Rechnung von Florian Pichler, Gastwirt in St. Florian, über das Totenmahl für Ignaz Bruckner (45,62 kr) (*).
Brief von August Göllerich an Franz Xaver Müller:
An der Beisetzung könne er krankheitshalber nicht teilnehmen. Müller möge den von der Blumenhandlung Weissker gelieferten Kranz aufs Grab legen. Bittet um Mitteilung, wenn sich im Nachlass Bedeutsames findet; er würde dafür nach St. Florian kommen (**).
An der Beisetzung könne er krankheitshalber nicht teilnehmen. Müller möge den von der Blumenhandlung Weissker gelieferten Kranz aufs Grab legen. Bittet um Mitteilung, wenn sich im Nachlass Bedeutsames findet; er würde dafür nach St. Florian kommen (**).
Die Westliche Post Nr. 6 (St. Louis, Missouri) kündigt auf S. 6 das Konzert vom 10./11.1.1913 mit der 4. Symphonie an (Text wie tags zuvor):
" Die nächsten großen Konzerte.
Die beiden nächsten großen Konzerte des St. Louiser Symphonie-Orchesters finden am Freitag Nachmittag, den 10. Januar, und am Samstag Abend, den 11. Januar, statt. Als Solist wird der Cellospieler Karl Webster angekündigt, dem ein ausgezeichneter Ruf vorausgeht und der als einer der bedeutendsten Cellisten der Neuzeit gilt. Er wird das große Volkmann'sche Concerto für Cello spielen, das ihm eine ausgezeichnete Gelegenheit bietet, seine Virtuosität eine glänzende Probe bestehen zu lassen. Die Orchesternummern dieser beiden Konzerte sind die Ouvertüre zu Wolf-Ferrari's bekannter Oper "Das Geheimniß der Susanne", Bruckner's Symphonie No. 4 und eine Spanische Rhapsodie von Chabrier.
Die Bruckner'sche Symphonie wird bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal vom Symphonieorchester in St. Louis gespielt, wodurch einem vielfachen Verlangen entsprochen wird." (***).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 191301065, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-191301065letzte Änderung: Feb 02, 2023, 11:11