Swjatoslaw Richter notiert in seinem Tagebuch, anläßlich des 104. Geburtstags seines Vaters [aus dem Russischen übersetzt]: »Wir haben diese glänzende Symphonie von Bruckner - seine beste -, die ich seit langem kenne, wieder gehört. Furtwängler wählt außerordentlich langsame Tempi, so langsam, dass man meinen könnte, sie entsprächen nicht dem Willen des Komponisten, aber ... es ist so großartig und überzeugend, dass kein Raum für Diskussionen bleibt. Es ist einzigartig, ein Wunder ...«
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 197604295, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-197604295letzte Änderung: Feb 02, 2023, 11:11