33 Treffer für Kreutzer
| ID | Datum | Haupttext |
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| 185307105 | 10.7.1853, Sonntag | Die Linzer Liedertafel »Frohsinn« unternimmt eine Sängerfahrt nach St. Florian. Bruckner spielt dabei Orgel (*). |
| 185307135 | 13.7.1853, Mittwoch | Die Linzer Zeitung Nr. 167 berichtet auf S. 672 von der Sängerfahrt des »Frohsinn« am 10.7.1853: »* Ueber die von der hiesigen Liedertafel am verflossenen Sonntag unternommene Sängerfahrt nach St. Florian erhalten wir folgende nähere Mittheilung: [... zuvor sechsmal wegen schlechten Wetters verschoben ... frühmorgendliche Wanderung nach Kleinmünchen ...] Daselbst wurden ein Paar Chöre gesungen, und nach kurzer Rast der Weg nach St. Florian angetreten; dort, von der großen Hitze ermattet, angelangt, zerstreuten sich die Sänger, bis sie um 12 Uhr ein heiteres Mahl im Saale des Gastwirthes zum »Sperl« wieder versammelte; in den Pausen wechselten heitere Chöre mit fröhlichen Trinksprüchen, wobei in freundlicher Erinnerung besonders des herrlichen Sängerfestes in Passau gedacht wurde. Um 4 Uhr Nachmittags wurden auf dem Chore der Stiftskirche »das Bettagslied« von Abt, und »das Kirchlein« von Becker, gesungen, wornach [sic] die Sänger im Schiff der Kirche die herrlichen Töne der prachtvollen Orgel unter des dortigen Organisten, Hrn. Bruckner's, meisterhafter Behandlung bewunderten. Dann versammelten sich, einer freundlichen Einladung der hochw. Chorherren folgend, die Liedertafler auf einem grünen, schattigen Platze des großen Klosterhofes, und sangen verschiedene Chöre, bis um 7 Uhr Abends ein herannahendes Gewitter an den Aufbruch mahnte, und die Sänger den Rückweg antraten. Die sowohl beim Mittagsmahle, als im Klosterhofe vorgetragenen Chöre waren«Morgenlied,« Wanderlied,« »Fahnenlied,« »Waldlied,« »Ständchen,« sämmtlich aus dem »Sängertage« von Abt, »der Käfer und die Blume« von Veit, »Fahneneid« von Otto, »Aus der Tiefe« und »Walzer« von Santner, »Zechers Wunsch« und »Die deutschen Bundesstaaten« von Zöllner, »Schwertlied« und »Das treue Herz« von Weber, »Auf den Bergen« von Abt, und »Schäfer's Sonntagslied« von Kreuzer.« |
| 185505065 | 6.5.1855, Sonntag | Traumihler notiert die Musikstücke (Mozart, Eybler und Führer), die während des Gottesdienstes gespielt wurden, den der Bischof von Linz hielt (*).
[Vermutlich zu diesem Fest gehörend:] "Während der Procession zum h. Missio[ns]kreutze wurde vom Clerus u. den Chorsängern der Hymnus: Vexilla Regis prodeunt" choraliter Zum Aufführungskalender siehe auch die Anmerkung. Notiz in Traumihlers Ausgabenverzeichnis:
"6. Mai Zum Schluße der h. Mission 1 Trompeter 2 [fl] 30 [kr] ".
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| 185705165 | 16.5.1857, Samstag | Aufführung eines der 4 »Tantum ergo« [WAB 41] in St. Florian (*). Häusliche Unterhaltung des »Frohsinn« in der Urfahrer Bierhalle (**) mit Werken von K. Kreutzer (»Waffentanz« und »Die Kapelle«), Kücken (»Der Jäger«), Santner (»Sängermarsch«), C. Lachner (»Matrosenlied«, Tenorsolo: Franz Hoffelner), Abt (»Schlosserlied«), Tomasowitz (»Gute Nacht«, »Ich grüße Dich«), Mendelssohn (»Ich wollt meine Liebe ergösse sich«, Soli: Baumgartner und E. Lanz) und Kipper [siehe die Anmerkung] (»Der Hayfisch«, Solo: Herr Lanz, Piano: Bruckner). Weitere Solisten: Baumgartner (Tenor), Lan (Baß), Storch, Hoffellner, Hametner, Bermannschläger und Weilnböck (***). |
| 186103235 | 23.3.1861, Samstag | Brief Bruckners (in Wien) an den Wiener Männergesangverein [Vorstand: Franz Schierer]: |
| 186707055 | 5.7.1867, Freitag | Brief von Alois Brutscher an Bruckner: |
| 186804035 | 3.4.1868, Freitag | Bericht der Linzer Tages-Post Nr. 78 auf S. 3 über die Hauptprobe zum morgigen Konzert [mit WAB 92] (*): Programmankündigung im Linzer Abendboten Nr. 78 auf S. 3 (**): (Brief von Engelbert Lanz an den »Frohsinn«: |
