leben in den großen und kleinen Concertsälen. Das Orchesterconcert des Wiener Männergesangvereines zeigte uns d[i]ese auserlesene Sängerschaar wieder einmal in der ganzen Pracht ihrer Stimmherrlichkeit; solche Fülle, Kraft und Weichheit des Klanges, solche feine Abtönung aller Nuancen, solche Sicherheit des Vortrages im einfachsten wie im schwierigsten Genre verdient die volle Bewunderung von Laien und Kennern. [... über Reineckes Chor ...] Was diesem Werke an Originalität mangelt, erschien durch eine andere Widmungs­gabe, durch Bruckner's \"Helgoland\" reichlich ersetzt. Man hat dieses große Chorstück schon im Jubiläumsconcert des Wiener Männergesangvereines (1893) kennen gelernt, es wird aber wohl noch öfter gesungen werden müssen, bis sich das Publicum in der allzu complicirten und weitschweifigen Tondichtung zurecht findet, die viel einfacher sein müßte, um populär zu werde». \"Helgoland\" war aber jedenfalls die Hauptnummer des letzten Concerts; unmittelbar vorher trug Frl. Pancera das Grieg'sche A-moll-Concert schön, gediegen und mit bester Wirkung vor. Derartige Leistungen werden wir immer gerne anerkennen.  [...]\" (°).", "Letzte Änderung": "25.08.2026 10:35"}, {"ID": 189604055, "Datum": "5.4.1896, Ostersonntag", "Haupttext": "Aufführung der d-moll-Messe unter Franz Bayer in Steyr (*).\r\nFranz Joseph Pfefferl soll als Bratscher mitgewirkt haben (*a).\nErste Bruckner-Kritik (zu »Träumen und Wachen« am 25.3.1896) von Richard Kralik im »Vaterland« Nr. 95 auf S. 2f signiert »K.«:\r\n»                     Concerte.\r\n     Das Finale der Concertsaison wurde durch einen bunten Völkerreigen gebildet. [... Böhmisches Streichquartett, Laibacher Musikverein, Edvard Grieg etc. ... Messchaert ...].\r\n     Auch die Laibacher haben uns in ihrem ersten Concert unter Anderem heimische Volkslieder gebracht und altheimische Kunstmusik. [... (23.3.1896) Gallus/Mantuani, Fibich, Dvorak ... Bruckners \"Te deum\" nicht erwähnt ...]. Dem ganzen Vereinschor und seinem Dirigenten, Herrn Hubad, sagen wir ein herzliches und dankbares: Auf Wiedersehen!\r\n     Der Schubertbund hat diesmal (25. März) mit heimischen Kunstwerken mehr Erfolg gehabt als mit der Erstaufführung des Krug'schen Fingal. [... Schubert-Werke, Carl Loewes \"Gesang der Geister über den Wassern\" sei wirkungsvoller ...]. Eine sehr große Freude wurde uns mit der ersten Aufführung eines Bruckner'schen Chores \"Träumen und Wachen\" gemacht.\r\n     Das ist mächtige Auffassung. So stellt sich ein Meister der Töne kühn und eigen dem Meister des Wortes, unserem Grillparzer, zur Seite.\r\n     R. Heuberger nahm bei der nächsten Nummer selber den Taktstock in die Hand [... Gesellschaftskonzert mit Kiels \"Christus\", am 29.3.1896 Philharmoniker (Bruckners Anwesenheit ist nicht vermerkt) ...].    K. « (**).", "Letzte Änderung": "12.04.2025 08:09"}, {"ID": 189404055, "Datum": "5.4.1894, Donnerstag", "Haupttext": "Kanzleivermerk \"K. K. N. NÖ. Statthalterei präs. 5. April 1894 Z. 15943\" auf dem Antrag vom 5.3.1894 (*).\nDamenabend des Wiener Akademischen Wagner-Vereins mit Werken von Franz Liszt, Hugo Wolf (in dessen Anwesenheit) und Joseph Haydn, an dem Frl. M. Doublier, Hugo Wolf (Klavier), Ottilie Schaumann, A. Parger, Frieda Zerny, Hugo Faißt, Franz Schaumann und Carl Giannoni (Gesang) und E. Koran (Klavier) teilnehmen (**).", "Letzte Änderung": "21.11.2025 09:09"}, {"ID": 189304055, "Datum": "5.4.1893, Mittwoch", "Haupttext": "Im Bericht der Linzer Zeitung auf S. 404 über die Aufführung der d-Moll-Messe am 2.4.1893 in Steyr wird auch das Hamburger Konzert am Karfreitag [31.3.1893] erwähnt: \r\n„    Linzer und Kronlands=Nachrichten.\r\n                Linz, 4. April.\r\n[…]\r\n      * (Aufführung der D=Messe Bruckners in Steyr.) Aus Steyr wird uns geschrieben: Schon vor Wochen hat Doctor Bruckner zugesagt, daß er gerne bereit sei, einer Aufführung der von ihm componirten Messe in D in Steyr beizuwohnen, und so hatte die Stadt Steyr am Ostersonntag wieder das Vergnügen, den berühmten Tonkünstler als Gast in ihren Mauern zu sehen. Der Regenschori Herr Bayer hat sich alle erdenkliche Mühe gegeben, das Werk seinem Chor, welches [sic] verstärkt war, verständnisvoll einzuüben, und so bekamen die zahlreichen Zuhörer, welche die Stadtpfarrkirche am Ostersonntag bis auf das letzte Plätzchen füllten, einen musikalischen Genuß, welcher äußerst selten in Steyr geboten wird. Ueebr das Werk selbst ein Urtheil zu fällen überlassen wir berufeneren Federn und geben nur den allgemeinen Eindruck wieder. Derselbe das überwältigend, die in Musik übersetzten Ideen so ergreifend gegeben, daß selbst ein musikalisches Ohr beim erstmaligen Anhören die Schönheiten der Einzelheiten nicht zu erfassen vermag und nur das allgemeine Urtheil sich bildet: Es ist herrlich. Den ergreifendsten Theil der ganzen Messe bildet wohl das Credo, welches sich zu einem Bekenntnis des Glaubens gestaltet, würdevoll, hinreißend. Erwähnenswert ist noch, daß der greise Meister seinen lieben Steyrern den Genuß bereitete, persönlich die Präludien auf der Orgel vorzutragen. Allen Mitwirkenden aber gebürt der wohlverdiente Dank, ihr Scherflein beigetragen zu haben zu Ehren des Allmächtigen und zur Erbauung der Andächtigen. – Aus Hamburg gelangte an einen Freund der „Deutschen Zeitung“ nachstehendes Telegramm über die Erstaufführung der Messe in D von Anton Bruckner, welche am Charfreitag im Hamburger Stadttheater stattfand: „Glänzende Aufführung, durchschlagender Erfolg, andauernder Beifall.“ “. (*)\n \nDas Linzer Volksblatt Nr. 77 berichtet auf S. 4 von der Kirchenmusik an 30.3.1893, 31.3.1893 (mit der Aufführung des \"Vexilla regis\" und 1.4.1893:\n\"     Vom Traunsee, 4. April. (Charwoche und Ostern in Stift St. Florian.) Wie alljährlich wurden auch heuer vom Stiftschore classische, den liturgischen Anforderungen vollkommen entsprechende Musikwerke zur Aufführung gebracht, und zwar folgende: Bei den Metten Responsorien von Croce, Viadana, Ferrario, Handl, Haydn, Mitterer: Lamentationen theils Choral, theils vier= und fünfstimmig Solo und Chor von Witt; Miserere von Traumühler [sic] Allegri une [sic] Witt, letzteres für vier Männerstimmen. Am Gründonnerstag beim Hochamte Introitis [sic] sechsstimmig von Habert, eine vorzügliche Arbeit unseres heimischen Meisters. Kyrie und Gloria aus der Franciscus=Messe, das übrige aus der Messe Septen [sic] dol. B. M. V. von Witt, Graduale vierstimmig von Asola, Offertorium vierstimmig von Seiberl, O salutaris von Palestrina, Pange lingua von Bai. Charfreitag: Improperien von Palestrina, Vexilla reges [sic] von Bruckner zur Grablegung Ecce quomodo [WAB 265] und Tenebrae [WAB 268] vierstimmig mit Begleitung von drei Posaunen von Bmmann [Aumann]. Charsamstag vormittags: Preismesse von Stehle, Landate [sic] Dominum und Magnificat von Ett. Zur Auferstehung: [... bis Ostermontag ... es gab also \"altclassische\" und cäcilianische Kompositionen], ohne daß dabei die modernen Meister vernachlässigt werden; dies dürfte wohl der richtige Weg sein. Daß sämmtliche Werke in mustergiltiger Weise zum Vortrage gebracht wurden, versteht sich bei der bekannten Trefflichkeit des Stiftschores von selbst. [... man kann] mit vollem Rechte sagen, daß die heilige Woche und das Osterfest an manchem Dome nicht in so erhebender Weise gefeiert werden, wie im altberühmten Chorherrenstifte St. Florian.         St.\" (**).\n \nDie Linzer Tages-Post Nr. 77 beschränkt sich auf S. 4 auf die Kirchenmusik in Steyr:\n\"     (Kirchenmusik.) Aus Steyr, 3. d. M., wird uns geschrieben: Am Ostersonntage gelangte in der hiesigen Stadtpfarrkirche unter der Leitung des Regenschori Herrn Franz Bayer Dr. Anton Bruckners D-dur-Messe zur Aufführung, wozu Meister Bruckner persönlich erschienen war und die Orgel spielte. 63 Musiker wirkten mit und die Gesammtaufführung hatte ein edles Gepräge und zeigte [sic] bestens von dem Eifer des Dirigenten und sämmtlicher mitwirkenden Kunstfreunde. Die Kirche war gedrängt voll von Andächtigen, welche der herrlichen Composition gespannteste Aufmerksamkeit entgegenbrachten.\" (***).\n \nAufführung des Quintetts und Vortrag Chamberlains beim Vereinsabend des Neuen Richard-Wagner-Vereins geplant [tatsächlich am 12.5.1893] (°).", "Letzte Änderung": "21.09.2024 22:22"}, {"ID": 189104055, "Datum": "5.4.1891, Sonntag (Weißer Sonntag)", "Haupttext": "Bruckner setzt (von 4.4.1891 abends bis 26.5.1891) seine Gebetsaufzeichnungen im alten Kalender fort (*).\nHans Puchstein erwähnt in seinem Feuilleton im Deutschen Volksblatt Nr. 807, S. 1ff, eine Aufführung des Chors »Träumen und Wachen« [am 4.3.1891]:\r\n           \"Aus unseren Gesangvereinen.\n     [... diverse Konzerte ... über den \"Gothenzug\" von Franz Krinninger ...] Wer, wie wir, das ergreifende Drama, das uns Felix Dahn's Meisterhand in ergreifendster Weise schilderte, kennt und die Gothen von den lichtesten Höhen ihres Ruhmes durch Noth und Gefahr zu diesem Ende begleitet hat, der wird mit uns übereinstimmen, wenn wir sagen, daß der einzige lebende Meister, der diese ergreifende Heldenklage in würdiger Weise in Töne setzen könnte, Meister Bruckner wäre und daß nur ein ihm congenialer Meister sich an die Bewältigung dieser Aufgabe wagen darf, jeder andere an ihr scheitern muß. [... über das Konzert des WAGV am 4.3.1891 ...]\r\n     Die Zierde des Concertes war aber die Schlußabtheilung, die, abgesehen von Brahms' an Mendelssohn erinnerndem \"Geleit\", lauter Schlager brachte. Zunächst Meister Bruckner's zur Grillparzer-Feier componirter Chor \"Träumen und Wachen\", [...] Der Akademische Gesangverein hat sich mit diesem Programm als zielbewußter Vertheidiger des musikalischen Fortschrittes bekannt, [...] Hans Puchstein.\" (**).\nJosef Stolzing berichtet in der Ostdeutschen Rundschau Nr. 14 auf S. 8 über das letzte Konzert des Ersten Wiener Volksquartetts am 22.3.1891:\r\n\"[...] Sonntag, den 22. v. Mts. war das letzte Concert des ersten Wiener Volksquartetts. [... Wiederbeginn im kommenden Herbst] Wie erwarten dann im Spielplane die letzten Quartette Beethoven's, Liszt's Angelus, Anton Bruckner's Quintett, Wagner's Albumblatt u. a. mehr zu hören. Kann doch schon jetzt das Volksquartett sich auf das musikalische Verständniß seines Publicums verlassen.\r\nJos. Stolzing.\" (***).\nKalendernotiz Bruckners: Zusatz »Br« bei dieser Woche [Dienst an der Hofkapelle] (°).\n(8. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Brahms, Liszt, Beethoven (8. Sinfonie) und einer Serenade Tschaikowskys (°°)).", "Letzte Änderung": "09.11.2024 14:01"}, {"ID": 189004055, "Datum": "5.4.1890, Karsamstag", "Haupttext": "\"Das Vaterland\" Nr. 94 veröffentlicht auf S. 6 die am 4.4.1890 veröffentlichte Zuschrift an das Linzer Volksblatt zum Artikel vom 30.3.1890 und liefert einen Kommentar dazu: \n\n               \"Die Wiener Musikkritik.\n\n     Das \"Linzer Volksblatt\" hat unsere jüngste Kunstnotiz: \"Ein Opfer der Wiener Musikkritiker\" reproducirt. Daraufhin erhielt das Blatt folgende Zuschrift: \n\n     Es dürfte manche Leser in Oberösterreich interessiren, etwas über gewisse musikalische Zustände in Wien zu erfahren. Da Schreiber dieser Zeilen gut unterrichtet ist, so erlaube ich mir aus Anlaß des in Nr. 74 des \"Linzer Volksblatt\" erschienenen Artikels: \"Ein Opfer der Wiener Musikkritiker\" einen weiteren Beitrag zu dieser Sache zu liefern. Im Wiener Wagner=Verein hat nicht blos Bruckner, sondern auch noch ein anderer Wiener Componist sehr opferwillige Freunde. Was Bruckner anbelangt, so sind es zwei Professoren, die Herren Löwe und Schalk, die sich durch Vorführen der Bruckner'schen Symphonien auf dem Claviere große Verdienste erworben haben. [...zwei Sängerinnen, die sich für den anderen Komponisten engagieren wollten, drohten gewisse Wiener Kritiker mit ungünstigen Besprechungen ... sogar Inserate der fortschrittlichen Veranstalter würden unterdrückt ... mit Geld könne man die Urteile der \"Judenblätter\" beeinflussen]. Manche Theater= und Kunstnachrichten in diesen Blättern sind daher sehr vorsichtig aufzunehmen. Um nochmal auf Bruckner zu kommen, so kann ich mittheilen, daß heuer die Schuld nicht auf die Philharmoniker kommt. Das Nähere gehört nicht hieher. Wir möchten nur wünschen, daß unser Freund Bruckner nächstes Jahr ein oder die andere Symphonie den Philharmonikern zur Verfügung stellen möchte. \n\n     Letzterer Satz ist unrichtig. Wohl hat Bruckner eine Symphonie zur Umarbeitung zurückgenommen, dagegen lag gar kein Hinderniß vor, außer jenem, welches ein gewisser Kritiker in den Weg legte, eine der übrigen Symphonien aufzuführen. \n\n     Noch ein hübscher Beleg über die Art der Wiener Musikkritk: Der Jude Grünfeld hat sein 25jähriges Künstlerjubiläum gefeiert. [... die Presse überschlug sich: \"vollkommenster Repräsentant eines österreichischen Musikers, Abbild des gesegneten Heimatlandes\" ...] Doch wir wollen uns aller Commentare enthalten; die christliche Bevölkerung Oesterreichs wird wohl wie ein Mann einig sein in der Zurückweisung dieser Behauptung, daß ein clavierspielender Reclamejude das \"menschgewordene Abbild Oesterreichs\" sei.\" [keine Signatur]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188704055, "Datum": "5.4.1887, Kardienstag", "Haupttext": "Tagebuch-Eintragung Kloses:\r\n»Um 10 1/2 Uhr Probe bei Bösendorfer. Bruckner will noch drei Proben. Zottmann und Schalk, besonders letzterer, der schon ganz krank ist, willigen nicht ein. Das Konzert soll dann nicht stattfinden [12.4.1887]. Endlich einigt man sich, indem man es abermals verlegt.« (*).\nBesprechung der 7. Symphonie im »Pester Lloyd« Nr. 94 (signiert »m.s.«):\r\n»Konzert der Philharmoniker. Das Ereigniß des heutigen Orchester=Konzertes, des letzten in dieser Saison, bildete die neue Symphonie von Anton Bruckner, einem Komponisten, der das Greisenalter erreichen mußte, ehe er von seinen Getreuen, oder vielmehr von den Wagnerianern auf den Schild erhoben wurde. Die E-dur=Symphonie, die siebente der Reihenfolge nach, aber die weitaus bedeutendste, die der Feder Bruckner's entstammt, ist nicht blos in Wien, sondern lange vorher noch in Deutschland, unter beträchtlichem Spektakel in Szene gegangen und des Widerspruchs war kein Ende an allen Orten, wo sie die Runde gemacht hat. [... widerspruchsvolles Werk, abschließendes Urteil nicht möglich, Riesenwerk mit großen Schwächen, aber hohem Streben und gewaltigem Ausdrucksvermögen ... Text teilweise bei 37/527 ...] Dieses Gefühl steigert sich zur ungeheuchelten Bewunderung, wenn wir einzelne Theile des Werkes von dem Ganzen losgelöst betrachten, [... Text wortgetreu bei 37/527f ... Außensätze formlos, aber Innensätze mit musikalischen Schönheiten], die zweifelsohne ihren Platz neben dem Bedeutendsten der modernen Produktion beanspruchen. [... Text wortgetreu, mit minimalen orthographischen Modernisierungen, bei 37/528 ...] Aber die maßlosen Längen und Wiederholungen des Finales sind bei der mehr als einstündigen Dauer der Symphonie, namentlich wenn die letztere die Schlußnummer des Konzertprogramms bildet, geradezu unerträglich. Gespielt wurde die Symphonie mit aller Hingebung, deren unsere Philharmoniker fähig sind und der Dirigent Alexander Erkel, der sich mannhaft für den vielverkannten und verketzerten Komponisten einsetzte, darf das Hauptverdienst an der trefflichen Wiedergabe für sich in Anspruch nehmen. [... über Stefan Stockers Violinkonzert und den Solisten Eugen Hubay, der auch virtuose Füllnummern spielte ...], aber gerade diesen Kleinigkeiten war es vorbehalten, die meiste Wirkung zu machen. Es ist nun einmal nicht anders in dieser sündigen Welt. Die Leute fragen nicht viel nach dem inneren Werth eines Musikstückes und nach der Umgebung, noch weniger nach dem Beruf und dem Charakter eines philharmonischen Konzerts und nur ein Pedant wird über Schicklichkeit rechten. \"Erlaubt ist, was gefällt!\" m. s.« (**).\n(2. Außerordentliches Gesellschaftskonzert unter Hans Richter mit Bachs Matthäuspassion (***)).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 06:09"}, {"ID": 188604055, "Datum": "5.4.1886, Montag", "Haupttext": "Bruckner fährt abends 9 Uhr 50 über Wels nach München (*).\nAnkündigung des Konzerts vom 7.4.1886 (mit dem »Te deum«) in den Münchner Neuesten Nachrichten:\r\n   »+ (Die Musikalische Akademie) gibt Mittwoch den 7. April Abends 7 Uhr im Odeon ihr Drittes Abonnements-Konzert unter gefälliger Mitwirkung der k. sächs. Kammersängerin Fr. Schuch=Proska aus Dresden. [... über die ersten Programmnummern ...] Außerdem bringt die musikalische Akademie eine erstmalige Aufführung des \"Te Deum\" für Chor, Soli, Orchester und Orgel von Anton Bruckner, dem Komponisten der vor 1 1/2 Jahren mit großem Beifall hier aufgeführten Sinfonie.« (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188504055, "Datum": "5.4.1885, Ostersonntag", "Haupttext": "[??] Der Artikel Vergeiners [vom 26.9.1884] erscheint mit einem Bild Bruckners im Volksblatt [Linzer Volksblatt?] (*).\nArtikel über Bruckner mit seiner Photographie [IKO 7] in \"Der Oberösterreicher. Zeitschrift für oberösterreichische Interessen\" 2 (1885), Nr. 7, S. 49f (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188404055, "Datum": "5.4.1884, Samstag", "Haupttext": "Hinweis auf das heutige Konzert in der Neuen Freien Presse Nr. 7043 auf S. 7:\n     \"[...] Anton Bruckner: Sreichquintett [sic], vorgetragen von den Herren Winkler, Lillich, Schalk, Kreuzinger und Hummer; [...]\" (a).\n \nIn einem Konzert (VIII. Vortragsabend) des Akademischen Gesangvereins im Bösendorfersaal spielen Winkler, Lillich, Franz Schalk, Kreuzinger und Hummer Bruckners Quintett [einschließlich Finale].\n     Im Publikum sitzen u.a. Camillo Horn (*a) und die Kritiker Paumgartner [s. 22.4.], Helm [s. 8.4.], Woerz [s. 14.4.] und Schuster [s. 3.5.] (*).\r\n     Die Details des von Rudolf Weinwurm geleiteten Programms: 1. Webers »Frühlingslied« (Vokalchor »Schöne Ahnung ist erglommen«), 2. Dr. Franz Eyrichs »Da drüben« (Chor mit Tenorsolo - F. Schaumann - und Orchesterbegleitung) [siehe die Anmerkung], 3. Dr. J. Machaneks »Der Fischer« (Chor mit Klavierbegleitung), 4. Lieder (gesungen von Fr. Dr. Caroline Itzinger) von J. Dessauer (»Lockung«) und Lassen (»Ich hatte einst ein schönes Vaterland«), 5. Bruckners Quintett, 6. Lieder (gesungen von A. Ehrmann) von Mendelssohn (»Gondellied«) und Brahms (»Minnelied«) und 7. Hans Treidlers »Deutsche Losung« (Chor mit Klavierbegleitung) (**).\r\n     »[...] Die Glanznummer des Abends, das Bruckner'sche Quintett, verpflichtet den Verein den mitwirkenden Künstlern, den Herren Winkler, Schalk, Lillich, Kreuzinger und Prof. Hummer, zu besonderem Danke. [...]« (***).\r\n     »[...] Bruckner's interessantes Quintett, durch die Herren Winkler, Schalk, Lillich, Kreuzinger und Prof. Hummer vollendet vorgetragen, bildete den Glanzpunkt des Abends. Der Componist wurde demonstrativ applaudirt und dankte in sichtlicher Rührung. [...] Nach Schluss des Abends fand eine Kneipe statt, bei der Prof. Bruckner in verdienter Weise gefeiert wurde.« (°).\nNotiz Bruckners »April 5. 5 fl.« (°°).", "Letzte Änderung": "18.11.2025 22:25"}, {"ID": 188304055, "Datum": "5.4.1883, Donnerstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an den Vater von Emil Lamberg in Brasilien:\r\n   Bedankt sich für den aus Brasilien geschickten Tabak und bittet um Bezahlung seiner noch offenen Forderung (90 fl) für Unterrichtshonorar (*).\nOddo Loidol notiert in seinen Aufzeichnungen, daß Bruckner während seines Osteraufenthaltes in St. Florian vom Plan berichtet habe, die 6. Symphonie im Pest aufzuführen. Da das Abschreiben der Stimmen 100 fl. gekostet hätte, habe er aber kein Aufführungsmaterial zugeschickt. [auch am 5.4.1883 notiert?] 1871 habe die Wiener Zeitung [vermutlich nach dem 28.8.1871, sicher nicht der Artikel vom 19.9.1871 gemeint] in einem Bericht über das [700jährige] Jubiläum von St. Florian erwähnt, daß die Laufbahn des in London so erfolgreichen Orgelvirtuosen Bruckner in St. Florian begonnen habe (**).", "Letzte Änderung": "12.07.2024 15:21"}, {"ID": 188104055, "Datum": "5.4.1881, Dienstag", "Haupttext": "Brief Marie Bartls an Bruckner:\r\n     Dankt für das Gebetbuch und die Zeitungskritik. Freut sich über Bruckners Angebot, sie in Oberammergau zu besuchen. Sie komme aber noch lieber mit ihrer Mutter nach Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187804055, "Datum": "5.4.1878, Freitag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Beim Datum »4« [Numerierung der Unterrichtsstunden für Herrn Stern] (*).\n \nDie tschechische Zeitschrift Cecilie berichtet auf S. 31 (= S. 7) von der Kirchenmusik am 24.3.1878 und erwähnt dabei Bruckners Mitwirkung als Organist [sinngemäßer Übersetzungsversuch, der Originaltext ist in tschechisch]:\n     \"Abschreckende Form moderner Ankündigung von Kirchenmusik. \"Der Böhme\" schreibt: Es sind nur einige Tage vergangen, seit bei unserer gesamten Leserschaft die Nachricht Empörung hervorrief, welche Art von Kirchenmusikaufführung in der Hofkirche St. Augustin stattfand - und wie allen Katholiken im Reich zum Trotz [zum Hohn?] kündigen die Wiener Blätter an: \"In der k. k. Hofkirche St. Augustin wird am Sonntag den 24. März um 11 Uhr eine Messe und Graduale von Karla Seybra [sic! recte Karl Seyler] und Offertorium Arie von Stradella (Sopransolo!) aufgeführt. Das Solo wird Fräulein Kamilla Nordmann singen, die Orgel spielt Hoforganist Bruckner. Am Montag wird eine Wittassek-Messe aufgeführt, Graduale (Baritonsolo) von Vavr. Weise [Laurenz Weiß] und Offertorium (Sopransolo) von Franz Schubert. Die Soli werden H. Vilim Speyer [Wilhelm Speyer] und Frau Professorin Passy-Cornet singen. Herr Vockner wird auf der Orgel spielen. Mit der Hofkirche wetteiferten in weltlicher Musik die Pfarrkirchen in der Alservorstadt und in Altlerchenfeld. Da sangen die Soli: Frau Leopoldine Uherker, Fräulein Girsa und Emma von Scelezky, Wilhelmine Rafael und Bettina von Ivanova. - Dies ist sicher ein schönes Zeugnis des katholischen Geistes, der zur Zeit in Wien herrscht und gleichzeitig ein Zeugnis unserer unheilvollen kirchlichen Verhältnisse. Wo kein Sinn für kirchliche Kunst herrscht, ist auch kein Sinn für die Kirche selbst. Dem Herrgott würden die Wiener Pfarrer eher einen Gefallen tun, wenn sie statt gottloser Fanfaren dem tschechischen Volk lieber in der tschechischen Sprache predigen würden und mit ihm andächtig wenn auch nur im Stillen beten würden.\n     Volná aplikace není zabranèna.\" (**).", "Letzte Änderung": "16.12.2024 00:35"}, {"ID": 187604055, "Datum": "5.4.1876, Mittwoch", "Haupttext": "Eduard Kulke gibt im \"Vaterland\" Nr. 94 auf S. 1 einen Überblick über die letzten Konzerte der Saison: \n\n          \"Concerte.\n     Ed. K. Es geht zu Ende - mit dem Winter und mit der Musik. Die warmen Strahlen der Frühlingssonne verscheuchen die Musiker und die Zuhörer aus den Concertsälen und locken sie hinaus in die freie Natur [... über die Philharmonischen Konzerte ...] \n\n     In dem Programmgebäude der Gesellschaft der Musikfreunde ist beinahe kein Stein auf dem anderen geblieben. Von den vier ordentlichen Concerten wurde nur das Programm des ersten und dritten Concertes vollständig eingehalten. In diesen zwei Concerten hörten wir die kindlich=anmuthige Symphonie in G-dur von Haydn, eine höchste anregende und viel versprechende Symphonie von Anton Bruckner [2. Symphonie am 20.2.1876] , den erhabenen \"Lobgesang\" von Mendelssohn, das angenehm plaudernde Trippel=Concert [sic] von Beethoven, ferner Chöre und Volkslieder von Herbeck. [...]\n     [... schwerer Zugang zu Brahms ... erwähnt ein Orgelkonzert von Saint-Saens ...Programmänderung am Kardienstag, statt \"Schöpfung\" gemischtes Programm ...] Wir werden zur Zeit nicht unterlassen, anzuzeigen, ob wir bei dem Tausche etwas gewonnen haben.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187004055, "Datum": "5.4.1870, Dienstag", "Haupttext": "In der Rubrik \"Eingesendet\" im Vaterland Nr. 94 auf S. 3 berichtet ein Leserbrief, signiert \"h.\", über die Aktivitäten des Wiener Männergesangvereins und erwähnt das anstelle einer Stiftungsmesse stattfindende kirchliche Konzert am Gründonnerstag [14.4.1870]:\n          \n\"Löbliche Redaction!