Handschriftliches Gutachten Bruckners zu Marschners Qualifikation als Universitätslektor:
Harmonielehre und Kontrapunkt erforderten eine wesentliche gründlichere Vorbereitung als in den vorliegenden 2 Konservatoriumszeugnissen nachgewiesen. Er selber habe 6 Jahre bei Sechter studiert (*).
Vermutlich von Meißner geschriebener Brief Bruckners an das Dekanat der Philosophischen Fakultät:
In Beantwortung der Anfrage vom 22.4. lege er das beiliegende Gutachten zu Marschners Qualifikation vor (**).
Kanzleivermerk am 4.5.1895.
Brief Ferdinand Mosers an den »Frohsinn«:
Dankt für die Mitteilung, daß am 12.5. an Bruckners Geburtshaus eine Gedenktafel enthüllt werde. Er werde dafür sorgen, daß St. Florian dabei vertreten sein werde.
»Euer Hochwohlgeboren!
Ich danke verbindlichst für die freundliche Mittheilung, daß die verehrte Liedertafel am 12. Mai durch Enthüllung einer Gedenktafel am Geburtshause des hier im[m]er hochverehrten Dr. Ant. Bruckner einen beide Theile ehrenden Akt der Pietät auszuüben gedenkt u werde Vorsorge treffen, daß St. Florian dabei vertretten [sic] sein wird.
Stift St. Florian am 30. April 1895
Hochachtungsvoll
ergebener
FerdMoser
Propst« (***).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 189504305, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-189504305letzte Änderung: Nov 24, 2025, 17:17