zurück 14.10.1924, Dienstag ID: 192410145

Bei der Universal-Edition erscheint die Studienpartitur des 150.Psalms unter der Nummer 7535 (*).

Aufführung der 5. Symphonie [durch das Philharmonische Orchester?] unter GMD Ferdinand Wagner im Saalbau des Kulturvereins in Nürnberg (**).

In Die deutsche Zeit Nr. 133 berichtet auf S. 2 Wilhelm Wymetal vom Musik- und Theaterfest der Stadt Wien und erwähnt dabei den Bruckner-Schubert-Abend des Wiener Männergesangvereins [am 30.9.1924] (***).

Das Neue Wiener Journal Nr. 11101 bringt auf S. 3f ein Feuilleton von Elsa Bienenfeld "Mahlers zehnte Symphonie", in dem auch Bruckners 9. Symphonie erwähnt wird (°).
Auf Seite 8 eine mit "J. B." (vermutlich Julius Bistron) signierte Kritik zur Aufführung der d-Moll-Symphonie ("Nullte") [am 12.10.1924] "Die neue Bruckner-Symphonie. Ein Festkonzert in Klosterneuburg." (°°).

Von den Klosterneuburger Konzerten berichtet auch die Reichspost Nr. 284 auf S. 5f (signiert "O. R." [Otto Repp]): "Die Bruckner-Hundertjahrfeier in Klosterneuburg.      Des großen Meisters Leben mit einem Bogen vom Anfang zum Ende umfassend, [... erwähnt werden: Minister Dr. Schneider, Dr. Kluger, Dr. A. Weißenbäck, Ferdinand Karpf, Ed. Böhm, Max Springer, Dr. Ludwig, Alfresd Boruttau, Redwitz, Annemarie Lischke, Quintett (Sedlak, Gärtner, Gruber, Bauer und Dr. Hendrych), Vize-BM Bauer, Dr. Orel, Rud. Meißl, Franz Moißl ... Werke: Requiem, Am Grabe, 6. Symphonie, Ave Maria [WAB 7?], Tota pulchra, Entsagen, Quintett, Sängerbund, Du bist wie eine Blume, Marsch, Scherzo der f-Moll-Symphonie, d-Moll-Symphionie ("Nullte"), Richard Wagners "Wach-auf-Chor" ...].     O. R." (°°°).

In der Wiener Mittagszeitung Nr. 237 erscheint auf S. 3 eine mit "K." signierte Kritik zum Konzert des Schubertbundes mit der Aufführung eines Orchesterstücks Bruckners [WAB 97/3 am 13.10.1924] (#).

Das Berliner Volksblatt "Vorwärts" Nr. 484 bringt auf S. 4 eine mit H. M. signierte Besprechung des Konzertes vom 12.10.1924 mit der 3. Symphonie:
"     Erstes Festkonzert des Bezirksausschusses. [... Lob für das anders strukturierte Publikum ... Vorbehalte gegen Schmeidels Dirigat von Beethovens "Weihe des Hauses" ... bei Bruckners Wagner-Symphonie die letzten drei Sätze "eine einheitliche Meisterleistung des noch jugendlichen Dirigenten" ...], die Apotheose des Schlusses war in äußerer und innerer Beziehend [sic] hinreißend.     H. M." [vermutlich: Heinrich Maurer] (##).


Zitierhinweis:

Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 192410145, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-192410145
letzte Änderung: Dez 28, 2025, 14:14