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Fettinger
Ausführliche Darstellung der Familie Fettinger bei Erich Meyer, Die Lehrerdynastie der Fettinger und Anton Bruckner. In: Bruckner-Jahrbuch 2021-2022, Linz 2023, S. 7-15
Johann Georg Ernst Fettinger (*)
23.10.1824 Zell am Attersee - 4.10.1887 [St. Agatha?].
Wohnte seit 1840 in Thening bei Linz; in Linz Ausbildung an der Lehrerbildungsanstalt. 1843 - 1846 Unterlehrer in Thening, bis 1858 in Hallstatt, danach in Pruggern bei Gröbming. Ab 1.11.1860 bis November 1872 Schullehrer an der evangelischen Volksschule in Goisern, danach Oberlehrer in St. Agatha. Ab 1.10.1887, drei Tage vor seinem Tod, im Ruhestand.
Spielte Orgel in der evangelischen Kirche von Goisern, wo er auch Kontakte mit Bruckner hatte.
[Derselbe? Mathias Fettinger?] Klassenkamerad Bruckners an der Linzer Präparandie (*a).
Erwähnungen:
Schuljahr 1840/41
vor 30.7.1841 Klassenliste
Sommer 1863 BesuchGoisern
Dez. 1924 ErinnerungPerfahl
17.1.1925 Art.Goisern
27.9.1929 Art.Bru.GoisernPerfahl
Mathias Fettinger
Klassenkamerad Bruckners an der Linzer Präparandie (63/308). Vorname nach Mitteilung Petermayr vom 21.9.2010.
Nach Erich Meyer, Die Lehrerdynastie der Fettinger und Anton Bruckner. In: Bruckner-Jahrbuch 2021-2022, Linz 2023, S. 10f, besuchte Mathias Fettinger (Zell 1830 - 1900 Jebenstein) 1845 bis 1846 die Lehrerbildungsanstalt (obwohl er laut Dürrnbergers Klassenkatalog Klassenkamerad Bruckners war). 1846 - 1851 in Thening Unterlehrer, 1851 - 1872 in Zell am Attersee, 1873 - 1875 in Traun. 1875 - 1899 in Jebenstein.
Hinweis: In Dürrnbergers Liste (Schülerverzeichnis, https://viewer.onb.ac.at/13219B10) ist der Name zwischen "Fürst" und "Gastinger" nachträglich als Nr. 11 eingetragen, ohne Vorname! Wahrscheinlich ist demnach nicht Mathias Fettinger, sondern lediglich Johann Georg Ernst Fettinger als Klassenkamerad Bruckners anzusehen.
Erwähnungen:
Schuljahr 1840/41
Wilhelm Fettinger (Friedrich Wilhelm Karl Fettinger)
Enkel von Mathias Fettinger. * 1903. Bis 1899 Unterlehrer in Thening, bis 1901 in Zell am Attersee, später Oberlehrer in Wallern, danach Musiklehrer in Linz. Wanderte (vermutlich nach 1947) nach Amerika aus (Meyer (a.a.O.) S. 13f [dort die Auswanderung auch für seinen Vater Matthias Friedrich Fettinger erwähnt].
Besaß eine Partiturskizze der 8. Symphonie.
Erwähnungen:
6.1.1941