| 186804045 | 4.4.1868, Samstag | Artikel der Linzer Zeitung auf S. 321 mit Angaben zum Programm des Konzerts: Gründungsfestkonzert des »Frohsinn« im Redoutensaal mit Werken Schuberts (»Der Entfernten«), Kreutzer (»Morgenlied«), Zöllner (»Müllerlied«), Mozart (Streichquartett in Es-Dur, gespielt von Koschier, Geyer, Komzack, Seelig), Schumanns (»Ritornell«), Mendelssohns (»Frühlingsahnung«), Wagners (Einzugsmarsch aus 2. Akt Tannhäuser und als Uraufführung der Meistersinger-Schlußchor) und Bruckners »Vaterlandslied« [WAB 92], auf einen Text Silbersteins. Das Baritonsolo singt Herr Holzner (°). Brief Bruckners an das Mozarteum in Salzburg: |
| 186804065 | 6.4.1868, Montag | Kritik über das Konzert vom 4.4.1868 im Linzer Abendboten Nr. 80 auf S. 3 [*]: |
| 187611006 | ab November 1876 | Als Universitätsschüler Bruckners im Wintersemester 1876/77 haben (hatten) sich von der Philosophischen Fakultät inskribiert:
(Alois Höfler), Robert Klose und Ernst Knaur (*), (Carl Kreutzer) (**), Ludwig Mass (* Nikolsburg ca. 1856) (***), Konstantin Prokopowitz (* ca. 1852 Bukowina) und Cäsar von Scheidlein (°), Norbert Schwaiger, (Johann Sicherl (26.12.1857 Loitsch/Krain - ?), Johann Siegel und Friedrich Stiasny) (°°) und (Rudolf Voelkl) (* ca. 1858 Triest) (°°°),
von der juristischen Fakultät Adolf Bäck (H), Arthur Freund (H) (Eintrag wieder gestrichen), Nikolaus Grigorievic (H), Karl Havelka (H), Isidor Heller (H+K), Josef Ritter von Hoch (K), Bernhard Hönigsberg (H), Arthur Ritter von Kronenfels (H), Julius Monath (H), Julian Napadiewicz (H), Richard Newald (H), Gustav Prager (H), Julius Puchy (H), Alexander Toldt (K) und August Vonderheid (K) (#). |
| 187705006 | ab Mai 1877 | Als Universitätsschüler Bruckners im Sommersemester 1877 haben (hatten) sich von der Philosophischen Fakultät inskribiert |
| 187711006 | ab November 1877 | Als Universitätsschüler Bruckners im Wintersemester 1877/78 haben (hatten) sich von der Philosophischen Fakultät inskribiert: |
| 187811005 | November 1878 | Komposition des neuen Jagdscherzos der 4. Symphonie (2. Fassung) (*). Als Universitätsschüler Bruckners im Wintersemester 1878/79 haben (hatten) sich von der Philosophischen Fakultät inskribiert Franz S. Reiter erwähnt in seinem (schlechten) Gutachten über Maurachers neue Orgel [IV/60] in Kremsmünster Bruckners Bemerkung, daß sich Walckers Orgel in der Votivkirche so leicht wie ein Konzertflügel spiele (°°). |
| 188201055 | 5.1.1882, Donnerstag | Bruckners Orgelspiel bei der morgigen Kirchenmusik wird angekündigt
im Fremdenblatt Nr. 5 auf S. 3 des Abendblatts (*)
und in der "Presse" Nr. 5 auf S. 2 des ersten Abendblatts:
"[Kirchenmusik.] Freitag, 6. d., 11 Uhr, kommt in der Hofpfarrkirche zu St. Augustin eine Pastoralmesse von Kreutzer, Graduale: Sopransolo von Merlingo de Sangith, Offertorium: Pastoralsolo von Laur. Weiß, zur Aufführung. Orgel Hoforganist Bruckner." (**). |
| 188201065 | 6.1.1882, Freitag | Hinweis auf die heutige Kirchenmusik
in der Deutschen Zeitung Nr. 3596 [?] auf S. 6 (*)
Bruckner spielt Orgel in der Augustinerkirche. Es erklingen eine Pastoralmesse von Kreutzer, ein Graduale (mit Sopransolo) von Melingo de Sangith und ein Offertorium (Pastoralsolo) von Laurenz Weiß (***). (3. Gesellschaftskonzert unter Gericke mit Werken von Schubert, Brahms, Chopin, Reinhold und Mendelssohn (°)). |
| 188205205 | 20.5.1882, Samstag | Aufführung des Chores »Um Mitternacht« [WAB 89] als zweiter Programmnummer durch den Sängerbund (*) unter Max Brava um 8 Uhr abends im Linzer Volksgarten. Altsolo Frau Schmidt-Allizar, Klavierbegleitung Martin Einfalt. Kalendereintragung Bruckners: »20. [Mai] 2. [Lektion Lamberg]« (***). |
| 188301065 | 6.1.1883, Samstag | Auf die heutige Kirchenmusik weisen hin
die Deutsche Zeitung Nr. 3955 auf S. 7 (*)
und die Wiener Allgemeine Zeitung Nr. 1026 auf S. 6:
"Morgen (Samstag) um 11 Uhr wird in der Hofpfarrkirche St. Augustin Capellmeister Leopold Eder eine Pastoral=Messe von Kreutzer, Graduale (Vocal=Quartett) von J. F. Kloß, Offertorium (Tenor=Solo) von Anton Duchoslav aufführen. Hof=Organist Professor Bruckner wird die Orgel spielen. Soli Herr Fritz Wenzel." (**).
