Das Linzer Volksblatt Nr. 285 berichtet auf S. 3 von Bruckners bedenklichem Gesundheitszustand:
" – Professor Bruckner. Seit einigen Wochen befindet sich unser berühmte [sic] Landsmann in einem bedenklichen Zustande, der sich durch anhaltende Lethargie äußert. In den letzten Tagen ist eine kleine Besserung eingetreten. Der greise Componist muss wohl noch immer das Bett hüten, doch hofft Professor Schrötter dem Patienten für die nächsten Tage das Verlassen des Bettes gestatten zu können. Professor Bruckner ist sehr geschwächt und nimmt nur äußerst wenig Nahrung zu sich." (*)
Im Neuen Wiener Journal Nr. 410 erscheint auf S. 9 wieder der Hinweis auf das Konzert vom 21.12.1894: " Musikvereins-Säle.
Repertoir:
Freitag, 14.: [...]
Freitag, 21.: Bruckner-Conc. (WagnerV.) gr. S.
Samstag, 22.: [... bis 30.12.1894 ...]" (**).
Repertoir:
Freitag, 14.: [...]
Freitag, 21.: Bruckner-Conc. (WagnerV.) gr. S.
Samstag, 22.: [... bis 30.12.1894 ...]" (**).
Bei der Sitzung des Akademischen Senats berichtet Gustav Tschermak, dass statt der vorgeschlagenen Ehrengabe von 1200 fl. das Ministerium nur 600 fl. für 1895 zugesagt habe. Eine neue Eingabe zugunsten Bruckners sei erforderlich. Laut Protokoll sind außerdem anwesend: Laurenz Müllner, Franz X. Pölzl, Carl von Czyhlarz, Anton Weichselbaum, Josef Karabacek, Anselm Ricker, Emil Brunnenmeister, Gustav von Escherich, Franz Martin Schindler, Anton Menger, Rudolf Chrobak, Leo Reinisch und Carl Brockhausen. August Emil Vogl ist entschuldigt (***).
(Vortrag des eben aus Tokio zurückgekehrten Rudolf Dittrich über »Japanische Originalmelodien« (°)).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 189412145, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-189412145letzte Änderung: Nov 24, 2025, 16:16