Uraufführung des 112. Psalms durch die Liedertafel und den Kirchenmusikverein Vöcklabruck unter Max Auer (*).
Den Orgelpart spielt Johann Nepomuk David (*a)
Tenor-Solist in J. S. Bachs Kantate Nr. 104 ist Dr. König, das Baßsolo singt Regierungsrat Pfund. In einer weiteren Bach-Kantate singt die Sopranistin Frl. Zunt. Außerdem erklingt Beethovens 2. Sinfonie (*b).
Brief von Carl Futterer (Ludwigshafen) an Hans Wagner-Schönkirch über eine Aufführung der 7. Symphonie in Mannheim, mit deutlich antisemitischen Randbemerkungen: Über die Friedensmesse von Franz Philipp (»ein sehr schönes Werk«). Über ein Arbeiterchorkonzert im Mannheimer Nibelungensaal (5.000 Zuhörer), in dem das A Dur Klavierkonzert von Franz Liszt und die 7. Symphonie von Anton Bruckner aufgeführt wurden: »Ein Beweis, das immer noch die deutsche Musik dem »Volk« etwas zu sagen hat, was man von den jüdischen Atonalitätenschmiererei trotz der ...Propaganda der U.E. und der ... »wissenschaftlichen« Kritik kaum behaupten konnte.« (**).
The Cincinnati Enquirer Nr. 73 kündigt auf S. 89 (= S. 3 des 5. Teils) den Vortrag über die 4. Symphonie am 19.3.1926 an: "The March meeting ..." (***).
Aufführung der 1. Symphonie unter Clemens Krauß im 8. Sonntags-Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft um 11 Uhr. Auf dem Programm stehen zuvor Werke von Malipiero und Richard Strauss (1. Hornkonzert mit Karl Stiegler) [Wiederholung vom 12.3.1926] (°).
Artikel von Max Marschalk "Ein Bruckner-Buch. Der Mensch und der Musiker" [über Ernst Kurths Bruckner-Buch] in der Vossischen Zeitung (Berlin) (°°).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 192603145, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-192603145letzte Änderung: Aug 05, 2026, 12:12