Beim Gottesdienst um 11 Uhr in der Augustinerkirche spielt Bruckner Orgel. Unter Leitung von Leopold Eder erklingen Werke von Kreutzer (Pastoral-Messe), S. F. Kloß (Graduale für Vokalquartett) und Anton Duchoslav (Offertorium mit Tenor-Solo). Solist: Fritz Wenzel (***). Wohltätigkeitskonzert in der Hofoper mit dem Vorspiel zu Wagners »Parsifal«, Auszügen aus Goethes »Faust« und aus Schumanns »Der Rose Pilgerfahrt« (°). |
| 188306055 | 5.6.1883, Dienstag | Die Linzer Tages-Post Nr. 126 informiert auf S. 2f über das Sängerfest am 10.6.1883:
"Wels, 3. Juni.
Die Vorbereitungen zu dem am nächsten Sonntage stattfindenden oberösterr.=salzburgischen Sänger=Bundesfest sind nun beinahe vollendet. [... Organisation, Festordnung ...]
[...] Aufgeführt werden vier Gesammtchöre und zwar: "Sängerbund" von Bruckner [WAB 82]; [... Kreuzer [Kreutzer] Rudolf Weinwurm, Mendelssohn ...] Die Herren Bruckner und Weinwurm werden ihre Kompositionen persönlich dirigiren.
[... Einzelvorträge ... ] Am Schlusse der Produktion wird unisono das Winter'sche "Lied der Deutschen in Oesterreich" gesungen. Dieses Lied sowie der Bachuschor aus Antigone werden mit Harmoniebegleitung aufgeführt werden." |
| 188812195 | 19.12.1888, Mittwoch | In der Neuen Zeitschrift für Musik Nr. 51 reagiert auf S. 560 Bernhard Vogel mit einer bitterbösen Replik auf Hugo Riemanns am 12.12.1888 veröffentlichte Kritik an Vogels Buchbesprechung und erwähnt dabei, Riemanns Anmerkungen zu Dvorak und Bruckner aufgreifend, auch nochmals Bruckner:
"Hrn. Dr. Hugo Riemann zur Antwort.
[...] Was man ferner noch von des Hrn. Dr. Urtheils= und Unterscheidungskraft zu halten hat, geht deutlich genug daraus hervor, daß er Bruckner und Dvorak in einem Athem nennt und als einander ebenbürtig hinstellt! [... Riemanns sextanerhafte Stümperei ... "Unüberlegtheit und Schnellschreiberei" ...] Hr. Dr. R. weiß also nicht einmal, wen er genannt, was er geschrieben und was er zu vertreten hat!
Leipzig, 13. Dec. 1888. Bernhard Vogel." (*).
(Erstes Konzert des Wiener Männergesangvereins im großen Musikvereinssaal unter Leitung von Eduard Kremser. Mitwirkend: Frau Frankl-Joell (Klavier), Gustav Walter, L. A. Zellner, Mitglieder des Hofopern-Orchesters.
Es erklingen Chöre von J. Stunz, Schubert, A. M. Storch, Herbeck, Conradin Kreutzer, E. S. Engelsberg, Mendelssohn, Robert Schumann, Friedrich Hegar, Hermann Franke, Karl Huber und Gustav Schreck; dazu kommen Liedvorträge und Klavierstücke (von Grünfeld, Rubinstein und Verdi-Liszt) (**)). |
| 189403215 | 21.3.1894, Mittwoch | Das Deutsche Blatt Brünn Nr. 23 kündigt auf S. 3 die Klavieraufführung der 8. Symphonie am 2.4.1894 an: " Brünner Wagner-Verein. [...] – Der nächste Vereins-Abend findet am 2. April statt und steht den Besuchern eine besondere Überraschung bevor, indem unser heimischer Künstler Herr Janoch mit zweien seiner Schülerinnen Bruckner's achte Symphonie und Wagner's "Meistersinger"-Vorspiel ausführen wird." (*). Auf das Konzert vom 29.3.1894 (mit dem »Germanenzug«) weisen hin das Deutsche Volksblatt Nr. 1873 auf S. 7: und das Wiener Tagblatt Nr. 78 auf S. 6: Bruckner trifft in St. Florian ein (°). (Volkskonzert des Wiener Männergesangvereins unter Leitung von Eduard Kremser im großen Musikvereinssaal mit geistlicher Musik - Werken von Beethoven, Abt, Felix von Woyrsch, Praetorius, Schubert, Kreutzer, Kremser, Zerlett, Dürrner und Händel. Vermutlich ist eine Delegation des Philharmonischen Vereins Temeswar anwesend (°°)). |
| 189412275 | 27.12.1894, Donnerstag | Brief von Richard Strauss an Egon von Oppolzer (in München geschrieben): (IV. (II.) Interner Musik-Abend des Wiener Akademischen Wagner-Vereins mit Werken von Berlioz ("Corsar"), Beethoven (Kreutzer-Sonate), Palestrina, Orlando di Lasso, Richard Wagner und Franz Liszt (Gloria der Graner Festmesse). Mitwirkende: der Vereinschor, Max Herold von Stoda (Violine), Amalie Materna und Sophie Chotek (Sopran), Johanna Sedele (Alt), Adolf Tomschik (Tenor), Julius Schmidt (Bass), Josef Schalk und Ferdinand Löwe (Klavier) (**)). |
