Datierung in Skizzen zum Adagio der 9. Symphonie (endgültige Ausformung des Hauptthemas) (*).
Das Ischler Wochenblatt Nr. 25 widmet auf S. 3 Josef Vockner einen Artikel:
" (Josef Vockner.) Ein von Kamillo Horn gezeichnetes Feuilleton des „D. V." in Wien [22.5.1894] beschäftigte sich vor einiger Zeit mit unserm Landsmanne, Herrn Professor Vockner in so ehrender Weise, daß wir diesen Artikel auszugsweise unsern Lesern mittheilen zu müssen glauben. In demselben heißt es: „Josef Vockner wurde im Jahre 1842 am 18. März zu Ebensee in Oberösterreich geboren. Als ausgezeichneter Orgelvirtuose, nicht minder als strenger Theoretiker erlangte Vockner einen namhaften Ruf. Seine hervorragenden contrapunktischen Kenntnisse verdankt er Dr. Anton Bruckner, dessen künstlerische Unterweisung er – wohl als sein treuester Schüler – durch zwölf Jahre genoß. Als Bruckner seine Professur am Wiener Conservatorium im Jahre 1890 aufgab. wurde Vockner zu seinem Nachfolger ernannt, in welcher Eigenschaft er noch heute mit schönstem Erfolge thätig ist. [...] Obgleich selbst ein Schüler Bruckners, wählt Vockner seine Vorbilder mehr aus den Reihen der Classiker, als aus jenen der Modernen, an welch' letztere der Stil nur selten gemahnt. [...]." – Wir freuen uns in Herrn Professor Vockner einen so hervorragenden Musiker als unsern Landsmann begrüßen zu können, welcher in diesen Tagen auf seiner hierortigen Besitzung zum Sommeraufenthalte eintreffen wird. – Vielleicht ist es uns heuer, wie in früheren Jahren, wieder gegönnt, Herrn Vockner als Orgelvirtuosen in einem Orgelconcerte bewundern zu können." [keine Signatur] (**).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 189406245, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-189406245letzte Änderung: Okt 12, 2026, 6:06