Kritik des Innsbrucker Konzerts vom 30.4.1897 (mit der 4. Symphonie) in der Neuen Musikalischen Presse (*).
Die Kärtner Zeitung Nr. 105 schreibt auf S. 3 in der Rubrik "Klagenfurter Notizen":
" Kirchenmusik. Da vielfach gefragt wird, wer der Componist des schönen „Ave Maria" mit Baryton-Solo (Herr Wölwitsch) ist, so können wir Nikolaus Fux als solchen nennen. Das Tantum ergo ist entweder auch von Fux oder eines von den von Anton Bruckner im Jahre 1846 componierten." [prov. WAB 48] (**).
Das Ischler Wochenblatt Nr. 19 gibt auf S. 5 einen Überblick über die zum Konzert am 14.2.1897 in Wien erschienenen Kritiken, siginert "P.":
" (Professor Josef Vockner.) Wir haben schon seinerzeit die erste Aufführung von drei Chören aus Prof. Josef Vockner's „Weltgericht" im III. Gesellschafts-Concert der Musikfreunde in Wien am 14. Februar l. J. gemeldet und uns des Erfolges gefreut, den der geschätzte Landsmann mit denselben in Wien errungen. [... Zitate aus den Kritiken ...]. Aehnliches finden wir auch im Wiener „Extrablatt", das noch überdies sagt: „In der ästhetischen Logik und Architektonik ist er (Vockner) seinem Lehrer (Bruckner) weit überlegen." – Mögen diese Auszüge genügen, um unsern hochgeschätzten Landsmann wieder einmal in gebührende Erinnerung gebracht zu haben. P. " (***).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 189705095, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-189705095letzte Änderung: Aug 28, 2026, 8:08