\n     Namentlich der Umstand, daß wenige entsprechende Messen für Männerchor vorhanden sind und nur wieder eine Wiederholung geboten werden könnte, veranlaßt den Männergesangverein, anstatt der sonst gebräuchlichen Stiftungsmesse, heuer eine kirchliche Aufführung anderer Art am Gründonnerstag Abends 6 Uhr in der Augustinerkirche zu veranstalten, wodurch es möglich wird, Compositionen von ausgeprägt geistlichem Charakter an passender Stelle zu bringen. Die zur Aufführung kommenden Compositionen sind folgende:  1. Orgelpräludium, gespielt von I. Bruckner [sic]; [...] 9. Orgel=Postludium.\n\n     Es sei bemerkt, daß der Organist der k.k. Hofcapelle und Professor der Orgel am Conservatorium, Herr I. Bruckner, bei dem Orgelpreisspiele zu Nancy 1869 über achtzig Mitconcurrenten den Preis davongetragen hat.\n\n     Selbstverständlich ist der Eintritt in die Kirche ganz frei, sowie überhaupt Alles vermieden wird, was an den Concertsaal erinnern könnte. [... Signatur am Ende:] h.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186404055, "Datum": "(5.4.1864, Dienstag)", "Haupttext": "Das Gmundner Wochenblatt Nr. 14 meldet auf S. 159:\n\"            Correspondenzen.\n     [...] Das große oberösterreichische Sängerfest ist auf Pfingsten kommenden Jahres vertagt worden, weil bis dorthin die großartige Volkshalle vollendet sein dürfte, welche zu dergleichen Versammlungen ganz geeignet werden wird.\"\n     Auf S. 162 Mitteilung der geschätzten Kosten: Mittelteil und östlicher Flügel 30900 fl, westlicher Flügel 6600 fl.", "Letzte Änderung": "08.09.2026 08:16"}, {"ID": 186204055, "Datum": "(5.4.1862, Samstag)", "Haupttext": "Rudigiers erster Spatenstich zum Neuen Dom.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186104055, "Datum": "5.4.1861, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 1. Sonntagsmesse in Es-Dur von Robert Führer in der Linzer Stadtpfarrkirche. Vermerk [Zappes?] in der Stimme der 1. Violine \"den 5ten April Pf\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 199903055, "Datum": "5.3.1999, Freitag", "Haupttext": "Vortrag von Bo Marschner »Moderne Brucknerforschung« an der Universität in Lund.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199303055, "Datum": "5.3.1993, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Staatsorchester Thessaloniki unter Karolos Trikolidis in Thessaloniki.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197103055, "Datum": "5.3.1971, Freitag", "Haupttext": "Kritik [zur 6. Symphonie März 1971] in Le Figaro.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196903055, "Datum": "5.3.1969, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel von Willy Hess »Der heutige Stand der Bruckner-Gesamtausgabe« im Landboten (Winterthur).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196803055, "Datum": "5.3.1968, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch das Mozarteum-Orchester Salzburg unter Karl August Vogt in Steyr.", "Letzte Änderung": "19.07.2024 09:05"}, {"ID": 195203055, "Datum": "5.3.1952, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Wiesbadener Symphonieorchester unter Carl Schuricht im Kurhaus in Wiesbaden.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194103055, "Datum": "5.3.1941, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Rudolf Moralt im Großen Musikvereinssaal in Wien. In Orchesterliedern von Joseph Marx, Hugo Wolf und Richard Strauss wirkt die Sopranistin Anny Konetzni mit.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193803055, "Datum": "5.3.1938, Samstag", "Haupttext": "Sitzung [des Musikwissenschaftlichen Verlags, vermutlich wegen des Streits zwischen Robert Haas und Alfred Orel, vgl. 19.2.] (*).\n\n\nDie Österreichische Nationalbibliothek erwirbt von Familie Hinterberger eine Partiturskizze zum Trio der 8. Symphonie (2. Fassung, T. 25-28) (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193703055, "Datum": "5.3.1937, Freitag", "Haupttext": "In einer Sitzung der STAGMA zum Urheberrecht bei den Originalfassungen werden die 1., 4. und 5. Symphonie begutachtet [vgl. dazu 28.3.1936, 10.6.1938 und 15.6.1938]. \nDer Rechtsschutz wird bejaht für Scherzo und Finale der 4. Symphonie und für die 5. Symphonie (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193603055, "Datum": "5.3.1936, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie durch das Symphonieorchester Göteborg unter Armas Järnefelt (*).\nBrief von Lili Schalk an Franz Moißl:\r\n   Kritik an Robert Haas und der Gesamtausgabe (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193303055, "Datum": "5.3.1933, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie in einem Konzert (»Oberösterreichische Meister«) in Steyr.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193103055, "Datum": "5.3.1931, Donnerstag", "Haupttext": "In einem Nachruf auf Josef Diltsch in der Steyrer Zeitung Nr. 28 wird eine »wirklich meisterhafte« Radierung eines Bruckner-Portraits [IKO 176] erwähnt (*).\n\n\nBesprechung des gestrigen Konzerts mit der 7. Symphonie durch Edward Cushing in The Brooklyn Daily Eagle Nr. 63 auf S. 20. [... Lob für die Interpretation und den Komponisten ... über die Entwicklung der Bruckner-Anerkennung ... einige Kritikpunkte am Werk ... Eindruck von instrumentalen Änderungen v. a. im Finale (Revision Bruckners für Muck??) ... jedenfalls Abweichungen von der gedruckten Partitur ...]. (**).\n\n\nHarold A. Strickland erwähnt in seiner Kritik in The Brooklyn Times (Times Union, Brooklyn, New York) auf S. 41 (= S. 3 des Zeitungsteils) auch die Aufführungen unter Hoogstraten [22.8.1929] und Klemperer [17./18.2.1927] (***).\n\n\nJoseph A. Miller schreibt in The Standard Union Nr. 208 (Brooklyn, New York) auf S. 16:\n\"      THE PHILHARMONIC\n\n[...].\n     The programme consisted of but two numbers, but what numbers! The maestro gave the superb Seventh Symphony of Anton Bruckner [... \"superlative music superlatively played\" ... über die Debatten um Bruckner ... \"It is impossible to imagine greater music.\" ... evtl. Filmaufzeichnung bei Beethoven ...].\n     An interesting visitor to Carnegie Hall was Josef Stransky, for fourteen years conductor of the old unamalgamated Philharmonic, who came to hear the Bruckner number. He told Mr. Toscanini that Bruckner had been his teacher and his inspiration and that he was unable to keep away from the scenes of his former triumphs when the great hour-long symphony was being played.\n     Bruckner wrote his music in the Wagnerian manner, and it was so played. [... kurzes höchstes Lob über Beethoven ...].\n     The same programme will be repeated to-morrow and Saturday, and on Sunday the Bruckner Symphony will be played together with the Saint-Saens Number 3 in C Minor.\" (°).\n\n\nW. J. Henderson berichtet ebenfalls über das gestrige Konzert [vermutlich in The Sun and New York Herald], mit den bei ihm bekannten Vorbehalten Bruckner gegenüber (°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 193003055, "Datum": "5.3.1930, Mittwoch", "Haupttext": "Ankündigung der f-Moll-Messe für den 9.11.1930\nim Linzer Volksblatt Nr. 53 auf S. 6 (*)\nund in der Linzer Tages-Post Nr. 54 auf S. 4 (**).\nAuf Seite 13 Artikel \"Orchester-Festkonzert am 7. März\" von Franz Gräflinger mit Erläuterungen zu den am 7.3.1930 gespielten Werken (4. Symphonie und Klavierkonzert von Wladigeroff) und Ankündigung des Festkonzerts in Wien [am 25.5.1930 mit dem 150. Psalm] (***).\nRadio Wien bringt um 11:00 Uhr ein Vormittagskonzert mit der Kapelle Dr. Ph. de la Cerda, in dem u.a. der 1. Satz der 4. Symphonie (arr. E. Bauer) aufgeführt wird (°).", "Letzte Änderung": "18.09.2026 14:16"}, {"ID": 192803055, "Datum": "5.3.1928, Montag", "Haupttext": "Aufführung der f-Moll-Messe unter Eugen Papst im 12. Philharmonischen Konzert der Philharmonischen Gesellschaft in Hamburg [geplant].\r\nAuf dem Programm steht zuvor das Magnifikat von Kaminski (\"zum ersten Mal\").", "Letzte Änderung": "27.05.2025 09:43"}, {"ID": 192703055, "Datum": "5.3.1927, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra abends unter Frederick Stock nachmittags in der Orchestra Hall in Chicago.\nAuf dem Programm stehen außerdem Werke von Dvorak (\"In der Natur\"), Collins (\"A Tragic Overture\") und Louis Vierne (Symphonisches Stück für Orgel und Orchester und Improvisation von Vierne persönlich).\nWiederholung vom 4.3.1927 (*).\n \nBesprechung des gestrigen Konzerts durch Edward Moore in der Chicago Tribune Nr. 55 auf S. 17:\n\"M. Vierne, Paris Organist, Heard with Symphony\n     [... über die Orgelwerke ... Sekretärin assistierte dem Blinden beim Registrieren und Einsätze-Finden ... kurz über Bruckners Neunte ...]. Beautiful, charming episodes are strewn all through the symphony, but as a whole it strikes one as being longer and more verbose than the recent session of congress.\n     Later in the program M. Vierne appeared at the organ again, [... 10-12-minütige Improvisation ... Zugabe Toccata aus Widors 5. Orgelsymphonie ...].\" (**).\n \nDas Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 108 kündigt auf S. 8 das Konzert vom 7.3.1927 [mit der 3. Symphonie] an (***).", "Letzte Änderung": "06.08.2026 00:30"}, {"ID": 192503055, "Datum": "5.3.1925, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Concertgebouworchester unter Karl Muck in Amsterdam (*).\n \nDie Westliche Post Nr. 64 (St. Louis, Missouri) schreibt auf S. 6 über das Konzert vom 11.3.1925 mit dem \"Te deum\":\n\"Der Massenchor vor großer Aufgabe.\n                               [...]\n    Mit jeder Probe für das Wohltätigkeits-Konzert [... Hugo Anschütz, Kolosseum, Solisten (Elsa Alden, Maude Covington, Clarence Bloemker, Arthur Middleton) etc.].\" (**).\n \nEin Inserat in der St. Louis Post-Dispatch Nr. 179 auf S. 26 \"ST. LOUIS MASSENCHOR CONCERT\" macht auf dasselbe Konzert aufmerksam (***).\n \nThe Boston Globe Nr. 64 bringt auf S. 17 der Morgenausgabe und auf Seite 19 der Abendausgabe die Lösung der gestrigen Rätselfrage:\n\"              What's Who in Music?\n                      Copyright, 1925\n                By GEORGE SMITH\n                        QUESTIONS\n[... zu Bronislaw Huberman ...]\n            YESTERDAY'S ANSWERS\n1. Bruckner was an organist.\n2. A brunette is a simple French chanson, tender, gallant, a serenade.\n3. Harold Bauer first played in the United States in 1900, in Boston.\" (°).\n \nDas Berliner Volksblatt \"Vorwärts\" Nr. 108 widmet sich fast ausschließlich der Berichterstattung von den gestrigen Trauerfeierlichkeiten für Friedrich Ebert [verstorben am 28.2.1925]. Auf S. 5f der Bericht über die Trauerfeier in der Kroll-Oper mit dem Adagio der 7. Symphonie (°°).\n \nBericht \"Öffentliche Vorträge der Casinogesellschaft. Prof. Dr. Kurth über Anton Bruckner\" im Burgdorfer Tagblatt (°°°).", "Letzte Änderung": "04.08.2026 22:32"}, {"ID": 192403055, "Datum": "5.3.1924, Mittwoch", "Haupttext": "Die Wiener Stimmen Nr. 54 bringen auf S. 3 eine mit \"J. Sch.\" signierte Rezension einer Messe von Lechthaler (\"Zwei heimische Meister\"), in der auch Bruckner erwähnt wird (*).\n \nBrief von Carl Hruby an Propst Vinzent Hartl:\n     Als einer der letzten Bruckner-Schüler und als (nach Franz Brunner) der erste Bruckner-Biograph bitte er um Abbildungs- und Überlieferungsmaterial für seine geplante Bruckner-Biographie, die er als Retouche des verfälschten Bruckner-Bild plane (**).", "Letzte Änderung": "12.11.2024 15:54"}, {"ID": 192203055, "Datum": "5.3.1922, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie unter Hein in Baden-Baden (*).\n \nBesprechung von Mahlers Dritter Symphonie in The New York Herald Nr. 187 auf S. 44 (= S. 6 des 3. Teils):\n\"   Mahlerians Trying to Cudgel Public Into Adoring His Music\nViennese Propagandists Here Seem Responsible for Presentations of Late Composer's Third Symphony, Another Ponderous Creation Two Hours in Length.\n                   By W. J. HENDERSON.\nCONCERNING the vigorous activities of the Viennese propagandists in the field of opera and concert in this city [... Aufführungsgeschichte in New York ... über das Werk ... über Mahlers Stil und Charakteristik ...]\n               Inspiring Structures of Tone.\n     Following the method of his master, Bruckner, he labored diligently at rearing colossal and imposing structures of tone, built of long, deep breathing phrases and expanding themselves in gigantesque figures of counterpoint, in pendulous stuccoes of baroque instrumentation and in ponderous, portentous and often pointless lyric symbols. [...].\n     But who by taking thought can add a cubit to his stature? The third and the eighth symphonies of Mahler reveal more evidences of astounding labor than his other works. We find in them the agonized straining of the gaze that would pierce infinities, the inexpressible torturing of an insatiable spirit, the splendid but hopeless sincerity of an ineffectual soul. There are no more pathetic figures in the history of the arts than Bruckner and Mahler, both of whom command respect and sympathy.\n     But their so-called disciples, who are at such pains to reiterate the despairing cries of these expiring spirits, are perhaps less concerned about delivering posterity from devastating ignorance than about establishing themselves in unoccupied territory. [...]. Tuesday evening's audience did Mahler the honor of listening to his entire work. How many of those present will desire to do it again?\" (**).", "Letzte Änderung": "19.06.2025 12:24"}, {"ID": 192103055, "Datum": "5.3.1921, Samstag", "Haupttext": "Die Reichspost Nr. 63 kündigt auf S. 7 die morgige Aufführung des fünfstimmigen Tantum ergo in D-Dur (WAB 42) an (*).\n\n\nIn einer mit \"K.\" signierten Kritik in der Wiener Mittagszeitung Nr. 51 auf S. 2f findet auch die gestrige Aufführung der 7. Symphonie Erwähnung (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191803055, "Datum": "5.3.1918, Diensta", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Gürzenich-Orchester unter Hermann Abendroth im 10. Gürzenich-Konzert in Köln. \nAls Solisten wirken mit Arnold Kroegel (Cembalo bei Corelli) und Emil Telmány (Mozart Violinkonzert).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191703055, "Datum": "5.3.1917, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Nikisch im 10. Philharmonischen Konzert in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191603055, "Datum": "5.3.1916, Sonntag", "Haupttext": "Besprechung einer Aufführung der e-Moll-Messe unter [Richard] Stronck in Barmen in der Kölnischen Zeitung (*).\nPostkarte von Franz Bayer an August Göllerich, die d-Moll-Messe betreffend:\r\n\"[recto, links oben]\r\n5./III. 1916. [siehe die Anmerkung] [rechte Kartenhälfte, Adresse von Göllerich geschrieben] Direktor | A. Göllerich | Linz a/D | Walterstr. 24.\r\n[verso:]\r\nHochverehrter Freund! Die erste Aufführung der Bruckner D Messe in Steyr war am Ostersonntag 1893 [2.4.1893], wobei Bruckner die Orgel spielte. Sie wurde auf Bruckners speziellen Wunsch einstudiert und zur Aufführung gebracht, worüber Bruckner tief gerührt war. Die Zeitungsberichte habe ich seinerzeit Ihnen übergeben, worin über die Aufführung speziell in der Deutschen Zeitung schmeichelhaft berichtet war. Im Jahre 1896, wo am Ostersonntag [5.4.1896] in derselben Kirche die zweite Aufführung war, konnte Bruckner in Folge seiner angegriffenen Gesundheit nicht mehr kommen, was ihm sehr leid tat. Eine weitere Aufführung fand dann am Ostersonntag 1898 [10.4.1898] auf Veranlassung des verstorbenen Grafen Josef Lamberg statt. Im Jahre 1902 &amp; 1910 immer Ostersonntag [30.3.1902 bzw. 27.3.1910] fand die 4. u 5. Aufführung stets in der Stadtpfarrkirche zu Steyr statt. Bruckner legte bei der Aufführung großen Wert darauf, daß die 5 Takte auf Seite 45 der Partitur, die für die Hofkapelle Hellmesberger gestrichen hatte, von den Trompeten u. Pauken gebracht werden. Bei der hiesigen Aufführung gab er sichtlich darauf acht, und gab mir durch ein freundliches Lächeln kund, daß er zufrieden war, daß hier diese 5 Takte von den Trompeten gebracht wurden. Auf Seite 64 in der Partitur mußte nach \"et sepultus est\" [4 Worte unterstrichen] nur die Orgel spielen, die Klarinetten wünschte er gestrichen. Es sind dies die Takte 6 – 10, dann treten die Posaunen u. das Horn auf. Vor Y beginnt die Unruhe der Natur u. die Steigerung des Erwachen[s] derselben. Freundlichen Gruß FBayer\" (**).", "Letzte Änderung": "03.01.2024 23:03"}, {"ID": 191103055, "Datum": "5.3.1911, Sonntag", "Haupttext": "Ein Artikel in The Inter Ocean Nr. 346 (Chicago, Illinois) auf S. 31 (= S. 7 des Magazin-Teils) befasst sich ausführlich mit Problemen der symphonischen Form und Bruckners Symphonien:\n\"Bruckner and His Works in Symphonic Form\n                BY ADOLF BRUNE.\nBUSONI, in his most interesting, thought-provoking booklet, \"A New Esthetic of Music,\" makes the point that as soon as a thought is realized we are arranging the different parts of that thought. [... bei jedem Denken spiele Formales eine Rolle ... über den Begriff \"Form\" ... Sonate und Fuge in der Musik ... Form-Erweiterungen und -änderungen bei Beethoven (incl. Brahms) und weitergehend bei Berlioz, Liszt u.a. ...].\n     In so far as the symphony is concerned, we have had in the last half century but few great masters. Brahms, Bruckner, Caesar Franck are the greatest of them. In Brahms, and to a certain extent also in Franck, the drawing of the picture is the part emphasized; in Bruckner the coloring, the mood–not that Brahms has not coloring, but that it is incidental to the design; not that Bruckner's symphonies are unwieldy masses that have merely transferred the vivid orchestral colors of Wagner to this form, but rather that his form is less perfect–that one might with some justice make this distinction.\n     Brahms was, in his feelings, his philosophy, more pessimistic, austere; Bruckner more naive and devout. [... über die Unterschiede (z. B. norddeutsch/österreichisch ... e-Moll-Messe sei größer als das Deutsche Requiem, das Adagio der 8. Symphonie nach Beethoven unerreicht ...].\n     Brahms' symphony (1876) was the culmination of a long period of intensive self-criticism, and it came late [... aber schon früh Hauptwerke, dagegen Bruckner als Spätentwickler ...]. But Bruckner was no less a genius because he could not at first technically express himself.\n     With him we are sometimes aware that the inspiration and the technic, the fantasy and workmanship are not so welded together that they leave no seam. Of the first symphony we have three [sic] versions; of the third in D minor two; [...]; the third, the one Mr. Stock is going to give us [10./11.3.1911], is \"dedicated in deepest reverence to Master Richard Wagner.\"\n     Dr. Max Graf Vienna, characterizes Bruckner thus: \"Eine ungebrochene musikalische  Naturkraft\" (\"an unbroken natural musical force\"). The roots of his work are sunk deep into the soil of his home, but the gnarled trunk and the crown point heavenward. [... Religiosität (auch in den Symphonien) ...], and so they culminate in mighty chorals and a Te Deum he wishes to be the crown of his last symphony.\n     His outward appearance might evoke a smile–it was that of a peasant–but his head was that of a Roman imperator. [... Ausprägung in den Werken ...].\n     When Bruckner was 30 years old he studied theory and instrumentation with Otto Kitzler, then opera conductor in Linz. [... Beziehung zu Wagner; dessen Einfluss ...].\n     Bruckner, like all the great masters of the last half century, profited not a little by the revival of the compositions of the classic school of polyphonic writing of which Palestrina is the greatest genius. [... Gregorianik, Einfluss der Orgel ...].\n     The writer has read with great satisfaction of the frequent comment of European critics on Bruckner's symphonies, which have become more and more enthusiastic as the conductors have entered deeper into the spirit of these great works. Whereas formerly the critics usually insisted on the blemishes of the symphonies and finished the rest with faint praise, an appreciation of their true worth is steadily gaining ground.\n     The late Theodore Thomas did his share in America for their propagation. One of the most ardent champions of Bruckner is Bernhard Ziehn; it was he who opened the eyes of the writer to the wondrous beauties these works contain. Theodore Spiering gave us some years ago a fine performance of the string quintet in F major with the surpassingly beautiful adagio. And we will hope that Mr. Stock, who is capable of true enthusiasm, will vouchsafe us more frequent performances of the works of this great symphonist.\n \n               Concert Calendar.\n          THE WEEK'S MUSIC.\n[... heute Busoni, donnerstags Minneapolis Symphony Orchestra ...]\nTHOMAS ORCHESTRA, Orchestra hall, Friday afternoon and Saturday night.\n[Es folgen die Programme dieser Konzerte ...].\n     The Theodore Thomas orchestra, Frederick Stock, conductor, will have the assistance of Heniot Levy, pianist, as soloist next Friday afternoon and Saturday evening, the concerts to be given, as usual, in Orchestra hall. The program is as follows:\nOverture to \"Oberon\" . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Weber\nSymphony No. 3, D minor . . . . . . . . . . . . . . . . . .  Bruckner\nConcerto for pianoforte No. 2, F minor, op. 21 . . . . Chopin\nOverture, \"Carnaval\" . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   Glazounow\n     Other recitals listed for the near future are: Mischa Elman [... etc. ...].\" (*).\n \nDiese Aufführung der 3. Symphonie wird auch in The Chicago Tribune Nr. 10 auf S. 17 (= S. 5 des 2. Teils) angekündigt:\n\"     Heniot Levy will be the soloist with the Thomas orchestra Friday afternoon and Saturday evening, presenting the Chopin E [sic] minor concerto for pianoforte. The orchestral numbers include the Bruckner D minor symphony, the Weber overture to \"Oberon,\" and the Glazounow \"Carnaval\" overture.\" (**).\n[Auf derselben Seite Abbildungen von Busoni, Heniot Levy und Elsa von Wolzogen]", "Letzte Änderung": "16.12.2024 15:39"}, {"ID": 191003055, "Datum": "5.3.1910, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der e-Moll-Messe durch das Wiener Konzertvereinsorchester und den Akademischen Gesangverein Wien unter Franz Pawlikowsky beim Festkonzert zum 30jährigen Bestehen des Deutschen Schulvereins im Großen Musikvereinssaal in Wien. \n\nVon Mathilde Kralik wird der Chor mit Bläserbegleitung \"An das Vaterland\" aufgeführt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190803055, "Datum": "5.3.1908, Donnerstag", "Haupttext": "Aufsatz über die 9. Symphonie in der Neuen Musik-Zeitung, 29. Jahrgang, Nr. 11, auf S. 236 - 239:\n\"Anton Bruckner.\nNeunte Symphonie (in d moll, dreisätzig).\nErläutert durch Theodor Helm jun.\n(Fortsetzung.) [vom 23.1.1908]\nIII. Satz Adagio.\nUnd nun das Adagio! Welcher Kontrast zu dem vorigen Satze! [... Analyse des 3. Satzes ... bei der Stelle \"Abschied vom Leben\" fügt Helm die Erinnerung an den 25.1.1894 ein ... in Berlin (Januar 1894) habe Bruckner den Plan gefasst, die Tubenstelle aus dem Finale der 7. Symphonie im Adagio der Neunten zu zitieren ...] (Schluß folgt.)\" [am 19.3.1908].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190703055, "Datum": "5.3.1907, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Residentie Orkest unter Bernhard Stavenhagen in der Stadsschouwburg in Amsterdam.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190603055, "Datum": "5.3.1906, Montag", "Haupttext": "Aufführung des Quintetts durch das Aulin-Kvartett und Axel Runnquist [in Stockholm?] (*).\n\r\nMehrere Zeitungen berichten vom gestrigen Nicolai-Konzert mit der 9. Symphonie unter Karl Muck:\r\ndie Montagsrevue Nr. 10 auf S. 6 (H. v. Friedlaender-Abel) (**),\r\ndas Neue Wiener Journal Nr. 4441 auf S. 4 - in einer kurzen, unsignierten Meldung - (***),\r\ndie Österreichische Volkszeitung Nr. 63 auf S. 5 (°),\r\ndie Wiener Mittagszeitung Nr. 52 auf S. 3, signiert \"K.\" (°°)\r\nund \"Die Zeit\" Nr. 1236 auf S. 3 - Kritik von Richard Wallaschek (°°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190503055, "Datum": "5.3.1905, Faschingssonntag", "Haupttext": "Brief von Richard Strauss an Gustav Mahler: \n    Bittet um Angabe von Mahlers Programm und Sängern [für das Grazer Musikfest 31.5. bis 4.6.1905]. Gut wäre es, die Solisten auch für das andere Programm (Josef Reiter, Bruckner »Te deum«, Otto Naumann) zu verwenden ...", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190303055, "Datum": "5.3.1903, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel von Karl Grunsky »Bruckners Neunte Symphonie« in der Neuen Musikzeitung 24. Jg., Nr. 8, S.101 (*).