Das Berliner Volksblatt "Vorwärts" Nr. 565 bringt auf S. 2 eine Besprechung der Konzerte vom 30.10.1919 (1. Symphonie) und 31.10.1919 (5. Symphonie):
" Konzertdirigenten.
Von Dr. Kurt Singer.
Die Berliner sind anhänglich; wen sie lieben, den lieben sie ganz und dem verzeihen sie alles. Richard Strauß hat Berlin den Rücken gekehrt, [...].
Ein anderes Bild, ein anderer Klang, eine andere Zeichnung: Hermann Scherchen am Pult. Halbvoll der Saal, temperiert die Stimmung. [.. über den Dirigenten und Pfitzner ...].
Den Schluß des Programms bildete Bruckners erste, tristanfarbene Sinfonie. [...]. Die V. Sinfonie, die Werner Wolff uns vorführt, ist das persönlichste, musikalisch reinste und geradlinigste sinfonische Werk des Komponisten. [... im Gegensatz zu Ferdinand Löwe ließ Werner Wolff] auch Schwächen des Werkes erkennen. [...] Wolff hatte starken Erfolg bei den Hörern.
[... über andere Konzerte ...]."
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 191911045, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-191911045letzte Änderung: Aug 01, 2026, 19:19