Die Neue Zeitschrift für Musik Nr. 30 bringt auf S. 334f einen "Concertbericht aus Graz. Von Dr. Wilhelm Kienzl.", in dem zwei Kompositionen Weingartners besprochen werden und dabei Bruckner mit der 7. Symphonie erwähnt wird:
"[... glanzvolle Instrumentation, aber schwache Erfindungskraft im] Bau der Melodie selbst. Es ist alles nur künstlich ausgedehnt, rhythmisch und harmonisch erweitert und belebt worden, der Melodie selbst aber fehlt es an jenem Zuge, jenem großen Athem, wie ihn Beethoven's, Wagner's, ja auch Bruckner's Melodieen (z. B. im I. Satze der Edur=Symphonie) an sich haben. [... über weitere Konzerte ...]"
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 188807255, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-188807255letzte Änderung: Feb 02, 2023, 11:11