Brief von Norbert Wibiral an Fritz Rauch:
Nimmt Bezug auf das Schreiben vom 4.1.1961 zur Sarkophag-Restaurierung. Durch F. Linninger wisse er von Bruckners Codizill. Künstlerische Überlegungen könnten zwar für eine Entfernung des alten Sarkophags sprechen, dieser habe für sich auch keinen Denkmalwert. Doch die Pietät gegenüber der letztwilligen Verfügung und Bruckners Wunsch, den Sarg zu erhalten, gingen dem vor.
Durchschrift an das Stift St. Florian, Dank an Prof. Linninger (*).
Brief von Josef Zykan (Landeskonservator NÖ, Wien) an Fritz Rauch:
Dankt für Schreiben vom 4.1.1961. Der zuständige Landeskonservator Norbert Wibiral habe ihn um eine Stellungnahme gebeten. Er plädiere für eine Erhaltung des alten Sarkophags, das sei auch für spätere Generationen wichtig - wie bedauernswert sei beispielsweise die Tatsache, dass der Leichnam Kaiser Maximilians nicht mehr in dem von ihm gewünschten einfachen Sarg ruhe. Also: den ursprünglichen Sarkophag belassen und pflegen! (**).
Aufführung der 5. Symphonie durch die Wiener Symphoniker unter Wolfgang Sawallisch im Großen Musikvereinssaal in Wien. Solist in Beethovens G-Dur-Klavierkonzert ist Maurizio Pollini [Wiederholungen am 14. und 15.1.1961] (***).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 196101135, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-196101135letzte Änderung: Dez 03, 2024, 20:20