\nAufführung der 3. Symphonie durch das Berliner Tonkünstler-Orchester unter Richard Strauss in der Erzherzog-Johann-Industriehalle in Graz. Anschließend offizielles Souper mit W. Kienzl, S. v. Hausegger, E. v. Schuch, E. Decsey und H. Potpeschnigg [ziemlich sicher alles Konzertbesucher] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190203055, "Datum": "5.3.1902, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel von August Göllerich »Aufruf an alle Freunde Anton Bruckners (zu einer Bruckner-Biographie)« in der Wiener Abendpost, S.5.", "Letzte Änderung": "25.07.2025 07:18"}, {"ID": 190103055, "Datum": "5.3.1901, Dienstag", "Haupttext": "Kritik Hanslicks zur 5. Symphonie unter Mahler [24.2.1901] in der Neuen Freien Presse Nr. 13121 (Morgenblatt) auf S. 1 (*).\n\nDasselbe Konzert wird auch von Robert Hirschfeld in der Wiener Abendpost (Beilage zur Wiener Zeitung) Nr. 53 auf S. 2 besprochen (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189903055, "Datum": "5.3.1899, Sonntag", "Haupttext": "Die Brünner Sonntagszeitung Nr. 126 bringt auf S. 1 ein Feuilleton \"Wiener Kunstvorgänge\", signiert \"P. G.\" (vermutlich Paul Stefan Grünfeld, Musikredakteur der Zeitung), in dem auch die Aufführung der 6. Symphonie [am 26.2.1899] besprochen wird (*).\r\nÜber dieses Konzert schreiben auch die Neue Musikalische Presse (**)\r\nund das \"Vaterland\" Nr. 64 (I. Beiblatt) (***).\nIm Vaterland erscheint auf S. 2 des Beiblatts auch eine Kritik, signiert \"K.\", zu den Aufführungen des Quintetts [am 5.2.1899 und 7.2.1899] (°).", "Letzte Änderung": "12.02.2023 10:57"}, {"ID": 189803055, "Datum": "5.3.1898, Samstag", "Haupttext": "Kritik Schönaichs zur 5. Symphonie in der Wiener Allgemeinen Zeitung Nr. 6003 auf S. 2f, signiert \"G. S.\" (*).\nBesprechungen dieses Konzerts vom 1.3.1898 erscheinen\r\nauch in der Arbeiterzeitung Nr. 63 auf S. 7. signiert \"j. s.\" [Josef Scheu] (**),\r\nin der Zeitschrift \"Die Zeit\" Nr. 179 auf S. 157 [kurze Notiz], signiert \"R. W.\" [= Richard Wallaschek] (***)\r\nund in der Ostdeutschen Rundschau Nr. 63 auf S. 8 (°).\nDie Arbeiterzeitung bringt auf S. 7 auch eine Kritik der \"Seligkeiten\" [Les Béatitudes] von Cesar Franck, in der Franck als der \"französische Anton Bruckner\" bezeichnet wird (°°).\nAuf das Konzert des Wagner-Vereins mit dem \"Te deum\" [am 7.3.1898] weisen mehrere Zeitungen hin:\r\ndas Deutsche Volksblatt Nr. 3294 auf S. 10 (°°°),\r\ndie Deutsche Zeitung, die auch eine Klavieraufführung der 5. Symphonie beim Wagner-Verein durch Ferdinand Löwe und Josef Schalk erwähnt (#),\r\nund die Ostdeutsche Rundschau Nr. 63 auf S. 1f (##).", "Letzte Änderung": "28.09.2026 11:24"}, {"ID": 189703055, "Datum": "5.3.1897, Freitag", "Haupttext": "Hinweis auf das heutige Konzert in den Innsbrucker Nachrichten Nr. 51 auf S. 3:\r\n  \"(Innsbrucker Musikverein) Heute abends findet im großen Stadtsaale das IV. Mitglieder=Concert unter Mitwirkung der Frau Hedwig Fahr=Woraczek , Concertsängerin in Frankfurt a. Main, und unter Leitung des Musikdirectors Josef Pembaur mit folgendem Programm statt: 1. Vierte Symphonie (romantische) für großes Orchester, von Anton Bruckner. I. Satz: Allegro molto moderato. II. Satz: Andante. III. Satz: Scherzo. IV. Satz: Finale. 2. [„]Sieh, mein Herz erschließet sich”, Arie für Alt aus der Op. „Samson u Dalila”, von Saint Saens. [über die weiteren Programmnummern]\" (*).\nAufführung der 4. Symphonie im 4. Musikvereinskonzert unter Josef Pembaur in Innsbruck. Gesangssolistin ist Hedwig Fahr-Woraczek (**).\r\nVermutlich besucht dieses Konzert auch der Kritiker (signiert \"eh.\"), der das Wiederholungskonzert vom 30.4.1897 am 4.5.1897 besprochen hat (***).\nDie Wiener Zeitung Nr. 52 berichtet auf S. 5f von der gestrigen Sitzung des Oberösterreichischen Landtags: \"[...] für die durch Hochwasser geschädigte Gemeinde Ostermiething bewilligte der Landtag 2000 fl. und schließlich für ein für Anton Bruckner zu errichtendes Denkmal in Steyr den Be­trag von 150 fl. [...]\" (°).\nDiese Meldung erscheint wortgleich auch im \"Vaterland\" Nr. 64 auf S. 4 (°°).", "Letzte Änderung": "23.08.2026 12:31"}, {"ID": 189503055, "Datum": "5.3.1895, Dienstag", "Haupttext": "Das Linzer Volksblatt Nr. 53 erwähnt auf S. 4 Bruckner als Orgelmeister in einem Artikel über Josef Labor\n\"          Drittes Kammermusik-Concert.\n     [... am 3.4.1895 ...] die Bekanntschaft mit Josef Labor, jenem blinden Tonmeister, der heute neben Bruckner und Josef Rheinberger zu den besten Meistern des Orgelstils zählt und als Virtuose auf seinem Instrumente als der Besten Einer gefeiert wird. [... Labors Klavierquartett ... Konzertmeister E. Kühns spielte auf einer Stradivari (bei Grieg-Sonate von A. Schreyer begleitet) ... Quartettgenossen waren R. Körner, B. Dessauer und F. Schober ...]\" (*).\n\r\nDie Ostdeutsche Rundschau Nr. 63 berichtet auf S. 5 über die (Teil-)Aufführung der 3. Symphonie am 20.2.1895:\r\n\"     Neuer Richard Wagner-Verein. Der Abend des 20. Februar vereinigte eine Anzahl von Mitgliedern und Gästen zu einer bescheidenen, aber deshalb nicht weniger warm das Andenken des Meisters ehrenden Wagner=Feier. Das Verdienst am würdigen Verlaufe derselben gebührt den Herrn Schnabel und Riedl und ihren gediegenen Klavier= und Violinvorträgen. Wir heben unter diesen hervor: die Wagner gewidmete D-moll-Symphonie Bruckner's (2. und 3. Satz), [... Arien und Lieder ... am 6.3.1895 Vereinsabend ...] Deutsche Gäste herzlich willkommen. [... Kontakt über Dr. Alois Traeger ...]\" (**).\n \nDas Wiener Tagblatt Nr. 63 teilt auf S. 7 mit, daß in der Neuen Musikalischen Presse Nr. 9 [vom 3.3.1895] ein Artikel von »G. S.« [Gustav Schönaich] und Theodor Helm über Bruckner (mit einem Portrait) erschienen ist:\r\n„Anton Bruckner. (Mit Porträt). Von G. S. und Theodor Helm. – “ (***).", "Letzte Änderung": "20.10.2023 08:20"}, {"ID": 189403055, "Datum": "5.3.1894, Montag", "Haupttext": "Ankündigung einer Aufführung der 2. Symphonie]in einem Konzert des Wiener Akademischen Wagner-Vereins [15.4.1894?] in der Ostdeutschen Rundschau Nr. 42 auf S. 3:\r\n\"     Die Philharmoniker bringen in ihrem achten Abonnementkonzerte [...] zur Aufführung: [...] Symphonie in Es-dur Nr. 3 (Eroica). – Die im Saisonprogramme der Philharmoniker versprochene zweite Symphonie von Bruckner gelangt in einem großen Konzert des Wagnervereines demnächst zur Aufführung. In diesem Konzert wird sich Siegfried Wagner den Wienern als Dirigent vorstellen.\" (*).\n[vermutlich 5.3.] Artikel »Bruckner in Linz« von Theodor Altwirth in der Linzer Montagspost Nr. 10 (**).\nDas Grazer Tagblatt Nr. 63 kündigt auf S. 4 eine Aufführung in Wien [2. Symphonie geplant] an:\r\n\"     (Siegfried Wagner,) der Sohn Richard Wagners, welcher sich seit einigen Jahren der Dirigentenlaufbahn widmet, hat in Concerten, welche er in Leipzig, Berlin, Köln, Frankfurt und Heidelberg leitete, überraschende Beweise einer hervorragenden Dirigentenbegabung geliefert. Meist waren es Tondichtungen seines großen Vaters, deren Ausführung er leitete. Im Laufe des April wird er eine Symphonie von Anton Bruckner in Wien dirigieren.\" (***).\nSchreiben des Rektors der Wiener Universität an den Archivar Karl Schrauf, das Widmungsexemplar der 1. Symphonie betreffend [Vorgedrucktes fett gedruckt, von Tschermak selbst nur die Unterschrift]:\r\n\"AKADEMISCHER SENAT DER K. K. UNIVERSITÄT WIEN. | Z. 1480 ex 1893/4  ad Z 281/WA\r\n     In der Anlage übermittle ich Euer Hochwohlgeboren eine von Herrn Dr Anton Bruckner dem academischen Senate gewidmete Composition unter dem Titel: \"Erste Symphonie /: C Moll :/ für großes Orchester\" mit dem Ersuchen, dieselbe in dem Universitäts-Archive aufzubewahren.\r\n                Wien am 5. März 1894\r\n      Der Rector der k.k. Universität.\r\n                         G. Tschermak\nAn den | k. k. Sectionsrath und Archivar | Herrn | Dr Carl Schrauf\"\r\nAktenvermerke vom 2.3.1894 und 15.3.1894 (°).\nAntrag des Rektors der Wiener Universität an das Unterrichtsministerium:\r\n\"Hohes Ministerium für Cultus und Unterricht. | Laut hohen Ministerial-Erlasses vom 2. Oktober 1891 Z. 20797 [... Man möge die am 24.2.1894 und 2.3.1894 gefassten Beschlüsse, Bruckner anstelle der jährlichen Remuneration von 800 fl. eine jährliche Ehrengabe von 1200 fl. zu gewähren, befürworten ...]. Der ergebenst gefertigte Rector beehrt sich diesen Antrag einem hohen Ministerium auf das Wärmste befürwortend vorzulegen. | Wien, 5. März. Der Rector | G. Tschermak\"\r\nAktenvermerke am 12.3.1894, 29.3.1894 (Rittner), 5.4.1894 (°°).", "Letzte Änderung": "21.11.2025 08:59"}, {"ID": 189303055, "Datum": "5.3.1893, Sonntag", "Haupttext": "Ankündigung des Konzerts vom 11.3.1893 (mit dem »Tafellied«) in der Ostdeutschen Rundschau Nr. 10 auf S. 4:\n\"     Wr. Akademischer Gesangsverein. Das diesjährige Concert des Wiener Akademischen Gesangsvereines findet Samstag den 11. März 7 Uhr abends im großen Musikvereinssaale unter gefälliger Mitwirkung mehrerer Solokräfte und des Organisten Herrn Karl Oßke (Chormeister des Akademischen Gesangsvereines Innsbruck) statt. Die zum Vortrage gelangenden Chöre sind folgende: [... Brahms, Franz Schubert, Weber, Engelsberg ...] Bruckner, Jugendchor aus dem Jahre 1843. Herbeck [...]\" (*).\n \nDie Wiener Zeitung Nr. 53 meldet auf S. 1, dass die Partitur der 8. Symphonie der kaiserlichen Bibliothek einverleibt wurde:\n\"     Nichtamtlicher Theil.\n                Oesterreich.\n              Wien, 4. März.\n                Verzeichniß\nder literarischen Werke, die von Seiner Majestät im Laufe der Monate November 1892 bis inclusive Februar 1893 für die k. und k. Familien=Fideicommiß=Bibliothek allergnädigst angenommen wurden.\nGeschichte des k. und k. Hußarenregiments Nr. 10 Friedrich Wilhelm III. König von Preußen. Verfaßt von Gustav Ritter Amon von Treuenfest. Wien 1892, gr. 8°.\nAchte Symphonie (C-moll) für großes Orchester von Anton Bruckner. Wien 1892, Fol.\nDas geistige Wien. Künstler= und Schriftsteller=Lexikon. Herausgegeben von Ludwig Eisenberg und Richard Groner. Jahrgänge 1889–1891. Wien, 8°. 3 Bände. [...]\" (**).\n \n(4. Gesellschaftskonzert unter Gericke mit Schumanns Oratorium »Das Paradies und die Peri« (***)).", "Letzte Änderung": "09.10.2024 07:02"}, {"ID": 189103055, "Datum": "5.3.1891, Donnerstag", "Haupttext": "Das Musikalische Wochenblatt Nr. 10 bringt auf S. 134 - 136 einen Musikbrief aus München, in dem auf S. 136 Bruckner kurz erwähnt wird:\n                                 \"München, Februar 1891.\n     Uebersicht der Concerte des Winters 1890/91.\n     [... über die Verhältnisse bei den Akademiekonzerten, die guten Qualitäten des Dirigenten Franz Fischers und der Orchestermusiker, dank denen die Übelstände verdeckt werden ...] Denn wo einzelne Sätze von Beethoven'schen Symphonien ohne Probe abgespielt und ganz unbekannte Werke von der Schwierigkeit einer Bruckner'schen Symphonie, neue Liszt'sche oder Berlioz'sche Schöpfungen mit zwei oder drei Proben zwischen aufreibender Opernthätigkeit schnell einigermaassen hergerichtet werden müssen (oder dürfen?), da kann doch von einer künstlerischen Vollendung der Gesammtleistungen kaum mehr im Ernste gesprochen werden. [... möglicherweise ein Grund für Hermann Levis Rücktritt von den Akademiekonzerten? ...] Der Kluge zieht sich zurück. Den Nachruhm aus dieser Periode der \"Weiterbildung\" unserer Akademie-Concerte mag er neidlos Anderen überlassen.\n                  (Fortsetzung folgt.)\n[Signatur beim letzten Musikbrief am 9.7.1891:]        D.\" (*).\n \nBrief von Cosima Wagner an Chamberlain, u. a. auch über den Abend bei Böhler [siehe \"einige Tage vor dem 25.1.1891\"]: \"[...] jenen phantastischen Abend, wo Wickhoff neben Herrn Höfler und eine Dame Böhler auf uns wartete und der echevelierte Pianist Löwe uns Bruckner zum besten gab! | Ich habe aber die freundlichste Erinnerungen an diesen Abend, der für mich etwas ungemein Gutgelauntes hatte. [...]\" (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189003055, "Datum": "5.3.1890, Mittwoch", "Haupttext": "Datierungen im 1. Satz der 8. Symphonie auf Bogen 6/4 (\"5.3.890.\") und Bogen 19/1 bei Takt 382 (\"5. März. | 1890 [nachträglich davor geschrieben:] u. 7. März\") [vermutlich Kontrolle der Stimmführung anhand von Kustoden] (*).\nHinweis auf das heutige Konzert im »Vaterland« Nr. 63 auf S. 2 des Beiblatts: \"Vom Wiener akademischen Wagner=Verein (Zweigverein des allgemeinen Richard Wagner=Vereines) werden die nachbenannten zwei künstlerischen Unternehmungen veranstaltet: Am Mittwoch, 5. d. M., Abends halb 8 Uhr, findet wie gewöhnlich im kleinen Musikvereinssaale der dritte interne Musikabend in diesem Winter statt. Hiebei gelangen unter Mitwirkung der k. und k. Kammer= und Hofopernsängerin Frau Rosa Papier=Paumgartner, der Herren Ferdinand Löwe, Theodor Luka und des Vereinschores unter Leitung des Herrn Joseph Schalk folgende Tonwerke zur Aufführung: [...] 4. Anton Bruckner, Adagio und Scherzo aus der III. Symphonie (Clavier); [...] 6 Anton Bruckner: Kyrie und Gloria aus der F=Messe (für Soli, Chor, Orgel und Clavier). Am Samstag, 8. d. M., Abends halb 8 Uhr, findet im großen Saale des Niederösterreichischen Gewerbevereins, Stadt, Eschenbachgasse Nr. 11, ein öffentlicher Vortrag des Herrn Hans Paul Frhrn. v. Wolzogen statt über \"Richard Wagner und seine Freunde\" (Aeußerungen und Erinnerungen) [...]\" (**).\nBeim I. (III.)  internen Musikabend des Wiener akademischen Wagner-Vereins im kleinen Musikvereinssaal dirigiert Josef Schalk als letzten Programmpunkt Kyrie und Gloria aus der f-moll-Messe (statt Orchester mit Klavier und Blechbläsern; Solisten: Irma Ecker, Alexandrine Parger, Hans Parger, Richard Hirsch; Orgel: Rudolf Wilfert, Klavier: Robert Erben). Ferdinand Löwe spielt (als vierte Nummer) Adagio und Scherzo aus der 3. Symphonie (\"comp. 1873\").\r\n   Auf dem Programm stehen außerdem Werke von Joh. Stephani (Altdeutsche Chöre: »Kukuk« und »Ballet«), Beethoven (Sonate für Violoncello und Klavier op. 69), Schubert (Ständchen für Altsolo und Frauenchor) und Peter Cornelius (»Trauer und Trost«, 6 Lieder für Sopran). Mitwirkende: Rosa Papier-Paumgartner (Sopran) und Theodor Luka (Cello) (***).\r\n   Der Programmzettel enthält einen in die Messe einführenden Text Josef Schalks (°).", "Letzte Änderung": "23.12.2024 18:03"}, {"ID": 188903055, "Datum": "(5.3.1889, Faschingsdienstag)", "Haupttext": "Liederabend von Hugo Wolf und Ferdinand Jäger beim Wiener Akademischen Wagner-Verein.", "Letzte Änderung": "10.06.2024 07:42"}, {"ID": 188803055, "Datum": "5.3.1888, Montag", "Haupttext": "Erste Datierung zur Umarbeitung der 3. Symphonie. \nBruckner benützt für die Überarbeitung eine von Franz Schalk vorbereitete Fassung (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188703055, "Datum": "5.3.1887, Samstag", "Haupttext": "Ein Inserat im \"Dagblad van Zuidholland en 's Gravenhage\"Nr. 54 auf S. 360 (= S. 4) weist auf die Aufführung der 3. Symphonie am 9.3.1887 und die Probe am 6.3.1887 (\"Orkest-Repetitie: Zondag half twee uren.\") hin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188603055, "Datum": "5.3.1886, Freitag", "Haupttext": "Kalendereintragung Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen): »K. M.« [Königliche Majestät] und bei den Aufzeichnungen vom 20.3.1886 »5. März König« (*).\r\nUndatierte Kalendernotiz: Entwurf des Briefes an König Ludwig II. (*a).\nAufführungsmeldung der Neuen Zeitschrift für Musik Nr. 10 auf S. 110:\r\n    »Aufführungen neuer und bemerkenswerther älterer Werke. [...] Bruckner, A., Fdur=Streichquartett [sic!]. Wien, 3. Quartett=Concert von Hellmesberger.« [am 7.1.1886] (**).\nDie Linzer Tages-Post Nr. 52 berichtet auf S. 5 von der Hamburger Aufführung der 7. Symphonie [19.2.1886] und erwähnt die ausführliche Rezension von J. Sittard [Übernahme des Artikels in der Deutschen Zeitung vom 4.3.1886]:\r\n    » - Bruckners E-dur-Symphonie in Hamburg. Bruckners große siebente Symphonie, welche in Wien im nächsten philharmonischen Concerte am 21. März aufgeführt wird, ist nunmehr unter Professor v. Bernuth's Leitung (gleichfalls in einem philharmonischen Concerte) auch vor dem Hamburger Publicum erschienen [... Zitate aus Sittards Kritik:] \"Man mag sich zu Bruckners Kunstschaffen stellen, wie man will, auch diejenigen, welche sich nicht mit demselben befreunden können, werden zugeben müssen, daß aus seiner siebenten Symphonie ein genialer Künstler zu uns spricht. [... ausführliche Besprechung des Werkes, besonderes Lob für das Adagio ...] Wer ein solches Kunstwerk wie diesen Satz zu schaffen vermochte, der gehört zu den Unsterblichen\" - Uebrigens erschien dem Hamburger Kritiker die ganze Symphonie \"durch den leidenschaftlichen Hauch einer tiefen Empfindung durchglüht\". Er schließt mit den Worten: \"Uns hat das Riesenwerk einen Eindruck hinterlassen, wie wenig andere Werke der Neuzeit«.\" [keine Signatur] (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188403055, "Datum": "5.3.1884, Mittwoch", "Haupttext": "Notiz Bruckners: »5. [März]« und vier Ausgabenposten für Schuster, Kohlen und Essen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188303055, "Datum": "(5.3.1883, Montag)", "Haupttext": "Richard Wagner gewidmeter Trauercommers des Wiener Akademischen Gesangvereins im Sophiensaal. U. a. wird ein Chor von Rudolf Weinwurm (»Andenken an Richard Wagner«, nach einem Text Schaumanns) aufgeführt. Hermann Bahr hält dabei eine politische Rede.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188203055, "Datum": "5.3.1882, Sonntag", "Haupttext": "Kalendernotiz Bruckners: Datum angestrichen [Dienst an der Hofkapelle] (*).\n(4. Gesellschaftskonzert unter Gericke mit Bachs »Johannespassion« (**)).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 05:43"}, {"ID": 187703055, "Datum": "(5.3.1877, Montag)", "Haupttext": "Premiere von Wagners »Walküre« unter Hans Richters Leitung (*). \nHugo Wolf und Mottl wollen sie besuchen (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187603055, "Datum": "5.3.1876, Sonntag", "Haupttext": "Bruckner spielt Orgel in der Augustinerkirche um 11 Uhr. Es erklingen unter Eders Leitung eine Messe von Mozart, ein Graduale (mit Baritonsolo: A. Wallnöfer) von J. Vockner (F. Vockner) und ein Offertorium (mit Sopransolo: Adele Passy-Cornet) von Alessandro Stradella (*).\n(Goldmarks »Ländliche Hochzeit« wird unter Hans Richters Leitung erstaufgeführt (**).\r\n   In diesem 7. Philharmonischen Konzert erklangen außerdem Werke von Beethoven und Mozart (***)).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187303055, "Datum": "(5.3.1873, Mittwoch)", "Haupttext": "Vortragsabend am Wiener Konservatorium.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187103055, "Datum": "(5.3.1871, Sonntag)", "Haupttext": "Gesellschaftskonzert unter Frank mit Werken von Mozart und Schubert. Brahms dirigiert selbst sein Requiem (erste vollständige Darbietung in Wien (*)).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186903055, "Datum": "(5.3.1869, Freitag)", "Haupttext": "Konzert von Johannes Brahms in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186603055, "Datum": "(5.3.1866, Montag)", "Haupttext": "Aufführung von Ignaz Dorns Volksstück \"Prinz Eugen der edle Ritter\" in Linz.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186103055, "Datum": "5.3.1861, Dienstag", "Haupttext": "Datierung \"5. März [1]861. Conservat.\" in Bruckners Übungsheft zu den Studien \nbei Sechter (zum 3. Studienband WAB 248 gehörender Einzelbogen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186003055, "Datum": "5.3.1860, Montag", "Haupttext": "Eintragung Bruckners im Sechter-Studienheft (WAB 247) auf fol. 137r:\n\"Wien 5. März [1]860.\".\nAuf derselben Seite mehrere Fragen Bruckners und Notizen zu Sechters Meinung, darunter \"Ja | H Prof. 5. März.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 185603055, "Datum": "5.3.1856, Mittwoch", "Haupttext": "Schreiben Dierzer von Traunthals an die k.k. Statthalterei (Konzept und Reinschrift), in dem er Bruckner als den »geschicktesten Bewerber« empfiehlt. Er erwähnt dabei auch die in St. Florian erfahrene Schulung und die Tatsache, daß Bruckners Mutter der Unterstützung bedürfe:\n»Hochlöbliche k. k. Statthalterei! \r\n    Anton Bruckner, gewesener Schullehrer in S. Florian, wo er zugleich die Stelle eines Organisten begleitete, wurde für die hiesige Dom- und Stadtpfarrkirche als provisorischer Organist angestellt, welches Provisorium von dieser hohen k. k. Statthalterei laut des Erlasses vom 14. Dezember v. J. Z. 20717 bestättiget, und die Besoldungsbezüge angewiesen wurden.\r\n   Inzwischen wurde der Konkurs wegen definitiver Besetzung des besagten Postens ausgeschrieben und der Concurstermin bis Ende Dezember festgesetzt. In Folge dessen haben die nachbenannten 4 Kompetenten ihre Gesuche um diesen Dienstesposten hierorts überreicht und zwar: \r\na) Georg Müller, Musiklehrer in Linz\r\nb) Ludwig Paupie, Stadtpfarr-Organist in Wels\r\nc) Anton Bruckner, derzeit prov. Organist an der Dom und Stadtpfarrkirche in Linz und \r\nd) Raimund Hain, Lehrer an der S. Mathiaspfarrschule in Linz.\r\n   Unter diesen 4 Kompetenten, deren belegte Gesuche samt der Competenten Tabelle in ./. angeschlossen werden glaube ich den Anton Bruckner als den tauglichsten und würdigsten aus nach folgenden Gründen vorschlagen zu müssen, und zwar:\r\n1. weil er sich schon bei der wegen Besetzung des Provisoriums abgehaltenen musikalischen Probe als den geschicktesten Bewerber erprobte und sohin provisorisch angestellt wurde, in der sicheren Hoffnung, daß ihm dieser Dienstesposten auch definitiv werde verliehen werden, indem gewöhnlich das Provisorium in das Definitivum übergeht;\r\n2. hat Anton Bruckner das in ihn gesetzte Vertrauen [...]«\r\nUnterschriften von Dierzer und (nur im Konzept) Weichhart (*).\nSchreiben der Geistlichen Vogtei (Schiedermayr) an die weltliche Vogtei (Konzept und Reinschrift):\r\n   Das Gutachten vom 2.1.1856 ergänzend berichtet er von der Dringlichkeit der Blasebalgreparatur. Kostenvoranschlag [vom 4.3.1856] liegt bei. Die Kosten sollten Ludwig Moser berechnet werden. Mit der Reparatur sei bereits begonnen worden (**).", "Letzte Änderung": "16.10.2024 16:38"}, {"ID": 184903055, "Datum": "5.3.1849, Montag", "Haupttext": "Franz Spalt und Georg Bauernschmid schätzen das Inventar der Wohnung Franz Sailers. Der Gesamtwert beziffert sich auf ca. 1002 Gulden, wovon 400 Gulden auf den Bösendorfer-Flügel entfallen.\r\nDie Richtigkeit des festgestellten Gesamtvermögens (26579 Gulden) wird von allen Beteiligten, darunter auch Bruckner, durch Unterschrift bestätigt, desgleichen die Endabrechnung. An letzter Stelle der Liste der \"Interessenten\" steht \"7. Herr Anton Pruckner, Schulgehilfe in St. Florian.\".\r\nIm Protokoll zur Verlassenschaftsabhandlung werden die auf die einzelnen Erben und Legat-Empfänger fallenden Anteile benannt.\r\nSpalt und Bruckner bestätigen den Erhalt ihrer Legate: \"Herr Frz Spalt und Herr Anton Pruckner bestätigen zugleich, daß ihnen u. zwar ersterem [...] und letzterem das Fortepiano des Herrn Sailer ausgefolgt worden seyen.\"\r\nAndreas Moherndl, ein Cousin des Verstorbenen, ist als Kurator für die minderjährige Antonia Leutgöb (* 1829), eine Cousine, beteiligt.\r\nIm Protokoll sind die wesentlichen Punkte des (nicht erhalten gebliebenen) Testaments festgehalten. Es wird von den Beteiligten unterzeichnet.\r\n\" Nach Vorlesung als richtig befunden, und durch die Unterschriften der Interessenten bestätiget. | Reymund Sailer | Georg Arnoldnermpia. | Gottfried Finkmp | Marie Leutgöbmp | Franz Spaltmp | Zur Beglaubigung. | Ruckensteinermp | Michael Gitlbergermp | Akt. [linke Spalte:] And. Moherndl | Curator | Anton Brucknermp.\"", "Letzte Änderung": "12.06.2025 22:24"}, {"ID": 194701056, "Datum": "5. - 27.1.1947, Sonntag bis Montag", "Haupttext": "Auf seiner Rußland-Tournee dirigiert Josef Krips die 7. Symphonie mit dem Moskauer Staatsorchester in Moskau.", "Letzte Änderung": "20.04.2023 14:40"}, {"ID": 201502055, "Datum": "5.2.2015, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie (Fassung 1877) durch das Iceland Symphony Orchestra unter Osmo Vänska.", "Letzte Änderung": "14.02.2026 17:48"}, {"ID": 197802055, "Datum": "5.2.1978, Sonntag", "Haupttext": "Artikel von »B. B.