Kritik der 7. Symphonie (signiert »G.E.«) in der Vossischen Zeitung Nr. 52, Beilage (*).
Bruckner notiert seine Gebete ab heute (bis zum Morgen des 28.7.1888) in einem anderen Kalender (**).
Das Morgengebet des 1.2.1887 ist genauer im aktuellen Kalender notiert (***).
Die Linzer Zeitung meldet [verspätet und irrig], daß Bruckner dem Berliner Konzert beiwohnen werde. Zur Zeit schreibe er an der 9. Symphonie:
» * (Musikalisches.) Wie Berliner Blätter melden, wird Herr Professor Anton Bruckner nach Berlin kommen, um der ersten dortigen Aufführung seiner siebenten Symphonie im Concerte der Philharmonischen Gesellschaft beizuwohnen. Der Componist arbeitet zur Zeit an seiner neunten Symphonie, welche er, dem Beispiele seines großen Vorbildes folgend, mit einem großen Schlußchor versehen will.« (°).
(Brief von Joh. Bap. Burgstaller an Bernhard Deubler
Er (Burgstaller) wolle für die Christlichen Kunstblätter (= Organ des Diözesan-Cäcilien-Vereins) Berichte der Chorregenten aller oberösterreichischen Stifte (Repertoire etc.) bringen und bitte auch Deubler darum. Morgen werde Arnleitner im Neuen Dom eine Litanei von Josef Gruber aufführen. Wegen der in St. Florian geplanten Generalversammlung [des Cäcilien-Vereins] werde er sich an Prälat Moser wenden; Deubler möge mit dem Stiftsdekan wegen der musikalischen Produktionen sprechen. Grüße an den Florianer Chor, speziell an dessen Cäcilienvereinsmitglieder (°°)).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 188702015, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-188702015letzte Änderung: Apr 05, 2024, 19:19