Im Deutschen Volksblatt Nr. 3511 erscheint auf S. 3 des Abendblatts ein Artikel (signiert "H. P." [= Hans Puchstein?]) anläßlich des 2. Todestags, in dem zu Spenden für das Bruckner-Denkmal aufgerufen wird:
"[...] Je imposanter. das Denkmal unseres Bruckner ausfallen wird, umso höher werden einst kommende Geschlechter den Kunstsinn der jetzt lebenden Generation einschätzen. Sollte das Bruckner-Comité aus irgend welchen Gründen unserem Vorschlage nicht Folge leisten können, so nimmt vieileicht der akademische Wagner-Verein die Angelegenheit in die Hand, der um die Sache Bruckner's sich ja schon so große Verdienste erworben hat und der dem todten Meister hoffentlich die Treue halten wird, welche er dem lebenden gelobt hat. H. P. " (*).
Das Rieder Wochenblatt Nr. 41 meldet auf S. 6, daß der Wiener Stadtrat [am 6.10.1898] 4000 fl. für ein Bruckner-Denkmal bewilligt hat. Als Mitglieder des Comités werden die Stadträte Dr. Wähner, Dr. Krenn und Vizebürgermeister Dr. Neumayer erwähnt (**).
Ein ähnlicher Bericht erscheint auch im Linzer Volksblatt Nr. 232 auf S. 4 (***).
Feierliches Requiem anläßlich des Todestages in St. Florian (°).
Aufgeführt wird ein Requiem von Drobisch. Ignaz Bruckner ist anwesend (°a).
Die Arbeiter-Zeitung Nr. 280 registriert auf S. 4:
" Geschichtlicher Kalender. 11. Oktober. [...] 1896. Anton Bruckner gestorben." (°°).
[Wagner-Verein siehe 13.10.1898]
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 189810115, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-189810115letzte Änderung: Okt 25, 2026, 16:16