zurück 8.10.1924, Mittwoch ID: 192410085

Die Österreichische Volkszeitung Nr. 277 bringt auf S. 1 eine mit "B. B-t." [Balduin Bricht] signierte Besprechung der Aufführung der f-Moll-Messe unter Franz Schalk. Erwähnt werden der Singverein, der Wiener Männergesangverein, "Dreizehnlinden" und die Solisten Mihascek, Kittel, Maikl und Manowarda (*).
Auf Seite 5 Artikel über die Jahresversammlung des Wiener Schubertbundes mit Erwähnung der Gedenktafel-Enthüllung und der Rede von Ferdinand Soeser (**).
Schließlich wird auf S. 6 das Klosterneuburger Bruckner-Fest am 11./12.10.1924 angekündigt. Erwähnt werden das Requiem [WAB 39], die e-Moll-Messe, die Wiener Philharmoniker (Stiegler-Quartett), als Solisten Annemarie Lischke und A. J. Borutta, als Festredner V. O. Ludwig und als "Ehrenschutz" Minister Dr. Schneider, Landeshauptmann Dr. Buresch und Generalabt Dr. J. Kluger (***).
 
Die Reichspost Nr. 278 bringt auf S. 7 eine Kritik von Otto Repp zur Aufführung der e-Moll-Messe [irrtümlich "f-Moll-Messe"] im Stefansdom (°).
 
Ankündigung des Festkonzerts vom 12.10.1924 mit einer d-Moll-Symphonie Bruckners [3. Symphonie] im Berliner Volksblatt "Vorwärts" Nr. 474 auf S. 6 (°°).
 
Besprechung des Konzerts vom 6.10.1924 (mit der 9. Symphonie und dem "Te deum") in der Augsburger Stadtzeitung (Allgemeine Zeitung) Nr. 404 auf S. 5, ohne Signatur. Schlechte Beurteilung des Dirigenten Josef Bach bei der Symphonie (°°°).


Zitierhinweis:

Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 192410085, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-192410085
letzte Änderung: Aug 04, 2026, 18:18