| 189508015 | 1.8.1895, Donnerstag | Die Deutsche Kunst- und Musik-Zeitung Nr. 15 veröffentlicht auf S. 201 die Mitteilungen des Niederösterreichischen Sängerbundes, denen das Programm des Stuttgarter Sängerfestes zu entnehmen ist. Am 3.8.1896 ist die Aufführung des »Germanenzugs« geplant:
" Niederösterreichischer Sängerbund. (Bundesamtlich.) Auszug aus dem Sitzungsprotokolle des Niederösterr. Sängerbundesrathes vom 8. Juli 1895. [...] Im Anhange die Vortragsordnung für das 5. deutsche Sängerbundesfest in Stuttgart. Als Grundsatz für die Zusammenstellung der Vortragsordnung der ersten Hauptaufführung, Sonntag, den 2. August 1896, wurde festgehalten, daß man das gute Alte nicht vergessen, dabei aber auch vom Neuen nicht absehen solle, nicht nur das Volkslied, sondern auch größere Werke sollen zur Aufführung gelangen. Diese Vortragsordnung enthält demnach folgende Chöre: 1. Beethoven: [...]. Die zweite Ausführung am Montag, nachmittags 3 Uhr, ist dem Vaterlande, namentlich der Erinnerung an die Wiederaufrichtung des Deutschen Reiches vor fünfundzwanzig Jahren gewidmet, es sind daher folgende Chöre ausgewählt worden: 1. Bruckner Anton: „Germanenzug". 2. Brambach: „Der Wächter Deutschlands", mit Orchester. 3. a) Schultz Edwin: „Morgengebet im Walde", b) Fischer: „Die Heimat". 4. Einzelvortrag. 5. Podbertsky: „Zollern und Staufen" mit Orchester. (Pause.) 6 Speidel: „Des deutschen Mannes Wort und Lied", mit Orchester. 7. a) Adam: „Abendlied", b) Jüngst: „Deutscher Wahlspruch". 8. Einzelvortrag. 9. Kreutzer: „Siegesbotschaft" mit Orchester. 10 a) Silcher: „Bardenchor", b) Silcher: „Oberschwäbisches Tanzliedchen". 11. Abt: „Siegesgesang der Deutschen nach der Hermannsschlacht". Eduard Neisser, | Bundes=Schriftführer." (*). "Die Lyra" Nr. 21/22 (488/489) berichtet auf S. 6 (232) ebenfalls davon: " Niederösterreichischer Sängerbund. (Bundesamtlich.) Sitzung des Bundesrathes vom 10.Juni 1895. Anwesend die Herren [... erwähnt werden u. a.: Fetzmann, Kremser (berichtet über die Planung), Stuttgart 1. bis 3.8.1896 ... Kondolenzschreiben zu Olschbaur ... Organisatorisches ...] [... Sitzung am 8.7.1895 ... Zusagen für das Sängerfest 1896 in Stuttgart ...] Bei dieser Gelegenheit sei zugleich richtiggestellt, daß jene Wiener Vereine, welche dem Bunde angehören, einen Solovortrag: "Germanenzug von Bruckner", in Stuttgart bringen sollen. [... Finanzen ...] Eduard Neisser, Bundesschriftführer." (**). |
| 189610165 | 16.10.1896, Freitag | Übersicht: A. Geschehenes Beim Seelengottesdienst in St. Florian wird Bruckners Requiem [WAB 39] unter Bernhard Deubler (mit Kürzungen) aufgeführt (*). Bei der Ausschußsitzung des »Frohsinn« wird die Aufführung des Chores »Um Mitternacht« [recte "Mitternacht" WAB 80] am 14.11.1896 geplant [auf den 2.12.1896 verschoben?] (**). Datierung der Danksagungsannonce von Ignaz Bruckner und Rosalia Hueber (***). Bei der Sitzung des Wiener Musikerbundes widmet der Obmann Bruckner einen Nachruf (°). Bei der Zusammenkunft des Ennser Männergesangvereins »Concordia« hält Vorstand Straberger einen Nachruf (°°). B. Geschriebenes (Briefe und andere schriftliche Dokumente) »Todesfalls-Aufnahme« durch Viktor Czerny, unterschrieben von Dr. Reisch und zwei Zeugen [Eduard Henrich und Rudolf Rehak (br1a)] (erwähnt Bruckners Geldvermögen, den Schuldschein der Eheleute Hueber vom 29.9.1887, den Wohnungsnachlaß, vorhandene Manuskripte, Rosalia Huebers Trauungsschein, Testament und Kodizill und den Franz-Joseph-Orden) (br1). Die bei