(o.D.) Theodor Reisch übermittelt dem Bezirksgericht die Löschungserklärung von Ignaz Bruckner und Rosalia Huber [Rosalia Hueber] [vgl. 25./26.3.1897]. Die Löschungserklärung wird genehmigt (*).
Besprechung des Konzerts vom 18.3. (6. Symphonie) im Deutschen Volksblatt Nr. 2964, S. 7f: "[...] Professor Ferdinand Löwe, in den Kreis, den er so lange gemieden, zurückgekehrt und mit nicht enden wollendem Zuruf begrüßt, spielte den 1. Satz der VI. Symphonie von Bruckner. Man weiß ja, wie trefflich es der Künstler versteht, die Leitfäden eines noch so dichten Tongewebes sicher zu fassen, dem Hörer das Verständnis noch so schwieriger Werke durch sein nahezu orchestrales Spiel zu erschließen. [...]" [keine Signatur] (**).
Das Deutsche Volksblatt Nr. 2964 kündigt auf S. 4 des Abendblatts die Klavieraufführung des Scherzos der 5. Symphonie am 6.4.1897 an:
" – Die Clavierpädagogin Frl. Ella Kerndl veranstaltet Dienstag, den 6. d. M., Abends halb 7 Uhr, im Saale Ehrbar einen Vortragsabend ihrer Schülerinnen. Die Vortragsordnung enthält unter Anderem das Scherzo aus der V. Symphonie von Bruckner, gesetzt von Th. Helm jun., Tonwerke von C. Horn, Sinding, Liszt u. s. w." (***).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 189704025, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-189704025letzte Änderung: Aug 25, 2026, 9:09