Artikel in »Stadt Gottes« 59 (1936), Heft 7 (April) auf S. 299 mit einer Abbildung des Holzreliefs (IKO 258) von Franz S. Forster (*).
[Datierung geschätzt. jedenfalls nach dem 13.3.1936]
Die Bruckner-Blätter bringen in Heft 1(1936) auf S. 1-3 einen umfangreichen Bericht zur Aufführung der 5. Symphonie am 13.3.1936, signiert "F. M." [Franz Moißl],
auf S. 4-6 den (posthum auf den Stand März 1936 aktualisierten) Artikel "Bruckner auf Schallplatten" von Friedrich Oswald [siehe die Anmerkung],
auf S. 6-8 Hinweise auf Aufführungen und andere Ereignisse [sind unter der jeweiligen Datierung erfasst], für Amerika auf Mitteilungen von Robert Grey basierend.
Undatierte Mitteilungen auf S. 8:
In Budapest wird die Gründung einer ungarischen Bruckner-Gemeinde vorbereitet, unterstützt von Staatssekretär Tormay und dem Komponisten Beretvas.
Die "Mededeelingen" der "Nederlandsche Brucknervereeniging" geben in Heft 3/4 des 1. Jahrgangs einen Überblick über die Brucknerbewegung in Holland und würdigen die Verdienste von Schuricht, van Beinum, Eduard Flipse, Henri van Goudoever, Henri Hermans und Bruno Walter.
In Aussig hat sich unter Führung von Leo Franz eine Bach-Bruckner-Gemeinde gebildet.
In einem Nachtrag zu Heft 3/4 wird ergänzt, dass das Hauptverdienst um die Auffindung der Finaleskizzen zur 9. Symphonie Robert Haas zu danken ist (**).
Bruckner-Meldungen der Zeitschrift für Musik:
Horst Büttner berichtet in "Musik in Leipzig" auf Seite 456f von der Aufführung der 4. Symphonie am 1.3.1936 (a)
und auf Seite 461 von der 2. Sinfonie von Sigfried Walther Müller, bei der allerdings "die Ausgangspunkte, v. a. Bruckner, noch zu sehr im Vordergrund stehen" (b).
Auf Seite 471f setzt sich derselbe Referent mit der Linzer Fassung der 1. Symphonie und der Bedeutung der Gesamtausgabe auseinander (c).
Im Aufsatz "Musikgenie und Wirtschaftsnot" auf Seite 475ff kommt Hugo Löbmann auch auf Bruckner zu sprechen (d).
In der Rubrik "Musikberichte - stattgehabte Uraufführungen" auf Seite 480 ist auch die 4. Symphonie [1.3.1936] verzeichnet (e).
August Kruhm würdigt auf Seite 494 die Erstaufführung der Originalfassung der 5. Symphonie unter Georg Ludwig Jochum im letzten Freitagskonzert der Frankfurter Museumsgesellschaft als "musikalisches Ereignis, ... dem besondere Anerkennung gebührt." (f).
Von der Krefelder Aufführung der 4. Symphonie unter Prof. W. Sieben (Dortmund) berichtet Hermann Waltz auf Seite 496. Elly Ney war die Solistin in Beethovens 5. Klavierkonzert (g).
Eine Aufführung der 1. Symphonie (Linzer Fassung) durch das Orchester des Reichssenders Berlin unter Carl Schuricht im 3. Konzert meldet Erich Valentin in "Musik im Rundfunk" auf Seite 501 (h).
Das detaillierte Programm des Züricher Bruckner-Fests (20. - 28.6.1936) wird auf Seite 506 bekanntgegeben (i).
Unter "Gesellschaften und Vereine" auf Seite 507 wird die Gründung einer Ortsgruppe der IBG in Budapest gemeldet (j).
Laut Kurzmeldung auf Seite 514 wurde die 4. Symphonie in der Originalfassung unter GMD Otto Volkmann in Duisburg "soeben" als westdeutsche Erstaufführung gegeben (k)
und in Berlin die 1. Symphonie (Linzer Fassung) unter Carl Schuricht (l).
Auf Seite 518 Hinweis auf einen Vortrag von Alfred Zehelein (über Orgelkunst des 18. Jahrhunderts) bei der Bruckner-Gemeinde München (m).
In der Rubrik "Verschiedenes" auf Seite 520 sind die Aufführung der f-Moll-Messe am 12.1.1936 in San Francisco (n)
und die japanische Erstaufführung der Originalfassung der 9. Symphonie unter Klaus Pringsheim am 15.2.1936 erwähnt (o).