Zwischen 14 und 15 Uhr Einweihung der Walcker-Orgel in St. Stephan. Bruckner improvisiert über zwei Themen, die er auf einer Visitenkarte niederschreibt [siehe die Anmerkung] (*).
Außer ihm spielen noch Rudolf Bibl und der Leipziger Organist Homeyer (**) Werke von Mozart (»Ave verum« bzw. eine Sonate).
Bruckner soll auch über die Kaiserhymne improvisiert haben (**).
Die alte Orgel von 1722 (II/30, Ferdinand Josef Römer) war mehrmals umgebaut worden (1792 II/34 Johann Wimola, 1811 II/41 Ignaz Kober) und wurde 1886 durch Walcker (op. 434, III/90) ersetzt. Die alte Chororgel von 1702 (I/10) wurde ebenfalls 1886 neu errichtet von der Firma Jäger aus Riegerndorf (II/16) (***).
Brief von Ferdinand Moser an Philipp Mayr siehe 8.10.1886.
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 188610065, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-188610065letzte Änderung: Aug 04, 2026, 7:07