« »Bruckner soll in Museen zementiert werden« im Linzer Kirchenblatt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196302055, "Datum": "5.2.1963, Dienstag", "Haupttext": "Erste japanische Aufführung der g-Moll-Ouvertüre durch das Tokyo-Symphonieorchester unter J. Dan.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195202055, "Datum": "5.2.1952, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Gürzenich-Orchester unter Eugen Jochum im 7. Gürzenich-Konzert in Köln. Am Beginn des Programms steht Webers \"Euryanthe\"-Ouvertüre [Wiederholung des Konzerts vom Vortag].", "Letzte Änderung": "29.12.2024 09:41"}, {"ID": 195102055, "Datum": "5.2.1951, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Herbert von Karajan in Linz (Konzert zugunsten des geplanten Bruckner-Hauses) (*) im 2. Festkonzert der Brucknerhausgemeinde in der Diesterwegschule in Linz (*a).\n[1. Konzert am 16.3.1950]", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194902055, "Datum": "5.2.1949, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Karl Hofmarksrichter »Von Wagner zu Bruckner« in »Die Warte« (*).\n\n\nBrief von Bischof Josef Calasanz Fliesser und Generalvikar Josef Lugstein an den Linzer Bürgermeister Ernst Koref:\n     Teilen zum Brief vom 25.10.1948 und im Sinne des Telephongesprächs vom 3.2.1949 mit, dass laut Beschluss der Bischofskonferenz vom 11.3.1948 Konzerte in Kirchen (auch Orgelkonzerte) untersagt sind. Max Auer sei davon informiert worden. Religiöse Chorwerke seien bei freiem Eintritt bei Andachten (Weihestunden) gestattet, und Aufführungen von Messen dürften keinen Konzertcharakter haben. Da das Kaufmännische Vereinshaus (so am 22.7.1949 und 23.7.1949) zur Verfügung stünde, benötige man Kirchenräume für das Bruckner-Fest nicht. Kirchenkonzerte in der nationalsozialistischen Ära seién ein Zugeständnis an die Machthaber gewesen (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194202055, "Datum": "5.2.1942, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der d-Moll-Messe durch Radiosinfonieorchester und -chor Kopenhagen unter Martellius Lundquist.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193802055, "Datum": "5.2.1938, Samstag", "Haupttext": "Sitzung [des Musikwissenschaftlichen Verlags, vermutlich wegen des Streits zwischen Robert Haas und Alfred Orel, vgl. 19.2.] (*).\r\nIm Bericht werden erwähnt: Josef Bick, Norbert Furreg, Robert Haas, Holzer [Rudolf Holzer?], Leopold Nowak, Alfred Orel, Friedrich Werner, 2. Symphonie, Musikwissenschaftlicher Verlag (verweigert die Drucklegung der Erstfassung der 4. Symphonie und des Quintetts), 8. Symphonie, 5. Symphonie, Lili Schalk (hat laut Orel Material zur 8. und 3. Symphonie und zu den drei großen Messen), Übereinkommen vom 1.5.1937, 9. Symphonie, Dr. Gross [Leonhardt Groß?] (*a).\n \nIn einer Kritik der Neuen Freien Presse Nr. 26367 auf S. 11 zur Aufführung des Adagios von Mahlers 10. Symphonie ist Bruckner erwähnt (**).", "Letzte Änderung": "27.06.2025 06:38"}, {"ID": 193502055, "Datum": "5.2.1935, Dienstag", "Haupttext": "Artikel \"Holland-Reise der Staatsoperntänzerin Hedy Pfundmayr\" im Abendblatt der Linzer Tages-Post auf S. 3. \"[...] Der Delirienwalzer, endlich ein Bruckner-Tanz nach dem Klavierstück \"Erinnerung\" [WAB 117 ... beschließt die ...] Folge von Hedy Pfundmayrs und ihres Ensembles Darbietungen. [...]\" (*).\n\r\nAufführung der 7. Symphonie durch das Gürzenich-Orchester unter Eugen Jochum im 8. Gürzenich-Konzert in Köln (**).\r\nAuf dem Programm steht außerdem Mozarts g-Moll-Sinfonie (***).", "Letzte Änderung": "28.12.2024 23:37"}, {"ID": 192902055, "Datum": "5.2.1929, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Siegmund von Hausegger an die Internationale Bruckner-Gesellschaft: \n   Gedanken zur philologischen Treue bei der Gesamtausgabe. Es müsse im Einzelfall geprüft werden, ob die späteren Veränderungen eine Verbesserung oder Entstellung der handschriftlichen Fassung darstellen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192802055, "Datum": "5.2.1928, Sonntag", "Haupttext": "Edward Cushing schreibt in The Brooklyn Daily Eagle Nr. 35 auf S. 63 (= S. 5 des 5. Teils) über das 50jährige Jubiläum des New York Symphony Orchestra, dessen Leitung seit 1878 Vater und Sohn Damrosch (Leopold und Walter) inne haben, und erwähnt Bruckner bei der Aufzählung des Repertoires von Walter Damrosch (*).\n \nIn The Sun (The Baltimore Sun, Maryland) berichtet auf S. 66 (= S. 6 des Zeitungsteils) die Bibliotheksmitarbeiterin Kate Coplan von Neuerwerbungen der Musikabteilung, über hundert Taschenpartituren, darunter auch Bruckner (**).\n \nDer Brünner Rundfunk sendet ab 11:30 Uhr eine Matinée mit der g-Moll-Ouvertüre und Werken von Korngold, Schreker, Goldmark, Mahler, Richard Strauss, Max Reger und Grünfeld (***).", "Letzte Änderung": "23.09.2025 15:57"}, {"ID": 192602055, "Datum": "5.2.1926, Freitag", "Haupttext": "Kritik von Pitts Sanborn zur 8. Symphonie [4.2.1925] im New York Telegram (*).\n \nBesprechung des gestrigen Konzerts in The Brooklyn Daily Eagle Nr. 35 auf S. 20:\n\"       MUSIC OF THE DAY\n          By Edward Cushing\n[...]\n[... Otto Klemperer ...] and though we must beholden unto him for letting us hear once again the noble though over-serious Bruckner Symphony, is was Mr. Bauer who ran off with the concert. This excellent pianist [...]. \" (**).\n \nKurzbericht \"BAUER WITH N. Y. SYMPHONY.\" in The Brooklyn Times (Times Union, Brooklyn) auf S. 9, signiert \"H. A. S.\" (***).\n \nAufführung der 8. Symphonie durch das New York Symphony Orchestra unter Otto Klemperer [mit Strichen im Finale] in der Carnegie Hall in New York. Solist in Beethovens G-Dur-Klavierkonzert ist Harold Bauer. Zu Beginn erklingt Beethovens Ouvertüre \"Zur Weihe des Hauses\". Wiederholung vom 4.2.1926. (°).\n \n[wann genau?] Besprechung dieses Konzerts durch Olin Downes (1886-1955). Er beklagt die Länge des Werkes, die durch Applaus nach den Einzelsätzen gemildert würde, und dass im Scherzo alle Wiederholungen [!] gemacht worden seien (°°).", "Letzte Änderung": "05.08.2026 11:59"}, {"ID": 192502055, "Datum": "5.2.1925, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel von Karl Beringer »Bruckner und die Orgel« im Schwäbischen Merkur.", "Letzte Änderung": "02.03.2024 23:05"}, {"ID": 192402055, "Datum": "5.2.1924, Dienstag", "Haupttext": "Dass der Bruckner-Chor unter I. L. Weber am 12.2.1924 bei der Aufführung von Haydns \"Jahreszeiten\" mitwirkt,\nwird von der Österreichischen Volkszeitung Nr. 35 auf S. 7 (*)\nund von der Reichspost Nr. 35 auf S. 8 gemeldet (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192202055, "Datum": "5.2.1922, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung eines achtstimmigen [sic] Bruckner-Chores [vermutlich des \"Ave Maria\" WAB 6] in der Nachmittags-Vesper in der First Presbyterian Church in Wilkes-Barre (Pennsylvania), möglicherweise unter Leitung des Organisten Mr. O'Connell.", "Letzte Änderung": "26.09.2025 13:51"}, {"ID": 191402055, "Datum": "5.2.1914, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie durch das Wiener Tonkünstler-Orchester unter Oskar Nedbal im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solist in Mendelssohns Violinkonzert ist Aldo Antonietti.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191302055, "Datum": "5.2.1913, Mittwoch", "Haupttext": "Bruckners Schwager Johann Nepomuk Hueber stirbt in Vöcklabruck (*).\nAufführung [vermutlich der 9. Symphonie (oder 5. Symphonie??) und des »Te deum«] im Dresdner Opernhaus (**).", "Letzte Änderung": "05.09.2024 11:27"}, {"ID": 191102055, "Datum": "5.2.1911, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Wiener Konzertvereins-Orchester unter Ferdinand Löwe in einem außerordentlichen Konzert um 12 Uhr im Großen Musikvereinssaal in Wien im Rahmen des Bruckner-Zyklus. Von Gluck erklingt zuvor die Ouvertüre zu \"Iphigenie in Aulis\" mit dem Schluss von Richard Wagner (*).\nArtikel von William Ritter »La IVème Symphonie de Bruckner« [vgl. 11.2.] in der Revue musicale de Lyon 8, Nr. 12, S. 510-521 (**).", "Letzte Änderung": "17.07.2024 14:45"}, {"ID": 191002055, "Datum": "5.2.1910, Samstag", "Haupttext": "Bruckner wird erwähnt in einem Musikbrief aus New York, der in The Times Nr. 39188 (London) auf S. 11 erscheint:\n\"                            MUSIC.\n      THE AMERICAN MUSIC SOCIETY.\n[... über den Verein ... Konzert mit Auftragskompositionen und einem Klavierquintett von Edgar Stillman Kelley ...].\n     Mr. Kelley, who was born in Wisconsin in 1857 and is now living in Berlin. [... Ausbildung, Werke ... zu den einzelnen Sätzen des Quintetts ...]. Mr. Kelley has made, as several of his published critical essays testify, a thorough study of the priniciples of modern harmony, and especially of the socalled \"modulating sequence,\" as it is found in the works of such composers (in other respects so diverse) as Wagner, Franck, and Bruckner; and in his Finale are many of these modulating sequences, which are highly interesting on a first hearing, and which deserve study.     [...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190802055, "Datum": "5.2.1908, Mittwoch", "Haupttext": "Artikel von Rudolf Louis »Bruckners Streichquintett in F-Dur« [siehe »Frühjahr 1908«] in den Münchner Neuesten Nachrichten.", "Letzte Änderung": "20.02.2023 12:41"}, {"ID": 190502055, "Datum": "5.2.1905, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des »Germanenzugs« durch den Stadtsängerverein Winterthur unter Gustav Niedermann.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190402055, "Datum": "5.2.1904, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie unter Fischer im 5. Abonnementskonzert des Hoforchesters (Akademie-Konzert) im Odeon (*a) in München (*).\r\nVermutlich hat Max Reger dieses Konzert besucht. Er bedankt sich am 18.2.1904 bei Josef Hofmiller für die Bruckner-Kritik, die er \"voll und ganz\" unterschreibe (*b).\n \nAnkündigung der 7. Symphonie [am 11.2.1904] in The Manchester Guardian Nr. 17937 auf S. 7:\r\n\"            THE HALLÉ CONCERTS.\r\n     [... über das gestrige Konzert, ausführlich über \"Der Barbier von Bagdad\" von Cornelius (2. Akt) und den 2. Akt des \"Fliegenden Holländer\" ... Solisten: Agnes Nicholls, Mr. Ffrangcon Davies u. a. ...].\n     Next week the Symphony is Bruckner's No. 7. Mr. Friedheim will play Liszt's second Concerto for pianoforte and Miss Muriel Foster will sing the contralto solo in the Brahms Rhapsodie and airs by Bach.\" (**).", "Letzte Änderung": "30.07.2026 12:52"}, {"ID": 190302055, "Datum": "5.2.1903, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung von »Amaranths Waldeslieder«, »Im April« und »Ave Maria« [WAB 7] durch Gisela Seehofer im 5. Bruckner-Abend (*a) des Wiener Akademischen Wagner-Vereins (*).\nFerdinand Löwe spielt (auswendig) seine Klavierversion der 9. Symphonie (**).\r\n[Möglicherweise sind auch an diesem Abend Theodor Helm, Mathilde Helm und Hans Wagner anwesend.]", "Letzte Änderung": "24.11.2025 23:49"}, {"ID": 190002055, "Datum": "5.2.1900, Montag", "Haupttext": "Die Aufführung der d-Moll-Messe am 11.2.1900 wird im Neuen Wiener Journal Nr. 2257 auf S. 4 angekündigt.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189902055, "Datum": "5.2.1899, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung des Quintetts durch das Duesberg-Quartett im 16. Kammermusikabend in Wien (*). \n Mitwirkende [bei Bruckner?] sind Natalie Duesberg, August Duesberg, Hr. Barthlmé, Valerie Martinez und Hr. Horn. Auf dem Programm steht auch ein Klaviertrio von Kralik [vermutlich: Mathilde Kralik] (*a). Das Deutsche Volksblatt Nr. 3627 berichtet auf S. 4 von den Plänen, ein Wiener Stadtorchester zu gründen, und erwähnt dabei auch wieder Bruckner (**).\nDie Neue Freie Presse Nr. 12377 macht auf S. 16 auf die Aufführung des Quintetts am 7.2.1899 aufmerksam (***).\nThe Boston Globe Nr. 36 kündigt auf S. 18 eine Aufführung der 4. Symphonie in Boston [am 11.2.1899] an: \n\"                       DRAMA AND MUSIC.\n\n[...]\n\n                 Symphony Orchestra Concert.\n\n     [... Kneisel als Solist in \"Harold in Italien\", weitere Werke (Bruch mit Adamowski, Dvorak, Saint-Saëns, Melba) ...].\n\n     Miss Adele aus der Ohe will be the soloist at this week's Symphony concerts, performing Brahm's [sic] concerto for the pianoforte. Beethoven's third overture to \"Leonore\" and Bruckner's fourth symphony will be the selections for the orchestra.\" (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189802055, "Datum": "5.2.1898, Samstag", "Haupttext": "Besprechung der gestrigen Aufführung der 5. Symphonie in der Allgemeinen Zeitung München Nr. 35 (Abendblatt) auf S. 1 (*).\nDas Deutsche Volksblatt Nr. 3266 kündigt auf S. 8 die Aufführung des Quintetts [am 6.2.1898] an (**).", "Letzte Änderung": "17.09.2026 11:44"}, {"ID": 189502055, "Datum": "5.2.1895, Dienstag", "Haupttext": "[recte 6.2.1895] In einer Kritik in der Arbeiter-Zeitung [vom 6.2.1895?] zum Philharmonischen Konzert [3.2.1895?] bedauert Josef Scheu, daß das Publikum »auch bei Bruckner oder sonst einem der Allermodernsten« vorzeitig den Saal verläßt (*). Schreiben der Liechtensteinschen Hofkanzlei: \n     Zum Gesuch Bruckners [vom 28.1.1895] sei zu bemerken, daß derzeit keine fürstliche Wohnung in Wien frei sei. Unleserliche Aktenvermerke (**).\nAnkündigung des Festaktes vom 21.4.1895 [tatsächlich dann am 12.5.1895] im Linzer Volksblatt Nr. 29 auf S. 4\n\n\"    – Jubiläum der Liedertafel \"Frohsinn\" in Linz Es wird uns mitgetheilt: Bei der Wahl des Ortes zur Abhaltung der Festlichkeiten blieb der Liedertafel nur der Volksgartensalon übrig, [... Programm: 10.3.1895 Vorfeier, 16.3.1895 Gründungsfeier, 17.3.1895 Festkonzert, 23.3.1895 Nachfeier ...]. – Am 21. April, nachmittags: Enthüllung der Gedenktafel für Dr. Anton Bruckner in dessen Geburtsorte Ansfelden bei Linz. – Ueber die Modalitäten bezüglich der Betheiligung an dem Feste berichten wir nächstens ausführlicher.\" (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189402055, "Datum": "5.2.1894, Montag", "Haupttext": "Im Feuilleton »Concerte« (signiert »X«) in der Montags-Revue Nr. 6 auf S. 3 wird das Konzert vom 22.12.1893 (mit dem »Vexilla regis«) besprochen:\n„              Concerte.\r\n[… auf S. 1 und 2 über andere Konzerte …] Die „Wiener Singakademie“ brachte in ihrem ersten diesjährigen Concerte mit großer Frische ausschließlich moderne Chöre zur Aufführung, von denen Bruckner’s prachtvoller Kirchenchor „Vexilla regis“ und Brahms’ reizende – vom Publicum leider nicht genügend gewürdigte – Frauenchöre mit Harfe in erster Linie zu nennen sind. Im Uebrigen wies das Programm nur jüngere Namen auf [… über weitere Konzerte … Signatur:] x.“ (*).\n[recte 5.3.1894?] Das Widmungsexemplar der 1. Symphonie [vgl. 1.2.1894] wird vom Universitätsarchivar Karl Schrauf archiviert (**).", "Letzte Änderung": "03.05.2026 02:35"}, {"ID": 189302055, "Datum": "5.2.1893, Sonntag", "Haupttext": "Hynais besucht Bruckner. Eine Notlüge gebrauchend behauptet er, bereits Bruckners Auftrag erfüllt zu haben, Puchstein zu bitten, in Zukunft anstelle Camillo Horns die Kritiken im Deutschen Volksblatt zu schreiben [siehe die Anmerkung] (*).\nKritik der Münchner Neuesten Nachrichten Nr. 57 auf S. 4 über die 3. Symphonie [am 3.2.1893], signiert kleines \"rho\":\r\n\"                 Theater und Musik.\r\n[...]\r\n     - ρ- Musikalische Akademie. In dem gestrigen, fünften Abonnementskonzerte hörten wir zum ersten Male die Richard Wagner gewidmete, dritte Symphonie in d-moll von Anton Bruckner. Wir sind mit der Art des Schaffens dieses Komponisten durch die Aufführung seiner Symphonien in E und Es, seines Te Deums und eines Ave Maria für Chor ziemlich vertraut geworden. Seine d-moll-Symphonie steht hinter den angeführten Werken an Originalität zurück, die Anlehnung an seine Vorbilder: Beethoven und Schubert tritt in ihr in oft zu greifbarer Weise hervor. Vornehmlich der erste Satz zeigt deutlich, wie Bruckner, hingerissen von dem Eindrucke der neunten Symphonie, nun selbst auch etwas ungemein Großes und Erhabenes hinstellen wollte. Hinsichtlich des Stimmungsausdruckes ist ihm das auch gelungen; aber weil er zum Schaffen nicht durch mächtige Lebenseindrücke, sondern nur durch bereits vorhandene Kunstwerke bestimmt wurde, so fehlt den Gebilden die rechte selbständige Ursprünglichkeit. Das rhythmische Hauptthema des ersten Satzes ist ganz direkt dem ersten Allegro der neunten Symphonie entlehnt, und ebenso der Aufbau des Schlusses, am meisten spricht darin Bruckner selbst in Momenten, in denen die leidenschaftlich-tragische Grundstimmung durch Anklänge religiöser Stimmungen unterbrochen wird. Immerhin macht dieser Satz mit seiner starken Empfindung und seinem mächtigen, wenn auch nicht logisch konsequenten Aufbau, einen bedeutenden Eindruck. In dem ungemein edel empfundenen Adagio unterbricht der Komponist seine schöne erste Melodie sofort durch wie zufällig auftauchende Tonarabesken, was auch zur Folge hat, daß diese Melodie bei ihrer musikalisch ungemein reich ausgestalteten Wiederkehr doch nicht genug eindrucksvoll wirkt. Durch Frische und Lebendigkeit wirkt das Scherzo, bei dem uns allerdings die abrupte Art des Schlusses unverständlich blieb. Im letzten Satze herrscht viel tosendes Ungestüm, eine Ueberfülle von Phantasie gestalten zieht an uns vorüber, aber es fehlt die scharfe Bestimmtheit plastischer Gestaltung und die zwingende Kraft der sicher zum gewollten Ziele führenden musikalischen Dialektik. Man wird durch diese oft wirklich machtvollen Tonformen zwar angeregt, aber nicht befriedigt. Generaldirektor Levi dirigirte das bedeutende Schwierigkeiten bietende Werk mit der ihm eigenen scharf eingreifenden Entschiedenheit des Ausdruckes und es gelang ihm damit auch, das Interesse des Hörers bis zum Ende wach zu erhalten. Die Symphonie fand achtungsvolle aber nicht begeisterte Aufnahme. Außerordentlichen Erfolg hatte Benno Walter mit dem Violinkonzerte von Beethoven. Dieser ausgezeichnete Virtuose hat nun eine hohe Stufe der Künstlerschaft erreicht. Mit außerordentlicher Technik verbindet er eine oft bestrickend wirkende Tonschönheit und eine hinreißende Wärme natürlicher Empfindung. Die Kantilenen des langsamen Mittelsatzes waren geradezu gesungen und mit seelenvollstem Ausdruck deklamirt. Vorzüglich spielte der Künstler auch die schwierigen Kadenzen. Seine Leistung rief stürmischen Beifall hervor. Herr Konzertmeister Abel führte die Direktion des Orchesters mit vorzüglicher Sicherheit und feinem Anschmiegen an den Ausdruck des Solisten. Eingeleitet wurde das Konzert mit einer sorgsam ausgestalteten Ausführung von Mendelssohn's Ouverture zum „Märchen von der schönen Melusine\".\" (**).\nDas Münchner Konzert wird auch im Münchner Fremdenblatt und Handelszeitung mit Tagesanzeiger und Quartiergeber besprochen (***).\nDie Neue Freie Presse Nr. 10221 wiederholt auf S. 15 das Inserat (mit dem \"Vexilla regis\") [hier ohne den Zeilenumbruch des Originals]:\n\"Das billigste, werthvollste und prächtigste Album moderner Musik ist das Wiener Meister-Album, Preis 90 kr. netto, enthaltend durchwegs auserlesene Compositionen für Clavier, sowie Gesang mit Clavierbegleitung von: Brahms, Bruckner, Brüll, [...] Zellner, Ziehrer. 71 Seiten stark. Pracht-Ausgabe. Künstlerische Ausstattung. Mit den Porträts sämmtlicher Meister! Provinz-Aufträge werden gegen Zusendung von fl. 1.– franco expedirt. Verlag Jos. Weinberger, Wien, I., Kohlmarkt Nr. 8, Mezz.\" (°).\n(3. Gesellschaftskonzert unter Gericke mit Werken von Bach, Kössler, Spohr, Brahms und Rubinstein (°°)).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 09:25"}, {"ID": 189102055, "Datum": "5.2.1891, Donnerstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Puchstein:\r\n    Sendet zwei Zeitungsartikel eines ungenannten Verfassers zu. Hofft auf ein Treffen mit seinem Gönner Puchstein. Die 2. Aufführung der 3. Symphonie [am 25.1.1891] sei brillant gewesen. Jubel um die 4. Symphonie in Graz (*).\nArtikel »Grazer Musikaufführungen« [4. Symphonie am 1.2.1891] in der Deutschen Zeitung Nr. 6860 auf S. 3, signiert \"h-m.\" [= Theodor Helm]:\r\n          \"Theater, Kunst und Literatur.\r\n     (Grazer Musikaufführungen.) Unser Musikreferent, der bekanntlich von der Schriftleitung der \"Grazer Tagespost\" ersucht wurde, in dem genannten Blatte sein Urtheil über die sich um die Nachfolge Dr. Kienzl's bewerbenden Probe=Dirigenten des Steiermärkischen Musikvereins abzugeben und aus diesem Anlasse am 1. Februar dem vierten Vereins=Concerte beiwohnte, theilt uns über eine andere,  für die Murstadt bedeutsame musikalische Feier, zu der er geladen wurde, Folgendes mit: \"Am Montag den 2. d. wurde in Graz [... Eröffnung des Übungssaals am 2.2.1891 ... Zöglingsorchester unter Leitung von Herrn Pohlig ...][\"] - Was das einen Tag früher veranstaltete vierte Musikvereins=Concert betrifft, so könnten wir in der Hauptsache nur bestätigen, was unser ständiger Grazer Berichterstatter bereits darüber geschrieben. Namentlich mit seinen Sympathien für die edle, hingebungsvolle, ins Innerste der Tonwerke dringende Tactführung unseres Josef Schalk, obwohl der zuvor noch nie an der Spitze eines großen Orchesters gestanden, ein Riesenwerk, wie Bruckner's \"Romantische Symphonie\" (Nr. 4 Es-dur), auswendig dirigirte und dessen Schönheiten aus den verhältnißmäßig bescheidenen Mitteln des Grazer Orchesters heraus dem Publicum zum Bewußtsein zu bringen wußte, hat uns wirklich überrascht. Es zeigte sich da einmal wieder, was Begeisterung für die edle Sache vermag. Die in Graz am 1. Februar erstmalig so beifällig gespielte Bruckner'sche Symphonie ist übrigens dieselbe, durch welche unser vaterländischer Meister jüngst München eroberte. In Wien hat bekanntlich seine D-moll-Symphonie am 21. December und 25. Januar unwiderstehlich eingeschlagen; das Schicksal scheint somit den genialen Tondichter im Herbste seines Lebens reichlich für die Unbilden zu entschädigen, die er durch Unverstand oder Mißgunst in früheren Jahren erlitten hat.\r\n                    h-m.\" (**).\nDas Musikalische Wochenblatt Nr. 6 meldet auf S. 82:\r\n          \"Vermischte Mittheilungen und Notizen.\r\n     * In dem Concert des Wiener akademischen Wagner-Vereins am 18. Jan. [sic! recte 25.1.1891] gelangte A. Bruckner's 3. Symphonie mit gleich stürmischem Erfolg zur Aufführung, wie kurz vorher bei den Philharmonikern.\" (***).\n[recte 8.2.1891 oder 13.2.1891??] Brief Weingartners an Levi [?] (°).", "Letzte Änderung": "19.04.2023 07:31"}, {"ID": 188902055, "Datum": "5.2.1889, Dienstag", "Haupttext": "Das Linzer Volksblatt Nr. 29 meldet auf S. 3, daß Bruckner zum Ehrenmitglied des Wiener Akademischen Gesangvereins ernannt wurde [22.1.1889]: \n\n     \" - Auszeichnung. Bei der im Jänner d, J. abgehaltenen Vollversammlung des Wiener akademischen Gesangvereines wurde Herr Anton Bruckner, Professor am Conservatorium, mit Stimmeneinhelligkeit zum Ehrenmitgliede ernannt.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188702055, "Datum": "5.2.1887, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Boston Symphony Orchestra unter Gericke im XVII. Konzert um 20 Uhr in Boston (*).\r\nAuf dem Programm stehen außerdem die Ouvertüre \"In the Mountains\" von A. Foote und das d-Moll-Violinkonzert von Wieniawski (Solist Herr Adamowski) (*a).\nDie Linzer Zeitung berichtet auf S. 126f von der Berliner Aufführung der 7. Symphonie [31.1.1887]:\r\n    » * (Bruckners siebente Symphonie in Berlin.) Am 31. Jänner wurde im vierten Concert der philharmonischen Gesellschaft in Berlin Bruckners siebente Symphonie aufgeführt. Der Musikreferent des \"Berliner Börsen=Courier\" schreibt über dieses Werk: \"Den Schluß des Abends machte die siebente Symphonie (E-dur) von Bruckner. Nicht nur sie erschien zum erstenmale in Berlin, sondern mit ihr überhaupt das erste Werk des in Wien als Professor der Composition lebenden Autors. Wenn man bedenkt, daß nach Beethoven nur Raff eine noch höhere Symphonieziffer erreicht hat, wie Bruckner (von Liszts hier nicht in Vergleich kommenden symphonischen Dichtungen selbstverständlich abgesehen), so dürfte es schon an sich eine arge Vernachlässigung genannt werden müssen, daß wir von dem auch an Jahren nicht mehr jugendlichen Tondichter erst so spät etwas kennen lernen. Nun gestern eines seiner größten und anspruchsvollsten Werke aufgeführt ist, scheint es fast unmöglich, oder doch sehr leichtsinnig, sofort nach einmaligem Hören ein Urtheil über die Bedeutsamkeit des Werkes abzugeben. Die zahlreich anwesenden Musiker hat es zweifellos in hohem Maße interessirt, und der äußere Erfolg darf trotz der Fremdartigkeit der Composition ein günstiger genannt werden. [... über den Aufbau des Werkes ... Adagio beste Wirkung, Scherzo fällt klanglich ab, Finale am wenigsten organisch gefügt ... unüberhörbare Fremdeinflüsse Beethovens (Neunte) und Wagners (Walküre) ... trotzdem starke Eigenart, meisterhafte Orchestrierung, erhabene Ideen, aber nicht immer adäquate Form, manches unverständlich ...] Wie viel von den Eindrücken dieser letzteren Art aber nun etwa der unvorbereitete Hörer verschuldet, der, wie der Referent, ganz fremd an das Werk tritt (denn seine Beziehungen zu der Redaction der Programmbücher haben ihn in diesem Falle im Stich gelassen), das zu entscheiden, ist natürlich heute unmöglich. Jedenfalls verdient Herr Klindworth den lebhaftesten Dank, daß er eine lange auf unserem Musikleben lastende Schuld endlich abgetragen, und daß die Ausführung dieses ersichtlich eminent schwierigen Werkes unter seiner Leitung eine so vorzügliche geworden ist. Das Empfehlenswerteste wäre, die Symphonie sofort im nächsten oder doch in einem der nächsten Concerte zu wiederholen.