[?] In einem Artikel des Neuigkeitsweltblatts über die Geschichte des Bösendorfersaals wird auch Bruckner erwähnt (*).
Der Linzer Steinmetz Georg Horner bestätigt auf seiner Rechnung vom 19.9.1897 deren Ausgleich [515.- fl] (**).
Die Wiener Zeitung Nr. 217 bringt auf S. 7 das Protokoll der Sitzung vom 27.8.1897:
" Auszug
aus dem Protokolle der unter dem Vorsitze Sr. Excellenz des Herm Präsidenten Dr. Joseph Alexander Freiherrn von Helfert am 27. August 1897 stattgehabten dreizehnten Sitzung der zweiten Section der k. k. Centralcommission für Kunst- und historische Denkmale. [...]
Conservator Fachschuldirector Gustav Ritzinger berichtet, daß man beabsichtigte, das letzte dreitheilige Fenster im rechten Seitenschiffe der Stadtpfarrkirche in Steyr seitlich zu erweitern, um ein vielfältiges, zur Aufnahme des Bruckner-Fensters geeignetes zu erhalten, daß man jedoch über seine Intervention hievon Umgang nahm; ferner erhielt er die Zusage, daß die vermauerten Lichter zwischen den Pfosten, welche erst in Folge eines Anbaues vermauert wurden, wieder ausgebrochen werden, das vorhandene Maßwerk einer entsprechenden Restaurirung unterzogen und die herabgeschlagene Fenstersohlbank an. der inneren Wandfläche wieder in der ursprünglichen Form hergestellt wird, wovon die Centralcommission mit großer Befriedigung Kenntniß nahm. (Referent: Regierungsrath Radnitzky.) (***).
" Auszug
aus dem Protokolle der unter dem Vorsitze Sr. Excellenz des Herm Präsidenten Dr. Joseph Alexander Freiherrn von Helfert am 27. August 1897 stattgehabten dreizehnten Sitzung der zweiten Section der k. k. Centralcommission für Kunst- und historische Denkmale. [...]
Conservator Fachschuldirector Gustav Ritzinger berichtet, daß man beabsichtigte, das letzte dreitheilige Fenster im rechten Seitenschiffe der Stadtpfarrkirche in Steyr seitlich zu erweitern, um ein vielfältiges, zur Aufnahme des Bruckner-Fensters geeignetes zu erhalten, daß man jedoch über seine Intervention hievon Umgang nahm; ferner erhielt er die Zusage, daß die vermauerten Lichter zwischen den Pfosten, welche erst in Folge eines Anbaues vermauert wurden, wieder ausgebrochen werden, das vorhandene Maßwerk einer entsprechenden Restaurirung unterzogen und die herabgeschlagene Fenstersohlbank an. der inneren Wandfläche wieder in der ursprünglichen Form hergestellt wird, wovon die Centralcommission mit großer Befriedigung Kenntniß nahm. (Referent: Regierungsrath Radnitzky.) (***).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 189709225, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-189709225letzte Änderung: Aug 30, 2026, 9:09