Erlaß des Propagandaministeriums zur Satzung der DBG. Goebbels ernennt Furtwängler zum Präsidenten und Friedrich Werner zum Geschäftsführer der Deutschen Bruckner-Gesellschaft [siehe die Anmerkung] (*).
Diesbezügliches Schreiben Goebbels (Heinz Drewes) an Werner:
"Mit Schreiben vom heutigen Tage habe ich Staatsrat Furtwängler zum Präsidenten der in Wien zu gründenden “ Deutschen Bruckner-Gesellschaft ” ernannt. Ich bestelle Sie hiermit zum Geschäftsführer und beauftrage Sie, die “ Deutsche Bruckner-Gesellschaft ” auf Grund der in zehnfacher Ausfertigung anliegenden, von mir grundsätzlich genehmigten Satzung sofort in Wien zu gründen und alsdann unverzüglich die Eintragung ins Vereinsregister herbeizuführen. Ich bitte, sofort alle Arbeiten in Angriff zu nehmen, durch die die bisherige “ Internationale Bruckner Gesellschaft ” Wien mit ihren Untergliederungen in die neue “ Deutsche Bruckner-Gesellschaft ” übergeleitet wird. Das Einvernehmen mit dem Stillhalte-Kommissar für Österreich bitte ich von dort aus herzustellen. Einem Bericht über die Durchführung meiner Weisung sehe ich in naher Zeit entgegen." [Originaltext oder Rückübersetzung aus dem Englischen?] (**).
Aufführung des 150. Psalms durch die Wiener Singakademie, den Wiener Lehrer-a-capella-Chor, die Sopranistin Erika Rokyta und die Wiener Symphoniker unter Günther Ramin im Großen Saal des Wiener Konzerthauses (***).
Außerdem erklingen Werke von J. S. Bach ("Ich hatte viel Bekümmernis", BWV 21), Händel "Dettinger Te Deum") und Verdi ("Stabat mater"). Mitwirkende Solisten: Heinz Marten (Tenor), Laurens Bogtmann (Baß), Bruno Seidlhofer (Cembalo) und Walter Pach (Orgel) (°).
Satzung der Deutschen Bruckner-Gesellschaft (°°).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 193811185, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-193811185letzte Änderung: Jan 09, 2026, 21:21