Aufführung des »Te deum« durch Görlitzer Chorvereinigungen (Leitung: Fritz Ritter) und die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler beim IX. [19.?] Schlesischen Musikfest in Görlitz. Solisten des Konzerts sind Lotte Leonard, Eva Liebenberg, Alfred Wilde und Hans Hermann Nissen (Gesang), Walter Gieseking, Maurits van den Berg (Violine) und Fritz Kleiner (Orgel).
Auf dem Programm stehen zuvor "Ein Heldenleben" von Richard Strauss und Hans Pfitzner (Klavierkonzert) (*).
Das Grazer Tagblatt bringt auf S. 11 eine Anekdote über Max Reger, die sich auf die Aufführung der 8. Symphonie am 17.12.1900 in München bezieht (als Autor F. X. Schönhuber angegeben): "Nach einer wundervollen Aufführung der Achten von Bruckner (mit ihren "himmlischen Längen") verläßt ein Bekannter mit Reger gleichzeitig den Kaimsaal und macht dabei seinem Herzen Luft: "Na ja, wissen Sie, das ist ja alles ganz schön, wundervoll sogar – aber viel z'lang, viel z'lang!" Reger bleibt stehen, sieht den Sprecher erst einen Augenblick an und platzt dann mit eins los: "Z'lang. Der Bruckner z'lang? Na, mein Lieber, der Bruckner is net z'lang! Sie san z'kurz." (**).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 192506075, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-192506075letzte Änderung: Jul 30, 2026, 10:10