Besprechung des Konzerts vom 18.7.1868 in der »Linzer Zeitung« Nr. 166 auf S. 683 [*]:
»Liedertafel "Frohsinn."
= Linz, 20. Juli. Nach zweimaliger Verschiebung konnte endlich vorgestern den 18. d. die Liedertafel "Frohsinn" die beabsichtigte Produktion im städtischen Märzenkeller abhalten, ungeachtet wenige Stunden vorher ein ziemlich ausgiebiger Regen abermals die Ausführung zu vereiteln drohte. Obwohl der Boden noch ziemlich feucht war, so übte doch das Renommée des "Frohsinn's" eine solche Anziehungskraft, daß sich der große Raum mit zahlreichen Zuhörern füllte, welche der gelungenen Produktion bis nahezu Mitternacht ungeschwächte Aufmerksamkeit schenkten. Unter den Chören zündeten am meisten der "Festgesang an die Künstler" von Mendelssohn, und Bruckner's "Germanenzug"; [...] Noch müssen wir schließlich der Musikcapelle des Infanterie=Regiments Kronprinz von Sachsen ehrend gedenken, welche unter der persönlichen Leitung des Herrn Capellmeisters Komzak gewählte Musikstücke vortrug und mehrere Chöre mit großer Präcision begleitete.« (**).
Das Gmundner Wochenblatt Nr. 29 meldet auf S. 335 (= S. 5) Bruckners Berufung ans Wiener Konservatorium:
» * Herr Domorganist Bruckner in Linz wurde zum Professor des Generalbasses und Contrapunktes am Conservatorium in Wien ernannt.« (***).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 186807215, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-186807215letzte Änderung: Feb 02, 2023, 11:11