zurück 14.12.1935, Samstag ID: 193512145

Brief von Lili Schalk an Gertrud Staub-Schläpfer:
     Das Treiben um die Uraufführungen der Originalfassungen, speziell der 5. Symphonie, bereite ihr Unbehagen. Seien die Unterschiede, abgesehen vom Bläserchor (zu dessen Fehlen in der Partitur schon Franz Schalk »ein großes Geschrei« prophezeit habe), auch so minimal und unwesentlich wie bei der 9. Symphonie? Ihrem Wunsch, nach (Schalks) Stichvorlage forschen zu lassen, sei Junk mit Hinweis auf seine Freundschaft mit Robert Haas ausgewichen.


Zitierhinweis:

Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 193512145, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-193512145
letzte Änderung: Mai 28, 2025, 9:09