Brief von Franz Schalk an Josef Schalk:
Der Klavierauszug zur 6. Symphonie sei nicht gerade eine Erholungsarbeit (*).
Die Linzer Tages-Post Nr. 274 berichtet auf S. 5f über das Konzert vom 27.11.1898 mit der 2. Symphonie und geht dabei auch auf die Werkentstehung ein. Zum "Wach-auf-Chor" und zur Schlussszene von Wagners "Meistersingern" bemerkt der Kritiker (signiert "Dr.–zl." [Emil Kränzl]): "[...] Für uns Linzer ist die Mittheilung der Göllerich'schen Programm-Erläuterung höchst interessant (auch in Brunner's Lebensbild „Bruckner" enthalten), dass dieser berühmte Chor überhaupt zum erstenmale in Linz öffentlich aufgeführt wurde, und zwar in einem Concerte der Liedertafel "Frohsinn", deren Chormeister Bruckner bekanntlich Ende der Sechzigerjahre gewesen. Bruckner hatte Rich. Wagner um eine Chor-Composition gebeten, worauf ihn dieser auf die eben im Drucke befindliche Partitur der „Meistersinger" aufmerksam machte; Bruckner, der begeisterte Verehrer Wagners, machte sich dann sogleich an die Aufführung des Schlusschores. Dr,–zl." (**).
Im Bericht "Linz." der "Lyra" Nr. 5 (570) auf S. 6 (= S. 56) wird die Aufführung der 2. Symphonie nur kurz erwähnt (***).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 189812015, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-189812015letzte Änderung: Okt 28, 2026, 23:23