der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land wegen der Überführung der Leiche eingegangenen Schriftstücke (ca. 12.10.1896 Dr. Reisch, 13.10.1896 Wiener Magistrat) werden als erledigt mit der Registraturbezeichnung 6/4 versehen (br2). Telegramm von Wolzogens an Rosalie und Ignaz Bruckner [Vorgedrucktes in Spitzklammern]: Brief des Museums Francisco Carolinum an Ignaz Bruckner: Brief des Männergesangvereins Wels an Ignaz Bruckners: Brief des Wiener Männergesangvereins an Ignaz Bruckner: Brief von Theodor Reisch an Ignaz Bruckner: C. Gedrucktes (Zeitungsartikel in alphabetischer Reihung) In der Allgemeinen Zeitung München Nr. 286 ist im Abendblatt auf S. 1 eine Bruckner-Anekdote zu lesen: Ankündigung der 7. Symphonie unter Franz Fischer für den 1.11.1896, ebenfalls im Abendblatt, auf S. 3: " * Die musikalische Akademie veranstaltet am 1. November – Allerheiligentage – ein Concert außer Abonnement, am 13. und 27. November, am 11. und 25. December vier Abonnementsconcerte im kgl. Odeon. Das Concert außer Abonnement wird Hofcapellmeister Fischer, [... danach je zweimal Erdmannsdörfer und Mottl ...] dirigiren. In dem am 1. November stattfindenden Concert wird in der I. Abtheilung die 7. Symphonie (E-dur) von dem jüngst verstorbenen Professor Dr. Anton Bruckner in Wien, in der II. Abtheilung das Vorspiel, die Verwandlungsmusik und die Gralsscene (1. Act) aus "Parsifal" von Richard Wagner zur Aufführung gelangen. Die Programme für die vier Abonnementsconcerte werden in allernächster Zeit bekannt gegeben werden. – " (za2). Der Bayerische Kurier & Münchner Fremdenblatt bringt einen mit »Wien, 15. Oktober« datierten Kurzbericht über das Leichenbegängnis [am 14.10.1896] (zb1). Kurzmeldungen im Bucyrus Journal (Ohio) Nr. 41 auf S. 6: und in The Coalville Times (Utah) Nr. 36 auf S. 3 in der 5. Spalte: Deutsche Zeitung (zd1). Deutsches Volksblatt Nr. 2797 auf S. 6: Auf derselben Seite in der rechten Spalte eine Notiz zum Eisenbahn-Leichenwagen: Auf Seite 9 eine Meldung zur Hofmusikkapelle: "Dissonanzen in der Hofmusikcapelle. Durch Professor Bruckner's Tod ist eine Stelle als wirkliches Mitglied der Hofmusikcapelle frei geworden und es sollte nun als ältester Exspectant Herr Winkelmann zum wirklichen Mitglied befördert werden. Der Vorschrift gemäß hat jedes Mitglied der Hofcapelle bei seinem Eintritte sich einem Probesingen zu unterziehen. [... Winkelmann gab der Form halber seine Einwilligung ... Hans Richter bestehe aber auf direkter Diensterfüllung (keine Vertretungen!), was wegen des Operndienstes undurchführbar ist ... Schrödter und Reichenberg verlangen sogar Entlassung von der Hofoper ... Richter habe wohl für die Doppelbelastung einer "ersten Sangeskraft" Verständnis ...]. Hoffentlich gibt es noch einen Ausweg, der beide Theile befriedigt, zum Heile der Hofoper und der Hofcapelle." (zd3). Der in Baltimore (Maryland) erscheinende Deutsche Correspondent Nr. 249 schreibt auf S. 1 in der 6. Spalte: The Daily News Nr. 15773 (London) schreiben auf S. 7 in der 5. Spalte: Artikel im Fremdenblatt Nr. 285 auf S. 4 [Abendausgabe?] über die Beisetzung: und auf S. 6f [Morgenausgabe?] Artikel, signiert "L. Sp." [Ludwig Speidel]: Bericht über die Bestattung in St. Florian in der Grazer Tagespost Nr. 286: Grazer Tagblatt Nr. 286 auf S. 9: The Glasgow Herald Nr. 249 schreibt auf S. 7 in der 5. Spalte: Illustriertes Wiener Extrablatt (zi1). Artikel in der Innviertler Volkszeitung Nr. 42: Die Innsbrucker Nachrichten Nr. 238 erwähnen Bruckner auf Seite 1 im Bericht über die Sitzung am 13.10.1896: Die Kärntner Zeitung Nr. 238 übernimmt auf S. 1 – 4 den Artikel des Linzer Volksblatts vom 14.10.1896: Bericht über die Trauerfeier am 14.10.1896 in der Linzer Zeitung auf S. 1140: Artikel im Linzer Volksblatt Nr. 239 auf