Bruckner-Meldungen im August-Heft der Zeitschrift für Musik, 108. Jahrgang:
S. 521: Victor Junk verzeichnet für Wien eine Aufführung der d-Moll-Messe und eines "Te deum" von Josef von Wöß durch Abiturienten der Kirchenmusikalischen Akademie der Musikakademie im Dom.
S. 547: Elsa Bauer berichtet aus Baden-Baden. Bruckner stand auch auf dem Programm der Abonnementskonzerte unter GMD Lessing. Als Gastdirigent brachte Paul Engler (Marienbad) die 3. Symphonie. Die Winterkonzerte 1941/42 (unter GMD Lessing) werden ebenfalls Bruckner bringen.
S. 549: In einem der sechs Sinfoniekonzerte unter Helmut Seidelmann in Dessau wurde Bruckners 1. Symphonie aufgeführt (Bericht von F. v. Krosigk i. V.).
S. 550: In einem der sieben Symphoniekonzerte des Landes-Symphonie-Orchesters Innsbruck unter MD Fritz Weidlich erklang Bruckners 1. Symphonie, außerdem am Karfreitag [11.4.1941] die 9. Symphonie (nach J. S. Bachs Toccata und Fuge in d-Moll in einer Orchesterfassung von Emil Berlanda). Beim Gastspiel der Münchner Philharmoniker unter Kabasta "[erlebte] Bruckners Siebente Symphonie [...] eine unvergleichliche Aufführung." (Bericht von Prof. Dr. Karl Senn).
S. 554: Walther Stein kündigt für die nächste Saison in Saarbrücken (unter GMD Heinz Bongartz) die 3. Symphonie an.
Zitierhinweis:
Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 194108005, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-194108005letzte Änderung: Dez 21, 2025, 13:13