« [keine Signatur]« (**).\nDie Innviertler Volkszeitung Nr. 6 teilt [verspätet und irrig] auf S. 4 mit, daß Bruckner bei der Berliner Aufführung anwesend sein werde [Text des Artikels vom 1.2.1887 übernommen]:\r\n      »(Musikalisches.) Wie Berliner Blätter melden, wird Herr Prof. Anton Bruckner nach Berlin kommen, um der ersten dortigen Aufführung seiner siebenten Symphonie im Concerte der Philharmonischen Gesellschaft beizuwohnen. Der Componist arbeitet zur Zeit an seiner neunten Symphonie, welche er, dem Beispiele seines großen Vorbildes folgend, mit einem großen Schlußchor versehen will.« (***).", "Letzte Änderung": "20.02.2026 09:31"}, {"ID": 188602055, "Datum": "5.2.1886, Freitag", "Haupttext": "Kloses erste Unterrichtsstunde bei Bruckner. (Der Unterricht fand während der folgenden dreieinhalb Jahre immer mittwochs, 7 Uhr abends, und freitags, 1 Uhr mittags, statt (*)).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188502055, "Datum": "5.2.1885, Donnerstag", "Haupttext": "Das Musikalische Wochenblatt Nr. 7 bringt auf S. 82 eine Kritik des Konzerts [am 27.1.1885] mit der Teilaufführung der 7. Symphonie. \n\n     »Leipzig. \n[...] \n\n     Das nächstfolgende weltliche Concert fand am 27. Jan. im Neuen Stadttheater statt. [... Prachtleistung des Orchesters beim Vortrag ...] des 2. und 3. Satzes der vor einiger Zeit vollständig aufgeführten 7. Symphonie von Ant. Bruckner, [... über das weitere Programm ...] Sämmtliche Werke wurden von Hrn. Nikisch ohne Partiturvorlage dirigirt, wie dies bei unserem besten Leipziger Orchesterdirigenten in Concerten schon ganz selbstverständlich ist. [... über den 17-jährigen Soloklarinettisten des Abends und weitere Konzerte ...].« [keine Signatur].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188202055, "Datum": "5.2.1882, Sonntag", "Haupttext": "Vollendung des »Ave Maria« [WAB 7], das Luise Hochleitner in Wels gewidmet ist. Abschrift am Schluß von Bruckner datiert und signiert »Wien, 5. Febr. 1882. [/] Anton Brucknermp.« (*).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188102055, "Datum": "5.2.1881, Samstag", "Haupttext": "Ein Inserat im Morgenblatt der Wiener Allgemeinen Zeitung Nr. 336 auf S. 10 [identisch mit dem vom 29.1.1881] macht auf das Konzert vom 20.2.1881 aufmerksam (ohne die 4. Symphonie zu nennen): \n\n\"Concert-Repertoire.\n     Gesellschaft der Musikfreunde. [...] Sonntag den 20., Mittags halb 1 Uhr: Concert Bruckner (Orgel und Orchester).\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187702055, "Datum": "5.2.1877, Montag", "Haupttext": "Kalendernotiz über den Faschingsball der »Concordia«: »5. Febr. Concordia: Frl Bayer [= Payer?]. 2 Frl aus Böhmen (Conservat.) u Fr Bezirkshaupt aus Comottau - / Königin: (Schlußtanz Schnellpolka) Frl Binder (vom Schauspieler die Schwester) / (Frl Seewald im Juristenballe Landstraße (Industrieller) s. schön. Baron Dr medicin. Bürgerspitel.«", "Letzte Änderung": "27.11.2024 17:10"}, {"ID": 187602055, "Datum": "5.2.1876, Samstag", "Haupttext": "Mehrere Zeitungen kündigen Bruckners Mitwirkung bei der morgigen Kirchenmusik an:\n \nDie Presse Nr. 35 auf S. 10:\n     \" - In der k. k. Hofpfarrkirche zu St. Augustin wird Sonntag den 6. Februar um 11 Uhr Capellmeister Leopold Eder eine Messe von Hahn, Graduale (Altsolo) und Offertorium (Sopransolo) von Director Johann Krall zur Aufführung bringen. Die Soli der Messe werden die Damen Fräulein Ida Ennulat und Frau Marie Fritsch vortragen. Hoforganist Anton Bruckner wird die Orgel spielen.\" (*),\n \nFremdenblatt Nr. 35 auf S. 6:\n     \"[inhaltlich wie (*) ... Haahn ...] Hof=Organist Prof. Bruckner wird die Orgel spielen.\" (**),\n \nNeue Freie Presse Nr. 4111 auf S. 5:\n    \"[inhaltlich wie (*) ... Haahn ...] Hof=Organist Professor Bruckner wird die Orgel spielen.\" (***),\n \nNeues Fremdenblatt Nr. 35 auf S. 4:\n     \"[inhaltlich wie (*) Hoforganist Professor Bruckner wird die Orgel spielen.\" (°)\n \nund Illustrirtes Wiener Extrablatt Nr. 35 auf S. 4:\n     \"[inhaltlich wie (*). Hoforganist Professor Bruckner wird die Orgel spielen.\" (°°).", "Letzte Änderung": "18.11.2025 16:57"}, {"ID": 186702055, "Datum": "5.2.1867, Dienstag", "Haupttext": "Der Linzer Abendbote Nr. 29 kündigt auf S. 1 die Aufführung der d-Moll-Messe [10.2.1867] an:\r\n   » - Nächsten Sonntag wird in Wien in der k. k. Hofkapelle, die vor 3 Jahren am Cäcilientage im hiesigen Dome zum ersten Male producirte Messe des hiesigen Domorganisten Herrn Brukner, - unter Herbeks Leitung zur Aufführung gebracht.«", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186502055, "Datum": "5.2.1865, Sonntag", "Haupttext": "Bei der Hochzeit von Karl Kerschbaum und Marie Schimatschek kommt in der Stadtpfarrkirche das Trauungslied »O schöner Tag« [WAB 49], Text von Proschko, durch den »Frohsinn« zur Uraufführung. Bruckner spielt Orgel. Der Celebrant ist Ferdinand Kerschbaum, der Bruder des Bräutigams (*). \n     »Am 8. Februar [sic] betheiligte sich die Liedertafel bei der Trauung des Vereinsmitgliedes Herrn Kerschbaum mit Fräulein Schimatschek, indem sie einen vom Herrn A. Bruckner eigens zu diesem Zwecke komponirten sehr wirkungsvollen Vermälungschor mit Orgelbegleitung aufführte.« (**). Aufführung der 3. Sonntagsmesse in B-Dur von Robert Führer im Linzer Dom. Vermerk [Zappes?] in der Stimme der 1. Violine \"5ten Feb. 865 Dom\" (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186402055, "Datum": "5.2.1864, Freitag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Josef Kränzl:\n     Er übersendet den Klavierauszug des »Germanenzugs« (*).\n \nDie Grazer Tagespost Nr. 28 meldet auf S. 3:\n     \" ** Nach einer brieflichen Mittheilung aus Linz hat die Vorstandschaft des oberösterreichischen Sängerbundes unter den eingesandten Chören folgenden acht einstimmig die Preise zuerkannt. Vocalchöre: [... Edwin Schulz, Carl Mayrberger, S. A. Zimmermann, Heinrich Neeb ...]. - Instrumentalchöre: [... J. Faißt ...] 2. \"Germanenzug\", comp. von Anton Bruckner in Linz. [... Carl Santner, Rudolf Weinwurm ...]\" (**).", "Letzte Änderung": "19.08.2025 21:00"}, {"ID": 183802055, "Datum": "5.2.1838, Montag", "Haupttext": "Schriftlicher Aufsatz in Briefform.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 201509155, "Datum": "5./19.9.2015, Samstag/Samstag", "Haupttext": "[5.9.2015]\r\n17. West Coast \"Brucknerthon\", organisiert von Dave Griegel und Ramon Khalone in San Diego.\n[19.9.2015]\r\n7. East Coast \"Brucknerathon\", organisiert von John Berky und Ken und Ruth Jacobsen, in Simsbury/Connecticut.", "Letzte Änderung": "25.02.2026 11:05"}, {"ID": 194610056, "Datum": "5.-13.10.1946, Samstag bis Sonntag", "Haupttext": "Bruckner-Festwoche in Karlsruhe (*).\r\nDas Titelblatt des Festprogrammheftes zeigt einen Holzschnitt (IKO 301) von Ludwig Barth (**).\r\nAuf S. 5 Artikel »Anton Bruckners Erdenweg« (***).\r\nAuf S. 6 ein Artikel »Die geistige Heimat. St. Florian im Leben Anton Bruckners« (°).\r\nDem Kuratorium der Festwoche gehören an: Minister a. D. Heinrich Köhler, Dr. Franz Schnabel, Landesbischof Julius Bender, Stadtdekan Dr. Albert Rüde, Oberbürgermeister Hermann Veit, Rektor Dr. Theodor Pöschl und Stadtrat Friedrich Töpper (°°).", "Letzte Änderung": "21.10.2025 21:24"}, {"ID": 202412055, "Datum": "5.12.2024, Donnerstag", "Haupttext": "Moderierte Diskussionsrunde mit Rémy Ballot und Johannes Wildner im Rahmen der Wissenschaftlichen Vortragsreihe an der mdw (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) im Bankettsaal der mdw.", "Letzte Änderung": "12.07.2023 12:22"}, {"ID": 199612055, "Datum": "5.12.1996, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel »Ein Gedenkzimmer für den geliebten Toni. Landesausstellung hinterläßt Spuren« in der Linzer Rundschau.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199112055, "Datum": "5.12.1991, Donnerstag", "Haupttext": "Berichte über die Aufführung der 9. Symphonie (mit Finale)\nvon Fridolin Dallinger im Neuen Volksblatt Nr. 282, S. 9 \"Problematische Rekonstruktion. Finale von Bruckners 9. Symphonie im Linzer Brucknerhaus uraufgeführt\" (*),\nvon Balduin Sulzer in der Neuen Kronenzeitung Oberösterreich Nr. 11333, S. 40 \"Liebevolle Ergänzung: Konzert für alle: Bruckners neues Finale\" (**),\nvon Franz Zamazal (signiert \"sm\") in den Oberösterreichischen Nachrichten Nr. 282, S. 9 \"Doch ein echter Bruckner: Eine Finale-Rekonstruktion beim 'Konzert für alle'\" (***)\nund von Rainer Lepuschitz (signiert \"lepu\" = ) in der Tiroler Landeszeitung (Innsbruck) \"Doppeltes Gotteslob des symphonischen Parsifal: Denkwürdige Uraufführung in Linz: Finale von Bruckners 9. Symphonie neu rekonstruiert\" (°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198612055, "Datum": "5.12.1986, Freitag", "Haupttext": "Artikel von Franz Zamazal \"Bilanz des Brucknerbundes: Die Rechnung geht auf\" in den Oberösterreichischen Nachrichten (*).\nAufführung des Adagios des Quintetts durch Brigitta Goluch, Elisabeth Würzburger, Roman Bernhart, Gerhard Hornbacher und Solveig Nordmeyer in einem Vortragsabend der Violinklasse Franz Wall im Göllerich-Saal des Linzer Bruckner-Konservatoriums (**).", "Letzte Änderung": "30.08.2025 22:16"}, {"ID": 198212055, "Datum": "5.12.1982, Sonntag", "Haupttext": "Brief von Paul Elbogen an Manès Sperber, mit einem handschriftlichen Zusatz:\n\"[...] Zur Legitimation meines obigen »Kommentars« zu Malraux’ kunsthistorischem Werk: Ich habe bei Strygowsky und Dvorzák Kunst studiert und bin seit der Knabenzeit mit allen Künsten, auch entlegenen, innigst vertraut. Habe Zahlloses darüber publiziert, vor Allem über »Kitsch« und den Begriff des Epigonen (Ist z. B. Jordaens ein Epigone Ruben’s? Mahler einer Bruckners? de Gelder einer Rembrandts? Trennung von »Schüler« und »Epigone«.)\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 198112055, "Datum": "5.12.1981, Samstag", "Haupttext": "Einspielung der 2. Symphonie (Edition Haas, mit Klarinetten-Solo am Ende des Adagios) durch das Sinfonieorchester des Westdeutschen Rundfunks Köln unter Günter Wand.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 197512055, "Datum": "5.12.1975, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 1. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Pusan unter B. H. Han in Pusan (Korea).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196812055, "Datum": "5.12.1968, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch das Gothenberg Symphony Orchestra unter Jascha Horenstein im Großen Saal des Konserthuset in Göteborg.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 196412055, "Datum": "5.12.1964, Samstag", "Haupttext": "Einspielung der 9. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Eugen Jochum.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195812055, "Datum": "5.12.1958, Freitag", "Haupttext": "Lovro von Matacic dirigiert die 4. Symphonie in Genua.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195612055, "Datum": "5.12.1956, Mittwoch", "Haupttext": "Rede Leopold Nowaks bei der Brucknerfeier im Österreichischen Kulturinstitut in Rom.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 195512055, "Datum": "5.12.1955, Montag", "Haupttext": "Einspielung (Aufführung) der 8. Symphonie (Fassung des Erstdrucks 1892) durch das Bayerische Staatsorchester unter Hans Knappertsbusch im Deutschen Museum (*) in München.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194612055, "Datum": "5.12.1946, Donnerstag", "Haupttext": "Brief von Bruno Walter an Max Auer:\r\n    Ende Januar dirigiere er die 9. Symphonie in Boston »(in der Urfassung natürlich)«.", "Letzte Änderung": "28.08.2025 18:52"}, {"ID": 194412055, "Datum": "5.12.1944, Dienstag", "Haupttext": "Premiere des Films \"Philharmoniker\" (Regie Paul Verhoeven, produziert von Tobis Filmkunst) in Berlin.\nAnkündigung vom Mai 1944:\n\"The famous Berlin Philharmonic and its conductor Wilhelm Furtwängler will soon be filmed by the film producer Tobis with Paul Verhoeven as director. The film will be structured on the music of Bruckner, Beethoven and Liszt just like Walt Disney's American film Fantasia.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194012055, "Datum": "5.12.1940, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung des »Te deum« unter Hermann Abendroth im 6. Abonnementkonzert des Leipziger Gewandhauses.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193712055, "Datum": "5.12.1937, Sonntag", "Haupttext": "Die Bayerische Radiozeitung meldet in Heft 49, daß Glasmeier einen Rundfunk-Bruckner-Zyklus [prov. WAB 86] mit dem Großen Symphonieorchester des Reichssenders Berlin und dem Leipziger Symphonieorchester unter Hans Weisbach (alle 14 Tage um 21 Uhr) plane (*).\nAufführung einer Bruckner-Symphonie [prov. WAB 86] unter Peter Raabe in Karlsbad (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193612055, "Datum": "5.12.1936, Samstag", "Haupttext": "Artikel von Friedrich Eckstein »Anton Bruckner in London« im Neuen Wiener Tagblatt (*).\n\n\nDatierung von Carl Führichs für Blechbläser geschriebener \"Brucknerfanfare / nach Motiven aus Anton Bruckners Werken\" [Uraufführung am 14.6.1937] (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193512055, "Datum": "5.12.1935, Donnerstag", "Haupttext": "Artikel »Ein unbekanntes oder vergessenes Brucknerdenkmal in Linz. Orgel im Alten Dom« in der Linzer Tages-Post.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193412055, "Datum": "5.12.1934, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung des Adagios der 7. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Oswald Kabasta im Jubiläumskonzert der Staatsakademie für Musik im Großen Musikvereinssaal in Wien. Bei den anderen Programmnummern wirken mit Clemens Krauß, Franz Schütz (Orgel), Emil von Sauer und Paul Weingarten (Klavier), Josef Manowarda (Bass), Mme. Charles (Sascha) Cahier (Sopran) und Hedwig Bleibtreu (Sprecherin) [siehe die Anmerkung].", "Letzte Änderung": "08.10.2026 09:31"}, {"ID": 193212055, "Datum": "5.12.1932, Montag", "Haupttext": "Der Westdeutsche Rundfunk (Langenberg, Köln, Münster, Aachen) bringt zwischen 20:00 und 22:00 Uhr in einer Übertragung aus dem Kleinen Haus der Städtischen Bühnen Düsseldorf ein Konzert des Düsseldorfer Kammerorchesters unter Alfred Fröhlich. „Collegium musicum (III)\" […] [Motto] \"Österreichische Harmoniker\". Den Beginn macht die d-Moll-Symphonie (\"Nullte\"), eine \"rheinische Uraufführung\".", "Letzte Änderung": "07.10.2026 07:35"}, {"ID": 192812055, "Datum": "5.12.1928, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Max Auer an August Stradal: \n\n     Übersendet den Statutenentwurf der Internationalen Bruckner-Gesellschaft für den Fall, daß auch in Prag eine Sektion geschaffen werden könnte (*).\n\n\nDie Freiburger Zeitung berichtet von der Gründung der Internationalen Bruckner-Gesellschaft am 2.12.1928 (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192712055, "Datum": "5.12.1927, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 6. Symphonie durch die Wiener Philharmoniker unter Franz Schalk im Luzerner Saal in Prag.  Solist in Gustav Mahlers Kindertotenliedern ist Hans Duhan.", "Letzte Änderung": "21.05.2026 11:17"}, {"ID": 192612055, "Datum": "5.12.1926, Sonntag", "Haupttext": "Brief von Sängerbund \"Frohsinn\" und Linzer Musikverein [an wen?]: \n\n     Obwohl die Stadt Linz schon bald die Bedeutung Bruckners erkannt habe (Beschlüsse der Stadtgemeinde am 20.1.1897, 10.3.1897 und 10.11.1897 (Brucknerstraße, Brucknerstiftung, Bruckner-Denkmal), sei es - auch kriegsbedingt - nicht zur Errichtung eines Brucknerhauses gekommen. Der \"Frohsinn\" habe anlässlich der Errichtung der Gedenktafel am Alten Dom [21.5.1922] diesen Gedanken wieder aufgegriffen, doch hätten die Wirtschaftskrise und die Restaurierung der Orgel in St. Florian dies bisher vereitelt. Die nun von Wien und Berlin unterstützten Pläne, ein Bruckner-Konzerthaus in St. Florian zu erbauen, seien absurd. Linz könne \"sich seinen Bruckner nicht ganz nehmen lassen\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192512055, "Datum": "5.12.1925, Samstag", "Haupttext": "Die Reichspost Nr. 334 kündigt auf S. 9 das Konzert vom 8.12.1925 (mit dem Chor \"Sternschnuppen\") an.", "Letzte Änderung": "09.02.2025 00:13"}, {"ID": 192412055, "Datum": "5.12.1924, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 9. Symphonie und des »Te deum« durch das Symphonieorchester Göteborg unter Ture Rangström (*).\n \nHinweis auf das heutige Konzert in den Innsbrucker Nachrichten Nr. 279 auf S. 7 (**).\n \nIm Konzert des Deutschen Männergesangvereins Innsbruck unter Leitung von Ehrensangmeister Toni Fischer wird von Bruckner \"Mitternacht\" (WAB 80) aufgeführt. Mitwirkende: Ernst Mayr (Tenorsolo) und Hans Zingerle (Klavier) und bei andern Programmnummern der Cellist Fritz Römisch (***).\n \nDie Österreichische Volkszeitung Nr. 333 kündigt auf S. 5 die Aufführung des Locus iste am 8.12.1924 an (°).\n \nDie Shamokin Dispatch Nr. 13 (Shamokin News-Dispatch, Shamokin, Pennsylvania) informiert auf S. 2 über die Filmmusik, die auch Musik von Bruckner [4. Symphonie] verwendet:\n\"LARGE CROWDS ATTEND TEN COMMANDMENTS\n     The splendid score of \"The Ten Commandments,\" Cecil B. DeMille's mighty dramatic spectacle at the Chestnut street theatre, Sunbury, three days. starting last night, twice daily, was written by Hugo Riesenfeld and will be interpreted by a symphony orchestra of 20 musicians carried on tour. Many ancient and foreign melodies that have never before been heard in this country are included in the score. The first part is of distinctly oriental flavor, although Dr. Riesenfeld composed much of the score, he has also used many selections from Rubinstein, Rimsky-Horsokoff [sic] and Bruckner. During the unfolding of the modern story, many popular melodies of the day are used, including such old favorites as Molloy's \"Loves Old Sweet Song.\" \"The Ten Commandments\" comes to Sunbury following five successful weeks at the National theatre in Washington.\" (°°).", "Letzte Änderung": "26.09.2025 13:59"}, {"ID": 192312055, "Datum": "5.12.1923, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung einer Bruckner-Symphonie [prov. WAB 86] durch das Wiener Sinfonie-Orchester unter Ferdinand Löwe im 3. Abonnements-Konzert des Bruckner-Zyklus des Wiener Konzertvereins.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192212055, "Datum": "5.12.1922, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 1. Symphonie durch das Gürzenich-Orchester unter Hermann Abendroth im 5. Gürzenich-Konzert in Köln.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192112055, "Datum": "5.12.1921, Montag", "Haupttext": "Bleistifteintragung \"Rudolf Schöfflein | 5./12. 1921\" in einer 1. Oboenstimme der e-Moll-Messe (Plattennummer \"D.2346.\").", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191812055, "Datum": "5.12.1918, Donnerstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie unter Nikisch im 8. Abonnementkonzert des Leipziger Gewandhauses.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191712055, "Datum": "5.12.1917, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch das Wiener Konzertvereinsorchester unter Ferdinand Löwe im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Solist in Mendelssohns Violinkonzert ist Siegmund Feuermann.", "Letzte Änderung": "08.10.2024 07:56"}, {"ID": 191612055, "Datum": "5.12.1916, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung des Quintetts durch das Kneisel-Quartett [die Herren Kneisel, Letz, Svecenski und Willeke] und Louis Bostelmann (2. Viola) im 2. Konzert in der Aeolian Hall in Brooklyn.\nAuf dem Programm stehen außerdem Mozarts B-Dur-Quartett KV 589 und Tschaikowskys F-Dur-Quartett op. 22.", "Letzte Änderung": "02.10.2025 14:24"}, {"ID": 191412055, "Datum": "5.12.1914, Samstag", "Haupttext": "Aufführung der 4. Symphonie unter Wilhelm Furtwängler im 3. Konzert in Lübeck.\nAuf dem Programm stehen außerdem Werke von Weber (\"Freischütz\"-Ouvertüre) und Schumann (Klavierkonzert mit Ilse Fromm).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191312055, "Datum": "5.12.1913, Freitag", "Haupttext": "Kritik von Rudolf Louis zur f-Moll-Messe in den Münchner Neuesten Nachrichten (*).\n\n\nF. Forster erstellt in Linz ein Protokoll des gestern mit Anna Hölzl geführten Gesprächs. Er dürfe die Episode August Göllerich berichten und ihm auch den Originalbrief vom 1.10.1892 und die Photographie vorlegen. Göllerich dürfe den Text aber erst nach Durchsicht und Genehmigung durch Frau Hölzl verwenden (**).\n\n\nAufführung der 1. Symphonie durch das Wiener Konzertvereinsorchester unter Ernst Hausner im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Solisten in Werken von Camillo Horn und Richard Wagner sind Clothilde Wenger (Sopran) und Georg Maikl (Tenor) (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191012055, "Datum": "5.12.1910, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 5. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Nikisch im 4. Philharmonischen Konzert in Berlin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190912055, "Datum": "5.12.1909, Sonntag", "Haupttext": "Aufführung von »Träumen und Wachen« durch den »Frohsinn« [in Linz?] (*).\nAufführung der 7. Symphonie durch das Orchestre Lamoureux unter Camille Chevillard in der Salle Gaveau in Paris (**).\nThe Minneapolis Tribune Nr. 188 (Star Tribune, Minneapolis, Minnesota) kündigt auf S. 28 die Aufführung der 7. Symphonie am 10.12.1909 an [2 Zeilenanfänge nicht lesbar]:\n\"Anton Bruckner to Be Introduced by Orchestra Next Friday Evening\r\nSeventh Symphony of Peasant Composer of Austria to Be Played at Auditorium–Soloist Will Be Richard Czerwonky, New Concertmeister.\r\n     Overture, \"Le Carnival Romain,\" Berlioz,\r\n     Concerto in the Hungarian style: [... Satzbezeichnungen ...]; Joachim, Richard Czerwonky.\r\n                          INTERMISSION.\r\n     Symphony, No. 7, E major: I., Allegro moderato; II., Adagio: Sehr feierlich und langsam; III., Scherzo: allegro; IV., Finale: Bewegt, doch nicht schnell, Bruckner.\nTHERE will be but three compositions on the program to be given next Friday evening in the Auditorium by the Minneapolis Symphony orchestra. The concert, however, will be of especial interest, as it brings forward, for the first time in Minneapolis, one of the Bruckner symphonies.\r\n     Anton Bruckner was one of the most important and picturesque composers of the Nineteenth century. He was an humble schoolmaster and organist of Upper Austria, who conceived the transcendental idea of doing for absolute music what Richard Wagner did for the music-drama. Handicapped by lack of education, Bruckner nevertheless left great quantities of orchestral music of the highest scholarly type, occasionally [deter?]mined by almost divine inspiration, [an?]d always of the greatest scientific [v]alue and interest. Like Beethoven, he wrote nine symphonies, reaching the supreme height of his creative life in the Seventh, which Mr. Oberhoffer will play Friday evening. Though Bruckner did not quite achieve his life's lofty ambition, it may be believed that he would have done so had all his works touched the mountaintop of beauty on which the Seventh symphony rests. The second movement, Adagio, is often compared to the immortal Funeral March that forms the second movement of Beethoven's Eroica Symphony. Though it was completed several months before the death of Wagner, Bruckner has implied in his letters that it was written under the conviction that Wagner, who was his revered idol, was nearing the end of his life. It may be, therefore, considered a memorial to the Beyreuth [sic] composer.