Für Informationen zu Änderungen in der WAB-Systematik siehe Konkordanz zwischen alten und neuen WAB-Nummern auf Bruckner-Online
Anmerkungen zum Werk:
Symphonisches Präludium (WAB 332)
Weitere Informationen bei http://www.bruckner-online.at/wab-332 und http://www.bruckner-online.at/ABLO_d1e9983.
Werk: Autorschaft ungeklärt. Orchesterstück (nur in einer Abschrift Rudolf Krzyzanowskis überliefert), meist Gustav Mahler zugeschrieben. Argumente gegen eine Autorschaft Bruckners bei Franz Scheder, Referat beim Bruckner-Symposion 2022.
Erstdruck: Doblinger (2002).
Faksimile der 1. Seite bei 100/54, der letzten Seite mit dem Zusatz von fremder Hand "Von Anton Bruckner" bei 100/56.
Archiv:
a) verschollen: Das Original der Abschrift (44 Blätter) soll beim Entsorgen des Nachlasses von Wolfgang Hiltl (2008) verloren gegangen sein. Vorbesitzer war Heinrich Tschuppik, ein Neffe von Rudolf Krzyzanowski.
a1) A-WnPhA2355: Negativ-Reproduktion der Abschrift in der ÖNB, PhA2355.
a2) Privatbesitz: Kopien hatten bzw. haben u.a. Benjamin Gunnar Cohrs und der Verfasser (Franz Scheder).
b) A-WnF194.Krzyzanowski.9: Photokopie der Abschrift aus dem Nachlaß Krzyzanowskis von seinem Neffen Heinrich Tschuppik (43 Blätter), seit 1949 in der ÖNB (bis 1991 im Nachlass Lepopold Nowaks) (100/53, http://data.onb.ac.at/rec/AC14394988).
c) A-WnMus.Hs.34241: Klavierauszug (8 Blätter) von Heinich Tschuppik. Bis 1949 im Besitz von Gertrud Staub-Schlaepfer, Geschenk an die ÖNB, Mus.Hs.34241 (http://data.onb.ac.at/rec/AC14277826).
"Sinfonisches Praeludium [/] nach der Niederschrift des [/] Bruckner-Schülers [/] Rudolf Krzyzanowski aus [/] dem Jahre 1876 [/] angeblich von [/] Anton Bruckner [///] Klavierauszug nach der Partitur von [/] Heinrich Tschuppik [/] [andere Schrift:] könnte das nicht eine Arbeit f. Prüfung von [/] Gustav Mahler sein?? Kryzanonski [!] gab den [/] Klavierauszug zur 3. S. Bruckners (2. Fassung) [/] heraus mit Mahler zusammen." Umschlag (= fol. 1 und fol. 8) 14-liniges Notenpapier (Stempel links unten: "J. E. & Co. [/] Protokoll Schutzmarke [/] Nr. 3 [/] 14 linig."); von diesem Bogen ist nur die erste Seite (Titel) beschrieben. Innen (jetzt einzelne) 6 Blätter 16-liniges Notenpapier (Stempel "J. E. & Co. [/] Protokoll Schutzmarke [/] Nr. 4 [/] 16 linig."), die en bloc in acht Teile zerrissen worden waren, danach vermutlich zuerst mit Klebestreifen repariert wurden, später fachgerecht restauriert (durch Papierspaltverfahren? Papier ist jetzt sehr dick). Auf der ersten Notenseite (fol. 2) wurde vor der Tempoangabe "Rasch" von Tschuppik nachträglich noch "Nicht zu" hinzugefügt. Die letzten zwei Takte vor dem Schlußakkord sind duch Wiederholungszeichen eingerahmt. Auffällige Form der Violin- und Baßschlüssel. [Benutzereintrag von Hawkshaw am 17.5.1979] (800/.. am 23.7.2004). (Geschrieben v. Gertrud Staub-Schlaepfer, Zerrissen von Tschuppik, restauriert März 1970 ÖNB).
d) A-WnF194.Krzyzanowski.10: Klavierauszug von Heinrich Tschuppik, 8 Blätter (http://data.onb.ac.at/rec/AC14394998).
e) ArchivMPh: Handschriftliches Orchestermaterial (geschrieben von Tschuppik und einem unbekannten Kopisten) im Archiv der Münchner Philharmoniker (B. G. Cohrs im ABLO).
Hier erwähnte Literatur:
100 Hiltl, Symphonisches Präludium. Ein vergessenes, unerkanntes Werk Anton Bruckners? Lit.0100
800 Scheder, eigene Ergebnisse des Verfassers, Lit.0800
Erwähnungen:
1876 AbschrKrzyzanowski
14.9.1948 Art.Tschuppik
25.9.1948 Art.Gräflinger
3.1.1949 NowakBegutachtung
20.1.1949 Gutachten:Bru.keinAutor
23.1.1949 Auff.abgesagt/Autorschaft?
29.1.1949 Ber.AbsageAuff.
3.2.1949 MAaLH/Auff.abgesagt
24.8.1949 BWaHT/Auff?
7.9.1949 AuffMünchenArt.Gräflinger
7.9.1949 StaubSchlaepferAbschriftÖNB
nach 7.9.1949 Ber.AuffMünchen
15.3.1981 AuffBerlin"Mahler"
März 1986 Nowak:Krzyz.Schreiber?
8.11.1992 EinspielungScott.NO/Järvi
12.8.1987 AuffSalzburg
März 1997 AuffCincinnati/HiltlCohrs
11.9.-2.10.2005 AuffHch.SchiffLinz
März 2007 Art.TBJ/Cohrs
März 2022 EinspielungBambergerHrusa