Drei identische Briefe von Fritz Rauch an Leopold Nowak, Josef Zykan und Propst Leopold Hager:
Entschuldigung für das Durchschlagverfahren (Zeitmangel und Eile ...). Am 24.2.1961 [vermutlich recte 23.2.1961] in St. Florian habe Nowak für eine Vergoldung plädiert; er wolle sich mit Dr. Zykan absprechen. Anderntags, 24.2.1961, habe er, Rauch, Firlei angerufen, der bereits das Silber gekauft hatte und bald begonnen hätte. Über die neuen Wünsche sei er verwundert. Er erbitte sich klare Anweisungen von den zuständigen Personen. Gab zu bedenken, daß diese Art der Vergoldung weit empfindlicher sei als Silber. Der Sarkophag sei so oder so aber vor Berührungen zu schützen. Ob die beteiligten Herren autoritär befugt seien, alle bisherigen Ergebnisse wieder umzustoßen? (*).
Rundschreiben von Fritz Rauch an Leopold Nowak, Leopold Hager und den Verein der Oberösterreicher in Wien:
Soeben habe ein Vertreter der Universitäts-Sängerschaft "Barden" (Widmungsträger des "Germanenzugs") 5000.- öS für die Sarkophag-Restaurierung und die Feierlichkeiten zugesagt. Sie würden mit zwei Autobussen anreisen. Vorher treffe man sich am 1.3.1961 mit den Wiener Brucknerfreunde (**).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 196102245, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-196102245letzte Änderung: Dez 03, 2024, 20:20