\r\n     Bruckner was set in opposition to Brahms in the famous Wagner-Brahms controversy. But the two composers were really friends and mutual admirers, and their opposition was born in the brains of other supporters of the two cults, and not in their own. The Bruckner symphony will occupy the entire second part of the program.\r\n     The soloist Sunday afternoon [sic] will be Richard Czerwonky, the new concertmeister of the orchestra [... von Karl Muck von Deutschland nach Boston verpflichtet (Abbildung) ... am Freitag Joseph Joachims Violinkonzert und Berlioz-Ouvertüre zu Beginn (statt Ouvertüre von Sinigaglia) ...].\r\n     The Orchestral association desires again to call the attention of patrons to the fact that the evening concerts begin sharply at 8:15 o'clock, and that the doors are closed while the orchestra is playing.\" (***).\nAuf Seite 27 informiert zusätzlich ein Inserat über dieses Konzert:\r\n\"                AUDITORIUM\r\n  Minneapolis Symphony Orchestra\r\nEMIL OBERHOFFER, Conductor.\r\nToday 3:30 P. M.\r\n[...]\n     Next Friday Evening\r\n         DECEMBER 10\r\nBruckner's Seventh Symphony\r\nJOACHIM'S VIOLIN CONCERTO IN THE HUNGARIAN STYLE\r\n                 Soloist:\n  RICHARD CZERWONKY\r\n[... Kartenverkauf ...]\" (°).\nAuf Seite 32 ein Kurzbericht vom Einführungsvortrag am 3.12.1909:\r\n\"     Donald M. Ferguson of the Minneapolis School of Music gave a talk on Bruckner's Symphony No. 7 last Friday afternoon with illustrations at the piano. As this symphony is to be presented next Friday evening, Mr. Ferguson will repeat the licture next Friday afternoon at the same hour.\" (°°).", "Letzte Änderung": "25.09.2025 09:06"}, {"ID": 190712055, "Datum": "5.12.1907, Donnerstag", "Haupttext": "Kritik zur 7. Symphonie von Isor Béldi in Pesti Hirlap.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190112055, "Datum": "5.12.1901, Donnerstag", "Haupttext": "In der Deutschen Zeitung wird das vollständige Programm mit der Aufführung der 6. Symphonie am 13.12.1901 angekündigt (*).\nAufführung der 5. Symphonie durch das Orchester des Musikvereins unter Julius Buths im Kaisersaal der Städtischen Tonhalle in  Düsseldorf (**).", "Letzte Änderung": "10.04.2025 10:25"}, {"ID": 190012055, "Datum": "5.12.1900, Mittwoch", "Haupttext": "Das Neuigkeitsweltblatt berichtet [vom philharmonischen Konzert am 2.12.1900] und bezeichnet dabei César Franck als \"französischen Bruckner\".", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189912055, "Datum": "5.12.1899, Dienstag", "Haupttext": "Das Deutsche Volksblatt Nr. 3926 (Abendausgabe) kündigt auf S. 4 einen Bruckner-Chor [prov. WAB 67] im Konzert am 7.12.1899 an (*).\nIn einem Artikel \"Ueber Richard Strauß\" in der Ostdeutschen Rundschau Nr. 335 auf S. 1 wird Bruckner erwähnt (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189812055, "Datum": "5.12.1898, Montag", "Haupttext": "Eine Kritik zum Konzert am 27.11.1898 mit der 2. Symphonie erscheint in der Linzer Montagspost.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189712055, "Datum": "5.12.1897, Sonntag", "Haupttext": "Der Alpen-Bote Nr. 97 wiederholt auf S. 5 den Aufruf um Spenden für das Steyrer Bruckner-Denkmal (*).\n \nBrief von Bernhard Ziehn an Hugo Kaun, in Chicago geschrieben:\n     \"5. oder 6. Dez. 97. Chicago [... stellt einen Irrtum von Fritz Kerl über eine Anekdote (Weitzmann an Erfurt) klar ... das Folgende vermutlich über das Konzert vom 16.11.1897, vgl. Brief vom 19.11.1897]\n     Was J. A. S. über den wieder beiliegenden Ausschnitt sagt, ist vollkommener Unsinn. Er will sich da etwas weißwaschen. Ich habe übrigens die Ueberzeugung, daß er Kerl nicht wieder angreifen wird.\n      An der Wahrheit Ihrer Aeußerungen über jenes Concert habe ich keinen Augenblick gezweifelt. Wer in Milwaukee kann die Sache besser beurtheilen als Sie? Kerl's Bericht muß auf den Unparteiischen ebenfalls den Eindruck vollkommener Wahrheit machen. Ueberdieß läßt auch jeder andere Bericht das Richtige erkennen, sofern man lesen, namentlich zwischen den Zeilen lesen kann. [... über Mees, den Kritiker Spanuth, die vierhändige Bearbeitung von Kauns Symphonie ...] (**).\n \nDas Neue Wiener Journal Nr. 1479 macht auf S. 4 auf das Konzert vom 11.12.1897 aufmerksam:\r\n\"     (Wiener akademischer Gesangverein.) Die diesiährige Gründungs-Liedertafel dieses Vereines findet Samstag den 11. d M. um 8 Uhr Abends in den Sofiensälen statt. Aus der reichhaltigen Vortragsordnung heben wir folgende Chöre hervor: Bruckner \"Tafellied\": Schubert's \"Nachtigall\"; Kirchl's „Wacht auf, es tagt!\": Beethoven's Kriegerchor aus \"Eleonore\". \" (***).\n \nDie Klagenfurter Zeitung Nr. 279 macht auf S. 2555 auf das Konzert vom 8.12.1897 (mit dem \"Germanenzug\") aufmerksam (°).\n \nDas Deutsche Volksblatt Nr. 3206 bringt auf S. 21 in der \"Wochenchronik\" eine Meldung aus Steyr:\r\n\"[...]  – Das Comité in Steyr, welches als Andenken an Prof. A. Bruckner ein Kirchenfenster stiften wollte, ist davon abgekommen und hat sich entschlossen, dem Tondichter ein wirkliches Denkmal zu setzen. Bildhauer Zerritch [sic], ein Schüler Tilgner's, hat den Entwurf hergestellt. Der Denkmalsfond soll auf 2000 fl. gebracht werden, worauf die Enthüllung des Dankmales stattfinden wird. – \" (°°).", "Letzte Änderung": "01.09.2026 11:48"}, {"ID": 189612055, "Datum": "5.12.1896, Samstag", "Haupttext": "Camillo Horn bespricht im Feuilleton »Aus dem Concertsaal« im Deutschen Volksblatt Nr. 2847 auf S. 2 die Aufführung des Quintetts durch Fitzner [am 2.12.1896]:\r\n\"[...]\r\n     Gleich Hellmesberger sorgte auch Herr Fitzner für neuen Hörstoff. Er eröffnete seinen ersten Abend mit Zemlinsky's Streichquartett in A-dur. [... über dieses Werk, Lob für die Interpreten ...]. Unter Mitwirkung des Herrn J. Swertka (zweite Viola) brachten die Künstler noch Bruckner's Streichquintett zu stimmungsvollem Vortrag, der nur unter einigen Saitensprüngen des zweiten Violinisten ein wenig litt. Die Vorführung der bedeutenden, ganz eigenartigen Schöpfung Meister Bruckner's verdient und fand auch wärmsten Dank. [... Ignaz Brüll mit Beethovens op. 111 ...].\r\n     [... über weitere Konzerte ... zuletzt ungünstig über ein angebliches Wunderkind ...] die zur Schau getragene Einbildung und dazu noch der verachtungsvolle, herausfordernde Blick, den sie dem ohnedies viel zu sanften Publikum bei ihrem Abgang zuwarf.\r\n                                          Camillo Horn.\" (*).\n \nHinweis auf das morgige Konzert (mit »Träumen und Wachen«) (Inserat) in der Grazer Tagespost Nr. 336:\r\n\"Deutscher akad. Gesangverein. | 34. Vereinsjahr.         67. Semester. | Sonntag den 6. December 1896, 7 Uhr Abends | im | Stephanien-Saale: | Erstes Mitglieder-Concert  unter gefälliger Mitwirkung des Fräuleins Ida Jakesch und der löblichen Musikcapelle des k. u. k. Inft.=Regm. Graf Khevenhüller Nr. 7 und unter Leitung des Sangmeisters Herrn Victor Zack. | Vortrags-Ordnung: | [...] 3. \"Träumen und Wachen\" (Franz Grillparzer) von  ........Anton Bruckner | 4. Lieder, gesungen v. Vereinsmitgliede Herrn med. Hans Copony. [... Hegar, Rud. Weinwurm, Engelsberg, Orlando di Lasso, Franz Krinninger, Raoul Mader ... Eintrittspresie, Karten ...]\"\r\n[Darunter ein Hinweis auf die heutige Hauptprobe im Singvereins-Saal] (**).\n \nDer Welser Anzeiger Nr. 49 veröffentlicht auf S. 4 den Aufruf zu Spenden für das Steyrer Bruckner-Denkmal:\r\n\"                             Aufruf\r\n   Ehrung des Andenkens an Dr. Anton Bruckner\r\n                   in Stadt Steyr.\r\n      Das Hinscheiden des großen Symphonikers Dr. Anton Bruckner hat in der ganzen musikalischen Welt die innigste Theilnahme hervorgerufen, denn mit ihm ist ein Tondichter dahingegangen, der zu den bedeutendsten Componisten der Gegenwart zählt. – Bruckner war bekanntlich ein geborner Oberösterreicher und der große Meister weilte mit besonderer Vorliebe in der Stadt Steyr, wo er im Stadtpfarrhofe alljährlich Sommeraufenthalt nahm und dortselbst viele seiner unsterblichen Werke schuf.\r\n    Geleitet von dem Bestreben nun, das Andenken an Dr. Bruckner und an seinen Aufenthalt in Steyr dauernd und würdig zu ehren, hegt man die Absicht, dem großen Todten ein Denkmal in dieser Stadt zu errichten und man glaubt dies am besten zu erreichen durch Schaffung eines Votivfensters in der hiesigen Stadtpfarrkirche in der Nähe des Chores, woselbst der Verewigte durch sein meisterhaftes Spiel so oft die Andächtigen erhob.\r\n    Sollte die zur Herstellung eines solchen Votivfensters nöthige Summe, welche sich auf circa 6000 fl. stellen dürfte, nicht aufgebracht werden können, so würde eine andere Form des Denkmals gewählt werden.\r\n    Zur Durchführung dieser Idee ist das unterzeichnete Comité zusammengetreten und erlaubt sich, zur Aufbringung der Kosten eine Sammlung einzuleiten und alle Verehrer des verblichenen Meisters, insbesondere die musikalischen Vereine zu bitten, sich mit einem entsprechenden Beitrage gütigst betheiligen zu wollen.\r\n    Spenden nimmt Herr Franz Bayer, Regenschori und Chormeister des Männergesang=Vereines \"Kränzchen\" entgegen, und werden dieselben in den hiesigen Localblättern veröffentlicht.\r\n        Steyr, im November 1896.\r\n            (Folgen die Unterschriften des vorbereitenden Comité's)\" (***).\n \nAufführung des »Germanenzug« durch den Welser Männergesangverein in der Volksfesthalle in Wels (°a). Das Solistenquartett besteht aus Nadler, Kiniger, Stark und Wagner (°b).\n \nR. Wallaschek erwähnt in seinem Bericht über das Konzert des Wagner-Vereins [am 21.11.1896] in »Die Zeit« Nr. 114 auf S. 159, daß auch Teile der e-Moll-Messe aufgeführt worden sind (°°).\n \nDas Linzer Volksblatt Nr. 282 veröffentlicht auf S. 6 den Aufruf für das Denkmalprojekt: \"             Stimmen aus dem Publicum.\r\n                               Aufruf\r\nzur Ehrung des Andenkens an Dr. Anton Bruckner\r\n                     in Stadt Steyr.\r\n     Das Hinscheiden des großen Symphonikers Dr. Anton Bruckner hat in der ganzen musikalischen Welt die innigste Theilnahme hervorgerufen, denn mit ihm ist ein Tondichter dahingegangen, der zu den bedeutenden Componisten der Gegenwart zählt. – Bruckner war bekanntlich ein geborener Oberösterreicher und der große Meister weilte mit besonderer Vorliebe in der Stadt Steyr, wo er im Stadtpfarrhofe alljährlich Sommeraufenthalt nahm und dortselbst viele seiner unsterblichen Werke schuf. Geleitet von dem Bestreben nun, das Andenken an Dr. Bruckner und an seinen Aufenthalt in Steyr dauernd und würdig zu ehren, hegt man die Absicht, dem großen Todten ein Denkmal in dieser Stadt zu errichten, und man glaubt dies am besten zu erreichen durch Schaffung eines Votivfensters in der hiesigen Stadtpfarrkirche in der Nähe des Chores, woselbst der Verewigte durch sein meisterhaftes Spiel so oft die Andächtigen erhob. Sollte die zur Herstellung eines solchen Votivfensters nöthige Summe, welche sich auf circa 6000 fl. stellen dürfte, nicht aufgebracht werden können, so würde eine andere Form des Denkmals gewählt werden. Zur Durchführung dieser Idee ist das unterzeichnete Comité zusammengetreten und erlaubt sich, zur Aufbringung der Kosten eine Sammlung einzuleiten und alle Verehrer des verblichenen Meisters, insbesondere die musikalischen Vereine zu bitten, sich mit einem entsprechenden Beitrage gütigst betheiligen zu wollen.\r\n     Spenden nimmt Herr Franz Bayer, Regenschori und Chormeister des Männergesangvereines \"Kränzchen\" entgegen, und werden dieselben in den hiesigen Localblättern veröffentlicht.\r\n     Steyr, im November 1896.\r\nJohann Redl, Bürgermeister, Obmann. – Johann Ev. Strobl, geistlicher Rath und Stadtpfarrer, Obmannstellvertreter. – Franz Tomitz, Gemeinderath. – Dr. Franz Angermann, Vorstand der \"Steyrer Liedertafel\". – Dr. Hermann Spaengler, Vorstand des Männergesangvereines \"Kränzchen\". – Eduard Werndl, Vorstand der \"Gesellschaft der Musikfreunde\". – Josef Tobisch, Chormeister der \"Steyrer Liedertafel\".  – Franz Bayer, Corregent [sic] und Chormeister des Männergesangvereines \"Kränzchen\", Cassier. –  Hermann Bachtrog, Secretär der \"Gesellschaft der Musikfreunde\", Schriftführer. \" (°°°).\n \nDas Prager Tagblatt Nr. 335 weist auf S. 8 auf das Konzert vom 6.12.1896 hin:\r\n\"    * Bei dem Wohlthätigkeitsconcerte des Universitäts=Gesangvereines \"Liedertafel der deutschen Studenten\" in Prag, welches Sonntag den 6. December um 4 Uhr Nachmittags im Rudolphinum zu Gunsten des Armenfondes des Kaiser Franz Joseph=Kinderspitales stattfindet, gelangen folgende Stücke zum Vortrag: I. Abtheilung: [ ... Nr. 1 bis 4. ...]. – II. Abtheilung: 5. [... bis Nr. 7. ...]. 8. A. Bruckner: \"Germanenzug\". Mit Begleitung von Blechharmonie.\" (#).\n \nDie Reichspost Nr. 296 informiert auf S. 7 über das Denkmalprojekt:\r\n\"    – Denkmal für Anton Bruckner in Steyr. Für den verstorbenen Componisten Bruckner soll in der Stadtpfarrkirche in Steyr in der Nähe des Chores ein Votivfenster, dessen Kosten auf 6000 Gulden veranschlagt sind, errichtet werden. Bruckner weilte als geborenener Oberösterreicher gern in Steyr, wo er auf der Kirchenorgel die Andächtigen durch sein Spiel erbaute.\" (##).\n \nBei der Versammlung des Zweigvereins des Oberösterreichischen Lehrervereines Eferding-Aschach in Eferding widmet der Vorstand (Oberlehrer Weinzierl) Bruckner einen Nachruf. Weiter Anwesende: Schriftführer Czap, Cassier Reisser, Piemann, Nadler [Radler?], F. Edelhart, Brunnmeyer (###).\n \n\"The Age\" Nr. 13032 (Melbourne) kombiniert auf S. 4 die beiläufige Todesmeldung mit der altbekannten Anekdote:\r\n\"    NOTES FROM VARIOUS SOURCES.\r\n[...]\r\n     A curiously naif request is attributed to the late Anton Bruckner, the Viennese composer, on the occasion of an audience with the Emperor Francis Joseph, who had conferred a decoration upon him, \"Have you anything else to ask of me?\" demanded the Emperor, adding, as Bruckner hesitated, \"Come, do not be afraid to speak out.\" Whereupon the composer, in his broadest Viennese accent, blurted out, \"If your Majesty would only stop Hanslick, the musical critic of the Neue Freie Press, from attacking me any more in that paper, I should be deeply grateful.\" Hanslick, it may be added, is one of the most vitriolic of the Continental critics.\" (a).\n \n\"The Daily Telegraph\" Nr. 5448 (Sydney) gibt auf S. 4 den Tod Bruckners bekannt [die erste derartige Meldung in Australien?]:\r\n\"             MUSIC.\r\n[...]\r\n     Anton Bruckner, the well-known composer, died in Vienna on October 11, aged 73 years. He visited London in 1871, and gave a series of six organ recitals in the Albert-hall, and his Seventh Symphony was played, under Dr. Richter, in St. James's-hall in 1887.\" (b).\n \nMit anderen Worten berichtet darüber \"The Australian Sydney\" Nr. 2756 auf S. 8:\r\n\"          MEN AND WOMEN.\r\n[...]\r\n     The famous Austrian composer and organist to the Court at Vienna, Anton Bruckner, whose death, at the age of 73, is deeply deplored in Vienna artistic circles, was a man of striking individuality, and a conspicuous feature in Vienna street life. Born the son of a rural schoolmaster in Lower Austria, and following in his father's footsteps until close upon 40, his tastes were rustic in the extreme, and his deportment that of a town-dressed peasant. His genius won him, late in life, innumerable and ardent friends, and the charm of his native simplicity was such that he was a prominent figure even in Archducal drawing-rooms.\" (c).", "Letzte Änderung": "30.01.2025 10:29"}, {"ID": 189512055, "Datum": "5.12.1895, Donnerstag", "Haupttext": "Bericht der Steyrer Zeitung über die Aufführung des Requiems [WAB 39] am 4.12.1895 (*)\n \nund im Linzer Volksblatt Nr. 280 auf S. 5:\r\n\"     Steyr, 4. December. Das Leichenbegängnis des Stadtpfarrers Aichinger gestaltete sich großartig. 58 Priester erwiesen dem Verstorbenen die letzte Ehre. Außerdem betheiligten sich alle Behörden und die Vereine  Die Schulen bildeten Spalier. Von den Häusern wehten viele Trauerfahnen und in den Straßen brannten Gaslichter. Den Conduct führte der hochwst. Herr Bischof bis zum Friedhofe. Beim Trauergottesdienste in der Stadtpfarrkirche führte der gutgeschulte Chor ein Requiem von Anton Bruckner auf. Es herrschte leider Regenwetter.\" (**).\n\r\nDas Musikalische Wochenblatt Nr. 50 erwähnt auf S. 641 (»Concertumschau«) die Aufführung des Quintetts durch das Prill-Quartett in Halle:\r\n\"     Halle a. S. 1. Kammermusik der HH. Prill, Rother, Unkenstein u. Wille a. Leipzig unt. Mitwirk. des Hrn. Heintzsch v. ebendaher (2. Bratsche): Streichquintette v. A. Bruckner (Fdur) u. Mozart (Gmoll), Kaiser-Quart. v. Haydn.\" (***).\n \nDas Dresdner Journal Nr. 283 macht auf S. 2125 auf die Aufführung der 8. Symphonie am 18.12.1895 aufmerksam:\r\n\"     — Am Mittwoch, den 18. Dezember, findet der zweite Orchesterabend von J. L. Nicodé unter Mitwirkung von Frau Teresa Carreño statt. Als Hauptnummer gelangt die achte Symphonie in C-molI von Anton Bruckner zur (für Deutschland erstmaligen) Aufführung. Außer dem von Frau Carreño zu spielenden Klavierkonzert kommt noch die Ouvertüre zum „Fliegenden Holländer\" von R. Wagner zu Gehör. — Auf das für die noch ausstehenden fünf Orchesterabende eröffnete Nachabonnement sei besonders hingewiesen. (Karten bei H. Bock.)\" (°).\n \nDatierungen \"5/12 95\" in Stimmen des Requiems [wohl irrtümlich - recte 4.12.1895] (°°).", "Letzte Änderung": "07.02.2025 18:07"}, {"ID": 189412055, "Datum": "5.12.1894, Mittwoch", "Haupttext": "Die Linzer Zeitung kündigt auf S. 1332 das Konzert des »Sängerbundes« am 8.12.1894 an, in dem Bruckners Quartett »Du bist wie eine Blume« aufgeführt wird:\r\n„              Linzer und Kronlands=Nachrichten.\r\n                                         Linz, 4. December.\r\n      * („Sängerbund.“) Das Programm zu dem Samstag den 8. d., 5 Uhr nachmittags, im Redoutensaale stattfindenden 37. Gründungsfest=Concerte des Männergesangvereines „Sängerbund“ enthält folgende Nummern: Eduard Grieg: „Landkennung“, Chor mit Barytonsolo und Orchester. (Barytonsolo: Herr C. Astner.) Anton Bruckner: „Du bist wie eine Blume“. Dem Männergesangverein „Sämngernund“ in Linz gewidmet. Quartett für Sopran, Alt, Tenor und Baß. (Die Damen: Frau Sus. Pelschimovsky und Frl. Marie Zelenka. Die Herren: Ludwig Haslinger und Franz Haslinger.) Peter Cornelius: „Der alte Soldat“ [… die weiteren Werke … Eintrittskarten …].“ (*).\n \nDiese Ankündigung erscheint auch im Linzer Volksblatt Nr. 278 auf 4:\n\"     – Sängerbund. Samstag den 8. December d. J. findet im Redoutensaale um 5 Uhr nachmittags das 37. Gründungsfest=Concert des Männer=Gesangvereines \"Sängerbund\" statt. Das Programm enthält folgende Nummern: Eduard Grieg: \"Landkennung\", Chor mit Baritonsolo und Orchester. Bariton=Solo: Herr C. Astner. Anton Bruckner: \"Du bist wie eine Blume\". Dem Männer=Gesangverein \"Sängerbund\" in Linz gewidmet. Quartett für Sopran, Alt, Tenor und Bass. Die Damen: Frau Susanne Pelschimovsky und Frl. Marie Zelenka. Die Herren: Ludwig Haslinger und Franz Haslinger. [... weitere Werke und Mitwirkende (Ernst Deutl, Josef Markat, Hans Knapp, Otto Hummel), Preise und Vorverkauf ...]\" (**)\n \nund in der Linzer Tages-Post Nr. 278 auf S. 4:\r\n\"     (\"Sängerbund\".) Das Programm zu dem Samstag den 8. d. M. im Redoutensaale 5 Uhr nachmittags stattfindenden 37. Gründungsfestconcerte des Männergesangvereins \"Sängerbund\" enthält folgende Nummern: Eduard Grieg: \"Landkennung\", Chor mit Baritonsolo und Orchester. Baritonsolo: Herr C. Astner. Anton Bruckner: \"Du bist wie eine Blume\". Dem Männergesangvereine \"Sängerbund\" in Linz gewidmet. Quartett für Sopran, Alt, Tenor und Bass. Die Damen: Frau Sus. Pelschimovsky und Fräulein Marie Zelenka. Die Herren: Ludwig Haslinger und Franz Haslinger. [... weitere Werke und Mitwirkende (Ernst Deutl, Josef Markut, Hans Knapp, Otto Hummel), Preise und Vorverkauf ...]\" (**a).\n \nAufführung eines Männerchores in Wien.\nAnkündigung im Deutschen Volksblatt Nr. 2129 auf S. 7:\n\"     [Neubauer Männergesangverein \"Sängerlust\".] Derselbe hält heute, den 5. d. M., unter der Leitung des Vereinschormeisters Herrn Professor Rudolf Kaiser und unter gütiger Mitwirkung der Violoncellistin Fräulein Josefine Donat, der Herren: Clemens Fochler und Max Wandrey, Mitglieder der k. k. Hofoper, des Schriftstellers Herrn Benjamin Schier, sowie der Musikcapelle des k. u. k. Infanterie-Regimentes Freiherr v. Waldstätten Nr. 81 in den Saallocalitäten \"zum grünen Thor\", VIII., Lerchenfelderstraße Nr. 14, seine XXV. Gründungs=Liedertafel ab. Es gelangen hierbei Chöre von Richard Wagner, Anton Bruckner, Robert Schumann, Fr. Abt, Rudolf Kaiser, Josef Withol, Herrn Hutter und H. Jüngst zum Vortrage. Beginn um 8 Uhr.\" (***)\n \nund in der Ostdeutschen Rundschau Nr. 334 auf S. 5:\r\n\"     Neubauer Männergesangverein \"Sängerlust\". Derselbe hält Mittwoch den 5. Dezember l. J. in den Saallokalitäten \"Zum grünen Thor\", Lerchenfelderstraße Nr. 14, seine XXV. Gründungs=Liedertafel ab. Es gelangen hiebei Chöre von Rich. Wagner, Anton Bruckner, Rob. Schumann, Fr. Abt, Rudolf Kaiser, Jos. Withol, Herm. Hutter und H. Jüngst zum Vortrage. Beginn um 8 Uhr. Eintrittspreis im Vorverkaufe 70 kr., an der Kasse 1 fl.\r\n[...]\r\n     \"Feuerfunken\", illustrirte satirische Wochenschrift (einziges antisemitisches Witzblatt Deutschlands) enthalten in Nr. 18 (3. Jahrgang) an Illustrationen: [... u. a. \"Silberstein's Badereise.\" ...]\" (°).\n \nHanslicks \"Besprechung\" der 2. Symphonie [am 25.11.1894] in der Neuen Freien Presse Nr. 10879 auf S. 1 fällt knappestmöglich aus:\r\n\"                       Concerte.\n      Ed. H. Das zweite Gesellschaftsconcert bot eine interessantere Mannigfalt von Tonstücken und Personen, als die ihm vorausgegangene zweite Production der Philharmoniker. Diese bescheerte uns die \"Egmont\"=Ouvertüre, Liszt's Es-dur-Concert und Bruckner's C-moll-Symphonie Nr. 2, welche bereits in den Jahren 1873 und 1876 hier aufgeführt worden ist – also bekannte Werke. Es bleibt somit nur der Erfolg zu constatiren, welchen Herr Richard Epstein mit dem virtuosen Vortrage des Liszt'schen Clavierconcertes errungen hat.\r\n     Im Gesellschaftsconcert concentrirte sich der Antheil des Publicums zumeist auf Herrn Eugen d'Albert. [... ausführlich über dieses Konzert und d'Alberts Selbstbiographie, über das Schicksal deutscher Opern-Novitäten ...].\r\n     [über \"Elfenlied\" und \"Feuerreiter\" von Hugo Wolf, dessen Liedschaffen ... Wolf verfügt ...] über eine kleine enthusiastische Partei. Sie erblickt in Hugo Wolf den Richard Wagner des Liedes wie in Bruckner den Richard Wagner der Symphonie. Der Ruhm dieser beiden Neuerer soll also, wenn wir es recht verstehen, darin liegen, daß jeder aus seiner Kunstgattung (Lied, Symphonie) etwas macht, wa sie nicht sein soll. [... erstaunlich positiv über Wolfs zwei Chorwerke ...]\n     [...] Anton Rubinstein ...]\" (°°).\n \nDas Neue Wiener Journal Nr. 402 schreibt auf S. 4 über Bruckners Gesundheitszustand und kündigt das heutige Konzert an (ohne Nennung des Brucknerschen Chores):\r\n\"   (Professor Bruckner.) In dem Befinden des seit einiger Zeit erkrankten Componisten Anton Bruckner ist in den letzten Tagen eine Verschlimmerung eingetreten, so daß er zur Zeit das Zimmer hüten muß. Trotz seines schweren Leidens beschäftigt sich der greise Musiker mit neuen Compositionen.\n     (Verdi's Testament.) Man schreibt uns aus Paris: [... zehn Millionen Lire Vermögen für ein Musiker-Altersasyl .für 200 Personen..]\r\n[...]\n    (Die Ehescheidung des Milliardärs.) [... Vanderbilt in Amerika ...]\n[...]\n     (Die Tragödie des Souffleurs.) Man schreibt uns aus Paris: [... über das Schickal eines beidseitig beinamputierten ehemaligen Soldaten, der nach einer Erschießung mit Lebenszeichen aus einem Massengrab gerettet worden war ...]\n     (Liedertafel.) Der Neubauer Männergesangverein \"Sängerlust\" hält heute in den Saallocalitäten \"Zum grünen Thor\", 8. Bezirk, Lerchenfelderstraße 14, unter der Leitung des Vereinschormeisters Professor Kaiser seine fünfundzwanzigste Gründungsliedertafel ab. (°°°).