zurück 6.9.1925, Sonntag ID: 192509065

Die Mississippi-Blätter Nr. 249 bringen auf S. 9 einen Artikel "Der Männergesang in der alten Heimat", in dem Bruckner erwähnt wird. "[... über Chorgesang, Besonderheiten (und Vorzüge) des Männerchors ...]. Wenn es jedoch auf die musikalische Beurteilung der Qualität der Männerchorliteratur ankommt, so kann auch hier mit großen Namen aufgewartet werden, ich nenne Beethoven (Chor der Gefangenen), Schubert, Wagner Nicode, Liszt, Bruckner, Strauß. [... reiner Männergesang beeindruckt oft mehr als gemischter Chor ... Resonanz beim Publikum ...]." [keine Signatur] (*).

Im Artikel "Hugo Wolf und die Wagnerbüste" von Ernst Decsey in "Radio Wien" Nr. 47 wird auf S. 5 auch Bruckner erwähnt:
"[... über Wolfs private Wagner-Abende ...]
     Nach Wagner durfte überhaupt nichts mehr vorgespielt werden, nur ein Meister bildete eine Ausnahme: Anton Bruckner, der heilige Antonius, der große Freund des kleinen Wolf. "Wagner und Bruckner", pflegte er zu sagen, "genügen vollauf, um ein ganzes Menschenleben mit den edelsten Genüssen und allen erdenklichen Wonnen auszufüllen." Und dies zu einer Zeit, die Bruckner noch als Dorfnarren zu betrachten [...] gewohnt war [...]." (**).


Zitierhinweis:

Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 192509065, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-192509065
letzte Änderung: Feb 02, 2023, 11:11