Aufführung des "Te deum" unter Nicodé im Gewerbehaus-Saal in Dresden. Mitwirkende: Nicodé-Chor, Mitglieder des Bach-Vereins, des Neustädter Chorgesangvereins, des Schumannschen Sing-Akademie und des Lehrergesangvereins (*).
Die Solisten (wohl auch bei Beethovens 9. Sinfonie) sind die Damen Sondermann und Bächi-Fährmann und die Herren Borchers und Reichert (*a).
Die Deutsche Zeitung berichtet von der Aufführung von "Helgoland" [am 28.3.1897] (**).
Max Kalbeck erwähnt in seiner Konzertbesprechung im Neuen Wiener Tagblatt Nr. 90 auf S. 2 dieses Werk nur nebenbei: "[... über Reinecke ...] Immerhin waltet doch ein vernünftiger, zielbewußter Wille in der Composition, den wir in "Dr." Anton Bruckner’s "Helgoland" vergebens suchen. Mit dem Doctortitel sollte man den verewigten Componisten nicht länger beschweren, derlei Reisegepäck ist auf dem Wege zur Unsterblichkeit nur hinderlich. Einen höheren Kunstgenuß bereitete uns der wundervoll ausgeführte Schubert’sche Chor "Grab und Mond". [...] Max Kalbeck." (***).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 189703315, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-189703315letzte Änderung: Aug 24, 2026, 22:22