Das Fremdenblatt (Abendblatt) kündigt die Aufführung von "Helgoland" am 28.3.1897 an (*)
und das Wiener Montags-Journal Nr. 791 ("Extrapost, Montags-Zeitung") auf S. 3 (*a).
Hinweis auf den Wiener Konzertzyklus der Berliner Philharmoniker im April 1897 (mit der 4. Symphonie am 10.4.1897) im Vaterland Nr. 74 auf S. 4 (**).
Die Zeitschrift "Der Kirchenchor" Nr. 3 bringt auf S. 25 im Artikel "Herold des Glaubens" einige Geschichten um Bruckner (u.a. Richard Wagner, L. Bermanschläger):
"Aus Ant. Bruckner's Leben bringt der Amerik. "Herold des Glaubens" folgendes zur Erinnerung: "Ueber den verewigten Dr. Anton Bruckner gab einmal RIchard Wagner das Urtheil ab: "Ich kennen keinen größeren Componisten der Gegeneartals Bruckner." – Das hinderte aber Bruckner keineswegs, seinem katholischen Glauben stest treu zu bleiben. Der Linzer Domprediger L. Bermanschläger erzählt von ihm: Bis in sein Greisenalter ist er auch das geblieben, was er als Kind gewesen, tiefgläubig. [... über Todesgedanken nach einem Sommerausflug nach Aschach ... "Glauben Sie,daß ich wieder gesund werden kann?" ... er erhofft die Fürsprache von Bischof Rudigier ...] "Er war mir schon im Leben ein treuer Freund, ich glaube, er wird es auch nach dem Tode im Himmel oben geblieben sein." Ich drückte ihm nur stumm und innig die Hand. In dem Momente auh nur ein Wort hervorzubringen, war mir unmöglich." (***).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 189703155, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-189703155letzte Änderung: Aug 24, 2026, 7:07