Brief von Probst Vinzenz Hartl an Franz Moissl:
Wegen des drohenden Verfalls von Bruckners Leichnam habe man sich an die besten Ärzte in Linz gewandt, die aber keine Verantwortung übernehmen wollten. Rudolf Maresch meine, die Auflagerungen auf dem Sarkophag seine keine Schimmelrosen [12.4.1930: Ausblühungen von Chlorzink], wolle aber den Rat Grassbergers einholen, auch um die Feuchtigkeit in der Gruft zu beurteilen. Ob Moissl Kontakte zu Grassberger knüpfen könne, falls dies nicht zu teuer würde? (*).
Wilhelm Vernekohls Gedicht »Anton Bruckner« erscheint im Münsterischen Anzeiger (**).
In dieser Zeitung auch ein Artikel »Eröffnung der Bruckner-Ausstellung« (***).
Voraufführung der f-Moll-Messe und des "Te deum" durch den Chor des Musikvereins Münster, das verstärkte städtische Orchester unter Richard von Alpenburg und die Solisten Hilde von Alpenburg (Münster), Grete Buchenthal (Essen), Antoni Kohmann und Ewald Kaldeweier (Bochum) und Karl Seubel (Orgel) im Rahmen des 1. Westfälischen Brucknerfestes in der Stadthalle in Münster (°).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 193005225, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-193005225letzte Änderung: Nov 02, 2025, 15:15