Meißner gibt Bruckners Brief vom 24.4.1895, den er nie abgeschickt hatte, an Heinrich Kralik weiter (*).
Besprechung des Konzerts vom 8.5.1903 durch Rudolf Louis in den Münchner Neuesten Nachrichten Nr. 225 auf S. 1, signiert "O" [Kreis mit einem Punkt in der Mitte]:
" Münchner Konzerte.
(Akademischer Orchesterverband. – Sophie Röhr=Brajnin.)
O [mit Punkt, Signatur] Zu den erfreulichsten Erscheinungen unserer Zeit gehört es, daß die Musik wiederum anfängt, wie ehedem im Universitätsleben eine wichtige Rolle zu spielen. [... Lob für Sophie Rikoff für die Lieder ...]. Unter den Instrumentalisten des Abends tat sich neben Max Reger, der die Klavierbegleitungen wie immer wahrhaft glänzend durchführte, vor allem Herr Wilhelm Sieben hervor, ein junger Geiger, [... Regers Violinsonate ...]. Außerdem führte Herr Sieben als Primgeiger ein weiterhin aus den Herren Alfred Weckherlin, Manno Neubauer, Anton Riebl und Emmeran Stöber zusammengesetztes Quintett, von dem das wunderbar ergreifende Adagio aus dem Streichquintett Anton Bruckners sehr lobenswert ausgeführt wurde. Die Zuhörerschaft hätte in Anbetracht der Fülle des Interessanten, was geboten wurde – namentlich auch in ihren studentischen Elenemten – wohl etwas zahlreicher sein dürfen. Dafür waren die Erschienenen umso dankbarer und kargten nicht mit reichlichem Beifall. [... über das Konzert der Gesangschule Röhr-Brajnin ...]. Das anstrengende Amt des Klavierbegleiters lag bei Herrn Hofkapellmeister Hugo Röhr in bewährten Händen." (**).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 190305145, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-190305145letzte Änderung: Aug 09, 2024, 11:11