S. 4 (über 14.10.1896 und 15.10.1896): St. Florian, 15. October. (Drahtnachricht des "Linzer Volksblatt"). Bruckners Leiche wurde [... http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=lvb&datum=18961016&seite=4 ... Stichwörter: Asten, "Frohsinn", Famile Hueber, [Ignaz Bruckner?], Prälat Moser, Puthon, Poche, Göllerich, Abt Achleuthner, Plaß, Kathi Kachlmayr ...], Liedertafel "Frohsinn" in corpore; dieselbe sang in der Kirche einen Trauerchor." Auf Seite 3 Bericht über die Sitzung vom 14.10.1896: Auf Seite 5 wird berichtet, Bruckners Schüler Anton Reidinger habe 1 fl für den Turmbau des Domes gespendet: Auf Seite 8 Anzeige über Franz Brunners Buch: Kurzmeldung in The Leeds Mercury Nr. 18263 (England) auf S. 2: Meldung auch in der Lancashire Evening Post (zl5). Nachruf, signiert "L-e.", in der Münchner Post (zm1). Mährisches Tagblatt Nr. 239 (Olmütz) auf S. 6: Die Neue Freie Presse Nr. 11547 berichtet auf S. 5 über die Bestattung am 15.10.1896: Bericht über die Beisetzung am 15.10.1896 im Neuen Wiener Tagblatt Nr. 285 auf S. 4: Das Neuigkeitsweltblatt Nr. 238 schreibt auf S. 4 über die Trauerkundgebungen in Linz: Das Neue Wiener Journal Nr. 1070 schreibt auf S. 2: Auf Seite 6 kommt ein bereits bekannter Text zur Verwendung: Bericht über die Nachfolge in der Hofkapelle in der Österreichischen Volks-Zeitung Nr. 285 auf S. 4: und auf S. 3 über die Bestattung am 15.10.1896 (identischer Text auch in der 2-Kreutzer-Ausgabe auf S. 5f): Artikel in der Österreichisch-Ungarischen Musiker-Zeitung Nr. 20 auf S. 1: Ergänzung des gestrigen Berichts in der Ostdeutschen Rundschau Nr. 285 auf S. 5f : Auf Seite 6 wird über die Trauerfeier am 15.10.1896 berichtet: "Die Presse" Nr. 285 auf S. 3 Auf derselben Seite in der rechten Spalte ein weiterer Artikel: Prager Tagblatt Nr. 285 auf S. 10: Die Reichspost Nr. 253 meldet auf S. 4: Salzburger Volksblatt Nr. 236 auf S. 2: Artikel im Tagesboten aus Mähren und Schlesien Nr. 239 [238?] auf S. 3: [Tagespost] Eine Notiz der Linzer Tages-Post Nr. 239 auf S. 4 meldet die Steyrer Aufführungsdaten von Bruckners Requiem (4.12.1895 und 22.5.1896): Auf Seite 2 eine Kurznotiz zur Sitzung am 14.10.1896: Artikel im »Vaterland« Nr. 285 auf S. 5: "Het vaderland" Nr. 245 ('s-Gravenhage) schreibt auf S. 2: Diese Meldung erscheint auch in der Wiener Zeitung Nr. 240 auf S. 8: Auf Seite 14 eine amtliche Todesmeldung: Kurzmeldung in der in Heber (Utah) erscheinenden Zeitung The Wasatch Wave Nr. 32 auf S. 1 in der 7. Spalte:
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| 189611065 | 6.11.1896, Freitag | Kurzkritik zur Aufführung des Requiems [WAB 39, am 2.11.1896] im Deutschen Volksblatt Nr. 2818 auf S. 9:
" – Kirchenmusik. Allerheiligen hat wie alljährlich auch heuer eine Anzahl vortrefflicher religiöser Tonwerke zu Gehör gebracht. [... St. Stefan und andere Kirchen ... Haydn trotz der Cäcilianer immer noch beliebt ...]. Auch der jüngstverstorbene oberösterreichische Componist Habert, der unermüdliche Vertheidiger der großen Meister gegen die Cäcilianer war in der Votivkirche vertreten. Der Allerseelentag bot zwei hervorragende Kunstwerke: Bruckner's Requiem in der Pfarrkirche Am Hof unter Julius Böhm's Leitung und Mozart's "Schwanengesang" in der Hofcapelle. [... Predigten Dr. Swobodas über religiöse Kunstwerke, Drucklegung wünschenswert ...]." [keine Signatur] (*). Ankündigung des Konzerts vom 8.11.1896 (mit der 7. Symphonie)
im Illustrierten Wiener Extrablatt Nr. 306 auf S. 11:
„GROSSER MUSIKVEREINS-SAAL. | I. Philharmonisches Concert | Sonntag, den 8. November 1896, Mittags ½1 Uhr | PROGRAMM: | [… Beethoven, Volkmann, Reinhold Hummer …] | A. Bruckner: Symphonie in E-dur, Nr- 7. | [… Kartenverkauf…].“ (**a) und in der Reichswehr Nr. 986 (Morgenblatt) auf S. 6 (**b).
