In der Deutschen Kunst- und Musik-Zeitung wird
auf S. 33 das Konzert vom 17.1.1897 (mit der d-Moll-Messe) (*)
und auf S. 34 die Steyrer Aufführung des Quintetts am 14.1.1897 (**) besprochen.
Eine Kritik zur d-Moll-Messe erscheint auch in der Österreichischen Musik- und Theaterzeitung Nr. 11 auf S. 4f ("Wiener Concerte", Theodor Helm) (***),
in deren Beilage auf S. 10 ("Musik- u. Theaterbriefe") Bruckner erwähnt wird (Kritik an der Programmzusammenstellung des Reichenberger Männergesangvereins) (°).
Gustav Schönaich bespricht in der Reichswehr Nr. 1072 (Morgenblatt) auf S. 1f (Feuilleton "Concerte") die d-Moll-Messe [17.1.1897] (°°).
Auf die Ähnlichkeit des Schubert'schen Lebenslaufs mit dem Bruckner'schen (Vorfahren Bauern, später Lehrerstand etc.) wird kurz hingewiesen in der "Lyra" Nr. 9/524 ("1. Hornung 1897.") auf S. 5/101:
" Franz Schubert's Abstammung. Der Liedermeister entstammt einem kerndeutschen, nordösterreichischen Bauerngeschlechte, das sich, wie dies auch bei Bruckner der Fall war, in einer Auszweigung dem Lehrerstande in Lichtenthal bei Wien gewidmet hatte. So kam Franz Schubert, der Bauernstämmling denn als Lehrerssohn auf Wiener Boden zur Welt. [...]" (°°°)
und im Salzburger Volksblatt Nr. 25 in einer Konzertbesprechung auf S. 3, signiert "Pisano":
" Heute haben wir die Genugthuung, Franz Schubert von aller Welt als einen der größten deutschen Tondichter anerkannt zu wissen. Er ist einer von denen, die sich vom Lehrer zum Künstler aufgeschwungen haben, wie ein Dr Bruckner u. v. A. Mit gerechtem Stolze kann der Lehrstand auf diese großen Männer blicken, die aus seiner Mitte hervorgegangen sind. [...] Pisano." (#)
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 189702015, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-189702015letzte Änderung: Aug 17, 2026, 14:14