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Anton Ehrenecker (falsch: Ludwig Ehrenecker)
Kirchberg 2.5.1826 - 23.10.1868 Steyr (911/153, 1075/422, 1225/52, 936/1, 1144/33, 1298/43). Sohn eines Wasenmeisters (=Abdeckers), Präparandie in Linz, 1843 Lehrzeugnis für Hauptschulen, seit Dezember 1843 in Ried/Riedmark [1285/98]. 1845/46 – 1850/51 2. Schulgehilfe in St. Florian (Dienstantritt 18.10.1845), 1. Tenor in Bruckners Männerquartett (32/64 und 66 ("Ludwig Ehrenecker"). Bruckner begleitete ihn bei Schubert-Liedern (32/66). Er war 1848/49 mit Bruckner Mitglied der Nationalgarde (719/24), wurde später [vor dem 19.3.1852] nach Enns versetzt. Dort war er (1854) Gründungsmitglied des Geselligkeitsvereins (846/25). Später wirkte er als Lehrer an der Mädchenschule in Steyr [911/..]. (1865) Mitglied der Steyrer Liedertafel (785/Sch.4, Fasz. 1865/IV)].
1858 wurde er als Vater der am 21.3.1852 in St. Florian geborenen unehelichen Tochter Hermine Kohl legitimiert (1352/88).
Schreibweise "Ehrenegger" z. B. bei Elisabeth Maier, Anton Bruckners Bösendorfer-Flügel. Zur "Biographie" eines treuen Weggefährten. In: Bruckner-Jahrbuch 2012-2022, Linz 2023, S. 193-203, hier S. 194.
Erwähnungen:
18.10.1845 DienstantrittFlorian
1846 Personenverz.SchulenLinz
ca 1847 Vokalquartett
1848 WidmungWAB85
1848 Nationalgarde
7.2.1849 Nationalgarde
1850 Personenverz.SchulenLinz
19.3.1852 ABaJS/Nachfolger Ebmer
5.6.1865 [Anton] AuffGerm.
2.6.1868 AEaAB/Wien
8.11.1916 JSaFXM/Bru.Florian
9.4.1925 Art.Brief19.3.1852