Mehrere Zeitungen berichten vom gestrigen Gesellschaftskonzert mit der Aufführung von Chören aus Josef Vockners Oratorium "Das Weltgericht" und erwähnen dabei, daß Vockner Schüler und Nachfolger Bruckners am Wiener Konservatorium ist:
die Deutsche Zeitung (*),
die Extrapost (**)
und das Neue Wiener Journal Nr. 1191 auf S. 3:
" (Drittes ordentliches Gesellschastsconcert.) Von Josef Vockner, einem Schüler Bruckner's und nun Nachfolger des Meisters im Lehramt für Orgelspiel am Wiener Conservatorium, brachte das gestrige dritte Gesellschaftsconcert Chöre aus dem Oratorium „Das Weltgericht". Unverkennbar, besonders in der Instrumentirung, von Bruckner beeinflußt, bietet die Vockner'sche Arbeit soweit man nach den zu Gehör gebrachten Theilen schließen konnte, wenig Neues, vom gewohnten Oratorienstil Abweichendes. [...]" [keine Signatur] [siehe die Anmerkung] (***).
In der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung Nr. 12 wird auf S. 9 die Wiener Schubert-Feier besprochen und dabei Bruckners f-Moll-Messe erwähnt (°).
Die "Lyra" Nr. 10 (525) berichtet auf S. 7/113 von der Sitzung des Niederösterreichishcen Sängerbundes am 16.1.1897:
" Sitzung des Bundesrathes vom 16./1. Abgehalten unter dem Vorsitze des Bundesvorstandes R. Hofmann. Anwesend [...]. Mittheilungen: [...] Der Bruckner-Denkmalausschuß dankt für die aus Bundesmitteln gewährte Beitragsleistung. [...]" (°°).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 189702155, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-189702155letzte Änderung: Aug 17, 2026, 16:16