Die Ostdeutsche Rundschau Nr. 306 teilt auf S. 5 mit, daß am 7.11.1896 der »Germanenzug« bei der Gründungsliedertafel des Fünfhauser Männergesangvereins »Frohsinn« - mit einer "strammdeutschen Vortragsordnung" - aufgeführt wird:
" Fünfhauser Männergesangverein "Frohsinn" in Wien. Dieser Verein veranstaltet Samstag (7. November 1896) in Wimberger's Sälen unter der Leitung seines neuen Chormeisters Herrn Hans Schächer eine Gründungsliedertafel, auf die wir wegen der aufgestellten strammdeutschen Vortragsordnung besonders hinweisen. Außer den Männerchören: "Nachtgesang im Walde" (Schubert), "Germanenzug" (Dr. A. Bruckner) und vielen anderen kommen auch gediegene gemischte Chöre von Josef Reiter, R. Wagner und Schumann zum Vortrage. Beginn der Musikvorträge um 8 Uhr, der Gesangsvorträge um 9 Uhr." (***). Das Mährische Tagblatt Nr. 257 kündigt auf S. 7 die Aufführung der 4. Symphonie am 8.11.1896 an:
" Musik-Verein in Olmütz. Sonntag, den 5. [sic] November 1896, im königl. städtischen Redoutensaale: 174. Concert. Dirigent: Musikdirector Herr Wladimir Labler. Vortrags=Ordnung: 1. Dr. Bruckner Anton, "Vierte (romantische) Symphonie" für großes Orchester. (Allegro molto modorato [sic] – Andante – Scherzo – Finale) 2. Mendelssohn=Bartholdy Felix, [... Klavier: Carl Lafite), 3. Eduard Grieg "Sigurd Jorsalfar" ...]. Anfang 4 Uhr Nachmittags. [... Karten und Preise ...]." (°). Das Prager Tagblatt Nr. 306 gibt auf S. 7 das Programm vom 7.11.1896 bekannt:
" *** Bei der ersten Aufführung des Universitäts=Gesangvereins "Liedertafel der deutschen Studenten" in Prag, welche Samstag den 7. November im Grand Hotel stattfindet, bringt der Verein folgende Chöre zum Vortrage: 1. "Schottischer Bardenchor" von Friedrich Silcher; 2. "Germanenzug" von Anton Bruckner; 3. [... Max Bruch. M. Filke, Cursch=Bühren, Joseph Fleischer, Conrad Kreutzer ...] O. Singer." (°°). Nachruf in der in Chicago erscheinenden Zeitung The Inter Ocean Nr. 227 auf S. 5 in der 7. Spalte:
" AMUSEMENTS [...] Anton Bruckner, who died in Vienna last week at the age of 72 years, was one of the foremost of the rather scanty list of German composers of the present day. With Brahms or even with Max Bruch he is by no means to be classed, but he wrote much good and serious music which is not so well known in this country as it deserves. His fame rests chiefly on his seven symphonies, which have zealous admirers, though their length and severity have kept them from becoming popular. Among his numerous choral works are three grand masses. Bruckner was a warm admirer of Wagner, who greatly influenced his style, and the slow movement of his last symphony was written as an elegy on his death, which occurred shortly before it was composed." (°°°). Die Zeitung Nashville Banner (Tennessee) Nr. 180 greift auf S. 4 in der 5. Spalte auf den anekdotischen Nachruf in The Sun vom 31.10.1896 zurück: " INTERESTING ITEMS. [...] Anton Bruckner, the musical composer, died recently at Ausfelder [sic], in Austria, at the age of 72. His best known work is his Eighth Symphony in C minor, which takes a whole evening for its performance and which was first given twenty-five years after it had been composed. When he began to began to [sic] play it was difficult to stop him. He once competed for the post of court organist at Vienna, each candidate being allowed twenty-five minutes, and played for over an hour before the judges could stop him. Once at the Crystal Palace he played till he exhausted the organ blowers and the wind gave out.–New York Sun." (#). |
| 190003215 | 21.3.1900, Mittwoch | Die Linzer Zeitung teilt das Programm des Bruckner-Konzertes mit, das auf den 8.4.1900 verlegt worden ist: Einen ähnlichen Hinweis bringt auch die Linzer Tages-Post (**). Das Deutsche Volksblatt Nr. 4028 bringt auf S. 4 eine Kritik zum Konzert des Wagner-Vereins mit "Ave Maria" [WAB 6] und "Christus factus est" [WAB 11] [am 8.3.1900] (***). Besprechung (signiert "G. v. B." [= Gaigg von Bergheim]) des Konzerts vom 17.3.1900 (mit der 3. Symphonie) in der Reichspost Nr. 65 auf S. 10 (°). |
