Aufführung der 3. Symphonie durch das Berliner Tonkünstler-Orchester unter Richard Strauss in Stettin (*).
Wiederholung des Konzerts des Wiener Akademischen Gesangvereins unter Hans Wagner im Großen Musikvereinssaal [13.3.1902, »Das hohe Lied« und »Te deum«], diesmal mit Orgel (J. Vockner). Als Tenorsolist war am 16.3.1902 F. Naval angekündigt worden, dem von der Hofoper die Mitwirkung verweigert wurde; das Solo übernimmt diesmal Ferdinand Soeser (**).
Besprechung des Konzerts vom 16.3.1902 (mit der 7. Symphonie) in der Neuen Freien Presse Nr. 13493 auf S. 8, signiert "h.":
" [Concerte.] Kurz nach Eugène Isaye [sic] ließ sich (im letzten Philharmonie-Concert) Frau Marie Soldat-Roeger mit dem Violinconcert von Beethoven hören. [...] Vorausgegangen war Gluck's Ouvertüre zu "Iphigenie in Aulis" mit dem poetischen Schluß von Wagner und Bruckner's E-dur-Symphonie. An jeden Satz dieses bekannten Werkes heftete sich lebhafter Beifall, offenbar zugleich der sympathische Abschiedsgruß des Publicums für die Philharmoniker und ihren Dirigenten Hellmesberger. . . . Tags zuvor [... Konservatoriumskonzert ...] Director v. Perger wurde mit besonderer Wärme ausgezeichnet. h." (***).
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 190203185, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-190203185letzte Änderung: Jun 14, 2026, 11:11