Ein Feuilleton-Artikel in der Wiener Sonn- und Montags-Zeitung Nr. 57 auf S. 1f, signiert »Florestan« [= Woerz], erwähnt dabei auch Bruckner [»Germanenzug« am 6.7.1876]:
»Musik.
(Liedertafeln. - Hofoperntheater.)
Zweimal flehten die sangesfreudigen Musensöhne unserer Universität zu dem Götter= und Menschen=Beherrscher, dem wolkenumgürteten Zeus, er möge Sonnenlicht und Mondenschein spenden der Sommer=Liedertafel im k. k. Volksgarten. Doch umsonst blickte der akademische Gesangverein am 3. und 5. d. M. zu den eilenden Wolken empor, umsonst bereiteten die Anschlagzettel das Publikum auf eine Reihe neuer Lieder und Chöre von Heuberger, Speidel, Bruckner, Engelsberg u. s. w. vor; Papa Kronion wollte es den Studenten offenbar fühlen lassen [...] Als aber am 6. d. M. der akademische Verein zum dritten Male um gutes Wetter betet, [...] sprach der Donnerer: »Gewährt sei euch, was ihr verlangt [...]« [... am Donnerstag fand dann auch das Konkurrenzunternehmen des Wiener Männergesangvereins statt, zu dem sich der Rezensent begab ...].
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 187607105, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-187607105letzte Änderung: Feb 02, 2023, 11:11