Ankündigung des heutigen Orgelspiels in der Linzer Zeitung:
"Zur Tagesgeschichte.
Linz, 28. März.
[...]
* (Kirchenmusik.) Wie man uns mittheilt, wird morgen Sonntag der Hoforganist Herr Anton Bruckner während des Hochamtes in der Domkirche die Orgel spielen." (*)
und im Linzer Volksblatt Nr. 72 auf S. 2:
" Linz,den 28. März 1891.
[...]
- Professor Bruckner wird morgen in der Domkirche beim Pontificalamte die Orgel spielen und ist Gast des Hochwürdigsten Herrn Bischofes." (*a).
" Linz,den 28. März 1891.
[...]
- Professor Bruckner wird morgen in der Domkirche beim Pontificalamte die Orgel spielen und ist Gast des Hochwürdigsten Herrn Bischofes." (*a).
Bruckner kommt auf Einladung Bischof Doppelbauers nach Linz, wo er beim Hochamt, bei dem Haydns Nelson-Messe aufgeführt wird, Orgel spielt. Danach Audienz beim Bischof, dem er für seine Bemühungen am 30.10.1890 dankt. Frühschoppen mit dem Freundeskreis [vermutlich Waldeck etc.] in der »Kanone«. Im Gespräch mit Waldeck bezeichnet Bruckner Mozarts Requiem, Beethovens Eroica und Wagners Götterdämmerung als seine Lieblingswerke (**).
Bruckner nimmt Quartier im Hotel "Goldene Kanone", wo auch August Göllerich und Michael Pieslinger untergebracht sind (**a).
Landgraf Fürstenberg versucht Bruckner in St. Florian zu treffen (***).
Göllerich verbringt mit Bruckner "in Linz [...] herrliche Stunden". Bruckner bietet ihm das "Du" an (°).
Besprechung der Nürnberger Aufführung der 3. Symphonie im »Generalanzeiger und Korrespondent von und für Deutschland« (°°).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 189103295, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-189103295letzte Änderung: Okt 19, 2025, 10:10