\nAuf Seite 10 die schon von den Vortagen her vertraute Ankündigung des Konzerts vom 21.12.1894:\n\"     Musikvereins-Säle.\r\n               Repertoir:\r\nMittwoch, 5.: [...]\r\nFreitag, 21.: Bruckner-Conc. (WagnerV.) gr. S.\r\nSamstag, 22.: [... bis 30.12.1894 ...]\" (°°°a).\n \n\"Das Vaterland\" Nr. 334 meldet auf S. 2 des Abendblatts zu Bruckner Ähnliches:\n\"     * [Personalnachrichten.] [... Salzburger Fürsterzbischof Joh. Ev. Haller in Wien angekommen ...] – In dem Befinden des seit einiger Zeit erkrankten Componisten Professor Dr. Anton Bruckner ist in den letzten Tagen eine Verschlimmerung eingetreten, die bei dem hohen Alter des Patienten nicht unbedenklich ist. – [...]\" (#).", "Letzte Änderung": "09.12.2024 13:42"}, {"ID": 189312055, "Datum": "5.12.1893, Dienstag", "Haupttext": "Eduard Hanslick erwähnt in seinem dreiseitigen Konzertbericht in der Neuen Freien Presse Nr. 10521 auf S. auch Bruckner:\n\"                       Concerte.\n     Ed. H. Die tastengewaltige Dame aus Chicago, Fanny Bloomfield=Zeisler, ist nun auch in Wien mit glänzendem Erfolge aufgetreten.[... über dieses Konzert und die Klavierabende von Sauer und Pauer ...]\n     Tactvoll und feinfühlig hat Gericke gehandelt, indem er das zweite \"Gesellschaftsconcert\" mit einer Composition von Gade, nämlich der Ossian=Ouvertüre, einleitete. [... späte Erinnerung an den bereits 1890 Verstorbenen ...] Seine erste oder vierte Symphonie hätten eine würdige Erinnerungsfeier gegeben. Aber die Pietät gehört nicht zu den starken Seiten der Philharmoniker; sie hatten im Winter 1890/91 zu viel zu thun mit Bruckner, Liszt, Tschaikowsky und im folgenden wieder mit Bruckner, Liszt, Richard Strauß und - Pirani. So blieb denn Wien von allen Musikstädten Deutschlands die einzige, welche nicht die geringste Notiz genommen von Gade's Tod. [... ausführlich über dieses Konzert (mit Hans Kößlers \"Sylvesterglocken\", nach einem Text von Max Kalbeck) ...]. Das sehr befriedigte Publicum dankte Herrn Director Gericke durch wiederholte Hervorrufe.\"", "Letzte Änderung": "30.11.2024 05:14"}, {"ID": 189212055, "Datum": "5.12.1892, Montag", "Haupttext": "In der Universitätsvorlesung berichtet Bruckner von seiner Erkrankung und Schrötters Anordnungen (*).\n\n\n\n\"Het nieuws van den dag\" Nr. 7009 (Amsterdam) kündigen auf S. 13 das Chorkonzert vom 11.12.1892 an:\n\"              Stadsnieuws.\n     Zondag 11 December a. s. zal door het gunstig bekende koor a capella, onder leiding van den Heer Ant. Averkamp eene uitvoering worden gegeven in de Nieuwe Luthersche kerk (Ronde kerk), des middags te 2 uren. Alsdan zullen uitgevoerd worden eenige werken van Willaert, Clemens non Papa, Palestrina, Brahms, Mendelssohn, Bruckner en Sweelinck.\n     Toegangsbewijzen en tekstboekjes voor bovenstaand uitvoering zijn te verkrijgen bjj „De Algemeene Muziekhandel\" alhier.\" (**).\n\n\n\"De Tĳd\" Nr. 13789 (godsdienstig-staatkundig dagblad, 's-Hertogenbosch) bringt auf S. 7 ein Inserat (***).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 189112055, "Datum": "5.12.1891, Samstag", "Haupttext": "Brief Bruckners an Göllerich in Nürnberg:\r\n   Würde sich über Göllerichs Anwesenheit [beim Kommers am 11.12.1891] freuen. Lüge und Verdächtigung seien die Waffen seiner Feinde. Am 13.12.1891 werde die 1. Symphonie und am 20.12.1891 das »Te deum« aufgeführt (*).\nAufführung von Mozarts Requiem unter Gottfried Preyer beim Gedenkgottesdienst zu Mozarts 100. Todestag im Wiener Stephansdom (**).", "Letzte Änderung": "01.12.2025 07:12"}, {"ID": 188912055, "Datum": "5.12.1889, Donnerstag", "Haupttext": "Das Deutsche Volksblatt Nr. 332 berichtet auf S. 3 von der Aufführung der Gradualien »Locus iste« und »Os justi« durch den Kirchenmusikverein an der Votivkirche [am 1.12.1889]:\r\n   \"[...] Derselbe erste Tag des Christmondes brachte in der ersten Aufführung des „Kirchenmusik-Vereines an der Votivkirche” wahres, herrliches Neues in zwei Gradualien in „Locus iste” (aus den Concerten des Akademischen Wagner-Vereines bekannt) und „Os justi” (in lydischer Tonart) von Anton Bruckner. Es hat einen tiefen Sinn, daß der junge Verein das erste Auftreten seines strebsamen und feuereifrigen Chores im Concertsaale mit diesem Meister feierte, der seinem Wollen die Weihe gebe [...]\r\n     Nachdem der Verein unter dem Vorsitze des ebenso kunstbegeisterten als weitblickenden Prälaten Dr. Gottfried Marschall steht, darf man aller verbohrten Einseitigkeit zum Trotz, eine werkthätige Pflege feiner echter Kirchenmusik erwarten, wie sie in unserer Zeit in den Namen Bruckner und Liszt gipfelt. [...] A. Göllerich.\" (*).\nDie Österreichische Volkszeitung Nr. 335 weist auf S. 4 auf die im Verlag Gutmann erschienene [Partitur der] 4. Symphonie hin:\r\n     \" - Anton Bruckner's Es-dur-Symphonie, vom Komponisten „die romantische” benannt, ist in der Partitur=Ausgabe im Verlage der k.k. Hof=Musikalienhandlung Albert J. Guttmann erschienen. Das dem Ersten Oberhofmeister des Kaisers Prinzen Konstantin Fürsten zu Hohenlohe gewidmete Werk wurde für die kommende Musikzeit von vielen auswärtigen Symphonie=Orchestern zur Aufführung angenommen.\"  (**).\n\r\nBrief von Karl Muck an Wilhelm Kienzl: \r\n»Prag, 5.XII.89\r\nMein lieber Freund!\r\n   Nimm zunächst den allerherzlichsten Dank für die rasche Übersendung der Bruckner'schen Symphonie.\r\n   Als ich dieselbe vor zwei Jahren [15.1.1888] hier zum ersten Mal aufführte, kaufte Neumann das vollständige Material. Dasselbe ist aber sehr ungenau und voller Fehler; da nun bei der hiesigen Arbeitslast die Anzahl der Proben immer auf das Allernöthigste beschränkt werden muß, konnte ich mir nicht die Zeit nehmen, dieses Material einzurichten; ich pumpte mir damals schon die Symphonie von Euch aus, und unser Material wanderte unbenützt in's Archiv. - Diesmal hatte ich noch viel weniger Zeit zu Correkturproben; und Du halfst mir durch die freundl. Uebersendung aus einer großen Verlegenheit. [...] Gestern Abend fand das Concert statt [...] Die Symphonie, die bei der ersten Aufführung den hiesigen Juden gar nicht recht schmecken wollte, hatte ich gerade deßwegen wieder auf's Programm gesetzt; diesmal schienen sie's besser zu kapieren: der Erfolg war ein Durchschlagender. Die Aufführung war (natürlich immer mit Rücksicht auf die vorhandenen Kräfte!) eine sehr gute. [...]« (***).", "Letzte Änderung": "19.03.2023 16:06"}, {"ID": 188812055, "Datum": "5.12.1888, Mittwoch", "Haupttext": "Kritik von Dr. Laurencin [über das Konzert vom 8.11.1888 mit »Ave Maria« [WAB 6] und »Locus iste«] in der Neuen Zeitschrift für Musik Nr. 49 auf S. 530f:\r\n\"Correspondenzen.\r\n[...]\nWien.\r\n[... Rosé-Quartett ...]\r\n    Der \"Akademische Wagner=Verein\" bot in seinem ersten diesjährigen Concerte ein durch Vielgestaltigkeit und überwiegendentheils innige Schmiegsamkeit an den Zeitwillen mannigfach spannendes Programm.Zwei im strengen a cappella-Style gehaltene Kirchenchöre von der Arbeit A. Bruckner's gehören zum Klargegliedertsten und Charaktertreuesten alles dessen, was der unleugbar geistvolle Künstler geschaffen hat. Beide Tonstücke spiegeln den der Antike einwohnenden beschaulichen Geist in einer Form wieder, die ebenso treu diesem Innenleben sich anzuschließen, als dasselbe den allseitigen Errungenschaften der jüngsten Art und Zeit des Tongestaltens streng organisch angepaßt hinzustellen vermocht hat. [... über die weiteren Programmpunkte ... Lob und Dank den Interpreten, nicht zuletzt] dem Begleiter sämmtlicher Gesänge am Claviere, Hrn. R. Erben.          Dr. Laurencin.\"  (*).\nAuf das Konzert vom 10.12.1888 [mit dem »Ave Maria«] machen aufmerksam\n»Die Presse« Nr. 337 auf S. 11: \" - Die Wiener Singakademie veranstaltet Montag den 10. d., Abends halb 8 Uhr, im großen Musikvereinssaale unter der Leitung ihres artistischen Directors, Herrn Max v. Weinzierl, das erste Concert. Das Programm umfaßt nebst Chören von F. W. Bach, Brahms und altdeutschen Volksliedern (\"Der Gutzkauch\" etc.), Palestrina's \"Tu es Petrus\", Schubert's \"Mirjam's Siegesgesang\" und Bruckner's \"Ave Maria\". Außerdem gelangt Brahm's [sic] Sextett in B-dur durch die Herren Hans Kreuzinger, August Siebert, Anton Stecher, Franz Jaksch, Theob. Kretschmann und Franz Giller, Mitglieder des k. k. Hofopern=Orchesters, zur Aufführung.\" (**),\n»Das Vaterland« Nr. 337 auf S. 6 [nahezu identisch mit (**)] (***)\nund die Wiener Allgemeine Zeitung Nr. 3154 auf S. 6\r\n     \" - Die Wiener Sing=Akademie veranstaltet Montag den 10. d. M., Abends halb 8 Uhr, im großen Musikvereinssaale unter der Leitung ihres artistischen Directors, Herrn Max v. Weinzierl, das erste Concert. Das Programm umfaßt nebst Chören von F. W. Bach, Brahms und altdeutschen Volksliedern (\"Der Gutzgauch\" etc.), Palestrina's \"Tu es Petrus\", Schubert's \"Mirjam's Siegesgesang\" und Bruckner's \"Ave Maria\". Außerdem gelangt Brahms' Sextett in B-dur zur Aufführung.\" (°).\nDas Linzer Volksblatt Nr. 280 schreibt auf S. 4:\r\n     \"  -  Bruckner's Te Deum wurde vor Kurzem [13.4.1888 gemeint?] in einem Musikvereins=Concerte in Brünn unter großem Beifalle aufgeführt. Ein Berichterstatter schreibt hierüber unter Anderem, dass dadurch in musikalischen Kreisen Brünn's großes Interesse für den berühmten Wiener Componisten wachgerufen worden ist.\" (°°).\nArtikel (vom 5.12.1888?) mit Ankündigung des Konzerts vom 9.12.1888 mit \"Du bist wie eine Blume\" (°°°).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188712055, "Datum": "5.12.1887, Montag", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts vom 4.12.1887 (mit dem \"Germanenzug\") im Brünner Tagesboten Nr. 277 auf S. 4:\n „[…] Einen ernsten und tieferen Gehalt finden wir in Anton Bruckner’s Chor mit Soloquartett und Clavierbegleitung, betitelt »Germanenzug«. Man erkennt bei dieser Novität das Streben des Componisten, etwas Gediegenes zu leisten. Wenn auch das Können nicht immer mit dem Wollen im Einklange steht, so machte doch der Chor im Ganzen durch seine wirksamen Harmoniefolgen einen ganz guten Eindruck. […] Der gespendete Beifall ehrte die Sänger und ihren Chormeister Kitzler.“", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188612055, "Datum": "(5.12.1886, Sonntag)", "Haupttext": "Aufführung der 3. Serenade von Fuchs [Robert Fuchs] im Konzert des Vereins »Accord« im Bösendorfersaal (*).\n3. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Weber, Dvorak und Schubert (9. Sinfonie) (**).", "Letzte Änderung": "21.02.2023 00:01"}, {"ID": 188512055, "Datum": "5.12.1885, Samstag", "Haupttext": "Kritik zur gestrigen öffentlichen Probe in der New York Times Nr. 10689 auf S. 4:\n          \"THE SYMPHONY SOCIETY.\n     The Symphony Society of New-York held the public rehearsal prefacing the second concert of the current season at the Metropolitan Opera House yesterday afternoon. The most important number on the programme was Anton Bruckner's D minor symphony, a work hitherto unfamiliar to local audiences, and of the merits of which an opinion may with propiety be deferred until it has had a second hearing, to-night. Although symmetrical as to form and substantial and smooth as to csoring, the first impression wrought by the symphony was rather against its originality and interest, and much livelier satisfaction was direved from the better known music that filled out the house bill. [... über die anderen Werke, den Tenor Sylva, eine Programmänderung (Rienzi statt Händel) ...] The concert may be attended at the Metropolitan this evening.\" (*).\n \nAuf derselben Seite ein kurzer Hinweis auf das heutige Konzert:\n     \"AMUSEMENTS THIS EVENING.\n[... alphabetisch geordnet ...]\nMETROPOLITAN OPERA HOUSE – At 2 - DER WALKURE. At 8:15 – SYMPHONY CONCERT.\n[...]\" (*a).\n \nHinweis auf das heutige Konzert in einem Inserat in der New York Tribune Nr. 14265 auf S. 7:\n\"SYMPHONY SOCIETY.\n          METROPOLITAN OPERA HOUSE.\nWALTER DAMROSCH ..... Musical Director.\nTHIS SATURDAY EVENING; Dec 5, at 8:15 - Concert.\n                         Soloist ... Herr ELOI SYLVA,\n                       From the Metropolitan Opera House.\nAnton Bruckner – Symphony in D minor, first time.\n[... die anderen Werke (Händel, Gluck, Mendelssohn, Gounod, Richard Wagner), Preise ...]\"(*b).\n \nAufführung der 3. Symphonie unter Walter Damrosch im 2. Konzert der Symphonie-Gesellschaft im Metropolitan Opera House in New York (**).\n \nKritik zur 3. Symphonie in Frankfurt in der Kleinen Presse (***).\n \nAuf die Aufführung von f-Moll-Messe, »Ave Maria« [WAB 6] und »Virga jesse« am 8.12.1885 machen mehrere Zeitungen aufmerksam:\nFremdenblatt Nr. 335 auf S. 5 (°),\nNeues Wiener Tagblatt Nr. 335 auf S. 4:\r\n      \" * (Kirchenmusik.) In der Hofkapelle kommt zur Aufführung: [...]Dienstag den 8. d.: Messe in F-moll, Grad. (Ave Maria) und Offert. (Virga Jesse) von Anton Bruckner.\" (°°),\nWiener Allgemeine Zeitung Nr. 2072 auf S. 6 [inhaltlich wie (°°)] (°°°),\nund (mit anderem Text) die Wiener Zeitung Nr. 280 auf S. 3:\r\n      »(K. k. Hofcapelle.) Kirchenmusik in der k. k. Hofcapelle. Die Austheilung für den Monat December 1885 ist folgende:\r\n[Tag] 8. [Fest] Imac. [sic!] Conc. B. M. V.\r\n[Aufzuführen]\nMissa: F-moll\r\nGrad.: Ave Maria\r\nOffert.: Virga Jesse\r\n[Autor] Ant. Bruckner.« (#).", "Letzte Änderung": "19.02.2026 15:34"}, {"ID": 188412055, "Datum": "5.12.1884, Freitag", "Haupttext": "Ecksteins Besprechung des Konzertes vom 4.11.1884 (Adagio der 7. Symphonie, Scherzo der 4. Symphonie) erscheint in der Neuen Zeitschrift für Musik Nr. 50 auf S. 521f:\r\n                »Wien.\n    Der letzte \"interne Abend\" des \"Wiener akademischen Wagnervereins\" am 4. Novbr. gehört gewiß zu den bedeutendsten Erscheinungen, welche das Wiener Concertleben heuer aufzuweisen haben wird und wenn man überhaupt etwas an demselben auszusetzen hätte, so wäre es nur die Ueberfülle des Gebotenen. [... über die Chorwerke und das weitere Programm ...]\n     Eine der bedeutendsten Nummern des Abends kam nun an die Reihe: unser unvergleichlicher Pianist Herr Joseph Schalk, der schon bei seinem Erscheinen vom Publikum stürmisch begrüßt wurde, spielte das Adagio aus Anton Bruckner's siebenter Symphonie (Edur). [... identisch mit dem bei 939/226f mitgeteilten Text, mit folgenden Abweichungen: »...wirkte tief ergreifend! Nun aber erst die weitere Durchführung! Welche Geheimnisse« ...] Hierüber wäre Vieles zu sagen und Vieles zu klagen! - \n    Den Abschluß des so reichhaltigen Programms bildete ein Vortrag der Frau Kupfer=Berger, welche den \"Liebestod\" aus R. Wagner's \"Tristan und Isolde\" mit verklärter Stimme sang. Sie wurde von dem Vereins=Correpetitor Robert Erben, wie immer, vorzüglich begleitet. -      Friedrich Eckstein.« (*).\n[Vermutlich] Besuch Ecksteins bei Bruckner (**).\nKalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen vom 11.12.1884):\r\n    »Am 5. Dez 884. Fr Kathi für Dez. 7 fl u 2.« (***).\nBrief von August Göllerich an seine Mutter und Schwester:\r\n     Erwähnt Oesterlein, Nowotny, Golz, Frau Harnwolf, über Konzertpläne (Wagner-Zyklus), Geschenke für Helm und Stahrs (Glasenapps Wagner-Lexikon). Bruckner sei traurig gewesen, dass Göllerich ihn nicht nach Linz begleitet habe [2.12.1884] (°).", "Letzte Änderung": "10.11.2024 08:40"}, {"ID": 188212055, "Datum": "5.12.1882, Dienstag", "Haupttext": "(Konzert von Benno Walter, Eugenie Menter und Richard Strauss im Wiener Bösendorfersaal (*)).\nKalendernotiz Bruckners (bei den Gebetsaufzeichnungen):\r\n   »Montag 11. H C [Caro?] [/] 7. H Ing. [Baumgarten] [/] Mittw 7 - 9« (**).", "Letzte Änderung": "27.02.2024 23:13"}, {"ID": 188112055, "Datum": "5.12.1881, Montag", "Haupttext": "Brief Franz Schalks an Josef Schalk:\r\n   Die 4. Symphonie werde am Samstag im 3. Abonnementkonzert aufgeführt. Läßt Grüße an Bruckner ausrichten. Er und Mottl werden Bruckner über den Erfolg der Symphonie berichten (*).\nAuf die Aufführung des Chores »Mitternacht« [WAB 80] am 7.12.1881 machen\r\ndie Konstitutionelle Vorstadtzeitung (Österreichische Volkszeitung) Nr. 335 auf S. 2 (»[...] unter den Novitäten der ersten Abtheilung eine Manuskriptnummer: \"Mitternacht\" von Professor Anton Bruckner, welche derselbe persönlich dirigiren wird. [...]« (**)\r\nund (mit identischem Text) die »Tribüne« Nr. 335, Abendausgabe S. 4 (***) aufmerksam.\n(Vortragsübung am Wiener Konservatorium (°)).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 188012055, "Datum": "(5.12.1880, Sonntag)", "Haupttext": "3. Philharmonisches Konzert unter Hans Richter mit Werken von Beethoven, R. Fuchs, Goldmark und Mozart.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187812055, "Datum": "5.12.1878, Donnerstag", "Haupttext": "Datierung \"XXXIII (5/12)\" in Franz Schalks Mitschrift des Harmonielehre-Kurses Bruckners.", "Letzte Änderung": "26.03.2025 09:58"}, {"ID": 187612055, "Datum": "5.12.1876, Dienstag", "Haupttext": "Privat-Zeugnis Bruckners für Franz Weber (am Konservatorium Orgelschule und Harmonielehre mit Auszeichnung) (*). [ca. 5.12.] Kalendernotiz Bruckners: »9« [Privatstunde Pichler] (**).\n(Vortragsabend am Wiener Konservatorium (***)).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187512055, "Datum": "(5.12.1875, Sonntag, 2. Advent)", "Haupttext": "2. Gesellschaftskonzert unter Herbeck mit Werken von Mozart, Bach und Händel.\r\nWagner dabei, ist von Frau Wilt »sehr entzückt«.\nAbends 3. Aufführung des »Tannhäuser« (*).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 00:34"}, {"ID": 187412055, "Datum": "(5.12.1874, Samstag)", "Haupttext": "Vortragsabend am Wiener Konservatorium.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:44"}, {"ID": 187312055, "Datum": "5.12.1873, Freitag", "Haupttext": "Bruckner leitet eine Probe der f-moll-Messe (*).\nZum Andenken an Mozarts Sterbetag erhält Bruckner eine Mozart-Biographie (Mozarts Leben und Wirken in kurzen Umrissen geschildert. Salzburg 1856) zum Geschenk:\r\n     \"Dem begeisterten Verehrer der Muse Mozarts am Sterbetage Mozarts Herrn Professor Anton Bruckner. Wien 5. Dezember 1873.\" (**).\nDas Neue Fremdenblatt Nr. 333 berichtet auf S. 4 vom Konzert am 30.11.1873:\r\n     \"[...] Das Festkonzert war von 2128 Personen besucht und somit das drittvollste seit Bestehen das Saales. Die Cäzilienhymne von Gounod wie die Improvisation des Herrn Professors Bruckner auf der Orgel fanden den lebhaftesten Beifall, der sich jedoch noch steigerte bei dem Kaiser Franz Joseph=Jubiläumsmarsch von Eduard Strauß, der drei Mal zur Wiederholung verlangt wurde. [...]\" (***).", "Letzte Änderung": "31.01.2025 09:02"}, {"ID": 186912055, "Datum": "5.12.1869, Sonntag", "Haupttext": "[Zur Datierung und anderen Details siehe die Anmerkung]\nAufführung des Oratoriums \"Israels Heimkehr von Babylon\" von Rudolf Schachner im ersten Vereinskonzert des Mozarteums um halb vier Uhr im Landhaus-Saal (Chiemseehof) in Salzburg. Vokalsolisten sind Hedwig v. Gatterburg, Dr. Therese Marschner-Bach, Franz Huber (Mozarteum) und Engelbert Lanz (*).\r\nIm Publikum sind u. a. Erzherzof Franz Karl, Erzherzogin Sophie (Initiatorin der Konzertwiederholung) und Erzherzog Ludwig Viktor (*a),\nund möglicherweise auch Herr von an der Lan-Hochbrunn (Gerichtsadjunkt aus St. Gilgen, vielleicht mit verwandtschaftlichen Beziehungen zum damals sechsjährigen Paul von an der Lan-Hochbrunn, dem späteren Pater Hartmann und Sohn des Bozener Eisenbahnbeamten Eugen von an der Lan-Hochbrunn?) (*b).\nDie Salzburger Liedertafel und die Singakademie gestalten für Schachner und die Solisten einen häuslichen Abend im Vereinslokal (als geschlossene Gesellschaft) mit Gästebegrüßung, Chören, Solovorträgen und Festreden (u. a. Dr. O. Bach zu Mozarts Sterbetag) (*c).\n \nBruckner spielt in Salzburg nach der Aufführung dieses Oratoriums bei einer Abendveranstaltung [ziemlich sicher dieser] Klavier und tags darauf [6.12.1869, Montag] in der Collegienkirche auf der von Mauracher im Vorjahr erbauten Orgel (**).\nDie Orgel (III/32) hatte 1868 Matthäus Mauracher unter Verwendung der Vorgängerorgel (1708 Johann Christoph Egedacher) gebaut (**a).", "Letzte Änderung": "06.01.2026 20:33"}, {"ID": 186812055, "Datum": "(5.12.1868, Samstag)", "Haupttext": "3. Konzert Clara Schumanns in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186512055, "Datum": "(5.12.1865, Dienstag)", "Haupttext": "Brief von Karl Mayrberger an den »Frohsinn«:\r\n»Euer Wohlgeboren! \r\n   Vor allem den tiefgefühltesten Dank für das für mich so ehrenvolle gütige Schreiben vom 2t. dMts., welchen Dank ich auch dem Herrn Vorstande in meinem Namen auszudrücken bitte.\r\n   Ich werde nicht ermangeln, seinerzeitig das Gesuch, für welches der Einsendungstermin, ich glaube wenigstens mit 31. Dezember l. J. abläuft - zu übermitteln. Da ich jedoch die Ausschreibung nicht selbst gelesen, sondern dieselbe mir von einem Freunde bloß mitgetheilt wurde, und ich das betreffende Blatt der „neuen freien Presse” nicht mehr erlangen kann, so bitte ich Euer Wohlgeboren recht sehr mir die Ausschreibung gefälligst übersenden zu wollen natürlich auf meine Kosten.\r\n   Da ich aber schon mitten im Bitten bin so erlaube ich mir noch eine zu stellen und zwar mir gütigst die Nachricht zukom[m]en zu lassen, ob man in Linz auf Musikstunden rechnen könne, da wie Euer Wohlgeboren ohnehin wissen werden, daß der Musiker von Fach, wenn auch als besoldeter Chormeister doch immer noch nebenbei auf Stunden angewiesen ist.\r\n   In der Voraussetzung daß mir Euer Wohlgeboren ob dieser Belästigung nicht zürnen werden, zeichnet sich achtungsvollen Sängergruß beifügend\nEuer Wohlgeboren\r\nergebenster\r\nKarl Mayrberger. Preßburg am 5. Dezember 865.«\nDer Entwurf des Antwortschreibens (unleserlich unterschrieben von Jos ...? vermutlich der am 27.10.1865 gewählte Sekretär Josef Löcker) befindet sich auf demselben Dokument [nach dem 7.12.1865]:\r\n»Euer Wolgeboren!\r\n   Durch viele Geschäfte sehr in Anspruch genommen, kom[m]e ich heute erst zur Beantwortung Ihres werthen Schreibens v. 5. dMts u. bitte die Verzögerung zu entschuldigen.\r\n   Ihrem Wunsche zufolge theile ich Ihnen die [unleserlich: ...und? oder Vereins?] Kundmachung wörtlich mit.\r\n   „Bei der L. T. Frohsinn in Linz ist die Chormeisterstelle mit einem fixen Jahresgehalt von 300 f öW sogleich zu besetzen. Bewerber wollen sich unter Nachweisung ihres Alters, ihrer Stellung u Befähigung bis längstens Ende 865 an den gefertigten Vereins Vorstand wenden, welcher die näheren Auskünfte ertheilen wird [/] Dr Mathias Weismann [/] Linz No. 872. [Ende des Zitats]\r\n   Was Ihre weitere Frage bezüglich Erlangung von Musikstunden betrifft, halte ich mich verpflichtet, Euer Wolgeboren reinen Wein einzuschenken. Es wird sehr schwer halten, hier in Linz bei der großen Anzahl von Musiklehrern, wenigstens für die ersten Jahre Musikstunden zu erlangen.\r\n   Euer Wolgeboren würden gewiß wenigstens für die ersteren Jahre auf Musikstunden nicht rechnen können, da es hier in Linz bei der übergroßeren [sic] Anzahl von Musiklehrern sehr schwer ist Lektionen zu erhalten. Die bereits anwesenden Musiklehrer sind hier schon bekannt u. so hungriger Natur, daß sie einem neuen Konkurrenten stets hindernd im Wege tretten [sic], so zwar, daß Euer Wolgeboren trotz Freunden u. Gönnern kaum auf eine ergiebige Einnahme durch Lektionen  rechnen könnten [darüber die Korrektur:] erzielen würden. Auf diesem Felde ist es schwer in Linz etwas zu erreichen. Ich rathe Euer Wohlgeboren freundschaftlichst auf ein Nebeneinkommen in dieser Richtung keine Rechnung zu machen. Denn die Enttäuschung würde bitter sein. Die L. T. beabsichtigt den neuen Chormeister zu verhalten eine Gesangsschule für Männer zu eröffnen um Mitglieder heranzubilden. [im Folgenden viele Wörter kaum eindeutig zu entziffern] Die Zalung [unleserliches Wort] haben [heben?] aber u. [in?] d. J. ein billiges Honorar die Theilnehmer zu bestreiten. Doch [?] auch dieß nur ein ungewißes Feld auf Verdienst [?]. Hier sind nur die 300f Besoldung. Es komt mich schwer an, Ihnen solche Mittheilungen machen zu müssen, weil ich damit vielleicht [?] einen uns allen sehr liebgewordenen Mann abschrecke sich in Competenz zu setzen u. wir hierbei die Aussicht auf ein [sic] Chormeister verlieren, der in jeder Richtung die Eigenschaften besitzen würde unsern Verein zu heben. Doch als Mann halte ich es für meine erste Pflicht Ihnen gegenüber offen zu handeln und Licht u. Schatten genau zu sondern. Ich lege Ihnen zugleich das Program[m] unseres letzten Concertes bei. Hoffend, Ihren Wünschen bestens entgegen gekommen zu sein, bitte ich meine Offenheit richtig zu beurtheilen u. zeichne mich achtungsvollen Sängergruß u Handschlag beifügend\r\nE W \r\nergebenster \r\nJos Löcker [?]