Das Deutsche Volksblatt Nr. 2953 meldet auf S. 6 die erfolgreiche Aufführung der 4. Symphonie in Innsbruck [am 5.3.1897] (*).
Die Montags-Revue aus Böhmen Nr. 12 bespricht auf S. 7 im Artikel "Concerte" auch das Konzert vom 17.3.1897 (mit dem "Te deum"), signiert "Dr. B.":
" [...]
Am Mittwoch wurde im Concerte des deutschen Singvereines im Neuen deutschen Theater unter Mitwirkung des Theaterorchesters, der Solisten Frl. Ružek und Carmasini und der Herren Hunold und Guszaliewicz und unter der Leitung des Herrn Friedrich Heßler Beethovens "Neunte Symphonie" aufgeführt. [...] Trotz aller kleinen Schlacken in der Aufführung blieb der Eindruck des monumentalen Werkes auf das zahlreiche Publicum ein mächtiger. Im "Tedeum" des kürzlich verstorbenen Tonkünstlers Anton Bruckner, welches den Beginn des Concertes bildete, lernten wir ein in [der] thematischen und harmonischen Erfindung hochbedeuteddes [sic] Werk kennen, das jedoch durch den [sic] Stabilität der Begleitungsfigur einen etwas monotonen Eindruck zurückläßt. Die Aufführung seitens der mitwirkenden schon genannten Solisten, des Singvereinschores und des Theaterorchesters war unter Herrn Heßlers Leitung eine vollkommen zufriedenstellende. [...] Dr. B." (**).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 189703225, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-189703225letzte Änderung: Aug 24, 2026, 12:12