Heft 2 des V. Jahrgangs der Bruckner-Blätter (Erscheinen angekündigt für Ende September) hat folgenden Inhalt:
S. 9-11: "München ruft zum Bruckner-Fest | 23. bis 30. Oktober 1933"
S. 11-13: »Anton Bruckners Urahnen - niederösterreichische Bauern | Richtigstellung eines Irrtums« von Ernst Schwanzara (erwähnt frühere Ergebnisse des Familienforschers Dr. A. M. Scheiber (Linz))
S. 13: "Zur Brucknerpflege in Belgien"
S. 14 Nachrichten: Max Auers Buch, 1932 vom Amalthea-Verlag angekündigt, ist nun beim Musikwissenschaftlichen Verlag erschienen. – Bruckner-Fest München 1933: Reichsstatthalter Ritter von Epp und Ministerpräsident Siebert haben das Ehrenpräsidium; im Ehrenausschuss sind Kultusminister Schemm, OBM Fiehler und BM Dr. Küfner; den Ortsfestausschuss bilden Hausegger, Berberich, von Bartels und Reichsbahndirektor Dr. Rossmann. – Bruckner-Aufführungen bei den Salzburger Festspielen 15.-20.8.1933: 4. Symphonie (Heger), 8. Symphonie (Klemperer), Quartett [sic! recte vermutlich Quintett) Mairecker, d-Moll-Messe (Paumgartner), f-Moll-Messe + Christus factus est + Pange lingua (Meßner); die Festversammlung fiel aus; bei einer Zusammenkunft verlas Mr. Joachim Meyer aus New York das Begrüßungsschreiben der Bruckner Society of America (Robert G. Grey) und Dr. Dumlers, Dankesworte Auers, zum Schluss Autofahrt nach St. Florian (Vinzenz Hartl, Daxsperger an der Bruckner-Orgel, Prof. Haslinger). – Das 3. Bruckner-Fest ist dank Grüningers Bemühungen für Mai 1934 in Mannheim geplant. – Ankündigung des Karlsruher Bruckner-Tages am 11.10.1933. – Amerika: Bruckner-Medaille von Julio Kilenyi; Bruno Walter plant Aufführungen der 8. Symphonie. – 9. Symphonie unter Klemperer beim Katholikentag in Wien, außerdem 3. Symphonie unter Kabasta, "Te deum" unter Habel, e-Moll-Messe unter Luze und Festkantate unter F. Burkhart. – Am 8.10.1933 Enthüllung des Marschner-Denkmals.
S. 15 Buchbesprechungen: "M. Sch." "Meine Erinnerungen an Anton Bruckner" von Oberleithner [die Schriftleitung äußert Bedenken wegen "gewisser Intimitäten"] und "Finale in Venedig" von Gustav Renker (Bruckner-Roman "Der See"), außerdem ein Hinweis auf Schwanzaras Aufsatz "Die Urheimat Anton Bruckners" in den Amstettner Nachrichten Nr. 32 und 33 und eine Verlagswerbung des MWV "Max Auer | Anton Bruckner | Sein Leben und Werk".
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 193309305, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-193309305letzte Änderung: Nov 03, 2025, 14:14