Brief von Eduard Nagel an den »Frohsinn«:
»Euer Wohlgeboren!
Die schmeichelhafte Art und Weise, in welcher das verehrte Schreiben vom 10. d Mts. meiner geringen Verdienste um das Zustandekommen der letzten Sängerfahrt nach Grein und Kreuzen gedenkt, ist für mich von außerordentlich hohem Werthe, da diese Anerkennung von einem Verein ausgeht, für dessen Gedeihen ich stets die lebhaftesten Sympathien bewahrt habe. -
Nehmen Euer Wohlgeboren entgegen die Versicherung, daß mir das Bewußtseyn, allen Theilnehmern dieser Fahrt einen angenehmen Tag bereitet zu haben, stets die schönste Erinnerung bleiben wird, und gestatten Sie mir die Bitte, dem geehrten Vereine meinen verbindlichsten Dank mit dem Bemerken auszusprechen, daß mir hiefür keine schönere Würdigung als die ehrende Bezeichnung:
„eines Freundes Ihres Vereines”
zu theil werden konnte.
Mit ausgezeichneter Hochachtung
Euer Wohlgeboren ergebenster
Eduard Nagel. Linz 12 Juny 1868.«
»Euer Wohlgeboren!
Die schmeichelhafte Art und Weise, in welcher das verehrte Schreiben vom 10. d Mts. meiner geringen Verdienste um das Zustandekommen der letzten Sängerfahrt nach Grein und Kreuzen gedenkt, ist für mich von außerordentlich hohem Werthe, da diese Anerkennung von einem Verein ausgeht, für dessen Gedeihen ich stets die lebhaftesten Sympathien bewahrt habe. -
Nehmen Euer Wohlgeboren entgegen die Versicherung, daß mir das Bewußtseyn, allen Theilnehmern dieser Fahrt einen angenehmen Tag bereitet zu haben, stets die schönste Erinnerung bleiben wird, und gestatten Sie mir die Bitte, dem geehrten Vereine meinen verbindlichsten Dank mit dem Bemerken auszusprechen, daß mir hiefür keine schönere Würdigung als die ehrende Bezeichnung:
„eines Freundes Ihres Vereines”
zu theil werden konnte.
Mit ausgezeichneter Hochachtung
Euer Wohlgeboren ergebenster
Eduard Nagel. Linz 12 Juny 1868.«
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 186806125, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-186806125letzte Änderung: Feb 02, 2023, 11:11