zurück 8.2.1890, Samstag ID: 189002085

Auch im 2. Teil seines Liszt-Feuilletons im Deutschen Volksblatt Nr. 395 auf S. 1-3 nützt August Göllerich die Gelegenheit, auf Bruckner aufmerksam zu machen:
"Liszt's "Legende von der heiligen Elisabeth" im Wiener Hofoperntheater.
     [... Daseinsberechtigung der "geistlichen Oper", der sich heute nur noch Anton Rubinstein widme ... Liszt war es bestimmt,] vorbildlich ein Musterwerk hinzustellen, welchem neuschaffend zu folgen vor Allem einem größten Meister unserer Zeit vorbehalten wäre: Anton Bruckner, der in gläubiger Demuth seines Herzens der chrsitlichen Legende und hierdurch der geistlichen Oper ein allgewaltiger Förderer werden könnte, sobald sich ihm der geeignete Dichter zugesellte. [... ausführlichst über das Werk, seine Geschichte und die Wiener Aufführung ... die Hofoper möge] die "Legende von der heiligen Elisabeth" als Festspiel allezeit schirmen!       August Göllerich."


Zitierhinweis:

Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 189002085, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-189002085
letzte Änderung: Feb 02, 2023, 11:11