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Adolf Festl
Untermoldau bei Schlägl 31.10.1826 - 9.3.1902 Linz-Urfahr. Als Sängerknabe in Wilhering, in Linz Schüler Dürrnbergers, Mitschüler [?? 1842-1845 (*a)] Bruckners an der Linzer Präparandie [(?) war 2 Jahre jünger und ist in Dürrnbergers Klassenliste (*b) nicht verzeichnet], später Leiter der Chormusik an der Linzer Minoritenkirche. Von 1848 (1847?) bis 1861 Lehrer und Stiftsorganist in Wilhering, dann Lehrer in Oberneukirchen (*).
Abdruck zweier J. E. Habert gewidmeter Orgelkompositionen bei 731/177f.
Stand in engem Kontakt mit Joh. Ev. Habert (*c). Sein Nachfolger in Wilhering wurde 1861 Matthäus Obermüller (bis zu dessen Tod 1882) (*a).
Zu seinen Kompositionen und Abschriften in Wilhering siehe auch (*a).
Vermutlich von ihm stammt die Komposition des Mottos des "Liederkränzchens" in Oberneukirchen (1872) nach einem Text von Goethe (Nr. 35 in Hans Poschers Motto-Sammlung Linz 1888) und das Motto des MGV "Liederkränzchen" in Leonfelden (1857) nach Worten von Dr. M. Hölzl) (Nr. 54 in Hans Poschers Motto-Sammlung Linz 1888).
Erwähnungen:
Schuljahr 1840/41 Präparandie[?]
7.9.1862 ABaRW
16.1.1885 AuffVerzBurgstaller
1.10.1885 AuffLinz
8.12.1896 AuffLinz
Franz Festl
Sarau/Böhmen 10.6.1821 - 14.4.1904 Aigen/Mühlkreis. Als Sängerknabe im Stift Schlägl. 1838/39 an der Präparandie in Linz. Gehilfenzeugnis 1839, Adjustierung 1842. 1844-1851 in Grieskirchen, 1851 Lehrerzeugnis, seit 1852 (bis zur Pensionierung) in Roitham im Bezirk Gmunden (1301/22). Er soll ebenfalls über den Unterricht bei Dürrnberger Bruckner kennengelernt haben. Da er aber schon 1839 seinen Gehilfendienst antrat, liegt möglicherweise eine Verwechslung mit Adolf Festl (1826 - 1902) vor (**).
Seine Niederschrift von Generalbass-Studien von Sechter, Dürrnberger und Weiß (September/Oktober 1850 bis gegen Ende März 1851, Datierungen: 25.11.1850, 8.1.1851 und 12.3.1851) befindet sich in Privatbesitz (ausführlich dazu 1301/21-53, mit Faksimilia einger Seiten).