Bruckner spielt in St. Florian beim Requiem für Traumihler über ein Thema aus dem Mozart-Requiem. Ungewöhnliche Gestaltung des Schlußchorals.
Franz X. Müller ist Ohrenzeuge von Bruckners Gebet an der Bahre (*a).
"Bruckner war eben von Wien zum Kondukt in St. Florian eingetroffen. Ich als Student ebenfalls von Linz gekommen, meinem zweiten Vater, der mich zum Studium brachte, die letzte Ehre zu erweisen." (*b).
Bruckner gratuliert Loidol zur Hl. Profeß und sagt ihm, das »Te deum« sei Gott gewidmet. Abends fährt er nach Wien zurück (*).
In den Wiener Gebetsaufzeichnungen ist zwar der Tag numeriert, aber nichts Inhaltliches angegeben (**).
Datierung und Eintragungen sind durch eine waagerechte Linie hervorgehoben - vermutlich wegen des besonderen Ereignisses (**a).
Im Gäste- und im Fremdenbuch des Stifts ist Bruckners Besuch nicht vermerkt - möglicherweise weil er am gleichen Tag wieder abgereist ist (**b).
Brief Nikischs an Bruckner [siehe Anmerkung]:
Hat heute die 7. Symphonie dem Leipziger Kritiker Schwalm vorgespielt. Wünscht, daß Josef Schalk den Klavierauszug ihm noch hier lasse (***).
(Vortragsübung am Wiener Konservatorium (°)).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 188410155, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-188410155letzte Änderung: Apr 03, 2025, 7:07