WAB Drei Präludien | WAB 127 [alt WAB 127]

Informationen WAB Nummer: 127
http://www.bruckner-online.at/wab-127
Für Informationen zu Änderungen in der WAB-Systematik siehe Konkordanz zwischen alten und neuen WAB-Nummern auf Bruckner-Online

Anmerkungen zum Werk:

Präludium (WAB 127)

Hinweis: Die folgenden Informationen stammen überwiegend aus dem Registerband der 1996 gedruckten ABC.
Aktualisierte Informationen unter http://www.bruckner-online.at/wab-127 und http://www.bruckner-online.at/ABLO_d1e9584.
Werk: Präludium für Orgel, Es-Dur [mit Autorenangabe "Bruckner"], Zwischenspiel in Es [ohne Autorenangabe "Bruckner"] und Fuge in D [ohne Autorenangabe "Bruckner"]. Vermutlich keine Kompositionen Bruckners, sondern Bearbeitungen oder Abschriften.
Erstdruck bei Max Auer, Anton Bruckner. 2. Auflage Wien 1934, Notenbeispiel 1 [dort Vorzeichnung Es-Dur] (49/145).
Faksimile: 902/143 (Mus.Hs. 34587)

Archiv:
a)  A-WnMus.Hs.34587: Sammlung von Präludien, Kadenzen und Zwischenspielen für Orgel verschiedener Komponisten, geschrieben von Joachim Berger (14 Blätter), in der ÖNB (A-WnMus.Hs.34587) (902/138).
     Faksimile http://www.bruckner-online.at/mirador.php?Signatur=A-WnMus.Hs.34587.
Die Nummern 30-32 [recte: im Inhaltsverzeichnis eigentlich nur die die Nummer XXX] sind Bruckner zugeschrieben (das könnte auch ein Namensvetter sein, z. B. der Onkel Matthias Bruckner).
[Alter Text von 1996:]
Möglicherweise identisch mit dem bei 40/319 erwähnten Präludium in B-Dur [so die Vorzeichnung bei WAB 127 trotz Haupttonart Es-Dur in Auers Erstdruck], das den Komponistennamen Anton Bruckner trägt und sich angeblich im Orgelheft von Joh. Ev. Bruckner (siehe 2.11.1856) findet, ...
[Richtigstellung des Vorigen:]
... tatsächlich aber (mit dem Komponistennamen Bruckner) in Joachim Bergers Sammlung, in der auch die Vier Präludien [WAB 128] enthalten sind [dort allerdings Joh. Weiß [und Rinck] zugeschrieben (902/.., 6/35, 40/319). Joachim Bergers Sammlung (ÖNB Mus.Hs. 34.587 [858/339]) enthält neben diesem (und den 3 ersten Stücken von WAB 128) noch ein "Zwischenspiel in Es" und eine "Fuge in D" unter dem Namen Bruckner (so bei 848/266 [was nicht stimmt! Nur die Nummer 30 trägt den Namen "Bruckner"; auch im Inhaltsverzeichnis ist es so]).

Hier erwähnte Literatur:
6  Auer, Anton Bruckner. Sein Leben und Werk. 3. Auflage 1941. Lit.0006
40  Göllerich, Anton Bruckner. Ein Lebens- und Schaffens-Bild IV/4, Lit.0040
49  Grasberger, Werkverzeichnis Anton Bruckner (WAB). Lit.0049
848  Erwin Horn, Die Orgelwerke von Anton Bruckner in neuem Licht. Lit.0848
858  Harten, Anton Bruckner. Ein Handbuch. Salzburg 1996, Lit.0858
902  Erwin Horn, Anton Bruckner. Werke für Orgel. Gesamtausgabe Band 12/6. Revisionsbericht. Lit.0902
932b  Bruckner-Jahrbuch 1981. Lit.0932b
932e   Bruckner-Jahrbuch 1987/88. Lit.0932e
1015  Fonoforum, Lit.1015

Erwähnungen:
Hinweis: Pauschale Erwähnungen von Orgelwerken ohne genaue Angabe des Werktitels (z. B. "Einspielung aller Orgelwerke" oder "Aufführung eines Orgelwerks") finden sich unter der provisorischen WAB-Nummer WAB 88 ("prov. WAB 88").
vor Herbst 1836    Niederschrift
2.11.1856    OrgelbuchJ.E.Bruckner
31.5.1974    ?AuffAttnang
1983    Einspiel.KropfreiterFlorian

Diskographie (unvollständige Auswahl):
-  Forer: Deutsche Austrophon DAU PLPS 30093 (932b/231), Elite Special 30 093 (1015/1968,H1,36 "Neuheit").
-  Haselböck: Fono/Amadeo FSM 33 1 07 (932b/231).
-  Kropfreiter: Mixtur MXT Les 2376 (932b/231).
-  Heinz Lohmann (Klais-Orgel der Jesuitenkirche Mannheim [Besprechung von Manfred Züghart bei 1015/1973,H3,236 "Neuveröffentlichung"]): RBM 3 004 (932b/231, 932e/121).
-  Ruegenberg: Garnet Gar 40 107 (932b/231, bei 932e/121 für WAB 128/3 angegeben).

Datierung des Werkes:
vor Herbst 1836
letzte Änderung: Mär 21, 2025, 10:10