«", "Letzte Änderung": "19.06.2025 13:54"}, {"ID": 186212055, "Datum": "5.12.1862, Freitag", "Haupttext": "Arbeit an der Skizze zur Coda der g-Moll-Ouvertüre [WAB 98].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186112055, "Datum": "5.12.1861, Donnerstag", "Haupttext": "Vollendung des Vokalquartetts »Du bist wie eine Blume« [WAB 64] nach einem Text von Heinrich Heine, gewidmet dem von Alois Weinwurm gegründeten »Sängerbund«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 186012055, "Datum": "5.12.1860, Mittwoch", "Haupttext": "Datierung »Für [1]861. 5. Dezember [1]860.« auf Doppelbogen »No. 37« im Studienheft 1860/61 (WAB 248).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 183712055, "Datum": "5.12.1837, Dienstag", "Haupttext": "Schriftlicher Aufsatz in Briefform.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:43"}, {"ID": 198801055, "Datum": "5.1.1998, Montag", "Haupttext": "Artikel von Franz Zamazal \"Verehrung für Bruckner\" in den Oberösterreichischen Nachrichten.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 199601055, "Datum": "5.1.1996, Freitag", "Haupttext": "Artikel von Josef Mittermayer \"Knödl beim \"Schwarzen Bock\". 1996 - Das Anton Bruckner-Jahr. Wie läuten es mit einem kleinen Kranz von Anekdoten um den \"Musikanten Gottes\" ein.\" im Volksblatt-Magazin.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194601055, "Datum": "5.1.1946, Samstag", "Haupttext": "Anekdote (Tannhäuser-Besuch [mit Paumgartner?]) in den Salzburger Nachrichten.", "Letzte Änderung": "14.05.2024 09:05"}, {"ID": 194401055, "Datum": "5.1.1944, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Eugen Jochum in Berlin. Solist im Mozart-Konzert ist Gilbert Schuchter (*).\n \nAufführung der 6. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Joseph Keilberth im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solisten in Carl Philipp Stamitz' Konzertanter Symphonie F-Dur sind Camillo Wanausek (Flöte), Josef Koblinger (Oboe), Rudolf Radlingmayer (Klarinette), Hugo Heinrich (Horn), Rudolf Malcher (Violine) und Nikolaus Hübner (Violoncello) (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194301055, "Datum": "5.1.1943, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 8. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Eugen Jochum in Berlin. Gesangssolistin an diesem Abend in den \"Sonetten einer Griechin\" von Franz von Hoeßlin ist Erna Schlüter.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 194001055, "Datum": "5.1.1940, Freitag", "Haupttext": "Artikel von Otto Steinhagen »Furtwängler am Redepult. Über Bruckners allgemein gültiges Schöpfertum« in der Berliner Börsenzeitung (*).\nAufführung der 5. Symphonie (Originalfassung) unter Franz Konwitschny im 6. Freitags-Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft um 19:30 Uhr. Auf dem Programm steht vor der Pause J. S. Bachs d-Moll-Doppelkonzert mit den Geigern Helmut Schuhmacher und Hermann Kraus (**).", "Letzte Änderung": "28.11.2025 10:12"}, {"ID": 193801055, "Datum": "5.1.1938, Mittwoch", "Haupttext": "Brief von Hilde Wendler an Max Auer: \n     Berlin werde kaum auf Dauer zufrieden sein, wenn in den Partituren der Gesamtausgabe die Bemerkung »mit Genehmigung der U.E.« stehen bleiben soll. Josef Bick müsse diese der Universal-Edition gemachte Zusage wieder zurücknehmen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:46"}, {"ID": 193401055, "Datum": "5.1.1934, Freitag", "Haupttext": "Artikel von Käthe Fossek (St. Florian) »Eine liebe kleine Bruckner-Episode« im Linzer Volksblatt (*) Nr. 4, S. 8:\r\n     Bruckner geht mit seiner Klasse zu einer Kinderbeerdigung, trifft schon beim Schuster auf den Leichenzug. Im Unterricht am nächsten Tag fragt er: »Nun, Reserl, wie weit sind wir denn gestern gekommen?« [im Lehrstoff]. Antwort: »Bis zum Schuster in der Linzergasse.« Großer Lachanfall Bruckners. Später schenkte er Reserl als 17-jähriger sein Bild [siehe die Anmerkung] (*).", "Letzte Änderung": "21.11.2024 23:50"}, {"ID": 193101055, "Datum": "5.1.1931, Montag", "Haupttext": "Artikel »Die große Orgel in St. Florian« in der Linzer Tages-Post Nr. 3.", "Letzte Änderung": "07.01.2024 10:28"}, {"ID": 193001055, "Datum": "5.1.1930, Sonntag", "Haupttext": "The Indianapolis Star Nr. 214 (Indianapolis, Indiana) berichtet auf S. 64(= S. 4 des 6. Teils) von den Beständen der Musikbibliothek (vgl. 4.1.1930):\n\"           PUBLIC LIBRARY.\n     Some very interesting books [...].\n     \"The Story of Chamber Music,\" by Kilburn, includes a discussion of its beginnings and its chief masters from Haydn to Brahms, Strauss and Bruckner. [... weitere Kammermusik-Bücher ... Ausleihe für 30 Tage ...].\"\n[zum erwähnten Buch siehe \"Mai 1904\"] (*).\n \nThe Lexington Herald Nr. 5 (Lexington, Kentucky) kündigt auf S. 6 das Münchner Bruckner-Fest für Juni 1930 [recte 27.-31.10.1930] an [Text wie am 27.12.1929]:\n\"MUNICH AGAIN SEEKS PASSION PLAY CROWD\r\n[... viele Besucher wegen der Oberammergauer Passionsspiele erwartet ... im Mai 1930 Mengelberg, Toscanini mit New York Philharmonic Orchestra, Furtwängler mit den Berliner Philharmonikern] in the same month.\n     June will bring the international Bruckner Festival, a Brahms concert under Knappertsbusch, Mahlers's Eighth Symphony under Bruno Walter, and a Richard Strauss week.\n     In July Reinhart [sic] will present his staging of Johann Strauss' \"Fledermaus,\" Pfitzner will conduct a \"romantic evening,\" and Doebereiner will present old music.\n     Mozart and Beethoven will dominate in August. [...].\" (**).\n \nAufführung der 4. Symphonie durch das Orchester des Nationaltheaters Brünn im Brünner Nationaltheater. Auf dem Programm stehen vor der Pause Mozarts Jupiter-Sinfonie und \"Meine Jugend\" von J. B. Foerster.\r\nDas Konzert wird von 10:00 bis 12:00 Uhr vom Rundfunk Brünn übertragen. Die Sendung wird außerdem von den Radiosendern Mährisch-Ostrau, Pressburg, Kaschau und Prag übernommen (***).", "Letzte Änderung": "18.09.2026 12:59"}, {"ID": 192801055, "Datum": "5.1.1928, Donnerstag", "Haupttext": "Die Aufführung der g-Moll-Ouvertüre in Breslau wird um 16:30 Uhr vom Rundfunk übertragen.", "Letzte Änderung": "29.05.2025 13:30"}, {"ID": 192501055, "Datum": "5.1.1925, Montag", "Haupttext": "Besprechung des Konzerts vom 2./3.1.1925 in Philadelphia unter Stokowski (mit der nur kurz erwähnten 7. Symphonie, ausführlich über Henry Joslyn, mit Zitaten aus Kritiken des Philadelphia Evening Public Ledger und eines Philadelphia Bulletin) in The Indianapolis News 25/17209 (Indiana) auf S. 7.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192401055, "Datum": "5.1.1924, Samstag", "Haupttext": "Brief von Erich Kinast an Karl Grunsky: [mutmaßlicher Inhalt: über Bruckner und die neuere Bruckner-Literatur] (*).\n \nDer Welser Anzeiger, Folge 1, gibt auf S. 5 das Programm der Göllerich-Gedenkfeier am 13.1.1924 bekannt (Ave Maria [WAB 6], 150. Psalm, Adagio aus dem Quintett) (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 192101055, "Datum": "5.1.1921, Mittwoch", "Haupttext": "Die Reichspost Nr. 4 meldet auf S. 7, dass morgen ein Tantum ergo [prov. WAB 48] von Bruckner aufgeführt wird.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191901055, "Datum": "5.1.1919, Sonntag", "Haupttext": "Brief von Ernst Decsey an Oskar Grohé:\r\n   Kündigt das Erscheinen seines Bruckner-Buches an (*).\nAnkündigung der Trauerfeier vom 11.1.1919 (mit dem Adagio der 7. Symphonie) in der Arbeiter-Zeitung auf S. 9 (**).", "Letzte Änderung": "21.04.2023 10:23"}, {"ID": 191801055, "Datum": "5.1.1918, Samstag", "Haupttext": "The Brooklyn Times (Times Union, Brooklyn, New York) kündigt auf S. 7 die Aufführung der 5. Symphonie am 11.1.1918 an:\n\"MUSIC NOTES.\n\n[...]\n     At the eighth concert of the Philharmonic's Friday subscription series on January 11 at Carnegie Hall, Conductor Stransky will open the performance with a revival of Anton Bruckner's Fifth Symphony in B major [sic]. Following the Delius' Idyll [... Saint-Saens (Violinkonzert mit Alfred Megerlin), Berlioz ...] Hungarian March.\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191701055, "Datum": "5.1.1917, Freitag", "Haupttext": "Brief von Karl Straube an Erwin Zillinger [in Lübeck]: \n [Nach einer Würdigung von J. S. Bach] \n\n   »[...] Unter den Neueren ist es nur Bruckner, der die gleiche Höhe erreicht hat. Max Reger, der dem Linzer Organisten in vielem sehr ähnlich ist, [...]« (*).\n\n\nAufführung der 7. Symphonie durch das Chicago Symphony Orchestra unter Frederick Stock im 13. Konzert in Chicago. Zum Andenken an [den am 4.1.1905 verstorbenen] Theodor Thomas werden außerdem vier Arrangements aus dessen Feder (Mozart, Schubert, Beethoven und Chopin) aufgeführt. Wiederholung am 6.1.1917 (**).", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191601055, "Datum": "5.1.1916, Mittwoch", "Haupttext": "Aufführung der 2. Symphonie durch das Wiener Tonkünstler-Orchester unter Anton Konrath im Park-Hotel Schönbrunn in Wien.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 191401055, "Datum": "5.1.1914, Montag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch die Meininger Hofkapelle unter Max Reger im 1. Konzert des Konzert-Vereins im Onoldia-Saal in Ansbach. Auf dem Programm stehen zuvor Werke von Brahms (Akademische Fest-Ouvertüre), Reger (Romantische Suite) und Weber (Oberon-Ouvertüre) (*).\nAufführung des 150. Psalms durch den Bruno Kittel'schen Chor und die Berliner Philharmoniker unter Bruno Kittel, der auch Hugo Wolfs »Christnacht« dirigiert, in Berlin. Beethovens 9. Sinfonie wird von Oskar Fried geleitet.\r\nSolisten des Abends sind Rita Bergas, Gertrud Steinweg, Anna Reichner-Feiten, Hermann Gürtler und Sydney Biden (Gesang) und Julius Thornberg (Violine) (**).", "Letzte Änderung": "06.08.2024 12:30"}, {"ID": 191301055, "Datum": "5.1.1913, Sonntag", "Haupttext": "Brief von Theodor Reisch an Franz Xaver Müller \"Von Hueber wurde mir\" [Inhalt nicht erschlossen, vermutlich den Tod Ignaz Bruckners betreffend] (*).\n \nDie Mississippi-Blätter Nr. 5 (Westliche Post, St. Louis, Missouri) kündigt auf S. 4 das Konzert vom 10./11.1.1913 mit der 4. Symphonie an:\n\"                    Aus Musikkreisen.\n[...]\n          Die nächsten großen Konzerte.\n     Die beiden nächsten großen Konzerte des St. Louiser Symphonie-Orchesters finden am Freitag Nachmittag, den 10. Januar, und am Samstag Abend, den 11. Januar, statt. Als Solist wird der Cellospieler Karl Webster angekündigt, dem ein ausgezeichneter Ruf vorausgeht und der als einer der bedeutendsten Cellisten der Neuzeit gilt. Er wird das große Volkmann'sche Concerto für Cello spielen, das ihm eine ausgezeichnete Gelegenheit bietet, seine Virtuosität eine glänzende Probe bestehen zu lassen. Die Orchesternummern dieser beiden Konzerte sind die Ouvertüre zu Wolf-Ferrari's bekannter Oper \"Das Geheimniß der Susanne\", Bruckner's Symphonie No. 4 und eine Spanische Rhapsodie von Chabrier.\n     Die Brucknersche Symphonie wird bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal vom Symphonieorchester in St. Louis gespielt, wodurch einem vielfachen Verlangen entsprochen wird. [... weitere Konzertankündigungen ...].\" (**).\n \nEin Hinweis kommt auch im St. Louis Globe-Democrat Nr. 231 auf S. 28 (= S. 14 des 2. Teils):\n\"               Symphony Orchestra Concerts.\n     Carl Webster, solo 'cellist, is to make his first local appearance next Friday afternoon and Saturday night with the St. Louis Symphony Orchestra. [... Volkmann ...]. Among the larger numbers to be played by the orchestra Bruckner's Symphony No. 4 (Romantic) has first place. Mr. Zach offers it in response to many requests. The detailed programme for the two concerts is:\nOverture–The Secret of Suzanne . . Wolf-Ferrari\nSymphony No. 4 (romantic) . . . . . . .  Bruckner\nConcerto for 'cello . . . . . . . . . . . . . . Volkmann\nRhapsodie Espana . . . . . . . . . . . . . . .  Chabrier\n     [... Abbildung Webster ... Hinweis auf das heutige populäre Konzert im Odeon ...].\" (***).\n \nDie Zeitung \"Amerika\" Nr. 12 (Sonntagsausgabe, St. Louis, Missouri) kündigt auf S. 16 (= S. 8 des 2. Teils) die Aufführung der 4. Symphonie (am 10./11.1.1913) an (Text identisch mit dem vom 2.1.1913):\n\"Cellospieler Karl Webster Solist der beiden nächsten großen Konzerte.\n                Am 10. und 11. Januar.\n     Die beiden nächsten großen Konzerte des St. Louiser Symphonie-Orchesters finden am Freitag Nachmittag, den 10. Januar, und am Samstag Abend, den 11. Januar, statt. Als Solist wird der Cellospieler Karl Webster angekündigt, dem ein ausgezeichneter Ruf vorausgeht und der als einer der bedeutendsten Cellisten der Neuzeit gilt. Er wird das große Volkmann'sche Concerto für Cello spielen, das ihm eine ausgezeichnete Gelegenheit bietet, seine Virtuosität eine glänzende Probe bestehen zu lassen. Die Orchesternummern dieser beiden Konzerte sind die Ouvertüre zu Wolf-Ferrari's bekannter Oper \"Das Geheimniß der Susanne\", Bruckner's Symphonie No. 4 und eine Spanische Rhapsodie von Chabrier.\" (°).\n \nIm Jahresrückblick in The Sun Nr. 127 (New York) auf S. 73 (= S. 5 des 7. Teils) wird die Aufführung der 6. Symphonie am 21.11.1912 erwähnt:\n\"REVIEW OF THE NOTABLE EVENTS IN MUSIC IN 1912\n     When the solemn strokes of midnight [...]. Here is the record of musical productions in this town for 1912:\n[...]\n     November 21 – Bruckner's sixth symphony produced by the Philharmonic\n[...]\n[... außerdem Notizen über Künstler ... Resumee ... markante Aufführungen (Monteverdi, Debussy etc.) ...].\n     The most substantial impression left by any work outside the field of opera was surely that made by the characteristic symphony of Bruckner. This composition will mayhap have to take a seat a little below the thrones of the immortals, but it reveals much of that ascetic introspection and some of those occasional flights of the feverish recluse spirit which distinguish the music of this solitary man.\n     [... über Opern ... Blick nach Europa ...].\n                                          W. J. HENDERSON.\" (°°).\n \nDer Rochester Democrat and Chronicle (Rochester, New York) schreibt auf S. 16 über die Laufbahn Josef Stranskys:\n\"STRANSKY URGED TO BE A DOCTOR\n   Parents Insisted on His Studying Medicine.\n      HE DESIRED MUSICAL CAREER\nAfter Meeting Anton Bruckner and Angelo Neumann Tide Turned in His Favor and He Became a Conductor–Now is a World Figure\n     If Josef Stransky, the conductor of the New York Philharmonic Society [...] had followed his parents' wishes, instead of his natural bent, he would have been a physician instead of an orchestra leader of international renown.\n     [... Medizinstudium in Prag ... Abbildung Stransky ...].\n    Following the continental custom of university education, young Stransky was sent to Leipzig and later to Vienna. It was in this latter city that he had the good fortune to attract the attention of Anton Bruckner. This friendship with the great Vienna symphonist was, perhaps, the most decisive factor in bringing Stransky to a realization that he could not serve two master.\n    [... Medizinexamen, Kontakt mit Angelo Neumann ... Prag, Hamburg, Berlin ...]. As leader of the New York Philharmonic, he is adding materially to his fame.\" (°°°).", "Letzte Änderung": "01.07.2024 19:27"}, {"ID": 191201055, "Datum": "5.1.1912, Freitag", "Haupttext": "Aufführung der 7. Symphonie durch das Boston Symphony Orchestra [unter Max Fiedler] in Boston im 12. Konzert (als öffentliche Generalprobe).\nSolist in Chopins f-Moll-Klavierkonzert ist Josef Hofmann. Außerdem erklingt die Ouvertüre zu Richard Wagners \"Fliegendem Holländer\".\nHauptkonzert am 6.1.1912.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190901055, "Datum": "5.1.1909, Dienstag", "Haupttext": "Aufführung der 3. Symphonie durch das Konzertvereins-Orchester unter Ferdinand Löwe im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solist in Max Regers Violinkonzert ist Henri Marteau.\r\nReger ist bei dem Konzert nicht zugegen (*).", "Letzte Änderung": "30.07.2026 12:59"}, {"ID": 190801055, "Datum": "5.1.1908, Sonntag", "Haupttext": "Die Meldung in The Sun vom 19.12.1907, dass nach dem Konzert des Boston Symphony Orchestra [9. Symphonie am 7.11.1907] ein an Anton Bruckner gerichtetes lobendes Schreiben an der Carnegie Hall abgegeben wurde, erscheint auch in der Chattanooga Daily Times Nr. 22 auf S. 16:\n\"              Letter Remains Uncalled For.\n                         (New York Sun.)\n      A letter addressed to Anton Bruckner, the Austrian composer, who died some years ago, is unclaimed at Carnegie Hall. The performance of one of Bruckner's symphonies by the Boston Symphony Orchestra was not received with any noticeable signs of delight by the public, while the critics had little to say in its favor. One small voice of praise was heard, however. So a clipping bureau cut out this commendatory criticism and inclosed it in an envelope addressed to Anton Bruckner, Carnegie Hall, with a promise to keep him supplied with all similar clippings if he subscribed to the bureau.\"", "Letzte Änderung": "03.01.2024 13:09"}, {"ID": 190701055, "Datum": "5.1.1907, Samstag", "Haupttext": "The Manchester Guardian Nr. 18848 weist mit einem Inserat auf S. 1 auf das Konzert vom 10.1.1907 mit der 3. Symphonie hin:\n\"          THE HALLÉ CONCERTS SOCIETY,\n                       FREE-TRADE HALL.\nThe ELEVENTH CONCERT of the Forty-ninth Season will take place on THURSDAY NEXT, January 10, at 7 30.\n                             ARTIST:\n      Solo Violin . . . . . . Lady HALLÉ.\n      Conductor–Dr. HANS RICHTER.\n                       PROGRAMME.\n                              PART I.\nSymphony, No. 3  . . . . .  . . . . .  Bruckner\n                              PART II.\n[... Mendelssohn, Richard Wagner, Saint-Saëns, Cherubini ... Kartenverkauf ...].\"", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190601055, "Datum": "5.1.1906, Freitag", "Haupttext": "Besprechung der Bruckner-Biographie von Rudolf Louis in der Allgemeinen Musikzeitung, Berlin (*).\nAufführung der 9. Symphonie durch die Königliche Kapelle unter Schuch in Dresden (**).", "Letzte Änderung": "16.07.2024 11:56"}, {"ID": 190501055, "Datum": "5.1.1905, Donnerstag", "Haupttext": "Der Text der gestrigen Todesmeldung erscheint nahezu unverändert auch im Chandler Daily Publicist Nr. 240 (Chandler, Oklahoma) auf S. 1:\n\"        THEODORE THOMAS DEAD\n[...]\n     Chicago, Jan 4.-Theodore Thomas, the orchestra leader, died of pneumonia at his home today. [... kurze Übersicht über die Diriententätigkeit ...]. The first time the \"Beautiful Blue Danube\" was heard in America Thomas played it. [... Liszt, Weingartner ...]. He played first in America the music of Berlioz, Tschaikowsky, Saint-Saens, Dvorak, Smetana, D'Indy, Sibelius, Franck, Coleridge, Taylor, Bruckner, Grieg, Elgar, Housegger [sic], Glazounow, Charpentier and Bruneau.\" (*)\n \nund in The Topeka Daily Capital Nr. 4 (Topeka, Kansas) auf S. 3:\r\n\"END COMNES TO THEO. THOMAS\r\n[...] He played first in America, the music of Berlioz, Tschaikowsky, Saint-Saens, Dvorak, Smetana, D'Indy, Sibelius, Franck, Coleridge, Taylor, Bruckner, Grieg, Elgar, Housegger, Glazounow, Charpentier and Bruneau.\" (**).", "Letzte Änderung": "26.09.2025 13:30"}, {"ID": 190401055, "Datum": "5.1.1904, Dienstag", "Haupttext": "Brief von Max von Schillings an Richard Strauss:\r\n   [Über die Planung des für 1904 (dann: 1905) in Graz geplanten Musikfestes] »[...] Bruckner ist ja wohl in Graz ganz populär und nichts mehr an ihm zu entdecken? [...]«.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 190101055, "Datum": "5.1.1901, Samstag", "Haupttext": "Brief von Guido Peters an Paula Rotter:\r\n   Hat unlängst mit Wehmut die 4. Symphonie von Bruckner gehört, da sie ihn daran erinnerte, daß seine eigene Zweite Symphonie dieses Jahr nicht aufgeführt werden kann. Wird demnächst Zois-Campi besuchen. In München wird er auf einem prachtvollen Klavier spielen, dies hat ihm [Siegmund] Hausegger mitgeteilt. Seine Soli werden sein: Bach a-moll, Beethoven Andante f, Mozart Phantasie. Freut sich besonders auf „D moll-Conc.“ [von W. A. Mozart] und auf eine Zusammenkunft mit Richard Strauss. Hausegger wird schon am 19. von München abfahren, da er in Graz ein Konzert hat. Peters weiß im Moment noch nicht, ob er mit ihm gemeinsam fahren wird, oder noch länger in München bleibt. Hauseggers „Barbarossa“ soll in Graz aufgeführt werden. Peters gönnt ihm zwar alles Gute, aber es schmerzt ihn sehr, daß er Triumphe an jener „Marterstätte“ feiert, wo er selbst seine eigenen Werke nicht beenden kann. Hofft, daß sein Erfolg in München genügend ausgenutzt werden kann. Ob er nach Wien kommen soll und dort etwas erreichen kann ist zur Zeit fraglich (*).\n\r\nDas Deutsche Blatt Brünn Nr. 4 kündigt auf S. 5 einen Vortrag über Wagner und eine Klavieraufführung der 7. Symphonie beim Brünner Wagner-Verein am 7.1.1901 an (**).\n\r\nDas Neue Wiener Journal Nr. 2586 auf S. 5 (***)\r\nund die Österreichische Volkszeitung Nr. 5 auf S. 4 (°)\r\nmelden, dass eine Straße in der Nähe der Karlskirche nach Bruckner benannt werden soll (Brucknergasse).\n\r\nBei einem Internen Abend des Wiener Akademischen Wagner-Vereins wird das Gloria der e-Moll-Messe aufgeführt. Bei anderen Gesangsnummern wirken mit Carl Resch, Hans Breuer (Bayreuth) und Lilli Neuroth (°°).", "Letzte Änderung": "17.08.2025 19:01"}, {"ID": 190001055, "Datum": "5.1.1900, Freitag", "Haupttext": "Bruckner wird in einem Nachruf auf Millöcker in The Nebraska State Journal (Lincoln, Nebraska) auf S. 4 in der 7. Spalte erwähnt:\n\"     In the death of Carl Milloecker, reported from Vienna, the world loses one of its most popular operetta composers. [... Vergleich mit Johann Strauß ...]. Vienna has suffered severely of late in the loss of its famous composers – Brahms, Bruckner, Strauss, and now Milloecker. And even Leschetizsky [sic] is to leave the city. [... Millöckers weiteres Schicksal ...].", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189901055, "Datum": "5.1.1899, Donnerstag", "Haupttext": "In der Ausschußsitzung der Liedertafel \"Frohsinn\" wird das Programm des Gründungsfestkonzerts am 26.3.1899 [recte 25.3.1899?] besprochen und das \"Te deum\" als 5. Programmpunkt vorgesehen.", "Letzte Änderung": "02.02.2023 11:45"}, {"ID": 189801055, "Datum": "5.1.1898, Mittwoch", "Haupttext": "Ein Inserat in der Neuen Freien Presse Nr. 11985 auf S. 13 macht auf die Aufführung der 3. Symphonie am 9.1.1898 aufmerksam (*).\nDiese Aufführung wird auch in der Österreichischen Volkszeitung Nr. 4 auf S. 8 angekündigt (**).", "Letzte Änderung": "16.09.2026 08:46"}, {"ID": 189701055, "Datum": "5.1.1897, Dienstag", "Haupttext": "Im Deutschen Volksblatt Nr. 2877 wird auf S. 8 die Linzer Bruckner-Feier unter Göllerich [geplant für März 1897: 7. Symphonie, \"Ave Maria\" [vermutlich WAB 6], Credo der f-Moll-Messe] angekündigt (*).\nAuf Seite 2 berichtet Camillo Horn von einem Konzert des Tschechischen Streichquartetts in Anwesenheit Edvard Griegs:\r\n\"[...] Grieg's Streichquartett mit dem aufgeregten Rhythmus im Allegro agitato, mit dem zigeunerhaften Intermezzo und dem glücklich erfundenen wilden Hauptthema des letzten Satzes kann bei öfterem Hören nur gewinnen. Eine auffallende geistige Verwandtschaft mit Bruckner trat uns beim An­hören des ersten Satzes deutlich vor die Sinne. Eine Steige­rung zu Beginn des Allegro molto und die leeren Ouinten gaben den Anstoß zu unserem Vergleiche; eine Figur, an welcher Grieg mit Bruckner'scher Zähigkeit festhält und selbst der Bau des Satzes berechtigen uns noch mehr zu diesem Hinweis. [...]\" (*a).\nDas Fremdenblatt Nr. 5 macht auf S. 11 (Morgenblatt) auf die morgige Aufführung des \"Tantum ergo\" (WAB 42) aufmerksam (**).\nAufführung der 4. Symphonie durch das Gürzenich-Orchester unter Franz Wüllner im 6. Gürzenich-Konzert in Köln. Solist in Mendelssohns Violinkonzert ist Pablo de Sarasate (***).\nDas Salzburger Volksblatt Nr. 3 kündigt auf S. 8 die Aufführung der 4. Symphonie in einem Mozart