| 191103035 | 3.3.1911, Freitag | Aufführung der 7. Symphonie durch das Konzertvereins-Orchester unter Ferdinand Löwe in einem außerordentlichen Konzert um 19:30 Uhr im Großen Musikvereinssaal in Wien im Rahmen des Bruckner-Zyklus. Solist in Beethovens 4. Klavierkonzert ist Leonid Kreutzer (angekündigt war Alfred Hoehn). |
| 191311135 | 13.11.1913, Donnerstag | Theodor Helm berichtet in der Neuen Zeitschrift für Musik, S. 646f (»Musikbrief Wien«), von der Aufführung des Andantes der f-Moll-Symphonie am 30.10.1913 (*). Artikel von Walter Niemann »Anton Bruckner« im Deutschen Volksblatt (**). Bericht von der Aufführung der 3. Symphonie [am 11.11.1913] im Düsseldorfer Tageblatt, signiert " A. P.": |
| 191612315 | 31.12.1916, Sonntag | Ankündigung der 7. Symphonie für den 5./6.1.1917 in The Chicago Tribune Nr. 53 auf S. 48 (= S. 2 des 7. Teils):
" The Orchestra
THIS week's programme, for Friday afternoon and Saturday night, has been made up by Mr. Stock as a memorial to Theodore Thomas: his handiwork is represented in four of the five numbers listed. He provides a concert-ending for the overture to Mozart's "Don Giovanni"; and the orchestrations of Schubert's first march in E-flat, the andante with varitions from Beethoven's "Kreutzer" sonata, and Chopin's polonaise in A-flat-major were made by him. The symphony for the week is Bruckner's seventh." |
| 192203195 | 19.3.1922, Sonntag | Aufführung der 4. Symphonie durch das Wiener Konzertvereinsorchester unter Martin Spörr im Großen Saal des Wiener Konzertvereins. Solistin in zwei Liedern aus Beethovens "Egmont" ist die Sopranistin Klara Csery, Solist in Liszts Bearbeitung von Franz Schuberts Wanderer-Fantasie ist Hansi Löwe (*).
The New York Times Nr. 23430 meldet auf S. 108 (= S. 4 des 7. Teils) die Aufführung der 9. Symphonie in memoriam Nikisch [Adagio am 6.2.1922]:
"MUSIC NOTES FROM OTHER CENTRES
[...]
GERMANY.
[...]
The Vienna Philharmonic's Nikisch memorial concert included Bruckner's ninth symphony, Beethoven's "Eroica" and the funeral music from "Götterdämmerung." (**).
Aufführung der g-Moll-Ouvertüre unter Rudolf Schulz-Dornburg (Bochum) im 10. Sonntags-Konzert der Frankfurter Museums-Gesellschaft um 16 Uhr. Auf dem Programm stehen anschließend Max Regers Symphonischer Prolog zu einer Tragödie, Robert Schumanns Klavierkonzert (mit Leonid Kreutzer) und Scrjabins Poème de l'Exstase (***). |
| 192711265 | 26.11.1927, Samstag | Aufführung der 6. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Felix Maria Gatz im 2. Konzert der Bruckner-Vereinigung in Berlin. Solist des Abends ist Leonid Kreutzer. |
| 193202125 | 12.2.1932, Freitag | Aufführung der 9. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Wilhelm Furtwängler in Hamburg.
Auf dem Programm stehen außerdem zuvor Werke von Brahms ("Haydn-Variationen") und Beethoven (c-Moll-Klavierkonzert mit Leonid Kreutzer). |
| 193301125 | 12.1.1933, Donnerstag | Aufführung der 9. Symphonie durch die Berliner Philharmoniker unter Heinz Unger im Festkonzert aus Anlaß des 25jährigen Bestehens der Gesellschaft der Musikfreunde in Berlin. Aufführung der 3. Symphonie unter Frederick A. Stock in Chicago. Wiederholung am folgenden Tag. |
| 200307005 | Juli 2003 | Eine Zuschrift von John Marshall (1922-2008, Eisenbahn-Historiker), die sich auf einen Artikel vom März 2003 bezieht [siehe weiter unten] wird im Journal of the Railway & Canal Historical Society, Volume 34, Part 5 No. 185, auf S. 330f veröffentlicht. Marshall hatte eine BBC-Sendung vom 26.5.1986 aufgezeichnet, derzufolge Bruckner durch Sechters Vermittlung in freundschaftliche Beziehung zu den Eisenbahningenieuren Louis (* 1837) und Karl Gölsdorf (* 1861) trat und seiner Leidenschaft für Lokomotiven frönen konnte. Später stellte sich heraus, dass diese Sendung (von David Elliot) als Aprilscherz zum 1.4.1986 gedacht war. [Im folgenden Text scheinen sowohl Originalzitate des Leserbriefs als auch reine Inhaltsangaben verwendet worden zu sein] Der fragliche Artikel, auf den sich Marshalls Zuschrift bezieht, war im März 2003, in Part 4 No. 184 des Journal of the Railway & Canal Historical Society auf S. 248-253 erschienen: Scowcroft, Philip. Music and railways.
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