zurück 8.7.1895, Montag ID: 189507085

Der Musiksprache Bruckners wurde offensichtlich Einfluss auf junge Komponisten zugeschrieben, wie aus dem Konzertbericht der Wiener Abendpost Nr. 154 (Wiener Zeitung) auf S. 4 hervorgeht (signiert "p" [vermutlich Paumgartner]):

"                  Theater und Kunst.
     p  In feierlicher und würdiger Weise wurde vorgestern die Schlußproduction der diesjährigen Abiturienten des Conservatoriums der Gesellschaft der Musikfreunde im großen Musikvereinssaale abgehalten. Die Production lieferte neuerlich den erfreulichen Beweis von der Tüchtigkeit und Gründlichkeit der Ausbildung, welche den Schülern des Wiener Conservatoriums seitens der dortigen Lehrkräfte zu Theil wird. Der erste Satz der D-moll-Symphonie von Oskar Malata, welcher unter der Leitung des Componisten vortrefflich vom Schülerorchester gespielt wurde, ist ein talentvolles, zweifellos unter dem künstlerischen Einflusse der Bruckner'schen Symphonien stehendes Tonstück. [... ein anderer Symphoniesatz (in Brahms'schem Geist), weitere Abiturienten (darunter Frl. Ottilie Horowitz) ...]." (*).
 
Theresia Tiefenböck beendet ihren am 1.1.1895 begonnenen Dienst als Pflegerin Bruckners (**).


Zitierhinweis:

Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 189507085, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-189507085
letzte Änderung: Mai 14, 2024, 8:08