Im "Wiener Musikbrief" des Musikalischen Wochenblatts auf S. 351f wird in der Besprechung dreier Chöre Josef Vockners [am 14.2.1897] der Komponist als Schüler und Nachfolger Bruckners erwähnt (*).
Das Deutsche Volksblatt Nr. 3044 berichtet auf S. 9 vom Besuch des Wiener-Neubauer Männergesangvereins in Enns und der Fahrt nach St. Florian am 7.6.1897:
" [Der Neubauer Männerchor] unternahm zu den Pfingstfeiertagen eine Sängerfahrt nach Enns. [... Chormeister Pfleger ... Chormeister-Stellvertreter Herr Teutscher ...] Am Pfingstmontag wurde [...] hierauf in Wagen nach St. Florian gefahren. Die Sängerschaar begab sich dortselbst in die Gruft, nahm um den Sarg Bruckner's Aufstellung und legte einen mächtigen Lorbeerkranz mit weiß-rothen Schleifen und der Aufschrift: "Dem unsterblichen Meister – Der Neubauer Männerchor" nieder. Unter Führung des Bruders des verewigten Meisters Bruckner und mehrerer Sangesbrüder von St. Florian begaben sich die Ausflügler in die Kirche, woselbst Stiftsorganist Herr Gruber die Güte hatte, für die Versammelten die große, weltberühmte Orgel zu spielen. [...]" (**).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 189706245, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-189706245letzte Änderung: Aug 28, 2026, 17:17