Feuilleton-Artikel Dr. Heinrich Schusters »Anton Bruckner« in der Allgemeinen Kunst-Chronik VIII (1884), Nr. 31, S. 617ff; er wird später in erweiterter Fassung im dazugehörigen Jahrbuch »Die Kunst in Österreich-Ungarn« wiederholt [vgl. 22.2.1885]:
»Anton Bruckner.
I.
Dieser Name steht nicht in der "Encyclopädie aller musikalischen Wissenschaften", dem berühmten Mendel'schen Musiklexikon, das noch Grössen sechsten und siebenten Ranges nicht vergisst, auch nicht im (1882 erschienenen) Riemann'schen*) [Fußnote: »*) Das Reissmann'sche erwähnt ihn ganz kurz.«]; ebenso weiss unser Landsmann Wurzbach in dem bekannten biographischen Werke noch 1872 nur zu sagen: "Linzer Domorganist und Componist. Zeitgenosse", wovon die erstere Angabe schon damals unrichtig war. [... zur Biographie ... Hinweise zu den Werken ...] Dr. H. M. Schuster.« (*).
Dieses Heft (Nr. 31) bringt eine Abbildung Bruckners (IKO 12) auf S. 619 (**), auf die auf S. 627 hingewiesen wird:
»Die "Allgemeine Kunst-Chronik" bietet heute ihren Lesern das Porträt des Componisten Bruckner zu dem Aufsatze von Prof. Schuster, die Reproduction einer Farbenskizze von Hermann Schneider in München und [...]« (***).
Vom 2.8.1884 bis 30.9.1884 findet in Steyr die "Electrische-Landes-Industrie-Forst- u. culturhistorische Ausstellung " "unter dem Protectorate Sr. k.k. Hoheit Erzherzog Karl Ludwig" statt (°).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 188408025, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-188408025letzte Änderung: Apr 12, 2025, 8:08